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	<title>Kühlsystem &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Kühlsystem &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>GK Roskosmos hat Leck am Sojus-Raumschiff lokalisiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gk-roskosmos-hat-leck-am-sojus-raumschiff-lokalisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 18:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Entscheidung über weiteres Vorgehen für 27. Dezember angekündigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: GK Roskosmos, TASS und RIA Nowosti. Moskau, 19. Dezember 2022 &#8211; Die GK Roskosmos hat am Montag mitgeteilt, dass der &#8222;mögliche Ort&#8220; des Lecks an der Aggregatesektion des Raumschiffes Sojus-MS 22 lokalisiert worden ist. Die Analyse der Aufnahmen von der beschädigten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Entscheidung über weiteres Vorgehen für 27. Dezember angekündigt. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GK Roskosmos, TASS und RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 19. Dezember 2022 &#8211; Die GK Roskosmos hat am Montag mitgeteilt, dass der &#8222;mögliche Ort&#8220; des Lecks an der Aggregatesektion des Raumschiffes Sojus-MS 22 lokalisiert worden ist. Die Analyse der Aufnahmen von der beschädigten Schutzverkleidung durch Spezialisten habe ergeben, dass ein &#8222;kleiner Riss&#8220; von etwa 0,8 Millimetern der Grund für die Enthermetisierung ist, sagte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Juri Borissow. Das habe zu einer &#8222;nicht sehr angenehmen&#8220; Situation geführt. Am 27. Dezember werde entschieden, wie man aus dieser Situation herauskommen könne.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er sei überzeugt, dass die Lage unter Kontrolle sei, so dass die Mannschaft normal mit dem Raumschiff im März zur Erde zurückkehren könne, betonte Borissow. Sollte sich aber die Situation anders entwickeln, verfüge man über &#8222;Reserve-Varianten&#8220;. So könnte die Besatzung mit dem Raumschiff Sojus-MS 23 landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine &#8222;informierte Quelle&#8220; gemeldet, das Leck sei am Radiator des Kühlsystems in der Nähe einer Baugruppe entstanden, die für die Ausrichtung der Solarzellenausleger verantwortlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>NASA inspiziert Schadensstelle an Sojus-Raumschiff</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-inspiziert-schadensstelle-an-sojus-raumschiff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2022 19:01:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Russen melden sinkende Temperaturen im Havaristen. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: NASA, TASS, RIA Nowosti. New York/Moskau, 18. Dezember 2022 &#8211; Die amerikanischen ISS-Astronauten haben am Sonntag den Schaden an der Schutzhülle der Aggregatesektion des russischen Raumschiffes Sojus-MS 22 inspiziert. Mit Hilfe des Canadarm2 machten sie Aufnahmen von der Stelle, an der vermutlich ein [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Russen melden sinkende Temperaturen im Havaristen. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quellen: NASA, TASS, RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">New York/Moskau, 18. Dezember 2022 &#8211; Die amerikanischen ISS-Astronauten haben am Sonntag den Schaden an der Schutzhülle der Aggregatesektion des russischen Raumschiffes Sojus-MS 22 inspiziert. Mit Hilfe des Canadarm2 machten sie Aufnahmen von der Stelle, an der vermutlich ein Mikrometeorit eingeschlagen ist und das Wärmeregulierungssystem beschädigt hat, teilte die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA mit. Die Bilder sollen am Montagmorgen zur Auswertung auf die Erde geschickt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen meldet die GK Roskosmos, dass die Temperatur in dem Raumschiff, die nach dem Leck auf rund 30 Grad angestiegen war, &#8222;absinkt&#8220;. Exakte Angaben wurden allerdings nicht gemacht. Es hieß lediglich, dank des Handelns der Spezialisten des Flugleitzentrums (ZUP) im Moskauer Vorort Koroljow &#8222;bleibt sie in den vorgegebenen Grenzen&#8220;. Die NASA hatte einen für Montag geplanten Ausstieg zweier Astronauten aus der Station auf Mittwoch verschoben, um den Russen bei der Schadensermittlung zu helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es weiter heißt, hat die ISS-Besatzung an ihrem freien Wochenende auch das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft und damit den Sieg von Argentinien verfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GK Roskosmos kündigt für Ende Dezember Beratung über weiteres Vorgehen nach der Sojus-MS 22-Panne an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gk-roskosmos-kuendigt-fuer-ende-dezember-beratung-ueber-weiteres-vorgehen-nach-der-sojus-ms-22-panne-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 16:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA verschiebt ISS-Ausstieg um zwei Tage. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: NASA, TASS, RIA Nowosti und GK Roskosmos. Moskau/New York, 17. Dezember 2022 &#8211; Die GK Roskosmos hat am Samstag für Ende Dezember eine Beratung über das weitere Vorgehen nach dem Leck im Wärmeregulierungssystem des Raumschiffes Sojus-MS 22 angekündigt. Zuvor sollen Arbeitsgruppen die Ursachen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">NASA verschiebt ISS-Ausstieg um zwei Tage. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: NASA, TASS, RIA Nowosti und GK Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau/New York, 17. Dezember 2022 &#8211; Die GK Roskosmos hat am Samstag für Ende Dezember eine Beratung über das weitere Vorgehen nach dem Leck im Wärmeregulierungssystem des Raumschiffes Sojus-MS 22 angekündigt. Zuvor sollen Arbeitsgruppen die Ursachen der Havarie ermitteln, den technischen Zustand des Raumschiffes prüfen sowie Empfehlungen für die künftige Arbeit der russischen Besatzung und Bodendienste erstellen, teilte die Moskauer Raumfahrtbehörde mit. Man bereite sich auch darauf vor, den Start des nächsten Raumschiffes Sojus-MS 23, der für den 16. März vorgesehen ist, notfalls vorzuziehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat indes entschieden, den für den 19. Dezember geplanten Ausstieg zweier Astronauten zu verschieben. Josh Cassada und Frank Rubio werden danach erst am 21. Dezember wie geplant ein neues Sonnensegel zur Verbesserung der Energieversorgung der Station montieren. Zuvor wollen die Amerikaner am (morgigen) Sonntag auch mit Hilfe des Manipulators Canadarm-2 die Schadensstelle an der Schutzverkleidung des Havaristen&nbsp;noch einmal genau unter die Lupe nehmen. Ob bei dem Ausstieg am 21. Dezember auch ein Abstecher der Astronauten dorthin möglich oder gar erforderlich ist, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall könnte sich nach Ansicht der NASA das vor kurzem mit den Russen gestartete Programm der gegenseitigen Mitnahme von Raumfahrern im Fall der Fälle bewähren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Russischer Kosmonaut: Atmosphäre in der ISS ruhig und von Arbeit geprägt, …</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russischer-kosmonaut-atmosphaere-in-der-iss-ruhig-und-von-arbeit-gepraegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 16:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… leicht erhöhte Temperaturen in der Sojus-Kapsel nach dem Leck. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos und Funkverkehr des Flugleitzentrums ZUP, RIA Nowosti, TASS. Moskau, 16. Dezember 2022 &#8211; Einen Tag nach der Entdeckung eines Lecks im Wärmeaustauschsystem der Aggregatesektion des&#160;Raumschiffes&#160;Sojus-MS 22 ist die russische Seite bemüht, eine Art Normalität zu suggerieren. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russischer-kosmonaut-atmosphaere-in-der-iss-ruhig-und-von-arbeit-gepraegt/" data-wpel-link="internal">Russischer Kosmonaut: Atmosphäre in der ISS ruhig und von Arbeit geprägt, …</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">… leicht erhöhte Temperaturen in der Sojus-Kapsel nach dem Leck. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos und Funkverkehr des Flugleitzentrums ZUP, RIA Nowosti, TASS.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/soyuzcoolantspraynasatv60.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Sojus-MS 22 verliert Kühlmittel. (Bild: NASA TV)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 16. Dezember 2022 &#8211; Einen Tag nach der Entdeckung eines Lecks im Wärmeaustauschsystem der Aggregatesektion des&nbsp;Raumschiffes&nbsp;Sojus-MS 22 ist die russische Seite bemüht, eine Art Normalität zu suggerieren. Die Atmosphäre in der Internationalen Raumstation ISS sei &#8222;ruhig und von Arbeit geprägt&#8220;, meldete der Kosmonaut Dmitri Petelin am Freitag. Er und sein Kollege Sergej Prokopjew&nbsp;seien mit der Erfüllung der ihnen gestellten Aufgaben befasst. Die Temperatur in der Kapsel habe sich zwar &#8222;unbedeutend&#8220; auf rund 30 Grad erhöht. Doch das liege im Bereich des Zulässigen. Es bestehe keine Gefahr für Leben und Gesundheit der Besatzung. Man habe aber die Luftventilation etwas verändert und das Navigationssystem getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indes wurde die Suche nach den Ursachen des Lecks, das möglicherweise auf einen&nbsp;Mikrometeoriten zurückzuführen ist, fortgesetzt. Dabei kam jetzt eine NASA-Kamera zum Einsatz, deren Aufnahmen von russischen und US-Spezialisten am Boden ausgewertet werden. Ergebnisse liegen offenbar noch nicht vor. Allerdings werde es bis zum Jahresende keine Ausstiege mehr in den freien Raum geben, hieß es. Die letzten beiden Versuche, dabei mit Hilfe des europäischen Roboterarms ERA einen Wärmeaustauscher vom Rasswet- zum Nauka-Modul umzusetzen, mussten wegen eines technischen Problems an einem Skaphander und nun wegen des Lecks abgesagt werden. Damit sind die Russen vorerst auch der Möglichkeit beraubt, die Schadensstelle&nbsp;etwa persönlich in Augenschein zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg542060#msg542060" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russischer-kosmonaut-atmosphaere-in-der-iss-ruhig-und-von-arbeit-gepraegt/" data-wpel-link="internal">Russischer Kosmonaut: Atmosphäre in der ISS ruhig und von Arbeit geprägt, …</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Harte Arbeit mit wunderschöner Aussicht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/harte-arbeit-mit-wunderschoener-aussicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 08:08:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer und sein erster Weltraumausstieg.&#8220;Am 23. März 2022 wird Matthias Maurer, deutscher Astronaut im Korps der Europäischen Weltraumorganisation ESA, seinen ersten Außenbordeinsatz auf der Internationalen Raumstation ISS absolvieren.Matthias Maurer wird gemeinsam mit dem NASA-Kollegen Raja Chari sechseinhalb Stunden außerhalb der ISS arbeiten und letzte Arbeiten an der kommerziellen Außenplattform Bartolomeo durchführen.Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/harte-arbeit-mit-wunderschoener-aussicht/" data-wpel-link="internal">Harte Arbeit mit wunderschöner Aussicht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="der-deutsche-esaastronaut-matthias-maurer-und-sein-erster-weltraumausstieg-am-23-marz-2022-wird-matthias-maurer-deutscher-astronaut-im-korps-der-europaischen-weltraumorganisation-esa-seinen-ersten-aussenbordeinsatz-auf-der-internationalen-raumstation-iss-absolvieren-matthias-maurer-wird-gemeinsam-mit-dem-nasakollegen-raja-chari-sechseinhalb-stunden-ausserhalb-der-iss-arbeiten-und-letzte-arbeiten-an-der-kommerziellen-aussenplattform-bartolomeo-durchfuhren-das-deutsche-zentrum-fur-luft-und-raumfahrt-dlr-ist-in-vielfaltiger-weise-in-die-cosmic-kissmission-von-matthias-maurer-eingebunden--3d185400-5d7b-4e8a-8104-b2c1b178ef21">&#8222;Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer und sein erster Weltraumausstieg.&#8220;<br>Am 23. März 2022 wird Matthias Maurer, deutscher Astronaut im Korps der Europäischen Weltraumorganisation ESA, seinen ersten Außenbordeinsatz auf der Internationalen Raumstation ISS absolvieren.<br>Matthias Maurer wird gemeinsam mit dem NASA-Kollegen Raja Chari sechseinhalb Stunden außerhalb der ISS arbeiten und letzte Arbeiten an der kommerziellen Außenplattform Bartolomeo durchführen.<br>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist in vielfältiger Weise in die &#8222;Cosmic Kiss&#8220;-Mission von Matthias Maurer eingebunden. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/01/2022_03_21_harte-arbeit-mit-wunderschoener-aussicht" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-anzugtest.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="356" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-anzugtest_356x200.jpg" alt="" class="wp-image-107246" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-anzugtest_356x200.jpg 356w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-anzugtest_356x200-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 356px) 100vw, 356px" /></a><figcaption>Bereit für den Ausstieg. Bild: ESA/NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">21. März 2022. Wenn sich am 23. März 2022 um 13:55 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) die Luke am US-amerikanischen Quest-Modul der Internationalen Raumstation ISS öffnet, beginnt für den deutschen ESA-Astronauten Matthias Maurer die wohl herausforderndste Aufgabe seiner sechsmonatigen &#8222;Cosmic Kiss&#8220;-Mission: Der 52-jährige Werkstoffwissenschaftler aus St. Wendel im Saarland wird &#8211; zusammen mit seinem US-amerikanischen NASA-Kollegen Raja Chari &#8211; zu einem Außenbordeinsatz (EVA &#8211; Extra Vehicular Activity) aufbrechen und die ISS für rund sechseinhalb Stunden verlassen. Die beiden sind auch optisch gut zu unterscheiden: Matthias Maurer wird im komplett weißen Anzug &#8222;EV-2&#8220; unterwegs sein. Raja Chari trägt &#8222;EV-1&#8220; mit einem roten Streifen. Die sogenannte US EVA 80 ist der 248. &#8222;Weltraumausstieg&#8220; in der ISS-Geschichte. Der Weltraumausstieg wird ab 13:55 Uhr MEZ live von <a href="https://www.nasa.gov/live/#public" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA-TV</a> übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schwere Arbeit unter niedrigem (Luft-) Druck</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Matthias Maurer ist nach Thomas Reiter, Hans Schlegel und Alexander Gerst der vierte deutsche Astronaut, der überhaupt einen EVA absolviert. Das ist absolut kein Spaziergang, sondern ein exakt geplanter und körperlich extrem anstrengender Einsatz. Auf Matthias wartet harte Arbeit mit einer wunderschönen Aussicht&#8220;, erklärt Volker Schmid, Manager der &#8222;Cosmic Kiss&#8220;-Mission von Matthias Maurer bei der <a href="https://www.dlr.de/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutschen Raumfahrtagentur im DLR</a>. Im Weltraum herrscht unter anderem Vakuum. Der Luftdruck tendiert gegen Null.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-kontrollraum.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="356" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-kontrollraum_356x200.jpg" alt="" class="wp-image-107251" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-kontrollraum_356x200.jpg 356w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-kontrollraum_356x200-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 356px) 100vw, 356px" /></a><figcaption>Alles unter Kontrolle. Bild: DLR<br>(<a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Alle Rechte vorbehalten</a>)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Unser Körper braucht aber Luft. Deshalb wird in der Raumstation ein Luftdruck von etwa ein bar aufrechterhalten, der dem Normaldruck auf unserer Erde in Meereshöhe entspricht&#8220;, erklärt Daria Margiotta, Flugdirektorin für die &#8222;Cosmic Kiss&#8220;-Mission im <a href="https://col-cc.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Columbus-Kontrollzentrum</a> beim DLR in Oberpfaffenhofen. Deshalb muss auch der US-amerikanische Raumanzug, den Matthias Maurer während seines EVA trägt, ebenfalls unter Druck stehen. Allerdings nur so viel, dass sich Matthias Maurer noch ein wenig bewegen kann. &#8222;Der Luftdruck im Anzug ist auf etwa ein Drittel bar reduziert. Trotzdem müssen die Astronauten immer noch gegen die verbleibende Anzugsteifigkeit der Arme, Finger, Beine anarbeiten, um ihre Aufgaben außerhalb der ISS zu erfüllen&#8220;, erläutert Daria Margiotta.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nur ein Stecker von der Kommerzialisierung entfernt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch welche &#8222;Prüfungen&#8220; erwarten die beiden Astronauten auf ihrer sechseinhalbstündigen Tour außerhalb der ISS eigentlich? Als Hauptaufgabe müssen sie einen Teil des Kühlsystems der Raumstation reparieren. Dafür werden sie neue Schläuche an einem Ventilmodul des Kühlsystems installieren, das die Temperaturen der ISS reguliert, indem es Ammoniak durch die Wärmetauscher der Station leitet. Zudem wird er eine Außenkamera an der großen Auslegerstruktur der Station, auf der auch die Solargeneratoren montiert sind, austauschen sowie weitere Hardware nachrüsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Aus deutscher Sicht erfüllt Matthias Maurer außerdem noch eine extrem wichtige Aufgabe. Er wird die kommerzielle Außenplattform Bartolomeo am Columbus-Modul der ESA praktisch betriebsbereit machen, indem er das letzte fehlende Strom- und Datenkabel installiert und damit die Plattform vollständig mit der ISS verbindet&#8220;, betont Volker Schmid. &#8222;Ein Tag nach dem Außenbordeinsatz von Matthias Maurer werden wir Bartolomeo vom Columbus-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen aus aktivieren und in den folgenden zwei Wochen das Bartolomeo-Kontrollzentrum in Bremen beim Abschluss der Kommissionierungsphase unterstützen&#8220;, ergänzt Daria Margiotta.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Platz auf der Station dank Technologie &#8222;Made in Germany&#8220;</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-bartolomeo.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-bartolomeo_300x200.jpg" alt="" class="wp-image-107249" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-bartolomeo_300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva-maurer-bartolomeo_300x200-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption>Letzte Arbeiten an der Außenplattform Bartolomeo. Bild: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Bartolomeo startet die ISS in ein neues Zeitalter. &#8222;Das Projekt &#8222;made in Germany&#8220; wird jetzt die Kommerzialisierung der Raumstation weiter unterstützen. Denn Bartolomeo bietet nun als erste private Außenplattform Europas auf der ISS Firmen und Forschungseinrichtungen die einmalige Gelegenheit, ihr Projekt einfacher und schneller im Weltraum zu realisieren&#8220;, freut sich Volker Schmid. Benannt nach dem jüngeren Bruder von Christoph Columbus &#8211; Entdecker und Namensgeber des europäischen ISS-Labors &#8211; wird die zwei Mal zweieinhalb Meter große und 484 Kilogramm schwere Plattform nun auch dank des EVA von Matthias Maurer den verfügbaren Platz an der ISS um zwölf Experiment- und drei Antennenplätze erweitern. Die Nutzlasten dürfen rund einen halben Kubikmeter groß sein und &#8222;genießen&#8220; aus etwa 400 Kilometern Höhe eine freie Sicht zur Erde oder in den Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielfalt für Experimente garantiert</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bartolomeo ist daher besonders für Experimente geeignet, die eine &#8222;freie&#8220; Weltraumumgebung brauchen. &#8222;Vor allem Strahlenbiologen, Astro- und Sonnenphysiker, Erdbeobachter, Atmosphären- oder Klimaforscher werden von dieser Plattform profitieren. Besonders geeignet ist Bartolomeo auch zur Technologieerprobung und -validierung. Denn auf der ISS und damit auch auf Bartolomeo existieren einzigartige Möglichkeiten, die in keinem Labor der Erde erreicht werden, weil optische Sensoren, Materialien, Robotikbauteile und Antennen in direkter Weltraumumgebung getestet werden können&#8220;, betont Volker Schmid. Für Bartolomeo sind zurzeit mehrere Nutzlasten in Arbeit, die Anfang 2023 eingesetzt werden sollen. Dies sind verschiedene Biologie-, Material- und Strahlungsexperimente, Kameras und Sensoren zur Technologieerprobung und Messung verschiedener Umweltparameter. Auch Experimente zu hochgenauen Uhren und zur Laserkommunikation sind geplant. Die Plattform wurde von Airbus in Bremen gebaut und soll gemeinsam mit dem Columbus-Kontrollzentrum am DLR-Standort Oberpfaffenhofen betrieben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14844.msg529638#msg529638" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Matthias Maurer auf ISS Expedition 66/67</a></li></ul>
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		<title>Japan: Weltraumteleskop Astro-H in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-weltraumteleskop-astro-h-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 10:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenrotation]]></category>
		<category><![CDATA[Hitomi]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erst am 17. Februar 2016 gestartete japanische Weltraumteleskop Astro-H alias Hitomi ist in großen Schwierigkeiten. Nach am 26. März 2016 aufgetretenen Problemen rotiert das Teleskop und stieß Teile ab. Ob die Mission gerettet werden kann, ist fraglich. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA, JSpOC, Kyodo News Mit Datum vom 29. Februar 2016 hatte die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erst am 17. Februar 2016 gestartete japanische Weltraumteleskop Astro-H alias Hitomi ist in großen Schwierigkeiten. Nach am 26. März 2016 aufgetretenen Problemen rotiert das Teleskop und stieß Teile ab. Ob die Mission gerettet werden kann, ist fraglich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: JAXA, JSpOC, Kyodo News</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pct05bastrohjaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pct05bastrohjaxa260x200.jpg" alt="Astro-H im All - Illustration
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Astro-H im All &#8211; Illustration<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Datum vom 29. Februar 2016 hatte die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) gemeldet, dass im Rahmen der Inbetriebnahme des Weltraumteleskops Hitomi eine Reihe missionskritischer Operationen an Bord des Raumfahrzeugs erfolgreich abgewickelt wurden und damit die Critical Operation Phase (COP) beendet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der rund sechs Meter lange Mast der ausfahrbaren optischen Bank (Extensible Optical Bench, EOB) war erfolgreich ausgefahren worden. Mit ausgefahrenem Mast erreichte das Weltraumteleskop mit einer Masse von rund 2,7 Tonnen eine Gesamtlänge von rund 14 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kühlsystem des Spektrometers für weiche Röntgenstrahlung (Soft X-ray Spectrometer, SXS) wurde am 17. Februar 2016 aktiviert. Am 22. Februar 2016 hatte es ein Temperatur von rund minus 273,1 Grad Celsius bzw. rund 50 Milligrad über dem absoluten Nullpunkt erreicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ASTROHexplodedviewjaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ASTROHexplodedviewjaxa260.jpg" alt="Astro-H - Explosionszeichnung
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Astro-H &#8211; Explosionszeichnung<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte das Raumfahrzeug seine beiden Solarzellenausleger ausgefaltet, das Lageregelungssystem hatte für eine stabile Ausrichtung im Raum gesorgt, und eine stabile Kommunikationsverbindung zum Boden war hergestellt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eben diese Kommunikationsverbindung brach vergangene Woche aus nicht konkret bekannter Ursache ab. Mit Datum vom 27. März 2016 gab die JAXA bekannt, dass eine &#8222;Kommunikations-Anomalie&#8220; aufgetreten sei und man nicht in der Lage ist, den Zustand des Satelliten zu ermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell geht man bei der JAXA davon aus, dass das Weltraumteleskop am 26. März 2016 seine stabile Ausrichtung im Raum verlor und ihm wegen erheblicher Eigenrotation keine stabile Funkverbindung zur Erde mehr möglich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bahnverfolgungsdaten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung sprechen dafür, dass der Orbit von Astro-H abgesenkt wurde. Ursache für die Flughöhenreduzierung von 564,6 × 580,5 km auf 561,0 × 580,1 km ist wahrscheinlich ein bisher nicht verstandenes Ereignis an Bord des Satelliten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ASTROHextendedboomjaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ASTROHextendedboomjaxa260.jpg" alt="Strahlengang über ausfahrbare optische Bank - Illustration
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Strahlengang über ausfahrbare optische<br> Bank &#8211; Illustration<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Stunden nach dem Verlust einer stabilen Lage begannen sich verschiedene Teile vom Satelliten abzulösen. Laut JAXA erfuhr das Raumfahrzeug Beschädigungen unbestimmter Art, nachdem es nicht mehr in der Lage war, sich selbst zu stabilisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gemeinschaftliche Zentrum für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint Space Operations Center, JSpOC) berichtete über den Kurznachrichtendienst Twitter, man gehe nach Analysen eigener Daten davon aus, dass die Ablösung von Teilen vom Weltraumteleskop am 26. März 2016 gegen 1:20 Uhr Weltzeit (UTC) begann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. April 2016 waren zehn Astro-H zugeordnete Teile mit eigenen Bahnparametern im Katalog der US-amerikanischen Weltraumüberwachung gelistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kyodo News berichteten mit Datum vom 1. April 2016, dass die JAXA von einem Versagen von Ausrüstung an Bord des Teleskops ausgehe und eine Kollision des Teleskops mit Weltraumschrott als Ursache der Schwierigkeiten als unwahrscheinlich betrachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursache für die missliche Situation könnten ein Versagen des Helium-Behälters, ein Fehler eines Akkumulators zur Stromspeicherung oder ein Treibstoffleck im Antriebssystem sein, heißt es bei den Kyodo News mit Bezug auf Informationen der JAXA. Betankt war Astro-H beim Start mit rund 30 Kilogramm Hydrazin. Das Hydrazin war für die Nutzung durch acht je drei Newton starke Einstoff-Triebwerke gedacht, die es katalytisch zersetzen können. Nicht unmöglich also, dass beispielsweise eines der Triebwerke ein Treibstoffventil hat, das nicht mehr schließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich wurden von geeigneten Bodenstadtionen vier Mal Signale empfangen, die sich Astro-H zuordnen lassen. Allerdings war es nicht möglich, den Signalen Informationen über den Zustand des Raumfahrzeugs zu entnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich das Teleskop stabilisieren lassen, und sollte sich das Raumfahrzeug anschließend wenigstens noch teilweise in der beabsichtigten wissenschaftlichen Art und Weise nutzen lassen, wäre das für den Autor eine echte Überraschung. Möglicherweise sind auf Grund der Eigenrotation bereits Bestandteile der wissenschaftlichen Ausrüstung am ausgefahrenen Mast der optischen Bank verloren gegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astro-H war dafür gedacht, Wissenschaftlern eine neue Durchmusterung des Himmels im Bereich der weichen und harten Röntgen- sowie der weichen Gammastrahlung zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die JAXA hat mitgeteilt, dass eine eventuelle Rettung der Mission eine Angelegenheit von Monaten sein wird. Japanische Ingenieure, Techniker und Wissenschaftler haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie in der Lage sind, lange für angeschlagene Missionen zu kämpfen. Dabei konnten sie bereits bemerkenswerte Erfolge aufweisen. Hoffen wir also auf einen positiven Ausgang!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astro-H alias Hitomi ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.337 und als COSPAR-Objekt 2016-012A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14067.msg357835#msg357835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ASTRO-H auf H-IIA</a></li></ul>
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		<title>ISS: Erster außerplanmäßiger Ausstieg absolviert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-erster-ausserplanmaessiger-ausstieg-absolviert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2013 11:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 38]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37781</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern haben Rick Mastracchio und Michael Hopkins einen ersten Ausstieg absolviert, bei dem ein Pumpenmodul mit defektem Flussregelventil vom Kühlkreislauf getrennt und demontiert wurde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Die Arbeiten begannen am 21. Dezember gegen 13 Uhr und dauerten reichlich 5 Stunden. Zunächst wurden die Leitungen vom Pumpenmodul gelöst und an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern haben Rick Mastracchio und Michael Hopkins einen ersten Ausstieg absolviert, bei dem ein Pumpenmodul mit defektem Flussregelventil vom Kühlkreislauf getrennt und demontiert wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="400" height="250"/><figcaption>
Pumpmodul in Nahaufnahme (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten begannen am 21. Dezember gegen 13 Uhr und dauerten reichlich 5 Stunden. Zunächst wurden die Leitungen vom Pumpenmodul gelöst und an eine Überbrückungsbox angeschlossen. Danach wurden die Befestigungsbolzen gelöst und das Modul mit Hilfe des kanadischen Manipulatorarms der Station zu einem Zwischenlager am Mobilen Transporter gebracht und dort befestigt. Damit hatte man mehr erreicht als für den ersten Ausstieg geplant war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diesen Außenbordeinsatz wurden die Raumanzüge etwas modifiziert. Zum einen war im Inneren ein Schnorchel befestigt, den man während der Arbeit in den Mund nehmen konnte, so dass man seine Atemluft aus dem Körperbereich bezogen hätte. Zum zweiten befand sich ein Absorptionskissen im Nackenbereich, mit dem auslaufende Flüssigkeit hätte aufgenommen werden können. Außerdem sollten die Raumfahrer von Zeit zu Zeit gegenseitig kontrollieren, ob in einem der Anzüge ausgelaufene Flüssigkeit erkennbar wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen wurden als notwendig erachtet, nachdem beim letzten Außenbordeinsatz mit US-Raumanzügen im Nackenbereich bei Luca Parmitano Flüssigkeit ausgetreten war, die anschließend teilweise im Anzug herum schwebte, sich an Mund, Nase und Augen anlagerte und beim Sehen und Atmen behinderte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Abflug des Raumschiffes Sojus-TMA 09M am 11. November begann die ISS-Expedition 38. In deren Verlauf wird eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen auf den Gebieten Astronomie, Atmosphärenforschung, Biologie, Materialtechnologie, Medizin, Physik und Technik vorgenommen. Ein Teil davon ist an der Außenseite angebracht und läuft weitgehend automatisch ab. Auch ein Teil der Experimente im Inneren ist weitgehend automatisiert und bedarf nur hin und wieder der Betreuung durch einen Raumfahrer, beispielsweise zum Wechseln der Proben, zur Wartung oder zur Sicherung von Daten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_2.jpg" alt="NASA" width="443" height="295"/></a><figcaption>
Drei Kleinsatelliten entfernen sich von der Internationalen Raumstation. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. November hatte Koichi Wakata drei Kleinsatelliten, die zuvor mit dem HTV Kounotori 4 eingetroffen waren, nach einer kurzen Überprüfung ihrer Funktion durch die Luftschleuse von Kibo außenbords gebracht und mit einer speziellen Einrichtung von der Station weg katapultiert. Am 20. November folgte ein weiterer Satellit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Dezember wurde die Bahn in Vorbereitung auf die geplante Ankunft eines Frachtschiffes vom Typ Cygnus durch eine Antriebsphase von knapp 13 Minuten mit den Trienwerken des am Heck angekoppelten Frachters Progress-M 21M um etwa 1,7 Kilometer angehoben. Am Folgetag wurden dann Probleme mit dem Kühlkreislauf A des US-basierten Segments der Internationalen Raumstation gemeldet. Man stellte fest, dass das Durchflussregelventil, mit welchem der Fluss des Kühlmittels Ammoniak des äußeren Kühlkreislaufes gesteuert wird, nicht korrekt funktionierte. Damit wurde der Austausch des Pumpmoduls erforderlich, wofür es drei Ersatzmodule gab, die auf Express-Logistikmodulen oder externen Stauraum-Plattformen montiert sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="320" height="172"/></a><figcaption>
Die ISS verfügt über drei Ersatz-Pumpmodule für die äußeren Kühlkreisläufe. Die überschüssige Wärme wird über Radiatoren ins All abgestrahlt. Die Radiatoren sind die flachen, geknickten rechteckigen Objekte, die von der Gitterstruktur sowohl nach hinten zeigen (drei links und drei rechts) als auch nach unten (links neben ESP 3 bzw. rechts neben ELC 1) und oben. (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des zweiten Cygnus-Frachters wurde derweil auf Januar 2014 verschoben. Zur erfolgreichen Reparatur des Kühlkreislaufes sind zwei weitere Ausstiege an den kommenden Tagen geplant. Dabei soll ein neues Modul eingesetzt und angeschlossen sowie das defekte an dessen ehemaligem Lagerplatz befestigt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Raumstation entsteht durch technische Einrichtungen und die Menschen an Bord ständig Wärme, die über ein Kühlsystem nach außen abgeführt werden muss. Die gesamte Außenhaut der Station ist gegen die Hitze von etwa +130°C in der Sonne und die Kälte von etwa -160°C im Schatten mit einer speziellen Thermoisolationsschicht geschützt. Im Inneren wird die überschüssige Wärme von einem Wasserkreislauf aufgenommen. In einem Wärmetauscher wird diese dann an den äußeren Kühlkreislauf, der mit Ammoniak arbeitet &#8211; Wasser würde erstarren &#8211; abgegeben. Das Kühlmittel transportiert die Wärme dann zu Wärmeabstrahlern (Radiatoren), die das Bild der ISS durchaus mit prägen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS-Expedition 38 läuft noch bis März 2014. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12049.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 38</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausstieg zum Austausch einer Kühlmittelsteuerung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausstieg-zum-austausch-einer-kuehlmittelsteuerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 19:38:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 35]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben ist ein mehr als sechsstündiger Ausstieg zum Austausch einer Einheit zum Steuern des Kühlmittelflusses in einem Solarzellenmodul der Gitterstruktur beendet worden. Vor zwei Tagen hatte man einen Anstieg der Leckrate im Kreislauf 2B festgestellt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Zudem hatte man Flocken des Kühlmittels davon fliegen sehen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Soeben ist ein mehr als sechsstündiger Ausstieg zum Austausch einer Einheit zum Steuern des Kühlmittelflusses in einem Solarzellenmodul der Gitterstruktur beendet worden. Vor zwei Tagen hatte man einen Anstieg der Leckrate im Kreislauf 2B festgestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-13-80580.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052013213809_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="362" height="275"/><figcaption>
Die Pump/Flow Control Subassembly wird demontiert und gegen eine andere Einheit ausgetauscht. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem hatte man Flocken des Kühlmittels davon fliegen sehen. Der Verlust des Kühlmittels verlief so rasch, dass man die Anlagen des Energiekreislaufes 2B am Gitterelement P6 abschalten musste. Zu diesen Anlagen gehören Batterien, Ladegeräte und Energieverteiler, die gekühlt werden müssen. Die entstehende Wärme wird vom flüssigen Kühlmittel Ammoniak aufgenommen und zu Radiatoren transportiert, die diese Wärme ins All abstrahlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag entschloss man sich in Absprache mit den Partnern im ISS-Kontrollzentrum der NASA dazu, noch vor der Rückkehr eines Teils der gegenwärtigen ISS-Besatzung eine Reparatur durchzuführen. Zwei Ersatzeinheiten der sogenannten Pump/Flow Control Subassembly (Pump-/Flusssteuerungs-Untereinheit) sind an der Backbordseite der Gitterstruktur untergebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg von Chris Cassidy und Tom Marshburn begann 14.44 Uhr MESZ. Für den Austausch der Einheit benötigten die beiden Astronauten etwa zweieinhalb Stunden. Während der Demontage konnten sie aber keine Anzeichen für ein Leck entdecken. Anschließend verweilten sie in gebührender Entfernung und beobachteten die Systeme, während der Kühlmittelkreislauf wieder in Betrieb genommen wurde. Auch dabei konnten sie kein austretendes Kühlmittel erkennen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen 20.14 Uhr MESZ wurde die Außenluke des Ausstiegsmoduls Quest geschlossen und somit nach sechseinhalb Stunden der Außenbordeinsatz beendet. In der nächsten Zeit will man den Kühlmittelkreislauf eingehend mittels Kameras überwachen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Plänen für die Rückkehr der Besatzung des Raumschiffs Sojus-TMA 07M auf die Erde am Dienstag hat sich durch den kurzfristigen Reparatureinsatz aber offenbar nichts geändert. Morgen wird Chris Hadfield das Kommando über die Station an Pawel Winogradow übergeben. Am Montagabend werden Chris Hadfield, Tom Marshburn und Roman Romanjenko ihr Raumschiff betreten und gegen 1.08 Uhr am Dienstag von der Station ablegen. Mit der Landung wenige Stunden später wird ihre Mission nach rund 146 Tagen im All zu Ende gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11651.msg255855#msg255855" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 35 ab Entdeckung des Lecks (9. Mai 2013)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ammoniakleck führt zu ungeplantem Außenbordeinsatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ammoniakleck-fuehrt-zu-ungeplantem-aussenbordeinsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 18:16:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
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		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am morgigen Samstag wird es einen außerplanmäßigen Außenbordeinsatz an der ISS geben, der nötig geworden ist, nachdem sich ein seit längerem bestehendes Ammoniakleck im Kühlkreislauf eines der Photovoltaiksysteme massiv verstärkt hat. Ein Beitrag von Sascha Haupt. Quelle: Raumcon, NASA, nasaspaceflight.com. Vertont von Peter Rittinger. Die ISS besitzt 8 große Solarzellenausleger an der Gitterstruktur (jeweils zwei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am morgigen Samstag wird es einen außerplanmäßigen Außenbordeinsatz an der ISS geben, der nötig geworden ist, nachdem sich ein seit längerem bestehendes Ammoniakleck im Kühlkreislauf eines der Photovoltaiksysteme massiv verstärkt hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Sascha Haupt.</a> Quelle: Raumcon, NASA, nasaspaceflight.com. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-13-39122.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS besitzt 8 große Solarzellenausleger an der Gitterstruktur (jeweils zwei an den Elementen S4, S6, P4 und P6), die jeweils einen primären Stromkreislauf mit Energie versorgen. Jeder dieser Stromkreisläufe verfügt über ein eigenes Kühlsystem mit einem Radiator, mit dessen Hilfe entstehende Abwärme ins All abgestrahlt wird. 
<br>
Die Stromkreisläufe 2B und 4B am P6-Element spielen eine gewisse Sonderrolle: P6 war vor seiner Installation am äußeren Backbordende der Station oben auf dem Z1-Gitterelement auf dem Unity-Knotenmodul installiert. Hier versorgte es die ISS in einer frühen Aufbauphase nicht nur mit Strom, sondern auch mit Kühlkapazität für die Module. Dazu verfügt P6 neben dem Radiator des Photovoltaiksystems über zwei weitere Radiatoren, die vor dem Umsetzen an seine heutige Position eingefahren wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052013201641_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10052013201641_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="197"/></a><figcaption>
Die Anlagen von Stromkreis 2B am P6-Truss 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schon sehr lange gibt es im Kühlsystem des Stromkreislaufes 2B ein kleines Ammoniakleck, das sich durch langsam, aber stetig abfallenden Druck bemerkbar gemacht hat. Aus diesem Grund wurde das System bei der Shuttlemission STS-134 mit Ammoniak aus dem zentralen Kühlsystem nachgefüllt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wahrscheinlichste leckende Stelle galt der Radiator des Photovoltaiksystems (PVR), da dieser aufgrund seiner Größe leicht von Mikrometeoriten oder Weltraummüll (MMODs) getroffen werden kann. Deshalb hat man sich Ende letzten Jahres dazu entschlossen,  einen der in der Frühphase verwendeten Radiatoren (den sogenannten TTCR) wieder auszufahren und den 2B-Kühlkreislauf daran anzuschließen. Diese Aufgabe wurde bei der letzten US-EVA (Extra Vehicular Activity, Außenbordeinsatz) am 1. November 2012 von Sunita Williams und Akihiko Hoshide erledigt. Wie sich jedoch in der Folgezeit zeigte, führte die Maßnahme nicht zum Erfolg: Offensichtlich liegt die leckende Stelle nicht im Radiator. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern, am 09. Mai 2013, wurde nun ein signifikanter Anstieg der Leckrate festgestellt und die Crew berichtete von Ammoniakflocken, die aus dem Bereich der IEA (Integrated Equipment Assembly) an P6, in dem sich unter anderem Batterien und Komponenten des Kühlsystems für Stromkreislauf 2B befinden, strömten. Durch optische Inspektionen aus den Fenstern der Station geht man jetzt davon aus, dass sich das Leck in der PFCS (Pump/Flow Control Subassembly), einer Art Pumpe und Schaltstelle für das Ammoniak, befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der großen Leckrate musste Stromkreis 2B komplett heruntergefahren werden, was allerdings kein unmittelbares Problem darstellt: Zwar fehlen der ISS damit etwa 10% ihrer elektrischen Leistung, aber da die Station nicht so groß ist wie ursprünglich geplant, wird ohnehin nicht die komplette Leistung benötigt. Allerdings strömt weiter Ammoniak aus dem Kühlkreis, eine Situation, die man möglichst schnell beheben möchte. Ein Grund dafür ist auch, dass es, wenn der Kreislauf erst einmal komplett leer ist, sehr schwer sein würde, während einer EVA die genaue Postion des Lecks ausfindig zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesen Gründen werden nun schon morgen Chris Cassidy und Tom Marshburn die ISS zu einem Außenbordeinsatz verlassen, die leckende Stelle inspizieren und vermutlich die PFCS austauschen. Dabei können sie auf eine von zwei weiteren PFCSs zurückgreifen, die für den Einsatz in der frühen Aufbauphase der ISS an P6 installiert waren und jetzt nicht mehr benötigt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Cassidy und Marshburn sind an das Arbeiten miteinander – auch im freien Weltraum – gewohnt: Sie  waren Crewkameraden bei der Shuttlemission STS 127, bei der sie auch zwei gemeinsame EVAs durchgeführt haben. Bei einer davon haben die beiden auch an P6 gearbeitet, um 6 Batterien auszutauschen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da dieser Außenbordeinsatz sehr kurzfristig nötig geworden ist, waren nur begrenzte Vorbereitungen möglich. Die Astronauten waren heute hauptsächlich damit beschäftigt, ihre Raumanzüge und das Werkzeug vorzubereiten. Cassidy und Marshburn sollen die Station morgen etwa um 14.15 Unr oder 14.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit verlassen, die EVA soll gegen 20.20 Uhr enden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ursprünglicher Planung sollte Tom Marshburn die Station am Dienstag zusammen mit Chris Hadfiled und Roman Romanjenko verlassen, um an Bord von Sojus-TMA 07M in der kasachischen Steppe zu landen. Ob dieser Zeitplan jetzt gehalten werden kann, ist noch nicht klar. Die Vorbereitungen auf die Landung der Sojus gehen aber weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11651.msg255855#msg255855" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS Expedition 35 ab 09.05.</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Herschels letzte Tage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/herschels-letzte-tage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 21:05:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Helium]]></category>
		<category><![CDATA[Herschel]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Missionsende]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das europäische Weltraum-Teleskop Herschel soll, voraussichtlich noch in diesem Monat, seine über dreieinhalb Jahre dauernde Mission beenden. Im Mai 2009 war das Infrarot-Observatorium vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana zum Lagrange-Punkt 2 des Sonne-Erde-Systems gestartet. Planmäßig geht nun der mitgeführte Vorrat an Helium zur Neige, der bislang die Kühlung der Instrumente an Bord gewährleistete. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das europäische Weltraum-Teleskop Herschel soll, voraussichtlich noch in diesem Monat, seine über dreieinhalb Jahre dauernde Mission beenden. Im Mai 2009 war das Infrarot-Observatorium vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana zum Lagrange-Punkt 2 des Sonne-Erde-Systems gestartet. Planmäßig geht nun der mitgeführte Vorrat an Helium zur Neige, der bislang die Kühlung der Instrumente an Bord gewährleistete.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: DLR, ESA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032013220504_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032013220504_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Weltraumteleskop Herschel in künstlerischer Darstellung. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Raumfahrtagentur ESA meldete damit heute nochmals, was nach planmäßigem Verlauf der Mission schon lange bekannt war. Die anfangs mehreren hundert Kilogramm flüssigen Heliums hatten bisher die Aufgabe, die hochexakten Infrarot-Sensoren des Teleskops auf einer konstanten Temperatur nur wenige zehntel Grad über dem absoluten Nullpunkt zu halten. Sollte der Vorrat in den kommenden Tagen endgültig zu Neige gehen, werden diese Instrumente schon nach wenigen Stunden endgültig unbrauchbar sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Herschel befand sich seit Mitte 2009 in rund 1,5 Millionen Kilometern Entfernung zur Erde auf deren sonnenabgewandter Seite. Diese Lage, etwa viermal so weit von unserem Planeten entfernt wie der Mond, wird ausgesprochen gerne für die Positionierung von empfindlichen Teleskopen genutzt, um sie permanent und unkompliziert vor störender Sonnenstrahlung abzuschirmen. Im Mai diesen Jahres soll der verbliebene Treibstoff des Observatoriums genutzt werden, um es aus dem L2-Punkt in einen abschließenden &#8222;Parkorbit&#8220; um die Sonne einzuschießen. Ursprünglich war alternativ erwogen worden, das Raumfahrzeug für weitere wissenschaftliche Beobachtungen kontrolliert auf die Mondoberfläche stürzen zu lassen. Diese Überlegung scheint nun verworfen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032013220504_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05032013220504_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Der Teleskopspiegel von Herschel: Präzisionsspiegel dieser Größe werden oft aus einzelnen Segmenten gebündelt. Dieser Spiegel wurde dagegen in einem Stück gefertigt. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Herschel verfügte über einen, für Weltraumteleskope ausgesprochen großen, 3,5 Meter durchmessenden, starren, einteiligen Spiegel. Dieser fokussierte auf drei Sensoren, nämlich HIFI, PACS und SPIRE, im fernen Infrarotbereich. Besonders das Photodetector Array Camera and Spectrometer (PACS), aber auch das HIFI waren maßgeblich mit deutscher Beteiligung entstanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihnen beobachtete Herschel sowohl Objekte in unserem Sonnensystem, so etwa kürzlich den Asteroiden Apophis zur Feststellung seiner genauen Größe, als vor allem auch entfernte Galaxien und Sterne. Letztes Jahr lieferte es beispielsweise, neben anderen Teleskopen zuvor, weitere Daten über den Stern Fomalhaut im Sternbild Südlicher Fisch, in dessen System schon lange ein Exoplanet vermutet wird. Auch der Stern TW Hydrae wurde von Herschel genauer unter die Lupe genommen. Die ihn umgebende protoplanetare Scheibe offenbarte dabei ein starkes Potential für die zukünftige Entstehung von Planeten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Einstellung des Betriebs wird ein Großteil des bis dato gesammelten Materials von Herschel noch auszuwerten sein. Zahlreiche Forschergruppen hatten bisher die Möglichkeit einer Nutzung seiner Kapazität, und so werden die nächsten Monate und Jahre sicherlich noch einige astronomische Erkenntnisse zu gewinnen und zu publizieren bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/herschel-entdeckt-wasserdampf-bei-tw-hydrae/" data-wpel-link="internal">Herschel entdeckt Wasserdampf bei TW Hydrae</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/herschel-kometen-als-wasserversorger/" data-wpel-link="internal">Kometen als Wasserversorger?</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/aufatmen-herschel-findet-sauerstoffmolekuele/" data-wpel-link="internal">Herschel findet Sauerstoffmoleküle</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1175.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neuer Blick aufs Universum mit Herschel/Planck</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/herschels-letzte-tage/" data-wpel-link="internal">Herschels letzte Tage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STS 134: Zweiter Außenbordeinsatz beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sts-134-zweiter-aussenbordeinsatz-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 17:09:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Kommando]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andrew Feustel und Michael Fincke verließen für über 8 Stunden die Internationale Raumstation und führten diverse Wartungsarbeiten durch. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger. Die Astronauten wurden um 03:27 Uhr MESZ mit dem Lied „Il Mio Penserio“ vorgetragen von Ligabue geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Roberto Vittori gewidmet. Direkt nach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sts-134-zweiter-aussenbordeinsatz-beendet/" data-wpel-link="internal">STS 134: Zweiter Außenbordeinsatz beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Andrew Feustel und Michael Fincke verließen für über 8 Stunden die Internationale Raumstation und führten diverse Wartungsarbeiten durch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-23-36204.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052011190922_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052011190922_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Der zweite Ausstieg beginnt 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronauten wurden um 03:27 Uhr MESZ mit dem Lied „Il Mio Penserio“ vorgetragen von Ligabue geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Roberto Vittori gewidmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt nach dem Weckruf begannen für Feustel und Fincke die Vorbereitungen auf den Außenbordeinsatz. Unterstützt wurden sie dabei von Shuttlekommandant Mark Kelly und Missionsspezialist Greg Chamitoff, der zusammen mit Feustel den ersten Außenbordeinsatz der Mission durchführte. Um 08:05 Uhr MESZ waren dann alle Vorbereitungen abgeschlossen und der zweite Außenbordeinsatz der Mission konnte beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Aufgabe des Tages führte die beiden Astronauten zum P3/P4-Trägersegment der Raumstation, wo sie die Leitungen des Kühlsystems der Raumstation neu anordneten. Die Arbeiten am Leitungssystem wurden bewusst an den Anfang des Einsatzes gelegt, da die Möglichkeit bestand, dass Ammoniak aus den Leitungen austreten und die Anzüge der Astronauten kontaminieren kann. Die Länge des Einsatzes hätte dann alles Ammoniak, das sich auf den Raumanzügen absetzt, verdampfen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach erledigter Arbeit am P3/P4-Segment, trennten sich die beiden Astronauten. Andrew Feustel begab sich zum P5/P6-Segment, um dort einige Schnellverschlüsse an einem Paneel umzulegen. In der Zwischenzeit arbeitete Mike Fincke am P1-Segment, um dort die sogenannte Ammonia Tank Assembly (ATA) mit Ammoniak aufzufüllen. Die Arbeiten an diesen Systemen stellten eine permanente Verbindung zwischen dem Ersatztank am P1-Segment mit dem Kühlsystem am P6-Segment her, welches in der Vergangenheit Undichtigkeiten aufwies. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend begab sich Finke zum linken Solar Alpha Rotary Joint (SARJ), wo er anfing vier Schutzabdeckungen zu entfernen. Nach Abschluss der Arbeiten am P5/P6-Segment unterstützte Feustel ihn dabei. Beim Lösen der Schrauben von den Schutzabdeckungen kam es zu kleineren Problemen. Die Schrauben wollten sich zuerst mit den normalen Einstellungen am sogenannten Pistol Grip Tool nicht lösen. Nach Rücksprache mit dem Boden nutzte Fincke dann eine höhere Krafteinstellung, was erfolgreich war. Beim Lösen der Schrauben sprangen diese allerdings unerwartet aus ihren Verankerungen. Mike Fincke war in der Lage drei von vier Schrauben aufzufangen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052011190922_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052011190922_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick ins SARJ 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Schutzabdeckungen entfernt waren, begann Fincke mit dem Schmieren des Drehlagers. Das Schmieren der Drehlager soll das SARJ vor exzessiver Abnutzung zu schützen. Nach den Problemen mit dem SARJ auf der rechten Seite der Station und den Abnutzungserscheinungen, die während der STS-120-Mission gefunden wurden, empfahlen die Ingenieure am Boden die Drehlager an beiden SARJ etwa alle fünf Jahre zu schmieren. Da nur die Hälfte der Schutzabdeckungen entfernt wurde, bearbeitete Fincke nur eine Seite des Drehlagers. Die Astronauten widmeten sich danach weiteren Aufgaben, während die Bodenkontrolle in Houston das SARJ um 180 Grad drehte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andrew Feustel begab sich wieder zur Ammonia Tank Assembly (ATA), um dort die Leitungen zu entlüfteten. Mike Ficke installierte derweil zwei Träger für Haltestangen am S1-Segment der Raumstation. Die Haltestangen werden notwenig, falls in Zukunft einmal die Radiatoren der Station ausgetauscht werden müssen. Feustels nächste Aufgabe war die Installation einer Schutzabdeckung am Roboter DEXTRE und das Schmieren des Greifmechanismus am Roboter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend begaben sich beide Astronauten wieder zum SARJ und schmierten dort den zweiten Teil des Drehlagers. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit entschied man sich, nur drei der insgesamt vier Schutzabdeckungen zu installieren und die vierte ins Innere der Station mitzunehmen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052011190922_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052011190922_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Arbeiten an DEXTRE 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Außenbordeinsatz der Mission endete um 16:12 Uhr MESZ. Es war der sechstlängste Außenbordeinsatz der Geschichte. Andrew Feustel verbrachte nun, verteilt über fünf Einsätze, insgesamt über 35 Stunden in einem Raumanzug im All. Mike Fincke absolvierte seinen siebenten Außenbordeinsatz mit einer Gesamtzeit von über 34 Stunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Tages vollführte die Besatzung der Internationalen Raumstation noch die traditionelle Kommandoübergabe. Neuer Kommandant der Internationalen Raumstation ist nun Andrej Borisjenko, der das Kommando von Dmitri Kondratjew erbt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden konnte derweil das Mission Management Team (MMT) vermelden, dass der Hitzeschild der Endeavour für den Wiedereintritt freigegeben wurde. Damit steht einer erfolgreichen Rückkehr der Besatzung am 1. Juni nichts mehr im Wege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll um 03:56 Uhr MESZ für ihren achten Flugtag geweckt werden. Neben einigen Interviews wird die Besatzung ein wenig Freizeit genießen können, um sich von den anstrengenden letzten Tagen zu erholen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9832.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Mission und Landung </a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavour im Montagebäude</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavour-im-montagebaeude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 21:17:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während auf der ISS ein Außenbordeinsatz stattfand, liefen am Boden bereits die Vorbereitungen für die nächste Mission STS 134. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA, SFN. Vertont von Peter Rittinger. Heute Mittag, kurz vor 13 Uhr MEZ, begann das Rollover genannte Manöver, welches die Aufgabe hatte, das Space Shuttle Endeavour von der Abfertigungshalle „OPF“ [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während auf der ISS ein Außenbordeinsatz stattfand, liefen am Boden bereits die Vorbereitungen für die nächste Mission STS 134.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA, SFN. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-03-01-37245.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022011221706_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022011221706_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das Rollover der Endeavour 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute Mittag, kurz vor 13 Uhr MEZ, begann das Rollover genannte Manöver, welches die Aufgabe hatte, das Space Shuttle Endeavour von der Abfertigungshalle „OPF“ in das Montagegebäude „VAB“ zu überführen. In der OPF (Orbiter Processing Facility) waren unter anderem die Triebwerke eingebaut worden. Im VAB (Vehicle Assembly Building) werden dann die Bauteile Booster, Tank und Orbiter verbunden. Danach wird die gesamte Zusammensetzung auf die Startrampe gefahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Mission, die im April starten soll, ist geplant, die ISS weiter auszurüsten. So sind als Nutzlasten ein Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS) und ein Ersatzteilträger (ELC-3) vorgesehen. Beide Bauteile sollen an der Gitterstruktur der Station angebracht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das AMS soll von der ISS aus nach Antimaterie suchen. Dazu verfügt es über verschiedene Instrumente.  Auf dem Ersatzteilträger sollen unter anderem ein Ammoniaktank für das Kühlsystem der Station und einige Ersatzteile für die Roboterhand „Dextre“ mitfliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">STS 134 wird die letzte Mission der Endeavour werden. Danach folgt noch die allerletzte Mission, STS 135/Atlantis. Bei dieser Mission sollen einige Versorgungsgüter zum Außenposten der Menschheit geflogen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7911.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">   *ENDEAVOUR* &#8211; STS-134 &#8211; *AMS &amp; ELC-3 */ Vorbereitung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Integrated Truss Structure</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/integrated-truss-structure/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Antennen]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[modulare Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist das Rückgrat und eines der Erkennungsmerkmale der ISS: Die Integrated Truss Structure (ITS) ist zuständig für die Energiegewinnung, Kühlung der Station, Kommunikation mit der Erde und zur Lagerung von Ersatzteilen. Autor: Daniel Maurat Das ITS (Integrated Truss Structure für integrierte Trassenstruktur) ist die Gitterstruktur der ISS, die vor allem für Stromerzeugung und Kühlung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es ist das Rückgrat und eines der Erkennungsmerkmale der ISS: Die <em>Integrated Truss Structure</em> (<em>ITS</em>) ist zuständig für die Energiegewinnung, Kühlung der Station, Kommunikation mit der Erde und zur Lagerung von Ersatzteilen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td><em><strong>Maße</strong></em></td></tr><tr><td>Länge:</td><td>101,94 Meter</td></tr><tr><td>Breite:</td><td>(mit Solarzellen) 75,9 Meter Meter</td></tr><tr><td>Masse:</td><td>115,27 Tonnen</td></tr><tr><td>Start:</td><td>erster 11.10.2000, letzter 15.3.2009</td></tr></tbody></table>



<p class="wp-block-paragraph">Das <em>ITS</em> (<em>Integrated Truss Structure</em> für integrierte Trassenstruktur) ist die Gitterstruktur der ISS, die vor allem für Stromerzeugung und Kühlung zuständig ist. Zudem verfügt es über Kommunikationsausrüstund und beitet Ersatzteilen für die Station Platz. Es wurde in einem Kraftakt von zehn Shuttle-Start zwischen 2000 und 2009 gestartet. Es ist die größte Struktur, die im All zusammengebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/its.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/its.jpg" alt="" width="401" height="266"/></a><figcaption>Die ISS im Mai 2010. Gut erkennbat ist das fertig gestellte <em>ITS</em><br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <em>ITS</em> ist eines der Hauptelemente der geplanten US-Station <em>Freedom</em>. Auch hier war es zur Energieerzeugung und Kühlung der Station sowie zur Kommikation ausgelegt, hätte aber auch die Station mittels eigenen Triebwerke im Orbit gehalten. Am Anfeng der Entwicklung gab ein eine Reihe von Entwürfen, wie den <em>Power Tower</em> (Energieturm), wo am einen Ende die Module angebracht wären und am anderen die Solarkollektoren. Ein anderer Entwurf war der <em>Dual-keel</em> (Doppelkiel), das im Großen und Ganzen der heutigen ISS entspricht, aber zusätzlich noch zwei vertikale Gitterelementen. Beide aber wurden wegen zu hoher Kosten auf aufgegeben und ein Konzept aus einer Gitterstruktur, an denen Sonnenkollektoren und Radiatoren befestigt sind, weiterverfolgt. Nachdem Russland in das Programm einstieg und es so zur ISS wurde, wurde das <em>ITS</em> nochmals verändert: Die Antriebsmodule mitsamt Tanks wurden entfernt, da die Aufgaben, die sie hätten übernehmen sollen, vom russischen Stationsteil übernommen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einzelmodule wurden vom amerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmen <em>Boeing</em> im <em>Marshall Space Flight Center</em> (MSFC) in Huntsville, Alabama, gebaut, während amdere Firmen wie z.B. <em>Lockheed Martin</em> die Sonnenkollektoren, Kommunikationsanlagen, Gyroskope und Akkumulatoren. Sie wurden nach ihrem Bau zwischen 1998 und 2007 nacheinander in das SSPF im <em>Kenneda Space Center</em> gebracht, wo man sie auf ihren Start vorbereitete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/z1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/z1.jpg" alt="" width="402" height="313"/></a><figcaption><em>Z1</em> nach seiner Motage an der ISS im Jahr 2000. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <em>ITS</em> besteht aus zwölf Hauptbestandteilen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das <em>Z1</em>-Modul (Z für Zenit) ist das erste Element des <em>ITS</em> und wurde am 11.Oktober 2000 gestartet. Es ist 4,9 Meter lang, 4,2 Meter breit, wiegt 8,8 Tonnen und ist mittels passiven CBM (Common Berthing Mechanism) am Zenit-Ankopplungspunkt von <em>Unity</em> angekoppelt. Es ist das einzige Modul des <em>ITS</em>, das z.T. unter Druck steht, denn es bietet einen kleinen Stauraum für Ersatzteile und Nachschub.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Außen sind vier jeweils 315 kg schwere Gyroskope, die die Station ohne den Einsatz von Lageregelungstriebwerken stabilisieren, am hinteren Teil des <em>Z1</em> installiert. Zudem verfügt es über zwei Kommunikationsantennen, um Daten aus der ISS zu einem <em>TDRS</em>-Satelliten (Tracking and Data Relay Satellite für Kursverfolgungs- und Datenrelaissatellit), die sich auf einem Geostationären Orbit befinden, um so rund um die Uhr mit dem Kontrollzentrum verbunden zu sein. Es verfügt aber auch über Stromkonvektoren, da zwischen 2001 und 2007 das Solarelement <em>P6</em> auf <em>Z1</em> montiert war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s0.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s0.jpg" alt="" width="404" height="314"/></a><figcaption><em>S0</em> nach seiner Montage an der ISS im Jahr 2002. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<ul class="wp-block-list"><li>Das Gitterelement <em>S0</em> (Starboard 0 für Steuerbord 0) ist mit einer Länge von 13,5 Metern, einer Breite von 4,6 Meter und einem Gewicht von 12,1 Tonnen das zentrale Element und der &#8222;Verteiler&#8220; des <em>ITS</em>. Es ist über ausfahrbare Teleskopstützen mit dem US-Modul <em>Destiny</em> verbunden. Über <em>S0</em> laufen die Versorgungsleitungen für Strom, Daten und Kühlung des unter Druck stehenden Teils der Station und dem restlichen <em>ITS</em>. An der Außenseite befindet sich ein Schienensystem, über das sich das <em>Mobile Transporter</em> (<em>MT</em>) des Roboterarms <em>SSRMS/Canadarm 2</em> über das gesamte <em>ITS</em> bewegen kann. Da es den Strom aus den Solarkollektoren zu den restlichen Modulen leitet, verfügt es auch über vier Energieumschlageinheiten un zwei Stromkreisunterbrecher.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es verfügt auch über vier GPS-Antennen zur Orientierung der Station und zwei davon unabhängige Systeme aus jeweils drei Ringlaserkreiseln. Die Werte über alle drei Achsen aus diesen Systemen werden über Computer verarbeitet und so die Lage der Station im Raum ermittelt. Zudem verfügt es über drei Halogenscheinwerfer, damit Astronauten, die grade einen Außenbordeinsatz durchführen und die Station sich im Schatten der Erde befindet, sehen können, was sie machen, über einen Detektor für geladene Partikel sowie zwei Steuersysteme für die externe Bedienung dieser Systeme.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s1_p1.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s1_p1.jpg" alt="" width="403" height="272"/></a><figcaption>Die ISS im Jahr 2005. Gut erkennbar sind die beiden Gitterteilen <em>S1</em> (rechts) und <em>P1</em> (links) / (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<ul class="wp-block-list"><li>Die beiden Gitterelemente <em>S1</em> (Starboard 1 für Steuerbord 1) und <em>P1</em> (Portside 1 für Backbord 1) sind Zwillinge, nur, dass sie &#8222;gespiegelt&#8220; sind. Beide sind 14 Meter lang, 4,6 Meter breit, wiegen auf der Erde 12,5 Tonnen und wurden am 7. Oktober 2002 (<em>ITS</em>) bzw. 24. November 2002 (<em>ITS</em>) gestartet. Wie <em>S0</em> verfügen <em>S1</em> und <em>P1</em> über Leitungen für Strom, Daten und Kühlungsmittel. Das charakteristische Merkmal beider Module sind die 22 Meter langen und 4,5 Meter breiten Radiatoren mit Steuerelektronik und Drehmechanik. Sie stahlen mit Ammoniak als Kühlmittel überschüssige Wärme aus der Station, vor allem aus den Energiesystemen, ab und halten damit die Temperatur im Inneren der Station auf einen erträglichen Wert. Zum Radiatorsystem gehören ebenso ein Kühlmitteltank mit Pumpe und ein Stickstofftank.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">An der Außenhaut befindet sich, wie bei <em>S0</em> auch, ein Schienensystem für den <em>MT</em>. Zudem verfügen beide Module über Stromkonverter und -verteiler für den Strom aus den Solarkollektoren sowie zwei Videoanschluss-Stationen für Kameras. Wie bei <em>S0</em> auch, verfügen <em>S1</em> und <em>P1</em> über ein Schienensystem, dass vom <em>MT</em> und von <em>CETA</em>-Transportkarren (Crew and Equipment Translation Aid für Mannschafts- und Ausrüstungsbeförderungshilfe) benutzt wird. Die <em>CETA</em>-Karren sind 2,50 m lang, 2,36 m breit, 0,89 m hoch und haben haben eine Masse von 283 kg und sind zum Transport von Astronauten und kleinen Nutzlasten ausgelegt. Es gibt zwei Karren, jeweils einen für jede Seite des <em>ITS</em>.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die beiden Elemente <em>S2</em> und <em>P2</em> waren als Antriebseinheiten für die ISS geplant. Sie hätten aus Treibstofftanks sowie Triebwerken zur Lageregelung und zur Orbitalstabilisierung enthelten. Nachdem aber Russland in das ISS-Programm einstieg, strich die NASA diese Module.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sp3_4.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sp3_4.jpg" alt="" width="405" height="291"/></a><figcaption>Das <em>ITS</em> nach STS-117. Gur erkennbar <em>P3/4</em> und <em>S3/4</em> mit ausgebreiteten Solarzellenflächen als äußerste Teile des <em>ITS</em>.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Elemente <em>S3/S4</em> und <em>P3/P4</em> bestehen jeweils aus zwei Teilen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><em>S3/P3</em> sind zwei Verbindungsmodule zwischen Solarmodulen und restlichem Truss.</li><li><em>S4/P4</em> sind zwei der vier Solarmodule der ISS. Sie besitzen jeweils zwei Solarzellenmodule, die die Station mit Energie versorgen.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Teilmodule sind insgesamt 13,8 Meter lang, haben eine Breite von 4,9 Meter und und eine Höhe von 4,6 Metern. <em>S3/S4</em>, gestartet am 8. Juni 2007, und <em>P3/P4</em>, schon am 9. September 2006 gestartet, unterscheiden sich geringfügig in ihrem Gewicht: <em>S3/S4</em> wiegt 16,2 Tonnen, <em>P3/P4</em> nur 15,8 Tonnen. Die beiden Teilmodule sind durch ein spezielles Drehgelenk, dem <em>SARJ</em> (<em>Solar Alpha Rotary Joint</em> für Alphaonnenrotationsverbindung) miteinander verbunden. Das <em>SARJ</em> dient dazu, die Solarmodule ideal zu Sonne auszurichten, um die Energiegewinnung zu maximieren. Zudem besitzen die radförmigen Gelenke zwischen einander Schleifverbindungen, damit die Sonnenmodule nicht zurückgedreht werden müssen. Jedes von ihnen ist 1,02 Meter im Durchmesser groß und wiegt 1,1 Tonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herzstücke von <em>S3/4</em> und <em>P3/4</em> sind die jeweils zwei an <em>S4</em> und <em>P4</em> befestigten Solarzellenflächen, auch <em>Solar Array Wings</em> genannt. Insgesamt haben beide module also 4 Solarzellenmodule. Sie sind jeweils 35,1 Meter lang und 11,6 Meter breit. Bei dieser Größe wiegen sie aber gerade mal 1,1 Tonnen. auf jeder Solarzellenfläche sind etwa 16.400 einzelnen Solarzellen angebracht, die zu Streifen von je 400 Stück zusammengefasst sind. Jede Solarzelle ist hat eine Abmessung von 8&#215;8 cm und besitzt etwa 4.100 Dioden, die die Energie erzeugen. Eine Solarzellenflächel ist aus 82 Streifen gefertigt, die wiederum aus 200 Zellen besteht, und kann 32,8 kW Gleichstrom erzeugen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sp5.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sp5.jpg" alt="" width="406" height="270"/></a><figcaption>Das Modul <em>P5</em> kurz vor dem Start bei seinen Startvorbieretungen.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zu den Solarzellenflächen besitzen <em>S4</em> und <em>P4</em> jeweils einen Radiator, der die Systeme der Module kühlt, damit sie nicht überhitzen und so unbrauchbar werden. Zudem besitzen beide Module Nickel-Wasserstoff-Akkumulatoren, die Strom für Flugabschnitte hinter der Erde, wenn die Solarflächen nicht von der Sonne beschienen werden, speichern und so die Station weiter mit Strom versorgen. An den Außenseiten von <em>S3</em> und <em>P3</em> befinden sich darüber hinaus noch Schienen für das <em>MBS</em>. Auch können an <em>S3</em> und <em>P3</em> externe Plattformen wie die <em>ELC</em>&#8211; und <em>ESP</em>-Plattformen sowie der <em>Alpha Magnetic Spectrometer (AMS)</em>, ein Teilchedetektor angebracht werden.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die beiden Module <em>P5</em> und <em>S5</em> sind im Grunde genommen nichts anders als Verbindungselemente zwischen den Modulen <em>P4</em> und <em>P6</em> sowie <em>S4</em> und <em>S6</em>. Sie sind jeweils nur 3,4 Meter lang, 4,6 Meter breit, 4,2 Meter hoch und wiegen 1,8 Tonnen. Gestartet wurden sie am 10. Dezember 2006 (<em>P5</em>) bzw. am 8. August 2007 (<em>S5</em>). Sie wurden konzipiert, da die Konstruktion von <em>S4/P4</em>&lt; mit den Solarzellenflächen am Ende nicht zuließ, an denen gleich weitere Module anzubauen. Also entwickelte man Verlängerungen, um folgende Module gefahrenfrei ankoppeln zu können.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Elemente <em>P6</em> und <em>S6</em> sind die äußersten zwei Elemente des <em>ITS</em>. Genauso wie <em>P4/S4</em> sind sie für die Energieversorgung der Station zuständig. Sie sind beide etwa 10,7 Meter lang, jeweils 4,9 Meter lang und breit und wiegen jeweils 15,8 Tonnen. Gestartet wurden sie am 1. Dezember 2000 (<em>P6</em>) bzw. am 15. März 2009 (<em>S6</em>). Wie <em>P4</em> und <em>S4</em> verfügen auch <em>P6</em> und <em>S6</em> über jeweils zwei Solarzellenflächen, die identisch zu denen von <em>P4</em> und <em>S4</em> sind, sowie über einen Radiator zur Kühlung.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sp6.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sp6.jpg" alt="" width="407" height="270"/></a><figcaption>Das <em>ITS</em> nach seiner Fertigstellung 2009. Gut erkennbar die äußeren Module, <em>P6</em> (links) und <em>S6</em> (rechts).<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<ul class="wp-block-list"><li>Der größte Unterschied zwischen <em>P6</em> und <em>S6</em> besteht in ihren Startdaten: während <em>P6</em> schon kurz nach dem Eintreffen der Expedition 1 im Jahr 2001 montiert wurde, startete <em>S6</em> erst als letztes Elenment im Jahr 2009. Darüber hinaus würde <em>P6</em> zunächst am Sockelmodul <em>Z1</em> installiert und dann bei der Shuttlemission STS-120 schlielich an seinen Bestimmungsort an <em>P5</em> befestigt, nachdem man bei den vorhergehenden Missionen, bei denen die Module <em>S3/4/5</em> und <em>P3/4/5</em> montiert wurden, die Solarzellenflächen von <em>P6</em> wieder eingefahren hat, da sie sonst den anderen Modulen im Weg gewesen wären. Im Gegensatz dazu wurde <em>S6</em> eben als letztes Element gleich an <em>S5</em> montiert.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>ESP</em></strong><br>Das <em>ITS</em> verfügt über eine Reihe von Paletten, zum einem die <em>EXPRESS</em>-Lagerpaletten sowie die drei <em>External Stowage Platforms</em> (ESP). Die <em>ESP</em> sind eigentlich nichts anderes als <em>Intergrated Cargo Carrier</em> (ICC), also den Trägerpanele für kleinere Nutzlasten für die ISS in der Ladebucht des Space Shuttles. Gebaut von <em>Astrotech Spacehab</em>, eine Firma, die auch die <em>Spacehab</em>-Wohn-und Farschungsmodule der Space Shuttles gebaut haben.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><em>ESP-1</em> wurde am 8. März 2001 gestartet und einige Tage später am <em>Destiny</em>-Labormodul befestigt.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/esp.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/esp.jpg" alt="" width="406" height="268"/></a><figcaption><em>ESP-3</em> wird vom Roboterarm <em>SSRMS/Canadarm2</em> an seinen Bestimmungsort gebracht.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<ul class="wp-block-list"><li><em>ESP-2</em> wurde am 26. Juli 2005 gestartet und einige Tage später am Schleusenmodul <em>Quest</em> montiert. Es ist wesentlich größer als sein Bruder <em>ESP-1</em>.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><em>ESP-3</em> schließlich wurde am 8. August 2007 zusammen mit dem Gitterelement <em>S5</em> zur ISS gestartet und am Gittermodul <em>P3</em> befestigt.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>ISS-Reparatur erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-reparatur-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 19:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute fand der 17. amerikanische Weltraumausstieg einer ISS-Langzeitbesatzung statt. Hauptziel war es, ein neues Pumpen-Modul, als Ersatz für das defekte Modul im Kühlkreislauf A, in der Steuerbord-Gitterstruktur einzubauen und anzuschließen. Im weiteren Verlauf sollten die Arbeitsbereiche aufgeräumt, der CETA-Wagen vorbereitet und ein Verlängerungskabel am Verbindungsknoten Unity verlegt werden. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute fand der 17. amerikanische Weltraumausstieg einer ISS-Langzeitbesatzung statt. Hauptziel war es, ein neues Pumpen-Modul, als Ersatz für das defekte Modul im Kühlkreislauf A, in der Steuerbord-Gitterstruktur einzubauen und anzuschließen. Im weiteren Verlauf sollten die Arbeitsbereiche aufgeräumt, der CETA-Wagen vorbereitet und ein Verlängerungskabel am Verbindungsknoten Unity verlegt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-18-55839.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Stauplatz der Ersatzpumpe auf der ESP-2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der anstrengenden Außenmission am letzten Mittwoch ging es auf der ISS etwas ruhiger zu. Die Forschungsaufgaben liefen wegen des Ausfalls des Kühlkreislaufes A am 31. Juli mit etwas verminderter Intensität, am Freitag hatte die sechsköpfige Mannschaft der ISS einen freien Tag. Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson führten bei der vergangen EVA (EVA = Extra-Vehicular Activity) ihre Arbeiten so gut durch, dass zum Ende der Einsatzzeit das neue Pumpen-Modul auf den heutigen Einbau vorbereitet werden konnte. Diese neue Ammoniak-fördernde Pumpe ist eines von vier baugleichen Ersatzteilen, welche auf der ISS verfügbar sind. Es wurde im Juli 2006 mit STS 121, dem Space Shuttle Discovery, zur Station geliefert und lagerte auf der Außenstauplattform 2 (ESP-2) neben dem Schleusen-Modul Quest. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Nacht verbrachten Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson in dem größeren Geräteabteil des Schleusen-Moduls, auch Equipment Lock genannt. Die Übernachtung bei verringertem Luftdruck (700 mBar) dient der Absenkung des im Blut gelösten Stickstoffanteils und soll der Taucherkrankheit vorbeugen. In ihren Anzügen atmen die Astronauten reinen Sauerstoff bei stark vermindertem Druck. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Die vier angeschlossenen Kühlleitungen am neuen Pumpen-Modul 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Früher als geplant, um 12:20 Uhr MESZ, begann der heutige Ausstieg und Doug Wheelock mit Tracy Caldwell-Dyson verließen den Schleusenbereich, das sogenannte Crew Lock. Beide begaben sich zur  Außenstauplattform 2 und begannen damit, die Ersatzpumpe von der Plattform zu lösen. Im Anschluss trennten sich die beiden Außenarbeiter, Doug Wheelock bestieg den Stationsarm und Tracy Caldwell-Dyson, welche vor zwei Tagen ihren 41. Geburtstag feiern konnte, entfernte einige Schutzkappen von den elektrischen Steckern und Kühlmittelanschlüssen. Am Stationsarm (SSRMS) befestigt, griff Doug Wheelock das vorbereitete Ersatzteil und ließ sich mit ihm von Shannon Walker, die den Stationsarm bediente, zum Montageort am S1-Gitterelement herumschwenken. Gemeinsam wurde nun das 353 kg schwere neue Pumpen-Modul an seinen Platz eingeschoben und mit vier Bolzen befestigt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die fünf Strom- und Datenkabel angeschlossen waren, wurde von der Bodenkontrolle ein Test des neuen Moduls durchgeführt. Dabei konnten für die elektrischen Verbindungen, Datenkabel und das Anspringen der Pumpenwelle ein positives Ergebnis vermeldet werden. Nun folgte der Anschluss der kleinen Kühlmittelleitung M4, wobei zwischenzeitlich eine Entlüftung des Pumpen-Moduls durchgeführt wurde. Während des Entlüftungsvorganges füllte sich die neue Pumpe nach und nach mit Kühlmittel aus dem Ammoniak-Ausgleichstank am S1-Gitterausleger. Sie war während ihrer vierjährigen Lagerzeit mit dem Schutzgas Stickstoff befüllt.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082010214547_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson arbeiten am CETA-Karren 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die fehlenden größeren Kühlmittelleitungen M3, M2 und M1 folgten in dieser Reihenfolge und konnten ohne Probleme angeschlossen und viereinhalb Stunden nach Beginn der EVA geöffnet werden. Nachdem die Anschlüsse gesichert waren und keine Lecks auftraten, wurde mit den nächsten Aufgaben begonnen. Während Tracy Caldwell-Dyson mit Aufräumarbeiten am Steuerbord-Gitterelement beschäftigt war, befestigte Doug Wheelock eine Isolierabdeckung, auch Thermal-Cover genannt, an dem neuen Pumpen-Modul. Nach seiner Rückkehr zur Außenstauplattform 2 entfernte er die Fußhalterung vom Stationsarm und verstaute ebenfalls Werkzeuge und Ausrüstung. Die vorläufige Inbetriebnahme des Kühlkreislaufes A ist bis morgen geplant, das vollständige Anfahren mit allen angeschlossenen Geräten soll bis Donnerstag erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als letzte Tätigkeiten während dieser EVA waren Vorbereitungen für die nächste Space-Shuttle-Mission STS 133 im November vorgesehen. Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson bereiteten die mobile handkarrenartige Kleinstplattform (CETA) am S1-Gitterelement für diese Mission vor. Die Installation des  J612-Verlängerungskabels zwischen dem Quest-Schleusenmodul und dem Unity-Knotenmodul musste allerdings aus Zeitgründen gestrichen werden. Sie wird zu einem späteren Termin nachgeholt. Trotzdem war dieser Ausstieg ein voller Erfolg, da die Hauptaufgabe erfüllt werden konnte. Nach 7 Stunden und 20 Minuten endete der Weltraumausstieg um 19:40 Uhr MESZ mit dem Druckausgleich in Quest.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 16.08.2010:353,6 km bei einem Höhenverlust von 57 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>18. August, Bahnanhebung durch Progress-M 06M</li><li>31. August, Abdocken von Progress-M 06M</li><li>10. September, Ankunft von Progress-M 07M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg155742#msg155742" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS  Hauptthema ab dem 16. August</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Zweiter US-Ausstieg aus der ISS erfolgt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-us-ausstieg-aus-der-iss-erfolgt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 20:16:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der heutige 16. amerikanische Weltraumausstieg einer ISS-Langzeitbesatzung darf als erfolgreich bezeichnet werden. Es wurden die restlichen Kühl- und Kabelverbindungen gelöst, die defekte Pumpe in der Steuerbord-Gitterstruktur ausgebaut und das neue Pumpen-Modul für den nächsten Ausstieg am Montag präpariert. Dies war der 149. Weltraumausstieg zum Aufbau und zur Wartung der ISS und der dreizehnte in diesem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der heutige 16. amerikanische Weltraumausstieg einer ISS-Langzeitbesatzung darf als erfolgreich bezeichnet werden. Es wurden die restlichen Kühl- und Kabelverbindungen gelöst, die defekte Pumpe in der Steuerbord-Gitterstruktur ausgebaut und das neue Pumpen-Modul für den nächsten Ausstieg am Montag präpariert. Dies war der 149. Weltraumausstieg zum Aufbau und zur Wartung der ISS und der dreizehnte in diesem Jahr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck und Klaus Donath. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-13-44839.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082010221624_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082010221624_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Das Pumpen-Modul mit seinen Anschlüssen 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson hatten in den letzten Tagen etliche Aufgaben zur Nach- und Vorbereitung der EVA’s zu bewältigen. Sie bereiteten das Schleusen-Modul Quest auf den Ausstieg vor, arbeiteten an ihren Raumanzügen, luden Batterien auf und kontrollierten ihre Werkzeuge auf Funktion und Vollständigkeit. Beide gingen zusammen mit Shannon Walker, welche den Stationsarm bedienen soll und den Experten am Boden, den Ablauf dieser zweiten Reparatur-EVA durch. Dann konfigurierte Shannon Walker die zweite Bedienstation (Robotic Workstation) des Stationsarms in Cupola als Backup für diesen Ausstieg. Tracy Caldwell-Dyson veränderte noch die Größe ihres Raumanzuges um ein Zoll, um den Druck auf ihren Schultern während der EVA zu vermindern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Vorbereitung auf diesen Weltraumausstieg (EVA = Extra-Vehicular Activity) wurden von den Technikern am Boden einige Extra-Maßnahmen geplant, um den Schnellverschluss M3 (QD = Quick Disconnect) ohne Leckage lösen zu können. Es wurden der Systemdruck in den Ammoniakleitungen abgesenkt, zwei weitere Schnellverschlüsse an der S1-Gitterstruktur sollten geschlossen und die defekte Verbindung weitestgehend druckfrei gemacht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit etwas Verspätung begann der heutige Ausstieg, um 14:27 Uhr MESZ wurden die Raumanzüge auf interne Stromversorgung umgeschaltet und die EVA-Zeit lief. Fünf Minuten später wurde die Ausstiegsluke geöffnet und Doug Wheelock in seinem Raumanzug mit den roten Streifen sowie Tracy Caldwell-Dyson mit dem Raumanzug ohne Markierungen verließen die Luftschleuse. Tracy begab sich zum Steuerbord-Gitterelement und bewegte die mobile handkarrenartige Kleinstplattform (CETA) auf seinen Schienen von S1 nach S3, um einen Zugang zu den zu verschließenden Steckern zu erhalten. Doug Wheelock transportierte währenddessen seine Werkzeuge zum defekten Pumpen-Modul und stiegt dann auf die Fußhalterung am Stationsarm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am defekten Pumpen-Modul angekommen, konnte er den vierten Schnellverschluss betätigen und nach einigem „Rütteln“ abziehen. Da während dieser Prozedur kaum Ammoniak an dem Stecker austrat, brauchte Tracy Caldwell-Dyson den Schnellverschluss an S1 nicht zu betätigen und entfernte dafür die vom Pumpen-Modul zu lösenden fünf Strom- und Datenkabel J1 bis J5. Auch hier gab es kleinere Probleme beim Entfernen der beiden letzten Stecker. Ein kräftiges „Rütteln“ löste diese dann schließlich. Eine anschließende Inspektion der Raumanzüge auf Verunreinigungen durch Ammoniak zeigte keine größere Kontamination. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082010221624_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082010221624_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Doug Wheelock bewegt das defekte Pumpen-Modul zur vorläufigen Stauposition 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doug Wheelock begann nun, die vier Bolzen am Pumpen-Modul etwas zu lösen und wurde danach von Shannon Walker mit dem Stationsarm zur Außenstauplattform 2 (ESP-2) manövriert, um eine Halterung, auch AGB (Adjustable Grapple Bar) genannt, für die Zwischenlagerung des Pumpen-Moduls zu holen. Mit dieser Halterung wird die Pumpe am mobilen Transportsystem befestigt. Zwischenzeitlich versah Tracy Caldwell-Dyson die von ihr gelösten Kabelstecker mit einer Hülle zum Schutz vor Beschädigungen und befestigte sie an der Struktur. Sie löste weiter drei der vier Haltebolzen vollständig, den letzten Bolzen übernahm Doug Wheelock, nachdem er am Stationsarm zur Steuerbord-Gitterstruktur zurückkehrte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tracy Caldwell-Dyson setzte die Halterung, welche Doug Wheelock ihr reichte, mit ihm gemeinsam an das defekte Pumpen-Modul. Doug schwenkte dann am Stationsarm mit dem ausgebauten Element zur temporären Stauposition am mobilen Transportsystem. Dort für einige Tage befestigt, war die Hauptaufgabe dieser EVA erfüllt und es folgte die Vorbereitung des neuen Pumpen-Moduls auf der Außenstauplattform 2 (ESP-2). Hier wurden sechs Abdeckungen von Handgriffen entfernt, eine größere Thermalabdeckung zum Teil gelöst und die drei elektrische Stecker J1, J4 und J5 gezogen. Dieser Weltraumausstieg endete nach 7 Stunden und 26 Minuten um 21:53 Uhr MESZ mit dem Druckausgleich im Quest-Schleusen-Modul. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 10.08.2010:354,0 km bei einem Höhenverlust von 80 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. August, amerikanischer Weltraumausstieg Nr. 17 von Doug Wheelock und Tracy Caldwell-Dyson</li><li>18. August, Bahnanhebung durch Progress-M 06M</li><li>08. September, Abdocken von Progress-M 06M</li><li>10. September, Ankunft von Progress-M 07M</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg155236#msg155236" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS  Hauptthema ab dem 11. August</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zweiter-us-ausstieg-aus-der-iss-erfolgt/" data-wpel-link="internal">Zweiter US-Ausstieg aus der ISS erfolgt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-13-44839.mp3" length="7624286" type="audio/mpeg" />

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