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	<title>Raumtransporter &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raumtransporter &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Juri Borissow: Raketen- und Raumfahrtbranche Russlands nicht in sehr gutem Zustand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juri-borissow-raketen-und-raumfahrtbranche-russlands-nicht-in-sehr-gutem-zustand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 06:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuauflage des Buran-Programms angekündigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: GK Roskosmos, TASS RIA Nowosti. Moskau, 27. April 2023 &#8211; Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, macht sich offenbar große Sorgen um die russische Raketen- und Raumfahrtbranche. Sie befinde sich in einem &#8222;nicht sehr guten finanziellen und Kaderzustand&#8220;, klagte er am Mittwoch auf einer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neuauflage des Buran-Programms angekündigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: GK Roskosmos, TASS RIA Nowosti.</p>



<p>Moskau, 27. April 2023 &#8211; Der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, macht sich offenbar große Sorgen um die russische Raketen- und Raumfahrtbranche. Sie befinde sich in einem &#8222;nicht sehr guten finanziellen und Kaderzustand&#8220;, klagte er am Mittwoch auf einer Aufklärungsveranstaltung in Moskau. Die Branche &#8222;altert&#8220; und warte auf die talentierte Jugend. Deshalb plane seine Behörde vier bis fünf innovative Projekte unter Einbeziehung der Jugend. Eines davon sei die Schaffung einer Gruppierung mit sehr vielen Satelliten.</p>



<p>Russland brauche Projekte nach dem Vorbild des sowjetischen wiederverwendbaren Raumgleiters Buran (Schneesturm), betonte Borissow. Derzeit liefen dafür schon ernsthafte wissenschaftliche Forschungen und praktische Arbeiten. Ein solches Projekt sei erforderlich, weil Russland derzeit nur einige Dutzend Kilogramm Nutzlast auf die Erde zurückholen könne. Das Hauptproblem bestehe in der unzureichenden Finanzierung. Der Gleiter war im November 1988 nur einmal vom Kosmodrom Baikonur mit einer Energija-Trägerrakete gestartet worden und hatte unbemannt die Erde zweimal umkreist.</p>



<p>Borissow kündigte ferner den Bau des atomgetriebenen Weltraum-Bugsierers Sews (Zeus) für das gemeinsame Programm einer internationalen wissenschaftlichen Mondstation mit China an. Er solle 2030 zur Verfügung stehen und großkalibrige Frachten in den erdnahen Raum und zum Mond befördern. Außerdem arbeite die GK Roskosmos an der superschweren Trägerrakete Jenissej mit einer Nutzlast von 103 Tonnen für den erdnahen Orbit. Der Erststart sei für 2028 geplant.</p>



<p><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg548340#msg548340" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>RUAG baut Komponenten für japanische H3</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-baut-komponenten-fuer-japanische-h3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 07:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[MHI]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42700</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neuer Auftrag: Strukturen für japanische Trägerrakete kommen aus der Schweiz. Eine Medienmitteilung der RUAG Schweiz AG, RUAG Space. Quelle: RUAG Schweiz AG, RUAG Space. Der Raumfahrtzulieferer RUAG Space wird Komponenten für die zukünftige Trägerrakete der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA liefern. Der Vertrag wurde mit Mitsubishi Heavy Industries abgeschlossen und beinhaltet Strukturen und Nutzlastverkleidungen für die Trägerrakete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neuer Auftrag: Strukturen für japanische Trägerrakete kommen aus der Schweiz. Eine Medienmitteilung der RUAG Schweiz AG, RUAG Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: RUAG Schweiz AG, RUAG Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042019095407_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042019095407_small_1.jpg" alt="RUAG" width="260"/></a><figcaption>
Produktion von Nutzlastverkleidungen in Emmen, Schweiz 
<br>
(Bild: RUAG)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Raumfahrtzulieferer RUAG Space wird Komponenten für die zukünftige Trägerrakete der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA liefern. Der Vertrag wurde mit Mitsubishi Heavy Industries abgeschlossen und beinhaltet Strukturen und Nutzlastverkleidungen für die Trägerrakete H3. Die Komponenten werden in der Schweiz entwickelt und produziert. </p>



<p>Zürich, 10. April 2019. RUAG Space hat einen Auftrag des japanischen Unternehmens Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gewonnen. Für drei Flüge der zukünftigen Trägerrakete H3 wird der Raumfahrtzulieferer Raketenstrukturen liefern, darunter auch Nutzlastverkleidungen. Diese bilden das oberste Drittel einer Trägerrakete und schützen die Nutzlast (z.B. einen Satelliten oder wie in diesem Fall einen Transporter mit Versorgung für die ISS) vor Vibrationen und Umwelteinflüssen beim Start und beim Flug durch die Erdatmosphäre. Entwickelt und produziert werden die Strukturen in der Schweiz. </p>



<p>“Wir sind der führende Zulieferer von Nutzlastverkleidungen”, sagte Peter Guggenbach, RUAG Space CEO. „Nun sind wir weltweit tätig und beliefern die Trägerraketenindustrie auf drei Kontinenten.“ </p>



<p><strong>Schutz während des Fluges zur ISS</strong>
<br>
H3 ist die Bezeichnung für die zukünftige japanische Trägerrakete, die zurzeit von der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA und MHI entwickelt wird. Sie wird 63 Meter hoch sein und einen Durchmesser von 5,2 Meter haben. Die Strukturen von RUAG Space sollen auf drei Versorgungsflügen zur Internationalen Raumstation ISS verwendet werden und die Nutzlast – den HTV-X Raumtransporter – beim Raketenstart und beim Flug durch die Erdatmosphäre schützen. Der HTV-X Raumtransporter trägt die Fracht für die Versorgung der ISS und ist der geplante Nachfolger des HTV Raumtransporters, welcher seit 2009 für Versorgungsflüge zur ISS im Einsatz steht. Der erste Flug des HTV-X ist für das Jahr 2021 geplant. </p>



<p><strong>Hunderte Raketenstarts, hundert Prozent Erfolg</strong>
<br>
Nutzlastverkleidungen von RUAG Space waren bisher bei fast 300 Raketenstarts an Bord – mit einer Erfolgsrate von 100 Prozent. Die kleinsten dieser Nutzlastverkleidungen haben einen Durchmesser von 0,7 Metern, die größten einen Durchmesser von 5,4 Metern. Sie alle basieren auf einem Karbonfaser-Verbundwerkstoff. </p>



<p><strong>Über RUAG Space</strong>
<br>
RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen ebenso wie im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG mit Sitz in der Schweiz. </p>



<p>RUAG entwickelt und vertreibt international gefragte Technologieanwendungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheits- und Wehrtechnik für den Einsatz zu Land, in der Luft und im Weltraum. Die Produkte und Dienstleistungen von RUAG sind zu 56 % für den zivilen und zu 44 % für den militärischen Markt bestimmt. Konzernsitz ist Bern (Schweiz). Standorte befinden sich in der Schweiz sowie in 15 weiteren Ländern in Europa, den USA und Asien-Pazifik. RUAG erwirtschaftet einen Umsatz von rund CHF 2 Mrd. und zählt über 9100 Arbeitsplätze – davon 400 für Lernende. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg452140#msg452140" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RUAG</a> </li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11889.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-III &#8211; Japans nächste Trägerrakete</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Finale für ATV &#8211; ATV-5 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/finale-fuer-atv-atv-5-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 16:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nacht zum 30. Juli 2014 ist das ATV-5 zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Es ist der letzte Flug eines ATV. Mit dem rund sechsmonatigen Flug endet ein erfolgreiches Kapitel europäischer Raumfahrt. Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: Arianespace, CNES, DLR, ESA. Der Start erfolgte am 29. Juli 2014 um 20:47 Uhr und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht zum 30. Juli 2014 ist das ATV-5 zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Es ist der letzte Flug eines ATV. Mit dem rund sechsmonatigen Flug endet ein erfolgreiches Kapitel europäischer Raumfahrt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: Arianespace, CNES, DLR, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_1.jpg" alt="ESA / S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
Start des ATV-5 
<br>
(Bild: ESA / S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start erfolgte am 29. Juli 2014 um 20:47 Uhr und 38 Sekunden Ortszeit vom Startplatz Kourou im französischen Übersee-Departement Französisch-Guayana auf einer <a class="a" href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Launch_vehicles/Ariane_5" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ariane 5</a>, was den frühen Morgenstunden des 30. Juli MESZ entspricht.</p>



<p>Nach einer Flugzeit von rund 64 Minuten wurde ATV-5, das nach dem belgischen Astrophysiker und Theologen Georges Lemaître, dem Vater der Urknalltheorie, benannt ist, von der Ariane in einer Höhe von rund 250 km ausgesetzt. Mit einem Gesamtgewicht von über 20 Tonnen ist ATV-5 die schwerste Nutzlast, die bislang von einer Ariane5 gestartet wurde. Laut Arianespace betrug die Startmasse des ATV-5 ohne Nutzlastadapter 19,926 Tonnen.</p>



<p>Etwa eine halbe Stunde nach dem Aussetzen wurden seine vier Solarzellenausleger annähernd x-förmig entfaltet. Mit voll entfalteten Solarzellenauslegern erreicht ATV eine Spannweite von 22,3 Metern bei einer Fläche von 33,6 Quadratmetern je Ausleger. Jedes der vier Segel richtet sich eigenständig auf die Sonne aus. Gemeinsam produzieren die Solarzellen eine Leistung von rund 4.800 Watt.</p>



<p>ATV-5 hat eine Länge von 10,27 Metern bei einem maximalen Durchmesser von rund 4,48 Metern und ist in ein Nutzlast- und ein <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ATV/ATV_Service_Module" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Servicemodul</a> aufgeteilt. Das Achtern gelegene Servicemodul beherbergt Antriebstechnik bestehend aus vier Haupttriebwerken und Korrekturdüsen nebst Treibstofftanks, sowie die Solarpanele und den Bordcomputer.</p>



<p>Das Nutzlastmodul, der <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ATV/ATV_Integrated_Cargo_Carrier" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Integrated Cargo Carrier (ICC)</a>, gliedert sich in eine größere unter Druck stehende, sowie eine kleinere nicht unter Druck stehende Sektion und verfügt über den Dockingmechanismus für das Ankoppeln an das in Russland gebaute ISS-Modul Swesda an seiner Spitze.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
ATV-5-ICC in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 12. August 2014 soll ATV-5 die ISS erreichen. Vor der Kopplung wird es die Station noch ein mal umkreisen, um ein neuartiges Lidar zu testen. Der experimentelle Laserinfrarotbildsensor „Liris“ soll Teil neuartiger Lenkungs-, Navigations- und Steuerungssysteme für den Anflug auf sogenannte „unkooperative Ziele“ wie etwa Weltraummüll werden.</p>



<p><strong>Ausrüstung und Treibstoff</strong>
<br>
ATV-5 transportiert Lebensmittel, Kleidung, Geräte und  wissenschaftliche Ausrüstung zur ISS. Ein interessanter Bestandteil der wissenschaftlichen Nutzlast stellt der elektromagnetische Levitator dar, ein von Airbus Defence and Space im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der ESA entwickeltes Magnetfeldexperiment.</p>



<p>Der tiegelfreie Schmelzofen basiert auf dem Prinzip der elektromagnetischen Schwebetechnik (Levitation und soll bei der Erforschung von Hightechlegierungen und Halbleiterkomponenten und deren Eigenschaften im geschmolzenen Zustand helfen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Optimierung industrieller Gießvorgänge auf der Erde beitragen.</p>



<p>Zum Lebensmittelvorrat, der mit ATV-5 transportiert wird, gehören u.A. 50 kg Kaffee und das Lieblingsgericht des deutschen Besatzungsmitglieds Alexander Gerst, Käsespätzle. Die Versorgungsgüter für den täglichen Bedarf und die wissenschaftlichen Experimente sind im unter Druck stehenden vorderen Teil des Nutzlastmoduls von ATV-5 gelagert. Während des mehrmonatigen Aufenthalts der Transporter nutzen die Astronauten der Station diese Sektion gern als zusätzlichen Aufenthaltsraum, der ein Mehr an Privatsphäre bietet und das begrenzte Raumangebot an Bord der ISS ein wenig aufstockt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_3.jpg" alt="ESA / D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
ATV-5 an der ISS angekoppelt &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p>Neben wissenschaftlicher Ausrüstung und Lebensmittel für die Besatzung transportiert auch dieses ATV in insgesamt 22 Tanks im hinteren Teil des Nutzlastmoduls Nachschub an Wasser, Sauerstoff und Treibstoff für die russischen Triebwerke der ISS, der über die Tankstutzen direkt in die Station gepumpt wird.</p>



<p>Daneben werden die Triebwerke von ATV-5 während seines Aufenthalts an der Station für die in regelmäßigen Abständen erforderlichen Bahnanhebungsmanöver eingesetzt, die aufgrund der durch die Restatmosphäre in rund 400 km Höhe erzeugte Reibung und daraus resultierendem geringem Höhenverlust von Zeit zu Zeit notwendig werden. Außer dem ATV ist momentan nur der russische Progress-Frachter zu solchen Reboosts fähig, früher wurden hierfür auch die inzwischen ausgemusterten Space Shuttles eingesetzt. </p>



<p>ATV-5 wird bis Anfang 2015 an die Station angedockt bleiben, bevor es schließlich mit Stationsabfällen beladen wird und beim Wiedereintritt in die Atmosphäre über dem Südpazifik verglüht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_4.jpg" alt="ESA / D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
Ariane-Raketen mit ATV an Bord &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Leistungsfähig und verlässlich</strong>
<br>
Ein ATV erreicht mit einer Nutzlast von gut 6,6 Tonnen eine höhere Zuladung als alle anderen derzeit genutzten Transporter. Nicht nur dieser Umstand macht das Fahrzeug zu einem außerordentlich erfolgreichen Stück europäischer Raumfahrttechnologie.</p>



<p>Wie der Name verrät, fliegt und koppelt ATV autonom an der ISS an und zwar höchst präzise: Mittels verschiedener Sensoren erfolgt der Anflug an die Station mit einer Abweichung von weniger als fünf cm bei einer Geschwindigkeit von 28.000 km/h. Der Roboterarm der Station, Canadarm, der etwa die Dragon-Transporter von SpaceX einfängt, wird für das Andocken nicht benötigt. Falls Probleme oder Ungenauigkeiten während des Anflugs auftauchen, ist ATV im Stande diese selbstständig zu korrigieren. </p>



<p>Auch ein ferngesteuertes Andocken ist möglich, kam allerdings bei keinem der bisherigen Flüge vor. Dennoch trainieren ESA-Astronauten während ihrer Ausbildung zahllose Fehler- und Notfallszenarien in Zusammenhang mit einem ATV-Anflug, wie die italienische ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti in der <a class="a" href="https://raumzeit-podcast.de/2011/03/25/rz011-astronautenausbildung/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">elften Episode des Raumzeit-Podcasts</a> zur Ausbildung von Astronauten berichtet.  „Tatsächlich ist bislang noch nie etwas schief gegangen, aber in unseren Simulationen geht immer alles schief.“</p>



<p>Die Fähigkeiten von ATV seien derzeit einzigartig und machen es zum komplexesten, augenblicklich verwendeten ISS-Versorger, erklärt Volker Schmid, Leiter der Fachgruppe ISS beim DLR. Tatsächlich verlief der Anflug von ATV 4 sogar so präzise, dass der Dockingmechanismus nicht gegriffen habe und ATV noch mal Schub geben musste. Das Automated Transfer Vehicle (ATV) ist ein einzigartiges Raumfahrzeug: Es navigiert autonom und dockt auch selbstständig an der ISS an.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_5.jpg" alt="ESA / D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
NASAs MPCV mit europäischem Servicemodul &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p>Mit seiner unter Druck stehenden Nutzlastsektion stellte ATV während der Planungsphase auch eine denkbare Alternative eines bemannten Raumschiffs dar. Technisch hätte sich ATV ohne Weiteres zum Transport von Astronauten zur ISS und wieder zurück geeignet, erzählt Schmid. Das Vorhaben scheiterte jedoch an fehlender Konsensfähigkeit der ESA-Mitgliedsstaaten bei der Finanzierung der Errichtung einer modifizierten Startanlage in Kourou, sowie der Verbesserung der Zuverlässigkeit der Ariane-5-Trägerrakete.</p>



<p>Ebenfalls durch knappe Etats erklärt sich die geringe Anzahl von fünf Flügen, ursprünglich waren deutlich mehr ATVs geplant gewesen. Doch auch als unbemannter Frachter erregte ATV bei den Partnern der Europäer wohlwollende Aufmerksamkeit.</p>



<p>Kein anderes Raumfahrzeug mit dieser Masse weist vergleichbare Fähigkeiten im autonomen Anflug auf. Aus diesem Grund hat die NASA die Europäer zur Mitarbeit an der Entwicklung des Servicemoduls für das Orion <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230404011637/https://www.nasa.gov/exploration/systems/mpcv/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Multi-Purpose Crew Vehicle</a> eingeladen. </p>



<p>Das MPCV ist das Raumfahrzeug, mit dem die NASA bemannte Missionen in den tiefen Raum, etwa zu Asteroiden durchführen möchte. Das Servicemodul des MPCV kann in Bremen gebaut werden, dem Herstellungsort der ATVs. Wie NASA-Direktor Charles Bolden unlängst während einer Podiumsdiskussion auf der Luft- und Raumfahrtmesse <a class="a" href="https://www.ila-berlin.de/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ILA</a> in Berlin betonte, sei dies das erste Mal, dass die NASA andere Partner mit dem Bau entscheidender Komponenten eines Raumfahrtprogramms beauftragte. </p>



<p>Weitere Hintergründe über das ATV-Programm können u.A. in der <a class="a" href="https://raumzeit-podcast.de/2011/06/17/rz017-automated-transfer-vehicle/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">17. Episode des Raumzeit-Podcast</a> über das ATV nachgehört werden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12789.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-5 *Georges Lemaitre* &#8211; Start und Mission</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/finale-fuer-atv-atv-5-gestartet/" data-wpel-link="internal">Finale für ATV &#8211; ATV-5 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Cygnus-COTS 1 ist Geschichte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-cots-1-ist-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 09:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[COTS]]></category>
		<category><![CDATA[CRS]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital Sciences]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Cygnus-Frachter der Firma Orbital Sciences Corporation wurde gestern gegen Mittag (13.31 Uhr MESZ) frei gegeben und verglühte heute nach 20 Uhr unserer Zeit in dichten Schichten der Erdatmosphäre. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Bei seiner Demonstrationsmission war Cygnus 23 Tage am ISS-Modul Harmony angekoppelt. Er brachte etwa 590 Kilogramm Fracht, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der erste Cygnus-Frachter der Firma Orbital Sciences Corporation wurde gestern gegen Mittag (13.31 Uhr MESZ) frei gegeben und verglühte heute nach 20 Uhr unserer Zeit in dichten Schichten der Erdatmosphäre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102013113504_small_1.jpg" alt="NASA" width="400" height="266"/><figcaption>
Cygnus, angedockt am ISS-Modul Harmony 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei seiner Demonstrationsmission war Cygnus 23 Tage am ISS-Modul Harmony angekoppelt. Er brachte etwa 590 Kilogramm Fracht, darunter Lebensmittel, Bekleidung und Experimente von Studenten US-amerikanischer Universitäten, zur Internationalen Raumstation, die nach dem Andocken am 29. September in die Raumstation transportiert wurden. </p>



<p>Der Start war zuvor bereits am 18. September gestartet und sollte ursprünglich wenige Tage danach ankoppeln. Zunächst hatte man jedoch ein kleines Kompatibilitätsproblem mit der Formatierung der GPS-Datensätze zu lösen und anschließend ließ man einem anfliegenden Sojus-Raumschiff den Vortritt. Alle geplanten Manöver zur Annäherung verliefen danach reibungslos und so konnte die NASA einen weiteren Erfolg im Rahmen eines Programmes verkünden, bei dem kommerzielle Unternehmen Fertigung und Transport eines Frachters anbieten und die Weltraumorganisation lediglich eine Dienstleistung in Anspruch nimmt (COTS = Commercial Orbital Transportation Services/CRS = Commercial Resupply Services). </p>



<p>Der erste Cygnus-Flug im Rahmen des CRS-Programmes soll noch in diesem Jahr gestartet werden. Im Laufe der Zeit sollen dann stärkere Oberstufen eingesetzt werden, so dass sich die mögliche Nutzlastkapazität erhöht. Ab dem vierten Flug soll sich dies auch im Volumen des Frachtraumes ausdrücken. Dessen Länge wird von 3,66 m auf 4,86 m steigen, das Volumen von gegenwärtig 19 auf dann 27 Kubikmeter. So können auch sperrigere Teile zur ISS transportiert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102013113504_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="469" height="357"/><figcaption>
Soeben wurde die Verbindung gelöst. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Interessanterweise wurde nach dem Lösen der Verbindung zum großen Manipulatorarm der Station das Abbruch-Kommando gegeben, nach dem sich der Frachter relativ zügig von der Station entfernte. Dieses Kommando wurde eingentlich implementiert, um bei einem Zwischenfall beim Annäherungsmanöver dieses sofort abzubrechen und den Frachter in Richtung Erde navigieren zu lassen. Dafür gibt es auf einem speziellen Bedienpaneel an Bord der Station einen Schalter. Also wurde auf die Programmierung einer weiteren Prozedur für den Abflug von der Station verzichtet und das ohnehin bereits vorhandene und getestete Programm verwendet. </p>



<p>Die USA verfügen nun mit Dragon der Firma Space Exploration Technologies und Cygnus von OSC über zwei Frachtraumschiffe zur Belieferung der Internationalen Raumstation mit Nahrungsmitteln, Bekleidung, Experimenten, Werkzeugen, Ersatzteilen aber auch neuen Anlagen. Cygnus bietet hierbei nach seiner Erweiterung über einen größeren Innenraum als Dragon. Dafür kann Dragon Außenfracht zur Station und Rückkehrfracht zur Erde transportieren. Beide Systeme ergänzen sich also gegenseitig. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.135#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) / Cygnus *COTS 1*</a></li></ul>
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		<title>Zweites HTV an ISS angekoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweites-htv-an-iss-angekoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 20:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ startete am 22. Januar vom japanischen Weltraumbahnhof, dem Tanegashima Space Center, zur Internationalen Raumstation. Nach fünf Tagen Anflug mit mehreren Bahnmanövern erreichte HTV 2 heute Mittag die ISS und wurde mit dem Stationsarm angekoppelt. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, JAXA, SFN. Vertont von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das japanische Versorgungsraumschiff HTV 2 mit dem Namen „KOUNOTORI“ startete am 22. Januar vom japanischen Weltraumbahnhof, dem Tanegashima Space Center, zur Internationalen Raumstation. Nach fünf Tagen Anflug mit mehreren Bahnmanövern erreichte HTV 2 heute Mittag die ISS und wurde mit dem Stationsarm angekoppelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, JAXA, SFN. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-30-54875.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27012011211429_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27012011211429_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
HTV 2 wird angekoppelt 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Das von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA für umgerechnet 700 Millionen US-Dollar entwickelte Raumfahrzeug führte in den fünf Anflugtagen mehrere Bahnanpassungsmanöver durch. Das HTV näherte sich damit nach und nach von hinten/unten der ISS an, verweilte fünf Kilometer hinter der Station, um dann die Endannäherung zu starten. Diese brachte das zehn Meter lange und vier Meter im Durchmesser große Transportraumschiff ca. zehn Meter unterhalb des US-basierten Teils der ISS. Den Endanflug verfolgte der europäische Astronaut Paolo Nespoli in Cupola, um bei Unregelmäßigkeiten, welche das HTV nicht selbstständig korrigiert, manuell über eine Kontrollstation (Control Panel) eingreifen zu können. Catherine Coleman befand sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in Cupola, um erste Einfang-Aktivitäten mit dem Stationsarm Canadarm2 zu beginnen. </p>



<p>Unterstützt von Paolo Nespoli konnte Catherine Coleman um 12:41 Uhr MEZ den Kontakt zwischen Canadarm2 und dem HTV 2 herstellen und das knapp 16 Tonnen schwere Transportraumschiff unterhalb des amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), bewegen. Gemeinsam führten die beiden Mitglieder der Stammbesatzung 26 den Transporter an die ISS heran, die festen Verbindungen wurden mit dem Einschrauben der sechzehn CBM-Bolzen um 15:51 Uhr MEZ hergestellt. Wenig später konnte der Stationsarm vom HTV 2 gelöst und vorbereitend für die Entladearbeiten der externen Frachtpalette zu dieser bewegt werden. Heute Nacht aktivieren die Techniker der Bodenstation die Systeme im druck-beaufschlagten Frachtmodul, die ISS-Mannschaft wird morgen gegen 13:30 Uhr MEZ erstmals die Luken zum HTV 2 öffnen und die Nutzlast inspizieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27012011211429_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27012011211429_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Resupply Racks im Frachtabteil
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Damit beginnen die Transferarbeiten der Fracht zur ISS. Das HTV, welches zum zweiten Mal eingesetzt wird, bringt knapp 5.300 Kilogramm Nutzlast zur Raumstation. Davon entfallen 4.000 Kilogramm auf den sogenannten Pressurized Logistics Carrier (PLC), also das durch die Besatzung zu entladende Frachtabteil. Das sind sechs Fracht-Racks (Resupply Racks = HRRs) für kleinere Versorgungsgüter, das japanische Experiment-Rack KOBAIRO und ein Mehrzweck-Nutzlast-Rack (Multi-purpose Small Payload Rack = MSPR) in dem verschiedene Experimente ausgeführt werden können. Die außenliegende Nutzlast von 1.300 Kilogramm Gewicht befindet sich einschließlich der Transportpalette (Unpressurized Logistics Carrier = ULC) im Vakuum. Darauf befestigt sind 930 kg Ersatzteile der NASA für die ISS. Diese Frachtpalette soll am 1. Februar durch den Stationsarm aus dem HTV gezogen und nach erfolgter Übergabe zum japanischen Roboterarm an der Kibo-Außenplattform temporär befestigt werden. Der Entladevorgang der Frachtpalette, unter Zuhilfenahme von Dextre, ist zwischen dem 2. und 4. Februar geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27012011211429_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27012011211429_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die äußere Frachtpalette bei der Vorbereitung
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die innenliegenden Frachtanteile nach ISS-Partnern, exklusive der beiden großen Racks, teilen sich wie folgt auf, 1.293 Kilogramm ist NASA-Fracht und 1.635 Kilogramm gehören zur JAXA. Insgesamt sind es 630 kg Mannschaftsfracht, 1.626 kg Forschungsausrüstung und Zubehör, 609 kg Stationsbauteile, 49 kg Computer und deren Zubehör und 14 kg Ausrüstung für Außeneinsätze. Auf der Frachtpalette, dem ULC, sind 902 kg amerikanische Ersatzteile befestigt, 24 kg Fracht entfällt auf die kanadische Raumfahrtorganisation CSA. </p>



<p><strong>Medien Galerie von raumcon.de:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/519" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumcon Mediengalerie zum HTV</a></li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8917.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-2 Mission</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-30-54875.mp3" length="5122278" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Der Klapperstorch fliegt zur ISS &#8211; JAXA startet HTV 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-klapperstorch-fliegt-zur-iss-jaxa-startet-htv-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 19:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[H2-B]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Storch 2 &#8211; oder KOUNOTORI 2 wie das HTV-2 liebevoll von den Japanern genannt wird, startete heute, am 22. Januar 2011, um 14:37:57 Uhr Ortszeit, 06:37:57 Uhr MEZ, an Bord der Trägerrakete H-IIB F2 vom japanischen Weltraumbahnhof, dem Tanegashima Space Center. Gute 15 Minuten später wurde der &#8222;Storch&#8220; ausgesetzt und befindet sich nun auf dem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Storch 2 &#8211; oder KOUNOTORI 2 wie das HTV-2 liebevoll von den Japanern genannt wird, startete heute, am 22. Januar 2011, um 14:37:57 Uhr Ortszeit, 06:37:57 Uhr MEZ, an Bord der Trägerrakete H-IIB F2 vom japanischen Weltraumbahnhof, dem Tanegashima Space Center. Gute 15 Minuten später wurde der &#8222;Storch&#8220; ausgesetzt und befindet sich nun auf dem Weg zur ISS. Am 27. Januar 2011 soll der japanische Weltraum-Frachter vom ISS-Stations-Arm gegriffen und an die Station gekoppelt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Wehr und Klaus Donath. Quelle: JAXA, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-24-35493.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011205446_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011205446_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption> Liftoff vom HTV 2   (Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p>Am 22. Januar 2011, um 06:37:57 Uhr MEZ startete die japanische Weltraumbehörde JAXA ihren Weltaumtransporter HTV 2, vom Launch Pad 2 des Tanegashima Space Center (TNSC) in Richtung ISS. Der Bilderbuchstart erfolgte bei strahlend blauem Himmel, bei 10 °C und Winden von 8,3 m/s aus Nord-West. Gute 2 Minuten und 10 Sekunden später waren die vier Feststoffraketen abgesprengt, woraufhin rund 90 Sekunden später die Nutzlastverkleidung abgeworfen werden konnte, die zu diesem Zeitpunkt ihre Aufgabe, die Nutzlast strömungsgünstig zu schützen, erfüllt hatte. </p>



<p>Stufentrennung und Zündung der Oberstufe erfolgten nach ca. 6 Minuten Flugzeit. Nach 15 Minuten und 5 Sekunden wurde das HTV 2 erfolgreich im Zielorbit mit einer Höhe von 200 km x 300 km und einer Bahnneigung von rund 51,6° ausgesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011205446_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011205446_small_2.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Der HII-B-F2-Träger mit dem weißen Storch an Bord hebt von der Rampe ab. Gut sichtbar, die Blitzschutztürme rechts und links. 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Ein Storch wird Liebling der Japaner</strong>
<br>
Im Spätsommer letzten Jahres betrieb die JAXA eine Kampagne, um mehr Leute für ihre Arbeit und das HTV zu begeistern. Im Rahmen dieser Kampagne wurde der Name &#8222;KOUNOTORI&#8220;, was soviel wie &#8222;Weißer Storch&#8220; heißt, gewählt. Die Japaner verbinden mit dem Weißstorch, oder auch umgangssprachlich Klapperstorch, ähnlich wie die Europäer, das Bild eines Überbringers von wichtigen Dingen, wie z. B. ein Baby oder andere erfreuliche Dinge, so wie das HTV wichtige Ausrüstungsgegenstände, Kleidung, Versuchsanordnungen und Lebensmittel zur ISS bringt. </p>



<p>KOUNOTORI 2 soll die ISS am 27. Januar 2011 erreichen und gegen 20:30 Uhr MEZ soll das sogenannte &#8222;Berthing&#8220;, die komplette Verbindungsherstellung, (elektrisch, mechanisch, etc.) stattfinden. Dazu parkt das HTV rund 10 Meter von der ISS entfernt, und wird dort vom Stationsarm gegriffen, der es dann zum amerikanischen Standard-Verbindungsadapter, dem Common Berthing Mechanism (CBM), am sogenannten Nadir-Port vom Modul Harmony führt, mit dem es verbunden wird. </p>



<p>Allerdings darf es sich dort nicht die gesamte Zeit aufhalten. Sollte das amerikanische Shuttle, wie erhofft Ende Februar nach langer Mängelbeseitigung zur ISS starten, muss das HTV an den gegenüberliegenden Punkt den Zenit-Port des Harmony-Moduls verlagert werden. Danach muss es wieder zurück zum Nadir-Port, von dem es zur Abreise überhaupt ausgesetzt werden kann. </p>



<p><strong>Weißer Storch mit neuem Outfit</strong>
<br>
Mit dem HTV 2 startete eine in einigen Punkten verbesserte Version des HTV. So wurden zum Beispiel die Leuchten, welche auf der ISS &#8222;Mangelware&#8220; sind und vor der Abreise des HTV als Ersatzteile in die ISS gebracht werden, neu angeordnet. Sie befinden sich neuerdings an der Rückwand und nicht mehr im Innenraum, wo sie notwendigen Stauraum einschränkten. Zwei der vier Leuchten sind japanische auf Leuchtdioden, also LED-Technik, basierende Neuentwicklungen. Auf Grund des positiven Verlaufs des ersten Fluges konnte nun auf vier, von ehemals elf, Batterien verzichtet werden &#8211; eine nicht zu vernachlässigende Masseersparnis. </p>



<p>Das HTV hat die Möglichkeit zwei Nutzlasttypen zu transportieren &#8211; zum einen Umgebungsdruck beaufschlagte Nutzlast, aber auch Nutzlast, welche direkt dem Vakuum ausgesetzt werden soll, wie zum Beispiel Außenbord-Versuchspaletten. Zu den Nutzlasten, die im druckbeaufschlagten Bereich des HTV mitfliegen, gehört unter anderem ein Veruchsrack, in dem sich drei Öfen befinden, die auf 1.600 °C geheizt und in denen Kristalle gezüchtet werden können. Zu den drucklosen Materialien, gehört unter anderem ein Transportbehälter in dem sich ein &#8222;Flex Hose Rotary Coupler&#8220; (FHRC) befindet, eine flexible, drehbare Schlauchverbindung, die dazu benutzt werden soll, das in der ISS benutzte Kühlmittel Ammoniak von den starren Leitungen zu den rotierenden, wärmeabstrahlenden Radiatoren am Steuerbord-Segment 1 des Trägersystems, dem S1 Truss zu leiten. </p>



<p>Insgesamt setzt sich die Nutzlast aus 51% Ersatzteilen, 7% Wasser (Prozesswasser), 8% Crew-Verbrauchsgüter, 10% wissenschaftliche Nutzlast und 24% Nahrung zusammen. Wozu die Baumsaat zählt, die zur Unterstützung von Schulen, aber auch werbewirksamen Aktivitäten, als weltraumreisende Nutzlast, mit der Shuttle-Mission STS 134, wieder zur Erde gebracht wird, ist nicht bekannt. </p>



<p>Zum Ende der HTV-2-Mission wird das HTV mit nicht mehr benötigten Materialien (Abfall) beladen. Mit Hilfe des Stationsarmes wird es nun wieder nach dem Lösen der Kopplungsverbindungen in ca. 10 Metern Entfernung von der Station ausgesetzt. Dort beginnt es seinen Abstieg, der mit einem selbstzerstörenden Wiedereintritt endet. Verglühen soll das HTV in der Erdatmosphäre über dem Pazifik, nachdem es Japan überflogen hat. Der Zeitpunkt des Abkoppelns ist noch für den 28. März 2011 angesetzt. </p>



<p>Allerdings ist jetzt schon eine Missionsverlängerung im Gespräch, welche bis zu 60 Tage dauern kann. Grund hierfür ist der Missionszeitplan der so verzögerten Discovery-Mission STS 133, da mit diesem Flug eine Palette, die ELC 4, angeliefert und montiert wird. Diese soll die Außenbordnutzlast des HTV aufnehmen, Gitterboxen, in welchen sich unter anderem die oben erwähnte Schlauchverbindung aber auch weitere Komponenten, wie eine Spannungsversorgungseinheit Remote Power Controller Module (RPCMs) und ein Videoverteiler, Video Distribution Unit (VDUs), befinden. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8917.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-2-Mission</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6205.msg110280#msg110280" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">H-IIB &#8211; HTV-1-Mission</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-klapperstorch-fliegt-zur-iss-jaxa-startet-htv-2/" data-wpel-link="internal">Der Klapperstorch fliegt zur ISS &#8211; JAXA startet HTV 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 08M im manuellen Modus angekoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-08m-im-manuellen-modus-angekoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 18:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
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		<category><![CDATA[TORU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Frachter bringt rund zweieinhalb Tonnen Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Er war am Donnerstag vom Kosmodrom Baikonur aus gestartet und hatte die notwendigen Korrekturmanöver zur Angleichung seiner Bahn an die der ISS planmäßig vorgenommen. Erst in der Endphase des Rendezvous kam es zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Frachter bringt rund zweieinhalb Tonnen Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-11-02-10365.mp3"></audio></figure>



<p>Er war am Donnerstag vom Kosmodrom Baikonur aus gestartet und hatte die notwendigen Korrekturmanöver zur Angleichung seiner Bahn an die der ISS planmäßig vorgenommen. Erst in der Endphase des Rendezvous kam es zu mehreren deutlichen Abweichungen, die nun analysiert werden müssen. Mehrfach wich die Flugachse des noch 200 Meter entfernten Raumschiffs um einige Grad von der Ideallinie ab. 
<br>
Der Flugdirektor Wladimir Solowjow, selbst ehemaliger Kosmonaut, gab daraufhin Anweisung, die Steuerung per Hand vorzunehmen. Alexander Kaleri absolvierte das Andockmanöver ab etwa 196 Metern Distanz erfolgreich und sicher per TORU-Fernsteuerung. Progress-M 08M koppelte gegen 18:36 Uhr MESZ am Schleusenmodul Pirs an. Offenbar wollte man hier nichts riskieren. Eine richtige Entscheidung: Bei der Kopplung zeigten die Progress-Systeme einen falschen Abstand von 274 Metern an. </p>



<p>Zur Fracht gehören 1.020 kg Treibstoff, wovon 870 kg in die Tanks der ISS umgepumpt werden sollen und 250 kg für Bahnanhebungsmanöver verwendet werden können. 1,13 Tonnen sind Ersatzteile, Lebensmittel, Ausrüstungsgegenstände, Experimentiermaterial und persönliche Päckchen für die Besatzung. Hinzu kommen 272 kg Wasser sowie 50 kg Sauerstoff. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8694.msg162647#msg162647" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 08M ab heute</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress-Raumschiff startet von Baikonur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-raumschiff-startet-von-baikonur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 17:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nächste Versorger der Internationalen Raumstation, Progress-M 08M, ist heute gestartet. Er sichert damit den Nachschub an trockener und flüssiger Fracht zum Betrieb der Station. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Planmäßig um 17:11:49 Uhr MESZ startete heute die 313 Tonnen schwere Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 08M als Nutzlast vom Weltraumbahnhof in Baikonur. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der nächste Versorger der Internationalen Raumstation, Progress-M 08M, ist heute gestartet. Er sichert damit den Nachschub an trockener und flüssiger Fracht zum Betrieb der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27102010190250_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27102010190250_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die Sojus-Trägerrakete startet vom Weltraumbahnhof Baikonur 
<br>
(Bild: Roskosmos via NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Planmäßig um 17:11:49 Uhr MESZ startete heute die 313 Tonnen schwere Sojus-U-Trägerrakete mit Progress-M 08M als Nutzlast vom Weltraumbahnhof in Baikonur. Nach zwei Minuten Flug wurden die vier seitlichen Triebwerksblöcke der ersten Stufe und wenige Sekunden später die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Nach neun Minuten Brenndauer aller drei Stufen erreichte das Raumschiff seine vorläufige Umlaufbahn. Der Befehl zum Entfalten der Navigations- und Kommunikationsantennen erfolgte kurz darauf, die beiden Sonnenpaneele wurden ebenfalls ausgeklappt und haben eine Spannweite von 10,5 Metern. </p>



<p>Progress-M 08M, in der ISS-Versorgung auch 40P genannt, hat mehr als 2,5 Tonnen Fracht geladen. Diese setzt sich zusammen aus 1.130 Kilogramm Trockenfracht (Ersatzteile, Lebensmittel, Ausrüstungsteile), 870 Kilogramm Treibstoff für die ISS, 250 Kilogramm eigener Treibstoff für Bahnanhebungen der ISS, 272 Kilogramm Wasser und 50 Kilogramm Sauerstoff. Mit an Bord sind ebenfalls Komponenten für das Molnija-Gamma-Experiment, ein Coulomb-Crystal-Experiment und Bauteile einer Sendeanlage zur Übermittlung von Hochgeschwindigkeitsdaten. Teile davon sollen während des russischen Weltraumausstieges 27 im Januar von Oleg Skripotschka und Dmitri Kontratjew an der ISS angebracht werden. Neben den normalen Essensrationen sind frisches Obst und Gemüse wie Zitronen, Äpfel, Zwiebeln, Tomaten und ein Kilogramm Knoblauch an Bord des Frachters. </p>



<p>Progress-M 08M hat nun einen dreitägigen Flug zur ISS vor sich. Währenddessen wird es zwei Bahnanpassungsmanöver am heutigen Tag und ein Bahnanpassungsmanöver am Freitag geben. Das automatische Rendezvous-Manöver beginnt am kommenden Samstag um 16:19 Uhr MESZ, gefolgt vom Umfliegen der Station gegen 18:17 Uhr unserer Zeit und endet mit der Ankunft am Kopplungs- und Ausstiegsmodul Pirs um 18:40 Uhr MESZ. Die Kopplungsdauer an der Station wird fast drei Monate betragen, das Ablegen ist für den 24. Januar 2011 geplant. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8694.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-08M*</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 04M verlässt die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-04m-verlaesst-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 12:44:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kommando zum Abdocken wurde pünktlich um 13:13 Uhr MESZ erteilt und drei Minuten später verließ der Raumfrachter die Station. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Roskosmos, Raumfahrer.net. Der Frachter Progress-M 04M war seit dem 5. Februar 2010 an der ISS angekoppelt. Das in der amerikanischen Zählweise Progress 36P genannte Raumfahrzeug brachte nach zweitägigen Flug [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Kommando zum Abdocken wurde pünktlich um 13:13 Uhr MESZ erteilt und drei Minuten später verließ der Raumfrachter die Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Roskosmos, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052010144429_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052010144429_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Progress-M 04M in freiem Flug 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Frachter Progress-M 04M war seit dem 5. Februar 2010 an der ISS angekoppelt. Das in der amerikanischen Zählweise Progress 36P genannte Raumfahrzeug brachte nach zweitägigen Flug 2,7 Tonnen Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation. Diese setzten sich aus 880 kg Treibstoff, 420 kg Wasser und 1,2 Tonnen Trockenfracht zusammen. Der NASA-Anteil an der Fracht betrug knapp 500 kg. </p>



<p>Während seiner Kopplungszeit an der ISS wurden diese festen und flüssigen Frachtanteile nach und nach zur ISS transferiert. Im Gegenzug wurden nun Müll, andere nicht mehr benötigte Gegenstände und Flüssigkeiten in den Frachter verladen. Weiterhin wurden zwei Bahnanhebungen der ISS am 20. Februar und am 23. April diesen Jahres mit dem Raumfrachter durchgeführt. Nach dem heutigen Ablegen ist nun der hintere Andockstutzen des ISS-Moduls Swesda frei und das geplante Umsetzen von Sojus-TMA 17 kann in zwei Tagen erfolgen. </p>



<p>Wie die russische Raumfahrtagentur Roskosmos mitteilte, wird Progress-M 04M nun einen knapp zweimonatigen autonomen Flug um die Erde durchführen. In diesem Zeitraum wird ein geophysikalisches Experiment durchgeführt, um die reflektierenden Eigenschaften vom Rumpf des Frachters und die Durchsichtigkeit der Atmosphäre der Erde zu studieren. Am 1. Juli soll der Raumfrachter in die Erdatmosphäre eintreten, über dem südlichen Pazifik verglühen, und damit seine Mission beenden.  </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 09.05.2010:347,9 km bei einem Höhenverlust von 83 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p>Zukünftige Ereignisse:</p>



<p>12. Mai, Sojus TMA-17 wird zum hinteren Andockstutzen von Swesda umgesetzt 16. Mai, geplante Ankunft der Atlantis mit dem Mini-Forschungsmodul Rasswjet an der ISS </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4194.645#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress*</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ATV 2 mit vielen Verbesserungen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-2-mit-vielen-verbesserungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Isolation]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33024</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das zweite Frachtraumschiff der ESA soll sich Ende des Jahres auf den Weg zur Internationalen Raumstation machen. Gegenüber dem Jungfernflug 2008 gibt es einige Veränderungen am Raumfahrzeug und an der Trägerrakete. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon, AviationWeek. So kann die Ariane 5 ES jetzt rund 500 kg mehr Nutzlast in den geplanten Orbit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das zweite Frachtraumschiff der ESA soll sich Ende des Jahres auf den Weg zur Internationalen Raumstation machen. Gegenüber dem Jungfernflug 2008 gibt es einige Veränderungen am Raumfahrzeug und an der Trägerrakete.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon, AviationWeek.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042010161755_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
ATV im All (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>So kann die Ariane 5 ES jetzt rund 500 kg mehr Nutzlast in den geplanten Orbit bringen. Außerdem verwendet man im Raumschiff selbst leichtere Materialien für die Nutzlastregale, so dass man noch einmal 63 kg mehr einladen kann. Ein Teil der Zuladung kann auch erst in der Endphase der Vorbereitung ins ATV gebracht werden, so dass man flexibler ist. </p>



<p>Der autonome Flug zur Station soll nur noch 11 Tage dauern. Trotzdem werden die Systeme noch ausgiebig geprüft, bevor man anlegt. Die Zahl der Beschleunigungssensoren wurde erhöht und natürlich die Thermoisolation überarbeitet. Beim ATV 1 hatten sich die Thermoisolationsmatten aufgebläht und teilweise vom Rumpf gelöst, da noch vorhandene Restgase aus der mehrlagigen Isolationsschicht nur ungenügend entweichen konnten, sich daher gegenüber dem nicht vorhandenen Außendruck im Material ausbreiteten. Mittlerweile ist die Entlüftung der Isolationsschicht verbessert und sind die Matten besser am Rumpf befestigt worden. Die Flugsteuerungssoftware wurde in 31 Punkten modifiziert. </p>



<p>Zur Fracht wird diesmal kein Wasser gehören, davon hat man gegenwärtig in der Station ausreichend zur Verfügung. Stattdessen enthält das Raumschiff neben den 3 Tonnen Manövriertreibstoff zusätzlich 4 Tonnen für eine größere Anhebung der Bahn der Raumstation. Nach dem letzten Shuttleflug, der wahrscheinlich Ende des Jahres zur ISS gehen wird, hebt man die Bahn um etwa 40 Kilometer an. In größerer Höhe ist die Restluft der Erdatmosphäre noch dünner und bremst weniger. In Zukunft werden daher seltener Bahnanhebungsmanöver notwendig werden. </p>



<p>Am ATV läuft derweil alles nach Plan. Probleme gibt es allerdings mit dem ersten Ariane-Start des Jahres 2010. Dieser verschiebt sich aus technischen Gründen immer weiter. Davon könnte letztlich auch der Start des ATV 2 beeinflusst werden. Da auch der letzte Shuttleflug auf frühestens November verlegt wurde, bleibt den Technikern vielleicht etwas mehr Zeit, alles noch einmal eingehend zu prüfen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4215.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-2-Thema (seit März 2008)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 05M auf dem Weg zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-05m-auf-dem-weg-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 20:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33025</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um 19:15 Uhr MESZ am 28. April 2010 startete das automatische Versorgungsschiff Progress-M 05M von Baikonur in Kasachstan aus zur Internationalen Raumstation. An Bord sind 2.588 Kilogramm Nachschub. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roskosmos, Raumcon. Der Start erfolgte von der Rampe Nr. 1 des Kosmodroms Baikonur, es war der 461. Start von dieser Anlage. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-05m-auf-dem-weg-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Progress-M 05M auf dem Weg zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 19:15 Uhr MESZ am 28. April 2010 startete das automatische Versorgungsschiff Progress-M 05M von Baikonur in Kasachstan aus zur Internationalen Raumstation. An Bord sind 2.588 Kilogramm Nachschub.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roskosmos, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28042010220618_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28042010220618_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-U startet mit Progress-M 05M 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start erfolgte von der Rampe Nr. 1 des Kosmodroms Baikonur, es war der 461. Start von dieser Anlage. Die 758. gestartete Sojus-U-Rakete transportierte das Versorgungsschiff Progress-M 05M, welches von der NASA auch als Progress 37P bezeichnet wird. Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos gelangte es nach rund neun Minuten Flug auf die vorgesehene Erdumlaufbahn. Dort erfolgte die Entfaltung von Navigations- und Kommunikationsantennen sowie der beiden Solarzellenausleger des Raumfahrzeuges. Dieses soll nach nötigen Anpassungen des Orbits am Samstag, dem 1. Mai 2010 gegen 20:34 Uhr MESZ an der ISS andocken. </p>



<p>Unter den 2.588 Kilogramm Fracht an Bord befinden sich 870 kg Treibstoffe, 50 kg Sauerstoff und 100 kg Wasser in Behältern des Versorgers. 1.318 kg Nutzlast befindet sich im Frachtabteil des Raumschiffes. Dazu gehören 33 kg Gase, 73 kg Wasser, 6 kg für ein Wärmeregulierungssystem, 5 kg Material für Instandhaltungen, 71 kg Hygieneausrüstung, 133 kg Nahrungsmittel, 155 kg medizinisches Gerät, 64 kg Ausrüstung für das Modul Sarja, 53 kg Material für das Modul Poisk, 420 kg Material für weitere Stationsmodule, 35 kg Borddokumentationen und persönliche Pakete für die Besatzung und 42 kg Material für die russischen Mitglieder der Besatzung. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4194.msg141571#msg141571" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress*</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-05m-auf-dem-weg-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Progress-M 05M auf dem Weg zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 18 unterwegs zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-18-unterwegs-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 07:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33099</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Raumschiff startete 6:05 Uhr MESZ mit Alexander Skworzow, Tracy Caldwell Dyson und Michail Kornijenko an Bord vom Kosmodrom Baikonur aus. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, SpaceflightNow. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung soll am Sonntag an der Internationalen Raumstation ankoppeln und wird dann zu einem Teil der ISS-Expedition 23. Damit hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Raumschiff startete 6:05 Uhr MESZ mit Alexander Skworzow, Tracy Caldwell Dyson und Michail Kornijenko an Bord vom Kosmodrom Baikonur aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, SpaceflightNow. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-04-05-60901.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042010093210_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042010093210_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Besatzung des Raumschiffs Sojus-TMA 18: Kornijenko, Skworzow und Caldwell Dyson (v.l.n.r.) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Besatzung soll am Sonntag an der Internationalen Raumstation ankoppeln und wird dann zu einem Teil der ISS-Expedition 23. Damit hat die Station wieder eine sechsköpfige Stammbesatzung. Die Startvorbereitungen von Sojus-TMA 18 waren in den letzten Wochen normal abgelaufen, letzte Trainingsstunden im realen Raumschiff komplettierten die Ausbildung der neuen Crew. </p>



<p>Während des Starts gab es offenbar eine längere Unterbrechung der Sprachkommunikation zwischen Bodenstation und Raumschiff, während die Videoübertragung die ganze Zeit über lief. Das Startprogramm der Rakete läuft allerdings autonom ab, so dass Sojus-TMA 18 nach 9 Minuten Flugzeit von der letzten Stufe der Trägerrakete abgetrennt und Solarzellenpaneele sowie Antennen ausgefahren wurden. Mehrere Bahnmanöver in den nächsten Stunden und Tagen sollen die Flugbahn des Raumschiffs schrittweise der der ISS angleichen. Die Kopplung ist für den 4. April, gegen 7:26 Uhr MESZ geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042010093210_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042010093210_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Skworzow, Dyson und Kornijenko verabschieden sich vor der Rakete. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Während ihrer etwa halbjährigen Mission werden die Raumfahrer zunächst mit der Besatzung von Sojus-TMA 17 zusammenarbeiten, die bereits seit dem 20. Dezember letzten Jahres im All ist. Später bilden die Drei dann einen Teil der Expedition 24. In der Dienstzeit treffen auch neue Ausrüstungen und Module, die mit mehreren Space Shuttles sowie unbemannten Frachtraumschiffen zur Station gebracht werden, ein. Insbesondere durch das Mini-Forschungsmodul 1, das den Namen Rasswjet trägt, und das aus dem Multi-Purpose Logistics Modul Leonardo (MPLM) umgebaute Permanent Multipurpose Module (PMM) wird der Lebens- und Arbeitsraum weiter vergrößert. </p>



<p>Forschungen konzentrieren sich auf die Bereiche Lebenswissenschaften (Biologie, Medizin), Physik, Erderkundung und Technologieerprobung. Nach dem angekündigten aber noch nicht endgültig beschlossenen Kurswechsel in der bemannten US-Raumfahrt kann in den nächsten Jahren die Internationale Raumstation eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung und Erprobung neuer Technologien spielen, durch welche die weitere Erkundung des Sonnensystems erleichtert werden soll. </p>



<p>Wenige Tage nach Sojus-TMA 18 wird die Raumfähre Discovery an der ISS ankoppeln. Mit dem Noch-MPLM Leonardo treffen Ausrüstungen und Versorgungsgüter ein, zu denen auch das vierte US-Schlafquartier und damit die insgesamt sechste &#8222;Koje&#8220; gehört. Ende April steuert Progress-M 05M die Station an und bringt vor allem Treibstoff und Lebensmittel. Im Mai soll u. a. das russische Kopplungs-, Lager- und Experimentiermodul Rasswjet mit einer US-Raumfähre zur ISS gebracht und mittels kanadischem Manipulatorarm an Sarja-Nadir angedockt werden. Der neue Kopplungsport soll wenig später durch die Besatzung des kurz zuvor eingetroffenen Raumschiffs Sojus-TMA 19 getestet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042010093210_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02042010093210_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Start der Rakete vom Kosmodrom Baikonur. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Einem weiteren Progress-Frachter im Juni sollen im Sommer Demonstrationsmanöver des ersten Dragon-Frachtraumschiffs der US-Firma SpaceX folgen. Im Juli sind zwei Ausstiege mit Beteiligung der Sojus-TMA-18-Besatzung geplant. Zunächst arbeitet Tracy Caldwell Dyson gemeinsam mit ihrem Kollegen Douglas Wheelock an der Montage einer Power and Data Grapple Fixture (PDGF) am russischen Modul Sarja. Dadurch wird es in Zukunft möglich sein, dass der Canadarm 2 auch von dort aus operieren kann. Wenig später steigen Michail Kornijenko und sein Kollege Alexander Jurtschichin erstmals aus dem im November vergangenen Jahres eingetroffenen Schleusenmodul Poisk aus, um die neuen Module endgültig an das Versorgungsnetz der Station anzuschließen. </p>



<p>Ende Juli könnte die Raumfähre Endeavour aufbrechen, um das Alpha Magnet Spectrometer und weitere Ausrüstungen zur ISS zu bringen. Aufgrund eines technischen Problems am AMS verzögert sich der Flug jedoch möglicherweise. Im August folgt ein weiterer Progress-Fachter. Die Rückkehr von Sojus-TMA 18 ist für den 16. September geplant. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7757.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 18</a></li></ul>
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		<title>Name für ATV 3 bekanntgegeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/name-fuer-atv-3-bekanntgegeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 19:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA gab am 16. März 2010 in Rom ihre Entscheidung bekannt, das dritte ESA-Frachtraumschiff, das zur Internationalen Raumstation fliegen soll, nach Edoardo Amaldi zu benennen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA. Der italienische Physiker Edoardo Amaldi lebte von 1908 bis 1989 und beschäftigte sich im Verlaufe seines Forscherlebens mit Molekül-, Kern- und Teilchenphysik. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die ESA gab am 16. März 2010 in Rom ihre Entscheidung bekannt, das dritte ESA-Frachtraumschiff, das zur Internationalen Raumstation fliegen soll, nach Edoardo Amaldi zu benennen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032010201150_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
ATV Transporter &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der italienische Physiker Edoardo Amaldi lebte von 1908 bis 1989 und beschäftigte sich im Verlaufe seines Forscherlebens mit Molekül-, Kern- und Teilchenphysik. Außerdem veröffentlichte er Arbeiten zur Theorie magnetischer Monopole und zu Gravitationswellen. Amaldi war einer der Gründer des italienischen Nationalinstituts für Nuklearphysik (Istituto Nazionale di Fisica Nucleare) sowie des Europäischen Kernforschungszentrums <i>CERN</i> in Genf. Das erste <i>Automated Transfer Vehicle</i> (ATV) startete im März 2008 zur ISS und blieb bis September desselben Jahres im All. Es trug den Namen <i>Jules Verne</i> zu Ehren des visionären französischen Schriftstellers. ATV 2 soll im November starten und wurde nach Johannes Kepler benannt. Beim dritten ATV hatte Italien das Vorschlagsrecht für den Namen. </p>



<p>Das ATV ist ein wichtiger Beitrag der Europäischen Raumfahrtorganisation <i>ESA</i> zum Betrieb der Internationalen Raumstation. Etwa im Abstand von 17 Monaten werden damit jeweils 6-7 Tonnen Fracht zur Station befördert. Außerdem können mit dem ATV Bahnanhebungen und Ausweichmanöver der ISS durchgeführt werden. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4213.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Versorger ATV</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4115.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-Mission &#8222;Jules Verne&#8220;</a></li></ul>
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		<item>
		<title>X-37B-Test voraussichtlich ab 20. April</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/x-37b-test-voraussichtlich-ab-20-april/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 19:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass wiederverwendbare Raumtransporter auch nach der Außerdienststellung der Space Shuttles noch eine Zukunft haben können, soll der Testflug einer speziellen Variante der X 37 beweisen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceflightNow, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Zu Beginn der Woche wurde das erste raumflugtaugliche Testvehikel zur Luftwaffenstation nach Cape Canaveral gebracht. Der Transport war [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Dass wiederverwendbare Raumtransporter auch nach der Außerdienststellung der Space Shuttles noch eine Zukunft haben können, soll der Testflug einer speziellen Variante der X 37 beweisen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceflightNow, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-03-01-87664.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27022010201440_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27022010201440_small_1.jpg" alt="US Air Force" width="260"/></a><figcaption>
X 37B in einer Montagehalle auf der Cape Canaveral Air Force Station  
<br>
(Bild: US Air Force)
</figcaption></figure></div>



<p>Zu Beginn der Woche wurde das erste raumflugtaugliche Testvehikel zur Luftwaffenstation nach Cape Canaveral gebracht. Der Transport war am Montag unter strenger Geheimhaltung abgelaufen und erst am 25. Februar bekannt geworden. </p>



<p>Die X 37B ist knapp 9 Meter lang, viereinhalb Meter breit und hat eine Masse von etwa 5 t. Damit passt sie komplett unter eine Nutzlastverkleidung der Atlas-V-Trägerrakete. Beim Teststart in den frühen Morgenstunden des 20. April kommt eine Atlas V ohne Feststoffbooster zum Einsatz. </p>



<p>Das Projekt lief seit 1999 bei Boeing unter der Bezeichnung X 40, wurde später zu X 37 und 2004 von der NASA an die DARPA übergeben. Der unbemannte Transporter wird für die US Air Force entwickelt. Er soll schnell einsatzbereit sein, nach einem Einsatz auch zügig auf den nächsten vorbereitet werden können und obendrein zu vergleichsweise großen Bahnänderungen in der Lage sein. Diese betreffen sowohl Flughöhe als auch Bahnneigung. </p>



<p>Die militärische Nutzlast läge bei bis zu 540 kg und soll maximal 270 Tage im All verbleiben können. Allerdings müssen wichtige Systeme, z. B. zur langfristigen Energieversorgung, noch entwickelt werden. </p>



<p>Die Mission des Orbital Test Vehicle 1 (X 37B) besteht in erster Linie darin, zu ergründen, ob eine wiederverwendbare Satellitenplattform, mit wechselnden Nutzlasten realisierber, flexibel einsetzbar, praktisch, risikoarm, zuverlässig und rentabel sein kann. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4193.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37-Thread</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Cygnus-Demo-Frachtmodul wird montiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cygnus-demo-frachtmodul-wird-montiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 08:58:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Frachtdruckmodul des künftigen ISS-Zubringers Cygnus der US-Firma Orbital Sciences Corporation mit Sitz in Dulles wird gegenwärtig in Italien zusammengebaut, meldete der Auftraggeber in der ersten Februarwoche. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Orbital Sciences Corporation. Die Fertigung erfolgt bei Thales Alenia Spazio in Turin. Die Frachteinheit beruht auf einer bewährten Konstruktion, die bereits [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erste Frachtdruckmodul des künftigen ISS-Zubringers Cygnus der US-Firma Orbital Sciences Corporation mit Sitz in Dulles wird gegenwärtig in Italien zusammengebaut, meldete der Auftraggeber in der ersten Februarwoche.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Orbital Sciences Corporation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06022010095848_small_1.jpg" alt="NASA/Orbital Sciences Corporation" width="260"/><figcaption>
Cygnus soll mit einer Taurus-II-Rakete ins All gelangen. 
<br>
(Bild: NASA/Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Fertigung erfolgt bei Thales Alenia Spazio in Turin. Die Frachteinheit beruht auf einer bewährten Konstruktion, die bereits bei den Mehrzweck-Logistikmodulen (MPLM) angewandt wurde. Thales Alenia Spazio hat im Auftrag von NASA und ESA neben den drei MPLM <i>Leonardo</i>, <i>Raffaello </i>und <i>Donatello </i>auch die Knotenmodule <i>Harmony </i>und <i>Tranquility </i>sowie die <i>Cupola </i>gebaut und ist damit der bedeutendste europäische Zulieferer für die Internationale Raumstation. 
<br>
Das erste Frachtmodul für die im Rahmen des COTS-Programms (Commercial Orbital Transportation Services) der NASA von Orbital entwickelten Cygnus-Frachter soll nach gegenwärtigen Planungen Anfang des zweiten Quartals 2011 ins All gebracht werden. Dieser Flug wird eine Demonstrationsmission, bei der das Raumfahrzeug noch nicht an die ISS angedockt werden soll. Das Servicemodul des Raumfrachters mit Antrieb, Energieversorgung und Avionik wird bei Orbital selbst gebaut. Ab 2011 sollen 8 Cygnus-Frachter insgesamt etwa 20 t Nutzlast zur Station befördern, 2,0 bis 2,7 t pro Flug. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06022010095848_small_2.jpg" alt="NASA/Orbital Sciences Corporation" width="260"/><figcaption>
Die Ankopplung an die ISS erfolgt nach Einfangen durch den Stationsmanipulator Canadarm2. 
<br>
(Bild: NASA/Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p>Ebenfalls eine Neuentwicklung ist die Trägerrakete Taurus II. Im vergangenen Jahr waren Tests mit beiden Raketenstufen getrennt absolviert worden. In diesem Jahr stehen Strukturtests für Rakete und Nutzlastverkleidung sowie weitere Triebwerkszündungen auf dem Programm. Den Jahresabschluss bildet ein Gesamttest des Systems auf der Startrampe auf Wallops Island.  </p>



<p>Zum Einsatz kommt dann aber die zweite Rakete. Sie könnte im April 2011 den ersten Cygnus-Frachter in eine niedrige Umlaufbahn um die Erde transportieren. Verläuft dieser erste Flug erfolgreich, so könnte die erste Fracht noch im selben Jahr zur Internationalen Raumstation gebracht werden. </p>



<p>Neben der Orbital Sciences Corporation hat auch die Space Exploration Technologies Corporation (kurz SpaceX) im Rahmen eines NASA-Wettbewerbs einen Auftrag zu Fertigung und Start mehrerer Transportraumkapseln zur ISS erhalten. Der Demonstrationsflug der Dragon genannten Einheit soll noch in diesem Jahr durchgeführt werden. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4066.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Versorger Cygnus</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cygnus-demo-frachtmodul-wird-montiert/" data-wpel-link="internal">Cygnus-Demo-Frachtmodul wird montiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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