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	<title>Satelliten &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Satelliten &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Europa spürt die Hitze unter den Füßen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europa-spuert-die-hitze-unter-seinen-fuessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 18:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Erderwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzedom]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>
		<category><![CDATA[Oberflächentemperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-3]]></category>
		<category><![CDATA[SLSTR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine außergewöhnliche Hitzewelle erfasst derzeit Länder in ganz Westeuropa, wobei Städte und Regionen in Frankreich, Spanien und Süditalien für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen verzeichnen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications, 25. Juni 2026 Dieses Bild der Landoberflächentemperatur wurde am Mittwoch, dem 23. Juni, von der Copernicus-Sentinel-3-Mission aufgenommen. Die Daten wurden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine außergewöhnliche Hitzewelle erfasst derzeit Länder in ganz Westeuropa, wobei Städte und Regionen in Frankreich, Spanien und Süditalien für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen verzeichnen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 25. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="750" height="563" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-750x563-1.jpg" alt="" class="wp-image-153321" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-750x563-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-750x563-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Oberflächentemperaturen in Europa<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild der Landoberflächentemperatur wurde am Mittwoch, dem 23. Juni, von der <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus-Sentinel-3</a>-Mission aufgenommen. Die Daten wurden am späten Vormittag Ortszeit erfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Video zu diesem Bild können Sie <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2026/06/Europe_faces_the_heat" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> ansehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die auf dem Bild dargestellten Farben reichen von Violett- und Dunkelrottönen (die Oberflächentemperaturen von bis zu 55 °C anzeigen, wie sie in Teilen Zentralspaniens, Westfrankreichs und Nordafrikas zu sehen sind) bis hin zu Hellblau, das auf niedrigere Oberflächentemperaturen in Bergregionen hinweist. Einige Gebiete waren von Wolken bedeckt – diese sind weiß dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit maß Bodentemperaturen von 48 °C in Madrid, 44 °C in Rom sowie jeweils 46 °C in Poitiers (Frankreich) und Zaragoza (Spanien). In Nordafrika sind die Bodentemperaturen deutlich höher; in Tunis erreichten sie 49 °C. Da Oberflächen wie Fels, Sand und Asphalt die Wärme speichern, liegen die Bodentemperaturen deutlich über den Lufttemperaturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-3 ist mit vier Instrumenten ausgestattet, darunter das Sea and Land Surface Temperature Radiometer (SLSTR) – ein leistungsstarker und hochpräziser Sensor, der Temperaturen sowohl über Land als auch über dem Meer misst. Er erfasst Hitzestress über Land, und seine Daten werden in der Landwirtschaft sowie zur Überwachung von städtischen Wärmeinseln und Waldbränden genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die derzeitige Hitzewelle in Europa wird durch ein atmosphärisches Hochdruckgebiet verursacht – einen sogenannten „Hitzedom“ –, das zwischen zwei Tiefdruckgebieten auf beiden Seiten über Europa festsitzt. Die Sommerhitze in Europa steht normalerweise nicht im Zusammenhang mit El Niño. Obwohl Satellitendaten erste Anzeichen des <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Pacific_warming_signals_El_Nino_has_stirred" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">El-Niño-Phänomens im Pazifik</a> festgestellt haben, ist El Niño daher nicht die Ursache für die derzeitigen Temperaturen in Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16064.msg588823#msg588823" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-3B auf Rockot von Plessezk</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ariane 6 startete mit leistungsstärkeren Boostern &#8211; ein neuer Rekord für Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-startet-mit-leistungsstaerkeren-boostern-ein-neuer-rekord-fuer-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 19:52:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Leo]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Avio]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Aschbacher]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[P160C]]></category>
		<category><![CDATA[VA269]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Schwerlastrakete Ariane 6 hat heute 36 Amazon-Leo-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht. Die Trägerrakete war mit vier verbesserten Booster-Stufen ausgestattet, die jeweils 14 Tonnen mehr Treibstoff mitführten. Dieser Start stellt einen neuen Gewichtsrekord für Europa auf und erfolgt nur sechs Monate nach dem Debüt der Vier-Booster-Version der Ariane 6. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäische Schwerlastrakete Ariane 6 hat heute 36 Amazon-Leo-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht. Die Trägerrakete war mit vier verbesserten Booster-Stufen ausgestattet, die jeweils 14 Tonnen mehr Treibstoff mitführten. Dieser Start stellt einen neuen Gewichtsrekord für Europa auf und erfolgt nur sechs Monate nach dem Debüt der Vier-Booster-Version der Ariane 6. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane/Ariane_6_launches_with_more_powerful_boosters_a_new_record_for_Europe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Transportation / Ariane</a>, 17. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-First_Ariane_6_with_P160C-based_boosters_soars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erste Ariane 6 mit P160C Booster hebt ab Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Erste Ariane 6 mit P160C Booster hebt ab Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="266" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-First_Ariane_6_with_P160C-based_boosters_soars_pillars-266x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153208" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-First_Ariane_6_with_P160C-based_boosters_soars_pillars-266x400-1.jpg 266w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-First_Ariane_6_with_P160C-based_boosters_soars_pillars-266x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erste Ariane 6 mit P160C Booster hebt ab<br><mark>Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. Juni um 09:21 Uhr Ortszeit, 14:21 Uhr MESZ, startete die Ariane-6-Rakete mit der Flugnummer VA269 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana in den Orbit. 36 Satelliten für die Leo-Konstellation von Amazon wurden etwas mehr als eine Stunde nach dem Start in ihre Umlaufbahn gebracht – die achte erfolgreiche Mission in Folge für Europas neueste Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesem Flug kamen erstmals vier neue Booster zum Einsatz, die auf dem Feststoffraketenmotor P160C basieren. Mit jeweils 14 Tonnen mehr Treibstoff ermöglichten die größeren, leistungsstärkeren Raketenmotoren die Platzierung von 36 Leo-Satelliten in die Umlaufbahn bei einem einzigen Start – vier mehr als bei den beiden bisherigen Leo-Starts der Ariane 6. Die auf dem P160C basierenden Booster können die Leistung der Ariane 6 je nach Umlaufbahn um 10 % bis 15 % steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da es sich um die bislang leistungsstärkste Version der Ariane 6 handelte, stellte der Start zudem einen neuen Rekord für die größte Frachtmenge auf, die jemals auf einen Schlag von einer europäischen Trägerrakete ins All befördert wurde. Der bisherige Rekord wurde 2013 von der Ariane 5 bei der 20-Tonnen-Versorgungsmission „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ATV/Europe_s_heaviest_cargo_ship_launched_to_Space_Station" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ATV Albert Einstein</a>“ der ESA zur Internationalen Raumstation aufgestellt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 mit P160C Booster ist startbereit Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Ariane 6 mit P160C Booster ist startbereit Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-153211" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Ariane_6_with_P160C-based_boosters_ready_for_liftoff_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ariane 6 mit P160C Booster ist startbereit<br><mark>Credit: ESA-S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Ariane 6 hat sich erneut bewährt und ihre Vielseitigkeit als Trägerrakete unter Beweis gestellt, die alle Arten von Missionen in alle Umlaufbahnen befördern kann. Das gibt uns mehr Zuversicht und eröffnet neue Möglichkeiten für den autonomen Zugang Europas zum Weltraum“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Ariane 6 wurde von Anfang an als modulare Trägerrakete konzipiert – wir haben nun gesehen, dass sie in nur zwei Jahren in drei Versionen gestartet ist – und wir sind noch nicht am Ziel, weitere Weiterentwicklungen stehen noch bevor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was für ein unglaubliches Erlebnis – und was für ein großer Stolz –, den leistungsstärksten Start in der Geschichte Europas mitzuerleben“, sagte Géraldine Naja, Direktorin für Raumtransport bei der ESA. „Dies ist ein bemerkenswerter Beweis für die technische Exzellenz Europas und für die Teams, die unermüdlich daran arbeiten, Ergebnisse zu liefern und sich weiter zu verbessern. Ich zolle allen Beteiligten meinen Respekt und gratuliere ihnen zu der hervorragenden Startbilanz der Ariane 6 und den ständigen Verbesserungen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="P120C und P160C an der Ariane 6 Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="P120C und P160C an der Ariane 6 Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="206" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-2.jpg" alt="" class="wp-image-153213" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-2.jpg 206w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-2-155x300.jpg 155w" sizes="(max-width: 206px) 100vw, 206px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>P120C und P160C an der Ariane 6<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die P160C fasst 156 Tonnen Treibstoff und ist 14,5 m hoch. Obwohl sie einen Meter höher ist als die P120C, hat die zusätzliche Höhe weder Auswirkungen auf die Verbindung zum zentralen Kern der Ariane 6 noch auf die Höhe des Boosters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Triebwerke, die das Herzstück der Booster der Ariane 6 bilden, kommen auch bei der kleineren ESA-Rakete Vega-C zum Einsatz. Die gemeinsame Nutzung von Technologie und Hardware bei beiden Raketen senkt die Kosten und verbessert die Lieferkette, was mehr und häufigere Starts ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische Leistungsfähigkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der P160C wurde von Europropulsion im Auftrag der ArianeGroup und von Avio entwickelt, die für die ESA die Trägersysteme Ariane 6 und Vega entwickeln. Seine Struktur wird in Italien gefertigt, die Düse des Raketentriebwerks in Frankreich und der Zünder in Norwegen. Die Booster werden im europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana mit Treibstoff betankt und für den Einsatz bei der Ariane 6 fertiggestellt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-P160C_boosters_for_Ariane_6_infographic_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik: P160C Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Infografik: P160C Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-P160C_boosters_for_Ariane_6_infographic_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153215" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-P160C_boosters_for_Ariane_6_infographic_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-P160C_boosters_for_Ariane_6_infographic_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Infografik: P160C<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung der Ariane 6 ist ein weiteres herausragendes Beispiel für europäische Zusammenarbeit. Die Europäische Weltraumorganisation arbeitet mit einem Industrienetzwerk in 13 europäischen Ländern zusammen, das vom Hauptauftragnehmer und Konstruktionsverantwortlichen ArianeGroup geleitet wird. Die französische Weltraumagentur CNES leitet den Startbetrieb am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. Arianespace war der Startdienstleister für diesen Flug im Auftrag von Amazon.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-6b5035ca"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20760.msg588626#msg588626" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kuiper/AmazonLeo-Starts auf Ariane-6</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-6-startet-mit-leistungsstaerkeren-boostern-ein-neuer-rekord-fuer-europa/" data-wpel-link="internal">Ariane 6 startete mit leistungsstärkeren Boostern &#8211; ein neuer Rekord für Europa</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Starttermin für die Ariane 6 mit den größeren, leistungsstärkeren P160C Boostern steht fest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-starttermin-fuer-die-ariane-6-mit-den-groesseren-leistungsstaerkeren-p160c-boostern-steht-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 07:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Leo]]></category>
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		<category><![CDATA[Ariane 64]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[P160C]]></category>
		<category><![CDATA[VA269]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153012</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der nächste Start der Ariane 6, Flug VA269, ist für den 17. Juni geplant. Bei diesem Flug kommen die leistungsstärkeren Booster P160C zum Einsatz. Der Flug wird 36 Satelliten für die Amazon-Leo-Konstellation ins All befördern. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Enabling &#38; Support / Space Transportation / Ariane, 5. Juni 2026 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-starttermin-fuer-die-ariane-6-mit-den-groesseren-leistungsstaerkeren-p160c-boostern-steht-fest/" data-wpel-link="internal">Der Starttermin für die Ariane 6 mit den größeren, leistungsstärkeren P160C Boostern steht fest</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der nächste Start der Ariane 6, Flug VA269, ist für den 17. Juni geplant. Bei diesem Flug kommen die leistungsstärkeren Booster P160C zum Einsatz. Der Flug wird 36 Satelliten für die Amazon-Leo-Konstellation ins All befördern. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane/Watch_live_bigger_booster_more_powerful_Ariane_6_launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Transportation / Ariane</a>, 5. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-View_of_Ariane_6_for_flight_VA269_with_P160C_based_boosters_on_the_launch_pad_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf die Ariane 6 für den Flug VA269 mit P160C-Boostern auf der Startrampe Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Blick auf die Ariane 6 für den Flug VA269 mit P160C-Boostern auf der Startrampe Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-View_of_Ariane_6_for_flight_VA269_with_P160C_based_boosters_on_the_launch_pad_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153005" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-View_of_Ariane_6_for_flight_VA269_with_P160C_based_boosters_on_the_launch_pad_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-View_of_Ariane_6_for_flight_VA269_with_P160C_based_boosters_on_the_launch_pad_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Blick auf die Ariane 6 für den Flug VA269 mit P160C-Boostern auf der Startrampe<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Start der Ariane-6-Rakete ist für den 17. Juni 2026 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus geplant, mit einem Startfenster von 13:53 – 14:22 Uhr MESZ. Da die Rakete mit den verbesserten P160C Boostern ausgestattet ist, wird sie noch leistungsstärker sein als zuvor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ariane 6 ist die neueste Generation von Europas größter und leistungsstärkster Rakete. Ihr nächster Flug, VA269, wird mit vier Boostern auf Basis des P160C-Motors stattfinden, die im Vergleich zu den bisher verwendeten P120C-Motoren 14 Tonnen mehr Festtreibstoff pro Booster bieten. Die Ariane 6 wird 36 Satelliten für Amazon Leo ins All befördern – der dritte Flug für die Kommunikationskonstellation.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-c8659241"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Europe_s_largest_solid-propellant_rocket_motors_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Europas größte aktive Feststoffraketenmotoren Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Europas größte aktive Feststoffraketenmotoren Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Europe_s_largest_solid-propellant_rocket_motors_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153008" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Europe_s_largest_solid-propellant_rocket_motors_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Europe_s_largest_solid-propellant_rocket_motors_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Europas größte aktive Feststoffraketenmotoren<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Wachstum der Leistungsfähigkeit</strong><br>Die Ariane 6 ist eine vielseitige Rakete, die sich an die Anforderungen jeder einzelnen Mission anpassen lässt und von Anfang an für kontinuierliche Weiterentwicklungen konzipiert wurde. Die Schwerlastrakete feierte 2024 ihr Debüt mit zwei Booster-Triebwerken auf Basis des P120C-Motors. Bei ihrem sechsten Start im Februar 2026 flog die Ariane 6 erstmals mit vier Booster-Triebwerken. Beim Start in diesem Monat werden nun vier neue Booster auf Basis des P160C-Raketenmotors mit mehr Treibstoff zum Einsatz kommen. Obwohl dies die bislang leistungsstärkste Ariane 6 sein wird, sind weitere Upgrades in Vorbereitung, sodass noch mehr zu erwarten ist.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-9c2fb683"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="P120C und P160C an der Ariane 6 Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="P120C und P160C an der Ariane 6 Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="206" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153010" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-1.jpg 206w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-P120C_and_P160C_on_Ariane_6_pillars-206x400-1-155x300.jpg 155w" sizes="(max-width: 206px) 100vw, 206px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>P120C und P160C an der Ariane 6<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Starken werden immer stärker</strong><br>Der P120C ist bereits der leistungsstärkste Feststoffraketenmotor, der aus einem Stück gefertigt wird, und der P160C verfügt über mehr als 9 % mehr Treibstoff. Obwohl er einen Meter höher ist, hat die zusätzliche Höhe keinen Einfluss auf die Verbindung zum zentralen Kern der Ariane 6. Der P160C wurde von Europropulsion im Auftrag der ArianeGroup und Avio entwickelt. Sein Gehäuse wird in Italien hergestellt, die Raketentriebwerksdüse in Frankreich und der Zünder in Norwegen. Die Booster werden in Französisch-Guayana betankt und fertiggestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Made in Europe</strong><br>Die Entwicklung der Ariane 6 ist ein weiteres hervorragendes Beispiel für die europäische Zusammenarbeit. Die Europäische Weltraumorganisation arbeitet mit einem Industrienetzwerk in 13 europäischen Ländern zusammen, das vom Hauptauftragnehmer und Konstruktionsverantwortlichen ArianeGroup geleitet wird. Die französische Weltraumagentur CNES leitet den Startbetrieb am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. Arianespace ist der Startdienstleister für diesen Flug im Auftrag von Amazon.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20760.msg588088#msg588088" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kuiper/AmazonLeo-Starts auf Ariane-6</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-starttermin-fuer-die-ariane-6-mit-den-groesseren-leistungsstaerkeren-p160c-boostern-steht-fest/" data-wpel-link="internal">Der Starttermin für die Ariane 6 mit den größeren, leistungsstärkeren P160C Boostern steht fest</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Save the date: Raumcon-Treffen 2027 in Berlin/Potsdam</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/save-the-date-raumcon-treffen-2027-in-berlin-potsdam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[RaumCon]]></category>
		<category><![CDATA[Raumcon-Treff]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrer Net]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V. Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026 Seit vielen Jahren treffen sich Forist:innen, stille Mitlesende, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344_533x300.jpg" alt="" style="width:533px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren treffen sich  Forist:innen, stille Mitlesende, Vereinsmitglieder und einfach raumfahrt- und astronomiebegeisterte Menschen zum Raumcon-Treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Raumcon-Treffen 2024 in Bremen und 2025 in Augsburg hat das Orgateam beschlossen, dass mehr Zeit für die Vorbereitung des nächsten Treffens gebraucht wird. Deshalb findet nach September 2025 das nächste Treffen erst im Mai 2027 in der Woche von Christi Himmelfahrt statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den guten Erfahrungen die wir 2017 gemacht haben, wird das Treffen wieder in der Jugendherberge Potsdam stattfinden, wobei wir bei unseren Exkursionen den ganzen Großraum Berlin einbeziehen. Auch 2027 werden wir wieder zahlreiche Institutionen, Firmen, Museen und Raumfahrt- und Astronomie-Highlights besuchen. Vorträge, Diskussionen und Filme im Konferenzraum und das gemütliche Beisammensein werden die Veranstaltung abrunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisiert wird das Treffen durch die Foristen, Redakteure und Vereinsvorstände F-D-R (Andreas Weise) und Rücksturz (Stefan Goth). Sie werden unterstützt durch Spacecat und bei administrativen und kaufmännischen Angelegenheiten durch die weiteren Vorstandsmitglieder.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245_JH_Potsdam_533x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Jugendherberge Potsdam (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ergeht herzliche Einladung an alle Raumfahrt- und Astronomieinteressierte sich den Termin vorzumerken und teilzunehmen. Die Anmeldeseite wird voraussichtlich Ende dieses Jahres freigeschaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anregungen zum Programm, insbesondere eigene Vorträge, sind ausdrücklich willkommen und können beim Orga-Team und im Diskussionsthread eingebracht werden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20990.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff Berlin/Potsdam vom 2.5. bis 8.5.2027 &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer wissen möchte wie wir über frühere Treffen diskutiert haben, kann hier nachlesen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13877.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2016 &#8211; Darmstadt &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14338.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2017 &#8211; Berlin/Potsdam &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15566.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff 2018 &#8211; Lindau &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16571.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2019- Dachau &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19643.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon Treff 2023 in Bonn &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Diskussionsthread</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2025 &#8211; Augsburg 21.09. &#8211; 26.09. &#8211; Diskussionsthread</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer (noch mehr) wissen möchte, kann in den Berichten zu früheren Treffen schmökern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2015-in-kassel-und-goettingen/" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treffen 2015 in Kassel und Göttingen</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2017/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2017</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2018/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2018</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2019-2/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2019</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treff-2023-in-bonn/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2023 in Bonn</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2024-in-bremen/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treffen 2024 in Bremen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitung-von-smile-auf-den-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 19:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Smile]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152641</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 15. Mai 2026 Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 15. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2605_015_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152639" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum<br><mark>Credit: European Space Agency; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana; vom Betanken und Einbau in die Schutzverkleidung bis hin zur Verbindung mit dem Rest der Vega-C-Rakete, die sie ins All befördern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile fliegt mit dem Vega-C-Flug VV29 ins All. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen. Die Rakete wird Smile mit drei feststoffbetriebenen Stufen in die Umlaufbahn bringen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die Kontrolle übernimmt, um Smile präzise in die Erdumlaufbahn zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame europäisch-chinesische Mission zur Erforschung der Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und der magnetischen Umgebung der Erde aus einer einzigartigen, stark elliptischen Umlaufbahn. In den nächsten drei Jahren wird die Sonde alle zwei Tage hoch über den Nordpol fliegen, um Röntgen- und Ultraviolettbilder des magnetischen Schutzschilds der Erde und der Nordlichter aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg587303#msg587303" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vorbereitung-von-smile-auf-den-weltraum/" data-wpel-link="internal">Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2605_015_AR_EN.mp4" length="40767214" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Start stärkt Erdbeobachtung und Vernetzung in Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-start-staerkt-erdbeobachtung-und-vernetzung-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hellenic Fire System]]></category>
		<category><![CDATA[ICEYE]]></category>
		<category><![CDATA[IRIDE]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Jaffart]]></category>
		<category><![CDATA[Simonetta Cheli]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dreizehn europäische Satelliten, die auf derselben Trägerrakete mitflogen, haben erfolgreich die Umlaufbahn erreicht. Sie erweitern die Kapazitäten italienischer und griechischer Überwachungsprogramme und umfassen zudem CubeSats, die die Verbindungsfähigkeit von Satelliten testen sollen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth, 04. Mai 2026 Die europäischen Satelliten sind: Der Start [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dreizehn europäische Satelliten, die auf derselben Trägerrakete mitflogen, haben erfolgreich die Umlaufbahn erreicht. Sie erweitern die Kapazitäten italienischer und griechischer Überwachungsprogramme und umfassen zudem CubeSats, die die Verbindungsfähigkeit von Satelliten testen sollen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth</a>, 04. Mai 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die europäischen Satelliten sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/Italy_s_Earth_monitoring_programme_reaches_new_milestone" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sieben Satelliten</a> wurden der „Hawk for Earth Observation“ (HEO)-Konstellation für das italienische Erdbeobachtungsprogramm <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIDE</a> hinzugefügt.</li>



<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Hellenic_Fire_System_satellites_launched_for_Greece" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vier Satelliten des „Hellenic Fire System“</a> wurden für das griechische System zur Erkennung und Verfolgung von Waldbränden gestartet, was eine Weltpremiere für diese Art nationaler Satellitenkapazität darstellt.</li>



<li>Zwei CubeSats wurden ebenfalls für Griechenland im Rahmen der Mission „Hellenic Space Dawn“ gestartet. Die CubeSats werden Satellitenverbindungen und optische Datenübertragungsfähigkeiten im Weltraum testen.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152512" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg<br><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am Sonntag, dem 3. Mai, um 09:00 Uhr MESZ an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simonetta Cheli, Direktorin der Erdbeobachtungsprogramme der ESA, erklärte: „Der Start von sieben weiteren Satelliten der HEO-Konstellation von IRIDE markiert einen neuen Meilenstein für das gesamte Programm und eine Erweiterung der Systemfähigkeiten. Ich möchte den an dieser Leistung beteiligten Teams danken, darunter den Teams der ESA, der ASI und von Argotec.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Und das Hellenic Fire System ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was durch Zusammenarbeit erreicht werden kann. Durch die Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, der Industrie und der ESA zeigt das Hellenic Fire System, wie europäische Kooperation Innovation in operative Fähigkeiten umsetzen kann. Es verdeutlicht den Wert von Partnerschaften bei der Entwicklung souveräner Weltraumlösungen, die nationalen Bedürfnissen dienen und gleichzeitig gemeinsame Ziele voranbringen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laurent Jaffart, Direktor des Bereichs „Resilience, Navigation and Connectivity“ der ESA, sagte: „Die ESA setzt sich dafür ein, Europas Vision für die Konnektivität der nächsten Generation voranzutreiben, und der Start von Hellenic Space Dawn baut zuversichtlich auf diesen Fähigkeiten auf, indem er innovative optische Kommunikationstechnologien demonstriert. Von der Stärkung nationaler Ökosysteme bis hin zur Unterstützung wegweisender New-Space-Lösungen ermöglicht die ESA widerstandsfähige, leistungsstarke Satellitennetzwerke, indem sie unseren Partnern hilft, die Technologien ausgereift zu entwickeln, die die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitgliedstaaten im Weltraum untermauern werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die HEO-Konstellation IRIDE für Italien</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mission Control Raum von Argotec in Italien Credit: Argotec" data-rl_caption="" title="Mission Control Raum von Argotec in Italien Credit: Argotec" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152514" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mission Control Raum von Argotec in Italien<br><mark>Credit: Argotec</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIDE</a> ist eine von der italienischen Regierung initiierte nationale Mission. Das Programm wird von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit Unterstützung der italienischen Weltraumagentur (ASI) koordiniert und ist eine anspruchsvolle Weltrauminitiative, die aus dem italienischen Nationalen Plan für Wiederaufbau und Resilienz (PNRR) finanziert wird, der darauf abzielt, die italienische Wirtschaft nach der COVID-19-Pandemie zu modernisieren und wiederzubeleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstellation ist mit multispektralen, hochauflösenden optischen Instrumenten ausgestattet, die Bilddaten über mehrere Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums erfassen. Die Daten fließen in Produkte und Dienstleistungen ein, die Behörden dabei helfen werden, Küsten- und Meeresgebiete sowie Landbedeckung und -nutzung zu überwachen und Notfall- und Sicherheitsdienste für Italien zu verwalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sieben neu gestarteten HEO-Satelliten wurden von Argotec für das IRIDE-Programm entwickelt. Damit steigt die Gesamtzahl der IRIDE-Satelliten im Orbit auf 31; sie gesellen sich zu <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/IRIDE_pathfinder_satellite_has_launched" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HEO Pathfinder</a> und den <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/Italy_s_IRIDE_programme_marks_major_step_with_first_satellite_constellation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sieben im Juni 2025</a> gestarteten Satelliten. Die ersten acht HEO-Satelliten sind voll einsatzfähig und liefern Daten und Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten des „Hellenic Fire System“ für Griechenland gestartet</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152516" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, dem privaten Satellitenunternehmen OroraTech und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und wird durch die von der EU finanzierte Einrichtung für Konjunkturbelebung und Resilienz unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start von zwei ICEYE-Radarsatelliten Ende letzten Jahres ist das von OroraTech entwickelte Hellenic Fire System die zweite operative Erdbeobachtungsmission, die im Rahmen des griechischen Nationalen Kleinsatellitenprogramms entwickelt wurde. Das Programm wird letztlich aus 13 Satelliten bestehen, die je nach Instrumenten und Missionszielen in vier Gruppen unterteilt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Griechenland, über die EU Konjunktur- und Resilienz Initiative, finanzierte Programm zielt darauf ab, die nationalen Satellitentechnologien und -dienste auszubauen, Innovation und Wirtschaftswachstum zu fördern sowie die Kapazitäten in den Bereichen Katastrophenhilfe, Umweltüberwachung und nationale Sicherheit zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hellenic Space Center und das griechische Ministerium für digitale Governance und künstliche Intelligenz leiten das Programm, während die ESA den übergeordneten Rahmen und die technische Unterstützung für die Entwicklung der Satellitensysteme bereitstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tests von Verbindungsfähigkeiten mit zwei neuen CubeSats</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert Credit: Exolaunch" data-rl_caption="" title="Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert Credit: Exolaunch" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152518" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert<br><mark>Credit: Exolaunch</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hellenic Space Dawn ist Teil einer Initiative, die von der ESA und den griechischen Behörden unterstützt wird. Es ist zudem Bestandteil des umfassenderen griechischen „Connect/National Satellite Space Programme“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei kürzlich gestartete CubeSats, Helios und Selene, die von EMTech Space betrieben werden, sind mit CubeCAT-Laserterminals ausgestattet, die von AAC Clyde Space bereitgestellt werden. CubeCAT ist kompakt und hocheffizient und ermöglicht schnelle, sichere Datenverbindungen zwischen CubeSats, SmallSats und der Erde. Das Terminal ermöglicht Downlink-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zum Terminal werden Helios und Selene auch hochauflösende Kameras mitführen, die bei Anwendungen wie der Erstellung von Karten aus Weltraumdaten und Landnutzungsüberwachung helfen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18481.msg587055#msg587055" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CAS500-1/CAS500-2 (Korea, Süd)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Smile startet am 19. Mai</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-startet-am-19-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 20:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
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		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 23. April 2026 Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_set_to_launch_on_19_May" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 23. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_delivered_to_space_artist_impression_GIF_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152301" style="aspect-ratio:1.7777280979990957;width:402px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Smile wird im Weltraum ausgesetzt (künsterlische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Acknowledments: ATG Europe; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl „Smile“ als auch die Vega-C, die es ins All befördern wird, sind weiterhin stabil und sicher. Nach Abschluss sorgfältiger Untersuchungen des Problems haben sich alle Partner auf den 19. Mai als neuen Starttermin geeinigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es wird Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu wird eine Röntgenkamera eingesetzt, um erstmals Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchzuführen, sowie eine Ultraviolettkamera, um die Nordlichter 45 Stunden lang ununterbrochen zu beobachten.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-03f19d90"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg" alt="" class="wp-image-152302" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startablauf von Smile<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana schreiten gut voran. Im März wurde „Smile“ betankt, mit dem Vega-C-Raketenadapter verbunden und in die Raketenverkleidung eingebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Starts werden sich die vier Stufen der Vega-C nacheinander abtrennen, bevor „Smile“ nach 57 Minuten schließlich freigesetzt wird. Nach 63 Minuten werden sich die Solarpaneele von „Smile“ entfalten – ein Meilenstein, nach dem Start. Der Start wird Smile in eine erdnahe Umlaufbahn bringen. Von dort aus übernimmt das Raumfahrzeug selbst die Steuerung, um sich in seine endgültige, eiförmige Umlaufbahn zu begeben, die 121 000 km über dem Nordpol verläuft, um Daten zu sammeln, bevor es 5000 km über den Südpol kommt, um diese an die wartenden Bodenstationen zu übermitteln.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0747871"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).<br>Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg" alt="" class="wp-image-152304" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was wird Smile entdecken?<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), der Trägerrakete sowie der Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA leistet einen Beitrag zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) und zum Missionsbetrieb, sobald Smile sich im Orbit befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong><br>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffbetriebenen Stufen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt. Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit Avio als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg586740#msg586740" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" length="43128661" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>New Glenn NG-3 beweist Wiederverwendungsfähigkeit. Oberstufe versagt.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-mit-ng-3-erfolgreich-new-glenn-ist-nun-eine-wiederverwendbare-rakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 14:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Glenn]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AST Space Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Bluebird 7]]></category>
		<category><![CDATA[LC-36]]></category>
		<category><![CDATA[Never Tell Me The Odds]]></category>
		<category><![CDATA[NG-3]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152218</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit diesem zweiten Start und der auch wieder erfolgreichen Landung des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; konnte Blue Origin die Wiederverwendbarkeit ihrer New Glenn Rakete belegen. Damit existiert nun ein zweiter Startanbieter der Wiederverwendung mit ihren Trägern einsetzen kann. Das Monopol des weltweit größten Startanbieters auf diese Technologie ist damit beendet. Es gab jedoch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit diesem zweiten Start und der auch wieder erfolgreichen Landung des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; konnte Blue Origin die Wiederverwendbarkeit ihrer New Glenn Rakete belegen. Damit existiert nun ein zweiter Startanbieter der Wiederverwendung mit ihren Trägern einsetzen kann. Das Monopol des weltweit größten Startanbieters auf diese Technologie ist damit beendet. Es gab jedoch Probleme mit der Oberstufe.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Blue Origin Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hold im ersten Analuf zum Start Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Hold im ersten Analuf zum Start Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152216" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hold im ersten Analuf zum Start<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntag, den 19. April stand die New Glenn &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; für den Start NG-3 auf der Startplattform des Lauch Complex 36 in Cape Canaveral. Für diesen Booster war das keine Premiere, er wurde bereits beim Flug NG-2 verwendet, bei der er erfolreich auf der Landeplattform Jacklyn gelandet werden konnte. Die Triebwerke wurden jedoch, wie der CEO von Blue Origin Dave Limp bekanntgab, vollständig ersetzt, um einige Verbesserungen zu testen. Die Triebwerke von NG-2 sollen aber bei einem späteren Flug wieder zum Einsatz kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich kann von einer wirtschaftlichen Wiederverwendung erst gesprochen werden, wenn diese die Wiederverwendung der Triebwerke einschließt, da diese im Allgemeinen zu den teuersten Komponenten eines Trägers zählen. Aber Angesichts der noch sehr niedrigen Anzahl von geflogenen Triebwerken ist es sehr verständlich, wenn man diese nun sehr genau prüfen möchte und auch dass man bereits Neuerungen vorliegen hat, die man erproben möchte. Vielleicht muss man auch daran denken wie viele Iterationen des Triebwerkdesigns und auch des Trägers der größte Mitbewerber bei seinem Träger, der die Wiederverwendung geschafft hat, durchgeführt hat.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152197" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; wurde wiederaufbereitet, aber auch der nächste für den Einsatz bestimmte Booster &#8222;No, It&#8217;s Necessary&#8220; ist, nach einer Veröffentlichung von Dave Limp, schon fast fertiggestellt. Auch wenn es dazu von Blue Origin noch keine Bestätigung gibt, dürfte dieser Booster wohl für den Start des Blue Moon MK1 Pathfinder vorgesehen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer wissen will woher die Namen der Booster kommen, der kann dies in der deutschen Wikipedia im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/New_Glenn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel über die New Glenn</a> unter &#8222;Verwendete Booster&#8220; nachlesen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e93d256a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Static Fire fand am 16. April statt</strong><br>Am 12. April wurde die New Glenn mitsamt seiner Nutzlast, dem Bluebird Block 2 FM 2, oder Bluebird 7 Satelliten von AST SpaceMobile zum LC-36 transportiert. Am Donnerstag den 16. April konnte Blue Origin einen Static Fire der New Glenn durchführen. Ca. 5 Sekunden vor Beginn des Tests wurde das Sound Supression System in Betrieb genommen. Um 13:45 Uhr MESZ wurden daraufhin alle 7 BE-4 Triebwerke für ca. 20 Sekunden auf Volllast betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Nutzlast</strong><br>Transportiert wurde ein BlueBird Block 2 Satellit. Dieser wird Teil der Satellitenkonstellation von AST SpaceMobile, oder hätte es zumindest werden sollen. Die Konstellation soll zukünftig aus bis zu 60 Satelliten bestehen. Die Block 2 Satelliten stellen eine höhere Bandbreitenkapazität als die aktuellen BlueBird Block 1 Satelliten bereit. Ziel ist es eine durchgehende 24/7-Mobilfunk-Breitbandabdeckung anzubieten. Es wird eine nahezu gesamtstaatliche Abdeckung der USA mit über 5.600 Zellen aus dem Weltraum angestrebt. Die Satelliten sind darauf ausgelegt, Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Mbit/s zu erreichen, wodurch Sprach-, Daten- und Videokommunikationsmöglichkeiten für Endbenutzer ermöglicht werden sollen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-af3641fa"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Never Tell Me the Odds“ hat abgehoben Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="„Never Tell Me the Odds“ hat abgehoben Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152199" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; hat abgehoben<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152201" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0583da1"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-8137d7bb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152203" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>MECO und Stufentrennung<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starttag 19. April 2026, Startfenster von 12:45 bis 14:45 MESZ</strong><br>Die Betankung verlief reibungslos, um 11:45 Uhr MESZ stand sie startbereit auf dem Pad. Um 12:30 Uhr MESZ erfolgte der Go/NoGo Poll. Und Alles war auf Go. Countdown verlief auch ungestört bis T-3:57. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Hold ausgelöst. Grund wurde keiner bekannt gegeben. Kurz nach 13:00 Uhr MESZ wurde der Countdown auf L-22:00 gestellt, was aber in diesem Fall auch T-22:00 war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses mal gab es keine Unterbrechung mehr. Bei T-00:10 wurde das Sound Supression System aktiviert und Wassermassen überfluteten geradezu das Pad. Und bei T-00:00 wurden die Triebwerke gezündet. Der untere Teil der New Glenn verschwand in Gischt und Nebel. Nach dem Passieren des Startturms hatte man aber wieder unbeeinflußten Blick auf den Booster. Der Start war absolviert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152205" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei T+01:40 wurde MaxQ erreicht. Nach 3 Minuten im Flug standen mehrere Ereignisse an. Bei T+3:05 erfolgte das Abschalten der Erststufentriebwerke, bei T+3:09 die Stufentrennung und bei T+3:17 die Zündung der Zweitstufentriebwerke.<br>Bei T+03:44 hatte das Fairing seinen Dienst getan und wurde abgeworfen. Die Höhe der Erststufe stieg zu der Zeit noch, erreichte ihren Maximalwert und begann ihren Fall Richtung Erde. Bei T+07:07 wurde der Reentry Burn gestartet um die Geschwindigkeit des Boosters vor dem Auftreffen auf die Atmosphäre zu verringern. Die weitere Verlangsamung des Boosters wurde dann durch die Atmosphäre verursacht. Auch bei New Glenn konnte das schon bekannte Glühen der Triebwerkssektion in dieser Flugphase beobachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landefähre Jacklyn stand am Landeort bereit. Bei T+8:52 wurden drei Triebwerke für den Landingburn gestartet. Ob die Landefähre näher als letztes Mal anflogen wurde, konnte etwas schwer beobachtet werden. Die Spur der Gischt im Meer beim Bild bei T+09:12 könnte ein Hinweis auf den Annäherungsflug sein, aber der Booster feuert im Anflug auch schräg. Nach einer Schwebephase, die oft von Rauch und Nebel verhüllt war, konnte &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; aber bei T+09:42 aufgesetzt auf der Landefähre gesehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit hat &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; erfolgreich ihren zweiten Start und ihre zweite Landung gemeistert.<br>Jubel von den Mitarbeitern konnte vernommen werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-105a3212"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der Triebwerke zum Landing Burn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Start der Triebwerke zum Landing Burn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152207" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start der Triebwerke zum Landing Burn<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152209" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-370bf437"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152212" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Never Tell Me the Odds“ ist gelandet Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="„Never Tell Me the Odds“ ist gelandet Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152214" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; ist gelandet<br><a href="Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><mark>Credit: Blue Origin</mark></a></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-ed5a34f5"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Oberstufe erleidet eine Fehlfunktion</strong><br>Derweilen ging es etwas unter, dass die Oberstufe noch auf dem Weg war. Bei T+13:09 wurden die Oberstufentriebwerke, bei einer Geschwindigkeit von 27.127 Kilometer pro Stunde auf einer Höhe von 164 Kilometer deaktiviert. Nach ungefähr einer Stunde und 10 Minuten im Flug sollten die Triebwerke der Oberstufe nochmals kurzzeitig aktiviert werden um die Nutzlast im geplanten Orbit auszusetzen. Bei dieser zweiten Zündung der Oberstufe muß es zu einem Problem gekommen sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin veröffentlichte auf X das die Nutzlast nicht im vorhergesehenen Orbit ausgesetzt wurde. Es wurde angegeben das das Verhalten der Oberstufe überprüft und zu gegebener Zeit Ergebnisse bekanntgeben würden.<br>Es wird darauf ankommen, in welchem Orbit Bluebird 7 schließlich ausgesetzt wurde. Wenn dieser nicht zu stark vom geplanten Orbit abweicht, besteht die Möglichkeit mit Triebwerken des Satelliten einen funktionsfähigen Orbit, bei dann verringerter Lebensdauer, zu erreichen.<br>Hier ist man auf endgültige Angaben von Blue Origin angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider trübt die Fehlfunktion der Oberstufe den ansonsten sehr erfreulichen Flug des New Glenn Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachtrag zum Verlust des Bluebird Block 2 Satelliten &#8222;Bluebird 7&#8220;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon wenige Stunden nach dem Start gab es erste Hinweise das der Satellit wohl verloren ist. Das Finanznachrichtenportal Stock Titan berichtete schon um ca. 8 Uhr abends das Bluebird 7 zum Versicherungsfall geworden ist.<br>Wenige Stunden später gab die USSF in einem ersten Datensatz Bahndaten von 154 x 494 km Höhe und 36,1° Inklination an, wobei etwas unklar war ob dies Bahndaten vor oder nach der 2. Zündung gewesen sein sollen. Mit diesen Bahndaten ist kein regulärer Orbit möglich. Beachtenswert wäre allerdings die weit vom Sollwert 43.1° abweichende Inklination.<br>In einem zweiten Datensatz der USSF am nächsten Tag wurden für BlueBird-7 nun 265 x 485 km Höhe und 43.0° Inklination angegeben, und wieder war es unklar ob es Satellit oder zweite Stufe beftrifft.<br>Aber schon am Abend des 20. April gab der CEO von Blue Origin, Dave Limp, bekannt das beim zweiten GS2-Burn eines der BE-3U-Triebwerke nicht genügend Schub aufbrachte um die geplante Zielbahn zu erreichen, und das man in Kontakt mit AST SpaceMobile und der FAA stünde. Dem Satellit selber war es mit seinen eigenen Antrieben unmöglich noch seinen Zielorbit zu erreichen. <br>Bluebird 7 trat auch bereits an diesem Tag wieder in die Erdatmophäre ein.<br>Die FAA bewertete das Ereignis schließlich als Unfall und verhängte für die New Glenn ein Startverbot bis zur Aufklärung der Unfallursache.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20764.msg586546#msg586546" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BlueBird Block 2 &#8211; Satellitenkonstellation von AST SpaceMobile</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lavastrom auf der Insel Réunion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lavastrom-auf-der-insel-reunion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 15:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Caldera]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkanausbruch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152074</guid>

					<description><![CDATA[<p>Diese Copernicus-Sentinel-2-Bilder zeigen einen aktiven Lavastrom am Vulkan Piton de la Fournaise auf der Insel Réunion. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications, 10. April 2026 Die im westlichen Indischen Ozean gelegene Insel Réunion ist ein französisches Übersee-Département, etwa 680 km östlich von Madagaskar. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs ist die Landschaft von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Diese Copernicus-Sentinel-2-Bilder zeigen einen aktiven Lavastrom am Vulkan Piton de la Fournaise auf der Insel Réunion. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 10. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152075" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die im westlichen Indischen Ozean gelegene Insel Réunion ist ein französisches Übersee-Département, etwa 680 km östlich von Madagaskar. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs ist die Landschaft von Réunion stellenweise besonders zerklüftet, an anderen Stellen hingegen von üppiger Vegetation bedeckt. Die landwirtschaftlichen Flächen und Städte, die als grau-weiße Flecken zu erkennen sind, konzentrieren sich auf die Küstenebenen. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Saint-Denis an der Nordküste, die auf dem Bild größtenteils von Wolken verdeckt ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Saint-Denis auf Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Saint-Denis auf Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152080" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Saint-Denis auf Réunion<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Insel liegen drei riesige Talkessel, sogenannte Calderas, die durch gewaltige Einstürze entstanden sind. Zusammen bilden sie den ruhenden Schildvulkan und höchsten Gipfel der Insel, den Piton des Neiges (3069 m), der in der Bildmitte braun unter den Wolken hervorschaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl es auf Réunion mehrere Vulkane gibt, ist derzeit nur einer aktiv: der Schildvulkan Piton de la Fournaise, einer der aktivsten Vulkane der Erde, der den südöstlichen Teil der Insel dominiert. Dieses Bild vom 21. März 2026 zeigt einen Lavastrom an seiner Westflanke nach einem Ausbruch, der Mitte Februar begann. Obwohl das Bild in natürlichen Farben verarbeitet wurde, wurden auch die Kurzwellen-Infrarotkanäle von Sentinel-2 genutzt, um die feurige Lava hervorzuheben, die aus dem Krater strömt und hier in Gelb und Rot zu sehen ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lavastrom an der Westflanke von Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Lavastrom an der Westflanke von Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152078" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Lavastrom an der Westflanke von Réunion<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Ausbruchs erreichte die Lava zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten das Meer. Auf diesem Bild ist zu sehen, wie die Lava in Richtung Küste fließt und in den Indischen Ozean mündet. Außerdem ist eine Asche- und Rauchwolke zu erkennen, die aus dem Krater aufsteigt und nach Westen driftet, während an den Flanken des Kraters Spuren früherer Eruptionen in Form von dunkelbraunen Strömen erstarrter Lava zu sehen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellitendaten eignen sich hervorragend zur Überwachung von Vulkanausbrüchen. Sobald ein Ausbruch beginnt, können optische Satellitenmissionen wie Copernicus Sentinel-2 Rauchwolken, Lavaströme und Schlammlawinen erfassen und zur Schadensbewertung herangezogen werden. Darüber hinaus können Radargeräte und Atmosphärensensoren ergänzende Daten liefern, um Bodenrisse und mögliche Erdbeben zu erkennen, die durch den Ausbruch freigesetzten Gase und Aerosole zu messen sowie die Ausbreitung und Bewegung von Vulkanwolken zu verfolgen, was bei der Bewertung der Umweltauswirkungen und möglicher Gefahren für die Bevölkerung und den Flugverkehr hilft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg586240#msg586240" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
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		<item>
		<title>Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Marcus Schladebach]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EU-weite Regeln für private Raumfahrt, Genehmigungsverfahren und die Zusammenarbeit mit der ESA – was bringt der geplante EU Space Act für Unternehmen und Staaten? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Ziele der Entwurf verfolgt und wo rechtliche Herausforderungen und Lücken noch bestehen. Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 09. April 2026. Die europäische Raumfahrt steht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="euweite-regeln-fur-private-raumfahrt-genehmigungsverfahren-und-die-zusammenarbeit-mit-der-esa-was-bringt-der-geplante-eu-space-act-fur-unternehmen-und-staaten-im-interview-erklart-prof-dr-marcus-schladebach-welche-ziele-der-entwurf-verfolgt-und-wo-rechtliche-herausforderungen-und-lucken-noch-bestehen--8c1d6c49-cb15-454e-802b-47a4f946be8e">EU-weite Regeln für private Raumfahrt, Genehmigungsverfahren und die Zusammenarbeit mit der ESA – was bringt der geplante EU Space Act für Unternehmen und Staaten? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Ziele der Entwurf verfolgt und wo rechtliche Herausforderungen und Lücken noch bestehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 09. April 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioline-kl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-rl_caption="" title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioli.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Prof. Dr. Marcus Schladebach<br></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Raumfahrt steht vor einem möglichen Wendepunkt: Mit dem geplanten „EU Space Act“ will die Europäische Union erstmals einen einheitlichen Rechtsrahmen für die wachsende private Raumfahrtwirtschaft schaffen und ihre Rolle im globalen Wettbewerb stärken. Doch wie tragfähig ist dieses Vorhaben juristisch und welche Folgen hätte es für Unternehmen, Mitgliedstaaten und bestehende Strukturen wie die ESA? Darüber sprechen wir in unserem Interview mit Prof. Dr. Marcus Schladebach, Professor für Öffentliches Recht, Medienrecht sowie Luft- und Weltraumrecht an der Universität Potsdam und deutscher Delegierter beim UN-Weltraumausschuss in der Expertengruppe zur Mondnutzung. Im Gespräch ordnet er die Ziele und Schwächen des Entwurfs ein, erläutert rechtliche Konfliktlinien und bewertet die Chancen für Europas Raumfahrtstandort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweis:</em> <em>Das Interview fand am 30. März statt; da das Gesetz derzeit aktiv diskutiert wird, können sich Sachlage und Details in der Zwischenzeit ändern.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Die Europäische Kommission arbeitet aktuell am <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en" data-type="link" data-id="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„EU Space Act“</a>. Was genau ist das für ein Gesetzesvorhaben und warum kommt es gerade jetzt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Marcus Schladebach: </strong>Das hat mehrere Intentionen. Eine zentrale ist, für die stark wachsende private Weltraumwirtschaft – die sogenannte New Space Economy – zumindest auf europäischer Ebene einheitlichere Regeln zu schaffen. Nicht nur in Europa, sondern weltweit gewinnt dieser Bereich an Bedeutung, und hier versucht man, durch Harmonisierung den Markt für private Raumfahrtanwendungen zu unterstützen. Das ist aus meiner Sicht ein absolut sinnvolles Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Intention ist, dass sich die Europäische Union stärker als globale Raumfahrtregion positionieren will. Der Eindruck ist ja nicht ganz falsch, dass Europa in der Raumfahrt teilweise einige Jahre zurückliegt. Um hier Kräfte zu bündeln und als gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe mit großen Raumfahrtnationen wie den USA, China, Russland oder auch Indien auftreten zu können, macht es Sinn, die europäischen Interessen stärker zu koordinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist also im Kern zweierlei: ein Blick nach innen – mehr Zusammenhalt und bessere Rahmenbedingungen für die europäische Raumfahrtwirtschaft – und ein Blick nach außen – eine stärkere gemeinsame Position im globalen Wettbewerb. Gerade mit starken Raumfahrtnationen innerhalb Europas wie Deutschland, Frankreich und Italien will man sich so international besser aufstellen und nicht dauerhaft eher in einer Nebenrolle bleiben, etwa bei großen Projekten wie der ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Die EU nennt Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit als zentrale Leitbegriffe. Sie schreiben, das sei teilweise eher politische Rhetorik. Was fehlt aus Ihrer Sicht konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Das sind natürlich Begriffe, die man als Leitideen gut vor einen Gesetzentwurf stellen kann, um eine hohe Kompromissbereitschaft unter den 27 Mitgliedstaaten zu erreichen. Denn wer würde schon sagen, er ist gegen Sicherheit, gegen Resilienz oder gegen Nachhaltigkeit?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig haben solche Formulierungen auch eine kommunikative Funktion nach außen. Sie zeigen Handlungsfähigkeit und lassen sich politisch gut vermitteln. Aus meiner Sicht ist das ein Stück weit auch Marketing-Rhetorik – ohne das jetzt negativ zu meinen, denn die Ziele dahinter sind ja richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber sie überdecken, worum es im Kern eigentlich geht. Und das sind sehr substanzielle Regelungen, etwa im Verwaltungsrecht: Genehmigungsverfahren für private Raumfahrtunternehmen, umweltrechtliche Fragen oder Aspekte der nationalen Sicherheit. Das sind alles wichtige Themen, die aber deutlich schwieriger auszuhandeln sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man diese Punkte offen und konkret in den Mittelpunkt stellen würde, wäre es viel schwerer, eine Einigung zu erzielen. Deshalb stellt man übergeordnet Begriffe wie Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund, hinter denen sich alle versammeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Sie äußern Zweifel an der Kompetenzgrundlage der EU. Wo genau liegt das juristische Problem?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Im europäischen Recht gilt: Die EU-Organe dürfen nur tätig werden, wenn sie eine ausdrückliche Kompetenz aus den Verträgen haben. Alles, was nicht in den Verträgen steht, bleibt bei den Mitgliedstaaten. Das ist eine klare Abgrenzung, auf die die Staaten auch sehr achten. Sie wollen nur, dass die EU das macht, wofür ihr ausdrücklich Hoheitsbefugnisse übertragen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich die Verträge anschaut, kommt man schnell auf Artikel 189 AEUV – der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Dort steht, dass die EU ein Raumfahrtprogramm erlassen kann, also eher ein politisches Programm: Wohin wollen wir uns in den nächsten fünf, zehn Jahren entwickeln? Das hat aber nichts Rechtliches, keine verbindliche Regelungskompetenz. Artikel 189 Absatz 2 sagt zudem ausdrücklich, dass eine Vereinheitlichung nationaler Rechtsvorschriften nicht möglich ist. Und Absatz 3 verlagert vieles, was Europa im Weltraum macht, auf die ESA in Paris – die ist die zentrale Organisation, mit der die Welt spricht, nicht die EU selbst. Wenn jemand wie die USA oder China mit uns kooperieren will, ist die ESA Ansprechpartner, nicht Deutschland allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt die EU-Kommission mit der Argumentation, dass die private Raumfahrtindustrie ja auch wirtschaftliche Aspekte hat. Damit stützt man den Entwurf nun auf Artikel 114 AEUV, die Binnenmarktkompetenz, also auf die wirtschaftliche Harmonisierung der Mitgliedstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aus meiner Sicht ein großes Problem. Juristisch gesehen ist das eigentlich eine Umgehung. Die Kommission nimmt die fehlende eigentliche Kompetenz und argumentiert, Raumfahrt sei im Kern wirtschaftlich – und schon kann man regulieren. Klar, private Raumfahrtunternehmen haben wirtschaftliche Aspekte, aber wenn es um klassische Raumfahrt geht, greift die Binnenmarktkompetenz formal zu kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Sie sehen eine mögliche Schwächung der ESA durch den Entwurf. Wie verändert der EU Space Act das Verhältnis zwischen EU und ESA konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Eigentlich will die EU-Kommission mit dem Wunsch, eigene Rechtsregeln zu erlassen, auch die Kontrolle stärker in ihre Hand nehmen. Das kollidiert mit der bisherigen Regel, dass die ESA die Kontrollen und Aufsicht über europäische Raumfahrtaktivitäten übernimmt. Deshalb sieht der EU Space Act vor, die Kompetenzen der ESA zu überdenken und ein neues Abkommen zu schließen, mit dem Ziel, mehr Kontrollbefugnisse auf die EU-Kommission zu verlagern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/ESA_Headquarters_in_Paris_France.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA Hauptgebäude in Paris, Frankreich. Bild: ESA, M. Trovatello." data-rl_caption="" title="ESA Hauptgebäude in Paris, Frankreich. Bild: ESA, M. Trovatello." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/ESA_Headquarters_in_Paris_Franc.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Hauptgebäude der ESA in Paris. Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ESA_Headquarters_in_Paris,_France.JPG" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA, M. Trovatello.</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Kommission ist das logisch. Wer das Recht erlässt, will auch die Kontrolle haben. Aber für die ESA bedeutet das einen großen Kompetenzverlust. Zusätzlich wurde 2021 eine neue Agentur in Prag geschaffen, die ebenfalls der EU-Kommission unterstellt ist und Raumfahrtaktivitäten beaufsichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gehen Kontrollbefugnisse nicht nur von der ESA auf die Kommission über, sondern auch auf diese neue mittlere Ebene. Für Europarechtler ist das das typische „Agenturenproblem“: Viele neue Agenturen, unklare Zuständigkeiten, teils schwer greifbar für Mitgliedstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese könnten das kritisch sehen, da sie früher Kompetenzen an die ESA übertragen haben und diese nun nicht einfach auf die EU übergehen sollten. Ob und wie das juristisch noch angegriffen wird, wird sich zeigen, wenn der Entwurf weiter konkretisiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Droht hier eine Überbürokratisierung, die gerade für private Raumfahrtunternehmen zum Problem werden könnte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Das ist aus meiner Sicht fast die wichtigste Frage. Ja, es droht Bürokratie. Selbst wenn der EU Space Act kommt, der frühestens 2030 in Kraft treten soll, heißt das nicht, dass ein privates Raumfahrtunternehmen einfach zur EU-Agentur nach Prag fahren und sagen kann: „Hier sind unsere Unterlagen, bitte Genehmigung!“ So würde ich es mir wünschen – Unterlagen abgeben, etwas warten, zurück nach Berlin, Genehmigung in der Tasche. So sollte es eigentlich sein, aber so läuft es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Genehmigungsverfahren bleiben auf nationaler Ebene, etwa beim DLR oder der Bundesnetzagentur. Hinzu kommen Ministerien – früher das Wirtschaftsministerium, heute das Raumfahrtministerium. Für Start-ups ist oft gar nicht klar, wohin sie sich wenden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt die EU-Ebene: neue Kontroll- und Genehmigungsbefugnisse der Kommission und eine Agentur in Prag. Manche Unternehmen denken vielleicht, die ESA sei weiterhin der Ansprechpartner. Das bedeutet, auf europäischer Ebene gibt es drei, auf nationaler mindestens zwei, oft drei Behörden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf zielt zwar darauf ab, Überbürokratisierung zu vermeiden, aber genau das ist die Herausforderung. Verfahren für die private Raumfahrtwirtschaft müssen schlank bleiben, Behördenkontakt minimal sein. Unternehmen investieren viel, sie müssen schnell Klarheit haben – idealerweise innerhalb von drei bis sechs Monaten. Zwischen deutscher und europäischer Zuständigkeit wird das aktuell fast unmöglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Wir haben nun viel über Probleme des Entwurfs gesprochen. Welche Regelungsbereiche halten Sie denn für besonders gelungen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Inhaltlich enthält er wirklich sinnvolle Regeln, die den Zeitgeist im Weltraumrecht abbilden. Zum Beispiel die Genehmigungsverfahren für private Raumfahrtunternehmen, das ist absolut zentral. Auch die Registrierung von Weltraumobjekten wird endlich vereinheitlicht: Statt zersplittert in den Mitgliedstaaten, wie in Deutschland beim Luftfahrtbundesamt in Braunschweig, soll es ein europäisches Register geben – das Unionsregister der Weltraumobjekte, URSO. Das ist ein großer Fortschritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight: Weltraummüll. Seit Jahren fordere ich klare Regeln für Rückholpflichten und Kostenaufteilung, wenn mehrere Staaten an einem Objekt beteiligt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Haftung für private Unternehmen ist sinnvoll geregelt. Es gibt klare Obergrenzen für Eigenbeteiligungen, maximal 50 Millionen Euro. Das ist wichtig für Wettbewerbsgleichheit zwischen den Mitgliedstaaten und für Start-ups. Sie wissen, welche Risiken sie tragen, können Versicherungen kalkulieren und Projekte planen, ohne dass unterschiedliche nationale Regelungen zu „Raumfahrt-Tourismus“ führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Space Traffic Management wird ebenfalls angesprochen. Es soll eine europäische Verkehrsordnung für den Weltraum geben. Natürlich müssen Details noch ausgearbeitet werden, aber der Punkt wird überhaupt erst mal gesetzt. Es gibt dafür mittlerweile ein gutes Handbuch des Instituts für Luft- und Weltraumrecht in Köln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sehe ich den Entwurf als sehr guten ersten inhaltlichen Aufschlag. Natürlich gibt es noch Detailarbeit, und der Konsens auf europäischer Ebene ist schwierig, weil 27 Staaten beteiligt sind. Aber ein Kompromiss ist immer besser als gar nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Formal und rechtlich gibt es sicher noch Probleme, etwa bei der Kompetenzgrundlage der EU, aber inhaltlich ist das ein sehr guter Entwurf, auf dem man aufbauen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Deutschland hat bis heute kein eigenes Weltraumgesetz. Welche Folgen hat das konkret für den Standort?</strong> <strong>Wird der EU Space Act Deutschland dazu zwingen, endlich einen nationalen Rechtsrahmen zu schaffen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Deutschland kann sich die Aktivitäten nicht dadurch sparen, dass man sagt, vielleicht kommt ja bald ein EU Space Act und dann müssen wir hier nichts mehr machen. Denn auch im EU Space Act werden viele Dinge – etwa Genehmigungsverfahren – wieder an die nationalen Behörden zurückgegeben. Spätestens dann braucht man dafür auch ein nationales Gesetz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU Space Act fördert die Entstehung eines nationalen Weltraumgesetzes, ersetzt es aber nicht. Die eigentliche Verpflichtung besteht ohnehin schon seit Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre durch den Weltraumvertrag. Dort heißt es: Private Unternehmen brauchen eine Genehmigung und müssen beaufsichtigt werden. Beides muss in nationales Recht umgesetzt werden und das macht Deutschland seit fast 60 Jahren nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin scheint das Thema wieder aufgegriffen zu werden. Es gibt Eckpunkte und frühere Entwürfe, also Vorarbeiten sind da. Ich denke, diese Verpflichtung wird inzwischen stärker gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir brauchen ein nationales Gesetz, gerade für die private Raumfahrtwirtschaft, um rechtssichere Grundlagen für Investitionen, Kooperationen und Forschung zu schaffen. Und das ist keine Überbürokratisierung, sondern genau das, was Unternehmen brauchen. Wer viel Geld investiert, muss wissen, woran er in zwei, drei oder fünf Jahren ist. Deshalb ist ein solches Gesetz am Ende nichts anderes als notwendige Rechtssicherheit.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Satellites are at risk: Why should we care?" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/a-Z35Uw38Cw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Erklärvideo der Europäischen Kommission zum EU Space Act &#8222;EU-Gesetze im Weltraum erklärt&#8220;.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg586025#msg586025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net berichtete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/meldung/" data-wpel-link="internal">EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/" data-wpel-link="internal">Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meldung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151338</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2025 einen Vorschlag für ein EU-Weltraumgesetz („EU Space Act“) vorgelegt, über den derzeit das Europäisches Parlament und der Rat verhandeln. Ziel ist es, erstmals einen umfassenden, EU-weiten Rechtsrahmen für Raumfahrtaktivitäten zu schaffen und damit Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit im All zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2025 einen Vorschlag für ein EU-Weltraumgesetz („EU Space Act“) vorgelegt, über den derzeit das Europäisches Parlament und der Rat verhandeln. Ziel ist es, erstmals einen umfassenden, EU-weiten Rechtsrahmen für Raumfahrtaktivitäten zu schaffen und damit Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit im All zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie zu verbessern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, Quellen: <a href="https://european-space-act.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">european-space-act.com</a>, Europäische Kommission 08. April 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/EU-Space-Act.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">EU Space Act, Hintergrund von Paopano, Adobe</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission arbeitet an einem einheitlichen Rechtsrahmen für die europäische Raumfahrt: dem sogenannten EU Space Act. Der Gesetzesvorschlag wurde im Juni 2025 vorgelegt und wird derzeit im Europäischen Parlament sowie im Rat der EU verhandelt<sup data-fn="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453" class="fn"><a id="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453-link" href="#d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453">1</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Initiative ist es, die bislang fragmentierte Regulierung von Raumfahrtaktivitäten in Europa zu vereinheitlichen und einen Binnenmarkt für Weltraumdienste zu schaffen. Bisher existieren in den Mitgliedstaaten unterschiedliche nationale Regelungen, die für Unternehmen zu erhöhtem Aufwand und rechtlicher Unsicherheit führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich setzt der Entwurf auf drei zentrale Säulen: Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit. Geplant sind unter anderem strengere Vorgaben zur Vermeidung von Weltraummüll, zur Überwachung von Objekten im Orbit sowie neue Anforderungen an die Cybersicherheit von Raumfahrtinfrastruktur. Letztere knüpfen an bestehende EU-Regelwerke wie die NIS-2-Richtlinie an und schaffen erstmals spezifische Vorgaben für den Weltraumsektor<sup data-fn="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7" class="fn"><a id="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7-link" href="#4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7">2</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Hintergrund des Vorhabens ist die wachsende strategische Bedeutung von Raumfahrtinfrastruktur. Satellitensysteme für Navigation, Erdbeobachtung oder Kommunikation gelten zunehmend als kritische Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der zunehmenden sicherheitspolitischen Bedeutung des Weltraums will die EU daher verbindliche Sicherheitsanforderungen für Betreiber einführen und die Resilienz dieser Systeme stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU Space Act soll zudem eine bessere Überwachung des Weltraumverkehrs ermöglichen. Geplant ist der Aufbau koordinierter Fähigkeiten zur Beobachtung von Objekten im Orbit sowie zur frühzeitigen Erkennung von Kollisionen oder potenziellen Bedrohungen. Gleichzeitig werden Betreiber verpflichtet, Risiken über den gesamten Lebenszyklus ihrer Missionen hinweg zu bewerten – von der Entwicklung über den Betrieb bis hin zur Entsorgung von Satelliten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/p/DLUwnaAKO9_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/p/DLUwnaAKO9_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Ein Beitrag geteilt von European Commission <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1ea-1f1fa.png" alt="🇪🇺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (@europeancommission)</a></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Umweltaspekte spielen eine größere Rolle: Unternehmen sollen künftig die Umweltauswirkungen ihrer Raumfahrtaktivitäten systematisch erfassen und reduzieren. Dafür sind unter anderem neue Methoden zur Bewertung des ökologischen Fußabdrucks von Weltraummissionen vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Regeln sollen sowohl für europäische als auch für internationale Anbieter gelten, die ihre Dienste im EU-Binnenmarkt anbieten. Dabei ist eine abgestufte Regulierung geplant, die insbesondere kleinere Unternehmen entlasten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzgebungsprozess befindet sich derzeit in der Verhandlungsphase. Änderungen am Entwurf gelten als wahrscheinlich – unter anderem bei Fragen der Zuständigkeit und der konkreten Ausgestaltung einzelner Vorgaben. Eine Verabschiedung wird frühestens in den kommenden Jahren erwartet. Alle weiteren Informationen gibt es auch auf der Seite <a href="https://www.european-space-act.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.european-space-act.com/</a></p>




<ol class="wp-block-footnotes"><li id="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453">https://www.european-space-act.com/ <a href="#d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7">https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en <a href="#4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg585296#msg585296" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg586025#msg586025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net berichtete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/" data-wpel-link="internal">Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</a></li>
</ul>
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		<title>Wir engagieren uns für gerechte und nachhaltige Nutzung des Weltraums – zum Wohle der Astronomie und der Menschheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wir-engagieren-uns-fuer-eine-gerechte-und-nachhaltige-nutzung-des-weltraums-zum-wohle-der-astronomie-und-der-menschheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 13:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Blick in den Nachthimmel und der Anblick eines endlosen Sternenmeers ist ein Erlebnis, das immer weniger Menschen noch erleben dürfen. Der Himmel wird aufgrund der zunehmenden Lichtverschmutzung von Tag zu Tag heller und lauter, was nicht zuletzt auf die wachsende Zahl von Satelliten zurückzuführen ist, die ins All geschossen werden. Während der Weltraumvertrag der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Blick in den Nachthimmel und der Anblick eines endlosen Sternenmeers ist ein Erlebnis, das immer weniger Menschen noch erleben dürfen. Der Himmel wird aufgrund der zunehmenden Lichtverschmutzung von Tag zu Tag heller und lauter, was nicht zuletzt auf die wachsende Zahl von Satelliten zurückzuführen ist, die ins All geschossen werden. Während der Weltraumvertrag der Vereinten Nationen besagt, dass „<a href="https://www.unoosa.org/oosa/en/ourwork/spacelaw/treaties/introouterspacetreaty.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die Erforschung und Nutzung des Weltraums zum Nutzen und im Interesse aller Länder erfolgen und der gesamten Menschheit zustehen soll</a>“, ist nicht jeder davon überzeugt, dass der Weltraum tatsächlich zum Wohle der Menschheit genutzt wird. Eine dieser Personen ist Betty Kioko, Referentin für institutionelle Angelegenheiten bei der ESO. In diesem Beitrag sprechen wir mit Betty über ihr Engagement für den Schutz des dunklen und ruhigen Himmels auf gerechte und nachhaltige Weise. Eine Blogbeitrag der Europäischen Südsternwarte ESO.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.eso.org/public/blog/betty-kioko/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO / Blog / Betty Kioko</a>, 27. März 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Mitarbeiter der ESO sind Astronomen oder Ingenieure. Betty absolvierte gerade ihren Masterstudiengang in Rechtswissenschaften in Manchester, Großbritannien, und hatte nicht vor, bei einer astronomischen Organisation zu arbeiten. Doch dann schrieb ihr Professor eine Praktikumsstelle im Bereich Vertragsrecht am <a href="https://www.skao.int/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Square-Kilometer-Array-Observatorium</a> aus. „Mein einziges Verständnis von Astronomie beschränkte sich damals auf die schönen Bilder, die man hin und wieder zu sehen bekommt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute, fast sieben Jahre später, koordiniert Betty die institutionellen Angelegenheiten der ESO. In dieser Funktion ist sie für die Zusammenarbeit der ESO mit ihren Mitgliedstaaten und externen Partnern verantwortlich. „Zu meinen Aufgaben gehören also die Politikgestaltung und die Interessenvertretung gegenüber unseren Mitgliedsregierungen und relevanten Institutionen wie der EU-Kommission, um sicherzustellen, dass die Interessen der Astronomie angemessen vertreten werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu viele Satelliten im niedrigen Erdorbit?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren hat die Zahl der Satelliten, die in die erdnahe Umlaufbahn gebracht wurden, enorm zugenommen, was bei Astronomen Alarmglocken läuten lässt: Da Satelliten das Sonnenlicht reflektieren, verursachen sie Störsignale bei astronomischen Beobachtungen. Darüber hinaus führt ihre kumulative Wirkung zu einem insgesamt helleren Nachthimmel, was die Fähigkeit der Astronomen beeinträchtigt, das Licht schwacher Objekte zu erfassen – ganz zu schweigen von den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Lvw8J4nwpC0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Auswirkungen der Lichtverschmutzung</a> auf die <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5805938/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tierwelt</a>, das <a href="https://www.nature.com/articles/s41550-020-01238-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kulturelle Erbe</a> und die <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39199494/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">menschliche Gesundheit</a> (aber wir beschränken uns in diesem Beitrag auf unser Fachgebiet).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zunehmende Helligkeit ist nicht das einzige Problem: Der Himmel wird auch „lauter“. Satelliten kommunizieren über Funkwellen, die die schwachen Funksignale aus den Tiefen des Kosmos stören können, die wir derzeit mit Radioteleskopen auf der Erde empfangen. Daher ist es notwendig, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie sie zu einem Problem werden können. „Wenn niemand den Entscheidungsträgern sagt, welche Auswirkungen dies auf die Astronomie hat, werden sie einfach weiterhin Lizenzen an Satellitenunternehmen vergeben, weil diese ein gutes wirtschaftliches Geschäftsmodell haben und positive Auswirkungen auf die Internetkonnektivität“, argumentiert Betty.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem sind nicht nur aktive Satelliten ein Problem. Wenn eine Satellitenmission endet, verbleibt ihr „Wrack“ in der Regel in der Umlaufbahn, wo es mit anderem Weltraumschrott kollidieren oder schließlich auf die Erde stürzen kann. Beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verglüht der Satellit zwar, jedoch nicht immer vollständig. Dies kann dazu führen, dass Teile des Satelliten auf die Erdoberfläche fallen! „Aus Sicht der Nachhaltigkeit im Weltraum, meinem anderen Interessengebiet, ist eine der größten Sorgen der unkontrollierte Wiedereintritt von Satelliten in die Erdatmosphäre, nachdem sie einmal in der Umlaufbahn waren. Deshalb sehen wir zunehmend dokumentierte Vorfälle, bei denen Dinge einfach vom Himmel fallen, und machen uns auch Sorgen über Kollisionen in der Umlaufbahn.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entwicklungen zeigen, warum es für die ESO entscheidend ist, mit Regierungen und anderen relevanten Stellen zusammenzuarbeiten, um Diskussionen über die Folgen einer unüberlegten Satellitennutzung anzuregen, falls diese weiterhin Lizenzen für Satelliten-Megakonstellationen ohne klare Vorschriften erteilen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Tm3qWstOjJs" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Paranals-Vistor-Comet-800x450-1.jpg" alt="" class="wp-image-151414" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Paranals-Vistor-Comet-800x450-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Paranals-Vistor-Comet-800x450-1-300x169.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Paranals-Vistor-Comet-800x450-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieser Zeitraffer wurde Anfang 2025 am Paranal-Observatorium der ESO in Chile aufgenommen. Nach Sonnenuntergang öffnen die vier Teleskope im Vordergrund ihre Kuppeln, um mit der Beobachtung des Nachthimmels zu beginnen. Im Hintergrund ist der Komet G/2024 G3 hinter einem dichten Vorhang aus Satelliten zu sehen.<br><mark>Bildnachweis: B. Häußler/ESO</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Satelliten können der Menschheit zugutekommen, indem sie beispielsweise abgelegene Gebiete mit Internetzugang versorgen. Doch wie Betty erklärt: „Wir brauchen nicht so viele Satelliten, wie die Unternehmen einsetzen wollen. Wir könnten genau das Gleiche erreichen, was wir jetzt tun, mit weitaus weniger Satelliten, aber wie so vieles im Kapitalismus ist dies zu einem weiteren Weg für die Reichen geworden, noch reicher zu werden.“ Sie trifft den Nagel auf den Kopf: In den letzten Jahren ist die <a href="https://planet4589.org/space/stats/active.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zahl der in die Umlaufbahn gestarteten Satelliten enorm gestiegen</a>. Im Jahr 2020 befanden sich etwa 2000 aktive Satelliten in der Umlaufbahn; ab 2026 sind es 15 000, und weit über 30 000, wenn wir auch ausgediente Satelliten und anderen Weltraumschrott mitzählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betty hat auch ein persönliches Interesse daran, eine nachhaltige und faire Nutzung des Weltraums zu fördern, was ihre Motivation antreibt, für bessere Vorschriften zu kämpfen, was sie zu einem festen Bestandteil ihrer Arbeit gemacht hat. „Ich verbringe viel Zeit damit, über soziale Gerechtigkeit im Allgemeinen nachzudenken, und ich betrachte Aspekte dieser Diskussionen als eine Frage der sozialen Gerechtigkeit“, fügt sie hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Bemühungen der ESO zum Schutz des Nachthimmels</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Betty erst vor einem Jahr zur ESO kam, kann sie bereits einige Erfolge im Kampf der Organisation für einen dunkleren und ruhigeren Himmel vorweisen. So wurde die ESO beispielsweise im <a href="https://www.eso.org/public/unitedkingdom/announcements/ann25010/?lang" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dezember 2025 offizieller Partner des Zentrums für den Schutz des dunklen und ruhigen Himmels</a> der Internationalen Astronomischen Union (<a href="https://cps.iau.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IAU CPS</a>), vor allem Dank Bettys Arbeit. Diese Partnerschaft ermöglicht es der ESO, enger mit den wichtigen Akteuren zusammenzuarbeiten, die ein Interesse an Störungen durch Satellitenkonstellationen haben, wie Astronomen, Satellitenbetreiber, aber auch politische Entscheidungsträger, und so die Bemühungen der weltweiten astronomischen Gemeinschaft zum Schutz des dunklen und ruhigen Himmels zu bündeln. Seit Januar ist Betty stellvertretende Direktorin des CPS Policy Hub, der internationale Bemühungen zur Erforschung und Entwicklung von Vorschriften koordiniert, die den Nachthimmel vor Störungen durch Satellitenkonstellationen schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere große Verantwortung ist Bettys Rolle als Vertreterin der ESO im Ausschuss der Vereinten Nationen für die friedliche Nutzung des Weltraums (<a href="https://www.unoosa.org/oosa/en/ourwork/copuos/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">COPUOS</a>), einem Gremium der UNO, das sich mit Fragen der friedlichen Nutzung des Weltraums befasst. Seit 2008 hat die ESO den Status eines ständigen Beobachters, was bedeutet, dass sie sich bei politischen Entscheidungsträgern für die Astronomie einsetzen kann, jedoch kein Stimmrecht besitzt. „Dadurch können wir erkennen, was auf uns zukommt, mit Regierungen und anderen Genehmigungsbehörden in Kontakt treten und sicherstellen, dass astronomische Belange klar vertreten sind, wenn Entscheidungen über die Nutzung des Weltraums getroffen werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Meilenstein war die 59. Sitzung des Wissenschafts- und Technikunterausschusses des COPUOS, bei der der Schutz des dunklen und ruhigen Himmels erstmals als offizieller Tagesordnungspunkt von den Vereinten Nationen behandelt wurde. Seit Februar <a href="https://www.unoosa.org/res/oosadoc/data/documents/2025/aac_105c_12025crp/aac_105c_12025crp_22rev_2_0_html/AC105_C1_2025_CRP22Rev02E.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">2025 ist dies offiziell ein fünfjähriger Tagesordnungspunkt</a>, in dem die Notwendigkeit „koordinierter Maßnahmen und der Zusammenarbeit von Regierungen, Satellitenbetreibern oder -herstellern sowie Astronomen aus aller Welt“ betont wird, da dies nicht nur Astronomen betrifft, sondern auch „Amateurastronomen und die allgemeine Verbindung zwischen der Menschheit und dem Nachthimmel, einschließlich indigener Gemeinschaften“, wie sie in ihrem Papier darlegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an solchen Kooperationen stärkt den Einfluss der ESO auf höchster Ebene und trägt dazu bei, das Bewusstsein für eine faire und regulierte Nutzung des Weltraums zu schärfen – ein Anliegen, das hoffentlich bei den politischen Entscheidungsträgern Gehör findet. Auf diese Weise hofft Betty, „dass die Länder nationale Zulassungsvorschriften einführen, die Satellitenunternehmen dazu verpflichten, die Auswirkungen ihrer Satelliten auf den Nachthimmel bereits in frühen Entwurfsphasen zu berücksichtigen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Recht entwickelt sich langsamer als das Leben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großes Problem ist laut Betty, dass „sich die Gesetzgebung nur sehr langsam weiterentwickelt, Regierungen wirklich träge und bürokratisch sind und viele konkurrierende Interessen bestehen“, sodass es schwierig ist, schnelle Fortschritte zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst kürzlich haben Space X und Reflect Orbital der US-amerikanischen Federal Communications Commission Vorschläge unterbreitet, die die Anzahl der die Erde umkreisenden Satelliten um das 100-Fache erhöhen würden. Space X plant den Start von einer Million Satelliten, die als Rechenzentren dienen sollen. Abgesehen von <a href="https://bigthink.com/starts-with-a-bang/5-biggest-obstacles-ai-data-centers-space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">den grundlegenden wissenschaftlichen Einschränkungen</a> eines solchen Projekts wären die Folgen für die Astronomie verheerend. Wenn diese Satelliten so hell sind wie derzeit angenommen, wären zu Beginn und am Ende der Nacht etwa 5000 bis 10 000 von ihnen mit bloßem Auge sichtbar – weit mehr als die sichtbaren natürlichen Sterne. Im Durchschnitt würde jedes mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommene Bild aufgrund der vielen Spuren, die diese Satelliten hinterlassen, 10 % unbrauchbare Daten enthalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflect Orbital hingegen plant, 50.000 Satelliten zu starten, um nachts Sonnenlicht auf die Erde zu reflektieren, was für die Astronomie ebenfalls katastrophale Folgen hätte. Innerhalb ihres Strahls wären die Satelliten viermal heller als der Vollmond. Aber selbst wenn sie niemals auf astronomische Observatorien ausgerichtet wären, würden sie außerhalb ihres Strahls immer noch so hell wie die Venus erscheinen. Schon 5.000 dieser Satelliten würden die Helligkeit des Himmels um 20–30 % erhöhen, und ihre gesamte Konstellation würde den Himmel drei- bis viermal heller machen. Dies würde das Paranal-Observatorium der ESO – <a href="https://www.eso.org/public/images/eso2501b/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">das unter den großen Observatorien den dunkelsten Himmel bietet</a> – in einen Standort am Stadtrand verwandeln.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/starlinkgen2_earth.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Visualisierung der 30.000 geplanten Satelliten der Starlink-Generation-2-Konstellation im Jahr 2022. Die verschiedenen Teilkonstellationen sind in unterschiedlichen Farben dargestellt. Quelle: ESO" data-rl_caption="" title="Visualisierung der 30.000 geplanten Satelliten der Starlink-Generation-2-Konstellation im Jahr 2022. Die verschiedenen Teilkonstellationen sind in unterschiedlichen Farben dargestellt. Quelle: ESO" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="778" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/starlinkgen2_earth-800x778-1.jpg" alt="" class="wp-image-151416" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/starlinkgen2_earth-800x778-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/starlinkgen2_earth-800x778-1-300x292.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/starlinkgen2_earth-800x778-1-768x747.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Darstellung von 30000 Starlink Satelliten<br><mark>Bildnachweis: ESO</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Gesetzgebung langsam aber sicher aufholt, betont Betty, wie wichtig es ist, auch direkt mit den Satellitenherstellern zusammenzuarbeiten. Auf diese Weise erhalten diese von Anfang an Input und Wissen darüber, wie sie ihre Satelliten vor der Fertigung gestalten müssen, insbesondere um deren Reflektionsvermögen zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir pflegen gute technische Beziehungen zu Satellitenherstellern“, die Breitband-Satelliten-Internetdienste anbieten wollen, „und diese haben positives Interesse an der Umsetzung von Maßnahmen zur Schadensminderung gezeigt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Weise spielt Betty, anstatt technische Probleme selbst anzugehen, eine entscheidende Rolle hinter den Kulissen, indem sie ihren Kollegen hilft, ihre Arbeit in angemessene rechtliche und politische Begriffe zu fassen. Bildlich erklärt sie: „Für Wissenschaftler ist eins plus eins zwei. Für einen Anwalt ist eins plus eins oft: Es kommt darauf an“, und verdeutlicht damit die Kluft zwischen diesen Welten. So arbeitet sie in ihrem Alltag mit Kollegen zusammen, die, wie sie es beschreibt, „sehr logisch denken und mit Zahlen arbeiten oder Dinge bauen, die entweder funktionieren oder nicht funktionieren“. Im Laufe der Jahre hat sie umfangreiche Erfahrung darin gesammelt, mit diesen gegensätzlichen Denkweisen umzugehen, und ein Verständnis dafür entwickelt, wie man sie miteinander in Einklang bringen kann. Wie sie reflektiert: „Die Arbeit in diesem Umfeld war für mich eine Lektion darin, eine Sprache zu finden, um rechtliche und politische Themen einem Publikum zu vermitteln, das nicht aus dem Rechts- oder Politikbereich stammt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gibt es laut Betty zwei entscheidende Wege, sich für den Schutz des dunklen und ruhigen Nachthimmels im Zusammenhang mit Satellitenkonstellationen einzusetzen: „die Zusammenarbeit mit den Betreibern und die direkte Zusammenarbeit mit den Ländern.“ Sie fährt fort: „Ich glaube, wenn wir uns nur auf rechtliche oder nur auf technische Aspekte beschränken, reicht das nicht aus. Wir brauchen einen Ansatz, der es ermöglicht, das Technische und das Rechtliche miteinander zu verbinden. Und genau das ist für mich sozusagen mein Sweet Spot.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einsatz für eine bessere Zukunft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, was die größte Bedrohung für den Nachthimmel sei, betonte Betty sofort, dass es die unkoordinierte Nutzung des Nachthimmels sei. Das damit verbundene Grundproblem sei jedoch ihrer Meinung nach, dass „wir in einer Welt leben, in der die Menschen einander nicht vertrauen. Die Menschen vertrauen einander nicht, dass sie dieselben Satellitenkonstellationen nutzen.“ Dies führt zu dem grundlegenden Problem, dass wir mehr Satelliten haben, als wir tatsächlich brauchen, „weil wir in einem grundlegend kaputten System leben, in dem Vertrauen einfach nicht existiert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Komplexität der Situation verliert Betty nicht die Hoffnung. Mit Blick auf die Zukunft hat sie eine klare Vorstellung davon, was sie sich wünscht: „Ich hoffe, dass sich die geopolitische Lage weltweit verbessert, denn ich glaube, dass sich das direkt positiv auf unsere Arbeit auswirken wird.“ Insbesondere die Astronomie nährt ihre Hoffnung und ihr Vertrauen, dass sich diese zersplitterte Gesellschaft ändern kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit in der Astronomie hat von Natur aus verbindende Wirkung, wie sie aus eigener Erfahrung erkannt hat. „Die ESO hat mit vielen Unternehmen aus der Industrie, zahlreichen Institutionen und verschiedenen Konsortien zusammengearbeitet – das ist nichts, was eine einzelne Person alleine erreichen könnte – und das gefällt mir sehr gut. Mir gefällt die Vorstellung, dass die Menschen einander brauchen. Das bringt das Beste in uns zum Vorschein, denn wir müssen an einem Strang ziehen, um diese Dinge zu erreichen – das ist mit ein Grund, warum ich bei der Astronomie geblieben bin, als ich dazu kam.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Idee wird besonders deutlich bei Projekten wie dem Extremely Large Telescope (<a href="https://elt.eso.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ELT</a>) der ESO: „ Wenn man das ELT sieht, die vielen verschiedenen Teile, die zusammenpassen, die vielen verschiedenen Menschen, die diese Teile herstellen mussten, um das Projekt zu verwirklichen, und die miteinander kommunizieren. Ich denke, das repräsentiert in vielerlei Hinsicht das Beste am Menschen, und eigentlich ist es wahrscheinlich auch das, was mir Hoffnung gibt: dass es tatsächlich möglich ist, dass Menschen an einem Strang ziehen und Dinge erreichen. Wir müssen nicht immer zutiefst destruktiv sein und einfach nur Dinge kaputtmachen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Lvw8J4nwpC0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Video zum Thema Lichtverschmutzung auf dem ESO-Kanal „Chasing Starlight“</a></li>



<li><a href="https://www.eso.org/public/italy/blog/rescuing-the-stars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Sterne retten</a></li>



<li><a href="https://www.eso.org/public/about-eso/dark-skies-preservation/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die ESO-Seite zum Thema dunkler und ruhiger Himmel</a></li>



<li><a href="https://cps.iau.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IAU-Zentrum für den Schutz des dunklen und ruhigen Himmels</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17396.msg585370#msg585370" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beeinträchtigung von astronomischen Teleskopen durch Megakonstellationen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wir-engagieren-uns-fuer-eine-gerechte-und-nachhaltige-nutzung-des-weltraums-zum-wohle-der-astronomie-und-der-menschheit/" data-wpel-link="internal">Wir engagieren uns für gerechte und nachhaltige Nutzung des Weltraums – zum Wohle der Astronomie und der Menschheit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Celestes erste Satelliten wurden gestartet. Erprobung der Satellitennavigation im erdnahen Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/celestes-erste-satelliten-wurden-gestartet-zur-erprobung-der-satellitennavigation-im-erdnahen-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 16:24:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Celeste]]></category>
		<category><![CDATA[Electron]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. März hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) einen wichtigen Schritt zur Stärkung der europäischen Bestrebungen nach einer leistungsfähigeren Satellitennavigation getan, indem die ersten beiden Satelliten der In-Orbit-Demonstrationsmission „Celeste“ an Bord einer „Electron“-Rakete von Rocket Lab aus Neuseeland gestartet wurden. Ihre Aufgabe besteht darin, mit der Erprobung einer ergänzenden Umlaufbahnebene in der erdnahen Umlaufbahn für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. März hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) einen wichtigen Schritt zur Stärkung der europäischen Bestrebungen nach einer leistungsfähigeren Satellitennavigation getan, indem die ersten beiden Satelliten der In-Orbit-Demonstrationsmission „Celeste“ an Bord einer „Electron“-Rakete von Rocket Lab aus Neuseeland gestartet wurden. Ihre Aufgabe besteht darin, mit der Erprobung einer ergänzenden Umlaufbahnebene in der erdnahen Umlaufbahn für Galileo zu beginnen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste/Celeste_s_first_satellites_launched_to_explore_LEO-based_satellite_navigation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Satellite navigation / Celeste</a>, 28. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="240" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1.jpg" alt="" class="wp-image-151388" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten – die von GMV bzw. Thales Alenia Space gebaut wurden – starteten um 10:14 Uhr MEZ und trennten sich etwa eine Stunde später von der Trägerrakete. Damit beginnt ihre erste Betriebsphase, in der die Missionskontrolle sie auf den Betrieb im Orbit vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten werden Kerntechnologien sowie neue Signal- und Dienstleistungsfunktionen validieren und die für die Betriebsphase der Mission erforderlichen Frequenzen im L- und S-Band unter Einhaltung der Vorschriften der Internationalen Fernmeldeunion in Betrieb nehmen. Weitere Starts im Jahr 2027 werden die Mission auf ihre volle Konfiguration von 11 Raumfahrzeugen im Orbit bringen, die eine breite Palette an Experimentiermöglichkeiten in verschiedenen Frequenzbändern, Nutzerumgebungen und Anwendungen ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-151390" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1-257x300.jpg 257w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dieser Mission erschließen wir neue Horizonte für die Satellitennavigation. Celeste wird zeigen, wie eine Satellitennavigationskonstellation in der erdnahen Umlaufbahn das derzeitige europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn ergänzen kann. Celeste gehörte zu den ersten ESA-Missionen, die einen vom ‚New Space‘ inspirierten Entwicklungsansatz verfolgten, der einen schnelleren und flexibleren Einsatz von Satelliten und technischen Fähigkeiten ermöglicht und letztlich sicherstellt, dass Europa bei Innovationen im Bereich der Satellitennavigation an der Spitze bleibt“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In den letzten zwei Jahrzehnten ist die Satellitennavigation zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Galileo und EGNOS sind heute ein europäischer Erfolg, der unsere Gesellschaft vorantreibt, Wirtschaftswachstum generiert und gleichzeitig unsere Unabhängigkeit und Sicherheit gewährleistet. Mit Celeste stellt die ESA sicher, dass Europa weiterhin eine Vorreiterrolle bei Innovationen in den Bereichen Ortung, Navigation und Zeitbestimmung einnimmt. Die Mission wird zeigen, wie eine ergänzende Ebene in der erdnahen Umlaufbahn die derzeitigen Navigationssysteme Europas verbessern kann, indem sie diese widerstandsfähiger und robuster macht und ihnen die Bereitstellung völlig neuer Dienste ermöglicht“, sagte Francisco-Javier Benedicto Ruiz, Direktor für Navigation bei der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Celeste näher an der Erde fliegt, ermöglicht es stärkere Signale und neue Frequenzen. Die Mission wird einen orbitale Testumgebung für eine Vielzahl von Anwendungen bieten, darunter verbesserte Navigationsfunktionen für autonome Fahrzeuge, den Schienen-, See- und Luftverkehr, eine höhere Verfügbarkeit in städtischen Ballungsräumen sowie in abgelegenen Polar- und Arktisregionen, verbesserte Ortung und Kommunikation mit Rettungsdiensten im Katastrophenfall, die Ortung vernetzter Geräte und Anwendungen des Internets der Dinge sowie sogar die Navigation in Innenräumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Demonstrationsaktivitäten wird die „In-Orbit-Preparatory“-Phase (IOP) von Celeste, die von den ESA-Mitgliedstaaten auf der <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/European_satellite_navigation_opens_new_chapter_at_ESA_s_Ministerial_Council" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CM25</a> uneingeschränkt unterstützt wurde, die europäische Industrie einbeziehen, um die Technologien im Orbit zu validieren und eine voroperative Infrastruktur aufzubauen. Letztendlich werden die Ergebnisse der Celeste-Mission die europäische Industrie vorbereiten und die Entscheidung der Europäischen Union zur Einrichtung einer operativen Navigationsschicht im LEO unterstützen, die Galileo und EGNOS, die derzeitigen europäischen Positionierungs-, Navigations- und Zeitgebungssysteme, ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Celeste</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste Missions Patch<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Celeste-Mission ist eine Initiative der ESA im Bereich LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning, Navigation and Timing) und befindet sich derzeit in der Demonstrationsphase im Orbit. In dieser ersten Phase kommt eine Demonstrationskonstellation aus 11 Satelliten zum Einsatz, die in der erdnahen Umlaufbahn fliegen werden, um innovative Signale in verschiedenen Frequenzbändern zu testen. Ziel ist es, Konzepte der Satellitennavigation für robuste Ortungs-, Navigations- und Zeitbestimmungsdienste weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demonstrationsphase von „Celeste“ im Orbit wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2022 genehmigt. Die Flotte wird im Rahmen von zwei parallelen Verträgen entwickelt, die jeweils von GMV (ES) mit OHB (DE) als Kernpartner sowie von Thales Alenia Space (FR) als Hauptauftragnehmer und Thales Alenia Space (IT) als Verantwortlichem für das Weltraumsegment geleitet werden. An den beiden Konsortien sind über 50 Unternehmen aus mehr als 14 europäischen Ländern beteiligt.<br>Auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2025 (CM25) wurde das Projekt Celeste im Zuge der Umsetzung der nächsten Phase – der Vorbereitungsphase für LEO-PNT im Orbit – noch weiter ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste trägt zudem zu einer der drei Kernsäulen der neuen ESA-Initiative „European Resilience from Space“ (ERS) bei, die auf dem CM25 gebilligt wurde. ERS befasst sich mit kritischen Sicherheits- und Resilienzbedürfnissen der Mitgliedstaaten und legt gleichzeitig den Grundstein für künftige strategische Weltraumfähigkeiten Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int/Celeste/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20841.msg585334#msg585334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Lab (USA) Electron-Trägerstarts (2026)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Live: Erster Celeste Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-erster-celeste-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 18:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Celeste]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitennavigation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2. Update: Rocket Lab hat bekannt gegeben, dass der nächste Startversuch für seine Electron-Rakete, die die ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA transportiert, am 28. März um 10:14 Uhr MEZ stattfinden soll.1. Update: Rocket Lab hat beschlossen, den Start seiner Electron-Rakete mit den ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA zu verschieben. Grund dafür sind ungünstige Wetterbedingungen über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>2. Update</strong>: <em>Rocket Lab hat bekannt gegeben, dass der nächste Startversuch für seine Electron-Rakete, die die ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA transportiert, am 28. März um 10:14 Uhr MEZ stattfinden soll.</em><br><strong>1. Update</strong>: <em>Rocket Lab hat beschlossen, den Start seiner Electron-Rakete mit den ersten beiden Celeste-Satelliten der ESA zu verschieben. Grund dafür sind ungünstige Wetterbedingungen über dem Māhia Launch Complex in Neuseeland.</em><br>Am 25. März werden die ersten beiden Satelliten der Celeste-LEO-PNT-Demonstrationsmission an Bord der Electron-Rakete von Rocket Lab vom Māhia Launch Complex des Unternehmens in Neuseeland starten.<br>Die Übertragung beginnt um 9:53 Uhr MEZ mit Live-Kommentar. Der Start der Rakete ist für 10:14 Uhr vorgesehen, das Startfenster beträgt etwa eine Stunde. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Watch_live_First_Celeste_launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Satellite navigation</a>, 23. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151273" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Celeste_IOD-1_and_2_on_Electron_s_kick_stage_artist_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste IOD-1 und 2 auf der Kick-Stufe von Electron (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Celeste</a> wird eine Vorreiterrolle bei der Weiterentwicklung der europäischen Satellitennavigationskapazitäten spielen. Als Europas erste Initiative für Satellitennavigation in der erdnahen Umlaufbahn (LEO) wird die Mission Technologien der nächsten Generation erproben und neue Frequenzbänder für die Satellitennavigation erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste wird zeigen, wie eine ergänzende Ebene, die näher an der Erde fliegt, das derzeitige europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn (MEO) verbessern kann, indem sie die allgemeine Ausfallsicherheit erhöht, die Leistung steigert und Möglichkeiten für neue Dienstleistungen direkt aus dem LEO eröffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start von Celeste live auf <a href="https://watch.esa.int/Two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA WebTV</a> oder <a href="https://www.youtube.com/live/jJxRic-a4SU?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA YouTube</a>.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-6f60da0a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Programm</strong> (alle Zeiten in MEZ)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>09:53 Beginn der Übertragung</li>



<li>10:14 Start</li>



<li>10:16 Abtrennung der ersten Stufe</li>



<li>10:23 Abtrennung der zweiten Stufe</li>



<li>11:04 Ausbringen von Nutzlast 1</li>



<li>11:08 Ausbringen von Nutzlast 1</li>



<li>11:09 Ende der Übertragung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Live vom Münchner Space Summit</strong><br>Wenn Sie am Münchner Space Summit teilnehmen, wird der Start live übertragen. Das Programm finden Sie hier: <a href="https://www.munich-space-summit.org/programme/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.munich-space-summit.org/programme/</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="250" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-151275" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg 250w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste Mission Patch<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Celeste</strong><br>Die Celeste-Mission ist eine Initiative der ESA für LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning Navigation and Timing) und befindet sich derzeit in der Demonstrationsphase im Orbit. Diese erste Phase umfasst eine Demonstrationskonstellation aus 11 Satelliten, die in der erdnahen Umlaufbahn fliegen werden, um innovative Signale in verschiedenen Frequenzbändern zu testen. Ziel ist es, Konzepte der Satellitennavigation für robuste Ortungs- und Zeitbestimmungsdienste voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die In-Orbit-Demonstrationsphase von Celeste wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2022 genehmigt. Die Flotte wird im Rahmen von zwei parallelen Verträgen entwickelt, die jeweils von GMV (ES) mit OHB (DE) als Kernpartner sowie von Thales Alenia Space (FR) als Hauptauftragnehmer und Thales Alenia Space (IT) als Verantwortlichem für das Weltraumsegment geleitet werden. An den beiden Konsortien sind über 50 Einrichtungen aus mehr als 14 Ländern beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2025 (CM25) weiter unterstützt, um die nächste Phase umzusetzen: die LEO-PNT-Vorbereitungsphase im Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste trägt zudem zu einer der drei Kernsäulen der neuen ESA-Initiative „European Resilience from Space“ (ERS) bei, die auf dem CM25 gebilligt wurde. ERS befasst sich mit kritischen Sicherheits- und Resilienzbedürfnissen der Mitgliedstaaten und legt gleichzeitig den Grundstein für künftige strategische Weltraumfähigkeiten Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20841.msg585097#msg585097" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Lab (USA) Electron-Trägerstarts (2026)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/live-erster-celeste-start/" data-wpel-link="internal">Live: Erster Celeste Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie legal ist Mondbergbau? Ein Gespräch mit UN-Experte Prof. Dr. Schladebach</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wie-legal-ist-mondbergbau-ein-gesprach-mit-un-experte-prof-dr-schladebach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abbau von Rohstoffen im All, private Raumfahrtfirmen und internationale Abkommen – was ist rechtlich überhaupt möglich? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Regeln heute gelten und welche Lücken die Zukunft noch bringen könnte. Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 04. März 2026. Wie lässt sich der Weltraum rechtlich nutzen und welche Regeln gelten für Staaten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Abbau von Rohstoffen im All, private Raumfahrtfirmen und internationale Abkommen – was ist rechtlich überhaupt möglich? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Regeln heute gelten und welche Lücken die Zukunft noch bringen könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 04. März 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioline-kl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-rl_caption="" title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioli.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Prof. Dr. Marcus Schladebach<br></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie lässt sich der Weltraum rechtlich nutzen und welche Regeln gelten für Staaten und private Unternehmen, wenn es um Mondmissionen oder Ressourcennutzung geht? Diese Fragen diskutieren wir in unserem Interview mit <strong>Prof. Dr. Marcus Schladebach</strong>. Er ist Professor für Öffentliches Recht, Medienrecht sowie Luft- und Weltraumrecht an der Universität Potsdam und deutscher Delegierter beim UN-Weltraumausschuss in der Expertengruppe zur Mondnutzung. Im Gespräch gibt er Einblicke in internationale Rechtsgrundlagen, aktuelle Entwicklungen wie den Mondbergbau und die Artemis Accords sowie die Chancen und Herausforderungen für private Raumfahrtunternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Welche internationalen Rechtsgrundlagen regeln derzeit die Nutzung des Weltraums?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Marcus Schladebach: </strong>Wir haben hier fünf große Verträge. Erstens der <strong>Weltraumvertrag von 1967</strong>, der unter UN-Ägide, hauptsächlich von den USA und der Sowjetunion, verhandelt wurde. Der ist bis heute von 116 Staaten ratifiziert, darunter Deutschland, und weitere 23 haben ihn nur unterzeichnet. Das ist sozusagen das Vorstadium.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es noch weitere Verträge, die eigentlich nur Konkretisierungen sind, weil der Weltraumvertrag sehr allgemein formuliert ist. Große Worte, friedliche Nutzung des Weltraums, gemeinsames Erbe der Menschheit, sozusagen Grundsatzdinge. Deshalb kamen dann:</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Minimalist-Timeline-Diagram-Concept-Map.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zeitstrahl des Weltraumrechts und der 5 großen Verträge" data-rl_caption="" title="Zeitstrahl des Weltraumrechts und der 5 großen Verträge" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Minimalist-Timeline-Diagram-Conc.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Weltraumrecht auf dem Zeitstrahl<br>Bild: Raumfahrer.net  <a href="https://lucnix.be/" data-type="link" data-id="https://lucnix.be/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">/ Luc Viatour</a></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1968 das Rettungsübereinkommen für Raumfahrer</strong>,</li>



<li><strong>1972 das Haftungsübereinkommen</strong> bei Unfällen,</li>



<li><strong>1975 das Registrierungsübereinkommen</strong>, damit Raumfahrzeuge angemeldet werden, bevor sie ins All geschickt werden,</li>



<li><strong>1979 der Mondvertrag</strong>, als Reaktion auf Armstrong &amp; Aldrin.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haken beim Mondvertrag: Die großen Raumfahrtnationen haben ihn nicht ratifiziert. Nur 18 Staaten haben ratifiziert, die politisch oder symbolisch dabei sind, aber keine Rolle im Raumfahrtgeschäft spielen. Praktisch bedeutet das, für den Mond ist der Vertrag bedeutungslos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist trotzdem, dass im Mondvertrag das Abbausystem für Bodenschätze steht. Artikel 11 erlaubt es prinzipiell, Bodenschätze auf dem Mond zu nutzen. Aber alles unter dem Gedanken &#8222;Gemeinsames Erbe der Menschheit&#8220;, der Mond gehört keinem einzelnen Staat, genauso wie die Erde. Das ist der bekannte Gemeinschaftsgedanke, den sowohl der Weltraumvertrag von 1967 als auch der Mondvertrag festschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Ist der Abbau von Ressourcen auf dem Mond oder Asteroiden nach geltendem Recht erlaubt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Im Mondvertrag steht grundsätzlich: Wenn ich Bodenschätze abbauen will, muss ich allen anderen Staaten, die inaktiv bleiben etwas abgeben. Also ein Verteilungssystem, einer arbeitet, alle anderen profitieren. Ich nenne das in meinen Auftritten gerne „Kommunismus im Weltraum“. Wenn alle Himmelskörper allen gehören, sollen auch alle vom Abbau profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kann man sich vorstellen, wie damals die großen Raumfahrtnationen – USA, Deutschland, Russland – das von der UN-Generalversammlung vorgelegt bekommen haben und dem nicht zustimmen wollten, dass wenn sie die Arbeit leisten, alle anderen davon profitieren. Und deshalb wurde der Mondvertrag von den großen Industriestaaten nicht ratifiziert. Artikel 11 Absatz 7 ist also praktisch bedeutungslos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also, zur Frage, ob der Abbau von Ressourcen nach geltendem Recht erlaubt ist: Nein. Man kann sich nicht auf den Mondvertrag berufen, weil man ihn nicht ratifiziert hat. Dann fällt man zurück auf den Weltraumvertrag von 1967, und da steht in Artikel 2: niemand darf sich etwas aneignen. Das unterstützt den Gemeinschaftsgedanken: Allen gehört alles, also darf sich niemand etwas exklusiv sichern – weder Staaten noch Privatpersonen. Lustige Beispiele gibt’s ja, Leute verkaufen „Mondzertifikate“ oder Sternenrechte, aber das geht nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit: Bodenschätze abbauen wäre eine Aneignung im Sinne von Artikel 2, und das ist nach dem Gemeinschaftsgedanken verboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Unter welchen Voraussetzungen dürfen private Unternehmen im All tätig werden, und welche Verantwortung tragen Staaten für deren Aktivitäten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach: </strong>Das ist tatsächlich ein echter Wandel in der Raumfahrtgeschichte. Früher gab es im Grunde nur staatliche Akteure, also Raumfahrtagenturen wie die NASA, Roskosmos, die ESA oder die JAXA. Jetzt treten zunehmend private Unternehmen auf den Plan, schlicht weil sie enorme finanzielle Mittel haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich dürfen private Unternehmen im All tätig werden. Das ist im Weltraumvertrag ausdrücklich vorgesehen und zwar schon seit den 1960er-Jahren. In Artikel 6 ist erstaunlich visionär geregelt, dass nicht nur Staaten, sondern auch nichtstaatliche Akteure im Weltraum aktiv sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber: Völkerrechtlich verantwortlich bleibt immer der Staat. Artikel 6 stellt klar, dass der Staat für die Aktivitäten „seiner“ privaten Unternehmen nach außen haftet. Wenn also ein Unternehmen im All Schäden verursacht, trifft die Verantwortung zunächst den sogenannten Startstaat – also den Staat, von dessen Territorium aus gestartet wird oder der die Aktivität genehmigt hat. Er hat die Gefahrenquelle geschaffen und zugelassen, dass dieses Unternehmen tätig wird, und muss deshalb auch geradestehen. Genau deshalb hat der Staat ein starkes Interesse daran, private Akteure streng zu beaufsichtigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Welche Rolle spielen nationale Weltraumgesetze für die kommerzielle Nutzung außerirdischer Rohstoffe?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Wenn ein Staat private Unternehmen ins All lassen will, dann will er natürlich nur solche Akteure zulassen, die zuverlässig sind – technisch, finanziell und organisatorisch solide aufgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dafür braucht es ein nationales Weltraumgesetz. Darin werden die Genehmigungsvoraussetzungen festgelegt – also unter welchen Bedingungen ein privates Unternehmen überhaupt starten darf. Und es geht nicht nur um die einmalige Erlaubnis, sondern auch um eine ständige Aufsicht, wie sie Artikel 6 des Weltraumvertrags ausdrücklich verlangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das liegt im ureigenen Interesse des Staates. Deshalb richtet er ein Prüfverfahren ein, ähnlich wie bei anderen genehmigungspflichtigen Tätigkeiten auf der Erde. Man prüft vorab, ob ein Unternehmen seriös agieren wird. Das ist natürlich immer eine Prognoseentscheidung, aber ohne ein solches Verfahren geht es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was ist mit deutschen Unternehmen? Wir haben ja richtig gute Technik, viel Innovationspotenzial, und es ist gut möglich, dass deutsche Firmen auch Interesse an Aktivitäten im All hätten. Das Problem: Es gibt in Deutschland kein nationales Weltraumgesetz, das genau regelt, unter welchen Bedingungen deutsche Unternehmen tätig werden dürfen. Man könnte sagen, die Bundesregierung hat andere Prioritäten, aber das Thema wird schon seit Jahren verschoben. Es gibt nur sogenannte Eckpunkte der alten Bundesregierung vom 5. September 2024. Jetzt hofft man, dass diese Eckpunkte vielleicht umgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig wäre, dass Deutschland den privaten Unternehmen rechtssichere, finanz- und investitionssichere Grundlagen bietet, wie es Artikel 6 Satz 2 des Weltraumvertrags vorsieht. Denn private Unternehmen investieren viel Geld, und ohne klare Regeln können sie nicht planvoll agieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Dunkel-Blau-Minimalistisch-Interaktiv-Top-5-Liste-Lieblings-Reiseziele-Instagram-Story.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="5 Regelungslücken im Weltall" data-rl_caption="" title="5 Regelungslücken im Weltall" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Dunkel-Blau-Minimalistisch-Inter.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Regelungslücken im Weltraumrecht<br>Bild: Raumfahrer.net <a href="https://lucnix.be/" data-type="link" data-id="https://lucnix.be/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">/ Luc Viatour</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Ist das bestehende Weltraumrecht noch auf die Realität der heutigen Raumfahrt zugeschnitten? Sehen Sie konkrete Regelungslücken?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach: </strong>Ich bin ein Fan des Weltraumvertrags. In den 60ern, mitten in Kuba-Krise, Berlin-Krise, Atomspannung – trotzdem haben sie sich auf Grundsätze geeinigt, die bis heute noch gelten. Das ist schon beeindruckend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gibt konkrete Regelungslücken. Die wichtigste ist der Mondbergbau. Ob der wirklich sinnvoll ist, können eher Geowissenschaftler beurteilen – wie viel Rohstoffe sind da, ist es technisch machbar oder nicht. Mit zunehmender Weltbevölkerung muss man sich fragen, wie die Menschheit ihren Rohstoffhunger stillt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens: Weltraummüll. Große Metallobjekte, alte Satelliten, die Starlink-Satelliten – die verglühen nicht so einfach in der Atmosphäre. Bisher gibt es keine internationale Regelung, die Staaten verpflichtet, Weltraummüll zurückzuholen oder die Kosten zu tragen. Ich habe schon vor 15 Jahren vorgeschlagen: Wer etwas hochschickt, muss sich auch um die Entsorgung kümmern, wie auf der Erde. Wenn man die Umlaufbahn nicht sauber hält, wird das Starten immer komplizierter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drittens: Geistiges Eigentum. Auf der ISS gibt es zwar eine Art Regelung für die dort durchgeführten Experimente, aber das gilt nicht international für alle Missionen. Wenn einer der Forscher dort oben etwas entdeckt oder eine neue Technologie entwickelt, ist oft unklar, wem die Rechte daran gehören – dem einzelnen Forscher, dem betreibenden Unternehmen oder dem Staat, von dem aus gestartet wurde. Gerade angesichts der zunehmenden Beteiligung privater Akteure wird das schnell relevant, denn geistiges Eigentum kann extrem wertvoll sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei weitere heiße Themen: Space Traffic Management, also Verkehrsordnung im Weltraum. Es gibt ein Manual der Uni Köln, gefördert von der ESA, wie man sich verkehrlich im All verhält. Und Planetary Defense, also Verteidigung der Erde gegen Meteoriten oder andere einschlagende Objekte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Welche Bedeutung haben Initiativen wie die Artemis Accords für die zukünftige Nutzung des Mondes – entsteht hier ein paralleles Regelwerk zum bestehenden Völkerrecht?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Die Artemis Accords sind ein Versuch der USA, das rechtliche Hindernis für Mondbergbau zu umgehen. Die Amerikaner haben am 13. Oktober 2020 dieses Vertrags-ähnliche Konzeptpapier entworfen mit 13 Artikeln, als Einladung an Staaten, sich an neuen Mondmissionen zu beteiligen. Juristisch sind die Accords kein völkerrechtlicher Vertrag, sie können nicht ratifiziert werden. Trotzdem haben mittlerweile 59 Staaten, darunter Deutschland, unterschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant: In Artikel 10 Absatz 2 der Accords steht versteckt, dass der Abbau von Bodenschätzen nicht zwingend als Aneignung nach Artikel 2 des Weltraumvertrags zu sehen ist. Für die USA ist das ein Weg, die wirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen, ohne direkt gegen bestehendes Völkerrecht zu verstoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat als 29. Staat unterzeichnet, aber gleichzeitig eine Zusatzerklärung nachgeschoben, dass man am Aneignungsverbot festhält – das ist widersprüchlich, weil die Accords selbst eben versuchen, dieses Hindernis aufzuweichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: Wer Mondbergbau machen will, muss die Hürde des Gemeinschaftsgedankens überwinden. Die Artemis Accords versuchen das „durch die Hintertür“, und die Diskussion dazu läuft in den entsprechenden UN-Gremien. Aber konkrete Ergebnisse gibt es noch nicht, weil die Interessen der verschiedenen Staaten sehr unterschiedlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Was würde passieren, wenn ein Staat entgegen internationaler Regeln Rohstoffe abbaut? Und ist das bestehende Weltraumrecht stark genug, um solche Konflikte zu verhindern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach: </strong>Rechtlich passiert erstmal gar nichts. Im Völkerrecht gibt es leider kaum Durchsetzungsbefugnis. Man könnte vielleicht den UN-Weltraumausschuss anrufen, aber der hat keine Sanktionsbefugnis. Eher theoretisch könnte ein Konkurrenzstaat den Internationalen Gerichtshof in Den Haag einschalten. Der würde dann prüfen, ob durch den Abbau das Aneignungsverbot aus dem Weltraumvertrag von 1967 verletzt wurde. Praktisch wird das aber kaum passieren, weil man sich diplomatisch nicht gleich verknoten will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich werden neue Regelungen kommen müssen, vielleicht ein „Mondvertrag 2.0“. Aber momentan gibt es keine Institution mit echter Durchsetzungskraft, außer dem Internationalen Gerichtshof oder dem Permanent Court of Arbitration (PCA) in Den Haag. Der PCA kann Schiedsverfahren zwischen Staaten machen, so eine Art Ausgleich. Theoretisch könnte man also einen Staat da hinziehen, aber das ist eher unwahrscheinlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Denken Sie, dass der Abbau von Rohstoffen im Weltall in den nächsten 20 Jahren Realität wird?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach: </strong>Ja, das wird passieren. Alles, was technisch möglich ist, macht die Menschheit, ob es klug ist oder nicht. In fünf, sechs, sieben Jahren wird die Technik wahrscheinlich soweit sein. Dann wird gesagt: „Es gibt ja keine Regeln, also ist es erlaubt.“ Eigentlich gilt aber noch der Weltraumvertrag, also offiziell ist es nicht erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die großen Staaten werden es machen: USA, China, Russland, vielleicht Indien, und auch Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate, die viel Geld haben. Es geht oft darum, der Erste zu sein – egal ob Staat oder privates Unternehmen – immer mit einem verantwortlichen Staat im Hintergrund. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher denkt niemand wirklich über die Konsequenzen nach. Ich habe letztes Jahr im UN-Weltraumausschuss in Wien vorgeschlagen, dass ein Eingriff in die Mondoberfläche auch als Eingriff in eine Art Umwelt gesehen werden sollte, auch wenn es kein Ökosystem wie auf der Erde gibt. Auf der Erde gibt es Umweltverträglichkeitsprüfungen, bevor man in Flüsse, Meere oder Gebiete eingreift, die auch international anerkannt sind. Und genau so sollte man auch auf den Mond schauen: man sollte prüfen, welche Folgen der Abbau dort hat, bevor man einfach alles verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Was wäre Ihre persönliche Wunschvorstellung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach: </strong>Dass wir die Ressourcen erst einmal auf der Erde vernünftig nutzen. Dass wir uns um die wiederanbaubaren Rohstoffe kümmern und die Himmelskörper wie den Mond in Ruhe lassen. Denn wenn man den Mond jetzt bewirtschaftet oder, sagen wir mal ein bisschen Science-Fiction-mäßig, sogar besiedelt – da gibt’s ja alle möglichen Vorstellungen, von Stationen bis zu Mondhotels oder Infrastruktur, um irgendwann vielleicht zum Mars weiterzufliegen – dann ist das für den Mond nicht unbedingt günstig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht nur um Nutzung, sondern irgendwann auch um Übernutzung, und ob das für das Verhältnis Mond–Erde gut wäre, ist fraglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sage ich nicht, dass man den Mond nicht besuchen sollte, wissenschaftliche Forschung ist total wichtig. Schon die zwölf Apollo-Astronauten Anfang der 70er haben gezeigt, dass man durch den Mond viel über sich selbst und die Erde lernen kann. Aber richtigen Bergbau wie in Brandenburg, Krater und Kohlegruben auf dem Mond, das fände ich zu viel. Ob man das auf Dauer überhaupt stoppen kann, weiß ich nicht – die Menschheit strebt ja immer nach „mehr“ und macht alles, was technisch möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>





<p class="wp-block-paragraph"></p>
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