<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Raumfahrt &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Oct 2026 10:54:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Raumfahrt &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>NASA gibt einen aktuellen Überblick über den Fortschritt bei den Mondbasis-Rovern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-einen-aktuellen-ueberblick-ueber-den-fortschritt-bei-den-mondbasis-rovern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 10:47:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Astrolab]]></category>
		<category><![CDATA[CLPS]]></category>
		<category><![CDATA[LTV]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Outpost]]></category>
		<category><![CDATA[Mondbasis]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[VIPER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154797</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag veröffentlichte die NASA ein neues Video zur Mondbasis, das einen genaueren Einblick in die Fortschritte bei der Entwicklung kommerzieller Mondfahrzeuge und Roboter-Rover gibt, die die für den Bau des ersten Mondaußenpostens der Menschheit erforderliche Mobilität auf der Mondoberfläche ermöglichen werden. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Victoria [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-einen-aktuellen-ueberblick-ueber-den-fortschritt-bei-den-mondbasis-rovern/" data-wpel-link="internal">NASA gibt einen aktuellen Überblick über den Fortschritt bei den Mondbasis-Rovern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstag veröffentlichte die NASA ein neues Video zur Mondbasis, das einen genaueren Einblick in die Fortschritte bei der Entwicklung kommerzieller Mondfahrzeuge und Roboter-Rover gibt, die die für den Bau des ersten Mondaußenpostens der Menschheit erforderliche Mobilität auf der Mondoberfläche ermöglichen werden. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/moon-base/nasa-provides-progress-update-on-moon-base-rovers/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Victoria Ugalde</a>, 20. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die NASA am Aufbau der Mondbasis arbeitet, werden bemannte und unbemannte Mondrover in der frühen Entwicklungsphase eine entscheidende Rolle spielen – durch Technologiedemonstrationen, den Transport von Astronauten, die Kartierung des Geländes, wissenschaftliche Untersuchungen und die Suche nach Ressourcen. Die Daten aus diesen frühen Missionen werden als Grundlage für zukünftige Mobilitätssysteme und die Infrastruktur dienen, die Astronauten benötigen, um auf dem Mond zu leben und zu arbeiten.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Video in englischer Sprache</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Zezt6EsG9WE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="750" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Moonbase-Oktober-2026-Update-750x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-154795" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Moonbase-Oktober-2026-Update-750x400-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Moonbase-Oktober-2026-Update-750x400-1-300x160.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Moonbase Oktober 2026 Update<br>Credit: NASA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mondrover spielen eine zentrale Rolle in unserer Strategie zur Mobilität auf der Mondoberfläche“, sagte Robert Pickle, Leiter des Surface Mobility Office im Rahmen des Mondbasisprogramms der Behörde. „Ihre Leistungsfähigkeit wird den Grundstein für die Mobilitätssysteme legen, die die nächste Ära der Erforschung prägen und letztlich darüber entscheiden werden, wie effektiv wir die für eine langfristige Erforschung erforderliche Infrastruktur aufbauen, betreiben und ausbauen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfahren Sie mehr über das VIPER-Programm der NASA</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) der NASA wird 2027 zu einer Mission in die Region des Mond-Südpols aufbrechen, um in dauerhaft im Schatten liegende Krater vorzudringen und dort nach Wasser und anderen wertvollen Ressourcen zu suchen, die für eine nachhaltige Erforschung unerlässlich sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-viper-cdr-hero-08-lrg.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-viper-cdr-hero-08-lrg-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154796" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-viper-cdr-hero-08-lrg-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-viper-cdr-hero-08-lrg-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine künstlerische Darstellung des VIPER-Mondrovers der NASA auf der Mondoberfläche.<br>Credit: NASA / Daniel Rutter</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Ablieferung auf der Mondoberfläche durch einen „Blue Moon Mark 1“-Lander wird VIPER mehr als 30 Kilometer zurücklegen und dabei Daten über die thermischen Bedingungen, die Lichtverhältnisse und die Geländebeschaffenheit im Bereich des Mond-Südpols sammeln. Diese Daten könnten Aufschluss über den Ursprung und die Verteilung von Wasser auf dem Mond geben, dazu beitragen, zu ermitteln, wie Mondressourcen für die Mondbasis genutzt werden könnten, sowie ein besseres Verständnis der Geschichte des Mondes und der Erde sowie der Prozesse ermöglichen, die zur Entstehung lebensfreundlicher Bedingungen beigetragen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionssteuerung für VIPER erfolgt vom Ames Research Center der NASA im Silicon Valley aus, wo Teams mögliche Szenarien für den Start der Mission des Rovers auf dem Mond simulieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der VIPER-Rover befindet sich derzeit im Johnson Space Center der NASA in Houston, wo er vollständig zusammengebaut wurde und abschließende Tests durchläuft, bevor er zum Kennedy Space Center der NASA in Florida transportiert wird, um von dort aus zum Mond gestartet zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mondgeländefahrzeuge</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Mobilität auf der Mondoberfläche voranzutreiben, hat die NASA den Unternehmen Astrolab und Lunar Outpost Aufträge zur Entwicklung der ersten Generation von bemannten Mondbasen-Rovern erteilt, die als „Lunar Terrain Vehicles“ (LTVs) bezeichnet werden und noch vor den bemannten Artemis-Missionen zum Mond geliefert werden sollen. Die NASA erteilte Blue Origin im Rahmen ihrer CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) einen Auftrag zur Lieferung der LTVs in die Region des Mond-Südpols bis zum Jahr 2028.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die LTVs werden von der Erde aus ferngesteuert, legen täglich bis zu 6 Kilometer zurück und kartieren die Mondoberfläche, um Wissenschaftlern dabei zu helfen, hochauflösende Karten der Region zu erstellen, noch bevor Besatzungen im Rahmen zukünftiger Missionen dort eintreffen. Die Rover werden zudem Informationen sammeln, die der NASA und ihren Partnern helfen sollen, mehr über den Betrieb in dieser extremen Umgebung zu erfahren, beispielsweise Daten zu Beleuchtung, Navigation und dazu, wie gut die LTVs Energie sparen und funktionieren, wenn sie in dauerhaft im Schatten liegende Regionen hinein- und wieder herausfahren, in denen Temperaturen von bis zu minus 203 °C herrschen können. Dies wird dazu beitragen, die Entwicklung einer Mondbasis voranzutreiben und das Design sowie die Leistungsfähigkeit zukünftiger Mobilitätssysteme, Hardware und Infrastruktur zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer Einsätze auf der Mondoberfläche werden die Artemis-Astronauten die LTVs steuern, um geologisch vielfältige Gebiete im Bereich des Mond-Südpols zu erkunden und geologische Proben zu sammeln, die sie zur Untersuchung durch Wissenschaftler zur Erde zurückbringen werden. Die LTVs werden in der Lage sein, bis zu drei Mondspaziergänge pro Artemis-Mission zu unterstützen, bis zu 80 Kilogramm an Mondproben und Werkzeugen zu transportieren und mit einer einzigen Batterieladung bis zu 10 Kilometer zurückzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Astrolab</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-astrolab-clv-1-03.jpeg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-astrolab-clv-1-03-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154799" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-astrolab-clv-1-03-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-astrolab-clv-1-03-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine künstlerische Darstellung des bemannten Mondfahrzeugs von Astrolab, auch CLV-1 genannt, auf der Mondoberfläche.<br>Credit: Astrolab</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das bemannte Mondfahrzeug 1 (Crewed Lunar Vehicle 1, CLV-1) von Astrolab ist ein Rover, der auf der Grundlage der FLEX-LTV-Architektur (Flexible Logistics and Exploration Vehicle) des Unternehmens entwickelt wurde. Astrolab hat kürzlich ein Modell des CLV-1 an Axiom Space geliefert, wo NASA-Astronauten Prototypen des Artemis-Mondanzugs trugen und das Design des Mondrovers, die Besatzungskabine sowie die Anzeigeoberflächen bewerteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor das CLV-1 auf dem Mond eintrifft, wird Astrolab seinen ersten robotergesteuerten Rover, FLIP (FLEX Lunar Innovation Platform), als Nutzlast im Rahmen der „Griffin Mission One“ von Voyager Technologies auf die Mondoberfläche schicken, deren Start für Ende 2026 geplant ist. FLIP wird die Umgebung am Südpol untersuchen und als Testplattform für kritische Subsysteme des CLV-1 dienen, zu denen ähnliche Reifen, Batterien, Funkgeräte und Kameras gehören werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Wochen werden Ingenieure von Astrolab zum Glenn Research Center der NASA in Cleveland reisen, wo sie im dortigen „Simulated Lunar Operations“-Labor die Leistung der flexiblen, luftlosen Räder von CLV-1 beim Fahren auf einer simulierten Mondoberfläche bewerten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lunar Outpost</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der bemannte LTV „Pegasus“ von Lunar Outpost ist eine leichtere, einsatzbereite Weiterentwicklung des „Eagle“-LTV des Unternehmens. Vor der Auftragsvergabe baute Lunar Outpost zwei Prototypen des „Pegasus“ und lieferte kürzlich einen dritten statischen Prototyp an das Johnson Space Center der NASA für bemannte Tests. Während des Tests trugen NASA-Astronauten Druckraumanzüge und bewerteten das Design, die Benutzerfreundlichkeit und den Komfort für die Besatzung des Rovers.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-pegasus-img-6768.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-pegasus-img-6768-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154801" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-pegasus-img-6768-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-pegasus-img-6768-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Prototyp in Originalgröße des Mondgeländefahrzeugs „Pegasus“ von Lunar Outpost.<br>Credit: Lunar Outpost</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2025 war der robotergestützte Erkundungsrover MAPP (Mobile Autonomous Prospecting Platform) von Lunar Outpost am Südpol des Mondes im Einsatz. Während der Mission diente MAPP als Testplattform und sammelte Daten, wodurch die flugerprobte Einsatzbereitschaft wichtiger Hardware- und Software-Subsysteme erreicht wurde, darunter das automatische Temperaturregelsystem, die Navigationskameras und die Missionssteuerungssoftware, die für die Fernsteuerung von „Pegasus“ verwendet werden soll. Da der Start eines zweiten MAPP-Rovers für Anfang 2027 geplant ist, treibt Lunar Outpost viele der Schlüsseltechnologien voran, die direkt auf „Pegasus“ übertragbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Wochen werden auch Teams von Lunar Outpost zum NASA Glenn Center reisen, um die Bodenmechanik, die Traktion und die Mobilität der Feder-Gitterreifen von Pegasus zu testen und zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Monaten werden sowohl Astrolab als auch Lunar Outpost fahrbare LTV-Modelle gemeinsam mit einer NASA-Crew testen, um zu beurteilen, wie sich die Rover in einer simulierten Mondumgebung verhalten und bedienen lassen. Lunar Outpost plant, die vorläufige Entwurfsprüfung seines LTV im Oktober abzuschließen, und Astrolab plant, seine vorläufige Entwurfsprüfung bis Ende Dezember abzuschließen. Beide Unternehmen liegen im Zeitplan, um der NASA Ende 2027 die flugbereite Hardware zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16779.msg593624#msg593624" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Artemis &#8211; bemannte Mondlandung</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-einen-aktuellen-ueberblick-ueber-den-fortschritt-bei-den-mondbasis-rovern/" data-wpel-link="internal">NASA gibt einen aktuellen Überblick über den Fortschritt bei den Mondbasis-Rovern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das &#8222;Nuclear Power Modul&#8220; vom NASA SR-1-Projekt „Freedom“ macht Fortschritte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-nuclear-power-modul-vom-nasa-sr-1-projekt-freedom-macht-fortschritte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 05:32:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[DOE]]></category>
		<category><![CDATA[Ingenuity]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Nuklearantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[nukleare Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Skyfall]]></category>
		<category><![CDATA[Space Reactor 1 Freedom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154775</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der „Space Reactor-1 (SR-1) Freedom“ der NASA, der für den Mars und darüber hinaus bestimmt ist, wird das erste nuklear betriebene Raumfahrzeug der Menschheit sein, das die Erdumlaufbahn verlässt. Diese Mission, die im Rahmen der „Ignition“-Veranstaltung der NASA angekündigt wurde, soll den nuklear-elektrischen Antrieb im Weltraum demonstrieren, und die Arbeiten an ihrem Schlüsselelement, dem Kernkraftmodul, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-nuclear-power-modul-vom-nasa-sr-1-projekt-freedom-macht-fortschritte/" data-wpel-link="internal">Das &#8222;Nuclear Power Modul&#8220; vom NASA SR-1-Projekt „Freedom“ macht Fortschritte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der „Space Reactor-1 (SR-1) Freedom“ der NASA, der für den Mars und darüber hinaus bestimmt ist, wird das erste nuklear betriebene Raumfahrzeug der Menschheit sein, das die Erdumlaufbahn verlässt. Diese Mission, die im Rahmen der „Ignition“-Veranstaltung der NASA angekündigt wurde, soll den nuklear-elektrischen Antrieb im Weltraum demonstrieren, und die Arbeiten an ihrem Schlüsselelement, dem Kernkraftmodul, schreiten voran. Um die Entwicklung des Raumfahrzeugs zu beschleunigen, haben sich die NASA und ihre Partner auf wichtige Vertragsmaßnahmen geeinigt, die die SR-1-Freedom-Mission vorantreiben werden. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/glenn/sr-1-freedom-advances-with-progress-on-nuclear-power-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jacqueline Minerd</a>, 20. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese vertraglichen Maßnahmen verringern nicht nur das technische Risiko und helfen uns, die Dynamik auf dem Weg zu unserem Start im Jahr 2028 aufrechtzuerhalten, sondern stärken auch die Zusammenarbeit zwischen unseren Partnern“, sagte Steve Sinacore, Programmleiter von SR-1 Freedom. „Diese Maßnahmen halten SR-1 Freedom auf Kurs und stellen sicher, dass wir die bestmögliche Grundlage für die erste kernkraftbetriebene Reise der NASA jenseits der Erdumlaufbahn schaffen und gleichzeitig Technologien entwickeln, die auf eine vielversprechende Zukunft der Kernenergie im Weltraum übertragbar sind.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-sr-1-freedom-lmo-2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-sr-1-freedom-lmo-2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154771" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-sr-1-freedom-lmo-2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-sr-1-freedom-lmo-2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>„Space Reactor-1 Freedom“ wird das erste Raumfahrzeug überhaupt sein, das Energie aus Kernspaltung außerhalb der Erdumlaufbahn nutzt. Es wird zum Mars fliegen, um dort eine wissenschaftliche Nutzlast namens „SkyFall“ abzuliefern.<br>Credit: NASA/Alberto Bertolin</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sierra Lobo Inc. wird das geschlossene Brayton-Zyklus-Energieumwandlungssystem des Nuklearmoduls liefern, das die Wärmeenergie aus dem Spaltreaktor in elektrische Energie umwandelt, die für die Demonstration des nuklearen Elektroantriebs der SR-1 Freedom benötigt wird. Die Arbeiten werden im Rahmen des 2024 vergebenen Vertrags „Space Flight Systems Development and Operations Contract III“ durchgeführt, um die Konstruktion, Entwicklung, Erprobung und den Betrieb von Raumfahrt-Hardware im Glenn Research Center der NASA in Cleveland zu unterstützen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-sr1-freedom-fission-reactor-still.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-sr1-freedom-fission-reactor-still-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154773" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-sr1-freedom-fission-reactor-still-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-sr1-freedom-fission-reactor-still-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Nuklearmodul „Space Reactor-1 Freedom“, das sich am Ende des Auslegers des Raumfahrzeugs befindet, besteht aus einem Reaktor, der durch Kernspaltung Wärme erzeugt, und einem Energieumwandlungssystem, das diese Wärme in Strom umwandelt, um die Systeme und den elektrischen Antrieb mit Energie zu versorgen.<br>Credit: NASA/Alberto Bertolin</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Energieumwandlungssystem wird in den Kernspaltungsreaktor integriert, der derzeit vom Idaho National Laboratory des Energieministeriums (DOE) entworfen und entwickelt wird, um das Kernkraftmodul zu vervollständigen. Die NASA und das DOE wenden während des gesamten Entwurfs- und Entwicklungsprozesses des Raumfahrzeugs SR-1 Freedom strenge Sicherheitsstandards an, darunter behördenübergreifende Sicherheitsüberprüfungen, die kontinuierliche Aufsicht durch einen Sicherheitsbeauftragten der NASA, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie einen strengen Sicherheitsentwurfsprozess, dessen Schwerpunkte auf Gefahren, Fehlertoleranz und nuklearer Sicherheit liegen. Zudem bleibt der Kernreaktorteil von „SR-1 Freedom“ inaktiv, bis das Raumfahrzeug die Erdumlaufbahn verlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SR-1 Freedom soll Ende 2028 starten und die Wissenschaftsmission „SkyFall“ durchführen, bei der ein Team aus drei Mars-Hubschraubern – die auf dem „Ingenuity“-Design basieren – wissenschaftliche Daten sammeln, Erkundungsgebiete demonstrieren und potenzielle Wasserquellen identifizieren soll. Die Mission wird den Weg für die Erforschung des Weltraums und für Kernspaltungssysteme der nächsten Generation ebnen, die dafür ausgelegt sind, den Betrieb der Mondbasis der NASA auch während der Dunkelphasen und an Orten aufrechtzuerhalten, an denen Solarenergie allein nicht ausreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20926.msg593566#msg593566" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Space Reactor 1 (SR-1) Freedom Mars 2028 (vormals PPE-Modul Gateway)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-nuclear-power-modul-vom-nasa-sr-1-projekt-freedom-macht-fortschritte/" data-wpel-link="internal">Das &#8222;Nuclear Power Modul&#8220; vom NASA SR-1-Projekt „Freedom“ macht Fortschritte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASAs &#8222;Curiosity&#8220;-Rover fängt eine atemberaubende Marsdämmerung ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-curiosity-rover-faengt-eine-atemberaubende-marsdaemmerung-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 17:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Jet Propulsion Laboratory]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Marsdämmerung]]></category>
		<category><![CDATA[Marserforschung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154713</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sonnenlicht beleuchtet windgeformte Klippen in einem dramatischen neuen Bild. Ein neu veröffentlichtes Panorama, das vom &#8222;Curiosity&#8220;-Rover der NASA aufgenommen wurde, bietet den bisher detailliertesten Blick auf ferne, vom Wind geformte Marsklippen und zeigt Merkmale, auf die die Wissenschaftler der Mission schon lange aus der Nähe warten. Die Aufnahme wurde um 8:30 Uhr Ortszeit auf dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasas-curiosity-rover-faengt-eine-atemberaubende-marsdaemmerung-ein/" data-wpel-link="internal">NASAs &#8222;Curiosity&#8220;-Rover fängt eine atemberaubende Marsdämmerung ein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sonnenlicht beleuchtet windgeformte Klippen in einem dramatischen neuen Bild. Ein neu veröffentlichtes Panorama, das vom &#8222;Curiosity&#8220;-Rover der NASA aufgenommen wurde, bietet den bisher detailliertesten Blick auf ferne, vom Wind geformte Marsklippen und zeigt Merkmale, auf die die Wissenschaftler der Mission schon lange aus der Nähe warten. Die Aufnahme wurde um 8:30 Uhr Ortszeit auf dem Mars gemacht und zeigt auffällige blaue Töne im Vordergrund, während das helle Morgenlicht die sogenannten Yardangs am Horizont beleuchtet. Eine Pressemitteilung des Jet Propulsion Laboratory der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasas-curiosity-rover-catches-stunning-martian-dawn/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jet Propulsion Laboratory</a>, 06. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-1_Original.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-1_klein.jpg" alt="" class="wp-image-154730" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-1_klein.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-1_klein-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die faszinierenden Formen von vom Wind geformten Felsen, sogenannten Yardangs, werden in diesem vergrößerten Ausschnitt eines breiteren Panoramas sichtbar, das der Mars-Rover &#8222;Curiosity&#8220; der NASA am 11. August 2026 aufgenommen hat. Wissenschaftler sind gespannt darauf, mehr darüber zu erfahren, wie die Yardang-Schicht entstanden ist. </em><br><em>Bildnachweis: NASA / JPL-Caltech / MSSS</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Panorama wurde am 11. August mit der Mastcam von &#8222;Curiosity&#8220; aufgenommen, am 4.982. Marstag (Sol) der Mission und besteht aus sechs einzelnen Bildern, die nach der Übertragung zur Erde zusammengesetzt wurden. Anders als die meisten Mastcam-Bilder von &#8222;Curiosity&#8220; wurde dieses ohne Weißabgleich bearbeitet, wodurch das Aussehen am frühen Morgen erhalten blieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Yardang-Schicht erstreckt sich über etwa 16 Kilometer (10 Meilen) in den nordwestlichen Ausläufern des Mount Sharp, einem 5 Kilometer (3 Meilen) hohen Berg, den &#8222;Curiosity&#8220; seit 2014 erklimmt. Tatsächlich hat der Rover kürzlich einen weiteren Meilenstein auf seiner Besteigung erreicht und 1 Kilometer (0,6 Meilen) Höhe überwunden &#8211; die bislang größte Höhe, die auf dem Mars erklommen wurde. Je näher er den Yardangs kommt, desto erstaunlichere Aufnahmen erwarten die Missionswissenschaftler – und sie hoffen, auch Antworten darauf zu bekommen, wie diese Klippen entstanden sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original.png" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1024" height="191" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-1024x191.png" alt="" class="wp-image-154733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-1024x191.png 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-300x56.png 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-768x143.png 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-1536x287.png 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-2_Original-2048x382.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die sechs Aufnahmen, aus denen dieses Panorama besteht, wurden vom NASA-Rover &#8222;Curiosity&#8220; am 11. August aufgenommen und nach der Übertragung zur Erde zusammengesetzt. Im Gegensatz zu den meisten Bildern der Mastcam des Rovers wurde dieses ohne den üblichen Weißabgleich bearbeitet &#8211; eine künstlerische Entscheidung, die das Aussehen am frühen Morgen bewahrt. <br>Bildnachweis: NASA / JPL-Caltech / MSSS</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mount Sharp besteht aus Schichten, von denen jede eine bestimmte Periode der Mars-Geschichte dokumentiert. Durch deren Untersuchung konnten Wissenschaftler mehr über Seen und Flüsse erfahren, die vor Milliarden von Jahren diesen Teil des Roten Planeten bedeckten. Schließlich trocknete das Wasser aus und ließ salzige Mineralien zurück. Nachdem sich neues Material nicht mehr auf dem Berg abgelagert hatte, könnte ein Teil davon durch Wind abgetragen worden sein, was zur Entstehung der Yardangs führte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-3_Original.png" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-3_klein.jpg" alt="" class="wp-image-154729" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-3_klein.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-3_klein-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Künstlerkonzept zeigt den Mount Sharp, den 3 Meilen (5 Kilometer) hohen Berg, den NASA-Rover &#8222;Curiosity&#8220; seit 2014 erklimmt. Die Stelle der Yardang-Schicht, die der Rover kürzlich aus der Ferne aufgenommen hat, wird durch eine Ellipsen-Markierung auf der nordwestlichen Schulter des Berges angezeigt.                                                                                      Bildnachweis: NASA / JPL-Caltech / ESA / DLR / FU Berlin / MSSS</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Yardang-Schicht wirkt fehl am Platz. Sie hat die falsche Farbe, die Schichten neigen sich in einem seltsamen Winkel und es sieht fast so aus, als wäre sie aufgesetzt“, sagte Ashwin Vasavada, Wissenschaftler des &#8222;Curiosity&#8220;-Projekts am NASA Jet Propulsion Laboratory in Südkalifornien. „Aber genau das macht es spannend, sie zu erreichen. Niemand weiß genau, was diese Schicht geschaffen hat. Aber eine Idee ist, dass es Asche sein könnte, die durch uralte Vulkanausbrüche abgelagert wurde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Curiosity&#8220; befindet sich im zweiten Jahr seiner fünften erweiterten Mission, die mit der Erforschung der spinnenwebartig angeordneten Boxwork-Rücken begann. Der Rover wird den größten Teil des nächsten Jahres damit verbringen, durch Schichten zu fahren, die reich an Sulfaten und Karbonaten sind &#8211; beides Anzeichen für uralte Austrocknung an der Oberfläche. Irgendwann im Jahr 2027 hoffen die Wissenschaftler, den Sockel der Yardangs zu erreichen, wo &#8222;Curiosity&#8220; seinen Roboterarm einsetzen kann, um einzigartige Daten über diese geheimnisvollen Strukturen zu sammeln.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-4_Original.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="401" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-4_klein.jpg" alt="" class="wp-image-154728" style="aspect-ratio:1.7822765469824293;width:401px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-4_klein.jpg 401w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Curiosity-4_klein-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 401px) 100vw, 401px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mars-Rover &#8222;Curiosity&#8220; der NASA hat am 5. September 2026 diesen Blick zurück auf den Boden des Gale-Kraters aufgenommen. Nur neun Tage zuvor hatte der Rover seit Beginn seines Aufstiegs auf den Mount Sharp im Jahr 2014 einen Höhenunterschied von 1 Kilometer über dem Kraterboden erreicht.</em>                                                                                                  <em>Bildnachweis: NASA / JPL-Caltech / MSSS</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über Curiosity</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Curiosity&#8220; wurde von der NASA JPL gebaut, die von Caltech in Pasadena, Kalifornien, verwaltet wird. NASA JPL leitet die Mission im Auftrag der &#8222;Science Mission Directorate&#8220; der Agentur in Washington als Teil ihres Mars-Explorationsprogramms. Malin Space Science Systems in San Diego hat die Mastcam gebaut und betreibt sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.msg593479#msg593479" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity &#8211; Mission auf dem Mars</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasas-curiosity-rover-faengt-eine-atemberaubende-marsdaemmerung-ein/" data-wpel-link="internal">NASAs &#8222;Curiosity&#8220;-Rover fängt eine atemberaubende Marsdämmerung ein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr als die Hälfte des Riesenspiegels des ELTs befindet sich nun in Chile</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mehr-als-die-haelfte-der-komponenten-des-riesenspiegels-des-elts-befindet-sich-nun-in-chile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 19:49:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[ELT]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Cerro Armazones]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[ELT-Hauptspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[FAMES]]></category>
		<category><![CDATA[Safran Reosc]]></category>
		<category><![CDATA[Schott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154692</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stück für Stück macht sich der größte jemals gebaute Teleskopspiegel auf den Weg über den Atlantik. Fast 500 Segmente des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO sind inzwischen in der ELT-Technikhalle am ESO-Observatorium Paranal in Chile eingetroffen; das ist etwa die Hälfte aller Segmente, die für das künftige 39-Meter-„Auge am Himmel“ hergestellt werden.Eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mehr-als-die-haelfte-der-komponenten-des-riesenspiegels-des-elts-befindet-sich-nun-in-chile/" data-wpel-link="internal">Mehr als die Hälfte des Riesenspiegels des ELTs befindet sich nun in Chile</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Stück für Stück macht sich der größte jemals gebaute Teleskopspiegel auf den Weg über den Atlantik. Fast 500 Segmente des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope (ELT) der ESO sind inzwischen in der ELT-Technikhalle am ESO-Observatorium Paranal in Chile eingetroffen; das ist etwa die Hälfte aller Segmente, die für das künftige 39-Meter-„Auge am Himmel“ hergestellt werden.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte ESO.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.eso.org/public/announcements/ann26009/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO Pressrelease ann26009</a>, 14. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem ist das letzte Segment bei Safran Reosc in Frankreich in Produktion gegangen. Es ist nicht möglich, einen so großen Spiegel aus einem einzigen Stück Glas herzustellen. Deshalb besteht der Hauptspiegel des ELT (M1) aus 798 einzelnen Segmenten, die als Einheit zusammenwirken, um den Kosmos eingehend und detailliert zu beobachten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154693" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-ann26009a-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ELT-Technikzentrum am Paranal mit der neuesten Lieferung von M1-Segmenten<br>Bildnachweis: ESO</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herstellung der sechseckigen M1-Segmente ist ein komplexer Prozess, der die internationale Zusammenarbeit verdeutlicht, die den ELT erst möglich macht. Die Reise der Segmente begann in Deutschland, wo SCHOTT die Segmentrohlinge aus Zerodur© herstellte, einem Glaskeramikmaterial, das bei Temperaturschwankungen kaum Formveränderungen aufweist. Die Rohlinge wurden anschließend zu Safran Reosc in der Nähe von Poitiers, Frankreich, transportiert, um dort geformt, poliert und auf ihre Halterungen montiert zu werden, die von den beiden niederländischen Unternehmen TNO und VDL ETG Projects BV entworfen und hergestellt wurden. Das FAMES-Konsortium (Fogale, Frankreich; MicroEpsilon, Deutschland) entwarf und fertigte die Sensoren, die die relative Position jedes Segments überwachen, und das deutsche Unternehmen Physik Instrumente stellte die Aktuatoren her, die jedes Segment perfekt auf seine Nachbarsegmente ausgerichtet halten. Die letzte Etappe der Reise der M1-Segmente und ihrer Halterungen, die die meisten Baugruppen inzwischen hinter sich haben, ist eine 10.000 Kilometer lange Fahrt auf der Straße und per Schiff in die Atacama-Wüste – eine Aufgabe, die dem dänischen Unternehmen DSV übertragen wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154695" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-ann26009c-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>ESO-Mitarbeiter prüfen ein Segment des Hauptspiegels des ELT<br>Bildnachweis: ESO</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrer Ankunft in der ELT-Technikanlage werden die Segmente von ESO-Ingenieuren und -Technikern <a href="https://www.eso.org/public/videos/eltu-ELT-ETF-SPIEworkflow-a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">geprüft und beschichtet</a>, wodurch sie die hochreflektierende Oberfläche erhalten, die das Sternenlicht einfängt. Die Beschichtung hält jedoch nicht ewig: Sobald das Teleskop in Betrieb ist, müssen täglich zwei Segmente ausgetauscht werden, um eine neue reflektierende Schicht aufzubringen – eine Arbeit, die das ESO-Team am Paranal während der gesamten Betriebsdauer des ELT durchführen wird. Um dies zu ermöglichen, ohne dass jemals eine Lücke im Spiegel entsteht, wurden 133 zusätzliche Segmente hergestellt (das sind insgesamt 931), sodass ein Segment zur Neubeschichtung entnommen und sofort ersetzt werden kann. Mit der Ankunft der jüngsten Lieferung befinden sich nun mehr als 50 % der 931 Segmente in Chile.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-6c83e9ea"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-ann26009f.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="211" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-ann26009f-400x211-1.jpg" alt="" class="wp-image-154697" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-ann26009f-400x211-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-ann26009f-400x211-1-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das letzte Segment geht bei Safran Reosc in Produktion<br>Bildnachweis: ESO</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.eso.org/public/announcements/ann24005/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die allerersten Segmente trafen Anfang 2024</a> in Chile ein, etwa sieben Jahre nachdem die ersten Industrieverträge für ihre Herstellung unterzeichnet worden waren. Mittlerweile hat Safran Reosc jedoch eine Produktionsrate von einem Segment pro Tag erreicht. Während mehr als die Hälfte der Segmente mit ihren Halterungen inzwischen in Chile eingetroffen ist, befinden sich die meisten anderen Segmente entweder auf dem Transportweg oder sind verpackt und versandbereit, während sich die restlichen wenigen noch in der Produktion befinden. Das bedeutet, dass in den kommenden Monaten alle M1-Segmente in Chile sein werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-35fab7e9"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154700" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/8-2606_Z8_9416-cc-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Hauptstruktur des ELT<br>Bildnachweis: ESO</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das ELT in einigen Jahren vom Cerro Armazones in der Nähe von Paranal aus mit der Beobachtung des Universums beginnt, wird es das weltweit größte „Auge am Himmel“ sein. Sein riesiger Spiegel, seine hochentwickelten Systeme und der dunkle Nachthimmel, unter dem es betrieben wird, werden es ihm ermöglichen, die Atmosphären von Gesteinsplaneten um andere Sterne zu untersuchen, die ersten Galaxien und Sterne zu beobachten, die sich nach dem Urknall gebildet haben, und zu prüfen, ob sich die physikalischen Konstanten im Laufe der kosmischen Zeit verändert haben. Das ELT-Projekt ist mittlerweile zu mehr als 75 % abgeschlossen, und die ersten Beobachtungen mit wissenschaftlichen Instrumenten sind für Ende 2030 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1142.msg593440#msg593440" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESO Teleskop ELT</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mehr-als-die-haelfte-der-komponenten-des-riesenspiegels-des-elts-befindet-sich-nun-in-chile/" data-wpel-link="internal">Mehr als die Hälfte des Riesenspiegels des ELTs befindet sich nun in Chile</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Perseverance stellt Rekord für außerirdisch zurückgelegte Fahrstrecken auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/perseverance-stellt-rekord-fuer-ausserirdisch-zurueckgelegte-fahrstrecken-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 09:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Perserverance]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 17]]></category>
		<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Gale-Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Lunokhod 2]]></category>
		<category><![CDATA[Marsrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunity]]></category>
		<category><![CDATA[Perseverance]]></category>
		<category><![CDATA[Sojourner]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154674</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover „Perseverance“ der NASA hat eine größere Strecke zurückgelegt als jedes andere Fahrzeug zuvor auf der Oberfläche eines anderen Himmelskörpers. Am 11. Oktober erreichte der Kilometerzähler des Rovers 45,22 Kilometer und übertraf damit den Rekord von 45,16 Kilometer, den der NASA-Rover „Opportunity“ aufgestellt hatte, der den Mars von 2004 bis 2018 erkundete. „Perseverance“ erreichte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/perseverance-stellt-rekord-fuer-ausserirdisch-zurueckgelegte-fahrstrecken-auf/" data-wpel-link="internal">Perseverance stellt Rekord für außerirdisch zurückgelegte Fahrstrecken auf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Marsrover „Perseverance“ der NASA hat eine größere Strecke zurückgelegt als jedes andere Fahrzeug zuvor auf der Oberfläche eines anderen Himmelskörpers. Am 11. Oktober erreichte der Kilometerzähler des Rovers 45,22 Kilometer und übertraf damit den Rekord von 45,16 Kilometer, den der NASA-Rover „Opportunity“ aufgestellt hatte, der den Mars von 2004 bis 2018 erkundete. „Perseverance“ erreichte diese Marke am 2.006. Marstag (Sol) seiner Mission und legte in fünfeinhalb Jahren eine Strecke zurück, für die „Opportunity“ fast 15 Jahre gebraucht hatte.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/perseverance-mars-rover/2026/10/12/nasas-perseverance-sets-off-world-record-for-total-distance-driven/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 12. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=XaxuV6tsIb4&amp;source_ve_path=OTY3MTQ&amp;embeds_referring_euri=https%3A%2F%2Fscience.nasa.gov%2F" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="750" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Perseverance-Drive-Path-Animation-750x424-1.jpg" alt="" class="wp-image-154669" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Perseverance-Drive-Path-Animation-750x424-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Perseverance-Drive-Path-Animation-750x424-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese animierte Orbitalkarte zeigt die Route, die der Marsrover „Perseverance“ der NASA seit seiner Landung im Jahr 2021 bis zum 11. Oktober 2026 zurückgelegt hat – dem Tag, an dem er den bisher vom „Opportunity“-Rover der Behörde gehaltenen Fahrrekord auf einem anderen Himmelskörper gebrochen hat. Bis zu diesem Datum hat „Perseverance“ über 45 Kilometer zurückgelegt.<br>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Meilenstein wurde erreicht, als „Perseverance“ auf dem <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/location-map/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weg zu einem Gebiet</a> namens „Idubi“ durch die Region am westlichen Rand des Jezero-Kraters fuhr, die den Spitznamen „Lac de Charmes“ trägt und in der der Rover möglicherweise einige der ältesten Geländeabschnitte untersucht, die jemals im Sonnensystem erforscht wurden. Die Gesteine und das Gelände von „Lac de Charmes“ sind so uralt, dass ihre irdischen Entsprechungen längst durch Erosion und Plattentektonik (auf dem Mars gibt es keine tektonischen Platten) ausgelöscht wurden, und in Idubi hofft das Wissenschaftsteam, Spuren alter hydrothermaler Systeme zu finden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-e1-PIA26812-NAVCAM-record.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="376" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-e1-PIA26812-NAVCAM-record-500x376-1.jpg" alt="" class="wp-image-154670" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-e1-PIA26812-NAVCAM-record-500x376-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-e1-PIA26812-NAVCAM-record-500x376-1-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine der Navigationskameras von „Perseverance“ nahm dieses Bild am 11. Oktober 2026 auf – an jenem Mars-Tag (Sol), an dem der Rover durch eine Fahrt von 91,31 Meter seine Gesamtfahrleistung über den Rekord von „Opportunity“ von 45,16 Kilometer auf dem Mars hinaus steigerte.<br>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil des Verdienstes gebührt der autonomen Fahrfähigkeit von „Perseverance“. Mithilfe eines autonomen Navigationssystems namens „<a href="https://www.nasa.gov/missions/mars-2020-perseverance/perseverance-rover/nasas-perseverance-now-autonomously-pinpoints-its-location-on-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AutoNav</a>“ erfasst der Rover während der Fahrt das Gelände, erstellt eine 3D-Karte der Gefahrenstellen und legt seine Route zwischen den von den Rover-Planern auf der Erde ausgewählten Wegpunkten fest – eine Fähigkeit, die das Team als „Denken während der Fahrt“ bezeichnet. „Perseverance“ kann all das bei oder nahe seiner <a href="https://www.jpl.nasa.gov/videos/first-drive-test-of-nasas-mars-2020-rover/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Höchstgeschwindigkeit</a> tun und dabei in einem einzigen Sol bis zu 412 Meter zurücklegen. Der sechsrädrige Wissenschaftsroboter hat mehr als 90 % seiner Gesamtstrecke unter Verwendung von „AutoNav“ zur Geländebewertung zurückgelegt, verglichen mit etwa 5 % beim ersten Mars-„AutoNav“-System auf „<a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-exploration-rover-opportunity-mer/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Opportunity</a>“ und dessen Zwilling „Spirit“. Während der erste Marsrover der NASA, <a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-pathfinder-sojourner-rover/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sojourner</a>, die vor ihm liegende Strecke anhand von 20 Messpunkten bewertete, verarbeitet „Perseverance“ bei jedem Blick 600.000 Messpunkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist eine Ehre, an Perseverance mitzuarbeiten – gerade jetzt, wo sich die Technologie so weit entwickelt hat, dass solche Fahrten zur Routine geworden sind“, sagte Steven Lee, Projektleiter für die Rover <a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-science-laboratory-curiosity-rover-msl/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Curiosity</a> und Perseverance am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Die ursprüngliche Mission sah eine Fahrstrecke von höchstens 20 Kilometer vor. Diese Marke haben wir längst weit übertroffen, und da alle Mobilitätssysteme voll funktionsfähig sind und die Testergebnisse zur Verlängerung der Lebensdauer vielversprechend sind, gehen wir davon aus, dass ‚Perseverance‘ diesen Rekord noch viele Jahre lang weiter ausbauen wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat kürzlich die erste Verlängerung der Mission genehmigt, die im Oktober begann und die Erkundung des Kraterrandes durch „Perseverance“ bis etwa Ende 2028 fortsetzen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Räder, viele Mitwirkende</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-JPL_DrivingDistanceRecord_GraphicRecreation_August2026_v3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="711" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-JPL_DrivingDistanceRecord_GraphicRecreation_August2026_v3-400x711-1.jpg" alt="" class="wp-image-154672" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-JPL_DrivingDistanceRecord_GraphicRecreation_August2026_v3-400x711-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-JPL_DrivingDistanceRecord_GraphicRecreation_August2026_v3-400x711-1-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Infografik veranschaulicht die zurückgelegten Strecken verschiedener Rover auf der Oberfläche des Mondes und des Mars. Von den dargestellten Fahrzeugen sind die NASA-Marsrover „Perseverance“ und „Curiosity“ noch immer im Einsatz und bewegen sich über die Oberfläche; die für diese beiden angegebenen Zahlen beziehen sich auf die bis zum 11. Oktober 2026 zurückgelegten Strecken.<br>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rekord von „Perseverance“ krönt fast drei Jahrzehnte Rover-Einsätze der NASA auf dem Mars, wobei jede Mission weiter und leistungsfähiger war als die vorherige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rover „Sojourner“, der etwa so groß wie ein Mikrowellenherd ist, legte während seiner 83-Sol-Mission im Jahr 1997 etwa 100 Meter zurück. Die beiden golfwagengroßen Zwillinge „<a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/mars-exploration-rover-spirit-mer-spirit/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spirit</a>“ und „Opportunity“ trafen 2004 ein und hatten eine Hauptmission von 90 Sol. „Spirit“ legte 7,7 Kilometer zurück, bevor er 2010 dem Marswinter zum Opfer fiel. Opportunity rollte 5.111 Sol lang weiter, absolvierte 2015 den ersten außerirdischen Marathon und stellte den Rekord auf, den Perseverance nun übertroffen hat. Der Curiosity-Rover der NASA, der 2012 im Gale-Krater landete und nach wie vor fleißig im Einsatz ist, <a href="https://science.nasa.gov/mission/msl-curiosity/location-map/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hat mehr als</a> 38,07 Kilometer zurückgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Rover, der diesen Rekord gebrochen hat, tat dies, indem er seine eigenen Entscheidungen über die Route traf. Da Perseverance die Autonomie hat, einfach loszufahren, ist er ein besserer Fahrer als der, der gelandet ist – und wir sind noch nicht fertig“, so Mark Maimone, stellvertretender Teamleiter für den Roboterbetrieb bei Perseverance. „Unsere neueste Software bringt Perseverance bei, weniger zu lenken und mehr zu rollen sowie seine eigene Position während der Fahrt anhand von Orbitalkarten zu überprüfen. Die nächste Herausforderung ist das Sonnenlicht selbst. Blendungen in den Navigationskameras sind der Grund, warum wir am Nachmittag anhalten, wenn wir in Richtung Sonne fahren. Wenn wir dem Rover beibringen können, über diese Störungen hinwegzusehen, erhält jeder nachfolgende Rover einen längeren Arbeitstag.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rekord im Offroad-Fahren auf einem anderen Himmelskörper beschränkt sich nicht nur auf den Mars: Bereits zu einem früheren Zeitpunkt der Mission wurden Rekorde beim Fahren auf dem Mond gebrochen. „Perseverance“ übertraf sowohl die 35,7 Kilometer, die die Apollo-17-Astronauten Gene Cernan und Harrison Schmitt 1972 zurückgelegt hatten, als auch die 39 Kilometer, die der sowjetische Rover „Lunokhod 2“ 1973 zurückgelegt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aufstellen von Distanzrekorden ist nur ein Nebeneffekt. Dank der Ausdauer und der längeren Fahrten rückt eine größere geologische Vielfalt schneller in greifbare Nähe – es können mehr Gesteinsaufschlüsse untersucht und mehr über die Geschichte des Roten Planeten aus seinen Gesteinen abgelesen werden. Diese Reichweite führte „Perseverance“ von einem alten Seebett hinauf zu einem versteinerten Flusssystem, wo der Rover an einem Felsen namens „Cheyava Falls“ eine potenzielle <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasa-says-mars-rover-discovered-potential-biosignature-last-year/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Biosignatur</a> entdeckte, und weiter zum Kraterrand, wo möglicherweise eine ganz andere Art von uraltem Lebensraum – ein hydrothermaler – auf ihn wartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perseverance hat <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/mars-rock-samples/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">29 Gesteins- und Regolithproben</a> gesammelt, die den Kraterboden, einen von einem längst verschwundenen Fluss gebildeten Schwemmkegel und nun auch den Kraterrand abdecken. In diesem letzten Gebiet untersucht er durch Einschläge entstandene Gesteine, die etwa 4 Milliarden Jahre alt sind und aus einem Kapitel der Planetengeschichte stammen, das auf der Erde fast vollständig ausgelöscht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach „Lac de Charmes“ wird der Rover entlang des Kraterrandes weiterfahren und im Rahmen der verlängerten Mission in Richtung Süden zu den „Rainbow Falls“ fahren, einem 100 Meter breiten Block aus alter Kruste, der durch den Einschlag, der den Jezero-Krater schuf, angehoben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18563.msg593344#msg593344" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rover Perseverance (Mars 2020) &#8211; Missionsphase auf dem Mars</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/perseverance-stellt-rekord-fuer-ausserirdisch-zurueckgelegte-fahrstrecken-auf/" data-wpel-link="internal">Perseverance stellt Rekord für außerirdisch zurückgelegte Fahrstrecken auf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marsmondlander soll am 19. Oktober starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsmondlander-soll-am-19-oktober-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Deimos]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[MMX]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Phobos]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154662</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) soll am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus mit einer H3-Rakete ins All starten. MMX wird die erste Mission sein, die eine Probe vom Marsmond Phobos entnimmt und zur Erde zurückbringt.MMX wird von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) in Zusammenarbeit mit der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsmondlander-soll-am-19-oktober-starten/" data-wpel-link="internal">Marsmondlander soll am 19. Oktober starten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission „Martian Moons eXploration“ (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MMX</a>) soll am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus mit einer H3-Rakete ins All starten. MMX wird die erste Mission sein, die eine Probe vom Marsmond Phobos entnimmt und zur Erde zurückbringt.<br>MMX wird von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) in Zusammenarbeit mit der National Aeronautics and Space Administration (NASA), der französischen Raumfahrtagentur (CNES), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) geleitet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_moon_lander_set_to_launch_on_19_October" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 13. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet#:~:text=European%20contributions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Europäische Beiträge zu MMX</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Marsmonde?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MMX bei Mars und Phobos Credit: JAXA" data-rl_caption="" title="MMX bei Mars und Phobos Credit: JAXA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>MMX bei Mars und Phobos<br>Credit: JAXA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mars hat zwei Monde: Phobos (Furcht) und Deimos (Schrecken). Trotz der zahlreichen Missionen, die zum Roten Planeten entsandt wurden, geben diese Monde nach wie vor Rätsel auf, und es bleiben große offene Fragen hinsichtlich ihrer Entstehung und ihrer Zusammensetzung. Da sich noch kein Raumfahrzeug längere Zeit in ihrer Nähe aufgehalten hat, wissen wir eigentlich nur das, was einige wenige Vorbeiflüge enthüllt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kennen nicht einmal ihre Entstehungsgeschichte. Möglicherweise handelt es sich um Asteroiden, die in die Marsumlaufbahn eingefangen wurden, oder um Trümmerreste, die nach einer gewaltigen Kollision auf der Marsoberfläche in die Umlaufbahn geschleudert wurden. Um dies herauszufinden, müssen wir Proben entnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die von MMX gelieferten Daten und Proben bieten einen Einblick in die Entwicklung des Mars und des Sonnensystems“, sagt Elliot Sefton-Nash, MMX-Projektwissenschaftler der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau wie die Erde hat sich auch der Mars seit seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren stark verändert. Die Bedingungen dort könnten einst für Leben geeignet gewesen sein. Die Erforschung dieser Geschichte wird uns auch mehr darüber verraten, wie die Erde und der Rest des Sonnensystems entstanden sind und sich entwickelt haben – und vielleicht sogar über Gesteinsplaneten um andere Sterne.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist neu?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">MMX wird das erste Raumfahrzeug sein, das Phobos umkreist, das erste, das auf einem anderen Mond als unserem eigenen landet, und das erste, das Proben von der Oberfläche dieses Mondes entnimmt. Es wurde eine spezielle Technologie entwickelt, um die Landung, das Manövrieren und die robotergestützte Probenentnahme unter den extrem niedrigen Schwerkraftbedingungen auf Phobos zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem all dies erreicht ist, wird MMX die erste Mission sein, die nach einem Besuch im Marssystem zur Erde zurückkehrt. Die Fähigkeit, solche Hin- und Rückflüge durchzuführen, könnte für zukünftige robotergestützte Missionen von Interesse sein, die Proben vom Mars selbst zurückbringen, und möglicherweise sogar für zukünftige bemannte Marsmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MMX-Mutterraumschiff wird Phobos aus der Ferne untersuchen, anschließend einen Rover namens Idefix auf der Mondoberfläche absetzen und schließlich auf Phobos landen, um Proben für den Rücktransport zur Erde zu sammeln. Auf dem Rückweg wird es an Deimos und dem Mars vorbeifliegen und diese weiter untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet#:~:text=spacecraft%20here.-,Instruments%3A,-Main%20spacecraft%20instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Mission</a> verfügt über insgesamt 11 wissenschaftliche Instrumente: sieben auf dem Hauptraumschiff und vier auf dem Rover. Das Hauptraumschiff verfügt außerdem über einen Strahlungsmonitor, zwei hochauflösende Kameras und zwei verschiedene Probenentnahmegeräte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 25 kg schwere Rover „Idefix“ hat zwei Hauptaufgaben: Er liefert Informationen zur Vorbereitung der Landung des Hauptraumschiffs zur Probenentnahme und analysiert die Zusammensetzung und Beschaffenheit der Oberfläche von Phobos. Die Schwerkraft auf Phobos ist so gering, dass „Idefix“ auf dessen Oberfläche nur das Äquivalent von 15 Gramm wiegen wird!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sieht der Zeitplan der Mission aus?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="289" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1.jpg" alt="" class="wp-image-154659" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1-300x217.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX)<br>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MMX wird etwa ein Jahr benötigen, um den Mars zu erreichen. Es wird erwartet, dass die Sonde im August 2027 in die Umlaufbahn um den Roten Planeten eintritt und ab September 2027 den Phobos umkreist. Nachdem MMX den Phobos (und den Deimos) aus der Ferne untersucht hat, wird die Sonde Anfang 2029 Idefix ausklinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da bestätigt wurde, dass die ESA-Sonde „Mars Express“ mindestens bis 2029 am Mars im Einsatz bleiben wird, könnte der langjährige Orbiter möglicherweise die Beobachtungen von MMX unterstützen. Der kommende ExoMars-Rover „Rosalind Franklin“ der ESA wird MMX hervorragend ergänzen, indem er Proben aus dem Untergrund des Mars entnimmt und diese mit einem bordeigenen Labor analysiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2030 wird das Mutterraumschiff auf Phobos landen, um Proben zu entnehmen und diese in ein Rückflugmodul für die Reise zurück zur Erde zu verpacken. Dieses Modul wird 2031 auf der Erde eintreffen und mindestens zehn Gramm Phobos-Material in einer Probenrückführungskapsel zur Erde befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapsel wird in Australien landen, bevor sie nach Japan weiterbefördert wird, wo die Probe entnommen, katalogisiert und an die Missionspartner weitergegeben wird. Es ist geplant, die Proben europäischen Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen, und die ESA arbeitet mit dem CNES, dem DLR und der JAXA zusammen, um Ausschreibungen für die Arbeit mit den Proben zu veröffentlichen. Selbst winzige Probenmengen können eine Fülle von Informationen enthalten, die durch präzise Messungen erschlossen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Proben in unsere modernsten Labore hier auf der Erde zu bringen, wirkt sich positiv auf die Zahl der Entdeckungen aus, da unsere präzisesten Instrumente zu groß, zu komplex oder zu empfindlich sind, um sie ins All zu schicken“, sagt Elliot. „Selbst nachdem die Mission abgeschlossen ist, werden zukünftige Generationen von Wissenschaftlern die Phobos-Proben mit noch fortschrittlicheren Instrumenten untersuchen – die auf die Erde gebrachten Proben sind ein Geschenk, das immer wieder neue Erkenntnisse liefert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfolgen Sie den Start live</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start live auf Japanisch/Englisch über den YouTube-Kanal der JAXA. Folgen Sie @<a href="https://twitter.com/jaxa_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA_en</a> für aktuelle Informationen und beteiligen Sie sich an der Diskussion unter #MMX. Am 20. Oktober wird die ESA eine Pressemitteilung veröffentlichen, in der der erfolgreiche Start bestätigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14363.msg593334#msg593334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MMX Phobos Sample Return (JAXA) auf H3-24L</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsmondlander-soll-am-19-oktober-starten/" data-wpel-link="internal">Marsmondlander soll am 19. Oktober starten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Mysteriöser Merkur – kleinster Planet, große Fragen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-mysterioeser-merkur-kleinster-planet-grosse-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 07:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[BepiColombo]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Hollows]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Mariner 10]]></category>
		<category><![CDATA[MESSENGER]]></category>
		<category><![CDATA[Planeten]]></category>
		<category><![CDATA[Planetenentstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Planetensystem]]></category>
		<category><![CDATA[protoplanetare Scheibe]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkanismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154652</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum ist Merkur anders als die anderen Gesteinsplaneten? Seine rätselhafte Umlaufbahn quälte Astronomen schon vor 150 Jahren und verhalf Albert Einstein zu seinem Ruhm. Bis heute ist Merkur für die Forschung rätselhaft – aber das könnte sich bald ändern.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-mysterioeser-merkur-kleinster-planet-grosse-fragen/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Mysteriöser Merkur – kleinster Planet, große Fragen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Warum ist Merkur anders als die anderen Gesteinsplaneten? Seine rätselhafte Umlaufbahn quälte Astronomen schon vor 150 Jahren und verhalf Albert Einstein zu seinem Ruhm. Bis heute ist Merkur für die Forschung rätselhaft – aber das könnte sich bald ändern.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="461" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn.jpg" alt="Selfie der Raumsonde mit Merkur: Der Planet Merkur ist fast komplett grau, mit vielen Kratern und glatten runden Ebenen. Im Vordergrund ein Ausleger einer Raumsonde." class="wp-image-154650" style="aspect-ratio:1.301534045953899;width:460px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am 8. Januar 2025 flog die europäisch-japanische Mission BepiColombo zum sechsten und letzten Mal an Merkur vorbei. Am 21. November 2026 soll sie in seine Umlaufbahn eintreten (Quelle: CC BY-SA 3.0 IGO ESA/BepiColombo/MTM).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. November 1915 hält Albert Einstein einen Vortrag vor der ehrwürdigen Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Dort stellt er seine Allgemeine Relativitätstheorie vor, die ihn schon bald weltberühmt machen wird. Viele seiner Fachkollegen überzeugt er mit einem Kniff: Es ist eine Rechnung, die den inneren Planeten Merkur betrifft. Denn die neue Theorie kann ein wissenschaftliches Problem lösen, das die Astronomen über 50 Jahre lang beschäftigt hatte: Die Umlaufbahn des Merkur stimmt nicht völlig mit den Vorhersagen von Newtons Gravitationsgesetz überein. Erst Einsteins neue Theorie kann helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge des AstroGeo Podcast vom innersten Planeten des Sonnensystems, dem Merkur. Er ist zwar nur selten am Himmel zu sehen, war aber vermutlich schon lange vor der Antike bekannt. Die alten Griechen nennen ihn Apollon oder Hermes, je nachdem, ob er am Morgen- oder Abendhimmel erscheint. Die Römer benennen Hermes in Mercurius um und verleihen damit dem Planeten seinen bis heute gültigen Namen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis weit in die Moderne bleibt Merkur schwer zu erforschen. Seine Nähe zur Sonne verhindert gestochen scharfe astronomische Aufnahmen, die Planetenscheibe verschwimmt im Dunst des Dämmerungshimmels. Allein die Dauer einer Eigendrehung – also die Tageslänge – wird erst 1965 mit dem damals größten Radioteleskop Arecibo ermittelt: Ein Tag auf dem Merkur ist demnach rund 54 Erdtage lang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Raumsonde Mariner 10 bringt ab 1973 noch mehr Merkwürdiges zu Tage: Der kleine Merkur hat eine immense Dichte, so dass sein Schwerefeld ähnlich stark ist wie das des viel größeren Planeten Mars. Dazu besitzt er wie die Erde ein Dipol-Magnetfeld, was auf einen inneren Dynamo hindeutet. Erst 2008 erreicht eine zweite Raumsonde den Merkur und schwenkt drei Jahre später in seine Umlaufbahn ein. Diese NASA-Mission namens Messenger liefert zwar viele wertvolle Daten, vertieft aber die Rätsel um den kleinen Planeten nur noch weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis heute bleiben viele Fragen offen: Warum unterscheidet sich der Merkur so sehr von den anderen felsigen Planeten im Sonnensystem, was seine Dichte, die chemische Zusammensetzung oder das Magnetfeld betrifft? Um was handelt es sich bei den tiefen Löchern, die bis heute in seiner Oberfläche entstehen und die erst auf den Aufnahmen von Messenger entdeckt wurden? Wie entstand dieser merkwürdige Planet eigentlich – und was können wir aus diesen Prozessen über weit entfernte Exoplaneten lernen? Eine neue Mission von Europas Raumfahrtagentur und der Japans könnte diese Fragen schon bald lösen: Noch in diesem Jahr soll diese Mission namens BepiColombo beim Merkur ankommen.</p>



<iframe loading="lazy" title="Podlove Web Player: AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie - Mysteriöser Merkur – der kleinste Planet wirft große Fragen auf" width="100%" height="200" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fdefault&amp;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4996" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg588130#msg588130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=782.msg474845#msg474845" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Der Merkur</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4112.msg592066#msg592066" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BepiColombo</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4199.msg378730#msg378730" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Messenger</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-mysterioeser-merkur-kleinster-planet-grosse-fragen/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Mysteriöser Merkur – kleinster Planet, große Fragen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Themis Demonstrator schließt zweiten Betankungstest ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/themis-demonstrator-schliesst-zweiten-betankungstest-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 12:20:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Betankungstest]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[SSC Space]]></category>
		<category><![CDATA[Themis]]></category>
		<category><![CDATA[Wet Dress Rehearsal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154622</guid>

					<description><![CDATA[<p>Themis, ESAs Demonstrator einer wiederverwendbaren Raketenstufe, hat am 29. September im Esrange Space Center in Schweden seinen zweiten „Wet Dress Rehearsal“, einen Betankungstest, erfolgreich abgeschlossen, bei der das Fahrzeug und die Bodenabläufe unter realistischen kryogenen Bedingungen getestet wurden. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Enabling &#38; Support / Space Transportation / Future [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/themis-demonstrator-schliesst-zweiten-betankungstest-ab/" data-wpel-link="internal">Themis Demonstrator schließt zweiten Betankungstest ab</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Themis, ESAs Demonstrator einer wiederverwendbaren Raketenstufe, hat am 29. September im Esrange Space Center in Schweden seinen zweiten „Wet Dress Rehearsal“, einen Betankungstest, erfolgreich abgeschlossen, bei der das Fahrzeug und die Bodenabläufe unter realistischen kryogenen Bedingungen getestet wurden. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Future_space_transportation/Themis_completes_second_fuelling_rehearsal" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Transportation / Future space transportation</a>, 7. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Themis_tanking_rehearsal_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Themis_tanking_rehearsal_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154613" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Themis_tanking_rehearsal_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Themis_tanking_rehearsal_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Betankungstest von Themis<br>Credit: SSC Space; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Betankungstest konnten Teams von SSC Space und dem Hauptauftragnehmer von Themis, der ArianeGroup, die Abläufe mit dem Demonstrator auf der Startrampe proben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test am 29. September folgte auf einen ersten „Wet Dress Rehearsal“ im Juli und ermöglichte es den Bedienern der Startanlage von SSC Space sowie den Ingenieuren des Hauptauftragnehmers ArianeGroup, die Countdown-Abläufe zu üben. Der Raketenprototyp wurde mit auf –200 °C abgekühltem flüssigem Stickstoff befüllt, um das gesamte System zu testen und zu prüfen, wie es der extremen Kälte und dem hohen Druck standhält, sowie um sicherzustellen, dass alle Systeme unter diesen Bedingungen ordnungsgemäß funktionieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Themis_wet_dress-rehearsal_infographic_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Themis_wet_dress-rehearsal_infographic_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154615" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Themis_wet_dress-rehearsal_infographic_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Themis_wet_dress-rehearsal_infographic_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Infografik des Betankungstests von Themis<br>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorbereitung auf den automatisierten Bodenbetrieb</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wiederverwendbare Trägerrakete muss nach der Landung gesichert werden, und alle verbleibenden Treibstoffe müssen abgepumpt und sicher gelagert werden, bevor Wartungs- oder Reparaturarbeiten durchgeführt werden können. Es wurden Robotersysteme entwickelt, mit denen diese Vorgänge durchgeführt werden können, während sich das Personal in sicherer Entfernung aufhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Themis ist so konzipiert, dass sie auf einer Fläche von nur 20 x 20 Metern landet, wo Roboter die Rakete anschließend lokalisieren, sich zu ihr hinbewegen und sich automatisch anschließen, um den verbleibenden Treibstoff und das Oxidationsmittel abzulassen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Themis_during_second_wet_dress_rehearsal_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Themis_during_second_wet_dress_rehearsal_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154617" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Themis_during_second_wet_dress_rehearsal_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Themis_during_second_wet_dress_rehearsal_pillars-400x225-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Themis während des zwieten Betankungstests<br>Credit: SSC Space; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Roboter, die die Aufgaben eines herkömmlichen Startturms übernehmen, sollen die wichtigsten Verbindungen zwischen der Startrampe und der Rakete sicherstellen. Im Rahmen der Probe wurden auch einige Elemente der für „Themis“ geplanten robotergestützten Bodenoperationen getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Themis“ wird mit flüssigem Methan und Sauerstoff betrieben, doch aus Sicherheitsgründen wurde bei dieser Probe flüssiger Stickstoff verwendet. Dieser weist hinsichtlich der kryogenen Temperatur und der Dichte ähnliche Eigenschaften auf, ist jedoch weder brennbar noch explosiv.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Themis_being_pumped_with_nitrogen_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Themis_being_pumped_with_nitrogen_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154620" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Themis_being_pumped_with_nitrogen_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Themis_being_pumped_with_nitrogen_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Themis wird mit Stickstoff befüllt<br>Credit: SSC Space; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Themis, der erste Demonstrator in Originalgröße der ersten europäischen wiederverwendbaren Hauptstufe, wurde im Rahmen des ESA-Programms zur Vorbereitung des zukünftigen Weltraumtransports entwickelt, wobei die ArianeGroup als Hauptauftragnehmer fungierte und zahlreiche europäische Industriepartner beteiligt waren. Nach seiner Fertigstellung wurde Themis im Rahmen des von der Europäischen Kommission finanzierten „Horizont Europa“-Projekts <a href="https://salto-project.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SALTO</a> für die Startkampagne weiterentwickelt. Das SALTO-Projekt ist Teil des <a href="https://hadea.ec.europa.eu/news/taking-closer-look-salto-performing-europes-first-reusable-launcher-flight-campaign-2025-06-27_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EU Space Research and Innovation Work Programme</a>  und wird von der <a href="https://hadea.ec.europa.eu/index_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EU executive agency HaDEA</a> verwaltet; es vereint 25 Konsortialpartner aus 12 Ländern der Europäischen Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20618.msg593173#msg593173" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Themis Start und Landeversuche</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/themis-demonstrator-schliesst-zweiten-betankungstest-ab/" data-wpel-link="internal">Themis Demonstrator schließt zweiten Betankungstest ab</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sentinel-3C liefert erste Aufnahmen der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-3c-liefert-erste-aufnahmen-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 19:42:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Eisschild]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel 3C]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltsatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154605</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nur zwei Wochen nach seinem Start lieferte der Satellit „Copernicus Sentinel-3C“ die ersten Bilder und Messdaten von zwei seiner wichtigsten Instrumente – ein bedeutender Meilenstein, der bestätigt, dass der Satellit einwandfrei funktioniert und auf dem besten Weg ist, den Zustand der Ozeane, der Landflächen, der Kryosphäre und der Atmosphäre der Erde zu überwachen.Eine Pressemitteilung der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-3c-liefert-erste-aufnahmen-der-erde/" data-wpel-link="internal">Sentinel-3C liefert erste Aufnahmen der Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nur zwei Wochen nach seinem Start lieferte der Satellit „Copernicus Sentinel-3C“ die ersten Bilder und Messdaten von zwei seiner wichtigsten Instrumente – ein bedeutender Meilenstein, der bestätigt, dass der Satellit einwandfrei funktioniert und auf dem besten Weg ist, den Zustand der Ozeane, der Landflächen, der Kryosphäre und der Atmosphäre der Erde zu überwachen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Sentinel-3C_returns_its_first_views_of_Earth" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth / Copernicus / Sentinel-3</a>, 8. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese erste Bilderserie umfasst atemberaubende Aufnahmen von Italien, der Arktis und der Karibik, die mit dem Farbinstrument des Satelliten für Ozean- und Landbeobachtung aufgenommen wurden, sowie Messungen der Höhe des grönländischen Eisschildes und der Meeresoberfläche, die mit dem Radarhöhenmesser mit synthetischer Apertur (SAR) durchgeführt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-3C ist der dritte Satellit der Sentinel-3-Reihe und wird die langfristige Aufgabe der Mission fortsetzen, Umweltdaten zu liefern, die für eine Vielzahl von Anwendungen unverzichtbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wichtigste Mission von Copernicus sind die Sentinel-3-Satelliten mit derselben Instrumentenausstattung ausgestattet, um die Ozeane, das Land, die Kryosphäre und die Atmosphäre der Erde systematisch zu vermessen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Sentinel-3_for_monitoring_changes_on_Earth_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Sentinel-3_for_monitoring_changes_on_Earth_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154590" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Sentinel-3_for_monitoring_changes_on_Earth_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Sentinel-3_for_monitoring_changes_on_Earth_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-3 – zur Überwachung von Veränderungen auf der Erde<br>Credit: ESA/ATG medialab; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Ozeanen misst Sentinel-3 die Temperatur, die Farbe und die Höhe der Meeresoberfläche sowie die Dicke des Meereises, um beispielsweise die Überwachung von Meeresverschmutzung und Meereshitzewellen zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über Land überwacht diese innovative Mission Dürren und Waldbrände, erfasst die Landnutzung, überprüft den Gesundheitszustand der Vegetation und misst die Höhe von Flüssen, Seen und polaren Eisschilden, wie in der untenstehenden Animation von Grönland zu sehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtungen von Sentinel-3 sind zudem besonders wertvoll, da sie Parameter nahezu in Echtzeit für die Wettervorhersage liefern und zur Überwachung langfristiger Veränderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Weltraumorganisation ist noch dabei, Sentinel-3C in Betrieb zu nehmen – eine wichtige und komplexe Aufgabe, die weitere fünf Monate in Anspruch nehmen wird –, doch bereits nach nur zwei Wochen im Orbit zeigen die ersten Bilder des Satelliten, dass er auf dem besten Weg zu herausragenden Leistungen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Bild, das am 30. September vom „Ocean and Land Colour Instrument“ aufgenommen wurde, ist eine beeindruckende Aufnahme in Naturfarben, die Italien in wunderschönen Details zeigt – von Süddeutschland im Norden bis nach Sizilien und in den südlichen Mittelmeerraum.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Italy_and_beyond_imaged_by_Sentinel-3C_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Italy_and_beyond_imaged_by_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154593" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Italy_and_beyond_imaged_by_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Italy_and_beyond_imaged_by_Sentinel-3C_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Italien und darüber hinaus – Aufnahmen von Sentinel-3C<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas oberhalb der Bildmitte im Vollbild hebt sich die weite, flache Ebene der Poebene – Italiens landwirtschaftliches Herzstück – in Braun- und Grüntönen ab. Unmittelbar nördlich davon bilden die schneebedeckten Alpen einen dramatischen Kontrast zum Flachland; ihre hellen Gipfel heben sich deutlich von der umgebenden Landschaft ab. Im übrigen Italien spiegeln die unterschiedlichen Grün- und Brauntöne die Unterschiede in der Vegetation, der Landwirtschaft und anderen Arten der Bodenbedeckung wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Osten trennt das tiefblaue Wasser der Adria Italien von der Balkanhalbinsel, die auf dem Bild teilweise zu sehen ist. Entlang der italienischen Ostküste sind deutliche Unterschiede in der Meeresfarbe zu erkennen, wo hellblaues Wasser die Küste säumt. Diese helleren Farbtöne sind wahrscheinlich auf Sedimente zurückzuführen, die von Flüssen ins Meer gespült und entlang der Küste transportiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Westküste Italiens umgibt das dunkle Wasser des Tyrrhenischen Meeres die Inseln Sardinien und Sizilien, die deutlich zu erkennen sind, während Korsika größtenteils von Wolken verdeckt wird. Zusammen bieten die kontrastreichen Farben des Landes, der schneebedeckten Berge und der umgebenden Meere aus dem Weltraum einen eindrucksvollen Blick auf die vielfältige Landschaft Italiens.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Canadian_Arctic_from_Sentinel-3C_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Canadian_Arctic_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154595" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Canadian_Arctic_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Canadian_Arctic_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die kanadische Arktis gesehen von Sentinel-3C<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Bild, das ebenfalls am 30. September vom „Ocean and Land Colour Instrument“ aufgenommen wurde, zeigt einen Teil des kanadischen Arktischen Archipels westlich von Grönland. Schnee- und eisbedeckte Inseln dominieren das Bild, wobei zerklüftete Küstenlinien, tiefe Fjorde und freiliegende Felsen komplexe Muster bilden. Zu dieser Jahreszeit ist das Meereis auf ein Minimum geschrumpft, doch auf dem dunklen offenen Wasser sind einige zerbrochene Eisschollen zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arktis erwärmt sich deutlich schneller als der globale Durchschnitt, was zu einem raschen Abschmelzen des Landeises und des Meereises führt, was wiederum durch Rückkopplungsschleifen eine weitere Erwärmung zur Folge hat. Die <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-3/Instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">verschiedenen Instrumente</a> von Sentinel-3 messen das Eis auf unterschiedliche Weise – und tragen alle zu einem besseren Verständnis der gefährdeten Polarregionen bei.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Sentinel-3C_captures_Caribbean_shallows_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Sentinel-3C_captures_Caribbean_shallows_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154597" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Sentinel-3C_captures_Caribbean_shallows_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-Sentinel-3C_captures_Caribbean_shallows_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-3C erfasst die flachen Gewässer der Karibik<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Bild, das am 29. September ebenfalls vom „Ocean and Land Colour Instrument“ aufgenommen wurde, zeigt einen spektakulären Blick auf einen Teil der Karibik, mit Kuba im Süden und den Bahamas im oberen Bildbereich. Die flachen Gewässer rund um die Inseln erscheinen in einem wunderschönen Türkis, das sich vom dunkleren, tieferen Wasser des offenen Meeres abhebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Niedrig gelegene Inseln und Küstenregionen auf der ganzen Welt sind vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Der Radarhöhenmesser mit synthetischer Apertur von Sentinel-3 misst Veränderungen der Meeresoberflächenhöhe, um den Anstieg des Meeresspiegels zu überwachen und Maßnahmen gegen den Klimawandel sowie Strategien zu dessen Eindämmung zu unterstützen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-dd4ec5dc"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Sea-surface_height_from_Sentinel-3C_pillars.png" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Sea-surface_height_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154599" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Sea-surface_height_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Sea-surface_height_from_Sentinel-3C_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Meeresoberflächenhöhe gemessen mit Sentinel-3C<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die obige Karte zeigt Messungen der Meeresoberflächenhöhe über dem Atlantik und dem Mittelmeer, die vom Synthetic-Aperture-Radar-Höhenmesser von Sentinel-3C erfasst wurden, im Vergleich zur Multimissions-Meeresoberflächenanomalie des Copernicus Marine Service. Diese neuen Daten belegen, dass der Höhenmesser einwandfrei funktioniert und mit aktuellen Messungen vergleichbare Ergebnisse liefert. Nach seiner Inbetriebnahme wird der Altimeter zur Überwachung von Veränderungen der Meeresoberflächenhöhe weltweit beitragen und damit die Langzeitaufzeichnungen von Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Sentinel-6</a> und Jason ergänzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank hochpräziser Satellitenaltimetrie konnten Wissenschaftler die Rate des globalen Meeresspiegelanstiegs ermitteln, die <a href="https://climate.copernicus.eu/climate-indicators/sea-level" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">seit 1999 durchschnittlich 3,64 mm pro Jahr</a> beträgt, wobei sich der Anstieg beschleunigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Altimeter wird zudem Veränderungen der Höhe von Seen, Flüssen, Meereis und Landeis messen und damit auch die bevorstehende Copernicus-CRISTAL-Mission ergänzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154601" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Höhe des grönländischen Eisschildes, ermittelt mit Sentinel-3C<br>Credit: Enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten (2026), aufbereitet von der ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Animation zeigt Messungen der Höhe des grönländischen Eisschilds, die von Sentinel-3C zwischen dem 30. September und dem 4. Oktober erfasst wurden. Die Messungen belegen zudem, dass der Altimeter einwandfrei funktioniert, da alle Messspuren eng mit dem digitalen Referenzhöhenmodell übereinstimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Überwachung von Höhenveränderungen des grönländischen und des antarktischen Eisschildes ist unerlässlich, um die Auswirkungen des Klimawandels zu verstehen und – was besonders wichtig ist – um Prognosen zum künftigen Anstieg des Meeresspiegels zu verbessern. Der Eisverlust dieser Eisschilde trägt <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Faster-flowing_glaciers_fuel_decades_of_polar_ice_loss" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">maßgeblich zum Anstieg des Meeresspiegels</a> bei, und die Satellitenaltimetrie bietet eine wertvolle Möglichkeit, Veränderungen ihrer Oberflächenhöhe im Zeitverlauf zu verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt liefern diese ersten Messdaten des Farbinstruments für Ozean und Land sowie des Radarhöhenmessers mit synthetischer Apertur von Sentinel-3C eine erste Bestätigung der Leistungsfähigkeit des Satelliten und stellen einen wichtigen Schritt in Richtung des vollwertigen Betriebs nach Abschluss der Inbetriebnahmephase dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kürze: die ersten Beobachtungen des Radiometers für Meeres- und Landoberflächentemperaturen von Sentinel-3C – bleiben Sie dran.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154603" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-3 mit Blick auf die Erde<br>Credit: ESA/ATG medialab ; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Sentinel-3</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-3 ist Teil von Copernicus – der Erdbeobachtungskomponente des EU-Raumfahrtprogramms. Bei den Sentinel-3-Satelliten ist die ESA für die Entwicklung und den Bau der Satelliten sowie für den Betrieb bis zum Abschluss der Inbetriebnahme verantwortlich. Nach der Inbetriebnahmephase wird die Sentinel-3-Mission gemeinsam von der ESA und Eumetsat geleitet, wobei Eumetsat für den routinemäßigen Satellitenbetrieb und die Bereitstellung von Meeres- und Atmosphärendaten zuständig ist, während die ESA Produkte zu Land, Kryosphäre, Binnengewässern und Offline-Atmosphären liefert. Gemeinsam stellen die beiden Agenturen Missionsdaten für die Copernicus-Dienste und Nutzer weltweit bereit.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-705e5299"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg593145#msg593145" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-3c-liefert-erste-aufnahmen-der-erde/" data-wpel-link="internal">Sentinel-3C liefert erste Aufnahmen der Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-2610_010_AR_EN.mp4" length="11070970" type="video/mp4" />
<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-2609_028_AR_EN.mp4" length="3620055" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Wasserung von Crew Dragon mit Sophie Adenot erfolgt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wasserung-von-crew-dragon-mit-sophie-adenot-erfolgt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 19:22:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Crew Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Epsilon]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Adenot]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154579</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Astronautin Sophie Adenot kehrte nach ihrer fast achtmonatigen „Epsilon“-Mission zur Internationalen Raumstation mit der Crew-12 zur Erde zurück und landete am 8. Oktober 2026 um 17:34 Uhr MESZ vor der Küste Kaliforniens, USA.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Human and Robotic Exploration / εpsilon, 8. Oktober 2026 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wasserung-von-crew-dragon-mit-sophie-adenot-erfolgt/" data-wpel-link="internal">Wasserung von Crew Dragon mit Sophie Adenot erfolgt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die ESA-Astronautin Sophie Adenot kehrte nach ihrer fast achtmonatigen „Epsilon“-Mission zur Internationalen Raumstation mit der Crew-12 zur Erde zurück und landete am 8. Oktober 2026 um 17:34 Uhr MESZ vor der Küste Kaliforniens, USA.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/epsilon/Splashdown_confirmed_for_Sophie_Adenot" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Human and Robotic Exploration / εpsilon</a>, 8. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sophies Crew Dragon, ebenfalls an Board die NASA-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway sowie der Roskosmos-Kosmonaut Andrei Fedyaev, koppelte am 7. Oktober um 14:05 Uhr MESZ von der ISS ab, und trat die 27 Stunden und 29 Minuten dauernde Rückreise zur Erde an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wasserung vor der Küste Kaliforniens</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154577" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/Crew-12_splashes_down_after_237_days_in_space_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Crew-12 landet nach 237 Tagen im Weltraum im Wasser<br>Credit: NASA/Keegan Barber; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wasserlandung erfolgte in der Nähe von Los Angeles vor der kalifornischen Küste, wo gemeinsame Bergungsteams von SpaceX, NASA, ESA und ROSCOSMOS auf das Raumschiff „Dragon Freedom“ warteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und der Verlangsamung von etwa 28.000 km/h auf etwa 500 km/h wurden in einer Höhe von etwa 5.500 m die Bremsfallschirme ausgelöst, gefolgt von den vier Hauptfallschirmen etwa eine Minute später.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Wasserung machten sich Teams in Schnellbooten sofort auf den Weg zur Dragon-Kapsel und erreichten diese innerhalb weniger Minuten, um Sicherheitskontrollen durchzuführen. Das Team an Bord des SpaceX-Bergungsschiffs „Shannon“ hob die Dragon an Bord, bevor es die Seitenluke öffnete und jedem Besatzungsmitglied beim Verlassen des Raumfahrzeugs half.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sophie verließ das Raumfahrzeug als Dritte, lächelte und strahlte nach ihrem ersten, rekordbrechenden Raumflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückkehr nach Europa</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ersten medizinischen Untersuchungen an Bord des Bergungsschiffs werden Sophie und ihre Besatzungskollegen mit dem Hubschrauber an Land gebracht, bevor sie am nächstgelegenen Flughafen in ein Flugzeug der NASA steigen, um zum Ellington Field in Houston zu fliegen und dort ihre ersten Aktivitäten nach dem Flug zu absolvieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von dort aus wird <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/How_ESA_astronauts_return_from_space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sophie ein Flugzeug zum Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln</a>, Deutschland, nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die rekordbrechende „Epsilon“-Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sophie verbrachte insgesamt 237 Tage, 5 Stunden und 18 Minuten im Weltraum, nachdem sie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Successful_lift-off_for_Crew-12_on_13_February_2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">am 13. Februar 2026 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA, gestartet</a> war. Die „Epsilon“-Mission stellte einen neuen europäischen Rekord für den längsten einzelnen Weltraumflug auf und übertraf damit den bisherigen Rekord des ESA-Astronauten Luca Parmitano aus seiner „Beyond“-Mission um mehr als 35 Tage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sophie ist nach der ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti die zweite Europäerin und die erste Französin, die eine Außenbordaktivität (EVA) bzw. einen Weltraumspaziergang durchgeführt hat. <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2026/10/Beyond_the_airlock_-_Sophie_Adenot_s_three_spacewalks" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sophie absolvierte drei Weltraumspaziergänge innerhalb von 14 Tagen</a> und verbrachte insgesamt 19 Stunden und 42 Minuten mit Arbeiten außerhalb der Station.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihrer gesamten Zeit an Bord der „Epsilon“ <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/epsilon/European_experiments_during_epsilon" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">führte Sophie eine Vielzahl europäischer Experimente durch</a>, die Bereiche von der Gesundheitsforschung über die Materialwissenschaften, Biologie und Strömungsphysik bis hin zur Strahlenphysik und Grundlagenforschung umfassten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesem breit gefächerten Forschungsprogramm half Sophie auch dabei, Technologien für zukünftige Weltraummissionen zu testen, darunter <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/New_European_exercise_device_begins_testing_with_first_rope-pulling_workout_in_space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">das neue europäische Trainingsgerät E4D</a> und den <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/epsilon/3D-printed_metal_unlocking_crew_autonomy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">3D-Metalldruck im Orbit</a>, und unterstützte kommerzielle Forschungsnutzlasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20601.msg593086#msg593086" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-12 / USCV-12 (C212.5 / Freedom) auf Falcon 9 (B1101.2)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wasserung-von-crew-dragon-mit-sophie-adenot-erfolgt/" data-wpel-link="internal">Wasserung von Crew Dragon mit Sophie Adenot erfolgt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bremsung! Zeit für ESAs Hera-Asteroidenmission, die Geschwindigkeit zu drosseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bremsung-zeit-fuer-esas-hera-asteroidenmission-die-geschwindigkeit-zu-drosseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 19:34:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hera]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[DART]]></category>
		<category><![CDATA[Didymos]]></category>
		<category><![CDATA[Dimorphos]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Francesco Castellini]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154551</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Hera-Mission der Europäischen Weltraumorganisation zum Schutz der Erde, die heute vor zwei Jahren gestartet wurde, rast seitdem immer weiter von der Erde weg. Das Raumschiff, das etwa so groß ist wie ein Kleinwagen, bereitet sich nun auf seine bislang größte Herausforderung seit dem Start vor: die anhaltenden Bremsmanöver, mit denen es abgebremst wird, um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bremsung-zeit-fuer-esas-hera-asteroidenmission-die-geschwindigkeit-zu-drosseln/" data-wpel-link="internal">Bremsung! Zeit für ESAs Hera-Asteroidenmission, die Geschwindigkeit zu drosseln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Hera-Mission der Europäischen Weltraumorganisation zum Schutz der Erde, die heute vor zwei Jahren gestartet wurde, rast seitdem immer weiter von der Erde weg. Das Raumschiff, das etwa so groß ist wie ein Kleinwagen, bereitet sich nun auf seine bislang größte Herausforderung seit dem Start vor: die anhaltenden Bremsmanöver, mit denen es abgebremst wird, um sich seinen Zielasteroiden anzunähern.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Hera/Braking_news%21_Time_for_ESA_s_Hera_asteroid_mission_to_go_slow" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Space Safety / Hera</a>, 7. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera startete am 7. Oktober 2024 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA, kurz vor dem herannahenden Hurrikan Milton.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="225" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1.jpg" alt="" class="wp-image-154536" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1.jpg 225w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera liftoff: Die Asteroidenmission „Hera“ startet am 7. Oktober 2024 in den Weltraum.<br>Credit: ESA &#8211; S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem hat Isaac Newton den größten Teil der Steuerung von Hera übernommen, unterbrochen von zwei Manövern im Weltraum sowie einem entscheidenden Vorbeiflug am Mars im Frühjahr 2025, der den Kurs des Raumfahrzeugs veränderte und seine Geschwindigkeit erhöhte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit fliegt Hera mit einer Geschwindigkeit von mehr als 12 Kilometern pro Sekunde relativ zur Erde und bewegt sich dabei wie ein Rennwagen, der die Spur wechselt: Zunächst überquerte sie die Marsbahn und nähert sich nun der Umlaufbahn des Didymos-Doppelasteroidenpaares.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="224" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1.jpg" alt="" class="wp-image-154538" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera hat sich von ihrer Trägerrakete getrennt<br>Credit: SpaceX; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um sich der Geschwindigkeit ihrer Ziele anzunähern, muss Hera nun kräftig abbremsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am frühen Dienstag, dem 15. Oktober, wird sich Hera so drehen, dass ihr Ring aus Bahnsteuerungstriebwerken in Richtung des Didymos-Systems zeigt. Drei dieser mit Hydrazin betriebenen Triebwerke werden gleichzeitig gezündet und brennen insgesamt 93 Minuten lang ununterbrochen, um Heras Geschwindigkeit relativ zu den Asteroiden um einige hundert Meter pro Sekunde zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies erfordert einige knifflige Flugmanöver, da auch die Reaktionssteuerungsdüsen von Hera – die paarweise an den Spitzen des würfelförmigen Raumfahrzeugs Hera angebracht sind – eingesetzt werden müssen, um die Lage des Raumfahrzeugs aufrechtzuerhalten, sowie eine unterstützende Feinabstimmung der Bahnsteuerungsdüsen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154540" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera Spacecraft:<br>(A) Asteroid Deck; (B) Reaction Control Thruster; (C) High Gain Antenne; (D) Low Gain Antenne; (E1 &amp; E2) Solar Arrays; (F) Orbit Control Thruster<br>Credit: ESA-Science Office; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Zur Vorbereitung dieses ersten Bremsmanövers, bekannt als BRM-1, haben wir am 2. Oktober einen kurzen Testschub durchgeführt; anschließend haben wir mit der Erstellung der vollständigen Abfolge von Fernsteuerbefehlen begonnen“, erklärt FD-Ingenieur Francesco Castellini vom Flugdynamik-Team der ESA, dessen Aufgabe es ist, die aktuelle Position der ESA-Missionen im Weltraum zu ermitteln und zu berechnen, wie sie an ihren Bestimmungsort gebracht werden können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154542" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Deep Space Antenne 1 (DSA 1) und die Deep Space Antenne 4 (DSA 4) der ESA am Standort Bodenstation New Norcia in Australien<br>Credit: ESA/Fisheye; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„So bald wie möglich nach Beendigung des Manövers werden wir über eine der beiden 35 Meter durchmessenden ESA-Tiefraumantennen in New Norcia, Australien, ein Signal vom Raumfahrzeug empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„An diesem Punkt beginnt für uns die wirklich harte Arbeit: Wir werden die Ausgangssignale der GNC-Sensoren (Guidance, Navigation und Control) von Hera anhand der empfangenen Telemetriedaten sowie der im Signal selbst enthaltenen Entfernungs- und Doppler-Daten auswerten, um zu überprüfen, ob Richtung und Stärke der Bremsung mit der erwarteten Änderung des ‚Delta-v‘ übereinstimmen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154545" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera gleitet an Didymos vorbei zu Dimorphos<br>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einigen arbeitsreichen Tagen voller Überprüfungen und Berechnungen wird die Fernsteuerungssequenz für ein zweites, kürzeres Bremsmanöver (BRM-2) an Hera übertragen, das am frühen Morgen des Donnerstags, dem 22. Oktober, durchgeführt werden soll. Dieser zweite, etwa 31-minütige Triebwerksschub sollte den Großteil des Delta-V bereitstellen, der erforderlich ist, um die Geschwindigkeit des Didymos-Systems anzupassen, und gleichzeitig etwaige Leistungsabweichungen bei BRM-1 ausgleichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="225" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1.jpg" alt="" class="wp-image-154547" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1.jpg 225w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wie sich DART auf Dimorphos ausgewirkt hat<br>Credit: NASA/Johns Hopkins APL; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese beiden Manöver folgen gegen Ende des Monats drei kleinere „Übergangsmanöver“, die die Relativgeschwindigkeit von Hera gegenüber Didymos auf nahezu null reduzieren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Asteroid Dimorphos, der um seinen Mutterkörper Didymos kreist, ist das erste Objekt im Sonnensystem, das durch menschliches Handeln verändert wurde. Im Jahr 2022 prallte die DART-Sonde der NASA gezielt auf Dimorphos, um dessen Umlaufbahn um Didymos zu verändern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154549" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera mission timeline<br>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hera wird eine Untersuchung der Einschlagstelle aus nächster Nähe durchführen, um wichtige Daten über den Asteroiden und dessen Reaktion auf den DART-Einschlag zu sammeln und damit zentrale Fragen zu klären, die für die planetare Verteidigung von entscheidender Bedeutung sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie Fragen zur Reise der Hera? Fragen Sie den „Hera Space Companion“: Er ist nicht nur ein KI-Chatbot, sondern eine dynamische, missionsbezogene Kommunikationsplattform, die darauf ausgelegt ist, die erste Planetenschutzmission der Europäischen Weltraumorganisation für alle zugänglich zu machen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.msg593041#msg593041" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HERA (vormals AIDA) auf Falcon 9 (B1061.23)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bremsung-zeit-fuer-esas-hera-asteroidenmission-die-geschwindigkeit-zu-drosseln/" data-wpel-link="internal">Bremsung! Zeit für ESAs Hera-Asteroidenmission, die Geschwindigkeit zu drosseln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA-Mission SpaceX Crew-13 startet zur internationalen Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-mission-spacex-crew-13-startet-zur-internationalen-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 17:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bemannte ISS-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Crew-13]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon-Kapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154508</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vier Besatzungsmitglieder der NASA-Mission SpaceX Crew-13 starteten am Donnerstag um 11:10 Uhr EDT vom Space Launch Complex 40 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida zu einer wissenschaftlichen Expedition an Bord der internationalen Raumstation. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA Quelle: NASA / News-Release , 01. Oktober 2026 „Crew-13 ist ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-mission-spacex-crew-13-startet-zur-internationalen-raumstation/" data-wpel-link="internal">NASA-Mission SpaceX Crew-13 startet zur internationalen Raumstation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vier Besatzungsmitglieder der NASA-Mission SpaceX Crew-13 starteten am Donnerstag um 11:10 Uhr EDT vom Space Launch Complex 40 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida zu einer wissenschaftlichen Expedition an Bord der internationalen Raumstation.                                                                 Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasas-spacex-crew-13-launches-to-international-space-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / News-Release </a>, 01. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/spacex-crew13-1-original.webp" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/spacex-crew13-1-klein.jpg" alt="" class="wp-image-154513" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/spacex-crew13-1-klein.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/spacex-crew13-1-klein-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>A SpaceX Falcon 9 rocket carrying the company’s Dragon spacecraft launched on NASA’s SpaceX Crew-13 mission to the International Space Station with NASA astronauts Jessica Watkins and Luke Delaney, CSA (Canadian Space Agency) astronaut Joshua Kutryk, and Roscosmos cosmonaut Sergey Teteryatnikov onboard, Thursday, Oct. 1, 2026, from Cape Canaveral Space Force Station in Florida.<br><br>Credit: NASA / Joel Kowsky</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Crew-13 ist ein weiterer Beweis für Amerikas unübertroffene Fähigkeiten in der bemannten Raumfahrt und für die Stärke unserer kommerziellen Partnerschaften“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Jessica, Luke, Joshua und Sergey werden wichtige Arbeiten an Bord der internationalen Raumstation fortsetzen und uns dabei helfen, die für ehrgeizige Missionen zum Mond und darüber hinaus erforderlichen Erfahrungen und Fähigkeiten aufzubauen. Herzlichen Glückwunsch an die Besatzung sowie an die Teams von NASA und SpaceX, die den heutigen Start ermöglicht haben.“<br><br>Eine Falcon-9-Rakete von SpaceX beförderte ein Dragon-Raumschiff in die Umlaufbahn; an Bord befanden sich die NASA-Astronauten Jessica Watkins und Luke Delaney, der CSA-Astronaut (Kanadische Weltraumbehörde) Joshua Kutryk sowie der Roskosmos-Kosmonaut Sergey Teteryatnikov. Das Raumschiff wird gegen 19:00 Uhr (Hinweis: Zeit in EDT) autonom am vorderen Kopplungsstutzen des Stationsmoduls „Harmony“ andocken &#8211; dies markiert den schnellsten Ablauf vom Start bis zum Andocken für ein US-Raumschiff in der Geschichte der Internationalen Raumstation.<br><br>„Die regelmäßige Abfolge von Starts mit kommerziellen Besatzungen unterstreicht die entscheidende Rolle, die die Internationale Raumstation für die Aufrechterhaltung unserer Präsenz im Erdorbit und für die Weiterentwicklung der Technologien spielt, die wir für unsere Missionen zum Mond und Mars benötigen“, sagte Dr. Lori Glaze, stellvertretende Administratorin des NASA-Direktorats für bemannte Raumfahrt am Hauptsitz der Behörde in Washington. „Jede Mission zur Raumstation erweitert unseren Fahrplan für die Weltraumexploration; die Arbeit unserer Besatzungen liefert wichtige Erkenntnisse für unsere Planungen und stellt sicher, dass wir die Grenzen des in der bemannten Raumfahrt Machbaren immer weiter verschieben.“<br><br>Während des rund sieben Stunden und 50 Minuten dauernden Fluges der „Dragon“-Kapsel überwacht SpaceX von seinem Missionskontrollzentrum in Hawthorne (Kalifornien) aus eine Reihe automatischer Flugmanöver. Die NASA überwacht den Betrieb der Raumstation während des gesamten Fluges vom Missionskontrollzentrum am Johnson Space Center in Houston aus.<br><br>Die Live-Übertragung der NASA zur Ankunft &#8211; einschließlich Rendezvous, Kopplung und Öffnen der Luke &#8211; beginnt um 17:20 Uhr. Nach dem Andocken legen die Besatzungsmitglieder ihre Raumanzüge ab und bereiten die Fracht für das Ausladen vor, bevor sie gegen 20:45 Uhr die Luke zum „Harmony“-Modul der Raumstation öffnen (Hinweis: Zeiten in EDT). <br><br>Die NASA überträgt die Ankunft der Crew-13-Mission über verschiedene Plattformen. Informationen zu den Übertragungswegen finden Sie unter: <br><br><a href="https://www.nasa.gov/live/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/live</a><br><br>Watkins, Delaney, Kutryk und Teteryatnikov werden sich der Besatzung der Expedition 75 anschließen, zu der bereits der NASA-Astronaut Anil Menon sowie die Roskosmos-Kosmonauten Pjotr ​​Dubrow und Anna Kikina an Bord der Station gehören. Nach einer kurzen Übergabe wird die NASA-Mission SpaceX Crew-12 &#8211; mit den NASA-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway, der ESA-Astronautin (Europäische Weltraumorganisation) Sophie Adenot und dem Roskosmos-Kosmonauten Andrej Fedjajew &#8211; zur Erde zurückkehren.<br><br>Während ihrer Mission wird die Crew-13 die Forschung an Bord des orbitalen Labors vorantreiben. Dabei nutzen sie die Mikrogravitation, um aus menschlichen Stammzellen Gewebe für eine verbesserte personalisierte Medizin, Krankheitsmodellierung sowie pharmazeutische Tests &#8211; etwa für Herzerkrankungen und Parkinson &#8211; zu züchten. Zudem wird die Besatzung den Anbau von Nutzpflanzen mithilfe eines neuen, weitgehend autonomen Pflanzenwachstumssystems untersuchen und testen, wie Pflanzen außerhalb der dafür vorgesehenen Anlagen gedeihen. Darüber hinaus setzen die Besatzungsmitglieder Studien zur menschlichen Gesundheit fort, die Faktoren im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen unter Mikrogravitation untersuchen, und testen ein neues Diagnosegerät für den Einsatz im Weltraum zur Überwachung der Gesundheit der Astronauten.<br><br>Die Crew-13 ist Teil des NASA-Programms für den erdnahen Weltraum (Low Earth Orbit Programm). Dieses Programm setzt auf Partnerschaften mit privaten Unternehmen, um einen zuverlässigen Zugang zum Weltraum zu gewährleisten, Forschung und Entwicklung an Bord der Raumstation zu unterstützen und künftige Missionen über den erdnahen Orbit hinaus zu ermöglichen.<br><br>Weitere Informationen zur NASA-Mission SpaceX Crew-13 finden Sie unter:<br><br><a href="https://www.nasa.gov/mission/nasas-spacex-crew-13/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/mission/nasas-spacex-crew-13/</a></pre>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20979.msg592854#msg592854" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SpaceX Crew-13 / USCV-13 (C213.2/Grace) auf Falcon 9 (B1101.3)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-mission-spacex-crew-13-startet-zur-internationalen-raumstation/" data-wpel-link="internal">NASA-Mission SpaceX Crew-13 startet zur internationalen Raumstation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Starship Flug 14 erreicht stabilen Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/starship-flug-14-erreicht-stabilen-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 19:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Starship]]></category>
		<category><![CDATA[Booster 21]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital Reef]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Starbase]]></category>
		<category><![CDATA[Starlink]]></category>
		<category><![CDATA[Starship 41]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154500</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Freisetzen von 26 Starlink Satelliten, die sich in die Bestehenden einreihen werden, markiert der Flug 14 den Beginn des operativen Betriebes. Der Flug war dabei nicht frei von unerwarteten Ereignissen und Wendungen.Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James. Quelle: SpaceX Livestream, Raumfahrer.net Forum Montag, 28. September 2026Der ursprünglich für 14:15 MESZ angesetzte Start konnte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/starship-flug-14-erreicht-stabilen-orbit/" data-wpel-link="internal">Starship Flug 14 erreicht stabilen Orbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Freisetzen von 26 Starlink Satelliten, die sich in die Bestehenden einreihen werden, markiert der Flug 14 den Beginn des operativen Betriebes. Der Flug war dabei nicht frei von unerwarteten Ereignissen und Wendungen.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SpaceX Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Montag, 28. September 2026</strong><br>Der ursprünglich für 14:15 MESZ angesetzte Start konnte nach einer halbstündigen Verschiebung um 14:48 MESZ vom Pad 2 der Starbase gestartet werden, wobei alle 33 Raptor V3 Triebwerke zündeten. Allerdings mußte bereits bei T+01:16 der Ausfall eines Triebwerks im Zehnerring des Boosters verzeichnet werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-00-Start.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-00-Start-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154481" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-00-Start-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-00-Start-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start von Starship Flug 14<br><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-37-in-flight.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-37-in-flight-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154484" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-37-in-flight-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-00-37-in-flight-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Aufstieg nach dem Start</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-800fa794"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant wurde es wieder mit Nahen der Stufentrennung im Hotstaging Verfahren. Alle 6 Triebwerke von Ship 41 wurden gestartet und der Booster schwenkte in die vorbestimmte Richtung weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückflug von Booster 21</strong><br>Bein folgenden Boostbackburn konnten dann jedoch das schon beim Aufstieg ausgefallene Triebwerk und ein weiteres aus dem Zehnerring nicht gestartet werden. Auch der Landingburn erfolgte daraufhin mit 11 der 13 nominell verfügbaren Triebwerke.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-02-32-stage-separation.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-02-32-stage-separation-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154486" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-02-32-stage-separation-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-02-32-stage-separation-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Stufentrennung</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-06-47-landing-burn.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-06-47-landing-burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154488" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-06-47-landing-burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-06-47-landing-burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Landing Burn von Booster 21</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten Phase des Rückfluges erfolgte schließlich der Übergang auf 5 Triebwerke, wobei die 2 gestarteten Triebwerke des Zehnerringes nicht die ursprünglich Vorgesehenen waren, weil man mit jenen, Triebwerke starten hätte müssen, welche bereits beim Boostbackburn nicht startbar waren.<br>Zu guter Letzt ging man zum Betrieb mit den inneren 3 Triebwerken über, mit denen eine kurze Schwebephase erreicht wurde. Mit dem Aufsetzen auf das Wasser wurde auch noch das Flight Termination System aktiviert, womit mit diesem damit ebenfalls ein Funktionstest durchgeführt war. Das Ende von Booster 21 war erreicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-08-17-before-seco.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-08-17-before-seco-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154490" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-08-17-before-seco-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-08-17-before-seco-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ship 41 kurz vor SECO</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flug von Ship 41</strong><br>Die Aufstiegsphase von Ship 41 verlief zuerst nominell. Aber auch nur bis T+07:19, wo man einen Ausfall eines Vakuumtriebwerkes zu verzeichnen hatte, welcher mit einer längeren Operationsdauer der restlichen Triebwerke zu kompensieren war. Das waren dann doch schon etwas viele Triebwerksausfälle für einen einzelnen Flug, denn SpaceX gab ja schon vor dem Flug bekannt das man den finalen Triebwerksschub zur Erreichung des Orbits nur dann durchführen würde wenn man überzeugt ist, das dies auch positiv abgschlossen werden kann.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-25-26-orbit-insertion-burn.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-25-26-orbit-insertion-burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154492" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-25-26-orbit-insertion-burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-25-26-orbit-insertion-burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erstmaliger Orbit Insertion Burn eines Starships</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Brennschluß der Triebwerke von Ship 41 wurde daher gespannt auf die Entscheidung von SpaceX gewartet. Man ging bereits davon aus das auch dieser Flug nur suborbital ausgeführt werden würde, womit man aber das Gefühl kaum verdrängen hätte können, das der Fortschritt des Entwicklungsprozesses etwas auf der Stelle tritt.<br>Obwohl man keine Ursache für den Triebwerksausfall bekanntgab, falls man sie überhaupt wußte, wurde etwas Überraschenderweise eine Freigabe für den finalen Schub zum Orbiteintritt erteilt. Anzuführen ist jedoch schon das man im weiteren Verlauf das ausgefallene Triebwerk gar nicht mehr benötigte.<br>Mit einer nur ca. 15 Sekunden andauernden Schubphase mit einem der Sealeveltriebwerke wurde die Flugbahn auf einen 275km x 260km Orbit angehoben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-35-07-payload-deploy.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-35-07-payload-deploy-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154494" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-35-07-payload-deploy-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T00-35-07-payload-deploy-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Freisetzung der Starlink V3 Satelliten</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dort wurden die 26 Starlink V3 Satelliten auf einem 30,5° geneigten Orbit ausgesetzt, wo sie sich der Gruppe 30 anschließen werden. SpaceX gab in der Folge auch bekannt das zu allen Satelliten Kontakt besteht.<br>3 der Satelliten waren zusätzlich mit Kameras ausgestattet um das Thermalschutzsystems des Schiffes vor dem Wiedereintritt überprüfen zu können, was anscheinend auch bei folgenden Flügen beibehalten werden soll.<br>Die ursprünglich anvisierte Verweildauer des Schiffes im Orbit wurde jedoch verkürzt. Damit verschob sich die Landezone vom Meeresgebiet vor Chile zu jenem vor Hawaii.<br>Gründe dafür könnte es mehrere geben. Schlechte Wetteraussichten bei der späteren Wasserung vor Chile, obwohl auch die Witterung vor Hawaii dann nicht sehr gut war, oder auch die Unsicherheit die wegen dem Triebwerksausfall bestand. Auch mögliche Temperaturerhöhungen im Haupttank könnten dazu den Anlaß gegeben haben.<br>Bei T+02:12:17 erfolgte ein ca. 8 Sekunden andauernder Deorbitburn. Erste Plasmaeinwirkungen auf das Schiff konnten dann um ca. T+02:40:00 beobachtet werden. Der Wiedereintritt hatte begonnen. Abbrände konnten keine, allenfalls konnten Verfärbungen beobachtet werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-23-Ship-landing-burn.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-23-Ship-landing-burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154496" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-23-Ship-landing-burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-23-Ship-landing-burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Landing Burn von Ship 41</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand von Änderung der Ausrichtung des Schiffes konnte man auch erkennen das warscheinlich wiederum ein Landeanflug Richtung Starbase simuliert wurde. Das Manöver zum Aufrichten des Schiffes wurden mit allen 3 Centertriebwerken durchgeführt, bevor auf zwei aktive Triebwerke geschalten wurde.<br>Das Schiff setzte schließlich kontrolliert bei ca. T+03:08:28 auf der Wasseroberfläche des pazifischen Ozeans, nördlich von Hawaii, auf.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-48-Ship-explosion.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-48-Ship-explosion-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154498" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-48-Ship-explosion-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/T03-08-48-Ship-explosion-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Detonation an Ship 41 nach der Wasserung</em><br><em><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Umkippen erfolgte diesmal, im Gegensatz zu Flug 13, mitausgelöst durch den mitgeführten Resttreibstoff, eine Explosion an Ship 41.<br>Welche Schäden dies verursachte, konnte am Ende des Streams nicht mehr beobachtet werden, aber eine Bergung des Schiffes war von vorne herein nicht vorgesehen gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20996.msg592789#msg592789" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Starship Flug 14(B21/S41) von Starbase</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/starship-flug-14-erreicht-stabilen-orbit/" data-wpel-link="internal">Starship Flug 14 erreicht stabilen Orbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA unterzeichnet Dienstleistungsvertrag mit &#8222;The Exploration Company&#8220; für deren Nyx-Fahrzeug im Rahmen von „ALADDIN“, dem europäischen Projekt für autonome Frachtkapseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-unterzeichnet-dienstleistungsvertrag-mit-the-exploration-company-fuer-deren-nyx-fahrzeug-im-rahmen-von-aladdin-dem-europaeischen-projekt-fuer-autonome-frachtkapseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 19:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[ALADDIN]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomous LEO Accelerated Demo Docking to ISS Node]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration Company]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Nyx]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=154437</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Dienstleistungsvertrag mit The Exploration Company (TEC) für die nächste Phase des europäischen Programms für den kommerziellen CargoRücktransport (früher bekannt als LCRS) vergeben und damit einen bedeutenden Schritt zur Schaffung einer unabhängigen europäischen Transportkapazität zur und von der erdnahen Umlaufbahn getan. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-unterzeichnet-dienstleistungsvertrag-mit-the-exploration-company-fuer-deren-nyx-fahrzeug-im-rahmen-von-aladdin-dem-europaeischen-projekt-fuer-autonome-frachtkapseln/" data-wpel-link="internal">ESA unterzeichnet Dienstleistungsvertrag mit &#8222;The Exploration Company&#8220; für deren Nyx-Fahrzeug im Rahmen von „ALADDIN“, dem europäischen Projekt für autonome Frachtkapseln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat einen Dienstleistungsvertrag mit The Exploration Company (TEC) für die nächste Phase des europäischen Programms für den kommerziellen CargoRücktransport (früher bekannt als LCRS) vergeben und damit einen bedeutenden Schritt zur Schaffung einer unabhängigen europäischen Transportkapazität zur und von der erdnahen Umlaufbahn getan. Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Newsroom/Press_Releases/ESA_unterzeichnet_Dienstleistungsvertrag_mit_The_Exploration_Company_fuer_deren_Nyx-Fahrzeug_im_Rahmen_von_ALADDIN_dem_europaeischen_Projekt_fuer_autonome_Frachtkapseln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration </a>, 10. September 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2022 befürworteten die ESA-Mitgliedstaaten das Konzept des „LEO Cargo Return Service“ (LCRS), eines Wettbewerbs für die europäische Industrie, bei dem Unternehmen aufgefordert wurden, einen ersten Schritt in Richtung eines CargoDienstes zu und von Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn, wie beispielsweise der Internationalen Raumstation, vorzuschlagen. Nach der Bewertung mehrerer Vorschläge europäischer Unternehmen hatte die ESA zuvor zwei Projekte ausgewählt und jedem eine Anschubfinanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro gewährt, um sie bei der Entwicklung des Frachtdienstes zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Ministerratstagung im November 2025 in Bremen bekräftigten die ESA-Mitgliedstaaten die Bedeutung des Projekts, das nun unter einem neuen Namen in Phase 2 eintritt: ALADDIN (Autonomous LEO Accelerated Demo Docking to ISS Node). Diese neue Bezeichnung spiegelt den Fokus auf beschleunigte Entwicklungszeitpläne und auf den Nachweis der Fähigkeit zum autonomen Andocken an die Internationale Raumstation (ISS) innerhalb eines begrenzten Betriebsfensters wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im März 2026 ausgeschriebene Phase 2 führt von der frühen Entwicklungsphase zur vollständigen Fertigstellung des Systems und zur Demonstration im Orbit. In diesem Prozess hat die ESA TEC für die Auftragsvergabe der Phase 2 ausgewählt und damit die in dem Angebot von TEC erreichten technischen und geschäftlichen Meilensteine gewürdigt. Der Gesamtwert des auf dem Space Summit in Paris unterzeichneten Vertrags beläuft sich auf 760 Millionen Euro, wobei 310 Millionen Euro für die Demonstrationsmission und optional zwei weitere Dienstmissionen im Gesamtwert von 450 Millionen Euro vorgesehen sind, die später bestätigt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Europa macht einen großen Schritt in Richtung größerer Autonomie im Weltraum. Mit ALADDIN beschleunigen wir den Aufbau einer europäischen Kapazität für den Transport von Fracht in die und aus der erdnahen Umlaufbahn. Gleichzeitig ermöglichen wir es europäischen Unternehmen, schneller Innovationen zu entwickeln, private Investitionen anzuziehen und im globalen Wettbewerb zu bestehen. Die heutige Vereinbarung mit The Exploration Company zeigt, wie die ESA als Ankerkunde agieren kann – um den kommerziellen Raumfahrtsektor Europas zu stärken und Ambitionen in die Realität umzusetzen“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem in Paris organisierten International Space Summit unterzeichneten die ESA und TEC den Vertrag über eine erste Nyx-Kapsel-Demonstrationsmission zur ISS sowie zwei weitere Cargo-Missionen zur ISS oder zu einer zukünftigen kommerziellen Raumstation. Die Vergabe markiert den ersten und größten Vertrag über Kapseltransportdienste, den die ESA an ein europäisches Raumfahrtunternehmen vergeben hat, und ebnet den Weg für einen unabhängigen europäischen Zugang zur ISS oder zu zukünftigen kommerziellen Zielen in der erdnahen Umlaufbahn (LEO).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale Raumfahrtsektor in eine neue Phase eintritt. Die Nachfrage steigt, angetrieben durch Konnektivität, Erforschung, Verteidigung und neue Infrastruktur in der erdnahen Umlaufbahn, während sich das industrielle Modell in Richtung kommerziell erbrachter Dienstleistungen verschiebt, wobei öffentliche Stellen als Ankerkunden fungieren. Im Rahmen der Ausschreibung konnte The Exploration Company wichtige Meilensteine der technischen Bereitschaft erfolgreich nachweisen und zudem 40 % der Finanzierung für die Nyx-Demonstration durch private Investoren sichern. Die ESA wird die verbleibenden 60 % übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dies ist mehr als nur eine Auftragsvergabe: Es spiegelt einen Wandel in der Art und Weise wider, wie wir in Europa Weltraumtechnologie entwickeln“, sagte Hélène Huby, CEO und Gründerin von The Exploration Company. „Wir haben die Entwicklung von Nyx ausschließlich mit privaten Mitteln begonnen und haben nun einen technischen Reifegrad erreicht, bei dem uns die ESA und die öffentlichen Mittel der Mitgliedstaaten als Ankerkunden massiv unterstützen können, um das Raumfahrzeug fertigzustellen. Es ist zudem das erste Mal in Europa, dass ein fünf Jahre altes Weltraum-Start-up in einem offenen Wettbewerb einen Auftrag im Wert von mehreren hundert Millionen Euro gewinnt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der europäische Ansatz entwickelt sich weiter und erfordert kommerziellere, produktorientierte Entwicklungsmodelle sowie eine größere Offenheit gegenüber dem Wettbewerb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Auftrag leitet offiziell die Phase 2 von ALADDIN ein und bringt Europa einen Schritt näher an die Entwicklung einer Schlüsselkompetenz, die nur eine Handvoll Nationen beherrschen“, sagte Daniel Neuenschwander, Direktor für Astronautische und Robotische Exploration bei der ESA. „Während wir in die nächste Phase eintreten und das Projekt seiner Fertigstellung entgegengeht, treibt The Exploration Company Technologien voran und macht sich diese zu eigen, die in Europa verbleiben und eine Vielzahl strategischer Industriezweige unterstützen werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19180.msg592514#msg592514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">The Exploration Company TEC / Nyx-Kapsel</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-unterzeichnet-dienstleistungsvertrag-mit-the-exploration-company-fuer-deren-nyx-fahrzeug-im-rahmen-von-aladdin-dem-europaeischen-projekt-fuer-autonome-frachtkapseln/" data-wpel-link="internal">ESA unterzeichnet Dienstleistungsvertrag mit &#8222;The Exploration Company&#8220; für deren Nyx-Fahrzeug im Rahmen von „ALADDIN“, dem europäischen Projekt für autonome Frachtkapseln</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASAs IXPE könnte eine 90 Jahre alte Theorie bewiesen haben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-ixpe-koennte-eine-90-jahre-alte-theorie-bewiesen-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nico Kapprell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 20:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Imaging X-ray Polarimetry Explorer]]></category>
		<category><![CDATA[IXPE]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetare]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Neutronensterne]]></category>
		<category><![CDATA[Pulsare]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Löcher]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=153957</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine beispiellose Messung eines Magnetars könnte das Verhalten des leeren Raums eingefangen haben, wie Physiker es seit 90 Jahren vorhergesagt, aber nie direkt beobachtet haben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Fachjournal &#8222;Nature&#8220; veröffentlicht. Magnetare sind eine besondere Art von Neutronensternen mit ultra-starken Magnetfeldern, die die stärksten aller beobachtbaren Objekte im Universum sind, etwa eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasas-ixpe-koennte-eine-90-jahre-alte-theorie-bewiesen-haben/" data-wpel-link="internal">NASAs IXPE könnte eine 90 Jahre alte Theorie bewiesen haben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="advgb-dyn-39081fab wp-block-paragraph">Eine beispiellose Messung eines Magnetars könnte das Verhalten des leeren Raums eingefangen haben, wie Physiker es seit 90 Jahren vorhergesagt, aber nie direkt beobachtet haben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Fachjournal &#8222;Nature&#8220; veröffentlicht. Magnetare sind eine besondere Art von Neutronensternen mit ultra-starken Magnetfeldern, die die stärksten aller beobachtbaren Objekte im Universum sind, etwa eine Billion Mal stärker als die stärksten permanenten Magnete, die je auf der Erde gebaut wurden. Diese supermagnetischen Neutronensterne geben Einblicke in die Physik extremer Umgebungen, die nirgendwo sonst zu finden sind. Neutronensterne sind die übrig gebliebenen Kerne massereicher Sterne, die am Ende ihres Lebenszyklus entstehen, mehr Masse als die Sonne besitzen und auf die Größe einer Stadt komprimiert sind, was sie zu natürlichen Laboren macht, um extreme Physik zu studieren. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/missions/ixpe/nasas-ixpe-may-have-proven-90-year-old-theory/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science / Missions / IXPE</a>, 05. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-original.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="342" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein.png" alt="" class="wp-image-154215" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein.png 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/IXPE-klein-300x257.png 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses künstlerische Konzept zeigt den Magnetar 1E 1547.0-5408, einen schnell rotierenden Neutronenstern mit Magnetfeldern, die über eine Billion Mal stärker sind als die der Erde. Blaue Kurven, die von den beiden magnetischen Polen des Sterns ausgehen, stellen die Magnetfeldlinien dar. Der Magnetar ist ein bedeutender Strahler von Radio- und Röntgenstrahlung, deren Spitzen während seiner 2,1-Sekunden-Rotationsperiode versetzt auftreten. Dies deutet darauf hin, dass der primäre Röntgenstrahler ein sekundärer „Hotspot“ ist, der von der Magnetachse versetzt liegt. Diese Strahler sind als konische Abschnitte dargestellt: Die hellblaue Radioemission erreicht ihren Höchstwert entlang der Symmetrieachse des Magnetfeldes, während die dunkelblaue Röntgenemission darunter peaks hat. Die oberen und unteren Emissionskegel zeigen Röntgenpolarisationen von 40 % bzw. 80 %. Diese hohen Werte, zusammen mit gleichmäßigen, kohärenten Veränderungen der Polarisation über die Rotationsperiode, liefern das bisher eindeutigste Signal für die Vakuumbirefringenz, eine lange gesuchte Vorhersage der Quanten-Elektrodynamik.<br><br>Bild: NASA / Pablo Garcia</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftler, die NASAs IXPE (Imaging X-ray Polarimetry Explorer) nutzen, führten zwischen März und April 2025 über 140 Stunden Beobachtungen des Magnetars 1E 1547-5408 durch. Die Beobachtungen wurden zusammen mit NASAs NICER (Neutron Star Interior Composition Explorer) und Murriyang, CSIROs Parkes-Radioteleskop, das der australischen nationalen Wissenschaftsagentur gehört und von ihr betrieben wird, durchgeführt. Dies war die allererste koordinierte Messung der Radio- und Röntgenpolarisation eines Magnetars. 1E 1547-5408, der sich alle 2 Sekunden einmal vollständig dreht, ist ein einzigartiger Magnetar, der konstant helle Radioenergie und Röntgenlicht aussendet. Die Gründe versucht die Wissenschaft noch zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachtungen zeigten, dass die Polarisation, also die Ausrichtung und das Maß der Ausrichtung der eintreffenden Photonen, fast dreimal so stark ist wie bei ähnlichen Quellen. Dieses hohe Maß an Polarisation war überraschend, da die Geometrie der Magnetar-Magnetfelder darauf hindeutet, dass die Messungen, die wir sehen, an bestimmten Punkten des Sterns nahe null liegen sollten. Standardmodelle der Oberflächenemission erklären diesen hohen Wert ebenfalls nicht, was darauf hindeutet, dass ein anderer Effekt die Polarisation verstärken muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt die Vakuumbirefringenz ins Spiel: Eine 90 Jahre alte Theorie im Bereich der Quanten-Elektrodynamik. Erstmals 1936 vorgeschlagen, besagt die Theorie, dass der leere Raum durch extreme Magnetfelder verändert werden kann, die weit höher sind als die, die Menschen auf der Erde erzeugen können. Unter solchen Bedingungen wirkt das Vakuum wie eine Linse oder ein Prisma, das Licht basierend auf seiner Ausbreitungsrichtung filtert und dadurch die Gesamtpolarisation verstärkt. Die Fähigkeit der IXPE-Mission, die Röntgenstrahlpolarisation zu messen, war entscheidend, um dies zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simulationen, die vom Forschungsteam durchgeführt wurden, unterstützen die Möglichkeit, dass Vakuumbirefringenz das auffällige Signal verursacht. Hoa Dinh Thi, eine Postdoktorandin an der Rice University in Houston und Mitautorin der Veröffentlichung, die die Ergebnisse hervorhebt, sagte: „Unser Modell legt nahe, dass die Reproduktion der beobachteten Röntgen-Polarisationsergebnisse, während gleichzeitig die durch Radio-Beobachtungen gesetzten Einschränkungen erfüllt werden, die Existenz von Vakuumbirefringenz in der Umgebung des Neutronensterns erfordert. Dieser Befund zeigt, wie Neutronensterne es uns ermöglichen, die fundamentale Physik in Umgebungen zu testen, die in Laboren auf der Erde nicht nachgebildet werden können.“ Die großen Polarisationsmessungen des Magnetars stützen die theoretische Vorhersage stark und könnten das erste Mal sein, dass dieser Effekt direkt beobachtet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses Ergebnis zeigt wirklich die interdisziplinäre Stärke des Fachgebiets Astrophysik“, sagte Rachael Stewart, Doktorandin an der George Washington University und Hauptautorin der in Nature veröffentlichten Arbeit. „Die Informationen, die wir durch die Beobachtung dieses fernen Sternkerns gewonnen haben, geben uns auch Hinweise auf die Beschaffenheit des Gewebes der Realität, wie wir sie kennen, und ich finde das unglaublich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere IXPE-Beobachtungen dieser Quelle und anderer Magnetare werden dieses Signal bestätigen und möglicherweise weitere exotische Effekte der Quanten-Elektrodynamik aufdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über IXPE</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IXPE-Mission, die weiterhin beispiellose Daten liefert und bahnbrechende Entdeckungen über Himmelskörper im gesamten Universum ermöglicht, ist eine gemeinsame Mission von NASA und der italienischen Weltraumagentur mit Partnern und wissenschaftlichen Mitarbeitern in 12 Ländern. Sie wird vom Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama, geleitet. Das Unternehmen BAE Systems Inc., mit Hauptsitz in Falls Church, Virginia, verwaltet die Raumfahrtoperationen zusammen mit dem Laboratory for Atmospheric and Space Physics der University of Colorado in Boulder. Hier erfahren Sie mehr über die laufende Mission von IXPE: <a href="https://science.nasa.gov/mission/ixpe/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://nasa.gov/ixpe</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19104.msg592216#msg592216" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IXPE auf Falcon 9 (B1061.5)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasas-ixpe-koennte-eine-90-jahre-alte-theorie-bewiesen-haben/" data-wpel-link="internal">NASAs IXPE könnte eine 90 Jahre alte Theorie bewiesen haben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
