<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Solarzellenausleger &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/solarzellenausleger/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sat, 29 Aug 2026 21:39:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Solarzellenausleger &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>MDA Space beauftragt Airbus mit der Lieferung von über 200 Sparkwing-Solargeneratoren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mda-space-beauftragt-airbus-mit-der-lieferung-von-ueber-200-sparkwing-solargeneratoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 17:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[MDA]]></category>
		<category><![CDATA[MDA AURORA TM]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkwing]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat Lightspeed]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144460</guid>

					<description><![CDATA[<p>Solarzellen werden Teil der MDA AURORATM-Lieferkette sein. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 16. September 2024. Leiden, Niederlande, 16. September 2024 – Airbus hat von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter von fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen für die schnell wachsende globale Raumfahrtindustrie, den Auftrag zur Lieferung von Solargeneratoren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mda-space-beauftragt-airbus-mit-der-lieferung-von-ueber-200-sparkwing-solargeneratoren/" data-wpel-link="internal">MDA Space beauftragt Airbus mit der Lieferung von über 200 Sparkwing-Solargeneratoren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Solarzellen werden Teil der MDA AURORA<sup>TM</sup>-Lieferkette sein. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 16. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leiden, Niederlande, 16. September 2024 – Airbus hat von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter von fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen für die schnell wachsende globale Raumfahrtindustrie, den Auftrag zur Lieferung von Solargeneratoren für MDA AURORA<sup>TM</sup> erhalten hat. Die Software-definierte Satelliten-Produktlinie ermöglicht es, Kommunikationsnetze durch Konstellationen auf jeden Winkel der Welt auszudehnen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/airbusmdasparkwingairbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik Sparkwing Solarzellenausleger (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Infografik Sparkwing Solarzellenausleger (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="359" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/airbusmdasparkwingairbus60.jpg" alt="Infografik Sparkwing Solarzellenausleger (Grafik: Airbus)" class="wp-image-144463" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/airbusmdasparkwingairbus60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/airbusmdasparkwingairbus60-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Infografik Sparkwing Solarzellenausleger (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus wird mehr als 200 Sparkwing-Solarzellen liefern, die auf einer eigens dafür vorgesehenen Fertigungsstraße in der Airbus-Hochleistungsproduktionsstätte in Leiden, Niederlande, hergestellt werden. Diese Solargeneratoren sind die bisher größten Sparkwing-Produkte und bestehen aus zwei Flügeln mit je fünf Paneelen und bieten eine Photovoltaikfläche von weit über 30 Quadratmetern. Die MDA AURORA<sup>TM</sup> -Lieferkette wird dazu beitragen, die Produktlieferungen für den Anker-Kunden Telesat und seine Low Earth Orbit (LEO) Satellitenkonstellation Lightspeed zu unterstützen. Die Konstellation ist ein innovatives, fortschrittliches globales Netzwerk, das Kunden weltweit Konnektivität der Enterprise-Klasse bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, dass wir von unserem Partner MDA Space als Lieferant von Solargeneratoren für die Telesat Lightspeed-Konstellation ausgewählt wurden. Unser industrialisiertes Sparkwing-Solargeneratoren-Produkt erfüllt nicht nur die Anforderungen dieses bahnbrechenden Konstellationsprojekts, sondern ist auch darauf zugeschnitten, eine optimale Leistung im Weltraum zu gewährleisten. Die Sparkwing-Solargeneratoren sind für die Serienproduktion konzipiert und eignen sich ideal für Konstellationen. Wir werden daher einen Beitrag zu einem Projekt leisten, das Konnektivität im Weltraum herstellt“, sagte Rob Postma, Managing Director von Airbus in den Niderlanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die softwaredefinierte Satellitenproduktlinie MDA AURORA<sup>TM</sup>-Produktlinie wurde entwickelt, um den sich ändernden technischen und geschäftlichen Anforderungen der Satellitenindustrie zu entsprechen. Sie bietet Betreibern eine einzigartige Flexibilität und Funktionalität und verbessert die Konstellationsleistung bei reduzierten Kosten und einer kürzeren Markteinführungszeit erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sparkwing sind die weltweit ersten kommerziell verfügbaren, handelsüblichen Solargeneratoren für Kleinsatelliten. Sie wurden ursprünglich für Low Earth Orbit Missionen optimiert, die eine Leistung zwischen 100W und 2000W benötigen. Die Produktlinie bietet den Kunden eine Auswahl von mehr als dreißig verschiedenen Paneelabmessungen, die zu entfaltbaren Flügeln mit einem, zwei oder drei Paneelen pro Flügel konfiguriert werden können, wobei nur eine einzige Betätigung erforderlich ist (da nur ein Niederhalter pro Flügel). In der Zwischenzeit hat sich der Anwendungsbereich erweitert, um auch höhere Leistungsanforderungen und mehr und größere Paneele pro Flügel für Missionen im LEO und darüber hinaus abzudecken. Neben der Energieerzeugung bietet das Solargeneratoren-Produkt eine hohe Steifigkeit, minimalen Integrationsaufwand (beim Kunden) und geringe Anforderungen an die Toleranzen der Seitenwände des Raumfahrzeugs. Sparkwing ist ein Produkt, das von Airbus in den Netherlands mit der Unterstützung des niederländischen Raumfahrtbüros und der ESA entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über MDA Space</strong><br>MDA Space (TSX:MDA) ist ein zuverlässiger Missionspartner der globalen Raumfahrtindustrie, der den Raum zwischen dem Bewährten und dem Möglichen schafft. Als Pionier in den Bereichen Robotik, Satellitensysteme und Geointelligenz mit einer über 55-jährigen Geschichte von Weltneuheiten und mehr als 450 Missionen ist MDA Space weltweit führend in den Bereichen Kommunikationssatelliten, Erd- und Weltraumbeobachtung sowie Weltraumforschung und Infrastruktur. Das Team von MDA Space, das aus mehr als 3.000 Raumfahrtexperten in Kanada, den USA und Großbritannien besteht, verfügt über das Wissen und das Know-how, um eine kühne Kundenvision in eine realisierbare Mission zu verwandeln &#8211; mit einer einzigartigen Mischung aus Erfahrung, technischer Exzellenz und großem Staunen, die seit dem ersten Tag zur DNA des Unternehmens gehört. Diejenigen, die große Träume haben und die Grenzen auf dem Boden und in den Sternen verschieben, um die Welt zum Besseren zu verändern, werden von uns dorthin gebracht. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://mda.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mda.space</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg566294#msg566294" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18522.msg566939#msg566939" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Telesat Lightspeed Internetsatellitenkonstellation</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mda-space-beauftragt-airbus-mit-der-lieferung-von-ueber-200-sparkwing-solargeneratoren/" data-wpel-link="internal">MDA Space beauftragt Airbus mit der Lieferung von über 200 Sparkwing-Solargeneratoren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DCUBED: Rekordförderung für weltweit ersten 3D-Druck im freien Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dcubed-rekordfoerderung-fuer-weltweit-ersten-3d-druck-im-freien-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 13:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Additive Fertigung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Broomfield]]></category>
		<category><![CDATA[DCUBED]]></category>
		<category><![CDATA[Germering]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule München]]></category>
		<category><![CDATA[ISM]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Zuwendungsbescheid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=134946</guid>

					<description><![CDATA[<p>DCUBED und die Hochschule München erhalten bisher höchste Förderung für im All gefertigte Satelliten-Solarpaneele aus dem Raumfahrtforschungsprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Eine Pressemitteilung von DCUBED. Quelle: DCUBED / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 19. Dezember 2023. München, 19. Dezember 2023: Der deutsche NewSpace-Hardware Hersteller DCUBED und die Hochschule München haben den Zuwendungsbescheid für die Förderung eines [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dcubed-rekordfoerderung-fuer-weltweit-ersten-3d-druck-im-freien-weltraum/" data-wpel-link="internal">DCUBED: Rekordförderung für weltweit ersten 3D-Druck im freien Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">DCUBED und die Hochschule München erhalten bisher höchste Förderung für im All gefertigte Satelliten-Solarpaneele aus dem Raumfahrtforschungsprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Eine Pressemitteilung von DCUBED.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DCUBED / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 19. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">München, 19. Dezember 2023: Der deutsche NewSpace-Hardware Hersteller <a href="https://dcubed.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DCUBED</a> und die <a href="https://hm.edu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hochschule München</a> haben den Zuwendungsbescheid für die Förderung eines gemeinsamen Forschungsprojekts durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie erhalten. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bayerischen Raumfahrtforschungsprogramms, mit dem die Staatsregierung die Entwicklung von Raumfahrttechnologien zur Bewältigung künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen unterstützt. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf mehr als eine Million US-Dollar, wovon der Freistaat nahezu zwei Drittel übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des zweijährigen Projektes, das zum Januar 2024 startet, ist die praktische Erforschung und Weiterentwicklung von Technologien zur Produktion im All (In-Space Manufacturing, ISM). Die weltweit erste Demonstration dieser Methode im offenen All führt DCUBED bereits 2024 durch. 2025 sollen dann weitere Tests helfen, die Technologie bis zur marktreifen Einsatzfähigkeit weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Anwendung der Technologie liegt darin, die Haltestrukturen von SatellitenSolarpaneelen erst im All per 3D-Druck aus Photopolymer zu fertigen. Heute werden diese bereits auf der Erde vorgefertigt und verbaut, was unter anderem einen komplexen Entfaltungs-Mechanismus erfordert, der auch den großen Belastungen eines Raketenstarts standhalten muss. Per ISM gedruckte Paneele sind im Vergleich nicht nur leichter, simpler, und dadurch weniger fehleranfällig, sondern vor allem auch wesentlich günstiger und leistungsfähiger als heutige Lösungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die so gesteigerte Verfügbarkeit von Energie im All ermöglicht es, Satelliten künftig mit deutlich höherer Rechenleistung auszustatten und auch die Übertragungsraten von Daten zur Erde erheblich zu steigern. Längerfristig ebnen die Erkenntnisse aus dem aktuellen Forschungsprojekt zudem den Weg, künftig auch deutlich größere Strukturen und Produkte im All fertigen zu können und so ganz neue Potentiale des Weltraums für Wirtschaft und Forschung zu erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Thomas Sinn, CEO &amp; Founder, DCUBED: „Die Unterstützung durch die bayerische Regierung umfasst die höchste Fördersumme, die wir bisher für diese Technologie erhalten haben: Das ist eine große Bestätigung für unsere Fähigkeiten. Auf dieser Basis streben wir etwas an was noch nie gemacht wurde: Wir wollen als erste zeigen, dass die Fertigung von Strukturen direkt im All möglich ist. Und wir wollen als erste die Fertigungskapazitäten im All zur Marktreife entwickeln.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Markus Pietras, Professor für Luft- und Raumfahrttechnik, Hochschule für angewandte Wissenschaften München: „Wir freuen uns darauf, unsere bereits erprobte Partnerschaft mit DCUBED noch weiter zu intensivieren. Zusammen leisten wir wahre Pionierarbeit: Die Fähigkeit zur Produktion im Weltall wird uns ganz neue Potentiale für Wirtschaft und Wissenschaft eröffnen. Das erlaubt uns, auf der Erde künftig noch viel stärker von Technologien aus dem All zu profitieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dietmar Schneyer, Leiter des Referats Luft- und Raumfahrt, Mobilität im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: „Die Förderung innovativer Technologien im Bereich der Raumfahrt ist ein wichtiger Schritt, um Bayern als Standort für Hochtechnologie weiter zu stärken. Das Engagement von DCUBED und der Hochschule München im Bereich des In-Space Manufacturing ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Forschung und Industrie gemeinsam die Grenzen des Möglichen erweitern können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">DCUBED und die Hochschule München arbeiten zum Thema In-Space Manufacturing bereits seit 2019 zusammen. So unterstützt DCUBED die Forschung mit Mitarbeitern und Materialausgaben und finanziert eine Promotionsarbeit zu dem Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über DCUBED:</strong><br>DCUBED, ein NewSpace-Unternehmen mit Sitz bei München, ermöglicht Missionen im All durch die Entwicklung von langlebigen und erschwinglichen Auslösevorrichtungen, Solarpaneelen und entfaltbaren Elementen. Mit 15 erfolgreichen Produkten im Weltraum bedient das Unternehmen einen weltweiten Kundenstamm in 17 Ländern auf 4 Kontinenten. DCUBED ist weltweit führend im Bereich in-Space-Manufacturing und wird 2024 die weltweit erste Demonstration von 3D-Druck im offenen All durchführen. Neben seinem deutschen Hauptsitz will DCUBED 2024 zudem einen weiteren Standort im US-amerikanischen Broomfield, Colorado, eröffnen, um sich noch stärker im schnell wachsenden NewSpace-Markt zu verankern und auf beiden Seiten des Atlantiks präsent zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20059.msg557073#msg557073" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DCUBED (Deployables Cubed GmbH)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dcubed-rekordfoerderung-fuer-weltweit-ersten-3d-druck-im-freien-weltraum/" data-wpel-link="internal">DCUBED: Rekordförderung für weltweit ersten 3D-Druck im freien Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DCUBED und Solestial kündigen Entwicklung von ‚Solar Array‘ für Weltraumeinsatz an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dcubed-und-solestial-kuendigen-entwicklung-von-solar-array-fuer-weltraumeinsatz-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 16:46:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[DCUBED]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[NewSpace]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Solestial]]></category>
		<category><![CDATA[Tempe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=133510</guid>

					<description><![CDATA[<p>DCUBED und Solestial kündigen die Entwicklung eines neuen Solarmoduls an, das das Potential hat die Energiekosten im Weltraum drastisch zu senken. Das Produkt ebnet den Weg für energieintensivere Satellitenanwendungen, die mit den aktuell verfügbaren Lösungen nicht möglich sind. Eine In-Orbit-Demonstration ist für 2024 geplant. Eine Pressemitteilung von DCUBED und Solestial. Quelle: DCUBED / Solestial / [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dcubed-und-solestial-kuendigen-entwicklung-von-solar-array-fuer-weltraumeinsatz-an/" data-wpel-link="internal">DCUBED und Solestial kündigen Entwicklung von ‚Solar Array‘ für Weltraumeinsatz an</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">DCUBED und Solestial kündigen die Entwicklung eines neuen Solarmoduls an, das das Potential hat die Energiekosten im Weltraum drastisch zu senken. Das Produkt ebnet den Weg für energieintensivere Satellitenanwendungen, die mit den aktuell verfügbaren Lösungen nicht möglich sind. Eine In-Orbit-Demonstration ist für 2024 geplant. Eine Pressemitteilung von DCUBED und Solestial.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DCUBED / Solestial / B2P Communications Consulting GmbH 14. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/verkleinertPrototeinerimAllhergestellSolaranlage.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verkleinerter Prototyp einer im Weltraum hergestellten Solaranlage. (Bild: DCUBED / Solestial) Im Hintergrund ein Wand-Graffity mit einem vor dem Sternenhintergrund freischwebenden Raumfahrer im Raumanzug." data-rl_caption="" title="Verkleinerter Prototyp einer im Weltraum hergestellten Solaranlage. (Bild: DCUBED / Solestial) Im Hintergrund ein Wand-Graffity mit einem vor dem Sternenhintergrund freischwebenden Raumfahrer im Raumanzug." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/verkleinertPrototeinerimAllhergestellSolaranlage26.jpg" alt="Verkleinerter Prototyp einer im Weltraum hergestellten Solaranlage. (Bild: DCUBED / Solestial)" class="wp-image-133514"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Verkleinerter Prototyp einer im Weltraum hergestellten Solaranlage. (Bild: DCUBED / Solestial)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München und Tempe, Arizona, 14. November 2023: Der deutsche NewSpace-Hardware Hersteller DCUBED, und Solestial, ein US-amerikanisches Unternehmen für Solarenergie im Weltraum, haben heute ein neues Solarenergie-System angekündigt, das Weltraumanwendungen kostengünstiger machen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Produkt, das auf der diesjährigen SpaceTechExpo in Bremen als maßstabsgetreues Modell zu sehen sein wird, kombiniert die spezialisierten Technologien beider Unternehmen. Es nutzt DCUBEDs Trägerstruktur und Solestials dünne, flexible SiliziumSolarmodule. Die Trägerstruktur, die als „Rückgrat“ des Solarpaneels fungiert, wird direkt am Einsatzort im Weltraum hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Kleinsatelliten, die heute den Großteil aller Satellitenkonstellationen ausmachen, immer mehr Energie verbrauchen, leistet die entfaltbare Solaranlage einen unverzichtbaren Beitrag zur Kostensenkung, da durch die kompakte Lagerung der Materialien beim Transport in den Orbit Fracht- und Materialkosten gespart werden. Ersten Schätzungen zufolge könnte das Produkt die Kosten bis um das Zehnfache reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DCUBED und Solestial planen, bereits in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres eine InOrbit-Demonstration der Solaranlage durchzuführen. 2025 soll eine 1 Kilowatt starke Version, ab 2026 eine 10 kW-Version verfügbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Sinn, CEO von DCUBED, kommentierte: &#8222;Ich freue mich, dass wir mit Solestial an einem Produkt arbeiten, das schon in wenigen Jahren den Energieverbrauch für Kleinsatelliten revolutionieren könnte. Unsere geplante Solaranlage wird die Kosten für die Energieversorgung von orbitalen Transportfahrzeugen, In-Orbit-Service-Missionen und die Tausenden von Kleinsatelliten, die Konstellationen bilden, drastisch senken. Unsere Erfahrung in der Raumfahrt bei der Herstellung und der einzigartige Ansatz von Solestial für ultradünne Solardecken bedeuten einen Best-of-Both-Worlds-Ansatz zur Erfüllung der Energiebedürfnisse der Tausenden von Satelliten, die in den nächsten zwei Jahren gestartet werden.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir freuen uns, mit DCUBED an diesem spannenden Projekt zusammenzuarbeiten&#8220;, sagte Stan Herasimenka, Mitbegründer und CEO von Solestial. &#8222;Unsere SiliziumSolardecken bieten eine einzigartige Kombination aus Erschwinglichkeit, Flexibilität, hohem Energieoutput relativ zum Gewicht und Haltbarkeit, die auf dem Markt unübertroffen ist. DCUBED ist ein ausgezeichneter Partner, und wir freuen uns darauf, die Fähigkeiten beider Technologien unter Beweis zu stellen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Unternehmen, die derzeit die letzten Vertragsvereinbarungen abschließen, haben bereits bei der Entwicklung eines Solarpanels für ein SmallSat-Projekt zusammengearbeitet, das Anfang 2024 starten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Vorstellung des Produkts auf der SpaceTechExpo werden DCUBED und Solestial Gespräche einleiten, um erste Anwender und Pilotkunden zu identifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über DCUBED</strong><br>DCUBED (kurz für Deployables Cubed GmbH) ist ein deutsches NewSpace-Unternehmen, das Auslösevorrichtungen, technische Komponenten und bewegliche Strukturen für eine Vielzahl von Raumfahrtanwendungen entwickelt und herstellt. DCUBED startete 2018 mit einem 3D-Drucker und einem Team von zwei Mitarbeitern. Heute bietet das Unternehmen mehrere Produktlinien an und beliefert die Raumfahrt-Marktführer in 15 Ländern auf 4 Kontinenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Mission, Großes im Weltraum zu ermöglichen, ist DCUBED ein Pionier bei der Herstellung von Strukturen im All (In-Space-Manufacturing).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Solestial</strong><br>Solestial, Inc. (&#8222;Solestial&#8220;) ist ein Solarenenergie Unternehmen für den Weltraum. Solestial entwickelt eine Silizium-Solarzelle, die sich unter Sonnenlicht bei einer durchschnittlichen Betriebstemperatur von 80°C selbst regenerieren kann. Solestials Solarzellen sind in einer ultradünnen, flexiblen und leichtgewichtigen Solardecke verpackt, die darauf ausgelegt ist, bis zu 10 Jahre im Erdorbit zu bestehen. Die Solardecken von Solestial können rein maschinell hergestellt werden, was zu Kosteneinsparungen von bis zu 90% führt. Solestial plant, bis 2025 eine Produktionsanlage in Betrieb zu nehmen, die in der Lage ist Solardecken mit einer Leistung von 10 Megawatt pro Jahr herzustellen. Die innovative Technologie von Solestial bedeutet einen Paradigmenwechsel bei Solarenergie im Weltall für die heutigen Satellitenkonstellationen und Forschungsprojekte bis hin zu möglichen Mondsiedlungen und Dienstleistungen im Weltraum in der Zukunft. So bietet Solestial eine erschwingliche, langlebige, skalierbare Lösung zur Energieversorgung der NewSpace Wirtschaft. Solestial ist ein US-Unternehmen, das Zellen und Decken in Tempe, Arizona, herstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20059.msg555847#msg555847" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DCUBED (Deployables Cubed GmbH)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dcubed-und-solestial-kuendigen-entwicklung-von-solar-array-fuer-weltraumeinsatz-an/" data-wpel-link="internal">DCUBED und Solestial kündigen Entwicklung von ‚Solar Array‘ für Weltraumeinsatz an</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Zum Jupiter und darüber hinaus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-zum-jupiter-und-darueber-hinaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2023 14:47:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=124909</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die von Airbus gebaute Raumsonde JUICE beginnt ihre epische Odyssee. ESA-Mission wird Jupiter und seine Eismonde untersuchen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 14. April 2023. Kourou, 14. April 2023 – Heute um 14:00 UTC hat JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) zwei Stunden nach dem erfolgreichen Start an Bord [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-zum-jupiter-und-darueber-hinaus/" data-wpel-link="internal">Airbus: Zum Jupiter und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die von Airbus gebaute Raumsonde JUICE beginnt ihre epische Odyssee. ESA-Mission wird Jupiter und seine Eismonde untersuchen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 14. April 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kourou, 14. April 2023 – Heute um 14:00 UTC hat JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) zwei Stunden nach dem erfolgreichen Start an Bord einer Ariane 5 seine Flügel ausgebreitet. Das ESA-Team im Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt übernahm die Kontrolle über das Raumfahrzeug und bestätigte den Empfang der ersten Telemetriedaten und die reibungslose Entfaltung der Sonnensegel. Die von Airbus gebaute Raumsonde JUICE ist damit offiziell auf dem Weg zum Jupiter!</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/de-infographic-juice-solar-panels-copyrightairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik Solarzellenausleger Raumsonde JUICE. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Infografik Solarzellenausleger Raumsonde JUICE. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/de-infographic-juice-solar-panels-copyrightairbus-60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Infografik Solarzellenausleger Raumsonde JUICE. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Tagen werden nach und nach weitere Ausrüstungen und Instrumente in Betrieb genommen und vom Betriebsteam getestet, um sicherzustellen, dass sie funktionsfähig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach jahrelanger Arbeit war es für alle, die an dieser unglaublichen Mission mitgearbeitet haben, ein sehr emotionaler Moment, den Start live von unseren Standorten in ganz Europa mitzuerleben. Hier kommt das Beste aus Europa zusammen“, sagte Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space, in Kourou. „Ich bin gespannt auf die nächste große Sache der europäischen Raumfahrt-Community.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JUICE: ein europäischer Erfolg</strong><br>Airbus hat JUICE im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt und gebaut und dabei 80 Partner aus 23 Ländern zusammengebracht und das Know-how von über 2.000 Menschen genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf ihrer über fünf Milliarden Kilometer langen Reise wird die 6,2 Tonnen schwere Raumsonde JUICE eine Reihe von Vorbeiflügen an Kallisto, Ganymed und Europa unternehmen und dabei Daten sammeln, um herauszufinden, ob die Monde und ihre unterirdischen Ozeane mikrobielles Leben beherbergen könnten. Mit 10 wissenschaftlichen State-Of-the-Art-Instrumenten, darunter Kameras, Spektrometer, ein eisdurchdringendes Radar, ein Höhenmesser, ein Radiowissenschaftsexperiment, ein Partikelpaket und verschiedene Sensoren für magnetische und elektrische Felder, wird JUICE eine einzigartige vierjährige Reise durch das Jupitersystem unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JUICE soll 2031 beim Jupiter ankommen, nachdem die Sonde durch eine Reihe von Gravity Assists von der Venus und der Erde Schwung geholt hat und auf den Weg gebracht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus unterstützt die Europäische Weltraumorganisation schon seit langem bei allen interplanetaren Missionen. Diese Missionen treiben die Raumfahrttechnologien bis an ihre Grenzen, so auch bei JUICE: Die Sonde verfügt über die größten Solaranlagen, die jemals für eine wissenschaftliche Mission gebaut wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg547262#msg547262" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/airbus-zum-jupiter-und-darueber-hinaus/" data-wpel-link="internal">Airbus: Zum Jupiter und darüber hinaus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japan: Weltraumteleskop Astro-H in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-weltraumteleskop-astro-h-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 10:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenrotation]]></category>
		<category><![CDATA[Hitomi]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[JSpOC]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgenstrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrometer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=12735</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das erst am 17. Februar 2016 gestartete japanische Weltraumteleskop Astro-H alias Hitomi ist in großen Schwierigkeiten. Nach am 26. März 2016 aufgetretenen Problemen rotiert das Teleskop und stieß Teile ab. Ob die Mission gerettet werden kann, ist fraglich. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA, JSpOC, Kyodo News Mit Datum vom 29. Februar 2016 hatte die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-weltraumteleskop-astro-h-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">Japan: Weltraumteleskop Astro-H in Schwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erst am 17. Februar 2016 gestartete japanische Weltraumteleskop Astro-H alias Hitomi ist in großen Schwierigkeiten. Nach am 26. März 2016 aufgetretenen Problemen rotiert das Teleskop und stieß Teile ab. Ob die Mission gerettet werden kann, ist fraglich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: JAXA, JSpOC, Kyodo News</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pct05bastrohjaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pct05bastrohjaxa260x200.jpg" alt="Astro-H im All - Illustration
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Astro-H im All &#8211; Illustration<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Datum vom 29. Februar 2016 hatte die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) gemeldet, dass im Rahmen der Inbetriebnahme des Weltraumteleskops Hitomi eine Reihe missionskritischer Operationen an Bord des Raumfahrzeugs erfolgreich abgewickelt wurden und damit die Critical Operation Phase (COP) beendet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der rund sechs Meter lange Mast der ausfahrbaren optischen Bank (Extensible Optical Bench, EOB) war erfolgreich ausgefahren worden. Mit ausgefahrenem Mast erreichte das Weltraumteleskop mit einer Masse von rund 2,7 Tonnen eine Gesamtlänge von rund 14 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kühlsystem des Spektrometers für weiche Röntgenstrahlung (Soft X-ray Spectrometer, SXS) wurde am 17. Februar 2016 aktiviert. Am 22. Februar 2016 hatte es ein Temperatur von rund minus 273,1 Grad Celsius bzw. rund 50 Milligrad über dem absoluten Nullpunkt erreicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ASTROHexplodedviewjaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ASTROHexplodedviewjaxa260.jpg" alt="Astro-H - Explosionszeichnung
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Astro-H &#8211; Explosionszeichnung<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte das Raumfahrzeug seine beiden Solarzellenausleger ausgefaltet, das Lageregelungssystem hatte für eine stabile Ausrichtung im Raum gesorgt, und eine stabile Kommunikationsverbindung zum Boden war hergestellt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eben diese Kommunikationsverbindung brach vergangene Woche aus nicht konkret bekannter Ursache ab. Mit Datum vom 27. März 2016 gab die JAXA bekannt, dass eine &#8222;Kommunikations-Anomalie&#8220; aufgetreten sei und man nicht in der Lage ist, den Zustand des Satelliten zu ermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell geht man bei der JAXA davon aus, dass das Weltraumteleskop am 26. März 2016 seine stabile Ausrichtung im Raum verlor und ihm wegen erheblicher Eigenrotation keine stabile Funkverbindung zur Erde mehr möglich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bahnverfolgungsdaten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung sprechen dafür, dass der Orbit von Astro-H abgesenkt wurde. Ursache für die Flughöhenreduzierung von 564,6 × 580,5 km auf 561,0 × 580,1 km ist wahrscheinlich ein bisher nicht verstandenes Ereignis an Bord des Satelliten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ASTROHextendedboomjaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ASTROHextendedboomjaxa260.jpg" alt="Strahlengang über ausfahrbare optische Bank - Illustration
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Strahlengang über ausfahrbare optische<br> Bank &#8211; Illustration<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Stunden nach dem Verlust einer stabilen Lage begannen sich verschiedene Teile vom Satelliten abzulösen. Laut JAXA erfuhr das Raumfahrzeug Beschädigungen unbestimmter Art, nachdem es nicht mehr in der Lage war, sich selbst zu stabilisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gemeinschaftliche Zentrum für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint Space Operations Center, JSpOC) berichtete über den Kurznachrichtendienst Twitter, man gehe nach Analysen eigener Daten davon aus, dass die Ablösung von Teilen vom Weltraumteleskop am 26. März 2016 gegen 1:20 Uhr Weltzeit (UTC) begann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. April 2016 waren zehn Astro-H zugeordnete Teile mit eigenen Bahnparametern im Katalog der US-amerikanischen Weltraumüberwachung gelistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kyodo News berichteten mit Datum vom 1. April 2016, dass die JAXA von einem Versagen von Ausrüstung an Bord des Teleskops ausgehe und eine Kollision des Teleskops mit Weltraumschrott als Ursache der Schwierigkeiten als unwahrscheinlich betrachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursache für die missliche Situation könnten ein Versagen des Helium-Behälters, ein Fehler eines Akkumulators zur Stromspeicherung oder ein Treibstoffleck im Antriebssystem sein, heißt es bei den Kyodo News mit Bezug auf Informationen der JAXA. Betankt war Astro-H beim Start mit rund 30 Kilogramm Hydrazin. Das Hydrazin war für die Nutzung durch acht je drei Newton starke Einstoff-Triebwerke gedacht, die es katalytisch zersetzen können. Nicht unmöglich also, dass beispielsweise eines der Triebwerke ein Treibstoffventil hat, das nicht mehr schließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich wurden von geeigneten Bodenstadtionen vier Mal Signale empfangen, die sich Astro-H zuordnen lassen. Allerdings war es nicht möglich, den Signalen Informationen über den Zustand des Raumfahrzeugs zu entnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich das Teleskop stabilisieren lassen, und sollte sich das Raumfahrzeug anschließend wenigstens noch teilweise in der beabsichtigten wissenschaftlichen Art und Weise nutzen lassen, wäre das für den Autor eine echte Überraschung. Möglicherweise sind auf Grund der Eigenrotation bereits Bestandteile der wissenschaftlichen Ausrüstung am ausgefahrenen Mast der optischen Bank verloren gegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astro-H war dafür gedacht, Wissenschaftlern eine neue Durchmusterung des Himmels im Bereich der weichen und harten Röntgen- sowie der weichen Gammastrahlung zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die JAXA hat mitgeteilt, dass eine eventuelle Rettung der Mission eine Angelegenheit von Monaten sein wird. Japanische Ingenieure, Techniker und Wissenschaftler haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie in der Lage sind, lange für angeschlagene Missionen zu kämpfen. Dabei konnten sie bereits bemerkenswerte Erfolge aufweisen. Hoffen wir also auf einen positiven Ausgang!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astro-H alias Hitomi ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.337 und als COSPAR-Objekt 2016-012A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14067.msg357835#msg357835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ASTRO-H auf H-IIA</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japan-weltraumteleskop-astro-h-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">Japan: Weltraumteleskop Astro-H in Schwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Resurs-P 3 gestartet, Probleme bei Inbetriebnahme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/resurs-p-3-gestartet-probleme-bei-inbetriebnahme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 19:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIS]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffsidentifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10753</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 13. März 2016 gab die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos den erfolgreichen Start des Fernerkundungs- und Erdbeobachtungssatelliten Resurs-P 3 bekannt. Nach dem Aussetzten des Satelliten lief nicht alles so wie erwartet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Anatoly Zak, Aviaport.Ru, Interfax, Lenta.ru, RIA Novosti, Roskosmos, TASS, vedomosti.ru, WMO, ZSKB Progress, ZUP Ein Startversuch am 12. März [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/resurs-p-3-gestartet-probleme-bei-inbetriebnahme/" data-wpel-link="internal">Resurs-P 3 gestartet, Probleme bei Inbetriebnahme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 13. März 2016 gab die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos den erfolgreichen Start des Fernerkundungs- und Erdbeobachtungssatelliten Resurs-P 3 bekannt. Nach dem Aussetzten des Satelliten lief nicht alles so wie erwartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Anatoly Zak, Aviaport.Ru, Interfax, Lenta.ru, RIA Novosti, Roskosmos, TASS, vedomosti.ru, WMO, ZSKB Progress, ZUP</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ResursP3Lau6rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ResursP3Lau6rosc260.jpg" alt="Sojus-2.1b-Start mit Resurs-P 3
(Bild: Roskosmos)"/></a><figcaption>Sojus-2.1b-Start mit Resurs-P 3<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Startversuch am 12. März 2016 musste wegen fehlender oder nicht ausreichender Verbindung eines Teils des Zündsystems mit seiner Stromversorgung unmittelbar vor der eigentlichen Zündung der Triebwerke abgebrochen werden. Dabei wurde zumindest ein Teil der in die Brennkammern eingebrachten Zündladungen ganz offensichtlich ausgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. März 2016 wurde dann um 19:56 Uhr MEZ bzw. 21:56 Uhr Moskauer Zeit von der Rampe 31/6 des Kosmodroms Baikonur gestartet. Die letzte Stufe der Trägerrakete vom Typ Sojus 2.1b setzte den Satelliten mit dem Erzeugniscode 47KS nach 9 Minuten und 21 Sekunden Flug auf einem elliptischen Erdorbit aus (Perigäum ~ 281 km, Apogäum ~ 451 km, Inklination 97,29 Grad). Mit an Bord befindlichen Triebwerken muss Resurs-P 3 seine Bahn nun selbständig in eine annähernd kreisförmige ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vorgesehene Arbeitsorbit für den Satelliten, der ebenso wie seine Trägerrakete von ZSKB Progress bzw. RKZ Progress gebaut worden war, ist 97,276 Grad gegen den Äquator geneigt, bei einer Höhe durchschnittlich 477,5 Kilometern über der Erde. Von dort aus soll das Raumfahrzeug mit einer Auslegungsbetriebsdauer von sieben Jahren und einer Startmasse von rund 5.920 Kilogramm mit einer Reihe von Abtastern Bilder von der Erdoberfläche und deren Bewuchs erfassen. Das russische Flugleitzentrums (ZUP) in Koroljow bei Moskau nennt als Masse des Raumfahrzeugs 5.730 Kilogramm und eine geplante Lebensdauer von mindestens fünf Jahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/resp3artmccrsaru.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/resp3artmccrsaru260.jpg" alt="Resurs-P 3 - Illustration
(Bild: ZUP)"/></a><figcaption>Resurs-P 3 &#8211; Illustration<br>(Bild: ZUP)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptinstrument ist eine Geoton-2 (Panchromatic and multispectral radiometer 2) genannte Konstruktion. Sie ermöglicht die Bilderfassung in sechs unterschiedlichen Spektralbereichen mit Wellenlängen von 0,45 bis 0,9 Mikrometern sowie einem zusätzlichen sogenannten Hyperspektralbereich mit 96 Kanälen im Bereich zwischen 0,4 und 1,1 Mikrometern. Die erzielbare Bodenauflösung bei vorgesehener Flughöhe beträgt panchromatisch etwa einen Meter, multispektral vier Meter, hyperspektral 30 Meter. Aviaport.ru nennt als bestmögliche Auflösung 85 Zentimeter bei einer Flughöhe von 475 Kilometern über der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daten vom Satelliten können im X-Band-Bereich von einem BA VRL (bzw. БА ВРЛ) genannten System mit 150 und 300 Megabit pro Sekunde zum Boden gesendet werden. Als zukünftige Nutzer der Daten in Russland kommen beispielsweise das Ministerium für Bodenschätze, das Energieministerium, das Landwirtschaftsministerium, die staatliche Fischereiagentur, sowie der Hydrometeorologische Dienst und der Dienst für Registratur, Katasterwesen und Kartographie in Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem zusätzlich an Bord ist eine AIS-Nutzlast von RKS aus Moskau. AIS steht für Automatic Identification System, dementsprechend kann Resurs-P 3 Identifikationssignale von Seeschiffen mit entsprechender Senderausstattung empfangen und weiterleiten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/1701250791rosc1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/1701250791rosc260.jpg" alt="Resurs-P 3 in Baikonur noch ohne Solarzellenausleger
(Bild: Roskosmos)"/></a><figcaption>Resurs-P 3 in Baikonur noch ohne Solarzellenausleger<br>(Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inbetriebnahme des Satelliten verläuft nicht ganz so wie vorgesehen. Einer der beiden Solarzellenausleger des Satelliten hat sich nach Angaben einer Reihe russischer Nachrichtenagenturen nicht oder nicht vollständig entfaltet. Die Satellitensysteme werden dennoch mit ausreichend elektrischer Energie versorgt, meldet die russische Nachrichtenagentur TASS und bezieht sich dabei auf eine Presseinformation von Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der problembehaftete Ausleger behindert durch seine Position außerdem die Arbeit von zwei Sternensensoren, die der Orientierung des Raumfahrzeugs im All dienen, schreibt der Journalist Anatoly Zak auf seiner Webseite. Dank zweier weiterer Sensoren an gegenüberliegender Position am Satellitenkörper ist dies möglicherweise kein allzu bedeutendes Zusatzproblem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russische Raumfahrtexperten hoffen aktuell offenbar, dass sich der blockierte Solarzellenausleger nach einer Anzahl von durch den Satelliten zu absolvierender Bahnmanöver, und der daraus resultierenden mechanischen Einwirkung auf den Ausleger, noch richtig entfalten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelingt die Entfaltung nach zwei ausstehenden Manövern zum Erreichen des vorgesehenen Arbeitsorbits nicht, muss mit einer eingeschränkten Nutzbarkeit des Satelliten gerechnet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Resurs-P 3 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.386 und als COSPAR-Objekt 2016-016A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14163.msg355464#msg355464" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Resurs-P Nr.3 auf Sojus-2.1b</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/resurs-p-3-gestartet-probleme-bei-inbetriebnahme/" data-wpel-link="internal">Resurs-P 3 gestartet, Probleme bei Inbetriebnahme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wettersatellit DMSP F19 lässt sich nicht mehr steuern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wettersatellit-dmsp-f19-laesst-sich-nicht-mehr-steuern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2016 11:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[DMSP]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Northrop Grumman]]></category>
		<category><![CDATA[OLS]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[SSF]]></category>
		<category><![CDATA[SSI/ES3]]></category>
		<category><![CDATA[SSJ/5]]></category>
		<category><![CDATA[SSM]]></category>
		<category><![CDATA[SSMIS]]></category>
		<category><![CDATA[SSULI]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10762</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische militärische Wettersatellit DMSP F19 nimmt keine Kommandos mehr an. Seit dem 11. Februar 2016 reagiert der erst am 3. April 2014 gestartete Satellit nicht mehr auf Befehle vom Boden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NOAA, NRO, Spacenews, USAF. DMSP F19 ist Bestandteil einer langen Reihe von stetig weiterentwickelten Satelliten. Er gehört zur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wettersatellit-dmsp-f19-laesst-sich-nicht-mehr-steuern/" data-wpel-link="internal">Wettersatellit DMSP F19 lässt sich nicht mehr steuern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische militärische Wettersatellit DMSP F19 nimmt keine Kommandos mehr an. Seit dem 11. Februar 2016 reagiert der erst am 3. April 2014 gestartete Satellit nicht mehr auf Befehle vom Boden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NOAA, NRO, Spacenews, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/5d3dmsp150422FZZ999004usaf800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/5d3dmsp150422FZZ999004usaf260.jpg" alt="DMSP Block-5D3-Satellit im All - Illustration
(Bild: USAF)" width="275" height="179"/></a><figcaption>DMSP Block-5D3-Satellit im All &#8211; Illustration<br>(Bild: USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">DMSP F19 ist Bestandteil einer langen Reihe von stetig weiterentwickelten Satelliten. Er gehört zur letzten Entwicklungsstufe und ist ein Block-5D3-Modell. Unter den Block-5-Modellen ist er Nummer 30, von der Variante D die Nummer 19, von der Version D3 die Nummer 5. DMSP steht für Defense Meteorological Satellite Program, übersetzt etwa Militärisches Wettersatellitenprogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumfahrzeug basiert wie zahlreiche Vorgänger auf dem Satellitenbus TIROS-N. Es war bereits in den 1990iger Jahren gebaut worden und dann lange bei Lockheed Martin Space Systems in Denver eingelagert. Vor dem Start wurden Teile von ihm und der Instrumentenausstattung erneuert bzw. ersetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hauptinstrument des über 518 Millionen US-Dollar teuren Satelliten ist eines von Northrop Grumman namens Operational Linescan System (OLS), das Wolkenbilder im Bereich des sichtbaren Lichts und im Infraroten anfertigen kann. Das Instrument wurde so ausgelegt, dass es in 12 Stunden den gesamten Erdball abtasten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem ebenfalls von Northrop Grumman hergestellten Gerät mit der Bezeichnung Special Sensor Microwave Imager &amp; Sounder (SSMIS) kann die Intensität von Niederschlägen und Stürmen bestimmt und die Bodenfeuchte und -Temperatur gemessen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie seine letzten drei Vorgänger trägt DMSP F19 außerdem Instrumente mit den Bezeichnungen Laser Threat Warning Sensor alias Special Sensor F (SSF), Precipitation Electron/Proton Spectrometer alias Special Sensor J5 (SSJ/5), Special Sensor Ionospheric Plasma Drift/Scintillation Monitor (SSI/ES-3), Special Sensor Magnetometer (SSM), Special Sensor Ultraviolet Limb Imager (SSULI) und Special Sensor Ultraviolet Spectrographic Image (SSUSI).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Instrumentenphalanx von DMSP F19 ist derzeit nutzlos. Nach Angaben der US-Luftwaffe werden in den DMSP-Wettervorhersageinformationen aktuell keine Daten von DMSP F19 verwendet. Mit den Telemetriedaten vom Satelliten allerdings wird gearbeitet. Man versucht, sie zu analysieren und so auf die Ursache des Problems an Bord des Satelliten zu schließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als sich das Problem am 11. Februar 2016 bemerkbar machte, ging man im zuständigen Kontrollzentrum in Suitland im US-amerikanischen Bundesstaat Maryland zunächst davon aus, es mit einem Fehlverhalten der Bodenanlagen zu tun zu haben. Ein Blick auf eintreffende Telemetriedaten vom Satelliten führte aber zügig zu der Einschätzung, dass man es mit einem ausgefallenen Untersystem eines Funkempfängers an Bord des Satelliten zu tun hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telemetriedaten weisen auf einen nicht erwarteten Temperaturanstieg um 10 Grad (Celsius) in dem Untersystem hin. Arbeitet dieses Untersystem nicht wie vorgesehen, sind Empfang und Verarbeitung von Kommandos zur Steuerung der raumflugtechnischen Systeme und der Beobachtungsnutzlast des Satelliten nicht möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund vier Stunden nach dem Abbruch des Kommandoempfangs erklärte die US-Luftwaffe einen Nofall-Status. Auf Signale, die während der folgenden vier Kommunikationssitzungen an den auf annähernd kreisförmiger, sonnensynchroner, 98,8 Grad gegen den Erdäquator geneigter Bahn in rund 850 Kilometern Höhe um die Erde ziehenden Satelliten gesendet wurden, erfolgten keinerlei Reaktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Einfluss des im All nicht vollständig entfalteten Solarzellenauslegers von DMSP F19 auf seine Mission war nach dem Start als unwahrscheinlich angesehen worden. Von einem Einfluss des Fehlers beim Entfalten auf die aktuellen Schwierigkeiten mit dem Satelliten wurde bisher nicht berichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. März 2016 teilte ein Vertreter auf Anfrage des Branchendienstes Spacenews mit, man sei dabei, einen 30-Tage-Plan abzuarbeiten, an dessen Ende man die Kontrolle über DMSP F19 wiedererlangt haben will. Ob das gelingt, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf die Entfernung nicht abzuschätzen. Aussagen über entsprechende Wahrscheinlichkeiten wurden keine bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Luftwaffensprechers ist es aktuell zu früh, Maßnahmen zur Außerdienststellung des Satelliten in Erwägung zu ziehen. Unklar ist indes, wie diese aussehen können, wenn der Satellit auch weiterhin nicht kommandiert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausfall des aktuell jüngsten Satelliten der DMSP-Konstellation hat nach Angaben der US-Luftwaffe keine unmittelbar nachteiligen Folgen für die Nutzer der von der Konstellation bereitgestellten Daten. Der seit 2006 um die Erde kreisende DMSP F17, zuletzt als Reservesatellit vorgehalten, wurde reaktiviert, um den Ausfall zu kompensieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im All befindliche DMSP-Konstellation besteht aktuell aus nur noch fünf statt sechs Satelliten. Im Regelfall sollten zwei Satelliten Routineaufgaben wahrnehmen, zwei Satelliten als unmittelbar verfügbare Reserve bereitstehen, und sich zwei weitere bedarfsweise für taktische Aufgaben verwenden lassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/201306130605FIN001014dmsp5d2usaf1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/201306130605FIN001014dmsp5d2usaf260.jpg" alt="DMSP Block-5D2-Satellit über der Erde - Illustration
(Bild: USAF)"/></a><figcaption>DMSP Block-5D2-Satellit über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">DMSP F13, ein am 24. März 1995 gestartetes Block-5D2-Modell, war am 2. Februar 2015 nach einer Akkuexplosion ausgefallen. DMSP F14, der letzte noch eingesetzte Block-5D2-Satellit, ist seit dem 4. April 1997 im All. Am 12. Dezember 1999 gelangte mit DMSP F15 das erste Block-5D3-Modell auf einen Erdorbit. DMSP F16 umkreist die Erde seit dem 18. Oktober 2003, DMSP F17 seit dem 4. November 2006 und DMSP F18 seit dem 18. Oktober 2009.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DMSP S20 sollte Planungen vom Frühjahr 2015 zufolge frühestens im Jahre 2020 in den Weltraum transportiert werden. Aktiv würde er sodann als DMSP F20 bezeichnet werden. Das S in der Bezeichnung steht für Spare bzw. Ersatz, das F für Flight bzw. Flug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich hat sich der US-Kongress jedoch entschieden, für den Start des Satelliten keine finanziellen Mittel bereit zu stellen und das DMSP zu einem Ende kommen zu lassen. Ob die Entscheidung angesichts des Schicksals von DMSP F19 aufrecht erhalten wird, bleibt abzuwarten. Im Rahmen seiner Auslegungsbetriebsdauer hätte sich DMSP F19 mindestens bis ins Jahr 2019 hinein sicher einsetzen lassen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste geplante Start eines polaren Wettersatelliten für die US-Luftwaffe ist aktuell für frühestens 2017 geplant. Der entsprechende Satellit ist ein Prototyp einer neuen Satellitenserie, der sich durch seine Instrumentenausstattung und die Art der lieferbaren Wetterdaten von den DMSP-Satelliten unterscheidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DMSP F19 alias USA 249 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.630 und als COSPAR-Objekt 2014-015A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11938.msg355612#msg355612" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DMSP F19 auf Atlas V 401</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wettersatellit-dmsp-f19-laesst-sich-nicht-mehr-steuern/" data-wpel-link="internal">Wettersatellit DMSP F19 lässt sich nicht mehr steuern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane-5-Start: DirecTV 15 und Sky Mexico 1 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-directv-15-und-sky-mexico-1-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2015 13:16:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[elektrische Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[SYLDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=17651</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 27. Mai 2015 startete um 23:16 Uhr MESZ zu Beginn eines eine Stunde und 24 Minuten langen Startfensters vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten zur Direktausstrahlung von Fernsehprogrammen an Bord. Die Erdtrabanten für den US-amerikanischen Betreiber DirecTV und den mexikanischen Betreiber SKY México wurden nach rund einer halben Stunde Flug [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-directv-15-und-sky-mexico-1-im-all/" data-wpel-link="internal">Ariane-5-Start: DirecTV 15 und Sky Mexico 1 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 27. Mai 2015 startete um 23:16 Uhr MESZ zu Beginn eines eine Stunde und 24 Minuten langen Startfensters vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten zur Direktausstrahlung von Fernsehprogrammen an Bord. Die Erdtrabanten für den US-amerikanischen Betreiber DirecTV und den mexikanischen Betreiber SKY México wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Axel Nantes.    Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, DirecTV, IHI, Orbital ATK, SAFT</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA223launch-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA223launch260-1.jpg" alt="Ariane-5-Start mit DirecTV 15 und Sky Mexico 1
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Ariane-5-Start mit DirecTV 15 und<br> Sky Mexico 1<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die von der Startrampe ELA-3 zum zweiten Flug einer Ariane 5 im Jahr 2015 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA223 der US-amerikanische Kommunikationssatellit DirecTV 15 (Masse beim Start 6.205 kg) und der mexikanische Kommunikationssatellit Sky Mexico 1 alias SKYM 1 und DIRECTV KU-79W (Startmasse 2.962 kg, unbetankt 1.250 kg).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern untergebracht. DirecTV 15 wurde als erster der Satelliten etwa 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 6,1 Meter hohen Nutzlasttragstruktur SYLDA 5 B (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 B wurde Sky Mexico 1 rund 38 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Satelliten werden aus dem Geotransferorbit mit einem geplanten Perigäum von 249,57 km über der Erde und einem geplanten Apogäum von 35.786 km über der Erde mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von geplanten 4,4 Grad bewerkstelligen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/directTV15baf-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/directTV15baf260-1.jpg" alt="DirecTV 15 bei Startvorbereitungen in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>DirecTV 15 bei Startvorbereitungen in Kourou<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTV 15 ist eine Konstruktion von Airbus Defence and Space aus Toulouse in Frankreich und basiert auf der Satellitenplattform Eurostar E3000. Der Satellit wird vom US-amerikanischen Betreiber von Kommunikationssatelliten DirecTV aus El Segundo, Kalifornien, insbesondere zur Verbreitung von hochaufgelösten Fernsehprogrammen (auch in 4K Ultra HD) eingesetzt werden. Nach Angaben seines Herstellers, der im Herbst 2011 beauftragt worden war, ist DirecTV 15 mit über 150 Verstärkereinheiten der jetzt leistungsstärkste Fernsehsatellit der USA, und gleichzeitig der 100. Kommunikationssatellit, den Airbus Defence and Space bzw. dessen Vorgängerunternehmungen baute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTVs neuer Satellit soll im geostationären Orbit eine Position im Bereich von 103 Grad West beziehen, um von dort Empfänger in den USA mit Alaska und Hawaii (wo DirecTV nach eigenen Angaben zusammen über 20 Millionen Kunden hat) sowie in Puerto-Rico zu versorgen. Dafür ist er mit 25 K<sub>a</sub>-, 32 K<sub>u</sub>&#8211; und 18 Reverse-Band-Transpondern ausgerüstet. (Als Reverse-Band wird eine Nutzungsvariante des elektromagnetischen Spektrums bezeichnet, bei der der Band-Bereich für den Uplink verwendet wird, der woanders dem Downlink dient, und der für den Downlink, der woanders für den Uplink zum Einsatz kommt.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von DirecTV 15 durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einem Hauptkörper von 2,9 x 2,3 x 5,9 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 45 Metern geben und maximal über 20 Kilowatt elektische Leistung bereitstellen. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt mindestens 15 Jahre, bei Einsatzende sollen die Solarzellenausleger immer noch 18 Kilowatt liefern können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Directtv15InSpaceArtASDS-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Directtv15InSpaceArtASDS260-1.jpg" alt="DirecTV 15 im All - Illustration
(Bild: Astrium Defence and Space)"/></a><figcaption>DirecTV 15 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Astrium Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Apogäumsmotor von DirecTV 15 besitzt einen Nominalschub von 445 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 10 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken sowie elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 (СПД-100) vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 kW Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SKYM1inDullesSMFOrbitalATK-1.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SKYM1inDullesSMFOrbitalATK260-1.jpg" alt="Sky Mexico 1 im Herstellerwerk
(Bild: Orbital ATK)"/></a><figcaption>Sky Mexico 1 im Herstellerwerk<br>(Bild: Orbital ATK)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Sky Mexico 1 handelt es sich um ein von Orbital ATK auf Basis des Satellitenbus&#8216; GEOStar 2.4E entworfenes und in Dulles im Bundesstaat Virginia in den Vereinigten Staaten von Amerika innerhalb von 20 Monaten (4 Monate schneller als ursprünglich vorgesehen) gebautes Raumfahrzeug, dessen Grundkörper Maße von rund 4,7 auf 3 auf 2,5 Meter aufweist. Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, Empfänger in Mexiko, Zentralamerika und der Karibik von einer Position bei 78,8 Grad West im Geostationären Orbit mit einer Bandbreite von Programmen zu versorgen. Dementsprechend ist die maximal rund 5.000 Watt leistende Kommunikationsnutzlast von Sky Mexico 1 mit 24 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern und 2 Reverse-Band-Transpondern ausgestattet. Sie enthält 32 Wanderfeldröhren (Travelling Wave Tubes, TWTs).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12951SkyM1Arianespace-1.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12951SkyM1Arianespace260-1.jpg" alt="Sky Mexico 1 bei Startvorbereitungen in Kourou
(Bild: Arianespace)"/></a><figcaption>Sky Mexico 1 bei Startvorbereitungen<br> in Kourou<br>(Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von Sky Mexico 1 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die sich aus jeweils vier Segmenten zusammensetzen und dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 15,50 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von Sky Mexico 1 noch rund 6.000 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze vom Typ 4P9S von SAFT aus Poitiers und Bordeaux in Frankreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit MMH und MON-3 betriebene Apogäumsmotor des Typs BT-4 von der IHI AEROSPACE CO., LTD. aus Japan an Bord von Sky Mexico 1 besitzt einen Nominalschub von 450 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten wurde der Satellit außerdem mit einer Anzahl von kleinen, Hydrazin katalytisch zersetzenden Einstofftriebwerken ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Orbital ATK wurden initiale Tests nach dem Aussetzen des Satelliten bereits abgeschlossen. Der Satellit ist für die kommenden Bahnanhebungsmanöver und die anschließend anstehende Testphase bereit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SKYM1ArtOrbitalATK-1.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SKYM1ArtOrbitalATK260-1.jpg" alt="Sky Mexico 1 über der Erde - Illustration
(Bild: Orbital ATK)"/></a><figcaption>Sky Mexico 1 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Orbital ATK)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sky Mexico 1 wurde zum 1. Satelliten für den im Besitz von DirecTV und der Grupo Televisa S.A.B. befindlichen Betreibers SKY México, der mit einer europäischen Ariane-Rakete ins All gelangte. Vor DirecTV 15 besorgte Arianespace den Transport von 7 anderen für DirecTV gebauten Satelliten in den Weltraum. VA223 mit DirecTV 15 und Sky Mexico 1 auf der Rakete L577 aus dem Produktionslos PB war die 65. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Mission VA223 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Airbus Space and Defence rund 775 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 9.960 kg transportiert (laut Airbus Defence and Space 9.954 kg), von denen nach Angaben von Arianespace 9.200 kg auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTV 15 wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD Nr. 40.663 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2015-026A, Sky Mexico 1 mit der NORAD Nr. 40.664 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2015-026B.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Transport der beiden Satelliten hatte die Rakete, genauer ihre Oberstufe, eine zusätzliche Aufgabe zu erfüllen. Geplant war eine Flugdemonstration namens DEMOFLIGHT, in deren Rahmen die ESC-A-Oberstufe mit 62,7 kN starkem HM7b-Haupttriebwerk eine Reihe Manöver durchzuführen hatte. Ihr Beginn war für die Flugminute 43 angesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der im Vergleich gegenüber anderen Missionen insgesamt längeren aktiven Flugphasen der Oberstufe befindet sich ein zusätzlicher Helium-Tank an Bord, dessen Inhalt zur Bedrückung der Tanks der Oberstufe und zur Ventilsteuerung verwendet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des rund 50 Minuten dauernden Flugprogramms sollte ermittelt werden, ob und in wie weit thermodynamische Modelle über das Verhalten der Treibstoffe in den Tanks der Oberstufe zutreffen, wie effizient das Herunterkühlen des Haupttriebswerks vor einer Zündung desselben ist und wie zuverlässig und schnell sich die Tankinhalte am jeweiligen Tankboden sammeln, bevor das Haupttriebwerk gezündet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuerliches Herunterkühlen des Haupttriebwerks war laut Plan 63 Minuten nach dem Start in Kourou abzuschließen. 77 Minuten nach dem Start war das experimentelle Ablassen einer gewissen Menge Sauerstoff durch die Düse des Haupttriebwerks laut Plan zu Ende, gleiches war anschließend für flüssigen Wasserstoff vorgesehen. Beim Ausstoß der getrennten Treibstoffkomponeten ergibt sich jeweils ein geringer Schub. Mit einem gemeinsamen Ablassen beider Komponeten bis Flugminute 83 sollte DEMOFLIGHT eine Bahn mit einem durch die Manöver abgesenktem Perigäum erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 1,5 Stunden nach dem Start endete DEMOFLIGHT, und die ESC-A wurde wie bei früheren Ariane-Missionen passiviert. Die Tests mit der Oberstufe erfolgten nach Angaben von Airbus Defence and Space im Kontext mit einer zukünftigen Nutzung eines Triebwerks namens VINCI auf Ariane-Raketen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von DEMOFLIGHT stand neben den üblichen Bahnverfolgungsstationen Kourou (Französisch-Guayana), Galliot (Französisch-Guayana), Natal (Brasilien), Ascension Island (Himmelfahrtsinsel), Libreville (Gabun) und Malindi (Kenia) zusätzlich eine bei Perth in Australien bereit, um Daten vom Fluggerät aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13490.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA VA223 mit DIRECTV-15 und SKY MEXICO-1 (SKYM-1)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-directv-15-und-sky-mexico-1-im-all/" data-wpel-link="internal">Ariane-5-Start: DirecTV 15 und Sky Mexico 1 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Acht Jahre erfolgreiche Erforschung der Venus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/acht-jahre-erfolgreiche-erforschung-der-venus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 07:53:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Venus Express]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[VEX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=40249</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aus viereinhalb Jahren wurden mehr als acht &#8211; Mit Venus Express geht eine erfolgreiche und ertragreiche Mission der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) zu Ende. Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: ESA, Raumfahrer.net. Die ESA-Sonde Venus Express (VEX) hat nach über acht Jahren das Ende ihrer Mission erreicht, nachdem ihr 570 kg umfassender Treibstoffvorrat erschöpft war. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/acht-jahre-erfolgreiche-erforschung-der-venus/" data-wpel-link="internal">Acht Jahre erfolgreiche Erforschung der Venus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aus viereinhalb Jahren wurden mehr als acht &#8211; Mit Venus Express geht eine erfolgreiche und ertragreiche Mission der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) zu Ende.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: ESA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_small_1.jpg" alt="ESA / Starsem" width="260"/></a><figcaption>
Sojus mit VEX nach dem Start beim Aufstieg 
<br>
(Bild: ESA / Starsem)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA-Sonde Venus Express (VEX) hat nach über acht Jahren das Ende ihrer Mission erreicht, nachdem ihr 570 kg umfassender Treibstoffvorrat erschöpft war. Venus Express startete am 09. November 2005 auf einer <a href="https://www.raumfahrer.net/sojus-2/" data-wpel-link="internal">Sojus-Fregat-Trägerrakete</a> nach einer vergleichsweise kurzen Bauzeit von drei Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hatte um Vorschläge gebeten noch vorhandene Komponenten der bereits 2003 gestarteten Sonde Mars Express für eine weitere Planetenforschungsmission zu nutzen und schließlich einen Konstruktionsauftrag an EADS Astrium vergeben, eine 100%ige Tochter der <a class="a" href="https://www.airbus.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Airbus Group</a>, die inzwischen mit Cassidian und Airbus Military in der neuen Sparte für militärische und zivile Luft- und Raumfahrt <a class="a" href="https://www.airbus.com/en/products-services/space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Airbus Space</a> aufging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So gesehen kann man bei Venus- und Mars Express von Schwestersonden sprechen, obgleich spezifische Modifikationen vorgenommen wurden, um dem geänderten Missionsprofil  gerecht zu werden. Eine davon betrifft die deutlich kleiner ausfallenden Solarpaneele von Venus Express, die aufgrund der geringeren Sonnennähe und daraus resultierenden höheren Sonneneinstrahlung zudem mit kleinen, zwischen den einzelnen Solarmodulen eingesetzten Spiegeln versehen wurden, um eine Überhitzung zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nähere Details über Unterschiede und Gemeinsamkeiten führt das ESA-Papeir &#8222;<a class="a" href="https://sci.esa.int/documents/34571/36233/1567256526094-SivacWeb.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Venus Express Spacecraft System Design</a>&#8220; in einer vergleichenden Betrachtung auf. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
VEX mit offenem Solarzellenausleger im Test 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Venus Express hatte beim Start eine Masse von 1270 kg, wovon 93 kg auf die Nutzlast bestehend aus wissenschaftlichen Instrumenten entfielen. Die Größe des Sondenbusses fiel mit 1,4 m × 1,65 m × 1,7 m ähnlich kompakt wie bei Mars Express aus. Die Solarzellenausleger mit einer Spannweite von acht Metern und einer Oberfläche der Panels von 5,7 Quadratmetern versorgten VEX in Erdnähe mit einer Arbeitsleistung von 800 Watt in Erdnähe und rund 1.100 Watt während des Aufenthalts bei der Venus, die die Sonde am 11. April 2006 erreichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp einen Monat dauerte es, bis VEX am 7. Mai 2006 ihre endgültige Umlaufbahn erreichte und mit dem wissenschaftlichen Betrieb begonnen werden konnte. Zentrales Ziel der Mission war u.A. die nähere Erforschung der rund 20 km dicken, außerordentlich dichten Venusatmosphäre und ihrer komplexen Wolkenbildungsvorgänge. Dabei sollten beispielsweise Erkenntnisse über Entstehung und Ursachen des überaus starken Treibhauseffekts der Venus, sowie weitere Einblicke über die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre gewonnen werden. Darüber hinaus stand die Suche nach seismischen und vulkanischen Aktivitäten auf der Agenda.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
VEX mit Antennen (vorne) in Vorbereitung eines Rütteltests 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem erhofften sich die Forscher am Beispiel der Venusatmosphäre weitere Rückschlüsse über mögliche zukünftige Klimaszenerien der Erde. Zur Übertragung ihrer Forschungsdaten verfügte Venus Express über zwei Parabolantennen mit 1,3 bzw. 0,3 Metern Durchmesser, sowie zwei Rundstrahlantennen. Die S-Band-Sender mit einer Sendeleistung von fünf Watt und die X-Band-Sender mit einem Output von 65 Watt ermöglichten einen Downlink mit einer Datenrate von 19–288 kbit/s und einen Uplink mit 2000 bit/s. Zur Zwischenspeicherung von Messdaten diente ein Massenspeicher mit einem Fassungsvermögen von 1,5 GByte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Werte zeigen ein weiteres Mal sowohl die Unterschiede zu irdischer Consumertechnik, als auch die beträchtliche logistische und kreative Leistung der Raumfahrttechniker auf, die die Gewinnung signifikanter wissenschaftlicher Resultate mit stark limitierten informations- und kommunikationstechnischer Kapazitäten möglich machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Primärmissionsdauer war von der ESA ursprünglich für exakt zwei Venusrotationen, das entspricht 486 Erdtagen, angelegt worden und wurde im Februar 2007 erstmals verlängert. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Raumfahrtmissionen ihre veranschlagte Dauer teils deutlich übertreffen. Die Spezifikationen für eine als erfolgreich zu wertende Mission werden von den Ingenieuren zumeist eher konservativ angesetzt und lassen sich als eine Art Mindesthaltbarkeitsdatum verstehen, bis zu dessen Erreichen das Raumfahrzeug höchst wahrscheinlich einwandfrei funktionieren und bei voller Kapazität arbeiten sollte. Die nächste Missionsverlängerung erfolgte am 10. Februar 2009, zunächst nur bis Ende des Jahres, doch am 2. Oktober 2009 erfolgte dann die dritte Verlängerung bis Ende 2012.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_small_4.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Die Betankung von VEX ist vorbereitet &#8211;  27. September 2005 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der zentrale limitierende Faktor der meisten Raummissionen ist der mitgeführte Treibstoff. Neben anderen Größen, etwa die Vorräte hoch wirksamer Kühlmittel, auf die manche Weltraumteleskope angewiesen sind, um bestimmte Instrumente zu kühlen, ist Treibstoff für Bahnkorrekturmanöver meist unverzichtbar. Venus Express hatte 570 kg <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Methylhydrazin" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Monomethylhydrazin</a>, einen hypergolischer Raketentreibstoff, der u.A. in der Aestus-Oberstufe der Ariane 5 eingesetzt wird, sowie gemischte Stickstoffoxide als Oxidator zur Erhaltung seiner Drei-Achsen-stabilisierten Umlaufbahn an Bord. Die letzte Verlängerung der Mission bis Mitte 2015 wird die Sonde nun nicht mehr vollständig abschließen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die ESA nun <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Venus_Express/Venus_Express_goes_gently_into_the_night" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mitteilte</a>, brach der volle Kontakt zu Venus Express bereits am 28. November 2014 ab und konnte danach nur partiell wiederhergestellt werden. In ihren letzten Monaten ließen die Missionsverantwortlichen die Sonde sogenannte <a href="https://www.raumfahrer.net/venus-express-zum-abschluss-eine-aerobrake-serie/" data-wpel-link="internal">Aerobraking</a>-Manöver fliegen, bei denen das Raumfahrzeug auf die obersten Schichten einer Atmosphäre trifft und von ihnen abprallt; Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/die-letzten-runden-von-venus-express/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_small_5.jpg" alt="ESA/C. Carreau" width="260"/></a><figcaption>
VEX beim Aerobreaking über der Venus &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: ESA/C. Carreau)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen dieser Aerobraking-Kampagne näherte sich der planetennächste Punkt der Umlaufbahn zwischen Mai und Juni diesen Jahres auf eine Höhe von 130-135 km, wobei die Sonde jeweils für wenige Minuten die obersten Schichten der Atmosphäre durchflog. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den Erfahrungen, die sie aus den Messdaten von Venus Express während dieser Manöver sammeln konnten, erhoffen sich die ESA-Forscher neue <a class="a" href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Venus_Express_Hoch_ueber_den_Wolken" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Strategien</a> für den Eintritt in Planetenorbits. So können Aerobraking-Manöver bei Planeten oder Monden mit Atmosphäre dazu dienen elliptische in eher kreisförmige Umlaufbahnen zu überführen und so eine größere Menge mitzuführenden Treibstoffs einsparen helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ferner liefern sie interessante Aufschlüsse über das Verhalten von Raumsonden unter extremen thermalen Bedingungen und großen Drücken, Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/bei-venus-express-gehts-heiss-her/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>. Regulär lag der planetenfernste Punkt in den Jahren zuvor in einer Entfernung von rund 66.000 km über dem Südpol und der Punkt der größten Annäherung bei 200 km über dem Nordpol.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der letzten der geplanten Annäherungen sei der Schub zur erneuten Anhebung der Umlaufbahn auf eine Höhe von etwa 460 km ausgeblieben, was ESA-Ingenieure auf den hierfür fehlenden Treibstoff zurückführten. Ohne aktive Steuerbarkeit kann Venus Express auch nicht länger in Richtung auf die Erde ausgerichtet werden, was eine weitere planmäßige Kommunikation verhindert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122014085334_small_6.jpg" alt="ESA/AOES" width="260"/></a><figcaption>
Vulkanausbruch auf der Venus &#8211; künstlerische Darstellung  
<br>
(Bild: ESA/AOES)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch kann die Mission von Venus Express als äußerst erfolgreich angesehen werden. Zu den zentralen Erkenntnissen zählt u.A. die Entdeckung, dass die Venus noch über geologische Aktivität verfügt. Hierauf deuten die gemessenen großen Variationen des <a href="https://www.raumfahrer.net/vulkane-auf-der-venus-auf-frischer-tat-ertappt/" data-wpel-link="internal">Schwefeldioxidanteils</a> in der Atmosphäre ebenso hin wie die Existenz zahlreicher Lavaströme mit einem Alter von nicht mehr als 2,5 Millionen Jahren, ein in geologischen Begriffen eher kurzer Zeitraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Hinweise auf einst große Wassermengen, womöglich sogar in Form erdähnlicher Ozeane auf der Venus zählen zu den interessanten Ergebnissen der achtjährigen Mission. Demnach ging der allergrößte Teil des Wassers im Laufe von Milliarden von Jahren am Rande der Atmosphäre verloren, wo es nach Verdunstung von der Oberfläche von Sonnenwinden abgetragen wurde. Der Verlust atmosphärischen Volumens auf der Tagseite der Venus konnte erstmals mit dem Magnetometer namens MAG konkret <a href="https://www.raumfahrer.net/ein-kometenartiger-plasmaschweif-bei-der-venus/" data-wpel-link="internal">belegt</a> werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert sind überdies die messbaren Veränderungen atmosphärischer Bedingungen im Verlauf nur einer Sondenmission. So beobachteten die Forscher eine <a class="a" href="https://sci.esa.int/web/venus-express/-/54065-4-super-rotation-is-speeding-up" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zunahme</a> der durchschnittlichen <a href="https://www.raumfahrer.net/venus-express-schnelle-winde-in-der-venusatmosphaere/" data-wpel-link="internal">Wind</a>geschwindigkeiten in der Atmosphäre von 300 km/h bei VEX Ankunft 2006 auf 400 km/h nur sechs Jahre später. Die Ursachen hierfür sind noch unklar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Verlangsamung der ohnehin schon extrem trägen Eigenrotation der Venus um 6,5 Minuten innerhalb von 16 Jahren, seit den Messungen der Magellan-Sonde der NASA, ist mit Blick auf die üblicherweise buchstäblich astronomischen Zeiträume planetarer und kosmischer Vorgänge zumindest erstaunlich zu nennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Existenz oder gar die Natur von Zusammenhängen zwischen diesen verschiedenen Entdeckungen ist völlig offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende der Mission blickt ein glücklicher Alvaro Giménez, ESA-Direktor für unbemannte Missionen auf acht ertragreiche Jahre zurück. Es sei eine aufregende Erfahrung gewesen dieses wundervolle Raumschiff in der Nähe der Venus zu fliegen, berichtete er. Giménez ist sich sicher, dass die Wissenschaft noch weitere Jahre von den gesammelten Daten profitieren werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4138.msg313810#msg313810" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Venus Express</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/acht-jahre-erfolgreiche-erforschung-der-venus/" data-wpel-link="internal">Acht Jahre erfolgreiche Erforschung der Venus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane-5-Start mit zwei Kommunikationssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-zwei-kommunikationssatelliten-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 10:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[DirecTV]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=40262</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 6. Dezember 2014 pünktlich um 21:40 Uhr MEZ zu Beginn eines eine Stunde und neun Minuten langen Startfensters startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) und den US-amerikanischen Kommunikationssatellitenbetreiber DirecTV wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-zwei-kommunikationssatelliten-3/" data-wpel-link="internal">Ariane-5-Start mit zwei Kommunikationssatelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 6. Dezember 2014 pünktlich um 21:40 Uhr MEZ zu Beginn eines eine Stunde und neun Minuten langen Startfensters startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) und den US-amerikanischen Kommunikationssatellitenbetreiber DirecTV wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Space and Defence, Arianespace, ISRO, Raumfahrer.net, Space Systems/Loral.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_small_1.jpg" alt="Arianespace Webcast" width="293" height="165"/></a><figcaption>
Ariane 5 VA221 beim Abheben 
<br>
(Bild: Arianespace Webcast)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die von der Startrampe ELA-3 zum sechsten Flug einer Ariane 5 im Jahr 2014 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA211 der US-amerikanische Kommunikationssatellit DirecTV 14 (Masse beim Start 6.299 kg, unbetankt 3.573 kg) und der indische Kommunikationssatellit GSAT 16 (Startmasse 3.181,6 kg, unbetankt 1.457,7 kg). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption> Test der Entfaltung von Antennen &#8230;<br>  </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern untergebracht. DirecTV 14 wurde als erster der Satelliten etwa 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 5,8 Meter hohen Nutzlasttragstruktur SYLDA 5 C (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 C wurde GSAT 16 nach Angaben der ISRO etwa 32 Minuten und 20,4 Sekunden nach dem Start freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten werden aus dem Geotransferorbit mit einem geplanten Perigäum von 249,5 km über der Erde (erreicht 249,5 km, Schätzung Arianespace) und einem geplanten Apogäum von 35.930 km über der Erde (erreicht 35.925 km, Schätzung Arianespace) mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_small_3.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CG" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; und Wirksamkeit der Solarzellen von GSAT 16 in Kourou 
<br>
(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"> Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von geplanten 6 bzw. erreichten 5,99 Grad bewerkstelligen. GSAT 16 beispielsweise soll laut Plan nach drei Brennphasen seines mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebenen, 440 Newton starken Apogäumsmotors 6 Tage nach dem Start den Geostationären Orbit erreichen. Den ersten Einsatz des Apogäumsmotors von GSAT 16 hat die ISRO für den 8. Dezember 2014 geplant.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_small_4.jpg" alt="Regierung Indiens" width="260"/></a><figcaption>
Typische bunte künstlerische Darstellung von GSAT 16 
<br>
(Bild: Regierung Indiens)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei GSAT 16 handelt es sich um ein in Indien auf Basis des Satellitenbus&#8216; I-3K entworfenes und gebautes Raumfahrzeug, dessen Grundkörper Maße von rund 2,0 auf 1,77 auf 3,1 Metern aufweist. Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, den indischen Subkontinent von einer Position bei 55 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo man ihn in Kolokation mit GSAT 8 betreiben will, mit einer Bandbreite von Kommunikationsdiensten zu versorgen. Dementsprechend ist die maximal 4.600 Watt leistende Kommunikationsnutzlast von GSAT 16 mit 24 C-Band-Transpondern, 12 Transpondern für das erweiterte C-Band und 12 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet. Außerdem hat man den Satelliten mit einer K<sub>u</sub>-Band-Bake versehen, die eine vereinfachte Ausrichtung von Antennen am Boden auf den Satelliten ermöglichen soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_small_5.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
DirecTV 14 beim Hersteller 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von GSAT 16 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die sich aus jeweils drei Segmenten zusammensetzen und dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 15,50 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von 12 Jahren sollen die Solarzellenausleger von GSAT 16 noch rund 6.000 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithlium-Ionen-Akkumulatorensätze mit einer Kapazität von jeweils 180  Ah.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 16 ist als Ersatz für INSAT 3E (NORAD 27.951, COSPAR 2003-043E) gedacht, der seit dem 27. September 2003 um die Erde kreist. INSAT 3E, der eigentlich eine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahre hatte, war im Frühjahr 2014 nach rund 10,5 Jahren im All der Oxidator ausgegangen, der zusammen mit einem Brennstoff für den Betrieb der Lageregelungstriebwerke an Bord benötigt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 22:11 Uhr MEZ am 6. Dezember 2014 erreichten nach Angaben der ISRO die ersten Signale von GSAT 16 das als MCF für Master Control Facility bezeichnete Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTV 14 ist eine Konstruktion von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo-Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien und basiert auf der Satellitenplattform SS/L 1300. Der Satellit wird vom US-amerikanischen Betreiber von Kommunikationssatelliten DirecTV aus El Segundo, ebenfalls Kalifornien, insbesondere zur Verbreitung von hochaufgelösten Fernsehprogrammen (auch in  4K Ultra HD) eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_small_6.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
DirecTV 14 wird in Kourou betankt 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTVs neuer Satellit soll im geostationären Orbit eine Position bei 99 Grad West beziehen, um von dort Empfänger in den USA mit Alaska und Hawaii sowie in Puerto-Rico zu versorgen. Dafür ist er mit 76 K<sub>a</sub>&#8211; und 18 Reverse-Band-Transpondern ausgerüstet. (Als Reverse-Band wird eine Nutzungsvariante des elektromagnetischen Spektrums bezeichnet, bei der der Band-Bereich für den Uplink verwendet wird, der woanders dem Downlink dient, und der für den Downlink, der woanders für den Uplink zum Einsatz kommt.)
<br>
Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von DirecTV 14 von zwei Solarzellenauslegern aus jeweils 6 Segmenten, die dem Raumfahrzeug zusammen eine Spannweite von insgesamt 32,5 Metern geben. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit drei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt mindestens 15 Jahre. An deren Ende erwartet man von den beiden Solarzellenauslegern die Bereitstellung von immer noch 20 Kilowatt elektrischer Leistung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit MMH und MON-3 betriebene Apogäumsmotor von DirecTV 14 besitzt einen Nominalschub von 455 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt er außerdem eine Anzahl von 22 Newton starken, MMH und MON-3 verwendende Zweistofftriebwerken sowie elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad, welche das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse verwenden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07122014115156_small_7.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
DirecTV 14 im All &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vor DirecTV 14 besorgte Arianespace den Transport von 6 anderen für DirecTV gebauten Satelliten in den Weltraum. GSAT 16 wurde zum 18. Satelliten der ISRO, der mit einer europäischen Ariane-Rakete ins All gelangte. VA221 mit DirecTV 14 und GSAT 16 auf der Rakete L575 aus dem Produktionslos PB war die 63. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Mission VA221 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Airbus Space and Defence rund 774,5 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 10.210 kg transportiert (laut Airbus Space and Defence 10.194 kg), von denen nach Angaben von Arianespace 9.480 kg auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DirecTV 14 alias Directv BSS-99W und RB-1 wird voraussichtlich katalogisiert mit der NORAD Nr. 40.332 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2014-078A, GSAT 16 mit der NORAD Nr. 40.333 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2014-078B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12897.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA-221 mit DirecTV-14 und GSAT-16</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-zwei-kommunikationssatelliten-3/" data-wpel-link="internal">Ariane-5-Start mit zwei Kommunikationssatelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OSC baut, Arianespace startet Al Yah 3</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/osc-baut-arianespace-startet-al-yah-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 15:24:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Al Yah 3]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5 ECA]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GeoStar 3]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Yahsat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=39474</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die vollständig im Besitz der staatlichen Aktiengesellschaft Mubadala Development Company befindliche Yah Satellite Communications Company (Yahsat) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat die Orbital Sciences Corporation mit dem Bau und Arianespace mit dem Start des Kommunikationssatelliten Al Yah 3 beauftragt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, OSC, Yahsat. Mit Al Yah 3 will sein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/osc-baut-arianespace-startet-al-yah-3/" data-wpel-link="internal">OSC baut, Arianespace startet Al Yah 3</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vollständig im Besitz der staatlichen Aktiengesellschaft Mubadala Development Company befindliche Yah Satellite Communications Company (Yahsat) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat die Orbital Sciences Corporation mit dem Bau und Arianespace mit dem Start des Kommunikationssatelliten Al Yah 3 beauftragt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, OSC, Yahsat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014172447_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014172447_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
Al Yah 3 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Al Yah 3 will sein Betreiber die Abdeckung im K<sub>a</sub>-Band-Bereich auf weitere 17 Länder und 600 Millionen potentielle Nutzer von Afrika bis Brasilien ausdehnen. In Afrika glaubt man etwa 60 Prozent der Bevölkerung des Kontinents via Al Yah 3 adressieren zu können, in Brasilien über 95 Prozent der Bevölkerung.
<br>
Die Orbital Sciences Corporation soll den dafür benötigten Satelliten zur Stationierung im Geostationären Orbit bauen. Geplant ist die Positionierung bei 20 Grad West im Geostationären Orbit. Der Satellit für Breitband- und Internetverbindungen wird in der Lage sein, mit seiner ausschließlich aus K<sub>a</sub>-Band-Transpondern bestehenden Kommunikationsnutzlast von dort 58 unabhängige Ausleuchtzonen zu bedienen.
<br>
Das dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug mit einer Startmasse von voraussichtlich rund 3.500 Kilogramm will OSC basierend auf einem GEOStar-3 genannten Satellitenbus aufbauen. Die Auslegungsbetriebsdauer des neuen, von zwei Solarzellenauslegern mit elektrischer Energie zu versorgenden Satelliten liegt bei 15 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet werden soll Al Yah 3 laut Arianespace im vierten Quartal 2016 auf einer Ariane-5-ECA-Rakete vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana aus. Nach dem Start von YahSat Y1A ist Al Yah 3 der zweite Satellit, den Arianespace für Yahsat in den Weltraum transportieren wird. Gleichzeitig wird es sich bei Al Yah 3 um voraussichtlich den 28. von OSC gebauten Satelliten handeln, der auf einer Trägerrakete von Arianespace fliegt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/osc-baut-arianespace-startet-al-yah-3/" data-wpel-link="internal">OSC baut, Arianespace startet Al Yah 3</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 transportiert MEASAT 3b und Optus 10 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-transportiert-measat-3b-und-optus-10-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 05:21:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
		<category><![CDATA[Transferorbit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=39478</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 11. September 2014 um 22:05 Uhr UTC startete vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Raumfahrzeuge waren nach etwas über einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Space and Defence, Arianespace, Measat, Optus, Space Systems/Lora. Verwendet wurde beim vierten Ariane-Flug 2014 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-transportiert-measat-3b-und-optus-10-ins-all/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 transportiert MEASAT 3b und Optus 10 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 11. September 2014 um 22:05 Uhr UTC startete vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Raumfahrzeuge waren nach etwas über einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Space and Defence, Arianespace, Measat, Optus, Space Systems/Lora.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Start der Ariane 5 VA218 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde beim vierten Ariane-Flug 2014 eine Ariane-5-ECA aus dem Produktionslos PB, die 44 Minuten nach Öffnung des Startfensters von der Startrampe ELA-3 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA218 die Kommunikationssatelliten MEASAT 3b (Masse beim Start 5.897 Kilogramm lt. Airbus Space and Defence) und Optus 10 (Startmasse 3.270 Kilogramm lt. Airbus Space and Defence). Anvisiert wurde für die auszusetzenden Satelliten ein Transferorbit mit einem Perigäum, dem der Erde nächsten Bahnpunkt, von rund 249,8 Kilometern über der Erde, einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 35.746 Kilometern über der Erde und mit einer Neigung von 6 Grad gegen den Erdäquator</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
MEASAT 3b in geöffnetem Transportcontainer in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren beim Flug durch die Atmosphäre zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einer Masse von rund 2.400 Kilogramm untergebracht. MEASAT 3b wurde dann rund 27 Minuten nach dem Abheben als erster der Satelliten ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 6,4 Meter hohen Nutzlaststruktur Sylda 5 A (Sylda ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der Sylda 5 wurde Optus 10 nach 34 Minuten Gesamtflugzeit freigegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei im Regelbetrieb dreiachsstabilisierten Kommunikationssatelliten werden aus dem Geotransferorbit mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern. MEASAT 3b wird dafür sein mit MMH und MON-3 betriebenes Apogäums-Triebwerk verwenden, Optus 10 wird sein 455-Newton-Triebwerk, das ebenfalls MMH als Treibstoff und MON-3 als Oxidator benutzt, ab dem 12. September 2014 dafür mehrfach zünden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_3.jpg" alt="Airbus Defence and Space" width="260"/></a><figcaption>
MEASAT 3b im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Airbus Defence and Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">MEASAT 3b wurde von Airbus Defence and Space bzw. Astrium gebaut, basiert auf der Eurostar E3000-Plattform und wird modernster und größter Satellit seines künftigen Betreibers. Der Satellit wurde für MEASAT Satellite Systems Sdn. Bhd. aus Kuala Lumpur, Malaysia gebaut, die ihn bei einer Position von 91,5 Grad Ost im Geostationären Orbit in Kolokation mit MEASAT 3 und MEASAT 3a einsetzen will. Vor Aufnahme des Regelbetriebs zur Direktübertragung von Fernsehprogrammen und der Bereitstellung von Datenverbindungen soll MEASAT 3b rund einen Monat auf seiner Umlaufbahn um die Erde intensiv getestet werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Otpus 10 in geöffnetem Transportcontainer in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinen 48 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von 36 MHz und den 130 Watt starken Wanderfeldröhrenverstärkern (TWTAs, travelling wave tube amplifiers) kann MEASAT 3b Australien, den indischen Subkontinent, Indonesien und Malaysia bedienen. Seine vorgesehene Standzeit im Orbit beträgt mindestens 15 Jahre. MEASAT 3b hat einen Hauptkörper mit den Abmessungen von 6,66 x 2,35 x 2,82 Meter. Mit den beiden entfalteten Solarzellenauslegern erreicht der Satellit eine Spannweite von 39,4 Meter. Die Ausleger können zusammen über 16 Kilowatt elektrische Leistung erzeugen. Der Speicherung an Bord dienen zwei Lithiumionen-Akkumulatorensätze.
<br>
Optus 10 soll die bereits länger im All befindlichen Satelliten seines künftigen Betreibers an einer Position bei 164 Grad Ost im Geostationären Orbit ergänzen und Redundanzen bereitstellen. Der in Sydney ansässige Satellitenbetreiber SingTel Optus aus Australien wird den Satelliten einsetzen, um Australien, Neuseeland und Gebiete in der Antarktis insbesondere mit direkt ausgestrahlten Fernsehprogrammen, Anbindungen an das Internet sowie Telefon- und Datenverbindungen zu bedienen. Der auf dem LS-1300-Bus von Space Systems/Loral (SS/L) basierende Optus 10 besitzt 24 K<sub>u</sub>-Band-Transponder. Das mit 133 Watt leistenden Wanderfeldröhrenverstärkern ausgestattete Raumfahrzeug soll ebenfalls eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren erreichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14092014072151_small_5.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Optus 10 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abmessungen des Grundkörpers von Optus 10 betragen 5,1 x 3,1 x 3,1 Meter. Mit ausgefalteten Solarzellenauslegern besitzt Optus 10 eine Spannweite von 24,73 Metern. Die jeweils aus drei Elementen bestehenden Ausleger sollen bei Nutzungsende zusammen noch 7.535 Watt elektrische Leistung generieren können. Sie wurden nach Angaben des Satellitenherstellers am 12. September 2014 erfolgreich entfaltet. Die von ihnen erzeugte elektrische Energie kann unter anderem zum Betrieb der elektrischen Triebwerke zur Lageregelung, mit der Optus 10 ausgerüstet wurde, verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VA218 war die 61. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Bei der Mission wurde bei einer Startmasse von rund 774,4 Tonnen eine Gesamtnutzlast von 10.088 Kilogramm transportiert, von denen lt. Arianespace 9.157 Kilogramm auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Objekte, die nach dem Start Umlaufbahnen um die Erde erreichten, sind wie folgt katalogisiert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>MEASAT 3b NORAD Nr. 40.146 Objekt Nr. 2014-054A</li><li>Optus 10 NORAD Nr. 40.147 Objekt Nr. 2014-054B</li><li>Oberstufe NORAD Nr. 40.148 Objekt Nr. 2014-054C</li><li>Nutzlaststruktur NORAD Nr. 40.149 Objekt Nr. 2014-054D</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12285.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Measat 3B und Optus 10 auf Ariane 5 VA218</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-transportiert-measat-3b-und-optus-10-ins-all/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 transportiert MEASAT 3b und Optus 10 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Finale für ATV &#8211; ATV-5 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/finale-fuer-atv-atv-5-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 16:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Kopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raumtransporter]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemodul]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=39061</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Nacht zum 30. Juli 2014 ist das ATV-5 zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Es ist der letzte Flug eines ATV. Mit dem rund sechsmonatigen Flug endet ein erfolgreiches Kapitel europäischer Raumfahrt. Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: Arianespace, CNES, DLR, ESA. Der Start erfolgte am 29. Juli 2014 um 20:47 Uhr und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/finale-fuer-atv-atv-5-gestartet/" data-wpel-link="internal">Finale für ATV &#8211; ATV-5 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht zum 30. Juli 2014 ist das ATV-5 zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Es ist der letzte Flug eines ATV. Mit dem rund sechsmonatigen Flug endet ein erfolgreiches Kapitel europäischer Raumfahrt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: Arianespace, CNES, DLR, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_1.jpg" alt="ESA / S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
Start des ATV-5 
<br>
(Bild: ESA / S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 29. Juli 2014 um 20:47 Uhr und 38 Sekunden Ortszeit vom Startplatz Kourou im französischen Übersee-Departement Französisch-Guayana auf einer <a class="a" href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Launch_vehicles/Ariane_5" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ariane 5</a>, was den frühen Morgenstunden des 30. Juli MESZ entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Flugzeit von rund 64 Minuten wurde ATV-5, das nach dem belgischen Astrophysiker und Theologen Georges Lemaître, dem Vater der Urknalltheorie, benannt ist, von der Ariane in einer Höhe von rund 250 km ausgesetzt. Mit einem Gesamtgewicht von über 20 Tonnen ist ATV-5 die schwerste Nutzlast, die bislang von einer Ariane5 gestartet wurde. Laut Arianespace betrug die Startmasse des ATV-5 ohne Nutzlastadapter 19,926 Tonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa eine halbe Stunde nach dem Aussetzen wurden seine vier Solarzellenausleger annähernd x-förmig entfaltet. Mit voll entfalteten Solarzellenauslegern erreicht ATV eine Spannweite von 22,3 Metern bei einer Fläche von 33,6 Quadratmetern je Ausleger. Jedes der vier Segel richtet sich eigenständig auf die Sonne aus. Gemeinsam produzieren die Solarzellen eine Leistung von rund 4.800 Watt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ATV-5 hat eine Länge von 10,27 Metern bei einem maximalen Durchmesser von rund 4,48 Metern und ist in ein Nutzlast- und ein <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ATV/ATV_Service_Module" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Servicemodul</a> aufgeteilt. Das Achtern gelegene Servicemodul beherbergt Antriebstechnik bestehend aus vier Haupttriebwerken und Korrekturdüsen nebst Treibstofftanks, sowie die Solarpanele und den Bordcomputer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Nutzlastmodul, der <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ATV/ATV_Integrated_Cargo_Carrier" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Integrated Cargo Carrier (ICC)</a>, gliedert sich in eine größere unter Druck stehende, sowie eine kleinere nicht unter Druck stehende Sektion und verfügt über den Dockingmechanismus für das Ankoppeln an das in Russland gebaute ISS-Modul Swesda an seiner Spitze.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
ATV-5-ICC in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. August 2014 soll ATV-5 die ISS erreichen. Vor der Kopplung wird es die Station noch ein mal umkreisen, um ein neuartiges Lidar zu testen. Der experimentelle Laserinfrarotbildsensor „Liris“ soll Teil neuartiger Lenkungs-, Navigations- und Steuerungssysteme für den Anflug auf sogenannte „unkooperative Ziele“ wie etwa Weltraummüll werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausrüstung und Treibstoff</strong>
<br>
ATV-5 transportiert Lebensmittel, Kleidung, Geräte und  wissenschaftliche Ausrüstung zur ISS. Ein interessanter Bestandteil der wissenschaftlichen Nutzlast stellt der elektromagnetische Levitator dar, ein von Airbus Defence and Space im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der ESA entwickeltes Magnetfeldexperiment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der tiegelfreie Schmelzofen basiert auf dem Prinzip der elektromagnetischen Schwebetechnik (Levitation und soll bei der Erforschung von Hightechlegierungen und Halbleiterkomponenten und deren Eigenschaften im geschmolzenen Zustand helfen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Optimierung industrieller Gießvorgänge auf der Erde beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Lebensmittelvorrat, der mit ATV-5 transportiert wird, gehören u.A. 50 kg Kaffee und das Lieblingsgericht des deutschen Besatzungsmitglieds Alexander Gerst, Käsespätzle. Die Versorgungsgüter für den täglichen Bedarf und die wissenschaftlichen Experimente sind im unter Druck stehenden vorderen Teil des Nutzlastmoduls von ATV-5 gelagert. Während des mehrmonatigen Aufenthalts der Transporter nutzen die Astronauten der Station diese Sektion gern als zusätzlichen Aufenthaltsraum, der ein Mehr an Privatsphäre bietet und das begrenzte Raumangebot an Bord der ISS ein wenig aufstockt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_3.jpg" alt="ESA / D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
ATV-5 an der ISS angekoppelt &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben wissenschaftlicher Ausrüstung und Lebensmittel für die Besatzung transportiert auch dieses ATV in insgesamt 22 Tanks im hinteren Teil des Nutzlastmoduls Nachschub an Wasser, Sauerstoff und Treibstoff für die russischen Triebwerke der ISS, der über die Tankstutzen direkt in die Station gepumpt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben werden die Triebwerke von ATV-5 während seines Aufenthalts an der Station für die in regelmäßigen Abständen erforderlichen Bahnanhebungsmanöver eingesetzt, die aufgrund der durch die Restatmosphäre in rund 400 km Höhe erzeugte Reibung und daraus resultierendem geringem Höhenverlust von Zeit zu Zeit notwendig werden. Außer dem ATV ist momentan nur der russische Progress-Frachter zu solchen Reboosts fähig, früher wurden hierfür auch die inzwischen ausgemusterten Space Shuttles eingesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ATV-5 wird bis Anfang 2015 an die Station angedockt bleiben, bevor es schließlich mit Stationsabfällen beladen wird und beim Wiedereintritt in die Atmosphäre über dem Südpazifik verglüht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_4.jpg" alt="ESA / D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
Ariane-Raketen mit ATV an Bord &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leistungsfähig und verlässlich</strong>
<br>
Ein ATV erreicht mit einer Nutzlast von gut 6,6 Tonnen eine höhere Zuladung als alle anderen derzeit genutzten Transporter. Nicht nur dieser Umstand macht das Fahrzeug zu einem außerordentlich erfolgreichen Stück europäischer Raumfahrttechnologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie der Name verrät, fliegt und koppelt ATV autonom an der ISS an und zwar höchst präzise: Mittels verschiedener Sensoren erfolgt der Anflug an die Station mit einer Abweichung von weniger als fünf cm bei einer Geschwindigkeit von 28.000 km/h. Der Roboterarm der Station, Canadarm, der etwa die Dragon-Transporter von SpaceX einfängt, wird für das Andocken nicht benötigt. Falls Probleme oder Ungenauigkeiten während des Anflugs auftauchen, ist ATV im Stande diese selbstständig zu korrigieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein ferngesteuertes Andocken ist möglich, kam allerdings bei keinem der bisherigen Flüge vor. Dennoch trainieren ESA-Astronauten während ihrer Ausbildung zahllose Fehler- und Notfallszenarien in Zusammenhang mit einem ATV-Anflug, wie die italienische ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti in der <a class="a" href="https://raumzeit-podcast.de/2011/03/25/rz011-astronautenausbildung/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">elften Episode des Raumzeit-Podcasts</a> zur Ausbildung von Astronauten berichtet.  „Tatsächlich ist bislang noch nie etwas schief gegangen, aber in unseren Simulationen geht immer alles schief.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fähigkeiten von ATV seien derzeit einzigartig und machen es zum komplexesten, augenblicklich verwendeten ISS-Versorger, erklärt Volker Schmid, Leiter der Fachgruppe ISS beim DLR. Tatsächlich verlief der Anflug von ATV 4 sogar so präzise, dass der Dockingmechanismus nicht gegriffen habe und ATV noch mal Schub geben musste. Das Automated Transfer Vehicle (ATV) ist ein einzigartiges Raumfahrzeug: Es navigiert autonom und dockt auch selbstständig an der ISS an.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30072014182408_small_5.jpg" alt="ESA / D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
NASAs MPCV mit europäischem Servicemodul &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner unter Druck stehenden Nutzlastsektion stellte ATV während der Planungsphase auch eine denkbare Alternative eines bemannten Raumschiffs dar. Technisch hätte sich ATV ohne Weiteres zum Transport von Astronauten zur ISS und wieder zurück geeignet, erzählt Schmid. Das Vorhaben scheiterte jedoch an fehlender Konsensfähigkeit der ESA-Mitgliedsstaaten bei der Finanzierung der Errichtung einer modifizierten Startanlage in Kourou, sowie der Verbesserung der Zuverlässigkeit der Ariane-5-Trägerrakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls durch knappe Etats erklärt sich die geringe Anzahl von fünf Flügen, ursprünglich waren deutlich mehr ATVs geplant gewesen. Doch auch als unbemannter Frachter erregte ATV bei den Partnern der Europäer wohlwollende Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein anderes Raumfahrzeug mit dieser Masse weist vergleichbare Fähigkeiten im autonomen Anflug auf. Aus diesem Grund hat die NASA die Europäer zur Mitarbeit an der Entwicklung des Servicemoduls für das Orion <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230404011637/https://www.nasa.gov/exploration/systems/mpcv/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Multi-Purpose Crew Vehicle</a> eingeladen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MPCV ist das Raumfahrzeug, mit dem die NASA bemannte Missionen in den tiefen Raum, etwa zu Asteroiden durchführen möchte. Das Servicemodul des MPCV kann in Bremen gebaut werden, dem Herstellungsort der ATVs. Wie NASA-Direktor Charles Bolden unlängst während einer Podiumsdiskussion auf der Luft- und Raumfahrtmesse <a class="a" href="https://www.ila-berlin.de/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ILA</a> in Berlin betonte, sei dies das erste Mal, dass die NASA andere Partner mit dem Bau entscheidender Komponenten eines Raumfahrtprogramms beauftragte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Hintergründe über das ATV-Programm können u.A. in der <a class="a" href="https://raumzeit-podcast.de/2011/06/17/rz017-automated-transfer-vehicle/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">17. Episode des Raumzeit-Podcast</a> über das ATV nachgehört werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12789.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-5 *Georges Lemaitre* &#8211; Start und Mission</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/finale-fuer-atv-atv-5-gestartet/" data-wpel-link="internal">Finale für ATV &#8211; ATV-5 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Planetenjäger CoRoT endgültig abgeschaltet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/planetenjaeger-corot-endgueltig-abgeschaltet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jun 2014 08:14:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38894</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Weltraumteleskop CoRoT, das etliche Beträge bei der Suche von Exoplaneten lieferte, wurde diese Woche endgültig abgeschaltet. Sein letztes Kommando empfing das Raumfahrzeug am 17. Juni 2014. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CES, DLR, ESA, IAP, SAFT. Seit dem 27. Dezember 2006 kreist CoRoT, entstanden unter der Ägide der französischen Raumfahrtagentur (CNES) und in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/planetenjaeger-corot-endgueltig-abgeschaltet/" data-wpel-link="internal">Planetenjäger CoRoT endgültig abgeschaltet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Weltraumteleskop CoRoT, das etliche Beträge bei der Suche von Exoplaneten lieferte, wurde diese Woche endgültig abgeschaltet. Sein letztes Kommando empfing das Raumfahrzeug am 17. Juni 2014.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CES, DLR, ESA, IAP, SAFT.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062014101447_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062014101447_small_1.jpg" alt="CNES / D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
CoRoT im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CNES / D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 27. Dezember 2006 kreist CoRoT, entstanden unter der Ägide der französischen Raumfahrtagentur (CNES) und in Zusammenarbeit mit einer Reihe von wissenschaftlichen Institutionen sowie der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA), um die Erde. Seit seiner Inbetriebnahme spürte es eine Reihe von Planeten auf, und lieferte Daten über die Sterne in den entsprechenden Systemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seiner Aufgabe der Namensgebung &#8222;Convection, Rotation and Planetary Transits&#8220; entsprechend wurde CoRoT also gerecht. Unter den aus den von ihm gelieferten Daten herauslesbaren Objekten werden 37 bereits sicher als Exoplaneten verstanden. Für hunderte weitere Kandidaten ist die Datenauswertung noch nicht abgeschlossen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062014101447_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062014101447_small_2.jpg" alt="CNES" width="260"/></a><figcaption>
CoRoT-Abschaltung am 17. Juni 2014 
<br>
(Bild: CNES)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war die Missionsdauer des Weltraumteleskops auf drei Jahre festgelegt worden. Der gute Zustand von CoRoT erlaubte eine erste Missionserweiterung 2009, und eine zweite im Jahre 2012.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. November 2012 stellte das Hauptinstrument von CoRoT aber leider seine Arbeit ein. Der Ausfall geschah vermutliche wegen den Auswirkungen der permanent das Raumfahrzeug auf seinem Orbit um die Erde erreichenden Strahlung. Versuche, das Instrument wieder in Betrieb zu nehmen, waren nicht von Erfolg gekrönt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Boden war es möglich, den aufgetretenen Fehler zu reproduzieren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war das wissenschaftliche Instrument durch die ungeplante Abschaltung selbst nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Allerdings fand eine Komponente, die für einen Neustart der wissenschaftlichen Nutzlast benötigt wird, keine Verbindung mehr mit der Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 2013 gab die CNES schließlich bekannt, dass man die endgültige Außerbetriebnahme des Weltraumteleskops in Angriff nehmen werde. Bis letztere begann, führte man eine Reihe technologischer Experimente durch, die auf Grund des Zustands von CoRoT noch möglich waren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062014101447_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062014101447_small_3.jpg" alt="CNES" width="260"/></a><figcaption>
Poster anlässlich des letzten Kommandos 
<br>
(Bild: CNES/CNRS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dezember 2013 begannen die Arbeiten zur Stilllegung. In ihrem Rahmen wurde unter anderem die Flugbahn des Weltraumteleskops so verändert, dass sich ein möglichst tief liegender der Erde nächstliegender Bahnpunkt ergab. Um das zu erreichen, und einer Explosionsgefahr entgegenzuwirken, wurden die Triebwerke von CoRoT eingesetzt, bis die Treibstofftanks völlig entleert waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Perigäum von CoROT, also sein der Erde nächstliegender Bahnpunkt, lag Mitte dieser Woche im Bereich von 610 Kilometern über der Erde. Das Apogäum, der von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt, lag zur gleichen Zeit im Bereich von 901 Kilometern über der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. Juni 2014 wurde von einem Kontrollzentrum der CNES im französischen Toulouse aus ein letztes Kommando zu CoRoT geschickt. Es wies das Raumfahrzeug an, die eigene Energieversorgung abzuschalten und bewirkte ohne Versorgung durch die Solarzellenausleger &#8211; Spannweite rund neun Meter &#8211; eine vollständige Entladung des Lithium-Ionen-Akkumulatorensatzes des Typs VES 100 vom Hersteller SAFT an Bord. Dr. Annie Baglin, mission PI (Projektleiterin) vom Observatoire de Paris Meudon, erledigte den nötigen Handgriff.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Stunden nach dem letzten Kommando war es dann soweit, CoRoT verstummte nach 2.729 Tagen im All. Das Weltraumteleskop mit einer Startmasse von rund 605,2 Kilogramm wird noch eine gewisse Zeit die Erde umrunden und dann irgendwann beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerstört werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann mit einem Wiedereintritt zu rechnen ist, wurde aktuell nicht konkret mitgeteilt, jedoch gesagt, dass es bald sein wird. Im Astrophysikalischen Institut Paris (IAP) wurde im Oktober 2013 berichtet, dass die CNES für CoRoT von einem 649 x 906 km-Orbit aus mit etwas über 40 Jahren bis zum Wiedereintritt rechnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CoRoT ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 29.678 und als COSPAR-Objekt 2006-063A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen zu CoRoT:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://vietnam.in2p3.fr/2014/exo/transparencies/Thien.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MEMORIES FROM COROT</a> (Exoplanetary Science – Quy Nhon, April 2014)</li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20151029095717/http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/documents/2011_1/Broschuere_Corot_hires.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CoRoT              Planetenjäger im All</a> (DLR 2011)</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/planetenjaeger-corot-endgueltig-abgeschaltet/" data-wpel-link="internal">Planetenjäger CoRoT endgültig abgeschaltet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KazSat 3 erreichte Planposition im GEO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kazsat-3-erreichte-planposition-im-geo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2014 11:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38908</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der vom russischen Satellitenhersteller Reschetnjow Informational Satellite Systems (Joint stock company &#8222;Information Satellite Systems&#8220;, JSC ISS) gebaute Kommunikationssatellit KazSat 3 hat nach Angaben der kasachischen Raumfahrtbehörde Kazkosmos vom 28. Mai 2014 seine vorgesehene Position im Geostationären Orbit erreicht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Kazkosmos, ortcom.kz, Reschetnjow, Thales Alenia Space, tengrinews.kz. KazSat 3 war am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kazsat-3-erreichte-planposition-im-geo/" data-wpel-link="internal">KazSat 3 erreichte Planposition im GEO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der vom russischen Satellitenhersteller Reschetnjow Informational Satellite Systems (Joint stock company &#8222;Information Satellite Systems&#8220;, JSC ISS) gebaute Kommunikationssatellit KazSat 3 hat nach Angaben der kasachischen Raumfahrtbehörde Kazkosmos vom 28. Mai 2014 seine vorgesehene Position im Geostationären Orbit erreicht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Kazkosmos, ortcom.kz, Reschetnjow, Thales Alenia Space, tengrinews.kz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062014132149_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062014132149_small_1.jpg" alt="Kazkosmos" width="260"/></a><figcaption>
KazSat 3 Strukturrohbau 
<br>
(Bild: Kazkosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">KazSat 3 war am 28. April 2014 auf der Proton-M-Rakete mit der Seriennummer 6304287975 in den Weltraum befördert und nach rund 9 Stunden und 35 Minuten Flug auf einer annähernd geosynchronen Umlaufbahn ausgesetzt worden. Die Startmasse des Satelliten zusammen mit seinem Nutzlastadapter betrug 1.743 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt steht der Satellit nach einer Drift Richtung Westen etwa bei 58,5 Grad Ost im Geostationären Orbit. Von dort will die künftige Betreiberin des Satelliten, die kasachische Behörde für Weltraumkommunikation (Republican center of space communication, RTSKS/RCSC), Empfänger in Kasachstan mit einer Bandbreite von Kommunikationsdiensten versorgen, beispielsweise mit direkt ausgestrahlten Fernsehprogrammen und Breitbandinternetzugriff.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KazSat 3 möchte man im Verbund mit dem seit dem 16. Juli 2011 um die Erde kreisenden KazSat 2 einsetzen. Beide Satelliten sollen sich im Falle eines Fehlers an Bord eines der Raumfahrzeuge gegenseitig ersetzen können. Im Bodensegment ist ebenfalls Redundanz vorhanden: Dem Hauptkontrollzentrum Akkol (Ақкөл) steht ein Reservekontrollzentrum in Almaty (Алматы) zur Seite, das die Bezeichnung Резервный наземный комплекс управлени bzw. РНКУ trägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, im September 2014 eine umfangreiche Test- und Inbetriebnahmephase abzuschließen und KazSat 3 anschließend im Regelbetrieb einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Nutzung eigener Kommunikationssatelliten verspricht sich die Regierung Kasachstans eine jährliche Kosteneinsparung von umgerechnet rund 22 Millionen US-Dollar, da weniger Dienstleistungen aus dem Ausland eingekauft werden müssen. Für das KazSat-3-Projekt wendete Kasachstan umgerechnet rund 148 Millionen US-Dollar auf.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062014132149_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08062014132149_small_2.jpg" alt="Kazkosmos" width="260"/></a><figcaption>
KazSat 3 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Kazkosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Satellit mit einer Auslegungsbetriebsdauer von mindestens 15 Jahren basiert auf dem Satellitenbus Express 1000H(TA) bzw. Ekspress 1000N von Reschetnjow. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast von KazSat 3 wurde vom französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space beigesteuert. Sie umfasst 28 K<sub>u</sub>-Band-Transponder. Die Nutzlastleistung bewegt sich im Bereich von 5,5 Kilowatt. Strom für den Betrieb der Kommunikationsnutzlast und der raumflugtechnischen Systeme kommt von zwei Auslegern mit Solarzellen von OAO NPP KVANT (ОАО НПП Квант) aus Russland. Der Stromspeicherung dienen Akkumulatorensätze vom Typ VS 180 des französischen Batterie- und Akkumulatorenherstellers Saft S.A. (Société des Accumulateurs Fixes et de Traction, Société anonyme). <br> Für die Regelung von Inklination und Exzentrizität der Umlaufbahn und der Drift über die Längengrade besitzt KazSat 3 elektrische, Xenon ausstoßende Triebwerke vom Typ SPT-100 bzw. SPD-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KazSat 3 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.728 und als COSPAR-Objekt 2014-023B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12418.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Luch 5V und KazSat-3 auf Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kazsat-3-erreichte-planposition-im-geo/" data-wpel-link="internal">KazSat 3 erreichte Planposition im GEO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
