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	<title>Pirs &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Pirs &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Mission von Progress-M 28M beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-28m-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 13:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos teilte am 19. Dezember 2015 mit, dass das Transportschiff für die Internationale Raumstation (ISS) Progress-M 28M wieder in die Erdatmosphäre eingetreten ist und dabei wie vorgesehen zerstört wurde. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, Roskosmos Die Bremszündung des Haupttriebwerkes von Progress-M 28M erfolgte gegen 11:42 Uhr MEZ am 19. Dezember 2015 nach einem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos teilte am 19. Dezember 2015 mit, dass das Transportschiff für die Internationale Raumstation (ISS) Progress-M 28M wieder in die Erdatmosphäre eingetreten ist und dabei wie vorgesehen zerstört wurde.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: NASA, Roskosmos</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/3431130054m28mrosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/3431130054m28mrosc260x200.jpg" alt="" class="wp-image-10198" width="260" height="200"/></a><figcaption>Progress-M 28M vor dem Start in Baikonur
(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bremszündung des Haupttriebwerkes von Progress-M 28M erfolgte gegen 11:42 Uhr MEZ am 19. Dezember 2015 nach einem Kommando des Moskauer Kontrollzentrums. Mögliche Überreste des unbemannten Transportschiffs dürften anschließend in der vorausberechneten Pazifikgegend, welche nach russischen Angaben von der Seefahrt nicht genutzt wird, gegen 12:28 Uhr MEZ ins Meer gefallen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Abfällen beladen war Progress-M 28M, von der US-amerikanischen Raumfahrtagentur NASA auch als Progress 60 bezeichnet, am 19. Dezember 2015 um 8:35 Uhr MEZ vom ISS-Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs (russ. Пирс für Pier) getrennt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Transportschiff der Erzeugnisnummer 11F615А60 und der Seriennummer 428 hatte nach seinem Start am 3. Juli 2015 um 6:55 Uhr MESZ auf einer Rakete vom Typ Sojus-U (Erzeugnis 11A511U) zunächst eine Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 197,78 Kilometern über der Erde und einem von der Erde am weitesten entfernten Bahnpunkt von 243,26 Kilometern erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Reihe von Bahnanhebungsmanövern befand sich Progress-M 28M &#8211; Startmasse 7.282 Kilogramm &#8211; rund zwei Tage später in unmittelbarer Nähe der ISS, die zu diesem Zeitpunkt in Höhen zwischen 402,85 und 426,87 Kilometern um die Erde zog. Das Ankoppeln am ISS-Modul Pirs war am 5. Juli 2015 um 9:11 MESZ über dem Südpazifik außerhalb der unmittelbaren Reichweite russischer Bodenstationen erfolgt. Die Kommunikation des Kontrollzentrums in Moskau mit der Station und dem Transportschiff hatte man deshalb routinemäßig über US-Relaissatelliten hergestellt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1188696375m28mrosc.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1188696375m28mrosc260.jpg" alt="" class="wp-image-10196" width="260" height="173"/></a><figcaption>Sojus-U-Start mit Progress-M 28M am 3. Juli 2015
(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der druckbeaufschlagten Sektion des von RKK Energia gebauten Transportschiffs waren 1.393 Kilogramm Nachschub geladen. Darunter befanden sich Nahrungsmittel, Sanitär- und Medizinprodukte sowie Bekleidung. Dem gemeinsamen internationalen Betrieb der Station gewidmet waren außerdem elektrische Ausrüstungen, Ersatzteile, Werkzeuge und wissenschaftliche Experimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den 2.381 Kilogramm Gesamtfrachtmasse, die Progress-M 28M zur ISS gebracht hatte, waren 520 Kilogramm Treibstoffe, 48 Kilogramm Sauerstoff und 420 Kilogramm Wasser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Anlieferung von Versorgungsgütern hatte Progress-M 28M auch die Aufgabe, mit Bordtriebwerken an seinem Heck die Bahn der ISS zu korrigieren, also für sogenannte Reboosts zur Verfügung zu stehen und gegebenenfalls Ausweichmanöver der Raumstation zu bewirken, wenn sich Weltraumschrott zu sehr dem bemannten Außenposten zu nähern drohte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reboosts sind regelmäßig erforderlich, weil insbesondere die Bremswirkung der dünnen Restatmosphäre immer wieder zur Absenkung der Bahn der ISS führt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20349500436m28mnasajsc1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20349500436m28mnasajsc260.jpg" alt="" class="wp-image-10199" width="260" height="173"/></a><figcaption>Progress-M 28M (oben) an der ISS
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. September 2015 beispielsweise wurden um 7:25 Uhr Moskauer Zeit, das ist 6:25 Uhr MESZ, die Triebwerke des Versorgers für ein Bahnanhebungsmanöver gezündet und brannten dann rund 538 Sekunden lang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Operation steigerte die Geschwindigkeit der ISS um rund 0,55 Meter pro Sekunde und hob die Bahn der Station um etwa 950 Meter an. Die Flughöhe der Station lag nach dem Manöver im Bereich zwischen 401,8 und 419,3 Kilometern über der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 28M wurde katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.713 bzw. als COSPAR-Objekt 2015-031A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13501.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Progress M-28M (№428)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UrtheCast muss warten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/urthecast-muss-warten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2013 14:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Oleg Kotow]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Sergej Rjasanski]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag haben zwei Kosmonauten außerhalb der Internationalen Raumstation gearbeitet. Zu den Arbeiten gehörte auch die Installation zweier Kameras des kanadischen Unternehmens UrtheCast. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. Der Ausstieg begann gegen 15 Uhr MEZ mit dem Verlassen des Schleusenmoduls Pirs, das an der Unterseite von Swesda installiert ist. Den Hauptteil [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag haben zwei Kosmonauten außerhalb der Internationalen Raumstation gearbeitet. Zu den Arbeiten gehörte auch die Installation zweier Kameras des kanadischen Unternehmens UrtheCast.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122013154602_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122013154602_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Zwei Kosmonauten arbeiten an der Außenseite des ISS-Moduls Swesda. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg begann gegen 15 Uhr MEZ mit dem Verlassen des Schleusenmoduls Pirs, das an der Unterseite von Swesda installiert ist. Den Hauptteil der Zeit verschlang dabei die Installation und der Test zweier Kameras nebst Übertragungseinrichtungen der kanadischen Firma UrtheCast. Nach Angaben aus dem Kontrollzentrum empfing man nicht die erwarteten Telemetriedaten. Anderen Quellen zufolge funktionierte zwar die hochauflösende Kamera, die zweite mit mittlerer Auflösung versagte aber den Dienst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztlich bekamen Oleg Kotow und Sergej Rjasanski die Anweisung, die Kameras wieder zu demontieren und in die Station zurück zu bringen. Außerdem sollten die elektrischen Anschlüsse auf der vor einigen Wochen installierten, um zwei Achsen beweglichen Plattform fotografiert werden, damit man die Ursache für das Versagen der Technik herausfinden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den ursprünglichen Aufgaben blieben dann noch einige unerledigt. Man demontierte das Experiment Всплеск (Ausschlag [eines Seismometers, d. Red.]), mit dem man die Auswirkungen seismischer Aktivitäten auf der Erde auf geladene Teilchen in deren unmittelbarem Umfeld erfasst hatte und stieß die Apparatur ins All. Hier wird es rasch an Höhe verlieren und in einigen Wochen in dichten Atmosphärenschichten verglühen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt dessen installierte man ein weiterentwickeltes Experiment mit dem Namen Сейсмопрогноз (Seismoprognose), mit dem man unter anderem Erdbebenvorhersagen aufgrund von Veränderungen im Plasmafeld der Erde gewinnen will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg dauerte 8 Stunden und 7 Minuten und wurde damit zum längsten Außenbordaufenthalt russischer Kosmonauten bisher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reparaturen an einem Kühlkreislauf, die bei zwei Ausstiegen US-amerikanischer Astronauten vor weinigen Tagen vorgenommen wurden, waren offenbar erfolgreich. Der Kühlkreislauf arbeitet wieder und die Veränderungen, die zuvor an den beiden Kreislaufen vorgenommen worden waren, konnten rückgängig gemacht werden. Allerdings zeigen Messinstrumente einen relativ niedrigen Durchfluss an. Hier vermutet man einen Fehler im Messsystem, da eine ausreichende Wärmeregulierung vorliegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12049.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 38</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://earthdaily.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UrtheCast</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/urthecast-muss-warten/" data-wpel-link="internal">UrtheCast muss warten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fackelübergabe im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fackeluebergabe-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 12:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Expedition 37]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Fackel]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einem Außenbordeinsatz am Nachmittag und Abend des 9. November 2013 wurde eine olympische Fackel, die am Donnerstag zur ISS gebracht worden war, außerhalb der Station von einem Läufer zum nächsten übergeben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon, NASASpaceFlight. Dies erfolgte kurz nach Beginn des Ausstiegs gegen 16 Uhr MEZ. 26 Minuten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fackeluebergabe-im-all/" data-wpel-link="internal">Fackelübergabe im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei einem Außenbordeinsatz am Nachmittag und Abend des 9. November 2013 wurde eine olympische Fackel, die am Donnerstag zur ISS gebracht worden war, außerhalb der Station von einem Läufer zum nächsten übergeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon, NASASpaceFlight.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112013132111_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="400" height="305"/><figcaption>
Übergabe einer Olympischen Fackel im Weltall 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dies erfolgte kurz nach Beginn des Ausstiegs gegen 16 Uhr MEZ. 26 Minuten vorher hatten die beiden Kosmonauten Oleg Kotow und Sergej Rjasanski die Station über das Modul Pirs verlassen. Anschließend wurde die Fackel, die während der Aktion durch ein dünnes Kabel gesichert war, wieder im Ausstiegsmodul verstaut. Sie soll am Montag mit dem Raumschiff Sojus-TMA 09M zur Erde zurückkehren und dann ihren Weg zum Austragungsort der 22. Olympischen Winterspiele vom 7. bis 23. Februar 2014 im russischen Sotschi fortsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurden eine Fußhalterung und ein Handlauf demontiert und der Versuch unternommen, diese an einem neuen Einsatzort zu installieren. Nach einigen Problemen damit entschied man sich, diese zunächst zur Überprüfung in das Ausstiegsmodul mitzunehmen. Des Weiteren sollte eine Flachantenne für radiometrische Messungen zur Erdbebenvorhersage an der Außenseite von Swesda deaktiviert und zusammengeklappt werden, was aber nicht vollends gelang, so dass man sie wieder entfaltete. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den geplanten Arbeiten sollte das Anbringen und die Inbetriebnahme zweier HD-Kameras des kanadischen Unternehmens UrtheCast vorbereitet werden. Die Kameras sollen auf einer um zwei Achsen drehbaren Plattform installiert werden und anschließend hochauflösende Live-Bilder aus dem All liefern können. Sie werden mit dem nächsten Progress-Transporter zur ISS gebracht und sollen beim 44. Ausstieg russischer Raumfahrer im Dezember außenbords montiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend wurde eine Vielzahl von Fotos verschiedener Arbeitsplätze und Objekte angefertigt. Der Ausstieg endete nach 5 Stunden und 50 Minuten gegen 21.24 Uhr MEZ, nach offizieller Moskauer Zeit war es bereits der 10. November (0.24 Uhr MoZ). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11861.90" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 11M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11969.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 37</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fackeluebergabe-im-all/" data-wpel-link="internal">Fackelübergabe im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Ausstieg russischer Raumfahrer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-ausstieg-russischer-raumfahrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 14:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36990</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern führten Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin ihren dritten Außenbordeinsatz durch, den 41. aus dem russichen Segment der Internationalen Raumstation und 173. insgesamt seit Start des ersten Elements der ISS. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, UrtheCast. Vertont von Peter Rittinger. Er begann gegen 13.34 Uhr MESZ mit dem Öffnen der Luke des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-ausstieg-russischer-raumfahrer/" data-wpel-link="internal">Erfolgreicher Ausstieg russischer Raumfahrer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern führten Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin ihren dritten Außenbordeinsatz durch, den 41. aus dem russichen Segment der Internationalen Raumstation und 173. insgesamt seit Start des ersten Elements der ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, Raumcon, UrtheCast. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-27-55181.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082013162256_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Tag der russischen Nationalflagge auch im Weltraum 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er begann gegen 13.34 Uhr MESZ mit dem Öffnen der Luke des Schleusenmoduls Pirs und endete 5 Stunden und 58 Minuten später. Geplant waren 5 Stunden und 39 Minuten, eine realistische Zeitvorgabe also. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten fanden hauptsächlich am Servicemodul Swedsa statt. Zuerst wurden Bilder mehrerer Antennen eines Annäherungssystems am Heck der Station und am Bug von Swesda angefertigt. Vor einigen Tagen hatte sich hier eine Abdeckung gelöst und langsam von der Station entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde an der Steuerbordseite von Swesda das Laserkommunikationsexperiment BTLS-N abgebaut und zur Schleuse transportiert. Mit diesem System hatte man Ende letzten und zu Beginn diesen Jahres Daten per Laserstrahl zur Erde geschickt und empfangen (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/zweiwege-laserkommunikation-mit-raumstation/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). Die Anlage war während eines <a href="https://www.raumfahrer.net/russischer-aussenbordeinsatz-an-der-iss-beendet/" data-wpel-link="internal">Ausstiegs am 4. August 2011</a> installiert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde eine Arbeitsstation und eine um 2 Achsen präzise ausrichtbare Plattform installiert, auf der in Zukunft zwei hochauflösende Kameras der Firma <a class="a" href="https://earthdaily.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UrtheCast</a> ihre Einsatzorte finden sollen. UrtheCast möchte damit rund um die Uhr detaillierte Live-Bilder bestimmter Orte der Erde aus der Umlaufbahn der ISS im Netz übertragen. Damit soll man auch größere Veranstaltungen auf der Erde (UrtheCast spricht man dabei wie EarthCast) beobachten können. Das genaue Ausrichten einer Fußhalterung, die man vom Kopfteil Swesdas zur Arbeitsstation in der Mitte der Steuerbordseite verlegte, gelang erst im zweiten Versuch, war aber letztlich noch fast innerhalb des Zeitplans erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Teil des Einsatzes wurden Proben von der Oberfläche des Ausstiegsmoduls Poisk genommen. An ihnen soll die Erosion von Oberflächenmaterial anhand von Mikrorissen unter den harschen Temperatur- und Strahlungsbedingungen des Weltraums untersucht werden. Dazu werden die Proben zur Erde transportiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgang und Ergebnisse der Arbeit sowie der Zustand der Wärmeisolation an der Außenhaut der Station wurden fotografisch dokumentiert. Zum Schluss wurde anlässlich des Tages der Nationalflagge dann kurz eine russische Flagge ausgebreitet und geschwenkt. Der Ausstieg endete mit dem Schließen der Luke von Pirs nach dem Wiedereinstieg gegen 19.32 Uhr MESZ. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10933.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Urthecast (Live Aufnahmen der Erde)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Umfangreiche Umbauten an der ISS in Planung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umfangreiche-umbauten-an-der-iss-in-planung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 17:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
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		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den nächsten Jahren soll es erhebliche Umbauten an der Internationalen Raumstation geben. Damit soll auch ein längerer Betrieb vorbereitet werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Energija, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Beginnen soll die Umorganisation zunächst mit dem Ablegen des bisherigen Schleusenmoduls Pirs vom unteren Kopplungsaggregat am Kopfteil von Swesda. Dies könnte [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In den nächsten Jahren soll es erhebliche Umbauten an der Internationalen Raumstation geben. Damit soll auch ein längerer Betrieb vorbereitet werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, Energija, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-19-47221.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="300" height="250"/><figcaption>
Naúka mit Schleuse, Roboterarm, Solarzellenpaneelen und Radiator. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnen soll die Umorganisation zunächst mit dem Ablegen des bisherigen Schleusenmoduls Pirs vom unteren Kopplungsaggregat am Kopfteil von Swesda. Dies könnte Ende dieses Jahres erfolgen. Der Frachter Progress-M 20M, der am 27. Juli von Baikonur aus gestartet ist und am Folgetag an Pirs andockte, soll das seit 2001 an der Station befindliche Modul beim Abflug in einigen Monaten einfach mitnehmen. Bei weiteren Verzögerungen soll dies dessen Nachfolger Progress-M 22M übernehmen. Pirs verglüht dann mit dem Frachter weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An die frei gewordene Kopplungsstelle kommt dann das Wissenschaftsmodul Naúka (sprich: Na-u-ka). Dieses könnte wohl Anfang 2014 starten. Es ist äußerlich dem Modul Sarja sehr ähnlich, da es aus dem Reservemodul für den FGB abgeleitet wurde. Im Inneren befindet sich aber auch ein Schlafquartier während an der Außenseite der Europäische Roboterarm ERA operieren wird. Kurze Zeit später sollen dann am Kopfteil die bereits im All befindliche Experimentierschleuse und an der Seite ein Radiator zur Abführung von Wärme montiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach gegenwärtigen Plänen etwa Mitte 2014 folgt dann das Kopplungsmodul UM, dass am Nadir-Port von Naúka ankoppeln soll. Hier stehen dann 5 weitere Kopplungsstellen zur Verfügung, von denen eine etwa 2016 mit einem ersten Wissenschafts- und Energiemodul NEM besetzt werden soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_2.jpg" alt="NASA" width="347" height="255"/><figcaption>
PMA-3 oben am Kopfteil und PMM &#8222;Leonardo&#8220; an Tranquility, in Richtung der Längsachse montiert. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch möchte auch die NASA den US-basierten Teil für die weitere Nutzung fit machen. Dazu sollen zwei Kopplungsstellen für autonom andockende Raumschiffe am Bug und zwei für Transportraumschiffe, die mittels Manipulatorarm an der Station festgemacht werden, am Kiel geschaffen werden. Letzteres soll bewerkstelligt werden, indem das Lagermodul PMM (Leonardo) im Juli 2015 vom nach unten gerichteten Port an Unity (Node 1) zum nach vorn gerichteten Port an Tranquility (Node 3) versetzt wird. Damit sind dann die beiden unteren Kopplungsstellen an Harmony (Node 2) und Unity frei und gleichzeitig von einem Ankerpunkt des Canadarm2 erreichbar. Auf diese Weise könnten sich durchaus zwei Missionen von Kounotori, Dragon oder Cygnus zeitweilig überschneiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die bemannten Raumschiffe wird eine Kopplung mittels Manipulatorarm nicht in Betracht gezogen. Bei einer Evakuierung wäre kein Personal zu dessen Bedienung mehr an Bord der Station. Auf eine Fernbedienung von der Erde aus will man sich in einem solchen Falle verständlicherweise nicht verlassen. Also werden passende Kopplungsaggregate an den anfliegenden Raumschiffen benötigt. Zunächst soll der Adapter PMA 3 von der Backbordseite von Tranquility (Node 3) zu Harmony-Zenit verlegt werden. Anschließend sollen ab Mai 2015 neue Kopplungsaggregate nach dem Soft Impact Mating Attenuation Concept (SIMAC) über die alten gestülpt werden. Die Raumschiffe verwenden dann das passende Gegenstück, was deutlich leichter ist, allerdings große Ähnlichkeiten zum bisher dort montierten APAS-System aufweist, aber in den USA gebaut wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_3.jpg" alt="NASA" width="442" height="292"/><figcaption>
Das Bigelow Expandable Activity Module (BEAM) an der ISS. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende stehen dann im vorderen Teil je zwei Kopplungsstellen für bemannte bzw. unbemannte Raumschiffe zur Verfügung, am hinteren Teil der ISS sechs Kopplungsstellen für bemannte oder unbemannte Raumschiffe russischer Bauart. Eine Verlängerung der Betriebsdauer der Internationalen Raumstation wäre dann auch über 2020 hinaus möglich. Sogar einer Aufstockung der Besatzungsstärke sowie kürzeren Besuchsbesatzungen stände wenig im Wege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten bemannten Schiffe, welche über kommerzielle Partner der NASA in den USA entwickelt werden, könnten ab 2017 an der ISS festmachen. Bereits für 2015 ist zudem das Ankoppeln eines BEAM (Bigelow Expandable Activity Module) genannten entfaltbaren Moduls geplant. Es soll an den rückwärts gerichteten Port an Tranquility angedockt werden. </p>
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		<title>Außenbordarbeiten am russischen Segment</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aussenbordarbeiten-am-russischen-segment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2013 19:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Spacewalk]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin führten heute umfangreiche Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation aus. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin führten heute umfangreiche Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-27-57294.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062013215133_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062013215133_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Jurtschichin und Misurkin arbeiten an den Modulen Sarja und Poisk. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des Mehrzwecklabors Naúka benötigt. Der Test verlief erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde ein Flussregelventil des Kühlsystems an der Außenhaut von Sarja gewechselt. Das alte Ventil hat den geplanten Funktionszeitraum erreicht, funktionierte aber noch. Entlang des Moduls Sarja wurden danach Kabelklemmen angebracht. Hier sollen bei den nächsten Ausstiegen Daten- und Stromkabel vom US-basierten Segment zur Versorgung des Labormoduls Naúka verlegt und gesichert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde das Experiment Indikator am Modul Poisk installiert. Abschließend wurden Proben des Experiments Wuinosliwost und das gesamte Experiment Foton-Gamma geborgen. Zwischendurch wurden noch mehrere Handläufe am Modul Swesda befestigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg begann gegen 15.32 Uhr MESZ planmäßig und dauerte 6 Stunden und 34 Minuten. Bis auf das Anbringen zweier Handläufe wurden alle Aufgaben gelöst. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sieben Aktive auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sieben-aktive-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 18:37:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Robonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser geschäftigen Woche waren wieder einmal alle sieben Bewohner der ISS tätig und widmeten sich ihren Forschungs- und Routineaufgaben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Höhepunkt war gleich am Montag der Ausstieg von Gennadi Padalka und Juri Malentschenko. Die beiden erfahrenen Kosmonauten sollten verschiedene Arbeiten an der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In dieser geschäftigen Woche waren wieder einmal alle sieben Bewohner der ISS tätig und widmeten sich ihren Forschungs- und Routineaufgaben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-28-37132.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082012203733_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082012203733_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="350" height="232"/></a><figcaption>
Kosmonaut bei der Arbeit 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Höhepunkt war gleich am Montag der Ausstieg von Gennadi Padalka und Juri Malentschenko. Die beiden erfahrenen Kosmonauten sollten verschiedene Arbeiten an der Außenseite der Station ausführen. Zunächst kam es wegen einer Undichtigkeit im Inneren zu etwa einer Stunde Verzögerung. Der Ausstieg (Wuichod w otkruitui Kosmos) begann mit Arbeiten zur Verlegung des mechanischen Kranarms Strela 2 vom Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs zum Vielzweckmodul Sarja. Dazu wurde der bereits vor einigen Monaten nach Poisk verlegte Strela 1 verwendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Choreografie des Austauschs sah zunächst Gennadi Padalka an den Bedienelementen von Strela 2 und Juri Malentschenko an dessen Spitze. Gennadi fuhr den Kranarm aus und hiefte Juri damit zu Strela 1 an Poisk. Hier angekommen, fuhr er diesen Kranarm aus, während Gennadi Nummer 2 wieder einfuhr und anschließend mit Juris Hilfe demontierte. Danach wurde Strela 2 an der Spitze von Strela 1 befestigt und zum Zielpunkt geschwenkt. Hier beschäftigten sich beide Raumfahrer mit dessen Montage, nachdem Strela 1 wieder eingefahren und gesichert war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde ein passiver, kugelförmiger Kleinsatellit zur Bahnverfolgung durch &#8222;Werfen&#8220; ausgesetzt. Diesem Vorgang folgte die Installation von 5 Meteoritenschutzpaneelen an der Außenseite des Servicemoduls Swesda. Damit waren die geplanten Aufgaben absolviert. Zusätzlich wurden Halterungen an einer Leiter angebracht und ein Container des Experiments BioRisk demontiert und in einem Transportbehälter verstaut. Dieser wurde anschließend mit ins Innere der Station genommen. Er enthält biologische Proben, die monatelang der harten Umgebung außerhalb der Station ausgesetzt waren. Sie werden nach ihrer Rückkehr auf die Erde genauer untersucht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vergebens versuchten beide Raumfahrer, einen weiteren Behälter mit Materialproben an der Außenseite von Pirs zu schließen, um diesen anschließend ebenfalls zu bergen. Der Experimententräger zeigte sich allerdings widerspenstig und so wurde diese Zusatzaufgabe abgebrochen. Der Ausstieg endete nach 5 Stunden und 51 Minuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während dieser Zeit führte fernab der Station der unbemannte Frachter Progress-M 15M ein letztes Bremsmanöver aus und beendete am Abend feurig seine Existenz beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Er war am 20. April mit 2,4 t Fracht gestartet und hatte 2 Tage später an der ISS angekoppelt. Nach dem Entladen der Fracht und der üblichen Müllentsorgung koppelte er am 22. Juli ab und sollte eigentlich zwei Tage später zur Erprobung eines weiterentwickelten Rendezvoussystems wieder ankoppeln. Im ersten Versuch schaltete sich das System allerdings aufgrund einer geringfügigen Temperaturabweichung ab. Im zweiten Versuch gelang die Wiederankopplung am 29. Juli. Danach wurde der Frachter erneut abgekoppelt und flog noch rund 3 Wochen autonom in einer ähnlichen Bahn. Vom Boden aus wurden Untersuchungen der Auswirkungen von Triebwerkszündungen auf die umgebende obere Atmosphäre vorgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Folgetagen standen neben Routineaufgaben verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen oder Vorbereitungen dazu auf dem Arbeitsprogramm der Besatzung. So wurde das Videosystem im Aquatic Habitat, einem japanischen Frischwasseraquarium erprobt. Im Aquarium sollen zunächst Fische der Gattung Oryzias latipes (Medaka) gehalten werden. Diese sind halb durchsichtig, so dass man Knochen- und Muskelschwund sowie die Arbeit verschiedener Organe direkt von außen beobachten kann. Auch die Auswirkungen erhöhter Strahlung und entwicklungsbiologische Veränderungen (Modifikationen und Mutationen) möchte man studieren. Dazu ist es hilfreich, dass Medakas eine hohe Vermehrungsrate aufweisen. Im Aquarium können Fische etwa 90 Tage lang gehalten werden, bis ein Austausch des Wassers sowie eine Wartung erforderlich wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren wurden die am Montag verwendeten Orlan-MS-Raumanzüge gereinigt und getrocknet, Trinkwasser aufgefüllt, die Dosimeter zur Ablesung entnommen, in einer Handschuhbox ein Brennversuch an festen Materialien vorgenommen, die Luftqualität mit verschiedenen Systemen festgestellt sowie regelmäßige psychologische Tests durchgeführt (WinSCAT), mit denen die Entwicklung von Merkfähigkeit, Erinnerungs-, Abstraktions- und Denkvermögen während längerer Raumflüge überprüft werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Programm gehörten auch Untersuchungen am Herz-Kreislauf-System (Integrated Cardiovascular/Kardiomed) und die Messung der Sauerstoffaufnahme bei Belastung. Außerdem wurden Vorbereitungen für den US-Ausstieg am 30. August getroffen, ein Lehrfilm zur Trennung von Flüssigkeiten und Gasen in der Schwerelosigkeit gedreht (Fisika Obrasowanije), ein kanadisches Experiment mit Kolloiden gestartet (BCAT), Dosimeter im Strahlungsmessexperiment Matrjoschka neu positioniert und morgentliche Reaktionstests durchgeführt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24082012203733_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="386" height="236"/><figcaption>
Robonaut 2 an seinem Schaltpult 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch wurde zudem das vergangene Woche abgebrochene Bahnanhebungsmanöver vollendet. Dazu wurden jeweils zwei Triebwerke des ATV 3 <i>Edoardo Amaldi</i> während zweier Brennphasen aktiviert und damit die Geschwindigkeit des gesamten Komplexes um 5,8 m/s erhöht. Damit stieg die Station auf eine höhere Bahn mit durchschnittlich 416 km (Perigäum: 406 km, Apogäum: 427 km). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am gleichen Tag durfte auch Robonaut 2 sein Testprogramm fortsetzen. Dazu wurde er in eine bestimmte Arbeitsposition gebracht und ein Schaltbrett vor ihm platziert. Aktiviert vom Boden aus bediente er diesmal auch einige Drehknöpfe, während er bei vorangegangenen Arbeitsphasen ja Taster und Kippschalter betätigt hatte. Am Donnerstag arbeitete er dann wieder mit Schalttafel 1. Die Tests sollen am kommenden Montag fortgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten geht es Sunita Williams und den fünf Männern an Bord der Internationalen Raumstation gut. In der nächsten Woche wird wieder ein Außenbordeinsatz den Arbeitsplan bestimmen. Diesmal sollen Akihiko Hoshide und Sunita Williams vor allem einen Schaltkasten für das elektrische Bordsystem der Station austauschen und Kabel an der Außenseite der Station verlegen. Diese Verlegung geschieht wie das Umsetzen der Kranarme in Vorbereitung der Ankunft des russischen Forschungsmoduls Naúka nach gegenwärtiger Planung im Dezember 2013. Zuvor wird die bisher verwendete Schleuse Pirs abgetrennt. Ersatz ist mit Poisk bereits vor Ort. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10844.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 32</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3794.msg233835#msg233835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Bahnmanöver und Bahnerhalt ab 22.08.2012</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7699.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Robonaut</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Express-Fracht mit Progress-M 16M zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-fracht-mit-progress-m-16m-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 08:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Anflug]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurskorrekturmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35058</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach nur 5 Stunden und 43 Minuten hat ein gestern Abend gestarteter Progress-Frachter in der Nacht gegen 3.18 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation festgemacht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, SpaceflightNow. Damit wurde ein neues Rendezvousverfahren erprobt, das künftig bei bemannten Sojus-Raumschiffen angewendet werden soll. Bisher wurden für Anflug, Annäherung und Kopplung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-fracht-mit-progress-m-16m-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Express-Fracht mit Progress-M 16M zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach nur 5 Stunden und 43 Minuten hat ein gestern Abend gestarteter Progress-Frachter in der Nacht gegen 3.18 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation festgemacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, SpaceflightNow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02082012100610_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="321" height="381"/><figcaption>
Raumschiff beim Anflug auf die ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wurde ein neues Rendezvousverfahren erprobt, das künftig bei bemannten Sojus-Raumschiffen angewendet werden soll. Bisher wurden für Anflug, Annäherung und Kopplung etwa 50 Stunden eingeplant. Dieser etwa zweitätige Flug zu Raumstationen war seit Progress 1 im Januar 1978 üblich und wurde mit dem Aufbau der Raumstation Mir 1986 auch für bemannte Raumschiffe übernommen. Zuvor waren hier für Annäherung und Kopplung ca. 24 Stunden üblich. Damals wurde der Übergang zum zweitägigen Anflug mit Treibstoffersparnis begründet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den drei Raumfahrern an Bord eines Sojus-Raumschiffes stehen etwa 7,5 m<sup>3</sup> nutzbarer Raum zur Verfügung. Für einen zweitägigen Flug zur Station ist dies nicht gerade viel. Im Space Shuttle waren es bei der üblichen siebenköpfigen Besatzung pro Mitglied etwa 9 Kubikmeter. Mit Rückkehr zum Kapseldesign bzw. zu kleineren Raumschiffen wird sich hier der Raum aber wieder verringern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 16M startete gegen 21.35 Uhr MESZ von Baikonur aus ins All. Nach 9 Minuten wurde das Raumschiff, das mit 2.639 Kilogramm Fracht beladen ist, von der Oberstufe getrennt und entfaltete seine Solarzellenpaneele. An Bord befinden sich neben Treibstoff, Sauerstoff, Wasser, Nahrungsmitteln und Verbrauchsgütern auch Materialien für die Experimente Visier, MATI 75, Relaksazija, SLS, Vektor-T, Tipologija, Aseptik, Schenschen 2, Kaskad, Biodegradazija und Kulonowski Kristall sowie Ausrüstung für das russische und das US-basierte Segment der ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Selbsttest wurden die Triebwerke des Raumschiffes gegen 22.25 Uhr zum ersten Mal in Betrieb genommen. Es folgte eine Serie von Korrekturmanövern, welche das Raumschiff innerhalb von 3 Erdumläufen in die Nähe der Internationalen Raumstation brachte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach umflog Progress-M 16M die Station so, dass es das Modul Pirs direkt vor sich hatte. Anschließend wurde die Distanz planmäßig verringert und gegen 3.18 Uhr angekoppelt. Mittlerweile wurde das Raumschiff fest und luftdicht mit der Station verbunden. Das Abkoppeln ist für November oder Dezember geplant. Bis dahin werden die Fracht in die Station entladen und im Gegenzug Abfälle und nicht mehr benötigtes Equipment im Laderaum verstaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 31. Juli hatte der Vorgänger, Progress-M 15M von Pirs abgekoppelt und sich von der Station entfernt. Er war im April zur ISS gelangt und hatte bereits am 22. Juli abgelegt. Danach wurde ein erneutes Ankoppeln getestet, wobei mit Kurs-NA ein verbessertes Radarsystem zum Einsatz kam. Aufgrund eines Temperatur- oder Sensorproblems hatte das Ankoppeln erst im zweiten Versuch geklappt. Mittlerweile fliegt Progress-M 15M autonom und dient noch etwa 3 Wochen als Beobachtungsziel. Von der Erde aus werden die Auswirkungen von Triebwerkszündungen auf die dünnen oberen Atmosphärenschichten studiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Internationalen Raumstation sind derzeit die bemannten Raumschiffe Sojus-TMA 04M und 05M sowie die unbemannten Frachter <i>Edoardo Amaldi</i> (ATV 3), <i>Kounotori 3</i> (HTV 3) und <i>Progress-M 16M</i> angekoppelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11118.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 16M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10819.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 15M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Kurs-NA-Test im zweiten Anlauf erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kurs-na-test-im-zweiten-anlauf-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 08:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das unbemannte Raumschiff Progress-M 15M hat in der Nacht erneut an der Internationalen Raumstation angekoppelt. Für die Steuerung wurden Daten des neuen Rendezvoussystems Kurs-NA verwendet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Beim ersten Versuch am Dienstag hatte das System sofort nach seiner Aktivierung einen Fehler festgestellt und den Annäherungsvorgang gar nicht erst eingeleitet. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das unbemannte Raumschiff Progress-M 15M hat in der Nacht erneut an der Internationalen Raumstation angekoppelt. Für die Steuerung wurden Daten des neuen Rendezvoussystems Kurs-NA verwendet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072012100737_small_1.jpg" alt="Roskosmos via NASA-TV" width="383" height="223"/><figcaption>
Progress-M 15M kurz vor der Wiederankopplung 
<br>
(Bild: Roskosmos via NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Versuch am Dienstag hatte das System sofort nach seiner Aktivierung einen Fehler festgestellt und den Annäherungsvorgang gar nicht erst eingeleitet. Stattdessen passierte das Raumschiff die Station in gut 2 Kilometern Abstand und ging anschließend wieder in eine Parkposition. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Analyse der vorliegenden Daten, gehen die russischen Techniker davon aus, dass die Temperatur in der Steuerungseinheit zu niedrig war. Drei daraufhin unter veränderten Bedingungen vorgenommene Aktivierungen des Systems verliefen erfolgreich. So wurde ein weiterer Kopplungsversuch für Montag angesetzt, dann aber auf Sonntag vorgezogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktivierung von Kurs-NA erfolgte nach vorheriger Aufheizung gegen 1.01 Uhr MESZ. Im Verlaufe von 6 Antriebsphasen passte das Raumschiff seine Bahn der der ISS an, verringerte die Distanz und umflog die Station so weit, dass es direkt vor dem Kopplungs- und Ausstiegsmodul Pirs zum Halten kam. Ab 2.51 Uhr MESZ erfolgte der Endanflug, der 3.01 Uhr mit der Kopplung abgeschlossen wurde. Diese erfolgte mit einer Geschwindigkeit von etwa 12 cm/s. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in der Nacht zum Dienstag wird Progress-M 15M wieder abkoppeln und anschließend seine Mission beenden. Am Mittwoch startet der Nachfolger, Progress-M 16M. Dieser soll innerhalb von nur 4 Erdumläufen ankoppeln. Damit wird ein weiteres neues Verfahren getestet, das die Ankopplungszeit vor allem für bemannte Sojus-Raumschiffe von derzeit etwa 48 Stunden auf 6 Stunden verkürzen soll. Das Raumschiff bringt zudem etwa 2,5 Tonnen Versorgungsgüter, Verbrauchsmaterialien und Experimentiergut zur Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10819.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 15M</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Rendezvoustests mit Progress-M 15M und 16M</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rendezvoustests-mit-progress-m-15m-und-16m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 09:28:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Kounotori]]></category>
		<category><![CDATA[KURS]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem aktuellen und dem nächsten Progress-Frachter werden neue Techniken für die Annäherung an die Internationale Raumstation erprobt. (Update) Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, Spaceflightnow, NASA. Progress-M 15M koppelte dazu gestern abend gegen 22.26 Uhr MESZ vom Modul Pirs ab und entfernte sich von der Station. Er driftet nun langsam bis auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem aktuellen und dem nächsten Progress-Frachter werden neue Techniken für die Annäherung an die Internationale Raumstation erprobt. (Update)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, Spaceflightnow, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23072012112840_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="328" height="257"/><figcaption>
Progress-Raumschiff im Umfeld der ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 15M koppelte dazu gestern abend gegen 22.26 Uhr MESZ vom Modul Pirs ab und entfernte sich von der Station. Er driftet nun langsam bis auf mehr als 100 Kilometer Entfernung hinter der Station. Anschließend wird eine erneute Annäherung und Kopplung versucht. Dabei wird das neue System Kurs-NA zum Einsatz kommen. Es verwendet neuere, leichtere und energiesparende Technik. Außerdem kommt es mit einer Antenne aus, was erneut Masseersparnis bedeutet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederankopplung soll am Dienstag kurz vor 4 Uhr MESZ erfolgen. Danach verweilt der bereits mit Müll beladene Frachter noch bis zum 30. Juli an der Station. Zwischendurch ist die Ankunft des dritten japanischen Transportraumschiffs Kounotori 3 vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den 1. August ist dann der Start von Progress-M 16M geplant. Dieser soll bereits nach einer Flugzeit von etwa 6 Stunden an der Internationalen Raumstation festmachen. Funktioniert das Verfahren wie gewünscht, soll es auch bei zukünftigen bemannten Flügen angewandt werden. Damit würde sich die Wartezeit der Raumfahrer an Bord des relativ beengten Raumschiffs vom Start bis zur Ankunft an der ISS auf ein Achtel der bisherigen Dauer verkürzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update: </strong>Bereits kurz nach der Aktivierung des neuen Rendezvoussystems Kurs-NA brach der Frachter die Annäherung an die ISS in etwa 15 Kilometern Entfernung ab. Offenbar war bereits der initiale Selbsttest des Systems fehlgeschlagen. Nach dem Ankoppeln des HTV 3 am 27. Juli soll ein weiterer Versuch der Annäherung und Kopplung von Progress-M 15M unternommen werden. 
<br>
<strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10819.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 15M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11118.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 16M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress-Frachter angedockt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-angedockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 15:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 15M]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 47. Progress-Frachter, der sich seit 2000 auf den Weg zur Internationalen Raumstation gemacht hat, dockte gegen 16.39 Uhr MESZ automatisch am Schleusenmodul Pirs an. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA-TV. Er bringt insgesamt 2.356 kg Fracht, darunter Treibstoffe, Wasser, Nahrungsmittel, medizinische Ausrüstung, Hygieneartikel, Ausrüstungsgegenstände für die russischen Module, Ersatzteile, Experimentiermaterial, Dokumentationen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-angedockt/" data-wpel-link="internal">Progress-Frachter angedockt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der 47. Progress-Frachter, der sich seit 2000 auf den Weg zur Internationalen Raumstation gemacht hat, dockte gegen 16.39 Uhr MESZ automatisch am Schleusenmodul Pirs an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA-TV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042012172944_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="363" height="271"/><figcaption>
Progress-M 15M in der Endphase der Annäherung 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er bringt insgesamt 2.356 kg Fracht, darunter Treibstoffe, Wasser, Nahrungsmittel, medizinische Ausrüstung, Hygieneartikel, Ausrüstungsgegenstände für die russischen Module, Ersatzteile, Experimentiermaterial, Dokumentationen und persönliche Fracht für die Kosmonauten. Progress-M 15M war am Freitag Nachmittag von Baikonur aus an der Spitze einer Sojus-U-Trägerrakete gestartet und hatte im Verlauf der beiden letzten Tage den Abstand zwischen sich und der Internationalen Raumstation kontinuierlich verringert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unbemannte Frachtraumschiffe dienen bisher fast ausschließlich der Frachtlieferung und Müllentsorgung. Zwei Mal brachten modifizierte Progress-Raumschiffe auch kleinere Module zur Station. Insgesamt bringen es die 47 Frachter auf eine Warenlieferung von mehr als 100 Tonnen. Russland startet in diesem Jahr fünf Progress. Ihnen zur Seite stehen je ein ESA-ATV, ein HTV aus Japan und nach dem Ende der Space-Shuttle-Flüge sind erstmals US-Frachter der Typen Dragon und Cygnus geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorgänger, Progress-M 14M, hatte am Donnerstag von der ISS abgekoppelt und verbleibt noch bis zum 28. April für Radarexperimente im Orbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10819.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 15M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10679.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 14M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/progress-frachter-angedockt/" data-wpel-link="internal">Progress-Frachter angedockt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster Weltraumausstieg in diesem Jahr beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-weltraumausstieg-in-diesem-jahr-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 21:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 14M]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 22]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34696</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der russische Außeneinsatz Nummer 30 wurde heute zum Teil erfolgreich abgeschlossen, er diente der weiteren Aus- und Umrüstung des russischen Stationsteils. Mit dem Umsetzen des ersten der beiden STRELA-Teleskoparme wurde ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des russischen Segments erreicht. Dies war nötig, da das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs im nächsten Jahr durch das neue russische [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-weltraumausstieg-in-diesem-jahr-beendet/" data-wpel-link="internal">Erster Weltraumausstieg in diesem Jahr beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Außeneinsatz Nummer 30 wurde heute zum Teil erfolgreich abgeschlossen, er diente der weiteren Aus- und Umrüstung des russischen Stationsteils. Mit dem Umsetzen des ersten der beiden STRELA-Teleskoparme wurde ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des russischen Segments erreicht. Dies war nötig, da das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs im nächsten Jahr durch das neue russische Labormodul Naúka (sprich Na-u-ka) ersetzt werden soll. (Newsbild: Die beiden Außenarbeiter)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Die Aufteilung der Raumfahrer in der ISS während des Ausstieges 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitend auf den Einsatz führten Anton Schkaplerow und Oleg Kononenko am 14. Februar einen Test der russischen Orlan-MK-Raumanzüge durch. Unterstützt wurden sie dabei von Anatoli Iwanischin. Bei diesem Testlauf im Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs wurden etliche Funktionen, wie die der Kommunikationsanlagen, Dichtigkeit, Beweglichkeit, Überwachung der Biodatenübertragung sowie Funktionen der US-Kameras geprüft. Beide trugen, wie auch beim direkten Ausstieg, Raumanzüge mit blauen Streifen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in der letzten Woche wurden die Luken von Progress-M 14M geschlossen und der Raumfrachter zum Abdocken bereit gemacht. Das ist notwendig, um das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs während der Außenbordarbeit als Luftschleuse nutzen zu können. Progress-M 14M müsste die ISS zeitiger als geplant verlassen, sollte es nicht gelingen, Pirs nach dem Ausstieg wieder unter Druck zu setzen. Ein Zugang zum Raumfrachter wäre dann nicht mehr möglich und seine Mission somit erfüllt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf den Ausstieg begaben sich Kommandant Dan Burbank und Flugingenieur Anatoli Iwanischin gegen 13:20 Uhr MEZ in das Docking- und Schleusenmodul Poisk (MIM 2) und schlossen dort die Luken zum Transfertunnel von Swesda. Dies war erforderlich, damit sie während des Außenbordeinsatzes Zugang zu ihrem Raumschiff Sojus-TMA 22 haben und der Transfertunnel von Swesda als Notluftschleuse genutzt werden kann. Gesetzt den Fall, dass das Schleusenmodul Pirs (SO 1) aus einem technischen Grund nicht wieder unter Druck gesetzt werden kann, wäre diese Notluftschleuse zum Einsatz gekommen. Diesmal blieb der Transfertunnel (wie bisher immer) jedoch druckbeaufschlagt. Donald Pettit und André Kuipers hingegen konnten im amerikanischen Segment der Station verbleiben, da sie von dort Zugang zu ihrem Rückkehrraumschiff Sojus-TMA 03M hatten, das am MIM 1 Rasswjet angekoppelt ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
STRELA-1 wird mit STRELA-2 zum Poisk-Modul bewegt 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Materialproben-Experiment Winosliwost am Poisk-Modul 
<br>
(Bilder: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas später als geplant, um 15:31 Uhr unserer Zeit, öffnete sich die Ausstiegsluke von Pirs und die beiden Kosmonauten schwebten aus der Station. Kleinere Probleme bei der Arretierung eines Schutzringes sorgten für einen verzögerten Start. Oleg Kononjenko (EV1) und Anton Schkaplerow (EV2) begaben sich sogleich zu ihrer ersten Aufgabe, den ersten der beiden STRELA-Teleskoparme von Pirs nach Poisk zu versetzen. Dazu wurde der handbetriebene STRELA-2 ausgefahren und mit der Spitze an STRELA-1 befestigt. Auch hier kam es bei der Handhabung des STRELA-2 Arms zu Verzögerungen, da seine Ausrichtung den beiden Außenarbeitern Probleme bereitete. Zu dieser Zeit befand man sich bereits 30-40 Minuten hinter dem normalen Zeitplan. Während die ISS sich im Erdschatten bewegte, wurden die Arbeiten fortgesetzt. STRELA-2 transportierte Anton Schkaplerow gemeinsam mit dem STRELA-1 zu dessen neuem Einsatzort an der Oberseite der ISS am Poisk-Modul. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort angekommen entfernte Anton Schkaplerow eine Schutzabdeckung von dem bisher ungenutzten Haltepunkt des Arms. Diese Abdeckung wurde später nach hinten/unten, von der Station weg, ins All entsorgt. Die Installation von STRELA-1 an seiner neuen Position führten beide Raumfahrer gemeinsam durch, da das Handling mit nur einer Person sich als zu schwierig erwies. Zu diesem Zeitpunkt befand man sich bereits 1,5 Stunden hinter dem dem normalen Zeitplan und verschob daher die geplante Installation von fünf Meteoritenschutzschilden am Sevicemodul Swesda auf einen späteren Einsatz. Anschließend erfolgte die Montage des Materialproben-Experiments Winosliwost an der Außenseite von Poisk. Es war die erste von drei geplanten Zusatzaufgaben. Nach Abschluss dieser Aufgabe begaben sich beide erneut zum STRELA-2-Arm und bewegten ihn in seine Stauposition zurück. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Zusatzaufgabe an diesem Abend war die Bergung eines weiteren Materialexperiments. Dieses TEST genannte Experiment hatte seinen Platz an der Außenseite des Swesda-Moduls. Es diente der Erforschung von verschiedenen technischen und biologischen Proben unter Weltraumbedingungen und besteht aus zwei Probenbehältern. Aus Zeitgründen konnte jedoch nur ein Behälter geborgen werden. Die dritte Zusatzaufgabe, die Befestigung von Haltern an der Ausstiegsleiter wurde ebenfalls gestrichen. Nach dem Abschuss der Arbeiten machten sich die beiden Kosmonauten auf den Rückweg zum Schleusenmodul Pirs und beendeten den Weltraumausstieg nach 6 Stunden und 15 Minuten um 21:46 Uhr MEZ. Für Oleg Kononjenko war es die dritte Außenmission, Anton Schkaplerow hingegen befand sich das erste Mal im freien All. Es war der 162. Einsatz an der Station seit der Inbetriebnahme der ISS, alle zusammen hatten eine Gesamtdauer von 1.021 Stunden und 37 Minuten. Der nächste Ausstieg ist für August 2012 geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/russischer-aussenbordeinsatz-an-der-iss-beendet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Russischer Außenbordeinsatz an der ISS beendet</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.msg216352#msg216352" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 30 seit dem 16. Februar</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 14M ist nun Teil der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-14m-ist-nun-teil-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 15:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[KURS]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 14M]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 15M]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neuer russischer Versorger beendete heute in den frühen Morgenstunden seinen Flug zur Internationalen Raumstation. (Newsbild: Fadenkreuz und Docking-Ziel) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Vorbereitend auf die Ankunft des Versorgers begann die Besatzung der ISS vor einigen Tagen ihren Schlafrhythmus zu verschieben, um den Anflug mit wachem Blick auf das manuelle [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der neuer russischer Versorger beendete heute in den frühen Morgenstunden seinen Flug zur Internationalen Raumstation. (Newsbild: Fadenkreuz und Docking-Ziel)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28012012165229_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28012012165229_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Ein Progress-Frachter im Anflug (Archivbild) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitend auf die Ankunft des Versorgers begann die Besatzung der ISS vor einigen Tagen ihren Schlafrhythmus zu verschieben, um den Anflug mit wachem Blick auf das manuelle russische Kontrollsystem TORU verfolgen zu können. Anton Schkaplerow und Oleg Kononjenko hatten hierfür in dieser Woche eine Extratrainingseinheit absolviert. Mit TORU ist es möglich, den Anflug von Progress zu verfolgen und bei Problemen mit dessen automatischem KURS-Annäherungssystem per Handsteuerung anzudocken. Der zweitägige Anflug von Progress-M 14M verlief jedoch problemlos und so konnte die Besatzung das Raumschiff bereits um Mitternacht auch optisch verfolgen. Die ISS befand sich für das Dockingmanöver rund 20 Minuten in freier Drift. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einigen Bahnmanövern koppelte das Versorgungsraumschiff pünktlich um 01:09 Uhr MEZ über der Ostküste vom Brasilien im automatischen Modus am Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs an. Nachdem die festen Verbindungen zwischen den Raumfahrzeugen hergestellt waren, folgte die Dichtigkeitsprüfung an dem Kopplungsstutzen. Nach deren positiven Abschluss wurden die Luken geöffnet und die Mannschaft der Expedition 30 hat eine Standard-Luftprobenentnahme in der Progress vorgenommen. Im Anschluss begann man damit, den Frachter in die Stationsstruktur einzubinden. Dabei wurden seine Systeme deaktiviert, flexible Luftschläuche zur Belüftung und Heizung verlegt, Teile des Dockingmechanismus zur besseren Zugänglichkeit demontiert und eine schnell entfernbare Vorrichtung, welche den Dockingring versteifen soll, installiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 14M, in der ISS-Versorgung auch 46P genannt, hat rund 2,7 Tonnen Fracht geladen. Neben 250 Kilogramm Treibstoff für die ISS und etlichen festen und flüssigen Versorgungsgütern, sind auch mehrere Elemente für die wissenschaftliche Forschung mit an Bord. Zu nennen sind hier z.B. Tipologija, Biodegradazija, Matrjoschka-R und zwei Sets Kristallisierungsausrüstung mit japanischen und russischen Bioobjekten für das Experiment Kristallisator. Das Versorgungsraumschiff soll bis zum 24. April an der ISS bleiben und wird dann durch Progress-M 15M, welcher am 25. April starten soll, abgelöst. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ein-neuer-progress-raumfrachter-unterwegs-zur-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Ein neuer Progress-Raumfrachter unterwegs zur ISS</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10679.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress M-14M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine letzte Aufgabe für Progress-M 13M</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eine-letzte-aufgabe-fuer-progress-m-13m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 18:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 13M]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 14M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 82 Tagen geht die Zeit des russischen Progress-Versorgers an der ISS zu Ende. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos, SFN. Progress-M 13M erreichte am 2. November 2011 die Internationale Raumstation. Dieser Flug wurde weltweit mit Spannung verfolgt, handelte es sich doch um den ersten unbemannten Flug zur ISS nach dem Verlust [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach 82 Tagen geht die Zeit des russischen Progress-Versorgers an der ISS zu Ende.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralf Möllenbeck</a>. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos, SFN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012012192037_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012012192037_small_1.gif" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Progress-M 13M legt mit geöffneter Luke ab 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 13M erreichte am 2. November 2011 die Internationale Raumstation. Dieser Flug wurde weltweit mit Spannung verfolgt, handelte es sich doch um den ersten unbemannten Flug zur ISS nach dem Verlust von Progress-M 12M. An Bord befanden sich 2.648 Kilogramm Fracht in fester und flüssiger Form. Als Sonderfracht war diesmal der Mikrosatellit Tschibis-M (zu deutsch Kiebitz) geladen. Er wiegt ca. 40 kg, ist rund 1.100 x 1.350 x 1.805 mm groß und soll der Erforschung der Erdatmosphäre dienen. Während seiner Kopplungszeit an der ISS wurde der Frachter entladen und nun mit unbrauchbarer Ausrüstung und Müll beladen. Gestern Nacht um 23:07 Uhr MEZ erfolgte 390 Kilometer über der russisch-chinesischen Grenze das Kommando zum Ablegen und drei Minuten später löste sich der Transporter vom Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit geöffneter Luke entfernte sich das Raumschiff langsam von der Station. In dem offenen Durchstieg befindet sich die von der ISS-Besatzung eingebaute Ausstoßvorrichtung mit dem Mikrosatelliten Tschibis-M. In den heutigen Morgenstunden vergrößerten zwei Zündungen der Frachtertriebwerke die mittlere Umlaufbahn um 100 Kilometer Höhe. In dieser Flughöhe, rund 500 Kilometer über der Erde und 11.500 Kilometer hinter der ISS, soll morgen früh um 0:19 Uhr unserer Zeit Tschibis-M ausgestoßen werden und sich selbsttätig entfalten. Der nun beginnende eigenständige Flug wird rund vier Jahre dauern und hat zum Ziel, Plasmawellen in der Ionosphäre und die physischen Prozesse bei Gewitterentladungen in den verschiedensten Wellenbereichen zu erforschen. Entwickelt und hergestellt wurde Tschibis-M vom Institut für Weltraumforschungen der Russischen Akademie der Wissenschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund drei Stunden später, am 25. Januar um 03:25 Uhr MEZ, ist die Aufgabe von Progress-M 13M endgültig erfüllt. Seine Triebwerke werden mit einer 3 Minuten und 56 Sekunden dauernden Zündung die Geschwindigkeit um 450 Kilometer pro Stunde absenken und so den kontrollierten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre einleiten. Die oberen Luftschichten treffen das Raumschiff gegen 04:04 Uhr, die zerstörerische Auflösung erfolgt gegen 04:11 Uhr und die nicht verglühten Teile gehen 04:17 Uhr unserer Zeit planmäßig über dem südlichen Pazifik nieder. Damit ist der Weg frei für dem nächsten ISS-Versorger, Progress-M 14M, welcher am 26. Januar um 00:06 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Baikonur mit 2,7 Tonnen Fracht in Richtung ISS starten soll. Er wird dort am 28. Januar erwartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/iss-versorgung-wieder-angelaufen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ISS-Versorgung wieder angelaufen</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/progress-raumschiff-erreicht-die-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Progress-Raumschiff erreicht die ISS</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10215.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-13M* </a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eine-letzte-aufgabe-fuer-progress-m-13m/" data-wpel-link="internal">Eine letzte Aufgabe für Progress-M 13M</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISS-Besatzung wartet auf Ablösung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-wartet-auf-abloesung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 20:33:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 13M]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34532</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den letzten beiden Wochen absolvierte die Crew ein großes Pensum an Arbeit. Ein russischer Transporter koppelte an, der Robonaut-2-Test musste abgebrochen werden und die Vorbereitungen auf die Rückkehr zur Erde wurden intensiviert. (Newsbild: Satoshi Furukawa genießt frisch eingetroffenes Obst) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Zum Beginn der vorangegangenen Woche beschäftigte sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den letzten beiden Wochen absolvierte die Crew ein großes Pensum an Arbeit. Ein russischer Transporter koppelte an, der Robonaut-2-Test musste abgebrochen werden und die Vorbereitungen auf die Rückkehr zur Erde wurden intensiviert. (Newsbild: Satoshi Furukawa genießt frisch eingetroffenes Obst)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die TOCA-Hardware im Destiny-Labormodul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beginn der vorangegangenen Woche beschäftigte sich Mike Fossum mit dem Experiment SpaceDRUMS (Space Dynamically Responding Ultrasonic Matrix System) im Kibo-Labormodul. Die im Express-Rack 5 befindliche Apparatur dient der Materialerforschung, tennisballgroße feste oder flüssige Proben werden von 20 Schallemittern bei der Verbrennung und der hitzebasierten Synthese bearbeitet. Die hier untersuchten keramischen, polymeren und kolloiden Proben sollen der Entwicklung von zukunftsweisenden Werkstoffen auf der Erde dienen. Am gleichen Tag entnahm Satoshi Furukawa einige Proben aus dem Trinkwassersystem der ISS und analysierte diese mit dem TOCA-Hardware-Kit. Mit TOCA (Total Organic Carbon Analyzer), einem Gerät zur Prüfung der Reinheit des Wassers der Wasser-Recycling-Anlage (WPA) im amerikanischen Stationsteil, wird regelmäßig die Nutzbarkeit des erzeugten Trinkwassers bestätigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sergej Wolkow kontrollierte in diesem Zeitraum den Abschluss der automatischen Aktualisierung des Antivirusprogramms der russischen Stationslaptops. Seit der SSCV4-Softwareaktualisierung im August muss diese nicht mehr manuell durchgeführt werden. Am Anschluss daran begann er, mit Satoshi Furukawa, die Prozeduren zur Kontrolle des Anfluges von Progress-M 13M zu trainieren. Zum Einsatz kommt hier das russischen System TORU, dass es der Besatzung ermöglicht, den Anflug von Progress-Raumschiffen zu verfolgen und bei Problemen mit dessen automatischem KURS-Annäherungssystem per Handsteuerung anzudocken. Im Laufe des Tages installierten beide noch eine Videokamera, die den Anflug und die Kopplung am Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs aufzeichnen soll. Am 2. November erreichte das unbemannte Raumschiff die ISS und koppelte erfolgreich (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/progress-raumschiff-erreicht-die-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">RN berichtete</a>). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Mike Fossum und R2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ankoppeln begann die Besatzung den Raumtransporter in die ISS-Struktur einzubinden. Es wurden Temperatursensoren eingebaut, Heiz- und Lüftungsschläuche verlegt und der Docking-Konus zwecks besserer Zugänglichkeit ausgebaut. Sergej Wolkow startete am nächsten Tag bereits mit dem Entladevorgang von 1.166 gelisteten Frachtartikeln, darunter 404 Positionen US-Equipment. Zum Ende der letzten Woche stand ein weiterer Test von Robonaut, einem menschenähnlichen Roboter, in Kurzform auch R2 genannt, auf dem Plan. Nach erfolgtem Aufbau des Testobjektes wurden verschiedenste Bewegungen zur Feinabstimmung der Sensoren von Hals und Handgelenken durchgeführt. Bei einem geplanten Handshake mit Mike Fossum kam es zu einer ungewollten Abschaltung der Operationen. Der Betrieb auf der Erde unter Schwerkraftbedingungen unterscheidet sich erheblich von dem im All. Nicht nur das Thermal-Management ist anders, auch die Bewegungen müssen anders programmiert und abgebremst werden, erläuterte ein Roboter-Operator von der NASA. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um ihre Rückkehr zur Erde am 22. November vorzubereiten, verstauten Anfang dieser Woche Sergej Wolkow und Satoshi Furukawa Frachtgegenstände für den Rücktransport zur Erde in Sojus-TMA 02M. Im Anschluss daran führten beide ein zweistündiges Rückkehrtraining im Landemodul der Sojus durch. Unterstützt von der Bodenkontrolle wurden je Besatzungsmitglied drei Läufe durchgeführt. Gemeinsam mit Mike Fossum fand eine Sitzprobe in den Kazbek-UM-Schalensitzen des Landemoduls statt. Diese ist nötig, um die Spezialsitze, welche den Stoß bei der Landung abfedern, richtig einzustellen. Raumfahrer können bei einem Langzeitaufenthalt im All an Masse verlieren und werden in der Regel durch die fehlende Schwerkraft einige Zentimeter größer. Parallel zu diesen Aktivitäten begannen die Treibstofftransfers von dem Progress-Transporter zur ISS. Nacheinander wurden Treibstoff (UDMH/Unsymmetrical Dimethylhydrazine) zum BG-1 Tank und Oxidator (NTO/Dinitrogen Tetroxide) in den BO-1-Tank des Sarja-Moduls geleitet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112011213334_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Satoshi Furukawa in Cupola bei der Erdbeobachtung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in dieser Woche hatte die Langzeitbesatzung 29 wieder Gelegenheit zur Erdbeobachtung. Ziele der Fotografie am Dienstag waren das Wolga- und Ural-Delta am Kaspischen Meer, die moldawische Hauptstadt Chișinău, die Entstehung eines subtropischen Sturmes im westlichen Nordatlantik und der Middlesboro Krater im US-Bundesstaat Kentucky. Sergej Wolkow führte seinen fünften MBI-24-Test „SPRUT-2“ durch. Dabei geht es um die Erforschung des Verhaltens von Körperflüssigkeiten bei dem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit und der Vergleich mit den Werten vor dem Flug. Des Weiteren führte er eine Telefonkonferenz mit den russischen Mitgliedern der Langzeitbesatzung 30, Anton Schkaplerow und Anatoli Iwanischin, durch. Hier besprach er die Übergabeaktivitäten zum russischen Stationssegment, da diesmal die gemeinsame Übergabezeit an Bord der ISS nur fünf Tage beträgt. Zusammen mit US-Astronaut Daniel Burbank sollen beide Kosmonauten den Orbitalkomplex am 16. November mit Sojus-TMA 22 erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende dieser Woche fanden weitere Rückkehrvorbereitungen statt. So wurden einige kleinere Elemente eines US-Raumanzuges und Wasserproben des Wasserwiederaufbereitungssystems in der Sojus verstaut. Sergej Wolkow führte seine zweite Sitzung mit der Tschibis-Anzughose vorbereitend auf die Rückkehr zur Erde durch. Hier wirkt ein Unterdruck auf den unteren Teil des Körpers, um bei den Beinmuskeln die Wirkung der Schwerkraft zu simulieren. Die Prozedur besteht daraus, zuerst 150-200 Milliliter Wasser oder Saft zu trinken, die Erzeugung eines Unterdrucks am Bein durch die Hose in fünfminütigen Steps (-20,-25,-30, und -35 mm Hg) und der Benutzung des TVIS Laufbandes mit 10-12 Schritten pro Minute. In seiner Funktion als medizinischer Offizier überwachte Satoshi Furukawa den einstündigen Vorgang. Am morgigen Tag finden auf US-Seite nur eingeschränkte Aktivitäten statt, da der Gedenktag <i>Veterans Day</i> zu Ehren der Kriegsveteranen aus allen Kriegen begangen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 10.11.2011: 387,8 km bei einem Höhenverlust von rund 203 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. November, Sojus-TMA 22 erreicht die ISS</li><li>18. November, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>21. November, Sojus-TMA 02M verlässt die ISS</li><li>01. Dezember, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10070.msg204624#msg204624" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 29 seit dem 01. November</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-wartet-auf-abloesung/" data-wpel-link="internal">ISS-Besatzung wartet auf Ablösung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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