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	<title>USGS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>USGS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Esri veröffentlicht neue App für Landsat-Satellitendaten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esri-veroeffentlicht-neue-app-fuer-landsat-satellitendaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die App &#8222;Landsat Explorer&#8220; zum Betrachten und Analysieren von Landveränderungen macht die am längsten verfügbaren kontinuierlichen Satellitenbilddaten für Entscheidungsträger besser zugänglich. Eine Pressemitteilung von Esri. Quelle: Esri 13. Februar 2024 via Business Wire. 13. Februar 2024 – Redlands, Kalifornien –(BUSINESS WIRE)– Esri , der weltweit führende Anbieter von Kartierungs- und Location-Intelligence-Software, gibt die Markteinführung von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die App &#8222;Landsat Explorer&#8220; zum Betrachten und Analysieren von Landveränderungen macht die am längsten verfügbaren kontinuierlichen Satellitenbilddaten für Entscheidungsträger besser zugänglich. Eine Pressemitteilung von Esri.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Esri 13. Februar 2024 via Business Wire.</p>



<p class="wp-block-paragraph">13. Februar 2024 – Redlands, Kalifornien –(BUSINESS WIRE)– Esri , der weltweit führende Anbieter von Kartierungs- und Location-Intelligence-Software, gibt die Markteinführung von Landsat Explorer bekannt, einer bahnbrechenden Online-App, die es Organisationen so einfach wie nie zuvor macht, multispektrale Bilddaten von Landsat-Satellitenmissionen abzurufen und zu analysieren. Bilddaten zur Fernerkundung und Erdbeobachtung spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Organisationen auf lokaler und regionaler Ebene sowie auf der Ebene nationaler Regierungen dabei zu unterstützen, fundierte Entscheidungen über natürliche Ressourcen, Kulturlandschaften und die Umwelt zu treffen. Die neue App des ArcGIS Living Atlas of the World von Esri bietet eine noch nie dagewesene Bedienungsfreundlichkeit und Zugänglichkeit zu multispektralen Landsat-Level-2-Bildern. Sie ermöglicht es Organisationen, fundierte Entscheidungen in Bezug auf natürliche Ressourcen und die Umwelt zu treffen. Die multispektralen Bilder von den Landsat-Satellitenmissionen sind zeitlich genau erfasst und unterstützen vielfältige Anwendungen zur Landüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die multispektralen Landsat-Bilder sind ein unverzichtbares Hilfsmittel für Organisationen, von denen die Landnutzung und -veränderung dokumentiert werden müssen, die mit dem Klimawandel, der Verstädterung, Dürren, Waldbränden, Entwaldung und anderen natürlichen Prozessen und menschlichen Aktivitäten einhergehen&#8220;, sagte Sean Breyer, Programm-Manager bei Esri für den ArcGIS Living Atlas of the World. “Diese Bilder sind Aufzeichnungen, die über 40 Jahre zurückreichen und eine der wertvollsten Quellen für das Verständnis von Landveränderungen in einer zeitlichen Perspektive darstellen. Ein geografisches Informationssystem (GIS) erleichtert nicht nur den Zugriff auf Landsat-Daten und deren gemeinsame Nutzung, sondern ermöglicht es den Nutzern auch, daraus wertvolle Erkenntnisse abzuleiten und weiterzugeben.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/landsat8artnasa1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Landsat 8 im All - Illustration. (Grafik: NASA)" data-rl_caption="" title="Landsat 8 im All - Illustration. (Grafik: NASA)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/landsat8artnasa26.jpg" alt="Landsat 8 im All - Illustration. (Grafik: NASA)" class="wp-image-136881"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Landsat 8 im All &#8211; Illustration. (Grafik: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue App macht es möglich, Landsat-Bilder zu finden und zu untersuchen. Sie ist überaus benutzerfreundlich und wird sich als besonders wertvoll für Organisationen erweisen, die mit Fernerkundungs- und Erdbeobachtungsbildern arbeiten. Das Landsat-Programm wird gemeinsam vom geologischen Dienst (USGS) und der nationalen Luft- und Raumfahrtbehörde (NASA) der USA verwaltet und ist das am längsten bestehende weltraumgestützte Landbeobachtungsprogramm der Geschichte. Das Landsat-Programm begann offiziell 1972 mit dem Start des Satelliten Landsat 1, und mit dem im Jahr 1982 gestarteten Landsat 4 wurde die Datenkontinuität von Mission zu Mission gewährleistet. Diese Datenkontinuität ist entscheidend für die zuverlässige Beobachtung und Analyse von Prozessen und Veränderungen auf der Erde im Zeitverlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im ArcGIS Living Atlas of the World verfügbaren Landsat-Level-2-Daten bilden eine dynamische Zeitreihe von Bildern, die über das ArcGIS-System zugänglich sind und für die Web-App Landsat Explorer genutzt werden können. Über eine intuitive Bedienoberfläche nutzt die App eine Vielzahl von ArcGIS-Funktionen, um die vielfältigen Informationen, die Landsat bietet, zu erkunden und zu erschließen. Einige der Schlüsselfunktionen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Visuelle Erkundung eines dynamischen globalen Bildmosaiks aus den besten verfügbaren Landsat-Szenen.</li>



<li>Sofortige multispektrale Bandkombinationen und Indizes für Visualisierung und Analyse.</li>



<li>Interaktive Szenensuche nach Position, Sensor, Zeit und Wolkenbedeckung.</li>



<li>Visuelle Veränderung über die Zeit mit Swipe- und Animationsmodi.</li>



<li>Spektralanalyse für Vegetation, Wasser, Landoberflächentemperatur und vieles mehr.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können die App sofort online erkunden auf <a href="https://livingatlas.arcgis.com/landsatexplorer/" type="link" id="https://livingatlas.arcgis.com/landsatexplorer" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://livingatlas.arcgis.com/landsatexplorer/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Esri</strong><br>Esri, der Weltmarktführer für GIS-Software (Geographic Information System), Location Intelligence und Mapping, unterstützt seine Kunden dabei, das volle Potenzial ihrer Daten auszuschöpfen und somit ihre Betriebs- und Geschäftsergebnisse zu verbessern. Software Esri wurde 1969 in Redlands, Kalifornien, USA, gegründet und wird in Hunderttausenden von Unternehmen und Organisationen weltweit eingesetzt, so zum Beispiel in Fortune-500-Unternehmen, Regierungsbehörden, gemeinnützigen Einrichtungen und Universitäten. Esri verfügt über regionale Niederlassungen, internationale Vertriebspartner und Partner, die in über 100 Ländern auf sechs Kontinenten lokalen Support bieten. Mit seinem zukunftsweisenden Engagement für Geodaten-Technologie und -Analytik entwickelt Esri die innovativsten Lösungen, die einen geografischen Ansatz nutzen, um einige der komplexesten Probleme der Welt zu lösen, indem sie diese in den maßgebenden Kontext des Standorts stellen. Besuchen Sie uns unter <a href="https://www.esri.com/en-us/home" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">esri.com</a>.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg558770#msg558770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Millionen Satellitenbilder erweitern Google Earth</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/millionen-satellitenbilder-erweitern-google-earth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der umfassendsten Dokumentationen der Veränderungen auf der Erde ist nun der Öffentlichkeit zugänglich. In enger Zusammenarbeit zwischen Google Earth, ESA, der Europäischen Kommission, der NASA und der amerikanischen Behörde US Geological Survey wurden 24 Millionen Satellitenbilder aus den letzten 37 Jahren in eine neue Ebene von Google Earth eingebettet. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine der umfassendsten Dokumentationen der Veränderungen auf der Erde ist nun der Öffentlichkeit zugänglich. In enger Zusammenarbeit zwischen Google Earth, ESA, der Europäischen Kommission, der NASA und der amerikanischen Behörde US Geological Survey wurden 24 Millionen Satellitenbilder aus den letzten 37 Jahren in eine neue Ebene von Google Earth eingebettet. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SermersooqGreenlandGoogleLandsatCopernicus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sermersooq, Grönland (Bild: Google Earth Timelapse (Google, Landsat, Copernicus))" data-rl_caption="" title="Sermersooq, Grönland (Bild: Google Earth Timelapse (Google, Landsat, Copernicus))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SermersooqGreenlandGoogleLandsatCopernicus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sermersooq, Grönland<br>(Bild: Google Earth Timelapse (Google, Landsat, Copernicus))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Update von Google Earth war das umfassendste seit 2017 und ermöglicht es den Nutzerinnen und Nutzern nun, die Erde in einer völlig neuen Dimension – nämlich Zeit – zu entdecken. Diese neue Ansicht unseres Planeten steht nun in Timelapse zur Verfügung und nimmt die Nutzer mit auf eine fast 40-jährige Weltreise durch die Vergangenheit. Das Update zeigt, wie drastisch sich die Erde verändert, zum Beispiel, wie sich der Klimawandel und bestimmtes menschliches Verhalten auswirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Benutzer können jeden Winkel der Welt erforschen, etwa die sich ständig verändernden Küstenlinien, miterleben, wie Megastädte wachsen, wie Wälder abgeholzt werden und vieles mehr. Google Earth bietet für jeden Themenbereich eine geführte Tour an; so kann man besser verstehen, welche Veränderungen auf unserem Planeten stattfinden und wie die Menschen diese erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rebecca Moore, Direktorin von Google Earth sagte: „Diese Aktualisierung wurde dank Open Data möglich, die vom Copernicus-Programm der Europäischen Union und seinen Sentinel-Satelliten sowie dem Landsat-Programm von NASA und der US Geological Survey bereitgestellt wurden. Die hochauflösende Bildgebungsmission Copernicus Sentinel-2 war ein wesentlicher Bestandteil bei der Entwicklung der neuen Zeitrafferfunktion von Google Earth und der einzigartigen globalen Ansicht, die wir den Menschen jetzt überall bieten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maurice Borgeaud, Leiter der Abteilung Anwendungen &amp; Klima des ESA-Erdbeobachtungsprogramms sagt hierzu: „Die Nutzung der Sentinel-Satellitendaten im Rahmen des Copernicus-Programms erlaubt es Millionen von Menschen, Veränderungen auf der Erde nachzuverfolgen. Aber die Flotte europäischer Satelliten kann noch viel mehr! Mit ihren Daten können wir nämlich auch sämtliche Aspekte der Veränderungen auf der Erde analysieren, ganz gleich, ob diese einen natürlichen Ursprung haben oder menschengemacht sind. Außerdem können wir bestimmen, wie sie sich auf das Klima auswirken.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s2eyesESAATGmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-2-Satellit über der Erde - Illustration. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-rl_caption="" title="Sentinel-2-Satellit über der Erde - Illustration. (Bild: ESA/ATG medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s2eyesESAATGmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel-2-Satellit über der Erde &#8211; Illustration.<br>(Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flotte der Sentinel-Satelliten gehört der EU und wurde entwickelt, um die umfassenden Daten und Bilder zu liefern, die für das EU-Umweltprogramm Copernicus benötigt werden. Für die Verbesserung von Timelapse und seiner Funktionalität wurden vor allem Daten der Copernicus-Mission Sentinel-2 genutzt. Diese liefert hochauflösende Bilder, vorrangig für die Landüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission Copernicus Sentinel-2 umfasst eine Konstellation aus zwei identischen Satelliten, die in derselben Polarbahn unterwegs sind, und zwar in einer Entfernung von 180° – für optimale Abdeckung und Datenlieferung. Die Kombination aus hochauflösenden, neuartigen Spektralkapazitäten, einem Sichtfeld von 290 Kilometern und regelmäßigen Überflugzeiten ermöglichen nie dagewesene Aufnahmen der Erde, und zwar alle fünf Tage mit einer räumlichen Auflösung von 10 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung der neuen Timelapse-Funktion war zeitaufwändig und machte sogenanntes „Pixel-Crunching&#8220; im Earth Engine, Googles Analyseplattform für raumbezogene Daten, erforderlich. Die animierten Timelapse-Bilder in Google Earth sind aus über 20 Millionen Satellitenbildern, aufgenommen zwischen 1984 und 2020, entstanden. Insgesamt brauchten Tausende von Maschinen in der Google Cloud mehr als zwei Millionen Stunden lang, um 20 Petabyte Satellitenbilder in ein einziges 4,4 Terapixel großes Videomosaik zu verarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Timelapse können die Nutzer einen beliebigen Ort im Suchfeld eingeben und sich seine Veränderung im Zeitraffer ansehen. Google Earth wird für das nächste Jahrzehnt jährlich mit Timelapse-Daten ergänzt, denn immer mehr Satellitenbilder werden verfügbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entdecken Sie die neue Ebene in Google Earth in <a href="https://earthengine.google.com/timelapse/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Timelapse</a>.</p>


<p><strong>Videos bei YouTube:</strong><br><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/v74_mf2usc0" allowfullscreen="allowfullscreen" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe> </p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/b4eLTYUcj7k" allowfullscreen="allowfullscreen" width="400" height="274" frameborder="0"></iframe> </p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg509003#msg509003" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Curiosity hat die Sanddüne überquert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-hat-die-sandduene-ueberquert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2014 04:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover Curiosity hat eine Sanddüne, welche die Durchfahrt durch die Dingo Gap versperrte, vor wenigen Stunden erfolgreich passiert. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: USGS. JPL, University of Leicester. Vertont von Peter Rittinger. Bereits am 24. Januar 2014 hatten sich die Leiter der Mission des von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrovers Curiosity dazu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Marsrover Curiosity hat eine Sanddüne, welche die Durchfahrt durch die Dingo Gap versperrte, vor wenigen Stunden erfolgreich passiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von R<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">alph-Mirko Richter</a>. Quelle: USGS. JPL, University of Leicester. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2014-02-09-66621.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022014055915_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022014055915_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Während der Fahrt zum Kamm der Düne wurden diverse Aufnahmen angefertigt, mit denen sich nachträglich die Fortschritte während der einzelnen Fahrabschnitte nachvollziehen lassen können. Diese hier gezeigte Aufnahme fertigte die linke Navigationskamera am 4. Februar 2014 an. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 24. Januar 2014 hatten sich die Leiter der Mission des von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsrovers <i>Curiosity</i> dazu entschieden, den Rover von seinem ursprünglich vorgesehenen Kurs abweichen zu lassen und stattdessen eine mit dem Namen &#8222;Dingo Gap&#8220; belegten Formation anzusteuern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Grund für diese kurzfristige Neuplanung der Route, welche als Fernziel jedoch auch weiterhin die Basis des im Inneren des Gale-Kraters gelegenen Zentralberges Aeolis Mons zum Ziel hat, wird das zukünftig zu passierende Gelände genannt. Hinter &#8222;Dingo Gap&#8220;, so die für die Planung verantwortlichen Missionsmitarbeiter, befindet sich ein Gelände, welches für den  Rover leichter und sicherer zu passieren sein wird als das Terrain auf der ursprünglich vorgesehenen Route. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dieses Gebiet zu erreichen und anschließend auch zu durchfahren musste der Rover allerdings zunächst eine in ihrem Zentrum etwa einen Meter hohe Sanddüne überqueren, welche die Durchfahrt bei der Dingo Gap auf voller Breite versperrt und die eine potentielle Gefahr für den Rover dargestellt hat. Am 30. Januar erreichte der Rover schließlich nach mehreren Fahrten über jeweils nur wenige Meter den Rand dieser Düne (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-hat-dingo-gap-erreicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) und begann unmittelbar darauf mit ausgedehnten Untersuchungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass es sich bei dieser Düne offenbar um eine <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Barchan#Sicheld.C3.BCne_.28Barchan.29" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sicheldüne</a> handelt. Dieser Dünentyp ist den Wissenschaftlern auch von der Erde her bekannt. Auf unserem Heimatplaneten treten solche auch als &#8222;Barchan&#8220; bezeichneten Dünen speziell in einer trockenen Umgebung auf und stellen die in solchen Umgebungen am weitesten verbreitete Dünenform dar. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022014055915_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022014055915_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Zur Dokumentation der Fortschritte während der Fahrt dienen auch die Aufnahmen der hinteren Gefahrenerkennungskameras. Das hier erkennbare &#8222;Chaos&#8220; an Radspuren hat Curiosity seit dem 30. Januar 2014 auf der Vorderseite der Sanddüne hinterlassen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch weiterführende Analysen mit <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-instrumente-des-marsrovers-curiosity/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">verschiedenen Instrumenten</a> wurde zunächst die Zusammensetzung und die &#8222;Tragfähigkeit&#8220; des Sandes ermittelt. Hierbei kamen unter anderem die diversen Kamerasysteme des Rovers, aber auch das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">APX-Spektrometer</a>, die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-chemcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ChemCam</a> und das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-dynamic-albedo-of-neutrons/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">DAN-Instrument</a> zum Einsatz. Eine erste Auswertung der gewonnenen Daten führte zu dem Schluss, dass die Passage dieser Düne von <i>Curiosity</i> wohl ohne größere Probleme zu bewerkstelligen sein wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Anhand der im Bereich der Dingo Gap gewonnenen Fotos erscheint es so, als ob diese Düne sicher passiert werden kann. Deshalb wurde beschlossen, die Passage durch diese Lücke fortzusetzen&#8220;, so Ken Herkenhoff vom United States Geological Survey (USGS) am 3. Februar 2014. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am gleichen Tag bewegte sich der Rover jedoch zunächst erst einmal wieder um etwa 1,1 Meter von der Düne weg und führte weitere Analysen des Geländes durch. Hierbei wurden die Instrumente erneut dazu eingesetzt, um sowohl die Zusammensetzung des von den Rädern &#8222;umgegrabenen&#8220; Dünenmaterials als auch die direkt daneben gelegenen, unberührten Bereiche zu untersuchen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022014055915_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022014055915_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme wurde am 4. Februar 2014 mit der linken Navigationskamera unmittelbar nach der Erreichen des Dünenkamms angefertigt. Auf der linken Bildhälfte ist das hinter dem Kamm gelegene Gelände der Düne erkennbar. Im Bildhintergrund ist das rund 25 Kilometer entfernt gelegene Randgebirge des Gale-Kraters zu sehen. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da alle bisher gesammelten Daten einschließlich der Telemetriewerte, welche unter anderem Auskunft über den Schlupf der Räder beim Durchfahren der Düne liefern, keine Auffälligkeiten zeigten begann <i>Curiosity</i> bereits am nächsten Tag, dem 4. Februar, mit der schrittweise erfolgenden Überquerung der Düne. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierzu wurde der Rover zunächst in die südliche Richtung gesteuert, um den südlichen Rand der Düne zu erreichen. Anschließend wurde eine Drehung um 90 Grad absolviert und <i>Curiosity</i> begann mit seiner Fahrt zum eigentlichen Dünenkamm. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer absolvierten Strecke von insgesamt 9,26 Metern erreichten die Vorderräder des Rovers schließlich den Kamm der Düne und die Fahrt wurde &#8211; wie vorgesehen &#8211; beendet. In der Folgezeit wurden wieder diverse Aufnahmen der Umgebung von diesem neuen Standort aus angefertigt und bereits kurz darauf zur Erde übermittelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da auch weiterhin alles &#8222;nach Plan&#8220; verlaufen war stand der endgültigen Überquerung der Düne somit nichts mehr im Weg. Die entsprechende Fahrt sollte eigentlich bereits am 5. Februar stattfinden, wurde dann aber doch noch kurzfristig verschoben. Durch den Aufschub der Fahrt um einen weiteren Tag sollten die für die Durchführung der Fahrt verantwortlichen Roverdriver mehr Zeit erhalten, um dieses überaus anspruchsvolle Manöver zu planen und die entsprechenden Kommandosequenzen zu schreiben und zu testen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Sanddüne ist überwunden</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022014055915_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07022014055915_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahmen der vorderen und hinteren Gefahrenerkennungskameras wurden nach dem Ende der Fahrt am 6. Februar angefertigt und dokumentieren, dass die Düne erfolgreich passiert wurde. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Curiosity</i> setzte sich schließlich am 6. Februar gegen 12:52 lokaler Marszeit &#8211; dies entspricht 21:02 MEZ &#8211; erneut in Bewegung und überbrückte innerhalb von rund 36 Minuten eine weitere Distanz von mehreren Metern. Nach dem Abschluss dieser Fahrt hatte der Rover mit seinen beiden vorderen Rädern wieder &#8222;sicheres Terrain&#8220; erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rover kann seine Fahrt jetzt auf einem Gelände fortsetzten, auf dem sich deutlich weniger scharfkantige Steine befinden, welche zu den zuvor beobachteten Beschädigungen der Radlaufflächen führen. Zudem hat <i>Curiosity</i> durch die Überquerung der Düne auch den erfolgreichen Praxisnachweis geliefert, dass er auch trotz seines hohen Gewichts von 899 Kilogramm prinzipiell in der Lage ist, sich auch über eine sandige Oberfläche zu bewegen, ohne sich dabei festzufahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 535 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> eine Distanz von mehr als 4.900 Metern auf der Oberfläche des Mars zurückgelegt. Seit dem Erreichen unseres Nachbarplaneten haben die Kamerasysteme von <i>Curiosity</i> zudem mehr als 118.300 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-hat-dingo-gap-erreicht/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity hat Dingo Gap erreicht</a> (1. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-aendert-den-kurs/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity ändert den Kurs</a> (25. Januar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsorbiter-mro-fotografiert-curiositys-radspuren/" data-wpel-link="internal">Marsorbiter MRO fotografiert Curiositys Radspuren</a> (10. Januar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-software-upgrade-und-ueberpruefung-der-raeder/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Software-Upgrade und Überprüfung der Räder</a> (22. Dezember 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-messung-der-strahlenbelastung-auf-dem-mars/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Messung der Strahlenbelastung auf dem Mars</a> (11. Dezember 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-neue-erkenntnisse-der-mission/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity: Neue Erkenntnisse der Mission</a> (10. Dezember 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiositys-chemcam-ueber-100-000-laserpulse/" data-wpel-link="internal">Curiositys ChemCam: Über 100.000 Laserpulse</a> (9. Dezember 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-hat-seine-arbeit-wieder-aufgenommen/" data-wpel-link="internal">Curiosity hat seine Arbeit wieder aufgenommen</a> (26. November 2013)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.3105" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Newsarchiv</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erdbeobachtungssatellit LDCM vor dem Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtungssatellit-ldcm-vor-dem-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 10:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen am Beginn der kommenden Woche einen neuen Erdbeobachtungssatelliten aus der Landsat-Serie ins All bringen. Das Raumfahrzeug sitzt seit dem 25. Januar 2013 auf der Trägerrakete, letzte Startvorbereitungen laufen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ULA. LDCM steht für Landsat Data Continuity Mission und beschreibt die Aufgabe des neuen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen am Beginn der kommenden Woche einen neuen Erdbeobachtungssatelliten aus der Landsat-Serie ins All bringen. Das Raumfahrzeug sitzt seit dem 25. Januar 2013 auf der Trägerrakete, letzte Startvorbereitungen laufen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: NASA, ULA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="169"/></a><figcaption>
LDCM über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">LDCM steht für <strong>L</strong>andsat <strong>D</strong>ata <strong>C</strong>ontinuity <strong>M</strong>ission und beschreibt die Aufgabe des neuen Satelliten: Die Gewährleitung der Datenkontinuität im Landsat-Programm. Das künftig auch als Landsat 8 bezeichnete Raumfahrzeug auf Basis eines Satellitenbusses von General Dynamics soll nach aktuellem Planungsstand am 11. Februar 2013 auf eine Umlaufbahn um die Erde gelangen. 
<br>
Die US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) hatte das LDCM-Projekt zusammen mit dem Geologischen Dienst der USA (U.S. Geological Survey, USGS) begonnen, und dem seit 1972 laufenden Landsat-Programm damit ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Das Programm ermöglicht Nutzern rund um den Erdball, Beobachtungen der Landmassen unseres Planeten vorzunehmen. Eine künftig zur Verfügung stehende weiter verbesserte Bildqualität kommt zu einer Zeit, in der ausgezeichnete Erdbeobachtungsdaten wichtig und hilfreich sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_small_2.jpg" alt="NASA/VAFB" width="300" height="451"/></a><figcaption>
LDCM bei geöffneter Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bild: NASA/VAFB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschwindigkeit der Veränderung der Landnutzung durch den Menschen war noch nie so hoch wie heute. Erklären lässt sich dies insbesondere mit den gestiegenen Bevölkerungszahlen und den weiterentwickelten technischen Möglichkeiten der Menschheit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit LDCM die erwarteten Daten liefern kann, wird das Raumfahrzeug von einer zweistufigen Trägerrakete des Typs Atlas V in der Version 401 in den Weltraum transportiert. Die zunächst auf fünf Jahre angesetzte Mission beginnt mit einem Start von der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) in Kalifornien an der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Wenn die Arbeiten zur Überprüfung und Inbetriebnahme des Satelliten im All dann maßgebliche Fortschritte gemacht haben, wird LDCM offiziell die Bezeichnung Landsat 8 erhalten. Mit der Umzeichnung des Satelliten einher gehen wird die Übernahme seiner Steuerung und Überwachung durch ein Kontrollzentrum des USGS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dato wurden seit 1972 sechs Satelliten im Rahmen des Landsat-Programms erfolgreich in den Weltraum gebracht. Mehr als vier Jahrzehnte lieferten Satelliten des Programms quasi ununterbrochen Bilder von der Oberfläche der Erde. Landsat 7, der jüngste Späher des Programms, umrundet die Erde seit April 1999. </p>



<p class="wp-block-paragraph">LDCM baut auf den bewährten Entwicklungen für seine Vorgänger auf, und ist mit zwei fortschrittlichen wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet, die klarere Bilder bereitstellen sollen. Ein OLI für <strong>O</strong>perational <strong>L</strong>and <strong>I</strong>mager genannter Bildgeber kann Licht im sichtbaren Bereich sowie im nahen und fernen Infraroten verarbeiten. Die als TIRS für <strong>T</strong>hermal <strong>I</strong>nfra<strong>r</strong>ed <strong>S</strong>ensor bezeichnete Messeinrichtung ist dazu gedacht, Informationen über die Temperatur der Erdoberfläche zu sammeln. Im Unterschied zu Instrumenten auf älteren Erdbeobachtungssatelliten arbeiten OLI und TIRS nicht mit oszillierenden Spiegeln, die Strahlung zum eigentlichen Detektor senden, sondern mit großen Gruppen aus zahlreichen Detektoren, die in der Fokusebene des jeweiligen Instruments verteilt sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09022013114447_small_3.jpg" alt="NASA/VAFB" width="300" height="200"/></a><figcaption>
LDCM in Nutzlastverkleidung am Kran des Serviceturms des SLC 3 
<br>
(Bild: NASA/VAFB)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">OLI und TIRS sollen im Dauereinsatz Daten erfassen. Bei seinem Flug auf einem annähernd kreisförmigen, fast polaren Orbit in rund 705 Kilometern über der Erde wird LDCM also einen konstanten Datenstrom aufzuzeichnen haben. Um einmal die komplette Erdoberfläche abzutasten, werden bei einer Abtastbreite von rund 185 Kilometern 16 Tage benötigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit beim Transport von LDCM auf die gewünschte Umlaufbahn während kritischer Flugphasen keine Landmassen überquert werden müssen, wählte man die Luftwaffenbasis Vandenberg für den Start. Seit Terra, einem am 18. Dezember 1999 gestarteten Erdbeobachtungssatelliten der NASA, wurde kein NASA-Satellit mehr von Vandenbergs Startrampe SLC 3 in den Weltraum gebracht. Jetzt steht die Atlas-V-Rakete mit einer Centaur-Oberstufe und LDCM an ihrer Spitze dort bereit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Atlas V und Centaur wurden im Oktober 2012 aufgerichtet. LDCM erreichte Vandenberg im Dezember 2012 und wurde nach der erfolgreichen Beendigung abschließender Vorstarttests am 25. Januar 2013 mitsamt der vier Meter durch-messenden Nutzlastverkleidung auf die Rakete mit der Seriennummer AV035 gesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Startfenster am 11. Februar 2013 öffnet sich um 1:02 Uhr MEZ und ist etwa eine dreiviertel Stunde lang. Funktioniert die Trägerrakete wie vorgesehen, wird LDCM rund 78 Minuten nach dem Abheben auf einem Orbit mit einem Perigäum, dem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt, von 660 km, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von 677 km, ausgesetzt. Die zu erreichende Bahnneigung gegen den Erdäquator beträgt 98,2 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10804.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Landsat Data Continuity Mission auf Atlas V AV035</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mission von Landsat 5 abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mission-von-landsat-5-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2012 14:48:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat 5]]></category>
		<category><![CDATA[LDCM]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. Dezember 2012 gab der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten (United States Geological Survey, USGS) bekannt, dass sein bisher langlebigster Erdbeobachtungssatellit Landsat 5 in den kommenden Monaten außer Dienst gestellt wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, USGS. Der USGS bezeichnet die Mission von Landsat 5 als in jeder Hinsicht außerordentlich erfolgreich. Landsat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 21. Dezember 2012 gab der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten (United States Geological Survey, USGS) bekannt, dass sein bisher langlebigster  Erdbeobachtungssatellit Landsat 5 in den kommenden Monaten außer Dienst gestellt wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, USGS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122012154838_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122012154838_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Landsat 5 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der USGS bezeichnet die Mission von Landsat 5 als in jeder Hinsicht außerordentlich erfolgreich. Landsat 5 lieferte einen beispiellosen Beitrag zur Erfassung von Veränderungen auf den Landmassen unseres Planeten. Im Verlauf seiner langen Einsatzzeit gelang es dem USGS mehrfach, den alternden Satelliten kritische Situationen überstehen zu lassen. Der zuletzt aufgetretene Fehler eines Gyroskops, also eines Trägheitsrades zur Stabilisierung des Satelliten, macht es jetzt allerdings erforderlich, die Außerdienststellung des beim Start rund 1.938 kg schweren Satelliten einzuleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landsat 5, der mittlerweile über 28 Jahre um die Erde kreist, überlebte seine ursprüngliche Auslegungsbetriebsdauer von drei Jahren um ein Vielfaches. Der von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtorganisation (NASA) entwickelte, am 1. März 1984 auf der Delta-Rakete D174, Typ 3920, gestartete Satellit hat die Erde mittlerweile über 150.000 mal umrundet und dabei über 2,5 Millionen Bilder des Zustands der über den Erdball verteilten Landmassen zu Empfangsstationen auf der Erde übertragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122012154838_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122012154838_small_2.jpg" alt="NASA/USGS" width="260"/></a><figcaption>
Brennende Ölquellen in Kuwait 1991 
<br>
(Bild: NASA/USGS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Ereignis seit 1984 auf den Landmassen der Erde, das Spuren hinterlassen hat, die eine größere Fläche als die eines Footballfeldes (rund 109,73 Meter x 48,46 Meter) einnehmen, wurde höchstwahrscheinlich von Landsat 5 erfasst. Solche Ereignisse sind beispielsweise Hurrikane, Tsunamis, Flächenbrände und Ölverschmutzungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über ein viertel Jahrhundert hat Landsat 5 Veränderungen auf unserem Heimatplaneten erfasst. Er hielt die Folgen von Naturkatastrophen, der Schwankungen und Veränderungen des Klimas, unterschiedlicher Arten der Landnutzung, der Verstädterung, der Veränderung von Ökosystemen, des gestiegenen Wasser- und Energiebedarfs und der veränderten landwirtschaftlichen Bedürfnisse fest. Entscheidende Beobachtungen wie die des Ausbruchs des Vulkans Mount Saint Helens, der Brände der Ölquellen in Kuwait, der Katastrophe von Tschernobyl, der Vernichtung von Regenwald sowie der Ausdehnung und des anschließenden Zurückweichens von Eisschelfen halfen, das Bewusstsein und Verständnis für menschgemachte Einflüsse auf das die Erde bedeckende Land zu steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der USGS will man sich bemühen, das Landsat-Programm noch lange produktiv fortzusetzen, ist sich jedoch sicher, dass kein anderer Satellit Landsat 5 an Langlebigkeit übertreffen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor kurzem haben die Satellitenkontrolleure des USGS damit begonnen, eine Absenkung des Orbits von Landsat 5 vorzubereiten. Eine erste Serie entsprechender Manöver soll im Januar 2013 erfolgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122012154838_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122012154838_small_3.jpg" alt="NASA" width="806" height="343"/></a><figcaption>
Die Einsatzzeiten der Satelliten des Landsat-Programms 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Start von Landsat 8, auch als LDCM für Landsat Data Continuity Mission bezeichnet, wird Landsat 7, der 1999 in den Weltraum transportiert wurde, weiter Informationen über den Zustand der Landmassen an den USGS liefern. Allerdings arbeitet der Abtaster von Landsat 7 seit 2003 wegen einer Anomalie ohne Einsatz eines Korrekturgliedes, was zu einer reduzierten Bildqualität führt. Uneingeschränkt leistungsfähiger Ersatz wird dem USGS erst wieder zur Verfügung stehen, wenn Landsat 8 erfolgreich in Betrieb genommen wurde. Sein Start ist derzeit für Februar 2013 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landsat 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 14.780 bzw. als COSPAR-Objekt 1984-021A.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>90 Tage Pause für Oldie Landsat 5</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/90-tage-pause-fuer-oldie-landsat-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 12:20:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Landsat 5]]></category>
		<category><![CDATA[LDCM]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34514</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten (United States Geological Survey, USGS) gab am 18. November 2011 bekannt, dass die Erfassung von Bildern der Erdoberfläche via Landsat 5 wegen technischer Probleme vorübergehend eingestellt wurde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, USGS. Vertont von Peter Rittinger. Innerhalb von 90 Tagen wollen Techniker und Ingenieure den mittlerweile [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/90-tage-pause-fuer-oldie-landsat-5/" data-wpel-link="internal">90 Tage Pause für Oldie Landsat 5</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten (United States Geological Survey, USGS) gab am 18. November 2011 bekannt, dass die Erfassung von Bildern der Erdoberfläche via Landsat 5 wegen technischer Probleme vorübergehend eingestellt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, USGS. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-20-75019.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112011132028_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112011132028_small_1.jpg" alt="NASA/GSFC" width="315" height="223"/></a><figcaption>
Landsat 5 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb von 90 Tagen wollen Techniker und Ingenieure den mittlerweile über 27 Jahre alten Erdbeobachtungssatelliten wieder in ein sinnvolles Betriebsregime überführen. In den vergangenen Monaten zeigte eine der Schlüsselkomponenten des seit dem 1. März 1984 im All befindlichen Satelliten, ein für die Übertragung von erfassten Bilddaten zu geeigneten Bodenstationen benötigter Sender, öfter wechselnde Leistungsdaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang November 2011 führten die Schwierigkeiten mit der Sendeanlage schließlich zu einer drastischen Reduktion der Qualität der am Boden empfangenen Bilddaten. Nach Angaben des USGS hält man das für einen deutlichen Hinweis auf ein sich ankündigendes Versagen der Bildübertragungstechnik an Bord des Satelliten, was das Ende der Mission des Raumfahrzeuges bedeuten würde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112011132028_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112011132028_small_2.jpg" alt="NASA" width="317" height="261"/></a><figcaption>
Landsat 7 beobachtet die Erdoberfläche &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Statt den problembehafteten Verstärker der Sendeanlage einfach solange weiter zu benutzen, bis er völlig versagt, entschied sich der USGS dafür, innerhalb eines Zeitfensters von zunächst 90 Tagen keine Bilder zur Erde zu senden und jede mögliche Methode, noch einmal einen stabilen Betrieb zu verwirklichen, zu untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1972, dem Startjahr des ersten Landsat innerhalb des gleichnamigen Programms, haben die Vereinigten Staaten von Amerika ohne Unterbrechungen Landsat-Bildmaterial gewonnen. Aktuell wird nur noch der seit 12,5 Jahren im Weltraum befindliche Landsat 7 zur Bilderfassung eingesetzt. Die Auslegungsbetriebsdauer dieses Satelliten war auf 5 Jahre angesetzt. Seit 2003 arbeitet er bei der Abtastung ohne Benutzung eines Korrekturgliedes, woraus eine reduzierte Bildqualität resultiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Satellit für die sogenannte Landsat Data Continuity Mission (LDCM), vom USGS als Landsat 8 bezeichnet, befindet sich derzeit beim US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Orbital Sciences Corporation (OSC) in Bau. Nach den derzeitigen Planungen soll Landsat 8 im Jahr 2013 in den Weltraum transportiert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112011132028_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112011132028_small_3.jpg" alt="NASA/GSFC/Conceptual Image Lab" width="315" height="177"/></a><figcaption>
Landsat 8 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA/GSFC/Conceptual Image Lab)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Landsat 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 14780 bzw. als COSPAR-Objekt 1984-021A.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR wird Mitglied der Charta für Katastrophenhilfe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-wird-mitglied-der-charta-fuer-katastrophenhilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 19:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Wörner]]></category>
		<category><![CDATA[NOAA]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[TerraSAR-X]]></category>
		<category><![CDATA[UN-SPIDER]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
		<category><![CDATA[ZKI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. Oktober 2010 trat das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen bei. Die Unterzeichner dieser Charta erklären sich bereit, im Fall von Naturkatastrophen die Daten ihrer Erdbeobachtungssatelliten für die Koordinierung der Katastrophenhilfe zur Verfügung zu stellen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, International Charter Space [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 19. Oktober 2010 trat das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen bei. Die Unterzeichner dieser Charta erklären sich bereit, im Fall von Naturkatastrophen die Daten ihrer Erdbeobachtungssatelliten für die Koordinierung der Katastrophenhilfe zur Verfügung zu stellen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, International Charter Space and Major Disasters.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_small_1.jpg" alt="DLR, Infoterra GmbH, ESA, ODM" width="260"/></a><figcaption>TerraSAR-X kartierte das im Sommer 2010 in Pakistan überschwemmte Gebiet. Durch die Radarbilder konnten Aussagen und Abschätzungen über die Anzahl der zerstörten Häuser und über den Zustand der Verkehrswege getroffen werden. Diese Angaben gingen in die Koordination der Hilfsmaßnahmen ein.  <br> (Bild: DLR, Infoterra GmbH, ESA, ODM) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der <a class="a" href="https://disasterscharter.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;International Charter Space and Major Disasters&#8220;</a>, zu deutsch <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Charta_f%C3%BCr_Weltraum_und_Naturkatastrophen" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Internationale Charta für Weltraum und Naturkatastrophen&#8220;</a>, handelt es sich um ein internationales Abkommen zwischen verschiedenen Weltraumbehörden und Satellitenbetreibern. Mit dem Beitritt zu der Charta bekunden die Unterzeichner ihre Bereitschaft, ihre jeweiligen Weltraum-Infrastrukturen im Katastrophenfall zur Unterstützung des Krisenmanagements zur Verfügung zu stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beteiligung basiert auf dem Prinzip, dass jedes Mitglied seine Systeme nach besten Kräften in den Mechanismus der Charta einbringt. Bis vor Kurzen hatte die Charta 10 Vollmitglieder, zu denen unter anderen die Europäische Weltraumorganisation ESA, die französische Weltraumagentur CNES, die Raumfahrtagenturen von Kanada, Japan, China und Indien sowie die US-amerikanischen Behörden National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und United States Geological Survey (USGS) gehören. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem sie am 1. November 2000 offiziell in Kraft getreten ist, wurde die Charta <a class="a" href="https://disasterscharter.org/activations" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">über 280 mal aktiviert</a>. Dies geschah zum Beispiel im Fall des Elbe-Hochwassers im Jahr 2002, im Anschluss an den Tsunami im Indischen Ozean im Dezember 2004 oder während der Überschwemmungen in Pakistan im vergangenen Sommer. Nach einer erfolgten Aktivierung der Charta können Katastrophenschutz, Rettungskräfte und Sicherheitsorgane schnell und unbürokratisch auf die Satellitendaten der von den Vertragspartnern eingesetzten Erdbeobachtungssatelliten zurückgreifen und die erforderlichen Rettungs- und Hilfsmaßnahmen einleiten und koordinieren. Die bisher letzte Aktivierung der Charta erfolgte am 21. Oktober 2010 als Reaktion auf den Taifun Megi, welcher über die Philippinen zog. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Festveranstaltung in Paris zum zehnjährigen Bestehen der Charta unterzeichnete Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Charta. Damit erklärte sich das DLR als elftes Vollmitglied dazu bereit, seine Kompetenzen und Ressourcen, insbesondere im Bereich der Erdbeobachtung, zur Bewältigung von Naturkatastrophen und großen Unfällen beizusteuern. &#8222;Die Charta hat in den zehn Jahren ihres Bestehens bewiesen, wie wertvoll die Erdbeobachtung aus dem Weltraum in Katastrophenfällen ist. Diese Aktivitäten haben Menschenleben gerettet und Leiden gelindert&#8220;, würdigte Prof. Wörner die Verdienste der Charta. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_small_2.jpg" alt="DLR, Infoterra GmbH" width="260"/></a><figcaption>
TerraSAR-X kartiert seit dem Jahr 2007 durch Hochwasser überschwemmte Gebiete. Das Bild zeigt die Orte Gloucester (unten im Bild) und Cheltenham (rechte Bildmitte) am 25. Juli 2007. Sehr deutlich zu sehen sind überfluteten Bereiche des Flusses Severn (links im gesamten Bild). Das DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) in Oberpfaffenhofen hat aktuelle Daten des TerraSAR-X Satelliten bereits während dieses Hochwassers für die Ableitung von Kartenprodukten zur Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort eingesetzt. 
<br>
(Bild: DLR, Infoterra GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Beitritt zur Charta ergänzt das DLR in seiner Rolle als Raumfahrt-Agentur das breite Engagement Deutschlands im Rahmen der Satelliten-Nutzung im Fall von Naturkatastrophen, Großunfällen oder humanitären Hilfsaktionen. Der zentrale Beitrag des DLR wird zunächst aus der Bereitstellung von Radarbilddaten des <i>TerraSAR-X</i>-Satelliten bestehen. &#8222;<i>TerraSAR-X</i> liefert sehr schnell detaillierte Bilder und nimmt unabhängig von Wolken oder Tageszeit auf. Gerade für Überschwemmungen eignet er sich daher sehr gut&#8220;, erläuterte Dr. Stefan Voigt, Koordinator des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR, am Rande der Veranstaltung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ZKI ist weltweit eines der wichtigsten Zentren für die Aufbereitung von Informationen aus Satellitendaten zur Anwendung in Krisenfällen. Daneben entwickelt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe seit Jahren als wichtiger Nutzer den Notfall-Dienst des europäischen &#8222;Global Monitoring for Environment and Security (GMES)&#8220;-Programms mit. Das DLR hat darüber hinaus mit dem Projekt &#8222;DeSecure&#8220; die Entwicklung technischer Kapazitäten in diesem Bereich gefördert und die Bundesregierung unterstützt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) das Programm &#8222;Platform for Space-based Information for Disaster Management and Emergency Response&#8220; der Vereinten Nationen, UN-SPIDER. Diese verschiedenen Aktivitäten haben das Ziel, die Verfügbarkeit und den Einsatz von Satelliteninformationen für die Notfall-Reaktion und Krisenbewältigung weltweit zu verbessern. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alter Sender rettet Landsat 5</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alter-sender-rettet-landsat-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 09:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Landsat 5]]></category>
		<category><![CDATA[TWTA]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein mehr als 22 Jahre lang nicht benutzter Sender an Bord des Erdbeobachtungssatelliten Landsat 5 sichert jetzt den Weiterbetrieb des Satelliten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USGS, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der primäre Wanderfeldröhrenverstärker (engl. Traveling Wave Tube Amplifier, TWTA) an Bord von Landsat 5 war nach verschiedenen Auffälligkeiten 1986 und 1987 etwa [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein mehr als 22 Jahre lang nicht benutzter Sender an Bord des Erdbeobachtungssatelliten Landsat 5 sichert jetzt den Weiterbetrieb des Satelliten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USGS, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-01-17-84960.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012010104619_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Landsat 5 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der primäre Wanderfeldröhrenverstärker (engl. Traveling Wave Tube Amplifier, TWTA) an Bord von Landsat 5 war nach verschiedenen Auffälligkeiten 1986 und 1987 etwa drei Jahre nach dem Start des Satelliten am 1. März 1984 abgeschaltet worden. Seit 1987 wurde der Backupverstärker des für drei Jahre Betrieb im All ausgelegten Satelliten benutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Dezember 2009 begannen sich Schwierigkeiten beim Senden der von Landsat 5 erfassten Bilddaten abzuzeichen, und schließlich konnten am Boden keine Bilder mehr empfangen werden. Die Aktivierung des über 22 Jahre lang nicht benutzten primären Verstärkers gelang, und am 7. Januar 2010 verliefen Empfangstests erfolgreich. Der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten (engl. United States Geological Survey, USGS) teilte am 15. Januar 2010 mit, Landsat 5 sende fortgesetzt erfolgreich erfasste Daten, und werde wieder im Regelbetrieb eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erbeobachtungssatellit Landsat 5 hat inbesondere auch mit seinem außerodentlich lang anhaltenden Einsatz eine besondere Bedeutung. Sein direkter Nachfolger Landsat 6 ging 1993 beim Start verloren, und der 1999 ins All gebrachte Landsat 7 liefert seit Ende 2003 nach dem Ausfall seines Scan Line Correctors eine reduzierte Bildqualität. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16012010104619_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Landsat 7 im Weltraum &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Satellit zur Fortsetzung der durch die Landsats begonnenen Datenerfassung (engl. Landsat Data Continuity Mission, LDCM) ist nach zahlreichen Verzögerungen noch immer nicht im Weltraum. Der auch als Landsat 8 bezeichnete Nachfolger auf Basis eines Satellitenbusses von General Dynamics könnte im Dezember 2012 gestartet werden, sofern z. B. die Ende 2009 beschlossene Ausstattung mit einem zusätzlichen Instrument den Zeitplan nicht negativ beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Treibstoff zur Lageregelung könnte den Satelliten Landsat 5 und Landsat 7 nach verschiedenen gleichlautenden Angaben Ende 2010 ausgehen. Dass er bereits länger als erwartet reichte, lag an sehr effektiven, treibstoffsparenden Positionskorrekturmanövern und einem Restatmosphärenwiderstand, der sich als geringer als erwartet erwies.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landsat 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 14780 bzw. als Objekt 1984-021A.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/alter-sender-rettet-landsat-5/" data-wpel-link="internal">Alter Sender rettet Landsat 5</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Landsat 5 übersteht kritische Situation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/landsat-5-uebersteht-kritische-situation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 06:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat 5]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Regelbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. August 2009 hatte der Verlust von Lagekontrolle und Energieversorgungsleistung den Erdbeobachtungssatelliten Landsat 5 in Gefahr gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: USGS, NASA. Der am 1. März 1984, also vor über 25 Jahren gestartete Satellit mit einer geplanten Lebenserwartung von nur drei Jahren erfuhr eine Störung der Lageregelung. Die Satellitenkontroller der United [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/landsat-5-uebersteht-kritische-situation/" data-wpel-link="internal">Landsat 5 übersteht kritische Situation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 13. August 2009 hatte der Verlust von Lagekontrolle und Energieversorgungsleistung den Erdbeobachtungssatelliten Landsat 5 in Gefahr gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: USGS, NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der am 1. März 1984, also vor über 25 Jahren gestartete Satellit mit einer geplanten Lebenserwartung von nur drei Jahren erfuhr eine Störung der Lageregelung. Die Satellitenkontroller der United States Geological Survey (USGS), des Geologischen Dienstes der Vereinigten Staaten, konnten den Satelliten stabilisieren, und der Thematic Mapper (TM), der seine erwartete Lebensdauer um Faktoren überschritten hat, konnte ab dem 14. August 2009 wieder benutzt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18082009081837_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18082009081837_small_1.jpg" alt="NASA" width="400" height="221"/></a><figcaption>
Darstellung überwundener Schwierigkeiten bei Landsat 5 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der ungewöhnlich langen Nutzungsdauer von Landsat 5 konnten die Betreiber des Satelliten zahlreiche Schwierigkeiten erfolgreich überwinden. Im Oktober 2007 war der Satellit vorübergehend aus dem Einsatz genommen worden, nachdem einer der beiden Akkumulatoren an Bord versagt hatte. Nachdem man sich eine Strategie mit geänderten Beobachtungszyklen und erweiterter Nutzung direkt durch Solarzellen erzeugten Stroms überlegt hatte, und im Winter die Beobachtungen des amerikanischen Kontinents einschränkte, war wieder ein regelmäßiger Betrieb möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ungewöhnliches Verhalten zeigte der Backup-Stellantrieb des Solarzellenauslegers von Landsat 5 am 26. November 2005, nachdem der primäre Antrieb bereits im Januar 2005 unter vergleichbaren Umständen ausgefallen war. Die Einrichtung zur Nachführung des Solarzellenauslegers fing an, nur noch sporadisch zu arbeiten, was dazu führte, dass die Akkumulatoren des Satelliten nicht in ausreichendem Maße geladen wurden. Im Januar 2006 konnte Landsat 5 wieder wie vorgesehen operieren, nachdem man die Nutzung des Ersatzsstellantriebes für den Solarzellenauslegers neu konfiguriert hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der beiden Instrumente des Satelliten, das Multispectral Scanner System (MSS), war im August 1995, über 11 Jahre nach dem Start, abgeschaltet worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1987 versagte der Ku-Band-Übertrager zu den TDRSS-Relaissatelliten. Daher war es notwendig, auch außerhalb der Vereinigten Staaten Bodenempfangsmöglichkeiten zu schaffen, denn der Satellit ist nicht mit einem Datenspeicher ausgestattet, der es erlauben würde, bereits erfasste Beobachtungsdaten zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen. Bodenstationen in den Vereinigten Staaten und Australien werden seitdem zum Empfang der Daten von Landsat 5 eingesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Landsat 5 befindet sich in einem Orbit in durchschnittlich rund 710 Kilometern Höhe über der Erde mit einer Inklination von 98,2 Grad. Alle 16 Tage kann Landsat 5 das gleiche Gebiet auf der Erde in sieben verschiedenen Wellenlängenbereichen beobachten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 14780 bzw. als Objekt 1984-021A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://earthnow.usgs.gov/observer/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Livebilddatenstrom von Landsat 5 und Landsat 7</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/landsat-5-uebersteht-kritische-situation/" data-wpel-link="internal">Landsat 5 übersteht kritische Situation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>30 Jahre Erdaufnahmen von Landsat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/30-jahre-erdaufnahmen-von-landsat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2002 21:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat 7]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[USGS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=27981</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dieser Woche feiern die NASA und das US Geological Survey den 30. Geburtstag von Landsat. In dem Projekt werden nach wie vor faszinierende Bilder der Erde aufgenommen. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA. Am 23. Juli 1972 startete die NASA den ersten Landsat-Satelliten und damit die längste Erkundung der Erdoberfläche aus dem All [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In dieser Woche feiern die NASA und das <i>US Geological Survey</i> den 30. Geburtstag von <i>Landsat</i>. In dem Projekt werden nach wie vor faszinierende Bilder der Erde aufgenommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LandsatKapstadtnasa.jpg" alt=""/><figcaption>Landsat – hier Kapstadt in Südafrika<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 23. Juli 1972 startete die NASA den ersten <i>Landsat</i>-Satelliten und damit die längste Erkundung der Erdoberfläche aus dem All &#8211;  ungeschlagen in Qualität und Detailfülle. Das nun mehr als 30 Jahre umfassende Bilderarchiv, ein Partnerprojekt der NASA und dem <i>US Geological Survey</i> (USGS), enthält unschätzbare Details der Entwicklung unseres Planeten. Diese verbessern unser Verständnis der Erde und helfen dabei, sie zu beschützen.    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22072002235235_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
    Der Start von 
<i>Landsat 7</i>
 
<br>
(Bild: NASA)    
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Im Wesentlichen ist das <i>Landsat</i>-Archiv eine periodisch aktualisierte Foto-Reihe der gesamten Erde&#8220;, sagt Dr. Ghassem R. Asrar, NASA <i>Associate Administrator</i> des Büros für Geowissenschaften.  &#8222;Die wissenschaftlichen Daten, die von diesem Raumfahrzeug gesammelt wurden, erlauben uns Veränderungen an der Erdoberfläche über Zeiten zu beobachten, die uns einen Einblick verschaffen und uns dabei helfen, für die Zukunft zu planen.&#8220;    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum 30. Geburtstag des ersten Landsat-Starts haben die NASA und das USGS eine Bilder-Ausstellung mit dem Titel &#8222;<i>Landsat : Earth as Art.</i>&#8220; ins Leben gerufen. Diese Bilder, erstellt aus den Daten von <i>Landsat 7</i>, führen Außenstehende in das Projekt ein.     <br> Die faszinierenden Landsat-Aufnahmen finden Sie <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://svs.gsfc.nasa.gov/stories/Landsat_20020722/index.html" target="_blank" data-wpel-link="external">hier</a>.     <br> <i>Related Links:</i> <br> <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://science.nasa.gov/mission/landsat/" target="_blank" data-wpel-link="external"><i>Landsat</i> Missionshomepage</a> <br> <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://science.nasa.gov/mission/landsat/" target="_blank" data-wpel-link="external"><i>&#8222;Landsat : Earth as Art.&#8220;</i> &#8211; Ausstellung</a></p>
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