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	<title>Astrobiologie/Leben &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Astrobiologie/Leben &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Curiosity entdeckt auf dem Mars bisher unbekannte organische Moleküle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach jahrelanger Laborarbeit liegen nun die Ergebnisse vor: Ein Gesteinsbrocken, den der Marsrover „Curiosity“ der NASA im Jahr 2020 angebohrt und analysiert hat, enthält die vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die jemals auf dem Roten Planeten gefunden wurde. Von den 21 in der Probe identifizierten kohlenstoffhaltigen Molekülen wurden sieben zum ersten Mal auf dem Mars nachgewiesen. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach jahrelanger Laborarbeit liegen nun die Ergebnisse vor: Ein Gesteinsbrocken, den der Marsrover „Curiosity“ der NASA im Jahr 2020 angebohrt und analysiert hat, enthält die vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die jemals auf dem Roten Planeten gefunden wurde. Von den 21 in der Probe identifizierten kohlenstoffhaltigen Molekülen wurden sieben zum ersten Mal auf dem Mars nachgewiesen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/mars-science-laboratory/curiosity-rover/nasas-curiosity-finds-organic-molecules-never-seen-before-on-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jet Propulsion Laboratory</a>, 21. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152253" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>Wissenschaftler können nicht sagen, ob diese organischen Moleküle durch biologische oder geologische Prozesse entstanden sind – beides ist möglich –, doch ihre Entdeckung bestätigt erneut, dass der Mars in der Vergangenheit über die richtigen chemischen Voraussetzungen verfügte, um Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus reihen sich diese Moleküle in eine wachsende Liste von Verbindungen ein, von denen bekannt ist, dass sie in Gesteinen erhalten bleiben, selbst nachdem sie auf dem Mars Milliarden von Jahren lang Strahlung ausgesetzt waren, die diese Moleküle im Laufe der Zeit zersetzen kann. </p>



<p>Die Ergebnisse sind in einem neuen Artikel detailliert beschrieben, der am Dienstag in Nature Communications veröffentlicht wurde.</p>



<p>Das Gesteinsstück, das nach der englischen Fossiliensammlerin und Paläontologin den Spitznamen „Mary Anning 3“ erhielt, wurde an einem Abschnitt des Mount Sharp gefunden, der vor Milliarden von Jahren von Seen und Flüssen bedeckt war. Diese Oase entstand und versiegte in der fernen Vergangenheit des Planeten mehrfach, wodurch das Gebiet schließlich mit Tonmineralien angereichert wurde, die organische Verbindungen besonders gut konservieren – kohlenstoffhaltige Moleküle, die die Bausteine des Lebens bilden und im gesamten Sonnensystem vorkommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152255" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>Zu den neu identifizierten Molekülen gehört ein Stickstoffheterozyklus, also ein Ring aus Kohlenstoffatomen, der Stickstoff enthält. Diese Art von Molekülstruktur gilt als Vorläufer von RNA und DNA, zwei Nukleinsäuren, die für die genetische Information von entscheidender Bedeutung sind.</p>



<p>„Dieser Nachweis ist ziemlich bedeutend, da diese Strukturen chemische Vorläufer komplexerer stickstoffhaltiger Moleküle sein können“, sagte die Hauptautorin der Studie, Amy Williams von der University of Florida in Gainesville. „Stickstoffheterocyclen wurden bisher noch nie auf der Marsoberfläche gefunden oder in Marsmeteoriten nachgewiesen.“</p>



<p>Eine weitere spannende Entdeckung war Benzothiophen, ein Kohlenstoff- und Schwefel enthaltendes Molekül, das in vielen Meteoriten gefunden wurde. Einige Wissenschaftler vermuten, dass diese Meteoriten zusammen mit den darin enthaltenen organischen Molekülen die präbiotische Chemie im frühen Sonnensystem angestoßen haben.</p>



<p><strong>Chemie auf dem Mars</strong><br>Die neue Studie ergänzt die im letzten Jahr gemachten Entdeckungen der größten organischen Moleküle, die jemals auf dem Mars gefunden wurden: langkettige Kohlenwasserstoffe, darunter Decan, Undecan und Dodecan.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.) Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.) Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152257" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.)<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Das ist Curiosity und unser Team in Bestform. Dutzende von Wissenschaftlern und Ingenieuren waren nötig, um diesen Standort zu finden, die Probe zu entnehmen und diese Entdeckungen mit unserem großartigen Roboter zu machen“, sagte der Projektwissenschaftler der Mission, Ashwin Vasavada vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Diese Sammlung organischer Moleküle stärkt erneut die Aussicht, dass der Mars in der fernen Vergangenheit Lebensraum geboten hat.“</p>



<p>Beide Ergebnisse wurden mit einem hochentwickelten Minilabor namens „Sample Analysis at Mars“ (SAM) erzielt, das sich im Unterbau von Curiosity befindet. Ein Bohrer am Ende des Roboterarms des Rovers zermahlt eine sorgfältig ausgewählte Gesteinsprobe zu Pulver und leitet dieses anschließend in das SAM-Labor, wo ein Hochtemperaturofen das Material erhitzt, wodurch Gase freigesetzt werden, die von den Instrumenten im Labor analysiert werden, um die Zusammensetzung des Gesteins zu bestimmen.</p>



<p>Darüber hinaus kann SAM sogenannte „Nasschemie“ durchführen, indem Proben in einen kleinen Becher mit Lösungsmittel gegeben werden. Die daraus resultierenden Reaktionen können größere Moleküle aufspalten, die sonst nur schwer nachzuweisen und zu identifizieren wären. Das Gerät verfügt zwar über mehrere solcher Becher, doch nur zwei enthalten Tetramethylammoniumhydroxid (TMAH), eine hochwirksame Lösung, die den wertvollsten Proben vorbehalten ist. Die Probe „Mary Anning 3“ war die erste, die TMAH ausgesetzt wurde.</p>



<p>Um die Reaktionen von TMAH mit außerirdischen Materialien zu überprüfen, testeten die Autoren der Studie die Technik auch auf der Erde mit einem Stück des Murchison-Meteoriten, einem der am besten untersuchten Meteoriten aller Zeiten. Der mehr als 4 Milliarden Jahre alte Murchison enthält organische Moleküle, die im frühen Sonnensystem verbreitet waren. Es zeigte sich, dass eine TMAH-behandelte Murchison-Probe viel größere Moleküle in einige der in Mary Anning 3 gefundenen Moleküle zerlegte, darunter Benzothiophen. Dieses Ergebnis bestätigt, dass die in Mary Anning 3 gefundenen Marsmoleküle durch den Abbau noch komplexerer, für das Leben relevanter Verbindungen entstanden sein könnten.</p>



<p>Curiosity setzte kürzlich seinen zweiten und letzten TMAH-Becher ein, während es netzartige Boxwork-Grate erkundete, die durch uraltes Grundwasser entstanden sind. Das Missionsteam wird diese Ergebnisse für eine künftige, von Fachkollegen begutachtete Veröffentlichung analysieren.</p>



<p><strong>Wegweisend für zukünftige Missionen</strong><br>SAM wurde vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, entwickelt und basiert auf größeren Laborgeräten in kommerzieller Qualität. Um solch komplexe Geräte in den Rover zu integrieren, mussten die Ingenieure diese drastisch verkleinern und eine Möglichkeit finden, sie mit weniger Strom zu betreiben. Die Wissenschaftler mussten lernen, den Ofen von SAM über längere Zeiträume hinweg langsamer aufzuheizen, um einige dieser Experimente durchführen zu können.</p>



<p>„Es war schon eine Meisterleistung, überhaupt herauszufinden, wie man diese Art von Chemie zum ersten Mal auf dem Mars durchführen kann“, sagte Charles Malespin, der leitende Forscher für das Instrument am NASA Goddard und Mitautor der Studie. „Aber jetzt, da wir etwas Übung haben, sind wir bereit, ähnliche Experimente bei zukünftigen Missionen durchzuführen.“</p>



<p>In der Tat hat das NASA Goddard Space Flight Center mehrere Komponenten, darunter das Massenspektrometer, für eine Weiterentwicklung von SAM – den sogenannten „Mars Organic Molecular Analyzer“ – für den Marsrover „Rosalind Franklin“ der ESA (Europäische Weltraumorganisation) bereitgestellt. Ein ähnliches Instrument, das „Dragonfly Mass Spectrometer“, wird an Bord des NASA-Fluggeräts „Dragonfly“ den Saturnmond Titan erforschen. Beide Instrumente werden in der Lage sein, mit dem Lösungsmittel TMAH nasschemische Analysen durchzuführen.</p>



<p><strong>Mehr über Curiosity</strong><br>Curiosity wurde vom JPL gebaut, das vom Caltech in Pasadena, Kalifornien, geleitet wird. Das JPL leitet die Mission im Auftrag des NASA Science Mission Directorate in Washington als Teil des Mars-Erkundungsprogramms der NASA.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.msg586673#msg586673" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity &#8211; Mission auf dem Mars</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Strahlungsparadoxon: Warum das Sonnenmaximum die sicherste Zeit für eine Reise zum Mars ist</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-strahlungsparadoxon-warum-das-sonnenmaximum-die-sicherste-zeit-fuer-eine-reise-zum-mars-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 20:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie Ihr Raumschiff für eine Reise zum Mars packen, wäre es besser, während einer Phase maximaler Sonnenaktivität zu starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration, 9. März 2026 Eine Reise durch den Weltraum zu unternehmen, wenn die Wahrscheinlichkeit von Sonnenstürmen und Sonneneruptionen am [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Wenn Sie Ihr Raumschiff für eine Reise zum Mars packen, wäre es besser, während einer Phase maximaler Sonnenaktivität zu starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/The_radiation_paradox_why_solar_maximum_is_the_safest_time_to_travel_to_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 9. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Terrae Novae Reiseziele: Mars Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Terrae Novae Reiseziele: Mars Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151108" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Terrae_Novae_destinations_Mars_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Terrae Novae Reiseziele: Mars<br><mark>Credit: ESA–Olivier Pâques; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Eine Reise durch den Weltraum zu unternehmen, wenn die Wahrscheinlichkeit von Sonnenstürmen und Sonneneruptionen am höchsten ist, erscheint zunächst widersinnig, doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass eine solche Reise gerade dann sicherer ist, wenn die Sonne am aktivsten ist. Die erhöhte Sonnenaktivität fegt die energiereiche Weltraumstrahlung aus unserem Sonnensystem hinaus. Eine bemannte Marsmission während des nächsten Höhepunkts des Sonnenzyklus könnte die Belastung durch schädliche Strahlung im Vergleich zu einer Reise während eines Sonnenminimums möglicherweise um die Hälfte reduzieren.</p>



<p>Strahlungsmessungen des ExoMars Trace Gas Orbiter (TGO) der ESA bestätigen die paradoxe Erkenntnis, dass Reisen während des Sonnenmaximums der beste Zeitpunkt dafür sind. Ein internationales Forschungsteam kam zu dem Schluss, dass eine Besatzung die Hin- und Rückreise ohne Überschreitung der Strahlungsrichtlinien absolvieren könnte. Außerdem lieferten sie Schätzungen zu den Strahlungsdosen, denen eine Besatzung bei verschiedenen Missionsszenarien ausgesetzt wäre.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltraumrisiko: Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Weltraumrisiko: Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151110" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/3-Space_risks_Radiation_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Weltraumrisiko: Strahlung<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Strahlungsdosen für Astronauten</strong><br>Eine der größten Herausforderungen bei der Entsendung von Menschen zum Mars ist ihre Exposition gegenüber Weltraumstrahlung. Ionisierende Strahlung birgt ernsthafte Gesundheitsrisiken, darunter ein erhöhtes Krebsrisiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Katarakte. Außerhalb des schützenden Magnetfelds der Erde könnte ein Astronaut auf einer Marsmission Strahlungsdosen ausgesetzt sein, die um ein Vielfaches höher sind als auf unserem Planeten. Die Strahlungsgrenze der ESA für die gesamte Laufbahn eines Astronauten liegt bei 1000 Millisievert, der Einheit für die effektive Dosis, die zu Schäden am menschlichen Gewebe führen kann. Höhere Dosen über kurze Zeiträume stellen akute Risiken dar, während niedrigere Dosen hauptsächlich zu langfristigen Gesundheitsrisiken beitragen.</p>



<p>Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass eine Marsmission während eines Sonnenminimums die Strahlungsdosis durch galaktische kosmische Strahlung gefährlich nahe an die ESA-Grenzwerte heranbringen würde. Die neue Analyse erweitert den Umfang anhand von Daten des Liulin-MO-Dosimeters an Bord des TGO und des Cosmic Ray Telescope for the Effects of Radiation (CRaTER) an Bord des Lunar Reconnaissance Orbiter über einen Zeitraum von 15 Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltraumrisiko: Kampf gegen Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Weltraumrisiko: Kampf gegen Strahlung Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151112" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/4-Space_risks_Fighting_radiation_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Weltraumrisiko:<em> Kampf gegen Strahlung<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Kein Ort, an dem man sich verstecken kann</strong><br>Auf dem Weg zum Mond und zum Mars sind Astronauten zwei Hauptquellen kosmischer Strahlung ausgesetzt: galaktischer kosmischer Strahlung und energiereichen Teilchen aus dem Sonnenwind. Erstere entsteht durch energiereiche Ereignisse außerhalb unseres Sonnensystems, wie beispielsweise Supernovae, letztere durch starke Sonneneruptionen. Während solaren energetischen Partikelströmen können sich Astronauten in ihrem Raumschiff in Sicherheit bringen. Diese Stürme sind unvorhersehbar, aber bei ausreichender Vorwarnung und Abschirmung können sich die Besatzungen in „Sturmschutzräume“ zurückziehen – Bereiche mit zusätzlicher Abschirmung. Auf der Internationalen Raumstation suchen Astronauten Zuflucht in den Schlafräumen oder in der Küche.</p>



<p>Es gibt jedoch keinen Ort, an dem man sich vor dem ständigen Beschuss durch galaktische kosmische Strahlung verstecken kann. Diese Teilchen bewegen sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit und durchdringen sowohl die Abschirmung von Raumfahrzeugen als auch den menschlichen Körper. Wenn sie gestoppt werden, lösen kosmische Strahlen oft Schauer von Sekundärteilchen aus, die für den Menschen noch schädlicher sein können. Auf der Marsoberfläche wären Astronauten einer um bis zu 60 % geringeren Strahlenbelastung ausgesetzt als während der interplanetaren Reise. Höhlen und Lavaröhren könnten gute Lebensräume sein, um die Strahlenbelastung zu reduzieren.</p>



<p><strong>Beste Reise zum Mars</strong><br>Die Studie berechnete die Strahlungsdosis für simulierte Marsmissionen unter verschiedenen Sonnenaktivitätsniveaus und für drei Flugbahnen: die energieeffizienteste, aber längste Route, die energieintensivste, aber kürzeste Route und einen Kompromiss zwischen beiden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="749" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1.jpg 749w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/5-Radiation_doses_on_the_way_to_Mars_pillars-749x225-1-300x90.jpg 300w" sizes="(max-width: 749px) 100vw, 749px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Strahlungsdosen auf dem Weg zum Mars<br><mark>Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Bei allen drei Arten nimmt die kumulative Strahlungsdosis durch kosmische Strahlung in der Nähe des Sonnenmaximums deutlich ab. Eine unruhige Sonne scheint der einzige Trost gegen galaktische kosmische Strahlung zu sein. </p>



<p>Das Team analysierte die Transferbahnen zum Mars in den letzten 60 Jahren und simulierte mit einem mehrschichtigen Wasserball, wie viel Strahlung die Organe im menschlichen Körper absorbieren würden. Schnellere Transferbahnen könnten die Strahlenbelastung um 55 % reduzieren, wenn sie während des Sonnenmaximums statt während des Sonnenminimums zurückgelegt würden, während Missionen mit treibstoffsparenden Flugbahnen eine Reduzierung von bis zu 45 % erzielen könnten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="530" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/6-Earth_to_Mars_trajectories_for_radiation_study_pillars.gif" alt="" class="wp-image-151117"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Flugbahnen von der Erde zum Mars für die Strahlungsstudien<br><mark>Credit: Chao Zhang et al.; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Um die Strahlungsgrenzwerte für die gesamte Berufslaufbahn einzuhalten, sollten Missionsplaner bestimmte Transferbahnen und Startfenster sorgfältig auswählen“, sagt Robert Wimmer-Schweingruber, Mitautor von der Universität Kiel, Deutschland. </p>



<p>Der Schutz der Astronauten bei ihren Vorstößen in den Weltraum hat für die ESA höchste Priorität. „Diese Studie hilft uns, die Schwankungen des Sonnenzyklus in klare Ziele für Missionsbahnen und Risikominderung umzuwandeln. Wir können quantifizieren, wie viel wir durch die Wahl eines bestimmten Startfensters und schnellerer Flugbahnen gewinnen können und wann wir noch bessere Abschirmungs- und Betriebskonzepte benötigen, um Marsmissionen wirklich sicherer zu machen“, sagt Anna Fogtman, Leiterin des Strahlenschutzes bei der ESA.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Artikel veröffentlicht in Space Weather am 9. März 2026, „The constraint of crewed Mars missions based on current radiation dose measurements” (Die Einschränkungen bemannter Marsmissionen auf Grundlage aktueller Strahlungsdosismessungen) von Chao Zhang und Forschern der Universität für Wissenschaft und Technologie China, der Universität Kiel in Deutschland und der Universität Michigan, USA.</p>
</blockquote>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4664.msg584607#msg584607" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsflug, Marsbasis</a></li>
</ul>
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		<title>Moose für den Mars: Test von Wasserpflanzen als weltraumtaugliche Biofilter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/moose-fuer-den-mars-test-von-wasserpflanzen-als-weltraumtaugliche-biofilter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 17:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Biofilter]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery Programm]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserhaltungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Moose]]></category>
		<category><![CDATA[OSIP]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlenresistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wasseraufbereitungsanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Langzeit-Weltraummissionen erfordern geschlossene Lebenserhaltungssysteme, die Sauerstoff regenerieren, Wasser reinigen und gleichzeitig Abfall recyceln können. Ein kürzlich von der Universität Neapel Federico II durchgeführtes ESA-Discovery-Projekt untersuchte, ob Wasserpflanzen, wie sie häufig in Aquarien zu finden sind, in kompakten, wartungsarmen Systemen sowohl Sauerstoff produzieren als auch Wasser filtern können. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Enabling&#38;Support/PreparingForTheFuture/DiscoveryAndPreparation, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Langzeit-Weltraummissionen erfordern geschlossene Lebenserhaltungssysteme, die Sauerstoff regenerieren, Wasser reinigen und gleichzeitig Abfall recyceln können. Ein kürzlich von der Universität Neapel Federico II durchgeführtes ESA-Discovery-Projekt untersuchte, ob Wasserpflanzen, wie sie häufig in Aquarien zu finden sind, in kompakten, wartungsarmen Systemen sowohl Sauerstoff produzieren als auch Wasser filtern können. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation/Mosses_for_Mars_Testing_Aquatic_Plants_as_Space-Ready_Biofilters" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA/Enabling&amp;Support/PreparingForTheFuture/DiscoveryAndPreparation</a>, 11. Februar 2026</p>



<p>Bioregenerative Lebenserhaltungssysteme (BLSS) sind auf lebende Organismen angewiesen, um menschliche Besatzungen während längerer Missionen zu versorgen. Höhere Pflanzen und Mikroalgen wurden bereits umfassend untersucht, weisen jedoch jeweils Einschränkungen auf. Höhere Pflanzen erfordern große und komplexe Kultivierungssysteme, während Mikroalgen mit Herausforderungen wie Biofilmbildung, Kontamination und ungleichmäßiger Lichtverteilung in Photobioreaktoren konfrontiert sind.</p>



<p>Wassermoose stellen eine interessante Alternative dar. Diese nicht-vaskulären Pflanzen haben einfache Strukturen, erfordern nur minimale Pflege und sind bereits als wirksame Biofilter bekannt. Ihr Potenzial für Weltraumanwendungen wurde jedoch noch nie systematisch untersucht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/Moss_on_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Moose am Mars Bildnachweis: ChatGPT/Dr Chiara Amitrano; Lizenz: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Moose am Mars Bildnachweis: ChatGPT/Dr Chiara Amitrano; Lizenz: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/Moss_on_Mars_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150617" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/Moss_on_Mars_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/Moss_on_Mars_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Moose am Mars<br><mark>Bildnachweis: ChatGPT/Dr Chiara Amitrano; Lizenz: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Ein neuer Ansatz</strong><br>Im Rahmen des Projekts „Moose an Mars“ wurden drei aquatische Moosarten, Taxiphyllum barbieri, Leptodictyum riparium und Vesicularia montagnei, unter kontrollierten Umweltbedingungen untersucht, die denen in Weltraumhabitaten nachempfunden sind.</p>



<p>„Dieses Projekt umfasste zwei wichtige neue Elemente“, erklärt die leitende Forscherin Dr. Chiara Amitrano, Wissenschaftlerin an der Universität Neapel Federico II. „Das erste ist die Untersuchung der Möglichkeit, Wassermoose als Biofilter und Bioregeneratoren in die Weltraumforschung zu integrieren. Und das zweite ist die Untersuchung des physiologischen Apparats, des Photosystems II dieser Moose. Alle veröffentlichten Arbeiten über Wassermoose befassen sich mit Biofiltration und Phytosanierung.“</p>



<p>Das Team verglich alle drei Arten unter zwei Umweltbedingungen und bewertete dabei die Photosyntheseleistung, die Pigmentkonzentrationen, die antioxidative Aktivität und die Biofiltrationseffizienz sowohl für Schwermetalle als auch für Stickstoffverbindungen.</p>



<p>Sowohl T. barbieri als auch L. riparium zeigten eine effektive Biofiltration und entfernten erfolgreich Kupfer, Blei und Zink aus kontaminiertem Wasser. T. barbieri erwies sich jedoch als klarer Spitzenreiter und wies die höchsten Raten an Nettophotosynthese und Pigmentakkumulation auf.</p>



<p><strong>Strahlungsresistenz</strong><br>Auf Grundlage dieser Ergebnisse wählte das Team T. barbieri für weitere Tests aus, um dessen Reaktionen auf ionisierende Strahlung zu untersuchen, eine zentrale Herausforderung für alle im Weltraum lebenden Organismen.</p>



<p>„Die Untersuchung der Auswirkungen ionisierender Strahlung auf Wassermoose war für uns und auch in der Literatur eine Premiere“, bemerkt Amitrano. Die Forscher setzten Moosproben drei verschiedenen Röntgendosen aus – 1, 10 und 30 Gray (Gy) – und beobachteten dann 63 Tage lang ihre Erholung mit Hilfe einer speziellen Anlage mit kontinuierlichen Kohlendioxid- und Sauerstoffsensoren.</p>



<p>Die Ergebnisse waren überraschend. Anstatt Schäden zu zeigen, übertrafen Moose, die einer Strahlung von 1 Gy ausgesetzt waren, die nicht bestrahlten Kontrollgruppen und wiesen eine höhere Nettophotosynthese, größere Elektronentransportraten und erhöhte Chlorophyllkonzentrationen auf. Dieses als Strahlenhormese bekannte Phänomen deutet darauf hin, dass niedrig dosierte Strahlung positive physiologische Reaktionen stimulieren kann.</p>



<p>Selbst bei höheren Dosen zeigten die Moose Widerstandsfähigkeit. Die Strahlung veränderte die Morphologie der Moose, wodurch dichtere Verzweigungen entstanden und gleichzeitig die Zweiglänge reduziert wurde – Veränderungen, die möglicherweise die Oberfläche für den Gasaustausch und die Filtration vergrößern könnten.</p>



<p><strong>Zukünftige Anwendungen</strong><br>„Wir sind fest davon überzeugt, dass wir diese Wassermoose in die Weltraumumgebung integrieren können“, sagt Amitrano. „Sie sind strahlungsresistente Biofilter. Sie können das Recycling von Ressourcen unterstützen und benötigen nur wenig Aufwand, um zu wachsen. Außerdem verfügen sie über einen guten Photosyntheseapparat, produzieren Sauerstoff und entfernen Kohlendioxid.“</p>



<p>„Die Universität Neapel hat im Rahmen ihrer Discovery Aktivitäten gezeigt, dass Moose dazu beitragen könnten, Astronauten auf dem Mars am Leben zu erhalten, indem sie ihr Wasser filtern, ihre Luft auffrischen und dabei Strahlung abwehren“, sagt Moritz Fontaine, Discovery &amp; Preparation Officer und ESA-Projektleiter. „Diese Erkenntnisse sind ein wichtiges Puzzleteil für die zukünftige bemannte Raumfahrt.“</p>



<p>Die Unterstützung der ESA durch das Discovery-Programm erwies sich als unverzichtbar. „Die Finanzierung war für uns von grundlegender Bedeutung, um das Experiment durchzuführen, zunächst mit den drei Arten und dann mit der ionisierenden Strahlung dieser Moose“, erklärt Amitrano.</p>



<p>Die Idee entstand im Rahmen der <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation/The_Open_Space_Innovation_Platform_OSIP" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Open Space Innovation Platform</a> (OSIP) der ESA, die vielversprechende neue Konzepte für die Weltraumforschung sucht, und wurde durch das <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Discovery Element</a> der ESA finanziert.</p>



<p>Das Projekt hat bereits eine begutachtete Veröffentlichung in <a href="https://www.frontiersin.org/journals/plant-science/articles/10.3389/fpls.2025.1667463/full" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Frontiers in Plant Science</a> hervorgebracht, ein zweiter Artikel über die Strahlungsexperimente ist in Vorbereitung. Für die Zukunft sieht das Team Anwendungsmöglichkeiten, die von Biofiltern in Wasserrecyclingsystemen bis hin zu Biomaterialien und potenziellen Strahlenschutzvorrichtungen reichen.</p>



<p>Obwohl noch viel Arbeit vor uns liegt, zeigt dieses Projekt das Potenzial von Wassermoosen als vielseitige, pflegeleichte Organismen, die in ressourcenarmen Umgebungen – sowohl im Weltraum als auch bei der Wasseraufbereitung auf der Erde – mehrere ökologische Funktionen erfüllen können.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9797.msg583956#msg583956" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lebenserhaltungssysteme</a></li>
</ul>
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		<title>Cassini weist komplexe Chemie im Ozean von Enceladus nach</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cassini-weist-komplexe-chemie-im-ozean-von-enceladus-nach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 18:50:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Cassini]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Nozair Khawaja]]></category>
		<category><![CDATA[organisches Molekül]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftler, die die von der Cassini Sonde gesammelten Daten ausgewertet haben, haben neue komplexe organische Moleküle entdeckt, die aus dem Saturnmond Enceladus austreten. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass in seinem unterirdischen Ozean komplexe chemische Reaktionen stattfinden. Einige dieser Reaktionen könnten Teil von Ketten sein, die zu noch komplexeren, potenziell biologisch relevanten Molekülen führen.Diese [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wissenschaftler, die die von der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cassini-Huygens" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cassini</a> Sonde gesammelten Daten ausgewertet haben, haben neue komplexe organische Moleküle entdeckt, die aus dem Saturnmond Enceladus austreten. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass in seinem unterirdischen Ozean komplexe chemische Reaktionen stattfinden. Einige dieser Reaktionen könnten Teil von Ketten sein, die zu noch komplexeren, potenziell biologisch relevanten Molekülen führen.<br>Diese am 1. Oktober <a href="https://www.nature.com/articles/s41550-025-02655-y" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">in Nature Astronomy veröffentlicht</a>e Entdeckung untermauert die Argumente für eine spezielle Mission der europäischen Raumfahrtagentur ESA zur Umrundung und Landung auf Enceladus.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cassini-Huygens/Cassini_proves_complex_chemistry_in_Enceladus_ocean" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA/Science&amp;Exploration/SpaceScience/Cassini-Huygens</a>, 1. Oktober 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Saturn_s_moon_Enceladus_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild Copyright ESA: Der Saturnmond Enceladus" data-rl_caption="" title="Bild Copyright ESA: Der Saturnmond Enceladus" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="215" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Saturn_s_moon_Enceladus_pillars_350x219.jpg" alt="" class="wp-image-148513" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Saturn_s_moon_Enceladus_pillars_350x219.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Saturn_s_moon_Enceladus_pillars_350x219-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: Der Saturnmond Enceladus</figcaption></figure>



<p>Im Jahr 2005 fand Cassini den <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cassini-Huygens/The_fountains_of_Enceladus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ersten Beweis</a> dafür, dass Enceladus unter seiner eisigen Oberfläche einen verborgenen Ozean hat. Aus Spalten nahe dem Südpol des Mondes schießen Wasserstrahlen hervor, die Eiskörner in den Weltraum schleudern. Einige dieser winzigen Eispartikel, die kleiner als Sandkörner sind, fallen zurück auf die Mondoberfläche, während andere entweichen und einen Ring um Saturn bilden, der der Umlaufbahn von Enceladus folgt.<br>Der Hauptautor Nozair Khawaja erklärt, was wir bereits wussten: „Cassini hat während seines Fluges durch den E-Ring des Saturn ständig Proben von Enceladus erfasst. Wir hatten bereits <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cassini-Huygens/Complex_organics_bubble_from_the_depths_of_ocean-world_Enceladus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">viele organische Moleküle</a> in diesen Eiskörnern gefunden, darunter <a href="https://sci.esa.int/web/cassini-huygens/-/cassini-finds-soluble-organic-compounds-in-ocean-world-enceladus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vorläufer von Aminosäuren</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Enceladus_orbiting_within_Saturn_s_E_ring_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild Copyright ESA: Der E-Ring des Saturn entsteht durch eisige Körner, die von Enceladus ausgestoßen werden und in der Mitte dieses Bildes zu sehen sind" data-rl_caption="" title="Bild Copyright ESA: Der E-Ring des Saturn entsteht durch eisige Körner, die von Enceladus ausgestoßen werden und in der Mitte dieses Bildes zu sehen sind" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Enceladus_orbiting_within_Saturn_s_E_ring_pillars_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-148517" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Enceladus_orbiting_within_Saturn_s_E_ring_pillars_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Enceladus_orbiting_within_Saturn_s_E_ring_pillars_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: Der E-Ring des Saturn entsteht durch eisige Körner, die von Enceladus ausgestoßen werden und in der Mitte dieses Bildes zu sehen sind</figcaption></figure>



<p>Die Eiskörner im Ring können Hunderte von Jahren alt sein. Im Laufe der Zeit sind sie möglicherweise „verwittert“ und durch intensive Weltraumstrahlung verändert worden. Die Wissenschaftler wollten frischere Körner untersuchen, die erst vor kurzem ausgestoßen wurden, um ein besseres Bild davon zu bekommen, was genau im Ozean von Enceladus vor sich geht.<br>Glücklicherweise lagen uns die Daten bereits vor. Im Jahr 2008 flog Cassini direkt durch den Eisspray. Nur wenige Minuten zuvor ausgestoßene, unberührte Körner trafen mit einer Geschwindigkeit von etwa 18 km/s auf das Instrument „Cosmic Dust Analyzer” (CDA) des Raumfahrzeugs. Dies waren nicht nur die frischesten Eiskörner, die Cassini jemals entdeckt hatte, sondern auch die schnellsten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Cassini_Cosmic_Dust_Analyser_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild Copyright ESA: Cassini’s Cosmic Dust Analyser Instrument (CDA" data-rl_caption="" title="Bild Copyright ESA: Cassini’s Cosmic Dust Analyser Instrument (CDA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="453" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Cassini_Cosmic_Dust_Analyser_pillars_350x453.jpg" alt="" class="wp-image-148522" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Cassini_Cosmic_Dust_Analyser_pillars_350x453.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Cassini_Cosmic_Dust_Analyser_pillars_350x453-232x300.jpg 232w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: Cassini&#8217;s Cosmic Dust Analyser Instrument (CDA)</figcaption></figure>



<p>Die Geschwindigkeit war entscheidend. Nozair erklärt warum:<br>„Die Eiskörner enthalten nicht nur gefrorenes Wasser, sondern auch andere Moleküle, darunter organische Verbindungen. Bei geringerer Aufprallgeschwindigkeit zerbricht das Eis, und das Signal der Wassermolekülcluster kann das Signal bestimmter organischer Moleküle überdecken. Wenn die Eiskörner jedoch mit hoher Geschwindigkeit auf die CDA treffen, bilden die Wassermoleküle keine Cluster, und wir haben die Möglichkeit, diese zuvor verborgenen Signale zu erkennen.“<br>Es dauerte Jahre, um das Wissen aus früheren Vorbeiflügen aufzubauen und es dann zur Entschlüsselung dieser Daten anzuwenden. Aber jetzt hat Nozairs Team aufgedeckt, welche Art von Molekülen in den frischen Eiskörnern vorhanden waren.<br>Sie stellten fest, dass bestimmte organische Moleküle, die bereits <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cassini-Huygens/Complex_organics_bubble_from_the_depths_of_ocean-world_Enceladus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">im E-Ring gefunden</a> worden waren, auch in den frischen Eiskörnern vorhanden waren. Dies bestätigt, dass sie im Ozean von Enceladus entstehen.<br>Sie fanden auch völlig neue Moleküle, die zuvor noch nie in Eiskörnern von Enceladus beobachtet worden waren. Für die Chemiker unter den Lesern: Zu den neu entdeckten Molekülfragmenten gehörten aliphatische, (hetero)zyklische Ester/Alkene, Ether/Ethyl und vorläufig auch stickstoff- und sauerstoffhaltige Verbindungen.<br>Auf der Erde sind dieselben Moleküle an den Ketten chemischer Reaktionen beteiligt, die letztendlich zu den komplexeren Molekülen führen, die für das Leben unerlässlich sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Organic_compounds_in_Enceladus_ice_grains_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild Copyright ESA: Organische Moleküle in Enceladus Eiskörnern" data-rl_caption="" title="Bild Copyright ESA: Organische Moleküle in Enceladus Eiskörnern" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="374" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Organic_compounds_in_Enceladus_ice_grains_pillars_350x374.jpg" alt="" class="wp-image-148515" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Organic_compounds_in_Enceladus_ice_grains_pillars_350x374.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Organic_compounds_in_Enceladus_ice_grains_pillars_350x374-281x300.jpg 281w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: Organische Moleküle in Enceladus Eiskörnern</figcaption></figure>



<p>„Es gibt viele mögliche Wege von den organischen Molekülen, die wir in den Cassini-Daten gefunden haben, zu potenziell biologisch relevanten Verbindungen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Mond bewohnbar ist“, sagt Nozair.<br>„Die Daten, die wir derzeit untersuchen, enthalten noch viel mehr, daher freuen wir uns darauf, in naher Zukunft mehr herauszufinden.“<br>Mitautor Frank Postberg fügt hinzu: „Diese Moleküle, die wir in dem frisch ausgestoßenen Material gefunden haben, beweisen, dass die komplexen organischen Moleküle, die Cassini im E-Ring des Saturn entdeckt hat, nicht nur ein Produkt langer Sonneneinstrahlung sind, sondern auch im Ozean von Enceladus vorkommen.“<br>Nicolas Altobelli, ESA-Projektwissenschaftler für Cassini, fügt hinzu: „Es ist fantastisch zu sehen, dass fast zwei Jahrzehnte nach ihrer Erfassung neue Entdeckungen aus den Cassini-Daten hervorgehen. Das zeigt wirklich die langfristige Wirkung unserer Weltraummissionen. Ich freue mich darauf, die Daten von Cassini mit denen anderer ESA-Missionen zu den Eismonden von Saturn und Jupiter zu vergleichen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Interior_of_Saturn_s_moon_Enceladus_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild Copyright ESA: Schematische Innenansicht von Enceladus" data-rl_caption="" title="Bild Copyright ESA: Schematische Innenansicht von Enceladus" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Interior_of_Saturn_s_moon_Enceladus_pillars_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-148524" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Interior_of_Saturn_s_moon_Enceladus_pillars_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Interior_of_Saturn_s_moon_Enceladus_pillars_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: Schematische Innenansicht von Enceladus</figcaption></figure>



<p><strong>Rückkehr zu Enceladus</strong><br>Die Entdeckungen von Cassini sind wertvoll für die <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Saturn_s_moon_Enceladus_top_target_for_ESA" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Planung einer zukünftigen ESA-Mission</a>, die sich speziell mit Enceladus befassen wird. Die Studien für diese ehrgeizige Mission haben bereits begonnen. Geplant ist, durch die Fontänen zu fliegen und sogar auf dem südpolaren Gelände des Mondes zu landen, um Proben zu sammeln.<br>Ein Team aus Wissenschaftlern und Ingenieuren befasst sich bereits mit der Auswahl moderner wissenschaftlicher Instrumente, die das Raumschiff mitführen soll. Die neuesten Ergebnisse, die mit Hilfe von CDA erzielt wurden, werden bei dieser Entscheidung helfen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Enceladus_mission_concept_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild Copyright ESA: Konzept für die nächste Mission der ESA zur Umrundung und Landung auf Enceladus" data-rl_caption="" title="Bild Copyright ESA: Konzept für die nächste Mission der ESA zur Umrundung und Landung auf Enceladus" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Enceladus_mission_concept_pillars_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-148519" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Enceladus_mission_concept_pillars_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Enceladus_mission_concept_pillars_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild Copyright ESA: Konzept für die nächste Mission der ESA zur Umrundung und Landung auf Enceladus</figcaption></figure>



<p>Enceladus erfüllt alle Voraussetzungen für eine bewohnbare Umgebung, die Leben ermöglichen könnte: das Vorhandensein von flüssigem Wasser, eine Energiequelle, eine bestimmte Zusammensetzung chemischer Elemente und komplexe organische Moleküle. Eine Mission, die direkt von der Mondoberfläche aus Messungen vornimmt und nach Anzeichen von Leben sucht, würde Europa einen Spitzenplatz in der Erforschung des Sonnensystems verschaffen.<br>„Selbst wenn man kein Leben auf Enceladus finden würde, wäre das eine enorme Entdeckung, denn es würde ernsthafte Fragen aufwerfen, warum in einer solchen Umgebung kein Leben vorhanden ist, obwohl die richtigen Bedingungen dafür gegeben sind“, sagt Nozair.</p>



<p><em>„Detection of Organic Compounds in Freshly Ejected Ice Grains from Enceladus’s Ocean” von N. Khawaja et al. wurde <a href="https://www.nature.com/articles/s41550-025-02655-y" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">in Nature Astronomy veröffentlicht</a>. <a href="DOI: 10.1038/s41550-025-02655-y" data-wpel-link="internal">DOI: 10.1038/s41550-025-02655-y</a></em><br>Der Hauptautor Nozair Khawaja führte die Forschung an der Freien Universität Berlin und der Universität Stuttgart, beide in Deutschland, durch. Frank Postberg ist ebenfalls an der Freien Universität Berlin tätig.<br>Cassini-Huygens war ein Kooperationsprojekt der NASA, der ESA und der italienischen Weltraumagentur. Es bestand aus zwei Elementen: dem Cassini-Orbiter und der Huygens-Sonde.<br>Der Cosmic Dust Analyzer (CDA) von Cassini wurde von der Universität Stuttgart in Deutschland geleitet.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=907.msg579410#msg579410" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Saturnmond Enceladus</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Steigende Temperaturen: NASA bestätigt 2024 als wärmstes Jahr der Geschichte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/steigende-temperaturen-nasa-bestaetigt-2024-als-waermstes-jahr-der-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 12:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[GISS]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[NOAA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut einer von NASA-Wissenschaftlern geleiteten Analyse war die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde im Jahr 2024 die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, Goddard Space Flight Center 10. Januar 2025. 10. Januar 2025 &#8211; Washington / Greenbelt &#8211; Die globalen Temperaturen lagen im Jahr 2024 um 2,30 Grad Fahrenheit (1,28 Grad [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Laut einer von NASA-Wissenschaftlern geleiteten Analyse war die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde im Jahr 2024 die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, Goddard Space Flight Center 10. Januar 2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/2024-temp-photo_2048x1152.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Karte der Erde im Jahr 2024 zeigt Anomalien der globalen Oberflächentemperatur, d. h. wie viel wärmer oder kälter die einzelnen Regionen des Planeten im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1951 bis 1980 waren. Normale Temperaturen sind in Weiß dargestellt, überdurchschnittliche Temperaturen in Rot und Orange und unterdurchschnittliche Temperaturen in Blau. (Bild: NASA&#039;s Scientific Visualization Studio)" data-rl_caption="" title="Diese Karte der Erde im Jahr 2024 zeigt Anomalien der globalen Oberflächentemperatur, d. h. wie viel wärmer oder kälter die einzelnen Regionen des Planeten im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1951 bis 1980 waren. Normale Temperaturen sind in Weiß dargestellt, überdurchschnittliche Temperaturen in Rot und Orange und unterdurchschnittliche Temperaturen in Blau. (Bild: NASA&#039;s Scientific Visualization Studio)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/2024-temp-photo_569x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Karte der Erde im Jahr 2024 zeigt Anomalien der globalen Oberflächentemperatur, d. h. wie viel wärmer oder kälter die einzelnen Regionen des Planeten im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1951 bis 1980 waren. Normale Temperaturen sind in Weiß dargestellt, überdurchschnittliche Temperaturen in Rot und Orange und unterdurchschnittliche Temperaturen in Blau.<br>(Bild: NASA&#8217;s Scientific Visualization Studio)</figcaption></figure>



<p>10. Januar 2025 &#8211; Washington / Greenbelt &#8211; Die globalen Temperaturen lagen im Jahr 2024 um 2,30 Grad Fahrenheit (1,28 Grad Celsius) über der Basislinie der Behörde für das 20. Jahrhundert (1951-1980) und übertrafen damit den Rekord aus dem Jahr 2023. Der neue Rekord kommt nach 15 aufeinanderfolgenden Monaten (Juni 2023 bis August 2024) mit monatlichen Temperaturrekorden &#8211; eine beispiellose Hitzestrecke.</p>



<p>„Wieder einmal wurde der Temperaturrekord gebrochen &#8211; 2024 war das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880“, sagte NASA-Administrator Bill Nelson. „Zwischen rekordverdächtigen Temperaturen und Waldbränden, die derzeit unsere Zentren und Arbeitskräfte in Kalifornien bedrohen, war es noch nie so wichtig wie heute, unseren sich verändernden Planeten zu verstehen.“</p>



<p>NASA-Wissenschaftler schätzen weiter, dass die Erde im Jahr 2024 etwa 2,65 Grad Fahrenheit (1,47 Grad Celsius) wärmer war als der Durchschnitt in der Mitte des 19. Jahrhunderts (1850-1900). Mehr als die Hälfte des Jahres 2024 lagen die Durchschnittstemperaturen um mehr als 1,5 Grad Celsius über dem Ausgangswert, und der Jahresdurchschnitt könnte mit mathematischen Unsicherheiten zum ersten Mal diesen Wert überschritten haben.</p>



<p>„Das Pariser Abkommen zum Klimawandel sieht vor, langfristig unter 1,5 Grad Celsius zu bleiben. Zum Vergleich: Während der Warmzeiten auf der Erde vor drei Millionen Jahren &#8211; als der Meeresspiegel Dutzende Meter höher lag als heute &#8211; waren die Temperaturen nur etwa 3 Grad Celsius wärmer als in der vorindustriellen Zeit“, sagte Gavin Schmidt, Direktor des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA in New York. „In nur 150 Jahren sind wir auf halbem Weg zum Wärmegrad des Pliozäns.“</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="2024 is the Warmest Year on Record" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/KCfSkBvo22o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>2024 war das wärmste Jahr auf der Erde seit Beginn der modernen Aufzeichnungen um 1880, und die letzten zehn aufeinanderfolgenden Jahre waren die zehn wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen.<br>(Quelle: NASA/Grace Weikert)</em></figcaption></figure>



<p>Wissenschaftler sind zu dem Schluss gekommen, dass der Erwärmungstrend der letzten Jahrzehnte durch wärmespeicherndes Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase bedingt ist. In den Jahren 2022 und 2023 werden die Kohlendioxidemissionen aus fossilen Brennstoffen auf der Erde einen Rekordanstieg verzeichnen, so eine aktuelle internationale Analyse. Die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre hat sich von den vorindustriellen Werten im 18. Jahrhundert (etwa 278 Teile pro Million) auf heute etwa 420 Teile pro Million erhöht.</p>



<p>Die NASA und andere Bundesbehörden erheben regelmäßig Daten über Treibhausgaskonzentrationen und -emissionen. Diese Daten stehen im U.S. Greenhouse Gas Center zur Verfügung, einem behördenübergreifenden Projekt, das Informationen aus Beobachtungen und Modellen zusammenführt, mit dem Ziel, Entscheidungsträgern eine zentrale Stelle für Daten und Analysen zu bieten.</p>



<p><strong>Außergewöhnliche Hitzetrends</strong></p>



<p>Die Temperaturen einzelner Jahre können durch natürliche Klimaschwankungen wie El Niño und La Niña beeinflusst werden, die den tropischen Pazifik abwechselnd erwärmen und abkühlen. Der starke El Niño, der im Herbst 2023 einsetzte, trug dazu bei, dass die globalen Temperaturen über die bisherigen Rekordwerte hinaus stiegen.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="2160" style="aspect-ratio: 3840 / 2160;" width="3840" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/gistemp-spiral-english-wide-1.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Datenvisualisierung, die monatlich aktualisiert wird, zeigt monatliche globale Temperaturanomalien auf der Erdoberfläche und wie diese Temperaturen vom Durchschnitt von 1951 bis 1980 abweichen. <br>(Quelle: NASA&#8217;s Scientific Visualization Studio)</em></figcaption></figure>



<p>Die Hitzewelle, die 2023 begann, übertraf laut Schmidt auch 2024 die Erwartungen, obwohl El Niño nachließ. Die Forscher arbeiten daran, die Faktoren zu identifizieren, die dazu beitragen, einschließlich möglicher Klimaauswirkungen des Vulkanausbruchs in Tonga im Januar 2022 und der Verringerung der Umweltverschmutzung, die die Wolkenbedeckung und die Art und Weise, wie die Sonnenenergie in den Weltraum zurückgeworfen wird, verändern kann.</p>



<p>„Nicht jedes Jahr wird Rekorde brechen, aber der langfristige Trend ist eindeutig“, sagte Schmidt. „Wir sehen bereits die Auswirkungen in Form von extremen Regenfällen, Hitzewellen und erhöhtem Überschwemmungsrisiko, die sich weiter verschärfen werden, solange die Emissionen anhalten.</p>



<p>Lokale Veränderungen sichtbar machen</p>



<p>Die NASA stellt ihre Temperaturaufzeichnungen anhand von Daten über die Lufttemperatur an der Oberfläche zusammen, die von Zehntausenden von Wetterstationen gesammelt wurden, sowie anhand von Daten über die Temperatur der Meeresoberfläche, die von schiffs- und bojengestützten Instrumenten erfasst wurden. Diese Daten werden mit Methoden analysiert, die die unterschiedlichen Abstände zwischen den Temperaturstationen rund um den Globus und die Auswirkungen der städtischen Erwärmung, die die Berechnungen verfälschen könnten, berücksichtigen.</p>



<p>Eine neue Bewertung, die Anfang dieses Jahres von Wissenschaftlern der Colorado School of Mines, der National Science Foundation, der National Atmospheric and Oceanic Administration (NOAA) und der NASA veröffentlicht wurde, stärkt das Vertrauen in die globalen und regionalen Temperaturdaten der Behörde weiter.</p>



<p>„Wenn sich das Klima verändert, sieht man das zuerst im globalen Mittel, dann auf der kontinentalen und dann auf der regionalen Skala. Jetzt sehen wir es auf der lokalen Ebene“, sagte Schmidt. „Die Veränderungen, die sich in den täglichen Wettererfahrungen der Menschen zeigen, sind überdeutlich geworden.</p>



<p>Unabhängige Analysen von NOAA, Berkeley Earth, dem Hadley Centre (Teil des britischen Wetterdienstes Met Office) und Copernicus Climate Services in Europa sind ebenfalls zu dem Schluss gekommen, dass die globalen Oberflächentemperaturen für 2024 die höchsten seit Beginn der modernen Aufzeichnungen sind. Diese Wissenschaftler verwenden in ihren Analysen größtenteils dieselben Temperaturdaten, setzen aber unterschiedliche Methoden und Modelle ein. Beide zeigen denselben anhaltenden Erwärmungstrend.</p>



<p>Der vollständige Datensatz der NASA zu den globalen Oberflächentemperaturen sowie Einzelheiten darüber, wie die NASA-Wissenschaftler die Analyse durchgeführt haben, sind beim GISS, einem NASA-Labor, das vom Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, geleitet wird, öffentlich zugänglich.</p>



<p>Weitere Informationen über die geowissenschaftlichen Programme der NASA finden Sie hier:</p>



<p><a href="https://science.nasa.gov/earth/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/earth/</a></p>



<p><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg571341#msg571341" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Saturnmond Titan &#8211; lebt da etwas?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-ueber-den-duenen-des-saturnmonds-titan-lebt-da-etwas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 14:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Cassini]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Titan]]></category>
		<category><![CDATA[unterirdischer Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Saturnmond Titan ist einzigartig, denn neben der Erde hat keine andere nahe Welt eine so dichte Atmosphäre und eine Oberfläche, über die flüssige Stoffe sprudeln: Der NASA-Oktokopter Dragonfly soll dort hinfliegen und nach Leben suchen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Saturnmond Titan ist einzigartig, denn neben der Erde hat keine andere nahe Welt eine so dichte Atmosphäre und eine Oberfläche, über die flüssige Stoffe sprudeln: Der NASA-Oktokopter Dragonfly soll dort hinfliegen und nach Leben suchen.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/titan-saturn-ringe_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Saturn mit phänomenalen Wolkenbändern, die Ringe von links nach rechts des Bildes laufend sind als Strich fast unsichtbar, Titan als kleine braune Kugel davor (Bild: NASA/JPL-Caltech)" data-rl_caption="" title="Saturn mit phänomenalen Wolkenbändern, die Ringe von links nach rechts des Bildes laufend sind als Strich fast unsichtbar, Titan als kleine braune Kugel davor (Bild: NASA/JPL-Caltech)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/01/titan-saturn-ringe_rn_kl.jpg" alt="Saturn mit phänomenalen Wolkenbändern, die Ringe von links nach rechts des Bildes laufend sind als Strich fast unsichtbar, Titan als kleine braune Kugel davor" style="width:452px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Saturn mit nur seitlich beleuchteten Ringe – der umwölkte Titan wirkt unscheinbar (Quelle: NASA/JPL-Caltech)</figcaption></figure>



<p>7. Januar 2025 &#8211; Im Jahr 1655 entdeckt der niederländische Astronom Christiaan Huygens mit seinem selbstgebauten Teleskop einen Lichtpunkt, der den Planeten Saturn in 16 Tagen einmal umrundet. Er wird später Titan getauft. Es dauerte mehrere Jahrhunderte, bis klar wurde, was der zweitgrößte Mond des Sonnensystems verbirgt: Erst Raumsonden lieferten Details seiner umwölkten Atmosphäre und sogar erste Fotos seiner rätselhaften Oberfläche. Gerade bereitet die NASA eine neue Forschungsreise zu ihm vor.</p>



<p>Karl erzählt in dieser Folge, warum der Titan so besonders ist. Zwar ist es auf ihm mit durchschnittlich -179 °C bestialisch kalt. Doch gleichzeitig gluckern auf ihm Flüsse aus flüssigem Methan, Ethan und Stickstoff. Sie graben tiefe Täler und speisen gigantische Seen. Aus der Atmosphäre, die deutlich dichter und massiver als die Erdatmosphäre ist, rieseln währenddessen organische Moleküle. Es scheinen die wichtigsten Zutaten beisammen zu sein, um auf Titan eine Form von Leben entstehen zu lassen.</p>



<p>Nach der Marssonde Ingeniuity ist Dragonfly erst der zweite Versuch der NASA, in einer außerirdischen Atmosphäre mit einem Helikopter zu fliegen. Doch anders als die dünne Luft auf dem Mars ist der Titan bestens dafür geeignet: Die Anziehungskraft ist gering, während die Luft auf dem Saturnmond dichter als die der Erde ist und dadurch starken Auftrieb verleiht. Die Forschungssonde kann deshalb eine Radionuklidbatterie und sogar ein Massenspektrometer transportieren, um in einer mehrjährigen Mission dem möglichen fremden Leben auf die Schliche zu kommen.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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		<title>AstroGeo Podcast: Tödliche Sterne &#8211; wenn Explosionen ein Massensterben auslösen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-toedliche-sterne-explosion-loest-massensterben-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 10:24:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gammablitze und Supernovae sind Explosionen, die zum Glück meistens weit entfernt stattfinden. Allzu nah könnten Sie zur Gefahr für das Leben auf der Erde werden. Eine neue Methode erlaubt es jetzt, lang vergangene kosmische Katastrophen aufzuspüren.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gammablitze und Supernovae sind Explosionen, die zum Glück meistens weit entfernt stattfinden. Allzu nah könnten Sie zur Gefahr für das Leben auf der Erde werden. Eine neue Methode erlaubt es jetzt, lang vergangene kosmische Katastrophen aufzuspüren.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/dalle-1-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gerendertes Bild: Die Erde, aus dem All kommend treffen Strahlen auf." data-rl_caption="" title="Gerendertes Bild: Die Erde, aus dem All kommend treffen Strahlen auf." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/dalle-1-rn.jpg" alt="Gerendertes Bild: Die Erde, aus dem All kommend treffen Strahlen auf." class="wp-image-145350" style="width:312px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/dalle-1-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/dalle-1-rn-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/dalle-1-rn-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/dalle-1-rn-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/dalle-1-rn-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Würde die Erde von der Strahlung einer nahen Supernova getroffen, könnte das im schlimmsten Fall die Ozonschicht zerstören (Quelle: K. Urban / ChatGPT).</figcaption></figure>



<p>Am 9. Oktober 2022 registrieren Weltraumteleskope ein gewaltiges Ereignis tief im Kosmos: einen Gammablitz im Sternbild Pfeil, bei dem so viel hochenergetische Gammastrahlung abgegeben wird wie nie zuvor beobachtet. Dieses Ereignis war nicht nur von astronomischem Interesse, denn die ankommende Strahlung ließ kurzzeitig sogar geladene Teilchen in den obersten Schichten der Erdatmosphäre verrückt spielen. Störsignale im Radiobereich waren die Folge &#8211; und das trotz einer Entfernung von 2,4 Milliarden Lichtjahren.</p>



<p>Karl erzählt in dieser Folge, ob solche Ereignisse in größerer Nähe zu unserem Planetensystem das Leben auf der Erde beeinträchtigen könnten. Es geht wieder mal um Massensterben in der geologischen Geschichte &#8211; und wie neue Methoden aus Physik und Astrophysik helfen können, diese erdgeschichtlichen Kriminalfälle aufzuklären. Denn zurzeit machen solche Verfahren große Fortschritte. Die Asche vor langer Zeit explodierter Sterne wurde bereits in alten Sedimentschichten gefunden &#8211; und in einem Fall sogar einer Sternenleiche zugeordnet.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Prestigeträchtiger ERC-Starting Grant für Astrobiologe Cyprien Verseux</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/prestigetraechtiger-erc-starting-grant-fuer-astrobiologe-cyprien-verseux/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 20:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Cyanobakterien]]></category>
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		<category><![CDATA[Humans on Mars]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bremer Astrobiologe Cyprien Verseux vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen hat jetzt den prestigeträchtigen Starting Grant des European Research Council (ERC) zugesprochen bekommen. Damit kann er ein hochaktuelles Forschungsprojekt fünf Jahre vorantreiben. Es wird in diesem Zeitraum mit 1,56 Millionen Euro gefördert. Eine Pressemitteilung der Universität Bremen. Quelle: Universität [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Bremer Astrobiologe Cyprien Verseux vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen hat jetzt den prestigeträchtigen Starting Grant des European Research Council (ERC) zugesprochen bekommen. Damit kann er ein hochaktuelles Forschungsprojekt fünf Jahre vorantreiben. Es wird in diesem Zeitraum mit 1,56 Millionen Euro gefördert. Eine Pressemitteilung der Universität Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Bremen Lucie-Patrizia Arndt 5. September 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/CyprienVerseuxTiagoRamalhoPatrickPollmeierUniBremen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ERC Starting Grant-Gewinner Dr. Cyprien Verseux (links) und Doktorand Tiago Ramalho arbeiten an Atmos (Atmosphere Tester for Mars-bound Organic Systems). (Bild: Patrick Pollmeier / Universität Bremen)" data-rl_caption="" title="ERC Starting Grant-Gewinner Dr. Cyprien Verseux (links) und Doktorand Tiago Ramalho arbeiten an Atmos (Atmosphere Tester for Mars-bound Organic Systems). (Bild: Patrick Pollmeier / Universität Bremen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/CyprienVerseuxTiagoRamalhoPatrickPollmeierUniBremen26.jpg" alt="ERC Starting Grant-Gewinner Dr. Cyprien Verseux (links) und Doktorand Tiago Ramalho arbeiten an Atmos (Atmosphere Tester for Mars-bound Organic Systems). (Bild: Patrick Pollmeier / Universität Bremen)" class="wp-image-144263"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ERC Starting Grant-Gewinner Dr. Cyprien Verseux (links) und Doktorand Tiago Ramalho arbeiten an Atmos (Atmosphere Tester for Mars-bound Organic Systems). (Bild: Patrick Pollmeier / Universität Bremen)</figcaption></figure>



<p>5. September 2024 &#8211; Verseux untersucht in seinem Projekt, wie <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/cyanobakterien/" data-wpel-link="internal">Cyanobakterien</a> genutzt werden können, um Langzeit-Marsmissionen nachhaltig zu gestalten, indem sie die Crew dauerhaft mit lebensnotwendigen Verbrauchsgütern versorgen. Denn selbst, wenn wir Menschen uns auf das absolut Notwendige beschränken, brauchen wir doch einiges zum Überleben – Sauerstoff und Nahrung zum Beispiel.</p>



<p>Halten wir uns an entlegenen Orten auf der Erde auf, dann bringen wir ausreichend Vorräte mit; im Weltraum werden die Astronaut:innen an Bord der Internationale Raumstation ISS regelmäßig mit Hilfe von Frachtkapseln versorgt. Doch wenn wir zum Mars wollen, sind weder große Vorräte noch ein kontinuierlicher Nachschub möglich. Der Transportweg ist zu riskant und die Kosten zu hoch. Die Lösung liegt somit darin, aus vor Ort vorhandenen Rohstoffen lebensnotwenige Verbrauchsgüter herzustellen.</p>



<p>Dr. Cyprien Verseux hat bereits nachgewiesen, dass manche Cyanobakterien in der Lage sind, aus den natürlichen Ressourcen des Mars Sauerstoff und Biomasse zu produzieren. Erste Forschungsergebnisse erzielte er im Laboratory of Applied Space Microbiology (LASM), welches er am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation der Universität Bremen leitet.</p>



<p>Die große Frage ist nun: Wie kann dies auf effiziente Art und Weise gelingen? Dazu ist ein besseres Verständnis davon notwendig, wie Cyanobakterien auf zellulärer und molekularer Ebene die Mars-Ressourcen verstoffwechseln. Unter anderem soll dies durch Laborexperimente mit einer eigens entwickelten Apparatur untersucht werden, in der wenig mehr als die Rohstoffe aus dem Marsboden und der Marsatmosphäre verwendet werden. Zusätzlich zur Laborarbeit sollen mathematische Modelle entwickelt werden, die die Wachstumsraten, Produktivität und Effizienz der Bakterienkulturen vorhersagen.</p>



<p>Das Starting Grant des European Research Council eröffnet Cyprien Verseux und seinem Forschungsteam neue Möglichkeiten – insbesondere durch die Einrichtung von zwei Promotionsstellen. „Mit unserem Projekt ,MarCyano‘ möchten wir zwei Ziele erreichen. Zum einen wollen wir grundlegende Erkenntnisse darüber erhalten, wie die Cyanobakterien auf Umgebungsbedingungen reagieren, die für sie ,fremd‘ sind, wenn sie beispielsweise einer Atmosphäre ausgesetzt sind, die auf der Erde nicht existiert. Zum anderen sollen Lösungen entwickelt werden, die dazu beitragen, die Erkundung des Mars durch den Menschen nachhaltig zu gestalten&#8220;, erklärt der Wissenschaftler.</p>



<p>Verseux und sein Team befassen sich jedoch nicht nur mit Nachhaltigkeitskonzepten bei Langzeit-Marsmissionen. Ihre Erkenntnisse und entwickelten Systeme werden sie auch in neue Denkansätze und Technologien übersetzen, die einem nachhaltigeren Umgang mit natürlich vorhandenen, aber zunehmend knapper werdenden Ressourcen auf der Erde dienen.</p>



<p>Verseux ist Mitglied der Initiative „<a href="https://www.raumfahrer.net/humans-on-mars-wege-zu-einer-nachhaltigen-besiedlung/" data-wpel-link="internal">Humans on Mars</a>“ und am Antrag für das Exzellencluster „Die Marsperspektive: Ressourcenknappheit als Grundlage eines Paradigmas der Nachhaltigkeit“ der Universität Bremen beteiligt. Seine Expertise fließt in das interdisziplinäre wissenschaftliche Team ein, dessen Forschung nun dazu beitragen könnte, der Universität Bremen erneut den Exzellenzstatus zu sichern.</p>



<p><strong>Über Cyprien Verseux:</strong><br>Der französische Biologe Dr. Cyprien Verseux forscht seit 2019 am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation der Universität Bremen. Dort baute er das „Laboratory of Applied Space Microbiology“ (LASM) auf, dessen Leiter er heute ist. Zuvor promovierte er mit dem Schwerpunkt Astrobiologie an der Universität Rom II, Italien, und am NASA Ames Research Center in Kalifornien, USA.</p>



<p>Er selbst verfügt über eigene Erfahrungen mit Explorationsmissionen in abgelegenen Gebieten: 2018 leitete er die französisch-italienische Concordia-Forschungsstation in der Antarktis. Dort verbrachte er ein Jahr, einschließlich der Wintermonate, in denen die Temperaturen auf bis zu minus 80 °C sinken können und monatelange Dunkelheit herrscht. 2015 nahm er am Marssimulationsprojekt HI-SEAS der NASA teil und lebte zusammen mit fünf Wissenschaftler:innen für ein Jahr isoliert in einer „Marsstation“ an den kargen Hängen des Mauna Kea Vulkans auf Hawaii, USA.</p>



<p>Seine wissenschaftliche Leistung wurde 2019 bereits mit einem Forschungsstipendium der renommierten Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19511.msg565963#msg565963" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ehrungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>JKU Forschung gibt Hinweise auf Entstehung von Bausteinen des Lebens</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jku-forschung-gibt-hinweise-auf-entstehung-von-bausteinen-des-lebens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 16:25:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aminosäure]]></category>
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		<category><![CDATA[JKU]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Meteorit]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Linz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143745</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für Leben braucht es die richtigen Bedingungen – Wärme, Wasser und natürlich: Die Baustoffe des Lebens, zum Beispiel Aminosäuren und Proteine. Eine Pressemeldung der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Quelle: Johannes Kepler Universität Linz 27. August 2024. 27. August 2024 &#8211; Aminosäuren und Proteine wurden bereits auf Meteoriten nachgewiesen. Eine Forschungsarbeit der Johannes Kepler Universität [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für Leben braucht es die richtigen Bedingungen – Wärme, Wasser und natürlich: Die Baustoffe des Lebens, zum Beispiel Aminosäuren und Proteine. Eine Pressemeldung der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Johannes Kepler Universität Linz 27. August 2024.</p>



<p>27. August 2024 &#8211; Aminosäuren und Proteine wurden bereits auf Meteoriten nachgewiesen. Eine Forschungsarbeit der Johannes Kepler Universität Linz hat nun aufgezeigt, wie diese Bausteine des Lebens im Weltall entstehen könnten – und fügen so unserem Verständnis des Lebens eine wichtige Facette hinzu. Sowohl auf Meteoriten als auch auf Proben, die auf Raummissionen eingebracht wurden, haben Forscher*innen bereits präbiotische Moleküle nachgewiesen – also jene Grundbausteine, die für Leben, wie wir es kennen, notwendig sind. Wie diese entstehen können, war lange strittig.</p>



<p>Zwar gibt es die Strecker-Synthese, bei der aus Zutaten wie Blausäure, organischen Carbonylverbindungen und Ammoniak präbiotische Moleküle entstehen. Aber da Ammoniak ein sehr flüchtiges Gas ist, wurde es bisher noch nie in Asteroiden oder Meteoriten entdeckt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/jkuEntstehungpraebiotischerMolekueleSchoefbergerFernandez60.jpg" alt="Entstehung präbiotischer Moleküle. (Grafik: Schöfberger, Fernandez)" class="wp-image-143749" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/jkuEntstehungpraebiotischerMolekueleSchoefbergerFernandez60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/jkuEntstehungpraebiotischerMolekueleSchoefbergerFernandez60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/jkuEntstehungpraebiotischerMolekueleSchoefbergerFernandez60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Entstehung präbiotischer Moleküle. (Grafik: Schöfberger, Fernandez)</figcaption></figure>



<p><strong>Ammoniak auf Meteoriten</strong><br>Hier dürfen sich Wolfgang Schöfberger und Lucas Fernández vom Schoefberger Lab am Institut für Organische Chemie der JKU über einen wissenschaftlichen Durchbruch freuen. Durch elektrochemische Experimente unter Verwendung eines Meteorits als Katalysator konnten die beiden JKU Chemiker nachweisen, dass ein im Meteorit enthaltenes Mineral in einer komplexen Reaktion Ammoniak freisetzt – der fehlende Baustein präbiotischer Moleküle war gefunden!</p>



<p>„In einem weiteren Schritt konnten wir die Bildung dieser Moleküle konkret nachweisen. Diese Entdeckungen erweitern unser Verständnis der astrobiologischen Chemie erheblich und bieten wertvolle Einblicke in präbiotische Prozesse sowie das mögliche Vorhandensein von Bausteinen des Lebens im gesamten Universum“, erklärt Schöfberger.</p>



<p>Die Autoren und insbesondere Wolfgang Schöfberger danken für die finanzielle Unterstützung des Linz Institute of Technology (LIT) und des Austrian Science Fund (FWF). Die Forschungsergebnisse wurden mittlerweile im renommierten Magazin Chemistry &#8211; A European Journal publiziert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="600" height="341" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/jkuallendecv3choefbergerFernandez60.jpg" alt="Meteorit Allende CV3. (Bild: Schöfberger, Fernandez)" class="wp-image-143747" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/jkuallendecv3choefbergerFernandez60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/jkuallendecv3choefbergerFernandez60-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Meteorit Allende CV3. (Bild: Schöfberger, Fernandez)</figcaption></figure>



<p><strong>Himmelskörper als „Taxi“ für Moleküle</strong><br>Durch Meteoriten könnten diese Moleküle auf verschiedene Planeten gekommen sein – und bei richtigen Bedingungen zu Grundbausteinen des Lebens geworden sein. „Eines der großen Rätsel bei der Erforschung des Ursprungs des Lebens ist die Frage, wie die erste Zelle und der erste lebende Organismus entstanden sind“, sagt Wolfgang Schöfberger. „Obwohl dies immer noch heftig diskutiert wird, wissen wir jetzt, dass sich präbiotische Moleküle tatsächlich auf Meteoriten bilden können.“</p>



<p>Ein wichtiger Durchbruch – und was auf der Erde funktioniert hat, könnte durchaus auch auf anderen Planeten erfolgreich gewesen sein. „Unsere Forschung ist ein Hinweis, dass Leben tatsächlich häufiger vorkommen könnte, als man meint“, sagt auch Lucas Fernández und hofft auf weitere spannende Erkenntnisse auf der Suche nach dem Ursprung allen Lebens.</p>



<p><strong>Publikation:</strong><br>From Meteorite to Life’s Building Blocks: A possible Electrochemical Pathway to Amino Acids and Peptide Bonds. &#8211; Fernandez &#8211; Chemistry – A European Journal &#8211; Wiley Online Library<br>doi.org/10.1002/chem.202401856<br><a href="https://chemistry-europe.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/chem.202401856" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://chemistry-europe.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/chem.202401856</a></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Späher von fernen Sternen &#8211; was verbirgt Oumuamua?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-spaeher-aus-der-ferne-was-verbirgt-oumuamua/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 13:35:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor sieben Jahren entdeckten Forschende das erste interstellare Objekt: 1I/Oumuamua. Obwohl er wie ein Komet beschleunigte, wiesen Teleskope weder Staub noch Gas nach - und bis heute wissen wir nicht, wie dieser Besucher aus dem All wirklich aussah und wo er her kam.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-spaeher-aus-der-ferne-was-verbirgt-oumuamua/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Späher von fernen Sternen &#8211; was verbirgt Oumuamua?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Vor sieben Jahren entdeckten Forschende das erste interstellare Objekt: 1I/Oumuamua. Obwohl er wie ein Komet beschleunigte, wiesen Teleskope weder Staub noch Gas nach &#8211; und bis heute wissen wir nicht, wie dieser Besucher aus dem All wirklich aussah und wo er her kam.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." data-rl_caption="" title="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1200" height="705" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg" alt="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." class="wp-image-142887" style="width:312px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg 1200w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-300x176.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-1024x602.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-768x451.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-600x353.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Oumuamua hat die Form einer langgestreckten Zigarre, wie hier künstlerisch dargestellt. Als wahrscheinlicher gilt mittlerweile die eines oblaten Spheroids, also eines flachen Eierpfannkuchens. Anders als im Bild dargestellt, konnten weder Staub noch Gas eines Kometenschweifs nachgewiesen werden (Quelle: ESA/Hubble, NASA, ESO, M. Kornmesser).</figcaption></figure>



<p>Am 25. Oktober 2017 finden Forschende in den Daten von vier Teleskopen auf Hawaii ein merkwürdiges Objekt: Es ist ein Lichtpunkt, dessen Umlaufbahn um die Sonne irgendwie seltsam ist. Schnell ist klar: Man hatte den ersten interstellaren Besucher entdeckt. Ein Komet, so vermuten die Astronomen, der aus einem anderen Sternensystem stammt.</p>



<p>Karl erzählt in dieser Folge die Geschichte des Objekts 1I/Oumuamua. Obwohl er nach wenigen Wochen bereits aus dem Sichtfeld der meisten Teleskope verschwunden war, konnten einige Daten über ihn gesammelt werden. Diese Daten scheinen aber bis heute nicht gut zusammenzupassen: Zwar beschleunigte Oumuamua nach seinem Vorbeiflug an der Sonne wie ein Komet, der einen Schweif bildet. Aber Teleskope fanden keinen Hinweis auf empor geschleuderten Staub oder austretendes Gas. Auch seine eigenartige Form gibt Rätsel auf, denn die ähnelt entweder einem flachen Pfannkuchen oder einer Zigarre.</p>



<p>Die Studienlage ist vielfältig und die Zahl der Hypothesen über den Ursprung und die Entstehung von Oumuamua ist groß. Bekannt wurde der erste interstellare Besucher allerdings durch eine Hypothese des Harvard-Physikers Avi Loeb: Er hält es bis heute für möglich, dass Oumuamua von Außerirdischen gebaut worden ist. Doch seine Herangehensweise, mit der wir uns am Ende dieser Geschichte beschäftigen, schadet der Wissenschaft vielleicht mehr, als dass sie nutzt.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p>Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



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		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Wo entstand das Leben auf der Erde?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-von-tuempeln-zu-tiefsee-vulkanen-wo-entstand-das-leben-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 12:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Folge tauchen wir tief in die Forschungsgeschichte. Unser Gast, die Chemikerin Martina Preiner, erzählt Franzi und Karl von der Entstehung des Lebens. Kommen wir aus flachen Tümpeln oder gar aus Tiefseevulkanen?</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In dieser Podcast-Folge tauchen wir tief in die Forschungsgeschichte. Unser Gast, die Chemikerin Martina Preiner, erzählt Franzi und Karl von der Entstehung des Lebens. Kommen wir aus flachen Tümpeln oder gar aus Tiefseevulkanen?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/black-smoker-schwarzer-raucher-tiefsee-vulkan-leben.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Foto eines geriffelt aussehenden grauen Felssockels, umgeben von ocker gefärbtem Gestein, dahinter dunkelblaues Wasser und feine weiße Partikel darin, die an sanftes Schneetreiben erinnern. Ein Schwarzer Raucher, also ein Tiefseevulkan, im Hydrothermalgebiet Rainbow in der Nähe des mittelatlantischen Rückens nahe der Azoren, wo auch Martina Preiner geforscht hat." data-rl_caption="" title="Foto eines geriffelt aussehenden grauen Felssockels, umgeben von ocker gefärbtem Gestein, dahinter dunkelblaues Wasser und feine weiße Partikel darin, die an sanftes Schneetreiben erinnern. Ein Schwarzer Raucher, also ein Tiefseevulkan, im Hydrothermalgebiet Rainbow in der Nähe des mittelatlantischen Rückens nahe der Azoren, wo auch Martina Preiner geforscht hat." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="2040" height="1232" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/black-smoker-schwarzer-raucher-tiefsee-vulkan-leben.jpg" alt="" class="wp-image-142632" style="width:312px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/black-smoker-schwarzer-raucher-tiefsee-vulkan-leben.jpg 2040w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/black-smoker-schwarzer-raucher-tiefsee-vulkan-leben-300x181.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/black-smoker-schwarzer-raucher-tiefsee-vulkan-leben-1024x618.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/black-smoker-schwarzer-raucher-tiefsee-vulkan-leben-768x464.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/black-smoker-schwarzer-raucher-tiefsee-vulkan-leben-1536x928.jpg 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/black-smoker-schwarzer-raucher-tiefsee-vulkan-leben-600x362.jpg 600w" sizes="(max-width: 2040px) 100vw, 2040px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Schwarzer Raucher, also ein Tiefseevulkan, im Hydrothermalgebiet Rainbow in der Nähe des mittelatlantischen Rückens nahe der Azoren, wo auch Martina Preiner geforscht hat (Quelle: CC-BY Ifremer)</figcaption></figure>



<p>Es ist keine ganz einfache Frage, wohl aber eine der größten in den Naturwissenschaften: Woher stammt das Leben auf der Erde? Um uns einer Antwort zu nähern, müssen wir in flachen Tümpeln dümpeln und in die Tiefsee tauchen. Viele große Forscherïnnen haben dazu etwas beigetragen, darunter Charles Darwin, Stanley Miller oder Deborah Kelly.</p>



<p>Franzi und Karl nehmen in dieser Folge die Chemikerin Martina Preiner an Bord: Sie war Wissenschaftsjournalistin und Podcast-Host und wurde quasi während eines Interviews mit einem Forscher, das sie führte, zurück in die Wissenschaft geholt. Sie forschte dann in Düsseldorf sowie Utrecht und machte eine Forschungsreise zu vulkanischen Tiefseequellen. Seit 2023 entwickelt sie eigene Experimente, die den möglichen Stoffwechsel der ersten Arten nachstellen, gemeinsam mit ihren Kollegïnnen am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg.</p>



<p>Martina taucht mit uns tief ein in die Forschungsgeschichte zu jener großen Frage, woher das Leben stammt: Von der Spontanzeugung im 19. Jahrhundert und die Idee der flachen Tümpel über das berühmte Miller-Urey-Experiment im 20. Jahrhundert geht es bis zu Martinas eigenem Forschungsgebiet: Wie die ersten wichtigen Stoffwechsel-Prozesse des Lebens vielleicht ohne komplexe Biomoleküle stattfanden.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p>Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



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		<item>
		<title>DLR: Wie die Erde zu ihrem Wasser kam</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-wie-die-erde-zu-ihrem-wasser-kam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 12:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Planet Erde]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ferne Asteroiden dürften beträchtliche Wassermengen zur Erde gebracht haben. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 1. Juli 2024. 1. Juli 2024 &#8211; Wasser ist für die Existenz von Leben auf der Erde eine unerlässliche Voraussetzung. Allerdings ist es keine Selbstverständlichkeit, dass auf unserem Heimatplaneten Wasser vorhanden ist. Doch Millionen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-wie-die-erde-zu-ihrem-wasser-kam/" data-wpel-link="internal">DLR: Wie die Erde zu ihrem Wasser kam</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ferne Asteroiden dürften beträchtliche Wassermengen zur Erde gebracht haben. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 1. Juli 2024.</p>



<p>1. Juli 2024 &#8211; <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wasser/" data-wpel-link="internal">Wasser</a> ist für die Existenz von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/leben/" data-wpel-link="internal">Leben</a> auf der Erde eine unerlässliche Voraussetzung. Allerdings ist es keine Selbstverständlichkeit, dass auf unserem Heimatplaneten Wasser vorhanden ist. Doch Millionen von Asteroidenbruchstücken aus weit von der Sonne entfernten Zonen des Sonnensystems dürften eine beträchtliche Menge des Wassers unserer Ozeane auf die Erde gebracht haben. Eine Studie zeigt nun, dass dies nur möglich war, weil sich wasserreiche Urbausteine des Sonnensystems später, langsamer und bei tieferen Temperaturen bildeten. Planetesimale weiter innen im Sonnensystem konnten kein oder kaum Wasser oder Eis enthalten, da sie schneller und bei höheren Temperaturen entstanden. Dass die Erde kein trockener Planet blieb, haben wir also den spät und weit entfernt von der Sonne entstandenen Planetesimalen zu verdanken. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war an der Studie beteiligt, die nun im Wissenschaftsmagazin Scientific Reports (Nature Portfolio) veröffentlichten wurde.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/MeteoritFlensburgCarstenJonasCCBYSA40.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Meteorit „Flensburg“. Am 12. September 2019 fiel in Weichen, einem Stadtteil des Schleswig-Holsteinischen Flensburg um die Mittagszeit ein Meteorit auf die Erdoberfläche. Er hat Durchmesser zwischen 3,5 und 3,7 Zentimeter und ist knapp 25 Gramm schwer. Es handelt sich um einen seltenen sogenannten „kohligen Chondriten“ des Typs C1. Er enthält ausschließlich Minerale, die in Anwesenheit von Wasser entstehen – dies machte ihn für die Wissenschaft besonders wertvoll. Die Analyse von „Flensburg“ trug nun maßgeblich dazu bei, eine Erklärung zu finden, wie sich Asteroidenmutterkörper nicht nur heiß bilden und dabei Wasser verlorengehen muss, sondern später (der „Flensburg“-Mutterkörper entstand 2,7 Millionen Jahre nach Entstehung des Sonnensystems) auch bei niedrigeren Temperaturen und dabei das Wasser in den Mutterkörpern verbleiben und später auch zur Erde gebracht werden konnte. „Flensburg“ ist damit die älteste Spur von Flüssigkeitsaktivität im Sonnensystem. (Bild: Carsten Jonas CC BY-SA 4.0)" data-rl_caption="" title="Der Meteorit „Flensburg“. Am 12. September 2019 fiel in Weichen, einem Stadtteil des Schleswig-Holsteinischen Flensburg um die Mittagszeit ein Meteorit auf die Erdoberfläche. Er hat Durchmesser zwischen 3,5 und 3,7 Zentimeter und ist knapp 25 Gramm schwer. Es handelt sich um einen seltenen sogenannten „kohligen Chondriten“ des Typs C1. Er enthält ausschließlich Minerale, die in Anwesenheit von Wasser entstehen – dies machte ihn für die Wissenschaft besonders wertvoll. Die Analyse von „Flensburg“ trug nun maßgeblich dazu bei, eine Erklärung zu finden, wie sich Asteroidenmutterkörper nicht nur heiß bilden und dabei Wasser verlorengehen muss, sondern später (der „Flensburg“-Mutterkörper entstand 2,7 Millionen Jahre nach Entstehung des Sonnensystems) auch bei niedrigeren Temperaturen und dabei das Wasser in den Mutterkörpern verbleiben und später auch zur Erde gebracht werden konnte. „Flensburg“ ist damit die älteste Spur von Flüssigkeitsaktivität im Sonnensystem. (Bild: Carsten Jonas CC BY-SA 4.0)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/MeteoritFlensburgCarstenJonasCCBYSA4060.jpg" alt="Der Meteorit „Flensburg“ Am 12. September 2019 fiel in Weichen, einem Stadtteil des Schleswig-Holsteinischen Flensburg um die Mittagszeit ein Meteorit auf die Erdoberfläche. Er hat Durchmesser zwischen 3,5 und 3,7 Zentimeter und ist knapp 25 Gramm schwer. Es handelt sich um einen seltenen sogenannten „kohligen Chondriten“ des Typs C1. Er enthält ausschließlich Minerale, die in Anwesenheit von Wasser entstehen – dies machte ihn für die Wissenschaft besonders wertvoll. Die Analyse von „Flensburg“ trug nun maßgeblich dazu bei, eine Erklärung zu finden, wie sich Asteroidenmutterkörper nicht nur heiß bilden und dabei Wasser verlorengehen muss, sondern später (der „Flensburg“-Mutterkörper entstand 2,7 Millionen Jahre nach Entstehung des Sonnensystems) auch bei niedrigeren Temperaturen und dabei das Wasser in den Mutterkörpern verbleiben und später auch zur Erde gebracht werden konnte. „Flensburg“ ist damit die älteste Spur von Flüssigkeitsaktivität im Sonnensystem. (Bild: Carsten Jonas CC BY-SA 4.0)" class="wp-image-142235" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/MeteoritFlensburgCarstenJonasCCBYSA4060.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/MeteoritFlensburgCarstenJonasCCBYSA4060-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Meteorit „Flensburg“. Am 12. September 2019 fiel in Weichen, einem Stadtteil des Schleswig-Holsteinischen Flensburg um die Mittagszeit ein Meteorit auf die Erdoberfläche. Er hat Durchmesser zwischen 3,5 und 3,7 Zentimeter und ist knapp 25 Gramm schwer. Es handelt sich um einen seltenen sogenannten „kohligen Chondriten“ des Typs C1. Er enthält ausschließlich Minerale, die in Anwesenheit von Wasser entstehen – dies machte ihn für die Wissenschaft besonders wertvoll. Die Analyse von „Flensburg“ trug nun maßgeblich dazu bei, eine Erklärung zu finden, wie sich Asteroidenmutterkörper nicht nur heiß bilden und dabei Wasser verlorengehen muss, sondern später (der „Flensburg“-Mutterkörper entstand 2,7 Millionen Jahre nach Entstehung des Sonnensystems) auch bei niedrigeren Temperaturen und dabei das Wasser in den Mutterkörpern verbleiben und später auch zur Erde gebracht werden konnte. „Flensburg“ ist damit die älteste Spur von Flüssigkeitsaktivität im Sonnensystem. (Bild: Carsten Jonas CC BY-SA 4.0)</figcaption></figure>



<p>„Wäre es nicht zu dieser Verzögerung bei der Bildung der Planetesimale gekommen, wäre die Erde heute ein knochentrockener Planet“, sagt Erstautor der Studie Dr. Wladimir Neumann vom DLR-Institut für Planetenforschung und dem Institut für Geodäsie der Technischen Universität Berlin. „Vereinfacht gesagt war für die Zusammensetzung der Planetesimale die Entfernung von der Sonne bei ihrer Entstehung entscheidend, welche Bestandteile in ihnen eingebaut wurden.“ Dabei erfolgte die Formung von Planetesimalen weit draußen in der dünner werdenden Scheibe aus Staub und Gas etwas verzögert und langsamer, als im Inneren Sonnensystem, vor allem aber immer wieder aufs Neue. „Die späten Planetesimale wurden nicht so heiß und verloren deshalb nicht das in ihnen enthaltene Wasser. Später gelangten viele dieser wasserreichen Planetesimale ins innere Sonnensystem und dürften damit der Erde große Mengen an Wasser gebracht haben.“ So könnte auch der äußere Nachbarplanet Mars zu dem Wasser gekommen sein, das er zwar inzwischen fast vollkommen wieder verloren hat, dessen Spuren wir aber heute noch sehen. Auch für die Venus wird diskutiert, dass sie in ihrer Frühzeit einige hundert Millionen Jahre lang Wasser gehabt haben könnte.</p>



<p><strong>Die Urbausteine der Planeten entstanden in nur wenigen Millionen Jahren</strong><br>Für astronomische Verhältnisse ging in den frühesten Zeiten des Sonnensystems alles sehr schnell. Nach der Explosion zweier oder mehr „ausgebrannter“ Sterne in einem der Spiralarme der Milchstraße, unserer Heimatgalaxie, verdichteten sich die Gase dieser Supernovae-Reste, um einen neuen Stern zu bilden. Vor viereinhalb Milliarden Jahren hatte er so viel Masse angesammelt, dass in seinem Inneren Wasserstoffatome zu Helium verschmelzen konnten und dabei Energie erzeugt wurde: Die Sonne war entstanden. Sie wurde umkreist von einer Milliarden Kilometer weit ins All reichenden Akkretionsscheibe aus Staub und Gas, den Resten dieses Prozesses.</p>



<p>Dort entstanden die Urbausteine der Planeten. Meteorite, Bruchstücke von Mutterkörpern, die sich damals bildeten, legen davon Zeugnis ab. Die meisten Meteorite sind Chondrite, etwa 86 Prozent. Die Chondren, Kügelchen, entstanden innerhalb weniger Millionen Jahre in dieser protoplanetaren Scheibe, indem blitzartig erhitztes und geschmolzenes Material Tropfen formte. Sie erstarrten und ballten sich dann zusammen mit Staub und Gasen, darunter auch Wasser, zu größeren Körpern zusammen, den Planetesimalen. Es waren die Urbausteine der Planeten, aus denen diese in kaum zehn Millionen Jahren entstanden. Vor rund viereinhalb Milliarden Jahren war die Planetenentstehung also schon relativ kurz nach dem „Zünden“ der Sonne vor 4,567 Milliarden Jahren abgeschlossen. Weil aber noch unzählige kleine Körper übrigblieben, waren es sehr unruhige Zeiten im Sonnensystem mit noch viel häufigeren Einschlägen von Asteroiden und Kometen auf den jungen Planeten. Insbesondere Asteroiden aus der äußeren Zone des Hauptgürtels zwischen Mars und Jupiter, die jenseits einer als „Schneegrenze“ bezeichneten Sonnenentfernung entstanden sind, dürften der Erde große Anteile ihres Wassers geliefert haben. Unklar war, wie das Wasser in die Planetesimale kam.</p>



<p><strong>Meteoriten und Asteroiden spiegeln die Frühzeit des Sonnensystems wider</strong><br>Woher das Wasser auf der Erde stammt, ist seit langem Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Ein beträchtlicher Teil dürfte aus dem Erdinneren stammen und von Vulkanen in die Atmosphäre geblasen worden sein und dann als Regen die ersten Ozeane teilweise gefüllt haben. Das dürfte aber nicht die einzige Quelle von Wasser sein. Kam also noch Wasser von außerhalb hinzu?</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/RenazzoMeteoritUniversitaetsmuseumfGeowissenschaftenRom.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Renazzo-Meteorit .38,1 Gramm schweres Fragment des Meteoriten von Renazzo. Am 15. Januar 1824 fielen in der Nähe der italienischen Stadt Renazzo in der Provinz Ferrara um 20.30 Uhr Fragmente eines Meteoriten mit einem Gewicht von etwa zehn Kilogramm. Es heißt, dass dieser Meteorit in drei oder vier Hauptfragmente zerbrach, denn eine Frau sagte, sie habe zum Zeitpunkt des Falls einen dreifachen Knall gehört. Renazzo wurde zum Namensgeber einer Gruppe von kohlenstoffhaltigen Meteoriten (die später entdeckt wurden), die CR genannt werden (das R steht für Renazzo). Der Mutterkörper von Renazzo entstand knapp vier Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems und wurde nicht stark genug erhitzt, um seinen ursprünglichen Wassergehalt zu verlieren. (Bild: Universitätsmuseum für Geowissenschaften, Rom)" data-rl_caption="" title="Der Renazzo-Meteorit .38,1 Gramm schweres Fragment des Meteoriten von Renazzo. Am 15. Januar 1824 fielen in der Nähe der italienischen Stadt Renazzo in der Provinz Ferrara um 20.30 Uhr Fragmente eines Meteoriten mit einem Gewicht von etwa zehn Kilogramm. Es heißt, dass dieser Meteorit in drei oder vier Hauptfragmente zerbrach, denn eine Frau sagte, sie habe zum Zeitpunkt des Falls einen dreifachen Knall gehört. Renazzo wurde zum Namensgeber einer Gruppe von kohlenstoffhaltigen Meteoriten (die später entdeckt wurden), die CR genannt werden (das R steht für Renazzo). Der Mutterkörper von Renazzo entstand knapp vier Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems und wurde nicht stark genug erhitzt, um seinen ursprünglichen Wassergehalt zu verlieren. (Bild: Universitätsmuseum für Geowissenschaften, Rom)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/RenazzoMeteoritUniversitaetsmuseumfGeowissenschaftenRom60.jpg" alt="Der Renazzo-Meteorit 38,1 Gramm schweres Fragment des Meteoriten von Renazzo. Am 15. Januar 1824 fielen in der Nähe der italienischen Stadt Renazzo in der Provinz Ferrara um 20.30 Uhr Fragmente eines Meteoriten mit einem Gewicht von etwa zehn Kilogramm. Es heißt, dass dieser Meteorit in drei oder vier Hauptfragmente zerbrach, denn eine Frau sagte, sie habe zum Zeitpunkt des Falls einen dreifachen Knall gehört. Renazzo wurde zum Namensgeber einer Gruppe von kohlenstoffhaltigen Meteoriten (die später entdeckt wurden), die CR genannt werden (das R steht für Renazzo). Der Mutterkörper von Renazzo entstand knapp vier Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems und wurde nicht stark genug erhitzt, um seinen ursprünglichen Wassergehalt zu verlieren. (Bild: Universitätsmuseum für Geowissenschaften, Rom)" class="wp-image-142237" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/RenazzoMeteoritUniversitaetsmuseumfGeowissenschaftenRom60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/RenazzoMeteoritUniversitaetsmuseumfGeowissenschaftenRom60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Renazzo-Meteorit. 38,1 Gramm schweres Fragment des Meteoriten von Renazzo. Am 15. Januar 1824 fielen in der Nähe der italienischen Stadt Renazzo in der Provinz Ferrara um 20.30 Uhr Fragmente eines Meteoriten mit einem Gewicht von etwa zehn Kilogramm. Es heißt, dass dieser Meteorit in drei oder vier Hauptfragmente zerbrach, denn eine Frau sagte, sie habe zum Zeitpunkt des Falls einen dreifachen Knall gehört. Renazzo wurde zum Namensgeber einer Gruppe von kohlenstoffhaltigen Meteoriten (die später entdeckt wurden), die CR genannt werden (das R steht für Renazzo). Der Mutterkörper von Renazzo entstand knapp vier Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems und wurde nicht stark genug erhitzt, um seinen ursprünglichen Wassergehalt zu verlieren. (Bild: Universitätsmuseum für Geowissenschaften, Rom)</figcaption></figure>



<p>Bisher wurde angenommen, dass die Akkretionsprozesse näher an der Sonne schneller abliefen, als fern von ihr, nicht zuletzt, weil eine höhere Materialdichte der Scheibe das Wachstum begünstigte. Infrage gestellt wurde diese These durch die Entdeckung von Meteoriten, deren Mutterkörper schon weiter entwickelt waren, die aber in ihrer geochemischen Signatur identische Isotopenverhältnisse haben, wie Meteorite von undifferenzierten Mutterkörpern aus dem äußeren Teil des Sonnensystems (Isotope sind Atome eines chemischen Elements mit unterschiedlicher Anzahl von Neutronen). In der nun veröffentlichten Arbeit wird dafür eine Erklärung gegeben: Im äußeren Teil der protoplanetaren Scheibe existierte eine Region, in der es während ihrer gesamten „Lebenszeit“, also vom Zeitpunkt Null, bis in weniger als vier Millionen Jahren immer wieder zur Entstehung von Planetesimalen kam.</p>



<p>„Wir können das durch die Herleitung der Entstehungszeiten der Mutterkörper der Meteorite zeigen“, so Wladimir Neumann. „Die Herleitung erfolgte durch die Kombination von Modellen der thermischen Entwicklung mit den gemessenen thermo-chronologischen Daten der Meteorite“. Seit gut 20 Jahren versucht die Wissenschaft in ihren Überlegungen zur Akkretion zwei große Probleme zu überwinden. Zum einen haben Modelle und Laboruntersuchungen gezeigt, dass Staubverklumpungen durch Zusammenstöße nicht über eine Größe von einem Meter anwachsen können, was als „ein-Meter-Barriere“ bezeichnet wird. Die Dynamik der Strömungen solcher Staubklumpen in Richtung Scheibeninneres oder Zerschlagung durch Zusammenstöße bei hohen Geschwindigkeiten verhindern ein weiteres Anwachsen. So können also keine Planetesimale entstehen.</p>



<p>Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich durch Scheibenmodelle, in denen die Existenz von Hochdruckgebieten vorhergesagt wird. Diese müssen wie Fallen für die Staubteilchen wirken und Gebiete darstellen, die groß genug sind, dass sie sich nicht auflösen und dort Materie quasi auf der Stelle zu Planetesimalen kollabiert. Das passierte überall in der Akkretionsscheibe und lief in circa 100.000 Jahren ab. Aber es bedeutete auch, dass die in diesen Teilchenfallen gebildeten Planetesimale wegen des radioaktiven Zerfalls des Aluminiumisotops 26 zu heiß wurden, als dass sie Wasser an sich hätten binden können. Später gebildete Planetesimale hatten signifikant weniger <sup>26</sup>Al und konnten deshalb nicht mehr so heiß werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Asteroid2PallasESOMMarssetetalMISTRALAlgorithmusONERACNRS.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Asteroid (2) Pallas. Pallas ist der zweitgrößte Asteroid im Asteroidengürtel mit einem durchschnittlichen Durchmesser von rund 510 Kilometern. Mit Reflexionsspektren, die denen von CR-Chondriten (siehe vorvorheriges Bild, der Renazzo-Meteorit) entsprechen, ist Pallas ein Kandidat für den Mutterkörper dieser wasserhaltigen Meteoriten. Hochauflösende Bilder der nördlichen (links) und südlichen (rechts) Hemisphäre von Pallas wurden vom Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile im Jahr 2020 aufgenommen. Zwei große Einschlagsbecken könnten durch Einschläge von Asteroidenfamilien entstanden sein. Der helle Fleck auf der südlichen Hemisphäre (rechts) erinnert an die Salzablagerungen auf dem wasserreichen Zwergplaneten Ceres. (Bild: ESO/M. Marsset et al./MISTRAL-Algorithmus (ONERA/CNRS))" data-rl_caption="" title="Der Asteroid (2) Pallas. Pallas ist der zweitgrößte Asteroid im Asteroidengürtel mit einem durchschnittlichen Durchmesser von rund 510 Kilometern. Mit Reflexionsspektren, die denen von CR-Chondriten (siehe vorvorheriges Bild, der Renazzo-Meteorit) entsprechen, ist Pallas ein Kandidat für den Mutterkörper dieser wasserhaltigen Meteoriten. Hochauflösende Bilder der nördlichen (links) und südlichen (rechts) Hemisphäre von Pallas wurden vom Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile im Jahr 2020 aufgenommen. Zwei große Einschlagsbecken könnten durch Einschläge von Asteroidenfamilien entstanden sein. Der helle Fleck auf der südlichen Hemisphäre (rechts) erinnert an die Salzablagerungen auf dem wasserreichen Zwergplaneten Ceres. (Bild: ESO/M. Marsset et al./MISTRAL-Algorithmus (ONERA/CNRS))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Asteroid2PallasESOMMarssetetalMISTRALAlgorithmusONERACNRS60.jpg" alt="Der Asteroid (2) Pallas Pallas ist der zweitgrößte Asteroid im Asteroidengürtel mit einem durchschnittlichen Durchmesser von rund 510 Kilometern. Mit Reflexionsspektren, die denen von CR-Chondriten (siehe vorvorheriges Bild, der Renazzo-Meteorit) entsprechen, ist Pallas ein Kandidat für den Mutterkörper dieser wasserhaltigen Meteoriten. Hochauflösende Bilder der nördlichen (links) und südlichen (rechts) Hemisphäre von Pallas wurden vom Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile im Jahr 2020 aufgenommen. Zwei große Einschlagsbecken könnten durch Einschläge von Asteroidenfamilien entstanden sein. Der helle Fleck auf der südlichen Hemisphäre (rechts) erinnert an die Salzablagerungen auf dem wasserreichen Zwergplaneten Ceres. (Bild: ESO/M. Marsset et al./MISTRAL-Algorithmus (ONERA/CNRS))" class="wp-image-142232" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Asteroid2PallasESOMMarssetetalMISTRALAlgorithmusONERACNRS60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Asteroid2PallasESOMMarssetetalMISTRALAlgorithmusONERACNRS60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Asteroid (2) Pallas. Pallas ist der zweitgrößte Asteroid im Asteroidengürtel mit einem durchschnittlichen Durchmesser von rund 510 Kilometern. Mit Reflexionsspektren, die denen von CR-Chondriten (siehe vorvorheriges Bild, der Renazzo-Meteorit) entsprechen, ist Pallas ein Kandidat für den Mutterkörper dieser wasserhaltigen Meteoriten. Hochauflösende Bilder der nördlichen (links) und südlichen (rechts) Hemisphäre von Pallas wurden vom Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile im Jahr 2020 aufgenommen. Zwei große Einschlagsbecken könnten durch Einschläge von Asteroidenfamilien entstanden sein. Der helle Fleck auf der südlichen Hemisphäre (rechts) erinnert an die Salzablagerungen auf dem wasserreichen Zwergplaneten Ceres. (Bild: ESO/M. Marsset et al./MISTRAL-Algorithmus (ONERA/CNRS))</figcaption></figure>



<p><strong>Mit mehr Zeit entstandene Asteroidenmutterkörper werden für Wasser nicht zu heiß</strong><br>Wie also konnten sich dann doch Mutterkörper von Meteoriten bilden, die kalt genug waren, das leichtflüchtige Wassermolekül nicht zu verlieren? Den Schlüssel zur Beantwortung dieser Frage fanden Wladimir Neumann und seine Mitautoren vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg, der Universität Bayreuth und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich in der Untersuchung einiger kohlenstoffreicher Meteorite, deren Mutterkörper fern der Sonne entstanden sein mussten.</p>



<p>Darunter befand sich auch der 25 Gramm schwere „Flensburg-Meteorit“, der am 12. September 2019 vom Himmel gefallen war. Er enthält Minerale, die allesamt nur in Verbindung mit Wasser kristallisieren konnten und dessen Mutterkörper 2,7 Millionen Jahre nach der Entstehung der Akkretionsscheibe, also nach dem Zeitpunkt Null entstanden ist. Untersucht wurden auch die Gruppe Tafassite, also Meteorite, die deutlich jünger waren als Funde von Mutterkörpern, die nur besagte hunderttausend Jahre zur Bildung benötigten. Ebenso wurden Meteorite analysiert, deren Mutterkörper ein Alter von 3,7 Millionen Jahren nach Zeitpunkt Null haben.</p>



<p>Diese Untersuchungen lassen den Rückschluss zu, dass die beiden geschilderten Mechanismen gegeneinander gerichtete Effekte hatten – das Einwärtsdriften in der Scheibe, das die Planetesimale nicht entstehen lässt und die Entstehung von Hochdruckgebieten mit Teilchenfallen, in denen die Planetesimale eigentlich früh und schnell entstehen sollten. Und dies sogar in variablen Verhältnissen zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Zonen des äußeren Sonnensystems. So verhindern die Hochdruckgebiete den kompletten Verlust von Material. Aber das trotzdem geschehene teilweise Wegdriften verhinderte, dass das gesamte Material durch Kollaps sehr früh in Planetesimale eingebaut wurde, sich erhitzte und dadurch das Wasser ausgetrieben worden wäre. Dadurch war dann später noch bis zu einer Zeit von etwa vier Millionen Jahren nach Entstehung der planetenbildenden Akkretionsscheibe genug Material vorhanden, um Planetesimale zu bilden, die das Wasser nicht ausgasen würden. Dies dürfte für die „Belieferung“ der Erde mit Wasser, wenn auch erst einige hunderte Millionen Jahre später, gesorgt haben. Ein Glücksfall für die Erde beziehungswiese die daraus hervorgehende Entstehung von Leben.</p>



<p><strong>Publikation:</strong><br>Recurrent planetesimal formation in an outer part of the early solar system<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41598-024-63768-4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-024-63768-4</a><br>pdf: <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-024-63768-4.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-024-63768-4.pdf</a></p>



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		<title>Auf den Spuren des globalen Klimawandels – Vulkanismus als Treiber des Klimas in der „Karnischen Krise&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 11:49:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Forschungen zur sogenannten „Karnischen Krise&#8220; von einem Team unter Alexander Lukeneder, Paläontologe am Naturhistorischen Museum Wien, zeigen erstaunliche Entwicklungen um einen globalen Klimawandel der Triaszeit auf. Eine Pressemitteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Quelle: Naturhistorisches Museum Wien 21. Mai 2024. 21. Mai 2024 &#8211; Umfangreiche geochemische und geophysikalische Daten entschlüsseln eine der größten Umweltkatastrophen der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neue Forschungen zur sogenannten „Karnischen Krise&#8220; von einem Team unter Alexander Lukeneder, Paläontologe am Naturhistorischen Museum Wien, zeigen erstaunliche Entwicklungen um einen globalen Klimawandel der Triaszeit auf. Eine Pressemitteilung des Naturhistorischen Museums Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Naturhistorisches Museum Wien 21. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OekosystemspaeteTriaszeitNHMWienALukeneder7reasonsMHarzhauser.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ökosystem späte Triaszeit. (Bild: NHM Wien, A. Lukeneder - 7reasons, M. Harzhauser)" data-rl_caption="" title="Ökosystem späte Triaszeit. (Bild: NHM Wien, A. Lukeneder - 7reasons, M. Harzhauser)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OekosystemspaeteTriaszeitNHMWienALukeneder7reasonsMHarzhauser26.jpg" alt="Ökosystem späte Triaszeit. (Bild: NHM Wien, A. Lukeneder - 7reasons, M. Harzhauser)" class="wp-image-140259" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OekosystemspaeteTriaszeitNHMWienALukeneder7reasonsMHarzhauser26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OekosystemspaeteTriaszeitNHMWienALukeneder7reasonsMHarzhauser26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OekosystemspaeteTriaszeitNHMWienALukeneder7reasonsMHarzhauser26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OekosystemspaeteTriaszeitNHMWienALukeneder7reasonsMHarzhauser26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ökosystem späte Triaszeit. (Bild: NHM Wien, A. Lukeneder &#8211; 7reasons, M. Harzhauser)</figcaption></figure>



<p>21. Mai 2024 &#8211; Umfangreiche geochemische und geophysikalische Daten entschlüsseln eine der größten Umweltkatastrophen der Erdgeschichte, die „Karnische Krise&#8220;. Ein Klimawandel vor 233 Millionen Jahren führt zu einem weltweiten Massensterben in den Meeren des Erdmittelalters. Die spannenden Ergebnisse wurden nun erstmals publiziert (Scientific Reports).</p>



<p><strong>Die Karnische Krise</strong><br>Zwei Millionen Jahre (234-232 Millionen Jahre) dauerte die globale „Karnische Krise&#8220; an, deren Auswirkungen in den Gesteinen des Reiflinger Beckens in der Umgebung von Lunz am See überliefert wurden. Gewaltiger Vulkanismus in Kanada und den nördlichen USA führte dort zur Ablagerung einer mehr als tausend Meter dicken Schicht aus Basalt. Der damit verbundene enorme CO<sub>2</sub>-Ausstoß in die Atmosphäre veränderte das Klima. Die späte Triaszeit war durch ein Treibhausklima mit monsunartigen Niederschlägen geprägt, was zu vermehrtem Schlammeintrag in den Tethys-Ozean führte. Die Riffe erstickten, Karbonat-Plattformen starben ab und am Meeresboden wurde der Sauerstoff knapp, Todeszonen bildeten sich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NahrungskettenReiflingerBeckenNHMWienALukender2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nahrungsketten im Reiflinger Becken. (Bild: NHM Wien, A. Lukender)" data-rl_caption="" title="Nahrungsketten im Reiflinger Becken. (Bild: NHM Wien, A. Lukender)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="181" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NahrungskettenReiflingerBeckenNHMWienALukender26.jpg" alt="Nahrungsketten im Reiflinger Becken. (Bild: NHM Wien, A. Lukender)" class="wp-image-140257"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nahrungsketten im Reiflinger Becken. (Bild: NHM Wien, A. Lukender)</figcaption></figure>



<p>Konservat-Lagerstätten mit besonders guter Erhaltung der eingebetteten Fossilien konnten unter diesen Bedingungen entstehen. Neben Ammoniten, Tintenfischen, Muscheln, Schnecken, Krebsen, Meeresasseln und Borstenwürmern kann man auch ungewöhnlich gut erhaltene und extrem seltene Raritäten wie fliegende Fische, den Quastenflosser Coelocanthus oder den Lungenfisch Tellerodus entdecken. Das Meer des Reiflinger Beckens wurde umringt von ersten Inselgruppen, auf welchen sich unter feuchten und warmen Bedingungen erste Wälder aus Koniferen wie Voltzia bildeten. Die Nähe zu Süßwasser bestätigen auch zusätzlich eingeschwemmte Reste von diversen Landpflanzen und Funde von zahlreichen Blattfußkrebsen der Gattung Euestheria. Die unter dem Namen „Karnische Krise&#8220; bekannte Phase kann in Österreich lediglich in einer schmalen geologischen Zone beobachtet werden. Sie erstreckt sich vom niederösterreichischen Mödling im Osten bis in die nördliche Steiermark bei Großreifling, also bis in das Gebiet des Natur- und UNESCO Geoparks Steirische Eisenwurzen, im Westen. Die große Diversität der entdeckten Fauna in den Konservat-Lagerstätten um Lunz am See sowie die fantastische Erhaltung erlauben es, die Umwelt der späten Triaszeit zu erforschen und neue Erkenntnisse über Umweltbedingungen, Nahrungsketten und die Räuber-Beute-Verhältnisse dieser Zeit zu gewinnen. Bei winzigen Krebsen beginnend, reichte die Nahrungskette über kleinere Fische bis hin zu räuberischen Tintenfischen und Ammoniten, die wiederum von größeren Raubfischen gejagt wurden. Ichthyosaurier waren die Spitzen-Prädatoren dieses Ökosystems im Reiflinger Becken der späten Triaszeit.</p>



<p><strong>Moderne Forschung</strong><br>Ein internationales Team um Alexander Lukeneder vom NHM Wien, Petra Lukeneder (Universität Wien), Reinhard Sachsenhofer (Montanuniversität Leoben), Manuel Rigo (Universität Padua) sowie Guido Roghi (Nationaler Forschungs-Rat Padua) erforschen seit Jahren eine der größten Umweltkatastrophen der Erdgeschichte. Dabei wurden vielfältige Untersuchungen an Gesteinen und Fossilien durchgeführt sowie modernste Analyse-Methoden angewandt. Makrofossilien wie Ammoniten, Tintenfische und Fische wurden ebenso wie auch Vertreter der Flora untersucht. Zusätzlich wurden die Pollen-Vergesellschaftungen und deren Wandel über die Dauer der „Karnischen Krise&#8220; analysiert. Es zeigt sich eine Umstellung von rein marinen Gegebenheiten zu von Süßwasser beeinflussten Bedingungen mit verstärktem Auftreten von Überschwemmungsgebieten und Sumpfland mit Pionier-Vegetation.</p>



<p>Auf Grundlage von Mikrofossilien und geochemischen sowie geophysikalischen Untersuchungen ergibt sich ein detailliertes Bild der Umwelt vor 233 Millionen Jahren in den österreichischen Kalkalpen. Die revidierte Bestimmung der Ammoniten und die Analyse winziger Zähnchen von Fischen erlauben eine präzise Alterseinstufung. Die Gesteinsabfolgen in den Kalkalpen Österreichs sind mit gleichaltrigen Ablagerungen des gesamten Tethys-Raumes vergleichbar. Der starke Eintrag von CO<sub>2</sub> durch Vulkanismus änderte die globale Zusammensetzung der Kohlenstoffisotope. Diese chemische Spur des globalen Treibhausklimas lässt sich auch in den Gesteinen bei Lunz am See nachweisen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReiflingerBeckenNHMWienALukeneder.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Reiflinger Becken. (Bild: NHM Wien, A. Lukeneder)" data-rl_caption="" title="Reiflinger Becken. (Bild: NHM Wien, A. Lukeneder)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReiflingerBeckenNHMWienALukeneder26.jpg" alt="Reiflinger Becken. (Bild: NHM Wien, A. Lukeneder)" class="wp-image-140261"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Reiflinger Becken. (Bild: NHM Wien, A. Lukeneder)</figcaption></figure>



<p>Geophysikalische Messungen an den unterschiedlichen Gesteinen zeigen eindeutig einen Anstieg strahlender Partikel und der magnetisierbaren Minerale währen der „Karnischen Krise&#8220; sowie eine Änderung in der Zusammensetzung der Tonminerale. Der höhere Anteil dieser Partikel zeigt einen durch vermehrten Niederschlag erhöhten Eintrag von Verwitterungsprodukten und organischen Resten von Landpflanzen vom umgebenden Land in das Meeres-Becken an. Biomarker – chemische Substanzen im Sediment, die von ehemaligen Organismen stammen – deuten darauf hin, dass in dieser feuchteren Phase die organische Substanz vermehrt von Landpflanzen stammt, also in das Reiflinger Becken eingeschwemmt wurde. Die Umweltbedingungen wandelten sich. Dieser Teil des Tethys-Ozeans wurde abgeschnürt und sauerstoffarme, lebensfeindliche Bedingungen breiteten sich am Meeresboden aus. Das vom Land eingeschwemmte Material veränderte den Wasserchemismus nachhaltig. Schon lange fiel den Geolog*innen die Abfolge von helleren Reiflinger Kalken zu dunklen Göstlinger Kalken auf, die schließlich von fein laminierten Reingrabener Schichten überlagert wurden. Nun kann dieser Wechsel mit den sich ändernden Klimabedingungen erklärt werden. In der Hochphase der „Karnischen Krise&#8220; entstanden die fein geschichteten Reingrabener Schichten mit ihrem ungewöhnlichen Fossilreichtum. Im sauerstofffreien Schlamm gab es keine Aasfresser, welche die abgestorbenen Organismen fressen konnten. Am Meeresboden und im Sediment war nun kein Leben mehr möglich.</p>



<p>Die Forschung ist durch das Land Niederösterreich, die Freunde des Naturhistorischen Museums Wien sowie die Gemeinden Lunz am See, Gaming, Göstling und Landl kofinanziert.</p>



<p><strong>Zur Publikation in &#8222;Scientific Reports&#8220;:</strong><br>Lukeneder, A, Lukeneder P., Sachsenhofer, R., Roghi, G., Rigo. M. 2024. Multi-proxy record of the Austrian Upper Triassic Polzberg Konservat-Lagerstätte in light of the Carnian Pluvial Episode. Nature Research, Scientific Reports. Open Access: <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-024-60591-9" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-024-60591-9</a><br>pdf: <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-024-60591-9.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-024-60591-9.pdf</a></p>



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		<title>FU Berlin: Entdeckung von Biosignaturen im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fu-berlin-entdeckung-von-biosignaturen-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2024 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bedingungen auf Saturnmond Enceladus im Labor simuliert. Eine Pressemitteilung der Freien Universität Berlin. Quelle: Freie Universität Berlin 14. Mai 2024. 14. Mai 2024 &#8211; Im Jahr 2018 wurden in Eispartikeln des Saturnmonds Enceladus sehr große organische Moleküle entdeckt. Noch ist unklar, ob sie auf die Existenz von Leben hindeuten oder auf andere Weise entstanden sind. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bedingungen auf Saturnmond Enceladus im Labor simuliert. Eine Pressemitteilung der Freien Universität Berlin.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Freie Universität Berlin 14. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PIA17184Enceladus30Nov2010NASAJPLCaltechSpaceScienceInstitute1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Enceladus im Blick der Raumsonde Cassini am 30. November 2010. (Bild: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute)" data-rl_caption="" title="Enceladus im Blick der Raumsonde Cassini am 30. November 2010. (Bild: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PIA17184Enceladus30Nov2010NASAJPLCaltechSpaceScienceInstitute26.jpg" alt="Enceladus im Blick der Raumsonde Cassini am 30. November 2010. (Bild: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute)" class="wp-image-139743"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Enceladus im Blick der Raumsonde Cassini am 30. November 2010. (Bild: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute)</figcaption></figure>



<p>14. Mai 2024 &#8211; Im Jahr 2018 wurden in Eispartikeln des Saturnmonds <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/enceladus/" data-wpel-link="internal">Enceladus</a> sehr große organische Moleküle entdeckt. Noch ist unklar, ob sie auf die Existenz von Leben hindeuten oder auf andere Weise entstanden sind. Eine aktuelle Studie könnte helfen, diese Frage zu beantworten. Bedingungen, die zur Entstehung oder Aufrechterhaltung von Leben in extraterrestrischen Ozeanen führen können, könnten demnach molekulare Spuren in Eiskörnern hinterlassen. Die Arbeiten wurden an der Freien Universität Berlin durchgeführt &#8211; der leitende Wissenschaftler Dr. Nozair Khawaja ist gerade an die Universität Stuttgart gewechselt.</p>



<p>Die Wiege des Lebens auf der Erde befand sich vermutlich in einem Heißwasser-Schlot auf dem Grund des Ozeans. „In der Forschung sprechen wir auch von einem Hydrothermal-Feld“, erklärt Dr. Nozair Khawaja vom Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart. „Es gibt gute Hinweise darauf, dass in solchen Feldern Bedingungen herrschen, die für die Entstehung oder Aufrechterhaltung einfacher Lebensformen wichtig sind.“</p>



<p>Möglicherweise gibt es derartige Schlote auch auf einem Himmelskörper, der nach kosmischen Maßstäben nicht weit von unserem Heimatplaneten entfernt ist: dem Saturnmond Enceladus. Der Trabant misst ungefähr 500 Kilometer im Durchmesser, seine Oberfläche ist mit einer 30 Kilometer dicken Hülle aus Eis bedeckt. Im Jahr 2005 entdeckten Wissenschaftler*innen über seinem Südpol eine riesige Wolke aus Eispartikeln. Drei Jahre später durchflog die NASA-Raumsonde <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/cassini/" data-wpel-link="internal">Cassini</a> diese Wolke. Die Messinstrumente der Sonde offenbarten Erstaunliches: Die Zusammensetzung der Partikel deutete mit großer Sicherheit darauf hin, dass unter Enceladus‘ Eisdecke ein Ozean aus flüssigem Wasser vorhanden sein muss.</p>



<p><strong>Enceladus-Meer enthält organische Moleküle</strong><br>Khawaja hat die Daten der Cassini-Mission zusammen mit dem Planetologen Professor Frank Postberg von der Freien Universität (FU) Berlin genauer analysiert. „In den Jahren 2018 und 2019 sind wir dabei auf verschiedene organische Moleküle gestoßen, darunter auch solche, die typischerweise Bausteine biologische Verbindungen sind.“ Die Daten wurden mit einem niedrig auflösenden Messinstrument von Cassini aufgezeichnet. Dennoch könnten sie darauf hindeuten, dass der Ozean auf dem Saturnmond Enceladus voll von organischen Molekülen ist. „Und das bedeutet möglicherweise, dass dort chemische Reaktionen ablaufen, die irgendwann zu Leben führen könnten.“</p>



<p>Forscher*innen vermuten auch auf dem Grund des Enceladus-Meeres Hydrothermalfelder. Unklar war bislang, ob die entdeckten organischen Moleküle in diesen Feldern entstanden sind. Khawaja hat nun zusammen mit seinen Mitarbeiter*innen Lucia Hortal und Thomas Sullivan nach einer Möglichkeit gesucht, diese Frage zu beantworten. „Dazu haben wir an der FU Berlin im Labor die Parameter eines möglichen Hydrothermalfelds auf Enceladus simuliert“, sagt Khawaja, der gerade von der Freien Universität Berlin an die Universität Stuttgart gewechselt ist. „Dann haben wir untersucht, welche Auswirkungen diese Bedingungen auf eine einfache Kette von Aminosäuren haben.“ Aminosäuren sind die Grundbausteine von Proteinen und die Basis sämtlichen Lebens, wie wir es kennen.</p>



<p>In der Testapparatur herrschten Temperaturen von 80 bis 150 Grad Celsius und ein Druck von 80 bis 100 bar &#8211; etwa hundertmal höher als auf der Erdoberfläche. Unter diesen extremen Verhältnissen veränderten sich die Aminosäureketten mit der Zeit auf charakteristische Weise. Doch lassen sich diese Änderungen mit den Messinstrumenten auf Raumsonden überhaupt nachweisen? Anders gefragt: Hinterlassen sie eine unverwechselbare Signatur, die man in den Daten von Cassini (oder auch künftiger Raummissionen) finden können müsste?</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CassinisCosmicDustAnalyzerCDADLRCCBY3080.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Cosmic Dust Analyzer (CDA) der Raumsonde Cassini. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="Der Cosmic Dust Analyzer (CDA) der Raumsonde Cassini. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CassinisCosmicDustAnalyzerCDADLRCCBY3026.jpg" alt="Der Cosmic Dust Analyzer (CDA) der Raumsonde Cassini. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" class="wp-image-139740"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Cosmic Dust Analyzer (CDA) der Raumsonde Cassini. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure>



<p><strong>Hydrothermalfelder hinterlassen Spuren in den Messdaten</strong><br>Das Messinstrument an Bord der Cassini-Raumsonde, der sogenannte Cosmic Dust Analyzer, analysiert Staub- und Enceladus-Eispartikel im All, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 20 Kilometern pro Sekunde unterwegs sind. Der High-Speed-Crash führt dazu, dass das Material verdampft und die Moleküle in ihm zertrümmert werden. Die Bruchstücke verlieren dabei Elektronen und sind dann positiv geladen. Sie lassen sich mit einer negativ geladenen Elektrode anziehen und treffen dort dann umso früher ein, je leichter sie sind. Wenn man die Laufzeit aller Bruchstücke misst, erhält man ein sogenanntes Massenspektrum. Daraus kann man dann Rückschlüsse auf das Ursprungsmolekül ziehen.</p>



<p>Im Labor lässt sich diese Messmethode nur mit großem Aufwand anwenden. „Wir haben stattdessen erstmals für Eispartikel, die hydrothermal verändertes Material enthielten, eine alternative Messmethode namens LILBID genutzt“, erklärt Khawaja. „Sie liefert ganz ähnliche Massenspektren wie das Cassini-Instrument. Damit haben wir unsere Aminosäurekette vor und nach dem Versuch vermessen. Dabei sind wir auf charakteristische Signale gestoßen, die durch die Reaktionen in unserem simulierten Hydrothermalfeld hervorgerufen wurden.“ Die Forschenden werden dieses Experiment nun mit weiteren organischen Molekülen unter erweiterten geophysikalischen Bedingungen im Enceladus-Ozean wiederholen. Ihre Ergebnisse ermöglichen es, die Cassini-Daten (oder auch die Daten künftiger Missionen) auf solche Signaturen zu durchforsten. Falls man sie findet, wäre das ein weiterer Hinweis auf die Existenz eines Hydrothermalfeldes auf Enceladus. Damit stiege auch die Wahrscheinlichkeit, dass auf Enceladus Leben entstehen und überdauern kann.</p>



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		<title>AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-geplaenkel-saeugetiere-ohne-fell-beobachten-exoplaneten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2024 14:13:05 +0000</pubDate>
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<h4 class="wp-block-heading">Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge des AstroGeo-Podcasts, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/05/ag090-astrogeo-geplaenkel-logo-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schriftzug: Geplänkel. Die zweigeteilte künstlerische Darstellung zeigt einen komplett bläulichen Planeten in dessen Atmosphäre es weißliche Wolken zu geben scheint. Daneben: Grafik eines Tieres, das auf einem Stück Holz oder einem Stein sitzt: An den vorderen Gliedmaßen sind Krallen, aus dem Maul stehen Eckzähne hervor, das Tier reckt seinen Kopf, während es von Libellen umschwirrt wird." data-rl_caption="" title="Schriftzug: Geplänkel. Die zweigeteilte künstlerische Darstellung zeigt einen komplett bläulichen Planeten in dessen Atmosphäre es weißliche Wolken zu geben scheint. Daneben: Grafik eines Tieres, das auf einem Stück Holz oder einem Stein sitzt: An den vorderen Gliedmaßen sind Krallen, aus dem Maul stehen Eckzähne hervor, das Tier reckt seinen Kopf, während es von Libellen umschwirrt wird." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="461" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/05/ag090-astrogeo-geplaenkel-logo-rn.jpg" alt="" class="wp-image-139514" style="aspect-ratio:1.4392265193370166;width:293px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/05/ag090-astrogeo-geplaenkel-logo-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/05/ag090-astrogeo-geplaenkel-logo-rn-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">AstroGeoPlänkel: Feedback zu den Folgen über den möglicherweise wasserreichen Exoplaneten K2-18b und den Ursprung der Säugetiere (Quelle: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University); CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke)</figcaption></figure>



<p>Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer abwechselnd eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben.<br>In dieser Episode geht es um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht.</p>



<p>Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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