<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kosten &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/kosten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Jun 2024 05:41:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Kosten &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kommentar: SES, Königsmacher von SpaceX</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommentar-ses-koenigsmacher-von-spacex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 00:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=13069</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern hat SES bekanntgegeben, dass man den Satelliten SES 10 im Oktober 2016 auf einer wiederverwendeten Falcon 9 starten lassen wolle. Damit hilft SES SpaceX ein weiteres Mal bei der Einführung einer neuen Dienstleistung in den Markt. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SES, SpaceX, SpaceNews, SFN Erst SES 8, dann SES 9 und jetzt SES [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommentar-ses-koenigsmacher-von-spacex/" data-wpel-link="internal">Kommentar: SES, Königsmacher von SpaceX</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern hat SES bekanntgegeben, dass man den Satelliten SES 10 im Oktober 2016 auf einer wiederverwendeten Falcon 9 starten lassen wolle. Damit hilft SES SpaceX ein weiteres Mal bei der Einführung einer neuen Dienstleistung in den Markt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.    Quelle: SES, SpaceX, SpaceNews, SFN</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/crs8stufemeer-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/crs8stufemeer_low.jpg" alt="Die erste Stufe der Falcon 9 vom CRS-8 Start auf dem Drohnenschiff
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Die erste Stufe der Falcon 9 vom CRS-8 Start auf <br>dem Drohnenschiff<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erst SES 8, dann SES 9 und jetzt SES 10: Die Beziehung zwischen SES und SpaceX scheint eine Besondere. Im Dezember 2013, als SpaceX gerade die Falcon 9 v1.1 eingeführt hatte, war SES der erste Kunde, der mit dieser Rakete einen Satelliten in den geostationären Orbit startet. Der erfolgreiche Flug schockt die Konkurrenz, unter anderem die aus Europa. Im März 2016 ist SES erneut erster Kunde, der mit der neuen Falcon 9 v1.2 einen Satelliten in den geostationären Orbit startet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hoffte auch auf die erste erfolgreiche Seelandung bei dieser Mission, doch dieser Erfolg ist SpaceX und SES verwehrt geblieben. Zu gerne wollte man die erste Stufe der Rakete wiederverwenden und bei SES 10 ein weiteres Mal mit derselben ersten Stufe einen Satelliten starten. Doch jetzt muss eine andere Stufe, nämlich die, die bereits die Dragon CRS-8 Kapsel zur ISS beschleunigte, für den Einsatz bei SES 10 herhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ausgehandelte Startpreis für diese Pioniertat ist nicht öffentlich, dürfte sich aber wahrscheinlich zwischen 30 und 45 Millionen US-Dollar bewegen. Der Preis für eine neue Falcon 9 Rakete liegt bei circa 60 Millionen US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technologischen Fortschritt gibt es nicht ohne Risiko. Irgendjemand muss als erster eine Nutzlast auf einer neuen Rakete fliegen. Wenn nur eine Testmasse fliegt, liegt das Risiko zu 100 Prozent beim Raketenbauer. Allerdings profitiert auch der Satellitenbetreiber von einer erfolgreichen Markteinführung und so scheint ein Teilen des Risikos nicht unangemessen, zumal die Versicherungsraten gerade sehr niedrig sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ses10.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ses10_low.jpg" alt="Satellit SES 10
(Bild: SES)"/></a><figcaption>Satellit SES 10<br>(Bild: SES)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vertrauen von SES in SpaceX ist nicht nur eine kurzfristige Laune, sondern ein Teil eines langfristigen Plans. Wenn man sich die SES-Strategie auf deren Webseite für Investoren anschaut, dann sind wiederverwendbare Raketen ein Teil eines größeren Plans, die Kosten für die Satelliten zu senken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES plant ebenfalls das Nachtanken der Satelliten im Orbit, volle Digitalisierung der Satellitennutzlast und weiteres mehr. Dadurch sollen die Investitionskosten für Satelliten weiter sinken, was letzten Endes auch dem Endkunden am Boden zu Gute kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil der Motivation von SES ist also klar, günstigere Satelliten möchte man haben. Daneben ist die Falcon 9 auch ein Ersatz für die Proton-Rakete aus Russland, die in letzter Zeit bei der Zuverlässigkeit schwächelt. Allerdings ist eine Wegwerf-Falcon 9 auch schon relativ günstig und die Kosten allein können den massiven Einsatz für wiederverwendbare Raketen seitens SES wohl nicht erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht schaut man bei SES im Vorstand auch gerne Science-Fiction-Filme im Kino, träumt von Reisen zu fremden Welten. Vielleicht möchte man einen kleinen Beitrag leisten, um dieser Zukunft ein bisschen näher zu kommen. Ein bisschen intrinsische Motivation tut ja vielleicht ab und zu ganz gut, anstatt nur nach dem Vorteil für die eigene Firma zu suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der weltweit größte Satellitenbetreiber aus Luxemburg setzt stark auf SpaceX. In Zukunft sollen nach SES 10 auch SES 11, SES 14 und SES 16 mit SpaceX fliegen. Nur SES 12 und SES 15 sind bei Arianespace gebucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vertrauen von SES in SpaceX ist auch insofern bemerkenswert, als dass kürzlich der CEO von Airbus Safran Launchers, Alain Charmeau, in einem Interview bei SpaceflightNow mitgeteilt hat, bei Airbus glaube man, dass der Kunde eine neue Rakete und eben keine wiederverwendete Rakete beim Start bevorzugt. Das haben Airbus nach seiner Aussage Kunden gesagt. Welche Kunden das sind, wissen wir nicht, SES kann damit offensichtlich nicht gemeint sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES ist bisher der einzige Akteur von Gewicht in Europa, der sich für wiederverwendbare Raketen ernsthaft einsetzt. Airbus arbeitet an Adeline, einem Konzept, um das Vulcain 2 zu bergen, CNES / DLR arbeiten an Prometheus (Methantriebwerk) und gemeinsam mit Japan an Callisto, einem Gefährt, das senkrecht starten und landen können soll. Aber das sind bestenfalls Demonstratoren, deren Umsetzung in eine orbitale Rakete eher perspektivisch ist, schlechtestenfalls PR-Projekte, um in der öffentlichen Meinung nicht Nichts-tuend dazustehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ernsthaftes &#8222;commitment&#8220; sieht jedenfalls anders aus. Aber SES 10 wird von Airbus gebaut, da können sich die Airbus-Ingenieure bei der Nutzlastintegration die Falcon 9 noch einmal aus der Nähe anschauen und vielleicht zu einem anderen Fazit kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob sich wiederverwendbare Raketen langfristig etablieren, wird man in ein paar Jahren wissen. Als Europäer kann es einen bereits jetzt mit Stolz erfüllen, dass wenigstens eine Größe der europäischen Raumfahrt die Initiative in die Hand nimmt und nicht wie der Rest darauf wartet, dass sich die Welt von alleine verbessert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14196.msg356467#msg356467" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES-10 auf Falcon 9</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kommentar-ses-koenigsmacher-von-spacex/" data-wpel-link="internal">Kommentar: SES, Königsmacher von SpaceX</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>E-ELT schrumpft etwas &#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/e-elt-schrumpft-etwas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[E-ELT]]></category>
		<category><![CDATA[ELT]]></category>
		<category><![CDATA[ELT-Hauptspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34149</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das zukünftige Teleskop E-ELT (European Extremely Large Telescope) der europäischen Südsternwarte ESO bekommt einen geringfügig kleineren Hauptspiegel als ursprünglich geplant. Ein Beitrag von Oliver Karger. Quelle: ESO. Der Grund für die Designänderung des Teleskops, welches sich momentan in der sogenannten detaillierten Designphase befindet, liegt in der Abwägung zwischen wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit und einer größtmöglichen Kosteneffizienz. Dies [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/e-elt-schrumpft-etwas/" data-wpel-link="internal">E-ELT schrumpft etwas &#8230;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das zukünftige Teleskop E-ELT (European Extremely Large Telescope) der europäischen Südsternwarte ESO bekommt einen geringfügig kleineren Hauptspiegel als ursprünglich geplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Oliver Karger. Quelle: ESO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund für die Designänderung des Teleskops, welches sich momentan in der sogenannten detaillierten Designphase befindet, liegt in der Abwägung zwischen wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit und einer größtmöglichen Kosteneffizienz. Dies gab die europäische Südsternwarte ESO vergangene Woche bekannt. 
<br>
Konkret soll der Hauptspiegel von ursprünglich 42 Metern Durchmesser auf 39,3 Meter verkleinert werden. Hierdurch kann die komplexe Konstruktion der Spiegelhalterung strukturell vereinfacht werden. Weiterhin ist es dadurch möglich, den Sekundärspiegel, welcher das gesammelte Licht zu den Diagnostiken führen soll, ebenfalls zu verkleinern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen senken zwar die maximal erreichbare Auflösung des Teleskops um etwa neun Prozent, im Gegenzug wird das Öffnungsverhältnis jedoch erhöht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren können die Kosten von bisher knapp 1,3 Milliarden Euro auf momentan 1,05 Milliarden Euro gesenkt werden. Innerhalb dieses Finanzrahmens sind bereits die Entwicklungskosten der Instrumente sowie eine Finzanzreserve für unerwartete technische Probleme enthalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Baubeginn auf dem Cerro Armazones in Sichtweite zum Cerro Paranal, auf welchem sich das VLT befindet, ist momentan für Januar 2012 vorgesehen. Der Wissenschaftsbetrieb soll Anfang der 2020er augenommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1142.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">E-ELT</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/e-elt-schrumpft-etwas/" data-wpel-link="internal">E-ELT schrumpft etwas &#8230;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shuttle-Programm kostete knapp 200 Milliarden Dollar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-programm-kostete-knapp-200-milliarden-dollar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 17:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34030</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den Jahren 1971 bis 2010 wurden insgesamt 192 Milliarden US-Dollar für das Space-Shuttle-Programm ausgegeben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: blogs.chron.com. Zu diesem Ergebnis kommen Roger Pielke Jr. und Ray Byerly in einem Brief, der in der letzten Nature-Ausgabe veröffentlicht wurde. Dabei wurden die Kosten vergangener Jahre auf das Wertniveau von 2010 umgerechnet. Demnach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttle-programm-kostete-knapp-200-milliarden-dollar/" data-wpel-link="internal">Shuttle-Programm kostete knapp 200 Milliarden Dollar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den Jahren 1971 bis 2010 wurden insgesamt 192 Milliarden US-Dollar für das Space-Shuttle-Programm ausgegeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: blogs.chron.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EC8221081sts5nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EC8221081sts5nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Shuttle Columbia nach der Landung in Edwards am Ende der Mission STS-5. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesem Ergebnis kommen Roger Pielke Jr. und Ray Byerly in einem Brief, der in der letzten Nature-Ausgabe veröffentlicht wurde. Dabei wurden die Kosten vergangener Jahre auf das Wertniveau von 2010 umgerechnet.  <br> Demnach kostete ein Shuttle-Flug 1,5 Milliarden US-Dollar. Dazu gehören aber sämtliche Entwicklungs- und Baukosten sowie Betriebskosten für die zu Start und Flug erforderlichen Einrichtungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit den noch nicht berücksichtigten Flügen sowie Nachbereitungsarbeiten in diesem Jahr kommt man auf eine Summe von knapp 200 Milliarden Dollar. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttle-programm-kostete-knapp-200-milliarden-dollar/" data-wpel-link="internal">Shuttle-Programm kostete knapp 200 Milliarden Dollar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Galileo: Wikileaks und Finanzierungslecks</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-wikileaks-und-finanzierungslecks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 18:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[OHB System AG]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Vorstandsvorsitzende der OHB-System AG, einem Hersteller von Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo, muss wegen Äußerungen, die er laut Informationen, die von Wikileaks veröffentlicht wurden, gemacht habe, seinen Abschied nehmen. Außerdem wurde bekannt, dass das Satellitennavigationssystem nun weitere 1,9 Milliarden Euro teurer wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Aftenposten, Europäische Kommission, OHB, Raumfahrer.net. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-wikileaks-und-finanzierungslecks/" data-wpel-link="internal">Galileo: Wikileaks und Finanzierungslecks</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Vorstandsvorsitzende der OHB-System AG, einem Hersteller von Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo, muss wegen Äußerungen, die er laut Informationen, die von Wikileaks veröffentlicht wurden, gemacht habe, seinen Abschied nehmen. Außerdem wurde bekannt, dass das Satellitennavigationssystem nun weitere 1,9 Milliarden Euro teurer wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Aftenposten, Europäische Kommission, OHB, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-22-78286.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18012011193706_small_1.jpg" alt="ESA/J. Huart" width="330" height="259"/><figcaption>
Galileo-Satelliten umkreisen die Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/J. Huart)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das Satellitennavigationssystem eine dumme Idee sei, soll der bisherige OHB-Vorstandschef Berry Smutny gegenüber US-amerikanischen Diplomaten in Berlin behauptet haben, heißt es in einem Telegramm vom Oktober 2009, das der norwegische Tageszeitung Aftenposten von Wikileaks zugespielt wurde. Seine Einschätzung habe Smutny damit begründet, dass das im Aufbau befindliche System primär französische Interessen bediene. Es handle sich um eine Verschwendung von europäischen Steuergeldern, denn es gehe nur darum, die atomwaffentragenden französischen Militärraketen in Sachen Navigation unabhängig vom amerikanischen System GPS zu machen. Angesichts der deutschen Beteiligung an Galileo sei es eine besondere Ironie, dass ein Teil der französischen Raketen auf Berlin, die deutsche Hauptstadt gerichtet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber der Aftenposten bestritt Smutny die ihm zur Last gelegten Äußerungen, räumte aber ein, sich mit den US-amerikanischen Diplomaten zu einem informellen Essen getroffen zu haben. Mit Smutny an der Spitze hatte die OHB-System AG aus Bremen im Januar 2010 den Auftrag zum Bau von 14 Satelliten für das Navigationssystem bekommen (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-wird-14-galileo-satelliten-bauen/" data-wpel-link="internal">raumfahrer.net berichtete</a>). Nach 18 Monaten als Vorstandsvorsitzender muss Smutny OHB nun verlassen, obwohl das Jahr 2010 das erfolgreichste in der Geschichte der OHB-System AG war. Der OHB-Sprecher Steffen Leuthold teilte am 17. Januar 2011 mit, dass man sich zur sofortigen Freistellung Smutnys von seinen Aufgaben gezwungen gesehen habe, um weiteren Schaden von OHB und den Kunden des Unternehmens abzuwenden. Die OHB-Gruppe, zu der auch die OHB-System AG gehört, bekennt sich nach wie vor nachhaltig zu Galileo, hatte der Aufsichtsratsvorsitzende der OHB-System AG, Prof. Manfred Fuchs, bereits am 14. Januar 2011 bekräftigt, und versichert, der Bau der 14 bei der OHB-System AG bestellten Satelliten werden im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Januar 2011 gab die Europäische Kommission in einem Bericht neue Zahlen zu den Gesamtkosten für die Einführung von Galileo bekannt. 2014 soll das System wenigstens teilweise einsatzbereit sein, der Aufbau der Infrastruktur aber bis 2020 fortgesetzt werden. Für den Zeitraum von 2014 bis 2020 werden zusätzliche 1,9 Milliarden Euro benötigt, eine Summe, die noch über der bereits im Herbst 2010 diskutierten zusätzlich erforderlichen liegt. Damals war über ein vermutliches Anwachsen der Kosten um 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro gesprochen worden (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-eu-soll-kosten-senken/" data-wpel-link="internal">raumfahrer.net berichtete</a>). Auch die erwarteten jährlichen Betriebskosten erfuhren eine Steigerung: Bisher war die Europäische Kommission von 750 Millionen Euro pro Jahr ausgegangen, jetzt werden 800 Millionen Euro pro Jahr genannt, eine Zahl, die im Herbst 2010 bereits im Raum stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab 2014 will man drei Dienste, den offenen Dienst, den öffentlich-staatlichen Dienst (PRS) und den Such- und Rettungsdienst anbieten können, hofft die Europäische Kommission. Dann sollen sich 18 betriebsbereite Galileo-Satelliten im All befinden. Der sicherheitskritische Dienst und der kommerzielle Dienst sollen ab 2014 getestet werden, und erst dann künftigen Nutzern zur Verfügung gestellt werden, wenn Galileo mit 30 Satelliten seine volle Funktionsfähigkeit erreicht hat.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-wikileaks-und-finanzierungslecks/" data-wpel-link="internal">Galileo: Wikileaks und Finanzierungslecks</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-22-78286.mp3" length="5958719" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Galileo: EU soll Kosten senken</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-eu-soll-kosten-senken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 04:04:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33580</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben einer Sprecherin des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat die Regierung der Bundesrepublik Deutschland die Europäische Kommission aufgefordert, Vorschläge zu machen, wie die Kosten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo reduziert werden könnten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Reuters. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete am 23. Oktober 2010, die Ministeriumssprecherin habe weiterhin angekündigt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-eu-soll-kosten-senken/" data-wpel-link="internal">Galileo: EU soll Kosten senken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Angaben einer Sprecherin des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat die Regierung der Bundesrepublik Deutschland die Europäische Kommission aufgefordert, Vorschläge zu machen, wie die Kosten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo reduziert werden könnten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Reuters.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102010060403_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102010060403_small_1.jpg" alt="Thomas Weyrauch" width="260"/></a><figcaption>
Modell eines Galileo-Satelliten 
<br>
(Bild: Thomas Weyrauch)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nachrichtenagentur Reuters meldete am 23. Oktober 2010, die Ministeriumssprecherin habe weiterhin angekündigt, dass die Europäische Kommission entsprechende Vorschläge in Kürze präsentieren werde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Reuters nimmt Bezug auf die deutschen Medien, denen zufolge das Satellitennavigationssystem Gallileo, das derzeit größte einzelne europäische Raumfahrtprogramm, vor weiteren Verzögerungen stehe und neue Kostensteigerungen im Bereich von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro zu erwarten sind. Die Wirtschaftswoche soll mitgeteilt haben, die Bundesregierung wünsche derzeit eine Senkung des nötigen Finanzaufwands um 500 bis 700 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Möglichkeit der Kosteneinsparung werde von nicht näher genannten Quellen innerhalb der Bundesregierung laut Wirtschaftswoche in einem Verzicht auf die Benutzung von Ariane-5-Raketen zum Transport der Galileo-Satelliten ins All gesehen. Um die Raumfahrzeuge ins All zu bringen, könnten genauso gut Sojus-Raketen verwendet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Reuters gab außerdem an, dass Arianespace, welche die Ariane-5-Rakete vermarktet, kurzfristig nicht für eine Stellungnahme bereit stand. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-eu-soll-kosten-senken/" data-wpel-link="internal">Galileo: EU soll Kosten senken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Noch kein grünes Licht für Bushs Weltraumpläne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/noch-kein-gruenes-licht-fuer-bushs-weltraumplaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2004 13:11:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29149</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr als zwölf Wochen nach Präsident George W. Bushs Ankündigung des ehrgeizigen Plans, amerikanische Astronauten auf Missionen zurück zum Mond und zu weiter entfernten Zielen zu schicken, hält sich das Interesse seitens der Öffentlichkeit und der Politiker in Grenzen. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: Frank Sietzen, United Press International. Statt auf die technischen Fragen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/noch-kein-gruenes-licht-fuer-bushs-weltraumplaene/" data-wpel-link="internal">Noch kein grünes Licht für Bushs Weltraumpläne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mehr als zwölf Wochen nach Präsident George W. Bushs Ankündigung des ehrgeizigen Plans, amerikanische Astronauten auf Missionen zurück zum Mond und zu weiter entfernten Zielen zu schicken, hält sich das Interesse seitens der Öffentlichkeit und der Politiker in Grenzen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: Frank Sietzen, United Press International.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt auf die technischen Fragen, die die Realisierung bemannter Flüge zum Mond und zum Mars aufwirft, konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf die möglichen Kosten eines solchen Unterfangens und auf die Frage, ob die NASA bereit für eine solche Aufgabe ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03052004151101_small_1.jpg" alt="None" width="346" height="369"/><figcaption>
George W. Bushs Raumfahrtvision sieht eine bemannte Rückkehr auf den Mond vor, der seit dem Apollo-Programm vor über 30 Jahren nicht mehr betreten wurde. 
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Meinungsumfragen, die nach der Rede von Bush im NASA-Hauptquartier vom 14. Januar gemacht wurden, zeigten eine große öffentliche Unterstützung für die ersten vorgesehenen Schritte des neuen Raumfahrtplans, wie die Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge und die Fertigstellung der Internationalen Raumstation (ISS). Aber die langfristigen Ziele, also eine Rückkehr zum Mond und bemannte Marsmissionen, riefen nicht gerade Begeisterungsstürme hervor. Dennoch bleiben das Weiße Haus und die NASA optimistisch, dass die Unterstützung in der Öffentlichkeit und durch die Politiker noch zunehmen wird, wenn die Vorschläge erst einmal besser bekannt sind und näher erklärt werden.  Wie von Bush angekündigt, ist der neue Kurs für das zivile US-Raumfahrtprogramm eine Agenda zur längerfristigen Erforschung des Weltraums. Der Plan, von der Regierung als &#8222;neue Vision und Mission für die NASA&#8220; bezeichnet, besteht aus fünf Elementen. 
<br>
1. Die Beseitigung technischer und organisatorischer Probleme, die zum Columbia-Desaster am 1. Februar 2003 führten, und die Wiederindienststellung der gefügelten Raumschiffe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Sobald die Shuttles wieder in Betrieb sind, wird es ihre Haupt-, wenn nicht ihre einzige Aufgabe sein, die Fertigstellung der ISS voranzutreiben. Hunderte Tonnen für die Raumstation bestimmte Fracht und Ausrüstung werden zurzeit in Hangars des Kennedy Raumflugzentrums in Florida gelagert und warten auf ihren Shuttle-Flug in den Weltraum. Die Elemente sind ausschließlich für den Transport mit und den Zusammenbau durch das Space Shuttle ausgelegt. Nachdem die Station um 2010 herum fertiggestellt sein wird, sollen die Shuttles außer Dienst gestellt werden. 3. Die neue Raumfahrtinitative soll der Entwicklung der Robotiktechnologie neues Leben einhauchen; die neue Generation von Raumsonden soll die Astronauten auf ihren Missionen begleiten oder allein zu den selben oder gefährlicheren Zielen im Weltraum aufbrechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Bush hat die Entwicklung einer neuen Generation von Raumfahrzeugen angeordnet, genannt Crew Exploration Vehicles (CEVs). Diese Vehikel könnten Besatzungen zur ISS und von dort zurück zur Erde transportieren, wenn die Shuttles nicht mehr zur Verfügung stehen, aber ihre Hauptaufgabe wäre es, Astronauten zur Mondoberfläche zu befördern, um dort eine permanente Basis einzurichten. 5. Nach den Mondflügen &#8211; die hauptsächlich der Entwicklung und Erprobung neuer Ausrüstung und Technologien dienen würden &#8211; sieht Bushs Plan bemannte Missionen zum Mars und möglicherweise zu noch entlegeneren Zielen vor, im Rahmen einer langfristig angelegten Agenda für die bemannte Erforschung des Weltraums. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum hatte der Präsident all diese Vorhaben verkündet, begann Kritik laut zu werden und Widerstand formierte sich. NASA-Chef Sean O&#8217;Keefe und das Weiße Haus hatten Monate mit der Ausarbeitung der neuen Initiative zugebracht, doch es schien eine klare Strategie für die Bekanntmachung der Pläne zu fehlen.  Mehrere Mitarbeiter von Kongressabgeordneten, die zum Teil einige Tage vor, zum Teil einige Tage nach der Rede von Bush ein entsprechendes Briefing erhielten, spotteten öffentlich über den Finanzierungsplan für die neue Initative. Nach diesem Plan bekäme die NASA über die nächsten drei Jahre jeweils eine recht bescheidene Erhöhung ihres Budgets bewilligt, danach würde es kaum Mittelsteigerungen geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen soll nach dem Plan eine grundlegende Neustrukturierung der NASA vorgenommen werden, was dazu führen würde, dass 11 Milliarden Dollar von anderen Programmen abgezogen und für die neue Initative zur Verfügung gestellt würden. Auf diese Weise würden die ersten Jahre des Mondprogramms, die Entwicklung neuer Robotiktechnologie und die des CEVs finanziert. Aber sowohl neue, größere Trägerrakten für den Transport von Nutzlasten für das Projekt als auch der Teil der Initiative, bei dem es um den Mars geht, würden erst zu einem späteren, unbestimmten Zeitpunkt finanziert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Unsicherheiten wurden schnell offensichtlich, als der Plan seine erste Runde im Kongress machte. Beispielsweise konnte niemand in der Regierung erklären, was der bemannte Flug zum Mars kosten würde. O&#8217;Keefe&#8217;s Standpunkt war auf den ersten Blick vernünftig, da wichtige Fragen, etwa wie die Marsschiffe einmal aussehen würden und welchen Missionplan man wählen würde &#8211; und wann &#8211; noch nicht einmal ansatzweise geklärt waren.  &#8222;Sie dachten, wir würden einfach aufstehen und salutieren&#8220;, beklagte sich ein Kongressmitarbeiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Republikaner, von dem republikanischen Mehrheitsführer Tom Delay einmal abgesehen, unterstützen den Plan ohne Vorbehalte. Andere brachten ihre Skepsis zum Ausdruck und einige sträubten sich gegen den Gedanken einer Multimilliarden-Dollar-Erhöhung im NASA-Budget, wo zur selben Zeit das Defizit Rekordhöhen erreichte und der Krieg im Irak immer mehr Geld verschlang. Einige meinten, die NASA müsse erst ihre Probleme mit dem Space Shuttle in den Griff kriegen, bevor sie sich an eine so gewaltige neue Aufgabe heranwagen könne.  Meinungsumfragen haben gezeigt, dass eine große Mehrheit der Amerikaner -zwischen 58 und 65 Prozent- Mehrausgaben für bemannte Flüge zum Mond oder zum Mars ablehnt. Dieselben Umfragen lassen erkennen, dass das Shuttle-Programm und die ISS in der Öffentlichkeit mehr Unterstützung genießen. Warum? Weil unmittelbar nach Bushs Rede in zahlreichen Meldungen in den Medien suggeriert wurde, die Kosten würden Billionen Dollar betragen und auch wiederholte Stellungnahmen von der NASA, dass dieses Zahlen stark übertrieben seien, konnten den ersten Eindruck nicht rückggängig machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In parlamentarischen Anhörungen sind viele Aspekte der Raumfahrtinitiative untersucht worden, und Führungsleute beider Parteien haben beklagt, dass es auf viele Fragen noch keine Antworten gebe, zum Beipiel was das Design des CEVs, die Missionspläne und die Kosten für bemannte Marsexpeditionen betrifft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer seltenen Demonstration von Einigkeit machten der Abgeordnete des Repräsentantenhauses Sherwood Boehlert, ein Republikaner, sowie die Senatoren Barbara Mikulski, eine Demokration, und Christopher Bond, wiederum ein Republikaner, O&#8217;Keefe klar, dass sie noch so viele Zweifel im Hinblick auf wichtige Teile von Bushs Plan hätten, dass der Kongress sehr wohl eine Entscheidung auf nächstes Jahr verschieben könnte &#8211; oder vielleicht nur eine kleine Summe der beantragten Mittel freigeben würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zweifel sind nicht auf den Kongress beschränkt geblieben.  &#8222;Oh, Sie meinen den Plan, das bemannte Raumfahrtprogramm zu beenden?&#8220;, bemerkte John Pike, Direktor der Global Security Website und ein langjähriger Analyst des Raumfahrtprogramms. Pike erschien die Idee, das Shuttle außer Dienst zu stellen und um 2016 aus dem ISS-Programm auszusteigen als List der Bush-Regierung, denn bemannten Raumflug aufzugeben, nicht zu fördern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es [der Plan] ersetzt etwas durch nichts&#8220;, sagte pike UPI. &#8222;Die Probleme sind nicht technischer Natur, sondern haben mehr mit dem Budget und dem Gesamtplan zu tun.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Antworten auf die Frage, warum die Öffentlichkeit sich nicht für die neue Initiative begeistern kann, gibt es viele. Katherine Pandora, eine Professorin an der Universität von Oklahoma, wollte von ihrer Klasse wissen, warum der Plan nicht vorankäme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die überwiegende Mehrheit der Studenten schrieb, dass die Kosten des Irak-Kriegs und der Umstand, dass dort immer noch kein Ende in Sicht ist, die Vorstellung erschweren, dass die Amerikaner für jede x-beliebige neue Initiative eine unbegrenzte Anzahl Schecks ausstellen könnten&#8220;, sagte Pandora UPI. &#8222;Sie schrieben auch, dass die Härte des Krieges &#8218;Abenteuer&#8216; wie Weltraummissionen zur Zeit in gewissem Maße als fehl am Platz erscheinen lasse&#8220;, fügte sie hinzu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pandora meinte aber, dass selbst ohne den Krieg keine ausreichende Unterstützung vorhanden sein könnte. Sie hob hervor, dass viele Wissenschaftler nur geringes Interesse an den Forschungsmöglichkeiten der Shuttles oder der Raumstation gezeigt haben. So erscheint ihre mangelnde Unterstützung für ein weiteres bemanntes Raumfahrtprogramm mit gewaltigen Ausmaßen als logische Fortsetzung dieser Haltung. Sie wies auch darauf hin, dass die beiden Shuttle-Unglücke in der Öffentlichkeit ein gewisses Unbehagen erzeugt hätten, was die Fähigkeit der NASA, Raumfahrtprojekte zu leiten, angeht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch sich die Aussichten nicht ganz so schwarz.  &#8222;Ich denke es gibt weniger echten Widerstand im Kongress, als es anfangs den Anschein hatte&#8220;, sagte Brian Chase, Vizepräsident der Space Foundation in Colorado Springs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Chase sagte, die fälschlicherweise aufgeblähten Kostenschätzungen für den Plan seien ein Grund für den schleppenden Start. &#8222;Der Kosten-Mythos ist weitgehend aufgelöst worden und es gibt jetzt ein besseres Verständnis des Vorhabens und wie es bezahlt werden soll&#8220;, sagte er UPI. &#8222;Ich habe Meinungsumfragen gesehen, die deutlich größere Unterstützung für die neue Vision zeigen als die, welche direkt nach der Rede veröffentlicht wurden.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fazit ist, so Chase, dass, wenn die Leute beginnen, über den Plan als Investition in die Zukunft ihres Landes zu denken und sehen, dass es bezahlbar ist, die Unterstützung zunehmen wird.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/noch-kein-gruenes-licht-fuer-bushs-weltraumplaene/" data-wpel-link="internal">Noch kein grünes Licht für Bushs Weltraumpläne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Experte warnt die NASA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-experte-warnt-die-nasa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2004 19:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Marslandung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28969</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Leiter der Aerospace Exekutive warnte am Mittwoch die Präsidentenkommission, dass die NASA nicht genug Geld hätte um Bush Ziel zu erreichen, Astronauten zu dem Mond zu befördern und von dort aus eine bemannte Mission zum Mars durchzuführen. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: CNN. „Es wäre ein schlimmer Fehler, ein neues, größeres Weltraumziel mit wenig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ein-experte-warnt-die-nasa/" data-wpel-link="internal">Ein Experte warnt die NASA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Leiter der Aerospace Exekutive warnte am Mittwoch die Präsidentenkommission, dass die NASA nicht genug Geld hätte um Bush Ziel zu erreichen, Astronauten zu dem Mond zu befördern und von dort aus eine bemannte Mission zum Mars durchzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: CNN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es wäre ein schlimmer Fehler, ein neues, größeres Weltraumziel mit wenig Geld zu finanzieren. Und das wäre nach meiner Meinung eine Einladung zu einer schlimmen Katastrophe“, so Norman Augustine, Vorsitzender im Ruhestand von Lockheed Martin Corp. Und Leiter einer Kommission, das die Zukunft des Weltraumprogramms von Präsidenten Bush überprüfen soll.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Augustine war einer von den fünf Aerospace Experten, die als erste die Öffentlichkeit informierten, als Präsident Bush das neue Raumfahrtprogramm der USA verkündete.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Augustine wies darauf hin, dass während des nächstens Jahrzehnts die NASA noch enorme Kosten hat, um all seine Zentren, die Raumfährenflotte und die Internationale Weltraumstation zu führen und nebenbei noch Forschung betreiben zu können. Ausserdem unterschätzt die Nation traditionell die Kosten von großen Programmen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommissionsmitglied Tyson fragte Augustine: Sind Sie der Meinung, dass 150 Milliarden Dollar über die nächsten 10 Jahre nicht genug wären, wenn man dies alles den Auftrag zugute kommen werden?“.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Augustine antwortete daraufhin, dass er keine ausreichende Analyse habe, um diese Frage zu beantworten, aber wenn ich wetten müsste, ich würde wetten, dass es nicht genug wäre.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommissionsmitglied Lester Lyles wies daraufhin, dass dies ein nationales Programm ist, nicht ein NASA Programm und das die Budgets und die Techniken von anderen Regierungsagenturen angezapft werden konnten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorsitzende der Kommission, Edward „Pete“ Aldrige, ein ehemaliger Pentagonsbeamter im Ruhestand, sagte, dass sowohl das Weiße Haus als auch die NASA glauben, dass die neue Weltrauminitiative mit kleinen Budgetzunahmen und Neuverteilungen wenigstens für eine absehbare Zeit leistbar ist.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neunköpfige Kommission hat 120 Tage Zeit, um ihre Überprüfung zu vollenden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hoffen wir, das die erste bemannte Mission zum Mars nicht ein finanzieller Reinfall wird wie die ISS und alles in Ruhe durchgeplant wird. Vielleicht kam auch die Ankündigung von Bush zu früh und man hätte erst ernsthafte Analysen durchführen sollen über die Kosten, die durch eine bemannte Mission zum Mars entstehen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ein-experte-warnt-die-nasa/" data-wpel-link="internal">Ein Experte warnt die NASA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Columbia-Katastrophe hat teures Nachspiel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/columbia-katastrophe-hat-teures-nachspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2003 13:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Bergung]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28638</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht nur der Verlust des Space Shuttles Columbia und dessen Besatzung wiegt schwer, auch die Kosten für die Ermittlungen Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: HoustonChronicle.com. Wie Regierungsstellen gestern bekannt gaben, kosteten die Ermittlungen im Falle der verunglückten Mission STS-107 bisher rund 380 Millionen US-Dollar. Allein die Federal Emergency Management Agency (FEMA), Teil des Ministeriums [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/columbia-katastrophe-hat-teures-nachspiel/" data-wpel-link="internal">Columbia-Katastrophe hat teures Nachspiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nicht nur der Verlust des <i>Space Shuttles Columbia</i> und dessen Besatzung wiegt schwer, auch die Kosten für die Ermittlungen</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: HoustonChronicle.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Regierungsstellen gestern bekannt gaben, kosteten die Ermittlungen im Falle der verunglückten Mission <i>STS-107</i> bisher rund 380 Millionen US-Dollar. Allein die <i>Federal Emergency Management Agency</i> (<i>FEMA</i>), Teil des Ministeriums für Heimatschutz (<i>Homeland security</i>) rechnet ihrerseits mit Kosten in Höhe von 228 Millionen Dollar. Die FEMA war zuständig für die Koordination der Suchmaßnahmen in Folge des Unglücks vom 1. Februar 2003 und sorgte für das Einsammeln der über dem Süden der USA niedergegangenen Trümmerteile des <i>Orbiters</i>. Hierzu zählen auch die sterblichen Überreste der insgesamt sieben Raumfahrern, die an diesem Tag auf tragische Weise ihr Leben verloren. In Folge konnten immerhin 82.500 Einzelteile eingesammelt werden, welche rund 40 Prozent der Gesamtmasse des Shuttles ausmachen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082003150138_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Schreckensbild vom 1. Februar dieses Jahres: das 
<i>Space Shuttle Columbia</i>
 ist verunglückt und reißt sieben Astronauten aus dem Leben &#8211; und ein riesiges Loch in das Budget der NASA.
<br>
Bild: CNN.com
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Bergungsmaßnahmen konnte man maßgeblich auf die Hilfe tausender Freiwilliger setzen. Insgesamt 16.500 Menschen durchstreiften drei Monate lang große Landstriche des Ostens von Texas und Louisiana. Hinzu kommen jedoch noch professionelle Sucheinheiten, ausgerüstet mit Booten, Helikoptern und Suchflugzeugen. Rund 95 Prozent, so schätzt nun die FEMA, der Gesamtkosten wurden für diese Dienste aufgewandt. Die restlichen fünf Prozent gehen an die vielen Polizeistationen im ganzen Land, welche sich ebenfalls an der Suche beteiligten und die Absturzstellen absichern mussten. Einen kleineren Anteil der Kosten trägt die NASA selbst. Melissa Motichek, einer NASA-Sprecherin aus Washinton zu Folge belaufen sich die Kosten der NASA nach dem Unglück auf 133,7 Millionen US-Dollar.
<br>
Immerhin vier Millionen Dollar investierte man in Simulationen der Geschehnisse am Starttag, wozu eine komplette Struktur des linken Flügels binnen kürzester Zeit nachgebildet wurde. Bei diesen Tests offenbarte sich auch die letztendliche Unglücksursache. Die Kosten der eigentlichen Ermittlungen der Unglücksursache belaufen sich laut Laura Brown, Sprecherin des <i>CAIB</i> (<i>Columbia Accident Investigation Board</i>) auf immerhin 19,8 Millionen Dollar. Dieses mit 16 Personen besetzte Gremium erhält für seine Arbeit außerdem rund eine Million US-Dollar an Aufwands-Entschädigung. Der definitive Abschlussbericht des <i>CAIB</i> wird noch in diesem Monat veröffentlicht und soll die Vorgänge in und um die Columbia während der gesamten Mission lückenlos dokumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptkosten kommen jedoch erst noch auf die NASA zu. Mit dem Verlust des <i>Orbiters Columbia</i> wurden rund eine halbe Milliarde Dollar in den Sand gesetzt. Zahlreiche technische Verbesserungen an der restlichen <i>Orbiter</i>flotte werden ebenfalls hohe Summen verschlingen. Derzeit ist man bestrebt, die <i>Shuttle</i>-Flüge im kommenden Frühjahr, wahrscheinlich im April, wiederaufnehmen zu können. Das letztendliche Datum hängt auch vom finalen <i>CAIB</i>-Bericht und der neuen finanziellen Situation der NASA ab, schließlich werden die Budgets mindestens für die kommenden beiden Jahre durch den Vorfall extrem belastet. Experten prophezeihen eine letztendliche Rechnung von annähernd einer Milliarde Dollar.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/columbia-katastrophe-hat-teures-nachspiel/" data-wpel-link="internal">Columbia-Katastrophe hat teures Nachspiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mars Direct</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-direct/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2000 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Lander]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Marsflug]]></category>
		<category><![CDATA[Marslandung]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zubrin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=73166</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der faszinierende Plan des Mars-Forschers Robert Zubrin, um eine bemannte Marsmission extrem kostengünstig, schnell und sicher durchzuführen. Autor: David Langkamp. In der Welt der Science Fiction spielt der Mars oftmals eine wichtige Rolle. Seit je her übt der rote Planet eine Faszination auf die Menschen aus. Doch wie sieht es in der Realität aus &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-direct/" data-wpel-link="internal">Mars Direct</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der faszinierende Plan des Mars-Forschers Robert Zubrin, um eine bemannte Marsmission extrem kostengünstig, schnell und sicher durchzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">David Langkamp</a>. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mars2-1.jpg" alt="" width="341" height="262"/><figcaption>So ähnlich könnte eine erste bemannte Marsmission aussehen.<br>(Grafik: Mars Society)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Welt der Science Fiction spielt der Mars oftmals eine wichtige Rolle. Seit je her übt der rote Planet eine Faszination auf die Menschen aus. Doch wie sieht es in der Realität aus &#8211; ist eine bemannte Erforschung des Mars wirklich eine Aufgabe, die in den Bereich von Science Fiction gehört?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Leute denken, ein Flug zum Mars sei Aufgabe zukünftiger Generationen und unfinanzierbar. Beide Argumente sind nicht einfach so von der Hand zu weisen. Bis 1990 hielt man an den konventionellen Ideen für eine erste Forschungsmission zum Mars fest. Diese Ideen stammten teilweise noch aus den 50er und 60er Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Konzepte sahen in etwa ähnlich aus. Zuerst errichtet man im Orbit eine Art Schiffswerft (eine große Raumstation mit einem gigantischen Trockendock zum Bau des Schiffes). Dort wird dann ein riesiges Raumschiff (mit über 1.000 Tonnen Masse!! Vergleich: ein Space Shuttle wiegt etwa 70 Tonnen!) gebaut. Dazu bräuchte man eine enorme Montagecrew im Orbit; folglich auch Versorgungseinrichtungen für diese Crew sowie Wohnraum im Orbit. Wenn man sich die voraussichtlichen Kosten von 100 Milliarden DM für den Bau der ISS ansieht wird einem schnell klar, das die Kosten für eine solche Marsmission ins Unermeßlich schießen würden. Die benötigte Raumstation wäre um vieles größer. Manche Entwürfe sahen sogar vor, zuerst eine Basis auf dem Mond zu errichten um dort die auf dem Mars einzusetzenden Technologie zu testen. Gegebenenfalls sollte das Raumschiff auf dem Mond auftanken, um dann von dort zum Mars aufzubrechen. Als Reiseroute wollte man die Opposition zwischen Erde und Mars nutzen. Die Zeit eines Hinfluges beträgt in diesem Fall 180 Tage, die Zeit für den Rückflug 430 Tag. Aufgrund der Startfenster plante man nur eine Zeit von 30 Tagen auf der Oberfläche ein. Außerdem hätte nur ein Teil der Crew wirklich auf dem Mars landen können, das Raumschiff wäre im Orbit geblieben. Dadurch wäre aber die auf der Oberfläche verfügbare Masse an Gütern sehr gering gewesen. Im sogenannten &#8222;90-Day Report&#8220; schätzte man die Kosten für so eine Marsmission, die scherzhaft &#8222;Battlestar Galaktica&#8220;-Konzept genannt wurde, auf 450 Milliarden Dollar. Der Zeitraum um alle erforderlichen Technologien zu entwickeln wurde auf mindestens 30 Jahre angesetzt. Der Schock, den diese Zahlen im Kongress auslösten, machte jegliche Chancen auf eine Marsmission zunichte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mars1.jpg" alt="" width="208" height="259"/><figcaption>Künstlerische Darstellung des Starts einer bemannten Mission.<br>(Grafik: Mars Society)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Angesicht dieser Kosten würde jeder vernünftige Mensch sich gegen so ein Projekt aussprechen. Doch man sollte sich die Umstände unter denen diese Pläne entstanden sind näher ansehen. Auf das Projekt wirkten viele Entscheidungsträger aus zahlreichen Institutionen mit. Jeder wollte das Projekt so haben, dass Technologien seines Institutes zum Einsatz kommen. Teams mit dem Aufgabenbereich Raumstationen machten deutlich, wie &#8222;unverzichtbar&#8220; eine riesige Raumstation für einen Marsflug ist. Personen mit dem Aufgabengebiet Mond wollten um jeden Preis eine Mondbasis haben, damit von dort die Flüge zum Mars starten. Antriebsspezialisten drängten einen riesigen nuklearen Antrieb auf, usw. Hier wird ganz klar, wo das Problem lag. Jeder wollte das Projekt in eine bestimmte Richtung (die beste für ihn) bringen. Dadurch ging die ursprüngliche Zielsetzung verloren. Bei Kosten von 450&nbsp;Milliarden Dollar, einer Zeit von 30 Jahren um dann lediglich 30 Tage auf der Oberfläche zu verbringen springt mir die Ineffizienz dieses Vorhabens ins Auge.<br><br>Robert Zubrin, ein anerkannter Forscher mit dem Fachgebiet Mars dachte kritisch über die Schwächen bisheriger Konzepte nach und legte deren absurde Natur offen. Einige &#8211; aus meiner Sicht &#8211; sehr überzeugende Gedanken Zubrins:<br></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Um das Marsraumschiff zum Mond zu bringen bräuchte man mehr Treibstoff, als würde es aus dem Erdorbit direkt zum Mars fliegen. D.h. selbst wenn auf dem Mond jede Menge Treibstoff vorrätig wäre, würde es absolut keinen Sinn machen zuerst zum Mond zu fliegen. Bedenkt man, dass der Treibstoff dort erst mühsam hergestellt werden muss erscheint der Vorschlag einer Mondbasis als Startort noch absurder;<br></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Es ist sehr ineffizient tausende Tonnen zum Mars zu fliegen, wenn auf der Oberfläche letztendlich kaum Masse vorhanden ist;<br></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Man braucht keineswegs eine orbitale Werft, da man ein kleines Schiff direkt von der Erde starten könnte ohne es im Orbit zu bauen;<br></li><li>Die Montage von Hitzeschilden ist sehr umständlich. Im Erdorbit eine ausreichende Präzision zu erreichen ist sehr, sehr schwer;<br></li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Ein großes Raumschiff wäre schwer wiederverwertbar. Man müßte die Hitzeschilde nach jedem Flug warten. Dies ist wie gesagt im Orbit sehr schwer. Die Kosten für ein solches Raumschiff würden sich erst nach hunderten Flügen rechnen. Man sollte bedenken, dass sich nur etwa alle zwei Jahre ein Startfenster öffnet. Es ist wohl mehr als naiv zu glauben, dass ein solch hochtechnisches Raumschiff zuverlässig über hunderte Jahre arbeitet.<br><br>Diese und noch viele andere Gedanken führten Zubrin zu Entwicklung von &#8222;Mars Direct&#8220;. Lassen Sie mich diesen Plan kurz beschreiben. Zuerst startet von der Erde ein Rückkehrschiff (<em>ERV</em> &#8211; Earth Return Vehicle) zum Mars. Dieses wird von einer Trägerrakete mit der Stärke einer <em>Saturn&nbsp;V</em> (diese wurden bei den <em>Apollo</em>-Missionen eingesetzt) zum Mars gebracht. Dort angekommen aktivieren sich ein kleiner Nuklearreaktor (80 bis 100 KW) und eine chemische Fabrik.<br><br>Diese chemische Fabrik ist der Schlüssel zur einer günstigen Marsmission. Die Luft auf dem Mars besteht zu 95&nbsp;Prozent aus Kohlendioxid. Mit dem Import von nur 6&nbsp;Tonnen (!) Wasserstoff von der Erde ließen sich in chemischen Reaktionen Methan (besteht aus Kohlenstoff und Wasserstoff) sowie Sauerstoff herstellen. Man hätte den Treibstoff für die Rückkehr, Sauerstoff und Wasser für die Forscher. Auch könnte der Treibstoff in einem Marsrover verwendet werden. Erst wenn das <em>ERV</em> aufgetankt ist startet von der Erde die Crew zum Mars. Diese fliegt mit einem &#8222;Hab&#8220;, das wie das <em>ERV</em> von einer einzigen Trägerrakete gestartet wird. Nach 180 Tagen Flug am Mars angekommen, landet dieses <em>Hab</em> und dient als Wohnung und Forschungsstation. Sobald sich das nächste Startfenster öffnet, nach etwa 550 Tagen auf der Oberfläche, steigen die Forscher in das <em>ERV</em> und fliegen in 180 Tagen zur Erde zurück. Diese Variante wäre wesentlich effektiver als ein &#8222;Battlestar Galaktica&#8220;-Modell. Die Kosten lägen bei 40 bis 50&nbsp;Milliarden Dollar. Alle Technologien sind entweder heute schon verfügbar, oder könnten ohne große Probleme in den nächsten Jahren entwickelt werden. Das Projekt wäre innerhalb von zehn Jahren realisierbar.<br><br>Auf der Oberfläche hätten die vier Forscher dann die Möglichkeit umfangreiche Forschungen durchzuführen. Sie hätten mehr Material zu Verfügung als bei einer herkömmlichen Mission. Diese Mission ist ebenfalls sehr sicher, weil sie erprobte Technologien einsetzt und über sehr viele Backups verfügt. Mit einem Druckrover, dem <em>Hab</em> und dem <em>ERV</em> stehen drei primäre Lebenserhaltungssysteme zur Verfügung. Die chemische Fabrik produziert viel mehr Sauerstoff als die Crew verbrauchen kann. Im <em>ERV</em> stehen genug Vorräte zum Überleben der Besatzung zur Verfügung. Sollte das <em>ERV</em> funktionsuntüchtig seien wäre es kein Problem ein zweites <em>ERV</em> von der Erde zu starten um die Crew dann zur Erde zurückzubringen. Zwar müssten in dem Fall die Wasserrationen gekürzt werden, doch Lebensgefahr für die Forscher bestände nicht. Es würde den Rahmen dieses Focus sprengen auf alle Details (Abbruchmöglichkeiten, Rationseinteilungen, Technik der Lebenserhaltung, genauer Ablauf der chemischen Prozesse usw.) einzugehen.<br><br>Bleibt die Frage offen, wozu zum Mars? Auch darauf kennt Zubrin eine Antwort. Uns interessiert die Frage ob es Leben auf dem Mars gibt. Diese Erkenntnisse werden entscheidend zu unserem zukünftigen Weltbild beitragen. Sollte auf dem Mars wirklich Leben existieren (oder existiert haben) wäre es nicht mehr zu leugnen, dass die Entstehung von Leben ein Vorgang ist, der überall (unter den geeigneten Bedingungen) im Universum stattfindet. Die Erde wäre nicht mehr so einzigartig, wie sie viele gerne sehen wollen. Doch langfristig gehen Zubrins Gedanken weiter. Auf dem Mars gibt es die idealen Standortfaktoren für eine menschliche Siedlung. Alle Rohstoffe einer industriellen Gesellschaft können dort gewonnen werden. Mit seinen großen Deuteriumvorräten hat der Mars ein Exportprodukt, das in Zukunft die Energieversorgung der Menschheit sichern könnte &#8211; Deuterium ist für Kernfusion unentbehrlich. Zubrins Ideen gehen in seinem Buch &#8222;The Case for Mars&#8220; noch weit über eine erste Forschungsmission hinaus. Ich möchte mit diesem Bericht aber nicht näher auf weitere Ideen Zubrins eingehen.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/buchtipp/" data-wpel-link="internal">Buchtipp: &#8222;Unternehmen Mars&#8220;</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-direct/" data-wpel-link="internal">Mars Direct</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
