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	<title>CIT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>CIT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Marsrover Curiosity untersucht die Region Kimberley</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-untersucht-die-region-kimberley/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 19:12:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marsrover Curiosity untersucht mittlerweile bereits seit mehreren Wochen die Region Kimberley. Hier soll in Kürze auch erneut ein Gesteinsbohrer eingesetzt werden, um Bodenproben zu entnehmen und diese anschließend mit verschiedenen Instrumenten zu analysieren. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, USGS, Unmanned Spaceflight. Seit unserem letzten ausführlichen Bericht über die Mission des Rovers Curiosity [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-untersucht-die-region-kimberley/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity untersucht die Region Kimberley</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Marsrover Curiosity untersucht mittlerweile bereits seit mehreren Wochen die Region Kimberley. Hier soll in Kürze auch erneut ein Gesteinsbohrer eingesetzt werden, um Bodenproben zu entnehmen und diese anschließend mit verschiedenen Instrumenten zu analysieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL, USGS, Unmanned Spaceflight.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042014211259_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042014211259_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="1027" height="213"/></a><figcaption>
Ein Blick auf den Nordrand der Region Kimberley. Die Einzelaufnahmen für dieses Panorama wurden am 18. März 2014 mit der Navigationskamera des Rovers angefertigt und zeigen im Bildvordergrund Ablagerungen von erodierten Sandstein. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042014211259_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042014211259_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Die von Curiosity in den letzten Wochen zurückgelegte Strecke. Die bisher letzte hier verzeichnete Fahrt erfolgte am 7. April (Missionstag Sol 593) und führte über eine Distanz von etwa 33 Metern. Im Rahmen einer weiteren Fahrt bewegte sich der Rover vor wenigen Stunden um weitere rund 58 Meter und folgte dabei dem Rand von Kimberley erneut in die südliche Richtung. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit unserem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/trotz-problem-mit-dem-mro-curiosity-faehrt-weiter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">letzten ausführlichen Bericht</a> über die Mission des Rovers <i>Curiosity</i> hat sich dieser von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover im Rahmen von mehreren Fahrten dem Nordrand der Region &#8222;The Kimberley&#8220; genähert und diese schließlich am 18. März erreicht. In den folgenden Tagen erfolgte eine ausführliche Untersuchung der in diesem Bereich befindlichen Sandsteinablagerungen, wobei neben der <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mastcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MastCam</a> auch mehrfach die am Instrumentenarm des Rovers montierte <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-mahli-kamera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">MAHLI-Kamera</a>, das ebenfalls dort befindliche <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-alphapartikel-roentgenspektrometer-apxs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">APX-Spektrometer</a> und die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-chemcam/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">ChemCam</a> zum Einsatz kamen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der wissenschaftliche Schwerpunkt dieser Arbeiten konzentrierte sich gezielt auf die Untersuchung der dort befindlichen Gesteine, welche unterschiedliche Grade einer deutlich erkennbaren Verwitterung aufweisen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Unsere Hauptaufgabe besteht derzeit darin zu untersuchen, warum einige Steine in dieser Gegend den erosiven Prozessen offensichtlich besser wiederstanden haben als andere, obwohl sie offenbar alle aus Sandstein bestehen und zudem sehr eng beieinander liegen&#8220;, so Michael Malin, der für die MastCam-Aktivitäten hauptverantwortliche Wissenschaftler der <i>Curiosity</i>-Mission. Möglicherweise, so Michael Malin weiter, sind hierfür unterschiedliche Zusammensetzungen dieser Steine verantwortlich, welche durch unterschiedliche Umweltbedingungen bei deren Bildung bedingt sind. 
<br>
<strong>Geplante Bodenanalysen</strong>
<br>
Ab dem 1. April begann <i>Curiosity</i> schließlich mit dem Umfahren der Region Kimberley, wobei der Rover sich zunächst in die östliche und schließlich in die südliche Richtung bewegte. Dabei näherte sich <i>Curiosity</i> in den letzten Tagen immer weiter einem Bereich von Kimberley, wo demnächst ausführliche Bodenuntersuchungen durchgeführt werden sollen. Bei diesen Analysen, welche diesmal voraussichtlich mehrere Wochen andauern werden, wird es sich um die umfangreichsten Untersuchungen eines einzelnen Oberflächenabschnitts des Gale-Kraters seit dem Verlassen der Region &#8222;Yellowknife Bay&#8220; im Sommer 2013 (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-verlaesst-yellowknife-bay/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) handeln. Neben den <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-instrumente-des-marsrovers-curiosity/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">wissenschaftlichen Instrumenten</a> des Rovers wird dabei auch erneut ein <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-probenentnahmesystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Gesteinsbohrer</a> zum Einsatz kommen, mit dessen Hilfe Material von der Marsoberfläche entnommen und anschließend näher analysiert werden soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042014211259_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042014211259_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Die Region &#8222;The Kimberley&#8220; ist besonders deshalb für die Marsforscher interessant, weil sich hier auf engstem Raum mehrere Gesteinstypen konzentrieren, welche jetzt in den kommenden Wochen direkt untersucht werden sollen. Die hier gezeigte Mosaikaufnahme der NavCam des Rovers wurde am 2. und 3. April 2014 erstellt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwecks der Auswahl des exakten Ortes, wo diese Probenentnahme durchgeführt werden wird, wurden während der vergangenen Woche eine Vielzahl von Aufnahmen angefertigt, welche derzeit von den an der Mission beteiligten Wissenschaftlern ausgewertet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Von einer kleinen Anhöhe aus hatten wir eine gute Sicht auf die verschiedenen geologischen Aufschlüsse in diesem Bereich&#8220;, so Melissa Rice vom California Institute of Technology (CIT) in Pasadena/Kalifornien, die für die Planung und Durchführung der Untersuchungen im Bereich von &#8222;The Kimberley&#8220; verantwortlich ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Keine Probleme mit den Rädern</strong>
<br>
Auf der Suche nach einen erfolgversprechenden Ort für die anstehende Untersuchungskampagne wird <i>Curiosity</i> seine Fahrt auch in den kommenden Tagen fortsetzen. Keine Probleme dürften dabei die Räder des Rovers bereiten, welche speziell im vierten Quartal des Jahres 2013 deutlich auftretende Abnutzungserscheinungen zeigten (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-zwei-laengere-fahrten-im-rueckwaertsgang/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Dank der Kombination einer vorsichtigeren Fahrweise und einer sorgfältigen Auswahl der zu passierenden Route hält sich die Schadensrate mittlerweile in Grenzen&#8220;, so Richard Rainen vom JPL. &#8222;Wir denken, dass wir jetzt die richtige Herangehensweise gefunden haben.&#8220; Mittlerweile bilden sich neue Löcher in den Rädern deutlich seltener als noch vor wenigen Monaten. Und selbst deutlich stärker abgenutzte oder beschädigte Laufflächen, so ausführliche Tests in einer speziellen Anlage des JPL, würden die weiteren Fahrten des Rovers nicht negativ beeinflussen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042014211259_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042014211259_small_4.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Am oberen linken Bildrand (Klick auf die Lupe!) ist ein heller Fleck erkennbar, bei dem es sich um eine Reflektion des Sonnenlichts handeln dürfte. Die hier gezeigte Aufnahme der rechten Navigationskamera des Rovers wurde am 3. April um 12:00 MESZ angefertigt.
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein heller Fleck am Horizont</strong>
<br>
Aufnahmen, welche die Navigationskameras des Rovers am 2. und 3. April 2014 anfertigten, zeigen mehrfach einen &#8222;hellen Fleck&#8220; am Horizont. Laut der NASA handelt es sich hierbei entweder um Partikel der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Strahlung" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">kosmischen Strahlung</a>, welche den CCD-Sensor der Kamera treffen, oder aber &#8211; und dies ist wahrscheinlicher &#8211; um die Reflektion des Sonnenlichtes von der Oberfläche eines Felsens, welcher sich in einer Entfernung von rund  160 Metern zu dem Rover befindet. Die &#8222;Lichtflecken&#8220; wurden lediglich in den Aufnahmen der rechten NavCam registriert, nicht jedoch in den zeitgleich angefertigten Abbildungen der linken Navigationskamera. Vergleichbare Lichteffekte, so Justin Maki vom JPL, der für den Betrieb der Navigationskameras des Rovers verantwortlich ist, sind bei einer eingehenderen Analyse fast jede Woche aufs Neue auf den Aufnahmen der Kameras erkennbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 595 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> mit seinen Kamerasystemen 138.270 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt hat der Rover mittlerweile mehr als 6.100 Meter auf der Marsoberfläche zurückgelegt. Die dabei letzte Fahrt erfolgte erst vor etwa 10 Stunden und führte erneut in die südliche Richtung, wobei rund 58 Meter überbrückt wurden. Vier längere Zwischenstopps während dieser insgesamt fast zwei Stunden andauernden Fahrt wurden genutzt, um mit den jeweils zwei Optiken der MastCam und der NavCam Stereoaufnahmen der Umgebung anzufertigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/trotz-problem-mit-dem-mro-curiosity-faehrt-weiter/" data-wpel-link="internal">Trotz Problemen mit dem MRO: Curiosity fährt weiter</a> (17. März 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-zwei-laengere-fahrten-im-rueckwaertsgang/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Zwei längere Fahrten im Rückwärtsgang</a> (22. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-ueberschreitet-die-fuenf-kilometer-marke/" data-wpel-link="internal">Curiosity überschreitet die Fünf-Kilometer-Marke</a> (12. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-setzt-seine-untersuchungen-fort/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity setzt seine Untersuchungen fort</a> (8. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-hat-die-sandduene-ueberquert/" data-wpel-link="internal">Curiosity hat die Sanddüne überquert</a> (7. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-hat-dingo-gap-erreicht/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity hat Dingo Gap erreicht</a> (1. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-aendert-den-kurs/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity ändert den Kurs</a> (25. Januar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsorbiter-mro-fotografiert-curiositys-radspuren/" data-wpel-link="internal">Marsorbiter MRO fotografiert Curiositys Radspuren</a> (10. Januar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-software-upgrade-und-ueberpruefung-der-raeder/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Software-Upgrade und Überprüfung der Räder</a> (22. Dezember 2013)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.3315" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Newsarchiv</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-untersucht-die-region-kimberley/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity untersucht die Region Kimberley</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trotz Problem mit dem MRO: Curiosity fährt weiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/trotz-problem-mit-dem-mro-curiosity-faehrt-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 17:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz eines kürzlich aufgetretenen Problems mit dem Marsorbiter MRO, welcher sich in der vergangenen Woche über mehrere Tage hinweg in einem Sicherheitsmodus befand, konnte der Marsrover Curiosity seine Fahrt auch in den vergangenen Tagen erfolgreich fortsetzen. Der Mars Reconnaissance Orbiter befindet sich mittlerweile wieder im normalen Betriebsmodus. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, USGS. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/trotz-problem-mit-dem-mro-curiosity-faehrt-weiter/" data-wpel-link="internal">Trotz Problem mit dem MRO: Curiosity fährt weiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Trotz eines kürzlich aufgetretenen Problems mit dem Marsorbiter MRO, welcher sich in der vergangenen Woche über mehrere Tage hinweg in einem Sicherheitsmodus befand, konnte der Marsrover Curiosity seine Fahrt auch in den vergangenen Tagen erfolgreich fortsetzen. Der Mars Reconnaissance Orbiter befindet sich mittlerweile wieder im normalen Betriebsmodus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL, USGS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014185442_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014185442_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="1017" height="285"/></a><figcaption>
Die Gesteinsformation &#8222;Junda&#8220; wurde am 19. Februar 2014 mit der Navigationskamera von Curiosity sozusagen &#8222;en passant&#8220; abgebildet. Während einer Fahrt, die im Endresultat über eine Strecke von etwa 96 Metern führte, legte der Rover eine kurze Pause ein, um die hier im Bildvordergrund zu sehenden Gesteinsablagerungen fotografisch zu dokumentieren. Im Hintergrund ist der Zentralberg des Gale-Kraters, der Aeolis Mons, erkennbar. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit unserem <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-zwei-laengere-fahrten-im-rueckwaertsgang/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">letzten ausführlichen Bericht</a> über die Mission des Rovers <i>Curiosity</i> hat sich dieser von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Marsrover im Rahmen von mehreren Fahrten um weitere rund 660 Meter in die grob südliche Richtung bewegt und dabei seinem nächsten Etappenziel, einer mit dem Namen &#8222;Kimberley&#8220; belegten Oberflächenformation, weiter genähert. Die meisten dieser Fahrten führten über Distanzen zwischen 30 und 70 Metern pro Tag und waren so ausgelegt, dass an den Endpunkten der jeweiligen Tagesetappen neben der routinemäßiger erfolgenden Anfertigung von diversen Fotoaufnahmen nur grundlegende wissenschaftliche Untersuchungen, aber kaum zeitintensivere Analysen durchgeführt wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014185442_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014185442_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="260"/></a><figcaption>
Eine Aufnahme der linken Navigationskamera, welche nach dem Abschluss der bisher letzten Fahrt am 16. März 2014 angefertigt wurde. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Durchführung dieser Fahrt ließ sich der Rover auch nicht durch ein zwischenzeitlich aufgetretenes Problem mit dem ebenfalls von der NASA betriebenen Marsorbiter <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> (MRO) behindern, welcher sich am 9. März 2014 aufgrund eines unvorhergesehenen Umschaltens des Hauptcomputers auf das baugleiche Backup-System in einen Sicherheitsmodus versetzte. Im Gegensatz zu vergleichbaren Vorfällen in der Vergangenheit schaltete diesmal auch das Kommunikationssystem des <i>MRO</i> auf einen Backup-Radiotransponder um. Einhergehend mit dem Übertritt in den &#8222;Safe Mode&#8220; beendete der <i>MRO</i> &#8211; wie für solche Fälle vorgesehen &#8211; alle nicht unmittelbar für die Sicherheit des Orbiters zwingend notwendigen Aktivitäten und wartete zunächst auf weiterführende Kommandos von seinem am Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien befindlichen Kontrollzentrum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da der <i>MRO</i> allerdings auch als primäre Relaisstation für den <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/die-kommunikation-mit-der-erde/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Datenaustausch</a> zwischen dem Marsrover <i>Curiosity</i> und dem ebenfalls am JPL befindlichen Roverkontrollzentrum eingesetzt wird, hatte dies zur Folge, dass die Datenübertragungsrate zwischen der Erde und dem Rover deutlich abfiel. Trotzdem standen den für die Planungen der Fahrten von <i>Curiosity</i> verantwortlichen Roverdrivern genügend Daten zur Verfügung, um auch in den folgenden Tagen weitere Fahrten durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Relaisstation für die Übermittlung der für die Planung dieser Fahrten zwingend notwendigen Daten &#8211; neben den aktuellen Telemetriewerten des Rovers handelt es sich hierbei in erster Linie um hochaufgelöste Fotoaufnahmen, welche das Gebiet der zukünftig einzuschlagenden Route zeigen &#8211; wurde der zweite derzeit aktive Marsorbiter der NASA, der Orbiter <i>Mars Odyssey</i>, eingesetzt. 
<br>
Parallel dazu waren die für die Kontrolle des <i>MRO</i> verantwortlichen Techniker und Ingenieure des JPL damit beschäftigt, die Ursache für den Sicherheitsmodus zu ergründen und diesen Orbiter wieder in den normalen Betriebsmodus zu versetzen, was letztendlich am 13. März 2014 gelang. Als erstes wissenschaftliches Instrument wurde dabei die HiRISE-Kamera des Orbiters reaktiviert, welche noch am selben Tag erste Testaufnahmen von der Marsoberfläche anfertigen konnte. Seit diesem Tag wird der Orbiter auch wieder als Relaisstation zwischen Erde und Mars genutzt. Die genaue Ursache für diesen unvorhergesehenen Sicherheitsmodus wurde von der NASA bisher allerdings nicht bekannt gegeben. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014185442_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17032014185442_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum)" width="260"/></a><figcaption>
Die von Curiosity in den letzten Tagen zurückgelegte Strecke. Um einer möglichst leicht zu passierenden Route zu folgen führten die letzten beiden Fahrten in die grob östliche beziehungsweise südöstliche Richtung. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, Phil Stooke (UMSF-Forum))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Beendigung des Safe Mode des Orbiters <i>MRO</i> hat <i>Curiosity</i> am 13. und am 16. März im Rahmen von zwei weiteren Etappen weitere rund 99 beziehungsweise 88 Meter überbrückt. Das nächste Etappenziel des Rovers, die als einer von mehreren &#8222;Waypoints&#8220; ausgewählte Region &#8222;Kimberley&#8220;, ist gegenwärtig noch etwa 200 Meter von der aktuellen Position entfernt und wird voraussichtlich im Verlauf der kommenden Woche erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesen &#8222;Waypoints&#8220; handelt es sich um Bereiche im Inneren des Gale-Kraters, wo <i>Curiosity</i> jeweils mehrtägige Stopps für ausführlichere wissenschaftliche Untersuchungen einlegen soll. Das wissenschaftliche Ziel dieser Analysen besteht darin, Informationen über die Geologie des Geländes zu sammeln, welches sich zwischen dem Landegebiet des Rovers und dem Aeolis Mons befindet. Diese Daten sollen den Wissenschaftlern dabei helfen, die zwischenzeitlich gewonnenen Informationen in einen Kontext zu den Erkenntnissen zu setzen, welche zukünftig bei den geschichteten Gesteinsablagerungen des Zentralberges erlangt werden sollen. Ein spezielles Augenmerk soll dabei auf geologische Strukturen gerichtet werden, welche offensichtlich durch fließendes Wasser erzeugt beziehungsweise verändert wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Im Bereich von KMS-9 [eine weitere Bezeichnung für die Region Kimberley] zeigen die Orbitaufnahmen drei verschiedene Geländetypen und eine relativ staubfreie Oberfläche&#8220;, so Katie Stock vom California Institute of Technology (CIT), eine der an der Mission beteiligten Wissenschaftlerinnen. &#8222;Wir erkennen dort Geländeformen, denen wir mit <i>Curiosity</i> zuvor noch nicht begegnet sind. An einer Stelle sind Riefelungen auf der Oberfläche zu sehen, die alle in die gleiche Richtung zeigen. Andere Bereiche erscheinen glatt und es existieren keine Riefelungen. Wir wissen nicht, was das ist. Aber das ist gerade so spannend an dieser Erkundungsmission &#8211; wir sehen immer wieder neue Dinge.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend der Zielsetzung für die Untersuchung der Waypoints soll in der Umgebung von Kimberley auch erneut das <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/das-probenentnahmesystem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Bohrsystem</a> des Rovers dazu eingesetzt, um eine weitere Bodenprobe zu entnehmen und anschließend mit den Analyseinstrumenten eingehender zu untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum heutigen Tag, dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Marstag)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Sol&#8220;</a> 573 seiner Mission, hat der Marsrover <i>Curiosity</i> mit seinen Kamerasystemen 131.132 Bilder aufgenommen und an das Roverkontrollzentrum des JPL übermittelt. Diese Aufnahmen sind für die interessierte Öffentlichkeit auf einer <a class="a" href="https://mars.nasa.gov/msl/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cinstrument_sort+asc%2Csample_type_sort+asc%2C+date_taken+desc&amp;per_page=50&amp;page=0&amp;mission=msl" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">speziellen Internetseite des JPL</a> einsehbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-zwei-laengere-fahrten-im-rueckwaertsgang/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Zwei längere Fahrten im Rückwärtsgang</a> (22. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-ueberschreitet-die-fuenf-kilometer-marke/" data-wpel-link="internal">Curiosity überschreitet die Fünf-Kilometer-Marke</a> (12. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-setzt-seine-untersuchungen-fort/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity setzt seine Untersuchungen fort</a> (8. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-hat-die-sandduene-ueberquert/" data-wpel-link="internal">Curiosity hat die Sanddüne überquert</a> (7. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-hat-dingo-gap-erreicht/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity hat Dingo Gap erreicht</a> (1. Februar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsrover-curiosity-aendert-den-kurs/" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity ändert den Kurs</a> (25. Januar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/marsorbiter-mro-fotografiert-curiositys-radspuren/" data-wpel-link="internal">Marsorbiter MRO fotografiert Curiositys Radspuren</a> (10. Januar 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/curiosity-software-upgrade-und-ueberpruefung-der-raeder/" data-wpel-link="internal">Curiosity: Software-Upgrade und Überprüfung der Räder</a> (22. Dezember 2013)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.3240" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelle Diskussion zu Curiosity</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/rover/curiosity/" data-wpel-link="internal">Curiosity-Newsarchiv</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/trotz-problem-mit-dem-mro-curiosity-faehrt-weiter/" data-wpel-link="internal">Trotz Problem mit dem MRO: Curiosity fährt weiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WISE: Kein Planet X im äußeren Sonnensystem</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wise-kein-planet-x-im-aeusseren-sonnensystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 19:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Brauner Zwerg]]></category>
		<category><![CDATA[CIT]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Oorthsche Wolke]]></category>
		<category><![CDATA[Planet x]]></category>
		<category><![CDATA[supermassives schwarzes Loch]]></category>
		<category><![CDATA[WISE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38412</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Auswertung der mit dem Infrarotteleskop WISE gewonnenen Daten stießen die Wissenschaftler auf mehrere Tausend zuvor unbekannte Sterne und eine Vielzahl neu entdeckter Asteroiden. Die Existenz eines größeren Planeten, welcher bisher unentdeckt in unserem äußeren Sonnensystem die Sonne umkreist, kann dagegen ausgeschlossen werden. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL. Bereits am 14. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der Auswertung der mit dem Infrarotteleskop WISE gewonnenen Daten stießen die Wissenschaftler auf mehrere Tausend zuvor unbekannte Sterne und eine Vielzahl neu entdeckter Asteroiden. Die Existenz eines größeren Planeten, welcher bisher unentdeckt in unserem äußeren Sonnensystem die Sonne umkreist, kann dagegen ausgeschlossen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032014203026_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032014203026_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, Gemini Observatory, AURA, NSF" width="260"/></a><figcaption>
Das Doppelsystem WISE J104915.57-531906. In der WISE-Aufnahme konnten die beiden Braunen Zwerge, welche in einer Entfernung von etwa 6,5 Lichtjahren zur Sonne ein Sternpaar bilden, nicht getrennt abgebildet werden. Dies gelang jedoch im Rahmen von nachfolgenden Beobachtungen mit dem GEMINI-South-Teleskop in Chile, dessen Hauptspiegel über einen Durchmesser von 8,1 Metern verfügt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, Gemini Observatory, AURA, NSF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 14. Dezember 2009 startete die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA das Weltraumteleskop <i>WISE</i> (kurz für <i>Wide-field Infrared Survey Explorer</i>). Das wissenschaftliche Ziel dieser Mission bestand in einer vollständigen Kartierung des Himmels in vier verschiedenen infraroten Wellenlängenbereichen. Bei der Auswertung des umfangreichen Datenmaterials, welches das <i>WISE</i>-Teleskop in den folgenden Monaten seiner Primärmission von fast 750 Millionen kosmischen Objekten gesammelt hat, stießen die Astronomen unter anderem auf eine große Anzahl von bisher unentdeckten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Supermassives_Schwarzes_Loch#Supermassereiche_Schwarze_L.C3.B6cher" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Supermassereichen Schwarzen Löchern</a> und eine zuvor unbekannte Galaxienklasse (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wise-mit-massenhaft-neuentdeckungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Umkreis von 500 Lichtjahren um unser Sonnensystem entdeckten die Astronomen zudem 3.525 zuvor unbekannte Sterne und <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brauner_Zwerg" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Braune Zwerge</a>. Zwei dieser Braunen Zwerge bilden dabei ein Doppelsystem, welches sich lediglich etwa 6,5 Lichtjahre von der Sonne entfernt befindet (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/neue-nachbarn-ein-sternenpaar-in-nur-65-lichtjahren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). Und auch in unserem Sonnensystem konnten mittels der <i>WISE</i>-Daten mehrere Zehntausend Asteroiden und etwa zwei Dutzend Kometen entdeckt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben Objekte entdeckt, die zuvor komplett übersehen wurden&#8220;, so Davy Kirkpatrick von dem für die Datenauswertung zuständigen Infrared and Processing Analysis Center der NASA am California Institute of Technology (CIT) in Pasadena/Kalifornien. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kein &#8222;Planet X&#8220; jenseits von Neptun</strong>
<br>
Bei diesen neu entdeckten Asteroiden handelt es sich jedoch durchweg um relativ kleine Objekte mit Durchmessern von maximal wenigen Kilometern, welche sich zudem größtenteils innerhalb der Umlaufbahn des Jupiters um die Sonne bewegen. Anzeichen für einen massereichen Gasplaneten, welcher laut verschiedenen Theorien weit jenseits des Planeten Neptun im Bereich der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oortsche_Wolke" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Oortschen Wolke</a> um die Sonne kreisen soll, wurden dagegen nicht gefunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser hypothetische Planet, auch als &#8222;Planet X&#8220; oder <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tyche_(Planet)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Tyche&#8220;</a> bezeichnet, wurde in der Vergangenheit mehrfach von diversen Verschwörungstheoretikern und &#8222;Weltuntergangspropheten&#8220; ins Spiel gebracht, um einen angeblich bevorstehenden, durch eine Kollision mit der Erde hervorgerufenen Weltuntergang heraufzubeschwören. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings verfügt die Theorie eines bisher unentdeckten Planeten innerhalb unseres Sonnensystems auch über einen wissenschaftlichen Hintergrund, denn die derzeitigen Modelle zur Entstehung unseres Sonnensystems und der anschließend erfolgenden Veränderungen der Planetenumlaufbahnen lässt die Existenz eines weiteren Planeten durchaus denkbar erscheinen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 1999 analysierten zudem mehrere Astronomen die Bahnen von verschiedenen langperiodischen Kometen. Dabei gelangten sie zu dem Ergebnis, dass ein bisher unbekannter Planet bei den Kometen der Oortschen Wolke regelmäßige Bahnstörungen verursachen könnte. Diese Objekte würden dabei auf hoch elliptischen Kometenbahnen in das innere Sonnensystem gelenkt. Allerdings müsste die Masse dieses hypothetischen Planeten zu deutlich erkennbaren Störungen in den Umlaufbahnen der Planeten, Zwergplaneten und Asteroiden des äußeren Sonnensystems führen. Da derartige Störungen bisher noch nicht nachgewiesen werden konnten, müsste sich der &#8222;Planet X&#8220; &#8211; sollte er denn überhaupt existieren &#8211; sehr weit jenseits der Umlaufbahn des Neptun befinden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032014203026_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032014203026_small_2.jpg" alt="Penn State University" width="260"/></a><figcaption>
Die Daten von WISE zeigen keine Hinweise auf die Existenz eines bisher unentdeckten größeren Gasplaneten in den Bereichen des äußeren Sonnensystems. Diese Grafik gibt die Entfernung und die minimale Masse wieder, über die ein Planet verfügen muss, um von WISE aufgespürt zu werden. 
<br>
(Bild: Penn State University)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der <i>WISE</i>-Aufnahmen konnten die mit der Auswertung beschäftigten Astronomen jetzt die Theorie eines weiteren, bisher unentdeckten Planeten überprüfen, denn die von <i>WISE</i> im infraroten Bereich des Lichts gewonnenen Daten sind sehr gut dazu geeignet, um auch nach extrem lichtschwachen Objekten innerhalb unseres Sonnensystems zu suchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb einer Entfernung von 10.000 Astronomischen Einheiten zur Sonne, so die Astronomen, kann die Existenz eines  saturngroßen Planeten ausgeschlossen werden. Bis zu einer Entfernung von 26.000 Astronomischen Einheiten &#8211; dies entspricht in etwa einem Viertel des vermutlichen Durchmessers der Oortschen Wolke &#8211; ist zudem auch das Vorhandensein eines von seiner Masse her mit dem Jupiter vergleichbaren Planeten ausgeschlossen. Zum Vergleich: Mit einer Astronomischen Einheit (kurz &#8222;AE&#8220;) beschreiben Astronomen die mittlere Distanz zwischen der Erde und der Sonne. Eine AE entspricht etwa 150 Millionen Kilometern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und auch kein &#8222;Begleitstern&#8220; der Sonne</strong>
<br>
&#8222;Wir gehen davon aus, dass es in den <i>WISE</i>-Daten noch mehr Sterne gibt, die wir bisher noch nicht entdeckt haben&#8220;, so Ned Wright von der University of California in Los Angeles/USA, der für die <i>WISE</i>-Mission verantwortliche Wissenschaftler. &#8222;Wir kennen die Umgebung unseres Sonnensystems nicht so gut, wie man vielleicht denken mag.&#8220; Diese bisher unentdeckten Sterne würden sich dabei allerdings in mehreren Lichtjahren Entfernung zu unserem Sonnensystem bewegen. 
<br>
&#8222;Sterne oder Braune Zwerge, die uns vergleichsweise nahe sind, verraten sich bei zeitversetzten Beobachtungen in Relation zu entfernteren Objekten durch eine stärkere Positionsveränderung am Himmel&#8220;, so Davy Kirkpatrick weiter. Relativ nahe bei der Sonne befindliche Sterne würden sich dabei aufgrund ihrer hohen Eigenbewegung bemerkbar machen, so Ned Wright. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Im äußeren Sonnensystem existiert sehr wahrscheinlich kein größeren Gasplaneten und auch kein kleinerer stellarer Begleiter der Sonne&#8220;, so Kevin Luhman vom Center for Exoplanets and Habitable Worlds an der Penn State University/USA. Auch die Existenz von <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nemesis_(Stern)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Nemesis</a> &#8211; so der Name für einen eventuell existierenden Begleitstern der Sonne &#8211; kann demzufolge ausgeschlossen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/neowise-entdeckt-komet-mit-retrograder-umlaufbahn/" data-wpel-link="internal">NEOWISE entdeckt Komet mit retrograder Umlaufbahn</a> (4. März 2014)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/neowise-arbeitet-wieder/" data-wpel-link="internal">NEOWISE arbeitet wieder</a> (21. Dezember 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/neue-nachbarn-ein-sternenpaar-in-nur-65-lichtjahren/" data-wpel-link="internal">Neue Nachbarn: Ein Sternenpaar in nur 6,5 Lichtjahren</a> (11. März 2013)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wise-mit-massenhaft-neuentdeckungen/" data-wpel-link="internal">WISE mit massenhaft Neuentdeckungen</a> (1. September 2012)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/infrarot-teleskop-wise-abgeschaltet/" data-wpel-link="internal">Infrarot-Teleskop WISE abgeschaltet</a> (26. Februar 2011)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/neowise-beendet-die-asteroiden-suche/" data-wpel-link="internal">NEOWISE beendet die Asteroiden-Suche</a> (2. Februar 2011)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/riesenstern-erzeugt-schockwelle/" data-wpel-link="internal">Riesenstern erzeugt Schockwellen</a> (25. Januar 2011)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/wise-erste-ergebnisse-und-viele-bilder/" data-wpel-link="internal">WISE: Erste Ergebnisse und viele Bilder</a> (18. Februar 2010)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5006.45" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Wide-field Infrared Survey Explorer (WISE)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=819.90" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Aktuelles im Sonnensystem</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wise-kein-planet-x-im-aeusseren-sonnensystem/" data-wpel-link="internal">WISE: Kein Planet X im äußeren Sonnensystem</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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