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	<title>Endeavour &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Endeavour &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Dragon-Kapsel mit vier Raumfahrenden gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dragon-kapsel-mit-vier-raumfahrenden-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 05:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX startete am Freitag, den 23. April 2021 erfolgreich mit einer Falcon-9-Rakete eine Crew-Dragon-Kapsel ins All. An Bord befinden sich neben den NASA-Astronauten Shane Kimbrough und Megan McArthur auch der japanische Astronaut Akihiko Hoshide sowie der Franzose Thomas Pesquet von der Europäischen Weltraumorganisation. Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: NASA, SpaceX. Die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX startete am Freitag, den 23. April 2021 erfolgreich mit einer Falcon-9-Rakete eine Crew-Dragon-Kapsel ins All. An Bord befinden sich neben den NASA-Astronauten Shane Kimbrough und Megan McArthur auch der japanische Astronaut Akihiko Hoshide sowie der Franzose Thomas Pesquet von der Europäischen Weltraumorganisation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: NASA, SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210423f9cd2CrewvorRakete.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Crew-2-Besatzung vor ihrer Trägerrakete. (Bild: SpaceX)" data-rl_caption="" title="Die Crew-2-Besatzung vor ihrer Trägerrakete. (Bild: SpaceX)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210423f9cd2CrewvorRakete26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Crew-2-Besatzung vor ihrer Trägerrakete.<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete hob um genau 11:49:02 Uhr deutscher Zeit von Startrampe LC-39A des Kennedy Space Centers in Florida ab. Gegen 11 Uhr deutscher Zeit am Samstag, den 24. April wird das Andocken des Endeavour genannten Raumschiffs an der Internationalen Raumstation erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Start hatte man aus verschiedenen Gründen mehrfach verschieben müssen, zuletzt um einen Tag, da das Wetter nicht mitspielte. Da das Rendezvous mit der ISS nur funktionieren kann, wenn die Rakete das einsekündige Startfenster trifft (ansonsten wäre eine Verschiebung um rund 24 Stunden nötig), war der Raum für mögliche Verzögerungen klein. Die Vorbereitungen für den Start liefen allerdings reibungslos ab und so konnte die Rakete pünktlich in den Nachthimmel aufsteigen. An einen ruhigen Flug schlossen sich sowohl eine erfolgreiche Landung der Erststufe auf einer Barkasse im atlantischen Ozean als auch ein Erreichen der geplanten Umlaufbahn für Endeavour an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da gegenwärtig eine weitere Dragon-Kapsel an die ISS gedockt ist, werden mit dem Erreichen der Station durch Crew-2 erstmals zwei bemannte amerikanische Raumschiffe angekoppelt sein. Die Besatzung wird sich dadurch bis zum Ablegen von Crew-1 am 28. April auf insgesamt elf Personen erhöhen. Läuft alles nach Plan, wird gegen Ende Oktober die Crew-3-Mission um den deutschen Astronauten Matthias Maurer die Besatzung von Crew-2 ablösen, die dann wenig später zur Erde zurückkehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für SpaceX ist dies bereits die dritte Mission mit Menschen an Bord nach dem Erstflug Demo-2 im Mai und Crew-1 im November vergangenen Jahres.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die Erststufe als auch die Kapsel absolvieren mit der Mission bereits ihren zweiten Einsatz; Die Erststufe, B1062, kam zuvor im November bei Crew-1 zum Einsatz, die Kapsel im Mai im Rahmen der Demo-2-Mission. Sowohl die Nutzung eines bereits geflogenen Boosters als auch einer ebensolchen Kapsel stellt ein Novum für SpaceX und die NASA dar. Die Trägerrakete Falcon 9 absolvierte ihren insgesamt 114. Start, den elften in diesem Jahr.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210423f9CD2Liftoff2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210423f9CD2Liftoff26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Falcon 9 hebt mit den vier Raumfahrenden an Bord der Dragon-Kapsel ab.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Besatzung</strong><br>Alle vier Astronauten an Bord waren bereits zuvor im All. Kommandant Shane Kimbrough, 53, absolvierte zunächst eine Militärkarriere, wechselte später zur NASA und war erstmals 2008, im Rahmen von STS-126, an Bord des Space Shuttles Endeavour (das für die Dragon-Kapsel die Namenspatin war) im All. Im September 2016 brach er mit Sojus MS-02 zur ISS und seinem zweiten Weltraumaufenthalt auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Pilotin fungiert die 49-jährige Megan McArthur, die zuvor bereits einmal mit dem Space Shuttle Atlantis im All war. Dies war die Mission STS-125, die als bisher letzte dem Hubble-Weltraumteleskop galt. Bei den Wartungsarbeiten bediente sie unter anderem den Roboterarm der Raumfähre beim Einfangen und Aussetzen des Teleskops. Ihr Ehemann, Bob Behnken, flog vor weniger als einem Jahr in derselben Kapsel mit Demo-2 ins All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den als Missionsspezialist dienenden ESA-Astronauten Thomas Pesquet ist es ebenfalls die zweite Mission, die ihn ins All führt. Er war mit Sojus MS-03 vom November 2016 bis Juni 2017 auf der ISS. Die ESA-Missionsbezeichnung für seinen Flug ist &#8222;<a href="https://www.raumfahrer.net/esa-thomas-pesquet-mit-dragon-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Alpha</a>&#8222;, nach dem erdnahen Stern Alpha Centauri.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls im Range eines Missionsspezialisten an Bord ist der Japaner Akihiko Hoshide von der Japanese Aerospace Exploration Agency (JAXA). Er fliegt seit seiner Auswahl als Astronaut 1999 bereits zum dritten Mal ins All. Seine erste Mission führte ihn mit dem Space Shuttle Discovery 2007 zur ISS, mit an Bord war damals ebenfalls ein Teil des japanischen Kibo-Moduls. Sein zweiter Weltraumaufenthalt war 2012 mit Sojus TMA-05M, ebenfalls auf der Internationalen Raumstation. Es ist geplant, dass er kurz nach der Ankunft das Kommando über den Außenposten im All übernehmen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18016.msg508836#msg508836" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-2 / USCV-2 (C206.2 / Endeavour) auf Falcon 9 (B1061.2)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA veröffentlicht Bilder für die Geschichtsbücher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-veroeffentlicht-bilder-fuer-die-geschichtsbuecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 13:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus-TMA 20]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es hat doch länger gedauert als geplant bis zur Bereitstellung dieser Bilder. Aber jetzt sind Sie da. Erstmals ist das Space Shuttle zusammen mit der weitgehend fertig ausgebauten Weltraumstation ISS auf einem einzelnen Foto zu sehen. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Bereits bei der STS-133-Mission lag die Anfrage der NASA vor, mit einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es hat doch länger gedauert als geplant bis zur Bereitstellung dieser Bilder. Aber jetzt sind Sie da. Erstmals ist das Space Shuttle zusammen mit der weitgehend fertig ausgebauten Weltraumstation ISS auf einem einzelnen Foto zu sehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062011151444_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062011151444_small_1.jpg" alt="NASA" width="358" height="586"/></a><figcaption>
ISS zusammen mit dem Space Shuttle (Bilder: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits bei der STS-133-Mission lag die Anfrage der NASA vor, mit einer russischen Sojus-Kapsel abzudocken, um Fotos des Space Shuttles zusammen mit der ISS zu machen. Damals verhinderten technische Bedenken der brandneuen digitalen Sojus das Manöver. Diesmal, bei STS 134, hat es geklappt. Die dreiköpfige Besatzung von Sojus-TMA 20 dockte planmäßig am 23. Mai von der Station ab. Mit dabei der ESA Astronaut Paolo Nespoli. Ihm oblag die Aufgabe, die Luke zum Orbital Modul nochmal zu öffnen und sich zum vorderen Fenster zu bewegen. Dabei flog der Kommandant die Kapsel etwas von der Station weg und &#8222;parkte&#8220; dann dort. Damit für Nespoli Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln möglich waren, begann die Station mit einer Rotation um 2 Achsen. Dabei entstanden viele Aufnahmen und ein HD-Video, auf welches man derzeit noch wartet. <strong>UPDATE </strong> Das Video ist inzwischen da und auch im Artikel eingefügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Landung der russischen Kapsel hieß es bei einer Pressekonferenz der NASA, dass die Aufnahmen schon nach 2 Tagen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das es nun doch so lange gedauert hat, lag an der Abwicklung der Routinen mit der Sojus-Kapsel nach der Landung, in der die Speicherkarte lag. Danach verzögerten noch Exportkontrollen den Versand der Karte.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diesen Bildern sind nun erstmals fast sämtliche Module und Versorgungsraumschiffe zu sehen. Lediglich der japanischer Versorger HTV fehlt, da dieser nur immer für eine maximale Dauer von 60 Tagen an der Station bleibt. Das europäische Pendant, das ATV, ist auf diesen Bilder noch zu sehen und gut erkennbar mit seinen X-Wing-Solarpaneelen am Ende der Station. Ansonsten ist die ISS auf diesen Bildern beinahe in der Endkonfiguration. Russland plant noch einige neue Module, der amerikanische Sektor, im Bild zu erkennen an den &#8222;silbernen&#8220; Modulen, ist jedoch fertiggestellt. Die gesamte Station wiegt mit Space Shuttle zusammen ca. 500 Tonnen und ist der größte von Menschenhand gebaute Komplex im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Bild, welches neu ist, ist die Station zusammen mit einem Sternenhintergrund. Dafür belichtete man etwas länger und zusammen ergibt die Bilderserie diese Animation: </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/up014598.gif" alt=""/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://images.nasa.gov/search-results?q=Soyuz%20flyaround%20imagery%20of%20STS-134%20Endeavour&amp;page=1&amp;media=image&amp;yearStart=2011&amp;yearEnd=2011" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Link zu den hochaufgelösten Bildern von Shuttle und Station</a></li><li><a href="https://youtu.be/je3YIdtf-_s" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Das Shuttle / ISS Video in youtube</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STS 134: Letzter Außenbordeinsatz abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-134-letzter-aussenbordeinsatz-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 13:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
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		<category><![CDATA[OBSS]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mike Fincke und Greg Chamitoff verließen für 7 Stunden und 24 Minuten die Raumstation und vollführten den letzten Außenbordeinsatz der STS-134-Mission. Mit diesem Einsatz endete auch die Ära der von Shuttlebesatzungen durchgeführten Außenbordeinsätze. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 01:58 Uhr MESZ mit einer modifizierten Version [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mike Fincke und Greg Chamitoff verließen für 7 Stunden und 24 Minuten die Raumstation und vollführten den letzten Außenbordeinsatz der STS-134-Mission. Mit diesem Einsatz endete auch die Ära der von Shuttlebesatzungen durchgeführten Außenbordeinsätze.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-28-42852.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052011152501_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052011152501_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Das OBSS auf dem Weg zur neuen Heimat 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 01:58 Uhr MESZ mit einer modifizierten Version des Liedes „Fun, Fun, Fun“ geweckt, welches im Original von den Beach Boys gespielt wurde. Die heutige Version enthielt einen shuttlebasierten Text. Das Lied wurde der gesamten Besatzung gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung begann direkt nach dem Weckruf mit den Vorbereitungen auf den letzten Außenbordeinsatz der Mission. Bevor Mike Fincke und Greg Chamitoff mit den Arbeiten beginnen konnten, musste das Orbiter Boom Sensor System vom Roboterarm des Space Shuttles and den Stationsarm übergeben werden. Anschließend konnten Fincke und Chamitoff um 06:15 Uhr MESZ mit ihren Arbeiten beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fokus während des heutigen Ausstiegs lag hauptsächlich auf dem Orbiter Boom Sensor System, das auf der Trägerstruktur der Raumstation verbleiben soll. Um 07:42 Uhr MESZ war es OBSS sicher festgemacht und markierte nach 13 Jahren Konstruktion die Fertigstellung des amerikanischen Segments der Internationalen Raumstation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052011152501_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052011152501_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Fincke und Chamitoff bei der Arbeit 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fincke und Chamitoff begannen anschließend damit, das OBSS für seine Nutzung mit dem Roboterarm der Raumstation umzurüsten. Hierzu verlegten sie einige Kabel, um am knapp 15 Meter langen Ausleger eine sogenannte Power &amp; Data Grapple Fixture (PDGF) anzubringen. Zuvor mussten sie jedoch erst die nun nicht mehr benötigte End Effector Grapple Fixture (EFGF), mit dem der Roboterarm des Space Shuttles die Funktionen des OBSS steuert, entfernen. Die beiden Systeme sind nicht kompatibel miteinander, was den Austausch notwendig machte. Das EFGF sollte ursprünglich mit der Endeavour zurückkehren, doch das Team am Boden entschied, das System erst während der nächsten Shuttlemission zurückzubringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zur STS-123-Mission, bei der das OBSS schon einmal an der Raumstation verblieb, legte man bei den heutigen Arbeiten keinen Wert darauf, die Sensorsysteme des OBSS am Leben zu erhalten, da diese nun nicht mehr benötigt werden. Mit Abschluss der Arbeiten am Orbiter Boom Sensor System, wurde das System in Enhanced ISS Boom Assembly umbenannt, da es nun exklusiv von der Raumstation genutzt wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052011152501_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052011152501_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein letzter Blick auf die Endeavour 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Einsatzes trennten sich Fincke und Chamitoff noch einmal. Fincke begab sich zum Express Logistics Carrier 3 (ELC 3), um dort Schrauben an einem Ersatzarm des Roboters DEXTRE zu lösen. Dies soll es zukünftigen Besatzungen der Raumstation einfacher machen, an das Ersatzteil ranzukommen, falls es nötig ist. Chamitoff kontrollierte derweil einen Haltegurt, mit der eine Werkzeugplattform an der Raumstation festgemacht wurde. Anschließend machte Greg Chamitoff noch ein finales Foto, um den Abschluss der Konstruktionsarbeiten am amerikanischen Segment zu feiern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 13:39 Uhr MESZ endete nach 7 Stunden und 24 Minuten der letzte Außenbordeinsatz der STS-134-Mission. Während des Einsatzes überschritten die Astronauten die 1.000-Stunden-Marke, die Zeit, die außenbords zu Aufbau und Wartung der Raumstation aufgewandt wurde. Dies wird allerdings nicht der einzige Meilenstein sein, der während des Flugtages gebrochen wird. Mike Fincke wird die Nummer-1-Position unter den amerikanischen Astronauten einnehmen, was die Aufenthaltsdauer im All betrifft. Er wird Peggy Whitson verdrängen, die mit 376 Tagen und 17 Stunden den derzeitigen Rekord innehält. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung der Endeavour wird sich nun langsam darauf vorbereiten, die Internationale Raumstation zu verlassen und die letzte Mission der Raumfähre zu beenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 340 Kilometern. Die Crew soll um 01:56 Uhr MESZ für ihren 13. Flugtag geweckt werden. Auf dem Zeitplan stehen neben diversen Wartungsarbeiten auch einige Interviews. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS 134: Dritter Außenbordeinsatz beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-134-dritter-aussenbordeinsatz-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 14:10:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34068</guid>

					<description><![CDATA[<p>Andrew Feustel und Mike Fincke arbeiteten erneut für 6 Stunden und 54 Minuten an der Außenseite der Raumstation und installierten, unter anderem, einen Haltegriff für den Roboterarm der Raumstation am russischen Segment. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 01:56 Uhr MESZ mit dem Lied „Real World“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-134-dritter-aussenbordeinsatz-beendet/" data-wpel-link="internal">STS 134: Dritter Außenbordeinsatz beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Andrew Feustel und Mike Fincke arbeiteten erneut für 6 Stunden und 54 Minuten an der Außenseite der Raumstation und installierten, unter anderem, einen Haltegriff für den Roboterarm der Raumstation am russischen Segment.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-26-35255.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Feustel und Fincke im Einsatz 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 01:56 Uhr MESZ mit dem Lied „Real World“ von Matchbox 20 geweckt. Das Lied wurde Shuttlepilot Gregory Johnson gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwei eher ruhigen Tagen, in denen die Crew wieder Kraft schöpfen konnte und kleinere Wartungsarbeiten im Inneren der Station durchgeführt hat, stand für heute der dritte Außenbordeinsatz der Mission auf dem Programm. Im Gegensatz zu den ersten beiden Einsätzen veränderte das Planungsteam am Boden die Vorbereitungen auf den heutigen Einsatz. Anstelle des sogenannten „Campouts“, bei dem die Astronauten über Nacht in der Luftschleuse schlafen und so den Stickstoffgehalt im Blut senken, wurde das sogenannte ISLE-Verfahren angewandt. ISLE, was für In-Suit Light Exercise steht, erlaubt den Astronauten ganz normal in der Station zu schlafen und hat so den Vorteil, dass bei einem eventuellen Fehlalarm an Bord die Prozedur, wie es beim Campout der Fall ist, nicht unterbrochen werden muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Stickstoffgehalt des Blutes mit dem neuen Verfahren zu senken, atmen die Astronauten für eine Stunde puren Sauerstoff unter reduziertem Luftdruck und legen anschließend ihre Raumanzüge an. In den Anzügen vollführen sie dann für 50 Minuten leichte Übungen, um den Kreislauf anzukurbeln. Unterstützt wurden die beiden dabei wieder von Shuttlekommandant Mark Kelly und Missionsspezialist Greg Chamitoff. Um 07:43 Uhr MESZ begann dann offiziell der dritte Außenbordeinsatz der Mission. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Auf dem Weg zur Arbeit 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Aufgabe des Tages begaben sich die beiden Astronauten zum russischen Sarja-Modul und installierten dort eine Haltevorrichtung für den Roboterarm der Raumstation. Diese Power &amp; Data Grapple Fixture (PDGF) genannte Vorrichtung ermöglicht es dem Roboterarm in Zukunft, auch auf die russische Seite der Raumstation zu wechseln, um dort Arbeiten zu erledigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Feustel und Fincke beendeten anschließend die Installation einer Funkantenne, die bereits während des ersten Außenbordeinsatzes der Mission begonnen wurde. Anschließend installierten sie einige Kabel am russischen Segment, um so die Redundanz des Stromsystems zu erhöhen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes dokumentierten die Astronauten den Zustand der Steuerdüsen am russischen Segment und schossen zahlreiche Fotos. Zum Abschluss des Außenbordeinsatzes nahm sich Drew Feustel eine Infrarotkamera aus der Luftschleuse und dokumentierte ein Experiment des US Air Force Research Lab, bei dem ein neues System zur Wärmeableitung getestet wird. Mike Fincke installierte unterdessen eine Schutzabdeckung an einem Gas Tank. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052011161049_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick zum russischen Segment 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 14:37 Uhr MESZ war dann der dritte Außenbordeinsatz beendet. Dies war Andrew Feustels letzter Außenbordeinsatz bei dieser Mission. In seiner Karriere verbrachte er insgesamt 42 Stunden und 18 Minuten, verteilt auf sechs Einsätze, in einem Raumanzug im All. Für Mike Fincke war es der achte Einsatz. Er wird zusammen mit Greg Chamitoff am Freitag den letzten Ausstieg der Mission durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden entschied sich derweil das Mission Management Team gegen einen möglichen Extra-Tag für die Endeavour. Hauptgrund für die Entscheidung war der Einwand des Astronautenbüros, dass die Mission schon von Grund auf sehr lang und stressig für die Crew ist und ohne einen wichtigen Grund nicht verlängert werden sollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 340 Kilometern. Die Besatzung soll um 01:56 Uhr MESZ für ihren 11. Flugtag geweckt werde. Neben einer routinemäßigen Inspektion des Hitzeschildes, wird die Besatzung auch die traditionelle gemeinsame Pressekonferenz mit der Besatzung der Internationalen Raumstation durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS 134: Detaillierte Inspektion beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-134-detaillierte-inspektion-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 13:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung des Space Shuttle Endeavour untersuchte heute eine Schadstelle an der Unterseite des Orbiters und sprach außerdem mit Papst Benedikt XVI. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Die Crew wurde um 03:26 Uhr MESZ mit dem Lied „The View“ von Tragically Hip geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Andrew Feustel gewidmet. Nach dem Weckruf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung des Space Shuttle Endeavour untersuchte heute eine Schadstelle an der Unterseite des Orbiters und sprach außerdem mit Papst Benedikt XVI.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011153844_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011153844_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Sensoren des OBSS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew wurde um 03:26 Uhr MESZ mit dem Lied „The View“ von Tragically Hip geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Andrew Feustel gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Weckruf konnte die Besatzung ein wenig Freizeit genießen, um sich etwas von dem anstrengenden Außenbordeinsatz am gestrigen Tage zu erholen. Anschließend stand mit der detaillierten Inspektion die erste Aufgabe des Tages auf dem Plan. Die Inspektion war notwendig geworden, da dem Damage Assessment Team (DAT) am Boden nicht genug Daten zur Verfügung standen, um sicher sagen zu können, dass die Schadstelle kein Problem für den Orbiter darstellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pilot Gregory Johnson und die Missionsspezialisten Roberto Vittori und Andrew Feustel steuerten vom Flugdeck der Endeavour aus den Roboterarm, um mit der Hilfe der Sensoren am Ende des Orbiter Boom Sensor Systems (OBSS) ein genaues Bild der Schadstelle zu erhalten. Damit das DAT eine präzise dreidimensionale Abbildung für ihre Computersimulationen erstellen kann, musste die Besatzung die beschädigte Hitzeschutzkachel aus insgesamt fünf Blickwinkeln scannen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011153844_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011153844_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Papst Benedikt XVI. im Gespräch mit der Crew 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um ein Maximum an Daten zu erhalten, verfügt das Orbiter Boom Sensor System über eine Vielzahl von Kameras. Neben einer Digitalkamera verfügt das System über ein Laser Camera System (LCS), mit der man dreidimensionale Bilddaten erstellen kann, und einem Laser Dynamic Range Imager. Diese Sensoren können Schäden im Millimeterbereich erkennen und liefern dem DAT wertvolle Information über die genaue Struktur des Schadens. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die detaillierte Inspektion dauerte insgesamt 55 Minuten. Aufgrund der geringen Größe des Schadens geht das Mission Management Team davon aus, dass der Hitzeschild innerhalb von 24 Stunden für den Wiedereintritt freigegeben werden kann. Für das Orbiter Boom Sensor System wird es noch zu einem weiteren Einsatz gegen Ende der Mission kommen, bevor die Crew das OBSS an die Raumstation übergeben wird. Dort wird der ca. 15 Meter lange Ausleger bei Bedarf die Reichweite des Stationsarms Canadarm 2 erheblich erhöhen. Die Kombination OBSS und Canadarm 2 wurde bereits während der STS-120-Mission erfolgreich genutzt, um ein beschädigtes Solarpaneel zu reparieren und war ein Hauptargument dafür, das OBSS nach der STS-134-Mission auf der Raumstation zu belassen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011153844_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052011153844_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Alle Besatzungsmitglieder versammelt 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Arbeiten mit dem Orbiter Boom Sensor System erfolgreich beendet waren, stand auch schon das nächste Highlight des Tages auf dem Zeitplan. Papst Benedikt XVI. nahm sich Zeit, um mit den zwölf Raumfahrern an Bord der Raumstation zu sprechen und übermittelte ihnen seine Grüße. In einer kurzen Ansprache an die Besatzung betonte er den Nutzen der Raumfahrt für alle Menschen auf der Erde und bemerkte wie unsinnig Kriege auf unseren Planeten erscheinen, wenn man die Schönheit der Erde aus dem All sieht. Anschließend stellte er der Crew noch einige Fragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Rest des Tages nutzten Andrew Feustel und Mike Fincke, um sich auf den zweiten Außenbordeinsatz der Mission vorzubereiten. Für Mike Fincke, der bereits mehrere Außenbordeinsätze in russischen Raumanzügen durchgeführt hat, wird es der erste mit einem amerikanischen Raumanzug sein. Die beiden besprechen außerdem noch einmal mit dem Rest der Besatzung ihren Einsatz, bevor sie sich in die Luftschleuse Quest begeben, um dort bei vermindertem Luftdruck zu schlafen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 340 Kilometern. Die Besatzung soll um 03:26 Uhr MESZ geweckt werden und damit den siebten Flugtag beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STS 134: Erster Außenbordeinsatz erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-134-erster-aussenbordeinsatz-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2011 21:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andrew Feustel und Greg Chamitoff verließen für 6 Stunden und 19 Minuten die Internationale Raumstation und absolvierten eine Vielzahl von Aufgaben. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Die Crew der Endeavour wurde für ihren fünften Flugtag um 04:30 Uhr MESZ mit dem Lied „We All Do What We Can Do“ geweckt. Das Lied wurde [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-134-erster-aussenbordeinsatz-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">STS 134: Erster Außenbordeinsatz erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Andrew Feustel und Greg Chamitoff verließen für 6 Stunden und 19 Minuten die Internationale Raumstation und absolvierten eine Vielzahl von Aufgaben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Arbeiten in der Ladebucht 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew der Endeavour wurde für ihren fünften Flugtag um 04:30 Uhr MESZ mit dem Lied „We All Do What We Can Do“ geweckt. Das Lied wurde von Dan Keenan, einem Ingenieur der am Hitzeschild des Orbiters arbeitet, und Kenny McLaughlin, der an der Startrampe des Space Shuttles tätig ist, geschrieben und dem Missionsspezialisten Mike Fincke gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt nach der Morgenroutine begann die Besatzung damit, Andrew Feustel und Greg Chamitoff auf den bevorstehenden Einsatz vorzubereiten. Shuttlekommandant Mark Kelly assistierte den beiden Astronauten dabei, ihre Anzüge und Ausrüstung anzulegen. Um 09:10 begann offiziell der erste von ingesamt vier Außenbordeinsätzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Aufgabe des Tages begaben sich die beiden Astronauten zum Express Logistics Carrier 2 (ELC-2), um dort zwei Materialexperimente, MISSE 7A und MISSE 7B, zu entfernen und diese in der Ladebucht des Space Shuttle zu verstauen. Dort werden sie zur Erde zurückkehren und von Wissenschaftlern ausgewertet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Leitungsarbeiten an der Trägerstruktur 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Andrew Feustels nächste Aufgabe führte ihn erneut zu ELC-2. Dort installierte er das neue Materialexperiment MISSE 8. Chamitoff installierte derweil ein neues Licht an einem der CETA-Karren. Da er bei der Installation ein wenig Probleme hatte und Hilfe von Feustel benötigte, entschied man sich am Boden die Installation von Schutzabdeckungen am Steuerbord Solar Alpha Rotary Joint (SARJ), die nach dem normalen Zeitplan von Greg Chamitoff angebracht werden sollten, von Andrew Feustel ausführen zu lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Arbeiten am SARJ durchgeführt wurden, begab sich Chamitoff zur Luftschleuse Quest, füllte seinen Sauerstoffvorrat wieder auf und traf sich anschließend mit Feustel am P3-Trägersegment der Raumstation. Dort installierten die beiden eine Überbrückung am Ammoniaksystem der Raumstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Astronauten bewegten sich dann zum amerikanischen Labor, um dort eine Antenne zu installieren. Allerdings fiel zu diesem Zeitpunkt der Sensor zur Kohlendioxidmessung in Greg Chamitoff Raumanzug aus. Nach den geltenden Flugregeln muss damit die Dauer des Außenbordeinsatzes verkürzt werden, um sicherzustellen, dass kein Risiko für den Astronauten besteht, eine Kohlendioxidvergiftung zu erleiden. Das Team entschied sich daher, die Installation der Antenne auf einen kommenden Einsatz zu verschieben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die verbliebene Schadstelle 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Aufgabe des Tages trennte die beiden Astronauten, um verschiedenste Verbindungen an den P3/P4- und P1/P2-Trägersegmenten zu schließen. Anschließend begaben sich die beiden Astronauten wieder in die Luftschleuse Quest und beendeten um 15:29 Uhr MESZ den Einsatz. Es war der 156. Außenbordeinsatz zum Aufbau der Raumstation. Für Andrew Feustel war es der vierte Einsatz seiner Karriere, während Greg Chamitoff seine Premiere feierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden entschied sich derweil das Mission Management Team für eine detaillierte Inspektion einer Schadstelle an der Unterseite des Orbiters. Dies soll dem Damage Assessment Team (DAT) am Boden ein besseres Bild von der Beschädigung ermöglichen. Dem Team geht es vor allem darum, ein dreidimensionales Bild zu bekommen, um so besser mit den zur Verfügung stehenden Computermodellen mögliche Szenarien beim Wiedereintritt simulieren zu können. Die detaillierte Inspektion wird morgen mithilfe des Orbiter Boom Sensor System durchgeführt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20052011230233_small_4.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die detailiierte Inspektion im Überblick 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem entschieden die Manager nach eingehender Rücksprache mit ihren russischen Kollegen die Möglichkeit, mithilfe der Sojus-Kapsel Fotos von der Raumstation zu machen, wahrzunehmen. Der Plan sieht vor, dass sich die Kapsel nach dem Abdocken in eine Warteposition begibt. Von dort aus wird dann der italienische Astronaut Paolo Nespoli Fotos der Raumstation anfertigen. Um ein möglichst komplettes Bild der Station zu bekommen, wird man die Station um 130 Grad drehen und erhält so eine Seitenansicht der Station. Die Besatzung der Sojus beginnt dann anschließend ganz normal mit ihren Vorbereitungen für die Landung in Kasachstan. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 340 Kilometern. Die Besatzung soll um 03:26 Uhr MESZ geweckt werden. Auf dem Zeitplan steht unter anderem die detaillierte Inspektion des Hitzeschildes der Endeavour. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STS-134-Besatzung untersucht Hitzeschild</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-134-besatzung-untersucht-hitzeschild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2011 21:22:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-134]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34086</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung der STS-134-Mission untersuchte routinemäßig während des ersten vollen Tages in der Umlaufbahn den Hitzeschild des Space Shuttles Endeavour. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung um 05:56 Uhr MESZ mit dem Lied „Beautiful Day“ von U2. Das Lied wurde dem Kommandanten Mark [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-134-besatzung-untersucht-hitzeschild/" data-wpel-link="internal">STS-134-Besatzung untersucht Hitzeschild</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung der STS-134-Mission untersuchte routinemäßig während des ersten vollen Tages in der Umlaufbahn den Hitzeschild des Space Shuttles Endeavour.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-18-55401.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052011232258_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052011232258_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Das OBSS bereit zum Einsatz 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung um 05:56 Uhr MESZ mit dem Lied „Beautiful Day“ von U2. Das Lied wurde dem Kommandanten Mark Kelly gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung begann direkt nach dem Aufstehen mit der Arbeit und führte eine kleine Kurskorrektur durch, um die Endeavour in die richtige Position für das Anlegemanöver am Mittwoch zu bringen. Dieser sogenannte NC-2 Burn wurde mithilfe der rechten orbitalen Steuerdüse am Heck des Orbiters durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend machte sich die Besatzung an die Hauptaufgabe des heutigen Tages und begann mit der Inspektion des Hitzeschildes. Hierzu nahmen Pilot Gregory Johnson und Missionsspezialist Drew Feustel zuerst das Orbiter Boom Sensor System (OBSS) aus der Ladebucht und untersuchten den Schild an der rechten orbitalen Steuerdüse, bevor sie sich der Flügelkante am rechten Flügel widmeten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052011232258_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052011232258_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Der Hitzeschild unter der Lupe 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die anschließende Inspektion der Nasenkappe wurde Feustel dann von Mike Fincke und Greg Chamitoff an den Kontrollen des Roboterarms unterstützt. Nachdem die Besatzung auch den linken Flügel untersucht hatte und das OBSS wieder verankert war, bewegten Gregory Johnson und Roberto Vittori den Roboterarm zum Express Logistics Carrier 3 (ELC-3) und machten ihn dort fest. Dies soll die Arbeiten morgen, nachdem das Space Shuttle an die Raumstation angelegt hat, beschleunigen. Die bei der heutigen Inspektion gewonnen Daten wurden im Verlaufe des Tages an die Experten am Boden übermittelt, wo sie genauestens untersucht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des gesamten Arbeitstages herrschte auch auf dem Mitteldeck reges Treiben. Die Besatzung bereitete die Raumanzüge vor, die während der insgesamt vier Außenbordeinsätze genutzt werden und bauten zusätzlich alle für das Rendezvous mit der Internationalen Raumstation notwendigen Geräte auf. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052011232258_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052011232258_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung beim Mittagessen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden trat derweil das Mission Management Team zum ersten Mal zusammen, um den derzeitigen Verlauf der Mission zu beraten. Aufgrund der exzellenten Leistung des Orbiters und des externen Tanks gab es für das Team keine großen Gesprächsthemen. Während des Starts der Endeavour konnten die Ingenieure insgesamt vier Ereignisse festhalten, bei dem sich vom Tank insgesamt fünf kleinere Stücke Isolierschaum lösten. Diese Rate liegt vollkommen im normalen Bereich. Die Experten werden in den kommenden Tagen sämtliche Daten analysieren und den Hitzeschild wahrscheinlich am Freitag für den Wiedereintritt freigeben können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Shuttle Endeavour befindet sich derzeit in einer Höhe von ca. 330 Kilometern. Die Besatzung der Endeavour soll um 04:56 Uhr MESZ für ihren dritten Flugtag geweckt werden. Highlight wird die Ankunft der Endeavour um 12:16 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavour erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-erfolgreich-gestartet-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 13:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-134]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit etwas mehr als zwei Wochen Verspätung konnte das Space Shuttle Endeavour nun zu seiner letzten Mission aufbrechen und soll unter anderem das Alpha-Magnet-Spektrometer zur Internationalen Raumstation liefern. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Nachdem der erste Startversuch am 29. April aufgrund eines Kurzschlusses im Heizsystem der Auxiliary Power Unit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit etwas mehr als zwei Wochen Verspätung konnte das Space Shuttle Endeavour nun zu seiner letzten Mission aufbrechen und soll unter anderem das Alpha-Magnet-Spektrometer zur Internationalen Raumstation liefern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-17-36576.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS134launch91NASATonyGrayTomFarrar2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS134launch91NASATonyGrayTomFarrar26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start der Endeavour mit dem Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS) an Bord zur Mission STS-134. (Bild: NASA / Tony Gray und Tom Farrar)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der erste Startversuch am 29. April aufgrund eines Kurzschlusses im Heizsystem der Auxiliary Power Unit Nummer 1 abgesagt werden musste, arbeiteten die Ingenieure am Kennedy Space Center unermüdlich an der Reparatur des Systems. Die detaillierte Fehleranalyse zeigte, dass der Ursprung des Problems wahrscheinlich bereits im letzten Jahr zu finden war. Bei einem routinemäßigen Check eines Thermostats, mithilfe eines Heißluftgebläses, berührte vermutlich ein Techniker mit der heißen Spitze des Gebläse ein Kabel und schmolz dessen Isolierung. Das nun freiliegende Kabel löste dann den Kurzschluss aus, der eine Sicherung in der sogenannten Load Control Assembly (LCA) durchbrennen lies. Das Mission Management Team entschied sich dafür, noch bevor man die genaue Ursache kannte, neben der LCA auch die gesamte Verkabelung auszutauschen, um so allen weiteren möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim heutigen finalen Countdown funktionierte das Heizsystem dann einwandfrei und die Endeavour konnte um 14:56 Uhr MESZ vom Startplatz 39A aus in den blauen Himmel über Florida starten. Es war der 25. und letzte Start der Endeavour. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der 16-tägigen Mission wird die sechsköpfige Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Mark Kelly, Pilot Gregory Johnson und den Missionsspezialisten Mike Fincke, Drew Feustel, Greg Chamitoff sowie Roberto Vittori, der die europäische Weltraumagentur ESA vertritt, insgesamt vier Außenbordeinsätze durchführen. Die Mission, die ursprünglich nur 14 Tage dauern sollte mit der Möglichkeit für zwei zusätzliche Tage, wurde aufgrund der Startverschiebung nun auf volle 16 Tage ausgebaut. Dies soll der Besatzung ermöglichen, umfangreichere Wartungsarbeiten an Bord der Raumstation durchzuführen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20112280NASAJackPfaller2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20112280NASAJackPfaller26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS). (Bild: NASA / Jack Pfaller)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Highlight der Mission wird die Installation des Alpha-Magnet-Spektrometers (AMS) am vierten Flugtag sein. Dieses ca. eine Milliarde Euro teure Instrument soll den Wissenschaftlern neue Erkenntnisse über die Struktur des Universums liefern, indem es mithilfe eines großen Magnetfelds Partikel in einen Detektor ablenkt und dort analysiert. Es wird erwartet das die Instrumente im AMS etwa 25.000 Partikel in der Sekunde messen werden. Die Daten werden am Boden dann von Wissenschaftlern aus 16 verschiedenen Ländern ausgewertet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Installation des AMS erwartet die Besatzung der Endeavour ein weiteres Novum auf dieser Mission. Während des achten Flugtages wird die Besatzung von Sojus-TMA 20, bestehen aus Dmitri Kondratjew, Cady Coleman und Paolo Nespoli, die Raumstation verlassen und zur Erde zurückkehren. Normalerweise lassen die Flugregeln für das Space Shuttle diese sogenannten Dual Docked Operations (DDO) nicht zu, da die Möglichkeit besteht, dass die Abgase eines anderen Raumfahrzeugs den empfindlichen Hitzschild des Orbiters beschädigen könnten. Dieses Mal konnte allerdings eine Ausnahme gemacht werden, da die Sojus-Kapsel vom MIM-1-Modul ablegt und so ein Konflikt mit dem Space Shuttle unwahrscheinlich ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Astronauten der Raumstation bedeutet dies allerdings einen ungewöhnlichen Schlafrhythmus. Normalerweise passt die Besatzung der ISS ihre Schlafenszeit an die der Shuttlebesatzung an. Während der STS-134-Mission ist dies allerdings nicht im normalen Umfang möglich, da die Besatzung für die Landung der Sojus in Kasachstan einen unterschiedlichen Zeitplan hat. Dies führt dazu, dass das Ablegemanöver der Sojus sowie die Zeremonie zum Kommandowechsel während der Schlafphase der STS-134-Besatzung durchgeführt werden müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich beraten derzeit die Manager der NASA zusammen mit ihren russischen Partnern einen möglichen Rundflug mit Sojus-TMA 20, um die Station mit einem angedockten Space Shuttle zu fotografieren. Dieser Rundflug wurde ursprünglich auf die STS-135-Mission verschoben. Startverzögerungen beim Shuttle und der Sojus-TMA 02M führten jedoch dazu, dass dieser Plan wieder aufgegriffen wurde. Ein Rundflug der Sojus während dieser Mission hätte zusätzlich den Vorteil, dass der europäische Raumtransporter ATV ebenfalls fotografiert werden könnte. Eine endgültige Entscheidung wird allerdings erst während der Mission getroffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Endeavour soll am 1. Juni in Florida landen, was bedeuten würde, dass die Landung am selben Tag erfolgt, an dem das Space Shuttle Atlantis zum Startplatz gefahren wird. Für die anwesenden Zuschauer wird sich somit eine einmalige Gelegenheit bieten Endeavour und Atlantis zusammen zu sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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		<title>Shuttle Endeavour erneut startbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-endeavour-erneut-startbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 17:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
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		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[STS-134]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den erfolgreichen Reparaturen, die aufgrund einer defekten Elektronikbox nötig waren, ist die Endeavour nun bereit für den Start. Morgen Mittag um 14:56 Uhr MESZ soll es losgehen, der Countdown dafür läuft bereits seit Freitag. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Beim ersten Startversuch am 29. April war ein Defekt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach den erfolgreichen Reparaturen, die aufgrund einer defekten Elektronikbox nötig waren, ist die Endeavour nun bereit für den Start. Morgen Mittag um 14:56 Uhr MESZ soll es losgehen, der Countdown dafür läuft bereits seit Freitag.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-16-43407.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS134EndeavourwaitingNASAKimShiflett2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS134EndeavourwaitingNASAKimShiflett26.jpg" alt="NASA"/></a><figcaption>Die Endeavour auf der Startrampe. (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Startversuch am 29. April war ein Defekt an einer Elektronikbox (Aft Load Controller Assembly (ALCA)) im Aft Compartement, dem hinteren Teil des Shuttles, aufgetreten. Diese Box ist unter anderem dafür verantwortlich, dass die Treibstoffleitungen der hydraulikdruckerzeugenden APUs (auxiliary power unit) beheizt werden. Daraufhin entschloss sich die NASA, das entsprechende Bauteil auszutauschen, was auch gelang. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag um 13:00 Uhr begann der Countdown wieder bei T-43 Stunden. Während des durch mehrere Holds, von denen es im Countdown insgesamt sieben gibt (T-27h, T-19h, T-11h, T-6h, T-3h, T-20min und T-9min), unterbrochenen Vorbereitungslaufes wurden unter anderem die Tanks des Orbiters befüllt und die RSS (Rotating Service Structure) zurückgefahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf des morgigen Tages werden die Tanks des externen Treibstoffbehälters mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff beladen sowie verschiedene Arbeiten durchgeführt, die die gesamte Kombination in den flugbereiten Zustand versetzt. Für 14:56:28 Uhr MESZ ist das Zünden der Feststoffbooster und das anschließende Abheben geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der 16-tägigen Mission sollen zwei neue Elemente zur Internationalen Raumstation ISS gebracht werden, zum einen das AMS (Alpha-Magnet-Spektrometer), welches Strahlen und Materieteilchen aus dem All messen soll, aber auch der ELC 3 (Experiment Logistics Carrier). Auf diesem Träger für Experimente und Ersatzteile fliegen auch einige Bauteile für die Station mit. Neben den sechs US-Amerikanern Mark Kelly (Commander), Gregory Johnson (Pilot), Michael  Fincke, Greg Chamitoff und Andrew Feustel (Missionsspezialisten) fliegt auch der Italiener Roberto Vittori (ebenfalls Missionsspezialist) im Shuttle mit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Deutsche Liveübertragung zum Start von STS 134</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttle-endeavour-erneut-startbereit/" data-wpel-link="internal">Shuttle Endeavour erneut startbereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Die letzten gemeinsamen Tage auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzten-gemeinsamen-tage-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2011 17:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
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		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Langzeitbesatzung 27 neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Tage vor der Abreise von Sojus-TMA 20 könnten in der Station nochmals sehr ereignisreich werden, wenn die Endeavour am 16. Mai zu ihrer letzten Mission starten kann. (Newsbild: Catherine Coleman arbeitet am Kobairo-Rack in Kibo) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-letzten-gemeinsamen-tage-auf-der-iss/" data-wpel-link="internal">Die letzten gemeinsamen Tage auf der ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Langzeitbesatzung 27 neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Tage vor der Abreise von Sojus-TMA 20 könnten in der Station nochmals sehr ereignisreich werden, wenn die Endeavour am 16. Mai zu ihrer letzten Mission starten kann. (Newsbild: Catherine Coleman arbeitet am Kobairo-Rack in Kibo)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-15-61859.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Alexander Samokutjajew arbeitet am Bioemulsion-Experiment 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem ruhigen Wochenende mit verminderten Arbeitsaufgaben begannen die Bewohner der ISS ihre 8. Woche der Langzeitbesatzung 27. Die russischen Besatzungsmitglieder Alexander Samokutjajew und Andreij Borisjenko betreuten das Bioemulsion-Experiment im Docking- und Schleusenmodul Pirs. Dabei werden in einem Handschuhkasten (Glovebox) die Biomasse von Mikroorganismen und biologisch aktiven Substanzen ermittelt. Wissenschaftler erhoffen sich von den Ergebnissen, auf der Erde schnellere Technologien zu entwickeln, um Mikroorganismen-Biomasse und biologisch aktive Substanzen zu erhalten. Dabei geht es darum, hocheffiziente umweltmäßig reine Bakterien, Enzyme und medizinische/pharmazeutische Vorbereitungen zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld ihrer Rückkehr zur Erde mit Sojus-TMA 20 begannen Dmitri Kondratjew, Paolo Nespoli und Catherine Coleman sich darauf vorzubereiten. Dafür verpackten sie Fracht und Gegenstände, welche in der Rückkehreinheit transportiert werden sollen. Das beinhaltete 13 amerikanische und rund 60 russische Artikel. Die Rückkehr ist für den 24. Mai mit der Landung um 04:26 Uhr MESZ geplant. Kurz vor der Nachtruhe, verbrachte Kommandant Dmitri Kondratjew etwas Zeit mit dem russischen SONOCARD-Experiment, dass physiologische Funktionen eines Besatzungsmitgliedes während des Schlafes ohne direkten Kontakt auf der Haut registriert. Für seine 13. Experiment-Sitzung legte er ein Sporthemd mit entsprechenden Sensoren und eine Gerätetasche zur Erfassung der Daten an. Diese werden auf der Erde ausgewertet und könnten als Basis dienen, die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers bei Langzeitflügen zu bewerten und vorauszusagen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Catherine Coleman bei Arbeiten in Leonardo 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Wochenmitte verbrachte Andreij Borisjenko annähernd fünf Stunden mit Wartungsarbeiten der Rauchmelder im Sarja-Modul. Die zehn zum russischen SPOPT (Feuermelde- und Löschsystem) gehörenden Sensoren IDZ-2 wurden demontiert, gereinigt und wieder eingebaut. Weiterhin prüfte er benachbarte Bereiche der Sensoren und reinigte die Einlassöffnungen mit antibakteriellen Tüchern. Ebenso betreute er das laufende Experiment TEKh-22 Identifikatsija im Rasswjet-Modul. Dabei werden strukturelle Daten der Station durch einen Mikrobeschleunigungssensor gemessen, auf einem Laptop erfasst und zur Bodenstation übermittelt. Das stillgelegte Laufband TVIS im russischen Swesda-Modul bleibt weiterhin außer Funktion. Die Fachleute am Boden analysieren weiter die aufgezeichneten Geräuschdaten, eine größere Inspektion könnte nötig werden. Probleme gab es außerdem mit TOCA (Total Organic Carbon Analyzer), einem Gerät zur Prüfung der Reinheit des Wassers der Wasser-Recycling-Anlage (WPA) im amerikanischen Stationsteil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sich körperlich auf die Rückkehr in die Erdschwere vorzubereiten, hatte Dmitri Kondratjew in dieser Woche seine zweite Trainingseinheit mit der Tschibis-Anzughose. Hier wirkt ein Unterdruck auf den unteren Teil des Körpers, um bei den Beinmuskeln die Wirkung der Schwerkraft zu simulieren. Dabei nutzte er, von Alexander Samokutjajew als medizinischer Offizier der ISS überwacht, das amerikanische Laufband T2/Colbert. Ronald Garan, Paolo Nespoli und Catherine Coleman befassten sich etliche Stunden mit Transfer und Verpackungsarbeiten. Es wurde im Leonardo-Modul aufgeräumt und zwei nicht mehr benötigte RFTAs (Recycle Filter Tank Assemblies) im ATV 2 verstaut. Dort angekommen, wurden etliche temporär in JoKe gestaute und nicht mehr benötigte Sachen verpackt und in dem Frachter entsprechend festgezurrt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052011191513_small_3.jpg" alt="NASA" width="279" height="193"/></a><figcaption>
MERLIN-Unit beim Transport im Shuttle zur ISS 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Wochenhälfte sammelten Catherine Coleman und Ronald Garan biologische Proben für die Lagerung in einem Gefrierschrank, welcher Teil des Human Research Facility Racks in Columbus ist. Zwei Stunden ihrer Arbeitszeit verwendete Catherine Coleman im Destiny-Modul für den Umbau der MERLIN-2-Gerätschaft (Microgravity Experiment Research Locker/Incubator 2) vom Express-Rack 8 in das Express-Rack 6. Zuvor installierte sie eine Kamera zur Videodokumentation der Tätigkeiten. Sie versetzte dann die Hardware, verband diese mit entsprechenden Verkabelungen, installierte Sensoren plus Antikondensationsbeutel und konfigurierte die Schalter von MERLIN. Später am Tag prüfte sie den Status des Gerätes und fertigte einige Fotos zur Dokumentation an. MERLIN ist einer von mehreren Gefrierschränken auf der ISS. Neben den Gefriereinheiten MELFI (Minus Eighty-degree Laboratory Freezer for ISS) und GLACIER (General Laboratory Active Cryogenic ISS Experiment Refrigerator) können in MERLIN biologische Proben bei verschiedenen Temperaturen aufbewahrt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu den Vorbereitungen auf ihre Abreise verbrachte Catherine Coleman etwas Zeit mit dem Bildungsexperiment „Kids in Micro-g“. In dieser Sitzung führte sie eine Auftriebs-Demonstration durch, welche von Schülern der Gate of Heaven School in Dallas entworfen wurde. Paolo Nespoli zeichnete die Ergebnisse per Videodokumentation auf. Ronald Garan begann währenddessen mit der Umsetzung des Major Constituent Analyzer Data and Control Assembly vom Tranquility-Modul in das Destiny-Labor. Dieses Gerät ist ein Massenspektrometer-System, dass die Stationsatmosphäre auf schädliche Verseuchungen analysiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 14.05.2011: 344,7 km bei einem Höhenverlust von 131 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. Mai, Test der Triebwerke von Sojus-TMA 20</li><li>18. Mai, geplante Ankunft der Endeavour an der ISS</li><li>24. Mai, geplante Abreise von Sojus-TMA 20</li><li>30. Mai, geplante Abreise der Endeavour von der ISS</li><li>02. Juni, Bahnanhebung durch ATV-2</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9484.msg184619#msg184619" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 27 seit dem 5. Mai</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavour bekommt Ersatzteil &#8230;und neues Startdatum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-bekommt-ersatzteil-und-neues-startdatum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 19:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem abgebrochenen Countdown am 29. April konnte mittlerweile die Ursache für das ausgefallene Heizelement identifiziert werden. Dazu tauschte man eine Steuerungseinheit namens &#8222;ALCA&#8220; im hinteren Teil des Shuttles aus und begann mit der intensiven Rezertifizierung, was die NASA-Techniker noch über das Wochenende hinaus beschäftigen wird. Gleichzeitig setzte das Management heute den 16. Mai als [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach dem abgebrochenen Countdown am 29. April konnte mittlerweile die Ursache für das ausgefallene Heizelement identifiziert werden. Dazu tauschte man eine Steuerungseinheit namens &#8222;ALCA&#8220; im hinteren Teil des Shuttles aus und begann mit der intensiven Rezertifizierung, was die NASA-Techniker noch über das Wochenende hinaus beschäftigen wird. Gleichzeitig setzte das Management heute den 16. Mai als neuen, vorläufigen Start-Termin fest.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-10-37697.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052011213046_small_1.jpg" alt="NASA" width="339" height="254"/><figcaption>
Die ausgetausche &#8222;ALCA&#8220; Steuerungseinheit und die Zugangstür zur hinteren Avioniksektion der Endeavour 
<br>
(Bild: NASA) 
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kennedy Space Center &#8211; Am 29. April wurde der Ausfall eines redundanten, elektrischen Heizelementes zum Showstopper. Dieses steuert, während das Shuttle im Orbit ist, die Temperatur der Treibstoffleitung in einem der 3 Hilfstriebwerke (engl. auxiliary power unit, kurz: APU). Trotz Redundanz schreiben Startkriterien die Funktionsfähigkeit beider System vor. Im Falle eines Versagens aller Heizelemente könnte es zum Gefrieren der Leitungen und im schlimmsten Fall zum Leck kommen. Da Hydrazin höchst brennbar ist, würde es dadurch wohlmöglich durch die Hitzeentwicklung beim Wiedereintritt der Raumfähre Feuer fangen. Ein Ereignis, das man unbedingt vermeiden möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Suche nach der Ursache konnte schließlich eine Steuerungseinheit (Aft Load Controller Assembly (ALCA)) festgemacht werden. Diese steuert und kontrolliert Stromflüsse zu zahlreichen Systemen der Raumfähre. Der Zugang zu dieser etwa Getränkekasten-großen Box im hinteren Teil der Endeavour ist etwas kompliziert, so dass ein eigenes Schienensystem eingebaut wurde, um sie auszutauschen. Bevor das Ersatzteil eingebaut wurde musste man zudem sichergehen, dass keine externe Komponente, wie ein fehlerhaftes Kabel, für das Versagen verantwortlich ist, denn das würde nach dem Anschließen auch die neue ALCA beschädigen. Durch einen Test der Heizelemente mit externer Stromversorgung und weiteren Überprüfungen konnte das zunächst ausgeschlossen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052011213046_small_2.jpg" alt="NASA" width="340" height="255"/><figcaption>
Die räumliche Lage der &#8222;ALCA&#8220; Steuerbox als Skizze 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit konzentrieren sich die Untersuchungen auf den Grund für das Versagen der ALCA. Zwar konnte das fehlerhafte, wohl durch einen Kurzschluss beschädigte Bauteil gefunden und ersetzt werden, die Ursache für den Kurzschluss konnte jedoch noch nicht ermittelt werden. Deswegen wurde beschlossen, sowohl die Kabel zu den Heizelementen als auch ein Thermostat aus Sicherheitsgründen zu ersetzen, was natürlich weitere Zeit in Anspruch nehmen wird. Darauf reagierte das Management bei einem Meeting am heutigen Tag mit einem neuen, frühesten Starttermin am 16. Mai.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der mindestens 14-tägigen Mission STS 134 wird die Endeavour den tonnenschweren Teilchendetektor AMS 02 zur Internationalen Raumstation transportieren, von dem man sich zahlreiche wissenschaftliche Ergebnisse erhofft auf der Suche nach Dunkler Materie und mehr. Zudem bringt das Shuttle den EXPRESS Logistics Carrier 3 zur Raumstation auf dessen Gitterstruktur sich mehrere Ersatzteile befinden, um die Raumstation nach Ende des Shuttle-Programmes ausreichend versorgt zu hinterlassen. Kommandant der Besatzung ist NASA-Astronaut Mark Kelly. Neben ihm fliegen fünf weitere Astronauten zur ISS. Pilot Gregory H. Johnson und die Missionsspezialisten Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel sowie der ESA-Astronaut Roberto Vittori. Damit besteht die Crew nur aus Veteranen mit entsprechender Weltraumerfahrung.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Liveübertragung zum Start von STS 134</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Canadarm2 an der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/10-jahre-canadarm2-an-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 15:01:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Woche feiern die Betreiber der ISS, hauptsächlich die NASA und die kanadische Weltraumagentur CSA, eine Dekade fehlerfreien Betrieb des in Kanada hergestellten „Baukran der Station“. (Newsbild: Stephen Robinson während STS 114) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, CSA. Seit nunmehr zehn Jahren ist der kanadische Roboterarm Canadarm2 an der Internationalen Raumstation [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In dieser Woche feiern die Betreiber der ISS, hauptsächlich die NASA und die kanadische Weltraumagentur CSA, eine Dekade fehlerfreien Betrieb des in Kanada hergestellten „Baukran der Station“. (Newsbild: Stephen Robinson während STS 114)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, CSA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042011170112_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042011170112_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Chris Hadfield bei der Montage des Arms während STS 100 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit nunmehr zehn Jahren ist der kanadische Roboterarm Canadarm2 an der Internationalen Raumstation im Einsatz. Seine erfolgreiche Nutzung und Größe ist bisher einmalig in der bemannten Raumfahrt. Konstruiert und gebaut wurde der Stationsroboterarm im Auftrag der CSA von dem Unternehmen MDA Space Missions. Er gelangte am 19. April 2001, während der STS-100-Mission mit der Endeavour, ins All und wurde an der ISS bei zwei Außeneinsätzen auf seine ersten Aufgaben vorbereitet. Bei diesem Shuttle-Flug kam erstmals ein kanadischer Astronaut bei einer Außenmission an der ISS zu Einsatz, Chris Hadfield wurde damals von dem NASA-Astronauten Scott Parazynski unterstützt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch gesehen ist das offiziell SSRMS (Space Station Remote Manipulator System) genannte Element ein mehrteiliger, ca. 18 Meter langer und durch Gelenke verbundener Ausleger. Dieser in mehreren Achsen bewegliche Manipulator ist nicht fest mit der Station verbunden, sondern hat an jedem Ende einen Greifmechanismus, Latching End Effector genannt. Dadurch kann er, von vier Kameras unterstützt und über Konsolen in der Station aber auch von der Erde aus gesteuert, von einem Haltepunkt zum nächsten umgesetzt werden. An jedem Haltepunkt, PDGF (Power and Data Grapple Fixture), gibt es eine mechanische sowie auch Daten- und Stromverbindung. Als Bestandteil des MSS (Mobile Servicing System) kann der Roboterarm ebenso am MBS (Mobile Base System) durch den MT (Mobile Transporter) auf der Gitterstruktur der Station in Querrichtung verfahren werden, um dort Arbeiten beim Stationsaufbau oder bei Servicemissionen zu unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Derartig mobil ausgelegt, war und ist Canadarm2 ein zentrales Element im Stationsausbau. Während seiner bisherigen Missionszeit hat der selbst nur knapp zwei Tonnen wiegende Arm mehrere hundert Tonnen Ausrüstung, Module und Fracht bewegt. Weiter unterstützte er Astronauten bei fast 100 Außeneinsätzen und fing die japanischen Transportraumschiffe HTV 1 und 2 ein. Im Jahre 2006 war Steve MacLean, nun ehemaliger Astronaut und der gegenwärtige Präsident der kanadischen Raumfahrtbehörde, der erste Kanadier, welcher am und mit dem Stationsarm arbeitete. Etwas später kamen die CSA-Astronauten Julie Payette und Robert Thirsk ebenfalls zu der Ehre mit Canadarm2 arbeiten zu können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042011170112_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042011170112_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Canadarm2 mit Dextre am MBS befestigt 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Arm mehr als 100 Tonnen bewegen kann, dient er häufig als Plattform für Astronauten bei ihren Außenmissionen. Dabei ist umso mehr eine exakte Steuerung nötig. Diese erfolgt heute in den meisten Fällen von der Arbeitsstation im Aussichtsmodul Cupola, eine Ersatzsteuerstation befindet sich im Destiny-Modul. Des Weiteren kann eine vollständige Überwachung und Steuerung von den Flugkontrolleuren am Johnson Space Center in Houston und dem Hauptquartier der kanadischen Raumfahrtbehörde in Saint-Hubert, Quebec erfolgen. Von dort aus wird auch eine wichtige Erweiterung des Manipulators gesteuert. Der Dextre (Special Purpose Dextrous Manipulator) genannte Zusatz kommt ebenfalls aus Kanada und soll komplizierte Tätigkeiten ausführen, welche sonst nur während eines Weltraumausstieges möglich sind. Dextre verfügt über zwei siebengelenkige Roboterarme, eine Halterung für Werkzeuge, eine Plattform sowie diverse Lampen und Kameras. An den Enden der beiden Arme befinden sich Aufnahmen mit denen verschiedenste Werkzeuge gegriffen werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zukünftig wird die Rolle des Stationsarms, nach dem Ende der Space-Shuttle-Flüge, eine etwas andere sein. Er wird seltener große Module bewegen und befestigen, eher werden seine Aufgaben in der Wartung der Station, Unterstützung bei Außeneinsätzen der ISS-Besatzung und Einfangen von Raumfahrzeugen bestehen. Der jetzige HTV-Versorger der JAXA und die zukünftigen Transportraumschiffe Dragon von Space Exploration Technologies (SpaceX) und Cygnus der Orbital Sciences Corporation (OSC) verfügen über keine automatischen Kopplungssysteme, sondern werden durch Canadarm2 eingefangen und angekoppelt. Alleine in dem Zeitraum Ende 2011 bis Anfang 2012 werden innerhalb von sieben Monaten sechs Raumfahrzeuge, beginnend mit Dragon geplant Oktober 2011, erwartet. Daher kommt dem SSRMS zukünftige eine zentrale Rolle bei der Versorgung und dem Unterhalt der ISS zu. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3786.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Canadarm2 (SSRMS) und Dextre</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/10-jahre-canadarm2-an-der-iss/" data-wpel-link="internal">10 Jahre Canadarm2 an der ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shuttle-Programm geht in die vorletzte Runde: STS 134</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-programm-geht-in-die-vorletzte-runde-sts-134/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 15:48:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34027</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern bestätigte das NASA-Management im Zuge des Flight Readiness Reviews den Starttermin am 29. April. Während der mindestens 14-tägigen Mission STS 134 wird die Endeavour den tonnenschweren Teilchendetektor AMS 02 zur Internationalen Raumstation transportieren, von dem man sich zahlreiche wissenschaftliche Ergebnisse erhofft auf der Suche nach Dunkler Materie und mehr. Ein Beitrag von Klaus Donath. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttle-programm-geht-in-die-vorletzte-runde-sts-134/" data-wpel-link="internal">Shuttle-Programm geht in die vorletzte Runde: STS 134</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern bestätigte das NASA-Management im Zuge des Flight Readiness Reviews den Starttermin am 29. April. Während der mindestens 14-tägigen Mission STS 134 wird die Endeavour den tonnenschweren Teilchendetektor AMS 02 zur Internationalen Raumstation transportieren, von dem man sich zahlreiche wissenschaftliche Ergebnisse erhofft auf der Suche nach Dunkler Materie und mehr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042011174812_small_1.jpg" alt="NASA" width="402" height="268"/><figcaption>
Space Shuttle Endeavour am Startpad 39A des Kennedy Space Centers 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich für den Start im Spätsommer 2010 vorgesehen, soll die Endeavour die Mission STS 134 nächste Woche Freitag beginnen können. Aufgrund der Laufzeitverlängerung der ISS bis mindestens 2020 musste das milliardenteure Spektrometer kurzfristig überarbeitet werden. Dabei wurde der mit flüssigem Helium gekühlte supraleitende Magnet des Spektrometers gegen einen normalen Magneten ausgetauscht, um einen Betrieb des AMS 02 für bis zu 18 Jahre zu ermöglichen. Der supraleitende Magnet hätte nur etwa drei Jahre überstanden. Zwar bedeutet der Verzicht auf den gekühlten Magneten auch eine Einschränkung bezüglich der Messpräzision, diese Einbuße lässt sich aber durch empfindlichere Detektoren und die längere Messdauer wieder kompensieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem bringt das Shuttle den EXPRESS Logistics Carrier 3 zur Raumstation auf dessen Gitterstruktur sich mehrere Ersatzteile befinden, um die Raumstation nach Ende des Shuttle Programmes ausreichend versorgt zu hinterlassen. Kurz vor Abreise wird die Crew der Endeavour noch die Roboterarmverlängerung OBSS der Station übergeben. Das Orbiter Boom Sensor System wurde nach dem Columbia-Unglück entwickelt, um das Hitzeschild im Orbit auch an der Unterseite untersuchen zu können. Der ursprüngliche Arm hatte dafür nicht genug Freiheitsgrade und keine ausreichende Länge. Jetzt, wo sich das Shuttle-Programm dem Ende neigt, wird der Arm nicht weiter benötigt und soll ebenfalls als Verlängerung an Bord der ISS für zukünftige Außenbordeinsätze unterstützend zur Verfügung stehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042011174812_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Das Alpha-Magnet-Spektrometer AMS 02 kurz bevor es in das Space Shuttle verladen wurde.  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Seltenheit stellen die 4 Außenbordeinsätze in nur einer Mission dar, denn es wird ein neues Verfahren bei zwei dieser Einsätze angewandt werden, um der sogenannten Taucherkrankheit vorzubeugen. Im Inneren der Raumanzüge herrscht zugunsten einer größeren Bewegungsfreiheit im luftleeren Raum ein geringerer Druck. Bisher mussten Astronauten die Nacht vor ihrem Weltraumausstieg in der Luftschleuse bei vermindertem Druck verbringen, um den Stickstoff-Gehalt im Blut zu senken. Aus Zeitgründen wird nun erstmals die <i>Insuit Light Exercise</i> angewandt. Dabei atmen die Astronauten direkt nach dem Anlegen ihrer Anzüge reinen Sauerstoff und müssen dabei leichten Sport treiben, um den Puls zu erhöhen. Dadurch lässt sich der Stickstoff relativ schnell im Körper verringern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer beim Start genau hinschaut, entdeckt zudem erstmals ein Logo auf dem orangen Treibstofftank, welches die Geschichte des Tanks symbolisieren soll. Gefertigt kurz nach der Jahrtausendwende hat er eine längere Geschichte hinter sich und wurde beim berüchtigten Hurricane Katrina beschädigt, wieder instand gesetzt und grundlegend modifiziert. Da der Tank nicht die allerneusten Verbesserungen der jüngeren Vergangenheit enthält, welche das Abplatzen von Schaumstoff verhindern sollen, rechnet die NASA mit einigen Abplatzungen im späteren Flugverlauf. Simulationen haben ergeben, dass keine Beschädigungen des Orbiters zu erwarten sind, die 2003 zum Verlust der Columbia führten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant der Besatzung ist NASA-Astronaut Mark Kelly, dessen Frau, die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords, im Januar dieses Jahres bei einem Amoklauf lebensgefährlich am Kopf verletzt worden ist. Bis zuletzt war seine Teilnahme daher ungewiss. Durch die schnelle Verbesserung ihres Gesundheitszustandes entschied sich der erfahrene Astronaut Kelly schließlich dafür, die Mission zu leiten. Neben ihm fliegen fünf weitere Astronauten zur ISS, Pilot Gregory H. Johnson und die Missionsspezialisten Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel sowie der ESA-Astronaut Roberto Vittori. Damit besteht die Crew dieser anspruchsvollen Mission nur aus Astronauten mit Weltraumerfahrung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start ist für den 29. April um 21:47 Uhr MESZ geplant. Da die Startzeiten immer von der aktuellen Position der ISS abhängen, ist es wahrscheinlich, dass dies der letzte Start eines Shuttles zu einer für europäische Verhältnisse humanen Uhrzeit stattfindet. Übertragen wird der Start von <a class="a" href="https://www.nasa.gov/live/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">NASA TV</a> sowie auch in Deutsch bei <a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Liveübertragung zum Start von STS-134</a></li></ul>
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		<title>And the Shuttle goes to &#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/and-the-shuttle-goes-to/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 18:35:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die künftigen Ausstellungsorte der US-amerikanischen Raumfähren sind offiziell bekanntgegeben worden. Nicht überall trifft die Auswahl auf Zustimmung. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Crain&#8217;s New York Business, L.A. Now, NASA, Space News. Die Atlantis soll künftig im Besucherkomplex des Kennedy Space Center in Florida besichtigt werden können. Vorher muss sie noch ihre 33. und letzte [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die künftigen Ausstellungsorte der US-amerikanischen Raumfähren sind offiziell bekanntgegeben worden. Nicht überall trifft die Auswahl auf Zustimmung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Crain&#8217;s New York Business, L.A. Now, NASA, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_1.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption> Atlantis und ihre Missionen &#8211; Illustration  <br> (Bild: NASA/Amy Lombardo)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantis soll künftig im Besucherkomplex des Kennedy Space Center in Florida besichtigt werden können. Vorher muss sie noch ihre 33. und letzte Weltraummission fliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das California Science Center in Los Angeles wird die Endeavour nur wenige Kilometer von der Fabrik, in der die Fähren entwickelt wurden, zeigen können. Zusammen mit dem noch ausstehenden letzten Flug ins All hat die Endeavour 25 Einsätze auf ihrem Konto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Virginia wird die Discovery, welche 39 Flüge in den Weltraum absolvierte, zu sehen sein. Das Steven F. Udvar-Hazy Center des Smithsonian’s National Air and Space Museum wird mit ihr seine Sammlung ergänzen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prototyp Enterprise schließlich zieht vom Smithsonian’s nach New York City um und soll auf dem Flugzeugträger Intrepid des Intrepid Sea, Air, and Space Museum präsentiert werden. Die Enterprise hatte unter anderem fünf Anflug- und Landetests im Dryden Flight Research Center absolviert, war jedoch nie im Weltraum. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_2.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption>
Endeavour und ihre Missionen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/Amy Lombardo)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_3.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption>
Discovery und ihre Missionen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/Amy Lombardo)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Houston, Texas, wo das Johnson Space Center sich nach dem Abheben um die Abwicklung jeder einzelnen Shuttlemission kümmerte, ist man insbesondere mit der Entscheidung, dass eines der Shuttles nach New York City gebracht werden soll, nicht einverstanden. Gleiches gilt für Ohio, wo sich auf der Luftwaffenbasis Wright Patterson in Dayton das National Museum of the United States Air Force befindet. Die US-amerikanische Luftwaffe hatte erheblichen Einfluss auf den Entwurf der Raumfähren und nutzte diese bei einem Teil der Missionen für eigene Zwecke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrelang hatte sich das Museum in New York City, unterstützt von den Senatsangehörigen Kirsten Gillibrand und Charles Schumer und durch eine von über 150.000 Personen unterzeichneten Petition, für die Enterprise stark gemacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_4.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Die Enterprise im Smithsonian’s
<br>
(Bild: NASA/Renee Bouchard)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bemühungen wurden nun also von Erfolg gekrönt. Jetzt haben die Interessenten die Aufgabe, die Finanzierung des Transports der Enterprise in die Metropole an der Ostküste und die Schaffung eines angemessenen Displays auf der Intrepid sicherzustellen. Man erwartet Kosten in Höhe von rund 40 Millionen US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offiziellen Verlautbarungen der NASA zufolge erfolgte die Festlegung der Ausstellungsorte vor dem Hintergrund, ein möglichst zahlreiches Publikum erreichen zu können. Die berücksichtigten Einrichtungen haben sich nach Ansicht des NASA-Administrators Charles Bolden einen ausgezeichneten Ruf als Aussteller von Artefakten aus der Raumfahrt erarbeitet, und böten Interessierten aus den USA und dem Ausland die gewünschten problemlosen Besuchsmöglichkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mediengalerie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/725" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zahlreiche Bilder verschiedener Shuttlemissionen</a></li></ul>
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		<title>ELC 1-4</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/elc-1-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=71884</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die EXPRESS Logistic Carrier (ELC) sind Außenlager für Ersatzteile und Experimente. Autor: Daniel Maurat &#38; Sascha Haupt Die ELC-Paletten (Expedite the Processing of Experiments to the Space Station Logistic Carrier für beschleunigte Verladung von Experimenten zur Raumstation, kurz EXPRESS Logistics Carrier) sind vier Paletten zur externen Lagerung von Ersatzteilen(Orbital Replacement Units, ORUs) und Experimenten. Sie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die <em>EXPRESS Logistic Carrier (ELC)</em> sind Außenlager für Ersatzteile und Experimente.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat &amp; <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Sascha Haupt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>ELC</em>-Paletten (<em>Expedite the Processing of Experiments to the Space Station Logistic Carrier</em> für beschleunigte Verladung von Experimenten zur Raumstation, kurz EXPRESS Logistics Carrier) sind vier Paletten zur externen Lagerung von Ersatzteilen(<em>Orbital Replacement Units, ORU</em>s) und Experimenten. Sie sind Teil des <em>EXPRESS</em>-Lagersystems, welches u.a. auch in der Station benutzt wird, vor allem im Modul <em>Destiny</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/elc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/elc.jpg" alt="" width="365" height="242"/></a><figcaption><em>ELC 2</em> nach seiner Installation an der ISS während der Mission STS 129 im November 2009.<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 5,0 Meter<br>Breite: 4,0 Meter<br>Masse: 1,6 Tonnen<br>Start: (1+2) 14.11.2009, (4) 24. Februar 2011, (3) 16. Mai 2011</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>ELC</em>s wurden entwickelt, nachdem die NASA 1997 eine vertragliche Regelung mit der brasilianischen Raumfahrtangentur AEB/INPS zur Nutzung der ISS seitens Brasiliens unterzeichnete. Bestandteil des Kontrakts waren die die <em>ELC</em>-Lagerpaletten. Im Gegenzug sollte erstmals ein Brasilianer an einem Raumflug zur ISS teilnehmen. Die NASA aber ließ die <em>ELC</em>s aber nach Verzögerungen auf brasilianischer Seite letztlich in den USA selber bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies geschah im Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland. Nach der Fertigstellung wurden die Carrier in die Space Station Processing Facility im Kennedy Space Center in Cape Canaveral gebracht, wo sie auf den Start vorbereitet wurden. Dort wurden auch ihre Nutzlasten montiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>ELC</em>s sind quaderförmige Gitterstrukturen aus Aluminium. Es passen maximal zwölf Nutzlasten auf eine Palette, je sechs pro Seite. Jedes <em>ORU</em> oder Experiment, das auf einem <em>ELC</em> gelagert wird, kann entweder während eines Außenbordeinsatzes oder mithilfe des <em>Dextre</em>-Roboterarms ausgetauscht werden. Zudem sind auch Andockpunkte vom Typ <em>PDGF</em> für den großen Manipulatorarm <em>SSRMS/Canadarm 2</em> an Paletten und größeren Nutzlasten befestigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ELCs bieten Experimenten, die bis zu 227 kg wiegen und bis zu 1 m³ groß sein dürfen, eine Energieversorgung mit 750 W und eine Datentransferrate von bis zu 6 Mb/s. Nutzlast für die <em>ELC</em>s sind:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bei <em>ELC 1</em>:<ul><li><em>Ammonia Tank Assembly (ATA)</em>, ein Ammoniaktank für das externe Kühlsystem des US-basierten Teils der ISS</li><li><em>Battery Charge Discharge Unit (BCDU)</em>, Batterieladeeinheiten</li><li><em>Latching End Effector (LEE)</em>, die Endköpfe für <em>SSRMS/Canadarm 2</em></li><li><em>Control Moment Gyroscope (CMG)</em>, ein Ersatz-Lageregelungsgyroskop</li><li><em>Nitrogen Tank Assembly (NTA)</em>, ein Stickstofftank für die Stationsatmosphäre</li><li><em>Pump Module (PM)</em>, eine Kühlmittelpumpe</li><li><em>Plasma Contactor Unit (PCU)</em> zur Kontrolle von Plasma in der oberen Erdatmosphäre</li><li>OPALS, ein Experiment zur Laserkommunikation <em>(geplant)</em></li></ul></li><li>Bei <em>ELC 2</em>:<ul><li><em>High Pressure Gas Tank (HPGT)</em>, ein Hochdruckgastank, hier für Sauerstoff</li><li><em>Cargo Transport Container (CTC-1)</em>, ein Lagercontainer für kleinere <em>ORU</em>s</li><li><em>Mobile Transporter Trailing Umbilical System Reel Assembly (MT TUS-RA)</em>, Ersatzteile für den Mobilen Transporter <em>MT</em> des Manipulatorarms <em>SSRMS/Canadarm 2</em></li><li><em>Control Moment Gyroscope (CMG)</em>, ein weiteres Lageregelungsgyroskop</li><li><em>Nitrogen Tank Assembly (NTA)</em>, ein Stickstofftank für die Stationsatmosphäre</li><li><em>Pump Module (PM)</em>, eine Kühlmittelpumpe</li><li><em>MISSE 7</em> (Materials ISS Experiment), ein Experiment zur Beobachtung von Veränderungen an Materialien, die dem offenen Weltraum ausgesetzt werden</li><li>PRELSE II, eine Plattform für kleinere Experimente <em>(geplant)</em></li></ul></li><li>Bei <em>ELC 3</em>:<ul><li><em>High Pressure Gas Tank (HPGT)</em>, ein Hochdruckgastank</li><li><em>Ammonia Tank Assembly (ATA)</em>, ein Ammoniaktank für das Kühlsystem der ISS</li><li><em>S-Band Antenna Sub-System Assembly #2 &amp; 3 (SASA)</em>, Sub-Systeme für S-Band-Antennen</li><li><em>Special Purpose Dextrous Manipulator (SPDM) Arm </em>, ein Ersatzarm für <em>Dextre</em></li><li><em>Space Test Program Houston 3 Department of Defense payload</em>, ein Experiment des US-Verteidigungsministeriums</li><li><em>ELC pallet controller avionics box</em>, eine Ersatzelektronikeinheit für ELCs</li></ul></li><li>Bei <em>ELC 4</em>:<ul><li><em>Heat Rejection System Radiator (HRSR) Flight Support Equipment (FSE)</em>, ein Ersatzradiator zur Abstrahlung überschüssiger Wärme</li><li><em>ExPRESS Pallet Controller Avionics 4 (ExPCA #4)</em></li><li><em>Flex Hose Rotary Coupler (FHRC)</em> eine Drehkupplung</li><li><em>Cargo Transportation Container 4 (CTC-4)</em>, ein Lagercontainer für kleinere <em>ORU</em>s</li><li>Das DPP (<em>Dextre Pointing Package</em>), Hardware für robotische Experimente mit <em>Dextre</em> <em>(geplant)</em></li><li>Ein Teil des <em>Stratospheric Aerosol and Gas Experiment</em> (SAGE), eines Experiments zur Beobachtung der Stratosphäre <em>(geplant)</em></li></ul></li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/elc1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/elc1.jpg" alt="" width="547" height="244"/></a><figcaption>Die Anordnung der <em>ELC</em>s auf der ISS nach Fertigstellung.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurden die ersten zwei Paletten, <em>ELC 1</em> und <em>2</em>, am 14. November 2009 während der Mission STS 129 des Space Shuttles <em>Atlantis</em>. Die beiden Paletten wurden mithilfe des Stationsroboterarms an der <em>Integrated Truss Structure</em> befestigt, <em>ELC 1</em> am Gitterelement <em>P3</em> Nadir, <em>ELC 2</em> an S3-Zenit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein in etwa gleicher Missionsverlauf für die <em>ELC</em>s gab es bei der Mission STS 133, bei der <em>ELC 4</em> Nutzlast war und an <em>S3</em>-Nadir angebracht wurde. Der letzte Träger, <em>ELC 3</em>, startete mit der Shuttle-Mission STS 134 und wurde an <em>P3</em>-Zenit angebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/countdown-fuer-die-mission-sts-129-gestartet/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-ULF3 (Mission STS-129 der <em>Atlantis</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sts-133-mission-um-einen-weiteren-tag-verlaengert/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-ULF5 (Mission STS-133 der <em>Discovery</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sts-134-letzter-aussenbordeinsatz-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-ULF6 (Mission STS-134 der <em>Endeavour</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-truss-structure/" data-wpel-link="internal">Modul <em>ITS</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssrms-canadarm-2/" data-wpel-link="internal">Modul <em>SSRMS/Canadarm 2</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/h-2-transfer-vehicle-htv/" data-wpel-link="internal">Versorger <em>HTV</em></a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/elc-1-4/" data-wpel-link="internal">ELC 1-4</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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