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	<title>Testzündung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Testzündung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SLS: Ein dampfender Sommer beginnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2015 12:12:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um das RS-25 Haupttriebwerk des Space Launch Systems zu testen, der neuen Schwerlastträgerrakete der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA, werden Testzündungen in einem Zentrum der Agentur durchgeführt. Ein anderes bedeutendes Element des Antriebs, der Feststoffbooster, hat einen solchen Brennversuch bereits hinter sich und wird nun analysiert. Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: NASA, NSF, OrbitalATK. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um das RS-25 Haupttriebwerk des Space Launch Systems zu testen, der neuen Schwerlastträgerrakete der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA, werden Testzündungen in einem Zentrum der Agentur durchgeführt. Ein anderes bedeutendes Element des Antriebs, der Feststoffbooster, hat einen solchen Brennversuch bereits hinter sich und wird nun analysiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Knipfer</a>. Quelle: NASA, NSF, OrbitalATK. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2015-06-10-47311.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_small_1.jpg" alt="NASA/SSC" width="260"/></a><figcaption>
Eine Testzündung des SSMEs 2006. 
<br>
(Bild: NASA/SSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als das Space Shuttle noch flog, konnte man in der Nähe des Stennis Space Centers (SSC) der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur NASA von Zeit zu Zeit eine beeindruckende Erscheinung beobachten: Große Dampfwolken hingen tief über dem Gelände des Zentrums und regneten nach ein paar Minuten wieder ab. Die Ursache dafür lag darin, dass hier immer wieder ein Raketenantrieb zu Testzwecken gezündet wurde: Das Haupttriebwerk des Space Shuttles, das SSME. Dieses verbrannte flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff, wobei Wasser entstand, das aufgrund der hohen Temperatur als Dampf verdampft ist. Wegen den enormen Mengen an verbrannten Treibstoff entstanden so regelrechte Dampfwolken. Als jedoch das Space Shuttle-Programm 2011 eingestellt wurde, kehrte für fast fünf Jahre Ruhe im SSC ein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_small_2.jpg" alt="NASA/SSC" width="260"/></a><figcaption>
Die Testzündung des RS-25 am 28. Mai. 
<br>
(Bild: NASA/SSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das aber ändert sich nun. Denn die NASA arbeitet mit Hochdruck daran, eine neue, große Rakete zu entwickeln, mit der Astronauten nicht mehr nur in erdnahe Umlaufbahnen (LEO), sondern in die Tiefen des Alls fliegen sollen: Das Space Launch System (SLS). Diese Rakete wird von dem selben Triebwerk angetrieben wie das Space Shuttle, dem SSME, das nun RS-25 heißt. Für den neuen Einsatzzweck mussten zahlreiche Modifikationen an dem Triebwerk durchgeführt werden, die größtenteils die Kontrolleinheit betrafen, das Computergehirn, das die einzelnen Funktionen des Triebwerks steuert. Um diesen Controller zu erproben, wird das RS-25 jetzt erneut im SSC gezündet. Eine erste Testzündung erfolgte am 9. Januar, danach musste jedoch das Hochdruck-Wassersystem des Zentrums renoviert werden, das mit tausenden Litern Wasser die Kühlung des Teststands garantiert. Am 28. Mai konnte dann erneut ein RS-25 erfolgreich gezündet werden. Dieser Test dauerte 450 Sekunden und fand auf dem A-1 Teststand statt. Sechs weitere Testzündungen stehen mit diesem Triebwerk (Nummer 0525) an, zehn mit einem anderen (Nummer 0528). Es wird also diesen Sommer noch oft Dampf über dem SSC aufsteigen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_small_3.jpg" alt="NASA/SSC" width="260"/></a><figcaption>
Das RS-25 mit der Nummer 2063 wird zusammengebaut. 
<br>
(Bild: NASA/SSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt verfügt die NASA über 15 RS-25 Triebwerke für das SLS. Diese wurden von dem Space Shuttle-Programm übernommen, fast jedes kann eine reiche Fluggeschichte nachweisen. Um dieses Kontingent um ein 16. Triebwerk zu erweitern, hat die Herstellerfirma Aerojet Rocketdyne inzwischen ein neues RS-25 zusammengebaut. Dieses trägt die Nummer 2063, es ist das erste neu zusammengebaute RS-25 seit dem 14. September 2010. Die Einzelteile von ihm sind jedoch nicht neu, sondern übriggebliebene Ersatzteile. So sind etwa die vier Turbopumpen, die den Treibstoff in die Brennkammer befördern, schon an dem Space Shuttle in den Weltraum geflogen. 2063 wird bei Exploration Mission 2 (EM-2) zum Einsatz kommen, dem zweiten Flug des SLS, der für 2021 geplant ist. Da selbst mit diesem zusätzlichen Triebwerk die NASA nur genügend RS-25 für die ersten vier SLS-Flüge hat (die Triebwerke werden nicht erneut verwendet), plant die Behörde den Bau von komplett neuen RS-25. Zu diesen neuen Triebwerken laufen bei der Herstellerfirma Aerojet Rocketdyne derzeit vorbereitende Studien. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_small_4.jpg" alt="OrbitalATK" width="260"/></a><figcaption>
Zwei Segmente des Boosters werden voneinander getrennt. 
<br>
(Bild: OrbitalATK)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderes wichtiges Antriebselement des SLS wurde bereits im März testgezündet: Der 5-Segmente Feststoffbooster. Zwei von diesen sollen bei der fertigen Rakete seitlich an der Hauptstufe angebracht werden, in der der Treibstoff für die RS-25 Triebwerke aufbewahrt wird. Vorläufige Daten haben gezeigt, dass der Test namens QM-1 (Qualification Motor 1) erfolgreich verlaufen ist, doch für eine vollständige Analyse musste der Motor auseinandergebaut werden. Nachdem die einzelnen Segmente voneinander getrennt und sorgfältig inspiziert wurden, kann die Herstellerfirma OrbitalATK das vorläufige Ergebnis bestätigen: QM-1 war ein voller Erfolg. Die Düse und die Isolierung haben sich wie geplant verhalten, die ballistischen Parameter haben die Erwartungen erfüllt und die Schubvektorsteuerung hat zusammen mit den elektronischen Systemen den Booster wie gewünscht gesteuert. Dieses Ergebnis ist vor Allem vor dem Hintergrund ein Erfolg, dass das Design des Boosters zuvor stark geändert wurde: Die chemische Formel der Isolierung des Motors wurde modifiziert, die heiße Gase davon abhält, das Gehäuse und andere wichtige Komponenten zu zerstören. Zuvor wurden Lücken zwischen der Isolierung und dem festen Treibstoff gefunden. Nun hat bereits die Fertigung der ersten Segmente für die zweite Testzündung des Boosters stattgefunden: QM-2 Anfang 2016. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weiteren Highlights der SLS-Entwicklungsarbeiten im diesem Jahr werden neben den besagten Testzündungen des RS-25 Arbeiten an der Hauptstufe des SLS, integrierte Tests der Avioniksysteme, Vorbereitungen auf die nächste Testzündung des 5-Segmente Feststoffboosters und das Critical Design Review der gesamten Rakete sein, eine rigorose Designprüfung.    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062015141226_small_5.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das SLS während des Fluges- Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Launch System ist der neue Schwerlastträger der NASA. Er basiert zu großen Teilen auf dem 2011 außer Dienst gestellten Space Shuttle: So werden die Hauptstufe aus dem External Tank des Shuttles, die 5-Segmente Booster aus den SRBs und die RS-25 Triebwerke aus den SSMEs entwickelt. Es wird drei Varianten des SLS geben: Die Block I Version wird lediglich eine leicht modifizierte Version der DCSS (Delta Cyrogenic Second Stage) als Oberstufe haben. Mit ihr soll der Erstflug EM-1 erfolgen. Block IB wird über die wesentlich stärkere EUS (Exploration Upper Stage)-Oberstufe verfügen. Bei Block II handelt es sich um die stärkste Variante des SLS, seine Oberstufe wird ebenfalls die EUS sein; die Feststoffbooster werden durch verbesserte Booster ersetzt, ihr Konzept ist jedoch noch nicht festgelegt, obwohl bereits verschiedene Vorschläge zu neuen Flüssig- oder Feststoffboostern existieren. Der Erstflug des SLS ist nicht später als im November 2018 mit der Mission EM-1 (Exploration Mission 1) geplant, bei der das neue NASA-Raumschiff Orion noch unbemannt zum Mond fliegen wird. Weitere SLS-Missionen sollen bemannte Marsflüge in den 2030ern vorbereiten, jedoch hat der US-Kongress immer noch keine dieser Missionen bewilligt, obwohl er als Unterstützer des SLS gilt.               </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9355.0.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Launch System &#8211; Planung und Processing</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11552.0.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Launch System (SLS) &#8211; Kosten/Nutzen/Meinungen/künftige Entwicklung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SLS: Chill Test des Haupttriebwerks</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sls-chill-test-des-haupttriebwerks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 10:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[RS-25]]></category>
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		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat einen sogenannten Chill Test eines RS-25 Triebwerks abgeschlossen, wie es auch einmal in der Hauptstufe des Space Launch System zum Einsatz kommen soll, dem neuen Schwerlastträger der NASA. Bei diesem Test handelt es sich um eine wichtige Vorbereitung für eine Testzündung dieses neuen Triebwerks. Ein Beitrag von Martin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat einen sogenannten Chill Test eines RS-25 Triebwerks abgeschlossen, wie es auch einmal in der Hauptstufe des Space Launch System zum Einsatz kommen soll, dem neuen Schwerlastträger der NASA. Bei diesem Test handelt es sich um eine wichtige Vorbereitung für eine Testzündung dieses neuen Triebwerks.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: NASA, NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014113543_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014113543_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Eine Nahaufnahme eines RS-25 Triebwerks. Gut zu erkennen ist der Controller in der Mitte. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">30 Jahre lang haben sie das Space Shuttle zuverlässig in den Weltraum befördert: Die SSMEs, die Haupttriebwerke des Space Shuttles. Nun werden sie auf ihren nächsten Einsatz vorbereitet: In Zukunft sollen diese Triebwerke die neue Schwerlastträgerrakete der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA antreiben, das Space Launch System (SLS). Dafür wurden die SSMEs nach der Einstellung der Space Shuttle-Flüge 2011 aus den Orbitern des Space Shuttles ausgebaut, sie werden nun modifiziert, um bereit für ihre neue Aufgabe zu sein. Es existieren insgesamt noch 15 betriebsbereite SSMEs, die nun als RS-25 bezeichnet werden, ein 16. Triebwerk kann aus verbliebenen Ersatzteilen zusammengebaut werden. Die Modifikationen betreffen vor allem den Controller des RS-25, gewissermaßen das elektronische Gehirn des Triebwerks, das für die Steuerung und die Kommunikation des RS-25 mit der restlichen Rakete zuständig ist. Da die Technologie seit der Konstruktion der Triebwerke stetig Fortschritte gemacht hat, soll nun ein verbesserter Controller, dessen Technologie sehr stark auf dem Controller des J2-X Triebwerks aufbaut, in dem RS-25 bei SLS-Flügen zum Einsatz kommen.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014113543_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014113543_small_2.jpg" alt="NASA/SSC" width="260"/></a><figcaption>
Das RS-25 Triebwerk Nummer 0525 wiederinstalliert auf dem A-1 Teststand. 
<br>
(Bild: NASA/SSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um diesen neuen Controller zu testen, wird zum Einen im Marshall Space Flight Center in Alabama mit einer Testversion dieses Controllers ein SLS-Flug simuliert. Zum Anderen soll eine weitere Testversion des Controllers bei einer Testzündung eines RS-25 Triebwerks getestet werden. Dabei wird ein modifiziertes RS-25 Triebwerk tatsächlich gezündet, um Daten über diese Modifikationen zu sammeln. Dieser bedeutende Meilenstein für die Entwicklung des SLS soll 2015 auf dem A-1 Teststand des Stennis Space Centers im US-Bundesstaat Mississippi geschehen. Für diese Triebwerkstests wurde der Teststand seit 2013 umgebaut. Ursprünglich war geplant, bereits im Sommer dieses Jahres eine erste Testzündung durchzuführen, jedoch zeigte sich bei Analysen der Treibstoffleitungen des Teststandes, dass die Zuleitungsrohre verunreinigt sind. Daher musste das bereits installierte RS-25 Triebwerk wieder entfernt und die verunreinigten Leitungen ersetzt werden. Am 23. Oktober 2014 wurde das Triebwerk wieder installiert, nun hat die NASA am 11. Dezember 2014 einen weiteren Schritt auf dem Weg zu der ersten Testzündung unternommen.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014113543_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014113543_small_3.jpg" alt="NASA/SSC" width="260"/></a><figcaption>
Ein Techniker beobachtet den Chill Test. 
<br>
(Bild: NASA/SSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und zwar einen sogenannten Chill Test. Bei diesem Test fließen die beiden Treibstoffe LOX (flüssiger Sauerstoff) und LH2 (flüssiger Wasserstoff) durch die Treibstoffleitungen des Teststandes und des Triebwerkes selbst, um sicherzustellen, dass es damit keine Probleme gibt. Beide Treibstoffe sind äußerst kalt: Sauerstoff wird bei einer Temperatur von etwa -183 °C flüssig, Wasserstoff sogar bei -252 °C. Während des Chill Tests haben die zuständigen Ingenieure die Temperaturen, Durchflussraten und die Drücke der Treibstoffe gemessen. Auch wurden durch den Chill Test die geplanten Prozeduren für eine Testzündung überprüft und die benötigte Zeit für diese Prozeduren bestimmt. Ein ähnlicher Test wurde auf dem Teststand bereits im Frühjahr 2014 durchgeführt, jedoch noch ohne installiertes Triebwerk und „nur“ mit flüssigem Stickstoff. 2015 können dann endlich die lang erwarteten Triebwerkstests beginnen.      </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Jahr sollen ebenfalls noch das gigantische Vertical Assembly Center validiert werden, in dem die Hauptstufe des SLS gefertigt werden soll, und das Fundament für die neuen Teststände fertiggestellt werden, mit denen strukturelle Belastungstests von SLS-Elementen erfolgen sollen. Die Highlights der SLS-Entwicklungsarbeiten im nächsten Jahr werden neben den besagten Triebwerkstests eine Testzündung des neuen 5-Segmente Feststoffboosters und das Critical Design Review des gesamten SLS sein, eine rigorose Designprüfung.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014113543_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014113543_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das SLS während des Fluges- Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Space Launch System ist der neue Schwerlastträger der NASA. Er basiert zu großen Teilen auf dem 2011 außer Dienst gestellten Space Shuttle: So werden die Hauptstufe aus dem External Tank des Shuttles, die 5-Segmente Booster aus den SRBs und die RS-25 Triebwerke aus den SSMEs entwickelt. Es wird drei Varianten des SLS geben: Die Block I Version wird lediglich eine leicht modifizierte Version der DCSS (Delta Cyrogenic Second Stage) als Oberstufe haben. Mit ihr soll der Erstflug EM-1 erfolgen. Block IA wird über die wesentlich stärkere EUS (Exploration Upper Stage)-Oberstufe verfügen. Bei Block II handelt es sich um die stärkste Variante des SLS, seine Oberstufe wird ebenfalls die EUS sein; die Feststoffbooster werden durch verbesserte Booster ersetzt, ihr Konzept ist jedoch noch nicht festgelegt, obwohl bereits verschiedene Vorschläge zu neuen Flüssig- oder Feststoffboostern existieren. Der Erstflug des SLS ist nicht später als im November 2018 mit der Mission EM-1 (Exploration Mission 1) geplant, bei der das neue NASA-Raumschiff Orion noch unbemannt zum Mond fliegen wird. Weitere SLS-Missionen sollen bemannte Marsflüge in den 2030ern vorbereiten, jedoch hat der US-Kongress immer noch keine dieser Missionen bewilligt, obwohl er als Unterstützer des SLS gilt.     </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9355.0.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Launch System &#8211; Planung und Processing</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11552.0.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">           Space Launch System (SLS) &#8211; Kosten/Nutzen/Meinungen/künftige Entwicklung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SLS besteht Key Decision Point C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sls-besteht-key-decision-point-c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2014 07:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ersteinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerlastrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur NASA hat eine rigorose Prüfung, genannt Key Decision Point C, bezüglich der Entwicklungskosten und der Entwicklungsdauer ihres neuen Schwerlastträgers, dem Space Launch System, abgeschlossen. Bei ihr wurde auch ein neuer Termin für den Erstflug bestimmt. Gleichzeitig macht die Entwicklung von allen Komponenten des SLS weiter Fortschritte. So wurden etwa bereits [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur NASA hat  eine rigorose Prüfung, genannt Key Decision Point C, bezüglich der Entwicklungskosten und der Entwicklungsdauer ihres neuen Schwerlastträgers, dem Space Launch System, abgeschlossen. Bei ihr wurde auch ein neuer Termin für den Erstflug bestimmt. Gleichzeitig macht die Entwicklung von allen Komponenten des SLS weiter Fortschritte. So wurden etwa bereits die ersten Bauteile gefertigt, die tatsächlich bei dem Erstflug des SLS zum Einsatz kommen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: NASA, Florida Today.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das SLS während des Fluges- Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. August gaben NASA-Offizielle bekannt, dass sie eine rigorose Prüfung des SLS, des neuen Schwerlastträgers der NASA, abgeschlossen haben. Diese Prüfung wird auch als „Key Decision Point C“ bezeichnet. Einen solchen Meilenstein in der Entwicklung eines neuen Trägersystems hatte die NASA zuletzt in der Entwicklung des Space Shuttles erreicht. Experten sollten im Rahmen von Key Decision Point C  die Entwicklungskosten und den Entwicklungszeitraum bis zu dem Erstflug von SLS bestimmen. Das nun vorliegende Ergebnis lautet, dass die Entwicklungskosten von Februar 2014 bis zum Erstflug des SLS 7,02 Milliarden Dollar betragen werden. Dieser Erstflug, auch EM-1 genannt, sollte ursprünglich im Dezember 2017 steigen. Jetzt soll er nicht später als im November 2018 stattfinden. Zwar möchte man weiterhin auf einen früheren Termin hinarbeiten, es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass das SLS vor 2018 starten kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit dem vorhandenen Budget dieser neue Zeitplan eingehalten werden kann, beträgt nun 70 %.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach einer genauen Überprüfung können wir heute bestätigen, dass wir ein Budget und einen Zeitplan haben, die uns auf Kurs halten, um Menschen in den 2030ern zum Mars schicken- und wir stehen hinter dieser Verpflichtung“, meinte Robert Lightfoot, der die Überprüfung beaufsichtigte. Der nächste Schritt in der Entwicklung des SLS ist ein Critical Design Review (CDR) der Rakete, eine rigorose Überprüfung des Designs. Es existieren bereits CDRs der Hauptstufe und der Feststoffbooster, nun soll das der gesamten Rakete folgen.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Juni warnte das Government Accountability Office (GAO), eine Organisation ähnlich dem Bundesrechnungshof, dass mit dem derzeitigen Budget der Termin für den Erstflug nicht eingehalten werden kann. Für einen Erstflug 2017 würden laut ihrem Bericht dem Budget für die Entwicklung des SLS 400 Millionen Dollar pro Jahr fehlen. Die Obama-Administration weigert sich jedoch, sich für eine Budgeterhöhung einer Rakete einzusetzen, mit der eine weitaus umfassendere bemannte Erkundung des Weltalls als je zuvor möglich ist. Neben bemannten Flügen sind auch große robotische Missionen vorgesehen, die eine äußerst umfangreiche Erkundung selbst der äußeren Planeten des Sonnensystems ermöglichen, weil die Nutzlastkapazität des SLS höher als die aller derzeitig verwendeten Träger ist. Beispielsweise wäre eine kombinierte Lander-Orbiter Mission zu dem Jupitermond Europa oder sogar eine Uranus-Sonde denkbar. Noch fehlt das Geld für solche Expeditionen, jedoch ist zu erwarten, dass spätestens 2018 durch das Ende der Entwicklung des SLS und von Commercial Crew nicht unbeträchtliche Geldmengen freiwerden, die dafür genutzt werden könnten.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_2.jpg" alt="NASA/Michoud" width="260"/></a><figcaption>
Der Verbindungsring in der Michoud Assembly Facility. 
<br>
(Bild: NASA/Michoud)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wurde im Zuge von Key Decision Point C festgehalten, dass bereits erste Komponenten gefertigt wurden, die tatsächlich bei dem SLS-Erstflug zum Einsatz kommen sollen. Es handelt sich dabei um Ringe, die mithilfe von Rührreibschweißen in der Michoud Assembly Facility (MAF) in New Orleans gefertigt wurden. Diese Ringe werden in der Hauptstufe des SLS verwendet. Sie dient dazu, in zwei großen Tanks den flüssigen Treibstoff aufzubewahren. In diesen Tanks kommen die Ringe nun zum Einsatz: Sie dienen dazu, den zylinderförmigen Teil des Tanks mit dem kuppelförmigen Tankdom zu verbinden. Neben der Verbindung verleihen sie den Tanks auch zusätzliche Stabilität.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn der besagten Zylinder der Tanks wurden ebenfalls bereits gefertigt. Dafür wurden Platten aus Aluminium gewölbt und an den Enden miteinander verschweißt. Diese Zylinder sollen jedoch noch nicht bei dem Erstflug zum Einsatz kommen, sie dienen nur zu Qualifikationszwecken, wie etwa einer Testversion des LH2 (flüssiger Wasserstoff)-Tanks.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_3.jpg" alt="NASA/Michoud" width="260"/></a><figcaption>
Einige der Zylinder in der Michoud Assembly Facility. 
<br>
(Bild: NASA/Michoud)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"> Dafür sollen in dem Vertical Assembly Center des MAF, eine gewaltige Maschine zur Fertigung des LH2-Tanks, die Ringe, Dome und Zylinder alle miteinander verbunden werden. Tests der Tanks werden vermutlich nächstes Jahr beginnen, Tests der gesamten Hauptstufe, die auch eine Testzündung der vier RS-25 Triebwerke beinhalten werden, sind gegenwärtig für Ende 2016/Anfang 2017 auf dem B-2 Teststand des Stennis Space Centers in Mississippi geplant.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die obere Verkleidung auf dem Teststand in Promotory, Utah. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Tests werden hauptsächlich strukturelle Tests sein, bei denen die Tanks mit Treibstoff befüllt und dann unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt werden, die bei dem Flug des SLS zu erwarten sind, ausgesetzt werden. Doch nicht nur die gewaltige Hauptstufe, sondern auch die beiden Feststoffbooster, die an ihr seitlich angebracht sind, werden während des Fluges enorme strukturelle Belastungen erfahren.        Deshalb wurde Anfang August erneut (es gab bereits im Mai erste Tests) die obere Verkleidung der Booster getestet. Strukturelle Tests an ihr sind aus dem Grund so wichtig, dass die obere Verkleidung mit der Hauptstufe verbunden ist. Deshalb wird an ihr der immense Schub der Feststoffbooster auf die Hauptstufe übertragen. Aus diesem Grund stellt die obere Verkleidung ein kritisches, strukturell stark beanspruchtes Teil dar. Sie befindet sich über dem mit Feststoff gefüllten Motor und enthält die Avionik der Booster, die für den Einsatz am SLS verbessert wurde. Die Tests liefen derart ab, dass man verschieden starke Kräfte auf das Objekt ausübte und so verschiedene Flugszenarien simulierte. MarsDas CDR der Booster wurde ebenfalls Anfang August abgeschlossen, nun bereitet die Herstellerfirma ATK eine erste Testzündung des neuen 5-Segmente Boosters am Ende dieses Jahres vor, genannt QM-1 für Qualification Motor 1.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092014093358_small_5.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Testzündung des SLS-Modells am 28. August. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche Zündung eines einzelnen Feststoffbooster wird bereits enormen Lärm verursachen, ist jedoch kein Vergleich zu dem Geräuschpegel bei dem Start des gesamten SLS. Die Schallwellen während des Starts könnten sogar derart energiereich sein, dass sie das SLS beschädigen. Um das zu verhindern, erforscht die NASA in dem Marschall Space Flight Center Technologien, um den Schallpegel während dem Start des SLS zu senken. Für diese Tests werden vier voll funktionstüchtige Flüssigkeits- und zwei Feststofftriebwerke eines 1:20 Modell des SLS gezündet, wie bei dem realen Träger. Das Modell kann in verschiedenen Höhen angebracht werden um herauszufinden, wie stark die Geräuschbelastung bei verschiedenen Abständen zur Startrampe  ist. An dieser simulierten Startrampe ist ein System angebracht, welches Wasser zur Unterdrückung von Schallwellen verprüht. Durch die Analyse der Daten, die während dieser Tests gesammelt werden, kann das Design des Sound Suppression Systems auf der realen Startrampe verbessert werden.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Testzündung am 28. August –insgesamt die 34. – diente dazu, den Geräuschpegel des SLS zu bestimmen, wenn es sich etwa 50 m über der Startplattform befindet. Die Tests mit dem Modell sind fast abgeschlossen, sie begannen im Januar und sollen im Herbst enden. Die zuständigen Ingenieure sind mit den erreichten Ergebnissen zufrieden.         </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/sls-wide01.png" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Das SLS hebt ab- Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das SLS soll künftig als neue Schwerlastrakete der NASA dienen. Seine Technik basiert auf dem außer Dienst gestellten Space Shuttle. Unter anderem will man auf ihr das Orion- bzw. MPCV-Raumschiff zu verschiedenen Zielen jenseits niedriger Erdumlaufbahnen (low earth orbits, LEOs) starten. Derzeit ist geplant, nicht später als 2018 mit der Mission EM-1 den Erstflug durchzuführen. Dabei soll ein unbemanntes MPCV mit einem europäischen Servicemodul am Mond vorbei fliegen. 2021 soll ein ähnlicher Flug bemannt stattfinden, und es wird darüber nachgedacht, bei diesem Flug einen zuvor eingefangenen Asteroiden anzufliegen und zu untersuchen. Spätere Flüge sollen verschiedene Ziele anfliegen, um bemannte Marsflüge in den 2030er Jahren vorzubereiten. Diese Vorgehensweise nennt die NASA &#8222;Flexible Path&#8220;. Der Erstflug der Orion MPCV-Kapsel soll noch dieses Jahr stattfinden. Eine Rakete vom Typ Delta-IV-Heavy soll bei der Mission EFT-1 die unbemannte Raumkapsel bis auf einen Abstand von rund 5.500 km von der Erde schicken.         </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9355.0.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Launch System &#8211; Planung und Processing</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11552.0.msg298979#msg298979" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Launch System (SLS) &#8211; Kosten/Nutzen/Meinungen/künftige Entwicklung</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Triebwerksversagen im Teststand verzögert Taurus II</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/triebwerksversagen-im-teststand-verzoegert-taurus-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 11:39:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[COTS]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jungfernflug einer Taurus-II-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation wird sich aufgrund eines technischen Fehlers an einem der getesteten Triebwerke verzögern. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spacenews.com, NASA. Offenbar ist beim Test im Stennis Space Center eine Treibstoffzuleitung des vierten AeroJet-26-Triebwerks gerissen und hat zu einem Testabbruch geführt. Durch ein Feuer wurden Triebwerk und Teststand [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Jungfernflug einer Taurus-II-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation wird sich aufgrund eines technischen Fehlers an einem der getesteten Triebwerke verzögern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spacenews.com, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26062011133906_small_1.jpg" alt="NASA" width="362" height="241"/><figcaption>
Test eines AJ-26-Triebwerkes am 17. Dezember 2010 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar ist beim Test im Stennis Space Center eine Treibstoffzuleitung des vierten AeroJet-26-Triebwerks gerissen und hat zu einem Testabbruch geführt. Durch ein Feuer wurden Triebwerk und Teststand beschädigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das getestete Triebwerk war für den Erstflug der Trägerrakete Taurus II vorgesehen. Bei drei zuvor getesteten Triebwerken gleichen Typs war dagegen alles nach Plan verlaufen. Man hofft daher, dass der Fehler nicht konstruktionsbedingt ist sondern nur auf fehlerhaftes Material zurückgeführt werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbital Sciences Corporation (OSC) ist Hersteller von Satelliten und Startanbieter mit eigenen Trägerraketen der Typen Minotaur, Pegasus und Taurus, bisher mit geringer Nutzlast. Mit der NASA besteht ein Vertrag zum Frachttransport zur Internationalen Raumstation ISS im Rahmen des COTS-Programmes (Commercial Orbital Transportation Services). Zum Start des dafür vorgesehenen Raumschiffs Cygnus ist eine größere Rakete erforderlich, die Taurus II. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4146.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Taurus-II-Thema</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zu kurzer Falcon-9-Triebwerkstest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zu-kurzer-falcon-9-triebwerkstest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 21:57:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Merlin]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für heute angesetzte Test der neun Merlin-Triebwerke endete schon nach 1,1 Sekunden. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Spaceflight Now. Nachdem die erste Stufe der Falcon 9 mit superkaltem flüssigen Sauerstoff und Kerosin betankt wurde, lief alles auf einen planmäßigen Test gegen 18:45 Uhr MEZ hinaus, Technik und Wetter waren innerhalb der geforderten Parameter. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für heute angesetzte Test der neun Merlin-Triebwerke endete schon nach 1,1 Sekunden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122010225703_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03122010225703_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Die Falkon-9-Triebwerke feuern 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die erste Stufe der Falcon 9 mit superkaltem flüssigen Sauerstoff und Kerosin betankt wurde, lief alles auf einen planmäßigen Test gegen 18:45 Uhr MEZ hinaus, Technik und Wetter waren innerhalb der geforderten Parameter. Die Triebwerke sollten für 3,5 Sekunden gezündet werden, um zwei Sekunden auf voller Leistung zu arbeiten und entsprechende Aufzeichnungen benötigter Daten zu erlauben. Der laufende Countdown wurde bei T-7 Minuten und 45 Sekunden ohne Angabe von Gründen angehalten und auf T-10 Minuten zurückgesetzt. 18:50 Uhr MEZ wurde der Countdown erneut aufgenommen und endete um 19 Uhr in einer kurzen Zündung der neun Triebwerke. Es stellte sich heraus, dass diese nur 1,1 Sekunden auf Volllast liefen und wegen eines zu hohen Drucks in Triebwerk 6 vorzeitig herunterfuhren. Kurz wurde erwogen, heute einen zweiten Test gegen 21 Uhr MEZ zu versuchen. Wenig später wurde eine Verschiebung des Tests um 24 Stunden angekündigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8590.msg167292#msg167292" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Falcon 9/Dragon &#8211; COTS 1 ab 3. Dezember</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Booster DM-2 erfolgreich getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/booster-dm-2-erfolgreich-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 17:09:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33401</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, dem 31. August 2010, testeten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum zweiten Mal einen Fünfsegmentbooster, wie er zur Verwendung in der Ares-I-Rakete des Constellation-Programms vorgesehen war. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, NASA-TV. Für den Brennversuch im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag, dem 31. August 2010, testeten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum zweiten Mal einen Fünfsegmentbooster, wie er zur Verwendung in der Ares-I-Rakete des Constellation-Programms vorgesehen war.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, NASA-TV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082010190933_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082010190933_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
DM-2 brennt 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Brennversuch im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt Lake City war der Fünfsegmentbooster in waagerechter Lage eingebaut. Der DM-2 genannte Feststoffbooster (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration Motor&#8220;) wurde am 31. August 2010 gegen 17:27 Uhr MESZ gezündet und brannte dann rund zwei Minuten. Daten zum erzielten Schub, zum Verhalten der Schubvektorsteuerung, zum erzeugten Lärm und entstehenden Vibrationen wurden aufgezeichnet. Mehr als 760 Sensoren erfassten die gewünschten Informationen zu 53 verschiedenen Testthemen. Noch nie zuvor war ein Booster diese Formats mit derartig viel Messtechnik ausgerüstet in einem Test betrieben worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des statischen Brennversuchs des zur Simulation von Startbedingungen bei kühlem Wetter vorher auf rund 4,5 Grad Celsius heruntergekühlten Motors sollte ein Schub von umgerechnet mehr als 16.000 Kilonewton erzeugt werden. Eine vorläufige Bewertung der beim Test gewonnenen Daten geht davon aus, dass sich der Fünfsegmentbooster im Test hervorragend verhalten hat, wurde in der Pressekonferenz nach dem Test mitgeteilt. Die in dem Booster verwendeten Segmentgehäuse waren zuvor bei zusammen 59 Missionen des Shuttle-Programms zum Einsatz gekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8634.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DM-2 Fünfsegmentmotortest</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Booster DM-2 bereit zum Test</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/booster-dm-2-bereit-zum-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33370</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, dem 7. Juli 2010, gab der Boosterhersteller Alliant Techsystems (ATK) bekannt, dass Techniker der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA und von ATK den Booster für den zweiten statischen Brennversuch eines Fünfsegment-Feststoffboosters der Ares-I-Rakete des Constellation-Programms im Teststand installiert haben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der Test des DM-2 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Mittwoch, dem 7. Juli 2010, gab der Boosterhersteller Alliant Techsystems (ATK) bekannt, dass Techniker der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA und von ATK den Booster für den zweiten statischen Brennversuch eines Fünfsegment-Feststoffboosters der Ares-I-Rakete des Constellation-Programms im Teststand installiert haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-07-19-37582.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09072010093148_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09072010093148_small_1.jpg" alt="ATL via NASA" width="260"/></a><figcaption>
Zusammengesetzter Fünfsegment-Feststoffbooster DM-2 in Utah 
<br>
(Bild: ATK via NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test des DM-2 genannten Feststoffboosters (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration Motor&#8220;) soll laut ATK Anfang September 2010 stattfinden, die NASA nannte zuletzt den 2. September 2010 als Termin. Im Rahmen des Constellation-Programms wurde am 10. September 2009 bereits der Feststoffbooster DM-1 mit fünf Segmenten getestet. Die dabei gewonnenen Daten will man mit denen des neuen Probelaufs und denen des Fluges der Ares I-X am 28. Oktober 2009, bei dem ein Booster mit vier treibstoffgefüllten Segmenten und einem Dummysegment zur Anwendung kam, vergleichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für NASAs Ares-I-Raketen entworfene Fünfsegment-Feststoffbooster, auch RSRMV für &#8222;Reusable Solid Rocket Motor Five&#8220; genannt, erfuhr neben dem zusätzlichen treibstoffgefüllten Segment gegenüber den für das Shuttleprogramm verwendeten Boostern erhebliche konstruktive Änderungen. Zum Beispiel ist der Durchmesser des Halses der beweglichen Ausströmdüse des Motors vergrößert. Eine Verwendung eines ähnlichen Boosters in künftigen Raketentypen ist nicht ausgeschlossen. Davon unabhängig haben im Rahmen der Entwicklung bereits erworbene und noch zu gewinnende Erkenntnisse im Hinblick auf künftige Projekte einen grundsätzlichen eigenen Wert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verhalten des DM-2 will man während des Tests über 750 Datenkanäle beobachten. Daten zum erzielten Schub, zum Verhalten der Schubvektorsteuerung, zum erzeugten Lärm und entstehenden Vibrationen sollen erfasst werden. Außerdem gilt es, Veränderungen an der Ausströmdüse und Verbesserungen von Treibstoff und Isolation zu verifizieren. Es wird erwartet, dass der zu testende Motor einen Schub von umgerechnet über 16.000 Kilonewton erzeugen wird. ATK nennt 3.600.000 pound force (lbf). </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Teststand (T-97 Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf ATKs Testgelände in Promontory nördlich von Salt Lake City in Utah wurde der Motor zwischenzeitlich eingebaut. Der Test des Boosters erfolgt in waagerechter Lage. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Orion PA-1 steigt am 6. Mai 2010</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/orion-pa-1-steigt-am-6-mai-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 17:52:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abort]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[LAS]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungssystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Pad Abort Test (PA-1) mit dem Rettungsraketensystem, das zur Verwendung auf der Orion-Kapsel im Rahmen des Constellation-Programms vorgesehen war, wird nach einer Mitteilung des Flugforschungszentrums der NASA in Dryden am 6. Mai 2010 stattfinden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Das aus einem Kapselmuster, einer sogenannten Boilerplate, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Pad Abort Test (PA-1) mit dem Rettungsraketensystem, das zur Verwendung auf der Orion-Kapsel im Rahmen des Constellation-Programms vorgesehen war, wird nach einer Mitteilung des Flugforschungszentrums der NASA in Dryden am 6. Mai 2010 stattfinden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_small_1.jpg" alt="NASA" width="282" height="195"/><figcaption>
PA-1 startet, der Abort Motor (AM) beschleunigt das Vehikel, &#8230; 
<br>
(Bildausschnitt: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das aus einem Kapselmuster, einer sogenannten Boilerplate, und einem aktiven Rettungsraketensystem bestehende Vehikel wird von der Startanlage 32E des Flugkörpertestgeländes der US-Armee White Sands bei Las Cruces in New Mexiko, WSMR für White Sands Missile Range genannt, abheben. Dafür wird einer der insgesamt drei Feststoffraketenmotore des als LAS (für Launch Abort System) bezeichneten Systems sorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des durch den Abort Motor (AM) rund sechs Sekunden lag angetriebenen Fluges und der anschließenden ballistischen Flugphase steuert der Attitude Control Motor (ACM) das Vehikel so, dass es sich je nach Flugphase jeweils in der richtigen Fluglage befindet. Außerdem stellt der ACM die Flugstabilität sicher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb der ersten drei Flugsekunden wird beim PA-1 im nach oben gerichteten Teil der Flugbahn eine Geschwindigkeit von über 716 Stundenkilometern erreicht, der größte Impuls liegt innerhalb der ersten zweieinhalb Flugsekunden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_small_2.jpg" alt="NASA" width="281" height="229"/><figcaption> &#8230; der Attitude Control Motor (ACM) besorgt die jeweils richtige Fluglage, &#8230;  <br> (Bildausschnitt: NASA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ausbrennen des AM lenkt der ACM das Fluggerät so, dass es mit dem unteren Kapselende voran fliegt. Der Jettison Motor (JM) zieht das Rettungsraketensystem bei der Abtrennung der Kapsel von Adapter und Schutzverkleidung am unteren Ende des LAS dann von der Kapsel weg. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_small_4.jpg" alt="NASA / Aerojet" width="260"/></a><figcaption> Jettison Motor (JM) für PA-1 in White Sands  <br> (Bild: NASA / Aerojet) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer kurzen Freifallphase beginnt das Entfalten der einzelnen Schirme des Fallschirmsystems, und die Kapsel kann ausreichend gebremst landen, ohne ernsthaften Schaden zu nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapsel, die bei dem Test zum Einsatz kommen wird, war am 28. März 2008 in Dryden eingetroffen, nachdem ihre Grundstruktur in Langley in NASAs Langley Research Center aufgebaut worden war. In Dryden rüstete man die Kapsel mit Rechner- und Messtechnik aus. Anschließend wurde sie weiß lackiert nach White Sands gebracht. Im Flight Integration and Test Facility genannten Integrationsgebäude des Startkomplexes fanden weitere Vorbereitungsarbeiten und Tests der Kapsel statt. Am 23. März 2010 wurde sie, ausgerüstet mit Messtechnik und Fallschirmsystem, zum Startplatz gebracht, und mit Hilfe eines Kranes auf den Starttisch gesetzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_small_3.jpg" alt="NASA" width="272" height="207"/><figcaption>
&#8230; und der Jettision Motor (JM) unterstützt die Kapselabtrennung. 
<br>
(Bildausschnitt: NASA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_small_5.jpg" alt="US Army" width="260"/></a><figcaption>
Rettungsraketensystem für PA-1 im Integrationsgebäude, darin von links nach rechts: AM, JM, ACM.
<br>
(Bild: US Army)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Aerojet gebaute JM war bereits am 5. Mai 2009 in White Sands eingetroffen, der von Alliant Techsystems (ATK) in Salt Lake City gebaute AM kam auch im Mai 2009 in White Sands an. Der ebenfalls von ATK hergestellte ACM traf am 10. Februar 2010 ein. Am 2. März 2010 war das LAS im Integrationsgebäude von einer von Lockheed-Martin geführten Arbeitsgruppe weitgehend vollständig zusammengebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. April 2010 schließlich wurde das LAS samt Adapter auf die Kapsel aufgesetzt, nachdem man diesen Vorgang wegen starken Windes vor Ort um einige Tage verschoben hatte. Spielt das Wetter mit, kann am 6. Mai 2010 beim Test PA-1 ein Szenario eines Startabbruchs simuliert werden, der nötig sein könnte, wenn eine noch auf der Startrampe stehende bemannte Rakete eine Havarie erleidet, und die Besatzung in einer Kapsel an der Spitze der Rakete umgehend in Sicherheit gebracht werden muss. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04042010195213_small_6.jpg" alt="NASA / Space City Films" width="260"/></a><figcaption>
Boulierplate für PA-1 wird auf dem Starttisch positioniert
<br>
(Bild: NASA / Space City Films)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ob das für Orion entworfene Rettungsraketensytem je Verwendung auf einer Trägerrakete finden wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abzuschätzen. US-Präsident Obama möchte das Constellation-Programm schnell beenden und auf den Bau von Orion und der Trägerraketen Ares I und Ares V verzichten. Darüber, ob Orion oder eine ähnliche Kapsel mit einem LAS wie gerade entwickelt auf einem anderen Träger fliegen wird, kann nur spekuliert werden. Die bei der Entwicklung des LAS gewonnenen Erkenntnisse haben auf jeden Fall einen Wert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3760.msg138449#msg138449" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Raumschiff *Orion* (ab 25.02.2010)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster Falcon-9-Test abgebrochen &#8211; UPDATE</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-falcon-9-test-abgebrochen-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Merlin]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Test der Triebwerke der ersten Stufe der neuen SpaceX-Rakete Falcon 9 am 9. März wurde 2 Sekunden vor der eigentlichen Zündsequenz abgebrochen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceX, SpaceflightNow, Raumcon. Ursache war offenbar ein nicht öffnendes Ventil an einer Zuleitung für Hochdruckhelium zum Anlassen der Turbopumpen zur Treibstoffförderung. Diese Turbopumpen werden zunächst [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Test der Triebwerke der ersten Stufe der neuen SpaceX-Rakete Falcon 9 am 9. März wurde 2 Sekunden vor der eigentlichen Zündsequenz abgebrochen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceX, SpaceflightNow, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032010193041_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/><figcaption>
Abbruch der Triebwerkszündung 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ursache war offenbar ein nicht öffnendes Ventil an einer Zuleitung für Hochdruckhelium zum Anlassen der Turbopumpen zur Treibstoffförderung. Diese Turbopumpen werden zunächst mit Hilfe des &#8222;Spin Start System&#8220; genannten Mechanismusses auf eine Mindestdrehzahl beschleunigt, bevor sie von einem kleinen Raketenmotor richtig in Schwung gebracht und gehalten werden. Aufgrund der Abweichung wurde der Startvorgang automatisch unterbrochen. Das Ventil ist Teil des Bodensegments und nicht der Rakete. Das Ventil selbst ist dabei gar nicht defekt, das Kommando zu dessen Öffnung wurde nicht erteilt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die trotzdem zu erkennende Zündung wurde durch geringe Mengen von Brennstoff und Oxydator hervorgerufen, die bereits in der Brennkammer angekommen waren. Die Treibstoffzufuhr war aber definitiv gestoppt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant war eine 3,5 Sekunden lange Brenndauer für alle 9 Merlin-Triebwerke der ersten Stufe. Der Test soll nun nach gründlicher Analyse der aufgezeichneten Daten möglicherweise bereits in einigen Tagen nachgeholt werden, wenn der Abbruch keine weiteren Ursachen hatte. Ein Starttermin der Rakete im März wird dadurch zwar unwahrscheinlicher. Einziges erklärtes Ziel der SpaceX-Mannschaft ist aber ein erfolgreicher Jungfernflug. Man wird sich zur Vorbereitung so viel Zeit nehmen, wie nötig ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4185.msg139817#msg139817" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 mit Dragon-Qualifikationseinheit (ab. 8. März)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>L110: statischer Brennversuch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/l110-statischer-brennversuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV-Mk-III]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[L110]]></category>
		<category><![CDATA[LPSC]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<category><![CDATA[VIKAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. März 2010 führte die indische Raumfahrtorganisation ISRO einen statischen Brennversuch einer L110 genannten Raketenstufe für den künftigen Raumfahrtträger GSLV-Mk-III durch. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Die mit zwei Vikas-Raketenmotoren ausgestattete Raketenstufe war in einem Teststand des Liquid Propulsion Systems Centre (LPSC) in Mahendragiri im Distrikt Thirnelveli im indischen Bundesstaat Tamil Nadu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 5. März 2010 führte die indische Raumfahrtorganisation ISRO einen statischen Brennversuch einer L110 genannten Raketenstufe für den künftigen Raumfahrtträger GSLV-Mk-III durch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032010092338_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07032010092338_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
L110 auf dem Teststand in Betrieb 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die mit zwei Vikas-Raketenmotoren ausgestattete Raketenstufe war in einem Teststand des Liquid Propulsion Systems Centre (LPSC) in Mahendragiri im Distrikt Thirnelveli im indischen Bundesstaat Tamil Nadu vertikal montiert und brannte nach der Zündung um 16:00 Uhr indischer Zeit 150 Sekunden lang. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daten zu über 500 verschiedenen Parametern wurden während des Tests aufgezeichnet. Als sich einer der Parameter aus dem zulässigen Wertebereich bewegte, wurde die Brennphase, die ursprünglich 200 Sekunden hätte dauern sollen, nach 150 Sekunden beendet. Einen neuen Versuch, auf 200 Sekunden Brennzeit zu kommen, wird es geben, wenn die Daten des jetzt erfolgten Tests ausgewertet sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf 17 Meter Länge und einen Durchmesser von 4 Metern bringt es die L110, welche mit zusammen 110 Tonnen flüssigem Treibstoff (UH25) und Oxidator (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) befüllt werden kann. Mit ihren beiden Vikas-Hochdrucktriebwerken stellt sie eine Weiterentwicklung der in PSLV und GSLV als zweite Stufe verwendeten Antriebskomponenten dar. Beim Einsatz der L110 auf der GSLV-Mk-III ist es geplant, die beiden Raketenmotore 200 Sekunden lang zu betreiben, bei Einsätzen in Raketen des Typs PSLV und GSLV sind nur 150 Sekunden Brennzeit für die einzeln eingesetzten Triebwerke gefordert. Die Vikas-Motore basieren auf dem europäischen Viking-4A-Triebwerk, das in der Ariane 3 verwendet wurde. 
<br>
Der erste Start einer GSLV-Mk-III &#8211; sie soll in der Lage sein, einen rund vier Tonnen schweren Satelliten in den Geostationären Orbit zu bringen &#8211; ist nach derzeitigen Planungen für das Jahr 2011 vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7595.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV Mk III </a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/l110-statischer-brennversuch/" data-wpel-link="internal">L110: statischer Brennversuch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Letzter Test eines Shuttle-Feststoffboosters</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/letzter-test-eines-shuttle-feststoffboosters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 18:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32901</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 25. Februar 2010 wurde durch die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und den Hersteller ATK zum letzten Mal ein Test eines Feststoffboosters, wie er bei Flügen im Rahmen des auslaufenden Space-Shuttle-Programms verwendet wird, vorgenommen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK. Für den Brennversuch auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/letzter-test-eines-shuttle-feststoffboosters/" data-wpel-link="internal">Letzter Test eines Shuttle-Feststoffboosters</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 25. Februar 2010 wurde durch die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und den Hersteller ATK zum letzten Mal ein Test eines Feststoffboosters, wie er bei Flügen im Rahmen des auslaufenden Space-Shuttle-Programms verwendet wird, vorgenommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022010192610_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022010192610_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Test des FSM-17 am 25. Februar 2010 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Brennversuch auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt Lake City war der Booster mit vier treibstoffgefüllten Segmenten im Teststand in waagerechter Lage eingebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der FSM-17 genannte Feststoffbooster (FSM steht für &#8222;Flight Support Motor&#8220;) wurde gegen 19:50 Uhr MEZ gezündet und brannte rund 123 Sekunden, also etwas über zwei Minuten. Dabei wurde eine maximale Leistung von über 15 Millionen PS erzielt. Daten zu 43 verschiedenen Aspekten wurden aufgezeichnet. Auf 258 Kanälen erfolgte die Erfassung der gewünschten Informationen. Eine vorläufige Bewertung der beim Test gewonnenen Daten geht davon aus, dass sich der Booster im Test genau wie erwartet verhalten hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelte sich um den zweiundfünfzigsten solchen Test, der erste erfolgte am 18. Juli 1977. Die Versuche mit der laufenden Produktion entnommenen Boostern erfolgten immer wieder, um Änderungen im Produktionsprozess und bei den verwendeten Ausgangsmaterialien, zum Beispiel veranlasst durch einen Wechsel von Lieferanten für Komponenten und Rohstoffe, zu validieren. Die Tests dienten auch dem Nachweis der erfolgreichen Umsetzung von Verbesserungen der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Booster. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im am 25. Februar 2010 gezündeten Booster wurden Segmente eingesetzt, die bereits bei in Summe bisher 38 Shuttle-Missionen benutzt worden sind, darunter beim fünften und beim siebten Flug eines Shuttles. Er entspricht den acht Boostern, die bei den verbleibenden vier Shuttlestarts jeweils 80 Prozent des Gesamtschubs zur Verfügung stellen werden. Unterschiedliche Entwicklungsstufen des Boosters sorgten bei bis heute 129 erfolgreichen Shuttlestarts für Vortrieb. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3515.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema Space-Shuttle-Start mit vielen Informationen zu Boostern</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/letzter-test-eines-shuttle-feststoffboosters/" data-wpel-link="internal">Letzter Test eines Shuttle-Feststoffboosters</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Castor 30 für Taurus-II-Rakete erfolgreich getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/castor-30-fuer-taurus-ii-rakete-erfolgreich-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 20:52:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32790</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luftwaffe teile am 11. Dezember 2009 mit, dass in der Arnold-Luftwaffenbasis in Tennessee ein Castor-30-Motor für die in Entwicklung befindliche Taurus-II-Rakete erfolgreich getestet wurde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USAF, OSC, ATK. Die Taurus-II-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens Orbital Sciences Corporation (OSC) soll unter anderem im Rahmen einer Vereinbarung über Transportleistungen kommerzieller Anbieter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luftwaffe teile am 11. Dezember 2009 mit, dass in der Arnold-Luftwaffenbasis in Tennessee ein Castor-30-Motor für die in Entwicklung befindliche Taurus-II-Rakete erfolgreich getestet wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USAF, OSC, ATK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122009215210_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="314" height="472"/><figcaption>
Taurus II auf dem Starttisch auf  Wallops Island &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Taurus-II-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens Orbital Sciences Corporation (OSC) soll unter anderem im Rahmen einer Vereinbarung über Transportleistungen kommerzieller Anbieter (engl. Commercial Orbital Transportation Services, abgekürzt COTS) ISS-Versorger vom Typ Cygnus ins All bringen. Außerdem könnte die Taurus II die Funktionen der Delta-II-Rakete übernehmen, deren Produktion möglicherweise nicht fortgesetzt wird. Bis 5.000 Kilogramm soll eine Taurus II in einen niedrigen Erdorbit bringen können. Bei einer Mission mit einem ISS-Versorger vom Typ Cygnus sollen maximal 2.300 Kilogramm Fracht zur ISS gelangen. Der Jungfernflug der Taurus-II-Rakete ist derzeit für März 2011 geplant. Starten sollen die Taurus-II-Raketen zunächst von Wallops Island.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketen werden sich aus einzelnen Stufen verschiedener Hersteller zusammensetzen. Die Startstufe ist eine Ableitung der Zenit-Rakete und verwendet zwei Flüssigkeitstriebwerke des Typs Aerojet AJ26-62, die Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennen und überarbeitete NK-33-Triebwerke von Kuznjetsow darstellen. Der Bau der Startstufe erfolgt in der Ukraine durch das Konstruktionsbüro Juschnoje bzw. Juschmasch. Die zweite Stufe wird ein mit elektrisch betriebener Schubvektorsteuerung ausgerüsteter Castor-30-Feststoffmotor von ATK sein. Treibstoff ist modifiziertes TP-H8299, das Hydroxyl-terminiertes Polybutadien (HTPB) enthält sowie 20 Prozent Aluminium. Die Oberstufen will OSC selbst beisteuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Castor-30-Motor baut auf der Technologie des Castor-120-Motors auf. Am 9. Dezember 2009 erfolgte zum ersten Mal ein statischer Brennversuch mit einem Castor 30. Der Motor wurde rund zweieinhalb Minuten (~150 Sekunden) in einer speziellen Vakuumkammer auf dem Gelände der Arnold-Luftwaffenbasis betrieben. Der Maximalschub lag bei über 320 Kilonewton. Die Brennzeit, die im Teststand für große Raketentriebwerke mit der Bezeichnung J-6 erreicht wurde, ist die längste jemals in diesem Teststand erzielte. Der beispielsweise in der ersten Stufe der Athena-Rakete verwendete Castor-120-Motor hat eine Brennzeit von nur 83 Sekunden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122009215210_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122009215210_small_2.jpg" alt="USAF" width="348" height="233"/></a><figcaption>
Castor-30-Motor beim ersten statischen Brennversuch 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brenndauer des Motors ist im Zusammenhang mit dem Schubverlauf während des Betriebs von Bedeutung für die auf die zu transportierende Nutzlast wirkenden Belastungen. Feststoffmotoren von Interkontinentalraketen können durch hohe Beschleunigungen bei vergleichsweise geringen Brenndauern für kurze Flugzeiten sorgen &#8211; beim Raumfahrzeugtransport ist ein ruhiger Flug mit sanfteren Lastveränderungen wichtiger. Entsprechend erfolgt die Auslegung des Castor-30-Motors. Der erste Test eines solchen Motors endete zur Zufriendenheit seiner Entwickler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Verwendung in Taurus-II-Raketen von OSC ist der Einsatz des Castor-30-Motors auch in der dritten Stufe einer geplanten Rakete der US-amerikanischen Luftwaffe vorgesehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DM-1 Test unterschiedlich bewertet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dm-1-test-unterschiedlich-bewertet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 09:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32564</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der hinsichlich der Vibrationen teilweise außerordentlich positiv bewertete Test des DM-1 genannten Feststoffboosters lässt noch keine weiterreichenden Schlussfolgerungen für die konstruktive Ausgestaltung eines Dämpfungssystems bzw. die Notwendigkeit eines solchen Systems für die Ares-I-Rakete zu. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Orlando Sentinel, Florida Today, Raumfahrer.net. Am Donnerstag, dem 10. September 2009, hatten die US-amerikanische Weltraumbehörde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der hinsichlich der Vibrationen teilweise außerordentlich positiv bewertete Test des DM-1 genannten Feststoffboosters lässt noch keine weiterreichenden Schlussfolgerungen für die konstruktive Ausgestaltung eines Dämpfungssystems bzw. die Notwendigkeit eines solchen Systems für die Ares-I-Rakete zu.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Orlando Sentinel, Florida Today, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092009113413_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092009113413_small_1.jpg" alt="NASA" width="325" height="500"/></a><figcaption>
DM-1-Test am 10.09.2009 
<br>
(Bilder: NASA Video)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, dem 10. September 2009, hatten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum ersten Mal einen Fünfsegment-Feststoffbooster für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt Lake City getestet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Feststoffbooster DM-1 (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration Motor&#8220;) wurde gegen 21.00 Uhr MESZ gezündet, und brannte etwas über zwei Minuten. Daten zum erzeugten Schub von umgerechnet über 16.000 Kilonewton, zum Verhalten der Schubvektorsteuerung, zum ausgesandten Lärm und den entstandenen Vibrationen wurden aufgezeichnet. 650 Sensoren erfassten die gewünschten Informationen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorläufige Ergebnisse wurden als außergewöhnlich gut darstellt, der Test solle bewiesen haben, dass die Ares-I-Rakete eine auf ihr fliegende Besatzung durch von Schuboszillationen verursachte Vibrationen sicher nicht in Lebensgefahr bringen würde, berichtete beispielsweise FLORIDA TODAY am 12. September 2009 unter Bezug auf Informationen von ATK. Die beim Test des DM-1 erzeugten Vibrationen sollen nach vorläufiger Einschätzung um den Faktor acht bis zehn unter dem maximal zulässigen Wert gelegen haben. Man zeigte sich einigermaßen begeistert und überlegte schon, ob vielleicht gar keine zusätzlichen Dämpfer in Aers I eigebaut werden müssen. Diese Hoffnung stellt sich nun als übereilt heraus. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092009113413_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26092009113413_small_2.jpg" alt="NASA" width="298" height="450"/></a><figcaption>
DM-1-Test am 10.09.2009 
<br>
(Bilder: NASA Video)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitergehende Analyse der Testergebnisse hat NASA und ATK nun veranlasst, kurz nach dem Test abgegebene Bewertungen als unzutreffend darzustellen. Dass der konkrete beim Test verwendete Feststoffmotor sich in der Testumgebung bezüglich einiger Kriterien deutlich ruhiger als erwartet verhalten hat, lässt noch keinen Schluss darauf zu, wie sich ein identisch gebauter Motor im Gesamtsystem einer Ares-I-Rakete verhalten würde. Im Test war der DM-1 in waagerechter Lage an mehreren Stellen fixiert in den Teststand eingebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kent Rominger, ehemaliger Astronaut und nun Vizepäsident von ATKs Test- und Forschungsabteilung, soll zwischenzeitlich geäußert haben, dass weitere Daten benötigt würden, bevor irgendwelche Aussagen hinsichtlich der Schuboszillationen gemacht werden können. Es könne allerdings sein, dass nötige Anpassungen mit einem Dämpfungssystem nicht so umfangreich ausfallen müssen, wie zwischenzeitlich einmal vorgesehen. Kommen die Eigenfrequenzen von Feststoffmotor und vollständiger Rakete einander nahe, werde ein Dämpfungssystem nötig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zusammenhang mit der gerade laufenden Diskussion in den Vereinigten Staaten, wie das bemannte Raumfahrtprogramm fortgesetzt werden soll, und ob man am Constellation-Programm oder einer Varaiante davon festhalten will (raumfahrer.net <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/viele-fragen-an-augustine-kommission/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>), erscheint es nachvollziehbar, wenn von Seiten im Rahmen des Constellation-Programms mit der Entwicklung bestimmter Komponenten beauftragter Unternehmen und von Beteiligten in verantwortlichen Regierungsorganisationen die eigenen Leistungen positiv, als besonders zielführend und erfolgreich dargestellt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6368.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">          DM-1-Fünfsegmentmotortest</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Test des DM-1 erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/test-des-dm-1-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 20:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32594</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, dem 10. September 2009, testeten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum ersten Mal einen Fünfsegmentbooster für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Am 27. August 2009 musste beim ersten Anlauf rund zwanzig Sekunden vor der Zündung abgebrochen werden. In einer außerhalb des Boosters [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Donnerstag, dem 10. September 2009, testeten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum ersten Mal einen Fünfsegmentbooster für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10092009225242_small_1.jpg" alt="NASA" width="321" height="262"/><figcaption>
DM-1 Sekundenbruchteile nach der Zündung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. August 2009 musste beim ersten Anlauf rund zwanzig Sekunden vor der Zündung abgebrochen werden. In einer außerhalb des Boosters befindlichen elektronischen Kontrolleinheit war ein Fehler aufgetreten. Dieser Fehler verhinderte den Druckaufbau einer Hilfsenergieerzeugungsanlage (engl. auxiliary power unit, APU) zum Betrieb eines Teils der Anlagen der Schubvektorsteuerung. Nachdem der Fehler gefunden und eine Komponente der externen Kontrolleinheit ausgetauscht worden war, konnte ein Versuchscountdown mit Test der Schubvektorsteuerung zum Schwenken der Ausströmdüse am 5. September 2009 erfolgreich absolviert werden, und dem heißen Test stand nichts mehr im Wege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Brennversuch im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt Lake City war der Fünfsegmentbooster in waagerechter Lage eingebaut. Der DM-1 genannte Feststoffbooster (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration Motor&#8220;) wurde gegen 21.00 Uhr MESZ gezündet, und  brannte etwas über zwei Minuten. Daten zum erzeugten Schub, zum Verhalten der Schubvektorsteuerung, zum ausgesandten Lärm und den entstandenen Vibrationen wurden aufgezeichnet. 650 Sensoren erfassten die gewünschten Informationen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des statischen Brennversuchs sollte ein Schub von umgerechnet über 16.000 Kilonewton erzeugt werden. Eine vorläufige Bewertung der beim Test gewonnenen Daten geht davon aus, dass sich der Fünfsegmentbooster im Test genau wie erwartet verhalten hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6368.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">            DM-1-Fünfsegmentmotortest</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Test des DM-1 kurz vor Zündung abgebrochen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/test-des-dm-1-kurz-vor-zuendung-abgebrochen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 05:27:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Booster]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32496</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 27. August 2009 wurde der erste statische Brennversuch eines Fünfsegmentboosters für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms kurz vor der Zündung abgebrochen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK. Der Fünfsegmentbooster ist im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/test-des-dm-1-kurz-vor-zuendung-abgebrochen/" data-wpel-link="internal">Test des DM-1 kurz vor Zündung abgebrochen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 27. August 2009 wurde der erste statische Brennversuch eines Fünfsegmentboosters für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms kurz vor der Zündung abgebrochen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082009072712_small_1.jpg" alt="NASA" width="367" height="275"/><figcaption>
DM-1 Montagearbeiten am Teststand T-97 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fünfsegmentbooster ist im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt Lake City in waagerechter Lage eingebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hätte der Booster nach der Zündung geplante 122,8 Sekunden, also etwas über zwei Minuten, brennen sollen. Dazu kam es jedoch nicht. Der Countdown musste zwanzig Sekunden vor der Zündung angehalten werden, weil eine hydrazinbetriebene Hilfsenergieerzeugungsanlage (engl. auxiliary power      unit, APU), die insbesondere die Energieversorgung der Schubvektorsteuerung des Booster leisten soll, nicht angefahren werden konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen der Hilfsenergieerzeugungsanlage und ihrem Treibstofftank befindet sich eine Anzahl Ventile. Man vermutet, dass eines dieser Ventile nicht wie vorgesehen funktioniert hat. Für Fehlersuche und -behebung möchte man sich ausreichend Zeit lassen, weshalb ein neuer Versuch nicht vor dem 1. September 2009 stattfinden soll. Funktioniert der Booster, soll er einen Schub von über 16.000 Kilonewton erzeugen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/test-des-dm-1-kurz-vor-zuendung-abgebrochen/" data-wpel-link="internal">Test des DM-1 kurz vor Zündung abgebrochen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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