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	<title>Strela &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Strela &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Russland: Start-Marathon in 2. Dezemberhälfte 2014</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-start-marathon-in-2-dezemberhaelfte-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2015 07:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der zweite Hälfte des Monats Dezember 2014 gelang Russland eine ganze Reihe von erfolgreichen Satellitenstarts. Das All erreichten neue Raumfahrzeuge für Aufklärung, Erdbeobachtung, Kommunikation und Spionage. Zusätzlich konnte der Erststart eines neuen Raketentyps mit Erfolg absolviert werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defense and Space, Chrunitschew, ILS, NPO Masch, Reschetnjow, Raumfahrer.net, RIAN, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der zweite Hälfte des Monats Dezember 2014 gelang Russland eine ganze Reihe von erfolgreichen Satellitenstarts. Das All erreichten neue Raumfahrzeuge für Aufklärung, Erdbeobachtung, Kommunikation und Spionage. Zusätzlich konnte der Erststart eines neuen Raketentyps mit Erfolg absolviert werden.<br><br></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defense and Space, Chrunitschew, ILS, NPO Masch, Reschetnjow, Raumfahrer.net, RIAN, Roskosmos, RT, TAS, ZSKB Progress.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start am 15.12.2014 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Proton-M mit Yamal 401</strong>
<br>
Am 15. Dezember 2014 startete von der Rampe 81/24 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den russischen Kommunikationssatelliten Yamal 401 für Gazprom Space Systems in den Weltraum zu bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Flugzeit von rund 9 Stunden und eineinhalb Minuten wurde der Satellit erfolgreich auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt. Die Mission war die zweite einer von ILS vermarkteten Proton im Jahre 2014 und die 86. einer von ILS vermarkteten Proton insgesamt. Bezogen auf alle jemals gestarteten Proton-Raketen war es die 400. Mission dieses Raketentyps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als exakter Startzeitpunkt wird 03:16 Uhr und 00 Sekunden Moskauer Zeit genannt (01:16 Uhr und 00 Sekunden MEZ). Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Yamal 401 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 9 Minuten und 42 Sekunden später um 03:25 Uhr Moskauer Zeit. Anschließend war es Aufgabe der wie die Proton-Rakete von Chrunitschew gebauten Oberstufe, mit insgesamt vier Brennphasen erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen, und dann das Erreichen des vorgesehenen Zielorbits in rund 35.669 km über der Erde sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand um 12:17 Uhr Moskauer Zeit am 15. Dezember 2014 statt (10:17 Uhr MEZ) und verlief nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos sauber und auf der vorgesehenen Bahn. Für den ausgesetzten Satelliten meldete der Raketenhersteller Chrunitschew folgende Orbitparameter in Ist geschätzt / Soll / Abweichung:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Yamal 401 auf Breeze-M-Oberstufe 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Periode &#8211; Zeit für einen Erdumlauf [h:m:s]23:41:26,8 / 23:49:29,0 / 0:8:2,1</p>



<p class="wp-block-paragraph">Große Halbachse des erreichten Orbits [km]                      41.877,49 / 42.035,16 / 157,68</p>



<p class="wp-block-paragraph">Exzentrizität</p>



<p class="wp-block-paragraph">0,0032353 / 0,0002719/  0,0029635</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inklination &#8211; Neigung der Bahn gegen den Erdäquator0° 3&#8242; 25&#8243; / 0° 0&#8242; 8&#8243; / 0° 3&#8242; 17 &#8222;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perigäum &#8211; erdnächster Bahnpunkt [km]



<p class="wp-block-paragraph">35.363,87 / 35.645,60 / 281,73</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apogäum &#8211; erdfernster Bahnpunkt [km]                      35.634,84 / 35.668,46 / 33,62</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der russische Raumfahrtkonzern Reschetnjow Informational Satellite Systems mit Sitz in Schelesnogorsk nordöstlich von Krasnojarsk, bestätigte das Entfalten der beiden Solarzellenausleger des Satelliten, die erforderliche korrekte Ausrichtung des dreiachsstabilisierten Raumfahrzeugs zur Sonne und die planmäßige Arbeit aller Bordsysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yamal 401 ist ein auf dem Satellitenbus Express 2000A basierendes Raumfahrzeug. Als künftiger Betreiber des bei 90 Grad Ost im Geostationären Orbit einzusetzenden Erdtrabanten mit einer Startmasse von rund 2.976 kg fungiert Gazprom Space Systems, ein Unternehmen, am dem das russische und weltgrößte Erdgasförderunternehmens Gazprom mit Sitz in Moskau beteiligt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgabe von Yamal 401 ist der Ersatz von Yamal 201, der seit dem 24. November 2004 um die Erde kreist. Die Ausstrahlungen des neuen Satelliten sollen im russischen Mutterland und angrenzenden Gebieten empfangen werden können. Dafür wurde der Erdtrabant mit einer zwischen 10 (Gazprom) und 11 kW (Reschetnjow) leistenden Kommunikationsnutzlast von Thales                       Alenia Space (TAS) mit 53 Transpondern ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">17 der Transponder sind für das C-Band (Bandbreite 72 MHz) und besitzen eine Leistung von je 100 Watt, 36 170 Watt starke Transponder sind für das Ku-Band &#8211; davon 18 mit einer Bandbreite von 72 MHz und 18 mit einer Bandbreite von 36 MHz. Der Gesamtstrombedarf der Kommunikationsnutzlast liegt bei 10,7 Kilowatt. Als  Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten werden 15 Jahre genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yamal 401 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.345 und als COSPAR-Objekt 2014-082A.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Strela-1-Start am 19.12.2014 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strela-1 mit Kondor-E 2</strong>
<br>
Am 19. Dezember 2014 brachte eine ehemalige Interkontentalrakete, eine sogenannte Konversionsrakete vom Typ Strela-1, den Erdbeobachtungssatelliten Kondor-E 2 ins All. Das russische Militär bezeichnet die zu Grunde liegende Waffe als RS-18, die NATO als SS-19 Stiletto. Den Satelliten hatte die Regierung des Staates Südafrika vor dem Start für eine Summe von rund einer Milliarde Rand, umgerechnet etwas 89,5 Millionen US-Dollar, seinem russischen Hersteller NPO Maschinostrojenija (kurz NPO Masch, ex. OKB-52 Tschelomei und ZKBM) aus Reutow im Osten Moskaus abgekauft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftrag für den Bau des Satelliten an NPO Masch datiert nach Informationen aus Südafrika auf den 19. Mai 2006. Das Projekt erfuhrt verschiedentliche Verzögerungen. In Südafrika betrachte es man als nachteilig, dass man mangels einer geeigneten Bodenstation keinen direkten Zugriff auf die mittels des Satelliten gewonnenen Daten haben würde. Mittlerweile ist die Realisierung einer entsprechenden Bodenstation auf südafrikanischem Gebiet beschlossen worden oder sogar bereits umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trägerrakete mit dem von Südafrika vermutlich als Spionagesatelliten vorgesehenen Raumfahrzeug unter der Nutzlastverkleidungsvariante SHS-2 hob um 05:43 Uhr MEZ (07:43 Moskauer Zeit) in Baikonur ab. Als Startstelle fungierte dabei der Raketensilo 59 des Bereichs 175 des Kosmodroms Baikonur. Ein Anlauf für einen Start am Vortag um 07:55 Uhr Moskauer Zeit hatte man wegen einer missglückten Umschaltung des Satelliten auf Eigenstromversorgung abbrechen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos konnte die Rakete den Satelliten am 19. Dezember 2014 wie vorgesehen aussetzen. Danach sei der Satellit unter Kontrolle durch den nicht namentlich genannten Kunden genommen worden. Die erreichte Bahn hat nach Angaben der Weltraumüberwachung des US-Militärs ein Perigäum von 499 und ein Apogäum von 502 Kilometern über der Erde. Die Neigung der Bahn gegen den Erdäquator liegt 74,75 Grad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_4.jpg" alt="NPO Masch" width="260"/></a><figcaption>
Kondor-E und Gitternetzantenne 
<br>
(Bild: NPO Masch)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Raumfahrzeug soll nach Angaben russischer und westlicher Beobachter und solchen aus Südafrika dem Militär Südafrikas tageszeit- und wetterunabhängige Erdbeobachtungsmöglichkeiten bieten. Um dies zu ermöglichen, ist Kondor-E 2 vermutlich mit einer Radaranlage mit synthetischer Apertur (SAR) ausgerüstet, deren entfaltbare Antenne bei Reschetnjow entwickelt wurde. Der Durchmesser der entfalteten Antenne beträgt rund 6 Meter. Die Auflösung der im S-Band mit einer Wellenlänge von 9,5 Zentimetern arbeitenden Radaranlage liegt bei einer Flughöhe von rund 500 Kilometern über der Erde im Bereich zwischen einem und drei Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Masse des auf einen nominal 5 Jahr dauernden Einsatz ausgelegten Radarsatelliten liegt bei etwa 1.150 Kilogramm. Die Beobachtungsnutzlast hat daran nach Angaben aus dem Jahre 2007 einen Anteil von rund 350 Kilogramm. Das Raumfahrzeug entstand nach Angaben aus Südafrika im Rahmen eines Programms namens &#8222;Project Flute&#8220; bzw. &#8222;Consolidated Project Flute&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Spionagesatellit ist katalogisiert mit der NOARD-Nr. 40.353 und als COSPAR-Objekt 2014-084A.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_5.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/></a><figcaption>
Angara-A5-Start am 23.12.2014 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jungfernflug Angara A5</strong>
<br>
Am 23. Dezember 2014 fand der erste Testflug einer russischen von Chrunitschew gebauten <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/angara/" data-wpel-link="internal">Angara</a>-Rakete in der Version A5 mit dem Erzeugniscode 14A127 und einer Oberstufe des Typs Breeze-M &#8211; Erzeugniscode 14S43 &#8211; statt. Nach Informationen aus Russland war die Mission, welche mit dem Abheben von der Rampe 35/1 des Kosmodroms Plessezk im Norden Russlands um 08:57 und 25 Sekunden Moskauer Zeit (06:57:25 MEZ) begann, ein Erfolg. Die Startmasse betrug nach Angaben des Raketenherstellers rund 768 Tonnen. Als Baunummer der Rakete wird die Nummer 71751 genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mit einem Triebwerk vom Typ RD-191 von Energomasch ausgerüstete Zentralstufe namens URM-1, was etwa Universelles Raketen Modul 1 bedeutet, und die darauf aufgesetzte zweite Stufe URM-2 mit RD-0124A-Triebwerk kamen schon beim Jungfernflug der Angara 1.2 am 9. Juli 2014 zum Einsatz. Eigentlich ungeflogen waren auch die seitlich angebrachten vier Flüssigkeitsbooster, die ihre Bewährungsprobe nunmehr bestanden, nicht. Sie sind nichts anderes als für ihren Einsatzzweck angepasste URM-1-Module.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Varianten der Zentralstufe kamen mit einer schubreduzierten Triebwerksversion RD-151 versehen außerdem bei drei Flügen der südkoreanischen KSLV-1 alias Naro-1 zum Einsatz. Aus unterschiedlichen Gründen gelang nur <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/naro-1-im-dritten-anlauf-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">der dritte Flug</a> am 30. Januar 2013 vollständig. In der Stufe liegende Ursachen für die gescheiterten Flüge blieben zwischen beteiligten Institutionen und Unternehmen aus Südkorea und Russland strittig.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_6.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/></a><figcaption>
URM-1-Struktur im Vibrationstest 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als ebenfalls grundsätzlich funktionsfähig war bereits vor dem Jungfernflug der Angara A5 auch die dabei verwendete Oberstufe vom Typ Breeze-M zu betrachten, welche eine Einsatzhistorie auf Proton-M-Trägerraketen mit einer Anzahl von Erfolgen, aber auch einer Zahl von bemerkenswerten Fehlschlägen aufweist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberstufe mit Nutzlast, zusammen Orbitaleinheit genannt, wurden nach nicht ganz 12,5 Flugminuten von der Angara A5 abgetrennt. Mit vier Brennphasen hatte die Oberstufe anschließend eine auf sie aufgesetzte Musternutzlast mit einer Masse von 2.042 Kilogramm und den alternativen Bezeichnungen GMM, IPM und NVP PM in den geplanten Zielorbit zu transportieren. Nach rund 9 Stunden Gesamtflugzeit wurde laut Chrunitschew der anvisierte Zielorbit zum vorgesehenen Zeitpunkt erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Abtrennung der Musternutzlast war laut Chrunitschew nicht vorgesehen. Einige Zeit nach dem Erreichen des Zielorbits rund 35.800 Kilometer über der Erde erfolgten zwei weitere Brennphasen der Breeze-M, die zum Ziel hatten, die vollständige Orbitaleinheit in einen Friedhofsorbit einzuschießen, wo sie keine unmittelbare Gefahr für andere Raumfahrzeuge darstellt. Nach Daten russischer Bahnverfolgungsstationen gelangte die Orbitaleinheit schließlich auf eine Bahn mit einem Perigäum von 35.841 und einem Apogäum von 38.680 Kilometern über der Erde, die mit 0,3 Grad kaum gegen den Erdäquator geneigt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angara A5 ist als potentieller Nachfolger des &#8222;Arbeitspferds&#8220; Proton vorgesehen und zeichnet sich, wen man die Breeze-M-Oberstufe außen vor lässt, durch die Verwendung erheblich weniger schädlicher Treibstoffe aus. In den drei Raketenstufen der Proton wird als Treibstoff unsymmetrisches Dimethlyhydrazin (UDMH) und als Oxidator &#8211; als Sauerstofflieferant &#8211; Distickstofftretoxid, N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) verwendet. Bei der Angara dient Kerosin als Brennstoff, als Oxidator kommt flüssiger Sauerstoff zum Einsatz. 
<br>
Die mit der Oberstufe weiterhin verbundene Demonstrationsnutzlast ist mit der Oberstufe katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.355 und als COSPAR-Objekt 2014-085A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sojus 2.1b mit Lotos-S 2</strong>
<br>
Vom im wesentlichen militärischen Missionen vorbehaltenem Kosmodrom Plessezk startete am 25. Dezember 2014 eine Rakete des Typs Sojus 2.1b mit dem militärischen Funkaufklärer Lotos-S 2. Der Flug mit dem von Roskosmos und der staatlichen russichen Nachrichtenagentur RIA Nowosti wenig präzise als Kommunikationssatelliten bezeichneten Raumfahrzeug und der Rakete mit der Baunummer 78031199 begann um 4:01 Uhr MEZ bzw. 6:01 Uhr Moskauer Zeit auf der Rampe 43/4 in Plessezk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgesetzt wurde Lotos-S 2 nach rund 10 Minuten Flug auf einer elliptischen Erdumlaufbahn mit einem Perigäum von rund 250 Kilometern und einem Apogäum von rund 895 Kilometern. Geneigt ist die erreichte Bahn um 67,15 Grad gegen den Erdäquator. Für eine Erdumrundung benötigte der Satellit mit dem Erzeugniscode 14F145 dort nicht ganz 96 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von RIA Nowosti übernahm das Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau am 25. Dezember 2014 um 06:16 Uhr Moskauer Zeit die Kontrolle des Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit eigenen Triebwerken sorgte Lotos-S 2 später für die Zirkularisierung seines Erdorbits. Nach dem Manöver wurde der Satellit auf einer Bahn mit einem Perigäum von 903 und einem Apoäum von 925 Kilometern über der Erde und unveränderter Bahnneigung beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgerüstet ist der Satellit, der auf einem Satellitenbus von ZSKB Progress basiert, und unter Ägide des Konstruktionsbüros Arsenal aus Sankt Petersburg integriert wurde, mit einer Reihe von Antennen und Empfängern für elektromagnetische Signale, die Einrichtungen und Einheiten anderer Staaten zur eigenen Nutzung oder unbeabsichtigt ausstrahlen. Dabei geht es insbesondere auch um elektromagnetische Strahlung, die keine konkreten Kommunikationssignale enthält, aber möglicherweise Rückschlüsse auf den Sender und gegebenenfalls zugehöriger Waffensysteme ermöglicht. Man spricht in diesem Zusammenhang von Elektronischer Aufklärung (Electronic Intelligence, ELINT).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lotos-S 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.358 und als COSPAR-Objekt 2014-086A.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_7.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-Start am 26.12.2014 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sojus 2.1b mit Resurs-P 2</strong>
<br>
Am 26. Dezember 2014 gab Roskomos den erfolgreichen Start des Fernerkundungs- und Erdbeobachtungssatelliten Resurs-P 2 bekannt. Gestartet wurde um 19:55 Uhr MEZ bzw. 21:55 Moskauer Zeit des gleichen Tags von der Rampe 31/6 des Kosmodroms Baikonur. Der Satellit war ebenso wie seine Trägerrakete von ZSKB Progress bzw. RKZ Progress gebaut worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Stufe der Trägerrakete vom Typ Sojus 2.1b setzte den Satelliten mit dem Erzeugniscode 47KS nach rund 10 Minuten Flug auf einem elliptischen Erdorbit aus (Perigäum ~ 200 km, Apogäum ~ 450 km, Inklination 97,29 Grad). Mit an Bord befindlichen Triebwerken hatte das Raumfahrzeug dann seine Bahn in eine annähernd kreisförmige zu ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von ZSKB Progress erreichte Resurs-P 2 am 31. Dezember 2014 seinen Arbeitsorbit und kreist jetzt auf einer 467&#215;500-Kilometer-Bahn, welche 97,3 Grad gegen den Äquator geneigt ist, um die Erde. Für einen Umlauf benötigt er dort annähernd 94 Minuten. Temperaturen, Drücke in                      druckbeaufschlagten Baugruppen und Versorgungsspannungen befanden sich laut ZSKB Progress innerhalb der vorgesehenen Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit mit einer Auslegungsbetriebsdauer von fünf Jahren und einer Startmasse von 6.570 Kilogramm ist dazu gedacht, mit einer Reihe von Abtastern Bilder von der Erdoberfläche und deren Bewuchs zu erfassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_8.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_8.jpg" alt="ZSKB Progress" width="260"/></a><figcaption>
Resurs-P 2 auf 3. Raketenstufe 
<br>
(Bild: ZSKB Progress)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptinstrument ist eine Geoton-2 (Panchromatic and multispectral radiometer 2) genannte Konstruktion. Sie ermögliche die Bilderfassung in sechs unterschiedlichen Spektalbereichen mit Wellenlängen von 0,45 bis 0,9 Mikrometern sowie einem zusätzlichen sogenannten Hyperspektralbereich mit 96 Kanälen im Bereich zwischen 0,4 und 1,1 Mikrometern. Die erzielbare Bodenauflösung bei vorgesehener Flughöhe beträgt panchromatisch etwa einen Meter, multispektral vier Meter, hyperspektral 30 Meter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Unterschied zu seinem Schwestersatelliten Resurs-P 1, der seit dem 25. Juni 2013 um die Erde kreist, ist Resurs-P 2 zusätzlich mit einem Detektorsystem für hochenergetische Teilchen namens Nulkon bzw. Coronas-Nucleon mit einer Masse von 300 Kilogramm ausgerüstet. Entwickelt hat das Instrument die Abteilung für Kosmische Strahlung und Physik des Weltraums Skobeltsyn der staatlichen Universität Moskau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem zusätzlich an Bord ist eine AIS-Nutzlast von RKS aus Moskau. AIS steht für Automatic Identification System, dementsprechend kann Resurs-P 2 Signale von Seeschiffen mit entsprechender Senderausstattung empfangen und weiterleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Resurs-P 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.360 und als COSPAR-Objekt 2014-087A.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_9.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_9.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start am 27.12.2014 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Proton-M mit Astra 2G</strong>
<br>
Eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe und dem Kommunikationssatelliten Astra 2G an Bord hob am 28. Dezember 2014 um 00:37 und 49 Sekunden Moskauer Zeit (22:37 Uhr MEZ am 27. Dezember) von der Rampe 200/39 des Kosmodroms Baikonur ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbitaleinheit aus der Oberstufe und dem beim Start rund 6 Tonnen (6.022 kg) schweren Kommunikationssatelliten für den europäischen Kommunikationssatellitenbetreiber Société Européenne des Satellites (SES) wurde nach 11 Flugminuten und 16 Sekunden von der Proton-M-Rakete abgetrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach fünf Brennphasen der Oberstufe konnte der dreiachsstabilisierte Astra 2G am 28. Dezember 2014 nach einer Gesamtflugzeit von 9 Stunden und 12 Minuten in der vorgesehenen Übergangsbahn, einem sogenannten Geotransferorbit (GTO), ausgesetzt werden. Geplant war eine 4.164 x 35.736 km Übergangsbahn mit einer Bahnneigung gegen den Erdäquator von 23 Grad. Für den ausgesetzten Satelliten meldete der Raketenhersteller Chrunitschew folgende Orbitparameter in Ist geschätzt / Soll / Abweichung:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_big_10.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02012015084855_small_10.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M mit Astra 2G kurz vor dem Start 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Periode &#8211; Zeit für einen Erdumlauf [h:m:s]11:48:5,7 / 11:48:34,3 / 0:0:28,6</p>



<p class="wp-block-paragraph">Große Halbachse des erreichten Orbits [km]



<p class="wp-block-paragraph">26.316,08 / 26.327,9 / 11,82</p>



<p class="wp-block-paragraph">Exzentrizität0,6007782 / 0,5995909 / 0,0011872</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inklination &#8211; Neigung der Bahn gegen den Erdäquator</p>



<p class="wp-block-paragraph">22° 58&#8242; 41&#8243; / 23° 0&#8242; 0&#8243; / 0° 1&#8242; 19&#8243;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perigäum &#8211; erdnächster Bahnpunkt [km]4.127,82 / 4.163,79 / 35,97</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apogäum &#8211; erdfernster Bahnpunkt [km]



<p class="wp-block-paragraph">35.748,08 / 35.735,37 / 12,34</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Position im Geostationären Orbit muss der Satellit mit eigenem Antrieb erreichen. Dafür wurde er mit einem entsprechenden Apogäumsmotor ausgestattet. Außerdem sind eine Anzahl von 10 Newton starken Zweistofftriebwerken von Astrium an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Airbus Defense and Space, ehemals Astrium, nach einer Bestellung von Ende 2009 gebaute Kommunikationssatellit basiert auf dem Bus Eurostar E3000. Seine für die Verwendung durch zivile und militärische Nutzer ausgelegte Kommunikationsnutzlast umfasst 4 K<sub>a</sub>-Band- , 62 K<sub>u</sub>-Band- und eine nicht genannte Anzahl X-Band-Transponder. Ene Anzahl K<sub>a</sub>&#8211; und X-Band-Transponder sind für das Luxemburgische Militär und das anderer NATO-Staaten gedacht.
<br>
Zur Energieversorgung der Satellitensysteme gibt es zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren eine Spannweite von rund 40 Metern geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES will Astra 2G im Bereich zwischen 28,2 und 28,5 Grad Ost im Geostationären Orbit betreiben. K<sub>a</sub>-Band-Transponder sollen Nutzern Verbindungen zwischen Europa und Westafrika ermöglichen. Mit Hilfe der K<sub>u</sub>-Band-Transponder will man die Dirketaustrahlung von Fernsehprogrammen insbesondere für Zuschauer in Großbritannien und Irland realisieren.
<br>
Die militärische K<sub>a</sub>/X-Band-Nutzlast dient unter anderem dazu, Luxemeburg das Recht zur Nutzung der Orbitalposition bei 28,2 Grad Ost auch künftig zu sichern. Dafür muss die Nutzlast drei Monate lang bei 28,2 Grad Ost verfügbar sein. Ohne deren Einsatz würde das entsprechende Nutzungsrecht für Luxemburg im Januar 2015 enden.
<br>
Über Astra 2G ist zusätzlich die Verbreitung des Breitband-Internetdienstes Astra2Connect geplant, über den Kunden in Europa High-Speed-Internetverbindungen nutzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch SATMED, eine Organisation, die sich der Optimierung des Gesundheitswesens in Entwicklungsländern widmet, soll künftig vom Einsatz von Astra 2G profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seiner ersten Tage im All erfolgen Steuerung und Kontrolle des Satellien von Astriums Kontrollzentrum im französischen Toulouse aus. Von SES wird Astra 2G durch das SCF für Satellite Control Facility genannten Kontrollzentrum im luxemburgischen Betzdorf überwacht und gesteuert werden. Dort wurde ein Kontrolraum mit iSTUDIO, einem Broadcast-Monitoring-System vom Technologieunternehmen Barco, und webbasierter Steuerungssoftware &#8211; also solcher, bei der die mittels eines Webbrowser Software über ein Netzwerk oder das Internet benutzt wird -, ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astra 2G war der vierundzwanzigste SES-Satellit, der an Bord einer von ILS vermarkteten Proton-Rakete in den Weltraum transportiert worden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astra 2G ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.364 und als COSPAR-Objekt 2014-089A.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russland-start-marathon-in-2-dezemberhaelfte-2014/" data-wpel-link="internal">Russland: Start-Marathon in 2. Dezemberhälfte 2014</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Strela-3M mit einem Rokot-Träger gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/drei-strela-3m-mit-einem-rokot-traeger-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2013 17:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Plesetsk]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37776</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Nacht wurden drei militärische Kommunikationssatelliten vom Typ Strela-3M gestartet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, Raumcon. Der Start erfolgte gegen 1.31 Uhr MEZ vom Kosmodrom Plesezk aus. Die Strela-Satellitenserie gibt es seit 1964, wobei die Bezeichnung 3M für eine Weiterentwicklung der dritten Generation steht, die seit 2005 für die militärisch-taktische Sprach- [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht wurden drei militärische Kommunikationssatelliten vom Typ Strela-3M gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, Skyrocket, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 1.31 Uhr MEZ vom Kosmodrom Plesezk aus. Die Strela-Satellitenserie gibt es seit 1964, wobei die Bezeichnung 3M für eine Weiterentwicklung der dritten Generation steht, die seit 2005 für die militärisch-taktische Sprach- und Datenkommunikation in unwegsamem Gelände im Einsatz ist. 
<br>
Die offiziellen Bezeichnungen der jeweils etwa 225 kg trägen und von NPO Prikladnoi Mechaniki gefertigten Satelliten lauten Kosmos 2488, 2489 und 2490. Die Satelliten umlaufen die Erde auf Bahnen in Höhen um 1.400 km bei einer Neigung von ca. 82,6 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12169.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">3 x Rodnik auf Rockot</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Russland startet neuen Radarsatelliten Kondor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-startet-neuen-radarsatelliten-kondor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2013 19:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim überhaupt erst zweiten Start der Trägerrakete Strela (einer weitgehend unveränderten Interkontinentalrakete der Baureihe UR-100N) wurde ein Radar-Aufklärungssatellit vom Typ Kondor gestartet. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: NPO Masch/Interfax. Die Kondor-Satellitenreihe wird von NPO Maschinostrojenija (kurz NPO Masch) seit 1993 entwickelt. Es handelt sich dabei um kleine Satelliten mit rund 1.150 kg Masse zur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim überhaupt erst zweiten Start der Trägerrakete Strela (einer weitgehend unveränderten Interkontinentalrakete der Baureihe UR-100N) wurde ein Radar-Aufklärungssatellit vom Typ Kondor gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes.</a> Quelle: NPO Masch/Interfax.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062013213114_small_1.jpg" alt="NPO Masch" width="260"/><figcaption>
Kondor mit Radarantenne 
<br>
(Bild: NPO Masch)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kondor-Satellitenreihe wird von NPO Maschinostrojenija (kurz NPO Masch) seit 1993 entwickelt. Es handelt sich dabei um kleine Satelliten mit rund 1.150 kg Masse zur Erdbeobachtung. Sie sollen wahlweise mit optischen Instrumenten oder mit einer Radarantenne ausgestartet werden. Beim heute erfolgten ersten Flug war die Radarversion an Bord. Wenn dieser erste Kondor erfolgreich funktioniert, wird in Kürze der zweite Satellit Kondor-E starten. Dieser wird für eine bislang nicht bekannte Nation gebaut (daher E wie Export). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strela ist eine Abwandlung der Interkontinentalrakete UR-100NU, die wie auch der Satellit von NPO Masch entwickelt und gebaut wurde. Diese Rakete wird vom russischen Militär als RS-18 geführt, die NATO bezeichnet sie als SS-19 Stiletto. Um als Trägerrakete eingesetzt zu werden, wird lediglich die Steuerung verändert, so dass sie eine stabile Umlaufbahn anfliegt. Eine weitere Trägerversion der UR-100 ist die deutlich häufiger eingesetzte Rockot. Bei ihr wird der MIRV-Bus, der normalerweise zum Aussetzen von Atomsprengköpfen dient, durch die Oberstufe Bris-KM ersetzt. Daher kann die Rockot bis zu 2.000 kg in eine Umlaufbahn bringen, während die Strela nur 1.500 kg schafft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Start der Strela wurde bereits 2003 durchgeführt. Dabei wurde ein 978 kg schweres Mock-Up eines Kondor-Satelliten gestartet. Heute um 18.53 Uhr MESZ wurde dann der erste einsatzfähige Kondor gestartet. Der Satellit trägt eine Antenne, die entfaltet einen Durchmesser von etwa 6 Metern aufweist. Verwendet wird ein S-Band-Radar, dass mit einer Wellenlänge von 9,5 cm arbeitet. Damit lässt sich eine Auflösung von 1-3 m erreichen. Gestartet wurde in eine kreisförmige Umlaufbahn in 504,7 km Höhe mit einer Bahnneigung von 74,75°. Kondor wird für das russische Militär im Einsatz sein und daher voraussichtlich die Kosmos-Nummer 2.487 erhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11363.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kosmos (Kondor) &#8211; Strela</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster Start 2013 erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-start-2013-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 13:54:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Raumfahrtstart des Jahres 2013 erfolgte gestern nachmittag vom Kosmodrom Plesezk aus. An Bord waren drei militärische Kommunikationssatelliten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN. Die Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe startete gegen 17.25 Uhr MEZ vom Startplatz 133/3 aus. Wenige Minuten später wurden die drei Satelliten auf ihren Zielbahnen ausgesetzt. Dabei handelt es sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Raumfahrtstart des Jahres 2013 erfolgte gestern nachmittag vom Kosmodrom Plesezk aus. An Bord waren drei militärische Kommunikationssatelliten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatze</a>l. Quelle: Roskosmos, RN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe startete gegen 17.25 Uhr MEZ vom Startplatz 133/3 aus. Wenige Minuten später wurden die drei Satelliten auf ihren Zielbahnen ausgesetzt. Dabei handelt es sich um Strela-3M 4, 5 und 6. 
<br>
Die Satelliten sind für den Datenaustausch zwischen einzelnen Einheiten des russischen Militärs vorgesehen. Typischerweise werden sie von mobilen Endgeräten angefunkt und leiten ihre Nachrichten beim Überflug einer Bodenstelle weiter. Die Masse eines Satelliten liegt bei etwa 225 kg, die Lageregelung erfolgt passiv durch ein Stabilisationsgewicht. Dieses befindet sich an einem langen Ausleger. Die Schwerkraft der Erde sorgt nun dafür, dass der Satellit die korrekte Lage einnimmt, ohne dass aktive Lageregelungskomponenten benötigt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Satelliten gelangten auf Bahnen mit Höhen zwischen 1.477 und 1.504 km bei Bahnneigungen um 82,5 Grad. Sie sollen etwa 5 Jahre lang in Funktion bleiben. Die offizielle Bezeichnung der Satelliten lautet Kosmos 2.482 bis 2.484. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rokot ist ein aus der militärischen Langstreckenrakete UR-100N abgeleiteter Träger für kleinere Nutzlasten. Sie verfügt zusätzlich über eine Oberstufe der Typen Bris-K oder Bris-KM. Damit kommt sie auf eine Nutzlast von maximal 1,8 t in einen erdnahen Orbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11364.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kosmos / drei Rodnik-C- ROKOT / Briz-KM</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster Weltraumausstieg in diesem Jahr beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-weltraumausstieg-in-diesem-jahr-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 21:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 14M]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 22]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Außeneinsatz Nummer 30 wurde heute zum Teil erfolgreich abgeschlossen, er diente der weiteren Aus- und Umrüstung des russischen Stationsteils. Mit dem Umsetzen des ersten der beiden STRELA-Teleskoparme wurde ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des russischen Segments erreicht. Dies war nötig, da das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs im nächsten Jahr durch das neue russische [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-weltraumausstieg-in-diesem-jahr-beendet/" data-wpel-link="internal">Erster Weltraumausstieg in diesem Jahr beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Außeneinsatz Nummer 30 wurde heute zum Teil erfolgreich abgeschlossen, er diente der weiteren Aus- und Umrüstung des russischen Stationsteils. Mit dem Umsetzen des ersten der beiden STRELA-Teleskoparme wurde ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des russischen Segments erreicht. Dies war nötig, da das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs im nächsten Jahr durch das neue russische Labormodul Naúka (sprich Na-u-ka) ersetzt werden soll. (Newsbild: Die beiden Außenarbeiter)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Die Aufteilung der Raumfahrer in der ISS während des Ausstieges 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitend auf den Einsatz führten Anton Schkaplerow und Oleg Kononenko am 14. Februar einen Test der russischen Orlan-MK-Raumanzüge durch. Unterstützt wurden sie dabei von Anatoli Iwanischin. Bei diesem Testlauf im Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs wurden etliche Funktionen, wie die der Kommunikationsanlagen, Dichtigkeit, Beweglichkeit, Überwachung der Biodatenübertragung sowie Funktionen der US-Kameras geprüft. Beide trugen, wie auch beim direkten Ausstieg, Raumanzüge mit blauen Streifen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in der letzten Woche wurden die Luken von Progress-M 14M geschlossen und der Raumfrachter zum Abdocken bereit gemacht. Das ist notwendig, um das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs während der Außenbordarbeit als Luftschleuse nutzen zu können. Progress-M 14M müsste die ISS zeitiger als geplant verlassen, sollte es nicht gelingen, Pirs nach dem Ausstieg wieder unter Druck zu setzen. Ein Zugang zum Raumfrachter wäre dann nicht mehr möglich und seine Mission somit erfüllt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf den Ausstieg begaben sich Kommandant Dan Burbank und Flugingenieur Anatoli Iwanischin gegen 13:20 Uhr MEZ in das Docking- und Schleusenmodul Poisk (MIM 2) und schlossen dort die Luken zum Transfertunnel von Swesda. Dies war erforderlich, damit sie während des Außenbordeinsatzes Zugang zu ihrem Raumschiff Sojus-TMA 22 haben und der Transfertunnel von Swesda als Notluftschleuse genutzt werden kann. Gesetzt den Fall, dass das Schleusenmodul Pirs (SO 1) aus einem technischen Grund nicht wieder unter Druck gesetzt werden kann, wäre diese Notluftschleuse zum Einsatz gekommen. Diesmal blieb der Transfertunnel (wie bisher immer) jedoch druckbeaufschlagt. Donald Pettit und André Kuipers hingegen konnten im amerikanischen Segment der Station verbleiben, da sie von dort Zugang zu ihrem Rückkehrraumschiff Sojus-TMA 03M hatten, das am MIM 1 Rasswjet angekoppelt ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
STRELA-1 wird mit STRELA-2 zum Poisk-Modul bewegt 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Materialproben-Experiment Winosliwost am Poisk-Modul 
<br>
(Bilder: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas später als geplant, um 15:31 Uhr unserer Zeit, öffnete sich die Ausstiegsluke von Pirs und die beiden Kosmonauten schwebten aus der Station. Kleinere Probleme bei der Arretierung eines Schutzringes sorgten für einen verzögerten Start. Oleg Kononjenko (EV1) und Anton Schkaplerow (EV2) begaben sich sogleich zu ihrer ersten Aufgabe, den ersten der beiden STRELA-Teleskoparme von Pirs nach Poisk zu versetzen. Dazu wurde der handbetriebene STRELA-2 ausgefahren und mit der Spitze an STRELA-1 befestigt. Auch hier kam es bei der Handhabung des STRELA-2 Arms zu Verzögerungen, da seine Ausrichtung den beiden Außenarbeitern Probleme bereitete. Zu dieser Zeit befand man sich bereits 30-40 Minuten hinter dem normalen Zeitplan. Während die ISS sich im Erdschatten bewegte, wurden die Arbeiten fortgesetzt. STRELA-2 transportierte Anton Schkaplerow gemeinsam mit dem STRELA-1 zu dessen neuem Einsatzort an der Oberseite der ISS am Poisk-Modul. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort angekommen entfernte Anton Schkaplerow eine Schutzabdeckung von dem bisher ungenutzten Haltepunkt des Arms. Diese Abdeckung wurde später nach hinten/unten, von der Station weg, ins All entsorgt. Die Installation von STRELA-1 an seiner neuen Position führten beide Raumfahrer gemeinsam durch, da das Handling mit nur einer Person sich als zu schwierig erwies. Zu diesem Zeitpunkt befand man sich bereits 1,5 Stunden hinter dem dem normalen Zeitplan und verschob daher die geplante Installation von fünf Meteoritenschutzschilden am Sevicemodul Swesda auf einen späteren Einsatz. Anschließend erfolgte die Montage des Materialproben-Experiments Winosliwost an der Außenseite von Poisk. Es war die erste von drei geplanten Zusatzaufgaben. Nach Abschluss dieser Aufgabe begaben sich beide erneut zum STRELA-2-Arm und bewegten ihn in seine Stauposition zurück. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Zusatzaufgabe an diesem Abend war die Bergung eines weiteren Materialexperiments. Dieses TEST genannte Experiment hatte seinen Platz an der Außenseite des Swesda-Moduls. Es diente der Erforschung von verschiedenen technischen und biologischen Proben unter Weltraumbedingungen und besteht aus zwei Probenbehältern. Aus Zeitgründen konnte jedoch nur ein Behälter geborgen werden. Die dritte Zusatzaufgabe, die Befestigung von Haltern an der Ausstiegsleiter wurde ebenfalls gestrichen. Nach dem Abschuss der Arbeiten machten sich die beiden Kosmonauten auf den Rückweg zum Schleusenmodul Pirs und beendeten den Weltraumausstieg nach 6 Stunden und 15 Minuten um 21:46 Uhr MEZ. Für Oleg Kononjenko war es die dritte Außenmission, Anton Schkaplerow hingegen befand sich das erste Mal im freien All. Es war der 162. Einsatz an der Station seit der Inbetriebnahme der ISS, alle zusammen hatten eine Gesamtdauer von 1.021 Stunden und 37 Minuten. Der nächste Ausstieg ist für August 2012 geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/russischer-aussenbordeinsatz-an-der-iss-beendet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Russischer Außenbordeinsatz an der ISS beendet</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.msg216352#msg216352" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 30 seit dem 16. Februar</a></li></ul>
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		<title>2012 &#8211; erster Außeneinsatz in Vorbereitung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/2012-erster-ausseneinsatz-in-vorbereitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[ATV-3]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 14M]]></category>
		<category><![CDATA[SPHERES]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie immer standen in dieser Woche verschiedenste Arbeiten auf der Internationalen Raumstation an. So wurde das Wasseraufbereitungssystem gewartet, Progress-M 14M entladen und der erste Weltraumausstieg in diesem Jahr vorbereitet. (Newsbild: Dan Burbank beim Entladen von Progress-M 14M) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Der Montag dieser Woche begann für Dan Burbank mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie immer standen in dieser Woche verschiedenste Arbeiten auf der Internationalen Raumstation an.  So wurde das Wasseraufbereitungssystem gewartet, Progress-M 14M entladen und der erste Weltraumausstieg in diesem Jahr vorbereitet. (Newsbild: Dan Burbank beim Entladen von Progress-M 14M)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Dan Burbank arbeitet am WRC 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Montag dieser Woche begann für Dan Burbank mit einer dreieinhalbstündigen Arbeit am Wasserrückgewinnungssystem (WRS) im Knotenmodul Tranquility, womit Frischwasser aus Brauchwasser, Urin und Luftkondensat erzeugt wird. Hier entfernte er Bestandteile der ARFTA (Advanced Recycle Filter Tank Assembly), die an das WRS-2 angeschlossen waren. Somit kann nun die Wasserwiederaufbereitung erneut mit der Urinaufbereitung UPA (Urine Processor Assembly) zusammengeschaltet werden. Vorbereitend auf die ATV-3-Operationen im März, entfernte Anton Schkaplerow das ATV-Kontrollpult aus seiner Stauposition und installierte es an seiner Einsatzposition im Swesda-Modul. Hier steht es nun für weitere Tests der Kommandofunktionen zu Rendezvous, Kopplung und Abkopplung zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf ihren Außenbordeinsatz am 16. Februar führten Anton Schkaplerow und Oleg Kononjenko einen Aktivierungstest der Druckausgleichsventile im Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs durch. Die erste Ansteuerung der Ventile fand von einem Bedienpult im Transfertunnel des Swesda-Moduls statt, später gefolgt von einem zweiten Aktivierungstest in der Luftschleuse selbst. Unterstützt von den Spezialisten am Boden gingen beide Raumfahrer die Außenbereiche und Wege durch, die sie während der Außenarbeiten nutzen werden. Auch ein direkter Blick auf den Arbeitsplatz kann hier hilfreich sein, und so nutzten die Kosmonauten ausgiebig die Fenster der ISS zur Besichtigung der Außenseite der russischen Module. Erstes Ziel dieser 30. russischen Außenmission ist es, einen der beiden STRELA-Teleskoparme von Pirs nach Poisk zu versetzen. Dies wird nötig, da das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs im nächsten Jahr durch das neue russische Labormodul Naúka (sprich Na-u-ka) ersetzt werden soll. Das zweite Hauptziel ist die Montage von fünf Meteoritenschutzschilden am Swesda-Modul. Optional können, sofern die Zeit ausreichend ist, noch zwei Experimente und zusätzliche Haltestreben am russischen Segment montiert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Versuchsaufbau zum Experiment SPICE in der MSG 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Donald Pettit arbeitet an einem SPHERES-Satelliten 
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(Bilder: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur gleichen Zeit arbeitete Donald Pettit an dem Versuchsaufbau zum Experiment SPICE (Smoke Point In Coflow Experiment). Hier waren Probleme an einer Videoanzeige aufgetreten, was ein Zurücksetzen dieser erforderte. SPICE, welches sich in der Handschuhbox MSG (Microgravity Science Glovebox) befindet, dient der Bestimmung des Zeitpunktes, ab dem eine Gasflamme in der Schwerelosigkeit Ruß produziert. Die Diagnostik rußender Flammen ist sehr wichtig, um die Ausbreitung von Feuern besser verstehen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anatoli Iwanischin arbeitete einige Zeit an dem Strahlenforschungsexperiment Matrjoschka-R, wo er vier ID-ZMKS-Dosimeter ersetzte. Im Anschluss daran bediente er den Rodnik-Wassertank BV 1 im Sevice-Modul. Er spülte hier eine antiseptische Lösung von dem Tank in einen Behälter und aktivierte die pumpende Ausrüstung mit dem elektrischen Kompressor für eine Blasenkompression &amp; Leckstellenkontrolle. Jeder der kugelförmigen Rodnik-Tanks BV 1 &amp; BV 2 besteht aus einer harten Kugel mit einer weichen innen liegenden Membran aus elastischem Plastik (Blase). Diese Blase wird mit Druckluft gefüllt, um das gelagerte Wasser aus dem Tank zu pressen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem diese Tätigkeiten abgeschlossen waren, startete die Entladung von Progress-M 14M mit dem Wassertransport zur ISS. Ebenso begannen die Treibstofftransfers, es ist Brennstoff (UDMH/Unsymmetrisches Dimethylhydrazin) und Oxydationsmittel (NTO/Stickstofftetraoxid) in die Niederdrucktanks des Sarja-Moduls transferiert worden. Für eine Auffrischung der Stationsluft wurden die Sauerstoffvorräte des Progress-Transporters genutzt. André Kuipers verbrachte mehrere Stunden mit dem Transport von angelieferten US-Gegenständen in die Station. Seit der Ankunft von Sojus-TMA 03M im Dezember besteht ein Schnittstellenproblem am Kopplungsadapter zwischen Raumschiff und dem Modul Rasswjet. Ein Telemetrie-Parameter der Verriegelung zeigte falsche Werte. Oleg Kononjenko unternahm hier Fehlerbeseitigungsschritte, indem er die Verriegelung am Luk manuell betätigte, die Verriegelt/Entriegelt-Anzeige prüfte und dies fotografisch dokumentierte. Damit soll die Software periodisch messen und so die Überwachungsfähigkeit zurückerlangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Mitte dieser Woche arbeitete Donald Pettit an den drei SPHERES-Experimentalsatelliten. Diese werden eingesetzt, um Techniken zu studieren, die zu Verbesserungen bei automatischen Anlegemanövern, Satellitenreparaturen, dem Zusammenbau von Raumfahrzeugen und Notfallreparaturen geeignet sind. Diese drei freischwebenden Satelliten können synchronisiert Abstand halten, sich aufeinander zu bewegen und im Raum orientieren. In einer mobilen Handschuhbox im Destiny-Labormodul wurden die Testkörper nun um einen neuen Anschluss erweitert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant Dan Burbank sammelte US-Ausrüstung für den russischen Außeneinsatz zusammen. Erneut werden die Kameras der Amerikaner an den Helmen der Orlan-MK-Raumanzüge zur Anwendung kommen. Im Anschluss daran nutzte er gemeinsam mit  Anton Schkaplerow und Oleg Kononjenko das virtuelle 3D-Trainingstool zur Planung von Robotikaktivitäten und Außeneinsätzen mit dem Namen DOUG (Dynamic Onboard Ubiquitous Graphics). Dies läuft auf den US-Stationslaptops der RWS (Robotics Workstation) und simuliert die Außenarbeiten gesehen aus der Vogelperspektive.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022012181005_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Oleg Kononjenko bereitet Teile für seinen Ausstieg vor. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Experimenten SOLO, einer Studie zur Erforschung von Knochenschwund, dem Bildungsprojekt für Schüler LEGO-Bricks und der Testreihe zur Erforschung von binären kolloiden Legierungen Binary Colloidal Alloy Test (BCAT-6), startete Anatoli Iwanischin das russische Erdbeobachtungs-Programm URAGAN (Hurrikan). Es werden damit die Auswirkungen von natürlichen oder von Menschen verursachten Katastrophen beobachtet und bewertet. Um am 16. Februar das Kopplungsmodul Pirs als Ausstiegsschleuse nutzen zu können, wurden die Luken zwischen Progress-M 14M und der Station geschlossen und auf Dichtigkeit geprüft. Weiterhin wurden die Orlan-MK-Raumanzüge auf die Anprobe am 14. Februar vorbereitet, wobei das Hauptaugenmerk auf den erneuerbaren Elementen der Raumanzüge, wie LP-9-LiOH-Kanister, Haupt- und Reserve-BK-3M-Sauerstofftanks, Feuchtigkeitssammler, Trinkwasserfilter, ein Filter der Entgasungspumpe und die 825M3-Batterien der Funkanlage lag. Im Kibo-Labormodul demontierte Dan Burbank einen Datenmultiplexer des Intercom-System-Racks, er soll mit der Dragon-Kapsel von SpaceX zur Erde zurückkehren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 09.02.2012:391,1 km bei einem Höhenverlust von rund 74 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. Februar, 30. russischer Außeneinsatz (Kononjenko, Schkaplerow)</li><li>19. März, ATV-3 &#8222;Edoardo Amaldi&#8220; erreicht die ISS</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/arbeitsstress-im-all/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Arbeitsstress im All</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/progress-m-14m-ist-nun-teil-der-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Progress-M 14M ist nun Teil der ISS</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/eine-prise-extrasalz-fuer-andre-kuipers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Eine Prise Extrasalz für André Kuipers</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.msg214337#msg214337" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 30 seit dem 27. Januar</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Rockot und Strela &#8211; Technische Daten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rockot-und-strela-technische-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=76678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hier finden Sie die technischen Daten der beiden Raketentypen Rockot und Strela Rockot Stufen 3 Höhe 29,2 Meter Durchmesser 2,5 Meter Startschub 1850 kN Startmasse 107 t Treibstoffmasse 99,980 t Max. Nutzlast 1,8 t (LEO), 1 t (SSO) Erster Start 20. November 1999 Letzter Start im Einsatz Treibstoff UDMH/N2O4 Triebwerke 1. Stufe: 4x KB Kimautomatiki [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hier finden Sie die technischen Daten der beiden Raketentypen Rockot und Strela</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rockot</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>3</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>29,2 Meter</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>2,5 Meter</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>1850 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>107 t</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoffmasse</strong></td><td>99,980 t</td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>1,8 t (LEO), 1 t (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>20. November 1999</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>im Einsatz</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>UDMH/N2O4</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 4x KB Kimautomatiki RD-0232<br>2. Stufe: 1x KB Kimautomatiki RD-0235<br>3. Stufe: 1x Izayev S5.98M</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strela</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>3</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>28,2 Meter</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>2,5 Meter</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>1870 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>105,5 t</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoffmasse</strong></td><td>88,853 t</td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>1,560 t (LEO), 700 kg (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>5. Dezember 2003</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>im Einsatz</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>UDMH/N2O4</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 4x KB Kimautomatiki RD-0232<br>2. Stufe: 1x KB Kimautomatiki RD-0235<br>3. Stufe: NPO Energomash RD-237</em></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/rockot-strela/" data-wpel-link="internal">Rockot und Strela &#8211; Allgemeine Informationen</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/rockot-startliste/" data-wpel-link="internal">Rockot &#8211; Startliste</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rockot-und-strela-technische-daten/" data-wpel-link="internal">Rockot und Strela &#8211; Technische Daten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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