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	<title>Mondmission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mondmission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Mondmission Artemis I: Die ersten „Astronautinnen“ kehren vom Mond zurück</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mondmission-artemis-i-die-ersten-astronautinnen-kehren-vom-mond-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 19:09:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückkehr der Mondmission Artemis I für den 11. Dezember 2022 geplant.Die beiden Astronautinnen-Phantome Helga und Zohar des Experiments MARE landen mit der Orion-Kapsel auf der Erde.Mit MARE wird erstmals die Strahlenbelastung auf den weiblichen Organismus bei einem Flug zum Mond und zurück gemessen.Das Europäische Service Modul (ESM) steuert das Orion-Raumschiff erfolgreich um den Mond und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Rückkehr der Mondmission Artemis I für den 11. Dezember 2022 geplant.<br>Die beiden Astronautinnen-Phantome Helga und Zohar des Experiments MARE landen mit der Orion-Kapsel auf der Erde.<br>Mit MARE wird erstmals die Strahlenbelastung auf den weiblichen Organismus bei einem Flug zum Mond und zurück gemessen.<br>Das Europäische Service Modul (ESM) steuert das Orion-Raumschiff erfolgreich um den Mond und zurück zur Erde.<br>Der Orion-Landekapsel steht beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ein Härtetest bevor.<br>Die Landung von Artemis I kann am 11.12.2022 ab 17:00 Uhr (MEZ) im <a href="https://www.nasa.gov/live/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA-Livestream</a> verfolgt werden.<br>Eine Nachricht vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/04/die-ersten-astronautinnen-kehren-vom-mond-zurueck" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/orion-blickt-auf-erde-und-mond.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/orion-blickt-auf-erde-und-mond_450x338.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Orion blickt auf Erde und Mond. Credit: NASA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">DLR, 9. Dezember 2022. Die Rückkehr vom Mond steht kurz bevor. An diesem Sonntag, den 11. Dezember 2022 um 18:40 Uhr (MEZ), wird die Landung der NASA-Mission Artemis I im Pazifik vor der Küste Kaliforniens erwartet. Mehr als 25 Tage Flug zum Mond, im Mondorbit und zurück zur Erde liegen dann hinter dem Raumschiff Orion, angetrieben und versorgt durch das <a href="	https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/themen/mission-mond/mond-programm-artemis/das-europaeische-servicemodul-esm" data-wpel-link="internal">Europäische Service Modul (ESM)</a>. Mit der Orion-Kapsel kehren die beiden Astronautinnen-Phantome Helga und Zohar des MARE-Experiments zurück zur Erde. Die beiden #LunaTwins des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleiteten Projekts haben über die gesamte Mondreise die kosmische Strahlung gemessen. Gemeinsam mit der NASA-Modellpuppe „Commander Moonikin Campos“ und den Maskottchen Snoopy und Shaun, das Schaf bilden sie die Test-Besatzung des ersten Artemis-Fluges.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Helga und Zohar haben an Bord des Orion-Raumschiffs einen weiten Weg hinter sich gebracht. In einem weitläufigen Mondorbit waren sie zeitweise knapp 400.000 Kilometer von der Erde entfernt“, sagt Dr. Thomas Berger, Leiter des MARE-Experiments vom <a href="https://www.dlr.de/de/me/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin</a>. „Teilweise führte die Flugbahn in Regionen, die zuvor noch nie ein Crew-Raumschiff erreicht hat. Nun warten wir gespannt auf die Rückkehr zur Erde und die folgende Auswertung der Strahlungsdaten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Testlauf im Mondorbit</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/flugtag-20-orion-und-unser-mond.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/flugtag-20-orion-und-unser-mond_450x338.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Flugtag 20: Orion und unser Mond<br>Am 5. Dezember 2022, dem 20. Flugtag der Artemis-I-Mission, hat Orion den Mond bei einem zweiten Vorbeiflug fotografiert. Bei diesem „Fly-by“ wurde die Gravitationskraft des Mondes genutzt, um Orion den nötigen Schwung für den Rückflug zur Erde zu geben. Credit: NASA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Start von Artemis I am 16. November 2022 hat das Orion-Raumschiff eine umfangreiche Teststrecke hinter sich gebracht. So fand am sechsten Flugtag (21. November) der erste nahe Mondvorbeiflug statt, während dem sich das Orion-Raumschiff der Mondoberfläche bis auf 128,7 Kilometer näherte. Am 25. November trat das Raumschiff dann in den sogenannten „Distant Retrograde Orbit, DRO“ (dt.: entfernter rückläufiger Orbit) ein, der mit diesem Flug getestet werden sollte. Diese Umlaufbahn ist sehr stabil, wodurch Raumflugkörper keine Bahnkorrekturmanöver ausführen müssen und deshalb Treibstoff sparen. Am 26. November brach Orion dann den von Apollo 13 aufgestellten Rekord für die weiteste Entfernung eines für Menschen konzipierten Raumschiffs von der Erde (400.171 Kilometer) und erreicht am 28. November seine maximale Entfernung zu unserem Heimatplaneten (434.522 Kilometer). Am 5. Dezember fand ein weiterer naher Vorbeiflug am Mond statt, ebenfalls in 128,7 Kilometer Höhe. Bei diesem Vorbeiflug wurde die Gravitationskraft des Mondes genutzt, um Orion auf seinen Rückweg zur Erde zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor dem Wiedereintritt am 11. Dezember trennen sich das Besatzungsmodul und das Europäische Servicemodul ESM, wobei nur das Besatzungsmodul zur Erde zurückkehrt, während das Servicemodul beim Wiedereintritt über dem Pazifischen Ozean in der Erdatmosphäre verglüht. Die Flugbahn von Artemis I ist so konzipiert, dass verbleibende Teile keine Gefahr für Land, Menschen oder Schifffahrtswege darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wiedereintritt mit 40.000 Stundenkilometern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückkehr zur Erde ist eine der wichtigsten Prüfungen auf der Testmission Artemis I. Der Hitzeschild der neuen Orion-Kapsel wurde bisher noch nicht unter voller Belastung im realen Flug getestet. Mit rund 40.000 Kilometer pro Stunde trifft die Kapsel auf dem Rückweg vom Mond auf die Erdatmosphäre. Die Reibung der Atmosphäre wird das Raumschiff massiv abbremsen. Dieser „High-Speed“-Wiedereintritt ist ein echter Härtetest für die neue Kapsel, deren Hitzeschild sich dabei auf bis zu 2.760 Grad Celsius erhitzt. Bei nur noch 523 Kilometer pro Stunde in rund acht Kilometer Höhe entfalten sich dann Orions Fallschirme und bremsen die Kapsel weiter ab. Am Ende des Fallschirmabstiegs wassert das Orion-Crew-Modul mit gerade mal 23 Kilometer pro Stunde in der Nähe von Guadalupe Island im Pazifik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Passive und aktive Strahlungs-Messsensoren</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helga-und-zohar-auf-ihren-plaetzen-im-cockpit-des-orion-raumschiffs-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/helga-und-zohar-auf-ihren-plaetzen-im-cockpit-des-orion-raumschiffs_450x338.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Helga und Zohar auf ihren Plätzen im Cockpit des Orion Raumschiffs. Credit: NASA, LM, DLR</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Über die gesamte Mission bis zur Landung messen Helga und Zohar die Strahlungswerte. Die beiden Messkörper sind weiblichen Körpern samt Fortpflanzungsorganen nachempfunden, sodass die Strahlungsdosis auch für die besonders strahlungsempfindlichen Organe gemessen werden kann. Die Astronautinnen-Phantome bestehen aus jeweils 38 Scheiben, sind 95 Zentimeter groß, 36 Kilogramm schwer und enthalten aus Kunststoff nachgebildete Organe und Knochen unterschiedlicher Dichte. Zohar, bereitgestellt von der israelischen Raumfahrtagentur ISA, wiegt mit AstroRad-Strahlenschutzweste der Firma StemRad sogar 62 Kilogramm. Im Inneren und auf der Oberfläche beider Phantome sind über 12.000 passive Strahlungsdetektoren aus kleinen Kristallen sowie insgesamt 18 aktive Detektoren der NASA und 16 aktive Detektoren des DLR unter anderem an den strahlenempfindlichsten Organen des Körpers – Lunge, Magen, Gebärmutter und Knochenmark – eingebaut. Mit dem Auslesen der Kristalle entsteht ein dreidimensionales Abbild des menschlichen Körpers, das zeigt, wie hoch die Strahlenbelastung während eines Mondfluges insgesamt auf Knochen und Organe an unterschiedlichen Stellen ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/blick-in-das-orion-cockpit-waehrend-des-flugs-von-artemis-1.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/blick-in-das-orion-cockpit-waehrend-des-flugs-von-artemis-1_450x338.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick in das Orion-Cockpit während des Fluges von Artemis I<br>Die beiden Astronautinnen-Phantome Helga und Zohar bilden gemeinsam mit der NASA-Modellpuppe „Commander Moonikin Campos“ (links im Bild) und den Maskottchen Snoopy und Shaun, das Schaf die Test-Besatzung des ersten Artemis-Flugs. Credit: NASA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Datenschatz wird mit der Orion-Kapsel nach der Landung im Pazifik geborgen. Von der Landestelle vor der Küste Kaliforniens wird die noch verschlossene Orion-Kapsel zunächst per Schiff an Land gebracht und dann weiter zum Kennedy Space Center der NASA nach Florida transportiert. Dort erfolgt dann im sogenannten MPPF-Gebäude (Multi-Payload Processing Facility) die <a href="https://web.archive.org/web/20230324054722/https://www.nasa.gov/feature/i-am-artemis-skip-williams/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Öffnung der Kapsel durch das NASA-Team</a>. „Nach dem Ausbau werden Helga und Zohar voraussichtlich in der zweiten Januarwoche 2023 an das MARE-Team übergeben“, sagt Berger. „Die Daten der aktiven Messgeräte werden dann gleich vor Ort ausgelesen, um schnell einen ersten Eindruck über die Strahlungsdosis während der Mission erhalten zu können.“ Die Auswertung der passiven Sensoren erfolgt dann nach der Rückkehr der #LunaTwins nach <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/koeln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Köln</a> ins DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, die für Anfang Februar 2023 geplant ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf zum Mond mit Artemis</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/blick-auf-die-mondoberflaeche.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/blick-auf-die-mondoberflaeche_450x356.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf die Mondoberflaeche. Credit: NASA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Artemis I ist die erste in einer Reihe von Missionen des Artemis-Programms der NASA. Es sieht vor, nach mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf unserem Trabanten zu landen, dort gemeinsam mit internationalen Partnern eine dauerhafte Basis zu errichten und eine Raumstation in der Mondumlaufbahn zu bauen, von der aus Menschen zu weiter entfernten Zielen, einschließlich des Mars, aufbrechen sollen. Artemis I ist nun der erste Schritt auf diesem Weg. Bei dieser noch unbemannten Mission werden alle neu entwickelten Systeme im Zusammenspiel getestet – das Orion-Raumschiff, die Schwerlastrakete SLS (Space Launch System) und die Bodensysteme. Die Sicherheit der Astronautinnen und Astronauten steht dabei an oberster Stelle. Dazu gehört insbesondere der Schutz vor der kosmischen Strahlung, die im Weltraum um ein Vielfaches höher ist als auf der Erde – auf dem Mond zum Beispiel rund 800 Mal. Um künftig geeignete Schutzmaßnahmen bei Langzeitmissionen ergreifen zu können, muss man die Strahlenbelastung genau kennen. Das wird bei Artemis I mit dem Experiment MARE erforscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das MARE-Experiment</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) leitet das Experiment. Hauptprojektpartner sind die <a href="https://www.space.gov.il/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">israelische Raumfahrtagentur ISA</a>, der israelische Industriepartner StemRad, der die AstroRad-Schutzweste entwickelt hat, sowie Lockheed Martin und die NASA. MARE stellt in seiner Komplexität und in seiner internationalen Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Europa, Japan und den USA das größte Experiment zur Bestimmung der Strahlenbelastung für Astronautinnen und Astronauten dar, das jemals den erdnahen Orbit verlassen hat. Die während Artemis I durchgeführten Messungen werden wertvolle Daten zur Risikobewertung und -minderung für künftige Erkundungsmissionen liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11841.msg541675#msg541675" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis I Mission &#8211; Orion auf SLS</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Bereit für Mondmissionen?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-bereit-fuer-mondmissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2020 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA verfolgt Pläne zur Schaffung einer kommerziellen lunaren Satellitenkonstellation. Interessierte Unternehmen können nun Vorschläge für den Bau und Betrieb einer solchen Konstellation einreichen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Die Bemühungen zur Erforschung des Mondes haben in letzter Zeit zum Teil deshalb erheblich zugenommen, weil der Mond ein geeigneter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-bereit-fuer-mondmissionen/" data-wpel-link="internal">ESA: Bereit für Mondmissionen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA verfolgt Pläne zur Schaffung einer kommerziellen lunaren Satellitenkonstellation. Interessierte Unternehmen können nun Vorschläge für den Bau und Betrieb einer solchen Konstellation einreichen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Moonlightlogoesa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Logo der Initiative &quot;Moonlight&quot;." data-rl_caption="" title="Logo der Initiative &quot;Moonlight&quot;." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Moonlightlogoesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo der Initiative &#8222;Moonlight&#8220;.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bemühungen zur Erforschung des Mondes haben in letzter Zeit zum Teil deshalb erheblich zugenommen, weil der Mond ein geeigneter Ort ist, um die Technologien und Fähigkeiten zu entwickeln, die die Menschen zur Erforschung des Weltraums benötigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Infolgedessen entsteht eine neue Mondwirtschaft, die Möglichkeiten für Roboter, Lebensraum und Transport sowie für die Bereitstellung von Kommunikations- und Navigationsdiensten bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Raumfahrtorganisationen nach wie vor die treibende Kraft hinter der Erforschung des Weltraums sind, betreten immer mehr private Unternehmen sowie öffentlich-private Partnerschaften den Markt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit drei Jahren arbeitet die ESA gemeinsam mit Industriepartnern an Möglichkeiten der Erschließung des Mondmarktes. Infolgedessen hat sie den <a href="https://www.esa.int/Applications/Connectivity_and_Secure_Communications/ESA_identifies_demand_for_satellites_around_the_Moon" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bedarf</a> an einem Kommunikations- und Navigationsdienst zur Unterstützung der laufenden und zukünftigen Mondmissionen ermittelt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Lunarmissionsoverviewesa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Raumfahrtmissionen zum Mond - Übersicht." data-rl_caption="" title="Raumfahrtmissionen zum Mond - Übersicht." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Lunarmissionsoverviewesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Raumfahrtmissionen zum Mond &#8211; Übersicht.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alle vorgeschlagenen Missionen zum Mond haben nämlich ähnliche Kommunikations- und Navigationsbedürfnisse, die von einem kommerziellen Dienstleister gedeckt werden könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satelliten in der lunaren Umlaufbahn würden Kommunikations- und Navigationssignale für all diese Missionen bereitstellen und dabei angemessene Positionierungsdienste und ständige Erreichbarkeit für die Bodenstationen und Wissenschaftler auf der Erde gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA führt eine umfassende Analyse des Mondmarktes durch und arbeitet im Rahmen der Initiative &#8222;Moonlight&#8220; mögliche technische und geschäftliche Lösungen aus, um Kommunikations- und Navigationsdienste für den Mond bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Unternehmen können ab sofort Ihre Konzepte für den Bau und Betrieb eines kommerziellen lunaren Satellitendienstes <a href="https://emits.sso.esa.int/emits/owa/emits_query.ao_SHOW?typ1=8601&amp;prm=&amp;lang=E" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">einreichen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13791.msg484356#msg484356" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13791.msg484356#msg484356" target="_blank" rel="noopener">ESA Vision &#8222;Moon 2020-2030&#8220;</a></a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-bereit-fuer-mondmissionen/" data-wpel-link="internal">ESA: Bereit für Mondmissionen?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PTScientists und ArianeGroup arbeiten zusammen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ptscientists-und-arianegroup-arbeiten-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2019 06:56:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alina]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISRU]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Space19+]]></category>
		<category><![CDATA[Zeiss Großplanetarium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42748</guid>

					<description><![CDATA[<p>Berliner New-Space-Unternehmen PTScientists und europäischer Raumfahrtkonzern ArianeGroup vereinbaren weitreichende Zusammenarbeit für Mond-Missionen. Eine Pressemitteilung der PTScientists GmbH. Quelle: PTScientists GmbH. Berlin, 8.5.2019 – PTScientists und ArianeGroup haben heute in Berlin eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart. Der Vertrag regelt die Kooperation beider Unternehmen für zukünftige Mond-Missionen wie der geplanten ISRU-Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und darüber hinaus. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ptscientists-und-arianegroup-arbeiten-zusammen/" data-wpel-link="internal">PTScientists und ArianeGroup arbeiten zusammen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Berliner New-Space-Unternehmen PTScientists und europäischer Raumfahrtkonzern ArianeGroup vereinbaren weitreichende Zusammenarbeit für Mond-Missionen. Eine Pressemitteilung der PTScientists GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: PTScientists GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052019085615_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052019085615_small_1.jpg" alt="Andreas Wesie" width="260"/></a><figcaption>
Robert Böhme (li.) und ArianeGroup CFO Pierre Godart (re.) 
<br>
(Bild: Andreas Weise)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin, 8.5.2019 – PTScientists und ArianeGroup haben heute in Berlin eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart. Der Vertrag regelt die Kooperation beider Unternehmen für zukünftige Mond-Missionen wie der geplanten ISRU-Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und darüber hinaus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Unterzeichnung erfolgte im Zeiss-Großplanetarium in Berlin in Anwesenheit von Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt und dem ESA-Direktor für astronautische Raumfahrt und robotische Exploration, David Parker. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden internationalen Wettbewerbs im Bereich von Mond-Missionen unterstreicht die Vereinbarung den Willen und die Ambition von PTScientists, sich mit Unterstützung der ArianeGroup als europäischer Transportanbieter in den Mond-Orbit, als führender Anbieter von Transportdiensten zur Mondoberfläche für private und institutionelle Kunden zu positionieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir fühlen uns sehr geehrt durch das Vertrauen, das ArianeGroup in uns setzt&#8220;,&nbsp;erklärte Robert Böhme, Geschäftsführer und Gründer von PTScientists. „Für PTScientists ist dies ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung unseres noch jungen Unternehmens. Gemeinsam werden wir ein zu 100% europäisches Angebot schaffen, um einen kostengünstigen Zugang zum Mond anzubieten.&#8220; ergänzte Böhme. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052019085615_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052019085615_small_2.jpg" alt="Andreas Weise" width="260"/></a><figcaption>
ALINA-Mockup am 8. Mai 2019 
<br>
(Bild: Andreas Weise)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">PTScientists stellt mit dem autonomen Lande- und Navigationsmodul ALINA eine Mondlandefähre mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 300kg zur Verfügung, während ArianeGroup ihre neue, leistungsfähige Trägerrakete Ariane 64 und ihre langjährige Expertise im Bereich von Antriebssystemen in die Kooperation einbringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond ist für die ArianeGroup ein wichtiges Thema, und die Ariane 64 ermöglicht Europa Flüge dorthin. Sie besitzt alle für Versorgungsflüge erforderlichen Fähigkeiten und kann für Transportdienste in den Orbit eingesetzt werden&#8220;, erklärte André Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup. „Dieser erste Vertrag mit einem europäischen Start-up ist ein hervorragendes Beispiel für eine Kooperation, von der alle profitieren, und ein weiterer Beleg dafür, dass die europäische Industrie in der Lage ist, sich über agile, disruptive Allianzen neu zu erfinden – als europäisches Raumfahrtteam im besten Sinne. Ein traditioneller europäischer Akteur der internationalen Raumfahrt und ein Vertreter des Besten, was New Space zu bieten hat, finden hier auf ideale Weise zusammen. Dieses ambitionierte Gemeinschaftsprojekt ist wegweisend für die gesamte Raumfahrt. Mit dem neuen Bündnis komplettieren wir das Angebot für den Transport von Ausrüstung zur Mondoberfläche.&#8220; so Roussel weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist die Aufgabe der ESA, die Innovation in der europäischen Raumfahrtindustrie zu fordern und zu fördern. Ich begrüße daher die heute zwischen PTScientists und ArianeGroup vereinbarte Zusammenarbeit mit dem Ziel, Transportdienste für den Mond anzubieten.&nbsp; Kunden auf der ganzen Welt könnten davon profitieren, einschließlich der ESA für ihre geplante Weltraumressourcen-Mission, die Teil unseres Vorschlags für die Space19+-Konferenz im Laufe dieses Jahres ist&#8220;, erklärte David Parker, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und robotische Exploration. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2019 gaben ArianeGroup und PTScientists bekannt, an einer Studie für die geplante In-Situ-Resource-Utilisation (ISRU) – Mission zu arbeiten. In der Raumfahrt ist ISRU der Begriff für das Sammeln, Verarbeiten, Lagern und Verwenden von Materialien, die auf anderen Himmelskörpern, wie zum Beispiel dem Mond, gefunden oder produziert wurden. Sie sollen Materialien ersetzen, die sonst von der Erde gebracht würden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISRU-Mission konzentriert sich auf die Verwendung von Mondregolith. Die Fähigkeit, Wasser und Sauerstoff aus Regolith zu gewinnen, ist eine Voraussetzung für eine nachhaltige Präsenz des Menschen auf dem Mond. Darüber hinaus könnte auf diese Weise der notwendige Treibstoff für zukünftige Missionen in tiefere Teile des Sonnensystems produziert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um gemeinsam Transportdienste zum Mond anbieten zu können, wie sie zum Beispiel für die ISRU-Mission der ESA benötigt werden, ist die Kooperation zwischen PTScientists und ArianeGroup vereinbart worden. </p>
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		<title>Indien: Mondsonde und Comsat müssen überprüft werden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/indien-mondsonde-und-comsat-muessen-ueberprueft-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2018 09:44:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan 2]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionstest]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 11]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 6A]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem frühen Ausfall des zuletzt gestarteten indischen Kommunikationssatelliten GSAT 6A geht die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) wohl auf Nummer sicher. Die Mondsonde Chandrayaan 2 und der Kommunikationssatellit GSAT 11 werden zusätzlichen Tests unterzogen. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Antrix, Arianespace, ISRO, NDTV, SAC, Times Of India, Twitter. GSAT 6A war am 29. März 2018 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem frühen Ausfall des zuletzt gestarteten indischen Kommunikationssatelliten GSAT 6A geht die indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) wohl auf Nummer sicher. Die Mondsonde Chandrayaan 2 und der Kommunikationssatellit GSAT 11 werden zusätzlichen Tests unterzogen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Antrix, Arianespace, ISRO, NDTV, SAC, Times Of India, Twitter.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-82f036f4"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 6A im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 6A war am 29. März 2018 auf der GSLV-Rakete mit der Flugnummer F08 ins All transportiert worden. Nach dem Aussetzten hatten die üblichen Bahnanhebungsmanöver begonnen, die der Vorbereitung der Positionierung des Satelliten an einer Position bei 83 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) dienten. Nach dem zweiten Bahnanhebungsmanöver war am 1. April 2018 der Kontakt zum Satelliten nach Angaben der ISRO jedoch abgebrochen, <a href="https://www.raumfahrer.net/indiens-comsat-gsat-6a-nach-start-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer net berichtete</a>.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt wurde der Satellit auf einer rund 3,3 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt 25.986 Kilometer über der Erde und einem erdfernsten Bahnpunkt 36.377 Kilometer über der Erde beobachtet. Seine Bahn hat sich nach dem Kommunikationsabriss nur um Nuancen verändert. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-b5ab2c35"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 6A bei Tests am Boden 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Times Of India teilt in ihrer Internetausgabe mit, dass der Direktor des Vikram Sarabhai Space Centre (VSSC) S. Somanath zwischenzeitlich berichtete, dass man analysiert und verstanden habe, was an Bord von GSAT 6A passiert sein könnte. Somanath beschrieb die Schwierigkeiten als ein Problem im Stromversorgungssystem aus Akkumulatoren, Solarzellenauslegern und elektronischen Schaltungen. Unterstellt wird ein Kurzschluss, der im Verein mit möglicherweise versagenden Schutzschaltungen Leitungen zerstört habe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabotage beim Bau des Satelliten wollte S. Somanath im Gespräch mit Journalisten ausschließen. Die Satellitensysteme seien beim Bau immer wieder getestet worden. Wissenschaftler versuchten noch immer, die Kontrolle über das Raumfahrzeug wiederzuerlangen. Nicht völlig ausgeschlossen ist, dass sich der Satellit noch in einen sogenannten Sicherheitsmodus (&#8222;safemode&#8220;) versetzt oder versetzen konnte, in dem er schließlich irgendwann auf Funksignale reagiert. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-17db52c7"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_small_3.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Chandrayaan 2 in Konfiguration für den Flug zum Mond &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tests der annähernd fertiggestellten und zuletzt für einen Start im April 2018 vorgesehenen Mondsonde Chandrayaan 2 sollen ausgedehnt werden. Ihren Start auf der Rakete GSLV-F10 verschob die ISRO auf Oktober 2018. Angesichts des geplanten Missionsverlaufs gibt es nur in einigen Monaten geeignete Startfenster, die etwa einen oder zwei Tage breit sind. Im April wäre ein passendes Startfenster, das jetzt sicher verpasst wird. Weitere geeignete Startfenster gibt es im Oktober und November. Aktuell anvisiert ist die erste Oktoberwoche. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-4b8114b3"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_small_4.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Chandrayaan 2: Rover verlässt Lander &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Chandrayaan 2 (Gesamtmasse 3.290 Kilogramm) besteht aus einem Mondsatelliten, einem Lander für eine weiche Landung auf der Mondoberfläche und einem kleinen sechsrädrigen Rover. Das Programm baut auf den mit der Sonde Chandrayaan 1 gemachten Erfahrungen auf und soll die Möglichkeiten der indischen Mondforschung deutlich ausweiten. Chandrayaan 1 war am <a href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c11-bringt-chandrayaan-1-ins-all/" data-wpel-link="internal">22. Oktober 2008</a> gestartet worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Chandrayaan 1 hatte am <a href="https://www.raumfahrer.net/loi-erfolgreich-chandrayaan-1-im-orbit-um-den-mond/" data-wpel-link="internal">8. November 2008</a> einen Mondorbit erreicht. Sie arbeitete anschließend bis zum <a href="https://www.raumfahrer.net/chandrayaan-1-kontakt-verloren/" data-wpel-link="internal">29. August 2009</a>. Verbesserungen bei Chandrayaan 2 betreffen unter anderem das Thermalmanagement. Bei Chandrayaan 1 hatte der Energieeintrag durch die Rückstrahlung der Mondoberfläche für ernste Temperaturprobleme an Bord der Sonde gesorgt, <a href="https://www.raumfahrer.net/probleme-mit-der-temperatur-in-chandrayaan-1/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-421218eb"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_small_5.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 11 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Indiens bisher modernster Kommunikationssatellit GSAT 11 hat Ende März 2018 das europäische Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana erreicht. An sich hatten Arianespace und ISRO vorgesehen, GSAT 11 zusammen mit einem weiteren Kommunikationssatelliten im Mai 2018 (möglicherweise am 25. Mai 2018) an Bord der Ariane-5-Rakete mit der Flugnummer VA243 in den Weltraum zu transportieren. Zwischenzeitlich wurde jedoch bekannt, dass man GSAT 11 zurück nach Indien bringen will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine offizielle Bestätigung durch den Startanbieter Arianespace oder den indischen Satellitenbetreiber zum Startaufschub für GSAT 11 liegt aktuell noch nicht vor. Beobachter des indischen Raumfahrtprogramms sind sich indes sicher, dass die Mission VA243 vermutlich nicht im Mai 2018 starten kann. Über den Kurznachrichtendienst Twitter wird verbreitet, VA243 habe derzeit den Status &#8222;abgesagt&#8220;, indisches Personal habe den Rückweg nach Indien angetreten. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c217316c"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_small_6.jpg" alt="ESA / CNES / Arianespace / CSG" width="260"/></a><figcaption>
Entladen des Transportcontainers mit GSAT 11 in Französisch-Guayana 
<br>
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 11 erst nach einer gründlichen Überprüfung zu starten erscheint plausibel. Für das indische Raumfahrprogramm im allgemeinen und das indische Kommunikationssatellitenprogramm insbesondere hat das neue Raumfahrzeug mit einer Startmasse von rund 5.870 Kilogramm eine herausragende Bedeutung. Indischen Angaben zufolge ist es als das bisher schwerste aus Indien mit neuen technischen Lösungen versehen sowie mit Ausstattungsdetails, die modernsten technischen Stand repräsentieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hervorzuheben ist auch, dass GSAT 11 zum ersten Mal einen Hauptkörper besitzt, der aus der Kombination zweier Grundstrukturelemente besteht. Das eine der Elemente ist ein bisher mehr oder weniger übliches für Bussysteme und Nutzlastkomponenten mit einem klassischen Zentralrohr, das zweite zusätzliche Element ist eines für zusätzliche Nutzlast und mit einem eigenen Zentralrohrabschnitt. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-16de5d39"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22042018114434_small_7.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
Grundstrukturelemente von GSAT 11 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue dreiachsstabilisierte Satellit soll einen Gesamtdatendurchsatz von über 12 Gigabit pro Sekunde ermöglichen (laut Antrix 2017: 10 Gbps) und von einer Position bei 74 Grad Ost im GEO internetbasierte Kommunikationsdienste und Anbindungen an VSAT-Netzwerke bereitstellen. Mit 16 Ausleuchtzonen im K<sub>u</sub>-Band könnte er das indische Mutterland und umliegende Inseln inklusive der zu Indien gehörenden Andamanen und Nikobaren versorgen und auch abgelegene Landesteile anbinden. Zwei spezielle K<sub>a</sub>-Band-Ausleuchtzonen sind zur Versorgung der Großräume Neu-Delhi und Bangalore bzw. Bangaluru gedacht. 
<br>
Um seine Aufgaben während seiner Auslegungsbetriebsdauer von mindestens 15 Jahren erfüllen zu können, ist der Satellit &#8211; eine Konstruktion, die auf dem neuen indischen Satellitenbus I-6K basiert &#8211; mit insgesamt 40 Transpondern ausgestattet, die beim Raumfahrtanwendungszentrum der ISRO (Space Applications Centre, SAC) in Ahmedabad entstanden. Der Energieerzeugung dienen Solarzellen auf zwei neu entwickelten Auslegern, welche die Systeme von GSAT 11 mit einer elektrischen Leistung von bis zu 11 Kilowatt versorgen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4121.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mondmission Chandrayaan 2 auf GSLV MkII vom SDSC SLP</a> </li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16126.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT-6A auf GSLV-F08 von Sriharikota </a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceX kündigt bemannte Mondmission für 2018 an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-kuendigt-bemannte-mondmission-fuer-2018-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 22:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Crew Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[PICA]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elon Musk hat bekanntgegeben, dass SpaceX zwei Privatpersonen 2018 auf einen Mondflug ähnlich Apollo 13 schicken will. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX. Völlig überraschend gab SpaceX-Chef Elon Musk heute bekannt, dass Ende 2018 zwei Privatpersonen einen Flug mit der Dragon-Kapsel zum Mond unternehmen wollen. Dies ist kein Aprilscherz. Offenbar haben die beiden nicht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Elon Musk hat bekanntgegeben, dass SpaceX zwei Privatpersonen 2018 auf einen Mondflug ähnlich Apollo 13 schicken will.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/dragon2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/dragon2_low.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dragon 2<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Völlig überraschend gab SpaceX-Chef Elon Musk heute bekannt, dass Ende 2018 zwei Privatpersonen einen Flug mit der Dragon-Kapsel zum Mond unternehmen wollen. Dies ist kein Aprilscherz. Offenbar haben die beiden nicht näher identifizierten Personen bereits eine signifikante Anzahlung getätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Mission soll Crew Dragon auf einer Falcon Heavy von Startplatz 39A starten und die Kapsel Richtung Mond starten. Ähnlich wie bei Apollo 13 soll die Kapsel dann ein Swingby-Manöver am Mond machen und wieder zur Erde zurückkommen. Ein Eintritt in eine Mondumlaufbahn findet nicht statt. Anschließend tritt Crew Dragon wieder in die Erdatmosphäre ein und landet im Wasser oder eventuell auch auf Land. Die gesamte Reise dauert ca. eine Woche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war bei Apollo 13 eine Mondlandung geplant. Durch eine Explosion im Sauerstofftank des Servicemoduls musste diese abgebrochen werden und die Mission machte nur einen Swingby am Mond ohne einen Eintritt in die Mondumlaufbahn oder eine Landung. Dieses Rettungsmanöver wurde später auch von Hollywood in dem Film Apollo 13 verfilmt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/apollo13flugbahn.png" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/apollo13flugbahn_low.jpg" alt=""/></a><figcaption>Apollo 13 &#8211; Flugbahn<br>(Bild: Wikipedia, Andrew Buck, CC BY-SA 4.0)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da es sich um eine private Mission handelt, braucht die Falcon Heavy keine Zertifizierung für bemannte Starts durch die NASA und die Dragon-Kapsel auch keine Zertifizierung für eine bemannte Mondmission, die Privatpersonen fliegen auf eigenes Risiko. Das wäre so nicht möglich, wenn NASA Astronauten mitfliegen würden. Allerdings braucht es eine Genehmigung durch die FAA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des kommerziellen Crewprogrammes entwickelt SpaceX die Crew Dragon-Kapsel für den Transport von NASA Astronauten. Crew Dragon soll Ende 2017 erstmals unbemannt zur ISS fliegen und im zweiten Quartal 2018 bemannt. Dort erfolgt eine Zertifizierung für bemannte Starts zur ISS auf der Falcon 9-Rakete durch die NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/apollo13mond.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/apollo13mond_low.jpg" alt=""/></a><figcaption>Blick auf den Mond von Apollo 13<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Falcon Heavy soll ihren Jungfernflug im Sommer diesen Jahres von Startplatz 39A machen. Im Gegensatz zur Falcon 9 Rakete besitzt sie die nötige Performance um die Crew Dragon-Kapsel zum Mond zu schießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in vergangenen Interviews hat Musk die Fähigkeit der Dragonkapsel hervorgehoben, dass diese auch bei höheren Geschwindigkeiten wieder in die Erdatmosphäre eintreten könnte, da der Hitzeschild aus PICA dies ermöglicht. PICA wurde auch bei der Stardust-Mission eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15029.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX&#8216; Mondflug 2018</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-kuendigt-bemannte-mondmission-fuer-2018-an/" data-wpel-link="internal">SpaceX kündigt bemannte Mondmission für 2018 an</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aprilscherz: Ahmadinedschad auf dem Weg zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aprilscherz-ahmadinedschad-auf-dem-weg-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 22:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36519</guid>

					<description><![CDATA[<p>[Achtung Aprilscherz: Selbstverständlich ist dieser Artikel rein fiktiv gewesen] Vor einigen Monaten hatte er es bereits angekündigt: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wollte der erste Iraner sein, der mit einem staatlichen Raumflug ins All startet. Gestern war es soweit &#8211; weit früher und weit spektakulärer als erwartet. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Iranisches Außenministerium. Bislang [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aprilscherz-ahmadinedschad-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">Aprilscherz: Ahmadinedschad auf dem Weg zum Mond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">[Achtung Aprilscherz: Selbstverständlich ist dieser Artikel rein fiktiv gewesen] Vor einigen Monaten hatte er es bereits angekündigt: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wollte der erste Iraner sein, der mit einem staatlichen Raumflug ins All startet. Gestern war es soweit &#8211; weit früher und weit spektakulärer als erwartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a>. Quelle: Iranisches Außenministerium.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042013005940_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042013005940_small_1.jpg" alt="Mardetanha" width="260"/></a><figcaption>
Eine Vorgängerrakete der &#8222;Omid&#8220; 
<br>
(Bild: Mardetanha)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang beschränkte sich das Raumfahrtprogramm des Iran darauf, kleine Satelliten zu starten und suborbitale Testflüge mit Affen durchzuführen. Eine bemannte orbitale Mission schien weit entfernt, von noch größeren Projekten ganz zu schweigen. Tatsächlich hieß es, dass ein bemannter Raumflug frühestens für das Jahr 2018 zu erwarten sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt zeigt sich jedoch, dass diese Angaben lediglich Verschleierungspropaganda waren. Womöglich inspiriert vom Projekt der Falcon Heavy mit immerhin 27 Triebwerken in der ersten Stufe entschied sich der Iran, Raketenstufen mit massiver Triebwerksbündelung zu entwickeln. Auf diesem Weg war es offenbar möglich, eine Großrakete zu konstruieren, die eine Raumkapsel auf den Weg zum Mond schicken kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gesamtsystem wurde vom Iran auf den Namen &#8222;Omid&#8220; (&#8222;Hoffnung&#8220;) getauft. Laut offiziellen Aussagen soll dieser Name darauf verweisen, dass mit dieser Demonstration technologischer und wirtschaftlicher Stärke die Hoffnung verbunden wird, endlich als ebenbürtiger Partner des Westens anerkannt zu werden. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums: &#8222;Wir sind zu der Einsicht gelangt, dass Atomwaffen zwar ein hervorragendes Mittel der militärischen Abschreckung sind, aber letztlich ist diese Methode ein Mittel des kalten Krieges und der imperialistischen Großmächte. Wir haben uns daher vor einiger Zeit entschieden, voll auf die Raumfahrt als Demonstrationsmethode zu setzen. Daher wurden auch einige Anlagen des nuklearen Waffenprogramms demontiert beziehungsweise die Räumlichkeiten gesprengt.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind nur wenige Angaben zum Omid-Komplex bekannt. Die Startmasse soll etwa 3.000 t betragen. Die vierstufige Rakete verwendete in der ersten Stufe 26 Triebwerke (6 in einem zentralen Ring, 20 in einem äußeren Ring) mit einer Schubkraft von jeweils 1.800 kN und nutzte die Treibstoffkombination UDMH/NTO. Über die drei weiteren Stufen sind allerdings keine genauen Informationen bekannt. Vermutlich verwenden diese jedoch ebenfalls eine Variante des Erststufentriebwerks. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Definitiv sicher ist, dass Mahmud Ahmadinedschad gemeinsam mit einem bislang nicht namentlich genannten Oberst der iranischen Luftwaffe unterwegs ist. Die beiden fliegen in einem Komplex, bestehend aus einer Bremsstufe für den Eintritt in eine Mondumlaufbahn, einer Beschleunigungsstufe für den Start zurück zur Erde, einer kleinen Wiedereintrittskapsel für die Landung auf der Erde sowie dem eigentlichen Mondlander. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In 3 Tagen soll der Komplex in den Mondorbit eintreten und danach soll die Landung durchgeführt werden. &#8222;Um zu beweisen, dass  wir wirklich auf dem Mond sind, werden wir an der wohl bekanntesten Stelle des Mondes überhaupt landen: Der Landestelle von Apollo 11. Die Zielgenauigkeit unseres Mondlanders ist &#8211; so Gott will &#8211; vollkommen ausreichend, um in einigen Dutzend Metern Entfernung zum &#8222;Eagle&#8220; zu landen&#8220;, so der Sprecher des Außenministeriums weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der iranische Mondlander soll sich nach weiteren Aussagen etwa 1 Woche auf dem Mond aufhalten. Neben der Aufnahme von Bildern der Umgebung steht auch der Rücktransport von etwa 150 kg Mondgestein zur Erde auf dem Plan. Um möglichst interessante Stücke zur Erde zu transportieren, sollen iranische Wissenschaftler ständig in Verbindung mit den beiden Raumfahrern stehen um diesen Anweisungen zu erteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Präsident Ahmadinedschad versteht sich als erster Diener seines Volkes und wird daher bereitwillig die Anweisungen der Experten am Boden befolgen. Er trat diesen Raumflug im vollen Bewusstsein an, dass es zu einem Scheitern kommen kann. Der erste bemannte Raumflug, und das gleich zu einem solch fernen Ziel, ist selbstverständlich ein großes Risiko, daher muss jederzeit mit dem Tod der Raumfahrer gerechnet werden. Aufgrund dieser Tatsache hat sich unser Präsident bereit erklärt, höchstpersönlich dieses Risiko zu tragen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Offen bleibt bei dieser Angelegenheit, wieso es vorher keine Informationen der westlichen Geheimdienste über diese Mission gab. Das absolute Stillschweigen des Irans ist verständlich, wenn es darum geht, einen maximalen Propagandaeffekt zu erzielen. Als wahrscheinlich gilt, dass die Geheimdienste den Bau der Startrampe für reinen Bluff hielten und dies daher nicht ernst genommen haben. Außerdem spricht viel dafür, dass die iranische Raketentechnologie einfach nicht ernst genommen wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus CIA-Kreisen wurde mittlerweile die Aussage vernehmbar, dass man sich jetzt umso mehr Sorgen mache, über welche technologischen Fähigkeiten der Iran noch verfüge. Es sei zwar glaubhaft, dass das Atomwaffenprogramm tatsächlich eingestellt wurde, aber andererseits gebe es zum Beispiel das zunächst als schlechten Modellbau verlachte Kampfflugzeug &#8222;Qaher-313&#8220;. Möglicherweise sei der Iran tatsächlich auf dem technologischen Stand, ein derart kompaktes und leistungsfähiges System zu erschaffen. Daher sei die Mondmission ein Besorgnis erregender Beweis der technologischen Leistungsfähigkeit des Gottesstaates und müsse zu einer Neubewertung des politischen Konfrontationskurses führen. Insofern scheint der Iran sein &#8222;Propagandaziel&#8220; bereits jetzt zu Beginn des Mondfluges erreicht zu haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4195.msg249326#msg249326" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Irans Raumfahrtprogramm</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Chang&#8217;e 2 startet am chinesischen Nationalfeiertag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/change-2-startet-am-chinesischen-nationalfeiertag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 05:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chang`e 2]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3C]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Sonde]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vorbereitungen für den Start der zweiten chinesischen Mondsonde Chang&#8217;e 2 laufen auf Hochtouren. Die Rakete absolvierte in Xichang einen dritten Probecountdown, die Nutzlastsektion wurde mit ihr verbunden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: China Radio International, Global Times. Am 25. September 2010 konnten die Techniker auf dem Startgelände Xichang in der südwestchnisischen Provinz Sichuan [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Vorbereitungen für den Start der zweiten chinesischen Mondsonde Chang&#8217;e 2 laufen auf Hochtouren. Die Rakete absolvierte in Xichang einen dritten Probecountdown, die Nutzlastsektion wurde mit ihr verbunden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: China Radio International, Global Times.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25. September 2010 konnten die Techniker auf dem Startgelände Xichang in der südwestchnisischen Provinz Sichuan auch den dritten Probecountdown mit der Rakete vom Typ Langer Marsch 3C, die Chang&#8217;e 2 ins All transportieren soll, erfolgreich abwickeln. Der Probecountdown begann um 15:30 Uhr Ortszeit. Der Startzeitpunkt war auf 16:00 Uhr festgelegt worden, die Übung endete nach einer Stunde. 
<br>
Am 26. September 2010 wurde die Mondsonde unter ihrer Nutzlastverkleidung auf die Rakete gesetzt. Verlaufen auch die weiteren Vorbereitungen nach Plan, wird die Rakete mit Chang&#8217;e 2 an Bord voraussichtlich am 1. Oktober, dem chinesischen Nationalfeiertag, von der Rampe Nummer 2 in Xichang abheben. Dann sollte das Gelände in einem Radius von zweieinhalb Kilometern um die Startplattform völlig evakuiert sein, und zwischen zweieinhalb und sechs Kilometern Abstand von der Startplattform sollten sich keine Menschanansammlungen bilden, empfehlen Experten aus Xichang. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Funktioniert die Trägerrakete wie geplant, könnte Chang&#8217;e 2 bereits fünf Tage nach dem Start, also rund acht Tage früher als das Vorgängermodell Chang&#8217;e 1, ihren vorher festgelegten Orbit um den Mond erreichen. Dort stehen während ihrer Mondumkreisungen zahlreiche Messaufgaben an, die unter anderem der Vorbereitung einer weichen Landung durch ein chinesisches Raumfahrzeug dienen sollen. Mindestens sechs Monate will man Chang&#8217;e 2 betreiben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4156.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chang&#8217;e 2</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>PSLV-C11 bringt Chandrayaan 1 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c11-bringt-chandrayaan-1-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 17:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Chandrayaan 1]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
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		<category><![CDATA[PSLV-C11]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am frühen Morgen des 22. Oktober 2008 ist die PSLV-C11-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat die Mondsonde Chandrayaan 1 in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Chandrayaan 1 befindet sich nun in einem Orbit mit 255 Kilometern als erdnächstem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-f1080971">Am frühen Morgen des 22. Oktober 2008 ist die PSLV-C11-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) in Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat die Mondsonde Chandrayaan 1 in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-0590ea73"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22102008195953_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Chandrayaan 1 scannt die Mondoberfläche. 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Chandrayaan 1 befindet sich nun in einem Orbit mit 255 Kilometern als erdnächstem und 22.860 Kilometern als erdfernstem Punkt. Der Orbit ist um 17,9 Grad gegen den Erdäquator geneigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 52 Stunden Countdown hob die PSLV-C11 um 2:52 MESZ vom Pad Nummer 2 des SDSC ab. Die Version der PSLV (Polar Space Launch Vehicle), die hier verwendet wurde, benutzte stärkere Feststoffbooster, die statt neun Tonnen Treibstoff wie bei früheren Flügen nun zwölf Tonnen Treibstoff enthielten. Diese Version der Rakete wird PSLV-XP genannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Flug zum Transport von Chandrayaan 1 wurden bisher vierzehn PSLV gestartet, ein Flug war ein Misserfolg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4212.150" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Diskussion über die Sonde und ihre Mission</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weblink:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://web.archive.org/web/20220809182128/https://www.isro.gov.in/pslv-c11-chandrayaan-1/pslv-c11-chandrayaan-1-gallery" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Photogalerie von Sonde, Träger und Start bei der indischen Raumfahrtorganisation ISRO</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c11-bringt-chandrayaan-1-ins-all/" data-wpel-link="internal">PSLV-C11 bringt Chandrayaan 1 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA erteilt Auftrag für neue Raumanzüge</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-erteilt-auftrag-fuer-neue-raumanzuege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 08:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese sollen auch für Bodenoperationen geeignet sein. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Scientist. Die Grundversion soll von Astronauten während Start- und Landephase im Orion-Raumschiff getragen werden. Es ist aber auch angedacht, diese Version für Außenbordeinsätze auf dem Mond weiterzuentwickeln. Die Ausschreibung gewonnen hatte die US-Firma Oceaneering International und erhält dafür bis zu 745 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-erteilt-auftrag-fuer-neue-raumanzuege/" data-wpel-link="internal">NASA erteilt Auftrag für neue Raumanzüge</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Diese sollen auch für Bodenoperationen geeignet sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Scientist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundversion soll von Astronauten während Start- und Landephase im Orion-Raumschiff getragen werden. Es ist aber auch angedacht, diese Version für Außenbordeinsätze auf dem Mond weiterzuentwickeln. Die Ausschreibung gewonnen hatte die US-Firma Oceaneering International und erhält dafür bis zu 745 Millionen US-Dollar. Die Gesamtsumme bekommt die Firma für Entwicklung, Test, Evaluation und Herstellung beider Anzugversionen. Explizit genannt werden dabei spezielle Stiefel, die für den Einsatz auf der Mondoberfläche geeignet sind. Hohe Anforderungen werden auch an Haltbarkeit, Handhabung und Wartungsarmut gestellt.  
<br>
Die Raumanzüge der ersten Version sollen um 2015 zur Verfügung stehen.  
</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutschlands Beitrag zur Monderforschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutschlands-beitrag-zur-monderforschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 14:08:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Mondorbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Normalerweise ist man vom DLR (Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum) &#8222;nur&#8220; Beiträge im Komponentenbereich auf anderen Raumsonden der ESA oder auch NASA gewohnt. Jetzt will das DLR jedoch bei den Großen mitmischen und selbst eine Raumsonde designen, planen und in Eigenregie bauen. Dieses ambitionierte Projekt hat ein, in den letzten Jahren sträflich vernachlässigtes, Ziel: den Mond. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deutschlands-beitrag-zur-monderforschung/" data-wpel-link="internal">Deutschlands Beitrag zur Monderforschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Normalerweise ist man vom DLR (Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum) &#8222;nur&#8220; Beiträge im Komponentenbereich auf anderen Raumsonden der ESA oder auch NASA gewohnt. Jetzt will das DLR jedoch bei den Großen mitmischen und selbst eine Raumsonde designen, planen und in Eigenregie bauen. Dieses ambitionierte Projekt hat ein, in den letzten Jahren sträflich vernachlässigtes, Ziel: den Mond.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond wird in der nächsten Zeit ein beliebtes Ziel für unbemannte Forschungssonden, drängt doch das Ziel, 2020 wieder Menschen auf den Mond landen zu lassen, zur Eile. Die NASA will im Jahr 2008 den <i>LRO (Lunar Reconnaissance Orbiter)</i> zum Mond schicken. Nun meldet sich auch Deutschland, ein Mitglied der ESA, im Mondspiel zu Wort. Wenn alles nach Plan läuft, dann wird der <i>Lunar Exploration Orbiter (kurz LEO)</i> im Jahr 2012 den Mond erreichen und unseren Erdtrabanten einen weiteren Satelliten spendieren. Die neuen Details zum <i>Lunar Exploration Orbiter</i> wurden auf dem <i>European Planetary Science Congress</i> bekannt gegeben, der letzte Woche in Berlin stattgefunden hat.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007160813_small_1.jpg" alt="DLR" width="400" height="299"/><figcaption>
So wird der LEO (Lunar Exploration Orbiter) der Weltraumnation Deutschland die Mondoberfläche untersuchen 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission wird aus zwei Raumsonden bestehen, die in einer gemeinsamen, speziellen Flugformation um den Mond kreisen. Diese nehmen gleichzeitige Messungen an der Mondoberfläche vor. Die beiden Zwillingssonden werden den Wissenschaftlern ein echtes 3D-Modell der Mondoberfläche liefern und so einen genauen Einblick in die Eigenschaften der Mondoberfläche bieten. Die Mission ähnelt sehr der STEREO-Mission der NASA, die ihr Augenmerk jedoch auf die Sonne setzt und diese ablichtet. Aus diesen Daten werden dann 3-D Modelle der Sonne gemacht. Genauso soll es auch beim LEO laufen. Die Sonden können das Magnet- und Gravitationsfeld des Mondes ebenfalls in drei Dimensionen untersuchen. Dabei wird der Orbit so gewählt, dass die gesamte Mondoberfläche untersucht werden kann. Der Hauptsatellit wiegt ungefähr 500 Kilogramm, der zweite wird zwar die wichtigsten Experimente (Komponenten) ebenfalls an Bord haben, ist aber mit 150 Kilogramm deutlich leichter und auch kleiner. Der Hauptsatellit hat zudem noch weitere Experimente an Bord und übernimmt den Datentransfer zur und von der Erde.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptsatellit wird zusätzlich noch ein Mikrowellen-Radar mitbringen. Dieses Gerät ermöglicht es ihm, weit (mehrere hundert Meter) unter die Mondoberfläche zu blicken. Das Gerät soll so genau sein, dass es in 200 Metern Tiefe noch Strukturen von zwei Metern Größe erkennen kann. Soll die Struktur hochauflösender und genauer sein, muss man die Tiefe reduzieren. So kann man zum Beispiel wenige Meter unter der Mondoberfläche Strukturen in Millimetergröße erkennen. Erklärtes Ziel der Forscher ist die Feststellung der Verteilung der Partikel und Steine auf der Mondoberfläche und im Monduntergrund. Natürlich will man auch Rückschlüsse auf etwaige Einschläge von Kometen, Asteroiden oder anderen Weltraummüll ziehen. Diese Erkenntnis ist vor allem für die Besiedelung des Mondes von großer Bedeutung, um einen geeigneten Landeplatz für die kommenden, bemannten Mondmissionen zu finden. Aus diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen setzt sich auch ein Katalog an Voraussetzungen zusammen, die für eine sichere Besiedlung und Bebauung des Mondes erfüllt sein müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">LEO soll hochauflösende Landkarten von der gesamten Mondoberfläche machen. Die Missionszeit ist auf vier Jahre ausgelegt. Während dieser Zeit wird der LEO auch auf neue Einschläge achten, um so vielleicht gefährdete oder weniger gefährdete Regionen auf dem Mond zu erkennen. Mondforschern zufolge wird der Mond sekündlich von millimeterkleinen Teilen aus dem Weltraum getroffen. Wir dürfen also auf interessante Forschungsergebnisse des deutschen Beitrags zur Monderforschung hoffen! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den genauen Umfang und die Finanzierung des Projekts muss noch die deutsche Bundesregierung abstimmen.  
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deutschlands-beitrag-zur-monderforschung/" data-wpel-link="internal">Deutschlands Beitrag zur Monderforschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auf-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75882</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit seiner Ankündigung vom Januar 2004 der NASA, das Budget für die Errichtung einer Basis auf dem Mond zu Verfügung zu stellen, hat US Präsident George W. Bush, damals wohl ungewollt, den Startschuss für ein erneutes Weltraumrennen gegeben. Autor: Markus Rösken. Der Mond wurde seit 1972 mit Apollo 17 nicht mehr von Menschen betreten, da [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/auf-zum-mond/" data-wpel-link="internal">Auf zum Mond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit seiner Ankündigung vom Januar 2004 der NASA, das Budget für die Errichtung einer Basis auf dem Mond zu Verfügung zu stellen, hat US Präsident George W. Bush, damals wohl ungewollt, den Startschuss für ein erneutes Weltraumrennen gegeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Markus Rösken</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond wurde seit 1972 mit <a href="https://www.raumfahrer.net/apollo-12-17/" data-wpel-link="internal">Apollo 17</a> nicht mehr von Menschen betreten, da der wissenschaftliche und kommerzielle Nutzen fragwürdig war. Heute, über dreißig Jahre nach dieser letzten Mondlandung haben sich die technischen und politischen Möglichkeiten einer Rückkehr zum Mond allerdings drastisch verändert. Durch die Ausbreitung der Raketen- und Satellitentechnik ist auch die Weltraumfahrt zum Thema globaler Politik und finanziellen Konkurrenzdrucks geworden. Die Tatsache, dass die Risiken und finanziellen Erfordernisse außergewöhnlich hoch und die Gewinne fragwürdig sind, bleibt auch heute noch bestehen, allerdings haben sich die Anwendungs- und Forschungsbereiche vervielfältigt. War ein Raketenstart in den 70er Jahren noch High-End Technologie, ist er heute beinahe zur Durchschnittsfähigkeit eines Industriestaates geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Rückkehr zum Mond gibt es einige Argumente, die einzeln gesehen vielleicht bedenklich sind, in der Summe aber menschheitsgeschichtlich revolutionären Charakter besitzen. Zum einen ist der Mond bis heute noch relativ unbekannt. Sowohl die Zusammensetzung und die planetologischen Bedingungen sind beispielsweise beim Mars bereits viel besser erforscht. Auch wenn die Erkenntnisse über den Mond in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, gibt es noch viel über ihn zu lernen. Unser gegenwärtiges Wissen des Mondes stammt teilweise noch von den bei den Apollo Missionen zurückgelassenen Seismometern und den Kartographierungen der Lunar- und Clementinesonden. Über die genaue innere Struktur des Mondes, die Mondgeschichte oder eventuelle Rohstoffquellen ist noch zu wenig bekannt um bereits weitere Schritte zu planen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mond2018_01.jpg" alt=""/><figcaption>Rückkehr zum Mond<br>(Bild: NASA/John Frassanito and Associates)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben stellt die von den USA vorgeschlagene Mondbasis auch einen großen Schritt für eine bemannte Mission zum Mars dar. Auf dem Mond können Versuche unter ähnlichen Bedingungen wie auf unserem Nachbarplaneten durchgeführt werden, allerdings mit relativ größerer Sicherheit für die Astronauten. Die für Marslandungen vorgesehenen Ausrüstungsgegenstände und die nötige Infrastruktur kann hier getestet werden, um die erste extra-terrestrische Basis zu errichten. Auch was die wissenschaftliche Beobachtung und Erforschung des Weltalls betrifft bietet eine Mondbasis ebenfalls interessante Alternativen gegenüber geostationären Satelliten oder gar erdgebundener Astronomie. Da der Mond über keine nennenswerte Atmosphäre verfügt, ist ein ungehinderter Blick in die Tiefen des Alls möglich. Dadurch würden teure und schwer zu wartende Satelliten wie das Hubble Weltraumteleskop obsolet, da die optischen Qualitäten durch die stationäre Lage und die manuelle Bedienung die geringen atmosphärischen Störungen des Mondes mehr als wettmachen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was einen erneuten Wettlauf zum Mond und danach, als Fernziel, zum Mars so interessant macht, sind die vielfältigen Interessensgebiete, die ein solches Projekt abdecken könnte und die von einer einzigen Nation kaum zu bewältigen sind. In diesem Sinne bilden sich bereits heute Interessensgemeinschaften sehr unterschiedlicher Art und Größe. Erfahrung in der Weltraumindustrie spielt dabei ebenso eine Rolle wie finanzielle Liquidität, nationale Mobilmachung und Prestige. Noch stehen die Programme am Anfang und definitive Zusagen wurden bisher wenig gemacht. Ob die Kooperation der USA und Russlands dabei fortgesetzt wird, oder ob sich interessante neue Partner finden lassen, lässt sich heute noch nicht mit Gewissheit sagen. In den vergangenen Jahren sind immer wieder Zusagen einzelner Weltraumbehörden aufgetaucht, keine davon jedoch war verbindlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So bildet sich deutlich eine enge Zusammenarbeit zwischen Russland und China an. Die Beiden Länder planen im Oktober 2009 eine gemeinsame Marsmission. Dabei soll eine russische Trägerrakete eine kleine chinesische Marssonde und ein russisches Marslandegerät mit Namen „Phobos Explorer“ in den Weltraum <a href="https://de.wikinews.org/wiki/China_und_Russland_konkretisieren_gemeinsame_Marsmission" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">transportieren</a>. Die chinesische Sonde hat die Aufgabe, den Mars zu umrunden, während das Landgerät der Russen auf dem Mond Phobos landen soll, um dort Bodenproben zu entnehmen. Das Landegerät ist mit Geräten ausgestattet, die von der Hong Kong Polytechnic University entwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch kleine weltraumfahrende Nationen wie Deutschland haben mit Sonden und Mondlandeeinheiten ihren Willen für ehrgeizige Projekte deklariert. Während die unmittelbaren Anstrengungen dabei variieren, sind die Fernziele jedoch auf das Selbe ausgerichtet: Eine permanente Präsenz der Menschen im All. Was sich wie Science Fiction anhört, ist eigentlich schon Teil unserer Welt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mare_Imbrium-Apollo17.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Mare_Imbrium-Apollo17_kl.jpg" alt="" width="387" height="347"/></a><figcaption>Mare Imbrium und Kopernikus Krater: Wem gehört der Mond?<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großer Unterschied, den das neue Weltraumrennen vom alten unterscheidet, ist die politische Motivation. War der Wettlauf der 60er Jahre noch im Rahmen des kalten Kriegs entstanden und teilte sich den Etat mit den Militärs, so haben die neuen Bestrebungen einen weit größeren wissenschaftlichen Charakter. Auch wenn ein erneuter Wettlauf zum Mond sicherlich nicht aus der rein humanistischen Motivation gestartet wurde, die Menschheit an sich zu verbessern, sondern um technologische Vormachtstellung und militärischen Vorsprung zu sichern, so bieten die vielfältigen Möglichkeiten vor allem durch die globale Weiterverbreitung der Raketen- und Satellitentechnik jedem Weltraumprogramm individuelle Aufgaben an. Wie das weltweit größte technische Projekt der Welt, die ISS, gezeigt hat, sind solche Leistungen kaum von einem Land alleine zu bewältigen und führen unweigerlich zu einer internationalen Kooperation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sind die neuen Bündnisse allerdings noch lange nicht festgelegt. Ob die USA und Russland erneut zusammen arbeiten werden ist mehr als fraglich. Vor allem, da die neuen Bemühungen im All nicht allein technischer Natur sind, wie noch bei der ISS, sondern konkrete strategische Bedeutung haben. Der deutsche Bundestagsabgeordnete Kurt Rossmanith hat es im März 2007 als erster ausgesprochen. Er sagte dem Magazin &#8222;Bericht aus Berlin&#8220;, die Regierung wisse, dass sehr viele Ressourcen auf dem Mond zu finden seien. &#8222;Und da müssen wir uns &#8211; um das mal sehr flapsig auszudrücken &#8211; auch einen entsprechenden Claim mit abstecken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Claim abstecken. Das ist wohl auch genau das, wozu die großen Weltraumprogramme den erneuten Start zum Mond planen. Doch ist das überhaupt möglich? Gibt es rechtliche Grenzen für ein solches vorhaben? Ist der Mond nicht „unbesitzbar“ oder anders herum gefragt: Ist er nicht allgemeiner Besitz aller Menschen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">So fanden z.B. bis 1962 Nuklearwaffentests beider Länder auch im Weltraum statt. Im selben Zeitraum entwickelte sich aber auch die friedliche Nutzung des Weltraums zu einem zentralen Gegenstand rechtlicher Regulierungsbemühungen auf internationaler Ebene. Bereits 1959 folgte die Einrichtung eines „Ad Hoc Commitee on the Peaceful Uses of Outer Space“ (COPUOS) der Vereinten Nationen, das bald in einen ständigen Ausschuss umgewandelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der wichtigsten rechtlichen Regelungen ist bis heute der <a href="https://www.unoosa.org/pdf/publications/STSPACE11E.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weltraumvertrag&nbsp;von&nbsp;1967</a> („Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper“) sowie vier weitere internationale Verträge, nämlich</p>



<ol class="wp-block-list"><li>das „Übereinkommen über die Rettung und Rückführung sowie die Rückführung von in den Weltraum gestarteten Gegenständen“ (Weltraumrettungsabkommen) vom 22. April 1968, welches zur Rettung von in Not geratenen Astronauten und zur Rückgabe von Raumschiffen verpflichtet.</li><li>Das „Übereinkommen über die völkerrechtliche Haftung für Schäden durch Weltraumgegenstände“ (Weltraumhaftungsabkommen) vom 29. März 1972, welches Besitzer von Weltraumobjekten verpflichtet, für alle durch diese verursachten Schäden aufzukommen.</li><li>Das „Übereinkommen über die Registrierung von in den Weltraum gestarteten Gegenständen“ (Registrierungsübereinkommen) vom 14. Januar 1975, welches ein Mindestmaß an Informationen über jeden Weltraumstart fordert sowie</li><li>das „Übereinkommen zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten auf dem Mond und anderen Himmelskörpern“ (MV, Mondvertrag) vom 18. Dezember 1979, welches den Mond und seine Naturschätze als „common heritage of mankind“, als gemeinsames Erbe der Menschheit, das keiner nationalen Aneignung unterliegen darf bezeichnet. Der Vertrag enthält zudem ein Totalverbot von Waffen auf den Himmelskörpern.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß dem Weltraumvertrag ist der Weltraum ein hoheitsfreier Gemeinschaftsraum, dessen Erforschung und Nutzung im Interesse und zum Vorteil aller Staaten zu friedlichen Zwecken erfolgen muss. Das Weltall wird zur „province of all mankind“ erklärt (<a href="https://www.unoosa.org/oosa/en/ourwork/spacelaw/treaties/introouterspacetreaty.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Outer Space Treaty</a>, Artikel 1). Mit dem Weltraumvertrag soll eine Aneignung von astronomischen Körpern wie Asteroiden, Monde oder Planeten durch einzelne Gruppen verhindert werden.<br><br>Außerdem werden durch den Weltraumvertrag militärische Einrichtungen auf Himmelskörpern sowie die Stationierung von Massenvernichtungswaffen im Weltraum verboten. Da das Stationierungsverbot lediglich für Massenvernichtungswaffen gilt, dürfen die Vertragsparteien auf der Erde Massenvernichtungswaffen für den Einsatz im Weltraum entwickeln sowie konventionelle Waffen im Weltraum stationieren. Ein generelles Verbot für Massenvernichtungswaffen im All wäre natürlich sinnvoll, wäre aber niemals unterzeichnet worden, da Interkontinentalraketen zwangsläufig durch den Weltraum reisen, da sie in jedem Fall Höhen von mehr als 100 km erreichen.<br><br>Obwohl diese Verträge bis heute die einzige internationale Regelung für juristische Weltraumprobleme sind, gelten die meisten von ihnen als gescheitert, da vor allem die großen Nationen die Verträge nicht unterschrieben oder ratifiziert haben. Vor allem der Mondvertrag, der den Schutz der natürlichen Ressourcen des Mondes sichern sollte, wurde von nur 16 Staaten unterschrieben und davon von nur 12 ratifiziert. Von den Unterzeichnernationen stellte nur Belgien zu dem Zeitpunkt Raumfahrer. Da keine der Unterzeichnernationen den Weltraum bereist, ist der Vertrag sinngemäß wertlos. Vor allem die USA sperrten sich gegen den Vertag, da sie ihr Recht auf Profit und Ressourcen gefährdet sahen.<br><br>Ein grundsätzliches Problem der Weltraumverträge scheint vor allem die Unvereinbarkeit des Denkens in Staatsgrenzen und des keine-Grenzen-kennenden-Weltraums zu sein. Probleme, die Umweltfragen betreffen, kennen keine politischen Grenzen, sondern haben globale Bedeutung. Der Gedanke, den Weltraum zu nutzen, um mehr über die Erde zu erfahren hat international große Unterstützung erfahren und ist zudem auch ein Katalysator für andere internationale Zusammenarbeiten geworden.<br><br>Ein weiteres Problem der Militarisierung des Alls spielt auch die Definition des Begriffs „friedliche Nutzung des Weltraums“. Der Begriff ist ungenau definiert, da er einerseits als „nicht aggressiv“, andererseits als „nicht militärisch“ ausgelegt werden kann. Vor allem die Frage nach Satelliten und Objekten im Weltall, die indirekt Einfluss auf militärische Operationen am Boden nehmen, wie beispielsweise Spionagesatelliten, oder Satelliten mit denen Zielgenauigkeit und Treffsicherheit von Waffen verbessert werden, wird unterschiedlich beantwortet. Die meisten Länder bekennen sich zu einer nicht militärischen Interpretation des Begriffs, doch rein rechtlich herrscht hier Anarchie, da es keine globale Kontrollinstanz für Aktionen außerhalb des Hoheitsgebiets der Erde gibt.<br><br>Vor allem die USA setzen in ihrer Weltraumpolitik vermehrt auf eine Militarisierung des Alls. Schon früh wehrten sich die Staaten gegen Kontrollen und Beschränkungen ihrer Weltraumpolitik. In der neuen „Nationalen Weltraumpolitik“ vom Oktober 2006 gehen die USA sogar noch einen Schritt weiter und lehnen künftig alle Rüstungskontrollabkommen ab, die der Bewegungsfreiheit der USA im All schaden könnten. Nationen, die sich nicht amerikanischen Interessen gemäß verhielten, werde der Zugang zum All versperrt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;The United States considers space capabilites – including the ground and space segements and supporting links – vital to its national interests. Consistent with this policy, the United States will: preserve its rights, capabilities, and freedom of action in space; dissuade or deter others from either impeding those rights or developing capabilities to do so; take actions necessary to protect its space capabilities; respond to interference; and deny, if necessary, adversaries the use of space capabilies hostile to U.S. national interest; The United States will oppose the development of new legal regimes or other restrictions that seek to prohibit or limit U.S. access to or use of space. Proposed arms control agreements or restrictions must not impair the rights of the United States to conduct research, development, testing, and operations or other activities for U.S. national interest; […]&#8220;<br><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/03/national-space-policy-2006.pdf" data-wpel-link="internal">Kapitel 2 „Principles“</a></p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne ist eine Neuregelung der bestehenden rechtlichen Verhältnisse notwendig, die in der Lage ist, nach den völkerrechtlichen Grundsätzen eine juristische Grundlage zu schaffen, um weiterem Missbrauch der Technik entgegenzutreten.<br>In Sachen militärischer Nutzung des Alls wird aber auch von Seiten Chinas mit dem Säbel gerasselt. So zum Beispiel als das Land am 12 Januar 2007 probeweise einen eigenen, ausrangierten Satelliten abschoss und so ebenfalls seine militärische Bereitschaft <a href="/china-testet-weltraumwaffe-2/" data-wpel-link="internal">demonstrierte</a>. Langfristig ist die Frage, ob sich überhaupt noch eine Unterteilung in zivile und militärische Nutzbarkeit der Raumfahrt treffen lässt. Die dual-use Kapazität von Raumfahrtprogrammen lässt sich auch durch verschiedene Auslegungen oder Interpretationen nicht verleugnen. Der damalige NASA Administrator Webb ließ 1965 bereits die Unterscheidung von „friedlichen“ und „militärischen“ Weltraumaktivitäten gänzlich aus dem Vokabular de NASA streichen. Auch militärische Aktivitäten im All können vollkommen friedlich genutzt werden, hieß es da. Die Unterscheidung liege also zwischen „friedlich“ und „aggressiv“ (Werth, 2006: S. 94).</p>
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		<title>NASA-Budgetentwurf für 2006 vorgestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-budgetentwurf-fuer-2006-vorgestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2005 23:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bush-Regierung hat heute ihren Haushaltentwurf für das nächste Jahr veröffentlicht. Darin enthalten: Eine Erhöhung des NASA-Budgets, allerdings in geringerem Umfang als erhofft. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: spacetoday.net. Nach dem Budgetentwurf für das Haushaltsjahr 2006 ersucht Präsident Bush den Kongress um 16,45 Milliarden Dollar für die NASA, eine Erhöhung um 2,4 Prozent gegenüber [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Bush-Regierung hat heute ihren Haushaltentwurf für das nächste Jahr veröffentlicht. Darin enthalten: Eine Erhöhung des NASA-Budgets, allerdings in geringerem Umfang als erhofft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: spacetoday.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Budgetentwurf für das Haushaltsjahr 2006 ersucht Präsident Bush den Kongress um 16,45 Milliarden Dollar für die NASA, eine Erhöhung um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.     Dem Rotstift zum Opfer gefallen sind unter anderem die <i>Jupiter Icy Moons Orbiter</i> (JIMO)-Mission, sowie eine Wartungs- und Reperaturmission zum alternden Hubble-Weltraumteleskop.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Hubble-Servicemission hätte nach verschiedenen Schätzungen die gewaltige Summe von 1-2 Milliarden Dollar gekostet und das Ende des Beobachtungssatelliten nur um eine relativ kurze Zeitspanne hinausgeschoben. Für eine Robotermission wäre zudem die Zeit knapp geworden, da das Teleskop wohl nur noch ein paar Jahre funktionsfähig sein wird. Gegen eine Wartungsmission mit dem Space Shuttle sprachen Erwägungen hinsichtlich der Sicherheit der Besatzung, die seit der Columbia-Katastrophe die Planungen dominieren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA soll nun lediglich ein kleines Modul entwickeln, mit dem Hubble sicher aus seiner Umlaufbahn in den Ozean gesteuert werden kann.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für JIMO, die Flagschiff-Mission von <i>Project Prometheus</i>, einem groß angelegten Programm zur Nutzbarmachung der Kernenergie im Weltraum, sind keinerlei Gelder vorgesehen, was faktisch das Ende für die Mission bedeutet. Allerdings wird <i>Project Prometheus</i> weiterlaufen und eine weniger ehrgeizige (und weniger kostspielige) Mission wird JIMO ersetzen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022005002625_small_1.jpg" alt="None" width="444" height="299"/><figcaption>
Die Darstellung verdeutlicht die Kürzungen gegenüber dem ursprünglichen Budgetentwurf von 2004 sowie den postitiven Effekt, den die VSE auf das NASA-Budget hat (Quelle: Budgetdokument) 
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sogar Projekte, die mit Bushs <i>Vision for Space Exploration</i> (VSE), welche das zentrale Langzeitvorhaben der NASA darstellt, in Zusammenhang stehen, müssen 2006 mit weniger Geld auskommen, als ursprünglich geplant. Dennoch reichen die Mittel nach Angaben von NASA-Mitarbeitern aus, um einen orbitalen Testflug eines Prototypen des <i>Crew Exploration Vehicle</i> (CEV) im Jahr 2008 zu ermöglichen. Dieses Raumfahrzeug stellt ein zentrales Element der VSE dar. Es soll die <i>Space Shuttles</i> ablösen und im nächsten Jahrzehnt eine wichtige Rolle bei bemannten Mondmissionen spielen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Budgetentwurf trägt die Bush-Regierung den harten Realitäten des US-Haushalts Rechnung. Das Defizit ist in schwindelerregende Höhen gestiegen und soll durch Sparmaßnahmen langsam wieder zurückgefahren werden. Dass auch die NASA davon nicht ausgenommen ist, sollte nicht überraschen. Immerhin ist sie, anders als die meisten Regierungsbehörden, nicht von echten Kürzungen betroffen; das NASA-Budget ist wie gesagt gegenüber 2005 gesteigen, nur eben nicht im erhofften Umfang: Als Bush die VSE im Januar 2004 verkündete, waren für die ersten drei Jahre Budgetsteigerungen von jeweils 5 Prozent vorgesehen. Für 2005 hat es eine solche Erhöhung tatsächlich gegeben, doch die restlichen werden, der aktuelle Budgetentwurf zeigt es deutlich, weniger großzügig ausfallen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch scheint die NASA entschlossen, den Auftrag des Präsidenten, erneut Menschen zum Mond zu schicken und auch für bemannte Mars-Expeditionen Vorarbeit zu leisten, in die Tat umsetzen zu wollen. Notfalls werden dafür andere Aufgabenbereiche der Behörde Opfer bringen müssen, etwa die Luftfahrt-Forschung oder die Erdbeobachtung.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu passt, dass man bei der NASA derzeit laut über die Schließung von mindestens einem NASA-Forschungszentrum nachdenkt, um Geld zu sparen. </p>
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		<title>Neue US-Raumfahrtpolitik?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-us-raumfahrtpolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2004 11:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Marslandung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der amerikanische Präsident George W. Bush dürfte in der kommenden Woche ein neues Ziel für die amerikanische Raumfahrt bekannt geben. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: SpaceToday. Dazu könnte auch die Rückkehr von Menschen auf den Mond gehören. Dies jedenfalls behaupten Quellen aus dem US-Kongress. Die Motivation für eine solche Ankündigung dürfte die erfolgreiche Landung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der amerikanische Präsident George W. Bush dürfte in der kommenden Woche ein neues Ziel für die amerikanische Raumfahrt bekannt geben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: SpaceToday.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu könnte auch die Rückkehr von Menschen auf den Mond gehören. Dies jedenfalls behaupten Quellen aus dem US-Kongress. Die Motivation für eine solche Ankündigung dürfte die erfolgreiche Landung des NASA-Fahrzeugs <i>Spirit</i> vor einer Woche auf dem Mars sein. Denn diese hat in der Öffentlichkeit eine großes Interesse für den Roten Planeten geweckt. Damit wurde die Idee wiederbelebt, in einigen Jahrzehnten mit Menschen auf unserem Nachbarplaneten zu landen. </p>



<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" class="" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10012004123629_small_1.jpg" alt="" width="429" height="343">
<figcaption>US-Präsident George W. Bush bei einem Anruf beim NASA-Team über die erfolgreiche Landung des Rovers <i>Spirit</i> auf dem Roten Planeten. <br>(Bild: NASA)</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Eine Wiederaufnahme des <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mondlandung/" data-wpel-link="internal">Mondprogramms</a> wird unter Experten als Voraussetzung für eine mehrjährige <a href="https://www.raumfahrer.net/mars-direct/" data-wpel-link="internal">bemannte Marsmission</a> angesehen. Denn sowohl die Technologie des Apolloprogramms der 1960er und 70er Jahre, die zu sechs Mondlandungen führten, muss erst neu konstruiert und weiterentwickelt werden. Eine bemannte Marsmission stellt enorme Anforderungen an Technik und Mensch, die aber heute durchaus schon erreichbar wären, wenn auch unter großem finanziellen Einsatz, der nur international zu bewältigen ist. Dazu passt auch das Fernziel des <i>Aurora</i>-Programms der ESA, die eine bemannte Marslandung für 2030 oder 2033 für möglich hält. <br data-rich-text-line-break="true">Bushs Ankündigung könnte mitte der nächsten Woche stattfinden. Wieviel Glauben man diesem Gerücht schenken darf, ist aber unklar. Denn eine ganz ähnliche Meldung war bereits ende Oktober 2003 kurz nach dem ersten bemannten <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/china/" data-wpel-link="internal">chinesischen Raumflug</a> durch alle amerikanischen Medien gegangen, ohne dass sie vom US-Präsident erfüllt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch eine mögliche Ankündigung eines neuen Ziels der amerikanischen Wirtschaft ist auch auf einem anderen Hintergrund zu betrachten. In einigen Monaten stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an und George W. Bush steht wegen anhaltenden Problemen im Irak und in der Innenpolitik bedingt durch schlechte wirtschaftliche Daten unter Druck. Kurz nachdem gestern die Gerüchte über eine neue US-Raumfahrtpolitik auftauchten, stiegen die Aktien mehrerer US-Raumfahrtunternehmen um zum Teil um über 100 Prozent. Ob sich die Gerüchte bewahrheiten werden, bleibt aber dennoch abzuwarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen zum neuen US-Raumfahrtprgramm können Sie in der Ausgabe des InSpace Magazins (#112) ende der kommenden Woche nachlesen.</p>
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		<item>
		<title>Das amerikanische Raumfahrtprogramm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-amerikanische-raumfahrtprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75244</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA stellt das wichtigste Standbein des amerikanischen Raumfahrtprogramms dar. Autor: Felix Korsch. Vertont von Dominik Mayer. Dieser Artikel ist in folgende Kapitel unterteilt: Die NASA &#8211; Zentrum des US-Raumfahrtprogramms Die National Aeronautics and Space Administration, kurz NASA, wurde am 1. Oktober 1958 als direkter Nachfolger des National Advisory Commitee for Aeronautics (NACA) gegründet. Diese [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" id="78b3ac23cb7d"><strong>Die NASA stellt das wichtigste Standbein des amerikanischen Raumfahrtprogramms dar.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Felix Korsch</a>. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-03-21-14603.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_01.jpg" alt=""/><figcaption>Das Logo der <em>National Aeronautics and Space Administration</em> (NASA)<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel ist in folgende Kapitel unterteilt:</p>



<div class="wp-block-getwid-table-of-contents is-style-default"><ul class="wp-block-getwid-table-of-contents__list"><li><a href="#bde0165f492a">Die NASA &#8211; Zentrum des US-Raumfahrtprogramms</a></li><li><a href="#f1c4047eee8b">Die Zentren der NASA heute</a></li><li><a href="#c3d686ca8abc">Die NASA-Logos</a></li></ul></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="bde0165f492a"><strong>Die NASA &#8211; Zentrum des US-Raumfahrtprogramms</strong><br></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die National Aeronautics and Space Administration, kurz NASA, wurde am 1. Oktober 1958 als direkter Nachfolger des National Advisory Commitee for Aeronautics (NACA) gegründet. Diese erlangte den Höhepunkt ihrer Bedeutung während des Zweiten Weltkrieges und erlebte den Aufschwung von einer kleinen Organisation hin zu einer militärisch und zivil bedeutsamen Institution. Die Gründung der NASA ging auf den vorangegangenen Sputnik-Schock von 1957 sowie die zahlreichen Raketenentwicklungen der USA zurück, in deren Folge man sich entschied, Forschungen auf den Gebieten der Luft- und Raumfahrt künftig zentral koordiniert durchzuführen. Außerdem erfolgte durch die Aktivität der NASA eine klare Trennung zwischen militärischen und zivilen Programmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gründung der NASA gingen einige Monate als Planungsphase voraus, in denen die Ziele des amerikanischen Raumfahrtprogramms dargelegt und deren Notwendigkeit begründet wurde. Eisenhowers Wissenschaftsbeirat (President&#8217;s Science Advisory Council &#8211; PSAC), der selbst erst wenige Monate zuvor gegründet worden war, verfasste im März 1958 unter Federführung des Ratsvorsitzenden James R. Killian eine Dokumentation mit dem Titel &#8222;Introduction to Outer Space&#8220;, in denen die vier Ziele eines nationalen Raumfahrtprogramms benannt wurden: die Erde und deren Umgebung weiter zu erforschen, die Landesverteidigung, nationales Prestige sowie neue Möglichkeiten der wissenschaftlichen Forschung. Trotzdem hielt Eisenhower das Ziel, einen Menschen in den Orbit zu bringen, für nutzlos. Damit sollten die politischen Turbulenzen erst beginnen: die zu formierende NASA sollte nicht mehr wie die NACA unabhängig sein, sondern der Regierung unterstellt werden. Das amerikanische Verteidigungsministerium erkannte in der NASA zudem einen Konkurrenten für Staatsaufträge, war doch das Ministerium bisher der erste Ansprechpartner für Weltraumprojekte gewesen. Die Auseinandersetzungen quer durch die beiden großen Parteien setzten sich bis zum 29. Juli 1958 fort, als der Präsident den &#8222;Space Act&#8220;, die &#8222;Geburtsurkunde&#8220; der NASA, unterschrieb. Der Space Act trat schließlich am 1. Oktober des selben Jahres in Kraft und hob die NASA damit formal aus der Taufe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_02.jpg" alt=""/><figcaption>Die NASA ist der direkte Nachfolger der <em>National Advisory Commitee for Aeronautics</em> (NACA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den Sitz bekam die NASA direkt in Washington, D.C., und man bemühte sich, schnellstmöglich eigene Strukturen aufzubauen und zu etablieren, um bestmöglich auf die amerikanische Raumfahrt einwirken zu können. Sämtliche staatlichen Forschungseinrichtungen der Luft- und Raumfahrttechnik wurden reorganisiert und der NASA unterstellt. Zu den ersten und wichtigsten dieser Einrichtungen dieser Art gehörten das Langley Research Center, das Marshall Space Flight Center sowie das JPL (Jet Propulsion Laboratory). Später wurden auch noch die Zentren Ames, ERC (Electronic Research Center), Dryden, Goddard, Cape Canaveral (erst 1964 in KSC umbenannt), Lewis, und Wallops Island integriert und stetig ausgebaut. Hinzu kommen mehrere kleine, weitgehend selbstständige und weniger bedeutsame Zentren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heute wichtigste Mitglied der NASA-Einrichtungen, das Johnson Space Flight Center in Houston, Texas, wurde 1965 im Rahmen der Apollo-Missionen gegründet, da eine zentrale Flugkoordinierung von Nöten war. Zu den ersten Projekten der NASA gehörte unter anderem das Hyperschall-Raketenflugzeug X-15. Außerdem bekam man das Armyprojekt &#8222;Man In Space Soonest&#8220; (MISS) übertragen, welches auf die Entwicklung eines bemannten Raumschiffes zielte und schließlich im Projekt Mercury mündete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Jahr verfügte die NASA über ein Budget von rund 100 Millionen Dollar und 8000 feste Mitarbeiter. Man stützte sich bei der Arbeit im Raumfahrtsektor auf folgende Grundpfeiler und Ziele:</p>



<p class="wp-block-paragraph">MISS (Man In Space Soonest) &#8211; das Mercury-Programm</p>



<p class="wp-block-paragraph">Realisierung einer ständigen bemannten Raumfahrt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meilensteine durch Gruppenflüge, Rendezvous und EVAs (Gemini)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unbemannte Planetensonden zum Mond, Venus, Mars und den äußeren Planeten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklung von Erdbeobachtungssatelliten (Landsat)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklung von Kommunikationssatelliten (Echo, Telstar)</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_03.jpg" alt=""/><figcaption>Wernher von Braun vor einer <em>Saturn</em>-Rakete<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Später wurde diese Auflistung noch ergänzt und ist heute weitgehend umgesetzt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durchführung bemannter Mondmissionen (Apollo)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrieb einer Orbitalstation (Skylab)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kostengünstige Zubringer (Space Shuttle)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jüngste Ziel, die Schaffung einer Internationalen Raumstation ISS (früher &#8222;Freedom&#8220;), ist bereits im Begriff, realisiert zu werden. In den kommenden Jahren soll die Shuttle-Flotte schrittweise durch andere Raumschiffe ergänzt bzw. ersetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA durchlebte während ihres Bestehens zahlreiche erfolgreiche Phasen (Mondlandung, Shuttle-Programm), aber auch herbe Niederlagen (Challenger, Columbia). Zudem ist man vom Wohlwollen der aktuellen Regierung abhängig. Man verrante sich in dem eigenen Motto &#8222;faster, cheaper, better&#8220; im Bereich der unbemannten Raumfahrt, also dem Bau sehr kleiner und billiger Sonden anstatt längerfristiger und teurerer Projekte. Bezeichnend ist das Scheitern zweier Marsmissionen im Jahr 1999 aufgrund von Lappalien wie Umrechnungsfehlern bei metrischen Einheiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="f1c4047eee8b"><strong>Die Zentren der NASA heute</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ames Research Center in Moffett Field, Kalifornien: Hyperschallflugtechnik, wissenschaftliche Raumsonden und Satelliten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dryden Flight Research Center auf der Edwards AFB, Kalifornien: Testflugzentrum für bemannte Atmosphären- und Raumflüge, Forschungen zu Raumfahrtbiologie, Notlandeplatz für das Space Shuttle</p>



<p class="wp-block-paragraph">Electronic Research Center in Cambridge, Massachussets: Elektronik und Steuerung von Raumflugkörpern sowie Nachrichtentechnik, -verarbeitung und Mikrowellenforschung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland: wissenschaftliche Satelliten (u.a. Wettersatelliten), Bahnverfolgung und Orbitalkommunikation</p>



<p class="wp-block-paragraph">John F. Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida: Startanlagen für Raketen aller Art, Montagehallen, Start- und Landeort des Space Shuttles</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien: Planung und Realisierung unbemannter interplanetarer Missionen sowie deren Bahnverfolgung und Steuerung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johnson Manned Spacecraft Center in Houston, Texas: Planung und Realisierung bemannter Raumflüge und Raumflugkörper, Astronautentraining sowie Bahnverfolgung und Flugkontrolle</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lewis Research Center in Cleveland, Ohio: diverse Antriebssysteme, Spezialwerkstoffe, Antriebsstufen für unbemannte Missionen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langley Research Center in Hampton, Virginia: Raumflugmechanik und Bahnberechnung sowie Forschungen im Bereich Feststoffraketen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marshall Space Flight Center in Huntsville, Alabama: Entwicklung leistungsstarker Trägerraketen, Rendezvous-Technik und Zukunftsprojekte</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wallops Island Station, Virginia: Startanlagen für unbemannte Missionen aller Art</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="c3d686ca8abc"><br><strong>Die NASA-Logos</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Interessant für Historiker ist sicherlich auch die Entwicklung der Logos der NASA. Das allererste offizielle NASA-Logo datiert auf das Jahr 1959. Damals benötigte man dringend ein eigenes Symbol zur Repräsentation auf offiziellen Dokumenten. Ein Illustrator des Lewis Research Centers gestaltete im Auftrag der NASA-Administration ein rundes Logo, welches am Rand die Inschrift &#8218;National Aeronautics and Space Administration &#8211; U.S.A.&#8216; trug. Im Inneren waren die Erde, ihr Mond sowie ein stilisiertes Raumschiff im Orbit auf schwarzem Untergrund gezeigt. Bezeichnend war auch der rote Vektor, welcher das allgemeine Symbol für Aeronautik darstellte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_04.jpg" alt=""/><figcaption>Wernher von Braun im Arbeitszimmer<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das relativ schwierige Logo wurde etwas später durch eine zweite Variante ergänzt, welche nur noch ein Raumschiff im Orbit und den roten Vektor auf dunkelblauem Untergrund mit einigen Sternen zeigt. Weiterhin trug dieses Logo die große Aufschrift &#8218;NASA&#8216;. Dieses von James Modarelli entworfene Logo findet noch heute Verwendung, wurde damals aber ausschließlich auf nicht-formellen Dokumenten eingesetzt. Heute ist es bekannt unter dem Spitznamen &#8218;Meatball&#8216; &#8211; Fleischbällchen. Die genaue Herkunft des Namens ist leider nicht ganz nachvollziehbar und auch die NASA selbst kann keine genauere Auskunft erteilen. Die NASA beschreibt den roten Vektor auf dem Logo übrigens als die optimale Flügelform damaliger Hyperschall-Flugzeuge gemäß der Forschungen dieser Zeit. Bevor diese Variante jedoch den ersten, historischen Entwurf gänzlich ablösen konnte, entwarf man 1975 den &#8218;Worm&#8216;, einen einfachen, modernen roten Schriftzug &#8222;NASA&#8220;.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_05.jpg" alt=""/><figcaption>Präsident Kennedy und von Braun<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser erschien zwar einfacher und einprägsamer, befriedigte aber nicht die Wünsche der gut finanzierten NASA-PR-Abteilung. So entschied sich 1992 der damalige NASA-Administrator Dan Goldin dafür, den &#8218;Meatball&#8216;, wie wir ihn heute kennen, wieder einzuführen. Damit sollte an die alten Erfolge der NASA erinnert und die Aufbruchstimmung der Apollo-Ära angeknüpft werden. Ein Problem gab und gibt es allerdings: trotz aller Qualität heutiger Druckverfahren versagen selbst Laser-Drucker beim Drucken des Meatballs in zu kleinem Maßstab. Dann sind die Sterne im Hintergrund nämlich nicht mehr sichtbar und die Schrift verschwimmt und verliert ihren Reiz. Dieses Problem gab es zu Beginn der NASA, als das Logo ausschließlich photographisch vervielfältigt wurde, freilich nicht. So hat der Meatball eine Mindestgröße bekommen. Zudem existiert eine abgewandelte Version des Meatballs mit einem dünnen weißen Rand für die Verwendung auf dunklem Untergrund. Warum die NASA eine eigene Policy zur Verwendung des Meatballs erstellte, weiß scheinbar auch niemand so recht.</p>
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