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	<title>Weltraumüberwachung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Weltraumüberwachung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Fähigkeitsaufbau im Bereich Weltraumüberwachung: Bundeswehr erhält Teleskopsystem</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/faehigkeitsaufbau-im-bereich-weltraumueberwachung-bundeswehr-erhaelt-teleskopsystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2024 18:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich unterzeichnete das Beschaffungsamt der Bundeswehr einen Vertrag zur Herstellung und Lieferung eines Teleskopsystems zur Weltraumüberwachung, bestehend aus zwei Teleskopen, einschließlich der benötigten infrastrukturellen Realisierung. Finanziert wurde die Beschaffung des marktverfügbaren Systems aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr. Quelle: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kürzlich unterzeichnete das Beschaffungsamt der Bundeswehr einen Vertrag zur Herstellung und Lieferung eines Teleskopsystems zur Weltraumüberwachung, bestehend aus zwei Teleskopen, einschließlich der benötigten infrastrukturellen Realisierung. Finanziert wurde die Beschaffung des marktverfügbaren Systems aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr 28. August 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koblenz 28. August 2024 &#8211; Die neuen Teleskope sind ein Teilprojekt des künftigen Systems zur Weltraumüberwachung (SysWRÜbw) und ermöglichen die eigene Beobachtung und Verfolgung von Objekten im Weltraum. Der Erfassungsbereich erstreckt sich vom sogenannten „Low Earth Orbit“ (LEO) in Höhen von rund 400 Kilometern bis zu 36.000 Kilometern im sogenannten „Geostationary Orbit“ (GEO). Die gesammelten Daten werden in das Weltraumlagezentrum (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wrlagez/" data-wpel-link="internal">WRLageZ</a>) in Uedem eingespeist und dort zusammen mit anderen Daten zu einer Gesamtlage des erdnahen Weltraums verarbeitet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/mockup-2x6m-dome-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Bild (digital gestaltet) soll visualisieren, wie das Teleskopsystem in etwa aussehen wird. (Bild: Firma Baader)" data-rl_caption="" title="Das Bild (digital gestaltet) soll visualisieren, wie das Teleskopsystem in etwa aussehen wird. (Bild: Firma Baader)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="371" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/mockup-2x6m-dome-60.jpg" alt="Das Bild (digital gestaltet) soll visualisieren, wie das Teleskopsystem in etwa aussehen wird. (Bild: Firma Baader)" class="wp-image-144280" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/mockup-2x6m-dome-60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/mockup-2x6m-dome-60-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Bild (digital gestaltet) soll visualisieren, wie das Teleskopsystem in etwa aussehen wird. (Bild: Firma Baader)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das WRLageZ bewertet beispielsweise Risiken durch <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/weltraumschrott/" data-wpel-link="internal">Weltraumschrott</a>, der Satelliten treffen und beschädigen könnte, mögliche Wiedereintritte von Weltraumobjekten, wodurch sich Risiken für Menschen und Infrastruktur auf der Erde ergeben könnten, sowie die Einflüsse des Weltraumwetters, ausgelöst durch die Aktivitäten der Sonne. Dazu werden Objekte im erdnahen Weltraum überwacht und bei Bedarf aufgeklärt, um einen verlässlichen und eindeutigen nationalen Objektkatalog zu erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warnungen des Weltraumlagezentraums versetzen Bundes- und Landesbehörden ebenso wie Satellitenbetreiber in die Lage, auf Weltraumereignisse zu reagieren. Damit baut die Bundeswehr ihre Weltraumaktivitäten und -fähigkeiten weiter mit dem Ziel der Realisierung einer möglichst vollumfänglichen Weltraumüberwachung aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die notwendige Infrastruktur wird erstmals bereits über den Beschaffungsvertrag mit abgedeckt. Der Bau der zwei etwa acht Meter hohen Türme am Standort Meßstetten wird voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss werden die Teleskope installiert und über eine Remote-Steuerung aus dem WRLageZ in Betrieb genommen und zunächst getestet, um das System dann voraussichtlich 2026 komplett an das Weltraumkommando der Bundeswehr zur Nutzung zu übergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3958.msg565961#msg565961" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Militärische Raketen- und Raumfahrtneuigkeiten</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GESTRA: Vollständige Betriebsdemonstration geglückt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gestra-vollstaendige-betriebsdemonstration-geglueckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 14:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsches Radarsystem erfasst kleine Objekte im erdnahen Orbit. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR. Quelle: Fraunhofer FHR 19. Dezember 2023. 19. Dezember 2023 &#8211; Für Deutschland &#8211; und damit auch für Europa &#8211; bricht im Jahr 2024 eine neue Ära in der Weltraumbeobachtung an: Das im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Deutsches Radarsystem erfasst kleine Objekte im erdnahen Orbit. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer FHR 19. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">19. Dezember 2023 &#8211; Für Deutschland &#8211; und damit auch für Europa &#8211; bricht im Jahr 2024 eine neue Ära in der Weltraumbeobachtung an: Das im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) durch das Fraunhofer Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR entwickelte und gebaute Radarsystem GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar) hat nach einer intensiven und erfolgreichen Test- und Verifikationsphase im Dezember 2023 mit der finalen Überprüfung begonnen. Damit ist dieses weltweit einzigartige System zur Weltraumüberwachung in seine mehrmonatige Abnahme gestartet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GESTRATrackingDetektionDLRwrlagez.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ausgesuchte Messergebnisse der Funktionsdemonstration von GESTRA. Links: Im Suchmodus konnten mehr als 200 Objekte pro Stunde detektiert. Rechts: Im Tracking-Modus können Objekte gezielt auf ihrer Bahn verfolgt werden. (Bild: Raumfahrtagentur im DLR, Weltraumlagezentrum)" data-rl_caption="" title="Ausgesuchte Messergebnisse der Funktionsdemonstration von GESTRA. Links: Im Suchmodus konnten mehr als 200 Objekte pro Stunde detektiert. Rechts: Im Tracking-Modus können Objekte gezielt auf ihrer Bahn verfolgt werden. (Bild: Raumfahrtagentur im DLR, Weltraumlagezentrum)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="327" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GESTRATrackingDetektionDLRwrlagez60.jpg" alt="Ausgesuchte Messergebnisse der Funktionsdemonstration von GESTRA. Links: Im Suchmodus konnten mehr als 200 Objekte pro Stunde detektiert. Rechts: Im Tracking-Modus können Objekte gezielt auf ihrer Bahn verfolgt werden. (Bild: Raumfahrtagentur im DLR, Weltraumlagezentrum)" class="wp-image-134972" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GESTRATrackingDetektionDLRwrlagez60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GESTRATrackingDetektionDLRwrlagez60-300x164.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ausgesuchte Messergebnisse der Funktionsdemonstration von GESTRA. Links: Im Suchmodus konnten mehr als 200 Objekte pro Stunde detektiert werden. Rechts: Im Tracking-Modus können Objekte gezielt auf ihrer Bahn verfolgt werden. (Bild: Raumfahrtagentur im DLR, Weltraumlagezentrum)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit Experten des Fraunhofer FHR führte die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR als Teil des Weltraumlagezentrums den Test durch. Während der Demonstration wurden verschiedene Radarmodi erfolgreich überprüft, konkret zwei verschiedene Such-Modi, der Spotlight-Mode und der Tracking-Mode. Die erfassten Sichtungen konnten mit vorhandenen Katalogdaten von Objekten im erdnahen Orbit korreliert werden. Im Schnitt wurden pro Stunde mehr als 200 Objekte aufgespürt, darunter auch kleine Objekte („Cubesats“) in mehreren hundert Kilometern Entfernung. Gesichtet wurden neben zahlreichen Starlink-Satelliten auch die Orbiter Oneweb-0240 (Höhe circa 1200 Kilometer), NOAA 16-DEB (Höhe circa 825 Kilometer), Sentinel 6 (Höhe circa 1300 Kilometer) sowie den Kleinsatellit CUTE1.7 (20x20x10 Zentimeter; Höhe circa 600 Kilometer). Damit erfüllt GESTRA bereits ohne volle Auslastung die gestellten Anforderungen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorderseiteAntenneGESTRAdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vorderseite der phasengesteuerten Antenne von GESTRA. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Vorderseite der phasengesteuerten Antenne von GESTRA. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorderseiteAntenneGESTRAdlr60.jpg" alt="Vorderseite der phasengesteuerten Antenne von GESTRA. (Bild: DLR)" class="wp-image-134977" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorderseiteAntenneGESTRAdlr60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorderseiteAntenneGESTRAdlr60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorderseiteAntenneGESTRAdlr60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorderseite der phasengesteuerten Antenne von GESTRA. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kombination aus Flexibilität und digitaler Technik macht GESTRA einzigartig</strong><br>Das komplexe Radarsystem umfasst eine Sende- und eine Empfangsantenne, die bei voller Bestückung mit je 256 Einzelelementen versehen sind und deren Radarwellen phasengesteuert werden können (sogenannte „Phased-Array“). Jedes Element der Sendeantenne wird durch einen extrem leistungsfähigen Verstärker angesteuert, so dass die circa vier Meter große Sendeantenne insgesamt eine immense Gesamtleistung vorweisen kann. Die Elemente der Empfangsantenne werden einzeln digital ausgelesen und können mittels spezieller Prozessoreinheiten in Echtzeit zusammengefasst werden. Auf diese Weise ändern die beiden Antennen innerhalb weniger Millisekunden ihre Blickrichtung. Darüber hinaus kann die Antenne mit einem Drehstand mechanisch ausgerichtet werden. Eine eigene Wasserkühlung für jedes einzelne Antennenelement trägt zudem zu einer besonders hohen Radarleistung bei. Dies erhöht die Empfindlichkeit des Systems zusätzlich. Damit ist GESTRA bei der Beobachtung von Weltraummüll nicht nur sehr dynamisch, sondern auch überaus sensitiv. Sender und Empfänger sind in zwei getrennten Containern untergebracht, was den flexiblen Einsatz an unterschiedlichen Orten erlaubt. Diese Kombination aus Mobilität, digitaler Technik und Leistungsfähigkeit macht GESTRA einzigartig. Die Anlage ist auf der Schmidtenhöhe bei Koblenz aufgestellt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuftaufnahmeGESTRASchmidtenhoeheFHRJFiege.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Luftaufnahme von GESTRA auf der Schmidtenhöhe in Koblenz. (Bild: Fraunhofer FHR / Jens Fiege)" data-rl_caption="" title="Luftaufnahme von GESTRA auf der Schmidtenhöhe in Koblenz. (Bild: Fraunhofer FHR / Jens Fiege)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuftaufnahmeGESTRASchmidtenhoeheFHRJFiege60.jpg" alt="Luftaufnahme von GESTRA auf der Schmidtenhöhe in Koblenz. (Bild: Fraunhofer FHR / Jens Fiege)" class="wp-image-134974" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuftaufnahmeGESTRASchmidtenhoeheFHRJFiege60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuftaufnahmeGESTRASchmidtenhoeheFHRJFiege60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LuftaufnahmeGESTRASchmidtenhoeheFHRJFiege60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Luftaufnahme von GESTRA auf der Schmidtenhöhe in Koblenz. (Bild: Fraunhofer FHR / Jens Fiege)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modernste Radartechnik für mehr Sicherheit im Weltraum</strong><br>Mit GESTRA steht dem ressortgemeinsame Weltraumlagezentrum im Jahr 2024 eines der weltweit modernsten Radarsysteme zur Weltraumbeobachtung zur Verfügung. Das deutsche Weltraumlagezentrum in Uedem hat schwerpunktmäßig die Aufgabe ein Lagebild für den Weltraum zu erstellen und zu bewerten sowie nationale Raumfahrtsysteme vor der Kollision mit Weltraummüll zu schützen. Nach Inbetriebnahme von GESTRA werden Mitarbeiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR das System aus dem Weltraumlagezentrum heraus steuern. Denn dort laufen alle Messdaten zusammen, um daraus die Bahnen der erfassten Objekte zu bestimmen. Ebenfalls sollen diese Daten von Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland angefragt werden können. Auch auf europäischer Ebene wird das Potenzial von GESTRA im Projekt „EUSST“ (EU Space Surveillance and Tracking) eingebracht. Die Maßnahmen zur Integration des Sensors in EUSST werden Anfang 2024 beginnen und im ersten Halbjahr abgeschlossen sein. Im niedrigen Erdorbit ist GESTRA nicht nur in der Lage, Weltraumschrott zu erfassen, sondern auch offensive Kleinsatelliten anderer Staaten aufzuspüren und deren Bahn zu verfolgen. GESTRA erfüllt vollständig die Anforderungen ziviler und militärischer Weltraumüberwachung und ist somit als prototypisches Weltraumüberwachungsradar ein unverzichtbarer Baustein für eine hoch leistungsfähige, international vernetzte Weltraum-Sicherheitsarchitektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltraumschrott als Gefahr für die Raumfahrt</strong><br>Im erdnahen Weltraum ziehen mehrere tausend Satelliten ihre Bahnen. In diesem Bereich befinden sich aber auch zigtausend Teile Weltraumschrott: Insgesamt handelt es sich dabei um mehr als 10.000 Tonnen Material. Der größte Teil davon befindet sich auf niedrigen Orbits in Höhen von bis zu 2000 Kilometern, im sogenannten „Low Earth Orbit“ (LEO). Eine Kollision mit genutzter Infrastruktur im Weltraum ist damit sehr wahrscheinlich. Auch die Internationale Raumstation ISS ist auf ihrem Orbit in rund 400 Kilometern Höhe davon betroffen. Um Kollisionen so weit wie möglich zu vermeiden, werden kontinuierlich verlässliche Daten zur Weltraumlage benötigt, die von Radarsystemen wie GESTRA bereitgestellt werden können. Entwickelt wurde GESTRA vom Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg. Die Finanzierung erfolgte durch die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Betrieben wird das Radarsystem zukünftig vom ressortgemeinsamen Weltraumlagezentrum in Uedem, welches vom BMWK und vom Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) finanziert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19685.msg557074#msg557074" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Fraunhofer FHR</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>GEOTracker-Service von ArianeGroup heißt jetzt Helix</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geotracker-service-von-arianegroup-heisst-jetzt-helix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 16:58:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Name steht für die Erweiterung des Dienstes auf niedrige und mittlere Umlaufbahnen mit präziserer Erfassung von Objekten im All bei Tag und Nacht. Der Service ergänzt den seit 2011 laufenden Betrieb im geostationären Orbit. Helix unterstützt die akkurate Erfassung der Lage im Weltraum durch die permanente Katalogisierung von Objekten und ihre Charakterisierung. Dies [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der neue Name steht für die Erweiterung des Dienstes auf niedrige und mittlere Umlaufbahnen mit präziserer Erfassung von Objekten im All bei Tag und Nacht. Der Service ergänzt den seit 2011 laufenden Betrieb im geostationären Orbit. Helix unterstützt die akkurate Erfassung der Lage im Weltraum durch die permanente Katalogisierung von Objekten und ihre Charakterisierung. Dies erleichtert auch das Erkennen &#8222;ungewöhnlicher&#8220; Ereignisse. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup 5. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix1ArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix1ArianeGroup26.jpg" alt="(Grafik: ArianeGroup)" class="wp-image-127581"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Les Mureaux, Bordeaux, 5. Juni 2023 &#8211; GEOTracker® wird in Helix umbenannt, um die breite Palette von Diensten zur Weltraumüberwachung widerzuspiegeln, die ArianeGroup anbietet. Diese reichen von erdnahen Umlaufbahnen bis in den geostationären Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helix integriert neue Fähigkeiten wie augensichere Laser-Entfernungsmessung und Bilderfassung, und erweitert den Katalog von mehreren tausend erfassten Objekten im Weltraum fortlaufend. Um den Bedürfnissen von Kunden und den steigenden Anforderungen durch die Verdichtung der Aktivitäten im All gerecht zu werden, baut ArianeGroup das Helix Netzwerk weltweit weiter aus und entwickelt den Service stetig weiter. Mit 15 Stationen rund um den Globus stellt Helix heute das größte private europäische Teleskop-Netz dar. Bis 2025 wird es auf über 30 Stationen ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helix liefert Tag und Nacht hochpräzise Daten für die Positions- und Orbitalbahn-Bestimmung und analysiert Weltraumobjekte in den verschiedenen Umlaufbahnen. Der Dienst ist an die Bedürfnisse ziviler und militärischer Satellitenbetreiber bei der Überwachung, Nachverfolgung und Vermeidung von Kollisionen angepasst. Er ermöglicht es den Betreibern, ihre Satelliten vor möglichen Gefahren zu schützen. Helix liefert somit Informationen von hohem Mehrwert, die für die Entwicklung künftiger europäischer Raumfahrtprogramme unerlässlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als wir vor etwas mehr als zehn Jahren unseren eigenen Weltraumüberwachungsdienst ins Leben riefen, haben wir Pionierarbeit geleistet. Heute sind sich Staaten und Betreiber der Risiken, denen ihre Systeme im All ausgesetzt sind, bewusst. Die Infrastrukturen im Orbit sind für das Funktionieren unserer modernen Gesellschaften unverzichtbar geworden. Mit unseren Kompetenzen im Bereich großer Weltraumsysteme und in Verbindung mit der Situationsanalyse im All, die für uns von strategischer Bedeutung sind, können wir heute zur Bewältigung dieser großen Herausforderungen für die Sicherheit der Bürger Europas beitragen. Die neue Bezeichnung für unseren Weltraumüberwachungsdienst spiegelt seine Weiterentwicklung wider, unterstreicht seine Qualität und Effizienz und symbolisiert den Pionier- und Innovationsgeist unserer Teams im Dienste unserer Kunden“, erklärte Martin Sion, CEO von ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix3ArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix3ArianeGroup26.jpg" alt="(Grafik: ArianeGroup)" class="wp-image-127583"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Helix-Dienst deckt bereits heute permanent 360 Grad der geostationären Umlaufbahn ab und wird nun auf erdnahe Umlaufbahnen ausgedehnt. Er nutzt die neuesten optischen und lasertechnischen Innovationen für hochpräzise Erkennung und Messung, wobei die Automatisierung und schnelle Orbitaldaten-Verarbeitung durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Die rund um die Uhr erfassten Daten werden in einem Steuerungs- und Kontrollzentrum im französischen Les Mureaux bei Paris analysiert. Sie werden anschließend in sicheren operativen Diensten und Produkten für Kunden aufbereitet und gepflegt. Die Beobachtungsstationen werden am ArianeGroup-Standort in Saint Médard en Jalles in der französischen Region Nouvelle Aquitaine entwickelt, zusammengefügt und getestet, bevor sie weltweit installiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genaue Bestimmung von Weltraumobjekten sowie die permanente und zeitnahe Erfassung und Verarbeitung hochwertiger Informationen sind auch für künftige Weiterentwicklungen im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds unerlässlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem französischen Verteidigungsministerium erlaubt dieses System die Erkennung, Nachverfolgung und Unterstützung bei der Bestimmung von Weltraumobjekten und die Warnung vor ungewöhnlichen Verhaltensweisen, um die Lage im Weltraum permanent zu erfassen und zum Schutz der nationalen Weltraumressourcen beizutragen. In diesem Kontext haben die ArianeGroup-Teams für Weltraumüberwachung kürzlich – wie jedes Jahr – an der AsterX-Übung für das französische Weltraumkommando und seine internationalen Partner teilgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission hat ArianeGroup zudem im Juni 2021 mit der Umsetzung von zwei Projekten zur Weltraumüberwachung mit den Namen „Sauron“ und „Integral“ beauftragt und damit ihre Rolle als wichtiger Akteur in diesem Sektor bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GEOTracker® und Helix sind eingetragene Marken von ArianeGroup.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für zivile und militärische Trägerraketen, verantwortlich für die Entwicklung und den gesamten Produktionsablauf der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, die von ihrer Tochtergesellschaft Arianespace vermarktet und betrieben werden. Außerdem ist sie für die Entwicklung, den Bau, die Integration und die Wartung der Raketen der französischen See-Streitkräfte zur nuklearen Abschreckung zuständig. Als weltweit anerkannter Spezialist für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen beherrscht ArianeGroup die ganze Palette der fortschrittlichsten Antriebstechnologien und Anwendungen in der Raumfahrt. Über ihre Tochtergesellschaften stellt sie anderen Industriezweigen ihre Fachkompetenz in Ausrüstung, Service, Weltraumüberwachung und sicherheitsrelevanten Infrastrukturen zur Verfügung. ArianeGroup ist ein 50:50-Joint Venture von Airbus und Safran und beschäftigt mehr als 8.000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe im Jahr 2022 belief sich auf 2,4 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12696.msg550078#msg550078" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ArianeGroup</a></li>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Russland hat neuen Aufbruch zum Mond verschlafen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-hat-neuen-aufbruch-zum-mond-verschlafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2023 14:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Borissow]]></category>
		<category><![CDATA[Mletschny putj]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerlastrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerlastträger]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Borissow übt Selbstkritik. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: RIA Nowosti, TASS. Moskau, 14. April 2023 &#8211; Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Chef seiner Raumfahrtbehörde GK Roskosmos, Juri Borissow, am Mittwoch zum 62. Jahrestag des Fluges von Juri Gagarin offenbar ins Gebet genommen. Denn dieser übte am Freitag auf einem Internationalen Weltraumfilm-Festival in Kaluga [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Borissow übt Selbstkritik. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: RIA Nowosti, TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 14. April 2023 &#8211; Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Chef seiner Raumfahrtbehörde GK Roskosmos, Juri Borissow, am Mittwoch zum 62. Jahrestag des Fluges von Juri Gagarin offenbar ins Gebet genommen. Denn dieser übte am Freitag auf einem Internationalen Weltraumfilm-Festival in Kaluga bei Moskau deutlich Selbstkritik. Sein Land habe den Moment &#8222;etwas verschlafen&#8220;, als die Welt sich wieder für den Mond interessierte, sagte er. Sowohl Amerika als auch China &#8222;überholen uns in dieser Richtung&#8220;. Um zum Mond zu fliegen und von ernsthaften Fortschritten dabei zu sprechen, brauche man eine superschwere Trägerrakete. &#8222;Und wir haben einen solchen Träger nicht.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Putin habe zudem das Projekt des Informations- und Analysesystems &#8222;Mletschny putj&#8220; (Milchstraße) genehmigt, betonte der Manager. Mit ihm solle die Sicherheit der Aktivitäten im erdnahen Weltraum gewährleistet werden. Es werde aus einer Gruppe spezialisierter Beobachtungssatelliten und 65 Teleskopen bestehen und auch ein &#8222;kosmisches Segment&#8220; erhalten. Derzeit könne die GK Roskosmos Objekte von weniger als zehn Zentimetern Größe &#8222;nicht sehen&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Borissow betonte darüber hinaus die Notwendigkeit, 2025 jährlich 250 bis 300 und 2030 rund 500 Satelliten zu bauen. Russland brauche mehr als 1.000 nationale Satelliten auf der Umlaufbahn. Erforderlich sei auch die geplante Russische Orbitalstation (ROS), deren erstes Modul Ende 2027 gestartet werden solle. Ohne sie verliere Russland seine bemannte Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg547260#msg547260" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
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		<title>HENSOLDT und Fraunhofer arbeiten gemeinsam an Weltraumüberwachungsradar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hensoldt-und-fraunhofer-arbeiten-gemeinsam-an-weltraumueberwachungsradar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 09:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Custodian]]></category>
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		<category><![CDATA[HENSOLDT]]></category>
		<category><![CDATA[Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidtenhöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Ulm]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lizenzen zur Serienreifmachung von GESTRA vergeben. Eine Presseinformation des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR. Quelle: FHR 2. Februar 2023. 2. Februar 2023 &#8211; Der Sensorspezialist HENSOLDT hat eine Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR vereinbart, mit dem Ziel, den Technologiedemonstrator GESTRA (German Experimental Space Surveillance und Tracking Radar) in ein serienreifes, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Lizenzen zur Serienreifmachung von GESTRA vergeben. Eine Presseinformation des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: FHR 2. Februar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GESTRAinKoblenzFraunhoferFHR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Weltraumüberwachungsradar Custodian basiert auf dem vom Fraunhofer FHR im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR entwickelten GESTRA (German Experimental Space Surveillance und Tracking Radar) in Koblenz. (Foto: Fraunhofer FHR)" data-rl_caption="" title="Das Weltraumüberwachungsradar Custodian basiert auf dem vom Fraunhofer FHR im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR entwickelten GESTRA (German Experimental Space Surveillance und Tracking Radar) in Koblenz. (Foto: Fraunhofer FHR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GESTRAinKoblenzFraunhoferFHR26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Weltraumüberwachungsradar Custodian basiert auf dem vom Fraunhofer FHR im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR entwickelten GESTRA (German Experimental Space Surveillance und Tracking Radar) in Koblenz. (Foto: Fraunhofer FHR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2. Februar 2023 &#8211; Der Sensorspezialist HENSOLDT hat eine Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR vereinbart, mit dem Ziel, den Technologiedemonstrator GESTRA (German Experimental Space Surveillance und Tracking Radar) in ein serienreifes, operationell einsatzfähiges System mit dem Namen Custodian zu überführen. Dazu hat HENSOLDT die notwendigen Lizenzen von der Fraunhofer-Gesellschaft erworben und eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prototyp wurde vom Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt. Das Radar ist derzeit auf dem Standortübungsplatz Schmidtenhöhe bei Koblenz in Betrieb und erbringt dort erste Leistungsnachweise. Ein weiterer Bestandteil des DLR-Auftrages ist unter anderem die Verwertung der erforschten Technologie durch einen geeigneten Industriepartner. Nach Ausschreibung im internationalen Wettbewerb hat Fraunhofer jetzt die Rechte zur Serienreifmachung an den Ulmer Radarspezialisten HENSOLDT Sensors GmbH vergeben. Am 12. Januar 2023 haben beide Unternehmen einen entsprechenden Lizenzvertrag unterschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Vorhaben ist ein Leuchtturm deutscher Leistungsfähigkeit, begründet in der engen Zusammenarbeit zwischen Spitzenforschung und Hochtechnologie-Unternehmen. Damit kann Deutschland eine wichtige nationale Fähigkeit im Bereich einer Schlüsseltechnologie aufbauen und gleichzeitig einen wertigen Beitrag in internationale Partnerschaften einbringen&#8220;, freut sich Peter Schlote, Mitglied des HENSOLDT-Executive Committees und Leiter des Geschäftsbereichs Radar in Ulm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auf Basis der GESTRA-Technologie kann ein weltumspannendes Netzwerk von bodengebundenen Radaranlagen zur Überwachung des erdnahen Weltraums aufgebaut werden. Ziel ist die Erfassung und Nachverfolgung von Weltraumschrott, welcher zunehmend eine Gefahr für die Raumfahrt und das Ausbringen und Betreiben von Satelliten darstellt,&#8220; ergänzt Professor Peter Knott, Institutsleiter des Fraunhofer FHR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team aus Fraunhofer FHR und HENSOLDT erwartet mit Spannung die Konkretisierung von Vergabeabsichten potenzieller Kunden. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Bundeswehr: „Es ist bekannt, dass die Bundeswehr anstrebt, eigenständige Sensorik für die Weltraumaufklärung zu beschaffen,&#8220; so Peter Schlote. „Wohl wissend, dass die Bundeswehr hohe Anforderungen stellt, wären die Spezialisten des Weltraumkommandos unsere erste Wahl als Partner&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Beim Fraunhofer FHR entwickelte Spitzentechnologie gemeinsam mit industriellen Partnern bei der Bundeswehr in den operationellen Einsatz zu bringen ist eine unserer originären Aufgaben&#8220;, sagte Professor Knott. „GESTRA spielt dabei für uns eine besondere Rolle, da es eines der größten Entwicklungsprojekte unserer Geschichte in Wachtberg ist&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Plattform für gemeinsame Aktivitäten zum Aufbau eines internationalen Radarnetzwerkes dient ein Koordinierungsausschuss, den HENSOLDT, Fraunhofer FHR und die Deutsche Raumfahrtagentur zur Unterstützung der Vermarktung der Custodian-Technologie ebenfalls gegründet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Kooperationsvereinbarung zwischen HENSOLDT und Fraunhofer FHR stellt sicher, dass auch zukünftige Weiterentwicklungen der Technologie als Fähigkeitserweiterungen in das System einfließen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19685.msg544280#msg544280" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Fraunhofer FHR</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB Italia erhält Auftrag für vier weitere Flyeye-Teleskope</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-italia-erhaelt-auftrag-fuer-vier-weitere-flyeye-teleskope/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 16:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
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		<category><![CDATA[Asteroiden]]></category>
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		<category><![CDATA[MEO]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB Italia]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=116591</guid>

					<description><![CDATA[<p>Instrumente sollen potentielle Kollisionen mit orbitaler Infrastruktur rechtzeitig erkennen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 19. September 2022. Mailand, 19. September 2022. OHB Italia, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, hat mit der italienischen Raumfahrtagentur ASI einen Vertrag über die Lieferung von vier Flyeye-Teleskopen zur Weltraumüberwachung unterzeichnet. Der Auftragswert beläuft sich auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Instrumente sollen potentielle Kollisionen mit orbitaler Infrastruktur rechtzeitig erkennen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 19. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlyeyeTelescopeESAABake.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flyeye-Teleskop im Einsatz - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / A. Bake)" data-rl_caption="" title="Flyeye-Teleskop im Einsatz - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / A. Bake)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlyeyeTelescopeESAABake26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Flyeye-Teleskop im Einsatz &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / A. Bake)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mailand, 19. September 2022. OHB Italia, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, hat mit der italienischen Raumfahrtagentur ASI einen Vertrag über die Lieferung von vier Flyeye-Teleskopen zur Weltraumüberwachung unterzeichnet. Der Auftragswert beläuft sich auf 54,5 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Flyeye-Teleskop ist ein optisches Instrument, das unabhängig von Lichtverhältnissen große Bereiche des Himmels beobachten und so genannte Near Earth Objects wie Asteroiden oder Weltraummüll erkennen kann. Die Teleskope werden an verschiedenen Standorten rund um den Globus (sowohl in der nördlichen als auch in der südlichen Hemisphäre) installiert, um das Risiko von Kollisionen zwischen Raumfahrzeugen untereinander sowie mit Weltraummüll zu verringern. Das erste Flyeye, das ebenfalls von OHB Italia gebaut wurde, wird voraussichtlich 2023 an seinem Einsatzort in Sizilien installiert werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlyeyetelescopesInfograficESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flyeye-Infografik. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Flyeye-Infografik. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlyeyetelescopesInfograficESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Flyeye-Infografik. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Aufbau eines Flyeye-Netzwerks wird es OHB Italia und Italien ermöglichen, weltweit führend in der Weltraumüberwachung und -verfolgung zu werden. Diese Technologie ist essentiell wichtig, um einen sichereren Orbit zu gewährleisten&#8220;, erklärte Roberto Aceti, Geschäftsführer von OHB Italia. &#8222;Unsere satellitengestützte Infrastruktur ist von wesentlicher Bedeutung für die Sicherheit von Weltraumressourcen, die Dienste erbringen, auf die wir alle in unserem täglichen Leben angewiesen sind, von der Meteorologie über die Kommunikation bis hin zum weltweiten Transport von Gütern und Personen. Schätzungen zufolge gibt es in der Erdumlaufbahn mehr als 750.000 Trümmerteile, die größer als 1 cm sind und von denen jedes einzelne einen betriebsbereiten Satelliten beschädigen kann. Angesichts dieser Tatsache kann jeder die bemerkenswerte Bedeutung der bodengestützten Teleskope des Flyeye-Netzwerks nachvollziehen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teleskope liefern Daten über die Flugbahnen von Objekten im Orbit und sind somit in der Lage, Weltraummüll im HLEO (&#8222;High Low Earth Orbit&#8220; zwischen 1.000 und 2.000 km) und im MEO (&#8222;Medium Earth Orbit&#8220; zwischen 2.000 und ca. 34.000 km) zu verfolgen. So können rechtzeitig potenzielle Gefahren für die orbitale Infrastruktur erkannt und eventuelle Ausweichmanöver gesteuert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flyeye: the bug-eyed telescope monitoring our skies</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Flyeye: the bug-eyed telescope monitoring our skies" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/UJ0dUT4qe4g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>(Quelle: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg539042#msg539042" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-italia-erhaelt-auftrag-fuer-vier-weitere-flyeye-teleskope/" data-wpel-link="internal">OHB Italia erhält Auftrag für vier weitere Flyeye-Teleskope</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Messungen: Weltraumüberwachungsradar GESTRA detektiert Weltraumobjekte zuverlässig</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreiche-messungen-weltraumueberwachungsradar-gestra-detektiert-weltraumobjekte-zuverlaessig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 10:42:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer FHR]]></category>
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		<category><![CDATA[Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidtenhöhe]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<category><![CDATA[WRLageZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=115031</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das vom Fraunhofer FHR im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR entwickelte Weltraumüberwachungsradar GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar) liefert vielversprechende Ergebnisse. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR. Quelle: Fraunhofer FHR 7. September 2022. 7. September 2022 &#8211; Im Rahmen einer Messereihe wurden mehrere Experimente mit dem vom Weltraumlagezentrum der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erfolgreiche-messungen-weltraumueberwachungsradar-gestra-detektiert-weltraumobjekte-zuverlaessig/" data-wpel-link="internal">Erfolgreiche Messungen: Weltraumüberwachungsradar GESTRA detektiert Weltraumobjekte zuverlässig</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das vom Fraunhofer FHR im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR entwickelte Weltraumüberwachungsradar GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar) liefert vielversprechende Ergebnisse. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer FHR 7. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FraunhoferFHRGESTRAinKoblenzFraunhoferFHRJensFiege.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Sende- und Empfangseinheit des Weltraumüberwachungsradars GESTRA in Koblenz. (Bild: Fraunhofer FHR / Jens Fiege)" data-rl_caption="" title="Die Sende- und Empfangseinheit des Weltraumüberwachungsradars GESTRA in Koblenz. (Bild: Fraunhofer FHR / Jens Fiege)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FraunhoferFHRGESTRAinKoblenzFraunhoferFHRJensFiege26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Sende- und Empfangseinheit des Weltraumüberwachungsradars GESTRA in Koblenz. (Bild: Fraunhofer FHR / Jens Fiege)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. September 2022 &#8211; Im Rahmen einer Messereihe wurden mehrere Experimente mit dem vom Weltraumlagezentrum der Bundeswehr (WRLageZ) betriebenen System am GESTRA-Standort auf der Koblenzer Schmidtenhöhe durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das im Testbetrieb befindliche Weltraumüberwachungsradar GESTRA wird zurzeit für den operativen Betrieb vorbereitet. Kürzlich erfolgte Messungen des erdnahen Weltraums zeigten vielversprechende Ergebnisse. Das Ziel, die zuverlässige Detektion von verschiedenen Objekten im Weltraum, wurde in allen experimentellen Messungen erreicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FraunhoferFHRRDMapGESTRAFraunhoferFHR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gleichzeitige Detektion von zwei Zielen mit dem GESTRA-Weltraumüberwachungsradar. Dargestellt sind gemessener Abstand und Zielgeschwindigkeit. (Bild: Fraunhofer FHR)" data-rl_caption="" title="Gleichzeitige Detektion von zwei Zielen mit dem GESTRA-Weltraumüberwachungsradar. Dargestellt sind gemessener Abstand und Zielgeschwindigkeit. (Bild: Fraunhofer FHR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FraunhoferFHRRDMapGESTRAFraunhoferFHR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gleichzeitige Detektion von zwei Zielen mit dem GESTRA-Weltraumüberwachungsradar. Dargestellt sind gemessener Abstand und Zielgeschwindigkeit. (Bild: Fraunhofer FHR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Alle für die Detektion vorgegeben Objekte wie ausgediente Satelliten, Raketenendstufen oder anderer Weltraumschrott wurden wie erwartet gemessen und durch den Vergleich von Doppelgeschwindigkeit und Range im realen Weltraumkatalog verifiziert. Dabei wurden auch Leistungsparameter wie das Signal-Rausch-Verhältnis ermittelt. Die erzielten Ergebnisse lagen dabei in der mathematisch erwarteten Größenordnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch GESTRA lieferte sogar darüberhinausgehende Ergebnisse. Auch weitere Objekte, die sich in dem beobachteten Weltraumbereich befanden, wurden vom GESTRA Radar detektiert und mit Hilfe des WRLageZ identifiziert. Diese „Zufallsfunde&#8220; sind eine wichtige Eigenschaft von Weltraumüberwachungsradaren und unterstreichen noch einmal die Bedeutung von GESTRA für mehr Sicherheit im Orbit. Nach dem erfolgreichen Verlauf der ersten Messreihen stehen weitere Messungen an, in denen noch mehr Systemfeatures des GESTRA Radars mit einbezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16551.msg537721#msg537721" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bundeswehr Weltraumlageerfassung mit Radar</a></li></ul>
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		<title>ArianeGroup: Vertrag zur Weltraumüberwachung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianegroup-vertrag-zur-weltraumueberwachung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 07:59:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[GEOTracker]]></category>
		<category><![CDATA[Lageerfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Orbitographie]]></category>
		<category><![CDATA[Ortung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumlage]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ArianeGroup unterzeichnet Vertrag zur Weltraumüberwachung mit dem französischen Weltraumkommando. Das französische Verteidigungsministerium baut seine Zusammenarbeit mit ArianeGroup zur Bereitstellung von Diensten zur optischen Weltraumüberwachung mithilfe des GEOTracker®-Systems aus. Der Vertrag verstärkt insbesondere die Überwachung der mittleren, hohen und geostationären Umlaufbahnen im All. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. Les Mureaux,16. Dezember 2021 &#8211; Mit dem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">ArianeGroup unterzeichnet Vertrag zur Weltraumüberwachung mit dem französischen Weltraumkommando. Das französische Verteidigungsministerium baut seine Zusammenarbeit mit ArianeGroup zur Bereitstellung von Diensten zur optischen Weltraumüberwachung mithilfe des GEOTracker®-Systems aus. Der Vertrag verstärkt insbesondere die Überwachung der mittleren, hohen und geostationären Umlaufbahnen im All. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/arianegroupgeotrackervideocaption.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/arianegroupgeotrackervideocaption26.jpg" alt=""/></a><figcaption>GEOTracker®-System-Screenshot. (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Les Mureaux,16. Dezember 2021 &#8211; Mit dem neuen Vertrag finanziert und verlängert das französische Weltraumkommando einen Service-Kontrakt aus dem Jahr 2017. Das Verteidigungsministerium beauftragt seinen bewährten Partner ArianeGroup, die Kapazitäten zur optischen Überwachung der mittleren, geostationären und hohen Erdorbits (MEO, GEO und HEO) zu erweitern. Ferner wird ArianeGroup die intensivere Nutzung von Teleskopen erproben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup verfügt weltweit über ein zuverlässiges und operationelles Netz unterschiedlicher optischer Sensoren sowie über einen zentralen Kommando- und Steuerungsstandort, der die jüngsten technologischen Innovationen in Optik, Automatisierung und rascher Verarbeitung orbitaler Daten integriert. Das GEOTracker®-System stellt Kunden Ortungs-, Orbitographie- und Analysedaten zum Schutz ihrer Satelliten vor Risiken in der Umlaufbahn bereit. Dem Verteidigungsministerium erlaubt es, aktive und inaktive Objekte im Weltraum zu orten, zu verfolgen und zu charakterisieren, um ihre Position im Weltraum zu erfassen und Frankreichs Infrastruktur im Weltall zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup ist vollständiger Eigentümer und Nutzer des GEOTracker®-Netzwerks. Die optischen Empfängerstationen sind über alle Kontinente verteilt und kombinieren eine permanente 360°- Abdeckung des gesamten geostationären Orbits mit einem Höchstmaß an operativer Verfügbarkeit und Flexibilität für maßgeschneiderte, an den jeweiligen Kundenbedürfnissen orientierte Programmierungen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geotrackerrousselfriedlingbyantoinedoyen.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geotrackerrousselfriedlingbyantoinedoyen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>General Michel Friedling (li.), André-Hubert Roussel, CEO von ArianeGroup (re.). (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Frankreich verfügt seit über zehn Jahren über eine echte Kapazität zur Weltraumüberwachung. In einer Zeit, in der die Zahl der Satelliten exponentiell steigt, ist es entscheidend, unsere Kapazitäten zur Weltraumüberwachung zu erhöhen, um unsere strategische Unabhängigkeit und unsere Fähigkeit, rasch und effizient auf Gefahren zu reagieren, auszubauen und unsere Weltraumsysteme und die unserer europäischen Verbündeten zu schützen“, sagte General Michel Friedling, Befehlshaber des Weltraumkommandos. Das GEOTracker®-System ist äußerst leistungsfähig und flexibel, da es in der Lage ist, sich rasch an unsere Anforderungen und neue technische Parameter anzupassen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit diesem neuen Vertrag stärkt Frankreich weiter ein leistungsfähiges System zur Überwachung und zum Schutz seiner strategischen Infrastrukturen im Weltall – und dies zu einer Zeit, in der die meisten der im All operierenden Staaten zunehmend die Risiken erkennen, denen die Weltraumsysteme ausgesetzt sind, die für das Funktionieren unserer modernen Gesellschaften unerlässlich sind. Dank unserer historischen Kompetenzen im Bereich großer Weltraumsysteme und bei der staatlichen Überwachung unserer strategischen Interessen im Weltraum können wir heute – mit einzigartigen Diensten wie GEOTracker® und Laser-basierten Technologien – dazu beitragen, den großen Herausforderungen für die Sicherheit Europas zu begegnen“, sagte André-Hubert Roussel, CEO von ArianeGroup.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die präzise Charakterisierung von Objekten im Weltraum und die Generierung von Informationen mit hohem Mehrwert sind für die Weiterentwicklung der europäischen Programme im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds unerlässlich. Die Europäische Kommission hat ArianeGroup bereits im Juni 2021 mit der Ausarbeitung von zwei Projekten zur Weltraumüberwachung mit Namen Sauron und Integral beauftragt und so dessen Rolle als Hauptakteur auf dem Gebiet der Weltraumüberwachung unterstrichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis 2025 wird GEOTracker® das größte private europäische Teleskopnetz mit weltweit über 30 Empfangsstationen sein, das mehrere Tausend Weltraumobjekte erfasst. Dank des Know-hows von ArianeGroup werden die analysierten Daten in einem laufend aktualisierten Katalog verzeichnet und zugunsten von institutionellen und kommerziellen Kunden in Form verschiedener operationaler Dienste und Produkte und unter sicheren Standards verwertet . Im Einklang mit den Ambitionen der Weltraumverteidigungsstrategie Frankreichs leistet dieser mehrjährige Vertrag einen Beitrag zur Erfassung der Lage im Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der GEOTracker®-Dienst von ArianeGroup ist auch bestens geeignet, Satellitenbetreiber bei der Überwachung und Verfolgung sowie der Warnung vor Kollisionen zu unterstützen. Unter dem Druck der Dynamisierung und Intensivierung der Aktivitäten im Weltraum wächst die Notwendigkeit derartiger Überwachungssysteme und entsprechender Lösungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, als Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die gesamte Produktionskette bis hin zur Vermarktung über sein Tochterunternehmen Arianespace. Mit ca. 7.600 hochqualifizierten Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland, ist ArianeGroup ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Zudem ist der Konzern Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2020 rund 2,7 Milliarden Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12696.msg524503#msg524503" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ArianeGroup</a></li></ul>
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		<title>Netzwerk zur Weltraumüberwachung wächst weiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/netzwerk-zur-weltraumueberwachung-waechst-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 13:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blick ins All mit GEOTracker: Das Netzwerk zur Weltraumüberwachung wächst weiter. Eine Information der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. Mit einem siebten Sensor am ArianeGroup-Standort Ottobrunn (Bayern) und einem weiteren in der australischen Wüste setzt ArianeGroup die Verstärkung des „GEOTracker“-Netzwerks rund um den Globus fort. Die Weltraumüberwachung ist heute mehr denn je von strategischer Bedeutung. ArianeGroup besitzt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Blick ins All mit GEOTracker: Das Netzwerk zur Weltraumüberwachung wächst weiter. Eine Information der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/satdishcapture1600x900ArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/satdishcapture260x200ArianeGroup.jpg" alt="Optische Empfangsstation (li.) und Kommunikationsantenne (re.). (Bild: ArianeGroup)"/></a><figcaption>Optische Empfangsstation (li.) und Kommunikationsantenne (re.). (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem siebten Sensor am ArianeGroup-Standort Ottobrunn (Bayern) und einem weiteren in der australischen Wüste setzt ArianeGroup die Verstärkung des „GEOTracker“-Netzwerks rund um den Globus fort. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltraumüberwachung ist heute mehr denn je von strategischer Bedeutung. ArianeGroup besitzt dabei eine einzigartige Expertise bei der Erkennung und Überwachung von Objekten im All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe eines Netzes aus weltweit verteilten optischen Empfangsstationen und einem zentralen Kontrollzentrum liefert der GEOTracker-Dienst äußerst präzise Positionsdaten und Orbit-Bestimmungen von Objekten im geostationären und mittleren Orbit (GEO und MEO), um Satelliten und Raumfahrzeuge vor möglichen Kollisionen, Störungen oder unerwünschten Annäherungen zu schützen. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2017 hat ArianeGroup das GEOTracker-Netzwerk mit Sensoren auf drei Kontinenten aufgebaut.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">2019 wurde der siebte Sensor am ArianeGroup-Standort in Ottobrunn (Bayern) errichtet. Die achte Station wird in der australischen Wüste auf dem Gelände des Centre for Appropriate Technology Ltd (CfAT) aufgebaut, etwa 10 km südlich von Alice Springs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das GEOTracker-Netz befindet sich vollständig im Besitz von ArianeGroup und wird ausschließlich von ihr betrieben. Die optischen Empfängerstationen bieten eine permanente Weltraumabdeckung mit einem Höchstmaß an operativer Verfügbarkeit und Flexibilität für eine maßgeschneiderte, an den jeweiligen Kundenbedürfnissen orientierte Programmierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Daten werden in einem ständig aktualisierten Katalog aufgezeichnet und institutionellen wie kommerziellen Kunden in Form von unterschiedlichen Dienstleistungen und operativen Produkten angeboten und sicher verwaltet.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12696.msg476416#msg476416" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">ArianeGroup</a></strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Fraunhofer FHR: Tag der offenen Tür 2020</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fraunhofer-fhr-tag-der-offenen-tuer-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 08:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer FHR]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Wachtberg]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=5435</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forschung hautnah! Tag der offenen Tür Wachtberg 28. Juni 2020,&#160;10-16 Uhr. Informationen des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR. Quelle: Fraunhofer FHR. Am 28. Juni 2020 von 10 bis 16 Uhr öffnet das Fraunhofer FHR seine Tore für Sie! In und um die FHR-Kugel dreht sich an diesem Tag alles um die Radarforschung am Fraunhofer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Forschung hautnah! Tag der offenen Tür Wachtberg 28. Juni 2020,&nbsp;10-16 Uhr. Informationen des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer FHR.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-796948b5"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/20200214TDOT2020PosterFHR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/20200214TDOT2020PosterFHR26.jpg" alt="(Bild: FHR)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: FHR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. Juni 2020 von 10 bis 16 Uhr öffnet das Fraunhofer FHR seine Tore für Sie! In und um die FHR-Kugel dreht sich an diesem Tag alles um die Radarforschung am <a href="https://www.fhr.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fraunhofer FHR</a>. Erfahren Sie, wie Radar Weltraumforschung und Raumfahrt prägt, Verteidigung, Sicherheit und Verkehr sicherer macht, Umweltprojekte unterstützt und in der Produktion für mehr Qualität sorgen kann. In Vorträgen, Vorführungen und einer Ausstellung werden die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten hierzu vorgestellt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstellung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf etwa 500 m² Ausstellungsfläche präsentiert das Fraunhofer FHR  Forschungsarbeiten aus seinen Geschäftsfeldern Verteidigung, Weltraum, Sicherheit, Verkehr und Produktion sowie zur luftgestützten&nbsp;Sensorik und&nbsp;Aufklärung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem haben Sie die seltene Möglichkeit, einen Blick in das Weltraumbeobachtungsradar <a href="https://www.fhr.fraunhofer.de/de/projekte/02_weltraum/die-grossradaranlage-tira---ein-europaweit-einzigartiges-system.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TIRA</a> mit seinem weltgrößten Radom zu werfen. Zusätzlich gibt es regelmäßige Präsentationen und Demonstrationen der Anlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Essen und Getränke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Gelände befinden sich mehrere Möglichkeiten Essen und Getränke zu erwerben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fotografieren und Filmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den ausgewiesenen Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen ist  Fotografieren und Filmen grundsätzlich erlaubt, jedoch keine Fluggeräte  mit Kameras. In Einzelfällen kann das Fotografieren und Filmen untersagt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beachten Sie bitte dabei die Persönlichkeitsrechte der Fraunhofer-Mitarbeiter und der anderen Besucher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einlass</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einlass beginnt um 10 Uhr, letzter Einlass ist 15.30 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Eintritt auf das Gelände benötigen Sie einen gültigen Personalausweis / Reisepass o.ä. Ihr Vorname, Name und Personalausweisnummer werden dokumentiert. Kinder unter 16 Jahren werden nicht namentlich erfasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheitskontrolle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage wird eine Taschen- und  Personenkontrolle auf gefährliche Gegenstände durchgeführt. Um den  Ablauf möglichst reibungslos zu gestalten, zeigen Sie dem  Sicherheitspersonal unaufgefordert alle Taschen, Rucksäcke etc.. Am besten reduzieren Sie Ihr Gepäck auf das Nötigste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liste der gefährlichen Gegenstände finden Sie <a href="https://www.fhr.fraunhofer.de/content/dam/fhr/de/images/E_Veranstaltungen/2017/Gef%C3%A4hrliche%20Gegenst%C3%A4nde.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> zum Download. Als Orientierung: Sie entspricht in etwa dem, was Sie nicht mit in ein Flugzeug nehmen dürfen, aber zum Beispiel sind auch Drohnen oder andere Fluggeräte verboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beachten Sie zusätzlich: Tiere und Fahrräder dürfen nicht mit auf das Gelände genommen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Veranstaltungsort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung findet am FHR-Hauptstandort in Wachtberg-Werthhoven, Fraunhofer Str. 20 statt.&nbsp; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Anfahrt</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonntags fährt aus Bad Godesberg / Mehlem alle zwei Stunden die Buslinie 857 zum Institut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vrs.de/fahrplanauskunft" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Fahrplanauskunft des VRS</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit dem PKW:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Norden aus über die A61 / A555 Ausfahrt Meckenheim-Merl fahren.  Dann der Beschilderung folgen oder über die B9 und in Godesberg Richtung Meckenheim fahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Süden aus über die A61 Ausfahrt Bad Neuenahr fahren oder über die B9 und dann in Remagen Richtung Wachtberg abbiegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Parkplätze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Institutsgelände ist an diesem Tag für Fahrzeuge gesperrt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Übersicht der Parkplätze finden Sie vor der Veranstaltung beim <a href="https://www.fhr.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Fraunhofer FHR</a> im Internet.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fraunhofer-fhr-tag-der-offenen-tuer-2020/" data-wpel-link="internal">Fraunhofer FHR: Tag der offenen Tür 2020</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russland: Sojus-Start mit geheimer Nutzlast</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-sojus-start-mit-geheimer-nutzlast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 17:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-2.1w]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8693</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 23. Juni 2017 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete vom Typ Sojus-2.1w mit einer nicht näher bezeichneten Nutzlast an Bord. Letztere wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.519 versehen. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Interfax, Lenta, Russianforces, Russisches Verteidigungsministerium, A. Zak. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russland-sojus-start-mit-geheimer-nutzlast/" data-wpel-link="internal">Russland: Sojus-Start mit geheimer Nutzlast</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 23. Juni 2017 startete von Plessezk im Norden Russlands eine Rakete vom Typ Sojus-2.1w mit einer nicht näher bezeichneten Nutzlast an Bord. Letztere wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt und mit der Tarnbezeichnung Kosmos 2.519 versehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes.   Quelle: Interfax, Lenta, Russianforces, Russisches Verteidigungsministerium, A. Zak.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Kosmos2519Sojus21wamilru1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Kosmos2519Sojus21wamilru260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-2.1w wird auf der Startanlage aufgerichtet</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Sojus-2.1w mit der Seriennummer 78072003 und der Nutzlastverkleidung 98 KS 1000-0 mit zwei auffälligen seitlichen Ausbuchtungen erfolgte von der Rampe 4 des Startkomplex 43 in Plessezk. Exakte Startzeit für die dritte Rakete dieser Bauart war 21:04 Uhr und 39 Sekunden Moskauer Zeit (18:04 Uhr und 39 Sekunden Weltzeit / UTC).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 21:06 Uhr Moskauer Zeit (18:06 Uhr UTC) wurde die Rakete mit ihrer Nutzlast im Fluge vom Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau erfasst, meldete das russische Online-Magazin Lenta. Um 21:12 Uhr Moskauer Zeit (18:12 Uhr UTC) trennte sich die Orbitaleinheit der Rakete aus Wolga-Oberstufe und der Nutzlast nach rund acht Minuten Flug von der zweiten Stufe der Sojus-2.1w.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Kosmos2519Sojus21wbmilru1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Kosmos2519Sojus21wbmilru260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nutzlastverkleidung an der Spitze der Sojus-2.1w<br>(Bilder: russisches Verteidigungsministerium)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete, dass die Nutzlast am 23. Juni 2017 schließlich um 22:27 Uhr Moskauer Zeit (19:27 Uhr UTC) durch das Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrum der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte auf der geplanten Erdumlaufbahn beobachtet werden konnte. Die Agentur meldete außerdem, dass zum neuen Satelliten nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums eine stabile Kommunikationsverbindung bestehe und die Bordsysteme normal arbeiteten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Kosmos2519Sojus21wcmilru1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Kosmos2519Sojus21wcmilru260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-2.1w zündet auf der Startanlage</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenig konkret ist die Funktionsbeschreibung für den neuen Erdtrabanten. Laut Interfax habe das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, der Satellit basiere auf einer Plattform, die mit Nutzlasten für unterschiedliche Aufgaben ausgerüstet werden könne. Darunter seien Instrumente zur Erdbeobachtung und zur Beobachtung von Objekten im All. Möglich ist also beispielsweise eine Mission im Dienste der Geodäsie, oder eine zur Weltraumüberwachung. Der Start des Satelliten erfolgte nach einer Meldung des russischen Verteidigungsministeriums für das russische Verteidigungsministerium und wurde unter der Leitung des Generalmajors Alexander Golowko abgewickelt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Kosmos2519Sojus21wdmilru1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Kosmos2519Sojus21wdmilru260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-2.1w kurz nach dem Abheben<br>(Bilder: russisches Verteidigungsministerium)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2.519 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.798 und als COSPAR-Objekt 2017-037A. Im Rahmen des Starts gelangten zwei weitere Objekte ins All. Sie sind katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.799 und als COSPAR-Objekt 2017-037B sowie mit der NORAD-Nr. 42.800 und als COSPAR-Objekt 2017-037C.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-amerikanische Weltraumüberwachung ermittelte für die in den Weltraum gebrachten Objekte anfänglich Bahndaten wie folgt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>2017-037A / 42.798: 654 x 669 km, Inklination 98,05 Grad – Nutzlast</li><li>2017-037B / 42.799: 652 x 669 km, Inklination 98,05 Grad – eventuell Oberstufe Wolga</li><li>2017-037C / 42.800: 284 x 650 km, Inklination 98,06 Grad – eventuell 2. Stufe der Sojus-2.1w</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Journalist Anatoly Zak berichtete, dass die Wolga-Oberstufe nach Informationen aus der russischen Raumfahrtindustrie am Ende ihrer Mission zum vorgesehenen Zeitpunkt abgebremst habe, und Systeme an Bord der Stufe anschießend deaktiviert worden seien.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Russland: Kwangmyongsong 4 aus Nordkorea arbeitet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-kwangmyongsong-4-aus-nordkorea-arbeitet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 08:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben eines Vertreters der russischen Weltraumüberwachung habe der am 7. Februar 2016 gestartete nordkoreanische Satellit Kwangmyongsong 4 seine Arbeit aufgenommen. Das Verhalten des Satelliten spreche für Aufgaben im Bereich der Fernerkundung. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CASSAD.NET, novosti-kosmonavtiki.ru, Kommersant, rusnovosti.ru, TASS. Staatliche Stellen aus Nordkorea teilten mit, Start und Einsatz des Satelliten erfolgten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach Angaben eines Vertreters der russischen Weltraumüberwachung habe der am 7. Februar 2016 gestartete nordkoreanische Satellit Kwangmyongsong 4 seine Arbeit aufgenommen. Das Verhalten des Satelliten spreche für Aufgaben im Bereich der Fernerkundung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: CASSAD.NET, novosti-kosmonavtiki.ru, Kommersant, rusnovosti.ru, TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatliche Stellen aus Nordkorea teilten mit, Start und Einsatz des Satelliten erfolgten im Interesse der friedlichen Erforschung des Weltraums. In einer Rede äußerte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-Un in Pjöngjang, der Satellit sei im Rahmen eines Fünf-Jahres-Plans zur Erkundung des Weltraums gestartet worden, den Techniker und Wissenschaftler des Landes entwickelt hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberst Andrej Kaljuta von der Weltraumüberwachung der russischen Luft- und Weltraum-Streitkräfte (VKS, Vozdushno-Kosmicheskiye Sily / Воздушно-космические силы) berichtete laut CASSAD.NET, der Start eines nordkoreanischen Spionagesatelliten sei erfolgreich gewesen, der Satellit habe den vorgesehenen Orbit erreicht und seine Ausrüstung funktioniere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man habe nach dem Start zwei Objekte im Weltraum beobachten können: Die dritte Stufe der Trägerrakete und das Raumfahrzeug &#8211; Kwangmyongsong 4. Auf Basis einer Analyse der zur Verfügung stehenden Informationen sei man zu dem Schluss gekommen, dass das Raumfahrzeug der Fernerkundung diene, und sicherlich als Aufklärungssatellit eingesetzt werden könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start wurden in vielen Ländern Zweifel an der Arbeitsfähigkeit des nordkoreanischen Satelliten geäußert. US-amerikanische Regierungsstellen hätten berichtet, das Raumfahrzeug habe nach einer kurzen stabilen Phase wieder begonnen zu rotieren und man könne keine Signale vom Satelliten empfangen, heißt es bei CASSAD.NET.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aussagen Andrej Kaljutas zur angeblich erfolgten Aktivierung von Ausrüstung an Bord von Kwangmyongsong 4 wurden offensichtlich in einem Interview getätigt, das bei Radio RSN alias Rusnuvosti aus Moskau mit Datum vom 22. Februar 2016 veröffentlicht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob es von offiziellen, mit Raumfahrtangelegenheiten befassten Stellen aus der westlichen Welt oder unabhängigen Amateurbeobachtern Bestätigungen zu einem aktiven Einsatz des Raumfahrzeugs aus Nordkorea geben wird, bleibt abzuwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14098.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Nordkorea: Unha 3 mit Kwangmyongsong 4 von Sohae</a></li></ul>
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		<title>Wann kommt Fobos-Grunt?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wann-kommt-fobos-grunt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 10:14:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Fobos-Grunt]]></category>
		<category><![CDATA[Phobos-Grunt]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34650</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den kommenden Stunden wird der Wiedereintritt der gescheiterten russischen Marssonde Fobos-Grunt erwartet. Hinsichtlich des exakten Zeitpunkts und des Ortes des Wiedereintritts gibt es unterschiedliche Auffassungen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RIA Nowosti. Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete mit Datum vom 15. Januar 2012, dass der Wiedereintritt nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den kommenden Stunden wird der Wiedereintritt der gescheiterten russischen Marssonde Fobos-Grunt erwartet. Hinsichtlich des exakten Zeitpunkts und des Ortes des Wiedereintritts gibt es unterschiedliche Auffassungen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: RIA Nowosti.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-9777d690"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012111409_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15012012111409_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Darstellung der letzten Umläufe von Fobos-Grunt
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete mit Datum vom 15. Januar 2012, dass der Wiedereintritt nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos am 15. Januar über dem pazifischen Ozean erfolgen werde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Roskosmos sei mit einem Wiedereintritt der Sonde in einem rund acht Stunden langen Zeitfenster zu rechnen, das sich um 15:36 Uhr MEZ öffnet und um 23:24 Uhr MEZ schließt. Am Samstag, dem 14. Januar habe man Fobos-Grunt auf einer Bahn mit einem Apogäum von 167,1 Kilometern über der Erde und einem Perigäum von 144,6 Kilometern über der Erde beobachtet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-amerikanische Weltraumüberwachung vermutet laut RIA Nowosti, dass der Wiedereintritt von Fobos-Grunt in einem rund achteinhalb Stunden langen Zeitfenster zwischen 14:26 Uhr MEZ am 15. Januar und 0:02 Uhr MEZ am 16. Januar erfolgt. Nach amerikanischen Bahndaten will man Sonde in Höhen zwischen 160,2 und 138,1 Kilometern über der Erde verfolgt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rene Pischel, Leiter des Büros der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) in der russischen Hauptstadt Moskau nimmt laut RIA Nowosti einen Rücksturz von Fobos-Grunt Richtung Erde gegen 19:24 Uhr MEZ mit einer Abweichung von +/- sechs Stunden an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Raumfahrtfachmann und Journalist Harro Zimmer, auch als Amateurastronom tätig, erwartet laut RIA Nowosti den Wiedereintritt gegen 18:22 Uhr MEZ am 15. Januar mit einer Abweichung von +/- 90 Minuten. Dann würde Fobos-Grunt nordöstlich von Indonesien über dem Pazifik seine letzten Flugkilometer absolvieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fobos-Grunt ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.872 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-065A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wiedereintritt-von-fobos-grunt-am-15-januar-2012/" data-wpel-link="internal">Wiedereintritt von Fobos-Grunt am 15. Januar 2012 (04. Januar 2012)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/fobos-grunt-absturz-zwischen-6-und-9-januar-2012/" data-wpel-link="internal">Fobos-Grunt-Absturz zwischen 6. und 9. Januar 2012 (17. Dezember 2011)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/phobos-grunt-zeigt-aufloesungserscheinungen/" data-wpel-link="internal">Phobos-Grunt zeigt Auflösungserscheinungen (06. Dezember 2011)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/esa-unterstuetzung-fuer-fobos-grunt-vorerst-eingestellt/" data-wpel-link="internal">ESA-Unterstützung für Fobos-Grunt vorerst eingestellt (02. Dezember 2011)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/esa-hat-kontakt-mit-fobos-grunt/" data-wpel-link="internal">ESA hat Kontakt mit Fobos-Grunt (23. November 2011)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/weiter-kein-kontakt-zu-fobos-grunt/" data-wpel-link="internal">Weiter kein Kontakt zu Fobos-Grunt (11. November 2011)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marssonde-fobos-grunt-im-all-auf-erdbahn-gefangen/" data-wpel-link="internal">Marssonde Fobos-Grunt im All / auf Erdbahn gefangen (08. November 2011)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/fobos-grunt-bereit-zum-start/" data-wpel-link="internal">Fobos-Grunt bereit zum Start (05. November 2011)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/fobos-grunt-russlands-interplanetare-wiedergeburt/" data-wpel-link="internal">Fobos-Grunt &#8211; Russlands interplanetare Wiedergeburt (31. Oktober 2011)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zenit/" data-wpel-link="internal">Zenit (10. Januar 2011)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4187" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Fobos-Grunt / Yinghuo-1 </a></li>



<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10236" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Phobos-Grunt auf Zenit-2M</a></li>
</ul>
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		<title>Testsatellit für Raketenabwehr gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/testsatellit-fuer-raketenabwehr-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 15:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32336</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Satellit mit dem seine Aufgabe beschreibenden Namen Space Tracking and Surveillance System &#8211; Advanced Technology Risk Reduction (STSS-ATRR; Weltraum Verfolgungs- und Überwachungssystem &#8211; Fortschrittliche Technologie Risikoreduktion) wird Bestandteil des Ballistic Missile Defense System der USA. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ULA, SpaceflightNow. Der Start erfolgte am 5. Mai 2009 von der Vandenberg Air [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/testsatellit-fuer-raketenabwehr-gestartet/" data-wpel-link="internal">Testsatellit für Raketenabwehr gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Satellit mit dem seine Aufgabe beschreibenden Namen Space Tracking and Surveillance System &#8211; Advanced Technology Risk Reduction (STSS-ATRR; Weltraum Verfolgungs- und Überwachungssystem &#8211; Fortschrittliche Technologie Risikoreduktion) wird Bestandteil des Ballistic Missile Defense System der USA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ULA, SpaceflightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 5. Mai 2009 von der Vandenberg Air Force Base aus. Die Delta-2-Rakete (7920-10C) hob um 22:24 Uhr MESZ ab und brachte den etwa 400 Millionen US-Dollar teuren Satelliten für die US Missile Defense Agency in einen polaren, kreisähnlichen Erdorbit. 
<br>
 
 
Mit STSS-ATRR sollen neue Technologien getestet werden, durch die ein möglichst zuverlässiges und flexibles System zur Überwachung von Starts und Flügen ballistischer Raketen aus dem Weltraum heraus geschaffen und betrieben werden kann. Die Neuheiten betreffen die Sensortechnologie, die Raketen- und Satellitenmontage, die Startvorbereitungen und die Sicherheitsplanung. Näheres wurde dazu nicht bekannt gegeben. </p>



<p>Der von General Dynamics gebaute militärische Satellit soll etwa 1 Jahr lang funktionieren. Für die Trägerrakete Delta 2 war dies der 141. erfolgreiche Start bei nur 2 Fehlschlägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5407.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STSS auf Delta 2</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ESTRACK &#8211; Neue Bodenstation eingeweiht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/estrack-neue-bodenstation-eingeweiht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 18:15:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Azoren]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTRACK]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Maria]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumüberwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31169</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 17. Januar 2008 hat die ESA eine neue Bodenstation auf den Azoren eingeweiht und in ihr ESTRACK-Netzwerk aufgenommen. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA. Die weltweiten Stationen des ESTRACK-Netzes dienen der Überwachung von Satelliten und Raumsonden. Die neue Santa-Maria-Station auf den Azoren ist die erste ESTRACK-Station mit der Möglichkeit, startende Trägerraketen zu verfolgen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/estrack-neue-bodenstation-eingeweiht/" data-wpel-link="internal">ESTRACK &#8211; Neue Bodenstation eingeweiht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 17. Januar 2008 hat die ESA eine neue Bodenstation auf den Azoren eingeweiht und in ihr ESTRACK-Netzwerk aufgenommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-0b6adefb"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012008191511_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012008191511_small_1.jpg" alt="EDISOFT S.A." width="412" height="202"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Darstellung des Position von Santa Maria im Atlantik und des von der Station abgedeckten Gebiets. 
<br>
(Bild: EDISOFT S.A.)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die weltweiten Stationen des ESTRACK-Netzes dienen der Überwachung von Satelliten und Raumsonden. Die neue Santa-Maria-Station auf den Azoren ist die erste ESTRACK-Station mit der Möglichkeit, startende Trägerraketen zu verfolgen. Sie soll die von Kourou startenden Träger Ariane, Sojus und VEGA auf Flugbahnen mit mittlerer Inklination über dem Atlantik überwachen. Gleichzeitig wird sie auch zur Kontrolle und Überwachung europäischer Satelliten genutzt werden. Eine wichtige Rolle wird Sante Maria bei den Arianestarts mit dem europäischen ISS-Versorger ATV (Automated Transfer Vehicle) spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Station liegt auf einer Höhe von 200 m auf dem Monte das Flores (Blumenhügel). Santa Maria ist die südlichste Insel der Azoren. Ausgerüstet ist sie mit einer 5,5 m-Antenne, Kommunikationseinrichtungen und einer Notstromversorgung. Um die Station zur Überwachung von Satelliten zu nutzen, wird nach und nach weiteres Equipment installiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Start, der durch die Station verfolgt wird, wird der Jungfernflug des ersten ATV <i>Jules Verne</i> sein. Dabei wird die Station den Flug bis zum ersten Abschalten der Oberstufentriebwerke und während des zweiten Orbits nach der Trennung des ATV vom Träger überwachen.    
Mit dieser Einrichtung besteht ESTRACK weltweit jetzt aus neun Stationen. 
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