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	<title>MEO &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>MEO &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Erfolgreicher Start der ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-start-der-ersten-beiden-o3b-mpower-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 21:37:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SES läutet eine neue Ära der Hochleistungskonnektivität ein, indem es seinen Kunden vom Weltraum aus dedizierte Carrier-Grade-Lösungen liefert, wann und wo immer sie es wünschen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES 16. Dezember 2022 via Business Wire. Cape Canaveral, Fla. &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; SES gab heute (16.12.2022) bekannt, dass die ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten um 17:48 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SES läutet eine neue Ära der Hochleistungskonnektivität ein, indem es seinen Kunden vom Weltraum aus dedizierte Carrier-Grade-Lösungen liefert, wann und wo immer sie es wünschen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES 16. Dezember 2022 via Business Wire.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartdererstenbeidenO3bmPOWERSatsBusinessWireSpaceX2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erfolgreicher Start der ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten. (Photo: Business Wire / SpaceX)" data-rl_caption="" title="Erfolgreicher Start der ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten. (Photo: Business Wire / SpaceX)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/StartdererstenbeidenO3bmPOWERSatsBusinessWireSpaceX26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Erfolgreicher Start der ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten. (Photo: Business Wire / SpaceX)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Cape Canaveral, Fla. &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; SES gab heute (16.12.2022) bekannt, dass die ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten um 17:48 Ortszeit mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida, USA, erfolgreich ins All gestartet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">O3b mPOWER, die zweite Generation des Medium Earth Orbit (MEO-)Systems von SES, wird von Boeing gebaut und wurde entwickelt, um mit seiner einzigartigen softwaregesteuerten Nutzlast eine bislang unerreichte Leistung zu liefern. Kunden können mit O3b mPOWER ihre Prozesse umgestalten und profitieren von einer Skalierung auf Terabit-Level, einem garantierten Durchsatz auf höchstem Niveau und mit maximaler Flexibilität, einer Roundtrip-Latenz von weniger als 150 Millisekunden und einer unübertroffenen Serviceverfügbarkeit.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/o3bmPowerAencapDSC8012aspacexviases.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten vor dem Verschließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: SpaceX via SES)" data-rl_caption="" title="Die ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten vor dem Verschließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: SpaceX via SES)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/o3bmPowerAencapDSC8012aspacexviases26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die ersten beiden O3b mPOWER-Satelliten vor dem Verschließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: SpaceX via SES)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das O3b mPOWER-Ökosystem kann problemlos skaliert werden. Es umfasst zunächst 11 leistungsstarke Satelliten, die jeweils mit mehr als 5.000 digital geformten Beams ausgestattet sind, sowie eine umfangreiche O3b mPOWER-Bodeninfrastruktur der nächsten Generation. Mit O3b mPOWER ist SES in der Lage, den aktuellen und künftigen Konnektivitätsbedarf von Regierungen, Mobilfunknetzbetreibern, Energieunternehmen, Kreuzfahrtlinien und Unternehmen auf der ganzen Welt abzudecken. Zu den wichtigsten Kunden, die sich für O3b mPOWER entschieden haben, gehören Microsoft, Princess Cruises, Marlink, Jio Platforms, Orange, Claro Brasil und das neu angekündigte Vodafone Cook Islands.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute wurden nicht einfach nur zwei Satelliten gestartet. Wir haben heute den nächsten Meilenstein auf unserer MEO-Reise erreicht. Seit dem Beginn dieser Reise haben wir für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt einen positiven Beitrag geleistet. Mit unserer zweiten Generation von O3b mPOWER führen wir eine bahnbrechende Technologie ein, die gleichzeitig mehrere Gigabit pro Sekunde Durchsatz an jedem beliebigen Standort liefert, Zuverlässigkeit garantiert und Service-Flexibilität bietet – ein Novum in der Branche“, so Steve Collar, CEO von SES. „Ob wir Regierungen bei der sicheren Durchführung kritischer Missionen unterstützen, den Passagieren von Kreuzfahrtlinien zu jedem Zeitpunkt einen Hochgeschwindigkeits-Breitbandzugang zur Verfügung stellen, oder Mobilfunkbetreiber in die Lage versetzen, 4G/5G-Netze in unterversorgten Gebieten einzurichten oder Kommunikationsnetzwerke nach Ausfällen wiederherzustellen – O3b mPOWER ist das Satellitensystem der Wahl für Anwendungen, bei denen es auf Leistung ankommt.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/O3bmPOWERconstellation2ses2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="O3b mPOWER-Satelliten über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: SES)" data-rl_caption="" title="O3b mPOWER-Satelliten über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: SES)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/O3bmPOWERconstellation2ses26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">O3b mPOWER-Satelliten über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: SES)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Partnerschaft mit SES war vom Konzept bis zur Realisierung hervorragend“, so Jim Chilton, Senior Vice President von Boeing Space and Launch. „In den nächsten Monaten folgt eine weitere entscheidende Phase der Zusammenarbeit. In dieser Etappe werden wir die nächsten neun Satelliten für den Start vorbereiten und die ersten beiden Satelliten in die Lage versetzen, ihre Aufgabe zu erfüllen: die Verbindung von Menschen auf der ganzen Welt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kommerzielle Nutzung von O3b mPOWER soll im dritten Quartal 2023 beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Fernsehinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Konnektivität beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte betreibt SES eine weltweit einzigartige Satellitenkonstellation in mehreren Umlaufbahnen, welche weltweite Abdeckung mit Leistungsstärke, kombiniert – darunter das wirtschaftliche, mit geringer Latenz arbeitende O3b-System in der mittleren Erdumlaufbahn. Mithilfe des umfangreichen und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Lande, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlichen Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 8.000 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 366 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG). Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.ses.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.ses.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Boeing</strong><br>Boeing ist ein weltweit führendes Luft- und Raumfahrtunternehmen, das Verkehrsflugzeuge, Verteidigungsprodukte und Raumfahrtsysteme für Kunden in mehr als 150 Ländern entwickelt, herstellt und wartet. Als einer der führenden Exporteure der USA nutzt das Unternehmen die Fähigkeiten einer globalen Lieferantenbasis, um wirtschaftliche Chancen, Nachhaltigkeit und einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft zu fördern. Das vielseitige Team von Boeing entwickelt Innovationen für die Zukunft, übernimmt Führung, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, und pflegt eine Kultur, die auf den Grundwerten des Unternehmens basiert: Sicherheit, Qualität und Integrität. Werden Sie Teil unseres Teams und entdecken Sie Ihre persönliche Herausforderung auf <a href="https://jobs.boeing.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">boeing.com/careers</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19649.msg542440#msg542440" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">O3b mPower auf Falcon 9 (B1067.8)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB Italia erhält Auftrag für vier weitere Flyeye-Teleskope</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-italia-erhaelt-auftrag-fuer-vier-weitere-flyeye-teleskope/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 16:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Instrumente sollen potentielle Kollisionen mit orbitaler Infrastruktur rechtzeitig erkennen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 19. September 2022. Mailand, 19. September 2022. OHB Italia, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, hat mit der italienischen Raumfahrtagentur ASI einen Vertrag über die Lieferung von vier Flyeye-Teleskopen zur Weltraumüberwachung unterzeichnet. Der Auftragswert beläuft sich auf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Instrumente sollen potentielle Kollisionen mit orbitaler Infrastruktur rechtzeitig erkennen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 19. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlyeyeTelescopeESAABake.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flyeye-Teleskop im Einsatz - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / A. Bake)" data-rl_caption="" title="Flyeye-Teleskop im Einsatz - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / A. Bake)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlyeyeTelescopeESAABake26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Flyeye-Teleskop im Einsatz &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / A. Bake)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mailand, 19. September 2022. OHB Italia, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, hat mit der italienischen Raumfahrtagentur ASI einen Vertrag über die Lieferung von vier Flyeye-Teleskopen zur Weltraumüberwachung unterzeichnet. Der Auftragswert beläuft sich auf 54,5 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Flyeye-Teleskop ist ein optisches Instrument, das unabhängig von Lichtverhältnissen große Bereiche des Himmels beobachten und so genannte Near Earth Objects wie Asteroiden oder Weltraummüll erkennen kann. Die Teleskope werden an verschiedenen Standorten rund um den Globus (sowohl in der nördlichen als auch in der südlichen Hemisphäre) installiert, um das Risiko von Kollisionen zwischen Raumfahrzeugen untereinander sowie mit Weltraummüll zu verringern. Das erste Flyeye, das ebenfalls von OHB Italia gebaut wurde, wird voraussichtlich 2023 an seinem Einsatzort in Sizilien installiert werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlyeyetelescopesInfograficESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flyeye-Infografik. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Flyeye-Infografik. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlyeyetelescopesInfograficESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Flyeye-Infografik. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Aufbau eines Flyeye-Netzwerks wird es OHB Italia und Italien ermöglichen, weltweit führend in der Weltraumüberwachung und -verfolgung zu werden. Diese Technologie ist essentiell wichtig, um einen sichereren Orbit zu gewährleisten&#8220;, erklärte Roberto Aceti, Geschäftsführer von OHB Italia. &#8222;Unsere satellitengestützte Infrastruktur ist von wesentlicher Bedeutung für die Sicherheit von Weltraumressourcen, die Dienste erbringen, auf die wir alle in unserem täglichen Leben angewiesen sind, von der Meteorologie über die Kommunikation bis hin zum weltweiten Transport von Gütern und Personen. Schätzungen zufolge gibt es in der Erdumlaufbahn mehr als 750.000 Trümmerteile, die größer als 1 cm sind und von denen jedes einzelne einen betriebsbereiten Satelliten beschädigen kann. Angesichts dieser Tatsache kann jeder die bemerkenswerte Bedeutung der bodengestützten Teleskope des Flyeye-Netzwerks nachvollziehen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teleskope liefern Daten über die Flugbahnen von Objekten im Orbit und sind somit in der Lage, Weltraummüll im HLEO (&#8222;High Low Earth Orbit&#8220; zwischen 1.000 und 2.000 km) und im MEO (&#8222;Medium Earth Orbit&#8220; zwischen 2.000 und ca. 34.000 km) zu verfolgen. So können rechtzeitig potenzielle Gefahren für die orbitale Infrastruktur erkannt und eventuelle Ausweichmanöver gesteuert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flyeye: the bug-eyed telescope monitoring our skies</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Flyeye: the bug-eyed telescope monitoring our skies" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/UJ0dUT4qe4g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>(Quelle: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg539042#msg539042" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB tritt in nächste Phase des SpaceLink-Projekts ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-tritt-in-naechste-phase-des-spacelink-projekts-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2022 17:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Technologie- und Raumfahrtunternehmen OHB SE tritt in die nächste Phase des im September 2021 gestarteten SpaceLink-Projekts ein: Die Tochtergesellschaft OHB System AG wurde als bevorzugter Partner für die Realisierung der ersten MEO-Satellitenkonstellation von SpaceLink ausgewählt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 28. Februar 2022. Der australische Technologiekonzern Electro Optic Systems [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Technologie- und Raumfahrtunternehmen OHB SE tritt in die nächste Phase des im September 2021 gestarteten SpaceLink-Projekts ein: Die Tochtergesellschaft OHB System AG wurde als bevorzugter Partner für die Realisierung der ersten MEO-Satellitenkonstellation von SpaceLink ausgewählt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SL25102021ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SL25102021ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die OHB System AG wird für die SpaceLink Corporation eine Konstellation von vier Relaissatelliten entwickeln und bauen, die Teil einer Hochleistungskommunikationsautobahn im Weltraum sein wird. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 28. Februar 2022. Der australische Technologiekonzern Electro Optic Systems Holding (EOS:ASX), dessen hundertprozentige Tochtergesellschaft die SpaceLink Corporation ist, und OHB hatten zuvor eine Vereinbarung zur Durchführung einer Co-Engineering-Phase getroffen, die darauf abzielt, ein optimiertes Satellitendesign zu entwickeln, das alle Leistungsanforderungen von SpaceLink erfüllt und den Business Case von SpaceLink optimiert. OHB kann dabei auf langjährige Erfahrung mit MEO-Satelliten und optischer Kommunikation im Weltraum zurückgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als bahnbrechende Entwicklung haben SpaceLink und OHB das Satellitendesign durch die Integration von Kommunikationsterminals mit höherer Bandbreite auf MEO-Satelliten verbessert, was die Rentabilität des SpaceLink-Geschäftsmodells kurz-, mittel- und langfristig weiter erhöht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwicklungsprozess wurde genau zu der Zeit begonnen, als neue optische Kommunikationsterminals, die wichtige Nutzlastelemente für SpaceLink-Satelliten darstellen, offiziell für Kunden der US-Regierung für den Einsatz im Weltraum qualifiziert wurden. Die gemeinsame Entwicklungsarbeit von SpaceLink und OHB macht sich diese neue Technologie und andere Innovationen zunutze, um die Satellitenkapazität (50 %) und Lebensdauer (25 %) erheblich zu verbessern und so die zukünftige Leistung von SpaceLink zu optimieren. Diese Leistungssteigerung geht mit einer sechsmonatigen Verlängerung des Projektzeitplans und einer Preiserhöhung um 12 % auf über 350 Millionen US-Dollar einher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur gleichen Zeit, als diese Verbesserungen vorgenommen wurden, stieg die Nachfrage der SpaceLink-Kunden nach einer früheren Leistungserbringung, und SpaceLinks Zugang zu Kapital wurde weltweit immer knapper. Trotz eines überzeugenden Geschäftsmodells, das durch die Kundennachfrage untermauert wurde, benötigte SpaceLink daher eine schnellere, kosteneffektivere Methode, um die technische Machbarkeit festzustellen, die Marktnachfrage zu validieren, Preisbenchmarks festzulegen und einen positiven Cashflow zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceLink gab jetzt bekannt, dass das Unternehmen bedeutende Fortschritte beim Aufbau seines Geschäfts mit Weltraumkommunikationsdiensten erzielt hat, indem es einen schnelleren und wirtschaftlicheren Weg zur Feststellung der technischen Machbarkeit, zum Nachweis der Marktnachfrage, zur Festlegung der Preise und zur Erzielung eines positiven Cashflows entwickelt hat. Diese erste Betriebsfähigkeit (Initial Operational Capability, IOC) wird auf einen früheren Zeitpunkt im Jahr 2024 als bisher möglich vorverlegt, um die Anforderungen der Kunden zu erfüllen und SpaceLinks umfangreiche Lizenzen für das Kommunikationsspektrum dadurch zu sichern, dass der vorgeschriebene Meilensteintermin der Federal Communication Commission (FCC) Mitte 2024 erreicht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;OHB ist voll und ganz bereit, SpaceLink bei der Herstellung der ersten Betriebsfähigkeit zu unterstützen und gleichzeitig weiter auf die volle Betriebsfähigkeit hinzuarbeiten und die Kompatibilität zwischen IOC und FOC sicherzustellen&#8220;, sagt Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands von OHB. OHB rechnet mit der endgültigen Auswahl eines Anbieters und der Auftragsvergabe für das IOC durch EOS und SpaceLink im April 2022, wobei die Herstellung der ersten Betriebsfähigkeit für das zweite Quartal 2024 geplant ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceLink geht davon aus, dass der Bedarf an robusten Weltraumkommunikationsdiensten bis 2024 zunehmen wird und damit auch die Anforderungen an Kapazität und Haltbarkeit der SpaceLink-Kommunikationssatelliten steigen. EOS hat heute seine Geschäftsbeziehung mit OHB erweitert, um die Leistungsfähigkeit der SpaceLink-Satelliten weiter zu verbessern. Der Schwerpunkt dieser beauftragten Tätigkeit liegt auf der Gewährleistung der Interoperabilität von SpaceLink-Satelliten unterschiedlicher Bauart und Starttermine, der Qualifizierung von Anbietern, der Verlängerung der Lebensdauer von Satelliten und der Minderung technischer Risiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg528526#msg528526" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>China: Navsats BeiDou-3 M23 und M24 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-navsats-beidou-3-m23-und-m24-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 10:43:56 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42913</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die beiden chinesischen Navigationssatelliten vom Typ BeiDou-3 M gelangten am 22. September 2019 an Bord einer chinesischen, vierstufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 in den Weltraum. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: beidou.gov.cn, CALT, CASC, CCTV, CGTN, CSNO, CTTIC, Xinhua. Der Start erfolgte am 22. September 2019 von der Rampe Nr. 2 vom Satellitenstartzentrum [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden chinesischen Navigationssatelliten vom Typ BeiDou-3 M gelangten am 22. September 2019 an Bord einer chinesischen, vierstufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: beidou.gov.cn, CALT, CASC, CCTV, CGTN, CSNO, CTTIC, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092019124356_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092019124356_small_1.jpg" alt="beidou.gov.cn" width="260"/></a><figcaption>
Start mit zwei Navigationssatelliten am 22. September 2019 
<br>
(Bilder: beidou.gov.cn)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 22. September 2019 von der Rampe Nr. 2 vom Satellitenstartzentrum Xichang (XSLC) aus um 21:10 Uhr UTC bzw. 23:10 Uhr MESZ, das ist 5:10 Uhr Ortszeit am 23. September. Exakte Startzeit war 21:10:04.639 Uhr UTC. Die Nutzlast &#8211; die beiden Navigationssatelliten für das chinesische Satellitennavigationssystem BDS (BeiDou System / BeiDou Navigation Satellite System) alias Compass &#8211; saß dabei auf einer Oberstufe vom Typ Yuanzheng 1 (YZ-1). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten drei Stufen der Langer Marsch 3B mit der Baunummer Y65 brachten Oberstufe und Nutzlast auf eine Transferbahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 205 Kilometern Höhe und einem erdfernsten Bahnpunkt von rund 18.500 Kilometern über der Erde. Für das Verlassen der erreichten, rund 55 Grad gegen den Erdäquator geneigten Übergangsbahn hatte anschließend die Yuanzheng-1-Oberstufe mit der Baunummer Y13 zu sorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe ist mit einem Haupttriebwerk ausgerüstet, das unsymmetrisches Dimetyhlhydrazin (UDMH) als Brennstoff und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) als Oxidator nutzt. Der Nominalschub des Triebwerks beträgt 6,5 Kilonewton. Die Stufenkonstruktion kann mehrere Brennphasen absolvieren und soll sich auch für den Transport mehrerer Nutzlasten in unterschiedliche Orbits eignen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092019124356_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092019124356_small_2.jpg" alt="CGTN" width="260"/></a><figcaption>
Blick ins Startkontrollzentrum 
<br>
(Bild: CGTN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden zuvor nebeneinander in Tandem-Konfiguration montierten Satelliten mit einer Startmasse von jeweils rund 1.010 Kilogramm wurden von der Oberstufe nach über drei Stunden Gesamtflugzeit in annähernd kreisförmigen Umlaufbahnen mit einer Flughöhe über der Erde zwischen 21.500 und 22.200 Kilometern ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den dreiachsstabilisierten, von der chinesischen Akademie für Weltraumtechnik (China Academy of Space Technology, CAST) gebauten Satelliten handelt es sich um Modelle der dritten Beidou-Generation. Konkret sind sie für einen Einsatz auf Umlaufbahnen in mittlerer Höhe, MEO für Medium Earth Orbit genannt, gedacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der beiden Satelliten befinden sich nach Angaben der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua unter anderem gegenüber denen auf früheren MEO-Satelliten verbesserte Wasserstoff-Maser-Uhren. Auch die Prozessoren zur Generierung der Navigationssignale an Bord der Satelliten sollen verbesserte Exemplare sein, schreibt Xinhua. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092019124356_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092019124356_small_3.jpg" alt="CTTIC" width="260"/></a><figcaption>
geplante und bereits gestartete BeiDou-Satelliten mit MEOSAR-Transpondern 
<br>
(Bild: CTTIC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben ihrer Navigationsnutzlast besitzen die neuen Erdtrabanten ausserdem Gerätschaften für das MEOSAR-Segment des internatonalen Satellitenortungssystems für den Such- und Rettungsdienst COSPAS-SARSAT. COSPAS ist die russische Abkürzung von &#8222;Cosmitscheskaja Sistema Poiska Awarinitsch Sudow&#8220;, auf Deutsch: &#8222;weltraumgestütztes System für die Suche von Schiffen in Not&#8220;. SARSAT ist die Abkürzung von &#8222;Search and Rescue Satellite-Aided Tracking&#8220;, auf Deutsch &#8222;Satellitenortung für den Such- und Rettungsdienst&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Satelliten aus China war nach Angaben offizieller chinesischer Quellen der 312. Einsatz einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch insgesamt. Die China Academy of Launch Vehicle Technology (CALT) zählt in ihrer Startmeldung den 104. Start einer Rakete aus der Serie Langer Marsch 3. </p>



<p class="wp-block-paragraph">BeiDou-3 M23 (北斗三号 M23 星) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.542 und als COSPAR-Objekt 2019-061A, BeiDou-3 M24 (北斗三号 M24 星) mit der NORAD-Nr. 44.543 und als COSPAR-Objekt 2019-061B. Die dritte Stufe der Langer Marsch 3B ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 44.544 und als COSPAR-Objekt 2019-061C, die Yuanzheng-1-Oberstufe mit der NORAD-Nr. 44.545 und als COSPAR-Objekt 2019-061D. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg461094#msg461094" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russland: Sojus-Start mit GloNaSS-M 757</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-sojus-start-mit-glonass-m-757/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 10:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fregat-M]]></category>
		<category><![CDATA[GloNaSS]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-2.1b]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42535</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 3. November 2018 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete von Typ Sojus-2.1b mit einem Navigationssatelliten an Bord. Letzterer wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.529 versehen. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: glonass-iac.ru, Roskosmos, Russisches Verteidigungsministerium, ZSKB Progress. Der Start der Sojus-2.1b [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 3. November 2018 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete von Typ Sojus-2.1b mit einem Navigationssatelliten an Bord. Letzterer wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.529 versehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: glonass-iac.ru, Roskosmos, Russisches Verteidigungsministerium, ZSKB Progress.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112018115804_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112018115804_small_1.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112018115804_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112018115804_small_2.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-2.1b mit GloNaSS-M 757 wird auf den Start vorbereitet 
<br>
(Bilder: Russisches Verteidigungsministerium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Sojus-2.1b Typ 14A14-1B, S/N L15000-036, vom ZSKB-Progress mit Lawotschkins Fregat-M-Oberstufe Typ 14S44, S/N 112-08, und der Nutzlastverkleidung Typ 14S737 erfolgte um 23:17 Uhr Moskauer Zeit von der Rampe 4 des Startkomplex 43 in Plessezk. Geplante genaue Startzeit war 23:17 Uhr und 53 Sekunden Moskauer Zeit, das ist 20:17 Uhr und 53 Sekunden Weltzeit (UTC). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 23:21 Uhr Moskauer Zeit am 3. November 2018 (20:21 Uhr UTC) wurde die Rakete mit ihrer Nutzlast im Fluge vom Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau erfasst. Um 23:28 Uhr Moskauer Zeit (20:28 Uhr UTC) trennte sich die Orbitaleinheit der Rakete aus Fregat-M-Oberstufe und der Nutzlast von der zweiten &#8211; oder je nach Zählweisen dritten &#8211; Stufe der Sojus-2.1b. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fregat-M-Oberstufe hatte anschließend für das Erreichen des Zielorbits zu sorgen. Das gelang offenbar wie vorgesehen. Eine erste Brennphase stellte zunächst den Übergang in eine stabile Parkbahn sicher, die zweite Brennphase bewirkte eine Bahn mit einem erdfernsten Bahnpunkt im Bereich des anvisierten Absetzorbits, und die dritte Brennphase führte schließlich zur Ausbildung einer annähernden Kreisbahn. Nach Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung wurde die von der Oberstufe ausgesetzte Nutzlast, der Navigationssatellit, auf einem 64,82 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 19.122 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt von rund 19.163 Kilometern über der Erde beobachtet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112018115804_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112018115804_small_3.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112018115804_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112018115804_small_4.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-2.1b-Start mit GloNaSS-M 757 
<br>
(Bilder: Russisches Verteidigungsministerium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Aussetzen des Navigationssatelliten sollte sich die Oberstufe noch in einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur Bahn des Satelliten bringen. Gemäß Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung wurde die Oberstufe zwischenzeitlich auf einem 64,8 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 19.153 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt von rund 19.504 Kilometern über der Erde beobachtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das GloNaSS-Kontrollzentrum gab bekannt, die Inbetriebnahmephase von GloNaSS-M 757 im Slot 15 der Ebene 2 der GloNaSS-Konstellation habe begonnen. GloNaSS-M 757 ist ein Produkt von Reschetnjow Informational Satellite Systems in Schelesnogorsk bei Krasnojarsk in Sibirien. Der Erdtrabant ist einer von sechs zuvor am Boden vorgehaltenen Reservesatelliten. GloNaSS-M 757, Seriennummer 79456557, war Anfang Oktober 2018 in Vorbereitung seines Starts nach Plessezk gebracht worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden sind jetzt noch vier Reservesatelliten vom Typ GloNaSS-M vorrätig. Den Satelliten dieses Typs spricht sein Hersteller eine Auslegungsbetriebsdauer von sieben Jahren zu. Die Geräte mit dem Erzeugniscode 14F113 und einer Startmasse von mindestens 1.415 Kilogramm haben jeweils drei Cäsium-Atomuhren an Bord. Wesentliche Komponenten der Raumfahrzeuge befinden sich innerhalb eines großen zentralen druckbeaufschlagten Gerätebehälters. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GloNaSS-M 757 alias Kosmos 2.529 ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2018-086A. Die Fregat-M-Oberstufe ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2018-086B. </p>
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		<item>
		<title>China: Ozeanbeobachtungssatellit HaiYang 2B gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-ozeanbeobachtungssatellit-haiyang-2b-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 09:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[CNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 4B]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Taiyuan]]></category>
		<category><![CDATA[TSLC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42499</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der chinesische Ozeanbeobachtungssatellit HaiYang 2B gelangte am 24. Oktober 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, TSLC) aus. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CASC, CCTV, CEOS, NSOAS, Xinhua. Befördert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 4B (LM-4B). Es war nach Angaben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der chinesische Ozeanbeobachtungssatellit HaiYang 2B gelangte am 24. Oktober 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Satellitenstartzentrum Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, TSLC) aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CASC, CCTV, CEOS, NSOAS, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102018103736_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102018103736_small_1.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
LM-4B mit HaiYang 2B beim Start am 24. Oktober 2018 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Befördert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 4B (LM-4B). Es war nach Angaben aus China der 288. Start einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch. Im Jahr 2018 war es bereits der 29. Start eines Raumfahrtträgers aus China. Er erfolgte am 25. Oktober 2018 um 6:57 Uhr Pekinger Zeit, das ist 22:57 Uhr Weltzeit (UTC) am 24. Oktober 2018. </p>



<p class="wp-block-paragraph">HaiYang 2B ersetzt nach Angaben seines Herstellers HaiYang 2A. Nach dem Vorseriensatellit HaiYang 2A ist HaiYang 2B der erste Satellit einer Konstellation aus drei Satelliten, die zur wetter- und zeitunabhängigen Ozeanbeobachtung gedacht sind. Das HaiYang-2-Satellitennetzwerk soll dynamische Prozesse auf den Weltmeeren mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung beobachten. Mit drei Satelliten im All will man zeitnah akkurate 24-Stunden-Prognosen zu den zu erwartenden Bedingungen auf den Meeren zur Verfügung stellen können. Betreiber ist Chinas nationaler Ozeanbeobachtungssatellitenanwendungsdienst (National Satellite Ocean Application Service, NSOAS). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das HaiYang-2-Programm war von Chinas nationaler Raumfahrtagentur (China National Space Administration, CNSA) im Februar 2007 genehmigt und mit der Aufgabe bedacht worden, Ozeanbeobachtungen im Mikrowellenbereich zu ermöglichen. Verlangt wurden außerdem die Erfassung von Daten zu Windrichtungen über der Meeresoberfläche, zur Meereshöhe, und zur Oberflächentemperatur des Wassers. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Finanziert wird das Programm von Chinas staatlicher Ozeanbehörde (State Oceanic Administration, SOA). Im April 2007 begannen die Arbeiten zu Entwurf und Entwicklung der HaiYang-2-Satelliten. Sie gipfelten schließlich im Start von HaiYang 2A vom TSLC am 15. August 2011. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102018103736_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29102018103736_small_2.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
HaiYang 2B 
<br>
(Bilder: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorseriensatellit HaiYang 2A hat zwischen 2012 und 2014 umfangreiche Beobachtungen von Wirbelstürmen absolviert. Innerhalb der drei Jahre konnten 79 Wirbelstürme genauer untersucht werden. Dabei wurden zahlreiche Daten gewonnen, von welchen man auch erwartet, die Vorhersage der Stürme künftig verbessern zu können. Mit der Inbetriebnahme des ersten Seriensatelliten soll das HaiYang-2-Satellitennetzwerk nach chinesischen Angaben nun offiziell in den Regelbetrieb gehen. Für etwa 2020 ist die Komplettierung des Netzwerks mit HaiYang 2C und 2D vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">HaiYang 2B wurde kurz nach dem Start auf einer Erdumlaufbahn mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt von 929 Kilometern über der Erde, einem erdfernsten Bahnpunkt von 943 Kilometern über der Erde und einer Neigung gegen den Erdäquator von 99,35 Grad beobachtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue dreiachsstabilisierte Erdtrabant wurde von der Aerospace Dongfanghong Satellite Co., Ltd., einer Tochter der CASC (China Aerospace Science &amp; Technology Corporation) gebaut. Er basiert auf dem Satellitenbus CAST968. Als Arbeitsorbit ist ein annähernd kreisförmiger, sonnensynchroner in 973 Kilometern über der Erde vorgesehen. Die Startmasse des Satelliten lag im Bereich von 1.500 Kilogramm, seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt fünf Jahre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Antenne an Bord von HaiYang 2B ist die seines Radarhöhenmessers. Der Durchmesser der Antenne beträgt nach Angaben der chinesischen Akademie der Wissenschaften 1,3 Meter. Die Antenne wird verwendet, um Signale im C-Band (Frequenz 5,25 GHz, Bandbreite 320 MHz, Sendeleistung 20 Watt) und K<sub>u</sub>-Band (Frequenz 13,58 GHz, Bandbreite ebenfalls 320 MHz, Sendeleistung 10 Watt) zu senden und zu empfangen. 
<br>
Gegenüber dem Vorseriensatellit ist HaiYang 2B in einigen Punkten technisch verbessert worden. Unter anderem besitzt HaiYang 2B zwei hochgenaue Rubidium-Uhren. Die Atomuhren soll der Satellit bei der Erzeugung der Messsignale seiner Instrumente, letztlich also zur Verbesserung der Datenqualität, nutzen. Die Uhren liefern ein 50Mhz-Signal, das als Grundlage zur Hochfrequenzerzeugung dient. Insbesondere der Radarhöhenmesser soll von den Atomuhren profitieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Höhenmessungen sollte die innerhalb eines Jahres entstehende Messungenauigkeit unterhalb von 0,1 Millimeter bleiben. Die Gesamtdrift über die Auslegungsbetriebsdauer von fünf Jahre würde dann nicht größer als 0,5 Millimeter. Theoretisch würde daher ein Kalibrierungsprozess am Beginn der Auslegungsbetriebsdauer ausreichen. HaiYang 2A nutzt dagegen Zeitinformationen aus Navigationssatellitensignalen und übliche Quarzoszillatoren (Schwingquarze) an Bord, die bei gleicher Anwendung eine geringere Stabilität und größere Drift aufweisen, weshalb periodische Kalibrierungsprozesse erforderlich sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich befindet sich eine AIS-Nutzlast an Bord von HaiYang 2B. AIS steht für Automatic Identification System, dementsprechend kann HaiYang 2B Identifikationssignale von Seeschiffen mit entsprechender Senderausstattung empfangen und weiterleiten. Außerdem besitzt der Satellit noch ein System zum Empfang, zur Speicherung und Weiterleitung von Daten von Mess-Bojen in den Weltmeeren (buoy measurement data collection, DCS). </p>



<p class="wp-block-paragraph">HaiYang 2B (海洋二号B, HY-2B) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.655 und als COSPAR-Objekt 2018-081A. Ein zweites Objekt, die dritte Stufe der Trägerrakete, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.656 und als COSPAR-Objekt 2018-081B. Außerdem gelangten nach Angaben aus China weitere Nutzlasten in den Weltraum, von denen nicht verbindlich mitgeteilt wurde, ob sie an Bord der dritten Stufe verblieben oder ausgesetzt wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg434701#msg434701" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
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		<item>
		<title>Russland: Sojus-2.1b-Start mit Lotus-ELINT-Sat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-sojus-2-1b-start-mit-lotus-elint-sat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 06:41:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Return to flight]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-2.1b]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. Oktober 2018 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete vom Typ Sojus-2.1b mit einem Satelliten zur elektronischen Aufklärung an Bord. Letzterer wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.528 versehen. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: KB Arsenal, RN, Russisches Verteidigungsministerium. Der Start [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 25. Oktober 2018 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete vom Typ Sojus-2.1b mit einem Satelliten zur elektronischen Aufklärung an Bord. Letzterer wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.528 versehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: KB Arsenal, RN, Russisches Verteidigungsministerium.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102018084102_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102018084102_small_1.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102018084102_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102018084102_small_2.jpg" alt="Russisches Verteidigungsministerium" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-2.1b-Start mit Lotos-S1 Nr. 804 
<br>
(Bilder: Russisches Verteidigungsministerium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Sojus-2.1b Typ 14A14-1B (14А14-1Б) mit der Seriennummer 78031216 von ZSKB-Progress und der Nutzlastverkleidung Typ 14С741 mit der Seriennummer 76093154 erfolgte von der Rampe 4 des Startkomplex 43 in Plessezk. Exakte Startzeit war 03:15 Uhr Moskauer Zeit am 25. Oktober 2018, das ist 0:15 Uhr Weltzeit (UTC). Der Flug wurde im Auftrag des russischen Verteidigungsministeriums unter der Leitung des Generalmajors Alexander Golowko abgewickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund drei Minuten nach dem Abheben wurde die Rakete mit ihrer Nutzlast im Fluge vom Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau erfasst. Die Abtrennung der Nutzlast von der zweiten &#8211; oder je nach Zählweisen dritten &#8211; Stufe der Sojus-2.1b-Rakete erfolgte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums dann auf der vorausberechneten Bahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erfolgreiche Start der Sojus-Rakete war der erste nach dem Fehlerstart der Sojus-FG-Rakete mit dem bemannten Zubringer für die internationale Raumstation, Sojus-MS 10, <a href="https://www.raumfahrer.net/sojus-ms-10-fehlstart-mit-folgen/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>. Die Abtrennung der Außenblocks oder Flüssigkeitsbooster der Sojus-Rakete erfolgte beim Start des Aufklärungssatelliten wie in den allermeisten Fällen in den letzten Jahrzehnten offenbar wieder störungsfrei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Erfassung und Aktivierung bekam die Nutzlast die Tarnbezeichnung Kosmos  2.528 zugeteilt. Die Telemetrieverbindung zum Raumfahrzeug ist laut russischem Verteidigungsministerium stabil, die Bordsysteme arbeiteten normal. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102018084102_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102018084102_small_3.jpg" alt="KB Arsenal" width="260"/></a><figcaption>
Lotus-S &#8211; künstlerische Darstelllung 
<br>
(Bild: KB Arsenal)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumfahrzeug aus der Serie Lotus-S mit dem Erzeugniscode 14F145 und einer Startmasse von rund sechs Tonnen ist Teil eines Systems namens Liana und basiert wie viele andere Satelliten (z.B. Resurs DK) aus Russland auf dem Yantar-Bus von Progress aus Samara. Die Nutzlast zur elektronischen Aufklärung kommt vom Konstruktionsbüro Arsenal aus St. Petersburg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der erreichten Übergangsbahn, die im Bereich eines der Erde nächstliegenden Bahnpunkts von rund 239 Kilometern über der Erde und einer Erdferne von rund 901 Kilometern liegt, muss sich der Satellit mit eigenem Antrieb in seinen Arbeitsorbit bringen. Zwei 2009 (Kosmos 2.455) und 2017 (Kosmos 2.524) gestartete Vorgängersatelliten sind auf Bahnen in Höhen zwischen 908 und 917 Kilometern über der Erde unterwegs, welche jeweils 67,1 Grad gegen den Erdäquator geneigt sind. Hinsichtlich Kosmos 2.528 wird erwartet, dass er in einigen Tagen auf einem entsprechenden Orbit zu finden sein wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lotus-S1 Nr. 804 (14Ф145 №804) alias Kosmos 2.528 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.657 und als COSPAR-Objekt 2018-082A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16512.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-Träger &#8222;Return to Flight&#8220; mit &#8222;Lotus-S1&#8220; Satellit von Plesetzk</a> </li></ul>
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		<item>
		<title>China: Navsats BeiDou-3 M15 und M16 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-navsats-beidou-3-m15-und-m16-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2018 18:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beidou]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 3B/G2]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[XSLC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42503</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die beiden chinesischen Navigationssatelliten BeiDou-3 M15 und M16 gelangten am 15. Oktober 2018 an Bord einer chinesischen, vierstufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 in den Weltraum. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: beidou.gov.cn, CALT, CCTV, CGTN, CRI, Xinhua. Der Start erfolgte am 15. Oktober 2018 von der Rampe Nr. 3 vom Satellitenstartzentrum Xichang (XSLC) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden chinesischen Navigationssatelliten BeiDou-3 M15 und M16 gelangten am 15. Oktober 2018 an Bord einer chinesischen, vierstufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: beidou.gov.cn, CALT, CCTV, CGTN, CRI, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102018203833_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102018203833_small_1.jpg" alt="CALT" width="260"/></a><figcaption>
Start mit BeiDou-3 M15 und M16 am 15. Oktober 2018 
<br>
(Bild: CALT)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 15. Oktober 2018 von der Rampe Nr. 3 vom Satellitenstartzentrum Xichang (XSLC) aus um 4:23 Uhr UTC bzw. 6:23 Uhr MESZ, das ist 12:23 Uhr Ortszeit am 15. Oktober. Exakte Startzeit war 4:23:04,381 Uhr UTC. Die Nutzlast &#8211; die beiden Navigationssatelliten für das chinesische Satellitennavigationssystem BDS (BeiDou System / BeiDou Navigation Satellite System) alias Compass &#8211; saß dabei auf einer Oberstufe vom Typ Yuanzheng 1 (YZ-1). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten drei Stufen der Langer Marsch 3B brachten Oberstufe und Nutzlast auf eine Transferbahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 206 Kilometern Höhe und einem erdfernsten Bahnpunkt von rund 18.509 Kilometern über der Erde. Für das Verlassen der erreichten, rund 55 Grad gegen den Erdäquator geneigten Übergangsbahn hatte anschließend die Yuanzheng-1-Oberstufe zu sorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe ist mit einem Haupttriebwerk ausgerüstet, das unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) als Brennstoff und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) als Oxidator nutzt. Der Nominalschub des Triebwerks beträgt 6,5 Kilonewton. Die Stufenkonstruktion soll (mindestens) zwei Brennphasen absolvieren können und sich auch für den Transport mehrerer Nutzlasten in unterschiedliche Orbits eignen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102018203833_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102018203833_small_2.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Im Fernsehen bzw. Internet gezeigte Bilder vom Start am 15. Oktober 2018 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden zuvor nebeneinander in Tandem-Konfiguration montierten Satelliten mit einer Startmasse im Bereich von jeweils etwa 1.000 Kilogramm wurden von der Oberstufe nach rund vier Stunden Gesamtflugzeit in annähernd kreisförmigen Umlaufbahnen mit einer Flughöhe über der Erde zwischen 21.500 und 22.200 Kilometern ausgesetzt. Die von der US-amerikanischen Weltraumüberwachung beobachtete Bahnneigung gegen den Erdäquator liegt bei 54,98 bzw. 54,99 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den dreiachsstabilisierten vom Institut für Innovationen bei Kleinsatelliten der chinesischen Akademie der Wissenschaften (Innovation Academy for Microsatellites Chinese Academy of Sciences, IAMCAS) konstruierten Satelliten handelt es sich um Modelle der dritten Beidou-Generation. Konkret sind sie für einen Einsatz auf Umlaufbahnen in mittlerer Höhe, MEO für Medium Earth Orbit gedacht. Das spiegeln die Satellitenbezeichnungen M15 und M16: Das M signalisiert den Orbit in mittlerer Höhe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von BeiDou-3 M15 und M16 war nach Angaben aus China der 287. Einsatz einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch insgesamt und der 28. Raumfahrtstart einer Rakete aus China im Jahr 2018. Das Bahnverfolgungsschiff Yuan Wang 3 war in der Nähe des Äquators positioniert, um bei der Überwachung des Starts zu helfen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102018203833_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16102018203833_small_3.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Abwurf der Nutzlastverkleidung &#8211; Animation aus dem Flugkontrollzentrum 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herstellerin der Trägerrakete, die chinesische Akademie für Trägerraketentechnik (China Academy of Launch Vehicle Technology, CALT) meldete nach dem Start, dass sich bei diesem Flug spezielle Datenerfassungseinrichtungen und experimentelle Steuereinheiten zur Vorbereitung künftiger gesteuerter Fallschirmlandungen an Bord befanden. Auch dieses Mal gingen wieder mit giftigen Treibstoffen kontaminierte Raketentrümmer über einem großen Gebiet nieder. Fotos zeigen Trümmer auf Wegen, in Gewässern und im Gelände, das laut CALT nur wenig bevölkert sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der CALT wolle man versuchen, die Größe des Gebietes, über dem Trümmer niedergehen, deutlich zu verringern. Mit Hilfe von an Fallschirmen zu landenden Boostern und Raketenstufen hofft man, das betroffene Gebiet auf ein Prozent der heute genutzten Fläche reduzieren zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst gelte es, so die CALT, die erforderliche Messtechnik zu testen, und die optimale Höhe für das Entfalten eines Fallschirms herauszufinden, sowie die ideale Befestigungsposition am zu tragenden Objekt zu ermitteln. Im Jahr 2019 wolle man sich dann nötigen Konstruktionsarbeiten zuwenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">BeiDou-3 M15 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.647 und als COSPAR-Objekt 2018-078A, BeiDou-3 M16 mit der NORAD-Nr. 43.648 und als COSPAR-Objekt 2018-078B. Die dritte Stufe der Langer Marsch 3B  ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.649 und als COSPAR-Objekt 2018-078C, die Yuanzheng-1-Oberstufe mit der NORAD-Nr. 43.650 und als COSPAR-Objekt 2018-078D. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg433497#msg433497" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-navsats-beidou-3-m15-und-m16-im-all/" data-wpel-link="internal">China: Navsats BeiDou-3 M15 und M16 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Navsats BeiDou-3 M13 und M14 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-navsats-beidou-3-m13-und-m14-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2018 05:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beidou]]></category>
		<category><![CDATA[CAST]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[COSPAS]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 3B/G2]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SARSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42484</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die beiden chinesischen Navigationssatelliten BeiDou-3 M13 und M14 gelangten am 19. September 2018 an Bord einer chinesischen, vierstufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 in den Weltraum. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: beidou.gov.cn, CALT, CAS, CCTV, CGTN, CTTIC, Xinhua. Der Start erfolgte am 19. September 2018 von der Rampe Nr. 3 vom Satellitenstartzentrum Xichang [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-navsats-beidou-3-m13-und-m14-im-all/" data-wpel-link="internal">China: Navsats BeiDou-3 M13 und M14 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden chinesischen Navigationssatelliten BeiDou-3 M13 und M14 gelangten am 19. September 2018 an Bord einer chinesischen, vierstufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: beidou.gov.cn, CALT, CAS, CCTV, CGTN, CTTIC, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_small_1.jpg" alt="CALT" width="260"/></a><figcaption>
Langer Marsch 3B/YZ-1 auf der Startanlage 
<br>
(Bild: CALT)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 19. September 2018 von der Rampe Nr. 3 vom Satellitenstartzentrum Xichang (XSLC) aus um 14:07 Uhr UTC bzw. 16:07 Uhr MESZ, das ist 22:07 Uhr Ortszeit am 19. September. Exakte Startzeit war 14:07:03,902 UTC Uhr. Die Nutzlast &#8211; die beiden Navigationssatelliten für das chinesische Satellitennavigationssystem BDS (BeiDou System / BeiDou Navigation Satellite System) alias Compass &#8211; saß dabei auf einer Oberstufe vom Typ Yuanzheng 1 (YZ-1). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten drei Stufen der Langer Marsch 3B brachten Oberstufe und Nutzlast auf eine Transferbahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 201 Kilometern Höhe und einem erdfernsten Bahnpunkt von rund 18.449 Kilometern über der Erde. Für das Verlassen der erreichten, rund 55 Grad gegen den Erdäquator geneigten Übergangsbahn hatte anschließend die Yuanzheng-1-Oberstufe zu sorgen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_small_2.jpg" alt="CALT" width="260"/></a><figcaption>
<br>
(Bild: CALT)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_small_3.jpg" alt="CGTN" width="260"/></a><figcaption>
Langer Marsch 3B/YZ-1-Start am 19. September 2018 
<br>
(Bild: CGTN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe ist mit einem Haupttriebwerk ausgerüstet, das unsymmetrisches Dimetyhlhydrazin (UDMH) als Brennstoff und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) als Oxidator nutzt. Der Nominalschub des Triebwerks beträgt 6,5 Kilonewton. Die Stufenkonstruktion soll (mindestens) zwei Brennphasen absolvieren können und sich auch für den Transport mehrerer Nutzlasten in unterschiedliche Orbits eignen.  <br>Die beiden zuvor nebeneinander in Tandem-Konfiguration montierten Satelliten mit einer Startmasse von jeweils rund 1.010 Kilogramm wurden von der Oberstufe nach rund vier Stunden Gesamtflugzeit in annähernd kreisförmigen Umlaufbahnen mit einer Flughöhe über der Erde zwischen 21.500 und 22.200 Kilometern ausgesetzt. Die von der US-amerikanischen Weltraumüberwachung beobachtete Bahnneigung gegen den Erdäquator liegt bei 54,97 Grad.  Erwartet wird eine Stationierung auf den Positionen 3 und 5 der Ebene C. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den dreiachsstabilisierten, von der chinesischen Akademie für Weltraumtechnik (China Academy of Space Technology, CAST)  gebauten Satelliten handelt es sich um Modelle der dritten Beidou-Generation. Konkret sind sie für einen Einsatz auf Umlaufbahnen in mittlerer Höhe, MEO für Medium Earth Orbit gedacht. Das spiegeln die Satellitenbezeichnungen M13 und M14: Das M signalisiert den Orbit in mittlerer Höhe. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_small_4.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Blick ins Startkontrollzentrum 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben ihrer Navigationsnutzlast besitzen BeiDou-3 M13 und M14 ausserdem Gerätschaften für das MEOSAR-Segment des internatonalen Satellitenortungssystem für den Such- und Rettungsdienst COSPAS-SARSAT. COSPAS ist die russische Abkürzung von &#8222;Cosmitscheskaja Sistema Poiska Awarinitsch Sudow&#8220;, auf Deutsch: &#8222;weltraumgestütztes System für die Suche von Schiffen in Not&#8220;. SARSAT ist die Abkürzung von &#8222;Search and Rescue Satellite-Aided Tracking&#8220;, auf Deutsch &#8222;Satellitenortung für den Such- und Rettungsdienst&#8220;. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_small_5.jpg" alt="CCTIC" width="260"/></a><figcaption>
chinesischer SAR-Transponder für Beidou-Satellit &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CCTIC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober 2017 war beim 31. COSPAS-SARSAT-Treffen beschlossen worden, Satellitenortungssysteme für den Such- und Rettungsdienst an Bord chinesischer Navigationssatelliten bei Tests des im Aufbau befindlichen MEOSAR-Segments zu berücksichtigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Zeitfenster von 2018 bis 2020 ist der Start von fünf bis sechs chinesischen Navigationssatelliten mit MEOSAR-tauglichen Nutzlasten an Bord vorgesehen. Ein erster Start ist jetzt also erfolgt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092018074005_small_6.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
BeiDou-3 M13 und M14 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Endausbau mit 35 Raumfahrzeugen soll das Satellitennavigationssystem BeiDou-3 (BDS-3) über 27 Satelliten auf  Bahnen in mittlerer Höhe verfügen, die von fünf Satelliten auf Positionen im Geostationären Orbit (GEO) 35.786 Kilometer über der Erde und weiteren drei Satelliten auf gegen den Erdäquator geneigten Bahnen auf Höhe des GEO ergänzt werden. Damit möchte man weltweit Positionsdaten mit einer Genauigkeit im Bereich von 2,5 Metern bereitstellen können.               </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von BeiDou-3 M13 und M14 war nach Angaben aus China der 285. Einsatz einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch insgesamt und der 25. Raumfahrtstart einer Rakete aus China im Jahr 2018. </p>



<p class="wp-block-paragraph">BeiDou-3 M13 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.622 und als COSPAR-Objekt 2018-072A, BeiDou-3 M14 mit der NORAD-Nr. 43.623 und als COSPAR-Objekt 2018-072B. Die dritte Stufe der Langer Marsch 3B  ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.624 und als COSPAR-Objekt 2018-072C, die Yuanzheng-1-Oberstufe mit der NORAD-Nr. 43.625 und als COSPAR-Objekt 2018-072D. </p>
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		<item>
		<title>China: Navsats BeiDou-3 M11 und M12 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-navsats-beidou-3-m11-und-m12-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2018 13:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beidou]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch 3B/G2]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[XSLC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden chinesischen Navigationssatelliten BeiDou-3 M11 und M12 gelangten am 24. August 2018 an Bord einer chinesischen, vierstufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 in den Weltraum. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: beidou.gov.cn, CAS, CASC, CCTV, CGTN, Xinhua. Der Start erfolgte am 24. August 2018 von der Rampe Nr. 2 vom Satellitenstartzentrum Xichang (XSLC) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden chinesischen Navigationssatelliten BeiDou-3 M11 und M12 gelangten am 24. August 2018 an Bord einer chinesischen, vierstufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/YZ-1 in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: beidou.gov.cn, CAS, CASC, CCTV, CGTN, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26082018150458_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26082018150458_small_1.jpg" alt="beidou.gov.cn" width="260"/></a><figcaption>
Start mit BeiDou-3 M11 und M12 
<br>
(Bild: beidou.gov.cn)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 24. August 2018 von der Rampe Nr. 2 vom Satellitenstartzentrum Xichang (XSLC) alias Basis Nr. 27 aus um 23:52 Uhr UTC, das ist 7:52 Uhr Ortszeit am 25. August 2018. Exakte Startzeit war 23:52:04.550 Uhr UTC. Die Nutzlast &#8211; die beiden Navigationssatelliten für das chinesische Satellitennavigationssystem BDS (BeiDou System / BeiDou Navigation Satellite System) alias Compass &#8211; saß dabei auf einer Oberstufe vom Typ Yuanzheng 1 (YZ-1). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten drei Stufen der Langer Marsch 3B mit der Seriennummer Y50 brachten Oberstufe und Nutzlast auf eine Transferbahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 192 Kilometern Höhe und einem erdfernsten Bahnpunkt von rund 18.630 Kilometern über der Erde. Für das Verlassen der erreichten, rund 55 Grad gegen den Erdäquator geneigten Übergangsbahn hatte anschließend die Yuanzheng-1-Oberstufe zu sorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe ist mit einem Haupttriebwerk ausgerüstet, das unsymmetrisches Dimetyhlhydrazin (UDMH) als Brennstoff und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) als Oxidator nutzt. Der Nominalschub des Triebwerks beträgt 6,5 Kilonewton. Die Stufenkonstruktion soll (mindestens) zwei Brennphasen absolvieren können und sich auch für den Transport mehrerer Nutzlasten in unterschiedliche Orbits eignen. 
<br>
Die beiden zuvor nebeneinander in Tandem-Konfiguration montierten Satelliten mit einer Startmasse von jeweils rund 1.010 Kilogramm wurden von der Oberstufe nach nicht ganz vier Stunden Gesamtflugzeit in annähernd kreisförmigen Umlaufbahnen mit einer Flughöhe über der Erde zwischen 21.500 und 22.200 Kilometern ausgesetzt. Die von der US-amerikanischen Weltraumüberwachung beobachtete Bahnneigung gegen den Erdäquator liegt bei 55 Grad. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26082018150458_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26082018150458_small_2.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den vom Shanghai Engineering Centre for Microsatellites (SECM) der chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Science, CAS) gebauten dreiachsstabilisierten Satelliten handelt es sich um Modelle der dritten Beidou-Generation. Konkret sind sie für einen Einsatz auf Umlaufbahnen in mittlerer Höhe, MEO für Medium Earth Orbit gedacht. Das spiegeln die Satellitenbezeichnungen M11 und M12 wieder: Das M signalisiert den Orbit in mittlerer Höhe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die chinesische Akademie der Wissenschaften berichtet, dass die beiden Satelliten mit verbesserten Wasserstoff-Maser-Uhren ausgerüstet sind, deren durchschnittliche Gangabweichung im Bereich  einer Sekunde alle sechs Millionen Jahre liege. Außerdem sollen die Satelliten einen Informationsaustausch untereinander und mit anderen Raumfahrzeugen mittels Laserkommunikationsterminals beherrschen. Darüber hinaus besitzen sie Transponder zur Weiterleitung kurzer Textnachrichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von BeiDou-3 M11 und M12 war nach Angaben aus China der 283. Einsatz einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch insgesamt und mittlerweile der 23. einer Rakete aus China im Jahr 2018. </p>



<p class="wp-block-paragraph">BeiDou-3 M11 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.602 und als COSPAR-Objekt 2018-067A, BeiDou-3 M12 mit der NORAD-Nr. 43.603 und als COSPAR-Objekt 2018-067B. Die Yuanzheng-1-Oberstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.604 und als COSPAR-Objekt 2018-067C, die dritte Stufe der Langer Marsch 3B mit der NORAD-Nr. 43.605 und als COSPAR-Objekt 2018-067D. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg430298#msg430298" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
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		<item>
		<title>TAS baut weitere acht Satelliten für O3b</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tas-baut-weitere-acht-satelliten-fuer-o3b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 16:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[O3b]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10530</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 10. Dezember 2015 gab der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) bekannt, dass er mit dem Bau weiterer acht Satelliten für O3b beauftragt wurde. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: O3b, Thales Alenia Space. Drei Gruppen aus jeweils vier Satelliten hat TAS bereits an das 2007 gegründete Unternehmen O3b Networks (O3b) mit Sitz auf der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 10. Dezember 2015 gab der französisch-italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) bekannt, dass er mit dem Bau weiterer acht Satelliten für O3b beauftragt wurde.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: O3b, Thales Alenia Space.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/o3b9003tas.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/o3b9003tas260.jpg" alt="" class="wp-image-10529" width="260" height="186"/></a><figcaption>O3b-Satelliten über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Gruppen aus jeweils vier Satelliten hat TAS bereits an das 2007 gegründete Unternehmen O3b Networks (O3b) mit Sitz auf der Kanalinsel Jersey geliefert. Nach Angaben von TAS bilden sie seit September 2014 eine vollständig nutzbare Konstellation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">O3Bs bereits im Einsatz befindliche Erdtrabanten gelangten bei drei Starts zu je vier Raumfahrzeugen 2013 und 2014 in den Weltraum (Startmasse pro Satellit jeweils circa 700 Kilogramm). Sie bewegen sich auf Umlaufbahnen in mittlerer Höhe, MEO für Medium Earth Orbit genannt, um die Erde und wirken unter anderem als Bindeglieder für Verbindungsstrecken mit geringer Latenz für Internet- und Kommunikationsdaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber den bereits um die Erde kreisenden O3b-Satelliten sollen die jetzt bei TAS bestellten über verbesserte Leistungsdaten und erweitere Funktionalität verfügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">O3b hat geplant, dass ein erster Start mit Satelliten der neuen Klasse Anfang 2018 erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satelliten von O3b sind bei ihren Umkreisungen der Erde rund vier mal näher, als im Geostationären Orbit (GEO) positionierte Erdtrabanten. Die kürzere Wegstrecke für Funksignale zwischen der Erde und einem im MEO kreisenden Satelliten ermöglicht wegen der resultierenden geringeren Signallaufzeit eine Kommunikation mit weniger Verzögerungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommerziellen Betreibern von Telekommunikationsnetzen und Internetserviceprovidern verspricht O3b außerdem Datenübertragungsgeschwindigkeiten, die mit solchen in Glasfasernetzen vergleichbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere für Regionen mit nicht vorhandener oder kaum ausgebauter Netzwerkinfrastruktur am Boden können die Satelliten von O3b in rund 8.000 Kilometern über der Erde eine bedeutende Rolle spielen. In diesem Kontext ist auch die Namensgebung des Unternehmens zu sehen: O3b steht für &#8222;(The) Other 3 Billion&#8220; und meint rund 3 Milliarden Menschen auf der Erde, die keinen Zugang zum Internet haben oder hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den aktuell im All befindlichen Satelliten von O3b kommen Transponder für das K<sub>a</sub>-Band zum Einsatz. Pro Satellit stehen 12 &#8222;duplex K<sub>a</sub>-Band communication links&#8220; zur Verfügung. Die Verbindung zu vorhandenen Netzen wird über acht sogenannte Gateways am Boden, auch Teleports genannt, hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier der Bodenstationen kümmern sich zusätzlich um die Überwachung und Steuerung der Satelliten. Das zentrale Betriebszentrum für das Netz (network operations center &#8211; NOC) von O3b befindet sich in Manassas im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue transportable Antennen mit einem Reflektordurchmesser von rund 85 Zentimeter für das O3b-Netz sind in Vorbereitung. Sie können laut O3b innerhalb von rund anderthalb Stunden empfangsbereit gemacht werden und sollen Datenübertragungsraten bis zu 400 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg345399#msg345399" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GIOVE-A: Sechs Jahre erfolgreicher Einsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/giove-a-sechs-jahre-erfolgreicher-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 13:38:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[ITU]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SSTL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Galileo-Testsatellit GIOVE-A hat mittlerweile sein sechstes Einsatzjahr im All vollendet. Der von Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) aus Großbritannien gebaute Satellit hatte am 12. Januar 2006 sein erstes Nutzsignal gesendet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SSTL. GIOVE-A, beim Start rund 660 Kilogramm schwer, war mit seiner Nutzlast aus Testanlagen, Kommunikations- und Messtechnik [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Galileo-Testsatellit GIOVE-A hat mittlerweile sein sechstes Einsatzjahr im All vollendet. Der von Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) aus Großbritannien gebaute Satellit hatte am 12. Januar 2006 sein erstes Nutzsignal gesendet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SSTL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012143830_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012143830_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
GIOVE-A am Boden 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">GIOVE-A, beim Start rund 660 Kilogramm schwer, war mit seiner Nutzlast aus Testanlagen, Kommunikations- und Messtechnik innerhalb von 30 Monaten für einen Preis von 28 Millionen Euro entstanden. Damit wurde laut SSTL demonstriert, dass innovative, günstige Satelliten viel beachtete Weltraummissionen institutioneller Organisationen erfüllen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. Dezember 2005 hatte man GIOVE-A als ersten von zwei Testsatelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo in den Weltraum transportiert. Die Auslegungsbetriebsdauer von GIOVE-A betrug 27 Monate, während der er durch die Benutzung bestimmter Frequenzen diese für die künftige Verwendung durch Galileo-Satelliten im Rahmen der Regelungen der International Telecommunications Union (ITU) sichern, Tests wichtiger Komponenten für ein künftiges Satellitennavigationssystem ermöglichen und die Charakteristik der Strahlung in der Umgebung seiner Bahn um die Erde in mittlerer Höhe (MEO, Medium Earth Orbit) erkunden sollte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012143830_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012143830_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
GIOVE-A über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/P. Carril)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl GIOVE-A das erste europäische Raumfahrzeug ist, das den herausfordernden Bedingungen eines MEO-Einsatzes ausgesetzt wurde, ist der Satellit weiterhin voll betriebsfähig, nachdem seine Mission durch die Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) bereits 2008 zu einem vollen Erfolg erklärt worden war. Mittlerweile hat der Satellit seine Auslegungsdauer um rund vier Jahre übertroffen. Noch immer versorgt er die ESA mit Daten zur Leistungsfähigkeit seiner Nutzlast. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GIOVE-A alias GSTB-V2/A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28922 bzw. als Objekt 2005-051A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-testsatellit-fuenf-jahre-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Galileo-Testsatellit fünf Jahre im Orbit (02. Januar 2011)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/orbit-von-giove-a-angehoben/" data-wpel-link="internal">Orbit von GIOVE-A angehoben (21. September 2009)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mission-von-giove-a-um-ein-weiteres-jahr-verlaengert/" data-wpel-link="internal">Mission von GIOVE-A um ein weiteres Jahr verlängert (27. Juni 2009)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/galileo-testsatelliten-im-regelbetrieb/" data-wpel-link="internal">Galileo-Testsatelliten im Regelbetrieb (10. September 2008)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/erster-galileo-satellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Erster Galileo-Satellit gestartet (29. Dezember 2005)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/giove-a-sechs-jahre-erfolgreicher-einsatz/" data-wpel-link="internal">GIOVE-A: Sechs Jahre erfolgreicher Einsatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weitere Glonass-Satelliten im Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weitere-glonass-satelliten-im-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 16:52:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[MEO]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31500</guid>

					<description><![CDATA[<p>Drei weitere Satelliten des russischen Navigationssystems Glonass wurden heute mit einer Proton-Trägerrakete in mittlere Umlaufbahnen gebracht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Novosti. Der Start erfolgte 10:49 Uhr MESZ vom Startkomplex 81 in Baikonur. Die drei Satelliten vom Typ Uragan-M haben eine Masse von jeweils 1,5 t und eine geplante Einsatzdauer von 7 Jahren. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/weitere-glonass-satelliten-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Weitere Glonass-Satelliten im Orbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Drei weitere Satelliten des russischen Navigationssystems Glonass wurden heute mit einer Proton-Trägerrakete in mittlere Umlaufbahnen gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Novosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte 10:49 Uhr MESZ vom Startkomplex 81 in Baikonur. Die drei Satelliten vom Typ Uragan-M haben eine Masse von jeweils 1,5 t und eine geplante Einsatzdauer von 7 Jahren. Sie werden auf einer gemeinsamen Bahn in einer Höhe von etwa 20.000 Kilometern bei einer Bahnneigung von 64,8° positioniert.  
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Bahnen in mittlerer Höhe (Medium Earth Orbit = MEO) sind für Navigationssatelliten günstig. Zum einen sind sie mit Umlaufzeiten um 12 Stunden länger von einer Position auf der Erde empfangbar, zum anderen decken sie bei der gewählten Bahnneigung auch praktisch den gesamten Globus mit Zeitsignalen ab. Aus diesen hochpräziesen Signalen berechnen Navigationsgeräte ihre Position, solange sie mindestens drei Satelliten im Empfangsbereich haben. </p>
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