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	<title>Software-Update &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Software-Update &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Software-Update für den Marsrover Curiosity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/software-update-fuer-den-marsrover-curiosity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 18:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover Curiosity hat seine Untersuchungen bei der Gesteinsformation Cooperstown am vergangenen Montag beendet. Nach der Übermittlung eines Software-Updates soll der Rover demnächst seine Fahrt zum Zentralberg des Gale-Kraters fortsetzen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, USGS. Seit unserem letzten kurzen Statusbericht hat sich der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover Curiosity auf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Marsrover Curiosity hat seine Untersuchungen bei der Gesteinsformation Cooperstown am vergangenen Montag beendet. Nach der Übermittlung eines Software-Updates soll der Rover demnächst seine Fahrt zum Zentralberg des Gale-Kraters fortsetzen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter.</a> Quelle: JPL, USGS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112013192331_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112013192331_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="550" height="190"/></a><figcaption>
Im Zentrum dieser Aufnahme ist die etwa 30 Meter breite Gesteinsformation Cooperstown erkennbar, welche hier am 28. Oktober 2013 aus einer Entfernung von rund 80 Metern mit der Navigationskamera von Curiosity abgebildet wurde. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit unserem <a href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-der-waypoint-2-ist-fast-erreicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">letzten kurzen Statusbericht</a> hat sich der von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover <i>Curiosity</i> auf seinem Weg zu dem im Inneren des Gale-Kraters gelegenen Zentralberg Aeolis Mons dem mit dem Namen &#8222;Cooperstown&#8220; belegten &#8222;Waypoint 2&#8220; im Rahmen mehrerer Fahrten angenähert und diese Gesteinsformation am vergangenen Wochenende eingehend untersucht. Teilbereiche der zwischenzeitlich zurückgelegten Strecke wurden dabei von dem Rover erfolgreich im sogenannten &#8222;autonomen Navigationsmodus&#8220; überbrückt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112013192331_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112013192331_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Diese am 4. November 2013 mit der vorderen linken Gefahrenerkennungskamera angefertigte Aufnahme zeigt die Felsformation Cooperstown. Hierbei handelt es sich um einen bis zu mehreren Dutzend Zentimeter hohen Grat aus geschichteten Ablagerungen, welche sich aus besonders wiederstandsfähigem Sedimentgestein zusammensetzen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der großen Distanz zwischen Erde und Mars &#8211; abhängig von der Konstellation der beiden Planeten kann die Signallaufzeit bis zu 22 Minuten betragen &#8211; kann <i>Curiosity</i> von den für die Steuerung des Rovers verantwortlichen Roverdrivern des Jet Propulsion Laboratory (JPL) nicht etwa mittels eines Joysticks in &#8222;Echtzeit&#8220; navigiert werden. Vielmehr müssen sämtliche von dem Rover zu absolvierenden Manöver bis ins Detail im Voraus geplant und festgelegt werden. Nach der <a href="https://www.raumfahrer.net/die-kommunikation-mit-der-erde/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Übertragung</a> der entsprechenden Kommandosequenzen führt der Rover diese Manöver dann selbstständig durch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese notwendige Vorgehensweise ist die Länge der im Rahmen einer einzelnen Fahrt zurückzulegenden Strecke selbst unter günstigen Umständen normalerweise auf eine Distanz von maximal etwa 100 Metern begrenzt. Dies entspricht der Entfernung, in der die Kamerasysteme des Rovers die Umgebung in einer für die Planung einer zukünftigen Fahrt ausreichend hohen Auflösung wiedergeben können. Bei einer schlechten Sicht auf die zukünftig zu passierenden Oberflächenbereiche fallen die Fahrten dagegen normalerweise entsprechend kürzer aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Autonome Navigation</strong> <br>Allerdings ist der Rover in der Lage, dieses Manko auszugleichen, indem er sich im Anschluss an eine vorprogrammierte Fahrt selbstständig und ohne jegliche direkte Hilfestellung durch die Roverdriver des JPL  im &#8222;autonomen Navigationsmodus&#8220; fortbewegt. In diesem Autonav-Modus fertigt der Rover vor dem Beginn einer Vorwärtsbewegung mit seinen Gefahrenerkennungs- und Navigationskameras Fotoaufnahmen des vorausliegenden Geländes an. Jeweils zwei Kameras bilden dabei zeitgleich den gleichen Geländeabschnitt ab. Diese Aufnahmen werden von der &#8222;Drive-Software&#8220; des Rovers zu Stereoaufnahmen kombiniert, welche im Gegensatz zu konventionellen 2D-Aufnahmen auch ein räumlicher Eindruck der Landschaft vermitteln. Die so gewonnenen Daten des umgebenden Geländes werden anschließend autonom ausgewertet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112013192331_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112013192331_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Ein Blick über einen Teilbereich von Cooperstown. Vor der Gesteinsformation hat sich Sand und Staub abgelagert. Im Hintergrund ist ein Teilbereich des Ringgebirges erkennbar, welches den Gale-Krater umgibt. Die Aufnahme wurde am 31. Oktober 2013 mit der rechten Navigationskamera des Rovers angefertigt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesen Informationen berechnet die Software von <i>Curiosity</i> anschließend einen sicheren Weg zu dem vorgegebenen Ziel. Der Rover fährt dann auf dieser Route ein kurzes Stück, stoppt anschließend nach wenigen Metern und überprüft die Telemetriewerte und neu angefertigte Aufnahmen der Umgebung dahingehend, ob diese kurze Fahrt den gewünschten Geländegewinn erbracht hat. Anschließend wird diese Prozedur wiederholt &#8211; und das solange, bis entweder der als &#8222;Zielgebiet&#8220; angesteuerte Bereich erreicht ist oder bis die Telemetrie eine nicht mehr akzeptable Abweichung von den vorgegebenen Parametern aufweist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil der autonomen Navigation liegt auf der Hand: Durch diese Vorgehensweise lassen sich größere Strecken auf der Marsoberfläche deutlich schneller als bisher üblich überbrücken, da der Rover so auch Abschnitte passieren kann, welche vom jeweiligen Startpunkt einer Fahrt nicht vollständig einsehbar und somit von den Roverdrivern nicht programmierbar sind. Der Rover kann dabei sogar an einem Tag eine autonome Fahrt auf dem Mars beenden und seine Fahrt am darauf folgenden Tag ohne weitere Kommandos von der Erde im selben autonomen Fahrmodus fortsetzen. Erstmals war dies jetzt am 28. und 29. Oktober der Fall. Durch entsprechend konservativ gewählte Sicherheitsparameter lässt sich dabei das Risiko für den Rover minimieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cooperstown</strong> <br>Durch eine Fahrt über rund 27 Meter näherte sich <i>Curiosity</i> der Gesteinsformation Cooperstown am 31. Oktober bis auf wenige Meter und führte anschließend verschiedene Messungen durch. Neben der wissenschaftlichen Hauptkamera, der <a href="https://www.raumfahrer.net/die-mastcam/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">MastCam</a>, kam dabei auch die <a href="https://www.raumfahrer.net/die-chemcam/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">ChemCam</a> zum Einsatz. Im Rahmen einer weitere Fahrt über 5,18 Meter gelangte das dort befindliche Gestein am darauf folgenden Tag in die Reichweite der beiden am <a href="https://www.raumfahrer.net/der-aufbau-des-rovers/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Roboterarm </a> montierten Instrumente, dem <a href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">APX-Spektrometer</a> und der <a href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">MAHLI-Kamera</a>. In den folgenden Tagen wurde die Gesteinsformation dann ausführlich untersucht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Was uns hier besonders interessiert ist das dort befindliche geschichtete Material, welches wir bereits aus dem Orbit heraus erkennen können&#8220;, so Kevin Lewis von der Princeton University in New Jersey/USA. &#8222;Wir wollen herausfinden, ob uns diese lokale Gesteinsformation dabei helfen kann, die Geologie in Yellowknife Bay mit der Geologie beim Mount Sharp [so die inoffizielle Bezeichnung für den im Zentrum des Gale-Kraters gelegenen Berges Aeolis Mons] in Verbindung zu bringen.&#8220; In der Region &#8222;Yellowknife Bay&#8220; hatte <i>Curiosity</i> mehrere Bohrungen durchgeführt und in den dabei analysierten Bodenproben eindeutige Hinweise auf einen einstmals lebensfreundlicheren Mars gefunden (<a href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-der-mars-war-frueher-lebensfreundlicher/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112013192331_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112013192331_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems" width="300" height="268"/></a><figcaption>
Die Mastcam-34 fertigte diese Farbaufnahme von Cooperstown am 31. Oktober an. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Software-Update</strong> <br>Die Untersuchungen bei Cooperstown wurden bereits am vergangenen Montag abgeschlossen. Vor einer Fortsetzung der Fahrt wird sich das Hauptaugenmerk der an der Mission beteiligten Ingenieure in den nächsten Tagen jedoch zunächst auf die Überspielung eines weiteren Updates der Software des Rovers richten. Durch dieses mittlerweile dritte Update, welches die <i>Curiosity</i>-Software seit der Landung des Rovers auf dem Mars erhält, sollen unter anderem die Fähigkeiten der autonomen Navigation erweitert werden. Beabsichtigt ist dabei unter anderem, die Abstände zwischen den einzelnen autonom durchzuführenden Fahrten noch weiter zu reduzieren. Außerdem wird die neue Version der Software dem Roboterarm neue Bewegungsabläufe ermöglichen, welche bei der zukünftigen Erforschung der Marsoberfläche von Bedeutung sein werden.  <br>Die Übermittlung der neuen Softwareversion und anschließend durchzuführende ausführliche Tests werden voraussichtlich noch die gesamte Woche in Anspruch nehmen. Anschließend wird der Rover seine Fahrt in die südwestliche Richtung fortzusetzen. Dort befindet sich in einer Entfernung von rund 450 Metern der dritte von insgesamt fünf &#8222;Waypoints&#8220;, wo <i>Curiosity</i> auf seinem Weg zur Basis des Zentralberges Aeolis Mons mehrtägige Zwischenstopps für wissenschaftliche Untersuchungen einlegen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 445 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von mehr als 4.000 Metern auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten zurückgelegt. Seit dem Erreichen des Mars haben die Kamerasysteme von <i>Curiosity</i> 99.218 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.2790" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/software-update-fuer-den-marsrover-curiosity/" data-wpel-link="internal">Software-Update für den Marsrover Curiosity</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Curiosity: Marslandschaft unter irdischer Sonne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-marslandschaft-unter-irdischer-sonne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2012 21:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Wochenende ist ein großes Softwareupdate im Bordcomputer des Mars-Rovers durchgeführt worden. Gleichzeitig hat die NASA ein erstes hochauflösendes Farbpanorama der Landestelle veröffentlicht und dabei gleichzeitig veranschaulicht, wie es auf dem Mars unter irdischer Sonne aussehen würde. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA/JPL. Vertont von Peter Rittinger. In den letzten Tagen war es ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Wochenende ist ein großes Softwareupdate im Bordcomputer des Mars-Rovers durchgeführt worden. Gleichzeitig hat die NASA ein erstes hochauflösendes Farbpanorama der Landestelle veröffentlicht und dabei gleichzeitig veranschaulicht, wie es auf dem Mars unter irdischer Sonne aussehen würde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA/JPL. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-08-18-79700.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082012230159_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082012230159_small_1.jpg" alt="NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona" width="260"/></a><figcaption>
Ein Detail der 
<i>Curiosity</i>
-Landezone vor und nach erfolgtem Weißabgleich.
<br>
(Montage aus Bildern von: NASA/JPL-Caltech/MSSS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen war es ein wenig ruhiger um <i>Curiosity</i> geworden. Das Wochenende benötigten die Ingenieure des Missionskontrollzentrums, um ein geplantes Softwareupdate durchzuführen. Danach wird es dem Rover beispielsweise möglich sein, mit Hilfe seiner an Front und Heck angebrachten &#8222;HazCams&#8220; Hindernisse automatisch zu erkennen und ihnen auszuweichen. Auch die Verwendung des Roboterarms von <i>Curiosity</i> mitsamt dem daran angebrachten <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-probenentnahmesystem/" data-wpel-link="internal">Probenentnahmesystem</a> ist erst nach der erfolgreichen Installation des Softwareupdates in vollem Umfang möglich. Am heutigen Montag soll der primäre Bordcomputer des Rovers dauerhaft auf die neue Softwareversion umgestellt werden, womit der Updatevorgang beendet und die Voraussetzung für die Fortsetzung der wissenschaftlichen Mission von <i>Curiosity</i> geschaffen wäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig hat die NASA am Wochenende ein neues Farbpanorama veröffentlicht, das mit der 34-mm-Mastkamera aufgenommen worden ist. Für die Geologen im Missionsteam ist vor allem ein Bereich im Kraterwall nördlich der Landestelle interessant, wo ein Netz von Tälern zu sehen ist, das augenscheinlich durch in den Gale-Krater geflossenes Wasser geformt worden ist. Auch die im Detail sichtbaren Stellen, an denen die Abgase der Landetriebwerke die obere Staubschicht des Marsbodens hinweggeweht haben, weckten das Interesse der Geologen: an einer Stelle ist eine Schicht zu sehen, die Gesteine in einer Matrix feineren Materials enthält. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das komplette Farbpanorama setzt sich aus 130&nbsp;Einzelbildern mit jeweils 1.200&nbsp;x&nbsp;1.200&nbsp;Pixeln zusammen, die im Laufe einer Stunde am 8.&nbsp;August auf dem Mars aufgenommen worden sind. Das nun von der NASA veröffentlichte Panorama enthält noch einige schwarze Bereiche, da wegen des in den letzten Tagen durchgeführten Softwareupdates noch nicht alle Einzelbilder zur Erde übertragen werden konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessanterweise hat die NASA das hochauflösende Farbpanorama in zwei Versionen veröffentlicht: einmal genau so, wie es die Mastkamera aufgenommen hat (und wie es auch jede andere Digitalkamera auf dem Mars aufnehmen würde), und einmal nach der Durchführung eines so genannten Weißabgleichs. Dabei wurden die Farben der Aufnahmen so angepasst, als ob die ganze Szene auf der Erde fotografiert worden wäre. Diese Farbanpassung hilft Geologen dabei, Gesteine auf dem Mars leichter zu erkennen und auseinanderzuhalten: nach erfolgtem Weißabgleich stellen sie sich so dar, wie es die Wissenschaftler von irdischen Aufnahmen her gewohnt sind. Auf <a class="a" href="https://www.nasa.gov/image-article/first-high-resolution-color-mosaic-of-curiositys-mastcam-images/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">dieser Seite</a> können Sie beide Fassungen des Panoramas ansehen und bei Interesse auch herunterladen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL-Rover Curiosity</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-marslandschaft-unter-irdischer-sonne/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Marslandschaft unter irdischer Sonne</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>RadioAstron liefert &#8211; Bonn rechnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/radioastron-liefert-bonn-rechnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2012 18:36:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Max-Planck-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[MPIfR]]></category>
		<category><![CDATA[RadioAstron]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab jetzt kann auch das Bonner Max-Planck-Institut Daten von RadioAstron verarbeiten. Während die Planung für die nächste Beobachtungsphase anläuft werden bereits die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: ASC/MPIfR. DiFX verarbeitet RadioAstron-Daten Das DiFX-System des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn ist ein Großrechner, der dazu dient, Radio-Beobachtungen von einzelnen Teleskopen mathematisch zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ab jetzt kann auch das Bonner Max-Planck-Institut Daten von RadioAstron verarbeiten. Während die Planung für die nächste Beobachtungsphase anläuft werden bereits die ersten Ergebnisse veröffentlicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: ASC/MPIfR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05072012203653_small_1.gif" alt="ASC Lebedew" width="317" height="322"/><figcaption>
Spektr-R im All 
<br>
(Bild: ASC Lebedew)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DiFX verarbeitet RadioAstron-Daten</strong>
<br>
Das DiFX-System des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn ist ein Großrechner, der dazu dient, Radio-Beobachtungen von einzelnen Teleskopen mathematisch zu überlagern und somit ein Interferenzbild zu erzeugen. Diese Methode erhöht das Auflösungsvermögen deutlich, da hierfür der Abstand der Einzelteleskope rechnerisch etwa der Größe eines Einzelteleskops mit der gleichen Auflösung entspricht. DiFX hat jetzt ein Softwareupdate bekommen, um auch für RadioAstron als Korrelator zur Verfügung zu stehen. Bislang konnte DiFX nur mit festen Positionen von Teleskopen umgehen, seit dem Update können auch bewegte Antennen (wie eben das im Orbit kreisende Spektr-R) verwendet werden. Dadurch dass jetzt auch DiFX die Daten von RadioAstron korrelieren kann ergeben sich für viele am Projekt beteiligte Astronomen deutliche Vereinfachungen. Sie sind gewohnt, mit Ergebnissen von DiFX zu rechnen, aber nur wenige arbeiten bislang mit Ergebnissen  des  Moskauer Korrelators, das bislang hauptsächlich die Datenanalyse für RadioAstron übernommen hat.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim MPIfR  zeigt man sich sehr zufrieden mit dieser Neuerung, da man jetzt erstmals für den Radiobereich auf eine Auflösungsgenauigkeit von einigen Mikrobogensekunden kommen kann. Zu Beginn wurde damit eine Aufnahme des 900 Mio Lichtjahre entfernten Aktiven Galaxiekerns (Active Galactic Nucleus, AGN) BL Lacertae berechnet.  BL Lacertae gilt als Prototyp für eine ganze Klasse von AGN und ist daher ein hochinteressantes Beobachtungsziel. Verwendet wurden am Anfang Daten, die auch in Moskau bereits ausgewertet wurden, um zunächst einen Vergleich der beiden Korrelatoren durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RadioAstron International Science Council Meeting 2012</strong>
<br>
Vom 18. bis 20. Juni wurde in Puschkino bei Moskau ein Treffen des RadioAstron International Science Council abgehalten. Beteiligt waren Vertreter von Forschungsinstitutionen und am Projekt beteiligten Observatorien aus aller Welt. In der Rückschau auf die bisherige Mission wurde der Freude über den Erfolg und Fortschritt des Programms Ausdruck verliehen. Vor allem aber wurde über die zukünftige Planung der Mission nach Abschluss des derzeit laufenden &#8222;Early Science Programm&#8220; diskutiert. Mitte 2013 soll sich an das aktuelle Programm eine &#8222;Open Skies Phase&#8220; anschließen. Bis August diesen Jahres sollen Forschergruppen, die ihre Beobachtungen mit RadioAstron durchführen sollen ihr Interesse mitteilen, bis Februar 2013 sollen dann die formalen Bewerbungen für Beobachtungszeit vorliegen. Den Vorsitz der Beurteilungskommission, die über die Bewerber entscheidet wird Phil Edwards übernehmen, der für die australische Teleskope verantwortlich ist, die an RadioAstron beteiligt sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgewählte Ergebnisse</strong>
<br>
Nicht nur BL Lacertae, sondern auch andere aktive Galaxienkerne werden von RadioAstron beobachtet. So wurde zum Beispiel das Objekt 0716+714 von RadioAstron unter Beteiligung europäischer, russischer und japanischer Radioteleskope beobachtet. Der Abstand der Teleskope zueinander betrug dabei bis zu 5,2 Erddurchmesser. Trotz einer Phase geringer Aktivität während der Beobachtungen gelang es diesen Blazar im 6cm-Band zu detektieren und zu analysieren. Damit ließ sich die Größe des aktiven Kerns als 40 Mikrobogensekunden bestimmen, was in Verbindung mit dem Abstand einen Durchmesser von 0,65 Lichtjahren entspricht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">RadioAstron wird auch weiterhin aktive Galaxienkerne ins Visier nehmen. Den Rekord für eine solche Beobachtung wurde bei der 6cm-Messung von OJ287 aufgestellt, wo die Teleskope bis zu 7 Erddurchmesser Abstand hatten. Im Vergleich zu rein erdgebundenen Interferometern ist die Genauigkeit bei einer solchen Aufnahme um eine Größenordnung besser. Die Ergebnisse dieses Forschungsprogramms werden helfen, die Natur der relativistischen Jets in aktiven Galaxienkernen besser zu verstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurden auch die ersten Interferenzmuster im 1,35cm-Band für das Sternentstehungsgebiet W51 entdeckt. W51 ist einer der leuchtstärksten Wasser-Maser (Mikrowellen-Laser) unserer Milchstraße, 17.600 Lichtjahre von uns entfernt im Sagittarius-Spiral-Arm. Die Beobachtung wurde von Spektr-R gemeinsam mit dem Effelsberger Radioteleskop bei einem Abstand von rund 1,14 Erddurchmessern im Mai durchgeführt. Die dabei erreichte Winkelauflösung von 0,2 Millibogensekunden ist die beste, die jemals für diesen Spektralbereich erreicht wurde. Dadurch wird es möglich,  Maser besser als je zuvor zu untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vela-Pulsar sendet seine Pulse Richtung Erde durch ein inhomogenes interstellares Plasma. Dieses verzerrt, streut und bündelt die  Wellen, das Plasma funktioniert im Prinzip wie eine Sammlung von gewaltigen Linsen. Dadurch gibt es im Bereich der Erde ein eigenes Interferenzmuster von gestreuten Radiowellen. Dieses Interferenzmuster exakt zu analysieren ist nur mit der extremen Auflösung des RadioAstron-Systems möglich. Für diese Aufnahmen wurden Radioteleskope in Australien und Südafrika verwendet. Diese Daten erlauben eine präzise Analyse des interstellaren Materials, das sonst nur schwer zu beobachten ist. Theoretisch wäre es auch möglich, dass sich die Störungen durch das Plasma im Lauf der Zeit ändern. Sollte man dies beobachten können wäre es möglich den Strom des interstellaren Plasmas durch diesen Teil unserer Milchstraße genau zu bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1161.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Spektr-R RadioAstron</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pluto rückt näher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pluto-rueckt-naeher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 20:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[LORRI]]></category>
		<category><![CDATA[Partikel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pluto-Sonde New Horizons befindet sich seit mittlerweile 1.440 Tagen im All und ist inzwischen 15,427 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Trotzdem liegen noch weitere 2.022 Tage vor der Sonde, bevor das Hauptziel der Reise, der Zwergplanet Pluto, erreicht werden wird. Am heutigen 29. Dezember 2009 konnte man auf diesem Weg jedoch einen Meilenstein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Pluto-Sonde New Horizons befindet sich seit mittlerweile 1.440 Tagen im All und ist inzwischen 15,427 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Trotzdem liegen noch weitere 2.022 Tage vor der Sonde, bevor das Hauptziel der Reise, der Zwergplanet Pluto, erreicht werden wird. Am heutigen 29. Dezember 2009 konnte man auf diesem Weg jedoch einen Meilenstein erreichen. Seit dem heutigen Tag befindet sich New Horizons erstmals näher am Pluto als an der Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JHU/APL, NASA, Daniel Muller. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-05-94440.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122009215640_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122009215640_small_1.jpg" alt="Solar System Simulator des JPL" width="388" height="207"/></a><figcaption>
Ab dem heutigen Tag befindet sich die Raumsonde New Horizons näher an Pluto als an der Erde. 
<br>
(Bild: Solar System Simulator des JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit bewegt sich <i>New Horizons</i> mit einer Geschwindigkeit von 16,48 Kilometern pro Sekunde und fünf Umdrehungen pro Minute auf einer spinnstabilisierten Flugbahn in Richtung auf den Rendezvouspunkt mit dem Pluto-Charon-System zu. Im Laufe des heutigen Tages wurde dabei zum ersten Mal auf dem Weg ein Punkt erreicht, auf welchem sich die Sonde näher an Pluto befindet als an der Erde. Während unser Heimatplanet aktuell 2,456 Milliarden Kilometer entfernt ist, dies entspricht einer Distanz von rund 16,417 Astronomischen Einheiten, beträgt die Entfernung zum Pluto &#8222;nur&#8220; noch 2,454 Milliarden Kilometer (16,405 Astronomische Einheiten). Nach der Ansicht von Dr. Alan Stern vom Southwest Research Institute (SwRI), dem Leiter dieser Raummission, stellt dieses Ereignis einen schönen Schlusspunkt für das Jahr 2009 dar. Im Verlauf dieses Jahres konnte <i>New Horizons</i> die Entfernung zu Pluto um insgesamt rund 500 Millionen Kilometer verkürzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während dieser Reise, so Dr. Alan Stern, entwickeln sich die Dinge für <i>New Horizons</i> gut. Nach einer zehntägigen Wachphase (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/kurze-wachphase-fuer-new-horizons/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) wurde die Sonde am 20. November 2009 wieder in einen Schlafmodus, den sogenannte &#8222;Hibernation Mode&#8220;, versetzt, welcher diesmal bis zum 4. Januar 2010 aufrecht erhalten wird. Das Hauptziel der letzten Wachphase war eine Neupositionierung der Hauptantenne, welche, der Bewegung der Erde um die Sonne folgend, neu auf die Erde ausgerichtet werden musste. Außerdem wurden die über mehrere Monate angesammelten Daten des &#8222;Venetia Burney Student Dust Counter&#8220;-Experimentes an das Kontrollzentrum der Sonde übermittelt. Dieses Gerät zählt im Flugverlauf der Sonde die auftreffenden Staubpartikel und bestimmt dabei zusätzlich deren Masse. Durch die Bestimmung von Verteilung und Dichte der Staubpartikel entlang der Flugbahn von <i>New Horizons</i> wollen die beteiligten Wissenschaftler Daten über die Kollisionsraten von Asteroiden, Kometen und Objekten des Kuipergürtels im äußeren Sonnensystem gewinnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wurde durch ein erfolgreiches Update ein Fehler in der Software der Sonde behoben und es erfolgte eine Verfeinerung der Tracking-Daten. Außerdem übermittelte man Kommandos, welche die weiteren Aktivitäten bis zum Januar 2010 festlegen sollen. Trotz der momentanen Schlafphase für die meisten Instrumente ist zum Beispiel der Staubzähler weiterhin aktiv und sammelt kontinuierlich seine Daten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122009215640_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122009215640_small_2.jpg" alt="JHU/APL" width="323" height="359"/></a><figcaption>
Die aktuelle Position der Sonde New Horizons auf dem Weg zum Pluto. 
<br>
(Bild: JHU/APL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Boden-Team der Mission war in den letzten Wochen und Monaten damit beschäftigt, bereits jetzt den am 14. Juli 2015 erfolgenden Vorbeiflug an Pluto zu planen und an entsprechenden Simulatoren zu erproben. Außerdem plant man neben den Aktivitäten für die nächste 10-tägige Wachphase im Januar 2010 den nächsten &#8222;großen&#8220; Wachzyklus im Frühsommer 2010, den sogenannten &#8222;Active Checkout No. 4&#8220;. Die zuletzt übermittelten Telemetriedaten der Sonde zeigen an, dass sich <i>New Horizons</i> in guter Verfassung befindet und im Großen und Ganzen &#8222;auf Kurs&#8220; liegt. Allerdings wird im kommenden Sommer ein minimales Kurskorrekturmanöver durchgeführt werden müssen, da man Pluto ansonsten um mehrere 10.000 Kilometer verfehlen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich ist für den Zeitraum vom Ende Mai bis Anfang Juli 2010 ein kompletter Check der Sonde und aller an Bord befindlichen Instrumente geplant. Bei dieser Gelegenheit soll unter anderem eine erneute Kalibrierung der wissenschaftlichen Experimente erfolgen, nachdem die letzte &#8222;Komplett-Kalibrierung&#8220; aller Instrumente im Jahr 2008 durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Kalibrierungen wird zum Beispiel das LORRI-Kamerasystem erneut Fotos von Neptun und Uranus aufnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das für die an der Mission arbeitenden Ingenieure und Wissenschaftler &#8222;spannendste&#8220; Ereignis des kommenden Jahres wird jedoch eine Generalprobe des FlyBys an Pluto werden. In einer speziellen Simulations-Anlage will man im nächsten Sommer die kompletten Kommandos für den 2015er FlyBy einmal komplett durchlaufen lassen und dabei überprüfen, ob in den erstellten Kommandosequenzen Fehler auftreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich beginnen die Wissenschaftler langsam damit, sich ernsthaftere Gedanken über das weitere Vorgehen <i>New Horizons</i> nach dem Pluto-Charon-Encounter zu machen. Der an Bord befindliche Radioisotopengenerator, welcher für die Energieversorgung von <i>New Horizons</i> verantwortlich ist, kann die Sonde nach aktuellen Schätzungen aller Wahrscheinlichkeit nach bis zum Jahr 2025 mit genügend Energie versorgen, um sinnvolle wissenschaftliche Arbeiten durchzuführen. Daher war bereits vor dem Start der Sonde geplant, nach dem Vorbeiflug an Pluto ein oder vielleicht auch zwei Objekte des Kuipergürtels anzusteuern. Allerdings sind von den Astronomen bisher noch keine entsprechenden Objekte innerhalb der Reichweite von <i>New Horizons</i> entdeckt worden. Die gezielte Suche nach entsprechenden potentiellen Zielen soll im kommenden Sommer beginnen und dann bis vorerst 2012 anhalten. Damit man dabei wirklich die angestrebten vier bis zehn möglichen Ziele entdeckt, soll die Koordinierung der Suche auf einem weiteren Arbeitstreffen im Januar 2010 besprochen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heute erreichte Meilenstein gibt allerdings nur die direkten Entfernungen zwischen <i>New Horizons</i>, der Erde und dem Pluto-Charon-System auf einer geraden Linie wieder. Aufgrund der hyperbolisch verlaufenden Flugbahn der Sonde wird <i>New Horizons</i> erst am 25. Februar 2010 auch die Hälfte der tatsächlich bis zum Vorbeiflug an Pluto zu absolvierenden Kilometer zurückgelegt haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4202.195 " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu New Horizons</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-05-94440.mp3" length="44192580" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>MRO bekommt neue Software</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mro-bekommt-neue-software/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 13:41:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. November 2009 teilte die US-amerikanische Raumfahrtagentur NASA mit, dass in der folgende Kalenderwoche neue Daten auf eine Kontrolleinheit des Mars Reconnaissance Orbiter aufgespielt werden sollen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Das am Boden intensiv getestete Softwareupdate soll an Bord des MRO auf einem Steuerrechner namens &#8222;computer module interface controller&#8220; sicherstellen, dass [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 24. November 2009 teilte die US-amerikanische Raumfahrtagentur NASA mit, dass in der folgende Kalenderwoche neue Daten auf eine Kontrolleinheit des Mars Reconnaissance Orbiter aufgespielt werden sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29112009144116_small_1.jpg" alt="NASA" width="445" height="370"/><figcaption>
MRO im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das am Boden intensiv getestete Softwareupdate soll an Bord des MRO auf einem Steuerrechner namens &#8222;computer module interface controller&#8220; sicherstellen, dass MRO nicht in einen Betriebsmodus gerät, der nur für die Zeit der Startvorbereitungen vor dem Abheben vom Boden benötigt wurde, und das Raumfahrzeug auf seiner Umlaufbahn um den Mars nutzlos machen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In bestimmte Speicherzellen des Steuerrechners, die die Daten über MROs unterschiedliche Missionsmodi enthalten, sollen jetzt einheitlich nur noch Daten zum Mapping-Modus geschrieben werden. So soll ausgeschlossen werden, dass der Steuerrechner nach ungeplanten Rechnerneustarts MRO in einem Zustand lässt, in dem keiner der beiden redundanten Hauptcomputer des Raumfahrzeuges vom tatsächlich zutreffenden Aufenthaltsort von MRO ausgehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil weiterhin unklar ist, was die letzten vier Rechnerneustarts an Bord von MRO verursacht hat, kann nicht ausgeschlossen werden, dass solche Neustarts wieder geschehen könnten. Würden zwei solche Neustarts innerhalb von einer Minute geschehen, könnte dies unter Umständen zum Verlust der Mission führen. Das Softwareupdate soll MRO dagegen immunisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob eine schwankende Betriebsspannung oder der Steuerrechner für die Rechnerneustarts verantwortlich ist, konnte bisher nicht ermittelt werden. Über einhundert Faktoren betrachtet man zur Zeit als mögliche Auslöser der Neustarts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Übertragen und Einspielen von Softwareanpassungen und der weiteren Untersuchung der Rechnerneustarts will man sorgfältig und vorsichtig vorgehen. Wann MRO wieder in das normale Betriebsregime zur Marsbeobachtung versetzt werden kann, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu sagen. Einstweilen bleibt MRO in einem Sicherheitsmodus, in dem die wissenschaftliche Nutzlast des Orbiters abgeschaltet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4220.msg124114#msg124114 " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Reconnaissance Orbiter (MRO)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kurze Wachphase für New Horizons</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kurze-wachphase-fuer-new-horizons/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 15:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Pluto]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonde New Horizons der US-Weltraumagentur NASA, die sich auf dem Weg Richtung Pluto befindet, erwachte wie vorgesehen aus ihrem Tiefschlaf, um einige Routineaufgaben zu erledigen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, JHUAPL. Gestartet am 19. Januar 2006 fliegt die Sonde einen Großteil des Weges zum Pluto in einem Modus sehr eingeschränkter Aktivität. Diese [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Sonde New Horizons der US-Weltraumagentur NASA, die sich auf dem Weg Richtung Pluto befindet, erwachte wie vorgesehen aus ihrem Tiefschlaf, um einige Routineaufgaben zu erledigen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, JHUAPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112009165342_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112009165342_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
New Horizons bei Startvorbereitungen 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet am 19. Januar 2006 fliegt die Sonde einen Großteil des Weges zum Pluto in einem Modus sehr eingeschränkter Aktivität. Diese Art von Ruhemodus wird auch als Winterschlaf oder auf Englisch als hibernation mode bezeichnet. Gelegentlich wird die Sonde aufgeweckt, um Instrumente und Systeme an Bord der Sonde durchzuprüfen. Die letzte dieser Überprüfungen endete am 27. August. Danach wurde sie erneut in Tiefschlaf versetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. November wurde die Sonde nun durch ein vorprogrammiertes Signal von der Erde geweckt, um das vierte Mal in diesem Jahr deren Zustand eingehend zu begutachten. Neben dem üblichen Neuausrichten von Sonde und Antenne auf die Erde wollen die Operatoren einige Softwareupdates vornehmen, um die Betriebssicherheit zu erhöhen. Am 20. November 2009 soll New Horizons wieder in den bereits mit der Sonde Deep Space 1 getesteten Ruhemodus geschickt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112009165342_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112009165342_small_3.jpg" alt="JHUAPL" width="260"/></a><figcaption>
aktuelle Position von New Horizons 
<br>
(Grafik: JHUAPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">New Horizons befindet sich zwischenzeitlich über 15 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112009165342_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112009165342_small_2.jpg" alt="NASA/JHUAPL/SRI" width="260"/></a><figcaption>
New Horizons im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/JHUAPL/SRI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Stündlich legt die Sonde, zur Zeit zwischen den Umlaufbahnen von Saturn und Uranus unterwegs, fast 60.000 Kilometer zurück. Im Juli 2015 soll New Horizons schließlich in einer Entfernung von rund 33 Astronomischen Einheiten von der Erde den Zwergplaneten Pluto passieren und ihn dabei intensiv untersuchen. Eine Astronomische Einheit ist der einfache durchschnittliche Abstand zwischen Erde und Sonne, der etwas über 149 Millionen Kilometer beträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">New Horizons ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28928 bzw. als Objekt 2006-001A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4202.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">New Horizons Mission</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kurze-wachphase-fuer-new-horizons/" data-wpel-link="internal">Kurze Wachphase für New Horizons</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>New Horizons &#8211; Gesundheitscheck abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/new-horizons-gesundheitscheck-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 07:34:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Überprüfung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31737</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. Dezember 2008 wurde die Sonde New Horizons erneut in ihren Tiefschlafmodus versetzt, nachdem sie die jährliche Überprüfung erfolgreich abgeschlossen hat. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: JHUAPL. Auf ihrem Weg zum Pluto wird New Horizons jährlich aus ihrem Tiefschlaf geweckt, um Instrumente und Systeme zu prüfen. Normalerweise sind für die Prozedur zehn Wochen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/new-horizons-gesundheitscheck-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">New Horizons &#8211; Gesundheitscheck abgeschlossen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 16. Dezember 2008 wurde die Sonde <i>New Horizons</i> erneut in ihren Tiefschlafmodus versetzt, nachdem sie die jährliche Überprüfung erfolgreich abgeschlossen hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: JHUAPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122008083402_small_1.jpg" alt="NASA" width="337" height="264"/><figcaption>
Die NASA-Raumsonde New Horizons 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf ihrem Weg zum Pluto wird <i>New Horizons</i> jährlich aus ihrem Tiefschlaf geweckt, um Instrumente und Systeme zu prüfen. Normalerweise sind für die Prozedur zehn Wochen pro Jahr eingeplant. In diesem Jahr dauerte der Gesundheitscheck vier Monate, da gleichzeitig umfangreiche Softwareupdates übertragen wurden. Die Software für die drei Systeme <i>Command &amp; Data, Handling, Guidance &amp; Control</i> sowie <i>Autonomy</i> wurde aktualisiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tests verliefen erfolgreich, so dass die Sonde wieder in ihren Schlafmodus versetzt werden konnte. Der nächste Weckruf wird im Juli 2009 erfolgen. Dann ist eine vierwöchige Testphase geplant. Zwischenzeitlich sendet die Sonde nur ein einfaches wöchentliches Funkfeuer und alle zwei Monate wichtigste Telemetriedaten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4202.msg75947#msg75947" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">New-Horizons-Thread der letzten Tage</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weblink:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.spaceref.com/status-report/nasas-new-horizons-earns-a-holiday/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">New Horizons Earns a Holiday</a></li></ul>
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		<title>Neues Ziel für Opportunity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-ziel-fuer-opportunity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 18:07:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour-Krater]]></category>
		<category><![CDATA[HiRise-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Marswinter]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria-Krater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem man wegen befürchteter Probleme mit dem Antrieb eines Rades den Victoria-Krater nach einem Jahr Forschung zügig verlassen hat, wurde nun ein neues Ziel für den wackeren Marsrover ausgewählt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA/JPL. Dabei handelt es sich um den südlich liegenden Krater Themis, der vom Rover-Team auch Endeavour genannt wird. Dieser ist [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nachdem man wegen befürchteter Probleme mit dem Antrieb eines Rades den Victoria-Krater nach einem Jahr Forschung zügig verlassen hat, wurde nun ein neues Ziel für den wackeren Marsrover ausgewählt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA/JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092008200728_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092008200728_small_1.jpg" alt="" width="365" height="288"/></a><figcaption>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um den südlich liegenden Krater Themis, der vom Rover-Team auch Endeavour genannt wird. Dieser ist etwa 20-mal so groß wie der Victoria-Krater, liegt aber auch 12 Kilometer vom gegenwärtigen Standort Opportunitys entfernt. Für die Reise zum Ziel bräuchte der Rover etwa zwei Jahre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es könnte sein, dass wir nicht dort ankommen, aber aus wissenschaftlicher Sicht ist es auf jeden Fall richtig, in diese Richtung zu fahren&#8220;, sagte Steve Squyres von der Cornell University, wissenschaftlicher Leiter für die Rover-Instrumente. &#8222;Dieser Krater ist unglaublich viel größer als alles, was wir zuvor untersucht haben.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls man aber ankommt, dann erwartet uns ein sagenhafter Ausblick auf einen Krater mit einem Durchmesser von etwa 22 Kilometern, mit viel besseren Einsichten in Gesteinsschichten, die einen Teil der bewegten Vergangenheit des Roten Planeten offenbaren könnten. &#8222;Ich wünsche mir diesen Blick über den Rand&#8220;, sagte Squyres. &#8222;Aber selbst wenn wir niemals ankommen: Wenn wir uns südwärts bewegen, erwarten wir, immer jüngere Gesteinsschichten an der Oberfläche zu finden.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092008200728_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23092008200728_small_2.jpg" alt="ESA/Mars Express" width="364" height="287"/></a><figcaption>
Größere Krater zeigen am Rand detailliertere Strukturen. Diese erlauben einen Blick in die nahe und fernere Vergangenheit. 
<br>
(Bild: ESA/Mars Express)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Opportunity muss sein Tempo aber erhöhen, will man eine Chance haben, das ferne Ziel zu erreichen. Das Rover-Team hält es für möglich, dass das Fahrzeug etwa 100 Meter pro Tag schaffen kann. Berücksichtigt man eine angemessene Winterpause und mögliche Wetterunbilden, sind zwei Jahre eine realistische Zeitvorgabe. &#8222;Es ist eine Grenze, eine aggressivere Zielsetzung als wir zuvor jemals hatten&#8220;, sagte John Callas, Projektmanager für beide Marsrover beim Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena. &#8222;Es ist furchtbar aufregend. Es ist neue Wissenschaft, die nächste große Herausforderung für die robotischen Forscher&#8220;, merkt man ihm seine Begeisterung an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Opportunity ist mittlerweile zwar schon ein ziemlich alter Rover, weit jenseits seiner &#8222;Garantie&#8220;. Gegenüber früher hat er aber jetzt zwei Vorteile: Da wären erstens die detailreichen Bilder der HiRISE-Kamera an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters, der seit 2006 den Roten Planeten umläuft. Mit diesen Bildern will man eine günstige Fahrtroute ermitteln, die es dem Rover einerseits relativ einfach macht, sein Ziel zu erreichen, andererseits aber die Untersuchung interessanter Objekte auf dem Weg dorthin ermöglicht. Zweitens konnte in den letzten Jahren durch Software-Updates die Fähigkeit des Rovers verbessert werden, selbstständig Hindernisse und Gefahrenstellen zu erkennen und zu meiden. Beispielsweise ist es schwierig, aus der Umlaufbahn Sandverwehungen zu erkennen, in denen Opportunity steckenbleiben könnte. </p>
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		<title>Remote-Update über mehr als 1,5 Milliarden Kilometer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/remote-update-ueber-mehr-als-15-milliarden-kilometer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 13:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[DSN]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[New Horizons]]></category>
		<category><![CDATA[Nh]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde New Horizons bekommt neue Software. Erste Programme sind erfolgreich aktualisiert worden, wurde am 12. September 2008 bekannt gegeben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA / APL. Updates für Software zur Steuerung der Sonde und für Software zur Steuerung von Datenerfassung und Speicherung, die auf einer der beiden Computeranlagen der Sonde läuft, wurden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-fc0f6393">Die NASA-Sonde New Horizons bekommt neue Software. Erste Programme sind erfolgreich aktualisiert worden, wurde am 12. September 2008 bekannt gegeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA / APL.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5eb6b754"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008154800_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008154800_small_1.jpg" alt="NASA / APL" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Space Science Mission Operations Center des Applied Physics Laboratory
<br>
(Bild: NASA / APL)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Updates für Software zur Steuerung der Sonde und für Software zur Steuerung von Datenerfassung und Speicherung, die auf einer der beiden Computeranlagen der Sonde läuft, wurden unter Verwendung des DSN (Deep Space Network) über eine Entfernung von mehr als 1,5 Milliarden Kilometern an <i>New Horizons</i> übertragen und in Betrieb genommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das APL (Applied Physics Laboratory) an der Johns Hopkins University in Laurel, Maryland, das die Softwareupdates angestoßen und kontrolliert hat, teilte mit, dass das Raumfahrzeug und seine Computer wie vorgesehen funktionieren. In den nächsten Tagen sollen weitere Updates stattfinden. Für die Systeme der Sonde, die die Autonomie des Raumfahrzeugs gewährleisten, und das Navigations- und Lagekontrollsystem sind ebenfalls Aktualisierungen vorgesehen. Die Software für diese Systeme läuft auf einer zweiten Computeranlage der Sonde.</p>



<p>Die Rechner der beiden Computeranlagen sind aus Gründen der Redundanz jeweils doppelt vorhanden, so dass es insgesamt vier unabhängige Rechenanlagen gibt. Die Updates sind Ergebnis der Erfahrungen, die man bisher beim Betrieb der Sonde auf Ihrem Flug seit dem Start am 19. Januar 2006 gemacht hat. Sie bereinigen einige Fehler in den Programmen und enthalten einige Funtionalitätserweiterungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beginn der Mission: <a href="https://www.raumfahrer.net/new-horizons-ist-unterwegs-zum-pluto/" data-wpel-link="internal">New Horizons unterwegs zum Pluto</a></p>
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		<title>NEW HORIZONS &#8211; Kurzes Erwachen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/new-horizons-kurzes-erwachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 05:31:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Update]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde New Horizons wurde kurzzeitig aus ihrem Tiefschlaf geweckt, um mehrere Aktivitäten durchzuführen. Gleichzeitig wird sie den Orbit Saturns passieren. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA, JHUAPL. Nach 89 Tagen Tiefschlaf wurde die Sonde in der letzten Maiwoche für 10 Tage reaktiviert, um: Sonde und Antenne neu auf die Erde auszurichten, Navigations- und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Sonde <i>New Horizons</i> wurde kurzzeitig aus ihrem Tiefschlaf geweckt, um mehrere Aktivitäten durchzuführen. Gleichzeitig wird sie den Orbit Saturns passieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA, JHUAPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062008073111_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062008073111_small_1.jpg" alt="NASA/JHUAPL" width="333" height="383"/></a><figcaption>
Aktuelle Position von New Horizons im Sonnensystem. 
<br>
(Bild: NASA/JHUAPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 89 Tagen Tiefschlaf wurde die Sonde in der letzten Maiwoche für 10 Tage reaktiviert, um: 
 
</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Sonde und Antenne neu auf die Erde auszurichten,</li><li>Navigations- und Entfernungsbestimmungstests ähnlich den geplanten Operationen bei Pluto durchzuführen,</li><li>Daten des SDC-Instruments (Student Dust Counter) herunterzuladen</li><li>Tests eines Softwareupdates für das SWAP-Instrument (Solar Wind Around Pluto) durchzuführen</li><li>und aktuelle Flugdaten hochzuladen</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Juni wird <i>New Horizons</i> erneut deaktiviert und verbleibt für weitere 91 Tage im Tiefschlaf. Dieser Tag ist auch der 866. Tag der gesamten Reise, womit ein Viertel der Flugzeit absolviert ist. Am 8. Juni wird <i>New Horizons</i> den Orbit des Saturns passieren. Damit ist <i>New Horizons</i> die erste Sonde seit <i>Voyager 2</i> im August 1981, welche in diese äußeren Bereiche unseres Sonnensystems vorstößt. Am 14. Juli 2015 soll die Sonde ihr Ziel, Pluto, passieren.   
</p>
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