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	<title>suborbital &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>suborbital &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Blue Origin schafft 3ten Flug, SpaceX fliegt Freitag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 19:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blue Origin startet zum dritten Mal die selbe Rakete, SpaceX will am Freitag zum fünften mal die Seeplattformlandung versuchen. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: Blue Origin, SpaceX Am 2. April 2016 ist der dritte Flug von Blue Origins New Shepard erfolgreich verlaufen. Der Flug erreichte eine Höhe von 103 km. Sowohl die Beschleunigungsstufe als auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-schafft-3ten-flug-spacex-fliegt-freitag/" data-wpel-link="internal">Blue Origin schafft 3ten Flug, SpaceX fliegt Freitag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Blue Origin startet zum dritten Mal die selbe Rakete, SpaceX will am Freitag zum fünften mal die Seeplattformlandung versuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.   Quelle: Blue Origin, SpaceX</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/newshepard_landeanflug.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/newshepard_landeanflug_low.jpg" alt="New Shepard im Landeanflug
(Bild: Blue Origin)"/></a><figcaption>New Shepard im Landeanflug<br>(Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. April 2016 ist der dritte Flug von Blue Origins New Shepard erfolgreich verlaufen. Der Flug erreichte eine Höhe von 103 km. Sowohl die Beschleunigungsstufe als auch die unbemannte Kapsel landeten sicher. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Flügen, zündete das BE-3 Triebwerk der Beschleunigungsstufe erst kurz vor der vertikalen Landung, nämlich 3.600 Fuß bzw. 1.100 Meter über dem Boden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist der dritte Flug mit derselben Hardware. Blue Origin und Amazon Chef Jeff Bezos verfolgen das Ziel des Baus wiederverwendbarer Raketen und damit kostengünstigen Raumtransports. Im Gegensatz zu Elon Musk sieht er das Ziel jedoch nicht in der Besiedlung des Mars oder anderer Monde/Planeten sondern eher in der Besiedlung des Weltalls, also in Form von großen Raumstationen im Erdorbit zum Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Jeff Bezos nun dreimal dieselbe Rakete auf 100 km Höhe also suborbital gestartet hat, wartet Konkurrent Elon Musk noch auf seinen ersten Zweitflug, auch die Seelandung der Falcon 9 hat noch nicht geklappt. Allerdings ist das Unterfangen von Musks Firma SpaceX auch deutlich schwieriger als das von Blue Origin. Die Geschwindigkeit der Falcon 9-Erststufe ist deutlich höher und die Flugbewegung beim Aufstieg ist nicht nur vertikal sondern auch horizontal. Dadurch, dass es sich um einen echten orbitalen Start handelt, sind auch die Reserven viel kleiner als bei Blue Origin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag um 22:43 MESZ soll die Falcon 9 ein weiteres Mal starten, diesmal mit einer weiteren Frachtmission zur internationalen Raumstation. Obwohl eine Landlandung der ersten Stufe der Falcon-9 Trägerrakete performancemäßig möglich wäre, soll ein weiteres Mal die Seeplattformlandung versucht werden. Ganz offensichtlich möchte SpaceX jetzt schnell auch die Seeplattformlandung meistern, nachdem es mit der Landlandung bereits im Dezember geklappt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Flug mit einer wiederverwendeten Falcon 9 Erststufe soll im Oktober erfolgen. Die Nutzlast ist voraussichtlich Satellit SES-10. SES hat bereits SES-8 und SES-9 mit SpaceX gestartet. SES-8 hat dabei die Falcon 9v1.1 in den Markt geführt und SES-9 die Falcon 9v1.2. Jetzt soll SES-10 also das Zeitalter wiederverwendbarer Raketen einläuten. Das macht SES natürlich nicht uneigennützig, denn SpaceX gibt wohl massiv Rabatt auf den Startpreis. Für den SES-10 Flug möchte SES nur 30 Millionen Dollar zahlen, SpaceX sieht den zukünftigen Preis der teilweise wiederverwendbaren Falcon 9 eher bei 40 Millionen Dollar. Nichtsdestotrotz scheinen SES &amp; SpaceX das aktuelle Traumpaar der Raumfahrt zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flug von Blue Origin:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Flight Three: Pushing the Envelope" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/YU3J-jKb75g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.msg358301#msg358301" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Origin</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceShipTwo wurde erneut getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-wurde-erneut-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 17:07:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipTwo]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SpaceShipTwo, ein ballistisches Raumschiff neuartiger Konstruktion, wurde am Freitag zum dritten Mal unter Einsatz eines Triebwerks getestet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Space Journal. Diesmal dauerte die Antriebsphase 20 Sekunden und das Raumschiff wurde auf fast anderthalbfache Schallgeschwindigkeit (Mach 1,4) beschleunigt. Dabei stieg es steil nach oben und erreichte eine Gipfelhöhe von 21.600 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceShipTwo, ein ballistisches Raumschiff neuartiger Konstruktion, wurde am Freitag zum dritten Mal unter Einsatz eines Triebwerks getestet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Space Journal.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13012014180721_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13012014180721_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="260"/></a><figcaption>
SpaceShipTwo mit reflektierenden Innenseiten der Seitenruder 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal dauerte die Antriebsphase 20 Sekunden und das Raumschiff wurde auf fast anderthalbfache Schallgeschwindigkeit (Mach 1,4) beschleunigt. Dabei stieg es steil nach oben und erreichte eine Gipfelhöhe von 21.600 Metern. Zuvor war es mit dem Trägerflugzeug bis auf etwa 14 Kilometer transportiert und dort ausgeklinkt worden. Nach kurzem freiem Fall wurde dann das Triebwerk gezündet. Die Landung erfolgte wenige Minuten später auf dem Mojave Air and Space Port in Kalifornien (USA), von wo aus das Trägerflugzeug auch gestartet war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während dieses dritten Tests standen die Erprobung des Lageregelungssystems, welches später im All für die korrekte Ausrichtung des Raumfahrzeugs sorgen soll sowie die überarbeitenden, jetzt besser die Wärme des Triebwerks reflektierenden Innenseiten der Seitenruder der Federflügel, die während der Beschleunigungsphase parallel zum Rumpf verlaufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erneut wurde in der begleitenden Pressemitteilung betont, dass man in diesem Jahr sowohl die erste Antriebsphase über den gesamten geplanten Zeitraum als auch den ersten Flug mit einer Gipfelhöhe über 100 Kilometer erreichen will. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/galaktischer-jungfernflug-mit-spaceship-two-erst-2014/" data-wpel-link="internal">Galaktischer Jungfernflug mit SpaceShip Two erst 2014</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/spaceship-two-mit-zweitem-ueberschall-test/" data-wpel-link="internal">SpaceShip Two mit zweitem Überschall-Test</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/spaceshiptwo-mit-erstem-kurzem-ueberschallflug/" data-wpel-link="internal">SpaceShipTwo mit erstem kurzem Überschallflug</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg276894#msg276894" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic (ab 12.01.2014)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werden Suborbital-Flüge auf die USA beschränkt?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/werden-suborbital-fluege-auf-die-usa-beschraenkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2013 18:56:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ITAR]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
		<category><![CDATA[XCOR Aerospace]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch bevor es richtig ernst wird, könnten die Geschäftsmodelle einiger Anbieter privater Weltraumflüge eine grundlegende Überarbeitung benötigen. Werden private bemannte Raumfahrzeuge nach einem Vorschlag des US-Außenministeriums zu Rüstungsgütern erklärt, sind Starts außerhalb der USA kaum realistisch. Wichtige Kundenkreise könnten verloren gehen. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: Nasa Watch, XCOR, AIA, Florida Today. In den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Noch bevor es richtig ernst wird, könnten die Geschäftsmodelle einiger Anbieter privater Weltraumflüge eine grundlegende Überarbeitung benötigen. Werden private bemannte Raumfahrzeuge nach einem Vorschlag des US-Außenministeriums zu Rüstungsgütern erklärt, sind Starts außerhalb der USA kaum realistisch. Wichtige Kundenkreise könnten verloren gehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: Nasa Watch, XCOR, AIA, Florida Today.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02072013205638_small_1.jpg" alt="XCOR" width="260"/><figcaption>
Suborbital-Flieger wie der Lynx von XCOR Aerospace könnten künftig unter die Waffenexportkontrolle der USA fallen 
<br>
(Bild: XCOR Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den USA bedroht eine Überarbeitung der ITAR (International Traffic in Arms Regulations) genannten Waffenexport-Kontrollregularie die Geschäftsmodelle der Anbieter suborbitaler Raumflüge. Nach einem Vorschlag des US-Außenministeriums könnte die in Verbindung mit der ITAR gültige Liste der einer Ausfuhrkontrolle unterliegenden US-Rüstungsgüter (USML oder United States Munition List) überarbeitet und erweitert werden. Dabei soll geprüft werden, ob bemannte Privat-Raumfahrzeuge als Rüstungsgüter klassifiziert werden. Die betroffenen Unternehmen können noch bis 8. Juli 2013 ihre Kommentare zur ITAR/USML-Überarbeitung abgeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Anbieter privater Weltraumflüge käme eine solche Klassifizierung unpassend. Das Angebot von Starts außerhalb der USA würde genehmigungspflichtig und damit erheblich erschwert bis unmöglich. Die Geschäftsmodelle sehen zwar die USA als Kernmarkt an. Die Expansion ins Ausland hin zur dort ansässigen zahlungskräftigen Kundschaft ist aber auch Teil der langfristigen Planung. Wenn eine gesetzliche Beschränkung bereits in der jetzigen Investitionsphase künftige Ertragspotenziale beschneidet, müssten alle Planungen überabeitet werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suborbital-Anbieter haben sich bislang mit öffentlichen Stellungnahmen zurückgehalten. Immerhin hat XCOR Aerospace im eigenen Blog in diesem Zusammenhang auf die wenig erfreuliche Entwicklung der US-Satellitenindustrie hingewiesen. Kommerzielle Satelliten wurden 1999 in die USML aufgenommen. Nach Berechnungen des Branchenverbandes AIA (Aerospace Industries Association) ging der globale Marktanteil in den folgenden Jahren von 63% auf rund 40% zurück. Die entgangenen Umsätze werden auf  20 Mrd. US-Dollar geschätzt, der Arbeitsplatzabbau auf 250.000 Stellen. Und in Florida Today schreibt deren Raumfahrtindustrieexperte John Kelly, bei allem Verständnis für Sicherheitsfragen müssten auch die Zukunftschancen der US-Weltraumindustrie beachtet werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3495.60#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumtourismus allgemein</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/werden-suborbital-fluege-auf-die-usa-beschraenkt/" data-wpel-link="internal">Werden Suborbital-Flüge auf die USA beschränkt?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Raumflug mit DiCaprio</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-raumflug-mit-dicaprio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2013 12:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumflug]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Richard Branson]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein paar kleine Neuigkeiten aus dem Bereich des aufziehenden Weltraumtourismus&#8216; gab es in den letzten Tagen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Nowosti, New Space Watch, Raumcon. Offenbar wurde in einer Zeitung in Dubai Virgin-Galactic-Gründer Branson zitiert, der erste Touristenflug mit SpaceShipTwo fände am 25. Dezember diesen Jahres statt. Offiziell wurde von Virgin Galactic [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ein-raumflug-mit-dicaprio/" data-wpel-link="internal">Ein Raumflug mit DiCaprio</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein paar kleine Neuigkeiten aus dem Bereich des aufziehenden Weltraumtourismus&#8216; gab es in den letzten Tagen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: RIA Nowosti, New Space Watch, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052013140533_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="640" height="360"/><figcaption>
Ein Bild einer Onboard-Kamera während des ersten Überschallfluges von SpaceShipTwo am 29. April 2013. 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar wurde in einer Zeitung in Dubai Virgin-Galactic-Gründer Branson zitiert, der erste Touristenflug mit SpaceShipTwo fände am 25. Dezember diesen Jahres statt. Offiziell wurde von Virgin Galactic später aber eingeschränkt, alle Zeitplanungen hingen von der Erfüllung aller Sicherheitsanforderungen ab. Die optimistischsten Schätzungen gehen von einer Aufnahme bezahlter Touristenflüge im nächsten Jahr aus. Dies schließt aber nicht aus, dass zuvor bereits ein &#8222;Firmenausflug&#8220; ins All stattfinden könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Virgin Galactic hat bisher etwa 580 Plätze an Bord ihrer Raumschiffe vergeben, wofür die Touristen mehr als 70 Millionen US-Dollar angezahlt haben. Das Alter der Teilnehmer reicht von unter 18 bis über 90. Einige von ihnen haben an Zentrifugentests teilgenommen und bestanden. XCOR bietet mit Lynx eine harte Konkurrenz. Bisher wurden 275 Flüge gebucht, wobei immer nur ein Tourist an Bord des kleinen Weltraumflugzeuges ist. Mit Unilever (Deospray Axe) und McDonalds hat man bereits erste werbeträchtige Firmenverträge in der Tasche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande des Filmfestivals in Cannes (Frankreich) wurde am 23. Mai ein Ticket für einen Touristenflug versteigert, bei dem auch Leonardo DiCaprio an Bord von SpaceShipTwo sein wird. Der Meistbietende, Wassili Kljukin, ein 37-jähriger, in Monaco lebender Russe, zahlte 1,2 Millionen Euro für den Platz an der Seite des bekannten Schauspielers und Regisseurs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits Anfang des Monats wurde nach medizinisch-psychologischen Untersuchungen in der Nähe von Moskau der britischen Sängerin Sarah Brightman die Tauglichkeit für einen Touristenflug zur Internationalen Raumstation an Bord eines Sojus-Raumschiffes attestiert und mittlerweile ein Termin genannt: Oktober 2015. In einem Interview hatte sie berichtet, dass dies bereits seit Langem ein Traum von ihr ist. Die 52-jährige Sängerin hat auf ihrem neuesten Album &#8222;Traumfänger&#8220; auch vom All inspirierte Titel wie &#8222;Venus and Mars&#8220; eingespielt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.msg255279#msg255279" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Virgin Galactic (ab 1. Mai 2013)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ein-raumflug-mit-dicaprio/" data-wpel-link="internal">Ein Raumflug mit DiCaprio</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ballistischer Raketenstart Chinas irritiert USA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ballistischer-raketenstart-chinas-irritiert-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 21:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36567</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Volksrepublik China hat eine Rakete zu einem ballistischen Flug bis in 10.000 km Höhe gestartet. Aufgrund der außerordentlichen Höhe und des Flugverlaufes interpretiert man den Start im US-Verteidigungsministerium als weiteren Versuch des Landes, sich auf dem Gebiet der Anti-Satelliten-Technik zu profilieren. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: Reuters, China NSSC, NSF, FreeBeacon. Am Montag, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ballistischer-raketenstart-chinas-irritiert-usa/" data-wpel-link="internal">Ballistischer Raketenstart Chinas irritiert USA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Volksrepublik China hat eine Rakete zu einem ballistischen Flug bis in 10.000 km Höhe gestartet. Aufgrund der außerordentlichen Höhe und des Flugverlaufes interpretiert man den Start im US-Verteidigungsministerium als weiteren Versuch des Landes, sich auf dem Gebiet der Anti-Satelliten-Technik zu profilieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: Reuters, China NSSC, NSF, FreeBeacon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17052013230935_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Chinesischer Raketenstart &#8211; nur ein Beispiel und nicht der vom 13. Mai 2013 
<br>
(Bild: CGWIC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag, dem 13. Mai 2013, startete um 21.00 Uhr Ortszeit vom chinesischen Satelliten-Startzentrum Xichang aus eine Rakete zu einem ballistischen Flug bis in 10.000 km Höhe. Er endete über dem indischen Ozean. Es war der höchste ballistische Flug seit 1976. Damals überprüften die USA mit dem mit einer Atomuhr bestückten Flugkörper Gravity Probe A im Rahmen eines zweistündigen Fluges Aussagen der allgemeinen Relativitätstheorie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Amerikaner verfolgten den Flug sehr genau. Laut Reuters konnten sie keine Objekte identifizieren, die in einen Orbit eingebracht wurden. China selbst erklärte, der Flug hätte der Erforschung energetischer Zustände in verschiedenen Höhen gedient. Die Nutzlast bestand unter anderem aus einer Langmuir-Sonde, einem Detektor für hochenergetische Partikel, einem Magnetometer und Barium-Pulver, welches am Scheitelpunkt zur Beobachtung der damit erzeugten Pulverwolke ausgebracht wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">US-Stellen verwiesen darauf, dass die Flugbahn der Rakete mit einer Anti-Satellitenwaffe an Bord ebenso anderen Zwecken hätte dienen können. Allgemein würden sich die meisten wissenschaftlichen ballistischen Flüge auf Flughöhen von rund 1.500 km beschränken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der am Montag verwendeten Rakete handelt es sich nach Ansicht des konservativen US-Informationsdienstes FreeBeacon um eine Dong Ning 2. Sie sei zur Satellitenabwehr konzipiert. Ihre Existenz soll seit Oktober letzten Jahres bekannt sein. Raketenexperten hätten seit Januar 2013 auf Vorbereitungen zu einem ersten Test hingewiesen.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut FreeBeacon sei der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Hong Lei, am Dienstag direkt gefragt worden, ob der Start vom Vortag einem Anti-Satellitentest gedient hätte. Er habe darauf geantwortet, dass er davon nichts wüsste. China setze sich unverändert für eine friedliche Nutzung des Weltraums ein und sei gegen jede Militarisierung und ein Wettrüsten im All. Von amerikanischer Seite wurde das offiziell nicht kommentiert. Hingegen wurde aber betont, dass die US-Satelliten-Infrastruktur prinzipiell stärker geschützt werden müsse. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4172.30#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Anti-Satellitenwaffen</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.120#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll gefährdet Raumfahrt</a></li></ul>
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		<title>Iran schickt Äffchen zu Kurztrip ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iran-schickt-aeffchen-zu-kurztrip-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 17:40:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Montag berichteten staatliche Medien des Iran, man habe vergangene Woche einen kleinen Affen ins All geschickt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Farsnews, Speceref, Raumcon. Nach einem ballistischen Flug bis in etwa 120 Kilometer Höhe sei die Kapsel wieder auf der Erde gelandet. Das Tier wurde kurze Zeit darauf lebend aus der Kapsel geborgen. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Montag berichteten staatliche Medien des Iran, man habe vergangene Woche einen kleinen Affen ins All geschickt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Farsnews, Speceref, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem ballistischen Flug bis in etwa 120 Kilometer Höhe sei die Kapsel wieder auf der Erde gelandet. Das Tier wurde kurze Zeit darauf lebend aus der Kapsel geborgen. Bei einem ballistischen Flug wird nicht die für eine Erdumlaufbahn erforderliche Geschwindigkeit erreicht. Es handelt sich dabei eher um eine sehr hohen Wurf. Als Rakete kam eine Pishgam Kavoshgar zum Einsatz.  <br>Offenbar wurden bereits 2010 eine Ratte, Schildkröten und Würmer auf eine ballistische Bahn gebracht. Als Träger kam die damals neu entwickelte Kavoshgar 3 zum Einsatz. Im Februar 2011 wurde ein erster Test der neuen Kapsel durchgeführt. Die aktuelle Mission wird als großer Schritt auf dem Weg zum ersten bemannten Raumflug Irans gesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Iran startete im Jahre 2009 seinen ersten Satelliten in eine Erdumlaufbahn. Seitdem wurden sowohl bei der Satellitenentwicklung als auch beim Raketenbau bedeutende Fortschritte gemacht. Gegenwärtig verfolgt man das Ziel, bis 2020 aus eigener Kraft einen Iraner ins All zu bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4195.msg247425#msg247425" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Irans Raumfahrtprogramm</a></li></ul>
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		<title>Armadillos STIG-B kehrt zum Startpunkt zurück</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/armadillos-stig-b-kehrt-zum-startpunkt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2012 12:51:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Landeplatz]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen fand ein weiterer Testflug einer kleinen, STIG-B genannten Rakete statt, wobei ein neues Rückführungssystem dafür sorgte, dass die Landung unmittelbar in der Nähe des Startorts erfolgte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: The Rocketry Block, Wamore Inc.. Das dafür einesetzte System besteht aus einem Fallschirm und einem speziellen Lenksystem der US-amerikanischen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Vor ein paar Tagen fand ein weiterer Testflug einer kleinen, STIG-B genannten Rakete statt, wobei ein neues Rückführungssystem dafür sorgte, dass die Landung unmittelbar in der Nähe des Startorts erfolgte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: The Rocketry Block, Wamore Inc..</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08122012135101_small_1.jpg" alt="Armadillo Aerospace (Schnappschuss aus Video)" width="364" height="303"/><figcaption>
STIG-B kehrt per Fallschirm präzise zum Startpunkt zurück. 
<br>
(Bild: Armadillo Aerospace (Schnappschuss aus Video))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das dafür einesetzte System besteht aus einem Fallschirm und einem speziellen Lenksystem der US-amerikanischen Firma Wamore Inc. aus Phoenix, Arizona. Wamore entwickelt und stellt Frachtfallschirmsysteme zum präzisen Absetzen großer Lasten einschließlich der Leittechnik her. Weitgehend werden diese Systeme im militärischen Bereich verwendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Armadillo Aerospace hat nun ein derartiges System in den Rückführungsmechanismus seines zweiten Suborbital Transport Inertially Guided-Systems (STIG) integriert und erfolgreich getestet. Entwickelt wurde der Komplex, um eine Landegenauigkeit von 80 Metern einzuhalten. Die aktuelle Landung erfolgte nur 55 Meter vom geplanten Punkt entfernt. Dies ermöglichte es, den Vorgang von Start und Landung mit einer einzigen Kameraeinstellung festzuhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Armadillo und andere Firmen entwickeln im Auftrag der NASA aber auch für kommerzielle Nutzer zumindest teilweise wiederverwendbare und kostengünstige ballistische Raketen, in deren Nutzlastraum Experimente unter kurzzeitiger Mikrogravitation durchgeführt werden können. Dabei will man deutlich unter den Kosten bleiben, die eine ähnliche Mission auf der ISS oder einem anderen Raumfahrzeug hätten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 40 cm durchmessende und 9 Meter lange STIG-B arbeitet mit der Treibstoffkombination Alkohol/Sauerstoff und ist für eine Gipfelhöhe von etwa 100 Kilometern und eine Schwerelosigkeit von 2 bis 3 Minuten konzipiert. Geplant sind aber auch Cluster von STIGs, die aus 3, 6 oder 7 gebündelten Stufen bestehen und mit denen wahlweise die Nutzlast auf bis zu 250 kg oder die Gipfelhöhe auf 450 km und damit die Dauer der Schwerelosigkeit auf bis zu 10 Minuten gesteigert werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Armadillo entwickelt mit Sub-Orbital Space Transport (SOST) für Space Adventures auch eine größere, vollständig wiederverwendbare Nutzlastkapsel mit einem Durchmesser von 2,50 m und einer Höhe von 6 Metern, die auf größeren Raketen zum Einsatz kommen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3394.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Armadillo Aerospace</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www.youtube.com/watch?v=UV7zL07Tof8#ws" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Video bei Youtube</a></li></ul>
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		<title>Was macht eigentlich &#8230; Masten Space Systems?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/was-macht-eigentlich-masten-space-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 09:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Landeverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerktest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor wenigen Wochen wurde ein Vertrag unterzeichnet, der die Nutzung von Starteinrichtungen und Verfolgungstechnik der Cape Canaveral Air Force Station ermöglicht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Masten Space Systems. Dabei wird Masten Space Systems mit 400.000 US-Dollar und zusätzlichen Dienstleistungen gefördert. Gegenstand des Vertrages sind mehrere Demonstrationsflüge eines weiterentwickelten und wiederverwendbaren vertikalen Start- und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor wenigen Wochen wurde ein Vertrag unterzeichnet, der die Nutzung von Starteinrichtungen und Verfolgungstechnik der Cape Canaveral Air Force Station ermöglicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Masten Space Systems.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062011111150_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062011111150_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Mastens Xombie bei der Lunar Lander Challenge 2009 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird Masten Space Systems mit 400.000 US-Dollar und zusätzlichen Dienstleistungen gefördert. Gegenstand des Vertrages sind mehrere Demonstrationsflüge eines weiterentwickelten und wiederverwendbaren vertikalen Start- und Landesystems für suborbitale Flüge, genutzt werden soll der Startkomplex 36. Hierbei erforderliche Umbauten werden ebenfalls von Space Florida, einer Vermarktungsfirma zur Festigung des Raumfahrtstandortes Florida, unterstützt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Masten Space Systems hatte im Herbst 2009 Level 2 der Northrop Grumman Lunar Lander Challenge am besten bewältigt und dafür 1 Million US-Dollar Siegprämie eingestrichen. Seit Mai 2010 besteht zudem eine Partnerschaft mit XCOR Aerospace, die ihr Flüssigsauerstoff-Mathan-Antriebssystem und passende Verbundstofftanks beisteuern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Mai letzten Jahres schaffte Masten erstmals die Wiederzündung des Triebwerks im Flug, woraufhin im August bereits ein Vertrag mit der NASA im Rahmen des Commercial Reusable Suborbital Research Program (CRuSR) geschlossen wurde. Ziel ist es, minutenlange Schwerelosigkeit für wissenschaftliche Experimente und die Erprobung neuer techischer Geräte einfach, zuverlässig und kostengünstig zur Verfügung zu haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Masten Space Systems hat bis Ende 2010 bereits mehr als 70 erfolgreiche Flüge seines Vertical Liftoff Vertical Landing Systems mit dem Namen Xombie durchgeführt und das Nachfolgemodell Xaero fertiggestellt. Mit diesem System sollen die Demoflüge noch 2011 absolviert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6361.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2009</a></li></ul>
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		<title>Scout</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/scout/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CLTV]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Scout war eine kleine, nur mit Feststoffen betriebene Rakete, die die Aufgabe hatte, kleine Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn zu befördern. Außerdem brachte sie verschiedene Nutzlasten auf suborbitale Flugbahnen. Entwicklung Die in den späten Fünfzigern von der NASA entwickelte Scout sollte verschiedenste Aufgaben in der amerikanischen Raumfahrt wahrnehmen. So sollten verschiedene kleine Nutzlasten in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Scout war eine kleine, nur mit Feststoffen betriebene Rakete, die die Aufgabe hatte, kleine Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn zu befördern. Außerdem brachte sie verschiedene Nutzlasten auf suborbitale Flugbahnen.</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in den späten Fünfzigern von der NASA entwickelte Scout sollte verschiedenste Aufgaben in der amerikanischen Raumfahrt wahrnehmen. So sollten verschiedene kleine Nutzlasten in den Orbit oder auf suborbitale Trajektorien geschickt werden, jedoch fehlte bis dahin der passende Träger. Wenig später begann LTV Aerospace Missiles and Space Divison mit dem Bau, und 1960 nahm die kleine Rakete ihren Flugbetrieb auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Versionen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Version war nur suborbital einsetzbar und flog nur einmal (bei der ersten Mission) als Testvehikel. Die Stufen eins und drei wurden mit den Feststoffmotoren Algol-1A und Antares-1A besetzt, während an zweiter und vierter Stelle nur Dummys eingesetzt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X1</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/scout_x1_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/raketen/scout_x1_no.jpg" alt="NASA"/></a><figcaption>Die Scout-X1 beim Start<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste orbitale Version der Scout führte sieben Flüge durch, von denen jedoch vier als Fehlschläge endeten. Ihre vier Stufen waren die Algol-1B/C, die Castor-1A, die Antares-1A und die Altair-1A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X1A</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Variante der Scout-X1 führte nur einen (suborbitalen) Flug durch. Ihre Besonderheit gegenüber dieser war eine zusätzliche fünfte Stufe mit dem Namen NOTS-17.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Blue Scout-1</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Version der Scout war dreistufig ausgelegt und flog ausschließlich ballistische Bahnen. Mit ihren drei Stufen Algol-1B, Castor-1A und Antares-1A führte sie drei Flüge durch, von denen jedoch nur zwei gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Blue Scout-2</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nachfolger der Blue Scout-2 war gegenüber dieser mit einer vierten Stufe vom Typ Altair-1A erweitert worden, um orbitale Flüge durchzuführen. Zwei Testflüge mit Experimenten für suborbitale Trajektorien waren auch erfolgreich, der geplante LEO-Start schlug jedoch fehl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X2</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Möglichkeiten der Scout-X1 zu verbessern, wurde die Scout-X2 entwickelt. Dabei wurden die Stufen eins und drei verbessert, so dass nun die Stufen Algol-1C/D, Castor-1A, Antares-2A und Altair-1A zum Einsatz kamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X2B</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Variante war gegenüber der Scout-X2 dadurch verbessert worden, dass die vierte Stufe durch das Nachfolgemodell Altair-2A ersetzt wurde. Ihr einziger Start schlug fehl, die Nutzlast, ein Wettersatellit, ging verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X2M</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Variante der Scout-X2 war erneut verbessert worden und erhielt anstelle der alten Viertstufe Altair-1A einen Motor vom Typ MG-18. Die Stufen eins bis drei waren identisch mit denen der Scout-X2B. Von drei Starts schlugen zwei fehl. Alle drei hatten die Aufgabe, Wettersatelliten ins All zu transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X3</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den nächsten Entwicklungsschritt erfuhr die Scout mit dieser Rakete. Sie war bis auf die überholte Erststufe Algol-2A identisch mit der Scout-X2B. Bei insgesamt sechs Starts wurden vier Nutzlasten in den Orbit befördert. Ein Flug beförderte ein Experiment auf eine ballistische Flugbahn, ein weiterer schlug fehl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X3A</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine um eine fünfte Stufe (NOTS-17) erweiterte Scout-X3A sollte zwei Experimente auf suborbitalen Trajektorien aussetzen, beide Starts schlugen jedoch fehl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X3C</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Version entsprach der Scout-X3, jedoch wurde die vierte Stufe entfernt, so dass nur suborbitale Flugbahnen möglich waren. Bei ihrem einzigen Flug setzte sie ein Experiment aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X3M</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Scout-X3M war wie die X2M ihrem Grundmodell ähnlich, jedoch wurde erneut die vierte Stufe durch die MG-18 ersetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X4</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bis dahin erfolgreichste Scout bestand aus einem Algol-2A/B-, einem Castor-1A-, einem Antares-2A- und einem Altair-2A-Motor. Bei insgesamt 13 Flügen gab es nur einen Fehlstart.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X4A</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese suborbitale, fünfstufige Version war gegenüber der Scout-X4 um einen NOTS-17-Motor erweitert worden und flog erfolgreich zwei ballistische Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-X5C</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine grundlegende Neuerung der Scout X-5C war die generalüberholte zweite Stufe. So bestand diese Version aus der Algol-2B, der Castor-2A und der Antares-2A. Ihr einziger Flug lief erfolgreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-A</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Version nahm die Scout den Regelflugbetrieb auf. Jede Stufe erhielt ihren Motor in der verbesserten Version zwei und auch sonst gab es viele Verbesserungen. Der Aufbau sah nun wie folgt aus: Algol-2B, Castor-2A, Antares-2A, Altair-2A. Auch die Zuverlässigkeit war gestiegen: Bei elf Starts gab es keinen einzigen Fehlstart.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-B</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erneut verbesserte Version der Scout mit ihren vier Stufen Algol-2C, Castor-2A, Antares-2A und Altair-2A führte einen erfolgreichen Flug durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-B1</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Variante wurde der Viertstufenmotor erneuert. Während in den ersten drei Stufen weiter die Motoren Algol-2C, Castor-2A und Antares-2A eingesetzt wurden, kam für die Viertstufe je nach Variante der Altair-3- oder der Altair-3A-Motor zum Einsatz. Bei fünf Flügen gab es keinen Fehlstart.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-D1</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Entwicklungsschritt wurde die Erststufe erneuert. Die Rakete mit den Stufen Algol-3A, Castor-2A, Antares-2A und Altair-3 bzw. 3A flog 14-mal, dabei gab es eine suborbitale Mission und einen Teilerfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-E1</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Version wurde um eine Fünftstufe vom Typ Alcyone-1A erweiterte, außerdem wurde der Drittstufenmotor Antares-2B eingesetzt. In dieser Konfiguration flog die Rakete eine erfolgreiche Mission, bei der der Satellit Explorer 52 ausgesetzt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-F1</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese bis auf die Fünftstufe mit der Scout-E1 identische Variante flog mit ihren Stufen Algol-3A, Castor-2A, Antares-2B und Altair-3A eine erfolgreiche Mission. Eine zweite Mission endete in einem Fehlschlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Scout-G1</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letze eingesetze Version besaß die Stufen Algol-3A, Castor-2A, Antares-3A und Altair-3A. In dieser Konfiguration gab es 18 erfolgreiche Flüge.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/scout/" data-wpel-link="internal">Scout</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ARCA startet ersten Helen-Demonstrator</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arca-startet-ersten-helen-demonstrator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 20:24:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ballonmission]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33621</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die rumänische Raumfahrtinitiative Aeronautics and Cosmonautics Romanian Association (ARCA) hat am 1. Oktober 2010 den ersten erfolgreichen Test im Rahmen des Google Lunar X Prize Competition durchgeführt. Dabei startete eine suborbitale Rakete von einem Ballon aus. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ACRA, Universe today. Vertont von Peter Rittinger. Der Ballon trug das zweistufige Vehikel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/arca-startet-ersten-helen-demonstrator/" data-wpel-link="internal">ARCA startet ersten Helen-Demonstrator</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die rumänische Raumfahrtinitiative Aeronautics and Cosmonautics Romanian Association (ARCA) hat am 1. Oktober 2010 den ersten erfolgreichen Test im Rahmen des Google Lunar X Prize Competition durchgeführt. Dabei startete eine suborbitale Rakete von einem Ballon aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ACRA, Universe today. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-12-43805.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102010222437_small_1.jpg" alt="ACRA" width="363" height="200"/><figcaption>
Ballonstart vom Schwarzen Meer aus. 
<br>
(Bild: ARCA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ballon trug das zweistufige Vehikel bis in eine Höhe von etwa 14 Kilometern. Hier zündete das mit Wasserstoffperoxid arbeitende Triebwerk der ersten Stufe und trug zweite Stufe und Nutzlast nach oben. Die zweite Stufe beschleunigte weiter und trug die Nutzlast bis auf etwa 40 Kilometer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wurden Fotos gemacht und gemeinsam mit einer Menge von Telemetriedaten zur Erde übertragen. Der Fallschirm, der die Nutzlast abbremsen sollte, versagte zwar offenbar, trotzdem wird das Unternehmen als großer Erfolg gesehen. Wasserung und Bergung der Nutzlast seien ja nicht Bestandteil des Wettbewerbs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ARCA hat in den vergangenen Jahren bereits mit spektakulären Tests auf sich aufmerksam gemacht. Ziel des Unternehmens ist letztlich aber, einen kleinen Mondlander auf den Weg zu bringen. Dazu muss eine größere Version der jetzt eingesetzten Rakete aus einer Höhe von etwa 18 Kilometern eine Oberstufe und den European Lunar Explorer (ELE) in einen erdnahen Orbit bringen. Die Oberstufe bringt die Nutzlast dann auf eine Flugbahn zum Mond. Hier muss der Lander mit Hilfe eigener Triebwerke abbremsen und weich landen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des Ballons fand vom Schwarzen Meer aus statt. Hier sollte die Nutzlast nach absolviertem Flug auch wieder eintauchen. Der Aufstieg des Ballons dauerte etwa 40 Minuten, die Zündung der beiden Raketenstufen zusammen etwa 30 Sekunden. Die Abweichung der Flugbahn von der Ideallinie betrug maximal 800 Meter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ARCA arbeitet insgesamt an vier Projekten: zunächst an Demonstrationsraketen, des Weiteren an Stabilo, einem bemannten suborbitalen System, Helen, einer unbemannten suborbitalen Einheit und Haas, der dreistufigen Rakete, die Nutzlasten in einen Erdorbit und darüber hinaus bringen kann. Alle Starts erfolgen von der Luft aus, wodurch teure Bodenanlagen überflüssig werden. Allerdings sind die maximalen Nutzlasten eher gering. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3398.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ARCA</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Testflüge von WhiteKnightTwo und SpaceShipTwo 2009</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/testfluege-von-whiteknighttwo-und-spaceshiptwo-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 20:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceport America]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 geht das suborbitale Weltraumtourismusprojekt von VirginGalactic in die heiße Phase. Nachdem Ende 2008 der Jungfernflug des Trägerflugzeugs glückte, stehen nun weitere Testflüge des Trägerflugzeugs in der ersten Jahreshälfte und erste Testflüge von SpaceShipTwo in der zweiten Jahreshälfte an. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: MSNBC, flightglobal.com, Virgin Galactic, Scaled Composites, Air &#38; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Jahr 2009 geht das suborbitale Weltraumtourismusprojekt von VirginGalactic in die heiße Phase. Nachdem Ende 2008 der Jungfernflug des Trägerflugzeugs glückte, stehen nun weitere Testflüge des Trägerflugzeugs in der ersten Jahreshälfte und erste Testflüge von SpaceShipTwo in der zweiten Jahreshälfte an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: MSNBC, flightglobal.com, Virgin Galactic, Scaled Composites, Air &amp; Space Magazine.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fortschritte 2008</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_1.jpg" alt="Virgin Galactic" width="346" height="217"/></a><figcaption>
WhiteKnightTwo-Jungfernflug  
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Juli 2008 hatte Virgin Galactic das Trägerflugzeug WhiteKnightTwo zum ersten Mal der Presse vorgestellt. Damals war man zuversichtlich, dass der Jungfernflug voraussichtlich im September stattfinden würde. Doch wie das in der Luft- &amp; Raumfahrt nun mal so ist, sollte es aufgrund von technischen Problemen mit den Triebwerken nicht vor Anfang Dezember sein, dass erste Rolltests des Trägerflugzeugs unternommen werden konnten. Dann lag in Mojave zum ersten Mal seit vielen Jahren auch noch kräftig Schnee und der Jungfernflug drohte auf 2009 verschoben zu werden. Doch am 21. Dezember war das Wetter gut und der Jungfernflug konnte zwei Tage vor den Weihnachtsferien doch noch stattfinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen des Jahres 2008 schaffte man es auch noch, einen Pachtvertrag mit dem US-Bundesstaat New Mexico abzuschließen, der es Virgin Galactic erlaubt, mit dem Bau von Spaceport America zu beginnen, von wo aus kommerzielle Weltraumflüge stattfinden sollen. Neben Spaceport America, ist Virgin Galactic auch an anderen Startplätzen interessiert.          
    
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_2.jpg" alt="US Airforce" width="358" height="220"/></a><figcaption>
Flüge mit SpaceShipTwo in die Aurora?
<br>
(Bild: US Airforce)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als besonderer Platz ist hier Kiruna in Schweden zu nennen. Hier starten diverse europäische Raumfahrtagenturen ihre Höhenforschungsraketen, so dass grundlegende Infrastruktur schon vorhanden ist. Wichtiger aber ist, dass es dort Nordlichter bzw. die Aurora Borealis gibt und es ist geplant mit SpaceShipTwo zahlende Passagiere nicht nur in den Weltraum, sondern gleichzeitig auch in die Aurora zu fliegen, wo sich ein einmaliger Ausblick ergeben sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren haben auch die Arbeiten an SpaceShipTwo Fortschritte gemacht. Das Raumschiff ist nach Aussage von Will Whitehorn, dem Präsidenten von Virgin Galactic, nun fast fertig und soll im April der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auch die Entwicklung des Raketenmotors, der nach dem Unglück 2007, bei dem drei Angestellte von Scaled Composites ums Leben gekommen sind, die größte Hürde für das Projekt geworden ist, kommt gut voran. Die Firma SpaceDev, die mit der Entwicklung des Antriebs von Scaled Composites letztes Jahr beauftragt worden ist, hat erste Triebwerkstests erfolgreich abgeschlossen. SpaceDev hatte auch schon beim Antrieb von SpaceShipOne einen Großteil der Entwicklung übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Testprogramm</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_3.jpg" alt="Virgin Galactic" width="358" height="239"/></a><figcaption>
Flugprofil von SpaceShipTwo 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Monaten stehen nun weitere Testflüge des Trägerflugzeugs an, welches ca. 17 Tonnen auf eine Höhe von 15 Kilometern transportieren kann. Bei Virgin Galactic ist man zuversichtlich, dass WhiteKnightTwo eine Höhe von bis zu 21 km erreicht, wobei aber unklar ist, wie viel Nutzlast da noch mitgenommen werden kann. Diese Höhen sind für die Atmosphärenforschung von großem Interesse, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass Virgin Galactic eine Kooperation mit der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) eingegangen ist. Die NOAA wird Messgeräte an dem Trägerflugzeug befestigen, um Messungen in großen Höhen vorzunehmen. Im Sommer geht es dann weiter mit Testflügen von SpaceShipTwo. Vermutlich wird das Testprogramm ähnlich wie bei SpaceShipOne sein, dass heißt erst hängt SpaceShipTwo nur am Trägerflugzeug, bei späteren Flügen wird es dann abgeworfen und gleitet zum Startplatz zurück, noch später wird dann der Raketenmotor im Flug getestet, bis es schließlich zum ersten Flug ins All kommt. Frühstens Ende 2010 könnten dann erste Passagiere ins Weltall fliegen. Vorher müssen noch viele Testflüge absolviert werden, um zu gewährleisten, dass das ganze Unternehmen sicher genug ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_4.jpg" alt="Virgin Galactic" width="370" height="233"/></a><figcaption>
Burt Rutan innerhalb der geräumigen Kabine von SpaceShipTwo im Januar 2008 
<br>
(Bild: Virgin Galactic)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceShipTwo fliegt im wesentlichen dasselbe Flugprofil wie SpaceShipOne. Das Raumschiff wird vom Trägerflugzeug auf eine Höhe von ca. 15 Kilometer transportiert, wo es ausgeklinkt wird, den Raketenmotor zündet und dann in einen senkrechten Steigflug übergeht. Nach ca. einer Minute ist der Raketenmotor ausgebrannt, SpaceShipTwo fliegt auf einer ballistischen Kurve auf eine Höhe von mehr als 110 km und fällt anschließend wieder der Erde entgegen. Vor dem Wiedereintritt in die Erdatmospäre werden die Flügel auf ca. 65° gekippt, wodurch sich das Raumschiff automatisch in die optimale Wiedereintrittslage orientiert. Wenn das Raumschiff unter Schallgeschwindigkeit ist, werden die Flügel wieder in die normale Position gebracht und das Raumschiff gleitet zurück zum Landeplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pilotenausbildung</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23012009213059_small_5.jpg" alt="Scaled Composites" width="358" height="228"/></a><figcaption>
Wiedereintritt von SpaceShipOne 
<br>
(Bild: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben einer funktionierenden Technik braucht es aber noch mehr, um das Raumschiff zu fliegen: gut ausgebildetete Piloten. Pro Flug sind neben 6 Passagieren auch 2 Mann Besatzung, nämlich Pilot und Copilot, an Bord, um einen sicheren Flug zu gewährleisten. Dies ist bei SpaceShipTwo besonders wichtig. Denn genau wie SpaceShipOne, das 2004 dreimal in den Weltraum flog, wird SpaceShipTwo im Gegensatz zu aktuellen Passagierflugzeugen über kein fly-by-wire System verfügen. Stattdessen setzt man auf eine bewährte Steuerung mit Kabelzügen, die bei SpaceShipTwo übrigens aus Kohlefaser sind. Außerdem verwendet man eine elektrische Trimmkontrolle für den Überschallflug. Während der Flugzeit im Vakuum benutzt man ein Lageregelungssystem, das mit Luft arbeitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Virgin Galactic hat schon begonnen, erste Piloten für SpaceShipTwo auszuwählen. Mindestanforderungen sind 3.000 Flugstunden und Erfahrungen mit mehreren Flugzeugtypen, allerdings gibt es bisher noch keine Anforderungen an Größe oder Gewicht. Die genauen Parameter müssen nämlich erst ausgearbeitet werden, jedoch sollten die Bewerber über eine ausreichende Fitness verfügen. Am Anfang wird man wohl auf Piloten der Fluglinie Virgin Atlantic zurückgreifen. Diejenigen Piloten, die Interesse haben, werden zunächst viele Stunden im Simulator trainieren, bevor sie das erste Mal in die Luft bzw. in das All dürfen. Ebenfalls auf dem Trainingsprogramm stehen Flüge in dem Kunstflugzeug Extra 300, in dem auch die SpaceShipOne-Piloten trainiert haben sowie im Trägerflugzeug WhiteKnightTwo, das über eine identische Kabine und ähnliche Instrumentenanordnung verfügt. Hierbei wird weniger Wert auf das Training in der Schwerelosigkeit gelegt, als vielmehr auf das Üben von Manövern mit hohen Beschleuigungen. Dies ist auch nötig, denn beim Wiedereintritt in die Atmosphäre erfolgt die Abbremsung sehr schnell und es entstehen kurzzeitig Beschleunigungen von bis zu 6 G. Ein Blackout bei einem der Piloten könnte schlimme Folgen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die finanzielle Seite</strong>
<br>
Auch von der kommerziellen Seite sieht es gut aus. Trotz der Finanzkrise hat man inzwischen 30 Millionen US-Dollar an Anzahlungen angenommen. Unter den ersten 100 Passagieren befindet sich auch eine Deutsche, die damit die erste deutsche Frau im All sein wird. Einige Passagiere haben schon einen Vorgeschamck auf die G-Kräfte in einer Zentrifuge gewinnen können. Abgesehen von Raumflügen wird Virgin Galactic auch Parabelflüge im Trägerflugzeug WhiteKnightTwo anbieten. Da die beiden Rümpfe von WhiteKnightTwo denselben Aufbau wie das Raumschiff haben, sollte dort für mindestens 12 Passagiere Platz sein. Neben den Parabelflügen wird man auch das Ausklinken von SpaceShipTwo und den Aufstieg in den Weltraum aus nächster Nähe beobachten können. Das ist im Gegensatz zum Raumflug, der 200.000 US-Dollar kostet, natürlich wesentlich preiswerter und wird wahrscheinlich nur ca. 1.000 US-Dollar kosten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen können im <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3436.new#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Thread Virgin Galactic</a> gefunden werden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltraumtourismus: Neues Multimillionenprojekt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumtourismus-neues-multimillionenprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2006 23:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Space Adventures]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[suborbitale Flüge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Virgin Galactic bekommt Konkurrenz: Ein neues Konsortium kündigte gestern ein großangelegtes Entwicklungsprogramm für suborbitale Raumflüge an. Angeblich will man noch vor Rutan und Co. ins All starten. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: diverse. Vertont durch Guido Schumann Die US-amerikanische Firma Space Adventures hat mit finanzieller Unterstützung der Ansari-Familie die russische Raumfahrtbehörde mit der Entwicklung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Virgin Galactic bekommt Konkurrenz: Ein neues Konsortium kündigte gestern ein großangelegtes Entwicklungsprogramm für suborbitale Raumflüge an. Angeblich will man noch vor Rutan und Co. ins All starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: diverse. Vertont durch Guido Schumann</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-02-18-76689.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-amerikanische Firma Space Adventures hat mit finanzieller Unterstützung der Ansari-Familie die russische Raumfahrtbehörde mit der Entwicklung eines Raumgleiters für kommerzielle Raumflüge beauftragt. Space Adventures hat in der Vergangenheit bereits die Exkursionen der drei ersten (orbitalen) Weltraumtouristen Dennis Tito, Mark Shuttleworth und Greg Olsen organisiert. Auch die Ansari-Familie bringt einschlägige Erfahrungen mit: Nach einer besonders großzügigen Spende wurde der <i>X-Prize</i>, der 10 Millionen Dollar für die ersten privat finanzierten suborbitalen Raumflüge ausgelobt hatte, kurzerhand in <i>Ansari-X-Prize</i> umbenannt.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wettbewerb wurde 2004 von Burt Rutan und seiner Firma Scaled Composites gewonnen, mit finanzieller Unterstützung des Microsoft Mitbegründers Paul Allen. Nach diesem Erfolg erklärte der britische Milliardär und Virgin-Chef Richard Branson, eine Kooperation mit Rutan eingehen zu wollen, und eine private Weltraumtourismus-Firma mit Namen Virgin Galactic zu gründen. Diversen Berichten zufolge geht es mit dieser Unternehmung auch gut voran, die ersten kommerziellen Flüge könnten 2008 oder 2009 starten.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang schien es, als würde Bransons Firma somit die erste sein, die suborbitale Raumflüge für jedermann (mit dem nötigen Kleingeld) würde anbieten können.          
Doch mit der Bekanntgabe der Pläne von Space Adventures ist nun wieder alles offen. &#8222;Wir werden die ersten sein&#8220;, meinte eine Sprecherin des Unternehmens, ohne jedoch genaue Angaben zum Zeitplan zu machen. Wenn man berücksichtigt, dass eine weitere Firma, <a href="https://www.rocketplane.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rocketplane</a>, den Erstflug ihres Touristen-Raumgleiters für Mitte 2007 plant, muss davon ausgegangen werden, dass sich das Space Adventures-Projekt bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, so dass auch dieser Termin noch unterboten werden könnte.          
          

<br>
<strong>Mit dem <i>Explorer</i> ins All</strong>
<br>
Das Design des von Space Adventures auf den Namen <i>Explorer</i> getauften Raumgleiters stützt sich auf den <i>C-21</i>-Entwurf, von dem ein 1:1-Modell bereits 2002 vom russischen Myasishchev-Designbüro vorgestellt wurde.          
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022006004646_small_1.jpg" alt="Space Adventures" width="260"/><figcaption>
Der C-21-Prototyp, auf dessen Grundlage Explorer entwickelt wird. 
<br>
(Bild: Space Adventures)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie Rutans <i>SpaceShipOne</i> und sein geplanter Nachfolger wird <i>Explorer</i> von einem Trägerflugzeug zuerst auf größere Höhe gebracht werden, bevor der eigentliche Flug ins All beginnt.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Explorer</i> wird fünf Personen aufnehmen können (damit ist er größer als die <i>C-21</i>) und eine Höhe von über 100 Kilometern erreichen. Die Rahmendaten ähneln damit denen von Rutans <i>SpaceShipTwo</i>.           
          

<br>
<strong>Dubais neueste Touristenattraktion</strong>
<br>
Der erste Raumflughafen, von dem die Kurztrips ins All starten sollen, soll weniger als eine Autostunde von Dubai entfernt, in den Vereinigten Arabischen Emiraten entstehen. Die Regierung unterstützt das Projekt mit 30 Millionen Dollar.           
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Bau weiterer Stützpunkte erwägt man unter anderem in Asien (Singapur) und in Nordamerika.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier besteht Konkurrenz zu den Plänen von Virgin Galactic: Mit staatlichen Beihilfen soll für Rutans Raumflugzeuge ein Raumflughafen im US-Bundesstaat New Mexico entstehen. Erst gestern segnete das Parlament das Projekt ab, Baubeginn soll 2007 sein.          
          
</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Weltraumtourismus gewinnt an Fahrt</strong>
<br>
Eines wird durch diese Meldungen sehr deutlich: Die Zeiten, in denen Weltraumtourismus-Unternehmungen belächelt oder als Hirngespinste abgetan wurden, sind vorbei. In den USA konkurrieren Bundesstaaten um die Ansiedlung entsprechender Unternehmen und sind auch bereit, diese zu subventionieren, um ihre Chancen zu verbessern.          
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens vier Firmen (Virgin Galactic, Space Adventures, Rocketplane, Planetspace) wollen bis spätestens Ende des Jahrzehnts suborbitale Raumflüge anbieten. Der Konkurrenzdruck wird die Preise wohl früher oder später nach unten treiben, so dass in ein paar Jahrzehnten vielleicht auch für Normalverdiener ein Ausflug in den Weltraum kein Traum mehr bleiben muss.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Aera Corp. startete Ticketverkauf für Raumflüge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aera-corp-startete-ticketverkauf-fuer-raumfluege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2005 17:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ansari X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[suborbital]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag gab die private Weltraumfirma AERA Corporation das gewünschte Startdatum für den Erstflug einer zivilen Crew mit der Altairis Rakete bekannt. Zeitgleich mit dieser Bekanntgabe wurde bereits mit dem Ticketverkauf für die zukünftige Flüge begonnen. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: space.com. AERA Corporation hat die Ticketpreise für die sechs Passagiersitze des Raumfahrzeuges Altairis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Donnerstag gab die private Weltraumfirma AERA Corporation das gewünschte Startdatum für den Erstflug einer zivilen Crew mit der Altairis Rakete bekannt. Zeitgleich mit dieser Bekanntgabe wurde bereits mit dem Ticketverkauf für die zukünftige Flüge begonnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>AERA Corporation</i> hat die Ticketpreise für die sechs Passagiersitze des Raumfahrzeuges <i>Altairis</i> auf 250.000 Dollar festgelegt. Der Starttermin für den bemannten Jungfernflug ist für Dezember 2006 geplant.  Bereits abgeschlossene Verträge mit der <i>USAF (United States Air Force)</i> sowie Cape Canaveral sichern <i>AERA</i> die Mitbenutzung sämtlicher Einrichtungen von Cape Canaveral, die für einen Weltraumflug notwendig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nach Abschluss des Designs von <i>Altairis</i> und dem Vertrag, Cape Canaveral für den Start, der notwendigen Fluglogistik und der anschließenden Landung nutzen zu dürfen, sind wir nun für den Ticketverkauf bereit&#8220;, sagte Bill Sprague, <i>AERA</i>-Gründer und -Geschäftsführer.  Sprague gründete das Team <i>American Astrounautics</i> und nahm mit dem Raumfahrzeug <i>Altairis</i> am <i>X-Prize</i>-Wettkampf teil, welches <i>Scaled Composites</i> mit <i>SpaceShipOne</i> im Juni 2004 gewann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14052005194038_small_1.jpg" alt="None" width="525" height="349"/><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung des suborbitalen Passagraumfahrzeuges 
<i>Altairis</i>
 von der 
<i>Aera Corporation</i>
.
<br>
(Quelle: 
<i>Aera Corporation</i>
)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Altairis</i> startet vertikal wie eine Rakete und macht eine horizontale Landung wie ein Flugzeug. Neben den sechs Passagieren ist auch ein <i>Mission Commander</i> an Bord, der ein ausgebildeter Pilot sein soll. Die Passagierflüge enthalten neben dem 40&nbsp;Minuten andauernden suborbitalen Weltraumflug auch ein vorhergehendes Trainingsprogramm, welches die Flugtauglichkeit der Passagiere sicherstellen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>AERA Corporation</i> möchte bis 2007 insgesamt fünf Raumfahrzeuge bauen. Nach einem Jahr Betrieb sollen dann weitere sechs folgen. &#8222;Wir glauben, dass dann die Flüge ab 2007 und später zu immer kostengünstigeren Ticketpreisen durchgeführt werden können. Wir werden nach unserem Erststart 2006 eine neu Ära der Raumfahrt einläuten&#8220;, freut sich Sprague.  Falls Sie auch an Flugtickets interessiert sein sollten oder nur eine Animation von Altairis anschauen möchten, können Sie das unter der offiziellen Homepage von  <a href="https://web.archive.org/web/20221119044009/http://www.aeraspace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AERA</a> machen.</p>
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