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	<title>GTO &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>GTO &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Exotrail und Isar Aerospace schließen Vereinbarung über mehrere Starts ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/exotrail-und-isar-aerospace-schliessen-vereinbarung-ueber-mehrere-starts-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 13:52:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der In-Orbit Transport-Service spacedrop™ von Exotrail wird zwischen 2024 und 2029 die Trägerrakete Spectrum von Isar Aerospace für mehrere fest vereinbarte Starts nutzen, um Satelliten in erdnahe Umlaufbahnen (LEO) und Geostationäre Transferbahnen (GTO) zu bringen. Kombination des Angebots beider Unternehmen ermöglicht maßgeschneiderte und präzise Dienstleistungen für den Start einzelner Satelliten und Konstellationen. Eine Pressemitteilung von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der In-Orbit Transport-Service spacedrop<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> von Exotrail wird zwischen 2024 und 2029 die Trägerrakete Spectrum von Isar Aerospace für mehrere fest vereinbarte Starts nutzen, um Satelliten in erdnahe Umlaufbahnen (LEO) und Geostationäre Transferbahnen (GTO) zu bringen. Kombination des Angebots beider Unternehmen ermöglicht maßgeschneiderte und präzise Dienstleistungen für den Start einzelner Satelliten und Konstellationen. Eine Pressemitteilung von Isar Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Isar Aerospace 3. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ISARSpectrumstagedIsarAeropsace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trägerrakete Spectrum unmittelbar nach der Stufentrennung - künstlerische Darstellung. (Grafik: Isar Aerospace)" data-rl_caption="" title="Trägerrakete Spectrum unmittelbar nach der Stufentrennung - künstlerische Darstellung. (Grafik: Isar Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ISARSpectrumstagedIsarAeropsace26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Trägerrakete Spectrum unmittelbar nach der Stufentrennung &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Isar Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, Paris 3. November 2022 – Das Raumfahrtunternehmen Exotrail und der europäische Startdienstanbieter Isar Aerospace haben heute bekanntgegeben, eine Vereinbarung über mehrere Startdienstleistungen geschlossen zu haben. Zwischen 2024 und 2029 wird die Trägerrakete Spectrum von Isar Aerospace die Plattform zum Transport von Satelliten des Unternehmens Exotrail in erdnahe Umlaufbahnen (LEO) und Geostationäre Transferbahnen (GTO) bringen. Die Starts werden von den Startplätzen des Unternehmens in Andøya, Norwegen und dem Raumfahrtzentrum Guayana (CSG) in Französisch-Guayana erfolgen. Durch die einzigartige Kombination dieser Startplätze kann Isar Aerospace Zugang zu allen Umlaufbahnen bei gleichzeitig hoher Startkadenz gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der steigenden Nachfrage nach flexiblem und kosteneffizientem Zugang zum Weltraum erschließen Exotrail und Isar Aerospace gemeinsam neue Wege im Transport von Satelliten in den Orbit. Die Kombination des Service-Angebots der beiden Unternehmen bietet Kunden die Möglichkeit, einzelne Satelliten und Satellitenkonstellationen in die Umlaufbahn ihrer Wahl zu befördern und dort zu platzieren, um Bereiche wie z.B. Telekommunikation, Erdbeobachtung, Weltraumlogistik und Exploration voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Vereinbarung erweitert Exotrail seine Möglichkeiten, der wachsenden Marktnachfrage nach präzisen Satellitentransporten in spezifische Bahnen, Neigungen und Höhen der erdnahen (LEO) sowie geostationären (GEO) Erdumlaufbahnen nachzukommen. Das Unternehmen ist damit in der Lage, das Manifest seines In-Orbit Transport-Services spacedrop<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> mit einer stabilen finanziellen Basis und umfassender Service-Flexibilität weiter auszubauen. Die spacevan<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />- Plattform für Satelliten von Exotrail werden auf der Spectrum-Trägerrakete von den beiden Startplätzen von Isar Aerospace in Andøya, Norwegen und vom europäischen Weltraumbahnhof CSG (Centre Spatial Guyanais) in Französisch-Guayana gestartet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacevanexotrail2022.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Exotrail spacevan&#x2122;-Plattform im Einsatz über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Exotrail)" data-rl_caption="" title="Exotrail spacevan&#x2122;-Plattform im Einsatz über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Exotrail)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacevanexotrail202226.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Exotrail spacevan<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Plattform im Einsatz über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Exotrail)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der maßgeschneiderte spacedrop<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Service von Exotrail erlaubt es Satellitenbetreibern, ihre Satelliten in die für sie passenden Orbits zu bringen. Zudem bietet Exotrail seinen Kunden über die Integration der Satelliten in die spacevan<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Plattform einen umfassenden Zugang zum Weltraum zur Durchführung der erforderlichen Operationen im Orbit. Anders als bei vorhandenen Lösungen auf dem Markt, nutzt Exotrails Satelliten-Plattform spacevan<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> einen in der Raumfahrt bewährten elektrischen Antrieb, um sowohl die Kapazität als auch die Reichweite zu erhöhen. Exotrail profitiert von der Vielseitigkeit des Startangebots von Isar Aerospace auch in Orbits mit niedrigen Neigungen zu starten, und öffnet damit neue und rentable Geschäftsmodelle. Darüber hinaus hilft der spacedrop<sup>TM</sup>&#8211; Service von Exotrail den Startdienstleistern, die Reichweite ihrer Missionen zu erhöhen und die Auslastung der Trägerraketen zu optimieren, was ebenfalls zu Einnahmen- und Rentabilitätssteigerungen führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jean-Luc Maria, CEO von Exotrail, sagte: „Die Vereinbarung mit Isar Aerospace hilft uns dabei, unseren Kunden mehr Startmöglichkeiten und damit maßgeschneiderten und wettbewerbsfähigen Zugang zu LEO- und GEO-Umlaufbahnen anzubieten. Wir freuen uns auf die Starts und den Aufbau einer langfristigen, für beide Seiten fruchtbaren Partnerschaft.&#8220;<br>„Exotrail ist eines der führenden europäischen NewSpace-Unternehmen. Wir freuen uns sehr, das Unternehmen an Bord der Spectrum Trägerrakete begrüßen zu dürfen und danken dem Exotrail-Team für sein Vertrauen in uns. Wir sind stolz, dass wir bei Isar Aerospace unser Startmanifest zuletzt weiter ausbauen konnten und stützen uns auf einen starken Kundenstamm“, sagt Daniel Metzler, CEO und Mitgründer von Isar Aerospace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der jüngsten Vereinbarung erweitert Isar Aerospace sein Startmanifest und untermauert seine Position als führender privater europäischer Startdienstanbieter. Mit ihrer Zusammenarbeit werden die beiden Unternehmen ihre Mission zur Gestaltung der europäischen NewSpace-Industrie weiter vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Exotrail</strong><br>Exotrail ist ein ganzheitlicher Anbieter im Bereich der Raumfahrtmobilität. Das Unternehmen bietet seinen Kunden, ihren Mobilitätsbedarf mit der Missions- und Systemdesign-Software spacestudio<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> genau zu definieren, diesen Mobilitätsbedarf mit spaceware<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Antriebssystemen zu erfüllen und die In-Orbit Transport- und Logistikdienstleistungen im Weltraum durch das spacedrop<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Fahrzeug abzudecken sowie für deren Betrieb seine Automatisierungssoftware spacetower<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> zu nutzen. Dieses umfassende Mobilitätsangebot namens mobilityhub<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ermöglicht es Satelliten, ihren Einsatz zu optimieren, ihre Serviceleistung zu steigern und die Weltraumverschmutzung zu reduzieren. Exotrail wurde 2017 gegründet und hat seitdem über 20 Mio. € an Investitionen erhalten. Das Unternehmen hat mehr als 20 Kunden in Nordamerika, Europa und Asien. Das schnell wachsende Team besteht derzeit aus über 75+ leidenschaftlichen Mitarbeitern, die von zwei Standorten aus arbeiten: Toulouse und Massy (einem Vorort von Paris). Mehr Informationen: <a href="https://www.exotrail.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.exotrail.com/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Isar Aerospace</strong><br>Isar Aerospace mit Sitz in Ottobrunn/München entwickelt und baut Trägerraketen für den Transport von kleinen und mittleren Satelliten sowie Satellitenkonstellationen in die Erdumlaufbahn. Gegründet wurde das Unternehmen 2018 als Ausgründung aus der Technischen Universität München. Seither ist es auf über 300 Mitarbeiter aus rund 40 Nationen gewachsen, die langjährige Raumfahrtexpertise aus der Praxis sowie Erfahrungen aus anderen Hightechindustrien mitbringen. Das Unternehmen wird privat finanziert vom ehemaligen SpaceX Vice President Bulent Altan sowie weltweit führenden Investoren wie Airbus Ventures, Apeiron, Earlybird, HV Capital, Lakestar, Lombard Odier, Porsche SE, UVC Partners und Vsquared Ventures. Weitere Informationen unter: <a href="https://isaraerospace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.isaraerospace.com/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16309.msg539791#msg539791" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Plus Ultra Space Outpost und RFA: GTO-Start vereinbart</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/plus-ultra-space-outpost-und-rfa-gto-start-vereinbart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 17:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Plus Ultra Space Outpost (Plus Ultra) und die Rocket Factory Augsburg AG (RFA) haben gemeinsam eine Vereinbarung für den Start einer Demonstrator-Mission zum Mond unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg AG. Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, 28. Oktober 2021 &#8211; RFA wird die Demonstrator-Mission von Plus Ultra gegen Ende 2023 [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Plus Ultra Space Outpost (Plus Ultra) und die Rocket Factory Augsburg AG (RFA) haben gemeinsam eine Vereinbarung für den Start einer Demonstrator-Mission zum Mond unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1635415019225rfa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1635415019225rfa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Stefan Tweraser, Chief Executive Office von RFA; Joern Spurmann, Chief Commercial Officer von RFA; Carlos Manuel Entrena Utrilla, Gründer und CEO von Plus Ultra; Sebastian Ströhl, Gründer und Chief Commercial Officer von Plus Ultra. (Bild: RFA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, 28. Oktober 2021 &#8211; RFA wird die Demonstrator-Mission von Plus Ultra gegen Ende 2023 mit dem RFA ONE Trägersystem starten. Der erste Satellit von Plus Ultra wird in einen geosynchronen Transferorbit (GTO) starten, von wo aus er mit eigenem Antrieb die Mondumlaufbahn erreicht und als erster Satellit die zislunare Konstellation „Harmony&#8220; von Plus Ultra initiiert. Der Satellit wird auch der erste private Orbiter mit elektrischem Antrieb sein, der zum Mond fliegt und diesen umkreist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den kommerziellen Kommunikations- und Navigationsdiensten von „Harmony&#8220; für künftige Mondmissionen wird Plus Ultra das Paradigma der Mondoperationen verändern. Es wird die Kommunikation und Navigation von einer sorgfältig verwalteten Ressource in einen bedarfsgerechten, zuverlässigen Dienst verwandeln, der neue Fähigkeiten auf dem Mond ermöglicht, wie z.B. kontinuierliche Fernoperationen, punktgenaue Landungen, präzise Oberflächennavigation und Zugang zur Polar- und Fernseite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wird im Jahr 2024 seine Umlaufbahn erreichen und erstmals rund um die Uhr Hochgeschwindigkeits-Breitbandkommunikation mit bis zu 100 Mbit/s pro Nutzer zwischen dem Mond, einschließlich der zislunaren Umlaufbahn, und der Erde ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer der RFA: &#8222;Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie sich neue Geschäftsmodelle für kommerzielle Dienste im zislunaren Orbit entwickeln. Wir sind besonders stolz darauf, dass Plus Ultra sich für unser Trägersystem RFA ONE entschieden hat, was unsere Attraktivität auf dem Markt für Startdienste bestätigt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Carlos Manuel Entrena Utrilla, Gründer und CEO von Plus Ultra, sagt: &#8222;Wir wollen das Rückgrat der zislunaren Industrie werden. Mit mehr als 140 geplanten Mondmissionen in diesem Jahrzehnt, mehr als alle Mondmissionen in der Geschichte zusammen, ist der kommende Mondmarkt prädestiniert für einen Umbruch.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sebastian Ströhl, Gründer und Chief Commercial Officer von Plus Ultra, sagt: &#8222;Die Trägerrakete von RFA passt in Bezug auf Leistung und Preis perfekt zu unseren Anforderungen und wird uns einen frühen Start im Rennen um die Mondwirtschaft ermöglichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Die Rocket Factory Augsburg wurde 2018 gegründet. Ziel des Start-up Unternehmen ist es, bis Ende 2022 einen Trägerraketen-Prototypen zu entwickeln, mit dem Satelliten wöchentlich zu konkurrenzlos günstigen Preisen in erdnahe Umlaufbahnen transportiert werden können. Die Trägerrakete RFA ONE vereinigt drei wichtige Wettbewerbsvorteile: eine äußerst kostengünstige Architektur und geringste Entwicklungskosten, eine präzise Positionierung im Orbit und eine überlegene Antriebstechnologie mit Triebwerken mit gestufter Verbrennung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Plus Ultra Space Outpost</strong><br>Plus Ultra ist ein neues europäisches Unternehmen mit Sitz in Spanien, Deutschland und Luxemburg, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine Satellitenkonstellation für den Mond zu errichten und zu betreiben, die für eine beschleunigte Entwicklung und Nachhaltigkeit der schnell wachsenden Mondwirtschaft erforderlich ist. Mit dieser bahnbrechenden Kommunikations- und Navigationsinfrastruktur, die globale Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen und präzise Navigation auf dem Mond und in der zislunaren Umlaufbahn bietet, will Plus Ultra zum Rückgrat der Mondwirtschaft werden. Für die Kunden bedeutet dies eine Maximierung der kommerziellen und wissenschaftlichen Rendite, einen maximalen Zugang zum Mond und zur zislunaren Umlaufbahn, eine erhebliche Risikominimierung sowie eine signifikante Kostenreduzierung.<br>Die Konstellation „Harmony&#8220; von Plus Ultra wird voraussichtlich im Jahr 2024 ihren Betrieb aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg520684#msg520684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18155.msg521551#msg521551" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1170.msg521555#msg521555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1170.msg521555#msg521555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg521684#msg521684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Kommunikationssatellit TJS 3 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-kommunikationssatellit-tjs-3-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2018 09:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der chinesische experimentelle Kommunikationssatellit TJS 3 gelangte am 24. Dezember 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Xichang Satellite Launch Center (XSLC) in der Provinz Sichuan. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CALT, CAS, CCTV, CGTN, sina.com, Xinhua. Befördert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3C/G2 (LM-3C/G2) bzw. Chang [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der chinesische experimentelle Kommunikationssatellit TJS 3 gelangte am 24. Dezember 2018 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Xichang Satellite Launch Center (XSLC) in der Provinz Sichuan.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CALT, CAS, CCTV, CGTN, sina.com, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122018101334_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122018101334_small_1.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122018101334_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122018101334_small_2.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Befördert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3C/G2 (LM-3C/G2) bzw. Chang Zheng-3C/G2 (CZ-3C/G2). Die Variante 3C/G2 absolvierte hier ihre 4. Mission. Sie brachte TJS 3 auf einen Geotransferorbit (GTO). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der US-amerikanischen Weltraumüberwachung ermittelte Daten sprechen für eine Übergangsbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächsten Bahnpunkt, von rund 186,3 Kilometern über der Erde, einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 35.783,8 Kilometern und einer Neigung der Bahn gegen den Erdäquator von etwa 28,5 Grad.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122018101334_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122018101334_small_3.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
LM-3C/G2-Start am 24. Dezember 2018 
<br>
(Bilder: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Chinesische Quellen sprechen vom 296. Start einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch insgesamt. Im Jahr 2018 war es der 38. Start eines Raumfahrtträgers aus China, und der 23. einer Trägerrakete der China Academy of Launch Vehicle Technology (CALT). Verwendet wurde das Projektil mit der Seriennummer Y17. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 25. Dezember 2018 um 00:53 Uhr und 4 Sekunden Pekinger Zeit, das ist 17:53 Uhr und 4 Sekunden MEZ am 24. Dezember 2018, von der Rampe Nr. 3 des Satellitenstartzentrums Xichang. Letzteres befindet sich in rund 65 Kilometern Abstand von der Stadt Xichang. Exakte Startzeit laut Anzeige aus dem Startkontrollzentrum war 00:53:04:3210 Pekinger Zeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise ist TJS 3 schlicht ein experimenteller Kommunikationssatellit. So meldeten es staatliche chinesische Stellen. Xinhua nennt das Raumfahrzeug auf einer deutschsprachigen Internetseite &#8222;Testsatellit Nr. 3 für Telekommunikations-technologie&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Beobachter der chinesischen Raumfahrtaktivitäten vertreten die These, dass TJS 3 wie unter ähnlichen Umständen zuvor gestartete Satelliten Bestandteil eines Frühwarnsatellitensystems sein könnte. Hersteller des neuen Raumfahrzeugs ist die China Aerospace Science and Technology Group Co., Ltd..</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122018101334_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27122018101334_small_4.jpg" alt="CCTV" width="260"/></a><figcaption>
Blick ins Startkontrollzentrum 
<br>
(Bild: CCTV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">TJS 3 alias TJSW 3 (Tongxin Jishu Shiyan Weixing 3 / Communications Technology Experiment Satellite 3) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.874 und als COSPAR-Objekt 2018-110A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg440305#msg440305" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Indiens militärischer Comsat GSAT 7A im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indiens-militaerischer-comsat-gsat-7a-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2018 15:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 7A]]></category>
		<category><![CDATA[GSLV]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sriharikota]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GSAT 7A ist ein neuer militärischer Kommunikationssatellit indischer Produktion. Das Raumfahrzeug wurde am 19. Dezember 2018 ins All transportiert und hatte anschließend begonnen, mit Hilfe eigener Triebwerke den Weg in den Geostationären Orbit (GEO) einzuschlagen. Zwischenzeitlich hat der Satellit in etwa das Niveau des GEO erreicht. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ISRO. Die indische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">GSAT 7A ist ein neuer militärischer Kommunikationssatellit indischer Produktion. Das Raumfahrzeug wurde am 19. Dezember 2018 ins All transportiert und hatte anschließend begonnen, mit Hilfe eigener Triebwerke den Weg in den Geostationären Orbit (GEO) einzuschlagen. Zwischenzeitlich hat der Satellit in etwa das Niveau des GEO erreicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: ISRO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die indische Raumfahrtforschungsorganisation (Indian Space Research Organisation, ISRO) meldete mit Datum vom 24. Dezember 2018, vier geplante Bahnanhebungsmanöver von GSAT 7A seien erfolgreich absolvieren worden. Nach den vier Manövern befand sich GSAT 7A laut ISRO auf einer 0,2 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt rund 35.800 Kilometer über der Erde und einer Erdferne von rund 36.092 Kilometern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSLV-MkII-Start am 19. Dezember 2018 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 11:40 Uhr MEZ (10:40 Uhr UTC) am 19. Dezember 2018 war die GSLV-Rakete mit der Flugnummer F11 mit GSAT 7A an der Spitze am Ende eines rund 26 Stunden dauernden Countdowns von der Rampe Nr. 2 (Second Launch Pad, SLP) des Raumflugzentrums Satish Dhawan auf der Insel Sriharikota an Indiens Südküste gestartet. Nach etwas über 19 Minuten Flugzeit war dann die Abtrennung des Satelliten auf einer etwas günstigeren als der minimal erwarteten Transferbahn erfolgt. Die dritte Stufe der Rakete wurde vor dem Aussetzen des Satelliten betrieben, bis ihr der Treibstoff ausging. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die benutzte GSLV-Mk2-Rakete flog in einer gegenüber zuvor eingesetzten GSLV-Mk2-Varianten in zahlreichen Punkten verbesserten Version. Die zweite Stufe GS2 war mit einem schubgesteigertem Haupttriebwerk und statt mit 39,5 Tonnen wie bei früheren Flügen mit über 40 Tonnen (42,196 Tonnen) Treibstoff ausgestattet und wird daher auch als GL40 (statt GL37.5H) bezeichnet. Die Beladung der dritten Stufe GS3 war von 12 auf rund 15 Tonnen (14,996 Tonnen) Treibstoff gesteigert worden, sie hörte daher auf die Bezeichnung C15 bzw. CUS 15 (statt C12.5). Ihr Motor CE7.5 war ebenfalls in der Lage, mehr Schub als seine Vorgänger zu liefern. Seine Regelbrennzeit wurde um rund 80 Sekunden gesteigert. Die notwendigen Konstruktionsänderungen bewirkten eine Vergrößerung der Höhe der Rakete um etwa 1,8 Meter auf eine Gesamtbauhöhe von 50,926 Metern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der der Erde nächstliegende Bahnpunkt der anvisierten Übergangsbahn für GSAT 7A lag bei etwa 170 Kilometern über der Erde, ihr erdfernster Bahnpunkt abhängig von der erzielten Performance der Oberstufe im Bereich zwischen 33.190 und 40.600 Kilometern über der Erde. Die Neigung der anvisierten Bahn gegen den Erdäquator betrug 19,35 Grad. Erreicht wurde eine Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von 170,8 Kilometern und einer Erdferne von 39.127 Kilometern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 7A in Antennentestkammer 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erstes Bahnanhebungsmanöver am 20. Dezember 2018 dauerte rund 3.895 Sekunden. Es brachte GSAT 7A auf eine Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 11.693 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt von 38.905 Kilometern über der Erde. Die Neigung dieser Bahn gegen den Erdäquator war auf 5,75 Grad reduziert, ein Erdumlauf auf ihr dauerte knapp 16 Stunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Bahnanhebungsmanöver besitzt GSAT 7A ein mit Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und einer Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator betriebenes, 440 Newton starkes Apogäumstriebwerk (Liquid Apogee Motor, LAM). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_small_3.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 7A in Transportkonfiguration &#8211; Künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der auf dem indischen Bus I-2K basierende Satellit mit einer Startmasse von rund 2.250 Kilogramm hat eine Auslegungsbetriebsdauer von acht Jahren. Innerhalb eines entsprechenden Zeittraums soll der Satellit von einer Position bei 63 Grad Ost im Geostationären Orbit rund 35.786 Kilometer über der Erde Kommunikationsdienste für Militär und Regierungsstellen Indiens zur Verfügung stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptnutzer von GSAT 7A wird die Indische Luftwaffe (Indian Air Force, IAF) sein. Die IAF will mit Hilfe des Satelliten Verbindungen zwischen ihren Luftwaffenbasen, Kontrollzentren und Radarstellungen am Boden, mit Frühwarnflugzeugen (z.B. wie Berijew A-50 Schmel &#8211; Бериев А-50 Шмель &#8211; auf Basis der Iljuschin Il-76) und mit fernzusteuernden Drohnen herstellen können. Einen gewissen Anteil der Kapazitäten des neuen Satelliten &#8211; die Rede ist von etwa 30 Prozent &#8211; soll von den Indischen Landstreitkräften genutzt werden können. Die indischen Landstreitkräfte sollen später ihren eigenen GSAT 7 bekommen, nämlich GSAT 7B. GSAT 7 (ohne anhängendes A) alias Insat 4F (NORAD 39.234, COSPAR 2013-044B) ist schon seit dem 29. August 2013 im All und wird von der Marine Indiens genutzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122018164855_small_4.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 7A in Betriebskonfiguration &#8211; Künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um seinen Aufgaben nachkommen zu können, erhielt GSAT 7A eine Kommunikationsnutzlast mit einer Anzahl von im K<sub>u</sub>-Band arbeitenden Transpondern. Zur Bahnverfolgung, zur Telemetriedatenübertragung und zur Fernsteuerung des Satelliten besitzt letzterer zusätzliche Kommunikationseinrichtungen für das C-Band (Tracking, Telemetry and Control &#8211; TT&amp;C &#8211; während LEOP) und das K<sub>u</sub>-Band (TT&amp;C im Regelbetrieb). 
<br>
Der Energieversorgung der Kommunikationsnutzlast und der übrigen Systeme an Bord von GSAT 7A dienen zwei Solarzellenausleger. Bei Betriebsende sollen sie zusammen immer noch ausreichend elektrische Leistung für den 3,3 Kilowatt starken Satelliten zur Verfügung stellen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 7A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.864 und als COSPAR-Objekt 2018-105A.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16232.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> GSAT 7A auf GSLV Mk.II vom SDSC SLP Sriharikota</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Atlas V bringt AEHF 4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-aehf-4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 08:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[2018-079A]]></category>
		<category><![CDATA[AEHF 4]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur-Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Northrop Grumman]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[USAF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. Oktober 2018 startete auf der Luftwaffenbasis auf Cape Canaveral (CCAFS) in Florida eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) mit dem Kommunikationssatelliten AEHF 4 für die US-Luftwaffe (USAF) an Bord. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Lockheed Martin, Northrop Grumman, ULA, USAF. Für die ULA war es die achte im Jahr 2018 abgewickelte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 17. Oktober 2018 startete auf der Luftwaffenbasis auf Cape Canaveral (CCAFS) in Florida eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) mit dem Kommunikationssatelliten AEHF 4 für die US-Luftwaffe (USAF) an Bord.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Lockheed Martin, Northrop Grumman, ULA, USAF.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-cc9ee462"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Atlas-V-Start mit AEHF 4 am 17. Oktober 2018 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ULA war es die achte im Jahr 2018 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete. Seit Gründung der ULA im Dezember 2006 hat das Konsortium damit nach eigenen Angaben 131 erfolgreiche Trägerstarts abgewickelt. Zum 50. Mal  transportierte eine Rakete der ULA ein Raumfahrzeug für die USAF. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt flog eine Rakete des Typs Atlas V zum 79. Mal. In der Konfiguration 551 flog die Rakete zum 9. Mal. Eine Centatur-Oberstufe kam zum 250. Mal zum Einsatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF 4 mit einer Startmasse von rund 6.200 Kilogramm wurde von einer Atlas V in 551-Konfiguration &#8211; ihrer aktuell stärksten Variante &#8211; transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit dem Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe fünf AJ60-Feststoffbooster von Aerojet angebracht waren und die von der RUAG aus der Schweiz beigesteuerte Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Atlas V mit der Seriennummer AV-073 zündete rund 2,7 Sekunden vor dem Abheben von der Startanlage 41 (Space Launch Complex 41, SLC-41) auf Cape Canaveral im US-amerikanischen Bundesstaat Florida. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tatsächliche Abheben erfolgte dann um 4:15 Uhr UTC (6:15 Uhr MESZ) am 17. Oktober 2018 (12:15 Uhr EDT) unmittelbar mit der Zündung der fünf seitlich an der Zentralstufe angebrachten Feststoffbooster. Das zwei Stunden lange Startfenster hatte sich zu diesem Zeitpunkt gerade geöffnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 3,9 Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 35 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete die sogenannte Schallmauer,  rund 48,4 Sekunden nach dem Abheben dann den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 90 Sekunden nach Beginn des Fluges waren die Feststoffbooster ausgebrannt. Sie wurden aus Sicherheitsgründen noch einige Sekunden mitgeführt und dann in zwei Chargen rund eine Minute und 50 Sekunden nach dem Abheben abgeworfen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-588ec240"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_2.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
AEHF 4 vor einer Hälfte der Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Centaur-Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde anschließend nach etwa dreieinhalb Minuten Flugzeit abgetrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BECO für Booster Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe erfolgte rund vier Minuten und 27 Sekunden nach dem Abheben. Weitere fünf Sekunden später wurde die Zentralstufe abgetrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste Brennphase des RL10C-1-Triebwerks von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne am Heck der Centaur-Oberstufe sorgte anschließend für das Erreichen einer Parkbahn (176 x 485 km, Inklination 28,1 Grad). Die Brennphase dauerte rund sieben Minuten und acht Sekunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte eine circa zehneinhalb Minuten lange Freiflugphase, an deren Ende die zweite Centaur-Brennphase begann. Letztere dauerte rund sechs Minuten und stellte den Einschuss in einen Geosynchronen Transferorbit (GTO) sicher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Perigäum, also der niedrigste Bahnpunkt, des GTOs wurde nach einer zweiten Freiflugphase von rund drei Stunden durch eine weitere Brennphase angehoben. Diese dauerte etwa vergleichsweise kurze zwei Minuten, und besorgte außerdem auch eine Reduktion der Neigung der Bahn gegen den Erdäquator. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund drei Stunden und 33 Minuten nach dem Abheben sowie zwei Minuten und 49 Sekunden nach der dritten Centaur-Brennphase war es dann soweit: AEHF 4 wurde erfolgreich auf einer Erdumlaufbahn ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgesehene Übergangsbahn – laut ULA ein optimized, high-energy geosynchronous transfer orbit &#8211; war eine mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt, einem Perigäum von rund 8.915 Kilometern über der Erde, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 35.303 Kilometern über der Erde sowie einer Neigung gegen den Erdäquator von circa 12,8 Grad. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-aa3f94cd"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_3.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
AEHF 4 mit Transportcontainer in Sunnyvale 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Bahn heraus besorgt AEHF 4 den Flug zu einer Position im Geostationären Orbit (GEO) aus eigener Kraft. Zu diesem Zweck wurde er mit einem 500 Newton starken Zweistofftriebwerk des Typs BT-4 von IHI aus Japan ausgerüstet, das Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und eine Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) als Oxidator benutzt. Außerdem befinden sich vier elektrische Triebwerke, sogenannte hall current thrusters (HCTs) vom Typ XR-5 alias BPT-4000 von Aerojet an Bord, die für Bahnanhebung und Bahnerhalt eingesetzt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Satellitenherstellers war bereits in der Lage, Kontakt zu dem neuen Erdtrabanten aufzunehmen. Nach Angaben seines Herstellers durchläuft das Raumfahrzeug nun eine Testphase, bevor es an die USAF übergeben wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hersteller von AEHF 4 und Hauptauftragnehmer ist der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin aus Sunnyvale in Kalifornien. Das sogenannte MILSATCOM Systems Directorate des Weltraum- und Raketenzentrums der US-Luftwaffe leitet das AEHF-Programm. Das Weltraumkommando der USAF kümmert sich um den Betrieb der AEHF-Satelliten. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ea8fd062"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_4.jpg" alt="Northrop Grumman" width="260"/></a><figcaption>
AEHF-Satellit-Antennenanlage 
<br>
(Bild: Northrop Grumman)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF 4 wurde auf Basis des Busses A2100 gebaut. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 14 Jahre. Die Kommunikationsnutzlast des dreiachsstabilisierten Satelliten steuerte Northrop Grumman bei. Die Kommunikationsnutzlast von AEHF 4 hat eine größere Kapazität als alle Kommunikationssatellien der vorausgegangenen Milstar-Konstellation zusammen, und bietet trotzdem Kompatibilität zum Milstar-System. Außerdem wird auch sie wie die von AHEF 1 bis 3 eingesetzt werden, um neben militärischen Nutzern aus den USA auch solche aus Großbritannien, den Niederlanden und aus Kanada zu bedienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF steht für Advanced Extremely High Frequency und bedeutet so viel wie erweitere besonders hohe Frequenz. Dementsprechend funkt die Kommunikationsnutzlast von AEHF 4 in Bereichen um 20 GHz (Downlinks) und 44 GHz (Uplinks). Besondere Eigenschaften der Nutzlast sind eine ausgesprochene Unanfälligkeit gegen Störversuche und ihre Möglichkeit, kleine, scharf abgegrenzte Ausleuchtzonen zu bedienen. Dabei sind Datenraten in einem weiten Bereich zwischen 75 bps (Bit pro Sekunde) und ~ 8 Mbps (Megabit pro Sekunde) möglich. Untereinander können AEHF-Satelliten mit einer Bandbreite von bis zu 60 Mbps kommunizieren. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-58308307"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_5.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
AEHF 4 bei Astrotech in Titusville 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Kampfgebieten werden über das AEHF-System zum Beispiel Echtzeitvideobilder, Karten und Zieldaten zur Verfügung gestellt, berichtete Lockheed Martin vor dem Start von AEHF 4 anlässlich des Einschlusses des neuen Satelliten in der Nutzlastverkleidung am 26. September 2018. Von Lockheed Martins Werk in Sunnyvale in Kalifornien war AEHF 4 am 27. Juli 2018 nach Florida geliefert worden. Der Großteil des Transports erfolgte in einem Frachtflugzeug vom Typ C-5 Galaxy der US-Luftwaffe. Anschließend wurde er in den Reinräumen von Astrotech in Titusville in Florida auf den Start vorbereitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich hätte der Start von AEHF 4 im Jahr 2017 erfolgen sollen. Als Starttermin war einmal der 17. Oktober 2017 festgelegt worden. Bei Tests des Satellit war im Januar 2017 allerdings ein Problem mit einem elektronischen Regler im Stromversorgungssystem des Satelliten entdeckt worden. Zusätzlich Tests im April 2017 hatten das Problem bestätigt. Weil das Problem zu Einschränkungen der Mission des Satelliten hätte führen können, wurden Modifikationen an der Hardware angeordnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF 4 ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2018-079A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16476.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AEHF 4 auf Atlas V 551</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>SpaceX bringt Telstar 18 VANTAGE ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-bringt-telstar-18-vantage-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 07:20:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[APStar]]></category>
		<category><![CDATA[B1049]]></category>
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		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
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		<category><![CDATA[Telstar 18 VANTAGE]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Telstar 18 VANTAGE ist im All. Noch während der Kommunikationssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang die Landung der ersten Stufe auf einer Seeplattform. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: APT Satellite, Maxar, SpaceX, Telesat, U.S. Securities and Exchange Commission (SEC). Um 4:45 Uhr Weltzeit (UTC) am 10. September 2018 erfolgte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Telstar 18 VANTAGE ist im All. Noch während der Kommunikationssatellit auf der zweiten Stufe der verwendeten Falcon-9-Rakete unterwegs war, gelang die Landung der ersten Stufe auf einer Seeplattform.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: APT Satellite, Maxar, SpaceX, Telesat, U.S. Securities and Exchange Commission (SEC).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Falcon-9-Start mit Telstar 18 VANTAGE 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 4:45 Uhr Weltzeit (UTC) am 10. September 2018 erfolgte das Abheben der zweistufigen Falcon-9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten Telstar 18 VANTAGE alias APStar 5C für den Kommunikationssatellitenbetreiber Telesat mit Sitz im kanadischen Ottawa an Bord. Der Flug der mit den für eine erfolgreiche weiche Landung notwendigen Komponenten wie Landebeine und Steuerflächen aus Titan ausgestatteten Rakete begann von der Startrampe 40 auf Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida in der ersten Hälfte eines rund vier Stunden langen, ab 3:28 Uhr Weltzeit offenen Startfensters. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den transportierten Satelliten endete er mit dem Aussetzen auf der vorgesehenen Transferbahn, für die erste Stufe, den Core B1049, mit der Landung auf der Seeplattform &#8222;Of Course I Still Love You&#8220; (OCISLY) im Atlantik. Eine Bergung der beiden Hälften der Nutzlastverkleidung war nach Angaben von SpaceX nicht vorgesehen. Die erste Stufe der Falcon 9 in der Version Block 5 absolvierte mit Telstar 18 VANTAGE ihren ersten Flug, </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete mit Telstar 18 VANTAGE an Bord hatte bei Brennschluss der ersten Stufe zwei Minuten und 33 Sekunden nach dem Abheben eine Geschwindigkeit von rund 8.180 km/h und eine Flughöhe von rund 66 Kilometern erreicht. Die Stufentrennung erfolgte vier Sekunden nach dem Brennschluss der ersten Stufe. Sieben Sekunden nach der Stufentrennung begann die zweite Stufe ihre erste Brennphase. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abwurf der Nutzlastverkleidung fand rund 44 Sekunden nach dem Beginn der ersten Brennphase der zweite Stufe statt. Diese Brennphase war dann acht Minuten und 14 Sekunden nach dem Abheben beendet. Es folgte eine Freiflugphase, an deren Ende rund 26 Minuten nach dem Abheben die zweite, 43 Sekunden kurze Brennphase der zweiten Stufe anschloss. Dann wurde der von SS/L gebaute Telstar 18 VANTAGE rund 32 Minuten nach dem Abheben von der zweiten Stufe abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_small_2.jpg" alt="APT Satellite" width="260"/></a><figcaption>
Telstar 18 VANTAGE alias APStar 5C in Bau 
<br>
(Bild: APT Satellite)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abbau der nach dem Start verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und dem Erreichen einer annähernden Kreisbahn auf dem Niveau des Geostationären Orbits (GEO) ist der Satellit mit einem sogenannten Apogäumsmotor ausgestattet. Maxar, die Konzernmutter von SS/L, teilte am 10. September 2018 mit, dass Telstar 18 VANTAGE die ersten nach seinem Start geplanten Manöver bereits wie vorgesehen ausgeführt hat. Der Satellit habe seine Solarzellenausleger entfaltet und werde noch am 10. September 2018 mit dem Einsatz seines Hauptantriebs beginnen, um sich in den geplanten Arbeitsorbit zu bringen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für eine Position bei 138 Grad Ost im GEO vorgesehene neue Satellit mit einer Startmasse von rund 7.060 Kilogramm basiert auf SS/Ls Satellitenbus 1300. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 15 Jahre, innerhalb derer sein Betreiber Nutzer in Asien, China und im pazifischen Raum mit zahlreichen Kommunikationsdiensten versorgen will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">C-Band-Transponder der an Bord von Telstar 18 VANTAGE befindlichen Kommunikationsnutzlast sind Nutzern in einem Bereich von Asien mit Indien und Pakistan im Westen bis Hawaii im Osten gewidmet, und sollen ausserdem direkte Verbindungen zwischen beliebigen Standorten in Asien und solchen auf den amerikanischen Kontinenten ermöglichen. K<sub>u</sub>-Band-Transponder auf dem neuen Satelliten will Telesat verwenden, um wachsende Märkte in China, in der Mongolei, in Südostasien und in der Pazifik-Region zu bedienen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_small_3.jpg" alt="Maxar" width="260"/></a><figcaption>
Telstar 18 VANTAGE beim Hersteller 
<br>
(Bild: Maxar)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unter anderem sieht Telesat Telstar 18 VANTAGE als Nachfolger für Telstar 18 vor. Telstar 18,  ebenfalls eine auf dem Satellitenbus 1300 basierende Konstruktion von SS/L, kreist seit dem 29. Juni 2004 um die Erde und hat seine wegen eines seinerzeit zu tief liegenden Absetzorbits reduzierte Auslegungsbetriebsdauer von 13 Jahren bereits überschritten. Neben anderen redundanten Ausrüstungsbestandteilen ist einer von zwei Telemetriesendern von Telstar 18 ausgefallen. Ein 2011 an Bord von Telstar 18 installierter Softwarepatch soll gewährleisten, dass der Satellit auch dann noch Statusinformationen übermitteln kann, wenn es Probleme mit dem zweiten Telemetriesender gibt. Telesat hofft trotzdem, den alternden Satelliten mit neuen Aufgaben bis 2028 auf einer leicht inklinierten, das heißt gegen den Erdäquator geneigten Bahn weiterbetreiben zu können.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 18 VANTAGE hat wie sein Vorgänger Telstar 18 wieder eine Aufgabe im Netz der APT Satellite Company Ltd. (APT Satellite alias APSTAR) aus Hong Kong zu erfüllen. Dementsprechend bekommt der neue Satellit die Zusatzbezeichnung APStar 5C. Telstar 18 wird auch als APStar 5 geführt. Von den 38 C-Band-Transpondern von Telstar 18 verwendete APT Satellite nach eigenen Angaben 20, von den 16 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern neun. APT Satellite wird nach Informationen von Telesat 57,5 % der Kapazitäten von Telstar 18 VANTAGE (rund 36 Transponder) nutzen und hat 57,5% des für das Raumfahrzeug nötigen Kapitals gestellt. APT Satellite erwartet, mehr als 18 Jahre lang auf Telstar 18 VANTAGE zurückgreifen zu können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11092018092007_small_4.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Telstar 18 VANTAGE im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Kommunikationssatellit wurde zwischenzeitlich auf einer knapp 27 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem erdnächsten Bahnpunkt von ~ 259 und einem erdfernsten Bahnpunkt von ~ 18.098 Kilometern über der Erde beobachtet. Von der erreichten Bahn muss der Satellit nun noch eine Geschwindigkeitsdifferenz von etwa 2.270 Metern pro Sekunde überwinden, wenn er auf einen GEO gesteuert werden soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Bahnerhalt und gegenbenfalls zur Lageregelung gibt es an Bord von Telstar 18 VANTAGE vier elektrische Triebwerke, die je paarweise auf Auslegern montiert sind. Die Triebwerke sind vom Typ SPT-100 (СПД-100) von Fakel aus Russland und verwenden das Edelgas Xenon als Stützmasse. Außerdem besitzt der Satellit eine Anzahl von kleine chemischen Triebwerken, sowie ein größeres chemisches Triebwerk, das für die großen Bahnanhebungen Richtung GEO verwendet wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Telstar 18 VANTAGE alias APStar 5C (auch Asia-Pacific 5C, 亚太5C) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.611 und als COSPAR-Objekt 2018-069A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16297.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Telstar 18V auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>China: Shijian 13 alias ChinaSat 16 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-shijian-13-alias-chinasat-16-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 22:07:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CAST]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[China Satcom]]></category>
		<category><![CDATA[ChinaSat 16]]></category>
		<category><![CDATA[Geotransferorbit]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch]]></category>
		<category><![CDATA[Xenon]]></category>
		<category><![CDATA[Xinhua]]></category>
		<category><![CDATA[XSLC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der chinesische Kommunikationssatellit Shijian 13 alias ChinaSat 16 gelangte am 12. April 2017 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Xichang Satellite Launch Center (XSLC) in der Provinz Sichuan. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CCTV/CGTN, China Daily, Chinanews.com, China Satcom, ScienceNet.cn, Xinhua. Befördert wurde der Kommunikationssatellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der chinesische Kommunikationssatellit Shijian 13 alias ChinaSat 16 gelangte am 12. April 2017 in den Weltraum. Der Start erfolgte vom Xichang Satellite Launch Center (XSLC) in der Provinz Sichuan.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes.   Quelle: CCTV/CGTN, China Daily, Chinanews.com, China Satcom, ScienceNet.cn, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau1cctv800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau1cctv260.jpg" alt=""/></a><figcaption>CZ-3B/G2 mit Shijian 13 auf der Rampe Nr. 2 des XSLC</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Befördert wurde der Kommunikationssatellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 (LM-3B/G2) bzw. Chang Zheng-3B/G2 (CZ-3B/G2). Die Variante 3B/G2 absolvierte hier ihre 21. Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua spricht vom 246. Start einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch insgesamt. Im Jahr 2017 war es der vierte Start eines Raumfahrtträgers aus China. Verwendet wurde das Projektil mit der Seriennummer Y43.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau2cctv260.jpg" alt=""/><figcaption>CZ-3B/G2 mit Shijian 13 hat gezündet und abgehoben.<br>(Bilder: CCTV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 12. April 2017 um 19:04 Uhr und 4 Sekunden Pekinger Zeit, das ist 12:04 Uhr und 4 Sekunden MEZ, von der Rampe Nr. 2 des Satellitenstartzentrums Xichang. Letzteres befindet sich in rund 65 Kilometern Abstand von der Stadt Xichang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raketen der Varianten 3B wurden in der Vergangenheit zum Transport von Navigationssatelliten und geostationären Kommunikationssatelliten verwendet. Dem entsprechend wurde Shijian 13 auf einen Geotransferorbit (GTO) gebracht, wo er rund 26 Minuten nach dem Abheben ausgesetzt wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau3cctv800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau3cctv260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von der US-amerikanischen Weltraumüberwachung ermittelte Daten sprechen für eine Übergangsbahn mit einem Perigäum, dem der Erde nächsten Bahnpunkt, von rund 243 Kilometern über der Erde, einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 41.744 Kilometern und einer Neigung der Bahn gegen den Erdäquator von etwa 20,96 Grad. Die Oberstufe der Rakete wurde nach dem Start in einem Orbit mit einem Perigäum von rund 225 Kilometern, einem Apogäum von rund 40.522 Kilometern und einer Bahnneigung von ebenfalls etwa 20,96 Grad beobachtet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau4cctv800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau4cctv260.jpg" alt=""/></a><figcaption>im Startkontrollzentrum<br>(Bilder: CCTV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben aus China handelt es sich bei Shijian 13 um einen experimentellen Kommunikationssatelliten. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Hauptaufgabe des Satelliten sei die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitsdatenverbindungen für hohen Durchsatz zur Nutzung bei der Reaktion auf Notfälle, in abgelegenen Landesteilen (u.a. für Bildung und Telemedizin), und durch Reisende auf Chinas wachsendem Hochgeschwindigkeitszugnetz sowie im chinesischen Luftraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast des neuen Erdtrabanten kann im K<sub>a</sub>-Band 26 unterschiedliche Ausleuchtzonen bedienen. Adressiert wird sowohl Festlandchina als auch die umgebenden Seegebiete. Der insgesamt mögliche Datendurchsatz soll sich im Bereich von 20 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s bzw. Gbps) bewegen. Damit besitzt der Satellit alleine laut Xinhua eine höhere Kapazität als alle bisherigen chinesischen Kommunikationssatelliten zusammen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/chinasat16spotscast800.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/chinasat16spotscast260.jpg" alt=""/></a><figcaption>die Ausleuchtzonen von Shijian 13 alias ChinaSat 16<br>(Bild: CAST)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als weitere Neuheit befindet sich an Bord von Shijian 13 das erste chinesische Laserkommunikationsterminal (laser communications terminal, LCT) zum Einsatz auf einem längerfristig einsetzbaren Satelliten. 15 Jahre werden als Auslegungsbetriebsdauer von Shijian 13 genannt, während derer Tests von Verbindungen zwischen dem LCT an Bord des Satelliten und geeigneten Gegenstellen am Erdboden abgewickelt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein elektrisches Antriebssystem hat Shijian 13 spendiert bekommen. Es umfasst im Wesentlichen vier Xenon als Stützmasse ausstoßende Triebwerke des Typs LIPS-200 vom 1962 gegründeten Physikalischen Institut Lanzhou (Lanzhou Institute of Physics, LIP) in Lanzhou mit einem Durchmesser von rund 200 Millimetern, zwei redundante Stromversorgungseinheiten (power processing units, PPUs) und ein System zur Versorgung mit Xenon (xenon feed system, XFS). Der Nominalschub der paarweise auf kleinen Auslegern montierten LIPS-200-Triebwerke beträgt pro Triebwerk 40 Millinewton. Als Spezifischer Impuls werden 3.136 Sekunden angegeben, als Strombedarf 1.200 Watt im Betrieb.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau5cctv800.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau5cctv260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Shijian 13 nach dem Start im All &#8211; Illustrationen<br>(Bild: CCTV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Masse des elektrischen Antriebssystems von Shijian 13 beträgt ohne Xenon rund 36 Kilogramm. Getankt wurden 100 Kilogramm Xenon. Die elektrischen Triebwerke von Shijian 13 sollen primär zur Lagekorrektur in Nord-Süd-Richtung verwendet werden. Positioniert werden soll Shijian 13 bei 110,5 Grad Ost im Geostationären Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startmasse von Shijian 13 lag bei rund 4.600 Kilogramm. Konstruiert wurde er von der chinesischen Akademie für Raumflugtechnik (China Academy of Space Technology, CAST) basierend auf dem chinesischen Satellitenbus DFH-3B. Entwickelt wurde der Satellit nach Angaben der China Satellite Communications Co., Ltd. (China Satcom) von der China Aerospace Science and Technology Corporation, dem China Space Technology Research Institute und der China Aerospace Science and Technology Corporation&#8217;s China Pacific Group Co., Ltd..</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau6cctv800.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/sj13lau6cctv260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Shijian 13 nach dem Start im All &#8211; Illustrationen<br>(Bild: CCTV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die CAST und die China Satcom wollen den in chinesischen Medien auch als himmlischen Super-Router bezeichneten Satelliten zusammen betreiben. So begründen sich auch die beiden Bezeichnungen des Raumfahrzeugs: Shijian bedeutet auf Deutsch etwa soviel wie Übung und wird bei Satelliten eines chinesischen Programms zur Erprobung von Weltraumtechnik verwendet. Als ChinaSat werden Kommunikationssatelliten bezeichnet, die im Rahmen eines staatlichen Satellitenkommunikationsprogramms eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Realisierung des Satelliten erfolgte laut China Satcom unter gemeinsamer Ägide des Büros für Wissenschaft, Technik und Industrie zur Landesverteidigung aus Peking und der Partner aus Forschung und Industrie. Überwacht und gesteuert wird der Satellit vom auch als Basis 26 bekannten Satellitenkontrollzentrum Xi&#8217;an (China Xi&#8217;an Satellite Monitor and Control Center, CXSCC).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Shijian 13 (SJ 13) alias ChinaSat 16 (Zhongxing 16, ZX-16) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.662 und als COSPAR-Objekt 2017-018A. Ein weiteres Objekt, die Oberstufe der Trägerrakete, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.663 und als COSPAR-Objekt 2017-018B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3902.msg391121#msg391121" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische Trägerstarts</a></li></ul>
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		<title>Proton-M bringt EUTELSAT 9B mit EDRS-A ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-m-bringt-eutelsat-9b-mit-edrs-a-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 16:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[BMWi]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
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		<category><![CDATA[EUTELSAT 9B]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
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		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 29. Januar 2016 startete von der Rampe 200/39 des Raumfahrtzentrums Baikonur in Kasachstan eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um EUTELSAT 9B für den europäischen Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat Communications S.A. und die Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) in den Weltraum zu bringen. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, Chrunitschew, ESA, Eutelsat, ILS, TESAT Spaceom. Der Start [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. Januar 2016 startete von der Rampe 200/39 des Raumfahrtzentrums Baikonur in Kasachstan eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um EUTELSAT 9B für den europäischen Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat Communications S.A. und die Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) in den Weltraum zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Airbus Defence and Space, Chrunitschew, ESA, Eutelsat, ILS, TESAT Spaceom.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/e9blaurosc1200.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/e9blaurosc260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Proton-M-Start am 29. Januar 2016<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Rakete mit der Baunummer 6302907978 wurde unter der Ägide des internationalen Vermarkters von Proton-Raketen International Launch Service (<a href="https://www.ilslaunch.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ILS</a>) abgewickelt. Als exakten Startzeitpunkt für den ersten erfolgreichen Proton-Flug im Jahr 2016, den 92. für ILS und den 410. insgesamt nennt Chrunitschew 1:20 Uhr und 9,03 Sekunden Moskauer Zeit am 30.01. (23:20 Uhr und 9,03 Sekunden MEZ am 29.01.).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und EUTELSAT 9B von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 10 Minuten nach dem Abheben. Anschließend war es Aufgabe der wie die Proton-M-Rakete von Chrunitschew in Russland gebauten Oberstufe, erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen und dann das Erreichen des vorgesehenen Zielorbits sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand rund 9 Stunden und 12 Minuten nach dem Abheben um 10:32 Uhr Moskauer Zeit und 9,32 Sekunden am 30. Januar 2016 statt (8:32 Uhr MEZ und 9,32 Sekunden). Zwei Stunden nach der Trennung erfolgte wie geplant ein teilweises Entfalten der Solarzellenausleger von EUTELSAT 9B, wie sein künftiger Betreiber zwischenzeitlich mitteilte. Die Oberstufe führte zur Kollisionsvermeidung rund zwei und dreieinhalb Stunden nach dem Aussetzen zwei weitere Brennphasen aus, um ihre Bahn wieder abzusenken.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Mating2oftheEDRSAEutelsat9BAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Mating2oftheEDRSAEutelsat9BAirbus260.jpg" alt=""/></a><figcaption>&#8222;Hochzeit&#8220; der Antriebs- und Nutzlastmodule <br>von EUTELSAT 9B<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Apogäum &#8211; der erdfernste Bahnpunkt &#8211; des vom Satelliten erreichten Geotransferorbits (GTO) lag nach Berechnungen von Chrunitschew bei 35.687,88 km (geplant 35.702,25 km), das Perigäum, der der Erde nächstliegende Bahnpunkt bei 4.370,57 km (geplant 4.454,48 km) über der Erde. Die Neigung dieser Bahn gegen den Erdäquator liegt bei 12° 03&#8242; 52,45&#8243; (geplant 12° 10&#8242; 59,00&#8243;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als abgetrennte Satellitenmasse nennen <a href="https://web.archive.org/web/20210614215013/http://www.khrunichev.ru/main.php?id=1&amp;nid=3359" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Chrunitschew</a> und <a href="https://www.eutelsat.com/satellite-network/geo-fleet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eutelsat</a> rund 5.612 kg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern <a href="https://www.airbus.com/en/products-services/space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Airbus Space</a>, ist jetzt für Überwachung und Steuerung des Satelliten zuständig. Er wird sich um die erforderlichen Bahnanhebungsmanöver und eine Positionierung im Geostationären Orbit (GEO) rund 35.786 Kilometer über der Erde kümmern und den raumflugtechnischen Teil sowie die Kommunikationsnutzlast intensiven Tests unterziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Flug in den GEO wurde der Satellit mit einem Apogäumsmotor ausgestattet. Außerdem besitzt der Erdtrabant für Bahnanpassungen und Lageregelung 14 zehn Newton starke Zweistofftriebwerke des Typs S10-18 von Airbus Defence and Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Inbetriebnahmephase mit den erforderlichen Tests und der Positionierung bei 9 Grad Ost im GEO in Kolokation mit <a href="https://www.raumfahrer.net/ka-sat-auf-proton-m-gestartet/" data-wpel-link="internal">KA-SAT</a> und als Ersatz für EUTELSAT 9A werden Überwachung und Kontrolle des Satelliten an Eutelsat übergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Eutelsat-Kontrollzentrum in Rambouillet rund 50 km südwestlich von Paris überwacht und gesteuert, wird schließlich die Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen für Nutzer in baltischen und skandinavischen Staaten, in Deutschland, Italien, Griechenland und der Ukraine aufgenommen werden und die Versorgung von Kabelkopfstationen beginnen. Dabei will man eine große, Europa abdeckende Ausleuchtzone und vier regionale Ausleuchtzonen realisieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSALCTtestTesatSpacecom500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSALCTtestTesatSpacecom260.jpg" alt=""/></a><figcaption>TESAT LCT im Test<br>(Bild: TESAT Spacecom)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurde der auf dem Satellitenbus Eurostar 3000 basierende EUTELSAT 9B mit einer Kommunikationsnutzlast mit 56 gleichzeitig einsetzbaren K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet und auf eine Betriebsdauer von 15 Jahren ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunikationsnutzlast und raumflugtechnische Systeme werden von zwei Solarzellenauslegern mit Energie versorgt. Sie stellen zusammen maximal rund 12 kW elektrische Leistung zur Verfügung und geben dem Satelliten eine Gesamtspannweite von rund 31 Metern. Der Energiespeicherung dienen Lithiumionenakkumulatoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Kommunikationsnutzlast für Eutelsat befindet sich an Bord des Satelliten außerdem eine Nutzlast für das Weltraumsegment des europäischen Datenrelaissatellitensystems (European Data Relay System, EDRS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Aufbau des europäischen Datenrelais- und Kommunikationssatellitensystems hatte die ESA-Ministerratskonferenz 2008 im niederländischen Den Haag beschlossen. Industrieunternehmen aus der Raumfahrtbranche setzen den Beschluss mit maßgeblicher Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (<a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2016/20160130_startschuss-fuer-europas-datenautobahn-im-all_16570" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>) um.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/tesatlcte9bAirbusDefenceandSpaceSAS1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/tesatlcte9bAirbusDefenceandSpaceSAS260.jpg" alt=""/></a><figcaption>TESAT LCT vor der Integration in EUTELSAT 9B<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space ist als Hauptauftragnehmer der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) tätig und organisiert Aufbau und Betrieb. Außerdem fungiert das Unternehmen als Mit-Finanzier, Eigentümer und Vermarkter des EDRS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das rund 500 Millionen Euro kostende System soll künftig eine schnellere und breitbandigere Weiterleitung von Informationen zwischen wissenschaftlichen Raumfahrzeugen, Anwendungssatelliten, anderen Vehikeln wie unbemannten Drohnen sowie den Bodenstationen ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäischen Erdbeobachtungssatelliten-Paare der Reihen Sentinel 1 und Sentinel 2 beispielsweise sind mit Laserkommunikationsterminals (Laser Communication Terminal, LCT) ausgestattet, mit deren Hilfe sie zeitkritische Daten, z.B. solche zur Unterstützung bei Katastrophenfällen und große Datenmengen mit großer Geschwindigkeit (bis 1,8 Gigabit pro Sekunde) zu einem EDRS-Satelliten an einer fixen Position im GEO schicken können, der in der Lage ist, sie unmittelbar an eine EDRS-Bodenstation zu funken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-Erdbeobachter müssen demnächst also nicht mehr mit einer der eigenen Bodenstation in Kiruna (Schweden), Redu (Belgien) oder Svalbaard (Norwegen) in Verbindung stehen, um gewonnene Daten weiterzuleiten. Mit einer der genannten Stationen können die Satelliten nur für maximal rund 10 Minuten Verbindung halten, während sie sich über der Erdoberfläche bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS) soll künftig vom EDRS profitieren. Ab 2018 will man EDRS für eine zusätzliche Bewegtbild- und Datenverbindung von der ISS zum Erdboden einsetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSAintegrationoflctAirbusDefenceandSpaceSAS1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSAintegrationoflctAirbusDefenceandSpaceSAS260.jpg" alt=""/></a><figcaption>LCT (Mitte links) auf dem Topdeck von<br>EUTELSAT 9B<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.tesat.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">TESAT Spacecom</a> GmbH aus Backnang, eine Tochter von Airbus Defence and Space, baut die Datenrelais- und Kommunikationsnutzlasten für die EDRS-Satelliten. Diese besteht aus einem LCT und einem im K<sub>a</sub>-Band arbeitenden Kommunikationssystem. Das LCT will man für Datenverbindungen zwischen dem Kommunikationssatelliten und anderen entsprechend ausgerüsteten Raumfahrzeugen einsetzen, die K<sub>a</sub>-Band-Komponenten sind insbesondere für die Verbindung mit entsprechend ausgerüsteten Bodenstationen vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die EDRS-Nutzlast von EUTELSAT 9B, die im EDRS-Netz die Bezeichnung EDRS-A trägt, gibt es K<sub>a</sub>-Band-Empfangsstationen im oberbayerischen Weilheim rund 35 km südwestlich von München und in Harwell in Großbritannien. Um Telemetrie und die Übertragung von Daten mit einer bedarfsgerechten Vorprogrammierung der EDRS-Nutzlast an den Satelliten wird sich ein Eutelsat-Kontrollzentrum kümmern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die EDRS-A-Nutzlast sicher betreiben zu können, erfuhren der zu Grunde liegende Satellitenbus und das von TESAT Spacecom gelieferte LCT der zweiten Generation gewisse Anpassungen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/e9bmistralchamberAirbusDefenceandSpace1500.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/e9bmistralchamberAirbusDefenceandSpace260.jpg" alt=""/></a><figcaption>EUTELSAT 9B in Testkammer in Toulouse<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grund der für die Übertragung von Informationen per Laserlicht erforderliche Präzision ist das LCT bei der Ausrichtung auf eine möglichst vibrationsfreie Arbeitsumgebung und genaue Kenntnis von Zeitbasis und Lage im Raum angewiesen. Mechanische- und Datenschnittstellen mussten deshalb entsprechend adaptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abführung von Wärme des LCT dienen zwei Radiatoren, die an zwei Seiten des der Erde im Regelbetrieb dauerhaft zugewandten sogenannten Top- oder Erddecks des rund 6,8 Meter hohen Satellitengrundkörpers angebracht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das LCT selbst ist mit seiner eigenen Basisplatte (Frame Unit System, FUS) auf einer zusätzlichen Grundplatte auf dem Topdeck mit Füßen aus einem speziellen Elastomer (einem elastischen Kunststoff) montiert, die zusätzliche Grundplatte selbst besteht ebenfalls aus extra ausgesuchtem Material. Airbus Defence and Space bezeichnet das Montagesystem als Payload Elastomer Mounting System (PEMS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space, seinerzeit noch unter dem Namen Astrium firmierend, war im Oktober 2011 mit dem Bau von EUTELSAT 9B beauftragt worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/e9bopencontainerAirbusDefenceandSpaceSAS1500.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/e9bopencontainerAirbusDefenceandSpaceSAS260.jpg" alt=""/></a><figcaption>EUTELSAT 9B im Transportcontainer &#8211; auf dem<br> Topdeck Richtung Wandseite die LCT-Radiatoren<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Integration und Tests des Satelliten erfolgten im Airbus-Werk Toulouse in Frankreich. Dort erfolgten im Juni 2014 auch umfangreiche Untersuchungen des Satelliten in einer Temperatur- und Vakuumkammer, an denen sich auch Mitarbeiter von TESAT Spacecom beteiligten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im November 2015 verließ ein Transport mit EUTELSAT 9B Toulouse und erreichte nach wenigen Tagen das in Kasachstan gelegene Kosmodrom Baikonur. Am 21. November 2015 gelangte der Satellit schließlich in das Gebäude für die Startvorbereitungen auf dem Gelände des Kosmodroms.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Spezialisten von Airbus Stevenage (Großbritannien), wo das chemische Antriebssystem des Satelliten entstand, erfolgte die Betankung des Satelliten in Baikonur. Jeweils zwei Tage, unterbrochen von einer eintägigen Umbaupause, wurden für die Arbeiten zum Befüllen der in Bremen entstandenen Tanks mit NTO und dann mit MMH benötigt. Am 11. Dezember 2015 meldete ILS, dass die Arbeiten zur Betankung des Satelliten abgeschossen wurden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/eutelsat9bastrium1500.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/eutelsat9bastrium260.jpg" alt=""/></a><figcaption>EUTELSAT 9B im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte Dezember 2015 wurde EUTELSAT 9B auf die Oberstufe Breeze-M aufgesetzt. Später wurde die Nutzlastverkleidung um die Orbitaleinheit verschlossen und die Einheit anschließend mit der Proton-M verbunden. Die Aufstellung bzw. Aufrichtung der vollständigen Rakete auf dem Startplatz erfolgte schließlich an 26. Januar 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächsten Satelliten für Eutelsat, die 2016 Bahnen um die Erde erreichen sollen, sind EUTELSAT 65 West A und EUTELSAT 117 West B.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste EDRS-Nutzlast befindet sich an Bord eines Hylas 3 bzw. EDRS-C genannten Satelliten. Letzter entsteht basierend auf <a href="https://www.ohb-system.de/edrs-c.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OHB</a>s SmallGEO-Plattform und wird voraussichtlich im Jahre 2017 in den Weltraum transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUTELSAT 9B ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.310 und als COSPAR-Objekt 2016-005A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14027.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Eutelsat 9B / EDRS A auf Proton-M / Breeze-M</a></li></ul>
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		<title>Inmarsat 5 F3 auf Proton-M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-5-f3-auf-proton-m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2015 09:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[I-5 F3]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=17806</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 28. August 2015 startete von der Rampe 200/39 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F3 für Inmarsat in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Chrunitschew, Harris, ILS, Inmarsat, Raumfahrer.net, Roskosmos. Nach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-5-f3-auf-proton-m-gestartet/" data-wpel-link="internal">Inmarsat 5 F3 auf Proton-M gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. August 2015 startete von der Rampe 200/39 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F3 für Inmarsat in den Weltraum zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Boeing, Chrunitschew, Harris, ILS, Inmarsat, Raumfahrer.net, Roskosmos.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/I5F3lauILSinmarsat800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/I5F3lauILSinmarsat300.jpg" alt="" class="wp-image-17800" width="300" height="169"/></a><figcaption>Proton-M-Start mit Inmarsat 5 F3 an Bord
(Bild: ILS/Inmarsat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Flugzeit von rund 15,5 Stunden (15 Stunden und 31 Minuten nach Angaben der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos) wurde der Satellit erfolgreich auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt. Die Mission war die 3. erfolgreiche einer von ILS vermarkteten Proton im Jahre 2015, sowie die 90. einer von ILS vermarkteten Proton insgesamt. Bezogen auf alle jemals gestarteten Proton-Raketen war es der 4. Satellit von Inmarsat auf einer Proton und die 405. Mission dieses Raketengrundtyps insgesamt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als exakter Startzeitpunkt wird 14:44 Uhr und 00 Sekunden Moskauer Zeit genannt (13:44 Uhr und 00 Sekunden MESZ). Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Inmarsat 5 F3 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 9 Minuten und 42 Sekunden später um 14:53 Uhr Moskauer Zeit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/121576581rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/121576581rosc260.jpg" alt="" class="wp-image-17799" width="260" height="390" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/121576581rosc260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/121576581rosc260-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Proton-M mit Inmarsat 5 F3 im Flug
(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend war es Aufgabe der wie die Proton-Rakete von Chrunitschew gebauten Oberstufe, mit insgesamt fünf Brennphasen erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen, und dann das Erreichen des vorgesehenen supersynchronen Zielorbits (SSTO, super-synchronous transfer orbit) sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand um 6:15 Uhr Moskauer Zeit am 29. August 2015 statt (5:15 Uhr MESZ) und verlief nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos sauber und auf der vorgesehenen Bahn. Der Raketenhersteller Chrunitschew nannte ein Aussetzten rund 18,9 Sekunden vor dem geplanten Zeitpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den ausgesetzten Satelliten meldete Chrunitschew folgende Orbitparameter in Ist geschätzt / Soll / Abweichung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Periode &#8211; Zeit für einen Erdumlauf [h:m:s]<br>22:59:21,0 / 22:59:22,5 / 0:0:1,4</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inklination &#8211; Neigung der Bahn gegen den Erdäquator<br>26° 51&#8242; 44&#8243; / 26° 44&#8242; 57&#8243; / 0° 6&#8242; 47&#8243;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perigäum &#8211; erdnächster Bahnpunkt [km]<br>4.331,08 / 4.345,12 / 14,05</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apogäum &#8211; erdfernster Bahnpunkt [km]<br>65.020,01 / 65.006,92 / 13,09</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing, bestätigte das planmäßige Funktionieren des in Boeings Werk in El Segundo im Bundesstaat Kalifornien gebauten Raumfahrzeugs, nachdem es im All ausgesetzt worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der erreichten supersynchronen Übergangsbahn muss sich Inmarsat 5 F3 nun mit eigener Kraft in den Geostationären Orbit (GEO) manövrieren. Damit das gelingen kann, wird der 445 Newton starke, High Performance Apogee Thruster (HiPAT) genannte Apogäumsmotor vom Typ R-4D-15 von Aerojet Rocketdyne an Bord des Satelliten mehrere Brennphasen absolvieren müssen. Die Tanks des Satelliten wurden mit rund 2.200 kg Treibstoffen befüllt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07inmarsat-5-3F-Gross.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07inmarsat5f3tsenki300.jpg" alt="" class="wp-image-17797" width="300" height="200"/></a><figcaption>Inmarsat 5 F3 auf Breeze-M-Oberstufe in Baikonur
(Bild: Tsenki)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F3 ist ein auf dem Satellitenbus Boeing 702HP basierendes Raumfahrzeug. Als künftiger Betreiber des bei 180 bzw. 179,7 Grad West im GEO einzusetzenden Erdtrabanten mit einer Startmasse von rund 6.100 kg (ausgesetzte Masse laut ILS 6.070 kg, Masse bei Betriebsbeginn im GEO 3.750 kg) fungiert Inmarsat, ein Unternehmen, das bereits seit Jahrzehnten von Boeing gebaute Raumfahrzeuge einsetzt, um insbesondere auf und über den Weltmeeren verkehrenden Fahrzeugen und in abgelegenen Regionen der Erde mobilen Menschen Kommunikationsverbindungen zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Erdtrabant ist der dritte einer Serie von vier Satelliten (inkl. eines Reservesatelliten), mit denen Inmarsat eine weltweite Abdeckung der angebotenen Dienste erreichen möchte. Boeing spricht in einer Präsentation von August 2014 von einer Konstellation aus drei Satelliten mit einer Option auf weitere zwei. Nach Angaben von Inmarsat aus dem Jahre 2013 investiert Inmarsat in das Satellitensystem rund 1,2 Milliarden US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inmarsat-5-Satelliten sollen das neue, Global Xpress genannte Kommunikationsnetzwerk von Inmarsat unterstützen. Kunden in den Bereichen Luft- und Seefahrt, Regierung, Energieerzeugung und aus anderen Gewerben könnten laut Inmarsat von mobilen Breitbandkommunikationsverbindungen profitieren. Die dafür an Bord der Satelliten untergebrachten Kommunikationsnutzlasten besitzen hinsichtlich der sogenannten Global Payload jeweils 89 K<sub>a</sub>-Band-Transponder. Ist Global Xpress vollständig, soll es 216 auf die eingebundenen Satelliten verteilte Ausleuchtzonen umfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Satellit sind unter dem Titel High Capacity Payload (HCP) zusätzlich sechs unabhängig von einander ansteuerbare und hinsichtlich ihrer Ausrichtung änderbare Ausleuchtzonen möglich. Jede dieser Ausleuchtzonen kann dabei von 130 Watt starken Wanderfeldröhrenverstärkern in der Kommunikationsnutzlast versorgt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Inmarsat5satelliteBoeing.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Inmarsat5satelliteBoeing300.jpg" alt="" class="wp-image-17803" width="300" height="212"/></a><figcaption>Inmarsat-5-Raumfahrzeug über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die für die HCP erforderlichen Antennen an Bord lieferte die US-amerikanische Harris Corporation. Sie werden von Harris als Gimbal Dish Antenna (GDA) bezeichnet, was soviel wie schwenkbare Antennenschüssel bedeutet. Die HCPs sind laut Boeing so gestaltet, das mit ihnen im Bedarfsfall das Wideband Global Satcom (WGS, ursprünglich Wideband Gapfiller Satellites) genannte Satellitenkommunikationssystem des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums verstärkt werden kann. Dessen Raumfahrzeuge wurden ebenfalls von Boeing gebaut und besitzen eine ähnliche Grundkonstruktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend der Auslegungsbetriebszeit der Satelliten will Inmarsat auch den Inmarsat 5 F3 mindestens 15 Jahre lang einsetzen. Einen ressourcensparenden Betrieb des Satelliten werden elektrische, Xenon ausstoßende Lageregelungstriebwerke eines XIPS für xenon ion propulsion system genannten Antriebssystems ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Lageregelung und Bahnerhalt verfügt der Satellit außerdem über vier axiale chemische Triebwerke mit einem Nominalschub von 22 Newton und 4 radiale chemische Triebwerke mit einem Nominalschub von 10 Newton.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Versorgung des Satelliten mit Strom finden zwei Solarzellenausleger mit jeweils fünf Segmenten Verwendung, die zu Beginn der Mission maximal rund 15 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen und bei Missionsende immer noch rund 13,8 Kilowatt. Sie geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 33,8 Metern. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dienen zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F3 wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.882 und als COSPAR-Objekt 2015-042A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13532.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat-5 F3 auf Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>SpaceX startet ABS-3A &#038; Eutelsat 115 West B</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-abs-3a-eutelsat-115-west-b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2015 20:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Eutelsat 115 West B]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute um 04:50 MEZ ist eine Falcon 9 Rakete mit den Satelliten ABS-3A &#38; Eutelsat 115 West B in einen supersynchronen Transferorbit gestartet. In Zukunft soll es auch Landeversuche bei GTO-Missionen geben. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, SpaceNews, NASASpaceflight, SpaceflightNow. Heute sind die beiden Kommunikationssatelliten ABS-3A &#38; Eutelsat 115 West B mit einer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute um 04:50 MEZ ist eine Falcon 9 Rakete mit den Satelliten ABS-3A &amp; Eutelsat 115 West B in einen supersynchronen Transferorbit gestartet. In Zukunft soll es auch Landeversuche bei GTO-Missionen geben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, SpaceNews, NASASpaceflight, SpaceflightNow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032015211127_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032015211127_small_1.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Start der Falcon 9 um 22:50 Ortszeit.
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sind die beiden Kommunikationssatelliten ABS-3A &amp; Eutelsat 115 West B mit einer Falcon 9-Rakete ins All transportiert worden. Der Start erfolgte gegen 04:50 MEZ vom Startplatz 40 auf dem US-amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Cape Canaveral. 3 Minuten nach dem Start erfolgte die Stufentrennung zwischen erster und zweiter Stufe. Anschließend erfolgte eine erste Brennphase der zweiten Stufe, die bis ca. 9 Minuten nach dem Start brannte und einen Parkorbit erreicht. Anschließend erfolgte eine Freiflugphase von 15 Minuten, worauf eine zweite Brennphase die Satelliten auf einen Orbit von ca. 400 km x 63.000 km x 24,8° brachte. Dieser Orbit hat ein Apogäum jenseits des geostationären Orbits, jedoch ist bei einem hohen Apogäum weniger Energie für eine Inklinationsänderung erforderlich. Die Satelliten werden nun 6-8 Monate brauchen um ihren finalen geostationären Platz zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ABS-3A und Eutelsat 115 West B wurden von ABS und Eutelsat (damals Satmex) 2012 bei Boeing in Auftrag gegeben. Es handelte sich um den ersten kommerziellen Auftrag für all-elektrische Satelliten, der in der Satellitenindustrie unerwartet war. Daraufhin mussten die anderen Satellitenhersteller nachziehen und haben inzwischen auch eigene all-elektrische Satelliten im Angebot. Insgesamt wurden 4 Satelliten bestellt – ein zweiter Doppelstart auf einer Falcon 9 ist für Ende 2015 geplant. Die Satelliten haben eine Lebensdauer von 22 Jahren.</p>


<p>Satelliten mit einem elektrischen Antrieb brauchen mehrere Monate um ihren finalen Orbit zu erreichen, dafür wird jedoch im Gegensatz zu einem chemischen Triebwerk viel weniger Treibstoff benötigt. Dies senkt die Startmasse und erlaubt einen Start auf einer kleineren Rakete. Eine Falcon 9 kostet derzeit ca. 60 Millionen Dollar, jeder musste also nur 30 Millionen Dollar für seinen Satellitenstart zahlen. Dies ist ein sehr günstiger Preis.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032015211127_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02032015211127_small_2.jpg" alt="SpaceX" width="260"/></a><figcaption>
Separation von Eutelsat 115 West B 
<br>
(Bild: SpaceX)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landeversuch der ersten Stufe?</strong>
<br>
 Bei diesem Start gab es keine Landung der ersten Stufe, weil die Falcon 9 ihre gesamte Performance für die beiden Satelliten brauchte, die zusammen immerhin ein Gewicht von 4200 kg auf die Waage brachten. Jedoch wird das sich wohl in Zukunft ändern. SpaceX CEO Elon Musk setzte kurz nach dem Start einen Tweet ab, in dem er bekannt gab, dass es bald ein Falcon 9 Upgrade geben wird. Dieses Upgrade beinhaltet eine Steigerung des Schubs des Merlin-1D um 15%, 10% mehr Tankvolumen in der Oberstufe und flüssigen Sauerstoff, der kälter als der Siedepunkt ist und somit eine höhere Dichte aufweist. Mit diesem Upgrade soll eine Landung der Erststufe auch bei manchen GTO-Missionen möglich sein. Zusätzlich steigert sich die Performance im &#8222;Wegwerf&#8220;-Modus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann kommt nun das Upgrade? SpaceNews berichtete bereits vor kurzem, dass SES der erste Kunde sein wird, dessen Satelliten mit den stärkeren Triebwerken fliegen sollen. SES-9 soll nach aktueller Planung im Juni 2015 fliegen und wiegt ca. 5300 kg, ist also deutlich schwerer als bisher geflogenen GTO-Nutzlasten auf der Falcon 9. Es ist unklar, ob auch die anderen Verbesserungen bereits integriert sind, das scheint jedoch wahrscheinlich. Ebenfalls unklar ist, wie sich dieses neue Upgrade auf die Zertifizierung der Falcon 9 für Nutzlasten der NASA oder Nutzlasten der US-Luftwaffe auswirken wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukunft</strong>
<br>
 Bereits Ende März soll der nächste Falcon 9 Start erfolgen. Diesmal mit dem Kommunikationssatelliten TurkmenSat, der von Thales Alenia Space gebaut wurde. Mitte April ist dann der Start von Dragon CRS-6 geplant, wo es wieder einen Landeversuch auf der Seeplattform geben soll. Darüber hinaus ist noch der Dragon Startabbruchtest geplant. Die Dragonkapsel wurde schon nach Florida transportiert, der Test soll im Zeitraum März/April erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Themen im Raumcon-Forum</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13075.new#new" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Falcon 9v1.1 mit Eutelsat 115 West B &amp; ABS-3A Missionsthema</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10338.msg316159" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Wiederverwendbarkeit und Landefähigkeit der Falcon-Familie</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-abs-3a-eutelsat-115-west-b/" data-wpel-link="internal">SpaceX startet ABS-3A &#038; Eutelsat 115 West B</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Proton-M startet mit Inmarsat 5 F1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-m-startet-mit-inmarsat-5-f1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 21:58:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Mittag gegen 13.12 Uhr MEZ startete vom Kosmodrom Baikonur aus eine Proton-M-Trägerrakete mit weiter entwickelter Bris-M-Oberstufe mit einem Kommunikationssatelliten für Inmarsat ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, ILS, Boeing, Skyrocket, Raumcon. Der Start der Rakete, das Absetzen der Orbitaleinheit und die ersten 4 Antriebsphasen der Bris-M verliefen erfolgreich. Eine letzte Zündung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-startet-mit-inmarsat-5-f1/" data-wpel-link="internal">Proton-M startet mit Inmarsat 5 F1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Mittag gegen 13.12 Uhr MEZ startete vom Kosmodrom Baikonur aus eine Proton-M-Trägerrakete mit weiter entwickelter Bris-M-Oberstufe mit einem Kommunikationssatelliten für Inmarsat ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, ILS, Boeing, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat5scBoeing.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat5scBoeing260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Inmarsat 5 über der Erde &#8211; Illustration. (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Rakete, das Absetzen der Orbitaleinheit und die ersten 4 Antriebsphasen der Bris-M verliefen erfolgreich. Eine letzte Zündung steht in der Nacht gegen 4.30 Uhr noch bevor. Dabei soll das Triebwerk der Oberstufe noch etwa dreieinhalb Minuten arbeiten. Danach soll der Satellit in einer geostationären Transferbahn abgesetzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F1 wurde von Boeing auf der Basis des BSS-702HP gebaut, besitzt eine Startmasse von 6.100 kg und verfügt für Bahnänderungen und Lageregelung über elektrisch betriebene Ionentriebwerke, die Xenon als Arbeitsgas verwenden. Der Satellit beziht Energie für Antrieb und Nutzlast aus zwei entfaltbaren Solarzellenpaneelen (15 kW Leistung) und Batterien. Er soll in dieser Konfiguration mindestens 15 Jahre funktionieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast umfasst 89 Ka-Band-Transponder zur Abdeckung einer großen Bandbreite mobiler Dienste. Dazu gehören Breitbandkommunikation von Schiffen und Flugzeugen aus, mobiles Videostreaming in hoher Qualität sowie die Weiterleitung von Sprachbotschaften und Daten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F1 ist der erste einer Serie von 4 Satelliten, mit denen Inmarsat eine weltweite Abdeckung der angebotenen Dienste erreichen möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12111.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat 5-F1 auf Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-startet-mit-inmarsat-5-f1/" data-wpel-link="internal">Proton-M startet mit Inmarsat 5 F1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 startet zwei Kommunikationssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-zwei-kommunikationssatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2013 16:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36986</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 29. August startete gegen 22.30 Uhr MESZ eine Ariane-5-Trägerrakete und beförderte zwei Kommunikationssatelliten in Übergangsbahnen zum Geostationären Orbit. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon, Arianespace. Diesen sollen Eutelsat 25B/Es&#8217;hail 1 und GSat 7 in den kommenden Tagen mit den eigenen Antrieben erreichen. Geplante Stationierungspositionen sind 25,5 Grad Ost bzw. 74 Grad Ost. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-zwei-kommunikationssatelliten/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 startet zwei Kommunikationssatelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. August startete gegen 22.30 Uhr MESZ eine Ariane-5-Trägerrakete und beförderte zwei Kommunikationssatelliten in Übergangsbahnen zum Geostationären Orbit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Skyrocket, Raumcon, Arianespace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30082013184455_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral" width="260"/><figcaption>
Der große Kommunikationssatellit Eutelsat 25B/Es&#8217;hail 1 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen sollen Eutelsat 25B/Es&#8217;hail 1 und GSat 7 in den kommenden Tagen mit den eigenen Antrieben erreichen. Geplante Stationierungspositionen sind 25,5 Grad Ost bzw. 74 Grad Ost. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 25B/Es&#8217;hail 1 geht auf eine Kooperationsvereinbarung aus dem Jahre 2010 zurück und ist ein Gemeinschaftsprojekt von Eutelsat und ictQuatar. Der Satellit basiert auf dem 1300er Bus von Space Systems/Loral und soll 15 Jahre lang funktionieren. Er verfügt über 32 Transponder für das Ku-Band sowie 14 weitere für das Ka-Band. Angeboten werden sollen Fernsehausstrahlungen, Unternehmenskommunikation und Regierungsdienstleistungen. Die Masse des Raumfahrzeugs nach dem Aussetzen wird mit etwa 6.000 kg angegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Nummern kleiner ist GSat 7, der auch als Insat 4F bezeichnet wird. Der etwa 2.650 kg schwere Satellit verfügt über Kommunikationssysteme im UHF-Bereich sowie im S-, C- und im Ku-Band. Er basiert auf dem I-2K-Bus der ISRO. Ursprünglich sollte GSat 7 bereits 2011 mit einer GSLV gestartet werden, was man aufgrund der Probleme mit der Trägerrakete aber absagte. Der Satellit soll für mindestens 9 Jahre Kommunikationsdienste anbieten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptanwendungsgebiet für GSat 7 sind Verbindungen zwischen einzelnen indischen Marineeinheiten mit Kommandostellen. Diese können sowohl mit niedriger Datenrate für Sprach-, Fax- und Datendienste als auch mit hoher Datenrate für audiovisuelle Verbindungen erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gestrige 71. Ariane-5-Start war der 57. Erfolg in Serie. Der nächste Ariane-Start steht für Dezember im Plan, der nächste Trägerstart von Kourou aus Ende September. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11868.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA215 mit EUTELSAT 25B/Es&#8217;hail 1 + GSAT-7/INSAT 4F</a></li></ul>
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		<title>Proton startet Anik G1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-startet-anik-g1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 12:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anik G1]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
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		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern abend startete eine russische Proton-M mit dem kanadischen Kommunikationssatelliten Anik G1 vom kasachischen Kosmodrom Baikonur. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Zenki, Raumcon, Skyrocket. Der Start erfolgte gegen 20.36 Uhr MESZ vom Startplatz 200/39. Knapp 10 Minuten später hatte die Trägerrakete ihre Arbeit erfolgreich beendet und setzte Oberstufe und Nutzlast ab. Die Bris-M-Oberstufe transportierte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend startete eine russische Proton-M mit dem kanadischen Kommunikationssatelliten Anik G1 vom kasachischen Kosmodrom Baikonur.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Zenki, Raumcon, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042013141510_small_1.jpg" alt="Zenki" width="450" height="254"/><figcaption>
Proton-M beim Start mit Anik G1 
<br>
(Bild: Zenki)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 20.36 Uhr MESZ vom Startplatz 200/39. Knapp 10 Minuten später hatte die Trägerrakete ihre Arbeit erfolgreich beendet und setzte Oberstufe und Nutzlast ab. Die Bris-M-Oberstufe transportierte den Satelliten Anik G1 im Verlaufe von 5 Brennphasen innerhalb von 9 Stunden und 13 Minuten in den geplanten Übergangsorbit. Dieser liegt in einer Höhe zwischen 9.127 und 35.782 Kilometern bei einer Bahnneigung von etwa 13,4 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zielorbit ist die Geostationäre Bahn, die der Satellit mit einem eigenen Triebwerk erreichen soll. Dort wird er bei 107,3 Grad westlicher Länge stationiert und soll beide amerikanische Kontinente sowie den Pazifikraum mit Kommunikationsdienstleistungen versorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu ist der von Space Systems/Loral auf Basis des SL1300 entwickelte Satellit mit 12 Transpondern für das K<sub>u</sub>-Band, 16 für das erweiterte K<sub>u</sub>-Band,  24 für das C-Band sowie 3 X-Band-Transpondern ausgestattet. Damit sollen Kommunikationsdienste für die Luftfahrt über Südamerika, Kommunikationsanwendungen für Regierungen von Staaten auf den beiden amerikanischen Kontinenten und im Pazifik, Fernsehausstrahlungen für Kanada sowie X-Band-Kommunikation zur militärischen Anwendung realisiert werden. 
<br>
Anik G1 gehört der Telesat Kanada, hat beim Start eine Masse von etwa 4,9 t, eine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren und bezieht seine elektrische Energie über zwei Solarzellenausleger. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11481.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Anik G1 auf Proton-M mit Bris-M</a></li></ul>
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		<title>Ariane-5-Start mit zwei Kommunikationssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-zwei-kommunikationssatelliten-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2012 08:59:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
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		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[I-3K]]></category>
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		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SYLDA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich am 28. September 2012 um 23.18 Uhr MESZ startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Indische Raumfahrtforschungsorganisation (ISRO) und den Kommunikationssatellitenbetreiber SES wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Astrium, ESA, ISRO, SES. Verwendet wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich am 28. September 2012 um 23.18 Uhr MESZ startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Indische Raumfahrtforschungsorganisation (ISRO) und den Kommunikationssatellitenbetreiber SES wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Astrium, ESA, ISRO, SES.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092012105918_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092012105918_small_1.jpg" alt="ESA/Arianespace" width="365" height="208"/></a><figcaption>
Die Ariane 5 VA-209 hebt ab. 
<br>
(Bild: ESA/Arianespace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die von der Startrampe ELA-3 zum fünften Flug einer Ariane 5 im Jahr 2012 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA-209 der europäische Kommunikationssatellit Astra 2F (Masse beim Start circa 5.968 kg) und der indische  Kommunikationssatellit GSAT 10 (Startmasse rund 3.400 kg). Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern untergebracht. Astra 2F wurde als erster der Satelliten etwa 27 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 6,4 Meter hohen Nutzlaststruktur SYLDA 5 A (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 A wurde GSAT 10 etwa 30 Minuten und 45 Sekunden nach dem Start freigegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten werden aus dem Geotransferorbit mit einem geplanten Perigäum von 249,7 km über der Erde (erreicht 249,7 km, Schätzung Arianespace) und einem geplanten Apogäum von 35.933 km über der Erde (erreicht 35.938 km, Schätzung Arianespace) mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von rund 6 Grad bewerkstelligen. GSAT 10 beispielsweise soll laut Plan nach drei Brennphasen seines mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebenen, 440 Newton starken Apogäumsmotors 5 Tage nach dem Start den Geostationären Orbit erreichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092012105918_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092012105918_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 10 wird während der Startvorbereitungen in Kourou transportiert. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei GSAT 10 handelt es sich um ein in Indien auf Basis des Satellitenbus&#8216; I-3K entworfenes und gebautes Raumfahrzeug mit einer Leermasse von 1.498 kg, dessen Grundkörper Maße von rund 2,0 auf 1,77 auf 3,1 Metern aufweist. Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, den indischen Subkontinent von einer Position bei 83 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo man ihn in Kolokation mit INSAT 4A und GSAT 12 betreiben will, mit einer Bandbreite von Kommunikationsdiensten zu versorgen. Dementsprechend ist die Kommunikationsnutzlast von GSAT 10 mit 18 C-Band- und 12 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet. 
<br>
Neben der Kommunikationsnutzlast befinden sich auch Anlagen des indischen Systems zur Unterstützung von GPS im Bereich Indiens durch zusätzliche Korrektursignale, GAGAN für GPS Aided Geo Augmented Navigation genannt, an Bord von GSAT 10. Vom Einsatz der im C-Band- sowie im L1- und L5-Band-Bereich arbeitenden Navigationsnutzlast verspricht man sich in Indien insbesondere Vorteile für die zivile und die militärische Luftfahrt. Eine erste GAGAN-Nutzlast gelangte mit dem Schwestersatelliten von GSAT 10, GSAT 8 am 20. Mai 2011 in den Weltraum. Zur Ausstrahlung der Navigationssignale besitzen die beiden Satelliten 0,8 auf 0,8 Meter messende Antennenfelder mit je 16 Elementen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092012105918_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092012105918_small_3.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 10 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von GSAT 10 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 15,44 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von GSAT 10 noch rund 6.100 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Die maximal erzeugbare elektrische Leistung bei voller Sonneneinstrahlung liegt bei 6.474 Watt. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithlium-Ionen-Akkumulatorensätze mit einer Kapazität von jeweils 128 Ah. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092012105918_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29092012105918_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Astra 2F wird in Kourou auf den Start vorbereitet. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Astra 2F ist eine Konstruktion von Astrium mit einer Leermasse von 2.660 kg und basiert auf der Satellitenplattform Eurostar E3000. Der Satellit wird vom europäischen Betreiber von Kommunikationssatelliten SES insbesondere zur Verbreitung von hochaufgelösten Fernsehprogrammen eingesetzt werden. Außerdem ist vorgesehen, mit Astra 2F VAST- und Breitbanddienste auszustrahlen. Astra 2F soll im geostationären Orbit eine Position bei 28,2 Grad Ost beziehen, um von dort Empfänger in Afrika, Europa und dem Mittleren Osten zu versorgen. Dafür ist er mit einer Anzahl von K<sub>a</sub>&#8211; und K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet. 
<br>
Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von Astra 2F von zwei Solarzellenauslegern mit Galliumarsenid-Zellen, die dem Raumfahrzeug zusammen eine Spannweite von insgesamt fast 40 Metern geben. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt 15 Jahre. An deren Ende erwartet man von den beiden Solarzellenauslegern die Bereitstellung von immer noch 13 Kilowatt elektrischer Leistung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Astra 2F, der ursprünglich von einer russischen Proton-Rakete hätte befördert werden sollen, besorgte Arianespace den Transport von 35 anderen für Astra bzw. SES gebauten Satelliten in den Weltraum. GSAT 10 wurde zum 15. Satelliten der ISRO, der mit einer europäischen Ariane-Rakete ins All gelangte. VA-209 mit Astra 2F und GSAT 10 auf der Rakete L565 aus dem Produktionslos PB war beim 65. Start einer Ariane 5 die 51. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Bei der Mission VA-209 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Astrium rund 775 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 10.211 kg transportiert (laut Astrium 10.178,7 kg), von denen nach Angaben von Arianespace 9.401 kg auf die beiden Satelliten entfielen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Astra 2F wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD Nr. 38.778 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2012-051A, GSAT 10 mit der NORAD Nr. 38.779 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2012-051B. </p>
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		<item>
		<title>Ariane-5-Start mit Wetter- und Kommunikationssatellit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-wetter-und-kommunikationssatellit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 17:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[VA207]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich am 5. Juli 2012 um 23:36 Uhr MESZ startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Satelliten für EUMETSAT und HUGHES waren nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Astrium, ESA, EUMETSAT, SS/L. Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die gleich zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-wetter-und-kommunikationssatellit/" data-wpel-link="internal">Ariane-5-Start mit Wetter- und Kommunikationssatellit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich am 5. Juli 2012 um 23:36 Uhr MESZ startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Satelliten für EUMETSAT und HUGHES waren nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Astrium, ESA, EUMETSAT, SS/L.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-b7cc6854"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Start der Ariane-5-Mission VA-207 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die gleich zu Beginn des 29 Minuten breiten Startfensters von der Startrampe ELA-3 zum dritten Flug einer Ariane-5 im Jahr 2012 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA-207 der US-amerikanische Kommunikationssatellit EchoStar XVII (Masse beim Start 6.100 kg) und der europäische Wettersatellit MSG-3 (Startmasse rund 2.000 kg). Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einer Masse von rund 2.600 kg untergebracht. EchoStar XVII wurde als erster der Satelliten etwa 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der Nutzlaststruktur SYLDA 5 B (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 B wurde MSG-3 rund 34 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-e9cf8cdd"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_2.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
EchoStar XVII beim Hersteller SS/L 
<br>
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten werden aus dem Geotransferorbit mit einem geplanten Perigäum von 249.6 km über der Erde (erreicht 249.6 km, Schätzung Arianespace) und einem geplanten Apogäum von 35.942 km über der Erde (erreicht 35.923 km, Schätzung Arianespace) mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verblieben Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von rund 6 Grad bewerkstelligen. EchoStar XVII wird dafür ab dem 8. Juli 2012 seinen mit Monomethylhydrazin (MMH) und Stickstofftetroxid (NTO) betriebenen Apogäumsmotor mit einer Schubkraft von 445 N verwenden und eine einstellige Anzahl von Brennphasen benötigen. MSG-3 soll laut Plan nach vier Brennphasen seiner mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-1, Stickstofftetroxid mit 1% Stickstoffmonooxid) betriebenen Apogäumsmotore mit einer Schubkraft von jeweils rund 420 N und einem Manöver zur Bahnzirkluarisierung knapp 10 Tage nach dem Start den Geostationären Orbit erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EchoStar XVII ist eine Konstruktion von Space Systems/Loral (SS/L) und basiert auf der 1300er-Satelliten-Plattform. Der auch als Jupiter 1 bezeichnete Satellit wird vom US-amerikanischen Betreiber von Kommunikationssatelliten Hughes Network Systems, LLC (HUGHES) für die Bereitstellung von Breitband-Datenverbindungen eingesetzt werden. EchoStar XVII soll im geostationären Orbit eine Position bei 107,1 Grad West beziehen, um von dort für HUGHES, dem derzeit größten Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Internetanbindungen via Satellit in den Vereinigten Staaten, Kunden in Nordamerika zu versorgen. Dafür ist er mit einer Anzahl leistungsfähiger K<sub>a</sub>-Band-Transponder ausgerüstet, die zur gleichzeitigen Ausleuchtung von 60 unterschiedlichen Empfangsgebieten nutzbar sind. Der mögliche gleichzeitige Gesamtdurchsatz des Satelliten liegt bei über 100 Gigabit pro Sekunde (Gbits/s). </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-8e3995c4"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_3.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
EchoStar XVII im All &#8211; Illustration 
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(Bilder: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von EchoStar XVII von zwei Solarzellenauslegern, die dem Raumfahrzeug zusammen eine Spannweite von insgesamt rund 26,07 m geben. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit drei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt 15 Jahre. An deren Ende erwartet man von den beiden Solarzellenauslegern die Bereitstellung von immer noch 16,1 Kilowatt elektrischer Leistung. Bisher ist nicht bekannt geworden, dass es nach dem Start Schwierigkeiten beim Entfalten der Solarzellenausleger, so wie es unlängst nach dem Transport von <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3sl-transportiert-intelsat-19-ins-all/" data-wpel-link="internal">Intelsat 19</a> auf einer Zenit-3SL-Rakete ins All geschehen war, gegeben hätte. Statt dessen berichtete SS/L am 6. Juli 2012, dass EchoStar XVII vorgesehene Manöver nach dem Start wie geplant ausgeführt hat und seine beiden Solarzellenausleger entfaltet wurden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-aac00594"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
MSG-3 in Kourou 
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(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MSG-3 soll für die europäische Organisation zum Betrieb von Wettersatelliten (EUMETSAT, European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites) im All voraussichtlich den am 28. August 2002 ebenfalls auf einer Ariane-5-Rakete gestarteten MSG-1 alias Meteosat-8, der aktuell als Reservesatellit fungiert, ersetzen. An einer Position bei 0 Grad im Geostationären Orbit über dem Golf von Guinea will man MSG-3 in Betrieb nehmen. Dort soll er rund 10 Tage nach dem Start an EUMETSAT übergeben werden. Dann wird MSG-3 auch seine operationelle Bezeichnung Meteosat-10 erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der wie MSG-1 unter Regie des Hauptauftragnehmers Thales Alenia Space konstruierte spinnstabilisierte Wettersatellit kann in 12 unterschiedliche Frequenzbereichen, davon vier im Bereich des sichtbaren Lichts, und acht im Infraroten, Bilddaten erfassen. Dafür sorgt ein SEVIRI für Spinning Enhanced Visible and Infrared Imager genanntes, von Astrium gebautes Instrument. Die von SEVIRI bei einer Rotationsgeschwindigkeit des Satelliten von 100 Umdrehungen pro Minute erfassten und an Bord von MSG-3 aufgezeichneten Informationen können turnusmäßig alle 15 Minuten zu Erde übertragen werden. Eine einzelne Ansicht wird dabei mehr als ein Drittel der Erdoberfläche zeigen. Gleichzeitig abgebildet werden kann ein Bereich, der vom Nordpol zum Südpol und von Chile bis Indien reicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-d67b8e42"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_5.jpg" alt="ESA/D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
MSG-3 kurz nach dem Aussetzen &#8211; Illustration 
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(Bild: ESA/D. Ducros)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von MSG-3 erfolgt durch Solarzellen auf der Außenhaut des zylinderförmigen Raumfahrzeugs. Die Zellen sind auf acht getrennte Bereiche der Oberfläche verteilt. Sieben der Bereiche haben die gleiche Größe, der achte hat wegen des Ausschnitts für das Sichtfeld von SEVIRI in der Außenhaut des Satelliten eine etwas größere Ausdehnung. Die wirksame Oberfläche ist bei allen acht Bereichen die gleiche. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von 7 Jahren sollen die Solarzellen von MSG-3 noch rund 700 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Nickel-Cadmium-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor EchoStar XVII besorgte Arianespace den Transport von 36 anderen von SS/L hergestellten Satelliten in den Weltraum. VA-207 mit EchoStar XVII und MSG-3 auf der Rakete L563 war beim 63. Start einer Ariane 5 die 49. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Bei der Mission VA-207 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Astrium rund 774 Tonnen) eine Gesamtnutzlast von 9.647 Kilogramm transportiert, von denen nach Angaben von Arianespace 7.563 Kilogramm auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EchoStar XVII ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 38.551 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2012-035A. MSG-3 ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 38.552 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2012-035B.</p>



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