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	<title>Thomas Weyrauch &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Thomas Weyrauch &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>SpaceX: Starlink-Satelliten beim Aussetzen nicht auf vorgesehener Bahn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-starlink-satelliten-beim-aussetzen-nicht-auf-vorgesehener-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 10:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen eines Starts einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX am 12. Juli 2024 wurde eine Reihe von Starlink-Satelliten in den Weltraum transportiert. Allerdings wurden die Satelliten nicht im anvisierten Orbit ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SpaceX, X. 12. Juli 2024 &#8211; Der Start zur Mission Starlink 9-3 war am 12. Juli 2024 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen eines Starts einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX am 12. Juli 2024 wurde eine Reihe von Starlink-Satelliten in den Weltraum transportiert. Allerdings wurden die Satelliten nicht im anvisierten Orbit ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SpaceX, X.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Starlink93upperstageengineiceSpaceXwebcast.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eis am Heck der zweiten Stufe der am 12. Juli 2024 gestarteten Falcon-9-Rakete. (Videostill: Webcast SpaceX)" data-rl_caption="" title="Eis am Heck der zweiten Stufe der am 12. Juli 2024 gestarteten Falcon-9-Rakete. (Videostill: Webcast SpaceX)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Starlink93upperstageengineiceSpaceXwebcast26.jpg" alt="Eis am Heck der zweiten Stufe der am 12. Juli 2024 gestarteten Falcon-9-Rakete. (Videostill: Webcast SpaceX)" class="wp-image-142555"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eis am Heck der zweiten Stufe der am 12. Juli 2024 gestarteten Falcon-9-Rakete. (Videostill: Webcast SpaceX)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. Juli 2024 &#8211; Der Start zur Mission Starlink 9-3 war am 12. Juli 2024 um 4:35 Uhr MESZ erfolgt. Der Flug begann von der Rampe SLC 4E vom Startzentrum Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Stufe mit der Seriennummer B1063 funktionierte offenbar wie vorgesehen, auch ihre Landung auf dem Drohnenschiff names Of Course I Still Love You rund acht Minuten nach dem Abheben gelang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Stufe der Rakete mit zwanzig Starlink-Satelliten an Bord arbeitete nicht in vollem Umfang wie vorgesehen. Videobilder vom Flug der Stufe zeigen während ihrer ersten Brennphase ungewöhnliche Eisbildung am Heck der Stufe, und reichlich Material, das am arbeitenden Triebwerk der Stufe vorbei fällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zum Erreichen des Absetzorbits (~296 x 286 km) erforderliche Neustart des Triebwerks der zweiten Stufe misslang, das Triebwerk vom Typ Merlin Vacuum wurde nach Angaben von SpaceX-Chef Elon Musk dabei aus bisher unbekannten Gründen zerstört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Endergebnis führten die Probleme mit der zweiten Stufe dazu, dass der Absetzorbit für die Satelliten zu niedrig ausfiel. Das Perigäum, der niedrigste Bahnpunkt der Umlaufbahn, war nicht auf den erforderlich Wert angehoben worden, weshalb die ausgesetzten Satelliten auf ihren nun deutlich elliptischen Bahnen im Bereich von 295 x 140 km einige Abbremsung durch die Restatmosphäre der Erde erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen derzeit erwarteten relativ kurzfristigen Wiedereintritt der eben gestarteten Satelliten zu verhindern, will man versuchen, die Steuersoftware für die Ionentriebwerke an Bord der Satelliten kurzfristig zu verändern. Dass das von Erfolg gekrönt sein wird, ist keineswegs sicher, man will es aber auf jeden Fall versuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 12. Juli 2024:</strong><br>Nach Anweisung US-Luftfahrtbehörde FAA sind weitere Starts aller Versionen der Falcon-9-Rakete bis auf weiteres ausgesetzt. Das betrifft alle Flüge mit und ohne eine Besatzung an Bord, auch solche zur ISS und solche, die touristischen Zwecken dienen sollen.<br>Wenn sich die FAA in der Lage sehe, festzustellen, dass Systeme, Prozesse und Verfahren bei SpaceX im Zusammenhang mit der Anomalie keine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit darstellen, könnten wieder Starts von Falcon-9-Raketen erfolgen, hieß es von Seiten der Behörde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20096.msg563745#msg563745" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Starlink auf Falcon 9 (2024)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Space Pioneer: Strukturfehler führt zu Raketenstart von Teststand</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-pioneer-strukturfehler-fuehrt-zu-raketenstart-von-teststand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 09:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[statischer Brennversuch]]></category>
		<category><![CDATA[Tianlong 3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Probleme bei einem statischen Brennversuch des jungen chinesischen Raketenbauers Space Pioneer verursachten einen nicht vorgesehenen Flug des Testartikels. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Space Pioneer 30. Juni 2024. Am 30. Juni 2024 führte Space Pioneer in seiner Testeinrichtung in Gongyi in der Provinz Henan gegen 7:43 Uhr UTC einen statischen Brennversuch mit der ersten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Probleme bei einem statischen Brennversuch des jungen chinesischen Raketenbauers Space Pioneer verursachten einen nicht vorgesehenen Flug des Testartikels. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Space Pioneer 30. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/tl3uni4er60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Videostills - unbeabsichtigter Flug und Explosion beim Aufschlag. (Quelle: &quot;我是好孕发财小锦鲤/海上一浪花&quot;)" data-rl_caption="" title="Videostills - unbeabsichtigter Flug und Explosion beim Aufschlag. (Quelle: &quot;我是好孕发财小锦鲤/海上一浪花&quot;)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/tl3uni4er26.jpg" alt="Videostills - unbeabsichtigter Flug und Explosion beim Aufschlag. (Quelle: &quot;我是好孕发财小锦鲤/海上一浪花&quot;)" class="wp-image-142218"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Videostills &#8211; unbeabsichtigter Flug und Explosion beim Aufschlag. (Quelle: &#8222;我是好孕发财小锦鲤/海上一浪花&#8220;)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. Juni 2024 führte Space Pioneer in seiner Testeinrichtung in Gongyi in der Provinz Henan gegen 7:43 Uhr UTC einen statischen Brennversuch mit der ersten Stufe für die in der Entwicklung befindlichen Rakete vom Typ Tianlong 3 (TL-3, 天龙三号) durch. Bei Tests dieses Typs bleibt das zu testende Gerät üblicherweise mit der Testeinrichtung verbunden. Die Testeinrichtung muss dazu in der Lage sein, trotz der wegen des beim Test erzeugten Schubs resultierenden Kräfte keine unkontrollierbaren Bewegungen des Testartikels zuzulassen und auf jeden Fall ein Losreißen zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. Juni 2024 jedoch versagten offenbar Strukturen der Testeinrichtung bzw. die Verbindung zum Testartikel, was nach Angaben von Space Pioneer geschah, als ein Schub von rund 820 Tonnen erreicht war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketenstufe verließ die Testeinrichtung zunächst mehr oder weniger vertikal, bevor sie in leichter Seitenneigung weiter aufstieg. Space Pioneer berichtete mit Datum vom 30. Juni 2024, der Bordrechner der Raketenstufe habe dann abgeschaltet, und Stufe sei anschließend in bergiges Gelände gefallen.<br>Nach Angaben von Space Pioneer befinde sich die Absturzstelle rund 1,5 Kilometer entfernt von der Testeinrichtung, die weit weg vom Stadtgebiet von Gongyi liege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Test habe man laut Space Pioneer mit den lokalen Behörden zusammengearbeitet, um verbesserte Sicherheitsmaßnahmen zu erreichen und eine Evakuierung von Menschen aus der Umgebung zu organisieren. Eine Untersuchung nach dem Test soll ergeben haben, dass es nicht zu Personenschäden gekommen sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein offenbar mit einem Smartphone oder einer mobilen Kamera aufgenommenes Video zeigt &#8211; über eine Reihe von hohen Wohngebäuden gefilmt &#8211; den unbeabsichtigten Flug und die Explosion beim Aufschlag des Testartikels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Flüssigkeitsraketen vom Typ Tianlong 3 sollen einmal den Aufbau chinesischer Internetsatellitenkonstellationen unterstützen und folgen einem ähnlichen Konzept wie SpaceX´ Falcon-9-Rakete inklusive einer künftigen Wiederverwendungsmöglichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweistufige Konstruktion mit 3,8 Meter Stufendurchmesser wird laut Plan eine Startmasse von 590 Tonnen erreichen. In einen niedrigen Erdorbit soll sie 17 Tonnen Nutzlast bringen können, in einen sonnensychronen Orbit 14 Tonnen. Den Antrieb der ersten Stufe besorgen neun Triebwerke vom Typ Tianhuo 12 (TH-12), die Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennen. Ein einzelnes, an Vakuumbedingungen angepasstes Triebwerk vom Typ Tianhuo 12V ist für die zweite Raketenstufe vorgesehen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Tianlong-3 hot-fire test anomaly" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/8dU9uWN3fYQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Unbeabsichtigter Flug und Explosion beim Aufschlag (Quelle: &#8222;我是好孕发财小锦鲤/海上一浪花&#8220;)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19933.msg563404#msg563404" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Space Pioneer (China) &#8211; Tianlong-3</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russlands Erdbeobachter Resurs-P 1 jetzt als Trümmerquelle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russlands-erdbeobachter-resurs-p-1-jetzt-als-truemmerquelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 05:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische, im Juni 2013 gestartete Erdbeobachtungssatellit Resurs-P 1 erweist sich als weitere Quelle von Weltraumschrott. Am 27. Juni 2024 wurde bekannt, dass eine Reihe von Trümmern des Satelliten beobachtet worden sind. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quellen: LeoLabs, NASA, spacecom.mil. Nach Angaben eines Zentrums für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (U.S Space Command (USSPACECOM)) habe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische, im Juni 2013 gestartete Erdbeobachtungssatellit Resurs-P 1 erweist sich als weitere Quelle von Weltraumschrott. Am 27. Juni 2024 wurde bekannt, dass eine Reihe von Trümmern des Satelliten beobachtet worden sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quellen: LeoLabs, NASA, spacecom.mil.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="187" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102013092324_small_1.jpg" alt="" class="wp-image-37397"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Resurs-P 1 – Illustration (Bild: ZSKB Progress )</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben eines Zentrums für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (U.S Space Command (USSPACECOM)) habe <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/resurs-p1/" data-wpel-link="internal">Resurs-P 1</a> gegen 16:00 Uhr UTC am 26. Juni 2024 mehr als 100 beobachtbare Objekte freigesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LeoLabs, ein Privatunternehmen, das sich mit der Bahnverfolgung von um die Erde ziehenden Objekten beschäftigt, berichtete, dass es zwischen 13:05 Uhr UTC am 26. Juni 2024 und 00:51 Uhr UTC am 27. Juni 2024 bei Resurs-P 1 zu einem trümmergenerierenden Ereignis gekommen sein müsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut LeoLabs seien es mittlerweile mindestens 180 Objekte, die man Resurs-P 1 zuordnen könne. Hinsichtlich des Auslösers für das Freisetzungsereignis legten sich die LeoLabs nicht fest. In Frage kommen z.B. Ursachen, die in Konstruktion und Funktionalität des Satelliten begründet liegen, als auch solche äußerer Einwirkungen wie Treffer durch Weltraumschrott oder Meteoridenmaterial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise erfolgte bei Einsatzende von Resurs-P 1 keine angemessene Passivierung, oder sie konnte nicht abgeschlossen werden. Eine erfolgreiche Passivierung hilft, Explosionsereignisse zu vermeiden, bei denen Weltraumschrott entsteht, welcher dann eine konkrete Gefahr für andere Raumfahrzeuge darstellt. Bei einer wünschenswerten Passivierung werden Tanks und Leitungen eines Raumfahrzeugs von übriggebliebenem Treibstoff und Druckgasen befreit, Akkumulatoren von ihrer Stromversorgung getrennt und entladen, sowie vorher nicht benutzte redundante pyrotechnische Komponenten – das können zum Beispiel Ventile sein – ausgelöst. Ob das im Betriebsplan von Resurs-P 1 überhaupt so vorgesehen war, ist dem Autor nicht bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Resurs-P 1 umkreiste nach Bahnzirkularisierung mit seinem Bordantrieb die Erde auf einer annähernd sonnensynchronen, um 97,28 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn in Höhen zwischen 470 und 480 km. Das Raumfahrzeug mit einer Anfangsmasse von rund 6.570 kg diente insbesondere der Erfassung hochauflösender Detail- und Übersichtsaufnahmen der Erdoberfläche, der Erzeugung stereoskopischer, dreidimensionaler Bilddaten und der Gewinnung von Multispektralaufnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktive Einsatz von Resurs-P 1 endete Ende 2021. Die Bahnhöhe über der Erde nimmt seitdem ab. Zum Zeitpunkt des trümmerfreisetzenden Ereignisses befand sich der Satellit auf einer Bahn in Höhen zwischen 350 und 370 km über der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS scheint sich keine dauerhafte Gefährdung ergeben zu haben. Zunächst hatten die einzelnen Besatzungsmitglieder ihre Sicherheitspositionen in den jeweiligen angekoppelten Raumfahrzeugen eingenommen, durften diese nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA jedoch nach rund einer Stunde wieder verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Resurs-P 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.186 bzw. als COSPAR-Objekt 2013-030A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10394.msg563295#msg563295" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Resurs-P1 auf Sojus 2.1b</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kino: Der Mann, der nie im All war</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kino-der-mann-der-nie-im-all-war/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 08:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sowjetunion]]></category>
		<category><![CDATA[Tasillo Römisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Lemke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Tasillo hat davon geträumt Kosmonaut zu werden. Er ist es nicht geworden aber er hat über 100.000 Dinge über die Raumfahrt gesammelt. Damit steht er sogar im Guinnessbuch der Rekorde. Er möchte sein Lebenswerk den kommenden Generationen übergeben … Quelle: Rotzfrech Cinema, mit freundlicher Genehmigung 15. November 2023. … muss aber schon bald erkennen, dass [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kino-der-mann-der-nie-im-all-war/" data-wpel-link="internal">Kino: Der Mann, der nie im All war</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">„Tasillo hat davon geträumt Kosmonaut zu werden. Er ist es nicht geworden aber er hat über 100.000 Dinge über die Raumfahrt gesammelt. Damit steht er sogar im Guinnessbuch der Rekorde. Er möchte sein Lebenswerk den kommenden Generationen übergeben …</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rotzfrech Cinema, mit freundlicher Genehmigung 15. November 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">… muss aber schon bald erkennen, dass im großen „Museum der Menschheit“ nicht für jeden Platz ist. Was ist das also für ein Leben, wenn am Ende alles in der Tonne landet?<br>Vielleicht genau das Richtige!“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Der_Mann_der_nie_im_All_war_stills_10_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Man sieht den älteren Protagonisten in einem blauen Astronautenoverall an einem Tisch mit blauer Tischdecke sitzend ein Stück Obst essen. Der Boden ist gefliest, der Raum sieht nach Küche oder Esszimmer aus. Links im Hintergrund steht eine lebensgroße Figur mit einem angedeuteten Raumanzug, daneben eine lebensgroße Puppe mit wäremeregulierender Raumfahrerunterwäsche. Rechts sind in einer Vitrine bis zur Decke Raumfahrt-Devotionalien ausgestellt." data-rl_caption="" title="Man sieht den älteren Protagonisten in einem blauen Astronautenoverall an einem Tisch mit blauer Tischdecke sitzend ein Stück Obst essen. Der Boden ist gefliest, der Raum sieht nach Küche oder Esszimmer aus. Links im Hintergrund steht eine lebensgroße Figur mit einem angedeuteten Raumanzug, daneben eine lebensgroße Puppe mit wäremeregulierender Raumfahrerunterwäsche. Rechts sind in einer Vitrine bis zur Decke Raumfahrt-Devotionalien ausgestellt." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Der_Mann_der_nie_im_All_war_stills_10_26.jpg" alt="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" class="wp-image-133634"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Quelle: Rotzfrech Cinema)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mann, der nie im All war. Dieser Mann, das ist Tasillo. Er lebt und arbeitet in Mittweida, eine kleine Stadt in Sachsen. <br>Tasillo hat hier, in einem unscheinbaren Haus etwas entstehen lassen, was einmalig ist, für die Stadt, die Region und weit darüber hinaus: die größte private Raumfahrtsammlung der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mann, der nie im All war, er lebt für seine Welt, die Raumfahrt, das Weltall, das Universum. Sein Herz schlägt genau dafür, und zwar unendlich stark und engagiert. Jeden Moment seines Lebens widmet er seiner Leidenschaft; glücklich und zufrieden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Der_Mann_der_nie_im_All_war_stills_03_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" data-rl_caption="" title="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Der_Mann_der_nie_im_All_war_stills_03_26.jpg" alt="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" class="wp-image-133630"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kosmodrom Baikonur. (Quelle: Rotzfrech Cinema)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">100.000 Exponate hat er über viele Jahrzehnte zusammengetragen. Zu jedem Handschuh und Helm, zu den vielen Fotos, Unterschriften, Raketen und Bauteilen gibt es eine Geschichte; und Tasillo kann sie erzählen, denn es ist auch immer seine Geschichte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Der_Mann_der_nie_im_All_war_stills_06_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" data-rl_caption="" title="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Der_Mann_der_nie_im_All_war_stills_06_26.jpg" alt="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" class="wp-image-133632"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Tasillo Römisch in seiner Werkstatt im  Raumfahrtmuseum Mittweida. (Quelle: Rotzfrech Cinema)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was passiert, wenn er geht? Mit 67 Jahren möchte er sein Lebenswerk übergeben, doch seine Heimstadt Mittweida kann mit der Sammlung wenig anfangen. Und so beginnt seine Reise, um für seine Sammlung und seine Lebensgeschichte ein neues Zuhause zu finden und um sein Erlebtes festzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tom Lemke hat Tasillo einige Jahre auf dieser Reise begleitet. Mit langen Einstellungen und einer Bildästhetik, die der sowjetischen Raumfahrt schmeichelt, portraitiert er einen Menschen, der zielstrebig seiner Idee nachgeht aber gleichzeitig die Leidenschaft für die Raumfahrt immer noch mit fast kindlicher Neugier und Freude durch sein Leben trägt. <br>Eine Geschichte über die Kraft von Träumen und darüber wie schwer es mitunter ist, seine eigenen Geschichten festzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Der Mann, der nie im All war</strong><br>präsentiert von Rotzfrech Cinema (D, 94 Minuten, 2023)<br>Buch &amp; Regie: Tom Lemke</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Filmpremiere</strong><br>Filmbühne Mittweida<br>Mittwoch, 29. November 2023<br>Einlass: 19:00 Uhr<br>Beginn: 20:00 Uhr<br>Ende: 21:30 Uhr<br>In Anwesenheit des Regisseurs Tom Lemke und des Hauptprotagonisten Tasillo Römisch, im Anschluss Filmgespräch.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMDNIAW_DINA2_420X594_V1_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" data-rl_caption="" title="(Quelle: Rotzfrech Cinema)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="366" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMDNIAW_DINA2_420X594_V1_26.jpg" alt="" class="wp-image-133636" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMDNIAW_DINA2_420X594_V1_26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DMDNIAW_DINA2_420X594_V1_26-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(Quelle: Rotzfrech Cinema)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Termine mit Filmgespräch</strong><br>06.12.2023 Riesa Filmpalast 18 Uhr (17:30 Uhr Einlass)<br>11.12.2023 Halle Puschkino 19 Uhr<br>12.12.2023 Berlin Kino Krokodil 20 Uhr<br>13.12.2023 Chemnitz Weltecho 19 Uhr<br>14.12.2023 Dessau Kiez Kino 20:30 Uhr (20 Uhr Einlass)<br>15.12.2023 Jena Schillerhof 19:30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Tom Lemke</strong><br>Tom Lemke (geboren, 1976 in Großenhain) ist in Görlitz aufgewachsen. Dort absolvierte er die Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton. Anschließend zog er nach Chile, wo sein erster Dokumentarfilm entstand. Tom Lemke lebt heute in Leipzig und arbeitet als Filmregisseur für Kino- und Fernsehproduktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Filmografie</strong><br>Land am Wasser, D 2015 (Gewinner der Goldenen Taube beim DOK Leipzig), 85 Minuten<br>Das Flüstern der Bäume, D 2008, 55 Minuten<br>Lebenswert D 2004, 14 Minuten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg556084#msg556084" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt Filme und Dokumentationen</a></li>
</ul>
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		<title>Zentralstern eines planetarischen Nebels gibt Details aus seinem Leben preis</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zentralstern-eines-planetarischen-nebels-gibt-details-aus-seinem-leben-preis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 21:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
		<category><![CDATA[GRANTECAN]]></category>
		<category><![CDATA[La Palma]]></category>
		<category><![CDATA[M37]]></category>
		<category><![CDATA[Messier 37]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[planetarischer Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Weißer Zwerg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forschungsteam der Universität Tübingen nutzt den offenen Sternhaufen Messier 37 als Himmelslabor zur Bestimmung der Sternentwicklung und der Messung seines Masseverlusts. Eine Pressemitteilung der Eberhard Karls Universität Tübingen. Quelle: Eberhard Karls Universität Tübingen 11. Oktober 2023. 11. Oktober 2023 &#8211; Sonnenähnliche Sterne beenden ihr Leben als Weißer Zwerg. Manche davon sind von einem planetarischen Nebel [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Forschungsteam der Universität Tübingen nutzt den offenen Sternhaufen Messier 37 als Himmelslabor zur Bestimmung der Sternentwicklung und der Messung seines Masseverlusts. Eine Pressemitteilung der Eberhard Karls Universität Tübingen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Eberhard Karls Universität Tübingen 11. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/231011sternKWerneretal.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aufnahme des planetarischen Nebels im offenen Sternhaufen Messier 37. Der Sternhaufen enthält einige hundert Sterne. Der schmetterlingsförmige Nebel wird durch rotleuchtendes Wasserstoffgas sichtbar. (Bild: K. Werner et al.)" data-rl_caption="" title="Aufnahme des planetarischen Nebels im offenen Sternhaufen Messier 37. Der Sternhaufen enthält einige hundert Sterne. Der schmetterlingsförmige Nebel wird durch rotleuchtendes Wasserstoffgas sichtbar. (Bild: K. Werner et al.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/231011sternKWerneretal26.jpg" alt="Aufnahme des planetarischen Nebels im offenen Sternhaufen Messier 37. Der Sternhaufen enthält einige hundert Sterne. Der schmetterlingsförmige Nebel wird durch rotleuchtendes Wasserstoffgas sichtbar. (Bild: K. Werner et al.)" class="wp-image-132144"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Aufnahme des planetarischen Nebels im offenen Sternhaufen Messier 37. Der Sternhaufen enthält einige hundert Sterne. Der schmetterlingsförmige Nebel wird durch rotleuchtendes Wasserstoffgas sichtbar. (Bild: K. Werner et al.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Oktober 2023 &#8211; Sonnenähnliche Sterne beenden ihr Leben als Weißer Zwerg. Manche davon sind von einem planetarischen Nebel umgeben, der aus Gas besteht, das der sterbende Stern kurz vor seinem Tod abgestoßen hat. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Professor Klaus Werner vom Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen untersuchte jetzt erstmals einen Zentralstern eines planetarischen Nebels, der sich in einem offenen Sternhaufen befindet. Die Forscherinnen und Forscher konnten die Masse, die der Zentralstern im Laufe seines Lebens verloren hat, exakt bestimmen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Astronomy &amp; Astrophysics veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer Milchstraße gibt es mehr als tausend offene Sternhaufen. Jeder von ihnen umfasst eine Ansammlung von bis zu einigen Tausend Sternen, die gleichzeitig aus einer dichten Wolke von Gas und Staub entstanden sind. „Dass die Sterne eines Haufens alle das gleiche Alter haben, hat für die Astrophysik eine besondere Bedeutung“, berichtet Klaus Werner. Sie unterschieden sich lediglich in ihrer Masse. „Je massereicher ein Stern ist, desto schneller verbraucht er seinen Kernbrennstoff durch die Fusion von Wasserstoff zu Helium. Desto kürzer ist auch sein Leben und desto schneller die Entwicklung zum Weißen Zwerg“, erklärt er.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Momentaufnahme der Entwicklung</strong><br>Die Beobachtung eines Sternhaufens zeige wie ein Schnappschuss, wie weit entwickelt Sterne unterschiedlicher Masse im jeweils gleichen Alter zu einem bestimmten Zeitpunkt sind, sagt Werner: „In der Astronomie lassen sich Sternhaufen als eine Art Labor nutzen, in dem wir messen können, wie zuverlässig unsere Theorien der Sternentwicklung sind.“ Eine der größten Unsicherheiten in der Theorie der Sternentwicklung sei bisher die Frage, wie viel Materie ein Stern im Laufe seines Lebens verliert. Dieser Massenverlust sei erheblich. „Sterne wie unsere Sonne verlieren knapp die Hälfte ihrer Masse, bis sie sich zum Weißen Zwerg entwickelt haben. Sterne mit der achtfachen Masse der Sonne verlieren sogar rund 80 Prozent ihrer Masse“, sagt der Astrophysiker. Die Beziehung zwischen der Geburtsmasse der Sterne und der Masse zum Zeitpunkt des Todes als Weißer Zwerg bezeichnet man in der Astronomie als die Anfangs-Endmassen-Relation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Masse von Weißen Zwergen in Sternhaufen könne bei der Beobachtung direkt mit der Masse in Beziehung gesetzt werden, die diese bei ihrer Geburt hatten, berichtet Werner: „Ganz besonders aussagekräftig sind die Daten sehr junger Weißer Zwerge, genau das sind Zentralsterne planetarischer Nebel.“ Man kenne bisher nur drei Sternhaufen, die einen planetarischen Nebel enthalten. „Bisher war noch keiner von deren Zentralsternen untersucht worden, weil sie alle sehr weit entfernt und lichtschwach sind.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm231011sterndetailKWerneretal.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Vergrößerung des Bildes vom Sternhaufen zeigt, durch einen grünen Kreis gekennzeichnet, den lichtschwachen Zentralstern. Das Bild wurde insgesamt über 3,5 Tage lang belichtet und von dem Amateurastronomen Peter Goodhew aufgenommen, einem Ko-Autor der Studie. (Bild: K. Werner et al.)" data-rl_caption="" title="Die Vergrößerung des Bildes vom Sternhaufen zeigt, durch einen grünen Kreis gekennzeichnet, den lichtschwachen Zentralstern. Das Bild wurde insgesamt über 3,5 Tage lang belichtet und von dem Amateurastronomen Peter Goodhew aufgenommen, einem Ko-Autor der Studie. (Bild: K. Werner et al.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm231011sterndetailKWerneretal26.jpg" alt="Die Vergrößerung des Bildes vom Sternhaufen zeigt, durch einen grünen Kreis gekennzeichnet, den lichtschwachen Zentralstern. Das Bild wurde insgesamt über 3,5 Tage lang belichtet und von dem Amateurastronomen Peter Goodhew aufgenommen, einem Ko-Autor der Studie. (Bild: K. Werner et al.)" class="wp-image-132143"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Vergrößerung des Bildes vom Sternhaufen zeigt, durch einen grünen Kreis gekennzeichnet, den lichtschwachen Zentralstern. Das Bild wurde insgesamt über 3,5 Tage lang belichtet und von dem Amateurastronomen Peter Goodhew aufgenommen, einem Ko-Autor der Studie. (Bild: K. Werner et al.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spezielle chemische Zusammensetzung</strong><br>Das Forschungsteam hat nun eines der größten Teleskope der Welt, das Zehn-Meter-Teleskop GRANTECAN auf der Kanareninsel La Palma, auf den Zentralstern im Sternhaufen Messier 37 gerichtet und dessen Spektrum analysiert. Die Masse wurde auf 0,85 Sonnenmassen bestimmt und die ursprüngliche Masse auf 2,8 Sonnenmassen. „Der Stern hat also im Laufe seines Lebens 70 Prozent seiner Materie verloren“, erklärt Werner. Eine weitere Besonderheit sei seine spezielle chemische Zusammensetzung. Er habe keinen Wasserstoff mehr an der Oberfläche, was auf ein ungewöhnliches Ereignis in seiner jüngsten Vergangenheit hindeute: ein kurzzeitiges Wiederaufflammen der Kernfusion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genaue Kenntnis der Anfangs-Endmassen-Relation ist von fundamentaler Bedeutung in der Astrophysik, sagt Werner. Sie entscheide darüber, ob ein Stern sich zum Weißen Zwerg entwickelt, in einer Supernova-Explosion zum Neutronenstern wird oder gar ein schwarzes Loch als Endstadium übrigbleibt. „Andererseits werden aus der ausgestoßenen Materie neue Sterngenerationen gebildet, die mit schweren Elementen als Produkte von Kernreaktionen angereichert sind. Davon hängt die chemische Entwicklung von Galaxien und letztendlich des gesamten Universums ab.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>K. Werner, N. Reindl, R. Raddi, M. Griggio, L.R. Bedin, M.E. Camisassa, A. Rebassa-Mansergas, S. Torres, P. Goodhew: The unusual planetary nebula nucleus in the Galactic open cluster M37 and six further hot white dwarf candidates. Astronomy &amp; Astrophysics, doi.org/10.1051/0004-6361/202347217.<br><a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2023/10/aa47217-23/aa47217-23.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2023/10/aa47217-23/aa47217-23.html</a>,<br>pdf: <a href="https://www.aanda.org/articles/aa/pdf/2023/10/aa47217-23.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.aanda.org/articles/aa/pdf/2023/10/aa47217-23.pdf</a>;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=631.msg554727#msg554727" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planetarische Nebel</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>GFZ: Im Magnetsturm überschätzt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gfz-im-magnetsturm-ueberschaetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 17:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[geomagnetischer Sturm]]></category>
		<category><![CDATA[GFZ]]></category>
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		<category><![CDATA[Ringstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[St.-Patricks-Day-Sturm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=128262</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neue Erkenntnisse zum Ringstrom geladener Teilchen um die Erde. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ. Quelle: GFZ 21. Juni 2023. 21. Juni 2023 &#8211; Geladene Teilchen aus dem Weltraum werden vom Magnetfeld der Erde eingefangen. Sie fließen dann auf einer kreisförmigen Bahn um die Erde und bilden den so genannten Ringstrom. Das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neue Erkenntnisse zum Ringstrom geladener Teilchen um die Erde. Eine Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GFZ 21. Juni 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">21. Juni 2023 &#8211; Geladene Teilchen aus dem Weltraum werden vom Magnetfeld der Erde eingefangen. Sie fließen dann auf einer kreisförmigen Bahn um die Erde und bilden den so genannten Ringstrom. Das Wissen um seine Dynamik ist wichtig, weil er wiederum das Erdmagnetfeld und die Atmosphäre beeinflusst und gefährliche Bedingungen für Satelliten schaffen kann. Insbesondere das Verhalten während geomagnetischer Stürme, die von verstärkter Sonnenaktivität verursacht werden, ist bislang nicht vollständig verstanden. Hierfür genutzte Modelle haben die Stärke des Ringstroms bisher systematisch überschätzt. Das haben Forschende um Bernhard Haas und Yuri Shprits vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in einer Studie im Fachmagazin Nature Scientific Reports gezeigt. Sie analysierten die Teilchenbahnen während geomagnetischer Stürme und identifizierten einen bislang nicht berücksichtigen Teilchen-Verlust-Prozess durch Streuung an sogenannten Plasmawellen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RingstromElektronenverlustBernhardHaasGFZ80.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vergleich der simulierten Elektronenflüsse im Ringstrom um die Erde zu einem fixen Zeitpunkt (17.03.2013 10:57): links die Simulation auf Basis bisheriger Modelle, rechts mit dem neuen Modell. Hoher Elektronenfluss in Rot, geringer Elektronenfluss in Blau. Rechts in Braun (neues Modell) markiert ist der Bereich vor Mitternacht, in dem erhöhter Elektronenverlust notwendig ist, um die Satellitendaten zu reproduzieren. (Abbildung: Bernhard Haas, GFZ)" data-rl_caption="" title="Vergleich der simulierten Elektronenflüsse im Ringstrom um die Erde zu einem fixen Zeitpunkt (17.03.2013 10:57): links die Simulation auf Basis bisheriger Modelle, rechts mit dem neuen Modell. Hoher Elektronenfluss in Rot, geringer Elektronenfluss in Blau. Rechts in Braun (neues Modell) markiert ist der Bereich vor Mitternacht, in dem erhöhter Elektronenverlust notwendig ist, um die Satellitendaten zu reproduzieren. (Abbildung: Bernhard Haas, GFZ)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RingstromElektronenverlustBernhardHaasGFZ60.jpg" alt="Vergleich der simulierten Elektronenflüsse im Ringstrom um die Erde zu einem fixen Zeitpunkt (17.03.2013 10:57): links die Simulation auf Basis bisheriger Modelle, rechts mit dem neuen Modell. Hoher Elektronenfluss in Rot, geringer Elektronenfluss in Blau. Rechts in Braun (neues Modell) markiert ist der Bereich vor Mitternacht, in dem erhöhter Elektronenverlust notwendig ist, um die Satellitendaten zu reproduzieren. (Abbildung: Bernhard Haas, GFZ)" class="wp-image-128264" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RingstromElektronenverlustBernhardHaasGFZ60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RingstromElektronenverlustBernhardHaasGFZ60-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vergleich der simulierten Elektronenflüsse im Ringstrom um die Erde zu einem fixen Zeitpunkt (17.03.2013 10:57): links die Simulation auf Basis bisheriger Modelle, rechts mit dem neuen Modell. Hoher Elektronenfluss in Rot, geringer Elektronenfluss in Blau. Rechts in Braun (neues Modell) markiert ist der Bereich vor Mitternacht, in dem erhöhter Elektronenverlust notwendig ist, um die Satellitendaten zu reproduzieren. (Abbildung: Bernhard Haas, GFZ)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Ringstrom und seine Effekte</strong><br>Der Weltraum ist erfüllt vom interplanetaren Medium, einem Mix aus Protonen, Elektronen und anderen geladenen Teilchen, die u.a. von der Sonne ausgestoßen werden. Ein Teil dieser geladenen Partikel wird vom Magnetfeld der Erde eingefangen. Sie fließen dann als sogenannter Ringstrom auf einer kreisförmigen Bahn in der Äquatorebene im Abstand von einigen Erdradien um die Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Sonnenaktivität kann sich der Ringstrom dynamisch verändern. Eine möglichst genaue Kenntnis darüber ist wichtig, weil der Ringstrom diverse Auswirkungen auf die Erde und ihre Umgebung hat: Er kann gefährliche Oberflächenladungseffekte auf Satelliten verursachen, was deren Betrieb und Funktionsweise erheblich beeinträchtigen kann. Ringstromelektronen können über Streuprozesse in die Atmosphäre gelangen und dort über die Bildung von Stickoxiden zur Zerstörung von Ozon beitragen. Und nicht zuletzt kann der Ringstrom das Nettomagnetfeld der Erde schwächen. Um das Magnetfeld im Erdinneren möglichst genau studieren zu können, muss man äußere Einflüsse wie den des Ringstroms rechnerisch entkoppeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ringstrom kann seit langem im Weltraum und von der Erde aus gemessen werden. Solche Messungen wurden erstmals 1806 von Alexander von Humboldt in Berlin durchgeführt. Er prägte auch den Begriff „Magnetsturm“ für die von verstärkter Sonnenaktivität verursachten Änderungen des Erdmagnetfeldes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen geomagnetischer Stürme auf den Ringstrom</strong><br>Obwohl der Ringstrom seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht wird – sowohl mit Messungen als auch über Modellierung und Computersimulation –, ist noch immer nicht vollständig verstanden, wie er sich während geomagnetischer Stürme verändert. Das liegt daran, dass es viele verschiedene Prozesse gibt, die auf unterschiedlichen Zeitskalen zu seinem Verhalten beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Modellierungsansätze zeigen Teilchenverlust</strong><br>Eines der Hauptmerkmale eines geomagnetischen Sturms ist ein verstärkter Teilchenfluss im Ringstrom. Allerdings wurde die Anzahl der Elektronen vor allem zu Beginn der Stürme von bisherigen Modellen systematisch überschätzt, insbesondere auf der Nachtseite der Erde. Das haben Wissenschaftler:innen um Bernhard Haas und Yuri Shprits vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität Potsdam in einer Studie gezeigt, die im Fachmagazin Nature Scientific Reports erschienen ist. Als Ursache ermittelten sie bislang nicht berücksichtigte Teilchenverlustprozesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt für die Analysen der Forschenden waren starke Diskrepanzen zwischen Modellvorhersagen und Messungen der inneren Magnetosphäre der Erde während starker geomagnetischer Stürme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für genauere Untersuchungen betrachtete das Team des GFZ ein spezielles Magnetsturm-Event, nämlich den sogenannten St.-Patricks-Day-Sturm vom 17. März 2013. Er wurde schon verschiedentlich studiert und zeigt eine klare Unterscheidbarkeit zwischen starker und schwacher geomagnetischer Aktivität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ursachensuche für geringeren Teilchenfluss im Ringstrom</strong><br>Grundsätzlich gibt es im Ringstrom eine permanente Partikelfluktuation: Neue Partikel werden eingefangen, andere wieder ausgestoßen. Dafür spielt auch die Position im Ringstrom eine Rolle, also ob man zum Beispiel die der Sonne zugewandte Tag- oder die ihr abgewandte Nachtseite betrachtet. Denn die Magnetosphäre der Erde ist hier jeweils sehr unterschiedlich ausgeprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschenden klärten zunächst, dass die Ursache der festgestellten Überschätzung der Elektronenanzahl nicht in der Modellierung der Quellprozesse lag. Stattdessen fanden sie von bisherigen Modellen unberücksichtigte Verlustprozesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierfür analysierten sie die Bahnen von Elektronen nach ihrem Eintritt in den Ringstrom. Mithilfe von Simulationsrechnungen fanden sie heraus, dass ein Teil der Elektronen höchstwahrscheinlich durch Wechselwirkung mit sogenannten Plasmawellen wieder aus dem Ringstrom in die Atmosphäre gestreut wird. Als Plasma wird ein Zustand bezeichnet, in dem positiv und negativ geladene Teilchen vorherrschen. Beispielsweise durch Schwankungen in der Teilchendichte entstehen Plasmawellen, die mit schwankenden elektrischen und magnetischen Feldern einhergehen und so wieder auf geladene Teilchen rückwirken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Resümee und Ausblick</strong><br>„Diese Prozesse wurden von bisherigen Modellen des Ringstroms nicht ausreichend genau erfasst. Mit unserem Ansatz konnten wir bislang nicht berücksichtigte Elektronen-Verluste empirisch quantifizieren und zeigen, dass sie extrem stark sein müssen. Wir haben zwei Arten von Plasmawellen identifiziert, die für die Streuprozesse verantwortlich sein könnten. Der physikalische Mechanismus ist aber noch nicht vollständig verstanden und wird Gegenstand künftiger Studien sein. Eine genaue Lokalisierung der Verlustprozesse im Ringstrom ist mit unserer Methode nicht möglich, aber unsere Berechnungen deuten darauf hin, dass die Prozesse in dem Ringsektor stattfinden, der vor Mitternacht liegen muss“, resümiert Bernhard Haas, Erstautor der Studie und Doktorand am GFZ. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Yuri Shprits, am GFZ Leiter der Sektion 2.7 „Weltraumphysik und Weltraumwetter“ und Professor an der Universität Potsdam, ergänzt: „Das ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Dynamik von Teilchen in dieser Region des Weltraums und hilft uns, das Verhalten des Ringstroms während geomagnetischer Stürme besser zu modellieren und vorherzusagen. Das ist wiederum die Voraussetzung, um Satelliten vor den entsprechenden schädlichen Auswirkungen zu schützen, sowie das Magnetfeld der Erde in ihrem Inneren und die Auswirkungen dieser Teilchen auf die Atmosphäre und damit auch auf das Klima besser zu verstehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich der Ringstrom sowohl auf die Atmosphäre wie die Gefährdung von Satelliten auswirkt, trägt diese Studie zu Topic 1 „Atmosphäre im Globalen Wandel“ und Topic 3 „Ruhelose Erde – Vorhersage von Geogefahren ermöglichen“ unseres Forschungsprogramms „Changing Earth – Sustaining our Future“ der Programmorientierten Förderung PoF IV von Helmholtz Erde und Umwelt bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>Haas, B., Shprits, Y.Y., Allison, H.J. et al. A missing dusk-side loss process in the terrestrial electron ring current. Sci Rep13, 970 (2023). DOI: 10.1038/s4159-023-28093-2, <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-023-28093-2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-023-28093-2</a>, pdf: <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-023-28093-2.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41598-023-28093-2.pdf</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=875.msg550694#msg550694" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die Van-Allen-Gürtel</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Auftakt zur Vortragsreihe &#8222;Die größte Geschichte aller Zeiten&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auftakt-zur-vortragsreihe-die-groesste-geschichte-aller-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 21:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Die größte Geschichte aller Zeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Lesch]]></category>
		<category><![CDATA[LMU]]></category>
		<category><![CDATA[MSCL]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[ORIGINS]]></category>
		<category><![CDATA[Quadro Nuevo]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Was hat das Universum mit uns zu tun?]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126319</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 25. April 2023 fand die Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahres 2023 an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) statt. Raumfahrer Net war vor Ort. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Veranstaltungsbesuch 25. April 2023, LMU. Das Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gefördert. Die Veranstaltungen an der LMU finden in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster ORIGINS und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 25. April 2023 fand die Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahres 2023 an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) statt. Raumfahrer Net war vor Ort.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Veranstaltungsbesuch 25. April 2023, LMU.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023a600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Audimax der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-rl_caption="" title="Das Audimax der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023a260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Audimax der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gefördert. Die Veranstaltungen an der <a href="https://www.lmu.de/de/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LMU</a> finden in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.origins-cluster.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Exzellenzcluster ORIGINS</a> und dem Munich Science Communication Lab (<a href="https://www.mscl.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MSCL</a>) statt. Im Audimax der LMU hatten die Initiatoren der Vortragsreihe Prof. Dr. Harald Lesch, Dr. Cecilia Scorza-Lesch, Dr. Arno Riffeser und Christine Freitag für ein lehrreiches und unterhaltsames Programm gesorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Beginn stand eine musikalischen Einstimmung durch die von Mulo Francel und Didi Lowka 1996 gegründete Musikgruppe <a href="https://quadronuevo.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Quadro Nuevo</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023c600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Quadro Nuevo in der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-rl_caption="" title="Quadro Nuevo in der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023c260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Quadro Nuevo in der LMU. (Foto: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moderator Christoph Süß begrüßte anschließend die Anwesenden und führte durch die Veranstaltung. Der Studiendekan der Fakultät für Physik, Prof. Dr. Jochen Weller, richtete als Hausherr einige Worte an das Publikum, das den Veranstaltungsraum sehr umfänglich gefüllt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte ein animierender Vortrag, den Prof. Dr. Harald Lesch in routinierter und belebender Art und Weise absolvierte. Quasi im Husarenritt ging es durch Raum und Zeit, wurde die Verbindung zwischen Universum, seiner Geschichte und unserem Menschsein hergestellt. Für Prof. Dr. Harald Lesch nicht unüblich blieb nicht unerwähnt, dass die Naturgesetze nicht nur auf der Erde gelten, sondern überall im Universum in gleicher Art.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023d600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Christoph Süß: Da ist der Urknall (auch). (Foto: Thomas Weyrauch)" data-rl_caption="" title="Christoph Süß: Da ist der Urknall (auch). (Foto: Thomas Weyrauch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023d260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Christoph Süß: Da ist der Urknall (auch). (Foto: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Überhaupt ist das das Thema der begonnenen Veranstaltungsreihe: &#8222;Die größte Geschichte aller Zeiten&#8220; reicht von der Entstehung des Universums, der Ausbildung seiner Strukturen, über die Entstehung erster Sterne, die Bildung von Galaxien, Sonnensystemen und Planeten bis zur Ausbildung des Lebens auf dem Planeten Erde und schließlich dem Anthropozän, demjenigen Erdzeitalter, das durch die Einflussnahme des Menschen auf biologische, geologische und atmosphärische Prozesse gekennzeichnet ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023g600.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prof. Dr. Harald Lesch. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-rl_caption="" title="Prof. Dr. Harald Lesch. (Foto: Thomas Weyrauch)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Muenchen25042023g260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. Harald Lesch. (Foto: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die weiteren Vortragenden und Themen, die behandelt werden sollen, stellten Prof. Dr. Harald Lesch und Christoph Süß am Schluss der vergnüglichen Auftaktveranstaltung vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das gesamte Vortragsprogramm:</strong></p>



<ul class="wp-block-list" start="25">
<li><strong>25. April 2023<br>Auftaktveranstaltung</strong><br>19:30 Uhr im Audimax der LMU (A030, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Öffentliche Veranstaltung mit einem Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch zum Thema: „Was hat das Universum mit uns zu tun?“, Interviews und Gesprächen mit AstronomInnen und musikalischen Einlagen.</li>



<li><strong>9.  Mai 2023<br>Was ist Zeit?</strong><br><strong>von Prof. Dr. Harald Lesch</strong><br>19:30 im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Zum Auftakt beschäftigen uns zwei der grundlegendsten und rätselhaftesten Eigenschaften des ganzen Kosmos: das Sein und die Zeit. Was ist Zeit? Wie gehen die Naturwissenschaften historisch mit Zeit um? Wann hat sich die Rolle der Zeit in den Wissenschaften geändert? Hierzu gehören auch die Verfahren der historischen Rekonstruktion mittels der Annahme, dass die Naturgesetze überall und immer im Universum in der Weise gültig waren, wie sie es jetzt auf der Erde sind.</li>



<li><strong>23. Mai 2023<br>Wie begann das eigentlich alles? Die Geschichte vom Anfang des Universums</strong><br><strong>von Prof. Dr. Jochen Weller</strong><br>19:30 im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Kosmologen versuchen die Anfänge des Universums mit modernen physikalischen Theorien zu modellieren und diese Modelle mit Beobachtungen zu überprüfen. Prof. Weller führt uns durch die Welt dieser Modelle und legt dar, welche astrophysikalischen Beobachtungen zu unserem modernen Weltbild geführt haben. Er stellt uns moderne Fragestellung, zum Beispiel nach dem Ursprung der beobachtenden Galaxienverteilung am Himmel, vor und wie diese Fragen mit Hilfe hochpräziser Instrumente beantwortet werden können. Uns erwartet eine spannende Reise in eine Welt, die nichts mit unseren Erfahrungen des Alltags gemein hat und trotzdem ihre Signaturen an unserem Himmel hinterlässt.</li>



<li><strong>6. Juni 2023<br>Am Anfang war Wasserstoff! Und was war davor?<br>von Prof. Dr. Otmar Biebel</strong><br>19:30 Uhr im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Viele chemische Elemente sind uns aus dem Alltag vertraut. Dabei können die schweren Elemente eine beeindruckende Geschichte ihrer Entstehung bei Sternexplosionen erzählen, während die meisten der leichten Elemente im Kern von Sternen erbrütet wurden. Wasserstoff und Helium bildeten sich als erste Elemente schon wenige Minuten nachdem unser Universum im Urknall entstanden ist.<br>Aber es drängt sich eine Frage auf: Was war vor dem Wasserstoff?<br>Mit modernsten Experimenten wurde und wird nach und nach aufgedeckt, wie schon wenige Bruchteile einer Sekunde nach dem Urknall die Zutaten für die Entstehung der ersten Elemente entstanden sind und wie sich daraus die Bausteine zum Aufbau dieser Elemente gebildet haben. Zwar sind noch nicht alle Fragen beantwortet und auch noch nicht alle Rätsel der ersten billionstel Sekunde unseres Universums gelöst. Doch die darauf folgenden Minuten der Entwicklung unseres Universums bis zur Entstehung der ersten Elemente kennen wir heute genau. Werden Sie zum Beobachter unseres Universums, wenn wir seine Entwicklungsgeschichte bis zur Entstehung der ersten Elemente Revue passieren lassen.</li>



<li><strong>28. Juni 2023<br>Eine Virtuelle Tour durch unser Universum<br>von Dr. Klaus Dolag</strong><br>19:30 Uhr im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Kosmologische Simulationen spielen Heutzutage eine bedeutende Rolle in der Erforschung der Strukturen im Universum und deren Bildung. Die Verwendung moderner Hochleistungsrechner erlauben, durch die mit ihrer Hilfe durchgeführten Berechnungen, theoretische Vorhersagen über die Verteilung und den Zustand der normalen, sowie der dunkle Materie im Universum. Die aktuellen Generationen derartiger Simulationen berücksichtigen eine große Bandbreite an physikalischen Prozessen und kommen damit der Realität des Universums während der gesamten Epoche der Strukturbildung sehr nahe. So liefern Beispielsweise die beobachteten, oftmals sehr eindrucksvollen Bilder von kollidierenden Galaxien schon einen Hinweis, auf welche spektakuläre Art und Weise sich Objekte in unserem Universum bilden. Das virtuelle Universum aus unseren Computern erlaubt es sogar, dies zu verfolgen, während es passiert. In einer Führung durch solche, am Computer erzeugten, virtuellen Universen bekommen sie Einsichten in die Entwicklung des Universums und dessen Strukturen, sowie die Methoden, mit denen sie erstellt wurden.</li>



<li><strong>4. Juli 2023<br>Galaxien und der kosmische Zyklus des Lebens<br>von Prof. Dr. Andreas Burkert</strong><br>19:30 Uhr im großen Physik-Hörsaal der LMU (N120, Geschwister-Scholl-Platz 1)<br>Galaxien, wie unsere Milchstrasse, sind die Welteninseln des Kosmos. In ihnen läuft der kosmische Zyklus des Lebens ab, dem wir unsere Existenz verdanken. Im Urknall entstanden nur die leichtesten Elemente, Wasserstoff und Helium. In den Galaxien entstehen aus diesem Urstoff dichte Gaswolken, die Geburtsstätten der Sterne. Die massereichen Sterne wandeln diese Atome des Urknalls in ihren heißen Zentren in schwerere Elemente um. Dabei entstehen auch die Bausteine des Lebens und der Erde. Am Ende ihrer Entwicklung explodieren diese Sterne als Supernovae und schleudern dabei den in ihrem Inneren produzierten Sternenstaub hinaus in die galaktische Umgebung. Daraus entstehen nun neue Gaswolken und in ihnen die nächste Generation von Sternen und nun auch, aus dem Sternenstaub, Planeten und, zumindest in einem Fall, Leben. Wir sind Sternenstaub.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Vortrag der Auftaktveranstaltung in bewegten Bildern bei Urknall, Weltall und das Leben:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Harald Lesch Vortrag: Wir und das Universum • Wissenschaftsjahr 2023 LMU / BMBF" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/a2fxUDCb6u0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19880.msg548909#msg548909" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Vortragsreihe: Die größte Geschichte aller Zeiten</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA-Administrator: Mikrometeoriten wohl nicht Ursache für Beschädigungen an Sojus MS-22 und Progress MS-21</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-administrator-mikrometeoriten-wohl-nicht-ursache-fuer-beschaedigungen-an-sojus-ms-22-und-progress-ms-21/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 17:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Nelson]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-MS 21]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-MS 22]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=125785</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer Anhörung vor dem Wissenschaftsausschuss des 118. Kongress der Vereinigten Staaten berichtete der Chef der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde, was NASA und Russlands Raumfahrtorganisation Roskosmos hinsichtlich der Kühlsystemlecks an den ISS-Zubringern herausgefunden haben wollen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: 118. Kongress der Vereinigten Staaten, 27. April 2023. Nach Angaben von Bill Nelson sei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="in-einer-anhorung-vor-dem-wissenschaftsausschuss-des-118-kongress-der-vereinigten-staaten-berichtete-der-chef-der-usamerikanischen-luft-und-raumfahrtbehorde-was-nasa-und-russlands-raumfahrorganisation-roskosmos-hinsichtlich-der-kuhlsystemlecks-an-den-isszubringern-herausgefunden-haben-wollen-ein-beitrag-von-thomas-weyrauch--10f101e1-5306-4d3d-b514-181b95864fea">In einer Anhörung vor dem Wissenschaftsausschuss des 118. Kongress der Vereinigten Staaten berichtete der Chef der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde, was NASA und Russlands Raumfahrtorganisation Roskosmos hinsichtlich der Kühlsystemlecks an den ISS-Zubringern herausgefunden haben wollen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: 118. Kongress der Vereinigten Staaten, 27. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BillNelson27042023usgov1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bill Nelson, seit 2021 Administrator der NASA, am 27. April 2023. (Videostill: 118. Kongress der Vereinigten Staaten)" data-rl_caption="" title="Bill Nelson, seit 2021 Administrator der NASA, am 27. April 2023. (Videostill: 118. Kongress der Vereinigten Staaten)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BillNelson27042023usgov26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bill Nelson, seit 2021 Administrator der NASA, am 27. April 2023. (Videostill: 118. Kongress der Vereinigten Staaten)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Bill Nelson sei noch nicht zu sagen, ob es sich bei den Lecks in den Kühlsystemen des bemannten Zubringerschiffs Sojus MS-22 und des unbemannten Transporters Progress MS-21 um Folgen eines Entwurfsfehler oder um Resultate von Fehlern bei der Herstellung handle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Nelson sei jedenfalls als Ergebnis gemeinsamer Arbeit von NASA und Roskosmos ein Einschlag von Mikrometeoriten ziemlich sicher auszuschließen. Nelson wies auch darauf hin, dass diese Beurteilung noch nicht endgültig sei, an der Angelegenheit werde noch gearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bei der Anhörung bekannt gewordene Einschätzung ist einer von Roskosmos´ erstem Vize-Generaldirektor Andrej Jeltschanikow getätigten Einlassung konträr. Letzterer hatte geäußert, seitens Roskosmos gehe man davon aus, dass <a href="https://www.raumfahrer.net/gk-roskosmos-vize-weltraumschrott-nicht-ursache-fuer-beschaedigungen-an-sojus-ms-22-und-progress-ms-21/" data-wpel-link="internal">Meteoriten als Ursache</a> anzusehen sei, Weltraumschrott keinesfalls, und was da genau eingeschlagen sei, wisse niemand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der gestrigen Anhörung stellen sich neue Fragen. Beispielsweise, ob es überhaupt irgendwelche Einschläge in die an die ISS gekoppelten Raumfahrzeuge im All gab? Ob es systemische Probleme mit den Kühlsystemen der Raumfahrzeuge gibt? Ob verschiedenen ISS-Partnern an Transparenz und nachvollziehbaren Informationen gelegen ist?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="2024 Proposed NASA Budget Hearing" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/KJVehYHtP6g?start=6488&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Full Committee Hearing &#8211; An Overview of the Fiscal Year 2024 Proposed Budget Request for the National Aeronautics and Space Administration<br>118th Congress April 27, 2023</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.msg548428#msg548428" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-administrator-mikrometeoriten-wohl-nicht-ursache-fuer-beschaedigungen-an-sojus-ms-22-und-progress-ms-21/" data-wpel-link="internal">NASA-Administrator: Mikrometeoriten wohl nicht Ursache für Beschädigungen an Sojus MS-22 und Progress MS-21</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA: ISS-Zusammenarbeit bestätigt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-iss-zusammenarbeit-bestaetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 07:32:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=125603</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für rund fünf Jahre wollen alle Beteiligten für die und an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) weiter zusammenarbeiten, darüber hinaus auch die westlichen Staaten und Japan. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA 27. April 2023. Bereits über 22 Jahre dauere herausragende Forschung unter Mikrogravitation an Bord der ISS an, meldete die US-amerikanische Luft- und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-iss-zusammenarbeit-bestaetigt/" data-wpel-link="internal">NASA: ISS-Zusammenarbeit bestätigt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für rund fünf Jahre wollen alle Beteiligten für die und an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) weiter zusammenarbeiten, darüber hinaus auch die westlichen Staaten und Japan. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: NASA 27. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ISS4Okt2018nasarosc2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Internationale Raumstation (ISS) am 4. Oktober 2018. (Bild: NASA / Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Die Internationale Raumstation (ISS) am 4. Oktober 2018. (Bild: NASA / Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ISS4Okt2018nasarosc26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Internationale Raumstation (ISS) am 4. Oktober 2018. (Bild: NASA / Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits über 22 Jahre dauere herausragende Forschung unter Mikrogravitation an Bord der ISS an, meldete die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA. Die Menschen, die sich auf der Station aufhielten, seien zum Wohle der Menschheit tätig, heißt es in einem Blogeintrag vom 27. April 2023 auf einer Internetseite der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die USA, Japan, Kanada und beteiligte ESA-Mitgliedsstaaten haben nach Angaben der NASA vereinbart, Betrieb und Nutzung der ISS bis 2030 zu unterstützen. Russland habe eine Mitarbeit bis inklusive <a href="https://www.raumfahrer.net/russland-bestaetigt-verlaengerung-des-iss-engagements-bis-2028/" data-wpel-link="internal">2028</a> zugesagt, berichtet der Blogeintrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Blogeintrag heißt es weiter, die NASA werde die Zusammenarbeit mit ihren Partnerorganisationen zur Sicherstellung einer ununterbrochenen Präsenz von Menschen im niedrigen Erdorbit also fortsetzten, und außerdem für einen gesicherten und geordneten Übergang zur Nutzung einer kommerziellen Raumstation sorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt in der dritten Dekade der ISS-Nutzung sei laut Blogeintrag eine Periode maximal möglicher Nützlichkeit für die Wissenschaft erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dato seien über 3.300 wissenschaftliche Experimente unter Mikrogravitation an Bord der Station abgewickelt worden. Seit den Anfängen der ISS im Jahr 1998 hätten 266 Menschen aus 20 Ländern an Bord gearbeitet, summiert der Blogeintrag.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg548397#msg548397" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Alternder Inmarsat I-4 F1 in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alternder-inmarsat-i-4-f1-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 13:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[2005-009A]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[BGAN]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar 3000GM]]></category>
		<category><![CDATA[GSPS]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
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		<category><![CDATA[Inmarsat I-4 F1]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[PAC-W]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[SBAS]]></category>
		<category><![CDATA[SouthPAN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der mittlerweile über achtzehn Jahre im All befindliche Kommunikationssatellit Inmarsat I-4 F1 hat sich am 16. April 2023 nach einer Anomalie offenbar in einen Sicherheitsmodus versetzt. Arbeiten zur Wiederherstellung des regulären Betriebs laufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus/Astrium/EADS, Inmarsat, m-cramer Satellitenservices, Pivotel Group Pty Limited, TerraStar. Der Betreiber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der mittlerweile über achtzehn Jahre im All befindliche Kommunikationssatellit Inmarsat I-4 F1 hat sich am 16. April 2023 nach einer Anomalie offenbar in einen Sicherheitsmodus versetzt. Arbeiten zur Wiederherstellung des regulären Betriebs laufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus/Astrium/EADS, Inmarsat, m-cramer Satellitenservices, Pivotel Group Pty Limited, TerraStar.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INMARSAT4Astrium800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inmarsat-4 F1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)" data-rl_caption="" title="Inmarsat-4 F1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INMARSAT4Astrium260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Inmarsat-4 F1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: EADS Astrium)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Betreiber des Satelliten, die Inmarsat Global Limited, bestätigte am 18. April 2023 das Vorliegen der Betriebsstörung nach einem am 16. April 2023 gegen 21:14 Uhr Weltzeit (UTC) aufgetretenen Ausfall und teilte weiter mit, man arbeite an der Wiederherstellung der über Inmarsat I-4 F1 ausgestrahlten Dienste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein teilweiser Verlust im Energiesystem habe automatische Abläufe angestoßen, die dazu führten, dass die Ausstrahlung der via Inmarsat I-4 F1 realisierten Dienste nicht mehr möglich war. Dies kann der Art interpretiert werden, dass auf Grund eines Fehlerzustands an Bord des Raumfahrzeugs ein sogenannter Sicherheitsmodus (safemode) ausgelöst worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Üblicherweise leitet dabei ein Bordcomputer angemessene und vorprogrammierte Notfallmaßnahmen ein, die mit dem Übergang in den Sicherheitsmodus und einem Zustand eingeschränkter Aktivität, definiertem Kommunikationsverhalten (Grundtelemetrie aktiv, Zustandsdatenübermittlung und Befehlsempfang möglich) und gesicherter Ausrichtung der Solarzellenausleger Richtung Sonne enden. Für Erdbobachtungssatelliten bedeutet derartiges regelmäßig, dass z.B. Beobachtungsequipment nicht mehr Richtung Erde zeigt und deaktiviert ist, bei einem Kommunikationssatelliten, dass die Kommunikationsnutzlast zur Stromersparnis heruntergefahren wird, und die Antennen der Kommunikationsnutzlast auf Grund der Lage des Raumfahrzeugs im All nicht mehr die vorgesehenen Ausleuchtzonen bedienen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgaben des am 11. März 2005 an Bord einer Atlas V-Rakete von der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida aus ins All transportierten Satelliten mit einer Startmasse von rund 5.959 Kilogramm (Leermasse unbetankt ~3.340 Kilogramm) hatten zwischenzeitlich teilweise andere Inmarsat-Satelliten übernommen, teilweise wurde auf technisch unterschiedliche Dienste als Rückfallebene zurückgegriffen, beispielsweise auf Kurzwellenfunk im Bereich der Luftverkehrslenkung und -Kontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maritime Sicherheitsdienste, die auf andere Satelliten verlegt worden waren, senden nach der Reaktivierung des paketbasierten Dienstes Inmarsat C am 18. April 2023 wieder über Inmarsat I-4 F1.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Classic-Aero-Dienste für die Luftfahrt stehen laut Inmarsat seit dem 19. April 2023 wieder via Inmarsat I-4 F1 zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuerliche Einbindung von Inmarsat I-4 F1 in das Breitbandnetzwerk Broadband Global Area Network (BGAN (B-GAN), Sprach- und Datenübertragung mit hohen Übertragungsraten) ist nach Angaben von Inmarsat im Gange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Inmarsat I-4 F1 auszustrahlende Dienste zur Satellitentelefonie (Global Satellite Phone Service, GSPS) erfordern laut Inmarsat weiter Arbeiten, die wegen der gemäß Inmarsat vorliegenden Komplexität der Angelegenheit noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffen von dem Ausfall waren auch Dienste zur Verbesserung der Genauigkeit von Satelltennaviagtionssystemen (Space Based Augmentation Systems, SBAS). An Bord von Inmarsat I-4 F1 befindet sich eine Nutzlast dafür. Das Southern Positioning Augmentation System (SouthPAN) zur Verbesserung der Navigationsdatengenauigkeit in Australien und Neuseeland ist deshalb von dem Ausfall betroffen. SouthPAN soll im Regelbetrieb im Empfangsbereich eine Genauigkeitsverbesserung bei der Positionsbestimmung von 5-10 Metern auf rund 10 Zentimeter ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat4F1plInmarsat80.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)" data-rl_caption="" title="Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Inmarsat4F1plInmarsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Inmarsat-4 F1 Nutzlastsektion. (Bild: Inmarsat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat I-4 F1 basiert auf dem Satellitenbus Eurostar-3000GM. Er besitzt einen Grundkörper mit den Maßen 7,0 m × 2,9 m × 2,3 m, an dem zwei Solarzellenausleger und eine Gitternetzantenne von TRW für das L-Band mit einem Reflektor mit einem Durchmesser von neun Metern angebracht sind. Die beiden Solarzellenausleger geben dem Erdtrabanten eine Spannweite von 45 Metern. Die gemeinsame elektrische Nennleistung der beiden Ausleger beträgt 14 Kilowatt. Die Solarzellen auf den Auslegern verwenden eine Kombination aus Silizium und Galliumarsenid. Sie dienen dem Laden der Akkumulatoren an Bord und ermöglichen den Betrieb der Kommunikations- und Navigationsnutzlast, sowie der raumflugtechnischen System des Satelliten, unter denen sich vier elektrische, Xenon-Gas nutzende Triebwerke des Typs SPT 100 befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Positioniert im Bereich von 143,5 Grad Ost des Geostationären Orbits (GEO) adressiert Inmarsat I-4 F1 Empfänger im asiatischen und pazifischen Raum, so u.a. in Australien und Neuseeland. Angesichts des Alters und insbesondere des für Bahnerhaltungsmanöver noch zur Verfügung stehenden Resttreibstoffs ist der Satellit seit einiger Zeit auf einer inklinierten Bahn unterwegs. Derzeit liegt die Neigung seiner Bahn gegen den Erdäquator bei rund 3,9 Grad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Flottenerneuerung will Inmarsat viele der über Inmarsat I-4 F1 ausgestrahlte Dienste auf den am 22. Dezember 2021 gestarteten <a href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-i-6-f1-und-f2-bei-airbus-bestellt/" data-wpel-link="internal">Inmarsat I-6 F1</a> übertragen und damit in den kommenden Monaten beginnen, teilte das Unternehmen mit. Inmarsat I-4 F1 hat das Ende seiner 13 jährigen Auslegungslebensdauer bereits deutlich überschritten. Am 17. Februar 2018 hatte der Satellit eine Störung seines Lageregelungssystems zu bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat I-4 F1 (Inmarsat-4F1, Inmarsat 4-F1, I4F1, PAC-W) ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 28.628 und als COSPAR-Objekt 2005-009A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19638.msg548316#msg548316" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat</a></li>
</ul>
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		<title>Spot aus für SPOT 7 alias Azersky</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spot-aus-fuer-spot-7-alias-azersky/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 18:25:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[2014-034A]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[SPOT]]></category>
		<category><![CDATA[SPOT 7]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für Aserbaidschan eingesetzte Erdbeobachtungssatellit SPOT 7 alias Azersky ist ausgefallen und aufgegeben worden. Bemühungen, noch einmal Kontakt zu dem Raumfahrzeug zu bekommen, führten nach Angaben von Aserbaidschans Raumfahrtbehörde Azercosmos nicht zum Erfolg. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus, Azercosmos, ESA, ISRO. Azersky ist ein Erdbeobachtungssatellit, der als SPOT [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für Aserbaidschan eingesetzte Erdbeobachtungssatellit SPOT 7 alias Azersky ist ausgefallen und aufgegeben worden. Bemühungen, noch einmal Kontakt zu dem Raumfahrzeug zu bekommen, führten nach Angaben von Aserbaidschans Raumfahrtbehörde Azercosmos nicht zum Erfolg. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus, Azercosmos, ESA, ISRO.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SPOT7satbairbus67.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SPOT 7 alias Azersky. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="SPOT 7 alias Azersky. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SPOT7satbairbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SPOT 7 alias Azersky. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Azersky ist ein Erdbeobachtungssatellit, der als SPOT 7 geplant, gebaut und gestartet worden war und seit einer Vereinbarung zwischen Airbus Defence and Space Frankreich und Aserbaidschans Raumfahrtbehörde Azercosmos auf der Messe Bakutel 2014 im Winter 2014 unter neuem Namen betrieben worden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Azercosmos fiel Azersky ein Jahr vor Erreichen seiner Auslegungsbetriebsdauer von zehn Jahren aus. Der Satellit kreist seit seinem Start auf der indischen PSLV-Rakete mit der Flugnummer C23 am 30. Juni 2014 um die Erde. Aktuell ist der Satellit auf einem 98,2 Grad gegen den Erdäquator geneigten Orbit in Höhen zwischen 704 und 706 Kilometern über der Erde unterwegs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Azercosmos meldete mit Datum vom 20. April 2023, die Umlaufbahn von Azersky sei weiterhin die vorgesehene. Der Kontakt zum Satelliten sei allerdings abgebrochen, was man auf eine Kollision mit Weltraumschrott oder einem Meteoriten zurückführe. Belege für eine Kollision als vermutete Ausfallursache führte Azercosmos nicht an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit war nach Angaben von Azercosmos mit 45 Millionen Manat (umgerechnet rund 23,9 Millionen Euro) versichert. Die Beschaffung der Versicherungssumme habe man laut Azercosmos angestoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während seines Einsatzzeitraums lieferte Azersky über 80.000 Satellitenbilder mit einem kumulierten Datenvolumen von rund einem halben Petabyte (ein Petabyte ~ 1000 Terabyte), berichtete Azercosmos.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spot7satartairbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SPOT 7 alias Azersky - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="SPOT 7 alias Azersky - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spot7satartairbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SPOT 7 alias Azersky &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß der 2014 getroffenen Vereinbarung hat Azercosmos auch Zugriff auf Daten von Azerskys seit dem 9. September 2012 im All befindlichen Schwestersatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/pslv-c21-bringt-zwei-satelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">SPOT 6</a>, sowie auf die von Airbus´ Erdbeobachtungssatelliten Pléiades 1A und 1B. Nach Angaben von Azercosmos kann der Bedarf an Satellitenbildern derzeit ohne Einschränkungen mit Daten von SPOT 6 befriedigt werden. Außerdem habe man Vereinbarungen mit weiteren ausländischen Satellitenbildanbietern, auf deren Daten man bedarfsweise zurückgreifen könne, so Azercosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Azersky, Startmasse rund 714 Kilogramm, basiert wie SPOT 6 auf dem Satellitenbus AstroSat-500 Mk. 2 alias AstroSat-500L. Die Abmessungen seines Hauptkörpers betragen 1,55 x 1,75 x 2,7 Meter. Das im Regelbetrieb dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug besitzt drei Solarzellenausleger mit einer Gesamtfläche von rund 5,4 Quadratmetern und einer Nennleistung von zusammen 1450 Watt, und zur Speicherung elektrischer Energie Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Der bordeigene Speicher für erfasste Bilddaten beträgt ein Terabyte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SPOT 7 alias Azersky ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.053 und als COSPAR-Objekt 2014-034A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12457.msg548012#msg548012" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SPOT 7 alias Azersky u.a. auf PSLV-C23 (CA) vom SDSC FLP</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spot-aus-fuer-spot-7-alias-azersky/" data-wpel-link="internal">Spot aus für SPOT 7 alias Azersky</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Fengyun 3G gestartet &#8211; erstes Regenradar aus China im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fengyun-3g-gestartet-erstes-regenradar-aus-china-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 09:59:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[CASC]]></category>
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		<category><![CDATA[Radar]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=125207</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. April 2023 startete vom Jiuquan Satellite Launch Center aus eine Rakete des Typs Langer Marsch 4B, um den chinesischen Wettersatelliten Fengyun 3G in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quellen: CAST, CNSA, CMA, NSMC, WMO. Der Start, ursprünglich einmal für das Jahr 2019 vorgesehen, erfolgte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fengyun-3g-gestartet-erstes-regenradar-aus-china-im-all/" data-wpel-link="internal">Fengyun 3G gestartet &#8211; erstes Regenradar aus China im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 16. April 2023 startete vom Jiuquan Satellite Launch Center aus eine Rakete des Typs Langer Marsch 4B, um den chinesischen Wettersatelliten Fengyun 3G in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quellen: CAST, CNSA, CMA, NSMC, WMO.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fy3glaucmagovcn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der Rakete vom Typ Langer Marsch 4B mit Fengyun 3G (FY-3G) an Bord. (Bild: China Meteorological Administration (CMA))" data-rl_caption="" title="Start der Rakete vom Typ Langer Marsch 4B mit Fengyun 3G (FY-3G) an Bord. (Bild: China Meteorological Administration (CMA))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fy3glaucmagovcn26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Start der Rakete vom Typ Langer Marsch 4B mit Fengyun 3G (FY-3G) an Bord. (Bild: China Meteorological Administration (CMA))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start, ursprünglich einmal für das Jahr 2019 vorgesehen, erfolgte um 3:36 Uhr MESZ vom Startkomplex 43/94 des Jiuquan Satellite Launch Center (JSLC) im Nordwesten Chinas. Die Rakete hob um 9:36 Uhr Pekinger Zeit (1:36 Uhr Weltzeit (UTC)) am 16. April 2023 ab. Das dreistufige Projektil des Typs Langer Marsch 4B (Chang Zheng 4B, CZ-4B) flog die 471. Mission einer Rakete mit dem Namensbestandteil Langer Marsch.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6800031cnsagovcom1k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Langer Marsch 4B mit Fengyun 3G (FY-3G) an Bord passiert den Startturm. (Bild: CNSA)" data-rl_caption="" title="Langer Marsch 4B mit Fengyun 3G (FY-3G) an Bord passiert den Startturm. (Bild: CNSA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6800031cnsagovcom26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Langer Marsch 4B mit Fengyun 3G (FY-3G) an Bord passiert den Startturm. (Bild: CNSA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das von ihr ins All gebrachte Raumfahrzeug Fengyun 3G erreichte nach Informationen aus China die vorgesehene Umlaufbahn. Der auch als FY-3G bezeichnete dreiachsstabilisierte Satellit wurde von der China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC) entwickelt. Er umkreist jetzt in Höhen zwischen 414 und 423 Kilometern die Erde. Die Neigung seiner Bahn gegen den Äquator liegt bei etwa 50 Grad und deckt so mittlere und niedrige Breitengrade ab. Für einen Erdumlauf benötigt das Raumfahrzeug dort 92,8 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten, der von Chinas Nationalem Wettersatellitenzentrum (NSMC, National Satellite Meteorological Center) für die Chinesische Wetterbehörde (CMA, China Meteorological Administration) eingesetzt werden soll, werden fünf, nach abweichenden Informationen mindestens sechs Jahre genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Satelliten befindet sich eine gegenüber den auf Orbits in rund doppelter Flughöhe gebrachten Vorgängersatelliten eine geänderte Instrumentierung. Sie setzt sich wie folgt zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>GNOS-2 GNSS Radio Occultation Sounder &#8211; 2</li>



<li>HARC High Accuracy Radiometric Calibrator (Testnutzlast)</li>



<li>MERSI-RM MERSI-Rainfall Measurement</li>



<li>MWRI-RM Micro-Wave Radiation Imager for the Rainfall Mission</li>



<li>PMR Precipitation Measurement Radar</li>



<li>SIPMAI Short-wave Infrared Polarized Multi-Angle Imager (Testnutzlast)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/65ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC1k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Precipitation Measurement Radar (PMR). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-rl_caption="" title="Precipitation Measurement Radar (PMR). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/65ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC26.jpg" alt="" width="260" height="186"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Precipitation Measurement Radar (PMR). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Spezielle Aufgabe des neuen Satelliten ist es, Niederschlagsmengen zu ermitteln. Es handelt sich um die erste solche Mission aus China und der erste chinesische Beitrag zur internationalen globalen Global Precipitation Measurement Mission (GPM) Konstellation. Das besondere dieses Satelliten ist eine Radaranlage zur Wolken- und Niederschlagsbeobachtung, das zweikanalige Precipitation Measurement Radar (PMR) mit den Mittenfrequenzen 13,35 ± 0,01 GHz (Ku-Band) und 35,55 ± 0,01 GHz (Ka-Band). Die Anlage zur aktiven weltraumgestützten Niederschlagserkennung soll in der Lage sein, Informationen zur dreidimensionalen Struktur von Wetter- und Sturmsystemen und Wolkenformationen zu liefern sowie Daten zur Art des Niederschlags (Regen, Schnee&#8230;) und seiner Intensität zu erfassen. Die Breite des Beobachtungsstreifens kann bis zu 300 Kilometern betragen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7199ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Micro-Wave Radiation Imager-RM (MWRI-RM). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-rl_caption="" title="Micro-Wave Radiation Imager-RM (MWRI-RM). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7199ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Micro-Wave Radiation Imager-RM (MWRI-RM). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Micro-Wave Radiation Imager-RM für die Mission ist eine weiterentwickelte Version des auf den Vorgängersatelliten eingesetzten Geräts und besitzt 26 Empfangskanäle und dient insbesondere der Erfassung schwacher Niederschläge. Das Mikrowellenradiometer kann außerdem Korrekturdaten für die Radaranlage liefern, um Fehler, die sich durch in der Atmosphäre vorhandene Feuchtigkeit ergeben, zu kompensieren. Wasserdampf der Atmosphäre beeinflusst die Geschwindigkeit der Radarimpulse.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/69ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC80.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Medium Resolution Spectral Imager-RM (MERSI-RM). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-rl_caption="" title="Medium Resolution Spectral Imager-RM (MERSI-RM). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/69ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Medium Resolution Spectral Imager-RM (MERSI-RM). (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für Beobachtungen im nahen Infrarot und im Bereich des sichtbaren Lichts und der Bestimmung von Parametern wie der Wolkenoberseitentemperatur, der Wolkenobergrenzenhöhe, des effektiven Partikelradius und der Wolkenmorphologie gibt es an Bord von Fengyun 3G das Instrument Medium Resolution Spectral Imager-RM (MERSI-RM). Das Instrument ist eine vereinfachte Variante des MERSI-II der Vorgängersatelliten. Es besitzt acht Kanäle für Wellenlängen von 0,65, 0,865, 0,94, 1,38, 1,64, 3,8, 10,8 und 12 Mikrometern. Die Breite des Beobachtungsstreifens beträgt rund 1200 Kilometer.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/68719ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC80.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="GNSS Radio Occultation Sounder 2 (GNOS-2) Elektronik-Boxen. (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-rl_caption="" title="GNSS Radio Occultation Sounder 2 (GNOS-2) Elektronik-Boxen. (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/68719ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">GNSS Radio Occultation Sounder 2 (GNOS-2) Elektronik-Boxen. (Bild: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der GNSS Radio Occultation Sounder &#8211; 2 (GNOS-2), welcher Signale von GPS- und BeiDou-2-Navigationssatelliten empfangen kann, dient neben der Positionsbestimmung des Satelliten der Messung der lokalen Windgeschwindigkeit über der Meeresoberfläche. Die von Wasserflächen reflektierten Signale von Navigationssatelliten können Auskunft über die Rauheit der Wasseroberfläche geben, aus der sich die lokale Windgeschwindigkeit ableiten lässt. Außerdem kann GNOS-2 Daten zur Luftfeuchte und-Temperatur liefern.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/67ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC1k.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fengyun 3G (FY-3G) über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-rl_caption="" title="Fengyun 3G (FY-3G) über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/67ImagesourceNSMC8thReseInstofCASTC26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Fengyun 3G (FY-3G) über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: National Satellite Meteorological Center The Eighth Research Institute of China Aerospace Science and Technology Corporation)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Vergleich zu den früheren Satelliten der Serie niedrigere Flughöhe von Fengyun 3G erfordert wegen der dort relativ höheren Dichte der Restatmosphäre eine geänderte Strategie zur Bahnerhaltung. Ohne Triebwerkseinsatz würde sich die Flughöhe bei hoher Sonnenaktivität um rund 600 Meter pro Tag verringern. Die Missionsanforderungen bedingen jedoch, dass Veränderungen der Flughöhe 100 Meter pro Tag nicht überschreiten, weshalb drei Mal pro Einsatztag Bahnkorrekturen vorgenommen werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angepasst werden mussten gegenüber früheren Satelliten der Serie auch das Stromerzeugungssystem und das Thermalmanagement. Auf seiner inklinierten niedrigen nicht sonnensynchronen Umlaufbahn kann der Satellit seine Ausrichtung in Flugrichtung abhängig von der Richtung der Sonneneinstrahlung im Turnus regelmäßig um 180 Grad ändern. Darüber hinaus besitzt der Satellit zwei statt einem Solarzellenausleger, welche bezogen auf die Flugrichtung links und rechts am Satellitenhauptkörper montiert sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/operationasogss42ss23nmscorgcn1k.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wettersatelliten Chinas. (Grafik: National Satellite Meteorological Center (NSMC))" data-rl_caption="" title="Wettersatelliten Chinas. (Grafik: National Satellite Meteorological Center (NSMC))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/operationasogss42ss23nmscorgcn26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wettersatelliten Chinas. (Grafik: National Satellite Meteorological Center (NSMC))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Satelliten auf besonderer Bahn hofft man, die Genauigkeit von Vorhersagen aus Daten chinesischer Wettersatelliten um rund drei Prozent zu steigern und den Vorhersagezeitraum um rund 24 Stunden verlängern zu können. Die Aktualität meteorologischer Katastrophenüberwachung soll nahezu verdoppelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorgängersatelliten der Serie sind teilweise nicht mehr im Betrieb, oder nur noch eingeschränkt nutzbar. Fengyun 3A und 3B sind stillgelegt. Fengyun 3C ist nicht mehr vollständig funktionsfähig. Fengyun 3D und 3E befinden sich im Regelbetrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fengyun 3G erfährt derzeit das In-orbit testing (IOT) und soll rund sechs Monate nach dem Start in den Regelbetrieb überführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fengyun 3G (FY-3G), auch als Fengyun-III 07 (云三号07星) bezeichnet, und gemäß seinen Aufgaben auch FY-3RM-1 genannt, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 56.232 bzw. als COSPAR-Objekt 2023-055A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17926.msg547670#msg547670" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinesische CZ-4 Trägerstarts</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fengyun-3g-gestartet-erstes-regenradar-aus-china-im-all/" data-wpel-link="internal">Fengyun 3G gestartet &#8211; erstes Regenradar aus China im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA-Flug zur ISS &#8211; SpaceX Crew-5 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-flug-zur-iss-spacex-crew-5-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 21:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Kikina]]></category>
		<category><![CDATA[B1077]]></category>
		<category><![CDATA[Crew-Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Josh Cassada]]></category>
		<category><![CDATA[Just Read the Instructions]]></category>
		<category><![CDATA[Koichi Wakata]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX Crew-5]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=116549</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Startkomplex 39A des Kennedy-Weltraumzentrums in Florida in den USA startete eine vierköpfige Besatzung zur Internationalen Raumstation (ISS). Die Kopplung mit der Station ist für den 6. Oktober 2022 am späten Abend geplant. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, SpaceX. An Bord des Endurance genannten Raumschiffs vom Typ Crew-Dragon wirkt NASA-Astronautin Nicole Mann als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-flug-zur-iss-spacex-crew-5-im-all/" data-wpel-link="internal">NASA-Flug zur ISS &#8211; SpaceX Crew-5 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom Startkomplex 39A des Kennedy-Weltraumzentrums in Florida in den USA startete eine vierköpfige Besatzung zur Internationalen Raumstation (ISS). Die Kopplung mit der Station ist für den 6. Oktober 2022 am späten Abend geplant.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, SpaceX.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacexcrew5lau10522NASAJoelKowsky2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Start mit NASA SpaceX Crew-5. (Bild: NASA / Joel Kowsky)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Start mit NASA SpaceX Crew-5. (Bild: NASA / Joel Kowsky)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacexcrew5lau10522NASAJoelKowsky26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon-9-Start mit der NASA SpaceX Crew-5. (Bild: NASA / Joel Kowsky)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des Endurance genannten Raumschiffs vom Typ Crew-Dragon wirkt NASA-Astronautin Nicole Mann als Kommandeurin der Mission, NASA-Kollege Josh Cassada als Pilot. Begleitet werden sie vom Japaner Koichi Wakata, unterwegs für die JAXA, und der Russin Anna Kikina, tätig für Roskosmos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Mann, Cassada und Kikina ist es jeweils der erste Weltraumflug, Wakata befindet sich jetzt auf seinem mittlerweile fünften Einsatz im All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kopplung am Modul Harmony der Internationalen Raumstation soll automatisch erfolgen und ist derzeit für den 6. Oktober gegen 22:57 Uhr MESZ geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Station warten Menschen aus den Vereinigten Staaten von Amerika, Russland und Italien auf die Neuankömmlinge. Aktuell an Bord der ISS sind die italienische ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti, die beiden Russen Sergei Walerjewitsch Prokopjew und Dmitri Alexandrowitsch Petelin, sowie Bob Hines, Kjell Lindgren, Frank Rubio und Jessica Watkins aus den USA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/crew5collagev3scaled768x508nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="NASA SpaceX Crew-5 Kollage - von links nach rechts und oben nach unten: Nicole Mann, Josh Cassada, Koichi Wakata, Anna Kikina. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="NASA SpaceX Crew-5 Kollage - von links nach rechts und oben nach unten: Nicole Mann, Josh Cassada, Koichi Wakata, Anna Kikina. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/crew5collagev3scaled768x508nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">NASA SpaceX Crew-5 Kollage &#8211; von links nach rechts und oben nach unten: Nicole Mann, Josh Cassada, Koichi Wakata, Anna Kikina. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Laut NASA-Administrator Bill Nelson zeige die Crew-5-Mission, dass wir im goldenen Zeitalter der kommerziellen erkunden des Weltraums lebten. Es handle sich um eine neue Ära, die getrieben werde durch den Geist von Partnerschaft, wissenschaftlichen Einfallsreichtum und die Suche nach neuen Entdeckungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der ISS werde die Crew-5 nach Angaben von Nelson über zweihundert wissenschaftliche Experimente und Technologiedemonstrationen durchführen. Darunter sei unter anderem ein Versuch zum 3D-Druck menschlicher Organe, und Untersuchungen, die ein besseres Verständnis von Herzerkrankungen zum Ziel hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start verlief ohne offenkundige Probleme. Die Falcon-9-Rakete hob um 18:00 Uhr und 57 Sekunden (MESZ) ab, der Booster B1077 landete nach Absolvierung seines Flugprogramms auf dem Drohnenschiff &#8222;Just Read the Instructions&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Expedition 68 &#8211; NASA’s SpaceX Crew-5 Flight Day 1 Highlights</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Expedition 68 - NASA’s SpaceX Crew-5 Flight Day 1 Highlights - Oct. 5, 2022" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/g2AVVXfQ-S4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">(Quelle: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19203.msg538831#msg538831" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-5 / USCV-5 (C210.2/Endurance) auf Falcon 9 (B1077.1)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachrichten, die nicht gefallen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nachrichten-die-nicht-gefallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2022 18:12:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=113809</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schlechte Nachrichten sind auch Nachrichten. Sie zur Kenntnis zu nehmen mag aufwühlen, erregen, empören. Sie auszulassen wäre eine bewusste Verfälschung. Ein Kommentar von Thomas Weyrauch. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch 20. August 2022. Das Zeitgeschehen ist aktuell von vielen unschönen, besorgniserregenden und gefährlichen Entwicklungen bestimmt. Entwicklungen, die wissenschaftliche Disziplinen und technischen Fortschritt betreffen, sind auch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Schlechte Nachrichten sind auch Nachrichten. Sie zur Kenntnis zu nehmen mag aufwühlen, erregen, empören. Sie auszulassen wäre eine bewusste Verfälschung. Ein Kommentar von Thomas Weyrauch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch 20. August 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zeitgeschehen ist aktuell von vielen unschönen, besorgniserregenden und gefährlichen Entwicklungen bestimmt. Entwicklungen, die wissenschaftliche Disziplinen und technischen Fortschritt betreffen, sind auch darunter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Klimawandel beispielsweise und insbesondere ganz aktuell das menschenverachtende Agieren Russlands in der Ukraine und die daraus resultierenden Folgen haben auch Auswirkungen auf die Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrer.net hat es sich zur Aufgabe gemacht, unabhängig und umfassend Informationen zu Astronomie und Raumfahrt zur Verfügung zu stellen. In diesem Rahmen wurde und wird selbstverständlich auch über russische Raumfahrtaktivitäten und damit in Zusammenhang stehende Umstände und Entwicklungen berichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit solch ein Bericht beispielsweise die Auskunft des derzeitigen Leiters der russischen Raumfahrtbehörde wiedergibt, man werde nun alle Kraft in allerlei militärische Raketentechnik und Raumfahrtanwendungen stecken, weil man Russland schützen müsse, dann ist das in dieser Form schlicht eine Nachricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine schlechte Nachricht ist es, weil das Wiedererstarken militärischer Ambitionen für die friedliche Zusammenarbeit bei der Erkundung des Weltraums &#8211; und bei der Erkundung der Erde aus dem Weltraum &#8211; keinen Fortschritt bedeutet. Es ist nicht nur kein Fortschritt, nein, es wird unermesslicher Schaden angerichtet in einer Zeit, in der die Erdbevölkerung jeden Anlass hat, alle Ressourcen in den Schutz einer lebenswerten Umwelt auf ihrem unersetzlichen Heimatplaneten zu stecken. In Wirklichkeit handelt es sich also um eine richtig schlechte Nachricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geistes- und Finanzkraft werden eingesetzt, um Tötungsmaschinen, um Kriegswaffen auszudenken und zu bauen. Wenn diese dann auch noch hemmungslos eingesetzt werden, handelt es sich um eine Katastrophe. Ein solche hat die Regierung Russlands dieses Jahr ausgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt keinerlei gültige Rechtfertigung für das Agieren Russlands in der Ukraine, für das Töten, für die Verbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit bei Raumfahrer.net weiter von und über Russland berichtet wird, ist davon auszugehen, dass das keinesfalls bedeutet, man billige das Vorgehen in der Ukraine, man mache sich aktuelle Standpunkte staatlicher russischer Stellen zu eigen oder unterstütze diese. Und das ist ganz sicher eine gute Nachricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg536527#msg536527" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nachrichten-die-nicht-gefallen/" data-wpel-link="internal">Nachrichten, die nicht gefallen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Measat 3 soll stillgelegt werden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/measat-3-soll-stillgelegt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 16:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[MEASAT]]></category>
		<category><![CDATA[Measat 3]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=89921</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der seit dem 21. Juni 2021 von Ausfällen betroffene und mittlerweile westwärts im Bereich des Geostationären Orbits driftende Kommunikationssatellit Measat 3 wird nach Angaben seines Betreibers aus Malaysia keinen kommerziellen Einsatz mehr erfahren und stillgelegt werden. Quelle: MEASAT Global Berhad. 9. August 2021 &#8211; MEASAT Global Berhad (MEASAT) teilte am 6. August 2021 mit, den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der seit dem 21. Juni 2021 von Ausfällen betroffene und mittlerweile westwärts im Bereich des Geostationären Orbits driftende Kommunikationssatellit Measat 3 wird nach Angaben seines Betreibers aus Malaysia keinen kommerziellen Einsatz mehr erfahren und stillgelegt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: MEASAT Global Berhad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEASAT3Boeing601bss2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MEASAT3Boeing601bss26bb.jpg" alt=""/></a><figcaption>Measat 3 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">9. August 2021 &#8211; MEASAT Global Berhad (MEASAT) teilte am 6. August 2021 mit, den seit dem 12. Dezember 2006 im All befindlichen Erdtrabanten in den kommenden Wochen einem Deorbiting zu unterziehen, womit wahrscheinlich das Steuern des Raumfahrzeugs in einen Friedhofsorbit gemeint ist. Satelliten im Geostationären Orbit (GEO) können auf Grund ihrer derzeit üblichen Auslegung ohne externes Gerät nicht auf eine Bahn gebracht werden, die sie kurzfristig zu einem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre führen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinsichtlich Measat 3 gibt MEASAT an, man empfange seine Telemetriedaten kontinuierlich und habe darüber hinaus die Möglichkeit, den Satelliten mit Kommandos vom Erdboden zu steuern. Wie es um die Möglichkeiten besteht, unter Einsatz von Triebwerken an Bord des Satelliten einen nützlichen nachhaltigen Abstand zum GEO zu erreichen, teilte MEASAT nicht mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher ist sich MEASAT offenbar, dass der auf Boeings Satellitenbus 601HP basierende Satellit nicht mehr nutzbringend eingesetzt werden kann. Fortgesetzte Tests und Anstrengungen, den Satelliten wieder nutzbar zu machen, hätten ergeben, dass ein kommerzieller Einsatz nicht mehr möglich sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zuletzt bei 91,5 Grad Ost im GEO kommerziell genutzte Kommunikationssatellit wurde am 8. August 2021 im Bereich von 74,4 Grad Ost beobachtet. Der Satellit driftet weiterhin westwärts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Measat 3 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 29.648 und als COSPAR-Objekt 2006-056A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/measat-3-ausfaelle-und-drift-im-geo/" data-wpel-link="internal">Measat 3: Ausfälle und Drift im GEO</a> (21. Juli 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/measat-3d-bei-airbus-defence-and-space-bestellt/" data-wpel-link="internal">Measat 3d bei Airbus Defence and Space bestellt</a> (9. Mai 2019)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong><br><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3914.msg515748#msg515748" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Proton M/Breeze-M mit Satellit Measat-3</a></p>
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