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	<title>Reparatur &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Reparatur &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>DMSP F19: Steuerung vom Boden aus bleibt unmöglich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dmsp-f19-steuerung-vom-boden-aus-bleibt-unmoeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 19:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. Februar 2016 verlor die US-amerikanische Luftwaffe die Möglichkeit, ihren polaren Wettersatelliten DMSP F19 vom Boden aus zu steuern. Zwischenzeitlich durchgeführte Untersuchungen brachten die Erkenntnis, dass die Steuerungsmöglichkeit nicht wiederzugewinnen ist. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USAF. Kommunikation als Einbahnstraße Die mit der Überwachung und Steuerung des Satelliten befassten Ingenieure und Techniker der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 11. Februar 2016 verlor die US-amerikanische Luftwaffe die Möglichkeit, ihren polaren Wettersatelliten DMSP F19 vom Boden aus zu steuern. Zwischenzeitlich durchgeführte Untersuchungen brachten die Erkenntnis, dass die Steuerungsmöglichkeit nicht wiederzugewinnen ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/5d3dmsp150422FZZ999004usaf800-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/5d3dmsp150422FZZ999004usaf260-1.jpg" alt="DMSP F19 im All - Illustration
(Bild: USAF)"/></a><figcaption>DMSP F19 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: USAF)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Kommunikation als Einbahnstraße<br></strong> Die mit der Überwachung und Steuerung des Satelliten befassten Ingenieure und Techniker der staatlichen US-amerikanischen Wetterbehörde (NOAA, National Oceanic and Atmospheric Administration) mussten am 11. Februar 2016 feststellen, dass an den Satelliten gefunkte Kommandos nicht mehr ausgeführt wurden &#8211; <a href="https://www.raumfahrer.net/wettersatellit-dmsp-f19-laesst-sich-nicht-mehr-steuern/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>. Telemetriedaten mit Informationen über den Zustand des Raumfahrzeugs des militärischen Wettersatellitenprogramms mit der Bezeichnung Defense Meteorological Satellite Program (DMSP) und seiner Ausrüstung sowie Daten der an Bord befindlichen Instrumente zur Wetterbeobachtung lieferte DMSP F19 jedoch weiter.</p>



<p>Nach jüngsten Informationen der US-Luftwaffe (United States Air Force, USAF) vom 25. Juli 2016 hat sie ihre Bemühungen, den Satelliten wieder unter Kontrolle zu bekommen, zwischenzeitlich eingestellt. Die Arbeitsgruppe zur Untersuchung der Störung an Bord des Satelliten hat ihre Arbeit nach Angaben der USAF abgeschlossen. Eine Reparatur sei nicht möglich, weitere Aktionen hinsichtlich der Steuerbarkeit von DMSP F19 werde es nicht geben.</p>



<p><strong>Lange Lagerung – Kurze Standzeit<br></strong> Der Erdtrabant basiert wie zahlreiche Vorgänger auf dem Satellitenbus TIROS-N. Es war bereits in den 1990iger Jahren gebaut worden und dann lange von seinem Hersteller Lockheed Martin Space Systems in Denver eingelagert.</p>



<p>Seit dem <a href="https://www.raumfahrer.net/__trashed-3/" data-wpel-link="internal">3. April 2014</a> kreist DMSP F19 um die Erde. Die ihm zugedachte Auslegungsbetriebsdauer beträgt fünf Jahre. Bislang empfange man noch taktisch nutzbare Echtzeit-Wetterdaten vom Satelliten, der sich in einer sicheren und stabilen Konfiguration befände, berichtete die USAF. Die Qualität der erfassten und gesendeten Daten nimmt ab, da sich die Ausrichtungsgenauigkeit des Satelliten über die Zeit verschlechtert. Die USAF rechnet damit, dass die aus der Erdumlaufbahn gefunkten Daten von DMSP F19 irgendwann nicht mehr sinnvoll zu nutzen sein werden.</p>



<p><strong>Unzureichende Redundanz<br></strong> Bei den Untersuchungen der Anomalie wurde schnell festgestellt, dass es ein Problem mit der Stromversorgung im Bereich der Kommandoempfänger an Bord des Satelliten gibt. Eine redundant ausgelegte Elektronikeinheit zur Dekodierung der aus Sicherheitsgründen verschlüsselt an den Satelliten gefunkten Kommandos ist nach Angaben der USAF vollständig ausgefallen. Wegen der nicht mehr funktionierenden Stromversorgung kam die eingebaute Redundanz der Dekodiereinheit nicht zum Tragen.</p>



<p>Weltraumschrott generierende Ereignisse, die im Zusammenhang mit DMSP F19 stehen, sind laut USAF bisher nicht beobachtet worden. Ganz sicher aber wird der Satellit selbst bald als Weltraumschrott enden. Wegen der fehlenden Steuerungsmöglichkeit vom Boden wird sich die Bahn des Satelliten nicht beeinflussen lassen, was bedeutet, dass man ihn nicht aktiv aus seinem ehemaligen Arbeitsorbit herausschicken kann.</p>



<p><strong>Unkontrolliert in ungewisse Zukunft<br></strong> Bestimmungen über die Vermeidung von Weltraumschrott erfordern die vollständige Abschaltung elektrischer Stromversorgungssysteme, wenn Satelliten außer Dienst gestellt werden. So hofft man Explosionsereignisse zu verhindern, bei denen Weltraumschrott entsteht, welcher eine Gefahr für andere Raumfahrzeuge darstellt. Für DMSP F19 fallen vom Boden aus anzustoßende Passivierungsmaßnahmen, z.B. die Trennung der Solarzellenausleger von den nachladbaren Akkumulatoren oder das Ablassen von übriggebliebenem Resttreibstoff, aus.</p>



<p>Der primäre aktive Teil der DMSP-Konstellation besteht derzeit aus den Raumfahrzeugen DMSP F17 und DMSP F18. DMSP F17 ist seit dem 4. November 2006 im All unterwegs. DMSP F18 wurde am 18. Oktober 2009 in den Weltraum transportiert.</p>



<p>Die im All befindliche DMSP-Konstellation besteht aktuell aus nur noch fünf statt sechs Satelliten. Sie alle haben ihre Auslegungsbetriebsdauer überschritten – zum Teil deutlich. Im Regelfall sollten zwei Satelliten Routineaufgaben wahrnehmen, zwei Satelliten als unmittelbar verfügbare Reserve bereitstehen, und sich zwei weitere bedarfsweise für taktische Aufgaben verwenden lassen.</p>



<p>DMSP F19 alias USA 249 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.630 und als COSPAR-Objekt 2014-015A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11938.msg264513#msg264513" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DMSP F19 auf Atlas V 401</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISS: Reparatur des Kühlkreislaufs beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-reparatur-des-kuehlkreislaufs-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2013 16:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Rick Mastracchio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einem Ausstieg von Rick Mastracchio und Michael Hopkins wurde gestern Nachmittag eine Ersatzpumpe in einem Kühlkreislauf der Internationalen Raumstation installiert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Im Verlaufe des mehr als 7 Stunden dauernden Außenbordaufenthalts wurde die neue Pumpe von ihrem Lagerort an der Externen Stauraumplattform 3 (ESP) mittels Manipulatorarm zum Einsatzort [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei einem Ausstieg von Rick Mastracchio und Michael Hopkins wurde gestern Nachmittag eine Ersatzpumpe in einem Kühlkreislauf der Internationalen Raumstation installiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122013173312_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="318" height="238"/><figcaption>
Arbeiten an der Gitterstruktur der ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Verlaufe des mehr als 7 Stunden dauernden Außenbordaufenthalts wurde die neue Pumpe von ihrem Lagerort an der Externen Stauraumplattform 3 (ESP) mittels Manipulatorarm zum Einsatzort transportiert und in die vorgesehene Position gebracht. Nach dem Befestigen des Pumpenmoduls mit vier Bolzen wurden die Leitungen von einer Überbrückungsbox gelöst und an der neuen Pumpe angeschlossen. Dabei benötigte man an einem der 4 Schläuche mehrere Versuche, um den Verschluss zu lösen. </p>



<p>Zudem trat aus einem der Schläuche eine kleine Menge erstarrtes Ammoniak aus, so dass man sich vor dem Einsteigen in die Schleuse noch einige Zeit von allen Seiten von der Sonne bestrahlen ließ, wobei sich das Ammoniak verflüchtigen sollte. </p>



<p>Zwischenzeitlich wurden elektrische Verbindungen angeschlossen und das Gerät getestet. Da der Test erfolgreich verlief, konnte die Reparatur bereits beim zweiten Einsatz abgeschlossen werden. Das defekte Modul muss noch von seiner gegenwärtigen Position am Mobilen Transporter zur Externen Stauraumplattform 3 gebracht werden. Diese Aufgabe wird man wohl auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und mit kleineren Kontroll- oder Wartungsarbeiten verbinden. </p>



<p>Für den kommenden Freitag ist ein Außenbordeinsatz von Oleg Kotow und Sergej Rjasanski mit Arbeiten am russischen Teil der Station geplant. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12049.msg275017#msg275017" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 38 ab 24.12.2013</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISS: Erster außerplanmäßiger Ausstieg absolviert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-erster-ausserplanmaessiger-ausstieg-absolviert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2013 11:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Expedition 38]]></category>
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		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern haben Rick Mastracchio und Michael Hopkins einen ersten Ausstieg absolviert, bei dem ein Pumpenmodul mit defektem Flussregelventil vom Kühlkreislauf getrennt und demontiert wurde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Die Arbeiten begannen am 21. Dezember gegen 13 Uhr und dauerten reichlich 5 Stunden. Zunächst wurden die Leitungen vom Pumpenmodul gelöst und an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern haben Rick Mastracchio und Michael Hopkins einen ersten Ausstieg absolviert, bei dem ein Pumpenmodul mit defektem Flussregelventil vom Kühlkreislauf getrennt und demontiert wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="400" height="250"/><figcaption>
Pumpmodul in Nahaufnahme (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Arbeiten begannen am 21. Dezember gegen 13 Uhr und dauerten reichlich 5 Stunden. Zunächst wurden die Leitungen vom Pumpenmodul gelöst und an eine Überbrückungsbox angeschlossen. Danach wurden die Befestigungsbolzen gelöst und das Modul mit Hilfe des kanadischen Manipulatorarms der Station zu einem Zwischenlager am Mobilen Transporter gebracht und dort befestigt. Damit hatte man mehr erreicht als für den ersten Ausstieg geplant war. </p>



<p>Für diesen Außenbordeinsatz wurden die Raumanzüge etwas modifiziert. Zum einen war im Inneren ein Schnorchel befestigt, den man während der Arbeit in den Mund nehmen konnte, so dass man seine Atemluft aus dem Körperbereich bezogen hätte. Zum zweiten befand sich ein Absorptionskissen im Nackenbereich, mit dem auslaufende Flüssigkeit hätte aufgenommen werden können. Außerdem sollten die Raumfahrer von Zeit zu Zeit gegenseitig kontrollieren, ob in einem der Anzüge ausgelaufene Flüssigkeit erkennbar wurde. </p>



<p>Diese Maßnahmen wurden als notwendig erachtet, nachdem beim letzten Außenbordeinsatz mit US-Raumanzügen im Nackenbereich bei Luca Parmitano Flüssigkeit ausgetreten war, die anschließend teilweise im Anzug herum schwebte, sich an Mund, Nase und Augen anlagerte und beim Sehen und Atmen behinderte. </p>



<p>Mit dem Abflug des Raumschiffes Sojus-TMA 09M am 11. November begann die ISS-Expedition 38. In deren Verlauf wird eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen auf den Gebieten Astronomie, Atmosphärenforschung, Biologie, Materialtechnologie, Medizin, Physik und Technik vorgenommen. Ein Teil davon ist an der Außenseite angebracht und läuft weitgehend automatisch ab. Auch ein Teil der Experimente im Inneren ist weitgehend automatisiert und bedarf nur hin und wieder der Betreuung durch einen Raumfahrer, beispielsweise zum Wechseln der Proben, zur Wartung oder zur Sicherung von Daten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_2.jpg" alt="NASA" width="443" height="295"/></a><figcaption>
Drei Kleinsatelliten entfernen sich von der Internationalen Raumstation. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 19. November hatte Koichi Wakata drei Kleinsatelliten, die zuvor mit dem HTV Kounotori 4 eingetroffen waren, nach einer kurzen Überprüfung ihrer Funktion durch die Luftschleuse von Kibo außenbords gebracht und mit einer speziellen Einrichtung von der Station weg katapultiert. Am 20. November folgte ein weiterer Satellit. </p>



<p>Am 11. Dezember wurde die Bahn in Vorbereitung auf die geplante Ankunft eines Frachtschiffes vom Typ Cygnus durch eine Antriebsphase von knapp 13 Minuten mit den Trienwerken des am Heck angekoppelten Frachters Progress-M 21M um etwa 1,7 Kilometer angehoben. Am Folgetag wurden dann Probleme mit dem Kühlkreislauf A des US-basierten Segments der Internationalen Raumstation gemeldet. Man stellte fest, dass das Durchflussregelventil, mit welchem der Fluss des Kühlmittels Ammoniak des äußeren Kühlkreislaufes gesteuert wird, nicht korrekt funktionierte. Damit wurde der Austausch des Pumpmoduls erforderlich, wofür es drei Ersatzmodule gab, die auf Express-Logistikmodulen oder externen Stauraum-Plattformen montiert sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="320" height="172"/></a><figcaption>
Die ISS verfügt über drei Ersatz-Pumpmodule für die äußeren Kühlkreisläufe. Die überschüssige Wärme wird über Radiatoren ins All abgestrahlt. Die Radiatoren sind die flachen, geknickten rechteckigen Objekte, die von der Gitterstruktur sowohl nach hinten zeigen (drei links und drei rechts) als auch nach unten (links neben ESP 3 bzw. rechts neben ELC 1) und oben. (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start des zweiten Cygnus-Frachters wurde derweil auf Januar 2014 verschoben. Zur erfolgreichen Reparatur des Kühlkreislaufes sind zwei weitere Ausstiege an den kommenden Tagen geplant. Dabei soll ein neues Modul eingesetzt und angeschlossen sowie das defekte an dessen ehemaligem Lagerplatz befestigt werden. </p>



<p>Im Inneren der Raumstation entsteht durch technische Einrichtungen und die Menschen an Bord ständig Wärme, die über ein Kühlsystem nach außen abgeführt werden muss. Die gesamte Außenhaut der Station ist gegen die Hitze von etwa +130°C in der Sonne und die Kälte von etwa -160°C im Schatten mit einer speziellen Thermoisolationsschicht geschützt. Im Inneren wird die überschüssige Wärme von einem Wasserkreislauf aufgenommen. In einem Wärmetauscher wird diese dann an den äußeren Kühlkreislauf, der mit Ammoniak arbeitet &#8211; Wasser würde erstarren &#8211; abgegeben. Das Kühlmittel transportiert die Wärme dann zu Wärmeabstrahlern (Radiatoren), die das Bild der ISS durchaus mit prägen. </p>



<p>Die ISS-Expedition 38 läuft noch bis März 2014. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12049.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 38</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-erster-ausserplanmaessiger-ausstieg-absolviert/" data-wpel-link="internal">ISS: Erster außerplanmäßiger Ausstieg absolviert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstieg zum Austausch einer Kühlmittelsteuerung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausstieg-zum-austausch-einer-kuehlmittelsteuerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 19:38:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 35]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36580</guid>

					<description><![CDATA[<p>Soeben ist ein mehr als sechsstündiger Ausstieg zum Austausch einer Einheit zum Steuern des Kühlmittelflusses in einem Solarzellenmodul der Gitterstruktur beendet worden. Vor zwei Tagen hatte man einen Anstieg der Leckrate im Kreislauf 2B festgestellt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Zudem hatte man Flocken des Kühlmittels davon fliegen sehen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ausstieg-zum-austausch-einer-kuehlmittelsteuerung/" data-wpel-link="internal">Ausstieg zum Austausch einer Kühlmittelsteuerung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Soeben ist ein mehr als sechsstündiger Ausstieg zum Austausch einer Einheit zum Steuern des Kühlmittelflusses in einem Solarzellenmodul der Gitterstruktur beendet worden. Vor zwei Tagen hatte man einen Anstieg der Leckrate im Kreislauf 2B festgestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-13-80580.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052013213809_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="362" height="275"/><figcaption>
Die Pump/Flow Control Subassembly wird demontiert und gegen eine andere Einheit ausgetauscht. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Zudem hatte man Flocken des Kühlmittels davon fliegen sehen. Der Verlust des Kühlmittels verlief so rasch, dass man die Anlagen des Energiekreislaufes 2B am Gitterelement P6 abschalten musste. Zu diesen Anlagen gehören Batterien, Ladegeräte und Energieverteiler, die gekühlt werden müssen. Die entstehende Wärme wird vom flüssigen Kühlmittel Ammoniak aufgenommen und zu Radiatoren transportiert, die diese Wärme ins All abstrahlen. </p>



<p>Am Freitag entschloss man sich in Absprache mit den Partnern im ISS-Kontrollzentrum der NASA dazu, noch vor der Rückkehr eines Teils der gegenwärtigen ISS-Besatzung eine Reparatur durchzuführen. Zwei Ersatzeinheiten der sogenannten Pump/Flow Control Subassembly (Pump-/Flusssteuerungs-Untereinheit) sind an der Backbordseite der Gitterstruktur untergebracht. </p>



<p>Der Ausstieg von Chris Cassidy und Tom Marshburn begann 14.44 Uhr MESZ. Für den Austausch der Einheit benötigten die beiden Astronauten etwa zweieinhalb Stunden. Während der Demontage konnten sie aber keine Anzeichen für ein Leck entdecken. Anschließend verweilten sie in gebührender Entfernung und beobachteten die Systeme, während der Kühlmittelkreislauf wieder in Betrieb genommen wurde. Auch dabei konnten sie kein austretendes Kühlmittel erkennen. </p>



<p>Gegen 20.14 Uhr MESZ wurde die Außenluke des Ausstiegsmoduls Quest geschlossen und somit nach sechseinhalb Stunden der Außenbordeinsatz beendet. In der nächsten Zeit will man den Kühlmittelkreislauf eingehend mittels Kameras überwachen. </p>



<p>An den Plänen für die Rückkehr der Besatzung des Raumschiffs Sojus-TMA 07M auf die Erde am Dienstag hat sich durch den kurzfristigen Reparatureinsatz aber offenbar nichts geändert. Morgen wird Chris Hadfield das Kommando über die Station an Pawel Winogradow übergeben. Am Montagabend werden Chris Hadfield, Tom Marshburn und Roman Romanjenko ihr Raumschiff betreten und gegen 1.08 Uhr am Dienstag von der Station ablegen. Mit der Landung wenige Stunden später wird ihre Mission nach rund 146 Tagen im All zu Ende gehen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11651.msg255855#msg255855" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 35 ab Entdeckung des Lecks (9. Mai 2013)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ammoniakleck führt zu ungeplantem Außenbordeinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ammoniakleck-fuehrt-zu-ungeplantem-aussenbordeinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 18:16:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 35]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am morgigen Samstag wird es einen außerplanmäßigen Außenbordeinsatz an der ISS geben, der nötig geworden ist, nachdem sich ein seit längerem bestehendes Ammoniakleck im Kühlkreislauf eines der Photovoltaiksysteme massiv verstärkt hat. Ein Beitrag von Sascha Haupt. Quelle: Raumcon, NASA, nasaspaceflight.com. Vertont von Peter Rittinger. Die ISS besitzt 8 große Solarzellenausleger an der Gitterstruktur (jeweils zwei [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am morgigen Samstag wird es einen außerplanmäßigen Außenbordeinsatz an der ISS geben, der nötig geworden ist, nachdem sich ein seit längerem bestehendes Ammoniakleck im Kühlkreislauf eines der Photovoltaiksysteme massiv verstärkt hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Sascha Haupt.</a> Quelle: Raumcon, NASA, nasaspaceflight.com. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-13-39122.mp3"></audio></figure>



<p>Die ISS besitzt 8 große Solarzellenausleger an der Gitterstruktur (jeweils zwei an den Elementen S4, S6, P4 und P6), die jeweils einen primären Stromkreislauf mit Energie versorgen. Jeder dieser Stromkreisläufe verfügt über ein eigenes Kühlsystem mit einem Radiator, mit dessen Hilfe entstehende Abwärme ins All abgestrahlt wird. 
<br>
Die Stromkreisläufe 2B und 4B am P6-Element spielen eine gewisse Sonderrolle: P6 war vor seiner Installation am äußeren Backbordende der Station oben auf dem Z1-Gitterelement auf dem Unity-Knotenmodul installiert. Hier versorgte es die ISS in einer frühen Aufbauphase nicht nur mit Strom, sondern auch mit Kühlkapazität für die Module. Dazu verfügt P6 neben dem Radiator des Photovoltaiksystems über zwei weitere Radiatoren, die vor dem Umsetzen an seine heutige Position eingefahren wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052013201641_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052013201641_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="197"/></a><figcaption>
Die Anlagen von Stromkreis 2B am P6-Truss 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Schon sehr lange gibt es im Kühlsystem des Stromkreislaufes 2B ein kleines Ammoniakleck, das sich durch langsam, aber stetig abfallenden Druck bemerkbar gemacht hat. Aus diesem Grund wurde das System bei der Shuttlemission STS-134 mit Ammoniak aus dem zentralen Kühlsystem nachgefüllt. </p>



<p>Als wahrscheinlichste leckende Stelle galt der Radiator des Photovoltaiksystems (PVR), da dieser aufgrund seiner Größe leicht von Mikrometeoriten oder Weltraummüll (MMODs) getroffen werden kann. Deshalb hat man sich Ende letzten Jahres dazu entschlossen,  einen der in der Frühphase verwendeten Radiatoren (den sogenannten TTCR) wieder auszufahren und den 2B-Kühlkreislauf daran anzuschließen. Diese Aufgabe wurde bei der letzten US-EVA (Extra Vehicular Activity, Außenbordeinsatz) am 1. November 2012 von Sunita Williams und Akihiko Hoshide erledigt. Wie sich jedoch in der Folgezeit zeigte, führte die Maßnahme nicht zum Erfolg: Offensichtlich liegt die leckende Stelle nicht im Radiator. </p>



<p>Gestern, am 09. Mai 2013, wurde nun ein signifikanter Anstieg der Leckrate festgestellt und die Crew berichtete von Ammoniakflocken, die aus dem Bereich der IEA (Integrated Equipment Assembly) an P6, in dem sich unter anderem Batterien und Komponenten des Kühlsystems für Stromkreislauf 2B befinden, strömten. Durch optische Inspektionen aus den Fenstern der Station geht man jetzt davon aus, dass sich das Leck in der PFCS (Pump/Flow Control Subassembly), einer Art Pumpe und Schaltstelle für das Ammoniak, befindet. </p>



<p>Wegen der großen Leckrate musste Stromkreis 2B komplett heruntergefahren werden, was allerdings kein unmittelbares Problem darstellt: Zwar fehlen der ISS damit etwa 10% ihrer elektrischen Leistung, aber da die Station nicht so groß ist wie ursprünglich geplant, wird ohnehin nicht die komplette Leistung benötigt. Allerdings strömt weiter Ammoniak aus dem Kühlkreis, eine Situation, die man möglichst schnell beheben möchte. Ein Grund dafür ist auch, dass es, wenn der Kreislauf erst einmal komplett leer ist, sehr schwer sein würde, während einer EVA die genaue Postion des Lecks ausfindig zu machen. </p>



<p>Aus diesen Gründen werden nun schon morgen Chris Cassidy und Tom Marshburn die ISS zu einem Außenbordeinsatz verlassen, die leckende Stelle inspizieren und vermutlich die PFCS austauschen. Dabei können sie auf eine von zwei weiteren PFCSs zurückgreifen, die für den Einsatz in der frühen Aufbauphase der ISS an P6 installiert waren und jetzt nicht mehr benötigt werden. </p>



<p>Cassidy und Marshburn sind an das Arbeiten miteinander – auch im freien Weltraum – gewohnt: Sie  waren Crewkameraden bei der Shuttlemission STS 127, bei der sie auch zwei gemeinsame EVAs durchgeführt haben. Bei einer davon haben die beiden auch an P6 gearbeitet, um 6 Batterien auszutauschen. </p>



<p>Da dieser Außenbordeinsatz sehr kurzfristig nötig geworden ist, waren nur begrenzte Vorbereitungen möglich. Die Astronauten waren heute hauptsächlich damit beschäftigt, ihre Raumanzüge und das Werkzeug vorzubereiten. Cassidy und Marshburn sollen die Station morgen etwa um 14.15 Unr oder 14.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit verlassen, die EVA soll gegen 20.20 Uhr enden. </p>



<p>Nach ursprünglicher Planung sollte Tom Marshburn die Station am Dienstag zusammen mit Chris Hadfiled und Roman Romanjenko verlassen, um an Bord von Sojus-TMA 07M in der kasachischen Steppe zu landen. Ob dieser Zeitplan jetzt gehalten werden kann, ist noch nicht klar. Die Vorbereitungen auf die Landung der Sojus gehen aber weiter. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11651.msg255855#msg255855" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Expedition 35 ab 09.05.</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Reparaturtrupps im Einsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reparaturtrupps-im-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 15:56:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[KURS]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten beiden Wochen bestimmten etliche Reparaturen und Fehlersuchen den Alltag der ISS-Besatzung. Weiterhin erfolgte eine Bahnanhebung der ISS, Progress-M 10M wurde auf seine Abreise vorbereitet und die Forschung kam auch nicht zu kurz. (Newsbild: Sergej Wolkow beobachtet das Gewächshaus-Experiment RASTENIJA 2) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. In der vorangegangenen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den letzten beiden Wochen bestimmten etliche Reparaturen und Fehlersuchen den Alltag der ISS-Besatzung. Weiterhin erfolgte eine Bahnanhebung der ISS, Progress-M 10M wurde auf seine Abreise vorbereitet und die Forschung kam auch nicht zu kurz. (Newsbild: Sergej Wolkow beobachtet das Gewächshaus-Experiment RASTENIJA 2)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102011175605_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102011175605_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Kommandant Mike Fossum arbeitet am Express-Rack 2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>In der vorangegangenen Woche nahmen Wartungsarbeiten und Reparaturen an elektrischen Komponenten der Station viel Zeit in Anspruch. Bereits am Wochenanfang wechselte Mike Fossum ein defektes Remote Power Controller Module (RPCM), eine Art ferngesteuerter Stromkreisregler, im Labormodul Destiny. Dieses Modul sichert die redundante Stromversorgung des Express-Racks 2, welches auch den K<sub>u</sub>-Band-Empfänger mit Energie versorgt. Einen Tag später setzte er die Arbeiten fort, er tauschte nun ein weiteres RPCM gegen ein entsprechendes Ersatzteil. Hier ging es um die Sicherstellung der Stromversorgung von Rauchdetektoren und etlichen anderen Verbrauchern im US-Labor. Satoshi Furukawa nahm zu dieser Zeit an dem ICV-Experiment (Integrated Cardiovascular) teil. Diese Studie zu den Auswirkungen von Langzeitaufenthalten im All beobachtet speziell den Herzkreislauf. Diesmal musste der japanische Astronaut ganz entspannt 10 Minuten ruhig atmen, währenddessen wurde seine Herzfrequenz gemessen und protokolliert. 
<br>
Satoshi Furukawa hat in der letzten Woche erneut am defekten Gradientenofen GHF (Gradient Heating Furnace) Fehlerermittlungen durchgeführt. Der GHF befindet sich im Experiment-Rack KOBAIRO des japanischen Forschungsmoduls Kibo und sollte zur Herstellung von hochwertigen Kristallen bei einer Temperatur von bis zu 1600 °C dienen. Allerdings sorgten zwei Ausfälle des Hauptofens am 12. April und am 20. April 2011 für eine Stilllegung der Apparatur. Es besteht die Vermutung, dass zwischen einem Heizungsflansch und einem Sicherungsdraht ein unbeabsichtigter Kontakt besteht oder eine falsche Position der Endheizung in Bezug auf die Hauptheizung Ursache für einen Kurzschluss ist. Auch die Stationslaptops machten Probleme, der Zugriff auf die Festplatten über das CSL (Crew Support LAN) gelang teilweise nicht. Durch Nutzung eines neuen SWRDFSH (Swordfish) Software Updates trat nur eine teilweise Verbesserung der Situation ein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102011175605_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102011175605_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Satoshi Furukawa füllt die Keimbehälter zu CGBA-5/CSI-5 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Columbus Forschungsmodul betreute Satoshi Furukawa das kommerzielle biologische Experiment CGBA-5/CSI-5 (Commercial Generic Bioprocessing Apparatus 5/Science Insert-05). Hier ersetzte er sechs Keimbehälter für einen neuen Versuchsaufbau. Nach Anschluss aller Verbindungen wurden die Operationen zum Experiment wieder aufgenommen. Es sollen Wachsrichtung von Wurzeln und Keimen bei Schwerelosigkeit erforscht werden. Im russischen Segment arbeitete Sergej Wolkow mit dem Experiment Plasma-Kristall. Es dient der Beobachtung von ultravioletter Strahlung erzeugt durch elektrisch aufgeladene Staubteilchen in Raumumgebung. Mike Fossum rekonfigurierte und reinigte im Schleusenmodul Quest die Kühlleitungen der US-Raumanzüge. Weiter musste er eine Fehlerbehebung an dem Laufband T2/COLBERT im Knotenmodul Tranquility durchführen. Seit dem 11. Oktober konnten die Trainingsdaten nur per USB-Stick gesichert und dann zur Bodenstation gesendet werden. Eine Neukonfiguration der W-LAN Karte sollte hier Abhilfe schaffen. </p>



<p>Den Anfang dieser Woche verbrachten die Raumfahrer damit, weiteren Müll und nicht mehr benötigte Ausrüstung in den Progress-Transporter zur Entsorgung zu verladen. Vorbereitend auf seinen Abflug am 29. Oktober testeten die russisch Flugkontrolleure das russische KURS-Rendezvoussystem mit seinem passiven Part im Swesda-Modul und dem aktiven Part am Progress-Frachter. Ebenso musste die Besatzung die Schutzfenster der Module Destiny, Tranquility, Cupola und Kibo für den anstehenden Triebwerktest von Progress-M 10M schließen. Über Nacht öffnete Sergej Wolkow letztmalig die Sauerstoffventile des Frachters, um kontrolliert die Stationsluft aufzufrischen. Inzwischen wurden die Luken des Transporters geschlossen. Mike Fossum verbrachte einige Zeit damit, ein Luftanalysegerät aus dem AR-1-Rack (Atmosphere Revitalization-1) in Destiny auszubauen und in dem AR-2-Rack im Tranquility-Knoten wieder einzubauen. Das dazugehörige Massenspektrometer sowie die Daten- und Kontrolleinheit wurden ebenfalls umgesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102011175605_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102011175605_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Mike Fossum mit dem Ultraschallmessgerät USND-2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Für den Kommandanten der ISS, Mike Fossum, stand eine neue Reihe der Fitness-Studie SPRINT auf dem Plan. Nach der Ausführung von sehr intensiven aber kurzen Übungen zur Verminderung des Muskel- und Knochenabbaus und dem Training des Herzkreislaufsystems werden im Columbus-Modul Ultraschallaufnahmen des Beines angefertigt. Zur Wochenmitte erfolgte eine weitere Zündung der Antriebssysteme des Swesda-Moduls. Um 14:52 Uhr MESZ feuerten zwei KD-Triebwerke des ODU-Systems für 1 Minute und 54 Sekunden. Die dabei erreichte Änderung der Geschwindigkeit von plus 1,9 Meter pro Sekunde steigerte die Höhe der mittleren ISS-Umlaufbahn um 3,2 Kilometer auf insgesamt 390,0 Kilometer. Am gleichen Tag prüfte Mike Fossum die Wissenschaftsnutzlast BCAT-6 (Binary Colloidal Alloy Test-6) im Kibo-Modul. Bei diesem Experiment werden stündlich sieben Tage lang automatisch Fotos angefertigt, die den Übergang der polymeren und kolloiden Stoffe vom flüssigen in den gasförmigen Zustand dokumentieren. Die Erkenntnisse daraus sollen der Entwicklung von preiswerteren und länger lagerfähigen Lebensmitteln und Arzneien auf der Erde dienen. </p>



<p>Gegen Ende dieser Woche musste Sergej Wolkow den defekten Rauchmelder 5 vom Typ SIGNAL-VM DS-7A inspizieren. Dafür öffnete er im Swesda-Modul das Verkleidungspanel 314 in der Überkopf-Position, prüfte und wechselte anschließend den Rauchdetektor. Später führte er die regelmäßige Wartung des Umweltkontroll- und Lebenserhaltungssystems durch. Dies schloss auch die Prüfung des russischen Toilettenbereiches ein, es wurden hier Feststoff- und Schmutzwasserbehälter ausgetauscht. Die Besatzungsmitglieder hatten erneut die Gelegenheit mit Schülern auf der Erde zu sprechen. Satoshi Furukawa sprach dabei mit den Besuchern des Saga Raumfahrtmuseums und dem Observatorium in Takayama über die Unterschiede zwischen Leben und Arbeiten auf der Erde und im Raum. Alle drei Raumfahrer nahmen an einer russischen Fernsehschaltung teil, wo sie Fragen von Schülern der 19. Internationalen Space Olympiade in Koroljow beantworteten. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 27.10.2011:</p>



<p>389,9 km bei einem Höhenverlust von rund 300 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>29. Oktober, Progress-M 10M verlässt die ISS</li><li>02. November, Progress-M 13M erreicht die ISS</li><li>16. November, Sojus-TMA 22 erreicht die ISS</li><li>18. November, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>22. November, Sojus-TMA 02M verlässt die ISS</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10070.msg203662#msg203662" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 29 seit dem 23. Oktober</a></li></ul>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Shuttle Endeavour erneut startbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-endeavour-erneut-startbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 17:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[STS-134]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34089</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach den erfolgreichen Reparaturen, die aufgrund einer defekten Elektronikbox nötig waren, ist die Endeavour nun bereit für den Start. Morgen Mittag um 14:56 Uhr MESZ soll es losgehen, der Countdown dafür läuft bereits seit Freitag. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Beim ersten Startversuch am 29. April war ein Defekt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach den erfolgreichen Reparaturen, die aufgrund einer defekten Elektronikbox nötig waren, ist die Endeavour nun bereit für den Start. Morgen Mittag um 14:56 Uhr MESZ soll es losgehen, der Countdown dafür läuft bereits seit Freitag.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-16-43407.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS134EndeavourwaitingNASAKimShiflett2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS134EndeavourwaitingNASAKimShiflett26.jpg" alt="NASA"/></a><figcaption>Die Endeavour auf der Startrampe. (Bild: NASA) </figcaption></figure></div>



<p>Beim ersten Startversuch am 29. April war ein Defekt an einer Elektronikbox (Aft Load Controller Assembly (ALCA)) im Aft Compartement, dem hinteren Teil des Shuttles, aufgetreten. Diese Box ist unter anderem dafür verantwortlich, dass die Treibstoffleitungen der hydraulikdruckerzeugenden APUs (auxiliary power unit) beheizt werden. Daraufhin entschloss sich die NASA, das entsprechende Bauteil auszutauschen, was auch gelang. </p>



<p>Am Freitag um 13:00 Uhr begann der Countdown wieder bei T-43 Stunden. Während des durch mehrere Holds, von denen es im Countdown insgesamt sieben gibt (T-27h, T-19h, T-11h, T-6h, T-3h, T-20min und T-9min), unterbrochenen Vorbereitungslaufes wurden unter anderem die Tanks des Orbiters befüllt und die RSS (Rotating Service Structure) zurückgefahren. </p>



<p>Im Verlauf des morgigen Tages werden die Tanks des externen Treibstoffbehälters mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff beladen sowie verschiedene Arbeiten durchgeführt, die die gesamte Kombination in den flugbereiten Zustand versetzt. Für 14:56:28 Uhr MESZ ist das Zünden der Feststoffbooster und das anschließende Abheben geplant. </p>



<p>Während der 16-tägigen Mission sollen zwei neue Elemente zur Internationalen Raumstation ISS gebracht werden, zum einen das AMS (Alpha-Magnet-Spektrometer), welches Strahlen und Materieteilchen aus dem All messen soll, aber auch der ELC 3 (Experiment Logistics Carrier). Auf diesem Träger für Experimente und Ersatzteile fliegen auch einige Bauteile für die Station mit. Neben den sechs US-Amerikanern Mark Kelly (Commander), Gregory Johnson (Pilot), Michael  Fincke, Greg Chamitoff und Andrew Feustel (Missionsspezialisten) fliegt auch der Italiener Roberto Vittori (ebenfalls Missionsspezialist) im Shuttle mit. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Deutsche Liveübertragung zum Start von STS 134</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shuttle-endeavour-erneut-startbereit/" data-wpel-link="internal">Shuttle Endeavour erneut startbereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavour bekommt Ersatzteil &#8230;und neues Startdatum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-bekommt-ersatzteil-und-neues-startdatum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 19:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34099</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem abgebrochenen Countdown am 29. April konnte mittlerweile die Ursache für das ausgefallene Heizelement identifiziert werden. Dazu tauschte man eine Steuerungseinheit namens &#8222;ALCA&#8220; im hinteren Teil des Shuttles aus und begann mit der intensiven Rezertifizierung, was die NASA-Techniker noch über das Wochenende hinaus beschäftigen wird. Gleichzeitig setzte das Management heute den 16. Mai als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem abgebrochenen Countdown am 29. April konnte mittlerweile die Ursache für das ausgefallene Heizelement identifiziert werden. Dazu tauschte man eine Steuerungseinheit namens &#8222;ALCA&#8220; im hinteren Teil des Shuttles aus und begann mit der intensiven Rezertifizierung, was die NASA-Techniker noch über das Wochenende hinaus beschäftigen wird. Gleichzeitig setzte das Management heute den 16. Mai als neuen, vorläufigen Start-Termin fest.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-10-37697.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052011213046_small_1.jpg" alt="NASA" width="339" height="254"/><figcaption>
Die ausgetausche &#8222;ALCA&#8220; Steuerungseinheit und die Zugangstür zur hinteren Avioniksektion der Endeavour 
<br>
(Bild: NASA) 
</figcaption></figure></div>



<p>Kennedy Space Center &#8211; Am 29. April wurde der Ausfall eines redundanten, elektrischen Heizelementes zum Showstopper. Dieses steuert, während das Shuttle im Orbit ist, die Temperatur der Treibstoffleitung in einem der 3 Hilfstriebwerke (engl. auxiliary power unit, kurz: APU). Trotz Redundanz schreiben Startkriterien die Funktionsfähigkeit beider System vor. Im Falle eines Versagens aller Heizelemente könnte es zum Gefrieren der Leitungen und im schlimmsten Fall zum Leck kommen. Da Hydrazin höchst brennbar ist, würde es dadurch wohlmöglich durch die Hitzeentwicklung beim Wiedereintritt der Raumfähre Feuer fangen. Ein Ereignis, das man unbedingt vermeiden möchte. </p>



<p>Auf der Suche nach der Ursache konnte schließlich eine Steuerungseinheit (Aft Load Controller Assembly (ALCA)) festgemacht werden. Diese steuert und kontrolliert Stromflüsse zu zahlreichen Systemen der Raumfähre. Der Zugang zu dieser etwa Getränkekasten-großen Box im hinteren Teil der Endeavour ist etwas kompliziert, so dass ein eigenes Schienensystem eingebaut wurde, um sie auszutauschen. Bevor das Ersatzteil eingebaut wurde musste man zudem sichergehen, dass keine externe Komponente, wie ein fehlerhaftes Kabel, für das Versagen verantwortlich ist, denn das würde nach dem Anschließen auch die neue ALCA beschädigen. Durch einen Test der Heizelemente mit externer Stromversorgung und weiteren Überprüfungen konnte das zunächst ausgeschlossen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06052011213046_small_2.jpg" alt="NASA" width="340" height="255"/><figcaption>
Die räumliche Lage der &#8222;ALCA&#8220; Steuerbox als Skizze 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Zur Zeit konzentrieren sich die Untersuchungen auf den Grund für das Versagen der ALCA. Zwar konnte das fehlerhafte, wohl durch einen Kurzschluss beschädigte Bauteil gefunden und ersetzt werden, die Ursache für den Kurzschluss konnte jedoch noch nicht ermittelt werden. Deswegen wurde beschlossen, sowohl die Kabel zu den Heizelementen als auch ein Thermostat aus Sicherheitsgründen zu ersetzen, was natürlich weitere Zeit in Anspruch nehmen wird. Darauf reagierte das Management bei einem Meeting am heutigen Tag mit einem neuen, frühesten Starttermin am 16. Mai.  </p>



<p>Während der mindestens 14-tägigen Mission STS 134 wird die Endeavour den tonnenschweren Teilchendetektor AMS 02 zur Internationalen Raumstation transportieren, von dem man sich zahlreiche wissenschaftliche Ergebnisse erhofft auf der Suche nach Dunkler Materie und mehr. Zudem bringt das Shuttle den EXPRESS Logistics Carrier 3 zur Raumstation auf dessen Gitterstruktur sich mehrere Ersatzteile befinden, um die Raumstation nach Ende des Shuttle-Programmes ausreichend versorgt zu hinterlassen. Kommandant der Besatzung ist NASA-Astronaut Mark Kelly. Neben ihm fliegen fünf weitere Astronauten zur ISS. Pilot Gregory H. Johnson und die Missionsspezialisten Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel sowie der ESA-Astronaut Roberto Vittori. Damit besteht die Crew nur aus Veteranen mit entsprechender Weltraumerfahrung.  </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Liveübertragung zum Start von STS 134</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Start der Endeavour verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-der-endeavour-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startabbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für heute um 21:47 Uhr MESZ geplante Start des Space Shuttle Endeavour musste aufgrund einer defekten Elektronikbox an der Auxiliary Power Unit Nummer 1 abgesagt werden. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der Startabbruch erfolgte um 18:18 Uhr MESZ als die sechsköpfige Besatzung der Endeavour, bestehend aus dem Kommandanten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für heute um 21:47 Uhr MESZ geplante Start des Space Shuttle Endeavour musste aufgrund einer defekten Elektronikbox an der Auxiliary Power Unit Nummer 1 abgesagt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-04-30-44022.mp3"></audio></figure>



<p>Der Startabbruch erfolgte um 18:18 Uhr MESZ als die sechsköpfige Besatzung der Endeavour, bestehend aus dem Kommandanten Mark Kelly, Pilot Gregory Johnson und den Missionsspezialisten Michael Finke, Greg Chamintoff, Andrew Feustel und ESA-Astronaut Roberto Vittori, bereits auf dem Weg zur Startrampe war. 
<br>
Das Team rund um Startdirektor Mike Leinbach versuchte noch aus dem Kontrollraum und dem Cockpit der Endeavour heraus, das Problem zu beheben, allerdings zeigte sich schnell, dass es keine Möglichkeit gab den Countdown fortzusetzen und so folgte nach einer kurzen Beratung des Mission Management Teams und des Startteams der Abbruch.</p>



<p>Nach einer ersten Fehleranalyse kam es zu einem Kurzschluss in einer der sogenannten Load Control Assembly Boxen (LCA) im hinteren Teil des Space Shuttles, welche die Thermostate und die Treibstoffleitungen anspricht und dafür sorgt, dass der Treibstoff in den Leitungen nicht gefriert. Da man die Mission nicht mit einer ausgefallenen Auxilliary Power Unit (APU), von denen das Space Shuttle insgesamt drei besitzt, in Gefahr bringen wollte, entschied man sich den Start um mindestens 72 Stunden zu verschieben. Eine Verschiebung um mindestens fünf Tage ist aber eher wahrscheinlich, da der Zugang zu den Auxiliary Power Units recht schwierig ist und eine lange Vorbereitungszeit benötigt. </p>



<p>Sollte die Reparatur der Endeavour länger als fünf Tage dauern, so käme es zu einem Konflikt mit dem geplanten Start einer Atlas-Rakete am 6. Mai, was den Start der Endeavour weiter verzögern könnte. Das Startfenster der Endeavour würde sich am 8. Mai für einen einzigen Startversuch wieder öffnen, bevor es zu einem eintägigen Konflikt mit einer Sojus-Kapsel kommen würde, welche die Internationale Raumstation verlässt. Anschließend stände dem Space Shuttle der gesamte restliche Mai zum Start zur Verfügung. </p>



<p>Die Besatzung wird vorerst in Florida bleiben und sich mit diversen Trainingseinheiten weiter auf den Start vorbereiten. Sollten die Wartungsarbeiten an der Endeavour länger als eine Woche beanspruchen, so könnte die Besatzung auch wieder zurück nach Houston fliegen, um dort weiter zu trainieren. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



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<p><strong>Weitere Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Liveübertragung zum Start von STS-134</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktuell: ISS wurde notevakuiert! (April April)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aktuell-iss-wurde-notevakuiert-april-april/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 22:06:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Leck]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund eines Mikrometeoritentreffers im Labor Destiny musste die Internationale Raumstation evakuiert werden. Die Besatzung hat sich erfolgreich in Sicherheit bringen können. Derzeit ist unklar, was mit der ISS passieren wird, man hat aber noch Hoffnung die Station zu retten. (Achtung, das war unser Aprilscherz) Ein Beitrag von Stefan Heykes und Simon Plasger. Quelle: raumfahrer.net. Nachdem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-90d01d3a">Aufgrund eines Mikrometeoritentreffers im Labor Destiny musste die Internationale Raumstation evakuiert werden. Die Besatzung hat sich erfolgreich in Sicherheit bringen können. Derzeit ist unklar, was mit der ISS passieren wird, man hat aber noch Hoffnung die Station zu retten. (Achtung, das war unser Aprilscherz)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Stefan Heykes und Simon Plasger. Quelle: raumfahrer.net.</p>



<p><strong>Nachdem im Laufe des heutigen Tages viele auf diesen Scherz hereingefallen sind (unter anderem in unserem <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9712.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Forum</a>) wünschen wir Ihnen 365 schöne Tage bis zum nächsten Aprilscherz <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />  <br>   Die Raumfahrer.net Redaktion    </strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c600a9d0"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042011000616_small_1.jpg" alt="NASA" width="354" height="283"/><figcaption class="wp-element-caption">
Das Destiny-Labor &#8211; hier bei der Montage 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure>



<p>Nach einem normalen Arbeitstag an Bord der Station saß die Crew bestehend aus Dmitri Kondratjew, Catherine Coleman und Paolo Nespoli gerade beim Abendessen im russischen Modul Swesda zusammen, als um 22:23 Uhr MESZ plötzlich die Stationssirene Alarm schlug. Im Labormodul Destiny war die Wand von einem Mikrometeoriten, einem kleinen Felsstück aus dem All, durchschlagen worden, Luft strömte aus. Die Größe des Lecks ist derzeit noch unklar, da es keine Möglichkeit gab, sicher in das Destiny-Modul zu gelangen. Man hat auf Kamerabildern aus dem Modul zwar anhand von fliegenden Kleinteilen erkennen können, wohin die Luft entwich, aber nicht genau die Größe des Lecks. Fest steht nur, dass die Luft rasch aus der ISS ausströmte. Daher war es nicht möglich, die Luke zwischen den Modulen zu schließen, um die Luft nur aus Destiny entweichen zu lassen. </p>



<p>Stattdessen musste sich die Besatzung sofort in ihr Rettungsraumschiff Sojus-TMA 20 begeben. Nur so war es möglich, sich in Sicherheit zu bringen. Nach einer kurzen Information an die Bodenstationen wurde die Sojus-Kapsel um 22:51 Uhr abgedockt. Während die Sojus normalerweise in der kasachischen Steppe landet, musste man aus Zeitgründen diesmal auf die Mongolei ausweichen. Die Besatzung ist nach der Landung um 23:58 Uhr wohlauf, allerdings muss sie erst noch aus der Wüste Gobi abgeholt werden. Bei Landungen steht eigentlich immer ein Empfangskomitee bereit, aber dieses ließ sich aus Zeitgründen nicht mehr rechtzeitig entsenden. Stattdessen befindet sich jetzt ein Hubschrauber der mongolischen Armee auf dem Weg, um die Besatzung zu bergen. Morgen früh werden die drei Besatzungsmitglieder dann in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator eintreffen. Von da werden sie wie nach einer normalen Mission nach Moskau fliegen, um die obligatorischen Zeremonien hinter sich zu bringen. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-b14f8a33"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042011000616_small_2.jpg" alt="NASA/JSC" width="337" height="223"/><figcaption class="wp-element-caption">
Zwei Testmodelle des Robonaut, auf dem jetzt die Hoffnungen ruhen 
<br>
(Bild: NASA/JSC)
</figcaption></figure>



<p>Trotz des Lecks besteht jedoch noch Hoffnung für die Station: Der vor wenigen Wochen gestartete Robonaut 2 soll mithilfe der Bodenstation von seiner Position in Destiny das Loch in der Außenhaut stopfen. Das Leck befindet sich definitiv in einer erreichbaren Position, außerdem sind für den Robonaut 2 einige Teile in Reichweite, die als Flicken eingesetzt werden können. Sollte das Verfahren erfolgreich verlaufen, könnte in wenigen Tagen eine neue Besatzung starten, da der Start von Sojus-TMA 21 bereits für den 4. April geplant ist. Die Station und die derzeit angedockten Versorgungsraumschiffe verfügen über ausreichende Luftreserven, um zumindest einen rudimentären Betrieb der Station gewährleisten zu können. Das wahrscheinlichste Szenario für diesen Fall ist, dass die Atmosphäre der ISS wieder einen Druck aufbauen kann, der dem in 6.000 m Höhe entspricht. Dann würden die Luken zu einigen nicht für den Betrieb notwendigen Modulen geschlossen werden, woraufhin im Rest der Station wieder Normaldruck aufgebaut werden könnte. Erst bei Eintreffen der nächsten Versorgungsraumschiffe könnten die Reserven wieder ausreichend aufgefüllt werden, um die Station wieder voll in Betrieb zu nehmen. </p>



<p><strong>Raumcon</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> **ISS** Hauptthema </a></li>



<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9484.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 27</a></li>
</ul>



<p><strong>Verwandte Artikel</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/destiny/" data-wpel-link="internal">Destiny</a></li>
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		<item>
		<title>Discovery zurück auf Startrampe 39A</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-zurueck-auf-startrampe-39a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 15:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der Nacht wurde das Space Shuttle Discovery zur Startrampe 39A gebracht, von wo es am 24. Februar, im Rahmen der STS-133-Mission, zur Internationalen Raumstation starten soll. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittimger. Nachdem die Reparaturarbeiten am externen Tank in den vergangenen Tagen noch vor dem eigentlichen Zeitplan abgeschlossen wurden, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während der Nacht wurde das Space Shuttle Discovery zur Startrampe 39A gebracht, von wo es am 24. Februar, im Rahmen der STS-133-Mission, zur Internationalen Raumstation starten soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittimger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-03-37044.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022011162456_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022011162456_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Discovery auf dem Weg zur Startrampe 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-es-geht-voran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Reparaturarbeiten am externen Tank</a> in den vergangenen Tagen noch vor dem eigentlichen Zeitplan abgeschlossen wurden, aktivierten die Ingenieure am Kennedy Space Center die Systeme der Discovery und entfernten sämtliche Zugangsplattformen zum Tank in Vorbereitung auf den Rollout. Am Montagabend, um 20:58 Uhr Ortszeit, setzte sich dann der Transporter in Bewegung und brachte das Shuttle zu seinem Startplatz. Für den etwas mehr als fünf Kilometer langen Weg vom Vehicle Assembly Building (VAB) zur Startrampe 39A brauchte man reichlich sieben Stunden. Die Discovery verließ damit wahrscheinlich auch zum letzten Mal das VAB als aktives Mitglied der Shuttleflotte. Nach Abschluss der STS-133-Mission wird die Discovery noch für einige Zeit im VAB verbleiben, bevor der Orbiter für seine Zeit als Musemsstück umgerüstet wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022011162456_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022011162456_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Steve Bowen 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Besatzung der Discovery bereitet sich unterdessen in Houston auf ihre Mission vor. Da Tim Kopra kurzfristig aufgrund eines Radunfalls, bei dem er sich Gerüchten zufolge die Hüfte gebrochen haben soll, durch Steven Bowen ersetzt wurde, musste die Besatzung Extra-Trainingseinheiten durchführen. Bowen, der auf seinen zwei Shuttleflügen insgesamt fünf Außenbordeinsätze absolviert hat, wird Kopras Position als führender Astronaut bei den Ausstiegen übernehmen. Außerdem wurden die Aufgaben, die von der Crew während des Starts und der Landung durchgeführt werden, neu verteilt, um Bowen zu entlasten. Noch nie zuvor hat die NASA so dicht am Starttermin ein Besatzungsmitglied für einen Shuttleflug austauschen müssen. </p>



<p>Während die Discovery nun auf den Start wartet, entschieden die Manager des Shuttleprogramms, den externen Tank der STS-134-Mission ebenfalls zu modifizieren, um eventuellen Problemen mit dem Tank, der NASA-intern als ET-122 bezeichnet wird, von vornherein aus dem Weg zu gehen. Auf dem Plan der Manager steht auch ein möglicher Betankungstest, der durchgeführt werden würde, sobald die Endeavour sich auf der Startrampe befindet. </p>



<p>Auch bei der STS-134-Mission gab es Bewegung in der Besatzung. Aufgrund des Anschlags auf das Kongressmitglied Gabrielle Gifford entschied Kommandant Mark Kelly, der mit Gifford verheiratet ist, sich auf die Rehabilitation seiner Frau zu konzentrieren. Daraufhin wurde Rick Sturckow als Ersatz bestimmt, um das Training der Besatzung so störungsfrei wie möglich zu leiten. Kelly bleibt allerdings weiterhin der designierte Kommandant und eine endgültige Entscheidung über einen möglichen Wechsel wird erst kurz vor der eigentlichen Mission zu erwarten sein. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-03-37044.mp3" length="4545494" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>ViaSat 1 beim Hersteller beschädigt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/viasat-1-beim-hersteller-beschaedigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 14:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionstest]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33845</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Satellitenbetreiber ViaSat aus dem kalifornischen Carlsbad meldete am 13. Januar 2011, dass der Kommunikationssatellit ViaSat 1 bei seinem Hersteller beschädigt wurde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SS/L, ViaSat. Die Beschädigung des Satelliten erfolgte bei einer Bewegung des Raumfahrzeugs im Rahmen von Bodentests bei Space Systems/Loral (SS/L). Nach Angaben von ViaSat wird SS/L alle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/viasat-1-beim-hersteller-beschaedigt/" data-wpel-link="internal">ViaSat 1 beim Hersteller beschädigt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Satellitenbetreiber ViaSat aus dem kalifornischen Carlsbad meldete am 13. Januar 2011, dass der Kommunikationssatellit ViaSat 1 bei seinem Hersteller beschädigt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SS/L, ViaSat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012011153024_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/><figcaption>
ViaSat 1 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p>Die Beschädigung des Satelliten erfolgte bei einer Bewegung des Raumfahrzeugs im Rahmen von Bodentests bei Space Systems/Loral (SS/L). Nach Angaben von ViaSat wird SS/L alle Kosten übernehmen, die durch erforderliche Reparaturarbeiten und zu wiederholende Tests des auf dem 1300er Bus basierenden Satelliten anfallen. </p>



<p>ViaSat 1 sollte entsprechend der bisherigen Planungen Mitte Mai 2011 durch eine von ILS vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe in den Weltraum transportiert werden. Jetzt geht ViaSat von einem Start des Satelliten irgendwann im Sommer 2011 aus. Ursprünglich sollte sich der Satellit zu diesem Zeitpunkt bereits an einer Position von 115 Grad West im Geostationären Orbit im Einsatz befinden. </p>



<p>Der Kommunikationssatellit ist insbesondere dazu gedacht, für Kunden in Nordamerika multimediataugliche Internetzugänge bereitzustellen. Nach seiner Inbetriebnahme wird er voraussichtlich der leistungsfähigste Satellit für Internetanbindungen im All sein. Bis auf 130 GBit/s Durchsatz soll es der mit K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausgestattete Satellit bringen. </p>
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		<title>Space Shuttle Discovery: Es geht voran!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-shuttle-discovery-es-geht-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 15:39:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Leck]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Wochen der Untersuchungen scheint man jetzt langsam am Ziel zu sein. Ingenieure der NASA haben nun höchstwahrscheinlich den Grund für das Versagen einiger Längsversteifungen am externen Tank gefunden. Auch die Maßnahmen, um den Tank wieder flugfertig zu bekommen, sind mittlerweile schon fortgeschritten. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA, nasaspaceflight.com. Vertont von Peter Rittinger. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Wochen der Untersuchungen scheint man jetzt langsam am Ziel zu sein. Ingenieure der NASA haben nun höchstwahrscheinlich den Grund für das Versagen einiger Längsversteifungen am externen Tank gefunden. Auch die Maßnahmen, um den Tank wieder flugfertig zu bekommen, sind mittlerweile schon fortgeschritten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA, nasaspaceflight.com. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-09-80262.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05012011163916_small_1.jpg" alt="NASA" width="299" height="448"/><figcaption>
Die Discovery befindet sich zur Zeit wieder im VAB, der Integrationshalle für das Space Shuttle 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Zur Erinnerung: Beim ersten Startversuch der Discovery am 5. November musste der Countdown wegen eines Lecks an der Wasserstoff-Ableitung (GUCP) abgebrochen werden. Bei den anschließenden Untersuchungen fand man ein Stück aus der Tankisolierung herausstehenden Schaumstoff. Nachdem man hier die Stelle von der Isolierung befreit hatte, sah man eine gerissene Längsverstärkung (Stringer). Nach der Reparatur mit sogenannten Dopplern (Verstärkungen) und dem gefundenen Grund für das Wasserstoffleck führte man dann im Dezember einen instrumentierten Tanktest durch mit zusätzlich angebrachten Sensoren. Während die GUCP nun keine Probleme mehr machte, wollte man den Tank dennoch weitergehend untersuchen, da insgesamt 107 Stringer die Intertankstruktur zwischen dem Sauerstoff- und Wasserstofftank stabilisieren, die es alle zu überprüfen gilt. Nach dem Rollback in das Integrationsgebäude (VAB) der NASA, wo der Tank im Gegensatz zur Startplattform von allen Seiten gut zugänglich ist, überprüfte man mit Röntgenmessgeräten die restlichen Stringer und fand weitere Risse. </p>



<p>Nun könnte man diese zwar auch wie zuvor reparieren, aber ohne den Grund für das Reißen der Stringer zu kennen, würde man die Discovery nicht starten. Denn weitere Schäden könnten beim nächsten Tankvorgang oder Start auftreten und dabei die Discovery beim Aufstieg durch herausgedrückten Schaumstoff beschädigen. Genau den Grund scheint man nun gefunden zu haben. Demnach waren einige Enden der Stringer gemustert bzw. verunreinigt. Diese Eigenschaft fand man bei allen von Rissen betroffenen Verstärkungen. Dies lässt nach wochenlangen Untersuchungen nun ein Qualitätsproblem des Materials vermuten. Mit diesem Wissen kann man nun sämtliche Stringer mit fehlerfreiem Material modifizieren. Aber da liegt das nächste Problem. Möchte man alle verstärken, dann würde man das Startfenster Anfang Februar nicht mehr schaffen. Demnach scheint eine wahrscheinlich letzte technisch begründete Verschiebung wegen dieses Problems von STS-133 auf Ende Februar sehr wahrscheinlich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05012011163916_small_2.jpg" alt="NASA" width="292" height="194"/><figcaption>
NASA-Mitarbeiter reparieren und inspizieren die Längsversteifungen des Intertank-Bereiches. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die NASA kämpft nun schon seit Ende Oktober mit diversen Ungereimtheiten. Nach Problemen mit einer Verbindungsleitung kamen Undichtigkeiten an einem Anschluss-System für Helium dazu, welches interne Tanks unter Druck setzt. Als man den Countdown daraufhin am 31. Oktober 2010 startete, traf man auf Unregelmäßigkeiten in der Spannungsversorgung eines der Backup-Controller für die Haupttriebwerke. Nachdem man diese Probleme im Griff hatte, machte am 4. November 2010 das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Gewitter und Regen hielten die Manager davon ab, den Tankvorgang zu starten, da man keine Chance auf günstiges Startwetter sah. Es schien als sträubte sich die Discovery etwas vor Ihrem letzten Start. Mit den nun gewonnen Erkenntnissen dürfte aber große Erleichterung seitens der NASA zu spüren sein und ein Start, wenn auch erst Ende Februar, scheint in greifbare Nähe zu rücken.  </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Discovery verzögert sich bis Februar 2011</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-verzoegert-sich-bis-februar-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 13:22:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Betankung]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem Manager Meeting am Donnerstag verkündete die NASA gestern auf einer Pressekonferenz, dass die Discovery aufgrund weiterer Tests bis zum Februar am Boden bleiben muss. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA. NASA-Ingenieure versuchen schon seit Wochen den Grund für einen Riss in der Längsversteifung herauszufinden, der am Intertank, der Region zwischen dem Sauerstoff- [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach einem Manager Meeting am Donnerstag verkündete die NASA gestern auf einer Pressekonferenz, dass die Discovery aufgrund weiterer Tests bis zum Februar am Boden bleiben muss.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010142224_small_1.jpg" alt="NASA" width="321" height="481"/><figcaption>
Ein NASA Mitarbeiter scannt den Tank von außen mit Röntgenstrahlung ab, um Risse an den Stringern durch die Schaumstoffisolierung hindurch zu erkennen. Bisher wurden aber keine weiteren gefunden. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>NASA-Ingenieure versuchen schon seit Wochen den Grund für einen Riss in der Längsversteifung herauszufinden, der am Intertank, der Region zwischen dem Sauerstoff- und dem Wasserstofftank, während des ersten Tankvorgangs im November entstanden ist und Schaumstoffisolierung nach außen gedrückt hat. Ähnliche Risse sind zwar bereits bei der Produktion gefunden worden, allerdings muss diesmal ein anderer Grund vorliegen. Simulationen haben ergeben, dass diese Stringer vom Prinzip her die Belastungen eines Tankvorganges überstehen sollten. Zwar hat man die gerissenen Stringer bereits durch so genannte Doppler ersetzt, also Materialien mit doppelter Stärke, allerdings gibt es Duzende von Längsverstärkungen und solange man den Grund nicht kennt, könnten weitere reißen. Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Tatsache, dass man die Aluminium-Legierung im Laufe der Tankproduktion gewechselt hat. Da alle weiteren verfügbaren Tanks mit den gleichen Produktionsmethoden hergestellt sind, würde ein Wechsel des externen Tanks das Problem nicht lösen. </p>



<p>Da während des Tankvorganges extrem kalte, cryogene Treibstoffe in den Tank fließen, schrumpft der gesamte Tank wegen der Kälte etwas zusammen. Im Intertank-Bereich entstehen dabei noch die geringsten Temperaturunterschiede, aber am oberen und unteren Ende, wo die Längsversteifungen an die kalten Treibstofftanks grenzen, gibt es deutlich niedrigere Temperaturen. Offenbar sind dabei unregelmäßige Belastungen entstanden, die man sich bisher nicht erklären kann. Solange man die Ursache nicht kennt, besteht potentiell die Möglichkeit, dass andere Versteifungen auch durch Vibrationen beim Start reißen und Schaumstoff nach außen drücken. Zur Erinnerung: Abgeplatzter Schaumstoff hatte während des Aufstiegs den Hitzeschutz der Raumfähre Columbia im Jahr 2003 durchschlagen, welche daraufhin beim Wiedereintritt verglüht ist. Daher ist man hier besonders gründlich bei den Untersuchungen, um erneute Schäden durch abplatzenden Schaumstoff soweit wie möglich ausschließen zu können.  </p>



<p>Um weitere Daten zu erhalten, regten Ingenieure einen instrumentierten Tanktest an. Dabei wird die reparierte Region wieder vom Schaumstoff befreit um zusätzliche Sensoren anzubringen. Nachdem man dann die Stelle erneut isoliert hat, wird der Tanktest durchgeführt. Man erhofft sich dabei neue Daten, mit denen man dem Grund für das Versagen der Stringer auf die Schliche kommen will. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010142224_small_2.jpg" alt="NASA" width="311" height="207"/><figcaption>
Die gebrochene Längsversteifung am Externen Tank des Shuttles.  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Da die Prozeduren für das Anbringen der Sensoren und das Auswerten der Daten danach weitere Zeit in Anspruch nehmen werden, sah man keine Möglichkeit mehr, das Startfenster im Dezember zu schaffen. Da im Januar ein weiterer BETA-Cutout sowie Starts von anderen Versorgungsraumschiffen den Shuttle-Start verhindern, musste man bis auf Anfang Februar verschieben. Der Tanktest ist bisher auf den 15. Dezember angesetzt. Zusätzlich wird man auf einem Teststand einen Stringer aufbauen und ihn den Bedingungen eines Tankvorgangs aussetzen. Dadurch erhofft man sich weitere wertvolle Daten. Die NASA handelt hier nach dem Motto: Daten sind mehr wert als die Meinung von 1.000 Experten. </p>



<p>Durch den neuen Starttermin am 3. Februar 2011 gibt es einige Neuplanungen im ISS-Programm. Das Versorgungsraumschiff HTV muss für die Dauer des Shuttle-Besuches vom Nadir- auf den Zenit-Port von Harmony umgesetzt werden, da es sonst den Bewegungsfreiraum der Manipulatorarme blockieren würde, die nötig sind, um Fracht aus dem Shuttle auszuladen. Zudem wurde die HTV-Mission auf 60 Tage verlängert, um genügend Zeit zu haben, Frachthalterungen aus dem vom Shuttle mitgebrachten Leonardo-Modul in das HTV umzuladen, da diese auf der ISS nicht mehr benötigt werden. Zudem enthält das HTV-Modul externe Ersatzteile, die auf einer Gitterstruktur angebracht werden sollen, die das Shuttle erst mitbringt. Dazu kommt eine Verzögerung der STS-134-Mission auf Anfang April. Eine immer noch mögliche Mission STS 135 würde weiterhin im Juni starten können, auch wenn dieser Zeitplan recht eng ist und keine weiteren Verschiebungen dulden würde. STS 135 wird von den ISS-Programmmanagern explizit gewünscht, um die Verzögerungen bei den kommerziellen Cargo-Anbietern aufzufangen. </p>



<p>Raumfahrer.net wird Sie weiter auf dem Laufenden halten. Für aktuelle Informationen besuchen Sie einfach unser Raumcon-Forum. Der Link zum Thema befindet sich am Ende dieses Artikels. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start</a> </li></ul>
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		<item>
		<title>Discovery-Start &#8230; verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-start-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 17:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erneut verschiebt die NASA den Beginn der Shuttle-Mission STS 133 um mehrere Wochen, um weitere Untersuchungen und Reparaturen ausführen zu können. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Wieder einmal beweist der Shuttle, dass es vernünftig ist, ihn außer Dienst zu stellen. Die immer höher werdenden Sicherheitsanforderungen unserer heutigen Gesellschaft, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erneut verschiebt die NASA den Beginn der Shuttle-Mission STS 133 um mehrere Wochen, um weitere Untersuchungen und Reparaturen ausführen zu können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-12-06-35919.mp3"></audio></figure>



<p>Wieder einmal beweist der Shuttle, dass es vernünftig ist, ihn außer Dienst zu stellen. Die immer höher werdenden Sicherheitsanforderungen unserer heutigen Gesellschaft, die beispielsweise auch im Automobil unserer Zeit einen großen Teil der in den letzten zwei Jahrzehnten neu hinzugekommenen Bordtechnik ausmachen, führen zu immer neuen Verzögerungen. 
<br>
Hinzu kommt die besondere Bedingung, dass die Bahn der ISS um die Erde bei angekoppelter Raumfähre wenigstens einige Minuten pro Umlauf durch den Erdschatten verlaufen muss, damit der Shuttle nicht überhitzt. Dies ist erst kurz vor Weihnachten wieder erfüllt, so dass man nun gar keinen Starttermin mehr angibt. </p>



<p>Falls noch im Dezember gestartet werden würde, könnte die Mission verkürzt, ein Außenbordeinsatz gestrichen und eventuell ein Teil der bereits verladenen Nutzlast entfernt werden. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8937.msg166250#msg166250" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-133-Countdown-Thread ab erneuter Startverschiebung</a></li></ul>
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