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	<title>Andockport &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Andockport &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Erstmalig alle Andockstellen der ISS vollständig belegt, 8 Raumfahrzeuge im Orbit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 10:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal in der Geschichte der Internationalen Raumstation sind alle acht Andockstellen an Bord der Orbitalstation belegt, nachdem das Frachtraumschiff Cygnus XL von Northrop Grumman wieder an der der Erde zugewandten Andockstelle des Unity-Moduls der Station angedockt wurde. Die acht an den Komplex angedockten Raumfahrzeuge sind: zwei SpaceX Dragons, Cygnus XL, HTV-X1 der JAXA [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zum ersten Mal in der Geschichte der Internationalen Raumstation sind alle acht Andockstellen an Bord der Orbitalstation belegt, nachdem das Frachtraumschiff Cygnus XL von Northrop Grumman wieder an der der Erde zugewandten Andockstelle des <a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/unity-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Unity-Modul</a>s der Station angedockt wurde. Die acht an den Komplex <a href="https://www.nasa.gov/international-space-station/space-station-visiting-vehicles/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">angedockten Raumfahrzeuge</a> sind: zwei SpaceX Dragons, Cygnus XL, HTV-X1 der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency), zwei Roscosmos-Sojus-Besatzungsraumschiffe und zwei Progress-Frachtraumschiffe.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2025/12/01/space-station-first-all-docking-ports-fully-occupied-8-spacecraft-on-orbit/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / International Space Station</a>, 1. Dezember 2025</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/iss-12-01-25.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Konfiguration der Internationalen Raumstation am 1. Dezember 2025: Acht Raumschiffe sind an der Raumstation angedockt, darunter das Frachtraumschiff SpaceX Dragon, das Raumschiff SpaceX Crew-11 Dragon, das Frachtraumschiff HTV-X1 der JAXA, das Frachtraumschiff Cygnus von Northrop Grumman, die Besatzungsraumschiffe Sojus MS-27 und 28 sowie die Versorgungsraumschiffe Progress 92 und 93. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Konfiguration der Internationalen Raumstation am 1. Dezember 2025: Acht Raumschiffe sind an der Raumstation angedockt, darunter das Frachtraumschiff SpaceX Dragon, das Raumschiff SpaceX Crew-11 Dragon, das Frachtraumschiff HTV-X1 der JAXA, das Frachtraumschiff Cygnus von Northrop Grumman, die Besatzungsraumschiffe Sojus MS-27 und 28 sowie die Versorgungsraumschiffe Progress 92 und 93. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/iss-12-01-25-800x450-1.jpg" alt="" class="wp-image-149424" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/iss-12-01-25-800x450-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/iss-12-01-25-800x450-1-300x169.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/iss-12-01-25-800x450-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark>Konfiguration der Internationalen Raumstation am 1. Dezember 2025:</mark><br>Acht Raumschiffe sind an der Raumstation angedockt, darunter das Frachtraumschiff SpaceX Dragon, das Raumschiff SpaceX Crew-11 Dragon, das Frachtraumschiff HTV-X1 der JAXA, das Frachtraumschiff Cygnus von Northrop Grumman, die Besatzungsraumschiffe Sojus MS-27 und 28 sowie die Versorgungsraumschiffe Progress 92 und 93.<br><mark>Credit: NASA</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Meilenstein folgt auf das erneute Docking des Raumschiffs Cygnus XL, das die kommerzielle Versorgungsmission Northrop Grumman-23 für die NASA unterstützt und letzte Woche vom Robotik-Offizier im Mission Control Center der Behörde in Houston mit dem Roboterarm Canadarm2 der Raumstation <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2025/11/24/soyuz-rocket-rolls-out-as-cygnus-parks-away-from-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">entfernt worden</a> war. Die Bewegung des Cygnus XL wurde zwischen der NASA, Northrop Grumman und Roskosmos koordiniert, um einen angemessenen Abstand für das am 27. November eintreffende bemannte Raumschiff Sojus MS-28 zu gewährleisten.<br>Cygnus wird bis mindestens März 2026 an das umlaufende Labor angeschlossen bleiben. Dann soll es sicher abkoppeln und bis zu 11.000 Pfund Müll und nicht mehr benötigte Fracht entsorgen, indem es in der Erdatmosphäre verglüht.<br>Unterdessen verbrachte die 10-köpfige Besatzung der <a href="https://www.nasa.gov/mission/expedition-73/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Expedition 73</a> ihren Tag mit biologischen und physikalischen Forschungen und bereitete sich gleichzeitig auf die Trennung Anfang nächster Woche vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Ankunft des Raumschiffs Sojus MS-28 am Donnerstag, dem <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-astronaut-chris-williams-crewmates-arrive-at-space-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">27. November 2025</a>, leben drei neue Bewohner an Bord der Raumstation. Der NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/nasa-astronaut-christopher-l-williams/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Chris Williams</a> und die Roskosmos-Kosmonauten Sergey Kud-Sverchkov und Sergei Mikaev werden bis Juli 2026 im Weltraum bleiben und dort fortgeschrittene Weltraumforschung betreiben, die den Menschen auf der Erde und außerhalb der Erde zugute kommt. Kud-Sverchkov und Mikaev haben bereits damit begonnen, zu untersuchen, wie sich das Leben im Weltraum auf das Mikrozirkulationssystem in ihren Händen, Fingern, Füßen und Zehen auswirkt. Williams unterstützt seine NASA-Crewmitglieder bei den Frachtaktivitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 8. Dezember wird sich die Besatzung der Raumstation wieder auf sieben Mitglieder reduzieren und zur Expedition 74 werden, wenn der NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/jonny-kim/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jonny Kim</a> und die Roskosmos-Kosmonauten Sergey Ryzhikov und Alexey Zubritsky in das Raumschiff Sojus MS-27 einsteigen, vom <a href="	https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2021/11/26/russias-new-docking-module-arrives-at-station/" data-wpel-link="internal">Prichal-Modul</a> abdocken und mit dem Fallschirm in Kasachstan landen. Das Trio führte Druck- und Dichtheitsprüfungen an den Sokol-Start- und Eintrittsanzügen durch, die sie nächste Woche für die Rückfahrt zur Erde tragen werden. Ryzhikov packte weiter Fracht in die zur Erde zurückkehrende Sojus, während Zubritsky begann, seine Aufgaben an seine neuen Roskosmos-Crewmitglieder zu übergeben. Kim, Ryzhikov und Zubritsky nähern sich dem Ende einer achtmonatigen Weltraumwissenschaftsmission, die am <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2025/04/08/new-crew-docks-to-station-aboard-soyuz-spacecraft/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">8. April 2025</a> begann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kim öffnete zusammen mit seinem neuen Crewmitglied Williams und der NASA-Bordingenieurin Zena Cardman die Luke der Cygnus XL, nachdem diese am Montagmorgen wieder angedockt worden war. Die Crew wird weiterhin einige der mehreren Tonnen neuer wissenschaftlicher Geräte und Vorräte auspacken, die die Cygnus XL am <a href="https://www.nasa.gov/blogs/spacestation/2025/09/18/cygnus-xl-cargo-craft-installed-on-stations-unity-module/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">18. September</a> geliefert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flugingenieure <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/astronauts/michael-e-fincke/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mike Fincke</a> und Kimiya Yui widmeten sich an diesem Tag der Weltraumforschung, um mehr über Phänomene zu erfahren, die nur in der Schwerelosigkeit, der Mikrogravitation, untersucht werden können. Fincke von der NASA tauschte zunächst die Computerhardware aus, die ein Physik-Experiment unterstützt, bei dem <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/investigation/?#id=8190" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Möglichkeiten zur Konservierung kryogener Flüssigkeiten</a> in Treibstofftanks von Raumfahrzeugen untersucht werden. Anschließend konfigurierte er das neue Experiment <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/investigation/?#id=9224" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NanoRacks Thailand Liquid Crystals</a>, bei dem Veränderungen in der Bildung flacher Flüssigkristallfilme in der Mikrogravitation beobachtet werden sollen. Yui von der JAXA untersuchte, wie das <a href="https://www.nasa.gov/mission/station/research-explorer/investigation/?#id=1938" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gehirn seinen Blutfluss reguliert</a>. Er maß sowohl seinen zerebralen Arterienblutfluss als auch seinen Blutdruck, um Ärzten zu helfen, potenzielle weltraumbedingte Probleme zu verstehen. Flugingenieur Oleg Platonov verbrachte den Montag damit, Mikrobenproben zu sammeln, zu verarbeiten und zu fotografieren, die im gesamten Roskosmos-Segment der Station für Analysezwecke gesammelt wurden. Außerdem übertrug er Daten, die die Vibrationen der Station während ihrer Erdumrundung zeigen, auf einen Laptop.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg581591#msg581591" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-TMA 07M auf dem Weg zur Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-tma-07m-auf-dem-weg-zur-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 18:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mittag, gegen 13.12 Uhr MEZ, startete ein weiteres russisches Raumschiff mit einer dreiköpfigen, internationalen Besatzung ins All. Die Raumfahrer sollen in zwei Tagen an der Internationalen Raumstation ankoppeln. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. An Bord befinden sich der Kanadier Chris Hadfield, der US-Amerikaner Thomas Marshburn und der Russe Roman Romanjenko, Kommandant der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute mittag, gegen 13.12 Uhr MEZ, startete ein weiteres russisches Raumschiff mit einer dreiköpfigen, internationalen Besatzung ins All. Die Raumfahrer sollen in zwei Tagen an der Internationalen Raumstation ankoppeln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19122012194418_small_1.jpg" alt="Roskosmos-TV" width="375" height="217"/><figcaption>
Die Triebwerke laufen, der Start erfolgt in wenigen Augenblicken. 
<br>
(Bild: Roskosmos-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord befinden sich der Kanadier Chris Hadfield, der US-Amerikaner Thomas Marshburn und der Russe Roman Romanjenko, Kommandant der Sojus. Nach ihrem zweitägigen Flug zur ISS werden sie voraussichtlich bis Mitte Mai nächsten Jahres in der Raumstation arbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Programm stehen etwa 200 Experimente, wobei ein großer Teil automatisch abläuft oder nur wenig Betreuung vonseiten der Raumfahrer erfordert. Forschungsgebiete sind Medizin, Biologie, Atmosphärenuntersuchungen, Astronomie, Physik, Materialkunde und Technologie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp 2 Minuten nach dem Start wurden die 4 Raketenblöcke der ersten Stufe abgeworfen, die zentrale, zweite Stufe lief noch einige Zeit weiter. Anschließend wurde auch das Rettungssystem planmäßig abgetrennt und schließlich folgte die Zündung der dritten Stufe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte bei starkem Frost mit Temperaturen von etwa -20 °C und eisigem Wind, weshalb die Raumfahrer vor dem Einstieg mit zusätzlichen Umhängen geschützt waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Neuerungen gibt es bei Sojus-TMA 7 gegenüber den unmittelbaren Vorgängern nicht. Die nächsten größeren Änderungen sind bei den im Frühjahr 2013 folgenden Missionen zu erwarten. Zum einen will man erstmals bei bemannten Raumschiffen den schnellen Anflug versuchen, bei dem zwischen Start und Kopplung nur etwa 6 Stunden vergehen, zum zweiten werden Modifikationen am Kopplungssystem vorgenommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11254.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-07M auf Sojus-FG</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Hauptthema</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress-M 17M auf schnellem Pfad zur ISS [Update]</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-17m-auf-schnellem-pfad-zur-iss-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 08:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gegen 8.41 Uhr MEZ startete der russische Frachter vom Startplatz 1 des Kosmodroms Baikonur zur ISS. Er soll innerhalb von 6 Stunden am Heck der Internationalen Raumstation ankoppeln. Update: Nach planmäßigem Anflug und verkürztem Station halten koppelte der Frachter gegen 14.33 Uhr mit 13 cm/s Relativgeschwindigkeit an. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gegen 8.41 Uhr MEZ startete der russische Frachter vom Startplatz 1 des Kosmodroms Baikonur zur ISS. Er soll innerhalb von 6 Stunden am Heck der Internationalen Raumstation ankoppeln. Update: Nach planmäßigem Anflug und verkürztem Station halten koppelte der Frachter gegen 14.33 Uhr mit 13 cm/s Relativgeschwindigkeit an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, SpaceflightNow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102012095923_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="443" height="246"/><figcaption>
Die Trägerrakete Sojus-U hebt mit dem Raumschiff Progress-M 17M ab. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord befinden sich etwa 2,4 t Fracht: Treibstoffe (683 kg), Verbrauchs- und Versorgungsgüter, Wasser (420 kg), Sauerstoff (28), Luft (19 kg), Lebensmittel (378 kg), darunter frisches Obst und Gemüse, individuelle Ausrüstung (119 kg) sowie Experimentiermaterial. Nach 9 Minuten wurde das Raumschiff von der Oberstufe getrennt, eine Minute später waren Solarzellenpaneele und Antennen entfaltet bzw. ausgeklappt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst sollen 4 Manöver ausgeführt werden, um die Bahn anzuheben und dem geplanten Rendezvouspunkt anzupassen. So erfolgt gegen 9.25 Uhr ein Triebwerksschub, der die Geschwindigkeit des Raumschiffes um 25 m/s ändern soll. Weitere Anpassungen um 20 m/s bzw. zweimal 7 m/s sollen 10.08 Uhr, 10.45 Uhr und 11.17 Uhr erfolgen. Die eigentlichen Rendezvousmanöver beginnen gegen 12.15 Uhr MEZ. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind zwischen 12.35 Uhr und 13.22 Uhr drei Antriebsphasen vorgesehen, welche die Geschwindigkeit von Progress-M 17M relativ zur ISS um 17 m/s, 1,3 m/s bzw. 30 m/s verringern. 13.50 Uhr soll sich Progress in ca. 15 km Entfernung zur Station befinden und das Kurs-System aktiviert werden. Ab 14.04 Uhr sollen Richtungsänderungen den Anflug einleiten, 14.15 Uhr beginnt ein teilweiser Umflug der Station. Eine Viertelstunde später soll der Frachter bereits vor dem geplanten Andockstutzen am Heck der Station halten und 10 Minuten danach ankoppeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Inneren der ISS werden diese Operationen überwacht. Im Falle eines technischen Defekts können die Kosmonauten an Bord per Handsteuerung eingreifen oder den Anflug abbrechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelingt der schnelle Anflug, der mit 6 Stunden Gesamtdauer erheblich kürzer ist als das bisher verwendete 50-stündige Annäherungsverfahren, so soll er ab 2013 bei den bemannten Sojus-Raumschiffen verwendet werden und damit die Wartezeit zwischen Start und Ankopplung erheblich verkürzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute vor 12 Jahren startete übrigens die erste Stammbesatzung, bestehend aus Juri Gidsenko, Sergej Krikaljow und William Shepherd mit dem Raumschiff Sojus-TM 31 zur Internationalen Raumstation. Seitdem ist sie durchgehend besetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update: </strong>
<br>
 Nach einer Flugzeit von 5 Stunden und 52 Minuten koppelte Progress-M 17M gegen 14.33 Uhr MEZ erfolgreich am Heck der Internationalen Raumstation an. Station und Frachter flogen zu dieser Zeit über Kolumbien. Knapp 10 Minuten später war die zunächst lose Verbindung zwischen den beiden Raumfahrzeugen fest. Damit sind alle Kopplungsstutzen am russischen Segment belegt, zwei von Sojus-Raumschiffen und zwei von Progress-Frachtern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11102.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress M-17M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Express-Fracht mit Progress-M 16M zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/express-fracht-mit-progress-m-16m-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 08:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35058</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach nur 5 Stunden und 43 Minuten hat ein gestern Abend gestarteter Progress-Frachter in der Nacht gegen 3.18 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation festgemacht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, SpaceflightNow. Damit wurde ein neues Rendezvousverfahren erprobt, das künftig bei bemannten Sojus-Raumschiffen angewendet werden soll. Bisher wurden für Anflug, Annäherung und Kopplung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/express-fracht-mit-progress-m-16m-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Express-Fracht mit Progress-M 16M zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach nur 5 Stunden und 43 Minuten hat ein gestern Abend gestarteter Progress-Frachter in der Nacht gegen 3.18 Uhr MESZ an der Internationalen Raumstation festgemacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, SpaceflightNow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02082012100610_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="321" height="381"/><figcaption>
Raumschiff beim Anflug auf die ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wurde ein neues Rendezvousverfahren erprobt, das künftig bei bemannten Sojus-Raumschiffen angewendet werden soll. Bisher wurden für Anflug, Annäherung und Kopplung etwa 50 Stunden eingeplant. Dieser etwa zweitätige Flug zu Raumstationen war seit Progress 1 im Januar 1978 üblich und wurde mit dem Aufbau der Raumstation Mir 1986 auch für bemannte Raumschiffe übernommen. Zuvor waren hier für Annäherung und Kopplung ca. 24 Stunden üblich. Damals wurde der Übergang zum zweitägigen Anflug mit Treibstoffersparnis begründet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den drei Raumfahrern an Bord eines Sojus-Raumschiffes stehen etwa 7,5 m<sup>3</sup> nutzbarer Raum zur Verfügung. Für einen zweitägigen Flug zur Station ist dies nicht gerade viel. Im Space Shuttle waren es bei der üblichen siebenköpfigen Besatzung pro Mitglied etwa 9 Kubikmeter. Mit Rückkehr zum Kapseldesign bzw. zu kleineren Raumschiffen wird sich hier der Raum aber wieder verringern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Progress-M 16M startete gegen 21.35 Uhr MESZ von Baikonur aus ins All. Nach 9 Minuten wurde das Raumschiff, das mit 2.639 Kilogramm Fracht beladen ist, von der Oberstufe getrennt und entfaltete seine Solarzellenpaneele. An Bord befinden sich neben Treibstoff, Sauerstoff, Wasser, Nahrungsmitteln und Verbrauchsgütern auch Materialien für die Experimente Visier, MATI 75, Relaksazija, SLS, Vektor-T, Tipologija, Aseptik, Schenschen 2, Kaskad, Biodegradazija und Kulonowski Kristall sowie Ausrüstung für das russische und das US-basierte Segment der ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Selbsttest wurden die Triebwerke des Raumschiffes gegen 22.25 Uhr zum ersten Mal in Betrieb genommen. Es folgte eine Serie von Korrekturmanövern, welche das Raumschiff innerhalb von 3 Erdumläufen in die Nähe der Internationalen Raumstation brachte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach umflog Progress-M 16M die Station so, dass es das Modul Pirs direkt vor sich hatte. Anschließend wurde die Distanz planmäßig verringert und gegen 3.18 Uhr angekoppelt. Mittlerweile wurde das Raumschiff fest und luftdicht mit der Station verbunden. Das Abkoppeln ist für November oder Dezember geplant. Bis dahin werden die Fracht in die Station entladen und im Gegenzug Abfälle und nicht mehr benötigtes Equipment im Laderaum verstaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 31. Juli hatte der Vorgänger, Progress-M 15M von Pirs abgekoppelt und sich von der Station entfernt. Er war im April zur ISS gelangt und hatte bereits am 22. Juli abgelegt. Danach wurde ein erneutes Ankoppeln getestet, wobei mit Kurs-NA ein verbessertes Radarsystem zum Einsatz kam. Aufgrund eines Temperatur- oder Sensorproblems hatte das Ankoppeln erst im zweiten Versuch geklappt. Mittlerweile fliegt Progress-M 15M autonom und dient noch etwa 3 Wochen als Beobachtungsziel. Von der Erde aus werden die Auswirkungen von Triebwerkszündungen auf die dünnen oberen Atmosphärenschichten studiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Internationalen Raumstation sind derzeit die bemannten Raumschiffe Sojus-TMA 04M und 05M sowie die unbemannten Frachter <i>Edoardo Amaldi</i> (ATV 3), <i>Kounotori 3</i> (HTV 3) und <i>Progress-M 16M</i> angekoppelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11118.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 16M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10819.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 15M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tiangong 1 planmäßig aktiviert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tiangong-1-planmaessig-aktiviert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die chinesische Nachrichtenagentur meldet, verläuft die Aktivierung und Überprüfung der Systeme der Mini-Raumstation Tiangong 1 positiv. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua. Vertont von Peter Rittinger. So wurden u.a. die Fernsteuerungssysteme überprüft, das Video- und Audio-Equipment getestet, die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren kalibriert und die Einrichtungen des Kopplungssystems aktiviert. Darüber hinaus wurden weitere, nicht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie die chinesische Nachrichtenagentur meldet, verläuft die Aktivierung und Überprüfung der Systeme der Mini-Raumstation Tiangong 1 positiv.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-10-19-72712.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19102011155258_small_1.jpg" alt="Bleistiftskizze nach Vorlage" width="381" height="309"/><figcaption>
Die für 2020 geplante große chinesische Raumstation soll aus mehreren Modulen bestehen und regelmäßig von bemannten Raumschiffen sowie unbemannten Transportern angeflogen werden. Der von oben angedockte Transporter entspricht in Form und Größe etwa Tiangong 1. 
<br>
(Bild: Bleistiftskizze nach Vorlage)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">So wurden u.a. die Fernsteuerungssysteme überprüft, das Video- und Audio-Equipment getestet, die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren kalibriert und die Einrichtungen des Kopplungssystems aktiviert. Darüber hinaus wurden weitere, nicht näher genannte Systeme einbezogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tiangong 1 (sprich Tjen-gung) startete am 29. September 2011 an der Spitze einer Rakete des Typs Langer Marsch 2F/G und umläuft die Erde gegenwärtig in einer Höhe von etwa 337 Kilometern bei einer Bahnneigung von 42,8 Grad gegen den Äquator. Tiangong 1 ist das erste von drei Testmodulen, die in den nächsten Jahren den Aufbau einer größeren chinesischen Raumstation vorbereiten sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. November (31. Oktober nach unserer Zeit) will China das unbemannte Raumschiff Shenzhou 8 (sprich Schin-dschou) starten, welches innerhalb von 2 Tagen mit Tiangong 1 koppeln soll. Beide Raumfahrzeuge sollen dann etwa 12 Tage lang gemeinsam fliegen. Danach koppelt Shenzhou 8 ab und soll ein weiteres Rendezvousmanöver fliegen. Gelingt das Unternehmen, so sollen im nächsten Jahr zwei bemannte Raumschiffe die Raumstation anfliegen und ihre Besatzungen einige Wochen lang erste Erfahrungen sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von Shenzhou 8 werden sich auch deutsche Raumfahrttechnik und deutsche Experimente befinden. Dabei handelt es sich um SIMBOX, einen Inkubator mit Zentrifuge, in dem das Verhalten verschiedener biologischer Proben in der Schwerelosigkeit bzw. unter kontrollierten Schwerkraftbedingungen untersucht werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumstation Tiangong 1 ist 10,4 Meter lang, hat einen maximalen Durchmesser von 3,35 m und eine Masse von etwa 8,5 Tonnen. Das Modul besteht aus einer begehbaren Drucksektion von etwa 6 Metern Länge und einem Serviceteil. Dieser übernimmt die Energieversorgung über 2 Solarzellenpaneele sowie Lageregelung, Steuerung und Antrieb. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10317.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou 8</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9243.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tiangong 1</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Progress M-10M auf dem Weg zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/progress-m-10m-auf-dem-weg-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 19:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich um kurz nach drei unserer Zeit startete heute Nachmittag das Transportraumschiff Progress M-10M. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: Roskosmos, Raumfahrer.net, SFN. Um 15:05 Uhr MESZ war es soweit: die Triebwerke der Sojus-U, die das mit 2,6 Tonnen beladene Frachtschiff auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS bringen sollte, liefen an. Wenige Sekunden später [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich um kurz nach drei unserer Zeit startete heute Nachmittag das Transportraumschiff Progress M-10M.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: Roskosmos, Raumfahrer.net, SFN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27042011210424_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27042011210424_small_1.jpg" alt="tv-tsenki" width="260"/></a><figcaption>
Die Progress beim Start 
<br>
(Bild: tv-tsenki)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 15:05 Uhr MESZ war es soweit: die Triebwerke der Sojus-U, die das mit 2,6 Tonnen beladene Frachtschiff auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS bringen sollte, liefen an. Wenige Sekunden später hob die Rakete ab. Nachdem nacheinander die verschiedenen Stufen abgetrennt worden waren, befand sich das Raumschiff um 15:14 Uhr MESZ planmäßig auf Kurs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag um 16:29 Uhr MESZ, wenige Stunden vor dem geplanten Start der Endeavour, soll die Progress ihr Ziel, den Dockingadapter des russischen Moduls Pirs, erreichen. Dieser war vor wenigen Tagen vom Vorgängerraumschiff Progress M-09M freigemacht worden. Dieses Raumschiff hat gestern seine Mission endgültig beendet, indem es über dem Pazifik in der Erdatmosphäre verglühte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weltraumfrachter bringt eine Menge Fracht zur Station, unter anderem Wasser, Sauerstoff und Treibstoff in dafür vorgesehenen Tanks. In der unter Druck stehenden Sektion befinden sich verschiedene Ausrüstungsgegenstände, aber auch neue wissenschaftliche Experimente. Insgesamt werden 2.645 kg zur Station geflogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9238" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-09M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Discovery erreicht Internationale Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-erreicht-internationale-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 19:27:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um 20:14 Uhr MEZ koppelte das Space Shuttle Discovery unter Kontrolle von Kommandant Steve Lindsey an der Internationalen Raumstation an. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Die Besatzung wurde für ihren dritten Flugtag um 12:53 Uhr MEZ mit dem Lied „Woodys Roundup“, gespielt von den Raiders, geweckt. Das Lied wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 20:14 Uhr MEZ koppelte das Space Shuttle Discovery unter Kontrolle von Kommandant Steve Lindsey an der Internationalen Raumstation an.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-27-69692.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022011202712_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022011202712_small_1.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Die ISS im Fadenkreuz 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wurde für ihren dritten Flugtag um 12:53 Uhr MEZ mit dem Lied „Woodys Roundup“, gespielt von den Raiders, geweckt. Das Lied wurde Missionsspezialist Alvin Drew gewidmet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Missionsplan sah für den Morgen der Crew das Abladen von überschüssigem Wasser aus den Tank der Discovery vor. Zusätzlich führte sie noch einige kleinere Kurskorrekturen durch, die allesamt zum ersten großen Ereignis des Tages, dem sogenannten Terminal Initiation Burn (TI-Burn), führten. Der TI-Burn leitet die finale Phase des Rendezvous ein und dient dazu das Space Shuttle ca. 182 Meter unterhalb der Station auf der sogenannten R-Bar zu platzieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die präzise Navigation stehen dem Kommandanten verschiedenste Möglichkeiten zu Verfügung. Zum einen kann er den Radarmodus der Ku-Band-Antenne nutzen, dessen Daten direkt in die Bordcomputer des Space Shuttle fließen. Des Weiteren unterstützen die anderen Besatzungsmitglieder den Kommandanten, indem sie mit portablen Lasern die Entfernung zur Raumstation und auch die Annäherungsgeschwindigkeit sehr genau messen können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022011202712_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022011202712_small_2.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Das RPM in vollem Gange 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald das Shuttle die R-Bar erreicht hatte, initiierte Kommandant Lindsey das sogenannte Rendezvous-Pitch-Manöver (RPM). Dieses Manöver ermöglicht der Besatzung der ISS, detaillierte Fotoaufnahmen vom Hitzeschild an der Unterseite des Orbiters zu machen. Dieser Bereich ist nur sehr schwer mit dem Orbiter Boom Sensor System zu erreichen, weshalb man bei den Hitzeschilduntersuchungen am zweiten Flugtag darauf verzichtet. Während des heutigen RPM fertigten der italienische ESA-Astronaut Paolo Nespoli und NASA-Astronautin Cady Coleman im Swesda-Modul die Bilder an. Hierzu nutzten sie eine Kamera mit 400-mm-Linse sowie eine mit einer 800-mm-Linse. Die Bilder wurden nach Abschluss des RPM an die Bodenkontrolle in Houston überspielt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Rendezvous-Pitch-Manöver steuerte Lindsey den Orbiter in einem Halbkreis direkt vor die Raumstation auf die sogenannte V-Bar. Von dort aus begann er die finale Annäherung an den Andockadapter Nummer 2. Während dieser Annäherung reduzierte Lindsey die Geschwindigkeit auf nur 6 Zentimeter pro Sekunde, bevor das Shuttle an der Internationalen Raumstation ankoppelte. Nachdem eine feste Verbindung zwischen den beiden Raumfahrzeugen hergestellt war, begannen die Astronauten auf beiden Seiten mit den Dichtheitstests der Kopplungssysteme. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022011202712_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022011202712_small_3.jpg" alt="Nasa" width="260"/></a><figcaption>
Discovery vor der Kopplung 
<br>
(Bild: Nasa)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte es zu keinen Problemen kommen, so werden die beiden Besatzungen um 21:18 Uhr MEZ die Luken zwischen den Raumfahrzeugen öffnen können und sich begrüßen. Nach den üblichen Sicherheitshinweisen vom Kommandanten der Raumstation, Scott Kelly, und der anschließenden Führung durch die ISS werden die beiden Besatzungen sofort an die Arbeit gehen, um den Express Logistics Carrier 4 (ELC-4) an der Außenseite der Station zu installieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesem Zweck werden sich die Astronauten aufteilen. Alvin Drew, Eric Boe, Michael Barratt und Nicole Stott werden die Roboterarme des Shuttles und der Station nutzen, um das ELC-4 aus der Ladebucht zu heben und es installieren. Der Nutzlastträger wird in Zukunft verwendet, um Experimente und Ersatzteile zu lagern und ist so essenziell, um die Zukunft der Raumstation zu sichern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll ihren Arbeitstag um 04:54 Uhr MEZ beenden. Flugtag Nummer vier soll morgen um 12:53 Uhr beginnen und wird hauptsächlich Transferarbeiten zwischen dem Shuttle und der Raumstation beinhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9498.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Countdown und Start II</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9580.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 133 &#8211; Mission und Landung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/discovery-erreicht-internationale-raumstation/" data-wpel-link="internal">Discovery erreicht Internationale Raumstation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-02-27-69692.mp3" length="5648384" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Mission von Progress-M 07M beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-07m-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 16:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33896</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 20. Februar gegen 14:12 Uhr MEZ verließ das Versorgungsraumschiff Progress-M 07M die Internationale Raumstation ISS. Wenige Stunden später wurde es zum Verglühen gebracht. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA. Das am 10. September 2010 gestartete Raumschiff hatte ca. 2,5 t Versorgungsgüter zur Station gebracht. Nachdem es diese Aufgabe erfüllt hatte, wurde die Verbindung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-07m-beendet/" data-wpel-link="internal">Mission von Progress-M 07M beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 20. Februar gegen 14:12 Uhr MEZ verließ das Versorgungsraumschiff Progress-M 07M die Internationale Raumstation ISS. Wenige Stunden später wurde es zum Verglühen gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das am 10. September 2010 gestartete Raumschiff hatte ca. 2,5 t Versorgungsgüter zur Station gebracht. Nachdem es diese Aufgabe erfüllt hatte, wurde die Verbindung zwischen den Kopplungsadaptern von Swesda und der Progress gelöst. Daraufhin entfernte sich die Kapsel von der Station. 
<br>
Drei Stunden später zündeten die Triebwerke des Versorgungsraumschiffes und leiteten so das endgültige Ende ein. Kurze Zeit später verglühte die Kapsel in der Atmosphäre. Einige wenige Überreste gingen im Pazifik nieder. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem nun frei gewordenen Kopplungsport (Swesda-Heck) soll in wenigen Tagen das europäische Raumschiff ATV 2 andocken. Der Versorger mit dem Namen „Johannes Kepler“ war am letzten Mittwoch gestartet worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8456" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter *Progress M-07M*</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mission-von-progress-m-07m-beendet/" data-wpel-link="internal">Mission von Progress-M 07M beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russisches Knotenmodul für ISS genehmigt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russisches-knotenmodul-fuer-iss-genehmigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 18:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[modulare Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Nauka]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei künftigen russischen Raumstationen soll die Austauschbarkeit beinahe aller Komponenten gewährleistet sein. Dafür wurde ein universelles Knotenmodul entwickelt, das zunächst an der ISS eingesetzt werden könnte. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RussianSpaceWeb. Vertont von Peter Rittinger. Das Knotenmodul ist geometrisch eine Kugel, vergleichbar mit dem Kopfteil an der Raumstation Mir (1986-2001). Es ist aber [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bei künftigen russischen Raumstationen soll die Austauschbarkeit beinahe aller Komponenten gewährleistet sein. Dafür wurde ein universelles Knotenmodul entwickelt, das zunächst an der ISS eingesetzt werden könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RussianSpaceWeb. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-01-21-39283.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19012011195529_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19012011195529_small_1.jpg" alt="Energija" width="335" height="236"/></a><figcaption>
Gelb die Teile des russischen Segments, deren Start ab 2009 geplant waren. Poisk (2009) und Rasswjet (2010) sind mittlerweile oben. Der größere Teil (MLM, UM, NEM 1 &amp; 2) steht noch aus. 
<br>
(Bild: Energija)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Knotenmodul ist geometrisch eine Kugel, vergleichbar mit dem Kopfteil an der Raumstation Mir (1986-2001). Es ist aber nicht fest mit einem Modul verbunden sondern stellt selbst eine eigenständige Einheit dar. Es wird ringsum mit 6 Kopplungsstutzen versehen sein, an denen Module, unbemannte Frachter oder bemannte Raumschiffe ankoppeln können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Januar wurde nun die einleitende Designphase abgeschlossen und der Entwurf genehmigt. Eingeschlossen in die Genehmigung sind auch eine Spezialversion eines Progress-Frachters, ähnlich denen, die Pirs und Poisk zur ISS gebracht haben, sowie die Trägerrakete. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Uslowoi Modul (UM) soll eine Masse von 4 Tonnen haben, 14 Kubikmeter Innenraum bieten und bei seinem Start etwa 1 Tonne zusätzlicher Nutzlast Platz bieten. Der entsprechende Frachter Progress-M UM soll am der Erde zugewandten Kopplungsstutzen des Mehrzweckmoduls Naúka (MLM) andocken. Nach Abtrennung der Antriebs- und Servicesektion stehen dann 5 Kopplungsstutzen reihum und Nadir zur Verfügung. Hier sollen dann auch zwei in der Planungsphase befindliche große Forschungs- und Energiemodule ankoppeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mehrzweckmodul MLM Naúka soll in der ersten Hälfte des Jahres 2012 starten, das UM könnte 2013 folgen und die Forschungsmodule 2014 bzw. 2015. Damit würde das russische Segment bedeutend erweitert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3711.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Russisches Segment</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>MLM Naúka</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mlm-nauka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Labormodul]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einst das Ersatzmodul von Sarja soll nun das MLM Naúka das größte russische Labor der ISS werden. Zurzeit noch im Bau, soll es das (bisher) letzte Teil der ISS werden. Autor: Daniel Maurat Das MLM (russ. МЛМ / Многофункциональный лабораторный модуль; Mnogozelewoi Laboratornui Modul für Vielzwecklabormodul) Naúka (russ. Нау́ка für Wissenschaft) ist ein Labormodul der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Einst das Ersatzmodul von <em>Sarja</em> soll nun das MLM <em>Naúka</em> das größte russische Labor der ISS werden. Zurzeit noch im Bau, soll es das (bisher) letzte Teil der ISS werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Daniel Maurat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MLM (russ. МЛМ / Многофункциональный лабораторный модуль; Mnogozelewoi Laboratornui Modul für Vielzwecklabormodul) <em>Naúka</em> (russ. Нау́ка für Wissenschaft) ist ein Labormodul der Internationalen Raumstation ISS. Es wurde zwar für den Fall gebaut, dass der Start des Moduls <em>Sarja</em> fehlschlägt, nach dem erfolgreichen Start wurde es aber umgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mlm.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mlm.jpg" alt="" width="257" height="268"/></a><figcaption>Eine Computeranimation von <em>Naúka</em>, noch am alten Kopplungspunkt bei <em>Sarja</em>.<br>(Bild: Roskosmos)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 13,0 Meter<br>Breite: 4,1 Meter<br>Masse: 20,3 Tonnen<br>Start: März 2012 (geplant)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von <em>Naúka</em> begann, als die NASA das russische Konstruktionsbüro GKNPZ Chrunitschew beauftragte, das FGB <em>Sarja</em> zu bauen. Für den Fall, dass der Start, der <em>Sarja</em> ins All bringen sollte, fehlgeschlagen wäre, hatte man ein Ersatzmodul, das FGB 2, gebaut. Aber der Start von <em>Sarja</em> gelang, und das zu 70% fertiggestellte FGB 2 wurde zunächst eingelagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August 2004 beschloss die russische Weltraumagentur Roskosmos, ein Forschungsmodul für den russischen Teil der ISS zu bauen. Um Kosten zu sparen, entschied man sich, das alte FGB 2 umzubauen und es in ein Forschungsmodul zu verwandeln. Der Auftrag wurde zwar 2006 an RKK Energija vergeben, doch ist Chrunitschew weiter maßgeblich am Bau des Moduls beteiligt. Zunächst plante man, <em>Naúka</em> an sein Zwillingsmodul <em>Sarja</em> zu koppeln, doch man entschied sich dann für eine Kopplung mit dem Modul <em>Swesda</em>, bei der das Modul <em>Pirs</em> ersetzt wird. Dafür musste man den Kopplungsstutzen austauschen (dazu beim Aufbau mehr). Zur Zeit (Stand Ende 2010) ist das Modul in der Endfertigung und soll dann gegen Ende 2011 nach Baikonur gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Nauka</em> ist ein Zwilling von <em>Sarja</em>, nur mit anderer Ausstattung. Im Grunde ist es ein zylindrisches Modul aus Aluminium. Am Kopfende des Moduls ist eine kugelfürmige Zwischensektion untergebracht, die über einen passiven, zur Erde zeigenden (Nadir), Andockstutzen des Typs SSWP G4000 für <em>Sojus</em>-Kapseln und <em>Progress</em>-Frachter. Darüber hinaus soll an dieser kugelförmigen Sektion eine kleine Schleuse für Außenexperimente angebracht werden. Diese Schleuse ist etwa 1,5 Meter lang und befindet sich am Heckende der Kugel. Am Zenitende von <em>Naúka</em>, gegenüber der kugelförmigen Kopplungssektion, befindet sich ein Konus, der im aktiven Ankopplungsstutzen vom Typ SSWP-M 8000 mündet. Mit dem wird <em>Nauka</em> es mit <em>Swesda</em> Nadir verbunden. Zunächst wollte man <em>Nauka</em> an <em>Sarja</em> Nadir ankoppeln lassen und hatte dafür einen aktiven SSWP G4000-Kopplungsstutzen montiert, nach der Entscheidung, das Modul an <em>Swesda</em> anzukoppeln, wurde der Kopplungsstutzen ausgetauscht. An der Außenhaut befindet sich ein Paar 10,7 Meter lange und 3,3 Meter breite Solarzellenflächen, die das Modul mit Energie versorgen. Da es autonom an die ISS koppelt, besitzt es ein Lageregelungssystem mit 36 Lageregelungstriebwerken, die von 16 Kugeltanks gespeist werden. In ihnen wird sowohl Stickstoff für die Lageregelung als auch Sauerstoff und Stickstoff für die Bordatmosphäre gelagert. Auch ist an der Außenhaut ein großer Radiator angebracht, der Abwärme aus der Station in den Weltraum abgibt. Einen derartigen Radiator hat das Schwestermodul <em>Sarja</em> nicht. Neben der Schleuse ist der Radiator einer der herausragendsten Unterschiede zwischen den beiden Modulen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren befinden sich verschiedene Experimente sowie eine dritte Schlafgelegenheit im russischen Teil der ISS (die anderen beiden sind in <em>Swesda</em>), Toilette und eine Waschanlage für die Kosmonauten. Auch gibt es hier eine Steuerungseinrichtung für den europäischen Roboterarm <em>ERA</em>, der zusammen mit <em>Naúka</em> gestartet wird. Darüber hinaus befinden sich im Modul Treibstoffpumpen und Leitungen, die Nachschub aus <em>Progress</em>-Frachtern in die Lagertanks der Station transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Teile von <em>Naúka</em> gelangten mit dem Space Shuttle <em>Atlantis</em> an der Außenhaut des Moduls <em>Rasswjet</em> ins All. Bei diesem Flug wurden der Radiator, die Luftschleuse und Ersatzteile des Roboterarms <em>ERA</em> transportiert. Dies wurde schon so früh gemacht, da diese Teile aus Masse- und Abmessungsgründen nicht mit dem Modul gemeinsam gestartet werden konnten. Sie würden schlichtweg nicht unter die Nutzlastverkleidung passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des Moduls wird laut Roskosmos (Stand Ende 2010) im März 2012 auf einer Trägerrakete vom Typ <em>Proton M</em> stattfinden. Diese wird <em>Naúka</em> auf eine Umlaufbahn bringen, die in etwa der der ISS entspricht. Nach einigen Tagen wird <em>Naúka</em> schließlich an <em>Swesda</em> Nadir ankoppeln. Nach der Kopplung werden sowohl Schleuse als auch Radiator am Modul befestigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-3R (Start der <em>Proton</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Sarja</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/swesda/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Swesda</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/pirs/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Pirs</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/poisk/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Poisk</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/mim-1-rasswjet/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Rasswjet</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/era/" data-wpel-link="internal">European Robotic Arm (<em>ERA</em>)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitungen und neue Experimente auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitungen-und-neue-experimente-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 17:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vorbereitungen auf die geplante Ankunft der Discovery und Aktivitäten zum russischen Weltraumausstieg Mitte November standen auf dem Plan der Langzeitbesatzung 25. Eine Feierstunde am zehnten Jahrestag der ISS, Fehleranalysen, Forschung und das Entladen von Progress-M 08M gehörten ebenfalls zum Programm in dieser Woche. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Vertont von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Vorbereitungen auf die geplante Ankunft der Discovery und Aktivitäten zum russischen Weltraumausstieg Mitte November standen auf dem Plan der Langzeitbesatzung 25. Eine Feierstunde am zehnten Jahrestag der ISS, Fehleranalysen, Forschung und das Entladen von Progress-M 08M  gehörten ebenfalls zum Programm in dieser Woche.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-11-10-52765.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Spannung verfolgte die Besatzung der ISS die Startkampagne der Discovery für STS 133. Leider wurde diese am Freitag durch ein Leck an einer Leitung zur Entlüftung von Wasserstoff unterbrochen und wird frühestens Ende November wieder aufgenommen. Einen Teil ihrer Zeit widmeten die amerikanischen Besatzungsmitglieder den Arbeiten für die bis dahin noch geplante Ankunft der Discovery. Kommandant Doug Wheelock und Scott Kelly arbeiteten an den Raumanzügen, welche die Discovery-Astronauten Tim Kopra und Alvin Drew bei ihren Außeneinsätzen tragen sollten. Es wurden Batterien geladen und die Isolierung an einem Anzug repariert. Bei den vorhergegangenen amerikanischen Ausstiegen 15, 16 und 17 gab es in den ISS-Raumanzügen unerwünschte Luftgeräusche, wenn Sauerstoff strömte. Shannon Walker nahm sich dieses Problems an. In Cupola wurde das Equipment für die Robotic-Aktivitäten des Stationsarms vorbereitet und Oleg Skripotschka transportierte Gegenstände nach Progress-M 07M, welche im vorderen Andockstutzen (PMA-2) von Harmony gelagert wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Beide Orlan-Raumanzüge im Schleusenmodul Pirs 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fjodor Jurtschichin und Oleg Skripotschka machten sich mit den Prozeduren und dem Zeitablauf ihres Weltraumausstieges am 15. November vertraut. Sie stellten außerdem die Werkzeuge für ihren sechsstündigen Außeneinsatz zusammen und transportierten einige Wissenschaftsnutzlasten aus dem Schleusenmodul Pirs (SO 1) in das Docking- und Schleusenmodul Poisk (MIM 2), um sie dort zwischenzeitlich zu stauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. November wird es einen Testlauf geben. Dabei werden die Orlan-MK-Raumanzüge angelegt, um Beweglichkeitstests, Dichtigkeits- und Kommunikationsprüfungen durchzuführen. Fjodor Jurtschichin wird dabei den Orlan Nr. 5 mit den roten Streifen und der Telemetrie-Einheit 7 tragen, Oleg Skripotschka benutzt den Orlan Nr. 4 mit den blauen Streifen und der Telemetrie-Einheit 6. Per Funk unterstützt von der Bodenstation, wechselten sie einige Komponenten ihrer Orlan-MK-Raumanzüge, wie LP-9 LiOH-Kanister, Haupt- und Reserve-BK-3M-Sauerstofftanks, Feuchtigkeitssammler, Trinkwasserfilter, einen Filter der Entgasungspumpe und 825M3-Batterien aus beziehungsweise arbeiteten daran. Sie bereiteten die persönliche Kleidung, welche im Raumanzug getragen werden soll, vor. Das sind die KVO-Kühlanzüge, der ShL-10S-Kopfhörer, BK-10-Thermounterwäsche und Baumwollsocken. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die Besatzung der ISS spricht mit  NASA Administrator Charles Bolden 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. November war der zehnte Jahrestag der bemannten Nutzung der ISS <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/10-jahre-bemannte-raumstation-iss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">(wir berichteten)</a>. Daher gab es an diesem Tag eine Live-Schaltung zur ISS und NASA-Administrator Charles Bolden sprach mit der sechsköpfigen Besatzung. Auch die russische Weltraumagentur Roskosmos würdigte den feierlichen Tag, neben den anderen internationalen Partnern, mit einigen Sonderbeiträgen in Text und Film. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Anflug von Sojus-TMA 01M im Oktober hatte es ein Problem mit einem Analog-Digitalwandler gegeben, so dass damals einige Werte auf der Neptun-Konsole der Rückkehrkapsel nicht angezeigt werden konnten. Um diesen Fehler zu analysieren, wurden mit Progress-M 08M ein Datenkabel und eine Diagnose-CD angeliefert. Alexander Kaleri prüfte damit die Datenprotokolldateien des Bedienfeldes, um die Ergebnisse den Fachleuten am Boden zu übersenden. Erste Erkenntnisse sprechen von einem Hardwareproblem, welches verhindert, dass der Wandler angesprochen wird. Das Universal-Trainingsgerät ARED (Advanced Resistive Exercise Device) macht diese Woche auch einige Probleme. Nur durch den Austausch eines Übungsseiles, von Scott Kelly durchgeführt, konnte das Trainingsgerät wieder genutzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die russischen Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation führen ein neues Experiment durch, das Wissenschaftlern helfen soll, neue Materialien und Elektronikgeräte zu entwickeln. Das Experiment, Coulomb Crystal genannt, ist eine Studie von geladenen Partikeln und deren Dynamik in einem Magnetfeld. Da es auf der Erde problematisch durchzuführen ist, wurde es mit Progress-M 08M zur ISS gebracht, um in der Mikrogravitation zu experimentieren. Die Ergebnisse sollen eine weitere praktische Anwendung in der Mikroelektronik, den Nanotechnologien und der Produktion von neuen Lichtquellen haben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112010185040_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Scott J. Kelly und Oleg Skripotschka mit SPHINX im Unity-Knoten 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls mit Progress-M 08M gelangte ein europäischen Experiment mit dem Namen SPHINX zur ISS. Es wurde von Oleg Skripotschka zum Columbus-Labormodul transportiert und dort von Scott Kelly in den vorgewärmten KUBIK-6-Brutkasten eingebaut. Kameraüberwacht wurde es gestartet und soll erforschen, wie sich Innenwandzellen von Venen der menschlichen Nabelschnur in der Mikrogravitation verhalten. Damit sollen bessere Kenntnisse über Endothel-Zellen für klinische Anwendungen gewonnen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entladevorgang von Progress-M 08M wurde während der gesamten Woche fortgesetzt. Neben den schon erwähnten Experimenten mussten auch eine ganze Menge anderer Güter entladen und in das stationseigene Inventar-Management-System (IMS) eingebucht werden. Shannon Walker konzentrierte sich auf eine Kontrolle der Bestände im Kleidungslager der Mannschaft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fjodor Jurtschichin, Kommandant von Sojus-TMA 19, begann damit, sich auf die Rückkehr zur Erde am Ende dieses Monats vorzubereiten. Er benutzte dafür die russische Tschibis-Anzughose, bei der ein Unterdruck auf den unteren Teil des Körpers einwirkt. Dadurch werden die Muskeln in den Beinen für die Rückkehr in die Schwerkraft vorbereitet. Doug Wheelock und Shannon Walker, ebenfalls zur Besatzung von Sojus-TMA 19 gehörend, werden in den nächsten Tagen in die Vorbereitung der Rückkehr zur Erde einsteigen. Ab Mitte November müssen alle drei Rückkehrer verstärkt Vitamine und Salz zu sich nehmen und ihr Trainingsprogramm intensivieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 06.11.2010:</p>



<p class="wp-block-paragraph">352,0 km bei einem Höhenverlust von 156 Metern in den letzten 24 Stunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>12. November, Trainingseinheit zum russischen Weltraumausstieg</li><li>15. November, russischen Weltraumausstieg mit Fjodor Jurtschichin und Oleg Skripotschka</li><li>30. November, Rückkehr von Sojus-TMA 19 zur Erde</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg163103#msg163103" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ISS Hauptthema ab dem 3. November</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Harmony</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/harmony/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[Kibo]]></category>
		<category><![CDATA[Knotenmodul]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=71728</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist das zweite Zuhause der ISS. Das Knotenmodul Harmony ist genauso wie seine Brüder Unity und Tranquility darauf ausgelegt, so viele Module wie möglich zu verbinden. Zuden schläft und wohnt hier ein Teil der ISS-Besatzung. Autor: Daniel Maurat Das Knotenmodul Node 2 Harmony ist eines der drei Knotenmodule der ISS, an denen die verschiedenen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es ist das zweite Zuhause der ISS. Das Knotenmodul <em>Harmony</em> ist genauso wie seine Brüder <em>Unity</em> und <em>Tranquility</em> darauf ausgelegt, so viele Module wie möglich zu verbinden. Zuden schläft und wohnt hier ein Teil der ISS-Besatzung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Daniel Maurat</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Knotenmodul Node 2 <em>Harmony</em> ist eines der drei Knotenmodule der ISS, an denen die verschiedenen amerikanischen, euopäischen und japanischen Module angedockt sind. Es ist ein Mittelsmodul zwischen dem Labormodul <em>Destiny</em>, welches die Energieversorgung steuert, und den beiden Labormodulen <em>Columbus</em> der ESA und <em>Kibo</em> aus Japan. Zudem haben vier der sechs Besatzungsmitglieder hier ihre Quartiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/harmony.jpg" alt=""/><figcaption><em>Harmony</em> kurz nach der Umsetzung an <em>Destiny</em> im November 2007<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 6,7 Meter<br>Breite: 4,5 Meter<br>Masse: 14,5 Tonnen<br>Start: 23.10.2007</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei den anderen Knotenmodulen auch, war <em>Harmony</em> von Anfang an in der Planung des ISS-Vorgängerprojektes, der US-Raumstation <em>Freedom</em>, enthalten. Auch hier wäre es Kopplungsmodul für andere Module gewesen. Auch nach dem Einstieg Russlands in das ISS-Programm, welches zur Folge hatte, dass <em>Freedom</em> und sein russisches Pendant, die <em>Mir 2</em>, zu einem Projekt fusioniert wurden, die ISS. Zudem war geplant, das CAM (Centrifuge Accommodations Module für Zentrifugenmodul), ein Labormodul, in dem Zentrifugen zur Erzeugung eines Schwerkraftersatzes in unterschiedlicher Stärke zum Einsatz kommen sollten, an <em>Harmony</em> Zenit anzudocken. Es wurde aber gestrichen und so blieb <em>Harmony</em> Zenit bisher frei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Harmony</em> wurde nicht, wie die vorangegangenen US-Module, in den USA gebaut, sondern von der italienischen Firma <em>Thales Alenia Space</em> in Turin unter Federführung der italienischen Weltraumorganisation ASI. In einer Airbus Beluga wurde das Modul nach seiner Fertigstellung am 1. Juni 2003 ins <em>Kennedy Space Center</em> in Cape Canaveral, Florida, gebracht, wo es in der Space Station Processing Facility auf seinen Start wartete. Eigentlich hätte das Modul schon 2004 starten sollen, das <em>Columbia</em>-Unglück, bei dem 7 Astronauten starben und daraufhin die Shuttles am Boden bleiben mussten, warf den Zeitplan dahin. So wurde <em>Harmony</em> bis zu seinem Start im SSPF eingelagert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Harmony</em> ist eine etwas verlängerte Version von <em>Unity</em> und besteht, wie alle anderen US-Module auch, aus Aluminium. Es besitzt einen passiven und fünf aktive Kopplungsmechanismen des Typs <em>CMB</em> (Common Berthing Mechanism). CBM ist das Standard-Kopplungssystem der US-Module. Zur Zeit ist der Backbord-Kopplungsstutzen durch das Hauptmodul des japanischen Forschungskomplexes <em>Kibo</em> besetzt, der Steuerbordstutzen vom ESA-Modul <em>Columbus</em>, der Bugstutzen vom Kopplungsadapter <em>PMA-2</em> und der Heckstutzen vom US-Labor <em>Destiny</em>. Zudem können am Nadirstutzen entweder japanische <em>HTV</em>s, <em>MPLM</em>s, oder in Zukunft US-amerikanische <em>Dragon</em>&#8211; oder <em>Cygnus</em>-Kapseln angekoppelt werden. Diese werden vom Stationsroboterarm <em>SSRMS/Canadarm 2</em> an den Nadir-Punkt von <em>Harmony</em> geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren von <em>Harmony</em> ist Platz für acht Standard-Racks. Davon sind drei Schlafquartiere, ein Sportgerät, damit die Astronauten im All weniger Muskelmasse und Knochensubstanz verlieren, und vier Energieumsetzer, um den Strom aus <em>Destiny</em> in <em>Columbus</em> und <em>Kibo</em> zu leiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde <em>Harmony</em> während der Mission STS 120 des Space Shuttles <em>Discovery</em> am 23. Oktober 2007. Nach zweitägigem Flug dockte die <em>Discovery</em> an die ISS an und die Besatzungen von Station und Shuttle begannen sofort mit Vorbereitungsarbeiten. Am 26. Oktober wurde <em>Harmony</em> vorrübergehend an <em>Unity</em> Backbord angedockt. Am 14. November 2007 wurde zuerst <em>PMA 2</em> von <em>Destiny</em>-Bug an <em>Harmony</em>-Bug verlegt. Anschließend wurden <em>Harmony</em> und der angedockte Adapter <em>PMA 2</em> von <em>Unity</em>-Backbord an den freien Kopplungsplatz von <em>Destiny</em> umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2008 wurde das <em>ELM</em> (Experiment Logistics Module für Experimente-Logistikmodul) des japanischen Labors <em>Kibo</em> zwischenzeitlich an <em>Harmony</em> Zenit angekoppelt, da da Hauptmodul <em>PM</em>, wo es angedockt werden sollte, noch geliefert werden musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10a/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-10A (Mission STS-120 der <em>Discovery</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/destiny/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Destiny</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/columbus/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Columbus</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/kibo/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Kibo</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/multi-purpose-logistics-module-mplm/" data-wpel-link="internal">Versorger <em>MPLM</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/h-2-transfer-vehicle-htv/" data-wpel-link="internal">Versorger <em>HTV</em></a></li></ul>
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		<title>Poisk</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/poisk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[ATV]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einer ist gut, zwei sind besser: Das ist wohl das Motto für das MIM 2 Poisk, eine Kopie des SO 1 Pirs. Genauso wie sein Zwilling ist Poisk Hafen für Raumschiffe und Schleuse für Außenbordeinsätze. Autor: Daniel Maurat Das MIM 2 Poisk (russ. Поиск für Suche) ist wie sein Zwilling, das SO 1 Pirs, für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einer ist gut, zwei sind besser: Das ist wohl das Motto für das MIM 2 <em>Poisk</em>, eine Kopie des SO 1 <em>Pirs</em>. Genauso wie sein Zwilling ist <em>Poisk</em> Hafen für Raumschiffe und Schleuse für Außenbordeinsätze.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Daniel Maurat</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MIM 2 <em>Poisk</em> (russ. Поиск für Suche) ist wie sein Zwilling, das SO 1 <em>Pirs</em>, für Ankopplungen von <em>Sojus</em>&#8211; und <em>Progress</em>-Raumschiffen sowie als Schleuse für <em>EVA</em>s ausgelegt. Zudem können an der Außenhaut des Moduls wissenschaftliche Experimente angebracht werden. Nach <em>Sarja</em>, <em>Swesda</em> und <em>Pirs</em> ist <em>Poisk</em> das vierte russische Modul.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/poisk.jpg" alt="" width="477" height="451"/><figcaption><em>Poisk</em> kurz nach dem Andocken mit eihnem modifizierten <em>Progress</em>-Antriebsmodul<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Maße</strong></em><br>Länge: 4,9 m<br>Breite: 2,5 m<br>Masse: 3,7 t<br>Start: 10.11.2009</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung von <em>Poisk</em> begann, nachdem die Russen sich bereiterklärt haben, ein zweites Andock- und Schleusenmodul zu bauen. Dieses nannten sie SO 2 als Nachfolger des SO 1 <em>Pirs</em>. Aber bald wurden die Mittel knapp und die Russen strichen das Modul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederbelebung des SO 2 begann, als die Russen das Modul MIM-2 (Malui Issledowatjelski Modul für Miniforschungsmodul) vorstellten. Dabei handelte es sich um ein gegenüber dem SO 2 umbenanntes Projekt, bei dem auch Experimente im und am Modul durchgeführt werden könnten. Zudem wollte man die Kapazitäten der gestrichenen Forschungsmodule, Russlands wissenschaftlicher Beitrag zur ISS, zum Teil ersetzen. Seinen Namen erhielt <em>Poisk</em> am 22. Oktober 2008, kurz vor dem Start in Baikonur bei den letzen Startvorbereitungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Poisk</em> ist wie <em>Pirs</em> eine vergrößerte Version des Orbitalmoduls von <em>Sojus</em> oder <em>Progress</em> und bietet genügend Platz für zwei Kosmonauten in Raumanzügen vom Typ <em>Orlan-M</em>. Es besitzt zwei identische, sich gegenüberliegende Außstiegsluken mit je einem Meter Durchmesser, durch das beide Kosmonauten nach draußen gelangen können. Außerdem sind in <em>Poisk</em> alle Systeme zum Wiederauffüllen von Verbrauchsmaterialien des Raumanzuges, wie etwa für Sauerstoff, Wasser, elektrische Energie etc., vorhanden. An der Außenhaut befinden sich wissenschaftliche Experimente zur Materialforschung und Exobiologie, ein Greifarm für Transportarbeiten ist vorgesehen. Im Inneren ist Platz für zwei Experimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ankopplungen verfügt <em>Poisk</em> über zwei verschiedene Kopplungsadapter: einen <em>SSWP-M 8000</em>am Zenitende für die Kopplung mit der Station (z.Z. von Swesda belegt) und einen passiven <em>SSWP-G 4000</em>-Adapter an Nadir für die Kopplung mit <em>Sojus</em>&#8211; oder <em>Progress</em>-Raumschiffen. Der wesentlichste Unterschied zwischen den beiden Adaptern besteht darin, dass der <em>SSWP-G 4000</em> für die Kopplungen mit Zubringern einen kleineren Durchmesser hat als der <em>SSWP-M 8000</em> für die Kopplung der Module. Für den Start und den Flug zur ISS wurde ein <em>Progress</em>-Antriebsmodul genutzt, dass die Steuerung übernahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde Poisk am 10. November 2009 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan aus. Nach zwei Tagen, am 12. November 2009, dockte das Antriebsmodul <em>Poisk</em> an die ISS an, acht Jahre nach der Erweiterung um Pirs, dem bis dahin letzten russischen Modul. Danach wurde das nicht mehr benötigte Antriebsmodul abgesprengt, auf eine Abstiegsbahn gebracht und verglühte in der Atmosphäre. Seitdem hat die ISS vier Kopplungsmöglichkeiten für russische Raumschiffe und das europäische ATV. Das erste Mal als Kopplungsmodul verwendet wurde <em>Poisk</em> am 21. Januar 2010, als das Raumschiff <em>Sojus-TMA 16</em> umgekoppelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5r/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-5R(Start der <em>Sojus</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/swesda/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Swesda</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/mlm-nauka/" data-wpel-link="internal">Modul <em>MLM</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/poisk/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Poisk</em></a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Digitalisierte Sojus erreicht die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/digitalisierte-sojus-erreicht-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 10:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute um 2:01 Uhr MESZ erreichte das bemannte Raumschiff Sojus-TMA 01M die internationale Raumstation und legte automatisch am russischen Kopplungs- und Schleusenmodul Poisk an. An Bord befanden sich Sojus-Kommandant Alexander Kaleri, Oleg Skripotschka und Scott Kelly, die durch das oben an der Station befestigte Poisk-Modul in die ISS gelangten. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute um 2:01 Uhr MESZ erreichte das bemannte Raumschiff Sojus-TMA 01M die internationale Raumstation und legte automatisch am russischen Kopplungs- und Schleusenmodul Poisk an. An Bord befanden sich Sojus-Kommandant Alexander Kaleri, Oleg Skripotschka und Scott Kelly, die durch das oben an der Station befestigte Poisk-Modul in die ISS gelangten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roscosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-14-41265.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102010122850_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102010122850_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Sojus-TMA 01M beim Anflug auf die ISS 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitend auf die Ankunft von Sojus-TMA 01M fanden einige Tätigkeiten an Bord der ISS statt. Die Besatzungsmitglieder testeten das TORU-Andockkontrollsystem im <i>Swesda</i>-Modul, schlossen die Schutzverschlüsse der Fenster von <i>Destiny</i>, <i>Kibo</i> und <i>Cupola</i>, um Verunreinigungen an diesen durch die Triebwerkszündungen zu vermeiden und verlegten ein Zusatzkabel an der Steuerkonsole des Stationsarms. Durch dieses Kabel können die Kamerasysteme des Stationsarms den Annäherungs- und Kopplungsvorgang aufzeichnen, damit dieser in der <i>ISS</i> und am Boden verfolgt werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem am 8. Oktober erfolgtem <i>Sojus</i>-Start und der Trennung von der dreistufigen Trägerrakete, begann der zwei Tage und 50 Minuten dauernde Flug zur <i>ISS</i>. Während des Fluges überwachte das Moskauer Flugkontrollzentrum laufend die Parameter des Flugapparates, der 85. Flug in der Geschichte dieses Leitzentrums. Alle Systeme der neuen <i>Sojus</i> funktionierten problemlos. Es wurden die Solarzellenausleger ausgefahren, Kommunikations- und Navigationsantennen in Aktion versetzt, und die drei Raumfahrer entledigten sich ihrer Sokol-Fluganzüge. Mit mehreren Bahnkorrekturmanövern näherte sich das Raumfahrzeug der <i>ISS</i>, umkreiste sie kurz und setzte zum Endanflug mit nachfolgender Kopplung an. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102010122850_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102010122850_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die vollständige Besatzung der ISS spricht mit der Bodenstation 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der feste Kontakt mit der ISS konnte um 2:06 Uhr MESZ mit dem Schließen der Andockklammern zwischen den Raumfahrzeugen vollzogen werden. Die Dichtigkeitsprüfung an dem Kopplungsstutzen verlief erfolgreich und so wurden gegen 05:09 Uhr MESZ die Luken geöffnet. Herzlich begrüßt schwebten die drei Neuankömmlinge in die Raumstation und erhielten im Anschluss sofort die vorgeschriebene Sicherheitsunterweisung durch Stationskommandant Doug Wheelock. Damit ist die Langzeitbesatzung 25 vollständig und wird ihre gemeinsame Arbeit bis Ende November aufnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Höhepunkte gibt es in dieser Zeit reichlich, das Space-Shuttle Discovery soll die Station anfliegen. Weiter wird Progress-M 05M mit Abfällen beladen und die Station verlassen, Progress-M 07M hingegen muss entladen werden und wird eine Bahnanhebung durchführen. Ein neuer Versorger, Progress-M 08M, wird Ende Oktober erwartet und es soll zwei russische Weltraumausstiege geben. Die Langzeitbesatzung 25 wird die Wartung der Station, nötige Transportarbeiten und die Forschungsaufgaben der bisherigen Besatzungen fortführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlere Bahnhöhe der ISS am 09.10.2010:</p>



<p class="wp-block-paragraph">353,7 km bei einem Höhenverlust von 113 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>20. Oktober, Bahnanhebung durch Progress-M 07M</li><li>25. Oktober, Ablegen von Progress-M 05M</li><li>30. Oktober, Ankunft von Progress-M 08M </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8799.msg160512#msg160512" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus ТМА-01М</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-14-41265.mp3" length="7795127" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Swesda</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/swesda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Andockport]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschleuse]]></category>
		<category><![CDATA[MIR]]></category>
		<category><![CDATA[Nauka]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[TORU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einst als Kernmodul des Mir-Nachfolgers geplant, ist das dritte Modul der ISS, Swesda, in der Station das Zuhause der Kosmonauten und in den ersten Jahren auch der Astronauten. Außerdem ist es ihr Cockpit. Autor: Daniel Maurat Das dritte Modul der ISS, DOS 8 Swesda (russ. Звезда für Stern), ist das Hirn und ein Schlafzimmer der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/swesda/" data-wpel-link="internal">Swesda</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einst als Kernmodul des Mir-Nachfolgers geplant, ist das dritte Modul der ISS, Swesda, in der Station das Zuhause der Kosmonauten und in den ersten Jahren auch der Astronauten. Außerdem ist es ihr Cockpit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="mailto:">Daniel Maurat</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Modul der ISS, DOS 8 <em>Swesda</em> (russ. Звезда für Stern), ist das Hirn und ein Schlafzimmer der ISS. Hier essen, schlafen (nur zwei Besatzungsmitglieder), trainieren und leben die verschiedenen Besatzungsmitglieder der ISS, aber von hier aus werden auch Station und unbemannte <em>Progress</em>-Frachter gesteuert. <em>Swesda</em> kann die ISS auf eine höhere Bahn beschleunigen und hat am Heck einen Kopplungsstutzen für <em>Sojus</em>&#8211; und <em>Progress</em>-Raumschiffe sowie für das europäische <em>ATV</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Entwicklung und Bau</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/swesda.jpg" alt="" width="438" height="296"/><figcaption><em>Swesda</em> mit <em>Progress-M1 3</em>, aufgenommen von der <em>Atlantis</em> (STS 106)<br>(Bild: NASA)<br><em><strong>Wichtige Daten</strong></em><br>Länge: 13,1 m<br>max. Durchmesser: 4,1 m<br>Masse: 19,1 t<br>Spannweite: 29,7 m<br>Start: 12.07.2000</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von <em>Swesda</em> beginnt mit DOS 1 (russ Долговременная oрбитальная станция, Dolgowremenaja Orbitalnaja Stanzija für Langzeit-Orbitalstation) beziehungsweise <em>Saljut 1</em>, der ersten Sation überhaupt. Genauso wie <em>Saljut 4, 6, 7</em> und das Kernmodul der <em>Mir</em> ist <em>Swesda</em> eine Weiterentwicklung von <em>Sajlut 1</em>. Geplant war eingentlich, DOS 8 <em>Swesda</em> als Kern der als <em>Mir</em>-Nachfolger geplanten <em>Mir 2</em> zu benutzen, die fehlenden Ressourcen nach dem Ende der UdSSR und die Teilnahme am ISS-Programm machten <em>Swesda</em> aber zu einem wichtigen Teil der ISS. Gebaut wurde das Modul von RKK Energija, früher das Konstruktionsbüro OKB 1 von Sergej Koroljow, dem großen russischen Raketenkonstrukteur. Durch die desaströse Geld- und Versorgungslage in Russland der 1990er Jahre verschob sich der ursprünglich für 1999 geplante Start auf das Jahr 2000. Zudem gab es (im Gegensatz zu <a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal">Sarja</a>) kein Backup-Modul für den Fall eines Fehlstarts.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Swesda</em> besteht aus drei Teilen: Dem kugelförmigen Kopfteil (mit Kopplungsstutzen), dem zylindrischen Hauptbereich (Wohn- und Navigationsteil) und dem ebenso zylindrischen Heckabteil. Letzteres ist hermetisch verschließbar, kann als Luftschleuse für Außenbordarbeiten oder als Kopplungspunkt für <em>Sojus</em>, <em>Progress</em> und <em>ATV</em> verwendet werden und bietet darüber hinaus auch etwas Stauraum. Mit Strom versorgt wird <em>Swesda</em> über zwei wie bei <em>Sarja</em> 3,3 Metern breiten aber mit 29,7 Metern längeren Solarzellenflächen, unter anderem für den Betrieb des in Deutschland gebaute Datenmanagementsystem DMS-R, des Sauerstoffgenerators &#8222;Elektron&#8220; oder des Kohlenstoffdioxid-Absorbers &#8222;Wosduch&#8220; (russ. für Atem), um nur ein paar Beispiele zu nennen. Befestigt sind sie am mittleren Teil von <em>Swesda</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Andockmanöver hat das Modul vier Kopplungsstutzen: drei passive &#8222;SSWP-M 8000&#8220; für neue Module an Nadir (zur Erde gerichtet, z.Z. belegt von <em>Pirs</em>), Zenit (von der Erde weggerichtet, z.Z. besetzt von <em>Poisk</em>) und am Bug (in Flugrichtung, z.Z. besetzt von <em>Sarja</em>), sowie einen passiven &#8222;SSWP-G 4000&#8220; am Heck, an dem <em>Sojus</em>, <em>Progress</em> und das europäische <em>ATV</em> andocken können. Über alle Kopplungsstutzen lassen sich Luft, Sauerstoff, Wasser und Treibstoff in die Station und Abwasser aus der Station pumpen. Die Frachtraumschiffe dienen außerdem der Abfallentsorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Heck von <em>Swesda</em> befinden sich zwei Triebwerke für Bahnanhebungen der ISS. Über das Modul verteilt sind 36 Lageregelungstriebwerke, welche die Orientierung der Station im Raum ändern und stabilisieren können. Im Modul gibt es außerdem zwei Schlafkojen, ein Laufband, eine Fahrradergometer, einen Tisch, einen Wasserspender für warmes und heißes Wasser, das der vakuumgetrockneten und -verpackten Nahrung zugegeben wird, einen &#8222;Herd&#8220; zum Aufwärmen von Dosennahrung, einen Kühlschrank, eine Bordtoilette sowie die Bedienkonsolen für die Steuerung der ISS und das System &#8222;TORU&#8220;, mit den man von der Station aus <em>Progress</em>-Versorgungsraumschiffe steuern kann. Außerdem verfügt Swesda über 9 Fenster, die den Blick in fast alle Richtungen erlauben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Orbit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Kosmodrom Baikonur aus startete <em>Swesda</em> an der Spitze einer <em>Proton-K</em> am 12. Juli 2000 ins All zur damals aus <em>PMA 2</em>, <em>Unity</em>, <em>PMA 1</em> und <em>Sarja</em> bestehenden <em>ISS</em>. Nach einigen Bahnkorrekturen dockte sie am 26. Juli 2000 an <em>Sarja</em> an. (Eigentlich dockte <em>Sarja</em> an <em>Swesda</em> an, da sie aktiv flog und den aktiven Kopplungsstutzen besaß.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Tagen übernahmen die Bordrechner von <em>Swesda</em> langsam die Aufgaben, die zuvor die Bordcomputer in <em>Sarja</em> ausgeführt haben, also Steuerung, Raumlage, Energiehaushalt usw. Nacheinander dockten 2001 an <em>Swesda</em> Nadir das Docking- und Schleusenmodul <em>Pirs</em> an, sowie 2009 am Zenit-Kopplungsknoten das mit <em>Pirs</em> baugleiche Modul <em>Poisk</em> (MIM 2) an. Später soll <em>Pirs</em> abgekoppelt werden und in der Atmosphäre verglühen, um für das MLM <em>Nauka</em>, dem Backupmodul von <em>Sarja</em>, Platz zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant war eigentlich, an <em>Swesda</em>-Nadir das <em>UDM</em> (Universelles Dockingmodul), ein Modul mit bis zu sechs Andockvorrichtungen und an Zenit die <em>NEP</em> (Wissenschaftliche Energieplattform) anzukoppeln. Beide aber wurden aus verschiedenen Gründen gestrichen. Das Druckmodul der <em>NEP</em> wurde 2010 als <em>Rasswjet</em> an <em>Sarja</em> installiert. Die Stelle des UDM nimmt nun das Mehrzweckmodul Naúka (MLM) ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">Mission ISS-AF-1R (Start der <em>Proton</em>)</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Sarj</em></a><a href="https://www.raumfahrer.net/sarja/" data-wpel-link="internal"><em>a</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/mlm-nauka/" data-wpel-link="internal">Modul <em>MLM</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/pirs/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Pirs</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/poisk/" data-wpel-link="internal">Modul <em>Poisk</em></a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/era/" data-wpel-link="internal">European Robotic Arm (<em>ERA</em>)</a></li></ul>



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