<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>NASA &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/nasa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 13 Sep 2026 22:46:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>NASA &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>NASAs IXPE könnte eine 90 Jahre alte Theorie bewiesen haben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-ixpe-koennte-eine-90-jahre-alte-theorie-bewiesen-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 20:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Imaging X-ray Polarimetry Explorer]]></category>
		<category><![CDATA[IXPE]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetare]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Neutronensterne]]></category>
		<category><![CDATA[Pulsare]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Löcher]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153957</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine beispiellose Messung eines Magnetars könnte das Verhalten des leeren Raums eingefangen haben, wie Physiker es seit 90 Jahren vorhergesagt, aber nie direkt beobachtet haben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Fachjournal &#8222;Nature&#8220; veröffentlicht. Magnetare sind eine besondere Art von Neutronensternen mit ultra-starken Magnetfeldern, die die stärksten aller beobachtbaren Objekte im Universum sind, etwa eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasas-ixpe-koennte-eine-90-jahre-alte-theorie-bewiesen-haben/" data-wpel-link="internal">NASAs IXPE könnte eine 90 Jahre alte Theorie bewiesen haben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="advgb-dyn-39081fab wp-block-paragraph">Eine beispiellose Messung eines Magnetars könnte das Verhalten des leeren Raums eingefangen haben, wie Physiker es seit 90 Jahren vorhergesagt, aber nie direkt beobachtet haben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Fachjournal &#8222;Nature&#8220; veröffentlicht. Magnetare sind eine besondere Art von Neutronensternen mit ultra-starken Magnetfeldern, die die stärksten aller beobachtbaren Objekte im Universum sind, etwa eine Billion Mal stärker als die stärksten permanenten Magnete, die je auf der Erde gebaut wurden. Diese supermagnetischen Neutronensterne geben Einblicke in die Physik extremer Umgebungen, die nirgendwo sonst zu finden sind. Neutronensterne sind die übrig gebliebenen Kerne massereicher Sterne, die am Ende ihres Lebenszyklus entstehen, mehr Masse als die Sonne besitzen und auf die Größe einer Stadt komprimiert sind, was sie zu natürlichen Laboren macht, um extreme Physik zu studieren. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/ixpe/nasas-ixpe-may-have-proven-90-year-old-theory/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science / Missions / IXPE</a>, 05. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-original.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="342" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein.png" alt="" class="wp-image-154215" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein.png 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein-300x257.png 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses künstlerische Konzept zeigt den Magnetar 1E 1547.0-5408, einen schnell rotierenden Neutronenstern mit Magnetfeldern, die über eine Billion Mal stärker sind als die der Erde. Blaue Kurven, die von den beiden magnetischen Polen des Sterns ausgehen, stellen die Magnetfeldlinien dar. Der Magnetar ist ein bedeutender Strahler von Radio- und Röntgenstrahlung, deren Spitzen während seiner 2,1-Sekunden-Rotationsperiode versetzt auftreten. Dies deutet darauf hin, dass der primäre Röntgenstrahler ein sekundärer „Hotspot“ ist, der von der Magnetachse versetzt liegt. Diese Strahler sind als konische Abschnitte dargestellt: Die hellblaue Radioemission erreicht ihren Höchstwert entlang der Symmetrieachse des Magnetfeldes, während die dunkelblaue Röntgenemission darunter peaks hat. Die oberen und unteren Emissionskegel zeigen Röntgenpolarisationen von 40 % bzw. 80 %. Diese hohen Werte, zusammen mit gleichmäßigen, kohärenten Veränderungen der Polarisation über die Rotationsperiode, liefern das bisher eindeutigste Signal für die Vakuumbirefringenz, eine lange gesuchte Vorhersage der Quanten-Elektrodynamik.<br><br>Bild: NASA / Pablo Garcia</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftler, die NASAs IXPE (Imaging X-ray Polarimetry Explorer) nutzen, führten zwischen März und April 2025 über 140 Stunden Beobachtungen des Magnetars 1E 1547-5408 durch. Die Beobachtungen wurden zusammen mit NASAs NICER (Neutron Star Interior Composition Explorer) und Murriyang, CSIROs Parkes-Radioteleskop, das der australischen nationalen Wissenschaftsagentur gehört und von ihr betrieben wird, durchgeführt. Dies war die allererste koordinierte Messung der Radio- und Röntgenpolarisation eines Magnetars. 1E 1547-5408, der sich alle 2 Sekunden einmal vollständig dreht, ist ein einzigartiger Magnetar, der konstant helle Radioenergie und Röntgenlicht aussendet. Die Gründe versucht die Wissenschaft noch zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachtungen zeigten, dass die Polarisation, also die Ausrichtung und das Maß der Ausrichtung der eintreffenden Photonen, fast dreimal so stark ist wie bei ähnlichen Quellen. Dieses hohe Maß an Polarisation war überraschend, da die Geometrie der Magnetar-Magnetfelder darauf hindeutet, dass die Messungen, die wir sehen, an bestimmten Punkten des Sterns nahe null liegen sollten. Standardmodelle der Oberflächenemission erklären diesen hohen Wert ebenfalls nicht, was darauf hindeutet, dass ein anderer Effekt die Polarisation verstärken muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt die Vakuumbirefringenz ins Spiel: Eine 90 Jahre alte Theorie im Bereich der Quanten-Elektrodynamik. Erstmals 1936 vorgeschlagen, besagt die Theorie, dass der leere Raum durch extreme Magnetfelder verändert werden kann, die weit höher sind als die, die Menschen auf der Erde erzeugen können. Unter solchen Bedingungen wirkt das Vakuum wie eine Linse oder ein Prisma, das Licht basierend auf seiner Ausbreitungsrichtung filtert und dadurch die Gesamtpolarisation verstärkt. Die Fähigkeit der IXPE-Mission, die Röntgenstrahlpolarisation zu messen, war entscheidend, um dies zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simulationen, die vom Forschungsteam durchgeführt wurden, unterstützen die Möglichkeit, dass Vakuumbirefringenz das auffällige Signal verursacht. Hoa Dinh Thi, eine Postdoktorandin an der Rice University in Houston und Mitautorin der Veröffentlichung, die die Ergebnisse hervorhebt, sagte: „Unser Modell legt nahe, dass die Reproduktion der beobachteten Röntgen-Polarisationsergebnisse, während gleichzeitig die durch Radio-Beobachtungen gesetzten Einschränkungen erfüllt werden, die Existenz von Vakuumbirefringenz in der Umgebung des Neutronensterns erfordert. Dieser Befund zeigt, wie Neutronensterne es uns ermöglichen, die fundamentale Physik in Umgebungen zu testen, die in Laboren auf der Erde nicht nachgebildet werden können.“ Die großen Polarisationsmessungen des Magnetars stützen die theoretische Vorhersage stark und könnten das erste Mal sein, dass dieser Effekt direkt beobachtet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Ergebnis zeigt wirklich die interdisziplinäre Stärke des Fachgebiets Astrophysik“, sagte Rachael Stewart, Doktorandin an der George Washington University und Hauptautorin der in Nature veröffentlichten Arbeit. „Die Informationen, die wir durch die Beobachtung dieses fernen Sternkerns gewonnen haben, geben uns auch Hinweise auf die Beschaffenheit des Gewebes der Realität, wie wir sie kennen, und ich finde das unglaublich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere IXPE-Beobachtungen dieser Quelle und anderer Magnetare werden dieses Signal bestätigen und möglicherweise weitere exotische Effekte der Quanten-Elektrodynamik aufdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über IXPE</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IXPE-Mission, die weiterhin beispiellose Daten liefert und bahnbrechende Entdeckungen über Himmelskörper im gesamten Universum ermöglicht, ist eine gemeinsame Mission von NASA und der italienischen Weltraumagentur mit Partnern und wissenschaftlichen Mitarbeitern in 12 Ländern. Sie wird vom Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama, geleitet. Das Unternehmen BAE Systems Inc., mit Hauptsitz in Falls Church, Virginia, verwaltet die Raumfahrtoperationen zusammen mit dem Laboratory for Atmospheric and Space Physics der University of Colorado in Boulder. Hier erfahren Sie mehr über die laufende Mission von IXPE: <a href="https://science.nasa.gov/mission/ixpe/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://nasa.gov/ixpe</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19104.msg592216#msg592216" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IXPE auf Falcon 9 (B1061.5)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasas-ixpe-koennte-eine-90-jahre-alte-theorie-bewiesen-haben/" data-wpel-link="internal">NASAs IXPE könnte eine 90 Jahre alte Theorie bewiesen haben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskop wurde gestartet und soll Unbekanntes im Universum erforschen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-nancy-grace-roman-weltraumteleskop-wurde-gestartet-und-soll-unbekanntes-im-universum-erforschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 18:47:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[L2]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 39A]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154240</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop befindet sich nun auf einer dreimonatigen Reise über eineinhalb Millionen Kilometer zu seiner endgültigen Umlaufbahn und wird bald die dunkelsten Geheimnisse des Universums enthüllen. Die Mission startete am Sonntag um 13:26 Uhr MESZ an Bord einer SpaceX-Falcon-Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A im Kennedy Space Center der NASA in Florida.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-nancy-grace-roman-weltraumteleskop-wurde-gestartet-und-soll-unbekanntes-im-universum-erforschen/" data-wpel-link="internal">Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskop wurde gestartet und soll Unbekanntes im Universum erforschen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop befindet sich nun auf einer dreimonatigen Reise über eineinhalb Millionen Kilometer zu seiner endgültigen Umlaufbahn und wird bald die dunkelsten Geheimnisse des Universums enthüllen. Die Mission startete am Sonntag um 13:26 Uhr MESZ an Bord einer SpaceX-Falcon-Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A im Kennedy Space Center der NASA in Florida.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-dark-universe-seeking-nancy-grace-roman-space-telescope-launches/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jennifer M. Dooren</a>, 30. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large-750x500-1.jpg" alt="" class="wp-image-154238" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large-750x500-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large-750x500-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large-750x500-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Falcon-Heavy-Rakete von SpaceX mit dem Nancy-Grace-Roman-Teleskop der NASA an Bord ist am Sonntag, dem 30. August 2026, beim Start vom Startkomplex 39A im Kennedy Space Center der NASA in Florida zu sehen, während sie vor der Sonne vorbeifliegt.<br>Credit: NASA/John Kraus</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Roman kombiniert ein großes Sichtfeld mit scharfer Infrarotsicht, um weite Bereiche des Himmels zu erkunden und tief in die Geschichte des Universums einzutauchen. Diese Vorzeigemission wird Astronomen dabei helfen, <a href="https://science.nasa.gov/mission/roman-space-telescope/dark-matter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dunkle Materie</a>, <a href="https://science.nasa.gov/mission/roman-space-telescope/dark-energy/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dunkle Energie</a> und <a href="https://science.nasa.gov/mission/roman-space-telescope/exoplanets/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Welten außerhalb unseres Sonnensystems</a> – sogenannte Exoplaneten – zu erforschen. Die Beobachtungen werden ein breites Spektrum an Forschungsarbeiten unterstützen, das weit über die wissenschaftlichen Hauptziele der Mission hinausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Roman ist genau die Art von Erfolgsgeschichte, die wir uns für die gesamte NASA wünschen“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Diese Mission, die vorzeitig und im Rahmen des Budgets fertiggestellt wurde, spiegelt mehr als ein Jahrzehnt des Engagements der NASA-Mitarbeiter und unserer Industriepartner wider. Nun wird Roman uns einen neuen Atlas des Universums liefern, die Grenzen der Entdeckung erweitern und zeigen, was möglich ist, wenn das amerikanische Raumfahrtprogramm kühne Ambitionen mit disziplinierter Umsetzung verbindet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bodenkontrollteam im Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, empfing sieben Minuten nach dem Start erste Telemetriedaten von Roman. Die Falcon-Heavy-Rakete funktionierte wie erwartet und trennte sich 31 Minuten nach dem Start vom Observatorium. Nach der Trennung vom zentralen Kern kehrten die Booster der Rakete sicher zum Startplatz zurück, um dort überholt zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Roman wird eine Entdeckungsmaschine sein, die uns der Beantwortung der tiefgründigsten Fragen der Menschheit über unsere kosmische Geschichte näher bringt als je zuvor“, sagte Nicky Fox, stellvertretende Administratorin des Science Mission Directorate im NASA-Hauptquartier in Washington. „Mit seinem großen Sichtfeld und seinen hohen Vermessungsgeschwindigkeiten wird Roman uns in eine neue Ära der Entdeckungen führen und das Unsichtbare sichtbar machen, wodurch es den Grundstein für die Suche der Menschheit nach Leben jenseits unseres Sonnensystems legt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Starts und in der frühen Umlaufbahn nutzt Roman die Bodenstationen und Relais-Satelliten des Near Space Network, um Ortungs-, Telemetrie- und Befehlsdaten mit den Bodenkontrollzentren auszutauschen. Etwa 70 Minuten nach dem Start übernimmt das Deep Space Network die Kommunikation und leitet Roman zum zweiten Lagrange-Punkt zwischen Sonne und Erde, dem sogenannten L2, welcher über eineinhalb Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. Roman stellt zunächst über den Canberra Deep Space Communication Complex in Australien eine Verbindung zu diesem Netzwerk her. Etwa sechs Stunden später wird die Verbindung zum „Madrid Deep Space Communication Complex“ in Spanien und anschließend zum „Goldstone Deep Space Communication Complex“ in Kalifornien umgeleitet, wodurch ein kontinuierlicher Kontakt mit Roman während seiner gesamten Reise gewährleistet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Roman-Team bestätigte zudem eine erfolgreiche Entfaltung der <a href="https://www.nasa.gov/image-article/nasa-test-deploys-roman-space-telescope-solar-panels-visor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Solarpaneele</a> und des <a href="https://www.nasa.gov/missions/roman-space-telescope/nasa-installs-key-sunblock-shield-on-roman-space-telescope/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unteren Sonnenschutzes für die Instrumente</a> des Observatoriums eine Stunde und 23 Minuten nach dem Start. In den kommenden Tagen werden die <a href="https://www.nasa.gov/image-article/high-gain-antenna-nasas-roman-mission-clears-environmental-tests/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hochgewinnantenne</a> und die visierartige, <a href="https://www.nasa.gov/missions/roman-space-telescope/nasa-tests-deployment-of-roman-space-telescopes-visor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ausfahrbare Blendenabdeckung</a> von Roman entfaltet, die Bodenkontrollzentrale wird die erste von zwei Kurskorrekturen in der Mitte der Flugbahn einleiten und das Koronagraph-Instrument wird eingeschaltet. Dieses Instrument wird die Technologie demonstrieren, die zukünftige Missionen wie das „Habitable Worlds Observatory“-Konzept der NASA nutzen könnten, um erdähnliche Planeten auf der Suche nach Leben im Universum abzubilden. Romans Koronagraph wird einen riesigen Schritt in diese Richtung machen, indem er Aufnahmen von Jupiter-ähnlichen Planeten macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Wochen nach Beginn der Reise von „Roman“ wird sein Hauptinstrument, das „Wide Field Instrument“, aktiviert. Diese 300-Megapixel-Infrarotkamera verfügt über 18 4K-Detektoren, von denen jeder etwa die Größe eines Salzcrackers hat. Diese Detektoren sammeln Lichtphotonen, die zu gestochen scharfen kosmischen Panoramen entschlüsselt werden. Dank der stabilen Bauweise des Observatoriums und seiner konstanten optischen Leistung wird es den Himmel zügig absuchen können, ohne dass zwischen den einzelnen Beobachtungen längere Pausen erforderlich sind. Das Roman-Teleskop ist darauf ausgelegt, das Universum tausendmal schneller zu vermessen als das Hubble-Weltraumteleskop der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der verbleibenden drei Monate der Inbetriebnahmephase von Roman werden Wissenschaftler die Instrumente einer Reihe von Kalibrierungen und Tests unterziehen. Die NASA rechnet damit, die ersten Bilder von Roman Anfang 2027 zu veröffentlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Roman wird täglich 1,4 Terabyte an Daten zur Erde senden – das ist die bislang höchste Datenrate aller astrophysikalischen Missionen der NASA. Maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz und Bürgerwissenschaftler werden dabei helfen, diese Daten zu sichten und wichtige Erkenntnisse zu kennzeichnen, die Astronomen dann untersuchen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir konnten das Universum noch nie zuvor mit Augen wie denen von Roman betrachten“, sagte Julie McEnery, leitende Projektwissenschaftlerin für Roman am NASA Goddard Space Flight Center. „Es ist nicht abzusehen, was wir bis zum nächsten Jahr um diese Zeit alles wissen und gesehen haben werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Roman ist die vierte Hauptmission, die die NASA mit einer Falcon-Heavy-Rakete gestartet hat. Anfang dieses Jahres arbeitete das Launch Services Program der Behörde mit SpaceX zusammen, um den Starttermin vorzuverlegen und so der vorzeitigen Fertigstellung des Weltraumteleskops Rechnung zu tragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Teleskop wird vom NASA Goddard Space Flight Center verwaltet, unter Mitwirkung des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien, des Caltech/IPAC in Pasadena, Kalifornien, des Space Telescope Science Institute in Baltimore sowie eines Teams von Wissenschaftlern verschiedener Forschungseinrichtungen. Die wichtigsten Industriepartner sind BAE Systems Inc., L3Harris Technologies und Teledyne Scientific &amp; Imaging. Weitere Beiträge zum Roman-Projekt leisten die ESA, die JAXA, die französische Weltraumagentur CNES (Centre National d’Études Spatiales) sowie das Max-Planck-Institut für Astronomie in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Roman-Mission finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/roman-space-telescope/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/roman</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=21082.msg591619#msg591619" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Nancy Grace Roman Space Telescope (früher WFIRST) auf Falcon Heavy</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-nancy-grace-roman-weltraumteleskop-wurde-gestartet-und-soll-unbekanntes-im-universum-erforschen/" data-wpel-link="internal">Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskop wurde gestartet und soll Unbekanntes im Universum erforschen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LRO fotografiert den Falcon-9-Krater auf dem Mond und liefert neue Erkenntnisse</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lro-fotografiert-den-falcon-9-krater-auf-dem-mond-und-liefert-neue-erkenntnisse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 20:19:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Ghost 1]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<category><![CDATA[LRO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154050</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwischen dem 11. und 12. August nahm der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA eine Reihe von Bildern eines neuen Kraters auf dem Mond auf. Der Krater entstand am 5. August, als eine Oberstufe der SpaceX Falcon 9 nach dem Start der Mission „Firefly Blue Ghost M1“ im Januar 2025 auf der Mondoberfläche aufschlug.Eine Pressemitteilung der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lro-fotografiert-den-falcon-9-krater-auf-dem-mond-und-liefert-neue-erkenntnisse/" data-wpel-link="internal">LRO fotografiert den Falcon-9-Krater auf dem Mond und liefert neue Erkenntnisse</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwischen dem 11. und 12. August nahm der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA eine Reihe von Bildern eines neuen Kraters auf dem Mond auf. Der Krater entstand am 5. August, als eine Oberstufe der SpaceX Falcon 9 nach dem Start der Mission „Firefly Blue Ghost M1“ im Januar 2025 auf der Mondoberfläche <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/commercial-space/nasa-will-attempt-to-observe-rocket-parts-lunar-impact/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">aufschlug</a>.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/solar-system/moon/nasas-lro-images-falcon-9-crater-on-moon-learns-new-details/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 18. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-1024x1024.gif" alt="" class="wp-image-154043" style="width:393px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-1024x1024.gif 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-300x300.gif 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-150x150.gif 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-768x768.gif 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-120x120.gif 120w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist eine animierte Vorher-Nachher-Ansicht des Kraters, der entstand, nachdem eine Falcon-9-Oberstufe am 5. August 2026 auf die Mondoberfläche aufgeschlagen war. Diese Bilder wurden zwischen dem 11. und 12. August von der Narrow-Angle-Kamera des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA aufgenommen. Die Bilder sind im Vergleich zum Original dreifach vergrößert, wobei Norden oben ist, und sie decken einen Bereich ab, der etwa eine Viertelmeile breit ist.<br>Credit: NASA Goddard/Intuitive Machines</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um Aufnahmen des Einschlags zu machen, neigten die Ingenieure das Raumfahrzeug so, dass seine Kameras jedes Mal auf den Krater gerichtet waren, wenn der LRO in einer Höhe von etwa 60 Meilen über dem Mond vorbeiflog und dabei 1 Meile pro Sekunde zurücklegte. <a href="https://science.nasa.gov/mission/lro/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Der Orbiter umkreist den Mond</a> alle zwei Stunden von Pol zu Pol, während sich der Mond langsam unter ihm dreht. Um eine bestimmte Stelle zu fotografieren, muss das Raumfahrzeug warten, bis diese Stelle ins Blickfeld rückt, was in diesem Fall sechs Tage dauerte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die richtige Ausrichtung war nur die halbe Herausforderung; auch das Timing musste präzise sein. Hätte die Kamera auch nur 10 Sekunden zu früh oder zu spät ausgelöst, wäre das Ziel um 10 Meilen aus der Mitte gerückt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-LRO_CU_4k_30fps_ProRes.webm" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154051" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein künstlerisch gestaltetes Konzeptvideo, das den „Lunar Reconnaissance Orbiter“ der NASA beim Umkreisen des Mondes zeigt.<br>Credit: NASA&#8217;s Goddard Space Flight Center Conceptual Image Lab</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Vielzahl an Blickwinkeln konnten die Wissenschaftler den Krater unter verschiedenen Lichtverhältnissen betrachten, wodurch einzigartige Merkmale sichtbar wurden. Auf Bildern, auf denen der Kraterrand deutlich zu erkennen war, maßen die Wissenschaftler dessen Breite von 18 Meter. Anhand der Länge seines Schattens stellten die Wissenschaftler außerdem fest, dass der Krater weniger als 3 Meter tief ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Details festzuhalten, setzte die LRO ihre Schmalwinkelkamera ein, die Merkmale mit einer Breite von knapp unter 1 Meter erkennen kann.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1.jpg" alt="" class="wp-image-154046" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-768x768.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Bilder wurden zwischen dem 11. und 12. August vom „Lunar Reconnaissance Orbiter“ der NASA aufgenommen – sechs Tage, nachdem eine Oberstufe der Falcon-9-Rakete auf dem Mond aufgeschlagen war. Sie wurden aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen und zeigen unterschiedliche Merkmale. Der dunklere Bereich, der sich im Bild oben links fächerförmig um den Krater herum erstreckt, ist rauer als die Umgebung, da dieses Oberflächenmaterial über einen langen Zeitraum hinweg durch Sonnenwind, galaktische kosmische Strahlung und Mikrometeoriteneinschläge verändert wurde. Die helleren Strahlen und Flecken oberhalb des Kraters im Bild unten rechts bestehen aus jüngerem Material, das aus tieferen Schichten unter der Oberfläche freigelegt wurde. Die Bilder sind in der Reihenfolge ihrer Aufnahme angeordnet, beginnend oben links und in Richtung unten rechts, wobei sich der Einfallswinkel des Sonnenlichts von Bild zu Bild allmählich ändert. Jedes Bild ist auf das Doppelte vergrößert und zeigt einen etwa 300 Meter breiten Bereich des Mondes.<br>Credit: NASA Goddard/Intuitive Machines</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die obigen Bilder zeigen helle und dunkle Streifen, die sich vom Krater aus erstrecken. Die dunkleren Streifen bestehen aus Oberflächenstaub und Gesteinsbrocken, die im Laufe langer Zeit durch Sonnenwind, galaktische kosmische Strahlung und Mikrometeoriteneinschläge verwittert wurden. Dieses verwitterte Material wurde durch den Einschlag aus einer Tiefe von 1,5 Fuß aus der Mondoberfläche herausgegraben. Die helleren Streifen nahe dem Kraterrand bestehen aus frischem Material, das aus tieferen Schichten der Mondoberfläche herausgegraben wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154048" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Bild des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA zeigt zwei ovale Bereiche, in denen die Oberstufe der Falcon 9 nach Berechnungen von Ingenieuren des NASA-Zentrums für die Erforschung erdnaher Objekte voraussichtlich auf dem Mond aufgeschlagen ist. Beide Ellipsen sind ca. 3,4 Kilometer lang und 0,6 Kilometer breit. Beide Vorhersagen basieren auf denselben Berechnungen der Flugbahn der Oberstufe, doch nur die blaue Ellipse berücksichtigt das Mondgelände. Die roten und blauen Punkte zeigen die vorhergesagten Einschlagorte, während der cyanfarbene Punkt den tatsächlichen Einschlagort markiert.<br>Credit: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lokalisierung der Einschlagstelle erforderte eine weltweite Zusammenarbeit zwischen Experten und Amateurastronomen. Unabhängige Astronomen ermittelten zunächst anhand öffentlich zugänglicher Daten die Flugbahn der Rakete. Das <a href="https://cneos.jpl.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Center for Near Earth Object Studies</a> der NASA, das im Rahmen des Planetary Defense-Programms der Behörde natürliche Objekte verfolgt, die eine Gefahr für die Erde darstellen könnten, nutzte diese Gelegenheit, um Instrumente und Techniken zur Vorhersage von Einschlägen zu testen und zu validieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum mit Sitz im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien verfeinerte die Flugbahn schrittweise, bis der Einschlagort ermittelt war, den es der Republik Korea für das Team des „Korea Pathfinder Lunar Orbiter“ (Danuri) zur Verfügung stellte. Das Team nutzte wenige Stunden später die hochauflösende LUTI-Kamera an Bord von Danuri, um den Krater abzubilden, und stellte fest, dass die Vorhersage auf knapp 1 Kilometer genau war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20308.msg591054#msg591054" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Ghost M1 auf Falcon 9 (B1085.5)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lro-fotografiert-den-falcon-9-krater-auf-dem-mond-und-liefert-neue-erkenntnisse/" data-wpel-link="internal">LRO fotografiert den Falcon-9-Krater auf dem Mond und liefert neue Erkenntnisse</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-LRO_CU_4k_30fps_ProRes.webm" length="6096035" type="video/webm" />

			</item>
		<item>
		<title>Hubble und Gaia lösen die Geheimnisse der Verschmelzungen unserer Milchstraße</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-und-gaia-loesen-die-geheimnisse-der-verschmelzungen-unserer-milchstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 18:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[Gaia-Sausage-Enceladus]]></category>
		<category><![CDATA[LKH]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sagittarius]]></category>
		<category><![CDATA[Spiralgalaxie]]></category>
		<category><![CDATA[Verschmelzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153998</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, wuchs unter anderem dadurch zu ihrer heutigen Größe heran, dass sie kleinere Galaxien verschlang. Nun liefern neue Daten des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA eindeutige Beweise dafür, dass in den frühesten Phasen ihrer Entwicklung eine Zwerggalaxie mit der jungen Milchstraße verschmolz. Diese Erkenntnis erweitert unser Wissen über die Geschichte unserer Galaxie um 1,8 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hubble-und-gaia-loesen-die-geheimnisse-der-verschmelzungen-unserer-milchstrasse/" data-wpel-link="internal">Hubble und Gaia lösen die Geheimnisse der Verschmelzungen unserer Milchstraße</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, wuchs unter anderem dadurch zu ihrer heutigen Größe heran, dass sie kleinere Galaxien verschlang. Nun liefern neue Daten des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble-Weltraumteleskops</a> der NASA/ESA eindeutige Beweise dafür, dass in den frühesten Phasen ihrer Entwicklung eine Zwerggalaxie mit der jungen Milchstraße verschmolz. Diese Erkenntnis erweitert unser Wissen über die Geschichte unserer Galaxie um 1,8 Milliarden Jahre weiter in die Vergangenheit als bisher.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_Gaia_solve_our_galaxy_s_merger_mystery" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 17. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-LKH_Milky_Way_merger_artist_s_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-LKH_Milky_Way_merger_artist_s_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153991" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-LKH_Milky_Way_merger_artist_s_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-LKH_Milky_Way_merger_artist_s_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vereinigung von LKH und Milchstraße (künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: NASA, ESA, Joseph Olmsted (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2025/01/The_best_Milky_Way_animation_by_Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Milchstraße</a> ist heute eine riesige Spiralgalaxie, in der Hunderte von Milliarden Sterne beheimatet sind. Allerdings war unsere Galaxie nicht immer so groß; sie ist gewachsen, indem sie aus ihren Gaswolken neue Sterne bildete und durch Verschmelzungen Sterne, Gas und <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/What_are_dark_matter_and_dark_energy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dunkle Materie</a> aus anderen Galaxien aufnahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste massive Verschmelzung in der Geschichte unserer Galaxie fand mit der Zwerggalaxie Sagittarius statt, die vor über 6 Milliarden Jahren begann und bis heute andauert. Ein Blick in die noch fernere Vergangenheit ergab, dass die Milchstraße vor 10 Milliarden Jahren eine weitere Zwerggalaxie namens <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Gaia/Galactic_ghosts_Gaia_uncovers_major_event_in_the_formation_of_the_Milky_Way" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gaia-Sausage-Enceladus</a> verschlungen hat. Diese uralte Verschmelzung hatte erhebliche Auswirkungen auf die Struktur der Sternenscheibe unserer Galaxie. Dazwischen fanden weitere, kleinere Verschmelzungen statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Geschichte unserer Galaxie endet hier nicht. Sowohl Beobachtungen als auch Simulationen deuten darauf hin, dass diesen beiden Verschmelzungen eine weitere große Verschmelzung vorausging, auch wenn die Einzelheiten dieses Ereignisses bislang heftig diskutiert wurden. Nun hat Hubble eindeutige Beweise für eine frühere Verschmelzung entdeckt, die sich vor etwa 11,8 Milliarden Jahren, also nur 2 Milliarden Jahre nach dem Urknall, ereignete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Heimat ist die Milchstraße, aber wir wissen nicht, wie unser Haus gebaut wurde“, sagte Davide Massari, Hauptautor der Studie vom Observatorium für Astrophysik und Weltraumwissenschaften in Bologna, Italien. „In dieser Arbeit entdecken wir, woher die erste bedeutende Ladung Bausteine stammte: aus einer Zwerggalaxie, die wir LKH nennen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kosmische archäologische Stätten</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Gaia_mapping_the_stars_of_the_Milky_Way_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Gaia_mapping_the_stars_of_the_Milky_Way_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153994" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Gaia_mapping_the_stars_of_the_Milky_Way_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Gaia_mapping_the_stars_of_the_Milky_Way_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gaia kartografiert die Sterne der Milchstraße<br><mark>Credit: ESA/ATG medialab; background: ESO/S. Brunier ; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Umfangreiche astronomische Durchmusterungen und Präzisionsdaten von Raumfahrzeugen wie der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gaia-Mission</a> der ESA haben entscheidend dazu beigetragen, die Geschichte unserer Galaxie zu rekonstruieren. Je weiter Wissenschaftler in die Vergangenheit unserer Galaxie zurückblicken wollen, desto schwieriger wird es, zu erkennen, was damals geschah. Als unsere Galaxie noch jung war, war sie kleiner und von der Größe her den Galaxien, mit denen sie kollidierte, viel ähnlicher. Sie war zudem chaotischer, und es ist möglich, dass die Spuren dieser Verschmelzungen im Laufe von Milliarden von Jahren ausgelöscht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diese undurchsichtige Vergangenheit hat Hubble geblickt. Forscher nutzten Hubble, um einige der <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2018/04/Gaia_s_globular_clusters_and_dwarf_galaxies" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kugelsternhaufen</a> der Milchstraße zu untersuchen: riesige, annähernd kugelförmige Ansammlungen von Zehntausenden bis zu einigen Millionen Sternen. Kugelsternhaufen enthalten einige der ältesten Sterne unserer Galaxie und können als kosmische Ausgrabungsstätten fungieren, die Sterne aus anderen Galaxien bewahren, die die Milchstraße aufgenommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank der hohen Auflösung und Tiefenschärfe der Hubble-Aufnahmen konnten wir das Alter und den Metallgehalt dieser Sternhaufen mit beispielloser Präzision bestimmen“, sagte Chiara Zerbinati, Mitautorin der Studie von der Universität Bologna in Italien. „In Verbindung mit den Messungen von Gaia war es dadurch möglich, eine Population von Kugelsternhaufen zu identifizieren, die sich von den anderen unterscheidet. Dabei handelt es sich um die Sternhaufen, die in LKH entstanden sind, und sie geben Aufschluss darüber, wann diese Galaxie von unserer verschlungen wurde und wie massereich sie war.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Hubble_in_free_orbit_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Hubble_in_free_orbit_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153996" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Hubble_in_free_orbit_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Hubble_in_free_orbit_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team analysierte Hubble-Beobachtungen von 39 Kugelsternhaufen in den inneren 20.000 Lichtjahren unserer Galaxie, wo Spuren der ältesten Verschmelzungen erhalten sein dürften. Es ging davon aus, dass diese Stichprobe sowohl Kugelsternhaufen enthalten würde, die sich innerhalb der jungen Milchstraße gebildet hatten, als auch solche, die vor etwa 10 Milliarden Jahren aus der Zwerggalaxie „Gaia-Sausage-Enceladus“ aufgenommen worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand der hochsensiblen Beobachtungen des Hubble-Teleskops, mit denen das genaue Alter jedes Sternhaufens und die damit verbundene Metallizität – also der Gehalt an Elementen, die schwerer sind als Helium – bestimmt wurden, stellten sie fest, dass es in den inneren Regionen unserer Galaxie eine dritte Population von Kugelsternhaufen gibt. Das Team fand heraus, dass diese Sternhaufen älter sind als die Gruppe, die bei der Verschmelzung von Gaia, Sausage und Enceladus entstanden ist, aber jünger als diejenigen, die in der Milchstraße entstanden sind – unabhängig von ihrem Metallgehalt. Diese Sternhaufen stammen daher aus einer separaten und noch früheren Verschmelzung – bei der die Milchstraße eine Zwerggalaxie verschlang, deren Sternmasse etwa das 500-Millionenfache der Sonnenmasse betrug, was damals einen erheblichen Anteil der Masse unserer Galaxie ausmachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie nannten diese Zwerggalaxie „Low-energy-Kraken-Heracles“ (LKH) zu Ehren von drei früheren Forschungsarbeiten, die die Idee einer Verschmelzung in der Frühgeschichte unserer Galaxie vertreten hatten. Eine derart große Verschmelzung so früh in der Entstehungsgeschichte der Milchstraße hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Galaxie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In einigen früheren Studien wurde argumentiert, dass die frühesten Phasen der Entwicklung unserer Galaxie von Sternen geprägt waren, die ausschließlich in unserer Galaxie entstanden sind“, sagt Davide. „Wir haben nun gezeigt, dass auch Sterne, die in externen Galaxien entstanden sind, berücksichtigt werden müssen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team plant, seine Arbeit zur Erforschung der Geschichte der Milchstraße durch die Untersuchung ihrer Kugelsternhaufen fortzusetzen, um alle massiven Verschmelzungen zu charakterisieren, die unsere Galaxie im Laufe der kosmischen Geschichte durchlaufen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hubble beobachtet Kugelsternhaufen, die bisher noch nie untersucht wurden, und dies wird uns helfen, die Verschmelzungsereignisse zu charakterisieren, die weit in der Vergangenheit der Geschichte der Milchstraße liegen“, sagte Fernando Aguado-Agelet, Mitautor an der Universität Vigo und der Universität La Laguna in Spanien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hubble-Weltraumteleskop ist ein Projekt der internationalen Zusammenarbeit zwischen der ESA und der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.nature.com/articles/s41550-026-02931-5" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wissenschaftlicher Artikel</a></li>



<li><a href="https://esahubble.org/news/heic2611/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung auf esahubble.org</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=633.msg590944#msg590944" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Milchstraße</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hubble-und-gaia-loesen-die-geheimnisse-der-verschmelzungen-unserer-milchstrasse/" data-wpel-link="internal">Hubble und Gaia lösen die Geheimnisse der Verschmelzungen unserer Milchstraße</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webb öffnet eine Schatzkiste gefüllt mit Sternen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-oeffnet-eine-schatzkiste-gefuellt-mit-sternen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 19:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Carinanebel]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Cliffs]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Eta Carinae]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehungsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Sternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Webb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153830</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieses Bild des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA, ESA und CSA entführt uns in ein fantastisches Reich innerhalb unserer Heimatgalaxie, wo durchdringendes Sternenlicht und wirbelnde Winde Staubwolken in fantasievolle Formen formen. Diese Aufnahme stammt aus dem Carina-Nebel, der nur 7.500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Carina (der Kiel) liegt.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-oeffnet-eine-schatzkiste-gefuellt-mit-sternen/" data-wpel-link="internal">Webb öffnet eine Schatzkiste gefüllt mit Sternen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dieses <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bild des James-Webb-Weltraumteleskops</a> der NASA, ESA und CSA entführt uns in ein fantastisches Reich innerhalb <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2025/01/The_best_Milky_Way_animation_by_Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unserer Heimatgalaxie</a>, wo durchdringendes Sternenlicht und wirbelnde Winde Staubwolken in fantasievolle Formen formen. Diese Aufnahme stammt aus dem Carina-Nebel, der nur 7.500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Carina (der Kiel) liegt.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 6. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="547" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1.jpg" alt="" class="wp-image-153828" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Bereich des Weltraums, der von hellen Sternen und Gaswolken erfüllt ist. Im Zentrum bilden die dichtesten Wolken die Form einer Truhe mit offenem Deckel. Die Truhe scheint von innen zu leuchten. An ihrer Basis zerfällt sie in lange Säulen aus dichtem Gas. Viele der Gaswolken im Hintergrund sind dunkelorangefarbene Klumpen, während andere große, blasse Schleier bilden. Im Vordergrund liegen einige hell leuchtende Sterne, von denen der größte und hellste vor dem Deckel der Truhe steht.<br><mark>Credit: ESA/Webb, NASA &amp; CSA, M. Reiter; Acknowledgement: M. H. Özsaraç; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nebel erstreckt sich über etwa 260 Lichtjahre und beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Objekten, darunter die „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_reveals_Cosmic_Cliffs_a_glittering_landscape_of_star_birth" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Cliffs</a>“, die in <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/First_images_from_Webb_telescope_reveal_unseen_Universe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">der allerersten Bildveröffentlichung</a> des Webb-Teleskops zu sehen waren. Der Carina-Nebel ist zudem die nächstgelegene Region mit hoher Sternentstehungsrate, die es Astronomen ermöglicht, den gesamten Prozess der Sternentstehung zu untersuchen. Dieser Nebel beherbergt einige der massereichsten Sterne unserer Galaxie sowie Zehntausende von Protosternen und bietet damit eine wertvolle Gelegenheit, zu verstehen, wie Sterne ihre Umgebung prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das auf dem heutigen Bild gezeigte Objekt, das treffend „Schatzkiste“ genannt wird, fügt sich nahtlos in diesen himmlischen Skulpturengarten ein. Bei der „Schatzkiste“ handelt es sich um eine sogenannte Kometenwolke. Eine Kometenwolke ist eine isolierte Gas- und Staubwolke mit einem dichten, dunklen Kopf und einem ausladenden Schweif. Diese Wolken ähneln oft ein wenig Kometen, doch die „Schatzkiste“ sieht eindeutig wie eine hölzerne Truhe aus, deren Deckel weit geöffnet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings enthält diese Truhe keine Juwelen oder Goldmünzen, sondern einen kompakten Sternhaufen junger Sterne. Diese Sterne sind für das überirdische Leuchten verantwortlich, das aus dem Inneren der „Schatzkiste“ strahlt und von Webbs empfindlicher Nahinfrarotkamera (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRCam</a>) erfasst wurde. Forscher schätzen, dass der Sternhaufen der „Schatzkiste“ etwa 70 Sterne umfasst, von denen der massereichste ein seltener Stern vom Typ O ist, der etwa 19-mal so massereich ist wie die Sonne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sternhaufen ist wahrscheinlich etwa 1,3 Millionen Jahre alt, obwohl frühere Schätzungen sein Alter auf lediglich 100.000 Jahre bezifferten. Aufgrund seines jungen Alters ist der Sternhaufen noch tief in den staubigen Wolken der „Schatzkiste“ eingebettet. Auch die einzelnen Sterne des Sternhaufens sind von Staub umhüllt; Astronomen haben Hinweise darauf gefunden, dass viele dieser Sterne von zirkumstellaren Scheiben umgeben sind. Im Laufe der Zeit wird das strahlende Licht dieser jungen Sterne die umgebende Wolke auflösen und den gesamten Sternhaufen freilegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schlüssel zur skulpturalen Form der „Schatzkiste“ liegt außerhalb dieses Bildes: Nur 39 Lichtjahre nordwestlich, am Himmel gemessen, befindet sich Eta Carinae, das leuchtstärkste Objekt im gesamten Carina-Nebel. Eta Carinae ist ein Sternsystem, das mindestens zwei Sterne umfasst, von denen einer 100-mal so massereich ist wie die Sonne. Allein dieser Stern strahlt etwa 5 Millionen Mal so hell wie die Sonne. Zu dieser intensiven Strahlung trägt auch der nahegelegene Sternhaufen Trumpler 16 bei, der ebenfalls mehrere extrem heiße, massereiche Sterne enthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Webb haben Astronomen ein Beobachtungsprogramm (#<a href="https://www.stsci.edu/jwst/science-execution/program-information?id=5408" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">5408</a>; PI: Reiter) durchgeführt, das der Untersuchung gewidmet ist, wie junge Sterne im Carina-Nebel Gas aus ihrer Umgebung aufnehmen und es in Form von Ausflüssen wieder ausstoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veröffentlichung auf <a href="https://esawebb.org/images/potm2607a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">esawebb.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg590584#msg590584" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JWST &#8211; James Webb Space Telescope</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-oeffnet-eine-schatzkiste-gefuellt-mit-sternen/" data-wpel-link="internal">Webb öffnet eine Schatzkiste gefüllt mit Sternen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA testet ultraleichte Radarantenne für die „SkyFall“-Marshubschrauber</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-testet-ultraleichte-radarantenne-fuer-die-skyfall-marshubschrauber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 02:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenradar]]></category>
		<category><![CDATA[Hubschrauber]]></category>
		<category><![CDATA[Ingenuity]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Skyfall]]></category>
		<category><![CDATA[Space Reactor 1 Freedom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153783</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn die drei „SkyFall“-Hubschrauber der NASA in den Mars-Himmel aufsteigen, wird eine ihrer Aufgaben darin bestehen, mithilfe von Bodenradar nach gefrorenem Wasser zu suchen – einer lebenswichtigen Ressource für zukünftige Astronauten. Damit dieses Radar funktioniert, wird jedes Hubschraubermodell eine flexible Antenne aus Gewebe mitführen, die unter das Fluggerät hinausragen muss, ohne die Landung zu beeinträchtigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-testet-ultraleichte-radarantenne-fuer-die-skyfall-marshubschrauber/" data-wpel-link="internal">NASA testet ultraleichte Radarantenne für die „SkyFall“-Marshubschrauber</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wenn die drei „SkyFall“-Hubschrauber der NASA in den Mars-Himmel aufsteigen, wird eine ihrer Aufgaben darin bestehen, mithilfe von Bodenradar nach gefrorenem Wasser zu suchen – einer lebenswichtigen Ressource für zukünftige Astronauten. Damit dieses Radar funktioniert, wird jedes Hubschraubermodell eine flexible Antenne aus Gewebe mitführen, die unter das Fluggerät hinausragen muss, ohne die Landung zu beeinträchtigen oder beim Aufprall zu zerbrechen. Es handelt sich um eine speziell für diese Mission entwickelte Konstruktion, die kürzlich eine Testreihe im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien erfolgreich bestanden hat.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/mars/2026/08/06/nasa-tests-featherweight-radar-antenna-for-skyfall-mars-helicopters/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 6. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GC084vuSVbY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153778" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ingenieure haben ein einzigartiges, auf Gewebe basierendes Design für ein Bodenradar entwickelt, das ein Schlüsselinstrument der „SkyFall“-Marshubschrauber der NASA sein wird. Die Technologie wurde im Juli 2026 im „In-Situ Instrument Laboratory“ des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien vorgeführt.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar können Raumfahrzeuge in der Umlaufbahn die dicken Mars-Eisvorkommen in einer Tiefe von mehreren Dutzend Yards unter der Oberfläche kartieren, doch sind sie für die obersten paar Yards Regolith – also Gesteinsbruch und Staub – praktisch blind. Gerade diese oberflächennahe Zone wird für zukünftige Astronauten von größter Bedeutung sein, da sie das Eis problemlos erreichen und aufbereiten müssen, um Wasser, Sauerstoff und Treibstoff zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die einzige Möglichkeit, oberflächennahes Eis aus der Ferne zu erkennen, besteht darin, dicht über dem Boden zu fliegen“, sagte Adrian Tang, leitender Instrumentenwissenschaftler für Bodenradar bei SkyFall am JPL. „Durch einen niedrigen und langsamen Flug könnte ein SkyFall-Hubschrauber Radarbilder aufnehmen, die die feinen Schichtungen auflösen, in denen trockener Boden in Eis übergeht, dessen Vorhandensein erkennen und dessen Ausdehnung kartieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bestimmt für den Mars</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen Blick unter die Marsoberfläche zu werfen, wird das Bodenradar von SkyFall einen extrem breiten Frequenzbereich nutzen – von 500 bis 2.500 Megahertz –, was Wellenlängen von etwa 60 bis 12 Zentimeter entspricht. Die längsten Wellenlängen können mehrere Meter tief in den Boden eindringen. Die kürzeren Wellenlängen liefern detailliertere Informationen über die obersten Schichten und die Oberflächenstruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt das einzigartige Antennendesign ins Spiel. Eine herkömmliche Antenne, die in diesem Bereich des elektromagnetischen Spektrums arbeitet, müsste 48,3 Zentimeter lang sein und eine freie Sicht auf den Boden haben, doch der Mindestabstand zwischen der Marsoberfläche und der Unterseite des Hubschrauberrumpfs beträgt nur etwa 15 Zentimeter. Das Team benötigte eine Antenne, die bei der Landung weder gestört noch beschädigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer umfassenden Suche nach der richtigen Antenne entschied sich das SkyFall-Team für die &#8222;Vivaldi&#8220;, da sie Signale über einen großen, durchgehenden Frequenzbereich senden und empfangen kann und sich aufgrund ihres flachen, leichten Profils leicht in flexible, metallisierte Gewebe einschneiden lässt. Die geschwungene Antenne wurde von ihrem Erfinder, Peter Gibson, benannt, der der Meinung war, dass ihre geschwungenen Linien einer Geige ähnelten – einem Instrument, das mit dem Komponisten Antonio Vivaldi in Verbindung gebracht wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153779" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine künstlerische Darstellung zeigt die drei „SkyFall“-Marshubschrauber, die beim Überfliegen der Oberfläche des Roten Planeten Daten sammeln.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar war die Standardausführung von &#8222;Vivaldi&#8220; effizient und robust, doch war sie für die Bodenfreiheit von SkyFall immer noch zu groß. Glücklicherweise lässt sich das Bodenradar von SkyFall weiter verkleinern, da es speziell für Vermessungen in geringer Tiefe (unter 5 Meter) im trockenen Marsregolith konzipiert ist, der Funkwellen weitaus weniger abschirmt als der Boden der Erde. Das Team entwickelte Techniken, um die Größe der Antenne noch weiter zu reduzieren, ohne dabei an Empfindlichkeit einzubüßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Obwohl es uns gelungen ist, die Antenne deutlich zu verkleinern, ist sie immer noch etwa 1½-mal so lang wie die Beine des Hubschraubers“, sagte Christine Gebara, mechanische Leiterin des Grundradars von SkyFall am JPL. „Das bedeutet, dass sich die Vivaldi-Antenne bei der Landung aus dem Weg biegen muss – und wenn der Hubschrauber auf einem Felsen landet, biegt sie sich sogar noch weiter. Wenn der Hubschrauber jedoch wieder abhebt, muss die Antenne für die Datenerfassung wieder in ihre Ausgangsposition zurückspringen. Da SkyFall voraussichtlich Dutzende von Flügen zur Erkundung des Mars durchführen wird, brauchten wir eine Antenne, die diesen Belastungen wiederholt standhalten kann, ohne während des Fluges ihre Form zu verlieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sicherzustellen, dass ihre verkleinerte „Vivaldi“ den Flugbetrieb überstehen würde, umhüllte das Team ihn mit Polyester und anschließend mit mehreren Schichten Vectran – demselben flexiblen, extrem widerstandsfähigen Material, das auch für die Landungsairbags der Marsrover „Spirit“ und „Opportunity“ der NASA verwendet wurde. Damit die Antenne während des Fluges ihre Form behält, fügten die Ingenieure flexible Federn aus Glasfaserband sowie eine leichte Befestigungsstruktur aus Magnesium hinzu. Die gesamte Konstruktion wiegt etwa 150 Gramm, etwas mehr als zwei Geigenbögen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Testen von „Vivaldi“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Testen von Weltraumhardware-Konzepten anhand von Papierentwürfen und mathematischen Modellen bringt eine Mission nur bis zu einem bestimmten Punkt voran. Das Team musste nachweisen, dass sein Antennenprototyp die intensiven Temperaturschwankungen und die Weltraumstrahlung einer kompletten Mission überstehen konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153781" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Ingenieurin arbeitet in der HF-Absorberkammer am JPL an einer Testantenne für das Bodenradar der SkyFall-Mission.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Umweltprüflabor des JPL bogen die Ingenieure die Antenne, um eine mögliche Ausrichtung nach einem „SkyFall“-Flug auf dem Mars zu simulieren. Anschließend setzten sie sie extremen Temperaturschwankungen aus, um den Tag-Nacht-Zyklus auf dem Mars zu simulieren, bei dem die Temperaturen um bis zu 94 Grad Celsius schwanken können. Anschließend bogen sie die Antenne wiederholt, als hätte sie Dutzende von Landungen hinter sich. Dabei legten sie sechsmal eine Pause ein, um die Antenne in eine elektromagnetische Testkammer zu bringen und zu überprüfen, ob ihre Fähigkeit zum Senden und Empfangen von Radarsignalen nicht beeinträchtigt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Hochfrequenztests drehte das Team die Antenne um, sodass die Unterseite nach oben zeigte – eine Anordnung, die die Struktur stärker belastet, als es die Marsschwerkraft (rund ein Drittel der Erdschwerkraft) jemals tun würde – und testeten die Signalleistung. Am Ende der Testreihe hatte die Antenne 200 Marslandungen überstanden – mehr als doppelt so viele, wie für eine erfolgreiche Hauptmission erforderlich wären –, ohne an Leistung einzubüßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Test hat alle erwarteten Kriterien erfüllt und unsere wichtigsten technischen Fragen beantwortet“, sagte Tang. „Auch wenn noch einiges zu tun ist, bevor die Antenne vollständig flugtauglich ist, war dies ein wichtiger Meilenstein, und die Hardware hat genau wie erwartet funktioniert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die erste große Testreihe der Antenne abgeschlossen ist, baut das Team für das Bodenradar nun ein Entwicklungsmodell, das Vibrationstests, den Einsatz in einer simulierten Marsumgebung, Signaltests und Freilandversuche im &#8222;Mars Yard&#8220; des JPL durchlaufen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei SkyFall-Flugzeuge sind jeweils mit vier Instrumenten ausgestattet und treten in die Fußstapfen des Mars-Hubschraubers „Ingenuity“ der NASA, der in fast drei Jahren 72 Flüge absolvierte und damit bewies, dass ein motorisierter, kontrollierter Flug in der dünnen Marsatmosphäre möglich ist. Außerdem zeigte er, wie wertvolle Daten aus der Vogelperspektive gewonnen werden können, indem er dem Team des Marsrovers „Perseverance“ der NASA dabei half, zeitsparende Routen zu planen und Standorte für wissenschaftliche Messungen auszuwählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SkyFall soll voraussichtlich Ende 2028 an Bord des „Space Reactor-1 Freedom“ der NASA starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu SkyFall: <a href="https://science.nasa.gov/mission/skyfall/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/mission/skyfall</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19033.msg590528#msg590528" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Science Helicopter (MSH) </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-testet-ultraleichte-radarantenne-fuer-die-skyfall-marshubschrauber/" data-wpel-link="internal">NASA testet ultraleichte Radarantenne für die „SkyFall“-Marshubschrauber</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Roboter-Wartungsmission startet mit Unterstützung der NASA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/roboter-wartungsmission-startet-mit-unterstuetzung-der-nasa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 19:46:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DARPA]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Mission Robotic Vehicle]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Northrop Grumman]]></category>
		<category><![CDATA[RSGS]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumrobotik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153606</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach seinem Start vom Cape Canaveral am 21. Juli an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete ist das Mission Robotic Vehicle (MRV), das die von der NASA unterstützte Nutzlast „Robotic Servicing of Geosynchronous Satellites“ (RSGS) trägt, nun auf dem Weg in die geosynchrone Erdumlaufbahn, wo es mithilfe seiner hochmodernen Robotik Raumfahrzeuge warten wird.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/roboter-wartungsmission-startet-mit-unterstuetzung-der-nasa/" data-wpel-link="internal">Roboter-Wartungsmission startet mit Unterstützung der NASA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach seinem Start vom Cape Canaveral am 21. Juli an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete ist das Mission Robotic Vehicle (MRV), das die von der NASA unterstützte Nutzlast „Robotic Servicing of Geosynchronous Satellites“ (RSGS) trägt, nun auf dem Weg in die geosynchrone Erdumlaufbahn, wo es mithilfe seiner hochmodernen Robotik Raumfahrzeuge warten wird.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/technology/robotic-servicing-mission-launches-with-nasa-support/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Goddard Digital Team</a>, 22. Juli 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">RSGS nutzt das Know-how der NASA im Bereich der Weltraumrobotik und orientiert sich dabei an den übergeordneten Zielen der Behörde, die Fähigkeiten der USA in den Bereichen Wartung, Montage und Fertigung im Weltraum weiterzuentwickeln, die für die kommerzielle Weltraumnutzung und die Weltraumforschung genutzt werden können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499-750x500-1.jpg" alt="" class="wp-image-153604" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499-750x500-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499-750x500-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499-750x500-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das „Mission Robotic Vehicle“ von Northrop Grumman, das die von der NASA unterstützte Nutzlast „Robotic Servicing of Geosynchronous Satellites“ (RSGS) beherbergt, startete am 21. Juli an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete. Das RSGS-Programm wird von der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) finanziert und nutzt zwei vom U.S. Naval Research Laboratory entwickelte Roboterarme.<br><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das von der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) finanzierte RSGS-Programm nutzt zwei präzisionsfähige Roboterarme, die vom US-Marineforschungslabor entworfen und entwickelt wurden. Die DARPA stellte die Roboterarm-Baugruppe für den Einbau in den MRV von Northrop Grumman bereit, den ersten robotergestützten Multimissions-Wartungsroboter der USA im Weltraum. Das Raumfahrzeug wird Satelliten im Orbit inspizieren und aufrüsten, indem es kleine Antriebsmodule – sogenannte „Mission Extension Pods“ – installiert, wodurch die Betriebsdauer bestehender Raumfahrzeuge um Jahre verlängert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RSGS bringt Regierungsbehörden und die Industrie zusammen, um fortschrittliche Robotersysteme im Weltraum zu testen. Das Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, begann im Jahr 2024 im Rahmen einer behördenübergreifenden Vereinbarung mit der DARPA, die RSGS-Mission zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beiträge der NASA zu dieser Mission bauen auf ihrer langjährigen Erfahrung mit Wartungsmissionen auf, darunter die Wartungsmissionen für das Hubble-Weltraumteleskop und die robotergestützten Betankungsmissionen an der Internationalen Raumstation. Die Unterstützung der NASA für das RSGS-Programm umfasst die Entwicklung dynamischer Simulations- und Analysewerkzeuge, Softwareanalysen zur Leistungsüberprüfung sowie ein Team von Flugroboter-Operatoren, die hochtechnische Verfahren im Orbit unterstützen werden. Hunderte von Satelliten befinden sich in einer geosynchronen Umlaufbahn. Von diesen werden voll funktionsfähige Satelliten oft vorzeitig außer Betrieb genommen, weil ihnen der Treibstoff ausgeht oder ihre Ausrüstung veraltet ist. RSGS schafft eine entscheidende Fähigkeit der USA, die Lebensdauer von Raumfahrzeugen im Orbit zu verlängern, was innovativere und kosteneffizientere Missionskonzepte ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><mark>Colleen Wouters, NASA’s Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md.</mark></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=21045.msg589967#msg589967" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MRV-1 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/roboter-wartungsmission-startet-mit-unterstuetzung-der-nasa/" data-wpel-link="internal">Roboter-Wartungsmission startet mit Unterstützung der NASA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Astronauten schließen EVA mit Reparatur des Roboterarms Canadarm2 ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronauten-schliessen-eva-mit-reparatur-des-roboterarms-canadarm2-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 07:16:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Meir]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153403</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Astronauten Chris Williams und Jessica Meir beendeten ihren Weltraumspaziergang außerhalb der Internationalen Raumstation gestern 30. Juni 2026 um 21:40 Uhr MESZ. Während des 7 Stunden und 20 Minuten dauernden Weltraumspaziergangs erfüllten Williams und Meir ihr Hauptziel, nämlich das Entfernen und Ersetzen eines Handgelenks am Roboterarm „Canadarm2“.Ein Blogbeitrag der National Aeronautics and Space Administration NASA. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astronauten-schliessen-eva-mit-reparatur-des-roboterarms-canadarm2-ab/" data-wpel-link="internal">Astronauten schließen EVA mit Reparatur des Roboterarms Canadarm2 ab</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Astronauten <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/nasa-astronaut-christopher-l-williams/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Chris Williams</a> und <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/jessica-u-meir/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jessica Meir</a> beendeten ihren Weltraumspaziergang außerhalb der <a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Internationalen Raumstation</a> gestern 30. Juni 2026 um 21:40 Uhr MESZ. Während des 7 Stunden und 20 Minuten dauernden Weltraumspaziergangs erfüllten Williams und Meir ihr Hauptziel, nämlich das Entfernen und Ersetzen eines Handgelenks am <a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/mobile-servicing-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Roboterarm „Canadarm2“</a>.<br>Ein Blogbeitrag der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2026/06/30/astronauts-repair-canadarm2-robotic-arm-and-complete-spacewalk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Mark A. Garcia</a>, 30. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/blog-usa-eva95-063026e.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/blog-usa-eva95-063026e-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-153401" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/blog-usa-eva95-063026e-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/blog-usa-eva95-063026e-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der NASA-Astronaut Chris Williams arbeitet während eines Weltraumspaziergangs außerhalb der Internationalen Raumstation daran, ein defektes Handgelenk am Roboterarm „Canadarm2“ auszutauschen.<br><mark>Bildnachweis: NASA+</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Reparatur durch die Astronauten schaltete die NASA-Flugkontrolle in Houston den Canadarm2 ein, um eine erste Überprüfung der Stromversorgung und der Datenverbindungen des Systems erfolgreich abzuschließen. Im Laufe der kommenden Woche werden die Bodenkontrollleute im Rahmen der fortlaufenden Systemtests auch damit beginnen, den Arm zu bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und die CSA (Canadian Space Agency) hatten beschlossen, das Handgelenk zu ersetzen, nachdem es am 27. Mai während des normalen Betriebs von Canadarm2 eine <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2026/06/10/expedition-74-works-scientific-installs-suit-prep-ahead-of-canadarm2-repair-spacewalk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fehlfunktion</a> gezeigt hatte: Der Arm hatte einen erhöhten Motorstrom aufgenommen und bewegte sich nicht wie erwartet. Reparaturen an Robotersystemen wie Canadarm2 sind nach mehr als 25 Jahren ununterbrochenem Betrieb normal und zu erwarten, dafür wurde das System mit austauschbaren Komponenten und im Hinblick auf geplante Wartungsarbeiten konzipiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das defekte Gelenk wird zur Erde zurückgebracht, um dort überprüft und gegebenenfalls für den künftigen Einsatz am Roboterarm überholt zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der US-Raumspaziergang 95 war Williams zweiter Raumspaziergang in seiner Karriere und der fünfte für Meir. Es war zudem der 280. Raumspaziergang im Rahmen des Aufbaus, der Wartung und der Modernisierung der Raumstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg589000#msg589000" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astronauten-schliessen-eva-mit-reparatur-des-roboterarms-canadarm2-ab/" data-wpel-link="internal">Astronauten schließen EVA mit Reparatur des Roboterarms Canadarm2 ab</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webb findet Hinweise auf den frühen Ursprung des Kometen 3I/ATLAS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-findet-hinweise-auf-den-fruehen-ursprung-des-kometen-3i-atlas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 18:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[3I/ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[Cyrielle Opitom]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NIRSpec]]></category>
		<category><![CDATA[Stefanie Milam]]></category>
		<category><![CDATA[VLT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153294</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der dritte interstellare Komet, der in der Geschichte der Menschheit entdeckt wurde, weist eine überraschende chemische Zusammensetzung auf, was Fragen darüber aufwirft, inwieweit die Bedingungen in unserem eigenen Sonnensystem als typisch oder als ungewöhnlich anzusehen sind.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Space Science / Webb, 22. Juni 2026 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-findet-hinweise-auf-den-fruehen-ursprung-des-kometen-3i-atlas/" data-wpel-link="internal">Webb findet Hinweise auf den frühen Ursprung des Kometen 3I/ATLAS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der dritte interstellare Komet, der in der Geschichte der Menschheit entdeckt wurde, weist eine überraschende chemische Zusammensetzung auf, was Fragen darüber aufwirft, inwieweit die Bedingungen in unserem eigenen Sonnensystem als typisch oder als ungewöhnlich anzusehen sind.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_finds_clues_to_ancient_origin_of_Comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Webb</a>, 22. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-153290" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1-300x100.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Interstellarer Komet 3I/ATLAS (NIRSpec IFU)<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, M.Cordiner (Catholic University of America, GSFC); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als sich der interstellare Komet 3I/ATLAS im Dezember 2025 von der Sonne entfernte, nutzten Astronomen die Gelegenheit, das leistungsstarke <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA, ESA und CSA auf ihn auszurichten und detaillierte Messungen seiner chemischen Bestandteile durchzuführen. Der Komet war durch seinen jüngsten Vorbeiflug an der Sonne noch warm, und sein uraltes Eis hatte sich in eine helle Gaskoma verwandelt, die sich ideal für Beobachtungen eignete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb erfasste detaillierte Daten, darunter chemische Verhältnisse von Kohlenstoff und Deuterium – auch als schwerer Wasserstoff bekannt –, die in Kometen des Sonnensystems nicht vorkommen. Die Ergebnisse überraschten die Forscher. Durch Rückrechnung nutzten die Astronomen die Bestandteile des Kometen 3I/ATLAS, um die Umgebung zu verstehen, in der er entstanden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Artikel, in dem die Ergebnisse detailliert beschrieben werden, wurde <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-026-10771-6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">am 22. Juni 2026 in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name des Kometen leitet sich davon ab, dass es sich um den dritten bestätigten interstellaren Kometen handelt – das heißt, er stammt von außerhalb des Sonnensystems – sowie von dem Teleskop, das ihn erstmals entdeckt hat: dem von der NASA finanzierten ATLAS (Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System).</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies war eine einzigartige Gelegenheit, ein uraltes Objekt aus einer fernen Galaxie zu untersuchen, das wahrscheinlich älter ist als unsere Sonne und unser Sonnensystem“, sagte der Astrochemiker Martin Cordiner vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, und Hauptautor der Studie. „Einerseits erhalten wir einen direkten Einblick in diese ferne Zeit und diesen fernen Ort, und andererseits lernen wir etwas darüber, wie ungewöhnlich unser eigenes Sonnensystem möglicherweise ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cordiner und das Forschungsteam nutzten gemeinsam mit Astronomen aus vielen Teilgebieten die Gelegenheit, einen Blick auf 3I/ATLAS auf seiner Reise durch das Sonnensystem zu werfen. Sie erhielten die Genehmigung, den geplanten Beobachtungsplan des Webb-Teleskops zu unterbrechen, um das Instrument <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> (Nahinfrarot-Spektrograf) zur Untersuchung des Kometen einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NIRSpec wies außergewöhnlich hohe Deuteriumkonzentrationen nach, etwa 30-mal so hoch wie bei Kometen im Sonnensystem. Dies deutet darauf hin, dass 3I/ATLAS möglicherweise in einem sehr kalten System entstanden ist, und zwar zu einem viel früheren Zeitpunkt in der Geschichte unserer Galaxie. Während seiner Entstehung war das Material, aus dem 3I/ATLAS entstand, wahrscheinlich reichlich Strahlung ausgesetzt, jedoch keiner langfristigen Wärme, die sein „Schwerwasser“-Eis mit Deuterium in die uns auf der Erde bekannte Form von H₂O-Eis umgewandelt hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wies NIRSpec im Vergleich zum leichteren Kohlenstoff-12 nur Spuren von Kohlenstoff-13 nach. Auch dies deutet auf einen sehr alten Ursprung von 3I/ATLAS hin, da sich Sternsysteme im Laufe der Zeit mit Kohlenstoff-13 anreichern, während in der Galaxie Generationen von Sternen entstehen und vergehen. Aus diesem Grund sind die Kohlenstoff-13-Konzentrationen in unserem Sonnensystem, das sich vor relativ kurzer Zeit – vor 4,5 Milliarden Jahren – gebildet hat, höher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsteam schätzt, dass sich 3I/ATLAS bereits vor 10 bis 12 Milliarden Jahren gebildet haben könnte, während des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cosmic_eras" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kosmischen Mittags</a>“ des Universums, als die Sternentstehung ihren Höhepunkt erreichte. Sein ursprüngliches Entstehungssystem befand sich wahrscheinlich in einer relativ kalten, dichten Wolke. Der hohe Gehalt an schwerem Wasser zeigt, dass 3I/ATLAS seine Entstehungsjahre in einem tiefgefrorenen Zustand verbrachte.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="749" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1.jpg" alt="" class="wp-image-153292" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vergleich von 3I/ATLAS mit Kometen aus dem solaren System<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, M. Cordiner, L. Hustak (STScI) ; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <a href="https://arxiv.org/abs/2603.07187" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">separate Studie</a> unter Verwendung des Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte unter der Leitung der Astronomin Cyrielle Opitom von der Universität Edinburgh ergänzt die Ergebnisse von Webb durch eine Analyse der Kohlenstoff- und Stickstoffvarianten von 3I/ATLAS in Form der chemischen Verbindung Cyanid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für uns als Wissenschaftler ist die Entdeckung dieser seltenen Isotope faszinierend, aber im größeren Zusammenhang geht es hier darum, die Möglichkeiten präbiotischer Chemie an anderen Orten in der Galaxie zu untersuchen“, sagte Stefanie Milam vom NASA Goddard Space Flight Center und Mitautorin der Studie zusammen mit Cordiner. „Bislang kennen wir nur einen Ort im unermesslichen Kosmos, an dem chemische Bausteine zum Entstehen von Leben geführt haben – unser Sonnensystem, unsere Erde. Die Analyse dieser interstellaren Objekte ist ein wichtiger Schritt, um zu erfahren, wie häufig oder selten die Bedingungen für die Entstehung von Leben im Universum sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webb</a> ist das größte und leistungsstärkste Teleskop, das jemals ins All gebracht wurde. Im Rahmen einer internationalen Kooperationsvereinbarung stellte die ESA den Startdienst für das Teleskop unter Einsatz der Trägerrakete Ariane 5 bereit. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern war die ESA für die Entwicklung und Qualifizierung der Anpassungen der Ariane 5 für die Webb-Mission sowie für die Beschaffung des Startdienstes durch Arianespace verantwortlich. Die ESA stellte außerdem den Hauptspektrografen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> sowie 50 % des Mittelinfrarot-Instruments <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MIRI</a> bereit, das von einem Konsortium staatlich finanzierter europäischer Institute (dem MIRI European Consortium) in Zusammenarbeit mit dem JPL und der University of Arizona entwickelt und gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb ist eine internationale Partnerschaft zwischen der NASA, der ESA und der Canadian Space Agency (CSA).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg588760#msg588760" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekte</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-findet-hinweise-auf-den-fruehen-ursprung-des-kometen-3i-atlas/" data-wpel-link="internal">Webb findet Hinweise auf den frühen Ursprung des Kometen 3I/ATLAS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webb-Teleskop beobachtet, wie ein Exoplanet gebraten wird</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-beobachtet-wie-ein-exoplanet-gebraten-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 19:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[American Astronomical Society]]></category>
		<category><![CDATA[HD 80606 b]]></category>
		<category><![CDATA[Heißer Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[Jet Propulsion Laboratory]]></category>
		<category><![CDATA[John Hopkins Applied Physics Laboratory]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153226</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein perfekt gebratener Gasriese, kommt sofort! Das sind die neuesten Erkenntnisse von Forschern, die die Beobachtungen des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA zu HD 80606 b analysieren, einem Exoplaneten mit der vierfachen Masse des Jupiter und einer extrem elliptischen Umlaufbahn, die ihn dicht an seinem sonnenähnlichen Stern vorbeiführen lässt. Das Forschungsteam präsentiert seine Studie und vorläufigen Ergebnisse [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-beobachtet-wie-ein-exoplanet-gebraten-wird/" data-wpel-link="internal">Webb-Teleskop beobachtet, wie ein Exoplanet gebraten wird</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein perfekt gebratener Gasriese, kommt sofort! Das sind die neuesten Erkenntnisse von Forschern, die die Beobachtungen des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA zu HD 80606 b analysieren, einem Exoplaneten mit der vierfachen Masse des Jupiter und einer extrem elliptischen Umlaufbahn, die ihn dicht an seinem sonnenähnlichen Stern vorbeiführen lässt. Das Forschungsteam präsentiert seine Studie und vorläufigen Ergebnisse am Dienstag auf der 248. Tagung der American Astronomical Society in Pasadena, Kalifornien.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/webb/nasas-webb-catches-exoplanet-getting-roasted/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Webb Mission Team / Goddard Space Flight Center</a>, 16. Juni 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heiße Jupiter gelten bereits als einige der extremsten Exoplaneten, die wir kennen, aber selbst innerhalb dieser Gruppe ist HD 80606 b einer der extremsten“, sagte Tiffany Kataria, die leitende Forscherin der Studie am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Normalerweise stellen wir uns heiße Jupiter als heiße Gasriesen vor, die direkt neben ihren Sternen liegen, doch die stark exzentrische Umlaufbahn dieses Planeten schafft ein völlig anderes Phänomen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich der Planet seinem Stern nähert, zeigt Webb, dass seine Temperatur um 600 Grad Celsius in die Höhe schießt. Frühere Studien haben gezeigt, dass radikale Temperaturschwankungen dazu führen können, dass sich die Chemie und die Wolken eines Exoplaneten in kürzester Zeit verändern. Nach Angaben des Forschungsteams machen die dynamischen Bedingungen von HD 80606 b den Planeten zu einem idealen Ziel, um diese Veränderungen mit den leistungsstarken Instrumenten von Webb zu beobachten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/STScI-01KTQRQV4XDP5XZRVJT8KB2MFA-Half-res.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/STScI-01KTQRQV4XDP5XZRVJT8KB2MFA-Half-res-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-153224" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/STScI-01KTQRQV4XDP5XZRVJT8KB2MFA-Half-res-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/STScI-01KTQRQV4XDP5XZRVJT8KB2MFA-Half-res-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese künstlerische Darstellung zeigt den Exoplaneten HD 80606 b, der „gebraten“ wird, während sich seine Umlaufbahn dem Periastron nähert – dem Punkt, an dem er seinem Mutterstern, der unserer Sonne ähnelt, am nächsten ist.<br><mark>Bild: NASA, ESA, CSA, Joseph Olmsted (STScI)</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Beobachtung eines Planeten wie HD 80606 b ist tatsächlich sehr effizient, da seine ungewöhnliche Umlaufbahn mit den damit einhergehenden Schwankungen der Temperatur und der chemischen Zusammensetzung es uns ermöglicht, innerhalb weniger Stunden Daten unter unterschiedlichen Bedingungen zu sammeln und diese Erkenntnisse auf andere heiße Jupiter oder konventionellere Exoplaneten anzuwenden“, sagte Laura C. Mayorga, Mitautorin der Studie und Exoplaneten-Astronomin am Johns Hopkins Applied Physics Laboratory in Laurel, Maryland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messungen der Temperatur und der chemischen Zusammensetzung erfolgten mittels <a href="https://science.nasa.gov/asset/webb/what-webb-learns-from-light/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spektroskopie</a>, einer Technik, mit der Wissenschaftler Licht in seine einzelnen Farben zerlegen, um Informationen über die Zusammensetzung, Temperatur, Bewegung und physikalischen Eigenschaften von Objekten im Weltraum zu gewinnen. Das Team nutzte das MIRI (Mid-Infrared Instrument) des Webb-Teleskops für eine ausgedehnte Beobachtung von HD 80606 b vor, während und nach seinem Periastron, also dem Punkt, an dem der Planet seinem Stern am nächsten kommt. Während des Periastrons durchlief der Planet aus der Perspektive von Webb zudem hinter dem Stern, was als <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#secondary-eclipse" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sekundäre Eklipse</a> bezeichnet wird. Die Beobachtung war über Jahre hinweg geplant worden, da die zeitliche Abstimmung, um den Planeten genau an diesem Punkt zu erfassen, aufgrund seiner extrem elliptischen 111-Tage-Umlaufbahn sowie der Webbs eigenen Einschränkungen <a href="https://science.nasa.gov/asset/webb/webbs-field-of-regard/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hinsichtlich der Blickrichtung</a> zu bestimmten Jahreszeiten – bedingt durch die Position der Erde in ihrer Umlaufbahn um die Sonne – sehr komplex war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forscher geben an, dass sie gerade erst damit begonnen haben, die verschiedenen Schichten eines unglaublich umfangreichen Datensatzes zu entschlüsseln, aber sie können bereits deutlich eine dramatische Veränderung der Temperatur des Exoplaneten erkennen. „Webb hat gezeigt, dass der Temperaturanstieg des Planeten noch extremer war, als wir es anhand der Spitzer-Daten erwartet hatten“, sagte Kataria.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich war der Planet bereits als „<a href="https://science.nasa.gov/resource/the-roasted-planet-poster/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gebratener Exoplanet</a>“ bezeichnet worden und hatte sogar ein eigenes Poster in der <a href="https://science.nasa.gov/exoplanets/immersive/galaxy-of-horrors/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">beliebten Serie der NASA</a> erhalten. Das inzwischen außer Dienst gestellte Spitzer-Weltraumteleskop der NASA legte den Grundstein für die Infrarotbeobachtungen von HD 80606 b und zeigte, dass detailliertere spektroskopische Daten von Webb besonders aufschlussreich sein würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Spitzer hat bei der Erforschung dieses Exoplaneten Erstaunliches geleistet, und nun knüpft Webb an dieses Erbe an, indem er es uns ermöglicht, noch genauer hinzuschauen und bestimmte chemische Signaturen wie Methan und Kohlendioxid zu unterscheiden – das ist einfach ein erstaunlicher Fortschritt“, sagte Ryan Challener, Mitautor und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Cornell Center for Astrophysics and Planetary Science. „Aus diesem einen Datensatz lässt sich so viel lernen – wir stehen wirklich erst am Anfang, wenn es darum geht, zu entschlüsseln, was Webb uns zu sagen hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das James-Webb-Weltraumteleskop ist das weltweit führende Observatorium für Weltraumwissenschaft. Webb lüftet Geheimnisse in unserem Sonnensystem, blickt darüber hinaus auf ferne Welten um andere Sterne und erforscht die rätselhaften Strukturen und Ursprünge unseres Universums sowie unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA in Zusammenarbeit mit ihren Partnern, der ESA (Europäische Weltraumorganisation) und der CSA (Kanadische Weltraumagentur).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu Webb finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">science.nasa.gov/webb</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=483.msg588648#msg588648" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Exoplaneten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-beobachtet-wie-ein-exoplanet-gebraten-wird/" data-wpel-link="internal">Webb-Teleskop beobachtet, wie ein Exoplanet gebraten wird</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webb und Hubble enthüllen ein Relikt aus der Entstehungszeit unserer Galaxie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-und-hubble-enthuellen-ein-relikt-aus-der-entstehungszeit-unserer-galaxie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 10:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelsternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Terzan 5]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153196</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forscher haben eine neue Klasse von Objekten innerhalb unserer Milchstraße bestätigt: Überbleibsel, die als „Fossilfragmente des Galaxienkerns“ bezeichnet werden. Terzan 5 ist der Prototyp dieser Überreste aus der frühen Entstehungsphase unserer Galaxie. Mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA/ESA/CSA und des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA haben Forscher gezeigt, dass Terzan 5 kein Kugelsternhaufen ist, wie er einst klassifiziert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-und-hubble-enthuellen-ein-relikt-aus-der-entstehungszeit-unserer-galaxie/" data-wpel-link="internal">Webb und Hubble enthüllen ein Relikt aus der Entstehungszeit unserer Galaxie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Forscher haben eine neue Klasse von Objekten innerhalb unserer Milchstraße bestätigt: Überbleibsel, die als „Fossilfragmente des Galaxienkerns“ bezeichnet werden. Terzan 5 ist der Prototyp dieser Überreste aus der frühen Entstehungsphase unserer Galaxie. Mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA/ESA/CSA und des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA haben Forscher gezeigt, dass Terzan 5 kein <a href="https://esahubble.org/wordbank/globular-cluster/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kugelsternhaufen</a> ist, wie er einst klassifiziert wurde. Stattdessen handelt es sich um etwas viel Seltsameres und Selteneres.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_Hubble_reveal_relic_of_our_galaxy_s_formation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 17. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="548" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1.jpg" alt="" class="wp-image-153194" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fossiles Fragment aus dem Bulge, Terzan 5 (Aufnahme von Webb und Hubble)<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, G. Zullo (University of Bologna), F. R. Ferraro (University of Bologna). Image Processing: A. Pagan (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sternhaufen enthält vier verschiedene Sterngenerationen, was ihn als Prototyp eines „fossilen Fragments des Galaxienkerns“ bestätigt. Vor Milliarden von Jahren breiteten sich ähnliche ursprüngliche Klumpen aus und verschmolzen zum Galaxienkern der Milchstraße, doch Terzan 5 blieb bis heute intakt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Studie, in der aktuelle Beobachtungen des Webb-Teleskops mit Daten kombiniert wurden, die über einen Zeitraum von 12 Jahren vom Hubble-Teleskop erfasst wurden, hat gezeigt, dass Terzan 5 bis zu vier unterschiedliche Phasen der Sternentstehung durchlaufen hat, was bestätigt, dass es sich nicht um einen echten Kugelsternhaufen handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kugelsternhaufen weist in der Regel nur eine einzige Population alter Sterne auf. Neue Daten bestätigen nicht nur die Existenz zweier unterschiedlicher Sternpopulationen in Terzan 5, sondern liefern auch Hinweise auf zwei jüngere Sternentstehungsphasen. Obwohl sich Terzan 5 im dicht besiedelten Bulge der Milchstraße befindet – dem zentralen, kugelförmigen Bereich älterer Sterne unserer Galaxie –, war er massereich genug, um seine eigenständige Identität zu bewahren, während sich leichtere Systeme vor Milliarden von Jahren ausbreiteten und vermischten, um den Bulge zu bilden. Es ist wie ein Klumpen in einem ansonsten gut vermischten Kuchenteig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die neuen Nahinfrarot-Beobachtungen des Webb-Teleskops, abgeglichen mit den Archivdaten des Hubble-Teleskops, haben uns ein viel klareres Bild von der Geschichte von Terzan 5 vermittelt“, sagte Giorgia Zullo, die die Forschung leitete und Doktorandin an der Universität Bologna in Italien ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ergebnisse wurden am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Rahmen der 248. Tagung der American Astronomical Society vorgestellt und in der Fachzeitschrift „<a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2026/05/aa59349-26/aa59349-26.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Astronomy &amp; Astrophysics</a>“ veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vier Sterngenerationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Terzan 5 wurde 1968 vom Astronomen Azop Terzan entdeckt und ähnelt in vielerlei Hinsicht einem Kugelsternhaufen. Im Jahr 2009 stellte sich jedoch heraus, dass dieses System zwei unterschiedliche Sternpopulationen beherbergt. Im Jahr 2016 lieferte das Hubble-Teleskop eine erste Schätzung ihres Alters und zeigte, dass sich die eine vor etwa 12 Milliarden Jahren (als sich die Milchstraße selbst gerade bildete) und die andere vor etwa 5 Milliarden Jahren, kurz bevor sich die Erde zu bilden begann, gebildet hatte. Dies deutete auf eine komplexere Geschichte hin als bei einem typischen Kugelsternhaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung von Terzan 5 wird durch seine Lage in einem Bereich unserer Galaxie erschwert, der dicht mit Sternen besetzt und stark durch Staub verdeckt ist. Hier kam das Webb-Teleskop ins Spiel. Seine Infrarotaufnahmen ermöglichten es dem Forschungsteam, durch den Staub hindurchzublicken und weitaus mehr Sterne – darunter auch schwächere – zu katalogisieren als bei früheren Untersuchungen. Durch die Messung der Farben und Helligkeiten der Sterne können Astronomen diese in Populationen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung einordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb konnte diese Schlüsselmerkmale für jeden Stern im Sichtfeld am Himmel messen – sowohl für Sterne innerhalb von Terzan 5 als auch für unabhängige Vordergrundsterne. Um die Sterne von Terzan 5 zu isolieren, stützte sich das Team auf die Leistungsfähigkeit und die lange Betriebsdauer des Hubble-Teleskops. Der zeitliche Abstand von 12 Jahren zwischen den Hubble-Belichtungen ermöglichte es dem Team, sehr kleine Bewegungen einzelner Sterne – sogenannte Eigenbewegungen – zu messen, um festzustellen, welche Sterne zu Terzan 5 gehören und welche Teil des Galaxienkerns der Milchstraße sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Kombination der Daten von Webb und Hubble fanden die Forscher starke Hinweise auf zwei weitere Sternpopulationen, von denen sich die eine vor 3,8 Milliarden Jahren und die andere erst vor 2,5 Milliarden Jahren gebildet hat. Außerdem konnten sie das Alter der bereits bekannten Sternpopulationen mit beispielloser Präzision bestimmen und stellten fest, dass diese sich vor 12,5 Milliarden bzw. 4,7 Milliarden Jahren gebildet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der bisher bekannten zwei Sterngenerationen konnten Astronomen die Möglichkeit nicht ausschließen, dass Terzan 5 mit einem anderen Objekt – etwa einem Kugelsternhaufen oder einer riesigen Molekülwolke – in Wechselwirkung trat und dadurch mit neuem Gas und Staub angereichert wurde, was eine zweite Runde der Sternentstehung auslöste. Mit vier Sterngenerationen sind diese Erklärungen nun ausgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Messungen der Sternzusammensetzung der Terzan-5-Populationen, die am W. M. Keck-Observatorium und am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte durchgeführt wurden, deuten ebenfalls auf sehr unterschiedliche Populationen hin. „Neben dem Alter dieser Populationen bewahrt der Sternhaufen ein fossiles Zeugnis der fortschreitenden Anreicherung schwerer Elemente durch Supernovae“, sagte Co-Autor R. Michael Rich, Forschungsastronom an der University of California in Los Angeles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Terzan 5 brachte mehrere Sterngenerationen hervor, da es in der Lage war, die notwendigen Ausgangsstoffe zu binden. Es gibt Hinweise auf gewaltige <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#supernova" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Supernova</a>-Explosionen in Terzan 5, bei denen schwerere Elemente entstanden, die von nachfolgenden Sterngenerationen aufgenommen wurden. In Systemen mit geringerer Masse hätte die Wucht der Explosionen selbst die dabei entstandenen Elemente hinausgeschleudert und gleichzeitig übrig gebliebenes Gas und Staub weggefegt. Der Vorläufer von Terzan 5 verfügte über genügend Masse, um diese Auswürfe der Sterne zurückzuhalten, sodass sich über Milliarden von Jahren hinweg neue Sterngenerationen bilden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Fossiles Fragment des Galaxienkerns“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zeigen, dass Terzan 5 höchstwahrscheinlich der Überrest eines weitaus massereicheren Sternensystems ist, das sich ursprünglich vor 12,5 Milliarden Jahren gebildet hatte. Terzan 5 ist außergewöhnlich, weil es überlebt hat – und sich nie mit dem Galaxienkern der Milchstraße vereinigt oder vollständig darin „vermischt“ hat. „Aus irgendeinem Grund bildete sich dieser eigentümliche Sternhaufen getrennt vom Bulge und wurde bei dessen Entstehung nicht zerstört“, sagte Francesco R. Ferraro, Professor an der Universität Bologna und Leiter der Webb-Beobachtungen. „Terzan 5 ist das, was wir heute als ‚Fossilfragment des Bulge‘ bezeichnen, da es den ursprünglichen Sternhaufen ähnelt, die zur Entstehung des Bulge beigetragen haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang ist ein weiteres kosmisches Objekt bekannt, das Terzan 5 ähnelt. <a href="https://esahubble.org/images/potw2221a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Liller 1</a> war das zweite Objekt, das von einem Kugelsternhaufen zu einem Fossilfragment des Galaxienkerns umklassifiziert wurde. Auch es enthält mehrere Sterngenerationen. Möglicherweise gibt es noch weitere Objekte dieser Art. Ferraros Team wird weitere 40 bis 50 Kugelsternhaufen untersuchen, die innerhalb des Bulges umlaufen, um festzustellen, ob ihre Sternpopulationen alle gleich sind, wie bei Kugelsternhaufen, oder ob sie mehrere Generationen umfassen, wie bei fossilen Fragmenten des Bulges.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mögliche Parallelen bei der Galaxienentstehung in nah und fern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich könnte diese Forschung unser Verständnis darüber verbessern, wie sich die zentralen Bulges von Galaxien über Hunderte von Millionen von Jahren hinweg bilden. „Aufgrund von Beobachtungen und detaillierten Simulationen gehen wir davon aus, dass Galaxien im frühen Universum riesige Gasscheiben besaßen, die in Klumpen zerfielen und Sterne bildeten. Diese Klumpen wanderten zum Zentrum der Galaxien und viele verschmolzen zu deren Bulges“, sagte Barbara Lanzoni, Mitautorin und außerordentliche Professorin an der Universität Bologna. So hat Webb beispielsweise mehrere Beispiele für „klumpige“ Galaxien entdeckt, die sich aktiv bildeten, als das Universum erst wenige hundert Millionen Jahre alt war, wie die Klumpen in der Galaxie „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_finds_primeval_star-forming_galaxy_that_is_lightweight" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Firefly Sparkle</a>“. „Terzan 5 könnte direkte Beweise liefern, die helfen können zu erklären, wie sich Galaxienkerne im gesamten Universum gebildet haben“, sagte Barbara.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong><br><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webb</a> ist das größte und leistungsstärkste Teleskop, das jemals ins All gebracht wurde. Im Rahmen einer internationalen Kooperationsvereinbarung stellte die ESA den Startdienst für das Teleskop unter Einsatz der Trägerrakete Ariane 5 bereit. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern war die ESA für die Entwicklung und Qualifizierung der Anpassungen der Ariane 5 für die Webb-Mission sowie für die Beschaffung des Startdienstes durch Arianespace verantwortlich. Die ESA stellte außerdem den Hauptspektrografen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> sowie 50 % des Mittelinfrarot-Instruments <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MIRI</a> bereit, das von einem Konsortium staatlich finanzierter europäischer Institute (dem MIRI European Consortium) in Zusammenarbeit mit dem JPL und der University of Arizona entwickelt und gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb ist eine internationale Partnerschaft zwischen der NASA, der ESA und der Canadian Space Agency (CSA).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=633.msg588601#msg588601" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Milchstraße</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-und-hubble-enthuellen-ein-relikt-aus-der-entstehungszeit-unserer-galaxie/" data-wpel-link="internal">Webb und Hubble enthüllen ein Relikt aus der Entstehungszeit unserer Galaxie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webb-Teleskop liefert bislang stärkste Hinweise auf &#8222;black hole stars&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-liefert-bislang-staerkste-hinweise-auf-black-hole-stars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 16:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Abell S1063]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GLIMPSE-17775]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NIRCam]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrum]]></category>
		<category><![CDATA[supermassives schwarzes Loch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153123</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das komplexe Rätsel um die sogenannten „kleinen roten Punkte“ hat sich seit ihrer Entdeckung durch das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA im Jahr 2022 weiter vervollständigt. Nun hilft das Spektrum eines bestimmten kleinen roten Punktes dabei, viele der Puzzleteile miteinander zu verbinden.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA Webb Mission Team, 10. Juni [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-liefert-bislang-staerkste-hinweise-auf-black-hole-stars/" data-wpel-link="internal">Webb-Teleskop liefert bislang stärkste Hinweise auf &#8222;black hole stars&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das komplexe Rätsel um die sogenannten „kleinen roten Punkte“ hat sich seit ihrer Entdeckung durch das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA im Jahr 2022 weiter vervollständigt. Nun hilft das Spektrum eines bestimmten kleinen roten Punktes dabei, viele der Puzzleteile miteinander zu verbinden.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/webb/nasa-webb-finds-strongest-evidence-yet-for-black-hole-stars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Webb Mission Team</a>, 10. Juni 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Vasily Kokorev von der University of Texas at Austin hat den betreffenden Glückstreffer identifiziert: GLIMPSE-17775. Durch die sorgfältige Analyse des von Webb erfassten Spektrums des Punktes – das bislang tiefste <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#spectrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spektrum</a> eines kleinen roten Punktes – hat das Forschungsteam mehrere Indizien identifiziert, die alle die Interpretation stützen, dass GLIMPSE-17775 ein supermassives Schwarzes Loch ist, das von einem dichten Kokon aus <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#ion" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">teilweise ionisiertem</a> Gas umhüllt ist – ein Modell, das als BH*-Szenario (Black Hole Star) bezeichnet wird. Ein Artikel, der die Ergebnisse beschreibt, wurde heute in <a href="https://doi.org/10.3847/1538-4357/ae4ed7" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Astrophysical Journal</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich glaube, ein Teil der wissenschaftlichen Gemeinschaft tendiert zu einer einheitlichen Sichtweise – nämlich dass sich die kleinen roten Punkte durch Modelle von Schwarzen Löchern erklären lassen. Aber bei keinem der bisherigen kleinen roten Punkte lagen alle Beweise an einem Ort vor“, sagte Kokorev, der Hauptautor der Studie. „Bei GLIMPSE-17775 können wir diese Modelle überprüfen, da das Spektrum dieser Quelle so tief und beeindruckend ist.“</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Abell S1063 mit Ausschnitt von GLIMPSE-17775 (NIRCam-Aufnahme)</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153119" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Obwohl der Hauptzweck der Beobachtungen des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA am Galaxienhaufen Abell S1063 darin bestand, nach einer bestimmten Sternpopulation zu suchen, konnten die Wissenschaftler aus den Daten ein detailliertes Spektrum von GLIMPSE-17775 gewinnen. Dieser kleine rote Punkt befindet sich hinter Abell S1063.<br><mark>Bildnachweis: NASA, ESA, CSA, Vasily Kokorev (UT Austin); Bildbearbeitung: Alyssa Pagan (STScI)</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfügen der Puzzleteile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nachdem Webb seinen wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen hatte, entdeckte er eine neue, mysteriöse Art von Objekten im sehr frühen Universum – zahlreiche rote Objekte, die etwa 600 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden waren. Wissenschaftler haben <a href="https://science.nasa.gov/missions/webb/newfound-galaxy-class-may-indicate-early-black-hole-growth-webb-finds/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">verschiedene Erklärungen</a> für diese kleinen roten Punkte untersucht, darunter auch das <a href="https://science.nasa.gov/missions/chandra/nasa-connects-little-red-dots-with-chandra-webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Szenario der „Black-Hole-Stars“</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe glücklicher Umstände führte zu diesem neuen, detaillierten Spektrum eines kleinen roten Punktes. Der kleine rote Punkt, der später als GLIMPSE-17775 bekannt wurde, war glücklicherweise Teil von Webbs Bildgebungs- und Spektroskopiearbeiten für ein Projekt, das nach <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/science-overview/science-explainers/what-were-the-first-stars-like/#hds-sidebar-nav-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Population-III-Sternen</a> und schwachen Galaxien im Galaxienhaufen Abell S1063 suchte. Dieser kleine rote Punkt ist weiter entfernt als der Galaxienhaufen und wird durch <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#gravitational-lensing" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gravitationslinsen</a> vergrößert. (GLIMPSE-17775 hat eine <a href="https://science.nasa.gov/asset/hubble/what-is-cosmological-redshift/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kosmologische Rotverschiebung</a> von 3,5, was bedeutet, dass er etwa 1,8 Milliarden Jahre nach dem Urknall existierte.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Webb ein 30-stündiges Spektrum des kleinen roten Flecks lieferte, entsprach der Effekt der Gravitationslinsenwirkung einer Teleskopbeobachtungszeit von 80 Stunden. Diese Kombination aus Webbs Infrarotempfindlichkeit und der „Lupe“ der Natur verstärkte die Detailgenauigkeit, die aus GLIMPSE-17775 gewonnen werden konnte. Das Ergebnis waren mehr als 40 <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#spectral-line" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spektrallinien</a> von dieser kleinen, roten Quelle – das bislang detaillierteste Spektrum dieses kleinen roten Punktes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als wir das Spektrum zum ersten Mal sahen, war es, als lägen alle Teile eines Puzzles auf dem Boden verstreut“, sagte Kokorev. „Wir nahmen jedes Puzzleteil in die Hand, maßen die Linien und begannen, die verschiedenen Teile zu einem Mosaik zusammenzusetzen. Vielleicht sahen einige Teile zunächst nach nichts aus, aber dann fügten sich ein paar von ihnen zusammen, und wir erkannten, dass da etwas war.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Webb gesammelten spektroskopischen Daten liefern zahlreiche Belege für die Interpretation, dass der kleine rote Punkt GLIMPSE-17775 ein &#8222;Black Hole Star&#8220; ist: ein schnell akkretierendes oder wachsendes Schwarzes Loch, das von einem dichten Gaskokon umhüllt ist, der das aus der Nähe des Schwarzen Lochs ausgestrahlte Licht umwandelt und die im Spektrum beobachteten Merkmale erzeugt.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Hinweise auf einen &#8222;Black Hole Star&#8220;</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="479" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1.jpg" alt="" class="wp-image-153121" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA hat das bislang tiefste Spektrum eines kleinen roten Punktes aufgenommen. Aus den Daten lassen sich mehr als 40 Spektrallinien erkennen, von denen viele unabhängig voneinander die Theorie stützen, dass es sich bei GLIMPSE-17775 um ein Schwarzes Loch handelt, das von einem heißen, dichten Gaskokon umhüllt ist.<br><mark>Illustration: NASA, ESA, CSA, Vasily Kokorev (UT Austin); Design: Leah Hustak (STScI)</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Reihe von Indizien</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den mehr als 40 Spektrallinien, die das Team im Spektrum von GLIMPSE-17775 nachweisen konnte, befanden sich verschiedene unabhängige Indikatoren, die alle mit dem BH*-Szenario übereinstimmen. So stellte das Team beispielsweise fest, dass viele der Spektrallinien, wie etwa die von Wasserstoff, Sauerstoff und Helium, nicht in ein einfaches Modell einer rotierenden Gaswolke passen. Stattdessen beinhaltet das am besten passende Modell einen als Elektronenstreuung bekannten Verbreiterungseffekt – ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass diese Quelle von einem dichten, geschichteten Gaskokon umhüllt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stärke und die Verhältnisse bestimmter Linien zueinander, insbesondere der 16 Eisenlinien, die das bilden, was das Team als „Eisenwald“ bezeichnet hat, sowie bestimmter Sauerstofflinien, erfordern eine hochenergetische Quelle, um sie zu erzeugen, wie beispielsweise ein schnell akkretierendes Schwarzes Loch. Darüber hinaus stellten die Astronomen die Fluoreszenz und Absorption von Helium im Spektrum fest, die beide für sich genommen darauf hindeuten, dass ein dichtes Medium eine leistungsstarke Quelle umhüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BH*-Szenario passt nicht nur zu GLIMPSE-17775, sondern erklärt auch, warum die meisten kleinen roten Punkte im Röntgenlicht schwach leuchten, da eine solche Strahlung wahrscheinlich vom dichten Gaskokon absorbiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein fehlendes Element im Puzzle von GLIMPSE-17775 ist der Teil des Spektrums, der einen sogenannten Balmer-Break offenbaren würde – also eine starke Absenkung im emittierten Licht, die ein charakteristisches Merkmal der kleinen roten Punkte ist. Um ein umfassenderes Verständnis dieses kleinen roten Punktes zu erlangen, bezog das Team Zusatzdaten aus zwei Beobachtungsprogrammen ein, die das Hubble-Weltraumteleskop der NASA nutzten: die Programme Frontier Fields und BUFFALO (Beyond Ultra-deep Frontier Fields And Legacy Observations).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten von Webb und Hubble tragen gemeinsam dazu bei, zu erklären, warum der &#8222;Balmer Break&#8220; schwächer ist als bei anderen „Little Red Dots“ üblich: GLIMPSE-17775 wird von einer riesigen Wirtsgalaxie umgeben. Auch wenn die Wirtsgalaxie eines „Little Red Dot“ bisher in dieser Größenordnung noch nicht häufig beobachtet wurde, steht dies nicht im Widerspruch zum Modell des dichten Gaskokons. Das &#8222;Black Hole Star&#8220;-Modell der „Little Red Dots“ führt das überschüssige blaue Licht auf Sterne in der Wirtsgalaxie zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Webb erstmals kleine rote Punkte entdeckte, dachten einige Forscher, diese Objekte hätten die „Kosmologie auf den Kopf gestellt“, da sie sich nicht sicher waren, wie Galaxien im frühen Universum so schnell so groß werden konnten, um all dieses Licht zu erklären, das von ihren Sternen stammt. Das Team ist jedoch der Ansicht, dass das Puzzleteil GLIMPSE-17775 gut in den bestehenden Rahmen der Entwicklungsgeschichte des Universums passt, da die Massen der Schwarzen Löcher nicht so hoch sein müssen, um die breiten Emissionslinien zu erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Alles passt zusammen, nichts ist fehlerhaft, und ich glaube, das macht das Puzzle, das unser Universum darstellt, noch spannender“, sagte Kokorev. „Mit Blick auf die Zukunft freue ich mich darauf, noch tiefer einzutauchen und herauszufinden, was die zentralen Antriebe dieser kleinen roten Punkte antreibt. Wir gehen zwar davon aus, dass es sich um ein Schwarzes Loch handelt, doch es werden auch einige andere interessante Theorien vorgeschlagen, was sehr spannend ist. Vielleicht haben wir in ein oder zwei Jahren die endgültige Antwort darauf, was diese Quellen antreibt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das James-Webb-Weltraumteleskop ist das weltweit führende Observatorium für Weltraumwissenschaft. Webb löst Rätsel in unserem Sonnensystem, blickt darüber hinaus auf ferne Welten um andere Sterne und erforscht die geheimnisvollen Strukturen und Ursprünge unseres Universums sowie unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA mit ihren Partnern, der ESA und der CSA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um mehr über Webb zu erfahren, besuchen Sie: <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/webb</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg588418#msg588418" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JWST &#8211; James Webb Space Telescope</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-liefert-bislang-staerkste-hinweise-auf-black-hole-stars/" data-wpel-link="internal">Webb-Teleskop liefert bislang stärkste Hinweise auf &#8222;black hole stars&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA gibt die Besatzungsmitglieder für Artemis-III, vorgesehen für 2027, bekannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-die-besatzungsmitglieder-fuer-artemis-iii-vorgesehen-fuer-2027-bekannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 18:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andre Douglas]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 3]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis III]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Rubio]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Randy Bresnik]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153069</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als weiteren Schritt im Artemis Programm hat die NASA am Dienstag neue Details zu Artemis III bekannt gegeben und die vier Hauptbesatzungsmitglieder sowie einen Ersatzmann für den Testflug vorgestellt. Die Mission wird 2027 eine Reihe anspruchsvoller Tests in der Erdumlaufbahn durchführen, die für Artemis IV, die erste geplante bemannte Mission zum Südpol des Mondes im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-die-besatzungsmitglieder-fuer-artemis-iii-vorgesehen-fuer-2027-bekannt/" data-wpel-link="internal">NASA gibt die Besatzungsmitglieder für Artemis-III, vorgesehen für 2027, bekannt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Als weiteren Schritt im Artemis Programm hat die NASA am Dienstag neue Details zu Artemis III bekannt gegeben und die vier Hauptbesatzungsmitglieder sowie einen Ersatzmann für den Testflug vorgestellt. Die Mission wird 2027 eine Reihe anspruchsvoller Tests in der Erdumlaufbahn durchführen, die für Artemis IV, die erste geplante bemannte Mission zum Südpol des Mondes im Jahr 2028, von entscheidender Bedeutung sind. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-marches-toward-artemis-iii-mission-in-2027-names-crew-members/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA/Elizabeth Shaw</a>, 9. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio. Bildnachweis: NASA/Bill Stafford" data-rl_caption="" title="Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio. Bildnachweis: NASA/Bill Stafford" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1.jpg" alt="" class="wp-image-153067" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Bill Stafford</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Artemis III wird die SLS-Rakete der NASA das Raumschiff Orion und seine Besatzung vom KSC in Florida in die erdnahe Umlaufbahn befördern. Nach der Überprüfung der Orion-Systeme wird das Raumschiff erstmals seine Rendezvous- und Andockfähigkeiten mit Testversionen von einem oder mit beiden bemannten kommerziellen Landesysteme demonstrieren, die derzeit von Blue Origin und SpaceX entwickelt werden. Diese bis ins Detail durchdachte Mission umfasst eine spektakuläre Serie von Starts der weltweit leistungsstärksten Raketen, bei denen die gesamte Hardware zwischen Orion und den Landemodulen getestet wird, darunter Systemschnittstellen, Software, Antriebssysteme und Kommunikationssysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namen der Besatzung lauten wie folgt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/randolph-komrade-bresnik/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Randy Bresnik</a>, Kommandant</li>



<li>ESA-Astronaut <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Astronauts/Luca_Parmitano" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Luca Parmitano</a>, Pilot</li>



<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/nasa-astronaut-andre-douglas/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Andre Douglas</a>, Missionsspezialist</li>



<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/frank-rubio/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Frank Rubio</a>, Missionsspezialist</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Veranstaltung am Dienstag wurde der NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/bob-hines/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bob Hines</a> zum Ersatzbesatzungsmitglied ernannt. Die Besatzung wird umgehend mit dem Training an den Systemen des Raumschiffs Orion beginnen und zudem bei der Entwicklung und dem Betrieb der Testversionen der <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/human-landing-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Landefahrzeuge</a> von Blue Origin und SpaceX mitwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute machen wir einen weiteren großen Schritt bei der Rückkehr der Menschheit zum Mond und bauen dabei auf dem außergewöhnlichen Fundament auf, das die <a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis-II</a>-Astronauten gelegt haben“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Ihre Leistungen haben weltweit die Begeisterung für die Erforschung des Weltraums neu angefacht, und nun geben sie die Fackel an das Artemis-III-Team weiter: Randy, Luca, Frank und Andre. Artemis III wird Innovation und internationale Partnerschaft unter Beweis stellen, während wir komplexe Rendezvous- und Andockmanöver testen und die Technologien weiterentwickeln, die uns eines Tages tiefer in das Sonnensystem führen werden. Diese Mission erfordert eine anspruchsvolle Koordination von Schwerlastraketenstarts und stützt sich auf die Fähigkeiten von Teams aus Regierung und Raumfahrtgemeinschaft. Die Astronauten von Artemis III läuten gemeinsam mit der ESA und unseren internationalen Partnern sowie Zehntausenden der besten und klügsten Köpfe aus der Agentur und der Industrie eine neue Ära ein und tragen die Hoffnungen und Träume der nächsten Generation weiter, so wie es die Apollo-Astronauten für so viele von uns getan haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist zudem das erste Mal, dass ein ESA-Astronaut für eine Artemis-Mission ausgewählt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Artemis III wird die Grenzen des Einsatzes von Raumfahrzeugen im Orbit erweitern. Lucas Ernennung zum Piloten spiegelt die umfassende europäische Expertise in der bemannten Raumfahrt wider und stützt sich auf seine umfangreiche operative Erfahrung in Extremsituationen“, sagte Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA. „Gleichzeitig wird das Europäische Servicemodul der ESA erneut die entscheidenden Funktionen bereitstellen, die Orion antreiben, und damit die beständige Rolle Europas im Zentrum des Artemis-Programms unter Beweis stellen. Die heutige Nachricht aus Houston ist eine eindrucksvolle Anerkennung der Rolle der ESA bei der Vorbereitung der Rückkehr der Menschheit zum Mond – und ein wichtiger Fortschritt in unserer Partnerschaft mit der NASA. Die Europäer können stolz darauf sein, Teil dieser spannenden Reise zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stand der Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und ihre Partner machen Fortschritte bei den Vorbereitungen für den Testflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ingenieure werden in diesem Sommer das Orion-Besatzungsmodul und das Servicemodul miteinander verbinden und das Andocksystem des Raumfahrzeugs integrieren, das zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird. Die Tests des Hitzeschilds werden fortgesetzt; einzelne Blöcke wurden bereits einer Ultraschallprüfung unterzogen und an der Hitzeschildstruktur montiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Raketenvorbereitung schreitet gut voran. Techniker des SLS integrieren derzeit den Triebwerksbereich in den Rest der Kernstufe, bevor in diesem Sommer die vier RS-25-Triebwerke eingebaut werden. Da sich nun alle Segmente der Feststoffraketenbooster im NASA Kennedy Space Center befinden und die Überholung der mobilen Startrampe planmäßig verläuft, soll auch der Zusammenbau der Rakete in diesem Sommer beginnen. Die NASA setzt die Konstruktion und Fertigung einer Zwischenstufe fort, welche die Oberstufe bei Artemis III ersetzen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin entwickelt eine bemannte Mondversion seines Landers „Blue Moon“, während SpaceX eine bemannte Mondlanderversion seines Raumschiffs „Starship“ entwickelt; beide Unternehmen bauen Testmodelle für Artemis III. Die NASA unterstützt beide Lander-Anbieter aktiv während des gesamten Prozesses von Entwurf, Entwicklung, Erprobung und Bewertung, unter anderem durch die Weitergabe von Fachwissen und Erfahrungen aus früheren Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Statusberichten der NASA und der beiden kommerziellen Partner erörterte die Behörde während der Veranstaltung Details zu den geplanten Operationen für Artemis III, die eine erhöhte Missionsfrequenz ermöglichen, die Produktion ankurbeln und Verbesserungen in der Lieferkette für das Artemis-Programm vorantreiben sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lander-Pathfinder von Blue Origin, der mehrere Wochen in der Umlaufbahn verbleiben kann, wird als Erster starten und auf die Besatzung warten. Die NASA wird die Astronauten an Bord von Orion mit dem SLS in die Erdumlaufbahn schicken, bevor sie sich im Weltraum mit dem Lander-Testmodell des Unternehmens treffen und etwa zwei Tage lang aneinander angedockt bleiben, um Tests und Technologiedemonstrationen durchzuführen, darunter das Betreten des Landers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss der Andockmanöver mit Blue Origin wird sich Orion abkoppeln und auf Starship warten. Der Starship-Pathfinder von SpaceX wird starten und sich mit Orion treffen, um etwa einen Tag lang für Überprüfungen und Tests miteinander verbunden zu bleiben. Danach werden sich Orion und seine Besatzung abkoppeln und zur Erde zurückkehren, wo sie sicher im Pazifischen Ozean wassern werden, wo ein Team der US-Marine und der NASA die Astronauten bergen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wird die Besatzung voraussichtlich etwa zwei Wochen im Weltraum verbleiben, wobei die genaue Missionsdauer in Echtzeit auf der Grundlage des Starts, des Rendezvous und der Andockmanöver festgelegt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen über die Besatzungsmitglieder von Artemis III</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><mark>Bresnik:</mark></em><br>Für ihn ist dies bereits die dritte Weltraummission; 2009 startete er an Bord des Space Shuttles Atlantis im Rahmen der Mission STS-129 zur Internationalen Raumstation. Später flog er mit dem Raumschiff Sojus MS-05 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zur Raumstation, wo er als Flugingenieur für die Expedition 52 und als Kommandant der Expedition 53 tätig war. Der gebürtige Kalifornier schloss sein Mathematikstudium an der Citadel ab und wurde 2004 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen. Als pensionierter Oberst der US-Marine hat er mehr als 7.000 Flugstunden in 95 Flugzeugtypen absolviert und ist Mitglied der Society of Experimental Test Pilots. Seit 2018 ist er als Assistent des Leiters des Astronautenbüros für Exploration tätig und beaufsichtigt die Entwicklung und Erprobung der Raumfahrzeuge und Systeme, die bei den Artemis-Missionen zum Einsatz kommen werden.<br><em><mark>Parmitano:</mark></em><br>Artemis III wird zudem der dritte Weltraumflug für Parmitano sein. Er wurde 2009 von der ESA als Astronaut ausgewählt und war zunächst als Flugingenieur bei der ersten Langzeitmission der italienischen Weltraumagentur (ASI) zur Raumstation im Einsatz, die 2013 mit einer Sojus-Rakete von Baikonur aus startete. Er kehrte 2019 an Bord von Sojus MS-13 für seine zweite Mission zum Orbitallabor zurück, während der er als Kommandant der Expedition 61 fungierte und damit der dritte Europäer und der erste Italiener war, der das Kommando über die Station übernahm. Parmitano erwarb einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften an der Federico II Universität von Neapel und einen Master-Abschluss in experimenteller Flugtesttechnik am Institut Supérieur de l’Aéronautique et de l’Espace in Toulouse,. Als Absolvent der italienischen Luftwaffenakademie wurde er 2007 Testpilot und 2019 zum Oberst befördert. Er hat mehr als 2.000 Flugstunden auf 40 verschiedenen Flugzeugtypen absolviert.<br><em><mark>Rubio:</mark></em><br>Er unternimmt seine zweite Reise ins All. Er startete am 21. September 2022 an Bord des Raumschiffs „Sojus MS-22“ von Baikonur aus zur Raumstation und kehrte am 27. September 2023 zurück. Damit brach er mit 371 Tagen im Orbit den Rekord für den längsten Einzelraumflug eines amerikanischen Astronauten. Rubio wurde 2017 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen. Er stammt aus Florida, schloss 1998 sein Studium an der U.S. Military Academy ab, erwarb 2010 einen Doktor der Medizin an der Uniformed Services University of the Health Sciences und dient seit mehr als 28 Jahren in der US-Armee als Pilot, Arzt und Astronaut.<br><em><mark>Douglas:</mark></em><br>Diese Mission ist der erste Weltraumflug von Douglas. Er wurde 2021 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen und war zuvor als Ersatz- und Abschlussbesatzungsmitglied für die Artemis-II-Mission der Behörde tätig. Er stammt aus Virginia, erwarb einen Bachelor-Abschluss in Maschinenbau an der U.S. Coast Guard Academy sowie vier weiterführende Abschlüsse an verschiedenen Einrichtungen, darunter einen Doktortitel in Systemtechnik an der George Washington University. Während seiner Zeit bei der Küstenwache führte er Such- und Rettungs-, Bergungs- und Drogenbekämpfungsoperationen durch. Darüber hinaus war er am Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University an der Entwicklung und Erprobung von autonomen Fahrzeugen, Weltraumerkundungssystemen und zahlreichen Plattformen für die Seekriegsführung beteiligt.<br><em><mark>Hines:</mark></em><br>Als Ersatzbesatzungsmitglied wird er gemeinsam mit Bresnik, Parmitano, Rubio und Douglas trainieren. Sollte ein Hauptbesatzungsmitglied nicht an der Mission teilnehmen können, würde er der Artemis-III-Besatzung beitreten. Hines war zuvor als Pilot der SpaceX-Crew-4-Mission der NASA zur Internationalen Raumstation im Einsatz. Er wurde 2017 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen und war vor seiner Auswahl als Forschungspilot am Johnson Space Center der Behörde tätig. Er ist Oberst der US-Luftwaffe und blickt auf mehr als 27 Jahre Dienst als Fluglehrer, Kampfpilot und Testpilot zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr über das Artemis-Programm der NASA: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg588233#msg588233" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-die-besatzungsmitglieder-fuer-artemis-iii-vorgesehen-fuer-2027-bekannt/" data-wpel-link="internal">NASA gibt die Besatzungsmitglieder für Artemis-III, vorgesehen für 2027, bekannt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webb spürt Methan am interstellaren Kometen 3I/ATLAS auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-spuert-methan-am-interstellaren-kometen-3i-atlas-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:56:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[3I/ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlendioxid]]></category>
		<category><![CDATA[Methan]]></category>
		<category><![CDATA[MIRI]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserdampf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152968</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA, der ESA und der CSA hat bei einem erfolgten Vorbeiflug am Kometen 3I/ATLAS den ersten chemischen Fingerabdruck eines interstellaren Objekts erfasst.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 1. Juni 2026 Dieses Bild des Mid-Infrared Instrument (MIRI) zeigt den interstellaren Kometen in drei verschiedenen Lichtwellenlängen und veranschaulicht, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-spuert-methan-am-interstellaren-kometen-3i-atlas-auf/" data-wpel-link="internal">Webb spürt Methan am interstellaren Kometen 3I/ATLAS auf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA, der ESA und der CSA hat bei einem erfolgten Vorbeiflug am <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_observations_of_interstellar_Comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kometen 3I/ATLAS</a> den ersten chemischen Fingerabdruck eines interstellaren Objekts erfasst.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 1. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="301" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1.jpg" alt="" class="wp-image-152966" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1-300x113.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1-768x289.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das zusammengesetzte Bild zeigt drei nebeneinander angeordnete Karten verschiedener chemischer Spezies. Die Karten sind größtenteils rot mit einem leuchtend orangefarbenen Zentrum und ähneln pixeligen Wolken, die vor einem schwarzen Hintergrund leuchten. Von links nach rechts sind sie mit „Wasser“, „Kohlendioxid“ und „Methan“ beschriftet.<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, M. Belyakov (Caltech), I. Wong (STScI), Image Processing: A. Pagan (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mid-Infrared Instrument</a> (MIRI) zeigt den interstellaren Kometen in drei verschiedenen Lichtwellenlängen und veranschaulicht, wo sich zum Zeitpunkt der Beobachtung verschiedene Gase befanden.<br>Wasserdampf breitet sich weit über den Kometenkern hinaus aus, da ein Großteil davon aus den eisigen Körnern in der umgebenden Koma freigesetzt wird, während Kohlendioxid und Methan in der Nähe des Kometenkerns stärker konzentriert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb führte die Beobachtungen an zwei verschiedenen Tagen durch, als der Komet nach seinem Umlauf um die Sonne wieder aus unserem Sonnensystem hinausflog. Die erste Beobachtung fand vom 15. bis 16. Dezember statt, als sich der Komet etwa 330 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt befand. Darauf folgte eine zweite Beobachtung am 27. Dezember, als der Komet etwa 380 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt war.<br>Zum ersten Mal bei einem interstellaren Besucher hat Webb Methangas direkt nachgewiesen. Methan wurde erst jetzt im Kometen 3I/ATLAS beobachtet, was darauf hindeutet, dass es unter der Oberfläche des Kometen verborgen war. Auf diese Weise blieb es vor der Verdampfung geschützt, bis die Wärme durch den nahen Vorbeiflug des Kometen an der Sonne tiefere Teile der eisigen Außenhülle erreichte. Die im Verhältnis zu Wasser gefundene Methanmenge ist überraschend hoch und liegt auf einem Niveau, das in unserem Sonnensystem selten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webbs Beobachtungen bestätigten zudem, dass der Komet 3I/ATLAS nach wie vor ungewöhnlich viel Kohlendioxid enthält und im Vergleich zu typischen Kometen des Sonnensystems im Verhältnis zum Wasser weitaus mehr Kohlendioxid freisetzt.<br>Beide Erkenntnisse deuten auf eine Entstehungsumgebung und Chemie hin, die sich deutlich von derjenigen der überwiegenden Mehrheit der Kometen unterscheidet, die sich innerhalb unseres Sonnensystems gebildet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb beobachtete den Kometen 3I/ATLAS mit dem mittelauflösenden Spektrometer von MIRI, einem leistungsstarken Instrument, das Infrarotlicht in seine einzelnen Wellenlängen zerlegt. Dieses Spektrometer liefert an jedem Punkt eines kleinen Himmelsausschnitts ein Spektrum, wodurch das Team messen kann, welche Gase vorhanden sind, und deren Verteilung um den Kometenkern visualisieren kann.<br>Die Ergebnisse wurden kürzlich in <a href="https://iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/ae5700" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Astrophysical Journal Letters</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg587992#msg587992" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekte</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/webb-spuert-methan-am-interstellaren-kometen-3i-atlas-auf/" data-wpel-link="internal">Webb spürt Methan am interstellaren Kometen 3I/ATLAS auf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 3, 2032 und darüber hinaus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-3-2032-und-darueber-hinaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 08:28:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Habitat]]></category>
		<category><![CDATA[ISRU]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[menschliche Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mondbasis]]></category>
		<category><![CDATA[Moon Base]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmodule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152921</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dauerhafte menschliche Präsenz. In dieser Phase werden die Aktivitäten ausgeweitet, um eine dauerhafte Präsenz mit regelmäßigen Besatzungswechseln und kontinuierlichen Aktivitäten auf der Mondoberfläche zu erreichen. Damit wird das Leben und Arbeiten auf dem Mond zur Realität. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, 26. Mai 2026 Phase drei des Aufbaus der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-3-2032-und-darueber-hinaus/" data-wpel-link="internal">Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 3, 2032 und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dauerhafte menschliche Präsenz. In dieser Phase werden die Aktivitäten ausgeweitet, um eine dauerhafte Präsenz mit regelmäßigen Besatzungswechseln und kontinuierlichen Aktivitäten auf der Mondoberfläche zu erreichen. Damit wird das Leben und Arbeiten auf dem Mond zur Realität. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/moonbase-phases/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152911" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Moon Base Phase 3<br>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phase drei des Aufbaus der Mondbasis umfasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Semipermanente Wohnmodule mit geräumigeren Innenräumen für die Unterbringung der Besatzung und die Durchführung von Operationen.</li>



<li>Betriebsbereite Kernkraftwerke an der Oberfläche, die während der langen Mondnächte konstante und zuverlässige Energie liefern und die Nutzung vor Ort gewonnener Ressourcen ermöglichen.</li>



<li>Druckbeaufschlagte Rover, die Langstreckenfahrten, Erkundungen und wissenschaftliche Operationen ermöglichen.</li>



<li>Fortschrittliche Logistiknetzwerke, unterstützt durch bemannte und autonome Rover, um die Basis das ganze Jahr über zu versorgen und funktionsfähig zu halten.</li>



<li>Lieferung von bis zu 38 Tonnen Fracht pro Jahr zur Versorgung von Wohnmodulen, Energiesystemen, Logistikoperationen und wichtigen wissenschaftlichen Außenposten, ermöglicht durch kostengünstige, wiederverwendbare Schwerlasttransportkapazitäten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-93a81f24"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152913" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Infrastruktur: Habitate</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, die Wohnkapazitäten auf der Mondoberfläche von den in der zweiten Phase vorgestellten Systemen für Kurzaufenthalte auf eine fortschrittlichere Infrastruktur auszuweiten, die für einen längeren Aufenthalt von Menschen ausgelegt ist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf früheren Bemühungen im Bereich der Wohnmodule sollen die Systeme der dritten Phase größere Wohnmodule sowie erweiterte Funktionen für Klimatisierung, Energieversorgung und Lebenserhaltung umfassen.</li>



<li>Die geplante Wohninfrastruktur könnte zudem Luftschleusen und Knotenpunkte für die Modulverbindung umfassen, die zur Unterstützung miteinander verbundener Wohnmodule konzipiert sind.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-619b1ff4"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152915" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzipierten Regolith-Verarbeitungssystems, das auf der Mondoberfläche zum Einsatz kommt.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Nutzung der Ressourcen vor Ort</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, von ersten Demonstrationen zur Nutzung vor Ort verfügbarer Ressourcen (ISRU) zu einer nachhaltigeren Umsetzung von Technologien überzugehen, die darauf abzielen, Mondmaterialien für die Erkundung und den Betrieb auf der Mondoberfläche zu nutzen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf den ISRU-Tests, die in den Phasen eins und zwei durchgeführt wurden, sollen sich die Maßnahmen in Phase drei voraussichtlich auf die Nutzung von Mondressourcen und -rohstoffen konzentrieren, die dazu beitragen könnten, die Startmasse, die Betriebskosten und die mit einer langfristigen Mondforschung verbundenen Risiken zu verringern.</li>



<li>Zu den ISRU-Demonstrationen könnten die Gewinnung von Sauerstoff, Wasser und Wasserstoff aus dem Mondregolith gehören, während gleichzeitig Techniken zur Umwandlung von Regolith in langlebige Bau- und Infrastrukturmaterialien durch Verfahren wie Sintern, Auskragung und 3D-Druck erforscht werden.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-8b1eb924"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152917" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines geplanten unbemannten Rückfluges mit Frachtgütern von der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Unbemannte Frachtrückführung</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, mit der Umsetzung umfangreicher Fähigkeiten zur unbemannten Rückführung von Fracht von der Mondoberfläche zur Erde zu beginnen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf ersten Demonstrationen, die in Phase Zwei durchgeführt wurden, sollen die Bemühungen in Phase Drei unbemannte Frachtrücktransportsysteme weiterentwickeln, die in der Lage sind, bis zu 500 Kilogramm Material vom Mond zurückzubringen.</li>



<li>Diese Rücktransportmissionen sollen den Transport von wissenschaftlichen Proben, Forschungsnutzlasten und kritischer Hardware von der Mondoberfläche zurück zur Erde unterstützen, um diese dort weiter zu analysieren und auszuwerten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-b5910df0"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152919" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Logistik</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, die durchgängigen Logistikkapazitäten auszubauen, um nachhaltigere und komplexere Operationen auf der Mondoberfläche zu ermöglichen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf den in Phase Zwei unter Beweis gestellten logistischen Fähigkeiten sollen die Maßnahmen in Phase Drei die Lieferkapazität von etwa 0,5 bis 1,5 Tonnen auf bis zu acht Tonnen pro 28-tägiger Mission steigern.</li>



<li>Diese Logistiksysteme sollen den Transport und die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern und Infrastruktur unterstützen, darunter Lebensmittel, Wasser, Kleidung, Ersatzteile, wissenschaftliche Nutzlasten, Wartungsausrüstung und andere Materialien, die zur Versorgung der Besatzungen, der Lebensräume und der Oberflächensysteme benötigt werden.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-719fa449"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587872#msg587872" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Moon Base</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-3-2032-und-darueber-hinaus/" data-wpel-link="internal">Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 3, 2032 und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
