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	<title>Atlantis &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Atlantis &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Hubble: Weitwinkelkamera WFC3 ausgefallen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-weitwinkelkamera-wfc3-ausgefallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jan 2019 15:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wide Field Camera 3 (WFC3) genannte Weitwinkelkamera an Bord des US-amerikanischen Weltraumteleskops Hubble ist ausgefallen, gab die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA am 9. Januar 2019 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Als Zeitpunkt des Ausfalls der WFC3 nennt die NASA 17:23 Uhr Weltzeit am 8. Januar 2019, als Grund für den Ausfall ein [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Wide Field Camera 3 (WFC3) genannte Weitwinkelkamera an Bord des US-amerikanischen Weltraumteleskops Hubble ist ausgefallen, gab die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA am 9. Januar 2019 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/s125e006922nasa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hubble vom Shuttle Atlantis aus gesehen" data-rl_caption="" title="Hubble vom Shuttle Atlantis aus gesehen" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/s125e006922nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hubble vom Shuttle Atlantis aus gesehen<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als Zeitpunkt des Ausfalls der WFC3 nennt die NASA 17:23 Uhr Weltzeit am 8. Januar 2019, als Grund für den Ausfall ein Hardwareproblem. Während das Problem untersucht wird, kann das vor rund dreißig Jahren gestartete Weltraumteleskop den Beobachtungsbetrieb mit seinen übrigen drei aktiven Instrumenten weiterführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerhalb des planmäßigen Solls liegende Spannungswerte hatten eine Software eines in der WFC3 installierten Rechners veranlasst, die Kamera wie für solche Fälle vorgesehen herunterzufahren, berichtete die NASA am 11. Januar 2019.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die WFC3 besitzt zwei redundante Elektronikboxen mit den Bezeichnungen MEB 1 und MEB 2 (MEB steht für main electronics box). Sollte die Ursache für den Ausfall im Bereich einer dieser Boxen liegen, ist es gut möglich, dass sich die Kamera wieder in einen Zustand versetzten lässt, der eine sinnvolle Verwendung des Instruments zulässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2009 ist die WFC3 in Hubble eingebaut. Die Installation des Instruments erfolgte im Rahmen der letzten Shuttle-Mission zu Hubble, der Servicing Mission 4 (SM4). Neben anderen Komponenten und Ersatzteilen gelangte die WFC3 an Bord des Space Shuttle Atlantis (STS-125) in den Weltraum. Sie ersetzte die vorher seit 1993 am gleichen Einbauort montierte Wide Field and Planetary Camera 2 (WFPC2). Der Austausch erfolgte durch die Besatzung der Atlantis im Rahmen umfangreicher Außenbord-Einsätze.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/wfc3interiornasa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Komponenten der WFC3" data-rl_caption="" title="Komponenten der WFC3" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/wfc3interiornasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Komponenten der WFC3 inkl. zwei Elektronikboxen links und rechts außen<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Zurbuchen, Wissenschaftsdirektor der NASA, wies über den Kurznachrichtendienst Twitter darauf hin, dass Raumfahrtsysteme eine endliche Lebensdauer haben, und dass Schwierigkeiten mit solchen Systemen gelegentlich auftreten. Ein Betrieb von so komplexen Systemen wie Hubble werde laut Zurbuchen nur möglich durch das Zusammenwirken hervorragender Experten in engagierten Arbeitsgruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Weltraumteleskop Hubble ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 20.580 und als COSPAR-Objekt 1990-037B. Es umkreist die Erde auf einer 28,5 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn in einer Höhe um 545 Kilometer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong><br>Am 15. Januar 2019 berichtete die NASA, dass es am gleichen Tag gelungen sei, die WFC3 wieder hochzufahren. Die Untersuchung der fraglichen Spannungspegel habe zu dem Schluss geführt, dass die Spannungen selbst weiterhin im zulässigen Bereich lägen, im Bereich der Erfassung und Übertragung von Telemetriedaten zu diesen Spannungen aber ein Problem mit nicht akkurat arbeitenden Schaltkreisen vorliege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit betrachte man die Angelegenheit mehr als ein Telemetrie- als ein Spannungsversorgungsproblem. Die entsprechenden Telemetrieschaltkreise haben man zurücksetzen können, und ihr Verhalten danach beobachtet. Anschließend habe man die Kamera gestartet, wobei alle Meßwerte normal gewesen seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">48 bis 72 Stunden will man nun für zusätzliche Tests und Kalibrierungsmaßnahmen nutzen. Dabei zu Stande kommende Meßwerte will man mit bereits gewonnen vergleichen, um der Ursache für die fehlerhaft verarbeiteten Meßdaten auf die Spur zu kommen. Sofern diese Arbeiten voranschreiten wie geplant, sollte es möglich sein, dass die WFC3 ab Ende Woche wieder Bilder für die Wissenschaft aufnehmen kann, teilte die NASA mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1172.msg441800#msg441800" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hubble</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Grasshopper, Stig-B und Ausstellung am KSC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grasshopper-stig-b-und-ausstellung-am-ksc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 11:49:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Chaser]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An den letzten Tagen gehörte die Aufmerksamkeit der interessierten Öffentlichkeit in den USA sowohl dem Ende der Shuttle-Ära als auch einem neuen Aufbruch privater Raumfahrt-Initiativen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch. So war die Raumfähre Atlantis am Freitag am Kennedy Space Center zu besichtigen. Diese Gelegenheit wurde auch von New-Space-Firmen genutzt, um Resultate ihrer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">An den letzten Tagen gehörte die Aufmerksamkeit der interessierten Öffentlichkeit in den USA sowohl dem Ende der Shuttle-Ära als auch einem neuen Aufbruch privater Raumfahrt-Initiativen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112012124949_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112012124949_small_1.jpg" alt="XCOR" width="351" height="263"/></a><figcaption>
Lynx-Modell 
<br>
(Bild: XCOR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">So war die Raumfähre Atlantis am Freitag am Kennedy Space Center zu besichtigen. Diese Gelegenheit wurde auch von New-Space-Firmen genutzt, um Resultate ihrer Arbeit im in Entstehung begriffenen Exploration Park zu präsentieren. SpaceX stellte ein Ingenieursmodell ihrer Kapsel Dragon aus, XCOR präsentierte ein 1:1-Modell ihres Raketenflugzeugs Lynx und die Sierra Nevada Corporation hatte ein 1:3-Modell der Raumfähre Dream Chaser dabei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag absolvierte dann der Landedemonstrator Grasshopper seinen zweiten Hüpfer. Diesmal lief das Triebwerk etwa 7 Sekunden lang und brachten Grasshopper gut 1 Meter in die Höhe. Aktiviert waren Schubvektorsteuerung und Schubdrosselung, und man konnte sehen, wie das Gerät auf dem Strahl balanciert wurde. Der Test fand auf dem Firmengelände von SpaceX bei McGregor (Texas/USA) statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast gleichzeitig fand auch ein zweiter Flugtest des Stig-B von Armadillo Aerospace am Spaceport in New Mexico statt. Allerdings wurde auch diesmal, wie beim ersten Versuch am 6. Oktober, der Aufstieg abgebrochen. Der schlanke Träger, der für ballistische Forschungsflüge vorgesehen ist, konnte aber auch gestern intakt geborgen werden. Am 28. Januar war der Vorgänger, Stig-A, nach erfolgreichem 169-sekündigen Aufstieg bis in mehr als 90 km Höhe, beim Aufschlag zerstört worden, weil das Rückführungssystem nicht wie gewünscht funktionierte. </p>
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		<item>
		<title>STS-136 mit Atlantis soll noch heute starten (Update)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-136-mit-atlantis-soll-noch-heute-starten-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 22:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt also doch &#8211; nach monatelangem Ringen um die Versorgungssicherheit der Internationalen Raumstation hat man sich nun doch noch zu einem letzten Start entschieden. Wegen Unsicherheiten in der Finanzierung hielt man sich mit der Bekanntgabe lange zurück, bis jetzt. Um 17:29 Uhr (MESZ) hebt die Atlantis mit dringend benötigten Versorgungsgütern zu einer einmaligen Mission ab. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jetzt also doch &#8211; nach monatelangem Ringen um die Versorgungssicherheit der Internationalen Raumstation hat man sich nun doch noch zu einem letzten Start entschieden. Wegen Unsicherheiten in der Finanzierung hielt man sich mit der Bekanntgabe lange zurück, bis jetzt. Um 17:29 Uhr (MESZ) hebt die Atlantis mit dringend benötigten Versorgungsgütern zu einer einmaligen Mission ab. <br>Update: April, April!!!</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: raumfahrer.net, spacelivecast.de.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042012003343_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Space Shuttle Atlantis startbereit für STS 136 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionsplaner der NASA müssen alle Hände voll zu tun gehabt haben in den letzten Wochen, um doch noch eine Shuttle-Mission auf die Beine zu stellen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Erst die gescheiterte Progress-Versorgungsmission Ende letzten Jahres und jetzt weitere Verschiebungen bei den Nachfolge-Raumschiffen Dragon (SpaceX) und Cygnus (Orbital). Trotz des gerade angedockten ATVs ist die Lage auf der Station ernst. Sinnvolle Wissenschaft kann kaum noch betrieben werden, da die wenigen Güter, welche zuletzt auf die Station gebracht wurden, quasi nur aus Lebensmitteln, Wasser und Treibstoffen bestanden haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass die Ammoniakvorräte für die Kühlsysteme der ISS nach aufgetretenen Beschädigungen doch nicht bis 2020 ausreichen werden. Die zum Anfang des Jahres stärker gewordene Sonnenaktivität mit coronalen Massenauswürfen hat die ISS zuletzt stark getroffen. So tritt vermutlich aus einem beschädigten Radiator Ammonik aus. Mit dem bereits im All befindlichen Ersatz ist die benötigte Redundanz nicht mehr gegeben. Alle in Planung befindlichen Vehikel werden diese Nutzlast nicht transportieren können, weder einen Ammoniaktank noch einen Radiator. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Station doch noch fit zu bekommen für die kommenden Jahre, ist das Space Shuttle randvoll beladen mit wissenschaftlichen Experimenten im Leonardo-MPLM und einem zusätzlichen Reservetank mit Ammoniak. Damit die Risiken für diese Mission möglichst gering bleiben, hat man sich für einen eintägigen Missionablauf entschieden. Start, Docking, Übergabe des MPLM und Landung sollen innerhalb von Stunden abgewickelt werden. Dazu wurden diverse Abläufe automatisiert, zum Beispiel die Untersuchung des Hitzeschildes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kurze Missionsdauer hat diverse Vorteile. So kann die Nutzlast des Space Shuttles maximal ausgenutzt werden, weil man auf unnötige Treibstoffe / Brennstoffzellen verzichten kann. Dass ausgerechnet die Atlantis noch einen Flug bekommt, lässt sich ebenfalls leicht begründen. Es war von allen noch verfügbaren Shuttles im besten Zustand. Auch bei der Crew wird man sich auf die STS-135-Besatzung wieder verlassen können. Die war von den noch verfügbaren Astronauten noch am besten im Training. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Livestream vom Start wird es auf <a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de</a> geben ab 16:45 Uhr MESZ. Weitere Infos dann im Chat oder im <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10918.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong>
<br>
Wie die meisten Leser bestimmt bemerkt haben, war dies natürlich ein Aprilscherz. Wir bedanken uns im Namen von Raumfahrer.net bei den Mitarbeitern in Redaktion, Forum und Chat, welche an diesem Projekt mitgewirkt haben, sowie bei spacelivecast.de, welche mit ihrer Hilfe und vor allem ihrem Livestream entscheidend dazu beigetragen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufzeichnung des Livestreams vom Start kann auf <a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/2012/04/sts-136-aprilscherz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de &#8211; STS-136 – Aprilscherz</a> angesehen werden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bilanz der Shuttle-Ära</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bilanz-der-shuttle-aera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 10:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[MIR]]></category>
		<category><![CDATA[modulare Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute endete die letzte Raumfahrtmission eines US-amerikanischen Space Shuttles mit der Landung der Atlantis am Kennedy Space Center in Florida (USA). Damit geht das erfolgreichste, vielseitigste, umstrittenste, internationalste, teuerste und verlustreichste Kapitel der Raumfahrt zu Ende. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumfahrer.net, NASA, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger. Im Verlaufe von gut 30 Einsatzjahren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bilanz-der-shuttle-aera/" data-wpel-link="internal">Bilanz der Shuttle-Ära</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute endete die letzte Raumfahrtmission eines US-amerikanischen Space Shuttles mit der Landung der Atlantis am Kennedy Space Center in Florida (USA). Damit geht das erfolgreichste, vielseitigste, umstrittenste, internationalste, teuerste und verlustreichste Kapitel der Raumfahrt zu Ende.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumfahrer.net, NASA, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-22-80080.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Bild vom ersten Start eines Space Shuttle am 12. April 1981 (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe von gut 30 Einsatzjahren gelangten dabei 350 Menschen aus 18 Nationen, davon 61 nicht aus den USA, ins All und meist sicher zurück. Bei 810 Einsätzen, wurden etwa 12.800 Manntage im Kosmos verbracht, wobei ein Großteil durch Langzeitmissionen in Raumstationen beigetragen wurde. Zwei Astronauten flogen 7 Mal mit einer US-Raumfähre ins All, drei 6 Mal, 19 insgesamt 5 Mal und 50 Raumfahrer 4 Mal, darunter auch ein Schweizer. Die fünf Raumfähren bringen es auf 134 Raumflüge und bei mehr als 21.000 Erdumläufen mit einer Gesamtflugstrecke von etwa 875 Millionen Kilometern auf fast 1.232 Tage im All, wobei der älteste noch existierende Shuttle, die Discovery, 39 Mal in den Weltraum flog. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei war das System Space Shuttle (oder Space Transportation System) sehr vielseitig. So wurden nicht nur Menschen ins All gebracht, sondern auch Nutzlasten, darunter schwere und sperrige. Einzigartig bis heute auch die Möglichkeit, Satelliten anzufliegen, mittels eines Manipulatorarms zu greifen und in die 18 Meter lange Ladebucht zu ziehen. Hier konnten sie entweder repariert, gewartet bzw. modernisiert oder verankert werden, um zur Erde zurückzukehren. Ebenso in der Ladebucht verankert flogen mehrfach Weltraumlabore, die modular aufgebaut waren und in denen in relativ kurzer Zeit auf der Erde die wissenschaftliche und technische Ausrüstung ausgetauscht werden konnte, um eine neue Mission vorzubereiten. Bei Intensivmissionen mit SpaceLab oder SpaceHab konnte eine Vielzahl von Kurzzeitexperimenten ausgeführt und viele Erkenntnisse gewonnen werden. Längerfristige Untersuchungen wurden im unbemannten Bereich durch wiederverwendbare Plattformen wie SPAS oder SPARTAN angestellt oder später an Bord der Raumstationen Mir und ISS. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Die Atlantis hat zum letzten Mal von der Internationalen Raumstation abgekoppelt. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">64 Nutzlasten wurden in Erdumlaufbahnen ausgesetzt, wovon sich einige auf den Weg zu fernen Zielen machten. 13 weitere Satelliten wurden für eine gewisse Zeit im All belassen, später wieder eingefangen und zur Erde zurück transportiert. Im Freiflug können störende Einflüsse durch Bewegungen von Menschen ausgeschlossen werden, was die Qualität der sogenannten Mikrogravitation erheblich verbessert. Zur Raumstation Mir wurde ein Bauteil transportiert, zur Internationalen Raumstation unzählige. Dazu gehören 10 Druckmodule, 10 Gitterelemente, 7 dauerhaft verbleibende, größere Außenlasten, 7 Komponenten für Transportsysteme und Manipulatoren, außerdem Logistikmodule und –plattformen zum Transport größerer Ausrüstungen und Ersatzteile sowie eine Vielzahl von Versorgungsgütern, Innenausrüstungen und Experimenten im Mitteldeck der Raumfähren oder in einem SpaceHab-Modul in der Ladebucht. Außerdem wurden Ergebnisse von Experimenten, zu reparierende oder zu untersuchende Ausrüstung sowie Abfälle zur Erde transportiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt eine sehr positive Bilanz, obwohl es zu allen Zeiten auch umfangreiche und berechtigte Kritik am System Space Shuttle gab. Die Vielseitigkeit und enorme Größe erkaufte man sich durch hohe Kosten. Insgesamt bringt es das Shuttle-Programm auf etwa 200 Milliarden US-Dollar. Allerdings wurden dem System auch Betriebskosten des Kennedy Space Centers angerechnet, die es auch ohne das Shuttle gegeben hätte. Die zunächst angegebenen Kosten von 10,5 Millionen US-Dollar pro Flug stellten sich aber sehr bald als illusorisch heraus. Vor allem mit dem empfindlichen Hitzeschutz aus Zehntausenden individuell geformten und in Handarbeit gefertigten Kacheln trug zur Kostenexplosion bei. Aber auch andere Systeme mussten aus Sicherheitsgründen häufig überprüft, gewartet, repariert oder ausgetauscht werden. Oft waren dies Spezialanfertigungen, die natürlich ihren Preis haben. Eine florierende Raumfahrtindustrie stellte diese aber gern bereit. Auch im Umfeld dieser Industrie wurden Arbeitsplätze geschaffen, von denen nun viele entfallen. Die komplizierteste Maschine, die Menschen bis dato jemals entwickelt, gebaut und erfolgreich betrieben haben, forderte bei zwei Unfällen, die auch auf menschliche Fehleinschätzungen zurückzuführen waren, insgesamt 14 Menschenleben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_big_3.png" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21072011121450_small_3.png" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
NASA-Patch zu Ehren des gesammten Shuttle-Programms (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Allen Raumfahrtbegeisterten werden aber vor allem die Erfolge des Shuttle-Programms in Erinnerung bleiben. Neben dem Aussetzen verschiedenster Satelliten und Raumsonden sowie dem Aufbau der Internationalen Raumstation gehören die 5 Reparatur- und Wartungsmissionen für das Hubble Space Telescope, die ebenso spektakuläre Instandsetzung des Satelliten Solar Maximum Mission, die 162 Außenbordeinsätze, von denen einige im Freiflug, ohne jegliche Verbindung zum Raumfahrzeug, durchgeführt wurden sowie die Flüge zur russischen Raumstation Mir dazu. Mit diesen Missionen wurde eine neue Ära der internationalen Kooperation im All mitgestaltet, die für uns heute als ganz normal erscheint. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man könnte noch wesentlich mehr über die Space Shuttles schreiben und in diesen Tagen wird dies auch an vielen Stellen getan. In Zukunft kann man die technischen Meisterleistungen in verschiedenen Museen in den USA bewundern. Nennen möchte ich auch kurz die russischen Raumfähren, die vom Space Shuttle entscheidend „inspiriert“ waren, letztlich aber vor allem aus Kostengründen niemals wirklich zum Einsatz kamen. Zumindest haben wir dadurch die Möglichkeit, eine Raumfähre in voller Größe und mit weitgehender technischer Originalausstattung auch in Deutschland ansehen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bei Entwicklung und Betrieb erkannten Mängel des Space Transportation Systems, darunter die Tücken der Parallelinstallation von Rakete und Nutzlast, die Empfindlichkeit des Hitzeschildes der Raumfähren sowie die hohen Wartungskosten, haben leider bisher nicht dazu geführt, dass ein Nachfolger bereitsteht. Dies gilt zum Teil für das Transportieren großer Lasten ins All, vor allem aber für bemannte Raumflüge. Die Zukunft der bemannten US-Raumfahrt ist in diesen Tagen auch politisch noch unentschieden, eine Kommerzialisierung dieses Bereichs setzt voraus, dass es Märkte dafür gibt. Auch für die weitere Erforschung des Weltraums durch den Menschen gibt es in den USA derzeit nur unklare Konturen. Bleibt für uns die Hoffnung, dass Phantasie, Forscherdrang, Innovationskraft und Neugier in Bälde ein klares und langfristiges Programm hervorbringen, das den Zeichen und Anforderungen der Zeit gerecht wird und an die Erfolge sowie die Bedeutung des Space-Shuttle-Programms anschließt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10030.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Persönliche Raumfahrterinnerungen</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3463.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttle &#8211; Informationen &amp; Geschichte</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10034.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATLANTIS &#8211; STS-135 / Mission und Landung</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandter Rubrik:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/spaceshuttle/" data-wpel-link="internal">Space Shuttle im Portal von Raumfahrer.net</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Space-Shuttle-Missionen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Liste der Shuttle-Missionen bei Wikipedia</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Atlantis bereit für die letzte Landung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-atlantis-bereit-fuer-die-letzte-landung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 17:24:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
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		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung des Space Shuttle Atlantis verbrachte den letzten vollen Tag in der Umlaufbahn mit den routinemäßigen Tests des Orbiters. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Um 03:32 Uhr MESZ wurde die Besatzung mit „Fanfare for the Common Man“ von Aaron Copland geweckt. Im Anschluss erhielt die Besatzung einen Gruß von Mitarbeitern des Kennedy [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung des Space Shuttle Atlantis verbrachte den letzten vollen Tag in der Umlaufbahn mit den routinemäßigen Tests des Orbiters.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072011192416_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072011192416_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Steuerflächen im Test 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 03:32 Uhr MESZ wurde die Besatzung mit „Fanfare for the Common Man“ von Aaron Copland geweckt. Im Anschluss erhielt die Besatzung einen Gruß von Mitarbeitern des Kennedy Space Center, wo Atlantis morgen zum letzten Mal aufsetzten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war ein bittersüßer Tag für die Besatzung in der Umlaufbahn und die Teams am Boden. Neben den Vorbereitungen auf die bevorstehende Landung nahm man sich immer wieder Zeit, um Meilensteine und Individuen zu feiern, die das Space-Shuttle-Programm zu einem Erfolg gemacht haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch an einem solchen Tag wie heute, wartete auf die Besatzung eine Menge an Arbeit. Um sicherzustellen, dass der Orbiter und seine Systeme die Besatzung sicher wieder zur Erde zurückbringen kann, testete die Besatzung das Shuttle auf Herz und Nieren. Zuerst überprüfte die Crew die Steuerflächen des Orbiters. Diese werden für die finale Phase des Wiedereintritts genutzt, wenn die Atmosphäre dicht genug ist, um das Shuttle präzise auf Kurs zu halten und sicher auf der Landebahn zu landen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072011192416_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072011192416_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung im Interview 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend testete die Besatzung das Reaction Control System (RCS). Das RCS besteht aus insgesamt 26 Steuerdüsen und vier Feinsteuerdüsen. Es wird beim Wiedereintritt in der frühen Phase genutzt, um die Lage des Orbiters zu kontrollieren. Im Verlauf des Wiedereintritts wird das System dann nach und nach abgeschaltet und die Steuerung von den Steuerflächen übernommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss aller Tests setzte die Besatzung dann noch den Mikrosatelliten Picosat aus. Picosat, der eine Länge und Breite von fast 13 Zentimetern sowie eine Höhe von 25 Zentimetern hat, soll während der kommenden neun Monate Solarzellen testen. Mit Picosat setzte das Space Shuttle während seiner 30-jährigen Karriere insgesamt 180 Nutzlasten aus. Dank mehreren Megapixelkameras, hat der kleine Satellit auch die letzten Bilder eines Space Shuttle in der Umlaufbahn gemacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20072011192416_big_400.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20072011192416_big_260.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein letzter Blick in die Ladebucht eines Shuttles 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die Besatzung dazu überging, das Flug- und Zwischendeck des Orbiters auf die Landung vorzubereiten und alle nicht mehr benötigten Gegenstände zu verstauen, nahm sie sich noch einmal Zeit, um mit großen Fernsehstationen in den USA zu sprechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Tages verstauten die Astronauten dann noch die K<sub>u</sub>-Band-Antenne, mit deren Hilfe Fernsehbilder übertragen werden können und die Breitbandkommunikation mit dem Orbiter erfolgt. Bevor sich die Crew in ihre Schlafkabinen für die letzte Nacht an Bord eines Space Shuttles begab, teilte ihr die Bodenkontrolle mit, dass die während der späten Inspektion gemachten Aufnahmen ausgewertet sind und der Hitzeschild keine Schäden aufweist. Damit ist Atlantis für den Wiedereintritt freigegeben. 
<br>
Für die morgige Landung um 11:56 Uhr MESZ in Florida zeigt sich das Wetter von seiner hervorragenden Seite. Die Vorhersage sieht nur eine leichte Bewölkung voraus mit nur leichtem Wind und ist damit perfekt für eine Landung des Space Shuttles. Tony Ceccacci, der leitende Flugdirektor für den Wiedereintritt, entschied sich daher, für den morgigen Tag nur eine Landung in Florida in Betracht zu ziehen. Sollte Ceccacci sich für die erste Gelegenheit entscheiden, das Space Shuttle zurück zur Erde zu bringen, so würde die letzte Landung des Space-Shuttle-Programms eine Nachtlandung sein. Es wäre die 26. Nachtlandung eines Shuttles. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gesamten Landemöglichkeiten in Florida im Überblick:</p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td>Orbit</td><td>Landeplatz</td><td>Deorbit (MESZ)</td><td>Landung (MESZ)</td></tr><tr><td>200</td><td>KSC</td><td>10:48</td><td>11:56</td></tr><tr><td>201</td><td>KSC</td><td>12:25</td><td>13:32</td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10034.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Mission und Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9885.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Besatzung der Atlantis behebt Computerproblem</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besatzung-der-atlantis-behebt-computerproblem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 21:41:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[GPC]]></category>
		<category><![CDATA[MPLM]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-135]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung der Atlantis konzentrierte sich während des achten Flugtags erneut auf den Transfer von Versorgungsgütern und behob einen Computerfehler an Bord. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. 90 Minuten nachdem die Besatzung ihre Schlafphase begonnen hatte, wurden die Astronauten von einem Alarm an Bord des Space Shuttles wieder geweckt. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung der Atlantis konzentrierte sich während des achten Flugtags erneut auf den Transfer von Versorgungsgütern und behob einen Computerfehler an Bord.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-18-93023.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072011234158_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072011234158_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption> Ein Bordcomputer des Space Shuttle  <br> (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">90 Minuten nachdem die Besatzung ihre Schlafphase begonnen hatte, wurden die Astronauten von einem Alarm an Bord des Space Shuttles wieder geweckt. General Purpose Computer 4 (GPC-4) versagte aufgrund eines noch unbekannten Fehlers seinen Dienst. Da zu diesem Zeitpunkt auf dem Computer die Systemmanagement Software lief, die z. B. die Umweltsysteme und die Antennen des Orbiters kontrolliert, musste die Besatzung auf den Ausfall reagieren. Sie übertrugen die Funktionen auf den General Purpose Computer 2 (GPC-2) und schalteten dann GPC-4 für die Nacht ab. Die Prozedur nahm ca. 30 Minuten in Anspruch, die das Bodenteam ans Ende der Schlafphase anhängte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 06:59 Uhr MESZ wurde die Besatzung dann von Sir Paul McCartney mit dem Lied „Good Day Sunshine“ geweckt. Anschließend richtete er einige persönliche Worte an die Besatzung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Weckruf widmeten sich Kommandant Chris Ferguson und Pilot Doug Hurley erneut GPC-4. Sie fertigen zuerst ein Abbild des Speichers von GPC-1 an, da dieser zu dem Zeitpunkt, an dem GPC-4 seinen Dienst versagte, der primäre Kontrollcomputer des Shuttles war und so vermutlich das Problem protokolliert hat. Anschließend erzeugten sie ein weiteres Speicherabbild, dieses Mal vom fehlerhaften Computer und übermittelten beide an den Boden, wo sie von Experten ausgewertet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ferguson und Hurley luden anschließend die Software erneut auf GPC-4 und fuhren diesen dann hoch. Da derzeit noch nicht die genaue Ursache des Fehlers bekannt ist, wird der Computer derzeit nicht genutzt und befindet sich, so wie GPC-3 der am dritten Flugtag Probleme hatte, derzeit im Schlafmodus. Im Falle eines Notfalls wurde das Shuttle allerdings über fünf einsatzbereite Computer verfügen. Mit einer genauen Fehleranalyse von GPC-4 wird am morgigen Tag gerechnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Shuttle nutzt seine insgesamt fünf baugleichen Bordcomputer für kritische Phasen während einer Mission z.B. bei Start, Landung oder Rendezvous. Dabei arbeiten vier der Computer zusammen in einem Team und gleichen ihre Daten kontinuierlich miteinander ab. Sollte einer der Computer zu einem anderen Ergebnis kommen als die anderen drei, so würde dieser Computer „abgewählt“ werden und nicht mehr zur Steuerung des Orbiters herangezogen. Auf dem fünften Computer im System läuft eine Kontrollsoftware eines anderen Hersteller und soll so sicherstellen, dass im Falle eines gravierenden Problems mit der Software der vier anderen Computer das Shuttle sicher kontrolliert werden kann. Insgesamt vollführt jeder einzelne Computer während der kritischen Flugphasen etwa 350.000 Kommandos pro Sekunde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald das Shuttle sicher in der Umlaufbahn angekommen ist, konfiguriert die Besatzung die Computer so um, dass zwei der fünf Computer die On-Orbit-Software laufen lassen und ein Dritter, falls erforderlich, die Nutzlast kontrolliert. Die restlichen Computer werden für die Arbeiten in der Umlaufbahn nicht benötigt und dienen als Reserve.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072011234158_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072011234158_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption> Die gemeinsame Pressekonferenz  <br> (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Computerprobleme behoben waren, widmete sich die Besatzung wieder den Transferarbeiten. Nach Abschluss des Tages war die Besatzung genau im Zeitplan mit dem Ent- und Beladen des Multi Purpose Logistics Modul (MPLM) und des Zwischendecks des Space Shuttles. Die Besatzung der Internationalen Raumstation teilte während des Tages der Bodenkontrolle in Houston mit das es langsam Eng auf der Station wird, da jeder freie Winkel als Stauraum genutzt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Transferarbeiten nahm sich die Besatzung der Atlantis noch Zeit für Interviews. Zusätzlich gab es heute die traditionelle gemeinsame Pressekonferenz, bei der sich alle Astronauten zusammenfanden und Fragen von Reporten, die sich an den verschiedensten Zentren der NASA und der japanischen Weltraumbehörde versammelt hatten, zu beantworten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Tages gab es noch ein besonderes Event für die Astronauten. Der amerikanische Präsident Barack Obama nutzte die Gelegenheit, um mit den beiden Besatzungen zu sprechen. Er bekräftigte noch einmal sein Vorhaben die bemannte Erkundung des Sonnensystems voranzutreiben und versprach, dass das Ende des Space-Shuttle-Programms nicht das Ende der Ambitionen der USA im All bedeutet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 05:29 Uhr MESZ geweckt werden und damit ihren neunten Flugtag beginnen. Die Crew wird sich den ganzen Tag voll auf den Transfer von Ausrüstung widmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10034.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Mission und Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9885.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Der letzte Start der Atlantis im europäischen Astronautenzentrum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-letzte-start-der-atlantis-im-europaeischen-astronautenzentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Messerschmid]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Nespoli]]></category>
		<category><![CDATA[STS-135]]></category>
		<category><![CDATA[Ulf Merbold]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=77616</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 8. Juli 2011 hob die US-Raumfähre Atlantis zum letzten Flug des Space-Shuttle-Programms ab. Raumfahrer.net begleitete den Start vom europäischen Astronautenzentrum in Köln aus. Zum Ende des US-Amerikanischen Shuttle-Programms veranstaltete die europäische Raumfahrtagentur ESA in Köln ein Presseevent mit verschiedenen Astronauten der europäischen Raumfahrt. Im Mittelpunkt stand der letzte Shuttle-Start mit dem Orbiter Atlantis, der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-letzte-start-der-atlantis-im-europaeischen-astronautenzentrum/" data-wpel-link="internal">Der letzte Start der Atlantis im europäischen Astronautenzentrum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 8. Juli 2011 hob die US-Raumfähre Atlantis zum letzten Flug des Space-Shuttle-Programms ab. Raumfahrer.net begleitete den Start vom europäischen Astronautenzentrum in Köln aus.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende des US-Amerikanischen Shuttle-Programms veranstaltete die europäische Raumfahrtagentur ESA in Köln ein Presseevent mit verschiedenen Astronauten der europäischen Raumfahrt. Im Mittelpunkt stand der letzte Shuttle-Start mit dem Orbiter Atlantis, der letzten Mission STS-135.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde von Dr. Martin Zell eröffnet, dem ESA-Bereichsleiter für Astronauten und ISS-Nutzung, der die versammelten Medienvertreter begrüßte. Er berichtete über die jüngsten Erfolge der bemannten Raumfahrt in Europa, wie beispielsweise die Missionen von Paolo Nespoli, der im Mai dieses Jahres zur Erde zurückgekehrt war, oder die von Roberto Vittori, der auf dem letzten Flug der Endeavour als Missionsspezialist dabei war. Danach sprach er vom Ende des Shuttle- Programms. So war STS-135 definitiv der letzte Flug, ein Grund mehr, ein derartiges Event zu veranstalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Begrüßung der anwesenden Astronauten Dr. Ulf Merbold, Prof. Dr. Ernst Messerschmid, Dr. André Kuipers, Frank de Winne, Dr. Alexander Gerst sowie Paolo Nespoli übergab er letzterem das Wort, welcher von seinem eigenen Flug zur Internationalen Raumstation ISS berichtete. Beispielsweise erzählte er von emotionalen Momenten, zu denen beispielsweise das Öffnen von Luken zu Besuchsbesatzungen gehört. Jedoch blieb ihm für diese Erzählungen nicht viel Zeit, da die Atlantis in den Startlöchern stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nespoli erwies sich als ausgezeichneter Startkommentator und erklärte in den letzten Minuten vor dem Start hervorragend wie dieser denn funktioniere. Kleinere Probleme während des Startverlaufs wurden von den anwesenden Fachleuten verständlich erklärt. Als die US-Raumfähre dann zu ihrem letzten Flug aufbrach, war die Stimmung im Astronautenzentrum wie bei einem Fußballspiel, nach der erfolgten Tankabtrennung gab es tobenden Applaus.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/paolo_nespoli_starterklaerung_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="240" height="155" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/paolo_nespoli_starterklaerung.jpg" alt="" class="wp-image-78871"/></a><figcaption>Paolo Nespoli erklärt den Start<br>(Bild: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an den erfolgten Start war Gelegenheit für Fernsehteams und Reportern zu Gesprächen und Einzelinterviews mit den Astronauten. Auch Raumfahrer.net führte mit den Astronauten sehr interessante, detailreiche Gespräche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Paolo Nespoli berichtet von seiner ISS-Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Paolo Nespoli ist im Mai 2011 von seiner 5-monatigen Mission mit dem Namen MagISStra zurückgekehrt. Die Erfahrungen seines Fluges und mehr schilderte er wie folgt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Sie haben die Internationale Raumstation ISS von der Sojus aus fotografiert. Konnten Sie die atemberaubende Aussicht genießen oder waren Sie zu sehr darauf konzentriert, Fotos und Videos anzufertigen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Dort hinaufzugehen und zu fotografieren war nicht so einfach, es war nicht so, als ob man da reingehen würde und Fotos machen könnte. Wir mussten mehrere Dinge tun, damit dies möglich war. Es war zum einen aus technischer Sicht kompliziert, zum anderen gab es auch Sicherheitsprobleme. Wir waren alle besorgt, ob ich das tun könnte, ohne das Raumschiff irgendwie zu beschädigen. Als ich dann endlich hinauf gehen und mich auf die Fotos konzentrieren konnte, schaute ich kurz auf die Station und es war wirklich überwältigend und atemberaubend. Ich entschied mich dann, nicht mehr als ein paar Sekunden zu schauen, weil ich ansonsten die Aufgabe Fotos zu machen gestört hätte, welche sehr schwierig war. Es war nicht einfach ein Foto machen, denn wir mussten die Aufnahmen mit verschiedenen Methoden anfertigen. Außerdem bewegte sich die Station und ich musste außerdem Videos aufnehmen. Ich musste deswegen abwechselnd fotografieren und filmen, es gab also eine Menge zu tun. Dabei halfen mir meine Kollegen und der Bodenkontrolle, die mit mir sprachen. Es war sehr interessant. Als sich das Ganze dem Ende zuneigte, kam der Sonnenuntergang, so dass die Station quasi aus dem Blickfeld verschwand. Wenn ich aber durch die Kamera schaute, konnte ich die Station immer noch sehen. Das war erstaunlich, weil es wie ein Zaubertrick aussah. Wenn ich mich bewegte, sah ich abwechselnd die Station und dann wieder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Als sie dann wieder in das Rückkehrmodul zurückkehren mussten, wie haben Sie sich da gefühlt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Wir waren unter Zeitdruck, weil wir die Wiedereintrittsprozedur wieder aufnehmen mussten. Dies musste zu einem exakten Zeitpunkt geschehen. Wir hatten auch das Problem, dass wir einige Drucksiegel, die wir eigentlich schon geprüft hatten, wieder gebrochen hatten, so dass wir alles erneut machen mussten, um wieder dahin zu kommen, wo wir vorher waren. Im Normalfall macht man diese Prozedur, während man noch mit der Station verbunden ist, so dass man im Falle eines Fehlers wieder zurückgehen könnte. Da wir jetzt aber schon abgekoppelt hatten, dachten wir ein bisschen, was würde passieren, wenn die Tests fehlschlagen würden. Wir gingen also schnell in das Rückkehrmodul zurück, schlossen alle Luken, legten die Handschuhe wieder an und führten alle Dichtigkeitstests erneut durch. Es war also sehr hektisch, während wir prüften, ob alles in Ordnung war. Danach hatten wir anderthalb oder zwei Stunden Zeit. Wir saßen dann da in der Sojus, reflektierten unsere 6-monatige Zeit im All und dachten darüber nach, was kommt, also der Wiedereintritt, welcher ein sehr rasanter Moment ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Während ihrer Mission gab es eine Menge Transportraumschiffe, die ankommen, so dass es eine Menge Inventarverwaltung, wofür Sie zuständig waren. Dabei gab es auch Probleme, Dinge zu finden. War es schwierig, dabei den Überblick zu behalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Während der Mission kamen nahezu alle vorhanden Fahrzeuge an, so dass es eine Menge Nachschub und Material gab. Zur gleichen Zeit mussten aber auch viele Dinge entsorgt werden. Dies zu bewerkstelligen, war eine große Herausforderung. Sie müssen sich das so vorstellen, dass jeden Monat ein großer LKW in ihre Garage fährt. Diesen LKW müssen sie entladen und alles so einsortieren, dass Sie es wiederfinden. Dies ist eine der schwierigsten Aufgaben auf der Raumstation. Wir haben einige Probleme damit und es gibt immer noch Sachen, die wir nicht finden können. Gerade heute Morgen habe ich eine E-Mail von Mike Fossum aus dem All bekommen, ob ich mich erinnere wo der eine Gegenstand wäre. Ich habe ihm geantwortet und dann hat er es gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Was war das genau?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Vor zwei Tagen haben sie nach einem Kabel für eine Kamera gesucht, heute war es ein Computer. Das sind kleine Dinge, aber es ist wirklich eine Herausforderung, das zu verstehen und einen Weg zu finden, so zusammenarbeiten. Und aus diesem Grund haben wir Raumstation, so dass wir die Dinge besser gestalten können. Ich würde sagen, dass ich am Ende überrascht war, weil Dinge verloren gingen und wir sie nicht wiederfinden konnten. Aber im Wesentlichen ist das eine unbedeutende Sache. Wir können weiterhin jeden Tag zehn, zwölf oder vierzehn Stunden mit der Ausrüstung arbeiten, die wir brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Bei der letzten Sojus-Mission, die die Station erreichte, konnten sie ihre Schuhe nicht finden, wodurch sie ihre Trainingsaufgaben nicht durchführen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Ja, das passiert. Ich würde aber nicht sagen, dass das die Normalität ist, aber wenn man viele tausende Dinge transportiert und manche von diesen in anderen Nationen hergestellt werden, dann müssen sie nach Russland geliefert werden und dort nach Moskau gebracht werden. Von da aus werden sie nach Baikonur in Kasachstan gebracht und dort ins Raumschiff verladen. Bei so einem komplexen Prozess kann das schonmal passieren. Mittlerweile haben sie die Schuhe übrigens gefunden. Was sie nicht herausfinden konnten war, wo sie waren. Aber manchmal ist das einfach so. Ich habe auch manchmal einfach etwas in Node 2 abgelegt und dann weitergearbeitet. Hinterher wusste ich nicht mehr genau, wo ich es hingelegt hatte. Ein anderes Problem ist, dass wir jetzt in drei Dimensionen arbeiten, so dass wir nicht mehr nur links, rechts, vorne und hinten haben, sondern auch oben und unten. Auch ist es so, dass man manchmal etwas in einen Schrank packen möchte, dort aber schon eine Menge drin ist. Dann funktioniert das nicht und man muss erst Gegenstände herausräumen und hinterher alles wieder einräumen. Wenn man dann weiterarbeiten will, sieht man plötzlich, dass noch etwas herumschwebt und dann stopft man es schnell dazu. Und dann ist da nochwas und so weiter. Das passiert relativ häufig. Manchmal ist es auch so, dass man etwas fertigstellt und zwei Stunden später vorbeikommt und sieht, wie etwas herumschwebt und es so aussieht, als ob es dazu gehören würde. Die Schwerelosigkeit spielt eine Menge Tricks und es hilft beim Verstauen nicht wirklich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Vor einiger Zeit mussten die Stationslaptops neu konfiguriert werden. Dabei schwebten im Destiny-Modul eine Menge Kabel umher. Kann man dabei den Überblick behalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Das mit den Kabeln ist ein Problem, dass wir auf dem Boden nicht haben, dort oben haben sie ihr „eigenes Leben“. Wenn ich hier ein Kabel auf den Boden lege, dann bleibt das da liegen. Auf der Station würde es nicht da bleiben. Außerdem haben wir eine Kraft, so dass es lustig ist, dass wenn man ein Kabel mit einem Computer verbindet und dieses Kabel dann den Computer wegzieht. Alle diese Dinge spielen Tricks, die man alle lernen muss. Die Dinge zu befestigen oder irgendetwas zu tun, dauert viel länger als auf der Erde. Das interessante ist, dass wir hochfliegen, uns an die Umgebung anpassen und mit neuen Lösungen zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Wie lange braucht man, um sich an die Schwerelosigkeit zu gewöhnen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Um sich an die Umgebung anzupassen, benötigt man nur ein paar Tage, zwei oder drei. Aber bis man sich wirklich zuhause fühlt, wenn man etwas isst oder trinkt, wenn man auf die Toilette geht oder wenn man schläft oder arbeitetet braucht man einen oder anderthalb Monate.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Vielen Dank!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frank de Winne als ISS-Kommandant</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/paolo_nespoli_interview_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="240" height="180" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/paolo_nespoli_interview.jpg" alt="" class="wp-image-78872"/></a><figcaption>Nespoli im Interview<br>(Bild: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schon länger wieder auf der Erde ist Frank de Winne. Der 50-jährige Belgier war im Dezember 2009 von seiner ISS-Mission zurückgekehrt. Dort war er als Kommandant der Expedition 21 im Einsatz. Wie das Leben als ISS-Commander so ist, berichtete er mit folgenden Worten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Herzlichen Glückwunsch zu ihrem erfolgreichen Flug als erster europäischer ISS-Kommandanten. Dazu eine Frage: Wie unterscheiden sich die Aufgaben eines Kommandanten von denen der Flugingenieure?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Die tägliche Arbeit eines Kommandanten ist genau genommen vergleichbar zu der eines Flugingenieurs. Die Rolle des Kommandanten zeigt sich im Notfall, also wenn etwas schiefläuft. Dann kann er die Entscheidungen treffen. Im Normalfall entscheidet die Bodenkontrolle, wie die Arbeit an Bord organisiert wird. Aber wenn ein Notfall eintritt, geht diese Autorität automatisch auf den Kommandanten über und dann trägt dieser wirklich die Verantwortung. Außerdem ist der Kommandant dafür zuständig, dass das Klima an Bord der Raumstation, also der Weg wie Menschen untereinander und mit der Bodenkontrolle zusammen arbeiten, optimal ist, so dass jeder sein Bestes geben kann. Man ist also auch ein bisschen Trainer und Psychologe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Können Sie ein Beispiel dafür geben, in welchen Situationen der Kommandant Entscheidungen treffen muss?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Ja, in drei verschiedenen Notfällen hat der Kommandant zu entscheiden. Feuer, Druckverlust, also wenn ein Leck in der Station ist und die Atmosphäre ausströmt und wenn die Atmosphäre innerhalb der ISS giftig wird. In diesen Fällen gibt es einen Alarm und der Kommandant erhält die Entscheidungsmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Sie waren einer der ersten Astronauten, der Mitglied einer Sechs-Personen-Crew auf der ISS war. Inwiefern unterscheidet sich das zu einer Drei-Personen-Crew?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Ich denke, dass die Sechs-Personen-Crew sehr gut war und dass sich so sehr gut arbeiten ließ. Denn mit sechs Personen gibt es mehr Zusammenarbeit zwischen den Crewmitgliedern, sie ist unterschiedlicher, weil es immer fünf andere gibt, mit denen sich arbeiten lässt. Es gibt immer einen, der gerade nichts zu tun hat oder mit dem man reden kann. Für uns ließ es sich sehr gut arbeiten. Am Anfang dachten wir, dass es ein Problem mit den limitierten Kommunikationsmöglichkeiten zum Boden und mit den Ressourcen geben könnte, aber am Ende war es sehr gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Als ein europäischer Astronaut waren Sie sozusagen zwischen dem russischen und dem US-Amerikanischen Segment. Wo haben Sie mehr gearbeitet?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Heutzutage sind Europäer, die zur ISS fliegen Teil des westlichen Segment, dem USOS-Teil. Columbus ist auch an diesen angekoppelt. Deshalb liegen unsere Aufgaben als Astronauten hauptsächlich in diesem Segment, aber wir verbringen auch viel Zeit mit unseren russischen Kollegen, so wird zum Beispiel das Frühstück und das Mittagessen immer im russischen Segment eingenommen. Außerdem gab es Cupola noch nicht, so dass sich die einzigen Fenster für die Erdbeobachtung im russischen Segment befanden. Deswegen waren wir sehr viel mit unseren russischen Kollegen in diesem Segment.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Wie war das während eines Shuttleflugs? Gab es da keine Probleme mit dem Platz im russischen Segment?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Auf unserem Flug war es so, dass wir das Frühstück und das Mittagessen immer im russischen Segment eingenommen haben und das Abendessen immer im amerikanischen Teil stattfand. Dies hat sich auch während eines Shuttleflugs nicht geändert, denn während eines Tages waren wir sehr beschäftigt, so dass wir im russischen Segment gegessen haben und die Shuttle-Crew im Shuttle. Abends haben wir dann nach der Arbeit im Unity-Modul gegessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Stimmt es, dass manche Astronauten für die Sprache auf der ISS das Wort „Runglish“ verwenden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Sobald man oben ist, ist man eine Crew der Internationalen Raumstation. Da kommt es nicht so drauf an, ob man aus den Vereinigten Staaten, Japan, Europa, Kanada oder Russland kommt. In meiner Crew hatten wir Menschen aus all diesen Nationen an Bord. Wir sind eine Crew, da gibt es da kaum Unterschiede. Bei der Sprache war das natürlich anderes. Wenn wir mit unseren amerikanischen Crewmitgliedern gesprochen haben, war das mehr Englisch, mit den russischen mehr Russisch. Wenn wir alle zusammen gesprochen haben, gab das einen Mix, den man wirklich Runglish nennen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Passiert es öfters, dass man bei der Kommunikation mit den Bodenstationen mit der Sprache durcheinander kommt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Es gibt verschiedene Transportraumschiffe. Und es ist oft so, dass mit einem russischen Transporter amerikanische Ausrüstung hochgebracht wird oder andersherum. Dies muss dann sehr gut zusammen mit dem Boden koordiniert werden. Manchmal ist es so, dass russische Ausrüstung mit dem Shuttle runtergebracht wird oder amerikanische Dinge in die Progress gebracht werden sollen. In diesem Fall versucht man zu übersetzen. Es macht schon Mühe, so zu kommunizieren, aber das ist eigentlich kein Problem, sondern ist nur etwas anstrengend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Vielen Dank!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ulf Merbold zur europäischen Perspektive nach dem Shuttle-Ende</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Gespräch mit Ulf Merbold, dem ersten Nicht-Amerikaner, der in einem Space-Shuttle mitfliegen konnte, sprachen wir über die Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Herr Merbold, Sie sind schon vor geraumer Zeit mit dem Shuttle geflogen? Die Fernsehaufnahmen von damals sind schon historisch. Wo sehen sie die Unterschied zwischen damals und heute?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Nun, ich war der erste Nicht-Amerikaner, den die Amerikaner im Shuttle mitgenommen haben. Die Änderungen, die wir heute erleben, sind ja sehr traurig. Wir erlebten gerade den letzten Start des Shuttle-Programms nach 30 Jahren Hier hören die Amerikaner auf und machen sich für eine noch nicht absehbare Zeit davon abhängig, dass die Russen ihnen in die Umlaufbahn verhelfen. Und ich wünschte, wir Europäer würden daraus die Lehre ziehen, schleunigst was eigenes zu bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;War die ESA in der Vergangenheit nur der kleine Bruder der NASA und werden die Probleme der Nasa jetzt auch die ESA treffen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Ich möchte hier nicht die Amerikaner kritisieren, die werden ihre Gründe haben. Der Shuttle Betrieb war teuer und wenn aus 135 Flügen zwei in die Katastrophe führen, muß man auch sagen, dass es nicht ausreichend sicher ist. Aber die Europäer, ohne eigenes Fahrzeug sind bis dato Junior-Partner; wir sind so im Grunde verzichtbar. Wir sind sehr gut, wenn es darum geht, im Weltraum wissenschaftliche Experimente erfolgreich durchzuführen, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, aber wir brauchen die anderen als Crew-Transporteure, um in die Umlaufbahn zu gelangen und von dort aus sicher zurückzukehren. Und da denke ich, wird es jetzt langsam Zeit, dass wir uns in Europa die Fähigkeit selber erarbeiten, auch ohne deren Hilfe dort hinzukommen. Und vor allem hätten wir jetzt mit dem ATV ein europäisches Raumschiff, die Gebrauchsfähigkeit der Station signifikant zu erhöhen. Denn diese nimmt jetzt Schaden, weil im weiteren nur noch die Sojus in der Lage ist, irgendetwas zurückzuholen und das ist ja so gut wie nichts, die Sojus ist viel zu eng und zu klein, um größere Geräte, Proben oder Material zur Erde zurückzubringen. ATV wäre ja dreimal so groß als die Sojus. So wie man aus der Progress die Sojus gemacht hat oder umgekehrt, könnte man auch aus dem ATV ein bemanntes Raumschiff bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Würden die Amerikaner lieber bei den Europäern einen Sitzplatz kaufen als bei den Russen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Nein, das glaub ich nicht, inzwischen ist man doch gut miteinander vertraut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Raumfahrtprojekte sind immer mit viel Planungs- und Organisationsarbeit verbunden. Muß die Perspektive dann nicht mehr auf 2020-2030 ausgerichtet sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Ich denke, wir könnten das ARV sehr viel schneller realisieren Die Aufgabe des Rendezvous und Docking ist gelöst, das kann das ATV sehr sicher und präzise, die Rückkehrfähigkeit wäre für uns was Neues, Lebenserhaltungssysteme haben wir schon gebaut im Spacelab und in Columbus. Es geht also nicht mehr um Technik, sondern ist nur noch eine Frage des politischen Wollens.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Was denken Sie über die Diskussion LEO versus BEO-Exploration?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Mittelfristig sollte es für uns eine Herausforderung bleiben, was unsere Altvorderen gemacht haben, weiterzuführen. Es läßt sich nicht leugnen, dass viele Teile des heutigen Weltbildes von Entdeckern an die Gesellschaft zurückgebracht wurden: Einsichten über die Belastungsgrenzen des menschlichen Körpers, über Geographie, Klima, über Tiere, Pflanzen, Kulturen durch Entdecker wie Columbus oder Marco Polo, Livingstone, Amundsen und Scott. Warum sollten wir jetzt sagen, wir wissen alles und gehen nicht mehr weiter. In meinen Augen ist es unsere Aufgabe, das fortzusetzen und das kann ja nur bedeuten, das weitere Planetensystem zu erforschen, aber für die nahe Zukunft, da sollten wir die Investition, die wir mit der Raumstation getätigt haben, auch sinnvoll nutzen, um diese große Station, die ja nun dreimal so groß ist wie die MIR, um sie als wissenschaftliches Labor auch zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Halten sie die Lebenszeit der ISS auf 2020 für begrenzt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>Das kann man noch nicht wissen. Man kann Teile, die altern, nach und nach ersetzen und laufend modernisieren. Das setzt jedoch die logistische Fähigkeit voraus, Menschen und Dinge dort hin zu bringen oder wieder zur Erde zurückzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Ist das Shuttle nach 30 Jahren zu alt geworden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Nein, das Shuttle ist nicht zu alt, es ist jetzt auch so sicher wie es vorher noch nie war. Ob es sicher genug ist, ist nochmal eine andere Frage und es sind die Kosten, warum die Amerikaner damit aufhören wollen. Aber es würde mich nichts davon abhalten, mich in ein Shuttle zu setzen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Vielen Dank für das Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ernst Messerschmidt über das Ende des Shuttle-Programms</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ernst_messerschmid_big.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ernst_messerschmid_big.jpg" alt="" class="wp-image-78865"/></a><figcaption>Ernst Messerschmid<br>(Bild: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ernst Messerschmid flog mit dem US Shuttle als Wissenschaftsastronaut, als das Shuttle noch selbst mit dem Spacelab als Forschungsstation ausgerüstet war. Seit der Zeit sind viele Jahre vergangen, in der das Shuttle die Grundlage der bemannten Raumfahrt bildete. Raumfahrt und deren Weiterentwicklung muss das Ziel verfolgen, die Sicherheit und Zuverlässigkeit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte vor allem, dass uns bewusst sein sollte, dass Wissen und Können Hand in Hand gehen. Wissen ist zwar archivierbar, aber Können nicht und so werden uns mit dem Ende des Shuttles das Können und viele Fähigkeiten verloren gehen. Das Shuttle war eine technische Errungenschaft, die nunmehr eine große Lücke hinterlassen wird.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-letzte-start-der-atlantis-im-europaeischen-astronautenzentrum/" data-wpel-link="internal">Der letzte Start der Atlantis im europäischen Astronautenzentrum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Atlantis erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-atlantis-erfolgreich-gestartet-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 15:43:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-135]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Atlantis startete erfolgreich um 17:29 Uhr MESZ zur letzten Mission des Space-Shuttle-Programms. Während der 12-tägigen Mission sollen Ersatzteile und wichtige Ausrüstung zur Station geliefert werden. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Wetterprognose zu Beginn des Tages sah eher negativ für einen Start aus. Dennoch entschieden sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Atlantis startete erfolgreich um 17:29 Uhr MESZ zur letzten Mission des Space-Shuttle-Programms. Während der 12-tägigen Mission sollen Ersatzteile und wichtige Ausrüstung zur Station geliefert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-08-78448.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/201107080016hqnasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/201107080016hqnasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>STS-135 startet vom KSC. (Bild: NASA/Bill Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wetterprognose zu Beginn des Tages sah eher negativ für einen Start aus. Dennoch entschieden sich die Teams rund um Startdirektor Mike Leinbach und Mike Moses, der das Mission Management Team in Florida leitet, dafür, mit der Befüllung des externen Tanks um 08:01 Uhr MESZ zu beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp drei Stunden später um 10:58 Uhr MESZ war die Betankung abgeschlossen und die finalen Vorbereitungen für den Start begannen. Während der Orbiter und seine Systeme einwandfrei funktionierten, richteten sich die Blicke immer wieder auf das Wetter. Zwischenzeitlich rechnete jeder mit einer Verschiebung, doch pünktlich zum Start verbesserte sich die Wetterlage und man konnte grünes Licht geben. Kurz vor dem Start kam dann noch einmal Aufregung auf, als ein Instrument nicht korrekt meldete, dass der sogenannte Oxygen Vent Arm, welcher den verdampften Sauerstoff abführt, vollständig zurückgefahren wurde. Allerdings konnte das Startteam dieses Problem mithilfe von Videokameras schnell beseitigen und mit dem Countdown fortfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 17:29 Uhr MESZ erhob sich dann, unter dem Jubel von knapp einer Million Menschen am Kennedy Space Center, zum letzten Mal ein Space Shuttle in die Luft und begann den 8½ Minuten dauernden Aufstieg in die Umlaufbahn. Als kleine Geste an das Space-Shuttle-Programm flog an der linken Feststoffrakete ein Bauteil, das auch schon bei der STS-1-Mission zum Einsatz kam. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072011174304_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072011174304_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick ins Startzentrum 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Christopher Ferguson, dem Piloten Douglas Hurley und den Missionsspezialisten Sandra Magnus und Rex Walheim beginnt damit eine anstrengende 12-tägige Mission. Aufgrund der reduzierten Besatzungsstärke mussten viele Aufgaben im Vorfeld der Mission umgeplant werden, um den Zeitplan der Besatzung in einem akzeptablen Rahmen zu halten. Da die Atlantis direkt beim ersten Versuch starten konnte, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Mission um einen Tag verlängert werden kann. Dies würde der Besatzung sehr zugute kommen, um alle Missionsziele zu erfüllen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Mission wird auch ein Außenbordeinsatz durchgeführt werden, allerdings von Mitgliedern der Besatzung der Internationalen Raumstation. Hauptziele des Außenbordeinsatzes werden die Montage des defekten Pumpenmoduls, welches im letzten Jahr ausgefallen ist, auf dem Nutzlastträger LMC im Laderaum der Atlantis sowie die Installation der Robotic Refuel Mission (RRM) an der Außenseite der Station sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantis soll am Sonntag an die Internationale Raumstation anlegen und zusammen mit der 28. Langzeitbesatzung die Station auf die Zeit nach dem Space Shuttle vorbereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9885.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Countdown für letzte Shuttlemission gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/countdown-fur-letzte-shuttlemission-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 18:32:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34255</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um 19:00 Uhr MESZ begann der Countdown am Kennedy Space Center für die STS-135-Mission. Das Space Shuttle Atlantis soll am Freitag um 17:26 Uhr MESZ starten. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Das Team am Kennedy Space Center ist derzeit mit den letzten Vorbereitungen für den Start am Freitag beschäftigt. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 19:00 Uhr MESZ begann der Countdown am Kennedy Space Center für die STS-135-Mission. Das Space Shuttle Atlantis soll am Freitag um 17:26 Uhr MESZ starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-07-06-81584.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05072011203248_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05072011203248_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung der Atlantis 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team am Kennedy Space Center ist derzeit mit den letzten Vorbereitungen für den Start am Freitag beschäftigt. So werden in den kommenden Stunden die Bordsysteme des Orbiters ein letztes Mal überprüft und für den Start konfiguriert. Im Laufe des morgigen Tages sollen dann die Tanks der Brennstoffzellen mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff befüllt werden. Anschließend folgt eine Überprüfung der Haupttriebwerke des Shuttles, um ihren einwandfreien Zustand sicherzustellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, einen Tag vor dem Start, beginnen dann die Arbeiten an den Kommunikationssystemen des Orbiters und der Bodenstationen, um diese für den Start vorzubereiten. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Servicestruktur, die den Ingenieuren Zugriff zum Shuttle ermöglicht, zurückgefahren und der Startplatz von allem nicht benötigten Personal geräumt. Am Freitag beginnt dann die heiße Phase des Countdowns mit der Betankung des externen Tanks von Atlantis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start soll am Freitag um 17:26 Uhr MESZ erfolgen. Allerdings könnte das Wetter dem Start einen Strich durch die Rechnung machen. Die derzeitige Vorhersage des 45. Wettergeschwaders der amerikanischen Luftwaffe, welches auf das Space Shuttle spezialisiert ist, sagt eine nur 40-prozentige Wahrscheinlichkeit für gutes Wetter am Freitag voraus. Hauptbedenken sind Regen und vereinzelte Gewitter in der Umgebung des Startplatzes, die mit einer breiten Wetterfront am Freitag eintreffen sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte der Start am Freitag verschoben werden, sinken auch die Chancen, die Mission um einen Tag verlängern zu können, da die Atlantis nicht über das Station-Shuttle Power Transfer System (SSPTS) verfügt. Mithilfe des SSPTS kann man die Brennstoffzellen entlasten und somit eine verlängerte Aufenthaltsdauer im All erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Verlängerung der Mission um einen Tag wäre wünschenswert, damit mehr Zeit für den Transfer von Versorgungsgütern und Ersatzteilen zur Verfügung steht. Extra für diese Mission wurden die Lagerschränke im Multi Purpose Logistics Modul (MPLM) so modifiziert, dass sie noch mehr Ausrüstung fassen können. Die Atlantis wird neben dem MPLM auch noch einen Nutzlastträger mitführen, auf dem das defekte Pumpenmodul, das im letzten Jahr ausgefallen ist, zurück zur Erde gebracht wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vierköpfige Besatzung, die gestern am amerikanischen Unabhängigkeitstag am Kennedy Space eingetroffen ist, begann ihrerseits mit den letzten Vorbereitungen für den Start. Kommandant Chris Ferguson, Pilot Doug Hurley sowie die Missionsspezialisten Sandy Magnus und Rex Walheim werden in den kommenden Tagen noch einmal alle Flugpläne und Checklisten durchgehen und zusätzlich mit dem Shuttle Training Aircraft (STA), einer modifizierten Gulfstream II, mehrfach die Landung des Orbiters simulieren. Außerdem werden sie ihre orangefarbenen Druckanzüge, die für den Start und die Landung genutzt werden, überprüfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der sehr anspruchsvollen Mission werden die Astronauten Ausrüstung und Ersatzteile zur Raumstation transferieren. Mit der zusätzlichen Ausrüstung wird die Raumstation ihren Betrieb im kommenden Jahr nicht unterbrechen müssen, falls es zu Problemen mit den unbemannten Frachttransportern kommen sollte und diese nicht die ISS versorgen können. Sollte die Mission planmäßig am Freitag starten und nicht verlängert werden, so würde Atlantis seine letzte Mission am 20. Juni beenden und damit das Space Shuttle Programm zu einem würden Ende bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9885.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>And the Shuttle goes to &#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/and-the-shuttle-goes-to/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 18:35:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die künftigen Ausstellungsorte der US-amerikanischen Raumfähren sind offiziell bekanntgegeben worden. Nicht überall trifft die Auswahl auf Zustimmung. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Crain&#8217;s New York Business, L.A. Now, NASA, Space News. Die Atlantis soll künftig im Besucherkomplex des Kennedy Space Center in Florida besichtigt werden können. Vorher muss sie noch ihre 33. und letzte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die künftigen Ausstellungsorte der US-amerikanischen Raumfähren sind offiziell bekanntgegeben worden. Nicht überall trifft die Auswahl auf Zustimmung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Crain&#8217;s New York Business, L.A. Now, NASA, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_1.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption> Atlantis und ihre Missionen &#8211; Illustration  <br> (Bild: NASA/Amy Lombardo)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantis soll künftig im Besucherkomplex des Kennedy Space Center in Florida besichtigt werden können. Vorher muss sie noch ihre 33. und letzte Weltraummission fliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das California Science Center in Los Angeles wird die Endeavour nur wenige Kilometer von der Fabrik, in der die Fähren entwickelt wurden, zeigen können. Zusammen mit dem noch ausstehenden letzten Flug ins All hat die Endeavour 25 Einsätze auf ihrem Konto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Virginia wird die Discovery, welche 39 Flüge in den Weltraum absolvierte, zu sehen sein. Das Steven F. Udvar-Hazy Center des Smithsonian’s National Air and Space Museum wird mit ihr seine Sammlung ergänzen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prototyp Enterprise schließlich zieht vom Smithsonian’s nach New York City um und soll auf dem Flugzeugträger Intrepid des Intrepid Sea, Air, and Space Museum präsentiert werden. Die Enterprise hatte unter anderem fünf Anflug- und Landetests im Dryden Flight Research Center absolviert, war jedoch nie im Weltraum. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_2.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption>
Endeavour und ihre Missionen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/Amy Lombardo)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_3.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption>
Discovery und ihre Missionen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/Amy Lombardo)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Houston, Texas, wo das Johnson Space Center sich nach dem Abheben um die Abwicklung jeder einzelnen Shuttlemission kümmerte, ist man insbesondere mit der Entscheidung, dass eines der Shuttles nach New York City gebracht werden soll, nicht einverstanden. Gleiches gilt für Ohio, wo sich auf der Luftwaffenbasis Wright Patterson in Dayton das National Museum of the United States Air Force befindet. Die US-amerikanische Luftwaffe hatte erheblichen Einfluss auf den Entwurf der Raumfähren und nutzte diese bei einem Teil der Missionen für eigene Zwecke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrelang hatte sich das Museum in New York City, unterstützt von den Senatsangehörigen Kirsten Gillibrand und Charles Schumer und durch eine von über 150.000 Personen unterzeichneten Petition, für die Enterprise stark gemacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_4.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Die Enterprise im Smithsonian’s
<br>
(Bild: NASA/Renee Bouchard)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bemühungen wurden nun also von Erfolg gekrönt. Jetzt haben die Interessenten die Aufgabe, die Finanzierung des Transports der Enterprise in die Metropole an der Ostküste und die Schaffung eines angemessenen Displays auf der Intrepid sicherzustellen. Man erwartet Kosten in Höhe von rund 40 Millionen US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offiziellen Verlautbarungen der NASA zufolge erfolgte die Festlegung der Ausstellungsorte vor dem Hintergrund, ein möglichst zahlreiches Publikum erreichen zu können. Die berücksichtigten Einrichtungen haben sich nach Ansicht des NASA-Administrators Charles Bolden einen ausgezeichneten Ruf als Aussteller von Artefakten aus der Raumfahrt erarbeitet, und böten Interessierten aus den USA und dem Ausland die gewünschten problemlosen Besuchsmöglichkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mediengalerie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/725" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zahlreiche Bilder verschiedener Shuttlemissionen</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS 135 in Reichweite</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-135-in-reichweite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 16:16:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Shuttle-Mission STS 135 ist seit gestern offizieller Bestanteil der Startplanung. Die Finanzierung war bereits seit Ende September zugesagt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Bisher hatte sie lediglich auf der Wunschliste gestanden. Der gegenwärtig angegebene Starttermin, 28. Juni, soll sich aber noch nach hinten verschieben. Angestrebt wird ein Termin Ende August. Die Raumfähre [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Shuttle-Mission STS 135 ist seit gestern offizieller Bestanteil der Startplanung. Die Finanzierung war bereits seit Ende September zugesagt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher hatte sie lediglich auf der Wunschliste gestanden. Der gegenwärtig angegebene Starttermin, 28. Juni, soll sich aber noch nach hinten verschieben. Angestrebt wird ein Termin Ende August. 
<br>
Die Raumfähre Atlantis wird ohnehin für einen eventuellen Rettungsflug vorbereitet. Falls dieser, wie anzunehmen, nicht erforderlich ist, würde die vierköpfige Besatzung einen letzten Flug zur Internationalen Raumstation unternehmen. Eine vierköpfige Crew könnte im Notfall mit zwei Sojus-Raumschiffen von der ISS abgeholt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Fracht ist das Logistikmodul Raffaello geplant, das mit 16 Racks mit Versorgungsgütern und Ersatzteilen beladen wird. Zusätzlich soll ein LMC-Träger mitgenommen werden, um das defekte Pumpenmodul zur Untersuchung auf die Erde zu bringen. Es hat ca. 80.000 Betriebsstunden hinter sich und eine genauere Inspektion könnte insbesondere im Hinblick auf Verschleißeigenschaften aufschlussreich sein. Als weitere kleinere Nutzlast könnte auch das Experiment Sensor Test for Orion RelNav Risk Mitigation (STORRM) dabei sein. Die vorgesehene Missionszeit liegt bei 11 Tagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8641.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Atlantis (STS 335/135) &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA erwägt letzten Shuttle Start im Juni 2011</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-erwaegt-letzten-shuttle-start-im-juni-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 16:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33413</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während die NASA auf die Genehmigung der STS-135-Mission durch den Kongress und die Obama-Administration wartet, erwägt das Managment der NASA einen Start-Termin für diese Mission im Juni 2011. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: spaceflightnow, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Das Space Shuttle Atlantis soll demnach am 28. Juni 2011 startfertig auf der Rampe stehen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-erwaegt-letzten-shuttle-start-im-juni-2011/" data-wpel-link="internal">NASA erwägt letzten Shuttle Start im Juni 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während die NASA auf die Genehmigung der STS-135-Mission durch den Kongress und die Obama-Administration wartet, erwägt das Managment der NASA einen Start-Termin für diese Mission im Juni 2011.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: spaceflightnow, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-27-43930.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082010184219_small_1.jpg" alt="NASA" width="387" height="294"/><figcaption>
Das Space Shuttle beim Start 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Atlantis soll demnach am 28. Juni 2011 startfertig auf der Rampe stehen. Entweder arbeitet man auf diesen Termin zu im Falle einer Rettungsmission, sollte bei der Vorgängermission STS 134 etwas schief gehen, oder aber es findet eine reguläre Versorgungsmission namens STS 135 statt, welche das Shuttle-Programm abschließen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zusätzliche Mission scheint nämlich mittlerweile in greifbare Nähe zu rücken. So meldete <a class="a" href="https://www.nasaspaceflight.com/2010/08/nasa-approve-sts-135-mission-june-28-2011-launch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">nasaspaceflight</a> bereits den Beginn der konkreten Planungen. Würde es dennoch nicht zu dieser Mission kommen stünden nur noch 2 Shuttle Starts im Programm. Das Shuttle Discovery wird gerade für seinen Start am 1. November diesen Jahres vorbereitet, wo es die Versorgungsmission STS 133 durchführen soll. Dort soll seine Nutzlast, das umgebaute Logistikmodul Leonardo, permanent als zusätzlicher Stau- und Arbeitsraum an der ISS angedockt bleiben.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach würde das Shuttle Endeavour am 26. Februar 2011 abheben, um das 1,5 Milliarden teure Physik-Instrument namens &#8222;<i>Alpha Magnetic Spectrometer</i>&#8220; zur ISS zu bringen. Jenes sorgte für eine erhebliche Verzögerung der STS-134-Mission, da aufgrund der Verlängerung der ISS-Einsatzzeit von einem elektrischen zu einem permanenten Magnet gewechselt wurde.  
<br>
Die mögliche letzte Mission STS 135 würde nur mit einer Crewstärke von 4 an den Start gehen, um im Notfall die Besatzung nach und nach mit Sojus-Kapseln abholen zu können, da keine weitere Shuttle-Mission mehr möglich ist.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8641.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-135/335 Vorbereitung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-erwaegt-letzten-shuttle-start-im-juni-2011/" data-wpel-link="internal">NASA erwägt letzten Shuttle Start im Juni 2011</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-27-43930.mp3" length="6865168" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Das Space Shuttle Atlantis: Eine Erfolgsgeschichte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-space-shuttle-atlantis-eine-erfolgsgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 18:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Mir]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33135</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach 32 Flügen, über 25 Jahren Betriebszeit und Millionen von Kilometern um unseren Globus ist die Zeit für das Shuttle Atlantis gekommen, am Boden zu bleiben. Dies ist die Geschichte der Atlantis und ihrer größten Missionen. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Egal ob es um den Start neuer Satelliten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-space-shuttle-atlantis-eine-erfolgsgeschichte/" data-wpel-link="internal">Das Space Shuttle Atlantis: Eine Erfolgsgeschichte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach 32 Flügen, über 25 Jahren Betriebszeit und Millionen von Kilometern um unseren Globus ist die Zeit für das Shuttle Atlantis gekommen, am Boden zu bleiben. Dies ist die Geschichte der Atlantis und ihrer größten Missionen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-30-61768.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010200114_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010200114_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Der letzte Start der Atlantis am 14.05.2010 zur STS-132-Mission 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Egal ob es um den Start neuer Satelliten oder gar Raumsonden ging, ob riskante Reparatur-Missionen an Weltraumteleskopen oder neue bemannte Labore im Erdorbit. Das Space Shuttle Atlantis war ein großartiges Arbeitspferd für die NASA über die letzten 25 Jahre mit Ungewissheiten, Pannen während der Missionen aber eben auch dem enormen Wissensgewinn der damit verbunden ist, wenn der Mensch an die Grenze des Machbaren geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war US-Präsident George W. Bush der im Januar 2004 das Ende des Shuttle-Programmes und damit auch das Ende der Atlantis verkündete. Es sollte ursprünglich dem, 2010 ebenfalls gestrichenen, Constellation-Programm Platz machen. Früheren Planungen nach sollte das Ende der Atlantis bereits 2008 sein, da zu diesem Zeitpunkt eine größere Wartungsperiode angesetzt war, welche normalerweise über ein Jahr Zeit in Anspruch nimmt. Der Orbiter sollte danach als Ersatzteillager für die beiden anderen Shuttles dienen. 2007 wurde dann aber entschieden, einen Großteil der anfallenden Arbeiten in die normalen Wartungsphasen zwischen den Missionen zu schieben und damit konnte das nächste Wartungsintervall von 2008 auf Anfang 2011 verschoben werden. Ausreichend um alle noch ausstehenden Missionen zu fliegen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010200114_small_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010200114_small_2.jpg" alt="http://quest.nasa.gov/space/photos/images/work.jpg" width="260"/></a><figcaption> Die Atlantis während Ihrer Konstruktion  <br> (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktion von OV-104 (Atlantis) begann im März 1980, noch bevor überhaupt ein Space Shuttle je geflogen war. 5 Jahre waren nötig, bevor Rockwell es der NASA mit Hilfe einer Boeing 747 huckepack am 13. April 1985 übergeben konnte. Dabei flossen in den Bau bereits die Erfahrungen ihrer Schwesterschiffe Enterprise, Challenger und Columbia ein. Als Resultat wog sie 3,2 Tonnen weniger als die Columbia, dem ersten geflogenen Shuttle und konnte mit fast 50% weniger Arbeitsstunden beim Bau auskommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Namensvetter der Atlantis war die RV Atlantis, ein zweimastiges Segelschiff und das erste welches für ein ozeanografischen Institut in den USA fuhr (Woods Hole Oceanographic Institution). Im Laufe der Dienstzeit gab es 2 größere Generalwartungen (OMDP &#8211; Orbiter Maintenance Down Period), bei denen die Atlantis wieder mit den neusten Technologien ausgestattet wurde. Dazu wurde bei der ersten Wartungsperiode 1992 ein Bremsfallschirm installiert sowie Equipment, um die Aufenthaltsdauer im All zu verlängern (EDO package). Letzteres wurde jedoch bei der zweiten OMDP 1997 wieder entfernt, um Gewicht einzusparen für die Flüge zur ISS. Zudem wurde bei der zweiten Generalüberholung auch ein sogenanntes Glascockpit installiert, also Flachbildschirme und eine leicht geänderte Menüführung. Zudem konnte das Navigationssystem von TACAN auf GPS umgestellt werden und man nutzte die Gelegenheit noch, um Atlantis mit dem Docking Adapter auszustatten der nötig war, um an der Internationalen Raumstation andocken zu können.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Atlantis&#8216; erste Mission, STS-51J, war zugleich der zweite Flug eines Shuttles für das US-Verteidigungsministerium. Dabei konnte der Kommunikationssatellit DSCS III 1985 in einem Orbit in 591 km Höhe ausgesetzt werden. Nur bei 3 von 6 Shuttle-Missionen zum Weltraumteleskop Hubble ging es für Space Shuttle überhaupt höher hinaus. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010200114_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Die fehlende Hitzeschutzkachel nach der Landung von STS 27 hätte beinahe zur Katastrophe geführt 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der dritten Mission im Dezember 1988, STS 27, wäre es beinahe zu einer Katastrophe gekommen. Etwa 85 Sekunden nach dem Start löste sich ein Stück Isolation des rechten Feststoffmotors und traf die Atlantis. Vor der Landung wurden die Astronauten daher angewiesen, einen Teil des Hitzeschutzes mit Hilfe des Roboterarmes zu untersuchen. Aufgrund der Geheimhaltung der Mission konnten nur verschlüsselte und schlecht aufgelöste Bilder zum MCC (Mission Control Center) gesendet werden. Die Beschädigungen wurden fälschlicherweise als Lichter und Schatten interpretiert und eine Landung für unproblematisch erklärt. Bei der Besichtigung nach dem Wiedereintritt konnten Schäden an etwa 700 Kacheln festgestellt werden, eine fehlte völlig. Nur, weil an dieser Stelle eine Verankerung für eine Antenne war und damit etwas dickere Metallplatten das Durchschmelzen des heißen Plasmas verhindert hatten, konnte die Atlantis sicher landen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch zur Geschichte der Atlantis gehören auch große Erfolge. So konnte Atlantis bei STS 30, im Jahre 1989, die erste interplanetare Sonde innerhalb des Shuttle-Programmes aussetzen. Die Sonde Magellan erreichte ihr Ziel, die Venus, etwa ein Jahr nach dem Aussetzen durch die Atlantis. Eine zweite interplanetare Sonde konnte Atlantis schon bei Ihrer nächsten Mission, STS 34, aussetzen. Die Raumsonde Galileo konnte den Jupiter und seine Monde erstmals längere Zeit genauer untersuchen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">1995 schließlich koppelte die Atlantis während der Mission STS 71, übrigens der 100. bemannte amerikanische Start, erstmals mit der russischen Raumstation MIR, was diesen Verbund zu dem bis dahin größten Objekt im Erdorbit machte.  Insgesamt koppelte die Atlantis auf 7 Missionen mit der russischen Raumstation und legte somit das Fundament für die spätere Zusammenarbeit an der ISS.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Columbia-Unfall 2003 wurde beschlossen, nur noch Flüge zur ISS durchzuführen. Davon konnte die Atlantis insgesamt 10 absolvieren und brachte dabei wichtige Module wie das amerikanische Wissenschaftslabor Destiny aber auch das europäische Forschungsmodul Columbus sicher zur Raumstation ISS.  Ein weiteres enorm wichtiges Modul gelangte am 12. Juli 2001 mit STS 104 in den Orbit. Die amerikanische Luftschleuse Quest war die Basis für alle kommenden Weltraumausstiege auf amerikanischer Seite bezüglich der ISS. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010200114_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052010200114_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Spektakuläre Aufnahme von der Wartungsmission STS 125 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings gab es eine kleine Ausnahme bei der Regelung „ISS only“. Die Wissenschaftsgemeinde machte massiv Druck auf die NASA, um das alternde Weltraumteleskop Hubble noch einmal zu warten und damit dessen Einsatzzeit zu verlängern, bis der Nachfolger „James-Webb-Telescope“ in All gebracht werden kann. Die Raumfähre Atlantis ergatterte diese letzte Wartungsmission und damit auch die letzte Shuttle-Mission, welche nicht zur internationalen Raumstation führte. Gleichzeitig war dies auch der erste Besuch der Atlantis bei Hubble, denn bei den vorhergehenden Wartungsmissionen wurden nur die Schwesterschiffe Discovery und Endeavour bzw. Columbia eingesetzt. Letztere sollte das Teleskop ursprünglich auch wieder zurück mit auf die Erde nehmen, aber dieser Plan wurde nach dem Unfall verworfen. Stattdessen installierte die Crew der Atlantis einen Dockingadapter der es später einmal ermöglichen soll, dass zukünftige Raumfahrzeuge die Aufgabe des geordneten Deorbit übernehmen können. Bei dieser Mission führte die Atlantis in ihrer Nutzlastbucht auch eine IMAX-Kamera mit sich woraus der IMAX-Film „Hubble 3D“ entstand. Aufgrund der großen Orbithöhe und der fortgeschrittenen Technologie im Bereich der Digitalfotografie entstanden auch beeindruckende Fotoaufnahmen. Ein Blick in das NASA-Archiv für Shuttle-Missionen lohnt sich bei STS 125 besonders. Den Link dazu gibt es am Ende des Artikels. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dieser letzten Mission zum Hubble-Teleskop standen schließlich nur noch 2 weitere Missionen für die Atlantis auf dem Plan sowie eine eventuelle Rettungsmission. Bei STS 129 lieferte die Atlantis noch einmal viele externe Ersatzteile zur ISS, wie zum Beispiel einen Ammoniaktank oder auch Gyroskope zur Lageregelung. Den letzten geplanten Flug absolvierte die Atlantis vom 14. bis 26.05.2010 mit STS 132. Dabei brachte sie das russische Erweiterungsmodul Rasswjet zur Station. Die Atlantis landete sicher am 26. Mai und wird, um zur Not als Rettungsshuttle für die STS-134-Mission bereit zu stehen, noch einmal in der OPF (Orbiter Processing Facility) gewartet und in Stand gesetzt. Good Bye Atlantis! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fakten:</strong></p>



<ul>
<li>Der Name: Benannt nach dem Forschungsschiff RV Atlantis <br> </li><li>Produktion gestartet: 30. März 1980<br> </li><li>Erster Flug: 3. Oktober 1985<br> </li><li>Zurückgelegte Strecke: über 190.000.000 km<br> </li><li>Tage im Orbit: 294<br> </li><li>Anzahl an Erdumrundungen: 4.654<br> </li><li>Anzahl an Flügen: 32<br> </li><li>Anzahl an transportierten Astronauten: 185<br> </li><li>Kopplungen mit der MIR: 7<br> </li><li>Kopplungen mit der ISS: 10<br> </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Interessante Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8433.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Die Mission STS 132 zum Nacherleben in der Raumcon</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7172.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Die Mission STS 129 zum Nacherleben in der Raumcon</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5444.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Die Mission STS 125 (Hubble Mission) zum Nacherleben in der Raumcon</a></li><li><a class="a" href="https://images.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">NASA Bilder zu den verschiedenen Missionen</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8408.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die besten Atlantis-Missionen</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Zweite Inspektion des Hitzeschildes abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweite-inspektion-des-hitzeschildes-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 18:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung des Space Shuttle Atlantis überprüfte erneut den Hitzeschild auf Schäden durch Mikrometeoriten oder Weltraumschrott. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Crew wurde um 06:50 Uhr MESZ mit dem Titelsong zu „Wallace und Gromit“ geweckt. Der Song wurde Missionsspezialist Steve Bowen gewidmet. Nach den anstrengenden Tagen an Bord [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung des Space Shuttle Atlantis überprüfte erneut den Hitzeschild auf Schäden durch Mikrometeoriten oder Weltraumschrott.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-25-92397.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew wurde um 06:50 Uhr MESZ mit dem Titelsong zu „Wallace und Gromit“ geweckt. Der Song wurde Missionsspezialist Steve Bowen gewidmet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052010204708_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24052010204708_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Der Roboterarm des Shuttles 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den anstrengenden Tagen an Bord der Internationalen Raumstation richtete sich nun der Fokus der Besatzung und der Teams am Boden auf die Rückkehr der Atlantis. Um auszuschließen, dass während des Aufenthalts des Orbiters an der Raumstation der Hitzeschild durch Mikrometeoriten oder Weltraumschrott beschädigt wurde, untersuchte die Besatzung heute erneut die kritischen Punkte der Raumfähre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Inspektion eingeteilt waren Kommandant Ken Ham, Pilot Tony Antonelli und die Missionsspezialisten Garrett Reisman und Piers Sellers. Sie nutzten das Orbiter Boom Sensor System, um zuerst die Flügelkante am rechten Flügel und die Nasenkappe zu untersuchen. Nach dem Mittagessen fuhren sie dann mit dem linken Flügel fort. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem bei der ersten Inspektion des Hitzeschildes das Sensor-Paket 1 aufgrund einer falschen Verkabelung nicht zur Verfügung stand, konnten dieses Mal die Astronauten, dank der Reparatur während des zweiten Außenbordeinsatzes der Mission, die volle Funktionalität des OBSS nutzen. Derzeit untersucht das Damage Assessment Team die Bilddaten und eine endgültige Freigabe des Hitzeschildes für den Wiedereintritt wird morgen erwartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Mitteldeck kümmerten sich Steve Bowen und Mike Good derweil um die nun nicht mehr benötigten Weltraumanzüge. Sie verstauten alle Werkzeuge und säuberten die Anzüge, bevor auch diese sicher verstaut wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Rest des Tages verbrachte die Besatzung mit Trainingseinheiten am Ergometer im Mitteldeck des Shuttles. Durch dieses Training soll es den Astronauten leichter fallen, sich wieder an die Schwerkraft anzupassen, wenn sie zurück am Boden sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 06:20 Uhr MESZ für den letzten vollen Tag in der Umlaufbahn geweckt werden. Der Tag vor der Landung wird traditionell dazu genutzt, die Systeme des Space Shuttles zu testen. Neben diesen Landevorbereitungen wird die Besatzung auch Fragen von Reportern am Boden beantworten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7279.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8433.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Mission &amp; Landung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zweite-inspektion-des-hitzeschildes-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">Zweite Inspektion des Hitzeschildes abgeschlossen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Letzter Außenbordeinsatz beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/letzter-aussenbordeinsatz-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 20:49:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Garrett Reisman und Mike Good absolvierten in 6 Stunden und 46 Minuten den dritten und damit letzten Außenbordeinsatz der STS-132-Mission. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Crew der Atlantis wurde um 07:50 Uhr MESZ mit dem Lied „Traveling Light“ von JJ Cale geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Piers Sellers [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/letzter-aussenbordeinsatz-beendet/" data-wpel-link="internal">Letzter Außenbordeinsatz beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Garrett Reisman und Mike Good absolvierten in 6 Stunden und 46 Minuten den dritten und damit letzten Außenbordeinsatz der STS-132-Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-22-43504.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew der Atlantis wurde um 07:50 Uhr MESZ mit dem Lied „Traveling Light“ von JJ Cale geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Piers Sellers gewidmet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010224946_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010224946_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Arbeiten an den Batterien 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst begaben sich die beiden Astronauten zum P3/P4-Segment der Raumstation, um dort eine Verbindung für das Ammoniak Kühlsystem zu installieren. Die Verbindung ermöglicht es dem Team am Boden, das Kühlsystem schnell wieder mit Ammoniak zu befüllen, falls dieses notwendig werden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Arbeiten am Kühlsystem abgeschlossen waren, widmeten sich die beiden den restlichen zwei Batteriemodulen. Sie nahmen die alten Batterien aus der Gitterstruktur und ersetzten sie durch die neuen. Die alten Batterien wurden auf dem Integrated Cargo Carrier (ICC) platziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stationsmitglied Tracy Caldwell-Dyson und Missionsspezialist Piers Sellers unterstützten dabei die Außenarbeiten mit dem Roboterarm der Raumstation und bewegten diesen inklusive des Nutzlastträgers in eine temporäre Warteposition, von wo sie am Samstag den Träger wieder in die Ladebucht des Orbiters installieren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als letzte geplante Aufgabe begaben sich Reisman und Good in die Ladebucht der Atlantis und lösten dort eine Halterung für den Roboterarm der Station und verstauten diese an der Luftschleuse Quest. Die Halterung wird für einen Außenbordeinsatz der Stationsbesatzung im Juli benötigt, wo diese am Sarja-Modul angebracht wird und es so dem Arm zum ersten Mal ermöglicht wird, auf die russische Seite der Station zu wechseln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010224946_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052010224946_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Zum letzten Mal in der Ladebucht der Atlantis 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der zügigen Arbeiten entschied sich die Bodenkontrolle, eine weitere Aufgabe in den Plan aufzunehmen und Werkzeuge am Z1-Segment zu sammeln und zu verstauen. Dies war primär eine Aufräumarbeit, um die bei früheren Einsätzen gebrauchten Werkzeuge aus dem Weg zu räumen. Nach Abschluss dieser Arbeit begaben sich beide zurück in die Luftschleuse und beendeten offiziell um 19:13 Uhr MESZ den letzten Einsatz der STS-132-Mission. Es war zugleich der letzte geplante Außenbordeinsatz, der von einer Besatzung des Space Shuttle Atlantis durchgeführt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Station gingen derweil die Arbeiten rund um das neue russische Modul MRM 1 weiter. Nachdem gestern die Besatzung zum ersten Mal die Luken geöffnet hatte und Metallspäne in der Luft entdeckte, konnte sie heute vermelden, dass sich die Kontamination deutlich verringert hatte, nachdem die Lüfter und Filteranlagen die ganze Nacht aktiv waren. Das neue Modul wird in den kommenden Wochen von der Stationsbesatzung entladen und in Zukunft primär als Lager genutzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 07:20 Uhr MESZ für ihren neunten Flugtag geweckt werden. Neben der Installation des Integrated Cargo Carrier in der Ladebucht von Atlantis wird sie noch ein wenig Freizeit genießen können, bevor sie sich auf den letzten Abschnitt ihrer Mission macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7279.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Vorbereitung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8433.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 132 Atlantis &#8211; Mission &amp; Landung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/letzter-aussenbordeinsatz-beendet/" data-wpel-link="internal">Letzter Außenbordeinsatz beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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