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	<title>Ku-Band &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Ku-Band &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SES: ASTRA 1P im All</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 06:02:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ASTRA 1P erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX gestartet. Der leistungsstärkste geostationäre Satellit auf 19,2° Ost versorgt 119 Millionen Haushalte in Europa mit Inhalten von der wichtigsten TV-Orbitalposition von SES. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES via Business Wire 20. Juni 2024. Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– SES kündigte heute an, dass der Satellit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ASTRA 1P erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX gestartet. Der leistungsstärkste geostationäre Satellit auf 19,2° Ost versorgt 119 Millionen Haushalte in Europa mit Inhalten von der wichtigsten TV-Orbitalposition von SES. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES via Business Wire 20. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/SES24Astra1Ppad39aBusinessWire2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/SES24Astra1Ppad39aBusinessWire26.jpg" alt="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" class="wp-image-141341"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ses/" data-wpel-link="internal">SES</a> kündigte heute an, dass der Satellit ASTRA 1P um 17:35 Uhr Ortszeit erfolgreich an Bord einer Falcon 9 von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/spacex/" data-wpel-link="internal">SpaceX</a> vom Space-Force-Stützpunkt Cape Canaveral (CCSFS) in Florida, USA, aus gestartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ku-Band-Satellit wird die primäre TV-Orbitalposition von SES auf 19,2° Ost ergänzen und verstärken. Von dort strahlt er Inhalte für öffentliche und private Sender, Sportorganisationen und andere Inhalteanbieter an ein Publikum auf den größten europäischen TV-Märkten aus. ASTRA 1P wird außerdem die Bereitstellung von Premium-HD-Inhalten direkt an Abonnenten von HD+, der Plattform für Satellitenfernsehen in hoher Auflösung in Deutschland von SES gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Thales Alenia Space gebaute ASTRA 1P beruht auf der zu 100 % elektrischen Spacebus-NEO-Plattform und verfügt über 80 Transponder, die in der Lage sind, 500 TV-Kanäle in HD-Qualität zu übertragen. Es handelt sich um den leistungsstärksten Satelliten bei 19,2° Ost, der nahtlos die vier gegenwärtigen Satelliten an dieser Orbitalposition ersetzen und ihre Mission übernehmen wird, 119 Millionen TV-Haushalte zu bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, ASTRA 1P in unsere Flotte geostationärer Satelliten aufzunehmen. Er bildet die nächste Generation von Satelliten in einer unserer wichtigsten Orbitalpositionen, von der aus Inhalte für Hunderte von Millionen Zuschauern in Europa bereitgestellt werden“, so Adel Al-Saleh, der CEO von SES. „Seit dem Start von ASTRA 1A im Jahr 1988 haben unsere Satelliten stets eine wichtige Rolle bei der zuverlässigen Ausstrahlung hochwertiger Inhalte gespielt. Wir sind gut aufgestellt, um unsere Kunden im TV-Bereich mit ASTRA 1P für viele weitere Jahre zu unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Videoinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Datenkonnektivitätsleistungen beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte besitzt und betreibt SES die weltweit einzige Konstellation aus Satelliten in der geosynchronen (GEO) und mittleren (MEO) Erdumlaufbahn, um eine weltweite Abdeckung und hohe Leistungsstärke anzubieten. Mithilfe des intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Land, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 6.400 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 363 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20211.msg563036#msg563036" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astra 1P(SES-24) auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsat-Bordkonnektivität auf alle Airbus-Flugzeuge ausgeweitet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-bordkonnektivitaet-auf-alle-airbus-flugzeuge-ausgeweitet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 06:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Multi-Orbit-Service von Intelsat wird für werkseitig installierte und nachgerüstete Bordkonnektivitätssysteme verfügbar sein. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat (19. September 2023) via Business Wire (20. September 2023). McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten Satelliten- und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight-Konnektivität (IFC), gab heute bekannt, dass seine Multi-Orbit-Netzwerkangebote, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Multi-Orbit-Service von Intelsat wird für werkseitig installierte und nachgerüstete Bordkonnektivitätssysteme verfügbar sein. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat (19. September 2023) via Business Wire (20. September 2023).</p>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten Satelliten- und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight-Konnektivität (IFC), gab heute bekannt, dass seine Multi-Orbit-Netzwerkangebote, die auf LEO- und GEO-Satelliten basieren, Fluggesellschaften und Flugzeugleasinggebern über den Airspace Link (HBCplus) von Airbus zur Verfügung stehen werden. Intelsat wird der größte Service Provider im flexiblen IFC-Servicekatalog des Herstellers sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Intelsat ist sich darüber im Klaren, dass keine Fluggesellschaft wie die andere ist, und bietet seinen Kunden seit langem Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten, einschließlich beanspruchungsgerechter Ausrüstungsoptionen sowie einer Vielzahl von Geschäftsmodellen und Serviceangeboten für Passagiere“, sagte Dave Bijur, Senior Vice President of Commercial Aviation bei Intelsat. „Mit Airbus bieten wir ein neues Maß an Perfektion und Flexibilität durch den hohen Durchsatz von GEO-Satelliten in Kombination mit der niedrigen Latenz von LEO-Satelliten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnend mit der Flugzeugauslieferung, die für die erste Hälfte des Jahres 2026 vorgesehen ist, können sich Fluggesellschaften für das Ku-Band-ESA-Terminal von Airbus entscheiden, das für gleichzeitige Verbindungen zum GEO-Netzwerk von Intelsat und zu LEO-Netzwerken wie OneWeb ausgelegt ist. Dieser Daten-Routing-Plan bietet erstklassige IFC-Dienste mit einem weltweit unübertroffenen Maß an Belastbarkeit, niedriger Latenz und hohem Durchsatz, durch die Intelsat sich auszeichnet. Im Rahmen der Vereinbarung wird Airbus die Installation und Nachrüstung des HBCplus-Systems sowie den damit verbundenen Kundendienst nach Inbetriebnahme übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der neue kombinierte Multi-Orbit-IFC-Dienst ist ein Beweis für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Teams von Airbus und Intelsat bei der Entwicklung gemeinsamer Lösungen als Reaktion auf den Kundenbedarf“, sagte Maximilian Ruecker, VP Cabin Procurement Seats, IFE and Electronics. „Intelsats innovativer Einsatz von GEO- und LEO-Satelliten, um nahtlos eine kombinierte Multi-Orbit-Lösung anzubieten, passt zum bahnbrechenden Geist des offenen Ökosystems Airspace Link.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Expertenteam von Intelsat konzentriert sich auf die Bereitstellung nahtloser und sicherer satellitengestützter Kommunikation für Regierungs-, NGO- und kommerzielle Kunden über das globale Netzwerk und die Managed Services der nächsten Generation des Unternehmens. Intelsat überbrückt die digitale Kluft durch den Betrieb einer der weltweit größten und fortschrittlichsten Satellitenflotten und Konnektivitäts-Infrastrukturen und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane miteinander zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und über den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zusammenzuarbeiten und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen für „Neuheiten“ in der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten bekannt. Gestützt auf eine Tradition der Innovation und mit Blick auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen, hat das Intelsat-Team nun die „nächsten Neuheiten“ im Weltraum im Visier, während es seine bahnbrechenden Entwicklungen fortsetzt und die digitale Transformation der Branche vorantreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg554011#msg554011" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 08:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat 3. August 2023. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC89652k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC896526.jpg" alt="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" class="wp-image-129576"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 (G-37/H-4) bekannt, was einen neuen Rekord für die kommerzielle Satellitenindustrie darstellt, da innerhalb von nur 10 Monaten acht geostationäre Satelliten ins All gebracht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Mit diesem Start vollenden wir unseren umfassenden Plan zur Erneuerung der Galaxy-Flotte, den wir vor etwa 10 Monaten begonnen haben&#8220;, sagte Intelsat-CEO Dave Wajsgras. &#8222;Dieser Meilenstein ist nun Teil des 40 Jahre dauernden Galaxy-Erbes &#8211; Satelliten, auf die sich unsere Kunden in Nordamerika seit Jahrzehnten verlassen. Er markiert zugleich das 20-jährige Jubiläum unserer JSAT-Partnerschaft. Dieses Joint Venture hat die beiden Unternehmen in die Lage versetzt, mehr Kunden an mehr Orten weltweit zu betreuen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Maxar hergestellte Satellit startete an Bord einer SpaceX-Rakete vom Typ Falcon 9 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida um 1:00 Uhr EDT (US-Ostküsten-Sommerzeit). G-37/H-4 trennte sich um 1:33 Uhr EDT von der Trägerrakete, und Intelsat bestätigte den Empfang seiner Signale um 1:37 Uhr EDT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Aufnahme des Regelbetriebs im Laufe dieses Jahres wird G-37/H-4 auf 127 Grad West positioniert und ein breites Spektrum an Diensten und Abdeckungsgebieten zur Verfügung stellen. Die C-Band-Nutzlast von G-37 wird Kapazitäten für nordamerikanische Kunden in den Bereichen Fernsehen und Telekommunikation schaffen. Die Ku-Band-Nutzlast von H-4 wird Kontinuität für unsere Mobilitäts-, Netzwerk- und US-Regierungskunden gewährleisten. Sie wird gemeinsam von Intelsat und JSAT International, der US-Tochtergesellschaft der SKY Perfect JSAT Corporation, betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Expertenteam von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation des Unternehmens und seine Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SKY Perfect JSAT</strong><br>Die SKY Perfect JSAT Corporation ist mit einer Flotte von 16 Satelliten der größte Satellitenbetreiber in Asien und der einzige japanische Anbieter von Mehrkanal-Pay-TV-Übertragungen und Satellitenkommunikationsdiensten. SKY Perfect JSAT stellt über die Plattform &#8222;SKY PerfecTV!&#8220;, die mit insgesamt rund 2,8 Millionen Abonnenten die umfangreichste in Japan ist, ein breites Unterhaltungsangebot zur Verfügung. Die Satellitenkommunikationsdienste von SKY Perfect JSAT decken Asien, den Indischen Ozean, den Nahen Osten, den Pazifischen Ozean und Nordamerika ab und spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Kommunikations-Infrastrukturen für Mobilfunk-Backhaul-Netze, Behörden, die Luftfahrt, den Seeverkehr, die Öl- und Gasindustrie sowie den Bereich Disaster Recovery. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19914.msg552120#msg552120" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galaxy-37 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE. Quelle: OHB SE. 7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/" data-wpel-link="internal">OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-1adbfdba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Der EDRS-C Satellit beim Transport zum Weltraumbahnhof in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus realisiert. Entwickelt und gefertigt wurde der Satellit EDRS-C vom Raumfahrtsystemhaus OHB System AG, einem Tochterunternehmen der börsennotierten OHB SE. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit hob am 06.08.2019 um 21:30 Uhr MESZ an Bord einer Ariane-5 Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana ab. Der 3,2 Tonnen schwere Satellit löste sich nach rund 30 Minuten von der Rakete, als der vorgesehene geostationäre Transferorbit erreicht war. Nur wenige Minuten später funkte der Satellit EDRS-C erste “Lebenszeichen” aus dem All. „Ein ganz besonderer Moment, denn er macht klar, dass der Satellit die hohen Belastungen beim Abheben der Rakete und während des schnellen Ritts in den Weltraum überstanden hat“, freut sich Guy Perez, CTO und Vorstand Telekommunikation bei der OHB System AG, der den Start in Kourou verfolgt hat. „Ich danke Airbus und ESA für das in OHB gesetzte Vertrauen und allen Beteiligten bei OHB sowie unseren vielen Unterauftragnehmern für die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich auf den Tag, an dem unser Satellit seine Arbeit aufnimmt und den SpaceDataHighway ergänzt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mission: EDRS ergänzen</strong>
<br>
Europas laserbasiertes Datenrelais-System EDRS ist die weltweit erste „Optical Fibre in the Sky“, die auf modernster Lasertechnologie basiert. Der von Airbus bei der OHB System AG georderte geostationäre Satellit EDRS-C bildet den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighways. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorhaben SpaceDataHighway soll eine Satellitenflotte über einem Netzwerk von Bodenstationen fixiert werden. Diese geostationären Satelliten empfangen mittels innovativer Laserkommunikationstechnologie Daten von Erdbeobachtungssatelliten aus erdnahen, das heißt niedrigeren Orbits, sowie von Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und leiten diese in Breitbandqualität an Bodenstationen in Europa weiter &#8211; in nahezu Echtzeit und mit einer Datenrate von 1,8 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde). Notfallteams und Sicherheitskräfte erhalten dank des SpaceDataHighways einen wesentlich schnelleren Zugang zu den Daten von Erdbeobachtungssatelliten. Auch das europäische Copernicus-Programm, das Dienste zu Umweltüberwachung und Klimawandel anbietet, zählt genauso wie staatliche Sicherheitsdienste, Meeresüberwachungsteams und Wettervorhersagebehörden zu den Nutzern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt für Schritt zum Dienstantritt</strong>
<br>
„Mit Abtrennung von der Rakete muss unser Satellit sich aus eigener Kraft, sprich mit dem eigenen chemischen Antrieb, in den geostationären Orbit einschießen. EDRS-C steuert zunächst eine zugewiesene Testposition an, die er nach ungefähr zwei Wochen erreicht haben wird und auf der er über einige Wochen hinweg kalibriert und nach und nach in Betrieb genommen wird“, erklärt Dr. Stefan Voegt, EDRS-C Projektleiter bei der OHB System AG. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst danach wird der Satellit an seinen eigentlichen „Dienstort“ manövriert. Dieser befindet sich auf 31° Ost rund 36.000 Kilometer über dem Äquator &#8211; eine ideale Position, die permanenten Kontakt für die Datenabgabe an die Bodenstationen ermöglicht. Hier wird der Satellit in Betrieb genommen (Commissioning) und schrittweise ins System eingegliedert. Das alles geschieht vom Satellitenkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus, das sich im bayerischen Oberpfaffenhofen befindet. „Wir leisten im Satellitenkontrollzentrum über die nächsten Wochen und Monate hinweg Unterstützung bei der Inbetriebnahme und der Missionskontrolle des Satelliten – eine Rund-um-die-Uhr-Aufgabe, die im Schichtbetrieb organisiert ist“, ergänzt Voegt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-350a59ba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
EDRS-C während der Startvorbereitung in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der zweite seiner Art und doch ganz besonders …</strong>
<br>
Der Telekommunikationssatellit EDRS-C bildet nicht nur den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighway-Raumsegments, er ist auch der zweite SmallGEO-Satellit im Weltraum. Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt, die auf verschiedene Missionsziele wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Technologieerprobung zugeschnitten werden kann. Die modulare Bauweise der Satellitenplattform SmallGEO erlaubt es, flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Beim Satellitenantrieb können die Kunden zwischen klassisch (d.h. chemisch), elektrisch bzw. hybrid wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 kg und 900 kg variiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit EDRS-C hat OHB im Auftrag von Airbus einen Satelliten entwickelt und realisiert, der gezielt für die optische Kommunikation ausgelegt ist: Für die Verbindung zwischen den Daten abgebenden Erdbeobachtungssatelliten, Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und den EDRS-Satelliten werden Laserkommunikationsterminals von Tesat-Spacecom mit entsprechend hohen Datenraten verwendet. Die für die Datenübertragung zur Erde notwendige Verbindung zwischen den EDRS-Satelliten und den Bodenstationen wird mit einem Satz von Ka-Band-RF-Terminals geschaffen. Die Datenübertragung kann mit bis zu 1,8 Gbit/s erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EDRS-C wird den besonderen Anforderungen des SpaceDataHighways gerecht und erweitert gleichzeitig das Anwendungsspektrum der SmallGEO-Plattform. „Eine optische Datenübertragung stellt von vornherein hohe Anforderungen an den Satelliten. Durch verschiedene Anpassungen und Weiterentwicklungen konnten wir alle Anforderungen erfüllen“, so Dr. Voegt. „Für diese zweite SmallGEO-Mission haben wir zusätzlich unser modulares TM/TC-Subsystem (TM/TC = Telemetrie/Telekommandierung) um den Betrieb in S- und Ka-Band erweitert. Und weil es um die Übertragung zeitkritischer und sensibler Informationen geht, gewährleisten wir mit einer Verschlüsselungselektronik eine sichere Kommunikation mit dem Satelliten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wies beim Start eine Masse von circa 3,2 Tonnen auf und maß 3,2 x 2,3 x 4,0 Meter. Da seine beiden Solar-Module und die 3 Antennen erst im Weltraum entfaltet bzw. ausgeklappt wurden, bringt EDRS-C es jetzt auf 7,7 x 16,8 x 4,0 Meter. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-22c47537"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VA249GROUPECU20031000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_3.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Das EDRS-C Team im Reinraum in Kourou leistete so wie die OHB-Kolleginnen und Kollegen, die &#8222;zuhause&#8220; blieben, eine super Arbeit. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teamwork</strong>
<br>
„Ich bin sehr dankbar, dass ich mich bei der Realisierung des Satelliten auf versierte und hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen verlassen konnte. Sie haben sich zum Teil über mehrere Jahre hinweg mit hohem Engagement eingebracht, insbesondere während der monatelangen im Schichtbetrieb durchgeführten Testkampagnen. Ein toller Teamerfolg, der den berühmten OHB-Spirit einmal mehr unter Beweis gestellt hat“, so Projektleiter Voegt. „Ich möchte mich auch bei unserem Auftraggeber Airbus und der ESA für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als industrieller Hauptauftragnehmer und Systemführer hatte OHB zahlreiche Unterauftragnehmer unter Vertrag. „Von unserem Partner Tesat-Spacecom stammt die Datenrelais-Nutzlast inklusive Laserkommunikationsterminal, das den Intersatellite-Link ermöglicht. Zeitweise hatten wir mehr als 30 internationale Zulieferer und Dienstleister zu koordinieren. Ein tolles Zusammenspiel, das einen soliden Satelliten hervorgebracht hat – dies wurde nicht nur in der mehrmonatigen Testkampagne bei der IABG, sondern auch bei den vorgeschriebenen Testreihen am Startplatz unter Beweis gestellt“, erläutert Projektleiter Voegt. Die Nutzlast HYLAS 3 wurde von der ESA im Auftrag von Avanti Communications als kundeneigene Beistellung an die OHB System AG geliefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Vertragspartnern zählten auch weitere Unternehmen der OHB-Gruppe: So war die Luxemburger LuxSpace für das TT&amp;R-Subsystem (TT&amp;R = Telemetrie, Telekommandierung und Ranging) verantwortlich, das die Kommunikation mit dem Satelliten ermöglicht und lieferte Beiträge zum Satellitensimulator. Die bayerische MT Aerospace AG lieferte alle Strukturpaneele. OHB Sweden war verantwortlich für das Lage- und Bahnregelungssystem (AOCS) und ist aktiv an der „Intensivbetreuung“ des Satelliten während der ersten Wochen im All beteiligt und entsendet hierzu Expertinnen und Experten ins Satellitenkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das EDRS-Programm der ESA wird vom Raumfahrtmanagement im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) und des Freistaates Bayern unterstützt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5aeb233e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>Start von EDRS-C mit einer Ariane-5-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof in Kourou.  <br> (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erst 1, dann 2 … Die SmallGEO-Familie wächst!</strong> <br>Der erste SmallGEO-Satellit, H36W-1, wurde im Rahmen eines PPP-Projektes (Private-Public Partnership) zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT realisiert. 2017 wurde er in die Satellitenflotte von Hispasat eingegliedert und übernahm die flexible Breitbandversorgung der Iberischen Halbinsel, der Kanarischen Inseln und Südamerikas. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im klassischen Telekommunikationsbereich wurden neben EDRS-C auch der nationale Satellit Heinrich Hertz (In-Orbit Verifikation zahlreicher nationaler wissenschaftlicher und technischer Innovationen sowie Satellitenkommunikation für die Bundeswehr) bei der OHB System AG beauftragt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen ihrer hohen Flexibilität und Modularität hat man sich auch bei der Realisierung von Europas dritter Generation an Wettersatelliten (Meteosat Third Generation, MTG) für die SmallGEO-Plattform entschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Produktlinie Electra entwickelt OHB einen vollständig elektrisch angetriebenen Satelliten, der aufgrund des geringeren Gewichts des Antriebssystems deutlich mehr Nutzlast mitführen kann und die Clean Space Policy der ESA erfüllt. „Mit Electra sind unsere Kunden flexibel, was die Auswahl der Startrakete sowie die Position des Satelliten in der Startrakete angeht, bei der Einbringung in den Zielorbit, bei den gewünschten Bändern in denen kommuniziert werden soll (C-, Ku-/Ka-Band, flexibel) und was die Skalierbarkeit hinsichtlich Masse, Stromverbrauch und Wärmeabgabe anbelangt“, erklärt Vorstand Guy Perez. „Weil wir sowohl klassische Nutzlasten als auch neuartige flexible Nutzlasten bis zu 900 kg und mit maximal 60 Transpondern auf Elektra akkommodieren können, ist es möglich, passgenaue Pakete für die jeweilige Mission zu schnüren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16842.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat-39 &amp; EDRS-C (Hylas 3) mit Ariane 5 ECA (VA249) von Kourou ELA-3</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Measat 3d bei Airbus Defence and Space bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/measat-3d-bei-airbus-defence-and-space-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2019 10:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber Measat aus Malaysia hat bei Airbus Defence and Space den Satelliten Measat 3d bestellt, gab Airbus am 6. Mai 2019 bekannt. Das neue Raumfahrzeug ist als Ersatz für zwei ältere gedacht. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Measat. Sukzessive ersetzten soll Measat 3d den jetzt dreizehn Jahre alten Measat [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber Measat aus Malaysia hat bei Airbus Defence and Space den Satelliten Measat 3d bestellt, gab Airbus am 6. Mai 2019 bekannt. Das neue Raumfahrzeug ist als Ersatz für zwei ältere gedacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Measat.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-75aa4a07"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09052019124219_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09052019124219_small_1.jpg" alt="Airbus Defence and Space" width="260"/></a><figcaption>
Measat 3d im All &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: Airbus Defence and Space)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sukzessive ersetzten soll Measat 3d den jetzt dreizehn Jahre alten Measat 3 und den aktuell zehn Jahre alten Measat 3a. Measat 3 basiert auf dem Satellitenbus 601HP, wurde von Boeing gebaut, besitzt eine Auslegungsbetriebsdauer von fünfzehn Jahren und kreist seit dem 11. Dezember 2006 um die Erde. Der als Measat 1R  bestellte Mesasat 3a entstand auf Basis des Bus´ Star-2, ist ein Erzeugnis der Orbital Sciences Corporation (OSC) mit einer Auslegungsbetriebsdauer von fünfzehn Jahren und befindet sich seit dem 21. Juni 2009 im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space baut Measat 3d auf Basis des Satellitenbus Eurostar E3000. Die für den Satelliten vorgesehene elektrische Leistung liegt bei 12 Kilowatt. Measat 3d wird auf einen aktiven Einsatz von mindestens fünfzehn Jahren hin ausgelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um seine Aufgaben erfüllen zu können bekommt Mesat 3d eine Kommunikationsnutzlast mit Transpondern für das C- und das K<sub>u</sub>-Band zur Direktausstrahlung von Fernsehprogramm (Direct-to-Home, DTH) in HD, 4K und schließlich auch 8K und anderen Diensten sowie ein im K<sub>a</sub>-Band arbeitendes System für Internetverbindungen mit hohen Datendurchsatz. 
<br>
Zusätzlich wird Measat 3d mit einer im L-Band arbeitenden Navigationsnutzlast ausgerüstet. Diese will KT SAT im Rahmen des Korea Augmentation Satellite System (KASS) einsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit ist geplant, Measat 3d im Jahre 2021 in den Weltraum transportieren zu lassen. Anschließend will man das Raumfahrzeug in Kolokation mit Measat 3a und Measat 3b bei 91,5 Grad Ost im Geostationären Orbit betreiben, um Empfänger in Afrika, Asien, Malaysia und dem Mittleren Osten zu versorgen. </p>
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		<title>SpaceX startet JCSAT-14, landet Erststufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-jcsat-14-landet-erststufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-14 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX das erste Mal eine Landung bei einer GTO-Mission geschafft. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, reddit Start von JCSAT-14Heute um 07:21 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten JCSAT-14 gestartet. Die Stufentrennung erfolgte nach 2 Minuten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-14 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX das erste Mal eine Landung bei einer GTO-Mission geschafft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.    Quelle: SpaceX, reddit</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_liftoff-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_liftoff_low.jpg" alt="Start Falcon 9 mit JCSAT-14
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Start Falcon 9 mit JCSAT-14<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start von JCSAT-14</strong><br>Heute um 07:21 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten JCSAT-14 gestartet. Die Stufentrennung erfolgte nach 2 Minuten und 40 Sekunden, kurz darauf zündete die zweite Stufe für ca. 7 Minuten und brachte das Gespann Oberstufe und Satellit in einen Parkorbit. 26,5 Minuten nach dem Start erfolgte eine zweite Brennphase der Oberstufe, die JCSAT-14 auf einen leicht supersynchronen geostationären Transferorbit mit einem Apogäum von mindestens 36.000 km katapultierte. Bisher wurden noch keine Orbitdaten veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JCSAT-14 ist ein Kommunikationssatellit für JSAT, der von SSL gebaut wurde. Er verfügt sowohl über ein chemisches als auch ein elektrisches Antriebssystem. JCSAT-14 soll eine Position bei 154° Ost im geostationären Orbit annehmen, um dort den Satelliten JCSAT-2A zu ersetzen. Der Satellit hat eine Masse 4.696 kg, eine elektrische Leistung von 10 Kilowatt bei Lebensende und verfügt über 26 C-Band und 18 Ku-Band Transponder.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_landung.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_landung_low.jpg" alt="Die gelandete erste Stufe der Falcon 9 auf dem &quot;autonomen Drohnenschiff&quot; mit dem Namen &quot;Of course I still love you&quot;
(Bild: SpaceX via reddit)"/></a><figcaption>Die gelandete erste Stufe der Falcon 9 auf dem<br> &#8222;autonomen Drohnenschiff&#8220; mit dem Namen<br> &#8222;Of course I still love you&#8220;<br>(Bild: SpaceX via reddit)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung auf der Seeplattform</strong><br>Bei diesem Start wurde ebenfalls ein Landeversuch auf der Seeplattform (offiziell &#8222;autonomous spaceport droneship&#8220;, kurz ASDS) mit dem Namen &#8222;Of course I still love you&#8220;, kurz OCISLY, durchgeführt. Dazu flog die erste Stufe der Falcon 9 nach der Stufentrennung eine Reihe von Manövern, die sie auf Landekurs auf die Seeplattform brachten. Aufgrund der hohen Performanceanforderungen an diese Mission wurde der finale Brennvorgang für die Landung auf dem Drohnenschiff mit drei Triebwerken durchgeführt, was zu einer kurzen, starken Abbremsung führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Landung mit drei Triebwerken reduziert die Gravitationsverluste. Dies wurde bereits beim SES-9-Start probiert, dort ging der Stufe jedoch kurz vor der Landung der Treibstoff aus und die Stufe wurde durch den harten Aufprall stark beschädigt. Diesmal schaffte die Rakete die Landung. Elon Musk hatte auf Twitter der Landung eine 50-50 Chance gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf der Seeplattform landen zu können verfügt die erste Stufe über einen eigenen Flugcomputer, Landebeine, Kaltgasdüsen für die Steuerung im Vakuum, Gridfins für die Steuerung in der Atmosphäre und eine extra Ladung TEA-TEB (Triethylaluminium-Triethylboran, Zündmittel) um drei Triebwerke mehrmals zu zünden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satellitenmasse von JCSAT-14 ist mit 4.696 kg deutlich unter den von SpaceX auf der Firmenwebseite beworbene maximale Performance der Falcon 9 für einen geostationären Orbit bei 27° Inklination, bei gleichzeitiger Bergung der ersten Stufe. Das Limit dafür soll bei 5,5 Tonnen liegen. Allerdings impliziert diese Performance eine noch nicht eingeführte weitere Schubsteigerung der Merlin 1D-Triebwerke. Nichtsdestoweniger hat die Landung der ersten Stufe auf der Seeplattform entgegen den Erwartungen funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14205.msg361861#msg361861" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JCSAT-14 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-jcsat-14-landet-erststufe/" data-wpel-link="internal">SpaceX startet JCSAT-14, landet Erststufe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Falcon-9-Starts für Telstar 18V und 19V gebucht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-9-starts-fuer-telstar-18v-und-19v-gebucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=11114</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ende Februar 2016 wurde bekannt, dass die beiden Telekommunikationssatelliten Telstar 18V und 19V für ihren kanadischen Betreiber Telesat durch Falcon-9-Raketen von SpaceX in den Weltraum transportiert werden sollen. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Telesat Welche Variante der Falcon 9 für die für das Jahr 2018 geplanten Starts vorgesehen ist, teile Telesat im Rahmen einer Bekanntgabe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ende Februar 2016 wurde bekannt, dass die beiden Telekommunikationssatelliten Telstar 18V und 19V für ihren kanadischen Betreiber Telesat durch Falcon-9-Raketen von SpaceX in den Weltraum transportiert werden sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Telesat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Variante der Falcon 9 für die für das Jahr 2018 geplanten Starts vorgesehen ist, teile Telesat im Rahmen einer Bekanntgabe von Zahlen zur Unternehmensentwicklung nicht mit. Auf Fragen zu Einzelheiten der Startaufträge an SpaceX ging ein Sprecher des Unternehmens mit Sitz in Ottawa nicht ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startaufträge für Telstar 18 VANTAGE und 19 VANTAGE alias Telstar 18V und 19V, welche beide von Space Systems/Loral aus Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien basierend auf dem Satellitenbus 1300 gebaut werden, waren bereits 2015 erteilt worden. Dass SpaceX aus den Vereinigten Saaten von Amerika der Auftragnehmer ist, berichtete Telesat erst im Rahmen der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen für 2015.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem erfolgreichen Start möchte Telesat Telstar 18V bei 138 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) positionieren. Von dort aus soll der Satellit mit einer Auslegungsbetriebsdauer von über 15 Jahren im K<sub>u</sub>-Band-Bereich die Versorgung der für Telesat wachsenden Märkte in China, in der Mongolei, in Südostasien und in der Pazifik-Region sicherstellen. Große Regionen Asiens mit Indien und Pakistan im Westen bis Hawaii im Osten will man via Telstar 18V im C-Band-Bereich versorgen und damit auch direkte Verbindungen zwischen beliebigen Standorten in Asien und solchen auf den amerikanischen Kontinenten ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die APT Satellite Company Ltd. (APT Satellite alias APSTAR), ein chinesischer Kommunikationssatellitenbetreiber mit Sitz in Hongkong, beteiligt sich finanziell mit über 50% an der Realisierung von Telstar 18V. Der Satellit wird im Netz von APSTAR als APStar 5C zum Einsatz kommen und die Nachfolge von APStar 5 alias Telstar 18 antreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 18 befindet sich seit dem 29. Juni 2004 im All, seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 13 Jahre. Lässt sich der derzeitige Plan wie vorgesehen umsetzen, ließe sich der alte Satellit also mehr oder weniger rechtzeitig ablösen. Telstar 18 befand sich wegen eines Fehlers der Trägerrakete vom Typ Zenit unmittelbar nach seinem Aussetzen im All auf einer zu niedrigen Umlaufbahn. Mit den Bordtriebwerken von Telstar 18 konnte der Mangel an Flughöhe auf Kosten einer größeren Menge verbrauchten Treibstoffs ausgeglichen werden und Telesat war es möglich, den Satelliten an der vorgesehen Position zu betreiben. Bereits verbrauchter Treibstoff reduzierte allerdings die Menge, die für im Verlauf der Betriebszeit des Satelliten regelmäßig durchzuführende Manöver zur Verfügung stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 19V, Auslegungsbetriebsdauer wie bei Telstar 18V mehr als 15 Jahre, ist dazu gedacht, im GEO an einer Position von 63 Grad West in Kolokation mit Telstar 14R an der Versorgung der beiden amerikanischen Kontinente mitzuwirken. Telstar 14R alias Estrela do Sul 2 kreist seit seinem Start auf einer Proton-Rakete im Jahr 2011 um die Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im K<sub>a</sub>-Band-Bereich will Hughes Network Systems LLC (Hughes) Kapazitäten von Telstar 19V verwenden, um Empfänger in Südamerika zu erreichen. Mit der K<sub>a</sub>-Band-Nutzlast des Satelliten werden außerdem Nutzer im Norden Kanadas, der Karibik und im Gebiet des Nordatlantik adressiert. Für letzteres soll Telstar 19V auch eine Versorgung im K<sub>u</sub>-Band-Bereich ermöglichen. Signale im K<sub>u</sub>-Band von Telstar 19V sind außerdem Empfängern in den Anden und in Brasilien gewidmet.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg355273#msg355273" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Ariane-5-Start: DirecTV 15 und Sky Mexico 1 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-directv-15-und-sky-mexico-1-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2015 13:16:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[elektrische Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[SYLDA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 27. Mai 2015 startete um 23:16 Uhr MESZ zu Beginn eines eine Stunde und 24 Minuten langen Startfensters vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten zur Direktausstrahlung von Fernsehprogrammen an Bord. Die Erdtrabanten für den US-amerikanischen Betreiber DirecTV und den mexikanischen Betreiber SKY México wurden nach rund einer halben Stunde Flug [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 27. Mai 2015 startete um 23:16 Uhr MESZ zu Beginn eines eine Stunde und 24 Minuten langen Startfensters vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten zur Direktausstrahlung von Fernsehprogrammen an Bord. Die Erdtrabanten für den US-amerikanischen Betreiber DirecTV und den mexikanischen Betreiber SKY México wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Axel Nantes.    Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, DirecTV, IHI, Orbital ATK, SAFT</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA223launch-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA223launch260-1.jpg" alt="Ariane-5-Start mit DirecTV 15 und Sky Mexico 1
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Ariane-5-Start mit DirecTV 15 und<br> Sky Mexico 1<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die von der Startrampe ELA-3 zum zweiten Flug einer Ariane 5 im Jahr 2015 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA223 der US-amerikanische Kommunikationssatellit DirecTV 15 (Masse beim Start 6.205 kg) und der mexikanische Kommunikationssatellit Sky Mexico 1 alias SKYM 1 und DIRECTV KU-79W (Startmasse 2.962 kg, unbetankt 1.250 kg).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern untergebracht. DirecTV 15 wurde als erster der Satelliten etwa 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 6,1 Meter hohen Nutzlasttragstruktur SYLDA 5 B (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 B wurde Sky Mexico 1 rund 38 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Satelliten werden aus dem Geotransferorbit mit einem geplanten Perigäum von 249,57 km über der Erde und einem geplanten Apogäum von 35.786 km über der Erde mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von geplanten 4,4 Grad bewerkstelligen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/directTV15baf-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/directTV15baf260-1.jpg" alt="DirecTV 15 bei Startvorbereitungen in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>DirecTV 15 bei Startvorbereitungen in Kourou<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTV 15 ist eine Konstruktion von Airbus Defence and Space aus Toulouse in Frankreich und basiert auf der Satellitenplattform Eurostar E3000. Der Satellit wird vom US-amerikanischen Betreiber von Kommunikationssatelliten DirecTV aus El Segundo, Kalifornien, insbesondere zur Verbreitung von hochaufgelösten Fernsehprogrammen (auch in 4K Ultra HD) eingesetzt werden. Nach Angaben seines Herstellers, der im Herbst 2011 beauftragt worden war, ist DirecTV 15 mit über 150 Verstärkereinheiten der jetzt leistungsstärkste Fernsehsatellit der USA, und gleichzeitig der 100. Kommunikationssatellit, den Airbus Defence and Space bzw. dessen Vorgängerunternehmungen baute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTVs neuer Satellit soll im geostationären Orbit eine Position im Bereich von 103 Grad West beziehen, um von dort Empfänger in den USA mit Alaska und Hawaii (wo DirecTV nach eigenen Angaben zusammen über 20 Millionen Kunden hat) sowie in Puerto-Rico zu versorgen. Dafür ist er mit 25 K<sub>a</sub>-, 32 K<sub>u</sub>&#8211; und 18 Reverse-Band-Transpondern ausgerüstet. (Als Reverse-Band wird eine Nutzungsvariante des elektromagnetischen Spektrums bezeichnet, bei der der Band-Bereich für den Uplink verwendet wird, der woanders dem Downlink dient, und der für den Downlink, der woanders für den Uplink zum Einsatz kommt.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von DirecTV 15 durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einem Hauptkörper von 2,9 x 2,3 x 5,9 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 45 Metern geben und maximal über 20 Kilowatt elektische Leistung bereitstellen. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt mindestens 15 Jahre, bei Einsatzende sollen die Solarzellenausleger immer noch 18 Kilowatt liefern können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Directtv15InSpaceArtASDS-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Directtv15InSpaceArtASDS260-1.jpg" alt="DirecTV 15 im All - Illustration
(Bild: Astrium Defence and Space)"/></a><figcaption>DirecTV 15 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Astrium Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Apogäumsmotor von DirecTV 15 besitzt einen Nominalschub von 445 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 10 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken sowie elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 (СПД-100) vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 kW Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SKYM1inDullesSMFOrbitalATK-1.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SKYM1inDullesSMFOrbitalATK260-1.jpg" alt="Sky Mexico 1 im Herstellerwerk
(Bild: Orbital ATK)"/></a><figcaption>Sky Mexico 1 im Herstellerwerk<br>(Bild: Orbital ATK)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Sky Mexico 1 handelt es sich um ein von Orbital ATK auf Basis des Satellitenbus&#8216; GEOStar 2.4E entworfenes und in Dulles im Bundesstaat Virginia in den Vereinigten Staaten von Amerika innerhalb von 20 Monaten (4 Monate schneller als ursprünglich vorgesehen) gebautes Raumfahrzeug, dessen Grundkörper Maße von rund 4,7 auf 3 auf 2,5 Meter aufweist. Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, Empfänger in Mexiko, Zentralamerika und der Karibik von einer Position bei 78,8 Grad West im Geostationären Orbit mit einer Bandbreite von Programmen zu versorgen. Dementsprechend ist die maximal rund 5.000 Watt leistende Kommunikationsnutzlast von Sky Mexico 1 mit 24 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern und 2 Reverse-Band-Transpondern ausgestattet. Sie enthält 32 Wanderfeldröhren (Travelling Wave Tubes, TWTs).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12951SkyM1Arianespace-1.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12951SkyM1Arianespace260-1.jpg" alt="Sky Mexico 1 bei Startvorbereitungen in Kourou
(Bild: Arianespace)"/></a><figcaption>Sky Mexico 1 bei Startvorbereitungen<br> in Kourou<br>(Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von Sky Mexico 1 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die sich aus jeweils vier Segmenten zusammensetzen und dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 15,50 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von Sky Mexico 1 noch rund 6.000 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze vom Typ 4P9S von SAFT aus Poitiers und Bordeaux in Frankreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit MMH und MON-3 betriebene Apogäumsmotor des Typs BT-4 von der IHI AEROSPACE CO., LTD. aus Japan an Bord von Sky Mexico 1 besitzt einen Nominalschub von 450 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten wurde der Satellit außerdem mit einer Anzahl von kleinen, Hydrazin katalytisch zersetzenden Einstofftriebwerken ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Orbital ATK wurden initiale Tests nach dem Aussetzen des Satelliten bereits abgeschlossen. Der Satellit ist für die kommenden Bahnanhebungsmanöver und die anschließend anstehende Testphase bereit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SKYM1ArtOrbitalATK-1.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SKYM1ArtOrbitalATK260-1.jpg" alt="Sky Mexico 1 über der Erde - Illustration
(Bild: Orbital ATK)"/></a><figcaption>Sky Mexico 1 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Orbital ATK)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sky Mexico 1 wurde zum 1. Satelliten für den im Besitz von DirecTV und der Grupo Televisa S.A.B. befindlichen Betreibers SKY México, der mit einer europäischen Ariane-Rakete ins All gelangte. Vor DirecTV 15 besorgte Arianespace den Transport von 7 anderen für DirecTV gebauten Satelliten in den Weltraum. VA223 mit DirecTV 15 und Sky Mexico 1 auf der Rakete L577 aus dem Produktionslos PB war die 65. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Mission VA223 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Airbus Space and Defence rund 775 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 9.960 kg transportiert (laut Airbus Defence and Space 9.954 kg), von denen nach Angaben von Arianespace 9.200 kg auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTV 15 wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD Nr. 40.663 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2015-026A, Sky Mexico 1 mit der NORAD Nr. 40.664 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2015-026B.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Transport der beiden Satelliten hatte die Rakete, genauer ihre Oberstufe, eine zusätzliche Aufgabe zu erfüllen. Geplant war eine Flugdemonstration namens DEMOFLIGHT, in deren Rahmen die ESC-A-Oberstufe mit 62,7 kN starkem HM7b-Haupttriebwerk eine Reihe Manöver durchzuführen hatte. Ihr Beginn war für die Flugminute 43 angesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der im Vergleich gegenüber anderen Missionen insgesamt längeren aktiven Flugphasen der Oberstufe befindet sich ein zusätzlicher Helium-Tank an Bord, dessen Inhalt zur Bedrückung der Tanks der Oberstufe und zur Ventilsteuerung verwendet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des rund 50 Minuten dauernden Flugprogramms sollte ermittelt werden, ob und in wie weit thermodynamische Modelle über das Verhalten der Treibstoffe in den Tanks der Oberstufe zutreffen, wie effizient das Herunterkühlen des Haupttriebswerks vor einer Zündung desselben ist und wie zuverlässig und schnell sich die Tankinhalte am jeweiligen Tankboden sammeln, bevor das Haupttriebwerk gezündet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuerliches Herunterkühlen des Haupttriebwerks war laut Plan 63 Minuten nach dem Start in Kourou abzuschließen. 77 Minuten nach dem Start war das experimentelle Ablassen einer gewissen Menge Sauerstoff durch die Düse des Haupttriebwerks laut Plan zu Ende, gleiches war anschließend für flüssigen Wasserstoff vorgesehen. Beim Ausstoß der getrennten Treibstoffkomponeten ergibt sich jeweils ein geringer Schub. Mit einem gemeinsamen Ablassen beider Komponeten bis Flugminute 83 sollte DEMOFLIGHT eine Bahn mit einem durch die Manöver abgesenktem Perigäum erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 1,5 Stunden nach dem Start endete DEMOFLIGHT, und die ESC-A wurde wie bei früheren Ariane-Missionen passiviert. Die Tests mit der Oberstufe erfolgten nach Angaben von Airbus Defence and Space im Kontext mit einer zukünftigen Nutzung eines Triebwerks namens VINCI auf Ariane-Raketen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von DEMOFLIGHT stand neben den üblichen Bahnverfolgungsstationen Kourou (Französisch-Guayana), Galliot (Französisch-Guayana), Natal (Brasilien), Ascension Island (Himmelfahrtsinsel), Libreville (Gabun) und Malindi (Kenia) zusätzlich eine bei Perth in Australien bereit, um Daten vom Fluggerät aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13490.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA VA223 mit DIRECTV-15 und SKY MEXICO-1 (SKYM-1)</a></li></ul>
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		<title>JCSat 15 fliegt Ariane 5, JCSat 16 Falcon 9</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jcsat-15-fliegt-ariane-5-jcsat-16-falcon-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2014 16:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
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		<category><![CDATA[JCSAT 15]]></category>
		<category><![CDATA[JCSAT 16]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
		<category><![CDATA[SKY Perfect JSAT]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=39464</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der zweiten Septemberwoche 2014 wurde bekannt, auf welchen Trägerraketen neue Kommunikationssatelliten der SKY Perfect JSAT Corporation (JSAT) aus Japan in den Weltraum transportiert werden sollen. Für JCSat 15 buchte JSAT eine Fluggelegenheit an Bord einer Ariane 5, für JCSat 16 bestellte JSAT eine Mission mit einer Falcon 9. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der zweiten Septemberwoche 2014 wurde bekannt, auf welchen Trägerraketen neue Kommunikationssatelliten der SKY Perfect JSAT Corporation (JSAT) aus Japan in den Weltraum transportiert werden sollen. Für JCSat 15 buchte JSAT eine Fluggelegenheit an Bord einer Ariane 5, für JCSat 16 bestellte JSAT eine Mission mit einer Falcon 9.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, JSAT, SpaceX, SS/L.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-e7865ad1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014181805_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014181805_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
JCSat 15 und JCSat 16 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet werden soll JCSat 15 laut einer Mitteilung von Arianespace vom 8. September 2014 im Jahr 2016 auf einer Ariane-5-Rakete vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana aus. Nach rund 25 Jahren der Zusammenarbeit von <a class="a" href="https://www.arianespace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Arianespace</a>, Hauptquartier im französischen Evry, mit <a class="a" href="https://jsat.skyperfectjsat.space/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JSAT</a> mit ihrem Hauptquartier in Tokio ist JCSat 15 der 29. japanische Satellit insgesamt, den Arianespace ins All befördern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JCSat 15 entsteht auf Basis des Satellitenbus 1300 von Space Systems/Loral (<a class="a" href="https://vantor.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vantor (früher SS/L bzw. Maxar)</a>) aus Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien, und wird sich laut Plan mindestens 15 Jahre lang nutzbringend einsetzen lassen. Das vor dem Start betankt voraussichtlich rund 3.400 schwere, ausschließlich mit K<sub>u</sub>-Band Transpondern bestückte Raumfahrzeug ist dazu gedacht, Japan, Ozeanien und Gebiete im Indischen Ozean mit direkt ausgestrahlten Fernsehprogrammen zu versorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere das Satelliten-Bezahlfernsehen von JSAT, SKY PerfecTV!, soll JCSat 15 von einer Position bei 110 Grad Ost im Geostationären Orbit aus verbreiten. Dort wird JCSat 15 den seit dem 7. Oktober 2000 um die Erde kreisenden JCSAT 110 alias Superbird 5, Superbird D, NSAT 110 und N-Sat 110 ersetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Reservesatellit von JSAT, JCSat 16, soll nach Informationen vom 10. September 2014 auf einer Falcon-9-Rakete des privaten Startanbieters <a class="a" href="https://www.spacex.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceX</a> mit Hauptquartier in Hawthorne in Kalifornien in den Weltraum gelangen. Derzeit ist der Start des mit K<sub>a</sub>&#8211; und K<sub>u</sub>-Band Transpondern ausgestatteten Raumfahrzeugs für die erste Hälfte des Jahres 2016 vorgesehen.
<br>
Auch JCSat 16 wird von SS/L gebaut und basiert auf dem 1300er Satellitenbus mit einer Auslegungsbetriebsdauer von mindestens 15 Jahren. Seine Kommunikationsnutzlast ist in erster Linie zur Versorgung von Empfängern in Japan gedacht.</p>
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		<title>Thales baut, Arianespace startet Telkom 3S</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/thales-baut-arianespace-startet-telkom-3s/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 10:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ersatzsatellit für Telkom 3, Telkom 3S, wird vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) gebaut. Arianespace soll ihn anschließend in den Weltraum transportieren. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Telkom, Thales Alenia Space. Telkom 3, ein Kommunikationssatellit für den Betreiber PT Telekomunikasi Indonesia (Telkom) war nach seinem Start auf einer russischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Ersatzsatellit für Telkom 3, Telkom 3S, wird vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) gebaut. Arianespace soll ihn anschließend in den Weltraum transportieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Telkom, Thales Alenia Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telkom 3, ein Kommunikationssatellit für den Betreiber PT Telekomunikasi Indonesia (Telkom) war nach seinem Start auf einer russischen Proton-M-Rakete und dem Versagen der Breeze-M-Oberstufe auf einer unbrauchbaren, deutlich zu niedrigen Umlaufbahn gestrandet (266 x 5.015 Kilometer, Bahnneigung gegen den Erdäquator 49,91 Grad). Da für das für eine Nutzung im Geostationären Orbit gedachte Raumfahrzeug mit der NORAD-Katalognummer 38.744 und der COSPAR-Bezeichnung 2012-044A keine Einsatzmöglichkeit bestand, wurde für Telkom die Beschaffung eines Ersatzsatelliten erforderlich.
<br>
Telkom 3 hätte im Weltraum Telkom 2 ersetzen sollen, wenn dessen Auslegungsbetriebsdauer erreicht worden wäre bzw. seine Treibstoffvorräte zu Neige gegangen sind. Für Telkom schien der Verlust von Telkom 3 im August 2012 nicht unmittelbar kritisch. The Jakarta Post schrieb am 8. August 2012, von der Auslegungsbetriebsdauer von Telkom 2, gestartet am 16. November 2005, sei noch etwas übrig. Der Hersteller von Telkom 2, die Orbital Sciences Corporation, versah den Satelliten mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-184edccb"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014120416_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014120416_small_1.jpg" alt="Thales Alenia Space" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Telkom 3S im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens 15 Jahre soll sich auch der von TAS zu bauende, auf dem Satellitenbus Spacebus 4000B2 basierende Telkom 3S einsetzen lassen. TAS war schon an der Konstruktion von Telkom 3 beteiligt. Für den gestrandeten, in Russland von Reschetnjow integrierten Satelliten hatte TAS die Kommunikationsnutzlast geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telkom 3S wird TAS mit 24 C-Band-Transpondern, 8 Transpondern für das erweitere C-Band und 10 für das K<sub>u</sub>-Band ausstatten. Die Nutzlastleistung beziffert TAS auf 6,3 Kilowatt, die voraussichtliche Startmasse des betankten Satelliten auf rund 3.500 Kilogramm.
<br>
Neben der Lieferung des Satelliten und seiner Inbetriebnahme wurde TAS auch mit der Lieferung von Ausrüstung für das entsprechende Satellitenkontrollzentrum und der Ausbildung dort tätiger indonesischer Ingenieure beauftragt. Nach Angaben von Telkom hat der Auftrag an TAS einen Wert von 199,7 Millionen US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den neuen Satelliten plant Telkom die Ausstrahlung von hochauflösenden Fernsehprogrammen und die Bereitstellung von Diensten für Mobilfunk und Internetanbindung. Von einer Position bei 118 Grad Ost im Geostationären Orbit aus will man C-Band-Nutzer in Indonesien und dem Südosten Asiens, Nutzer des erweiterten C-Bands in Indonesien und Malaysia sowie K<sub>u</sub>-Band-Nutzer exklusiv in Indonesien erreichen. <br>Der Start von Telkom 3S ist nach aktuellen Planungen für das vierte Quartal 2016 vorgesehen. Arianespace wurde beauftragt, den Satelliten von Kourou in Französisch-Guayana aus auf einer Ariane-5-ECA-Rakete in den Weltraum zu transportieren, teilte der Startanbieter am 9. September 2014 mit.</p>
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		<title>Ariane 5 transportiert MEASAT 3b und Optus 10 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-transportiert-measat-3b-und-optus-10-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 05:21:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
		<category><![CDATA[Transferorbit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. September 2014 um 22:05 Uhr UTC startete vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Raumfahrzeuge waren nach etwas über einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Space and Defence, Arianespace, Measat, Optus, Space Systems/Lora. Verwendet wurde beim vierten Ariane-Flug 2014 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 11. September 2014 um 22:05 Uhr UTC startete vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Raumfahrzeuge waren nach etwas über einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Space and Defence, Arianespace, Measat, Optus, Space Systems/Lora.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Start der Ariane 5 VA218 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde beim vierten Ariane-Flug 2014 eine Ariane-5-ECA aus dem Produktionslos PB, die 44 Minuten nach Öffnung des Startfensters von der Startrampe ELA-3 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA218 die Kommunikationssatelliten MEASAT 3b (Masse beim Start 5.897 Kilogramm lt. Airbus Space and Defence) und Optus 10 (Startmasse 3.270 Kilogramm lt. Airbus Space and Defence). Anvisiert wurde für die auszusetzenden Satelliten ein Transferorbit mit einem Perigäum, dem der Erde nächsten Bahnpunkt, von rund 249,8 Kilometern über der Erde, einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 35.746 Kilometern über der Erde und mit einer Neigung von 6 Grad gegen den Erdäquator</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
MEASAT 3b in geöffnetem Transportcontainer in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren beim Flug durch die Atmosphäre zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einer Masse von rund 2.400 Kilogramm untergebracht. MEASAT 3b wurde dann rund 27 Minuten nach dem Abheben als erster der Satelliten ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 6,4 Meter hohen Nutzlaststruktur Sylda 5 A (Sylda ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der Sylda 5 wurde Optus 10 nach 34 Minuten Gesamtflugzeit freigegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei im Regelbetrieb dreiachsstabilisierten Kommunikationssatelliten werden aus dem Geotransferorbit mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern. MEASAT 3b wird dafür sein mit MMH und MON-3 betriebenes Apogäums-Triebwerk verwenden, Optus 10 wird sein 455-Newton-Triebwerk, das ebenfalls MMH als Treibstoff und MON-3 als Oxidator benutzt, ab dem 12. September 2014 dafür mehrfach zünden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_3.jpg" alt="Airbus Defence and Space" width="260"/></a><figcaption>
MEASAT 3b im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Airbus Defence and Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">MEASAT 3b wurde von Airbus Defence and Space bzw. Astrium gebaut, basiert auf der Eurostar E3000-Plattform und wird modernster und größter Satellit seines künftigen Betreibers. Der Satellit wurde für MEASAT Satellite Systems Sdn. Bhd. aus Kuala Lumpur, Malaysia gebaut, die ihn bei einer Position von 91,5 Grad Ost im Geostationären Orbit in Kolokation mit MEASAT 3 und MEASAT 3a einsetzen will. Vor Aufnahme des Regelbetriebs zur Direktübertragung von Fernsehprogrammen und der Bereitstellung von Datenverbindungen soll MEASAT 3b rund einen Monat auf seiner Umlaufbahn um die Erde intensiv getestet werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Otpus 10 in geöffnetem Transportcontainer in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinen 48 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von 36 MHz und den 130 Watt starken Wanderfeldröhrenverstärkern (TWTAs, travelling wave tube amplifiers) kann MEASAT 3b Australien, den indischen Subkontinent, Indonesien und Malaysia bedienen. Seine vorgesehene Standzeit im Orbit beträgt mindestens 15 Jahre. MEASAT 3b hat einen Hauptkörper mit den Abmessungen von 6,66 x 2,35 x 2,82 Meter. Mit den beiden entfalteten Solarzellenauslegern erreicht der Satellit eine Spannweite von 39,4 Meter. Die Ausleger können zusammen über 16 Kilowatt elektrische Leistung erzeugen. Der Speicherung an Bord dienen zwei Lithiumionen-Akkumulatorensätze.
<br>
Optus 10 soll die bereits länger im All befindlichen Satelliten seines künftigen Betreibers an einer Position bei 164 Grad Ost im Geostationären Orbit ergänzen und Redundanzen bereitstellen. Der in Sydney ansässige Satellitenbetreiber SingTel Optus aus Australien wird den Satelliten einsetzen, um Australien, Neuseeland und Gebiete in der Antarktis insbesondere mit direkt ausgestrahlten Fernsehprogrammen, Anbindungen an das Internet sowie Telefon- und Datenverbindungen zu bedienen. Der auf dem LS-1300-Bus von Space Systems/Loral (SS/L) basierende Optus 10 besitzt 24 K<sub>u</sub>-Band-Transponder. Das mit 133 Watt leistenden Wanderfeldröhrenverstärkern ausgestattete Raumfahrzeug soll ebenfalls eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren erreichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_5.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Optus 10 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abmessungen des Grundkörpers von Optus 10 betragen 5,1 x 3,1 x 3,1 Meter. Mit ausgefalteten Solarzellenauslegern besitzt Optus 10 eine Spannweite von 24,73 Metern. Die jeweils aus drei Elementen bestehenden Ausleger sollen bei Nutzungsende zusammen noch 7.535 Watt elektrische Leistung generieren können. Sie wurden nach Angaben des Satellitenherstellers am 12. September 2014 erfolgreich entfaltet. Die von ihnen erzeugte elektrische Energie kann unter anderem zum Betrieb der elektrischen Triebwerke zur Lageregelung, mit der Optus 10 ausgerüstet wurde, verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VA218 war die 61. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Bei der Mission wurde bei einer Startmasse von rund 774,4 Tonnen eine Gesamtnutzlast von 10.088 Kilogramm transportiert, von denen lt. Arianespace 9.157 Kilogramm auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Objekte, die nach dem Start Umlaufbahnen um die Erde erreichten, sind wie folgt katalogisiert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>MEASAT 3b NORAD Nr. 40.146 Objekt Nr. 2014-054A</li><li>Optus 10 NORAD Nr. 40.147 Objekt Nr. 2014-054B</li><li>Oberstufe NORAD Nr. 40.148 Objekt Nr. 2014-054C</li><li>Nutzlaststruktur NORAD Nr. 40.149 Objekt Nr. 2014-054D</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12285.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Measat 3B und Optus 10 auf Ariane 5 VA218</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KazSat 3 erreichte Planposition im GEO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kazsat-3-erreichte-planposition-im-geo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2014 11:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38908</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der vom russischen Satellitenhersteller Reschetnjow Informational Satellite Systems (Joint stock company &#8222;Information Satellite Systems&#8220;, JSC ISS) gebaute Kommunikationssatellit KazSat 3 hat nach Angaben der kasachischen Raumfahrtbehörde Kazkosmos vom 28. Mai 2014 seine vorgesehene Position im Geostationären Orbit erreicht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Kazkosmos, ortcom.kz, Reschetnjow, Thales Alenia Space, tengrinews.kz. KazSat 3 war am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kazsat-3-erreichte-planposition-im-geo/" data-wpel-link="internal">KazSat 3 erreichte Planposition im GEO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der vom russischen Satellitenhersteller Reschetnjow Informational Satellite Systems (Joint stock company &#8222;Information Satellite Systems&#8220;, JSC ISS) gebaute Kommunikationssatellit KazSat 3 hat nach Angaben der kasachischen Raumfahrtbehörde Kazkosmos vom 28. Mai 2014 seine vorgesehene Position im Geostationären Orbit erreicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Kazkosmos, ortcom.kz, Reschetnjow, Thales Alenia Space, tengrinews.kz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062014132149_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062014132149_small_1.jpg" alt="Kazkosmos" width="260"/></a><figcaption>
KazSat 3 Strukturrohbau 
<br>
(Bild: Kazkosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">KazSat 3 war am 28. April 2014 auf der Proton-M-Rakete mit der Seriennummer 6304287975 in den Weltraum befördert und nach rund 9 Stunden und 35 Minuten Flug auf einer annähernd geosynchronen Umlaufbahn ausgesetzt worden. Die Startmasse des Satelliten zusammen mit seinem Nutzlastadapter betrug 1.743 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt steht der Satellit nach einer Drift Richtung Westen etwa bei 58,5 Grad Ost im Geostationären Orbit. Von dort will die künftige Betreiberin des Satelliten, die kasachische Behörde für Weltraumkommunikation (Republican center of space communication, RTSKS/RCSC), Empfänger in Kasachstan mit einer Bandbreite von Kommunikationsdiensten versorgen, beispielsweise mit direkt ausgestrahlten Fernsehprogrammen und Breitbandinternetzugriff.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KazSat 3 möchte man im Verbund mit dem seit dem 16. Juli 2011 um die Erde kreisenden KazSat 2 einsetzen. Beide Satelliten sollen sich im Falle eines Fehlers an Bord eines der Raumfahrzeuge gegenseitig ersetzen können. Im Bodensegment ist ebenfalls Redundanz vorhanden: Dem Hauptkontrollzentrum Akkol (Ақкөл) steht ein Reservekontrollzentrum in Almaty (Алматы) zur Seite, das die Bezeichnung Резервный наземный комплекс управлени bzw. РНКУ trägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, im September 2014 eine umfangreiche Test- und Inbetriebnahmephase abzuschließen und KazSat 3 anschließend im Regelbetrieb einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Nutzung eigener Kommunikationssatelliten verspricht sich die Regierung Kasachstans eine jährliche Kosteneinsparung von umgerechnet rund 22 Millionen US-Dollar, da weniger Dienstleistungen aus dem Ausland eingekauft werden müssen. Für das KazSat-3-Projekt wendete Kasachstan umgerechnet rund 148 Millionen US-Dollar auf.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062014132149_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062014132149_small_2.jpg" alt="Kazkosmos" width="260"/></a><figcaption>
KazSat 3 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Kazkosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Satellit mit einer Auslegungsbetriebsdauer von mindestens 15 Jahren basiert auf dem Satellitenbus Express 1000H(TA) bzw. Ekspress 1000N von Reschetnjow. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast von KazSat 3 wurde vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space beigesteuert. Sie umfasst 28 K<sub>u</sub>-Band-Transponder. Die Nutzlastleistung bewegt sich im Bereich von 5,5 Kilowatt. Strom für den Betrieb der Kommunikationsnutzlast und der raumflugtechnischen Systeme kommt von zwei Auslegern mit Solarzellen von OAO NPP KVANT (ОАО НПП Квант) aus Russland. Der Stromspeicherung dienen Akkumulatorensätze vom Typ VS 180 des französischen Batterie- und Akkumulatorenherstellers Saft S.A. (Société des Accumulateurs Fixes et de Traction, Société anonyme). <br> Für die Regelung von Inklination und Exzentrizität der Umlaufbahn und der Drift über die Längengrade besitzt KazSat 3 elektrische, Xenon ausstoßende Triebwerke vom Typ SPT-100 bzw. SPD-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KazSat 3 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.728 und als COSPAR-Objekt 2014-023B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12418.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luch 5V und KazSat-3 auf Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kazsat-3-erreichte-planposition-im-geo/" data-wpel-link="internal">KazSat 3 erreichte Planposition im GEO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Astra 5B im Regelbetrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astra-5b-im-regelbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 19:56:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Astra 5B]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Société Européenne des Satellites (SES) gab am 2. Juni 2014 bekannt, dass sein Fernsehsatellit Astra 5B am selben Tag den kommerziellen Einsatz an der vorgesehenen Position im Geostationären Orbit aufgenommen hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defense and Space, Arianespace, SES. Astra 5B war am 22. März 2014 von Kourou [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Société Européenne des Satellites (SES) gab am 2. Juni 2014 bekannt, dass sein Fernsehsatellit Astra 5B am selben Tag den kommerziellen Einsatz an der vorgesehenen Position im Geostationären Orbit aufgenommen hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defense and Space, Arianespace, SES.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062014215645_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062014215645_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Astra 5B bei Startvorbereitungen in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Astra 5B war am 22. März 2014 von Kourou in Französisch-Guayana aus unter der Ägide des Startanbieters Arianespace auf der Ariane-5-ECA-Trägerrakete mit der Flugnummer VA216 ins All transportiert und nach 27 Minuten Flugzeit von der ESC-A für Etage Supérieur Cryotechnique Type A genannten Oberstufe in einem Transferorbit ausgesetzt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erreichte Bahn wies laut Arianespace nach Kalkulationen ein Perigäum, also einen der Erde nächsten Bahnpunkt, von 249,7 Kilometern und ein Apogäum, den der Erde fernsten Bahnpunkt, von 35.895 Kilometern auf. Die Neigung der Bahn gegen den Erdäquator betrug nach Angaben von Arianespace 2,99 Grad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinen mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator arbeitenden eigenen Triebwerken bewältigte der neue Fernsehsatellit anschließend den Abbau der Restinklination und die Zirkularisierung seiner Bahn um die Erde. Für die dann anstehende Inbetriebnahmephase nahm der dreiachsstabilisierte Satellit eine Position bei 43,5 Grad Ost im Geostationären Orbit ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Geostationären Orbit wurde der beim Start laut SES rund 5.724 bzw. laut Arianespace 5.755 Kilogramm schwere, von EADS Astrium (jetzt Airbus Defense and Space) nach einer Bestellung vom November 2009 im französischen Toulouse gebaute und auf dem Eurostar-3000L-Bus basierende Satellit in der Folge umfangreichen Inbetrieb- und Abnahmetests unterzogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktivitäten der Launch and Early Orbit Phase (LEOP) wurden vom Satellitenkontrollzentrum von Airbus Defence and Space in Toulouse kontrolliert und koordiniert. Nach deren erfolgreichen Abschluss versetzte man den Satelliten in Drift nach Westen. Anfang Mai 2014 stand Astra 5B noch im Bereich bei 43,5 Grad Ost im Geostationären Orbit, am 31. Mai befand er sich bei 31,5 Grad Ost.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den 40 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern von Astra 5B adressiert SES Gebiete in Zentral- und Ost-Europa. Sie sind bisher von Astra 1G versorgt worden, der seit dem 2. Dezember 1997 um die Erde kreist. Letzterer Satellit war mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren konstruiert worden und seit Juli 2010 bei 31,5 Grad Ost aktiv.
<br>
Die Kommunikationsnutzlast von Astra 5B besitzt neben den 40 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern auch sechs K<sub>a</sub>-Band-Transponder.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062014215645_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062014215645_small_2.jpg" alt="Airbus Defense and Space" width="260"/></a><figcaption>
Astra 5B im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Airbus Defense and Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von Astra 5B befindet sich außerdem eine L-Band-Nutzlast für den European Geostationary Navigation Overlay Service (EGNOS). EGNOS ist ein europäisches Programm zur Erhöhung der Genauigkeit vorhandener oder im Aufbau befindlicher Satellitennavigationssysteme wie des europäischen Galileo, des US-amerikanischen GPS oder des russischen GLONASS durch den Betrieb von Navigationsnutzlasten an Bord von Satelliten auf geostationären Umlaufbahnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gemeinschaftsprojekt von Europäischer Union, der europäischen Raumfahrtagentur ESA und der europäischen Flugsicherung Eurocontrol ist auch dazu gedacht, Informationen über die Qualität und Zuverlässigkeit empfangener Navigationssystemdaten zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens 15 Jahre lang soll sich Astra 5B kommerziell nutzen lassen. Die projektierte maximale Leistungsabgabe der beiden Solarzellenausleger des Erdtrabanten beträgt am Ende der Auslegungsbetriebsdauer noch 13,5 Kilowatt. Die Ausleger geben dem Satelliten mit einem rund fünf Meter hohen Grundkörper eine Spannweite von rund 40 Metern (laut Arianespace 39,4 Meter).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astra 5B ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.617 und als COSPAR-Objekt 2014-011B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11935.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA216 mit ASTRA 5B und Amazonas 4A</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommunikationssatellit Express-AT 2 im Regelbetrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kommunikationssatellit-express-at-2-im-regelbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2014 11:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38738</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) hat am 27. Mai 2014 die Direktausstrahlung von Sendungen für Gebiete im Fernen Osten via Express-AT 2 aufgenommen, gab sie am gleichen Tag bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RSCC. Der Kommunikationssatellit Express-AT 2 war am 16. März 2014 in den Weltraum transportiert worden. Mittlerweile [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Russische föderale Satellitenkommunikationsgesellschaft (Russian Satellite Communications Company, RSCC) hat am 27. Mai 2014 die Direktausstrahlung von Sendungen für Gebiete im Fernen Osten via Express-AT 2 aufgenommen, gab sie am gleichen Tag bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RSCC.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kommunikationssatellit Express-AT 2 war am 16. März 2014 in den Weltraum transportiert worden. Mittlerweile ist das Raumfahrzeug an der vorgesehenen Position von 140 Grad Ost im Geostationären Orbit über dem Äquator nördlich von Indonesien und Papua-Neuguinea positioniert.
<br>
Für Empfänger im Fernen Osten soll Express-AT 2 erhebliche Empfangserleichterungen bringen. Der Satellit wurde speziell auf die Direktausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen hin ausgelegt und besitzt 16 gleichzeitig zu betreibende K<sub>u</sub>-Band-Transponder.
<br>
15 Jahre lang will RSCC den Satelliten nutzbringend einsetzen, eine entsprechende Auslegungsbetriebsdauer ist nach Herstellerangaben beim Bau berücksichtigt worden. Entstanden ist der Satellit beim russischen Unternehmen Reschetnjow Informational Satellite Systems mit Sitz in Schelesnogorsk nordöstlich von Krasnojarsk. Die Konstruktion erfolgte auf Basis des Satellitenbusses Express-1000A bzw. Ekspress-1000K.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thales Alenia Space (TAS) steuerte die Kommunikationsnutzlast des Satelliten bei, die Reschetnjow Ende 2010 bei dem französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern bestellt hatte. Die Nutzlastleistung liegt laut TAS bei rund 3 Kilowatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versorgung der Satellitensysteme mit elektrischem Strom übernehmen zwei Solarzellenausleger mit Galliumarsenid-Zellen von OAO NPP KVANT und gegebenenfalls Akkumulatorensätze vom Typ Saft VS 180. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Express-AT 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.613 und als COSPAR-Objekt 2014-010B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12171.msg283031#msg283031" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Express AT1 + AT2 auf Proton mit Breeze-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SS/L baut EchoStar 23 für EchoStar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ss-l-baut-echostar-23-fuer-echostar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2014 12:47:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38764</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber EchoStar Satellite Services L.L.C. hat bei Space Systems/Loral (SS/L) den Kommunikationssatelliten EchoStar 23 bestellt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: EchoStar, Space Systems/Loral. Am 29. April 2014 wurde bekannt, dass der US-amerikanische Satellitenhersteller SS/L aus Palo Alto in Kalifornien vom US-amerikanischen Kommunikationssatellitenbetreiber EchoStar den Auftrag bekommen hat, den Kommunikationssatelliten EchoStar 23 zu bauen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber EchoStar Satellite Services L.L.C. hat bei Space Systems/Loral (SS/L) den Kommunikationssatelliten EchoStar 23 bestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: EchoStar, Space Systems/Loral.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. April 2014 wurde bekannt, dass der US-amerikanische Satellitenhersteller SS/L aus Palo Alto in Kalifornien vom  US-amerikanischen Kommunikationssatellitenbetreiber EchoStar den Auftrag bekommen hat, den Kommunikationssatelliten EchoStar 23 zu bauen, der für eine Stationierung im Geostationären Orbit vorgesehen ist.
<br>
Auf Grund der flexiblen Ausstattung, die EchoStar 23 erhalten soll, könnte sein Betreiber den Satelliten mit seinen K<sub>u</sub>-Band-Transpondern an unterschiedlich Positionen einsetzen.
<br>
EchoStar 23 soll auf Basis der 1300er-Plattform von SS/L entstehen und nach den derzeitigen Planungen im Jahr 2016 ins All gebracht werden. Von dem neuen Kommunikationssatelliten erwartet Echostar eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren.</p>
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