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	<title>Sojus-FG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Kontaktverlust zu MAVEN und alternde Orbiter am Mars</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 20:56:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lange halten die Marsorbiter noch durch? Am 6. Dezember 2025 verlor die NASA den Kontakt zu ihrem Marsorbiter MAVEN. Sollte kein Kontakt mehr herstellbar sein, würde das die Datentransfermöglichkeiten von und zum Mars einschränken. Die Flotte der um den Mars kreisenden Orbiter kommt jedoch prinzipiell bereits stark in die Jahre. Wie hoch ist der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie lange halten die Marsorbiter noch durch? Am 6. Dezember 2025 verlor die NASA den Kontakt zu ihrem Marsorbiter MAVEN. Sollte kein Kontakt mehr herstellbar sein, würde das die Datentransfermöglichkeiten von und zum Mars einschränken. Die Flotte der um den Mars kreisenden Orbiter kommt jedoch prinzipiell bereits stark in die Jahre. Wie hoch ist der Handlungsbedarf? Um einen Einblick zu erhalten muß etwas ausgeholt werden. <br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA, NASA, Caltech, Wikipedia</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erkenntnisse der berühmten Viking-Sonden, die im Jahr 1976 am Mars gelandet waren, waren nicht angetan Euphorie zu entfachen, und so dauerte es lange bis nach diesen der Mars wieder in den Fokus der Forschung gelangte. Im Rahmen des Planetary Observer Programms der NASA, einem Programm mit welchem nach den teuren Viking Missionen mit günstigeren Sonden die Planetenforschung wieder aufgenommen werden sollte, wurde 1992 Mars Observer gestartet. Jedoch wurde zu diesem schon 3 Tage vor Erreichen eines Marsorbits der Kontakt verloren, und das gesamte Programm fand damit ebenfalls gleich sein Ende.<br>1993 wurde das Mars Exploration Programm der NASA initiiert, ein weit in die Zukunft gerichtetes Programm zur Erforschung des Mars. Die Zielsetzungen waren weitreichend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gibt oder gab es jemals Leben auf dem Mars?</li>



<li>Wie läßt sich das Klima am Mars charakterisieren?</li>



<li>Welche Geologie herrscht am Mars vor?</li>



<li>Wie ist eine menschliche Präsenz am Mars möglich?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dies alles sollten die zukünftigen Sonden, die man Richtung Mars senden wollte, klären. Die Programme wechselten in der Zukunft, die Zielsetzung im Grunde nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-global-surveyor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Global Surveyor</a> (MGS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_global_surveyor.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Darstellung von NASAs Mars Global Surveyor Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Darstellung von NASAs Mars Global Surveyor Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_global_surveyor-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149672" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_global_surveyor-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_global_surveyor-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Darstellung von NASAs Mars Global Surveyor<br><mark>Credit: NASA</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MGS markierte somit die Wiederaufnahme der Erforschung des Mars durch die NASA. Am 7. November 1996 stand eine Delta II am LC-17A des Capes und hievte MGS mit einer Startmasse von 1062 kg in Richtung Mars. Als Erstes sah man es als erforderlich an den Mars zu kartieren. Dazu verfügte MGS über einige Instrumente, darunter auch eine Kamera und ein Laseraltimeter. Denn das Programm sah ja auch Lander und Rover vor, und um geeignete Landestellen festlegen zu können, musste man den Mars etwas besser kennen. Und damit ergab sich eine weitere Anforderung an MGS. Die Oberflächeneinheiten würden aufgrund von Massenbudgets, Stromversorgung und Orbitalmechanik niemals in der Lage sein die anfallenden Datenmengen Richtung Erde zu schicken. Die Orbiter konnte man jedoch mit ausreichenden Sendeanlagen versehen, so dass nur der kurze Datenverkehr von der Oberfläche in den Orbit verblieb, welcher von leichten, trotzdem breitbandigen, aber energiesparsameren Funkeinrichtungen bewerkstelligt werden konnte.<br>Auch MGS war damit von Beginn an als Relaisstation im Marsorbit ausgelegt. Eine 1,5 m durchmessende Hochgewinnantenne (HGA) stellte mit nur 25 Watt Sendeleistung im X-Band bei 8,4 GHz den Datenverkehr mit der Erde her. Die Datenrate ändert sich dabei natürlich mit dem Abstand von Erde und Mars und konnten bei kurzer Entfernung 85,3 kbit/s erreichen. Zur Sicherheit war auch eine Niedriggewinnantenne vorhanden. Die Mars Relais Antenne stellte im UHF-Band bei 437.1 MHz die Verbindung Richtung Marsoberfläche her. Nur einen Monat nach MGS wurde die Mars Pathfinder Mission gestartet, mit dem der Rover Sojourner auf den Mars gebracht wurde. Da wurden diese Fähigkeiten von MGS bereits benötigt.<br>Am 2. November 2006 wurde der Kontakt zu MGS verloren. Anhand eines schwachen Signales konnte festgestellt werden, dass sich die Sonde im sogenannten &#8222;safe mode&#8220; befindet. Da durch einen Irrtum beide Kopien der Bordsoftware fehlerhaft waren, war der Orbiter verloren.<br>MGS steht nicht mehr zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-climate-orbiter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Climate Orbiter</a> (MCO)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Climate_Orbiter.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mars Climate Orbiter über dem Mars (künstlerische Darstellung) Credit: Wikipedia" data-rl_caption="" title="Mars Climate Orbiter über dem Mars (künstlerische Darstellung) Credit: Wikipedia" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Climate_Orbiter-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149674" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Climate_Orbiter-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Climate_Orbiter-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mars Climate Orbiter über dem Mars (künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: Wikipedia</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch jedes Programm der NASA hat mit den selben Problemen zu kämpfen. Mit Budgetüberschreitungen oder Kürzungen von Budgets. Unter der Prämisse &#8222;cheaper, better, faster&#8220; wurde diese, sowie auch die Mission Mars Polar Lander (MPL), durchgeführt. Ob sie &#8222;schneller&#8220; oder &#8222;billiger&#8220; waren sei dahingestellt. &#8222;Besser&#8220; waren sie allerdings nicht. Mit 638 kg Startmasse war sie auch &#8222;leichter&#8220;, ganz im Sinne der Prämisse. MCO hatte auch über eine 1,3 m durchmessende HGA für das X-Band und über eine UHF Funkeinrichtung zur Bodenkommunikation verfügt.<br>Am 11. Dezember 1998, nur gut 2 Jahre nach MGS, wurde MCO gestartet. Die Flugbahn, in die MCO nach der Ankunft am Mars kommandiert wurde, war jedoch zu tief über der Oberfläche. Das konnte die Sonde nicht überstehen. Als Ursache konnte festgestellt werden, das Lockheed Martin imperiale Einheiten statt der von der NASA geforderten SI Einheiten verwendete, und die Diskrepanz und Missinterpretation der Zahlenwerte führten zu der fehlerhaften Kursänderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ebenfalls stattgefundene Verlust von Mars Polar Lander wurde übrigens nie endgültig geklärt. Als warscheinlichste Ursache nahm man an, dass durch ein Softwareproblem die Landetriebwerke bereits in einer Höhe von ca. 40 m deaktiviert wurden und MPL zerschellte.<br>Durch die beiden Misserfolge zerschellte aber auch der &#8222;cheaper, better, faster&#8220; Ansatz gleich mit.<br>MCO stand also nie zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/odyssey/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">2001 Mars Odyssey</a> (ODY)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2001-Mars-Odyssey.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung von 2001 Mars Odyssey Credit: NASA/JPL" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung von 2001 Mars Odyssey Credit: NASA/JPL" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2001-Mars-Odyssey-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149676" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2001-Mars-Odyssey-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2001-Mars-Odyssey-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung von 2001 Mars Odyssey<br><mark>Credit: NASA/JPL</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 7. April 2001, also keine zweieinhalb Jahre nach MCO, startete die NASA ihren nächsten Orbiter. Die Startmasse von ODY betrug 758 kg. Ein Schwerpunkt der Aufgaben von ODY war die Suche nach Wassereis und die globale Kartierung von Mineralien am Mars. Zu diesem Zweck hat sie unter anderem eine Multispektralkamera, einen Strahlungsdetektor und ein Gammastrahlenspektrometer an Bord. Wassereis konnte übrigens klar nachgewiesen werden. 2012 musste eines der Reaktionsräder abgeschaltet und durch ein Reserverad ersetzt werden. Das Partikelspektrometer ist bereits seit 2003 inaktiv.<br>Eine sehr wichtige Aufgabe fiel ODY aber auch mit der Weiterleitung der Daten der beiden Marsrover Spirit und Opportunity zu.<br>Die ebenfalls 1,3 m durchmessende HGA sendet wiederum im X-Band bei 8,4 GHz, mit der simultan Daten empfangen und gesendet werden können. Es stehen weiter eine Mittelgewinn- und eine Niedriggewinnantenne zur Verfügung. Zur Kommunikation mit den Bodeneinheiten wird wiederum ein UHF System benutzt.<br>2015 wurde der noch verfügbare Treibstoffvorrat auf ODY als ausreichend für einen Betrieb bis ins Jahr 2025 bewertet. Vielleicht konnte noch sparsamer mit diesem umgegangen werden, das Problem bleibt allerdings dass wir schon bald im Jahr 2026 stehen.<br>ODY ist nach wie vor im Einsatz, und gehört zum sogenannten Mars Relais Netzwerk, mit dem Daten der Marsrover zum Deep Space Network der NASA und an ESTRACK weitergeleitet werden. Mit 170,4Mbit/tag transferiert ODY einen relativ kleinen Teil der Gesamtdatenmenge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Express</a> (MEx)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Express.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mars Express Credit: Spacecraft image credit: ESA/ATG medialab; Mars: ESA/DLR/FU Berlin Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Mars Express Credit: Spacecraft image credit: ESA/ATG medialab; Mars: ESA/DLR/FU Berlin Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Express-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149678" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Express-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Express-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mars Express<br><mark>Credit: Spacecraft image credit: ESA/ATG medialab; Mars: ESA/DLR/FU Berlin;</mark><mark> </mark><mark>Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wurde auch die ESA aktiv. MEx wurde am 25. Dezember 2003 bei einer Startmasse von 1120 kg von einer Sojus-FG/Fregat von Baikonur aus gestartet. An Board befand sich auch der Lander Beagle 2. Die Aufgaben solcher Orbiter sind immer vielfältig.<br>Die MARSIS-Antennen sollten bis in eine Tiefe von 5 Kilometer unter der Oberfläche nach Wasser suchen. Die hochauflösende HRSC Stereokamera kann den Mars mit einer Auflösung bis zu 10 m kartografieren; mit der Optik des Super Resolution Channel bis zu 2 m, was aber recht problematisch ist. Weitere Instrumente sind vorhanden um Atmosphäre und Mineralogie des Mars zu untersuchen.<br>Zur Kommunikation mit der Erde verfügt MEx über eine 1,6 m durchmessende HGA mit der im S-Band (2.1 GHz) und im X-Band (8,4 GHz) gesendet werden kann. Zur Sicherheit ist auch eine Niedriggewinnantenne vorhanden.<br>Um mit Beagle 2, und zukünfigen Bodeneinheiten kommunizieren zu können verfügt MEx über die Melacom UHF Sendeeinrichtung. Aber auch zu und von Bodeneinheiten der NASA, wie dem Rover Curiosity, können damit Daten transferiert werden. Auch MEx gehört zum Mars Relais Netzwerk, ist aber nur als Reserve vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beagle 2 konnte übrigens gelandet werden, &#8222;gemeldet&#8220; hat er sich nie. Der Mars Reconnaissance Orbiter der NASA konnte ihn später lokalisieren und feststellen daß sich eines der Solarpanele nicht geöffnet hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-reconnaissance-orbiter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Reconnaissance Orbiter</a> (MRO)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Reconnaissance_Orbiter.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der MRO in einem Marsorbit (künstlerische Darstellung) Credit: Wikipedia" data-rl_caption="" title="Der MRO in einem Marsorbit (künstlerische Darstellung) Credit: Wikipedia" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Reconnaissance_Orbiter-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149680" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Reconnaissance_Orbiter-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Reconnaissance_Orbiter-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der MRO in einem Marsorbit (künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: Wikipedia</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit MRO plante die NASA wieder größer und leistungsfähiger. Am 12. August 2005, also bereits gut 4 Jahre nach ODY, stemmte eine Atlas 5 die 2180 kg von MRO vom SLC-41 der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) nach oben.<br>Glanzstück des MRO ist wohl sein &#8222;High Resolution Imaging Science Experiment&#8220;, die HiRISE Camera die Auflösungen der Marsoberfläche mit bis zu 0,3 m pro Pixel ermöglicht. Natürlich verfügt er aber über ein ganzes Bündel an Sensorik, z. B. um Mineralien, wie etwa Hämatit, zu lokalisieren, Staub und Wasserdampf in der Atmosphäre zu untersuchen, Wasservorkommen zu lokalisieren und einiges mehr.<br>Der Datenmenge die durch die umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit anfällt, und jener die von Bodeneinheiten weiterzuleiten ist, musste auch Rechnung getragen werden. MRO verfügt über eine 3 m durchmessende HGA um im X-Band mit bis 100 W Sendeleistung Daten mit 500 kBit/s bis 4 Mbit/s zu transferieren. Auch das Ka Band bei 32 GHz für noch höhere Datenraten wurde erprobt, wird aber nicht mehr weiter genutzt, um es im Falle eines Ausfalles des X-Band Senders, der nicht mehr auf den Reserveverstärker umschalten kann, zur Verfügung zu stehen. Niedriggewinnantennen für Notfälle sind auch vorhanden. Die UHF Verbindung zu den Bodeneinheiten wurde weiterentwickelt und in das <a href="https://discovery.larc.nasa.gov/PDF_FILES/29Electra_Description.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Electra Proximity Link Payload</a> Package integriert. Datenraten von bis zu 2 Mbit/s zu den Bodeneinheiten können damit erzielt werden.<br>Auch MRO ist Teil des Mars Relais Netzwerks, und transferiert durchschnittlich 447.5 Mb/tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/maven/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Atmosphere and Volatile Evolution</a> (MAVEN)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Maven.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="MAVEN (künstlerische Darstellung) Credit: NASA/GSFC" data-rl_caption="" title="MAVEN (künstlerische Darstellung) Credit: NASA/GSFC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Maven-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149683" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Maven-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Maven-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">MAVEN (künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: NASA/GSFC</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal dauerte es etwas länger bis zur nächsten großen Mars Mission. Am 18 November 2013, diesmal also gut 8 Jahre nach MRO, hob der 2454 kg schwere Orbiter wiederum auf einer Atlas 5 vom SLC-41 der CCAFS ab. Forschungsziel von MAVEN ist herauszufinden, warum und wie Mars seine Atmophäre an das Weltall verloren hat und Daten über die Entwicklung des marsianischen Klimas zu sammeln. Dafür sind eine Reihe von Instrumenten vorhanden. Die HGA hat 2 m Durchmesser, gesendet wird wieder im X-Band. Für die Bereitstellung der UHF Verbindung Richtung Mars kam wieder das Electra Package zum Einsatz.<br>Zwischen 19. und 28. November 2014 befand sich MAVEN im &#8222;Safe Mode&#8220;. Grund waren Synchronisationsproblem zwischen zwei Rechnern an Bord.<br>Im Jahr 2019 wurde der elliptische Orbit von MAVEN abgesenkt, um öfter und besser mit den Rovern am Mars in Kontakt treten zu können. MAVEN ist also sowohl als Wissenschaftsmission als auch als Teil des Mars Relais Netzwerks von Bedeutung. Über MAVEN werden durchschnittlich 897.5 Mb/tag an Daten transferiert.<br>Auch am 22. Februar 2022 versetzte sich MAVEN in den Safe Mode. Die Trägheitsnavigationseinheiten lieferten keine verwertbaren Daten mehr. Zur Behebung wurden nur noch Daten der Sternsensoren zur Lagebestimmung genutzt. Mit 28. Mai 2022 konnte MAVEN den Betrieb wieder aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://science.nasa.gov/blogs/maven/2025/12/09/nasa-teams-work-maven-spacecraft-signal-loss/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Nun vermeldete die NASA</a> dass von MAVEN am 6. Dezember, nach der Funkstille beim Umrunden der abgewandten Seite des Mars, kein Signal mehr empfangen werden konnte. Die Telemetrie von MAVEN hatte gezeigt, dass alle Subsysteme normal arbeiteten, bevor MAVEN in den Funkschatten des Mars eingetreten ist. Die Operationsteams untersuchen den Vorfall.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage ist nun, ob die NASA tatsächlich über &#8222;kein&#8220; Signal, oder nur über keine regulären Signale, sondern nur über Signale welche der Safe Mode sendet, verfügt. Auch im Safe Mode kann die Sonde über die HGA Statusdaten versenden, bzw. Kommandos erhalten. Sollte die HGA nicht verfügbar sein, so müssten über eine Niedriggewinnantenne zumindest schwache Lebenszeichen der Sonde empfangbar sein. Auch dann besteht Hoffnung. Ohne jeglichen Kontakt zur Sonde wäre diese auf alle Fälle verloren. Nicht übersehen kann man jedoch die Tatsache, das die NASA seit nunmehr 12 Jahren keine Erneuerung der Orbiterinfrastruktur am Mars durchführt. Auch wenn der Treibstoff anscheinend noch über das Jahr 2030 reicht, so ist es trotzdem so, dass die Orbiterflotte altert. Raumfahrzeuge altern auch durch äußere Einflüsse wie Strahlung oder hohe Temperaturschwankungen, was irgendwann zu Ausfällen führen kann.<br>Außerdem müssten, selbst wenn man Anfang der dreißiger Jahre einen neuen Orbiter Richtung Mars schicken wollte, wegen der langen Projektlaufzeiten, bereits Maßnahmen eingeleitet worden sein. Sehr vielversprechend sieht es da nicht aus.<br>Bau und Start des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mars_Telecommunications_Orbiter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Telecommunications Orbiter</a> wurden bereits 2005 abgesagt. Am 4. July 2025 wurde beschlossen das Projekt wieder aufzuehmen. Wann und ob überhaupt er sich wieder aus der Asche erhebt, bleibt abzuwarten.<br>Die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/International_Mars_Ice_Mapper_Mission" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">International Mars Ice Mapper Mission</a> sollte ursprünglich 2026 gestartet werden. 2022 wurde die Finanzierung des Projekts von der NASA eingestellt. Ob er nun wie geplant im Zeitraum 2031-2033 gestartet werden kann, bleibt angesichts des frühen Entwicklungsstadiums ebenfalls abzuwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte MAVEN nicht mehr aktivierbar sein, so müßte ca. das doppelte der Datenmenge welche MRO durchschnittlich transferiert, zusätzlich auf ihn selber und andere Orbiter umverteilt werden, falls das möglich ist. Ein Ausfall von MAVEN ist also durchaus schwerwiegend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zukünftig wird ja vom größten Startserviceprovider der USA beabsichtigt eigene Raumfahrzeuge, in der Folge sogar in bemannter Form, zum Mars zu schicken. Auch da wird man sich fragen müssen, inwieweit man sich da noch auf die bestehenden Orbiter stützen kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Orbiter ist jedoch noch unerwähnt, da er erst nach MAVEN zum Mars aufgebrochen ist:<br><strong><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ExoMars Trace Gas Orbiter</a> (TGO)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="ExoMars Trace Gas Orbiter Credit: ESA–D. Ducros, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="ExoMars Trace Gas Orbiter Credit: ESA–D. Ducros, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149685" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ExoMars Trace Gas Orbiter<br><mark>Credit: ESA–D. Ducros, Licence: ESA Standard Licence</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">TGO ist ein Mars Orbiter der ESA. Am 14. März 2016 wurde TGO mit einer Proton-M/Briz-M von Baikonur Richtung Mars gestartet. Es war ein Schwergewicht mit 4332 kg Masse. Darin enthalten war jedoch auch das Landeexperiment Schiaparelli mit 577 kg.<br>Die Landung von Schiaparelli ist im übrigen nicht geglückt, zumindest nicht in einem Stück.<br>Die Aufgabe von TGO war die Untersuchung der Atmosphäre des Mars, insbesondere das Aufspüren von Spurengasen wie Methan, da man dieses auch als Biomarker in Betracht zieht. Weiter sollte TGO auch als Relaisstation für den Rosalind Franklin Rover dienen. Der befindet sich weiter auf der Erde und der Einsatz erscheint ungewiss. Die HGA von TGO misst 2,2 m und wird im X-Band mit 65 W betrieben. Richtung Mars wird wiederum per UHF gesendet. Sehr sinnvollerweise steuerte die NASA das Electra Package bei. Dies erleichert nun die Interoperabilität mit den derzeitlich am Mars befindlichen NASA Rovern Curiosity und Perserverance.<br>Auch der ESA Orbiter TGO ist Teil des Mars Relais Netzwerks. TGO transferiert zusätzlich auch Daten zu russischen Bodenstationen. Mit 1562.7 Mb/tag fließt über TGO der größte Anteil am Datenaufkommen des Mars Relais Netzwerks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die angeführten Datentransferraten entstammen Angaben der NASA von September 2025.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur als Ergänzung: Die kürzlich gestarteten <a href="https://science.nasa.gov/mission/escapade/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EscaPADE</a> Sonden, welche auch für den Marsorbit bestimmt sind, können keinerlei Relaisfunktionen übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4087.msg582044#msg582044" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MAVEN &#8211; Mars Atmosphere and Volatile EvolutioN</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 12M gestartet (Update)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-12m-gestartet-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 21:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Skworzow]]></category>
		<category><![CDATA[Koichi Wakata]]></category>
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		<category><![CDATA[Oleg Artjemjew]]></category>
		<category><![CDATA[Rick Mastracchio]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 12M]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Swanson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das russische Raumschiff Sojus-TMA 12M ist mit dreiköpfiger Besatzung zur Internationalen Raumstation gestartet und sollte innerhalb weniger Stunden ankoppeln. Wahrscheinlich aufgrund eines Softwareproblems war bei der dritten, für 24 s geplanten Brennphase des Haupttriebwerks die Ausrichtung des Raumschiffes nicht korrekt, so dass die Automatik die Antriebsphase nicht ausführte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das russische Raumschiff Sojus-TMA 12M ist mit dreiköpfiger Besatzung zur Internationalen Raumstation gestartet und sollte innerhalb weniger Stunden ankoppeln. Wahrscheinlich aufgrund eines Softwareproblems war bei der dritten, für 24 s geplanten Brennphase des Haupttriebwerks die Ausrichtung des Raumschiffes nicht korrekt, so dass die Automatik die Antriebsphase nicht ausführte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch kommt es zu Verzögerungen im Anflug auf die Internationale Raumstation. Mittlerweile ist man zum zweitägigen Anflugregime über gegangen, so dass die Kopplung wohl erst am 27. oder 28. März stattfinden kann. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25032014222023_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Sojus-TMA 12M beim Start 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Raumschiffes befinden sich Alexander Skworzow, Oleg Artjemjew und Steven Swanson, welche die Besatzung der ISS-Expedition 39 komplettieren sollen. Der Start vom Kosmodrom Baikonur aus an der Spitze einer Sojus-FG-Trägerrakete erfolgte gegen 22.17 Uhr MEZ. Die Kopplung am Modul Poisk wurde ursprünglich gegen 4.04 Uhr erwartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, dass die drei Raumfahrer zunächst bis Anfang Mai mit Koichi Wakata, Michael Tjurin und Rick Mastracchio zusammen arbeiten. Später bilden sie bis zu ihrer Rückkehr zur Erde im September gemeinsam mit der Besatzung des Raumschiffes Sojus-TMA 13M die ISS-Expedition 40. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Arbeiten an Bord stehen wissenschaftliche Forschungen auf den Gebieten Astronomie, Atmosphärenforschung, Biologie, Erderkundung, Medizin, Physik und Technik. Ein Großteil der Experimente läuft weitgehend automatisch ab und bedarf nur hin und wieder der Aufmerksamkeit der Raumfahrer. Einen größeren Betreuungsaufwand erfordern Untersuchungen im medizinisch-biologischen Bereich sowie bei der Erderkundung. Ein Großteil der Arbeitszeit wird für Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie für körperliche Betätigung zur Erhaltung der Gesundheit aufgewandt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der nächsten 6 Monate werden zudem mehrere Frachtraumschiffe empfangen und entladen. Geplant sind Dragon 4 und Progress-M 23M im April, ein weiterer Test mit einem neuen Rendezvoussystem mit Progress-M 21M, ebenfalls im April, Cygnus 3 im Mai, Progress-M 24M im Juli, ATV 5 Ende Juli oder Anfang August sowie Dragon 5 im August. Außerdem sind drei Außenbordeinsätze geplant, an denen Swanson, Skworzow und Artjemjew beteiligt sein sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe der Expeditionen 39/40 werden eine Reihe neuer Experimente ins Programm aufgenommen. Unter anderem soll der erste Fabrikator (im Volksmund auch 3D-Drucker genannt) auf der Station zum Einsatz kommen. Mit VEGGIE soll das bisher größte Gewächshaus installiert und zunächst die Hardware auf Herz und Nieren getestet werden. Später sollen sich die Raumfahrer hier bei der &#8222;Gartenarbeit&#8220; auch entspannen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem testet man eine neue Art von Anleitung (Software auf einem Tablet), mit der man auch ohne ständigen Bodenkontakt einfache Reparaturen zügig und sachkundig ausführen können soll. Die Software bietet Explosionszeichnungen mit berührbaren Elementen, hinter denen dann genauere Beschreibungen und Anleitungen stehen. Dies geschieht im Hinblick auf zukünftige Tiefraummissionen, bei denen man auch nicht immer nachfragen kann bzw. mit teilweise erheblichen Wartezeiten rechnen muss. Dem dient ein zweites Experiment, bei dem man bestimmte Arbeiten ausführt, wobei im Kontakt mit der Bodenstation eine künstliche Wartezeit von 50 s eingefügt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz kommen sollen auch &#8222;Kraftschuhe&#8220; der Firma XSENS, die über ihre eingebauten Sensoren die Belastung der Raumfahrer beim Kraftsport (mit ARED) protokollieren und zur Auswertung bereit stellen. Außerdem werden an der Außenseite von Kibo im Auftrag der NASA vier HD-Kameras installiert, die von Schülern, Studenten oder kommerziellen Unternehmen genutzt werden können. Im Januar hatte man im Verlaufe eines Außenbordeinsatzes zwei Kameras der kanadischen Firma UrtheCast an der Außenseite des Moduls Swesda angebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückkehr der Besatzung zur Erde ist für Mitte September vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/landekapsel-von-sojus-tma-10m-zurueck-auf-der-erde/" data-wpel-link="internal">Landekapsel von Sojus-TMA 10M zurück auf der Erde</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/iss-frachterverkehr-und-spheres-rings-experimente/" data-wpel-link="internal">ISS: Frachterverkehr und SPHERES-RINGS-Experimente</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/iss-die-ersten-flocken-fallen/" data-wpel-link="internal">ISS: Die ersten Flocken fallen</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12082.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 12M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12342.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 39</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg282896#msg282896" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab Mitte März 2014</a></li></ul>
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		<title>Sojus-TMA 11M gestartet und an ISS gekoppelt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-11m-gestartet-und-an-iss-gekoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2013 15:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
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		<category><![CDATA[Expedition 37]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Fackel]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh startete gegen 5.14 Uhr MEZ das Raumschiff Sojus-TMA 11M an der Spitze einer Sojus-FG-Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur aus. Ziel war die Internationale Raumstation, an der gegen 11.27 Uhr angekoppelt wurde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. An Bord des Raumschiffes befanden sich die Raumfahrer Michail Tjurin, Richard Mastracchio und Kōichi [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute früh startete gegen 5.14 Uhr MEZ das Raumschiff Sojus-TMA 11M an der Spitze einer Sojus-FG-Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur aus. Ziel war die Internationale Raumstation, an der gegen 11.27 Uhr angekoppelt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112013161242_small_1.jpg" alt="NASA" width="430" height="323"/><figcaption>
Die Rakete hebt vom Starttisch ab. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Raumschiffes befanden sich die Raumfahrer Michail Tjurin, Richard Mastracchio und Kōichi Wakata, die mittlerweile in die Raumstation umgestiegen sind. Die Kopplung erfolgte am kleinen Forschungsmodul Rasswjet etwa 4 Minuten zeitiger als ursprünglich vorgesehen. Nach der Begrüßung der Raumfahrer wurde eine Konferenzschaltung mit der Bodenstation in Moskau durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptaufgaben der neuen Teilbesatzung sind die Durchführung wissenschaftlicher Experimente auf den Gebieten Astronomie, Biologie, Erderkundung, Materialwissenschaft, Medizin, Physik und Technik sowie die Wartung, Instandhaltung und ggf. Reparatur der technischen Einrichtungen der Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Besatzungswechsel weicht von vorhergehenden ab, da die neue Besatzung bereits eintraf, während sich die vorletzte noch an Bord der Station befindet. Dies geschieht vor allem deshalb, damit die soeben zur Station gebrachte symbolische Olympische Fackel in wenigen Tagen bereits zurück auf die Erde gebracht werden kann. Damit soll der olympische Fackellauf erstmals über die Grenzen unseres Planeten hinaus getragen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112013161242_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="500" height="279"/><figcaption>
Neun Raumfahrer und eine Olympische Fackel 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Außenbordeinsatz am Samstag soll die Fackel sogar außerhalb der Station ihr Licht verbreiten. Allerdings werden dazu keine Brennstoffe verwendet, stattdessen wird das Licht elektrisch erzeugt. Am 11. November soll die Fackel dann an Bord der Landekapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 09M gemeinsam mit dessen Besatzung, Fjodor Jurtschichin, Karen Nyberg und Luca Parmitano zur Erde zurückkehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Stammbesatzung soll hingegen gut 6 Monate im Weltraum leben und arbeiten. Ihre Rückkehr ist für den 14. Mai 2014 vorgesehen. Ursprünglich sollte während dieser Zeit mit Naúka ein weiteres, größeres Modul der Raumstation eintreffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11861.90" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 11M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11969.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 37</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 06M pünktlich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-06m-puenktlich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 11:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sojus-FG-Trägerrakete hob gegen 12.51 Uhr MESZ vom Startplatz 31 des Kosmodroms im kasachischen Baikonur ab und befand sich 9 Minuten später in einem Orbit um die Erde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. An Bord des Raumschiffes befinden sich Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin, die am Donnerstag an die Internationale [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-06m-puenktlich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 06M pünktlich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Sojus-FG-Trägerrakete hob gegen 12.51 Uhr MESZ vom Startplatz 31 des Kosmodroms im kasachischen Baikonur ab und befand sich 9 Minuten später in einem Orbit um die Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102012132208_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Start der Rakete mit dem Raumschiff Sojus-TMA 06M vom Kosmodrom Baikonur aus (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Raumschiffes befinden sich Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin, die am Donnerstag an die Internationale Raumstation ankoppeln sollen. Mit an Bord befinden sich auch mehrere (32) Fische der Gattung Medaka, die für ein japanisches Experiment benötigt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der ISS werden die drei Raumfahrer Teil der Expeditionen 33 und 34 sein und bis zum März nächsten Jahres im Weltraum leben und arbeiten. Zum Programm gehören vielfältige Experimente auf den Gebieten Medizin, Biologie, Materialwissenschaften, Erderkundung, Technologie, Physik und Astronomie. Außerdem werden die Raumfahrer umfangreiche Wartungsarbeiten in der Station durchführen, damit diese auch in den folgenden Jahren genutzt werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit dem 17. Juli befinden sich Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide in der Station. Sie waren zwei Tage zuvor mit dem Raumschiff Sojus-TMA 05M gestartet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102012132208_small_2.jpg" alt="Riskosmos-TV" width="260"/><figcaption>
Blick ins Innere des Raumschiffes während des Starts. Das kleine Nilpferd hat die Tochter von Oleg Nowizki der Besatzung mit gegeben. (Bild: Roskosmos-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Raumstation ist ein multinationales Forschungsprojekt, an dem 14 Staaten aus Nordamerika, Asien und Europa beteiligt sind. Sie verfügt gegenwärtig über 15 begehbare Module sowie eine größere Gitterstruktur mit Solarzellenpaneelen und Plattformen für Experimente und Ersatzteile. Die normale Besatzungsstärke liegt bei 6 Personen. Diese werden in Dreiergruppen jeweils mit Sojus-Raumschiffen zur Station gebracht. Die Raumschiffe dienen während der Zeit an Bord als Rettungskapseln und sind ständig aktiviert und abflugbereit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachschub an Treibstoff, Experimenten, Wasser, Luft, Nahrungsmitteln, Bekleidung, Ersatzteilen und Verbrauchsgütern bringen zumeist unbemannte Raumschiffe. Gegenwärtig sind ein Progress- und ein Dragon-Frachter angedockt. Insgesamt hat die Station eine Ausdehnung von 50 mal 108 mal 20 Metern (Länge, Breite und Höhe) und eine Masse von etwa 450 Tonnen. Das erste Element gelangte am 20. November 1998 ins All. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11212.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 06M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-06m-puenktlich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 06M pünktlich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue ISS-Besatzung mit Sojus-TMA 05M auf dem Weg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-iss-besatzung-mit-sojus-tma-05m-auf-dem-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2012 10:03:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurskorrekturmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34987</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute morgen 4.40 Uhr MESZ startete das Raumschiff Sojus-TMA 05M an der Spitze einer Trägerrakete vom Typ Sojus-FG vom Startplatz 1 in Baikonur aus ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. An Bord befinden sich drei Raumfahrer, die in den nächsten Monaten an Bord der Internationalen Raumstation leben und arbeiten sollen. Die Kopplung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neue-iss-besatzung-mit-sojus-tma-05m-auf-dem-weg/" data-wpel-link="internal">Neue ISS-Besatzung mit Sojus-TMA 05M auf dem Weg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen 4.40 Uhr MESZ startete das Raumschiff Sojus-TMA 05M an der Spitze einer Trägerrakete vom Typ Sojus-FG vom Startplatz 1 in Baikonur aus ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012120311_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="364" height="206"/><figcaption>
Startphasen der Mission: 1. Start der ersten beiden Stufen der Trägerrakete; 2. &#8222;heiße&#8220; Abtrennung der zweiten Stufe; 3. Separation des Raumschiffes; 4. Raumschiff im Orbit. 
<br>
(Bilder: Roskosmos (Schnappschüsse aus Video))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord befinden sich drei Raumfahrer, die in den nächsten Monaten an Bord der Internationalen Raumstation leben und arbeiten sollen. Die Kopplung des Raumschiffes mit der Station ist für Dienstag morgen geplant. Bis dahin wird die Anfangsbahn der der ISS immer weiter angenähert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung des Raumschiffes besteht aus dem Kommandanten Juri Malentschenko, der bereits seinen fünften Raumflug absolviert, Sunita Williams, die zum zweiten Mal zu einer ISS-Crew gehört sowie Akihiko Hoshide, für den es ebenfalls der zweite Raumflug ist. An Bord der Station warten bereits Gennadi Padalka, Joseph Acaba und Sergej Rewin, die sich seit Mitte Mai im Weltraum befinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Besatzung gehört zunächst zur ISS-Expedition 32 und bildet danach einen Teil der Expedition 33. Rückkehr und Landung sind für November vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start verlief bei gutem Wetter und blauem Morgenhimmel in Kasachstan normal. Nach Zündung und Stabilisierung der Triebwerke der ersten beiden Stufen hob die Rakete planmäßig um 4:40:03 Uhr MESZ ab und stieg auf. Nach etwa 118 Sekunden wurden die seitlich angebrachten Startstufen abgetrennt, ihm folgten kurz darauf Rettungsturm und Nutzlastverkleidung. Nach etwa viereinhalb Minuten zündet die dritte Stufe, die zu diesem Zeitpunkt über einen Gitteradapter noch mit der zweiten verbunden war. Erst 288 Sekunden nach dem Start war die zweite Stufe ausgebrannt und wurde abgeworfen. Ihr folgte wenig später der Adapter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt 528 Sekunden nach dem Start beendete auch die dritte Stufe ihre Arbeit und das Raumschiff wurde von ihr abgetrennt. Danach wurde dieses in eine leichte Rotation versetzt, die das Entfalten der Solarzellenpaneele unterstützt. Antennen wurden ausgeklappt und ein Prüfprogramm für die Triebwerke des Raumschiffes absolviert. Verläuft dieses, so wie heute erfolgreich, dann wird die Mission planmäßig fortgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über mehrere Korrekturmanöver wird in den folgenden Stunden die Bahn des Raumschiffes angehoben. Dabei nähert man sich immer weiter der Raumstation an. Die Kopplung von Sojus-TMA 05M ist am Mini-Forschungsmodul Rasswjet geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der Raumstation werden dann umfangreiche Forschungsarbeiten auf den Gebieten Astronomie, Atmosphärenforschung, Biologie, Materialwissenschaft, Medizin, Meteorologie, Physik und Technik durchgeführt und die Station in Schuss gehalten. Der Aufbau der ISS begann im November 1998, sie ist seit Oktober 2000 ständig bemannt, verfügt gegenwärtig über 16 unter Druck stehenden Module und soll in den kommenden Jahren um mehrere weitere Einheiten erweitert werden. Das nächste große Modul ist Naúka (russisch für Wissenschaft), dessen Start Ende 2013 oder Anfang 2014 erfolgen soll. Ihm folgt ein kugelförmiges Multikoppungsmodul neuer Generation, an dem Raumschiffe und weitere Stationsmodule anlegen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Internationalen Raumstation sind 14 Länder beteiligt, darunter Deutschland. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen den Raumfahrtagenturen NASA, Roskosmos, Canadian Space Agency (CSA), Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) und der European Space Agency (ESA) geschlossen. China, Indien und Südkorea haben ebenfalls Interesse an einer Beteiligung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11062.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 05M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10844.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 32</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11157.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; sehenswerte Filme</a></li></ul>
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		<title>Neue ISS-Besatzung unterwegs</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-iss-besatzung-unterwegs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:56:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus-TMA 04M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine dreiköpfige zukünftige Teilbesatzung der Internationalen Raumstation ist seit 5.01 Uhr MESZ auf dem Weg zum Rendezvous. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Der Start mit einer Sojus-FG-Trägerrakete erfolgte vom Kosmodrom Baikonur aus. Triebwerke, Steuerung und Stufentrennungen funktionierten einwandfrei, so dass das Raumschiff Sojus-TMA 04M sich nach 9 Minuten in einer elliptischen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine dreiköpfige zukünftige Teilbesatzung der Internationalen Raumstation ist seit 5.01 Uhr MESZ auf dem Weg zum Rendezvous.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052012125641_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="250" height="145"/><figcaption>
Sojus-Trägerrakete mit dem Raumschiff an der Spitze kurz nach dem Abheben 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start mit einer Sojus-FG-Trägerrakete erfolgte vom Kosmodrom Baikonur aus. Triebwerke, Steuerung und Stufentrennungen funktionierten einwandfrei, so dass das Raumschiff Sojus-TMA 04M sich nach 9 Minuten in einer elliptischen Umlaufbahn um die Erde befand. Danach wurden weitere Systeme aktiviert. Dazu zählen Kommunikations- und Rendezvousantennen sowie die Energieversorgung über ausklappbare Solarzellenpaneele. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung, bestehend aus Gennadi Padalka, der seinen vierten Raumflug absolviert, Joseph Acaba, der zum zweiten Mal im All weilt und Sergej Rewin, ein Weltraumneuling, wird die nächsten beiden Tage dazu nutzen, sich an die Schwerelosigkeit anzupassen und die Bahn des Raumschiffes immer weiter der der Raumstation anzupassen. Eine Kopplung ist für den Morgen des 17. Mai geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ankunft der Besatzung von Sojus-TMA 04M wird die ISS-Crew wieder auf 6 Personen steigen. Der nächste Wechsel ist dann im Frühsommer geplant. Padalka, Acaba und Rewin sollen dagegen bis Oktober in der Station arbeiten und leben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu ihren Aufgaben gehört die Betreuung und Durchführung wissenschaftlicher Experimente sowie die Instandhaltung der Station. Ein Teil der Experimente läuft vollkommen automatisch ab, ein anderer Teil bedarf regelmäßiger Betreuung, wie dem Austausch von Proben, das Reinigen von Reaktionskammern, den Austausch von Batterien, die Justierung oder Eichung von Messinstrumenten sowie notwendige Reparaturen. Ein weiterer Teil der Experimente wird hingegen weitgehend von den Raumfahrern durchgeführt. Bei medizinischen Untersuchungen sind sie sogar selbst Gegenstand der Tests. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Sojus-Raumschiff besteht aus 3 Teilen, dem Orbitalteil, der rückkehrfähigen Kommandokapsel und dem Serviceteil mit Energieversorgung, Antrieb und weiteren technischen Systemen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10713.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 04M</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Sojus-TMA 04M startbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-04m-startbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:01:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Start eines bemannten Raumschiffes in diesem Jahr beginnt morgen früh vom Kosmodrom Baikonur aus. An Bord befinden sich drei Raumfahrer, welche die ISS-Expedition 31 verstärken sollen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Der reichlich viermonatige Forschungsaufenthalt im erdnahen Weltraum beginnt gegen 5 Uhr MESZ. Wer den Start am Bildschirm live erleben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Start eines bemannten Raumschiffes in diesem Jahr beginnt morgen früh vom Kosmodrom Baikonur aus. An Bord befinden sich drei Raumfahrer, welche die ISS-Expedition 31 verstärken sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052012190105_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Besatzung des Raumschiffes Sojus-TMA 04M 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der reichlich viermonatige Forschungsaufenthalt im erdnahen Weltraum beginnt gegen 5 Uhr MESZ. Wer den Start am Bildschirm live erleben will, muss also zeitig raus. Startrakete ist die bewährte Sojus-FG, das Raumschiff selbst hat eine Masse von 7 t und wird nach etwa 9 Minuten Antriebsphase eine Geschwindigkeit von ca. 28.000 km/h erreichen. Innerhalb von 2 Tagen werden Manöver durchgeführt, welche die Bahn des Raumschiffes anheben und eine Annäherung an die Station bedeuten. Die Kopplung ist für Donnerstag geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann können Gennadi Padalka, Joseph Acaba und Sergej Rewin ihre Arbeiten in der Station aufnehmen. Dazu gehört die Fortsetzung von 200 Experimenten, die im Rahmen der ISS-Expeditionen 30 und 31 durchgeführt werden. Forschungsgebiete sind Medizin, Erderkundung, Biologie, Physik, Materialwissenschaft, Technik, Astronomie und Atmosphärenforschung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052012190105_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/><figcaption>
Sojus-Trägerrakete gestern kurz vor dem Aufrichten am Startplatz (Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung des Raumschiffes Sojus-TMA 04M soll bis zum Oktober im All bleiben. Während der Mission findet im Frühsommer ein teilweiser Besatzungsaustausch in der ISS statt. Außerdem sollen unbemannte Raumschiffe der Typen Dragon, HTV und Progress an der Station ankommen. Sowohl Dragon als auch das japanische HTV koppeln jedoch nicht direkt an die Station an. Sie fliegen parallel zu dieser und werden mit dem Hauptmanipulator der ISS &#8222;ergriffen&#8220;. Dazu gibt es einen fingerdicken Metallsporn, um den sich drei ebenfalls etwa fingerdicke Metalldrahtseile wickeln. Allein die Haftreibung sorgt dann für eine feste Verbindung. Mit demselben Verfahren wurden auch Module mit 20 t Masse um die Station herum bewegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10713.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 04M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9287.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9/Dragon &#8211; COTS-2/3</a></li></ul>
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		<title>Ein Niederländer unterwegs zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-niederlaender-unterwegs-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit seinen Raumfahrer-Kollegen, dem Russen Oleg Kononjenko und dem Amerikaner Donald Pettit, startete ESA-Astronaut André Kuipers zu seiner rund fünf Monate dauernden Langzeitmission an Bord der Internationalen Raumstation. (Newsbild: Die Triebwerke der Sojus-FG haben gezündet) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, ESA. Nach zwei Jahren gemeinsamer missionsspezifischer Ausbildung war es endlich soweit, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gemeinsam mit seinen Raumfahrer-Kollegen, dem Russen Oleg Kononjenko und dem Amerikaner Donald Pettit, startete ESA-Astronaut André Kuipers zu seiner rund fünf Monate dauernden Langzeitmission an Bord der Internationalen Raumstation. (Newsbild: Die Triebwerke der Sojus-FG haben gezündet)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122011154708_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122011154708_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die Sojus-FG-Trägerrakete hebt ab 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwei Jahren gemeinsamer missionsspezifischer Ausbildung war es endlich soweit, die drei Raumfahrer erhielten von der staatlichen Kommission die Freigabe für ihren Flug. Rund zwei Stunden vor dem Start begaben sie sich, mit ihren Sokol-Fluganzügen bekleidet, zum Startplatz und stiegen in das Rückkehrmodul ihres Raumschiffes. Dort verharrten sie angeschnallt in den speziell eingestellten Kazbek-UM-Schalensitzen die restliche Zeit bis zum Start. Dieser erfolgte planmäßig um 14:16 Uhr MEZ und die Sojus-FG-Trägerrakete mit Sojus-TMA 03M als Nutzlast hob sich in den frostigen Abendhimmel über dem Startplatz 1 in Baikonur. Es ist der 135. Flug eines Sojus-Raumschiffes, der 29. bemannte Sojus-Flug zur ISS und der dritte einer neuen digital gesteuerten Sojus-Kapsel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie geplant arbeiteten die Flüssigkeitstriebwerke der Sojus-Trägerrakete zuverlässig und brachten das bemannte Raumfahrzeug nach einem neunminütigen Flug in die vorgesehene Umlaufbahn. Gesteuert von Kommandant Oleg Kononjenko, welcher seine zweiten Raummission absolviert, befindet sich die Sojus nun im freien Flug im All. Es wurden bereits die Solarzellenpaneele und Kommunikationsantennen ausgefahren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122011154708_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122011154708_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick in die Sojus-Raumkapsel beim Flug 
<br>
(Bilder: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe von Zündungen der Manövriertriebwerke, die heute und am morgigen Tag vorgesehen sind, werden das Raumschiff in seine endgültige Umlaufbahn bringen. Die automatisierte Annäherung und Kopplung ist am Freitag, dem 23. Dezember gegen 16:20 Uhr MEZ, am Docking- und Forschungsmodul Rasswjet geplant. Sojus-TMA 03M, im ISS-Flugplan auch als ISS AF-29S bezeichnet, wird voraussichtlich bis zum 16. Mai 2012 an der ISS verbleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Besatzungsmitglieder von Sojus-TMA 03M werden ab Freitag die Langzeitbesatzung 30 mit Anatoli Iwanischin, Dan Burbank und Anton Schkaplerow für die nächsten drei Monate verstärken. Damit klettert die Sollstärke der ISS-Besatzung wieder auf die geplante Personenzahl von sechs. Während dieser Missionszeit stehen einige wichtige Höhepunkte auf dem Programm. So sollen bis Mitte März ein Progress-Versorger und der neue kommerzielle US-Versorger, die Dragon-Kapsel von SpaceX, an der ISS ankoppeln. Weiterhin wird Progress-M 13M die ISS verlassen und Anton Schkaplerow gemeinsam mit Oleg Kononjenko den 30. russischen ISS-Außenbordeinsatz durchführen. Für den  ESA-Astronaut André Kuipers ist dies der Beginn seiner Mission mit dem Namen PromISSe. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Replay vom Start:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/2011/12/sojus-tma-03m-promisse-mission-start/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aufzeichnung des Starts &amp; Jahresrückblick</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10348.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-03M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ein-niederlaender-unterwegs-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Ein Niederländer unterwegs zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>PromISSe: Letzte Aktivitäten der Crew und Countdown</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/promisse-letzte-aktivitaeten-der-crew-und-countdown/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 20:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34583</guid>

					<description><![CDATA[<p>Crew und Rakete sind bereit für einen Start am 21. Dezember. Ein Beitrag von Ian Benecken. Quelle: ESA. Nachdem André Kuipers und seine Mannschaftskameraden, der russische Kosmonaut Oleg Kononjenko und der US-Astronaut Don Pettit, das Training abgeschossen hatten, begannen sie mit den direkten Vorbereitungen auf den Flug. Zunächst legte die Crew ihre Flugbereitschaft den führenden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/promisse-letzte-aktivitaeten-der-crew-und-countdown/" data-wpel-link="internal">PromISSe: Letzte Aktivitäten der Crew und Countdown</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Crew und Rakete sind bereit für einen Start am 21. Dezember.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ian Benecken. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem André Kuipers und seine Mannschaftskameraden, der russische Kosmonaut Oleg Kononjenko und der US-Astronaut Don Pettit, das Training abgeschossen hatten, begannen sie mit den direkten Vorbereitungen auf den Flug. Zunächst legte die Crew ihre Flugbereitschaft den führenden verantwortlichen Personen von Roskosmos vor, welche diese akzeptierten. Danach legte die Crew zeremoniell wie jede Sojus-Crew vor ihnen an der Kreml-Mauer Blumen im Gedenken an Juri Gagarin, den ersten Kosmonauten, Sergej Koroljow, den Chefkonstrukteur der Sowjets in den frühen Sechzigern sowie die bei Weltraummissionen verstorbenen Kosmonauten Wladimir Komarow (Sojus 1), Georgi Dobrowolski, Wiktor Pazajew und Wladislaw Wolkow (Sojus 11) nieder. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 8. Dezember war es dann soweit. Die Crew verließ Moskau in Richtung Baikonur, Kasachstan, und begab sich in Quarantäne, was auch die Verabschiedung von der Familie bedeutete. Früh in der Nacht verabschiedeten sich die drei Raumfahrer herzlich von Familie und engen Freunden, bevor sie zusammen mit ihren Ärzten in ein von Roskosmos bereitgestelltes Flugzeug stiegen, das sie nach Baikonur bringen sollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Früh am 9. Dezember erreichte die Crew dann Baikonur, wo sie noch auf dem Flugfeld von dem vor Ort verantwortlichen Cheftechniker Nikolai Selintschikow von RKK Energia, der Firma, die für die Abfertigung der Sojus-Kapsel und -Rakete verantwortlich ist, begrüßt wurde. Er bestätigte, dass alles nach Plan laufe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der folgenden Woche war die Besatzung mit diversen Aufgaben beschäftigt: Sie inspizierte ihre Sojus-Kapsel, um sich mit der Umgebung vertraut zu machen und um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Ihre Sokol Start- und Landeanzüge mussten die Raumfahrer testweise anlegen, um zu überprüfen, ob diese dicht sind und auch wirklich passen. Ebenso überprüften die Kosmonauten letzte Fluggegenstände und machten sich mit diesen vertraut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es gab auch erfreulichere Aufgaben für die Crew. Ein wichtiger zeremonieller Akt, den jede Mannschaft vor dem Start erledigt, ist das Hissen ihrer Nationalflaggen sowie ein Besuch im Koroljow-Museum mit Führung und anschießender Verewigung durch Unterschrift. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso hatte die Crew Zeit für sich, um sich noch vor der Mission zu entspannen. Dazu konnte Billard, Tischtennis oder Schach gespielt werden. Auch gab man der Besatzung Gelegenheit, sich um letzte wichtige persönliche Dinge zu kümmern, wie das Bezahlen von Rechnungen, was in den kommenden sechs Monaten auf der ISS nur schwer möglich wäre. Außerdem wurden letzte medizinische Test mit der Crew durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich die Raumfahrer so auf ihre Mission einstimmten, wurden auch die Sojus-Raumkapsel und die Trägerrakete auf ihre Mission vorbereitet. Nachdem die Crew ihre Kapsel inspiziert hatte, wurde diese mit der Nutzlastverkleidung versehen und dann an der Sojus-FG Rakete montiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rollout via Eisenbahn erfolgte am frühen Morgen des 19. Dezember kasachischer Zeit. An der Startrampe angekommen, der gleichen Startrampe übrigens, von der 1961 Juri Gararin ins All startete, wurde die Rakete aufgerichtet und für den Start bereit gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Countdown für den Start, der am 21. Dezember um 14:16:15 Uhr MEZ erfolgen soll, begann 34 Stunden davor mit dem Vorbereiten der ersten Stufe der Sojus-FG-Rakete (international auch Booster genannt) auf das Betanken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start braucht die Sojus-Kapsel etwa 2 Tage, um die ISS zu erreichen. Gesteuert wird die Sojus vom russischen Kosmonauten Oleg Kononjenko. Doch auch André Kuipers ist ausgebildet, die Sojus im Notfall zu bedienen. Kuipers beschreibt seine Aufgabe in der Sojus wie folgt: „Ich werde dem Kommandanten Oleg Kononjenko assistieren müssen vom linken Sitz aus, wenn wir uns der ISS nähern. Ich genieße es wirklich, die Kapsel zusammen mit ihm zu manövrieren und sanft mit der ISS zu koppeln. Sogar während den Simmulationen merkte ich, wie mein Herz schneller klopfte und mein Adrenalinpegel stieg.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die für den Flug eingesetzte Sojus-TMA-03M-Raumkapsel gehört zur neuesten Kapsel-Generation, die in ihrer jüngsten Version, der TMA-M, viele kleinere Verbesserungen erhalten hat. Im Gegensatz zur Kapsel der derzeit auf der ISS residierenden Crew, die noch mit der letzten Version der TMA-Serie gestartet ist, besitzt die TMA-M-Variante ein moderneres Computersystem, welches erstmalig in der Lage ist, ohne Einwirken der Mannschaft mit den Bordcomputern der ISS zu kommunizieren. Es kann sich auf diese Art automatisch mit regelmäßigen Updates in Form von neusten Bahndaten versorgen, welche der Computer der Sojus in dem unwahrscheinlichen Fall, dass die ISS-Crew ungeplant die Station verlassen und landen muss, benötigt. Bei der alten Sojus musste die ISS-Crew solche Updates regelmäßig manuell von der Bodenstation einspielen. Diese Arbeit fällt nun weg. Durch neuere Komponenten konnte die Masse der Sojus außerdem um ca. 70 kg reduziert werden, was bedeutet, dass jetzt mehr Nutzlast mitgenommen werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im folgenden eine Liste der Startvorbereitungen (Zeitangaben in Stunden)</strong></p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td>T-34:00:00</td><td>Booster werden für die Treibstoffbetankung vorbereitet</td></tr><tr><td>T-6:00:00</td><td>Batterien werden in die Booster installiert</td></tr><tr><td>T-5:30:00</td><td>Staatliche Kommission gibt ihre Zustimmung , die Startrakete zu benutzen</td></tr><tr><td>T-5:15:00</td><td>Crew kommt am Platz 254 an</td></tr><tr><td>T-5:00:00</td><td>Betankung beginnt</td></tr><tr><td>T-4:20:00</td><td>Raumanzüge werden von der Crew angelegt</td></tr><tr><td>T-4:00:00</td><td>Booster sind mit Flüssigsauersoff beladen</td></tr><tr><td>T-3:40:00</td><td>Crew trifft sich mit der Delegation</td></tr><tr><td>T-3:10:00</td><td>Staatliche Kommision erhält einen Statusbericht</td></tr><tr><td>T-3:05:00</td><td>Besatzung begibt sich auf den Weg zum Startplatz</td></tr><tr><td>T-3:00:00</td><td>Erste und zweite Stufe sind nun mit dem Oxidator betankt</td></tr><tr><td>T-2:35:00</td><td>Besatzung erreicht den Startplatz</td></tr><tr><td>T-2:30:00</td><td>Besatzung klettert in ihre Sojus-Kapsel über das Orbitalmodul</td></tr><tr><td>T-2:00:00</td><td>Crew ist nun in angeschnallt im Kommandomodul</td></tr><tr><td>T-1:45:00</td><td>Sojus-Kapselhardware wurde getestet und die Anzüge sind nun gekühlt</td></tr><tr><td>T-1:30:00</td><td>Startkommandoabfrage und Versorgungseinheit sind vorbereitet</td></tr><tr><td></td><td>Luken zwischen Orbit- und Wiedereintrittsmodul der Sojus-Kapsel werden geschlossen</td></tr><tr><td>T-1:00:00</td><td>Startvehikel-Kontrollsystem wird für die Benutzung vorbereitet, Gyoskopinsturmente werden aktiviert</td></tr><tr><td>T-0:45:00</td><td>Die Zugangsarme zur Sojus-Kapsel werden weggeklappt</td></tr><tr><td>T-0:40:00</td><td>Tests der Sojus-Kapsel abgeschlossen, Dichtigkeitstest an den Raumanzügen werden durchgeführt</td></tr><tr><td>T-0:30:00</td><td>Startabbruchsystem wird scharf gemacht, Startversorungseinheit wird aktiviert</td></tr><tr><td>T-0:25:00</td><td>Zugangsarme sind nun zurückgefahren</td></tr><tr><td>T-0:15:00</td><td>Dichtigkeitstests der Raumanzüge abgeschlossen, Crew stellt die Startabbruchhardware auf Automatikmodus</td></tr><tr><td>T-0:10:00</td><td>Gyroskope und Datenaufzeichnungsgerät werden aktiviert</td></tr><tr><td>T-0:07:00</td><td>Alle Startvorbereitungsmaßnamen sind abgeschlossen</td></tr><tr><td>T-0:06:15</td><td>Startschlüssel für das Startkommando wurde ausgehändigt</td></tr><tr><td></td><td>Automatisches Progamm für die finalen Startoperationen wurde aktiviert</td></tr><tr><td>T-0:06:00</td><td>Startanlagen und Startvehikel sind bereit</td></tr><tr><td>T-0:05:00</td><td>Systeme schalten auf Bordkontrolle</td></tr><tr><td></td><td>Bodenkontrollsystem aktiviert erstes Startkommando</td></tr><tr><td></td><td>Kommandanten-Kontollen wurden aktiviert</td></tr><tr><td></td><td>Crew schließt ihre Helme und erhält ihre Atemgase nun aus der Luftversogung des Bordsystems</td></tr><tr><td></td><td>Startschlüssel wurde im Startbunker eingesetzt</td></tr><tr><td>T-0:03:15</td><td>Brennkammern werden mit Stickstoff gereinigt</td></tr><tr><td>T-0:02:30</td><td>Treibstoftanks der Booster werden nun unter Druck gesetzt</td></tr><tr><td></td><td>Bordinstrumente aktivieren zweite Startkommando</td></tr><tr><td></td><td>Druckbeaufschlagung aller Tanks mit Stickstoff beginnt</td></tr><tr><td>T-0:02:15</td><td>Sauerstoffabfluss- und Sicherheitsventile werden geschlossen</td></tr><tr><td></td><td>Befüllung der Rakete mit Sauerstoff und Stickstoff werden beendet</td></tr><tr><td>T-0:01:00</td><td>Rakete ist nun auf interner Stromversorgung</td></tr><tr><td></td><td>Automatische Sequenz beginnt</td></tr><tr><td>T-0:00:40</td><td>Bodenstromversorgungsarm der dritten Stufe wird abgetrennt</td></tr><tr><td>T-0:00:20</td><td>Startkommando meldet Rakete in Startposition</td></tr><tr><td></td><td>Raketentriebwerke der ersten und zweiten Stufe werden gezündet</td></tr><tr><td>T-0:00:15</td><td>Versorgungsarm für Booster wird abgetrennt</td></tr><tr><td>T-0:00:10</td><td>Triebwerksturbopumpen sind auf Fluggeschwindigkeit</td></tr><tr><td>T-0:00:05</td><td>Triebwerke der ersten Stufe sind auf maximalem Schub</td></tr><tr><td>T-0:00:00</td><td>Start</td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufstiegszeitliste (Zeitangaben in Minuten)</strong></p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td>T-0:00</td><td>Start</td></tr><tr><td>T+1:10</td><td>Rakete hat nun eine Geschwindigkeit von 1.800 km/h</td></tr><tr><td>T+1:58</td><td>Trennung der ersten Stufe (Booster)</td></tr><tr><td>T+2:00</td><td>Rakete hat nun eine Geschwindigkeit von 5.400 km/h</td></tr><tr><td>T+2:40</td><td>Startabbruchsystem und Nutzlastverkleidung werden abgeworfen</td></tr><tr><td>T+4:58</td><td>Trennung der zweiten Stufe in einer Höhe von 170 km</td></tr><tr><td>T+7:30</td><td>Rakete hat nun eine Geschwindigkeit von 21.600 km/h</td></tr><tr><td>T+9:00</td><td>Dritte Stufe ist nun ausgebrannt</td></tr><tr><td></td><td>Sojus-Kapsel wird von der dritten Stufe abgetrennt</td></tr><tr><td></td><td>Antennen und Solarpaneele der Sojus-Kapsel werden ausgefahren</td></tr><tr><td></td><td>Flugkontrolle wird an das Kontrollzentrum in Moskau übergeben</td></tr></tbody></table>
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		<title>Sojus-TMA 02M startet zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-02m-startet-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 20:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die dreiköpfige Besatzung der zweiten digitalen Sojus wird die ISS-Expedition 28 komplettieren und nachher Teil der Expedition 29 sein. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Um 22:12 Uhr MESZ (2:12 Uhr Ortszeit) startete eine Rakete vom Typ Sojus-FG die Raumkapsel Sojus-TMA 02M. Für den Start wurde die Startrampe 1 in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die dreiköpfige Besatzung der zweiten digitalen Sojus wird die ISS-Expedition 28 komplettieren und nachher Teil der Expedition 29 sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-06-09-75091.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um 22:12 Uhr MESZ (2:12 Uhr Ortszeit) startete eine Rakete vom Typ Sojus-FG die Raumkapsel Sojus-TMA 02M. Für den Start wurde die Startrampe 1 in Baikonur verwendet, von der vor 50 Jahren Juri Gagarin zum ersten bemannten Raumflug aufbrach. Die Besatzung besteht aus Kommandant Sergej Alexandrowitsch Wolkow, der zum zweiten Mal ins All fliegt, dem Amerikaner Michael Edward Fossum auf seinem dritten Raumflug und dem Japaner Satoshi Furukawa auf seinem ersten Flug. Auch für Fossum ist dies allerdings die erste Sojus-Mission, da seine ersten beiden Raumflüge mit dem Space Shuttle durchgeführt wurden. Das Andocken ist für übermorgen 23:15 Uhr MESZ geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der Internationalen Raumstation werden die drei Raumfahrer vor allem Experimente durchführen. Während ihrer Mission wird auch der letzte Shuttle-Flug STS 135 stattfinden. Bei dieser Mission wird die Expedition 28 vor allem Ersatzteile übernehmen sowie Außeneinsätze durchführen. Außerdem wird die ISS von Progress-Raumfrachtern angeflogen werden. Flüge der Raumfrachter HTV und ATV kommen erst wieder nach der Landung von Sojus-TMA 02M zur ISS, allerdings ist das ATV 2 derzeit noch angedockt und wird kurz nach dem Ankoppeln dieser Sojus die ISS verlassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sojus-TMA 02M ist das zweite bemannte Raumschiff der Russen, dass über eine ausschließlich digitale Steuerung verfügt. Dieser neue Computer ermöglicht eine etwas präzisere Steuerung und spart vor allem Masse ein, verglichen mit dem alten analogen System. Dadurch kann die Sojus 70 kg mehr Fracht transportieren. Nach Plan wird nur noch eine Sojus-TMA starten (Nummer 22), ab Sojus-TMA 03M wird nur noch die TMA-M eingesetzt werden. Die ersten drei Flüge dieses Modells gelten als Testflüge, danach beginnt ganz offiziell die Serienproduktion. Die digitale Steuerung der Sojus-TMA-M wurde bereits mit den Frachtern der Reihe Progress M-M erprobt und ist seit einigen Jahren im Einsatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Trägerrakete verläuft die Umstellung auf digitale Steuerung allerdings langsamer. Die Sojus 2 ist zwar seit Jahren im Testbetrieb, aber noch nicht für bemannte Flüge zertifiziert. Bis 2014 will man nach aktuellen Aussagen des Raketenproduzenten TsSKB Progress in Samara die alten Modelle Sojus-U (Progress-Träger) und Sojus-FG (Sojus-Träger) komplett durch die Sojus 2 ersetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9657" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-02M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 01M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-01m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 07:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue dreiköpfige Stammbesatzung ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation. Sie komplettiert die ISS-Expedition 25. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Der Nachtstart erfolgte vom Startplatz 1 des Kosmodroms Baikonur aus gegen 1:11 Uhr MESZ. Die dreistufige Trägerrakete vom Typ Sojus-FG brachte das Raumschiff und seine Besatzung, bestehend aus Alexander Kaleri, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine neue dreiköpfige Stammbesatzung ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation. Sie komplettiert die ISS-Expedition 25.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nachtstart erfolgte vom Startplatz 1 des Kosmodroms Baikonur aus gegen 1:11 Uhr MESZ. Die dreistufige Trägerrakete vom Typ <i>Sojus</i>-FG brachte das Raumschiff und seine Besatzung, bestehend aus Alexander Kaleri, Scott Kelly und Oleg Skripotschka, auf eine Anfangsbahn zwischen etwa 195 und 242 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von 51,608° gegen den Äquator. 
<br>
Während ihrer fast halbjährigen Mission sollen die drei Raumfahrer an Bord der Internationalen Raumstation eine Vielzahl von wissenschaftlichen Experimenten durchführen und die Station in gutem Zustand halten. Außerdem wird diese im Verlaufe zweier Shuttle-Missionen um ein Mehrzweckmodul (Permanent Multi-purpose Module <i>PMM</i>), eine Außenplattform (Express Logistics Carrier <i>ELC 4</i>) und einen Messkomplex zur Suche nach Teilchen der sogenannten Dunklen Materie sowie Antimaterie (Alpha Magnet Spectrometer <i>AMS</i>-2) erweitert. 
<br>
Außerdem bringen alle derzeit im Einsatz befindlichen Transportraumschiffe, <i>Progress</i>, H-2 Transfer Vehicle (<i>HTV</i>) und Automated Transfer Vehicle (<i>ATV</i>), Fracht zur Station. Der US-basierte Teil der <i>ISS</i> ist danach weitgehend fertiggestellt. Lediglich einzelne Außenexperimente können über den drucklosen Frachtraum des <i>HTV</i> ergänzt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102010091504_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Geplante ISS-Konfiguration am 10. Oktober. Sojus-TMA 01M legt &#8222;von oben&#8220; an. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwa zweitägigem Flug soll das Raumschiff <i>Sojus-TMA</i> 01M am Modul <i>Poisk</i>, an der &#8222;Oberseite&#8220; der Station ankoppeln. Es ist das erste einer modifizierten Generation von <i>Sojus</i>-Raumschiffen, welches nun über eine vollständig digitalisierte Steuerung verfügt. Die damit verbundene Massereduzierung ermöglicht den Transport von 70 kg mehr Fracht als bisher. Während des Aufenthalts in der Station dient die <i>Sojus</i> wie bisher als ständig einsatzbereites Rettungsschiff mit laufenden Systemen. Dafür konnte auch der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückkehr ist nach derzeitiger Planung für den 16. März vorgesehen. Eine Premiere der besonderen Art wird die Begegnung des Astronauten Scott Kelly mit seinem Zwillingsbruder Mark sein, wenn dieser im November mit der <i>Discovery</i> die ISS anfliegt. Mit an Bord wird dann auch das &#8222;siebente Besatzungsmitglied&#8220;, Robonaut 2, sein. Allerdings wird dieser während der ISS-Expedition 25 nur selten zum Testeinsatz aufgeweckt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor wird am 2. November 2010 erstmal die zehnjährige durchgehende Besetzung des internationalen Außenpostens im All gefeiert werden können. Derzeit ist ihr Einsatz bis 2020 geplant. Der Aufbau begann mit dem Start von <i>Sarja</i> am 20. November 1998. </p>
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		<title>Sojus-Trägerrakete zum Startplatz transportiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-traegerrakete-zum-startplatz-transportiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 16:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trägerrakete vom Typ Sojus-FG wurde heute morgen zusammen mit der Nutzlast Sojus-TMA 01M zum Startplatz 1 des Kosmodroms Baikonur transportiert und aufgerichtet. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck und Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Nach den vorbereitenden Tätigkeiten in der Endmontagehalle in Baikonur konnte die Starteinheit liegend per Zug auf den Weg gebracht werden. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Trägerrakete vom Typ Sojus-FG wurde heute morgen zusammen mit der Nutzlast Sojus-TMA 01M zum Startplatz 1 des Kosmodroms Baikonur transportiert und aufgerichtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck und Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102010182352_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102010182352_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-TMA 01M auf seinem Startplatz 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den vorbereitenden Tätigkeiten in der Endmontagehalle in Baikonur konnte die Starteinheit liegend per Zug auf den Weg gebracht werden. Nach mehreren Stunden langsamer Fahrt wurde sie an ihrem Ziel, Juri Gagarins Startplatz, in die Vertikale gekippt und in die Startvorrichtung eingehängt. Darauf fuhren die beiden Service-Türme an die Rakete heran. Zur Zeit laufen die dreitägigen Startvorbereitungen, welche mit dem Start am Freitag den 08. Oktober um 01:10 Uhr MESZ enden werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Sojus-TMA 01M werden die Raumfahrer Scott Joseph Kelly (USA/NASA), Alexander Kaleri als Kommandant und Oleg Skripotschka (Russland/Roskosmos) zur ISS fliegen und die dortige dreiköpfige Langzeitbesatzung verstärken. Die Ankunft ist für den 10. Oktober um 2:02 Uhr MESZ am Poisk-Modul geplant. Das besondere an diesem Flug von Sojus-TMA 01M ist die erstmals und schon bei Progress erprobte digitale Steuerung des Raumfahrzeuges. Neue Soft- und Hardware machen es möglich, die Sojus von nur einem Raumfahrer bedienen zu lassen. Auch eine Steigerung der Nutzlast um 70 kg wurde dadurch erreicht. Noch nicht erprobt werden konnte die neue Steuerung bei der Landung einer Sojus, diese ist hier für den 16. März 2011 geplant. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102010182352_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Patch der ISS-Expedition 25 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Mission der Expedition 25 sollen der Transporter Progress-M 08 sowie die Raumfähre Discovery an der ISS festmachen. Letztere bringt das Modul Leonardo zur Station, das eigentlich als kurzzeitig verwendetes Transportmodul geplant und eingesetzt wurde. In den vergangenen Wochen wurde es aber soweit umgebaut, dass es nun dauerhaft im All bleiben kann. Vor allem wurde der Mikrometeoritenschutz verstärkt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung von Sojus-TMA 01M soll bis ins neue Jahr im All bleiben und wird demnach auch ein Bestandteil der ISS-Expedition 26. In diese Zeit fallen dann auch Frachtflüge von HTV 2 und ATV 2 sowie die Mission STS 134, bei der das Alpha Magnet Spectrometer zur Suche nach eventuell vorhandener Dunkler Materie sowie Antimaterie zur Station gebracht werden soll.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des neuen Raumschiffs soll übrigens von Personen an Bord von 8 Flugzeugen, 12 Hubschraubern und einem Rettungsschiff über einen Großteil der Aufstiegsbahn beobachtet und aufgezeichnet werden. Dies teilte Roskosmos am Abend auf seiner Website mit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Besonderheiten der Mission sind drei Ausstiege, die Skripotschka absolviert, zunächst im November einen mit Fjodor Jurtschichin sowie im Januar und Februar zwei weitere mit Kondratjew (Expedition 26). Das siebente Besatzungsmitglied, Robonaut 2, wird zwar im November geliefert, darf aber wahrscheinlich erst im Januar &#8222;aus der Kiste&#8220;. Mit STS 134 kommt im Frühjahr Mark Kelly, der Zwillingsbruder von ISS-Interimskommandant Scott Kelly in die Station, auch dies eine Prämiere. Zuvor wird am 1. November 2010 aber erstmal ein besonderes Jubiläum gefeiert. Zehn Jahre vorher traf nämlich die erste Stammbesatzung auf der damals noch recht kleinen Internationalen Raumstation ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8799.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus ТМА-01М</a></li></ul>
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		<item>
		<title>SSAF-8R</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-8r/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2003 22:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=102978</guid>

					<description><![CDATA[<p>Infos zur SSAF-8R Mission. Ein Beitrag von Michael Schumacher Nutzlast: Research Module 1 Nutzlastbeschreibung:Zwei russische Research Modules werden an Bord der ISS Platz für russische Experimente zur Verfügung stellen. Dazu zählen Experimente in den Bereichen Erdwissenschaften, darunter natürliche und von Menschen beeinflusste Veränderungen in der Luft- und Wasserqualität, das regionale und globale Klima, Landbenutzung und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-8r/" data-wpel-link="internal">SSAF-8R</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="alle-informationen-zur-ssaf5r-mission--2de7992e-e26d-4a2a-8ea2-cd2f2ae6e4fc">Infos zur SSAF-8R Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a></p>



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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>2010</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2011</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2012</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2013</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="/ssaf-9a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-9A.1</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><strong>?</strong><br><a href="/ssaf-16a/" data-wpel-link="internal">SSAF-16A</a><br><a href="/ssaf-18a/" data-wpel-link="internal">SSAF-18A</a><br><a href="/ssaf-19a/" data-wpel-link="internal">SSAF-19A</a><br><a href="/ssaf-5r/" data-type="post" data-wpel-link="internal">SSAF-5R</a><br><a href="/ssaf-9r/" data-type="URL" data-wpel-link="internal">SSAF-9R</a><br><a href="/ssaf-8r/" data-wpel-link="internal">SSAF-8R</a><br><a href="/ssaf-10r/" data-wpel-link="internal">SSAF-10R</a><br><a href="/ssaf-10a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-10A.1</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"></td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlast:</strong> <em>Research Module 1</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong><br>Zwei russische <em>Research Modules</em> werden an Bord der ISS Platz für russische Experimente zur Verfügung stellen. Dazu zählen Experimente in den Bereichen Erdwissenschaften, darunter natürliche und von Menschen beeinflusste Veränderungen in der Luft- und Wasserqualität, das regionale und globale Klima, Landbenutzung und Nahrungsmittelanbau, Weltraumwissenschaften, darunter Sonnen- und Kosmosphysik, Astronomie, Astrophysik, Sonnen- und Interplanetardynamik, grundlegende Biologieexperimente, die beobachten, wie sich Pflanzen und Tiere der Schwerelosigkeit anpassen, Lebenswissenschaften, darunter Forschungen, inwiefern man die Mikrogravitation in der Entwicklung oder Verbesserung der Behandlungen von oder Vorsorge vor Krankheiten und Gebrechen nutzen kann sowie Mikrogravitationswissenschaften, darunter Materialen, Verbrennungen, Flüssigkeitsphysik, grundlegende Physik und Biotechnologie. Die beiden Forschungsmodule werden an das UDM angekoppelt werden. Durch das UDM haben Besatzungsmitglieder in den russischen Forschungsmodulen direkten Zugang zum DC. Gebaut werden sie von dem staatlichen kosmischen wissenschaftlichen Produktionszentrum <em>Chrunitschew</em> und der Raketen- und Raumfahrtkooperation <em>Energija</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Sojus FG</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="/sojus/" data-wpel-link="internal"><em>Sojus</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start:</strong> vom <em>Baikonur Kosmodrom</em> in Kasachstan</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsdauer bis Ankopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbeschreibung:</strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-8r/" data-wpel-link="internal">SSAF-8R</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>SSAF-10R</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-10r/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2003 22:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=102982</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alle Infos zur SSAF-10R. Ein Beitrag von Michael Schumacher Nutzlast: Research Module 2 Nutzlastbeschreibung: siehe Nutzlastbeschreibung SSAF-8R Startfahrzeug: Sojus FG Startfahrzeugbeschreibung: siehe Startfahrzeug Sojus Start: vom Baikonur Kosmodrom in Kasachstan Ankopplung: Missionsdauer bis Ankopplung: Missionsbeschreibung:</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10r/" data-wpel-link="internal">SSAF-10R</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="alle-informationen-zur-ssaf5r-mission--2de7992e-e26d-4a2a-8ea2-cd2f2ae6e4fc">Alle Infos zur SSAF-10R.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a></p>



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    <img decoding="async" class="style-svg-file" loading="eager" alt="" src="/wp-content/uploads/2021/11/1998-2010_800px.svg">
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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>2010</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2011</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2012</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2013</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="/ssaf-9a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-9A.1</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><strong>?</strong><br><a href="/ssaf-16a/" data-wpel-link="internal">SSAF-16A</a><br><a href="/ssaf-18a/" data-wpel-link="internal">SSAF-18A</a><br><a href="/ssaf-19a/" data-wpel-link="internal">SSAF-19A</a><br><a href="/ssaf-5r/" data-type="post" data-wpel-link="internal">SSAF-5R</a><br><a href="/ssaf-9r/" data-type="URL" data-wpel-link="internal">SSAF-9R</a><br><a href="/ssaf-8r/" data-wpel-link="internal">SSAF-8R</a><br><a href="/ssaf-10r/" data-wpel-link="internal">SSAF-10R</a><br><a href="/ssaf-10a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-10A.1</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"></td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlast:</strong> <em>Research Module 2</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong> siehe Nutzlastbeschreibung <a href="/ssaf-8r/" data-wpel-link="internal">SSAF-8R</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Sojus FG</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="/sojus/" data-wpel-link="internal"><em>Sojus</em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start:</strong> vom <em>Baikonur Kosmodrom</em> in Kasachstan</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsdauer bis Ankopplung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Missionsbeschreibung:</strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10r/" data-wpel-link="internal">SSAF-10R</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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