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	<title>RFA One &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>RFA One &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>VIBES: HSB-Studierende bereiten sich auf Mitfahrgelegenheit ins Weltall vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2024 21:39:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es sind nur noch ein paar Monate, dann können Studierende der Hochschule Bremen (HSB) ihren selbstgebauten Satelliten von Schottland aus in den Weltraum starten. Damit der Satellit den Raketenstart unbeschadet übersteht, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Vom 13. bis 17. Mai 2024 führt das HSB-Team mit Unterstützung von Expert:innen des Education Office der Europäischen Weltraumagentur [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Es sind nur noch ein paar Monate, dann können Studierende der Hochschule Bremen (HSB) ihren selbstgebauten Satelliten von Schottland aus in den Weltraum starten. Damit der Satellit den Raketenstart unbeschadet übersteht, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Vom 13. bis 17. Mai 2024 führt das HSB-Team mit Unterstützung von Expert:innen des Education Office der Europäischen Weltraumagentur ESA eine spezielle Testkampagne in Belgien durch. Wer will, kann sie auf den Social-Media-Kanälen von LinkedIn und Instagram der HSB begleiten. Eine Pressemitteilung der Hochschule Bremen (HSB).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Hochschule Bremen (HSB) 10. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VIBESBackgroundNasaEASAHSB1k2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Bild zeigt eine Animation des selbstgebauten Satelliten der HSB-Studierenden im Weltall. (Grafik: NASA/ESA/HSB)" data-rl_caption="" title="Das Bild zeigt eine Animation des selbstgebauten Satelliten der HSB-Studierenden im Weltall. (Grafik: NASA/ESA/HSB)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VIBESBackgroundNasaEASAHSB26.jpg" alt="Das Bild zeigt eine Animation des selbstgebauten Satelliten der HSB-Studierenden im Weltall. (Grafik: NASA/ESA/HSB)" class="wp-image-139638"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Bild zeigt eine Visualisierung des selbstgebauten Satelliten der HSB-Studierenden im Weltall. (Grafik: NASA/ESA/HSB)</figcaption></figure>



<p>10. Mai 2024 &#8211; Die Studierenden haben diese kostenlose Mitfluggelegenheit ins All bei einem Wettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im vergangenen Jahr gewonnen. Ende dieses Jahres soll ihr selbstgebauter Kleinsatellit „<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/vibes-pioneer/" data-wpel-link="internal">VIBES Pioneer</a>“ von Schottland aus mit einer Trägerrakete der Rocket Factory Augsburg starten. „Für die HSB und die am Projekt beteiligten Studierenden ist das eine einmalige Gelegenheit“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Antonio Garcia der Fakultät 5 – Natur und Technik. Mit einer Größe von 10x10x30 Zentimetern ist VIBES Pioneer in etwa so groß wie ein schmaler Schuhkarton. Trotz der kleinen Dimensionen trägt der Satellit allerhand moderne Technik in seinem Inneren, darunter ein neuartiges Messsystem für mechanischen Störungen, dessen Daten zur Erhöhung der Qualität von Fotos der Erde und des Weltraums verwendet werden.</p>



<p>Begonnen wurden die Arbeiten 2022 im Rahmen des Forschungsprojektes VIBES. VIBES steht für Visionary Ingenuity Boosting European Spacecraft und verfolgt das Ziel, die Consumer Electronics Revolution in den Weltraum zu bringen. „Wir wollen moderne Technologien für Raumfahrtanwendungen nutzbar machen, um die Leistungsfähigkeit von Raumfahrzeugen zu verbessern“, so Garcia.</p>



<p><strong>HSB-Student: „Großartige Gelegenheit für uns“</strong><br>Um ihren Satelliten für den Flug ins Weltall fit zu machen, hat sich das VIBES Team im vergangenen Jahr über das „FlyYour Satellite! Test Opportunities“ Programm des Education Office der Europäischen Raumfahrtagentur ESA auf eine spezielle Testmöglichkeit beworben. Mit Erfolg: Sechs VIBES-Teammitglieder dürfen nun Mitte Mai für eine Woche zum European Space Education Centre ins Belgische Redu fahren, um in der dortigen CubeSat Support Facility mit Unterstützung von Expert:innen der ESA die Struktur ihres Satelliten verschiedenen Rütteltests zu unterziehen. „Beim Start wirken große Kräfte auf den Satelliten. Mit den Rütteltests können wir diese Belastungen nachstellen“, erklärt Linus Siffczyk. Der HSB-Student schreibt derzeit seine Bachelorthesis bei VIBES und ist verantwortlich für die technische Umsetzung der Kampagne. „Die während der Tests gewonnenen Daten werden uns helfen, unsere Simulationen zu überprüfen und damit sicher zu stellen, dass VIBES Pioneer den extremen Belastungen beim Raketenstart standhalten wird.“ Dass das VIBES Team diese Tests mit Unterstützung der ESA durchführen kann, sei eine großartige Gelegenheit und bereichernde Lernerfahrung, so Siffczyk.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VIBESVorbereitungBelgienHSBNilsHensel2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bis ihr selbstgebauter Satellit dieses Jahr ins Weltall fliegen kann, ist noch eine Menge zu tun. Nach der Testkampagne in Belgien stehen die finalen Entwicklungsarbeiten an. Das Bild zeigt zwei Studierende aus dem Team bei den Vorbereitungsarbeiten. (Bild: HSB-Nils Hensel)" data-rl_caption="" title="Bis ihr selbstgebauter Satellit dieses Jahr ins Weltall fliegen kann, ist noch eine Menge zu tun. Nach der Testkampagne in Belgien stehen die finalen Entwicklungsarbeiten an. Das Bild zeigt zwei Studierende aus dem Team bei den Vorbereitungsarbeiten. (Bild: HSB-Nils Hensel)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VIBESVorbereitungBelgienHSBNilsHensel26.jpg" alt="Bis ihr selbstgebauter Satellit dieses Jahr ins Weltall fliegen kann, ist noch eine Menge zu tun. Nach der Testkampagne in Belgien stehen die finalen Entwicklungsarbeiten an. Das Bild zeigt zwei Studierende aus dem Team bei den Vorbereitungsarbeiten. (Bild: HSB-Nils Hensel)" class="wp-image-139639"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bis ihr selbstgebauter Satellit dieses Jahr ins Weltall fliegen kann, ist noch eine Menge zu tun. Nach der Testkampagne in Belgien stehen die finalen Entwicklungsarbeiten an. Das Bild zeigt zwei Studierende aus dem Team bei den Vorbereitungsarbeiten. (Bild: HSB-Nils Hensel)</figcaption></figure>



<p>Mehrere Monate hat das VIBES Team an der Vorbereitung der Testkampagne gearbeitet. Neben regelmäßigen Statustreffen mit den Expert:innen der ESA wurden auch zwei Vortests in einem Labor der HSB durchgeführt. Diese wurde unter Leitung von Linus Siffczyk von Studierenden des Moduls „Satellitentechnik und Orbitalsysteme“ des Bachelorstudiengangs Luft- und Raumfahrttechnik durchgeführt. „Neben den technischen Zielen streben wir bei VIBES eine enge Integration von Forschung und Lehre an. Das heißt, dass die Studierenden bereits als Teil ihres regulären Studienprogramms so viel wie möglich praktisch lernen sollen“, erklärt Antonio Garcia. „In diesem Semester bieten wir den Studierenden erstmals die Möglichkeit, als Teil eines Moduls an echter Weltraum-Hardware zu arbeiten – das heißt, was die Studierenden jetzt als Teil ihres Studiums entwickeln, wird am Ende tatsächlich ins All fliegen!“</p>



<p><strong>Bis zum Start ins Weltall ist noch eine Menge zu tun</strong><br>Bis VIBES Pioneer Ende des Jahres ins All gestartet werden kann, ist jedoch noch eine Menge zu tun. Nach der Testkampagne in Belgien stehen die finalen Entwicklungsarbeiten an. Für die Sommermonate sind der Zusammenbau sowie intensive Tests des fertigen Satelliten geplant. Diese werden primär in Bremen an der HSB sowie bei Partnerinstitutionen wie dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologien und Mikrogravitation (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/zarm/" data-wpel-link="internal">ZARM</a>) durchgeführt. Ende des Jahres wird VIBES Pioneer dann zur Startanlage auf den Shetland Islands im Norden Schottlands transportiert. Dort wartet die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/rfa-one/" data-wpel-link="internal">RFA ONE</a> Trägerrakete der Rocket Factory Augsburg, um VIBES Pioneer und eine Handvoll weiterer Nutzlasten in einen erdnahen Orbit zu transportieren. „Das ist der Tag, auf den wir alle begeistert hin fiebern“, sagt Linus Siffczyk.</p>



<p><strong>Entwicklung von Raumfahrt-Hardware fest in Lehrpläne integrieren</strong><br>VIBES Pioneer soll nur der Anfang sein: „Es ist unser ‚Pionier‘, mit dem wir lernen, wie im universitären Kontext Kleinsatelliten entwickelt, gebaut und betrieben werden können“, so Tim Gust, verantwortlich für Missions- und Projektentwicklung bei VIBES. „Der nächste Satellit ist bereits in Planung und wird auf den Erfahrungen von VIBES Pioneer aufbauen.“ Damit wird nicht nur die nächste Generation von Weltraumtechnologien an der Hochschule Bremen entwickelt werden, sondern auch die nächste Generation von Weltraumpionier:innen in der ‚City of Space‘ heranwachsen.</p>



<p><strong>Dank an Partner:innen – weitere willkommen</strong><br>„Wir danken unseren Partnern &#8211; dem <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dlr/" data-wpel-link="internal">DLR</a>, dem ZARM sowie der ZARM Technik AG und <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ohb/" data-wpel-link="internal">OHB</a> &#8211; für ihre großartige Unterstützung“, sagt Projektleiter Antonio Garcia. „Ohne sie wären wir nie so weit gekommen.“ Garcia und sein Team sind offen für weitere Partner:innen und Sponsor:innen.</p>



<p><strong>Über ESA „Fly Your Satellite!“</strong><br>„Fly Your Satellite!“ (FYS) ist ein Bildungsprogramm der Europäischen Raumfahrtagentur <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/esa/" data-wpel-link="internal">ESA</a>, das die akademische Ausbildung ergänzt, und es ist Teil des ESA-Akademieprogramms. „Fly Your Satellite!“ ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der ESA und Universitäten aus den ESA-Mitgliedstaaten, Kanada, Lettland, Litauen, der Slowakei und Slowenien. Studierende erhalten dabei die einzigartige Gelegenheit, praktische Erfahrungen in einem echten Weltraumprojekt zu sammeln. Die Studierenden profitieren bei der Entwicklung ihrer eigenen Satelliten vom direkten Wissenstransfer der technischen und betriebswirtschaftlichen Fachkenntnisse der ESA sowie vom Zugang zu Einrichtungen. Mit „Fly Your Satellite!“ möchte die ESA Studierende inspirieren, ansprechen und besser auf wissenschaftliche und technologische Karrieren, insbesondere im Raumfahrtsektor, vorbereiten. Durch ESA-Bildungsprojekte wie FYS können Universitätsstudierende auch zum Fortschritt von Wissenschaft und Technologie beitragen.</p>



<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br><a href="https://www.instagram.com/hsb.hochschulebremen/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Offizieller Instagram-Account der HSB</a><br><a href="https://www.linkedin.com/school/hsbremen/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Offizieller LinkedIn-Account der HSB</a><br><a href="https://www.esa.int/Education/Educational_Satellites/About_Test_Opportunities" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA-Programm „Fly your Satellite!</a>“ (auf Englisch)</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20191.msg561521#msg561521" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrtbezogene Ausbildung / studentischer Satellitenbau</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>RFA fliegt acht Kunden auf seinem zweiten Flug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-fliegt-acht-kunden-auf-seinem-zweiten-flug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 21:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rocket Factory Augsburg (RFA) und die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR haben auf einer Veranstaltung in Berlin die Gewinner der zweiten Runde des Nutzlastenwettbewerbs für deutsche Trägersysteme bekannt gegeben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 23. November 2023. Berlin – 23. November 2023. Acht Kunden mit einer Gesamtnutzlast von 200 kg [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Rocket Factory Augsburg (RFA) und die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR haben auf einer Veranstaltung in Berlin die Gewinner der zweiten Runde des Nutzlastenwettbewerbs für deutsche Trägersysteme bekannt gegeben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 23. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Launch_Render_RFA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start einer RFA ONE - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-rl_caption="" title="Start einer RFA ONE - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Launch_Render_RFA_26.jpg" alt="Start einer RFA ONE - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" class="wp-image-133974"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Start einer RFA ONE &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p>Berlin – 23. November 2023. Acht Kunden mit einer Gesamtnutzlast von 200 kg werden beim zweiten Testflug der RFA ONE mitfliegen. Nachdem schon der Erstflug der RFA ONE vollständig ausgebucht war, gab es auch für den Zweitflug eine höhere Nachfrage als Kapazität verfügbar ist.</p>



<p>Nachdem RFA im April 2022 den DLR-Mikrolauncherwettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR gewonnen hatte, wurde der Firma ein Preisgeld in Höhe von 11 Millionen Euro zugesprochen. Im Rahmen dessen konnte RFA die Bundesregierung als Ankerkunde für die ersten beiden Flüge gewinnen. Nach diesem Erfolg wurden Satellitenhersteller, Forschungsinstitute und Start-ups dazu aufgefordert, sich über eine Ausschreibung der Deutschen Raumfahrtagentur für diese Flüge zu bewerben. Eine Expertenjury hat nun acht Missionen/Gewinner mit einer Gesamtnutzlast von 200 kg für den zweiten Testflug der RFA ONE ausgewählt, der eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 500 km Höhe erreichen soll. In dieser Umlaufbahn werden die Satelliten präzise positioniert und können rasch in Betrieb genommen werden, um ihre individuelle Mission zu erfüllen. Der Start ist für Ende 2024 geplant.</p>



<p>Für keinen anderen Kleinträger erhielt die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR so viele Bewerbungen für den Zweitflug wie für RFA ONE. Dabei gab es eine deutlich höhere Nachfrage als verfügbare Kapazität. Mit dem somit ausgebuchten Volumen für den zweiten Flug kann RFA erneut ihre technologische und kommerzielle Führungsrolle bestätigen.</p>



<p>Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer at RFA, sagte: &#8222;Wir sind begeistert über die hohe Nachfrage nach unserem zweiten Start, was das wachsende Vertrauen in unser Launch-Service-Produkt und das RFA-Team unterstreicht. Die erfolgreiche Partnerschaft mit der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR wird als wegweisendes Modell für effiziente Zusammenarbeit auf europäischer Ebene betrachtet. Die Europäische Launcher Challenge, von Deutschland initiiert, ist ein vielversprechender Ansatz für den verstärkten Einkauf privater Startdienstleistungen durch Institutionen und Staaten. Wir setzen nun alles daran, mit unserem Erstflug im nächsten Jahr die Grundlage für diese vielversprechenden Entwicklungen zu legen.&#8220;</p>



<p>Der Nutzlastwettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Ziel dieses Programms ist es, die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und die Eigenständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere im Bereich kleinerer Nutzlasten, zu verbessern.</p>



<p>„Wir sehen diese Wettbewerbe als Katalysator und Wegbereiter für die Kommerzialisierung von Raumfahrtaktivitäten in Deutschland und Europa“, sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p><strong>Die Missionen, die an Bord des zweiten Testfluges von RFA ONE sein werden, sind im Einzelnen:</strong><br><strong>MIDAS</strong><br>DLR Köln, Deutschland<br>Bei MIDAS wird die Selbstorganisation von Strukturen untersuchen, die von aktiven, selbstangetriebenen Mikroschwimmern gebildet werden, sowie die Langzeitstabilität dieser Aggregate unter Mikrogravitationsbedingungen. Mikroschwimmer sind Modellsysteme, die die Bewegung von Zellen und Mikroorganismen nachahmen. In Suspension bilden sie Aggregate, die zu so genannten aktiven Materialien verfestigt werden können, die Energie in mechanische Bewegung auf mikroskopischer Skala umwandeln können. Solche aktiven Materialien haben ein großes Potenzial für Anwendungen als intelligente Materialien, die ihre physikalischen Eigenschaften an Veränderungen in ihrer Umgebung anpassen können. Der Vorschlag steht im Einklang mit dem ESA SciSpaceE White Paper, das die Roadmap für weiche Materie und Biophysik definiert (§2.6). Die hier vorgeschlagene Nutzlast ist von einer Nutzlast abgeleitet, die bereits mehrfach mit der MAPHEUS Sorber-Rakete geflogen ist.</p>



<p><strong>SPACEMAST</strong> <br>DLR Braunschweig, Deutschland <br>Der SpaceMast Kameramast ist ein ausfahrbarer Kameramast, der direkt am Redshift OTV von der RFA ONE montiert wird. Sobald das Redshift OTV den ersten Zielorbit erreicht hat, wird ein 7m langer Verbundmast mit einer Kamera an der Spitze auf volle (7 m) oder mittlere Länge (z.B. 2 m) ausgefahren, um Videoaufnahmen des OTV und der freigesetzten/ausgesetzten Nutzlasten zu machen. Der Kameramast kann für weitere OTV-Transfermanöver eingezogen und wieder ausgefahren werden, um Videoaufnahmen von weiteren auszusetzenden Nutzlasten zu machen.<br>Weitere Informationen: <a href="https://event.dlr.de/ila2022/spacemast/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://event.dlr.de/ila2022/spacemast/</a></p>



<p><strong>Plattform 9 </strong><br>Endurosat, Bulgarien<br>Platform-9 ist Teil der Shared Satellite Constellation von EnduroSat, die visionären Unternehmen den kürzesten und erschwinglichsten Weg in den Orbit für die Bereitstellung ihrer Dienste, In-Orbit-Tests und Validierung bietet. Die einzigartige softwaredefinierte NanoSat-Architektur von EnduroSat ermöglicht den zuverlässigen Betrieb mehrerer Sensoren auf einem einzigen Satelliten, was zu herausragenden nachhaltigen Raumfahrtdiensten führt. Weniger Satelliten in der Umlaufbahn, die mit viel höherer Effizienz genutzt werden und als gemeinsame Ressource in der Umlaufbahn dienen. Darüber hinaus bietet die redundante Multi-Master-Architektur von EnduroSat eine einzigartige Zuverlässigkeit des Nutzlastbetriebs.<br>Mehr Informationen: <a href="https://www.endurosat.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.endurosat.com/</a></p>



<p><strong>VIBES-Pionier </strong><br>Hochschule Bremen, Deutschland<br>VIBES Pioneer ist ein 3U CubeSat mit dem Ziel, die optische Leistungsfähigkeit von Raumfahrzeugen durch den Einsatz digitaler Technologien zu verbessern. Der Satellit trägt eine optische Nutzlast, die mit einem leichten und kostengünstigen Störungsmess- und managementsystem ausgestattet ist. Während jeder Bildaufnahme zeichnen Beschleunigungsmesser die von den Reaktionsrädern ausgehenden Störungen und deren Ausbreitung entlang der Satellitenstruktur auf. Passive Isolatoren auf dem Strukturpfad zwischen Reaktionsrad und Kamera reduzieren die Störungen. Ein aktives Sichtliniensystem zur Feinausrichtung der Nutzlast wird die Leistung weiter verbessern. Die erzeugten Bilddaten und Satellitenstatusinformationen werden über ein softwaredefiniertes Funksystem zum Boden übertragen.<br>Weitere Informationen: <a href="https://www.hs-bremen.de/die-hsb/aktuelles/nachricht/dlr-auszeichnung-hsb-studierende-bekommen-mitfahrgelegenheit-fuer-selbstgebauten-satelliten-ins-weltall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.hs-bremen.de/die-hsb/aktuelles/nachricht/dlr-auszeichnung-hsb-studierende-bekommen-mitfahrgelegenheit-fuer-selbstgebauten-satelliten-ins-weltall/</a></p>



<p><strong>PW3-Sat3 </strong><br>Universität Warschau, Polen <br>PW-Sat3 ist der dritte Satellit, der von der studentischen Raumfahrtgruppe der Technischen Universität Warschau in Polen gebaut wurde. Nach der Demonstration des Deorbit-Segels durch das PW-Sat2-Team hat das Studententeam ein Butan-Heißgas-Antriebssystem mit einer zusätzlichen Heizkammer und einer Membran zur Druckbeaufschlagung entwickelt. Laut Missionsplan wird das Gerät Bahnkorrektur- und Deorbit-Manöver durchführen, um das Kollisionsrisiko und das Problem des Weltraummülls zu lösen.<br>Weitere Informationen: <a href="https://ska.pw.edu.pl/article/pwsat" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://ska.pw.edu.pl/article/pwsat</a></p>



<p><strong>Flamingo </strong><br>Vyoma GmbH, Deutschland<br>Flamingo ist eine Pilotmission für eine Satellitenkonstellation, die die Erde umkreisen soll. Die restlichen zehn Satelliten sollen ab 2025 eingesetzt werden (sogenannte Flamingo NextGen Mission). Die derzeitigen Trends deuten darauf hin, dass die Überlastung des erdnahen Weltraums weiter zunehmen wird und neue Ansätze zur Erfassung, Charakterisierung, Verfolgung und zum Management des Weltraumverkehrs gefunden werden müssen, um sicherzustellen, dass der Weltraum ein sicherer und integraler Bestandteil der Gesellschaften und Volkswirtschaften weltweit bleibt, und dies auf kosteneffiziente Weise. Die Vyoma-Satelliten werden die Weltraumumgebung mit optischen Kameras an Bord passiv überwachen und regelmäßige Aktualisierungen zum Boden senden. Die von der Konstellation generierten Daten sollen die derzeitigen Fähigkeiten zur Überwachung der Weltraumlage (Space Situational Awareness, SSA) verbessern und es den Satellitenbetreibern ermöglichen, fundierte operationelle Entscheidungen zu treffen.<br>Weitere Informationen: <a href="https://www.vyoma.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.vyoma.space/</a></p>



<p><strong>3Cat-8 </strong><br>Polytechnische Universität Katalonien, Spanien <br>Die Mission 3Cat-8 ist ein umfassendes Satellitenprojekt, das pädagogische, wissenschaftliche und technologische Ziele verfolgt. Es bietet eine einzigartige Ausbildungsmöglichkeit, da es in erster Linie von Studierenden mit Unterstützung der Industrie durchgeführt wird, die fortschrittliche Technologien wie ein Ionentriebwerk und OWL beisteuert. Die Mission konzentriert sich auch auf bahnbrechende wissenschaftliche Projekte, insbesondere die nahezu gleichzeitige Überwachung der ionosphärischen Szintillation mittels GNSS-RadioOkkultation und die Erfassung der multispektralen polarisierten Emission der Ionosphäre. Ergänzt wird dies durch die Überwachung hochfrequenter Interferenzen im L- und K-Band.<br>Weitere Informationen: <a href="https://web.nanosatlab.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://web.nanosatlab.space/</a></p>



<p><strong>MOVE-BEYOND </strong><br>Technische Universität München &#8211; WARR e.V., Deutschland <br>Die MOVE-BEYOND Mission dient der Erprobung des innovativen MOVE-BEYOND Bussystems, das eine entscheidende Weiterentwicklung in der Satellitentechnologie darstellt. Dieses System wurde mit einem neuartigen Ansatz entwickelt, der auf Skalierbarkeit und Flexibilität setzt und es ermöglicht, eine Vielzahl von Nutzlasten aufzunehmen. Damit bietet es eine einzigartige Möglichkeit für Nutzlasten, für die es noch kein definiertes Bussystem gibt. Diese Mission stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Satellitentechnologie anpassungsfähiger zu machen und verschiedenen Forschungs- und Anwendungsbedürfnissen gerecht zu werden, was die Integration und Nutzung von Nutzlasten bei Weltraummissionen revolutionieren könnte.</p>



<p><strong>Über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Die Organisation betreibt Forschung und Entwicklung in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung. Innerhalb des DLR setzt die Deutsche Raumfahrtagentur die Raumfahrtstrategie der Bundesregierung um. Mehr als 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Sitz in Bonn koordinieren alle deutschen Raumfahrtaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene und vertreten im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Raumfahrtinteressen weltweit. Zu den Aufgaben der Raumfahrt-Agentur im DLR gehören die Planung und Umsetzung des nationalen Raumfahrtprogramms sowie das Management der deutschen Beiträge zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und zur Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT).</p>



<p><strong>Über RFA</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten. Im Juni 2023 war RFA das erste Unternehmen in Europa, das eine komplette Oberstufe mit gestuftem Verbrennungstriebwerk über seine gesamte Flugdauer hinweg zündete. Im August stiegt der amerikanische Investor KKR bei RFA ein.</p>



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		<title>VIBES Pioneer der HSB bekommt Flug mit RFA One</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 18:45:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DLR-Auszeichnung: HSB-Studierende bekommen Mitfluggelegenheit für selbstgebauten Satelliten ins Weltall. Eine Pressemitteilung der Hochschule Bremen (HSB). Quelle: Hochschule Bremen (HSB) 23. November 2023. 23. November 2023 &#8211; Studierende der Hochschule Bremen (HSB) haben den „Microlauncher Payload Wettbewerb“ der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR (Deutsches Zentrums für Luft- und Raumfahrt) gewonnen. Damit können sie nächstes Jahr ihren eigenen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">DLR-Auszeichnung: HSB-Studierende bekommen Mitfluggelegenheit für selbstgebauten Satelliten ins Weltall. Eine Pressemitteilung der Hochschule Bremen (HSB).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Hochschule Bremen (HSB) 23. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VIBESBackground1NasaEASAHSB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Bild zeigt eine Visualisierung des selbstgebauten Satelliten der HSB-Studierenden im Weltall. (Grafik: NASA/ESA/HSB)" data-rl_caption="" title="Das Bild zeigt eine Visualisierung des selbstgebauten Satelliten der HSB-Studierenden im Weltall. (Grafik: NASA/ESA/HSB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VIBESBackground1NasaEASAHSB26.jpg" alt="Das Bild zeigt eine Animation des selbstgebauten Satelliten der HSB-Studierenden im Weltall. (Grafik: NASA/ESA/HSB)" class="wp-image-133912"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.raumfahrer.net/vibes-pioneer-der-hsb-bekommt-flug-mit-rfa-one/" data-wpel-link="internal">Das Bild zeigt eine Visualisierung des selbstgebauten Satelliten der HSB-Studierenden im Weltall. (Grafik: NASA/ESA/HSB)</a></figcaption></figure>



<p>23. November 2023 &#8211; Studierende der Hochschule Bremen (HSB) haben den „Microlauncher Payload Wettbewerb“ der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR (Deutsches Zentrums für Luft- und Raumfahrt) gewonnen. Damit können sie nächstes Jahr ihren eigenen Satelliten „VIBES Pioneer“ ins Weltall starten. Dies wurde im Rahmen der DLR-Kleinsatellitenkonferenz in Berlin am 23. November 2023 bekanntgegeben. Das Projekt an der HSB leitet Prof. Dr. Antonio Garcia der Fakultät 5 – Natur und Technik.</p>



<p>Das Team der HSB erhält durch den Sieg beim Wettbewerb eine kostenlose Mitfluggelegenheit ins All. Voraussichtlich Ende kommenden Jahres wird der Kleinsatellit „VIBES Pioneer“ von Schottland aus mit einer Trägerrakete der Rocket Factory Augsburg starten. „Für die HSB und die am Projekt beteiligten Studierenden ist das eine einmalige Gelegenheit“, so Prof. Dr. Antonio Garcia.</p>



<p>Begonnen wurden die Arbeiten 2022 im Rahmen des Forschungsprojektes VIBES. „VIBES steht für Visionary Ingenuity Boosting European Spacecraft und verfolgt das Ziel, moderne Technologien für Raumfahrtanwendungen nutzbar zu machen“, berichtet Garcia. „Dadurch wollen wir die Leistungsfähigkeit von Raumfahrzeugen verbessern.“</p>



<p><strong>HSB-Student: „Projekt ist unfassbar bereichernd für uns“</strong><br>Angetrieben werden die Forschungsarbeiten von den mitwirkenden Studierenden. Insgesamt arbeiten derzeit über 20 Studierende verschiedener Bachelor- und Masterstudiengänge der HSB an dem Satellitenprojekt mit. „Für uns als angehende Ingenieur:innen und Forscher:innen ist das Projekt unfassbar bereichernd“, sagt Tim Gust, der an der HSB Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Er ist seit Beginn Teil des VIBES-Teams und ist begeistert von den Möglichkeiten, die sich den Studierenden durch das Projekt bieten: „Wir verfolgen bei VIBES einen interaktiven Ansatz, bei dem neue Konzepte durch Rapid Prototyping schnell in unserem Labor an der HSB ausgetestet werden können. So können wir direkt herausfinden, ob unsere Ideen funktionieren und unser Projekt voranbringen.“</p>



<p><strong>Satellit so groß wie ein schmaler Schuhkarton</strong><br>Dieser angewandte Forschungsansatz hat es dem VIBES Team erlaubt, innerhalb weniger Monate ein Konzept für einen Satelliten zu entwickeln, welches die Expert:innen der DLR-Jury überzeugen konnte: VIBES Pioneer, so der Name des Satelliten, ist ein sogenannter 3U-CubeSat. Mit einer Größe von 10x10x30 Zentimetern ist VIBES Pioneer in etwa so groß wie ein schmaler Schuhkarton. Trotz der kleinen Dimensionen trägt der Satellit allerhand moderne Technik in seinem Inneren. Neben einem Lageregelungssystem, welches gemeinsam mit dem Bremer Forschungsinstitut ZARM -Zentrum für angewandte Raumfahrt und Mikrogravitation an der Universität Bremen entwickelt wurde, verfügt VIBES Pioneer über ein selbstentwickeltes Mess- und Regelungssystem zur Identifikation von kleinen Störungen. „Das System verwendet Sensoren, wie wir sie auch in Smartphones finden“, erklärt Garcia. „Mit diesen können wir Störungen, welche zum Beispiel durch Schwungräder eines Lageregelungssystems ausgelöst werden, erfassen und dann korrigieren.“ Somit könnten beispielsweise Kameraaufnahmen von der Erde oder fernen Sternen geschärft werden.</p>



<p>„Für die Wissenschaft ist so etwas essenziell und wir sind stolz darauf, dass wir bei Tests hier auf der Erde bereits zeigen konnten, dass unser Konzept funktioniert.“</p>



<p><strong>Bis zum Start ins Weltall ist noch eine Menge zu tun</strong><br>Mit der VIBES Pioneer Mission soll nun bewiesen werden, dass die an der HSB entwickelte Technik auch im Weltraum funktioniert. In Zukunft könnten dann größere Satelliten mit dem System ausgestattet und somit in ihrer Leistungsfähigkeit gesteigert werden.</p>



<p>Bis dahin ist allerdings noch eine Menge zu tun. Unter anderem muss VIBES Pioneer einer Reihe von intensiven Tests unterzogen werden, um in den extremen Bedingungen des Weltraums zu funktionieren. Im Frühjahr 2024 wird dafür gemeinsam mit Expert:innen der Europäischen Weltraumagentur ESA eine spezielle Testkampagne durchgeführt.</p>



<p>Wenn alles nach Plan läuft, wird VIBES Pioneer dann Ende 2024 zur Startanlage auf den Shetland Islands im Norden Schottlands transportiert. Dort wartet die RFA ONE Trägerrakete der Rocket Factory Augsburg, um VIBES Pioneer und eine Handvoll weiterer Nutzlasten in einen erdnahen Orbit von etwa 500 km zu transportieren. Gust und das gesamte VIBES Team fiebern auf diesen Tag mit Begeisterung hin: „Wir sind sehr dankbar für diese einmalige Gelegenheit und werden alles daransetzen, dass die Mission erfolgreich startet!“</p>



<p><strong>Entwicklung von Raumfahrt-Hardware fest in Lehrpläne integrieren</strong><br>VIBES Pioneer soll nur der Anfang sein: „Unser erster Satellit ist der ‚Pionier‘; mit ihm wollen wir lernen, wie im universitären Kontext Kleinsatelliten entwickelt, gebaut und betrieben werden können“, so Professor Garcia. „Für die Zukunft streben wir an, die Entwicklung von echter Raumfahrt-Hardware fest in die Lehrpläne unserer Studiengänge zu integrieren und somit Studierenden an der HSB die Möglichkeit zu bieten, das in den Vorlesungen erlangte Wissen unmittelbar anzuwenden.“ Die nächste Generation von Weltraumpionier:innen soll damit an der Hochschule Bremen in der ‚City of Space‘ heranwachsen.</p>



<p><strong>Projekt sucht weitere Studierende</strong><br>Antonio Garcia und sein Team freuen sich über weitere engagierte Studierende, die mitmachen wollen. Technische Hintergründe zu Softwareprogrammierung, Elektronikentwicklung, Modellierung und Berechnungen von Raumfahrtsystemen sind willkommen. Zudem benötigt das Team Studierende, die Lust auf Projektplanung, Organisation, Koordination, Kommunikation und Design haben.</p>



<p><strong>Dank an Partner:innen – weitere willkommen</strong><br>„Wir danken unseren Partnern &#8211; dem DLR, dem ZARM sowie der ZARM Technik AG und OHB &#8211; für ihre großartige Unterstützung“, sagt der Projektleiter. „Ohne sie wären wir nie so weit gekommen.“ Garcia und sein Team sind offen für weitere Partner:innen und Sponsor:innen.</p>



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		<title>Kleinsatelliten – Gewinner von drei DLR-Wettbewerben gekürt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kleinsatelliten-gewinner-von-drei-dlr-wettbewerben-gekuert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 17:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nutzlasten für die nächsten Mikrolauncher-Flüge stehen fest. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 23. November 2023. 23. November 2023 &#8211; Kleinsatelliten, also Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm, gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Nutzlasten für die nächsten Mikrolauncher-Flüge stehen fest. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 23. November 2023.</p>



<p>23. November 2023 &#8211; Kleinsatelliten, also Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm, gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60.jpg" alt="Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)" class="wp-image-133814" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerKleinsatellitenWettbewerbeDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Alle Gewinner der Kleinsatelliten-Wettbewerbe auf einen Blick. Kleinsatelliten gelten als ein wesentlicher Motor und Baustein für künftige Raumfahrtaktivitäten, insbesondere mit Blick auf die weitere Kommerzialisierung. Sie sind vielfältig und flexibel für unterschiedlichste weltraumbasierte Anwendungen und Dienstleistungen einsetzbar – von der Telekommunikation über Erdbeobachtung und Klimaforschung bis hin zur Erprobung neuer Technologien im All. Kleinsatelliten können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB (Mitte), überreichte die Urkunden. Aufgenommen wurde dieses Foto mit dem sogenannten „SpaceMast“- Kameramast. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p>Am 23. November 2023 hat die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Rahmen der zweiten nationalen Kleinsatellitenkonferenz in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner der drei zum Thema passenden Wettbewerben gekürt: dem Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerb, dem Kleinsatelliten-Wettbewerb und dem Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb. Die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann MdB, überreichte die Urkunden. Sie betont: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Initiative den Aufbau von Transportkapazitäten in den Weltraum, der Entwicklung kleiner Satelliten für wissenschaftliche Missionen und die Erprobung neuer Technologien unterstützen können. Der Wettbewerb kommt insbesondere Start-Ups und KMU zu Gute und setzt damit auch den wichtigen Schwerpunkt New Space der Raumfahrtstrategie in die Tat um.&#8220; Auch die enge Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft sei ganz im Sinne der kürzlich aktualisierten Raumfahrtstrategie der Bundesregierung. „Wir sehen diese Wettbewerbe als Katalysator und Wegbereiter für die Kommerzialisierung von Raumfahrtaktivitäten in Deutschland und Europa“, ergänzt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p><strong>Nutzlasten für den zweiten Mikrolauncher-Start stehen fest</strong><br>Rückblick: Am 20. Juni 2022 startete die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR die zweite Wettbewerbsrunde des sogenannten Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerbs für einen kostenlosen Mitflug von Kleinsatelliten auf in Deutschland entwickelten und gebauten Kleinträgern. „Diesmal ging es um geeignete Klein- und Kleinstsatelliten für den zweiten Start des Mikrolaunchers RFA One der Rocket Factory Augsburg. Die Bewerbungsfrist endete am 30. April 2023, die Auswahl der Gewinner erfolgte bis zum 30. Juni 2023. Institutionen aus Deutschland, Bulgarien, Spanien und Polen konnten sich dabei mit insgesamt acht Kleinsatelliten durchsetzen“, schildert DLR-Projektleiter Andres Lüdeke. Der Nutzlast-Wettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Die deutschen Start-Ups Isar Aerospace Technologies GmbH (Trägerrakete Spectrum), Rocket Factory Augsburg AG (RFA One) sowie die HyImpulse Technologies GmbH (SL1) konnten sich in verschiedenen Phasen des Mikrolauncher-Wettbewerbs durchsetzen. Die beiden Raketen Spectrum und RFA One wurden für die Durchführung der insgesamt vier Missionen ausgewählt. Sie sind mit nur 28 beziehungsweise 30 Metern Länge und zwei Metern Durchmesser auf den Transport von Nutzlasten bis zu 1,3 Tonnen Gewicht ausgelegt und eignen sich damit ideal für den Start von Kleinsatelliten.</p>



<p><strong>Die Gewinner der zweiten Mitfluggelegenheit auf dem RFA One-Träger auf einen Blick:</strong><br>DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum: Das Team möchte die „Selbstorganisation“ von Strukturen untersuchen, die von aktiven, selbstangetriebenen Mikro-Organismen, sogenannten Mikroschwimmern, gebildet werden, sowie die Langzeitstabilität dieser Aggregate unter Mikrogravitationsbedingungen.</p>



<p>DLR-Institut für Systemleichtbau: Das Hauptziel der Mission ist die Demonstration des erfolgreichen Aus- und Einfahrens des sogenannten „SpaceMast“- Kameramastes und damit der Basistechnologie des „SpaceMast“-Systems im Orbit. Dies soll von einer externen Kamera aufgenommen werden. Weiterhin soll die Kamerafunktionalität, ähnlich einem &#8222;Selfie-Stick&#8220; im Weltraum, demonstriert werden.</p>



<p>Hochschule Bremen: Das primäre Missionsziel ist die Messung mechanischer Störungen in der Umlaufbahn mit dem entwickelten Messsystem und die Unterdrückung ihrer Auswirkungen auf die Satellitenbilder.</p>



<p>Technische Universität München – WARR e.V.: Die Aufgabe von MOVE-BEYOND besteht darin, das Allzweck-Bussystem MOVE-BEYOND zu testen. Das Bussystem basiert auf einem neuen skalierbaren und flexiblen Ansatz, um Nutzlasten unterschiedlicher Art aufnehmen zu können.</p>



<p>Vyoma GmbH: Die Überwachung und Verfolgung von Weltraummüll und Objekten mit Abmessungen größer als zehn Zentimeter. Weiterhin soll ein eigener, hochpräziser Katalog von Weltraummüll und -objekten für den niedrigen Erdorbit aufgebaut und bestehende Kataloge in allen Orbitregionen verbessert werden.</p>



<p>Warsaw University of Technology (Polen): Technologiedemonstration eines kundenspezifischen Butan-Warmgas-Antriebs und der Lageregelungsalgorithmen.</p>



<p>Endurosat (Bulgarien): Eine Technologieerprobungsmission (16U-Plattform) mit hochmoderner neuer Avionik, neuem Stromversorgungssystem und Nutzlastcomputer für die Verarbeitung an Bord sowie neuartigen Kommunikationssystemen an Bord der Plattform.</p>



<p>Universitat Politècnica de Catalunya (Spanien): 3Cat-8 ist eine wissenschaftliche Mission zur Überwachung und Charakterisierung ionosphärischer Szintillation, also der Aussendung von Licht aus einem (durch Strahlungsenergie) angeregten Körper, sowie zur Überwachung von Radiofrequenz-Emissionen im sogenannten L- und K-Band.</p>



<p><strong>Kleinsatelliten-Wettbewerb</strong><br>Im Juli 2023 startete die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR dann den Kleinsatelliten-Wettbewerb und den Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerb. Der Kleinsatelliten-Wettbewerb zielt darauf ab, dass Organisationen, seien es Unternehmen, Bildungs- oder Forschungsinstitute, mit einen Kleinsatelliten inklusive einer Nutzlast eine kostenfreie Startmöglichkeit auf einem Mikrolauncher für das Jahr 2025 erhalten.</p>



<p><strong>Folgende fünf deutsche Unternehmen gehören zu den Gewinnern dieses Wettbewerbs:</strong><br>OroraTech GmbH: Das Unternehmen stellt acht Kleinstsatelliten in Formation zur Beobachtung von Waldbränden mithilfe von Infrarot-Kamera im Ein-Stunden-Takt.</p>



<p>TALOS GmbH: Das Startup-Unternehmen stellt fünf Kleinstsatelliten zur Verfolgung von Wild- und Nutztieren im Rahmen des ICARUS-Projekts her.</p>



<p>Planetary Transportation Systems GmbH: Das Startup-Unternehmen stellt drei Kleinstsatelliten zur Klassifizierung und Prozessierung von Erdbeobachtungsdaten im All mithilfe von Quantentechnologie her.</p>



<p>Rapid Cubes GmbH: Das Unternehmen nutzt vier Kleinstsatelliten zur Erprobung bi-direktionaler Datenkommunikation für Internet-of-Things-Anwendungen im Arten- und Naturschutz.</p>



<p>Vyoma GmbH: Das Startup-Unternehmen startet einen Kleinsatelliten zur optischen Überwachung von Weltraummüll in der Größe einiger Zentimeter.</p>



<p><strong>Kleinsatelliten-Nutzlast-Wettbewerb mit extra Plattformen</strong><br>Zusätzlich zu einer Startmöglichkeit auf einem Mikrolauncher in 2025 haben die Gewinner des Kleinsatelliten-Nutzlastwettbewerbs die Möglichkeit, eine kommerziell verfügbare Kleinsatellitenplattform für ihre Nutzlast zu erhalten.</p>



<p><strong>Folgende sieben Unternehmen gehören zu den Gewinnern dieses Wettbewerbs:</strong><br>Marble Imaging GmbH: Durch eine Multispektral-Kamera sollen Erdbeobachtungsdaten mit einer hohen Auflösung generiert werden.</p>



<p>Berlin Space Consortium GmbH: Die Qualifikation eines elektrischen Antriebssystems für Kleinsatelliten für Bahnmanöver sowie zur Weltraumschrottvorbeugung.</p>



<p>High Performance Space Structure Systems GmbH: Das Unternehmen demonstriert eine Entwicklungserprobung in Form eines Bremssegels, um nach Missionsende einen Kleinsatelliten wiedereintreten zu lassen und Weltraumschrott vorzubeugen.</p>



<p>InSpacePropulsion Technologies GmbH: Die Qualifikation von zwei chemischen Antriebssystemen mit grünem Treibstoff für Kleinsatelliten für Rendezvous-Manöver sowie zum Ausweichen von Weltraumschrott.</p>



<p>Airbus Defence and Space GmbH: Das Unternehmen erprobt ein elektrisches Antriebssystem für Kleinsatelliten, das alternative Kraftstoffe verwendet – in diesem Falle Iod.</p>



<p>Quantum Galactics GmbH: Das Startup-Unternehmen führt eine Entwicklungserprobung eines Cybersicherheit-Testsystems durch, um den Ausfall eines Satelliten durch Hacker-Angriffe zu verhindern.</p>



<p>Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (iABG): Das Unternehmen entwickelt eine KI-Nutzlast, die die Ausfallsicherheit von KI-Modellen direkt am Sensor beziehungsweise am Satelliten gewährleistet.</p>



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		<title>UK Space Agency unterstützt RFA UK durch BOOST!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/uk-space-agency-unterstuetzt-rfa-uk-durch-boost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 08:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Startdienstleister RFA UK (Rocket Factory Ltd) hat £3,5 Millionen erhalten, um seine Pläne für einen Start vom SaxaVord Spaceport auf den Shetlandinseln zu unterstützen. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem der britische Wissenschaftsminister George Freeman den Weltraumbahnhof SaxaVord besucht, um sich von den Fortschritten am Standort zu überzeugen und zentrale Teammitglieder der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Startdienstleister RFA UK (Rocket Factory Ltd) hat £3,5 Millionen erhalten, um seine Pläne für einen Start vom SaxaVord Spaceport auf den Shetlandinseln zu unterstützen. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem der britische Wissenschaftsminister George Freeman den Weltraumbahnhof SaxaVord besucht, um sich von den Fortschritten am Standort zu überzeugen und zentrale Teammitglieder der RFA UK zu treffen. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 8. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFARender51rfa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="RFA ONE im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-rl_caption="" title="RFA ONE im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFARender51rfa60.jpg" alt="RFA ONE im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" class="wp-image-133340" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFARender51rfa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFARender51rfa60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">RFA ONE im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p>8. November 2023 &#8211; Die Mittel wurden von der britischen Raumfahrtbehörde UKSA im Rahmen des Boost! Programms der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ausgeschüttet, das innovative Unternehmen bei der Entwicklung neuer Starttechnologien und deren Markteinführung unterstützen soll. Das Vereinigte Königreich trägt als dritte Nation über C-STS Boost! zur Entwicklung von RFA ONE bei, und macht RFA AG die am meisten unterstützte kommerzielle Startdienstentwicklung innerhalb des C-STS Boost! Programms.</p>



<p>Die RFA UK wird die Mittel für die Entwicklung und den Betrieb der Test- und Startinfrastruktur verwenden, die für den für das zweite Quartal 2024 geplanten Start des Trägersystems RFA ONE vom Weltraumbahnhof SaxaVord erforderlich sind. RFA UK und SaxaVord Spaceport gehen davon aus, dass rund 90 qualifizierte Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden, wenn der Weltraumbahnhof seine volle Betriebsfähigkeit erreicht hat, einschließlich Betrieb und Verwaltung des Weltraumbahnhofs, Integration, Tests und Start.</p>



<p>Das britische Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Rocket Factory Augsburg AG (RFA AG) und hat seinen Hauptsitz in Grantown-on-Spey, Schottland. Die RFA AG hat exklusiven Zugang zum SaxaVord-Startplatz &#8222;Fredo&#8220;, von dem aus sie als einer der Ankerkunden des Weltraumbahnhofs regelmäßig Starts durchführen will. RFA UK wurde gegründet, um startspezifische System- und Testinfrastrukut zu implementieren und zu betreiben, um die geplanten Starts der RFA AG vom SaxaVord Spaceport zu unterstützen.</p>



<p>Die 30 Meter hohe und 2 Meter breite RFA ONE-Trägerrakete ist eine dreistufige Trägerrakete, die bis zu 1.300 kg in eine 500 km hohe polare Umlaufbahn bringen kann. Die Rakete nutzt effiziente und umweltfreundliche Helix-Triebwerke mit gestufter Verbrennung, Edelstahltanks und standardisierte Komponenten aus anderen Branchen, um einen flexiblen, kostengünstigen und präzisen Transport in den Orbit mit dem Redshift OTV zu ermöglichen.</p>



<p>Jörn Spurmann, Geschäftsführer, RFA UK und Chief Commercial Officer, RFA AG: &#8222;Die Unterstützung durch die britische Raumfahrtbehörde unterstreicht ihr großes Vertrauen in unser Konzept. Wir sehen unserem ersten Orbitalstart vom SaxaVord Spaceport im Vereinigten Königreich mit großer Spannung entgegen. Dieses Ereignis wird unsere Position als Pionier der europäischen kommerziellen Raumfahrt weiter festigen. Gleichzeitig zeigt es das unerschütterliche Vertrauen, das die Europäische Weltraumorganisation in unsere Strategie setzt.</p>



<p>Mit der Beteiligung Großbritanniens als dritte Nation an der Entwicklung von RFA ONE über C-STS Boost! festigen wir unsere Rolle als echter europäischer Anbieter von Startdiensten und sind der am meisten unterstützte kommerzielle Startdienstleister im Rahmen des C-STS Boost! Programm. Wir sind hocherfreut, dieses Vertrauen und diese Unterstützung zu erwidern.&#8220;</p>



<p>George Freeman, UK Staatsminister im Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie, sagte: &#8222;Die wachstumsstarke britische Raumfahrtindustrie mit einem Volumen von £17 Milliarden steht an der Spitze der fortschrittlichen Satellitenherstellung sowie der Satellitentechnologie und -dienste und wird mit der Expansion des kommerziellen Sektors im erdnahen Orbit (LEO) im nächsten Jahrzehnt schnell wachsen.</p>



<p>Durch unsere britischen Raumfahrt-Finanzierungsprogramme in Höhe von rund £1,5 Milliarden unterstützt die Regierung die Satellitentechnologie, die Weltraumforschung, Missionen und die Infrastruktur zur Förderung des kommerziellen Satellitensektors.</p>



<p>Diese Investition in Höhe von £3,5 Millionen wird RFA UK in die Lage versetzen, die Technologien zu entwickeln, die für den Start vom Weltraumbahnhof SaxaVord in Schottland erforderlich sind, wodurch Dutzende von Arbeitsplätzen vor Ort geschaffen werden und der schottische Cluster als wichtiger Teil des britischen Raumfahrtsektors wächst&#8220;.</p>



<p>Matt Archer, Director of Launch, UK Space Agency, sagte: &#8222;Unsere Investition in die Rocket Factory Augsburg (RFA) UK zeigt, dass wir uns weiterhin dafür einsetzen, das Vereinigte Königreich durch die Förderung der Entwicklung von Startunternehmen zu Europas führendem Standort für Starts zu machen.</p>



<p>Dieser Vertrag wird RFA UK und SaxaVord Spaceport dabei helfen, ihren ersten Start vorzubereiten, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und die Vision der Regierung zu unterstützen, dass das Vereinigte Königreich bis 2030 der attraktivste Startstandort in Europa sein soll.&#8220;</p>



<p>Scott Hammond, stellvertretender CEO von SaxaVord Spaceport, sagte: &#8222;Wir freuen uns sehr, dass die britische Raumfahrtbehörde unserem Kunden diese Finanzierung gewährt hat, um ihn beim Start von unserem Standort in Unst, dem ersten britischen Weltraumbahnhof für vertikale Starts, zu unterstützen.&#8220;</p>



<p>Der Minister der britischen Regierung für Schottland, John Lamont, sagte dazu: &#8222;Der schottische Raumfahrtsektor wird immer stärker: Die jüngsten Zahlen zeigen einen Anstieg der Einnahmen um fast £40 Millionen und mehr als 100 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze mit Unterstützung der britischen Regierung. Diese neue Finanzierung wird dazu beitragen, die Starts vom SaxaVord Spaceport in Shetland zu unterstützen und die Führungsrolle des Vereinigten Königreichs in diesem Sektor zu erhalten.&#8220;</p>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten. Im Juni 2023 war RFA das erste Unternehmen in Europa, das eine komplette Oberstufe mit gestuftem Verbrennungstriebwerk über seine gesamte Flugdauer hinweg zündete.</p>



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		<title>RFA sichert 30 Millionen Euro Investment von KKR</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-sichert-30-millionen-euro-investment-von-kkr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2023 08:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[KKR]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[Redshift OTV]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KKR wird – neben dem strategischen Investor OHB – einer der Kerninvestoren bei RFA. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 7. August 2023. Augsburg, 7. August 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg (RFA) hat heute eine Investition in Höhe von 30 Millionen Euro von KKR, einer führenden globalen Investmentgesellschaft, bekanntgegeben. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">KKR wird – neben dem strategischen Investor OHB – einer der Kerninvestoren bei RFA. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 7. August 2023.</p>



<p>Augsburg, 7. August 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg (RFA) hat heute eine Investition in Höhe von 30 Millionen Euro von KKR, einer führenden globalen Investmentgesellschaft, bekanntgegeben. Die neue Finanzierung zeigt das Vertrauen in RFA und in den weltweit wachsenden Markt für kosteneffiziente und flexible Startdienstleistungen. Das Investment wird für den bevorstehenden Test der integrierten Erststufe und die Fertigstellung der Startrampe am SaxaVord Spaceport in Schottland eingesetzt und den Microlauncher RFA ONE auf den Startplatz bringen. Der Erststart ist für Q2 2024 geplant. Mit der 30-Millionen-Euro-Finanzierung durch Wandelschuldverschreibung wird KKR, neben dem bestehenden strategischen Investor OHB, Kerninvestor der RFA.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAxKKRV2viaRFA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: RFA)" data-rl_caption="" title="(Grafik: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAxKKRV2viaRFA60.jpg" alt="(Grafik: RFA)" class="wp-image-129696" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAxKKRV2viaRFA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAxKKRV2viaRFA60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p>Stefan Tweraser, CEO von RFA kommentiert: „Wir wollen Zugang zum Weltraum zu wettbewerbsfähigen Preisen schaffen. Damit ermöglichen wir datengenerierende Geschäftsmodelle, um unsere Erde besser zu vernetzen, zu verstehen und zu schützen. Die neue Finanzierung ist ein weiterer Vertrauensbeweis in die technische Expertise von RFA und bestätigt unseren kosteneffizienten Ansatz. Die Partnerschaft mit KKR macht uns stolz. Die finanziellen Ressourcen, das globale Netzwerk und das industrielle Know-how von KKR werden unsere Mission beschleunigen und RFA auf dem Weg zu unserem Erstflug im nächsten Jahr und darüber hinaus unterstützen.&#8220;</p>



<p>Die weltweite Nachfrage nach flexiblen Startdienstleistungen, welche zu wettbewerbsfähigen Preisen Zugang zum Weltraum bieten, wächst. RFA ist optimal positioniert, um von dieser Marktchance zu profitieren. Das Investment folgt auf den erfolgreichen Abschluss des Heißzündtest der zweiten Raketenstufe im Mai 2023 – dem ersten seiner Art in Europa – und unterstreicht das Vertrauen der Investoren in das Geschäftsmodell von RFA. Dieses ist auf schnelles und langfristiges Wachstum sowie Kosten- und Technologieführerschaft ausgerichtet mit dem Ziel, einen hohen Wert für Bestands- und Neu-Investoren zu generieren.</p>



<p>Christian Ollig, Partner und Leiter der DACH-Region von KKR: „KKR freut sich, RFA dabei zu unterstützen, den Zugang zum Weltraum zu revolutionieren. Dieser Zugang ist von entscheidender Bedeutung für die neuen Technologien, die unsere Zukunft prägen werden. Die außergewöhnliche Erfolgsbilanz des Teams beim Erreichen technischer Meilensteine und die konsequente Ausrichtung auf Kostenführerschaft sind genau die richtige Strategie für den zukünftigen Erfolg auf dem Weltmarkt. Wir freuen uns darauf, RFA auf ihrem Wachstumspfad zu unterstützen.&#8220;</p>



<p>Die Investition von KKR erfolgt über eine Holdinggesellschaft im Besitz seines neuesten europäischen Private-Equity-Fonds, dem KKR European Fund VI.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAONE_on_its_way_into_orbit_RFA_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="RFA ONE nach der Stufentrennung auf dem Weg ins All - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-rl_caption="" title="RFA ONE nach der Stufentrennung auf dem Weg ins All - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAONE_on_its_way_into_orbit_RFA_60.jpg" alt="RFA ONE nach der Stufetrennung auf dem Weg ins All - künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" class="wp-image-129693" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAONE_on_its_way_into_orbit_RFA_60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAONE_on_its_way_into_orbit_RFA_60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">RFA ONE nach der Stufentrennung auf dem Weg ins All &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten. Im Juni 2023 war RFA das erste Unternehmen in Europa, das eine komplette Oberstufe mit gestuftem Verbrennungstriebwerk über seine gesamte Flugdauer hinweg zündete.<br>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.rfa.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.rfa.space</a>.</p>



<p><strong>Über KKR</strong><br>KKR ist ein weltweit führender Investor, der alternative Vermögensverwaltung sowie Kapitalmarkt- und Versicherungslösungen anbietet. Im Mittelpunkt steht die Erwirtschaftung attraktiver Anlageerträge über einen langfristigen und disziplinierten Investmentansatz, die Beschäftigung hochqualifizierter Experten und die Unterstützung von Wachstum bei seinen Anlageobjekten und in den Gemeinden, in denen KKR präsent ist. KKR finanziert Fonds, die in Private Equity, Kreditprodukte, reale Vermögenswerte, und – durch strategische Partner – in Hedgefonds investieren. Die Versicherungstochtergesellschaften von KKR bieten Altersvorsorge-, Lebens- und Rückversicherungsprodukte unter dem Management der Global Atlantic Financial Group an. Verweise auf die Investitionen von KKR können sich auch auf die Aktivitäten der von KKR verwalteten Fonds und seiner Versicherungstochtergesellschaften beziehen. Weitere Informationen über KKR &amp; Co. Inc. (NYSE: KKR) erhalten Sie auf der KKR-Website unter <a href="https://www.kkr.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.kkr.com</a>.</p>



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		<title>Robert Habeck besucht Rocket Factory Augsburg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/robert-habeck-besucht-rocket-factory-augsburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 08:42:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Helix]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Habeck]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesminister sieht fortgeschrittenen Privatisierungsansatz der RFA ONE-Trägerrakete. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 28. Juli 2023. Augsburg, 28. Juli 2023. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck besuchte am Donnerstagnachmittag die Rocket Factory (RFA) in Augsburg. Die Firmenbesichtigung beim führenden deutschen Startdienstleister fand im Rahmen der Industrietour des Ministers statt, welcher sich nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bundesminister sieht fortgeschrittenen Privatisierungsansatz der RFA ONE-Trägerrakete. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 28. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RobertHabeckBesuchtRFA12k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RobertHabeckBesuchtRFA160.jpg" alt="" class="wp-image-129369" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RobertHabeckBesuchtRFA160.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RobertHabeckBesuchtRFA160-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p>Augsburg, 28. Juli 2023. Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck besuchte am Donnerstagnachmittag die Rocket Factory (RFA) in Augsburg. Die Firmenbesichtigung beim führenden deutschen Startdienstleister fand im Rahmen der Industrietour des Ministers statt, welcher sich nach einer Führung durch die Produktionsstätten auch die Zeit für ausführliche Gespräche mit dem Vorstand und Aufsichtsrat von RFA nahm.</p>



<p>Im Mittelpunkt des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz organisierten Firmenbesuchs stand der technologische Fortschritt von RFA. So sah Wirtschaftsminister Habeck flugqualifizierte Helix-Triebwerke und Raketenstufen sowie weitere Hardware, die für den Erstflug der RFA ONE-Rakete in Schottland vorbereitet wird. Im weiteren Verlauf wurde das Labor für metallischen 3D-Druck von Triebwerksteilen und die Abteilung für Steuerungselektronik und -software des Flugcomputers vorgestellt. Neben dem technischen Fortschritt betonte das Unternehmen seine privatfinanzierte Entwicklung mit Stand heute rund 45 Mio. €, was ca. 1 % des Ariane 6 Entwicklungsbudgets entspricht. Im anschließenden vertraulichen Austausch ging es um Themen wie die Festlegung des nationalen Raumfahrtbudgets, die Nachfolge der Ariane 6 und europäische Ambitionen in der Raumfahrt. Abschließend gab es für die Presse die Möglichkeit Fotos zu schießen und Fragen zu stellen.</p>



<p>Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck betonte: „Die Raumfahrt ist nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken – ob bewusst oder unbewusst nutzen wir sie überall. Die deutsche NewSpace Industrie ist stark aufgestellt und Vorreiter im europäischen Vergleich. Daher ist es umso wichtiger diesen Vorsprung zu nutzen und konsequent am Ball zu bleiben.&#8220;</p>



<p>Dr. Stefan Brieschenk, Chief Operating Officer bei RFA fügte hinzu: &#8222;Der Besuch von Wirtschaftsminister Robert Habeck bei RFA zeigt die Bedeutung der Raumfahrtindustrie in Deutschland und die Rolle, die RFA darin einnimmt. Jetzt ist der Zeitpunkt, um die Privatisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und beispielsweise die Nachfolge der Ariane 6 öffentlich auszuschreiben. Deutschland muss hier eine Führungsrolle einnehmen. Das RFA technologisch fähig und kommerziell bereit ist, haben wir in der jüngsten Vergangenheit mit unserem erfolgreichen und in Europa einzigartigem Oberstufentest gezeigt.&#8220;</p>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten. Im Juni 2023 war RFA das erste Unternehmen in Europa, das eine komplette Oberstufe mit gestuftem Verbrennungstriebwerk über seine gesamte Flugdauer hinweg zündete.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg551929#msg551929" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Habeck zu Gast bei drei deutschen Mikrolauncherfirmen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/habeck-zu-gast-bei-drei-deutschen-mikrolauncherfirmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 17:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Christmann]]></category>
		<category><![CDATA[BMWK]]></category>
		<category><![CDATA[HyImpulse]]></category>
		<category><![CDATA[Isar Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Habeck]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
		<category><![CDATA[SL1]]></category>
		<category><![CDATA[Spectrum]]></category>
		<category><![CDATA[SR75]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Hightech-Startups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa.“ Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 27. Juli 2023. 27. Juli 2023 &#8211; Heute und morgen besucht Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck drei aufstrebende deutsche Raumfahrtfirmen in Süddeutschland: die HyImpulse Technologies GmbH, die Rocket [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">„Hightech-Startups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa.“ Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 27. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/download-pressefoto-habeck-querformat-2-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" data-rl_caption="" title="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/download-pressefoto-habeck-querformat-2-26.jpg" alt="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" class="wp-image-129341"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)</figcaption></figure>



<p>27. Juli 2023 &#8211; Heute und morgen besucht Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck drei aufstrebende deutsche Raumfahrtfirmen in Süddeutschland: die HyImpulse Technologies GmbH, die Rocket Factory Augsburg AG und die Isar Aerospace Technologies GmbH. Alle drei Firmen entwickeln neue Trägerraketen, mit denen in Zukunft Satelliten in den Weltraum gebracht werden sollen. Anna Christmann, die Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, begleitet Minister Habeck auf der Mikrolauncher-Tour.</p>



<p>„Noch vor wenigen Jahren hätte niemand geglaubt, dass man in Deutschland eine Raketenfirma gründen kann – heute haben wir drei davon. Hightech-Start-ups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa!“ sagte Wirtschaftsminister Habeck im Vorfeld der Reise. „Deutschland und Europa brauchen einen eigenen Zugang zum All – auch dies ist eine Frage der Wirtschaftssicherheit. Derzeit hat Europa keine eigenen Startmöglichkeiten für Satelliten. Das zeigt, dass sich im europäischen Trägerbereich etwas ändern muss. Wir brauchen mehr Wettbewerb und privatwirtschaftliches Engagement. Private Anbieter treiben die Innovation, steigern unsere Resilienz und sorgen dafür, dass staatliche Akteure zukünftig als Ankerkunden Startdienstleistungen einkaufen können – und zwar günstiger, als wenn sie weiter alles selber machen.“</p>



<p>Alle drei besuchten Unternehmen fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen seines Mikrolauncher-Wettbewerbs mit insgesamt rund 25 Millionen Euro. Mikrolauncher sind kleine moderne Raketen, die zunächst Nutzlasten in der Größenordnung von 150 bis ca. 1000 Kilogramm ins Weltall bringen sollen. Das Ziel der Förderung ist es, die Kommerzialisierung des Sektors voranzutreiben, also private Anbieter von Startdienstleistungen bei der Entwicklung ihrer Träger und beim Aufbau ihrer Firmen zu unterstützen.</p>



<p>Erste Station der Reise ist heute das baden-württembergische Neunstadt am Kocher, wo die HyImpulse Technologies GmbH ihren Sitz hat. Hier, in der Nähe des größten deutschen Raketentestgeländes im benachbarten Lampoldshausen, arbeitet ein Team von 55 Mitarbeitenden aktuell an der Höhenforschungsrakete „SR75“. Auf sie soll die Orbitalrakete „SL1“ folgen, welche Nutzlasten von bis zu 400 Kilogramm in den Weltraum bringen soll. Einen besonders innovativen Ansatz verfolgt HyImpluse beim Haupttriebwerk seiner Rakete: Ein fester Treibstoff, nämlich Paraffin (Wachs), wird mit flüssigem Sauerstoff kombiniert.</p>



<p>Im Anschluss geht es weiter zur Rocket Factory Augsburg AG im bayrischen Schwaben, einer Ausgründung des deutschen Raumfahrtkonzerns OHB und dessen Tochter MT Aerospace. 220 Mitarbeitende arbeiten an Standorten in Augsburg, Portugal und Schweden an der Trägerrakete „RFA One“. Mit ihr sollen bis zu 1,3 Tonnen Nutzlast in den Weltraum starten können. Auch hier kommt eine besondere Triebwerkstechnologie zum Einsatz: Eine in Europa einmalige, sogenannte „staged combustion engine“, welche als besonders treibstoffeffizient gilt.</p>



<p>Zum Abschluss der Reise besucht Minister Habeck am Freitag die Isar Aerospace Technologies GmbH südlich von München in Ottobrunn. 300 Mitarbeitende arbeiten hier an der „Spectrum“-Rakete. Diese soll Satelliten bis zu einem Gewicht von einer Tonne starten können. Isar Aerospace konnte bisher circa 330 Millionen Euro an privater Finanzierung einwerben. Das Unternehmen ist damit das am besten finanzierte neue Raumfahrtunternehmen in Europa.</p>



<p>Anna Christmann: „Im neuen Zeitalter der Raumfahrt ist es entscheidend, dass der Staat als Ankerkunde für neue Technologien auftritt und so privates Kapital anzieht. Das ist bei den drei Mikrolauncherfirmen hervorragend gelungen und wird auch ein Schwerpunkt unserer neuen Raumfahrtstrategie sein. Wir sind sehr gespannt darauf, den ersten deutschen Mikrolauncher von einem europäischen Startplatz aus ins All fliegen zu sehen. Grundlegend für den bisherigen Erfolg der Start-ups ist auch die Nachwuchsförderung durch die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die deutschen Hochschulen, aus deren Studierendengruppen die Unternehmen maßgeblich hervorgegangen sind.“</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg551857#msg551857" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
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		<title>RFA startet von Kourou aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-startet-von-kourou-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 06:58:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[CSG]]></category>
		<category><![CDATA[Diamant]]></category>
		<category><![CDATA[ELM-Diamant]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
		<category><![CDATA[Startplatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verbindliche Vereinbarung für Starts vom Startplatz „Diamant&#8220; unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 21. Juni 2023. Paris, Frankreich – 21. Juni 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG (RFA) hat mit der französischen Raumfahrtagentur CNES eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnet, um vom Weltraumbahnhof Kourou (CSG) in Französisch-Guayana starten zu können. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Verbindliche Vereinbarung für Starts vom Startplatz „Diamant&#8220; unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 21. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAtolaunchfromKourou2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="RFA ONE-Start von der Diamant-Rampe in Kourou - künstlerische Darstellung. (Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="RFA ONE-Start von der Diamant-Rampe in Kourou - künstlerische Darstellung. (Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFAtolaunchfromKourou26.jpg" alt="RFA ONE-Start von der Diamant-Rampe in Kourou - künstlerische Darstellung. (Bild: RFA)" class="wp-image-128135"/></a><figcaption class="wp-element-caption">RFA ONE-Start von der Diamant-Rampe in Kourou &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p>Paris, Frankreich – 21. Juni 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG (<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=rfa" data-wpel-link="internal">RFA</a>) hat mit der französischen Raumfahrtagentur CNES eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnet, um vom Weltraumbahnhof Kourou (CSG) in Französisch-Guayana starten zu können. RFA wird im Jahr 2025 vom Startplatz ELM-Diamant aus seine Transportdienstleistungen anbieten.</p>



<p>Mit dem Zugang zu dem europäischen Weltraumbahnhof wird der Startdienstleister RFA in der Lage sein, seinen Kunden alle Inklinationen von äquatorial bis polar anzubieten. Damit erweitert RFA sein Portfolio an Umlaufbahnen, die den Kunden zur Verfügung stehen, um Umlaufbahnen mit geringer Neigung wie GTO, MEO, GEO, Mond- und sogar interplanetarische Missionsprofile. Dadurch wird eine noch flexiblere und präzisere Bedienung aller Arten von Missionen zur Erdbeobachtung, Konnektivität oder sogar ganzer Konstellationen möglich. Im Rahmen des offenen Ausschreibungsverfahrens von CNES zur Öffnung des Weltraumbahnhofs Kourou (CSG) für kommerzielle Startdienstleister wird die <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=RFA+ONE" data-wpel-link="internal">RFA ONE</a> ab 2025 vom CSG aus starten.</p>



<p>Neben dem erfolgreichen Abschluss des ersten europäischen Oberstufentests mit gestufter Verbrennung im Mai 2023 bestätigt die RFA mit der Sicherung des ELM-Diamant-Startkomplexes auch ihre kommerzielle Führungsposition. Mit dieser zweiten Startrampe der RFA wird das Unternehmen in der Lage sein, alle Missionsprofile für die ESA und ihre Mitgliedsstaaten als institutionelle Kunden zu bedienen.</p>



<p>&#8222;Durch die Sicherung des Diamant-Startplatzes ermöglicht es uns diese Vereinbarung, unseren Kunden GTO, MEO, GEO und sogar lunare und interplanetarische Flugprofile anzubieten. Durch den Start von Kourou, dem europäischen Weltraumbahnhof, können wir die ESA und ihre Mitgliedsstaaten als institutionelle Kunden für jedes von ihnen gewünschte Missionsprofil bedienen. Zusammen mit unserem erfolgreichen Heißbrandtest der Oberstufe – eine Premiere in Europa – haben wir einmal mehr unsere technische und kommerzielle Führungsposition in Europa bestätigt&#8220;, sagte Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer bei RFA. &#8222;Kurz vor dem letzten Start der Ariane 5 ist diese Zusammenarbeit ein klares Bekenntnis zur Zukunft der europäischen Raumfahrt von Kourou aus. Wir sind sehr stolz darauf, vom historischen Startplatz Diamant zu starten, wo die europäische Raumfahrt ihre lange und erfolgreiche Geschichte begann. Wir freuen uns darauf, sie fortzusetzen.&#8220;</p>



<p>&#8222;CNES ist stolz darauf, diese Vereinbarung mit RFA zu unterzeichnen, die die Entscheidung von RFA bestätigt, vom ELM-Diamant-Standort am europäischen Weltraumbahnhof der CSG zu starten&#8220;, sagte Dr. Paolo Baiocco, Senior Project Manager für Mikro-Mini-Trägerraketen bei CNES. &#8222;Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der RFA, um die Startaktivitäten in Kourou weiter auszubauen. Dies ist ein wichtiger Schritt für die europäische Raumfahrt&#8220;.</p>



<p>Bislang wurde die Startrampe in Kourou nur von der CNES für ihre Diamant-Rakete in den 1970er Jahren genutzt. Nun soll der Startkomplex einem neuen Zweck zugeführt werden, ganz in der Tradition, den Zugang zum Weltraum durch innovative und bahnbrechende Unternehmen zu öffnen. Als ein solches ist RFA nun eines der ersten NewSpace-Unternehmen, das die Möglichkeit erhält, die Anlage zu nutzen. Die neue Startrampe wird in den kommenden Jahren aufgerüstet und ausgestattet, so dass sie ab 2025 für Starts genutzt werden kann.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg550559#msg550559" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
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		<item>
		<title>RFA zündet erfolgreich Oberstufe für 280 Sekunden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-zuendet-erfolgreich-oberstufe-fuer-280-sekunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 19:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[gestufte Verbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Helix]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[statischer Brennversuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erster integrierter Stufentest mit gestufter Verbrennung in Europa. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 2. Juni 2023. Augsburg – 2. Juni 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG (RFA) hat seine Oberstufe erfolgreich über die volle Dauer von 280 Sekunden getestet. Dies markiert den erfolgreichen Abschluss der IST-Kampagne (Integrated System [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erster integrierter Stufentest mit gestufter Verbrennung in Europa. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 2. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFA_IST_280s_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFA_IST_280s_60.jpg" alt="(Bild: RFA)" class="wp-image-127518" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFA_IST_280s_60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFA_IST_280s_60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p>Augsburg – 2. Juni 2023. Der Startdienstleister Rocket Factory Augsburg AG (RFA) hat seine Oberstufe erfolgreich über die volle Dauer von 280 Sekunden getestet. Dies markiert den erfolgreichen Abschluss der IST-Kampagne (Integrated System Test), bei der ein Helix-Triebwerk mit gestufter Verbrennung in ein Oberstufentanksystem integriert und mehrmals sowie abschließend bis zur kompletten Flugdauer heiß gezündet wurde. Dies ist das erste Mal in Europa, dass eine privat entwickelte Oberstufe mit gestufter Verbrennung erfolgreich getestet wurde.</p>



<p>Bei der nun erfolgreich abgeschlossenen IST-Kampagne wurden alle Systeme und Komponenten der Stufe getestet. Der abschließende Test umfasste eine volle Brenndauer von 280 Sekunden. Damit ist RFA das erste private Unternehmen in Europa, das eine Stufe mit einem Triebwerk mit gestufter Verbrennung über die gesamte Flugdauer erfolgreich zündete. Mit dieser langen Brenndauer ist das Helix-Triebwerk nun gleichzeitig für den Flug der ersten und zweiten Stufe qualifiziert.</p>



<p>„Die Oberstufe funktionierte einwandfrei und durchlief die volle 310s-Autosequenz, ohne einen automatischen Stopp auszulösen. Die Triebwerkslaufzeit betrug 280 Sekunden, und nach dem Test konnten keine Schäden festgestellt werden. Dies ist der erste erfolgreiche Qualifikationstest unserer Oberstufe, und wir sind sehr stolz auf unser Team, das die Entwicklung, den Bau und die Tests so zeit- und kosteneffizient durchgeführt hat&#8220;, sagte Dr. Stefan Brieschenk, Chief Operating Officer des Unternehmens. &#8222;Mit den Daten, die wir gesammelt haben, werden wir alle Teilsysteme der Oberstufe und der ersten Stufe weiter optimieren. Unser nächster großer Schritt ist der Heißbrandtest der ersten Stufe. Wir nähern uns mit großen Schritten unserem ersten Start, es wird ernst.&#8220;</p>



<p>Dr. Stefan Tweraser, CEO von RFA, fügte hinzu: &#8222;Dieser erfolgreiche Test ist für uns ein großer Schritt nach vorn. Er ist eine vollständige Bestätigung unserer Strategie, eine kleine Trägerrakete zu entwickeln, die sowohl sehr leistungsfähig als auch kostenmäßig führend ist. Mit diesem Test der Oberstufe über ihre gesamte Brenndauer haben wir erneut bewiesen, dass wir in der Lage sind, mehr Meilensteine mit weniger, aber intelligenteren Investitionen zu erreichen als alle unsere Wettbewerber&#8220;.</p>



<p>Die beim schwedischen Esrange Space Center durchgeführte Kampagne ist der bisher wichtigste Meilenstein im Entwicklungsprozess: Bei 280 Sekunden stationärer Verbrennung wurden die Funktionalität und Kompatibilität aller Oberstufensysteme bewiesen, darunter Betankungsvorgänge, Treibstoffmanagement, Bedrückung, Sensoren, Antrieb und Steuerung. Es wurden wertvolle Daten für die weitere Optimierung von Triebwerk und Stufe gesammelt. RFA wird sich nun auf die Montage der ersten Stufe konzentrieren und die Bauarbeiten auf dem Startplatz fortsetzen.</p>



<p><strong>Über gestufte Verbrennung</strong><br>Im Juli 2021 testete RFA als erstes Unternehmen in der Europäischen Union erfolgreich ein gestuftes Verbrennungstriebwerk mit einem acht Sekunden dauernden Heißzündungstest. Damit war RFA das dritte kommerzielle Unternehmen der Welt, das einen gestuften Verbrennungsmotor in großem Maßstab erfolgreich getestet hat. Im August 2022 folgte eine Heißbrandkampagne der Helix in Flugkonfiguration mit einer Gesamtbrenndauer von 74 Sekunden. Dasselbe Triebwerk wurde dreimal gezündet und gestoppt, ohne dass Komponenten ausgetauscht werden mussten.</p>



<p>Die gestufte Verbrennungstechnologie zeichnet sich durch eine höhere Effizienz und Leistung im Vergleich zu konventionellen Raketenmotoren mit offenem Verbrennungskreislauf aus. Die teilweise unverbrannten Abgase aus der Turbopumpe werden in die Hauptbrennkammer geleitet, wodurch die Freisetzung von unverbranntem Treibstoff vermieden wird. Durch die Wiederverwertung der Abgase wird die Effizienz der Trägerrakete erheblich gesteigert, während gleichzeitig die Startkosten gesenkt und die CO<sub>2</sub>-Emissionen bei Raketenstarts minimiert werden.</p>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu überwachen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Damit will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Der RFA ONE Startservice kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung in der Umlaufbahn und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch das Redshift OTV; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Edelstahltanks und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg549885#msg549885" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Marco Fuchs, OHB: &#8222;Ich glaube fest an die Rocket Factory – ein Rückzug kommt nicht in Frage&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marco-fuchs-ohb-ich-glaube-fest-an-die-rocket-factory-ein-rueckzug-kommt-nicht-in-frage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 13:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=123928</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ohne Raketen keine Raumfahrt. Warum jetzt die Stunde der Microlauncher schlägt. Kolumne von Marco Fuchs, Übernahme von OHB, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung. Quelle: OHB 20. März 2023. 20. März 2023. Ohne Raketen kann es keine Raumfahrt geben. Das scheint auf den ersten Blick eine banale Erkenntnis zu sein, schließlich weiß schon jedes Kind, das gerne [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marco-fuchs-ohb-ich-glaube-fest-an-die-rocket-factory-ein-rueckzug-kommt-nicht-in-frage/" data-wpel-link="internal">Marco Fuchs, OHB: &#8222;Ich glaube fest an die Rocket Factory – ein Rückzug kommt nicht in Frage&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ohne Raketen keine Raumfahrt. Warum jetzt die Stunde der Microlauncher schlägt. Kolumne von Marco Fuchs, Übernahme von OHB, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung.</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: OHB 20. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm20032023MarcoFuchsohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm20032023MarcoFuchsohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p>20. März 2023. Ohne Raketen kann es keine Raumfahrt geben. Das scheint auf den ersten Blick eine banale Erkenntnis zu sein, schließlich weiß schon jedes Kind, das gerne Astronaut werden möchte, dass es in eine Rakete einsteigen muss, um die Erde Richtung Weltall verlassen zu können. Trotzdem beschäftigen wir uns in Europa schon seit geraumer Zeit mit der Frage, wie wir zukünftig Raumfahrt betreiben wollen, und scheinen dabei manchmal eine ins Akademische abgleitende Debatte zu führen, die die harte Realität nicht verschleiern kann: Wenn wir keinen Zugang zum All haben, dann können wir keine Raumfahrt machen. Aus der Perspektive des Satellitenherstellers sehe ich die Probleme, die wir derzeit mit dem eingeschränkten europäischen Zugang zum All haben, in Form von nicht gestarteten Galileo-Satelliten tagtäglich auf dem Hof stehen.</p>



<p><strong>2023 sieht die letzten Ariane-5-Starts</strong><br>Im März 2023 verfügt Europa noch über zwei Ariane-5-Trägerraketen. Eine wird im April die europäische Jupiter-Mission JUICE starten, die zweite und letzte Ariane 5 soll dann im Juni abheben und dabei die deutsche Telekom-Mission Heinrich Hertz und den französischen Satelliten Syracuse 4B an Board haben. Die Ariane 5 war in den letzten fast 30 Jahren Europas zuverlässiger Lastenesel und war aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und hohen Nutzlastkapazität auch im kommerziellen internationalen Markt erfolgreich. Mit der MT Aerospace AG haben wir den größten deutschen Zulieferer für das Ariane-Programm in der OHB-Gruppe und ich habe die Erfolgsgeschichte der Ariane 5 daher wirklich hautnah miterleben dürfen. Daneben konnte mit der Vega eine zweite europäische Entwicklung für kleinere Nutzlasten etabliert werden. Ergänzt durch die europäisierte Sojus-Rakete verfügte Europa über ein im Verhältnis zum tatsächlichen institutionellen Bedarf komfortables Raketenportfolio. Ganz klar war es damit auch ein politisches Zeichen, dass der unabhängige europäische Zugang zum All jederzeit sichergestellt war. Kooperationen wie die mit der Sojus oder der Start des NASA-Teleskops James Webb mit einer Ariane 5 waren dennoch gelebte und gewünschte Praxis.</p>



<p><strong>Die Trägerrakete ist kein Selbstzweck</strong><br>Von diesen goldenen Zeiten bleiben uns viele spektakuläre Starts und natürlich erfolgreiche Satellitenmissionen, denn darum geht es ja schließlich primär: die Rakete ist das Transportmittel für den Satelliten oder die Sonde oder in der Königsdisziplin den Menschen. Die Trägerrakete ist kein Selbstzweck, sondern muss in erster Linie den Bedarf ihrer Passagiere decken. Dabei spielt natürlich immer auch der Preis eine Rolle und hier hat SpaceX einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Trägerraketen, da durch den schlanken industriellen Ansatz und die Wiederverwendbarkeit der Falcon-9 der Marktpreis unschlagbar günstig ist. Der nun erwartete erste Orbitalflug der vollständig wiederverwendbaren Super-Schwerlast-Rakete Starship wird diesen Preisdruck nochmal immens erhöhen.</p>



<p>Die Ariane 6 als Nachfolgemodell für die Ariane 5 steckt in einer Krise, bis zum Erststart wird nach meiner Einschätzung noch mindestens ein Jahr vergehen. Dass die Entwicklung neuer Trägerraketen und anspruchsvoller Raumfahrtmissionen sich nicht in enge Zeitpläne zwängen lässt, ist dabei keine europäische Erkenntnis. Überall auf der Welt dauern diese Entwicklungen länger und werden (im Übrigen ganz entscheidend durch den erhöhten Zeitaufwand) teurer. Raumfahrt ist nun mal eine technologisch herausfordernde und sehr risikobehaftete Disziplin, nicht zuletzt liegen darin ja auch der Reiz und die Faszination des Ganzen. Die Ariane 6 wird ihren Dienst als Europas Lastenrakete für große Missionen erfüllen, daran besteht aus meiner Sicht gar kein Zweifel. Dass die kleinere Vega und die Vega-C wegen wesentlicher Bauteile ihrer Oberstufen, die der Hersteller Avio aus der Ukraine bezieht, im Moment ebenfalls nur noch in geringer Stückzahl zur Verfügung stehen, wird von den letzten Fehlstarts der Vega-Rakete derzeit überstrahlt – im Ergebnis steht allerdings auch die kleinere europäische Rakete am Boden.</p>



<p><strong>Gründung der RFA war der richtige Schritt zur richtigen Zeit</strong><br>Schlägt jetzt die Stunde der Microlauncher? Ja, ich bin überzeugt davon. Und mit den erfolgreichen Tests, die die Rocket Factory Augsburg im letzten halben Jahr absolviert hat, sind wir mit der RFA ONE wirklich auf dem besten Weg zum ersten Testflug in den nächsten Monaten. Parallel zu den technischen Fortschritten bereitet sich auch der institutionelle Markt auf die Microlauncher vor, dies hat im Rahmen der letzten ESA-Ministerratskonferenz im November 2022 die gemeinsame Erklärung der Regierungen von Frankreich, Deutschland und Italien deutlich gezeigt. Dort wurde vereinbart, dass europäische Microlauncher für den Start von ESA-Satelliten zugelassen werden sollen. Das war ein wirklich wichtiger Schritt, um die privat finanzierten Raketen mit institutionellen Aufträgen auch für kommerzielle Kunden und vor allem Investoren attraktiv zu machen. Die Gründung der Rocket Factory Augsburg im Jahr 2018 war die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit, und schon vor fünf Jahren war es das erklärte Ziel, ein wettbewerbsfähiges Angebot für den Zugang zum All zu machen.</p>



<p>Um dies zu erreichen, muss der Kundenkreis möglichst groß und möglichst breit aufgestellt sein und die Rakete muss neben hoher Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit der Payloadfähigkeiten vor allem günstig sein. Am Ende muss die Rocket Factory Augsburg eine unabhängige und sich selbst tragende Firma im europäischen Marktumfeld sein. Das war von Anfang an das erklärte Ziel, sonst hätten wir sie direkt als Tochterunternehmen der OHB-Gruppe gründen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Start-Up-Ansatz der richtige Weg ist, um einen neuen und innovativen Blickwinkel auf die Entwicklung und Fertigung von Raketen zu bekommen. Zu diesem Ansatz gehören auch die Finanzierungsinstrumente, die für Tech-Start-Ups auf der ganzen Welt erfolgreich angewendet werden. Natürlich müssen auch Investoren und Partner, die nicht aus der Raumfahrt kommen, ins Unternehmen investieren; das wird schon deutlich, wenn man auf die anderen Microlauncher-Firmen und vor allem den Kundenkreis, den die kleinen Trägerraketen ansprechen wollen, schaut. Ich glaube fest an die RFA und wir werden mit OHB die Entwicklung der Rakete auf jeden Fall auf dem Weg zum Erfolg begleiten. Wir werden uns natürlich nicht aus der Rocket Factory zurückziehen, sondern den eingeschlagenen Weg der Öffnung für weitere Investoren konsequent weitergehen. Ein Rückzug kommt dabei nicht in Frage. An der ursprünglichen Idee, nämlich die Expertise des Satellitenherstellers und die Erfahrungen der Raketenteilefertigung als strategischer Kerninvestor in die RFA einzubringen, hat sich nichts geändert und die Entwicklung des Marktes und die veränderten politischen Randbedingungen in Europa bestärken diese Strategie</p>



<p><strong>Zur Person</strong><br>Marco Fuchs (Jahrgang 1962) studierte Rechtswissenschaften in Berlin, Hamburg und New York. Von 1992 bis 1995 arbeitete er als Anwalt in New York und Frankfurt am Main. 1995 trat er in das Unternehmen OHB ein, das seine Eltern aufgebaut hatten. Seit dem Jahr 2000 ist er Vorstandsvorsitzender der jetzigen OHB SE und seit 2011 der OHB System AG. Marco Fuchs ist verheiratet und hat zwei Kinder.</p>



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		<title>Rocket Factory startet Erstflug von den Shetland Inseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rocket-factory-startet-erstflug-von-den-shetland-inseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 08:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SaxaVord Spaceport und RFA verkünden mehrjährige Partnerschaft für den Startbetrieb. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 11. Januar 2023. Augsburg, Deutschland &#38; London, GB, 11. Januar 2023 – Der Raketenbauer Rocket Factory Augsburg AG (RFA) und SaxaVord Spaceport haben heute ihre Partnerschaft für den Startbetrieb bekannt gegeben. RFA wird exklusiven [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SaxaVord Spaceport und RFA verkünden mehrjährige Partnerschaft für den Startbetrieb. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 11. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFALaunchPad1rfa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startplatz „Fredo&quot; auf den Shetland Inseln. (Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="Startplatz „Fredo&quot; auf den Shetland Inseln. (Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RFALaunchPad1rfa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Startplatz „Fredo&#8220; auf den Shetland Inseln. (Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p>Augsburg, Deutschland &amp; London, GB, 11. Januar 2023 – Der Raketenbauer Rocket Factory Augsburg AG (RFA) und SaxaVord Spaceport haben heute ihre Partnerschaft für den Startbetrieb bekannt gegeben. RFA wird exklusiven Zugang zum Startplatz „Fredo&#8220; für Orbitalstarts haben. Das bedeutet, dass der erste Start der RFA ONE-Rakete des Unternehmens – derzeit für Ende 2023 geplant – vom nördlichsten Punkt Großbritanniens aus erfolgen wird.</p>



<p>Der kommerzielle Weltraumbahnhof auf den Shetland-Inseln ist für RFA ein idealer Standort für den Transport von Satelliten in polare und sonnensynchrone Umlaufbahnen. Die vorhandene Logistik und Infrastruktur, die Einsatzbereitschaft sowie die rasche Umsetzung und die passende Mentalität waren entscheidende Faktoren, warum sich RFA für eine Partnerschaft mit SaxaVord entschied. Mit der mehrjährigen Partnerschaft, die Investitionen im zweistelligen Millionenbereich (£) umfasst, sichert sich RFA seinen ersten Startplatz, um seine Dienstleistungen individuell und flexibel nach Kundenwünschen anbieten zu können.</p>



<p>Der Startplatz sowie die Startrampe wurden schon Ende 2022 vollständig fertiggestellt. Die RFA-Startrampe ist damit die erste für vertikale orbitale Raketenstarts in Großbritannien und auf dem europäischen Festland. Künftig wird sie nicht nur für Orbitalstarts, sondern auch für Tests und die Qualifizierung der Erststufen der RFA ONE genutzt. Diese Tests werden voraussichtlich Mitte 2023 beginnen. Der erste Start wird dann in eine 500 km hohe sonnensynchrone Umlaufbahn erfolgen.</p>



<p>&#8222;Wir freuen uns sehr auf unseren ersten Flug von SaxaVord aus. Diese Partnerschaft von privat finanzierten Unternehmen ermöglicht die Mentalität und die Geschwindigkeit, die wir brauchen, um im Wettbewerb der Startdienstleister an der Spitze zu stehen&#8220;, sagte Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer bei RFA. &#8222;Das SaxaVord-Team war unglaublich zielstrebig darin, unsere Startrampe zu bauen und den Betrieb in Gang zu bringen. Wir sind stolz darauf, Teil dieses historischen Ereignisses für Großbritannien zu sein, da wir die erste Startrampe auf dem europäischen Festland gebaut haben. Wir glauben fest an die strategische Raumfahrtvision des Vereinigten Königreichs und sind absolut überzeugt, dass die zweistellige Millioneninvestition in den Standort gut angelegt ist&#8220;.</p>



<p>Frank Strang, CEO von SaxaVord Spaceport, sagte: &#8222;Wir freuen uns, das neue Jahr mit der Bekanntgabe unserer Partnerschaft mit RFA zu beginnen. Wir werden RFA während des gesamten Betriebszyklus eines Starts unterstützen, von der Erleichterung von Tests, Inspektionen, Betankung und Sicherheit bis hin zur Bereitstellung von MET-Wetterdaten und dem Zugang zu unserem Bodenstationsnetz für die Datenerfassung und -verteilung. Das gesamte Team kann es kaum erwarten, RFA willkommen zu heißen und eng mit uns zusammenzuarbeiten, während wir dem ersten vertikalen Weltraumstart Großbritanniens in Unst immer näher kommen&#8220;.</p>



<p>Die Partnerschaft wird es RFA ermöglichen, Satelliten zu starten, von denen die meisten in zwei Hauptbereichen tätig sind: Erdbeobachtung und Kommunikation. Die von diesen Satelliten gesammelten Daten können jeder Branche zugute kommen. Beispiele für Anwendungen sind: Optimierung von Logistikrouten, Früherkennung von Waldbränden, Internet der Dinge, Analyse von Bodenbeschaffenheiten, Instandhaltung von Infrastrukturen, Sammlung von Gesundheitsdaten, selbstfahrende Autos, Klima- und Umweltschutz. Auf diese Weise trägt RFA dazu bei, unsere Erde besser zu vernetzen, zu verstehen und zu schützen.</p>



<p><strong>Über SaxaVord</strong><br>SaxaVord Spaceport (SaxaVord) ist die erste vertikale Satellitenstartanlage und Bodenstation Großbritanniens in Lamba Ness auf Unst, Shetland. Da Unst auf dem höchsten Breitengrad Großbritanniens liegt, bietet SaxaVord den Kunden einen geografischen Wettbewerbsvorteil, der konkurrenzlose Nutzlaste, Startplatzbetrieb, ein Netz von Bodenstationen sowie Datenerfassung und -analyse im Orbit ermöglicht. SaxaVord wurde im Sceptre Report der UK Space Agency (UKSA) ausgezeichnet und hat branchenführende Partnerschaften geschlossen. SaxaVord wurde auch als Standort für den Start des UK Pathfinder der UKSA ausgewählt, der 2022 von Lockheed Martin und ABL Systems durchgeführt wird.</p>



<p>SaxaVord ist ein wesentlicher Bestandteil der Ambitionen der britischen Raumfahrtindustrie und trägt dazu bei, hochqualifizierte Arbeitskräfte auszubilden, die MINT-Bildung zu fördern und die wirtschaftliche Wiederbelebung der Shetland-Inseln zu unterstützen. Verfolgen Sie die Reise von SaxaVord von der Vorbereitung bis zum Start hier.</p>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu verstehen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Unternehmens, wöchentlich Starts von bis zu 1.300kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Auf diese Weise will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Die Rakete RFA ONE kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung im Orbit und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch seine Orbitalstufe; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Strukturen und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



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		<title>Ausgebucht! DLR wählt sieben Kunden für den RFA-Erstflug aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausgebucht-dlr-waehlt-sieben-kunden-fuer-den-rfa-erstflug-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 14:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesregierung kauft jeweils 150&#160;kg für die ersten beiden Flüge von RFA ONE. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 6. Dezember 2022. Berlin &#8211; 6. Dezember 2022 &#8211; Rocket Factory Augsburg (RFA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute auf einer Veranstaltung in Berlin die Gewinner des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bundesregierung kauft jeweils 150&nbsp;kg für die ersten beiden Flüge von RFA ONE. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 6. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1670333306991rfa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1670333306991rfa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p>Berlin &#8211; 6. Dezember 2022 &#8211; Rocket Factory Augsburg (RFA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute auf einer Veranstaltung in Berlin die Gewinner des Nutzlastenwettbewerbs für Kleinträger bekannt gegeben. Demnach werden sieben Kunden mit einer Gesamtnutzlast von 136 kg beim Erstflug von RFA ONE starten. Keinem anderen Kleinträger wurde von so vielen Kunden die Nutzlast für den Erststart anvertraut. Die Bewerbungsrunde für den zweiten Flug der RFA ONE ist noch offen.</p>



<p>Nach dem Gewinn des DLR-Mikrolauncherwettbewerbs im April 2022 erhielt RFA ein Preisgeld von 11 Millionen Euro und konnte die Bundesregierung als Ankerkunde für die ersten beiden Flüge gewinnen. Satellitenhersteller, Forschungsinstitute und Start-ups wurden daraufhin eingeladen, sich über eine DLR-Ausschreibung für diese Flüge zu bewerben. Eine Jury wählte nun die sieben Missionen/Gewinner für den ersten Start der RFA ONE aus, der in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 500 km Höhe fliegen wird. Dort werden die Satelliten präzise ausgesetzt und können schnell in Betrieb genommen werden, um ihre jeweilige Mission zu erfüllen. Der Start ist für Ende 2023 geplant. Die Bewerbungsfrist für den zweiten RFA-Start läuft im April 2023 ab.</p>



<p>Mit einem ausgebuchten Volumen für den ersten Flug kann RFA ihre technologische und kommerzielle Führungsrolle erneut bestätigen. Keinem anderen Kleinträger wurde von so vielen Kunden die Nutzlast für den ersten Flug anvertraut.</p>



<p>&#8222;Wir sind stolz darauf, dass wir bei unserem ersten Flug mit diesen sieben Kunden so viel Kapazität gebucht haben. Die volle Auslastung der dem DLR zur Verfügung stehenden Nutzlastkapazität ist ein starker Vertrauensbeweis in unser Produkt und unseren Service sowie in uns als Unternehmen und Team&#8220;, sagt Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer bei RFA. Er fügt hinzu: &#8222;Die Zusammenarbeit mit dem DLR ist für beide Seiten sehr vorteilhaft und das deutsche Konzept ist ein Vorbild in Europa, das andere übernehmen. Wir sollten es weiter entwickeln und ausbauen, um noch mehr Nutzlasten flexibel und kostengünstig in den Orbit bringen zu können. Der Bedarf ist auf jeden Fall da.&#8220;</p>



<p>Der Nutzlastwettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrt-Agentur im DLR. Ziel dieses Programms ist es, die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und die Eigenständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere im Bereich kleinerer Nutzlasten, zu verbessern.</p>



<p>&#8222;Der Nutzlast-Wettbewerb ist ein wichtiges Element in der Kleinsatellitenstrategie der Bundesregierung und ein weiterer Schritt zur Stärkung des Kleinsatelliten-Segments in der europäischen Raumfahrt&#8220;, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. &#8222;Neben der Förderung der deutschen Startdienstleister bieten wir jetzt Institutionen und Unternehmen eine attraktive Gelegenheit, ihre Kleinsatellitentechnologien im All zu erproben und wissenschaftliche Experimente durchzuführen.&#8220;</p>



<p><strong>Die Missionen, die an Bord des ersten Fluges von RFA ONE sein werden, sind im Einzelnen:</strong></p>



<p><strong>AllBertEinStein</strong><br>TU München<br>Deutschland</p>



<p>Für das Projekt AllBertEinStein sollen auf einer Oberstufe präzise charakterisierte künstliche Meteoroide ins All geschossen werden. Die Objekte haben einen Durchmesser von 5 und 10 cm und bestehen aus Eisen und Gesteinsmaterial und ahmen damit echte Meteoroiden nach. Erst nach dem De-Orbit-Burn der Oberstufe werden die Meteoroiden ausgesetzt, so dass alle Objekte auf einer bekannten Flugbahn in die Atmosphäre eintreten werden. Die optische Strahlung der entstehenden Feuerkugeln und ihre spektrale Zusammensetzung werden in einer Beobachtungskampagne aus der Luft erfasst.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://www.asg.ed.tum.de/fileadmin/w00cip/lpe/Projekte/AllBertEinStein/AllBert_EinStein_White_Paper_DE_V1-0.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">AllBert EinStein &#8211; Eine experimentelle Studie zum Eintritt von Meteoroiden in die Erdatmosphäre für planetare Abwehr und Analyse von Space Debris.</a></p>



<p><strong>ARTICA</strong><br>SPACEMIND (NPC &#8211; Neues Produktionskonzept SRL)<br>Italien</p>



<p>In-Orbit-Demonstration des ARTICA CubeSat Deorbiting Systems, einer Vorrichtung, die in der Lage ist, einen Satelliten am Ende seiner Lebensdauer passiv und autonom zu de-orbiten, um einen nachhaltigen Zugang zum Weltraum zu gewährleisten.</p>



<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.npcspacemind.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.npcspacemind.com/</a></p>



<p><strong>Curium Two</strong><br>PTS &#8211; Planetare Transportsysteme<br>Deutschland</p>



<p>Die Mission dient der Erprobung und Validierung neuer Elektronik wie Grafikprozessoren und Sensoren für künftige kommerzielle Raumfahrtmissionen. Dazu werden die Komponenten als Nutzlasten in einer kommerziellen Cubesat-Plattform installiert und können zu Testzwecken über einen längeren Zeitraum im Weltraum (idealerweise +12 Monate) einzeln ein- und ausgeschaltet werden.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://web.archive.org/web/20240825121800/https://www.pts.space/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.pts.space/</a></p>



<p><strong>ERMINAZ</strong><br>AMSAT-Deutschland e.V.<br>Deutschland</p>



<p>Bei der vorgeschlagenen Mission handelt es sich um eine syndizierte Multi-PocketQube-Mission (1x 2P + 2x 1,5P + 3x 1P, insgesamt 6 PQs), an der mehrere EU-Länder, die Amateurfunkgemeinschaft, AMSAT-DL, AMSAT-EA (Spanien), ESERO-Deutschland (Sternwarte Bochum), Libre Space Foundation (Griechenland) und andere gemeinnützige Organisationen oder Institutionen der EU beteiligt sind. Sie arbeiten daran, Open-Source Weltraumtechnologien für Bildungszwecke zu entwickeln und das Wissen über den Weltraum zu fördern, voranzutreiben und zu entwickeln. Der Einsatz der PocketQube-Technologie hat das Ziel, die Wirkung der Mission zu maximieren und mehrere Institutionen, Universitäten und Teams einzubeziehen.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://amsat-dl.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://amsat-dl.org/</a></p>



<p><strong>PCIOD</strong><br>DCUBED<br>Deutschland</p>



<p>In den letzten 1,5 Jahren hat DCUBED zusammen mit Partnern ein einsatzfähiges NanoSat 100W Solar-Array entwickelt, das in ein 1U Stauvolumen passt. Die Aktivität wurde im Rahmen eines ESA Artes AT durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktivität wurde ein EM gebaut und getestet (Vibration, Schock, TVAC). DCUBED hat bereits mit dem Bau des FM begonnen und wird dabei vom Freistaat Bayern unterstützt. Jetzt starten sie eine IOD-Mission für ihr PowerCube 100W 1U Solar Array. Das Array ist ein Subsystem, das direkt auf der Trägerplattform (z.B. Kickstage) montiert werden kann und nach dem Abwurf aller anderen Satelliten zum Einsatz kommt. Das PCIOD kann dann direkt mit der Ober-/Kickstage in die Umlaufbahn gebracht werden.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://dcubed.space/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://dcubed.space/</a></p>



<p><strong>Separation Ring-Mission</strong><br>SPACEMIND (NPC &#8211; Neues Produktionskonzept SRL)<br>Italien</p>



<p>Ziel der Mission ist die Demonstration der Funktionsweise eines neu skalierten Trennungsrings für Nanosatelliten im Orbit. Der Ring wird in einem modifizierten 12U-Deplyoer untergebracht, um das Risiko zu minimieren, dass die anderen Nutzlasten im Falle einer Fehlfunktion beschädigt werden. Der Ring ist auf einer festen Platte im Innern des angepassten Dispensers montiert (der Dispenser enthält keine Ausstoßfedern), und wenn der Dispenser die Türen öffnet, wird der Ring aktiviert und gibt einen kleinen Satelliten frei.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://www.npcspacemind.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.npcspacemind.com/</a></p>



<p><strong>SpaceDREAM</strong><br>Kinetik Space<br>Deutschland<strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p>Ein Roboterarm mit kleinem Formfaktor und geringem Gewicht wird direkt auf der Orbitalstufe der RFA ONE montiert. Der Arm ist mit einem magnetischen Endeffektor ausgestattet. Ein freischwebender Cubesat 1U, der an der Orbitalstufe angebunden ist, wird &#8222;freigelassen&#8220; (aber noch angebunden) und dann mit Hilfe der magnetischen Kupplung des Roboterarms wieder eingefangen.&nbsp; Der Roboterarm wird den autonomen Betrieb zum Einfangen eines freischwebenden Objekts sowie die Fähigkeiten der Bildverfolgung demonstrieren.</p>



<p>Mehr Informationen: <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://kinetik.space/" target="_blank" data-wpel-link="external">https://kinetik.space/</a></p>



<p><strong>Über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Die Organisation betreibt Forschung und Entwicklung in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung. Innerhalb des DLR setzt die Deutsche Raumfahrtagentur die Raumfahrtstrategie der Bundesregierung um. Mehr als 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Sitz in Bonn koordinieren alle deutschen Raumfahrtaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene und vertreten im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Raumfahrtinteressen weltweit. Zu den Aufgaben der Raumfahrt-Agentur im DLR gehören die Planung und Umsetzung des nationalen Raumfahrtprogramms sowie das Management der deutschen Beiträge zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und zur Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT).</p>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu verstehen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Unternehmens, wöchentlich Starts von bis zu 1.300kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Auf diese Weise will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Die Rakete RFA ONE kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung im Orbit und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch seine Orbitalstufe; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Strukturen und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg541717#msg541717" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
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		<title>Precious Payload und RFA arbeiten zusammen, um RFA-Starts online über die Plattform Launch.ctrl anzubieten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/precious-payload-und-rfa-arbeiten-zusammen-um-rfa-starts-online-ueber-die-plattform-launch-ctrl-anzubieten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2022 09:46:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Launch.ctrl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vereinbarung verbindet bewährte Expertise in den Bereichen Rideshare und Lieferkettenmanagement für Raumfahrtmissionen mit einem der führenden Startanbieter für regelmäßige, kostengünstige und präzise Starts in ganz Europa. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 17. November 2022. Bremen &#8211; 17. November 2022 &#8211; Auf der SPACE TECH EXPO EUROPE gab Precious [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Vereinbarung verbindet bewährte Expertise in den Bereichen Rideshare und Lieferkettenmanagement für Raumfahrtmissionen mit einem der führenden Startanbieter für regelmäßige, kostengünstige und präzise Starts in ganz Europa. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 17. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1668624645188rfa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="RFA ONE im Flug - Künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-rl_caption="" title="RFA ONE im Flug - Künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1668624645188rfa26.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption class="wp-element-caption">RFA ONE im Flug &#8211; Künstlerische Darstellung. (Grafik: RFA)</figcaption></figure>



<p>Bremen &#8211; 17. November 2022 &#8211; Auf der SPACE TECH EXPO EUROPE gab Precious Payload, der führende Marktplatz für Satellitenhersteller, heute bekannt, dass er die kommenden Starts der Rocket Factory Augsburg (RFA) in seine Launch.ctrl genannte Plattform für kommerzielle Satelliten aufgenommen hat. Damit wird der Plan von Precious Payload formalisiert, einen neuen Rideshare-Anbieter an Bord zu nehmen, um mehr Startmöglichkeiten für Nutzlastentwickler zu schaffen. Satellitenteams werden in der Lage sein, bevorstehende RFA-Missionen von einer Vielzahl von Startplätzen aus online zu finden, einschließlich europäischer Einrichtungen in Großbritannien, Französisch-Guayana und anderen. Der erste RFA-Start ist für Ende 2023 geplant.</p>



<p>&#8222;Die Nachfrage von Kunden mit Nutzlasten aller Größen und Typen nach kostengünstigen Starts mit präziser Aussetzung im Orbit steigt rapide an&#8220;, sagt Andrew Maximov, CEO und Mitbegründer von Precious Payload. &#8222;Mehrere Startoptionen zu unterschiedlichen Preisen und Orbits sowie von verschiedenen Standorten aus zu haben, ist ein Schlüsselmerkmal für unsere Kunden. RFA bietet eine hohe preisliche Wettbewerbsfähigkeit und Startfrequenz von verschiedenen Startorten in Europa. Wir freuen uns darauf, unser Portfolio an Trägerraketen und Rideshare-Diensten um RFA ONE zu erweitern, und wünschen ihnen alles Gute für ihren bevorstehenden Erstflug.&#8220;</p>



<p>RFA nutzt ihren Standort im Zentrum der deutschen Automobilindustrie, um die Kosten für sein Trägersystem durch Serienproduktion zu minimieren. RFA ONE ist eine dreistufige, 30 Meter lange Rakete, die bis zu 1.350 kg in eine polare Erdumlaufbahn bringen kann. Das Unternehmen schloss die erste Testkampagne seines Helix-Flugkonfigurations-Triebwerks im Juli 2022 erfolgreich ab und bestätigte damit seinen Weg zur Kommerzialisierung ihrer Services. RFA hat bereits Startverträge mit der deutschen Regierung und etwa einem Dutzend anderer Kunden für Starts ab 2023 unterzeichnet. Die Rakete RFA ONE soll in Zukunft bis zu fünfzig Mal pro Jahr starten und Satelliten präzise und zuverlässig in eine erdnahe Umlaufbahn befördern &#8211; und das zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis.</p>



<p>Die Launch.ctrl-Plattform von Precious Payload wurde entwickelt, um Kosten und Entwicklungszeiten zu minimieren und gleichzeitig die Zuverlässigkeit des Startplans und die Sicherheit der Mission zu maximieren. Über die reine Funktion als Marktplatz für Satellitenstarts hinaus überbrückt die Plattform mit ihren Vorlagen für Missionsbeschreibungen und als Tool für die Zusammenarbeit die Kluft zwischen Ingenieuren und der Geschäftsentwicklungs-, Vertriebs-, Marketing- und Startmanagement-Teams.</p>



<p>&#8222;Precious Payload hat Pionierarbeit geleistet und den Online-Marktplatz für Rideshare-Missionen definiert. Wir freuen uns darauf, unsere zukünftigen Starts über ihre Launch.ctrl-Plattform anzubieten&#8220;, kommentierte Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer von RFA. &#8222;Die Software ist ein Magnet für jeden Satellitenbauer, der nach einem Start oder anderen damit verbundenen Dienstleistungen sucht, von Versicherungen bis hin zu SSA-Tools. Zusammen mit ihrer Expertise und ihren Einblicken in den Start- und Weltraumtransportmarkt können wir der Branche mehr Flexibilität, einen einfachen und intuitiven Buchungsprozess und Optionen für wettbewerbsfähige Starts zum LEO und darüber hinaus bieten.&#8220;</p>



<p>Anfang dieses Jahres hat Precious Payload eine neue Version seines kommerziellen Startportfolios vorgestellt und individuelle Seiten für Startanbieter, ihre Trägersysteme und bevorstehende Missionen mit allen verfügbaren Startdienstbetreibern (einschließlich Brokern und OTVs) veröffentlicht. Mit Hilfe der Launch.ctrl-Plattform von Precious Payload können Nutzlastentwickler auf der ganzen Welt einfach jeden potenziellen kommerziellen Start für ihre Satelliten suchen.</p>



<p><strong>Über Precious Payload Inc.</strong><br>Precious Payload ist ein US-amerikanisches / arabisches / deutsches Raumfahrtunternehmen, das Launch.ctrl entwickelt hat, einen Marktplatz für Satellitenbetreiber, die nach bestimmten Startzeiträumen oder einer genauen Umlaufbahn suchen. Alle in der Webschnittstelle der Plattform gespeicherten Informationen sind direkt mit dem Konto eines Startdienstleisters verknüpft.</p>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu verstehen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Unternehmens, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Auf diese Weise will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Die Rakete RFA ONE kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung im Orbit und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch seine Orbitalstufe; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Strukturen und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
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		<title>RFA und DLR unterzeichnen Vertrag für Helix-Tests in Lampoldshausen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rfa-und-dlr-unterzeichnen-vertrag-fuer-helix-tests-in-lampoldshausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 22:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Helix]]></category>
		<category><![CDATA[Lampoldshausen]]></category>
		<category><![CDATA[P2.4]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
		<category><![CDATA[Teststand]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerktest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RFA wird auf dem DLR-Gelände einen eigenen Triebwerksprüfstand bauen und betreiben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg 16. November 2022. Bremen &#8211; 16. November 2022 – Rocket Factory Augsburg (RFA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben auf der SPACE TECH EXPO EUROPE in Bremen bekannt gegeben, [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">RFA wird auf dem DLR-Gelände einen eigenen Triebwerksprüfstand bauen und betreiben. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rocket Factory Augsburg 16. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1668538027226rfa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: RFA)" data-rl_caption="" title="(Bild: RFA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1668538027226rfa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: RFA)</figcaption></figure>



<p>Bremen &#8211; 16. November 2022 – Rocket Factory Augsburg (RFA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben auf der SPACE TECH EXPO EUROPE in Bremen bekannt gegeben, dass RFA einen eigenen Prüfstand auf dem DLR-Gelände in Lampoldshausen bauen und betreiben wird. Dort wird RFA ab Mitte 2023 ihr Helix-Triebwerk testen, um das erste gestufte Verbrennungstriebwerk der Europäischen Union zur Serienreife zu entwickeln.</p>



<p>Laut dem Vertrag wird RFA das Testgelände P2.4 mieten und nutzen. Während das DLR die Basisinfrastruktur zur Verfügung stellt und der Testbetrieb im Rahmen der Standortregularien stattfindet, baut RFA einen eigenen Teststand und unterstützende Infrastruktur. Insgesamt sind Investitionen im einstelligen Millionenbereich geplant. Damit kann RFA erstmals sein Helix-Triebwerk in Deutschland testen. Bislang wurden die Prüfstände in Lampoldshausen nur vom DLR, der ESA und der ArianeGroup genutzt. RFA ist damit eines der ersten NewSpace-Unternehmen, das diese Möglichkeit erhält. Bisher wurden die Tests des Helix-Triebwerks in Esrange, Schweden, bei der Swedish Space Cooperation (SSC) durchgeführt. Der Betrieb an diesem Standort wird fortgesetzt.</p>



<p>„Weniger als eine Woche vor der ESA-Ministerratskonferenz ist diese Zusammenarbeit ein klares Bekenntnis von RFA zum Standort Deutschland und ein starkes Signal an die Politik und die Industrie&#8220;, sagte Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer von RFA. „Die mit dem DLR geschaffene Struktur ist kommerziell weltweit äußerst wettbewerbsfähig und der richtige Weg, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Raumfahrtindustrie in Europa und der Welt sicherzustellen. Wir sind sehr stolz darauf, unser Helix-Triebwerk mit gestufter Verbrennung – das erste in der Europäischen Union – beim DLR in Lampoldshausen testen zu können und fühlen uns durch das in uns als New Space Unternehmen gesetzte Vertrauen geehrt.&#8220;</p>



<p>Die Möglichkeit, in Deutschland zu testen, vereinfacht nicht nur die Logistik, sondern auch den bürokratischen Aufwand, da die Genehmigungsverfahren bekannt sind und der Aufwand für die Aus- und Einfuhr entfällt. Sie vertieft auch die Zusammenarbeit zwischen DLR und RFA und ermöglicht Synergien und einen Erfahrungsaustausch, von dem beide Seiten profitieren.</p>



<p>„Start-ups werden zu einem zunehmend wichtigen Faktor auch in der Raumfahrt. Deshalb freuen wir uns über das Vertrauen der Rocket Factory Augsburg, das Sie uns als New Space-Unternehmen entgegenbringen. Diese Zusammenarbeit sehen wir auch als Anerkennung der Leistungsfähigkeit der vorhandenen Testinfrastruktur und als Investition in die Zukunft an&#8220;, sagte Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, anlässlich der Vertragsunterzeichnung und ergänzte: „Durch die Validierung fortschrittlicher und vielversprechender Triebwerkskonzepte, schaffen wir gemeinsam die Grundlage für einen kommerziellen und kostengünstigen Zugang Europas zum All.&#8220;</p>



<p>Mitte 2022 zündete RFA ihr Helix-Triebwerk zum ersten Mal für eine Gesamtdauer von 74 Sekunden. Auf einen kurzen Einstiegstest von vier Sekunden folgten zwei Langzeittests mit 30 und 40 Sekunden. Dasselbe Helix-Triebwerk wurde dabei dreimal gezündet und abgeschaltet, ohne dass Komponenten ausgetauscht werden mussten. Damit ist der Weg frei für den Integrierten Systemtest (IST), bei dem ein kompletter Oberstufentank mit einem Helix-Triebwerk als geschlossenes System für die Dauer des Fluges getestet wird.</p>



<p><strong>Über das DLR Lampoldshausen</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verfügt am Standort Lampoldshausen in Europa auf dem Gebiet der Entwicklung und des Betriebes von Raketentriebwerksprüfständen über einmalige Kompetenzen. In den vergangenen 60 Jahren hat sich das Institut für Raumfahrtantriebe am Standort Lampoldshausen, an dem heute rund 340 Mitarbeitende tätig sind, zu einem wichtigen Partner der europäischen Raumfahrt entwickelt.</p>



<p><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 mit der Vision gegründet, datengenerierende Geschäftsmodelle im Weltraum zu ermöglichen, um unseren Planeten Erde besser zu verstehen, zu schützen und zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Unternehmens, wöchentlich Starts von bis zu 1.300 kg in niedrige Erdumlaufbahnen und darüber hinaus zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Auf diese Weise will RFA den Zugang zum Weltraum demokratisieren und die Startkosten in der Raumfahrtindustrie senken. Die Rakete RFA ONE kombiniert drei wichtige Wettbewerbsvorteile: Ein kundenorientierter Service mit präziser Aussetzung im Orbit und einem hohen Maß an Missionsflexibilität durch seine Orbitalstufe; zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis; ermöglicht durch eine überlegene gestufte Verbrennungstechnologie, kostengünstige Strukturen und die Verwendung von Industriekomponenten.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg540508#msg540508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rfa-und-dlr-unterzeichnen-vertrag-fuer-helix-tests-in-lampoldshausen/" data-wpel-link="internal">RFA und DLR unterzeichnen Vertrag für Helix-Tests in Lampoldshausen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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