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	<title>NASA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>NASA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Roboter-Wartungsmission startet mit Unterstützung der NASA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 19:46:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DARPA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach seinem Start vom Cape Canaveral am 21. Juli an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete ist das Mission Robotic Vehicle (MRV), das die von der NASA unterstützte Nutzlast „Robotic Servicing of Geosynchronous Satellites“ (RSGS) trägt, nun auf dem Weg in die geosynchrone Erdumlaufbahn, wo es mithilfe seiner hochmodernen Robotik Raumfahrzeuge warten wird.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach seinem Start vom Cape Canaveral am 21. Juli an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete ist das Mission Robotic Vehicle (MRV), das die von der NASA unterstützte Nutzlast „Robotic Servicing of Geosynchronous Satellites“ (RSGS) trägt, nun auf dem Weg in die geosynchrone Erdumlaufbahn, wo es mithilfe seiner hochmodernen Robotik Raumfahrzeuge warten wird.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/technology/robotic-servicing-mission-launches-with-nasa-support/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Goddard Digital Team</a>, 22. Juli 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">RSGS nutzt das Know-how der NASA im Bereich der Weltraumrobotik und orientiert sich dabei an den übergeordneten Zielen der Behörde, die Fähigkeiten der USA in den Bereichen Wartung, Montage und Fertigung im Weltraum weiterzuentwickeln, die für die kommerzielle Weltraumnutzung und die Weltraumforschung genutzt werden können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="750" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499-750x500-1.jpg" alt="" class="wp-image-153604" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499-750x500-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499-750x500-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/1-20260721-cc-mrv-mep-curbh-img-0499-750x500-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das „Mission Robotic Vehicle“ von Northrop Grumman, das die von der NASA unterstützte Nutzlast „Robotic Servicing of Geosynchronous Satellites“ (RSGS) beherbergt, startete am 21. Juli an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete. Das RSGS-Programm wird von der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) finanziert und nutzt zwei vom U.S. Naval Research Laboratory entwickelte Roboterarme.<br><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das von der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) finanzierte RSGS-Programm nutzt zwei präzisionsfähige Roboterarme, die vom US-Marineforschungslabor entworfen und entwickelt wurden. Die DARPA stellte die Roboterarm-Baugruppe für den Einbau in den MRV von Northrop Grumman bereit, den ersten robotergestützten Multimissions-Wartungsroboter der USA im Weltraum. Das Raumfahrzeug wird Satelliten im Orbit inspizieren und aufrüsten, indem es kleine Antriebsmodule – sogenannte „Mission Extension Pods“ – installiert, wodurch die Betriebsdauer bestehender Raumfahrzeuge um Jahre verlängert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RSGS bringt Regierungsbehörden und die Industrie zusammen, um fortschrittliche Robotersysteme im Weltraum zu testen. Das Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, begann im Jahr 2024 im Rahmen einer behördenübergreifenden Vereinbarung mit der DARPA, die RSGS-Mission zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beiträge der NASA zu dieser Mission bauen auf ihrer langjährigen Erfahrung mit Wartungsmissionen auf, darunter die Wartungsmissionen für das Hubble-Weltraumteleskop und die robotergestützten Betankungsmissionen an der Internationalen Raumstation. Die Unterstützung der NASA für das RSGS-Programm umfasst die Entwicklung dynamischer Simulations- und Analysewerkzeuge, Softwareanalysen zur Leistungsüberprüfung sowie ein Team von Flugroboter-Operatoren, die hochtechnische Verfahren im Orbit unterstützen werden. Hunderte von Satelliten befinden sich in einer geosynchronen Umlaufbahn. Von diesen werden voll funktionsfähige Satelliten oft vorzeitig außer Betrieb genommen, weil ihnen der Treibstoff ausgeht oder ihre Ausrüstung veraltet ist. RSGS schafft eine entscheidende Fähigkeit der USA, die Lebensdauer von Raumfahrzeugen im Orbit zu verlängern, was innovativere und kosteneffizientere Missionskonzepte ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><mark>Colleen Wouters, NASA’s Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md.</mark></p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=21045.msg589967#msg589967" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MRV-1 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Astronauten schließen EVA mit Reparatur des Roboterarms Canadarm2 ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronauten-schliessen-eva-mit-reparatur-des-roboterarms-canadarm2-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 07:16:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Meir]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Astronauten Chris Williams und Jessica Meir beendeten ihren Weltraumspaziergang außerhalb der Internationalen Raumstation gestern 30. Juni 2026 um 21:40 Uhr MESZ. Während des 7 Stunden und 20 Minuten dauernden Weltraumspaziergangs erfüllten Williams und Meir ihr Hauptziel, nämlich das Entfernen und Ersetzen eines Handgelenks am Roboterarm „Canadarm2“.Ein Blogbeitrag der National Aeronautics and Space Administration NASA. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Astronauten <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/nasa-astronaut-christopher-l-williams/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Chris Williams</a> und <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/jessica-u-meir/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jessica Meir</a> beendeten ihren Weltraumspaziergang außerhalb der <a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Internationalen Raumstation</a> gestern 30. Juni 2026 um 21:40 Uhr MESZ. Während des 7 Stunden und 20 Minuten dauernden Weltraumspaziergangs erfüllten Williams und Meir ihr Hauptziel, nämlich das Entfernen und Ersetzen eines Handgelenks am <a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/mobile-servicing-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Roboterarm „Canadarm2“</a>.<br>Ein Blogbeitrag der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2026/06/30/astronauts-repair-canadarm2-robotic-arm-and-complete-spacewalk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Mark A. Garcia</a>, 30. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/blog-usa-eva95-063026e.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/blog-usa-eva95-063026e-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-153401" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/blog-usa-eva95-063026e-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/07/blog-usa-eva95-063026e-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der NASA-Astronaut Chris Williams arbeitet während eines Weltraumspaziergangs außerhalb der Internationalen Raumstation daran, ein defektes Handgelenk am Roboterarm „Canadarm2“ auszutauschen.<br><mark>Bildnachweis: NASA+</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Reparatur durch die Astronauten schaltete die NASA-Flugkontrolle in Houston den Canadarm2 ein, um eine erste Überprüfung der Stromversorgung und der Datenverbindungen des Systems erfolgreich abzuschließen. Im Laufe der kommenden Woche werden die Bodenkontrollleute im Rahmen der fortlaufenden Systemtests auch damit beginnen, den Arm zu bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und die CSA (Canadian Space Agency) hatten beschlossen, das Handgelenk zu ersetzen, nachdem es am 27. Mai während des normalen Betriebs von Canadarm2 eine <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2026/06/10/expedition-74-works-scientific-installs-suit-prep-ahead-of-canadarm2-repair-spacewalk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fehlfunktion</a> gezeigt hatte: Der Arm hatte einen erhöhten Motorstrom aufgenommen und bewegte sich nicht wie erwartet. Reparaturen an Robotersystemen wie Canadarm2 sind nach mehr als 25 Jahren ununterbrochenem Betrieb normal und zu erwarten, dafür wurde das System mit austauschbaren Komponenten und im Hinblick auf geplante Wartungsarbeiten konzipiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das defekte Gelenk wird zur Erde zurückgebracht, um dort überprüft und gegebenenfalls für den künftigen Einsatz am Roboterarm überholt zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der US-Raumspaziergang 95 war Williams zweiter Raumspaziergang in seiner Karriere und der fünfte für Meir. Es war zudem der 280. Raumspaziergang im Rahmen des Aufbaus, der Wartung und der Modernisierung der Raumstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg589000#msg589000" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Webb findet Hinweise auf den frühen Ursprung des Kometen 3I/ATLAS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-findet-hinweise-auf-den-fruehen-ursprung-des-kometen-3i-atlas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 18:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der dritte interstellare Komet, der in der Geschichte der Menschheit entdeckt wurde, weist eine überraschende chemische Zusammensetzung auf, was Fragen darüber aufwirft, inwieweit die Bedingungen in unserem eigenen Sonnensystem als typisch oder als ungewöhnlich anzusehen sind.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Space Science / Webb, 22. Juni 2026 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der dritte interstellare Komet, der in der Geschichte der Menschheit entdeckt wurde, weist eine überraschende chemische Zusammensetzung auf, was Fragen darüber aufwirft, inwieweit die Bedingungen in unserem eigenen Sonnensystem als typisch oder als ungewöhnlich anzusehen sind.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_finds_clues_to_ancient_origin_of_Comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Webb</a>, 22. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-153290" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Interstellar_Comet_3I_ATLAS_NIRSpec_IFU_pillars-750x250-1-300x100.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Interstellarer Komet 3I/ATLAS (NIRSpec IFU)<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, M.Cordiner (Catholic University of America, GSFC); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als sich der interstellare Komet 3I/ATLAS im Dezember 2025 von der Sonne entfernte, nutzten Astronomen die Gelegenheit, das leistungsstarke <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA, ESA und CSA auf ihn auszurichten und detaillierte Messungen seiner chemischen Bestandteile durchzuführen. Der Komet war durch seinen jüngsten Vorbeiflug an der Sonne noch warm, und sein uraltes Eis hatte sich in eine helle Gaskoma verwandelt, die sich ideal für Beobachtungen eignete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb erfasste detaillierte Daten, darunter chemische Verhältnisse von Kohlenstoff und Deuterium – auch als schwerer Wasserstoff bekannt –, die in Kometen des Sonnensystems nicht vorkommen. Die Ergebnisse überraschten die Forscher. Durch Rückrechnung nutzten die Astronomen die Bestandteile des Kometen 3I/ATLAS, um die Umgebung zu verstehen, in der er entstanden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Artikel, in dem die Ergebnisse detailliert beschrieben werden, wurde <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-026-10771-6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">am 22. Juni 2026 in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name des Kometen leitet sich davon ab, dass es sich um den dritten bestätigten interstellaren Kometen handelt – das heißt, er stammt von außerhalb des Sonnensystems – sowie von dem Teleskop, das ihn erstmals entdeckt hat: dem von der NASA finanzierten ATLAS (Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System).</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies war eine einzigartige Gelegenheit, ein uraltes Objekt aus einer fernen Galaxie zu untersuchen, das wahrscheinlich älter ist als unsere Sonne und unser Sonnensystem“, sagte der Astrochemiker Martin Cordiner vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, und Hauptautor der Studie. „Einerseits erhalten wir einen direkten Einblick in diese ferne Zeit und diesen fernen Ort, und andererseits lernen wir etwas darüber, wie ungewöhnlich unser eigenes Sonnensystem möglicherweise ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cordiner und das Forschungsteam nutzten gemeinsam mit Astronomen aus vielen Teilgebieten die Gelegenheit, einen Blick auf 3I/ATLAS auf seiner Reise durch das Sonnensystem zu werfen. Sie erhielten die Genehmigung, den geplanten Beobachtungsplan des Webb-Teleskops zu unterbrechen, um das Instrument <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> (Nahinfrarot-Spektrograf) zur Untersuchung des Kometen einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NIRSpec wies außergewöhnlich hohe Deuteriumkonzentrationen nach, etwa 30-mal so hoch wie bei Kometen im Sonnensystem. Dies deutet darauf hin, dass 3I/ATLAS möglicherweise in einem sehr kalten System entstanden ist, und zwar zu einem viel früheren Zeitpunkt in der Geschichte unserer Galaxie. Während seiner Entstehung war das Material, aus dem 3I/ATLAS entstand, wahrscheinlich reichlich Strahlung ausgesetzt, jedoch keiner langfristigen Wärme, die sein „Schwerwasser“-Eis mit Deuterium in die uns auf der Erde bekannte Form von H₂O-Eis umgewandelt hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem wies NIRSpec im Vergleich zum leichteren Kohlenstoff-12 nur Spuren von Kohlenstoff-13 nach. Auch dies deutet auf einen sehr alten Ursprung von 3I/ATLAS hin, da sich Sternsysteme im Laufe der Zeit mit Kohlenstoff-13 anreichern, während in der Galaxie Generationen von Sternen entstehen und vergehen. Aus diesem Grund sind die Kohlenstoff-13-Konzentrationen in unserem Sonnensystem, das sich vor relativ kurzer Zeit – vor 4,5 Milliarden Jahren – gebildet hat, höher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsteam schätzt, dass sich 3I/ATLAS bereits vor 10 bis 12 Milliarden Jahren gebildet haben könnte, während des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cosmic_eras" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kosmischen Mittags</a>“ des Universums, als die Sternentstehung ihren Höhepunkt erreichte. Sein ursprüngliches Entstehungssystem befand sich wahrscheinlich in einer relativ kalten, dichten Wolke. Der hohe Gehalt an schwerem Wasser zeigt, dass 3I/ATLAS seine Entstehungsjahre in einem tiefgefrorenen Zustand verbrachte.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="749" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1.jpg" alt="" class="wp-image-153292" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-3I_ATLAS_compared_to_Solar_System_comets_pillars-750x749-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vergleich von 3I/ATLAS mit Kometen aus dem solaren System<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, M. Cordiner, L. Hustak (STScI) ; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <a href="https://arxiv.org/abs/2603.07187" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">separate Studie</a> unter Verwendung des Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte unter der Leitung der Astronomin Cyrielle Opitom von der Universität Edinburgh ergänzt die Ergebnisse von Webb durch eine Analyse der Kohlenstoff- und Stickstoffvarianten von 3I/ATLAS in Form der chemischen Verbindung Cyanid.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für uns als Wissenschaftler ist die Entdeckung dieser seltenen Isotope faszinierend, aber im größeren Zusammenhang geht es hier darum, die Möglichkeiten präbiotischer Chemie an anderen Orten in der Galaxie zu untersuchen“, sagte Stefanie Milam vom NASA Goddard Space Flight Center und Mitautorin der Studie zusammen mit Cordiner. „Bislang kennen wir nur einen Ort im unermesslichen Kosmos, an dem chemische Bausteine zum Entstehen von Leben geführt haben – unser Sonnensystem, unsere Erde. Die Analyse dieser interstellaren Objekte ist ein wichtiger Schritt, um zu erfahren, wie häufig oder selten die Bedingungen für die Entstehung von Leben im Universum sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webb</a> ist das größte und leistungsstärkste Teleskop, das jemals ins All gebracht wurde. Im Rahmen einer internationalen Kooperationsvereinbarung stellte die ESA den Startdienst für das Teleskop unter Einsatz der Trägerrakete Ariane 5 bereit. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern war die ESA für die Entwicklung und Qualifizierung der Anpassungen der Ariane 5 für die Webb-Mission sowie für die Beschaffung des Startdienstes durch Arianespace verantwortlich. Die ESA stellte außerdem den Hauptspektrografen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> sowie 50 % des Mittelinfrarot-Instruments <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MIRI</a> bereit, das von einem Konsortium staatlich finanzierter europäischer Institute (dem MIRI European Consortium) in Zusammenarbeit mit dem JPL und der University of Arizona entwickelt und gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb ist eine internationale Partnerschaft zwischen der NASA, der ESA und der Canadian Space Agency (CSA).</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg588760#msg588760" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekte</a></li>
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		<title>Webb-Teleskop beobachtet, wie ein Exoplanet gebraten wird</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-beobachtet-wie-ein-exoplanet-gebraten-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 19:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[American Astronomical Society]]></category>
		<category><![CDATA[HD 80606 b]]></category>
		<category><![CDATA[Heißer Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[Jet Propulsion Laboratory]]></category>
		<category><![CDATA[John Hopkins Applied Physics Laboratory]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein perfekt gebratener Gasriese, kommt sofort! Das sind die neuesten Erkenntnisse von Forschern, die die Beobachtungen des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA zu HD 80606 b analysieren, einem Exoplaneten mit der vierfachen Masse des Jupiter und einer extrem elliptischen Umlaufbahn, die ihn dicht an seinem sonnenähnlichen Stern vorbeiführen lässt. Das Forschungsteam präsentiert seine Studie und vorläufigen Ergebnisse [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein perfekt gebratener Gasriese, kommt sofort! Das sind die neuesten Erkenntnisse von Forschern, die die Beobachtungen des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA zu HD 80606 b analysieren, einem Exoplaneten mit der vierfachen Masse des Jupiter und einer extrem elliptischen Umlaufbahn, die ihn dicht an seinem sonnenähnlichen Stern vorbeiführen lässt. Das Forschungsteam präsentiert seine Studie und vorläufigen Ergebnisse am Dienstag auf der 248. Tagung der American Astronomical Society in Pasadena, Kalifornien.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/webb/nasas-webb-catches-exoplanet-getting-roasted/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Webb Mission Team / Goddard Space Flight Center</a>, 16. Juni 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heiße Jupiter gelten bereits als einige der extremsten Exoplaneten, die wir kennen, aber selbst innerhalb dieser Gruppe ist HD 80606 b einer der extremsten“, sagte Tiffany Kataria, die leitende Forscherin der Studie am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Normalerweise stellen wir uns heiße Jupiter als heiße Gasriesen vor, die direkt neben ihren Sternen liegen, doch die stark exzentrische Umlaufbahn dieses Planeten schafft ein völlig anderes Phänomen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich der Planet seinem Stern nähert, zeigt Webb, dass seine Temperatur um 600 Grad Celsius in die Höhe schießt. Frühere Studien haben gezeigt, dass radikale Temperaturschwankungen dazu führen können, dass sich die Chemie und die Wolken eines Exoplaneten in kürzester Zeit verändern. Nach Angaben des Forschungsteams machen die dynamischen Bedingungen von HD 80606 b den Planeten zu einem idealen Ziel, um diese Veränderungen mit den leistungsstarken Instrumenten von Webb zu beobachten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/STScI-01KTQRQV4XDP5XZRVJT8KB2MFA-Half-res.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/STScI-01KTQRQV4XDP5XZRVJT8KB2MFA-Half-res-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-153224" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/STScI-01KTQRQV4XDP5XZRVJT8KB2MFA-Half-res-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/STScI-01KTQRQV4XDP5XZRVJT8KB2MFA-Half-res-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese künstlerische Darstellung zeigt den Exoplaneten HD 80606 b, der „gebraten“ wird, während sich seine Umlaufbahn dem Periastron nähert – dem Punkt, an dem er seinem Mutterstern, der unserer Sonne ähnelt, am nächsten ist.<br><mark>Bild: NASA, ESA, CSA, Joseph Olmsted (STScI)</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Beobachtung eines Planeten wie HD 80606 b ist tatsächlich sehr effizient, da seine ungewöhnliche Umlaufbahn mit den damit einhergehenden Schwankungen der Temperatur und der chemischen Zusammensetzung es uns ermöglicht, innerhalb weniger Stunden Daten unter unterschiedlichen Bedingungen zu sammeln und diese Erkenntnisse auf andere heiße Jupiter oder konventionellere Exoplaneten anzuwenden“, sagte Laura C. Mayorga, Mitautorin der Studie und Exoplaneten-Astronomin am Johns Hopkins Applied Physics Laboratory in Laurel, Maryland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messungen der Temperatur und der chemischen Zusammensetzung erfolgten mittels <a href="https://science.nasa.gov/asset/webb/what-webb-learns-from-light/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spektroskopie</a>, einer Technik, mit der Wissenschaftler Licht in seine einzelnen Farben zerlegen, um Informationen über die Zusammensetzung, Temperatur, Bewegung und physikalischen Eigenschaften von Objekten im Weltraum zu gewinnen. Das Team nutzte das MIRI (Mid-Infrared Instrument) des Webb-Teleskops für eine ausgedehnte Beobachtung von HD 80606 b vor, während und nach seinem Periastron, also dem Punkt, an dem der Planet seinem Stern am nächsten kommt. Während des Periastrons durchlief der Planet aus der Perspektive von Webb zudem hinter dem Stern, was als <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#secondary-eclipse" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sekundäre Eklipse</a> bezeichnet wird. Die Beobachtung war über Jahre hinweg geplant worden, da die zeitliche Abstimmung, um den Planeten genau an diesem Punkt zu erfassen, aufgrund seiner extrem elliptischen 111-Tage-Umlaufbahn sowie der Webbs eigenen Einschränkungen <a href="https://science.nasa.gov/asset/webb/webbs-field-of-regard/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hinsichtlich der Blickrichtung</a> zu bestimmten Jahreszeiten – bedingt durch die Position der Erde in ihrer Umlaufbahn um die Sonne – sehr komplex war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forscher geben an, dass sie gerade erst damit begonnen haben, die verschiedenen Schichten eines unglaublich umfangreichen Datensatzes zu entschlüsseln, aber sie können bereits deutlich eine dramatische Veränderung der Temperatur des Exoplaneten erkennen. „Webb hat gezeigt, dass der Temperaturanstieg des Planeten noch extremer war, als wir es anhand der Spitzer-Daten erwartet hatten“, sagte Kataria.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich war der Planet bereits als „<a href="https://science.nasa.gov/resource/the-roasted-planet-poster/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gebratener Exoplanet</a>“ bezeichnet worden und hatte sogar ein eigenes Poster in der <a href="https://science.nasa.gov/exoplanets/immersive/galaxy-of-horrors/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">beliebten Serie der NASA</a> erhalten. Das inzwischen außer Dienst gestellte Spitzer-Weltraumteleskop der NASA legte den Grundstein für die Infrarotbeobachtungen von HD 80606 b und zeigte, dass detailliertere spektroskopische Daten von Webb besonders aufschlussreich sein würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Spitzer hat bei der Erforschung dieses Exoplaneten Erstaunliches geleistet, und nun knüpft Webb an dieses Erbe an, indem er es uns ermöglicht, noch genauer hinzuschauen und bestimmte chemische Signaturen wie Methan und Kohlendioxid zu unterscheiden – das ist einfach ein erstaunlicher Fortschritt“, sagte Ryan Challener, Mitautor und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Cornell Center for Astrophysics and Planetary Science. „Aus diesem einen Datensatz lässt sich so viel lernen – wir stehen wirklich erst am Anfang, wenn es darum geht, zu entschlüsseln, was Webb uns zu sagen hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das James-Webb-Weltraumteleskop ist das weltweit führende Observatorium für Weltraumwissenschaft. Webb lüftet Geheimnisse in unserem Sonnensystem, blickt darüber hinaus auf ferne Welten um andere Sterne und erforscht die rätselhaften Strukturen und Ursprünge unseres Universums sowie unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA in Zusammenarbeit mit ihren Partnern, der ESA (Europäische Weltraumorganisation) und der CSA (Kanadische Weltraumagentur).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu Webb finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">science.nasa.gov/webb</a></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=483.msg588648#msg588648" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Exoplaneten</a></li>
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		<title>Webb und Hubble enthüllen ein Relikt aus der Entstehungszeit unserer Galaxie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-und-hubble-enthuellen-ein-relikt-aus-der-entstehungszeit-unserer-galaxie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 10:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelsternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Terzan 5]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forscher haben eine neue Klasse von Objekten innerhalb unserer Milchstraße bestätigt: Überbleibsel, die als „Fossilfragmente des Galaxienkerns“ bezeichnet werden. Terzan 5 ist der Prototyp dieser Überreste aus der frühen Entstehungsphase unserer Galaxie. Mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA/ESA/CSA und des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA haben Forscher gezeigt, dass Terzan 5 kein Kugelsternhaufen ist, wie er einst klassifiziert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Forscher haben eine neue Klasse von Objekten innerhalb unserer Milchstraße bestätigt: Überbleibsel, die als „Fossilfragmente des Galaxienkerns“ bezeichnet werden. Terzan 5 ist der Prototyp dieser Überreste aus der frühen Entstehungsphase unserer Galaxie. Mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA/ESA/CSA und des Hubble-Weltraumteleskops der NASA/ESA haben Forscher gezeigt, dass Terzan 5 kein <a href="https://esahubble.org/wordbank/globular-cluster/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kugelsternhaufen</a> ist, wie er einst klassifiziert wurde. Stattdessen handelt es sich um etwas viel Seltsameres und Selteneres.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_Hubble_reveal_relic_of_our_galaxy_s_formation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 17. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="548" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1.jpg" alt="" class="wp-image-153194" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Bulge_fossil_fragment_Terzan_5_Webb_and_Hubble_image_pillars-750x548-1-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fossiles Fragment aus dem Bulge, Terzan 5 (Aufnahme von Webb und Hubble)<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, G. Zullo (University of Bologna), F. R. Ferraro (University of Bologna). Image Processing: A. Pagan (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sternhaufen enthält vier verschiedene Sterngenerationen, was ihn als Prototyp eines „fossilen Fragments des Galaxienkerns“ bestätigt. Vor Milliarden von Jahren breiteten sich ähnliche ursprüngliche Klumpen aus und verschmolzen zum Galaxienkern der Milchstraße, doch Terzan 5 blieb bis heute intakt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Studie, in der aktuelle Beobachtungen des Webb-Teleskops mit Daten kombiniert wurden, die über einen Zeitraum von 12 Jahren vom Hubble-Teleskop erfasst wurden, hat gezeigt, dass Terzan 5 bis zu vier unterschiedliche Phasen der Sternentstehung durchlaufen hat, was bestätigt, dass es sich nicht um einen echten Kugelsternhaufen handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kugelsternhaufen weist in der Regel nur eine einzige Population alter Sterne auf. Neue Daten bestätigen nicht nur die Existenz zweier unterschiedlicher Sternpopulationen in Terzan 5, sondern liefern auch Hinweise auf zwei jüngere Sternentstehungsphasen. Obwohl sich Terzan 5 im dicht besiedelten Bulge der Milchstraße befindet – dem zentralen, kugelförmigen Bereich älterer Sterne unserer Galaxie –, war er massereich genug, um seine eigenständige Identität zu bewahren, während sich leichtere Systeme vor Milliarden von Jahren ausbreiteten und vermischten, um den Bulge zu bilden. Es ist wie ein Klumpen in einem ansonsten gut vermischten Kuchenteig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die neuen Nahinfrarot-Beobachtungen des Webb-Teleskops, abgeglichen mit den Archivdaten des Hubble-Teleskops, haben uns ein viel klareres Bild von der Geschichte von Terzan 5 vermittelt“, sagte Giorgia Zullo, die die Forschung leitete und Doktorandin an der Universität Bologna in Italien ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ergebnisse wurden am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Rahmen der 248. Tagung der American Astronomical Society vorgestellt und in der Fachzeitschrift „<a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2026/05/aa59349-26/aa59349-26.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Astronomy &amp; Astrophysics</a>“ veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vier Sterngenerationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Terzan 5 wurde 1968 vom Astronomen Azop Terzan entdeckt und ähnelt in vielerlei Hinsicht einem Kugelsternhaufen. Im Jahr 2009 stellte sich jedoch heraus, dass dieses System zwei unterschiedliche Sternpopulationen beherbergt. Im Jahr 2016 lieferte das Hubble-Teleskop eine erste Schätzung ihres Alters und zeigte, dass sich die eine vor etwa 12 Milliarden Jahren (als sich die Milchstraße selbst gerade bildete) und die andere vor etwa 5 Milliarden Jahren, kurz bevor sich die Erde zu bilden begann, gebildet hatte. Dies deutete auf eine komplexere Geschichte hin als bei einem typischen Kugelsternhaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung von Terzan 5 wird durch seine Lage in einem Bereich unserer Galaxie erschwert, der dicht mit Sternen besetzt und stark durch Staub verdeckt ist. Hier kam das Webb-Teleskop ins Spiel. Seine Infrarotaufnahmen ermöglichten es dem Forschungsteam, durch den Staub hindurchzublicken und weitaus mehr Sterne – darunter auch schwächere – zu katalogisieren als bei früheren Untersuchungen. Durch die Messung der Farben und Helligkeiten der Sterne können Astronomen diese in Populationen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung einordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb konnte diese Schlüsselmerkmale für jeden Stern im Sichtfeld am Himmel messen – sowohl für Sterne innerhalb von Terzan 5 als auch für unabhängige Vordergrundsterne. Um die Sterne von Terzan 5 zu isolieren, stützte sich das Team auf die Leistungsfähigkeit und die lange Betriebsdauer des Hubble-Teleskops. Der zeitliche Abstand von 12 Jahren zwischen den Hubble-Belichtungen ermöglichte es dem Team, sehr kleine Bewegungen einzelner Sterne – sogenannte Eigenbewegungen – zu messen, um festzustellen, welche Sterne zu Terzan 5 gehören und welche Teil des Galaxienkerns der Milchstraße sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Kombination der Daten von Webb und Hubble fanden die Forscher starke Hinweise auf zwei weitere Sternpopulationen, von denen sich die eine vor 3,8 Milliarden Jahren und die andere erst vor 2,5 Milliarden Jahren gebildet hat. Außerdem konnten sie das Alter der bereits bekannten Sternpopulationen mit beispielloser Präzision bestimmen und stellten fest, dass diese sich vor 12,5 Milliarden bzw. 4,7 Milliarden Jahren gebildet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der bisher bekannten zwei Sterngenerationen konnten Astronomen die Möglichkeit nicht ausschließen, dass Terzan 5 mit einem anderen Objekt – etwa einem Kugelsternhaufen oder einer riesigen Molekülwolke – in Wechselwirkung trat und dadurch mit neuem Gas und Staub angereichert wurde, was eine zweite Runde der Sternentstehung auslöste. Mit vier Sterngenerationen sind diese Erklärungen nun ausgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Messungen der Sternzusammensetzung der Terzan-5-Populationen, die am W. M. Keck-Observatorium und am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte durchgeführt wurden, deuten ebenfalls auf sehr unterschiedliche Populationen hin. „Neben dem Alter dieser Populationen bewahrt der Sternhaufen ein fossiles Zeugnis der fortschreitenden Anreicherung schwerer Elemente durch Supernovae“, sagte Co-Autor R. Michael Rich, Forschungsastronom an der University of California in Los Angeles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Terzan 5 brachte mehrere Sterngenerationen hervor, da es in der Lage war, die notwendigen Ausgangsstoffe zu binden. Es gibt Hinweise auf gewaltige <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#supernova" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Supernova</a>-Explosionen in Terzan 5, bei denen schwerere Elemente entstanden, die von nachfolgenden Sterngenerationen aufgenommen wurden. In Systemen mit geringerer Masse hätte die Wucht der Explosionen selbst die dabei entstandenen Elemente hinausgeschleudert und gleichzeitig übrig gebliebenes Gas und Staub weggefegt. Der Vorläufer von Terzan 5 verfügte über genügend Masse, um diese Auswürfe der Sterne zurückzuhalten, sodass sich über Milliarden von Jahren hinweg neue Sterngenerationen bilden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Fossiles Fragment des Galaxienkerns“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zeigen, dass Terzan 5 höchstwahrscheinlich der Überrest eines weitaus massereicheren Sternensystems ist, das sich ursprünglich vor 12,5 Milliarden Jahren gebildet hatte. Terzan 5 ist außergewöhnlich, weil es überlebt hat – und sich nie mit dem Galaxienkern der Milchstraße vereinigt oder vollständig darin „vermischt“ hat. „Aus irgendeinem Grund bildete sich dieser eigentümliche Sternhaufen getrennt vom Bulge und wurde bei dessen Entstehung nicht zerstört“, sagte Francesco R. Ferraro, Professor an der Universität Bologna und Leiter der Webb-Beobachtungen. „Terzan 5 ist das, was wir heute als ‚Fossilfragment des Bulge‘ bezeichnen, da es den ursprünglichen Sternhaufen ähnelt, die zur Entstehung des Bulge beigetragen haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang ist ein weiteres kosmisches Objekt bekannt, das Terzan 5 ähnelt. <a href="https://esahubble.org/images/potw2221a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Liller 1</a> war das zweite Objekt, das von einem Kugelsternhaufen zu einem Fossilfragment des Galaxienkerns umklassifiziert wurde. Auch es enthält mehrere Sterngenerationen. Möglicherweise gibt es noch weitere Objekte dieser Art. Ferraros Team wird weitere 40 bis 50 Kugelsternhaufen untersuchen, die innerhalb des Bulges umlaufen, um festzustellen, ob ihre Sternpopulationen alle gleich sind, wie bei Kugelsternhaufen, oder ob sie mehrere Generationen umfassen, wie bei fossilen Fragmenten des Bulges.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mögliche Parallelen bei der Galaxienentstehung in nah und fern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich könnte diese Forschung unser Verständnis darüber verbessern, wie sich die zentralen Bulges von Galaxien über Hunderte von Millionen von Jahren hinweg bilden. „Aufgrund von Beobachtungen und detaillierten Simulationen gehen wir davon aus, dass Galaxien im frühen Universum riesige Gasscheiben besaßen, die in Klumpen zerfielen und Sterne bildeten. Diese Klumpen wanderten zum Zentrum der Galaxien und viele verschmolzen zu deren Bulges“, sagte Barbara Lanzoni, Mitautorin und außerordentliche Professorin an der Universität Bologna. So hat Webb beispielsweise mehrere Beispiele für „klumpige“ Galaxien entdeckt, die sich aktiv bildeten, als das Universum erst wenige hundert Millionen Jahre alt war, wie die Klumpen in der Galaxie „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_finds_primeval_star-forming_galaxy_that_is_lightweight" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Firefly Sparkle</a>“. „Terzan 5 könnte direkte Beweise liefern, die helfen können zu erklären, wie sich Galaxienkerne im gesamten Universum gebildet haben“, sagte Barbara.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong><br><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webb</a> ist das größte und leistungsstärkste Teleskop, das jemals ins All gebracht wurde. Im Rahmen einer internationalen Kooperationsvereinbarung stellte die ESA den Startdienst für das Teleskop unter Einsatz der Trägerrakete Ariane 5 bereit. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern war die ESA für die Entwicklung und Qualifizierung der Anpassungen der Ariane 5 für die Webb-Mission sowie für die Beschaffung des Startdienstes durch Arianespace verantwortlich. Die ESA stellte außerdem den Hauptspektrografen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRSpec</a> sowie 50 % des Mittelinfrarot-Instruments <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MIRI</a> bereit, das von einem Konsortium staatlich finanzierter europäischer Institute (dem MIRI European Consortium) in Zusammenarbeit mit dem JPL und der University of Arizona entwickelt und gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb ist eine internationale Partnerschaft zwischen der NASA, der ESA und der Canadian Space Agency (CSA).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=633.msg588601#msg588601" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Milchstraße</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Webb-Teleskop liefert bislang stärkste Hinweise auf &#8222;black hole stars&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-teleskop-liefert-bislang-staerkste-hinweise-auf-black-hole-stars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 16:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Abell S1063]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[GLIMPSE-17775]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NIRCam]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrum]]></category>
		<category><![CDATA[supermassives schwarzes Loch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das komplexe Rätsel um die sogenannten „kleinen roten Punkte“ hat sich seit ihrer Entdeckung durch das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA im Jahr 2022 weiter vervollständigt. Nun hilft das Spektrum eines bestimmten kleinen roten Punktes dabei, viele der Puzzleteile miteinander zu verbinden.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA Webb Mission Team, 10. Juni [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das komplexe Rätsel um die sogenannten „kleinen roten Punkte“ hat sich seit ihrer Entdeckung durch das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA im Jahr 2022 weiter vervollständigt. Nun hilft das Spektrum eines bestimmten kleinen roten Punktes dabei, viele der Puzzleteile miteinander zu verbinden.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/webb/nasa-webb-finds-strongest-evidence-yet-for-black-hole-stars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Webb Mission Team</a>, 10. Juni 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Vasily Kokorev von der University of Texas at Austin hat den betreffenden Glückstreffer identifiziert: GLIMPSE-17775. Durch die sorgfältige Analyse des von Webb erfassten Spektrums des Punktes – das bislang tiefste <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#spectrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spektrum</a> eines kleinen roten Punktes – hat das Forschungsteam mehrere Indizien identifiziert, die alle die Interpretation stützen, dass GLIMPSE-17775 ein supermassives Schwarzes Loch ist, das von einem dichten Kokon aus <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#ion" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">teilweise ionisiertem</a> Gas umhüllt ist – ein Modell, das als BH*-Szenario (Black Hole Star) bezeichnet wird. Ein Artikel, der die Ergebnisse beschreibt, wurde heute in <a href="https://doi.org/10.3847/1538-4357/ae4ed7" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Astrophysical Journal</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich glaube, ein Teil der wissenschaftlichen Gemeinschaft tendiert zu einer einheitlichen Sichtweise – nämlich dass sich die kleinen roten Punkte durch Modelle von Schwarzen Löchern erklären lassen. Aber bei keinem der bisherigen kleinen roten Punkte lagen alle Beweise an einem Ort vor“, sagte Kokorev, der Hauptautor der Studie. „Bei GLIMPSE-17775 können wir diese Modelle überprüfen, da das Spektrum dieser Quelle so tief und beeindruckend ist.“</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Abell S1063 mit Ausschnitt von GLIMPSE-17775 (NIRCam-Aufnahme)</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153119" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-STScI-01KTM4PHQTQEBK0TWEFSNGHHMC-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Obwohl der Hauptzweck der Beobachtungen des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA am Galaxienhaufen Abell S1063 darin bestand, nach einer bestimmten Sternpopulation zu suchen, konnten die Wissenschaftler aus den Daten ein detailliertes Spektrum von GLIMPSE-17775 gewinnen. Dieser kleine rote Punkt befindet sich hinter Abell S1063.<br><mark>Bildnachweis: NASA, ESA, CSA, Vasily Kokorev (UT Austin); Bildbearbeitung: Alyssa Pagan (STScI)</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfügen der Puzzleteile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nachdem Webb seinen wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen hatte, entdeckte er eine neue, mysteriöse Art von Objekten im sehr frühen Universum – zahlreiche rote Objekte, die etwa 600 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden waren. Wissenschaftler haben <a href="https://science.nasa.gov/missions/webb/newfound-galaxy-class-may-indicate-early-black-hole-growth-webb-finds/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">verschiedene Erklärungen</a> für diese kleinen roten Punkte untersucht, darunter auch das <a href="https://science.nasa.gov/missions/chandra/nasa-connects-little-red-dots-with-chandra-webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Szenario der „Black-Hole-Stars“</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe glücklicher Umstände führte zu diesem neuen, detaillierten Spektrum eines kleinen roten Punktes. Der kleine rote Punkt, der später als GLIMPSE-17775 bekannt wurde, war glücklicherweise Teil von Webbs Bildgebungs- und Spektroskopiearbeiten für ein Projekt, das nach <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/science-overview/science-explainers/what-were-the-first-stars-like/#hds-sidebar-nav-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Population-III-Sternen</a> und schwachen Galaxien im Galaxienhaufen Abell S1063 suchte. Dieser kleine rote Punkt ist weiter entfernt als der Galaxienhaufen und wird durch <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#gravitational-lensing" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gravitationslinsen</a> vergrößert. (GLIMPSE-17775 hat eine <a href="https://science.nasa.gov/asset/hubble/what-is-cosmological-redshift/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kosmologische Rotverschiebung</a> von 3,5, was bedeutet, dass er etwa 1,8 Milliarden Jahre nach dem Urknall existierte.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Webb ein 30-stündiges Spektrum des kleinen roten Flecks lieferte, entsprach der Effekt der Gravitationslinsenwirkung einer Teleskopbeobachtungszeit von 80 Stunden. Diese Kombination aus Webbs Infrarotempfindlichkeit und der „Lupe“ der Natur verstärkte die Detailgenauigkeit, die aus GLIMPSE-17775 gewonnen werden konnte. Das Ergebnis waren mehr als 40 <a href="https://science.nasa.gov/universe/glossary/#spectral-line" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spektrallinien</a> von dieser kleinen, roten Quelle – das bislang detaillierteste Spektrum dieses kleinen roten Punktes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als wir das Spektrum zum ersten Mal sahen, war es, als lägen alle Teile eines Puzzles auf dem Boden verstreut“, sagte Kokorev. „Wir nahmen jedes Puzzleteil in die Hand, maßen die Linien und begannen, die verschiedenen Teile zu einem Mosaik zusammenzusetzen. Vielleicht sahen einige Teile zunächst nach nichts aus, aber dann fügten sich ein paar von ihnen zusammen, und wir erkannten, dass da etwas war.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Webb gesammelten spektroskopischen Daten liefern zahlreiche Belege für die Interpretation, dass der kleine rote Punkt GLIMPSE-17775 ein &#8222;Black Hole Star&#8220; ist: ein schnell akkretierendes oder wachsendes Schwarzes Loch, das von einem dichten Gaskokon umhüllt ist, der das aus der Nähe des Schwarzen Lochs ausgestrahlte Licht umwandelt und die im Spektrum beobachteten Merkmale erzeugt.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Hinweise auf einen &#8222;Black Hole Star&#8220;</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="479" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1.jpg" alt="" class="wp-image-153121" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-STScI-01KTM7Y7M8E1TVXP5KDNQMWRNV-400x256-1-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA hat das bislang tiefste Spektrum eines kleinen roten Punktes aufgenommen. Aus den Daten lassen sich mehr als 40 Spektrallinien erkennen, von denen viele unabhängig voneinander die Theorie stützen, dass es sich bei GLIMPSE-17775 um ein Schwarzes Loch handelt, das von einem heißen, dichten Gaskokon umhüllt ist.<br><mark>Illustration: NASA, ESA, CSA, Vasily Kokorev (UT Austin); Design: Leah Hustak (STScI)</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Reihe von Indizien</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den mehr als 40 Spektrallinien, die das Team im Spektrum von GLIMPSE-17775 nachweisen konnte, befanden sich verschiedene unabhängige Indikatoren, die alle mit dem BH*-Szenario übereinstimmen. So stellte das Team beispielsweise fest, dass viele der Spektrallinien, wie etwa die von Wasserstoff, Sauerstoff und Helium, nicht in ein einfaches Modell einer rotierenden Gaswolke passen. Stattdessen beinhaltet das am besten passende Modell einen als Elektronenstreuung bekannten Verbreiterungseffekt – ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass diese Quelle von einem dichten, geschichteten Gaskokon umhüllt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stärke und die Verhältnisse bestimmter Linien zueinander, insbesondere der 16 Eisenlinien, die das bilden, was das Team als „Eisenwald“ bezeichnet hat, sowie bestimmter Sauerstofflinien, erfordern eine hochenergetische Quelle, um sie zu erzeugen, wie beispielsweise ein schnell akkretierendes Schwarzes Loch. Darüber hinaus stellten die Astronomen die Fluoreszenz und Absorption von Helium im Spektrum fest, die beide für sich genommen darauf hindeuten, dass ein dichtes Medium eine leistungsstarke Quelle umhüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das BH*-Szenario passt nicht nur zu GLIMPSE-17775, sondern erklärt auch, warum die meisten kleinen roten Punkte im Röntgenlicht schwach leuchten, da eine solche Strahlung wahrscheinlich vom dichten Gaskokon absorbiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein fehlendes Element im Puzzle von GLIMPSE-17775 ist der Teil des Spektrums, der einen sogenannten Balmer-Break offenbaren würde – also eine starke Absenkung im emittierten Licht, die ein charakteristisches Merkmal der kleinen roten Punkte ist. Um ein umfassenderes Verständnis dieses kleinen roten Punktes zu erlangen, bezog das Team Zusatzdaten aus zwei Beobachtungsprogrammen ein, die das Hubble-Weltraumteleskop der NASA nutzten: die Programme Frontier Fields und BUFFALO (Beyond Ultra-deep Frontier Fields And Legacy Observations).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten von Webb und Hubble tragen gemeinsam dazu bei, zu erklären, warum der &#8222;Balmer Break&#8220; schwächer ist als bei anderen „Little Red Dots“ üblich: GLIMPSE-17775 wird von einer riesigen Wirtsgalaxie umgeben. Auch wenn die Wirtsgalaxie eines „Little Red Dot“ bisher in dieser Größenordnung noch nicht häufig beobachtet wurde, steht dies nicht im Widerspruch zum Modell des dichten Gaskokons. Das &#8222;Black Hole Star&#8220;-Modell der „Little Red Dots“ führt das überschüssige blaue Licht auf Sterne in der Wirtsgalaxie zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Webb erstmals kleine rote Punkte entdeckte, dachten einige Forscher, diese Objekte hätten die „Kosmologie auf den Kopf gestellt“, da sie sich nicht sicher waren, wie Galaxien im frühen Universum so schnell so groß werden konnten, um all dieses Licht zu erklären, das von ihren Sternen stammt. Das Team ist jedoch der Ansicht, dass das Puzzleteil GLIMPSE-17775 gut in den bestehenden Rahmen der Entwicklungsgeschichte des Universums passt, da die Massen der Schwarzen Löcher nicht so hoch sein müssen, um die breiten Emissionslinien zu erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Alles passt zusammen, nichts ist fehlerhaft, und ich glaube, das macht das Puzzle, das unser Universum darstellt, noch spannender“, sagte Kokorev. „Mit Blick auf die Zukunft freue ich mich darauf, noch tiefer einzutauchen und herauszufinden, was die zentralen Antriebe dieser kleinen roten Punkte antreibt. Wir gehen zwar davon aus, dass es sich um ein Schwarzes Loch handelt, doch es werden auch einige andere interessante Theorien vorgeschlagen, was sehr spannend ist. Vielleicht haben wir in ein oder zwei Jahren die endgültige Antwort darauf, was diese Quellen antreibt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das James-Webb-Weltraumteleskop ist das weltweit führende Observatorium für Weltraumwissenschaft. Webb löst Rätsel in unserem Sonnensystem, blickt darüber hinaus auf ferne Welten um andere Sterne und erforscht die geheimnisvollen Strukturen und Ursprünge unseres Universums sowie unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA mit ihren Partnern, der ESA und der CSA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um mehr über Webb zu erfahren, besuchen Sie: <a href="https://science.nasa.gov/mission/webb/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/webb</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg588418#msg588418" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JWST &#8211; James Webb Space Telescope</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>NASA gibt die Besatzungsmitglieder für Artemis-III, vorgesehen für 2027, bekannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-die-besatzungsmitglieder-fuer-artemis-iii-vorgesehen-fuer-2027-bekannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 18:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andre Douglas]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 3]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis III]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Rubio]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Randy Bresnik]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als weiteren Schritt im Artemis Programm hat die NASA am Dienstag neue Details zu Artemis III bekannt gegeben und die vier Hauptbesatzungsmitglieder sowie einen Ersatzmann für den Testflug vorgestellt. Die Mission wird 2027 eine Reihe anspruchsvoller Tests in der Erdumlaufbahn durchführen, die für Artemis IV, die erste geplante bemannte Mission zum Südpol des Mondes im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Als weiteren Schritt im Artemis Programm hat die NASA am Dienstag neue Details zu Artemis III bekannt gegeben und die vier Hauptbesatzungsmitglieder sowie einen Ersatzmann für den Testflug vorgestellt. Die Mission wird 2027 eine Reihe anspruchsvoller Tests in der Erdumlaufbahn durchführen, die für Artemis IV, die erste geplante bemannte Mission zum Südpol des Mondes im Jahr 2028, von entscheidender Bedeutung sind. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-marches-toward-artemis-iii-mission-in-2027-names-crew-members/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA/Elizabeth Shaw</a>, 9. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio. Bildnachweis: NASA/Bill Stafford" data-rl_caption="" title="Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio. Bildnachweis: NASA/Bill Stafford" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1.jpg" alt="" class="wp-image-153067" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Bill Stafford</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Artemis III wird die SLS-Rakete der NASA das Raumschiff Orion und seine Besatzung vom KSC in Florida in die erdnahe Umlaufbahn befördern. Nach der Überprüfung der Orion-Systeme wird das Raumschiff erstmals seine Rendezvous- und Andockfähigkeiten mit Testversionen von einem oder mit beiden bemannten kommerziellen Landesysteme demonstrieren, die derzeit von Blue Origin und SpaceX entwickelt werden. Diese bis ins Detail durchdachte Mission umfasst eine spektakuläre Serie von Starts der weltweit leistungsstärksten Raketen, bei denen die gesamte Hardware zwischen Orion und den Landemodulen getestet wird, darunter Systemschnittstellen, Software, Antriebssysteme und Kommunikationssysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namen der Besatzung lauten wie folgt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/randolph-komrade-bresnik/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Randy Bresnik</a>, Kommandant</li>



<li>ESA-Astronaut <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Astronauts/Luca_Parmitano" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Luca Parmitano</a>, Pilot</li>



<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/nasa-astronaut-andre-douglas/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Andre Douglas</a>, Missionsspezialist</li>



<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/frank-rubio/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Frank Rubio</a>, Missionsspezialist</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Veranstaltung am Dienstag wurde der NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/bob-hines/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bob Hines</a> zum Ersatzbesatzungsmitglied ernannt. Die Besatzung wird umgehend mit dem Training an den Systemen des Raumschiffs Orion beginnen und zudem bei der Entwicklung und dem Betrieb der Testversionen der <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/human-landing-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Landefahrzeuge</a> von Blue Origin und SpaceX mitwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute machen wir einen weiteren großen Schritt bei der Rückkehr der Menschheit zum Mond und bauen dabei auf dem außergewöhnlichen Fundament auf, das die <a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis-II</a>-Astronauten gelegt haben“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Ihre Leistungen haben weltweit die Begeisterung für die Erforschung des Weltraums neu angefacht, und nun geben sie die Fackel an das Artemis-III-Team weiter: Randy, Luca, Frank und Andre. Artemis III wird Innovation und internationale Partnerschaft unter Beweis stellen, während wir komplexe Rendezvous- und Andockmanöver testen und die Technologien weiterentwickeln, die uns eines Tages tiefer in das Sonnensystem führen werden. Diese Mission erfordert eine anspruchsvolle Koordination von Schwerlastraketenstarts und stützt sich auf die Fähigkeiten von Teams aus Regierung und Raumfahrtgemeinschaft. Die Astronauten von Artemis III läuten gemeinsam mit der ESA und unseren internationalen Partnern sowie Zehntausenden der besten und klügsten Köpfe aus der Agentur und der Industrie eine neue Ära ein und tragen die Hoffnungen und Träume der nächsten Generation weiter, so wie es die Apollo-Astronauten für so viele von uns getan haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist zudem das erste Mal, dass ein ESA-Astronaut für eine Artemis-Mission ausgewählt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Artemis III wird die Grenzen des Einsatzes von Raumfahrzeugen im Orbit erweitern. Lucas Ernennung zum Piloten spiegelt die umfassende europäische Expertise in der bemannten Raumfahrt wider und stützt sich auf seine umfangreiche operative Erfahrung in Extremsituationen“, sagte Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA. „Gleichzeitig wird das Europäische Servicemodul der ESA erneut die entscheidenden Funktionen bereitstellen, die Orion antreiben, und damit die beständige Rolle Europas im Zentrum des Artemis-Programms unter Beweis stellen. Die heutige Nachricht aus Houston ist eine eindrucksvolle Anerkennung der Rolle der ESA bei der Vorbereitung der Rückkehr der Menschheit zum Mond – und ein wichtiger Fortschritt in unserer Partnerschaft mit der NASA. Die Europäer können stolz darauf sein, Teil dieser spannenden Reise zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stand der Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und ihre Partner machen Fortschritte bei den Vorbereitungen für den Testflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ingenieure werden in diesem Sommer das Orion-Besatzungsmodul und das Servicemodul miteinander verbinden und das Andocksystem des Raumfahrzeugs integrieren, das zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird. Die Tests des Hitzeschilds werden fortgesetzt; einzelne Blöcke wurden bereits einer Ultraschallprüfung unterzogen und an der Hitzeschildstruktur montiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Raketenvorbereitung schreitet gut voran. Techniker des SLS integrieren derzeit den Triebwerksbereich in den Rest der Kernstufe, bevor in diesem Sommer die vier RS-25-Triebwerke eingebaut werden. Da sich nun alle Segmente der Feststoffraketenbooster im NASA Kennedy Space Center befinden und die Überholung der mobilen Startrampe planmäßig verläuft, soll auch der Zusammenbau der Rakete in diesem Sommer beginnen. Die NASA setzt die Konstruktion und Fertigung einer Zwischenstufe fort, welche die Oberstufe bei Artemis III ersetzen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin entwickelt eine bemannte Mondversion seines Landers „Blue Moon“, während SpaceX eine bemannte Mondlanderversion seines Raumschiffs „Starship“ entwickelt; beide Unternehmen bauen Testmodelle für Artemis III. Die NASA unterstützt beide Lander-Anbieter aktiv während des gesamten Prozesses von Entwurf, Entwicklung, Erprobung und Bewertung, unter anderem durch die Weitergabe von Fachwissen und Erfahrungen aus früheren Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Statusberichten der NASA und der beiden kommerziellen Partner erörterte die Behörde während der Veranstaltung Details zu den geplanten Operationen für Artemis III, die eine erhöhte Missionsfrequenz ermöglichen, die Produktion ankurbeln und Verbesserungen in der Lieferkette für das Artemis-Programm vorantreiben sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lander-Pathfinder von Blue Origin, der mehrere Wochen in der Umlaufbahn verbleiben kann, wird als Erster starten und auf die Besatzung warten. Die NASA wird die Astronauten an Bord von Orion mit dem SLS in die Erdumlaufbahn schicken, bevor sie sich im Weltraum mit dem Lander-Testmodell des Unternehmens treffen und etwa zwei Tage lang aneinander angedockt bleiben, um Tests und Technologiedemonstrationen durchzuführen, darunter das Betreten des Landers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss der Andockmanöver mit Blue Origin wird sich Orion abkoppeln und auf Starship warten. Der Starship-Pathfinder von SpaceX wird starten und sich mit Orion treffen, um etwa einen Tag lang für Überprüfungen und Tests miteinander verbunden zu bleiben. Danach werden sich Orion und seine Besatzung abkoppeln und zur Erde zurückkehren, wo sie sicher im Pazifischen Ozean wassern werden, wo ein Team der US-Marine und der NASA die Astronauten bergen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wird die Besatzung voraussichtlich etwa zwei Wochen im Weltraum verbleiben, wobei die genaue Missionsdauer in Echtzeit auf der Grundlage des Starts, des Rendezvous und der Andockmanöver festgelegt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen über die Besatzungsmitglieder von Artemis III</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><mark>Bresnik:</mark></em><br>Für ihn ist dies bereits die dritte Weltraummission; 2009 startete er an Bord des Space Shuttles Atlantis im Rahmen der Mission STS-129 zur Internationalen Raumstation. Später flog er mit dem Raumschiff Sojus MS-05 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zur Raumstation, wo er als Flugingenieur für die Expedition 52 und als Kommandant der Expedition 53 tätig war. Der gebürtige Kalifornier schloss sein Mathematikstudium an der Citadel ab und wurde 2004 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen. Als pensionierter Oberst der US-Marine hat er mehr als 7.000 Flugstunden in 95 Flugzeugtypen absolviert und ist Mitglied der Society of Experimental Test Pilots. Seit 2018 ist er als Assistent des Leiters des Astronautenbüros für Exploration tätig und beaufsichtigt die Entwicklung und Erprobung der Raumfahrzeuge und Systeme, die bei den Artemis-Missionen zum Einsatz kommen werden.<br><em><mark>Parmitano:</mark></em><br>Artemis III wird zudem der dritte Weltraumflug für Parmitano sein. Er wurde 2009 von der ESA als Astronaut ausgewählt und war zunächst als Flugingenieur bei der ersten Langzeitmission der italienischen Weltraumagentur (ASI) zur Raumstation im Einsatz, die 2013 mit einer Sojus-Rakete von Baikonur aus startete. Er kehrte 2019 an Bord von Sojus MS-13 für seine zweite Mission zum Orbitallabor zurück, während der er als Kommandant der Expedition 61 fungierte und damit der dritte Europäer und der erste Italiener war, der das Kommando über die Station übernahm. Parmitano erwarb einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften an der Federico II Universität von Neapel und einen Master-Abschluss in experimenteller Flugtesttechnik am Institut Supérieur de l’Aéronautique et de l’Espace in Toulouse,. Als Absolvent der italienischen Luftwaffenakademie wurde er 2007 Testpilot und 2019 zum Oberst befördert. Er hat mehr als 2.000 Flugstunden auf 40 verschiedenen Flugzeugtypen absolviert.<br><em><mark>Rubio:</mark></em><br>Er unternimmt seine zweite Reise ins All. Er startete am 21. September 2022 an Bord des Raumschiffs „Sojus MS-22“ von Baikonur aus zur Raumstation und kehrte am 27. September 2023 zurück. Damit brach er mit 371 Tagen im Orbit den Rekord für den längsten Einzelraumflug eines amerikanischen Astronauten. Rubio wurde 2017 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen. Er stammt aus Florida, schloss 1998 sein Studium an der U.S. Military Academy ab, erwarb 2010 einen Doktor der Medizin an der Uniformed Services University of the Health Sciences und dient seit mehr als 28 Jahren in der US-Armee als Pilot, Arzt und Astronaut.<br><em><mark>Douglas:</mark></em><br>Diese Mission ist der erste Weltraumflug von Douglas. Er wurde 2021 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen und war zuvor als Ersatz- und Abschlussbesatzungsmitglied für die Artemis-II-Mission der Behörde tätig. Er stammt aus Virginia, erwarb einen Bachelor-Abschluss in Maschinenbau an der U.S. Coast Guard Academy sowie vier weiterführende Abschlüsse an verschiedenen Einrichtungen, darunter einen Doktortitel in Systemtechnik an der George Washington University. Während seiner Zeit bei der Küstenwache führte er Such- und Rettungs-, Bergungs- und Drogenbekämpfungsoperationen durch. Darüber hinaus war er am Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University an der Entwicklung und Erprobung von autonomen Fahrzeugen, Weltraumerkundungssystemen und zahlreichen Plattformen für die Seekriegsführung beteiligt.<br><em><mark>Hines:</mark></em><br>Als Ersatzbesatzungsmitglied wird er gemeinsam mit Bresnik, Parmitano, Rubio und Douglas trainieren. Sollte ein Hauptbesatzungsmitglied nicht an der Mission teilnehmen können, würde er der Artemis-III-Besatzung beitreten. Hines war zuvor als Pilot der SpaceX-Crew-4-Mission der NASA zur Internationalen Raumstation im Einsatz. Er wurde 2017 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen und war vor seiner Auswahl als Forschungspilot am Johnson Space Center der Behörde tätig. Er ist Oberst der US-Luftwaffe und blickt auf mehr als 27 Jahre Dienst als Fluglehrer, Kampfpilot und Testpilot zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr über das Artemis-Programm der NASA: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg588233#msg588233" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Webb spürt Methan am interstellaren Kometen 3I/ATLAS auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-spuert-methan-am-interstellaren-kometen-3i-atlas-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:56:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[3I/ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlendioxid]]></category>
		<category><![CDATA[Methan]]></category>
		<category><![CDATA[MIRI]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserdampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA, der ESA und der CSA hat bei einem erfolgten Vorbeiflug am Kometen 3I/ATLAS den ersten chemischen Fingerabdruck eines interstellaren Objekts erfasst.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 1. Juni 2026 Dieses Bild des Mid-Infrared Instrument (MIRI) zeigt den interstellaren Kometen in drei verschiedenen Lichtwellenlängen und veranschaulicht, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA, der ESA und der CSA hat bei einem erfolgten Vorbeiflug am <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_observations_of_interstellar_Comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kometen 3I/ATLAS</a> den ersten chemischen Fingerabdruck eines interstellaren Objekts erfasst.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 1. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="301" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1.jpg" alt="" class="wp-image-152966" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1-300x113.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1-768x289.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das zusammengesetzte Bild zeigt drei nebeneinander angeordnete Karten verschiedener chemischer Spezies. Die Karten sind größtenteils rot mit einem leuchtend orangefarbenen Zentrum und ähneln pixeligen Wolken, die vor einem schwarzen Hintergrund leuchten. Von links nach rechts sind sie mit „Wasser“, „Kohlendioxid“ und „Methan“ beschriftet.<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, M. Belyakov (Caltech), I. Wong (STScI), Image Processing: A. Pagan (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mid-Infrared Instrument</a> (MIRI) zeigt den interstellaren Kometen in drei verschiedenen Lichtwellenlängen und veranschaulicht, wo sich zum Zeitpunkt der Beobachtung verschiedene Gase befanden.<br>Wasserdampf breitet sich weit über den Kometenkern hinaus aus, da ein Großteil davon aus den eisigen Körnern in der umgebenden Koma freigesetzt wird, während Kohlendioxid und Methan in der Nähe des Kometenkerns stärker konzentriert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb führte die Beobachtungen an zwei verschiedenen Tagen durch, als der Komet nach seinem Umlauf um die Sonne wieder aus unserem Sonnensystem hinausflog. Die erste Beobachtung fand vom 15. bis 16. Dezember statt, als sich der Komet etwa 330 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt befand. Darauf folgte eine zweite Beobachtung am 27. Dezember, als der Komet etwa 380 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt war.<br>Zum ersten Mal bei einem interstellaren Besucher hat Webb Methangas direkt nachgewiesen. Methan wurde erst jetzt im Kometen 3I/ATLAS beobachtet, was darauf hindeutet, dass es unter der Oberfläche des Kometen verborgen war. Auf diese Weise blieb es vor der Verdampfung geschützt, bis die Wärme durch den nahen Vorbeiflug des Kometen an der Sonne tiefere Teile der eisigen Außenhülle erreichte. Die im Verhältnis zu Wasser gefundene Methanmenge ist überraschend hoch und liegt auf einem Niveau, das in unserem Sonnensystem selten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webbs Beobachtungen bestätigten zudem, dass der Komet 3I/ATLAS nach wie vor ungewöhnlich viel Kohlendioxid enthält und im Vergleich zu typischen Kometen des Sonnensystems im Verhältnis zum Wasser weitaus mehr Kohlendioxid freisetzt.<br>Beide Erkenntnisse deuten auf eine Entstehungsumgebung und Chemie hin, die sich deutlich von derjenigen der überwiegenden Mehrheit der Kometen unterscheidet, die sich innerhalb unseres Sonnensystems gebildet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb beobachtete den Kometen 3I/ATLAS mit dem mittelauflösenden Spektrometer von MIRI, einem leistungsstarken Instrument, das Infrarotlicht in seine einzelnen Wellenlängen zerlegt. Dieses Spektrometer liefert an jedem Punkt eines kleinen Himmelsausschnitts ein Spektrum, wodurch das Team messen kann, welche Gase vorhanden sind, und deren Verteilung um den Kometenkern visualisieren kann.<br>Die Ergebnisse wurden kürzlich in <a href="https://iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/ae5700" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Astrophysical Journal Letters</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg587992#msg587992" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekte</a></li>
</ul>
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		<title>Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 3, 2032 und darüber hinaus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-3-2032-und-darueber-hinaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 08:28:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Habitat]]></category>
		<category><![CDATA[ISRU]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[menschliche Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mondbasis]]></category>
		<category><![CDATA[Moon Base]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnmodule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dauerhafte menschliche Präsenz. In dieser Phase werden die Aktivitäten ausgeweitet, um eine dauerhafte Präsenz mit regelmäßigen Besatzungswechseln und kontinuierlichen Aktivitäten auf der Mondoberfläche zu erreichen. Damit wird das Leben und Arbeiten auf dem Mond zur Realität. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, 26. Mai 2026 Phase drei des Aufbaus der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dauerhafte menschliche Präsenz. In dieser Phase werden die Aktivitäten ausgeweitet, um eine dauerhafte Präsenz mit regelmäßigen Besatzungswechseln und kontinuierlichen Aktivitäten auf der Mondoberfläche zu erreichen. Damit wird das Leben und Arbeiten auf dem Mond zur Realität. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/moonbase-phases/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152911" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Moon Base Phase 3<br>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phase drei des Aufbaus der Mondbasis umfasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Semipermanente Wohnmodule mit geräumigeren Innenräumen für die Unterbringung der Besatzung und die Durchführung von Operationen.</li>



<li>Betriebsbereite Kernkraftwerke an der Oberfläche, die während der langen Mondnächte konstante und zuverlässige Energie liefern und die Nutzung vor Ort gewonnener Ressourcen ermöglichen.</li>



<li>Druckbeaufschlagte Rover, die Langstreckenfahrten, Erkundungen und wissenschaftliche Operationen ermöglichen.</li>



<li>Fortschrittliche Logistiknetzwerke, unterstützt durch bemannte und autonome Rover, um die Basis das ganze Jahr über zu versorgen und funktionsfähig zu halten.</li>



<li>Lieferung von bis zu 38 Tonnen Fracht pro Jahr zur Versorgung von Wohnmodulen, Energiesystemen, Logistikoperationen und wichtigen wissenschaftlichen Außenposten, ermöglicht durch kostengünstige, wiederverwendbare Schwerlasttransportkapazitäten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-93a81f24"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152913" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Infrastruktur: Habitate</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, die Wohnkapazitäten auf der Mondoberfläche von den in der zweiten Phase vorgestellten Systemen für Kurzaufenthalte auf eine fortschrittlichere Infrastruktur auszuweiten, die für einen längeren Aufenthalt von Menschen ausgelegt ist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf früheren Bemühungen im Bereich der Wohnmodule sollen die Systeme der dritten Phase größere Wohnmodule sowie erweiterte Funktionen für Klimatisierung, Energieversorgung und Lebenserhaltung umfassen.</li>



<li>Die geplante Wohninfrastruktur könnte zudem Luftschleusen und Knotenpunkte für die Modulverbindung umfassen, die zur Unterstützung miteinander verbundener Wohnmodule konzipiert sind.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-619b1ff4"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152915" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzipierten Regolith-Verarbeitungssystems, das auf der Mondoberfläche zum Einsatz kommt.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Nutzung der Ressourcen vor Ort</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, von ersten Demonstrationen zur Nutzung vor Ort verfügbarer Ressourcen (ISRU) zu einer nachhaltigeren Umsetzung von Technologien überzugehen, die darauf abzielen, Mondmaterialien für die Erkundung und den Betrieb auf der Mondoberfläche zu nutzen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf den ISRU-Tests, die in den Phasen eins und zwei durchgeführt wurden, sollen sich die Maßnahmen in Phase drei voraussichtlich auf die Nutzung von Mondressourcen und -rohstoffen konzentrieren, die dazu beitragen könnten, die Startmasse, die Betriebskosten und die mit einer langfristigen Mondforschung verbundenen Risiken zu verringern.</li>



<li>Zu den ISRU-Demonstrationen könnten die Gewinnung von Sauerstoff, Wasser und Wasserstoff aus dem Mondregolith gehören, während gleichzeitig Techniken zur Umwandlung von Regolith in langlebige Bau- und Infrastrukturmaterialien durch Verfahren wie Sintern, Auskragung und 3D-Druck erforscht werden.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-8b1eb924"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152917" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines geplanten unbemannten Rückfluges mit Frachtgütern von der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Unbemannte Frachtrückführung</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, mit der Umsetzung umfangreicher Fähigkeiten zur unbemannten Rückführung von Fracht von der Mondoberfläche zur Erde zu beginnen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf ersten Demonstrationen, die in Phase Zwei durchgeführt wurden, sollen die Bemühungen in Phase Drei unbemannte Frachtrücktransportsysteme weiterentwickeln, die in der Lage sind, bis zu 500 Kilogramm Material vom Mond zurückzubringen.</li>



<li>Diese Rücktransportmissionen sollen den Transport von wissenschaftlichen Proben, Forschungsnutzlasten und kritischer Hardware von der Mondoberfläche zurück zur Erde unterstützen, um diese dort weiter zu analysieren und auszuwerten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-b5910df0"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152919" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Logistik</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, die durchgängigen Logistikkapazitäten auszubauen, um nachhaltigere und komplexere Operationen auf der Mondoberfläche zu ermöglichen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf den in Phase Zwei unter Beweis gestellten logistischen Fähigkeiten sollen die Maßnahmen in Phase Drei die Lieferkapazität von etwa 0,5 bis 1,5 Tonnen auf bis zu acht Tonnen pro 28-tägiger Mission steigern.</li>



<li>Diese Logistiksysteme sollen den Transport und die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern und Infrastruktur unterstützen, darunter Lebensmittel, Wasser, Kleidung, Ersatzteile, wissenschaftliche Nutzlasten, Wartungsausrüstung und andere Materialien, die zur Versorgung der Besatzungen, der Lebensräume und der Oberflächensysteme benötigt werden.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-719fa449"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587872#msg587872" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Moon Base</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-3-2032-und-darueber-hinaus/" data-wpel-link="internal">Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 3, 2032 und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 2, 2029 bis 2032</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-2-2029-bis-2032/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 21:31:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Moon Base]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[nukleare Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Regolith]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste Besiedlung: Bis 2029 wird die NASA dazu übergehen, semipermanente Infrastruktur aufzubauen und erste Besiedlungs- und Logistikmaßnahmen einzuleiten. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, 26. Mai 2026 Phase zwei des Ausbaus der Mondbasis umfasst Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Druckbeaufschlagte RoverEin von der JAXA bereitgestellter druckbeaufschlagter Rover soll voraussichtlich in der zweiten Phase [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erste Besiedlung: Bis 2029 wird die NASA dazu übergehen, semipermanente Infrastruktur aufzubauen und erste Besiedlungs- und Logistikmaßnahmen einzuleiten. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/moonbase-phases/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-02-v04-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Moon Base Phase 02 Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Moon Base Phase 02 Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-02-v04-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152878" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-02-v04-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-02-v04-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Moon Base Phase 02<br>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phase zwei des Ausbaus der Mondbasis umfasst</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Inbetriebnahme erweiterter Solarstromanlagen und erster nuklearer Energieversorgungssysteme an der Oberfläche, darunter möglicherweise Kernspaltungsreaktoren und radioisotopische Energiesysteme.</li>



<li>Verbesserte Rover, möglicherweise fortschrittliche „MoonFall“-Drohnen und erste Elemente für die Besiedlung.</li>



<li>Verbesserte Kommunikationsnetze zwischen der Oberfläche und der Umlaufbahn, um eine zuverlässige Konnektivität in der gesamten Region des Mond-Südpols zu gewährleisten.</li>



<li>Lieferung von bis zu 60 Tonnen Fracht durch bis zu 24 Landungen unter Einsatz von Frachtlandefährten der Klassen „Low“, „Medium“ und „Heavy“.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-1f9af12b"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-20250331-01.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine Konzeptdarstellung des unter Druck stehenden Mondrovers der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) auf der Mondoberfläche. Credit: JAXA/Toyota" data-rl_caption="" title="Eine Konzeptdarstellung des unter Druck stehenden Mondrovers der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) auf der Mondoberfläche. Credit: JAXA/Toyota" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-20250331-01-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152880" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-20250331-01-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-20250331-01-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Konzeptdarstellung des unter Druck stehenden Mondrovers der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: JAXA/Toyota</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Druckbeaufschlagte Rover</strong><br>Ein von der JAXA bereitgestellter druckbeaufschlagter Rover soll voraussichtlich in der zweiten Phase des Aufbaus der Mondbasis zum Einsatz kommen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der unter Druck stehende Rover wird die Reichweite der Astronauten bei ihren Reisen und Arbeiten im Bereich des Mond-Südpols erweitern. Als mobiler Lebensraum und Labor ermöglicht der Rover den Besatzungen, geografisch vielfältige Regionen zu erkunden und wissenschaftliche Untersuchungen weit über die unmittelbare Umgebung der Landeplätze oder festen Lebensräume hinaus durchzuführen.</li>



<li>Der unter Druck stehende Rover ist dafür ausgelegt, zwei Astronauten bis zu 30 Tage lang in einer Umgebung ohne Schutzanzüge zu versorgen, und soll einen sicheren, geschlossenen Arbeitsbereich bieten, in dem Astronauten leben, forschen und sich auf Ausflüge auf der Mondoberfläche vorbereiten können. Diese Fähigkeit verringert die Notwendigkeit für Astronauten, während langer Fahrten in Raumanzügen zu bleiben, was den Komfort, die Effizienz und die Produktivität der Mission erhöht.</li>



<li>Der unter Druck stehende Rover wird es Astronauten ermöglichen, von abgelegenen Standorten aus Mondspaziergänge zu unternehmen, wodurch sich der Erkundungsradius erweitert und der Zugang zu neuen wissenschaftlichen Zielen, unwegsamem Gelände und ressourcenreichen Gebieten ermöglicht wird, die andernfalls schwer zu erreichen wären. Da er sowohl als Transportsystem als auch als vorübergehender Lebensraum dient, wird er dazu beitragen, die Mondoberfläche zu einem Ort zu machen, an dem Besatzungen über längere Zeiträume hinweg operieren können.</li>



<li>Der für die rauen Bedingungen auf dem Mond konzipierte Rover soll eine Lebensdauer von etwa 10 Jahren haben, Steigungen von bis zu 15 Grad bewältigen, bis zu 150 Stunden im Schatten überstehen und Geschwindigkeiten von bis zu 3,5 Kilometern pro Stunde erreichen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f07b767d"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-logistics-rover-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines robotergesteuerten Logistik-Rovers auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines robotergesteuerten Logistik-Rovers auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-logistics-rover-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152882" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-logistics-rover-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-logistics-rover-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines robotergesteuerten Logistik-Rovers auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Geländebearbeitungs- und Logistikfahrzeuge</strong><br>In der zweiten Phase des Aufbaus der Mondbasis plant die NASA Geländebearbeitungs- und Logistikrover im Bereich des Mond-Südpols zum Einsatz zu bringen um den Standort zu erschließen, Tätigkeiten mit Regolith durchzuführen, sowie die ersten logistischen Operationen auf der Mondoberfläche zu unterstützen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zu den für die zweite Phase geplanten Bodenfahrzeugen gehören das „Lunar Terrain Vehicle“ (LTV) der zweiten Generation der NASA sowie weitere Rover von Industriepartnern und internationalen Partnern, die für den Transport von Fracht und Logistik, für Vorbereitungsarbeiten am Standort, für Regolithaushub sowie für Bodenverdichtungsarbeiten in der Nähe des Mond-Südpols konzipiert sind.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a39eeaab"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-rtg-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines thermoelektrischen nuklearen Generators (RTG) im Einsatz auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines thermoelektrischen nuklearen Generators (RTG) im Einsatz auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-rtg-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152884" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-rtg-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-rtg-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines thermoelektrischen nuklearen Generators (RTG) im Einsatz auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Technologiedemonstration: atomare Energieversorgung auf der Mondoberfläche</strong><br>In der zweiten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA den Einsatz von thermoelektrischen nuklearen Generatoren (RTGs), um Technologien, Betriebskonzepte und Verfahren zu erproben, die als Grundlage für künftige groß angelegte Kernkraftsysteme auf der Mondoberfläche dienen könnten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die für die zweite Phase geplanten Demonstrationen zur nuklearen Energieversorgung auf der Mondoberfläche umfassen den Einsatz von Radioisotopengeneratoren (RTGs), die mehrere hundert Watt Leistung erzeugen können, um Systeme auf der Mondoberfläche, das Überleben während der Mondnacht sowie die Erkundung in dauerhaft im Schatten liegenden Gebieten zu unterstützen.</li>



<li>Diese Demonstrationen sollen dazu beitragen, Technologien, Ansätze zum Wärmemanagement, Betriebskonzepte und Prozesse voranzubringen, die als Grundlage für künftige groß angelegte Kernkraftsysteme zur nachhaltigen Erforschung des Mondes und des Mars dienen könnten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-7b40ecbe"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-solararray-lander-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen solaren Energieversorgungssystems auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen solaren Energieversorgungssystems auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-solararray-lander-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152886" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-solararray-lander-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-solararray-lander-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen solaren Energieversorgungssystems auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Technologiedemonstration: Ausweitung der Solarenergieversorgung</strong><br>In der zweiten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, Technologien zur Verbesserung der Solarenergieversorgung sowie Betriebskonzepte und Verfahren zu testen, die als Grundlage für künftige groß angelegte Stromerzeugungs-, Energiespeicher- und -verteilungssysteme dienen könnten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die für die zweite Phase geplanten Demonstrationsprojekte zur Erweiterung der Solarstromversorgung umfassen den Einsatz von Solaranlagen mit Energiespeicher- und Stromverteilungsfunktionen.</li>



<li>In ersten Demonstrationen sollen Solaranlagen, Batterietechnologien und oberirdische Stromverteilungszentren getestet werden.</li>



<li>Die permanente Infrastruktur muss in der Lage sein, bei Sonneneinstrahlung mehr als 10 Kilowatt Strom zu erzeugen und während der Mondschattenphasen bis zu 360 Kilowattstunden gespeicherte Energie bereitzustellen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f19a4670"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-cpnt-surf-terminal-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung einer konzeptionellen Kommunikationsinfrastruktur auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung einer konzeptionellen Kommunikationsinfrastruktur auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-cpnt-surf-terminal-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152888" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-cpnt-surf-terminal-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-cpnt-surf-terminal-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung einer konzeptionellen Kommunikationsinfrastruktur auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Kommunikationssysteme</strong><br>In der zweiten Phase des Aufbaus der Mondbasis plant die NASA, Kommunikationssysteme für die Mondoberfläche zu erproben und auszubauen, die den wachsenden Kommunikationsbedarf im Bereich des Mond-Südpols decken sollen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zu den Maßnahmen zur Entwicklung der Bodenkommunikation gehört die Einrichtung spezieller Boden-zu-Orbit-Kommunikationsstationen, die einen höheren Datendurchsatz und mehr Verbindungen ermöglichen.</li>



<li>Die Bodenkommunikationsknoten sollen eine Reichweite von etwa 10 Kilometer pro Knoten bieten und ähnlich wie Mobilfunkmasten auf der Erde funktionieren, um eine besser vernetzte und stabilere Mondkommunikationsarchitektur zu schaffen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-9342402a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587754#msg587754" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Moon Base</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufbau einer Mondbasis, &#8222;Moon Base&#8220; Phase 1, jetzt bis 2029</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-1-jetzt-bis-2029/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 21:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA wird die Mondbasis im Bereich des Mond-Südpols im Rahmen eines schrittweisen, iterativen Ansatzes errichten, bei dem die Kapazitäten im Laufe der Zeit ausgebaut werden. Durch den Einstieg mit kurzfristigen Technologiedemonstrationen, Robotermissionen und ersten Experimenten können die NASA und ihre Partner Systeme testen, schnell Erfahrungen sammeln und die für eine dauerhafte menschliche Präsenz auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA wird die Mondbasis im Bereich des Mond-Südpols im Rahmen eines schrittweisen, iterativen Ansatzes errichten, bei dem die Kapazitäten im Laufe der Zeit ausgebaut werden. Durch den Einstieg mit kurzfristigen Technologiedemonstrationen, Robotermissionen und ersten Experimenten können die NASA und ihre Partner Systeme testen, schnell Erfahrungen sammeln und die für eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond erforderlichen Fähigkeiten schrittweise weiterentwickeln. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/moonbase-phases/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-artboard-1@4x.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Errichtung einer dauerhaften lunaren Präsenz Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Errichtung einer dauerhaften lunaren Präsenz Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-artboard-1@4x-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-152851" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-artboard-1@4x-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-artboard-1@4x-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Errichtung einer dauerhaften lunaren Präsenz<br>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-01-v08-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Moon Base Phase 01 Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Moon Base Phase 01 Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-01-v08-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152854" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-01-v08-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-01-v08-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Credit: NASA</em></mark>Moon Base Phase 01<br>Credit: NASA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lernen, Testen, Bauen</strong><br>Die NASA wird zunächst eine Reihe von Robotermissionen starten, um die Region des Mond-Südpols zu erkunden, Technologien zu testen und Vorbereitungen für Operationen auf der Mondoberfläche zu treffen.<br>Hier erfahren sie mehr über einige der wichtigsten Missionen, Ressourcen und Technologiedemonstrationen, die für die erste Phase des Aufbaus der Mondbasis geplant sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phase eins der Entwicklung der Mondbasis umfasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine deutliche Ausweitung der Mondaktivitäten mit bis zu 25 Missionen, darunter 21 Landungen.</li>



<li>Bemannte und autonome Rover für Mobilitätsdemonstrationen und die Vorbereitung der Oberfläche sowie vier Drohnen namens „MoonFall“ und Kommunikations- und Beobachtungssatelliten.</li>



<li>Frühe Demonstrationen von Technologien in den Bereichen Energieversorgung, Navigation, Kommunikation und nukleare Radioisotopen-Heizgeräte, die für die langen Mondnächte ausgelegt sind.</li>



<li>Möglichkeiten für wissenschaftliche Nutzlasten, die in Landern und Rovern integriert sind.</li>



<li>Die ersten greifbaren Spuren der Mondbasis-Initiative, mit vier Tonnen Nutzlast, die transportiert werden, um zu testen, was auf der Mondoberfläche funktioniert.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-blue-origin-mk-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Umweltprüfungen des Mondlandefahrzeugs „Blue Moon Mark 1“ (MK1) von Blue Origin wurden in der thermischen Vakuumkammer A im Johnson Space Center der NASA in Houston abgeschlossen. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Die Umweltprüfungen des Mondlandefahrzeugs „Blue Moon Mark 1“ (MK1) von Blue Origin wurden in der thermischen Vakuumkammer A im Johnson Space Center der NASA in Houston abgeschlossen. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-blue-origin-mk-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152856" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-blue-origin-mk-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-blue-origin-mk-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Umweltprüfungen des Mondlandefahrzeugs „Blue Moon Mark 1“ (MK1) von Blue Origin wurden in der thermischen Vakuumkammer A im Johnson Space Center der NASA in Houston abgeschlossen.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: Blue Origins Blue Moon Mark 1</strong><br>In der ersten Phase der Entwicklung der Mondbasis wird der Lander „Blue Moon Mark 1“ von Blue Origin dazu beitragen, wissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen, Schlüsseltechnologien zu demonstrieren und die Entwicklung der Fähigkeiten zu unterstützen, die für einen dauerhaften Mondbetrieb in der Nähe des Südpols des Mondes erforderlich sind.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mission im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA.</li>



<li>Der Mondlander „Blue Moon Mark 1“ (MK1) von Blue Origin, auch bekannt als „Endurance“, ist ein unbemannter Frachtlander, der vom Unternehmen als kommerzielle Demonstrationsmission finanziert wird, um die Fähigkeiten von Lande-Systemen zur Unterstützung des Artemis-Programms der NASA voranzutreiben.</li>



<li>„Endurance“ wird Schlüsseltechnologien für zukünftige Operationen auf der Mondoberfläche demonstrieren, darunter Präzisionslandung, kryogene Antriebe sowie autonome Führung, Navigation und Steuerung.</li>



<li>Zusätzlich zu seinen primären Missionszielen soll Endurance <a href="https://science.nasa.gov/lunar-science/clps-deliveries/ct-3-science/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zwei wissenschaftliche und technologische Nutzlasten</a> der NASA transportieren. Dazu gehören die Stereokameras für Lunar Plume-Surface Studies, eine Anordnung hochauflösender Kameras, die Bilder der Wechselwirkung zwischen dem Triebwerksstrahl des Landers und der Mondoberfläche während des Abstiegs und der Landung aufnehmen sollen, sowie das Laser Retroreflective Array, das es orbitierenden Raumfahrzeugen ermöglicht, mithilfe von reflektiertem Laserlicht eine präzisere Positionierung zu bestimmen.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-astrobotic.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Mondlander „Griffin“ von Astrobotic ist in der Werkshalle des Unternehmens zu sehen. Credit: Astrobotic" data-rl_caption="" title="Der Mondlander „Griffin“ von Astrobotic ist in der Werkshalle des Unternehmens zu sehen. Credit: Astrobotic" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-astrobotic-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152858" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-astrobotic-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-astrobotic-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mondlander „Griffin“ von Astrobotic ist in der Werkshalle des Unternehmens zu sehen.<br><mark>Credit: Astrobotic</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: Astrobotic’s Griffin-1</strong><br>In der ersten Phase der Entwicklung der Mondbasis wird die „Griffin Mission One“ (Griffin-1) von Astrobotic dazu beitragen, die Fähigkeiten für kommerzielle Mondlandungen und Mobilität zu demonstrieren, Nutzlasten der NASA und internationaler Partner in die Region des Mond-Südpols zu befördern und die Entwicklung von Technologien zu unterstützen, die für künftige Operationen auf der Mondoberfläche benötigt werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Griffin-1 ist eine Mondlandemission im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA, deren Ziel eine Landung im Nobile-Krater nahe dem Südpol des Mondes ist.</li>



<li>Die Mission dient als groß angelegter Demonstrationsflug für Landegeräte und befördert Nutzlasten der NASA, der ESA (Europäische Weltraumorganisation), von Venturi Astrolab und Astrobotic.</li>



<li>Griffin-1 wird die bislang größte kommerzielle Nutzlast auf die Mondoberfläche befördern: Astrolabs FLEX Lunar Innovation Platform (FLIP), einen Technologie-Demonstrationsrover, der dazu dient, Systeme und Komponenten für den zukünftigen Flexible Logistics and Exploration (FLEX)-Rover des Unternehmens zu erproben. Der FLIP-Rover wird 10 weitere Nutzlasten transportieren, darunter vier, die in Zusammenarbeit mit der NASA entwickelt wurden.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-intuitive-machines.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Mondlander „Nova-C“ von Intuitive Machines für die IM-3-Mission, aufgenommen in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Credit: Intuitive Machines" data-rl_caption="" title="Der Mondlander „Nova-C“ von Intuitive Machines für die IM-3-Mission, aufgenommen in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Credit: Intuitive Machines" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="225" height="292" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-intuitive-machines-225x292-1.jpg" alt="" class="wp-image-152860"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mondlander „Nova-C“ von Intuitive Machines für die IM-3-Mission, aufgenommen in den Räumlichkeiten des Unternehmens.<br><mark>Credit: Intuitive Machines</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: Intuitive Machines IM-3</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die IM-3-Mission von Intuitive Machines ist eine Mondlandemission im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA, bei der mithilfe des firmeneigenen Mondlanders „Trinity“ wissenschaftliche Untersuchungen und Technologiedemonstrationen im &#8222;<a href="https://science.nasa.gov/resource/lunar-swirl-reiner-gamma/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reiner-Gamma-Swirl</a>&#8220; auf dem Mond durchgeführt werden sollen.</li>



<li>Diese Mission markiert die erste Lieferung einer Nutzlast durch die NASA, die im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens „Payloads and Research Investigations on the Surface of the Moon“ (PRISM) des Science Mission Directorate ausgewählt wurde. Unter der Leitung des Johns Hopkins Applied Physics Laboratory wird die Nutzlast „Lunar Vertex“ die Ursprünge der magnetischen Anomalien des Mondes und deren möglichen Zusammenhang mit sichtbaren lunaren Swirls untersuchen. Zusätzlich zu dieser wissenschaftlichen Untersuchung wird IM-3 im Rahmen internationaler Partnerschaften mit der ESA (Europäische Weltraumorganisation) und dem Korea Astronomy and Space Science Institute (KASI) weitere Nutzlasten transportieren.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-438ee346"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-moonfall-thumbnail-2-clean-1.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung einer „MoonFall“-Drohne im Einsatz in der Nähe des Südpols des Mondes. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung einer „MoonFall“-Drohne im Einsatz in der Nähe des Südpols des Mondes. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-moonfall-thumbnail-2-clean-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152862" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-moonfall-thumbnail-2-clean-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-moonfall-thumbnail-2-clean-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung einer „MoonFall“-Drohne im Einsatz in der Nähe des Südpols des Mondes.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: &#8222;MoonFall&#8220; Drohnen</strong><br>In der ersten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, <a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/moonfall" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„MoonFall“-Drohnen</a> am Südpol des Mondes einzusetzen, um die Erkundung und Kartierung des schwierigen Geländes zu unterstützen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die „MoonFall“-Mission der NASA wird dazu beitragen, den Weg für den Aufbau einer Mondbasis zu ebnen, indem vier hochmobile Drohnen zur Erkundung der Region am Südpol des Mondes eingesetzt werden. Die „MoonFall“-Drohnen wurden für die Erforschung einer der anspruchsvollsten und strategisch wichtigsten Regionen auf dem Mond konzipiert und werden wertvolle Daten liefern, um künftige Operationen auf der Mondoberfläche und die Erschließung von Standorten zu unterstützen.</li>



<li>Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/ingenuity-mars-helicopter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars-Hubschrauber „Ingenuity“</a> der NASA werden die vier Drohnen gemeinsam starten und während des Abstiegs zur Mondoberfläche ausgesetzt. Nach dem Einsatz wird jedes Fahrzeug landen und im Laufe eines Mondtages – etwa 14 Erdentage – unabhängig operieren.</li>



<li>Die MoonFall-Drohnen wurden entwickelt, um Gebiete zu erkunden, die für herkömmliche Rover schwer oder gar nicht zugänglich sind, darunter steiles Gelände und dauerhaft im Schatten liegende Regionen, in denen sich möglicherweise Wassereis und andere wertvolle Ressourcen befinden. Mithilfe hochauflösender optischer Kameras und anderer Instrumente werden die Drohnen das Gelände vermessen, Bildmaterial sammeln und dabei helfen, Gebiete zu identifizieren, die für zukünftige Erkundungen und die Erschließung von Standorten von Interesse sind.</li>



<li>Jede Drohne wird mehrere Antriebsflüge durchführen. Die von den MoonFall-Drohnen gesammelten Daten werden der NASA helfen, die Umgebung am Südpol des Mondes besser zu verstehen, Risiken für zukünftige Besatzungen zu verringern und Erkenntnisse über die Technologien und Operationen zu gewinnen, die für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond erforderlich sind.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-ltv-concept.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Eine künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-ltv-concept-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152864" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-ltv-concept-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-ltv-concept-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Mondgeländefahrzeuge</strong><br>In der ersten Phase des Aufbaus der Mondbasis plant die NASA, sowohl bemannte als auch unbemannte Mondgeländefahrzeuge (LTVs) einzusetzen, um die Grundlage für eine dauerhafte Mobilität auf der Mondoberfläche zu schaffen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unbemannte <a href="https://www.nasa.gov/suits-and-rovers/lunar-terrain-vehicle/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LTVs</a> werden die erste Erkundung, Technologiedemonstrationen und Vorbereitungsarbeiten an der Oberfläche unterstützen, bevor groß angelegte bemannte Einsätze beginnen. Diese Fahrzeuge sollen über grundlegende Autonomie- und Fernsteuerungsfunktionen verfügen, mindestens ein Jahr lang einsatzfähig sein und eine Strecke von mindestens 800 Kilometer zurücklegen.</li>



<li>Bemannte LTVs werden Astronauten die Möglichkeit geben, während Oberflächenmissionen weitere Strecken zurückzulegen und mehr zu erreichen. Diese Fahrzeuge sollen eine Betriebsdauer von mindestens einem Jahr haben und Strecken von 900 Kilometer oder mehr zurücklegen, einschließlich mindestens 100 Kilometer zusätzlicher bemannter Fahrten.</li>



<li>Diese frühen LTV-Konzepte, die für die anspruchsvolle Mondumgebung ausgelegt sind, werden die Fähigkeit beinhalten, Steigungen von bis zu 20 Grad zu bewältigen, bis zu 150 Stunden im Schatten zu überstehen und mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 Kilometer pro Stunde zu fahren.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/7-rhu-rover-hopper-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondrovers und einer Hopper-Drohne auf der Mondoberfläche, die den Einsatz von Radionuklid-Heizelementen (RHUs) zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperaturen unter den rauen Bedingungen auf dem Mond verdeutlicht. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondrovers und einer Hopper-Drohne auf der Mondoberfläche, die den Einsatz von Radionuklid-Heizelementen (RHUs) zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperaturen unter den rauen Bedingungen auf dem Mond verdeutlicht. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/7-rhu-rover-hopper-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152866" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/7-rhu-rover-hopper-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/7-rhu-rover-hopper-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondrovers und einer Hopper-Drohne auf der Mondoberfläche, die den Einsatz von Radionuklid-Heizelementen (RHUs) zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperaturen unter den rauen Bedingungen auf dem Mond verdeutlicht.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Technologiedemonstration: Radionuklid-Heizelemente</strong><br>In der ersten Phase des Aufbaus der Mondbasis plant die NASA den Einsatz von Radionuklid-Heizelementen zur Unterstützung der Oberflächensysteme und -operationen im Bereich des Mond-Südpols.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine zuverlässige Energieversorgung und Temperaturregelung sind für die Einrichtung einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Mond von entscheidender Bedeutung. Im Rahmen der „Moon Base“-Initiative arbeitet die NASA an Radionuklid-Heizelementen (RHUs) und damit verbundenen Technologien, die dazu beitragen können, dass Systeme den extremen Bedingungen im Bereich des Mond-Südpols standhalten, wo lange Dunkelphasen und extreme Kälte einen längeren Betrieb erschweren können.</li>



<li>Im Gegensatz zur Erde verfügt der Mond über kaum eine Atmosphäre, die Wärme speichern könnte, und die Temperaturen in schattigen Regionen oder während der Mondnacht können auf extrem niedrige Werte absinken. Solarenergie kann in sonnenbeschienenen Gebieten sehr effektiv sein, doch Phasen der Dunkelheit, flach einfallendes Sonnenlicht und permanent im Schatten liegendes Gelände schaffen Umgebungen, in denen zusätzliche Heizlösungen unerlässlich sind. RHUs nutzen die natürliche Wärme, die durch den Zerfall radioaktiver Isotope entsteht, um Elektronik, Batterien, Instrumente und mechanische Systeme innerhalb sicherer Betriebstemperaturen zu halten.</li>



<li>Radionuklid-Heizelemente können Missionen in kälteren Regionen ermöglichen, länger andauernde Operationen an der Oberfläche unterstützen und robotergestützten Erkundungsfahrzeugen helfen, wissenschaftlich wertvolle Gebiete zu erreichen, die wenig oder gar kein Sonnenlicht erhalten. Diese Fähigkeiten sind besonders wichtig in der Nähe des Mond-Südpols, wo der Zugang zu eishaltigen Kratern und schattigen Gebieten für die zukünftige Erforschung und Ressourcenerschließung von zentraler Bedeutung sein könnte.</li>



<li>Die Erprobung radioisotopischer Heiztechnologien auf dem Mond wird der NASA helfen, Systeme zu entwickeln, die eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond ermöglichen, und gleichzeitig Erkenntnisse für zukünftige Weltraummissionen liefern, darunter auch zum Mars, wo zuverlässige Heiz- und Energieversorgung ebenfalls für eine langfristige Erkundung unerlässlich sind.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/8-lro-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondorbiters, der für die Kommunikation, Ortung und Navigation bei Mondmissionen und Erkundungsaktivitäten konzipiert ist. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondorbiters, der für die Kommunikation, Ortung und Navigation bei Mondmissionen und Erkundungsaktivitäten konzipiert ist. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/8-lro-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152868" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/8-lro-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/8-lro-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondorbiters, der für die Kommunikation, Ortung und Navigation bei Mondmissionen und Erkundungsaktivitäten konzipiert ist.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Weltrauminfrastruktur: Kommunikations- und Beobachtungssatelliten</strong><br>In der ersten Phase des Betriebs der Mondbasis plant die NASA den Einsatz einer ersten Konstellation von Orbitalrelais, gefolgt von einer weiteren, von einem Anbieter entwickelten Konstellation, um die Kommunikations- und Navigationskapazitäten zu erweitern.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zu den geplanten Funktionen gehört die Kommunikation mit hoher Bandbreite zwischen der Erde, dem cislunaren Raum und der Mondoberfläche, um den wachsenden Anforderungen in Wissenschaft, Erforschung und Betrieb gerecht zu werden.</li>



<li>Die NASA plant außerdem, über <a href="https://www.nasa.gov/goddard/esc/lcrns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„LunaNet“</a> erste Interoperabilitätsstandards zu demonstrieren. Dabei handelt es sich um eine in der Entwicklung befindliche Kommunikations- und Navigationsarchitektur für den Mond, die darauf ausgelegt ist, die nahtlose Zusammenarbeit verschiedener Systeme und Anbieter zu ermöglichen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-db3add3a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/9-jsc2024e059358.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) wird im August 2024 im Johnson Space Center der NASA getestet. Credit: NASA/Helen Arase Vargas" data-rl_caption="" title="VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) wird im August 2024 im Johnson Space Center der NASA getestet. Credit: NASA/Helen Arase Vargas" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/9-jsc2024e059358-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152870" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/9-jsc2024e059358-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/9-jsc2024e059358-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) wird im August 2024 im Johnson Space Center der NASA getestet.<br><mark>Credit: NASA/Helen Arase Vargas</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: VIPER</strong><br>Der <a href="https://science.nasa.gov/mission/viper/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">VIPER</a> (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) der NASA ist eine Schlüsselmission, die für die erste Phase des Aufbaus einer Mondbasis geplant ist und Wissenschaftlern dabei helfen soll, die Lage von Wassereis und anderen flüchtigen Stoffen in der Nähe des Mond-Südpols besser zu erfassen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) der NASA wird dazu beitragen, den Weg für den Aufbau einer Mondbasis zu ebnen, indem er in der Nähe des Mond-Südpols nach Wassereis und anderen wertvollen Ressourcen sucht. VIPER wird in einer der extremsten Umgebungen des Mondes eingesetzt und wichtige Daten liefern, um die langfristige Erforschung des Mondes durch den Menschen zu unterstützen.</li>



<li>VIPER soll im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA Ende 2027 auf die Mondoberfläche gebracht werden und wird von <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-selects-blue-origin-to-deliver-viper-rover-to-moons-south-pole/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Blue Origin an Bord eines zweiten Blue Moon MK1-Landers transportiert</a>, der sich derzeit in Produktion befindet. Die Mission spiegelt die Strategie der NASA wider, kommerzielle Partnerschaften zu nutzen, um die Erforschung des Mondes voranzutreiben.</li>



<li>VIPER wurde als mobiler Roboter-Erkundungsrover konzipiert, der in der Lage ist, das unwegsame Gebiet am Südpol zu durchqueren. Ausgestattet mit mehreren wissenschaftlichen Instrumenten und einem 1 Meter langen Bohrer wird der Rover den Mondboden in verschiedenen Tiefen und bei unterschiedlichen Temperaturen analysieren, um flüchtige Stoffe aufzuspüren und zu untersuchen.</li>



<li>Der Rover ist in der Lage, dauerhaft im Schatten liegende Krater zu befahren – einige der kältesten Orte im Sonnensystem –, in denen Eis möglicherweise seit Milliarden von Jahren erhalten geblieben ist. Durch die Untersuchung der Lage von Ressourcen, ihrer Zusammensetzung und ihrer Zugänglichkeit soll VIPER die erste Mission zur Kartierung von Ressourcen auf einem anderen Himmelskörper werden.</li>



<li>Die von VIPER gesammelten Daten werden der NASA helfen zu bestimmen, wie Mondressourcen zukünftige Forscher unterstützen könnten, und gleichzeitig das wissenschaftliche Verständnis darüber verbessern, wie Wasser und andere flüchtige Stoffe im Sonnensystem verteilt waren. Die Entdeckungen von VIPER werden zur Standortplanung, zu Ressourcenstrategien und zur langfristigen Nachhaltigkeit der Mondbasis beitragen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587722#msg587722" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Moon Base</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-1-jetzt-bis-2029/" data-wpel-link="internal">Aufbau einer Mondbasis, &#8222;Moon Base&#8220; Phase 1, jetzt bis 2029</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA gibt Update zu Mondbasis-Rover, Lander und Missionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-ein-update-zu-mondbasis-rover-lander-und-missionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 03:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Mondbasis“ am Dienstag im NASA-Hauptquartier in Washington gab die Behörde neue Aufträge für bemannte Mondrover und unbemannte Frachtlandefähren für den Mond bekannt. Die NASA-Führung stellte zudem die geplanten Startzeiträume und die nächsten Meilensteine für die ersten Infrastruktur- und Erkundungsmissionen zur Mondbasis sowie für die Erkundung der Region am Südpol [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-ein-update-zu-mondbasis-rover-lander-und-missionen/" data-wpel-link="internal">NASA gibt Update zu Mondbasis-Rover, Lander und Missionen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Mondbasis“ am Dienstag im NASA-Hauptquartier in Washington gab die Behörde neue Aufträge für bemannte Mondrover und unbemannte Frachtlandefähren für den Mond bekannt. Die NASA-Führung stellte zudem die geplanten Startzeiträume und die nächsten Meilensteine für die ersten Infrastruktur- und Erkundungsmissionen zur Mondbasis sowie für die Erkundung der Region am Südpol des Mondes vor, die den Landungen der Artemis-Astronauten vorausgehen sollen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-provides-update-on-moon-base-rovers-landers-missions/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA/Elizabeth Shaw</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dienstag, 26. Mai 2026 im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Von links nach rechts sind am Ende einer Pressekonferenz zum Thema „Moon Base“, einer langfristigen Initiative zur Erforschung des Mondes und zum Aufbau der entsprechenden Infrastruktur, die eine dauerhafte Präsenz des Menschen sowie erweiterte wissenschaftliche und kommerzielle Aktivitäten am Südpol des Mondes ermöglichen soll, Modelle des Mondlanders „Mark 1“ von Blue Origin, des bemannten Mondrovers „Astrolab“, des Mondrovers „Pegasus“ für den Mondaußenposten sowie des Orbiters „Firefly Elytra Dark“ zu sehen. Bildnachweis: NASA/Aubrey Gemignani" data-rl_caption="" title="Dienstag, 26. Mai 2026 im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Von links nach rechts sind am Ende einer Pressekonferenz zum Thema „Moon Base“, einer langfristigen Initiative zur Erforschung des Mondes und zum Aufbau der entsprechenden Infrastruktur, die eine dauerhafte Präsenz des Menschen sowie erweiterte wissenschaftliche und kommerzielle Aktivitäten am Südpol des Mondes ermöglichen soll, Modelle des Mondlanders „Mark 1“ von Blue Origin, des bemannten Mondrovers „Astrolab“, des Mondrovers „Pegasus“ für den Mondaußenposten sowie des Orbiters „Firefly Elytra Dark“ zu sehen. Bildnachweis: NASA/Aubrey Gemignani" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="467" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002-700x467-1.jpg" alt="" class="wp-image-152839" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002-700x467-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002-700x467-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002-700x467-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dienstag, 26. Mai 2026 im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington.<br>Von links nach rechts sind am Ende einer Pressekonferenz zum Thema „Moon Base“, einer langfristigen Initiative zur Erforschung des Mondes und zum Aufbau der entsprechenden Infrastruktur, die eine dauerhafte Präsenz des Menschen sowie erweiterte wissenschaftliche und kommerzielle Aktivitäten am Südpol des Mondes ermöglichen soll, Modelle des Mondlanders „Mark 1“ von Blue Origin, des bemannten Mondrovers „Astrolab“, des Mondrovers „Pegasus“ für den Mondaußenposten sowie des Orbiters „Firefly Elytra Dark“ zu sehen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Aubrey Gemignani</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Mondbasis wird Amerikas und der Menschheit erster Außenposten auf einem anderen Himmelskörper sein“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Jede Mission, ob bemannt oder unbemannt, wird eine Gelegenheit zum Lernen sein, während wir zur Mondoberfläche zurückkehren, die Infrastruktur für einen dauerhaften Aufenthalt aufbauen und die Fähigkeiten erlernen, die erforderlich sind, um in einer der anspruchsvollsten und gefährlichsten Umgebungen zu leben und zu arbeiten, die man sich vorstellen kann. Wir werden dies tun für die Wissenschaft, für all das, was wir aus wirtschaftlicher und technologischer Sicht gewinnen können, für die Innovationen, die das Leben hier auf der Erde verbessern werden, und um uns auf das vorzubereiten, wohin wir unweigerlich als Nächstes gehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die NASA kündigte die ersten drei Mondbasis-Missionen an, mit denen der Aufbau eines dauerhaften Betriebs beginnen soll</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Moon Base I: Der Start dieser Mission ist frühestens für Herbst 2026 geplant; dabei wird der Lander „Blue Moon Mark 1 Endurance“ von Blue Origin zum Transport von NASA-Nutzlasten eingesetzt. Zur Ausrüstung gehören das Instrument „Stereo Cameras for Lunar Plume-Surface Studies“ zur Untersuchung der Wechselwirkung von Triebwerken mit der Mondoberfläche sowie das „Laser Retroreflective Array“, das orbitalen Raumfahrzeugen hilft, mithilfe von reflektiertem Laserlicht einen genaueren Standort zu bestimmen. Die Mission wird auf dem Shackleton Connecting Ridge landen, um Fähigkeiten zu demonstrieren, die das Risiko für zukünftige bemannte Artemis-Landemissionen im Jahr 2028 verringern.</li>



<li>Moon Base II: Diese Mission, deren Start für später in diesem Jahr geplant ist, wird mehr als 1.100 Pfund Fracht auf dem Griffin-Lander von Astrobotic transportieren, darunter den FLIP-Rover von Astrolab, um Mobilitätssysteme zu erproben, die als Grundlage für den künftigen Betrieb von Mondgeländefahrzeugen (LTV) dienen.</li>



<li>Moon Base III: Diese ebenfalls für dieses Jahr geplante Mission wird die erste Nutzlast befördern, die im Rahmen der NASA-Initiative „Payloads and Research Investigations on the Surface of the Moon“ ausgewählt wurde. Das Kernforschungsprojekt „Lunar Vertex“ wird an Bord des Mondlanders „Nova-C Trinity“ von Intuitive Machines zum Einsatz kommen und Mondwirbel – also helle Flecken auf der Mondoberfläche – untersuchen, um das Verständnis der Oberflächenentwicklung und des Materialverhaltens unter extremen Bedingungen zu verbessern. Die Mission wird Nutzlasten der ESA und des Korea Astronomy and Space Science Institute umfassen, was die kommerzielle und internationale Beteiligung an den Aktivitäten der Moon Base widerspiegelt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Missionen sind die ersten von mehr als einem Dutzend Missionen, die in diesem Jahr angekündigt werden sollen; jede davon dient dazu, Betriebsdaten zu generieren und Risiken im Vorfeld der bemannten Artemis-Aktivitäten auf der Mondoberfläche zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat Astrolab 219 Millionen Dollar und Lunar Outpost 220 Millionen Dollar für den Bau und die Lieferung der ersten Phase der LTVs bewilligt. Diese, im Rahmen der Phase-1-Aufträge für Missionen mit hoher Realisierbarkeit, vergebenen Lunar Terrain Vehicle Services-Verträge sind festpreisgebunden und die leistungsbasierten Meilensteine werden es der NASA ermöglichen, bis 2028 im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) bemannte und unbemannte Mobilitätssysteme auf der Mondoberfläche einzusetzen. Die frühzeitige Mobilität auf der Mondoberfläche ist ein grundlegender Bestandteil der nationalen Weltraumpolitik, deren Priorität darin besteht, eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bemannte Mondfahrzeug von Astrolab, kurz CLV-1, basiert auf der FLEX-Architektur des Unternehmens und ist ein bemannter Rover, der für den Transport von Astronauten, die Beförderung von Versorgungsgütern und die Unterstützung von Fernoperationen konzipiert ist. Er verfügt über eine kompakte Transportkonfiguration, eine Masse von etwa 900 kg und erreicht auf ebenem Gelände eine Geschwindigkeit von mehr als 3,7 Kilometer pro Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend dazu ist der „Pegasus“ von Lunar Outpost eine leichtere, einsatzbereite Weiterentwicklung des „Eagle“-Rovers, der speziell auf die aktualisierten LTV-Anforderungen der NASA zugeschnitten ist. Der „Pegasus“ ist bis zu einem Jahr lang einsatzfähig und kann manuell, autonom oder ferngesteuert mit Geschwindigkeiten von über 5,6 km/h fahren. Er nutzt Technologien aus dem Apollo-Programm und baut auf Prototypen- und Flugerfahrungen auf, um die für die Errichtung einer dauerhaften Mondbasis unverzichtbare, auf den Menschen ausgerichtete Mobilität zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der frühzeitige Einsatz mehrerer LTVs in der Entwicklungsphase der Mondbasis wird Technologiedemonstrationen beschleunigen, die Standortplanung unterstützen und das Betriebsrisiko im Vorfeld der bemannten Artemis-Missionen verringern. Dies ermöglicht es der NASA, Geländegefahren zu erfassen, Materialien zu transportieren, Ressourcen vorab bereitzustellen und Systeme zu optimieren, die für eine langfristige Erforschung des Mondes erforderlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten 18 Monaten werden die ausgewählten Anbieter die Rover-Entwürfe fertigstellen, bemannte Evaluierungen durchführen und die Fluggeräte für die Einsatzbereitschaft qualifizieren, wobei die daraus resultierenden LTVs autonome Fahrten, Geländevorbereitungen, wissenschaftliche Untersuchungen, Technologiedemonstrationen und den Transport von Astronauten unterstützen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der fortschreitenden Bemühungen um eine Mondbasis wird die NASA durch Ausschreibungen für weitere Anbieter die Möglichkeiten für zusätzliche Partner erweitern, einen robusten und nachhaltigen Ansatz für die Mobilität auf dem Mond fördern und die nationalen Prioritäten im Bereich der Weltraumkapazitäten stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Rover in die Region des Südpols des Mondes zu bringen, vergab die NASA an Blue Origin einen Auftrag im Wert von 188 Millionen US-Dollar mit einer Optionsphase im Wert von 280,4 Millionen US-Dollar für zwei Teilaufträge, die eine Optionsphase auf der Grundlage der Leistung in der Anfangsphase beinhalten. Die NASA kann den Teilauftrag für die Lieferung der Nutzlast verlängern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser im Rahmen des CLPS 1.0-Rahmenvertrags mit unbestimmter Liefermenge und unbestimmter Lieferzeit durchgeführte Ausschreibungsauftrag (CX-2) stellt eine strategische Investition in die Mondforschung dar und wird eine entscheidende Rolle bei der Ermöglichung von Mobilität und Infrastrukturentwicklung für nachhaltige Mondoperationen spielen, was einen bedeutenden Schritt zur Etablierung einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Mond darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufbauend auf den Erfolgen und Erfahrungen aus CLPS 1.0 skizzierte die Behörde zudem, wie die nächste Generation von Frachtlandern im Rahmen von CLPS 2.0 weiterhin Nutzlasten zur Mondoberfläche und in die Mondumlaufbahn befördern wird, um die ehrgeizigen Ziele der NASA für nachhaltige Mondoperationen zu unterstützen. Diese nächste Phase bietet mehr Flexibilität und ermöglicht es der NASA, schlüsselfertige Lieferdienste zu bestellen oder die Lieferung von CLPS-Hardware zur Integration in ihre eigenen Missionen anzunehmen. Die endgültige Ausschreibung für CLPS 2.0 wurde am 15. Mai veröffentlicht, die Antworten sind bis Dienstag, den 30. Juni, einzureichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update zu MoonFall</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behörde gab zudem neue Informationen zu MoonFall bekannt, einer Mission, bei der vier Drohnen kurze Flüge über die Mondoberfläche unternehmen sollen, um potenzielle Landeplätze für Artemis-Astronauten zu erkunden. Das Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien hat das Design entwickelt und Prototypen getestet und Firefly Aerospace mit dem Bau des Raumfahrzeugs beauftragt, das die Drohnen von der Erdumlaufbahn zum Mond transportieren soll. Der Start ist für 2028 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Drohnen werden selbstständig auf der Mondoberfläche landen und dann im Laufe eines einzigen Mondtages hochauflösende Bilder von schwer zugänglichem Gelände aufnehmen. Nach dem letzten Flug jeder Drohne wird ihre „Survive-the-Night“-Nutzlast noch mehrere Monate lang weiterarbeiten und damit eine dauerhafte Präsenz der USA am Südpol des Mondes kennzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Robotermissionen stehen bevor</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich kündigte die NASA an, dass in den kommenden Wochen eine Auswahl weiterer CLPS 1.0-Auftragsvergaben für Nutzlasten und Technologiedemonstrationen im Rahmen der Mondbasis, die während der „Ignition“-Veranstaltung der Behörde bekannt gegeben wurden, erfolgen wird. In den kommenden Monaten wird es zudem weitere Möglichkeiten geben, sich um CLPS 1.0- und 2.0-Aufträge zu bewerben, da die Technologiedemonstrationen der Phase 1 für Mondbasismissionen definiert und geplant werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Berichts bekräftigte die NASA-Führung, dass die Etablierung einer dauerhaften Präsenz auf dem Mond im Einklang mit der breit angelegten Erkundungsstrategie der Behörde steht, die durch eine höhere Startfrequenz, erweiterte Partnerschaften mit der Industrie und behördenweite Koordination unterstützt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587676#msg587676" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis Mondstation</a></li>
</ul>
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		<title>Psyche absolviert Flyby am Mars und steuert auf metallreichen Asteroiden zu</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/psyche-absolviert-flyby-am-mars-und-steuert-auf-metallreichen-asteroiden-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 08:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde „Psyche“ hat am 15. Mai ihre Annäherung an den Mars abgeschlossen und sich dabei bis auf 4.609 Kilometer der Planetenoberfläche genähert. Bei diesem Vorbeiflug nutzte die Sonde den Gravitationseffekt des Mars, um einen zusätzlichen Impuls zu erhalten und ihre Umlaufbahn anzupassen, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Damit wurde sie auf ihren Weg zum metallreichen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Sonde „Psyche“ hat am 15. Mai ihre Annäherung an den Mars abgeschlossen und sich dabei bis auf 4.609 Kilometer der Planetenoberfläche genähert. Bei diesem Vorbeiflug nutzte die Sonde den Gravitationseffekt des Mars, um einen zusätzlichen Impuls zu erhalten und ihre Umlaufbahn anzupassen, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Damit wurde sie auf ihren Weg zum metallreichen Asteroiden Psyche gebracht. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/psyche-mission/nasas-psyche-mission-aces-mars-flyby-targets-metal-rich-asteroid/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 19. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152749" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Di<em>ese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumschiff steuert nun direkt auf den Asteroiden zu, der sich im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befindet. Nach dem Vorbeiflug am Mars analysierte das Flugteam die Funksignale zwischen dem Raumschiff und dem Deep Space Network (DSN) der NASA – dem weltweiten Kommunikationssystem der Behörde für interplanetare Raumfahrzeuge –, um zu bestätigen, dass sich Psyche auf der richtigen Flugbahn befand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Obwohl wir von unseren Berechnungen und unserem Flugplan überzeugt waren, war es dennoch spannend, das Doppler-Signal des DSN während des Vorbeiflugs in Echtzeit zu überwachen“, sagte Don Han, Leiter der Navigation für Psyche am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Wir haben bestätigt, dass der Mars dem Raumschiff einen Schub von 1.600 Kilometer pro Stunde verliehen und seine Bahnebene um etwa 1 Grad relativ zur Sonne verschoben hat. Wir sind nun auf Kurs für die Ankunft am Asteroiden Psyche im Sommer 2029.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einzigartiger Blick auf den Mars</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152751" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den Tagen vor und während der nahen Annäherung wurden alle Instrumente von Psyche zur <a href="https://science.nasa.gov/blogs/psyche/2026/05/08/nasas-psyche-mission-to-fly-by-mars-for-gravity-assist/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kalibrierung</a> eingeschaltet, darunter die Kameras, Magnetometer sowie das Gamma- und Neutronenspektrometer. Die Begegnung mit dem Planeten bot der Mission einen wertvollen Probelauf für die Ankunft am <a href="https://science.nasa.gov/solar-system/asteroids/16-psyche/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Asteroiden Psyche</a>; als Bonus gelang es ihr, Bilder vom Mars aus einer seltenen Perspektive aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich Psyche dem Mars aus einem hohen Winkel näherte, erschien der Planet in den Tagen vor der größten Annäherung als <a href="https://science.nasa.gov/photojournal/nasas-psyche-mission-captures-mars-during-gravity-assist-approach/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dünner Halbmond</a>, beleuchtet durch das von seiner Oberfläche reflektierte Sonnenlicht. In den <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/psyche-multimedia-raw-images/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aufnahmen</a> des <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/spacecraft/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Multispektral-Bildgebers</a> des Raumfahrzeugs erschien der Halbmond heller und erstreckte sich weiter um die Planetenscheibe herum als erwartet, was auf die starke Streuung des Sonnenlichts durch die staubige Atmosphäre des Planeten zurückzuführen war. Als Psyche vom nächtlichen Himmel des Mars in den Tag überging, nahm es um den Zeitpunkt der größten Annäherung herum eine schnelle Bilderserie der Oberfläche auf.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152753" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben Tausende von Bildern von der Annäherung an den Mars sowie von der Oberfläche und der Atmosphäre des Planeten bei der größten Annäherung aufgenommen. Dieser Datensatz bietet uns einzigartige und wichtige Möglichkeiten, die Leistung der Kameras zu kalibrieren und zu charakterisieren sowie die frühen Versionen unserer Bildverarbeitungswerkzeuge zu testen, die für den Einsatz beim Asteroiden Psyche entwickelt werden“, sagte Jim Bell, Leiter des Psyche-Imager-Instruments an der Arizona State University (ASU) in Tempe. „Während das Raumfahrzeug nach dem Vorbeiflug seine Reise fortsetzt, werden wir den Rest des Monats über die Kalibrierungsaufnahmen des Mars fortsetzen, während er sich in die Ferne entfernt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bell leitet außerdem die <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/science-instruments/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mastcam-Z</a>-Bildgebungsuntersuchungen im Team der Perseverance-Marsrover-Mission der NASA, die zu den mehreren Missionen gehörte, die während des Vorbeiflugs ergänzende Oberflächen- und Atmosphärenbilder sowie Navigationsdaten lieferten, um die Kalibrierungsbemühungen zu unterstützen. Zu den weiteren beteiligten Missionen zählen der Mars Reconnaissance Orbiter der NASA, der Orbiter 2001 Mars Odyssey und der Rover Curiosity sowie Mars Express und der ExoMars Trace Gas Orbiter der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Bildgeber könnten frühe Kalibrierungsmessungen der Magnetometer von Psyche den <a href="https://science.nasa.gov/science-research/astrophysics/cosmic-bow-shocks/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Stoßwellenbereich</a> des Mars erfasst haben, als das Raumfahrzeug den Planeten passierte. Das Team für das Gamma- und Neutronenspektrometer sammelte ebenfalls zügig Daten zur Kalibrierung des Instruments, indem es seine Messungen mit der umfangreichen Sammlung vorhandener Marsdaten verglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf zum Asteroiden Psyche</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152755" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Mars nun im Rückspiegel liegt, wird das Raumschiff bald wieder sein solarelektrisches Antriebssystem nutzen, um direkt auf den Hauptasteroidengürtel zuzusteuern. Bei seiner Ankunft im August 2029 wird es sich in eine Umlaufbahn um den Asteroiden Psyche einfügen, von dem angenommen wird, dass er der Teilkern eines Planetesimal ist, also eines Bausteins eines frühen Planeten. In einer Reihe von kreisförmigen Umlaufbahnen, die um den Asteroiden Psyche – der an seiner breitesten Stelle einen Durchmesser von etwa 280 Kilometern hat – zunächst tiefer und dann höher verlaufen, wird das Raumschiff den Asteroiden kartografieren und wissenschaftliche Daten sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Asteroid als metallischer Kern eines uralten Planetesimalen erweisen, könnte er einen einzigartigen Einblick in das Innere von Gesteinsplaneten wie der Erde bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben den Vorbeiflug am Mars schon seit Jahren erwartet, aber nun ist er geschafft. Wir können dem Roten Planeten dafür danken, dass er unserem Raumschiff einen entscheidenden Schwung gegeben hat, um weiter ins Sonnensystem vorzudringen“, sagte Lindy Elkins-Tanton, die leitende Forscherin für die Psyche-Mission an der University of California in Berkeley. „Auf zum Asteroiden Psyche!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über Psyche</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152758" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Psyche-Mission wird von der ASU geleitet. Das JPL, eine Abteilung des Caltech in Pasadena, ist für das Gesamtmanagement der Mission, die Systemtechnik, die Integration und Erprobung sowie den Missionsbetrieb verantwortlich. Intuitive Machines in Palo Alto, Kalifornien, lieferte das Chassis für das Raumfahrzeug mit hochleistungsfähigem solarelektrischem Antrieb. Der Betrieb des Bildgebungsinstruments wird von der ASU geleitet, die bei der Konstruktion, Fertigung und Erprobung der Kameras mit Malin Space Science Systems in San Diego zusammenarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Psyche ist die 14. Mission, die im Rahmen des Discovery-Programms der NASA ausgewählt wurde, das vom Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, verwaltet wird. Das Launch Services Program der NASA mit Sitz im Kennedy Space Center der NASA in Florida war für den Start verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Psyche-Mission der NASA finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/mission/psyche/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15696.msg587424#msg587424" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Psyche-Mission auf Falcon Heavy (B1064.4/B1079.1/B1065.4)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA stellt erste Konzepte für die Artemis-III-Mission vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-stellt-erste-konzepte-fuer-die-artemis-iii-mission-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 19:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 3]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Moon Mark 2]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA treibt die Planung der für nächstes Jahr geplanten Artemis-III-Mission in der Erdumlaufbahn zügig voran. Bei diesem bemannten Flug sollen die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen dem Orion-Raumschiff und den kommerziellen Landemodulen von Blue Origin und SpaceX getestet werden. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Lauren E. Low, 13. Mai [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA treibt die Planung der für nächstes Jahr geplanten Artemis-III-Mission in der Erdumlaufbahn zügig voran. Bei diesem bemannten Flug sollen die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen dem Orion-Raumschiff und den kommerziellen Landemodulen von Blue Origin und SpaceX getestet werden. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/artemis/artemis-3/nasa-outlines-preliminary-artemis-iii-mission-plans/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Lauren E. Low</a>, 13. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="März 2026: Die Sonne geht hinter der Artemis-II-SLS-Rakete und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center in Florida stehen. Bildnachweis: NASA/Jim Ross" data-rl_caption="" title="März 2026: Die Sonne geht hinter der Artemis-II-SLS-Rakete und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center in Florida stehen. Bildnachweis: NASA/Jim Ross" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152621" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>März 2026: Die Sonne geht hinter der Artemis-II-SLS-Rakete und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center in Florida stehen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Jim Ross</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Ankündigung im Februar, eine Artemis-Mission vor den bemannten Landemissionen in der Region des Südpols des Mondes einzufügen, haben Ingenieure verschiedene Optionen für das Missionsprofil und operative Überlegungen für Artemis III geprüft, um sicherzustellen, dass der Testflug der Behörde und ihren Partnern hilft, Risiken im Vorfeld der nächsten Landung von Amerikanern auf dem Mond im Rahmen von Artemis IV zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auch wenn es sich hierbei um eine Mission in die Erdumlaufbahn handelt, ist sie ein wichtiger Meilenstein für die erfolgreiche Mondlandung im Rahmen von Artemis IV. Artemis III ist eine der komplexesten Missionen, die die NASA je durchgeführt hat“, sagte Jeremy Parsons, stellvertretender Leiter des Bereichs „Moon to Mars“ im Direktorat für die Entwicklung von Erkundungssystemen der NASA in Washington. „Zum ersten Mal wird die NASA eine Startkampagne koordinieren, an der mehrere Raumfahrzeuge beteiligt sind und bei der neue Fähigkeiten in die Artemis-Operationen integriert werden. Wir beziehen bewusst mehr Partner und miteinander verknüpfte Operationen in diese Mission ein, was uns helfen wird zu lernen, wie Orion, die Besatzung und die Bodenteams mit der Hardware und den Teams beider Anbieter zusammenarbeiten, bevor wir Astronauten auf die Mondoberfläche schicken und dort eine Mondbasis errichten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission soll eine Reihe von Zielen erfüllen, mit denen wichtige Systeme demonstriert werden sollen, die für eine künftige Mondlandung erforderlich sind. Im Rahmen der Artemis-III-Mission wird die SLS-Rakete das Raumschiff Orion mit vier Besatzungsmitgliedern vom Kennedy Space Center der NASA in Florida aus starten. Anstelle der &#8222;interim cryogenic propulsion stage&#8220; als Oberstufe der Rakete wird die NASA einen Dummy verwenden, der die Masse und die Gesamtabmessungen einer Oberstufe nachbildet, jedoch keine Antriebskraft besitzt. Der Dummy wird die gleichen Gesamtabmessungen und Schnittstellenanschlusspunkte wie die Oberstufe zwischen dem Orion-Stufenadapter und dem Trägerraketen-Stufenadapter aufweisen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Kernstufe von Artemis III steht am 12. Mai 2026 in der „High Bay 2“ des Fahrzeugmontagegebäudes im NASA-Kennedy-Space-Center, wobei der Tank der Kernstufe an den Triebwerksblock montiert ist. Bildnachweis: NASA/Kim Shiflett" data-rl_caption="" title="Die Kernstufe von Artemis III steht am 12. Mai 2026 in der „High Bay 2“ des Fahrzeugmontagegebäudes im NASA-Kennedy-Space-Center, wobei der Tank der Kernstufe an den Triebwerksblock montiert ist. Bildnachweis: NASA/Kim Shiflett" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-152623" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Kernstufe von Artemis III steht am 12. Mai 2026 in der „High Bay 2“ des Fahrzeugmontagegebäudes im NASA-Kennedy-Space-Center, wobei der Tank der Kernstufe an den Triebwerksblock montiert ist.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Kim Shiflett</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktions- und Fertigungsarbeiten für den Abstandhalter schreiten im Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama, zügig voran. Das Material für den Zylinderabschnitt sowie den oberen und unteren Ring wird derzeit im Marshall Space Flight Center bearbeitet, um es für die bevorstehenden Schweißarbeiten vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Rakete Orion in den Orbit gebracht hat, wird das in Europa gebaute Servicemodul den Antrieb bereitstellen, um Orions Umlaufbahn um die Erde im LEO zu zirkularisieren. Diese Umlaufbahn erhöht die Gesamterfolgsquote der Mission, da sie im Vergleich zu einer Mondmission mehr Startmöglichkeiten für jedes Element bietet – die SLS mit Orion und ihrer Besatzung, den Vorläufer des bemannten Landefahrzeugs „Starship“ von SpaceX und den Vorläufer des bemannten Landefahrzeugs „Blue Moon Mark 2“ von Blue Origin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Grundlage der Erfahrungen von Blue Origin und SpaceX arbeitet die NASA derzeit an der Festlegung des Einsatzkonzepts für die Mission. Auch wenn einige Entscheidungen noch ausstehen, könnten die Astronauten möglicherweise in mindestens einen Test-Lander einsteigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird mehr Zeit an Bord der Orion verbringen als bei Artemis II, wodurch die Bewertung der Lebenserhaltungssysteme weiter vorangetrieben wird, und zum ersten Mal die Leistungsfähigkeit des Andocksystems demonstrieren. Die Mission wird Erkenntnisse für Konzepte zum Rendezvous mit dem Lander, zur Bewohnbarkeit sowie für den Missionsbetrieb liefern, um zukünftige Oberflächenmissionen vorzubereiten. Die Behörde plant außerdem, bei der Rückkehr der Orion zur Erde einen verbesserten Hitzeschild zu testen, um flexiblere und robustere Wiedereintrittsprofile für zukünftige Missionen zu ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Orion-Servicemodul für die Mission Artemis III ist hier vor den Akustiktests in der Operations and Checkout Facility des Kennedy Space Centers der NASA am 7. Mai 2026 zu sehen. Bildnachweis: NASA/Jess Ruffa" data-rl_caption="" title="Das Orion-Servicemodul für die Mission Artemis III ist hier vor den Akustiktests in der Operations and Checkout Facility des Kennedy Space Centers der NASA am 7. Mai 2026 zu sehen. Bildnachweis: NASA/Jess Ruffa" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1.jpg" alt="" class="wp-image-152625" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Orion-Servicemodul für die Mission Artemis III ist hier vor den Akustiktests in der Operations and Checkout Facility des Kennedy Space Centers der NASA am 7. Mai 2026 zu sehen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Jess Ruffa</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Wochen wird die NASA die konkreten Pläne für den Flug weiter ausarbeiten, darunter einen Zeitplan für die Auswahl der Astronauten, die für den Missionsbetrieb ausgebildet werden sollen, Optionen zur Bewertung der Schnittstellen des AxEMU-Raumanzugs von Axiom im Vorfeld von Mondoberflächenmissionen, die Missionsdauer sowie mögliche wissenschaftliche Aktivitäten während des Fluges. Die NASA hat die Industrie um Vorschläge für mögliche Lösungen zur Verbesserung der Kommunikation mit der Erde während der Mission gebeten, da das Deep Space Network nicht genutzt werden wird. Die Behörde sucht zudem nach internationalem und nationalem Interesse an der möglichen Mitführung von CubeSats zum Einsatz in der Erdumlaufbahn und wird möglicherweise weitere Möglichkeiten bekannt geben, sobald das Einsatzkonzept für die Mission genauer definiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Innovation und Erforschung wird die NASA die Artemis-Astronauten auf immer anspruchsvollere Missionen entsenden, um weitere Teile des Mondes zu erforschen – im Hinblick auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wirtschaftliche Vorteile –, eine dauerhafte menschliche Präsenz auf der Mondoberfläche zu etablieren und die Grundlagen für die ersten bemannten Missionen zum Mars zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg587262#msg587262" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>JPL überschreitet die Schallmauer bei Rotorblättern für nächsten Mars Hubschrauber</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-ueberschreitet-die-schallmauer-bei-rotorblaetter-fuer-naechsten-mars-hubschrauber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 10:22:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
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		<category><![CDATA[Ingenuity]]></category>
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		<category><![CDATA[Mach 1]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Science Helicopter]]></category>
		<category><![CDATA[MSH]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Skyfall]]></category>
		<category><![CDATA[SkyFall Projekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152577</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Rotorblätter, die die Hubschrauber der NASA der nächsten Generation zu neuen Höchstleistungen auf dem Mars befördern sollen, durchbrachen bei Tests im März im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien die Schallmauer. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: Jet Propulsion Laboratory, 7. Mai 2026 Die Daten aus den Tests, die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Rotorblätter, die die Hubschrauber der NASA der nächsten Generation zu neuen Höchstleistungen auf dem Mars befördern sollen, durchbrachen bei Tests im März im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien die Schallmauer. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/solar-system/planets/mars/nasa-pushes-next-gen-mars-helicopter-rotor-blades-past-mach-1/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 7. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26648-superrotor2-crop.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Ingenieur Jaakko Karras inspiziert im November 2025 im 7,6 Meter Weltraumsimulator des Jet Propulsion Laboratory der NASA ein Rotorblatt für einen Mars-Hubschrauber der nächsten Generation, bevor es bei Überschallgeschwindigkeit getestet wird. Credit: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Der Ingenieur Jaakko Karras inspiziert im November 2025 im 7,6 Meter Weltraumsimulator des Jet Propulsion Laboratory der NASA ein Rotorblatt für einen Mars-Hubschrauber der nächsten Generation, bevor es bei Überschallgeschwindigkeit getestet wird. Credit: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26648-superrotor2-crop-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152570" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26648-superrotor2-crop-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26648-superrotor2-crop-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Ingenieur Jaakko Karras inspiziert im November 2025 im 7,6 Meter Weltraumsimulator des Jet Propulsion Laboratory der NASA ein Rotorblatt für einen Mars-Hubschrauber der nächsten Generation, bevor es bei Überschallgeschwindigkeit getestet wird.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten aus den Tests, die in einer speziellen Kammer stattfanden, in der die Umgebungsbedingungen auf dem Roten Planeten simuliert werden können, zeigen, dass der am schnellsten fliegende Teil des Rotorblatts, die Blattspitzen, auf über Mach 1 beschleunigt werden können, ohne auseinanderzubrechen. Die aus 137 Testläufen gewonnenen Daten werden es den Ingenieuren ermöglichen, Hubschrauber zu konstruieren, die schwerere Nutzlasten, darunter wissenschaftliche Instrumente, transportieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die NASA hat mit dem <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/ingenuity-mars-helicopter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars-Hubschrauber Ingenuity</a> hervorragende Arbeit geleistet, aber wir erwarten von diesen Fluggeräten der nächsten Generation auf dem Roten Planeten noch mehr“, sagte Al Chen, Leiter des Mars-Erkundungsprogramms am JPL. „Das ist keine leichte Aufgabe. Zwar ist alles am Mars schwierig, doch dort zu fliegen ist so ziemlich das Schwierigste, was man tun kann. Das liegt daran, dass die Atmosphäre so unglaublich dünn ist, dass es schwer ist, Auftrieb zu erzeugen, und dennoch hat der Mars eine beträchtliche Schwerkraft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ingenuity“, welcher <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-ingenuity-mars-helicopter-succeeds-in-historic-first-flight/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">vor etwas mehr als fünf Jahren, am 19. April 2021</a>, den ersten motorisierten, kontrollierten Flug auf einem anderen Himmelskörper absolvierte, war eine bahnbrechende Technologiedemonstration, die keine wissenschaftlichen Instrumente an Bord hatte. Das kürzlich von der Behörde angekündigte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TYasUWRkv4E" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SkyFall-Projekt</a> und andere potenzielle zukünftige Marsflugzeuge werden in der Lage sein, Nutzlasten – darunter wissenschaftliche Instrumente und Sensoren – zu transportieren, um Daten zur Unterstützung künftiger bemannter und robotergestützter Missionen zu sammeln und dabei die Vorteile der Lufterkundung in geringer Höhe zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Tempo ist entscheidend</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aBJNtvAyt9g" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-2026-05-08_10h58_34-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152574" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-2026-05-08_10h58_34-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-2026-05-08_10h58_34-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Durch das Beschleunigen von Rotoren auf Geschwindigkeiten jenseits der Schallgeschwindigkeit bei jüngsten Tests im Jet Propulsion Laboratory der NASA erschließen Ingenieure neue Möglichkeiten für die Erkundung des Mars aus geringer Höhe.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der schnelllebigen Welt der Rotoren entsteht mehr Schub durch eine höhere Drehzahl oder einen größeren Durchmesser. Auch wenn diese Grundregel auf der Erde gilt, müssen Ingenieure, die Flugzeuge für den Roten Planeten entwickeln, weitaus aggressiver vorgehen. Da die Marsatmosphäre nur 1 % so dicht ist wie die der Erde, müssen die Rotorspitzen für einen maximalen Schub fast bis zur Schallgeschwindigkeit beschleunigt werden, um einen nennenswerten Auftrieb zu erzielen. Zwar können Rotoren mit kleinem Durchmesser auf der Erde ebenfalls mit Tausenden von Umdrehungen pro Minute rotieren, doch müssen sie dort mehr Luftmoleküle verdrängen und müssen sich nicht der Schallgeschwindigkeit nähern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ingenuity-Flugteam ließ während der 72 Flüge des Hubschraubers auf dem Mars die Drehzahl seiner mit Verbundwerkstoff verkleideten Schaumstoffrotoren aus zwei Gründen nie über 2.700 U/min steigen: um die unvorhersehbaren physikalischen Phänomene beim Durchbrechen der Schallmauer zu vermeiden und um sicherzustellen, dass eine unerwartete Windböe (beispielsweise von einem Staubteufel) die Rotorspitzen nicht über die Schallmauer hinaustreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn <a href="https://www.nasa.gov/history/x1/chuck.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Chuck Yeager</a> hier wäre, würde er Ihnen sagen, dass es bei <a href="https://www.grc.nasa.gov/www/k-12/airplane/mach.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mach 1</a> ziemlich unberechenbar werden kann“, sagte Jaakko Karras vom JPL, der Leiter der Rotortests. „Vor diesem Hintergrund haben wir die Flüge von Ingenuity so geplant, dass die Rotorspitzen bei Windstille auf Mach 0,7 gehalten wurden, damit die Rotorspitzen nicht in den Überschallbereich geraten, falls wir während des Fluges auf Mars-Gegenwind stoßen sollten. Aber wir wollen mehr Leistung von unserem Marsflugzeug der nächsten Generation. Wir mussten wissen, dass unsere Rotoren sicher schneller fliegen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Mach 1 auf der Erde auf Meereshöhe etwa 1.223 km/h beträgt, ist die Schallgeschwindigkeit auf dem Mars aufgrund der dünnen, kalten und kohlendioxidreichen Atmosphäre des Planeten deutlich geringer – etwa 869 km/h.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rotorblatt Prüfkammer</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-2-pia26649-superrotor-1-nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="In der Testkammer des 7,6 Meter Weltraumsimulators des JPL untersucht ein Ingenieur einen Prüfstand, mit dem die Leistungsfähigkeit der Rotorblätter eines Mars-Hubschraubers der nächsten Generation bei hohen Geschwindigkeiten getestet wird. Das Bild wurde im November 2025 aufgenommen. Credit: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="In der Testkammer des 7,6 Meter Weltraumsimulators des JPL untersucht ein Ingenieur einen Prüfstand, mit dem die Leistungsfähigkeit der Rotorblätter eines Mars-Hubschraubers der nächsten Generation bei hohen Geschwindigkeiten getestet wird. Das Bild wurde im November 2025 aufgenommen. Credit: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-2-pia26649-superrotor-1-nasa-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152572" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-2-pia26649-superrotor-1-nasa-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-2-pia26649-superrotor-1-nasa-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>In der Testkammer des 7,6 Meter Weltraumsimulators des JPL untersucht ein Ingenieur einen Prüfstand, mit dem die Leistungsfähigkeit der Rotorblätter eines Mars-Hubschraubers der nächsten Generation bei hohen Geschwindigkeiten getestet wird. Das Bild wurde im November 2025 aufgenommen.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um mit der Bewertung der Rotoren zu beginnen, die von AeroVironment in Simi Valley, Kalifornien, entwickelt und hergestellt wurden, montierten Karras und sein Team einen dreiflügeligen Rotor, der in zukünftigen Mars-Hubschrauberentwürfen zum Einsatz kommen könnte, im historischen <a href="https://www.nasa.gov/setmo/facilities/25-foot-space-simulator/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">7,6 Meter Weltraumsimulator des JPL</a>. Sie evakuierten die Luft und ersetzten sie durch gerade so viel Kohlendioxid, dass die Marsatmosphäre nachgebildet wurde, und setzten den Rotor dann Wind aus, während er mit steigender Drehzahl rotierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testingenieure hatten vorsichtshalber einen Teil der Kammer mit Blech ausgekleidet, für den Fall, dass die Rotorblätter während des Überschallversuchs zerbrechen sollten. Von einem Kontrollraum aus, der nur wenige Meter von der Kammer entfernt war, beobachtete das Team Anzeigen mit Daten und einem Blick in die Kammer, während die Drehzahl auf bis zu 3.750 Umdrehungen pro Minute stieg. Bei dieser Drehzahl bewegten sich die Blattspitzen mit Mach 0,98. Dann aktivierten die Ingenieure einen Ventilator in der Kammer, der den Rotor mit Gegenwind beschoss. Nach jedem Durchlauf erhöhten sie die Windgeschwindigkeit für den nächsten Durchlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team steigerte die Rotorspitzengeschwindigkeit auf Mach 1,08 und erhöhte damit die Tragkraft des Marsfahrzeugs um 30 %. Dieser Durchbruch ermöglicht es, bei zukünftigen Missionen schwerere wissenschaftliche Nutzlasten zu transportieren, darunter hochentwickelte Sensoren und größere Batterien für längere Flugzeiten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2-pia24582-10x.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-2026-05-08_11h11_41-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152575" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-2026-05-08_11h11_41-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-2026-05-08_11h11_41-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mars-Hubschrauber „Ingenuity“ der NASA führt am 8. April 2021, dem 48. Mars-Tag (Sol) der Mission, einen Test durch, bei dem sich seine Rotorblätter langsam drehen. Das Fluggerät, das hier von der Mastcam-Z-Kamera an Bord des NASA-Rovers „Perseverance“ aufgenommen wurde, absolvierte weniger als zwei Erdwochen später seinen historischen Erstflug.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nächstes versuchte das Team sein Glück mit dem zweiflügeligen SkyFall-Rotor. Da dieser etwas länger ist als die dreiflügelige Version, waren nur 3.570 U/min erforderlich, um vor dem Einsetzen des Gegenwinds die gleiche nahezu Überschallgeschwindigkeit an den Rotorspitzen zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die erfolgreichen Tests dieser Rotoren waren ein wichtiger Schritt, um die Flugtauglichkeit in anspruchsvolleren Umgebungen nachzuweisen – ein entscheidender Faktor für Fahrzeuge der nächsten Generation“, sagte Shannah Withrow-Maser, Aerodynamikerin am Ames Research Center der NASA im Silicon Valley und Mitglied des Testteams. „Wir dachten, wir könnten uns glücklich schätzen, wenn wir Mach 1,05 erreichen würden, doch bei unseren letzten Testläufen haben wir Mach 1,08 erreicht. Wir werten die Daten noch aus, und möglicherweise ist sogar noch mehr Schub drin. Diese Hubschrauber der nächsten Generation werden beeindruckend sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SkyFall-Missionsteam hat die Erkenntnisse des Testteams in die Leistungsspezifikationen einfließen lassen. Inspiriert von Ingenuity, dem bislang einzigen Drehflügler, der auf einem anderen Planeten geflogen ist, soll SkyFall im Dezember 2028 drei Mars-Hubschrauber der nächsten Generation zum Roten Planeten transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über das Mars-Erkundungsprogramm der NASA</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testreihe mit Überdrehzahl-Rotation wurde vom Mars-Erkundungsprogramm der Behörde finanziert, um die Leistungsfähigkeit künftiger Fluggeräte auf dem Roten Planeten zu maximieren. Das JPL, eine Abteilung des Caltech in Pasadena, leitet das Mars-Erkundungsprogramm für das Science Mission Directorate der NASA in Washington.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Mars-Erkundungsprogramm der NASA finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://mars.nasa.gov</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
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