<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Raumfahrt &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 03 May 2026 13:51:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Raumfahrt &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Leistungsstarkes, Lithium betriebenes Triebwerk für Marsflüge getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/leistungsstarkes-lithium-betriebenes-triebwerk-fuer-marsfluege-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 21:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Lithium]]></category>
		<category><![CDATA[magnetoplasmadynamisches Triebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[MPD Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152471</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/leistungsstarkes-lithium-betriebenes-triebwerk-fuer-marsfluege-getestet/" data-wpel-link="internal">Leistungsstarkes, Lithium betriebenes Triebwerk für Marsflüge getestet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/tech-demonstration/nasa-fires-up-powerful-lithium-fed-thruster-for-trips-to-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 28. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6XsqSA9tNfY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152462" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Prototyp eines mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen Triebwerks wurde im Februar 2026 in einer Spezialkammer im Jet Propulsion Laboratory der NASA getestet. Nach weiterer Entwicklung könnten Triebwerke dieser Art Teil eines nuklear-elektrischen Antriebssystems werden, das bemannte Missionen zum Mars antreibt.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p>Dieser Prototyp erreichte Leistungswerte, die über denen der leistungsstärksten Elektroantriebe aller derzeitigen Raumfahrzeuge der Behörde liegen. Wertvolle Daten aus dem ersten Zündversuch dieses Triebwerks werden in eine bevorstehende Testreihe einfließen.</p>



<p>„Bei der NASA arbeiten wir an vielen Dingen gleichzeitig, und wir haben den Mars nicht aus den Augen verloren. Die erfolgreiche Leistung unseres Triebwerks in diesem Test zeigt echte Fortschritte auf dem Weg dahin, einen amerikanischen Astronauten auf den Roten Planeten zu schicken“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Dies ist das erste Mal in den Vereinigten Staaten, dass ein elektrisches Antriebssystem mit einer so hohen Leistung von bis zu 120 Kilowatt betrieben wurde. Wir werden weiterhin strategische Investitionen tätigen, die diesen nächsten großen Sprung vorantreiben werden.“</p>



<p>Während fünf Zündvorgängen glühte die Wolframelektrode in der Mitte des Triebwerks hellweiß und erreichte Temperaturen von über 2.800 Grad Celsius. Die Arbeiten wurden im Electric Propulsion Lab des JPL durchgeführt, wo sich die Vakuumanlage für verdampfbare Metalltreibstoffe befindet – eine einzigartige nationale Einrichtung für die sichere Erprobung von Elektrotriebwerken, die Metalldampf-Treibstoffe bei Leistungen bis in den Megawattbereich nutzen.</p>



<p><strong>Inbetriebnahme</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152464" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p>Elektrische Antriebe verbrauchen bis zu 90 % weniger Treibstoff als herkömmliche chemische Raketen mit hohem Schub. Aktuelle elektrische Triebwerke, wie jene, die die Psyche-Mission der NASA antreiben, nutzen Solarenergie, um Treibstoffe zu beschleunigen, und erzeugen so einen geringen, kontinuierlichen Schub, der im Laufe der Zeit hohe Geschwindigkeiten erreicht. Das NASA JPL testet derzeit ein mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen (MPD) Triebwerk, eine Technologie, die seit den 1960er Jahren erforscht wird, aber noch nie im Einsatz war. Der MPD-Motor unterscheidet sich von bestehenden Triebwerken dadurch, dass er hohe Ströme nutzt, die mit einem Magnetfeld interagieren, um Lithiumplasma elektromagnetisch zu beschleunigen.</p>



<p>Während des Tests erreichte das Team eine Leistung von bis zu 120 Kilowatt. Das ist mehr als das 25-Fache der Leistung der Triebwerke von Psyche, das derzeit über die leistungsstärksten elektrischen Triebwerke aller NASA-Raumsonden verfügt. Im Vakuum des Weltraums beschleunigt die sanfte, aber konstante Kraft, die die Triebwerke von Psyche im Laufe der Zeit liefern, die Raumsonde auf 200.000 Kilometer pro Stunde.</p>



<p>„Die Entwicklung und der Bau dieser Triebwerke in den letzten Jahren waren eine lange Vorbereitung auf diesen ersten Test“, sagte James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL. „Das ist ein großer Moment für uns, denn wir haben nicht nur gezeigt, dass das Triebwerk funktioniert, sondern auch die angestrebten Leistungswerte erreicht. Und wir wissen, dass wir über einen guten Teststandort verfügen, um die Herausforderungen der Skalierung anzugehen.“</p>



<p><strong>Übergang zu Elektroantriebstechnik</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152467" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p>Um den Test zu beobachten, spähte Polk durch eine kleine Öffnung in die 8 Meter lange, wassergekühlte Vakuumkammer. Im Inneren sprang der Antrieb an, wobei seine düsenförmige Außenelektrode glühend hell leuchtete und eine leuchtend rote Abgasfahne ausstieß. Polk forscht seit Jahrzehnten an lithiumbetriebenen MPD-Antrieben und hat an der Dawn-Mission der NASA sowie an Deep Space 1 mitgearbeitet, der ersten Demonstration elektrischen Antriebs jenseits der Erdumlaufbahn.</p>



<p>Das Team strebt an, in den kommenden Jahren Leistungswerte zwischen 500 Kilowatt und 1 Megawatt pro Triebwerk zu erreichen. Da die Hardware bei so hohen Temperaturen arbeitet, wird es eine zentrale Herausforderung sein, in vielen Teststunden nachzuweisen, dass die Komponenten der Hitze standhalten können. Eine bemannte Mission zum Mars könnte 2 bis 4 Megawatt Leistung benötigen, was mehrere MPD-Triebwerke erfordern würde, die mehr als 23.000 Stunden lang in Betrieb sein müssten.</p>



<p>Lithium-betriebene MPD-Triebwerke haben das Potenzial, mit hoher Leistung zu arbeiten, Treibstoff effizient zu nutzen und einen deutlich höheren Schub zu liefern als derzeit eingesetzte elektrische Triebwerke. In ihrer ausgereiften Form und in Kombination mit einer nuklearen Energiequelle könnten sie die Startmasse reduzieren und die für bemannte Marsmissionen erforderlichen Nutzlasten ermöglichen.</p>



<p>Die seit zweieinhalb Jahren andauernde Entwicklung des MPD-Triebwerks wird vom JPL in Zusammenarbeit mit der Princeton University in New Jersey und dem Glenn Research Center der NASA in Cleveland geleitet. Sie wird durch das Space Nuclear Propulsion-Projekt der NASA finanziert, das seit 2020 ein Programm für nuklear-elektrische Antriebe der Megawattklasse für bemannte Marsmissionen unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf fünf entscheidenden Technologieelementen liegt, zu denen auch das elektrische Antriebssubsystem gehört. Das Projekt mit Sitz im Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, ist Teil des Space Technology Mission Directorate der NASA.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5309.msg586924#msg586924" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Elektrische Antriebe</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/leistungsstarkes-lithium-betriebenes-triebwerk-fuer-marsfluege-getestet/" data-wpel-link="internal">Leistungsstarkes, Lithium betriebenes Triebwerk für Marsflüge getestet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hardware für Artemis-III-Mondrakete am Cape eingetroffen. Artemis-II-Kapsel kehrt zum Kennedy Space Center zurück.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hardware-fuer-artemis-iii-mondrakete-am-cape-eingetroffen-artemis-ii-kapsel-kehrt-zum-kennedy-space-center-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:22:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 3]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[RS-25]]></category>
		<category><![CDATA[VAB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152438</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem erfolgreichen Testflug von Artemis II arbeiten die Teams im Kennedy Space Center mit Hochdruck an der nächsten Artemis-Mission. Am 28. April manövrierten Techniker die riesige Kernstufe der SLS-Rakete im VAB des KSC, um sie für Artemis III vorzubereiten. Das Besatzungsmodul von Artemis II traf währenddessen zur Auswertung nach dem Flug wieder im Kennedy [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hardware-fuer-artemis-iii-mondrakete-am-cape-eingetroffen-artemis-ii-kapsel-kehrt-zum-kennedy-space-center-zurueck/" data-wpel-link="internal">Hardware für Artemis-III-Mondrakete am Cape eingetroffen. Artemis-II-Kapsel kehrt zum Kennedy Space Center zurück.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem erfolgreichen Testflug von Artemis II arbeiten die Teams im Kennedy Space Center mit Hochdruck an der nächsten Artemis-Mission. Am 28. April manövrierten Techniker die riesige Kernstufe der SLS-Rakete im VAB des KSC, um sie für Artemis III vorzubereiten. Das Besatzungsmodul von Artemis II traf währenddessen zur Auswertung nach dem Flug wieder im Kennedy Space Center ein. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/28/nasas-artemis-iii-moon-rocket-hardware-arrives-artemis-ii-capsule-returns-to-kennedy/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Communications</a>, 28. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren. Credit: NASA/Glenn Benson" data-rl_caption="" title="Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren. Credit: NASA/Glenn Benson" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="467" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1.jpg" alt="" class="wp-image-152432" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren.<br><mark>Credit: NASA/Glenn Benson</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Kernstufe von Artemis III wird horizontal im Transfergang des VAB platziert, bevor sie in die High Bay 2 gehoben wird, wo sie mit dem Triebwerksblock und dessen „Boat-Tail“ verbunden wird, die im August 2025 integriert wurden. Die Kernstufe ist nach der vollständigen Montage 64,6 Meter hoch und beherbergt zwei Treibstofftanks, die zusammen mehr als 2,77 Millionen Liter tiefgekühlten Flüssigtreibstoff für den Antrieb von vier RS-25-Triebwerken fassen, sowie die Flugcomputer oder Avionik, die als Gehirn der Rakete fungieren und den Flug während des Aufstiegs steuern. Dies ist das erste Mal, dass die Montage der Kernstufe im NASA Kennedy Space Center stattfindet.</p>



<p><strong>Segmente für die Booster-Triebwerke von Artemis III</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen. Credit: NASA/Glenn Benson" data-rl_caption="" title="Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen. Credit: NASA/Glenn Benson" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152434" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen.<br><mark>Credit: NASA/Glenn Benson</mark></em></figcaption></figure>



<p>Auch andere SLS-Komponenten für Artemis III treffen in Florida ein. Die erste Lieferung von Segmenten für die Booster-Triebwerke des Fluges traf am 13. April im Kennedy Space Center ein. Aus diesen Bauteilen werden die beiden Feststoff-Booster-Triebwerke für die SLS zusammengesetzt, die beim Start mehr als 75 % des Schubs der Rakete erzeugen. Eine zweite Lieferung von Segmenten für die Booster-Triebwerke wird für diesen Sommer erwartet.</p>



<p>Die Segmente wurden in Spezialtransportwagen per Bahn durch acht Bundesstaaten transportiert und von Northrop Grumman in Utah hergestellt, bevor sie ihre Reise zum Weltraumbahnhof antraten. Die Teams bearbeiten die Hardware nun in der Rotation, Processing and Surge Facility des Kennedy Space Centers, wo jedes Segment geprüft und für den Einbau vorbereitet wird.</p>



<p>Sobald sie fertiggestellt sind, werden die Motorsegmente in das VAB gebracht und mit den vorderen und hinteren Baugruppen zu den imposanten, 17 Stockwerke hohen Booster-Stufen zusammengefügt. Zusammen mit der SLS-Kernstufe und ihren vier RS-25-Triebwerken werden die Booster einen Schub in der Höhe von 4000 Tonnen erzeugen – und damit Artemis III und zukünftige Missionen antreiben, während die NASA ihre Monderkundungskampagne fortsetzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein. Credit: NASA/Tiffany Fairley" data-rl_caption="" title="Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein. Credit: NASA/Tiffany Fairley" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1.jpg" alt="" class="wp-image-152436" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein.<br><mark>Credit: NASA/Tiffany Fairley</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Artemis II Orion trifft im Kennedy Space Center ein</strong><br>Nachdem das Raumschiff Artemis II Orion die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie den CSA-Astronauten Jeremy Hansen um den Mond herumgeflogen und sicher zur Erde zurückgebracht hatte, kehrte es auf der gegenüberliegenden Seite des Weltraumbahnhofs in die „Multi-Processing Payload Facility“ des NASA Kennedy Space Centers zurück.</p>



<p>Nun werden Techniker am Kennedy Space Center mit den Wartungsarbeiten am Raumschiff beginnen. Dazu gehören das Entfernen der Nutzlasten aus dem Besatzungsmodul, das Ausbauen der Avionikboxen zur Wiederverwendung sowie das Auslesen von Daten aus dem Raumschiff, um dessen Leistung besser zu verstehen und daraus Erkenntnisse für Verfahren und Pläne zukünftiger Artemis-Missionen zu gewinnen. Der Hitzeschild von Orion und andere Bauteile werden zur eingehenden Analyse entfernt, und verbleibende Gefahrenquellen wie überschüssiger Treibstoff werden entsorgt.</p>



<p>Während die detaillierten Flugauswertungen für Artemis II noch laufen, schließen die Ingenieure im NASA Kennedy Space Center die wichtigsten Funktionstests des Orion-Besatzungsmoduls für Artemis III ab, bevor dieses im Laufe dieses Sommers mit dem Servicemodul verbunden wird. Alle 186 Avcoat-Blöcke für den verbesserten Hitzeschild wurden montiert, ausgehärtet und geprüft. Die Teams haben zudem die Temperaturwechselprüfungen und Ultraschallprüfungen des Hitzeschilds abgeschlossen. Das Orion-Servicemodul für Artemis III hat erfolgreich Temperaturwechselprüfungen, Entfaltungsprüfungen aller vier Solarpaneele sowie die Installation des Adapterkonus durchlaufen, der Orion mit der SLS-Rakete verbindet. Die NASA plant, die Besatzungs- und Servicemodule noch in diesem Jahr mit dem Startabbruchsystem zu integrieren.</p>



<p>Die Artemis-III-Mission im nächsten Jahr wird Astronauten an Bord des Orion-Raumschiffs auf der SLS in die Erdumlaufbahn bringen, um die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen Orion und kommerziellen Raumfahrzeugen zu testen, die erforderlich sind, um die Artemis-IV-Astronauten im Jahr 2028 auf dem Mond zu landen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg586918#msg586918" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hardware-fuer-artemis-iii-mondrakete-am-cape-eingetroffen-artemis-ii-kapsel-kehrt-zum-kennedy-space-center-zurueck/" data-wpel-link="internal">Hardware für Artemis-III-Mondrakete am Cape eingetroffen. Artemis-II-Kapsel kehrt zum Kennedy Space Center zurück.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hubble feiert seinen 36. Geburtstag mit atemberaubenden Porträt des Trifid-Nebels</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-feiert-seinen-36-geburtstag-mit-einem-atemberaubenden-portraet-des-trifid-nebels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 10:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehungsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Trifid-Nebel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152331</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich seines 36. Jubiläums richtete das Hubble-Weltraumteleskop der NASA/ESA seinen Blick auf eine Szene, die es erstmals 1997 eingefangen hatte: einen kleinen Ausschnitt einer etwa 5000 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsregion im Sternbild Schütze, bekannt als Trifid-Nebel. Das Bild zeigt Veränderungen innerhalb unglaublich kurzer Zeiträume und weckt ein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens angesichts unseres sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hubble-feiert-seinen-36-geburtstag-mit-einem-atemberaubenden-portraet-des-trifid-nebels/" data-wpel-link="internal">Hubble feiert seinen 36. Geburtstag mit atemberaubenden Porträt des Trifid-Nebels</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Anlässlich seines 36. Jubiläums richtete das Hubble-Weltraumteleskop der NASA/ESA seinen Blick auf eine Szene, die es erstmals 1997 eingefangen hatte: einen kleinen Ausschnitt einer etwa 5000 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsregion im Sternbild Schütze, bekannt als Trifid-Nebel. Das Bild zeigt Veränderungen innerhalb unglaublich kurzer Zeiträume und weckt ein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens angesichts unseres sich ständig wandelnden Universums. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_turns_36_with_a_dazzling_Trifid_Nebula_portrait" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 20. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152330" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Farben auf dem <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble</a>-Bild dieser schimmernden Sternentstehungsregion im sichtbaren Licht erinnern an eine Unterwasserszene voller feinkörniger Sedimente, die durch die Tiefen des Ozeans wirbeln. Mehrere massereiche Sterne, die sich außerhalb dieses Sichtfeldes befinden, haben diese Region seit mindestens 300 000 Jahren geprägt. Ihre starken ultravioletten Winde blasen weiterhin eine riesige Blase auf, von der hier ein kleiner Ausschnitt zu sehen ist, die das Gas und den Staub der Wolke zusammendrückt und so neue Wellen der Sternentstehung auslöst.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trifid-Nebel (mit Erläuterungen) Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Trifid-Nebel (mit Erläuterungen) Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="387" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1.jpg" alt="" class="wp-image-152325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1-300x290.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Trifid-Nebel (mit Erläuterungen)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Hubble diesen Anblick erfasst hat. Das Teleskop beobachtete den Trifid-Nebel bereits <a href="https://esahubble.org/images/opo9942a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">1997</a>, und nun, 29 Jahre später, hat es fast seine gesamte Betriebsdauer genutzt, um uns <a href="https://esahubble.org/videos/heic2608e/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Veränderungen</a> im Nebel auf menschlicher Zeitskala zu zeigen. Warum erneut denselben Ort betrachten? Neben der Beobachtung von Veränderungen im Laufe der Zeit ist Hubble auch mit einer verbesserten Kamera ausgestattet, die über ein größeres Sichtfeld und eine höhere Empfindlichkeit verfügt und während der vierten Wartungsmission installiert wurde.</p>



<p><strong>Sternentstehung in der „Cosmic Sea Lemon“</strong><br>Hubbles Blick auf den Trifidnebel (auch bekannt als Messier 20 oder M20) konzentriert sich auf den „Kopf“ und den wellenförmigen „Körper“ einer rostfarbenen Gas- und Staubwolke, die einer Seezitrone oder Meerlimette ähnelt und den Anschein erweckt, als würde sie durch den Kosmos gleiten.</p>



<p>Das linke „Horn“ der kosmischen Meerlimette ist Teil von Herbig-Haro 399, einem Plasmastrahl, der seit Jahrhunderten in regelmäßigen Abständen von einem jungen Protostern <a href="#Notes">[1]</a> ausgestoßen wird, der im Kopf der Meerlimette eingebettet ist. <a href="https://esahubble.org/videos/heic2608e/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beobachten Sie, wie sich der Strahl ausdehnt.</a> Anhand der beobachteten Veränderungen können Forscher die Geschwindigkeiten der Ausflüsse messen und bestimmen, wie viel Energie der Protostern in diese Regionen einspeist. Die Messungen liefern Erkenntnisse darüber, wie neu entstandene Sterne mit ihrer Umgebung interagieren.</p>



<p>Unmittelbar rechts darunter sind Anzeichen für den Gegenstrahl zu erkennen: gezackte orangefarbene und rote Linien, die an der Rückseite des Halses der Meereslimette „herunterlaufen“, wo sich im braunen Staub ein natürliches V abzeichnet. Das dunklere, eher dreieckige „Horn“ rechts vom „Kopf“ beherbergt an seiner Spitze einen weiteren jungen Stern. Wenn man heranzoomt, sieht man einen schwachen roten Punkt mit einem winzigen Strahl. Der grüne Bogen darüber könnte ein Hinweis darauf sein, dass eine <a href="https://esahubble.org/wordbank/circumstellar-disc/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zirkumstellare Scheibe</a> durch das intensive ultraviolette Licht benachbarter massereicher Sterne abgetragen wird. Je klarer der Bereich um diesen Protostern herum ist, desto eher deutet dies darauf hin, dass seine Entstehung fast abgeschlossen ist.</p>



<p>Unmittelbar links von der „kosmischen Meerlimette” befindet sich eine kleine, schwache Säule. Ein Großteil des Gases und Staubs dieser Säule wurde weggeblasen, doch das dichteste Material an der Spitze ist noch vorhanden. </p>



<p>Streifen und scharfe Linien liefern weitere Hinweise auf die Aktivitäten anderer junger Sterne. Ein Beispiel dafür ist eine wellenförmige, schräge Linie in der Bildmitte, die hellorange beginnt und in leuchtendem Rot endet. Im Bildvergleich scheint sie sich zu bewegen, was darauf hindeutet, dass es sich um einen Ausstoß handeln könnte, der von einem anderen, sich gerade bildenden Stern ausgestoßen wurde, der tief im Staub verborgen liegt.</p>



<p><strong>Ein buntes Farbmeer</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/04/031/2604_031_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152327" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Entdecken Sie den Trifidnebel<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI, Leah Hustak (STScI), Christian Nieves (STScI). Image Processing: J. DePasquale (STScI), A. Pagan (STScI). Contributors: Subaru Telescope, R. Gendler;<br>Acknowledgements: G. Bacon (STScI), J. Muzerolle (STScI), F. Summers (STScI);<br>Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Bei den Beobachtungen des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble</a>-Teleskops im sichtbaren Licht ist der Blick nach links oben am klarsten, wo die Farbe blauer ist. Starkes ultraviolettes Licht von massereichen Sternen, die sich nicht im Sichtfeld befinden, hat Elektronen aus dem umgebenden Gas herausgelöst und so ein Leuchten erzeugt, während Winde eine Blase formen, indem sie den umgebenden Staub wegfegen.</p>



<p>An der Spitze des Kopfes der „Cosmic Sea Lemon“ strömt hellgelbes Gas nach oben. Dies ist ein Beispiel dafür, wie ultraviolettes Licht in den dunkelbraunen Staub eindringt und das Gas und den Staub ablöst und auflöst.</p>



<p>Viele Grate und Hänge aus dunkelbraunem Material werden noch einige Millionen Jahre bestehen bleiben, während das ultraviolette Licht der Sterne das Gas langsam abträgt. In den dichtesten Bereichen befinden sich Protosterne <a href="#Notes">[1]</a>, die im sichtbaren Licht verdeckt sind.</p>



<p>Die rechte hintere Ecke ist fast pechschwarz. Dort ist der Staub am dichtesten. Die Sterne, die hier zu sehen sind, gehören möglicherweise nicht zu dieser Sternentstehungsregion – sie könnten näher bei uns liegen, also im Vordergrund.</p>



<p>Suchen Sie nun nach leuchtend orangefarbenen Kugeln. Diese Sterne sind vollständig ausgebildet und haben den Raum um sich herum freigeräumt. Im Laufe von Millionen von Jahren werden das Gas und der Staub, aus denen der Nebel besteht, verschwinden – und nur die Sterne werden übrig bleiben.</p>



<p><strong>Beispiellose Langlebigkeit, ununterbrochene Entdeckungen</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152328" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die vielfältigen Instrumente des Hubble-Teleskops und der breite Spektralbereich, den es abdeckt – von Ultraviolett bis zum nahen Infrarot –, haben Forschern seit Jahrzehnten zu bahnbrechenden Entdeckungen verholfen und liefern täglich neue Daten, die unweigerlich zu weiteren Erkenntnissen führen werden.</p>



<p>Im vergangenen Jahr ermöglichte Hubble Entdeckungen, die von einem <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cloud-9_a_new_celestial_object_found_by_Hubble" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Relikt der frühen Galaxienentstehung</a> über eine Galaxie, die <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_Euclid_Subaru_uncover_dark_galaxy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">so schwach leuchtet, dass sie fast unsichtbar ist</a>, bis hin zu <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/1400_quirky_objects_found_in_Hubble_s_archive" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unbekannten kosmischen Anomalien</a> reichten, die mit Hilfe von KI entdeckt wurden. Forscher beobachteten zum ersten Mal <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_sees_asteroids_colliding_around_nearby_star" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Asteroiden, die in einem anderen Sternsystem kollidierten</a>, während Hubble in unserem eigenen Sonnensystem zufällig einen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_unexpectedly_catches_comet_breaking_up" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zerbrechenden Kometen</a> einfing. Die seit langem bestehende Vorhersage, dass unsere Milchstraße <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_and_Gaia_revisit_fate_of_our_galaxy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">in ferner Zukunft mit Andromeda kollidieren</a> wird, wurde durch eine neue Studie unter Verwendung von Daten des Hubble-Teleskops und der ESA-Sonde <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gaia</a> in Frage gestellt. Hubble verfolgte außerdem den interstellaren Kometen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_observations_of_interstellar_comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">3I/ATLAS</a>, der im vergangenen Jahr unerwartet im Sonnensystem auftauchte, und trug so zu einer <a href="https://esahubble.org/news/heic2509/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">schnellen Schätzung seiner Größe</a> bei.</p>



<p>Das 36. Betriebsjahr des Hubble-Teleskops hat erneut beeindruckende Einblicke in den Kosmos geliefert. Dazu gehörten die <a href="https://esahubble.org/images/potw2536a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sternentstehungsregion N11</a> in der Großen Magellanschen Wolke, die Hüllen aus Sternenstaub, aus denen der <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/02/Hubble_captures_light_show_around_rapidly_dying_star" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eier-Nebel</a> besteht, der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_Euclid_zoom_into_cosmic_eye" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Katzenaugennebel</a> in Kombination mit dem ESA-Teleskop <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Euclid</a> sowie eine brandneue Aufnahme des berühmten <a href="https://esahubble.org/news/heic2607/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Krebsnebels</a>. Hubble zeigte außerdem das glühende <a href="https://esahubble.org/images/potw2537b/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Herz von M82</a>, die wirbelnden Spiralgalaxien <a href="https://esahubble.org/images/potw2525a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UGC 11397</a> und <a href="https://esahubble.org/images/potw2551a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Arp 4</a>, Staubringe um die Galaxie <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/01/Dark_rings_and_new_light" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NGC 7722</a>, die funkelnden Sterne des <a href="https://esahubble.org/images/potw2528a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kugelsternhaufens NGC 1786</a> und den riesigen <a href="https://esahubble.org/images/potw2527a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Galaxienhaufen Abell 209</a>.</p>



<p>Das Teleskop hat bis heute über 1,7 Millionen Beobachtungen durchgeführt. Fast 29.000 Astronomen haben begutachtete wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, die auf Hubble-Daten basieren, die während der 36-jährigen Lebensdauer des Teleskops gesammelt wurden. Daraus sind mehr als 23.000 Veröffentlichungen hervorgegangen, davon fast 1.100 allein im Jahr 2025. Seit 2022 kombinieren Forscher regelmäßig die Beobachtungen des Hubble-Teleskops mit denen des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskops</a> der NASA/ESA/CSA, um die Möglichkeiten für neue Entdeckungen weiter auszubauen.</p>



<p id="Notes"><strong>Notes</strong><br>[1] A protostar is a mass of interstellar gas and dust in the process of collapsing to form a star.</p>



<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Das <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble-Weltraumteleskop</a> ist ein Projekt der internationalen Zusammenarbeit zwischen der ESA und der NASA.</p>



<p><strong>Links</strong><br><a href="https://esahubble.org/news/heic2608/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung auf esahubble.org</a><br><a href="https://science.nasa.gov/missions/hubble/nasas-hubble-dazzles-with-young-stars-in-trifid-nebula/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung auf der NASA-Website</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1172.msg586783#msg586783" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hubble</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hubble-feiert-seinen-36-geburtstag-mit-einem-atemberaubenden-portraet-des-trifid-nebels/" data-wpel-link="internal">Hubble feiert seinen 36. Geburtstag mit atemberaubenden Porträt des Trifid-Nebels</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/04/031/2604_031_AR_EN.mp4" length="6511665" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Smile startet am 19. Mai</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-startet-am-19-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 20:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Smile]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[CAS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[SXI]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152306</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 23. April 2026 Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/smile-startet-am-19-mai/" data-wpel-link="internal">Smile startet am 19. Mai</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_set_to_launch_on_19_May" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 23. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_delivered_to_space_artist_impression_GIF_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152301" style="aspect-ratio:1.7777280979990957;width:402px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Smile wird im Weltraum ausgesetzt (künsterlische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Acknowledments: ATG Europe; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl „Smile“ als auch die Vega-C, die es ins All befördern wird, sind weiterhin stabil und sicher. Nach Abschluss sorgfältiger Untersuchungen des Problems haben sich alle Partner auf den 19. Mai als neuen Starttermin geeinigt.</p>



<p>Smile ist ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es wird Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu wird eine Röntgenkamera eingesetzt, um erstmals Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchzuführen, sowie eine Ultraviolettkamera, um die Nordlichter 45 Stunden lang ununterbrochen zu beobachten.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-03f19d90"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg" alt="" class="wp-image-152302" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startablauf von Smile<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana schreiten gut voran. Im März wurde „Smile“ betankt, mit dem Vega-C-Raketenadapter verbunden und in die Raketenverkleidung eingebaut.</p>



<p>Während des Starts werden sich die vier Stufen der Vega-C nacheinander abtrennen, bevor „Smile“ nach 57 Minuten schließlich freigesetzt wird. Nach 63 Minuten werden sich die Solarpaneele von „Smile“ entfalten – ein Meilenstein, nach dem Start. Der Start wird Smile in eine erdnahe Umlaufbahn bringen. Von dort aus übernimmt das Raumfahrzeug selbst die Steuerung, um sich in seine endgültige, eiförmige Umlaufbahn zu begeben, die 121 000 km über dem Nordpol verläuft, um Daten zu sammeln, bevor es 5000 km über den Südpol kommt, um diese an die wartenden Bodenstationen zu übermitteln.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0747871"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Über Smile</strong></p>



<p>Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).<br>Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg" alt="" class="wp-image-152304" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was wird Smile entdecken?<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), der Trägerrakete sowie der Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA leistet einen Beitrag zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) und zum Missionsbetrieb, sobald Smile sich im Orbit befindet.</p>



<p>CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p><strong>Über Vega-C</strong><br>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffbetriebenen Stufen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt. Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit Avio als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg586740#msg586740" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/smile-startet-am-19-mai/" data-wpel-link="internal">Smile startet am 19. Mai</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" length="43128661" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>NASA plant Start des Roman Weltraumteleskops für Anfang September</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-plant-start-des-nancy-grace-roman-weltraumteleskops-fuer-anfang-september/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 08:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 39A]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152293</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Team des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops strebt nun einen Start bereits Anfang September 2026 an, weit vor dem ursprünglichen Plantermin Mai 2027. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Ashley Balzer, 22. April 2026 „Die zügige Entwicklung des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops ist eine echte Erfolgsgeschichte, und zeigt was [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-plant-start-des-nancy-grace-roman-weltraumteleskops-fuer-anfang-september/" data-wpel-link="internal">NASA plant Start des Roman Weltraumteleskops für Anfang September</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Team des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops strebt nun einen Start bereits Anfang September 2026 an, weit vor dem ursprünglichen Plantermin Mai 2027. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/image-article/nasa-targets-early-september-for-roman-space-telescope-launch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Ashley Balzer</a>, 22. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden. Credit: NASA/Scott Wiessinger" data-rl_caption="" title="Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden. Credit: NASA/Scott Wiessinger" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152289" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden.<br><mark>Credit: NASA/Scott Wiessinger</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Die zügige Entwicklung des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops ist eine echte Erfolgsgeschichte, und zeigt was wir erreichen können, wenn öffentliche Investitionen, institutionelles Fachwissen und private Unternehmen zusammenkommen, um sich den fast unmöglichen Missionen zu stellen, die die Welt verändern“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman, der die Neuigkeiten am 21. April auf einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XX4f6dOoi08" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressekonferenz</a> im Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, bekanntgab.</p>



<p>Roman wird ein großes Sichtfeld mit scharfer Infrarotsicht kombinieren, um tiefe, weite Bereiche des Himmels zu erfassen. Während die Mission mit Blick auf dunkle Energie, dunkle Materie und Exoplaneten konzipiert wurde, wird Romans beispiellose Beobachtungsfähigkeit Astronomen praktisch unbegrenzte Möglichkeiten bieten, alle Arten von kosmischen Themen zu erforschen.</p>



<p>Bis zum Ende seiner fünfjährigen Hauptmission wird „Roman“ voraussichtlich ein Datenarchiv von 20.000 Terabyte anlegen. Wissenschaftler können darauf zurückgreifen, um 100.000 Exoplaneten, Hunderte Millionen Galaxien, Milliarden von Sternen sowie seltene Objekte und Phänomene zu identifizieren und zu untersuchen – darunter auch solche, die Astronomen noch nie zuvor beobachtet haben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://youtu.be/Sk4anYfPyb0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152291" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Video zeigt einige der wichtigsten Erfolge des Teams des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops der NASA in der zweiten Hälfte des Jahres 2025, die in der Fertigstellung des Observatoriums gipfelten.<br><mark>Credit: Das Goddard Space Flight Center der NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Roman wird mit einer SpaceX Falcon Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A im <a href="https://www.nasa.gov/kennedy/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kennedy Space Center</a> der NASA in Florida starten. Die NASA und SpaceX werden weitere Informationen zu einem konkreten Starttermin bekannt geben, und die Behörde wird weiterhin über die Vorbereitungen vor dem Start berichten, sobald neue Informationen vorliegen.</p>



<p>Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskop wird vom Goddard Space Flight Center der NASA geleitet, unter Mitwirkung des Jet Propulsion Laboratory der NASA und des Caltech/IPAC in Südkalifornien, des Space Telescope Science Institute (STScI) in Baltimore sowie von Wissenschaftlern verschiedener Forschungseinrichtungen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-35cc5ebb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11094.msg586720#msg586720" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Roman Space Telescope, früher WFIRST &#8211; Wide-Field Infrared Survey Telescope </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-plant-start-des-nancy-grace-roman-weltraumteleskops-fuer-anfang-september/" data-wpel-link="internal">NASA plant Start des Roman Weltraumteleskops für Anfang September</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Space Rider Gleitmodell ist startklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-space-rider-gleitmodell-ist-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 23:44:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Capua]]></category>
		<category><![CDATA[CIRA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[INCAS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Salto di Quirra]]></category>
		<category><![CDATA[Space Rider]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das erste Testmodell in Originalgröße des wiederverwendbaren Raumfahrzeugs „Space Rider“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist fertiggestellt. Das Modell wurde am italienischen Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Capua fertiggestellt. Es wird noch in diesem Jahr aus einem Hubschrauber abgeworfen und gleitet zur Landung, um den Endanflug aus dem Orbit nachzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-space-rider-gleitmodell-ist-startklar/" data-wpel-link="internal">Das Space Rider Gleitmodell ist startklar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erste Testmodell in Originalgröße des wiederverwendbaren Raumfahrzeugs „Space Rider“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist fertiggestellt. Das Modell wurde am italienischen Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Capua fertiggestellt. Es wird noch in diesem Jahr aus einem Hubschrauber abgeworfen und gleitet zur Landung, um den Endanflug aus dem Orbit nachzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Space_Rider/Space_Rider_drop_model_ready_to_glide" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support</a>, 22. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152274" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Space Rider ist Europas wiederverwendbares Transportsystem<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Space Rider soll das erste wiederverwendbare europäische Raumfahrzeug werden. Das unbemannte robotergesteuerte Labor wird etwa zwei Monate lang in einer niedrigen Umlaufbahn verbleiben. Der Laderaum von Space Rider ermöglicht die Durchführung unterschiedlichster Experimente und Operationen. Am Ende seiner Missionen kehrt das Wiedereintrittsmodul von Space Rider zur Erde zurück, gleitet unter einem Fallschirm auf eine Landebahn zu und landet dort.</p>



<p>Da noch nie ein operatives Raumfahrzeug für eine gezielte Landung mit einem Fallschirm entwickelt wurde, werden derzeit umfangreiche Tests vorbereitet. Das Gleittestmodell wurde in Craiova, Rumänien, am rumänischen Nationalen Institut für Luft- und Raumfahrtforschung „Elie Carafoli“ (INCAS) gebaut, bevor es an das italienische Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung (CIRA) in Capua, Italien, verschickt wurde. Das CIRA ist für die Konzeption, Integration und Durchführung des Falltests verantwortlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152276" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Space Riders Nasensektion<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Avionik – das „Gehirn“ des Space Rider – wurde in der zweiten Märzwoche installiert. Dieser Computer enthält die Algorithmen für Steuerung, Navigation und Kontrolle, die den Parafoil lenken und sich an den Wind – einschließlich etwaiger Böen – anpassen, um den Space Rider zu einer sanften Landung zu führen.</p>



<p>Das Gleittestmodell, das etwa die Größe eines Minivans hat, ist ein originalgetreuer Nachbau des 4,6 m langen Wiedereintrittsmoduls. Space Rider landet auf Kufen, wobei das Fahrwerk bei diesem Modell permanent ausgefahren ist, da der Mechanismus nicht Teil des Gleittests ist.</p>



<p><strong>Perfekt gefaltet</strong><br>Zur Fertigstellung des Falltestmodells wurde der Fallschirm gefaltet und eingebaut. Der riesige Fallschirm ist 27 m lang und 10 m breit – etwa zehnmal größer, als ein Gleitschirm für Menschen benötigen würde –, da er das Gewicht des Space Rider von 2950 kg tragen muss, während dieser zur Erde gleitet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152278" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Innenansicht des Gleittestmodells des Space Rider<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Das aufwendige Falten und Einbauen dauerte drei Wochen; dabei kam eine speziell angefertigte Maschine zum Einsatz, um die Fall- und Gleitschirme zu pressen und zu verpacken – sollte das Entfalten und Auslösen während des freien Falls kilometerhoch über der Erde schiefgehen, wird es für den Space Rider keine sanfte Landung geben.</p>



<p>Zwei Winden ziehen an den Steuerleinen des Gleitschirms, die vollständig von der Avionik des Raumfahrzeugs gesteuert werden: Es ist kein Mensch daran beteiligt.</p>



<p>„Es ist wunderbar zu sehen, wie das Wiedereintrittsmodul ‚Space Rider‘ so Gestalt annimmt. Die Teams haben jahrelang an diesem Projekt gearbeitet, und obwohl es sich um ein Testmodell handelt, sieht es aus und wiegt fast genauso viel wie das Original“, sagt Aldo Scaccia, Leiter des Space-Segment-Projekts „Space Rider“ bei der ESA. „Die Teams können es kaum erwarten, dieses Modell auf Herz und Nieren zu prüfen und zu sehen, wie es fliegt und gleitet.“</p>



<p>Um den endgültigen Landeanflug zu testen, wird Space Rider im Laufe dieses Jahres mehrmals aus einem Hubschrauber abgeworfen, der in einer Höhe von bis zu 3 km über dem Testgelände Salto di Quirra auf Sardinien, Italien, fliegt.</p>



<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/zJgCxgBghhw?rel=0" width="649" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>



<p><em>Dieses Video der ESA ist nur bei der ESA oder unter <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zJgCxgBghhw&amp;list=PLbyvawxScNbuxHyiUNdR0_-FmjdNrrfC9" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Youtube</a> zugänglich.<br>Zusammenbau des Gleittestmodells des Space Rider<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></p>



<p><a href="https://www.thalesaleniaspace.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thales Alenia Space</a> Italy ist der industrielle federführende Partner für die Tests und gemeinsam mit Avio Hauptauftragnehmer für das Space-Rider-Programm.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-96b39c0c"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18328.msg586709#msg586709" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Space Rider (vormals PRIDE)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-space-rider-gleitmodell-ist-startklar/" data-wpel-link="internal">Das Space Rider Gleitmodell ist startklar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Curiosity entdeckt auf dem Mars bisher unbekannte organische Moleküle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-entdeckt-auf-dem-mars-bisher-unbekannte-organische-molekuele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Mary Anning]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[organisches Molekül]]></category>
		<category><![CDATA[SAM]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoffheterozyklus]]></category>
		<category><![CDATA[TMAH]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152259</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach jahrelanger Laborarbeit liegen nun die Ergebnisse vor: Ein Gesteinsbrocken, den der Marsrover „Curiosity“ der NASA im Jahr 2020 angebohrt und analysiert hat, enthält die vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die jemals auf dem Roten Planeten gefunden wurde. Von den 21 in der Probe identifizierten kohlenstoffhaltigen Molekülen wurden sieben zum ersten Mal auf dem Mars nachgewiesen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-entdeckt-auf-dem-mars-bisher-unbekannte-organische-molekuele/" data-wpel-link="internal">Curiosity entdeckt auf dem Mars bisher unbekannte organische Moleküle</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach jahrelanger Laborarbeit liegen nun die Ergebnisse vor: Ein Gesteinsbrocken, den der Marsrover „Curiosity“ der NASA im Jahr 2020 angebohrt und analysiert hat, enthält die vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die jemals auf dem Roten Planeten gefunden wurde. Von den 21 in der Probe identifizierten kohlenstoffhaltigen Molekülen wurden sieben zum ersten Mal auf dem Mars nachgewiesen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/mars-science-laboratory/curiosity-rover/nasas-curiosity-finds-organic-molecules-never-seen-before-on-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jet Propulsion Laboratory</a>, 21. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152253" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>Wissenschaftler können nicht sagen, ob diese organischen Moleküle durch biologische oder geologische Prozesse entstanden sind – beides ist möglich –, doch ihre Entdeckung bestätigt erneut, dass der Mars in der Vergangenheit über die richtigen chemischen Voraussetzungen verfügte, um Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus reihen sich diese Moleküle in eine wachsende Liste von Verbindungen ein, von denen bekannt ist, dass sie in Gesteinen erhalten bleiben, selbst nachdem sie auf dem Mars Milliarden von Jahren lang Strahlung ausgesetzt waren, die diese Moleküle im Laufe der Zeit zersetzen kann. </p>



<p>Die Ergebnisse sind in einem neuen Artikel detailliert beschrieben, der am Dienstag in Nature Communications veröffentlicht wurde.</p>



<p>Das Gesteinsstück, das nach der englischen Fossiliensammlerin und Paläontologin den Spitznamen „Mary Anning 3“ erhielt, wurde an einem Abschnitt des Mount Sharp gefunden, der vor Milliarden von Jahren von Seen und Flüssen bedeckt war. Diese Oase entstand und versiegte in der fernen Vergangenheit des Planeten mehrfach, wodurch das Gebiet schließlich mit Tonmineralien angereichert wurde, die organische Verbindungen besonders gut konservieren – kohlenstoffhaltige Moleküle, die die Bausteine des Lebens bilden und im gesamten Sonnensystem vorkommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152255" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>Zu den neu identifizierten Molekülen gehört ein Stickstoffheterozyklus, also ein Ring aus Kohlenstoffatomen, der Stickstoff enthält. Diese Art von Molekülstruktur gilt als Vorläufer von RNA und DNA, zwei Nukleinsäuren, die für die genetische Information von entscheidender Bedeutung sind.</p>



<p>„Dieser Nachweis ist ziemlich bedeutend, da diese Strukturen chemische Vorläufer komplexerer stickstoffhaltiger Moleküle sein können“, sagte die Hauptautorin der Studie, Amy Williams von der University of Florida in Gainesville. „Stickstoffheterocyclen wurden bisher noch nie auf der Marsoberfläche gefunden oder in Marsmeteoriten nachgewiesen.“</p>



<p>Eine weitere spannende Entdeckung war Benzothiophen, ein Kohlenstoff- und Schwefel enthaltendes Molekül, das in vielen Meteoriten gefunden wurde. Einige Wissenschaftler vermuten, dass diese Meteoriten zusammen mit den darin enthaltenen organischen Molekülen die präbiotische Chemie im frühen Sonnensystem angestoßen haben.</p>



<p><strong>Chemie auf dem Mars</strong><br>Die neue Studie ergänzt die im letzten Jahr gemachten Entdeckungen der größten organischen Moleküle, die jemals auf dem Mars gefunden wurden: langkettige Kohlenwasserstoffe, darunter Decan, Undecan und Dodecan.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.) Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.) Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152257" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.)<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Das ist Curiosity und unser Team in Bestform. Dutzende von Wissenschaftlern und Ingenieuren waren nötig, um diesen Standort zu finden, die Probe zu entnehmen und diese Entdeckungen mit unserem großartigen Roboter zu machen“, sagte der Projektwissenschaftler der Mission, Ashwin Vasavada vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Diese Sammlung organischer Moleküle stärkt erneut die Aussicht, dass der Mars in der fernen Vergangenheit Lebensraum geboten hat.“</p>



<p>Beide Ergebnisse wurden mit einem hochentwickelten Minilabor namens „Sample Analysis at Mars“ (SAM) erzielt, das sich im Unterbau von Curiosity befindet. Ein Bohrer am Ende des Roboterarms des Rovers zermahlt eine sorgfältig ausgewählte Gesteinsprobe zu Pulver und leitet dieses anschließend in das SAM-Labor, wo ein Hochtemperaturofen das Material erhitzt, wodurch Gase freigesetzt werden, die von den Instrumenten im Labor analysiert werden, um die Zusammensetzung des Gesteins zu bestimmen.</p>



<p>Darüber hinaus kann SAM sogenannte „Nasschemie“ durchführen, indem Proben in einen kleinen Becher mit Lösungsmittel gegeben werden. Die daraus resultierenden Reaktionen können größere Moleküle aufspalten, die sonst nur schwer nachzuweisen und zu identifizieren wären. Das Gerät verfügt zwar über mehrere solcher Becher, doch nur zwei enthalten Tetramethylammoniumhydroxid (TMAH), eine hochwirksame Lösung, die den wertvollsten Proben vorbehalten ist. Die Probe „Mary Anning 3“ war die erste, die TMAH ausgesetzt wurde.</p>



<p>Um die Reaktionen von TMAH mit außerirdischen Materialien zu überprüfen, testeten die Autoren der Studie die Technik auch auf der Erde mit einem Stück des Murchison-Meteoriten, einem der am besten untersuchten Meteoriten aller Zeiten. Der mehr als 4 Milliarden Jahre alte Murchison enthält organische Moleküle, die im frühen Sonnensystem verbreitet waren. Es zeigte sich, dass eine TMAH-behandelte Murchison-Probe viel größere Moleküle in einige der in Mary Anning 3 gefundenen Moleküle zerlegte, darunter Benzothiophen. Dieses Ergebnis bestätigt, dass die in Mary Anning 3 gefundenen Marsmoleküle durch den Abbau noch komplexerer, für das Leben relevanter Verbindungen entstanden sein könnten.</p>



<p>Curiosity setzte kürzlich seinen zweiten und letzten TMAH-Becher ein, während es netzartige Boxwork-Grate erkundete, die durch uraltes Grundwasser entstanden sind. Das Missionsteam wird diese Ergebnisse für eine künftige, von Fachkollegen begutachtete Veröffentlichung analysieren.</p>



<p><strong>Wegweisend für zukünftige Missionen</strong><br>SAM wurde vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, entwickelt und basiert auf größeren Laborgeräten in kommerzieller Qualität. Um solch komplexe Geräte in den Rover zu integrieren, mussten die Ingenieure diese drastisch verkleinern und eine Möglichkeit finden, sie mit weniger Strom zu betreiben. Die Wissenschaftler mussten lernen, den Ofen von SAM über längere Zeiträume hinweg langsamer aufzuheizen, um einige dieser Experimente durchführen zu können.</p>



<p>„Es war schon eine Meisterleistung, überhaupt herauszufinden, wie man diese Art von Chemie zum ersten Mal auf dem Mars durchführen kann“, sagte Charles Malespin, der leitende Forscher für das Instrument am NASA Goddard und Mitautor der Studie. „Aber jetzt, da wir etwas Übung haben, sind wir bereit, ähnliche Experimente bei zukünftigen Missionen durchzuführen.“</p>



<p>In der Tat hat das NASA Goddard Space Flight Center mehrere Komponenten, darunter das Massenspektrometer, für eine Weiterentwicklung von SAM – den sogenannten „Mars Organic Molecular Analyzer“ – für den Marsrover „Rosalind Franklin“ der ESA (Europäische Weltraumorganisation) bereitgestellt. Ein ähnliches Instrument, das „Dragonfly Mass Spectrometer“, wird an Bord des NASA-Fluggeräts „Dragonfly“ den Saturnmond Titan erforschen. Beide Instrumente werden in der Lage sein, mit dem Lösungsmittel TMAH nasschemische Analysen durchzuführen.</p>



<p><strong>Mehr über Curiosity</strong><br>Curiosity wurde vom JPL gebaut, das vom Caltech in Pasadena, Kalifornien, geleitet wird. Das JPL leitet die Mission im Auftrag des NASA Science Mission Directorate in Washington als Teil des Mars-Erkundungsprogramms der NASA.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.msg586673#msg586673" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity &#8211; Mission auf dem Mars</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-entdeckt-auf-dem-mars-bisher-unbekannte-organische-molekuele/" data-wpel-link="internal">Curiosity entdeckt auf dem Mars bisher unbekannte organische Moleküle</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>New Glenn NG-3 beweist Wiederverwendungsfähigkeit. Oberstufe versagt.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-mit-ng-3-erfolgreich-new-glenn-ist-nun-eine-wiederverwendbare-rakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 14:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Glenn]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AST Space Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Bluebird 7]]></category>
		<category><![CDATA[LC-36]]></category>
		<category><![CDATA[Never Tell Me The Odds]]></category>
		<category><![CDATA[NG-3]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152218</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit diesem zweiten Start und der auch wieder erfolgreichen Landung des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; konnte Blue Origin die Wiederverwendbarkeit ihrer New Glenn Rakete belegen. Damit existiert nun ein zweiter Startanbieter der Wiederverwendung mit ihren Trägern einsetzen kann. Das Monopol des weltweit größten Startanbieters auf diese Technologie ist damit beendet. Es gab jedoch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-mit-ng-3-erfolgreich-new-glenn-ist-nun-eine-wiederverwendbare-rakete/" data-wpel-link="internal">New Glenn NG-3 beweist Wiederverwendungsfähigkeit. Oberstufe versagt.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit diesem zweiten Start und der auch wieder erfolgreichen Landung des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; konnte Blue Origin die Wiederverwendbarkeit ihrer New Glenn Rakete belegen. Damit existiert nun ein zweiter Startanbieter der Wiederverwendung mit ihren Trägern einsetzen kann. Das Monopol des weltweit größten Startanbieters auf diese Technologie ist damit beendet. Es gab jedoch Probleme mit der Oberstufe.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Blue Origin Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hold im ersten Analuf zum Start Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Hold im ersten Analuf zum Start Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152216" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hold im ersten Analuf zum Start<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p>Am Sonntag, den 19. April stand die New Glenn &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; für den Start NG-3 auf der Startplattform des Lauch Complex 36 in Cape Canaveral. Für diesen Booster war das keine Premiere, er wurde bereits beim Flug NG-2 verwendet, bei der er erfolreich auf der Landeplattform Jacklyn gelandet werden konnte. Die Triebwerke wurden jedoch, wie der CEO von Blue Origin Dave Limp bekanntgab, vollständig ersetzt, um einige Verbesserungen zu testen. Die Triebwerke von NG-2 sollen aber bei einem späteren Flug wieder zum Einsatz kommen. </p>



<p>Natürlich kann von einer wirtschaftlichen Wiederverwendung erst gesprochen werden, wenn diese die Wiederverwendung der Triebwerke einschließt, da diese im Allgemeinen zu den teuersten Komponenten eines Trägers zählen. Aber Angesichts der noch sehr niedrigen Anzahl von geflogenen Triebwerken ist es sehr verständlich, wenn man diese nun sehr genau prüfen möchte und auch dass man bereits Neuerungen vorliegen hat, die man erproben möchte. Vielleicht muss man auch daran denken wie viele Iterationen des Triebwerkdesigns und auch des Trägers der größte Mitbewerber bei seinem Träger, der die Wiederverwendung geschafft hat, durchgeführt hat.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152197" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Struktur des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; wurde wiederaufbereitet, aber auch der nächste für den Einsatz bestimmte Booster &#8222;No, It&#8217;s Necessary&#8220; ist, nach einer Veröffentlichung von Dave Limp, schon fast fertiggestellt. Auch wenn es dazu von Blue Origin noch keine Bestätigung gibt, dürfte dieser Booster wohl für den Start des Blue Moon MK1 Pathfinder vorgesehen sein.</p>



<p>Wer wissen will woher die Namen der Booster kommen, der kann dies in der deutschen Wikipedia im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/New_Glenn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel über die New Glenn</a> unter &#8222;Verwendete Booster&#8220; nachlesen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e93d256a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Static Fire fand am 16. April statt</strong><br>Am 12. April wurde die New Glenn mitsamt seiner Nutzlast, dem Bluebird Block 2 FM 2, oder Bluebird 7 Satelliten von AST SpaceMobile zum LC-36 transportiert. Am Donnerstag den 16. April konnte Blue Origin einen Static Fire der New Glenn durchführen. Ca. 5 Sekunden vor Beginn des Tests wurde das Sound Supression System in Betrieb genommen. Um 13:45 Uhr MESZ wurden daraufhin alle 7 BE-4 Triebwerke für ca. 20 Sekunden auf Volllast betrieben.</p>



<p><strong>Die Nutzlast</strong><br>Transportiert wurde ein BlueBird Block 2 Satellit. Dieser wird Teil der Satellitenkonstellation von AST SpaceMobile, oder hätte es zumindest werden sollen. Die Konstellation soll zukünftig aus bis zu 60 Satelliten bestehen. Die Block 2 Satelliten stellen eine höhere Bandbreitenkapazität als die aktuellen BlueBird Block 1 Satelliten bereit. Ziel ist es eine durchgehende 24/7-Mobilfunk-Breitbandabdeckung anzubieten. Es wird eine nahezu gesamtstaatliche Abdeckung der USA mit über 5.600 Zellen aus dem Weltraum angestrebt. Die Satelliten sind darauf ausgelegt, Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Mbit/s zu erreichen, wodurch Sprach-, Daten- und Videokommunikationsmöglichkeiten für Endbenutzer ermöglicht werden sollen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-af3641fa"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Never Tell Me the Odds“ hat abgehoben Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="„Never Tell Me the Odds“ hat abgehoben Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152199" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; hat abgehoben<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152201" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0583da1"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-8137d7bb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152203" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>MECO und Stufentrennung<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Starttag 19. April 2026, Startfenster von 12:45 bis 14:45 MESZ</strong><br>Die Betankung verlief reibungslos, um 11:45 Uhr MESZ stand sie startbereit auf dem Pad. Um 12:30 Uhr MESZ erfolgte der Go/NoGo Poll. Und Alles war auf Go. Countdown verlief auch ungestört bis T-3:57. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Hold ausgelöst. Grund wurde keiner bekannt gegeben. Kurz nach 13:00 Uhr MESZ wurde der Countdown auf L-22:00 gestellt, was aber in diesem Fall auch T-22:00 war.</p>



<p>Dieses mal gab es keine Unterbrechung mehr. Bei T-00:10 wurde das Sound Supression System aktiviert und Wassermassen überfluteten geradezu das Pad. Und bei T-00:00 wurden die Triebwerke gezündet. Der untere Teil der New Glenn verschwand in Gischt und Nebel. Nach dem Passieren des Startturms hatte man aber wieder unbeeinflußten Blick auf den Booster. Der Start war absolviert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152205" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p>Bei T+01:40 wurde MaxQ erreicht. Nach 3 Minuten im Flug standen mehrere Ereignisse an. Bei T+3:05 erfolgte das Abschalten der Erststufentriebwerke, bei T+3:09 die Stufentrennung und bei T+3:17 die Zündung der Zweitstufentriebwerke.<br>Bei T+03:44 hatte das Fairing seinen Dienst getan und wurde abgeworfen. Die Höhe der Erststufe stieg zu der Zeit noch, erreichte ihren Maximalwert und begann ihren Fall Richtung Erde. Bei T+07:07 wurde der Reentry Burn gestartet um die Geschwindigkeit des Boosters vor dem Auftreffen auf die Atmosphäre zu verringern. Die weitere Verlangsamung des Boosters wurde dann durch die Atmosphäre verursacht. Auch bei New Glenn konnte das schon bekannte Glühen der Triebwerkssektion in dieser Flugphase beobachtet werden.</p>



<p>Die Landefähre Jacklyn stand am Landeort bereit. Bei T+8:52 wurden drei Triebwerke für den Landingburn gestartet. Ob die Landefähre näher als letztes Mal anflogen wurde, konnte etwas schwer beobachtet werden. Die Spur der Gischt im Meer beim Bild bei T+09:12 könnte ein Hinweis auf den Annäherungsflug sein, aber der Booster feuert im Anflug auch schräg. Nach einer Schwebephase, die oft von Rauch und Nebel verhüllt war, konnte &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; aber bei T+09:42 aufgesetzt auf der Landefähre gesehen werden.</p>



<p>Damit hat &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; erfolgreich ihren zweiten Start und ihre zweite Landung gemeistert.<br>Jubel von den Mitarbeitern konnte vernommen werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-105a3212"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der Triebwerke zum Landing Burn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Start der Triebwerke zum Landing Burn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152207" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start der Triebwerke zum Landing Burn<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152209" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-370bf437"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152212" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Never Tell Me the Odds“ ist gelandet Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="„Never Tell Me the Odds“ ist gelandet Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152214" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; ist gelandet<br><a href="Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><mark>Credit: Blue Origin</mark></a></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-ed5a34f5"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Die Oberstufe erleidet eine Fehlfunktion</strong><br>Derweilen ging es etwas unter, dass die Oberstufe noch auf dem Weg war. Bei T+13:09 wurden die Oberstufentriebwerke, bei einer Geschwindigkeit von 27.127 Kilometer pro Stunde auf einer Höhe von 164 Kilometer deaktiviert. Nach ungefähr einer Stunde und 10 Minuten im Flug sollten die Triebwerke der Oberstufe nochmals kurzzeitig aktiviert werden um die Nutzlast im geplanten Orbit auszusetzen. Bei dieser zweiten Zündung der Oberstufe muß es zu einem Problem gekommen sein. </p>



<p>Blue Origin veröffentlichte auf X das die Nutzlast nicht im vorhergesehenen Orbit ausgesetzt wurde. Es wurde angegeben das das Verhalten der Oberstufe überprüft und zu gegebener Zeit Ergebnisse bekanntgeben würden.<br>Es wird darauf ankommen, in welchem Orbit Bluebird 7 schließlich ausgesetzt wurde. Wenn dieser nicht zu stark vom geplanten Orbit abweicht, besteht die Möglichkeit mit Triebwerken des Satelliten einen funktionsfähigen Orbit, bei dann verringerter Lebensdauer, zu erreichen.<br>Hier ist man auf endgültige Angaben von Blue Origin angewiesen.</p>



<p>Leider trübt die Fehlfunktion der Oberstufe den ansonsten sehr erfreulichen Flug des New Glenn Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220;.</p>



<p><strong>Nachtrag zum Verlust des Bluebird Block 2 Satelliten &#8222;Bluebird 7&#8220;</strong></p>



<p>Schon wenige Stunden nach dem Start gab es erste Hinweise das der Satellit wohl verloren ist. Das Finanznachrichtenportal Stock Titan berichtete schon um ca. 8 Uhr abends das Bluebird 7 zum Versicherungsfall geworden ist.<br>Wenige Stunden später gab die USSF in einem ersten Datensatz Bahndaten von 154 x 494 km Höhe und 36,1° Inklination an, wobei etwas unklar war ob dies Bahndaten vor oder nach der 2. Zündung gewesen sein sollen. Mit diesen Bahndaten ist kein regulärer Orbit möglich. Beachtenswert wäre allerdings die weit vom Sollwert 43.1° abweichende Inklination.<br>In einem zweiten Datensatz der USSF am nächsten Tag wurden für BlueBird-7 nun 265 x 485 km Höhe und 43.0° Inklination angegeben, und wieder war es unklar ob es Satellit oder zweite Stufe beftrifft.<br>Aber schon am Abend des 20. April gab der CEO von Blue Origin, Dave Limp, bekannt das beim zweiten GS2-Burn eines der BE-3U-Triebwerke nicht genügend Schub aufbrachte um die geplante Zielbahn zu erreichen, und das man in Kontakt mit AST SpaceMobile und der FAA stünde. Dem Satellit selber war es mit seinen eigenen Antrieben unmöglich noch seinen Zielorbit zu erreichen. <br>Bluebird 7 trat auch bereits an diesem Tag wieder in die Erdatmophäre ein.<br>Die FAA bewertete das Ereignis schließlich als Unfall und verhängte für die New Glenn ein Startverbot bis zur Aufklärung der Unfallursache.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20764.msg586546#msg586546" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BlueBird Block 2 &#8211; Satellitenkonstellation von AST SpaceMobile</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-mit-ng-3-erfolgreich-new-glenn-ist-nun-eine-wiederverwendbare-rakete/" data-wpel-link="internal">New Glenn NG-3 beweist Wiederverwendungsfähigkeit. Oberstufe versagt.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Um den Betrieb von Voyager 1 aufrecht zu erhalten muß ein Instrument deaktiviert werden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/um-den-betrieb-von-voyager-1-aufrecht-zu-erhalten-muss-ein-instrument-deaktiviert-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 05:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[LECP]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Radioisotopengenerator]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152174</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dem Raumschiff mit nuklearelektrischer Stromversorgung geht die Energie aus. Am 17. April sendeten Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Südkalifornien Kommandos, um ein Instrument an Bord von Voyager 1 abzuschalten, das als „Low-energy Charged Particles Experiment“ (LECP) bezeichnet wird. Das Abschalten des LECP gilt als die beste Möglichkeit, den ersten interstellaren Erkundungssatelliten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/um-den-betrieb-von-voyager-1-aufrecht-zu-erhalten-muss-ein-instrument-deaktiviert-werden/" data-wpel-link="internal">Um den Betrieb von Voyager 1 aufrecht zu erhalten muß ein Instrument deaktiviert werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dem Raumschiff mit nuklearelektrischer Stromversorgung geht die Energie aus. Am 17. April sendeten Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Südkalifornien Kommandos, um ein Instrument an Bord von Voyager 1 abzuschalten, das als „Low-energy Charged Particles Experiment“ (LECP) bezeichnet wird. Das Abschalten des LECP gilt als die beste Möglichkeit, den ersten interstellaren Erkundungssatelliten der Menschheit weiterfliegen zu lassen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/voyager/2026/04/17/nasa-shuts-off-instrument-on-voyager-1-to-keep-spacecraft-operating/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 17. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet. Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet. Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1.jpg" alt="" class="wp-image-152172" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet.<br><mark>Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p>Das LECP ist seit dem Start von <a href="https://science.nasa.gov/mission/voyager/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Voyager 1</a> im Jahr 1977 – also seit fast 49 Jahren – nahezu ununterbrochen in Betrieb. Es misst niederenergetische geladene Teilchen, darunter Ionen, Elektronen und kosmische Strahlung, die aus unserem Sonnensystem und unserer Galaxie stammen. Das Instrument hat wichtige Daten über die Struktur des interstellaren Mediums geliefert und dabei Druckfronten und Regionen mit unterschiedlicher Teilchendichte im Weltraum jenseits unserer Heliosphäre erfasst. Die beiden Voyager-Sonden sind die einzigen Raumfahrzeuge, die weit genug von der Erde entfernt sind, um diese Informationen zu liefern.</p>



<p>Wie Voyager 2 ist auch Voyager 1 auf einen <a href="https://science.nasa.gov/planetary-science/programs/radioisotope-power-systems/power-radioisotope-thermoelectric-generators/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Radioisotopengenerator</a> angewiesen, ein Gerät, das die Wärme aus zerfallendem Plutonium in Elektrizität umwandelt. Beide Sonden verlieren jährlich etwa 4 Watt an Leistung. Nach fast einem halben Jahrhundert im Weltraum sind die Leistungsreserven hauchdünn geworden, sodass das Team Energie sparen muss, indem es Heizungen und Instrumente abschaltet und gleichzeitig sicherstellt, dass die Raumfahrzeuge nicht so kalt werden, dass ihre Treibstoffleitungen einfrieren.</p>



<p>Während eines routinemäßigen, geplanten Rollmanövers am 27. Februar sank die Leistungsaufnahme von Voyager 1 unerwartet. Den Missionsingenieuren war bewusst, dass jeder weitere Leistungsabfall das Unterspannungs-Fehlerschutzsystem des Raumfahrzeugs auslösen könnte, das zum Schutz der Sonde Komponenten eigenständig abschalten würde, was eine Wiederherstellung durch das Flugteam erfordern würde – ein langwieriger Prozess, der eigene Risiken birgt.</p>



<p><strong>Das Voyager-Team musste zuerst handeln.</strong></p>



<p>„Auch wenn niemand gerne ein wissenschaftliches Instrument abschaltet, ist dies die beste verfügbare Option“, sagte Kareem Badaruddin, Voyager-Missionsleiter am JPL. „Voyager 1 verfügt noch über zwei funktionierende wissenschaftliche Instrumente – eines, das Plasmawellen abhört, und eines, das Magnetfelder misst. Sie arbeiten nach wie vor hervorragend und senden Daten aus einem Bereich des Weltraums zurück, den noch kein anderes von Menschen gebautes Raumfahrzeug jemals erkundet hat. Das Team konzentriert sich weiterhin darauf, beide Voyager-Sonden so lange wie möglich am Laufen zu halten.“</p>



<p><strong>Ein weitreichender Plan</strong></p>



<p>Die Entscheidung, welches Instrument als nächstes abgeschaltet werden sollte, fiel nicht spontan. Vor Jahren setzten sich die Wissenschafts- und Technikteams von Voyager zusammen und einigten sich auf die Reihenfolge, in der sie Teile des Raumfahrzeugs abschalten würden, während sie sicherstellten, dass die Mission ihre einzigartigen wissenschaftlichen Untersuchungen fortsetzen kann. Von den 10 identischen Instrumentensätzen, die jedes Raumfahrzeug mitführt, wurden bisher <a href="https://science.nasa.gov/mission/voyager/where-are-voyager-1-and-voyager-2-now/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sieben</a> abgeschaltet. Für Voyager 1 stand das LECP als Nächstes auf dieser Liste. Das Team schaltete das LECP auf Voyager 2 im März 2025 ab.</p>



<p>Da Voyager 1 mehr als 25 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt ist, wird es etwa 23 Stunden dauern, bis die Befehlssequenz zum Abschalten des Instruments das Raumschiff erreicht, und der Abschaltvorgang selbst wird etwa drei Stunden und 15 Minuten dauern. Ein Teil des LECP – ein kleiner Motor, der den Sensor kreisförmig dreht, um in alle Richtungen zu scannen – bleibt eingeschaltet. Er verbraucht nur wenig Strom (0,5 Watt), und wenn er weiterläuft, hat das Team die besten Chancen, das Instrument eines Tages wieder einschalten zu können, falls zusätzliche Energie zur Verfügung steht.</p>



<p><strong>Was kommt als Nächstes</strong></p>



<p>Die Ingenieure sind zuversichtlich, dass die Abschaltung des LECP der Voyager 1 etwa ein Jahr Atempause verschaffen wird. Sie nutzen diese Zeit, um eine ehrgeizigere Energiesparmaßnahme für beide Voyager-Sonden fertigzustellen, die sie „Big Bang“ nennen und die darauf abzielt, den Betrieb der Voyager-Sonden weiter zu verlängern. Die Idee besteht darin, eine Gruppe von stromversorgten Geräten auf einmal auszuwechseln – daher der Spitzname –, einige Komponenten abzuschalten und durch stromsparendere Alternativen zu ersetzen, um das Raumschiff warm genug zu halten, damit es weiterhin wissenschaftliche Daten sammeln kann.</p>



<p>Das Team wird den „Big Bang“ zunächst bei Voyager 2 umsetzen, da diese etwas mehr Leistungsreserven hat und näher an der Erde ist, was sie zum sichereren Testobjekt macht. Die Tests sind für Mai und Juni 2026 geplant. Wenn sie gut verlaufen, wird das Team frühestens im Juli versuchen, dieselbe Lösung bei Voyager 1 anzuwenden. Wenn dies funktioniert, besteht sogar die Chance, dass das LECP von Voyager 1 wieder eingeschaltet werden kann.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4090.msg586485#msg586485" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Voyager / Pioneer 10 + 11</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/um-den-betrieb-von-voyager-1-aufrecht-zu-erhalten-muss-ein-instrument-deaktiviert-werden/" data-wpel-link="internal">Um den Betrieb von Voyager 1 aufrecht zu erhalten muß ein Instrument deaktiviert werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Parker Solar Probe entdeckt Überraschungen bei Explosion in Sonnennähe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/parker-solar-probe-entdeckt-ueberraschungen-bei-explosion-in-sonnennaehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 19:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parker Solar Probe]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[magnetische Rekonnexion]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Sonneneruption]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152167</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor ein Sonnensturm durch den Weltraum rast und sich auf die Technik auf der Erde auswirkt, beginnt er mit einem explosiven Vorgang auf der Sonne, der als magnetische Rekonnexion bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Goddard Space Flight Center / Mara Johnson-Groh, 15. April 2026 Nun haben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/parker-solar-probe-entdeckt-ueberraschungen-bei-explosion-in-sonnennaehe/" data-wpel-link="internal">Parker Solar Probe entdeckt Überraschungen bei Explosion in Sonnennähe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor ein Sonnensturm durch den Weltraum rast und sich auf die Technik auf der Erde auswirkt, beginnt er mit einem explosiven Vorgang auf der Sonne, der als magnetische Rekonnexion bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/science-news/2026/04/15/science-nasa-gov-parker-solar-probe-finds-explosive-surprises-on-sun/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Goddard Space Flight Center / Mara Johnson-Groh</a>, 15. April 2026</p>



<p>Nun haben Beobachtungen der Parker Solar Probe der NASA neue Erkenntnisse darüber geliefert, wie solche magnetischen Ereignisse Teilchen auf gefährliche Geschwindigkeiten beschleunigen. Bei einem Vorbeiflug an der Sonne im Jahr 2022 flog die Parker Solar Probe zwischen der Sonne und dem Ort eines magnetischen Rekonnektionsereignisses im Sonnenwind vorbei – jenem kontinuierlichen Strom aus Teilchen und Magnetfeldern, den die Sonne aussendet. Da die sturmauslösenden Rekonnektionsereignisse in der schwer zugänglichen Sonnenatmosphäre stattfinden, bieten Ereignisse im Sonnenwind die Möglichkeit, direkte Messungen an Teilchen vorzunehmen, die durch magnetische Rekonnektion beschleunigt werden. Und genau das hat die Parker Solar Probe getan.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann. Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory" data-rl_caption="" title="Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann. Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1.jpg" alt="" class="wp-image-152165" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann.<br><mark>Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Parker Solar Probe beobachtete einen auf die Sonne gerichteten Teilchenstrahl aus Protonen und schweren Ionen – Elementen mit zusätzlichen Elektronen. Überraschenderweise ergab die Auswertung der Daten jedoch, dass Protonen und Ionen auf unterschiedliche Weise beschleunigt wurden. Theorien zur magnetischen Rekonnexion gehen davon aus, dass diese beiden Partikeltypen auf die gleiche Weise beschleunigt werden, doch die neuen Beobachtungen zeigten, dass die Protonen einen gestreuten Strahl bildeten, ähnlich dem einer Taschenlampe, während die schwereren Ionen wie ein Laserstrahl in einer geraden Linie ausgerichtet waren.</p>



<p>Die Ergebnisse, die am 31. März im <a href="https://doi.org/10.3847/1538-4357/ae48f2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Astrophysical Journal</a> veröffentlicht wurden, werden Wissenschaftlern helfen, theoretische Modelle der magnetischen Rekonnexion zu verfeinern, um besser zu verstehen, wie Sonnenstürme entstehen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4043.msg586479#msg586479" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Parker Solar Probe auf Delta IV Heavy</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/parker-solar-probe-entdeckt-ueberraschungen-bei-explosion-in-sonnennaehe/" data-wpel-link="internal">Parker Solar Probe entdeckt Überraschungen bei Explosion in Sonnennähe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Expedition 74 betritt Cygnus XL NG-24, wissenschaftliche Ausrüstung wird entladen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-besatzung-der-expedition-74-betritt-cygnus-xl-wissenschaftliche-ausruestung-wird-entladen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 08:44:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus XL]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 74]]></category>
		<category><![CDATA[MELFI]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Progress 93]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Adenot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152138</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem mit dem Canadarm2 unterstützten Berthing des zweiten Cygnus-XL-Frachtraumschiff von Northrop Grumman an der Internationalen Raumstation am Montag sind die Luken geöffnet worden. Die Besatzung der Expedition 74 beginnt nun damit, einen Teil der am Montag gelieferten neuen wissenschaftlichen Ausrüstung und Besatzungsvorräte auszuladen. Ein Blogbeitrag der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-besatzung-der-expedition-74-betritt-cygnus-xl-wissenschaftliche-ausruestung-wird-entladen/" data-wpel-link="internal">Expedition 74 betritt Cygnus XL NG-24, wissenschaftliche Ausrüstung wird entladen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem mit dem Canadarm2 unterstützten Berthing des zweiten Cygnus-XL-Frachtraumschiff von Northrop Grumman an der <a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Internationalen Raumstation</a> am Montag sind die Luken geöffnet worden. Die Besatzung der <a href="https://www.nasa.gov/mission/expedition-74/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Expedition 74</a> beginnt nun damit, einen Teil der am Montag gelieferten neuen wissenschaftlichen Ausrüstung und Besatzungsvorräte auszuladen. Ein Blogbeitrag der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2026/04/14/expedition-74-opens-cygnus-xl-and-unpacks-advanced-science-gear/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Mark A. Garcia</a>, 14. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/iss074e0458270large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="393" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/iss074e0458270large-700x393-1.jpg" alt="" class="wp-image-152136" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/iss074e0458270large-700x393-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/iss074e0458270large-700x393-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Frachtraumschiff Cygnus XL, mit ca. 5 Tonnen an neuen wissenschaftlichen Experimenten, Laborausrüstung und Versorgungsgütern für die Besatzung an Bord, kurz vor dem Einfangen durch den Roboterarm Canadarm2.<br><mark>Bildnachweis: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die NASA-Bordingenieure Chris Williams und Jack Hathaway waren am Dienstag die ersten Besatzungsmitglieder, die nach einer Reihe von Druck- und Dichtheitsprüfungen der Cygnus XL diese betraten. Kurz darauf stießen die Bordingenieure Jessica Meir von der NASA und Sophie Adenot von der ESA zu ihnen, um zeitkritische Forschungsproben, die in <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/facility/?#id=1092" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">tragbaren Tiefkühlern</a> für wissenschaftliche Proben der Cygnus gelagert waren, zur Aufbewahrung in die <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/facility/?#id=56" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MELFI</a>-Tiefkühler und in die <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/facility/?#id=29" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MERLIN</a>-Inkubatoren der Station zu transportieren.</p>



<p>Unter den mehreren Tonnen Fracht, die Cygnus XL am Montag geliefert hat, befinden sich über eine Tonne an neuer Forschungsausrüstung und wissenschaftlichen Experimenten. Die Besatzung wird in Kürze damit beginnen, <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/investigation/?#id=9410" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Blutstammzellen</a> zur Behandlung von Krebserkrankungen und Blutkrankheiten zu untersuchen, Wege zum Schutz der Darmgesundheit von Astronauten zu erforschen, <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/investigation/?#id=8398" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">in Wasser gelöste Proteine</a> zu beobachten, um die pharmazeutische Produktion voranzutreiben, und ein Quantenphysikmodul zu installieren, um die Funktionen des <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/facility/?#id=7396" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cold Atom Lab</a> zu erweitern. Zu der weiteren Ausrüstung, die an Bord von Cygnus XL geliefert wurde, gehören ein <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/investigation/?#id=8035" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">weiterentwickeltes Trainingssystem der ESA</a>, neue Hardware zur bildgebenden Augenuntersuchung, Sauerstoff- und Stickstofftanks zum Aufladen von Raumanzügen und vieles mehr.</p>



<p>Unterdessen nähert sich das Versorgungsraumschiff „Progress 93“ von Roskosmos dem Ende seines Aufenthalts, nachdem es sieben Monate lang am hinteren Andockpunkt des Servicemoduls „Swesda“ angedockt war. Die Kosmonauten Sergej Kud-Swertschkow und Sergej Mikaev, Stationskommandant und Flugingenieur, verbrachten den Tag damit, Müll und ausgediente Ausrüstung im Inneren von „Progress“ zu verpacken, bevor das Raumschiff noch in diesem Monat abdocken wird. Das Duo richtete zudem die Andockvorrichtungen des Raumschiffs für die bevorstehenden Abdockvorgänge ein.</p>



<p>Der Roscosmos-Bordingenieur Andrey Fedyaev begann seine Schicht mit der Entnahme von Luftproben im Inneren von Cygnus XL, kurz nachdem Williams und Hathaway die Luke des Raumfahrzeugs geöffnet hatten, um die Atmosphäre der Station zu schützen. Fedyaev verbrachte den Rest seiner Schicht damit, die Rohrleitungs- und Belüftungssysteme des Roscosmos-Segments zu warten.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20853.msg586371#msg586371" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Cygnus NG-24 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-besatzung-der-expedition-74-betritt-cygnus-xl-wissenschaftliche-ausruestung-wird-entladen/" data-wpel-link="internal">Expedition 74 betritt Cygnus XL NG-24, wissenschaftliche Ausrüstung wird entladen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 18:16:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Vigil]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Lagrange-Punkt]]></category>
		<category><![CDATA[MPS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152118</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Sonde Vigil soll die Vorwarnzeit vor gefährlichen Sonnenstürmen deutlich verlängern. Am MPS entsteht eines der Instrumente der Mission. Eine Nachricht des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung MPS. Quelle: MPS/Aktuelles/Nachrichten/ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen, 28. November 2025 Von der Erdoberfläche oder aus Erdnähe im All schauen mehrere Teleskope und Raumsonden unentwegt auf die Sonne. Wenn sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen/" data-wpel-link="internal">ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Sonde Vigil soll die Vorwarnzeit vor gefährlichen Sonnenstürmen deutlich verlängern. Am MPS entsteht eines der Instrumente der Mission. Eine Nachricht des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung MPS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.mps.mpg.de/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen?c=2728" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MPS/Aktuelles/Nachrichten/ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</a>, 28. November 2025</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Copyright: ESA" data-rl_caption="" title="Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Copyright: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="370" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1.jpg" alt="" class="wp-image-152111" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Vigil-Sonne-Erde-700x370-1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Raumsonde Vigil wird aus seitlicher Perspektive auf die Sonne schauen und von dort vor gefährlichem Weltraumwetter warnen.<br><mark>Copyright: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die ESA-Ministerratskonferenz hat den weiteren Fahrplan für die Weltraummission Vigil beschlossen. Die Raumsonde soll ab 2031 gefährliches Weltraumwetter vorhersagen.</li>



<li>Vigil schaut aus bisher ungenutzter Beobachtungsposition auf die Sonne. Die Vorwarnzeit vor Sonnenstürmen verlängert sich so um bis zu fünf Tage.</li>



<li>Der Photospheric Magnetic Field Imager (PMI) von Vigil wird unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung entwickelt und gebaut. Arbeiten an dem Instrument haben bereits begonnen.</li>



<li>PMI liefert beinahe ununterbrochen und in Echtzeit detaillierte Karten des Magnetfeldes an der sichtbaren Sonnenoberfläche. Das ist auch für wissenschaftliche Zwecke wertvoll.</li>
</ul>



<p>Von der Erdoberfläche oder aus Erdnähe im All schauen mehrere Teleskope und Raumsonden unentwegt auf die Sonne. Wenn sich dort eine möglicherweise gefährliche Sonneneruption zusammenbraut, merken sie es als erste – jedoch mit einer recht kurzen Vorwarnzeit von höchstens drei Tagen. Denn ebenso wie die Planeten rotiert auch die Sonne um die eigene Achse. Die Regionen, die das künftige Weltraumwetter auf der Erde bestimmen, drehen sich erst nach und nach in unser Sichtfeld; die ersten Anzeichen eines gefährlichen Sonnensturms bleiben uns so verborgen. Ein effektiveres Vorwarnsystem benötigt deshalb in erster Linie einen Perspektivenwechsel.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://streaming-eu.mpg.de/de/institute/mps/PMI_De.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152113" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Vigil_MPS-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Copyright: MPS / Science Office</mark></em></figcaption></figure>



<p><em>Die Sonne im Blick mit dem Photospheric Magnetic Field Imager der Raumsonde Vigil<br>Die Raumsonde Vigil wird aus einzigartiger Beobachtungsperspektive vor gefährlichem Weltraumwetter warnen. Mit an Bord: der Photospheric Magnetic Field Imager vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung.</em></p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-253b4d08"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p>Diesen soll die ESA-Sonde Vigil ermöglichen. Ihr Start ist für 2031 geplant. In einem Abstand von etwa 150 Millionen Kilometern wird die Sonde der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne folgen. Vigil schaut so auf die Seite der Sonne, die sich der Erde erst vier bis fünf Tage später zuwendet. Der anvisierte Beobachtungsposten zählt zu den so genannten Lagrange-Punkten. Dies sind insgesamt fünf Positionen im Sonne-Erde-System, an denen eine Raumsonde im Gleichtakt mit der Erde um die Sonne kreisen kann. Der Punkt L5 wurde in der Weltraumforschung bisher noch nicht genutzt.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-06f92ee7"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Lagrange-Punkte.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All. Copyright: MPS" data-rl_caption="" title="Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All. Copyright: MPS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Lagrange-Punkte-267x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152114"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Copyright: MPS</mark></em></figcaption></figure>



<p><em>Vigil wird die Sonne vom Lagrange-Punkt L5 beobachten. Die Sonde folgt der Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und hat so Regionen der Sonne im Blick, bevor sie von der Erde aus sichtbar sind. Der Lagrange-Punkt L1 ist Arbeitsplatz des altgedienten Sonnenobservatoriums Solar and Heliospheric Observatory (SOHO); vom Langrange-Punkt L2 aus blickt das James-Webb-Teleskop (JWT) ins All.</em></p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f720a250"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Ein Instrument und sein Vorgänger</strong><br>Vier Messinstrumente werden an Bord von Vigil in verschiedene Schichten der Sonne schauen: von der Oberfläche über die innere bis in die äußere Atmosphäre. Zudem misst die Sonde mit zwei Instrumenten den Sonnenwind, der die Raumsonde an Ort und Stelle umströmt. Vigils Photospheric Magnetic Field Imager (PMI), der derzeit am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) entsteht, hat die Oberfläche der Sonne im Blick und bestimmt Stärke und Richtung des dortigen Magnetfeldes. Wenn sich das Magnetfeld stellenweise umstrukturiert und Energie freisetzt, kann das eine Sonneneruption auslösen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Erste Anzeichen für eine drohende Sonneneruption zeigen sich oftmals schon an der Oberfläche der Sonne. Solche Hinweise wird Vigil dank PMI früher als andere Sonnenspäher erkennen.</em><br><strong>Sami K. Solanki, MPS-Direktor und wissenschaftlicher Leiter des PMI-Teams</strong></p>
</blockquote>



<p>Vorbild für PMI ist das Instrument PHI (Photospheric and Helioseismic Imager), das seit 2020 an Bord der ESA-Raumsonde Solar Orbiter um die Sonne kreist. Auch PHI wurde unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut. „Die Erfahrung, die wir in den vergangenen Jahren beim Bau von PHI gesammelt haben, sind für unseren Beitrag zu Vigil sehr wertvoll“, so PMI-Projektmanager Jan Staub vom MPS. Eine exakte Kopie von PHI ist das neue Instrument jedoch nicht. Anders als PHI soll PMI beinahe in Echtzeit und im Dauerbetrieb die Grundlage für Weltraumwettervorhersagen liefern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Der Einsatz für Weltraumwettervorhersagen stellt höchste Anforderungen an die Verlässlichkeit unseres Instruments.</em><br><strong>Jan Staub, PMI-Projektmanager</strong></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild). Copyright: NASA/SDO/MPS" data-rl_caption="" title="Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild). Copyright: NASA/SDO/MPS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="140" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1.jpg" alt="" class="wp-image-152116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Sonne-Falschfarben-700x140-1-300x60.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Falschfarben-Aufnahmen der Sonne zeigen, wie der Blick von PMI auf die Sonnenoberfläche aussehen wird. Das Instrument liefert Messungen der Intensität des Sonnenlichts (linkes Bild), der Stärke des Magnetfeldes (zweites Bild von links), der Richtung des Magnetfeldes (drittes und viertes Bild von links) und der Strömungsgeschwindigkeit des Sonnenplasmas an der Oberfläche in Blickrichtung (rechtes Bild).<br><mark>Copyright: NASA/SDO/MPS</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Wissenschaftliche Anwendungen</strong><br>Der ununterbrochene Datenstrom aus einzigartiger Perspektive ist nicht nur zur Vorhersage von Sonnenstürmen, sondern auch unter Forschenden gefragt. Besonders in Zusammenarbeit mit anderen Raumsonden ergeben sich neue Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ansichten der Sonnenrückseite</strong>:<br>Durch Methoden der Helioseismologie könnte Vigil seinen Wissensvorsprung noch weiter vergrößern. Schallwellen durchlaufen die Sonne und verbinden so ihre erdabgewandte und ihre erdzugewandte Seite. <a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2023/06/aa46030-23/aa46030-23.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Da sich solche Wellen unter dem Einfluss starker Magnetfelder schneller ausbreiten, ist es möglich, durch Beobachtungen der Schallwellen an der erdzugewandten Sonnenoberfläche auf Regionen hoher magnetischer Aktivität auf der Rückseite der Sonne zu schließen.</a> Große und komplexe aktive Regionen sind oftmals potentielle Ausgangsorte zukünftiger Sonneneruptionen. „Vigils Perspektive vom Lagrange-Punkt L5 wird es uns erlauben, aktive Regionen auf der Rückseite der Sonne mit verbesserter Genauigkeit und Verlässlichkeit aufzuspüren“, so Laurent Gizon, Geschäftsführender Direktor des MPS.</li>



<li><strong>Magnetfeldmessungen</strong>: <br>Das Magnetfeld der Sonne ist Motor vieler Prozesse auf unserem Stern – und Schlüssel zu seinem Verständnis. Doch bisher lässt sich nur die Magnetfeldkomponente in Blickrichtung eindeutig und routinemäßig messen. Für Abhilfe kann ein Stereo-Blick auf die Sonne aus zwei Perspektiven sorgen. <a href="https://www.mps.mpg.de/doppelblick-auf-das-magnetfeld-der-sonne?c=2728" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">So lässt sich auch die Magnetfeldkomponente senkrecht zur Blickrichtung zweifelsfrei bestimmen, wie Forschende des MPS bereits zeigen konnten.</a> Dafür werteten sie gleichzeitig aufgenommene Daten der ESA-Raumsonde Solar Orbiter und der erdnahen NASA-Raumsonde Solar Dynamics Observatory (SDO) aus. Durch Vigil werden solche Daten erstmals ständig zur Verfügung stehen.</li>



<li><strong>Helligkeit von Sonnenfackeln</strong>: <br>Um die Gesamthelligkeit der Sonne und ihre Schwankungen einzuschätzen, sind neben den dunklen Sonnenflecken auch Sonnenfackeln von maßgeblicher Bedeutung. Das sind besonders helle Gebiete auf der Sonnenoberfläche mit hohen magnetischen Feldstärken. Entscheidende Eigenschaften von Sonnenfackeln lassen sich nur unzureichend messen, wenn sie von der Erde aus betrachtet am Rand der Sonne liegen. „Mit einer Seitenansicht auf diese Regionen können wir die Magnetfelder der Fackeln besser bestimmen und mehr über ihre Helligkeit erfahren“, erklärt Kinga Albert vom MPS, <a href="https://arxiv.org/pdf/2510.00320" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die entsprechende Studien mit Daten der ESA-Raumsonde Solar Orbiter und SDO durchgeführt hat.</a></li>
</ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18450.msg586346#msg586346" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Sonnenmission Vigil (früher Lagrange)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-raumsonde-vigil-soll-vor-sonnenstuermen-warnen/" data-wpel-link="internal">ESA-Raumsonde Vigil soll vor Sonnenstürmen warnen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://streaming-eu.mpg.de/de/institute/mps/PMI_De.mp4" length="25361321" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Lavastrom auf der Insel Réunion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lavastrom-auf-der-insel-reunion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 15:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Caldera]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[La Reunuion]]></category>
		<category><![CDATA[Lavastrom]]></category>
		<category><![CDATA[Réunion]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 2]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkanausbruch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152074</guid>

					<description><![CDATA[<p>Diese Copernicus-Sentinel-2-Bilder zeigen einen aktiven Lavastrom am Vulkan Piton de la Fournaise auf der Insel Réunion. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications, 10. April 2026 Die im westlichen Indischen Ozean gelegene Insel Réunion ist ein französisches Übersee-Département, etwa 680 km östlich von Madagaskar. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs ist die Landschaft von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lavastrom-auf-der-insel-reunion/" data-wpel-link="internal">Lavastrom auf der Insel Réunion</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Diese Copernicus-Sentinel-2-Bilder zeigen einen aktiven Lavastrom am Vulkan Piton de la Fournaise auf der Insel Réunion. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 10. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152075" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-island-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Insel Réunion die zu Frankreich gehört<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die im westlichen Indischen Ozean gelegene Insel Réunion ist ein französisches Übersee-Département, etwa 680 km östlich von Madagaskar. Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs ist die Landschaft von Réunion stellenweise besonders zerklüftet, an anderen Stellen hingegen von üppiger Vegetation bedeckt. Die landwirtschaftlichen Flächen und Städte, die als grau-weiße Flecken zu erkennen sind, konzentrieren sich auf die Küstenebenen. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Saint-Denis an der Nordküste, die auf dem Bild größtenteils von Wolken verdeckt ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Saint-Denis auf Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Saint-Denis auf Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152080" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-stdennis-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Saint-Denis auf Réunion<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Im Zentrum der Insel liegen drei riesige Talkessel, sogenannte Calderas, die durch gewaltige Einstürze entstanden sind. Zusammen bilden sie den ruhenden Schildvulkan und höchsten Gipfel der Insel, den Piton des Neiges (3069 m), der in der Bildmitte braun unter den Wolken hervorschaut. </p>



<p>Obwohl es auf Réunion mehrere Vulkane gibt, ist derzeit nur einer aktiv: der Schildvulkan Piton de la Fournaise, einer der aktivsten Vulkane der Erde, der den südöstlichen Teil der Insel dominiert. Dieses Bild vom 21. März 2026 zeigt einen Lavastrom an seiner Westflanke nach einem Ausbruch, der Mitte Februar begann. Obwohl das Bild in natürlichen Farben verarbeitet wurde, wurden auch die Kurzwellen-Infrarotkanäle von Sentinel-2 genutzt, um die feurige Lava hervorzuheben, die aus dem Krater strömt und hier in Gelb und Rot zu sehen ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lavastrom an der Westflanke von Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Lavastrom an der Westflanke von Réunion Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152078" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/reunion-lava-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Lavastrom an der Westflanke von Réunion<br><mark>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Während des Ausbruchs erreichte die Lava zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten das Meer. Auf diesem Bild ist zu sehen, wie die Lava in Richtung Küste fließt und in den Indischen Ozean mündet. Außerdem ist eine Asche- und Rauchwolke zu erkennen, die aus dem Krater aufsteigt und nach Westen driftet, während an den Flanken des Kraters Spuren früherer Eruptionen in Form von dunkelbraunen Strömen erstarrter Lava zu sehen sind.</p>



<p>Satellitendaten eignen sich hervorragend zur Überwachung von Vulkanausbrüchen. Sobald ein Ausbruch beginnt, können optische Satellitenmissionen wie Copernicus Sentinel-2 Rauchwolken, Lavaströme und Schlammlawinen erfassen und zur Schadensbewertung herangezogen werden. Darüber hinaus können Radargeräte und Atmosphärensensoren ergänzende Daten liefern, um Bodenrisse und mögliche Erdbeben zu erkennen, die durch den Ausbruch freigesetzten Gase und Aerosole zu messen sowie die Ausbreitung und Bewegung von Vulkanwolken zu verfolgen, was bei der Bewertung der Umweltauswirkungen und möglicher Gefahren für die Bevölkerung und den Flugverkehr hilft.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg586240#msg586240" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lavastrom-auf-der-insel-reunion/" data-wpel-link="internal">Lavastrom auf der Insel Réunion</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblende: Vor 65 Jahren: Juri Gagarin und das Staatsgeheimnis in der Presse</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gagarin_65_staatsgeheimnis_presse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 22:01:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Historischer Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Mielke]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Gagarin]]></category>
		<category><![CDATA[Wostok]]></category>
		<category><![CDATA[Wostok 1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152021</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 12. April 1961 führte Juri Gagarin in seinem Raumschiff Wostok-1 den ersten bemannten Weltraumflug durch. Quelle: Recherche, Junge Welt, Beitragsbild ist KI-generiert Der erste Flug in den Weltraum. Diese Heldentat kann auch nach 65 Jahren nicht groß genug eingeschätzt werden. Mit ihr begann die bemannte Raumfahrt. Ein Meilenstein für die gesamte Menschheit. Viel ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gagarin_65_staatsgeheimnis_presse/" data-wpel-link="internal">Rückblende: Vor 65 Jahren: Juri Gagarin und das Staatsgeheimnis in der Presse</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Am 12. April 1961 führte Juri Gagarin in seinem Raumschiff Wostok-1 den ersten bemannten Weltraumflug durch.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Recherche, Junge Welt, Beitragsbild ist KI-generiert</p>





<p>Der erste Flug in den Weltraum. Diese Heldentat kann auch nach 65 Jahren nicht groß genug eingeschätzt werden. Mit ihr begann die bemannte Raumfahrt. Ein Meilenstein für die gesamte Menschheit. Viel ist darüber bereits geschrieben worden, auch bei Raumfahrer.net. <a href="https://www.raumfahrer.net/vor-60-jahren-pojechali-und-los-gings/" data-wpel-link="internal">(Hier geht&#8217;s zum entsprechenden Artikel.)</a></p>



<p>Wir möchten deshalb statt einer erneuten ausführlichen Würdigung der Ereignisses eine kleine, fast unbekannte Episode um dieses bedeutende Datum erzählen. Es geht um ein Staatsgeheimnis in der Presse am Tage danach&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/wostok1gross.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wostok-1-Landekapsel im Werksmuseum Energia, 2008, Bild: Andreas Weise" data-rl_caption="" title="Wostok-1-Landekapsel im Werksmuseum Energia, 2008, Bild: Andreas Weise" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/wostok1klein.png" alt="" class="wp-image-152047"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wostok-1-Landekapsel im Werksmuseum Energia, 2008, Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>1961 war die Hochzeit des Kalten Krieges. Alles war geheim. Speziell die Verantwortlichen in der damaligen Sowjetunion entwickelten geradezu eine Paranoia. Keine Information, und sei sie noch so klein, durfte dem Gegner zugutekommen. Die Veröffentlichungen beschränkten sich auf das absolut minimal Notwendige. So kam es zum Beispiel dazu, das konkrete Angaben über Aussehen und Aufbau des Wostok-Raumschiffes erst 1965 veröffentlicht wurden. Bei der Trägerrakete war es erst 1967. Raumfahrer.net berichtete darüber. <a href="https://www.raumfahrer.net/rueckblende-das-gelueftete-geheimnis-der-wostok-rakete/" data-wpel-link="internal">(Hier geht&#8217;s zum entsprechenden Artikel.)</a></p>



<p>Die Folge war, dass der Mangel an gesicherten Informationen sich in Mutmaßungen und Fehlinterpretationen bis zu Verschwörungstheorien niederschlug.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/02112017000153_big_2.webp" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="WOSTOK-1-Flugprogramm / Bildquelle: NASA" data-rl_caption="" title="WOSTOK-1-Flugprogramm / Bildquelle: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="327" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/02112017000153_small_2.webp" alt="" class="wp-image-152034" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/02112017000153_small_2.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/02112017000153_small_2-275x300.webp 275w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">WOSTOK-1-Flugprogramm / Bildquelle: NASA</figcaption></figure>



<p>Ein großes Geheimnis wurde zum Beispiel um das Landeverfahren der Wostok gemacht. Bekanntlich hatte sich Gagarin in der Endphase der Landung aus seiner Landekapsel katapultiert und war separat am Fallschirm gelandet. Notwendig war das, weil der Landestoß der Landekapsel zu groß gewesen war, so das sich der Kosmonaut ernsthaft verletzen konnte. Bremsraketen gab es dazu noch nicht. Die Verantwortlichen sahen hier aber ein Problem bei der Anerkennung des Weltraumfluges, ging man doch davon aus, dass der Kosmonaut „im Raumschiff“ hätte landen sollen. Folgerichtig berichtete Gagarin auf der Pressekonferenz am 14.04.1961, zwei Tage nach seinem Flug, er wäre „zusammen mit dem Raumschiff“ gelandet. Diese Formulierung stimmte so und ließ den gewünschten Interpretationsspielraum offen. Jeder konnte nun das herauslesen, was er wollte. Behandelt wurde der wahre Sachverhalt wie ein Staatsgeheimnis. Geschadet hat das der Heldentat von Gagarin und deren geschichtlichen Einordnung rückblickend nicht.</p>



<p>Die Verschwiegenheit über dieses Detail der Gagarin-Landung dauerte in der Sowjetunion bis Anfang der 1990er Jahre an. Dann öffneten sich die Archive und die Wahrheit kam ans Licht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass so manche westdeutsche Boulevard-Zeitung das als Sensation herausbrachten.</p>



<p>Um so verwunderter waren Raumfahrtfans in der DDR, denn dort war das Gagarin-Landeverfahren längst bekannt. Und Schuld daran war: Mielke!</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/mielke-allebuecher.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bücherauswahl von Heinz Mielke, Sammlung Andreas Weise" data-rl_caption="" title="Bücherauswahl von Heinz Mielke, Sammlung Andreas Weise" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="230" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/mielke-allebuecher-klein.jpg" alt="" class="wp-image-152051"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bücherauswahl von Heinz Mielke, Sammlung Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Nein, es ist hier nicht die Rede von Erich Mielke. Gemeint ist der Raumfahrtjournalist und Buchautor Heinz Mielke, der übrigens mit dem berüchtigten Stasi-Chef weder verwandt noch verschwägert war. Heinz Mielke war eine Raumfahrtinstitution in der DDR. Er verfasste viele deutschsprachige Bücher zum Thema. Auch muss er sehr gut vernetzt gewesen sein, wie man heute sagt. In einem seiner Hauptwerke, im Transpress-Lexikon Raumfahrt wurde alles genau beschrieben.</p>



<p>Aber kehren wir gedanklich noch einmal zum April 1961, genauer zum 13.04.1961, einen Tag nach Gagarins Weltraumflug, zurück. Die Zeitungswelt in Ost und West ist voll mit Beiträgen zu „der Sensation des Jahrhunderts“. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Junge-Welt-13-04-61-Seite6.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Artikel &quot;Weltraumverkehr begann&quot; von Heinz Mielke Junge Welt vom 13.04.1961 / Seite 6" data-rl_caption="" title="Artikel &quot;Weltraumverkehr begann&quot; von Heinz Mielke Junge Welt vom 13.04.1961 / Seite 6" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="425" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Junge-Welt-13-04-61-Seite6-klein.jpg" alt="" class="wp-image-152044" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Junge-Welt-13-04-61-Seite6-klein.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Junge-Welt-13-04-61-Seite6-klein-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Artikel &#8222;Weltraumverkehr begann&#8220; von Heinz Mielke<br>Junge Welt vom 13.04.1961 / Seite 6</figcaption></figure>



<p>So auch die DDR-Tageszeitung Junge Welt. Und dort finden wir auf der letzten Seite die Beschreibung des kompletten Wostok -1-Landeverfahrens, inklusive Katapultierung und Fallschirmlandung von Gagarin! Das was mit großer Mühe in der Sowjetunion fast 30 Jahre verheimlicht wird, steht einen Tag nach dem Ereignis in einer DDR-Zeitung! Der Autor dieses Artikels: Heinz Mielke. Woher wusste das Mielke? Hatte er einen Informanten in sowjetischen Kreisen? Wir wissen es nicht. Es ist zu vermuten, dass Mielke die Korabel-Weltraumflüge im Vorfeld der Wostok analysiert hat. Hier wurden Hunde bei der Landung der Landekapsel in einem Container herauskatapultiert und landeten separat am Fallschirm. Da war es ein Leichtes, gedanklich den Hunde-Container gegen einen Schleudersitz mit einem Menschen auszutauschen. Die Abmessungen passten in etwa.</p>



<p>Doch warum ist diese Geschichte dann in Vergessenheit geraten? Warum intervenierte die sowjetische Seite nicht? Tja, Nachrichtenverbreitung, so wie heute per Internet, gab es noch nicht. Und die Junge Welt wurde weder in der Sowjetunion noch im westlichen Ausland gelesen.</p>



<p>Was bleibt ist eine kleine geschichtliche Anekdote von einem Staatsgeheimnis, dass am nächsten Tag in einer Zeitung zum nachlesen stand. Und keiner bemerkte das.</p>



<p><strong>Besonderer Dank gilt der Tageszeitung Junge Welt für die freundliche Unterstützung und die Genehmigung, die betreffende Seite der Ausgabe vom 13.04.1961 hier noch einmal zu veröffentlichen.</strong></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10775.msg586230#msg586230" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wostok-Programm</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gagarin_65_staatsgeheimnis_presse/" data-wpel-link="internal">Rückblende: Vor 65 Jahren: Juri Gagarin und das Staatsgeheimnis in der Presse</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Live Updates zu Artemis 2 Wiedereintritt und Wasserung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-updates-zu-artemis-2-wiedereintritt-und-wasserung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 23:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Pazifik]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=151960</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dieser Seite wurden Live-Updates zum Wiedereintritt und der Wasserung von Artemis-II veröffentlicht. Alle Zeiten in MESZ. Eine Wiedergabe eines Statusberichtes der NASA. Quelle: NASA Communications, Joseph Zakrzewski, 10. April 2026 03:58 UhrDie Besatzung von Artemis II befindet sich sicher an Bord der USS John P. Murtha, wo sie sich in der Krankenstation des Schiffes [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/live-updates-zu-artemis-2-wiedereintritt-und-wasserung/" data-wpel-link="internal">Live Updates zu Artemis 2 Wiedereintritt und Wasserung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dieser Seite wurden Live-Updates zum Wiedereintritt und der Wasserung von Artemis-II veröffentlicht. Alle Zeiten in MESZ. Eine Wiedergabe eines Statusberichtes der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/10/artemis-ii-flight-day-10-re-entry-live-updates/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Communications, Joseph Zakrzewski</a>, 10. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Wasserung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Besatzung der NASA-Mission Artemis II ist mit ihrem Raumschiff Orion wieder auf der Erde gelandet. Sie hat um 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego im Pazifischen Ozean erfolgreich eine Landung mit Fallschirmunterstützung vollzogen. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Die Besatzung der NASA-Mission Artemis II ist mit ihrem Raumschiff Orion wieder auf der Erde gelandet. Sie hat um 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego im Pazifischen Ozean erfolgreich eine Landung mit Fallschirmunterstützung vollzogen. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="388" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Wasserung-700x388-1.jpg" alt="" class="wp-image-151977" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Wasserung-700x388-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Wasserung-700x388-1-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Besatzung der NASA-Mission Artemis II ist mit ihrem Raumschiff Orion wieder auf der Erde gelandet. Sie hat um 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego im Pazifischen Ozean erfolgreich eine Landung mit Fallschirmunterstützung vollzogen.<br><mark>Credit: NASA</mark></figcaption></figure>



<p><strong>03:58 Uhr</strong><br>Die Besatzung von Artemis II befindet sich sicher an Bord der USS John P. Murtha, wo sie sich in der Krankenstation des Schiffes medizinischen Untersuchungen nach der Mission unterziehen wird. Daraufhin wird sie an Land zurückgebracht, um ein Flugzeug der NASA zu besteigen, das zum Johnson Space Center der Behörde in Houston fliegt.<br>Die NASA wird vom Johnson Space Center der Behörde in Houston eine Pressekonferenz abhalten.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-0a54f4d3"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Bergung-Wiseman.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Reid Wiseman, Kommandant der Mission Artemis II und NASA-Astronaut, wird in einen Hubschrauber der US-Streitkräfte gehoben, bevor er zur USS John P. Murtha transportiert wird. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Reid Wiseman, Kommandant der Mission Artemis II und NASA-Astronaut, wird in einen Hubschrauber der US-Streitkräfte gehoben, bevor er zur USS John P. Murtha transportiert wird. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="223" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Bergung-Wiseman-400x223-1.jpg" alt="" class="wp-image-152006" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Bergung-Wiseman-400x223-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Bergung-Wiseman-400x223-1-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Reid Wiseman, Kommandant der Mission Artemis II und NASA-Astronaut, wird in einen Hubschrauber der US-Streitkräfte gehoben, bevor er zur USS John P. Murtha transportiert wird.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Bergung-Koch.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Missionsspezialistin der Artemis-II-Mission und NASA-Astronautin Christina Koch wird in einen Hubschrauber der US-Streitkräfte gebracht, bevor sie zur USS John P. Murtha geflogen wird. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Die Missionsspezialistin der Artemis-II-Mission und NASA-Astronautin Christina Koch wird in einen Hubschrauber der US-Streitkräfte gebracht, bevor sie zur USS John P. Murtha geflogen wird. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="221" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Bergung-Koch-400x221-1.jpg" alt="" class="wp-image-152004" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Bergung-Koch-400x221-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Bergung-Koch-400x221-1-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Missionsspezialistin der Artemis-II-Mission und NASA-Astronautin Christina Koch wird in einen Hubschrauber der US-Streitkräfte gebracht, bevor sie zur USS John P. Murtha geflogen wird.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>03:56 Uhr</strong><br>Die Besatzung von Artemis II wurde in US-Hubschrauber gehoben und wird zur USS John P. Murtha geflogen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e81c4305"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Besatzung-im-Boot.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Besatzung von Artemis II ist nach dem Verlassen des Raumschiffs auf einem aufblasbaren Floß zu sehen, das als „Front Porch“ bezeichnet wird. Die Artemis-II-Mission landete am 10. April 2026 um 02:07 Uhr MESZ erfolgreich im Pazifischen Ozean. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Die Besatzung von Artemis II ist nach dem Verlassen des Raumschiffs auf einem aufblasbaren Floß zu sehen, das als „Front Porch“ bezeichnet wird. Die Artemis-II-Mission landete am 10. April 2026 um 02:07 Uhr MESZ erfolgreich im Pazifischen Ozean. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="224" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Besatzung-im-Boot-400x224-1.jpg" alt="" class="wp-image-152008" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Besatzung-im-Boot-400x224-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Besatzung-im-Boot-400x224-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Besatzung von Artemis II ist nach dem Verlassen des Raumschiffs auf einem aufblasbaren Floß zu sehen, das als „Front Porch“ bezeichnet wird. Die Artemis-II-Mission landete am 10. April 2026 um 02:07 Uhr MESZ erfolgreich im Pazifischen Ozean.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>03:34 Uhr</strong><br>Die Besatzung von Artemis II, die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Astronaut Jeremy Hansen von der CSA, wurde sicher aus dem Raumschiff Orion geborgen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-691110d2"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-treibt-im-Pazifik.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Orion-Raumschiff mit der Artemis-II-Besatzung an Bord ist zu sehen, wie es nach der Wasserung am 11. April 2026 um 02:07 Uhr MESZ im Pazifik treibt. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Das Orion-Raumschiff mit der Artemis-II-Besatzung an Bord ist zu sehen, wie es nach der Wasserung am 11. April 2026 um 02:07 Uhr MESZ im Pazifik treibt. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="211" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-treibt-im-Pazifik-400x221-1.jpg" alt="" class="wp-image-151989" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-treibt-im-Pazifik-400x221-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-treibt-im-Pazifik-400x221-1-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Orion-Raumschiff mit der Artemis-II-Besatzung an Bord ist zu sehen, wie es nach der Wasserung am 11. April 2026 um 02:07 Uhr MESZ im Pazifik treibt.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>02:12 Uhr</strong><br>Auf Anweisung des Bergungsleiters der NASA nähern sich Teammitglieder der Behörde und des US-Militärs nun in Schlauchbooten dem Raumschiff.<br>Etwa eine Stunde nach der Wasserung wird die Besatzung aus der Orion geborgen und anschließend zur USS John P. Murtha geflogen. Hubschrauber der US-Marine werden sie dann auf das Schiff transportieren. An Bord werden die Astronauten medizinischen Untersuchungen nach der Mission unterzogen, bevor sie an Land zurückkehren, um ein Flugzeug zum Johnson Space Center der NASA in Houston zu besteigen.<br>Sobald alles bereit ist, werden Taucher der Marine ein Seil, die sogenannte Windenleine, an Orion befestigen, um das Raumschiff in eine speziell konstruierte Halterung auf dem Welleck des Schiffes zu ziehen. Vier weitere Führungsleinen werden während des Schleppvorgangs an Befestigungspunkten am Besatzungsmodul gesichert.<br>Sobald Orion über der Halterung positioniert ist, werden Techniker das Welldeck entleeren und die Kapsel sichern.<br>Nachdem sie sicher an Bord des Schiffes ist, werden die Teams Orion zur US-Marinestützpunkt San Diego zurückbringen, bevor sie sie zur Inspektion an das Kennedy Space Center der NASA in Florida zurücktransportieren. Dort angekommen, werden Techniker das Raumschiff gründlich untersuchen, die Borddaten abrufen, Nutzlasten entfernen und zusätzliche Nachflugkontrollen durchführen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Wasserung2.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Orion-Raumschiff der NASA ist bei seiner Landung im Pazifik vor der Küste Kaliforniens am Freitag, dem 11. April 2026, zu sehen. Die Artemis-II-Mission der NASA führte Wiseman, Glover, Koch und Hansen auf eine zehntägige Reise um den Mond und zurück zur Erde. Nach der Wasserung arbeiten Teams der NASA, der US-Marine und der US-Luftwaffe daran, die Besatzungsmitglieder und das Raumschiff Orion an Bord der USS John P. Murtha zu bringen. NASA/Bill Ingalls" data-rl_caption="" title="Das Orion-Raumschiff der NASA ist bei seiner Landung im Pazifik vor der Küste Kaliforniens am Freitag, dem 11. April 2026, zu sehen. Die Artemis-II-Mission der NASA führte Wiseman, Glover, Koch und Hansen auf eine zehntägige Reise um den Mond und zurück zur Erde. Nach der Wasserung arbeiten Teams der NASA, der US-Marine und der US-Luftwaffe daran, die Besatzungsmitglieder und das Raumschiff Orion an Bord der USS John P. Murtha zu bringen. NASA/Bill Ingalls" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="293" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Wasserung2-400x293-1.jpg" alt="" class="wp-image-151993" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Wasserung2-400x293-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Wasserung2-400x293-1-300x220.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Orion-Raumschiff der NASA ist bei seiner Landung im Pazifik vor der Küste Kaliforniens am Freitag, dem 11. April 2026, zu sehen. Die Artemis-II-Mission der NASA führte Wiseman, Glover, Koch und Hansen auf eine zehntägige Reise um den Mond und zurück zur Erde. Nach der Wasserung arbeiten Teams der NASA, der US-Marine und der US-Luftwaffe daran, die Besatzungsmitglieder und das Raumschiff Orion an Bord der USS John P. Murtha zu bringen.<br><mark>NASA/Bill Ingalls</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>20:07 Uhr</strong><br><strong>WASSERUNG!</strong><br>Die Artemis-II-Crew der NASA ist mit ihrem Raumschiff Orion wieder auf der Erde. Sie hat um 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego im Pazifik erfolgreich eine durch Fallschirme unterstützte Wasserlandung durchgeführt.<br>Die Ingenieure werden mehrere zusätzliche Tests durchführen, während sich Orion im Wasser befindet, bevor sie das Raumschiff abschalten und es an das Bergungsteam an Bord der USS John P. Murtha übergeben. Das Bergungsteam ist vor Ort und begibt sich zur Kapsel, um die Besatzung bei der Evakuierung aus Orion zu unterstützen.<br>Es wurde mit der Deaktivierung des Besatzungsmoduls begonnen, einem geplanten Schritt nach der Wasserung, bei dem die Flugcontroller nicht essentielle Systeme von Orion abschalten und die Kapsel in ihre Bergungskonfiguration versetzen. Dies reduziert den Energiebedarf und bereitet das Raumschiff auf die Bergung der Besatzung vor, während die Bergungsteams sich nähern.</p>



<p><strong>02:04 Uhr</strong><br>In einer Höhe von 1,65 Kilometer wurden die Bremsfallschirme von Orion ausgelöst und die drei Hauptfallschirme entfaltet, wodurch die Geschwindigkeit auf unter 61 Meter pro Sekunde reduziert und Orion auf ihrem letzten Sinkflug und der Wasserung geführt wurde.</p>



<p><strong>02:03 Uhr</strong><br>In einer Höhe von 7,1 Kilometer wurden die Bremsfallschirme von Orion ausgelöst, um das Raumschiff abzubremsen und zu stabilisieren. Die Geschwindigkeit von Orion sinkt auf 146 Meter pro Sekunde, und das Raumschiff befindet sich 1,3 Kilometer vor der Wasserung.</p>



<p><strong>02:00 Uhr</strong><br>Die NASA hat den Funkkontakt zur Artemis-II-Besatzung an Bord des Raumschiffs Orion wiederhergestellt, während dieses zur Erde zurückkehrt.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-af78a993"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Artemis-2-Erde.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Erde von Artemis 2 aus gesehen Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Die Erde von Artemis 2 aus gesehen Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Artemis-2-Erde-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151997" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Artemis-2-Erde-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Artemis-2-Erde-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p><strong>01:53 Uhr</strong><br>Das Raumschiff Orion erreichte die Erdatmosphäre in einer Höhe von 122 Kilometer über der Erdoberfläche, mit 35-facher Schallgeschwindigkeit und etwa 3148 Kilometer vom Wasserungsort entfernt. An dieser Stelle trifft das Raumschiff erstmals auf die obere Atmosphäre und beginnt seinen gesteuerten Sinkflug. Kurz darauf befindet sich Orion in einer geplanten Kommunikationsunterbrechung, die voraussichtlich etwa sechs Minuten dauern wird, da sich während der Erwärmung Plasma um die Besatzungskapsel bildet.</p>



<p><strong>01:37 Uhr</strong><br>Orion hat den Triebwerksschub zum Ausrichten des Besatzungsmoduls durchgeführt, um das Raumfahrzeug so anzupassen, dass sein Hitzeschild für den Wiedereintritt richtig positioniert ist.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-15c8feee"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Trennung.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Orion Trennung Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Orion Trennung Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="221" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Trennung-400x221-1.jpg" alt="" class="wp-image-151967" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Trennung-400x221-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-Trennung-400x221-1-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p><strong>01:33 Uhr</strong><br>Das Besatzungs- und das Servicemodul von Orion haben sich getrennt. Das Besatzungsmodul setzt seinen Weg zur Erde fort, während das Servicemodul über dem Pazifik in der Erdatmosphäre verglühen wird, ohne Schaden anzurichten. Die Rückflugbahn von Artemis II ist so ausgelegt, dass verbleibende Trümmer keine Gefahr für Land, Menschen oder Schifffahrtswege darstellen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-bdd5a4bd"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Besatzung von Artemis II, die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Astronaut Jeremy Hansen von der CSA, bereitet sich an Bord des Raumschiffs Orion auf den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vor. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Die Besatzung von Artemis II, die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Astronaut Jeremy Hansen von der CSA, bereitet sich an Bord des Raumschiffs Orion auf den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vor. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="223" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-400x223-1.jpg" alt="" class="wp-image-151981" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-400x223-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Orion-400x223-1-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Besatzung von Artemis II, die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Astronaut Jeremy Hansen von der CSA, bereitet sich an Bord des Raumschiffs Orion auf den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vor.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>01:15 Uhr</strong><br>Das Orion-Raumschiff der Mission Artemis II hat die Übergabe vom Deep Space Network der NASA an das Tracking- und Datenrelais-Satellitensystem des Near Space Network abgeschlossen, wodurch eine lückenlose Kommunikation gewährleistet ist, während die Besatzung in die letzte Phase ihrer Rückkehr zur Erde eintritt.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a02c5ec6"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-artemis-ii-splashdown-social-milestone-horizontal.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zeitplan für den Wiedereintritt und die Wasserung von Artemis II sowie Live-Übertragung. Die Wasserung ist für 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego geplant. Credit: NASA/Robert Markowitz" data-rl_caption="" title="Zeitplan für den Wiedereintritt und die Wasserung von Artemis II sowie Live-Übertragung. Die Wasserung ist für 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego geplant. Credit: NASA/Robert Markowitz" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-artemis-ii-splashdown-social-milestone-horizontal-400x225-1.jpg" alt="Zeitplan für den Wiedereintritt und die Wasserung von Artemis II sowie Live-Übertragung. Die Wasserung ist für 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego geplant. Bildnachweis: NASA/Robert Markowitz" class="wp-image-151944" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-artemis-ii-splashdown-social-milestone-horizontal-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-artemis-ii-splashdown-social-milestone-horizontal-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zeitplan für den Wiedereintritt und die Wasserung von Artemis II sowie Live-Übertragung. Die Wasserung ist für 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego geplant.<br><mark>Credit: NASA/Robert Markowitz</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>00:25 Uhr</strong><br>Die Wasserung der NASA-Mission Artemis II ist für etwa 02:07 Uhr MESZ vor der Küste von San Diego vorgesehen. Nach der Wasserung wird ein gemeinsames Team der NASA und des US-Militärs die Besatzung bergen und per Hubschrauber zur USS John P. Murtha transportieren. An Bord des Schiffes werden die Astronauten medizinischen Untersuchungen nach der Mission unterzogen, bevor sie an Land zurückkehren, um ein Flugzeug zum Johnson Space Center der NASA in Houston zu besteigen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11842.msg586167#msg586167" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis II &#8211; Orion (Integrity) auf SLS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/live-updates-zu-artemis-2-wiedereintritt-und-wasserung/" data-wpel-link="internal">Live Updates zu Artemis 2 Wiedereintritt und Wasserung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
