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	<title>Tranquility &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Tranquility &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Ein BEAM kommt selten allein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-beam-kommt-selten-allein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 21:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bigelow hat angekündigt, neben dem für die NASA bestimmten entfaltbaren Testmodul für die Internationale Raumstation ein zweites derartiges Modul für eine eigene Raumstation bauen zu wollen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: GizMag. Dieses soll dann an der Bigelows-Station als Ausstiegsschleuse fungieren und es wegen des größeren Volumens mindestens 3 Personen ermöglichen, gemeinsam einen Außenbordaufenthalt [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bigelow hat angekündigt, neben dem für die NASA bestimmten entfaltbaren Testmodul für die Internationale Raumstation ein zweites derartiges Modul für eine eigene Raumstation bauen zu wollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: GizMag.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012013222605_small_1.jpg" alt="Bigelow/NASA" width="530" height="297"/><figcaption>
BEAM soll 2 Jahre lang an der ISS getestet werden. 
<br>
(Bild: Bigelow/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses soll dann an der Bigelows-Station als Ausstiegsschleuse fungieren und es wegen des größeren Volumens mindestens 3 Personen ermöglichen, gemeinsam einen Außenbordaufenthalt durchführen zu können. Das zweite Modul soll an ein 330 m³ großes, ebenfalls entfaltbares Modul angekoppelt werden, welches den Grundstock einer privaten Raumstation bilden und mit Solarzellenpaneelen ausgerüstet werden soll. Es könnte bereits 2016 ins All transportiert werden. Dies hängt vor allem davon ab, ob es bis dahin Raumschiffe gibt, mit denen man die Station auch erreichen kann. Hier sind wohl SpaceX Dragon und Boeing CST-100 die größte Hoffnung für Bigelow. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst soll aber BEAM, Bigelow Expandable Activity Module, bis 2015 gebaut und dann für 2 Jahre am Knotenmodul Tranquility angekoppelt werden. Die Hülle des etwa 4 Meter langen und 3,20 m durchmessenden Moduls verfügt über etwa 20 Schichten, die eine mit starren Konstruktionen vergleichbare Sicherheit vor Mikrometeoriten bieten soll. Die dünne, metallarme Hülle wird zudem von den meisten energiereichen Teilchen einfach durchdrungen, so dass kein Schauer von Sekundärpartikeln erzeugt wird, die für das Leben in der Station sogar gefährlicher sind als das Primärpartikel selbst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Testphase an der ISS soll das Modul die meiste Zeit geschlossen bleiben. Im Inneren überwachen allerdings Sensoren Atmosphäre, Dichtheit und Strahlungsumfeld. 2017 soll BEAM dann abgekoppelt werden und in den dichten Atmosphärenschichten der Erde verglühen. Nach oben soll es im Rumpf eines Dragon-Raumschiffs gelangen, da es im zusammengelegten Zustand sowohl kürzer als auch bedeutend schlanker sein wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls die Tests erfolgreich verlaufen, könnte der Weg für eine breite Nutzung entfaltbarer Stationsmodule frei sein. Ob eines davon noch an der Internationalen Raumstation zum Einsatz kommen soll, bleibt abzuwarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erster Außenbordeinsatz der STS-133-Mission beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-aussenbordeinsatz-der-sts-133-mission-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 10:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steve Bowen und Alvin Drew absolvierten den ersten von zwei Außenbordeinsätzen der STS-133-Mission. Sie verbrachten insgesamt 6 ½ Stunden außerhalb der Station. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 12:23 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh What a Beautiful Morning“ von Davy Knowles und Back Door Slam [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Steve Bowen und Alvin Drew absolvierten den ersten von zwei Außenbordeinsätzen der STS-133-Mission. Sie verbrachten insgesamt 6 ½ Stunden außerhalb der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-02-48145.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Bowen und Drew bei der Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 12:23 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh What a Beautiful Morning“ von Davy Knowles und Back Door Slam geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialistin Nicole Stott gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer ca. 50-minütigen Hygienepause begannen Bowen und Drew mit den Vorbereitungen für den Ausstieg, begaben sich in ihre Raumanzüge und schalteten diese dann um 16:46 Uhr MEZ auf Batterieversorgung um, was den Start des ersten Außenbordeinsatzes signalisierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die erste Aufgabe des Tages begaben sich Bowen und Drew zu den Modulen Unity und Tranquility, um dort ein Kabel zu verlegen. Das Kabel musste heute installiert werden, da es über Bereiche der Station verläuft, die nach der Installation des neuen permanenten Mehrzweckmoduls Leonardo nicht mehr zu erreichen wären. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend trennten sich die beiden Astronauten. Drew bereitete ein Entlüftungswerkzeug vor, das während des zweiten Außenbordeinsatzes am Mittwoch genutzt wird, um das verbliebene Ammoniak aus dem defekten Pumpenmodul, das im vergangenen Jahr von der Expedition 24 Besatzung ausgetauscht wurde, zu entfernen. Bowen begab sich unterdessen zum Roboterarm der Raumstation und installierte dort eine Fußhalterung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bowen und Drew widmeten sich dann dem defekten Pumpenmodul und transferiertes es vom mobilen Transporter zur externen Lagerplattform 2. Bei den Arbeiten mit dem Roboterarm kam es allerdings kurz zu Problemen, nachdem die Kontrollstation für den Arm im Cupola-Modul ausfiel und ISS-Kommandant Scott Kelly sowie Missionsspezialist Michael Barratt, die den Arm bedienten, ins Destiny-Labor umziehen mussten, um von dort die Arbeit fortzusetzen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01032011112124_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Steve Bowen auf dem Stationsarm 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der erfolgreichen Installation des Pumpenmoduls begab sich Alvin Drew zum Z1-Trägersegment der Raumstation, um dort eine weitere Fußhalterung anzubringen. Beide Astronauten installierten dann noch einen Keil an einer der Außenkameras der Station, um so dem Roboterarm mehr Spielraum für die Installation von Leonardo zu geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit waren alle geplanten Aufgaben erledigt. Da allerdings den Astronauten noch  genug Reserven in ihren Anzügen zu Verfügung standen, entschied sich die Bodenkontrolle einige zusätzliche Aufgaben zu erledigen. Die erste der sogenannten Get-Ahead-Aufgaben, war die Verlängerung der Schienenstrecke des mobilen Transporters. Die beiden Astronauten führten dann noch für die japanische Weltraumbehörde die „Flaschenpost“ Aufgabe durch. Dabei öffneten sie  einen Kanister und „füllten“ ihn mit dem Vakuum des Weltalls. Der Kanister wird mit Discovery wieder zur Erde zurückkehren und in einem japanischen Museum ausgestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend kehrten die beiden in die Luftschleuse zurück und beendeten ihren Einsatz. Für Alvin Drew war es der erste Außenbordeinsatz und er war die 200. Person, die einen solchen Einsatz durchgeführt hat. Für Steve Bowen war es Einsatz Nummer Sechs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Tages informierte die Bodenkontrolle die 12 Astronauten an Bord des Shuttle-Stations-Komplexes, dass die STS-133-Mission um einen Tag verlängert wurde. Sollte dieser zusätzliche Tag nicht für den Sojus Fly-Around genutzt werden, so würde die Besatzung den zusätzlichen Tag für die Innenausstattung des neuen permanenten Mehrzweckmoduls nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 11:53 Uhr MEZ geweckt werden und damit ihren sechsten Flugtag beginnen. Hauptaufgabe ist die Installation des permanenten Mehrzweckmoduls. Zusätzlich werden die Astronauten noch einige Interviews geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ISS im Drei-Mann-Betrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-im-drei-mann-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 17:33:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die drei auf der ISS verbliebenen Besatzungsmitglieder verlebten nach der anstrengenden Woche mit der Abreise von Sojus-TMA 19 einige ruhigere Tage. Am letzten Wochenende hatten sie Gelegenheit, etwas Schlaf nachzuholen, erledigten täglich durchzuführende Wartungsarbeiten und gingen ihrem Fitnessprogramm nach. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Diese Woche startete die Langzeitbesatzung 26 in ihre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die drei auf der ISS verbliebenen Besatzungsmitglieder verlebten nach der anstrengenden Woche mit der Abreise von Sojus-TMA 19 einige ruhigere Tage. Am letzten Wochenende hatten sie Gelegenheit, etwas Schlaf nachzuholen, erledigten täglich durchzuführende Wartungsarbeiten und gingen ihrem Fitnessprogramm nach.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010183351_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010183351_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Scott Kelly arbeitet an der Luftumwälzung im Destiny-Modul 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche startete die Langzeitbesatzung 26 in ihre erste von drei Wochen als Dreipersonen-Crew. Kommandant Scott Kelly begann mit der jährlichen Wartung des amerikanischen Laufbandes T2/COLBERT im Tranquility-Modul. Dabei wurden auch Tätigkeiten der halb- und vierteljährlichen Wartung, wie das Einfetten von Achsen und die Prüfung von Riemen, vorgenommen. Er versucht weiter, einem andauernden Softwareproblem von T2 auf den Grund zu gehen. Dafür wurde eine Festplatte geprüft und das Ergebnis auf einem USB-Speichermedium gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Elemente der Station sind die Luftumwälzung in den Modulen und die Wärmeregulierung. Scott Kelly hatte die Aufgabe, Teile der Lüftung zu reinigen, um unerwünschte Kohlenstoffdioxidansammlungen in unzugänglichen Bereichen zu vermeiden. Im Tranquility-Modul führte er eine turnusmäßige Wartung des internen Wärmeregelungssystems durch und entnahm diesem einige Reinigungsproben zur späteren Analyse auf der Erde. In der zweiten Wochenhälfte kam es zum Ausfall des Gefrierschrankes MELFI 2. Grund war eine defekte Elektronikeinheit, welche durch die Mannschaft ersetzt wurde. Der Gefrierschrank arbeitet wieder normal, es gingen keine wissenschaftlichen Proben verloren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010183351_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010183351_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Scott Kelly am Gefrierschrank MELFI 2 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im russischen Teil der Station arbeiteten Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka an verschiedenen Stellen. So wurden die Virenscanner auf den Laptops aktualisiert, Rauchmelder in den Modulen ausgetauscht und Progress-M 08M weiter entladen. Einen großen Teil ihrer Zeit verbrachten die beiden mit den Arbeiten für die Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung im russischen Segment. Dafür wurden drei Sensoreinheiten verbaut, eine neue Speichereinheit installiert, Kabel verlegt und angeschlossen. Dann wurde alles mit den vorhandenen Systemen zusammengeschaltet. Eine Antenne zur Übertragung der Hochgeschwindigkeitsdaten soll von den russischen Kosmonauten Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka während ihres Weltraumausstieges am 21. Januar 2011 an der Aussenseite der Station montiert werden. Später begannen Alexander Kaleri und Oleg Skripotschka mit Arbeiten zum Austausch zweier Klimageräte. Diese entziehen der Stationsluft die überschüssige Feuchtigkeit, das dabei entstehende Kondenswasser wird im Sauerstoffgenerator weiterverwendet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010183351_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122010183351_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Ein Foto der künstlich geschaffenen Inseln nahe Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erneut stand Ende der Woche die regelmäßig stattfindende Notfallübung für die drei Besatzungsmitglieder auf dem Plan. Diese Übung muss die Besatzung immer wieder absolvieren, um im Falle einer außergewöhnlichen Notlage, wie ein schneller Druckverlust an Bord, richtig reagieren zu können. Im Anschluss an diese Übung fand eine gemeinsame Auswertung der Ergebnisse mit der Bodenstation statt. Scott Kelly und Oleg Skripotschka hatten außerdem eine videounterstützte Trainingseinheit als medizinische Offiziere der Station. Bei dieser 30-minütigen Sitzung wurden ihre Kenntnisse zu kritischen Gesundheitszuständen aufgefrischt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Scott Kelly betreute das Capillary Flow Experiment (CFE). Durch seine Ergebnisse sollen Computermodelle verbessert werden, um das kapillare Verhalten von Flüssigkeiten in der Mikroschwerkraft zu verstehen und einen besseren Flüssigkeitstransport bei zukünftigen Raumfahrzeugen zu entwickeln. Die Mannschaft der ISS hatte zudem mehrere Sitzungen zur Beobachtung und Fotografie der Erde. Aus 350 Kilometer Höhe wurden Aufnahmen vom ausgetrockneten Lake Eyre in Australien und dem aktiven Vulkan Soufriere Hills auf der karibischen Insel Montserrat erstellt. Während seines Langzeitaufenthaltes auf der Station wird Scott Kelly eine Reihe von interessanten Orten auf der Erde fotografieren, um diese dann Online für ein Geografiespiel zu veröffentlichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 03.12.2010:350,8 km bei einem Höhenverlust von 118 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>17. Dezember, Ankunft von Sojus-TMA 20 an der ISS (Kondratjew, Nespoli, Coleman) </li><li>22. Dezember, Bahnanhebung durch Progress-M 07M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9222.msg166486#msg166486" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 26</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-im-drei-mann-betrieb/" data-wpel-link="internal">ISS im Drei-Mann-Betrieb</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cupola</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cupola/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist das Fenster der ISS zum Weltraum: Die Aussichtskuppel Cupola ist sowohl Beobachtungskuppel für die Erde als auch Roboterarmsteuerzentrale und Beobachtungskuppel für Außenbordeinsäzte. Aber es ist auch einfach ein Plätzchen zum Entspannen. Autor: Daniel Maurat Die Aussichtskuppel Cupola (italienisch für Kuppel) ist ein kleines Modul der ISS, welches als &#8222;Fenster der ISS&#8220; genutzt wird. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es ist das Fenster der ISS zum Weltraum: Die Aussichtskuppel <em>Cupola</em> ist sowohl Beobachtungskuppel für die Erde als auch Roboterarmsteuerzentrale und Beobachtungskuppel für Außenbordeinsäzte. Aber es ist auch einfach ein Plätzchen zum Entspannen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aussichtskuppel <em>Cupola</em> (italienisch für Kuppel) ist ein kleines Modul der ISS, welches als &#8222;Fenster der ISS&#8220; genutzt wird. Es hat zudem eine Bedienungskonsole für den Manipulatorarm <em>SSRMS/Canadarm 2</em> und Kommunikationsausrüstung, um mit Raumfahrern bei einem Außenbordeinsatz zu kommunizieren. Cupola ist in erster Linie aber Beobachtungsstand für Erderkundung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cupola.jpg" alt=""/><figcaption><em>Cupola</em> mit offenen &#8222;Fensterläden&#8220;. Im Inneren der Astronaut Nicolas Patrick.<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 1,5 Meter<br>Breite: 2,95 Meter<br>Masse: 1,8 Tonnen<br>Start: 8.2.2010</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Cupola</em> war schon in den 1980er Jahren Bestandteil der geplanten US-Raumstation <em>Freedom</em>. Hier hätte das Modul auch die Funktion eines Beobachtungsstandes gehabt. Auch nachdem Russland in das Programm einstieg, blieb <em>Cupola</em> zunächst im Konzept erhalten. Das Beinahe-Aus für <em>Cupola</em> war eine deutliche Überschreitung der Entwicklungs- und voraussichtlichen Baukosten beim vorgesehenen Hersteller Boeing im Jahre 1993. Die NASA strich das Modul daraufhin. Fünf Jahre später, im Dezember 1998, übergab die NASA der ESA vertraglich die Verantwortung über Entwicklung und Bau des Moduls. So wurde <em>Cupola</em> gerettet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst war geplant, <em>Cupola</em> am Backbordkopplungsstutzen von <em>Unity</em> anzudocken. Doch dann entschied man sich dafür, das Modul am Verbindungsknoten <em>Tranquility</em> zu montieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Cupola</em> wurde von der italienischen Luft- und Raumfahrtfirma <em>Thales Alenia Space</em> in Turin gebaut. Dies wurde durch einen Vertrag zwischen NASA und ESA im Dezember 1998 geregelt. 2005 wurde das Modul in dei USA transportiert und am 7. Juli 2005 im <em>Kennedy Space Center</em> in Cape Canaveral, Florida, eingelagert. Bis 2009 wurde es kaum beachtet, doch mit Eintreffen des Knotenmoduls <em>Tranquility</em>, wurde es wieder lauter um <em>Cupola</em>. In der Space Station Processing Facility wurden die beiden Module miteinander verbunden und auf ihren Start vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cupola_golf.jpg" alt=""/><figcaption>Die Golfküste der USA bei Nacht, aufgenommen aus <em>Cupola</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Cupola</em> ist im Gegensatz zu den übrigen Modulen des US-basierten Teils der Station ein recht kleines Modul. Es verfügt aber sechs in einem Sechseck angeordnete trapezförmige Seitenfenster und ein kreisrundes Fenster mit einem Durchmesser von 80 cm auf dem &#8222;Dach&#8220;. Damit bietet sich eine einmalige Panoramasicht, die nur noch durch den Ausblick bei einem Außenbordeinsatz übertroffen werden kann. Zum Schutz der Fenster vor Mikrometeoriten und Triebwerksabgasen existieren außen spezielle Abdeckungen, die von innen geschlossen werden können. Sie werden nur geöffnet, um Beobachtungen zuzulassen. <em>Cupola</em> verfügt darüber hinaus über einen passiven CBM ohne Luke, mit dem es an <em>Tranquility</em> Nadir angekoppelt ist. br&gt;<br>Im Inneren befinden sich eine Bedienungskonsole für den Roboterarm <em>SSRMS/Canadarm 2</em> und Ausrüstung, um mit Astronauten zu kommunizieren, die einen Außenbordeinsatz absolvieren. Das Modul bietet Platz für ein bis zwei Raumfahrer. Es kann aber auch mit Kameras ausgerüstet werden, um die Erde zu beobachten. Abgesehen von diesen wichtigen Aufgaben ist das Modul auch als ein Entspannungsort für die Astronauten gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Cupola</em> wurde, zusammen mit Node 3 <em>Tranquility</em>, am 8. Februar 2010 während der Mission STS 130 des Space Shuttles <em>Endeavour</em> vom <em>Kennedy Space Center</em> aus gestartet. Zu diesem Zeitpunkt war <em>Cupola</em> nicht an seinem endgültigen Bestimmungsort montiert, sondern am Bug von <em>Tranquility</em>. Nach zwei Tagen Flug dockte das Shuttle an die ISS an. Schon am 12. Februar wurde <em>Tranquility</em> nach <em>Unity</em>-Backbord versetzt. Am 15. Feburar wurde es dann ernst für <em>Cupola</em>: mit Hilfe des Stationsmanipulators <em>Canadarm 2</em> wurde es von seiner Transportposition an seinen Bestimmungsort <em>Tranquility</em>-Nadir umgekoppelt. Einen Tag später wurde eine Isolierung, welche die Kuppel während der Montage schützte, von Nicolas Patrick und Robert L. Behnken bei einem Außenbordeinsatz abgenommen und danach die &#8222;Fensterläden&#8220; zum ersten Mal geöffnet. Im Inneren aktivierten die Astronauten das Modul. Nachdem die wichtigsten Aufgaben erfüllt waren, koppelte die <em>Endeavour</em> am 19. Februar ab und landete zwei Tage später auf dem Gelände des <em>Kennedy Space Center</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-20a/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-20A (Mission STS-1308 der <em>Endeavour</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/tranquility/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Tranquility</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/unity/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Unity</em></a></li></ul>
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		<title>Tranquility</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tranquility/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 23:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Knotenmodul]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tranquility ist das dritte Knotenmodul der ISS. In ihm befindet sich ein Großteil der Lebenserhaltungssysteme des US-basierten Teils der Station. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Maße Länge: 6,7 Meter Breite: 4,5 Meter Masse: 19,0 t Start: 8.2.2010 Das Knotenmodul Node 3 Tranquility (Ruhe), benannt nach dem Mare Tranquilitatis (Meer der Ruhe), dem Landeplatz der Landefähre [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Tranquility ist das dritte Knotenmodul der ISS. In ihm befindet sich ein Großteil der Lebenserhaltungssysteme des US-basierten Teils der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat.</p>



<figure class="wp-block-table alignleft is-style-regular"><table><tbody><tr><td><em><strong>Maße</strong></em></td></tr><tr><td>Länge:</td><td>6,7 Meter</td></tr><tr><td>Breite:</td><td>4,5 Meter</td></tr><tr><td>Masse:</td><td>19,0 t</td></tr><tr><td>Start:</td><td>8.2.2010</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Knotenmodul Node 3 <em>Tranquility</em> (Ruhe), benannt nach dem <em>Mare Tranquilitatis</em> (Meer der Ruhe), dem Landeplatz der Landefähre Eagle bei der Mission Apollo 11, ist das dritte und letzte Knotenmodul des US-basierten Teils der Internationalen Raumstation ISS. In ihm sind verschiedene Lebenserhaltungssysteme untergebracht. Mit <em>Cupola</em> besitzt <em>Tranquility</em> eine Ausichtskuppel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/tranquility.jpg" alt=""/><figcaption>Tranquility nach der Montage an der ISS. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von <em>Tranquility</em> begann mit der geplanten US-Raumstation <em>Freedom</em> in den 1980er Jahren. Die &#8222;Nodes&#8220; sollten die anderen Module miteinander verbinden. Auch nachdem Russland in das Programm einstieg, blieb <em>Tranquility</em> im Konzept erhalten. Es war zunächst geplant, das Modul an <em>Unity</em>-Nadir anzukoppeln und an <em>Tranquility</em> noch das sogenannte <em>Habitation Module</em> (Wohnmodul), in dem die Raumfahrer an Bord der Station Freizeit und Nachtruhe hätten verbringen können. Auf der anderen Seite sollte außerdem der X-38-Rettungsgleiter <em>Crew Rescue Vehicle</em> (CRV für Besatzungsrettungsfahrzeug) angedockt werden, der im Notfall alle sieben Raumfahrer zur Erde zurückgebracht hätte. Dann aber wurden US-Wohnmodul und CRV vorwiegend aufgrund von Geldmangel gestrichen. Die NASA beschloss 2009, <em>Tranquility</em> an <em>Unity</em>-Backbord anzukoppeln. Zur gleichen Zeit ließ die NASA in einer Internetumfrage über den Namen des neuen Moduls abstimmen. Die NASA entschied sich gegen ein Mehrheitsvotum und benannte das Modul zum 40. Jubiläum der ersten Mondlandung von Apollo 11 nach deren Landeplatz, dem Meer der Ruhe (Mare Tranquilitatis) <em>Tranquility</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde das Modul von der italienischen Luft- und Raumfahrtfirma <em>Thales Alenia Space</em> in Turin. Die ESA hatte zuvor mit der NASA einen Vertrag ausgehandelt, nach dem die italienische Raumfahrtagentur ASI die Module <em>Harmony</em>, <em>Tranquility</em> und <em>Cupola</em> sowie die <em>MPLM</em>-Versorgungsmodule, die mit Space Shuttles gestartet werden, bauen und mit dem <em>ATV</em>-Versorgungsraumschiff auch NASA-Güter zur ISS transportieren soll. Im Gegenzug transportiert die NASA Raumfahrer der europäischen Raumfahrtorganisation sowohl im Rahmen von Kurzzeitaufenthalten als auch bei Langzeitmissionen. Außerdem nutzt die ESA u.a. Energieversorgung und Kommunikationssysteme der NASA mit. <em>Tranquility</em> kam nach der Fertigstellung am 20. Mai 2009 per Airbus Beluga von Turin zum <em>Kennedy Space Center</em> in Cape Canaveral, Florida. Dort wurde es in der Space Station Processing Facility gelagert und auf seinen Start vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Tranquility</em> ist, wie alle anderen Module des US-basierten Teils der ISS, eine Röhre aus Aluminium. Es hat die gleichen Maße wie sein Schwestermodul <em>Harmony</em> und besitzt wie dieses und sein zweites Schwestermodul, <em>Unity</em>, sechs Kopplungsstutzen des Typs CBM (Common Berthing Mechanism für allgemeiner Kopplungsmechanismus). Davon ist der mit <em>Unity</em> verbundene passiv, die anderen fünf, die nach Backbord verschoben sind, aktiv. Der in Flugrichtung steuerbord liegende Stutzen ist, wie schon erwähnt, mit <em>Unity</em> verbunden, am Nadir-Kopplungsstutzen befindet sich die Aussichtskuppel <em>Cupola</em> und am Steuerbordstutzen der Kopplungsadapter <em>PMA 3</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren ist Platz für acht Standard-Racks. Die sich in <em>Tranquility</em> befindlichen Racks sind für die Wasseraufbereitung, Lebenserhaltung und Sauerstofferzeugung zuständig. Zudem befindet sich in <em>Tranquility</em> das C.O.L.B.E.R.T-Laufband. Dieses wurde nach einem Fernsehmoderator benannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde <em>Tranquility</em> im Rahmen der Mission STS 133 des Space Shuttles <em>Endeavour</em> am 8. Februar 2010 zusammen mit der Aussichtskuppel <em>Cupola</em>. Nach zwei Tagen Flug dockte das Shuttle an die ISS an. Am 12. Februar wurde <em>Tranquility</em> an <em>Unity</em> angekoppelt. Danach wurde <em>Cupola</em>, das beim Start vorn an <em>Tranquility</em> angedockt war, umgesetzt und <em>PMA-3</em> an das neue Modul angekoppelt. Anschließend verbanden Astronauten während eines Außenbordeinsatzes externe Leitungen zwischen <em>Tranquility</em> und <em>Unity</em>. Die <em>Endeavour</em> landete am 22. Februar 2010 auf dem Gelände des <em>Kennedy Space Center</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tranquility_(ISS-Modul)" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel in Wikipedia</a></li><li><a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/tranquility-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><em>Tranquility auf der NASA Homepage</em></a> (engl.)</li><li><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Node-3_Cupola/Node-3_the_most_modern_module_of_the_ISS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><em>Tranquility</em> auf der ESA-Homepage</a> (engl.)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskussion</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg999999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hauptthema zur Internationalen Raumstation</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3813.msg999999" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema zu <em>Tranquility</em> und <em>Cupola</em></a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Expedition 22</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-22/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 22:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission der ISS-Expedition 22 Autor: Günther Glatzel &#38; Thomas Weyrauch. Nach der Rückkehr der Besatzung von Sojus-TMA 15 zur Erde bestand die Stammbesatzung für rund drei Wochen nur aus Jeffrey Williams und Maxim Surajew. Beide waren mit Wartungs- und Überwachungsarbeiten (Luft- und Oberflächenqualität, Lebenserhaltungssysteme, Thermoregulierung, Trainingsgeräte, sanitäre Anlagen, Inventarisierung, Filter- und Alarmsysteme) sowie der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission der ISS-Expedition 22</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a> &amp; <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-pflanzen01.jpg" alt="" width="305" height="263"/><figcaption>Maxim mit Pflanzen aus dem LADA-Gewächshaus. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-22.png" alt="" width="265" height="264"/><figcaption>Beginn:  1. Dezember 2009<br>Ende:  18. März 2010<br>Dauer:  97 Tage<br>EVA:  1<br>Besatzungsmitglieder</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Rückkehr der Besatzung von <em>Sojus-TMA 15</em> zur Erde bestand die Stammbesatzung für rund drei Wochen nur aus Jeffrey Williams und Maxim Surajew. Beide waren mit Wartungs- und Überwachungsarbeiten (Luft- und Oberflächenqualität, Lebenserhaltungssysteme, Thermoregulierung, Trainingsgeräte, sanitäre Anlagen, Inventarisierung, Filter- und Alarmsysteme) sowie der Betreuung einiger Experimente beschäftigt. Dazu gehörten medizinische Untersuchungen wie der Psychomotoric Vigilance Self Test, die Überwachung körperlicher Funktionen im Schlaf (Sonokard), der Einfluss der Ernährung auf den Knochenstoffwechsel (Nutrition), Wechsel von Aktivität und Ruhe in Schlaf- und Wachphasen (SLEEP), die Erfassung der Herzaktivität bei verschiedenen Tätigkeiten (48-Stunden-EKG im Rahmen von Integrated Cardiovascular) sowie die Messung der äußeren Atemfunktionen (Dichanije). Gegenstand biologischer Experimente waren die Entwicklung von japanischen Salatpflanzen in der Schwerelosigkeit (Mizuna-Salat im LADA-Gewächshaus), das Wachstum von Cambium-Pflanzenzellen (Advanced Plant Experiments on Orbit) und die bildliche Erfassung von Algenblüten in den Weltmeeren (Seiner).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-22-crew_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ec-22-crew.jpg" alt="" width="281" height="225"/></a><figcaption>v.l. Timothy Creamer, Jeffrey Williams, Maxim Surajew, Oleg Kotow, Sōichi Noguchi<br>Bilder: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl im amerikanischen als auch im russischen Segment wurden Vibrationsmessungen durchgeführt (SAMS II bzw. Izgib). Das Experiment Rusalka betraf die Sonnen- und Atmosphärenforschung. Hierbei werden Spektren der oberen Atmosphäre während eines Sonnenuntergangs erfasst. Dabei können die Anteile an Kohlenstoffdioxid und Methan erfasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei kleinen, autonomen Innnenraumsatelliten SPHERES kamen ebenfalls zum Einsatz. Studenten hatten deren Bewegungssteuerung programmiert. So musste das Schwappen einer Flüssigkeit im Inneren eines der Satelliten so gut wie möglich ausgelichen werden, ein Satellit automatisch einem anderen, von Jeff Williams gesteuerten, ausweichen und drei Satelliten einander finden und einen Formationsflug anstreben. Der Test war das Finale eines Wettbewerbs im Rahmen des ZERO Robotics Pilot Program der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Abklärung von Problemen mit einem der Anstellmotoren für die Solarzellenpaneele auf der Backbordseite der Station (2A Beta Gimbal Assembly) wurden etwa 200 Fotos angefertigt und zur Erde übermittelt. Allerdings wurden keine Auffälligkeiten gefunden. Aufgrund einer längeren Abschattungsphase vermutete man die Ursache für höhere Reibungswiderstände in einer vorübergehend verminderten Elastizität des Schmiermittels.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/poisk-serviceteil-abkopplung03.jpg" alt="" width="288" height="240"/><figcaption>Das Serviceteil legt ab, <em>Poisks</em> Andockstutzen wird frei. (Bild: NASA-TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht des 8. Dezember (0.16 Uhr UTC) wurde das Serviceteil des Spezial-Transporters <em>Progress-M MIM 2</em> abgesprengt und später zum Verglühen in die Erdatmosphäre gesteuert. Damit wurde an der ISS der fünfte verwendbare Kopplungsstutzen freigelegt. <em>Progress-M MIM 2</em> war am 10. November 2009 von Baikonur aus gestartet und hatte zwei Tage später am Zenit-Kopplungsstutzen von <em>Swesda</em> angelegt. Damit wurde nach einer längeren Pause der Ausbau des russischen Teils der Internationalen Raumstation wieder aufgenommen. <em>Poisk</em>, so der Name des Moduls, ist ein Ersatz für <em>Pirs</em> und wird ebenso wie dieses als Kopplungs-, Ausstiegs- und Experimentiereinheit verwendet. Allerdings ist <em>Poisk</em> mit 4,6 Metern Länge und einem Durchmesser von 2,3 m ein eher kleines Modul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zur Ankunft des Raumschiffs <em>Sojus-TMA 17</em> mit der zweiten &#8222;Hälfte&#8220; der Expedition 22 wurde intensiv weitergearbeitet. Regelmäßige Kontrollen und Wartungsarbeiten wurden an allen Lebenserhaltungssystemen durchgeführt. Turnusmäßig kontrolliert wurden auch Luft-, Wasser- und Oberflächenqualität. Dazu wurden Abdeckungen und Paneele an verschiedenen Stellen kurzzeitig entfernt und Abstriche der normalerweise verdeckten Oberflächen genommen. Diese wurden dann sowohl auf chemische Filme als auch auf biologische Kontaminationen durch Bakterien oder Pilze untersucht. Begleitet wurden die Arbeiten von Filterreinigungen, Untersuchung der Luft auf Konzentration potenziell gefährlicher Chemikalien, die Überprüfung von Dichtungen an Luken und Absperrventilen sowie Schnelltrennern für Kabelverbindungen und Schläuche. Auch ein Notfalltraining wurde absolviert in dessen Verlauf die Sokol-Rettungsanzüge, Feuerlöscher, Atemmasken und Anleitungen für Notfälle überprüft wurden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-ceo-palminseln-dubai.jpg" alt="" width="298" height="257"/><figcaption>Dubais künstliche Inseln aus dem All. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Medizinische Forschung betraf Maßnahmen gegen Knochen- und Muskelschwund, wie die Einnahme spezieller Medikamente (Bisphosphonates), tägliches Training mit verschiedenen Apparaturen, Messung von Körpermasse, Wadenumfang und Kondition, Strahlungsmessungen innen und außen sowie an einem dem menschlichen Körper nachempfundenen Torso (ALTEA-DOSI, Matrjoschka-R), Lärmmessungen an verschiedenen Stellen der Station, ein Hörtest, eine kardiologische Studie zur bioelektrischen Aktivität des Herzens in Ruhephasen (Puls und EKG), Untersuchungen zum Biorhythmus (mobiles 24-Stunden-EKG) sowie psychologische Studien. So wurde per Fragebogen die Qualität der Zusammenarbeit zwischen den Besatzungsmitgliedern und der Bodenstation erfasst (Interactions/Wsaimodeistwije). Bei Pilot-M/Neuro wurden Surajews Augenbewegungen und Reaktionsfähigkeit gemessen, die während verschiedener Tests am Computer auftraten. Dazu gehörten auch die Spiele Minesweeper und Tetris. Über einen längeren Zeitraum lassen sich dadurch Veränderungen in Wahrnehmung und Reaktion sowie Stresszustände einschätzen. Im Rahmen von Tipologija wurden außerdem Hirnströme gemessen. Mit ähnlichem Equipment absolvierte Williams eine Serie WinSCAT (Spaceflight Cognitive Assessment Tool for Windows). Dabei wurde ein Fragebogen ausgefüllt, bei dem es auf Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistungen, räumliches Vorstellungsvermögen und mathematische Fähigkeiten ankommt. Der Test wurde im Abstand von 30 Tagen wiederholt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Objekte von Erdbeobachtungen waren im Rahmen von Crew Earth Observation (CEO) u. a. eine Reihe von Inseln (Malediven, Seychellen, St. Helena, Togo, Grenada, Trinidad, Tobago, Mauritius, Jamaika) und Großstädten (Neu Delhi, Tripolis, Bangkok, Santiago de Chile, Havanna) sowie im Rahmen von Uragan der Kollea-Gletscher und der Panamakanal.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-surajew-amateurfunk-tu-kursk.jpg" alt=""/><figcaption>Maxim Surajew &#8222;amateurfunkt&#8220; mit Studenten und Mitarbeitern der TU Kursk. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Öffentlichkeitswirksam wurde die Besatzung durch eine Reihe von Amateurfunkkontakten, überwiegend mit Schülern in den USA, in Russland und Italien sowie durch Live-TV-Übertragungen für Bildungszwecke. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen betrafen das Verhalten von Colloiden in der Schwerelosigkeit (BCAT 5), optische Diagnosegeräte zur Untersuchung des Einflusses von Vibrationen auf die Diffusion in Flüssigkeiten in einer Handschuhbox (Selectable Optical Diagnostics Instrument) sowie Veränderungen im Erbgut von Pflanzenzellen durch Schwerelosigkeit und Strahlung (Transgeneic Arabidopsis Gene Expression System im Advanced Biological Research System). Dazu wurden genetisch veränderte Zellen verwendet, die u. a. einen grün fluoriszierenden Marker enthielten. Dessen Menge und Aktivität ließ sich über eine Kamera überwachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. Dezember wurde der Stellmotor zur Ausrichtung des Solarzellenpaneels 2A reaktiviert und am folgenden Tag ein Belastungstest durchgeführt. Dazu waren die Gelenke zur Drehung der Gitterelemente <em>P4/5/6</em> sowie <em>S4/5/6</em> (Solar Alpha Rotary Joints) und vier der acht Gelenke zur Ausrichung der einzelnen Solarzellenpaneele in Nullstellung arretiert. Die Schwingungen bei den insgesamt 5 Antriebsimpulsen mit den Stationstriebwerken wurden mit verschiedenen Messkomplexen erfasst. Dazu gehören interne und externe Drahtlos-Sensorennetze, MAMS und SAMS zur Messung von minimalen Beschleunigungen unterschiedlicher Frequenz und das Structural Dynamic Measurement System (SDMS). Außerdem wurden Fotos angefertigt. Eine Weile beschäftigt war man auch mit der Aktualisierung bzw. Umstellung einiger Computer und mit einer PC-Problemanalyse (JAXA System Laptop Terminal 1).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 23. Dezember war Kopplungstag. Das zwei Tage zuvor gestartete Raumschiff <em>Sojus-TMA 17</em> legte an <em>Sarja</em>-Nadir an, 6 Minuten vor der geplanten Zeit. Zuvor waren Fenster verschlossen, Solarzellenpaneele arretiert, Handbücher für Notfallprozeduren aktualisiert und bestimmte Gerätschaften abgeschaltet worden. So können die Stöße beim Andocken empfindliche Experimente stören. Umgekehrt können aber auch Funksysteme auf der ISS den automatischen Datenaustausch zwischen den Kopplungspartnern behindern. Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung von Timothy Creamer, Oleg Kotow und Soichi Noguchi wurden verschiedene Systeme aktiviert, Umweltmessungen durchgeführt und empfindliche Güter entladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den folgenden Tagen war man mit Übergabeaktivitäten, medizinischen Erstuntersuchungen, Wartungsarbeiten und Eingewöhnen beschäftigt. Zudem gab es auch Gründe zum Feiern und Schlemmen: Weihnachten und der Jahreswechsel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-noguchi-sodi.jpg" alt="" width="327" height="282"/><figcaption>Soichi Noguchi arbeitet an der Reparatur des Selectable Optical Diagnostics Instrument. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den regulären Wartungsaufgaben gehörten neben den oben bereits genannten auch die Untersuchung der Wasserqualität (Brauchwasser und Trinkwasser getrennt), die Leerung von Kondenswasserbehältern, Batteriewechsel bzw. -aufladung, Trockenhaltung und Überprüfung der individuellen Schutzanzüge, Überprüfung von Messgeräten für Luftreinheit, Feuer-, Dekompressions- oder Rauchalarm, regelmäßiges Neubooten von Computern, Reinigung der Toiletten, Austausch von Luftfiltern, Einspielen von Software-Updates, Überprüfung von Ventilatoren zur Verteilung der Luft und von Luftstromsensoren sowie das Nachfüllen von Wasser in den Elektrolyseur des Sauerstoffgenerators Elektron. Außerdem gab es für die Besatzungsmitglieder regelmäßige private Familienkonferenzen, vertrauliche medizinische Gespräche, wöchentliche Planungskonferenzen und Medienkontakte per Video. Dazu zählten auch Grußbotschaften vom russischen Raumfahrtmuseum in Moskau anlässlich der 50sten Jahrestage des Raumfluges von Sputnik 5 mit den Hündinnen Bjelka und Strelka sowie der Gründung des sowjetischen Kosmonautencorps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem aber blieb mehr Zeit für wissenschaftliche Forschungen. Dazu gehörten neben der Fortführung vieler Experimente auch die Messung der Menge roter Blutkörperchen (Hemakrit), die während eines längeren Aufenthalts im Weltall beständig zurückgeht, die langfristige Untersuchung von Veränderungen der Haut sowie der Schleimhäute in Ohr, Nase und Mundraum (BIMS), die Beobachtung und fotografische Erfassung von Auswirkungen industrieller Standorte auf die Erdatmosphäre (EKON), Beobachtung von Gletschern und Eisbergen (Uragan), Mustererkennung in der Schwerelosigkeit (BISE), das Verhalten von überhitzten oder unterkühlten Flüssigkeiten in der Mikrogravitation (Device for the Study of Critical Liquids &amp; Crystallisation), die Messung des pH-Wertes vom morgendlichen Urin der Raumfahrer (Pro K), die Erfassung der Lungenfunktion (Pulmonary Function) sowie &#8222;Dewey&#8217;s Forest&#8220;. Hierbei handelt es sich um ein für Bildungszwecke von Schülern zusammengestelltes Pflanzenarrangement. Dieses wird tiefgefroren ins All gebracht und zu einem bestimmten Zeitpunkt &#8222;zum Leben erweckt&#8220;. Dann entwickeln sich die Pflanzen, sehr zur Freude der jungen Forscher am Boden und der Raumfahrer in der Station. Der &#8222;Wald&#8220; bestand in alter Gartentradition aus indischen Scheinerdbeeren, Nelken, Antitussivum und Pfefferminze. Der Name &#8222;Dewey&#8217;s Forest&#8220; geht auf den Science-Fiction-Film &#8222;Silent Running&#8220; (deutscher Titel: &#8222;Lautlos im Weltraum&#8220;; USA, 1971) zurück, in dem ein Roboter namens Dewey den letzten irdischen Wald in einem riesigen Gewächshaus, welches den Saturn umläuft, betreut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Jahres haben Jeffrey Williams, Soichi Noguchi und Timothy Creamer im Inneren der Station einen Manipulator zusammengebaut und für den Außeneinsatz vorbereitet, mit dem besonders feinfühlige Arbeiten vorgenommen werden können. Allerdings ist auch der <em>Small Fine Arm</em> nur vergleichsweise &#8222;fine&#8220;. Es wurde am 10. März durch eine im japanischen Labormodul <em>Kibo</em> befindliche Schleuse nach außen gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Januar wurde die externe Lagerplattform <em>ESP 3</em> (External Stowage Platform) mittels Stationsmanipulator <em>Canadarm2</em> vom oberen Teil des Gittersegments <em>P3</em> auf der Backbordseite (<strong>P</strong>ortside) entfernt und auf dem mobilen Transporter zur Steuerbordseite gefahren. Hier wurde <em>ESP 3</em> am nächsten Tag an der Unterseite des Gittersegments <em>S3</em> (<strong>S</strong>tarboard) installiert. Damit stehen später für Experimente je zwei Montagepunkte an der Ober- und an der Unterseite zur Verfügung. Die Lagerplattform trug zu diesem Zeitpunkt eine Ersatzantenne, ein Pumpenmodul und verschiedene robotische Austauschkomponenten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-kotow-ausstieg1.jpg" alt=""/><figcaption>Kotow bei Außenbordarbeiten (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oleg Kotow und Maxim Surajew bereiteten sich derweil intensiv auf ihren Ausstieg vor. Das neue russische Mini-Forschungsmodul <em>Poisk</em> dient auch als Ausstiegsschleuse und Andockstelle. Zuvor mussten aber noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Zu denen gehörte das Anbringen einer Antenne für das Annäherungssystem Kurs sowie eines optischen Kopplungsziels. Dies wurde von Oleg Kotow und Maxim Surajew am 14. Januar 2010 bei einem fünfeinhalbstündigen Außenbordeinsatz erledigt. Der Ausstieg begann mit dem Öffnen der Ausstiegsluke im Modul <em>Pirs</em> gegen 10:10 Uhr UTC und endete nach 5 Stunden und 28 Minuten. Außerdem wurden mehrere zusätzliche Handläufe installiert und planmäßig ein außen angebrachter Experimentcontainer (Biorisk) geborgen, mit dem die Auswirkungen kosmischer Strahlung auf biologische Substanzen und Organismen untersucht wurden. Die Proben wurden zur genaueren Untersuchung zur Erde zurückgebracht. Für Oleg Kotow war dies der dritte Ausstieg seiner Laufbahn, für Surajew der erste. Beide trugen die neuen Orlan-MK-Raumanzüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Januar 2010 koppelten Surajew und Williams ihr Raumschiff <em>Sojus-TMA 16</em> vom Heck der Station ab und 21 Minuten später erstmals am neuen russischen Modul <em>Poisk</em> wieder an. Um 10:24 Uhr UTC war der mechanische Kontakt zwischen <em>Sojus-TMA 16</em> und der <em>Internationalen Raumstation</em> wiederhergestellt, nachdem das Zubringerraumschiff um 10:03 Uhr UTC vom Stationsmodul <em>Swesda</em> abgedockt hatte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-sojus-tma-16-umkopplung.jpg" alt="" width="299" height="258"/><figcaption><em>Sojus-TMA 16</em> wechselt die Anlegestelle. <br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 22. Januar können die Bewohner der <em>Internationalen Raumstation</em> das Internet (fast) direkt nutzen. Dabei greifen Sie im Verlaufe von Zeiten, in denen via K<sub>u</sub>-Band-Antenne eine schnelle Datenverbindung zwischen Station und Erde besteht, per Remoteverbindung auf einen Rechner in einer NASA-Einrichtung zu, der ans Internet angebunden ist. Sie sehen also auf ihrem Computerbildschirm den Inhalt des Desktops des ferngesteuerten Rechners und können hier auch Eingaben machen. Hauptzweck der neuen Kommunikationsmöglichkeit ist der verbesserte Kontakt der ISS-Besatzung mit Bekannten, Verwandten und Interessierten weltweit. Timothy Creamer machte davon sogleich Gebrauch, indem er einen Eintrag in Twitter selbst vornahm. Bisher wurden die Botschaften per Mail zum Boden übermittelt und dann von Mitarbeitern der NASA bzw. von Roskosmos oder Jaxa veröffentlicht. Weiterhin zur Verfügung stehen den Raumfahrern Dienste wie eMail, IP-Telefonie und Videokonferenzen. Letztere gibt es vor allem bei besonderen Anlässen. Sonstige private, dienstliche oder medizinisch-beratende Kontakte finden überwiegend via Audio statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. Januar 2010 wurden zwei Triebwerke des Servicemoduls <em>Swesda</em> an der <em>Internationalen Raumstation</em> testweise in Betrieb genommen. Die beiden als KD 1 und KD 2 bezeichneten Motoren am Ende der Station waren um 10:06 Uhr UTC gezündet worden. Während der 54 Sekunden dauernden Brennphase wurden rund 125 Kilogramm Treibstoff verbraucht und die Bahn um 1,75 Kilometer angehoben. Der eigentliche Reboost fand am 24. Januar statt. Um 9.01 Uhr UTC, wurden die Triebwerke gezündet und waren zweieinhalb Minuten in Funktion. Die Operation steigerte die Geschwindigkeit der <em>ISS</em> um 2,85 Meter pro Sekunde und hob die Bahn der Station um rund 5 Kilometer an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kopplungsadapter <em>PMA 3</em> wurde zuvor am 23. Januar 2010 planmäßig von der Backbordseite des Moduls <em>Unity</em> zum oberen Port auf <em>Harmony</em> umgesetzt. Dies geschah mit dem Hauptmanipulatorsystem der ISS, dem <em>Canadarm2</em>. Das Umsetzen begann gegen 9:15 Uhr UTC und dauerte etwa 2 Stunden und 16 Minuten. Notwendig wurde der Transport, um den linken Kopplungsstutzen an <em>Unity</em> für das Andocken des letzten Verbindungsknotens des US-basierten Teils der Station freizumachen. An dieses Modul namens <em>Tranquility</em> wurde <em>PMA 3</em> am 16. Februar erneut umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie erst Ende Januar bekannt wurde, hatte Maxim Surajew in den davorliegenden Wochen Pflanzen der Weizensorte Superkarlik ungenehmigt herangezogen. Sie gediehen im Unterschied zu einem früheren Versuch an Bord der russischen Raumstation <em>Mir</em> gut, woraus man folgerte, dass das unzureichende Wachstum damals an der äthylenreichen Bordatmosphäre der alten Station gelegen haben könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Februar 2010 startete das automatische Versorgungsschiff <em>Progress-M 04M</em> von Baikonur aus zur <em>Internationalen Raumstation</em> und koppelte 2 Tage später um 4.26 Uhr UTC automatisch an deren Heck an. Unter den 2.686 Kilogramm Fracht an Bord des Versorgers befanden sich 250 kg Treibstoffe für die ISS, 21 kg Luft, 28 kg Sauerstoff, 45 kg Wasser, 27 kg für ein Wärmeregulierungssystem, 6 kg Material für Instandhaltungen, 32 kg Hygieneausrüstung, 133 kg Nahrungsmittel, 96 kg medizinisches Gerät, 17 kg Ausrüstung für das Modul <em>Sarja</em>, 4 kg Material für das Modul <em>Poisk</em>, 29 kg Borddokumentationen und persönliche Pakete für die Besatzung sowie 496 kg Lebensmittel, Verbrauchsgüter und Ersatzteile für die NASA-Angehörigen auf der ISS. Bei diesem Flug waren auf Wunsch der Raumfahrer übrigens keine Zwiebeln und kein Knoblauch dabei, davon hatte man noch ausreichend auf der Station. Stattdessen wurden 5,5 kg Äpfel, 4 kg Orangen, 3 kg Grapefruits und 2,5 kg Essiggurken verladen und anschließend von den Raumfahrern genossen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-blick-aus-cupola.jpg" alt="" width="291" height="193"/><figcaption>Blick aus der der Erde zugewandten Kuppel der Station (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Februar (4.06 Uhr UTC) machte die 2 Tage zuvor gestartete US-Raumfähre <em>Endeavour</em> am Bug der Station fest. Während des neuntägigen gemeinsamen Fluges wurden das neue Stationsmodul <em>Tranquility</em> an der Backbordseite von <em>Unity</em> angekoppelt, die zuvor längsseits installierte <em>Cupola</em> an die Unterseite von <em>Tranquility</em> und <em>PMA 3</em> an dessen nach Backbord zeigende Spitze umgesetzt, die seit Monaten kränkelnde Wasseraufbereitungsanlage repariert, mehrere Tonnen Versorgungsgüter und Ausrüstungen in die Station transportriert und im Verlaufe dreier Außenbordeinsätze vom Schleusenmodul <em>Quest</em> aus die neuen Module an Energie-, Daten- und Kühlkreislauf der Station angeschlossen Schutzabdeckungen entfernt sowie Außenplattformen und Handgriffe verlegt bzw. installiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-williams-water-rs.jpg" alt="" width="319" height="275"/><figcaption>Jeffrey Williams arbeitet an der Reparatur des Wasseraufbereitungssystems. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Station wurden nicht nur neue Gerätschaften installiert sondern auch zunächst an vorläufigen Positionen untergebrachte Systeme in <em>Tranquility</em> bzw. <em>Cupola</em> verlegt. Dazu gehörten Einrichtungen des Lebenserhaltungssystems, eine Toilette, Trainingsgeräte wie das zweite Laufband und insbesondere auch eine Steuereinheit für das aus Kanada stammenden Hauptmanipulatorsystem der <em>ISS</em>, <em>Canadarm2</em>. Diese grundlegende Umkonfiguration beschäftigte die Stammbesatzung auch nach dem Abflug der <em>Endeavour</em> am 20. Februar noch einige Zeit weiter. Zwei Tage zuvor wurde die <em>ISS</em>-Bahn mit Hilfe der Shuttle-Triebwerke um etwa 2 Kilometer angehoben. Eine weitere Bahnanhebung, diesmal um 6,5 Kilometer besorgte das am Heck der Station angekoppelte Frachtschiff <em>Progress-M 04M</em> durch eine rund 26 Minuten dauernde Antriebsphase einige Stunden nach dem Ablegen der Raumfähre.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-kotow-poisk-aseptik-handschuhbox.jpg" alt="" width="312" height="269"/><figcaption>Kotow arbeitet mit Aseptik im Miniforschungsmodul <em>Poisk</em> (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgenden Wochen waren erneut mit Installations-, Wartungs- und Forschungsarbeiten angefüllt. Große Aufmerksamkeit widmete man dabei der Reinhaltung von Luft und Wasser. So wurden häufig in verschiedenen Bereichen der Station Luftproben genommen und untersucht oder konserviert (Ecosfera, Biodegradatsija, Air Quality Monitoring). Auch wurden Abstriche von normalerweise abgedeckten Oberflächen gemacht bzw. spezielle Messungen vorgenommen. BAR-Expert befasst sich beispielsweise damit. Gemessen werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftstrom und Oberflächenveränderungen wie Mikrorisse. In eine ähnliche Richtung zielen Untersuchungen im Rahmen von Mycological Evaluation of Crew Exposure to ISS Ambient Air (Pilzkonzentration in der Luft), Biodegradazija (biologisch verursachte Korrosion) und Aseptik (Wirkungsdauer einer Oberflächensterilisation). Das Trinkwasser unterliegt ohnehin einer täglichen Kontrolle. Zudem sorgen mehrere automatisch arbeitende Geräte für eine laufende Gefahrenüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgeführte Forschungen waren Untersuchungen zu Gesundheit sowie körperlichen und geistigen Veränderungen der Raumfahrer (Pulmonary Function, Health Status, Pro K, SLEEP, BIMS, Reaction Self Test, BISE, Nutrition, Bisphosphonates, Pilot-M/Neuro, Biorhythm, Wsaimodeistwije/Interactions, WinSCAT, Hörtests, Lärmmessungen, Dichanije, Integrated Cardiovaskular, Sonokard, Tipologija), Beschleunigungsmessung (MAMS, SAMS, Izgib), Proteinkristallisation (Commercial Generic Bioprocessing Apparatus 5 &amp; 6), Pflanzenwachstum (APEX Cambium, Dewey&#8217;s Forest, Rastenija 2), Atmosphärenuntersuchungen (Rusalka), Erdbeobachtung (Crew Earth Observation, Uragan) und Strahlungsmessung (Matrjoschka-R). An verschiedenen Lokationen an der Außenseite der Station lief eine Vielzahl von Materialexperimenten sowie Strahlungsmessungen weiter (z. B. Exposure-R, MAXI).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab aber auch eine ganze Reihe neuer oder wiederaufgelegter Studien. So wurde im Rahmen von TROPI 2 das Wachstum von Kressepflanzen bei verschieden starken Andruckkräften untersucht. Die Container mit den Pflanzen befanden sich dazu in einer Zentrifuge, deren Rotationsdauer den Andruck bestimmt. Dazu wurde das European Modular Cultivation System genutzt. In diesem können Multigenerationenexperimente unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt werden. Sie beinhaltet zwei Zentrifugen mit je 4 Containern für biologische Proben inklusive aller notwendigen Steuerungstechnik. So lassen sich Beleuchtung (0-100 W/m²), Luftzusammensetzung (O<sub>2</sub>, N<sub>2</sub>, CO<sub>2</sub>), Temperatur (18 &#8211; 40 °C), Luftfeuchtigkeit (50 &#8211; 95%) und Beschleunigung (0 &#8211; 20 m/s²) einstellen. Über Kameras lassen sich Veränderungen an den Pflanzen sehr genau beobachten (Auflösungsvermögen besser als 0,1 mm). Nachts kann die Beobachtung über eine Infrarot-Beleuchtung ebenfalls sichergestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu für die Expedition 22 waren auch Untersuchungen zum Einsatz von Medikamenten gegen ungewollte körperliche Veränderungen (Pille-MKS), Augenspiegelungen zur Messung der Durchblutung der Netzhaut (PanOptic), die Herstellung von Nanomaterialproben aus Titanoxid in der Measurement Experiment Unit in Kibo (Sedimentation der Kristalle mit wabenförmiger Struktur), Messung von Blutdruck und Volumen unter erhöhter Salzzufuhr (CARD), Studium verschiedener Parameter des Herz-Lungen-Systems über EKG, Widerstandskardiogramm, Phonokardiogramm, Pneumotachogramm und Photopletismogramm (Pnevmokard), Untersuchungen zu Veränderungen des Immunsystems (Integrated Immune), die Messung von Veränderungen im Organvolumen (KardioMed) sowie die Feststellung von Veränderungen in der Motorik, die aus einer veränderten optischen Wahrnehmung resultieren (3D Space).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-kibo-small-fine-arm.jpg" alt="" width="338" height="291"/><figcaption>Der <em>Small Fine Arm</em> am japanischen Manipulator. Passt! (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Februar wurde vor allem von Soichi Noguchi viel Zeit dafür aufgewendet, den <em>Small Fine Arm</em>, eine Erweiterung des japanischen Manipulators, vorzubereiten, die Schleuse in <em>Kibo</em> zu testen, den Arm auszuschleusen, an Versorgungs- und Datenleitungen anzuschließen und die korrekte Funktion zu überprüfen. Mit dem SFA sollen in Zukunft auch filigrane Arbeiten auf der japanischen Experimentierplattform durchgeführt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 21. Februar kam es zu einer größeren Computerfehlfunktion. Verursacht durch ein fehlerhaftes Kommando aus Oberpfaffenhofen an den Vital Telemetry Telecommand Computer im ESA-Labormodul <em>Columbus</em> wurden Daten für das interne Steuerungssystem falsch formatiert. Daraufhin wechselten der Command &amp; Control Multiplexer/Demultiplexer Computer und sein Backup in einen Ruhemodus. Dabei kam es auch bei weiteren Steuerungsrechnern im amerikanischen und im russischen Segment zu Fehlern. In der Folgezeit wurde das Problem analysiert und die Computer wieder in Funktion gebracht. Außerdem wurden Prozeduren erarbeitet, die eine ähnliche Fehlerkette verhindern sollen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iss022-creamer-kibo-laptop.jpg" alt="" width="318" height="274"/><figcaption>T.J. Creamer am Rechner in <em>Kibo</em> (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Probleme hatte man überwiegend mit Computertechnik in allen Teilen der Station sowie mit verschiedenen Messkomplexen (Selectable Optical Diagnostics Instrument &#8211; Diffusion Soret Coefficient, BioLab, ALTEA). Oft waren längere Analysen und mehrere Reparaturversuche notwendig. Die Raumfahrer fungierten hierbei als universelle Mechaniker, Elektroniker und Informatiker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende der Mission wurden die Ergebnisse von Experimenten verpackt, ganz frische Proben zur schnellen Untersuchung auf der Erde genommen, zusätzliche körperliche Belastungen vorgenommen (z. B. Training mit Unterdruckhose), Systeme des Rückkehrraumschiffs getestet und persönliche Sachen geordnet. Eine langjährige Tradition auf russischer Seite ist das Stempeln von Weltraumpost. Dazu existiert ein spezielles Postsiegel, mit dem diesmal etwa 60 Briefe versehen wurden. Erstmals hatte dies 1977 Georgi Gretschko an Bord der Raumstation Salut 6 vorgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Übergabe des Stationskommandos von Jeffrey Williams an Oleg Kotow wurde am 17. März vorgenommen. Einen Tag später kehrten die Raumfahrer Jeffrey Williams und Maxim Surajew mit ihrem Raumschiff <em>Sojus-TMA 16</em> und etwa 150 kg Fracht zur Erde zurück. Damit endete die Mission der ISS-Expedition 22, eine neue begann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Die Langzeitbesatzung 25 übernimmt die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-langzeitbesatzung-25-uebernimmt-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 11:25:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Abreise von Sojus-TMA 18 am vorletzten Samstag begann für die drei verbliebenen Raumfahrer Kommandant Doug Wheelock, Fjodor Jurtschichin und Shannon Walker die erste von zwei Wochen als Drei-Personen-Mannschaft. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Quelle: NASA, Raumfahrer.net, ARD. Vertont von Peter Rittinger. Nachdem die drei ersten Mitglieder der Langzeitbesatzung 25 ein ruhiges Wochenende [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der Abreise von Sojus-TMA 18 am vorletzten Samstag begann für die drei verbliebenen Raumfahrer Kommandant Doug Wheelock, Fjodor Jurtschichin und Shannon Walker die erste von zwei Wochen als Drei-Personen-Mannschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: Quelle: NASA, Raumfahrer.net, ARD. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-11-34537.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102010132541_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102010132541_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Doug Wheelock arbeitet am Laufband T2/COLBERT 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die drei ersten Mitglieder der Langzeitbesatzung 25 ein ruhiges Wochenende mit dem üblichen Tätigkeiten, wie Training und Stationsreinigung verbracht haben, wandten sie sich in dieser Woche wieder der täglichen Arbeit zu. Am Montag widmete Shannon Walker einen Teil ihrer Zeit der Betreuung des SODI-Colloid-Experiments zur Erforschung von kolloiden Partikeln. Später führte sie gemeinsam mit Kommandant Doug Wheelock die turnusmäßige Wartung des Laufbandes T2/COLBERT durch. Doug Wheelock hatte weiter die Aufgabe, einen Schlauch des Wasseraufbereitungssystems (WRS) zu erneuern und Proben aus diesem System zu entnehmen. Fjodor Jurtschichin wartete zwischenzeitlich das Umweltkontroll- und Lebenserhaltungssystem im Swesda-Modul. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Tag darauf arbeiteten Doug Wheelock und Shannon Walker erneut am Wasseraufbereitungssystem (WRS) im Tranquility-Knotenmodul. Um ein T-Stück in das System einzubauen, mussten einige Trennwände der Stationstoilette demontiert werden. Auch das Laufband T2/COLBERT musste entfernt werden, um einen besseren Zugang an die Rückseite des WRS zu erhalten. Einmal ausgebaut, wurde an T2 das Schwingungs-Dämpfungselement gelöst, im Harmony-Modul zwischengestaut und Shannon Walker installierte eine neue Strom-Avionik-Einheit an dem Laufband. Doug Wheelock transferierte nun Kondenswasser in einen Tank des WRS und baute das T-Stück ein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102010132541_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102010132541_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Shannon Walker und Doug Wheelock sprechen mit Schülern auf der Erde 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächsten beiden Tage wurden ebenfalls durch die Arbeiten am Wasseraufbereitungssystems (WRS), speziell dem Einbau eines zusätzlichen Schlauches und eines Kupplungsadapters zur Probenentnahme an der Wasseraufbereitungsanlage (WPA), und dem Wiedereinbau des COLBERT-Laufbandes bestimmt. Doug Wheelock und Shannon Walker konnten beide Arbeiten erfolgreich abschließen. In der zweiten Tageshälfte des Mittwochs nutzten sie etwas Zeit, um mit Schülern von der Parker-Grundschule, der Johnston-Mittelschule und der Westbury-Hochschule in Houston zu sprechen und deren Fragen über ihren Aufenthalt im All zu beantworten. Fjodor Jurtschichin hatte die Aufgabe auf der russischen Seite der Internationalen Raumstation ein neues Bedienpult für das europäische ATV (Automated Transfer Vehicle) zu installieren. Im Swesda-Modul verlegte er Kabel zur Radio-Komunikationsanlage, welche vom ATV genutzt wird. Am Donnerstag fuhr er fort, Fracht von Progress-M 07M in die Station zu transportieren und in das stationseigene Inventar-Management-System (IMS) einzubuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Freitag auf der ISS war mit Arbeit gut gefüllt. Nach dem Einbau am Vortag, richtete Doug Wheelock T2/COLBERT aus und erstellte davon eine Fotodokumentation für die Freigabe durch die Bodenstation. Die Anfang der Woche demontierten Trennwände der Stationstoilette wurden wieder eingebaut. Shannon Walker führte etliche kleinere Arbeiten durch. Dazu gehörte die Betreuung des EarthKam-Experiments und des JAXA-CBEF-Experimentes. Sie startete alle aktiven Laptops neu, absolvierte ihren zweiten Tag beim Pro-K-Experiment und führte diverse Wartungs- und Transfertätigkeiten aus. Fjodor Jurtschichin nutzte das russisches Erdbeobachtungs-Programm URAGAN, um die Gegend der Stadt Kursk und deren Kernkraftwerk zu beobachten. Weiter führte er etliche Wartungsarbeiten im russischen Segment, wie zum Beispiel die des SOZh-Systems (Lebenserhaltung und Umweltkontrolle), durch. Alle drei Besatzungsmitglieder erledigten über den Tag verteilt Fotoarbeiten zur Erdbeobachtung. Ziele waren diesmal Dili auf der Insel   Timor, Bagdad im Irak, Asmara in Eritrea, Bujumbura in Burundi und der Vulkan Mount Rainier in den USA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102010132541_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03102010132541_small_3.jpg" alt="ARD-Livestream" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Reiter nimmt die Grüße der ISS-Besatzung entgegen 
<br>
(Bild: ARD-Livestream)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das jetzige Wochenende verlief wieder etwas ruhiger. Lediglich das tägliche Fitnessprogramm, Privatkonferenzen mit der Familie, einige kleinere Wartungstätigkeiten und die allwöchentliche Stationsreinigung standen auf dem Plan. Höhepunkt an diesem Wochenende, aus deutscher Sicht, sollte eine Live-Schaltung von der ISS zu den Feierlichkeiten des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit in Bremen werden. ISS-Kommandant Doug Wheelock sollte in einer zweiminütigen Grußbotschaft einige Worte zu diesem Festakt an die Anwesenden richten. Leider kam die für heute 12:05 Uhr geplante Direktverbindung mit der Station nicht zustande. Thomas Reiter, ehemaliger Raumfahrer und heute im Vorstand des DLR, nahm trotz der technischen Schwierigkeiten eine in dieser Woche aufgezeichnete Videobotschaft mit den Glückwünschen der drei Besatzungsmitglieder der ISS entgegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 02.10.2010:354,3 km bei einem Höhenverlust von 76 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>10. Oktober, Ankunft von Sojus-TMA 01M mit Kelly, Kaleri, Skripotschka</li><li>20. Oktober, Bahnanhebung durch Progress-M 07M</li><li>25. Oktober, Ablegen von Progress-M 05M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg159782#msg159782" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Hauptthema ab dem 02. Oktober</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-11-34537.mp3" length="6879274" type="audio/mpeg" />

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		<item>
		<title>Alltag auf der Internationalen Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alltag-auf-der-internationalen-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 14:56:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingsprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine vergleichsweise ruhige erste Woche, in der Dauer der Langzeitbesatzung 24 gerechnet, verlebten die drei verbliebenen Bewohner der ISS. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, RN. Kommandant Alexander Skworzow, die Bordingenieure Tracy Caldwell-Dyson und Michail Kornijenko hatten in dieser Woche zumeist Routinearbeiten zu erledigen. Mit der am 8. Juni erfolgten und von der Bodenstation [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine vergleichsweise ruhige erste Woche, in der Dauer der Langzeitbesatzung 24 gerechnet, verlebten die drei verbliebenen Bewohner der ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062010165655_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062010165655_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Schutzdeckel von Cupola werden geschlossen. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kommandant Alexander Skworzow, die Bordingenieure Tracy Caldwell-Dyson und Michail Kornijenko hatten in dieser Woche zumeist Routinearbeiten zu erledigen. Mit der am 8. Juni erfolgten und von der Bodenstation gesteuerten Bahnanhebung durch Progress-M 05M hatten sie recht wenig zu tun, lediglich die Schutzdeckel vor den Fenstern der Station mussten geschlossen werden. Diese Maßnahme wird vor jedem Manöver eines Raumfahrzeuges durchgeführt, um die Fenster vor Verunreinigungen durch die Steuerungstriebwerke zu schützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mannschaft führte etliche Wartungsarbeiten durch. Alexander Skworzow prüfte täglich die Aerosol-Filter des „Elektron“ Sauerstoffgenerators, Michail Kornijenko ersetzte Staubfilter, wechselte Batterien an Dosimetern und erledigte eine vorbeugende Wartung des Lüftungssystems im Swesda-Modul. Zusammen demontierten beide das russische Fahrradergometer „VELO Zyklus Ergometer System“ VB-3 und ersetzten es durch ein neues mit der Bezeichnung VB-3M. Dieses wurde mit dem Raumfrachter Progress M-04M zur ISS geliefert, war im MRM-2-Modul Poisk zwischengelagert und wird nun für seine Nutzung ausgerüstet. Im MRM-1-Modul Rasswjet deinstallierte Alexander Skworzow die Elektronik-Ausrüstung des automatischen Kontrollsystems, welche für das Dockingmanöver während STS 132 benötigt wurde. In Vorbereitung auf die Ankunft von Sojus-TMA 19 testeten Alexander Skworzow und Michail Kornijenko das automatische KURS-Annäherungssystem. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062010165655_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062010165655_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Tracy Caldwell-Dyson spricht mit ESPN 2 und Studenten 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tracy Caldwell-Dyson befasste sich unter anderem mit den Notfallanweisungen an Bord, einem tragbaren Beatmungsapparat und dem Feuerlöscher im Modul Destiny. Im Columbus-Modul konfigurierte sie die Hardware im BioLab, einem Biologie-Laboratorium. Weiterhin arbeitete Tracy an einer fehlerhaften Pumpe im Sauerstoffgenerator, um diese mit Hilfe der Bodenkontrolle wieder zu aktivieren. Sie führte auch die alltägliche Oberflächen- und Luftprobenentnahme in verschiedenen Bereichen der Station durch, um diese auf Mikroben untersuchen zu können. Auf dem Programm standen zwei TV-Termine, ein Interview mit ESPN 2 (Bob Ley) in Johannesburg anlässlich der Fußball-WM in Südafrika, und sie sprach mit Studenten vom „Cradle of Aviation Museum“ in Garden City, NY. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf der ISS geht mal etwas verloren, Tracy Caldwell-Dyson fand am Donnerstag die vermissten 17 Abwassertaschen für das Wasser-Wiederaufbereitungs-System (WRS) in dem TOCA-Hardware-Kit wieder. TOCA ist notwendig, um die Trinkwasserqualität zu überprüfen. Ein Verschwinden von Gegenständen darf eigentlich nicht vorkommen, zumal täglich das Inventar-Verwaltungssystem von einem Besatzungsmitglied aktualisiert wird. Die dabei erzeugte Datei aller Staupositionen und Vorräte wird automatisch an die Datenbanken der drei Bodenstationen (Houston, Moskau, Baikonur) gesendet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062010165655_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12062010165655_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Frank De Winne (EXP-21) benutzt FLYWHEEL (FWED) in Columbus  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mannschaft absolvierte ihr tägliches zweistündiges Trainingsprogramm mit den sechs in der Station vorhandenen Übungsgeräten. Dieses ist nötig, um dem Muskelabbau durch die fehlende Gravitation während einer Langzeitmission entgegenzuwirken. Es gibt auf der ISS zwei Laufbänder, zwei Fahrradergometer, ein  Fitness-Rudergerät und ein Universal-Trainingsgerät. Eines der beiden Laufbänder mit Namen TVIS und das Fahrradergometer VELO befinden sich im Swesda-Modul. Das zweite Laufband mit Namen COLBERT und das Universal-Trainingsgerät ARED haben ihren Platz im Tranquility-Modul. Im Destiny-Modul befindet sich das zweite Fahrradergometer CEVIS. Columbus beherbergt das ESA-Schwungrad-Übungsgerät FWED. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sieht das wöchentliche Programm der Besatzung auch die gründliche Stationsreinigung, einschließlich der Module Columbus und Kibo, mit einer Dauer von drei Stunden vor. Diese schließt die Beseitigung von Nahrungsmittelabfällen, die Reinigung von Modulen mit dem Staubsauger, die feuchte Reinigung des Esstisches im Service-Modul und anderer oft berührter Oberflächen ein. Weiterhin werden die Schlaf-Stationen mit einer Standard-Reinigungslösung behandelt und die Lüftungsschlitze von Bildschirmen und Anlagen gesäubert, um Temperaturanstiege zu vermeiden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 12.06.2010:353,7 km bei einem Höhenverlust von 57 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>18. Juni, Ankunft von Sojus-TMA 19 (Walker, Wheelock, Jurtschichin) </li><li>28. Juni, Umsetzen Sojus-TMA 19 von Swesda nach Rasswjet (Walker, Wheelock, Jurtschichin)</li><li>30. Juni, Start von Progress-M 06M </li><li>02. Juli, Ankunft von Progress-M 06M </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg150805#msg150805" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Hauptthema ab 12.06.10</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavour sicher gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-sicher-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Space Shuttle Endeavour landete sicher um 04:20 Uhr MEZ am Kennedy Space Center in Florida und beendete damit eine äußerst erfolgreiche 14-tägige Mission zur Internationalen Raumstation. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Missionskontrolle in Houston weckte die Besatzung gestern ein letztes Mal um 20:14 Uhr MEZ mit der Hymne [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Space Shuttle Endeavour landete sicher um 04:20 Uhr MEZ am Kennedy Space Center in Florida und beendete damit eine äußerst erfolgreiche 14-tägige Mission zur Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-23-90463.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022010114037_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Endeavour im Infrarot Bereich 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionskontrolle in Houston weckte die Besatzung gestern ein letztes Mal um 20:14 Uhr MEZ mit der Hymne des amerikanischen Marinecorps. Das Lied wurde Kommandant George Zamka gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach knapp zwei Wochen im All kehrte das Space Shuttle Endeavour sicher nach Florida zurück. George Zamka landete den Orbiter sicher auf der Landebahn 15 des Kennedy Space Center. Es war die 23. Nachtlandung in der Geschichte des Space Shuttle Programmes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der gestrigen Wettervorhersage sah es ursprünglich nicht sonderlich gut für eine Landung am heutigen Tag aus. Allerdings wendete sich das Wetter zum Positiven, sodass Norm Knight, für den STS-130 die letzte Mission als Flugdirektor war, grünes Licht für die Landung geben konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer erfolgreichen Mission lieferte die Besatzung das letzte amerikanische Modul Tranquility und das Observationsmodul Cupola, welches einen 360-Grad-Ausblick bereitstellt, zur Internationalen Raumstation. Die Crew absolvierte drei Außenbordeinsätze mit einer Gesamtzeit von 18 Stunden und 14 Minuten. Insgesamt wurden damit 140 Außenbordeinsätze zum Aufbau der Station absolviert. Mit Abschluss der STS-130 Mission ist die Raumstation nun volumenmäßig zu 98% komplett.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022010114037_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022010114037_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Endeavour sicher am Boden 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Endeavours nächste Mission ist STS-133 und wird der letzte Flug des Space Shuttle Endeavour sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste geplante Mission ist STS-131 und wird von Space Shuttle Discovery durchgeführt. STS-131 wird die letzte Mission sein, die von einer siebenköpfigen Besatzung geflogen wird und es wird außerdem das letzte Mal sein, das neue Astronauten ihren ersten Flug ins All in einem Space Shuttle durchführen. Alle restlichen Besatzungen werden aus Veteranen bestehen. Ziel von STS-131 wird die Versorgung der Internationalen Raumstation sein und aus diesem Grund das Multi Purpose Logistics Modul mitführen. Während ihrer Mission soll die Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Alan Poindexter, Pilot James Dutton und den Missionsspezialisten Richard Mastracchio, Dorothy Metclaf-Lindenburger, Clayton Anderson, Stephanie Wilson und Naoko Yamazaki, insgesamt drei Außenbordeinsätze durchführen. Der Start für STS-131 ist derzeit für den 5. April angesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Transfertag an Bord der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/transfertag-an-bord-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 15:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Besatzungen an Bord der Internationalen Raumstation verbrachten den 11. Flugtag mit der Verlegung von Ausrüstung und Lebenserhaltungssystemen in das neue Modul Tranquility. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten an Bord des Space Shuttle Endeavour wurden um 22:17 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh Yeah“ von Jonny [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die beiden Besatzungen an Bord der Internationalen Raumstation verbrachten den 11. Flugtag mit der Verlegung von Ausrüstung und Lebenserhaltungssystemen in das neue Modul Tranquility.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-18-82916.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18022010164034_small_1.jpg" alt="Nasa" width="311" height="239"/><figcaption>
Die Besatzung im Gespräch mit Obama 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten an Bord des Space Shuttle Endeavour wurden um 22:17 Uhr MEZ mit dem Lied „Oh Yeah“ von Jonny A geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve Robinson gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa eine Stunde nach dem Weckruf an die Crew erhielten die Astronauten einen Anruf vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der sich zusammen mit Schülern und diversen Würdenträgern mit der Crew über ihre Mission unterhielt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz danach begann die Besatzung mit dem Transfer der amerikanischen Lebenserhaltungssysteme in das Tranquility-Modul. Neben der Wasseraufbereitungsanlage haben nun auch die Toilette und das System zur Sauerstofferzeugung ihre neue Heimat in Tranquility. Es wurde außerdem weiterhin an der Ausrüstung des Observationsmodul Cupola gearbeitet, wo die Astronauten begannen, die Arbeitsstation für den Roboterarm der Raumstation aufzubauen. Diese Station wird allerdings erst in Betrieb genommen, nachdem die Endeavour die ISS verlassen hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Transfer von Versorgungsgütern ging unvermindert weiter. Insgesamt hat die Besatzung 75% ihrer Transferliste abgearbeitet und ist nun dabei, Experimente und generelle Gegenstände, die nicht mehr auf der Raumstation benötigt werden, im Mitteldeck des Space Shuttle zu verstauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicholas Patrick und Robert Behnken widmeten sich ihren Raumanzügen und bereiteten sie auf die Heimreise zur Erde vor. Zusätzlich verstauten sie ihre Werkzeuge, die sie während ihrer drei Außenbordeinsätze gebraucht hatten. Shuttlekommandant George Zamka hob derweil mithilfe der Steuerdüsen des Reaction Control Systems des Space Shuttle die Umlaufbahn der Raumstation um reichlich 2 Kilometer an. Insgesamt dauerte dieses Manöver 32 Minuten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 21:44 Uhr geweckt werden und damit den 12. Flugtag beginnen. Es wird der letzte gemeinsame Tag der beiden Besatzungen sein. Neben letzten Transferarbeiten werden sich beiden Besatzungen für die traditionelle gemeinsame Pressekonferenz zusammenfinden. Am Ende des Tages werden dann die Luken zwischen beiden Raumfahrzeugen geschlossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/transfertag-an-bord-der-iss/" data-wpel-link="internal">Transfertag an Bord der ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Astronauten absolvieren dritten Außenbordeinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronauten-absolvieren-dritten-aussenbordeinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32919</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicholas Patrick und Robert Behnken verließen ein letztes Mal in dieser Mission die Luftschleuse Quest für 5 Stunden und 48 Minuten, um abschließende Arbeiten an Tranquility und Cupola vorzunehmen. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Window on the World“ von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astronauten-absolvieren-dritten-aussenbordeinsatz/" data-wpel-link="internal">Astronauten absolvieren dritten Außenbordeinsatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nicholas Patrick und Robert Behnken verließen ein letztes Mal in dieser Mission die Luftschleuse Quest für 5 Stunden und 48 Minuten, um abschließende Arbeiten an Tranquility und Cupola vorzunehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-17-80495.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Nick Patrick &#8222;bearbeitet&#8220; Cupola 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Window on the World“ von Jimmy Buffet geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialistin Kay Hire gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Station für Robert Behnken war das neue Tranquility-Modul, wo er das zweite Kühlsystem der Raumstation mit dem Modul verband. Dieses zusätzliche System dient als Sicherheit, falls das erste System seinen Dienst versagen sollte. Nicholas Patrick begab sich derweil zum Observationsmodul Cupola. Dort löste er Schrauben, die die Klappen der Fenster während des Starts an ihrer Stelle gehalten haben. Im Inneren von Cupola öffnete anschließend die Besatzung die Klappen und konnte so zum ersten Mal die atemberaubende Aussicht genießen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Behnken und Patrick war die Arbeit hier allerdings noch nicht abgeschlossen. Sie installierten Griffstangen an Tranquility und verlegten ein Videokabel vom S0-Segment der Trägerstruktur zum russischen Sarja-Modul. Dies ist der erste Schritt, damit der Roboterarm der Station in der Zukunft auch auf der russischen Seite der Station eingesetzt werden kann. Die beiden schlossen zusätzlich eine Klappe am Harmony-Modul und verbanden Daten- sowie Stromkabel zwischen Tranquility und dem Andockadapter Nummer 3. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17022010170924_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Cupola mit Blick auf die Sahara 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Station setzte die Besatzung, wie auch schon die gesamten letzten Tage, die Innenausstattung des Tranquility- und Cupola-Moduls fort. So wurde eine Kontrollstation für den Roboterarm in Cupola installiert. In Zukunft sollen die meisten Arbeiten mit dem Roboterarm aus dem neuen Modul heraus durchgeführt werden. Soichi Noguchi tauschte einen Teil der Wasseraufbereitungsanlage aus. Das ausgebaute Teil wird mit der Endeavour wieder zur Erde zurückkehren, um von Experten auf seine einwandfreie Funktion hin untersucht zu werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 22:14 Uhr geweckt werden und damit Flugtag Nummer 11 beginnen. Den ganzen Tag über werden die beiden Besatzungen damit beschäftigt sein, die wichtigen Lebenserhaltungssysteme vom Destiny-Labor in das Tranquility-Modul zu transferieren. Außerdem werden die Astronauten das zweite Laufband der Station in das Modul umsetzten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Robotikarbeiten an Bord der Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/robotikarbeiten-an-bord-der-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 15:28:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeiten mit Canadarm 2 gingen auch heute weiter. Diesmal wurde der Andockadapter Nummer 3 vom Harmony-Modul zu Tranquility verlegt. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Parabola“ von der Band Tool geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Robert Behnken gewidmet. Nachdem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Arbeiten mit Canadarm 2 gingen auch heute weiter. Diesmal wurde der Andockadapter Nummer 3 vom Harmony-Modul zu Tranquility verlegt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-16-94807.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022010162808_small_1.jpg" alt="Nasa" width="365" height="270"/><figcaption>
PMA 3 fest im Griff 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Parabola“ von der Band Tool geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Robert Behnken gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem gestern bereits das Observationsmodul Cupola an die Unterseite von Tranquility verlegt wurde, sollte heute der Andockadapter Nummer 3 (PMA 3) an die nun freigewordene Stelle von Tranquility transportiert werden. Zu diesem Zweck bedienten Nicholas Patrick und Robert Behnken den Roboterarm der Raumstation, während Stationskommandant Jeff Williams, zusammen mit den japanischen Astronauten Soichi Noguchi, die Bolzen, um den Adapter von Harmony abzulösen und ihn anschließend wieder an Tranquility zu befestigen, bedienten. An der neuen Position soll der Adapter als eine Art Schutzschild gegen Mikrometeoriten dienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Arbeiten mit dem Roboterarm arbeitete die Besatzung weiterhin an der Ausstattung von Tranquility und Cupola. Jeff Williams testete das Advanced Resistive Excerise Device (ARED), welches in Tranquility seine neue Heimat hat, mit zufriedenstellendem Ergebnis. Das Trainingsgerät konnte anschließend für die gesamte Besatzung freigegeben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ein paar Stunden Freizeit und einem gemeinsamen Mittagessen mit der Stationsbesatzung, versammelte sich die Shuttlecrew, um den Plan für den bevorstehenden dritten und letzten Außenbordeinsatz der Mission durchzugehen. Anschließend begaben sich Robert Behnken und Nicholas Patrick in die Luftschleuse Quest, um dort wieder bei vermindertem Luftdruck zu schlafen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden sollen während der geplanten 6 Stunden und 30 Minuten die zweite der beiden Kühlleitungen zum Tranquility Modul öffnen und anschließend einige temporäre Stromleitungen deaktivieren. Sie sollen außerdem die Schutzabdeckungen von den Fenstern des Cupola-Moduls nehmen, damit die Besatzung im Inneren die Klappen öffnen und so zum ersten Mal über Cupola einen Blick nach draußen werfen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 22:14 Uhr MEZ geweckt werden und damit Flugtag 11 beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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		<title>Astronauten verlegen Cupola</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronauten-verlegen-cupola/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 15:26:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Besatzungen an Bord der Internationalen Raumstation verlegten das Observationsmodul Cupola an die der Erde zugewandte Seite von Tranquility. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Missionskontrolle in Houston weckte die Astronauten an Bord der Endeavour um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Forty Years On“ der Londoner Schule Harrow. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Besatzungen an Bord der Internationalen Raumstation verlegten das Observationsmodul Cupola an die der Erde zugewandte Seite von Tranquility.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-15-94520.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15022010162650_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Cupola auf dem Weg 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionskontrolle in Houston weckte die Astronauten an Bord der Endeavour um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Forty Years On“ der Londoner Schule Harrow. Das Lied wurde Missionsspezialist Nicholas Patrick gewidmet, der dort Schüler war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Missionsspezialistin Kay Hire und Pilot Terry Virts bedienten den Roboterarm der Raumstation im Destiny Labor, um mit dessen Hilfe Cupola an seine endgültige Position zu transportieren. Stationskommandant Jeff Williams bediente derweil die Bolzen, die Cupola mit dem Rest der Station verbinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Versuch diese Bolzen zu lösen, damit Cupola von der Station getrennt werden kann, kam es zu einer kleinen Verzögerung. Die Bolzen waren am Boden zu fest angezogen worden und die Software an Bord der Raumstation brach die Aktion mit einem Fehler ab. Beim zweiten Versuch lösten sich allerdings alle Bolzen und Cupola konnte bewegt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Cupola an seiner endgültigen Position, begann die Besatzung auch schon mit der Ausrüstung des Moduls. Es wurden eine Kontrolleinheit für den Roboterarm der Station eingebaut und einige Leitungen verlegt. Die Astronauten werden die Aussicht aus dem neuen Modul allerdings erst nach dem dritten Außenbordeinsatz der Mission genießen können, da derzeit die Fenster noch durch Abdeckungen geschützt sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15022010162650_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/><figcaption>
Terry Virts und Robert Behnken im Interview 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss der Arbeiten an Cupola für den Tag, bereiteten Virts und Hire den Roboterarm auf seine nächste Aufgabe vor und brachten ihn in Position, um den Andockadapter Nummer 3 zum Tranquility Modul zu transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Tages bereiteten Nicholas Patrick und Robert Behnken ihre Raumanzüge für den dritten und letzten Außenbordeinsatz der Mission vor. Dieser Einsatz soll am Mittwoch stattfinden. Verschiedenste Besatzungsmitglieder beantworteten zusätzlich Fragen von Schülern und Reportern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 22:14 Uhr MEZ geweckt werden und damit den neunten Flugtag beginnen. Highlight dieses Flugtages wird die Verlegung des Andockadapters Nummer 3 vom Harmony-Modul zum Tranquility-Modul sein. Die Besatzung kann sich außerdem über ein wenig Freizeit freuen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Zweiter Außenbordeinsatz erfolgreich abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-aussenbordeinsatz-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Cupola]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Robert Behnken und Nicholas Patrick verließen erneut für 5 Stunden und 54 Minuten die Raumstation und setzten die Arbeiten am Tranquility-Modul fort. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurde um 22:15 Uhr MEZ mit dem Lied „Too Much Stuff“ von Delbert McClinton geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Robert Behnken und Nicholas Patrick verließen erneut für 5 Stunden und 54 Minuten die Raumstation und setzten die Arbeiten am Tranquility-Modul fort.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-14-83846.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14022010154210_small_1.jpg" alt="Nasa" width="365" height="264"/><figcaption>
Patrick und Behnken bereit für die Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten wurde um 22:15 Uhr MEZ mit dem Lied „Too Much Stuff“ von Delbert McClinton geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Steve Robinson gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptaufgabe für den zweiten Außenbordeinsatz der Mission war die Integration von Tranquility in den Kühlkreislauf der Raumstation. Außerdem installierten die beiden Astronauten diverse Schutzabdeckungen an der Außenseite von Tranquility und bereiteten das Observationsmodul Cupola auf seine Verlegung vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Arbeiten an den Kühlleitungen trat aus einer der Leitungen etwas Ammoniak aus. Obwohl Robert Behnken bei einer visuellen Inspektion von Patricks Anzug keinerlei Anzeichen von Kontaminierung erkennen konnte, mussten die Astronauten einige Prozeduren einhalten, um sicherzustellen, dass kein Ammoniak in das Innere der Raumstation gelangen kann. Der Plan sah als Erstes vor, dass sich Patrick gegen Ende des Einsatzes für einige Zeit im direkten Sonnenlicht aufhält, um so eventuell vorhandene Spuren des Kühlmittels am Anzug zu verdampfen. Als Zweites sollten die Astronauten eine Luftanalyse im Inneren der Luftschleuse Quest durchführen, bevor sie wieder ins Innere der Station zurückkehrten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies war der einzige Zwischenfall bei den Arbeiten an den Kühlleitungen und so konnten die beiden Astronauten die Arbeit zügig abschließen. Als Nächstes deckten Patrick und Behnken die Leitungen mit Schutzmatten ab, um so zu verhindern, dass Mikrometeorite diese beschädigen können. Behnken bereitete außerdem das Observationsmodul Cupola auf seine Verlegung an die der Erde zugewandten Seite des Tranquility-Moduls vor, indem er die Klappe für die Kamera im Andockmechanismus öffnete und anschließend selbigen ausklappte. Patrick installierte derweil ein Ventil an Tranquility und befestigte acht Griffstangen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14022010154210_small_2.jpg" alt="Nasa" width="324" height="233"/><figcaption>
Arbeiten im Inneren von Tranquility 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Station arbeitete die Besatzung unterdessen im Inneren von Tranquility und rüstete das Modul aus. Zu den Arbeiten gehörten die Aktivierung des Ventilationssystems sowie die Verkabelung von Computern und der elektrischen Systeme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden entschieden sich die Manager der STS-130-Mission dafür, diese um einen Tag zu verlängern. Dies soll den beiden Besatzungen an Bord der Raumstation Gelegenheit geben, die wichtigsten Lebenserhaltungssysteme in das neue Modul zu transferieren. Ursprünglich waren diese Arbeiten für die Zeit nach der STS-130-Mission geplant. Der zusätzliche Tag wird Flugtag Nummer 11 sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 22:14 Uhr MEZ geweckt werden. Zu den Aufgaben des achten Flugtages gehört die Verlegung des Observationsmoduls Cupola. Allerdings könnten Schwierigkeiten mit der Installation eines sogenannten Center Disc Cover, das Umkoppeln verhindern. Derzeit arbeitet das Team am Boden an einem Plan, dieses Problem zu umgehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zweiter-aussenbordeinsatz-erfolgreich-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">Zweiter Außenbordeinsatz erfolgreich abgeschlossen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Astronauten absolvieren ersten Außenbordeinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronauten-absolvieren-ersten-aussenbordeinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:58:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicholas Patrick und Robert Behnken verließen für 6 Stunden und 32 Minuten die Raumstation, um bei der Installation des neuen Moduls Tranquility zu helfen. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Beautiful Day“ von U2 geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialistin Kay [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astronauten-absolvieren-ersten-aussenbordeinsatz/" data-wpel-link="internal">Astronauten absolvieren ersten Außenbordeinsatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nicholas Patrick und Robert Behnken verließen für 6 Stunden und 32 Minuten die Raumstation, um bei der Installation des neuen Moduls Tranquility zu helfen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-02-12-84500.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022010155823_small_1.jpg" alt="Nasa" width="320" height="229"/><figcaption>
Robert Behnken bei der Arbeit 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde um 22:14 Uhr MEZ mit dem Lied „Beautiful Day“ von U2 geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialistin Kay Hire gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Patrick und Behnken verließen um 03:17 Uhr MEZ die Luftschleuse Quest und begannen ihre Arbeit am neuen Modul, um es auf die Installation an die Raumstation vorzubereiten. Sie lösten Verbindungen an Tranquility, die das Modul mit Strom vom Space Shuttle versorgten. Kay Hire und Terry Virts hoben anschließend Tranquility, mithilfe des Roboterarms der Raumstation, aus der Ladebucht der Endeavour. Nachdem Patrick und Behnken einige Abdeckungen entfernt sowie einen Abschlusswiderstand angebracht hatten, konnte das neue Modul an der linken Seite des Unity-Moduls installiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Tranquility mit insgesamt 16 Bolzen sicher an die Raumstation angebracht war, verbanden Patrick und Behnken eine Reihe von Daten- und Stromkabeln und integrierten somit das neue Modul in das Netz der Station. Sie bereiteten außerdem noch einige Schutzabdeckungen vor und legten die Schläuche des Kühlsystems der Station zurecht. Diese Schläuche sollen während des zweiten Außenbordeinsatzes mit dem neuen Modul verbunden werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12022010155823_small_2.jpg" alt="NASA" width="332" height="238"/><figcaption>
Tranquility an seinem neuen Platz 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten installierten außerdem zusätzliche Griffe am Roboter DEXTRE und verlegten zwei Plattformen. Gegen Ende des Einsatzes konnte die Bodenkontrolle in Houston vermelden, dass alle Kabelverbindungen zwischen dem neuen Modul und der Raumstation einwandfrei funktionieren und dass zwischen Unity und Tranquility keine Undichtigkeiten auftreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Station gingen derweil die Arbeiten an der Wasseraufbereitungsanlage weiter. Die Crew befüllte diese mit Urin und begann den Recyclingvorgang. Experten am Boden werden den Vorgang überwachen. Das resultierende Wasser wird, zusammen mit einer Probe des Urins, wieder zurück zur Erde gebracht, um dort gründlich untersucht zu werden. Sobald sich die Ingenieure von der einwandfreien Funktion der Anlage überzeugt haben, wird diese vom Destiny-Labor ins neue Modul verlegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luken zwischen Unity und Tranquility sollen morgen zum ersten Mal geöffnet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird es im neuen Modul noch dunkel sein, da es beim Start noch nicht vollständig ausgerüstet wurde. Die Besatzung soll um 22:14 Uhr MEZ geweckt werden und damit den sechsten Flugtag beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7745.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7683.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Countdown &amp; Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 130 &#8211; Vorbereitung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astronauten-absolvieren-ersten-aussenbordeinsatz/" data-wpel-link="internal">Astronauten absolvieren ersten Außenbordeinsatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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