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	<title>OSC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>OSC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>US-Sonde Dawn nach Safe Mode wieder im Regelbetrieb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/us-sonde-dawn-nach-safe-mode-wieder-im-regelbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2014 10:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dawn]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde Dawn der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) nutzt ihr für den Dauerbetrieb ausgelegtes Ionentriebwerkssystem wieder erfolgreich. Am 11. September 2014 war eine unerwartete Unterbrechung des Triebwerkeinsatzes und ein Betriebsmoduswechsel des Raumfahrzeugs in einen Sicherheitsmodus (Safe Mode) erfolgt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA/JPL. Eigentlich war für den 11. September 2014 eine der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Raumsonde Dawn der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) nutzt ihr für den Dauerbetrieb ausgelegtes Ionentriebwerkssystem wieder erfolgreich. Am 11. September 2014 war eine unerwartete Unterbrechung des Triebwerkeinsatzes und ein Betriebsmoduswechsel des Raumfahrzeugs in einen Sicherheitsmodus (Safe Mode) erfolgt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA/JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014122248_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014122248_small_1.jpg" alt="NASA/JPL" width="260"/></a><figcaption>
Dawn mit laufendem Ionenantrieb unterwegs im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich war für den 11. September 2014 eine der regulären Kommunikationssitzungen über NASAs Deep Space Network (DSN) geplant, als Dawn in den Safe Mode wechselte. Besondere Aufgaben erledigte das Raumfahrzeug nach Angaben des Jet Propulsion Laboratory (JPL) aus Pasadena im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien nicht, als die Störung auftrat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Erhalt der Information über die Störung begannen die Spezialisten des JPL sofort mit der Wiederherstellung des normalen Betriebsregimes der Sonde. Man fand die Ursache der Probleme, behob die Probleme und konnte das drei maximal 92 Millinewton starke Triebwerke vom Typ NSTAR besitzende Ionentriebwerkssystem am 15. September 2014 wieder in Betrieb nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei elektrischen Triebwerke (Ion Propulsion Thrusters, IPS) der Sonde sind jeweils so angebracht, dass sie um zwei Achsen geschwenkt werden können, um zum Beispiel Schwerpunktänderungen der Sonde durch allmählichen Treibstoffverbrauch im Missionsverlauf ausgleichen zu können. Ein einzelnes der bei Dawn verwendeten Triebwerke benötigt für 24 Stunden Dauerbetrieb nur 260 Gramm Xenon-Gas. Bei Missonsbeginn befanden sich im Xenon-Tank von Dawn 425 Kilogramm des Edelgases.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014122248_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014122248_small_2.jpg" alt="NASA/JPL" width="260"/></a><figcaption>
Dawn in Bau &#8211; rechts die Hauptantenne, rechts unten eines der Ionentriebwerke 
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Betrieb brauchen die Ionentriebwerke außerdem ausreichend Strom, der von zwei großen Solarpaneelen der Sonde bereitgestellt wird. Die je zehn Meter langen Paneele sollten direkt nach dem Start der Sonde zehn Kilowatt elektrische Leistung liefern können, angekommen beim Protoplaneten Ceres sollen sie noch 1.000 bis 1.400 Watt abgegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bewältigung der am 11. September 2014 aufgetretenen Anomalien war für die damit befasste Arbeitsgruppe eine vertrackte, arbeitsaufwändige Puzzlelei. Als solche jedenfalls bezeichnete DAWN-Projektmanager Robert Mase vom JPL die notwendig gewordenen Arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach intensiver Untersuchung der möglichen Ursachen für den jüngsten Wechsel in den Sicherheitsmodus nimmt man beim JPL an, dass das Ereignis durch den selben Effekt ausgelöst wurde wie ein Wechsel in einen Sicherheitsmodus vor rund drei Jahren während Dawns Ankunft am Protoplaneten Vesta. Seinerzeit war vermutlich eine elektrische Komponente des Ionentriebwerkssystems durch hoch-energetische Teilchenstrahlung außer Gefecht gesetzt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Bearbeitung des Problems folgte man der gleichen Strategie wie vor drei Jahren, berichtete der Missionsdirektor und leitende Ingenieur für die Sonde Dawn beim JPL Marc Rayman. Man schaltete auf ein anderes Triebwerk und eine andere elektronische Steuerungseinheit um, um so eine möglichst schnelle Wiederaufnahme der Schuberzeugung zu gewährleisten. Die stillliegenden Baugruppen will man in Verlauf des verbleibenden Kalenderjahres genauer unter die Lupe nehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014122248_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014122248_small_3.jpg" alt="NASA/JPL" width="260"/></a><figcaption>
Schematische Darstellung von Dawn mit ihren Hauptbestandteilen 
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verkompliziert wurde die Situation dadurch, dass es neben den Problemen mit dem elektrischen Antriebssystem auch solche mit der Hochgewinn-Hauptantenne (High Gain Antenna, HGA) von Dawn gab. Quasi gleichzeitig mit der Störung im Triebwerkssystem trat auch eine bei der Ausrichtung der Hauptantenne, die Dawn gewöhnlich zur Kommunikation mit der Erde benutzt, auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil die Nutzung der Hauptantenne wegen nicht funktionierender Ausrichtung nicht möglich war, musste man sich auf die schwächeren Signale eines anderen Antennensystems (Low Gain Antennas, LGAs) verlassen, das zudem nur geringere Datenübertragungsraten zulässt. Deshalb wurde die Wiederherstellung des Regelbetriebs zusätzlich verzögert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dawn ist so weit von der Erde entfernt, dass eine Funkübertragung zur Sonde und der Eingang der Empfangsbestätigung durch die Sonde auf der Erde zusammen rund 53 Minuten benötigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund für die Störung bei der Ausrichtung von Dawns Hauptantenne wurde noch nicht genau bestimmt. Eine Auswirkung energiereicher Teilchenstrahlung auf die Computersteuerung für die Ausrichtung und die Störung der in ihr laufenden Software ist nicht unwahrscheinlich. Ein Zurücksetzen (Reset) des entsprechenden Computers führte dazu, dass die Hauptantenne ihre Fähigkeit zur erforderlichen Ausrichtung wieder erhielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aufgetretene Unterbrechung des Regelbetriebs erforderte eine erneute Veränderung des Flugplans. Dawn wird nun voraussichtlich im April 2015 in einen Orbit um den Protoplaneten Ceres einschwenken &#8211; rund einen Monat später als nach dem vorherigen Planungsstand vorgesehen. Die vorgesehenen Untersuchungen Ceres´ durch die ihn dann umkreisende Sonde erfuhren nach den jüngsten Anomalien keine Planänderungen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014122248_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20092014122248_small_4.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Delta-Start mit Dawn am 27. September 2007 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. September 2007 war Dawn an der Spitze einer Delta II 7925-H Rakete vom Kennedy Space Center (KSC) im US-amerikanischen Bundesstaat Florida gestartet worden. Zwischen Juli 2011 und September 2012 umkreiste Dawn den Protoplaneten Vesta, das drittgrößte Objekt im Asteroidenhauptgürtel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ionenantriebssystem der von der Orbital Sciences Corporation (OSC) gebauten Sonde ermöglichte es ihr, anschließend auf einer spiralförmigen Bahn Ceres anzufliegen, das massereichste Objekt im Asteroidenhauptgürtel. Für das Einschwenken in eine Bahn um Ceres werden Hydrazin katalytisch zersetzende, 0,9 Newton starke chemische Triebwerke (Reaction Control System Thrusters, RCS Thrusters) zum Einsatz kommen, derer es zwölf an Bord von Dawn gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4210.msg304035#msg304035" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission DAWN</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OSC baut, Arianespace startet Al Yah 3</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/osc-baut-arianespace-startet-al-yah-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 15:24:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Al Yah 3]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5 ECA]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vollständig im Besitz der staatlichen Aktiengesellschaft Mubadala Development Company befindliche Yah Satellite Communications Company (Yahsat) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat die Orbital Sciences Corporation mit dem Bau und Arianespace mit dem Start des Kommunikationssatelliten Al Yah 3 beauftragt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, OSC, Yahsat. Mit Al Yah 3 will sein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vollständig im Besitz der staatlichen Aktiengesellschaft Mubadala Development Company befindliche Yah Satellite Communications Company (Yahsat) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat die Orbital Sciences Corporation mit dem Bau und Arianespace mit dem Start des Kommunikationssatelliten Al Yah 3 beauftragt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, OSC, Yahsat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014172447_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014172447_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
Al Yah 3 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Al Yah 3 will sein Betreiber die Abdeckung im K<sub>a</sub>-Band-Bereich auf weitere 17 Länder und 600 Millionen potentielle Nutzer von Afrika bis Brasilien ausdehnen. In Afrika glaubt man etwa 60 Prozent der Bevölkerung des Kontinents via Al Yah 3 adressieren zu können, in Brasilien über 95 Prozent der Bevölkerung.
<br>
Die Orbital Sciences Corporation soll den dafür benötigten Satelliten zur Stationierung im Geostationären Orbit bauen. Geplant ist die Positionierung bei 20 Grad West im Geostationären Orbit. Der Satellit für Breitband- und Internetverbindungen wird in der Lage sein, mit seiner ausschließlich aus K<sub>a</sub>-Band-Transpondern bestehenden Kommunikationsnutzlast von dort 58 unabhängige Ausleuchtzonen zu bedienen.
<br>
Das dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug mit einer Startmasse von voraussichtlich rund 3.500 Kilogramm will OSC basierend auf einem GEOStar-3 genannten Satellitenbus aufbauen. Die Auslegungsbetriebsdauer des neuen, von zwei Solarzellenauslegern mit elektrischer Energie zu versorgenden Satelliten liegt bei 15 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet werden soll Al Yah 3 laut Arianespace im vierten Quartal 2016 auf einer Ariane-5-ECA-Rakete vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana aus. Nach dem Start von YahSat Y1A ist Al Yah 3 der zweite Satellit, den Arianespace für Yahsat in den Weltraum transportieren wird. Gleichzeitig wird es sich bei Al Yah 3 um voraussichtlich den 28. von OSC gebauten Satelliten handeln, der auf einer Trägerrakete von Arianespace fliegt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Orbital baut, Arianespace startet Hylas 4 für Avanti</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/orbital-baut-arianespace-startet-hylas-4-fuer-avanti/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 18:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Avanti]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GeoStar 3]]></category>
		<category><![CDATA[Hylas 4]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Transferorbit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der britische Kommunikationssatellitenbetreiber Avanti Communications PLC (Avanti) mit Sitz in London gab am 12. August 2014 bekannt, dass er die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Bau des Kommunikationssatelliten Hylas 4 beauftragt hat. Den Transport ins All soll der Startanbieter Arianespace erledigen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/orbital-baut-arianespace-startet-hylas-4-fuer-avanti/" data-wpel-link="internal">Orbital baut, Arianespace startet Hylas 4 für Avanti</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der britische Kommunikationssatellitenbetreiber Avanti Communications PLC (Avanti) mit Sitz in London gab am 12. August 2014 bekannt, dass er die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Bau des Kommunikationssatelliten Hylas 4 beauftragt hat. Den Transport ins All soll der Startanbieter Arianespace erledigen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Avanti, ESA, OSC.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-e4de33f2"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/hylas-4__1.jpg" alt="" width="400" height="245"/><figcaption>Hylas 4</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hylas 4 ist einer der ersten Satelliten, den OSC auf einer weiterentwickelten Plattform mit der Bezeichnung <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOStar-3_factsheet.pdf" data-wpel-link="internal">GeoStar 3</a> realisiert. Nach Angaben von OSC erlaubt diese Plattform Nutzlastleistungen von bis zu 8 Kilowatt und eine maximale Nutzlastmasse von 800 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundabmessungen des Geostar-3-Bus betragen laut OSC 3,0 &#8211; 3,9 Meter (abhängig von der Größe des Nutzlastmoduls) x 2,1 Meter x 2,3 Meter. Den Transfer eins solchen Satelliten vom nach einem Start erreichten Transferorbit in eine geosynchrone Umlaufbahn soll ein Zweistoff-Antriebssystem besorgen. Zur Lageregelung und dem Halten der bezogenen Position im Geostationären Orbit gibt es Einstoff- und elektrische Triebwerke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Nutzlastmodul für Hylas 4 wird <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Orbital_Sciences_Corporation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OSC</a> mit Kommunikationstechnik für 66 gleichzeitig bedienbare Ausleuchtzonen ausstatten. Seine K<sub>a</sub>-Band-Transponder sind dazu gedacht, zahlreiche Gebiete im mittleren Osten und dem Norden Afrikas (middle east, northern africa, MENA) mit breitbandigen Kommunikationsdiensten zu versorgen, z.B. mit Anbindungen an das Internet.
<br>
Mit vier richtbaren Antennen will man außerdem Empfänger in anderen Region Afrikas und in Lateinamerika erreichen. Der Flexibilität des Satelliten ist sein Name angepasst: Hylas steht für Highly Adaptable Satellite, was soviel wie besonders anpassbarer Satellit bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fertigstellung von Hylas 4 ist für 2016 geplant. Den Start des Satelliten wird laut Plan dann Arianespace Anfang 2017 abwickeln. Von Kourou in Französisch-Guayana aus ist der Satellit vertragsgemäß spätestens im April 2017 in den Weltraum zu transportieren. Arianespace erledigte bereits die Starts von Hylas 1 (November 2010) und Hylas 2 (August 2012).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Hylas 4 handelt es sich um den zweiten von Avanti in den Vereinigten Staaten von Amerika bestellten Satelliten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hylas 1, ein Ergebnis eines <a class="a" href="https://business.esa.int/sites/business/files/Andrea-Cotellessa-ver2-lr.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entwicklungsprogramms</a> der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) und eine Konstruktion eines Konsortiums aus dem Satellitenbauer Astrium und der indischen Raumfahrtforschungsorganisation ISRO auf Grundlage der indischen I-2K-Plattform, kreist seit dem 26. November 2010 um die Erde. Der bei 33,5 Grad West im Geostationären Orbit positionierte Satellit versorgt Europa im Bereich von Irland bis Polen. Seit dem Frühjahr 2014 wird gesamte Kapazität des Satelliten regelmäßig genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hylas 2 ist der erste bei OSC beschaffte Satellit Avantis. Er befindet sich seit dem 3. August 2012 im All und basiert auf OSCs Satellitenbus STAR-2.4E. Von 31 Grad Ost im Geostationären Orbit bedient er Gebiete in Europa, dem mittleren Osten und Afrika, zusammen als EMEA für Europe, Middle East &amp; Africa bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hylas 3 lässt Avanti als Zusatznutzlast, als sogenannte hosted payload, auf dem europäischen Bahnverfolgungs- und Datenrelaissatelliten EDRS C umsetzen. Nach aktuellen Planungen ist der Start des entsprechenden Satelliten, der in Zusammenarbeit mit der ESA entsteht, für das erst Quartal 2016 geplant. Die Hylas-3-Nutzlast soll anschließend von 31 Grad Ost im Geostationären Orbit die EMEA-Versorgung mit zusätzlicher Kapazität ergänzen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amazonas 4A hat Elektrik-Probleme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/amazonas-4a-hat-elektrik-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2014 10:11:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 4A]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5 ECA]]></category>
		<category><![CDATA[GEOStar-2.4]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38543</guid>

					<description><![CDATA[<p>An Bord des am 22. März 2014 auf einer Ariane-5-ECA-Rakete für Hispasat gestarteten Kommunikationssatelliten Amazonas 4A gibt es Probleme mit dem Stromversorgungssystem, die möglicherweise dazu führen, dass der Satellit nicht oder nicht in vollem Umfang eingesetzt werden kann. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, FedBiz Daily, Hispasat, OSC, Spaceflight Now, Spacenews. Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/amazonas-4a-hat-elektrik-probleme/" data-wpel-link="internal">Amazonas 4A hat Elektrik-Probleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">An Bord des am 22. März 2014 auf einer Ariane-5-ECA-Rakete für Hispasat gestarteten Kommunikationssatelliten Amazonas 4A gibt es Probleme mit dem Stromversorgungssystem, die möglicherweise dazu führen, dass der Satellit nicht oder nicht in vollem Umfang eingesetzt werden kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, FedBiz Daily, Hispasat, OSC, Spaceflight Now, Spacenews.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042014121119_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042014121119_small_1.jpg" alt="OSC" width="260"/></a><figcaption>
Amazonas 4A über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: OSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat mit Sitz in Madrid teilte am 14. April 2014 mit, dass eine Anomalie im Stromversorgungssystem von Amazonas 4A vorliegt, und dass der Satellit auf stabiler Bahn um die Erde kreist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start des dreiachsstabilisierten Satelliten hieß es seitens einer nicht näher bezeichneten Quelle aus Industriekreisen zunächst, einer der Solarzellenausleger des von der Orbital Sciences Corporation (OSC) mit Sitz in Dulles im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia gebauten Erdtrabanten habe sich nicht richtig entfaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Hispasat sind beide Solarzellenausleger, die dem auf dem Bus GEOStar-2.4 basierenden Satelliten eine Spannweite von über 23 Metern geben, entfaltet. In einem Untersystem der Stromversorgung ist allerdings ein Fehler aufgetreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hispasat und OSC untersuchen gemeinsam das Problem an Bord von Amazonas 4A. Um zu sagen, was genau passiert ist und ob der Fehler behoben werden kann, ist es laut Hispasat noch zu früh. David Thompson, CEO von OSC, führte anlässlich eines Quartalsberichts zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens aus, man überprüfe derzeit zwei wahrscheinliche Ursachen für den Fehler, welchen man nicht als systematisch oder für einen im Weltraum arbeitenden Satelliten als erwartbar betrachte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042014121119_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20042014121119_small_2.jpg" alt="OSC" width="260"/></a><figcaption>
Amazonas 4A 
<br>
(Bild: OSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem der beiden Szenarien gehe es um eine Besonderheit des Satelliten, die dieser mit keinem anderen gestarteten oder in Herstellung befindlichen Kommunikationssatelliten von OSC teile. Im anderen Fall wäre eine Komponente betroffen, die in vielen Raumfahrzeugen von OSC verbaut sei. Der Einsatz der betreffenden Komponente in Produkten von OSC läuft laut Thompson aus, in Amazonas 4A habe man sie letztmalig verbaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start vom Amazonas 4A war am 14. Februar 2014 verschoben worden, weil es bei Tests des Satelliten im Startzentrum Kourou in Französisch Guayana Probleme mit einer Komponente gab. Eine erste notwendige Startverschiebung, um zusätzliche Tests des Satelliten zu ermöglichen, hatte Arianespace am 13. November 2013 gemeldet. Ob ein Zusammenhang mit den aktuell vorliegenden Schwierigkeiten besteht, ist nicht bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich Amazonas 4A, Auslegungsbetriebsdauer 15 Jahre, als Totalausfall erweisen oder sein Einsatz fehlerbedingt Einschränkungen unterliegen, und er verspätet den kommerziellen Betrieb aufnehmen, kommt nach Angaben von Hispasat eine Versicherung für entstandene Schäden auf. Als Versicherungssumme wird ein Betrag von rund 145 Millionen Euro genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich hatte man erwartet, dass Amazonas 4A nach einer Test- und Inbetriebnahmephase im Frühjahr 2014 mit seinen 24 gleichzeitig nutzbaren K<sub>u</sub>-Band-Transpondern den kommerziellen Betrieb an einer Position bei 61 Grad West im Geostationären Orbit aufnimmt. Spätestens ab Juni 2014 wollte man den Satelliten einsatzbereit haben, um Südamerika mit hochaufgelösten Fernsehprogrammen zu versorgen und Bilder von der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien 2014 zu verbreiten.
<br>
Zur Zeit steht der Satellit, dessen Masse beim Aussetzen im All rund 2.940 Kilogramm betrug, bei 51 Grad West, der vorgesehenen Testposition. Für Kunden Hispasats, die eine Nutzung von Amazonas 4A geplant hatten, gibt es, berichtete Hispasat, einen Notfallplan. Einzelheiten zum Notfallplan nannte Hispasat nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Amazonas 4A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.616 und als COSPAR-Objekt  2014-011A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-zwei-kommunikationssatelliten-2/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 startet zwei Kommunikationssatelliten</a> 22. März 2014</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-erhaelt-zwei-startauftraege-aus-spanien/" data-wpel-link="internal">Arianespace erhält zwei Startaufträge aus Spanien</a> 11. September 2012</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/orbital-baut-amazonas-4a-und-4b-fuer-hispasat/" data-wpel-link="internal">Orbital baut Amazonas 4A und 4B für Hispasat</a> 26. Juni 2012</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11935.msg285526#msg285526" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA216 mit ASTRA 5B und Amazonas 4A</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Wettersatelliten-Konstellation CYGNSS fliegt Pegasus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wettersatelliten-konstellation-cygnss-fliegt-pegasus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 19:41:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Pegasus]]></category>
		<category><![CDATA[Pegasus-XL]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) gab am 28. März 2014 bekannt, dass sie die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia mit dem Start der acht Satelliten der Konstellation CYGNSS zur Verfolgung von tropischen Wirbelstürmen beauftragt hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Geplant ist der Start aller acht Satelliten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) gab am 28. März 2014 bekannt, dass sie die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia mit dem Start der acht Satelliten der Konstellation CYGNSS zur Verfolgung von tropischen Wirbelstürmen beauftragt hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist der Start aller acht Satelliten an Bord einer einzigen Pegasus-XL-Rakete derzeit für Oktober 2016. Die geflügelte Rakete wird dabei nicht selbständig vom Boden abheben, sondern von einem dreistrahligen Stargazer genannten Trägerflugzeug vom Typ Lockheed L-1011 Tristar zur Startposition für den Luftstart gebracht.
<br>
Für den Start will die NASA einen Festpreis von rund 55 Millionen US-Dollar zahlen. Neben dem eigentlichen Start deckt die genannte Summe auch Arbeiten wie die Vorbereitung der Nutzlast, ihre Integration auf der Rakete, Bahnverfolgung sowie Telemetriedatenempfang und -Verarbeitung im Zusammenhang mit dem Start ab.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29032014204152_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29032014204152_small_1.jpg" alt="Universität Michigan" width="260"/></a><figcaption>
CYGNSS-Satellit &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Universität Michigan)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die CYGNSS-Satelliten mit einer Masse von voraussichtlich jeweils 18 Kilogramm sind dazu gedacht, mit als Delay Doppler Mapping Instrument (DDMI) bezeichneten Geräten von einer rund 35 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn in rund 500 Kilometern über der Erde aus Windgeschwindigkeiten in Wirbelstürmen an der Wasseroberfläche zu messen. Die Messungen sollen über die gesamte Lebensdauer eines Sturmes möglich sein, die gewonnenen Daten zur Verbesserungen bei der Wettervorhersage führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Vorhersage von Entwicklung und Weg tropischer Wirbelstürme erhofft man sich fundamentale Fortschritte. Um dieses Ziel zu erreichen, will man insbesondere die Interaktion zwischen Luft und Wasserflächen in der Nähe der Zentren von Wirbelstürmen untersuchen. Sie spielt bei der Bildung und Intensivierung von Hurrikans eine zentrale Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Region zwischen der Wand des Auges eines Sturms und es umgebenden intensiven Regenbändern hält man für besonders interessant. Bisher war es nicht möglich, sie vom Weltraum aus zu untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für übliche bisher eingesetzte Erdbeobachtungssatelliten sind große Teile der Wasseroberfläche im Zentrum eines aktiven Wirbelsturms wegen seiner Zonen mit heftigen Niederschlägen nicht sichtbar. Das kontinuierliche Verfolgen der dynamischen Prozesse in Wirbelstürmen bei deren Entstehung und Intensivierung ist üblichen Wettersatelliten mit weit-winkliger Instrumentenausstattung auf polaren Umlaufbahnen nicht möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das unter der Ägide der Universität Michigan entwickelte Missionskonzept sieht vor, entsprechend seiner Namensgebung <strong>Cy</strong>clone <strong>G</strong>lobal <strong>N</strong>avigation <strong>S</strong>atellite <strong>S</strong>ystem von der Meeresoberfläche reflektierte Strahlung zu nutzen, die ihre Quelle in Signalen der US-amerikanischen Navigationssatelliten des Satellitennavigationssystem GPS hat. Die CYGNSS-Satelliten werden in der Lage sein, sowohl von der Oberfläche reflektierte als auch von GPS-Satelliten direkt ausgestrahlte Signale zu erfassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29032014204152_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29032014204152_small_2.jpg" alt="Universität Michigan" width="260"/></a><figcaption>
GPS- und CYGNSS-Zusammenwirken 
<br>
(Bild: Universität Michigan)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die direkt von den GPS-Satelliten auf höheren Umlaufbahnen empfangenen Signale will man zur exakten Positionsbestimmung der CYGNSS-Satelliten verwenden. Die von Wasserflächen reflektierten Signale geben Auskunft über die Rauheit der Wasseroberfläche, aus der sich die lokale Windgeschwindigkeit ableiten lässt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Surrey Satellite Technology, Colorado, Tochter des Satellitenbauers Surrey Satellite Technology Limited (SSTL) aus Großbritannien wird die erforderlichen GPS-Empfänger liefern. SSTL ist Hersteller des Kleinsatelliten UK-DMC 1 alias BNSCSat 1, mit dessen Hilfe unter anderem das für die CYGNSS-Satelliten vorgesehene Messverfahren evaluiert worden ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder der acht Satelliten, die das Southwest Research Institute aus Texas baut, soll vier Reflektionszonen gleichzeitig beobachten können. Alle Satelliten zusammen werden daher laut Plan 32 Windgeschwindigkeitsmessungen aus Gebieten rund um die Erde gleichzeitig liefern können, und das, wenn alles funktioniert wie vorgesehen, pro Sekunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CYGNSS ist das erste weltraumgestütze Projekt, das im Rahmen eines Earth Venture genannten NASA-Programms für zügig zu entwickelnde, kostengünstig umzusetzende erdwissenschaftliche Missionen realisiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das NASA-Forschungszentrum Langley in Hampton im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia managt das Projekt, um die Organisation des Starts kümmert sich das Kennedy Raumflugzentrum in Florida.</p>
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		<title>SES 8 für kommerziellen Einsatz bereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-8-fuer-kommerziellen-einsatz-bereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2014 14:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 8]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber SES informierte am 3. Februar 2014 darüber, dass sein am 3. Dezember 2013 gestarteter Satellit SES 8 an der vorgesehenen Position zum Einsatz für die Märkte in der Region Asien-Pazifik bereitsteht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, OSC, SES, Vanguard. Das beim Start rund 3.138 kg Kilogramm schwere, von der Orbital [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber SES informierte am 3. Februar 2014 darüber, dass sein am 3. Dezember 2013 gestarteter Satellit SES 8 an der vorgesehenen Position zum Einsatz für die Märkte in der Region Asien-Pazifik bereitsteht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, OSC, SES, Vanguard.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014150549_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014150549_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
SES 8 beim Hersteller 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das beim Start rund 3.138 kg Kilogramm schwere, von der Orbital Sciences Corporation (OSC) basierend auf dem Satellitenbus GEOStar-2 konstruierte Raumfahrzeug war am 3. Dezember 2013 auf einer Falcon-9-Rakete vom Startkomplex 40 der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) im US-amerikanischen Bundesstadt Florida aus in den Weltraum gebracht worden. Nach fünf auf das Aussetzen folgende Brennphasen seines bordeigenen Apogäumsmotors hatte es eine geostationäre Umlaufbahn erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von SES 8 befinden sich 24 gleichzeitig betreibbare K<sub>u</sub>-Band-Transponder mit einer zwischen 36 und 54 Megahertz umschaltbaren Bandbreite. Zusätzlich vorhanden ist ein im K<sub>a</sub>-Band-Bereich arbeitendes Kommunikationssystem. 
<br>
An zwei Seiten des Satelliten-Hauptkörpers befindet sich je ein aufklappbarer 2,5 x 2,7 Meter Antennenreflektor. Auf der im Regelbetrieb der Erde zugewandten Seite des Satelliten-Hauptkörpers befindet sich ein zusätzlicher, fix montierter Reflektor mit einem Durchmesser von 1,45 Metern. Alle drei in San Diego im US-amerikanischen Bundesstadt Kalifornien basierend auf Kompositmaterial hergestellten Antennenreflektoren lieferte Vanguard Space Technologies (Vanguard), ein 1994 gegründeter Zulieferer für die Luft- und Raumfahrtindustrie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014150549_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014150549_small_2.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
SES 8 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit SES´ von Lockheed-Martin gebautem NSS 6 ist SES 8 bei 95 Grad Ost im Geostationären Orbit in Kolokation positioniert. Dort dienen die K<sub>u</sub>-Band-Transponder des neuen Satelliten der Versorgung des Südens von Asien und von Indochina. Mit ihnen sollen unter anderem direkt empfangbare  Fernsehprogramme für Indien, Laos, Thailand und Vietnam ausgestrahlt werden. Die K<sub>a</sub>-Band-Nutzlast adressiert Nutzer im asiatisch-pazifischem Raum. Die kombinierte Nutzlastleistung liegt laut OSC bei insgesamt rund 5 Kilowatt. <br>Die Energieversorgung der Satellitensysteme übernehmen zwei Solarzellenausleger von Alliant Techsystems Inc. (ATK) Goleta, Kalifornien, Typ Planar Unfolding Modular Array alias PUMA. Sie bestehen aus jeweils vier Segmenten und sind mit Galliumarsenidzellen ausgestattet. Der Speicherung von elektrischer Energie an Bord dienen zwei Lithiumionen-Akkumulatorensätze mit einer Kapazität von jeweils über 4.840 Wattstunden. Die Auslegungsbetriebsdauer von SES 8 im All beträgt mindestens 15 Jahre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 8 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.460 und als COSPAR-Objekt 2013-071A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ses-8-mit-falcon-9-gestartet/" data-wpel-link="internal">SES 8 mit Falcon 9 gestartet</a> 4. Dezember 2013</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-soll-ses-8-ins-all-bringen/" data-wpel-link="internal">SpaceX soll SES 8 ins All bringen</a> 14. März 2011</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ses-bestellt-ses-8-bei-osc/" data-wpel-link="internal">SES bestellt SES 8 bei OSC</a> 18. Februar 2011</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11758.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9v1.1 mit SES-8</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-8-fuer-kommerziellen-einsatz-bereit/" data-wpel-link="internal">SES 8 für kommerziellen Einsatz bereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Antares-Jungfernflug im dritten Anlauf erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/antares-jungfernflug-im-dritten-anlauf-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 21:57:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36484</guid>

					<description><![CDATA[<p>Antares A-One ist erfolgreich gestartet. Damit ist die Orbital Sciences Corporation (OSC) einen Schritt weiter, nach SpaceX als zweites privates Unternehmen Versorgungsflüge zur ISS im Auftrag der NASA starten zu dürfen. Trotz zweier Startverschiebungen herrscht Zufriedenheit bei den Betreibern. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: OSC, NASA, Raumcon, Spacelivecast. Antares A-One ist am 21. April [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/antares-jungfernflug-im-dritten-anlauf-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Antares-Jungfernflug im dritten Anlauf erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Antares A-One ist erfolgreich gestartet. Damit ist die Orbital Sciences Corporation (OSC) einen Schritt weiter, nach SpaceX als zweites privates Unternehmen Versorgungsflüge zur ISS im Auftrag der NASA starten zu dürfen. Trotz zweier Startverschiebungen herrscht Zufriedenheit bei den Betreibern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: OSC, NASA, Raumcon, Spacelivecast.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042013235707_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042013235707_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="300" height="167"/></a><figcaption> Antares A-ONE dreieinhalb Minuten vor dem Start,&#8230;<br> (Bild: NASA via  <a href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spacelivecast</a> ) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Antares A-One ist am 21. April 2013 um 17.00 Uhr EDT (Ortszeit Wallops Island, Virginia), also um 23.00 Uhr in Mitteleuropa, mit einem Cygnus-Massesimulator und vier Nanosatelliten als Zweitnutzlast erfolgreich gestartet. Cygnus ist das Frachtraumschiff der OSC zur künftigen Versorgung der ISS im Auftrag der NASA.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abheben ging alles planmäßig. Nach 230 Sekunden wurden die Triebwerke der flüssigkeitsbetriebenen ersten Stufe abgeschaltet. Antares hatte rund 107 km Höhe erreicht. Gut anderthalb Minuten später in 189 km Höhe zündete die feststoffbasierte zweite Stufe. Die Pause wurde genutzt, um die erste Stufe abzutrennen und die Nutzlastverkleidung abzuwerfen. Nach weiteren zweieinhalb Minuten in 256 km Höhe war die zweite Stufe ausgebrannt. Zwei Minuten später, also gut 10 Minuten nach dem Start, wurde der Cygnus-Massesimulator von der zweiten Stufe getrennt. Er befindet sich wie geplant in der Umlaufbahn von 250 mal 303 km mit einer Inklination von 51,6 Grad. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042013235707_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="300" height="165"/><figcaption> &#8230;rund 30 Sekunden nach dem Abheben und&#8230;. <br> (Bild: NASA via Spacelivecast) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum erfolgreichen Jungfernflug kann man die Orbital Science Corporation nur beglückwünschen, denn spannend war es nach dem Startabbruch vom 17. April und der erneuten Startverschiebung am 20. April schon. Während beim zweiten Versuch die Windverhältnisse nicht mitspielten, das ist nicht so ungewöhnlich, musste der Abbruch des ersten Versuches schon nachdenklicher machen. Ein Versorgungskabel riss ab. Warum? Es war zu kurz. Offensichtlich wurde die Schwankungsanfälligkeit der Startvorrichtung unterschätzt. Die Schwankungen selbst waren nach Aussagen von OSC unkritisch, aber das zu kurze Kabel löste sich vorzeitig.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist im Grunde eine Marginalie, die simple Lösung für den zweiten Startversuch bestand in einer längeren Verbindung. Ein paar Dollar mehr investiert, und eine sicherlich millionenteure Startverschiebung wäre vermieden worden. Da darf schon die Frage gestellt werden, warum das vorher nicht bedacht wurde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21042013235707_small_3.jpg" alt="NASA via Spacelivecast" width="300" height="166"/><figcaption> &#8230;Abtrennung der ersten Stufe nach ca. vier Minuten <br> (Bild: NASA via Spacelivecast) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der konkreten Situation am 17. April, zwölf Minuten vor der Zündung, können die Folgen eines solchen Vorkommnisses von keinem sauber analysiert werden. Wenn man sich in Erinnerung ruft, an welchen &#8211; oft kleinen &#8211; Fahrlässigkeiten viele Weltraummissionen in der Vergangenheit scheiterten, war diese Entscheidung richtig. Jede missglückte Mission zehrt an der öffentlichen Akzeptanz der Raumfahrt. Raketenstarts sind zwar Routine geworden, aber bei Fehlschlägen stehen sie in einem besonders grell leuchtenden Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ein privater Raketenbetreiber muss zudem die Befindlichkeiten seiner Kapitalgeber beachten. Es wäre das schlimmste Szenario, wenn das Geld wegen einer Augen-zu-und-durch-Mentalität im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt wird, und zwar ohne Erfolge im Weltraum. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen: </strong></p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.225" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) Jungfernflug</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Antares&#8216; erster Teststart noch im April geplant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/antares-erster-teststart-noch-im-april-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 15:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antares-120]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach mehreren Terminverschiebungen und Programmverzögerungen in den letzten Jahren und Monaten, soll es nun Mitte April soweit sein. Die Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation ist für einen ersten Teststart in einem Zeitfenster zwischen dem 16. und 18. April eingeplant. Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: NASA, OSC, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Die Mission trägt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach mehreren Terminverschiebungen und Programmverzögerungen in den letzten Jahren und Monaten, soll es nun Mitte April soweit sein. Die Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation ist für einen ersten Teststart in einem Zeitfenster zwischen dem 16. und 18. April eingeplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Clormann</a>. Quelle: NASA, OSC, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-03-21-43354.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013161224_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032013161224_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation" width="240" height="314"/></a><figcaption>
Studie: Antares auf der Startrampe. 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission trägt die offizielle Bezeichnung A-One und wird eine Nutzlast-Attrappe in einen niedrigen Erdorbit mit einer Bahnhöhe von etwa 250 Kilometern bringen. Die angestrebte Inklination der Bahn soll 51,6 Grad betragen. Zusätzlich zu der Erprobungsnutzlast werden offenbar auch einige CubeSat-Kleinsatelliten mit ins All befördert. Als Startplatz wird der Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) in der Wallops Flight Facility (WFF) an der Ostküste des US-amerikanischen Bundesstaates Virginia dienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel dieses Starts ist es, erstmals einen kompletten Start samt Vorbereitung erfolgreich zu absolvieren, bevor, nach jetzigem Plan, im weiteren Verlauf diesen Jahres reguläre Missionen mit der Cygnus-Transportkapsel als Nutzlast folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Schritt im Vorfeld des baldigen Erststarts war der zufriedenstellend abgeschlossene Test der ersten Stufe der Rakete am 22. Februar. Dabei wurden die beiden Triebwerke des Typs AJ26 rund eine halbe Minute lang gefeuert, während sie sich in einer Fixierung auf dem Teststand befanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mittelschwere Antares-Träger wurde von Orbital im Rahmen des NASA-Programms Commercial Orbital Transportation Services (COTS) entwickelt, um zunächst das unbemannte Transportschiff Cygnus für die Versorgung der ISS einsetzen zu können. Zusammen mit der bereits erfolgreich operierenden Dragon-Kapsel der Firma SpaceX soll damit ein kommerziell ausgerichteter US-amerikanischer Ersatz für das eingestellte &#8222;Space Shuttle&#8220; gewährleistet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wird die ISS bereits durch das europäische ATV, das japanische HTV und die russischen Progress-Kapseln versorgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) Jungfernflug</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9418.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares / Cygnus *COTS 1*</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>ICESat 2 fliegt auf Delta II</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/icesat-2-fliegt-auf-delta-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 17:43:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) teilte mit Datum vom 22. Februar 2013 mit, dass der Erdbeobachtungssatellit ICESat 2 durch die United Launch Alliance (ULA) auf einer Delta-II-Rakete in den Weltraum transportiert werden soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Derzeit ist ein Start im Juli 2016 anvisiert. Geplant ist, dass die vom US-amerikanischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) teilte mit Datum vom 22. Februar 2013 mit, dass der Erdbeobachtungssatellit ICESat 2 durch die United Launch Alliance (ULA) auf einer Delta-II-Rakete in den Weltraum transportiert werden soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022013184323_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022013184323_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
ICESat 2 tastet die Erdoberfläche ab &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit ist ein Start im Juli 2016 anvisiert. Geplant ist, dass die vom US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing gebaute Trägerrakete nach dem Start von der Rampe SLC-2 (SLC steht für Space Launch Complex) der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien ihre Nutzlast in einen annähernd kreisförmigen, polaren Erdorbit mit einer Bahnneigung von 94 Grad gegen den Erdäquator befördert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">ICESat 2 soll entsprechend seiner ausgeschriebenen Bezeichnung Ice, Cloud and Land Elevation Satellite aus rund 590 km Flughöhe Veränderungen der Eispanzer an den Polen der Erde beobachten und Daten liefern, die bei der Beurteilung der Veränderungen der Meeresspiegel und ihrem möglichen künftigen Ansteigen helfen können, sowie Informationen über die Dicke von auf den Meeren schwimmenden Eisschichten und die Höhe der Vegetation auf bewachsenem Gelände sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um seinen Aufgaben nachkommen zu können, wird der von der Orbital Sciences Corporation (OSC) aus den USA herzustellende ICESat 2 mit einem Laserhöhenmesser ausgerüstet. Das Gerät benutzt Laserlicht, dass es im Gegensatz zu früheren Konstruktionen in mehreren Strahlen gleichzeitig in hochfrequenten Impulsen im Bereich um 10 kHz aussenden kann. Dadurch können Geländeformen bereits in der laufenden Erdumrundung erkannt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon der am 12. Januar 2003 gestartete und bis zum 11. Oktober 2009 betriebene Vorgänger von ICESat 2, ICESat, gelangte an Bord einer Delta-II-Rakete ins All. Bemühungen, einen der ausgefallenen Laser noch einmal in Betrieb zu nehmen, scheiterten und ICESat wurde nach Absenkung seiner Umlaufbahn am 14. August 2010 vollständig deaktiviert. Der Satellit trat am 30. August 2010 wieder in die Erdatmosphäre ein und wurde dabei zerstört. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Start von ICESat 2 will die NASA rund 96,6 Millionen US-Dollar zahlen. Die Vertragssumme deckt den Start selbst, die Integration der Nutzlast auf der Trägerrakete, die Bereitstellung und Verarbeitung von Telemetrie beim Start sowie weitere im Zusammenhang mit einem Satellitenstart entstehende Anforderungen ab. </p>
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		<title>Erfolgreicher Triebwerkstest einer Antares</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-triebwerkstest-einer-antares/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 20:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antares-120]]></category>
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		<category><![CDATA[Triebwerktest]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der vergangenen Nacht fand ein erster erfolgreicher Triebwerkstest einer Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation statt. Die Rakete soll in einigen Wochen eine Cygnus-Attrappe ins All und ab Mitte des Jahres einen ersten beladenen Frachter zur ISS bringen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Orbital Sciences Corporation, NASA. Die beiden Triebwerke vom Typ Aerojet 26 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der vergangenen Nacht fand ein erster erfolgreicher Triebwerkstest einer Antares-Trägerrakete der Orbital Sciences Corporation statt. Die Rakete soll in einigen Wochen eine Cygnus-Attrappe ins All und ab Mitte des Jahres einen ersten beladenen Frachter zur ISS bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal"> Günther Glatzel</a>. Quelle: Orbital Sciences Corporation, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022013213012_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation" width="400" height="256"/><figcaption>
Antares-Rakete beim Start &#8211; Impression 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Triebwerke vom Typ Aerojet 26 liefen dabei etwa 29 Sekunden lang, während die Rakete von starken Bolzen auf dem Boden gehalten wurde. Nach Angaben von Orbital verlief der Test normal. Dazu gehörten auch Bodenprozeduren wie die Überprüfung der Betankungsanlage. Damit wurde nicht nur die Rakete einem ersten heißen Test unterzogen sondern auch die neu gebauten Startanlagen auf dem Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) auf dem Gelände der Wallops Flight Facility der NASA. Vor einigen Tagen war ein geplanter Test 1,5 Sekunden vor der Zündung abgebrochen worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trägerrakete ist mit modifizierten Triebwerken ausgerüstet, die in den 1960er Jahren ursprünglich für die sowjetische Mondrakete N1 entwickelt und Anfang der 1970er gebaut worden waren. Nachdem man das bemannte Mondprogramm aufgegeben hatte, wurden die NK 33 eingelagert und mittlerweile &#8222;reaktiviert&#8220;. Die Triebwerke gelten aber auch heute noch als sehr fortschrittlich und effizient. Sie arbeiten im Hauptstromverfahren mit sehr hohem Brennkammerdruck sowie regenerativer Kühlung. Zusätzlich werden die Turbinen zur Treibstoffförderung durch ein in der Vorbrennkammer erzeugtes Arbeitsgas angetrieben. Dadurch entsteht ein mehrstufiger Verbrennungszyklus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige der Triebwerke wurden von einer US-Firma erworben und von Aerojet modifiziert. Sie verwenden nun Ethanol als Treibstoff, sind teilweise schwenkbar und wurden mit moderner Steuerelektronik ausgerüstet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antares-Trägerrakete soll bei ihrem Jungfernflug in wenigen Wochen eine Attrappe des Frachtraumschiffes Cygnus in eine Erdumlaufbahn bringen. Bei erfolgreicher Mission könnte noch in diesem Jahr der erste Frachtflug zur Internationalen Raumstation erfolgen, bei dem zunächst aber eine ganze Reihe von Sicherheitsmanövern auszuführen wäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbital Sciences Corporation (OSC) hat neben SpaceX eine Ausschreibung der NASA zum Transport von Versorgungsgütern und Experimenten zur ISS gewonnen. Ursprünglich war der Erstflug für 2012 geplant, aufgrund von Problemen mit Rakete und Startanlage aber mehrfach verschoben worden. SpaceX hat bereits zwei seiner Dragon genannten Frachtraumschiffe zur ISS gebracht. Für den kommenden Montag steht auch hier ein Triebwerkstest an, bevor die dritte Dragon am 1. März zur Internationalen Raumstation aufbrechen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares (vormals Taurus II) &#8211; Jungfernflug</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>OSC: Triebwerkstest am Dienstag und erweiterte Cygnus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/osc-triebwerkstest-am-dienstag-und-erweiterte-cygnus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 16:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Versorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Wallops Island]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36343</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Verlaufe der Woche wurden vor allem im Rahmen der 16. Konferenz der staatlichen Luftfahrtadministration der USA am 6. und 7. Februar auch von der Orbital Sciences Corporation (OSC) einige Neuigkeiten bekannt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, OSC. Der erste Testflug der neuen Trägerrakete Antares und einer neuen Nutzlast, Cygnus, ist für die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/osc-triebwerkstest-am-dienstag-und-erweiterte-cygnus/" data-wpel-link="internal">OSC: Triebwerkstest am Dienstag und erweiterte Cygnus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Verlaufe der Woche wurden vor allem im Rahmen der 16. Konferenz der staatlichen Luftfahrtadministration der USA am 6. und 7. Februar auch von der Orbital Sciences Corporation (OSC) einige Neuigkeiten bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NASA, OSC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10022013170035_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Cygnus-Frachtabteil mit entfaltbarem Hitzeschild 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Testflug der neuen Trägerrakete Antares und einer neuen Nutzlast, Cygnus, ist für die nächsten Wochen angekündigt. Am Dienstag soll ein erster Test der Triebwerke auf der ebenfalls neuen Startrampe auf Wallops Island stattfinden. Wie Frank Culbertson, Ex-NASA-Astronaut und nun bei Orbital beschäftigt, bekannt gab, soll der Start einer Cygnus-Masseattrappe mit ein paar zusätzlichen Kleinnutzlasten wenige Wochen danach erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Demo-Flug eines einsatzbereiten Cygnus-Raumschiffes könne dann etwa 4 Monate nach dem Testflug gestartet werden. Geplant sei dabei, die Internationale Raumstation anzufliegen und dabei eine ganze Serie von Abbruchszenarien durchzuspielen. Bei Erfolg würde das Raumschiff mit Hilfe des Stationsmanipulators Canadarm2 an einen Koppungsplatz angelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wurde der Weg als &#8222;länger und teurer als gedacht&#8220; bezeichnet. Mittlerweile befänden sich aber vier Cygnus-Raumschiffe in unterschiedlichen Phasen ihrer Fertigstellung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Angekündigt wurde auch, dass man an einem erweiterten Cygnus-Raumschiff entwickle. Näheres dazu wurde bei der NASA am 5. Februar veröffentlicht. So diskutiert man die Möglichkeit, den Frachtcontainer von Cygnus mit einem entfaltbaren Hitzeschild auszurüsten, der die Rückkehr von Fracht aus dem Weltraum ermöglichen würde. Hier arbeiten OSC und die NASA im Rahmen des High Energy Atmospheric Reentry Test (HEART) zusammen. Der Hitzeschild soll etwa 8 Meter Durchmesser besitzen und die Möglichkeiten austesten, auf diese Weise unbemannte Nutzlasten unbeschadet auf die Erde zu transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat bereits einige Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt. Am 23. Juli 2012 wurde eine ballistische Rakete vom Typ Black Brant mit dem Inflatable Reentry Vehicle Experiment (IRVE) 3 gestartet. Dieses Experiment verlief offenbar erfolgreich. Die Rakete transportierte die Nutzlast auf eine Höhe von 464 Kilometern und diese wurde dort ausgestoßen. Der 3 Meter durchmessende Hitzeschutz wurde entfaltet, stabilisierte und bremste den Container, in dem eine Kamera lief sowie Messdaten über Temperatur und Luftdruck aufgezeichnet wurden. Nach 20 Minuten wasserte IRVE 3 im Atlantik, 161 km östlich von Cape Hatteras (USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9774.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Antares-Jungfernflug</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3389.msg248492#msg248492" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Orbital Sciences</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6215.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRVE &#8211; aufblasbare Wiedereintrittskapsel</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/osc-triebwerkstest-am-dienstag-und-erweiterte-cygnus/" data-wpel-link="internal">OSC: Triebwerkstest am Dienstag und erweiterte Cygnus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster Ariane-5-Start 2013: Zwei Comsats im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-ariane-5-start-2013-zwei-comsats-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 22:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 3]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10127</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 7. Februar 2013 um 22.36 Uhr MEZ startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Erdtrabanten für den spanischen Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat und das Ministerium für Kommunikation und Information Aserbaidschans wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. / 7. Februar 2013, 23:26 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-ariane-5-start-2013-zwei-comsats-im-all/" data-wpel-link="internal">Erster Ariane-5-Start 2013: Zwei Comsats im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. Februar 2013 um 22.36 Uhr MEZ startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Erdtrabanten für den spanischen Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat und das Ministerium für Kommunikation und Information Aserbaidschans wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauc</a>h.  / 7. Februar 2013, 23:26 Uhr. Quelle: Arianespace, Azercosmos, Hispasat, OSC, Space Systems/Loral.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/va212lau14.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="153" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/va212lau14260.jpg" alt="" class="wp-image-10126"/></a><figcaption>Start der Ariane 5 zur Mission VA-212
(Bild: Arianespace Webcast)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane 5 ECA, die von der Startrampe ELA-3 zum ersten Flug einer Ariane 5 im Jahr 2013 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA-212 der Kommunikationssatellit Amazonas 3 (Masse beim Start circa 6.265 kg) sowie der Kommunikationssatellit Azerspace/Africasat 1a (Startmasse 3.237,8 kg). Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern untergebracht. Amazonas 3 wurde als erster der Satelliten knapp 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 6,4 Meter hohen Nutzlaststruktur SYLDA 5 A (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 A wurde Azerspace/Africasat 1a etwa 34 Minuten und 42 Sekunden nach dem Start freigegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amazonas3catr1kssl.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="393" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amazonas3catrssl260.jpg" alt="" class="wp-image-10122" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amazonas3catrssl260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amazonas3catrssl260-198x300.jpg 198w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Amazonas 3 beim Hersteller
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten werden aus dem Geotransferorbit mit einem geplanten Perigäum von 247,7 km über der Erde (erreicht 247,2 km) und einem geplanten Apogäum von 35.891 km (erreicht 35.914 km) über der Erde mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von knapp sechs Grad bewerkstelligen. Amazonas 3 beispielsweise soll laut Plan nach einer Anzahl Brennphasen seines mit Monomethylhydrazin (MMH) und Distickstofftetroxid (NTO) betriebenen, 455 Newton starken Apogäumsmotors einige Tage nach dem Start den Geostationären Orbit erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Amazonas 3 handelt es sich um ein in den Vereinigten Staaten von Amerika auf Basis des Satellitenbus&#8216; 1300 von Space Systems/Loral entworfenes und gebautes Raumfahrzeug mit einer Leermasse von 2.778 kg, dessen Grundkörper Maße von rund 8,1 auf 2,9 auf 3,6 Metern aufweist. Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, Amerika, Europa und den Norden Afrikas von einer Position bei 61 Grad West im Geostationären Orbit über Brasilien mit einer Bandbreite von Kommunikationsdiensten zu versorgen. Dementsprechend ist die Kommunikationsnutzlast von Amazonas 3 mit 19 C-Band-, 33 K<sub>u</sub>-Band- sowie neun K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausgestattet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amazonas3artlrgssl.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="206" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/amazonas3artlrgssl260.jpg" alt="" class="wp-image-10120"/></a><figcaption>Amazonas 3 im All &#8211; Illustration
(Bild: Space System/Loral (SS/L))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von Amazonas 3 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 26,06 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von Amazonas 3 noch rund 14 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit drei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amazonas 3 soll als Nachfolger des seit dem 5. August 2004 um die Erde kreisenden Amazonas 1 fungieren, welcher eine Undichtigkeit im Antriebssystem aufweist. Der neue Satellit ist der 10. und bisher größte, den die Hispasat-Gruppe in den Weltraum transportieren ließ, und der 7. Satellit von Hispasat, der auf einem Träger von Arianespace flog. Im kommerziellen Einsatz hat Hispasat aktuell sieben Satelliten. Die Entwicklung von Amazonas 3 ließ sich Hispasat rund 261,5 Millionen US-Dollar kosten. Den Start des Satelliten hatten Arianspace und Hispasat 2011 verabredet und am 7. September 2011 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/azerspaceorigbosc.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/azerspaceorigbosc260.jpg" alt="" class="wp-image-10124"/></a><figcaption>Azerspace/Africasat 1a beim Hersteller
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Azerspace/Africasat 1a ist eine Konstruktion der Orbital Sciences Corporation (OSC) mit einer Leermasse von 2.660 kg und basiert auf der Satellitenplattform Star-2.4e. Die Abmessungen seines Grundkörpers betragen rund 5,6 auf 2,5 auf 3,2 Meter. Der in den Vereinigten Staaten von Amerika hergestellte, rund 120 Millionen US-Dollar teure Satellit mit einem 450 Newton starken Apogäumsmotor von IHI Aerospace aus Japan (Typ IHI BT-4) wird von seinem 2010 gegründeten Betreiber Azercosmos zur Bereitstellung zahlreicher Kommunikationsverbindungen für staatliche Institutionen und Wirtschaftsunternehmen eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Kommunikationssatellitenbetreiber Measat aus Malaysia hat man sich geeinigt, dass Azercosmos im geostationären Orbit einen auf Measat registrierten Slot verwenden kann. Azerspace/Africasat 1a soll im geostationären Orbit eine Position bei 46 Grad Ost beziehen, um von dort Empfänger in Afrika, Aserbaidschan, Europa und Zentralasien zu versorgen. Dafür ist der erste Kommunikationssatellit Aserbaidschans mit 24 C- und 12 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet. Überwachen und steuern möchte man den Satelliten nach Abwicklung der Inbetriebnahmephase von einem Kontrollzentrum in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AFRICASAT1aosc-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="134" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AFRICASAT1aosc260.jpg" alt="" class="wp-image-10118"/></a><figcaption>Azerspace/Africasat 1a &#8211; Illustration
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von Azerspace/Africasat 1a von zwei Solarzellenauslegern aus jeweils vier Segmenten mit Galliumarsenid-Zellen. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit einer Kapazität von jeweils mehr als 4.840 Wattstunden ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt 14 Jahre. An deren Ende erwartet man von den beiden Solarzellenauslegern die Bereitstellung von immer noch 6,75 Kilowatt elektrischer Leistung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VA-212 mit Amazonas 3 und Azerspace/Africasat 1a auf der Rakete L568 aus dem Produktionslos PB war beim 68. Start einer Ariane 5 die 54. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Im Rahmen der Mission VA-212 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Astrium rund 775 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 10.350 kg transportiert (laut Astrium 10.317 kg), von denen nach Angaben von Arianespace 9.540 kg auf die beiden Satelliten entfielen. Hinsichtlich der in einen üblichen 6-Grad-Geotransferorbit gebrachten Gesamtnutzlast wurde damit einer neuer Rekord für eine Ariane-5-Rakete aufgestellt. Gratulation zu einem wieder einmal erfolgreichen Schwertransport ins All!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11437.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA-212 mit *Amazonas 3* und *Azerspace/Africasat-1*</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-ariane-5-start-2013-zwei-comsats-im-all/" data-wpel-link="internal">Erster Ariane-5-Start 2013: Zwei Comsats im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat 23 auf Proton-M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-23-auf-proton-m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 21:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[GEOStar 2]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 23]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35166</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 14. Oktober 2012 hob pünktlich um 10.37 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 81/24 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Intelsat 23 für den Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat ins All zu befördern. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, Intelsat, OSC. Der Start um 12.37 Uhr Moskauer Zeit wurde im Namen des Unternehmens International Launch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 14. Oktober 2012 hob pünktlich um 10.37 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 81/24 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Intelsat 23 für den Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat ins All zu befördern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, Intelsat, OSC.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-76f09820"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_small_1.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start mit Intelsat 23 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start um 12.37 Uhr Moskauer Zeit wurde im Namen des Unternehmens International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, das sich um die Vermarktung von kommerziellen Starts mit Proton-Raketen kümmert. Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-M-Träger, der nach einem Fehlschlag mit Problemen mit der Breeze-M-Oberstufe am 6. August 2012 (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/fehleranalyse-vom-proton-start-am-6-august/" data-wpel-link="internal">raumfahrer.net berichtete</a>), zum ersten Mal erneut Verwendung fand, besaß drei Raketenstufen, mit denen er die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M und dem Satelliten unter einer gemeinsamen Verkleidung, auf den Weg brachte. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-a63f51ca"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_small_2.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
Intelsat 23 im Test beim Hersteller 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwas über 9 Minuten und 41 Sekunden Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt. Eine erste Zündung der wie die Proton von Chrunitschew hergestellten Breeze-M-Oberstufe brachte die Orbitaleinheit in einen Parkorbit. Nach weiteren drei Brennphasen der Breeze-M-Oberstufe wurde der Satellit schließlich um 20.07 Uhr Moskauer Zeit bzw. 18.07 Uhr MESZ rund 9 Stunden und 30 Minuten nach dem Abheben in einem annähernd geosynchronen Orbit ausgesetzt. Das Perigäum der erreichten Bahn, also der der Erde nächstliegende Bahnpunkt, lag bei 37.187,30 Kilometern über der Erde, das Apogäum, der von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt, bei 37.343,63 Kilometern. Die fast vollständig abgebaute Inklination bzw. Neigung der Bahn gegen den Äquator beträgt rund 0 Grad und 8 Winkelminuten (Bahndaten nach Abschätzungen laut Chrunitschew). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit 24 C- und 15 jeweils gleichzeitig zu betreibenden K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstete Satellit soll eine Position bei 307 Grad Ost (bzw. bei 53 Grad West) im Geostationären Orbit einnehmen, die er unter Nutzung eigener Triebwerke (ein Zweistofftriebwerk als Apogäumsmotor, eine Anzahl Einstofftriebwerke, die katalytisch Hydrazin zersetzen, zur Lageregelung) erreichen kann. Von dort soll Intelsat 23 Kunden in Afrika, Westeuropa, der Karibik, auf bestimmten Inseln im Atlantik und Pazifik, sowie in Nord- und Südamerika  mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten versorgen. Intelsat 23 ist Nachfolger des seit dem 14. März 1996 um die Erde kreisenden Intelsat 707 alias IS-707 und Intelsat 7-F7. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-92231955"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_small_3.jpg" alt="Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
Intelsat 23 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die erwartete Lebensdauer des neuen und 10. von der Orbital Sciences Corporation (OSC) für Intelsat gebauten und auf dem GEOStar-2-Satellitenbus basierenden Erdtrabanten liegt nach Angaben seines Herstellers bei mindestens 15 Jahren (laut ILS bei über 18 Jahren). Beim Start betrug seine Masse betankt rund 3.200 Kilogramm laut OSC (übrige Satellitenmasse nach dem Aussetzten laut ILS rund 2.700 Kilogramm), die Leermasse wird auf 1.503 Kilogramm beziffert. Zur Versorgung der Satellitensysteme und der Kommunikationsnutzlast ist das Raumfahrzeug mit zwei Solarzellenauslegern mit je vier Elementen ausgestattet. Für die Nutzlast können sie nach Angaben von OSC rund 4,8 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dienen zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug von Intelsat 23 in den Weltraum erfolgte beim 8. Flug einer Proton-Rakete im Jahr 2012, dem 75. Flug einer durch ILS vermarkteten Proton und dem 380. Flug einer Proton-Rakete insgesamt. Mit Intelsat 23 befinden sich jetzt fünf für Intelsat auf einer von ILS vermarkteten Proton-Rakete beförderte, und fünf von OSC gebaute, auf Proton-Raketen transportierte Satelliten im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachtrag:</strong>
<br>
 Intelsat 23 alias IS-23 ist katalogisiert mit der NOARD-Nr. 38.867 bzw. als COSPAR-Objekt 2012-057A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11120.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat 23 auf Proton M mit Breeze M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 bringt zwei Kommunikationssatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-bringt-zwei-kommunikationssatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2012 09:59:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Avanti]]></category>
		<category><![CDATA[Hylas 2]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 20]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[VA208]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35056</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dabei handelt es sich um Intelsat 20 und HYLAS 2, die auf einen Transferorbit für die geostationäre Bahn gelangten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceflightNow, Skyrocket, SSL. Der Start erfolgte gegen 22.54 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Kourou aus. Dabei handelte es sich um den 64. Start einer Ariane 5 und den 50. erfolgreichen nacheinander. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dabei handelt es sich um Intelsat 20 und HYLAS 2, die auf einen Transferorbit für die geostationäre Bahn gelangten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: SpaceflightNow, Skyrocket, SSL.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-7c717e16"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03082012115933_small_1.jpg" alt="Space Systems Loral" width="260"/><figcaption>
Intelsat 20 im Orbit &#8211; Impression 
<br>
(Bild: Space Systems Loral)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 22.54 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Kourou aus. Dabei handelte es sich um den 64. Start einer Ariane 5 und den 50. erfolgreichen nacheinander. Als Oberstufe fand eine ECA Verwendung, wobei mit einer Gesamtmasse von 10.181 kg die größte Nutzlast dieser Rakete bisher in einen Transferorbit transportiert wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 28 Minuten und 2 Sekunden wurde zunächst Intelsat 20 vom Transportsystem getrennt. Dieser internationale Kommunikationssatellit (6,1 t) wurde von Space Systems Loral gebaut, verfügt über 60 Transponder im K<sub>u</sub>-Band, 24 im C- sowie einen im K<sub>a</sub>-Band und soll 24 Jahre lang im Geostationären Orbit seine Aufgaben erfüllen können. 
<br>
Angeboten werden Kommunikationsdienste für Europa, den Mittleren Osten, Russland und Asien. Hier sollen vor allem Fernsehprogramme ausgestrahlt werden, während weltweit auch Video-, Telefon- und sonstige Daten übertragen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf Minuten nach dem Absetzen von Intelsat 20 wurde die SYLDA-Trägerstruktur entfernt, so dass die zweite Nutzlast startbereit wurde. Deren Aussetzen erfolgte gegen 23.28 Uhr MESZ. HYLAS 2 wurde von der Orbital Sciences Corporation für die britische Avanti Communications Group gebaut und verfügt über 24 K<sub>a</sub>-Band-Transponder. Er hat eine Masse von 3,1 t und soll mindestens 15 Jahre lang im Geostationären Orbit arbeiten. Hauptversorgungsbereiche sind Afrika, Osteuropa und der Mittlere Osten. Allerdings verfügt HYLAS 2 über eine variable Richtantenne, die auch auf andere Zielgebiete ausgerichtet werden kann. 
<br>
Beide Satelliten werden in den kommenden Tagen mit eigenem Antrieb in die Geostationäre Bahn gelangen und dort zu ihrer Zielposition driften. Dies ist für Intelsat 20 bei 68,5 Grad östlicher Länge über dem Äquator, HYLAS 2 soll auf der Position 33,5 Grad westliche Länge arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11006.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA-208 mit Intelsat 20 und Hylas 2</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-bringt-zwei-kommunikationssatelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 bringt zwei Kommunikationssatelliten ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Orbital baut Amazonas 4A und 4B für Hispasat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/orbital-baut-amazonas-4a-und-4b-fuer-hispasat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 16:35:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas 4A]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4095</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat gab am 25. Juni 2012 bekannt, dass er die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Bau der Kommunikationssatelliten Amazonas 4A und 4B beauftragt hat. Quelle: Hispasat, OSC. Amazonas 4A, der kleinere der beiden Satelliten, wird voraussichtlich 28 Ku-Band-Transponder erhalten. Seine Aufgabe ist es, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der spanische Kommunikationssatellitenbetreiber Hispasat gab am 25. Juni 2012 bekannt, dass er die Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Bau der Kommunikationssatelliten Amazonas 4A und 4B beauftragt hat. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: Hispasat, OSC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/geostarsatosc260x200.jpg" alt="Kommunikationssatellit über der Erde - Illustration
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))"/><figcaption>Kommunikationssatellit über der Erde &#8211; Illustration<br> (Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Amazonas 4A, der kleinere der beiden Satelliten, wird voraussichtlich 28 K<sub>u</sub>-Band-Transponder erhalten. Seine Aufgabe ist es, an einer Position bei 61 Grad West im  Geostationären Orbit Hispasat beim Ausbau des Lateinamerika-Geschäfts zu helfen. Dabei will man insbesondere die Kapazitäten zur Ausstrahlung  von Fernsehprogrammen vergrößern. Der Start von Amazonas 4A ist derzeit für Anfang 2014 vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amazonas 4B als das größere der beiden Raumfahrzeuge wird auf einem weiterentwickelten, größeren Satellitenbus namens GeoStar 3 basieren. Der Raumfahrtkonzern OSC hat somit für seine neue Kommunikationssatellitenline GeoStar 3 einen ersten identifizierten Kunden gewonnen. Die endgültige Nutzlastkonfiguration von Amazonas 4B wurde noch nicht festgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Satellit auf Basis des GeoStar 3 kann seine Kommunikationsnutzlast mit einer Masse von maximal ca. 700 Kilogramm nach Angaben von OSC mit bis zu 7,5 Kilowatt elektrischer Leistung versorgen. Der Hersteller verspricht, man sei in der Lage, einen solchen Satelliten 27 bis 30 Monate nach der Bestellung auszuliefern. Entsprechend geht Hispasat von einem Start im Jahr 2015 aus. Amazonas 4B soll, befindet er sich erst einmal in All, ebenfalls bei 61 Grad West im Geostationären Orbit Position beziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den beiden Satelliten für Hispasat gingen bei OSC jetzt insgesamt 35  Bestellungen für Kommunikationssatelliten zum Betrieb im Geostationären Orbit ein. 26 der georderten Satelliten kreisen derzeit um die Erde, 9 von ihnen befinden sich entweder in der Entwurfsphase, in Bau oder der Vorbereitung ihres Starts. </p>
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