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	<title>Raumfahrtmission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raumfahrtmission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>ESA-Umfrage zum Mitmachen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-umfrage-zum-mitmachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 10:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtmission]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestalten Sie das wissenschaftliche Raumfahrtprogramm der ESA mit! Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 4 März 2019 Wie ist unsere Milchstraße entstanden? Wie entwickeln sich Schwarze Löcher? Was war der Ursprung unseres Sonnensystems? Gibt es noch andere Welten, in denen Leben möglich ist? Die wissenschaftlichen Missionen der ESA sollen dabei [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gestalten Sie das wissenschaftliche Raumfahrtprogramm der ESA mit! Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08032019112415_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08032019112415_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>  (Bild: ESA) </figcaption></figure></div>



<p>4 März 2019 Wie ist unsere Milchstraße entstanden? Wie entwickeln sich Schwarze Löcher? Was war der Ursprung unseres Sonnensystems? Gibt es noch andere Welten, in denen Leben möglich ist? Die wissenschaftlichen Missionen der ESA sollen dabei helfen, diese und andere Fragen zu beantworten. Aber was denken Sie? Welche Fragen sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten für zukünftige Missionen? Genau dazu bekommen Sie nun die Gelegenheit. </p>



<p>Günther Hasinger, ESA-Direktor für Wissenschaft, lädt Sie dazu ein, ihre Ansichten zu den Fragen, mit denen sich Voyage 2050, das wissenschaftliche Raumfahrtprogramm der ESA für den Zeitraum 2035-2050, beschäftigen soll, zu teilen. Die öffentliche Umfrage beginnt heute und wird bis Ende Juni andauern. </p>



<p>Damit involviert die ESA zum ersten Mal die Öffentlichkeit in diesen Prozess. </p>



<p>„Unsere Missionen werden von den Mitgliedsstaaten und somit von den Bürgern finanziert“, sagt ESA-Direktor Hasinger. „Die öffentliche Umfrage soll den europäischen Bürgern die Möglichkeit dazu geben, am wissenschaftlichen Raumfahrtprogramm mitzuwirken. Wir wollen hören, was sie zu sagen haben und unsere nächsten Missionen auf eine offene und transparente Art und Weise gestalten.“ </p>



<p>Die Beantwortung der Umfrage erfordert keinerlei Fachwissen über raumfahrtwissenschaftliche Themen und ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer durch eine Reihe von Fragen hindurchgeführt werden. </p>



<p>Etwa alle zehn Jahre berät sich die ESA mit der europäischen Wissenschaftsgemeinde, um die Zukunft ihres wissenschaftlichen Programms zu planen. Der derzeitige Plan, <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision 2015-2025</a>, beinhaltet zahlreiche Missionen, deren Start und Betrieb zwischen jetzt und den frühen 2030ern liegen. Die Beratungen mit europäischen Raumfahrtwissenschaftlern, die zu diesem Plan geführt haben, begannen bereits im Jahr 2005. Die Missionen im Rahmen von Cosmic Vision werden tiefgreifende Fragen zu Natur und Ursprung unseres Sonnensystems und des Universums in seiner Gesamtheit untersuchen.  </p>



<p>Vom ersten Entwurf über die Entwicklung bis hin zum Start und den wissenschaftlichen Ergebnissen können große Raumfahrtmissionen bis zu 20 Jahre dauern. Die bahnbrechende Mission Rosetta, die sich 2004 auf den Weg zur Beobachtung des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko machte, um schließlich im Jahr 2014 einen Lander auf dessen Oberfläche abzusetzen, war Bestandteil des Programms Horizon 2000, dessen Entwicklung bereits in den 1980ern begonnen hatte.  </p>



<p>Auch wenn die Jahrzehnte bis 2050 uns noch in weiter Ferne erscheinen mögen, ist es jetzt schon an der Zeit, genau diese Zukunft zu planen. </p>



<p>Diese Perspektive nach vorn ist unerlässlich für Europa, denn sie legt den Grundstein und gibt die Zuversicht für die Ziele nachhaltiger, gemeinschaftlicher Bemühungen von Wissenschaftlern, Ingenieuren, der Industrie und Fördermittelgebern für die nächsten Jahrzehnte. Eine langfristige, strategische Planung garantiert ebenso die fortlaufende Entwicklung innovativer Technologien. Gleichzeitig sichert sie das Vorankommen der disziplinübergreifenden wissenschaftlichen Expertise in Europa. </p>



<p>„Diese Umfrage stellt eine große Chance für die europäische Raumfahrtwissenschaft dar“, so Direktor Hasinger weiter. „Wir schauen uns gemeinsam an, was wir in der Zukunft erreichen können. Deswegen möchten wir insbesondere Jugendliche dazu ermutigen, ihre Ansichten mit uns zu teilen – denn letztlich werden sie diejenigen sein, die an diesen Missionen arbeiten und von ihnen profitieren werden.“ </p>



<p><strong>Weitere Informationen </strong>
<br>
Hier können Sie an der öffentlichen Befragung teilnehmen: http://sci.esa.int/discovering-our-universe/survey</p>



<p>Die Teilnahme ist weltweit möglich, für jeden, der über 16 Jahre alt ist, und unabhängig davon, welche Staatsangehörigkeit Sie haben. </p>



<p>Als kleines Dankeschön können die Teilnehmer bei einer monatlichen Verlosung mitmachen. Diese dauert während der gesamten öffentlichen Befragung an. Als Preis wird ein Geschenkgutschein vergeben. </p>



<p>Weitere Informationen zu der öffentlichen Befragung gibt es hier: <a class="a" href="https://sci.esa.int/web/discovering-our-universe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://sci.esa.int/web/discovering-our-universe</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Japan: Kleinere Schüssel, bessere Verstärkung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-kleinere-schuessel-bessere-verstaerkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2016 11:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hayabusa]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Radioteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtmission]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefraummission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Japan wird die größte Einzelantenne zur Unterstützung von Tiefraummissionen ersetzt. Die alte Anlage war für die Missionen von Akatsuki und Hayabusa von besonderem Wert. Ein Neubau soll an diese Erfolge anknüpfen. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA, The Yomiuri Shimbun &#8222;The Yomiuri Shimbun&#8220; aus Japan berichtete mit Datum vom 17. Februar 2016, dass die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In Japan wird die größte Einzelantenne zur Unterstützung von Tiefraummissionen ersetzt. Die alte Anlage war für die Missionen von Akatsuki und Hayabusa von besonderem Wert. Ein Neubau soll an diese Erfolge anknüpfen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: JAXA, The Yomiuri Shimbun</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/centersusuta64mjaxa500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/centersusuta64mjaxa260.jpg" alt="64-Meter-Antenne des UDSC der JAXA, Japan
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>64-Meter-Antenne des UDSC der JAXA, Japan<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;The Yomiuri Shimbun&#8220; aus Japan berichtete mit Datum vom 17. Februar 2016, dass die Antennenanlage der japanischen Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) in Bälde außer Betrieb gehen wird.</p>



<p>Die Anlage des Tiefraum-Zentrums Usuda (Usuda Deep Space Center, <a href="https://global.jaxa.jp/about/centers/udsc/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UDSC</a>) in Saku in der Präfektur Nagano war für mehr als 30 Jahre im Einsatz, um die Erforschung des Weltraums mit der Abwicklung der Kommunikation mit teilweise weit von der Erde entfernt operierenden japanischen Satelliten und Sonden zu unterstützen.</p>



<p>Mit rund 64 Meter Durchmesser ist der Antennenreflektor der Anlage aktuell der größte in Japan. Seiner Existenz verdankt die JAXA unter anderem das Auffinden der Sonde Hayabusa, nachdem der Kontakt mit ihr abgebrochen war. Der Großreflektor war auch im Einsatz, als <a href="https://www.raumfahrer.net/hayabusa-im-endanflug/" data-wpel-link="internal">Hayabusa im Jahre 2010</a> zur Erde zurückkehrte.</p>



<p>Das Konzept für die Anlage stammt aus dem Jahre 1979. Damals wurde in Japan eine Beteiligung am internationalen Programm zur Erforschung des Kometen <a href="https://www.raumfahrer.net/vor-25-jahren-die-halley-armada-im-anflug/" data-wpel-link="internal">Halley</a> diskutiert. Die Annäherung des Kometen mit einer geringsten Distanz zur Erde 1986 nahm man als Gelegenheit, eine Antennenanlage einzurichten, die zukünftige japanische Missionen zur Erkundung des Alls hervorragend unterstützen würde.</p>



<p>Die für den Bau verantwortliche Arbeitsgruppe unter Leitung des jetzt 88-jährigen Tomonao Hayashi wählte den Standort Usuda (heute Saku) aus einer Liste von zehn untersuchten Plätzen aus, weil die Kombination von Höhenlage, geringer durchschnittlicher Niederschlagsmenge und großer Entfernung zu größeren menschlichen Ansiedlungen die besten Empfangsmöglichkeiten versprach.</p>



<p>Schließlich begannen die Bauarbeiten. Ausreichend dimensionierte Straßen wurden in das ausgewählte Gelände gezogen,und auf rund 1.456 Metern über dem Meer war zunächst Wald zu roden. 1984 war die Anlage fertiggestellt. Investiert hatte man bis zu diesem Zeitpunkt rund 10 Milliarden (10.000.000.000) Yen.</p>



<p>Laut Hayashi war der Bau nur mit Unterstützung durch die lokale Bevölkerung möglich. Immer wieder besuchte Hayashi die Baustelle, wenn es Fragen zu beantworten gab. Unter anderem wurde diskutiert, ob die Antenne zur Kommunikation mit Außerirdischen benötigt würde und ob die Anlage nicht ein bevorzugtes Ziel für Angriffe Fremder darstelle.</p>



<p>Bei der technischen Auslegung der Anlage griffen die Japaner auf Erfahrungen der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (National Aeronautics and Space Administration, NASA) zurück. Der Entwurf ermöglichte eine bis dato in Japan unerreichte Präzision beim Empfang von Signalen aus dem All. Ihre Leistungsfähigkeit konnte die Anlage dann auch im Rahmen der internationalen Halley-Kampagne unmittelbar demonstrieren.</p>



<p>Die Möglichkeiten, die die Anlage bietet, waren es auch, die bei einigen Gelegenheiten Voraussetzung für die Rettung von in Schwierigkeiten geratenen Raumfahrtmissionen darstellte. Als 2005 der <a href="https://www.raumfahrer.net/neues-von-hayabusa/" data-wpel-link="internal">Kontakt mit Hayabusa</a> abgerissen war, gelang es mit Hilfe der Antenne in Saku, rund sechs Wochen nach dem Verbindungsabbruch ein ausgesprochen schwaches Signal der Sonde zu erfassen.</p>



<p>2010 war man dank der Antenne in der Lage, Signale von <a href="https://www.raumfahrer.net/japan-akatsuki-wieder-auf-dem-weg-zur-venus/" data-wpel-link="internal">Akatsuki</a> zu empfangen, die nach einem &#8211; wegen eins technischen Fehlers im Antriebssystem der Sonde &#8211; fehlgeschlagenen Einbremsen in einen Venus-Orbit auf eine nicht geplante Bahn geraten war. Als Akatsuki bei einem zweiten Versuch im Dezember 2015 schließlich einen Orbit um die Venus erreichte, war die Antenne in Saku routinemäßig beteiligt.</p>



<p>Der 57-järige Leiter des UDSC, Zenichi Yamamoto, erklärte, dass er seinen Vorgängern ausgesprochen dankbar ist für deren Weitsicht, den Bau einer leistungsfähigen Antennenanlage zu initiieren, noch bevor eine Erkundung des Weltraums durch Japan ernsthaft begonnen worden war.</p>



<p>Die Auslegungsbetriebsdauer der Anlage von 15 Jahren ist zwischenzeitlich deutlich überschritten, im Falle des Ausfalls von Komponenten ist eine Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit nicht mehr ohne weiteres garantiert. Deshalb beabsichtigt die JAXA, im japanischen Finanzjahr 2019 eine neue, kleinere, aber leistungsfähigere Anlage in Betrieb zu nehmen, mit der auch die Kommunikation auf solchen Frequenzen möglich ist, die erheblich höhere Datenraten erlauben.</p>



<p>Über das Schicksal der aktuellen Anlage ist noch nicht entschieden. Die JAXA würde sie gerne als Reserve behalten. Auch eine Nutzung als Radioteleskop wurde vorgeschlagen. Anwohner sollen dazu aufgerufen haben, von einem Abbau der alten Antennenanlage abzusehen.</p>



<p>Wenn es nach Tomonao Hayashi geht, hat die alte Anlage eine Zukunft. Er freut sich, dass die Anwohner die Anlage zwischenzeitlich liebgewonnen hätten und formuliert: &#8222;Nutzt die Anlage, solange sie nutzbar ist&#8220;.</p>



<p>Der Neubau mit einem Reflektordurchmesser von rund 54 Metern soll nach Angaben der JAXA in einem Waldgebiet auf rund 1.580 Metern über dem Meer in etwa 1,5 Kilometern Abstand im Nordwesten der alten Antenne entstehen.</p>



<p>Man hofft, dass die Raumsonde Hayabusa 2, die sich aktuell auf dem Weg zum Asteroiden Ryugu befindet, bei ihrer Rückkehr zur Erde Ende 2020 die neue Antenne zur Abwicklung der erforderlichen Kommunikation nutzen können wird. Nicht nur ein Einsatz für japanische Missionen ist vorgesehen. Die JAXA will auch Anwendern aus anderen Ländern eine Nutzung ermöglichen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3437.msg354045#msg354045" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JAXA</a></li></ul>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>iBook G3 Chip fliegt mit Orion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ibook-g3-chip-fliegt-mit-orion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 10:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetfeld]]></category>
		<category><![CDATA[MPCV]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtmission]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlungsgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Grund zum Lächeln für treue Fanboys? Das Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV) der NASA fliegt mit alter Appletechnik im Bordrechner. Könnte man sagen &#8230; Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: NASA. Das Raumfahrzeug Orion verkörpert die Zukunft der bemannten Raumfahrt, wie sie sich die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) vorstellt. Mit dem Multi-Purpose Crew [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Grund zum Lächeln für treue Fanboys? Das Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV) der NASA fliegt mit alter Appletechnik im Bordrechner. Könnte man sagen &#8230;</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: NASA.</p>



<p>Das Raumfahrzeug Orion verkörpert die Zukunft der bemannten Raumfahrt, wie sie sich die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) vorstellt. Mit dem Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV) sollen zukünftig wieder Astronauten mit amerikanischer Technik in die Umlaufbahn und erstmals seit den Apollomissionen auch wieder darüber hinaus gelangen.</p>



<p>Seinen Erstflug absolvierte Orion am 5. Dezember 2014, Raumfahrer.net berichtete. Dabei durchflog Orion u.A. den sog. Van-Allen Gürtel und war für etwa 15 Minuten starker elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Labor-Nachstellung der Van-Allen-Gürtel mit elektrischem Triebwerk 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-Gürtel" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Van Allen-Gürtel</a> ist eine die Erde ringförmig umgebende Zone starker elektromagnetischer Aktivität, die durch energiegeladene Teilchen, die vom Erdmagnetfeld eingefangen werden, erzeugt wird. Diese nach dem 2006 verstorbenen US-amerikanischen Astrophysiker James Alfred van Allen benannte Anomalie gliedert sich in zwei Strahlungszonen:</p>



<p>Die innere Zone erstreckt sich in einer Distanz von 700-6000 km von der Erde und wird hauptsächlich durch Energiereiche Protonen charakterisiert, während in der äußeren Zone in etwa 15.000 km Höhe Elektronen dominieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Van-Allen-Gürtel &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Während frühere Annahmen von einer Entstehung des Gürtels durch die Einwirkung von Sonnenwinden und kosmischer Strahlung ausgingen, legen neuere Forschungsergebnisse, die u.A. durch die beiden Sonden Van Allen A und Van Allen B gewonnen werden konnten nah, dass die starke Ladung der Teilchen in diesem Bereich durch eine Wechselwirkung der kosmischen Strahlung mit dem Magnetfeld der Erde entsteht, vgl.G.D. Reeves et. all; Electron Acceleration in the Heart of the Van Allen Radiation Belts (in <a class="a" href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.1237743" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Science 06/2013</a> (hinter Paywall)).</p>



<p>Die Strahlenbelastung von bis zu 200&nbsp;mSv/h im Kernbereich des inneren Gürtels und bis zu 50&nbsp;mSv/h im Kernbereich des äußeren Gürtels, gemessen hinter 3&nbsp;mm dickem Aluminium, kann für bemannte Raummissionen gesundheitlich relevante Implikationen bedeuten und ist bei Aufenthalten in diesen Regionen daher zu berücksichtigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Strahlungsmesseinrichtung auf der ISS während der Expedition 26 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Doch nicht nur der menschliche Organismus reagiert auf Strahleneinwirkung in großen Höhen oder im Weltraum unvorteilhaft. Die im Weltraum herrschenden Strahlungseinflüsse sind &#8222;Gift&#8220; für die Bordelektronik von Raumfahrzeugen, die daher auf besonders robuste Komponenten angewiesen ist. Was bei einem Blick auf die Spezifikationen im ersten Moment wie ein Ausflug ins technische Museum wirkt, ist den destruktiven Umwelteinflüssen außerhalb der Atmosphäre und dem Umstand, dass nach erfolgtem Start in der Regel keine physische Wartung mehr möglich ist, geschuldet.</p>



<p>Eine der bei Raummissionen drohenden Beeinträchtigungen der technischen Installationen sind u.A. sog. Single Event Upsets (SEU), diese beim Durchgang hoch energetischer Teilchen, etwa Protonen, wie sie im Van Allen-Gürtel vorkommen, in Halbleiterelementen auftretenden Speicherfehler können u.A. zu Bitflips &#8211; Zustandsänderungen eines Bits in einem Speicherbaustein &#8211; führen, was gewonnene Messdaten korrumpieren oder die Funktionsfähigkeit des Bordcomputers beeinträchtigen kann.</p>



<p>Da Erdmagnetfeld- und Atmosphäre die Energiereiche solare und kosmische Strahlung großteils absorbieren und die auf der beschriebenen Wechselwirkung zwischen Erdmagnetfeld und äußerer Strahleneinflüsse erst deutlich außerhalb der Atmosphäre auftritt, sind störende Einflüsse durch ionisierende Teilchendurchgänge überwiegend ein Problem der Luft-, vor Allem aber der Raumfahrt, wenn auch zunehmend kleinere Strukturbreiten auch konventionelle Halbleiterbauteile, etwa in Computern und Smartphones, anfällig werden lassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_small_4.jpg" alt="NASA / Honeywell" width="260"/></a><figcaption>
Beispiel für geschirmte, redundante Bordrechnereinheit 
<br>
(Bild: NASA / Honeywell)
</figcaption></figure></div>



<p>Zum Schutz der Elektronik in Raumfahrzeugen sind verschiedene Strategien möglich. Gegen niedrigenergetische Teilchen können Abschirmungen gegen ionisierende Teilchen wirksam sein. Diese haben jedoch neben dem augenfälligen Nachteil zusätzlichem Gewichts das Problem, dass beim Durchgang hochenergetischer Teilchen Sekundärstrahlung erzeugt wird, die ihrerseits schädigende Wirkungen zeitigen kann.</p>



<p>Methoden zur Fehlerkorrektur können Speicherinhalte gegen auftretende Einzel- oder Mehrbitfehler schützen. Die Triple Modular Redundancy (TMR) gewährleistet die Konsistenz von Speicherdaten eines zu sichernden Bauelements durch drei zusätzliche identische Module und eine nachgeschaltete Entscheidungsinstanz. Dieses &#8222;Voter&#8220; genannte Element übernimmt jeweils das von der Mehrheit der drei gleichwertigen Module ausgegebene Ergebnis.</p>



<p>Moderne Prozessoren (CPUs) und Speicherbausteine zeichnen sich durch eine ständig abnehmende Strukturbreite der Baugruppen in Halbleiterelementen aus, so korreliert beispielsweise eine im Sinne erhöhter Rechenleistung steigende Transistorenanzahl mit einer abnehmenden Strukturbreite, um eine höhere Performance auf gleicher oder geringerer Fläche zu realisieren. Dies ist ein Grund für die Verwendung weniger dicht gepackter unf somit robusterer Baugruppen für den Einsatz in der Raumfahrt.</p>



<p>Bevor Apple bei seinen Notebooks auf die verbreiteten Intel-CPUs umstieg, setzte der Smartphone- und Computerhersteller lange auf Prozessoren aus IBMs PowerPC-Familie. Zwölf Jahre nach seiner ersten Markteinführung des Prozessorvariante 750FX findet ein Vertreter dieser Reihe Eingang in eine Weltraummission. Wie <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20150309012238/http://www.geek.com/science/nasas-orion-spacecraft-runs-on-a-12-year-old-single-core-processor-from-the-ibook-g3-1611132/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">geek.com</a> berichtet, wurde in der von <a href="https://www.honeywell.com/us/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Honeywell</a>, einem US-amerikanischen Mischkonzern, dessen Luft- und Raumfahrtsparte, die u.A. Triebwerke für Businessjets herstellt und neben Airbus und Boeing auch die NASA als verlässlichen Abnehmer hat, gefertigten Steuerkonsole ein Hauptprozessor der PowerPC-750FX-Reihe verbaut.</p>



<p>Dieser von IBM und Motorola hergestellte Chip trieb das Anfang 2003 erschienene Notebook iBook G3 an. Ebenso wie im Apple-Notebook taktet er im MPCV  mit 900 MHz bei einer Bus-Geschwindigkeit von 166 MHz. Der PowerPC-750FX verfügt über einen 512 KByte L2-Chache und wurde im 130-nm-Prozess hergestellt. Leistungsseitig verglichen kommt der alte iBook-Prozessor in etwa auf das Level eines Samsung Galaxy S3 Smartphones.</p>



<p>Das aktuelle iPhone 6/6+ besitzt mit dem von Apple selbst designten A8 eine CPU, die im 20-nm-Verfahren gefertigt wurde. Im Vergleich gesehen belegen die Zahlen einerseits die Tendenz zur Miniaturisierung bei kontinuierlicher Leistungsmaximierung im Halbleiterdesign und gleichzeitig die abnehmende Beständigkeit heutiger Elektronik gegen hochenergetische Strahlung. Der erwähnten Redundanz trug das unlängst gestartete Orion-Modell mit drei baugleichen Bordcomputern Rechnung, die jeweils über zwei sich gegenseitig überwachende PowerPC-750FX-Einheiten verfügen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14122014111216_small_5.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Orion-Computer im Vergleich: 4000x schneller als bei Apollo, 400x schneller als beim Shuttle 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die verantwortlichen Ingenieure sind sich der Herausforderung durch höhere Strahlenniveaus weiter draußen im Raum bewusst, sind jedoch zuversichtlich, dass der Orion-Bordcomputer sich in seinem jetzigen Design bewähren und keine dauerhaften Schäden nehmen wird. Daher werden die bemannten Orion-Flüge mit zwei statt deren drei Einheiten auskommen müssen. Einzig die für das Missionsprofil eines bemannten Schiffes zu lange Reboot-Zeit von 20 Sekunden erfordert, dass die redundante Reserveeinheit bei zukünftigen Flügen permanent mitlaufen wird.</p>



<p>Neben der höheren Ausfallsicherheit ist ein weiterer Vorteil bei der Nutzung älterer Komponenten die größere Erfahrung mit ihnen. Da nach dem Start kein Austausch mehr erfolgen kann, sind Erfahrungswerte mit einem Bauteil eine entscheidende Ressource für die Ingenieure am Boden im Falle von Problemen.</p>



<p>Allerdings haben die NASA-Ingenieure nicht einfach ein paar 750FX-Einheiten aus dem Karton geholt und in ihr neues Flaggschiff eingebaut. Der Auftragsfertiger der NASA Honeywell verbaut in Lizenz speziell für Weltraumbedingungen gehärtete Versionen  des PowerPCs. Diese sind u.A. gegen Vibrations- und Strahlungseinwirkungen isoliert.</p>



<p>Der nächste als Exploration Mission 1 (EM1) bezeichnete Flug von Orion soll nach aktuellem Planungsstand bis spätestens 2018 stattfinden und u.A. das Startabbruchsystem einem Test unterziehen. Außerdem wird EM1 der Erstflug des NASA Space Launch Systems (SLS), der neuen US-amerikanischen Schwerlastrakete, die erstmals eine höhere Nutzlast als die mit Apollo berühmt gewordene Saturn-5-Rakete starten können soll.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10762.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Radiation Belt Storm Probes (RBSP) auf Atlas V 401</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=875.50" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Van-Allen-Gürtel</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3760.msg306659#msg306659" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Raumschiff *Orion*</a></li></ul>
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		<title>Der EPSC-Kongress 2014 in Cascais/Portugal</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-epsc-kongress-2014-in-cascais-portugal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2014 19:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Planetenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtmission]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Rosetta]]></category>
		<category><![CDATA[Sternsensoren]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 7. bis zum 12. September 2014 findet in der Nähe von Lissabon der mittlerweile neunte European Planetary Science Congess statt. Hierbei werden bis zu 800 Teilnehmer aus der weltweiten Wissenschaftsgemeinde der Planetenforscher erwartet, welche im Rahmen dieses internationalen Kongresses unter anderem den Vorträgen von führenden Wissenschaftlern und Mitarbeitern verschiedener in die planetare Forschung involvierter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom 7. bis zum 12. September 2014 findet in der Nähe von Lissabon der mittlerweile neunte European Planetary Science Congess statt. Hierbei werden bis zu 800 Teilnehmer aus der weltweiten Wissenschaftsgemeinde der Planetenforscher erwartet, welche im Rahmen dieses internationalen Kongresses unter anderem den Vorträgen von führenden Wissenschaftlern und Mitarbeitern verschiedener in die planetare Forschung involvierter Institute und Universitäten beiwohnen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: Europlanet, EPSC 2014.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092014210242_small_1.jpg" alt="Europlanet" width="835" height="105"/><figcaption>
Europlanet: Ein europäisches Forschungsnetzwerk zur Förderung und Weiterentwicklung der planetaren Forschung in Europa. 
<br>
(Bild: Europlanet)
</figcaption></figure></div>



<p>Diverse Raumsonden und Rover, welche mit hochauflösenden Kamerasystemen, hochmodernen Messinstrumenten, immer intelligenteren Sensoren und leistungsfähigeren Softwareprogrammen ausgerüstet sind, dringen gegenwärtig immer tiefer in die Weiten unseres Sonnensystems vor. Sowohl verschiedene Weltraumteleskope wie zum Beispiel das <i>Hubble Space Telescope</i> oder das <i>Spitzer-Teleskop</i> als auch erdgestützte Groß-Teleskope liefern zudem ständig neue Fotoaufnahmen und Daten über die Planeten, Monde, Kometen und Asteroiden unseres heimatlichen Sonnensystems und erfassen mit ihren innovativen Aufnahmetechniken mittlerweile auch vermehrt die Exoplaneten, welche fremde und oftmals viele hunderte Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt gelegene Sterne umkreisen. </p>



<p>Mittlerweile vergeht dabei kaum noch ein Tag, an dem nicht neue Forschungsdaten, atemberaubende Bilder und sensationelle Erkenntnisse aus dem weiten Forschungsfeld der Planetologie veröffentlicht werden, welche sowohl die in die Planetenforschung involvierten Experten als auch die interessierte Öffentlichkeit begeistern. </p>



<p>Aus diesen neu gewonnenen Daten, aber teilweise auch aus bereits mehrere Jahrzehnte alten Messergebnissen, leiten die Wissenschaftler weitere Erkenntnisse über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte unseres Planetensystems und des Universums sowie über die physikalischen, chemischen und geologischen Eigenschaften der einzelnen planetaren Objekte ab. Gleichzeitig ergeben sich dabei aber mit jeder erhaltenen Antwort fast automatisch auch immer wieder neue Fragestellungen, welche durch weitere Forschungen und durch zukünftige Raummissionen beantwortet werden sollen. </p>



<p>Vom 7. bis zum 12. September 2014 wird sich die weltweite Wissenschaftsgemeinde der Planetenforscher im Rahmen des diesjährigen &#8222;European Planetary Science Congress&#8220; (kurz &#8222;EPSC&#8220;) neben der Präsentation weiterer neuer Forschungsergebnisse genau solchen neu aufgetretenen Fragen widmen und dabei nach Wegen suchen, um diese im Rahmen zukünftiger Forschungsprojekte und Weltraummissionen zu beantworten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092014210242_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092014210242_small_2.jpg" alt="Raumfahrer.net (R.-M. Richter)" width="260"/></a><figcaption>
Der Eingang zum Estoril Congress Center in Cascais. 
<br>
(Bild: Raumfahrer.net (R.-M. Richter))
</figcaption></figure></div>



<p>Durch den mittlerweile seit dem Herbst 2006 regelmäßig stattfindenden EPSC-Kongress ergibt sich die Gelegenheit, Fachkräfte aus den verschiedensten Bereichen der Planetenforschung &#8211; Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure der einzelnen gegenwärtig aktiven und für die Zukunft geplanten interplanetaren Missionen, Fachleute für bodengebundene astronomische Beobachtungen und überwiegend in den verschiedensten theoretischen Arbeitsbereichen tätige Forscher &#8211; an einem Ort zu einem gegenseitigen Wissens- und Gedankenaustausch zusammenzuführen. </p>



<p>Der EPSC-Kongress ist der größte regelmäßig in Europa stattfindende Kongress der Planetenforscher. Für den EPSC-Kongress 2014, welcher in diesem Jahr auf dem Gelände des Estoril Congress Center in Cascais in der Nähe der portugiesischen Hauptstadt Lissabon stattfindet, haben sich rund 800 Teilnehmer aus Europa und den USA, aber zum Beispiel auch aus Russland, China und Japan angekündigt. Die von Montag bis Freitag stattfindende Fachtagung beinhaltet mehr als 50 verschiedenen Sessions und mehrere, auf spezielle Themen ausgerichtete Splinter-Meetings und Workshops, welche ein umfassendes Themenspektrum abdecken werden. </p>



<p>Die darin enthaltenen über 800 Beiträge, welche in Form kurzer mündlicher Vorträge oder im Rahmen einer Posterpräsentation dargebracht werden, reichen vom Themenbereich der Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sowie deren Ringsystemen, Atmosphären und Monden über die sogenannten terrestrischen &#8211; also erdähnlichen &#8211; Planeten Merkur, Venus und Mars und über unseren Erdmond bis hin zu den kleinsten Objekten unseres Sonnensystems, den Asteroiden, Kometen und Meteoren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092014210242_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092014210242_small_3.jpg" alt="Raumfahrer.net" width="260"/></a><figcaption>
Willkommen beim European Planetary Science Congress, welcher in diesem Jahr im Estoril Congress Center in Cascais stattfindet. 
<br>
(Bild: Raumfahrer.net (R.-M. Richter))
</figcaption></figure></div>



<p>Ein besonderer Höhepunkt dürfte dabei die Präsentationen der jüngsten Forschungsergebnisse der Raumsonde <i>Rosetta</i> sein, welche erst am 6. August 2014 nach einem mehr als zehnjährigen Flug durch unser Sonnensystem den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko erreichte. Einen weiteren Themenschwerpunkt bilden die Ergebnisse der Raumsonde <i>Cassini</i>, welche sich bereits seit mehr als zehn Jahren in einer Umlaufbahn um den Saturn befindet. </p>



<p>Aber auch neueste Erkenntnisse aus dem Themenbereich der Exoplanetenforschung, aktuelle Forschungsergebnisse aus der Astrobiologie und diverse Feldforschungsstudien sollen vorgestellt und dabei im Rahmen der jeweiligen Vorträge kurz diskutiert werden. Ebenso werden auch die technischen Aspekte zukünftiger Raum-Missionen bei dem Kongress nicht außer Acht gelassen. Neben den technischen Erfahrungen der aktuellen Missionen wird im Rahmen mehrerer Workshops auch ein Austausch über zukünftige Raummissionen stattfinden. </p>



<p>So werden die Wissenschaftler und Ingenieure zum Beispiel über die Zielsetzungen zukünftiger Missionen oder die technischen Möglichkeiten von Orbitern, Landern und Rovern bei der Erforschung fremder Planeten und Monde und die mit der Planung und Durchführung solcher Missionen verbundenen Probleme diskutieren. Neben der <i>ExoMars</i>-Mission, welche aus einem 2016 zu startenden Marsorbiter und einem Rover &#8211; angepeilter Starttermin ist das Jahr 2018 &#8211; besteht, wird hierbei unter anderem auch die zukünftige Merkurmission <i>BepiColombo</i> erörtert, welche im Juli 2016 zu dem innersten und zugleich kleinsten Planeten unseres Sonnensystems aufbrechen soll. </p>



<p>Um die Gespräche und Diskussionen der Beteiligten in einer möglichst entspannten Atmosphäre zu ermöglichen, wurde für den diesjährigen Kongress &#8211; wie auch bereits in den Vorjahren &#8211; erneut ein vielfältiger Mix aus teilweise parallel stattfindenden Vorträgen, Workshops, Splinter-Meetings, Panels und Posterpräsentationen als Veranstaltungsform gewählt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092014210242_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07092014210242_small_4.jpg" alt="Raumfahrer.net (R.-M. Richter)" width="260"/></a><figcaption>
Obwohl das Vortragsprogramm des EPSC erst am Montag Vormittag beginnt waren bereits am Sonntag Nachmittag viele Kongressteilnehmer beim sogenannten &#8222;Icebreaker-Empfang&#8220; vertreten. 
<br>
(Bild: Raumfahrer.net (R.-M. Richter))
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die Zusammenarbeit von &#8222;Profis&#8220; und &#8222;Amateuren&#8220;</strong>
<br>
Ein spezieller Themenkomplex wird sich dabei erneut der Zusammenarbeit der professionellen Wissenschaftler mit der internationalen Gemeinde der Amateurastronomen und &#8222;Hobbyplanetologen&#8220; widmen. Diese Zusammenarbeit erwies sich in den vergangenen Jahren bereits als sehr produktiv und erstreckte sich dabei speziell auf die Beobachtung der Planeten Jupiter und Saturn, wo Amateurastronomen wertvolle Fotoaufnahmen über Kometen- und Asteroidenimpakte (Jupiter) oder das aktuelle Wettergeschehen (Saturn) liefern konnten, welche aufgrund der limitierten Beobachtungszeiten in diesem Umfang nicht mit professionellen Instrumenten hätten angefertigt werden können. </p>



<p>Aber auch bei der gezielten und regelmäßig erfolgenden Beobachtung des Mondes, der Venus, von Kometen oder von Meteoren und der Bestimmung von deren Fallraten sind Amateurastronomen gefragt und werden dabei aktiv in professionelle Beobachtungsprogramme eingebunden. Ein derzeit besonders aktuelles Beispiel hierfür bietet die Mission <i>Rosetta</i>, wo Amateurastronomen eine wichtige Rolle bei der Beobachtung des Zielkometen einnehmen. Details hierzu finden Sie in diesem <a class="a" href="https://blogs.esa.int/rosetta/2014/06/13/the-role-of-amateur-astronomers-in-rosettas-mission/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Blog-Eintrag der ESA</a> zur <i>Rosetta</i>-Mission. 
<br>
Außerdem soll der EPSC-Kongress dazu dienen, um neue Ideen zu entwickeln, welche der Verbesserung des sogenannten &#8222;Public Outreach&#8220;, der Verbreitung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und die gleichzeitig erfolgende Einbindung der interessierten Öffentlichkeit in die damit verbundenen Arbeiten der beteiligten Wissenschaftler der verschiedenen europäischen Forschungsinstitute, dienen. Durch eine innovative Öffentlichkeitsarbeit &#8211; so das Ziel &#8211; sollen die Aktivitäten der mit der Planetenforschung beschäftigten Wissenschaftler bei den Bürgern, bei der Industrie und nicht zuletzt auch bei den für die Vergabe der benötigten Finanzmitteln verantwortlichen politischen Entscheidungsträgern mehr Beachtung finden. </p>



<p><strong>Sie sind gerade in der Nähe von Lissabon? Dann schauen Sie vorbei!</strong>
<br>
Parallel zu dem Kongress findet ebenfalls am Estoril Congress Center vom 8. bis zum 12. September das <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20240713153253/http://handsonuniverse.org/astroeducation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Astronomy Education Alliance Meeting</a> statt. Zudem werden in der Region Cascais/Estoril in den nächsten Tagen mehrere öffentliche Veranstaltungen stattfinden. Aber auch ein direkter Besuch des Kongresses und eine Teilnahme an den diversen Vorträgen ist <a class="a" href="https://www.epsc2014.eu/registration.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">für Interessierte</a> möglich. </p>



<p>Der nächste &#8222;European Planetary Science Congress&#8220; findet im Jahr 2015 vom 27. September bis zum 2. Oktober in Nantes/Frankreich statt und wird wie bereits im Herbst 2011 am dortigen Kongresszentrum abgehalten. </p>



<p><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.epsc2014.eu/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EPSC-Kongress 2014</a> (engl.)</li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Guenter Wendt verstorben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/guenter-wendt-verstorben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 08:16:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtmission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Raketeningenieur und gebürtige Deutsche Guenter Wendt verstarb an seinem letzten Wohnsitz auf Meritt Islands am 3. Mai 2010 an den Folgen eines Herz- und Schlaganfalls. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, collectspace.com. Vertont von Peter Rittinger. Guenter Wendt kam am 28. August 1924 in Berlin auf die Welt. Nach seiner Schullaufbahn studierte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische Raketeningenieur und gebürtige Deutsche Guenter Wendt verstarb an seinem letzten Wohnsitz auf Meritt Islands am 3. Mai 2010 an den Folgen eines Herz- und Schlaganfalls.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, collectspace.com. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-07-82726.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052010101630_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052010101630_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Guenter Wendt mit John Glenn nach einem Startabbruch 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Guenter Wendt kam am 28. August 1924 in Berlin auf die Welt. Nach seiner Schullaufbahn studierte er in Berlin Maschinenbau. Während des Krieges wurde Wendt an Bord von Nachtjägern der deutschen Luftwaffe als Mechaniker eingesetzt. Er nutzte diese Zeit, um eine vierjährige Ausbildung in Flugzeugbau zu absolvieren. </p>



<p>1949 wanderte er in die Vereinigten Staaten von Amerika aus, wie es sein Vater bereits zuvor getan hatte. In St. Louis lebte er zusammen mit seinem geschiedenen Vater und war zunächst als LKW-Mechaniker tätig. Die McDonnell Aircraft Corporation wollte Wendt einstellen, musste jedoch warten, bis Guenter Wendt 1955 US-amerikanischer Staatsbürger wurde.</p>



<p>Bis 1967 war Guenter Wendt am Gelingen von NASAs bemannten Raumflugmissionen der Programme Mercury und Gemini beteiligt. Als Beschäftigter der McDonnell Aircraft Corporation war er für die Betriebsbereitschaft der von McDonnell gebauten Mercury- und Gemini-Raumschiffe auf der Startrampe zuständig.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052010101630_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052010101630_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Wendt (Bildmitte) während Glenn Friendship 7 besteigt 
<br>
(Bildausschnitt: NASA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052010101630_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052010101630_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Guetner Wendt (rechts an der Luke) überwacht das Aussteigen aus Apollo 11 nach einem Probecountdown 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach dem Feuer in Apollo 1 im Jahre 1967 wechselte Guenter Wendt zum Hersteller des Apollo-Raumschiffs North American Rockwell und unterstützte weiterhin US-amerikanische Raumfahrer während der Startvorbereitungen. Vor den Starts zum Mond, zur Raumstation Skylab und zum Rendezvous mit Sojus 19 verabschiedete er die Astronauten und überwachte das Verschließen der Luken.</p>



<p>Im Sinne einer möglichst guten Unterstützung der einzelnen Missionen legte Guenter Wendt einen sehr exakten und gründlichen Arbeitsstil an den Tag und hatte gleichzeitig einen warmherzigen Kontakt zu den Astronauten, bei denen er nicht zuletzt wegen seiner Verlässlichkeit beliebt war.</p>



<p>Als das Apollo-Programm abgeschlossen war, beschäftigte sich Guenter Wendt noch mit der Sicherheit von Shuttle-Missionen, bevor er 1989 in den Ruhestand ging. In der Folge unterstütze er Film- und Fernsehproduktionen als Berater, um z. B. möglichst realitätsnahe und verständliche Darstellungen der Vorgänge und Abläufe bei der Vorbereitung eines Raketenstarts zu ermöglichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052010101630_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052010101630_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Wendt 2009 im Gespräch mit Technikern im White Room des LC39A 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>2001 veröffentlichte Wendt zusammen mit Russell Still ein autobiographisches Buch mit dem Titel „The Unbroken Chain“, in dem er über seine Arbeit für die verschiedenen bemannten Raumflugprogramme der NASA schreibt. Wie es der übersetzt &#8222;ungebrochene Verbindung&#8220; lautende Titel des bei Apogee Books erschienenen Werkes andeutet, pflegte Guenter Wendt auch nach der Beendigung seiner Tätigkeit für die bemannten Raumflugprogramme der NASA über lange Jahre zu vielen Astronauten persönliche freundschaftliche Beziehungen.</p>



<p>Guenter Wendt wurde 85 Jahre alt und hinterlässt drei erwachsene Töchter.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/guenter-wendt-verstorben/" data-wpel-link="internal">Guenter Wendt verstorben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-05-07-82726.mp3" length="4632743" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Die neue US-Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-neue-us-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2004 21:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtmission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28910</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer Rede skizzierte George W. Bush heute die neue Vision der US-Raumfahrt. Das Fernziel heißt Mars &#8211; doch es ist ein weiter Weg dahin. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA. Gemeinsam mit NASA-Administrator Sean O&#8217;Keefe stellte sich US-Präsident George W. Bush heute Abend vor ein ausgewähltes Publikum im NASA-Hauptquartier in Washington D.C. Anlass [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In einer Rede skizzierte George W. Bush heute die neue Vision der US-Raumfahrt. Das Fernziel heißt Mars &#8211; doch es ist ein weiter Weg dahin.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012004223031_small_1.jpg" alt="None" width="346" height="201"/><figcaption>
Bemannte Landung auf dem Mars: Laut den Plänen von US-Präsident Bush könnte dieses Szenario bis 2030 Wirklichkeit werden. 
<br>
(Grafik: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Gemeinsam mit NASA-Administrator Sean O&#8217;Keefe stellte sich US-Präsident George W. Bush heute Abend vor ein ausgewähltes Publikum im NASA-Hauptquartier in Washington D.C. Anlass seiner Rede war die bereits in der <a href="https://www.raumfahrer.net/neue-us-raumfahrtpolitik/" data-wpel-link="internal">vergangenen Woche</a> angekündigte neue US-Raumfahrtpolitik. Zu den Zielen der NASA in den kommenden Jahrzehnten gehören demnach:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Zuerst werden die USA den Bau der <a href="https://www.raumfahrer.net/category/iss/" data-wpel-link="internal">Internationalen Raumstation</a> bis 2010 gemeinsam mit den 15&nbsp;Partnerstaaten zu Ende führen. Die Forschung an Bord der Station soll dann insbesondere auf die menschliche Gesundheit im All und eine größere Zuverlässigkeit von Raumfahrtsystemen fokussiert werden.</li><li>Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Space Shuttle-Flüge nach den Vorgaben des <a href="https://www.raumfahrer.net/columbia-lost/" data-wpel-link="internal"><em>Columbia Investigation Board</em></a> in einigen Monaten wieder aufgenommen, um damit die Station fertig bauen zu können. Bis zum Ende des Jahrzehnts wird das <em>Space Shuttle</em> dann außer Dienst gestellt.</li><li>Die USA werden ein Raumfahrzeug entwickeln, mit dem Menschen fremde Welten erforschen können. Dieses ab 2008 getestete Raumschiff soll frühestens 2014 seine erste Mondlandung durchführen. Mit demselben Vehikel soll auch die Besatzung der ISS sicher zwischen Erde und Weltraum pendeln können.</li><li>Spätestens bis 2020 wollen die Vereinigten Staaten wieder auf dem Mond landen. In Vorbereitung dazu sollen ab 2008 amerikanische Rover ähnlich den derzeitigen <em>Mars Exploration Rovers</em> auf der Mondoberfläche geeignete Landestellen erkunden.</li></ul>



<p>Mithilfe dieses Programms sollen in späteren Missionsphasen auch Möglichkeiten entwickelt werden, aus natürlichen Ressourcen lebensnotwendige Stoffe wie atembare Luft zu synthetisieren, so dass sich Menschen auch längere Zeit ohne äußere Unterstützung auf einem fremden Himmelskörper aufhalten können. Dies ist die Basisvoraussetzung für eine vermutlich mehrjährige bemannte Mission zum Roten Planeten, die Bush als Fernziel vielleicht bis 2030 sieht.<br><br>Wie realistisch die neue Vision für die NASA ist, bleibt abzuwarten. Schon mehrfach hatten in den letzten Jahrzehnten amerikanische Präsidenten versucht, mit ausschweifenden Weltraumvisionen von völlig anderen innen- oder außenpolitischen Problemen abzulenken. Zuletzt hatte der Vater des aktuellen US-Präsidenten George Bush Ende der 80-er Jahre eine bemannte Marsmission angekündigt, die wegen Finanzierungsproblemen scheiterte.</p>
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		<title>Die Mars Express-Tagebücher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-mars-express-tagebuecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2003 08:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtmission]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier gewähren wir Ihnen Einblick in die MEX Tagebücher. Autor: Michael Stein In regelmäßigen Abständen berichten Mitglieder des Mars Express-Teams über den Verlauf der Mission. Die hier geschilderten persönlichen Eindrücke der verschiedenen Missionsteilnehmer geben gut wieder, wie aufreibend und anstrengend aber gleichzeitig auch faszinierend und ausfüllend die Arbeit an einem solchen technisch-wissenschaftlichen Projekt ist, und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier gewähren wir Ihnen Einblick in die MEX Tagebücher.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Michael Stein</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mex_diary00_01.jpg" alt="" width="376" height="282"/><figcaption><em>Mars Express</em> und <em>Beagle 2</em> bei Tests vor dem Start in Baikonur.<br>(Foto: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>In regelmäßigen Abständen berichten Mitglieder des <em>Mars Express</em>-Teams über den Verlauf der Mission. Die hier geschilderten persönlichen Eindrücke der verschiedenen Missionsteilnehmer geben gut wieder, wie aufreibend und anstrengend aber gleichzeitig auch faszinierend und ausfüllend die Arbeit an einem solchen technisch-wissenschaftlichen Projekt ist, und wie die hohe Motivation aller Beteiligten auch die immer wieder auftretenden Schwierigkeiten zu überwinden hilft.<br>&nbsp;<br>Wir werden auch nach dem Start von <em>Mars Express</em> und den Eintritt der Raumsonde in den Marsorbit Ende 2003 an dieser Stelle immer wieder neue Berichte über den Fortgang der Mission präsentieren &#8211; es lohnt sich also, regelmäßig hier vorbei zu schauen!<br>&nbsp;<br>Sämtliche <em>Mars Express Diary</em>-Artikel können Sie natürlich auch im englischsprachigen Original auf der <em>Mars Express</em>-Seite der ESA nachlesen. Klicken Sie dazu einfach auf den am Ende dieser Seite stehenden Link, um dorthin zu gelangen.<br>&nbsp;<br>&nbsp;<br>&#8211; <strong>Dez. 2003: MEX-Tagebuch #13 &gt; <a href="https://www.raumfahrer.net/noch-22-tage/" data-wpel-link="internal">Noch 22 Tage</a></strong><br>&nbsp;<br>&nbsp;<br>&#8211; <strong>Juni 2003: MEX-Tagebuch #12 &gt; <a href="https://www.raumfahrer.net/ready-to-go/" data-wpel-link="internal">&#8222;Ready to go!&#8220;</a></strong><br>&nbsp;<br>&#8211; <strong>Mai 2003: MEX-Tagebuch #11 &gt;&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/bodenkontrolle-an-mars-express/" data-wpel-link="internal">&#8222;Bodenkontrolle an Mars Express&#8230;&#8220;</a></strong><br>&nbsp;<br>&#8211; <strong>Mai 2003: MEX-Tagebuch #10 &gt;&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/auftanken-fuer-eine-lange-reise/" data-wpel-link="internal"> Auftanken für eine lange Reise</a></strong><br>&nbsp;<br>&#8211; <strong>Mai 2003: MEX-Tagebuch #9 &gt;&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/am-startturm/" data-wpel-link="internal">Am Startturm</a></strong><br>&nbsp;<br>&#8211; <strong>Mai 2003: MEX-Tagebuch #8 &gt;&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/alles-begann-mit-gagarin/" data-wpel-link="internal">Alles begann mit Gagarin</a></strong><br>&nbsp;<br>&#8211; <strong>April 2003: MEX-Tagebuch #7 &gt;&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/startvorbereitungen/" data-wpel-link="internal">Startvorbereitungen</a></strong><br>&nbsp;<br>&#8211; <strong>März 2003: MEX-Tagebuch #6 &gt;&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/die-mission-geht-nach-kasachstan/" data-wpel-link="internal">Die Mission geht nach Kasachstan</a></strong></p>
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