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	<title>MT Aerospace &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>MT Aerospace &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Ariane 6 – made in Germany</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 09:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im 16. Jahrhundert entwickelte der deutsche Feuerwerkshersteller Johann Schmidlap eine der ersten zweistufigen Raketen, und die Stufentechnik der Raketentechnik wird auch heute noch verwendet, um Raketen wie die Ariane 6 in die Umlaufbahn zu bringen. Als einer der größten Geldgeber des Ariane-6-Programms führt Deutschland das Erbe Schmidlaps fort, indem es 20,8 % der Finanzierung übernimmt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im 16. Jahrhundert entwickelte der deutsche Feuerwerkshersteller Johann Schmidlap eine der ersten zweistufigen Raketen, und die Stufentechnik der Raketentechnik wird auch heute noch verwendet, um Raketen wie die Ariane 6 in die Umlaufbahn zu bringen. Als einer der größten Geldgeber des Ariane-6-Programms führt Deutschland das Erbe Schmidlaps fort, indem es 20,8 % der Finanzierung übernimmt und mehrere Teile für die europäische Schwerlastrakete liefert.<br>Ein Beitrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane/Ariane_6_made_in_Germany" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Enabling&amp;Support/SpaceTransportation/Ariane</a>, 17. Oktober 2025</p>



<p>Die Oberstufe der Ariane 6 wird auf dem Prüfstand P5.2 im DLR-Zentrum für Triebwerks- und Stufentests in Lampoldshausen getestet. Der Prüfstand simuliert die Betriebsbedingungen eines Fluges vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, mit Ausnahme von Vakuum und Mikrogravitation.<br>Diese Artikelserie befasst sich mit den Teilen und Komponenten, die für den Bau der Ariane-6-Rakete benötigt werden und von Unternehmen aus den 13 ESA-Mitgliedstaaten geliefert werden, die am Ariane-6-Programm beteiligt sind. Gemeinsam bringen sie ihr gesamtes Know-how ein, um unter der Leitung des Hauptauftragnehmers ArianeGroup, der auch die Ariane-6-Rakete entworfen hat, Europas Schwerlastträger zu bauen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="462" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462.jpg" alt="" class="wp-image-148707" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Ariane 6 – made in Germany</figcaption></figure>



<p><em>Ariane 6 ist Europas Flaggschiff unter den Schwerlastraketen. Modular, vielseitig und leistungsstark, wurde sie durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Institutionen und unzähligen Einzelpersonen in ganz Europa ermöglicht, die ihr Fachwissen und ihr Engagement eingebracht haben. Als einer der größten Beitragszahler zum Ariane-6-Programm stellt Deutschland 20,8 % der Finanzierung bereit und liefert mehrere Teile für Europas Schwerlastrakete.</em></p>



<p><strong>Leichtgewichtige Metalle</strong></p>



<p>MT Aerospace ist für die Herstellung der oberen und mittleren Tankverbindungsstrukturen, der oberen und mittleren Stufentanks, Teile des Vulcain 2.1-Triebwerks sowie der vorderen und hinteren Verkleidungen für die Booster verantwortlich. Zusammen machen diese Komponenten etwa 10 % der Trägerrakete aus.<br>Die Tanks der oberen und mittleren Stufe sowie die Strukturen zwischen den Tanks bestehen aus Aluminium-Lithium, einer leichten Legierung, die maximale Haltbarkeit bei minimalem Gewicht bietet. MT Aerospace hat außerdem ein innovatives Verfahren zur Formung von Komponenten eingeführt, bei dem künstliche Intelligenz in den „Kugelstrahlprozess” integriert wird, bei dem das Metall durch wiederholtes Beschlagen verbessert wird, um die Leistung zu steigern und die Kosten der neuen Trägerrakete zu senken.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200.jpg" alt="" class="wp-image-148711" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit MT Aerospace: MT Aerospace Produktionshalle der Ariane 6</figcaption></figure>



<p><em>Die Produktionshalle von MT Aerospace in Augsburg, Deutschland, in der Tanks für die europäische Schwerlastrakete Ariane 6 hergestellt werden. Die Tanks der Ober- und Kernstufe sowie die Strukturen zwischen den Tanks bestehen aus Aluminium-Lithium, einer leichten Legierung, die maximale Haltbarkeit bei minimalem Gewicht bietet. MT Aerospace führte außerdem ein innovatives Verfahren zur Formung von Bauteilen ein, bei dem künstliche Intelligenz in den „Kugelstrahlprozess” integriert wird, bei dem das Metall durch wiederholtes Beschlagen verbessert wird, um die Leistung zu steigern und die Kosten der neuen Trägerrakete zu senken. MT Aerospace ist für die Herstellung der oberen und mittleren Tanktrennwände, der Tanks für die obere und mittlere Stufe, Teile des Vulcain-2.1-Triebwerks sowie der vorderen und hinteren Verkleidungen für die Booster verantwortlich. Zusammen machen diese Komponenten etwa 10 % der Trägerrakete aus.</em></p>



<p><strong>Helium unter Druck</strong></p>



<p>Die Enrichment Technology Company hat die Heliumtanks aus Kohlefaser für Ariane 6 entworfen, entwickelt, qualifiziert und hergestellt. Die Tanks werden in beiden Stufen der Rakete eingesetzt. Mit einer Höhe von etwas mehr als einem Meter und einem Durchmesser von 80 cm fasst jeder Tank 374 Liter Helium und kann bei Drücken betrieben werden, die bis zu 400-mal so hoch sind wie der atmosphärische Druck auf der Erde. Das einzigartige „Typ-IV”-Design besteht aus einer mit Kohlenstoff ummantelten Kunststoffauskleidung und wiegt deutlich weniger als herkömmliche Metalltanks.<br>Im Gegensatz zu flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff, die als Treibstoff für die Rakete dienen, ist Helium ein nicht reaktives Gas. Es wird verwendet, um die Treibstofftanks unter Druck zu setzen und den flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff in die Brennkammer zu drücken. Außerdem wird es in den Kühlsystemen der Ariane 6 eingesetzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="276" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276.jpg" alt="" class="wp-image-148713" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276-300x237.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit Enrichment Technology Company: Ariane 6 Helium Tank</figcaption></figure>



<p><em>Die Enrichment Technology Company hat die Heliumtanks aus Kohlefaser für die Ariane 6 entworfen, entwickelt, qualifiziert und hergestellt. Die Tanks werden in beiden Stufen der Rakete eingesetzt. Mit einer Höhe von etwas mehr als einem Meter und einem Durchmesser von 80 cm fasst jeder Tank 374 Liter Helium und kann bei Drücken betrieben werden, die bis zu 400-mal so hoch sind wie der atmosphärische Druck auf der Erde. Das einzigartige „Typ-IV”-Design besteht aus einer mit Kohlenstoff ummantelten Kunststoffauskleidung und wiegt deutlich weniger als herkömmliche Metalltanks.<br>Im Gegensatz zu flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff, die als Treibstoff für die Rakete dienen, ist Helium ein nicht reaktives Gas. Es wird verwendet, um die Treibstofftanks unter Druck zu setzen und den flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff in die Brennkammer zu drücken. Außerdem wird es in den Kühlsystemen der Ariane 6 eingesetzt.</em></p>



<p><strong>Bereitstellen des Antriebs</strong></p>



<p>Ariane 6 wird unter der Verantwortung der ArianeGroup entwickelt und gebaut, zu der sowohl französische als auch deutsche Tochtergesellschaften gehören. Die deutsche Niederlassung fertigt die Schubkammer für die Triebwerke Vinci und Vulcain 2.1. Die deutsche und die französische Niederlassung der ArianeGroup arbeiten gemeinsam an der Herstellung der Hilfsantriebseinheit, die die Tanks der Oberstufe unter Druck setzt und das Vinci-Triebwerk für die Wiederzündung vorbereitet. Sie kann auch zum Verlassen der Umlaufbahn der Oberstufe am Ende der Mission verwendet werden und unterstützt damit den Zero-Debris-Ansatz der ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347.jpg" alt="" class="wp-image-148715" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Schubkammer des Vinci Triebwerks</figcaption></figure>



<p><em>Die Schubkammer des Vinci-Triebwerks, entwickelt von EADS Ottobrunn, jetzt ArianeGroup. Das Vinci-Triebwerk ist das 180-kN-Schubtriebwerk für die Oberstufe der Ariane-6-Rakete. Es kann während eines Fluges mehrfach gezündet werden, sodass mehrere Nutzlasten in unterschiedliche Umlaufbahnen gebracht werden können.</em></p>



<p><strong>Wo alles zusammengefügt wird</strong></p>



<p>Nachdem die zahlreichen Komponenten der Ariane 6 hergestellt wurden, wird die Oberstufe in der Montagehalle der ArianeGroup in Bremen zusammengebaut. In dieser Hightech-Anlage werden die Tanks und Treibstoffleitungen der Oberstufe perfekt vorbereitet. Sauberkeit ist dabei von entscheidender Bedeutung, da bereits ein einziger Fingerabdruck eine katastrophale Reaktion im Flüssigsauerstofftank auslösen könnte.<br>Zusätzlich zum üblichen Verschrauben und Verbinden der Raketenteile wird am Standort Bremen ein neuartiges Verfahren zum Anbringen der Schaumstoffisolierung an der Oberstufe eingesetzt. Bei diesem Verfahren raut ein Laser, der über 2000 Mal stärker ist als ein Laserpointer, die Metallaußenseite auf, bevor ein Roboterarm die Schaumisolierung gleichmäßig auf die Oberfläche sprüht. Diese Isolierung ist unerlässlich, um den flüssigen Wasserstoff auf –250 °C und den flüssigen Sauerstoff auf –180 °C gekühlt zu halten, selbst wenn die Temperaturen auf der Startrampe in Französisch-Guayana über 30 °C liegen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390.jpg" alt="" class="wp-image-148717" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Komplette Oberstufe der Ariane 6</figcaption></figure>



<p>Nach der Montage wird die Oberstufe auf einer 8 km langen Strecke zum Bremer Hafen transportiert, wo sie auf das Segelschiff Canopée verladen wird, das nach Französisch-Guayana fährt. Um die Bremer Bürger nicht zu belästigen, wird die 18 Tonnen schwere und 5,4 m breite Oberstufe mitten in der Nacht transportiert. Aber wenn Sie Pech haben, könnten Sie auf dem Heimweg von der Nachtschicht oder aus dem Club hinter einer Rakete im Stau stecken bleiben.</p>



<p><em>Dieses im Oktober 2020 bei der ArianeGroup in Bremen integrierte „hot-firing model” der kompletten Ariane-6-Oberstufe ist nach umfangreichen Funktionstests voll einsatzfähig. Sein neues wiederzündbares Vinci-Triebwerk ist an zwei Flüssigwasserstoff- und Flüssigsauerstofftanks angeschlossen und mit allen Leitungen, Ventilen sowie elektronischen und hydraulischen Instrumenten und Steuerungssystemen ausgestattet.</em></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/2402_021_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA/Manuel Pédoussaut/zetapress: Rakete in Bewegung</figcaption></figure>



<p><em>Zeitrafferaufnahme der Oberstufe der ersten Ariane-6-Rakete beim Verlassen der Montagehalle der ArianeGroup in Bremen am 31. Januar 2024.<br>Die Oberstufen für Ariane 6 werden in Bremen montiert, wo die Treibstofftanks, das Vinci-Triebwerk und die einzigartige Hilfsturbine zusammengebaut werden, um Treibstoff, Druck, Strom und Schub für den Transport der Satelliten in ihre erforderliche Umlaufbahn bereitzustellen. Die Ober- und Hauptstufe bilden den zentralen Kern der Ariane 6 und werden per Schiff zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana transportiert. Die beiden Stufen werden horizontal miteinander verbunden, bevor sie die letzten Kilometer zum Startplatz transportiert und aufgerichtet werden. Sobald sie aufrecht stehen, werden für den ersten Flug der Ariane 6 zwei Booster hinzugefügt, die sich bereits in Französisch-Guayana befinden. Zuletzt werden die obere Verbundstoffverkleidung – eine Nasenkonus, die sich vertikal in zwei Teile teilt – und die Nutzlasten auf der Startrampe angebracht.<br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion, die als Nachfolgerin der Ariane 5 als europäisches Schwerlast-Trägersystem entwickelt wurde. Mit der Wiederzündungsfähigkeit der Oberstufe der Ariane 6 wird die Startkapazität Europas auf die Anforderungen verschiedener Nutzlastmissionen zugeschnitten, beispielsweise auf die Inbetriebnahme von Satellitenkonstellationen. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und den Weltraum zu erreichen, unterstützt Europas Navigations-, Erdbeobachtungs-, Wissenschafts- und Sicherheitsprogramme. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der europäischen Raumtransportkapazitäten wird durch das anhaltende Engagement Tausender talentierter Menschen in den 22 Mitgliedstaaten der ESA ermöglicht.</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg579851#msg579851" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>MT Aerospace feiert Meilenstein der europäischen Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mt-aerospace-feiert-meilenstein-der-europaeischen-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 09:36:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreicher Erststart der Trägerrakete Ariane 6. Eine Pressemitteilung der MT Aerospace AG. Quelle: MT Aerospace AG 10. Juli 2024. Augsburg, 10. Juli 2024: Der erfolgreiche Erststart der europäischen Ariane 6 Rakete ist für MT Aerospace ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Als größter deutscher Zulieferer verantwortet MT Aerospace die Entwicklung, Design und Fertigung der metallischen Strukturbauteile [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erfolgreicher Erststart der Trägerrakete Ariane 6. Eine Pressemitteilung der MT Aerospace AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: MT Aerospace AG 10. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/StartA6ESA1k6.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane-6-Erststart von Kourou. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Ariane-6-Erststart von Kourou. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/StartA6ESA26.jpg" alt="Ariane-6-Erststart von Kourou. (Bild: ESA)" class="wp-image-142456"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-6-Erststart von Kourou. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p>Augsburg, 10. Juli 2024: Der erfolgreiche Erststart der europäischen <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-6/" data-wpel-link="internal">Ariane 6</a> Rakete ist für <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/mt-aerospace/" data-wpel-link="internal">MT Aerospace</a> ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Als größter deutscher Zulieferer verantwortet MT Aerospace die Entwicklung, Design und Fertigung der metallischen Strukturbauteile des neuen europäischen Trägers. Die Fertigung der Tank- und Strukturbauteile für die Ober- und Hauptstufe sind ein signifikanter Produktionsanteil des Augsburger Luft- und Raumfahrtunternehmens und repräsentieren einen Arbeitsanteil von ca. 10% am Gesamtträger. MT Aerospace verantwortet maßgeblich mehrere Innovationen zur Leistungssteigerung und Kostensenkung des europäischen Launchers. Hierzu zählen neue Fertigungstechnologien wie die Einführung von Kugelstrahlen unter Nutzung von KI-Prozessen zur Umformung von Bauteilen sowie der Einsatz von Aluminium Lithium als Werkstoff der neuen Trägerrakete.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Aerospace005MTAerospace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane-6-Fertigung in Augsburg. (Bild: MT Aerospace)" data-rl_caption="" title="Ariane-6-Fertigung in Augsburg. (Bild: MT Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="145" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Aerospace005MTAerospace26.jpg" alt="Ariane-6-Fertigung in Augsburg. (Bild: MT Aerospace)" class="wp-image-142452"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-6-Fertigung in Augsburg. (Bild: MT Aerospace)</figcaption></figure>



<p>MT Aerospace ist für den anstehenden Hochlauf gut gerüstet, denn die Bauteile für das gestartete Flugmodell wurden bereits 2020 ausgeliefert. Das Unternehmen wird Ende 2024 bereits das 13. Flugmodell ausliefern. Der erfolgreiche Start der Ariane 6 bedeutet für MT Aerospace eine kontinuierliche Erhöhung des Produktionsvolumens in den nächsten Jahren.</p>



<p>„Als Partner des Ariane Programm der ersten Stunde, sind wir stolz auf unseren Beitrag zum erfolgreichen Erststart.  Ariane wird bis weit in das nächste Jahrzehnt das Rückgrat des europäischen Zugangs zum Weltraum sein. Das Tor zum Weltall bleibt damit für Europa offen &#8211; mit einem großen Anteil aus Augsburg. Mein Dank gilt unseren Mitarbeitern, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben. Dieser Erfolg gibt uns nun den notwendigen Rückenwind für zukünftiges Wachstum in unserem Raumfahrtgeschäft“ sagt Ulrich Scheib, Vorstandsvorsitzender MT Aerospace AG.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/IMG0208MTAerospace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane-6-Tankdome. (Bild: MT Aerospace)" data-rl_caption="" title="Ariane-6-Tankdome. (Bild: MT Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/IMG0208MTAerospace26.jpg" alt="Ariane-6-Tankdome. (Bild: MT Aerospace)" class="wp-image-142454"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-6-Tankdome. (Bild: MT Aerospace)</figcaption></figure>



<p><strong>Über Ariane 6</strong><br>Die modulare, flexible und wettbewerbsfähige Ariane 6, die Europas Souveränität im Weltraum für die nächsten Jahre sicherstellt, gibt es in zwei Versionen, an denen entweder zwei oder vier Booster angebracht werden, je nachdem wie viel Schub die Mission erfordert. Die Oberstufe ist vielseitig und kann während eines Fluges mehrfach gezündet werden, um unterschiedliche Raumfahrzeuge in eine beliebige Umlaufbahn zu bringen. Ariane 6 ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) und wurde von der ArianeGroup als Hauptauftragnehmer und ihren europäischen Industriepartnern entwickelt.</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>MT Aerospace ist ein führendes internationales Unternehmen der Luft- und Raumfahrt. Mehr als 500 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und testen Komponenten für institutionelle und kommerzielle Trägerraketenprogramme, für Flugzeuge, Satelliten und für die Verteidigungsindustrie. Dank weltweit einzigartiger Fertigungstechnologien entstehen bei MT Aerospace Hochleistungsprodukte, die maximale Leistung mit minimalem Gewicht verbinden. Mit langjährigem Know-how in den   Bereichen Additive Manufacturing, Metallbearbeitung, CFK und Wasserstofftechnologie ist MT Aerospace bestens aufgestellt, um nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu realisieren.</p>


<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20219.msg563812#msg563812" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erstflug der Ariane 62 von Kourou</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>PHOEBUS: MT Aerospace unterzeichnet Entwicklungsvertrag mit ArianeGroup</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/phoebus-mt-aerospace-unterzeichnet-entwicklungsvertrag-mit-arianegroup/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 13:22:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>MT Aerospace unterzeichnet Vertrag mit ArianeGroup in Höhe von 35 Millionen Euro für die Entwicklung des Technologie-Demonstrators PHOEBUS. Im PHOEBUS-Vertrag werden Demonstratoren der neuen Oberstufe aus ultraleichten Faserverbundwertstoffen entwickelt und getestet. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE Bremen 3. November 2022. Bremen, 3. November 2022. Die MT Aerospace AG hat mit der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="mt-aerospace-unterzeichnet-vertrag-mit-arianegroup-in-hohe-von-35-millionen-euro-fur-die-entwicklung-des-technologiedemonstrators-phoebus-im-phoebusvertrag-werden-demonstratoren-der-neuen-oberstufe-aus-ultraleichten-faserverbundwertstoffen-entwickelt-und-getestet-eine-pressemitteilung-der-ohb-se-bremen--d2664294-2ac2-4954-b92c-50256580bb34">MT Aerospace unterzeichnet Vertrag mit ArianeGroup in Höhe von 35 Millionen Euro für die Entwicklung des Technologie-Demonstrators PHOEBUS. Im PHOEBUS-Vertrag werden Demonstratoren der neuen Oberstufe aus ultraleichten Faserverbundwertstoffen entwickelt und getestet. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE Bremen 3. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PHOEBUSVertragsunterzeichnungArianeGroupHillMediaFrankTKoch.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="v.l.n.r.: Ulrich Scheib, Vorstand Programme bei MT Aerospace, Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa (Freie Hansestadt Bremen), Karl-Heinz Servos, Leiter Produktion ArianeGroup, Rüdeger Albat, ESA Head of Future Space Transportation (Bild: ArianeGroup/Hill Media/Frank T. Koch)" data-rl_caption="" title="v.l.n.r.: Ulrich Scheib, Vorstand Programme bei MT Aerospace, Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa (Freie Hansestadt Bremen), Karl-Heinz Servos, Leiter Produktion ArianeGroup, Rüdeger Albat, ESA Head of Future Space Transportation (Bild: ArianeGroup/Hill Media/Frank T. Koch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PHOEBUSVertragsunterzeichnungArianeGroupHillMediaFrankTKoch26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">v.l.n.r.: Ulrich Scheib, Vorstand Programme bei MT Aerospace, Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa (Freie Hansestadt Bremen), Karl-Heinz Servos, Leiter Produktion ArianeGroup, Rüdeger Albat, ESA Head of Future Space Transportation (Bild: ArianeGroup/Hill Media/Frank T. Koch)</figcaption></figure>



<p>Bremen, 3. November 2022. Die MT Aerospace AG hat mit der ArianeGroup GmbH einen Vertrag mit einem Volumen von 35 Millionen Euro zur Weiterentwicklung von Demonstratoren für CFK-Oberstufen von europäischen Trägerraketen abgeschlossen. ArianeGroup mit MT Aerospace erhielten den Zuschlag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), um die Entwicklung des Projekts PHOEBUS (Prototype for a Highly OptimizEd Black Upper Stage) fortzusetzen. Mithilfe des Technologie-Demonstrators PHOEBUS soll eine Oberstufe* aus leichten Verbundwerkstoffen auf Basis von Kohlefasern für die neuen europäischen Trägerraketen entwickelt werden. In der Technologieentwicklung PHOEBUS setzt MT Aerospace auf vollständige CFK-Lösungen: Die Verwendung des smarten Werkstoffes Kohlefaser ermöglicht weitgehend auf metallische Komponenten der Oberstufentanks und -strukturen zu verzichten. Das spart Masse, erhöht die Nutzlastkapazität der Trägerraketen, reduziert den Ressourceneinsatz und verbessert damit entscheidend die Wettbewerbsfähigkeit zukünftiger Trägerraketen. MT Aerospace und ArianeGroup werden PHOEBUS in zwei Phasen bis Mitte 2023 und in 2025 testen und validieren. Mit dem aktuellen Vertrag wird die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit von MT Aerospace mit ArianeGroup fortgeführt. Er folgt auf Verträge, die 2019 und 2021 abgeschlossen wurden.</p>



<p>Die ‚schwarzen Oberstufe‘ für die nächste Generation europäischer Trägerraketen wird aus ultraleichten Verbundwerkstoffen bestehen. Die Kohlefaser-Technologie ist wegweisend für künftige Raumtransportkonzepte. „MT Aerospace erreicht damit Technologieführerschaft in Europa und wird daraus neue Produkte entwickeln. Dies eröffnet neue und globale Wachstumschancen für den Standort Augsburg und ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Unternehmensentwicklung“, erläutert Ulrich Scheib, Vorstand Programme bei MT Aerospace.</p>



<p><strong>Masse einsparen, Nutzlastkapazität erhöhen und Raumfahrt nachhaltiger machen</strong><br>Mit der Verwendung von Kohlefasern wird das Gewicht der Oberstufe nachhaltig reduziert werden. PHOEBUS* ist ein Schlüsselelement für die Entwicklung von ICARUS (Innovative Carbon ARiane Upper Stage). PHOEBUS besteht aus Verbundwerkstoffen auf Basis von Kohlefasern, nicht wie bisher aus Metall, was Gewicht einspart und sich positiv auf die Kosten jedes Raketenstarts auswirkt. Dies ermöglicht es, mehr Nutzlastkapazität (z.B. Satelliten) in den Weltraum zu transportieren: Jede mit einer schwarzen (so genannt wegen des dunklen Werkstoffs CFK) Oberstufe ICARUS ausgerüstete Rakete wird zusätzlich bis zu zwei Tonnen Nutzlast an Bord nehmen können. Dies trägt zu einer nachhaltigeren Nutzung der Ressourcen bei.</p>



<p>„Die Entwicklung der neuen Oberstufe wird auch Wegbereiter sein für Zukunftstechnologien im Bereich kryogene Anwendungen und für Einsatzmöglichkeiten von Flüssigwasserstoff in der Luftfahrt und in anderen Sektoren“, erklärt Hans Steininger, der Vorstandsvorsitzende der MT Aerospace AG. „Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit ArianeGroup beweist immer wieder, dass wir wettbewerbsfähig sind und europäische Trägerraketen zu nachhaltigen Weltraum-Champions machen können. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir als größter Systempartner für das Ariane-Programm federführend Konzepte für zukunftsfähige Raumfahrtanwendungen entwickeln und dazu beitragen die Nachhaltigkeit der Raumfahrt zu sichern.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkalierungsstufeWasserstofftanksMTAerospaceAG.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nächste Skalierungsstufe eines Wasserstofftanks. (Bild: MT Aerospace AG)" data-rl_caption="" title="Nächste Skalierungsstufe eines Wasserstofftanks. (Bild: MT Aerospace AG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkalierungsstufeWasserstofftanksMTAerospaceAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nächste Skalierungsstufe eines Wasserstofftanks. (Bild: MT Aerospace AG)</figcaption></figure>



<p><strong>Potential des smarten Werkstoffs CFK ausschöpfen</strong><br>Über fünf Jahrzehnte hinweg konnte die MT Aerospace AG dank verschiedener Entwicklungsaufträge von europäischen Trägerraketen und der beauftragten Serienproduktion ein wertvoller Erfahrungsschatz aufgebaut werden. CFK eröffnet auch im Fertigungsprozess neue Möglichkeiten: Die Verwendung von CFK lässt beispielsweise ein integriertes Design zu, das heißt, es gibt weniger einzelne Komponenten als bei einem metallischen Pendant, dessen einzelne Komponenten sich nicht in einem Fertigungsprozess herstellen lassen, sondern im Nachgang miteinander verschweißt oder montiert werden müssen. Dies wirkt sich weiter positiv auf die Produktkosten aus.</p>



<p><strong>Damit Leichtbau auch leicht geht: Der Automated-Fibre-Placement-Prozess als Kerntechnologie</strong><br>Die MT Aerospace AG zählt zu den führenden Unternehmen im Leichtbau aus Metallen und Verbundwerkstoffen und ist seit Jahrzehnten in der Luft- und Raumfahrt tätig. Hier kommt es oft auf jedes Gramm an, außerdem auf höchste Präzision und Verlässlichkeit, auf Reproduzierbarkeit und die Einhaltung internationaler Standards. Der Übergang von metallischen auf Verbundwerkstoffe stellt einen Paradigmenwechsel bei Oberstufendesign und -produktion dar. Mit der neuen AFP-Anlage (Automated Fibre Placement) legt MT Aerospace einen wichtigen Industrialisierungsbaustein für die optimierte Oberstufe von Trägersystemen. Der AFP-Prozess stellt dabei die Kerntechnologie für die zukünftigen Composite-Produkte dar, die für die schwarze Oberstufe in Form von Tanks und Strukturen benötigt werden.</p>



<p><strong>PHOEBUS-Projekt profitiert von Expertise im Bereich Tanksysteme für die Raumfahrt</strong><br>MT Aerospace hat eng mit ArianeGroup zusammengearbeitet, um Technologien zur Planung und zum Bau von Kryo-Tanks und der dazugehörigen Kohlefaser-Konstruktionen zu entwickeln. Das Unternehmen verfügt über das Know-How, Konstruktionen aus Kohlefasern und Tanks mit einem Durchmesser von bis zu 3,5 Metern herzustellen. „Nachdem wir die Eigenschaften und die Zuverlässigkeit unserer kryogenen Treibstofftanks aus CFK auf der kleinsten Skalierungsebene nachweisen konnten, treten wir jetzt in eine neue Phase ein und weisen die Performance in zwei Schritten bis auf Full-Scale Ebene nach. Damit legen wir den Grundstein für eine nachfolgende Produktentwicklung der ‚schwarzen Oberstufe‘“, fasst Thomas Schnaufer, Head of Launcher Composites &amp; Composite Technologies, die Vorteile zusammen.</p>



<p><strong>Quality first &#8211; entwickeln, testen und evaluieren</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird in seinem Testzentrum in Lampoldshausen in Deutschland die Leistung des PHOEBUS-Demonstrators mit kryogenem Wasserstoff und Sauerstoff evaluieren. Das PHOEBUS-Projekt ist Teil des „Future Launchers Preparatory Programmes“ des ESA-Direktorats für Weltraumtransport. ArianeGroup wird zusammen mit MT Aerospace den PHOEBUS-Demonstrator aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen in zwei Phasen entwickeln, bauen und testen. Das Projekt wird zunächst bis Mitte 2023 mit dem Bau und den Tests des „Technology Control Vehicle“, einer verkleinerten Version mit einem Durchmesser von zwei Metern, voranschreiten, um die Fertigungsprozesse zu demonstrieren. In der Folge wird ArianeGroup mit Komponenten von MT Aerospace den PHOEBUS-Demonstrator zusammenfügen und testen; der Demonstrator besteht aus einem Tank für flüssigen Wasserstoff, der auf einem Tank für flüssigen Sauerstoff montiert ist, und hat ähnliche Abmessungen wie Teile der zukünftigen Kohlefaser-Oberstufe. Die abschließenden Tests, die den Füll- und Betankungszyklus, den Druckaufbau und die Entleerung der Tanks umfassen, werden gegen Ende 2025 im Testzentrum des DLR in Lampoldshausen in Süddeutschland durchgeführt. Dies wird der bislang weltweit größte Demonstrator eines Kohlefaser-Kryo-Tanks sein.</p>



<p>*) PHOEBUS steht für „Prototype for a Highly OptimizEd Black Upper Stage“ und ist das Hauptelement für die Entwicklung von ICARUS („Innovative Carbon ARiane Upper Stage”).</p>



<p>*) Raketenoberstufe: Bei der Entwicklung der künftigen „Black Upper Stage“ wurde die MT Aerospace mit den Tanks für flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff inklusive der zugehörigen Strukturen vorgesehen. Im Zusammenspiel mit den von ArianeGroup gelieferten Komponenten, wie dem mehrfach zündbaren Vinci-Triebwerk und den verschiedenen fluidischen, hydraulischen und elektronischen Kontroll- und Steuerungssystemen bildet dieses ebenfalls von ArianeGroup integrierte System die Reiseplattform für die Satelliten ins All, bevor sie von der Oberstufe separiert werden und mit eigener Kraft an ihren Zielposition gelangen müssen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg539789#msg539789" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
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		<title>BMWK: Deutsches Know-How als Motor bei der Rückkehr zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bmwk-deutsches-know-how-als-motor-bei-der-rueckkehr-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Heute soll die Mission „Artemis I“ Richtung Mond starten. Es handelt sich um den ersten unbemannten Testflug des neuen Crew-Raumschiffs Orion der NASA. Das Service- und Antriebsmodul von Orion, das sogenannte „European Service Module“ (ESM), wurde hauptsächlich in Deutschland gebaut und trägt deshalb den Namen „Bremen“. Es wird über die europäische Weltraumorganisation ESA zu 50 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute soll die Mission „Artemis I“ Richtung Mond starten. Es handelt sich um den ersten unbemannten Testflug des neuen Crew-Raumschiffs Orion der NASA. Das Service- und Antriebsmodul von Orion, das sogenannte „European Service Module“ (ESM), wurde hauptsächlich in Deutschland gebaut und trägt deshalb den Namen „Bremen“. Es wird über die europäische Weltraumorganisation ESA zu 50 Prozent aus Deutschland finanziert. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 29. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Orionimg171nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bestandteile des Orion-Raumschiffs. Das Service-Modul des Raumschiffs kommt aus Europa und wurde von der ESA bereitgestellt. (Grafik: NASA)" data-rl_caption="" title="Bestandteile des Orion-Raumschiffs. Das Service-Modul des Raumschiffs kommt aus Europa und wurde von der ESA bereitgestellt. (Grafik: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Orionimg171nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bestandteile des Orion-Raumschiffs. Das Service-Modul des Raumschiffs kommt aus Europa und wurde von der ESA bereitgestellt. (Grafik: NASA)</figcaption></figure>



<p>29. August 2022 &#8211; „Zurück zum Mond, mit deutscher Beteiligung. Ohne das ESM kann das Orion-Raumschiff nicht fliegen. Es ist daher ein großer Vertrauensbeweis der Amerikaner gegenüber Europa und Deutschland, Entwicklung und Bau dieses wichtigen Missionselements in europäische und deutsche Hände zu legen. Das macht uns außerordentlich stolz und zeigt, welche ausgezeichnete Arbeit die deutsche und europäische Industrie und Wissenschaft leistet“, sagt Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt. Sie ist beim Start heute vor Ort in den USA dabei.</p>



<p>Außerdem fliegen an Bord der noch unbemannten Orion-Kapsel auch zwei menschenähnliche Puppen mit, die vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. in Köln gefertigt wurden. Für das Projekt MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment) werden sie die Strahlenbelastung innerhalb der Kapsel während des 42-tägigen Flugs von „Artemis I“ messen.</p>



<p>Im Rahmen der Reise zum Start von „Artemis I“ führte die deutsche Delegation unter Leitung von Dr. Christmann am Kennedy Space Center in Florida auch Gespräche mit NASA-Administrator Bill Nelson und seiner Stellvertreterin Pamela Melroy. Themen waren eine engere bilaterale Kooperation im Bereich Raumfahrt sowie die sogenannten Artemis Accords, eine Zusammenstellung der US-Regierung von Regeln und Best Practices im Zusammenhang mit der Erforschung des Mondes. Hierzu sollen die Gespräche weiter vertieft werden, auch im Rahmen eines strukturierten Raumfahrtdialogs zwischen den beiden Ländern.</p>



<p>Mit dem „Artemis-Programm“ will die NASA erstmals nach mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf die Mondoberfläche bringen. Neben ESM und Orion gehört zum „Artemis-Programm“ auch die Schwerlastrakete „Space Launch System“ (SLS), welche ebenfalls bei „Artemis I“ ihren Jungfernflug absolviert und eine kleine Raumstation, das „Lunar Gateway“, welche noch aufgebaut werden muss und in Zukunft in der Nähe des Mondes als Umsteigebahnhof dienen wird. Hier ist die ESA an zwei Modulen beteiligt.</p>



<p>Die aktuelle Mission, „Artemis I“, testet die Komponenten noch ohne Menschen an Bord. 2024 sollen bei „Artemis II“ erstmals wieder Astronautinnen und Astronauten um den Mond fliegen. Frühestens 2025 sollen mit „Artemis III“ wieder Menschen auf der Mondoberfläche landen. Auch für diese Missionen und kommende Missionen wird Europa ESMs liefern, welche vom industriellen Hauptauftragnehmer Airbus Defence and Space in Bremen endmontiert werden. Aber auch bei den anderen Elementen der Artemis-Missionen ist Hightech „Made in Germany“ an Bord: Die Endkappen der Treibstofftanks der SLS-Rakete werden vom Augsburger Unternehmen MT Aerospace AG geliefert. Die Jena-Optronik GmbH aus Thüringen liefert für die Orion-Kapsel sogenannte Sternensensoren, die die Navigation des Raumschiffes im All ermöglichen. In Zukunft wird das Unternehmen auch die Sensoren liefern, die das Docking der Orion-Kapsel mit dem „Lunar Gateway“ und einem Mondlander steuern werden.</p>



<p><strong>Update der RN-Redaktion:</strong><br>Wegen technischer Probleme konnte der Start am 29.08.2022 nicht erfolgen. Eine neuer Startversuch ist derzeit für Samstag, den 3. September 2022 geplant.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11841.msg536857#msg536857" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis I Mission &#8211; Orion auf SLS</a></li></ul>
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		<title>MT Aerospace, ESA und CNES wollen Treibhausgas-Emissionen bei Ariane-Starts senken</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mt-aerospace-esa-und-cnes-wollen-treibhausgas-emissionen-bei-ariane-starts-senken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 09:32:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Europäisches Spaceport-Projekt HYGUANE soll für eine nachhaltigere Zukunft sorgen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 4. Juli 2022. Kourou/Augsburg, 4. Juli 2022. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), die französische Raumfahrtagentur CNES, die zur OHB SE gehörende MT Aerospace AG sowie eine Gruppe europäischer Partner aus Industrie und Wissenschaft haben sich zusammengeschlossen, um die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Europäisches Spaceport-Projekt HYGUANE soll für eine nachhaltigere Zukunft sorgen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE 4. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HYGUANEsignatureLOIParisESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HYGUANEsignatureLOIParisESA600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Für die Unterschriftenzeremonie nach Paris gereist war Lena Stern, leitende Rechtsanwältin der MT Aerospace AG und im Bild ganz links zu sehen. (Foto: ESA)</figcaption></figure>



<p>Kourou/Augsburg, 4. Juli 2022. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), die französische Raumfahrtagentur CNES, die zur OHB SE gehörende MT Aerospace AG sowie eine Gruppe europäischer Partner aus Industrie und Wissenschaft haben sich zusammengeschlossen, um die mit Orbitalstarts verbundenen CO<sub>2</sub>-Emissionen zu reduzieren. Sie beabsichtigen, eine Infrastruktur zur Förderung eines Wasserstoff-Ökosystems aufzubauen, das den europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana versorgt. Das Projekt HYGUANE (HYdrogène GUyanais A Neutralité Environnementale) zielt darauf ab, eine Pilotanlage im Raumfahrtzentrum zu errichten, die 130 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Jahr produzieren kann, um die Treibhausgas-Emissionen am Startplatz drastisch zu reduzieren.</p>



<p><strong>Von grau zu grün</strong><br>Im Mittelpunkt des Plans steht die Umstellung von &#8222;grauem&#8220; Wasserstoff &#8211; der in einem zwar weitverbreiteten, aber recht CO<sub>2</sub>-emissionsintensiven industriellen Verfahren, der sogenannten Methanol-Dampfreformierung, hergestellt wird &#8211; auf grünen Wasserstoff, der durch Wasserelektrolyse mit erneuerbaren Energien erzeugt wird. Mit der Verwendung des erneuerbaren Wasserstoffs für die Betankung von Raketen lassen sich die mit dem Ariane-Programm verbundenen CO<sub>2</sub>-Emissionen um mehrere tausend Tonnen pro Jahr reduzieren.</p>



<p>HYGUANE wird außerdem zum Entstehen eines Wasserstoff-Ökosystems in Französisch-Guayana beitragen, das die Einführung eines mit Wasserstoff betriebenen Personen- und Güterschwertransports sowie von Wasserstoff-Brennstoffzellen zur Energiespeicherung möglich macht.</p>



<p>Die Partner haben kürzlich eine Interessenbekundung für das Projekt unterzeichnet und damit den Weg für die Verwirklichung eines Plans geebnet, an dem bereits seit mehreren Jahren gearbeitet wird. Ein innovatives Co-Finanzierungskonzept bündelt Mittel der ESA, der Industriepartner und des nationalen Konjunkturprogrammes Frankreichs.</p>



<p><strong>Künftiges Wasserstoff-Kompetenzzentrum unter MT-Aerospace-Verantwortung</strong><br>Geplant ist außerdem die Einrichtung eines Wasserstoff-Kompetenzzentrums in Französisch-Guayana unter Verantwortung der MT Aerospace, um spezifisches Know-how für die Wartung und den Betrieb dieser neuen Systeme zu entwickeln und Start-ups zu unterstützen.</p>



<p>&#8222;Wir sind seit 25 Jahren ein verlässlicher Partner am Weltraumbahnhof CSG in Französisch Guyana, wo wir für Bodenanlagen und Startvorbereitungen zuständig sind. Dieses Know-how möchten wir genau wie unsere über Jahrzehnte aufgebaute Kompetenz in der Wasserstoff-Mobilität einbringen, um eine nachhaltigere Zukunft mitzugestalten &#8211; sozial, ökologisch und ökonomisch&#8220;, sagt Ulrich Scheib, Präsident MT Aerospace Guyane mit 70 Mitarbeitern und Vorstand MT Aerospace AG. Weitere Kooperationspartner sind AirLiquide, SARA, Be.Blue, die Université de Guyane sowie die Université de Liège.</p>



<p><strong>ESA und CNES treiben Dekarbonisierung von Raketenstarts voran</strong><br>&#8222;Die Investition in die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff am Weltraumbahnhof wird die Kosten senken, die Anfälligkeit für steigende Preise für fossile Brennstoffe verringern und das Stromnetz von Französisch-Guayana entlasten. Mit HYGUANE werden wir den Emissionszielen der COP21 und des europäischen Green Deals weit voraus sein&#8220;, so Teddy Peponnet, Leiter des ESA-Projekts &#8222;Europäische Startplatz-Infrastruktur und erneuerbare Energien&#8220;</p>



<p>Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Raumtransport, zeigt sich erfreut über den Fortschritt im HYGUANE-Projekt: &#8222;Dies ist ein guter Schritt zur ökologischeren Gestaltung des europäischen Weltraumbahnhofs. Die Zahl der Starts nimmt rasch zu, so dass jetzt der richtige Zeitpunkt für Investitionen ist. Ein grünes Wasserstoffsystem wird die ökologische Nachhaltigkeit unterstützen, die Kosten stabilisieren und den Betrieb des Startplatzes vor Unterbrechungen der Energieversorgung schützen.&#8220;</p>



<p>&#8222;Wir werden auch dazu beitragen, ein Energie- und Mobilitätssystem aufzubauen, das den Bürgerinnen und Bürgern von Französisch-Guyana zu Gute kommt. CNES ist stolz darauf, ein wichtiger Akteur auf diesem Weg zu sein&#8220;, ergänzt Laurence Monnoyer-Smith, CNES-Direktorin für Entwicklung und Leistungsfähigkeit im Bereich Nachhaltigkeit.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg534405#msg534405" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Staatsminister Aiwanger überzeugt sich vom Leistungsspektrum der MT Aerospace AG</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/staatsminister-aiwanger-ueberzeugt-sich-vom-leistungsspektrum-der-mt-aerospace-ag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 15:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Augsburger Traditionshaus der Luft- und Raumfahrt stellt sich neu auf. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg, 28. April 2022. „Staatsminister Aiwanger besucht uns genau zum richtigen Zeitpunkt, denn wir konnten ihm heute erläutern, was der vor kurzem bekannt gewordene Auftrag von Amazon für den Start der Kuiper-Kommunikationssatelliten mit europäischen Ariane-6-Raketen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Augsburger Traditionshaus der Luft- und Raumfahrt stellt sich neu auf. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC06308StMWiElkeNeureuther.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC06308StMWiElkeNeureuther26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gute Gespräche im Augsburger Traditionshaus der Luft- und Raumfahrt: Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender MT Aerospace AG, Staatsminister Hubert Aiwanger, Dr. Fabian Mehring, MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der FREIEN WÄHLER-Landtagsfraktion, Bernd Beschorner, Vorstand MT Aerospace AG (v.l.) (Foto: StMWi/ Elke Neureuther)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg, 28. April 2022. „Staatsminister Aiwanger besucht uns genau zum richtigen Zeitpunkt, denn wir konnten ihm heute erläutern, was der vor kurzem bekannt gewordene Auftrag von Amazon für den Start der Kuiper-Kommunikationssatelliten mit europäischen Ariane-6-Raketen für unser Unternehmen und den Raumfahrtstandort Augsburg bedeutet: Stabilität, Sicherheit und Wachstum“, freut sich Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender der MT Aerospace AG.</p>



<p>Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Bayern, informierte sich über aktuelle Projekte und Entwicklungsperspektiven des Luft- und Raumfahrtzulieferers. Die Entwicklung und Fertigung von Strukturen und Tanks für das europäische Ariane-Raketenprogramm sowie für Satelliten und die Luftfahrtindustrie sind das Kerngeschäft des Augsburger Mittelständlers. Der Spezialist für Leichtbau will sich mit seiner Expertise und weltweit wettbewerbsfähigen Fertigungsprozessen zukünftig auch international und in kommerziellen Luft- und Raumfahrtmärkten etablieren. Mit anspruchsvoller Faserverbundfertigung, industriellem 3D-Druck und Wasserstofftechnologie plant MT Aerospace neue Märkte für moderne Mobilitätskonzepte zu erschließen.</p>



<p><strong>Bayerische Expertise</strong><br>„MT Aerospace ist ein unverzichtbarer Eckpfeiler der bayerischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Die heute präsentierten Projekte und Vorhaben zeigen exemplarisch die Leistungs- und Innovationsfähigkeit dieser Schlüsselbranche für Bayern. Ich bin mehr denn je sehr zuversichtlich, dass MT Aerospace für die Zukunft sehr gut aufgestellt ist und gestärkt aus den jüngsten Krisen, die gerade auch die Luft- und Raumfahrtindustrie weltweit vor zum Teil existentielle Herausforderungen gestellt haben, hervorgehen wird“, sagt Staatsminister Hubert Aiwanger, der beim Rundgang durch verschiedene Fertigungshallen nicht nur die großen Bauteile für die Ariane-6-Raketen, sondern auch verschiedene Spezial-3D-Druck-Bauteile zu sehen bekam. Gemeinsam ist ihnen, dass alle Bauteile massesparend konzipiert, hochgenau gefertigt und höchsten Sicherheitsansprüche gerecht werden müssen.</p>



<p>„Kunden profitieren von unserem profunden Wissen über die Eigenschaften ganz unterschiedlicher Werkstoffe und unseren Verarbeitungsprozessen. Zertifizierte Verfahren wie das Rührreibschweißen, bei dem metallische Bauteile hochzuverlässig verbunden werden, haben wir eigens entwickelt, um die hohen Ansprüche in der Luft- und Raumfahrt zu erfüllen“, berichtet COO Bernd Beschorner. „Unsere Engineering-Dienstleistungen und die Qualifizierung der Bauteile runden unser Portfolio ideal ab.“ „Wir sind seit mehr als 50 Jahren in Bayern fest verwurzelt und schätzen das Engagement der Bayerischen Staatsregierung, unser Bundesland auch weiterhin als High-Tech Standort mit einer starken Luft- und Raumfahrtindustrie zu positionieren“, ergänzt Hans Steininger.</p>



<p><strong>Europa stellt Weichen in der Raumfahrt</strong><br>In Hinblick auf die diesjährige ESA-Ministerratskonferenz, die sich um die Budgets der einzelnen ESA-Mitgliedsländer und damit um die mittelfristige Planung dreht, haben die Vorstände im Gespräch mit dem Staatsminister angeregt, „eine deutsche Strategie für das Thema Raumtransport zu etablieren mit klarer Entwicklungsperspektive für die bayerischen Unternehmen. Insbesondere im Lichte des Wachstums der internationalen Märkte scheint der Zeitpunkt richtig, jetzt die Weichen zu stellen. Die bayerische Raumfahrt kann dabei einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie den Klimawandel leisten“, wie Ulrich Scheib, Vorstandsmitglied der MT Aerospace, erklärt.</p>



<p>Die Vorstände plädierten dafür, das gezeichnete Deutsche Budget auf dem aktuellen Niveau von 600 Mio. Euro zu belassen. „Deutschland muss beim Thema Trägerraketen jetzt die „Schlüsseltechnologien der Zukunft“ ausbauen: kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe (CFK), Liquid Booster und Wiederverwertbarkeit sowie Wasserstofftechnologie sind vielversprechende Ansätze mit der die Zukunft des europäischen Raumtransportes entscheidend mitgestaltet werden kann“, ergänzt Ulrich Scheib.</p>



<p>„Wir blicken zuversichtlich auf die Zukunft unseres Unternehmens, denn wir sind personell und technisch gut aufgestellt. Die Bayerische Regierung hat es in den vergangenen Jahrzehnten immer verstanden, den High-Tech Standort Bayern zukunftsfest zu gestalten, daher bin ich überzeugt, dass in Bayern auch weiterhin neue industrielle Konzepte entwickelt werden und hochklassige Produkte und Dienstleistungen angeboten werden können“, so Hans Steininger.</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 500 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Bremen und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete Ariane, die Airbus Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite Materialien.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>OHB: Ariane-6-Großauftrag für Arianespace von Amazon</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-ariane-6-grossauftrag-fuer-arianespace-von-amazon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 17:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ariane 6-Großauftrag von Amazon an den Startanbieter Arianespace. MT Aerospace AG erwartet gute Auftragsaussichten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg, 6. April 2022. Das US-Unternehmen Amazon hat sich beim Aufbau seiner Satellitenkonstellation Project Kuiper im All für Starts mit Europas neuer Großrakete Ariane 6 entschieden. Die MT Aerospace AG, ein Tochterunternehmen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ariane 6-Großauftrag von Amazon an den Startanbieter Arianespace. MT Aerospace AG erwartet gute Auftragsaussichten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64inflightesadducros2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64inflightesadducros26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 6 im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (ESA / D. Ducros)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg, 6. April 2022. Das US-Unternehmen Amazon hat sich beim Aufbau seiner Satellitenkonstellation Project Kuiper im All für Starts mit Europas neuer Großrakete Ariane 6 entschieden. Die MT Aerospace AG, ein Tochterunternehmen des deutschen Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ist einer der größten Zulieferer von Komponenten für dieses Trägerraketenprogramm und erwartet gute Auftragsaussichten durch den Ariane 6-Hauptauftragnehmer ArianeGroup.</p>



<p>&#8222;Die Entscheidung, die Projekt Kuiper-Satelliten mit Ariane 6-Raketen zu starten, ist ein echter Wendepunkt in der Geschichte dieser neuen Trägerrakete! Diese Entscheidung stellt eine neue Weichenstellung für das europäische Trägerraketenprogramm als Ganzes sowie für europäische Zulieferer wie MT Aerospace dar&#8220;, freut sich Hans Steininger, CEO der MT Aerospace AG. &#8222;Mit 18 bestellten Ariane 6-Starts über einen Zeitraum von 3 Jahren wird unsere Produktion durch einen anspruchsvollen Produktionshochlauf deutlich steigen. Das ist eine hervorragende Nachricht für unser Unternehmen und die Produktionsstandorte in Augsburg und Bremen.&#8220;</p>



<p>Die MT Aerospace AG hat einen Produktionsanteil von rund zehn Prozent an allen Ariane 6-Raketen und ist damit einer der größten Zulieferer für die europäische Trägerrakete. &#8222;Die Komponenten der Tanks und Metallstrukturen der Oberstufe und der Zentralstufe, die Hauptkomponenten der Zentralstufenstruktur des Vulcain 2.1-Triebwerks sowie die vorderen und hinteren Strukturen der Feststoffbooster kommen aus Augsburg&#8220;, sagt Ulrich Scheib, CCO der MT Aerospace AG. &#8222;Wir sind stolz, dass Europas neue Trägerrakete für das Projekt Kuiper ausgewählt wurde. Als Hauptlieferant der Ariane 6 freuen wir uns darauf, zum erfolgreichen Aufbau dieses ehrgeizigen Satellitenkonstellationsprojekts beizutragen.&#8220;</p>



<p><strong>Die Partner hinter Europas neuer großer Rakete</strong><br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue, vielseitige und entwicklungsfähige Trägerrakete, die auf europäischen Spitzentechnologien basiert. Sie soll die Produktionskosten im Vergleich zu ihrer erfolgreichen Vorgängerin Ariane 5, an der MT Aerospace ebenfalls von Anfang an beteiligt war, um 40% senken. Der Erstflug der Ariane 6 ist für Ende 2022 geplant. Ariane 6 ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit Beiträgen der europäischen Raumfahrtindustrie. Die ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer und verantwortlich für die Entwicklung, Fertigung und Montage der gesamten Trägerrakete. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit industriellen Partnern aus 13 europäischen Ländern. Der Startdienst Ariane 6 wird von der ArianeGroup-Tochter Arianespace vermarktet und betrieben. Für den Startplatz in Kourou ist die französische Raumfahrtagentur CNES zuständig.</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 500 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Bremen und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete Ariane, die Airbus Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite Materialien.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>Boeing und MT Aerospace erweitern transatlantische Kooperation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/boeing-und-mt-aerospace-erweitern-transatlantische-kooperation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 15:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Constellation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Boeing ordert weitere Strukturbauteile für SLS-Rakete der NASA. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg, 17. März 2022. Boeing (NYSE: BA) und die zur OHB SE gehörende MT Aerospace AG haben einen weiteren Vertrag zur Lieferung von Strukturbauteilen für das Space Launch System (SLS) der NASA unterzeichnet. Boeing ist industrieller Hauptaufragnehmer für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Boeing ordert weitere Strukturbauteile für SLS-Rakete der NASA. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SLSLaunchartistNASABoeing.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SLSLaunchartistNASABoeing26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Rückkehr der NASA zum Mond – mit sicherheitskritischen Strukturbauteilen der MT Aerospace aus Augsburg für die Oberstufe des Space Launch Systems (SLS) der NASA. (Grafik: NASA/Boeing)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg, 17. März 2022. Boeing (NYSE: BA) und die zur OHB SE gehörende MT Aerospace AG haben einen weiteren Vertrag zur Lieferung von Strukturbauteilen für das Space Launch System (SLS) der NASA unterzeichnet. Boeing ist industrieller Hauptaufragnehmer für Entwicklung und Bau dieser Schwerlast-Trägerrakete, deren Erstflug im Frühjahr 2022 geplant ist. Boeing hat nun das Augsburger Unternehmen mit den Domsegmenten für den kryogenen Wasserstofftank der Raketenoberstufe EUS (Exploration Upper Stage) beauftragt und erweitert damit die bestehende Kooperation mit MT Aerospace. Die Oberstufe EUS ist für die im Artemis-Programm der NASA geplanten Explorationsmissionen vorgesehen. Das Artemis-Programm wird eine nachhaltige Präsenz auf dem Mond schaffen.</p>



<p>Die MT Aerospace AG ist seit 2013 qualifizierter Lieferant und Partner von Boeing für das Space Launch System der US-Raumfahrtbehörde NASA und wurde 2018 für herausragende Arbeiten am SLS mit dem „Space Flight Awareness Award“ ausgezeichnet. Im Juli 2021 hatten beide Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding &#8211; MOU) unterzeichnet, mit der die Zulieferertätigkeiten der MT Aerospace für Boeings Geschäftsbereiche Commercial, Defense und Space über die nächsten Jahre hinweg noch einmal deutlich diversifiziert und erweitert werden; neben Strukturbauteilen für SLS etwa auch bei Design und Herstellung von Bauteilen für kommerzielle Satelliten.</p>



<p>„MT Aerospace ist ein innovatives Mitglied der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Erweiterung dieser Partnerschaft bestärkt uns in unserem Plan, die Zusammenarbeit mit deutscher Industrie langfristig weiter auszubauen und im Rahmen von Kooperationen gleichzeitig das deutsche Wirtschaftswachstum zu unterstützen“, sagte Dr. Michael Haidinger, Präsident von Boeing Deutschland, Zentral- und Osteuropa, Benelux und Nordeuropa. „Als führender europäischer Standort für Luft- und Raumfahrt ist Bayern die Heimat weltweit erstklassiger Ingenieursleistungen. Die Partnerschaft mit bayerischen Industrie-Champions verschafft uns Zugang zu Talenten, Technologien und Spitzenforschung für unsere gesamten globalen Aktivitäten.“</p>



<p>„Mit diesem weiteren Auftrag für SLS heben wir die Partnerschaft mit Boeing im wahrsten Sinne des Wortes auf ein höheres Level: Seit 2013 liefern wir essentielle Komponenten für die SLS-Hauptstufe. Jetzt kommt unsere Expertise auch bei der Raketenoberstufe EUS zum Einsatz, die im Weltraum astronautische Explorationsmissionen ermöglichen wird“, sagt Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender der MT Aerospace AG und ergänzt. „Bei jedem SLS-Start und bei zukünftigen Mondlandungen werden wir mit sicherheitskritischen Strukturbauteilen aus Augsburg an Bord sein.“</p>



<p><strong>Domsegmente aus Augsburg für NASAs Schwerlast-Trägerrakete</strong><br>Die MT Aerospace AG produziert derzeit „Dome Gore Panels“ für die Hauptstufe der Schwerlast-Trägerrakete. Tanksysteme stellen ein sicherheitskritisches Element dar, daher gelten höchste Qualitätsstandards bei Material und Verarbeitungsprozessen.</p>



<p>Das Augsburger Unternehmen trägt nun auch beim Oberstufentank Verantwortung für den ganzheitlichen, hochpräzisen 3D-Fertigungsprozess der aus einer Aluminium-Lithium-Legierung bestehenden Domsegmente für den kryogenen Wasserstofftank. Die einzelnen Segmente werden in den USA zu den riesigen Tankdomen (Durchmesser 8,40 m) gefügt und in die Rakete integriert.</p>



<p>Das NASA Space Launch System ist die leistungsstärkste Rakete, die je gebaut wurde. Sie ermöglicht den Transport von Astronauten und Fracht auf den Artemis-Missionen der NASA zum Mond und sogar bis zum Mars. Rund 3.800 Zulieferer in allen 50 US-Bundesstaaten und in ganz Europa sind an der der Rakete und dem Raumfahrzeug Orion beteiligt. Boeing ist dabei für die kryogene Hauptstufe der Trägerrakete, die Oberstufe und die Avionik-Suite verantwortlich.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg529403#msg529403" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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		<item>
		<title>OHB: Dr. Anna Christmann besucht MT Aerospace AG</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-dr-anna-christmann-besucht-mt-aerospace-ag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 11:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands neue Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, besucht MT Aerospace AG in Augsburg. Raumfahrt als strategisch bedeutsame Schlüsselindustrie gewürdigt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg, 3. März 2022. Die neue Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, hat gestern zu einem Antrittsbesuch das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-dr-anna-christmann-besucht-mt-aerospace-ag/" data-wpel-link="internal">OHB: Dr. Anna Christmann besucht MT Aerospace AG</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Deutschlands neue Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, besucht MT Aerospace AG in Augsburg. Raumfahrt als strategisch bedeutsame Schlüsselindustrie gewürdigt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BBeschornerUScheibDrAChristmannFoyerMTAerospace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BBeschornerUScheibDrAChristmannFoyerMTAerospace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bernd Beschorner, Ulrich Scheib und Koordinatorin Dr. Christmann mit einem Modell der europäischen Ariane-6 Trägerrakete. (Bild: MT Aerospace)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg, 3. März 2022. Die neue Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, hat gestern zu einem Antrittsbesuch das Raumfahrtunternehmen MT Aerospace AG in Augsburg besucht. MT Aerospace ist ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE.</p>



<p>„Die Raumfahrt ist eine strategisch bedeutsame Schlüsselindustrie und essentiell für ein sicheres und technologisch souveränes Deutschland und Europa. Mit europäischen Raketen können wir wissenschaftliche Leuchtturmprojekte wie das James Webb Space Teleskop ebenso wie Klima- und Navigationssatelliten ins All bringen. Es ist spannend zu sehen, wie in Deutschland die Bausteine entwickelt und gefertigt werden, die diese wichtigen Projekte ermöglichen. Diese Expertise brauchen wir in Europa“, erklärte Dr. Anna Christmann.</p>



<p>Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender von MT Aerospace, hat Dr. Christmann zusammen mit seinen Vorstandskollegen Ulrich Scheib und Bernd Beschorner das Unternehmen vorgestellt. „Wir haben Dr. Christmann neben unserem klassischen Ariane-Geschäft aufgezeigt, wie gut es um unsere Innovationsfähigkeit und die zukunftsfeste Ausrichtung des Unternehmens in einem dynamischen Markt steht“, sagte Steininger.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UScheibDrAChristmannBBeschornerA6HalleMTMTAerospace.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UScheibDrAChristmannBBeschornerA6HalleMTMTAerospace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ulrich Scheib, Dr. Anna Christmann und Bernd Beschorner (v. l.) in der Produktionshalle der MT Aerospace AG für Ariane-6 Komponenten. (Bild: MT Aerospace)</figcaption></figure></div>



<p>Dr. Anna Christmann hatte Gelegenheit, sich die große Fertigungshalle, in der Bauteile für die europäische Trägerrakete Ariane 6 gefertigt werden, anzusehen. MT Aerospace ist mit einem Anteil von zehn Prozent größter deutscher Zulieferer zum europäischen Ariane-Programm. Die Bandbreite des Unternehmens wurde ihr auch anhand von additiv gefertigten Bauteilen und CFK-Komponenten erläutert.</p>



<p>„Neben hochgenauen metallischen Bauteilen für die Luft- und Raumfahrt, die höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen, sind wir auch bei CFK-Bauteilen (etwa Tanks für Satelliten und Flugzeuge) und in der additiven Fertigung ein gefragter Partner. Selbstverständlich fertigen wir auch in diesen Sparten auf höchstem Niveau“, erklärte COO Bernd Beschorner. „Den industriellen 3D-Druck haben wir in unsere zertifizierte Prozesskette integriert, um ihn möglichst schnell für Kunden aus der Luft- und Raumfahrt sowie anderen Industrien etablieren zu können.“</p>



<p>Die Kompetenz der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie die Bauteile des Augsburger Unternehmens sind weltweit gefragt, unter anderem in Nordamerika: „Beim bevorstehenden Erststart des US-amerikanischen Space Launch System (SLS) sind Bauteile aus Augsburg an Bord, ohne die die Trägerrakete gar nicht abheben könnte“, sagte Ulrich Scheib.</p>



<p><strong>Über die MT Aerospace AG</strong><br>MT Aerospace AG ist führend im Leichtbau aus Metall- und Verbundwerkstoffen und genau dort zuhause, wo jedes Gramm zählt: in der Luft- und Raumfahrt. Die international führende Unternehmensgruppe im Bereich Raumtransport, Satelliten und Flugzeugausrüstung hat Fertigungstechnologien entwickelt, die weltweit einzigartig sind. MT Aerospace ist spezialisiert auf Systeme und Baugruppen für Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Satelliten und entwickelt und fertigt bahnbrechende Produkte, darunter große tragende Strukturen sowie Kryo-, Satelliten- und Luftfahrttanks.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-dr-anna-christmann-besucht-mt-aerospace-ag/" data-wpel-link="internal">OHB: Dr. Anna Christmann besucht MT Aerospace AG</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>MT Aerospace AG erweitert Vorstand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mt-aerospace-ag-erweitert-vorstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 16:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtbau]]></category>
		<category><![CDATA[MT Aerospace]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bernd Beschorner wird als Vorstand Operations benannt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg, 1. September 2021. Der Aufsichtsrat des zum börsennotierten Hochtechnologiekonzern OHB SE gehörenden Augsburger Unternehmens MT Aerospace AG hat Bernd Beschorner mit Wirkung zum 01.09.2021 in den Vorstand berufen. Innerhalb des Vorstands der MT Aerospace AG wird er die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bernd Beschorner wird als Vorstand Operations benannt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mtvorstand01092021ohb-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mtvorstand01092021ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Vorstand der MT Aerospace AG: Ulrich Scheib (Vorstand Programme), Hans Steininger (Vorstandsvorsitzender) und Bernd Beschorner (Vorstand Operations). (v. l.) (Bild: OHB SE)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg, 1. September 2021. Der Aufsichtsrat des zum börsennotierten Hochtechnologiekonzern OHB SE gehörenden Augsburger Unternehmens MT Aerospace AG hat Bernd Beschorner mit Wirkung zum 01.09.2021 in den Vorstand berufen. Innerhalb des Vorstands der MT Aerospace AG wird er die Bereiche Engineering und Operations verantworten, zu denen auch die verschiedenen Entwicklungs- und Produktionsbereiche des Unternehmens sowie das Qualitätsmanagement zählen. In der Vergangenheit war Herr Beschorner in der Luftfahrtbranche als Mitglied der Geschäftsführung verschiedener Unternehmen in unterschiedlichen Funktionen tätig.</p>



<p>„Mit Bernd Beschorner ergänzen wir den Vorstand der MT Aerospace AG auf ideale Weise und zum richtigen Zeitpunkt“, erklärt Hans Steininger, der Vorstandsvorsitzende der MT Aerospace AG. „Das Unternehmen befindet sich in einer tiefgreifenden Transformationsphase. Herr Beschorner wird einen substantiellen Beitrag zur weiteren Entwicklung der MT Aerospace AG leisten, indem er einerseits Strukturen und Organisation unseres Bestandsgeschäfts auf den Prüfstand stellt und andererseits zukunftsfeste Strukturen in unseren neuen Geschäftsfeldern aufbaut. Ich wünsche ihm dafür alles Gute und viel Erfolg.“<br>Seit April 2020 gehört Ulrich Scheib zum Vorstand der MT Aerospace AG. Als Vorstand Programme verantwortet er die Bereiche Programmmanagement, Vertrieb, das Kourou-Geschäft und die neuen Themen für zukünftiges Wachstum. „Wir sind nach ArianeGroup größter Zulieferer im europäischen Trägerprogramm Ariane und anerkannter Lieferant in verschiedenen internationalen Luft- und Raumfahrtprogrammen. Wir beabsichtigen, uns auch als Dienstleister im Bereich Additive Manufacturing (3D-Druck) sowie im Segment Wasserstoff zu etablieren. Die Expertise und der Erfahrungsschatz von Herrn Beschorner können und werden uns zusätzlichen Schub verleihen“, so Vorstand Scheib.</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 600 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Cagliari (Italien), Santiago de Chile und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete Ariane, die Airbus-Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite-Materialien. Mit einem Auftragsvolumen von zehn Prozent ist MT Aerospace der größte Lieferant für das Ariane-Programm außerhalb Frankreichs.</p>



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		<title>MT Aerospace AG: CFK-Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mt-aerospace-ag-cfk-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 11:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MT Aerospace AG setzt CFK-Meilenstein. Wasserstofftank für Raketenantrieb bewährt sich im Test. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg. Die MT Aerospace AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat mit einer Testkampagne einen wichtigen Meilenstein bei der angestrebten Entwicklung einer CFK-Oberstufe für eine zukünftige europäische Trägerrakete erreicht: Anfang Juni [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">MT Aerospace AG setzt CFK-Meilenstein. Wasserstofftank für Raketenantrieb bewährt sich im Test. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG5538MTAerospaceAG15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der von der MT Aerospace AG speziell entwickelte CFK-Tank hat Wasserstoffdichtigkeit bewiesen - bei frostigen -253 °C. (Bild: MT Aerospace AG)" data-rl_caption="" title="Der von der MT Aerospace AG speziell entwickelte CFK-Tank hat Wasserstoffdichtigkeit bewiesen - bei frostigen -253 °C. (Bild: MT Aerospace AG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG5538MTAerospaceAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der von der MT Aerospace AG speziell entwickelte CFK-Tank hat Wasserstoffdichtigkeit bewiesen &#8211; bei frostigen -253 °C.<br>(Bild: MT Aerospace AG)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg. Die MT Aerospace AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat mit einer Testkampagne einen wichtigen Meilenstein bei der angestrebten Entwicklung einer CFK-Oberstufe für eine zukünftige europäische Trägerrakete erreicht: Anfang Juni 2021 ließ sie im Projekt ComET der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ihren aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) gefertigten Prototyp eines Hochleistungstanks für Raketentriebwerke im Rahmen des Vorbereitungsprogrammes für zukünftige Trägerraketen (Future Launchers Preparatory Programme) der ESA im DLR-Testzentrum in Trauen testen.</p>



<p>Der CFK-Druckbehälter hat seine strukturelle Belastbarkeit und Dichtigkeit über mehrere Druckzyklen bei kryogenen Temperaturen um die 20 K (-253,15 °C) bewiesen, obwohl er ohne zusätzliche Innenbeschichtung (linerless) auskommt. „Das Testergebnis ist ein wegweisender Erfolg in Europa, schließlich sind Treibstofftanks sicherheitskritische Elemente in jedem Antriebssystem“, erklärt Hans Steininger, CEO der MT Aerospace AG. “Wir haben den Nachweis erbracht, dass ein aus CFK hergestellter Hochleistungs-Druckbehälter auch einer kryogenen Belastung standhalten kann. In Zukunft soll der Einsatz von CFK-Hochleistungstanks nicht nur sichere Raketenstarts ermöglichen, er kann auch den Vorteil der im Vergleich zu metallischen Tanks wesentlich geringeren Masse ausspielen.“</p>



<p><strong>Umfassende Tank-Testkampagne</strong><br>Die Testkampagne wurde in mehreren Stufen durchgeführt, da das Testmedium Wasserstoff speziell behandelt und aufbewahrt werden muss: Wasserstoff nimmt erst bei frostigen 20 K den Aggregatszustand flüssig an. Das Testobjekt, ein Tank mit einem Durchmesser von 400 mm, wurde zunächst einer Helium-Dichtigkeitsprüfung bei Raumtemperatur sowie bei etwa 77 K (-196,15 °C) unterzogen. Danach wurde er mit flüssigem, das heißt kryogenem Wasserstoff (LH2) befüllt. Der gefüllte Tank wurde sogar über den überkritischen LH2-Druck hinaus bedrückt, um einen Beanspruchungszustand zu erreichen, wie er beim Einsatz bei einem Raketenflug zu erwarten ist. So konnte die MT Aerospace erfolgreich demonstrieren, dass der von ihr entwickelte und gefertigte CFK-Tank die spezifizierten Anforderungen in Bezug auf LH2-Dichtigkeit entlang der gesamten Lasthistorie erfüllt – und dies auch bei Kombination von kryogenen Thermallasten und gleichzeitigen hohen mechanischen Lasteinwirkungen. Weitere Füll- und Entleerungszyklen unterstrichen ebenfalls das exzellente Verhalten des Tanks.</p>



<p><strong>Kann der Tank auch Flüssigsauerstoff standhalten?</strong><br>Für eine abschließende Überprüfung und eine Bestätigung der Qualität des Tanks wurde ein weiterer Helium-Dichtigkeitstest absolviert. Damit erhielt die MT Aerospace AG die Freigabe für einen weiteren Test, bei dem es um die Reaktion des Tanks beim Befüllen mit Flüssigsauerstoff (LOX) unter kryogenen Bedingungen gehen wird. Diese zweite Testkampagne soll beweisen, dass das gewählte CFK-Material geeignet ist, für beide Medien − also flüssigen Wasserstoff und Flüssigsauerstoff − in einer zukünftigen Oberstufe eingesetzt zu werden.</p>



<p><strong>Ermutigendes Testergebnis</strong><br>Für die MT Aerospace AG bildet das Testergebnis ein solides Fundament für die anstehenden Materialentscheidungen im Rahmen des Oberstufen-Demonstratorprojektes PHOEBUS, mit dem die ArianeGroup GmbH kürzlich beauftragt wurde. Das Projekt zielt &#8211; in Vorbereitung eines Demonstrators der Oberstufenstruktur im Maßstab von fast 1:1 &#8211; darauf ab, bis Ende 2022 Tanks für Trägerraketen mit einem Durchmesser von zwei Metern zu definieren, herzustellen und zu testen. &#8222;Das Testergebnis ist für uns sehr ermutigend, auch und gerade im Hinblick auf unsere kürzlich getätigte Investition, mit der wir die CFK-Fertigungsumgebung des Unternehmens erweitern&#8220;, fügt Dirk Lanuschny, Leiter der Launcher-Programme bei der MT Aerospace AG, hinzu und spricht damit eine Automated Fiber Placement Anlage an, die ab Anfang 2022 die Herstellung von Behältern mit Durchmessern ermöglichen wird, die typisch für Trägerraketen sind. „Wir beabsichtigen, als Teil des PHOEBUS-Projektes die beiden kryogenen Tanks (LH2, LOX) sowie die Primärstrukturen eines Oberstufen-Demonstrators mit einem Durchmesser von 3,5 Metern herzustellen.“</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 600 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Cagliari (Italien), Santiago de Chile und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete Ariane, die Airbus-Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite-Materialien. Mit einem Auftragsvolumen von zehn Prozent ist MT Aerospace der größte Lieferant für das Ariane-Programm außerhalb Frankreichs.</p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/grossdemonstrator-fuer-schwarze-oberstufe/" data-wpel-link="internal">Großdemonstrator für schwarze Oberstufe</a> (21. Juni 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-neuer-phoebus-vertrag/" data-wpel-link="internal">ArianeGroup: Neuer PHOEBUS-Vertrag</a> (17. Mai 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/kohlefaser-tank-fuer-phoebus-oberstufe-im-test/" data-wpel-link="internal">Kohlefaser-Tank für Phoebus-Oberstufe im Test</a> (20. Januar 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-6-composite-oberstufen-technologien/" data-wpel-link="internal">Ariane 6 Composite Oberstufen Technologien</a> (14. Mai 2019)</li></ul>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg513686#msg513686" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li></ul>
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		<title>Großdemonstrator für schwarze Oberstufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grossdemonstrator-fuer-schwarze-oberstufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[CFK]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ICARUS]]></category>
		<category><![CDATA[MT Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[PHOEBUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MT Aerospace und ArianeGroup unterzeichnen Vertrag zur Prototypenentwicklung für optimierte Ariane-6-Oberstufe. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg. Die MT Aerospace AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde von ArianeGroup GmbH im Rahmen des Future Launchers Preparatory Programs der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit der weiterführenden Technologieentwicklung für eine zukünftige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">MT Aerospace und ArianeGroup unterzeichnen Vertrag zur Prototypenentwicklung für optimierte Ariane-6-Oberstufe. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane64IcarusPhoebusArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="In der Technologieentwicklung PHOEBUS für die künftige, optimierte Ariane-6-Oberstufe namens „Icarus“ setzt man voll auf CFK. (Bild: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="In der Technologieentwicklung PHOEBUS für die künftige, optimierte Ariane-6-Oberstufe namens „Icarus“ setzt man voll auf CFK. (Bild: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane64IcarusPhoebusArianeGroup26.jpg" alt=""/></a><figcaption>In der Technologieentwicklung PHOEBUS für die künftige, optimierte Ariane-6-Oberstufe namens „Icarus“ setzt man voll auf CFK.<br>(Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg. Die MT Aerospace AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, wurde von ArianeGroup GmbH im Rahmen des Future Launchers Preparatory Programs der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit der weiterführenden Technologieentwicklung für eine zukünftige schwarze Oberstufe für die europäische Trägerrakete Ariane 6 betraut. Bei der beauftragten Entwicklung der Treibstofftanks und Strukturen sind die Vorteile des smarten Werkstoffs CFK (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) gefragt.</p>



<p><strong>PHOEBUS, ein Großdemonstrator für die künftige schwarze Raketenoberstufe</strong><br>In der Technologieentwicklung PHOEBUS (Prototype Highly OptimizEd Black Upper Stage) für die künftige, optimierte Oberstufe*) namens „ICARUS“ setzt man voll auf CFK: Die Verwendung des smarten Werkstoffes Kohlefaser soll es möglich machen, weitgehend auf metallische Komponenten der Oberstufentanks und -strukturen zu verzichten. Das spart Masse, was sich positiv auf die Kosten jedes Raketenstarts auswirkt und ermöglicht es, mehr sogenannte Nutzlastmasse (z.B. Satelliten) in den Weltraum zu transportieren: Jede mit einer schwarzen (so genannt wegen des dunklen Werkstoffs CFK) Oberstufe ICARUS ausgerüstete Rakete wird zusätzlich bis zu zwei Tonnen Nutzlast an Bord nehmen können.</p>



<p>In den kommenden drei Jahren wird ein Oberstufen-Demonstrator entwickelt und gefertigt, der seine Funktionsfähigkeit im abschließenden, von ArianeGroup GmbH durchgeführten Systemtest unter Beweis stellen muss. Die Tank-Prototypen für flüssigen Wasserstoff (LH2) und flüssigen Sauerstoff (LOX) werden in beinahe Realgröße gefertigt, das heißt, sie sind etwa 2,5 Meter hoch, ihr Durchmesser beträgt 3,5 Meter. „Unsere kryogenen Treibstofftanks aus CFK müssen sich an den Eigenschaften und der Zuverlässigkeit ihrer metallischen Vorgänger messen lassen“, erklärt Hans Steininger, der Vorstandsvorsitzende der MT Aerospace AG. „Durch die Leichtbauweise aus CFK-Material und den damit verbundenen Designmöglichkeiten kann die geforderte Gewichtseinsparung im Vergleich zur heutigen Metallversion voraussichtlich sogar übererfüllt werden.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TestcarboncompositeoxitankcMTAerospace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieser speziell entwickelte CFK-Tank der MT Aerospace AG hat sich im Test auf Sauerstoffkompatibilität bewährt - auch bei frostigen -183°C. (Bild: MT Aerospace AG)" data-rl_caption="" title="Dieser speziell entwickelte CFK-Tank der MT Aerospace AG hat sich im Test auf Sauerstoffkompatibilität bewährt - auch bei frostigen -183°C. (Bild: MT Aerospace AG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TestcarboncompositeoxitankcMTAerospace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dieser speziell entwickelte CFK-Tank der MT Aerospace AG hat sich im Test auf Sauerstoffkompatibilität bewährt &#8211; auch bei frostigen -183°C.<br>(Bild: MT Aerospace AG)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Tank-Prototyp bewährte sich im Test</strong><br>Einen Meilenstein konnte die MT Aerospace AG bei der Technologie-Entwicklung bereits setzen. Ein speziell entwickelter CFK-Tank bewies im Test, das „Zeug“ zur Raketenkomponente zu haben &#8211; auch bei frostigen Temperaturen von -183°C beim Test auf Sauerstoffkompatibilität „Die Testergebnisse sind sehr ermutigend, denn unser Tank konnte den hohen Anforderungen, die sich aus den aggressiven Treibstoffkomponenten ergeben, standhalten. Wir freuen uns auf die weiteren Entwicklungsarbeiten für die optimierte Raketenoberstufe“, ergänzt Hans Steininger.</p>



<p><strong>„Safety first!“ bei Treibstofftanks</strong><br>Für den Antrieb der Oberstufe im Weltraum werden die Tanks vor dem Raketenstart mit den äußerst reaktiven Treibstoffkomponenten betankt. Daher müssen bei der Entwicklung wasserstoffdichter und sauerstoffkompatibler CFK-Tanks für die kryogene Anwendung extrem hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. „Gerade der Sauerstoff ist höchst reaktiv, der Wasserstoff zudem extrem flüchtig. Einen Kohlefaser-Tank in diesem extremen Temperaturbereich ohne zusätzliche Barriere-Schicht dicht zu bekommen, sei eine große Herausforderung, erklären die damit betrauten Ingenieurinnen und Ingenieure bei der MT Aerospace AG. Sie sind vom Potential des kohlefaserverstärkten Kunststoffes überzeugt und wollen es nutzen, schweren metallischen Werkstoff ohne Qualitäts- oder Sicherheitseinbußen zu ersetzen. CFK ist im Automobilbau und beim Sport in Fahrrädern oder Tennisschlägern schon längst Standard. Künftig soll dies auch für Raketenkomponenten gelten.</p>



<p><strong>Smarter Werkstoff CFK</strong><br>Die MT Aerospace AG zählt zu den führenden Unternehmen im Leichtbau aus Metallen und Verbundwerkstoffen und ist seit Jahrzehnten in der Luft- und Raumfahrt tätig. Hier kommt es oft auf jedes Gramm an. Außerdem auf höchste Präzision und Verlässlichkeit, auf Reproduzierbarkeit und die Einhaltung internationaler Standards. Über fünf Jahrzehnte hinweg konnte dank verschiedener Entwicklungsaufträge (von der Ariane 1 bis zur Ariane 6) und der beauftragten Serienproduktion ein wertvoller Erfahrungsschatz aufgebaut werden. Außerdem verfügen die Augsburger über jahrzehntelange Erfahrung in der Produktion von CFK-Flugzeugtanks (Frisch- und Abwassertanks). Seit fast zehn Jahren betrachten die Werkstoffspezialisten CFK verstärkt für den Einsatz in der Raumfahrt und insbesondere bei Raketenkomponenten. Diese Expertise brachte das Unternehmen bereits bei der erfolgreichen Entwicklung eines Feststoff-Motorgehäuses (Booster) ein.</p>



<p>CFK eröffnet auch im Fertigungsprozess neue Möglichkeiten: Die Verwendung von CFK lässt beispielsweise ein integriertes Design zu, das heißt, es gibt weniger einzelne Komponenten als bei einem metallischen Pendant, dessen einzelne Komponenten sich nicht in einem Fertigungsprozess herstellen lassen, sondern im Nachgang miteinander verschweißt oder montiert werden müssen. Dies wirkt sich weiter positiv auf die Produktkosten aus.</p>



<p><strong>Entwicklungsprojekte im Entwicklungsprojekt</strong><br>Der Übergang von metallischen auf Verbundwerkstoffe stellt einen Paradigmenwechsel bei Oberstufendesign und -produktion dar. Die dafür notwendigen Entwicklungsaufgaben sind vielfältig: Das Design muss genau wie die Fertigungsprozesse und die Produktionseinrichtungen der Komponenten entwickelt und festgeschrieben werden, der ideale Werkstoff gefunden, die Anlagen z.B. zum automatisierten Ablegen der Kohlenstofffaser sowie zum Aushärten des Bauteils, beschafft und justiert werden, Methoden zum Endbearbeiten sowie zur Qualitätssicherung etwa durch zerstörungsfreie Testmethoden müssen erarbeitet, erprobt und validiert werden. Bei der MT Aerospace widmen sich daher mehr als 40 Ingenieurinnen und Ingenieure ganz unterschiedlicher Fachrichtungen der CFK-Oberstufenentwicklung.</p>



<p>*) Raketenoberstufe: Bei der Entwicklung der künftigen „Black Upper Stage“ wurde die MT Aerospace mit den Tanks für flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff inklusive der zugehörigen Strukturen betraut. Im Zusammenspiel mit den von ArianeGroup gelieferten Komponenten, wie dem mehrfach zündbaren Vinci-Triebwerk und den verschiedenen fluidischen, hydraulischen und elektronischen Kontroll- und Steuerungssystemen bildet dieses ebenfalls von ArianeGroup integrierte System die Reiseplattform für die Satelliten ins All, bevor sie von der Oberstufe separiert werden und mit eigener Kraft an ihren Zielposition gelangen müssen.</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 600 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Cagliari (Italien), Santiago de Chile und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete Ariane, die Airbus-Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite-Materialien. Mit einem Auftragsvolumen von zehn Prozent ist MT Aerospace der größte Lieferant für das Ariane-Programm außerhalb Frankreichs.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, als Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die gesamte Produktionskette bis hin zur Vermarktung über sein Tochterunternehmen Arianespace. Mit ca. 7600 hochqualifizierten Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland, ist ArianeGroup ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Zudem ist der Konzern Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2020 rund 2,7 Milliarden Euro.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-neuer-phoebus-vertrag/" data-wpel-link="internal">ArianeGroup: Neuer PHOEBUS-Vertrag</a> (17. Mai 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/kohlefaser-tank-fuer-phoebus-oberstufe-im-test/" data-wpel-link="internal">Kohlefaser-Tank für Phoebus-Oberstufe im Test</a> (20. Januar 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-6-composite-oberstufen-technologien/" data-wpel-link="internal">Ariane 6 Composite Oberstufen Technologien</a> (14. Mai 2019)</li></ul>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg511568#msg511568" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li></ul>
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		<item>
		<title>MT Aerospace AG: Tanksysteme für ERO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mt-aerospace-ag-tanksysteme-fuer-ero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Earth Return Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[L-XTA]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Sample Return]]></category>
		<category><![CDATA[MSR]]></category>
		<category><![CDATA[MT Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstofftank]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=80561</guid>

					<description><![CDATA[<p>MT Aerospace AG mit Tanksystemen für europäische Mars-Mission ERO beauftragt. NASA und ESA wollen ein Stück vom Mars zur Erde bringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg. Unser Nachbarplanet Mars bekommt immer wieder Besuch von der Erde: Sonden umkreisen ihn, Rover werden abgesetzt, wir „hörten“ kürzlich vom Mars und fieberten bis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">MT Aerospace AG mit Tanksystemen für europäische Mars-Mission ERO beauftragt. NASA und ESA wollen ein Stück vom Mars zur Erde bringen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/900lLXTATankMTAerospace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="900l L-XTA Tank. (Bild: MT Aerospace)" data-rl_caption="" title="900l L-XTA Tank. (Bild: MT Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/900lLXTATankMTAerospace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>900l L-XTA Tank.<br>(Bild: MT Aerospace)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg. Unser Nachbarplanet Mars bekommt immer wieder Besuch von der Erde: Sonden umkreisen ihn, Rover werden abgesetzt, wir „hörten“ kürzlich vom Mars und fieberten bis vor kurzem dem Erstflug des NASA-Helikopters „Ingenuity“ entgegen. Die Europäische Weltraumorganisation ESA und ihr US-Pendant NASA wollen im Programm Mars Sample Return (MSR) die robotische Exploration des Roten Planeten auf ein neues Level bringen: Mars-Bodenproben sollen in den 2030er Jahren zur Erde gebracht werden. Die Augsburger MT Aerospace AG, die zum Bremer Hochtechnologiekonzern OHB SE gehört, trägt mit Tanksystemen maßgeblich zum „Earth Return Orbiter“ (ERO), dem größten europäischen Part dieses Vorhabens, bei.</p>



<p>„Wir wurden mit Entwicklung, Fertigung und Qualifizierung der Tanksysteme des europäischen Raumfahrzeugs beauftragt, das die Gesteinsproben im Mars-Orbit übernehmen und in eine Erdumlaufbahn bringen wird. Wir sind sehr stolz, unser über viele Jahre aufgebautes Know-how bei dieser hochanspruchsvollen Mission einbringen zu können“, sagt Hans Steininger, der Vorstandsvorsitzende der MT Aerospace AG. Das Unternehmen hat einzigartige Fertigungstechnologien entwickelt und ist führend im Leichtbau aus Metall- und Verbundwerkstoffen. Die fortschrittlichen Strukturbauteile und Tanks kommen in europäischen und internationalen Trägersystemen (u.a. Ariane und Space Launch System), Raumfahrzeugen, Satelliten und bei der Flugzeug-Flotte von Airbus erfolgreich zum Einsatz.</p>



<p><strong>3 x hin, 1 x retour</strong><br>Mit der Ankunft des NASA-Marsrovers „Perseverance“ im Februar diesen Jahres ist der erste Schritt im ambitionierten „Mars Sample Return“-Programm erfolgt: Sich umsehen und Gesteinsproben sammeln. Im Jahr 2026 wollen sowohl NASA als auch die ESA erneut zum Roten Planeten aufbrechen: Die NASA schickt dann mit der „Sample Retrieval Lander“-Mission einen von der ESA beigesteuerten „Sample Fetch Rover“ zum Einsammeln der bis dahin von „Perseverance“ gefüllten Proben-Container sowie ein „Mars Ascent Vehicle“, das die Container in den Mars-Orbit transportiert. Dorthin schickt die ESA ihren ERO, der das etwa fußballgroße Behältnis einfangen und an Bord nehmen wird. ERO wird für die Rundreise zum Mars und dieses anspruchsvolle Manöver mit verschiedenen Antrieben ausgestattet, die dazugehörigen Tanksysteme kommen größtenteils aus Augsburg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EROartAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Earth Return Orbiter - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Earth Return Orbiter - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EROartAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Earth Return Orbiter &#8211; künstlerische Darstellung.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Tanks von MT Aerospace ermöglichen die Reise zum Mars – und zurück</strong><br>Die MT Aerospace AG ist Spezialistin für die Entwicklung und Fertigung hochpräziser Strukturen und Tanks für die Luft- und Raumfahrt &#8211; sowohl aus metallischen als auch aus Verbundwerkstoffen, als Einzelstück, Kleinserie oder Serienfertigung. „Wir entwickeln und fertigen größtenteils in Deutschland und haben über die Jahre ein attraktives Tank-Portfolio aufgebaut und einzigartige Fertigungstechnologien entwickelt“, so Thomas Schermann, der bei MT Aerospace das Tank-Geschäft verantwortet. „Wenn es auf möglichst geringe Masse ankommt, wählen wir ein entsprechend dünnwandigeres Design, das durch CFK-Umwickelung (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) die nötige Stabilität erhält.“</p>



<p>Bislang wurden ca. 21.000 Tanks für die Luftfahrt verkauft. Zu den Kunden zählt vor allem der europäische Flugzeughersteller Airbus. Rund 330 Tanks für Satelliten wurden bis dato beispielsweise an Thales Alenia Space, Airbus und Unternehmen der OHB SE ausgeliefert. Für die ERO-Mission wurden nun drei unterschiedliche Tanksysteme geordert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der größte Tank für den europäischen ERO ist der 900 Liter fassende L-XTA Xenontank. Er wird den hocheffizienten elektrischen Antrieb des Raumfahrzeugs versorgen, der neben der Transferphase auch für Manöver im Mars-Orbit genutzt wird. Der Auftrag mit einem Volumen von 1 Mio. Euro wurde vom industriellen Hauptauftragnehmer der ERO-Mission, Airbus SAS, Frankreich, vergeben. Bereits im nächsten Jahr soll der mit CFK umwickelte metallische Spezialtank an den Kunden ausgeliefert werden.</li><li>Auch bei den Tanks für den chemischen Antrieb des Raumfahrzeugs hat sich Airbus für die Expertise der MT Aerospace AG entschieden. Der 2,8 Mio. Euro Vertrag über die Fertigung und Qualifizierung dieser Tanks wurde letzte Woche unterzeichnet. Es handelt sich um mehrere metallische Tanks aus der ursprünglich für Telekommunikationssatelliten entwickelten E3000-Tankserie; so werden Entwicklungskomplexität und -aufwand minimiert. Sie fassen je 225 Liter und geben unter Nutzung der Kapillarwirkung über eine komplexe Baugruppe (das Propellant Management Device) die benötigte Menge an Treibstoff und Oxidator in der Schwerelosigkeit frei. Das chemische Antriebssystem wird für das Einschwenken in den Mars-Orbit sowie den Wiederaustritt nach dem Einfangen der Proben genutzt werden.</li><li>Des Weiteren war die MT Aerospace AG auch bei den Helium-Hochdrucktanks (HeHPV, Helium High Pressure Vessel) für ERO erste Wahl: Im Unterauftrag zu Avio S.p.A, Italien, wird neben der bestehenden 50 Liter Version der etablierten Tankfamilie ein 90 Liter fassender Hochdrucktank (Innendruck 310 bar) entwickelt und gefertigt. Der an der dünnsten Stelle weniger als 1mm dicke metallische Liner wird mit einer CFK-Ummantelung verstärkt, um an Bord des Raumfahrzeugs den nötigen Überdruck auf die mit Flüssigtreibstoff gefüllten Tanks erzeugen zu können. So wird der chemische Antrieb während kritischer Manöver zuverlässig mit Treibstoff versorgt.</li></ul>



<p>Die ERO-Mission ist sehr anspruchsvoll. Die wissenschaftlichen Untersuchungen der wertvollen Fracht werden zu ganz neuen Erkenntnissen führen und die von Mars-Sonden übermittelten oder bisher automatisiert auf der Marsoberfläche durchgeführten Experimente ideal ergänzen. „Wir haben unsere Kunden durch die allseits anerkannte Qualität unserer Arbeit sowie mit kurzen Lieferzeiten überzeugt und können so einen entscheidenden Beitrag zu dieser einzigartigen Mission leisten“, freut sich Simon Bühler, der bei MT Aerospace AG für den Vertrieb der Tanks zuständig ist.</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 600 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Cagliari (Italien), Santiago de Chile und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete Ariane, die Airbus-Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite-Materialien. Mit einem Auftragsvolumen von zehn Prozent ist MT Aerospace der größte Lieferant für das Ariane-Programm außerhalb Frankreichs.</p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7315.msg511497#msg511497" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Sample Return</a></li></ul>
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		<title>MT Aerospace AG: Standards für 3D-Druck</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mt-aerospace-ag-standards-fuer-3d-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Additive Fertigung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[MT Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MT Aerospace AG definiert Standards für 3D-Druck in der Raumfahrt. ESA platziert 11-Millionen-Euro Auftrag. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg. Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat die zur Hochtechnologiegruppe OHB SE gehörende MT Aerospace AG beauftragt, technische Standards für additive Fertigungsverfahren (Additive Manufacturing, AM) in der Raumfahrt zu setzen. Der Auftrag hat [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">MT Aerospace AG definiert Standards für 3D-Druck in der Raumfahrt. ESA platziert 11-Millionen-Euro Auftrag. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/06052021_MT_PM.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="3D-Druck von Metall im DED-Verfahren. (Bild: MT Aerospace AG)" data-rl_caption="" title="3D-Druck von Metall im DED-Verfahren. (Bild: MT Aerospace AG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/06052021_MT_PM_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>3D-Druck von Metall im DED-Verfahren.<br>(Bild: MT Aerospace AG)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg. Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat die zur Hochtechnologiegruppe OHB SE gehörende MT Aerospace AG beauftragt, technische Standards für additive Fertigungsverfahren (Additive Manufacturing, AM) in der Raumfahrt zu setzen. Der Auftrag hat ein Volumen von 11 Mio. Euro, eine Laufzeit von 3 Jahren und zielt auf die Qualifizierung von 3D-Prozessen und großvolumigen Bauteilen für Raumfahrtanwendungen ab.</p>



<p>&#8222;Additive Fertigungsverfahren haben zu einer Wende bei der Herstellung von Antriebskomponenten und Strukturbauteilen für Raumfahrzeuge geführt und sind bei der ESA im Bereich Raumtransport zu einer wichtigen Achse des Fortschritts geworden. AM-Prozesse zur Fertigung großer Launcher-Strukturen eröffnen Wege, um Rohstoffverbrauch, Vorlaufzeiten für die Teileproduktion sowie Herstellungskosten zu reduzieren und dabei die Leistungsfähigkeit des Endprodukts beizubehalten oder zu verbessern&#8220;, erklärt Luis Escudero, Core FLPP*) Manager im Direktorat für Raumtransportsysteme der ESA.</p>



<p>Ziel ist der Aufbau eines standardisierten additiven Fertigungsprozesses, der vom Materialeingang bis hin zum fertigen Bauteil für die Luft- und Raumfahrt zertifiziert ist. Der Fokus liegt auf großen Aluminium-Bauteilen, die beispielsweise in Strukturelementen der europäischen Trägerrakete Ariane 6 und in Flugzeugen verbaut werden können. „Additive Manufacturing ermöglicht es uns, noch tiefer in Themen wie Gewichts-, Baugruppen- oder Kostenreduktion einzusteigen – allesamt aktuelle Anforderungen aus der Raumfahrt. Etablierte Fertigungsverfahren werden durch AM-Fertigungsverfahren ergänzt, zusammen ermöglichen sie dann große Schritte in Richtung Zukunft!“, erklärt Markus Axtner, der das Thema Additive Fertigung bei der MT Aerospace AG verantwortet.</p>



<p>„Große und präzise Hochleistungsstrukturen und -tanks, der Umgang mit verschiedenen Werkstoffen und die Entwicklung zertifizierter und reproduzierbarer Fertigungsprozesse sind die Grundlage unseres Geschäftsmodells. Wir sind seit über 50 Jahren ein international anerkannter und zuverlässiger Lieferant. Dass die ESA uns nun auch das Vertrauen bei dem äußerst vielversprechenden additiven Fertigungsverfahren schenkt, erfüllt mich mit großem Stolz“, sagt Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender der MT Aerospace AG.</p>



<p><strong>Neue Möglichkeiten auf solider Basis</strong><br>Gerade große Strukturen sind in der heutigen AM-Welt nicht verbreitet, die MT Aerospace AG betritt daher mit dem FLPP-Projekt „Large AM Structures“ gerade im Bereich Metall-AM Neuland und leistet erhebliche Pionierarbeit.</p>



<p>„Nach jahrzehntelanger Tätigkeit in der Luft- und Raumfahrtbranche sind der Umgang mit nachweisbarer Dokumentation, eine hohe Reproduzierbarkeit der Fertigungsprozesse sowie höchste Qualitätsstandards für uns selbstverständlich. Im noch jungen Markt der additiven Fertigung kommt uns dies zugute“, ergänzt Hans Steininger. „Wir sind auch in diesem Bereich ein innovativer und verlässlicher Partner mit einem erweiterten Dienstleistungsportfolio, das von Machbarkeitsstudien, der Konstruktionsoptimierung für additiv zu fertigenden Teile bis hin zu zerstörungsfreien Tests additiv gefertigter Bauteile reicht“.</p>



<p><strong>Technologieentwicklung starten, Prozesse qualifizieren</strong><br>Seit vielen Jahren liefert die MT Aerospace AG Strukturbauteile und Tanks für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Was das Unternehmen auszeichnet ist der sehr hohe Entwicklungsanteil, den es bei neuen Projekten einbringt. „Von der Idee bis hin zum fertigen Produkt – nach diesem Prinzip entstanden in Augsburg bereits viele erfolgreiche Produkte. Genauso werden jetzt in diesem FLPP-Projekt neue Strukturen für Leichtbauteile entwickelt“, ergänzt Markus Axtner „Wir legen hier die Grundlage für etwas, das in mehrerer Hinsicht einen signifikanten Schub erzeugen kann: Das fängt beim Design an, geht über die Produktion bis hin zu den Kosten.“</p>



<p>*) Das Technologieprogramm Future Launchers Preparatory Programme (FLPP) der ESA zielt darauf ab, zukünftige Technologien zu einer Reife bis Technology Readiness Level 6 zu bringen, das heißt, sie sind bereit für die Industrialisierung.</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 600 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Cagliari (Italien), Santiago de Chile und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete Ariane, die Airbus-Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite-Materialien. Mit einem Auftragsvolumen von zehn Prozent ist MT Aerospace der größte Lieferant für das Ariane-Programm außerhalb Frankreichs.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11913.msg510482#msg510482" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">3D-Drucker in der Raumfahrt</a></li></ul>
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		<title>Serienproduktion der Ariane 6 in der Betriebsphase</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/serienproduktion-der-ariane-6-in-der-betriebsphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[MT Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MT Aerospace und ArianeGroup unterzeichnen Vertrag zur Serienproduktion der Ariane 6 in der Betriebsphase. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg &#8211; MT Aerospace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und ArianeGroup haben den Vertrag für die Serienproduktion der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 unterschrieben. Die Ariane 6 löst die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">MT Aerospace und ArianeGroup unterzeichnen Vertrag zur Serienproduktion der Ariane 6 in der Betriebsphase. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTA6Vertragsunterzeichnung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vertragsunterschrift unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln: (v.l.n.r.) Karl-Heinz Servos, Hans Steininger und Ulrich Scheib. (Bild: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Vertragsunterschrift unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln: (v.l.n.r.) Karl-Heinz Servos, Hans Steininger und Ulrich Scheib. (Bild: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MTA6Vertragsunterzeichnung26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vertragsunterschrift unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln: (v.l.n.r.) Karl-Heinz Servos, Hans Steininger und Ulrich Scheib.<br>(Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p>Augsburg &#8211; MT Aerospace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und ArianeGroup haben den Vertrag für die Serienproduktion der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 unterschrieben.</p>



<p>Die Ariane 6 löst die heutige Ariane-5-Rakete ab und sichert zukünftig Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum. Die Ariane 6 basiert auf Spitzentechnologie aus Europa und stellt eine nachhaltige technologische Weiterentwicklung der erfolgreichen Ariane 5 dar. Der Erstflug der Ariane 6 ist für Mitte 2022 geplant. Die MT Aerospace AG ist mit einem Produktionsanteil von rund zehn Prozent einer der größte Zulieferer.</p>



<p>&#8222;Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Vertrag unsere langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der ArianeGroup, dem Hauptauftragnehmer des Ariane-Trägerraketenprogramms, fortsetzen dürfen“, sagte Hans Steininger, CEO der MT Aerospace AG. „Mein Dank geht auch an die bayerische Staatsregierung, das Bundeswirtschaftsministerium sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die uns in den vergangenen Monaten dabei unterstützt haben, die Produktion der Ariane 6 und damit viele hochqualifizierte Arbeitsplätze am Standort Augsburg zu sichern.&#8220;</p>



<p>&#8222;Dieser Vertrag ist eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer neuen europäischen Trägerrakete auf dem Weltmarkt. Er formalisiert unsere Vereinbarung für die Laufzeit des Ariane-6-Programms. MT Aerospace ist einer der Schlüsselpartner der beteiligten Industrien; unsere Ingenieure arbeiten Hand in Hand mit den Kolleg*innen von MT Aerospace. Dieser Vertrag markiert einen neuen Meilenstein des Engagements der deutschen Industriepartner für einen zuverlässigeren, innovativeren und immer umweltfreundlicheren Zugang zum Weltraum. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns bei der deutschen Regierung für ihr Engagement und ihren Einsatz für das Ariane-6-Programm zu bedanken&#8220;, fügt Karl-Heinz Servos, COO der ArianeGroup Deutschland, hinzu.</p>



<p>Der Vertrag umfasst die Komponenten der Tanks und metallischen Strukturen der Ober- und der Zentralstufe, die Hauptkomponenten der Zentralstufenstruktur im Bereich des Vulcain-Triebwerks, sowie die vorderen und hinteren Strukturen der Feststoff-Booster. Der Vertrag ist für die Laufzeit des Ariane-6-Programms ausgelegt und basiert auf einer geplanten jährlichen Kadenz von 9 bis 12 Raketenstarts.</p>



<p>Das Ariane-6-Programm läuft unter der Schirmherrschaft der Europäischen Weltraumorganisation ESA und wird von ihr finanziert. ArianeGroup als Hauptauftragnehmer ist verantwortlich für Entwicklung und Bau der gesamten Trägerrakete. Diese erfolgen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern, die Vermarktung des Trägersystems übernimmt das Tochterunternehmen Arianespace. Die französische Raumfahrtagentur CNES ist verantwortlich für den Bau des Startplatzes in Kourou sowie für die dort durchzuführenden Tests.</p>



<p><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 600 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Cagliari (Italien), Santiago de Chile und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete ARIANE, die Airbus Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite Materialien. Mit einem Auftragsvolumen von zehn Prozent ist MT Aerospace der größte Lieferant für das ARIANE-Programm außerhalb Frankreichs.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, als Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die gesamte Produktionskette bis hin zur Vermarktung über sein Tochterunternehmen Arianespace. Mit ca. 7600 hochqualifizierten Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland, ist ArianeGroup ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Zudem ist der Konzern Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2020 rund 2,7 Milliarden Euro.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg509638#msg509638" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16681.msg505856#msg505856" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 6 / ESA Programmatik</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14242.msg491905#msg491905" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Preisdiskussion Ariane 6 vs SpaceX</a></li></ul>
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