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	<title>Mondflug &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mondflug &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Live Updates zur Artemis 2 Mondumrundung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 04:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dieser Seite wurden Live-Updates zur Mondumrundung von Artemis-II veröffentlicht. Alle Zeiten in MESZ. Eine Wiedergabe eines Statusberichtes der NASA. Quelle: NASA / Abby Graf, 6. April 2026 03:35 Uhr, 7. AprilDie Besatzung von Artemis II hat die Mondbeobachtungsphase der Mission abgeschlossen und tritt nun die Rückreise an. Heute, Dienstag, dem 7. April, wird Orion [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Auf dieser Seite wurden Live-Updates zur Mondumrundung von Artemis-II veröffentlicht. Alle Zeiten in MESZ. <br>Eine Wiedergabe eines Statusberichtes der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/06/artemis-ii-flight-day-6-lunar-flyby-updates/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Abby Graf</a>, 6. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="760" height="415" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-orion-approaches-far-side-of-the-moon.jpg" alt="" class="wp-image-151771" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-orion-approaches-far-side-of-the-moon.jpg 760w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-orion-approaches-far-side-of-the-moon-300x164.jpg 300w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Raumschiff Orion mit der Artemis-II-Besatzung an Bord während des Mondumfluges am 6. April 2026.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>03:35 Uhr</strong>, 7. April<br>Die Besatzung von Artemis II hat die Mondbeobachtungsphase der Mission abgeschlossen und tritt nun die Rückreise an. Heute, Dienstag, dem 7. April, wird Orion gegen 19:25 Uhr in einer Entfernung von 66.099 Kilometer vom Mond den Einflussbereich des Mondes verlassen.</p>



<p><strong>02:35 Uhr</strong>, 7. April<br>Artemis II tritt nun in eine Sonnenfinsternis ein, die etwa eine Stunde dauern wird, während sich Orion, der Mond und die Sonne in einer Linie anordnen. Während dieser Phase wird die Besatzung beobachten, wie die Sonne hinter einem größtenteils verdunkelten Mond verschwindet.<br>Die Besatzung wird die Gelegenheit nutzen, die Sonnenkorona – die äußerste Atmosphäre der Sonne – zu untersuchen, während sie um den Mondrand herum leuchtet. Außerdem werden sie nach Lichtblitzen von Meteoroiden Ausschau halten, die auf die Oberfläche treffen, was Aufschluss über potenzielle Gefahren auf dem Mond geben könnte.</p>



<p><strong>01:24 Uhr</strong>, 7. April<br>Die Besatzung von Artemis II wurde Zeuge eines Erdaufgangs, als Orion hinter dem Mond hervorkam – kurz bevor das Deep Space Network das Signal des Raumfahrzeugs wiedererfasste und die Kommunikation wiederherstellte.</p>



<p><strong>01:02 Uhr </strong>, 7. April<br>Die Besatzung von Artemis II hat mit 406.788 km die maximale Entfernung der Mission von der Erde erreicht und damit einen neuen Rekord für die bemannte Raumfahrt aufgestellt. Mit diesem Meilenstein befindet sich die Besatzung 6616 km weiter von der Erde entfernt als die Apollo-13-Mission im Jahr 1970.</p>



<p><strong>01:00 Uhr</strong>, 7. April<br>Orion hat seinen sonnennächsten Punkt in einer Entfernung von etwa 6545 km über der Mondoberfläche erreicht. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich das Raumschiff relativ zur Erde mit einer Geschwindigkeit von etwa 97.906 Kilometer pro Stunde, relativ zum Mond jedoch nur mit 5052 Kilometer pro Stunde.</p>



<p><strong>00:44 Uhr</strong>, 7. April<br>Das Raumschiff Orion befindet sich derzeit in einer geplanten Funkstille, während es hinter dem Mond vorbeifliegt. Etwa 40 Minuten lang blockiert die Mondoberfläche die Funksignale von Integrity für das Deep Space Network der NASA auf der Erde, welches den Kontakt mit der Besatzung aufrecht erhält</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Auch wenn wir uns darauf vorbereiten, den Funkkontakt abzubrechen, werden wir eure Liebe von der Erde aus weiterhin spüren. Und an euch alle dort unten auf der Erde und rund um die Erde: Wir lieben euch, vom Mond aus. Wir sehen uns auf der anderen Seite.<br><strong><em>Victor Glover, Artemis II Pilot</em></strong></p>
</blockquote>



<p>Ähnliche Unterbrechungen traten bereits bei den Missionen Artemis I und Apollo auf und sind bei der Nutzung eines erdgebundenen Kommunikationssystems zu erwarten. Sobald Orion wieder hinter dem Mond hervorkommt, wird das Netzwerk das Signal schnell wieder erfassen und die Kommunikation mit der Missionskontrolle wiederherstellen.</p>



<p><strong>00:41 Uhr</strong>, 7. April<br>Als Orion hinter den Mond flog, wurde die Besatzung Zeuge eines „Earthset“ – des Moments, in dem die Erde hinter dem Mondhorizont verschwand –, was einen weiteren Meilenstein bei der Umrundung des Mondes markierte.<br>Die Erde wird in etwa 40 Minuten beim „Earthrise“ am gegenüberliegenden Rand des Mondes wieder auftauchen.</p>



<p><strong>22:40 Uhr</strong>, 6. April<br>Der rege Strom wissenschaftlicher Beobachtungen der Besatzung während des Vorbeiflugs wurde im Wissenschaftsauswertungsraum – wo Mondforscher die Beobachtungen in der Missionskontrolle unterstützen – mit einem Lächeln, zustimmendem Nicken und regem Geplauder aufgenommen. Die Besatzung berichtete von Farbnuancen, die dazu beitragen werden, das wissenschaftliche Verständnis des Mondes zu verbessern. Braun- und Blautöne, die mit bloßem Auge erkennbar sind, können Aufschluss über die mineralische Zusammensetzung einer Struktur und deren Alter geben. Sobald die Berichte der Besatzung eingehen, aktualisiert das Wissenschaftsteam den Beobachtungsplan auf der Grundlage seiner Folgefragen und sendet neue Anweisungen an die Besatzung.</p>



<p><strong>20:45 Uhr</strong>, 6. April<br>Die Mondbeobachtungsphase, die voraussichtlich etwa sieben Stunden dauern wird, ist der Zeitraum, in dem sich die Mission nah genug am Mond befindet, um aussagekräftige wissenschaftliche Beobachtungen durchzuführen (6550 km Höhe im Punkt der größten Annäherung), und das Raumfahrzeug so ausgerichtet ist, dass die Fenster auf den Mond gerichtet sind.<br>Zu Beginn des Zeitfensters, wenn sich Orion der Mondvorderseite nähert – also der Seite, die wir von der Erde aus sehen können –, können Menschen in Teilen der östlichen Hemisphäre einige der gleichen Merkmale sehen, die auch die Astronauten beobachten werden. Dazu gehören der zukünftige CLPS-Landeplatz Reiner Gamma, ein heller, mysteriöser Wirbel, dessen Ursprung Wissenschaftler noch zu ergründen versuchen, und Glushko, ein heller, 43 km breiter Krater, der für die weißen Streifen bekannt ist, die bis zu 800 km weit aus ihm herausragen.</p>



<p><strong>19:56 Uhr</strong>, 6. April<br>Die Artemis-II-Besatzung, bestehend aus den NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie dem Astronauten Jeremy Hansen von der CSA, hat den Rekord für die größte Entfernung von der Erde aufgestellt, die jemals von einer bemannten Mission zurückgelegt wurde, und damit den 1970 aufgestellten Rekord von Apollo 13 in Höhe von 400188 Kilometer übertroffen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wenn wir die Entfernung übertreffen, die Menschen jemals von der Erde aus zurückgelegt haben, tun wir dies in Anerkennung der außergewöhnlichen Anstrengungen und Leistungen unserer Vorgänger in der bemannten Weltraumforschung. Wir werden unsere Reise ins All fortsetzen, auch wenn wir uns immer weiter von Mutter Erde entfernen, doch wir kehren stets zu allem zurück, was uns lieb und teuer ist. Vor allem aber nutzen wir diesen Moment, um diese und die nächste Generation herauszufordern, damit dieser Rekord nicht lange Bestand hat.<br><strong><em>Jeremy Hansen, Canadian Space Agency (CSA) Astronaut</em></strong></p>
</blockquote>



<p>NASA-Flugleiter Brandon Lloyd, Kapselkommunikatorin Amy Dill und der für Kommando- und Handhabungsdaten zuständige Offizier Brandon Borter haben heute ebenfalls einen heiteren Meilenstein gesetzt, indem sie der Besatzung per E-Mail die vermutlich längste von Mensch zu Mensch gesendete Nachricht in der Geschichte der Menschheit schickten.</p>



<p>Nachdem sie den Rekord für bemannte Raumfahrt gebrochen hatten, nahm sich die Besatzung auch einen Moment Zeit, um vorläufig einige Krater auf dem Mond zu benennen, wobei sie anmerkten, dass sie diese mit bloßem Auge erkennen konnten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Mond.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz nach 20 Uhr beschrieb die Besatzung zwei kleine, noch unbenannte Krater auf der stark zerklüfteten Mondoberfläche. In einer Funkmeldung an die Erde schlugen sie vorläufige Namen für diese Krater vor. Unmittelbar nordwestlich des oben hervorgehobenen Orientale-Beckens befindet sich ein Krater, den sie nach ihrem Raumschiff und dieser historischen Mission „Integrity“ nennen möchten. Unmittelbar nordöstlich des Integrity-Kraters, an der Grenze zwischen der Vorder- und Rückseite des Mondes und manchmal von der Erde aus sichtbar, schlug die Besatzung vor, einen unbenannten Krater zu Ehren von Reid Weisman’s verstorbener Frau, Carroll Taylor Wiseman, die am 17. Mai 2020 verstorben ist, „Carroll“ zu nennen. Nach Abschluss dieser Mission werden die Vorschläge für die Kraternamen offiziell bei der Internationalen Astronomischen Union eingereicht, einer Organisation, die die Benennung von Himmelskörpern und deren Oberflächenmerkmalen regelt. Bildnachweis: NASA" data-rl_caption="" title="Kurz nach 20 Uhr beschrieb die Besatzung zwei kleine, noch unbenannte Krater auf der stark zerklüfteten Mondoberfläche. In einer Funkmeldung an die Erde schlugen sie vorläufige Namen für diese Krater vor. Unmittelbar nordwestlich des oben hervorgehobenen Orientale-Beckens befindet sich ein Krater, den sie nach ihrem Raumschiff und dieser historischen Mission „Integrity“ nennen möchten. Unmittelbar nordöstlich des Integrity-Kraters, an der Grenze zwischen der Vorder- und Rückseite des Mondes und manchmal von der Erde aus sichtbar, schlug die Besatzung vor, einen unbenannten Krater zu Ehren von Reid Weisman’s verstorbener Frau, Carroll Taylor Wiseman, die am 17. Mai 2020 verstorben ist, „Carroll“ zu nennen. Nach Abschluss dieser Mission werden die Vorschläge für die Kraternamen offiziell bei der Internationalen Astronomischen Union eingereicht, einer Organisation, die die Benennung von Himmelskörpern und deren Oberflächenmerkmalen regelt. Bildnachweis: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="700" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Mond-700x700-1.jpg" alt="" class="wp-image-151766" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Mond-700x700-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Mond-700x700-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Mond-700x700-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Mond-700x700-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kurz nach 20 Uhr beschrieb die Besatzung zwei kleine, noch unbenannte Krater auf der stark zerklüfteten Mondoberfläche. In einer Funkmeldung an die Erde schlugen sie vorläufige Namen für diese Krater vor. Unmittelbar nordwestlich des oben hervorgehobenen Orientale-Beckens befindet sich ein Krater, den sie nach ihrem Raumschiff und dieser historischen Mission „Integrity“ nennen möchten. Unmittelbar nordöstlich des Integrity-Kraters, an der Grenze zwischen der Vorder- und Rückseite des Mondes und manchmal von der Erde aus sichtbar, schlug die Besatzung vor, einen unbenannten Krater zu Ehren von Reid Weisman’s verstorbener Frau, Carroll Taylor Wiseman, die am 17. Mai 2020 verstorben ist, „Carroll“ zu nennen. Nach Abschluss dieser Mission werden die Vorschläge für die Kraternamen offiziell bei der Internationalen Astronomischen Union eingereicht, einer Organisation, die die Benennung von Himmelskörpern und deren Oberflächenmerkmalen regelt.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Unmittelbar nordwestlich des oben hervorgehobenen Orientale-Beckens befindet sich ein Krater, den sie nach ihrem Raumschiff und dieser historischen Mission „Integrity“ nennen möchten. Unmittelbar nordöstlich von „Integrity“, an der Grenze zwischen der Vorder- und Rückseite des Mondes und manchmal von der Erde aus sichtbar, schlug die Besatzung den Krater „Carroll“ zu Ehren von Reid Wisemans verstorbener Frau Carroll Taylor Wiseman vor. Nach Abschluss dieser Mission werden die Vorschläge für die Kraternamen offiziell bei der Internationalen Astronomischen Union eingereicht, der Organisation, die die Benennung von Himmelskörpern und deren Oberflächenmerkmalen regelt.</p>



<p><strong>19:30 Uhr</strong>, 6. April<br>Der Mondwissenschaftsbeauftragte der NASA informierte die Besatzung über die wissenschaftlichen Ziele für die bevorstehende Mondbeobachtungsphase.<br>Das Wissenschaftsteam übermittelte der Besatzung die endgültige Liste mit 30 Zielen auf der Mondoberfläche, darunter das Orientale-Becken, ein fast 965 Kilometer breiter Krater, der sich über die Vorder- und Rückseite des Mondes erstreckt. Dieser 3,8 Milliarden Jahre alte Krater entstand, als ein großes Objekt auf die Mondoberfläche prallte, und weist noch immer deutliche Spuren dieser Kollision auf, darunter eine dramatische Topografie in seinen Ringen. Die Besatzung wird die Merkmale des Orientale-Beckens bei ihrem Vorbeiflug aus nächster Nähe und aus verschiedenen Blickwinkeln untersuchen.<br>Auch das Hertzsprung-Becken steht auf der Zielliste der Besatzung. Nordwestlich von Orientale liegt dieser fast 644 Kilometer breite Krater auf der Rückseite des Mondes. Als älteres Ringbecken bietet Hertzsprung einen einzigartigen Kontrast zu Orientale, da seine Merkmale durch nachfolgende Einschläge abgetragen wurden. Durch den Vergleich der Topografie der beiden Krater werden die Beobachtungen der Besatzung Wissenschaftlern helfen, Einblicke in die Entwicklung der Mondmerkmale über geologische Zeiträume hinweg zu gewinnen.</p>



<p><strong>19:00 Uhr</strong>, 6. April<br>Die Live-Berichterstattung der NASA über den Mondvorbeiflug von Artemis II läuft derzeit auf NASA+, Amazon Prime, Apple TV, Hulu, Netflix, HBO Max und Roku, zusätzlich zur rund um die Uhr verfügbaren Berichterstattung auf dem YouTube-Kanal der NASA.<br>Die Berichterstattung umfasst Live-Bilder des Mondes von Kameras, die an den Solarpaneelen von Orion angebracht sind. Die Bild- und Sichtqualität kann während der gesamten Mondbeobachtungsphase aufgrund der Entfernung zur Erde, systemischer Einschränkungen und der Bandbreite im Kommunikationsnetzwerk der NASA variieren.</p>



<p><em>Hinweis</em>: Das Raumfahrzeug wird von 00:44 bis 01:25 Uhr MESZ in eine geplante Kommunikationsunterbrechung eintreten, während Orion hinter dem Mond vorbeifliegt. Die Kameraaufnahmen des Raumfahrzeugs werden während dieser Zeit nicht verfügbar sein, die Live-Berichterstattung der NASA wird jedoch fortgesetzt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg585926#msg585926" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion (Integrity) auf SLS</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„Hallo, Artemis 2! Hier spricht Jim Lovell.&#8220; Crew bereit für Mondumrundung.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hallo-artemis-2-hier-spricht-der-jim-lovell-crew-bereit-fuer-mondumrundung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 17:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Hier spricht der Apollo-Astronaut Jim Lovell. Willkommen in meiner alten Nachbarschaft! Als Frank Borman, Bill Anders und ich mit Apollo 8 den Mond umkreisten…&#8220; Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / NASA Communications, Joseph Zakrzewski , 6. April 2026 Die Besatzung von Artemis II ist wach und beginnt mit den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">„Hier spricht der Apollo-Astronaut Jim Lovell. Willkommen in meiner alten Nachbarschaft! Als Frank Borman, Bill Anders und ich mit Apollo 8 den Mond umkreisten…&#8220; Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/06/artemis-ii-flight-day-6-crew-ready-for-lunar-flyby/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / NASA Communications, Joseph Zakrzewski </a>, 6. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009210large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="6. April 2026 – Bevor sie am fünften Flugtag schlafen gingen, machte die Besatzung von Artemis II noch ein Foto vom Mond, der sich im Fenster des Orion-Raumschiffs näherte. Orion und die vier Menschen an Bord traten am 6. April um 06:37 Uhr MESZ, am Ende des fünften Tages ihrer Mission, in den Einflussbereich des Mondes ein. Dies war der Zeitpunkt, an dem die Anziehungskraft des Mondes stärker auf das Raumschiff wirkte als die der Erde. Die größte Annäherung von Artemis II an den Mond wird am sechsten Flugtag stattfinden, wenn sie die Rückseite umkreisen, bevor sie ihre Rückreise zur Erde antreten. Etwa eine Stunde nach dem Eintritt in den Einflussbereich des Mondes sagte Christina Koch, Missionsspezialistin von Artemis II: „Wir fallen jetzt auf den Mond zu, anstatt uns von der Erde zu entfernen. Das ist ein unglaublicher Meilenstein!“ Bildnachweis: NASA" data-rl_caption="" title="6. April 2026 – Bevor sie am fünften Flugtag schlafen gingen, machte die Besatzung von Artemis II noch ein Foto vom Mond, der sich im Fenster des Orion-Raumschiffs näherte. Orion und die vier Menschen an Bord traten am 6. April um 06:37 Uhr MESZ, am Ende des fünften Tages ihrer Mission, in den Einflussbereich des Mondes ein. Dies war der Zeitpunkt, an dem die Anziehungskraft des Mondes stärker auf das Raumschiff wirkte als die der Erde. Die größte Annäherung von Artemis II an den Mond wird am sechsten Flugtag stattfinden, wenn sie die Rückseite umkreisen, bevor sie ihre Rückreise zur Erde antreten. Etwa eine Stunde nach dem Eintritt in den Einflussbereich des Mondes sagte Christina Koch, Missionsspezialistin von Artemis II: „Wir fallen jetzt auf den Mond zu, anstatt uns von der Erde zu entfernen. Das ist ein unglaublicher Meilenstein!“ Bildnachweis: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="467" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009210large-700x467-1.jpg" alt="" class="wp-image-151748" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009210large-700x467-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009210large-700x467-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009210large-700x467-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">6. <em>April 2026 – Bevor sie am fünften Flugtag schlafen gingen, machte die Besatzung von Artemis II noch ein Foto vom Mond, der sich im Fenster des Orion-Raumschiffs näherte. Orion und die vier Menschen an Bord traten am 6. April um 06:37 Uhr MESZ, am Ende des fünften Tages ihrer Mission, in den Einflussbereich des Mondes ein. Dies war der Zeitpunkt, an dem die Anziehungskraft des Mondes stärker auf das Raumschiff wirkte als die der Erde. Die größte Annäherung von Artemis II an den Mond wird am sechsten Flugtag stattfinden, wenn sie die Rückseite umkreisen, bevor sie ihre Rückreise zur Erde antreten. Etwa eine Stunde nach dem Eintritt in den Einflussbereich des Mondes sagte Christina Koch, Missionsspezialistin von Artemis II: „Wir fallen jetzt auf den Mond zu, anstatt uns von der Erde zu entfernen. Das ist ein unglaublicher Meilenstein!“<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Besatzung von Artemis II ist wach und beginnt mit den Vorbereitungen für den heutigen Mondumflug – eine Premiere für die Menschheit seit Apollo 17 im Jahr 1972. Zu den Klängen von „Good Morning“ von Mandisa und TobyMac erwachten die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut Jeremy Hansen nur 30.304 Kilometer vom Mond entfernt. Die Besatzung erhielt außerdem eine besondere Botschaft, die der Apollo-8- und Apollo-13-Astronaut Jim Lovell vor seinem Tod im Jahr 2025 für die Mission aufgenommen hatte.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Hallo, Artemis II! Hier spricht der Apollo-Astronaut Jim Lovell. Willkommen in meiner alten Nachbarschaft! Als Frank Borman, Bill Anders und ich mit Apollo 8 den Mond umkreisten, ermöglichten wir der Menschheit den ersten Blick aus nächster Nähe auf den Mond und boten einen Anblick unseres Heimatplaneten, der Menschen auf der ganzen Welt inspirierte und vereinte. Ich bin stolz darauf, diese Fackel an euch weiterzugeben – während ihr den Mond umkreist und den Grundstein für Missionen zum Mars legt … zum Wohle aller. Es ist ein historischer Tag, und ich weiß, wie viel ihr zu tun haben werdet. Aber vergesst nicht, die Aussicht zu genießen. Also, Reid, Victor, Christina und Jeremy sowie all die großartigen Teams, die euch unterstützen – viel Glück und Gottes Segen von uns allen hier auf der guten Erde.“<br><strong><em>Jim Lovell: Gemini VII, Gemini XII, Apollo 8, and Apollo 13 Astronaut</em></strong></p>
</blockquote>



<p>Um ca. 19:56 Uhr MESZ wird das Raumschiff den Rekord für die größte Entfernung von der Erde brechen, die jemals von einem Menschen zurückgelegt wurde, und damit die Marke übertreffen, die Apollo 13 im April 1970 während seiner Notfallrückkehr zur Erde aufgestellt hatte. Das Raumschiff wird seine maximale Entfernung um 01:07 Uhr erreichen, insgesamt 406.778 Kilometer von der Erde entfernt; Apollo 13 erreichte eine Entfernung von 400.188 Kilometer von der Erde.</p>



<p>Die Mondbeobachtung soll um etwa 20:45 Uhr MESZ beginnen. Der etwa siebenstündige Vorbeiflug umfasst den Zeitraum, in dem sich das Orion-Raumschiff nahe genug am Mond befindet, damit die Besatzung detaillierte Beobachtungen der geologischen Merkmale auf der Mondoberfläche vornehmen kann.</p>



<p>Verfolgen Sie die Live-Berichterstattung über den Artemis-II-Mondvorbeiflug ab 19:00 Uhr auf NASA+ sowie die rund um die Uhr verfügbare Berichterstattung der NASA auf ihrem YouTube-Kanal. Die Berichterstattung umfasst Live-Bilder des Mondes von Kameras, die an den Solarpaneelen von Orion angebracht sind. Die Bild- und Sichtqualität kann während der gesamten Dauer der Mondbeobachtung aufgrund der Entfernung zur Erde, systemischer Einschränkungen und der Bandbreite im Kommunikationsnetzwerk der NASA variieren.</p>



<p>Wenn Orion ab etwa 00:44 Uhr hinter den Mond tritt, tritt die Mission in eine geplante Funkpause von etwa 40 Minuten ein. Während dieser Zeit blockiert der Mond die Funksignale, die das Deep Space Network benötigt, um den Kontakt zum Raumschiff aufrechtzuerhalten. Kurz nach dem Signalverlust wird Orion voraussichtlich gegen 01:02 Uhr seinen größten Annäherungspunkt erreichen, wenn es sich nur noch 6550 Kilometer über der Oberfläche befindet.</p>



<p>Gegen Ende ihrer Beobachtung, beginnend um 02:35 Uhr, wird die Besatzung eine Sonnenfinsternis aus dem Weltraum beobachten können, wenn Orion, der Mond und die Sonne in einer Linie stehen. Die Astronauten werden fast eine Stunde lang beobachten, wie die Sonne hinter dem Mond verschwindet. Während dieser Zeit werden sie einen größtenteils verdunkelten Mond sehen und die Gelegenheit nutzen, die Sonnenkorona – die äußerste Atmosphäre der Sonne – zu analysieren, die am Rand des Mondes erscheint.</p>



<p>Eine Auflistung der warscheinlichen Zeitpunkte der Ereignisse siehe Portalartikel: Artemis 2: <a href="https://www.raumfahrer.net/artemis-2-heute-startet-die-mondumrundung-letztes-korrekturmanoever-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">Heute startet die Mondumrundung, letztes Korrekturmanöver abgeschlossen</a></p>



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		<title>Artemis 2: Heute startet die Mondumrundung, letztes Korrekturmanöver abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/artemis-2-heute-startet-die-mondumrundung-letztes-korrekturmanoever-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:49:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein. Das Hauptereignis des heutigen Flugtages: der Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / NASA Communications, Sumer Loggins, 5. April 2026 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein. Das Hauptereignis des heutigen Flugtages: der Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/05/artemis-ii-flight-day-5-correction-burn-complete/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / NASA Communications, Sumer Loggins</a>, 5. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-600x500-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Besatzung von Artemis II hat dieses Foto am vierten Tag ihrer Reise zum Mond aufgenommen. Darauf ist der Mond so ausgerichtet, dass der Südpol oben zu sehen ist, und man beginnt, Teile der Mondrückseite zu erkennen. Das Orientale-Becken befindet sich auf diesem Bild am rechten Rand der Mondscheibe. Mit Artemis II sehen Menschen zum ersten Mal das gesamte Becken. Die Besatzung von Artemis II wird das Orientale-Becken weiterhin aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten, während sie sich dem Mond nähert und während des gesamten Mondvorbeiflugs. Das Orientale-Becken ist ein klassisches Mehrfachring-Einschlagbecken, das als Referenz dient, um andere Einschlagkrater auf Gesteinswelten von Merkur bis Pluto zu vergleichen. Bildnachweis: NASA" data-rl_caption="" title="Die Besatzung von Artemis II hat dieses Foto am vierten Tag ihrer Reise zum Mond aufgenommen. Darauf ist der Mond so ausgerichtet, dass der Südpol oben zu sehen ist, und man beginnt, Teile der Mondrückseite zu erkennen. Das Orientale-Becken befindet sich auf diesem Bild am rechten Rand der Mondscheibe. Mit Artemis II sehen Menschen zum ersten Mal das gesamte Becken. Die Besatzung von Artemis II wird das Orientale-Becken weiterhin aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten, während sie sich dem Mond nähert und während des gesamten Mondvorbeiflugs. Das Orientale-Becken ist ein klassisches Mehrfachring-Einschlagbecken, das als Referenz dient, um andere Einschlagkrater auf Gesteinswelten von Merkur bis Pluto zu vergleichen. Bildnachweis: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="275" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1.jpg" alt="" class="wp-image-151733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-art002e009006large-499x275-1-300x206.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Besatzung von Artemis II hat dieses Foto am vierten Tag ihrer Reise zum Mond aufgenommen. Darauf ist der Mond so ausgerichtet, dass der Südpol oben zu sehen ist, und man beginnt, Teile der Mondrückseite zu erkennen. Das Orientale-Becken befindet sich auf diesem Bild am rechten Rand der Mondscheibe. Mit Artemis II sehen Menschen zum ersten Mal das gesamte Becken. Die Besatzung von Artemis II wird das Orientale-Becken weiterhin aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten, während sie sich dem Mond nähert und während des gesamten Mondvorbeiflugs. Das Orientale-Becken ist ein klassisches Mehrfachring-Einschlagbecken, das als Referenz dient, um andere Einschlagkrater auf Gesteinswelten von Merkur bis Pluto zu vergleichen.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Teams der Flugkontrolle in Houston und die Besatzung von Artemis II haben ein Korrekturmanöver zur Feinabstimmung der Flugbahn des Orion-Raumschiffs zum Mond durchgeführt. Das Manöver begann um 05:03 Uhr MESZ und dauerte 17,5 Sekunden. Die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der CSA-Astronaut Jeremy Hansen setzen ihren präzisen Kurs fort, um heute Montag, den 6. April, den Mond zu umrunden.</p>



<p>Zu Beginn ihres Arbeitstages erfüllte die Besatzung ein wichtiges Testziel der Mission: das Anlegen des Orion Crew Survival System (OCSS) Anzugs. Alle vier Besatzungsmitglieder führten eine vollständige Testsequenz durch, darunter das Anlegen und Unterdrucksetzen des Anzugs, die Durchführung von Dichtheitsprüfungen, die Simulation des Einstiegs in den Sitz sowie die Beurteilung der Bewegungsfreiheit und ihrer Fähigkeit zu essen und zu trinken. Der Anzug schützt die Astronauten während dynamischer Flugphasen und gewährleistet die Lebenserhaltung im Falle eines Kabinendruckabfalls sowie bei Überlebensmaßnahmen nach der Wasserung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Durch eines der vier Fenster in der Nähe der Steuerkonsole des Raumschiffs Orion blickt man auf die Erde, die von der Schwärze des Weltraums erhellt wird und immer kleiner wird, während sich die Besatzung dem Mond nähert. Dieses Bild wurde am fünften Tag der Mission von einem Besatzungsmitglied der Artemis-II-Mission aufgenommen. Bildnachweis: NASA" data-rl_caption="" title="Durch eines der vier Fenster in der Nähe der Steuerkonsole des Raumschiffs Orion blickt man auf die Erde, die von der Schwärze des Weltraums erhellt wird und immer kleiner wird, während sich die Besatzung dem Mond nähert. Dieses Bild wurde am fünften Tag der Mission von einem Besatzungsmitglied der Artemis-II-Mission aufgenommen. Bildnachweis: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-151735" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-sliver-of-earth-9-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Durch eines der vier Fenster in der Nähe der Steuerkonsole des Raumschiffs Orion blickt man auf die Erde, die von der Schwärze des Weltraums erhellt wird und immer kleiner wird, während sich die Besatzung dem Mond nähert. Dieses Bild wurde am fünften Tag der Mission von einem Besatzungsmitglied der Artemis-II-Mission aufgenommen.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Heute Montag, dem 6. April, um 06:41 Uhr MESZ trat die Orion Kapsel Integrity mit ihrer Besatzung in den Einflussbereich des Mondes ein; ab diesem Zeitpunkt wird die Anziehungskraft des Mondes zur dominierenden Kraft, die die Flugbahn von Orion bestimmt. Dieser Meilenstein bildet die Grundlage für das Hauptereignis des heutigen Flugtages: den Flug der Besatzung um die Rückseite des Mondes.</p>



<p>Wichtige Zeitpunkte für den Mondvorbeiflug und Meilensteine (alle Zeiten in MESZ, Änderungen vorbehalten, abhängig vom tatsächlichen Begebenheiten):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>19:00 Uhr: Die Berichterstattung von NASA+ über den Mondvorbeiflug beginnt.</li>



<li>19:56 Uhr: Die Besatzung wird den Rekord für die größte Entfernung des Menschen von der Erde übertreffen, der zuvor 1970 von Apollo 13 aufgestellt wurde.</li>



<li>20:10 Uhr: Kommentare der Besatzung zum Übertreffen des Entfernungsrekords von Apollo 13 (nur Audio)</li>



<li>20:15 Uhr: Die Besatzung richtet die Orion-Kabine für den Vorbeiflug ein</li>



<li>20:45 Uhr: Die Mondbeobachtung beginnt</li>



<li>00:44 Uhr: Voraussichtlicher Kommunikationsausfall, während die Besatzung hinter den Mond fliegt (ca. 40 Minuten)</li>



<li>01:02 Uhr: Orion erreicht den geringsten Abstand zum Mond (6550 Kilometer)</li>



<li>01:07 Uhr: Orion erreicht den größten Abstand zur Erde (406773 Kilometer)</li>



<li>01:25 Uhr: „Earthrise“ markiert das Wiedererscheinen der Erde am gegenüberliegenden Rand des Mondes; voraussichtliche Wiederherstellung der Kommunikation, wenn die Besatzung wieder hinter dem Mond hervorkommt</li>



<li>02:35–03:32 Uhr: Während einer Sonnenfinsternis wird die Sonne aus Sicht der Besatzung hinter dem Mond vorbeiziehen</li>



<li>03:20 Uhr: Die Mondbeobachtung endet</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Foto zeigt das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund, aufgenommen von einer Kamera an der Spitze eines seiner Solarpaneele am zweiten Flugtag der Mission. Bildnachweis: NASA" data-rl_caption="" title="Dieses Foto zeigt das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund, aufgenommen von einer Kamera an der Spitze eines seiner Solarpaneele am zweiten Flugtag der Mission. Bildnachweis: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1.jpg" alt="" class="wp-image-151737" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-art002e004429large-400x260-1-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Foto zeigt das Raumschiff Orion mit dem Mond im Hintergrund, aufgenommen von einer Kamera an der Spitze eines seiner Solarpaneele am zweiten Flugtag der Mission.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Besatzung trat heute, den 6. April um ca. 08:20 Uhr morgens ihre tägliche Ruhephase an und wird um 16:50 Uhr geweckt, um den sechsten Flugtag zu beginnen.</p>



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<ul class="wp-block-list">
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		<title>Mondmission Artemis I: Die ersten „Mond-Astronautinnen“ kehren zurück nach Köln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mondmission-artemis-i-die-ersten-mond-astronautinnen-kehren-zurueck-nach-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 11:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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		<category><![CDATA[Strahlenbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Zohar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Strahlenbelastung ist eine der zentralen ungelösten medizinischen Herausforderungen der astronautischen Raumfahrt. Das Projekt MARE wird ein dreidimensionales Abbild der Strahlenbelastung des weiblichen Körpers während eines Mondfluges liefern. Nach der Rückkehr von Helga und Zohar beginnt nun am DLR in Köln die detaillierte Datenauswertung. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Strahlenbelastung ist eine der zentralen ungelösten medizinischen Herausforderungen der astronautischen Raumfahrt. Das Projekt MARE wird ein dreidimensionales Abbild der Strahlenbelastung des weiblichen Körpers während eines Mondfluges liefern. Nach der Rückkehr von Helga und Zohar beginnt nun am DLR in Köln die detaillierte Datenauswertung. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 9. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helgaundzoharimkscnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MARE-Phantome Helga und Zohar im Kennedy Space Center. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="MARE-Phantome Helga und Zohar im Kennedy Space Center. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helgaundzoharimkscnasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">MARE-Phantome Helga und Zohar im Kennedy Space Center. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p>9. März 2023 &#8211; Nach ihrer historischen Reise um den Mond mit der NASA-Mission Artemis I sind die Strahlungsmesspuppen Helga und Zohar zurück in Köln. Am 9. März 2023 präsentierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die beiden Astronautinnen-Phantome nun erstmals den Medien am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Die Daten des vom DLR geleiteten Projekts MARE (MATROSHKA AstroRad Radiation Experiment) werden nach ihrer Auswertung ein dreidimensionales Abbild der Strahlenbelastung des weiblichen Körpers während eines Mondfluges liefern. Die Forschungsergebnisse fließen auch in irdische Anwendungen.</p>



<p>„Die astronautische Raumfahrt entwickelt sich rasant. Zukünftig werden voraussichtlich auch kommerzielle Raumstationen in niedrigen Erd-Orbits entstehen auf denen Menschen forschen und arbeiten. Gleichzeitig wird die astronautische Exploration des Weltraums zum Mond und darüber hinaus an Fahrt aufnehmen“, sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Die Strahlenbelastung ist dabei eine der zentralen ungelösten medizinischen Herausforderungen der astronautischen Raumfahrt. Diese müssen wir genauer verstehen, um wirksame Maßnahmen zum Schutz von Menschen im Weltraum zu entwickeln. Hier hat das Projekt MARE im Rahmen der Mondmission Artemis I echte Pionierarbeit geleistet, insbesondere mit dem Fokus auf zukünftige Mond-Astronautinnen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helgaundzoharzurueckinkoelndlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die „ersten Mondastronautinnen“ Helga und Zohar zurück in Köln. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Die „ersten Mondastronautinnen“ Helga und Zohar zurück in Köln. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helgaundzoharzurueckinkoelndlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die „ersten Mondastronautinnen“ Helga und Zohar zurück in Köln. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p><strong>Scheibe für Scheibe analysieren</strong><br>Mit der Übergabe der beiden Messpuppen am Kennedy Space Center der NASA im Januar erfolgte bereits der erste Check aller batteriebetriebenen Messinstrumente. „Die aktiven Strahlungsdetektoren haben durchgehend erstklassige Daten geliefert“, freut sich MARE-Projektleiter Dr. Thomas Berger vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Am DLR-Institut in Köln beginnt nun die Auswertung der über 12.000 passiven Strahlungsdetektoren aus kleinen Kristallen, die jeweils über die beiden Messkörper verteilt platziert sind. Mit dem Auslesen der Kristalle entsteht ein dreidimensionales Abbild des menschlichen Körpers, das zeigt, wie hoch die Strahlenbelastung auf Knochen und Organe an unterschiedlichen Stellen während eines Mondflugs insgesamt ist. „Scheibe für Scheibe nehmen wir Helga und Zohar auseinander, um die Messkristalle auszubauen“, erklärt Berger das Vorgehen. „Die einzelnen Messkristalle können wir dann mithilfe der passenden Laborgeräte hier am DLR auslesen.“</p>



<p>Die beiden Messkörper sind weiblichen Körpern samt Fortpflanzungsorganen nachempfunden, sodass die Strahlungsdosis auch für die besonders strahlungsempfindlichen Organe gemessen werden kann. Die Astronautinnen-Phantome bestehen aus jeweils 38 Scheiben, sind 95 Zentimeter groß, 36 Kilogramm schwer und enthalten aus Kunststoff nachgebildete Organe und Knochen unterschiedlicher Dichte.</p>



<p><strong>Weste für den Strahlenschutz</strong><br>Zusätzlich wird untersucht wie viel Strahlungsabschirmung die von Zohar getragene Strahlungsschutzweste ermöglichte. Zohar, bereitgestellt von der israelische Raumfahrtagentur ISA, wiegt mit der AstroRad-Weste der Firma StemRad ganze 62 Kilogramm. „Der Vergleich der Strahlungswerte von Helga ohne Weste und Zohar mit Schutzweste zeigt uns, welche Abschirmungswirkung die Weste entfalten kann“, erklärt Berger weiter.</p>



<p>Die umfangreichen Auswertungen werden nun einige Monate in Anspruch nehmen. Mit detaillierten Ergebnissen ist bis Anfang kommenden Jahres zu rechnen. „Schon jetzt sehen wir, dass sich einige unserer Annahmen zur Strahlungsexposition bei Mondreisen bestätigen“, sagt Berger. „Wir benötigen nun alle verfügbaren Messdaten, um detailliertere Aussagen treffen zu können.“</p>



<p>Absehbar ist bereits die Überführung der Forschungsergebnisse in irdische Anwendungen. Ein „Spin Off“ wurde am DLR bereits im Rahmen eines Vorgängerprojekts durchgeführt. In diesem Projekt war ab 2004 ein Phantom namens MATROSHKA für eineinhalb Jahre der Weltraumstrahlung außerhalb der Internationalen Raumstation ISS ausgesetzt, es folgten weitere drei Jahre im Inneren der Raumstation. Ein Zwilling dieses Weltraumphantoms wurde in Zusammenarbeit mit der GSI in Darmstadt für Grundlagenforschung im Rahmen der Krebstherapie verwendet. Im Weiteren wurden gemeinsam mit der israelischen Firma StemRad, die in Kooperation mit Lockheed Martin die AstroRad-Weste entwickelt hat, Forschungen bezüglich der Anwendung und Sicherheit von „X-Ray Protection Equipment“ für Radiologen und Mitarbeitende im Krankenhaus durchgeführt. Dies zielt insbesondere in Richtung verbesserter Schutzkleidung für den Operateur im routinediagnostischen Einsatz und bei längerdauernden komplizierten Eingriffen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/orionmareNASALMDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die &quot;Crew&quot; der Artemis-I-Mission zum Mond. (Grafik: NASA/Lockheed Martin/DLR)" data-rl_caption="" title="Die &quot;Crew&quot; der Artemis-I-Mission zum Mond. (Grafik: NASA/Lockheed Martin/DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/orionmareNASALMDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die &#8222;Crew&#8220; der Artemis-I-Mission zum Mond. (Grafik: NASA/Lockheed Martin/DLR)</figcaption></figure>



<p><strong>Auf zum Mond mit Artemis</strong><br>Artemis I ist die erste in einer Reihe von Missionen des Artemis-Programms der NASA. Es sieht vor, nach mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf unserem Trabanten zu landen, dort gemeinsam mit internationalen Partnern eine dauerhafte Basis zu errichten und eine Raumstation in der Mondumlaufbahn zu bauen, von der aus Menschen zu weiter entfernten Zielen, einschließlich des Mars, aufbrechen sollen. Artemis I war der erste Schritt auf diesem Weg. Bei dieser noch unbemannten Mission wurden alle neu entwickelten Systeme im Zusammenspiel getestet – das Orion-Raumschiff, das Europäische Servicemodul (ESM), die Schwerlastrakete SLS (Space Launch System) und die Bodensysteme. Die Sicherheit der Astronautinnen und Astronauten steht dabei an oberster Stelle. Dazu gehört insbesondere der Schutz vor der kosmischen Strahlung, die im Weltraum um ein Vielfaches höher ist als auf der Erde – auf dem Mond zum Beispiel rund 800 Mal. Um künftig geeignete Schutzmaßnahmen bei Langzeitmissionen ergreifen zu können, muss man die Strahlenbelastung genau kennen. Das wurde bei Artemis I mit dem Experiment MARE erforscht.</p>



<p><strong>Das MARE-Experiment</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) leitet das Experiment. Hauptprojektpartner sind die israelische Raumfahrtagentur ISA, der israelische Industriepartner StemRad, der die AstroRad-Schutzweste entwickelt hat, sowie Lockheed Martin und die NASA. MARE stellt in seiner Komplexität und in seiner internationalen Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Europa, Japan und den USA das größte Experiment zur Bestimmung der Strahlenbelastung für Astronautinnen und Astronauten dar, das jemals den erdnahen Orbit verlassen hat. Mehr als 25 Tage Flug zum Mond, im Mondorbit und zurück zur Erde liegen hinter den #LunarTwins. Die während Artemis I durchgeführten Messungen liefern wertvolle Daten zur Risikobewertung und -minderung für künftige Erkundungsmissionen.</p>



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		<title>Vertrag für Orions Servicemodul unterzeichnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vertrag-fuer-orions-servicemodul-unterzeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 15:21:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[ATV]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=40005</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der europäische Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space (D&#38;S) hat mit der europäischen Raumfahrtagentur ESA einen Vertrag über 390 Millionen Euro unterzeichnet. Im Gegenzug soll Airbus D&#38;S das Servicemodul für das neue Raumschiff Orion der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA entwickeln. Doch trotz aller Freude über die gelungene atlantische Kooperation bleibt bei dieser Unterzeichnung ein bitterer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space (D&amp;S) hat mit der europäischen Raumfahrtagentur ESA einen Vertrag über 390 Millionen Euro unterzeichnet. Im Gegenzug soll Airbus D&amp;S das Servicemodul für das neue Raumschiff Orion der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA entwickeln. Doch trotz aller Freude über die gelungene atlantische Kooperation bleibt bei dieser Unterzeichnung ein bitterer Nachgeschmack bezüglich der Zukunft der europäischen bemannten Raumfahrt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: ESA, Airbus D&amp;S, NASA, spacepolicyonline.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112014162134_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112014162134_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Orion mit europäischem Servicemodul- Illustration
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 17. November machte das neue Raumschiff Orion der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA einen weiteren Schritt in Richtung des ersten Mondfluges mit ihm. In Berlin wurde im Beisein der deutschen Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, ein Vertrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA über 390 Millionen Euro unterzeichnet. Dieser Vertrag finanziert die Entwicklung und den Bau des europäischen Servicemoduls für Orion. Durchgeführt werden sollen diese Arbeiten von dem Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space (D&amp;S) in Bremen. Das Servicemodul soll bei Orions erstem, noch unbemannten Mondflug zum Einsatz kommen, genannt Exploration Mission 1 (EM-1). Das Servicemodul ist gleichzeitig ein finanzieller Ausgleich der ESA an die NASA. Mit seiner Lieferung begleicht die ESA die Schulden bei der NASA, die die ESA durch den Betrieb der Internationalen Raumstation von 2017 bis 2020 verursacht.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112014162134_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112014162134_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Das Orion-Raumschiff im Erdorbit- Illustration
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei dem Servicemodul handelt es sich um den Versorgungsabschnitt des Orion-Raumschiffs. Angebracht unter dem Hitzeschild des kapselförmigen Crewmoduls (CM), in dem sich die Besatzung aufhalten wird, soll es für die Stromversorgung mithilfe von vier Solarzellen, wichtige lebenserhaltende Funktionen und die Thermalkontrolle zuständig sein. Zusätzlich wird das Servicemodul Orion mithilfe eines amerikanischen Triebwerks namens AJ-10 antreiben und mithilfe mehrerer kleinerer Triebwerke seinen Kurs korrigieren. Das Servicemodul für Orion basiert auf dem des europäischen Raumtransporters ATV (Automated Transfer Vehicle), der nun nach fünf Versorgungsflügen zur Internationalen Raumstation ISS außer Dienst gestellt wird. Im Mai 2014 fand der Preliminary Design Review des Servicemoduls statt, eine vorläufige Designprüfung, im November 2015 soll das Critical Design Review folgen, eine rigorose Designprüfung. Danach kann dazu übergegangen werden, das Servicemodul zu bauen, das tatsächlich bei EM-1 zum Einsatz kommen soll. Der Start zu dieser Mission soll der Jungfernflug der neuen Schwerlastrakete Space Launch System sein und nicht später als im November 2018 stattfinden.      </p>



<p>Orion wird das neue Raumschiff der NASA sein. Während die kommerziellen Partner der NASA für den Transport von Fracht und Astronauten zur ISS im Erdorbit zuständig sind, wird das auch MPCV (Multi-Purpose Crew Vehicle) genannte Raumschiff Astronauten zu verschiedenen Zielen jenseits des Low Earth Orbits (LEO) transportieren. So kann eine intensivere Erkundung des Weltalls als je zuvor stattfinden. Mit der Entwicklung von Orion wurde bereits im Rahmen des 2010 gestrichenen Constellation-Programms entwickelt. So konnte die Entwicklung an einem Raumschiff, an dem bereits mit Hochdruck gearbeitet wurde, fortgeführt werden.                    </p>



<p>Wie es bei einem solchen Ereignis üblich ist, wurden bei der Vertragsunterzeichnung auch große Worte geschwungen. „Dieser Folgeauftrag zeigt das Vertrauen in unser Know-how und unsere Kompetenz, zuverlässige, hochmoderne Produkte termin- und budgetgerecht zu liefern. Durch dieses Programm und durch unsere kontinuierlichen Investitionen sichern wir unseren technologischen Vorsprung“, sagte etwa François Auque, Leiter von Space Systems. „Europa unterstreicht in diesem Programm nach dem herausragenden Erfolg der ISS-Versorgungstransporter ATV erneut seine wichtige Rolle im weltweiten Umfeld der bemannten Raumfahrt.“     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112014162134_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112014162134_small_3.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Das Orion-Raumschiff im Mondorbit- Illustration 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p>Ob die ESA mit diesem Servicemodul tatsächlich die europäische bemannte Raumfahrt voranbringt, darf stark bezweifelt werden. Im Moment sollen schließlich nur zwei Servicemodule gefertigt werden, danach gehen fast alle Pläne an die NASA über. Das Ergebnis dürfte höchst ernüchternd aus- fallen: Europa investiert mehrere Hundert Millionen Euro und zahlreiche Jahre Entwicklungsarbeit in ein enorm leistungsfähiges System, das dann lediglich zweimal zum Einsatz kommt. Dabei könnte eine weitere Nutzung des europäischen Servicemoduls eine Win-Win Situation sowohl für die NASA als auch für die ESA bedeuten: Die NASA erhält ein leistungsfähiges Servicemodul praktisch umsonst, was gerade in Zeiten niedriger Budgets ein großer Vorteil sein kann. Dafür darf die ESA bei jedem Orion-Flug einen der vier Astronauten an Bord stellen. So wäre es für die ESA möglich, weiterhin bemannte Raumfahrt betreiben, auch nach dem Ende der ISS. Die Chancen auf eine Realisierung dieses Konzeptes stehen jedoch leider schlecht: Unsere europäischen Raumfahrtpolitiker sehen bemannte Raumfahrt größtenteils als Geldverschwendung an. Es steht daher zu befürchten, dass es sich bei dem europäischen Servicemodul für Orion erneut um ein Projekt ohne allzu großen nachhaltigen Nutzen handelt und dass es nach dem Ende der ISS für längere Zeit keine bemannte europäische Raumfahrt geben wird.     </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3760.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Raumschiff *Orion*</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11422.165" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Orion MPCV / ATV-SM &#8211; Raumschiff</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Entwurf für neues russisches Raumschiff steht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/entwurf-fuer-neues-russisches-raumschiff-steht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 16:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Neuentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37179</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Umfeld der Moskauer Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS wurde der abschließende Entwurf für das Bemannte Transport-Raumschiff neuer Generation (Pilotirujemui Transportnui Korabl Nowowo Pokolenija = PTK NP) vorgestellt. Ausgestellt wurde zudem ein 1:1-Modell des Landeapparates. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: MAKS, Energija, WPK. Auch Änderungen, die erst im Dezember vergangenen Jahres durch den Auftraggeber Roskosmos [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Umfeld der Moskauer Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS wurde der abschließende Entwurf für das Bemannte Transport-Raumschiff neuer Generation (Pilotirujemui Transportnui Korabl Nowowo Pokolenija = PTK NP) vorgestellt. Ausgestellt wurde zudem ein 1:1-Modell des Landeapparates.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: MAKS, Energija, WPK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01092013180752_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01092013180752_small_1.jpg" alt="Energija" width="260"/></a><figcaption>
Datenblatt zum PTK von Energija auf der MAKS 2013 
<br>
(Bild: Energija)
</figcaption></figure></div>



<p>Auch Änderungen, die erst im Dezember vergangenen Jahres durch den Auftraggeber Roskosmos vorgenommen wurden, sind im Entwurf berücksichtigt. Zuletzt hatte man im Juli noch letzte Hand angelegt. </p>



<p>Demnach soll PTK NP nur in zwei Varianten gebaut werden, eine für erdnahe Bahnen, beispielsweise zum Anfliegen einer Raumstation und eine für Mondflüge. Beide unterscheiden sich im Wesentlichen in Tank- und Triebwerksgrößen, in der vorgesehenen maximalen Einsatzdauer und in der Stärke des Hitzeschildes für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. </p>



<p>Die Variante für den Erdorbit besitzt eine Startmasse von 14,4 Tonnen, wovon etwa 10 t auf die Besatzungskabine entfallen. Diese hat die Form eines Kegelstumpfes mit einem Basisdurchmesser von 4,50 m, einer Höhe von etwa 3,50 m und einem oberen Durchmesser von etwa 2,20 m. Damit ergibt sich ein Innenvolumen von etwa 30 Kubikmetern, von denen 17 Kubikmeter der Besatzung im oberen Teil zur Verfügung stehen. Den übrigen Anteil belegen Frachtraum, Aggregatabteil, ein spezielles Fallschirmabteil sowie der Kopplungsstutzen am Bug. </p>



<p>Mittlerweile ist das Raumschiff nur noch für eine vierköpfige Besatzung ausgelegt, verfügt aber über einen abgetrennten und zeitweilig vergrößerbaren Hygienebereich, der nicht nur als Toilette dient. Klima- und Belüftungsanlagen sind vollständig verkleidet, eine modernisierte Bedienkonsole steht den Raumfahrern auf den beiden mittleren Plätzen zur Verfügung und kann nach &#8222;oben&#8220; geklappt werden. Im Frachtabteil können 500 kg Nutzlast ins All und auch wieder zurück auf die Erde transportiert werden. (Mit den älteren Kasbek-Sitzschalen lässt sich das Raumschiff auch für 6 Personen ausrüsten. Diese Variante bietet sich für Kurzzeitflüge in den Erdorbit an.) </p>



<p>Beim Start existieren für jede Flugphase Rettungsmöglichkeiten, vor allem durch einen mit Feststoffsätzen bestückten Raketenturm, wie er ähnlich bereits bei Sojus-Raumschiffen Anwendung findet. Bei der Landung ist man wieder konservativer geworden. Zwei Sätze von Pilotschirmen ziehen die drei Hauptfallschirme aus dem Innenraum. Erst in der Endphase der Landung und nach dem Abwurf des Hitzeschildes werden 4 Beine ausgeklappt und in etwa 10 Metern Höhe Triebwerke gezündet, die für eine weiche und aufrechte Landung sorgen sollen. </p>



<p>Durch die veränderte Form und die breitere Basisfläche lässt sich das neue Raumschiff aerodynamisch besser steuern und kann die Flugbahn stärker strecken sowie seitlich korrigieren als dies bei der Sojus der Fall ist. So eignet sich die modular aufgebaute Besatzungskabine gleichermaßen für Erdorbit- und Mondflüge. Die drei Teile des Landers sollen sich unabhängig voneinander warten lassen. Man strebt an, dass jede Einheit bei fünf Flügen zum Einsatz kommt. Als Landegenauigkeit werden 5 km angegeben. </p>



<p>Das Geräteabteil ist zylindrisch und an der Unterseite der Kapsel befestigt. Es wird nicht wieder verwendet. Der Durchmesser liegt bei 3,5 Metern, die Länge bei der Erdorbitversion bei etwa 2,60 Metern. Damit ist das Raumschiff insgesamt 6,10 m lang. Zwei Solarzellenpaneele sind während des Starts am Serviceteil anliegend zusammengeklappt und unter einer Verkleidung verborgen. Ausgeklappt ergibt sich eine Spannweite von 13,80 m, jeder Flügel enthält zwei Solarzellenflächen mit Abmessungen von etwa 1,60 m mal 2,30 m. Die Gesamtfläche der am Ausleger um eine Achse drehbaren Solarzellen liegt bei etwa 14 bis 15 Quadratmetern, woraus sich bei 25% Wirkungsgrad etwa 5 kW elektrischer Leistung gewinnen lassen. </p>



<p>Die Erdorbitvariante soll bis zu einem Jahr im All bleiben können. Für die Struktur und die Hülle kommen neue Materialien zum Einsatz, die auch vor Mikrometeoriten einen besseren Schutz bieten sollen. Die Mondflugvariante, die auch für Missionen zu Langrangepunkten vorgesehen ist, soll eine Masse von 20 Tonnen besitzen. Der Nutzlastanteil sinkt dabei auf 100 kg, die maximale Flugdauer auf 180 Tage. </p>



<p>Noch nicht klar ist die Trägerrakete für das neue Raumschiff. Erste Testflüge könnten an der Spitze einer Zenit erfolgen. Für das einsatzfähige Raumschiff wird wohl eine spezielle Variante der Angara 5 entwickelt. Für Mondflüge sind dann aber stärkere Raketen gefordert. </p>



<p>Die Vorgeschichte für das Raumschiff ist etwas komplex. Zunächst plante man mit Kliper ein Raumschiff im Auftriebskörperdesign, dem zwischenzeitlich sogar Flügel wuchsen. Da sich diese Form aber nicht für die Rückkehr mit hoher Geschwindigkeit vom Mond eignete, ging man zurück zum Kapseldesign. Hier wollte man mit der ESA ein gemeinsames Raumfahrzeug entwickeln, konnte sich aber nicht einigen, wer für welche Komponenten die Hauptverantwortung übernehmen sollte. Schließlich beauftragte Roskosmos Energija 2009 direkt mit der Entwicklung des neuen Raumschiffes. Nach einigen Änderungen in der Ausschreibung wurde schließlich August 2013 als Zielzeitpunkt für den Abschluss der Konzeptphase festgelegt. Einige der Neuentwicklungen sollen beim modifizierten Sojus-MS-Raumschiff bereits getestet und verwendet werden. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5318.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neues russisches Raumschiff: PPTS</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11178.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kosmodrom Wostotschny</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11620.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Angara A5 (Erstflug)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Golden Spike braucht Geld</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/golden-spike-braucht-geld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 18:20:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Golden Spike]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Unternehmen Golden Spike hat per Crowdfunding begonnen, über eine Internetplattform Geld einzusammeln. Das Unternehmen möchte auf diesem Weg 240.000 Dollar einnehmen. Ein symbolischer Wert: Die Entfernung Erde-Mond beträgt 240.000 Meilen. Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: space.com, indiegogo.com. Für den, der dabei sein möchte: Die Spendenraten reichen von 10 bis 50.000 Dollar. Dafür bekommt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Unternehmen Golden Spike hat per Crowdfunding begonnen, über eine Internetplattform Geld einzusammeln. Das Unternehmen möchte auf diesem Weg 240.000 Dollar einnehmen. Ein symbolischer Wert: Die Entfernung Erde-Mond beträgt 240.000 Meilen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Hans Lammersen</a>. Quelle: space.com, indiegogo.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022013192020_small_1.jpg" alt="Golden Spike" width="260"/><figcaption>
Illustration eines Mond Landers nach den Planungen von Golden Spike 
<br>
(Bild: Golden Spike)
</figcaption></figure></div>



<p>Für den, der dabei sein möchte: Die Spendenraten reichen von 10 bis 50.000 Dollar. Dafür bekommt man auch viele wirklich unverzichtbare Dinge als Gegenleistung: diverse Geschenke, die Möglichkeit, potenzielle lunare Landeplätze per Abstimmung auszusuchen, man kann sich einen Namen für die Testmissionen überlegen usw. Für eine Spende von 50.000 Dollar schließlich („Exploration Angel“) wird man eingeladen, als VIP am ersten Start einer Mission von Golden Spike teilzunehmen. Na bitte! </p>



<p>Die Kampagne soll 10 Wochen dauern. Allerdings ist sich die Firma darüber im Klaren, dass der gewünschte Gesamtbetrag nur einen symbolischen Wert hat. Laut Alan Stern, Präsident und CEO von Golden Spike, gehe es mehr darum, die Menschen für die Idee von Golden Spike zu interessieren. </p>



<p>Golden Spike will bis 2020 Menschen, die es verdient haben, zum Mond bringen. Dabei zielt diese Dienstleistung auf Privatpersonen, Unternehmen oder nationale Raumfahrtbehörden ab, die eine Passage zu unserem Nachbarn haben möchten. Da nun 240.000 Dollar nicht ganz ausreichen um eine Mondmission zu starten, stellt man sich in der Unternehmensleitung vor, dass auch der Flug selber noch etwas kosten soll: 750 Millionen Dollar soll für jede Person bezahlt werden, die auf den Trip geht. Darüber hinaus will man Geld über den Verkauf von Medienrechten oder von mitgebrachtem Mondgestein einnehmen. Außerdem will man Frachtraum zur Verfügung stellen für Dinge, die von der Erde mitgenommen werden zum Mond. Gespart werden soll dagegen an anderer Stelle: Auf die Entwicklung vollständig neuer Raumfahrzeuge will Golden Spike verzichten und stattdessen auf zur Verfügung stehendes Material zurück greifen. </p>



<p>Pro Transport zum Mond sind vier Starts vorgesehen, um Transportschiffe und Lander sowie die eigentliche Crew jeweils getrennt in den Erdorbit zu bringen. Ergänzt werden soll das Ganze durch mehrere Andockmanöver im Erd- und Mondorbit. Vor kurzem erst wurde Northrop Grumman damit beauftragt, verschiedene Konzepte für Mondlander zu erstellen, damit daraus dasjenige ausgewählt werden kann, welches am erschwinglichsten und funktionalsten ist. </p>



<p><strong>Zum Crowdfunding von GoldenSpike:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.indiegogo.com/en/projects/alanstern-2114811/golden-spike-is-sending-nations-and-people-to-the-moon-join-in" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Golden Spike Crowdfunding bei Indiegogo</a></li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11384.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kommerzielle bemannte Mondlandung 2020?</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Golden Spike erteilt erste Aufträge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/golden-spike-erteilt-erste-auftraege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2013 11:19:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Golden Spike]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Northrop Grumman]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36292</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das vor kurzem ins Licht der Öffentlichkeit getretene US-amerikanische Unternehmen Golden Spike, welches bis zum Ende der Dekade Flüge zum und Landungen auf dem Mond verwirklichen möchte, hat seinen ersten Auftragnehmer vorgestellt &#8211; die Firma Northrop Grumman soll eine Studie für ein Mondlandegerät erstellen. Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: space.com. Dabei hofft Golden Spike [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das vor kurzem ins Licht der Öffentlichkeit getretene US-amerikanische Unternehmen Golden Spike, welches bis zum Ende der Dekade Flüge zum und Landungen auf dem Mond verwirklichen möchte, hat seinen ersten Auftragnehmer vorgestellt &#8211; die Firma Northrop Grumman soll eine Studie für ein Mondlandegerät erstellen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Hans Lammersen</a>. Quelle: space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06012013121907_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06012013121907_small_1.jpg" alt="The Golden Spike Company" width="260"/></a><figcaption>
Phasen des Mondfluges nach den Plänen von Golden Spike 
<br>
(Bild: The Golden Spike Company)
</figcaption></figure></div>



<p>Dabei hofft Golden Spike nach den Worten von Chairman Gerry Griffin auf die Erfahrung von Northrop Grumman als dem bisher einzigen Unternehmen, welches jemals ein Landefahrzeug gebaut hat, das Menschen auf einen anderen Himmelskörper transportierte. </p>



<p>Aufgabe von Northrop Grumman ist es nun, eine Reihe von Landerkonzepten zu erstellen, damit daraus dasjenige ausgewählt werden kann, welches am erschwinglichsten und funktionalsten ist. Ob das Unternehmen den Lander hinterher auch wirklich baut, hat sich Golden Spike offen gelassen. Der Auftrag ist einer unter mehreren, den das Unternehmen zur Entwicklung eines Mondlandegerätes vergeben will. </p>



<p>Northrop Grumman ist nicht unbekannt. War es doch dieses Unternehmen, welches noch unter dem damaligen Namen Grumman für das Apollo-Programm in den 1960er Jahren die Mondlandefähre entwickelte und insgesamt 16 Stück davon baute. Später fusionierte Grumman mit dem Unternehmen Northrop und ist heute unter dem neuen Namen hauptsächlich in der Rüstungstechnik tätig, entwickelt aber auch Sortiermaschinen für Briefe. </p>



<p>Diese Firma ist also nun von Golden Spike damit beauftragt worden, Studien für einen Mondlander herzustellen, der eines Tages Menschen und Material auf die Mondoberfläche transportieren soll. Golden Spike zielt dabei auf Touristen, staatliche Raumfahrtunternehmen oder Privatunternehmen ab, die bereit sind, die 750 Millionen Dollar pro Person zu zahlen, die ein derartiger Flug laut Planung kosten soll. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3545.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Private bemannte Raumfahrt</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Orion-Testphase 2 beginnt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/orion-testphase-2-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 09:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33406</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz der Ungewissheit um die Zukunft der bemannten Raumfahrt der USA in den nächsten Jahren werden geschlossene Vertäge erfüllt. So gehen auch die Arbeiten am Orion-Raumschiff der NASA weiter. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: OnOrbit.com, Raumcon, NASA. Und zwar mit Druckbelastungstests. Dazu wurde eine Orion-Bodentesteinheit (Ground Test Article = GTA) vom Hersteller Lockheed Martin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Trotz der Ungewissheit um die Zukunft der bemannten Raumfahrt der USA in den nächsten Jahren werden geschlossene Vertäge erfüllt. So gehen auch die Arbeiten am Orion-Raumschiff der NASA weiter.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: OnOrbit.com, Raumcon, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082010110852_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082010110852_small_1.jpg" alt="NASA" width="313" height="231"/></a><figcaption>
Der Ground Test Article der Orion-Kommandokapsel in New Orleans 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Und zwar mit Druckbelastungstests. Dazu wurde eine Orion-Bodentesteinheit (Ground Test Article = GTA) vom Hersteller Lockheed Martin zur Michoud Montageeinrichtung in New Orleans (Michoud Assembly Facility) transportiert. Die nun zu absolvierenden Tests mit Drücken bis zu 150 kPa stellen den Höhepunkt des Testprogramms dar und können noch einmal zu deutlichen Veränderungen in der Gesamtstruktur der Kommando- und Landekapsel führen. </p>



<p>In den nächsten Wochen wird die noch unfertige Kapsel wachsenden Drücken ausgesetzt und dabei sowohl die Dichtheit als auch eventuelle Verformungen mit Hilfe hunderter Sensoren genau gemessen. Dies stellt die zweite Phase des Testprogramms nach etwa vierjähriger Planungs- und Entwicklungszeit dar. Zuvor waren im Juni bereits die Sicherheitsbewertungen abgeschlossen worden. Im Herbst sollen dann nach Komplettierung der Kapsel mit Instrumenten, Hitzeschild, Triebwerken, Batterien, Fallschirmen und weiteren Ausrüstungen Akkustik- und Vibrationstests folgen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/nasa-ml-aresI-01a.jpg" alt="" width="320" height="504"/><figcaption>Startplattform für die mittlerweile gestrichene Trägerrakete Ares I<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Angesichts der bereits so weit fortgeschrittenen Arbeiten kann man verstehen, dass eine komplette Einstellung aller Komponenten des Constellation-Programms absurd wirkt. Gegenwärtig haben Senat, Repräsentantenhaus und Präsident der USA jedoch noch verschiedene Vorstellungen von der Zukunft der bemannten Raumfahrt. So wird Orion derzeit als Rettungskapsel für die Internationale Raumstation geplant, allerdings mit der Option, das System zu einem Raumschiff für Flüge zum Mond sowie aus dem Anziehungsbereich der Erde hinaus weiterzuentwickeln. Mögliche Ziele sind erdnahe Asteroiden, die Marsmonde und letztlich der Rote Planet selbst. </p>



<p>Für erdnahe Bahnen dagegen will man nationale private Raumfahrtunternehmen nicht nur als Hersteller oder Lieferanten sondern als Anbieter gewinnen. Hier gibt es allerdings in der Politik ebenfalls weit auseinandergehende Meinungen bezüglich einer staatlichen Förderung. Die Vorstellungen schwanken zwischen beinahe Null und knapp 6 Milliarden US-Dollar in den nächsten 5 Jahren. Wird hingegen Orion noch als vollwertiges Raumschiff für erdnahe Orbits modifiziert, dann wird sich die Entwicklung derartiger Raumschiffe durch weitere Privatunternehmen mangels sicherer Kunden möglicherweise nicht bezahlt machen. </p>



<p>Mitte August wurde übrigens vertragsgemäß die mobile Startplattform für die mittlerweile gestrichene Trägerrakete Ares I fertiggestellt und in einer speziellen Zeremonie übergeben. Die Bauzeit der von Hensel Phelps Construction Company hergestellten Plattform mit Zugangsmast lag bei etwa 2 Jahren. Nun sollen noch Bodenversorgungseinrichtungen montiert werden. Insgesamt hat der Vertrag ein finanzielles Volumen von gut einer viertel Milliarde US-Dollar. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3760.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Raumschiff Orion (seit August 2006)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA (seit November 2005)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3683.msg90437#msg90437" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MLP und Launchtower allgemein ab Baubeginn des Ares-I-ML</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bradbury: Bemanntes Mondprogramm unerlässlich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bradbury-bemanntes-mondprogramm-unerlaesslich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der bekannte US-amerikanische Autor Ray Bradbury (Die Mars-Chroniken, Fahrenheit 451 uvm.), geißelt den US-Präsidenten Barack Obama, weil dieser den Bau einer bemannten Mondbasis, von der man einmal zum Mars aufbrechen könnte, nicht unterstützt, kritisiert das anwachsende Staatswesen in den USA und lehnt digitale Bücher ab. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Los Angeles Times. Vertont [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der bekannte US-amerikanische Autor Ray Bradbury (Die Mars-Chroniken, Fahrenheit 451 uvm.), geißelt den US-Präsidenten Barack Obama, weil dieser den Bau einer bemannten Mondbasis, von der man einmal zum Mars aufbrechen könnte, nicht unterstützt, kritisiert das anwachsende Staatswesen in den USA und lehnt digitale Bücher ab.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Los Angeles Times. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-22-42984.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082010095202_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082010095202_small_1.jpg" alt="  via Wikipedia" width="260"/></a><figcaption>
Ray Bradbury auf der internationalen Buchmesse Miami 1990 
<br>
(Bild: MDCarchives via Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p>Bradbury, der am 22. August 2010 neunzig Jahre alt wird, nahm gegenüber der Los Angeles Times Stellung zu aktuellen Themen und äußerte die Überzeugung, die Vereinigten Staaten bräuchten eine Revolution. Am 16. August 2010 veröffentlichte die Los Angeles Times, Bradbury denke, Barack Obama müsse bekanntgeben, dass es eine Notwendigkeit ist, zum Mond zurückzukehren. Gemäß Bradbury hätten die Vereinigten Staaten das bemannte Mondprogramm niemals einstellen dürfen. Die Kolonisierung des Mars durch den Menschen hält Bradbury essentiell für den Fortbestand der Menschheit, der Weg zum Mars führe über eine bemannte Mondstation als Ausgangspunkt. </p>



<p>Trotz seiner positiven Einstellung zur Raumfahrt und dem Wunsch nach ausgedehnteren Weltraumprogrammen gilt Bradbury nicht als technikgläubig. Der Los Angeles Times sagte er, es gebe zu viele Mobiltelefone und zu viel Internet. Generell gebe es zu viele Maschinen, man müsse sie loswerden. Im vergangenen Jahr sei er drei Mal von Internetunternehmen gebeten worden, einer Bereitstellung seiner Werke in Formaten für elektronische Lesegeräte zuzustimmen. Yahoo habe er mitgeteilt: &#8222;Stellt die Ohren auf und geht zur Hölle&#8220;. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zukunft der bemannten US-Raumfahrt in Diskussion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zukunft-der-bemannten-us-raumfahrt-in-diskussion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 12:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroiden]]></category>
		<category><![CDATA[Marsmond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft der bemannten Raumfahrt in den USA steht zur Diskussion. Dazu wurde das Review of US Human Space Flight Commitee ins Leben gerufen, das in den letzten Monaten Informationen gesammelt hat und nun eine Reihe von Optionen für die US-Regierung erarbeitet. Ein Beitrag von Günther Glatzel und Tobias Willerding. Quelle: NASA, Raumcon. An den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Zukunft der bemannten Raumfahrt in den USA steht zur Diskussion. Dazu wurde das Review of US Human Space Flight Commitee ins Leben gerufen, das in den letzten Monaten Informationen gesammelt hat und nun eine Reihe von Optionen für die US-Regierung erarbeitet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel und Tobias Willerding. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31072009145406_small_1.jpg" alt="NASA" width="370" height="292"/><figcaption>
Das neue Orion-Raumschiff soll den Aktionsradius des Menschen im Weltraum über ISS und Mond ausdehnen. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>An den letzten drei Tagen trafen sich Mitglieder des Human Space Flight Commitee (auch Augustine Kommision genannt) nacheinander in Houston, Huntsville und Cocoa Beach zu öffentlichen Beratungen. Auch verantwortliche Politiker waren zugegen. Diese Informationsveranstaltungen sollen dazu führen, dass das Komitee einen Entwurf erarbeitet, wie es mit der bemannten Raumfahrt in den USA weitergehen könnte. Zur Klärung stehen unter anderem die folgenden Fragen an. Welche Ziele sollen bemannt erkundet werden und in welchen Zeiträumen? Auf welchen Himmelskörpern sollen bemannte Landungen erfolgen? Wie sollten bemannte und unbemannte Raumfahrt koordiniert werden? Welche Trägersysteme sind notwendig und welche Rolle könnten Treibstoffdepots im All dabei spielen? Wie lassen sich internationale Partner und kommerzielle Dienste einbeziehen?</p>



<p>Diskutiert werden dabei fünf verschiedene Konzepte, die über den Erdorbit hinausgehen. <i>Lunar Base</i> sieht die Errichtung einer langfristig besetzten Mondbasis vor, <i>Lunar Global</i> eine Vielzahl von Einzellandungen zur Erkundung verschiedener Mondgebiete. Bei <i>Moon to Mars</i> sollen zunächst alle notwendigen Techniken am Mond erprobt und später auf den Mars angewendet werden, <i>Mars First</i> sieht den Roten Planeten direkt als nächstes Ziel vor. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31072009145406_small_2.jpg" alt="NASA/LPL University of Arizona" width="359" height="283"/><figcaption>
Könnte der Marsmond Phobos ein Zwischenziel der NASA werden? 
<br>
(Bild: NASA/LPL University of Arizona)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei <i>Flexible Path</i> setzt man sich der Reihe nach höhere und weitere Ziele: Mondumrundung, Flug zu Lagrange-Punkten und Nachbarplaneten, Landung auf erdnahen Asteroiden und Marsmonden. Die Landung auf Körpern mit vergleichsweise starkem Gravitationspotential wie Mond und Mars wird nicht direkt angestrebt aber für die Zukunft auch nicht ausgeschlossen. </p>



<p>Hierbei wird auch angedeutet, dass für eine weitere Erforschung des Alls nicht zwangsläufig Schwerlastraketen benötigt würden. Dazu notwendige Raumschiffe könnten unter Umständen leer in den Erdorbit geschickt werden und dort mit Treibstoff befüllt werden. Dieser Treibstoff könnte von Firmen wie Boeing, Lockheed etc. ins Weltall transportiert werden. Auch eine internationale Kooperation würde erleichtert. Modularer Aufbau und dabei zumindest teilweise Wiederverwendung verschiedener Komponenten wird durchaus als gangbarer Weg angesehen. </p>



<p>Einig ist man sich, dass die unbemannte Erforschung unseres Sonnensystems weiterhin eine wichtige Voraussetzung für bemannte Missionen bleibt. Dies ist nicht nur eine Kostenfrage sondern dient auch der Sicherheit. Der Mensch aber bringt eine höhere Flexibilität. Außerdem bleibe das langfristige Ziel, in Zukunft die menschliche Zivilisation ins All auszudehnen. Dabei soll die NASA unbedingt die führende Rolle übernehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31072009145406_small_3.jpg" alt="NASA" width="339" height="266"/><figcaption>
Wird man auf Schwerlastraketen wie Ares V verzichten? 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Um die Lücke zwischen den letzten Shuttleflügen und Missionen des in Entwicklung befindlichen Orion-Raumschiffes zu verkleinern, wird vor allem die weitere Nutzung der Raumfähren über 2010 hinaus gesehen. Aufgrund von Verzögerungen im noch vorgesehenen Programm mit 7 Flügen zur ISS wird die Durchführung wenigstens eines Fluges im Jahre 2011 schon fast als notwendig erachtet. Im Gespräch ist auch eine zusätzliche Mission zur Station. Die Fortführung des Shuttle-Programms bis 2015 wird ebenfalls als Option gesehen, würde aber wie auch die Verlängerung des Betriebs der ISS bis 2020 sehr kostspielig. Allein für eine um 5 Jahre verlängerte Nutzung der Station sollen 14 Milliarden US-Dollar erforderlich sein. Da mit zusätzlichen Mitteln in dieser Höhe nicht zu rechnen sei, würde sich der erste Orion-Flug vemutlich um mehrere Jahre verzögern.</p>



<p>Am 5. und 12. August werden die Beratungen in Washington, D. C. fortgesetzt. Am Ende steht ein Abschlussbericht mit einer Reihe von realistischen Optionen, die mit dem voraussichtlichen NASA-Budget machbar sind. Eine Entscheidung wird durch die Politik getroffen, wo sicherlich auch andere Aspekte berücksichtigt werden. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.msg101019#msg101019" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Thread ab Anfang Juni 2009</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230328041211/https://www.nasa.gov/offices/hsf/about/charter.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Charta des Review of US Human Space Flight Commitee</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zukunft-der-bemannten-us-raumfahrt-in-diskussion/" data-wpel-link="internal">Zukunft der bemannten US-Raumfahrt in Diskussion</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA-Budget 2010 bestätigt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-budget-2010-bestaetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 18:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Obama-Administration hat am 26. Februar der NASA für 2010 ein Budget von 18,7 Milliarden US-Dollar bewilligt. Zusätzliche Mittel in Höhe von 1 Milliarde Dollar entstammen einem Investitionsprogramm der US-Regierung. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Wie geplant fortgeführt werden Aufbau und Betrieb der Internationalen Raumstation. Im nächsten Jahr werden dazu auch weiterhin die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Obama-Administration hat am 26. Februar der NASA für 2010 ein Budget von 18,7 Milliarden US-Dollar bewilligt. Zusätzliche Mittel in Höhe von 1 Milliarde Dollar entstammen einem Investitionsprogramm der US-Regierung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<p>Wie geplant fortgeführt werden Aufbau und Betrieb der Internationalen Raumstation. Im nächsten Jahr werden dazu auch weiterhin die Space Shuttles eingesetzt. Eine zusätzliche Mission wird möglich, wenn sie noch 2010 mit der entsprechenden Sicherheit durchgeführt werden kann. Damit gelangt eine Mission, um das <i>Alpha Magnet Spectrometer 2</i> zur ISS zu transportieren, in den Bereich des Möglichen.</p>



<p>Ebenfalls weiter verfolgt wird der Plan einer Rückkehr zum Mond gegen Ende des nächsten Jahrzehnts. Betont wird aber auch, dass ein breites Spektrum an unbemannten Missionen verfolgt wird, mit denen unser Heimatplanet, das Sonnensystem und der tiefe Weltraum erforscht werden. </p>



<p>Der amtierende NASA-Administrator, Christopher Scolese, sagte dazu: &#8222;Dieses Budget sichert der NASA ihre weltweite Führung bei der Erforschung der Erde, des Weltalls und des globalen Klimawandels, finanziert ein stabiles Programm bemannter und unbemannter Weltraumforschung, erlaubt uns, das volle Potenzial der Internationalen Raumstation zu nutzen, fördert die Entwicklung neuer Transportsysteme ins All und erneuert unser Engagement in der Luftfahrt.&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Japans Weltraumpläne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japans-weltraumplaene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2005 16:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29721</guid>

					<description><![CDATA[<p>Diese Woche hat die japanische Weltraumagentur ein nationales Weltraumprogramm vorgeschlagen, welches eine bemannte Missionen zum Mond bis 2025 ermöglichen soll. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: JAXA. Am Mittwoch hat die japanische Weltraumagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) das geplante Programm der Regierung zur Prüfung vorgelegt. Die Hauptziele sind unter anderem die Entwicklung und der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japans-weltraumplaene/" data-wpel-link="internal">Japans Weltraumpläne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Diese Woche hat die japanische Weltraumagentur ein nationales Weltraumprogramm vorgeschlagen, welches eine bemannte Missionen zum Mond bis 2025 ermöglichen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: JAXA.</p>



<p>Am Mittwoch hat die japanische Weltraumagentur <i>JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency)</i> das geplante Programm der Regierung zur Prüfung vorgelegt. Die Hauptziele sind unter anderem die Entwicklung und der Bau eines bemannten Raumfahrzeuges innerhalb der nächsten zehn Jahre. Zur optimalen Vorbereitung einer bemannten Mondlandung sollen in den nächsten Jahren eine Reihe von unbemannter Missionen zum Mond erfolgen. Falls alles nach Plan laufen sollte, zieht die japanische Raumfahrtagentur sogar den Bau einer Mondbasis ab dem Jahre 2025 in Betracht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042005180737_small_1.jpg" alt="None" width="453" height="340"/><figcaption>
Diese künstlerische Darstellung zeigt ein bemanntes Raumfahrzeug, das bis 2025 japanische Astronauten zum Mond bringen soll.  (Quelle: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die <i>JAXA</i> möchte eine Neustrukturierung des Weltraumprogramms anstreben, welches in der Vergangenheit von häufigen Fehlschlägen nicht verschont blieb.   Momentan wird der Plan, der eine Jahresbudgeterhöhung von 1.7 Milliarden Dollar auf 2.6 Milliarden Dollar enthält, von der Regierung überprüft. Die Langzeit-Visionen der japanischen Weltraumagentur knüpfen dabei stark an jene vom U.S. Präsidenten und der europäischen Weltraumagentur. Alle streben nach einer bemannten Landung am Mond, eine bemannte Erforschung des Mars und danach anderer Planeten unseres Sonnensystems an. </p>



<p>Obwohl Japan Asiens fortgeschrittenste Weltraumnation ist, hinkt Japan in punkto kommerzielle Satellitenstarts Europa nach. Nachdem China als erst dritte Nation im Oktober 2003 erfolgreich einen Astronauten ins Orbit schickte und danach auch Pläne zur bemannten Mondlandung veröffentlichten, kratzte dies sehr stark am Image und der Ehre der japanischen Weltraumagentur. Teiji Tachikawa, ein Vorsitzender <i>JAXA</i>s, erklärte, dass die neuen Weltraumpläne eine Reaktion auf die Fehlschläge sind, die vor kurzem in einer 15 monatigen Startsperre der japanischen <i>H-2A</i> Rakete endeten. Einer der Fehlschläge war der Verlust von zwei Spionagesatelliten, als die Rakete kurz nach dem Start aufgrund einer Fehlfunktion gesprengt werden musste.</p>



<p>In den nächsten Jahren setzt die <i>JAXA</i> verstärkt auf die Entwicklung von Robotern und der Nanotechnologie um den Mond genauer zu erforschen. Für 2005 hat <i>JAXA</i> eine unbemannte Mondmission geplant, die aber voraussichtlich verschoben werden muss. In dieser Mission soll der Mond umrundet werden und zwei freigelassene Satelliten sollen das Magnet- und Gravitationsfeld des Mondes untersuchen.  Unter anderem hat die <i>JAXA</i> auch Pläne ein Passagierflugzeug zu entwerfen, welches mit Mach 2 (der zweifachen Schallgeschwindigkeit, nach der ISA-Standardatmosphäre sind das ca. 680 Meter pro Sekunde) zu entwerfen. Dieses soll dann die Strecke Tokyo-Los Angeles in nur fünf Stunden zurücklegen. Weiters gibt es auch ein Projekt eines unbemannten, mit Wasserstoff angetriebenen Flugzeuges, das mit einer Geschwindigkeit von Mach 5 fliegen kann.     </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA schmiedet Zukunftspläne – trotz Geldsorgen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-schmiedet-zukunftsplaene-trotz-geldsorgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75248</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während der NASA-Budgetvorschlag für 2005 im US-Kongress bis auf Weiteres festgefahren ist, arbeitet die Raumfahrtbehörde bereits an Plänen zur bemannten Erforschung des Sonnensystems. Autor: Gero Schmidt. Am 22. Juli hatte ein Komitee des Repräsentantenhauses des Kongresses, das für die Zuweisung von Haushaltsmitteln zuständig ist, einen Gesetzesentwurf gebilligt, der dramatische Kürzungen im NASA-Budget für das kommende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-schmiedet-zukunftsplaene-trotz-geldsorgen/" data-wpel-link="internal">NASA schmiedet Zukunftspläne – trotz Geldsorgen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während der NASA-Budgetvorschlag für 2005 im US-Kongress bis auf Weiteres festgefahren ist, arbeitet die Raumfahrtbehörde bereits an Plänen zur bemannten Erforschung des Sonnensystems.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Gero Schmidt</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/erdmond_01.jpg" alt="" width="324" height="324"/><figcaption>Nach den Plänen des US-Präsidenten soll der Mensch auf den Mond zurückkehren.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Am 22. Juli hatte ein Komitee des Repräsentantenhauses des Kongresses, das für die Zuweisung von Haushaltsmitteln zuständig ist, einen Gesetzesentwurf gebilligt, der dramatische Kürzungen im NASA-Budget für das kommende Jahr vorsieht. Der Entwurf war zwei Tage zuvor von einem Unterausschuss, der neben der NASA unter anderem auch noch für Veteranenangelegenheiten und die Umweltschutzbehörde zuständig ist, ausgearbeitet und einstimmig angenommen worden.</p>



<p>Die NASA würde nach dieser Gesetzesvorlage statt der beantragten Erhöhung sogar noch weniger Geld als im laufenden Jahr erhalten. Das eigentlich geforderte Budget wurde um sieben Prozent gekürzt. Betroffen sind vor allem Projekte, die direkt oder indirekt mit der neuen Raumfahrt-Initiative zusammenhängen. Sowohl die Gelder für das <em>Crew Exploration Vehicle</em> (CEV) wurden zusammengestrichen, als auch für <em>Project Prometheus/Jupiter Icy Moons Orbiter</em> (JIMO), außerdem Mittel zur Entwicklung von Technologien für bemannte Missionen zum Mond und zum Mars. Auch die verbliebenen Mittel aus dem auslaufenden <em>Space Launch Initative</em>-Programm, mit denen bisher vor allem die Arbeit des <em>Exploration Systems Directorate</em>, also gerade der NASA-Abteilung, die mit der Umsetzung der neuen Pläne befasst ist, finanziert wurde, wurden gekürzt. Kurz gesagt: Es wurde alles unternommen, um die neue Initiative bereits im ersten Jahr zu Fall zu bringen. Da mutet es fast schon zynisch an, wenn in dem Entwurf die Rede davon ist, dass man die neuen Ziele der NASA grundsätzlich unterstütze.<br><br>Mit dem Beschluss des Haushaltskommittes des Repräsentantenhauses ist das letzte Wort aber noch lange nicht gesprochen. Der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Tom DeLay, nannte den Entwurf &#8222;inakzeptabel&#8220; und hat bereits angekündigt, die Vorlage des Ausschusses nicht für eine Abstimmung durch das gesamte Repräsentantenhaus zuzulassen, sollten keine Änderungen daran vorgenommen werden. DeLay ist Republikaner und einer der wenigen Politiker, die bisher offen ihre Unterstützung für die Raumfahrtpläne von Präsident Bush gezeigt haben. Das mag auch damit zusammenhängen, dass das <em>Johnson Space Center</em> der NASA in seinem Heimatstaat Texas ein wichtiger Arbeitgeber ist. Außerdem hat der Senat noch keinen Entschluss über das NASA-Budget gefasst; es gibt aber Anzeichen, dass die Entscheidung hier positiver ausfallen könnte. Wenn das der Fall wäre, müssten sich das Repräsentantenhaus (sollten hier wider Erwarten doch keine Änderungen mehr erfolgen) und der Senat erst auf eine gemeinsame finale Version einigen. Sollten alle Stricke reißen, hat Präsident Bush schon jetzt verlauten lassen, er könnte gegen eine Gesetzesvorlage von Senat und Repräsentantenhaus, die keine ausreichenden Mittel für die NASA vorsieht, sein Veto einlegen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wäre es das erste Mal in der Geschichte, dass ein US-Präsident sich auf diese Weise für die NASA einsetzt. Es ist also noch ein langer Weg, bis klar ist, womit die NASA im nächsten Jahr rechnen kann und womit nicht.<br><br><strong>NASA lässt sich nicht beirren</strong><br>Ungeachtet aller politischen Schwierigkeiten hat die Raumfahrtbehörde damit begonnen, ihre Pläne für eine bemannte Rückkehr zum Mond und für Expeditionen zu anderen Zielen im Sonnensystem in die Tat umzusetzen. Gestern wurde ein so genanntes <em>Broad Agency Announcement</em> (BAA) veröffentlicht. Darin fordert die NASA die Industrie, Universitäten, Forschungseinrichtungen und sonstige Raumfahrt-Organisationen auf, bis Ende September ihre Vorschläge für Technologien, die solche Missionen möglich machen, einzureichen.<br><br>Die NASA interessiert sich dabei vor allem für Systeme, mit denen man künstliche Schwerkraft durch Rotation erzeugen könnte, für &#8222;aufblasbare&#8220; Habitate und für Technologien, welche die Nutzbarmachung lokaler Ressourcen beispielsweise auf dem Mars, ermöglichen sollen. Insbesondere der Ansatz, durch Rotation des Raumschiffs künstliche Schwerkraft zu erzeugen, ist interessant. Bisher hatte die NASA stets betont, es sei einfacher, die Astronauten in einer null-g Umgebung ans Ziel zu bringen und die negativen Nebeneffekte der Schwerelosigkeit durch Medikamente und Fitnesstraining zu bekämpfen. Damit wurde auch die Existenz der Internationalen Raumstation (ISS) immer wieder gerechtfertigt: Man brauche die Raumstation, um sich auf bemannte Langzeitmissionen vorzubereiten. Dass man nun auf künstliche Schwerkraft setzt, beraubt die ISS eines weiteren Teils ihrer (ohnehin fragwürdigen) Daseinsberechtigung und könnte ein Indikator dafür sein, dass sie auf der Prioritätenliste der NASA noch weiter abgerutscht ist.<br><br><strong>Erste Details zu Mondmissionen</strong><br>Frank Sietzen von UPI hat derweil Einzelheiten zu den für das nächste Jahrzehnt geplanten Mondmissionen in Erfahrung gebracht. Demnach geht man bei der NASA intern von einer ersten bemannten Landung im Jahr 2017 aus. Die ersten Missionen würden etwa eine Woche dauern und sich hauptsächlich auf einfach zu erreichende Landezonen entlang des Mondäquators beschränken. Sie wären vergleichbar mit den späten Apollo-Missionen (<em>Apollo 15-17</em>). In einer zweiten Phase könnten die Expeditionen auch die schwerer zugänglichen Gebiete, etwa die Pole, erfoschen, und im dritten Schritt könnte die Missionsdauer zusätzlich auf bis zu drei Monate verlängert werden. Zu diesem Zeitpunkt würde man mit dem Aufbau einer Mondbasis beginnen.<br><br>Ob all diese Pläne diesmal in die Tat umgesetzt werden oder wieder auf unbestimmte Zeit in der Schublade verschwinden, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen.</p>



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		<title>NASA beginnt Reformprozess</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA soll im nächsten Jahrzehnt wieder Menschen zum Mond schicken, doch zuvor muss sich die Raumfahrtbehörde selbst neu erfinden. Autor: Gero Schmidt. Nach den von Präsident Bush im Januar angekündigten Plänen sollen bis spätestens 2020 amerikanische Astronauten erneut den Mond betreten. Diese Mondmissionen werden auch als Vorbereitung für spätere Expeditionen zum Mars und anderen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die NASA soll im nächsten Jahrzehnt wieder Menschen zum Mond schicken, doch zuvor muss sich die Raumfahrtbehörde selbst neu erfinden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Gero Schmidt</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss_02.jpg" alt="" width="373" height="260"/><figcaption>Bis 2016 soll sich die NASA aus dem ISS-Projekt zurückziehen, geht es nach aktuellen Planungen<br>(Grafik: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Nach den von Präsident Bush im Januar angekündigten Plänen sollen bis spätestens 2020 amerikanische Astronauten erneut den Mond betreten. Diese Mondmissionen werden auch als Vorbereitung für spätere Expeditionen zum Mars und anderen Zielen im tiefen Weltraum dienen. Bis 2010 sollen die <a href="https://www.raumfahrer.net/category/spaceshuttle/" data-wpel-link="internal">Space Shuttles</a> außer Dienst gestellt werden: Sie werden nur noch zur Fertigstellung der ISS (<a href="https://www.raumfahrer.net/category/iss/" data-wpel-link="internal">Internationale Raumstation</a>) benötigt; ein Projekt, aus dem sich die NASA bis 2016 ebenfalls zurückziehen möchte. Mit den so freiwerdenden Geldmitteln, sowie einem leicht angehobenen Gesamtbudget soll die Umsetzung der ehrgeizigen neuen Ziele finanziert werden.</p>



<p>Doch bevor man sich mit vollem Einsatz den anstehenden Aufgaben zuwenden kann, muss sich die NASA grundlegend wandeln. Darüber sind sich alle Experten einig: Das <a href="https://www.raumfahrer.net/columbia-lost/" data-wpel-link="internal">CIAB</a> (<em>Columbia Accident Investigation Board</em>) und die <a href="https://www.raumfahrer.net/abschlussbericht-der-aldridge-kommission-veroeffentlicht/" data-wpel-link="internal">Aldridge-Kommission</a> wiesen in ihren Abschlussberichten auf Missstände in der Organisation der Raumfahrtbehörde hin und auch bei der NASA selbst hat man die Probleme inzwischen erkannt. Insbesondere die Aldridge-Kommission, die von Bush beauftragt war, Empfehlungen auszuarbeiten, wie sich die von ihm gesteckten Ziele am besten umsetzen ließen, machte eine Reihe von Vorschlägen, was zu tun sei, um die NASA wieder in eine effizient arbeitenden Organisation zu verwandeln.</p>



<p>Da die Aldridge-Kommission alle ihre Anhörungen öffentlich abhielt, konnten sich die Führungsleute der NASA schon früh eine Vorstellung machen, was letztlich im Abschlussbericht stehen würde und sich dementsprechend vorbereiten. So kam es, dass bereits eine Woche nach Veröffentlichung des Berichts NASA-Chef Sean O’Keefe am 24. Juni einen weitreichenden Reformplan bekannt gab, der in den Monaten zuvor ausgearbeitet worden war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ksc.jpg" alt="" width="362" height="240"/><figcaption>Das Problem der 1990er Jahre: Die einzelnen Einrichtungen der NASA arbeiteten teilweise gegeneinander, hier das Kennedy Space Center in Florida<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Der Plan sieht vor, die NASA wieder zentralistischer zu leiten, nachdem O’Keefes Vorgänger, Daniel Goldin, in den 90er Jahren den einzelnen NASA-Forschungszentren weitgehend freie Hand gelassen hatte. Das führte dazu, dass sich die über die ganzen USA verstreuten Zentren in ihren Aufgaben oft duplizierten bzw. miteinander konkurrierten statt koordiniert zusammenzuarbeiten. Außerdem wurden von Goldin größere Organisationen innerhalb der NASA in viele kleinere aufgebrochen. Diese Zersplitterung erschwerte eine effiziente, abgestimmte Arbeitsweise noch weiter.</p>



<p>Nach O’Keefes Vorstellungen sollen nun alle Aufgaben der NASA in nur vier Hauptabteilungen, die so genannten <em>Mission Directorates</em> eingegliedert werden. Es sind dies:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das <em>Aeronautics Research Directorate</em>, das für alle Luftfahrtprojekte zuständig sein wird. Leiter: Victor Lebacqz</li><li>Das <em>Science Directorate</em>, dessen Aufgabe die wissenschaftliche Erforschung der Erde, des Mondes, des Mars und aller anderen Objekte im Weltraum sein wird; in dieser Abteilung werden das <em>Office of Space Science</em> und das <em>Office of Earth Science</em> zusammengefasst. Leiter: Al Diaz</li><li>Das <em>Space Operations Directorate</em>, zuständig für die ISS, das Space Shuttle-Programm und alle aktuell laufenden Raumfahrtmissionen. Leiter: Bill Readdy</li><li>Das <em>Exploration Systems Directorate</em>: Diese Abteilung wurde komplett neu geschaffen und ist mit der Planung und Entwicklung von bemannten und unbemannten Missionen, welche die von Bush gesetzten Ziele erreichen sollen, befasst. Hier wird unter anderem das <em>Office of Biological and Physical Research</em> eingegliedert. Leiter: Craig Steidle</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/bemanntmars_03.jpg" alt=""/><figcaption>Wird eine bemannte Mission zum Mars zu verwirklichen sein?<br>(Bild: <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.lunadude.com/" target="_blank" data-wpel-link="external">Mark Dowman</a>)</figcaption></figure></div>



<p>Natürlich gibt es auch hier Überschneidungen der Aufgabenbereiche, beispielsweise zwischen dem <em>Science Directorate</em> und dem <em>Exploration Systems Directorate</em>, weshalb die Leiter der vier Abteilungen mit O’Keefe und dessen Stellvertreter Fred Gregory ihr Vorgehen in einem ebenfalls neu geschaffenen Strategischen Planungsrat (<em>Strategic Planning Council</em>) abstimmen werden.</p>



<p>Alle NASA-Zentren gehören einem der <em>Mission Directorates</em> an und alle dort beschäftigten Topmanager müssen in Zukunft direkt dem NASA-Hauptquartier in Washington Bericht erstatten (statt wie bisher dem jeweiligen Zentrumsdirektor). Auch das Budget für die jeweiligen Projekte der Forschungszentren wird in Zukunft im NASA-Hauptquartier bewilligt (oder abgelehnt) werden. Die Zentralisierung soll auch dabei helfen, verlässlichere Kostenschätzungen als bisher zu erstellen und bessere PR-Arbeit zu leisten.</p>



<p>Alle diese Umstrukturierungen treten in einem Monat, am 1. August, in Kraft. Es wäre möglich, dass O’Keefe in den kommenden Wochen weitere Änderungen bekanntgeben wird.</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/abschlussbericht-der-aldridge-kommission-veroeffentlicht/" data-wpel-link="internal">Abschlussbericht der Aldridge-Kommission veröffentlicht</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/erster-erfolg-im-kongress/" data-wpel-link="internal">Erster Erfolg im Kongress</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/eine-neue-mission-fuer-die-nasa/" data-wpel-link="internal">Eine neue Mission für die NASA</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/das-amerikanische-raumfahrtprogramm/" data-wpel-link="internal">Das amerikanische Raumfahrtprogramm</a></li></ul>
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