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	<title>Discovery &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Discovery &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Weltraumpionier John Glenn gestorben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumpionier-john-glenn-gestorben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2016 19:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der legendäre US-Astronaut John Glenn, letzter der sieben amerikanischen Mercury-Astronauten, ist am Freitag, dem 8. Dezember 2016 in einem Krankenhaus in Columbus, Ohio (USA) gestorben. Ein Beitrag von Kirsten Müller. Quelle: Wikipedia, www.collectspace.com . Am 18. Juli 1921 wurde er in Cambridge, Ohio geboren. Als Marineflieger hatte er im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg Einsätze [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der legendäre US-Astronaut John Glenn, letzter der sieben amerikanischen Mercury-Astronauten, ist am Freitag, dem 8. Dezember 2016 in einem Krankenhaus in Columbus, Ohio (USA) gestorben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Kirsten Müller</a>. Quelle: Wikipedia, www.collectspace.com .</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/314095mainimage1288fullnasa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/314095mainimage1288fullnasa260.jpg" alt="John Glenn mit Friendship 7
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>John Glenn mit Friendship 7<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Juli 1921 wurde er in Cambridge, Ohio geboren. Als Marineflieger hatte er im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg Einsätze geflogen. Danach wurde er Testpilot und wurde zusammen mit Alan Shepard, Virgil Grissom, Scott Carpenter, Wally Schirra, Gordon Cooper und Donald Slayton im April 1959 einer der ersten sieben amerikanischen Astronauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Weltruhm gelangte Glenn am 20. Februar 1962 damit, dass er als erster Amerikaner in der Mercury-Kapsel “Friendship 7” dreimal die Erde umrundete. Diese Mission gab dem amerikanischen Selbstvertrauen im Weltraum-Wettlauf gegen die UdSSR einen ungeheuren Schub, und verhalf Glenn zu Heldenstatus. Davor hatten seine Kollegen Alan Shepard und Virgil Grissom suborbitale Weltraumflüge gemacht, während die UdSSR schon zwei bemannte Orbitalmissionen absolviert hatte. Nach seinem Flug bekam Glenn in den USA einen Heldenempfang, zum Beispiel in New York eine Ticker-Tape-Parade, wie sie zuvor nur Charles Lindbergh zuteil wurde. Er war eng mit Familie Kennedy befreundet, durch seinen Status als Idol wurde er jedoch für die USA so wertvoll, dass Kennedy ihn nicht ein weiteres Mal in den Weltraum schicken wollte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/145210mainimagefeature534ysfullnasa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/145210mainimagefeature534ysfullnasa260.jpg" alt="Glenn nach dem Flug mit Friendship 7 am 20. Februar 1962 an Bord der USS Noa
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>Glenn nach dem Flug mit Friendship 7 am <br>20. Februar 1962 an Bord der USS Noa<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alter von 42 Jahren verliess er im Januar 1964 die NASA und liess sich als Kandidat der Demokratischen Partei für den Senat des US-Staates Ohio aufstellen. Jedoch zog er sich bei einem Ausrutscher in der Badewanne eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung im Innenohr zu, wodurch er seine Kandidatur wieder aufgeben musste. 1965 beendete er auch seinen Dienst als Marinepilot und fing an, als Geschäftsmann für Royal Crown Cola zu arbeiten. Von 1974 bis 1997 war er Senator für den Bundesstaat Ohio.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der US-Autor Tom Wolfe hatte Glenn in seinem Buch “The Right Stuff” (deutsch: “Die Helden der Nation”) als notorischen Moralapostel porträtiert, so dass Glenn und seine Parteikollegen 1983 der Premiere des gleichnamigen Filmes (deutsch: “Der Stoff, aus dem die Helden sind”) fernblieben. Da aber der Film ein heldenhaftes Bild von Glenn wiedergab, machten sie daraufhin zu den Medien darüber positive Reklame.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/9461027654sts95nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/9461027654sts95nasa260.jpg" alt="Glenns Rückkehr ins All - Im Mitteldeck während der Mission STS-95
(Bild: NASA)"/></a><figcaption>Glenns Rückkehr ins All &#8211; Im Mitteldeck <br>während der Mission STS-95<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 29. Oktober 1998 kehrte er als 77-jähriger zurück in den Weltraum. An Bord der US-Raumfähre Discovery nahm er an der Mission STS-95 teil und wurde so der älteste Amerikaner und überhaupt der älteste Mensch im All. Ziel seiner Teilnahme an diesem Flug war es, die Auswirkungen der Weltraumbedingungen auf ältere Menschen zu erforschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">John Glenn hinterlässt seine Frau Annie (geborene Castor), mit der er schon in der Jugend zusammen war und 73 Jahre verheiratet war, und außerdem seine zwei Kinder John David und Carolyn Ann sowie zwei Enkelkinder. In den USA und weltweit wird er dafür gewürdigt, dass er mit seinem Raumflug eine Inspiration für die Menschen war, und für die immer freundliche Art, mit der er den Leuten beegnete. Welchen Stellenwert Glenn auch heute noch in den USA hat, sieht man daran, dass US-Präsident Barack Obama anlässlich seines Todes anordnete, bis zu Glenns Beerdigung alle Flaggen auf amerikanischen öffentlichen Gebäuden weltweit auf Halbmast zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3193.msg380228#msg380228" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astronauten &amp; Kosmonauten Nachrichten</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Shuttle Discovery absolvierte seine letzte Reise</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-discovery-absolvierte-seine-letzte-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Discovery, Mitglied und Seele des Kennedy Space Center für über 30 Jahre, verließ am 17.04.2012 für immer seine Heimat, um Teil der Luft- und Raumfahrtausstellung am Dulles International Airport bei Washington zu werden. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Die speziell umgebaute Boeing 747-100 glitt gegen 13:00 Uhr (MESZ) die drei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Discovery, Mitglied und Seele des Kennedy Space Center für über 30 Jahre, verließ am 17.04.2012 für immer seine Heimat, um Teil der Luft- und Raumfahrtausstellung am Dulles International Airport bei Washington zu werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/120417FGJ088005USAF17042012AmberRussell2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/120417FGJ088005USAF17042012AmberRussell26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Boeing 747 mit Shuttle Discovery über der National Mall. (Bild: USAF / Amber Russell)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die speziell umgebaute Boeing 747-100 glitt gegen 13:00 Uhr (MESZ) die drei Meilen lange Landebahn, gebaut für die heimkehrenden Shuttles aus dem All, hinunter um schließlich bei 180 Knoten graziös mit der Discovery auf dem Rücken in den Himmel aufzusteigen. Nachdem das Gespann zunächst Richtung Süden aufstieg um etwas Höhe zu gewinnen, kehrte die Discovery wenig später für einige Showrunden um das Kennedy Space Center zurück und sagte Lebewohl zu allen, die geholfen haben, das Vehikel 39 Mal ins All zu befördern.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Discovery bestritt beide &#8222;return-to-flight&#8220;-Missionen, 1988 und 2005, nach den Unglücken der Challenger und der Columbia. Sie absolvierte Reperaturmissionen von Satelliten, setzte das weltberühmte Hubble-Weltraumteleskop aus und brachte die Sonnenforschungssonde Ulysses auf den Weg. 1995 näherte Sie sich zum ersten Mal der russischen Raumstation MIR und initiierte damit die Zusammenarbeit mit Russland, die so wichtig war für das heutige ISS-Programm. Die Konstruktion der Discovery begann im August 1979. 1983 wurde sie fertig gebaut vor der Fabrik in Palmdale der Öffentlichkeit präsentiert. Sie wurde der dritte weltraumtaugliche Orbiter mit ihrem Erstflug im August 1984 und schaffte bis zu ihrer letzten Landung im März 2011 zusammengerechnet ein ganzes Jahr im Orbit um die Erde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoveryLincon17042012NASARobertMarkowitz2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoveryLincon17042012NASARobertMarkowitz26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Boeing 747 mit Shuttle Discovery vor der Skyline von Washington. (Bild: NASA / Robert Markowitz)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ende des Shuttle-Programmes war eine politische Order von Präsident George W. Bush, verkündet am 14. Januar 2004 als Reaktion auf das zweite Unglück im Programm. Sie sollten nur noch notwendige Flüge zur ISS unternehmen, um diese fertig zu stellen. Wegen des großen Drucks aus der Wissenschaftsgemeinde wurde dann von der Atlantis sogar noch eine Reparaturmission zum Weltraumteleskop Hubble absolviert. Die Bush-Administration verlangte von der NASA eine neue Kapsel (Orion) einschließlich neuer Rakete, die Ares 1, welche bereits kurz nach Ende des Shuttle-Programmes fast nahtlos das bemannte Raumfahrtprogramm der NASA fortsetzen sollte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoveryDC17042012NASARebeccaRoth2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoveryDC17042012NASARebeccaRoth26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Boeing 747 mit Shuttle Discovery über dem Capitol. (Bild: NASA / Rebecca Roth)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Chronische Unterfinanzierung, auch aufgrund des parallel laufenden Shuttle-Programmes, verschoben den ursprünglich geplanten Nachfolger immer weiter, bis die Obama-Administration schließlich die Notbremse zog. Den Transport von Fracht und Menschen in den niedrigen Erdorbit sollen nun private Firmen günstiger und schneller erledigen, als dies die NASA schafft. Schon Ende April soll, wenn alles klappt, beim zweiten Testflug einer Falcon 9 mit einer Dragon-Kapsel die erste Frachtlieferung zur ISS gebracht werden. Wann eine bemannte Version einsatzfähig ist, steht in den Sternen. Bis mindestens 2016 scheint Amerika auf Plätze in russischen Sojus-Kapseln angewiesen zu sein, um zur ISS zu kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher im amerikanischen Raumfahrtprogramm sind wohl nur die Ruhestätten der verbleibenden Orbiter &#8211; Discovery, Enterprise, Endeavour und Atlantis. Discovery ist gestern im Smithsonian-Institut in Washington D.C. angekommen, in einer Halle südlich des Dulles International Airport. Zur Zeit laufen Arbeiten, die Discovery mit Hilfe zweier Kräne von der Boeing 747 zu heben, welche bereits 1974 von der NASA gekauft wurde.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Rückweg wird sie den Prototypen der Space Shuttles, die Enterprise, abholen um diese nach New York ins Museum zu transportieren. Schon nächsten Montag könnte es losgehen, wenn das Wetter mitspielt. Das Space Shuttle Endeavour wird als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Der Abflug ist bisher für den 30. September angesetzt. Das Space Shuttle Atlantis verbleibt schließlich am Kennedy Space Center und soll in einer extra dafür gebauten Halle in Flugkonfiguration mit geöffneten Nutzlasttüren und ausgefahrenem Roboteram ab dem 13. November ausgestellt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Bilder von der Reise:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2130979/Space-Shuttle-Discovery-performs-flyover-D-C-jumbo-jet-retirement-Smithsonian.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Space Shuttle Discovery &#8211; Weitere Fotos der Reise</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230603213744/https://spaceflightnow.com/shuttle/sts133/120417ws/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Space Shuttle Discovery &#8211; Flug über Washington</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230401022901/https://spaceflightnow.com/shuttle/sts133/120417dc/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Space Shuttle Discovery &#8211; Ankunft in Washington</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230603215243/https://spaceflightnow.com/shuttle/sts133/120417vabroof/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Space Shuttle Discovery &#8211; Bilder vom Abflug</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Begleiten Sie die letzte Reise der drei Orbiter bei uns im Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9616.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Discovery</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10111.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Atlantis</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9948.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Endeavour</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Discovery &#8211; Die letzte Reise</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-die-letzte-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 17:10:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genau ein Jahr nach ihrem letzten Flug ist das meist geflogene Shuttle der NASA fertig für seinen letzten Flug auf dem Rücken einer Boeing 747. Der Flug dürfte noch ein letztes Mal für spektakuläre Bilder sorgen. Doch der Weg bis zur Ausstellung ist lang und ereignisreich. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Genau ein Jahr nach ihrem letzten Flug ist das meist geflogene Shuttle der NASA fertig für seinen letzten Flug auf dem Rücken einer Boeing 747. Der Flug dürfte noch ein letztes Mal für spektakuläre Bilder sorgen. Doch der Weg bis zur Ausstellung ist lang und ereignisreich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-03-18-59757.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032012181003_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Das Space Shuttle Discovery in Flugkonfiguration mit aerodynamischer Heckverkleidung für den Flug auf der Boeing 747 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende des Shuttle Programmes im Juli 2011 wurden alle 3 Orbiter umfangreich gewartet und für ihre Ausstellung an unterschiedlichen Museen in den Vereinigten Staaten von Amerika vorbereitet. Das Space Shuttle Discovery steht nun abholfertig und &#8222;flugbereit&#8220; in der großen Integrationshalle (VAB) bereit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Discovery musste Federn lassen</strong>
<br>
Im Gegensatz zu den Orbitern Atlantis und Endeavour, welche in einem flugfähigen Zustand ausgemustert werden sollen, war die Discovery freigegeben für umfangreiche Untersuchungen. Denn auch nach dem Ende des Shuttle-Programmes kann und wird man noch viel von den &#8222;alten Damen&#8220; lernen. Nach 30 Einsatzjahren waren unter anderem Materialforscher darauf aus, Proben von unterschiedlichen strukturellen Teilen zu entnehmen, um Sie auf Materialermüdung zu untersuchen, besonders von Teilen, welche vorher nicht zugänglich waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer Einsatzzeit standen für jedes der drei Shuttles eine eigene Wartungshalle, genannt OPF (Orbiter Processing Facility), zur Verfügung. Nach dem letzten Flug wurde eine dieser Hallen, die OPF-3, an die U.S. Air Force vermietet, gerüchterweise für ihr unbemanntes Mini-Shuttle X-37B, welches sich nach über einem Jahr <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224.msg217942#msg217942" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">immer noch im Orbit befindet</a>.  Aus diesem Grund wurden die drei Orbiter von diesem Zeitpunkt an abwechselnd in den nur noch zwei zur Verfügung stehenden Hallen abgefertigt.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032012181003_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Von der Technik unter der vorderen Abdeckung ist beim Space Shuttle Discovery nicht mehr viel zu erkennen. Im Gegensatz zu den anderen Shuttles durfte sie komplett ausgeschlachtet werden für verschiedene Untersuchungen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einmal auseinander und wieder zusammen, bitte</strong>
<br>
Zunächst wurde bei allen 3 Orbitern nach ihrer Landung ganz regulär ein sogenanntes <i>post-flight processing</i> durchgeführt. Dabei wurden die Orbiter, wie nach jedem Flug, untersucht und gewartet. Das war es dann aber auch schon mit den normalen Prozeduren aus der Vergangenheit. Da keinerlei giftige Stoffe mit ins Museum gebracht werden dürfen, wurden die vorderen und hinteren Triebwerkseinheiten zum Hersteller geschickt und komplett auseinandergenommen, um Sie zu reinigen und zu untersuchen. Teilweise standen die Shuttles fast unerkennbar demontiert in den Hallen des Kennedy Space Centers in Florida. Der Anblick hatte etwas von einem zerrupften Huhn. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ersatzteillager für die Zukunft</strong>
<br>
Die drei großen Haupttriebwerke aller drei Orbiter werden übrigens nicht ihren Weg in die Museen finden. Das Nachfolgeprogramm der NASA mit der Schwerlastrakete SLS baut teilweise auf Shuttle-Komponenten auf. Die noch vorrätigen Triebwerke (SSME), ursprünglich auf Wiederverwendbarkeit ausgelegt, spielen dabei eine große Rolle und werden in den ersten Flügen des SLS, welches nicht wiederverwendbar ist, ihre letzten Einsätze haben. Auf Basis der Grundtechnologie sollen dann günstigere Einwegtriebwerke daraus abgeleitet werden für den weiteren Einsatz im SLS. Auch die zwei kleineren Orbit-Manövertriebwerke könnten eine Renaissance im Servicemodul des Nachfolgeraumschiffs Orion erleben. Die unverkennbar großen, weißen Feststoff-Booster des Space Shuttles werden in einer um ein Segment verlängerten Version auch wieder zur Anwendung in der neuen Schwerlastrakete SLS kommen. Ihre langfristige Zukunft ist allerdings ungewiss, erste Pläne von Flüssigboostern sind bereits aufgetaucht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letzter Flug der Discovery im April</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032012181003_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Aus dem Archiv ein Foto vom Flug des Space Shuttles auf der umgebauten Boeing 747. Dieses Gespann wird nur noch drei Mal abheben, als nächstes am 17. April mit der Discovery 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit die Space Shuttles im Museum trotzdem ihren unverkennbaren Look behalten, wurden Replika der Triebwerke hergestellt, die ihren Originalen sehr ähnlich sind. Von der Technik unter der Haube ist beim Shuttle Discovery allerdings nicht viel übrig geblieben, wie ein Blick unter die Nasenkappe im Bild zeigt. Anders als bei den anderen beiden Orbitern Endeavour und Atlantis, die zumindest theoretisch wieder einsatzbereit gemacht werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei der drei Orbiter, die Endeavour und die Discovery, werden zusammen mit ihrem Prototypen Enterprise noch ein letzten Mal von der Erdoberfläche abheben, auf dem Rücken einer Boeing 747. Die SCA (Shuttle Carrier Aircraft) genannten, umgebauten Boeing 747-100, werden damit auch zu ihren letzten drei Einsätzen kommen, um die Orbiter zu ihren Museen zu fliegen. Danach werden auch sie nach über 30 Jahren Einsatzzeit ausgemustert. Ihre Flüge dürften noch ein letztes Mal für spektakuläre Bilder sorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Flug steht am 17. April um 13 Uhr MESZ für das Shuttle Discovery an. In dem 40-minütigen Flug geht es dann zum Dulles International Airport bei Washington. Dort holt die Boeing 747 dann auch direkt den Shuttle-Prototypen Enterprise ab und bringt diesen zum John-F.-Kennedy-Flughafen in New York. Im Laufe des Jahres wird sie dort im Intrepid Sea, Air &amp; Space Museum ausgestellt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032012181003_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
In dieser Konfiguration wird das Space Shuttle Atlantis am Kennedy Space Center in Florida ausgestellt werden 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Endstation Museum</strong> <br> In Zukunft wird die Discovery im Smithsonian-Institut in Washington D.C. als Museumsstück ausgestellt, wo sie dort den Prototypen der Space Shuttles, die Enterprise, ersetzen wird. Das Space Shuttle Endeavour wird als Museumsstück im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Das Space Shuttle Atlantis verbleibt schließlich am Kennedy Space Center und soll in einer extra dafür gebauten Halle in Flugkonfiguration mit geöffneten Nutzlasttüren und ausgefahrenem Roboteram ausgestellt werden. So endet die lange und spannende Geschichte des Space Shuttles endgültig im Museum. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Begleiten Sie die letzte Reise der drei Orbiter bei uns im Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9616.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Discovery</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10111.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Atlantis</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9948.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Shuttle Endeavour</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>And the Shuttle goes to &#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/and-the-shuttle-goes-to/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 18:35:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die künftigen Ausstellungsorte der US-amerikanischen Raumfähren sind offiziell bekanntgegeben worden. Nicht überall trifft die Auswahl auf Zustimmung. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Crain&#8217;s New York Business, L.A. Now, NASA, Space News. Die Atlantis soll künftig im Besucherkomplex des Kennedy Space Center in Florida besichtigt werden können. Vorher muss sie noch ihre 33. und letzte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die künftigen Ausstellungsorte der US-amerikanischen Raumfähren sind offiziell bekanntgegeben worden. Nicht überall trifft die Auswahl auf Zustimmung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Crain&#8217;s New York Business, L.A. Now, NASA, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_1.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption> Atlantis und ihre Missionen &#8211; Illustration  <br> (Bild: NASA/Amy Lombardo)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantis soll künftig im Besucherkomplex des Kennedy Space Center in Florida besichtigt werden können. Vorher muss sie noch ihre 33. und letzte Weltraummission fliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das California Science Center in Los Angeles wird die Endeavour nur wenige Kilometer von der Fabrik, in der die Fähren entwickelt wurden, zeigen können. Zusammen mit dem noch ausstehenden letzten Flug ins All hat die Endeavour 25 Einsätze auf ihrem Konto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Virginia wird die Discovery, welche 39 Flüge in den Weltraum absolvierte, zu sehen sein. Das Steven F. Udvar-Hazy Center des Smithsonian’s National Air and Space Museum wird mit ihr seine Sammlung ergänzen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prototyp Enterprise schließlich zieht vom Smithsonian’s nach New York City um und soll auf dem Flugzeugträger Intrepid des Intrepid Sea, Air, and Space Museum präsentiert werden. Die Enterprise hatte unter anderem fünf Anflug- und Landetests im Dryden Flight Research Center absolviert, war jedoch nie im Weltraum. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_2.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption>
Endeavour und ihre Missionen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/Amy Lombardo)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_3.jpg" alt="NASA/AmyLombardo" width="260"/></a><figcaption>
Discovery und ihre Missionen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/Amy Lombardo)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Houston, Texas, wo das Johnson Space Center sich nach dem Abheben um die Abwicklung jeder einzelnen Shuttlemission kümmerte, ist man insbesondere mit der Entscheidung, dass eines der Shuttles nach New York City gebracht werden soll, nicht einverstanden. Gleiches gilt für Ohio, wo sich auf der Luftwaffenbasis Wright Patterson in Dayton das National Museum of the United States Air Force befindet. Die US-amerikanische Luftwaffe hatte erheblichen Einfluss auf den Entwurf der Raumfähren und nutzte diese bei einem Teil der Missionen für eigene Zwecke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrelang hatte sich das Museum in New York City, unterstützt von den Senatsangehörigen Kirsten Gillibrand und Charles Schumer und durch eine von über 150.000 Personen unterzeichneten Petition, für die Enterprise stark gemacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042011203506_small_4.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Die Enterprise im Smithsonian’s
<br>
(Bild: NASA/Renee Bouchard)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bemühungen wurden nun also von Erfolg gekrönt. Jetzt haben die Interessenten die Aufgabe, die Finanzierung des Transports der Enterprise in die Metropole an der Ostküste und die Schaffung eines angemessenen Displays auf der Intrepid sicherzustellen. Man erwartet Kosten in Höhe von rund 40 Millionen US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offiziellen Verlautbarungen der NASA zufolge erfolgte die Festlegung der Ausstellungsorte vor dem Hintergrund, ein möglichst zahlreiches Publikum erreichen zu können. Die berücksichtigten Einrichtungen haben sich nach Ansicht des NASA-Administrators Charles Bolden einen ausgezeichneten Ruf als Aussteller von Artefakten aus der Raumfahrt erarbeitet, und böten Interessierten aus den USA und dem Ausland die gewünschten problemlosen Besuchsmöglichkeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mediengalerie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://media.raumfahrer.net/index.php?/category/725" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zahlreiche Bilder verschiedener Shuttlemissionen</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wartungsarbeiten an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wartungsarbeiten-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 10:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[HTV]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzung des Space Shuttles Discovery verbrachte den zehnten Flugtag mit Reparaturarbeiten im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurden am 5. März um 9:24 Uhr MEZ mit dem Lied „Ohio (Come back to Texas)“ von Bowling for Soup geweckt. Das Lied wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzung des Space Shuttles Discovery verbrachte den zehnten Flugtag mit Reparaturarbeiten im amerikanischen Segment der Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-08-36270.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Blick in das neue PMM 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten wurden am 5. März um 9:24 Uhr MEZ mit dem Lied „Ohio (Come back to Texas)“ von Bowling for Soup geweckt. Das Lied wurde der gesamten Besatzung gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zehnte Flugtag war der zweite der beiden zusätzlichen Tage, die vom Mission Management Team hinzugefügt wurden, um der Besatzung der Internationalen Raumstation einen optimal ausgerüsteten Außenposten zu hinterlassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew verbrachte den ganzen Tag im neuen permanenten Mehrzweckmodul Leonardo (PMM), um dessen Innenraum auszustatten und die gesamten Vorrichtungen zu entfernen, die für den Start in Discoverys Ladebucht gebraucht wurden. Die nicht mehr benötigten Gegenstände und Ausrüstungen wurden im japanischen Frachttransporter HTV 2 <i>Kounotori</i> verstaut. HTV 2 soll Ende März von der Raumstation abkoppeln und in der Erdatmosphäre verglühen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich arbeiteten Missionsspezialist Michael Barratt und ISS-Flugingenieur Paolo Nespoli im amerikanischen Weltraumlabor Destiny am Luftreinigungssystem und reparierten den CO<sub>2</sub>-Atemluftfilter, die sogenannte Carbon Dioxid Removal Assembly (CDRA). Barratt hatte eine ähnliche Reparatur schon während seines Langzeitaufenthalts 2009 als Teil der ISS-Expeditionen 19 und 20 durchgeführt. 
<br>
ISS-Kommandant Scott Kelly widmete sich außerdem dem Sauerstoffgenerator im amerikanischen Segment und installierte dort einen temporären Filter, damit die Experten am Boden einige Tests mit der Anlage durchführen konnten. Kelly entnahm des Weiteren einige Wasserproben, die mit der Discovery zur Erde zurückkehren, um dort gründlich analysiert zu werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06032011113735_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Das japansiche HTV 2 wird mit Müll befüllt 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die Besatzung ihren zehnten Flugtag beendete, wurden einige Behälter mit Wasser, das die Brennstoffzellen des Orbiters produzieren, gefüllt und zur Raumstation transferiert. Es war der letzte komplette Tag, den die Besatzung der Discovery an Bord der Raumstation verbracht hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute um 09:23 Uhr MEZ wurde die Besatzung für ihren 11. Flugtag mit dem Lied „Spaceship Superstar“ von Prism geweckt. Die Astronauten werden noch einmal Ausrüstung transferieren und letzte Arbeiten im PMM durchführen. Die Crew wird noch ein wenig Freizeit genießen können, bevor sich beide Besatzungen zur offiziellen Abschiedszeremonie zusammenfinden und anschließend die Luken zwischen beiden Raumfahrzeugen schließen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Discovery soll am Montag um 13:05 Uhr MEZ die Station verlassen und anschließend den üblichen Fly-Around um die Station durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>STS-133-Mission um einen weiteren Tag verlängert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-133-mission-um-einen-weiteren-tag-verlaengert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 12:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Houston]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Besatzung einen halben Tag Freizeit genießen konnte und einen Telefonanruf von Präsident Obama erhielt, entschied das Mission Management Team, die Mission der Discovery um einen weiteren Tag zu verlängern. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten an Bord des Space Shuttles Discovery wurden um 11:05 Uhr MEZ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-133-mission-um-einen-weiteren-tag-verlaengert/" data-wpel-link="internal">STS-133-Mission um einen weiteren Tag verlängert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während die Besatzung einen halben Tag Freizeit genießen konnte und einen Telefonanruf von Präsident Obama erhielt, entschied das Mission Management Team, die Mission der Discovery um einen weiteren Tag zu verlängern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-05-76906.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04032011130617_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04032011130617_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Crew im Gespräch mit Barack Obama 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten an Bord des Space Shuttles Discovery wurden um 11:05 Uhr MEZ für den achten Flugtag mit dem Lied „City of Blinding Lights“ von U2 geweckt. Das Lied wurde der gesamten Besatzung gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Crew begann ihren Arbeitstag mit Transferarbeiten zwischen dem Mitteldeck des Space Shuttles und der Internationalen Raumstation. Nach dem achten Flugtag haben die beiden Besatzungen etwa 91% der Gegenstände, die vom Shuttle zur Station transferiert werden sollen, abgearbeitet und 56% der Objekte, die wieder mit dem Orbiter zur Erde zurückkehren sollen, in Discoverys Mitteldeck verstaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die Besatzung den Rest des Tages ein wenig Freizeit genießen konnte, standen einige Interviews mit Medienvertretern auf dem Programm. Außerdem erhielt die Besatzung einen Anruf vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, der der Besatzung mitteilte, wie stolz er und die gesamte Nation auf die Arbeit der Astronauten sind. Obama erkundigte sich auch über den Zustand von Robonaut 2, der mit der Discovery zur Station gebracht wurde und scherzte ein wenig, dass die Besatzung ihn endlich auspacken und freilassen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Tages teilte die Bodenkontrolle in Houston der Besatzung mit, dass die Mission aufgrund der exzellenten Effizienz des Orbiters um einen weiteren Tag verlängert werden kann. Dies ermöglicht der Crew, zusätzliche Arbeit im permanenten Mehrzweckmodul durchzuführen und den japanische H-II-Frachttransporter mit Müll aufzufüllen. Nach dem neuen Missionsplan soll die Discovery am 9. März in Florida landen. Zu diesem Zeitpunkt wird sie insgesamt 365 Tage im All verbracht haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 10:23 Uhr MEZ wurde die Besatzung für den neunten Flugtag mit dem Lied „The Ritual / Ancient Battle / 2nd Kroykah“ aus dem Star-Trek-TOS-Soundtrack geweckt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Tages wurde die Crew in ihrer Morgenroutine durch einen Rauchmelder im russischen Segment unterbrochen. Solche Alarme sind während einer betriebsamen Shuttlemission aber nichts Ungewöhnliches, da die Sensoren der Raumstation sehr empfindlich sind und so auch auf Staub reagieren, den die Raumfahrer aufwirbeln, wenn sie Ausrüstung durch die Station transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird sich jetzt primär auf das permanente Mehrzweckmodul konzentrieren und dessen Innenausstattung vervollständigen. Außerdem werden sich die 12 Astronauten und Kosmonauten für die traditionelle gemeinsame Crewkonferenz zusammenfinden und über den bisherigen Verlauf der Mission sprechen. Zusätzlich steht ein Bildungsevent auf dem Plan. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-133-mission-um-einen-weiteren-tag-verlaengert/" data-wpel-link="internal">STS-133-Mission um einen weiteren Tag verlängert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-05-76906.mp3" length="4530343" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>STS-133: Zweiter Außenbordeinsatz beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-133-zweiter-aussenbordeinsatz-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 10:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[DEXTRE]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33984</guid>

					<description><![CDATA[<p>Steve Bowen und Alvin Drew verließen erneut für 6 Stunden und 14 Minuten die Raumstation und absolvierten den letzten Außenbordeinsatz der STS-133-Mission. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 11:23 Uhr MEZ mit dem Lied „The Speed of Sound“ von Coldplay geweckt. Das Lied wurde Shuttlepilot Eric [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-133-zweiter-aussenbordeinsatz-beendet/" data-wpel-link="internal">STS-133: Zweiter Außenbordeinsatz beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Steve Bowen und Alvin Drew verließen erneut für 6 Stunden und 14 Minuten die Raumstation und absolvierten den letzten Außenbordeinsatz der STS-133-Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-04-48403.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03032011110138_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03032011110138_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Der defekte Dichtungsring 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 11:23 Uhr MEZ mit dem Lied „The Speed of Sound“ von Coldplay geweckt. Das Lied wurde Shuttlepilot Eric Boe gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen auf den letzten Außenbordeinsatz der Mission verzögerten sich ein wenig, als bei Steve Bowen ein Problem mit einem Dichtungsring in seinem Luftreinigungssystem gefunden wurde. Doch das Problem konnte schnell behoben werden und Bowen zusammen mit Drew um 16:42 Uhr MEZ die Arbeit beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ersten Aufgaben des Tages trennten sich die beiden Astronauten. Bowen begab sich zum Roboterarm der Raumstation und begann dort seine Arbeitsplattform aufzubauen. Mit dem Arm, der von Missionsspezialist Michael Barratt und ISS-Kommandant Scott Kelly gesteuert wurde, begab er sich dann zum europäischen Weltraumlabor Columbus, entfernte von dort eine Plattform und brachte diese zur Ladebucht des Space Shuttles, wo er sie verstaute. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03032011110138_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03032011110138_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Bowen in Discoverys Ladebucht 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alvin Drew begab sich unterdessen zum defekten Pumpenmodul, um dort mithilfe eines Entlüftungswerkzeugs, dass er während des ersten Außenbordeinsatzes schon vorbereitet hatte, das restliche Ammoniak, welches zur Kühlung der Raumstation genutzt wird, abzupumpen. Anschließend verstaute er das Werkzeug wieder und begab sich dann zum Express Logistics Carrier 4 (ELC-4), wo er seine nächste Aufgabe erledigte und einige Wärmedämmungen abmontierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bowens zweite Aufgabe führte ihn zum Dextre-Roboter, wo er eine Schwenkvorrichtung für ein Kameralicht installierte und ebenfalls eine Dämmung entfernte. Anschließend widmete er sich dem Roboterarm der Raumstation, installierte eine Schutzabdeckung für eine der Kameralinsen und verrückte dann eine Fußhalterung sowie einen Adapter für russische Nutzlasten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Bowen mit Dextre beschäftigt war, widmete sich Alvin Drew einem der Handkarren der Raumstation, mit dessen Hilfe sich Astronauten besser auf der Trägerstruktur bewegen können, und installierte dort eine Lampe. Außerdem korrigierte er eine verrutschte Sonnenblende an einer der Außenkameras, an der während des ersten Außenbordeinsatzes gearbeitet worden war. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03032011110138_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03032011110138_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Astronauten bei der Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Außenbordeinsatzes löste sich dann die Box mit den Helmkameras und Lichtern von Alvin Drews Helm. Steve Bowen versuchte erfolglos diese wieder anzubringen. So entschied man, die Box mit einem Haltegurt am Anzug von Drew zu befestigen und diese dann zurück in die Luftschleuse zu bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 22:56 Uhr MEZ endete der Außenbordeinsatz. Es war der 155. zu Aufbau und Wartung der Internationalen Raumstation. Insgesamt verbrachten die verschiedensten Raumfahrer bisher 973 Stunden und 53 Minuten außerhalb der Raumstation. Es war auch der letzte Außenbordeinsatz, der von einer Besatzung des Space Shuttle Discovery durchgeführt wurde. Mit seinem insgesamt siebten Ausstieg konnte sich Steve Bowen auf Platz sechs der Bestenliste für amerikanische Außenbordeinsätze vorschieben. Er verbrachte im Laufe seiner Karriere 47 Stunden und 18 Minuten in einem Raumanzug außerhalb der Station. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Permanentes Mehrzweckmodul erfolgreich installiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/permanentes-mehrzweckmodul-erfolgreich-installiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 09:02:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[PMM]]></category>
		<category><![CDATA[Quest]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Astronauten des Space Shuttles Discovery haben zusammen mit der Besatzung der Internatinalen Raumstation das letzte amerikanische Modul erfolgreich an die ISS angekoppelt. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung der Discovery um 11:57 Uhr MEZ mit dem Lied „Happy Together“ von The Turtles. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Astronauten des Space Shuttles Discovery haben zusammen mit der Besatzung der Internatinalen Raumstation das letzte amerikanische Modul erfolgreich an die ISS angekoppelt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-02-88107.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032011100241_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032011100241_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Leonardo fest im Griff 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenkontrolle in Houston weckte die Besatzung der Discovery um 11:57 Uhr MEZ mit dem Lied „Happy Together“ von The Turtles. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve Bowen gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionsspezialisten Michael Barratt und Nicole Stott machten sich direkt an die Arbeit und bedienten den Roboterarm der Raumstation, um das neue Modul aus der Ladebucht des Space Shuttles zu heben und es an der erdzugewandten Seite des Unity-Moduls zu installieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 16:05 Uhr MEZ bestätigte die Bodenkontrolle dann, dass Leonardo sicher an der Raumstation festgemacht wurde und der Rest der Crew konnte mit der Arbeit am Permanenten Mehrzweck Modul (PMM) beginnen und den Verbindungsgang zwischen Unity und dem neuen Modul ausrüsten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Stunden später, um 00:17 Uhr MEZ, war es dann ISS-Kommandant Scott Kelly, der als Erster das neue Modul betrat. Leonardo wird der Besatzung mit einem Volumen von etwa 70 m³ dringend benötigten Stauraum zur Verfügung stellen. Mit an Bord gekommen ist mit dem PMM auch das neueste Mitglied der ISS-Besatzung, Robonaut 2. Dieser Roboter ist eine Testplattform für die Techniker am Boden, um Erfahrungen mit humanoiden Robotern im Weltall zu sammeln. Robonaut wurde am Johnson Space Center in Houston entwickelt und soll eines Tages Astronauten im All bei ihren Arbeiten, wie z.B. Außenbordeinsätzen, unterstützen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032011100241_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032011100241_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick ins PMM 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Barratt, Stott und die beiden Kommandanten sprachen zusätzlich noch mit Reportern, bevor sich die beiden Besatzungen auf den zweiten und letzten Außenbordeinsatz der Mission vorbereiteten. Steve Bowen und Alvin Drew gingen mit dem Rest der Besatzung noch einmal alle Prozeduren durch und konfigurierten ihre Werkzeuge. Anschließend begaben sie sich in die Luftschleuse Quest, um dort bei vermindertem Luftdruck zu schlafen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Arbeitstages wurde die Besatzung darüber informiert, dass der geplante Sojus-Rundflug um die Raumstation nicht stattfinden wird. Die russische Weltraumbehörde lehnte den Vorschlag ab, da das Raumschiff Sojus-TMA-01M ein neues Modell ist und sich im Prinzip auf einem Testflug befindet. Aus diesem Grund wollten sich die russischen Ingenieure nicht zu weit von ihrem Testplan entfernen und entsprachen der Bitte nicht. Die Besatzung wird nun den zusätzlichen Tag im Orbit damit verbringen, das PMM weiter auszurüsten und zusätzlich das japanische H-II Transportfahrzeug mit Müll aufzufüllen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 11:23 Uhr MEZ geweckt werden und damit Flugtag sieben beginnen. Steve Bowen und Alvin Drew werden dann erneut die Station für 6 ½ Stunden verlassen und zahlreiche Arbeiten an der Außenseite der Station durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Erster Außenbordeinsatz der STS-133-Mission beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-aussenbordeinsatz-der-sts-133-mission-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 10:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steve Bowen und Alvin Drew absolvierten den ersten von zwei Außenbordeinsätzen der STS-133-Mission. Sie verbrachten insgesamt 6 ½ Stunden außerhalb der Station. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 12:23 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh What a Beautiful Morning“ von Davy Knowles und Back Door Slam [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Steve Bowen und Alvin Drew absolvierten den ersten von zwei Außenbordeinsätzen der STS-133-Mission. Sie verbrachten insgesamt 6 ½ Stunden außerhalb der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-02-48145.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Bowen und Drew bei der Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 12:23 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh What a Beautiful Morning“ von Davy Knowles und Back Door Slam geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialistin Nicole Stott gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer ca. 50-minütigen Hygienepause begannen Bowen und Drew mit den Vorbereitungen für den Ausstieg, begaben sich in ihre Raumanzüge und schalteten diese dann um 16:46 Uhr MEZ auf Batterieversorgung um, was den Start des ersten Außenbordeinsatzes signalisierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Aufgabe des Tages begaben sich Bowen und Drew zu den Modulen Unity und Tranquility, um dort ein Kabel zu verlegen. Das Kabel musste heute installiert werden, da es über Bereiche der Station verläuft, die nach der Installation des neuen permanenten Mehrzweckmoduls Leonardo nicht mehr zu erreichen wären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trennten sich die beiden Astronauten. Drew bereitete ein Entlüftungswerkzeug vor, das während des zweiten Außenbordeinsatzes am Mittwoch genutzt wird, um das verbliebene Ammoniak aus dem defekten Pumpenmodul, das im vergangenen Jahr von der Expedition 24 Besatzung ausgetauscht wurde, zu entfernen. Bowen begab sich unterdessen zum Roboterarm der Raumstation und installierte dort eine Fußhalterung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bowen und Drew widmeten sich dann dem defekten Pumpenmodul und transferiertes es vom mobilen Transporter zur externen Lagerplattform 2. Bei den Arbeiten mit dem Roboterarm kam es allerdings kurz zu Problemen, nachdem die Kontrollstation für den Arm im Cupola-Modul ausfiel und ISS-Kommandant Scott Kelly sowie Missionsspezialist Michael Barratt, die den Arm bedienten, ins Destiny-Labor umziehen mussten, um von dort die Arbeit fortzusetzen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Steve Bowen auf dem Stationsarm 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der erfolgreichen Installation des Pumpenmoduls begab sich Alvin Drew zum Z1-Trägersegment der Raumstation, um dort eine weitere Fußhalterung anzubringen. Beide Astronauten installierten dann noch einen Keil an einer der Außenkameras der Station, um so dem Roboterarm mehr Spielraum für die Installation von Leonardo zu geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit waren alle geplanten Aufgaben erledigt. Da allerdings den Astronauten noch  genug Reserven in ihren Anzügen zu Verfügung standen, entschied sich die Bodenkontrolle einige zusätzliche Aufgaben zu erledigen. Die erste der sogenannten Get-Ahead-Aufgaben, war die Verlängerung der Schienenstrecke des mobilen Transporters. Die beiden Astronauten führten dann noch für die japanische Weltraumbehörde die „Flaschenpost“ Aufgabe durch. Dabei öffneten sie  einen Kanister und „füllten“ ihn mit dem Vakuum des Weltalls. Der Kanister wird mit Discovery wieder zur Erde zurückkehren und in einem japanischen Museum ausgestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend kehrten die beiden in die Luftschleuse zurück und beendeten ihren Einsatz. Für Alvin Drew war es der erste Außenbordeinsatz und er war die 200. Person, die einen solchen Einsatz durchgeführt hat. Für Steve Bowen war es Einsatz Nummer Sechs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Tages informierte die Bodenkontrolle die 12 Astronauten an Bord des Shuttle-Stations-Komplexes, dass die STS-133-Mission um einen Tag verlängert wurde. Sollte dieser zusätzliche Tag nicht für den Sojus Fly-Around genutzt werden, so würde die Besatzung den zusätzlichen Tag für die Innenausstattung des neuen permanenten Mehrzweckmoduls nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 11:53 Uhr MEZ geweckt werden und damit ihren sechsten Flugtag beginnen. Hauptaufgabe ist die Installation des permanenten Mehrzweckmoduls. Zusätzlich werden die Astronauten noch einige Interviews geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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		<item>
		<title>PMM Leonardo</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pmm-leonardo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[MPLM]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einst als MPLM genutzt, ist das PMM Leonardo nun ständiges Modul der Internationalen Raumstation ISS. Es dient vor allem als Lagerraum für verschiedensten Nachschub. Autor: Daniel Maurat Das PMM Leonardo (Permanent Multipurpose Module für Permanentes Mehrzweckmodul) ist ein Lagermodul des US-Teil der Internationalen Raumstation ISS. Basierend auf dem MPLM-Versorgungsmodul, soll es Nachschub lagern. Entwicklung und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/pmm-leonardo/" data-wpel-link="internal">PMM Leonardo</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einst als <em>MPLM</em> genutzt, ist das <em>PMM Leonardo</em> nun ständiges Modul der Internationalen Raumstation ISS. Es dient vor allem als Lagerraum für verschiedensten Nachschub.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <em>PMM Leonardo</em> (<em>Permanent Multipurpose Module</em> für Permanentes Mehrzweckmodul) ist ein Lagermodul des US-Teil der Internationalen Raumstation ISS. Basierend auf dem <em>MPLM</em>-Versorgungsmodul, soll es Nachschub lagern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leo_g.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leo.jpg" alt="" class="wp-image-80575" width="227" height="339" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leo.jpg 332w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leo-201x300.jpg 201w" sizes="(max-width: 227px) 100vw, 227px" /></a><figcaption>Leonardo angedockt an der ISS
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee für das <em>PMM</em> kam auf, nachdem man beschloss, dass STS 133 die letzte Shuttle-Mission sei. Dabei beschloss man, das <em>MPLM</em> an der Station zu belassen, damit die ISS-Besatzungen es als zusätzlichen, unter Druck stehenden Lagerraum nutzen können. Man suchte ein <em>MPLM</em> aus, um dieses für ein dauerhaftes Verbleiben im All vorzubereiten. Die Wahl fiel auf <em>Leonardo</em>, das am häufigsten genutzte <em>MPLM</em>. Man verstärkte <em>Leonardos</em> Außenhülle gegen Weltraummüll und Meteoriten und baute eigentlich die Außenhülle eines normalen ISS-Modules an. Dies geschah in der <em>Space Station Processing Facility</em> im <em>Kennedy Space Center</em> in Cape Canaveral, Florida. Nach der Überarbeitung belud man das Modul mit Nachschub und bereitete es auf seinen letzten Flug vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufbau von <em>MPLM</em> und <em>PMM</em> unterscheidet sich fast gar nicht, bis auf die Außenhaut. Im Gegensatz zum <em>MPLM</em> besitzt das <em>PMM</em> eine Außenhaut, die aus Aluminium und Kunstofffasern wie Kevlar oder Nomex besteht. Angekoppelt wurde es am Nadir-Kopplungspunkt des Moduls <em>Unity</em>. Dafür besitzt es einen aktiven Kopplungsstutzen des Typs <em>Common Berthing Mechanism</em>. Im Inneren ist Platz für bis zu zehn Standard-Racks, den <em>ISPR</em>. In ihnen werden vor allem Gebrauchsgüter wie Wasser, Nahrung, Kleidung, Werkzeuge, Ersatzteile etc. gelagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leonardo_g.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leonardo-1024x762.jpg" alt="" class="wp-image-80573" width="271" height="201" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leonardo-1024x762.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leonardo-300x223.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leonardo-768x571.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leonardo-600x446.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/leonardo.jpg 1078w" sizes="(max-width: 271px) 100vw, 271px" /></a><figcaption>Das PMM Leonardo bei den Vorbereitungen in der SSPF
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <em>PMM</em> startete im Rahmen der Shuttle-Mission STS 133 des Space Shuttles <em>Discovery</em> am 24. Februar 2011 von Cape Canaveral, Florida. Nach zwei Tagen dockte das Shuttle an die ISS und die Besatzung begann mit ihrer Arbeit. Das <em>PMM</em> wurde mit dem Stationsroboterarm <em>SSRMS/Canadarm 2</em> aus der Ladebucht der <em>Discovery</em> gehievt und dann an den Nadir-Kopplungspunkt des Moduls <em>Unity</em> gekoppelt. Nach Dichtigkeitsprüfungen war <em>Leonardo</em> begehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sts-133-mission-um-einen-weiteren-tag-verlaengert/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-ULF-5 (Mission STS-133 der <em>Discovery</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/unity/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Unity</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/multi-purpose-logistics-module-mplm/" data-wpel-link="internal">Versorger <em>MPLM</em></a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Space Shuttle Discovery erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 22:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[ATV 2]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
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		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-133]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Discovery hob um 22:53 Uhr MEZ von der Startrampe 39A des Kennedy Space Center ab und begann damit seine letzte Mission, um das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Internationalen Raumstation zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der Tag begann, nachdem das Mission Management Team grünes Licht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Discovery hob um 22:53 Uhr MEZ von der Startrampe 39A des Kennedy Space Center ab und begann damit seine letzte Mission, um das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Internationalen Raumstation zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-25-40935.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Discovery vor dem Start 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag begann, nachdem das Mission Management Team grünes Licht gegeben hat, unter dem strahlend blauen Himmel in Florida mit der Betankung des externen Tankes von Discovery. Während der dreistündigen Prozedur wird der Tank mit fast 1,9 Millionen Litern flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff betankt und versorgt damit die drei Triebwerke des Space Shuttle während des Aufstiegs in die Umlaufbahn. Besonders aufmerksam beobachtete dabei das Team rund um Mike Leinbach die sogenannte Ground Umbilical Carrier Plate (GUCP), wo ein Lecks am 5. November zum Startabbruch führte. Die Reparaturen, die an der GUCP durchgeführt wurden, zeigten allerdings die erhoffte Wirkung und so konnte der Countdown ohne Störung fortgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Brennpunkte für das Startteam waren die Verbindungsflanschen, die sowohl den Tank für den flüssigen Wasserstoff als auch den für den flüssigen Sauerstoff mit dem Zwischentank verbinden. Hier kam es auf der Seite des flüssigen Sauerstoffs am 5. November zu Rissen in dem unterliegenden Aluminium-Material. Um die Effektivität der Reparaturen, die während der letzten Wochen durchgeführt worden waren, zu überprüfen und eventuell neu entstandene Risse frühzeitig erkennen zu können, wurden rund um den externen Tank spezielle Wärmebildkameras aufgebaut. Doch auch hier gab es keinerlei Probleme und der externe Tank zeigte sich von seiner beste Seite. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die Crew der Discovery 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als alle potenziellen Tankproblemen aus dem Weg waren, richteten sich alle Blicke auf den europäischen Weltraumtransporter ATV 2, der nur wenige Stunden vor dem geplanten Start der Discovery an die Internationale Raumstation ankoppeln sollte. Wäre es hier zu Problemen gekommen, so hätte das Mission Management Team eventuell den Start der Discovery verschieben müssen. Doch das ATV 2 erfüllte seine Aufgabe hervorragend und legte ohne Probleme an der ISS an (Raumfahrer.net berichtete:<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/johannes-kepler-erreicht-die-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Johannes Kepler erreicht die ISS</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sah also danach aus, als ob es ein reibungsloser Countdown werden würde. Doch etwa eine halbe Stunde vor dem geplanten Start kam es zu einem Problem mit den Computern der östlichen Bereichssicherung. Das Startteam arbeitete fieberhaft an der Lösung des Problems und konnte mit nur wenigen verbleibenden Sekunden im Startfenster dann endlich grünes Licht geben. Somit stand einem erfolgreichen Start der Discovery nichts mehr im Weg und um 22:53 Uhr MEZ war es dann soweit: das Space Shuttle hob unter dem Beifall von Tausenden Zuschauern ab und begann seine Reise. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der 11-tägigen Mission soll die Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Steve Lindsey, dem Piloten Eric Bowen und den Missionsspezialisten Alvin Drew, Steve Bowen, Michael Barratt und Nicole Stott, das permanente Mehrzweckmodul Leonardo zur Raumstation liefern. Es ist das letzte amerikanische Modul für die ISS und wird den Besatzungen der Station zusätzlichen Stauraum bieten. Leonardo wird, mit einer Länge von über 6 Metern und einem Durchmesser von 4½ Metern, diverse Experimente und Ersatzteile zur Station liefern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011233210_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/24022011233210_big_260.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Liftoff! 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite wichtige Nutzlast, die Discovery zur Internationalen Raumstation bringen wird, ist der sogenannte Express Logistics Carrier 4 (ELC). Dieser Frachtträger, der eine Masse von etwa 3,7 Tonnen hat, ist in der Lage, wissenschaftliche Experimente aufzunehmen und dient außerdem als Lagerplatz für Ersatzteile der Raumstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird während dieser Mission zwei Außenbordeinsätze durchführen. Steve Bowen, der erst vor wenigen Wochen Mitglied der STS-133-Besatzung geworden ist, wird die Einsätze leiten und durch Alvin Drew unterstützt, der zum ersten Mal in seiner Karriere einen Außenbordeinsatz bestreiten wird. Bowen ersetzte Tim Kopra, der sich bei einem Radunfall verletzte und aufgrund seiner Verletzung nicht rechtzeitig wieder gesund werden konnte. Mit STS 133 stellte Steve Bowen auch einen neuen Meilenstein auf, da er der erste Astronaut ist, der auf zwei aufeinanderfolgenden Missionen der USA ins All geflogen ist. Während der zwei Einsätze werden die Astronauten verschiedene Reparaturen durchführen und die Installation von Leonardo vorbereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Start von STS 133 befindet sich das Space Shuttle Discovery nun auf seiner letzten Mission. Discovery, der älteste der drei noch verbliebenen Orbiter, wird mit Abschluss der Mission insgesamt 362 Tage im All verbracht haben. Die lange Karriere der Discovery begann im August 1984, als der Orbiter im Rahmen der STS-41D-Mission drei Kommunikationssatelliten ins All brachte. Discovery hatte auch die Ehre sämtliche „Return to Flight“-Flüge nach den Challenger- und Columbia-Unglücken durchzuführen. Nach dem Flug der Discovery wird es nur noch zwei weitere Flüge geben, bevor das Space-Shuttle-Programm beendet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung der Discovery wird ihren ersten Flugtag gegen 04:50 Uhr MEZ beenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>WORF macht sein erstes Testfoto</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/worf-macht-sein-erstes-testfoto/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 19:02:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der letzten Woche wurde mit WORF im Rahmen des EarthKAM-Projekts ein erstes Foto zur Erdbeobachtung aufgenommen. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, earthkam.ucsd.edu. Diese EarthKAM-Mission (Earth Knowledge Acquired by Middle School Students) ist die 35. Reihe der Erdbeobachtungskampagne. EarthKAM ermöglicht es Schülern auf der Erde, geografische Ziele auszuwählen, mit einer Digitalkamera von Bord [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der letzten Woche wurde mit WORF im Rahmen des EarthKAM-Projekts ein erstes Foto zur Erdbeobachtung aufgenommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, earthkam.ucsd.edu.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012011200254_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012011200254_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
WORF-Missionslogo 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese EarthKAM-Mission (Earth Knowledge Acquired by Middle School Students) ist die 35. Reihe der Erdbeobachtungskampagne. EarthKAM ermöglicht es Schülern auf der Erde, geografische Ziele auszuwählen, mit einer Digitalkamera von Bord der ISS aufnehmen zu lassen und in den Klassenräumen ihrer Mittelschulen auszuwerten. Zur Zeit beteiligen sich 145 Schulen aus 27 Nationen (119 US-Schulen) mit 9.807 Schülern an EarthKAM. Begonnen wurde es 1995 durch Dr. Sally Ride, Amerikas erster Frau im All, unter dem Namen KidSat und war bei den Space-Shuttle-Flügen STS 76, 81 und 86 mit an Bord. 1998 flog unter dem neuen Namen EarthKAM eine Kamera bei STS 89 und 99 mit ins All, um danach mit der Langzeitbesatzung 1 ein ständiger Teil der ISS-Forschung zu werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">WORF (Windows Orbital Research Facility) gelangte mit STS 131 Discovery im April 2010 zur ISS und wurde von der Langzeitbesatzung 24 im Juni 2010 in das Labormodul Destiny an der Position LAB1D3 eingebaut. WORF befindet sich in einem International Standard Payload Rack (ISPR) in dem die Avionik, die Lüftung und eine kastenartige Vorrichtung mit 0,8 m³ Volumen zur Erdbeobachtung durch das erdzugewandte 20-Zoll-Fenster von Destiny untergebracht sind. Darin können diverse Kameras und multispektrale Scanner befestigt werden, wobei gleichzeitig Strom- und Datenverbindungen zur Verfügung stehen.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012011200254_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012011200254_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Naoko Yamazaki während STS-131 mit WORF im MPLM Leonardo 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorrichtung bietet Haltemöglichkeiten für 35-mm- und 70-mm-Kameras, Camcorder, etliche andere Geräte und schirmt diese vor Lichteinflüssen aus dem Inneren der Station ab. Erstmals wurden EarthKAM-Komponenten im Juni 2010 in WORF eingebaut, leider kam es damals beim Verbinden der Bauteile mit einem A31p-Laptop zu Störungen und das Experiment konnte nicht in Betrieb genommen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Anlauf zur Inbetriebnahme von WORF wurde in diesem Jahr unternommen. Catherine Coleman, Bordingenieurin der Stammbesatzung 26, installierte erstmals eine Nikon-D2X-Digitalkamera und einen T61p-Laptop. Am 17. Januar wurde durch die EarthKAM-Bodenkontrolle ein erstes Testfoto von den schneebedeckten Bergen der Westküste in British Columbia/Kanada mit der Bezeichnung „ISS EarthKAM Image Winter 2011 #9362“ aufgenommen. Eine Kombination aus dem Entfernen der Anti-Kratzschutz-Scheibe vor dem Destiny Fenster und der 12,3-Megapixel-Kamera ermöglicht es, phänomenale Bildqualitäten mit erstaunlichen Details und Klarheit aus 350 Kilometern Höhe zu erstellen. Insgesamt wurden während dieser Mission weitere 1.334 Fotos geschossen und der seit 2001 bestehenden Speicherung von 35.706 Fotos durch Schüler hinzugefügt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012011200254_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24012011200254_small_3.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Die schneebedeckten Berge der Westküste in British Columbia/Kanada 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses erste Testbild mit einer maximalen Download-Größe von 16,34 MB im JPG-Format und 62,04 MB im TIFF-Format hat sein Zentrum in 51 Grad, 48 Minuten Nord und 127 Grad, 54 Minuten West. Es zeigt im Detail die Calvert- und Hecate-Inseln an der kanadischen Küste und den südlichen Teil von Hunter Island. Ebenso auf dem Bild ist das Ha-Iltzuk Icefield in der Nähe des 2.658 Meter hohen Berges Somolenko zu sehen. Das abgebildete Gebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 200 x 134 Kilometern, selbst bei einer 400-fachen Vergrößerung des Bildes sind Einzelheiten auf der Erde sichtbar. Dieses erste Image wurde im Goddard Online Newsletter mit dem Titel „Earth Observatory“ (EO) veröffentlicht, um das Potential von EarthKAM und WORF hervorzuheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zur pädagogischen Aufgabe von EarthKAM, trägt die Kombination mit WORF zur Erhöhung der Fähigkeiten, die Erde beobachten zu können, bei. Die Station ist damit Plattform für hochauflösende Kameras, sowie multi- und hyperspektrale Aufnahmegeräte. Die Aufnahmen aus dem All haben viele Verwendungsmöglichkeiten, so in der Studie des Klimas und der Meteorologie, der Meereskunde, der Geologie und Vulkanologie, im Küsten-, Landwirtschaft-, Farm- und Forstwirtschaft-Management. Ist EarthKAM einmal nicht im Einsatz, können mit WORF und dem Fotoequipment der ISS auch Beobachtungen und Aufnahmen von anfliegenden Raumfahrzeugen erstellt werden. Alle Operationen bedürfen zwar der Vorbereitung durch die Besatzung der Station, die Steuerung von WORF und die Anfertigung der Aufnahmen werden durch die Bodenmannschaft durchgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://web.archive.org/web/20250712205510/https://www.earthkam.org/" target="_blank" data-wpel-link="external">EarthKAM Website</a></li><li><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://web.archive.org/web/20221024040017/https://www.nasa.gov/centers/marshall/history/worf.html" target="_blank" data-wpel-link="external">NASA-Seite zu WORF</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3785.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Forschung &amp; Forschungseinrichtungen</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Expedition 18</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-18/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Roscosmos]]></category>
		<category><![CDATA[SPHERES]]></category>
		<category><![CDATA[STS-126]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75482</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Mission der ISS-Expedition 18 Gregory Chamitoff (Flugingenieur) war als Mitglied der Expedition 17 bereits an Bord der Internationalen Raumstation (ISS), als Kommandant Michael Fincke und Flugingenieur Juri Lontschakow (Flugingenieur) der Expedition 18 ihre Sojus-TMA 13 am 14. Oktober 2008 am Andockport des Sarja-Moduls ankoppelten. Mit ihrer Ankunft war die Mannschaft der 18. Langzeitbesatzung komplett. An Bord der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/expedition-18/" data-wpel-link="internal">Expedition 18</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission der ISS-Expedition 18</h4>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="256" height="276" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/image-1.png" alt="" class="wp-image-79446"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gregory Chamitoff (Flugingenieur) war als Mitglied der Expedition 17 bereits an Bord der </p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationalen Raumstation (ISS), als Kommandant Michael Fincke und Flugingenieur Juri Lontschakow (Flugingenieur) der Expedition 18 ihre <em>Sojus-TMA 13</em> am 14. Oktober 2008 am Andockport des <em>Sarja</em>-Moduls ankoppelten. Mit ihrer Ankunft war die Mannschaft der 18. Langzeitbesatzung komplett. An Bord der neu angekommenen Sojus war auch ein Gast, der Sohn des US-Astronauten Owen Garriott (Skylab 3/1973, STS 9/1983), Richard Garriott. Als sogenannter Weltraumtourist verbrachte er 11 Tage auf der Internationalen Raumstation, führte verschiedene kommerzielle Experimente durch und verschaffte sich einen Eindruck über die Arbeit an Bord des Orbitallabors. Nach der zeremoniellen Kommandoübergabe und dem Abkoppeln der <em>Sojus-TMA 12</em> am 24. Oktober 2008, mit Sergej Alexandrowitsch Wolkow (Kommandant Expedition 17), Oleg Dmitrijewitsch Kononjenko (Flugingenieur) sowie Richard Garriott an Bord, begann die neue Langzeitbesatzung offiziell ihren Dienst im Orbit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.crewbild.jpg" alt="Besatzungsmitglieder"/><figcaption>v.l. Koichi Wakata, Edward Michael Fincke, Sandra Magnus, Juri Lontschakow, Gregory Chamitoff<br><br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf den Jungfernflug des H-II-Transportfahrzeugs (<em>HTV</em>), ein von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA entwickelter unbemannter Versorgungsfrachter, fuhr man die Ausrüstung für den Annäherungsbetrieb im <em>Kibo</em>-Modul hoch, um eine Reihe von Tests mit den Bodenleittechnikern in Tsukuba (Japan) durchzuführen. Während des Rendezvous mit der Internationalen Raumstation soll das <em>HTV</em> etwa 16 Meter von der Station entfernt vom Robotarm <em>Canadarm2</em> gegriffen und am Knotenmodul <em>Harmony</em> angekoppelt werden. Der Start des japaischen Versorgungsfrachters und seine Ankunft an der Internationalen Raumstation war für die zweite Hälfte des Jahres 2009 vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den ersten wartungstechnischen Arbeiten der Besatzung gehörte eine Staubgitterreinigung der Lüftungsventilatoren im russischen Segment, eine Durchsicht der Hygienesysteme und die monatlich nötige Wartung des Schwingungsdämpfungssystems am Trainingslaufband. Auch die ersten wissenschaftlichen Experimente wurden fortgeführt. So unter anderem ein Experiment, das untersucht, wie sich Schwerkraft auf das Wachsen von Pflanzen auswirkt (PLANTS-2), eine Studie über die Erlangung von Echtzeit-Gesundheitsdaten der Besatzungsmitglieder durch ein Aufzeichnen ihrer physiologischen Funktionen während des Schlafes (Sonocard) und eine Untersuchung von Stoffwechselveränderungen der Raumfahrer während ihrer Langzeitaufenthalte im All (Nutrition). Auch richtete die Besatzung bereits neue Experimente ein. Gestartet wurde ein Versuch, der die Pilotenfähigkeit, simuliert auf einem Mobilrechner unter Stoppuhrbedingungen testen soll (Pilot-M) und ein Experiment, das die dynamischen Atemfunktionen durch Messung von Volumen und Atemluftzusammensetzung sowie der Bewegung von Brustkorb und Bauch beim Atmen untersucht (Dychanije).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.undock-sojustma12.jpg" alt="NASA"/><figcaption><em>Sojus TMA-12</em> kurz nach dem Abkoppeln von der ISS. Die Expedition 18 hat somit offiziell begonnen.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die bevorstehende Ankunft der Raumfähre <em>Endeavour</em> stand bereits kurz nach Beginn der neuen ISS-Besatzung im Fokus der täglichen Aufgaben. Dazu gehörte das Zusammenpacken von Gegenständen und Gerätschaften, die mit der STS-126-Mission zur Erde gebracht werden sollten, ein Training im Umgang mit der fotografischen Ausrüstung, die zum Einsatz kommt, wenn die ankommende Raumfähre Endeavour das Rendezvous-Nickmanöver (RPM) absolviert. Die Aufnahmen dieser Hitzeschildinspektion werden anschließend für eine Analyse an das Johnson-Raumfahrtzentrum (JSC) zur Erde übertragen, um eine detaillierte Auswertung des Zustands vornehmen zu können. Weiterhin musste für die geladene Fracht der <em>Endeavour</em> Platz geschaffen werden, denn mit dem voll beladenen Mehrzwecklogistikmodul <em>Leonardo</em> (<em>MPLM</em>) wurden unter anderem neue Lebenserhaltungssysteme, Experimentaleinrichtungen und Mannschaftsquartiere erwartet, durch die eine Erhöhung der Anzahl der ständig auf der Internationalen Raumstation lebenden Personen von drei auf sechs möglich wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der am 16. November 2008 erwarteten Raumfähre <em>Endeavour</em>, musste außerdem die Abreise des Transportfrachters <em>Progress-M 65</em> am 14. November 2008 vorbereit werden. Pünktlich um 17:20 Uhr MEZ koppelte der Frachter vom Servicemodul <em>Swesda</em> ab und verglühte am 6. Dezember 2008 kontrolliert in der Erdatmosphäre. Einen Tag später, am 15. November 2008, startete das Space Shuttle <em>Endeavour</em> ebenso pünktlich um 1:55 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof der NASA, dem Kennedy Space Center (KSC) in Florida. Am 16. November 2010 um 23:01 Uhr MEZ koppelte die Raumfähre planmäßig mit ihrer siebenköpfigen Besatzung an der Station an. Nach einer erfolgreich durchgeführten Dichtigkeitsüberprüfung der Verbindung zwischen beiden Raumfahrzeugen, konnte die Stationsbesatzung knapp 2 Stunden später die STS-126-Besatzung Chris Ferguson, Eric Boe, Heidemarie Stefanishyn-Piper, Sandra Magnus, Donald Pettit, Steve Bowen und Shane Kimbrough an Bord der Internationalen Raumstation begrüßen. Noch direkt am Ankunftstag, dem STS-Missionsflugtag 3, wechselte die Physikerin und Ingenieurin Sandra Magnus mit dem Einbau ihres Sojus-Sitzes offiziell von einem Besatzungsmitglied von STS 126 zur ISS-Expedition 18 und Gregory Chamitoff nahm ihren Platz in der STS-Besatzung als Missionsspezialist ein. Er nahm nach 6 Monaten Arbeit im All langsam Abschied von seinem vorübergehenden Zuhause, seine Heimreise stand kurz bevor.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.satellites-sheres.jpg" alt="Nasa"/><figcaption>v.l. Greg Chamitoff, Michael Fincke und Richard Garriott mit den freischwebenden Minisatelliten des SPHERES-Experiments.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der eng bemessene Zeitplan ließ beide Mannschaften unmittelbar an die Arbeit gehen. Um an die gelade Fracht des Mehrzweck-Logistikmoduls&nbsp;<em>Leonardo</em>&nbsp;(<em>MPLM</em>) zu gelangen, wurde dieser mit dem stationseigenen Roboterarm&nbsp;<em>Canadarm2</em>&nbsp;(<em>SSRMS</em>) aus der Ladebucht der&nbsp;<em>Endeavour</em>&nbsp;gehoben und anschließend am Verbindungsmodul&nbsp;<em>Harmony</em>&nbsp;angekoppelt. Nachdem der Druck zwischen der Raumstation und dem Transportmodul ausgeglichen worden war, konnten die Luken zwischen ihnen geöffnet werden. Die etwa 6 Tonnen an mitgebrachtem Material beschäftigte die Besatzung anschließend mehrere Tage. Unter anderem beinhaltete die Fracht zwei Wasseraufbereitungsanlagen (WRS), eine neue Küche, eine neue Toilette (WHC), zwei Wohn- und Schlafquartiere (CQ), ein neues Trainingsgerät (ARED), weitere wissenschaftliche Einrichtungen, neue Experimente sowie Ergänzungen zu Experimenten, die sich bereits in Betrieb befanden oder auf ihren Einsatz warteten (SpaceDRUMS, SAMS-II, Ice Crystal, RadGene, ENose, SHERE, SPICE, CIR), Ersatzteile für das defekte Steuerbord-Drehgelenk SARJ (Sonnennachführungsmechanik der Solarpaneele) und Versorgungsgüter der verschiedensten Art.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/leonardokopplung.jpg" alt="Nasa-TV"/><figcaption>Der Stationsarm Canadarm2 (SSRMS) hebt das Transportmodul <em>Leonardo</em> aus der Ladebucht der Raumfähre<em> Endeavour</em>.<br>(Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bestandteil der Mission STS 126 waren vier Außeneinsätze. Inhalt dieser Arbeiten außerhalb der Station waren unter anderem der Abbau eines zwischengelagerten Stickstofftanks zur Rückführung auf die Erde sowie Arbeiten am japanischen Weltraumlabor<em>&nbsp;Kibo</em>, welche die Ankunft des Transportfrachters&nbsp;<em>HTV</em>&nbsp;vorbereiteten. Ebenso vorbereitend wurden zur Ankunft und Installation des letzten von insgesamt vier Solargeneratoren benötigte Handkarren am Träger der Station neu positioniert. Die letztlich herausforderndste Aufgabe der Einsätze bestand in der Reparatur des Solar Alpha Rotary Joint, kurz SARJ. Hier wurde gründlich gereinigt, neu geschmiert und Drehlager ersetzt. Diese Aufgabe, die Bestandteil aller vier Außeneinsätze war, konnte erfolgreich beendet werden. Das Steuerbord-Drehgelenk konnte von der Bodenkontrolle in den sogenannten Auto-Track-Modus zurückversetzt werden, der dafür sorgte, dass der Solargenerator wieder seine automatische Sonnennachführung aufnahm und maximale Energie liefern konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 13 Tagen der gemeinsamen Arbeit an Bord der <em>Internationalen Raumstation</em> koppelte das Space Shuttle <em>Endeavour</em> am 27. November 2009 von der Station ab und trat mit ihrer Besatzung die Heimreise an. Um 1:31 Uhr (MEZ) schlossen die Besatzungen die Luken zwischen den Raumfahrzeugen, um 15:47 Uhr (MEZ) stieß sich der Orbiter von der Station ab und 2 Tage später landete die Raumfähre sicher auf der Erde in Kalifornien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.leonardo_a.jpg" alt="NASA"/><figcaption>Die Besatzung der Expedition 18 und STS-126 versammelt sich im Transportmodul Leonardo zu einem Gruppenbild.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem eine Abreise erfolgte, stand schon am 30. November 2009 eine Ankunft bevor. Der Transporter <em>Progress-M 01M</em> legte um 13:28 Uhr (MEZ) mit gut 2,4 Tonnen Fracht (Treibstoff, Sauerstoff, Wasser, Trockenfracht) am Kopplungsmodul <em>Pirs</em> an. Nach den gemeinsamen Tagen mit der Besatzung von STS 126, nahm der Expeditionsalltag seine üblichen Formen an. Es galt, sich den Experimenten zu widmen. Dazu gehörten unter anderem CCISS, eine Untersuchung der Auswirkung von Langzeitaufenthalten im Weltraum auf die Herzfunktion und der das Gehirn versorgenden Blutgefäße, die Arbeit an einem Testsystem, mit dem das Vorhandensein von Bakterien erforscht wird, LOCAD oder das Einrichten der Slow-Scan-TV- Ausrüstung, die nötig war, um das Experiment MAI-75 durchzuführen. Zusätzlich stand die wöchentlich durchgeführte gründliche Reinigung der Raumstation an, das heißt, Reste von Lebensmitteln wurden entsorgt, Staub gesaugt und oft genutzte Flächen wurden mit feuchten Tüchern gereinigt. Natürlich galt es nach wie vor, die Station so auszubauen, damit sie zukünftig einer 6-Mann-Besatzung das Leben an Bord ermöglicht. Das Material, welches mit der letzten Shuttle-Mission zur ISS geliefert wurde, wurden nun nach und nach installiert bzw. einsatzfähig gemacht (ARED, WHC, CIR, WRS mit der integrierten Urinwiederaufbereitungsanlage UPA).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.crewquarter_a.jpg" alt="NASA"/><figcaption>Leonardo wird entladen. Im Bild wird eines der beiden neuen Schlaf- und Wohnquartiere (CQ) durch die Station manövriert.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den routinemäßigen Wartungen, dem täglichen Trainingsprogramm, Reinigungen und Experimentpflege wie PLANTS-1 (Untersuchung des Wachstums und der Entwicklung von Pflanzen in der Mikroschwerkraftumgebung des Weltalls), galt es, als nächstes die intensive Vorbereitung des bevorstehenden Außeneinsatzes in Angriff zu nehmen, der am 22. Dezember 2008 vorgesehen war. Es wurden die benötigten Werkzeuge zusammengesucht, die Raumanzüge einsatzfähig gemacht, die Telemetrie- und Kommunikationssysteme getestet und die Arbeitsabläufe mit den Außeneinsatzspezialisten auf der Erde besprochen. Der Einsatz außerhalb der Station begann am 23. Dezember 2008, mit dem Ausstieg von Michael Fincke und Juri Lontschakow aus dem russischen Andock- und Schleusenmodul&nbsp;<em>Pirs</em>&nbsp;um 1:15 Uhr (MEZ) und dauerte 5 Stunden 38 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer Arbeit wurde eine Messeinheit zur Messung elektromagnetischer Energie (Langmuir-Sonde) an <em>Pirs</em> installiert und das Langzeitexperiment Biorisk (Experiment setzte biologische Proben dem Weltall aus) das ebenfalls an <em>Pirs</em> installiert war, eingeholt. EXPOSE-R (Sammlung von neun Experimenten) setzte astrobiologische Proben, darunter Samen und Sporen, den harten Weltraumbedingungen aus und wurde zusammen mit dem Experiment IMPULSE (Messung von Störungen in der Ionosphäre um die <em>ISS</em> herum) an der Außenseite des Wohn- und Navigationsmoduls <em>Swesda</em> montiert. Nachdem beide Experimente miteinander verbunden waren, konnten von EXPOSE-R keinerlei Telemetriedaten empfangen werden. Man entschloss sich daraufhin, das Experiment wieder abzubauen und mit zurück in die Station zu nehmen, um es zum gegebenen Zeitpunkt zurück zur Erde zu bringen. Die zweite neu installierte Komponente IMPULSE hingegen funktionierte nach den ersten Funktionstest glücklicherweise einwandfrei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.Combustion%20Integration%20Rack.CIR..jpg" alt="NASA"/><figcaption>Sandy Magnus bei der Arbeit am Experimentalschrank für Verbrennungsexperimente (CIR).<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende des Jahres 2008 und Beginn des neuen Jahres 2009 lag der Fokus der Arbeiten auf der Internationalen Raumstation auf Problembehandlungen. Der Aufbau des verbesserten Widerstandsgeräts für Fitnessübungen wurde durch eine festsitzende Startsicherung verhindert und die Arbeit an diesem Gerät auf bestimmte Zeit gestoppt. Als ARED später neu aufgebaut und getestet wurde, stellte sich heraus, dass alles wie vorgesehen funktioniert. Nach wie vor kämpfte die Besatzung mit der neuen Wasserrückgewinnungsanlage (WRS, UPA), die einen hohen elektrischen Strom zog und Probleme mit der Destillationszentrifuge aufwies. Hierzu arbeiteten Gruppen am Johnson Raumfahrtzentrum (JSC) an einem Problembehandlungsplan. Auch stand eine Analyse des Experiments EXPOSE-R auf dem Plan. Erster Ansatz war hier, aufgrund der nicht empfangenen Telemetriedaten, die Überprüfung der Kabel und Verbinder in Angriff zu nehmen. Bei dieser stieß man auf einen losen Kabelverbinder. Nachdem man auf diesen zu behebenden Defekt stieß, wurde die erneute Montage von EXPOSE-R auf den Arbeitsplan des nächsten Außeneinsatzes gesetzt, der für den 10. März 2009 vorgesehen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Experiment zur Simulation von geophysikalischen Strömungen in der Mikroschwerkraft GeoFlow entdeckte man ein internes Leck, das allerdings sicher eingeschlossen war und zu keinerlei Gefährdung für die Besatzung werden konnte. Das Experiment der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sollte aufgrund dessen mit der nächsten Möglichkeit zur Erde gebracht werden, um es einer Reparatur unterziehen zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-13.eva2_a.jpg" alt="Nasa"/><figcaption>Michael Finke bei der Arbeit während des 2. Außeneinsatzes der Expedition 18<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam starteten die Vorbereitungen zur Ankunft der nächsten Space-Shuttle-Mission STS 119. Diese Mission lieferte das letzte Tragwerksegment mit den dazugehörigen Solarzellenflächen. Während der üblichen notwendigen vorbereitenden Maßnahmen, wie das Proben der Fotografiertechniken oder Wiederaufladung der Metalloxid (METOX)-Behälter der für die Außeneinsätze benötigten Raumanzüge, bereitete man das Verlassen des angedockten Transporters&nbsp;<em>Progress-M 01M</em>&nbsp;vor. Letztes Material wurde entladen und nicht mehr benötigtes beladen. Neben wichtigen Notfallübungen und den regelmäßig notwendigen Wartungen wurde der Experimentalschrank SAIBO, der sich im japanischen Labormodul&nbsp;<em>Kibo</em>&nbsp;befindet in Betrieb genommen. SAIBO bietet einfache Standardschnittstellen zur Handhabung modularer Nutzlasten. Zusätzlich stand eine Überprüfung des robotischen Manipulators für Spezialzwecke DEXTRE auf dem Arbeitsplan. Eine Woche lang wurde DEXTRE einer Reihe von Überprüfungen unterzogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Versorgungsraumfahrzeug <em>Progress-M 66</em> zum Start am 10. Februar 2009 vom Kosmodrom in Baikonur bereitstand und die Ankunft am 13. Februar 2009 vorgesehen war, wurde es Zeit für den Transporter <em>Progress-M 01M</em>, von der Station abzulegen. Am 6. Februar 2009 verließ Progress die Station und legte vom Andockmodul <em>Pirs</em> ab. Nachdem der Transporter noch einige technische Tests durchführte, verglühte er kontrolliert am 8. Februar 2009 in der Erdatmosphäre.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/ec-18.sts-119.jpg" alt="Nasa"/><figcaption>Space Shuttle <em>Discovery</em>, angedockt an der <em>Internationalen Raumstation</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im experimentellen Bereich arbeitete man mit dem InSpace-2 Experiment, das Fluide untersucht, die ihre Eigenschaft unter dem Einfluss eines äußeren Magnetfeldes ändern. Für eine vorgesehene Versuchsreihe wurde ein Handschuhkasten in Betrieb genommen. Ebenfalls eine neue Versuchreihe startete mit dem Wachtums- und Entwicklungsexperiments von pflanzlichem Leben im Weltraum PLANTS-1. Für das SPICE-Experiment, das den Punkt bestimmen soll, an dem sich in Gasstrahlflammen in der Mikroschwerkraft Ruß bildet, wurde ein sogenannter Rauchentwicklungspunkt eingerichtet. Am 14. Februar 2009 wurde Besatzungsmitglied Sandy Magnus schließlich zum ersten Menschen, der auf der Internationalen Raumstation Flammen entzündete. Ein weiteres Experiment, an dem gearbeitet wurde, war das Komponentenreparaturexperiment CRE-1, dass eine Weiterführung eines früheren Experiments zum Löten in der Mikroschwerkraft SoRGE darstellt. CRE-1 stellt Schritt Nr. 2 dar, eine Komponentenreparatur im Orbit durchführen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau 10 Tage, nachdem ein Stück Weltraummüll knapp an der Station vorbeiflog, näherte sich ein weiteres Trümmerstück (Bruchstück einer chin. Trägerstufe). Mithilfe des Space Shuttles <em>Discovery</em> drehte die <em>Internationale Raumstation</em> so, dass die Raumfähre sich in Flugrichtung befand und auf diese Weise durch den erhöhten Luftwiderstand den Orbitalkomplex über etwa 3 Stunden hinweg langsam abbremste und auf eine etwas niedrigere Umlaufbahn brachte. Nach diesem Vorgang wurde der Komplex in die Ausgangslage zurückgedreht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/iss/sojustma-13.jpg" alt="Bildquelle"/><figcaption>Die Rückkehrkapsel Sojus TMA-13 hängt am Hauptfallschirm, kurz vor der Landung auf der Erde.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 3 Außeneinsätzen, die der Montage des letzten Tragwerksegments und der Inbetriebnahme der Solarzellenpaneele dienten, stand am 25. März 2009 die Heimreise der Besatzung der Mission STS 119 bevor. Um 20:53 Uhr (MEZ) stieß sich die Raumfähre&nbsp;<em>Discovery</em>&nbsp;von der&nbsp;<em>Internationalen Raumstation</em>&nbsp;ab und begann somit die Heimreise. Noch während die&nbsp;<em>Discovery</em>&nbsp;auf dem Weg zurück zur Erde war, startete am 26. März 2009 die Ablösung der Expedition 18. Die Nachfolgecrew bestand aus Kommandant Gennadi Padalka und Flugingenieur Michael Barratt, die mit&nbsp;<em>Sojus-TMA 14</em>&nbsp;vom Kosmodrom in Baikonur abhoben. Mit an Bord der Sojus befand sich der Raumflugteilnehmer Charles Simonyi, der mit Michael Fincke und Juri Lontschakow am 7. April 2009 zur Erde zurückkehrte. Pünktlich am 28. März 2009 traf die neue Besatzung auf der Raumstation ein und koppelte ihr Raumfahrzeug am hinteren Andockport des Servicemoduls&nbsp;<em>Swesda</em>&nbsp;an. Nach einer herzlichen Begrüßung begann die verbleibende Woche an gemeinsamer Arbeit an Bord der Raumstation. Es fand eine Einweisung für die neu angekommene Besatzung in den Betrieb des Orbitallabors statt, zusammen erfüllten sie die Wartungsaufgaben und beide Besatzungen arbeiteten gemeinsam an laufenden wissenschaftlichen Studien (Izgib, BISE).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. April 2009 zelebrierte man schließlich die Kommandoübergabe. Michael Fincke übergab die Leitung der Raumstation an Gennadi Padalka. Aufgrund von äußerst schlechten Wetterbedingungen im geplanten Landegebiet in Kasachstan verzögerte sich die Abreise von Michael Fincke, Juri Lontschakow und Charles Simonyi um einen Tag. Kurz nach einer Verabschiedungszeremonie bestiegen die 3 Heimkehrer am frühen Mittwochmorgen, dem 8. April 2009, ihr Raumfahrzeug. Um 2:46 Uhr (MESZ) wurden die Luken zwischen den Raumfahrzeugen geschlossen und um 5:55 Uhr (MESZ) legte die&nbsp;<em>Sojus-TMA 13</em>&nbsp;vom Andockport ab. Mit dem Zünden der Triebwerke wurde das Raumfahrzeug aus der Umgebung der&nbsp;<em>Internationalen Raumstation</em>&nbsp;gebracht und leitete so die Heimkehr der Besatzung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 9:16 Uhr (MESZ) landete die Rückkehrkapsel in der Steppe Kasachstans, nahe der Stadt Dscheskasgan. Die 18. Langzeitbesatzung und Raumfahrtteilnehmer Charles Simonyi landeten sicher und gesund auf der Erde und reisten, nach einer kleinen Willkommensfeier in Karaganda, zurück zum Sternenstädtchen (bei Moskau), um dort, die nach einem Langzeitaufenthalt in der Schwerelosigkeit nötige und obligatorische mehrwöchige Rehabilitation zu absolvieren.</p>
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			</item>
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		<title>Vorbereitungen und neue Experimente auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitungen-und-neue-experimente-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 17:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vorbereitungen auf die geplante Ankunft der Discovery und Aktivitäten zum russischen Weltraumausstieg Mitte November standen auf dem Plan der Langzeitbesatzung 25. Eine Feierstunde am zehnten Jahrestag der ISS, Fehleranalysen, Forschung und das Entladen von Progress-M 08M gehörten ebenfalls zum Programm in dieser Woche. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Vertont von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Vorbereitungen auf die geplante Ankunft der Discovery und Aktivitäten zum russischen Weltraumausstieg Mitte November standen auf dem Plan der Langzeitbesatzung 25. Eine Feierstunde am zehnten Jahrestag der ISS, Fehleranalysen, Forschung und das Entladen von Progress-M 08M  gehörten ebenfalls zum Programm in dieser Woche.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-11-10-52765.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Spannung verfolgte die Besatzung der ISS die Startkampagne der Discovery für STS 133. Leider wurde diese am Freitag durch ein Leck an einer Leitung zur Entlüftung von Wasserstoff unterbrochen und wird frühestens Ende November wieder aufgenommen. Einen Teil ihrer Zeit widmeten die amerikanischen Besatzungsmitglieder den Arbeiten für die bis dahin noch geplante Ankunft der Discovery. Kommandant Doug Wheelock und Scott Kelly arbeiteten an den Raumanzügen, welche die Discovery-Astronauten Tim Kopra und Alvin Drew bei ihren Außeneinsätzen tragen sollten. Es wurden Batterien geladen und die Isolierung an einem Anzug repariert. Bei den vorhergegangenen amerikanischen Ausstiegen 15, 16 und 17 gab es in den ISS-Raumanzügen unerwünschte Luftgeräusche, wenn Sauerstoff strömte. Shannon Walker nahm sich dieses Problems an. In Cupola wurde das Equipment für die Robotic-Aktivitäten des Stationsarms vorbereitet und Oleg Skripotschka transportierte Gegenstände nach Progress-M 07M, welche im vorderen Andockstutzen (PMA-2) von Harmony gelagert wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Beide Orlan-Raumanzüge im Schleusenmodul Pirs 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fjodor Jurtschichin und Oleg Skripotschka machten sich mit den Prozeduren und dem Zeitablauf ihres Weltraumausstieges am 15. November vertraut. Sie stellten außerdem die Werkzeuge für ihren sechsstündigen Außeneinsatz zusammen und transportierten einige Wissenschaftsnutzlasten aus dem Schleusenmodul Pirs (SO 1) in das Docking- und Schleusenmodul Poisk (MIM 2), um sie dort zwischenzeitlich zu stauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. November wird es einen Testlauf geben. Dabei werden die Orlan-MK-Raumanzüge angelegt, um Beweglichkeitstests, Dichtigkeits- und Kommunikationsprüfungen durchzuführen. Fjodor Jurtschichin wird dabei den Orlan Nr. 5 mit den roten Streifen und der Telemetrie-Einheit 7 tragen, Oleg Skripotschka benutzt den Orlan Nr. 4 mit den blauen Streifen und der Telemetrie-Einheit 6. Per Funk unterstützt von der Bodenstation, wechselten sie einige Komponenten ihrer Orlan-MK-Raumanzüge, wie LP-9 LiOH-Kanister, Haupt- und Reserve-BK-3M-Sauerstofftanks, Feuchtigkeitssammler, Trinkwasserfilter, einen Filter der Entgasungspumpe und 825M3-Batterien aus beziehungsweise arbeiteten daran. Sie bereiteten die persönliche Kleidung, welche im Raumanzug getragen werden soll, vor. Das sind die KVO-Kühlanzüge, der ShL-10S-Kopfhörer, BK-10-Thermounterwäsche und Baumwollsocken. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung der ISS spricht mit  NASA Administrator Charles Bolden 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. November war der zehnte Jahrestag der bemannten Nutzung der ISS <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/10-jahre-bemannte-raumstation-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">(wir berichteten)</a>. Daher gab es an diesem Tag eine Live-Schaltung zur ISS und NASA-Administrator Charles Bolden sprach mit der sechsköpfigen Besatzung. Auch die russische Weltraumagentur Roskosmos würdigte den feierlichen Tag, neben den anderen internationalen Partnern, mit einigen Sonderbeiträgen in Text und Film. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Anflug von Sojus-TMA 01M im Oktober hatte es ein Problem mit einem Analog-Digitalwandler gegeben, so dass damals einige Werte auf der Neptun-Konsole der Rückkehrkapsel nicht angezeigt werden konnten. Um diesen Fehler zu analysieren, wurden mit Progress-M 08M ein Datenkabel und eine Diagnose-CD angeliefert. Alexander Kaleri prüfte damit die Datenprotokolldateien des Bedienfeldes, um die Ergebnisse den Fachleuten am Boden zu übersenden. Erste Erkenntnisse sprechen von einem Hardwareproblem, welches verhindert, dass der Wandler angesprochen wird. Das Universal-Trainingsgerät ARED (Advanced Resistive Exercise Device) macht diese Woche auch einige Probleme. Nur durch den Austausch eines Übungsseiles, von Scott Kelly durchgeführt, konnte das Trainingsgerät wieder genutzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die russischen Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation führen ein neues Experiment durch, das Wissenschaftlern helfen soll, neue Materialien und Elektronikgeräte zu entwickeln. Das Experiment, Coulomb Crystal genannt, ist eine Studie von geladenen Partikeln und deren Dynamik in einem Magnetfeld. Da es auf der Erde problematisch durchzuführen ist, wurde es mit Progress-M 08M zur ISS gebracht, um in der Mikrogravitation zu experimentieren. Die Ergebnisse sollen eine weitere praktische Anwendung in der Mikroelektronik, den Nanotechnologien und der Produktion von neuen Lichtquellen haben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Scott J. Kelly und Oleg Skripotschka mit SPHINX im Unity-Knoten 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls mit Progress-M 08M gelangte ein europäischen Experiment mit dem Namen SPHINX zur ISS. Es wurde von Oleg Skripotschka zum Columbus-Labormodul transportiert und dort von Scott Kelly in den vorgewärmten KUBIK-6-Brutkasten eingebaut. Kameraüberwacht wurde es gestartet und soll erforschen, wie sich Innenwandzellen von Venen der menschlichen Nabelschnur in der Mikrogravitation verhalten. Damit sollen bessere Kenntnisse über Endothel-Zellen für klinische Anwendungen gewonnen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entladevorgang von Progress-M 08M wurde während der gesamten Woche fortgesetzt. Neben den schon erwähnten Experimenten mussten auch eine ganze Menge anderer Güter entladen und in das stationseigene Inventar-Management-System (IMS) eingebucht werden. Shannon Walker konzentrierte sich auf eine Kontrolle der Bestände im Kleidungslager der Mannschaft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fjodor Jurtschichin, Kommandant von Sojus-TMA 19, begann damit, sich auf die Rückkehr zur Erde am Ende dieses Monats vorzubereiten. Er benutzte dafür die russische Tschibis-Anzughose, bei der ein Unterdruck auf den unteren Teil des Körpers einwirkt. Dadurch werden die Muskeln in den Beinen für die Rückkehr in die Schwerkraft vorbereitet. Doug Wheelock und Shannon Walker, ebenfalls zur Besatzung von Sojus-TMA 19 gehörend, werden in den nächsten Tagen in die Vorbereitung der Rückkehr zur Erde einsteigen. Ab Mitte November müssen alle drei Rückkehrer verstärkt Vitamine und Salz zu sich nehmen und ihr Trainingsprogramm intensivieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 06.11.2010:</p>



<p class="wp-block-paragraph">352,0 km bei einem Höhenverlust von 156 Metern in den letzten 24 Stunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>12. November, Trainingseinheit zum russischen Weltraumausstieg</li><li>15. November, russischen Weltraumausstieg mit Fjodor Jurtschichin und Oleg Skripotschka</li><li>30. November, Rückkehr von Sojus-TMA 19 zur Erde</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg163103#msg163103" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ISS Hauptthema ab dem 3. November</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Shuttle-Start erneut verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-start-erneut-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 03:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Haupttriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag Morgen traten einige Probleme mit einem der Triebwerks-Controller auf. Als man meinte, dieses Problem im Griff zu haben, traten ähnliche Symptome erneut auf, die zu einer weiteren Startverschiebung bis mindestens Donnerstag um 20:29:42 Uhr (MEZ) führen. Ein Beitrag von Raumfahrer.net Gastautor und Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Von unserem Gastautoren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag Morgen traten einige Probleme mit einem der Triebwerks-Controller auf. Als man meinte, dieses Problem im Griff zu haben, traten ähnliche Symptome erneut auf, die zu einer weiteren Startverschiebung bis mindestens Donnerstag um 20:29:42 Uhr (MEZ) führen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Raumfahrer.net Gastautor und Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von unserem Gastautoren <strong>Johannes Amann</strong>. </p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-11-03-90019.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112010041755_small_1.jpg" alt="NASA" width="356" height="200"/><figcaption>
Discovery am Launch-Pad 39A  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ersatzcontroller für Hauptriebwerk Nummer 3 funktionierte nicht wie vorhergesehen, allerdings ließ sich sich das Problem zunächst durch mehrmaliges Ein- und Ausschalten scheinbar lösen. Nachdem allerdings später noch ein Fehler auftrat, wollte man die Ursache genauer feststellen, um kein Sicherheitsrisiko einzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Ingenieuren für die Bearbeitung des Fehlers genügend Zeit zu geben, musste man den Start um weitere 24 Stunden bis Donnerstag verschieben. Die meteorologischen Aussichten sehen allerdings nicht allzu gut aus, es besteht lediglich eine 30-prozentige Chance auf akzeptables Wetter. Bereits am Freitag würde die Chance gutes Wetter innerhalb der Startbedingungen wieder auf 70% steigen. Letzter Starttermin wäre Sonntag, danach wäre der sogenannte Beta-Winkel, der Winkel zwischen der Orbitebene der ISS und Einstrahlungsrichtung der Sonne zu hoch, was zur Folge hätte, dass sich die Discovery in der ISS-Umlaufbahn zu oft in der Sonne befindet. Die Radiatoren des Shuttles können dieses allerdings nur bis zu einem gewissem Punkt kühlen. Daher können die Raumfähren in Zeiten hoher Beta-Winkel nicht zur ISS starten, da sie im Orbit überhitzen würden. Sollte der Start bis Sonntag nicht stattgefunden haben, muss man mindestens bis zum 23. November warten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Mission der Discovery wird vom erfahrenen Kommandanten Steve Lindsey geführt werden und im Rahmen von STS 133 das umgebaute Logistikmodul Leonardo zur Internationalen Raumstation ISS bringen, wo es als weiterer Stau- und Arbeitsraum angedockt bleiben soll. Dafür wurde das Modul mit einem neuen Mikrometeoriten-Schutz ausgestattet, da es ursprünglich nur für kurze Transfer-Flüge mit dem Shuttle konstruiert war. Dabei wurde es jeweils mit dem gleichen Shuttle hoch und wieder runter gebracht. Zusätzlich bringt der Orbiter noch einige externe Ersatzteile auf einer Plattform mit nach oben, dabei auch ein Kühlradiator für die ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-133 Countdown und Start</a> </li></ul>
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