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	<title>Medizin &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Medizin &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Robotik und Mechatronik Zentrum des DLR eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/robotik-und-mechatronik-zentrum-des-dlr-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 15:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 15. April 2016, eröffnete Staatsministerin Ilse Aigner das Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Raumfahrer.net Anlässlich der offiziellen Eröffnung hatte das DLR zu einer Tagesveranstaltung am rund 25 Kilometer südwestlich von München gelegenen bayerischen Standort geladen. Auf dem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag, dem 15. April 2016, eröffnete Staatsministerin Ilse Aigner das Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: Raumfahrer.net</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09903gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09903gbrni260.jpg" alt="Das Gebäude 135 auf dem Campus Oberpfaffenhofen ist das RMC.
(Bild: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Das Gebäude 135 auf dem Campus<br> Oberpfaffenhofen ist das RMC.<br>(Bild: Raumfahrer.net)<br><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich der offiziellen Eröffnung hatte das <a href="https://www.dlr.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a> zu einer Tagesveranstaltung am rund 25 Kilometer südwestlich von München gelegenen bayerischen <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/oberpfaffenhofen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Standort</a> geladen. Auf dem Programm der Veranstaltung standen Vorträge, Laborrundgänge und vor allem die eigentliche feierliche Eröffnung durch die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner, den Ministerialdirigenten im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Holger Schlienkamp und den Physiker Professor Dr. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Dittus brachte in seinen einleitenden Worten seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das DLR mit dem RMC im neuen Gebäude jetzt eine unvergleichliche Infrastruktur nutzen kann, in der nicht nur Roboter für den Einsatz im Weltraum entwickelt werden können, sondern auch Spitzenforschung im Bereich irdischen Robotereinsatzes betrieben werden kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09580grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09580grni260.jpg" alt="Professor Dr. Dittus "/></a><figcaption>Professor Dr. Dittus</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angetan zeigte sich Dittus vom Erscheinen zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Industrie, die für das DLR wichtige Partner sind. Erwähnt wurde die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Firma <a href="https://www.kuka.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kuka</a>, die Nutzung von Software für <a href="https://web.archive.org/web/20160523014047/https://blog.daimler.de/tag/fahrerassistenzsysteme/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fahrerassistenzsysteme</a> durch Mercedes Benz, und die etwa jährlich erfolgenden Ausgründungen durch einzelne Mitarbeiter des DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner erklärte sich zufrieden mit dem erreichten Ergebnis und den damit neu eröffneten Möglichkeiten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09595agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09595agrni260.jpg" alt="Staatsministerin Ilse Aigner
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Staatsministerin Ilse Aigner<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Unterstützung beim fortschreitenden Aufbau der Kompetenzen im RMC erhält das DLR weitere rund 500.000 Euro, einen entsprechenden Fördermittelbescheid sagte die Ministerin zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Roboter des DLR schon die Kernkompetenzen eines Politikers wie Händeschütteln und Bänder durchschneiden beherrschten, werde die Entwicklung von Robotern noch eine ganze Weile dauern, bis sich Modelle wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_aus_Star_Wars#C-3PO" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">C3PO</a> aus Krieg der Sterne verwirklichen lassen, trug die Staatsministerin in entspannter Laune vor.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09609grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09609grni260.jpg" alt="Ministerialdirigent Holger Schlienkamp"/></a><figcaption>Ministerialdirigent Holger Schlienkamp<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Professor Gerd Hirzinger, ehemals Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik beim DLR in Oberpfaffenhofen, vor rund 30 Jahren mit dem Aufbau des Instituts begann, war nicht abzusehen, welche internationale Anerkennung die Arbeit am Standort einmal erfahren würde, berichtete Staatsministerin Aigner und brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die Erfolgsgeschichte angesichts der Tatsache, dass jetzt alle wichtigen Arbeitsgruppen im neuen Gebäude gemeinsam untergebracht sind, fortgeschrieben werden kann.Aigner lies es nicht aus, darauf hinzuweisen, dass Roboter längst in weiten Lebensbereichen Einzug genommen haben und nannte als Beispiel die unauffälligen Maschinen, die immer häufiger zur Rasenpflege eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09613agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09613agrni260.jpg" alt="Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer "/></a><figcaption>Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Befürchtungen, der Mensch werde durch eine sich ausdehnende Nutzung von Robotik Schaden erleiden, trat die Ministerin entgegen. Man könne sich sicher sein, dass auch künftig der Mensch der Schlüssel beim Einsatz von Robotern sein werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer, Leiter des <a href="https://www.dlr.de/de/rm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Instituts für Robotik und Mechatronik</a>, schilderte in seinem Vortrag die Ziele der Institutsarbeit in Oberpfaffenhofen. Langfristig habe man vor, autonome Roboter und Schnittstellen zum Menschen für eine wirkungsvollere, effektivere und sicherere Interaktion mit der Umwelt zu entwickeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09648agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09648agrni260.jpg" alt="Dr.-Ing. Johann Bals
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Dr.-Ing. Johann Bals<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den vier Ebenen des rund 25 Millionen teuren Neubaus beschäftigten sich laut Alin Albu-Schäffer rund 300 Mitarbeiter mit Themen wie der Robotik in der Raumfahrt, der Medizin- und Pflegerobotik, der Industrierobotik und der intelligenten Servicerobotik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrale Arbeitsgebiete Albu-Schäffers Instituts sind der Robotereinsatz bei unbemannten Wartungs- und Entsorgungsmissionen im Weltraum, robotische Assistenzsysteme zum Einsatz in der bemannten Raumfahrt, robotische Systeme zur Planetenerkundung, der Robotereinsatz in der Produktion und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Industrie 4.0</a>, robotische Unterstützung in Medizin und Pflege und neue Mensch-Maschine-Schnittstellen, intelligente Roboter zur Erledigung von Dienstleistungen und Routineaufgaben im Alltag sowie zur Nutzung im Freien, z.B. in der Landwirtschaft.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09702agrni600.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09702agrni260.jpg" alt="Albu-Schäffer (li.) und Aigner (re.) "/></a><figcaption>Albu-Schäffer (li.) und Aigner (re.)<br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beispiel für die Nützlichkeit modernen Robotereissatzes nannte der Institutsleiter aktuelle Entwicklungen im Bereich der minimal-invasiven Operationstechnik. Ein Demonstrationssystem erläuterte er der Staatsministerin im Anschluss an die offizielle Einweihungszeremonie bei einer Runde durch die Labore des RMC. Eine Nutzung bereits gewonnener Erkenntnisse durch die medizintechnische Industrie steht laut Albu-Schäffer kurz bevor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich des Weltraumrobotings erwähnte Albu-Schäffer unter anderem das Projekt DEOS. DEOS steht für &#8222;Deutsche Orbitale Servicing Mission&#8220; und kennzeichnet ein Konzept, das unter anderem zur Realisierung einer Möglichkeit führen könnte, gealterte und deaktivierte Satelliten auf niedrigen Erdumlaufbahnen einzufangen und anschließend bei kontrollierten, zerstörerischen Wiedereintritten in der Erdatmosphäre zu entsorgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09696grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09696grni260.jpg" alt="Robotik-System für minimalinvasives Operieren (MiroSurge)
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Robotik-System für minimalinvasives <br>Operieren (MiroSurge)<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/envisat-auch-auf-niedrigerer-bahn-laenger-im-all/" data-wpel-link="internal">Envisat</a>, der konkret genannt wurde, ist derzeit der größte inaktive Satellit im All, dessen gezielte Entsorgung im Sinne der Weltraumschrottvermeidung von Vorteil sein könnte. Ein Raumfahrzeug einer robotischen Entsorgungsmission könnte Envisat z.B. an einer Antenne, an der Struktur des Hauptkörpers des Satelliten oder am Adapter, mit dem der Satellit beim Start mit der Trägerrakete verbunden war, greifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Möglichkeiten zur robotischen Wartung und automatisch ablaufenden Nachbetankung von Satelliten im Weltraum werden im Rahmen von DEOS untersucht. Ein DEOS-Simulator war nach der Einweihungszeremonie in einem Teil des Hauptlabors zu sehen. Der Simulator ermöglicht die Erprobung der autarken Annäherung und Kopplung der beiden DEOS-Komponenten sowie die Manipulation der einen durch die andere Komponente. An Bord ist ein Roboterarm von Kuka mit einer adaptiven drei-fingerigen Greifhand.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09690agrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09690agrni260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht unerwähnt ließ Alin Albu-Schäffer auch das <a href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Optische Sensorsysteme</a> am DLR-Standort Berlin Adlershof, das für die Komplettierung des DLR-Robotik-Forschungsclusters sorge. Die Einrichtung unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz-Wilhelm Hübers beschäftigt sich mit der Entwicklung von Sensoren und Software für intelligente Datenerfassungs- und Verarbeitungssysteme.Dr.-Ing. Johann Bals verwies in seiner Einführung auf das hohe Synergie-Potenzial zwischen den Bereichen Luft- und Raumfahrt und den Bereichen Energie, Sicherheit und Verkehr. Das <a href="https://www.dlr.de/de/sr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik</a> widmet sich unter Bals Leitung der Entwicklung intelligenter Regelungssysteme, die nicht nur bei Robotern im Raumfahrteinsatz verwendet werden können, sondern auch in Luft-, Schienen- und Straßenfahrzeugen nutzbar sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09684grni600.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09684grni260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel für eine Entwicklung, bei der robotische und regelungstechnische Technologien für planetare Rover und terrestrische Elektromobile Eingang fanden, ist das <a href="	https://www.dlr.de/de/fk/forschung-transfer/projekte/fahrzeug-systemdynamik-und-regelungstechnik/fahrzeug-systemdynamik-und-regelungstechnik-fuer-strassenfahrzeuge/robomobil" data-wpel-link="internal">ROboMObil</a> des DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik liefert maßgebliche Beiträge zur Etablierung internationaler Standards bei der physikalischen Modellierung und Simulation. Von der Softwareentwicklung über rechnergestützte Entwurfsarbeiten bis zu Tests zusammengesetzter Hardware kann das Institut im Neubau mit Prüfständen und Fahrzeuglabor nun alle Aufgaben unter einem Dach erfüllen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09692grni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09692grni260.jpg" alt="Staatsministerin Ilse Aigner und die robotischen Mitarbeiter des RMC
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>Staatsministerin Ilse Aigner und die<br> robotischen Mitarbeiter des RMC<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeremonie zur Eröffnung fand anschließend im großzügigen Foyer des RMC statt, in dem ausnahmsweise auch das ROboMObil einen Parkplatz gefunden hatte. Anlass-gemäß assistierte der dank eines Untergestells auf Rädern mobile Roboter <a href="https://www.dlr.de/de/rm/forschung/robotersysteme/humanoide/rollin-justin" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Justin</a> der Staatsministerin beim Durchschneiden des symbolischen Bands zur Eröffnung des RMC. Justins künstlicher Kollege <a href="https://www.dlr.de/de/rm/forschung/robotersysteme/humanoide/toro" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Toro</a>, als Laufroboter auf den eigenen Beinen unterwegs, sorgte für glänzende Augen beim Händeschütteln mit Frau Aigner.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09913gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09913gbrni260.jpg" alt="Das RMC bei typischem Aprilwetter. "/></a><figcaption>Das RMC bei typischem Aprilwetter.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfstände für Industrieroboter und ein Labor für Entwicklung und Test mobiler Roboter für die Planetenforschung sind im Untergeschoss des RMC untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den drei Hauptgeschossen existieren zahlreiche gut zugängliche, um Innenhöfe herum angeordnete Büros, sowie gut erreichbare Besprechungsräume. Kreativer Austausch kann zusätzlich in den vier Innenhöfen stattfinden, wo es außerdem Raum zur Entspannung in Arbeitspausen gibt. Insgesamt rund 8.000 Quadratmeter stellt das Gebäude seinen Nutzern zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09909gbrni1000.jpg" data-rel="lightbox-image-12" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DSC09909gbrni260.jpg" alt="einer der Innenhöfe des RMC
(Bilder: Raumfahrer.net)"/></a><figcaption>einer der Innenhöfe des RMC<br>(Bilder: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den größten Raum im Erdgeschoss des RMC nimmt das rund 300 Quadratmeter große, auf flexible Nutzungsmöglichkeiten hin ausgelegte Hauptlabor ein. Umgeben ist es auf drei Seiten von kleineren Nebenlaboren, die bei Bedarf durch große Zugangstore vom Hauptlabor aus erreicht werden können. Augenfällig ist die durchgängig gute Beleuchtungssituation, die gebäudeweit von der Nutzung aktueller LED-Technik profitiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hauptlabor können große, offen Flächen bedarfsweise anders unterteilt und abgetrennt werden. Der Wunsch, die Transfermöglichkeiten zwischen verschiedenen Anwendungen der Robotik zu maximieren, zeigt sich also auch deutlich bei der Auslegung des von den Architekten <a href="https://web.archive.org/web/20170909144342/http://www.bhundf.com/de/projekte/robotik_und_mechatronik_zentrum_2011_15" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Brik, Heilmeyer und Frenzel</a> entworfenen Gebäudes. 2010 hatten die Architekten aus Stuttgart den nicht offenen Realisierungswettbewerb um den Neubau gewonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grundstein für den Bau war am 22. April 2013 gelegt worden. Die reine Bauzeit betrug etwas über zwei Jahre. Im Sommer 2015 waren die entsprechenden Arbeiten beendet, und die betroffenen Institute in Oberpfaffenhofen konnten mit dem Bezug des Gebäudes beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Bilder in unserer Mediengalerie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/346" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RMC Oberpfaffen­hofen 15. April 2016</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10752.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Robotik in Deutschland</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MedOps und Frachter-Abflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/medops-und-frachter-abflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 19:51:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in dieser Woche spielten medizinische Untersuchungen (MedOps) an Bord der Internationalen Raumstation erneut eine große Rolle. Außerdem wurde der Frachter Progress-M 66 zum Abflug bereit gemacht und von der Station abgekoppelt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Die medizinischen Untersuchungen betrafen ein Medikament gegen Knochenabbau, die Messung von Wadenmuskulatur und Körpermasse, Hörtests, eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auch in dieser Woche spielten medizinische Untersuchungen (MedOps) an Bord der Internationalen Raumstation erneut eine große Rolle. Außerdem wurde der Frachter Progress-M 66 zum Abflug bereit gemacht und von der Station abgekoppelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052009215159_small_1.jpg" alt="NASA" width="365" height="288"/><figcaption>
Koichi Wakata nimmt Luftproben für spätere mikrobiologische Untersuchungen. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die medizinischen Untersuchungen betrafen ein Medikament gegen Knochenabbau, die Messung von Wadenmuskulatur und Körpermasse, Hörtests, eine Lungenfunktionsprüfung, die Entnahme von Blut- und Urinproben, das Ausfüllen von Ernährungsfragebögen und eine komplexe Erfassung wichtiger Parameter in Ruhe und unter Belastung. Bei letzterem Experiment wurden die Bewegung des Herzmuskels (Kinetokardiogramm), die Durchblutung von Lunge (Rheoplethsmogramm) und Gehirn (Rheoenzephalogramm) sowie die Herzfrequenz aufgezeichnet, während der Proband, Gennadi Padalka, für jeweils 3 Minuten eine Leistung von 125, 150 bzw. 175 Watt auf dem VELO-Ergometer halten musste. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wurden auch verschiedene chemisch-biologische Parameter in der Station überwacht. Koichi Wakata überprüfte die Petrischalen, in denen fünf Tage zuvor Proben aus der Stationsluft bzw. von verschiedenen Oberflächenabstrichen kultiviert worden waren, auf Keimbelastung. Weitere Systeme erfassen die Belastung der Stationsluft oder verschiedener Wasserreservoire mit biologischen oder chemischen Substanzen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052009215159_small_2.jpg" alt="NASA" width="367" height="289"/><figcaption>
Progress-M 66 verlässt die Station. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag wurde das Beladen des Frachters Progress-M 66 abgeschlossen. Zuletzt war noch Urin aus der Station in leere Tanks des Raumschiffs umgepumpt worden. Als abschließende Arbeiten vor dem Abkoppeln wurden ein Temperatursensor und eine Lampe zur Wiederverwendung entnommen, die Steuerung der Triebwerke vom Stationscomputer auf die Bordelektronik des Frachters umgeschaltet, der Kopplungsmechanismus in der Außenluke des Ausstiegsmoduls Pirs eingebaut, einige Halteklammern gelöst, ein Schlauch zur Belüftung und Thermoregulierung demontiert und die Luken geschlossen. Nach dem etwa einstündigen Dichtheitstest war Progress-M 66 zum Abflug bereit. Die Abkopplung erfolgte am 6. Mai um 18:17 Uhr MESZ. Zuvor hatten Padalka und Michael Barratt ein dreistündiges Training am Fernsteuerungssystem TORU für an- und abfliegende Raumschiffe absolviert. Nach dem Abkoppeln wurde in der Station ein Amateurfunksystem aktiviert, über das Untersuchungen zu Interferenzen mit dem Telemetriesystem des Frachters vorgenommen werden konnten. Progress-M 66 fliegt noch zur Durchführung von Plasmaexperimenten bis zum 18. Mai autonom. Dann wird das Raumschiff über dem Pazifik zum Absturz gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 02M, der zweite Frachter einer neuen Serie, startete bereits am 7. Mai, 22:37 Uhr MESZ von Baikonur aus. Er soll nach ausgiebigen Tests von Navigation, Steuerung, Sensorik und Telemetrie am 12. Mai an der ISS andocken. Bis dahin werden eventuell notwendige Ausweichmanöver der Internationalen Raumstation mit den Triebwerken des am Heck angekoppelten Sojus-Raumschiffs durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 5. Mai wurde der Stationsmanipulator Canadarm2 auf dem Mobilen Transporter (MT) in eine für eine Fahrt günstige Position gebracht. Der MT wurde am folgenden Tag, von der Erde aus ferngesteuert, von Arbeitsstation 4 nach 7 verlegt. Am 7. Mai wurde das Videosystem des Space Station Remote Manipulator Systems (SSRMS), wie der Manipulator offiziell heißt, dazu verwendet, einen CETA-Transportkarren sowie das Drehgelenk zur Rotation der Solarzellen auf der Backbordseite (Portside Solar Alpha Rotary Joint, SARJ) zu begutachten und photometrisch zu vermessen. Außerdem wurde im Gegenlicht der Ausstoß von Ammoniak aus einem Radiator des Gitterelements S1 aufgezeichnet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052009215159_small_3.jpg" alt="NASA" width="359" height="283"/><figcaption>
Michael beim Vorbereiten eines Experiments 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Arbeiten betrafen Wartung und Reinigung verschiedener Stationskomponenten (Sportgeräte, Lebenserhaltungssystem, Luftstromventilatoren und -filter), Status-Checks an verschiedenen Experimenten (BCAT, Rastenija), die Analyse von Luft- und Wasserproben, Inventur und Überprüfung von EVA-Zubehör in Quest, die Neuanordnung von Beschleunigungsmesssensoren (SAMS), das Bereitlegen von Werkzeugen und Hilfsmitteln für die Anfang Juni anstehenden Ausstiege, die Inspektion von Feuerwarn- und -löschsystemen und ein einstündiges Notfalltraining. Ein neues Problem besteht im weiterentwickelten russischen Telemetriesystem. Von den neuen Raumanzügen des Typs Orlan-MK werden bisher keine Daten empfangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg96300#msg96300" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Thread (ab 7. Mai)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Expedition 8</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Druckverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75498</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Mission der ISS-Expedition 8 Autor: Günther Glatzel. Sojus-TMA 3 koppelte am 20. Oktober, 7:16 Uhr UTC an der Internationalen Raumstation an. Zunächst absolvierte man das Programm der europäischen Mission Cervantes, zu dem 22 wissenschaftliche Experimente gehörten. Davon betrafen 2 die Physik, 4 die Biologie und 4 die Humanphysiologie. Die übrigen gehörten zu den Forschungsfeldern [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission der ISS-Expedition 8</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Günther Glatzel</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss7-8.jpg" alt=""/><figcaption>Besatzungen der Raumschiffe Sojus-TMA 2 und 3 (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-8.png" alt="" width="287" height="298"/><figcaption>Beginn:  18. Oktober 2003 um 5:38 Uhr UTC durch Start von Sojus-TMA 3<br>Ende:  30. April 2004 um 0:12 Uhr UTC durch Landung von Sojus-TMA 3<br>Dauer:  194 d 18 h 34 min<br><br>Besatzungsmitglieder</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sojus</em>-TMA 3 koppelte am 20. Oktober, 7:16 Uhr UTC an der <em>Internationalen Raumstation</em> an. Zunächst absolvierte man das Programm der europäischen Mission Cervantes, zu dem 22 wissenschaftliche Experimente gehörten. Davon betrafen 2 die Physik, 4 die Biologie und 4 die Humanphysiologie. Die übrigen gehörten zu den Forschungsfeldern Technologie und Bildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften wurden die Auswirkungen der Mikrogravitation auf die Mobilität, das Befinden und die Alterung von Fliegen der Gattung Drosophila Melanogaster untersucht. Dazu waren Stämme dreier verschiedener Phenotypen in einem speziellen Apparat (Aquarius B) untergebracht. Insbesondere die Unterschiede im Verhalten von langlebigen, kurzlebigen und stark gravitations-abhängigen Fliegen wurden untersucht (Experiment Ageing). Außerdem wurden an Embryos der Fruchtfliege Drosophila Melanogaster die Auswirkungen der Weltraumbedingungen auf die Genfunktion studiert (Gene Expression). Dabei wurde erforscht, wie gut die gengesteuerte Produktion lebensnotwendiger Moleküle (meist Proteine) funktioniert. Zum Forschungsprogramm gehörten auch die Untersuchung der Auswirkungen der Weltraumbedingungen auf Struktur und Funktion von Wurzelzellen der Ackerschmalwand Arabidopsis Thaliana (Root), regelmäßige Blutdruckmessungen über 24 Stunden (BMI-2) sowie das Studium der visuellen, vestibularen und proprioceptiven Informationsverarbeitung in verschiedenen Situationen (Neurocog 2).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-8-crew.jpg" alt="" width="286" height="229"/><figcaption>v.l.: Juri Malentschenko und Edward Lu<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu trugen die Probanden Helme, über die sie in einer virtuellen Realität agieren mussten. Gemessen wurden räumliche Orientierung, Wahrnehmung und Erinnerung. Proprioceptive Informationen sind gleichgewichtsähnliche Gefühle, die aus Rezeptoren in den Gelenken stammen. Interessant war auch das Experiment Winograd, bei dem sogenannte Winograd-Linien untersucht wurden. Dabei handelt es sich um Bakteriengruppen, bei denen die Abfallprodukte der einen Bakterienart einer anderen als Nahrung dienen. Von außen muss lediglich Licht zugeführt werden. Das Experiment gelangte bereits im August in die Station.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Cardiocog 2 wurde die Regulation von Blutdruck, Puls und Atmung im Verlaufe von kognitiven Tests gemessen. Dadurch wollte man neue Erkenntnisse über Veränderungen im cardiovaskulären System des Menschen gewinnen. Weitere Untersuchungen galten der sympathoadrenalen Aktivität in der Schwerelosigkeit (Sympato 2), der Durchführbarkeit bestimmter medizinischer Handlungsabläufe (MedOps), der genetischen Entwicklung von Bakterien (Message 2) und der Beobachtung der Kristallisation mittels einer holografischen Mikroskopkamera (Promiss 2). Ebenfalls erforscht wurden Bildung und innere Kräfte poröser Festkörpermaterialien, sogenannter Zeolite (NanoSlab 2). Gebiltet wurden die Zeolite aus einem Ammoniumhydroxid (ZSM 5) und einem Aluminiumsilikat (Silicalith 1). Derartige Materialien lassen sich als Membranen zur Gastrennung einsetzen, wobei die Porengröße entscheidend ist. Diese lag bei den genannten Stoffen im Subnanometerbereich. Auf dem Programm standen außerdem Tests ergonomischer Knie-Halterungen für Astronauten (Crew Restraint), die Erprobung einer 3D-Kamera mit zwei Objektiven, die im Augenabstand gleichzeitig zwei Bilder machte (3D Camera), die Beobachtung von Blitzen und Sprites (luminiszierendes Glühen über Gewittergebieten in einer Höhe von 50 &#8211; 90 km) in der Atmosphäre (LSO-S) sowie verschiedene Experimente für Bildungszwecke. So wurde beispielsweise die Wirkung der Newtonschen Gesetze (Video 2), die Bewegung von Kugeln verschiedener Größen in einem Rüttelbehälter (Thebas) oder die Rotation starrer Körper (Apis) in der Schwerelosigkeit demonstriert und gefilmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ESA-Astronaut Pedro Duque kehrte nach knapp 10 Tagen mit der 7. Stammbesatzung der Internationalen Raumstation und deren Raumschiff am 28. Oktober zur Erde zurück. Die beiden erfahrenen Raumfahrer Foale und Kaleri bildeten die Crew der Expedition 8. Hauptaufgabe war die Wartung und Instandhaltung der Systeme der Raumstation. Daneben betreute man einige ganze Reihe wissenschaftliche Experimente auf den Gebieten Erderkundung, Medizin, Biologie, Physik und Raumfahrttechnologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erderkundung und Atmosphärenforschung</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss8-fujijama.jpg" alt="" width="303" height="231"/><figcaption>Der Fujijama aus 350 Kilometern Höhe<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Experiment Crew Earth Observation (CEO) ging es um die Beobachtung und Dokumentation besonderer Formationen und Ereignisse auf der Erde. Dazu zählten u.a. große Flussdeltas, Korallenriffe, Überflutungsgebiete, Gletscher, Gebirge, Einschlagkrater, Erdfalten, ökologisch sensitive Flächen, Wetterphänomene aber auch Brände und Katastrophengebiete. Erfasst wurden diese Phänomene sowohl mit automatischen Systemen (Window Observational Research Facility WORF) als auch mit Handkameras. Zum Komplex Exploration Research (ESTER) gehörte das Fotografieren kurzlebiger Phänomene auf der Erde und der Auswirkungen dieser Ereignisse. Dazu zählten beispielsweise Wirbelstürme oder vulkanische Aktivitäten aber auch die Planktonblüte. Diatomeja untersuchte die geografische Stabilität und Konfiguration bioproduktiver Zonen in den Weltmeeren. Dazu wurden bei jedem Überflug automatisch Videobilder dieser Gebiete gemacht. Im Rahmen von Earth Knowledge Acquired by Middle School Students (EarthKAM) wurden durch das große Fenster im <em>Destiny</em>-Modul Bilder verschiedener Regionen der Erde gemacht und zur Erde übertragen. Die Steuerung der Kamera wurde dabei von Schülern in Amerika, Europa oder Asien übernommen. Auch die Auswertung der geografisch, geologisch, ökologisch oder biologisch bedeutsamen Aufnahmen geschah eigenverantwortlich. Die Kamera wurde für diese Untersuchungen in einer speziellen Halterung montiert. Entwicklung und Test von Boden- und Weltraum-gestützten Untersuchungsmethoden zur Vorhersage von natürlichen oder durch den Menschen verursachten Katastrophen war das Ziel des Experiments Uragan. Molnija SM untersuchte die elektrodynamischen Interaktionen zwischen Erdatmosphäre, Ionosphäre und Magnetosphäre bei Gewittern oder seismischen Aktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Medizin</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Experimentes Biopsy wurde den Raumfahrern vor und nach dem Flug Gewebe aus der Wadenmuskulatur entnommen. Dadurch ließen sich Muskelveränderungen durch einen längeren Aufenthalt in der Schwerelosigkeit genauer feststellen. Bei Cardio ODNT wurde die Herzaktivität der Raumfahrer bei sportlicher Belastung gemessen. Bei Untersuchungen zu Chromosomal Aberations in Blood Lymphocytes of Astronauts wurde der mutagene Einfluss ionisierender Strahlung auf die Chromosomen der Lymphozyten erforscht. Dazu wurden Vergeiche der Lymphozyten vor und nach dem Raumflug angestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenmenschliche und kulturelle Faktoren können die effektive Zusammenarbeit innerhalb einer Crew beeinträchtigen. Deshalb gehörte das wöchentliche Ausfüllen eines speziellen Fragebogens im Rahmen des Experimentes Crew Interaction zu den Pflichten der Raumfahrer. Diese Fragebögen wurden von Psychologen erarbeitet. Einige Fragen betrafen auch die Interaktion mit den Bodenstationen in den USA und in Russland. Bei Diurez ging es um die Erfassung des Wasser-Salz-Metabolismus&#8216; und dessen hormoneller Steuerung sowie der Regulation des Blutvolumens in der Schwerelosigkeit und bei der Readaption an die Schwerkraft. Das Ganze geschah über die Auswertung von Blut- und Urinproben. Beim Experiment Epstein-Barr Virus Reactivation wurde die Reaktivierung dieser normalerweise harmlosen Viren in der Schwerelosigkeit untersucht. Bei geschwächtem Immunsystem können sie sich stärker vermehren und zu Erkrankungen führen. Etwa 90% aller Erwachsenen tragen den Epstein-Barr-Virus in ihrem Körper. Über Blut- und Urinproben wollte man dem Mechanismus der Reaktivierung auf die Schliche kommen. Mit der Effizienz von Medikamenten in der Schwerelosigkeit befasste sich das Experiment Farma. Untersucht wurden Aufnahme, Verteilung und Abbau eines Wirkstoffs mit Hilfe von Speichel- und Blutproben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss8-foot.jpg" alt=""/><figcaption>Experiment Foot/Ground Reaction Forces During Space Flight<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim neuen Experiment Foot/Ground Reaction Forces During Space Flight (FOOT) wurden Veränderungen an Knochen und Muskeln im unteren Bereich des Körpers und an den Beinen gemessen. Dazu trug der Astronaut tagsüber eine spezielle Hose (LEPS &#8211; Lower Extremity Monitoring Suit), in der 20 sorgfältig platzierte Sensoren untergebracht waren sowie eine Sensorbinde an einem Oberarm. Mit den Sensoren wurden die elektrische Muskelaktivität, Beugungswinkel an Hüft-, Knie- und Fußgelenken sowie die Andruckkraft der Füße gemessen und über in den Anzug eingearbeitete Leitungen zu einem Speicher übertragen (max. 14 Stunden). Mit der zusätzlichen Armbinde wurden Vergleiche in der Belastung von Armen und Beinen ermöglicht. Außerdem wurden Messungen zur Stärke von Knochen und Muskeln vor und nach dem Raumflug auf der Erde vorgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Gematologija wurden die Mechanismen erforscht, die Veränderungen in hämatologischen Blutwerten hervorrufen. Dabei wurde venöses und kapillares Blut entnommen, der Zustand der Zellmembranen, der Eisenhaushalt und der Hämoglobingehalt des Blutes ermittelt. Die Messwerte können u. a. Hinweise auf Anämien oder Veränderungen der Lymphflüssigkeit geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Schwerelosigkeit wird der Bewegungs- und Stützapparat kaum belastet. Resultate sind Muskel- und Knochenverlust. Außerdem bewegen sich Körper unter Mikrogravitation anders, sie fallen nicht nach unten. Statt der gewohnten Wurfparabel ergibt sich praktisch eine geradlinige Flugbahn. Nach kurzer Zeit hat sich das Gehirn darauf eingestellt. Mit dem ebenfalls neuen Hand Posture Analyzer (HPA) sollten diese Anpassungen genauer erforscht werden. Die Apparatur umfasste einen Handgriff mit Druckkraftmesser sowie einen Handschuh mit Sensoren, die Finger- und Handstellung maßen und an einen Computer weitergaben. Mit dem Handgriff konnte die maximale Druckkraft der Hand gemessen werden. Außerdem war vorgesehen, dass die Raumfahrer mehrmals eine Kraft von 25%, 50% und 75% ihrer Maximalkraft für 24 Sekunden halten, wobei der Proband eine optische oder taktile Rückkopplung erhielt. Mit dem Sensorhandschuh wurden Greifübungen überwacht. Dabei kam es auf Schnelligkeit und Genauigkeit an. Außerdem wurde der Handschuh dazu benutzt, die Reaktionen des Probanden zu erfassen, wenn er imaginäre Bälle auf einem Bildschirm erfasste und nach unten warf. Dies wurde mit und ohne Schwerkraftsimulation getestet und ist ein Maß für die Hand-Augen-Koordination sowie die Reaktionsschnelligkeit und die Anpassung an die Umgebungsbedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Matrjoschka R wurde die Strahlung entlang der Flubahn der Internationalen Raumstation gemessen. Dabei wurden die Strahlungswerte in einzelnen Schichten, die einem Körper nachempfunden waren, erfasst. Das entsprechende zylindrische Gerät wurde mit <em>Progress</em>-M1 11 im Januar 2004 geliefert und während eines Ausstieges am 26./27. Februar 2004 an der Außenhaut des Moduls <em>Swesda</em> installiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Experiment Parodont wurde der Mundraum näher erforscht. Unter anderem wurden die Konzentration von Immunglobulin, das Mengenverhältnis von Krankheitserregern und Antikörpern sowie die einzelnen Bestandteile der Mikroflora in der Mundhöhle bestimmt. Dazu wurden Speichelproben und Zahnabstriche genommen und eingefroren. Ziel des Experimentes Pilot war es, über die Simulation einer Roboterfernsteuerung per Laptop und Joystick, die Zuverlässigkeit der Handlungen der Raumfahrer in Abhängigkeit vom aktuellen Stresszustand in verschiedenen Phasen eines Langzeitfluges zu ermitteln. Daraus sollten auch Vorhersagen getroffen werden, wann besonders schwierige Ausgaben in Angriff genommen werden können und wann die Raumfahrer Ruhephasen benötigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Experiments Profilaktika wurden Therapien gegen den Muskel- und Knochenabbau in der Schwerelosigkeit erprobt. Mit Pulse hingegen wurde die autonome Regulation des Herz-Lungen-Systems in der Schwerelosigkeit untersucht. Beim medizinischen Experiment Renal Stone stand die Untersuchung des Risikos zur Bildung von Nierensteinen während längerer Raumflüge im Mittelpunkt. Dazu wurden von einem Astronauten Urinproben gesammelt, während er sich an eine spezielle Diät hielt. Dadurch sollten sich Auswirkungen bestimmter Nahrungsinhaltsstoffe auf den Stoffwechsel analysieren lassen. Im Rahmen der medizinischen Untersuchung Sprut MBI wurde die Menge und Verteilung des Blutes im menschlichen Organismus ermittelt. Dabei waren vor allem Veränderungen im Verhältnis zwischen zellularem (intrazellulär) und im Kreislauf befindlichem Blut (interzellulär) interessant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Biologie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Biodegradatsija hatte die Entwicklung von Sicherheitsmechanismen gegen biologische Kontamination struktureller Teile der Raumstation zum Ziel. Dabei wurden die Anfangsstadien der Besiedlung struktureller Materialien durch Mikroorganismen untersucht. Dazu wurden Bioproben genommen, Fotos gemacht und die Sensitivität der Organismen gegen verschiedene Gifte getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel des Experimentes Bioekologija war die Züchtung von Bakterienstämmen, die Rohöl, Pflanzenschutzmittel oder Polysaccharide zersetzen können. Mikroorganismen sind sie ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt und oftmals unverzichtbar. Von Interesse beim Experiment Biorisk war für die Forscher der Einfluss der Sonnenaktivität auf Modifikationen (Phenotyp) und Mutationen (Genotyp) sowie die Entwicklung von Resistenzen und Agressivität. Gleichzeitig sollte aber auch abgeschätzt werden, inwiefern nützliche Bakterien bei einem längeren Aufenthalt im Weltraum lebensfähig bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Experiment Brados diente der genauen Bestimmung der tatsächlichen Strahlenbelastung der Besatzung. Dazu kamen neben bewährten Dosimetern auch neuartige Systeme zum Einsatz, die Thermoluminiszenz, Halbleitermaterialien, Samen höherer Pflanzen oder Bakterien (z. B. Yersinien) als Detektoren verwenden. Neben der Strahlendosis konnten auch die direkten biologischen und genetischen Auswirkungen festgestellt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss8-rastenija2.jpg" alt="" width="211" height="376"/><figcaption>Pflanzen im LADA-Gewächshaus<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Komplex Cellular Biotechnology Operations Support System (CBOSS) wurde das Wachstum verschiedener Zellarten analysiert. Dazu verfügte CBOSS über eine ausgeklügelte Temperatursteuerung, eine Anlage zum Einfrieren der fertigen Proben, ein System zur Regulation der Gaszufuhr sowie einen Behälter zur Aufnahme von bis zu 48 Proben. In der Schwerelosigkeit wächst Gewebe auch ohne spezielle Stützstrukturen in drei Dimensionen ungehindert. Die Untersuchungen der Zellkomplexe sollten vor allem neue Erkenntnisse über das Wachstum von Krebszellen ermöglichen. Man hoffte, es aber auch zu funktionierenden Organteilen heranziehen zu können. Nach einer unterschiedlich langen Wachstumsphase bei idealen Bedingungen konnten die Proben einzeln chemisch fixiert oder eingefroren werden. Die genaue Analyse erfolgte auf der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Group Activation Packs Yeast (neues Experiment) dienten der Überprüfung der Rolle individueller Gene bei Hefe bei als Reaktion auf die Schwerelosigkeit. Interleukin K hatte die Herstellung verschiedener biologischer Substanzen zum Ziel. Diese sind zum einen Interleukin, zum anderen ein Interleukin-Rezeptor-Antagonist. Interleukine sind körpereigene Botenstoffe, die auf natürlichem Wege in Lymphozyten hergestellt werden und das menschliche Immunsystem regulieren. Seit den 1980er Jahren können Interleukine auch künstlich hergestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim KAF-Experiment wurden gentechnisch veränderte Molekülkomplexe der Typen Caf 1 und Caf 1M mit synthetischen Proteinen hergestellt. Dabei wurden die besten Bedingungen erforscht, unter denen biologisch aktive Substanzen, wie Zytokine (Botenstoffe des Immunsystems) und schützende Antigene, in der Schwerelosigkeit künstlich produziert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Experiment Meschchlednoje Vzamiodeistwije (Intercellular Interactions) wurde der Einfluss der Mikrogravitation auf die Beschaffenheit von Zelloberflächen sowie auf die Wechselwirkungen zwischen Lymphozyten in einer Zellkultur (K-562) erforscht. Mimetik K diente der Entwicklung einer neuen Klasse von Medikamenten. Hierbei wurde ein Antigen-bindendes Fragment eines monoklonalen Antikörpers an Glukosaminilmuramildipeptid hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Experiment Rastenija 2 wurden höhere Pflanzen (z. B. Salatpflanzen) im LADA-Gewächshaus gezogen. Diese könnten wichtige Vitaminlieferanten im Weltraum sein. Von Interesse war der Einfluss der Schwerelosigkeit auf Wachstum und Entwicklung der Pflanzen. Untersucht wurden aber auch die Funktionalität des Gewächshauses, die Widerstandfähigkeit und die Anpassung an die außergewöhnlichen Bedingungen im Weltraum (Mikrogravitation, Strahlung) und die Ethylenkonzentration im russischen Segment der ISS. Beim Experiment Vakzina K schließlich wurden Protein-Vorläufersubstanzen hergestellt, die gegen virale Erkrankungen, speziell HIV, eingesetzt werden könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Materialwissenschaften</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss8-bcat.jpg" alt="" width="392" height="307"/><figcaption>Binary Collodial Alloy Tests (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Binary Collodial Alloy Tests (BCAT-3) wurde das Langzeit-Verhalten von Colloiden in der Schwerelosigkeit untersucht. Da hier die durch die Gravitation verursachten Vorgänge der Sedimentation und Konvektion ausgeschlossen sind, können die rein stoffbedingten Vorgänge beobachtet werden. Dazu wurden regelmäßig Bilder der sich entwickelnden Proben zur Erde übermittelt. Die Viskosität von Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit, also ohne den Einfluss der Gravitation wurde im Rahmen von Fluid Merging Viscosity Measurement (FMVM) untersucht. Dabei ließ man zwei Tropfen unterschiedlicher Flüssigkeiten nach ihrer Berührung allein durch die Adhäsionskräfte ineinander laufen, wobei die inneren Widerstände der betreffenden Stoffe, darunter Honig, Glyzerin und Silikonöl, gemessen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Materials ISS Experiment (MISSE) umfasste etwa 750 verschiedene Materialien, deren Beständigkeit unter den rauhen Bedingungen des Weltalls getestet wurden. Sie waren in Boxen untergebracht und sollen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Dazu gehören ultraleichte Membranen, Verbundstoffe, Keramiken, Polymere, Strahlungsschilde, Abdeckungen, Schalter, Solarzellen, Sensoren, faltbare Spiegel, optische Gläser, Saatgut, Pflanzenteile und Bakterien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Außenseite des Moduls <em>Swesda</em> befanden sich Detektoren, durch welche sich die Häufigkeit und Beschaffenheit von Mikrometeoriten mit Durchmessern von 10 bis 60 Mikrometern erfassen ließen. Ziel des Experiments Meteoroid, zu dem diese Sensoren gehörten, war eine Vorhersage der zu erwartenden Erosion der Außenhaut des Service-Moduls in den kommenden Jahren. Mit dem japanischen Micro Particles Capturer (MPC) wurden natürliche Mikrometeoriten und durch die Raumfahrt verursachte Staubpartikel gesammelt. Die ergänzende Space Environment Exposure Device war außenbords am Servicemodul <em>Swesda</em> angebracht und setzte verschiedene Materialien den Umweltbedingungen des Weltraums aus. Zu diesen Materialien gehörten u. a. Farbstoffe, Isolationsmaterialien und feste Schmierstoffe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss8-pfmi.jpg" alt=""/><figcaption>Pore Formation and Mobility Investigations (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kristalle aus der Gasphase (Spray) wurden beim Plasma Kristall Experiment der ESA gezogen. In der Microgravity Science Glovebox (Handschuhbox) wurde das Experiment Pore Formation and Mobility Investigations (PFMI) durchgeführt. Es beschäftigte sich mit Erstarrungsprozessen. Beim Erstarren von Metallschmelzen steigen in der Schwerelosigkeit kleine Gasbläschen nicht nach oben sondern bilden porenartige Materialdefekte. Die Entstehung derartiger Poren und ihre Bewegung während des Erstarrungsprozesses konnte durch die Verwendung eines transparenten und elastischen Materials beobachtet werden. Man verwendete als Grundmaterialien Bernsteinsäurenitrile (Succinonitrile) und Wasser. Auf der Erde treten Materialmängel durch mikroskopische Bläschen ebenfalls auf. Dadurch können große Schäden entstehen, beispielsweise beim Bruch einer Turbinenschaufel in einem Flugzeugtriebwerk. Verwendet wurden mehrere zylindrische Probenbehälter, die nacheinander in die Schmelzzone gelangten. Ein Schmelzen-Erstarren-Zyklus dauerte mehrere Stunden. Dabei ließen sich Temperatur und Wachstumsrate von der Erde aus steuern. Der Fortgang des Experimentes wurde durch eine Videokamera übertragen. Gemessen wurden Bläschenzahl und -größe sowie deren Bewegungen und Wechselwirkungen untereinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Protein Crystal Growth &#8211; Single Thermal Enclosure System (PCG-STES) kamen unterschiedliche Probenbehälter zum Einsatz. Sie enthielten normalerweise 81 verschiedene Kammern, in denen individuelle Experimente mit verschiedenen Proteinen abliefen. Endprodukt der mehrmonatigen Kristallisationsphase waren extrem große, reine und fehlerarme Kristalle, die sich besonders gut zur Analyse mittels Neutronenbeugung eignen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Experiment Viscose Liquid Foam &#8211; Bulk Metallic Glass (Foam-BMG) wurde ein Gas in eine Metallschmelze gepumpt. Die Schmelze wurde unterkühlt und erstarrte irgendwann schlagartig in aufgeschäumter Form. Ein solches Material, das fester als normale Metalle oder Keramiken ist, nennt man metallisches Glas. Erforscht wurde, unter welchen Bedingungen möglichst große und regelmäßige metallische Gläser entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrttechnologie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Untersuchungen zur Bewegung von Flüssigkeiten in Kapillaren mit großer und komplexer Geometrie wurden im Rahmen des Cappillary Flow Experiments durchgeführt. Wärmetauscher, die ohne Pumpen funktionieren, könnten in zukünftigen Raumfahrtzeugen eingesetzt werden. Mit dem Global Time System wurde ein Verfahren erprobt, bei dem die Zeitsignale zur Synchronisation von Uhren aus der Internationalen Raumstation kommen. Sie wurden auf Frequenzen im Bereich von 400 MHz und 1,5 GHz ausgestrahlt. Das Experiment lief, wie viele Langzeituntersuchungen, vollautomatisch ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Identifikatsija ging es um die strukturellen Belastungen der Station bei Kopplungsmanövern, Kurskorrekturen, sportlichen Aktivitäten der Besatzungsmitglieder sowie Außenbordarbeiten. Dazu wurden Beschleunigungswerte in unterschiedlichen Teilen der Station mit linear-optischen und konventionellen Systemen gemessen. Die Qualität der Mikrogravitation an Bord in Abhängigkeit vom aktuellen Arbeitsmodus wurde ebenso beim Experiment Izgib untersucht. Zum selben Komplex gehören auch MAMS und SAMS. Mit dem Microgravity Acceleration Measurement System (MAMS) wurden Beschleunigungen der gesamten Station durch Kopplungen oder Antriebsphasen gemessen. Diese Ereignisse stören die Mikrogravitation innerhalb der Station. Allerdings sind diese Störungen niederfrequent und kurzzeitig. Bei empfindlichen Experimenten z. B. zur Kristallbildung spielen sie aber durchaus eine Rolle. Wachsende Kristalle zeigen dann geringe Abweichungen von der Idealstruktur. Das Space Acceleration Measurement System (SAMS) war im Labormodul <em>Destiny</em> untergebracht und diente der Erforschung des Einflusses von Bordaktivitäten wie Sport oder Triebwerkszündungen auf gravitationsempfindliche Experimente in unterschiedlichen Bereichen der Station. Die 5 Sensoren, mit denen die Mikrogravitation gemessen wurde, befanden sich in der Nähe laufender Experimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Iskaschenije waren magnetische Interferenzen und ihre möglichen Auswirkungen auf die Durchführung von Experimenten sowie die Orientierung am Erdmagnetfeld Untersuchungsgegenstand. Mit Kromka wurden außenbords Partikel gesammelt, die sich von den Triebwerken des Moduls <em>Swesda</em> lösen. Deren Analyse sollte später zur Konstruktion besserer Antriebssysteme führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Platan war eine Detektoreinheit, mit der schwere Kerne (Eisen-Gruppe) der galaktischen und solaren Partikelstrahlung sowie deren Energie gemessen wurden. Sie wird auf <em>Swesda</em> montiert und nach ein bis zwei Jahren zur Erde zurück transportiert. Hier konnte durch chemische Untersuchungen auf die Art der Ionen und durch die Einschlagtiefe in die 20 bis 100 mm dicken mehrlagigen Folien sowie die Form der Mikrokrater auf deren Energie geschlossen werden. Platan M ist für Partikel mit Energien zwischen 30 und 200 MeV entwickelt worden. Hauptziel war es, Fluss und Energiespektrum der am stärksten ionisierenden Komponenten der kosmischen Strahlung während unterschiedlicher Phasen der Sonnenaktivität zu erfassen, um zukünftige Schutzeinrichtungen planen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Privijazka befasste sich mit Formveränderungen des russischen Teils der Station. Dem Studium chemiluminiszenter Reaktionen und atmosphärischer Leuchterscheinungen als Resultat der Wechselwirkung von Triebwerksabgasen mit der oberen Erdatmosphäre widmete sich das Experiment Relaksatsija. Die Untersuchungen fanden vor allem im UV-Bereich statt. Ziel des Experimentes Skorpion war die Entwicklung eines verbesserten Systems zur Erfassung von Umweltparametern. Dazu gehörten Mikrogravitation, elektromagnetische Felder, Teilchenstrahlung sowie klimatische Bedingungen. Für viele Experimente ist es wichtig, die genauen Umweltbedingungen zu kennen, um die erreichten Resultate richtig bewerten zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Synchronized Position Hold, Engage, Reorient Experimental Satellite, kurz SPHERES war die Bezeichnung eines neuen, komplexen Experiments, bei dem sich kleine, autonome Satelliten, die durch Kohlenstoffdioxidgas angetrieben werden, untereinander abstimmen und gemeinsame Operationen ausführen sollen. Zunächst wurden einzelne Komponenten aber nur innerhalb der Station erprobt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Experimentes Tensor stand die Erprobung neuer Techniken, die Bewegungscharakteristik der <em>ISS</em> genauer bestimmen zu können. Dazu gehören Trägheitsmomente, der Luftwiderstand der wachsenden Station und die genaue Bestimmung ihres Schwerpunktes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Toksichnost wurde ein Schnelltest für die Qualität des Trinkwassers an Bord der Station entwickelt und erprobt. Zum Experiment gehörte das Messgerät Biotoks-10K. Mit diesem ließ sich die Toxizität von Wasserproben ermitteln. Dies geschah mittels eines selbstleuchtenden mikrobiologischen Sensors. Variationen in der Leuchtintensität ließen Rückschlüsse auf Verunreinigungen der untersuchten Flüssigkeit zu. Die Forschungen sollten letztlich zu einem serienreifen Gerät führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Vektor T wurden die Bewegungsparameter der Station mittels GLONASS-Sensoren gemessen. GLONASS ist das russische Gegenstück zum amerikanischen Global Positioning System (GPS). Ziel war die Erarbeitung einer möglichst genauen Vorhersage der Bahnänderungen infolge der Bremswirkung der Restatmosphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbericht</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss8-toru.jpg" alt="" width="410" height="336"/><figcaption>Trainingsrunde am Fernsteuerungssystem für anfliegende Frachter, TORU (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den gemeinsamen Arbeiten mit Pedro Duque im Rahmen des Cervantes-Programms begann die Stationsroutine. Neben den wissenschaftlichen Forschungen, insbesondere mit/zu Hand Posture Analyzer, Renal Stone Risk, Crew Interactions, Capillary Flow Experiment, EarthKAM, Crew Earth Observation, Pilot, Binary Colloidal Alloy Test 3, SPHERES, Profilaktika, Foot/Ground Reaction Forces During Spaceflight, Pore Formation and Mobility Investigation, Plasma Kristall Experiment 3, In Space Soldering Investigation, Rastenija 2, Group Activation Pack Yeast und weiterer medizinischer Untersuchungen, u. a. mit einem Ultraschallsensor in der Human Research Facility (Advanced Diagnostic Ultrasound in Microgravity ADUM) sowie der Herstellung reiner Proteinkristalle mit verschiedenen Anlagen standen körperliches Training und vielfältige Wartungsarbeiten auf dem Programm. Dazu gehörten Batteriewechsel, der Austausch von Rauchmeldern, regelmäßige Inspektionen der Außenhaut der Station mit Kameras am Manipulatorarm der Station, Lecktests, sowie Be- und Entladearbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang Januar 2004 stellte man einen leichten Druckverlust in der Station fest. Deshalb zog sich die Besatzung für zwei Tage ins Wohnmodul <em>Swesda</em> (verbunden mit <em>Pirs</em>, <em>Progress</em>-M 48 und <em>Sojus</em>-TMA 3) zurück. <em>Sarja</em> (mit PMA 1), <em>Unity</em> (mit <em>Quest</em>) und <em>Destiny</em> waren auf diese Art isoliert. Nachdem man festgestellt hatte, dass der Druckverlust seine Ursache im Labormodul <em>Destiny</em> hatte, war die Ursache schnell gefunden. Eine elastische Verbindung zwischen den beiden Scheiben des großen, optischen Fensters des Moduls war beschädigt. Nach einer provisorischen Reparatur wurde ein Austauschteil Ende Januar mit <em>Progress</em>-M1 11 geliefert und Anfang März eingebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur gleichen Zeit gab es auch einige Probleme mit dem Sauerstoffgewinnungssystem Elektron im Modul <em>Swesda</em>. Während der lang anhaltenden Fehlersuche wurde Sauerstoff aus den <em>Progress</em>-Frachtern sowie aus Feststoffkapseln genutzt (13 Solid Fuel Oxygen Generation Canisters von mehr als 100 wurden verbraucht). Schließlich wechselte man dann doch größere Einheiten und brachte die Anlage damit wieder zum Laufen. Im Februar gelang auch die Reparatur des Kreiselstabilisierungssystems des Laufbandes (Treatmill Isolation and Stabilisation TVIS) durch den Austausch eines defekten Kugellagers am Gyroskop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während eines Ausstieges am 26./27. Februar 2004 demontierten Kaleri und Foale einen Container eines russischen Materialexperimentes auf <em>Pirs</em>, wechselten zwei Probenpaletten am japanischen MPAC/SEED und installierten das Strahlungsmessexperiment Matrjoschka R an der Außenseite von <em>Swesda</em>. Der für fünfeinhalb Stunden vorgesehene Ausstieg wurde auf 3:55 h gekürzt, weil es Probleme mit dem Kühlsystem in Kaleris Anzug gab. Nach dem Ausstieg fand Michael Foale heraus, dass eine Leitung dieses Kühlsystems geknickt war und deshalb das Kühlmittel nicht mehr richtig zirkulieren konnte. Dadurch entfiel aber die geplante Verlegung von mehreren Abgasreflektoren. Sie stören aber erst dann, wenn das europäische Versorgungsfahrzeug <em>ATV</em> am Heck der Station andockt, frühestens Ende 2005.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Mission fanden viele Pressekonferenzen statt, u.a. zur Ehrung des ersten Motorfluges der Brüder Wright. Außerdem sprachen die Raumfahrer mehrfach mit Schülern amerikanischer Schulen und fertigten kleine Lehrfilme zu Bewegungen in der Schwerelosigkeit an. Nach dem Andocken der Nachfolgebesatzung nahmen Foale und Kaleri in geringem Umfang an deren Forschungsprogramm teil. Ein kleines Heliumleck im Antriebssystem von <em>Sojus</em>-TMA 3 stellte für die Landung am 30. April 2004 kein echtes Problem dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><sub><em>Der vorliegende Artikel wurde 2004 für www.raumfahrt.de bzw. www.raumfahrtgeschichte.de geschrieben und nach Schließung der Seiten 2006 vom Autor (GG) in die Wikipedia eingetragen. Es handelt sich also nicht um eine Kopie aus der Wikipedia sondern im Gegenteil um die Vorlage. Der Originalartikel ist noch abrufbar auf den Seiten der HTWK Leipzig.</em></sub></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-6s/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 2 (SSAF-6S)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7s/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 3 (SSAF-7S)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12p/" data-wpel-link="internal">Progress-M 48 (SSAF-12P)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13p/" data-wpel-link="internal">Progress-M1 11 (SSAF-13P)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-8s/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 4 (SSAF-8S)</a></li></ul>
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