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	<title>Raumfahrt &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raumfahrt &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>ESA unterzeichnet Dienstleistungsvertrag mit &#8222;The Exploration Company&#8220; für deren Nyx-Fahrzeug im Rahmen von „ALADDIN“, dem europäischen Projekt für autonome Frachtkapseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-unterzeichnet-dienstleistungsvertrag-mit-the-exploration-company-fuer-deren-nyx-fahrzeug-im-rahmen-von-aladdin-dem-europaeischen-projekt-fuer-autonome-frachtkapseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 19:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Dienstleistungsvertrag mit The Exploration Company (TEC) für die nächste Phase des europäischen Programms für den kommerziellen CargoRücktransport (früher bekannt als LCRS) vergeben und damit einen bedeutenden Schritt zur Schaffung einer unabhängigen europäischen Transportkapazität zur und von der erdnahen Umlaufbahn getan. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Dienstleistungsvertrag mit The Exploration Company (TEC) für die nächste Phase des europäischen Programms für den kommerziellen CargoRücktransport (früher bekannt als LCRS) vergeben und damit einen bedeutenden Schritt zur Schaffung einer unabhängigen europäischen Transportkapazität zur und von der erdnahen Umlaufbahn getan. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Newsroom/Press_Releases/ESA_unterzeichnet_Dienstleistungsvertrag_mit_The_Exploration_Company_fuer_deren_Nyx-Fahrzeug_im_Rahmen_von_ALADDIN_dem_europaeischen_Projekt_fuer_autonome_Frachtkapseln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration </a>, 10. September 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 befürworteten die ESA-Mitgliedstaaten das Konzept des „LEO Cargo Return Service“ (LCRS), eines Wettbewerbs für die europäische Industrie, bei dem Unternehmen aufgefordert wurden, einen ersten Schritt in Richtung eines CargoDienstes zu und von Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn, wie beispielsweise der Internationalen Raumstation, vorzuschlagen. Nach der Bewertung mehrerer Vorschläge europäischer Unternehmen hatte die ESA zuvor zwei Projekte ausgewählt und jedem eine Anschubfinanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro gewährt, um sie bei der Entwicklung des Frachtdienstes zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Ministerratstagung im November 2025 in Bremen bekräftigten die ESA-Mitgliedstaaten die Bedeutung des Projekts, das nun unter einem neuen Namen in Phase 2 eintritt: ALADDIN (Autonomous LEO Accelerated Demo Docking to ISS Node). Diese neue Bezeichnung spiegelt den Fokus auf beschleunigte Entwicklungszeitpläne und auf den Nachweis der Fähigkeit zum autonomen Andocken an die Internationale Raumstation (ISS) innerhalb eines begrenzten Betriebsfensters wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im März 2026 ausgeschriebene Phase 2 führt von der frühen Entwicklungsphase zur vollständigen Fertigstellung des Systems und zur Demonstration im Orbit. In diesem Prozess hat die ESA TEC für die Auftragsvergabe der Phase 2 ausgewählt und damit die in dem Angebot von TEC erreichten technischen und geschäftlichen Meilensteine gewürdigt. Der Gesamtwert des auf dem Space Summit in Paris unterzeichneten Vertrags beläuft sich auf 760 Millionen Euro, wobei 310 Millionen Euro für die Demonstrationsmission und optional zwei weitere Dienstmissionen im Gesamtwert von 450 Millionen Euro vorgesehen sind, die später bestätigt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Europa macht einen großen Schritt in Richtung größerer Autonomie im Weltraum. Mit ALADDIN beschleunigen wir den Aufbau einer europäischen Kapazität für den Transport von Fracht in die und aus der erdnahen Umlaufbahn. Gleichzeitig ermöglichen wir es europäischen Unternehmen, schneller Innovationen zu entwickeln, private Investitionen anzuziehen und im globalen Wettbewerb zu bestehen. Die heutige Vereinbarung mit The Exploration Company zeigt, wie die ESA als Ankerkunde agieren kann – um den kommerziellen Raumfahrtsektor Europas zu stärken und Ambitionen in die Realität umzusetzen“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem in Paris organisierten International Space Summit unterzeichneten die ESA und TEC den Vertrag über eine erste Nyx-Kapsel-Demonstrationsmission zur ISS sowie zwei weitere Cargo-Missionen zur ISS oder zu einer zukünftigen kommerziellen Raumstation. Die Vergabe markiert den ersten und größten Vertrag über Kapseltransportdienste, den die ESA an ein europäisches Raumfahrtunternehmen vergeben hat, und ebnet den Weg für einen unabhängigen europäischen Zugang zur ISS oder zu zukünftigen kommerziellen Zielen in der erdnahen Umlaufbahn (LEO).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale Raumfahrtsektor in eine neue Phase eintritt. Die Nachfrage steigt, angetrieben durch Konnektivität, Erforschung, Verteidigung und neue Infrastruktur in der erdnahen Umlaufbahn, während sich das industrielle Modell in Richtung kommerziell erbrachter Dienstleistungen verschiebt, wobei öffentliche Stellen als Ankerkunden fungieren. Im Rahmen der Ausschreibung konnte The Exploration Company wichtige Meilensteine der technischen Bereitschaft erfolgreich nachweisen und zudem 40 % der Finanzierung für die Nyx-Demonstration durch private Investoren sichern. Die ESA wird die verbleibenden 60 % übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies ist mehr als nur eine Auftragsvergabe: Es spiegelt einen Wandel in der Art und Weise wider, wie wir in Europa Weltraumtechnologie entwickeln“, sagte Hélène Huby, CEO und Gründerin von The Exploration Company. „Wir haben die Entwicklung von Nyx ausschließlich mit privaten Mitteln begonnen und haben nun einen technischen Reifegrad erreicht, bei dem uns die ESA und die öffentlichen Mittel der Mitgliedstaaten als Ankerkunden massiv unterstützen können, um das Raumfahrzeug fertigzustellen. Es ist zudem das erste Mal in Europa, dass ein fünf Jahre altes Weltraum-Start-up in einem offenen Wettbewerb einen Auftrag im Wert von mehreren hundert Millionen Euro gewinnt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der europäische Ansatz entwickelt sich weiter und erfordert kommerziellere, produktorientierte Entwicklungsmodelle sowie eine größere Offenheit gegenüber dem Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Auftrag leitet offiziell die Phase 2 von ALADDIN ein und bringt Europa einen Schritt näher an die Entwicklung einer Schlüsselkompetenz, die nur eine Handvoll Nationen beherrschen“, sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für Astronautische und Robotische Exploration bei der ESA. „Während wir in die nächste Phase eintreten und das Projekt seiner Fertigstellung entgegengeht, treibt The Exploration Company Technologien voran und macht sich diese zu eigen, die in Europa verbleiben und eine Vielzahl strategischer Industriezweige unterstützen werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19180.msg592514#msg592514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">The Exploration Company TEC / Nyx-Kapsel</a></li>
</ul>
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		<title>NASAs IXPE könnte eine 90 Jahre alte Theorie bewiesen haben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-ixpe-koennte-eine-90-jahre-alte-theorie-bewiesen-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 20:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Imaging X-ray Polarimetry Explorer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine beispiellose Messung eines Magnetars könnte das Verhalten des leeren Raums eingefangen haben, wie Physiker es seit 90 Jahren vorhergesagt, aber nie direkt beobachtet haben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Fachjournal &#8222;Nature&#8220; veröffentlicht. Magnetare sind eine besondere Art von Neutronensternen mit ultra-starken Magnetfeldern, die die stärksten aller beobachtbaren Objekte im Universum sind, etwa eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="advgb-dyn-39081fab wp-block-paragraph">Eine beispiellose Messung eines Magnetars könnte das Verhalten des leeren Raums eingefangen haben, wie Physiker es seit 90 Jahren vorhergesagt, aber nie direkt beobachtet haben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Fachjournal &#8222;Nature&#8220; veröffentlicht. Magnetare sind eine besondere Art von Neutronensternen mit ultra-starken Magnetfeldern, die die stärksten aller beobachtbaren Objekte im Universum sind, etwa eine Billion Mal stärker als die stärksten permanenten Magnete, die je auf der Erde gebaut wurden. Diese supermagnetischen Neutronensterne geben Einblicke in die Physik extremer Umgebungen, die nirgendwo sonst zu finden sind. Neutronensterne sind die übrig gebliebenen Kerne massereicher Sterne, die am Ende ihres Lebenszyklus entstehen, mehr Masse als die Sonne besitzen und auf die Größe einer Stadt komprimiert sind, was sie zu natürlichen Laboren macht, um extreme Physik zu studieren. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/ixpe/nasas-ixpe-may-have-proven-90-year-old-theory/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science / Missions / IXPE</a>, 05. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-original.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="342" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein.png" alt="" class="wp-image-154215" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein.png 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein-300x257.png 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses künstlerische Konzept zeigt den Magnetar 1E 1547.0-5408, einen schnell rotierenden Neutronenstern mit Magnetfeldern, die über eine Billion Mal stärker sind als die der Erde. Blaue Kurven, die von den beiden magnetischen Polen des Sterns ausgehen, stellen die Magnetfeldlinien dar. Der Magnetar ist ein bedeutender Strahler von Radio- und Röntgenstrahlung, deren Spitzen während seiner 2,1-Sekunden-Rotationsperiode versetzt auftreten. Dies deutet darauf hin, dass der primäre Röntgenstrahler ein sekundärer „Hotspot“ ist, der von der Magnetachse versetzt liegt. Diese Strahler sind als konische Abschnitte dargestellt: Die hellblaue Radioemission erreicht ihren Höchstwert entlang der Symmetrieachse des Magnetfeldes, während die dunkelblaue Röntgenemission darunter peaks hat. Die oberen und unteren Emissionskegel zeigen Röntgenpolarisationen von 40 % bzw. 80 %. Diese hohen Werte, zusammen mit gleichmäßigen, kohärenten Veränderungen der Polarisation über die Rotationsperiode, liefern das bisher eindeutigste Signal für die Vakuumbirefringenz, eine lange gesuchte Vorhersage der Quanten-Elektrodynamik.<br><br>Bild: NASA / Pablo Garcia</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftler, die NASAs IXPE (Imaging X-ray Polarimetry Explorer) nutzen, führten zwischen März und April 2025 über 140 Stunden Beobachtungen des Magnetars 1E 1547-5408 durch. Die Beobachtungen wurden zusammen mit NASAs NICER (Neutron Star Interior Composition Explorer) und Murriyang, CSIROs Parkes-Radioteleskop, das der australischen nationalen Wissenschaftsagentur gehört und von ihr betrieben wird, durchgeführt. Dies war die allererste koordinierte Messung der Radio- und Röntgenpolarisation eines Magnetars. 1E 1547-5408, der sich alle 2 Sekunden einmal vollständig dreht, ist ein einzigartiger Magnetar, der konstant helle Radioenergie und Röntgenlicht aussendet. Die Gründe versucht die Wissenschaft noch zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachtungen zeigten, dass die Polarisation, also die Ausrichtung und das Maß der Ausrichtung der eintreffenden Photonen, fast dreimal so stark ist wie bei ähnlichen Quellen. Dieses hohe Maß an Polarisation war überraschend, da die Geometrie der Magnetar-Magnetfelder darauf hindeutet, dass die Messungen, die wir sehen, an bestimmten Punkten des Sterns nahe null liegen sollten. Standardmodelle der Oberflächenemission erklären diesen hohen Wert ebenfalls nicht, was darauf hindeutet, dass ein anderer Effekt die Polarisation verstärken muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt die Vakuumbirefringenz ins Spiel: Eine 90 Jahre alte Theorie im Bereich der Quanten-Elektrodynamik. Erstmals 1936 vorgeschlagen, besagt die Theorie, dass der leere Raum durch extreme Magnetfelder verändert werden kann, die weit höher sind als die, die Menschen auf der Erde erzeugen können. Unter solchen Bedingungen wirkt das Vakuum wie eine Linse oder ein Prisma, das Licht basierend auf seiner Ausbreitungsrichtung filtert und dadurch die Gesamtpolarisation verstärkt. Die Fähigkeit der IXPE-Mission, die Röntgenstrahlpolarisation zu messen, war entscheidend, um dies zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simulationen, die vom Forschungsteam durchgeführt wurden, unterstützen die Möglichkeit, dass Vakuumbirefringenz das auffällige Signal verursacht. Hoa Dinh Thi, eine Postdoktorandin an der Rice University in Houston und Mitautorin der Veröffentlichung, die die Ergebnisse hervorhebt, sagte: „Unser Modell legt nahe, dass die Reproduktion der beobachteten Röntgen-Polarisationsergebnisse, während gleichzeitig die durch Radio-Beobachtungen gesetzten Einschränkungen erfüllt werden, die Existenz von Vakuumbirefringenz in der Umgebung des Neutronensterns erfordert. Dieser Befund zeigt, wie Neutronensterne es uns ermöglichen, die fundamentale Physik in Umgebungen zu testen, die in Laboren auf der Erde nicht nachgebildet werden können.“ Die großen Polarisationsmessungen des Magnetars stützen die theoretische Vorhersage stark und könnten das erste Mal sein, dass dieser Effekt direkt beobachtet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Ergebnis zeigt wirklich die interdisziplinäre Stärke des Fachgebiets Astrophysik“, sagte Rachael Stewart, Doktorandin an der George Washington University und Hauptautorin der in Nature veröffentlichten Arbeit. „Die Informationen, die wir durch die Beobachtung dieses fernen Sternkerns gewonnen haben, geben uns auch Hinweise auf die Beschaffenheit des Gewebes der Realität, wie wir sie kennen, und ich finde das unglaublich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere IXPE-Beobachtungen dieser Quelle und anderer Magnetare werden dieses Signal bestätigen und möglicherweise weitere exotische Effekte der Quanten-Elektrodynamik aufdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über IXPE</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IXPE-Mission, die weiterhin beispiellose Daten liefert und bahnbrechende Entdeckungen über Himmelskörper im gesamten Universum ermöglicht, ist eine gemeinsame Mission von NASA und der italienischen Weltraumagentur mit Partnern und wissenschaftlichen Mitarbeitern in 12 Ländern. Sie wird vom Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama, geleitet. Das Unternehmen BAE Systems Inc., mit Hauptsitz in Falls Church, Virginia, verwaltet die Raumfahrtoperationen zusammen mit dem Laboratory for Atmospheric and Space Physics der University of Colorado in Boulder. Hier erfahren Sie mehr über die laufende Mission von IXPE: <a href="https://science.nasa.gov/mission/ixpe/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://nasa.gov/ixpe</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19104.msg592216#msg592216" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IXPE auf Falcon 9 (B1061.5)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Spektrum Rakete fliegt bis in den Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-spektrum-rakete-fliegt-bis-in-den-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 21:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andøya Spaceport]]></category>
		<category><![CDATA[Aquila]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Isar Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erfolgreiche Start markiert einen Meilenstein in der Raumfahrt Europas, auch wenn es bis zum zweiten Start der Spectrum wesentlich länger dauerte, als es ursprünglich anvisiert war. Mit diesem Start konnte nicht nur das Ziel höher und weiter bewältigt werden, als erstes der neu angetretenen privaten Raumfahrtunternehmen Europas hat Isar Aerospace mit ihrer eigenen Trägerrakete [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erfolgreiche Start markiert einen Meilenstein in der Raumfahrt Europas, auch wenn es bis zum zweiten Start der Spectrum wesentlich länger dauerte, als es ursprünglich anvisiert war. Mit diesem Start konnte nicht nur das Ziel höher und weiter bewältigt werden, als erstes der neu angetretenen privaten Raumfahrtunternehmen Europas hat Isar Aerospace mit ihrer eigenen Trägerrakete den Orbit erreicht. Das vielzitierte New Space hat damit auch Europa erreicht. Isar Aerospace befindet sich damit nicht mehr nur in der ersten Reihe, sondern hat die Spitzenpostition übernommen.<br>Ein Portalbeitrag vom Raumfahrer.net Redakteur James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber beginnen wir am Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Trägerrakete</strong><br>Isar Aerospace entwickelt ihre &#8222;<a href="https://isaraerospace.com/spectrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spectrum</a>&#8220; Rakete welche bis 1 Tonne Nutzlast in einen LEO befördern können soll. Sie ist bei 2 Meter Durchmesser insgesamt 28 Meter hoch, und verwendet zur Gewichtsreduktion kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe. Die Spectrum besteht aus zwei Stufen, wobei in der Ersten neun in-house entwickelte <a href="https://isaraerospace.com/press/aquila-engine-development" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">&#8222;Aquila&#8220; Triebwerke</a> mit je 75 kN Schub und in der Zweiten eines mit 95 kN Schub zum Einsatz kommen. Diese Triebwerke werden mit Propan und Flüssigsauerstoff im Gasgeneratorverfahren betrieben, wobei die komplexesten Teile der Triebwerke im 3D Druck hergestellt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="218" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154344" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1.jpg 218w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Logo des 2. Starts der Spektrum<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwischen Erststart und Zweitstart</strong><br>Am 30. März 2025 erfolgte der Erststart der Spectrum vom Launch Pads am Andøya Spaceport. Da gab es noch Luft nach oben. Mit einem freundlichen Lächeln könnte man sagen, damit ist sogar der überwiegende Teil der Höhe der Lufthülle gemeint. Aber man konnte die Probleme identifizieren und Verbesserungen für die nächste Erprobung konnten damit in Angriff genommen werden. Nur gut 7 Monate später, am 13. November 2025 vermeldete Isar Aerospace die Anlieferung der Haupt-und der Oberstufe für den 2. Teststart am Andøya Spaceport. Anfang Dezember konnte <a href="https://vcdn.polarismedia.no/695e8040-1944-4914-8140-fa11a7cc31c2?fit=crop&amp;h=900&amp;q=80&amp;tight=false" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die aufgerichtete erste Stufe der Spectrum am Startturm</a> gesichtet werden, und kurz darauf wurde eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/NOTAM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NOTAM</a> herausgegeben, welche auf einen Raketenstart vom Andøya Spaceport im Zeitraum vom 13. bis 24. Januar hinwies.<br><a href="https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/raumfahrt-isar-aerospace-steht-kurz-vor-dem-zweiten-raketenstart/100192056.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beinahe wäre auch ein Start vor Weihnachten möglich gewesen.</a> Auch für diesen Zeitraum existierte vorläufig eine Luftraumsperre. Aber ein Triebwerk machte anscheinend Probleme, womit man im verfügbaren Zeitraum die Vorbereitungen nicht mehr abschließen konnte.<br>Einige Tage vor Weihnachten vermeldetet Isar Aerospace, als Meilenstein vor dem geplanten Start, den <a href="https://isaraerospace.com/press/less-than-nine-months-after-first-test-flight-isar-aerospace-clears-final-tests-for-second-spectrum-launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">positiven Abschluß der Static Fire</a> von Haupt- und Oberstufe der Spectrum. Mitte Januar erfolgte dann die endgültige Bestätigung des Startzeitraums: Plantermin Mittwoch 21. Januar 2026 um 21Uhr MEZ.<br>Der Testflug der Spectrum wird übrigens vom Boost!-Programm der ESA unterstützt. Mit Boost! konnte Isar Aerospace bereits den ersten Microlauncher-Wettbewerb des DLR gewinnen. Der Name des Testfluges ist: &#8222;Onward and upward&#8220;, also höher und weiter, ein Wunsch den auch die Raumfahrtcommunity mitträgt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Aurora.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Aurora-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154351"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Spectrum Rakete auf dem Startplatz am Andøya Spaceport<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlasten</strong><br>Im Gegensatz zum Erststart entschied man sich dieses mal für den Transport von Nutzlasten</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CyBEEsat der TU Berlin</li>



<li>TriSat-S der Universität von Marburg</li>



<li>Platform 6 von EnduroSat</li>



<li>FramSat-1 von NTNU</li>



<li>SpaceTeamSat1 vom TU Wien Space Team</li>



<li>Let It Go von Dcubed (oberstufengebunden, wird nicht ausgesetzt)</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-59b96876"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Das einzig Konstante in der Raumfahrt ist die Verschiebung&#8220;</strong><br>Quelle: Referent des DLR bei einem Arbeitstreffen von Raumfahrer.net im Mai 2022 in Köln</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erster Startversuch am 21. Januar</strong><br>Einige Tage vor dem Plantermin wurden nochmals Static Fire der Haupt- und der Oberstufe abgeschlossen. Aber der Startversuch am 21. Januar 2026, der für 21:00 MEZ angesetzt war, wurde schon um die Mittagszeit wegen einem Problem an einem Druckventil abgesagt.<br>Nach Behebung des Problems wurde Ende Januar, aufgrund von Wetterprognosen und Rangeverfügbarkeit der nächste Startversuch auf den 19. März verschoben, und am 18. März wegen ungünstiger Wettervorhersagen für den folgenden Tag auf den 23. März.<br>Der Wind wollte aber auch am Montag, 23. März unbeirrt weiterpfeifen. Also, was sollte man machen, wurde unbeirrt eine weitere Verschiebungsrunde eingelegt. Diesmal wurde <a href="https://x.com/isaraerospace/status/2035993194597429506" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Mittwoch der 25. März</a> anvisiert. Wer auf den Start wartete brauchte etwas Geduld. Aber das ist im Raumfahrtbereich ja normal.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Winter.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Winter-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154353"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startplatz Andoya im Winter<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zweiter Startversuch am 25. März</strong><br>Bei guten Wettervorhersagen warteten die Interessierten auf 20 Uhr MEZ, den Beginn der offiziellen Startstreams für einen Start um 21:00 MEZ. Der Stream lief unterbrechungsfrei bis T-11min wo er dann auf T-26min zurückgesetzt wurde. Grund dürfte die kurz darauf vermeldete Rangeviolation gewesen sein, weil sich ein Fischerboot in der Sperrzone befunden hatte. Vom <a href="https://www-kystogfjord-no.translate.goog/nyheter/n/d447GB/vi-hadde-vase-paa-bruket?_x_tr_sl=auto&amp;_x_tr_tl=en&amp;_x_tr_hl=en-US&amp;_x_tr_pto=wapp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Internetportal der nordnorwegischen Fischereizeitung &#8222;Kyst og Fjord&#8220;</a> gibt es auch eine Stellungnahme von dem oder den verantwortlichen Fischern (in englisch), denen Sperrungen ein Dorn im Auge ist. Allerdings wurde dies von den norwegischen Behörden auch sehr unglücklich geregelt. Für die &#8222;Sperrzone&#8220;gab es nur eine &#8222;Gefahrenwarnung&#8220; und somit war es kein Vergehen in Diese, in so einem Fall auch nicht von norwegischen Sicherheitskräften überwachten Zone, einzufahren.<br>Bei T-2:30 wurde Clearance für den Start gegeben, bei T-0:03 allerdings der Countdown mit Hold gestoppt. Ein Hold so kurz vor dem Start deutet auf alle Fälle auf ein massiveres Problem hin. Laut Isar Aerospace hat sich mit der Verzögerung durch die Rangeviolation der Treibstoff erwärmt, dem man in der verbleibenden Zeit vor Ende des Startfensters nicht mehr ausreichend entgegenwirken konnte, womit der Startversuch abgebrochen werden mußte.<br>Also war warten auf Veröffentlichung eines neuen Starttermines angesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dritter Startversuch am 9. April</strong><br>Am 7. April gab es den ersten Hinweis auf den Start am 9. April. Das <a href="https://www.nrk.no/nordland/planlegger-for-ny-oppskyting_-_-vi-har-god-dialog-med-fiskerne-1.17836596" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Nachrichtenportal des norwegischen Rundfunks NRK</a> berichtete das der nächste Versuch des Raketenstarts von Andøya ist für den 9. April gelant wäre. Außerdem erwähnte der CEO von Andøya Space das sie einen guten Dialog mit den Fischern hätten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Den Fischern würde nun allerdings <a href="https://www-nrk-no.translate.goog/nordland/fiskebat-avbrot-oppskyting-pa-andoya-_-na-stenges-de-ute-fra-havet-1.17838107?_x_tr_sl=auto&amp;_x_tr_tl=en&amp;_x_tr_hl=en-US&amp;_x_tr_pto=wapp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">nach einem Bericht des NRK eine Geldstrafe</a> drohen, wenn sie sich in der gesperrten Zone befänden, denn nun wird die Sperrzone ihrem Namen gerecht. Bei einem Starttermin von 22:00 gilt nun ein Schifffahrtsverbot von 18:00 bis 23:00. Wobei die Polizei angibt, das die Boote die Sperrzone bis spätestens 19:00 zu verlassen haben. Kurz vor Mittag am 8. April bestätigte auch Isar Aerospace den Starttermin für nächsten Tag um 22:00 Uhr MESZ und einen Beginn ihres Livestreams um 21:00 MESZ. Schon davor lief auch der Livestream eines bekannten deutschen Raumfahrtkanals an; das Warten auf einen Start dauerte allerdings nicht lange, den kurz vor Beginn des offiziellen Livestreams von Isar Aerospace wurde schon der Abbruch wegen einem Leck in einem COPV, welches natürlich untersucht werden musste, bekannt gegeben. COPVs sind Bauteile mit keinem geringen Gefahrenpotential. Man konnte also nicht von einem sofortigen Neuversuch ausgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vierter Startversuch am 15. Juni</strong><br>Es hat dann doch unerwartet lange gedauert. Erst am 8. Juni sickerte über das <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/start-ups/raumfahrt-isar-aerospace-steht-kurz-vor-dem-zweiten-raketenstart/100231232.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Handelsblatt</a> der Starttermin für diesen Tages durch. Aber schon kurz nach 21 Uhr verkündete Isar Aerospace das wegen nicht nominellem Verhalten im Flüssigkeitssystemen der Rakete der Start nicht durchgeführt wird, und der Sachverhalt untersucht wird. Also doch immer wieder Probleme mit der Spectrum, eine detailiertere Auskunft wurde nicht gegeben, aber die folgende längere Pause zeigt das es doch keine Kleinigkeit gewesen sein dürfte. Dieses Startfenster wäre noch bis 21. Juni offen gewesen. Der nächste Startversuch der daraufhin in einschlägigen Portalen zuerst für den 18. Juni, darauf für den 20. angekündigt wurde, konnte diese Deadline nicht halten.<br>Das neue Startfenster wurde mit einem Bereich von 6. August bis zum 25. November angegeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Spectrum-Start-klein.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Spectrum-Start-klein-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154349"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erster Start der Spektrum<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start im neuen Startfenster</strong><br>Wieder war in einem Raumfahrtportal ein neuer Starttermin genannt worden. Der 4. September. Da fand er nicht statt und Isar Aerospace schwieg. Die Windstärke an diesem Tag war jedoch etwas hoch, und das Nichtstattfinden eines Startes eher erwartet.<br>Um die Mittagszeit des 5. September kündigte Isaraerospace sehr kurzfristig den Start für den Abend des selben Tages an. Ein Wet Dress Rehearsal hatte, ohne Ankündigung und damit auch ohne Beachtung bereits stattgefunden. Das Ziel war von Isar Aerospace wie üblich tief angesetzt: So viel wie möglich zu lernen und so weit wie möglich zu kommen.<br>Die Betankung war bereits im Gange als der Livestream startete. Kurz unter 10 Minuten vor dem Start wurde die Startzeit nochmals angepasst, und noch mal ca. 6 Minuten auf den Countdown drauf gepackt. Vermeldet wurde jedoch das alles nominell verläuft. Während des Countdowns werden eine Vielzahl von Checks an der Rakete durchgeführt. 2 Minuten vor dem Start übernahm die Rakete die weitere Startsequenz.<br>Die Triebwerke zündeten und pünktlich zu T-00:00 hob die Spektrum von ihrem Pad ab. Bis auf das Feuern der Triebwerke war es still im Livestream, und so viel man trotz der Dunkelheit beim Start sagen konnte sah der Aufstieg sehr gut aus. Bei ca. T+01:30 wurde MaxQ, der Zeitpunkt der höchsten aerodynamischen Belastung ohne Probleme überschritten. Bilder mit Blick zurück auf die erste Stufe und auf die sich aufweitenden Triebwerksstrahlen waren erkennbar. Eine weitere Kamera lieferte Bilder des Oberstufentriebwerks, mit der auch die Oberstufentrennung bei T+02:36 und daraufhin die Zündung des Oberstufentriebwerks zu sehen war. Die Glocke des Aquila-Oberstufentriebwerks glühte auf, Kabel baumelten um Diese herum, und nach ca. 3 Minuten 38 Sekunden konnte die Karman Linie überschritten werden, und kurz darauf erfolgte der Abwurf der Nutzlastverkleidung.<br>Gut 7 Minuten nach dem Start wurde das Oberstufentriebwerk deaktiviert &#8211; der Orbit wurde erreicht!<br>Der erreichte Orbit von ca. 500 km x 180 km mußte jedoch noch mit einer zweiten Zündung des Triebwerks zirkularisiert werden. Dies sollte ca. gegen 23 Uhr MESZ erfolgen. Dies lag jedoch, genauso wie die Freisetzung der Nutzlasten, bereits außerhalb der Dauer des Livestreams. Darüber wird wohl Isar Aerospace im Laufe des morgigen Tages informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Warum in diesem Artikel keine aktuellen Bilder dieses Startes auftauchen, möchten wir auch sehr gerne darlegen.<br>Trotz mehrmaliger Anfrage bei Isar Aerospace zur Bewilligung der Übernahme von Bildern haben wir leider weder eine positive noch eine negative, sondern leider gar keine Antwort erhalten. Damit blieb uns nichts anderes übrig als die nicht aktuellen Bilder aus dem für die Presse freigegebenen PressKit zu verwenden.</em></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nachtrag vom 6. September 8 Uhr:</strong> <br>Kurz nach Mitternacht vermeldete Isar Aerospace auf X das sowohl Wiederzündung des Oberstufentriebwerks und der Zirkulationsschub als auch die Freisetzung der Nutzlasten erfolgreich verlaufen sind. Damit ist dieser 2. Testflug der Spectrum ein uneingeschränkter Erfolg. Wir gratulieren sehr herzlich.</li>



<li><strong>Nachtrag vom 6. September 20 Uhr:</strong><br>Damit Isar Aerospace aber für den nächsten Start noch etwas zu verbessern hat, hat dann doch noch etwas nicht ganz geklappt. Der Deorbitburn der Oberstufe hat nicht oder nicht zur Gänze funktioniert. Es befinden sich sechs Objekte in der Umlaufbahn, es sollten aber nur noch fünf sein.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20755.msg591914#msg591914" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace &#8211; Spectrum 2. Start</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Der erste Mondrover der ESA legt los</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-erste-mondrover-der-esa-legt-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 19:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Neuenschwander]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Ispace Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Julien-Alexandre Lamamy]]></category>
		<category><![CDATA[MAGPIE]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsüdpol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154334</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 1. September Abend feierten die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und ispace-Europe im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie bei der Veranstaltung „Space for Inspiration“ in Kopenhagen, Dänemark, den Startschuss für MAGPIE, den ersten europäischen Rover auf dem Mond.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration, 2. September 2026 MAGPIE, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 1. September Abend feierten die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und ispace-Europe im Rahmen einer Unterzeichnungszeremonie bei der Veranstaltung „Space for Inspiration“ in Kopenhagen, Dänemark, den Startschuss für MAGPIE, den ersten europäischen Rover auf dem Mond.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ESA_s_first_lunar_rover_rolls_forward" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration</a>, 2. September 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-MAGPIE_pillars-267x267-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESAs Logo der MAGPIE-Mission<br>Credit: ESA-A. Brancaccio; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MAGPIE, die Mission für fortschrittliche Geophysik und Polareis-Erkundung, ist der erste Mondrover der ESA. Der Rover, der für eine Betriebsdauer von etwa 10 Erdentagen ausgelegt ist, wird den Südpol des Mondes erkunden, um Wasser und andere flüchtige Stoffe aufzuspüren und sowie die Geologie des Monduntergrunds zu analysieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgestattet mit einem Bohrer, einem Analysator für flüchtige Stoffe, einem Bodenradar und einem Neutronendetektor soll der Rover im Jahr 2029 starten und unser Verständnis der Mondumgebung und der dort möglicherweise vorhandenen Ressourcen verbessern – entscheidende Erkenntnisse für die nächste Phase der Mondforschung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154327" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-MAGPIE_signing_ceremony_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Daniel Neuenschwander und Julien-Alexandre Lamamy bei der MAGPIE-Unterzeichnungszeremonie<br>Credit: ESA-A. Conigli; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Südpol des Mondes ist ein wichtiges Ziel für die zukünftige Erforschung. Durch die Suche nach Wasser und anderen flüchtigen Ressourcen wird MAGPIE entscheidende Erkenntnisse für die nächste Phase der nachhaltigen Mondforschung liefern“, sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte und robotergestützte Exploration bei der ESA. „Als erster Mondrover der ESA und erste Mission im Rahmen der Initiative ‚Moon Explore‘, die darauf abzielt, Schlüsselkompetenzen agiler und effizienter zu entwickeln, steht MAGPIE für einen neuen Ansatz in der Erforschung des Mondes. Durch die Kombination ehrgeiziger wissenschaftlicher und technologischer Ziele mit einem schnelleren, kosteneffizienteren Entwicklungsmodell vereint die Mission europäisches Fachwissen und internationale Zusammenarbeit im Rahmen unserer Partnerschaft mit der JAXA.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154329" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/3-MAGPIE_team_at_signing_ceremony_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die ESA und das MAGPIE-Team von ispace-Europe bei der Unterzeichnungszeremonie<br>Credit: ESA-A. Conigli; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„MAGPIE vereint einige der führenden wissenschaftlichen und technischen Fachkräfte Europas mit dem gemeinsamen Ziel, den Mond zu erforschen. Wir sind stolz darauf, dieses Konsortium gemeinsam mit der ESA zu leiten und dabei kommerzielle Leistungen mit Wissenschaft auf Weltklasseniveau zu verbinden, um den Südpol des Mondes zu erforschen und gleichzeitig Europas operative Fähigkeiten auf der Mondoberfläche auszubauen. Das Wissen und die Erfahrung, die wir durch MAGPIE gewinnen, werden weit über diese Mission hinausreichen und dazu beitragen, weltweit die Grundlagen für zukünftige Mondforschungsmissionen zu legen“, sagte Julien-Alexandre Lamamy, CEO von ispace-Europe.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154332" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/4-MAGPIE_on_the_Moon_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Visualisierung von MAGPIE, dem ersten Mondrover der ESA, auf dem Mond<br>Credit: ispace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat ispace-Europe als Hauptauftragnehmer für den Bau, die Entwicklung und den Einsatz von MAGPIE ausgewählt. Der Rover soll im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der ESA und der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) an Bord des Mondlanders „Mission 4“ von ispace zum Mond fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation/ESA_Prepares_to_explore_the_Moon_with_small_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kleine Mondmission</a> der ESA leistet MAGPIE Pionierarbeit für einen schnelleren und kostengünstigeren Ansatz zur Erforschung des Mondes und ermöglicht häufigere Missionen, die Innovationen und die Entwicklung europäischer Fähigkeiten für eine nachhaltige Zukunft auf dem Mond vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bleiben Sie dran, bis Oktober gibt es weitere Informationen zu den kleinen Missionen der ESA und anderen Mondprojekten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg591859#msg591859" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Satellitenbilder der Überschwemmungen in Nepal</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satellitenbilder-der-ueberschwemmungen-in-nepal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 20:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Gletschersturz]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Schlammlawine]]></category>
		<category><![CDATA[Sturzflut]]></category>
		<category><![CDATA[Überschwemmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154267</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da Tausende von Rettungskräften nach der verheerenden Sturzflut, die am 26. August den Norden Nepals heimgesucht hat, Such- und Rettungsmaßnahmen durchführen, tragen Satellitenbilder dazu bei, das Ausmaß der Überschwemmungen und der Zerstörung in der betroffenen Region sichtbar zu machen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Da Tausende von Rettungskräften nach der verheerenden Sturzflut, die am 26. August den Norden Nepals heimgesucht hat, Such- und Rettungsmaßnahmen durchführen, tragen Satellitenbilder dazu bei, das Ausmaß der Überschwemmungen und der Zerstörung in der betroffenen Region sichtbar zu machen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2/Nepal_flash_flood_imaged_by_satellites" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-2</a>, 31. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwochmorgen, dem 26. August 2026, wurde die Grenzregion zwischen Nepal und China von einer Sturzflut und einer Schlammlawine heimgesucht, bei der Hunderte Menschen ums Leben kamen und Tausende weiterhin vermisst werden.</p>



<div class="wp-block-essential-blocks-image-comparison  root-eb-image-comparison-5w18o blockquotes"><div class="eb-parent-wrapper eb-parent-eb-image-comparison-5w18o "><div class="eb-image-comparison-wrapper eb-image-comparison-5w18o eb-image-comparison-align-center eb-label-horizontal-bottom" data-left-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_images_area_of_Nepal_prior_to_flash_flood_pillars-right-960x960-1.jpg" data-right-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_captures_before_and_after_Nepal_flash_flood_pillars_left-960x960-1.jpg" data-vertical-mode="false" data-hover="false" data-show-label="true" data-slider-position="50" data-line-width="4" data-handle="false"><div data-testid="container"><img decoding="async" alt="Left Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_images_area_of_Nepal_prior_to_flash_flood_pillars-right-960x960-1.jpg" data-testid="left-image"/><img decoding="async" alt="Right Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/1-Sentinel-2_captures_before_and_after_Nepal_flash_flood_pillars_left-960x960-1.jpg" data-testid="right-image"/></div><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-before-label">Sentinel-2-Aufnahmen vor und nach der Sturzflut in Nepal Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO oder ESA Standard Licence</span><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-after-label">Sentinel-2-Aufnahmen vor und nach der Sturzflut in Nepal Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO oder ESA Standard Licence</span></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser der Katastrophe war ein plötzlicher Hangrutsch im Zusammenhang mit einem Gletschereinsturz am Langtang Lirung im Langtang-Nationalpark. Der Aufprall des eingestürzten Gletschers auf den Talboden war so gewaltig, dass dabei eine Energie freigesetzt wurde, die der Stärke eines Erdbebens der Stärke 5,2 entsprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rettungsmaßnahmen werden durch das von Natur aus schwierige bergige Gelände, die nun abgeschnittenen Gebiete, die beschädigte Infrastruktur, das Wetter und die anhaltende Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche erschwert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dadurch ausgelöste Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll ergoss sich fast 100 km flussabwärts, nahm dabei weiteres Wasser und Trümmer mit, während sie durch bei Bergsteigern und Pilgern beliebte Ortschaften fegte, den Grenzübergang Gyirong Port überschwemmte und die Infrastruktur entlang der Täler der Flüsse Lende Kholā und Trishuli verwüstete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden oben gezeigten Bilder wurden im Rahmen der Copernicus-Sentinel-2-Mission aufgenommen. Das Bild auf der rechten Seite entstand am 27. August, dem Tag nach dem Ereignis, während das Bild auf der linken Seite am 12. August, also vor der Überschwemmung, aufgenommen wurde. Beide Bilder sind in Naturfarben dargestellt, wobei das Bild nach dem Ereignis den dramatischen Anstieg des Flusswassers deutlich erkennen lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die untenstehende Bilderserie wurde mithilfe der Kurzwellen-Infrarotkanäle der Satelliten verarbeitet, die dabei helfen können, Wasser und Eis von Wolken in dieser häufig bewölkten Bergregion der Welt zu unterscheiden. Das Bild auf der linken Seite wurde am 26. August, etwa zwei Stunden nach dem Zusammenbruch des Gletschers, von der US-amerikanischen Landsat-9-Mission aufgenommen, während das Bild auf der rechten Seite am 24. August von Sentinel-2 aufgenommen wurde und zum Vergleich eine Ansicht vor dem Ereignis liefert.</p>



<div class="wp-block-essential-blocks-image-comparison  root-eb-image-comparison-rwyk6 blockquotes"><div class="eb-parent-wrapper eb-parent-eb-image-comparison-rwyk6 "><div class="eb-image-comparison-wrapper eb-image-comparison-rwyk6 eb-image-comparison-align-center eb-label-horizontal-top" data-left-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_24_August_2026_article-right-960x1200-1.jpg" data-right-image="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_before_and_after_article-left-960x1200-1.jpg" data-vertical-mode="false" data-hover="false" data-show-label="true" data-slider-position="50" data-line-width="4" data-handle="false"><div data-testid="container"><img decoding="async" alt="Left Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_24_August_2026_article-right-960x1200-1.jpg" data-testid="left-image"/><img decoding="async" alt="Right Image" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/2-Nepal_glacier_collapse_and_flood_before_and_after_article-left-960x1200-1.jpg" data-testid="right-image"/></div><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-before-label">Gletschereinsturz und Überschwemmung in Nepal – vorher und nachher  Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026) und Landsat-9-Daten, die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY 4.0 INT oder ESA Standard Licence</span><span class="eb-image-comparison-label eb-image-comparison-after-label">Gletschereinsturz und Überschwemmung in Nepal – vorher und nachher  Credit: enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026) und Landsat-9-Daten, die von der ESA aufbereitet wurden; Licence: CC BY 4.0 INT oder ESA Standard Licence</span></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Charta „Space and Major Disasters“ und der Copernicus-Notfallkartendienst wurden aktiviert, um Satellitenbilder zur Unterstützung der Notfallmaßnahmen bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Charta vereint Weltraumagenturen und Satellitenbetreiber weltweit, um nach großen Katastrophen rasch Satellitendaten zu mobilisieren, während der Copernicus-Notfallkartendienst georäumliche Informationen zur Unterstützung von Notfallmaßnahmen, Katastrophenvorsorge und Wiederaufbau bereitstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist Mitbegründerin und aktives Mitglied der Internationalen Charta „Space and Major Disasters“ und hilft dabei, Satellitendaten für eine schnelle Katastrophenhilfe weltweit bereitzustellen. Im Rahmen des Copernicus-Notfallkartierungsdienstes unterstützt die ESA den Dienst durch die Bereitstellung von Sentinel-Satellitendaten und die Verwaltung des Zugangs zu ergänzenden Daten der an Copernicus beteiligten Missionen. Die beiden Systeme arbeiten eng zusammen und verbinden die weltraumgestützten Fähigkeiten der ESA mit internationalen und EU-weiten Bemühungen zur Notfallkartierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Satellitenbilder sind zwar unmittelbar nach einer Katastrophe unverzichtbar, doch ihr Nutzen reicht weit über die ersten Nothilfemaßnahmen hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Wochen, Monaten und sogar Jahren können Satellitendaten ein detailliertes Bild der Schäden vermitteln, den Behörden dabei helfen, zu beurteilen, welche Straßen, Brücken und Gebäude betroffen sind, und die Bemühungen zur Wiederherstellung grundlegender Versorgungsleistungen sowie zum Wiederaufbau von Gemeinden unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Bereitstellung eines einheitlichen Überblicks über die Landschaft vor und nach einer Katastrophe können Satellitenbilder Planern zudem dabei helfen, den Wiederaufbaufortschritt zu verfolgen, weiterhin gefährdete Gebiete zu identifizieren und fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, wo und wie wieder aufgebaut werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg591769#msg591769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
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		<title>Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskop wurde gestartet und soll Unbekanntes im Universum erforschen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-nancy-grace-roman-weltraumteleskop-wurde-gestartet-und-soll-unbekanntes-im-universum-erforschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 18:47:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[L2]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 39A]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop befindet sich nun auf einer dreimonatigen Reise über eineinhalb Millionen Kilometer zu seiner endgültigen Umlaufbahn und wird bald die dunkelsten Geheimnisse des Universums enthüllen. Die Mission startete am Sonntag um 13:26 Uhr MESZ an Bord einer SpaceX-Falcon-Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A im Kennedy Space Center der NASA in Florida.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop befindet sich nun auf einer dreimonatigen Reise über eineinhalb Millionen Kilometer zu seiner endgültigen Umlaufbahn und wird bald die dunkelsten Geheimnisse des Universums enthüllen. Die Mission startete am Sonntag um 13:26 Uhr MESZ an Bord einer SpaceX-Falcon-Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A im Kennedy Space Center der NASA in Florida.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-dark-universe-seeking-nancy-grace-roman-space-telescope-launches/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jennifer M. Dooren</a>, 30. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large-750x500-1.jpg" alt="" class="wp-image-154238" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large-750x500-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large-750x500-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/NHQ20260830_admin_0002large-750x500-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Falcon-Heavy-Rakete von SpaceX mit dem Nancy-Grace-Roman-Teleskop der NASA an Bord ist am Sonntag, dem 30. August 2026, beim Start vom Startkomplex 39A im Kennedy Space Center der NASA in Florida zu sehen, während sie vor der Sonne vorbeifliegt.<br>Credit: NASA/John Kraus</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Roman kombiniert ein großes Sichtfeld mit scharfer Infrarotsicht, um weite Bereiche des Himmels zu erkunden und tief in die Geschichte des Universums einzutauchen. Diese Vorzeigemission wird Astronomen dabei helfen, <a href="https://science.nasa.gov/mission/roman-space-telescope/dark-matter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dunkle Materie</a>, <a href="https://science.nasa.gov/mission/roman-space-telescope/dark-energy/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Dunkle Energie</a> und <a href="https://science.nasa.gov/mission/roman-space-telescope/exoplanets/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Welten außerhalb unseres Sonnensystems</a> – sogenannte Exoplaneten – zu erforschen. Die Beobachtungen werden ein breites Spektrum an Forschungsarbeiten unterstützen, das weit über die wissenschaftlichen Hauptziele der Mission hinausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Roman ist genau die Art von Erfolgsgeschichte, die wir uns für die gesamte NASA wünschen“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Diese Mission, die vorzeitig und im Rahmen des Budgets fertiggestellt wurde, spiegelt mehr als ein Jahrzehnt des Engagements der NASA-Mitarbeiter und unserer Industriepartner wider. Nun wird Roman uns einen neuen Atlas des Universums liefern, die Grenzen der Entdeckung erweitern und zeigen, was möglich ist, wenn das amerikanische Raumfahrtprogramm kühne Ambitionen mit disziplinierter Umsetzung verbindet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bodenkontrollteam im Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, empfing sieben Minuten nach dem Start erste Telemetriedaten von Roman. Die Falcon-Heavy-Rakete funktionierte wie erwartet und trennte sich 31 Minuten nach dem Start vom Observatorium. Nach der Trennung vom zentralen Kern kehrten die Booster der Rakete sicher zum Startplatz zurück, um dort überholt zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Roman wird eine Entdeckungsmaschine sein, die uns der Beantwortung der tiefgründigsten Fragen der Menschheit über unsere kosmische Geschichte näher bringt als je zuvor“, sagte Nicky Fox, stellvertretende Administratorin des Science Mission Directorate im NASA-Hauptquartier in Washington. „Mit seinem großen Sichtfeld und seinen hohen Vermessungsgeschwindigkeiten wird Roman uns in eine neue Ära der Entdeckungen führen und das Unsichtbare sichtbar machen, wodurch es den Grundstein für die Suche der Menschheit nach Leben jenseits unseres Sonnensystems legt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Starts und in der frühen Umlaufbahn nutzt Roman die Bodenstationen und Relais-Satelliten des Near Space Network, um Ortungs-, Telemetrie- und Befehlsdaten mit den Bodenkontrollzentren auszutauschen. Etwa 70 Minuten nach dem Start übernimmt das Deep Space Network die Kommunikation und leitet Roman zum zweiten Lagrange-Punkt zwischen Sonne und Erde, dem sogenannten L2, welcher über eineinhalb Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. Roman stellt zunächst über den Canberra Deep Space Communication Complex in Australien eine Verbindung zu diesem Netzwerk her. Etwa sechs Stunden später wird die Verbindung zum „Madrid Deep Space Communication Complex“ in Spanien und anschließend zum „Goldstone Deep Space Communication Complex“ in Kalifornien umgeleitet, wodurch ein kontinuierlicher Kontakt mit Roman während seiner gesamten Reise gewährleistet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Roman-Team bestätigte zudem eine erfolgreiche Entfaltung der <a href="https://www.nasa.gov/image-article/nasa-test-deploys-roman-space-telescope-solar-panels-visor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Solarpaneele</a> und des <a href="https://www.nasa.gov/missions/roman-space-telescope/nasa-installs-key-sunblock-shield-on-roman-space-telescope/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unteren Sonnenschutzes für die Instrumente</a> des Observatoriums eine Stunde und 23 Minuten nach dem Start. In den kommenden Tagen werden die <a href="https://www.nasa.gov/image-article/high-gain-antenna-nasas-roman-mission-clears-environmental-tests/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hochgewinnantenne</a> und die visierartige, <a href="https://www.nasa.gov/missions/roman-space-telescope/nasa-tests-deployment-of-roman-space-telescopes-visor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ausfahrbare Blendenabdeckung</a> von Roman entfaltet, die Bodenkontrollzentrale wird die erste von zwei Kurskorrekturen in der Mitte der Flugbahn einleiten und das Koronagraph-Instrument wird eingeschaltet. Dieses Instrument wird die Technologie demonstrieren, die zukünftige Missionen wie das „Habitable Worlds Observatory“-Konzept der NASA nutzen könnten, um erdähnliche Planeten auf der Suche nach Leben im Universum abzubilden. Romans Koronagraph wird einen riesigen Schritt in diese Richtung machen, indem er Aufnahmen von Jupiter-ähnlichen Planeten macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Wochen nach Beginn der Reise von „Roman“ wird sein Hauptinstrument, das „Wide Field Instrument“, aktiviert. Diese 300-Megapixel-Infrarotkamera verfügt über 18 4K-Detektoren, von denen jeder etwa die Größe eines Salzcrackers hat. Diese Detektoren sammeln Lichtphotonen, die zu gestochen scharfen kosmischen Panoramen entschlüsselt werden. Dank der stabilen Bauweise des Observatoriums und seiner konstanten optischen Leistung wird es den Himmel zügig absuchen können, ohne dass zwischen den einzelnen Beobachtungen längere Pausen erforderlich sind. Das Roman-Teleskop ist darauf ausgelegt, das Universum tausendmal schneller zu vermessen als das Hubble-Weltraumteleskop der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der verbleibenden drei Monate der Inbetriebnahmephase von Roman werden Wissenschaftler die Instrumente einer Reihe von Kalibrierungen und Tests unterziehen. Die NASA rechnet damit, die ersten Bilder von Roman Anfang 2027 zu veröffentlichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Roman wird täglich 1,4 Terabyte an Daten zur Erde senden – das ist die bislang höchste Datenrate aller astrophysikalischen Missionen der NASA. Maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz und Bürgerwissenschaftler werden dabei helfen, diese Daten zu sichten und wichtige Erkenntnisse zu kennzeichnen, die Astronomen dann untersuchen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir konnten das Universum noch nie zuvor mit Augen wie denen von Roman betrachten“, sagte Julie McEnery, leitende Projektwissenschaftlerin für Roman am NASA Goddard Space Flight Center. „Es ist nicht abzusehen, was wir bis zum nächsten Jahr um diese Zeit alles wissen und gesehen haben werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Roman ist die vierte Hauptmission, die die NASA mit einer Falcon-Heavy-Rakete gestartet hat. Anfang dieses Jahres arbeitete das Launch Services Program der Behörde mit SpaceX zusammen, um den Starttermin vorzuverlegen und so der vorzeitigen Fertigstellung des Weltraumteleskops Rechnung zu tragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Teleskop wird vom NASA Goddard Space Flight Center verwaltet, unter Mitwirkung des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien, des Caltech/IPAC in Pasadena, Kalifornien, des Space Telescope Science Institute in Baltimore sowie eines Teams von Wissenschaftlern verschiedener Forschungseinrichtungen. Die wichtigsten Industriepartner sind BAE Systems Inc., L3Harris Technologies und Teledyne Scientific &amp; Imaging. Weitere Beiträge zum Roman-Projekt leisten die ESA, die JAXA, die französische Weltraumagentur CNES (Centre National d’Études Spatiales) sowie das Max-Planck-Institut für Astronomie in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Roman-Mission finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/roman-space-telescope/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/roman</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=21082.msg591619#msg591619" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Nancy Grace Roman Space Telescope (früher WFIRST) auf Falcon Heavy</a></li>
</ul>
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		<title>SpaceX verkündet den Bau eines Weltraumbahnhofs in Louisiana</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-verkuendet-den-bau-eines-weltraumbahnhofs-in-louisiana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 19:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Starship]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Gwynne Shotwell]]></category>
		<category><![CDATA[Louisiana]]></category>
		<category><![CDATA[Pecan Island]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Starbase]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumbahnhof]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154174</guid>

					<description><![CDATA[<p>SpaceX soll rund 500 km² Land auf „Pecan Island“ übernehmen, einem Landstrich an der Golfküste von Süd-Louisiana. Das auf 100 Milliarden Dollar bezifferte Projekt würde Louisiana zu einem der wichtigsten Standorte der US-amerikanischen Raumfahrt machen. Der Standort befindet sich zwischen den bestehenden SpaceX-Standorten in Texas und Florida und soll Kapazitäten für einen stark wachsenden Starship-Betrieb [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX soll rund 500 km² Land auf „Pecan Island“ übernehmen, einem Landstrich an der Golfküste von Süd-Louisiana. Das auf 100 Milliarden Dollar bezifferte Projekt würde Louisiana zu einem der wichtigsten Standorte der US-amerikanischen Raumfahrt machen. Der Standort befindet sich zwischen den bestehenden SpaceX-Standorten in Texas und Florida und soll Kapazitäten für einen stark wachsenden Starship-Betrieb schaffen.<br>Ein Portalbeitrag der Raumfahrer.net Autorin SpaceSil.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: siehe Abschnitt Quellenangaben</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die offizielle Bekanntgabe erfolgte in einer online übertragenen Pressekonferenz durch den Gouverneur von Louisiana Jeff Landry und SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell am 25. August 2026. Elon Musk stellte das Projekt in einer aufgezeichneten Videobotschaft vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starbase Louisiana</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-5-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154162" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-5-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-5-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Marschgelände von Pecan Island heute<br>Credit: SpaceX</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der Präsentation soll ein sich selbst versorgender Raumhafen mit fünf Startkomplexen entstehen, jeweils mit mindestens zwei Starttürmen, ausgelegt auf tausende Starship-Flüge jährlich. Hinzu kommen Fabrik- und Wartungshallen für die Raumschiffe und Booster, eine eigene Treibstoffproduktion und Stromerzeugung sowie Wohnanlagen für Mitarbeiter. Zur Versorgung werden ein Tiefwasserhafen und eventuell ein Flughafen dienen. Die bestehende Infrastruktur umfasst Wasserstraßen und eines der dichtesten Pipelinenetze für Erdgas, aus dem der Treibstoff Methan gewonnen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Grund für den zusätzlichen Standort ist die von SpaceX angestrebte starke Ausweitung der Starship-Startkapazität. Das Unternehmen hat gegenüber Behörden bereits einen langfristigen Bedarf an erheblich mehr Startmöglichkeiten erkennen lassen und angekündigt, am neuen Standort mehrfach täglich starten zu wollen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154164" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Plan was hier entstehen soll<br>Credit SpaceX</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die abgelegene Lage und die verfügbare Fläche, 350-fach größer als die SpaceX-Anlagen in Starbase Texas, bieten dafür günstige Voraussetzungen. Die fast unbesiedelte Golfküste, vor zwanzig Jahren durch einen Hurrikan verwüstet, bietet freien Raum über dem Meer für Raketenstarts insbesondere für polare Umlaufbahnen und ermöglicht einen großen Sicherheits- und Betriebsbereich um die eigentlichen Startanlagen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-2.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154166" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Rendering von dem was hier entstehen soll<br>Credit SpaceX</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl um zu erwartenden Klagen und Beschwerden durch Umweltschützer und Anwohner zuvorzukommen, wurde ebenfalls angekündigt, dass nur ein kleiner Teil des Bereichs tatsächlich bebaut werden soll, das umliegende Marschland diene dabei als Pufferzone. Der Schutz der Küsten und der Tierwelt, die Renaturierung und Wiederherstellung fragmentierter Feuchtgebiete seien Teil des Planes, die traditionelle Nutzung werde weiterhin ermöglicht. Projekte zum Schutz vor weiterer Küstenerosion entsprechend dem staatlichen Coastal Master Plan sollen unmittelbar beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Politische Dimension</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-3.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-3-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154168" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-3-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-3-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rendering von Starbase Louisiana<br>Credit SpaceX</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass „Pecan Island“ im Mittelpunkt einer Vereinbarung stand, mit der Dutzende von Rechtsstreitigkeiten beigelegt wurden, in denen ExxonMobil für Umweltverschmutzung und Küstenerosion verantwortlich gemacht wurde. Der Vergleich bewirkte die Rückgabe des in Exxon-Besitz befindlichen Landes an den Staat. Die Entscheidung für Louisiana fällt in eine Phase, in der die US-Regierung den Ausbau der Raumfahrt-Infrastruktur deutlich beschleunigen will. Die Flugaufsichtsbehörde FAA plant eine umfassende Regelreform, die Genehmigungsverfahren vereinfachen soll und auf ein Dutzend bestehender Vorschriften verzichtet. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass Präsident Trump per Erlass jährlich 1000 Raketen-Starts ermöglichen möchte und Flächen in Staatsbesitz identifiziert werden sollen, die sich für neue Startanlagen eignen. Dies fügt sich nun zu einem Bild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gouverneur Jeff Landry bezeichnete die Vereinbarung als entscheidenden Moment, der Louisiana ins Zentrum der nächsten großen „Frontier“ rücke. In Bezug auf den „Louisiana Purchase“ von 1803, bei dem die USA Louisiana und das Land jenseits des Mississippis erwarben, meinte er sinngemäß „Louisiana gab uns einst den Kontinent, nun wird es uns den Weltraum geben“.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-4.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-4-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154170" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-4-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Pecan-Island-4-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abendstimmung und Start an Starbase Louisiana, künstlerische Darstellung<br>Credit SpaceX</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Elon Musk verkündete den Namen „Starbase Louisiana“; man plane, bis zu 10.000 Arbeitsplätze zu schaffen, und dass von hier künftig bis zu 30 Starship-Flüge täglich starten könnten.<br>Sein langfristiges Ziel, den Mars zu besiedeln und die Menschheit „muliplanetar“ zu machen, ganz abgesehen von der Erweiterung des Starlink-Satellitennetzwerkes und der geplanten orbitalen Rechenzentren, erfordert Tausende von Starships-Starts pro Jahr. Dies wäre weder von Texas noch Florida aus möglich. Starbase Louisiana könnte der Schlüssel sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bauarbeiten für den Weltraumbahnhof sollen im nächsten Jahr beginnen, der erste Starship-Start ist bereits für 2029 geplant. Starbase Louisiana soll nach den Plänen von SpaceX der größte Raketenstartplatz der Welt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellenangaben</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=NAgPOiirX0o" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Liveübertragung der Bekanntgabe</a></li>



<li><a href="https://www.spacex.com/sites/starbase-la" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceX-Website</a></li>



<li><a href="https://www.opportunitylouisiana.gov/news/spacex-launches-new-era-of-commercial-spaceflight-with-100-billion-louisiana-campus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung des Staates Louisiana</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://arstechnica.com/space/2026/08/spacex-intends-to-invest-up-to-100-billion-in-massive-louisiana-spaceport/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://arstechnica.com/space/2026/08/spacex-intends-to-invest-up-to-100-billion-in-massive-louisiana-spaceport/</a></li>



<li><a href="https://www.nasaspaceflight.com/2026/08/starbase-louisiana-largest-private-spaceport-world/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasaspaceflight.com/2026/08/starbase-louisiana-largest-private-spaceport-world/</a></li>



<li><a href="https://spacepolicyonline.com/news/spacex-introduces-new-louisiana-starbase/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://spacepolicyonline.com/news/spacex-introduces-new-louisiana-starbase/</a></li>



<li><a href="https://www.wsj.com/us-news/spacex-rockets-are-coming-to-coastal-louisiana-and-locals-are-divided-e7adc14c" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.wsj.com/us-news/spacex-rockets-are-coming-to-coastal-louisiana-and-locals-are-divided-e7adc14c</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=21064.msg591424#msg591424" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX-Weltraumbahnhof Pecan Island (Louisiana)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sei Live dabei: MTG-I2 ist bereit für den Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sei-live-dabei-mtg-i2-ist-bereit-fuer-den-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 11:12:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat Third Generation]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I2]]></category>
		<category><![CDATA[VA270]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154143</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der nächste Meteosat-Third-Generation-Imager-Satellit (MTG-I2) soll im Rahmen des Fluges VA270 an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus starten. Er wird die erste Generation der MTG-Satelliten vervollständigen, die Daten für Wettervorhersagen über Europa und Nordafrika in bisher unerreichter Detailgenauigkeit liefern werden. Der Start wird am Donnerstag, dem 27. August, auf ESA WebTV übertragen.Eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Meteosat-Third-Generation-Imager-Satellit (MTG-I2) soll im Rahmen des Fluges VA270 an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus starten. Er wird die erste Generation der MTG-Satelliten vervollständigen, die Daten für Wettervorhersagen über Europa und Nordafrika in bisher unerreichter Detailgenauigkeit liefern werden. Der Start wird am Donnerstag, dem 27. August, auf ESA WebTV übertragen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Meteorological_missions/meteosat_third_generation/Watch_live_MTG-I2_set_for_liftoff" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications</a>, 24. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://watch.esa.int/two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Live-Berichterstattung</a> beginnt um 21:42 Uhr MESZ und wird auch auf dem <a href="https://www.youtube.com/live/vzytcrGSqUU?cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube-Kanal der ESA</a> übertragen. Der Start ist für 22:10 Uhr MESZ (17:10 Uhr Ortszeit) vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über MTG-I2</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154140" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/MTG-I2_fairing_jettison_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Credit: ESA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Meteorological_missions/meteosat_third_generation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-I2</a> ist der dritte Satellit der MTG-Konstellation und vervollständigt die erste Satellitenfamilie dieser Mission. Gemeinsam werden die Satelliten Bilder für die Wettervorhersage in Europa mit bisher unerreichter Detailgenauigkeit liefern. Diese Mission bietet den europäischen Wetterdiensten neue Datenprodukte und Funktionen, die sich besonders für die Nowcasting-Vorhersage von Unwettern eignen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MTG-Imager-Satelliten sind mit zwei Instrumenten ausgestattet: einem Blitzimager und einem „Flexible Combined Imager“. Der Blitzimager eröffnet den europäischen Wettersatelliten völlig neue Möglichkeiten, da er kontinuierlich nach Blitzen sucht. Der „Flexible Combined Imager“ hingegen erstellt ein Bild von sich schnell entwickelnden Wettersystemen und kann zur rechtzeitigen Ausgabe von Wetterwarnungen genutzt werden. Er ist in der Lage, die gesamte Erdoberfläche aus seiner geostationären Position (36 000 km über dem Äquator) in nur 10 Minuten abzutasten und kann Europa und Nordafrika alle 2,5 Minuten abtasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Ariane 6</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies wird der neunte Start der europäischen Schwerlastrakete <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ariane 6</a> sein. Die Ariane 6 wird mit zwei Feststofftriebwerken auf P120C-Basis abheben und den Satelliten MTG-I2 in eine geostationäre Transferbahn bringen. Dies ist die erste Mission der Ariane 6 zu diesem Ziel und der bisher weiteste Flug der Rakete. Die ESA leitet das Entwicklungsprogramm der Ariane 6 und gewährleistet damit einen eigenständigen Zugang zum Weltraum zum Wohle der europäischen Bürger. Arianespace ist der Startdienstleister für den Flug VA270.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=vzytcrGSqUU" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Video-MTG-I2-launch-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154142" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Video-MTG-I2-launch-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Video-MTG-I2-launch-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Credit: ESA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfolgen Sie den Start live</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start von MTG-I2 live auf <a href="https://watch.esa.int/two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA WebTV</a> (alle Zeiten in MESZ). Bitte beachten Sie, dass das Startfenster 2,5 Stunden dauert und der erste Startversuch für 22:10 Uhr MESZ (17:10 Uhr Ortszeit) geplant ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Donnerstag, 27. August</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeiten in MESZ und Zeiten nach Liftoff (Minuten:Sekunden)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>21:42 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Begrüßung, Kommentar</li>



<li>22:10 &nbsp; 00:00 &nbsp; Start von MTG-I2 mit der Ariane 6 (Startfenster: 2,5 Stunden)</li>



<li>22:12 &nbsp; 02:15 &nbsp; Abtrennung der Booster</li>



<li>22:13 &nbsp; 03:31 &nbsp; Abwurf der Nutzlastverkleidung</li>



<li>22:17 &nbsp; 07:43 &nbsp; Das Triebwerk „Vulcain 2.1“ der Hauptstufe wird deaktiviert</li>



<li>22:17 &nbsp; 07:49 &nbsp; Die Oberstufe wird von der Hauptstufe abgetrennt</li>



<li>22:17 &nbsp; 07:58 &nbsp; Das Triebwerk „Vinci“ der Oberstufe zündet</li>



<li>22:18 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kommentare, Interviews, Diskussionen</li>



<li>22:31 &nbsp; 21:48 &nbsp; Das Vinci-Triebwerk stellt den Betrieb ein</li>



<li>22:46 &nbsp; 36:28 &nbsp; Trennung und Erfassung des MTG-I2-Signals</li>



<li>22:57 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Livestream endet</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20690.msg591363#msg591363" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I2 (Eumetsat) auf Ariane 62</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sentinel-1 erfasst gewaltigen Eisverlust an einem Gletscher in Grönland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-1-erfasst-gewaltigen-eisverlust-an-einem-gletscher-in-groenland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 10:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ARCTEX Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Grönland]]></category>
		<category><![CDATA[Petermann Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Synthetic Apertur Radar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154112</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die europäische Copernicus-Sentinel-1-Mission hat eine dramatische Veränderung am Petermann Gletscher im Nordwesten Grönlands erfasst, wo sich am 4. August 2026 ein 76 km² großer Teil der schwimmenden Gletscherzunge abgelöst hat. Dieses Ereignis stellt den größten Verlust an schwimmendem Eis des Gletschers seit 2012 und das bedeutendste Kalbungsereignis in der Arktis seit 2020 dar – und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Copernicus-Sentinel-1-Mission hat eine dramatische Veränderung am Petermann Gletscher im Nordwesten Grönlands erfasst, wo sich am 4. August 2026 ein 76 km² großer Teil der schwimmenden Gletscherzunge abgelöst hat. Dieses Ereignis stellt den größten Verlust an schwimmendem Eis des Gletschers seit 2012 und das bedeutendste Kalbungsereignis in der Arktis seit 2020 dar – und zeigt einmal mehr, wie schnell sich die Polarlandschaften der Erde verändern können. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Sentinel-1_captures_major_ice_loss_from_Greenland_glacier" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-1</a>, 21. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neu entstandene Tafel-Eisberg, auch „Eisinsel“ genannt, erstreckt sich über eine Fläche, die etwa so groß ist wie Manhattan, und ist schätzungsweise bis zu 150 Meter dick.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-154110" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Size_of_new_iceberg_calved_from_Petermann_Glacier_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Größe des neuen Eisbergs, der vom Petermann-Gletscher abgebrochen ist<br>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1-Radarbilder vom 3. August zeigten eine deutliche Verschlechterung entlang der Mittellinie der Eiszunge. Am nächsten Tag hatte sich die riesige Eisinsel von der Ostseite des Gletschers gelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Sentinel-1 mit einem Radar ausgestattet ist, kann es Tag und Nacht sowie durch Wolkendecken hindurch beobachten und eignet sich daher besonders gut für die Überwachung abgelegener Gletscher in der Arktis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe dieser Sentinel-1-Radarbilder beobachtet ein internationales Forscherteam – das teilweise durch das FutureEO <a href="https://eo4society.esa.int/projects/arctex/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ARCTEX Projekt</a> der ESA finanziert wird – seit 2019 den Petermann-Gletscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit vereint Wissenschaftler der Universität Ottawa in Kanada, der Universitäten Stirling, Lancaster und Leeds im Vereinigten Königreich sowie des Canadian Ice Service von Environment and Climate Change Canada, die das allmähliche Ausbreiten von Rissen und zunehmende Anzeichen von Instabilität in der schwimmenden Zunge des Gletschers dokumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interferometrische Beobachtungen des Petermann-Gletschers, die im April durchgeführt wurden, zeigten zudem Verformungen und Brüche innerhalb der Gletscherzunge und lieferten ein detailliertes Bild der Veränderungen, die sich bereits Monate vor dem Kalben entwickelt hatten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-768x1024.gif" alt="" class="wp-image-154113" style="aspect-ratio:0.7499999716730412;width:399px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-768x1024.gif 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Petermann_ice_tongue_April_August_2026_pillars-225x300.gif 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Petermann-Eiszunge April–August 2026<br>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Adam Garbo, Doktorand an der Universität Ottawa, sagte: „Der Petermann Gletscher ist seit langem eine der größten verbliebenen Gletscherzungen Grönlands. Wir haben dieses Abbrechen seit Jahren erwartet, und es ist bemerkenswert, nun endlich mitzuerleben, wie es geschieht. Es ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, wie schnell sich diese Systeme verändern können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Petermann Gletscher blickt auf eine gut dokumentierte Geschichte großer Kalbungsereignisse zurück, darunter die Bildung großer Eisinseln in den Jahren 2008, 2010 und 2012. Seit 2012 blieb seine schwimmende Zunge jedoch trotz mehrerer kleinerer Kalbungsereignisse relativ stabil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jüngste Kalben dürfte nicht die letzte größere Veränderung am Petermann Gletscher sein. Zwei weitere große Eisinseln mit einer geschätzten Fläche von etwa 97 bzw. 87 km² könnten sich ablösen, da sich die bestehenden Risse über die schwimmende Eiszunge hinweg weiter ausbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anna Crawford von der Universität Stirling erklärte: „Während große, tafelförmige Eisberge im Südlichen Ozean rund um die Antarktis relativ häufig vorkommen, sind arktische Eisinseln weitaus seltener.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Durch die Untersuchung arktischer Eisinseln gewinnen wir Erkenntnisse, die auf alle Polarregionen übertragbar sind. Dies ist entscheidend für das Verständnis, wie sich das Abbrechen und der Zerfall von Eisinseln auf die Gletscherdynamik, den Anstieg des Meeresspiegels und die Meeresumwelt auswirken.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-154114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Sentinel-1_interferometry_highlights_fractures_of_Petermann_ice_tongue_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-1-Interferometrie macht Brüche in der Petermann-Eiszunge sichtbar<br>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2026), processed by M. Hammond (University of Leeds) and ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das detaillierte Sentinel-1-Interferogramm, das die Lage und das Wachstum von Rissen am Petermann Gletscher zeigt, wurde durch Sentinel-1-Radarbilder mit synthetischer Apertur ermöglicht, die im Abstand von einem Tag in der <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Satellites_in_tandem_reveal_30_years_of_Antarctic_ice_flow" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tandemphase von Sentinel-1C und Sentinel-1D</a> während der Inbetriebnahme des neu gestarteten Satelliten Sentinel-1D aufgenommen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Daten ermöglichten im Vorfeld des Eisbergabbruchs sehr detaillierte Messungen der Rissausbreitung über das Schelfeis hinweg sowie der Oberflächenbewegung der Eiszunge im Zusammenhang mit den Gezeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Molly Hammond, eine Doktorandin der Universität Leeds, die die Sentinel-1-Daten auswertete, sagte: „Die Veränderungen, die wir am Petermann Gletscher beobachteten, vollzogen sich im Vorfeld des Eisbergabbruchs sehr schnell, daher war es unglaublich spannend, die Rissausbreitung mittels Interferometrie nahezu in Echtzeit zu verfolgen. Dies hat den unglaublichen Wert von Synthetic-Aperture-Radar-Daten mit einem Wiederholungsintervall von einem Tag deutlich gemacht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Wearing von der ESA merkte an: „Diese Art von großen, tafelförmigen Eisbergen ist in der Arktis relativ selten, was dieses Kalbungsereignis zu einer einzigartigen Gelegenheit macht, zu untersuchen, wie eine solch gewaltige Eismasse driftet, sich entwickelt und schließlich auseinanderbricht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Copernicus_Sentinel-1_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Copernicus Sentinel-1<br>Credit: ESA/Mlabspace; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Satellitenmissionen wie Sentinel-1 liefern die systematischen, langfristigen Beobachtungen, die erforderlich sind, um diese Veränderungen zu verfolgen. Sie helfen Wissenschaftlern dabei, die Prozesse, die das Kalben antreiben, sowie die weiterreichenden Auswirkungen auf die polare Umwelt und letztlich auf das Erdsystem als Ganzes besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Neben den hervorragenden Erdbeobachtungsmissionen Europas freuen wir uns, dass das ARCTEX-Projekt diese Arbeit unterstützt und weitere wissenschaftliche Untersuchungen der sich rasch verändernden Arktis ermöglicht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsteam wird sowohl den Petermann Gletscher als auch den neu abgekalbten Eisberg weiterhin mithilfe von Satellitenbildern, Luftbildaufnahmen und Ortungsdaten beobachten und dessen Bewegung sowie Zerfall im Laufe der Zeit verfolgen. Diese Messungen werden weitere Einblicke in das Verhalten großer arktischer Eisinseln und in die Prozesse liefern, die die Entwicklung des Petermann-Gletschers prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkalben hat zudem praktische Auswirkungen auf die Schifffahrt in der Arktis und auf Offshore-Aktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Environment and Climate Change Canada überwacht die Bewegungsbahn des Eisbergs und bewertet potenzielle Risiken für Schifffahrtsrouten und Infrastruktur. Derart große Eismassen können jahrelang im Ozean verbleiben und sich nach und nach in kleinere Fragmente aufspalten, die zunehmend schwieriger zu erkennen und zu verfolgen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg591202#msg591202" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
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		<item>
		<title>Phoenix 3: Konzeptstudie für ein wiederverwendbares europäisches Raumfahrzeug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/phoenix-3-konzeptstudie-fuer-ein-wiederverwendbares-europaeisches-raumfahrzeug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 21:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[ATMOS]]></category>
		<category><![CDATA[ATMOS Space Cargo]]></category>
		<category><![CDATA[CDF]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix 3]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ingenieure der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Partner aus der Industrie haben eine umfassende Konzeptstudie für „Phoenix 3“ abgeschlossen, ein wiederverwendbares Raumfahrzeug, das dafür konzipiert ist, Experimente in der Schwerelosigkeit durchzuführen und diese sicher zur Erde zurückzubringen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Enabling &#38; Support, 18. August 2026 Anfang dieses Jahres wurde die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ingenieure der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Partner aus der Industrie haben eine umfassende Konzeptstudie für „Phoenix 3“ abgeschlossen, ein wiederverwendbares Raumfahrzeug, das dafür konzipiert ist, Experimente in der Schwerelosigkeit durchzuführen und diese sicher zur Erde zurückzubringen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Phoenix_3_concept_study_for_a_reusable_European_spacecraft" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support</a>, 18. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang dieses Jahres wurde die Concurrent Design Facility (CDF) der ESA zu einem multidisziplinären Think-Tank, um die Machbarkeit von „Phoenix 3“ zu bewerten – einem vollständig europäischen, wiederverwendbaren Orbitalrückkehrfahrzeug, das vom europäischen Start-up ATMOS Space Cargo vorgeschlagen wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-CDF_concept_study_for_Phoenix_3_in_action_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-CDF_concept_study_for_Phoenix_3_in_action_pillars-300x200-1.jpg" alt="" class="wp-image-154057" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-CDF_concept_study_for_Phoenix_3_in_action_pillars-300x200-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-CDF_concept_study_for_Phoenix_3_in_action_pillars-300x200-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>CDF in Aktion<br>Credit: ATMOS Space Cargo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die CDF befindet sich am ESTEC, dem technischen Zentrum der ESA in den Niederlanden, und ist mit einem Netzwerk aus Computern, Multimedia-Geräten und Software-Tools ausgestattet. Hier bündeln Experten aus verschiedenen Ingenieursdisziplinen innerhalb weniger Wochen statt mehrerer Monate ihre Kräfte und ihr Fachwissen, um selbst die komplexesten denkbaren Konstruktionen zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen dieser Studie haben Experten das Phoenix-3-Konzept anhand einer Reihe bewährter Vorlagen und Richtlinien geprüft und die wichtigsten Kompromisse als Grundlage für weitere Untersuchungen ermittelt. ATMOS verfügt nun über ein erstes Konzept und klare Auslegungskriterien für ein Raumfahrzeug, das Experimente in den Orbit befördern und wieder auf die Erde zurückbringen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Bewertung eines vorgeschlagenen Konzepts arbeiten die Experten mit Referenzszenarien: „Bei dieser Studie haben wir uns auf ein Szenario konzentriert, bei dem Phoenix 3 in die niedrige Erdumlaufbahn auf eine Höhe von etwa 350 km gebracht würde“, erklärt Enrico Tormena, der bei der ESA für die Studie verantwortlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dort würde es die kommerzielle Fertigung unter Mikrogravitationsbedingungen, wissenschaftliche Experimente sowie die Demonstration und Validierung neuer Technologien im Orbit unterstützen. Nach einem Aufenthalt von mehreren Monaten bis zu einem Jahr im Orbit würde es einen kontrollierten Ausstieg aus der Umlaufbahn und den Wiedereintritt in die Atmosphäre vollziehen, bevor es geborgen, überholt und für einen neuen Start vorbereitet wird.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-ESA_and_ATMOS_during_CDF_concept_study_for_Phoenix_3_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-ESA_and_ATMOS_during_CDF_concept_study_for_Phoenix_3_pillars-300x200-1.jpg" alt="" class="wp-image-154059" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-ESA_and_ATMOS_during_CDF_concept_study_for_Phoenix_3_pillars-300x200-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-ESA_and_ATMOS_during_CDF_concept_study_for_Phoenix_3_pillars-300x200-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESA und ATMOS während der CDF Studie<br>Credit: ATMOS Space Cargo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Rahmen der CDF-Studie bewertete Konfiguration umfasst ein Servicemodul, das Phoenix 3 mit Energie und Antrieb versorgt, sowie einen Druckkabinenbereich, in dem eine erdähnliche Atmosphäre nachgebildet wird und der Platz für über 1.000 kg wissenschaftlicher und kommerzieller Nutzlasten bietet. Diese Konfiguration dient als Referenz für die Studie; sie ist nicht in Stein gemeißelt und lässt wichtige Kompromisse für Phase A – den zweiten Schritt im Lebenszyklus einer Mission – offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Ansatzes von ATMOS steht ein aufblasbarer Bremsschirm – eine Technologie, die das Unternehmen derzeit weiterentwickelt und im Rahmen der Phoenix-Familie im Flug testet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeffrey Hendrikse, Chief Technology Officer und Mitbegründer von ATMOS Space Cargo, beschreibt, wie dies einen entscheidenden Teil der Reise des Raumfahrzeugs prägt: „Beim Wiedereintritt nutzt das Raumfahrzeug seinen aufblasbaren Atmosphärenbremsschirm, um in der Atmosphäre abzubremsen und so eine sichere Bergung zu ermöglichen. Was mich am meisten freut, ist, dass die Studie bestätigt hat, dass wir die Modularität der Mikrogravitationsplattform beibehalten können, um unsere Kunden vom späten Zugang vor dem Start bis zum frühen Zugang nach der Rückkehr zu unterstützen und ihnen die Kommunikationsbandbreite zur Verfügung zu stellen, die sie im Orbit benötigen.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars.png" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars-800x450-1.jpg" alt="" class="wp-image-154062" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars-800x450-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars-800x450-1-300x169.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-ATMOS_Phoenix_2_and_Phoenix_3_to_scale_pillars-800x450-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Phoenix 2 und Phoenix 3 im Maßstab (die Abmessungen beziehen sich auf den im Rahmen der Studie untersuchten Entwurf und stellen keine endgültige Auslegung dar)<br>Credit: ATMOS Space Cargo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die CDF-Studie hat zudem wichtige Abwägungen und Risiken identifiziert, die als Nächstes angegangen werden müssen, und bietet damit eine solide Ausgangsbasis für Phase A, in der sich ATMOS auf die Optimierung der Aerodynamik, der Stabilität und des thermischen Designs sowie auf die Verbesserung der Anflugmodellierung und -führung konzentrieren wird, um die Landegenauigkeit zu erhöhen“, fügt Daniela Lomanto von der Abteilung „Concurrent Engineering and Future Missions“ der ESA hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterstützung der Phoenix-3-Studie durch die ESA steht im Einklang mit dem Kernauftrag der Agentur: die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken und zu beschleunigen, indem technische Unterstützung genau dann und dort bereitgestellt wird, wo sie benötigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ilaria Roma, Leiterin des CDF, merkt an: „ATMOS hat ein Win-Win-Szenario für die Zukunft der europäischen Weltraumforschung geschaffen, weshalb ihre Vision und diese spezifische Missionsbewertung von der ESA-Direktion für bemannte und robotergestützte Exploration unterstützt werden.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Discussing_Phoenix_3_during_CDF_concept_study_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Discussing_Phoenix_3_during_CDF_concept_study_pillars-300x200-1.jpg" alt="" class="wp-image-154064" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Discussing_Phoenix_3_during_CDF_concept_study_pillars-300x200-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-Discussing_Phoenix_3_during_CDF_concept_study_pillars-300x200-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erörterung von Phoenix 3 im Rahmen der CDF-Konzeptstudie<br>Credit: ATMOS Space Cargo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit steht das Thema Nachhaltigkeit. Durch die Definition einer neuen, skalierbaren Klasse wiederverwendbarer Rückflugfahrzeuge geht die Studie auf die dringende Notwendigkeit von Kreislaufwirtschaft im Orbit und eines geringeren ökologischen Fußabdrucks bei Weltraumoperationen ein. Gleichzeitig entwickelt ATMOS Konzepte und Lösungen, die den Industrialisierungskapazitäten und der souveränen Infrastruktur in Europa direkt zugutekommen werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Vorteil des CDF liegt in der Möglichkeit, alle wichtigen Teilsysteme und Schnittstellen gleichzeitig zu untersuchen“, sagt Marta Oliveira, Chief Operating Officer und Mitbegründerin von ATMOS Space Cargo. „Durch die Einbindung von Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen in einen gemeinsamen Prozess konnten wir Abhängigkeiten identifizieren, die sich im Rahmen einer sequenziellen Entwicklungsarbeit nur schwer lösen ließen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Partnerschaften wie die Phoenix-3-CDF-Studie werden durch die Initiative „Third Party Activity“ ermöglicht, die die Beratungs- und Testinfrastruktur der ESA dem gesamten industriellen Ökosystem – von Start-ups bis hin zu Großunternehmen – zugänglich macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20534.msg591061#msg591061" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATMOS Space Cargo</a></li>
</ul>
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		<title>LRO fotografiert den Falcon-9-Krater auf dem Mond und liefert neue Erkenntnisse</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lro-fotografiert-den-falcon-9-krater-auf-dem-mond-und-liefert-neue-erkenntnisse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 20:19:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen dem 11. und 12. August nahm der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA eine Reihe von Bildern eines neuen Kraters auf dem Mond auf. Der Krater entstand am 5. August, als eine Oberstufe der SpaceX Falcon 9 nach dem Start der Mission „Firefly Blue Ghost M1“ im Januar 2025 auf der Mondoberfläche aufschlug.Eine Pressemitteilung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwischen dem 11. und 12. August nahm der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA eine Reihe von Bildern eines neuen Kraters auf dem Mond auf. Der Krater entstand am 5. August, als eine Oberstufe der SpaceX Falcon 9 nach dem Start der Mission „Firefly Blue Ghost M1“ im Januar 2025 auf der Mondoberfläche <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/commercial-space/nasa-will-attempt-to-observe-rocket-parts-lunar-impact/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">aufschlug</a>.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/solar-system/moon/nasas-lro-images-falcon-9-crater-on-moon-learns-new-details/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 18. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-1024x1024.gif" alt="" class="wp-image-154043" style="width:393px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-1024x1024.gif 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-300x300.gif 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-150x150.gif 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-768x768.gif 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-NASA_LRO_Falcon9impact_2026_GIF-120x120.gif 120w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist eine animierte Vorher-Nachher-Ansicht des Kraters, der entstand, nachdem eine Falcon-9-Oberstufe am 5. August 2026 auf die Mondoberfläche aufgeschlagen war. Diese Bilder wurden zwischen dem 11. und 12. August von der Narrow-Angle-Kamera des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA aufgenommen. Die Bilder sind im Vergleich zum Original dreifach vergrößert, wobei Norden oben ist, und sie decken einen Bereich ab, der etwa eine Viertelmeile breit ist.<br>Credit: NASA Goddard/Intuitive Machines</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um Aufnahmen des Einschlags zu machen, neigten die Ingenieure das Raumfahrzeug so, dass seine Kameras jedes Mal auf den Krater gerichtet waren, wenn der LRO in einer Höhe von etwa 60 Meilen über dem Mond vorbeiflog und dabei 1 Meile pro Sekunde zurücklegte. <a href="https://science.nasa.gov/mission/lro/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Der Orbiter umkreist den Mond</a> alle zwei Stunden von Pol zu Pol, während sich der Mond langsam unter ihm dreht. Um eine bestimmte Stelle zu fotografieren, muss das Raumfahrzeug warten, bis diese Stelle ins Blickfeld rückt, was in diesem Fall sechs Tage dauerte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die richtige Ausrichtung war nur die halbe Herausforderung; auch das Timing musste präzise sein. Hätte die Kamera auch nur 10 Sekunden zu früh oder zu spät ausgelöst, wäre das Ziel um 10 Meilen aus der Mitte gerückt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-LRO_CU_4k_30fps_ProRes.webm" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154051" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Vorschaubild-fuer-Video-LRO-ueber-dem-Mond-2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein künstlerisch gestaltetes Konzeptvideo, das den „Lunar Reconnaissance Orbiter“ der NASA beim Umkreisen des Mondes zeigt.<br>Credit: NASA&#8217;s Goddard Space Flight Center Conceptual Image Lab</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Vielzahl an Blickwinkeln konnten die Wissenschaftler den Krater unter verschiedenen Lichtverhältnissen betrachten, wodurch einzigartige Merkmale sichtbar wurden. Auf Bildern, auf denen der Kraterrand deutlich zu erkennen war, maßen die Wissenschaftler dessen Breite von 18 Meter. Anhand der Länge seines Schattens stellten die Wissenschaftler außerdem fest, dass der Krater weniger als 3 Meter tief ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Details festzuhalten, setzte die LRO ihre Schmalwinkelkamera ein, die Merkmale mit einer Breite von knapp unter 1 Meter erkennen kann.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="800" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1.jpg" alt="" class="wp-image-154046" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-768x768.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-04_4panel_enlarge_2x-800x800-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Bilder wurden zwischen dem 11. und 12. August vom „Lunar Reconnaissance Orbiter“ der NASA aufgenommen – sechs Tage, nachdem eine Oberstufe der Falcon-9-Rakete auf dem Mond aufgeschlagen war. Sie wurden aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen und zeigen unterschiedliche Merkmale. Der dunklere Bereich, der sich im Bild oben links fächerförmig um den Krater herum erstreckt, ist rauer als die Umgebung, da dieses Oberflächenmaterial über einen langen Zeitraum hinweg durch Sonnenwind, galaktische kosmische Strahlung und Mikrometeoriteneinschläge verändert wurde. Die helleren Strahlen und Flecken oberhalb des Kraters im Bild unten rechts bestehen aus jüngerem Material, das aus tieferen Schichten unter der Oberfläche freigelegt wurde. Die Bilder sind in der Reihenfolge ihrer Aufnahme angeordnet, beginnend oben links und in Richtung unten rechts, wobei sich der Einfallswinkel des Sonnenlichts von Bild zu Bild allmählich ändert. Jedes Bild ist auf das Doppelte vergrößert und zeigt einen etwa 300 Meter breiten Bereich des Mondes.<br>Credit: NASA Goddard/Intuitive Machines</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die obigen Bilder zeigen helle und dunkle Streifen, die sich vom Krater aus erstrecken. Die dunkleren Streifen bestehen aus Oberflächenstaub und Gesteinsbrocken, die im Laufe langer Zeit durch Sonnenwind, galaktische kosmische Strahlung und Mikrometeoriteneinschläge verwittert wurden. Dieses verwitterte Material wurde durch den Einschlag aus einer Tiefe von 1,5 Fuß aus der Mondoberfläche herausgegraben. Die helleren Streifen nahe dem Kraterrand bestehen aus frischem Material, das aus tieferen Schichten der Mondoberfläche herausgegraben wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154048" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-probability-elipses-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Bild des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA zeigt zwei ovale Bereiche, in denen die Oberstufe der Falcon 9 nach Berechnungen von Ingenieuren des NASA-Zentrums für die Erforschung erdnaher Objekte voraussichtlich auf dem Mond aufgeschlagen ist. Beide Ellipsen sind ca. 3,4 Kilometer lang und 0,6 Kilometer breit. Beide Vorhersagen basieren auf denselben Berechnungen der Flugbahn der Oberstufe, doch nur die blaue Ellipse berücksichtigt das Mondgelände. Die roten und blauen Punkte zeigen die vorhergesagten Einschlagorte, während der cyanfarbene Punkt den tatsächlichen Einschlagort markiert.<br>Credit: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lokalisierung der Einschlagstelle erforderte eine weltweite Zusammenarbeit zwischen Experten und Amateurastronomen. Unabhängige Astronomen ermittelten zunächst anhand öffentlich zugänglicher Daten die Flugbahn der Rakete. Das <a href="https://cneos.jpl.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Center for Near Earth Object Studies</a> der NASA, das im Rahmen des Planetary Defense-Programms der Behörde natürliche Objekte verfolgt, die eine Gefahr für die Erde darstellen könnten, nutzte diese Gelegenheit, um Instrumente und Techniken zur Vorhersage von Einschlägen zu testen und zu validieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum mit Sitz im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien verfeinerte die Flugbahn schrittweise, bis der Einschlagort ermittelt war, den es der Republik Korea für das Team des „Korea Pathfinder Lunar Orbiter“ (Danuri) zur Verfügung stellte. Das Team nutzte wenige Stunden später die hochauflösende LUTI-Kamera an Bord von Danuri, um den Krater abzubilden, und stellte fest, dass die Vorhersage auf knapp 1 Kilometer genau war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20308.msg591054#msg591054" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Ghost M1 auf Falcon 9 (B1085.5)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Waldbrände, Dürre und extreme Hitze, 2026</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/waldbraende-duerre-und-extreme-hitze-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 21:57:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Brände]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erdbeobachtungssatelliten helfen uns dabei, Phänomene wie Waldbrände, Dürren und Hitzewellen aus dem Weltraum zu überwachen. Diese Bilder zeigen, wie sich die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Welt auswirken.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth / FutureEO / Space for our climate, 10. August 2026 Extreme Hitze tritt in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erdbeobachtungssatelliten helfen uns dabei, Phänomene wie Waldbrände, Dürren und Hitzewellen aus dem Weltraum zu überwachen. Diese Bilder zeigen, wie sich die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Welt auswirken.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Space_for_our_climate/Wildfires_drought_and_extreme_heat_2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / FutureEO / Space for our climate</a>, 10. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Extreme Hitze tritt in Europa und weltweit immer häufiger und intensiver auf. Der Copernicus-Klimadienst meldete außergewöhnliche Temperaturen: Der Juni 2026 war weltweit der zweitwärmste Juni, während Westeuropa den wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar können Brände durch menschliche Unachtsamkeit, wie beispielsweise eine weggeworfene Zigarette, oder durch natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge ausgelöst werden, doch haben die hohen Temperaturen in Verbindung mit Regenmangel und geringer Bodenfeuchtigkeit sowie starkem Wind leider optimale Bedingungen für Waldbrände geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle auf dieser Seite genannten Phänomene stehen in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel. Schätzungen zufolge entstehen bis zu 35 % der Treibhausgase durch die Verbrennung organischer Substanzen in Wäldern, Buschland und Grasland, während anhaltende Trockenheit mit geringeren Niederschlägen und einem geringeren Wasserabfluss in Flüssen zusammenhängt. Die Beobachtung und Erfassung dieser miteinander verbundenen Phänomene aus dem Weltraum spielt eine wichtige Rolle für unser Verständnis des Klimas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehen Sie sich im untenstehenden Karussell eine Auswahl der aktuellsten Bilder der ESA zu diesem Thema an.</p>



<div class="wp-block-getwid-images-slider has-arrows-outside has-dots-outside has-images-center has-cropped-images"><div class="wp-block-getwid-images-slider__wrapper" data-effect="slide" data-slides-show="1" data-slides-show-laptop="1" data-slides-show-tablet="1" data-slides-show-mobile="1" data-slides-scroll="1" data-autoplay="true" data-pause-hover="false" data-autoplay-speed="6000" data-infinite="true" data-animation-speed="800" data-center-mode="false" data-variable-width="false" data-arrows="outside" data-dots="outside" data-spacing="none"><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153931" data-link="https://www.raumfahrer.net/01-drought_hits_rivers_in_southern_norway_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153931" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/01-Drought_hits_rivers_in_southern_Norway_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/02-Danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/02-Danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153932" data-link="https://www.raumfahrer.net/02-danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/02-Danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/02-Danube_s_waters_fall_to_record_lows_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153932" 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href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/04-Smoke_plume_from_Greek_wildfires_seen_by_Sentinel-3_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/04-Smoke_plume_from_Greek_wildfires_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153934" data-link="https://www.raumfahrer.net/04-smoke_plume_from_greek_wildfires_seen_by_sentinel-3_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/04-Smoke_plume_from_Greek_wildfires_seen_by_Sentinel-3_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/04-Smoke_plume_from_Greek_wildfires_seen_by_Sentinel-3_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153934" 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src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153939" data-link="https://www.raumfahrer.net/09-canadian_wildfires_near_fort_simpson_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153939" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/09-Canadian_wildfires_near_Fort_Simpson_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153940" data-link="https://www.raumfahrer.net/10-raging_wildfires_in_ontario_canada_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/10-Raging_wildfires_in_Ontario_Canada_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153940" 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data-link="https://www.raumfahrer.net/11-mediterranean_sea_breaks_june_surface_heat_record_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/11-Mediterranean_Sea_breaks_June_surface_heat_record_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/11-Mediterranean_Sea_breaks_June_surface_heat_record_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153941" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/11-Mediterranean_Sea_breaks_June_surface_heat_record_pillars-1000x500-b.jpg 1000w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/11-Mediterranean_Sea_breaks_June_surface_heat_record_pillars-1000x500-b-300x150.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/11-Mediterranean_Sea_breaks_June_surface_heat_record_pillars-1000x500-b-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure></a></div><div class="wp-block-getwid-images-slider__item"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><figure><img decoding="async" width="1000" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b.jpg" data-id="153942" data-link="https://www.raumfahrer.net/12-europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b/" data-original-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars-1000x500-b.jpg" data-custom-link="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/12-Europe_feels_the_heat_beneath_our_feet_pillars.jpg" class="wp-block-getwid-images-slider__image wp-image-153942" 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/></figure></a></div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bilder: Credit: ESA</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Katastrophenhilfe aus dem Weltraum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 1. Mai 2026 wurde der <a href="https://mapping.emergency.copernicus.eu/activations/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Emergency Management Service</a> (Copernicus-Katastrophenschutzdienst CEMS) mehr als 30 Mal aktiviert, um Daten und Bilder zu Waldbränden in Kroatien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Grönland, Italien, Polen, Portugal, Spanien, Tunesien und dem Vereinigten Königreich bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Hitzewelle anhält und mit trockenen Bedingungen am Boden einhergeht, liefern Satelliten über den CEMS zeitnahe Daten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-2</a> erfassen hochauflösende Bilder in 13 Spektralbändern und sind damit ein nützliches Instrument zur Überwachung der Vegetation in Echtfarben sowie zur Erfassung von Infrarotdaten, die Wärmegebiete anzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-3</a> liefert zudem nützliche und aktuelle Daten sowohl über Land als auch über Meer. Sein „Ocean Land and Colour Instrument“ (OLCI) erfasst Daten über eine Streifenbreite von 1.270 km, und das „Sea and Land Surface Temperature Radiometer“ (SLSTR) der Mission ist ein leistungsstarker und hochpräziser Sensor, der Land- und Meerestemperaturen misst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-5P" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-5P</a> misst Spurengase und Aerosole, die in großen Mengen durch Waldbrände freigesetzt werden und die regionale Luftqualität beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/EarthCARE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EarthCARE</a> der ESA ist in der Lage, aktive Waldbrände und Rauchfahnen mit seinem Multispektral-Imager sichtbar zu machen, während sein fortschrittliches Lidar zur Charakterisierung von Emissionen wie Rauch eingesetzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg590873#msg590873" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webb öffnet eine Schatzkiste gefüllt mit Sternen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-oeffnet-eine-schatzkiste-gefuellt-mit-sternen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 19:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Carinanebel]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmic Cliffs]]></category>
		<category><![CDATA[CSA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Eta Carinae]]></category>
		<category><![CDATA[James Webb Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehungsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Sternhaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Webb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153830</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieses Bild des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA, ESA und CSA entführt uns in ein fantastisches Reich innerhalb unserer Heimatgalaxie, wo durchdringendes Sternenlicht und wirbelnde Winde Staubwolken in fantasievolle Formen formen. Diese Aufnahme stammt aus dem Carina-Nebel, der nur 7.500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Carina (der Kiel) liegt.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dieses <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bild des James-Webb-Weltraumteleskops</a> der NASA, ESA und CSA entführt uns in ein fantastisches Reich innerhalb <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2025/01/The_best_Milky_Way_animation_by_Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unserer Heimatgalaxie</a>, wo durchdringendes Sternenlicht und wirbelnde Winde Staubwolken in fantasievolle Formen formen. Diese Aufnahme stammt aus dem Carina-Nebel, der nur 7.500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Carina (der Kiel) liegt.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 6. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="547" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1.jpg" alt="" class="wp-image-153828" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/Webb_opens_a_Treasure_Chest_filled_with_stars_pillars-400x547-1-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Bereich des Weltraums, der von hellen Sternen und Gaswolken erfüllt ist. Im Zentrum bilden die dichtesten Wolken die Form einer Truhe mit offenem Deckel. Die Truhe scheint von innen zu leuchten. An ihrer Basis zerfällt sie in lange Säulen aus dichtem Gas. Viele der Gaswolken im Hintergrund sind dunkelorangefarbene Klumpen, während andere große, blasse Schleier bilden. Im Vordergrund liegen einige hell leuchtende Sterne, von denen der größte und hellste vor dem Deckel der Truhe steht.<br><mark>Credit: ESA/Webb, NASA &amp; CSA, M. Reiter; Acknowledgement: M. H. Özsaraç; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nebel erstreckt sich über etwa 260 Lichtjahre und beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Objekten, darunter die „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_reveals_Cosmic_Cliffs_a_glittering_landscape_of_star_birth" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Cliffs</a>“, die in <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/First_images_from_Webb_telescope_reveal_unseen_Universe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">der allerersten Bildveröffentlichung</a> des Webb-Teleskops zu sehen waren. Der Carina-Nebel ist zudem die nächstgelegene Region mit hoher Sternentstehungsrate, die es Astronomen ermöglicht, den gesamten Prozess der Sternentstehung zu untersuchen. Dieser Nebel beherbergt einige der massereichsten Sterne unserer Galaxie sowie Zehntausende von Protosternen und bietet damit eine wertvolle Gelegenheit, zu verstehen, wie Sterne ihre Umgebung prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das auf dem heutigen Bild gezeigte Objekt, das treffend „Schatzkiste“ genannt wird, fügt sich nahtlos in diesen himmlischen Skulpturengarten ein. Bei der „Schatzkiste“ handelt es sich um eine sogenannte Kometenwolke. Eine Kometenwolke ist eine isolierte Gas- und Staubwolke mit einem dichten, dunklen Kopf und einem ausladenden Schweif. Diese Wolken ähneln oft ein wenig Kometen, doch die „Schatzkiste“ sieht eindeutig wie eine hölzerne Truhe aus, deren Deckel weit geöffnet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings enthält diese Truhe keine Juwelen oder Goldmünzen, sondern einen kompakten Sternhaufen junger Sterne. Diese Sterne sind für das überirdische Leuchten verantwortlich, das aus dem Inneren der „Schatzkiste“ strahlt und von Webbs empfindlicher Nahinfrarotkamera (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/Webb_s_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NIRCam</a>) erfasst wurde. Forscher schätzen, dass der Sternhaufen der „Schatzkiste“ etwa 70 Sterne umfasst, von denen der massereichste ein seltener Stern vom Typ O ist, der etwa 19-mal so massereich ist wie die Sonne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sternhaufen ist wahrscheinlich etwa 1,3 Millionen Jahre alt, obwohl frühere Schätzungen sein Alter auf lediglich 100.000 Jahre bezifferten. Aufgrund seines jungen Alters ist der Sternhaufen noch tief in den staubigen Wolken der „Schatzkiste“ eingebettet. Auch die einzelnen Sterne des Sternhaufens sind von Staub umhüllt; Astronomen haben Hinweise darauf gefunden, dass viele dieser Sterne von zirkumstellaren Scheiben umgeben sind. Im Laufe der Zeit wird das strahlende Licht dieser jungen Sterne die umgebende Wolke auflösen und den gesamten Sternhaufen freilegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schlüssel zur skulpturalen Form der „Schatzkiste“ liegt außerhalb dieses Bildes: Nur 39 Lichtjahre nordwestlich, am Himmel gemessen, befindet sich Eta Carinae, das leuchtstärkste Objekt im gesamten Carina-Nebel. Eta Carinae ist ein Sternsystem, das mindestens zwei Sterne umfasst, von denen einer 100-mal so massereich ist wie die Sonne. Allein dieser Stern strahlt etwa 5 Millionen Mal so hell wie die Sonne. Zu dieser intensiven Strahlung trägt auch der nahegelegene Sternhaufen Trumpler 16 bei, der ebenfalls mehrere extrem heiße, massereiche Sterne enthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Webb haben Astronomen ein Beobachtungsprogramm (#<a href="https://www.stsci.edu/jwst/science-execution/program-information?id=5408" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">5408</a>; PI: Reiter) durchgeführt, das der Untersuchung gewidmet ist, wie junge Sterne im Carina-Nebel Gas aus ihrer Umgebung aufnehmen und es in Form von Ausflüssen wieder ausstoßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veröffentlichung auf <a href="https://esawebb.org/images/potm2607a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">esawebb.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1176.msg590584#msg590584" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JWST &#8211; James Webb Space Telescope</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>IRIS² wird erweitert und beschleunigt während die Umsetzung Fortschritte macht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iris%c2%b2-wird-verstaerkt-und-beschleunigt-waehrend-die-umsetzung-fortschritte-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 22:15:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aerospacelab]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[SpaceRISE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 7. August haben die Europäische Kommission und das SpaceRISE-Konsortium die Verhandlungen abgeschlossen und eine Durchführungsvereinbarung zur Einführung von IRIS², der neuen Vorzeige-Satellitenkonstellation der Europäischen Union, unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, das Programm um 66 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn zu erweitern, wodurch die Hauptkonstellation auf 348 Satelliten anwächst und mit Unterstützung der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. August haben die Europäische Kommission und das <a href="https://www.spacerise.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceRISE</a>-Konsortium die Verhandlungen abgeschlossen und eine Durchführungsvereinbarung zur Einführung von <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space/iris2-secure-connectivity_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²</a>, der neuen Vorzeige-Satellitenkonstellation der Europäischen Union, unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, das Programm um 66 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn zu erweitern, wodurch die Hauptkonstellation auf 348 Satelliten anwächst und mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) von der Planungsphase in die Phase des vollständigen Einsatzes übergeht.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Connectivity_and_Secure_Communications/IRIS2_reinforced_and_accelerated_as_implementation_advances" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Connectivity and Secure Communications</a>, 7. August 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA spielt eine Schlüsselrolle bei der technischen Umsetzung von IRIS²: Sie überwacht die Entwicklung, Qualifizierung und Validierung der Satellitenkonstellation im Orbit und setzt die Ziele des Programms in konkrete industrielle Leistungen um. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und SpaceRISE wird die ESA die erfolgreiche Bereitstellung eines sicheren und widerstandsfähigen Konnektivitätssystems gewährleisten, um die strategische Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit Europas weiter zu stärken.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153814" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/0-IRIS2_for_EU_secure_connectivity_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Credit: Europäische Kommission</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Verhandlungen, die im Januar begannen, bestätigen die wichtigsten Parameter des Programms und die notwendigen Anpassungen, darunter das Design, die Systemkapazität, den Zeitplan für die Bereitstellung, den Zielpreis und die Investitionen privater Betreiber. Im Rahmen der Vereinbarung haben sich europäische Hersteller verpflichtet, die zusätzlichen Satelliten zu liefern, die auf eine erhöhte Ausfallsicherheit ausgelegt sind. Konkrete nächste Schritte sind nun festgelegt, um die ersten Starts bis 2029 zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die Konstellation betriebsbereit ist, wird sie souveräne, sichere und äußerst zuverlässige Konnektivität für europäische Regierungen, Verteidigungs- und Sicherheitskräfte sowie Rettungsdienste in ganz Europa bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Planung bis zur Umsetzung: konkrete nächste Schritte bis 2029</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission, die ESA und die EU-Agentur für das Raumfahrtprogramm haben gemeinsam mit dem SpaceRISE-Konsortium und europäischen Industriepartnern die nächsten Schritte festgelegt, die zur Realisierung von IRIS² erforderlich sind. Dazu gehören die Fertigstellung des detaillierten Entwurfs der Satellitenkonstellation, die Vorbereitung des Baus der Satelliten und einer sicheren Bodeninfrastruktur, die Sicherung von Startdiensten sowie die schrittweise Einführung operativer Konnektivitätsdienste ab 2029.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die künftige Konstellation wird aus 348 Satelliten bestehen, darunter 330 Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn und 18 Satelliten in der mittleren Erdumlaufbahn, ergänzt durch optionale Elemente zur Unterstützung spezifischer Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine verstärkte Konstellation für Sicherheit und Widerstandsfähigkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf ein sich wandelndes Sicherheitsumfeld zu reagieren, erweitert die Kommission die Kapazität von IRIS² über die ursprüngliche Konzeption hinaus. Eine eigens dafür vorgesehene Ebene mit weiteren 66 Satelliten in einer hohen bzw. niedrigen Erdumlaufbahn wird die Fähigkeiten in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Rettungsdienste stärken und damit die Architektur des Systems weiter verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese Verstärkung werden die sicheren staatlichen Kapazitäten innerhalb der EU um 60 % und weltweit um 54 % gesteigert, während gleichzeitig die Fähigkeit Europas, kritische Einsätze in Krisenzeiten zu unterstützen, erheblich ausgebaut wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die europäische Industrie verpflichtet sich zur Umsetzung von IRIS²</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird im Rahmen eines starken „Team Europe“-Ansatzes realisiert, bei dem das Fachwissen der Europäischen Kommission, der EU-Mitgliedstaaten, der ESA, der Agentur der Europäischen Union für das Raumfahrtprogramm und der europäischen Industrie gebündelt wird. Im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft haben sich das SpaceRISE-Konsortium (bestehend aus SES, Eutelsat und Hispasat) sowie europäische Hersteller verpflichtet, die erforderliche Weltraum- und Bodeninfrastruktur bereitzustellen, um den beschleunigten Zeitplan einzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Industriekonsortium gehören große europäische Raumfahrtunternehmen wie Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space, OHB und Aerospacelab sowie zahlreiche Unternehmen aus der gesamten europäischen Lieferkette. Das Programm ist so konzipiert, dass es auch Chancen für Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Mid-Cap-Unternehmen schafft, die innovative Raumfahrttechnologien entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichere Konnektivität, wenn es darauf ankommt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird autorisierten staatlichen Nutzern in den EU-Mitgliedstaaten und den teilnehmenden Ländern – derzeit Norwegen und Island – ermöglichen, während kritischer Einsätze sicher und unterbrechungsfrei zu kommunizieren. Ob bei der Bewältigung von Notfällen, beim Schutz kritischer Infrastrukturen oder bei der Unterstützung von Sicherheitsmissionen: IRIS² wird Europa eine autonome und widerstandsfähige Konnektivitätslösung bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gewährleistung eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die für die Verteidigungs- und Sicherheitsanforderungen erforderliche schnellere Bereitstellung und erhöhte Kapazität bedeuten zusätzliche Investitionen in den Programmbudget. Diese Investitionen werden den Ausbau der Satellitentechnologien und die Bereitstellung der erweiterten Konstellation unterstützen und gleichzeitig eine effiziente Nutzung der vorhandenen Programmressourcen gewährleisten. Die Finanzierung erfolgt durch eine Kombination aus Mitteln aus dem EU-Haushalt für den Zeitraum 2028–2034 und zusätzlichen Investitionen der EU-Mitgliedstaaten sowie anderer Länder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU-Mitgliedstaaten stärken IRIS² bereits durch nationale Investitionen, um spezifische zusätzliche Anforderungen zu decken. Polen und Ungarn haben bereits 656 Millionen Euro bzw. 500 Millionen Euro zugesagt, während Spanien Investitionen in Höhe von 1,6 bis 2 Milliarden Euro angekündigt hat. Weitere Beiträge von EU-Mitgliedstaaten werden derzeit geprüft, wobei die entsprechenden Vereinbarungen gerade finalisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nächste Schritte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem klaren Fahrplan, der die nächsten Schritte festlegt, hat die Kommission ein offizielles Schreiben an das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten gerichtet, um sie über das Ergebnis der Verhandlungen und die Umsetzungsphase zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Leitung der Kommission und mit der fachlichen Expertise der ESA wird das SpaceRISE-Konsortium nun die Programmentwicklung vorantreiben. Dazu gehören der Bau der Satelliten, die Beschaffung von Startdiensten und die Entwicklung einer sicheren Bodeninfrastruktur, um den fristgerechten Aufbau der Konstellation sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das IRIS²-Satellitennetz wird europaweit und darüber hinaus eine souveräne, sichere und zuverlässige Konnektivität gewährleisten. Es trägt dazu bei, die Unabhängigkeit Europas im Bereich der Konnektivität zu schützen, und stellt sicher, dass Regierungen, Rettungsdienste und Bürger auch in abgelegenen Gebieten oder in Krisenzeiten in Verbindung bleiben können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-153816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-IRIS2_full_speed_ahead_pillars-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>IRIS² – volle Kraft voraus<br>Credit: Europeäische Kommission</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Dezember 2024 unterzeichnete die Kommission den auf 12 Jahre angelegten IRIS²-Konzessionsvertrag mit dem SpaceRISE-Konsortium (SES, Eutelsat und Hispasat) und machte damit das geplante sichere Satellitenkommunikationssystem der EU zu einem offiziell finanzierten und rechtsverbindlichen Projekt. Mit dieser Vereinbarung wurde die öffentlich-private Partnerschaft zur Konzeption, zum Bau, zur Inbetriebnahme und zum Betrieb von IRIS² ins Leben gerufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Dezember 2024 konzentrieren sich das SpaceRISE-Konsortium und die Kommission darauf, das Systemdesign im Detail auszuarbeiten, industrielle Arbeitspakete zu vergeben und groß angelegte Ausschreibungen für Satelliten, Startdienste und Bodeninfrastruktur vorzubereiten. Gleichzeitig haben sie die Konstellationsarchitektur und die Sicherheitsanforderungen weiter verfeinert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommission und das SpaceRISE-Konsortium nahmen im Januar 2026 Verhandlungen über die Steuerung, die technische Ausgestaltung und die Finanzierung des Programms auf, die unter dem Namen „Rendezvous 1“ bekannt sind. Die Verhandlungen wurden am 6. August 2026 abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigungsindustrie und Raumfahrt, erklärte: „Heute machen wir einen entscheidenden Schritt vorwärts für die Sicherheit und die digitale Souveränität Europas. Indem wir die Bereitstellung früher Verteidigungs- und Sicherheitsdienste beschleunigen und die IRIS²-Architektur stärken, werden wir nicht nur das Netzwerk vorzeitig in Betrieb nehmen, sondern auch die sicheren staatlichen Kapazitäten innerhalb der Union um mehr als 60 % steigern. Diese verstärkte, schneller einsatzbereite Konstellation wird unseren Mitgliedstaaten, Rettungsdiensten und Bürgern die widerstandsfähige, autonome Konnektivität bieten, die sie jetzt und in den Krisen der Zukunft benötigen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA, sagte: „IRIS² ist eine klare Antwort auf Europas Bedarf an souveräner und sicherer Konnektivität. Das Erreichen des entscheidenden Meilensteins ‚Rendezvous 1‘ im Rahmen des Programms zeigt, dass Europa in der Lage ist, eine sichere und widerstandsfähige Fähigkeit bereitzustellen, die unabhängiges Handeln ermöglicht und seine wesentlichen Interessen schützt. Die ESA arbeitet gemeinsam mit der Europäischen Kommission daran, diesen Fortschritt weiter in operative Kapazitäten umzusetzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space/iris2-secure-connectivity_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²: die neue sichere Satellitenkonstellation der EU</a></li>



<li><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/iris2-secure-connectivity-programme-factsheet_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²-Informationsblatt</a></li>



<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=cJoxviNWRdM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIS²-Video</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg590550#msg590550" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>NASA testet ultraleichte Radarantenne für die „SkyFall“-Marshubschrauber</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-testet-ultraleichte-radarantenne-fuer-die-skyfall-marshubschrauber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 02:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenradar]]></category>
		<category><![CDATA[Hubschrauber]]></category>
		<category><![CDATA[Ingenuity]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Skyfall]]></category>
		<category><![CDATA[Space Reactor 1 Freedom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153783</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn die drei „SkyFall“-Hubschrauber der NASA in den Mars-Himmel aufsteigen, wird eine ihrer Aufgaben darin bestehen, mithilfe von Bodenradar nach gefrorenem Wasser zu suchen – einer lebenswichtigen Ressource für zukünftige Astronauten. Damit dieses Radar funktioniert, wird jedes Hubschraubermodell eine flexible Antenne aus Gewebe mitführen, die unter das Fluggerät hinausragen muss, ohne die Landung zu beeinträchtigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wenn die drei „SkyFall“-Hubschrauber der NASA in den Mars-Himmel aufsteigen, wird eine ihrer Aufgaben darin bestehen, mithilfe von Bodenradar nach gefrorenem Wasser zu suchen – einer lebenswichtigen Ressource für zukünftige Astronauten. Damit dieses Radar funktioniert, wird jedes Hubschraubermodell eine flexible Antenne aus Gewebe mitführen, die unter das Fluggerät hinausragen muss, ohne die Landung zu beeinträchtigen oder beim Aufprall zu zerbrechen. Es handelt sich um eine speziell für diese Mission entwickelte Konstruktion, die kürzlich eine Testreihe im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien erfolgreich bestanden hat.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/mars/2026/08/06/nasa-tests-featherweight-radar-antenna-for-skyfall-mars-helicopters/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 6. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GC084vuSVbY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153778" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Aufrufbild_Video_Radarantenne_Skyfall-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ingenieure haben ein einzigartiges, auf Gewebe basierendes Design für ein Bodenradar entwickelt, das ein Schlüsselinstrument der „SkyFall“-Marshubschrauber der NASA sein wird. Die Technologie wurde im Juli 2026 im „In-Situ Instrument Laboratory“ des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien vorgeführt.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar können Raumfahrzeuge in der Umlaufbahn die dicken Mars-Eisvorkommen in einer Tiefe von mehreren Dutzend Yards unter der Oberfläche kartieren, doch sind sie für die obersten paar Yards Regolith – also Gesteinsbruch und Staub – praktisch blind. Gerade diese oberflächennahe Zone wird für zukünftige Astronauten von größter Bedeutung sein, da sie das Eis problemlos erreichen und aufbereiten müssen, um Wasser, Sauerstoff und Treibstoff zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die einzige Möglichkeit, oberflächennahes Eis aus der Ferne zu erkennen, besteht darin, dicht über dem Boden zu fliegen“, sagte Adrian Tang, leitender Instrumentenwissenschaftler für Bodenradar bei SkyFall am JPL. „Durch einen niedrigen und langsamen Flug könnte ein SkyFall-Hubschrauber Radarbilder aufnehmen, die die feinen Schichtungen auflösen, in denen trockener Boden in Eis übergeht, dessen Vorhandensein erkennen und dessen Ausdehnung kartieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bestimmt für den Mars</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen Blick unter die Marsoberfläche zu werfen, wird das Bodenradar von SkyFall einen extrem breiten Frequenzbereich nutzen – von 500 bis 2.500 Megahertz –, was Wellenlängen von etwa 60 bis 12 Zentimeter entspricht. Die längsten Wellenlängen können mehrere Meter tief in den Boden eindringen. Die kürzeren Wellenlängen liefern detailliertere Informationen über die obersten Schichten und die Oberflächenstruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt das einzigartige Antennendesign ins Spiel. Eine herkömmliche Antenne, die in diesem Bereich des elektromagnetischen Spektrums arbeitet, müsste 48,3 Zentimeter lang sein und eine freie Sicht auf den Boden haben, doch der Mindestabstand zwischen der Marsoberfläche und der Unterseite des Hubschrauberrumpfs beträgt nur etwa 15 Zentimeter. Das Team benötigte eine Antenne, die bei der Landung weder gestört noch beschädigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer umfassenden Suche nach der richtigen Antenne entschied sich das SkyFall-Team für die &#8222;Vivaldi&#8220;, da sie Signale über einen großen, durchgehenden Frequenzbereich senden und empfangen kann und sich aufgrund ihres flachen, leichten Profils leicht in flexible, metallisierte Gewebe einschneiden lässt. Die geschwungene Antenne wurde von ihrem Erfinder, Peter Gibson, benannt, der der Meinung war, dass ihre geschwungenen Linien einer Geige ähnelten – einem Instrument, das mit dem Komponisten Antonio Vivaldi in Verbindung gebracht wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153779" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-PIA26760_-_SkyFall_Operations_FINAL-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine künstlerische Darstellung zeigt die drei „SkyFall“-Marshubschrauber, die beim Überfliegen der Oberfläche des Roten Planeten Daten sammeln.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar war die Standardausführung von &#8222;Vivaldi&#8220; effizient und robust, doch war sie für die Bodenfreiheit von SkyFall immer noch zu groß. Glücklicherweise lässt sich das Bodenradar von SkyFall weiter verkleinern, da es speziell für Vermessungen in geringer Tiefe (unter 5 Meter) im trockenen Marsregolith konzipiert ist, der Funkwellen weitaus weniger abschirmt als der Boden der Erde. Das Team entwickelte Techniken, um die Größe der Antenne noch weiter zu reduzieren, ohne dabei an Empfindlichkeit einzubüßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Obwohl es uns gelungen ist, die Antenne deutlich zu verkleinern, ist sie immer noch etwa 1½-mal so lang wie die Beine des Hubschraubers“, sagte Christine Gebara, mechanische Leiterin des Grundradars von SkyFall am JPL. „Das bedeutet, dass sich die Vivaldi-Antenne bei der Landung aus dem Weg biegen muss – und wenn der Hubschrauber auf einem Felsen landet, biegt sie sich sogar noch weiter. Wenn der Hubschrauber jedoch wieder abhebt, muss die Antenne für die Datenerfassung wieder in ihre Ausgangsposition zurückspringen. Da SkyFall voraussichtlich Dutzende von Flügen zur Erkundung des Mars durchführen wird, brauchten wir eine Antenne, die diesen Belastungen wiederholt standhalten kann, ohne während des Fluges ihre Form zu verlieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sicherzustellen, dass ihre verkleinerte „Vivaldi“ den Flugbetrieb überstehen würde, umhüllte das Team ihn mit Polyester und anschließend mit mehreren Schichten Vectran – demselben flexiblen, extrem widerstandsfähigen Material, das auch für die Landungsairbags der Marsrover „Spirit“ und „Opportunity“ der NASA verwendet wurde. Damit die Antenne während des Fluges ihre Form behält, fügten die Ingenieure flexible Federn aus Glasfaserband sowie eine leichte Befestigungsstruktur aus Magnesium hinzu. Die gesamte Konstruktion wiegt etwa 150 Gramm, etwas mehr als zwei Geigenbögen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Testen von „Vivaldi“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Testen von Weltraumhardware-Konzepten anhand von Papierentwürfen und mathematischen Modellen bringt eine Mission nur bis zu einem bestimmten Punkt voran. Das Team musste nachweisen, dass sein Antennenprototyp die intensiven Temperaturschwankungen und die Weltraumstrahlung einer kompletten Mission überstehen konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153781" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-PIA26759_-_SkyFall_antenna_in_chamber-2026-07-29-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Ingenieurin arbeitet in der HF-Absorberkammer am JPL an einer Testantenne für das Bodenradar der SkyFall-Mission.<br><strong>Credit: NASA/JPL-Caltech</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Umweltprüflabor des JPL bogen die Ingenieure die Antenne, um eine mögliche Ausrichtung nach einem „SkyFall“-Flug auf dem Mars zu simulieren. Anschließend setzten sie sie extremen Temperaturschwankungen aus, um den Tag-Nacht-Zyklus auf dem Mars zu simulieren, bei dem die Temperaturen um bis zu 94 Grad Celsius schwanken können. Anschließend bogen sie die Antenne wiederholt, als hätte sie Dutzende von Landungen hinter sich. Dabei legten sie sechsmal eine Pause ein, um die Antenne in eine elektromagnetische Testkammer zu bringen und zu überprüfen, ob ihre Fähigkeit zum Senden und Empfangen von Radarsignalen nicht beeinträchtigt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Hochfrequenztests drehte das Team die Antenne um, sodass die Unterseite nach oben zeigte – eine Anordnung, die die Struktur stärker belastet, als es die Marsschwerkraft (rund ein Drittel der Erdschwerkraft) jemals tun würde – und testeten die Signalleistung. Am Ende der Testreihe hatte die Antenne 200 Marslandungen überstanden – mehr als doppelt so viele, wie für eine erfolgreiche Hauptmission erforderlich wären –, ohne an Leistung einzubüßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Test hat alle erwarteten Kriterien erfüllt und unsere wichtigsten technischen Fragen beantwortet“, sagte Tang. „Auch wenn noch einiges zu tun ist, bevor die Antenne vollständig flugtauglich ist, war dies ein wichtiger Meilenstein, und die Hardware hat genau wie erwartet funktioniert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die erste große Testreihe der Antenne abgeschlossen ist, baut das Team für das Bodenradar nun ein Entwicklungsmodell, das Vibrationstests, den Einsatz in einer simulierten Marsumgebung, Signaltests und Freilandversuche im &#8222;Mars Yard&#8220; des JPL durchlaufen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei SkyFall-Flugzeuge sind jeweils mit vier Instrumenten ausgestattet und treten in die Fußstapfen des Mars-Hubschraubers „Ingenuity“ der NASA, der in fast drei Jahren 72 Flüge absolvierte und damit bewies, dass ein motorisierter, kontrollierter Flug in der dünnen Marsatmosphäre möglich ist. Außerdem zeigte er, wie wertvolle Daten aus der Vogelperspektive gewonnen werden können, indem er dem Team des Marsrovers „Perseverance“ der NASA dabei half, zeitsparende Routen zu planen und Standorte für wissenschaftliche Messungen auszuwählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SkyFall soll voraussichtlich Ende 2028 an Bord des „Space Reactor-1 Freedom“ der NASA starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu SkyFall: <a href="https://science.nasa.gov/mission/skyfall/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/mission/skyfall</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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