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	<title>H-IIA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>H-IIA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Kizuna: JAXA sendete Befehl zur Abschaltung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kizuna-jaxa-sendete-befehl-zur-abschaltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 07:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) hat am 1. April 2019 bekanntgegeben, dass der Betrieb des experimentellen Kommunikationssatelliten Kizuna alias WINDS im Geostationären Orbit (GEO) aus technischen Gründen aufgegeben werden musste. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA. Kizuna kreist seit dem Start auf der H-IIA-Rakete mit der Flugnummer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) hat am 1. April 2019 bekanntgegeben, dass der Betrieb des experimentellen Kommunikationssatelliten Kizuna alias WINDS im Geostationären Orbit (GEO) aus technischen Gründen aufgegeben werden musste.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KizunaInSpaceArtJAXA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KizunaInSpaceArtJAXA26.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Kizuna im All &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kizuna kreist seit dem Start auf der H-IIA-Rakete mit der Flugnummer F14  am 23. Februar 2008 vom Startzentrum Tanegashima aus um die Erde und hat seine Auslegungsbetriebsdauer von fünf Jahren erheblich überschritten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der JAXA trat wohl Anfang Februar 2019 ein als Kommunikationsanomalie bezeichnetes Problem an Bord des Satelliten auf. Bemühungen, noch einmal Verbindung zu dem Satelliten zu bekommen, scheiterten, berichtete die JAXA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042019093456_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042019093456_small_2.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Die Hauptbestandteile von Kizuna &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der vorliegenden offiziellen Informationen ist davon auszugehen, dass die JAXA Anfang Februar 2019 die Kontrolle über Kizuna verloren hat und danach trotz angestrengter Bemühungen nicht wiedergewinnen konnte. Eine Auswertung der Bewegungen von Kizuna im GEO anhand von Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung widerspricht dem nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Ende Januar 2019 stand Kizuna sehr „stabil“ an einer Position bei 143 Grad Ost im GEO – in Nord-Südrichtung schwankte Kizunas Bahn um etwa zwei Grad. Zwischenzeitlich begann Kizuna zu driften. Am Tag, als die JAXA mitteilte, dass man den Satellit aufgegeben habe, bewegte sich Kizuna im Bereich von 141,4 Grad Ost im Umfeld des GEO. Zwischenzeitlich ist der Satellit im Bereich um 139,7 Grad Ost unterwegs. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042019093456_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042019093456_small_3.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Kizuna mit entfaltetem Solarzellenausleger
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ob eine geregelte umfangreiche Passivierung, wie sie bei Betriebsende von großen Kommunikationssatelliten mittlerweile nicht unüblich ist, bei Kizuna erfolgreich durchgeführt werden konnte, meldete die JAXA nicht. Wünschenswert wäre es gewesen, nach dem Erreichen eines sogenannten Friedhofsorbits in einem gewissen Sicherheitsabstand zum GEO, Tanks und Leitungen von übriggebliebenem Treibstoff und Druckgasen zu befreien, Akkumulatoren von ihrer Stromversorgung zu trennen und zu entladen, sowie vorher nicht benutzte redundante pyrotechnische Komponenten – das können zum Beispiel Ventile sein – auszulösen. Ob im Betriebsplan überhaupt vorgesehen war, den Satelliten bei seiner Außerbetriebnahme in einen Friedhofsorbit zu steuern, berichtete die JAXA ebenfalls nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Berichtet hat die JAXA, man habe um 15:54 Uhr am 27. Februar 2019 einen Funkbefehl mit dem Inhalt, Kizuna solle seine Batterien und Transmitter abschalten, an das Raumfahrzeug gesendet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042019093456_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25042019093456_small_4.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Kizuna vor dem Start
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Stolz meldete die JAXA, man habe mit Kizuna die seinerzeit schnellste Internetdatenübermittlung via Satellit realisieren können, und dabei eine Übertragungsrate von 3,2 Gigabit pro Sekunde erreicht. Außerdem habe man den  Satellit mehrfach bei Katastrophenschutzübungen einsetzen können. Bei der Bewältigung des in Japan als „Große Erdbebenkatastrophe Ost-Japans“ bezeichneten Tōhoku-Erdbeben 2011 sei der Satellit hilfreich gewesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kizuna ist eine Gemeinschaftsentwicklung des nationalen Instituts für Informations- und Kommunikationstechnologien (National Institute of Information and Communications Technology, NICT) und der JAXA. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumfahrzeug hatte nach dem Einschuss in den GEO laut JAXA eine Masse von rund 2.700 Kilogramm. Seine Hauptabmessungen betragen 2m×3m×8m, mit den beiden entfalteten Solarzellenauslegern beträgt seine Spannweite 21,5 Meter. Die elektrische Leistung, die die Solarzellenausleger im Idealfall bereitstellen konnten, lag bei rund 5.200 Watt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord betrieben wurden neben der umfangreichen Kommunikationsnutzlast drei Kameras vom japanischen Hersteller MEISEI, die neben der Überwachung von Entfaltungsvorgängen von Solarzellenauslegern und Antennen für einige zusätzliche Experiment benutzt wurden. Die Kameras konnten Videosequenzen und Standbilder im JPEG-Format liefern und verfügen über Flutlichter genannte Beleuchtungseinrichtungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kizuna (きずな) alias WINDS (Wideband InterNetworking engineering test and Demonstration Satellite) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 32.500 und als COSPAR-Objekt 2008-007A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4017.msg451531#msg451531" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">WINDS alias Kizuna auf H-IIA 2024 F14 vom YLP-1 Tanegashima</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Japan: Neuer Radar-Aufklärer IGS Radar 6 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-neuer-radar-aufklaerer-igs-radar-6-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 20:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Juni 2018 gelangte ein weiterer japanischer militärischer Aufklärungssatellit ins All. Mutmaßlich ist der Satellit mit einem aktiven Radar ausgerüstet. Bezeichnet wird das neue Raumfahrzeug als IGS Radar 6. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: JAXA, Mitsubishi Heavy Industries, Ltd., NHK, The Japan Times. Das IGS-Programm … &#8230; verfügt seit 2003 über Satelliten zur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. Juni 2018 gelangte ein weiterer japanischer militärischer Aufklärungssatellit ins All. Mutmaßlich ist der Satellit mit einem aktiven Radar ausgerüstet. Bezeichnet wird das neue Raumfahrzeug als IGS Radar 6.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: JAXA, Mitsubishi Heavy Industries, Ltd., NHK, The Japan Times.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das IGS-Programm …</strong> <br> &#8230; verfügt seit 2003 über Satelliten zur Informationsgewinnung im Weltraum. Die Bezeichnung der Satelliten folgt ihren Aufgaben: IGS steht für Information Gathering Satellite (情報収集衛星, jōhō shūshū eisei), die Ergänzung Optical oder Radar weist auf die konkrete Ausrüstung eines Raumfahrzeugs der Serie hin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfangs erfolgte der Einsatz der Raumfahrzeuge des IGS so, dass jeweils ein mit optischen Bilderfassungssystemen und ein mit einer Radaranlage ausgerüsteter Satellit hintereinander Stellen von Interesse am Erdboden untersuchten. Seit Anfang 2013 nutzt man je zwei Satelliten mit optischen Bilderfassungssystemen und mit Radaranlagen zusammen in einer Konstellation, die es ermöglicht, jeden Punkt am Erdboden mindestens ein mal pro Tag abzutasten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im All befanden sich nach Angaben der japanischen Fernsehgesellschaft NHK vor dem heutigen Start vier Radarsatelliten und drei mit optischen Bilderfassungssystemen. The Japan Times hat 2017 gemeldet, Japan verfüge über jeweils drei kontrollierte Satelliten beider Bauarten. Jeweils ein Satellit beider Bauarten diene als Backup. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Datum vom 12. Juni 2018 berichtete The Japan Times, Japans Regierung betreibe vier Radarsatelliten und zwei mit optischen Bilderfassungssystemen. Die Satelliten würden benutzt, um zum Beispiel militärische Einrichtungen in Nordkorea zu überwachen und um Bilder von Gebieten aufzunehmen, die von Naturkatastrophen betroffen sind. Ziel sei es, schließlich eine Gruppe von zehn einsatzfähigen Satelliten zu bekommen, unter denen sich dann auch Relaissatelliten befinden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erde umkreisen die Satelliten auf annähernd polaren, rund 98 Grad gegen den Erdäquator geneigten Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern. Betrieben werden sie im Auftrag des japanischen Kabinetts von dessen Zentrum für Satellitenaufklärung. Der Nutzen des Systems liegt japanischen Angaben zufolge insbesondere in der Erkennung möglicher Gefahren, die in den Nachbarstaaten Japans entstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Aufklärung möglicherweise bedenklicher Aktivitäten in den Nachbarstaaten, wie zum Beispiel der Vorbereitung von Starts militärischer Raketen, wird eine Nutzung des Satellitensystems auch für zivile Zwecke behauptet. Unter anderem soll das System japanische Hilfskräfte in humanitärem Einsatz bei der Bewältigung von großen Unfällen und Naturkatastrophen unterstützen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenauflösung der Radarsatelliten, die auch bei Bewölkung den Boden abtasten können, liegt nach Angaben aus Japan vermutlich im Bereich eines Meters. Schärfere Bilder erfassen können die Satelliten mit optischen Bilderfassungssystemen, sie sind allerdings auf geeignete Wetterbedingungen am zu beobachtenden Ort angewiesen. Hersteller bzw. Hauptauftragnehmer für den Bau der Satelliten ist die japanische Mitsubishi Electric Corporation (MELCO). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Start von IGS Radar 6 …</strong> <br> &#8230; erfolgte auf einer von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebauten Rakete vom Typ H-IIA. Der in der Version 202 eingesetzte Raumfahrtträger war seiner Versionsbezeichnung entsprechend mit zwei seitlich an der Zentralstufe montierten Feststoffboostern vom Typ SRB-A3 ausgerüstet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt war der Start für den 11. Juni 2018 geplant. Wegen der Ausbildung einer möglicherweise ungeeigneten Wettersituation verschob man den Start am 9. Juni schließlich auf den 12. Juni 2018. Am 12. Juni 2018 um exakt 4:20 Uhr Weltzeit (6:20 Uhr MESZ) hob die Rakete dann am Anfang eines 13 Minuten und 57 Sekunden umfassenden Startfensters von der Rampe Nummer 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Daten zum Ablauf des Fluges der H-IIA mit der Flugnummer F39 machten japanische Stellen nicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die beim Abheben gezündeten Feststoffbooster der Anfangs rund 53 Meter hohen Rakete nach rund einer Minute und 48 Sekunden Flug abgeworfen wurden. Anschließend muss das flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk vom Typ LE-7A am Heck der ersten Stufe, das vor dem Abheben gezündet worden war, alleine für den weiteren Gewinn an Geschwindigkeit und Flughöhe gesorgt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund vier Minuten nach dem Abheben dürfte die Nutzlastverkleidung abgetrennt worden sein, nach rund sechseinhalb Flugminuten schließlich auch die erste Stufe der Rakete. Danach begann die zweite Stufe mit einem Triebwerk des Typs LE-5B, das ebenfalls flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, mit ihrer Arbeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich rund 20 Minuten nach dem Abheben wurde IGS Radar 6 dann von der zweiten Stufe nach einer einzigen Brennphase auf einer Erdumlaufbahn ausgesetzt. Nach Angaben der japanischen Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) und des Raketenherstellers MHI verlief der Flug der Rakete wie geplant, die korrekte Abtrennung des IGS Radar 6 sei bestätigt worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japan-neuer-radar-aufklaerer-igs-radar-5-im-all/" data-wpel-link="internal">Japan: Neuer Radar-Aufklärer IGS Radar 5 im All</a> (18. März 2017)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3437.msg425950#msg425950" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JAXA</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-neuer-radar-aufklaerer-igs-radar-6-im-all/" data-wpel-link="internal">Japan: Neuer Radar-Aufklärer IGS Radar 6 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japan: Neuer Radar-Aufklärer IGS Radar 5 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-neuer-radar-aufklaerer-igs-radar-5-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 08:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
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		<category><![CDATA[IGS 5]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[MELCO]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. März 2017 gelangte ein weiterer japanischer militärischer Aufklärungssatellit ins All. Mutmaßlich ist der Satellit mit einem aktiven Radar ausgerüstet. Bezeichnet wird das neue Raumfahrzeug als IGS Radar 5. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: JAXA, NHK, Raumfahrer.net, The Japan Times. Das IGS-Programm …… verfügt seit 2003 über Satelliten zur Informationsgewinnung im Weltraum. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-neuer-radar-aufklaerer-igs-radar-5-im-all/" data-wpel-link="internal">Japan: Neuer Radar-Aufklärer IGS Radar 5 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 17. März 2017 gelangte ein weiterer japanischer militärischer Aufklärungssatellit ins All. Mutmaßlich ist der Satellit mit einem aktiven Radar ausgerüstet. Bezeichnet wird das neue Raumfahrzeug als IGS Radar 5.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: JAXA, NHK, Raumfahrer.net, The Japan Times.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das IGS-Programm …</strong><br>… verfügt seit 2003 über Satelliten zur Informationsgewinnung im Weltraum. Die Bezeichnung der Satelliten folgt ihren Aufgaben: IGS steht für Information Gathering Satellite, die Ergänzung Optical oder Radar weist auf die konkrete Ausrüstung eines Raumfahrzeugs der Serie hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfangs erfolgte der Einsatz der Raumfahrzeuge des IGS so, dass jeweils ein mit optischen Bilderfassungssystemen und ein mit einer Radaranlage ausgerüsteter Satellit hintereinander Stellen von Interesse am Erdboden untersuchten. Seit Anfang 2013 nutzt man je zwei Satelliten mit optischen Bilderfassungssystemen und mit Radaranlagen zusammen in einer Konstellation, die es ermöglicht, jeden Punkt am Erdboden mindestens ein mal pro Tag abzutasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im All befinden sich nach Angaben der japanischen Fernsehgesellschaft NHK jetzt vier Radarsatelliten und drei mit optischen Bilderfassungssystemen. The Japan Times meldete, Japan verfüge jetzt über jeweils drei kontrollierte Satelliten beider Bauarten. Jeweils ein Satellit beider Bauarten diene als Backup. Der jetzt gestartete Radarsatellit sei als Nachfolger eines der Satelliten – vermutlich aus einem Start von 2011 – vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erde umkreisen die Satelliten des IGS auf annähernd polaren, rund 98 Grad gegen den Erdäquator geneigten Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern. Betrieben werden sie im Auftrag des japanischen Kabinetts von dessen Zentrum für Satellitenaufklärung. Der Nutzen des Systems liegt japanischen Angaben zufolge insbesondere in der Erkennung möglicher Gefahren, die in den Nachbarstaaten Japans entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Aufklärung möglicherweise bedenklicher Aktivitäten in den Nachbarstaaten, wie zum Beispiel der Vorbereitung von Starts militärischer Raketen, wird eine Nutzung des Satellitensystems auch für zivile Zwecke behauptet. Unter anderem soll das System japanische Hilfskräfte in humanitärem Einsatz bei der Bewältigung von großen Unfällen und Naturkatastrophen unterstützen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenauflösung der Radarsatelliten, die auch bei Bewölkung den Boden abtasten können, liegt nach Angaben aus Japan vermutlich im Bereich eines Meters. Schärfere Bilder erfassen können die Satelliten mit optischen Bilderfassungssystemen, sie sind allerdings auf geeignete Wetterbedingungen am zu beobachtenden Ort angewiesen. Hersteller bzw. Hauptauftragnehmer für den Bau der Satelliten ist die japanische Mitsubishi Electric Corporation (MELCO).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Start von IGS Radar 5 …</strong><br>… erfolgte auf einer von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebauten Rakete vom Typ H-IIA. Der in der Version 202 eingesetzte Raumfahrtträger war seiner Versionsbezeichnung entsprechend mit zwei seitlich an der Zentralstufe montierten Feststoffbooster vom Typ SRB-A ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt geplant war der Start am 16. März 2017 zwischen 1:00 und 3:00 Uhr Weltzeit. Wegen einer wetterbedingten Verschiebung um circa 24 Stunden ist die Rakete am 17. März 2017 um exakt 1:20 Uhr Weltzeit (2:20 Uhr MEZ) am Anfang eines rund 14 Minuten umfassenden Startfensters von der Rampe Nummer 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima abgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Daten zum Ablauf des Fluges der H-IIA mit der Flugnummer F33 machten japanische Stellen nicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die beim Abheben gezündeten Feststoffbooster der Anfangs rund 53 Meter hohen Rakete nach rund einer Minute und 48 Sekunden Flug abgeworfen wurden. Anschließend muss das flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk vom Typ LE-7A am Heck der ersten Stufe, das vor dem Abheben gezündet worden war, alleine für den weiteren Gewinn an Geschwindigkeit und Flughöhe gesorgt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund vier Minuten nach dem Abheben dürfte die Nutzlastverkleidung abgetrennt worden sein, nach rund sechseinhalb Flugminuten schließlich auch die erste Stufe der Rakete. Danach begann die zweite Stufe mit einem Triebwerk des Typs LE-5B, das ebenfalls flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, mit ihrer Arbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich rund 20 Minuten nach dem Abheben wurde IGS Radar 5 dann von der zweiten Stufe nach einer einzigen Brennphase auf einer Erdumlaufbahn ausgesetzt. Nach Angaben der japanischen Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) verlief der Flug der Rakete wie geplant, die korrekte Abtrennung des IGS Radar 5 sei bestätigt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14869.msg384711#msg384711" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IGS Radar 5 auf H-IIA 202 F33 von Tanegashima</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Japan: Neuer militärischer Comsat DSN 2 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-neuer-militaerischer-comsat-dsn-2-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2017 19:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Superbird 8]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. Januar 2017 gelangte der erste einer neuen Serie japanischer militärischer Kommunikationssatelliten ins All. Neben der Nutzung einzelner Elemente kommerzieller Kommunikationssatelliten können die Japanischen Selbstverteidigungskräfte (Japan Self-Defence Forces, JSDF) künftig auf eigene Satelliten zurückgreifen. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: DSN Corporation, JAXA, JSAT, JSDF, MHI, mod.go.jp. Das DSN-Programm … … geht auf ein [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 24. Januar 2017 gelangte der erste einer neuen Serie japanischer militärischer Kommunikationssatelliten ins All. Neben der Nutzung einzelner Elemente kommerzieller Kommunikationssatelliten können die Japanischen Selbstverteidigungskräfte (Japan Self-Defence Forces, JSDF) künftig auf eigene Satelliten zurückgreifen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: DSN Corporation, JAXA, JSAT, JSDF, MHI, mod.go.jp.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-75a98fed"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/dsn2artdsnco400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/dsn2artdsnco260.jpg" alt=""/></a><figcaption>DSN 2 &#8211; Illustration<br>(Bild: DSN Corporation)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das DSN-Programm …<br></strong> … geht auf ein Joint-Venture der SKY Perfect JSAT Corporation (JSAT) aus Tokio mit der NEC Corporation, der NTT Communications Corporation (NTT Com) und der Maeda Corporation zurück. Die genannten Unternehmen gründeten die DSN Corporation, an der JSAT rund 65 Prozent aller Anteile hält. Die DSN Corporation gab am 15. Januar 2013 bekannt, mit dem japanischen Verteidigungsministerium einen Vertrag insbesondere über Ausbau und Betrieb eines Satellitenkommunikationssystems im X-Band geschlossen zu haben. Zur Finanzierung des Programms kommt nach Angaben aus Japan seitens des Joint-Ventures angeblich ausschließlich privates Kapital zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zu realisierende Satellitenkommunikationssystem und entsprechend angepasste Bodenstationen sollen laut Plan in den japanischen Haushaltsjahren 2015 bis 2030 genutzt werden können. Die Gesamtkosten wurden von japanischen Quellen auf 122.074.026.613 Yen beziffert, umgerechnet rund 1,1 Milliarden US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JSAT fungiert als Hauptauftragnehmer im DSN-Programm und organisiert Beschaffung, Start und Betrieb der Satelliten. NEC organisiert den Bau von Kommunikationsnutzlasten und Satelliten und kümmert sich um die Anpassung von Bodenstationen. NTT Com wartet und organisiert die Bodenstationen, Maeda widmet sich erforderlichen Bauarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Drei unterschiedliche Satelliten &#8230;<br></strong> &#8230; sollen im Rahmen des DSN-Programms zum Einsatz kommen, wurde mittlerweile bekannt. Am 25. April 2014 hatte JSAT mitgeteilt, die Mitsubishi Electric Corporation (MELCO) mit dem Bau von Superbird 8 mit Transpondern für das K<sub>a</sub>&#8211; und das K<sub>u</sub>-Band auf Basis des Satellitenbus DS2000 beauftragt zu haben. Der neue Satellit sei dafür gedacht, Superbird B2 bei 162 Grad Ost im Geostationären Orbit abzulösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ursprüngliche Planung sah vor, DSN 1, eigentlich nur ein Teil der Kommunikationsnutzlast des kommerziellen Kommunikationssatelliten Superbird 8 alias Superbird B3, im Dezember 2015 auf einer Ariane-5-Rakete ins All transportieren zu lassen. Das besagte Raumfahrzeug wurde später beim Transport zum Startzentrum Kourou beschädigt. Wäre sein Start termingerecht erfolgt, wäre laut Plan im März 2016 der Beginn seines Regelbetriebs und im April 2030 das Ende seines Regelbetriebes zu erwarten gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Be- bzw. Entlüftungsventil am Transportcontainer mit Superbird 8 war während des Lufttransports nach Kourou offenbar von einer Abdeckplane blockiert. Ungeeignete Druckverhältnisse führten deshalb zu einer Beschädigung des Satelliten bzw. seines Antennensystems. Mitte 2016 ging man davon aus, dass sich der Start von DSN 1 / Superbird 8 alias Kirameki 1 daher um rund zwei Jahre verzögern wird. Aktuell erwartet man den Start des Satelliten irgendwann im Zeitraum von März bis September 2018.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der jetzt gestartete zweite Satellit, DSN 2 alias Kirameki 2, soll laut Plan im März 2017 den Regelbetrieb über dem Indischen Ozean aufnehmen (als Nachfolger für Superbird D alias N-SAT 110 bei 110 Grad Ost im Geostationären Orbit). Bis März 2031 will man DSN 2 dann nutzen können. Via DSN 2 könnte beispielsweise Kommunikation mit Japanischen Militäreinheiten abgewickelt werden, die im Rahmen einer Mission der Vereinten Nationen im Südsudan tätig sind. Daten zum Budget des japanischen Verteidigungsministeriums zum Finanzjahr 2017 zeigen an, dass es auch einen dritten Satelliten geben soll, der X-Band-Kommunikationsverbindungen unterstützen kann. Seine Stationierung könnte im Jahr 2020 im Geostationären Orbit zwischen DSN 1 und DSN 2 auf der Höhe Japans erfolgen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-7e9c65da"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/dsn2artjmod400.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/dsn2artjmod260.jpg" alt=""/></a><figcaption>DSN 2 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: japanisches Verteidigungsministerium)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DSN 2 …<br></strong> … gelangte an Bord der H-IIA-Rakete mit der Flugnummer F32 in den Weltraum. Am 14. Mai 2014 hatte Mitsubishi Heavy Industries (MHI) mitgeteilt, von JSAT mit dem Start eines nicht näher bezeichneten Satelliten beauftragt worden zu sein. Ausgangspunkt für den nun abgewickelten Flug war die Rampe Nummer 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima. Verwendung fand eine von MHI gebaute H-IIA-Rakete in der Version 204. Die Bezeichnung zeigt an, dass seitlich an der ersten Stufe vier Feststoffbooster des Typs SRB-A3 montiert waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als exakten Startzeitpunkt nennt die Japanische Weltraumforschungsagentur (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) 16:44 Uhr Japan Standard Time (JST) am 24. Januar 2017, das ist 7:44 Uhr Weltzeit (UTC) am gleichen Tag. Das Startfenster erstreckte sich von 16:44 Uhr bis 17:58 Uhr JST. Das Wetter vor Ort bezeichnete die JAXA als gut, die Temperatur betrug nach Angaben der JAXA zum Startzeitpunkt neun Grad Celsius, Wind sei mit Geschwindigkeiten von 7,1 Metern pro Sekunde aus nordwestlicher Richtung gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Abheben zündete zunächst das flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk vom Typ LE-7A am Heck der ersten Stufe. Nach dem Aufbau des vorgesehenen Schubniveaus zündeten die vier jeweils mit rund 66 Tonnen HTPB (Hydroxyl-terminiertes Polybutadien) gefüllten Feststoffbooster, und der Flug der anfangs rund 53 Meter hohen Rakete begann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach nicht ganz zwei Minuten Flugzeit waren die vier Feststoffbooster ausgebrannt und wurden abgeworfen. Dann folgte der Abwurf der Nutzlastverkleidung, und schließlich übernahm die zweite Stufe der Rakete die weitere Steigerung von Flughöhe und Geschwindigkeit. Die zweite Stufe ist mit einem Triebwerk des Typs LE-5B ausgestattet, das ebenfalls flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Stufe brachte DSN 2 auf einen Transferorbit, von dem aus der Satellit den Weg in den Geostationären Orbit eigenständig bewerkstelligen muss. Um 8:18 Uhr Weltzeit war die Stimme eines Kommentators in einer Startübertragung zu hören, die die Abtrennung des Satelliten von der zweiten Stufe bestätigte. Die JAXA meldete später, dass die Mission der H-IIA F32 ein Erfolg gewesen sei und die Abtrennung des Satelliten nach Plan erfolgte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem neuen Satelliten wird eine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren bescheinigt. Er basiert auf MELCOs Satellitenbus DS2000. Zunächst hatten einige Beobachter japanischer Raumfahrtaktivitäten angenommen, DSN 2 könnte basierend auf NECs Satellitenbus NX-G aufgebaut werden, weil MELCO bzw. MHI wegen unangemessener Rechnungsstellung an das Japanische Verteidigungsministerium und die JAXA zeitweise vom Wettbewerb um japanische Regierungsaufträge ausgeschlossen worden sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DSN 2 alias Kirameki 2 (auch X-Band Defense Communication Satellite-2) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.940 und als COSPAR-Objekt 2017-005A. Die zweite Stufe der Trägerrakete ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.941 und als COSPAR-Objekt 2017-005B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14821.msg383355#msg383355" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DSN-2 auf H-IIA</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Japan: Wettersatellit Himawari 9 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-wettersatellit-himawari-9-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2016 09:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aerojet Rocketdyne]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GMS 9]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[Tanegashima]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um 7:20 Uhr MEZ am 2. November 2016 startete eine H-IIA-Rakete vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima, um Himawari 9 alias GMS 9 in den Weltraum zu befördern. Der zweite Satellit einer neuen Wettersatellitengeneration wurde nach einer Flugzeit von 27 Minuten und 51 Sekunden erfolgreich im All ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Harris, JAXA, JMA, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 7:20 Uhr MEZ am 2. November 2016 startete eine H-IIA-Rakete vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima, um Himawari 9 alias GMS 9 in den Weltraum zu befördern. Der zweite Satellit einer neuen Wettersatellitengeneration wurde nach einer Flugzeit von 27 Minuten und 51 Sekunden erfolgreich im All ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Harris, JAXA, JMA, MELCO, MHI, Moog.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f31p02mhi.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f31p2mhi260.jpg" alt="H-IIA F31 auf dem Weg zur Startrampe
(Bild: MHI)"/></a><figcaption>H-IIA F31 auf dem Weg zur Startrampe<br>(Bild: MHI)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Rampe Nummer 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima aus hatte die H-IIA-Rakete mit der Flugnummer F31 den Satelliten ins All gebracht. Der Start war zuletzt wetterbedingt um einen Tag verschoben worden und erfolgte am 2. November 2016 um 6:20 Uhr UTC (Weltzeit). Die Startmasse des Satelliten betrug rund 3.500 Kilogramm, sein Leergewicht nach Fertigstellung lag bei etwa 1.300 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Ort herrschte zum Zeitpunkt des Starts um 3:20 Uhr JST (Japan Standard Time) eine Temperatur von 21,3 Grad Celsius, Wind kam mit einer Geschwindigkeit von rund 6,1 Meter pro Sekunde aus Richtung Nord-Ost.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst lief das LE-7A genannte, flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk der ersten Stufe an. Nachdem dieses die vorgesehenen Betriebsparameter erreicht hatte, zündeten die beiden mit dem Treibstoff HTPB gefüllten Feststoffbooster vom Typ SRB-A und die von Mitsubishi Heavy Industries (<a href="https://www.mhi.com/business/products-services/space-defense/launch-facility/rocket-launch-facility" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MHI</a>) in Japan gebaute Rakete verließ die Rampe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>H-IIA-Rakete bei Flug F31 erfolgreich</strong><br>Rund 93 Sekunden nach dem Abheben waren die Feststoffbooster ausgebrannt und wurden rund 15 Sekunden später abgeworfen. Der Abwurf der Nutzlastverkleidung an der Spitze der Rakete folgte rund drei Minuten und 57 Sekunden nach dem Abheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach rund sechs Minuten und 29 Sekunden Flug hatte die erste Stufe ihre Arbeit erledigt und wurde rund acht Sekunden später abgetrennt. Zehn weitere Sekunden später zündete das LE-5B genannte, ebenfalls flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk der zweiten Stufe der Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund fünf Minuten und zehn Sekunden arbeitete des Haupttriebwerk der zweiten Stufe, bis das Ende seiner ersten Brennphase erreicht war. Eine rund 11 Minuten und 47 Sekunden dauernde Freiflugphase schloss sich an, und die zweite Stufe zündete erneut für eine drei Minuten und zwölf Sekunden lange Brennphase. Rund 51 Sekunden nach dem erneuten Abschalten erfolgte dann das Aussetzen des Wettersatelliten im vorgesehenen Transferorbit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f31photo09mhi.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f31photo09mhi260.jpg" alt="H-IIA F31 im Flug
(Bild: MHI)"/></a><figcaption>H-IIA F31 im Flug<br>(Bild: MHI)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erreicht wurde ein Transferorbit, von dem aus der Satellit den Weg in den Geostationären Orbit (GEO) eigenständig bewerkstelligen muss. Das Perigäum, also der der Erde nächstliegende Bahnpunkt, des Orbits des Satelliten nach dem Aussetzen, lag bei rund 245 Kilometern über der Erde. Das Apogäum, der am weitesten von der Erde entfernte Bahnpunkt, lag bei 35.855 Kilometern über der Erde. Die verbliebene Bahnneigung gegen den Erdäquator betrug 22,39 Grad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entfaltung des maximal 2,6 Kilowatt liefernden Solarzellenauslegers des von der Mitsubishi Electric Corporation (<a href="https://www.mitsubishielectric.com/bu/space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MELCO</a>) für die japanische Wetteragentur (Japan Meteorological Agency, <a href="https://www.jma.go.jp/jma/indexe.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JMA</a>) gebauten, auf dem Satellitenbus <a href="http://www.mitsubishielectric.com/bu/space/satellite_platform/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DS2000</a> basierenden Raumfahrzeugs erfolge gegen 17:28 Uhr JST, also am 3. November 2016 um circa 0:20 Uhr UTC.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ersten Tests des Satelliten sollen die bordeigenen US-amerikanischen Zweistofftriebwerke &#8211; ein Apogäumsmotor R-4D von <a href="https://www.l3harris.com/company/powering-defense-and-space-exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">L3Harris (war Aerojet Rocketdyne)</a> und 12 Lageregelungstriebwerke von <a href="https://www.moog.com/products/propulsion.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Moog</a> – zum Einsatz kommen, um Himawari 9 in den GEO und dort zur vorgesehenen Position zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wetterbeobachtung wechselweise</strong><br>Mindestens acht Jahre soll der neue dreiachsstabilisierte Satellit seinen Aufgaben im Bereich der Wetterbeobachtung nachkommen. Zusammen mit Himawari 8, dessen Start am 7. Oktober 2014 erfolgte, will man eine kontinuierliche Beobachtung der Wetterentwicklung insbesondere im Osten Asiens und im westlichen Pazifik über einen Zeitraum von 15 Jahren ermöglichen. Bestellt hatte die JMA die beiden Raumfahrzeuge bei MELCO im Juli 2009.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, dass Himawari 9 zunächst als Reservesatellit dient, und später die regelmäßige Wetterbeobachtung von Himawari 8 übernimmt. Die Satelliten sollen sehr nahe bei einander positioniert werden, so dass sich bei einem Umschalten zwischen den Satelliten so gut wie keine Blickwinkelveränderungen ergeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Himawari89largejaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Himawari89largejaxa260.jpg" alt="Himawari 8 im All mit Reservesatellit - Illustration
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Himawari 8 im All mit Reservesatellit<br> &#8211; Illustration<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auslegung von Himawari 8 und 9 erfolgte so, dass sich ihr raumflugtechnischer Teil mindestens 15 Jahre lang nutzen lassen wird. Der Regelbetrieb von Himawari 8 an einer Position von 140,7 Grad Ost im GEO begann um 2:00 Uhr UTC am 7. Juli 2015 als Nachfolger des Multi-functional Transport Satellite 2 (MTSAT 2) alias Himawari 7. MTSAT 2 wurde anschließend als Reservesatellit bei 145 Grad Ost im GEO bereitgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anzahl der Frequenzbänder, auf welchen die Beobachtungen der neuen Satelliten erfolgen, wurde gegenüber den älteren Satelliten aus der MTSAT-Serie von 5 auf 16 gesteigert, das Intervall für die Bilderfassung um Faktoren zwischen 3 und 6 verringert (von 30 bzw. 60 Minuten auf 10 Minuten). Zusammen mit der verdoppelten Auflösung liefert ein neuer Satellit (sichtbares Licht Auflösung 0,5 km, Infrarot 2 km) rund 60 mal mehr Daten als einer der alten (sichtbares Licht Auflösung 1 km, Infrarot 4 km) in der gleichen Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schützenhilfe aus den USA</strong><br>Zentrales bildgebendes Instrument an Bord von Himawari 9 ist der von ITT Exelis &#8211; jetzt ein Teil der <a href="https://www.l3harris.com/capabilities/space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Harris Corporation</a> &#8211; in den Vereinigten Staaten von Amerika gebaute Advanced Himawari Imager (AHI), der auf dem Advanced Baseline Imager (ABI) für den US-amerikanischen geostationären Wettersatelliten GOES R der US-amerikanischen Wetterbehörde NOAA basiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Him8Him9PartsJMA1000.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Him8Him9PartsJMA260.jpg" alt="Hauptbestandteile von Himawari 8 und 9
(Bild: JMA)"/></a><figcaption>Hauptbestandteile von Himawari 8 und 9<br>(Bild: JMA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der AHI ist dazu gedacht, alle 10 Minuten Übersichtsaufnahmen und alle zweieinhalb Minuten Detailbilder im Bereich des sichtbaren Lichts und des Infraroten zu erfassen. Die 16 Kanäle des Instruments arbeiten auf Wellenlängen zwischen 0,46 und 13,3 Mikrometern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Abtastungen im Bereich des sichtbaren Lichts (VIS) stehen die Kanäle 1 bis 3 mit den Wellenlängen 0,46, 0,51 und 0,64 Mikrometern zur Verfügung. Die Kanäle 4 bis 6 sind mit Wellenlängen von 0,86, 1,6 und 2,3 Mikrometern dem nahen Infraroten (NIR) gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daten aus dem Infraroten (IR) liefern 10 AHI-Kanäle, die auf Wellenlängen von 3,9, 6,2, 7,0, 7,3, 8,6, 9,6, 10,4, 11,2, 12,3 und 13,3 Mikrometer eingerichtet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem an Bord von Himawari 9 befindet sich eine Anlage zur Sammlung von aktuellen Weltraumwetterdaten. Entsprechend ihrer Bestimmung heißt sie Space Environment Data Acquisition Monitor, kurz SEDA. Sie ist in der Lage, das Auftreffen von Elektronen und Protonen zu detektieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den Instrumenten an Bord erfasste Daten werden über ein Data Collection Subsystem (DCS) genanntes Untersystem zusammengestellt und an geeignete Bodenstationen übertragen. Entsprechende Ausstrahlungen erfolgen im Ka-Band.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katalogisiert ist Himawari 9 („Sonnenblume 9“) alias GMS 9 (GMS steht für geostationary meteorological satellite) mit der NORAD-Nr. 41.836 und als COSPAR-Objekt 2016-064A. Die zweite Stufe der H-IIA F31 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.837 und als COSPAR-Objekt 2016-064B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14689.msg377550#msg377550" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Himawari-9 auf H-IIA (202)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-wettersatellit-himawari-9-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japan: Wettersatellit Himawari 9 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verbesserte H-IIA startet mit Telstar 12 VANTAGE</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/verbesserte-h-iia-startet-mit-telstar-12-vantage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 09:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Telstar 12 VANTAGE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=12614</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf einer verbesserten Variante der japanischen H-IIA-Rakete wurde am 24. November 2015 der kanadische Kommunikationssatellit Telstar 12 VANTAGE in den Weltraum transportiert. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, MHI, Telesat. Um 7:50 Uhr MEZ am 24. November 2015 (um 15:50 Uhr japanischer Zeit) startete eine H-IIA-Rakete vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima, um den Kommunikationssatelliten Telstar [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/verbesserte-h-iia-startet-mit-telstar-12-vantage/" data-wpel-link="internal">Verbesserte H-IIA startet mit Telstar 12 VANTAGE</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf einer verbesserten Variante der japanischen H-IIA-Rakete wurde am 24. November 2015 der kanadische Kommunikationssatellit Telstar 12 VANTAGE in den Weltraum transportiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Airbus Defence and Space, MHI, Telesat. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau3jaxamhi.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="146" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau3jaxamhi260.jpg" alt="" class="wp-image-12611" style="width:260px;height:146px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Heck der H-IIA F29 mit drei der vier Feststoffbooster im Bild
(Bild: JAXA / MHI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um 7:50 Uhr MEZ am 24. November 2015 (um 15:50 Uhr japanischer Zeit) startete eine H-IIA-Rakete vom japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima, um den Kommunikationssatelliten Telstar 12 VANTAGE in den Weltraum zu befördern. Das Raumfahrzeug für den kanadischen Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat wurde nach einer Flugzeit von rund vier Stunden und 27 Minuten erfolgreich im All ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der 29. Mission einer H-IIA-Rakete kam die Version 204 zu Einsatz. Diese Version zeichnet sich durch vier seitlich montierte Feststoffbooster vom Typ SRB-A3 aus. Verbesserungen der Rakete erfolgten insbesondere im Bereich der zweiten Stufe, die jetzt für drei Brennphasen vor dem Nutzlast-Absetzen geeignet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug der Rakete begann von der Rampe Nummer 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima im ersten Viertel des eine Stunde und 44 Minuten langen Startfensters (7:23 &#8211; 9:07 Uhr MEZ). Vor Ort herrschte zum Zeitpunkt des Starts eine Temperatur von 22 Grad Celsius, Wind kam mit einer Geschwindigkeit von rund 31 km/h aus Richtung Nordosten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau2jaxamhi.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="146" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau2jaxamhi260.jpg" alt="" class="wp-image-12609" style="width:260px;height:146px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">H-IIA F29 auf der Startrampe an der Küste
(Bild: JAXA / MHI</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst lief das LE-7A genannte, flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk der ersten Stufe an. Nachdem dieses die vorgesehenen Betriebsparameter erreicht hatte, zündeten die vier jeweils mit rund 66 Tonnen HTPB (Hydroxyl-terminiertes Polybutadien) gefüllten Feststoffbooster und die von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebaute Rakete verließ die Rampe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flugverlauf gestaltete sich laut MHI wie geplant. Rund 116 Sekunden nach dem Abheben waren die Feststoffbooster ausgebrannt und wurden jeweils in Paaren rund 11 und 14 Sekunden später abgeworfen. Der Abwurf der Nutzlastverkleidung an der Spitze der Rakete folgte rund drei Minuten und 25 Sekunden nach dem Abheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach rund sechs Minuten und 40 Sekunden Flug hatte die erste Stufe ihre Arbeit erledigt und wurde rund acht Sekunden später abgetrennt. Sechs weitere Sekunden später zündete das 137 kN starke LE-5B genannte, ebenfalls flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk der zweiten, verbesserten Stufe der Rakete.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau1jaxamhi.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="146" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vlau1jaxamhi260.jpg" alt="" class="wp-image-12607" style="width:260px;height:146px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">H-IIA F29 hebt ab
(Bild: JAXA / MHI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Minuten und 11 Sekunden arbeitete des Haupttriebwerk der zweiten Stufe, bis sein erster Brennschluss erreicht war. Es folgte eine Freiflugphase mit einer Dauer von 11 Minuten und 39 Sekunden, während derer die erstmals weiß gestrichene Stufe langsam rollte &#8211; Farbgebung und Rotation dienten der Temperaturkontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der neuerlichen Zündung der zweiten Stufe wurde im Gegensatz zu früheren Missionen, bei denen ausschließlich separate Hydrazin nutzende Lageregelungstriebwerke eingesetzt wurden, Oxidator verdampft und abgegeben, um mit einem leichten Vorwärts-Schub die Betriebsstoffe an den jeweiligen Tankböden zu konzentrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Brennphase der zweiten Stufe begann dann 22 Minuten und 46 Sekunden nach dem Abheben und endete nicht ganz vier Minuten später. Eine fast vier Stunden dauernde Freiflugphase schloss sich an, während der die Versorgung der Stufe mit elektrischer Energie weiter durch einen neu entwickelten Lithiumionen-Akkumulatorensatz erfolgte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ENCONTAINERTELSTAR12Vairbus1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ENCONTAINERTELSTAR12Vairbus260.jpg" alt="" class="wp-image-12604" style="width:260px;height:173px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Telstar 12 VANTAGE und Transportcontainer
(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur dritten und letzten Brennphase vor dem Aussetzen der Nutzlast zündete die zweite Stufe vier Stunden, 22 Minuten und 45 Sekunden nach dem Abheben. Das Triebwerk der Stufe war dabei erstmals auf einem separat einstellbaren niedrigerem Schubniveau von circa 60 Prozent betreibbar &#8211; also drosselbar (auf 82 kN), was einer erhöhten Genauigkeit beim Orbiteinschuss dienlich sein sollte. 46 Sekunden später war die dritte Brennphase beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier Stunden, 26 Minuten und 56 Sekunden nach dem Abheben erfolgte dann das Aussetzen von Telstar 12 VANTAGE, den Airbus Defence and Space für Telesat nach einem Auftrag aus dem Jahr 2013 gebaut hatte, im Empfangsbereich der Bodenstation Santiago. Erreicht wurde ein geosynchroner Transferorbit (GTO), von dem aus der Satellit den Weg in den Geostationären Orbit (GEO) eigenständig bewerkstelligen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Perigäum, also der der Erde nächstliegende Bahnpunkt, des Orbits des Satelliten nach dem Aussetzen, lag bei rund 3.140 Kilometern über der Erde. Das Apogäum, der am weitesten von der Erde entfernte Bahnpunkt, lag bei 35.637 Kilometern über der Erde. Die verbliebene Bahnneigung gegen den Erdäquator betrug 19,2 Grad.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vtelesat1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="174" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/telstar12vtelesat260.jpg" alt="" class="wp-image-12612" style="width:260px;height:174px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Telstar 12 VANTAGE &#8211; Illustration
(Bild: Telesat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 12 VANTAGE basiert auf der Satellitenplattform Eurostar E3000 und besaß eine Startmasse im Bereich von 4.900 Kilogramm. Der Satellit wird von seinem Betreiber mit Sitz im kanadischen Ottawa insbesondere zur Bereitstellung von Breitbanddatendiensten eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telesats neuer Satellit soll im GEO eine Position bei 15 Grad West beziehen, um von dort Empfänger in Nord- und Südamerika, in Europa, dem Mittleren Osten und in Afrika zu versorgen. Dafür ist er mit einer Kommunikationsnutzlast im Äquivalent zu 52 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 36 MHz ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt mindestens 15 Jahre. Mit elektrischer Energie versorgt werden Kommunikationsnutzlast und raumflugtechnische Systeme von zwei Solarzellenauslegern. Von den Auslegern mit Gallium-Arsenid-Zellen erwartet man am Ende der Auslegungsbetriebsdauer die Bereitstellung von immer noch 11 Kilowatt elektrischer Leistung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 12 VANTAGE besitzt einen mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebenen Apogäumsmotor. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt er außerdem 14 10-Newton-starke, MMH und MON-3 verwendende, Zweistofftriebwerke des Typs S10-21 von Airbus Defence and Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Satellit ist als Nachfolger und Erweiterung von Telstar 12 gedacht. Letzterer wurde mit 38 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet und kreist nach Start auf einer Ariane 4 (Flug V122, verwendete Raketenversion 44LP) seit dem 19. Oktober 1999 um die Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Telstar 12 VANTAGE besorgten z.B. Arianespace, International Launch Services (ILS) und Landlaunch den Transport von Satelliten für Telesat in den Weltraum. Der jetzt erfolgte Start war die erste jemals geflogene kommerzielle Mission einer Rakete des japanischen Typs H-IIA mit einem kommerziellen Kommunikationssatelliten an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 12 VANTAGE alias Telstar 12V ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.036 und als COSPAR-Objekt 2015-068A. Die zweite Stufe der H-IIA ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.037 und als COSPAR-Objekt 2015-068B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13854.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Telstar 12 Vantage auf H2A (204) F29</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japan: Wettersatellit Himawari 8 im Regelbetrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-wettersatellit-himawari-8-im-regelbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2015 14:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aerojet Rocketdyne]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JMA]]></category>
		<category><![CDATA[MELCO]]></category>
		<category><![CDATA[Moog]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der im Herbst letzten Jahres gestartete japanische geostationäre Wettersatellit Himawari 8 befindet sich seit dem 7. Juli 2015 im Regelbetrieb. Am 12. August 2015 zeichnete er Daten über die schweren Explosionen in der chinesischen Hafenstadt Tianjin auf. Autor: Axel Nantes. Quelle: Exelis, JAXA, JMA, MELCO, Moog Himawari 8 kreist seit dem 7. Oktober 2014 um [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der im Herbst letzten Jahres gestartete japanische geostationäre Wettersatellit Himawari 8 befindet sich seit dem 7. Juli 2015 im Regelbetrieb. Am 12. August 2015 zeichnete er Daten über die schweren Explosionen in der chinesischen Hafenstadt Tianjin auf.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Axel Nantes.   Quelle: Exelis, JAXA, JMA, MELCO, Moog</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/33f037eaea38jaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/33f037eaea38jaxa260.jpg" alt="" class="wp-image-21896" width="260" height="378" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/33f037eaea38jaxa260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/33f037eaea38jaxa260-206x300.jpg 206w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Himawari-8-Start auf H-IIA F25
(Bild: JAXA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Himawari 8 kreist seit dem 7. Oktober 2014 um die Erde. Von der Rampe Nummer 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima aus hatte die H-IIA-Rakete mit der Flugnummer F25 den Satelliten ins All gebracht. Der Start erfolgte um 5:16 Uhr UTC (Weltzeit). Die Startmasse des Satelliten betrug rund 3.500 Kilogramm, sein Leergewicht nach Fertigstellung lag bei etwa 1.300 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von der Mitsubishi Electric Corporation (MELCO) für die japanische Wetteragentur (JMA) gebaute, auf dem Satellitenbus DS2000 basierende Raumfahrzeug erreichte am 16. Oktober 2014 nach intensiver Nutzung bordeigener US-amerikanischer Zweistofftriebwerke &#8211; ein Apogäumsmotor R-4D von Aerojet Rocketdyne und 12 Lageregelungstriebwerke von Moog &#8211; die vorgesehene Position bei 140 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Dezember 2014 schickte Himawari 8, dessen Name auf Deutsch so viel wie Sonnenblume Nummer 8 bedeutet, erste Bilder zur Erde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Himawari8satMELOmelco800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Himawari8satMELOmelco260.jpg" alt="" class="wp-image-21904" width="260" height="347" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Himawari8satMELOmelco260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Himawari8satMELOmelco260-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Himawari 8 beim Hersteller &#8230;
(Bild: MELCO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den Regelbetrieb begann Himawari 8 an einer Position von 140,7 Grad Ost im GEO um 2:00 Uhr UTC am 7. Juli 2015 als Nachfolger von MTSAT 2 alias Himawari 7. MTSAT 2 wird jetzt als Reservesatellit bei 145 Grad Ost im GEO bereitgehalten, bis ein weiterer neuer japanischer Wettersatellit ins All gebracht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens jeweils 8 Jahre sollen die neuen dreiachsstabilisierten Satelliten ihren Aufgaben im Bereich der Wetterbeobachtung nachkommen. Zusammen mit Himawari 9, dessen Start aktuellen Planungen zufolge für das Jahr 2016 vorgesehen ist, will man eine kontinuierliche Beobachtung der Wetterentwicklung insbesondere im Osten Asiens und im westlichen Pazifik über einen Zeitraum von 15 Jahren ermöglichen. Bestellt hatte die JMA die beiden Raumfahrzeuge bei MELCO im Juli 2009.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, dass Himawari 9 zunächst als Reservesatellit dient, und später die regelmäßige Wetterbeobachtung von Himawari 8 übernimmt. Die Auslegung von Himawari 8 und 9 erfolgte so, dass sich ihr raumflugtechnischer Teil mindestens 15 Jahre lang betreiben lassen wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Himawari89largejaxa1500-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Himawari89largejaxa260-1.jpg" alt="" class="wp-image-21906" width="260" height="184"/></a><figcaption>&#8230; und im All mit Reservesatellit &#8211; Illustration
(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anzahl der Frequenzbänder, auf welchen die Beobachtungen der neuen Satelliten erfolgen, wurde gegenüber den älteren Satelliten aus der MTSAT-Serie von 5 auf 16 gesteigert, das Intervall für die Bilderfassung um Faktoren zwischen 3 und 6 verringert (von 30 bzw. 60 Minuten auf 10 Minuten). Zusammen mit der verdoppelten Auflösung liefert ein neuer Satellit (sichtbares Licht Auflösung 0,5 km, Infrarot 2 km) rund 60 mal mehr Daten als einer der alten (sichtbares Licht Auflösung 1 km, Infrarot 4 km) in der gleichen Zeit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Him8Him9PartsJMA1000-1.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Him8Him9PartsJMA260-1.jpg" alt="" class="wp-image-21902" width="260" height="208"/></a><figcaption>Hauptbestandteile von Himawari 8 und 9
(Bild: JMA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrales bildgebendes Instrument an Bord von Himawari 8 ist der von ITT Exelis &#8211; jetzt ein Teil der Harris Corporation &#8211; in den Vereinigten Staaten von Amerika gebaute Advanced Himawari Imager (AHI), der auf dem Advanced Baseline Imager (ABI) für den US-amerikanischen geostationären Wettersatelliten GOES R der US-amerikanischen Wetterbehörde NOAA basiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der AHI ist dazu gedacht, alle 10 Minuten Übersichtsaufnahmen und alle zweieinhalb Minuten Detailbilder im Bereich des sichtbaren Lichts und des Infraroten zu erfassen. Die 16 Kanäle des Instruments arbeiten auf Wellenlängen zwischen 0,46 und 13,3 Mikrometern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Abtastungen im Bereich des sichtbaren Lichts (VIS) stehen die Kanäle 1 bis 3 mit den Wellenlängen 0,46, 0,51 und 0,64 Mikrometern zur Verfügung. Die Kanäle 4 bis 6 sind mit Wellenlängen von 0,86, 1,6 und 2,3 Mikrometern dem nahen Infraroten (NIR) gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daten aus dem Infraroten (IR) liefern 10 AHI-Kanäle, die auf Wellenlängen von 3,9, 6,2, 7,0, 7,3, 8,6, 9,6, 10,4, 11,2, 12,3 und 13,3 Mikrometer eingerichtet sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05162013AdvancedBaselineImagerReleasePhotoExelis.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05162013AdvancedBaselineImagerReleasePhotoExelis260.jpg" alt="" class="wp-image-21899" width="260" height="176"/></a><figcaption>ABI für GOES R &#8230;</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem an Bord von Himawari 8 befindet sich eine Anlage zur Sammlung von aktuellen Weltraumwetterdaten. Entsprechend ihrer Bestimmung heißt sie Space Environment Data Acquisition Monitor, kurz SEDA. Sie ist in der Lage, das Auftreffen von Elektronen und Protonen zu detektieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den Instrumenten an Bord erfasste Daten werden über ein Data Collection Subsystem (DCS) genanntes Untersystem zusammengestellt und an geeignete Bodenstationen übertragen. Entsprechende Ausstrahlungen erfolgen im K<sub>a</sub>-Band.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. August 2015 schickte Himawari 8 AHI-Daten zur Erde, die deutlich die Folgen der gegen 15:35 Uhr UTC stattgefundenen Explosionen in einem Containerlager des Stadtteils Binhai der chinesischen Hafenstadt Tianjin in der Atmosphäre zeigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ahisensorunit1Exelisviajma.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ahisensorunit1Exelisviajma260.jpg" alt="" class="wp-image-21901" width="260" height="215"/></a><figcaption>und AHI für Himawari 8
(Bilder: Exelis</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach offiziellen Informationen aus China wird eine chemische Reaktion von Calciumcarbid mit Wasser, bei der hoch entzündliches Acetylen entsteht, als mögliche Ursache des Unglücks in der Stadt, nach der der Asteroid (2209) Tianjin benannt ist, vermutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem&nbsp;<a href="https://cimss.ssec.wisc.edu/satellite-blog/archives/19209" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Blog</a>&nbsp;des Zentrums für Weltraumwissenschaften und Konstruktion der Universität Wisconsin-Madison in den Vereinigten Staaten von Amerika wird von einer starken Temperatursignatur im kurzwelligen Infraroten bei einer Wellenlänge von 3,9 und 3,75 Mikrometer berichtet, welche in Bildern der Wettersatelliten Himawari 8 und MTSAT 2 (Japan) und COMS 1 (Südkorea) sichtbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bilder werden als Nachweis für die Vorteile des im Vergleich schnelleren Bilderfassungssystems von Himawari 8 beurteilt. In der Bildsequenz des neuen japanischen Satelliten lassen sich die von den Explosionen ausgehenden Rauchwolken einfach verfolgen. Datenlücken, die durch Gesamtabbildungen der sichtbaren Erdscheibe entstehen könnten, soll es im Material von Himawari 8 nicht geben. Der Sensorik von Himawari 8 war es darüber hinaus auch möglich, höhere Temperaturen zu erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der in den Satellitenbildern erfasste Rauch und seine Ausbreitung konnte gut verfolgt werden. Letztere korrespondiert mit Informationen aus China zur jeweiligen Hauptwindrichtung. Auch auf anderen Wellenlängen hinterließen die Explosionen Spuren in den Daten von Himawari 8.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katalogisiert ist Himawari 8 alias GMS 8 (GMS steht für geostationary meteorological satellite) mit der NORAD-Nr. 40.267 und als COSPAR-Objekt 2014-060A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12821.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-IIA F25 mit Himawari-8</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-wettersatellit-himawari-8-im-regelbetrieb/" data-wpel-link="internal">Japan: Wettersatellit Himawari 8 im Regelbetrieb</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japanischer Radaraufklärer gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japanischer-radaraufklaerer-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 10:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[IGS]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsubishi]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Februar 2015 wurde ein neuer japanischer Erdbeobachtungssatellit mit einer Radaranlage an Bord ins All gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: FNN, JAXA, MHI, Sankei Shimbun, Raumfahrer.net. Der Start erfolgte am 1. Februar 2015 um 2:21 Uhr MEZ bei Temperaturen um die 10,4 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten um 4,9 Meter pro Sekunde aus [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 1. Februar 2015 wurde ein neuer japanischer Erdbeobachtungssatellit mit einer Radaranlage an Bord ins All gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: FNN, JAXA, MHI, Sankei Shimbun, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022015114550_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022015114550_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Startanlagen auf Tanegashima 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 1. Februar 2015 um 2:21 Uhr MEZ bei Temperaturen um die 10,4 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten um 4,9 Meter pro Sekunde aus nordöstlicher Richtung von der Startrampe 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz kam eine von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebaute Rakete vom Typ H-IIA in der Version 202. Das bedeutet, an den Seiten ihrer Zentralstufe waren zwei Feststoffbooster vom Typ SRB-A3 montiert. Letztere unterstützten die Beschleunigung der Rakete in den ersten rund 100 Flugsekunden maßgeblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beim Start um 10:21 Uhr japanischer Ortszeit rund 285 Tonnen schwere H-IIA-Rakete von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) setzte den von Mitsubishi Electric (MELCO) gebauten Satelliten aus der Serie IGS nach rund zwanzig Minuten Flug im Weltraum ab. Der neue Erdtrabant kreist nun vermutlich in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern über der Erde auf einer um rund 98 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der 27. Flug einer H-IIA-Rakete, der 21. erfolgreiche dieses Raketentyps hintereinander, und der fünfte Flug, bei dem ein Radarsatellit aus der Reihe der IGS-Raumfahrzeuge ins All transportiert wurde. IGS steht für Information Gathering Satellite, übersetzt: Satellit zum Sammeln von Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumfahrzeuge, auf japanisch als Joho Shushu Eisei (JSE) bezeichnet, gibt es in Ausführungen mit optischen Bilderfassungsystemen und als Radarsatelliten. Nach Angaben der japanischen überregionalen Tageszeitung Sankei Shimbun liegt die Bodenauflösung der Radarsatelliten im Bereich eines Meters. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Regelbetrieb sollten zunächst jeweils ein optischer und ein Radaraufklärer auf gleicher Umlaufbahn hintereinander Gebiete anderer Staaten, wo für Japan möglicherweise gefährliche Aktivitäten stattfinden könnten, wie zum Beispiel Nordkorea, überfliegen, um Informationen über die jeweilige Situation zu erfassen und weiterzuleiten. Neben der militärischen Nutzung wie der Feststellung gegnerischer Raketenstarts sollen die Satelliten auch für die zivile Fernerkundung eingesetzt werden. Sie bewegen sich auf annähernd polaren Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern über der Erdoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Satellitenpaar aus IGS 1A und IGS 1B war am 28. März 2003 in den Weltraum gelangt. Im selben Jahr, am 29. November, ging ein zusätzliches Satellitenpaar aus IGS 2A und IGS 2B bei der fehlgeschlagenen Mission der H-IIA mit der Flugnummer F6 verloren, weil sich ein ausgebrannter Feststoffbooster nicht wie vorgesehen von der Rakete löste. Die Rakete kam dadurch soweit von der vorgesehenen Flugbahn ab, dass sie zerstört werden musste. Die Düse des von Nissan gebauten Boosters war durchgebrannt, und eine für die Boostertrennung benötigte Einrichtung beschädigt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. September 2006 gelang der Start des optischen Aufklärungssatelliten IGS 3A, und am 24. Februar 2007 konnten IGS 4A und IGS 4B ins All gebracht werden. IGS 5, ein optischer Aufklärungssatellit mit einem verbesserten Bilderfassungssystem, erreichte am 28. November 2009 eine Umlaufbahn um die Erde, ein weiterer solcher am 22. September 2011.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Radarsatellit IGS 7 alias IGS Radar 3 kreist seit dem 12. Dezember 2011 um die Erde. IGS Radar 4 (IGS 8A) und ein optischer Testsatellit mit der Bezeichnung IGS O5V (IGS 8B) befinden sich seit dem 27. Januar 2013 im Weltraum. Seit April 2013 werden die IGS-Raumfahrzeuge regelmäßig in einer Konstellation aus vier Satelliten, zwei optischen und zwei Radaraufklärern, betrieben. Mit dieser Konstellation ist es möglich, jede Stelle der Erdoberfläche mehr als ein Mal pro Tag ins Visier zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelingt die Inbetriebnahme des neuen, als IGS Radar Spare bezeichneten Satelliten wie geplant, steht dem japanischen Militär ein weiterer Radaraufklärer im All zur Verfügung. Vorgängersatelliten mit Radaranlagen an Bord waren wegen Problemen mit ihren Stromversorgungsanlagen ausgefallen, zuletzt der im Jahr 2007 gestartete Radarsatellit IGS 4A im August 2010. Mit IGS Spare ist nun eine Reservesatellit im All &#8211; &#8222;Spare&#8220; bedeutet soviel wie &#8222;Reserve&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verläuft alles nach Plan, wird IGS Radar Spare in etwa einem halben Jahr durchgeprüft und einsatzbereit sein. Für Entwicklung und Bau des neuen Satelliten gab der japanische Staat rund 22,8 Milliarden Yen aus, für Start und Einsatz des Satelliten während seiner fünfjährigen Auslegungsbetriebsdauer sind laut Sankei Shimbun weitere 10,5 Milliarden Yen angesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IGS Radar Spare alias IGS 9A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.381 und als COSPAR-Objekt 2015-004A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zwei-japanische-aufklaerungssatelliten-gestartet/" data-wpel-link="internal">Zwei japanische Aufklärungssatelliten gestartet</a> 27. Januar 2013</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-radaraufklaerer-gestartet-2/" data-wpel-link="internal">Japanischer Radaraufklärer gestartet</a> 13. Dezember 2011</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-erbeobachtungssatellit-igs-4a-ausgefallen/" data-wpel-link="internal">Japanischer Erbeobachtungssatellit IGS 4A ausgefallen</a> 2. September 2010    </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-aufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanischer Aufklärungssatellit gestartet</a> 28. November 2009</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japan-militarisiert-sein-weltraumprogramm/" data-wpel-link="internal">Japan militarisiert sein Weltraumprogramm</a> 10. Juni 2007</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japan-startet-vierten-spionagesatelliten/" data-wpel-link="internal">Japan startet vierten Spionagesatelliten</a> 1. März 2007</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/fehlstart-einer-japanischen-rakete/" data-wpel-link="internal">Fehlstart einer japanischen Rakete</a> 29. November 2003</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13240.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IGS auf H-2A</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Asteroidenmission Hayabusa-2 ist gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroidenmission-hayabusa-2-ist-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 18:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[1999 JU3]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Hayabusa 2]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Kollision]]></category>
		<category><![CDATA[MASCOT]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3. Dezember 2014 startete die japanische Raumfahrtagentur JAXA die Asteroidenmission Hayabusa-2. Ab dem Jahr 2018 wird diese Raumsonde, an der auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt ist, den Asteroiden 1999 JU3 untersuchen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, JAXA. Am Morgen des 3. Dezember 2014 startete die japanische Raumfahrtagentur JAXA [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-3-dezember-2014-startete-die-japanische-raumfahrtagentur-jaxa-die-asteroidenmission-hayabusa-2-ab-dem-jahr-2018-wird-diese-raumsonde-an-der-auch-das-deutsche-zentrum-fur-luft-und-raumfahrt-beteiligt-ist-den-asteroiden-1999-ju3-untersuchen">Am 3. Dezember 2014 startete die japanische Raumfahrtagentur JAXA die Asteroidenmission Hayabusa-2. Ab dem Jahr 2018 wird diese Raumsonde, an der auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt ist, den Asteroiden 1999 JU3 untersuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, JAXA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-19635ab1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122014194119_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122014194119_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Der Start der Asteroidenmission 
<i>Hayabusa-2</i>
 erfolgte am 3. Dezember 2014. 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Morgen des 3. Dezember 2014 startete die japanische Raumfahrtagentur JAXA um 05:22 MEZ von dem Weltraumzentrum <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tanegashima_Space_Center" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Tanegashima</a> aus eine Trägerrakete vom Typ H-IIA, mit der die Asteroidenmission <i>Hayabusa-2</i> ins Weltall befördert wurde. Bei der Raumsonde <i>Hayabusa-2</i> handelt es sich um die Nachfolgemission der in den Jahren 2003 bis 2010 aktiv gewesene Asteroidenmission <i>Hayabusa-1</i>. Trotz diverser technischer Probleme gelang es der JAXA im Rahmen dieser letztendlich überaus erfolgreichen Mission unter anderem, eine Materialprobe von der Oberfläche des Asteroiden (25143) Itokawa zu entnehmen und diese zur Erde zu transportieren. <i>Hayabusa-2</i> baut auf den dabei gewonnenen wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen auf und soll nach einem rund vierjährigen Flug durch das innere Sonnensystem im Jahr 2018 den Asteroiden 1999 JU3 erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesem im Jahr 1999 im Rahmen des <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lincoln_Near_Earth_Asteroid_Research" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;<i>LINEAR</i>-Projektes</a> entdeckten Asteroiden handelt es sich um einen Vertreter der sogenannten Apollo-Asteroiden, deren Umlaufbahnen in ihrem sonnennächsten Abschnitt die Umlaufbahn der Erde kreuzen und die somit eine potentielle Gefahr bezüglich einer Kollision mit der Erde darstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der etwa 900 Meter durchmessende Asteroid 1999 JU3 zählt zur Klasse der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Asteroid#Die_Zusammensetzung_von_Asteroiden" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">C-Asteroiden</a>. Auf seiner Oberfläche dürfte sich Material befinden, welches sich seit der Entstehung des Asteroiden vor etwa 4,5 Milliarden Jahren kaum verändert hat, und dessen eingehende Untersuchung den Wissenschaftlern einen Einblick in die Frühzeit unseres Sonnensystems liefern wird. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei dem Zielasteroiden um einen sogenannten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rubble_Pile" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Rubble Pile</a> &#8211; eine aus einer Ansammlung von Lockermaterial bestehende &#8222;kosmische Schutthalde&#8220;, welche letztendlich lediglich durch Gravitationskräfte zusammengehalten wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die intensive Untersuchung dieses Asteroiden erhoffen sich die an dieser Mission beteiligten Wissenschaftler weitere Erkenntnisse über die chemische, mineralogische und physische Zusammensetzung der Asteroiden allgemein, welche sich während der Entstehungsphase unseres Sonnensystems vor etwa 4,5 Milliarden Jahren nicht zu <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Planetesimal" target="_blank" data-wpel-link="external">Planetesimalen</a> und anschließend zu <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Protoplanet" target="_blank" data-wpel-link="external">Protoplaneten</a> entwickelt haben. Zudem kann diese Mission allgemeine Erkenntnisse liefern, mit denen sich die bei der möglichen Kollision eines solchen Asteroiden mit der Erde ergebende Gefahr besser einschätzen lässt. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-b7ccffb4"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122014194119_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122014194119_small_2.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Wie bereits die Vorgängermission wird auch 
<i>Hayabusa-2</i>
 einen Asteroiden zum Ziel haben und von dessen Oberfläche eine Bodenprobe entnehmen und zur Erde transportieren. Erstmals wird dabei allerdings ein Lander zum Einsatz kommen, welcher sich auf der Asteroidenoberfläche fortbewegt und dabei an drei verschiedenen Stellen Messungen durchführt. 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flugverlauf der Raumsonde wird <i>Hayabusa-2</i> im Winter 2015 erneut zur Erde führen, wo die Raumsonde dann im Rahmen eines <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Swing_by" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Swing-By-Manövers</a> den nötigen Schwung aufnehmen wird, um im Sommer 2018 nach zwei Umrundungen der Sonne ihr eigentliches Ziel zu erreichen. Nach ihrer Ankunft wird die Raumsonde den Asteroiden 1999 JU3 zunächst ausführlich kartieren, bevor sie sich dann Anfang des Jahres 2019 der Asteroidenoberfläche bis auf kurze Distanz annähert. Hierbei sollen unter anderem mit einem Saugrüssel Bodenproben von der Oberfläche des Asteroiden entnommen werden. Diese Proben sollen anschließend mit einer Rückführkapsel zur Erde transportiert und hier in verschiedenen Laboren eingehend analysiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Lander MASCOT</strong>
<br>
Zusätzlich zu dieser anspruchsvollen Zielsetzung soll die Asteroidensonde ebenfalls Anfang 2019 einen mitgeführten Lander auf der Oberfläche von 1999 JU3 absetzen. <i>MASCOT</i> (Kurzform für &#8222;Mobile Asteroid Surface Scout&#8220;) &#8211; so der Name dieses etwa schuhkartongroßen und lediglich rund zehn Kilogramm schweren Landers &#8211; soll die Asteroidenoberfläche aus etwa 100 Metern Höhe &#8222;im freien Fall&#8220; erreichen und sich anschließend anhand von Sensordaten mit einem speziellen &#8222;Push-up-Mechanismus&#8220; ausrichten. Für dieses Manöver ist der Lander mit einem stabilen und dennoch extrem leichtem Gehäuse versehen, welches die elektronischen Komponenten und die vier im Inneren befindlichen Instrumente vor den dabei auftretenden Belastungen schützen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die größten Herausforderungen werden die Trennung von der Muttersonde und die anschließende Landung sein&#8220;, so die zuständige Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen. &#8222;Niemand kennt die genaue Anziehungskraft des Asteroiden.&#8220; Grob gerechnet dürfte auf der Oberfläche des Asteroiden eine Anziehungskraft herrschen, welche in etwa lediglich einem 60.000stel der Erdanziehungskraft entspricht. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ee6be9bf"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122014194119_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122014194119_small_3.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Der etwa schuhkartongroße und lediglich rund zehn Kilogramm schwere Lander 
<i>MASCOT</i>
 soll sich hüpfend über die Oberfläche des Asteroiden 1999 JU3 bewegen und dabei an drei verschiedenen Stellen Messungen durchführen. 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Erreichen der Oberfläche wird der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Kooperation mit der französischen Raumfahrtagentur CNES und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA entwickelte Lander sich zunächst mittels verschiedener Sensoren &#8218;orientieren&#8216; und dabei registrieren, ob er auf seiner Ober- oder Unterseite gelandet ist. Anschließend kann der Lander mit einem in seinem Inneren platzierten Schwungarm gegebenenfalls die erforderliche Ausrichtung und Position einnehmen, um seine Messungen durchzuführen und dabei die Umgebung seines Landegebietes mit den mitgeführten Instrumenten untersuchen und analysieren. Hierfür ist der Lander mit einer Batterie ausgestattet, welche einen Betrieb über einen Zeitraum von rund 16 Stunden &#8211; dies entspricht in etwa zwei vollständigen Rotationszyklen des Asteroiden &#8211; ermöglicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MASCOT: Der erste &#8218;hüpfende&#8216; Asteroidenlander</strong>
<br>
Allerdings sollen dieser Messungen nicht nur an einem einzigen Ort erfolgen. Durch den im Inneren des Landers untergebrachten Schwungarm kann <i>MASCOT</i> sich nicht nur unmittelbar nach der Landung auf der Stelle &#8218;drehen&#8216;, sondern in der Folgezeit auch &#8218;Sprünge&#8216; von bis zu 70 Metern absolvieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluss der ersten Untersuchungen durch alle vier Instrumente an seiner ersten Landestelle wird sich <i>MASCOT</i> mittels dieses von dem DLR-Zentrum für <a class="a" href="https://www.dlr.de/de/rm" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Robotik und Mechatronik</a> in Oberpfaffenhofen entwickelten Hopping-Mechanismus weiter &#8218;hüpfend&#8216; über die Asteroidenfläche fortbewegen und seine Messungen an zwei weiteren Orten wiederholen. Dieses &#8218;Hüpfen von Ort zu Ort&#8216; muss sorgfältig dosiert und zuvor so programmiert werden, dass der Lander dabei nicht die Fluchtgeschwindigkeit erreicht und den Gravitationsbereich des Asteroiden verlässt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8826.90" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hayabusa-2 zu Asteroid (162173) 1999 JU3</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>H-IIA startet Satellitenoktett</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/h-iia-startet-satellitenoktett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2014 15:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38426</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hauptnutzlast ist der in Zusammenarbeit mit der NASA entwickelte und gebaute Satellit GPM-Core zur weltweiten Erfassung von Niederschlägen. Dabei sind aber interessante Universitätsprojekte und Satelliten mit künstlerischem Anspruch. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA, Skyrocket, Raumcon. Der Start auf einer Trägerrakete von Typ H-IIA erfolgte von Tanegashima aus am 27. Februar, gegen 19.37 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hauptnutzlast ist der in Zusammenarbeit mit der NASA entwickelte und gebaute Satellit GPM-Core zur weltweiten Erfassung von Niederschlägen. Dabei sind aber interessante Universitätsprojekte und Satelliten mit künstlerischem Anspruch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, JAXA, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032014162735_small_1.jpg" alt="NASA, Bill Ingalls" width="260"/><figcaption>
Start der H-IIA mit acht Satelliten an der Spitze 
<br>
(Bild: NASA, Bill Ingalls)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start auf einer Trägerrakete von Typ H-IIA erfolgte von Tanegashima aus am 27. Februar, gegen 19.37 Uhr MEZ. Etwa eine Viertelstunde später wurden die Nutzlasten nacheinander ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GPM-Core hat eine Masse von etwa 4 Tonnen und soll entlang seiner Bahn Niederschläge in Form von Regen, Schnee oder Graupel für die Klimaforschung erfassen. GPM steht dabei für Global Precipitation Measurement (Globale Niederschlags-Messung). Sein Zweck liegt in der Weiterentwicklung des Verständnisses des irdischen Wasser- und Energiekreislaufs. Außerdem sollen Vorhersagemethoden für extreme Wetterereignisse geprüft und verfeinert werden. Der Satellit verfügt dafür über zwei Radargeräte, die im Ku- bzw. Ka-Band bei 13,6 bzw. 35,5 GHz arbeiten sowie eine abbildende Mikrowellenkamera. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Nutzlast ist Kukai 2 (STARS 2 = Space Tethered Autonomous Robotic Satellite 2; 10 kg) zum Abbremsen von ausgedienten Satelliten mittels Metalldraht. Dieser besteht aus Aluminium, hat ausgerollt eine Länge von 300 Metern und wird bei dieser Testmission zwischen zwei Satellitenteilen, die zunächst noch eine Einheit bilden, aufgespannt. Im Magnetfeld der Erde wirkt nun auf den stromdurchflossenen Leiter eine Lorentzkraft bremsend, so dass der Satellit statt im Verlaufe von Jahren bereits nach einigen Monaten in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen soll. Damit hofft man, später in größerem Maßstab, an ausgedienten Satelliten anzudocken und diese abzubremsen. Neue Satelliten könnten von vorn herein mit einem derartigen System ausgestattet werden, welches lediglich etwa 5 kg Masse besitzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ginrei (ShindaiSat; 35 kg) ist ein Testsatellit zur Kommunikation über Laserdioden im sichtbaren Licht über Entfernungen, die größer als 400 km sein sollen. Mit TeikyoSat 3 (20 kg) will man den Einfluss von Strahlung auf Mikroorganismen der Art Dictyostelium discoideum über längere Zeit erforschen. Da der Pilz einen relativ kurzen Lebenszyklus besitzt, kann man mehrere Generationen im Experiment erfassen, also auch genetische Veränderungen feststellen. Hayato 2 (KSAT 2; 1,5 kg) ist ein Technologiesatellit der Kagoshima-Universität zur Erfassung von Regengüssen und Tornados, zur Erdfotografie, Bahnverfolgung über ein sogenanntes LEO Positioning System und Radiointerferometrie sowie zur Erprobung eines faltbaren Pantograph-Mastes. OPUSat (1,4 kg) nennt sich ein Technologiesatellit der Osaka-Universität zur Erprobung von Lithium-Ionen-Kondensatoren und Batterien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich befinden sich nun auch INVADER, ein interaktiver Satellit für Kunst und experimentelles Design (1,5 kg) sowie Yui 1 (ITF 1; 1 kg), ein Studentenprojekt der Universität Tsukuba zur Ausstrahlung von Telemetriedaten via Morsecode im All. Grundlage der zukünftigen Kunstwerke von INVADER sollen beispielsweise niedrig auflösende Bilder der Erdoberfläche (Pixelmuster) und Daten über die Temperaturen an Bord des kleinen Satelliten sein. Diese könnten dann in Töne umgesetzt, eine kosmische Melodie ergeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bahnen aller Nutzlasten liegen im Bereich von 390 Kilometern Flughöhe bei einer Bahnneigung von etwa 65 Grad, also in etwa zwischen nördlichem und südlichem Polarkreis. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12118.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPM auf H-IIA Nr. 23</a></li></ul>
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		<title>Telstar 12 VANTAGE fliegt auf H-IIA von MHI</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telstar-12-vantage-fliegt-auf-h-iia-von-mhi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 11:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsubishi]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Telstar 12 VANTAGE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. September 2013 gab der japanische Mischkonzern Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. (MHI) bekannt, dass er vom kanadischen Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat mit Sitz in Ottawa beauftragt worden ist, den Telstar 12 VANTAGE genannten Ersatz für Telstar 12 Ende 2015 in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, MHI. Der Startauftrag von Telesat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 26. September 2013 gab der japanische Mischkonzern Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. (MHI) bekannt, dass er vom kanadischen Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat mit Sitz in Ottawa beauftragt worden ist, den Telstar 12 VANTAGE genannten Ersatz für Telstar 12 Ende 2015 in den Weltraum zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Astrium, MHI.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013133431_small_1.jpg" alt="Astrium" width="260"/><figcaption>
Telstar 12 VANTAGE im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Startauftrag von Telesat an MHI ist der erste für einen kommerziellen Satelliten. Das Raumfahrzeug hatte Telesat Anfang September 2013 bei Astrium bestellt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092013133431_small_2.jpg" alt="JAXA via MHI" width="260"/><figcaption>
H-IIA im Flug 
<br>
(Bild: JAXA via MHI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 12 VANTAGE soll Telstar 12 an einer Position von 15 Grad West im Geostationären Orbit ersetzen und die Fähigkeiten Telesats, Gebiete in Afrika, der Karibik, im Mittelmeerraum, der Nordsee, in Südamerika und dem Südatlantik mit Ausstrahlungen im K<sub>u</sub>-Band-Bereich zu versorgen, erheblich erweitern.  <br>Telstar 12, gebaut von Space Systems/Loral und gestartet als Orion 2 am 19. Oktober 1999 auf der Ariane 4 mit der Flugnummer V122, befindet sich seit Dezember 1999 im kommerziellen Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nachfolgesatellit mit einer Startmasse unter 5 Tonnen und einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren erhält zur Bewältigung seiner Aufgaben eine Kommunikationsnutzlast mit einer Transponderausstattung äquivalent zu 52 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 36 MHz. Er basiert auf Astriums Bus Eurostar E3000 und soll es auf eine elektrische Leistung von rund 11 kW bringen. <br>Für den Start von Telstar 12 VANTAGE alias Telstar 12V will MHI eine verbesserte Variante der H-IIA-Rakete einsetzen. Die Verbesserungen erfolgten an der Raketenoberstufe und wurden in enger Kooperation mit der japanischen Weltraumforschungsagentur (JAXA) erarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von MHI waren bisher 21 von 22 Starts von H-IIA-Raketen erfolgreich.</p>
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		<title>Zwei japanische Aufklärungssatelliten gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zwei-japanische-aufklaerungssatelliten-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh wurden zwei japanische Satelliten in Erdumlaufbahnen gebracht, die vor allem der militätischen Aufklärung dienen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: JAXA, Raumcon, Skyrocket. Dies ist zum einen IGS-Radar 4 (IGS: englischsprachige Abkürzung für Intelligence Gathering Satellite, dt. so viel wie Geheimdienstlicher Erfassungssatellit), der mit einem Radarsystem ausgestattet ist, welches eine Auflösung hat, die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute früh wurden zwei japanische Satelliten in Erdumlaufbahnen gebracht, die vor allem der militätischen Aufklärung dienen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: JAXA, Raumcon, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27012013114500_small_1.jpg" alt="JAXA" width="401" height="440"/><figcaption>
H-IIA beim Start (Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist zum einen IGS-Radar 4 (IGS: englischsprachige Abkürzung für Intelligence Gathering Satellite, dt. so viel wie Geheimdienstlicher Erfassungssatellit), der mit einem Radarsystem ausgestattet ist, welches eine Auflösung hat, die unter einem Meter liegen soll. Damit lassen sich Oberflächenformationen auch bei Nacht mit großer Genauigkeit erfassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Satellit trägt die Bezeichnung IGS-Optical 5V. Dabei handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten, der Bilder im sichtbaren Licht anfertigt und überträgt, die eine Auflösung von etwa 40 cm besitzen sollen. Die Daten beider Satelliten sollen außer für das japanische Militär auch für den Katastrophenschutz verwendet werden. Während es sich bei IGS-R 4 um einen Satelliten der zweiten Generation japanischer Radaraufklärer handelt, bildet IGS-O 5V das erste Versuchsmodell der dritten Generation optischer Auflärungssatelliten Japans. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte mit einer Rakete des Typs H-IIA vom Startplatz 1 des Raumfahrtzentrums Tanegashima gegen 5.40 Uhr MEZ. Nach Angaben der japanischen Raumfahrtorganisation JAXA verlief das Aussetzen der beiden Satelliten in Bahnen mit Höhen zwischen etwa 480 und 500 Kilometern bei einer Bahnneigung von rund 97 Grad erfolgreich. Es handelte sich demnach um den 16. erfolgreichen Einsatz einer Trägerrakete des Typs H-IIA in Folge. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11483.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-IIA F22 mit Aufklärungssatelliten IGS-R 4 und IGS-O 5V</a></li></ul>
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		<title>H-IIA &#8211; Startliste</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/h-iia-startliste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=76052</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier eine Liste aller Starts der&#160;H-IIA. Datum Version Flugnummer Startplatz Nutzlast Status Portal Forum 29.08.2001 2020 TF1 Tanegashima LRE, VEP-2 Erfolg 04.02.2002 2024 TF2 Tanegashima MDS-1 (Tsubasa), DASH, VEP-3 Erfolg 10.09.2002 2024 F3 Tanegashima DRTS (Kodama), USERS Erfolg Japanische Trägerrakete H-IIA gestartet 14.12.2002 2020 F4 Tanegashima ADEOS-II (Midori II), WEOS (Kanta Kun), FedSat 1, µ-LabSat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier eine Liste aller Starts der&nbsp;<em>H-IIA</em>.</h4>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Datum</strong></td><td><strong>Version</strong></td><td><strong>Flugnummer</strong></td><td><strong>Startplatz</strong></td><td><strong>Nutzlast</strong></td><td><strong>Status</strong></td><td><strong>Portal</strong></td><td><strong>Forum</strong></td></tr><tr><td>29.08.2001</td><td>2020</td><td>TF1</td><td>Tanegashima</td><td>LRE, VEP-2</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>04.02.2002</td><td>2024</td><td>TF2</td><td>Tanegashima</td><td>MDS-1 (Tsubasa), DASH, VEP-3</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>10.09.2002</td><td>2024</td><td>F3</td><td>Tanegashima</td><td>DRTS (Kodama), USERS</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/japanische-tragerrakete-h-iia-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanische Trägerrakete H-IIA gestartet</a></td></tr><tr><td>14.12.2002</td><td>2020</td><td>F4</td><td>Tanegashima</td><td>ADEOS-II (Midori II), WEOS (Kanta Kun), FedSat 1, µ-LabSat 1</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>28.03.2003</td><td>2024</td><td>F5</td><td>Tanegashima</td><td>IGS-Optical 1, IGS-Radar 1</td><td>Erfolg</td></tr><tr><td>29.11.2003</td><td>2024</td><td>F6</td><td>Tanegashima</td><td>IGS-Optical 2, IGS-Radar 2</td><td><em>Fehlschlag, einer der SRB-A-Booster löste sich nicht von der Rakete, Rakete kam vom Kurs ab, Sprengung</em></td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/fehlstart-einer-japanischen-rakete/" data-wpel-link="internal">Fehlstart einer japanischen Rakete</a></td></tr><tr><td>26.02.2005</td><td>2022</td><td>F7</td><td>Tanegashima</td><td>MTSAT-1R (Himawari 6)</td><td>Erfolg</td><td></td><td></td></tr><tr><td>24.01.2006</td><td>2022</td><td>F8</td><td>Tanegashima</td><td>ALOS (Daichi)</td><td>Erfolg</td><td></td><td></td></tr><tr><td>18.02.2006</td><td>2024</td><td>F9</td><td>Tanegashima</td><td>MTSAT-2 (Himawari 7)</td><td>Erfolg</td><td></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3861.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTSAT-2 Start mit H-IIA F9</a></td></tr><tr><td>11.09.2006</td><td>2020</td><td>F10</td><td>Tanegashima</td><td>IGS-Optical 3</td><td>Erfolg</td><td></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3950.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IGS-3A auf HII-A</a></td></tr><tr><td>18.12.2006</td><td>2040</td><td>F11</td><td>Tanegashima</td><td>ETS-VIII (Kiku 8)</td><td>Erfolg</td><td></td><td></td></tr><tr><td>24.02.2007</td><td>2024</td><td>F12</td><td>Tanegashima</td><td>IGS-Radar 3, IGS-Optical 4V</td><td>Erfolg</td><td></td><td></td></tr><tr><td>14.09.2007</td><td>2022</td><td>F13</td><td>Tanegashima</td><td>SELENE (Kaguya), RStar (Okina), Vstar (Ouna)</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/selene-ist-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">SELENE ist auf dem Weg zum Mond</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4130.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">*Kaguya* (SELENE) auf *H IIA*</a></td></tr><tr><td>23.02.2008</td><td>2024</td><td>F14</td><td>Tanegashima</td><td>WINDS (Kizuna)</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/h-iia-satellit-kizuna-gestartettane/" data-wpel-link="internal">H-IIA &#8211; Satellit Kizuna gestartet</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4017.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">*Kizuna* (WINDS) auf *H-IIA*</a></td></tr><tr><td>23.01.2009</td><td>2020</td><td>F15</td><td>Tanegashima</td><td>GOSAT, SOHLA-1, SDS-1, SpriteSAT, PRISM, KKS-1, STARS, SorunSAT</td><td>Erfolg</td><td></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4170.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IBUKI (Gosat) auf HII-A</a></td></tr><tr><td>28.11.2009</td><td>2020</td><td>F16</td><td>Tanegashima</td><td>IGS-5</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-aufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanischer Aufklärungssatellit gestartet</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7106.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-IIA F 16 mit IGS</a></td></tr><tr><td>20.05.2010</td><td>2020</td><td>F17</td><td>Tanegashima</td><td>Akatsuki, IKAROS, UNITEC-1, WASEDA-SAT2, Negai*, KSAT</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/akatsuki-ist-auf-dem-weg-zur-venus/" data-wpel-link="internal">Akatsuki ist auf dem Weg zur Venus</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5639.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Venus Climate Orbiter PLANET-C</a></td></tr><tr><td>11.09.2010</td><td>2020</td><td>F18</td><td>Tanegashima</td><td>Michibiki</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-navigationssatellit-michibiki-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanischer Navigationssatellit MICHIBIKI gestartet</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8775.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-2A No. 18 mit QZS-1 MICHIBIKI</a></td></tr><tr><td>22. September 2011</td><td>2020</td><td>F19</td><td>Tanegashima</td><td>IGS 6</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-erdbeobachtungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanischer Erdbeobachtungssatellit gestartet</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10214.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-IIA F 19 mit IGS-6</a></td></tr><tr><td>12. Dezember 2011</td><td>2020</td><td>F20</td><td>Tanegashima</td><td>IGS 5</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-radaraufklaerer-gestartet-2/" data-wpel-link="internal">Japanischer Radaraufklärer gestartet</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IGS auf HII-A F20</a></td></tr><tr><td>17. Mai 2012</td><td>2020</td><td>F21</td><td>Tanegashima</td><td>GCOM-W 1 (Shizuku), KOMPSat 3 (Arirang 3), SDS, Horyu 2</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/h-2a-startet-satellitenquartett/" data-wpel-link="internal">H-2A startet Satellitenquartett</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10857" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HII-A mit GCOM-W1, KOMPSAT-3, SDS-4 und Horyu-2</a></td></tr><tr><td>27. Januar 2013</td><td>2020</td><td>F22</td><td>Tanegashima</td><td>IGS-Radar 4, ISG-Optical 5V</td><td>Erfolg</td><td><a href="https://www.raumfahrer.net/zwei-japanische-aufklaerungssatelliten-gestartet/" data-wpel-link="internal">Zwei japanische Aufklärungssatelliten gestartet</a></td><td><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11483.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-IIA F22 mit Aufklärungssatelliten IGS R-4 (IGS 8) + IGS O-_V</a></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/h-iia-technische-daten/" data-wpel-link="internal">H-IIA</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/h-iia-technische-daten/" data-wpel-link="internal">H-IIA &#8211; Technische Daten</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/h-iia-startliste/" data-wpel-link="internal">H-IIA &#8211; Startliste</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japanischer Aufklärungssatellit gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japanischer-aufklaerungssatellit-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[IGS]]></category>
		<category><![CDATA[IGS 5]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[MELCO]]></category>
		<category><![CDATA[MHI]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4333</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 28. November 2009 wurde ein weiterer japanischer Aufklärungssatellit ins All gebracht. Quelle: JAXA, Kyodo News, NASA, NHK, SPN. Der Start erfolgte am 28. November 2009 um 2:21 Uhr MEZ zu Beginn eines 14 Minuten breiten Startfensters von der Startrampe 1 des Yoshinobu-Startkomplexes an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima. Die H-IIA-Rakete von Mitsubishi Heavy [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-aufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanischer Aufklärungssatellit gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. November 2009 wurde ein weiterer japanischer Aufklärungssatellit ins All gebracht. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: JAXA, Kyodo News, NASA, NHK, SPN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/h2ainflightjaxa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/h2ainflightjaxa260.jpg" alt="H-IIA im Flug
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>H-IIA im Flug<br> (Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 28. November 2009 um 2:21 Uhr MEZ zu Beginn eines 14 Minuten breiten Startfensters von der Startrampe 1 des Yoshinobu-Startkomplexes an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima. Die H-IIA-Rakete von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) setzte den von Mitsubishi Electric (MELCO) gebauten Satelliten mit der Bezeichnung IGS 5 nach rund zwanzig Minuten Flug im Weltraum ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der sechzehnte Flug einer H-IIA-Rakete, und der vierte Flug, bei dem ein optischer Aufklärungssatellit aus der Reihe der IGS-Raumfahrzeuge ins All transportiert wurde. IGS steht für Information Gathering Satellite, übersetzt: Satellit zum Sammeln von Informationen. Die Raumfahrzeuge gibt es in Ausführungen mit optischen Bilderfassungsystemen und als Radarsatelliten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im  Regelbetrieb sollen jeweils ein optischer und ein Radaraufklärer auf gleicher Umlaufbahn hintereinanderfliegend Gebiete anderer Staaten, wo für Japan möglicherweise gefährliche Aktivitäten stattfinden könnten, wie zum Beispiel Nordkorea, überfliegen, um Informationen über die jeweilige Situation zu erfassen und weiterzuleiten. Neben der militärischen Nutzung wie der Feststellung gegnerischer Raketenstarts sollen die Satelliten auch für die zivile Fernerkundung eingesetzt werden. Sie bewegen sich auf annähernd polaren Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern über der Erdoberfläche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Satellitenpaar aus IGS 1A und IGS 1B war am 28. März 2003 in den Weltraum gelangt. Im selben Jahr, am 29. November, ging ein zusätzliches Satellitenpaar aus IGS 2A und IGS 2B bei der fehlgeschlagenen Mission der H-IIA mit der Flugnummer F6 verloren, weil sich ein ausgebrannter Feststoffbooster nicht wie vorgesehen von der Rakete löste. Die Rakete kam dabei soweit von der vorgesehenen Flugbahn ab, dass sie zerstört werden musste. Die Düse des von Nissan gebauten Boosters war durchgebrannt, und eine für die Boostertrennung benötigte Einrichtung beschädigt worden. Am 11. September 2006 gelang der Start des optischen Aufklärungssatelliten IGS 3A, und am 24. Februar 2007 konnten IGS 4A und IGS 4B ins All gebracht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">IGS 5 soll im Unterschied zu den vorher gestarteten optischen Aufklärungssatelliten ein verbessertes Bilderfassungssystem besitzen. Der Satellit soll Objekte am Boden mit einer von einem Meter auf 60 Zentimeter verbesserten Mindestgröße registrieren können. Bevor der Satellit volle Einsatzbereitschaft erlangt, soll er in einer etwa drei Monate dauernenden Periode im Orbit intensiv getestet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es wie derzeit geplant im Finanzjahr 2011 gelingt, einen weiteren Radaraufklärer in den Weltraum zu bringen, und kein Satellit bis dahin versagt, wird Japan ab diesem Zeitpunkt wieder jeden Tag einmal die gesamte Erdoberfläche von dann vier aktiven IGS-Raumfahrzeugen abtasten lassen können. Der Radarsatellit IGS 1B war am 25. März 2007 wegen Problemen seiner Stromversorgung ausgefallen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gestartete und geplante IGS-Raumfahrzeuge:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>IGS 1A (IGS O-1), H-2A F5, optisch 850 kg, NORAD Nr. 27.698, Objekt 2003-009A, ersetzt wegen technischer Probleme </li><li>IGS 1B (IGS R-1), H-2A F5, Radar 1.200 kg, NORAD Nr. 27.699, Objekt 2003-009B, ausgefallen am 25. März 2007 </li><li>IGS 2A (IGS O-2), H-2A F6, optisch, Fehlstart</li><li>IGS 2B (IGS R-2), H-2A F6, Radar, Fehlstart</li><li>IGS 3A (IGS O-2, IGS 2AR), H-2A F10, optisch 850 kg, NORAD Nr. 29.393, Objekt 2006-037A, Ersatz für IGS 1A</li><li>IGS 3B Bezeichnung verschiedentlich für IGS 4A+B verwendet </li><li>IGS 4A (IGS R-2), H-2A F12, Radar 1.200 kg, NORAD Nr. 30.586, Objekt 2007-005A</li><li>IGS  4B (IGS O-3V), H-2A F12, optisch Test 850 kg, NORAD Nr. 30.587, Objekt  2007-005B, sechsmonatige Testmission, Leistung unterhalb der Erwartungen</li><li>IGS 5(A) (IGS O-4), H-2A F16, optisch, NORAD Nr. 36.104, Objekt 2009-066A</li><li>IGS (IGS R-3) Radar, Start geplant im Finanzjahr 2011</li><li>IGS (IGS O-_V) optisch Test, Start geplant im Finanzjahr 2012</li><li>IGS (IGS O-5) optisch, Start geplant im Finanzjahr 2014, optische Auflösung weiter verbessert 40 Zentimeter</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7106.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-IIA F 16 mit IGS</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-aufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanischer Aufklärungssatellit gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>H-IIA &#8211; Satellit Kizuna gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/h-iia-satellit-kizuna-gestartettane/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 07:13:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Kizuna]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsubishi]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[WINDS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. Februar 2008 um 9:55 MEZ hob vom Tanegashima Space Center in Japan eine Trägerrakete H-IIA mit dem Satelliten &#8222;Kizuna (Winds)&#8220; ab und setzte ihn nach 28 Minuten erfolgreich aus. Ein Beitrag von Daniel Schiller und Markus Rösken. Quelle: JAXA. Der 2,7 Tonnen schwere Kizuna (Winds) ist ein Kommunikationssatellit für Hochgeschwindigkeits-Internetdienstleistungen über Asien. Sein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 23. Februar 2008 um 9:55 MEZ hob vom Tanegashima Space Center in Japan eine Trägerrakete H-IIA mit dem Satelliten &#8222;Kizuna (Winds)&#8220; ab und setzte ihn nach 28 Minuten erfolgreich aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller und Markus Rösken. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022008081329_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022008081329_small_1.jpg" alt="JAXA" width="370" height="194"/></a><figcaption>
Kizuna / WINDS 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der 2,7 Tonnen schwere Kizuna (Winds) ist ein Kommunikationssatellit für Hochgeschwindigkeits-Internetdienstleistungen über Asien. Sein Start war Mitte Februar aufgrund von Problemen an der Rakete vorerst verschoben worden (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/winds-probleme-mit-der-rakete/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens im Juli 2008 soll er in den operationellen Betrieb übergehen und für mindestens fünf Jahre verwendet werden. Die angebotenen Internetdienste sind vor allem für Gebiete gedacht, die keine ausreichende terrestrische Infrastruktur aufweisen. Außerdem sollen Internetdienste über den Satelliten auch im Katastrophenfall bereit gestellt werden.  <br>Wie ein Sprecher von Mitusbishi MHI ankündigte, wolle man in Zukunft mit der H-IIA auch den Vorstoß auf den internationalen Markt wagen. MHI hat bereits vor einem Monat angekündigt, die Fertigungskosten der H-IIA drastisch zu senken, um auch mit europäischen, amerikanischen und russischen Raketen konkurrieren zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher wurde die H-IIA-Rakete ausschließlich für die staatliche japanische Raumfahrt genutzt. Dem Sprecher zu Folge laufen bereits Verhandlungen mit Südkorea um  den Start eines Kommunikationssatelliten bis Februar 2009. Die H-IIA ist nun zum achten Mal in Folge fehlerfrei gestartet, was ihre Zuverlässigkeit maßgeblich gesteigert habe, so der Sprecher. Der, im Gegensatz zum Euro, schwache Yen steuert ebenfalls dazu bei, dass die H-IIA international an Bedeutung gewinnt. </p>



<p>Das nächste wissenschaftliche Projekt, das von Japan aus gestartet werden soll, wird vermutlich der Greenhouse gases Observing Satellite (GOSAT) sein. Mögliche Starttermine sind noch nicht bekannt.</p>
<p><b>Verwandte Links</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.jaxa.jp/countdown/f14/live/index_e.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Startvideo WINDS</a></li>
<li><a href="https://global.jaxa.jp/countdown/f14/overview/kizuna_e.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA: WINDS</a></li>
<li><a href="https://www.eorc.jaxa.jp/GOSAT/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GOSAT</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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