<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Projekt &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/projekt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 Jul 2026 13:55:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Projekt &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Schulteams starten Richtung Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schulteams-starten-richtung-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 09:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CanSat]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42918</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim großen Finale des 6. Deutschen CanSat Wettbewerbs wird die Raumfahrtstadt Bremen wieder zum Treffpunkt für Nachwuchswissenschaftler*innen aus ganz Deutschland. Vom 23. bis zum 27. September 2019 präsentieren Schulteams einer Jury aus Expert*innen der Luft- und Raumfahrtbranche ihre selbstentwickelten Minisatelliten. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM). Quelle: ZARM. Den Höhepunkt der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/schulteams-starten-richtung-weltraum/" data-wpel-link="internal">Schulteams starten Richtung Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim großen Finale des 6. Deutschen CanSat Wettbewerbs wird die Raumfahrtstadt Bremen wieder zum Treffpunkt für Nachwuchswissenschaftler*innen aus ganz Deutschland. Vom 23. bis zum 27. September 2019 präsentieren Schulteams einer Jury aus Expert*innen der Luft- und Raumfahrtbranche ihre selbstentwickelten Minisatelliten. Eine Pressemitteilung des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZARM.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17092019113013_small_1.jpg" alt="cansat.de" width="260"/><figcaption>
Bauen, Starten, Messen &#8211; Illustration  
<br>
(Bild: cansat.de)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den Höhepunkt der Kampagne kennzeichnet der Starttag am Mittwoch, 25. September: Bei einem Raketenstart auf dem Flugplatz in Rotenburg/Wümme wird sich zeigen, welches CanSat-Team die monatelange Vorbereitungszeit, von der ersten Idee bis zum funktionsfähigen CanSat (englisch für „Dosensatelliten&#8220;), am besten nutzen konnte – Das Gewinnerteam des Wettbewerbes qualifiziert sich für den Europäischen CanSat-Wettbewerb 2020. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startkampagne des mittlerweile 6. Deutschen CanSat Wettbewerbs ist der krönende Abschluss einer intensiven Vorbereitung. In der Kampagnen-Woche erhalten die Schulteams Einblicke hinter die Kulissen der Bremer Raumfahrtindustrie, tauschen sich untereinander aus. Vor allem schlägt dann die Stunde der Wahrheit: Ein halbes Jahr hatten die Nachwuchswissenschaftler*innen Zeit, über ihren CanSats zu grübeln, zu tüfteln und zu schrauben, bevor sie am 25. September mit einer Rakete in Richtung Weltraum in eine Höhe von einem Kilometer befördert werden. Das Ziel: Auf dem Weg zurück zur Erde sollen unterschiedliche Missionen absolviert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende fließt allerdings nicht nur der erfolgreiche Abschluss in die Bewertung der Jury ein, sondern es wird ebenso das Projektmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit der Teams bewertet. Darüber hinaus ist die Finanzierung ihrer Projekte durch Sponsoren von den Teams selbstständig zu bewerkstelligen. Ihre Fortschritte und Ergebnisse müssen sie in schriftlichen Berichten festhalten – ähnlich wie in einer Raumfahrtmission. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teams 2019</strong>
<br>
Auch in diesem Jahr haben die Schüler*innen zahlreiche spannende Missionskonzepte entwickelt. So möchte das Team aCan aus Hessen beispielsweise mit Hilfe von Bild- und Sensordaten eine effizientere Bewirtschaftung von Acker- und Weideflächen sowie der Viehhaltung ermöglichen. Andere Teams haben es sich zum Ziel gesetzt, Livebilder aus ihrem CanSat zu streamen. Und auch im medizinischen Bereich forschen die jungen Wissenschaftlicher*innen: Das Team CANone aus Niedersachsen möchte zum Beispiel während des Fluges Veränderungen in der Zusammensetzung des Lichts messen und dabei mögliche Auswirkungen auf das menschliche Auge untersuchen. Zusätzlich zu ihren eigenen Missionen müssen alle Teams außerdem Luftdruck und Temperatur messen, um daraus Rückschlüsse auf Flughöhe und Fallgeschwindigkeit zu ziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messlatte ist ohne Frage hoch, hat doch das letztjährige Siegerteam PerpetuumMobile aus Sachsen als erstes deutsches Team auch den diesjährigen Europäischen CanSat-Wettbewerb gewonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie bewerbe ich mich?</strong>
<br>
Der Deutsche CanSat-Wettbewerb wird organisiert von einem Konsortium von Unternehmen und Institutionen aus der Luft- und Raumfahrtbranche. Die Idee stammt ursprünglich von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Mitmachen können Schüler*innen ab 14 Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nachwuchswissenschaftler*innen haben nach erfolgreicher Bewerbung ein knappes halbes Jahr Zeit, ihre Minisatelliten zu entwickeln, zu bauen und zu testen. Wer auch gerne einmal einen CanSat entwickeln möchte, findet auf <a class="a" href="https://www.cansat.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.cansat.de</a> alle Informationen zum Wettbewerb. Eine Bewerbung für den 7. Deutschen CanSat-Wettbewerb ist ab August 2020 möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12207.msg439417#msg439417" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CanSat Wettbewerb</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/schulteams-starten-richtung-weltraum/" data-wpel-link="internal">Schulteams starten Richtung Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IGLUNA: Demonstrator aufgebaut und zugänglich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/igluna-demonstrator-aufgebaut-und-zugaenglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 05:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hydra]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42792</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Mond Habitat Demonstrator von Studenten ist aufgebaut und für Besucher frei zugänglich bis zum 30. Juni in Zermatt. Eine Pressemitteilung des Swiss Space Center. Quelle: Swiss Space Center. Die 20 Studententeams aus ganz Europa haben den Aufbau ihrer Projekte für IGLUNA in Zermatt beendet. Sie demonstrieren einen Lebensraum, der möglicherweise unter extremen Lebensbedingungen wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/igluna-demonstrator-aufgebaut-und-zugaenglich/" data-wpel-link="internal">IGLUNA: Demonstrator aufgebaut und zugänglich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Mond Habitat Demonstrator von Studenten ist aufgebaut und für Besucher frei zugänglich bis zum 30. Juni in Zermatt. Eine Pressemitteilung des Swiss Space Center.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Swiss Space Center.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 20 Studententeams aus ganz Europa haben den Aufbau ihrer Projekte für IGLUNA in Zermatt beendet. Sie demonstrieren einen Lebensraum, der möglicherweise unter extremen Lebensbedingungen wie auf dem Mond gelebt werden könnte. Die breite Öffentlichkeit ist dazu eingeladen, die zwei IGLUNA Ausstellungen bis zum 30. Juni in der Vernissage Art Gallery und im Gletscherpalast des Matterhorn glacier paradise zu besichtigen. 
<br>
Wie können Menschen in extremen Bedingungen wie auf dem Mond überleben? Das ist die zentrale Frage, mit der sich Studierende aus neun Ländern Europas gemeinsam befasst haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams gingen die Herausforderung aus unterschiedlichen Perspektiven an und konnten schliesslich mit den einzelnen Projektbausteinen zusammen einen Lebensraum im Eis schaffen. Einige konzipierten und bauten die Struktur der Behausung, während andere an der Kommunikation, Energiezufuhr und an wissenschaftlichen Experimente tüftelten. Weitere Teams beschäftigten sich mit der Lebenserhaltung: wie man Luft und Nahrung produzieren und die Gesundheit der Bewohner aktiv überwachen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem einwöchigem Aufbau präsentieren die Teams ihre Resultate an zwei Standorten in Zermatt. Jeder ist willkommen, die konzeptionellen und künstlerischen Projekte in der Vernissage Art Gallery des Backstage Hotel zu besuchen. Die wissenschaftliche und technische Experimente finden im Gletscherpalast des Matterhorn glacier paradise auf 3.883 Meter über Meer statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den 20 Studentenprojekten versammeln sich weitere wissenschaftliche Akteure der Raumfahrbranche in Zermatt. Mehrere Technologien der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) überwachen die Strahlung kosmischer Strahlung außerhalb und innerhalb des Gletscherpalastes, um das Abschirmpotenzial von Eis zu messen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher der Amerikanischen Universität MIT erproben während IGLUNA ihr Projekt HYDRA. Ziel dieses Systems ist es, die Menge an gefiltertem Wasser zu maximieren, welches von einer Untergrundquelle extrahiert wird – so wie es auf dem Mars oder dem Mond der Fall sein könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vom Swiss Spacer Center koordinierte IGLUNA, welches ein ESA_Lab Initiative Demonstrator-Pilotprojekt darstellt, ermöglicht Studierenden eine aktive Rolle in einer internationalen Vision für die Raumfahrt : Ein Habitat im Eis. In einem Jahr sind 20 Studententeams aus unterschiedlichsten Disziplinen zusammengekommen, um ein Habitat unter extremen Bedingungen zu schaffen – wie für den Mond. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über 150 Studierende aus neun europäischen Ländern haben ihre Module im Herbstsemester 2018 entwickelt und anschliessend im Frühlingssemester 2019 in die Realität umgesetzt. Zwischen dem 17. Juni und dem 3. Juli kommen die Teams für eine Forschungskampagne in der Schweiz in Zermatt zusammen. Hier findet eine Ausstellung im Dorfzentrum statt, während auf dem Klein Matterhorn auf und im Gletscher wissenschaftliche Experimente durchgeführt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Öffnungszeiten und Eintritt</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Vernissage Art Gallery, Backstage Hotel: 14:00 – 23:00. Offen für alle, freier Eintritt</li><li>Gletscherpalast, Matterhorn glacier paradise: 09:30 – 16:00. Tickets können online oder direkt an der Matterhorn Talstation gekauft werden.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Swiss Space Center ist eine nationale Einrichtung mit Büros in den Eidgenössischen Technischen Hochschulen ETH und EPFL. Das Swiss Space Center trägt zur Umsetzung der Schweizerischen Raumfahrtpolitik bei. Sie bietet einen Dienst zur Unterstützung von akademischen Einrichtungen, Forschungs- und Technologieorganisationen und der Industrie beim Zugang zu Raumfahrtmissionen und verwandten Anwendungen und fördert die Interaktion zwischen diesen Interessengruppen. 
<br>
Das Swiss Space Center hat 23 Mitarbeiter, darunter den Professor und ehemaligen ESA-Astronauten Claude Nicollier, sowie drei Doktoranden und fünf nationale Praktikanten an mehreren Standorten der Europäischen Weltraumorganisation ESA. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/igluna-demonstrator-aufgebaut-und-zugaenglich/" data-wpel-link="internal">IGLUNA: Demonstrator aufgebaut und zugänglich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AHRES-B erfolgreich in Trauen getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ahres-b-erfolgreich-in-trauen-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 04:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[HTPB]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoffperoxid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2019 wurde auf dem Prüfstand &#8222;Viererblock&#8220; beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Trauen erfolgreich das neuartige Hybridraketentriebwerk &#8222;AHRES-B&#8220; getestet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Für die Forscher ein besonderer Grund zur Freude, denn Hybridraketentriebwerke sind nicht nur grundsätzlich günstiger und sicherer als herkömmliche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ahres-b-erfolgreich-in-trauen-getestet/" data-wpel-link="internal">AHRES-B erfolgreich in Trauen getestet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Frühjahr 2019 wurde auf dem Prüfstand &#8222;Viererblock&#8220; beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Trauen erfolgreich das neuartige Hybridraketentriebwerk &#8222;AHRES-B&#8220; getestet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052019063720_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052019063720_small_1.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Aufnahme während des Versuchslaufs des AHRES-B-Hybridraketentriebwerks 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Forscher ein besonderer Grund zur Freude, denn Hybridraketentriebwerke sind nicht nur grundsätzlich günstiger und sicherer als herkömmliche Raketenantriebe, AHRES-B ist zudem deutlich effektiver als alle seine Vorgänger. Der aktuelle Test hat gezeigt: Die technologische Entwicklung von Hybridraketentriebwerken ist jetzt weit genug fortgeschritten, um eingesetzt zu werden, beispielsweise auf Höhenforschungsraketen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil: Hybridraketentriebwerke sind Kombinationen aus Feststoff- und Flüssigtriebwerken und vereinen die besten Eigenschaften beider Triebwerkstypen. Der flüssige Sauerstoff-Träger &#8211; in diesem Fall hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid &#8211; und der feste Brennstoff HTPB (Hydroxyl-terminiertes Polybutadien) sind in AHRES-B zunächst getrennt und treffen erst in der Brennkammer aufeinander. Dadurch besteht während der Lagerung und des Betriebs keine Explosionsgefahr. Darüber hinaus sind die verwendeten Stoffe ungiftig und nicht umweltgefährdend. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052019063720_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29052019063720_small_2.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Die innovtive Finnengeometrie ermöglicht es den Brennstoff vollständig auszunutzen und so eine hohe Abbrandrate zu erreichen. 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Testlauf in Trauen gelangte das katalytisch zersetzte Wasserstoffperoxid mit etwa 650 °C in den Brennstoffblock. Die frei werdende Wärme wurde in Bewegungsenergie &#8211; in einen Schub von etwa 2700 Newton &#8211; umgewandelt. Dabei nutzte AHRES-B den Brennstoff über eine Zeit von 21 Sekunden vollständig aus und erzielte im Vergleich zu Vorversuchen eine Verdopplung der Abbrandrate. Die hohe Abbrandrate ist wichtig für den Entwurf eines effizienten und kompakten Triebwerks. Möglich machte dies eine innovative, verwundene &#8222;Finnengeometrie&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versuchsergebnisse des Validierungstests zeigen ganz klar: Das in den DLR-Projekten AHRES und ATEK entstandene und nun im DLR-Querschnittsprojekt Simulation Based Certification (SimBaCon) getestete Triebwerk AHRES-B ist weit effizienter als die bisherigen Hybridraketentriebwerke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung und die Betreuung der Fertigung des AHRES-B-Triebwerks wurden am DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Braunschweig durchgeführt. Die Versuchsvorbereitungen und die Inbetriebnahme erfolgten durch ein Team der Abteilung Raumfahrzeuge am institutseigenen Prüfstand für Hybridraketentriebwerke im Standort Trauen. Dieser Prüfstand verfügt über zahlreiche moderne Mess- und Steuerungseinrichtungen und ermöglicht den sicheren Versuchsbetrieb von Hybridraketentriebwerken. Deutschlandweit einzigartig ist die Infrastruktur für den sicheren, umweltschonenden Umgang mit großen Mengen Wasserstoffperoxids. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versuche dienen der Validierung der Entwurfssoftware AHRES, die im Querschnittsprojekt SimBaCon weiterentwickelt und überprüft wird. AHRES soll in ihrer Endversion einen Entwurf von Hybrid- und Feststofftriebwerken in Großausführung innerhalb von 100 Tagen erlauben. Durch den beschriebenen Versuch wurde belegt, dass die Software ausgezeichnet funktioniert. Da die zugrundeliegenden numerischen Ansätze für Großtriebwerke ausgerichtet sind, wird nun in einer nächsten Versuchsphase das bereits im Bau befindliche Triebwerk &#8222;VISERION&#8220; getestet, das über 30 Sekunden einen Schub von bis zu 15000 Newton erlaubt. Der Bau von VISERION erfolgt mit Unterstützung der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (Nbank). </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ahres-b-erfolgreich-in-trauen-getestet/" data-wpel-link="internal">AHRES-B erfolgreich in Trauen getestet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung zum Wettbewerb Graffiti without Gravity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausstellung-zum-wettbewerb-graffiti-without-gravity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 14:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42697</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Graffiti without Gravity &#8211; Weltraumforschung trifft Streetart&#8220; &#8211; Ausstellung zu Crossover-Projekt von The Hague Street Art und ESA im Darmstadtium in Darmstadt, 16. &#8211; 25. April 2019. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Gemeinsam mit The Hague Street Art startete die ESA 2018 ein einzigartiges Crossover-Projekt, um Streetart mit Weltraumforschung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ausstellung-zum-wettbewerb-graffiti-without-gravity/" data-wpel-link="internal">Ausstellung zum Wettbewerb Graffiti without Gravity</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">&#8222;Graffiti without Gravity &#8211; Weltraumforschung trifft Streetart&#8220; &#8211; Ausstellung zu Crossover-Projekt von The Hague Street Art und ESA im Darmstadtium in Darmstadt, 16. &#8211; 25. April 2019. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit The Hague Street Art startete die ESA 2018 ein einzigartiges Crossover-Projekt, um Streetart mit Weltraumforschung zu vereinen. Das Resultat ist vom 16. bis 25. April 2019 im Darmstadtium, dem Kongresszentrum Darmstadts, zu sehen. 
<br>
Mit dem Wettbewerbs &#8222;Graffiti without Gravity&#8220; wurden Straßenkünstler dazu aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden ein Kunstwerk auf eine leere Leinwand zu bringen, das eine Verbindung zu den Weltraumaktivitäten der ESA aufweist und die Raumfahrt sichtbar für alle macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun reisen die 12 Finalisten des Wettbewerbs &#8222;Graffiti without Gravity&#8220; durch ganz Europa, um den Menschen zu zeigen, wie Raumfahrt und Kunst miteinander in Einklang gebracht werden können, um etwas Inspirierendes zu schaffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen mit Veranstaltungen im Darmstadtium zu besichtigen (Raum dynamicum). Ein begleitender Videofilm gibt Informationen über die Entstehung und Durchführung des Projekts. Mit Unterstützung der Stadt Darmstadt und dem Kongresszentrum Darmstadtium war es der ESA möglich, diese Ausstellung dem breiten Publikum zugänglich zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Street Art: Raumfahrt mit einer neuen Community verbinden</strong>
<br>
Street-Art-Künstler produzieren legal oder manchmal auch unrechtmäßig Kunstwerke im öffentlichen Raum. Sie schaffen auffällige Wandmalereien oder Designs, die unsere städtische Umgebung verschönern oder in Frage stellen. Dafür verwenden die Künstler in der Regel Sprühfarbe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie erstellen dabei ihr Kunstwerk &#8222;freihändig&#8220; oder nutzen auch Schablonen-Designs, die sorgfältig von Hand gefertigt werden, um Motive an verschiedenen Orten zu wiederholen. Viele Künstler, wie zum Beispiel Banksy, sind international  dafür bekannt, soziale Normen in Frage zu stellen und scheinbar unzugängliche Orte in der Stadt durch die ständig wachsende Schönheit und technische Kompetenz ihrer Arbeit zu erreichen. Die ESA bemüht sich kontinuierlich darum, Bewusstsein und eine Verbindung zu den Weltraum-Aktivitäten herzustellen: Deshalb ist die Kooperation mit den städtischen Künstlergemeinschaften entstanden. Im Mai 2018 konkurrierten zehn Top-Streetart-Künstler aus ganz Europa bei Space Expo in Noordwijk, um ihr eigenes Meisterwerk auf einer 2&#215;2 m großen Leinwand zu erschaffen. Dabei diente die Weltraumforschung als Inspiration für ihre Kunstwerke. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das sind die Künstler, die sich an diesem Wettbewerb beteiligten:</strong>
<br>
Herr Cenz (Grossbritannien)Boogie (Deutschland)</p>



<p class="wp-block-paragraph">BustArt (Schweiz)Darry Perier (Frankreich)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reser (Italien)OneDuo (Belgien)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lily Brik (Spanien)Welin (Dänemark)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arsek &amp; Erase (Bulgarien)The Hague Street Art Straßenkünstler Serge Kortenbroek</p>



<p class="wp-block-paragraph">Brad Waters (Wild Card Teilnehmer aus Großbritannien)Shane Sutton (Wild Card Teilnehmer aus Irland)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Künstler brachte seinen eigenen Stil in das Projekt ein und schuf ein visuell einzigartiges und beeindruckendes Werk. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042019160058_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042019160058_small_1.jpg" alt="Shane Sutton aus Irland / Credits: ESA-G.Porter" width="260"/></a><figcaption>
Die Gewinner-Arbeit 
<br>
(Bild: Shane Sutton aus Irland / Credits: ESA-G.Porter)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer hat gewonnen?</strong>
<br>
Mit 12 leeren Leinwänden und einem Tag Zeit zum Malen oder Sprühen schufen 12 Künstler Meisterwerke zum Thema Raumfahrt. Sie zeigen sie in dieser Ausstellung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Jury, die aus Experten der Raumfahrtindustrie und der Street-Art-Szene besteht, bewertete den Beitrag jedes Künstlers. Die drei besten Kunstwerke wurden schließlich auf Instagram bewertet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gewinner erhielt einen ganz besonderen Preis: die Schwerelosigkeit auf einem Parabelflug selbst zu erleben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Shane Sutton wurde im Juni 2018 als Gewinner bekannt gegeben. Shanes Arbeit zeigt einen Astronauten, der eine Nadel einfädelt, während Gas aus einem kleinen Loch in seinem Raumanzug entweicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schwerelosigkeit ohne Weltraum</strong>
<br>
Am 1. März 2019 hatte Shane die Möglichkeit, die Schwerelosigkeit auf einem speziellen Parabelflug zu erleben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA führt gewöhnlich Experimente mit dem Novespace Zero-G Flugzeug durch, das seinen Sitz in Bordeaux, Frankreich, hat. Während der dreistündigen &#8222;Achterbahnflüge&#8220; erleben die Passagiere 20 Sekunden Schwerelosigkeit bei jedem Umschwung der Maschine von steilem Anstieg zu steilem Abfall, jeweils im 45° Winkel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Gewinner war dies ein einmaliger Moment, mit dem er wie ein Astronaut fliegen und Kunstwerke ohne Schwerkraft schaffen konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www.graffitiwithoutgravity.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.graffitiwithoutgravity.com</a></li><li><a class="a" href="https://www.esa.int/About_Us/Art_Culture_in_Space/Graffiti_without_gravity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int/About_Us/Art_Culture_in_Space/Graffiti_without_gravity</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20260117221515/http://thehaguestreetart.nl/en/projecten/292-winnaar-graffiti-without-gravity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">thehaguestreetart.nl/en/projecten/292-winnaar-graffiti-without-gravity</a></li><li><a class="a" href="https://www.flickr.com/photos/europeanspaceagency/28407189658/in/album-72157696338569774/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bilder des Projekts bei flickr</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ausstellung-zum-wettbewerb-graffiti-without-gravity/" data-wpel-link="internal">Ausstellung zum Wettbewerb Graffiti without Gravity</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japan: SLIM und XARM starten im Finanzjahr 2021</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-slim-und-xarm-starten-im-finanzjahr-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2018 11:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astro-H]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlander]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[SLIM]]></category>
		<category><![CDATA[XARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42461</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Mondlander SLIM und das Röntgenteleskop XARM alias XRISM sollen im japanischen Finanzjahr 2021 gestartet werden. Vorgesehen ist, dass die beiden Raumfahrzeuge aus Japan gemeinsam von einer HII-A-Rakete ins All transportiert werden. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ELS 2018, ESSC/ESF, ISAS, JAXA. Am 9. August 2018 wurde die Entscheidung für einen gemeinsamen Start im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-slim-und-xarm-starten-im-finanzjahr-2021/" data-wpel-link="internal">Japan: SLIM und XARM starten im Finanzjahr 2021</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Mondlander SLIM und das Röntgenteleskop XARM alias XRISM sollen im japanischen Finanzjahr 2021 gestartet werden. Vorgesehen ist, dass die beiden Raumfahrzeuge aus Japan gemeinsam von einer HII-A-Rakete ins All transportiert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ELS 2018, ESSC/ESF, ISAS, JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082018134038_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082018134038_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Mondlander SLIM Variante 2015 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. August 2018 wurde die Entscheidung für einen gemeinsamen Start im japanischen Finanzjahr 2021, also ab dem 1. April 2021, auf einer Besprechung des japanischen Wissenschaftsministeriums mitgeteilt. Ein entsprechender Beschluss erfolgte aber bereits 2017. Man verspricht sich von ihm Kostenvorteile, da eine eigene Rakete für SLIM eingespart werden kann. Durch die Entwicklung von XARM verzögern sich andere japanische Raumfahrtprogramme, denen die eingesparten Kosten zu Gute kommen sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich war geplant, den Mondlander SLIM auf einer von IHI gebauten Rakete vom Typ Epsilon zu starten und ihn im Finanzjahr 2018 auf dem Mond aufsetzen zu lassen. Auch ein Start an Bord auf einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Herstellers SpaceX war einmal in Erwägung gezogen worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SLIM steht für Smart Lander for Investigating Moon. Der Lander hat die besondere Aufgabe, an einer bestimmten Stelle auf dem Mond selbstständig besonders punktgenau aufzusetzen. Dabei beträgte die tolerierte maximale Abweichung vom Zentrum der geplanten Landestelle bei 13,3 Grad südlicher Breite und 25,5 Grad östlicher Länge im Mare Nectaris 100 Meter. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082018134038_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082018134038_small_2.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Innovatives Landeverfahren für SLIM &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss des Endanflugs, der mit autonomer Bilderkennung, Auswertung und Flugweganpassung bei Erkennung eines Hindernisses erfolgen soll, ist ein vertikales Aufsetzen mit anschließendem Umlegen auf eine Seite des Landers geplant. Die Seite des Landers, die bei gelungener Landung in richtiger Lage zum Mondboden zeigt, ist dafür mit fünf Landebeinen ausgestattet. Die gegenüberliegende Seite ist mit Solarzellen bedeckt, um auch auf der Mondoberfläche Sonnenlicht zur Stromerzeugung nutzen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Boden der Landestelle hofft man unter anderem Amphibol-Minerale vom Mantel des Mondes entdecken zu können. Ein entsprechendes Vorkommen bzw. sein Fehlen könnte die Vorstellung von der Entstehung des Mondes verändern. Die aktuell vorherrschende Einschätzung, der Mond sei bei einem Einschlag eines großen Objektes auf der Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren entstanden, will man durch den Vergleich von Vorkommen bestimmter Mantelmaterialien des Mondes und der Erde überprüfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startmasse von SLIM darf auf Grund der Leistungsreserven der stärkeren Trägerrakete nun ansteigen. Ursprünglich hatte man dem Lander bei einer Gesamtmasse von rund 600 Kilogramm eine Leermasse ohne Betriebsstoffe von rund 130 Kilogramm zugedacht, jetzt ist eine Leermasse im Bereich von 200 Kilogramm möglich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082018134038_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082018134038_small_3.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Mondlander SLIM Variante 2018 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang 2018 wurden für eine Variante mit einer Leermasse von 120 Kilogramm eine Treibstoffmenge von 520 Kilogramm angegeben. In einer aktuellen Pressemitteilung spricht die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) von einer Leermasse von rund 200 Kilogramm und einer Gesamtmasse von rund 730 Kilogramm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Triebwerke von SLIM und sein Kamerasystem könnten nun leistungsfähiger ausfallen. Auch das Mitführen eines zusätzlichen autarken robotischen Geräts, das in etwas Entfernung Lander und Landestelle beobachten kann, fand Eingang in die aktuellen Planungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">XARM ist die Ersatzmission für das nach wenigen Einsatztagen gescheiterte japanische Röntgenteleskop Hitomi alias Astro-H und wird demzufolge auch schon mal als ASTRO-H2 bezeichnet. XARM steht für X-Ray Astronomy Recovery Mission. Ihre aktuelle Bezeichnung lautet mittlerweile X-Ray Imaging and Spectroscopy Mission (XRISM). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12141.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SLIM &#8211; Landung in einer eingestürzten Mondhöhle</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-slim-und-xarm-starten-im-finanzjahr-2021/" data-wpel-link="internal">Japan: SLIM und XARM starten im Finanzjahr 2021</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CubeSat-Aktivitäten in Deutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cubesat-aktivitaeten-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 17:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[elektrische Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Erdorbit]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Laserreflektor]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Nanosatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemodul]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlungsgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10998</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA möchte die kleinen Raumschiffe für die Exploration des Sonnensystems einsetzen. Aber auch in Deutschland wird an verschiedenen Orten an CubeSats gearbeitet. Ein Beitrag von Viktoria Schöneich. Quelle: FH Aachen, TU Berlin, TU Dresden, TU München, Uni Stuttgart, Uni Würzburg CubeSats bieten viele Vorteile: Sie sind preiswert, verhältnismäßig wenig komplex und können durch ihre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cubesat-aktivitaeten-in-deutschland/" data-wpel-link="internal">CubeSat-Aktivitäten in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA möchte die kleinen Raumschiffe für die Exploration des Sonnensystems einsetzen. Aber auch in Deutschland wird an verschiedenen Orten an CubeSats gearbeitet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Viktoria Schöneich. Quelle: FH Aachen, TU Berlin, TU Dresden, TU München, Uni Stuttgart, Uni Würzburg</p>



<p class="wp-block-paragraph">CubeSats bieten viele Vorteile: Sie sind preiswert, verhältnismäßig wenig komplex und können durch ihre geringe Größe und ihr geringes Gewicht einfacher und günstiger in den Erdorbit transportiert werden. Raumfahrt ist durch sie auch für Universitäten und Institute erschwinglich, die neue und revolutionäre Techniken im Weltall erproben möchten. Auch in Deutschland wird nun an vielen Standorten die Chance genutzt, die die kleinen Satelliten bieten. Nicht nur lassen sich hardwareseitig preiswerte Missionen realisieren, die Universitäten haben auch die Möglichkeit, Studenten an ihren Projekten mitwirken zu lassen. Dies sorgt für verringerte Personalkosten seitens der Institute und einen wichtigen Wissenstransfer und Praxiserfahrung für die Raumfahrtingenieure von morgen. Im Folgenden sollen ein paar Missionen vorgestellt werden, die momentan an deutschen Instituten entwickelt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/NanoRacksDeploymentNASAfull-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/NanoRacksDeploymentNASA260.jpg" alt="CubeSat-Start von den NanoRacks der ISS.
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>CubeSat-Start von den NanoRacks der ISS.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aachen</strong><br>An der Fachhochschule Aachen wird momentan COMPASS-2 entwickelt. Er soll bereits in diesem Jahr im Rahmen der Mission QB50 fliegen, in der 50 CubeSats in den niedrigen Erdorbit ausgesetzt werden sollen. Er hat eine Größe von 10x10x34,5 cm<sup>3</sup> und ist damit ein 3U CubeSat. Eine Unit sind 10x10x10 cm<sup>3</sup>, die 4,5 cm zusätzlich erklären sich durch den CubeSat-Standard, nach dem die Würfel 11,35 cm entlang der Z-Achse messen dürfen.<br>COMPASS-2 ist wie folgt aufgebaut: In der Mitte befindet sich ein Service-Modul, in dem sich die Subsysteme befinden, die den Satelliten gewissermaßen am Leben erhalten. Hierzu zählen beispielsweise On-Board-Rechner und Kommunikationseinheit. Diese Einheit soll als universelles Servicemodul ausgelegt werden, sodass in Zukunft die zwei peripheren Module mit beliebiger Nutzlast gefüllt sein können. In einem der Nutzlast-Einheiten befindet sich ein Dragsail: eine Folie, die zum Lebensende des Satelliten entfaltet werden soll und den Widerstand in der Restatmosphäre erhöht. Das Dragsail sorgt dafür, dass der CubeSat schneller wieder in die Atmosphäre eintritt und nicht als Weltraumschrott zurück bleibt, wie es bei einem Großteil der CubeSats momentan der Fall ist. Im zweiten Nuzlastmodul sollen entfaltbare Dünnfilmsolarzellen untergebracht sein, die im Weltraum getestet werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berlin</strong><br>Die TU Berlin wartet gleich mit mehreren Projekten im Bereich der Nanosatelliten auf. Nicht nur wird Hardware für diese verhältnismäßig neue Satellitenklasse entwickelt, es wird auch an CubeSat-Missionen gearbeitet, die diese Hardware erproben sollen. Zur Zeit werden 3 Projekte bearbeitet.<br>BEESAT-4 soll an die Vorgängermissionen BEESAT 1-3 anknüpfen, die bereits erfolgreich ins All gebracht wurden. Von ihnen erbt BEESAT-4 die Kamera und den Satellitenbus in teilweise modifizierter Form. Im Laufe dieser Mission soll ein System im Orbit qualifiziert werden, mit dem eine genauere Orbit- und Positionsbestimmung möglich sein wird. Alle Satelliten der Baureihe haben eine Größe von 1U.<br>TechnoSat ist als Vorgängermission für TUBIN konzipiert. Es soll hier kritische Hardware erprobt werden, die während der TUBIN-Mission zum Einsatz kommen wird, namentlich Sensoren und Aktuatoren zur Lageregelung, eine Kamera und ein S-Band-Sender. Außerdem sind Laser-Retroreflektoren angebracht. TUBIN selbst soll schließlich eine Nutzlast für thermales Infrarot testen, die für Fernerkundungsaufgaben vorgesehen ist. Beide Missionen haben den gleichen Satellitenbus, der im Rahmen der Missionen ausgiebig getestet werden soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Bild_FIPEX_SOMP-I_SOMP-II_full.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Bild_FIPEX_SOMP-I_SOMP-II_260.png" alt="Von links nach rechts: Der Sauerstoffsensor FIPEX an der ISS, SOMP und SOMP2
(Bild: TU Dresden)"/></a><figcaption>Von links nach rechts: Der Sauerstoffsensor<br> FIPEX an der ISS, SOMP und SOMP2<br>(Bild: TU Dresden)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dresden</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">An der TU Dresden wird momentan am Projekt SOMP2 gearbeitet. Fast alle Komponenten des 2U-Nanosatelliten werden vollständig neu entwickelt. Dies geschieht mit dem Ziel, einen Satellitenbus zu entwerfen, der bei kommenden Missionen gleichbleibend bei wechselnden Nutzlasten eingesetzt werden kann.<br>Auf SOMP2 soll ein Sensor zur Vermessung des atomaren Sauerstoffes in der Atmosphäre zum Einsatz kommen und Daten zur Validierung von Atmosphärenmodellen sammeln. Ein Vorgänger dieses Sensors ist bereits auf der Internationalen Raumstation zum Einsatz gekommen, nun soll die miniaturisierte Variante auch auf CubeSats fliegen. Weiterhin soll die Veränderung von Carbon-Nanoröhrchen unter Weltraumbedingungen gemessen werden. Dieses Material ist unter anderem als Kandidat für einen Weltraumfahrstuhl und Tether-Anwendungen im Gespräch, eine Untersuchung könnte also zukünftigen, unkonventionellen Raumfahrtkonzepten wertvolle Informationen liefern. Weiterhin soll ein neues Konzept zur Energiegewinnung erprobt werden. Das Temperaturgefälle innerhalb des Satelliten soll zur Stromversorgung genutzt werden; die gewonnene Leistung soll ausreichen, um Houskeeping-Aufgaben zu erfüllen.<br>Als Teil von QB50 soll der Satellit bereits im August 2016 fertig gestellt werden und von der Internationalen Raumstation gestartet werden. Die ISS verfügt dafür über so genannte NanoRacks, mit denen auch in der Vergangenheit bereits viele Satelliten gestartet wurden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Worldmagneticcharttot.png" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Worldmagneticcharttot260.png" alt="Bei der Südatlantischen Anomalie ist das Erdmagnetfeld besonders schwach.
(Bild: Wikipedia)"/></a><figcaption>Bei der Südatlantischen Anomalie ist das<br> Erdmagnetfeld besonders schwach.<br>(Bild: Wikipedia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>München</strong><br>Der 2U-CubeSat MOVE-II wird vor allem von Studierenden entwickelt, die seitens der Technischen Universität München Unterstützung erhalten. Die Konfiguration beinhaltet einen 1U-Satellitenbus, der die Servicesysteme enthält. Die zweite Unit wird von der Hauptnutzlast ausgefüllt. Hierbei handelt es sich um einen Detektor, der niederenergetische Antiprotonen messen und das Verständnis über die Strahlungsgürtel der Erde verbessern soll. Da der vorgesehene Orbit sich unterhalb der zu untersuchenden Strahlungsgürtel befindet, können die Messungen nur in der Region der südatlantischen Anomalie durchgeführt werden. Hier ist das Magnetfeld der Erde geschwächt und somit eine Messung möglich. Durch die anspruchsvolle Nutzlast müssen viele Systeme der Vorgängermission MOVE weiterentwickelt werden. Die Erprobung eines leistungsfähigen On-Board Computers und eines neuen Solarpaneel-Entfaltungsmechanismus unter Weltraumbedingungen ist deswegen ein Sekundärziel, das im Rahmen der Mission erreicht werden soll.<br>Auch bei MOVE-II soll der Satellitenbus so flexibel angelegt werden, dass bei Nachfolgemissionen eine beliebige Nutzlast im zweiten Segment mitgeführt werden kann. Das Projekt, das sich momentan in Phase B befindet und somit gerade die vorläufige Designphase durchläuft, soll 2017-2018 starten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SDM-KSat.png" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SDMKSat260.png" alt="Der CAPE-Satellit. An der Spitze des Servicemoduls befindet sich die Wiedereintrittskapsel.
(Bild: Universität Stuttgart)"/></a><figcaption>Der CAPE-Satellit. An der Spitze des <br>Servicemoduls befindet sich die <br>Wiedereintrittskapsel.<br>(Bild: Universität Stuttgart)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stuttgart</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Stuttgart wird, ähnlich wie in München, die Gestaltung des Projekts CAPE vor allem von Studierenden übernommen. CAPE besteht aus einem Servicemodul, das unter anderem ein elektrisches Triebwerk beherbergt, das sich momentan noch in Entwicklung befindet. Es ist dafür ausgelegt, eine beliebige Nutzlast von 1U Größe, also auch andere CubeSats, auf einen höheren oder niedrigeren Orbit zu bringen.<br>Hauptnutzlast des Service-Moduls während der CAPE-Mission wird die bis dato kleinste Wiedereintrittskapsel der Welt, MIRKA2 sein. Sie weist einen Durchmesser von maximal 10 cm auf. Die geringe Größe stellt besondere Anforderungen an die Elektronik und Energieversorgung, die im Inneren der Kapsel Platz finden müssen. Neben der Demonstration, dass eine Wiedereintrittskapsel in dieser Größe möglich ist, soll ein neues Hitzeschutzmaterial getestet werden. Hierfür soll mit Hilfe des Service-Moduls der Orbit soweit abgesenkt werden, bis die Höhe ausreichend gering ist, um den Wiedereintritt einzuleiten. Ihre erste Feuertaufe wird die Kapsel im Rahmen der Höhenforschungsraketenkampagne REXUS in diesem Frühjahr haben: Hier soll bei einem Fall aus etwa 80 km Höhe die Elektronik und Kommunikation einem ersten realen Test unterzogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Würzburg</strong><br>An der Universität Würzburg ist der Schwerpunkt von Neuerungen im Nanosatellitensegment vor allem softwareseitig. Die SONATE-Mission, zu der nun die Planungen begonnen haben, hat das ambitionierte Ziel, eine autonome Zielplanung zu erproben. Konkret bedeutet dies, dass der Satellit bei einer Beobachtung selbstständig entscheidet, ob das Ereignis wichtig genug für weitere Beobachtungen ist oder ob eine einfache Auswertung genügt. Dies hat zum Ziel, seltene Ereignisse besser erforschen zu können und beispielsweise bei interplanetaren Missionen eine größere Autonomie zu ermöglichen. Auch ein neues Diagnosesystem, das eine automatische Fehlerbehebung ohne notwendigen Eingriff von der Erde verspricht, soll auf SONATE geflogen werden.<br>Ein Weiteres Projekt, NACOMI, beschäftigt sich mit der Kommunikation von Nanosatelliten bei interplanetaren Flügen. Zwar fehlt noch ein Satellit, bei dem das System NACOMI schließlich mitfliegen kann, allerdings ist bis zur Fertigstellung eines Prototyps im Jahr 2018 auch noch etwas Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend kann man sagen, dass auch am Standort Deutschland im Bereich der Kleinstsatelliten neue Technologien und Ideen ihren Eingang finden. Auch wenn die ambitionierten interplanetaren Missionen der NASA zunächst größer erscheinen mögen, werden auch an deutschen Institutionen konkrete Probleme gelöst, die die Entwicklung von Nanosatelliten als zukunftsträchtige Plattform voran bringen. Eine Investition in die Zukunft sind die Projekte, die maßgeblich von Studierenden mitgestaltet werden, in jedem Fall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Redaktioneller Hinweis: Die Autorin ist am Projekt CAPE als Systemingenieurin für das Servicemodul beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7116.75" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CubeSats &#8211; Erschwingliche Satelliten (?)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cubesat-aktivitaeten-in-deutschland/" data-wpel-link="internal">CubeSat-Aktivitäten in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>3. deutscher CanSat-Wettbewerb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/3-deutscher-cansat-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2016 18:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CanSat]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9249</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ausgeschrieben ist die Entwicklung eigener Nutzlasten für den Transport auf Raketen. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Die Anmeldung zum 3. deutschen CanSat-Wettbewerb ist vom 12. Januar bis zum 12. Februar 2016 möglich. Autor: Raumfahrer.net Redaktion &#38; Thomas Weyrauch. Quelle: cansat.de. Viele junge Menschen träumen davon, einmal in den Weltraum zu fliegen. Astronauten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/3-deutscher-cansat-wettbewerb/" data-wpel-link="internal">3. deutscher CanSat-Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ausgeschrieben ist die Entwicklung eigener Nutzlasten für den Transport auf Raketen. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Die Anmeldung zum 3. deutschen CanSat-Wettbewerb ist vom 12. Januar bis zum 12. Februar 2016 möglich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redaktion/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net Redaktion</a> &amp; <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: cansat.de.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/CansatDE3260x200.jpg" alt=""/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Viele junge Menschen träumen davon, einmal in den Weltraum zu fliegen. Astronauten können leider die wenigsten werden, jedoch ist der Weg zum Erfinder und Konstrukteur eines Satelliten durch den mittlerweile zum dritten Mal in Deutschland ausgeschriebenen CanSat-Wettbewerb (CanSat engl. für Dosen-Satellit) für engagierte Schulteams aus ganz Deutschland zum Greifen nah. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren erhalten die außergewöhnliche Möglichkeit, eine voll funktionsfähige Raketen-Nutzlast in der Größe einer Getränkedose zu entwickeln und in den &#8222;Weltraum&#8220; zu fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie bei einer echten Raumfahrtmission soll der &#8222;Forschungssatellit im Kleinformat&#8220; mit einer Rakete auf eine Höhe von mehreren hundert Metern gebracht und dann aktiviert werden. Das Siegerteam qualifiziert sich mit der selbst entwickelten Nutzlast für die anschließende europaweite Ausscheidung von CanSat. Dann darf das Team als amtierender deutscher Meister an den Start gehen. Bewerbungsschluss für den deutschen Wettbewerb ist der 12. Februar 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit den späten 1990ern gibt es schon CanSat-Initiativen in den USA. Im Jahr 2008 wurden in Frankreich und Spanien nationale CanSat-Wettbewerbe gegründet, es folgte 2010 der <a href="http://www.cansat.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">europaweite Wettbewerb</a> der Europäischen Weltraumagentur (ESA). Das dritte deutschlandweite Wettbewerbsfinale wird voraussichtlich vom 26. bis zum 30. September 2016 in Bremen stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CanSat stellt Jugendliche bundesweit vor die Aufgabe, abseits des Klassenzimmers ein vollständiges Raumfahrtprojekt ganz praxisnah zu durchlaufen. Sonst abstrakte mathematische und physikalische Inhalte werden hier angewendet, denn die Teams entwickeln nicht nur die Idee für die wissenschaftliche Funktion des Satelliten, sondern übernehmen eigenverantwortlich die Konstruktion und Integration der Bauteile in das CanSat-Modul. Sie tüfteln ein Fallschirmsystem zur Bergung der Nutzlast aus und erleben schließlich den Höhepunkt des Wettbewerbs: Den Raketenstart ihres &#8222;Satelliten&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Flugphase müssen die Nutzlast und das Bergungssystem des CanSat dann ihre Funktionsfähigkeit beweisen. Die Nutzlast soll beim Abstieg Daten sammeln und könnte darüber hinaus weitere Aufgaben erledigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist technisches Know-How allein nicht ausreichend, ebenso zählen im Wettbewerb Erfindungsreichtum, Kreativität und gute Teamarbeit. Jugendliche können ihren CanSat daher sowohl in Eigenregie entwickeln als auch im Verbund mit einer betreuenden Lehrkraft. Auch die Integration des Projektes in den Schulunterricht ist möglich. In jedem Fall ist es wichtig, dass die Teams ihr Projekt in der Öffentlichkeit vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Vielzahl von <a href="https://www.cansat.de/#comp-irnhouvz1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Förderern und Paten</a> unterstützen sowohl den Wettbewerb wie auch die teilnehmenden Teams, darunter wissenschaftliche Institutionen, Bildungseinrichtungen und Industrieunternehmen, sowie die Europäische Weltraumorganisation (ESA), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Union über den European Regional Development Fund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausschreibung des 3. deutschlandweiten CanSat-Wettbewerbs läuft bis zum 12. Februar 2016. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab dem 12. Januar 2016 <a href="https://www.cansat.de/wettbewerb-2016" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">bewerben</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragen zum Deutschen CanSat Wettbewerb? Schreiben Sie an info(at)cansat.de.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/3-deutscher-cansat-wettbewerb/" data-wpel-link="internal">3. deutscher CanSat-Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Open Mars 3D Workshop</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/open-mars-3d-workshop/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32986</guid>

					<description><![CDATA[<p>Planète Mars, die 1901 gegründete französische Sektion der Mars Society, hat ein freies Projekt gestartet, mit dem jeder Interessierte virtuelle Mars- und wohl überhaupt Weltraummissionen in 3D modellieren kann. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Ohne Quellen. Der Open Mars 3D Workshop der Planète Mars hat sich zum Ziel gesetzt, 3D-Modellierung von Marsmissionen auf Open-Source-Basis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/open-mars-3d-workshop/" data-wpel-link="internal">Open Mars 3D Workshop</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Planète Mars, die 1901 gegründete französische Sektion der Mars Society, hat ein freies Projekt gestartet, mit dem jeder Interessierte virtuelle Mars- und wohl überhaupt Weltraummissionen in 3D modellieren kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Ohne Quellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Open Mars 3D Workshop der <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://planete-mars.com/" target="_blank" data-wpel-link="external">Planète Mars</a> hat sich zum Ziel gesetzt, 3D-Modellierung von Marsmissionen auf Open-Source-Basis anzubieten, miteinander zu teilen und bis Sommer 2010 gemeinsam einen animierten Kurzfilm &#8222;On to Mars!&#8220; zu erstellen. Die Modellierung basiert auf dem Open-Source-Tool <i>Celestia</i> von Chris Laurel, das man zunächst installieren muss. Es läuft unter Windows, Linux und Mac OS. Ein Beispiel dazu, einen mit 3D Workshop nachmodellierten realen Vorbeiflug von Mars Express am Marsmond Phobos, können Sie in dem eingebetteten Youtube-Video sehen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/open-mars-3d-workshop/" data-wpel-link="internal">Open Mars 3D Workshop</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marsforschung und die Jagd nach Gletschern [Update]</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsforschung-und-die-jagd-nach-gletschern-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 19:14:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Eismassen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Spektroskopie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32488</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Projekt AMASE wird in arktischer Umgebung Analogforschung betrieben: Unter lebensfeindlichen und technisch erschwerten Bedingungen werden wissenschaftliche Daten gesammelt. Damit soll die zukünftige Erforschung des Sonnensystems optimiert werden. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: AMASE 2009, Spaceref. Update: Wir haben einige Bilder von AMASE 2009 nachgereicht, die Sie weiter unten finden können. Mit modernen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsforschung-und-die-jagd-nach-gletschern-update/" data-wpel-link="internal">Marsforschung und die Jagd nach Gletschern [Update]</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Projekt AMASE wird in arktischer Umgebung Analogforschung betrieben: Unter lebensfeindlichen und technisch erschwerten Bedingungen werden wissenschaftliche Daten gesammelt. Damit soll die zukünftige Erforschung des Sonnensystems optimiert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: AMASE 2009, Spaceref.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update: Wir haben einige Bilder von AMASE 2009 nachgereicht, die Sie <a class="a" href="#unten">weiter unten</a> finden können.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082009211433_big_1.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082009211433_small_1.jpg" alt="Openstreetmap, CC BY-SA" width="326" height="361"/></a><figcaption>
Svalbard liegt mitten im Nordpolarmeer und ist rund 850 km von der norwegischen Küste entfernt 
<br>
(Bild: Openstreetmap, CC BY-SA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit modernen Methoden gelingt es heute, ein immer detailliertes Bild davon zu erlangen, wie Atmosphäre, Biosphäre mit den Ozeanen und der Geosphäre zusammenspielen. Die Planetologie hat sich von einer rein deskriptiven zu einer quantitativen Wissenschaft gewandelt. Wir verstehen immer besser, wie dynamische Prozesse auf der Erde ineinander greifen &#8211; und beginnen damit, dieses Wissen auch auf andere Körper des Sonnensystems zu übertragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Juan Diego Rodriguez-Blanco ist Mitglied des <a class="a" href="https://astrobiology.nasa.gov/news/amase-2009-expedition-finishes/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AMASE 2009</a>-Teams, der diesjährigen <em>Arctic Mars Analog Svalbard Expedition</em> auf der Inselgruppe <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzbergen_(Inselgruppe)" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Svalbard</a>. Ihr Ziel ist es, in einer lebensfeindlichen Umwelt unter widrigen Umständen wissenschaftliche Forschung zu betreiben und so etwas für den optimalen Betrieb von menschgemachten Erkundern zu lernen &#8211;  auf dem Mars und anderswo im Sonnensystem. Manchmal geht es aber auch um rein menschliche Unzulänglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Jagen von Eisbergen gehört hier zu den lustigsten Aktivitäten: Natürlich machen wir das aus streng wissenschaftlichen Gründen. Wir suchen Eisberge, in denen noch Sedimente eingeschlossen sind. Immerhin sind wir mitten in der Arktis und völlig umgeben von massiven Eiskappen. Wir sehen täglich dutzende Eisberge wobei die meisten von ihnen nur aus Blaueis bestehen. Manchmal treffen wir aber auf Exemplare mit eingeschlossenen Sedimentschichten &#8211; und die sehen wir uns genauer an.&#8220; Eisberge gehören zu den wichtigen Nährstofflieferanten mariner Hochseehabitate. Welche Zutaten sie zum Menü der Meeresbewohner beitragen, möchte sein Team herausfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blaues, schmutziges Eis</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082009211433_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082009211433_small_2.jpg" alt="Karl Urban" width="321" height="241"/></a><figcaption>
Blaues, durch Sedimente &#8222;dreckiges&#8220; Eis treibt vom Gletscher Vatnajökull in Island aufs Meer. 
<br>
(Bild: Karl Urban)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Blaueis entsteht, wenn frischer Schnee, der auf einen Gletscher fällt, durch die Auflast jüngerer Niederschläge allmählich zusammengedrückt wird. Dabei steigt der Druck an und das Eis bildet größere Kristalle aus, die neue physikalische Eigenschaften besitzen. Rote und gelbe Wellenlängen werden nun stärker absorbiert, wodurch das Eis für uns blau erscheint. Ein blauer Eisberg ist also ein Stück eines kalbenden Gletschers und entstand nicht aus kürzlich gefrorenem Meerwasser, wie viele andere Schollen im Nordpolarmeer. Damit ist er für Rodriguez-Blancos Gruppe interessant und wert, näher in Augenschein genommen zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Gletschern landet nicht nur Schnee. Von den Hängen des Gletschertals rutschen Gerölllawinen hinab und verteilen ihre Fracht auf der vormals weißen Eisfläche. Im Sommer taut ein Teil der Oberfläche und legt ältere Sedimentlagen frei. So akkumuliert in regelmäßigen Abständen feinkörnige Gesteinsfracht im Gletschereis. Dort verbleibt sie vorerst, doch Eis ist immer in Bewegung. Eine durchschnittliche Gletscherzunge speit erst nach hunderten bis tausenden Jahren die Eispakete wieder aus, die einmal aus frischem Schnee entstanden. Endet der Gletscher im Meer &#8211; wie auf Svalbard, in Norwegen oder Alaska &#8211; driften die schmutzigen blauen Eisberge hinaus ins arktische Meer und geraten hier in die Hände von Juan Diego Rodriguez-Blanco.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Aufgabe klingt einfach: Finde einen frisch gekalbten Eisberg, entscheide, ob es sicher ist, sich ihm zu nähern, nimm Proben, schmilz das Eis und separiere so Sedimentlage für Sedimentlage. Zurück im Labor nutzen wir verschiedene Techniken wie Mikroskopie, Röntgendiffraktometrie oder Infrarotspektroskopie, je nach spezifischer Fragestellung an die vorkommenden Eisenminerale&#8220;, schreibt Rodriguez-Blanco.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die schwimmenden Eisschollen sind gefährliche Gebilde. Abhängig von Größe und Form kann selbst der geringste Auflastdruck dazu führen, dass er sich plötzlich komplett umdreht. Da sich das AMASE-Team auf Schlauchbooten nähert, gilt die Gefährdung für die gesamte Besatzung. Weil 90% der Masse eines Eisbergs unter Wasser liegt, ist es oft nicht leicht, seine Form und Masse zu bestimmen. &#8222;Erst wenn wir schmutziges blaues Eis sehen und uns sicher sind, dass keine Gefahr besteht, schicken wir eine Person, die vom Schlauchboot aus gesichert wird. Die muss mit ihrer Eisaxt schnell arbeiten, denn nach maximal fünf Minuten sollte sie zurückkehren&#8220;, so Juan Diego Rodriguez-Blanco.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gesammelten Proben werden zur weiteren Untersuchung ins Labor der Universität Leeds in England geschickt. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Frage, in welchem Maße eisenreiche Sedimente zum Eisenbudget des arktischen Ozeans heute im Vergleich zur letzten Eiszeit beitragen. Eisen ist ein wichtiges Spurenelement und limitierender Faktor für die Bioproduktion mariner Habitate.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mars an Erde</strong>
<br>
Ein Grundproblem stellt die Natur robotischer Missionen dar. Wie entscheidet ein Rover, welchen Stein er untersuchen soll? Fahrzeuge wie <em>Spirit</em> oder <em>Opportunity</em> können täglich hundert Meter zurücklegen. Aufnahmen ihrer Umgebung reisen ein bis zwei Stunden durchs Sonnensystem, bevor Wissenschaftler auf der Erde entscheiden können, welche Anweisungen sie zurückschicken. Ein Ziel von AMASE ist die Simulation solcher Situationen, um zukünftige Rovermissionen wie <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/europas-neue-mars-plaene-exomars/" data-wpel-link="internal"><em>Exomars</em></a> der ESA oder <em>Sample Return</em>-Missionen der NASA effizienter zu machen.
<br>
Svalbard eignet sich auch besonders gut für die Aufgabe, die spezielle Situation robotischer Planetenerkunder zu simulieren: Karge Hügel bilden eine lebensfeindliche Umgebung, die marsianischen Landschaften recht nahe kommt, mit einem Unterschied: Es ist wegen wild lebender Eisbären immer gut, ein Gewehr dabei zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Science Operation Work Group</em> innerhalb des AMASE-Teams besteht aus zwei Teams. Während eine Gruppe im Feld unterwegs ist und Daten sammelt, befindet sich die andere im Basislager, um dort wissenschaftliche Fragestellungen zu diskutieren und daraus Anweisungen abzuleiten. Die Möglichkeiten des Basisteams sind begrenzt, denn sie können nur auf Fotos der Feldgruppe zurückgreifen und dürfen nicht direkt mit ihren Kollegen sprechen. Die Kommunikation ist &#8211; wie zwischen Erde und Mars &#8211; auf elementare Handlungsanweisungen begrenzt, die mit einiger Verzögerung zugestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Berichte von AMASE 2009 gibt es in deren <a class="a" href="https://www.planetary.org/articles/2069" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Blog</a> bei der Planetary Society. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a name="unten"></a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082009211433_small_3.jpg" alt="Juan Diego Rodriguez-Blanco" width="720" height="478"/></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090901d.jpg" alt="" width="723" height="542"/></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090901e.jpg" alt="" width="727" height="545"/></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090901f.jpg" alt="" width="729" height="547"/></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090901g.jpg" alt="" width="723" height="542"/><figcaption>Impressionen der AMASE 2009-Mission auf Svalbard<br>(Bild: Juan Diego Rodriguez-Blanco)</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082009211433_small_4.jpg" alt="Paulo Younse, NASA/JPL" width="720" height="540"/><figcaption>
Computergesteuerte Probennahme mit dem Testrover 
<i>Athena</i>
 
<br>
(Bild: Paulo Younse, NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsforschung-und-die-jagd-nach-gletschern-update/" data-wpel-link="internal">Marsforschung und die Jagd nach Gletschern [Update]</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA wird Kliper nicht unterstützen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-wird-kliper-nicht-unterstuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2005 22:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30069</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es sei unwahrscheinlich, dass die Offiziellen der Europäischen Weltraumagentur die Finanzierung eines russischen Weltraumflugzeuges genehmigen, sagte ein Beobachter eines hochrangig besetzten Treffens in Berlin. Eine endgültige Entscheidung wird nicht vor heute Abend erwartet. Ein Beitrag von ingofroeschmann. Quelle: Energia. Die Minister der 18 Mitgliedstaaten der ESA, zu denen auch Kanada gehört, diskutieren derzeit, welche Programme [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-wird-kliper-nicht-unterstuetzen/" data-wpel-link="internal">ESA wird Kliper nicht unterstützen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es sei unwahrscheinlich, dass die Offiziellen der Europäischen Weltraumagentur die Finanzierung eines russischen Weltraumflugzeuges genehmigen, sagte ein Beobachter eines hochrangig besetzten Treffens in Berlin. Eine endgültige Entscheidung wird nicht vor heute Abend erwartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von ingofroeschmann. Quelle: Energia.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minister der 18 Mitgliedstaaten der ESA, zu denen auch Kanada gehört, diskutieren derzeit, welche Programme in den kommenden fünf Jahren gefördert werden sollen. Das ESA Budget für die Jahre 2006 bis 2010 umfasst 8,8 Milliarden Euro. 
<br>
Ein bekanntes Programm ist Kliper, ein Raumflugzeug, das nach russischer Vorstellung eines Tages die Sojus Raketen ersetzen soll. Die ESA diskutierte die Finanzierung einer zweijährigen Studie mit etwa 50 Millionen Euro, mit dem Ziel, erste Designstudien des Geräts zu schaffen und langfristig einen unabhängigen Zugang zum Weltraum zu erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Diskussionen am Montag deuten jedoch darauf hin, dass die Unterstützung für das Projekt unter den Ministern zu diesem frühen Zeitpunkt des Projekts nicht ausreicht, so ein Beobachter des Treffens, der nicht genannt werden wollte. ESA könne in zukünftig immer noch einer Teilnahme zustimmen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122005235136_small_1.jpg" alt="Energia" width="451" height="308"/><figcaption>
Ein Modell des Kliper wurde im November 2004 von Energia vorgestellt 
<br>
(Bild: Energia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Suche nach Leben</strong> <br> Andere Programme dagegen scheinen viel Unterstützung zu erfahren &#8211; unter anderem die ExoMars Mission, die bis 2011 einen Rover zum Mars bringen soll, um auf dessen Oberfläche nach Anzeichen von Leben zu suchen. Ebenfalls populär ist eine Resolution, die einzig die Verwendung europäischer Startraketen für ESA Missionen vorsieht, anstatt russische Raketen oder Raketen aus anderen Ländern zu verwenden, auch wenn diese günstiger seien.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minister zeigten außerdem Unterstützung für zwei Erdbeobachtungsprogramme. Dazu gehört der Nachfolger der im Oktober 2005 aufgrund eines Raketenproblems abgestürzten Mission CryoSat. Eine endgültige Entscheidung hierzu wird die ESA jedoch erst treffen, wenn die Kostenschätzungen im Februar 2006 eingegangen sind.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Erdbeobachtungsprogramm ist die GMES Initiative unter Führung der Europäischen Union. GMES steht für „Global Monitoring for Environment and Security” (Globale Überwachung für Umwelt und Sicherheit). ESA wird wahrscheinlich 200 Millionen Euro in das Projekt investieren, das Daten sämtlicher Erdbeobachtungsmissionen verbinden und eine Reihe Umweltbeobachtungssatelliten starten soll.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-wird-kliper-nicht-unterstuetzen/" data-wpel-link="internal">ESA wird Kliper nicht unterstützen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tankstelle im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tankstelle-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2005 14:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdorbit]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29638</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Forschungsprojekt vom NASA Glenn Research Center soll bei der Entwicklung und Betreibung einer Tankstelle im Erdorbit maßgebend sein. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Glenn Research Center. Durch die extrem tiefen Temperaturen, Drücke und Gravitationskräfte im Weltraum ist es schwierig Treibstoffe zu lagern und Raumfahrzeuge zu betanken. Seit 1945 wird im NASA Glenn Research [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tankstelle-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Tankstelle im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Forschungsprojekt vom NASA Glenn Research Center soll bei der Entwicklung und Betreibung einer Tankstelle im Erdorbit maßgebend sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Glenn Research Center.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die extrem tiefen Temperaturen, Drücke und Gravitationskräfte im Weltraum ist es schwierig Treibstoffe zu lagern und Raumfahrzeuge zu betanken. Seit 1945 wird im <i>NASA Glenn Research Center</i> in Cleveland, Ohio mit diesen eisigkalten Treibstoffen, die Kryogentreibstoffe genannt werden, experimentiert. In zwei Forschungseinrichtungen wird mit flüssigen Stickstoff und flüssigen Wasserstoff geforscht (Stickstoff und Wasserstoff ändern ihren Aggregatzustand bei Temperaturen von -196 Grad Celsius bzw. bei -252 Grad Celsius und werden flüssig). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032005151502_small_1.jpg" alt="None" width="347" height="260"/><figcaption>
Der Kryogenforschungskomplex des 
<i>NASA Glenn Research Center</i>
 in Cleveland, Ohio
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen zwei Forschungseinrichtungen werden Komponenten und Teilsysteme sowie Wege der Treibstoffspeicherung getestet, um eine langzeitige Lagerung von Kryogentreibstoffen im Weltall sicherzustellen. Momentan läuft gerade ein Projekt bei der eine Tankstelle im Orbit Raumfahrzeuge vor ihrer Reise zum Mond oder Mars betanken soll. In den nächsten vier Monaten werden eine Reihe von verschiedenen Tests in diesen Kryogeneinrichtungen durchgeführt werden, um die Sicherheit und Effizienz dieser Weltraumtankstelle sicherzustellen. Aufgrund der niedrigen Gravitationskräfte, überwiegt die Oberflächenspannung, welche dazu führt, dass sich der Treibstoff nicht wie auf der Erde gewohnt am Boden anlagert, sondern sich rund um die Tankwand sammelt. Diese Tatsache erschwert die genaue Bestimmung des übrigen Treibstoffes im Tank. Ebenso entstehen durch diese Eigenschaft Probleme beim Treibstofftransfer.
<br>
Einem ganz anderen Problem muss sich Weltraumtankstelle aufgrund der Sonnenwärme stellen. Eine Erhitzung der Tanks führt dazu, dass der darin gelagerte Treibstoff zu kochen beginnt, was wiederum zu einem Druckanstieg innerhalb der Tanks führt. Für einen sicheren Betrieb muss daher entweder ein Druckventil an den Tanks angebracht werden oder der Treibstoff von vornherein kontinuierlich gekühlt werden, damit es erst gar nicht zu einem Druckanstieg kommt. Die Untersuchungen vom <i>Glenn Research Center</i> enthalten unter anderem die Entwicklung einer Niederdruckanzeige, die den restlichen Treibstoff in den Tanks feststellen soll, sowie Langzeit-Lagerungstests der Kryogentreibstoffe, die die Verluste minimieren und kleinere Tankbehälter ermöglichen soll, aber auch den Transport der Treibstofftanks in das Erdorbit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032005151502_small_2.jpg" alt="None" width="344" height="258"/><figcaption>
Die 
<i>SMiRF</i>
 Forschungseinrichtung mit der Vakuumkammer und kryogenen Treibstoffleitungen.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung des <i>SMiRF (Small Multipurpose Research Facility)</i> besteht aus einer zylindrischen Vakuumkammer, welche die niedrigen Temperaturen und Drücke wie sie im Weltall, am Mond oder am Mars herrschen simulieren kann. In dieser Vakuumkammer können Tanks bis zu einem Durchmesser von 1.8 Meter und einer Höhe von 2.2 Meter getestet werden. Durch eine computerunterstützte Steuerung kann die Druckänderung die während eines <i>Space Shuttle</i> Starts durch die Erdatmosphäre ins Weltall auf die Tanks wirkt simuliert werden. Zusätzlich kann durch Programme auch die Temperatur variiert werden und somit &#8222;Tag-Nacht&#8220; Temperatur am Mond oder Mars zwischen -160 und +90 Grad Celsius simulieren. Durch die neueste Technologie können die dadurch gewonnen Daten direkt am Computer gespeichert und ausgewertet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im kleineren der beiden Testeinrichtungen, der <i>CCL-7 (Cryogenic Components Lab Cell 7)</i> werden in zwei kleinen Kryogentanks Fluidströmungen und der Transport des Treibstoffes getestet. Flüssiger Wasserstoff kann bei einem Druck, weniger als ein siebentel des normalen atmosphärischen Druckes auf der Erde (Luftdruck der Erde in der mittleren Meereshöhe beträgt laut der genormten Standardatmosphäre 1013 Hektopaskal) zwischen den beiden Tanks transferiert werden. Genauso wie die <i>SMiRF</i> Testeinrichtung ist auch die <i>CCL-7</i> Einrichtung mit der neuesten Computerhardware und Software ausgestattet und garantiert eine optimale Auswertung der Testmessungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Projekt wird vom <i>NASA Glenn Research Center</i> mit Zusammenarbeit mehrer Firmen, Universitäten und anderen <i>NASA</i> Testeinrichtungen durchgeführt.  </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tankstelle-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Tankstelle im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Suche nach dem Ebola-Virus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-suche-nach-dem-ebola-virus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2003 19:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28559</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mikroskope sind nicht die einzigen Instrumente zur Erforschung von Krankheiten. Ein neues ESA-Projekt benutzt Satelliten, um Seuchen vorherzusagen und zu bekämpfen und nach dem Ursprung des tödlichen Ebola-Virus zu suchen. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA. Das hämorrhagische Fieber tötet jährlich viele Menschen in Zentralafrika. Es kann zu unstillbaren inneren und äußeren Blutungen bei Menschen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-suche-nach-dem-ebola-virus/" data-wpel-link="internal">Die Suche nach dem Ebola-Virus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mikroskope sind nicht die einzigen Instrumente zur Erforschung von Krankheiten. Ein neues ESA-Projekt benutzt Satelliten, um Seuchen vorherzusagen und zu bekämpfen und nach dem Ursprung des tödlichen Ebola-Virus zu suchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hämorrhagische Fieber tötet jährlich viele Menschen in Zentralafrika. Es kann zu unstillbaren inneren und äußeren Blutungen bei Menschen und Menschenaffen führen. Unbekannt ist jedoch noch immer der im Dschungel lebende Zwischenwirt des Virus.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Suche zu unterstützen, werden ab nächstem Jahr mittels Satellitenbildern detaillierte Vegetationskarten des Kongos und Gabuns erstellt, als Teil des neuen ESA-Projektes Epidemio, welches Erdbeobachtungsdienste für Epidemiologen entwickelt.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das in Gabun ansässige Internationale Zentrum für Medizinische Forschung (CIRMF) wird die Beobachtungsdaten mit Feldforschungsergebnissen in einem Geographischen Informationssystem (GIS) zusammenführen. Man hofft, besondere Umweltcharakteristika für infizierte Gegenden festzustellen, in denen entweder tote Tiere gefunden wurden oder in denen die Anwohner Ebola-Antikörper erworben haben.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Durch den Vergleich mit bekannten infizierten Gegenden können mittels Fernerkundung andere verdächtige Gegenden festgestellt werden,&#8220; sagt Ghislain Moussavou vom CIRMF. &#8222;Es ist nicht möglich, das Blut von Tieren im gesamten Zielgebiet zu testen, ungefähr 400 Quadratkilometern Dschungel, es ist jedoch nützlich, die Anstrengungen der Teams, die die Tiere in diesen Gebieten sammeln, zu fokussieren.&#8220; Das Tierblut kann dann auf Ebola-Spuren untersucht werden.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satellitendaten werden monatlich aktualisiert werden, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, fügt Moussavou hinzu: In Gabun und im Kongo haben wir eine jährliche Wiederkehr der Ebola-Ausbrüche beobachtet. Daraus folgt, dass der Lebensraum des Wirtstieres durch bestimmte Umweltbedingungen gekennzeichnet ist.&#8220;   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdbeobachtungsdaten werden auch dem Programm zur Kartierung der Öffentlichen Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Verfügung gestellt, zum Einlesen in die GIS-Software HealthMapper der WHO, welche von Gesundheitsfunktionären in mehr als 70 Ländern benutzt wird.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Unser System hängt letztendlich von Felddaten ab, Fernerkundung könnte jedoch eine nützliche Ergänzung sein,&#8220; so Jean-Pierre Meert von der WHO. &#8222;Lokale Landkarten sind oft 30 Jahre überaltert, deshalb haben wir um hochauflösende Bilder von Städten gebeten, von Casablanca in Marokko bis zu Vientiane in Laos, um medizinische Aktionen, wie z. B. Standortentscheidungen für städtische Kliniken, besser planen zu können. Wir hoffen außerdem, nomadisierende Stämme besser im Auge zu behalten, um sie besser mit medizinischer Hilfe versorgen zu können.&#8220;   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kampf gegen die Malaria, die weltweit 300 Millionen Menschen betrifft und jährlich bis zu 1,5 Millionen Opfer fordert, ist das besondere Anliegen mehrerer Epidemio-Nutzer. Die Beschaffung meteorologischer Satellitendaten ist besonders wichtig. Hohe Luftfeuchtigkeits- und Niederschlagswerte kündigen Malaria-Ausbrüche oft an, wegen der Vermehrung der Mücken.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Zuverlässige Informationen zur Oberflächentemperatur ganzer Erdteile sind ein besonderer Segen&#8220; sagt Simon Hay vom Zoologie-Bereich der Oxford-Universität. &#8222;Mit diesen Temperaturdaten könnten solche Regenereignisse in besonders malaria-gefährdeten Gebieten herausgefiltert werden.&#8220;    </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-suche-nach-dem-ebola-virus/" data-wpel-link="internal">Die Suche nach dem Ebola-Virus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shuttle-Nachfolger ohne Bergsteigen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-nachfolger-ohne-bergsteigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2002 22:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[OSP]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28196</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Gruppe, die den Nachfolger des Space Shuttles entwerfen und bauen wird, hält kein &#8222;technologisches Bergsteigen&#8220; für notwendig, das noch beim Transport der ersten Menschen ins All oder auf dem Mond vonnöten war. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Space.com. Nichts desto weniger wird das Vehikel selbst nur ein Teil eines komplexen Puzzels sein, in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttle-nachfolger-ohne-bergsteigen/" data-wpel-link="internal">Shuttle-Nachfolger ohne Bergsteigen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Gruppe, die den Nachfolger des Space Shuttles entwerfen und bauen wird, hält kein &#8222;technologisches Bergsteigen&#8220; für notwendig, das noch beim Transport der ersten Menschen ins All oder auf dem Mond vonnöten war.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: <a href="https://www.space.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Space.com</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122002234738_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
  Mehrere Projektvorschläge stehen noch zur Auswahl, wie der Nachfolger des Space Shuttles einmal aussehen soll.
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts desto weniger wird das Vehikel selbst nur ein Teil eines komplexen Puzzels sein, in dem die NASA mit ihren nationalen Partnern in den kommenden acht Jahren fünf fluggeprüfte Raumfahrzeuge bauen wird, die bisher nur in eindrucksvollen Plänen der Partner existieren.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ingenieure und Verantwortlichen in diesem Projekt sagten, dass die Zeit ebenso knapp bemessen ist wie bei der Entwicklung des ersten Shuttles. Ein eher geringer Einsatz neuer Technologien soll ein Scheitern wie bei den <i>X-</i>Vehikeln des letzten Jahrzehnts verhindern.     <br>In Interviews mit NASA-Managern, Vertragspartnern und außenstehenden Spezialisten und selbst in Dokumenten der Bush-Administration, die an die Budgetschreiber im US-Kongress geschickt wurden, wird ein frischer Wind in dem Projekt gesehen, so dass wie in den Zeichnungen im Jahr 2010 der Shuttlenachfolger an die Internationale Raumstation angedockt sein könnte.     <br>&#8222;Die Zeitfenster, so glauben wir, sind erreichbar &#8211; andernfalls machen wir sie dazu,&#8220; sagt Dan Dumbacher, stellvertretender Manager für das <i>Space-Plane</i>-Programm beim <i>NASA Marshall Space Flight Center</i>, von wo das Programm zur Entwicklung des Shuttle-Nachfolgers mit dem Titel <i>Orbital Space Plane</i> koordiniert wird. &#8222;Wir fangen hier nicht von null an.&#8220;    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr zum Shuttle-Nachfolger finden Sie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Orbital_Space_Plane_Program" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttle-nachfolger-ohne-bergsteigen/" data-wpel-link="internal">Shuttle-Nachfolger ohne Bergsteigen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projekt STAR TIGER gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-49/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2002 20:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Submillimeter-Bereich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=6964</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Rutherford Appleton Laboratory macht sich das Team von STAR TIGER an die Arbeit. Ein Beitrag von jangrossmann, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA. Diese Woche wurde das Projekt STAR TIGER offiziel von Lord Sainsbury, dem britischen Minister für Wissenschaft und neue Technologie, ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt wird sich ein Team von 11 Wissenschaftlern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-49/" data-wpel-link="internal">Projekt STAR TIGER gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Rutherford Appleton Laboratory macht sich das Team von STAR TIGER an die Arbeit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von jangrossmann, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/StarTigerEyeLogoESA500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/StarTigerEyeLogoESA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo: Star Tiger Projekt (Quelle: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche wurde das Projekt STAR TIGER offiziel von Lord Sainsbury, dem britischen Minister für Wissenschaft und neue Technologie, ins Leben gerufen.  Mit diesem Projekt wird sich ein Team von 11 Wissenschaftlern und Spezialisten aus 7 verschiedenen Ländern Europas befassen. In einer Zeit von 4 bis 6 Monaten soll dieses Team im Rutherford Appleton Laboratory , ohne durch administrative Ablenkung beeinflusst zu werden, mit Hilfe aller Forschungsergebnisse der vergangenen Zeit und mit Zugriff auf alle Spitzenklasse-Labore arbeiten. Als Ziel gesetzt ist dabei die Entwicklung einer Kamera für den Submillimeter-Bereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>ESA</em> unterstützt dieses Vorhaben mit großen Geldbeträgen. &#8222;Heute gibt die <em>ESA</em> etwa 250 Millionen Euro für ihre Forschungs-Programme aus, was ungefähr 8% des gesamten Budgets beträgt, welches der <em>ESA</em> zur Verfügung steht&#8220;, so Niels Jensen, Leiter des für Forschungs Programme zuständige Organ der <em>ESA</em>. Da so gut wie jedes Objekt Submillimeter Strahlung aussendet, wäre diese Kamera ein großer Fortschritt für viele Bereiche der heutigen Technik. So wäre diese Kamera zum Beispiel in der Medizin einsetzbar, aber natürlich auch in der Raumfahrt. &#8222;Die Entwicklung dieses Prototyps ist für die Zukunft der innovativen Forschung enorm wichtig&#8220;, betont Wissenschafts-Minister Lord Sainsbury.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-49/" data-wpel-link="internal">Projekt STAR TIGER gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
