Ein Experte warnt die NASA

Ein Leiter der Aerospace Exekutive warnte am Mittwoch die Präsidentenkommission, dass die NASA nicht genug Geld hätte um Bush Ziel zu erreichen, Astronauten zu dem Mond zu befördern und von dort aus eine bemannte Mission zum Mars durchzuführen.

Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: CNN.

„Es wäre ein schlimmer Fehler, ein neues, größeres Weltraumziel mit wenig Geld zu finanzieren. Und das wäre nach meiner Meinung eine Einladung zu einer schlimmen Katastrophe“, so Norman Augustine, Vorsitzender im Ruhestand von Lockheed Martin Corp. Und Leiter einer Kommission, das die Zukunft des Weltraumprogramms von Präsidenten Bush überprüfen soll.

Augustine war einer von den fünf Aerospace Experten, die als erste die Öffentlichkeit informierten, als Präsident Bush das neue Raumfahrtprogramm der USA verkündete.

Augustine wies darauf hin, dass während des nächstens Jahrzehnts die NASA noch enorme Kosten hat, um all seine Zentren, die Raumfährenflotte und die Internationale Weltraumstation zu führen und nebenbei noch Forschung betreiben zu können. Ausserdem unterschätzt die Nation traditionell die Kosten von großen Programmen.

Kommissionsmitglied Tyson fragte Augustine: Sind Sie der Meinung, dass 150 Milliarden Dollar über die nächsten 10 Jahre nicht genug wären, wenn man dies alles den Auftrag zugute kommen werden?“.

Augustine antwortete daraufhin, dass er keine ausreichende Analyse habe, um diese Frage zu beantworten, aber wenn ich wetten müsste, ich würde wetten, dass es nicht genug wäre.

Kommissionsmitglied Lester Lyles wies daraufhin, dass dies ein nationales Programm ist, nicht ein NASA Programm und das die Budgets und die Techniken von anderen Regierungsagenturen angezapft werden konnten.

Der Vorsitzende der Kommission, Edward „Pete“ Aldrige, ein ehemaliger Pentagonsbeamter im Ruhestand, sagte, dass sowohl das Weiße Haus als auch die NASA glauben, dass die neue Weltrauminitiative mit kleinen Budgetzunahmen und Neuverteilungen wenigstens für eine absehbare Zeit leistbar ist.

Die neunköpfige Kommission hat 120 Tage Zeit, um ihre Überprüfung zu vollenden.

Hoffen wir, das die erste bemannte Mission zum Mars nicht ein finanzieller Reinfall wird wie die ISS und alles in Ruhe durchgeplant wird. Vielleicht kam auch die Ankündigung von Bush zu früh und man hätte erst ernsthafte Analysen durchführen sollen über die Kosten, die durch eine bemannte Mission zum Mars entstehen werden.

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