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	<title>Beagle 2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Beagle 2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Kontaktverlust zu MAVEN und alternde Orbiter am Mars</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 20:56:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lange halten die Marsorbiter noch durch? Am 6. Dezember 2025 verlor die NASA den Kontakt zu ihrem Marsorbiter MAVEN. Sollte kein Kontakt mehr herstellbar sein, würde das die Datentransfermöglichkeiten von und zum Mars einschränken. Die Flotte der um den Mars kreisenden Orbiter kommt jedoch prinzipiell bereits stark in die Jahre. Wie hoch ist der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie lange halten die Marsorbiter noch durch? Am 6. Dezember 2025 verlor die NASA den Kontakt zu ihrem Marsorbiter MAVEN. Sollte kein Kontakt mehr herstellbar sein, würde das die Datentransfermöglichkeiten von und zum Mars einschränken. Die Flotte der um den Mars kreisenden Orbiter kommt jedoch prinzipiell bereits stark in die Jahre. Wie hoch ist der Handlungsbedarf? Um einen Einblick zu erhalten muß etwas ausgeholt werden. <br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA, NASA, Caltech, Wikipedia</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erkenntnisse der berühmten Viking-Sonden, die im Jahr 1976 am Mars gelandet waren, waren nicht angetan Euphorie zu entfachen, und so dauerte es lange bis nach diesen der Mars wieder in den Fokus der Forschung gelangte. Im Rahmen des Planetary Observer Programms der NASA, einem Programm mit welchem nach den teuren Viking Missionen mit günstigeren Sonden die Planetenforschung wieder aufgenommen werden sollte, wurde 1992 Mars Observer gestartet. Jedoch wurde zu diesem schon 3 Tage vor Erreichen eines Marsorbits der Kontakt verloren, und das gesamte Programm fand damit ebenfalls gleich sein Ende.<br>1993 wurde das Mars Exploration Programm der NASA initiiert, ein weit in die Zukunft gerichtetes Programm zur Erforschung des Mars. Die Zielsetzungen waren weitreichend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gibt oder gab es jemals Leben auf dem Mars?</li>



<li>Wie läßt sich das Klima am Mars charakterisieren?</li>



<li>Welche Geologie herrscht am Mars vor?</li>



<li>Wie ist eine menschliche Präsenz am Mars möglich?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dies alles sollten die zukünftigen Sonden, die man Richtung Mars senden wollte, klären. Die Programme wechselten in der Zukunft, die Zielsetzung im Grunde nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-global-surveyor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Global Surveyor</a> (MGS)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_global_surveyor.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Darstellung von NASAs Mars Global Surveyor Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Darstellung von NASAs Mars Global Surveyor Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_global_surveyor-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149672" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_global_surveyor-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_global_surveyor-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Darstellung von NASAs Mars Global Surveyor<br><mark>Credit: NASA</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MGS markierte somit die Wiederaufnahme der Erforschung des Mars durch die NASA. Am 7. November 1996 stand eine Delta II am LC-17A des Capes und hievte MGS mit einer Startmasse von 1062 kg in Richtung Mars. Als Erstes sah man es als erforderlich an den Mars zu kartieren. Dazu verfügte MGS über einige Instrumente, darunter auch eine Kamera und ein Laseraltimeter. Denn das Programm sah ja auch Lander und Rover vor, und um geeignete Landestellen festlegen zu können, musste man den Mars etwas besser kennen. Und damit ergab sich eine weitere Anforderung an MGS. Die Oberflächeneinheiten würden aufgrund von Massenbudgets, Stromversorgung und Orbitalmechanik niemals in der Lage sein die anfallenden Datenmengen Richtung Erde zu schicken. Die Orbiter konnte man jedoch mit ausreichenden Sendeanlagen versehen, so dass nur der kurze Datenverkehr von der Oberfläche in den Orbit verblieb, welcher von leichten, trotzdem breitbandigen, aber energiesparsameren Funkeinrichtungen bewerkstelligt werden konnte.<br>Auch MGS war damit von Beginn an als Relaisstation im Marsorbit ausgelegt. Eine 1,5 m durchmessende Hochgewinnantenne (HGA) stellte mit nur 25 Watt Sendeleistung im X-Band bei 8,4 GHz den Datenverkehr mit der Erde her. Die Datenrate ändert sich dabei natürlich mit dem Abstand von Erde und Mars und konnten bei kurzer Entfernung 85,3 kbit/s erreichen. Zur Sicherheit war auch eine Niedriggewinnantenne vorhanden. Die Mars Relais Antenne stellte im UHF-Band bei 437.1 MHz die Verbindung Richtung Marsoberfläche her. Nur einen Monat nach MGS wurde die Mars Pathfinder Mission gestartet, mit dem der Rover Sojourner auf den Mars gebracht wurde. Da wurden diese Fähigkeiten von MGS bereits benötigt.<br>Am 2. November 2006 wurde der Kontakt zu MGS verloren. Anhand eines schwachen Signales konnte festgestellt werden, dass sich die Sonde im sogenannten &#8222;safe mode&#8220; befindet. Da durch einen Irrtum beide Kopien der Bordsoftware fehlerhaft waren, war der Orbiter verloren.<br>MGS steht nicht mehr zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-climate-orbiter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Climate Orbiter</a> (MCO)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Climate_Orbiter.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mars Climate Orbiter über dem Mars (künstlerische Darstellung) Credit: Wikipedia" data-rl_caption="" title="Mars Climate Orbiter über dem Mars (künstlerische Darstellung) Credit: Wikipedia" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Climate_Orbiter-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149674" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Climate_Orbiter-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Climate_Orbiter-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mars Climate Orbiter über dem Mars (künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: Wikipedia</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch jedes Programm der NASA hat mit den selben Problemen zu kämpfen. Mit Budgetüberschreitungen oder Kürzungen von Budgets. Unter der Prämisse &#8222;cheaper, better, faster&#8220; wurde diese, sowie auch die Mission Mars Polar Lander (MPL), durchgeführt. Ob sie &#8222;schneller&#8220; oder &#8222;billiger&#8220; waren sei dahingestellt. &#8222;Besser&#8220; waren sie allerdings nicht. Mit 638 kg Startmasse war sie auch &#8222;leichter&#8220;, ganz im Sinne der Prämisse. MCO hatte auch über eine 1,3 m durchmessende HGA für das X-Band und über eine UHF Funkeinrichtung zur Bodenkommunikation verfügt.<br>Am 11. Dezember 1998, nur gut 2 Jahre nach MGS, wurde MCO gestartet. Die Flugbahn, in die MCO nach der Ankunft am Mars kommandiert wurde, war jedoch zu tief über der Oberfläche. Das konnte die Sonde nicht überstehen. Als Ursache konnte festgestellt werden, das Lockheed Martin imperiale Einheiten statt der von der NASA geforderten SI Einheiten verwendete, und die Diskrepanz und Missinterpretation der Zahlenwerte führten zu der fehlerhaften Kursänderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ebenfalls stattgefundene Verlust von Mars Polar Lander wurde übrigens nie endgültig geklärt. Als warscheinlichste Ursache nahm man an, dass durch ein Softwareproblem die Landetriebwerke bereits in einer Höhe von ca. 40 m deaktiviert wurden und MPL zerschellte.<br>Durch die beiden Misserfolge zerschellte aber auch der &#8222;cheaper, better, faster&#8220; Ansatz gleich mit.<br>MCO stand also nie zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/odyssey/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">2001 Mars Odyssey</a> (ODY)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2001-Mars-Odyssey.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung von 2001 Mars Odyssey Credit: NASA/JPL" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung von 2001 Mars Odyssey Credit: NASA/JPL" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2001-Mars-Odyssey-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149676" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2001-Mars-Odyssey-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2001-Mars-Odyssey-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung von 2001 Mars Odyssey<br><mark>Credit: NASA/JPL</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 7. April 2001, also keine zweieinhalb Jahre nach MCO, startete die NASA ihren nächsten Orbiter. Die Startmasse von ODY betrug 758 kg. Ein Schwerpunkt der Aufgaben von ODY war die Suche nach Wassereis und die globale Kartierung von Mineralien am Mars. Zu diesem Zweck hat sie unter anderem eine Multispektralkamera, einen Strahlungsdetektor und ein Gammastrahlenspektrometer an Bord. Wassereis konnte übrigens klar nachgewiesen werden. 2012 musste eines der Reaktionsräder abgeschaltet und durch ein Reserverad ersetzt werden. Das Partikelspektrometer ist bereits seit 2003 inaktiv.<br>Eine sehr wichtige Aufgabe fiel ODY aber auch mit der Weiterleitung der Daten der beiden Marsrover Spirit und Opportunity zu.<br>Die ebenfalls 1,3 m durchmessende HGA sendet wiederum im X-Band bei 8,4 GHz, mit der simultan Daten empfangen und gesendet werden können. Es stehen weiter eine Mittelgewinn- und eine Niedriggewinnantenne zur Verfügung. Zur Kommunikation mit den Bodeneinheiten wird wiederum ein UHF System benutzt.<br>2015 wurde der noch verfügbare Treibstoffvorrat auf ODY als ausreichend für einen Betrieb bis ins Jahr 2025 bewertet. Vielleicht konnte noch sparsamer mit diesem umgegangen werden, das Problem bleibt allerdings dass wir schon bald im Jahr 2026 stehen.<br>ODY ist nach wie vor im Einsatz, und gehört zum sogenannten Mars Relais Netzwerk, mit dem Daten der Marsrover zum Deep Space Network der NASA und an ESTRACK weitergeleitet werden. Mit 170,4Mbit/tag transferiert ODY einen relativ kleinen Teil der Gesamtdatenmenge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Express</a> (MEx)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Express.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mars Express Credit: Spacecraft image credit: ESA/ATG medialab; Mars: ESA/DLR/FU Berlin Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Mars Express Credit: Spacecraft image credit: ESA/ATG medialab; Mars: ESA/DLR/FU Berlin Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Express-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149678" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Express-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Express-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mars Express<br><mark>Credit: Spacecraft image credit: ESA/ATG medialab; Mars: ESA/DLR/FU Berlin;</mark><mark> </mark><mark>Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wurde auch die ESA aktiv. MEx wurde am 25. Dezember 2003 bei einer Startmasse von 1120 kg von einer Sojus-FG/Fregat von Baikonur aus gestartet. An Board befand sich auch der Lander Beagle 2. Die Aufgaben solcher Orbiter sind immer vielfältig.<br>Die MARSIS-Antennen sollten bis in eine Tiefe von 5 Kilometer unter der Oberfläche nach Wasser suchen. Die hochauflösende HRSC Stereokamera kann den Mars mit einer Auflösung bis zu 10 m kartografieren; mit der Optik des Super Resolution Channel bis zu 2 m, was aber recht problematisch ist. Weitere Instrumente sind vorhanden um Atmosphäre und Mineralogie des Mars zu untersuchen.<br>Zur Kommunikation mit der Erde verfügt MEx über eine 1,6 m durchmessende HGA mit der im S-Band (2.1 GHz) und im X-Band (8,4 GHz) gesendet werden kann. Zur Sicherheit ist auch eine Niedriggewinnantenne vorhanden.<br>Um mit Beagle 2, und zukünfigen Bodeneinheiten kommunizieren zu können verfügt MEx über die Melacom UHF Sendeeinrichtung. Aber auch zu und von Bodeneinheiten der NASA, wie dem Rover Curiosity, können damit Daten transferiert werden. Auch MEx gehört zum Mars Relais Netzwerk, ist aber nur als Reserve vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beagle 2 konnte übrigens gelandet werden, &#8222;gemeldet&#8220; hat er sich nie. Der Mars Reconnaissance Orbiter der NASA konnte ihn später lokalisieren und feststellen daß sich eines der Solarpanele nicht geöffnet hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-reconnaissance-orbiter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Reconnaissance Orbiter</a> (MRO)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Reconnaissance_Orbiter.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der MRO in einem Marsorbit (künstlerische Darstellung) Credit: Wikipedia" data-rl_caption="" title="Der MRO in einem Marsorbit (künstlerische Darstellung) Credit: Wikipedia" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Reconnaissance_Orbiter-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149680" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Reconnaissance_Orbiter-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Mars_Reconnaissance_Orbiter-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der MRO in einem Marsorbit (künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: Wikipedia</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit MRO plante die NASA wieder größer und leistungsfähiger. Am 12. August 2005, also bereits gut 4 Jahre nach ODY, stemmte eine Atlas 5 die 2180 kg von MRO vom SLC-41 der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) nach oben.<br>Glanzstück des MRO ist wohl sein &#8222;High Resolution Imaging Science Experiment&#8220;, die HiRISE Camera die Auflösungen der Marsoberfläche mit bis zu 0,3 m pro Pixel ermöglicht. Natürlich verfügt er aber über ein ganzes Bündel an Sensorik, z. B. um Mineralien, wie etwa Hämatit, zu lokalisieren, Staub und Wasserdampf in der Atmosphäre zu untersuchen, Wasservorkommen zu lokalisieren und einiges mehr.<br>Der Datenmenge die durch die umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit anfällt, und jener die von Bodeneinheiten weiterzuleiten ist, musste auch Rechnung getragen werden. MRO verfügt über eine 3 m durchmessende HGA um im X-Band mit bis 100 W Sendeleistung Daten mit 500 kBit/s bis 4 Mbit/s zu transferieren. Auch das Ka Band bei 32 GHz für noch höhere Datenraten wurde erprobt, wird aber nicht mehr weiter genutzt, um es im Falle eines Ausfalles des X-Band Senders, der nicht mehr auf den Reserveverstärker umschalten kann, zur Verfügung zu stehen. Niedriggewinnantennen für Notfälle sind auch vorhanden. Die UHF Verbindung zu den Bodeneinheiten wurde weiterentwickelt und in das <a href="https://discovery.larc.nasa.gov/PDF_FILES/29Electra_Description.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Electra Proximity Link Payload</a> Package integriert. Datenraten von bis zu 2 Mbit/s zu den Bodeneinheiten können damit erzielt werden.<br>Auch MRO ist Teil des Mars Relais Netzwerks, und transferiert durchschnittlich 447.5 Mb/tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://science.nasa.gov/mission/maven/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Atmosphere and Volatile Evolution</a> (MAVEN)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Maven.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="MAVEN (künstlerische Darstellung) Credit: NASA/GSFC" data-rl_caption="" title="MAVEN (künstlerische Darstellung) Credit: NASA/GSFC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Maven-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149683" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Maven-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Maven-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">MAVEN (künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: NASA/GSFC</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal dauerte es etwas länger bis zur nächsten großen Mars Mission. Am 18 November 2013, diesmal also gut 8 Jahre nach MRO, hob der 2454 kg schwere Orbiter wiederum auf einer Atlas 5 vom SLC-41 der CCAFS ab. Forschungsziel von MAVEN ist herauszufinden, warum und wie Mars seine Atmophäre an das Weltall verloren hat und Daten über die Entwicklung des marsianischen Klimas zu sammeln. Dafür sind eine Reihe von Instrumenten vorhanden. Die HGA hat 2 m Durchmesser, gesendet wird wieder im X-Band. Für die Bereitstellung der UHF Verbindung Richtung Mars kam wieder das Electra Package zum Einsatz.<br>Zwischen 19. und 28. November 2014 befand sich MAVEN im &#8222;Safe Mode&#8220;. Grund waren Synchronisationsproblem zwischen zwei Rechnern an Bord.<br>Im Jahr 2019 wurde der elliptische Orbit von MAVEN abgesenkt, um öfter und besser mit den Rovern am Mars in Kontakt treten zu können. MAVEN ist also sowohl als Wissenschaftsmission als auch als Teil des Mars Relais Netzwerks von Bedeutung. Über MAVEN werden durchschnittlich 897.5 Mb/tag an Daten transferiert.<br>Auch am 22. Februar 2022 versetzte sich MAVEN in den Safe Mode. Die Trägheitsnavigationseinheiten lieferten keine verwertbaren Daten mehr. Zur Behebung wurden nur noch Daten der Sternsensoren zur Lagebestimmung genutzt. Mit 28. Mai 2022 konnte MAVEN den Betrieb wieder aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://science.nasa.gov/blogs/maven/2025/12/09/nasa-teams-work-maven-spacecraft-signal-loss/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Nun vermeldete die NASA</a> dass von MAVEN am 6. Dezember, nach der Funkstille beim Umrunden der abgewandten Seite des Mars, kein Signal mehr empfangen werden konnte. Die Telemetrie von MAVEN hatte gezeigt, dass alle Subsysteme normal arbeiteten, bevor MAVEN in den Funkschatten des Mars eingetreten ist. Die Operationsteams untersuchen den Vorfall.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage ist nun, ob die NASA tatsächlich über &#8222;kein&#8220; Signal, oder nur über keine regulären Signale, sondern nur über Signale welche der Safe Mode sendet, verfügt. Auch im Safe Mode kann die Sonde über die HGA Statusdaten versenden, bzw. Kommandos erhalten. Sollte die HGA nicht verfügbar sein, so müssten über eine Niedriggewinnantenne zumindest schwache Lebenszeichen der Sonde empfangbar sein. Auch dann besteht Hoffnung. Ohne jeglichen Kontakt zur Sonde wäre diese auf alle Fälle verloren. Nicht übersehen kann man jedoch die Tatsache, das die NASA seit nunmehr 12 Jahren keine Erneuerung der Orbiterinfrastruktur am Mars durchführt. Auch wenn der Treibstoff anscheinend noch über das Jahr 2030 reicht, so ist es trotzdem so, dass die Orbiterflotte altert. Raumfahrzeuge altern auch durch äußere Einflüsse wie Strahlung oder hohe Temperaturschwankungen, was irgendwann zu Ausfällen führen kann.<br>Außerdem müssten, selbst wenn man Anfang der dreißiger Jahre einen neuen Orbiter Richtung Mars schicken wollte, wegen der langen Projektlaufzeiten, bereits Maßnahmen eingeleitet worden sein. Sehr vielversprechend sieht es da nicht aus.<br>Bau und Start des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mars_Telecommunications_Orbiter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars Telecommunications Orbiter</a> wurden bereits 2005 abgesagt. Am 4. July 2025 wurde beschlossen das Projekt wieder aufzuehmen. Wann und ob überhaupt er sich wieder aus der Asche erhebt, bleibt abzuwarten.<br>Die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/International_Mars_Ice_Mapper_Mission" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">International Mars Ice Mapper Mission</a> sollte ursprünglich 2026 gestartet werden. 2022 wurde die Finanzierung des Projekts von der NASA eingestellt. Ob er nun wie geplant im Zeitraum 2031-2033 gestartet werden kann, bleibt angesichts des frühen Entwicklungsstadiums ebenfalls abzuwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte MAVEN nicht mehr aktivierbar sein, so müßte ca. das doppelte der Datenmenge welche MRO durchschnittlich transferiert, zusätzlich auf ihn selber und andere Orbiter umverteilt werden, falls das möglich ist. Ein Ausfall von MAVEN ist also durchaus schwerwiegend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zukünftig wird ja vom größten Startserviceprovider der USA beabsichtigt eigene Raumfahrzeuge, in der Folge sogar in bemannter Form, zum Mars zu schicken. Auch da wird man sich fragen müssen, inwieweit man sich da noch auf die bestehenden Orbiter stützen kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Orbiter ist jedoch noch unerwähnt, da er erst nach MAVEN zum Mars aufgebrochen ist:<br><strong><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ExoMars Trace Gas Orbiter</a> (TGO)</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="ExoMars Trace Gas Orbiter Credit: ESA–D. Ducros, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="ExoMars Trace Gas Orbiter Credit: ESA–D. Ducros, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-149685" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/ExoMars_Trace_Gas_Orbiter-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ExoMars Trace Gas Orbiter<br><mark>Credit: ESA–D. Ducros, Licence: ESA Standard Licence</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">TGO ist ein Mars Orbiter der ESA. Am 14. März 2016 wurde TGO mit einer Proton-M/Briz-M von Baikonur Richtung Mars gestartet. Es war ein Schwergewicht mit 4332 kg Masse. Darin enthalten war jedoch auch das Landeexperiment Schiaparelli mit 577 kg.<br>Die Landung von Schiaparelli ist im übrigen nicht geglückt, zumindest nicht in einem Stück.<br>Die Aufgabe von TGO war die Untersuchung der Atmosphäre des Mars, insbesondere das Aufspüren von Spurengasen wie Methan, da man dieses auch als Biomarker in Betracht zieht. Weiter sollte TGO auch als Relaisstation für den Rosalind Franklin Rover dienen. Der befindet sich weiter auf der Erde und der Einsatz erscheint ungewiss. Die HGA von TGO misst 2,2 m und wird im X-Band mit 65 W betrieben. Richtung Mars wird wiederum per UHF gesendet. Sehr sinnvollerweise steuerte die NASA das Electra Package bei. Dies erleichert nun die Interoperabilität mit den derzeitlich am Mars befindlichen NASA Rovern Curiosity und Perserverance.<br>Auch der ESA Orbiter TGO ist Teil des Mars Relais Netzwerks. TGO transferiert zusätzlich auch Daten zu russischen Bodenstationen. Mit 1562.7 Mb/tag fließt über TGO der größte Anteil am Datenaufkommen des Mars Relais Netzwerks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die angeführten Datentransferraten entstammen Angaben der NASA von September 2025.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur als Ergänzung: Die kürzlich gestarteten <a href="https://science.nasa.gov/mission/escapade/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EscaPADE</a> Sonden, welche auch für den Marsorbit bestimmt sind, können keinerlei Relaisfunktionen übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4087.msg582044#msg582044" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MAVEN &#8211; Mars Atmosphere and Volatile EvolutioN</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Marslander Beagle 2 nach elf Jahren entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marslander-beagle-2-nach-elf-jahren-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2015 18:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[HiRISE]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war eines der großen Mysterien im Verlauf der mittlerweile seit 50 Jahren andauernden Erkundung des Mars durch Raumsonden. Welches Schicksal erlitt der von der Raumsonde Mars Express mitgeführte Lander Beagle 2, der seit seiner für den 25. Dezember 2003 vorgesehenen Landung auf unserem Nachbarplaneten als &#8218;verschollen&#8216; galt? Elf Jahre später wurde Beagle 2 jetzt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es war eines der großen Mysterien im Verlauf der mittlerweile seit 50 Jahren andauernden Erkundung des Mars durch Raumsonden. Welches Schicksal erlitt der von der Raumsonde Mars Express mitgeführte Lander Beagle 2, der seit seiner für den 25. Dezember 2003 vorgesehenen Landung auf unserem Nachbarplaneten als &#8218;verschollen&#8216; galt? Elf Jahre später wurde Beagle 2 jetzt auf Aufnahmen entdeckt, welche von dem Marsorbiter MRO angefertigt wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: ESA, JPL, University of Arizona, University of Leicester.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Mit dieser Aufnahme der VMC-Kamera wurde am 19. Dezember 2003 die Abtrennung des Marslanders Beagle 2 von der Raumsonde Mars Express dokumentiert. Die Visual Monitoring Camera, so der vollständige Name dieses Kamerasystems, stellt keines der wissenschaftlichen Instrumente der Raumsonde Mars Express dar. Der ursprüngliche Zweck dieser nur mit einer geringen Auflösung arbeitenden Kamera bestand lediglich darin, Bilder der Abkopplung des Marslanders zu erstellen und die Separation dabei fotografisch zu dokumentieren. In den folgenden Jahren wurde nie wieder etwas von dieser Landeeinheit gehört oder gesehen &#8211; jedenfalls bis vor Kurzem&#8230; 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der europäischen Weltraumagentur ESA betriebene Raumsonde <i>Mars Express</i> erreichte den äußeren Nachbarplaneten der Erde am 25. Dezember 2003. Seitdem untersucht dieser Orbiter die Oberfläche und die Atmosphäre des Mars sowie dessen beiden Monde Phobos und Deimos mit <a class="a" href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/mars-express" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">sieben wissenschaftlichen Instrumenten</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Auswertung der dabei gewonnenen Daten ergeben sich für die Planetenforscher wertvolle Einblicke in die Entwicklungsgeschichte des Mars. Aufgrund der Vielzahl der daraus resultierenden Erkenntnisse über dessen Oberflächengeologie sowie zur &#8218;Geschichte des Wassers&#8216; auf unserem Nachbarplaneten und des guten technischen Zustandes der Raumsonde wurde die <i>Mars Express</i>-Mission erst kürzlich bis zum Jahr 2018 verlängert (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-missionsverlaengerung-bis-ende-2018/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Marslander <i>Beagle 2</i></strong>
<br>
Weniger Glück war dagegen der von <i>Mars Express</i> mitgeführten Landeeinheit <i>Beagle 2</i> beschert. Dieser lediglich 57 Kilogramm wiegende Marslander wurde am 19. Dezember 2003 von seiner &#8218;Muttersonde&#8216; abgekoppelt. Nach einem sechstägigen Flug sollte der Lander am Morgen des 25. Dezember gegen 04:00 MEZ im Bereich des knapp nördlich des Marsäquators gelegenen Einschlagsbeckens Isidis Planitia die Marsoberfläche erreichen und die Umgebung seines Landeplatzes anschließend mit verschiedenen Instrumenten und Sensoren untersuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings warteten die für die Überwachung von <i>Beagle 2</i> verantwortlichen Mitarbeiter der ESA an diesem Morgen vergeblich auf den Eingang eines Signals, welches die erfolgreiche Landung bestätigen sollte. Auch die in den folgenden Tagen und Wochen wiederholt erfolgenden Versuche einer Kontaktaufnahme blieben erfolglos. Schließlich wurde die Mission <i>Beagle 2</i> am 6. Februar 2004 von der ESA als verloren erklärt. Eine daraufhin eingerichtete Untersuchungskommission konnte mangels Daten keinen Grund für den Verlust der Mission ermitteln. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_small_2.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, University of Leicester" width="260"/></a><figcaption>
Diese Farbaufnahme fertigte die HiRISE-Kamera des MRO am 15. Dezember 2014 an. Sie zeigt den Marslander Beagle 2, der seit seiner am 25. Dezember 2003 erfolgten Landung auf dem Mars als verschollen galt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, University of Leicester)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da &#8211; wie geplant &#8211; während des Landeanfluges kein Funkkontakt zwischen dem Kontrollzentrum auf der Erde und der Landeeinheit bestand und somit auch keine Telemtriedaten zur Verfügung standen, war unklar, ob der Lander die Marsoberfläche &#8218;in einem Stück&#8216; erreicht hatte oder während der Landung vielleicht zerschellt war. Auch ein Verglühen in der Marsatmosphäre konnte nicht ausgeschlossen werden. In den folgenden Jahren wurden die hochauflösenden Kamerasysteme von verschiedenen Marsorbitern dazu genutzt, um nach den Überresten von <i>Beagle 2</i> zu suchen. Aber auch diese Bemühungen blieben erfolglos. <i>Beagle 2</i> blieb &#8218;verschollen&#8216;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies hat sich jetzt &#8211; mehr als elf Jahre nach dem Tag der Landung &#8211; jedoch geändert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Suche war schließlich doch noch erfolgreich&#8230;</strong>
<br>
Seit dem März 2006 befindet sich die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene und mit sechs wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattete Raumsonde <i>Mars Reconnaissance Orbiter</i> (kurz <i>MRO</i>) in einer Umlaufbahn um den Mars und liefert den an dieser Mission beteiligten Wissenschaftlern seitdem fast täglich neue und immer wieder faszinierende Detailaufnahmen von der Oberfläche und der Atmosphäre unseres äußeren Nachbarplaneten. Die Hauptkamera an Bord des <i>MRO</i>, die von der University of Arizona betriebene <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/hirise-marsforschung-auf-deutsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">HiRISE-Kamera</a>, erreicht dabei mit ihren Aufnahmen unter optimalen Bedingungen eine Auflösung der Planetenoberfläche von bis zu 25 Zentimetern pro Pixel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei passenden Gelegenheiten wurde von dieser Kamera in den vergangenen Jahren auch immer wieder die für <i>Beagle 2</i> vorgesehene Landezone im Bereich des Isidis Planitia abgebildet. Allerdings verfügt diese Zone mit einer Ausdehnung von 170 x 100 Kilometern über eine Fläche von rund 17.000 Quadratkilometern. Die Hauptkamera des <i>MRO</i> kann dagegen pro Aufnahme normalerweise nur eine Fläche von lediglich rund 50 Quadratkilometern abbilden. Da der <i>MRO</i> die Region Isidis Planitia nur gelegentlich überfliegt und zudem nicht genau bekannt war, an welcher Stelle der Lander die Oberfläche exakt erreicht hat, waren die Bemühungen zunächst erfolglos. Zusätzlich erschwert wurde diese Suche auch durch die geringen Abmessungen, über welche <i>Beagle 2</i> verfügt. Selbst mit voll entfalteten Solarpaneelen würde der Lander lediglich knapp zwei Meter durchmessen und somit auf den HiRISE-Aufnahmen nur schwer erkennbar sein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_small_3.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, University of Leicester, Beagle 2" width="260"/></a><figcaption>
Neben dem Lander sind auf dieser Aufnahme auch der Fallschirm und eine Abdeckung erkennbar. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, University of Leicester, Beagle 2)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8230;Dank der Hilfe eines Außenstehenden</strong>
<br>
Trotz der somit nur geringen Erfolgsaussichten setzte das Team der HiRISE-Kamera seine Suche fort. Dabei konnte man auch auf die Mitarbeit der interessierten Öffentlichkeit zählen. Seit dem Januar 2010 besteht auch für nicht direkt in die Mission eingebundene Personen &#8211; egal ob Studenten, Wissenschaftler oder einfach nur &#8218;interessierte Laien&#8216; &#8211; die Möglichkeit, Vorschläge für zukünftige Beobachtungsziele der HiRISE-Kamera abzugeben. Hierzu muss ein Vorschlag für eine abzubildende Region auf dem Mars eingereicht und kurz begründet werden. Sofern sich dieser Vorschlag mit den gegebenen technischen Möglichkeiten und den wissenschaftlichen Zielsetzungen der HiRISE deckt &#8211; die abzubildende Region sollte so zum Beispiel nicht bereits schon zuvor mehrfach abgebildet sein und auch die zukünftigen Orbitparameter des <i>MRO</i> müssen genauso stimmen wie die Beleuchtungsverhältnisse auf der Marsoberfläche während einer möglichen Aufnahme &#8211; werden diese Vorschläge dann eventuell in das zukünftige &#8218;Arbeitsprogramm&#8216; der HiRISE eingebunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Hierdurch wird Studenten und anderen Interessierten die Möglichkeit gegeben, aktiv an der Erforschung des Mars teilzunehmen&#8220;, so Rich Zurek, der Projektwissenschaftler der <i>MRO</i>-Mission vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena/Kalifornien. 
<br>
Michael Croon aus Trier, ein ehemaliger Mitarbeiter des für die Kontrolle des Marsorbiters <i>Mars Express</i> zuständigen Operationsteams, hat das <a class="a" href="https://www.uahirise.org/hiwish/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">HiWish-Projekt</a> dazu genutzt, um eine Aufnahme vorzuschlagen, welche der Suche nach dem verschollenen Lander <i>Beagle 2</i> dienen sollte. Auf der <a class="a" href="https://www.uahirise.org/ESP_030908_1915" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">entsprechenden Aufnahme</a>, welche am 28. Februar 2013 angefertigt wurde, war tatsächlich eine Struktur erkennbar, bei der es sich um den gesuchten Lander handeln könnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_big_4.gif" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_small_4.gif" alt="NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, University of Leicester, Beagle 2" width="260"/></a><figcaption>
Bedingt durch unterschiedliche Beleuchtungsverhältnisse, welche während der Anfertigung der verschiedenen Aufnahmen vorherrschten, erscheint die Hardware von Beagle 2 unterschiedlich stark ausgeprägt. Die drei für diese Animation verwendeten Einzelaufnahmen wurden am 28. Februar 2013, am 29. Juni 2014 und am 15. Dezember 2014 angefertigt. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech, University of Arizona, University of Leicester, Beagle 2)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Kontrast in dieser Aufnahme war jedoch sehr gering und es war schwierig, dort etwas Genaueres zu erkennen&#8220;, so Alfred McEwen, der wissenschaftliche Projektleiter des HiRISE-Kameraexperiments von der University of Arizona. Auf weiteren Aufnahmen dieser Region, angefertigt am 29. Juni 2014 und am 15. Dezember 2014, war schließlich ein heller Fleck erkennbar, welcher sich &#8218;zu bewegen&#8216; schien. Die entsprechenden Aufnahmen wurden anschließend von Mitarbeitern des HiRISE-Teams, des JPL und des <i>Beagle 2</i>-Teams weiter ausgewertet. 
<br>
&#8222;Das ist <i>Beagle 2</i>&#8222;, ist sich Alfred McEwen sicher. Dieser Meinung schließt sich auch Tim Parker, Geologe und Marsforscher am JPL an, der sowohl an der Planung der Suchkampagne als auch an der Bearbeitung der dabei erstellten Aufnahmen beteiligt war. &#8222;Ich habe die Aufnahmen sorgfältig ausgewertet und bin davon überzeugt, dass wir es hier mit  <i>Beagle 2</i>-Hardware zu tun haben.&#8220; 
<br>
Die Veränderungen auf den Aufnahmen resultieren demzufolge aus der blütenförmigen Anordnung der Solarzellen, welche den Lander nach ihrer Entfaltung mit Energie versorgen sollten. Durch veränderte Sonnenstände und unterschiedliche Aufnahmewinkel wird das Sonnenlicht jeweils von einem anderen Sonnenkollektor in Richtung des Marsorbiters reflektiert. Dieser Effekt wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass sich <i>Beagle 2</i> auf einem leicht abschüssigen Untergrund befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir sind sehr glücklich jetzt zu wissen, dass <i>Beagle 2</i> den Mars erreicht hat&#8220;, so Alvaro Giménez, der bei der europäischen Weltraumagentur für den Bereich &#8222;Wissenschaft und robotische Exploration&#8220; verantwortliche Direktor. &#8222;Diese Hingabe, mit der verschiedene Teams versucht haben, den Lander auf den hochaufgelösten Bildern zu entdecken, ist inspirierend.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Dass wir über das Schicksal von <i>Beagle 2</i> überhaupt nichts wussten hat bei uns ein nagendes Gefühl verursacht&#8220;, so Rudolf Schmidt, der zu diesem Zeitpunkt für die Mission <i>Mars Express</i> verantwortliche Projektmanager der ESA. &#8222;Jetzt zu sehen, dass es der Lander tatsächlich bis auf die Oberfläche geschafft hat, ist eine hervorragende Neuigkeit.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17012015190108_small_5.jpg" alt="ESA, Denman productions" width="260"/></a><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung von Beagle 2. Nach der Landung sollten sich Solarpaneele entfalten, welche den Lander anschließend mit Energie versorgen. Dieser Vorgang, so die Interpretation der erstellten HiRISE-Aufnahmen, wurde offenbar nicht vollständig abgeschlossen. 
<br>
(Bild: ESA, Denman productions)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mission von <i>Beagle 2</i> wäre fast erfolgreich gewesen</strong>
<br>
In der unmittelbaren Umgebung der Landestelle sind zudem die Überreste des Landefallschirms sowie der Schutzabdeckung des Landers erkennbar. Durch die Auswertung dieser HiRISE-Aufnahmen lassen sich auch erste Aussagen darüber tätigen, was am Morgen des 25. Dezember 2003 auf dem Mars passiert ist. Die Aufnahmen belegen, dass der Lander die kritische Phase des Eintritts in die Marsatmosphäre und deren Durchquerung ebenso gut überstanden hat wie die anschließende Landung. <i>Beagle 2</i> hat die Oberfläche unseres Nachbarplaneten offenbar unbeschadet erreicht und dabei das Zentrum der angepeilten Landezone um lediglich rund fünf Kilometer &#8218;verfehlt&#8216;. Alleine diese &#8218;Punktlandung&#8216; , welche bei 11,5 Grad nördlicher Breite und 90,4 Grad östlicher Länge erfolgte, stellt einen durchaus beachtlichen Erfolg dar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings scheinen sich anschließend lediglich zwei der Solarpaneele des Landers komplett entfaltet zu haben. Ohne vollständige Energieversorgung und zusätzlich durch die nicht gänzlich ausgefahrenen Solarzellenausleger beeinträchtigt, welche sich vermutlich in einer direkten Linie zwischen der Kommunikationsantenne des Landers und dem in der Marsumlaufbahn operierenden Orbiter befanden, war es dem Lander jedoch nicht möglich, eine Funkverbindung mit dem Orbiter <i>Mars Express</i> zu etablieren oder auf die Kommunikationsversuche seines Kontrollzentrums zu reagieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Vermutungen gehen dahin, dass für die nicht vollständig erfolgte Entfaltung eventuell die Landeairbags verantwortlich gewesen sein könnten. Das Airbag-System sollte den mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 bis 60 Kilometern pro Stunde auf den Marsboden auftreffenden Lander während des Aufpralls schützen. Eventuell haben diese Airbags sich nach der Landung nicht wie vorgesehen von der Landeeinheit gelöst. Auf den HiRISE-Aufnahmen finden sich Hinweise auf die Lage und Position dieser Airbags. Allerdings, so die beteiligten Wissenschaftler, werden weitere Aufnahmen benötigt, um diese Daten bestätigen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Somit scheint sich nach mehr als elf Jahren doch noch herauszustellen, dass die Mission von <i>Beagle 2</i> zumindestens als Teilerfolg bezeichnet werden kann. Leider war es der &#8218;treibenden Kraft&#8216; hinter dieser Mission, dem Prof. Colin Pillinger von der Open University in Milton Keynes/England, nicht mehr vergönnt, diesen Teilerfolg zu verfolgen. Colin Pillinger verstarb bereits am 7. Mai 2014. Ebenfalls im Jahr 2014 verstarben zwei weitere in leitenden Funktionen für die <i>Beagle 2</i>-Mission tätige Mitarbeiter &#8211; Professor George Fraser von der  University of Leicester/England und Professor David Barnes von der Aberystwyth University/Wales.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><br> <strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-missionsverlaengerung-bis-ende-2018/" data-wpel-link="internal">Mars Express: Missionsverlängerung bis Ende 2018</a><a> (23. Dezember 2014) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/beagle-2-keine-fehlerursache/" data-wpel-link="internal">Beagle 2: Keine Fehlerursache</a><a> (26. August 2004) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/beagle-2-lektion-gelernt/" data-wpel-link="internal">Beagle 2: Lektion gelernt</a><a> (22. Mai 2004) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/beagle-2-an-unfinished-business/" data-wpel-link="internal">Beagle 2: An Unfinnished Business</a><a> (10. März 2004) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/beagle-2-im-marsstaub/" data-wpel-link="internal">Beagle 2 im Marsstaub?</a><a> (9. März 2004) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/beagle-2-eine-lektion-fuer-die-zukunft/" data-wpel-link="internal">Beagle 2 &#8211; eine Lektion für die Zukunft?</a><a> (16. Februar 2004) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/beagle-2-fuer-verloren-erklaert/" data-wpel-link="internal">Beagle 2 für verloren erklärt</a><a> (11. Februar 2004) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/kein-lebenszeichen-von-beagle-2/" data-wpel-link="internal">Kein Lebenszeichen von Beagle 2</a><a> (7. Januar 2004) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-weiter-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Mars Express weiter erfolgreich</a><a> (5. Januar 2004) </a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/der-mars-lander-beagle-2/" data-wpel-link="internal">Der Mars-Lander Beagle 2</a> (20. März 2003) </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3849.msg316615#msg316615" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beagle 2 gefunden?</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4079.315" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Express</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.795" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/tag/mars-express/" data-wpel-link="internal">Mars-Express-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal">Mars-Express-Newsarchiv</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong> Berichte der Untersuchungskommission zum Verlust von Beagle 2:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20220401102104/https://www2.le.ac.uk/departments/physics/research/src/Missions/beagle2/downloads/B2-Report.zip/view" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beagle-2 Reports</a> (ZIP File, engl.)</li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachfolger von Beagle 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nachfolger-von-beagle-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2004 16:46:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Marslander]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das englische Beagle 2 Team hat letzten Mittwoch angekündigt eine Nachfolger Mission zu planen&#8230; Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA. Letzten Dezember hingen soviele Hoffnungen auf den europäischen Lander Beagle 2. Dieser landete zwar aber meldete sich anschließend nicht mehr. Kurz darauf gab die ESA Beagle 2 als verloren an. Nun fast ein Jahr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das englische Beagle 2 Team hat letzten Mittwoch angekündigt eine Nachfolger Mission zu planen&#8230;</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzten Dezember hingen soviele Hoffnungen auf den europäischen Lander Beagle 2. Dieser landete zwar aber meldete sich anschließend nicht mehr. Kurz darauf gab die ESA Beagle 2 als verloren an. Nun fast ein Jahr später ist zwar noch immer keine Absturzursache gefunden und doch plant man schon an dem neuen Beagle. Man kam vom früheren Namen &#8222;Beagle 3&#8220; ab und ging zu &#8222;Beagle 2: Evolution&#8220; über. Diese sollen zwei gleiche Raumfahrzeuge sein, ähnlich wie die Viking und die Mars Exploration Rover und sollen 2009 auf dem Mars landen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112004174640_small_1.jpg" alt="None" width="300" height="225"/><figcaption>
So hätte Beagle 2 unter der marsianischen Sonne arbeiten sollen. Leider ist er &#8222;verstorben&#8220; (Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Colin Pillinger, leitender Forscher bei der Beagle 2 Mission sagt, man werde jetzt mehr und früher sämtliche Risiken die in der Mars Atmosphäre liegen versuchen zu finden. Die Risiken eines Staubsturms sollen auch nicht mehr unterschätzt werden. &#8222;Zu landen hat für uns höchste Priorität. Natürlich kann man nie das Risiko auf Null senken, aber man kann es soviel wie möglich senken und wenn wir das geschafft haben werden wir auch erfolgreich sein&#8220;, sagt Pilliniger kurz entschlossen. &#8222;Es wird viel besser sein als letztes Mal.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pillingers Team wird bis 2009 noch viel zu tun haben, zunächst sollte mal die Mission unter Dach und Fach gebracht werden, was angesichts des Beagle 2 Verlustes keine leichte Aufgabe sein dürfte. &#8222;Selbst wenn wir nicht bis 2009 fertig werden, werden wir nichts überstürzen und lieber noch einige Jahre länger an den Raumfahrtzeugen arbeiten&#8220;, versicherte Pillinger. 
<br>
Der kleine ESA Lander Beagle 2 reiste mit Mars Express zum Roten Planeten und klickte sich kurz vor Weihnachten ab und landete auf dem roten Planeten. Von da an hat man keinen Ton mehr von ihm gehört und die Forscher wissen nicht was schief gegangen ist. Er sollte direkt am Mars nach organischen Leben suchen.</p>
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		<title>Nacht der Sterne in Wien</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nacht-der-sterne-in-wien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Ionenantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Planetarium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste &#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220; ging am Abend des 18. September im deutschsprachigen Raum über die Bühne. Raumfahrer.net Redakteur Martin Ollrom besuchte das Planetarium Wien. Autor: Martin Ollrom. Durch den Kontakt mit Frau Fischer des Wiener Planetariums bekam unser Stellvertretender Chefredakteur unerwartet eine Freikarte für die Vorstellung &#8222;Projekt Mars&#8220; am 18. September. Er nutzte [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die erste &#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220; ging am Abend des 18. September im deutschsprachigen Raum über die Bühne. Raumfahrer.net Redakteur Martin Ollrom besuchte das Planetarium Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Kontakt mit Frau Fischer des Wiener Planetariums bekam unser Stellvertretender Chefredakteur unerwartet eine Freikarte für die Vorstellung &#8222;Projekt Mars&#8220; am 18. September. Er nutzte natürlich die Gelegenheit, um diese Vorstellung anzusehen. Die Nacht des 18. September war in Wien eine sehr klare Nacht und so wurden die vielen offenen Sternwarten begünstigt. Auch im Planetarium war der Andrang erfreulich hoch, jedoch waren dann zu Projekt Mars um 22:30 Uhr schon viele auf Sternwarten ausgewichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/kuppel_bild.jpg" alt="" width="364" height="252"/><figcaption>Das Planetarium von außen. Gut zu erkennen ist die Kuppel (Bild: Planetarium Wien)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorstellung fand in einem wunderschönen Kuppelsaal statt. In der Mitte stand ein Spezialgerät, das nur mit zwei Lichtbogenlampen den Sternenhimmel über Europa auf die Kuppel projezierte. Man glaubte, man säße unter dem freien Sternenhimmel, sehr beeindruckend. Projektleiter Harry Hallas erklärte noch schnell wie dieser modernste Sternenprojektor weltweit entstand und welche Eigenschaften er besitzt. Nach diesem kurzen Ausflug in die Technik wechselten wir in die unendlichen Weiten des Weltraums. Unser Ziel war der Mars! Begleitet hat uns die deutsche Originalstimme von Captain Jean Luc Picard aus &#8222;Star Trek: The Next Generation&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Punkt war die Mars Geschichte. Angesprochen wurde vor allem die öffentliche Aufmerksamkeit hinsichtlich des Mars. Als erste Anzeichen von eventuellem intelligenten Leben öffentlich bekannt wurden, griff Hollywood das Thema &#8222;Mars&#8220; auf und drehte unzählige Science Fiction Filme. Eine Radiosendung erregte besonderes Aufsehen und löste eine Massenpanik aus, als ein Angriff von Mars-Menschen übertragen wurde. Danach wurden wichtige Marsmissionen angesprochen und natürlich auch deren Fotos und Missionserfolge näher erläutert. Dabei wurden die Viking-Lander und Viking-Orbiter erwähnt und deren wunderschöne Fotos gezeigt. Danach wurde Mars Global Surveyor eingehend erklärt, der noch heute aktiv ist und vor kurzem seine dritte Missionsverlängerung bekam. Danach wurden die Fehlschläge Mars Climate Orbiter und Mars Polar Lander angesprochen. Der Climate Orbiter ist durch einen Berechnungsfehler verloren gegangen und der Polar Lander wurde zum &#8222;Polar Crasher&#8220;, da sich die Bremsraketen zu früh deaktivierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Five, four, three, two, one…</strong><br>…the European mission Mars Express is now on way to Mars.&#8220; So begann das nächste Mars-Kapitel. So begann das europäische Abenteuer Mars. Mars Express ist nicht nur die erste Mars Mission sondern auch die erste interplanetare Mission Europas. Danach wurde auch Beagle 2 erklärt, der leider ein Fehlschlag wurde. Das Schicksal von Beagle 2 wird wahrscheinlich nie geklärt werden können. Die Mars Exploration Rover wurden natürlich auch noch durchgenommen. Die schönsten Bilder von Spirit und Opportunity wurden auch noch auf die Kuppel projeziert und auch das war sehr beeindruckend. Beide Rover sind jetzt noch aktiv und haben die Konjunktion von Erde-Mars gut überstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde noch die Mars-Bahn und der Weg des Mars an unserem Himmel erläutert. Dass der Mars der erdähnlichste Planet in unserem Sonnensystem ist, war schon klar. Man glaubt, dass der Mars einmal so ähnlich aussah wie die Erde und durch einen Meteoriten-Einschlag zu einem Wüstenplanet wurde, dessen Klima sehr an unsere Wüstengebiete erinnert: Am Tag &#8222;warm&#8220; und in der Nacht &#8222;sehr kalt&#8220;. Danach war noch die Mars-Zukunft an der Reihe. <em>Terraforming</em> war hier das Stichwort. Es ist ein kühner Plan der Wissenschaftler, Bakterien auf den Mars auszusetzen, der Mars-Atmosphäre das Kohlendioxid zu entziehen und stattdessen Sauerstoff in die Mars-Atmosphäre zu bringen. Danach könnte der Rote Planet wieder zu einem lebenden, atmenden Planeten werden, auf dem die ersten &#8222;Marsianer&#8220; leben könnten. Diese &#8222;Marsianer&#8220; werden dann genauso begeistert aufblicken zum wunderschönen Himmel wie tausende Jahre zuvor auch die irdischen Menschen. Dabei wird ein Planet auf den marsianischen Himmel für die Marsianer einen besonderen Stellenwert haben: der kleine Punkt am Himmel namens Mutter Erde. So beendete Captain Picard den Mars Vortrag, der die Zuschauer über 50 Minuten lang beeindruckt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Vorstellung stand Harry Hallas, der die Vorstellung produziert hat und uns die technischen Einrichtungen des Planetariums erläuterte, für weitere Fragen zur Verfügung. Raumfahrer.net-Redakteur Martin Ollrom ließ sich das natürlich nicht nehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hightech_projektor.jpg" alt="" width="367" height="256"/><figcaption>Hier sieht man den modernsten Sternenprojektor der Welt. (Bild: Planetarium Wien)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Raumfahrer.net</em>: Wie weit wäre die Menschheit mit der Marsforschung, wenn Missionen wie Climate Orbiter, Observer, Polar Lander und Beagle 2 ein Erfolg gewesen?<br><em>Hallas</em>: Solche Wenn–Dann-Fragen sind sehr schwer zu beantworten, wenn überhaupt: Aber anzunehmen ist, dass wir sehr viel weiter wären, weil zum Beispiel Observer Geräte erst in Global Surveyor zum Einsatz kamen.<br><em>RN</em>: Gibt es eigentlich schon ESA Pläne für die Mars-Forschung nach Mars Express?<br><em>Hallas</em>: Bis auf die ExoMars-Mission gibt es eigentlich leider noch keine konkreten Pläne. Selbst die ExoMars-Mission ist nicht einmal fix und sitzt auf dem Schleudersitz.<br><em>RN</em>: Wann kann man den Mars wieder an unserem Nachthimmel sehen?<br><em>Hallas</em>: Da er sich jetzt in der so genannten Konjunktion befindet (Erde–Sonne–Mars Linie) ist er von uns aus gesehen hinter der Sonne versteckt und wird erst wieder um den Jänner herum schön sichtbar sein.<br><em>RN</em>: Könnte man theoretisch jedes Jahr eine Mars Sonde starten?<br><em>Hallas</em>: Günstig ist es jedes zweite Jahr, wenn der Mars sich in der so genannten Opposition befindet. Man muss sie auch zur richtigen Zeit zum Mars schicken, denn die Raumsonde braucht einen gewissen Vorsprung zum Mars, da der Mars sich schneller auf seiner Bahn bewegt wie die Raumsonde ihn erreichen könnte.<br><em>RN</em>: Deswegen startet nächstes Jahr auch Mars Reconnaisance Orbiter. Wird die NASA nach Beagle 2 suchen?<br><em>Hallas</em>: Von allein glaube ich nicht. Nur wenn die ESA die NASA darum bittet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach kam das Thema Antriebe auf.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/kommando.jpg" alt="" width="395" height="282"/><figcaption>Über diese Kommandokonsole wird der Sternenprojektor geleitet (Bild: Planetarium Wien)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>RN</em>: Ionenantriebe spielen ihr ganzes Potenzial erst auf größeren Distanzen aus, oder?<br><em>Hallas</em>: Ja eindeutig. Da man den Ionenstrahl viel länger einsetzen kann, erzeugt er weniger Druck auf längere Zeit, so dass sich die Reisezeit zum Pluto von 13 auf sieben Jahre verringert.<br><em>RN</em>: Nun kann man aber die Sinnhaftigkeit des SMART-1 Ziels Mond der ESA anzweifeln. Der Mond ist doch nicht das perfekte Ziel um einen Ionenantrieb zu testen!<br><em>Hallas</em>: Naja für die ESA war immer klar, dass die Raumsonde auch wissenschaftliche Arbeit verrichten soll. Wenn man weiter weg fliegt, muss man auf bewährte und bereits getestete Systeme zurückgreifen, denn dann kann man sich nicht auf ungetestete Systeme verlassen. Der Mond ist in dieser Beziehung das perfekte Ziel und ein Jahr auf und ab ist in der Raumfahrt nichts. Außerdem ist es ja nicht NUR der Ionenantrieb der getestet werden soll, sondern auch entsprechende Systeme, die am Mond gut getestet werden können.<br><em>RN</em>: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harry Hallas besuchte selber die Uni in München und arbeitete mit Nozomi an einer japanischen Sonde. Nozomi sollte zum Mars fliegen, jedoch ist diese Mission von einer Krise in die andere gewandert. Lediglich das Gerät an dem Harry Hallas mitarbeitete, funktionierte einwandfrei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eindruck, den das Wiener Planetarium machte, war ein sehr guter. Auch Harry Hallas der sich freundlicherweise den Fragen gestellt hat, erwies sich als sehr kompetent. Die erste &#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220; im Wiener Planetarium war meiner Meinung nach ein voller Erfolg.</p>
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		<title>Mars Express weiter erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-weiter-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2004 15:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Haupttriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[HRSC-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Marsoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch die jüngste Änderung der Umlaufbahn des europäischen Mars-Orbiters Mars Express am 4.&#160;Januar mit dem Ziel der Reduzierung der Bahnhöhe verlief exakt wie geplant. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA. Um 14:13&#160;Uhr zündete das Haupttriebwerk der Raumsonde planmäßig für fünf Minuten. Durch dieses Manöver wurde der marsfernste Punkt der Umlaufbahn (Apozentrum) von vorher 190.000 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Auch die jüngste Änderung der Umlaufbahn des europäischen Mars-Orbiters <i>Mars Express</i> am 4.&nbsp;Januar mit dem Ziel der Reduzierung der Bahnhöhe verlief exakt wie geplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05012004164736_small_1.jpg" alt="" width="326" height="235"/><figcaption>
Grafische Darstellung der immer niedriger werdenden Umlaufbahnen von 
<i>Mars Express</i>
.
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 14:13&nbsp;Uhr zündete das Haupttriebwerk der Raumsonde planmäßig für fünf Minuten. Durch dieses Manöver wurde der marsfernste Punkt der Umlaufbahn (Apozentrum) von vorher 190.000 auf nun 40.000&nbsp;Kilometer reduziert, während <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Express</i></a> der Planetenoberfläche im marsnächsten Punkt seiner stark elliptischen Umlaufbahn (Perizentrum) jetzt bis auf etwa 250&nbsp;Kilometer nahe kommt. Somit ist ein weiterer, großer Schritt hin zum endgültigen Beobachtungsorbit geschafft, der spätestens Ende Januar erreicht sein soll und Voraussetzung für den optimalen Einsatz der wissenschaftlichen Instrumente an Bord von <i>Mars Express</i> ist: &#8222;Von der zweiten Hälfte des Januar 2004 an werden die Instrumente des Orbiters bereit sein, um die Atmosphäre, die Oberfläche und Teile der Strukturen im Marsuntergrund mit bisher unerreichter Präzision zu untersuchen&#8220;, so die Erläuterung von Michael McKay, <i>Mars Express Flight Operations Director</i> beim <i>European Space Operations Centre (ESOC)</i> in Darmstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in den kommenden Tagen erfolgen weitere Zündungen des Haupttriebwerks der Raumsonde, um die Umlaufbahn weiter anzupassen; diese kommenden Manöver sollen in der Nacht zum 7.&nbsp;Januar sowie in der Nacht zum 11.&nbsp;Januar durchgeführt werden. Außer der Vorbereitung des Orbiters auf seine eigentliche Aufgabe, der Erforschung unseres äußeren Nachbarplaneten von einer Umlaufbahn aus, führen die kommenden Flugmanöver auch dazu, dass <i>Mars Express</i> endlich nach Funksignalen des britischen Mars-Landers <i>Beagle&nbsp;2</i> suchen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach der kommenden Triebwerkszündung wird der Orbiter zum ersten Mal in geringer Höhe genau über die vermutliche Landestelle hinwegfliegen. Bei seinem für den 7.&nbsp;Januar um 13:15&nbsp;Uhr (MEZ) geplanten Überflug wird <i>Mars Express</i> in gerade einmal 315&nbsp;Kilometer Höhe annähernd exakt über die Landeellipse fliegen, in der <i>Beagle&nbsp;2</i> am 25.&nbsp;Dezember die Marsoberfläche erreicht haben sollte. Zwar wird der Überflug in wenigen Minuten absolviert sein, so dass nicht viel Zeit für die Kontaktaufnahme mit dem Lander bleibt; von Vorteil ist dabei jedoch, dass <i>Mars Express</i> so gut wie senkrecht über der vermuteten Landestelle hinwegfliegen wird, so dass eventuelle Funksignale des Landers nicht durch Kraterwälle oder ähnliche geologische Formationen abgeschattet werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig von den Mitte dieser Woche beginnenden Versuchen, Funksignale des Landers aufzufangen, wird in Kürze auch die Suche nach <i>Beagle 2</i> mit Hilfe der in Deutschland entwickelten und gebauten <a href="https://www.raumfahrer.net/der-mars-express-orbiterraums/" data-wpel-link="internal"><i>HRSC</i>-Kamera</a> an Bord von <i>Mars Express</i> beginnen. Im günstigsten Fall wird der <i>Super Resolution Channel (SRC)</i> der Kamera schon am 9. Januar erste Bilder der vermuteten Landestelle aufnehmen, so Prof. Gerhard Neukum vom Institut für Geologische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin gegenüber <i>Raumfahrer.net</i>. Dieser hochauflösende Kanal kann im Perizentrum Aufnahmen der Marsoberfläche mit einer Auflösung von rund zwei Metern je Pixel anfertigen &#8211; nicht genug, um <i>Beagle 2</i> oder seinen Landefallschirm abzubilden, doch ausreichend für eine Lokalisierung des Landers auf der Oberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kenntnis, wo genau der britische Lander auf der Oberfläche liegt, würde natürlich auch für weitere Kontaktversuche von großem Nutzen sein. Sollte jedoch beim Überflug von <i>Mars Express</i> am 7.&nbsp;Januar kein Signal von <i>Beagle&nbsp;2</i> aufgefangen werden, dann werden sich Colin Pillinger und sein engagiertes Team in Großbritannien trotz einiger weiterer Kontaktmöglichkeiten langsam mit dem Gedanken vertraut machen müssen, dass der erste britische (und europäische) Mars-Lander gescheitert ist &#8211; es wäre angesichts eines extrem geringen finanziellen Budgets und des großen Zeitdrucks während der Entwicklungs- und Testphase von <i>Beagle&nbsp;2</i> nicht wirklich überraschend. Aber noch besteht Hoffnung, und dann gibt es da ja auch noch den Orbiter <i>Mars Express</i>, der allen aufgetretenen Problemen zum Trotz das geplante Programm bisher insgesamt zuverlässig absolviert hat.</p>
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		<item>
		<title>Beagle landete in rauer Umgebung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beagle-landete-in-rauer-umgebung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2003 20:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Krater]]></category>
		<category><![CDATA[Landeplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Relaisstation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28836</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beagle 2 ist vielleicht nahe einem Krater gelandet. Dies würde den ausbleibenden Kontakt erklären und gibt den Bodenmannschaften Hoffnung auf ein Happy End. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: SpaceflightNow. Die Landezone, in der der britische Marslander Beagle 2 am 25. Dezember niedergegangen sein sollte, wurde kürzlich von der NASA-Sonde Mars Global Surveyor fotografiert. Dabei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><i>Beagle 2</i> ist vielleicht nahe einem Krater gelandet. Dies würde den ausbleibenden Kontakt erklären und gibt den Bodenmannschaften Hoffnung auf ein Happy End.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: SpaceflightNow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landezone, in der der britische Marslander <i>Beagle 2</i> am 25. Dezember niedergegangen sein sollte, wurde kürzlich von der NASA-Sonde <i>Mars Global Surveyor</i> fotografiert. Dabei offenbarte sich der Mannschaft im Kontrollzentrum ein Krater mit dem Durchmesser von mehr als einem Kilometer, der in der nördlichen Landeregion von <i>Beagle</i> liegt. Sollte die Sonde zufällig gerade dort gelandet sein, dürfte dies die Möglichkeiten einer Kommunikation stark erschweren und könnte auch die bisherigen Probleme erklären, sie zu kontaktieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122003214902_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122003214902_small_1.jpg" alt="None" width="260"/></a><figcaption>
Die vermutete Landeellipse von 
<i>Beagle 2</i>
, aufgenommen kurz nach seiner Landung. Der Krater &#8222;H&#8220; liegt innerhalb dieser Ellipse.
<br>
(Bild: Malin Space Science Systems).
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Dies wäre eine unglaublich unglückliche Situation&#8220;, sagte auch Colin Pillinger, leitender Wissenschaftler und Vater des <i>Beagle 2</i>-Projekts heute morgen.  <br>Derzeit suchen die amerikanische Sonde <i>Mars Odyssey</i> sowie irdische Radioteleskope nach Signalen vom Lander, bisher ohne Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufnahme von <i>Mars Global Surveyor</i>, des zweiten NASA-Orbiters am Roten Planeten, zeigt die Landeregion von <i>Beagle</i> etwa 20 Minuten nach seinem Aufsetzen. Die Auflösung reicht jedoch nicht aus, um den (mit Airbags) nur zwei Meter breiten Lander aufzulösen. Jedoch zeigt das Bild einen Krater, der dem Meteorkrater im US-Bundesstaat Arizona ähnelt. Dieser hat einen Durchmesser von 1,2 Kilometern und ist mehrere hundert Meter tief. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Als wir die Landezone aussuchten, haben wir versucht, deutlich erkennbare Krater zu meiden, die bei geringer Auflösung sichtbar waren. Sie können aber nicht jeden Krater auf dem Mars meiden, sonst könnten sie niemals dorthin gehen&#8220;, sagte Pillinger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben diese Stelle ausgesucht, weil wir es für den richtigen Ort hielten, eine Landung zu riskieren &#8211; keine Hänge, keine Höhe, Felsdichte geringer als 15 Prozent.&#8220; Pillinger fasst die favorisierten Bedingungen einer Landestelle zusammen: &#8222;Genug Gestein, um die Geologen glücklich zu machen aber nicht so viele, dass es die Ingenieure zu Tode ängstigt.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Dies ist das erste Bild, dass wir von der Stelle machen konnten, von der wir vermuteten es ist unser Standort. Natürlich waren wir dazu nicht in der Lage, bevor nicht wir die genaue Ellipse berechnen konnten, nachdem sich <i>Beagle</i> von <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Express</i></a> getrennt hat. Als wir anfingen die Mission zu planen, umfasste die Landeellipse ein Gebiet von 300 mal 480 Kilometern, was sehr groß ist. Als <i>Mars Express</i> zum Mars abflog, wurde die Navigation besser&#8220;, sagte Missionsmanager Markus Sims. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der erfolgreichen Abtrennung von <i>Beagle 2</i> am 19. Dezember konnten die Kontrollmannschaften bereits eine auf 70 mal 10 Kilometer verkleinerte Landeellipse berechnen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122003214902_small_2.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
<i>Beagle 2</i>
 kurz nach dem Aufsetzen in seinen Airbags 
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der jüngsten Entdeckung des Kraters gehen die Bodenmannschaften aber davon aus, dass die Chancen für eine Landung Beagles in dem Krater gering sind: 
<br>
&#8222;Es ist absolut unmöglich, so zu zielen, dass man einen ein-Kilometer-Krater meidet. Das Zielen wurde besser, je mehr wir über die Bahn von <i>Mars Express</i> wussten. Die besten Werte, die absolut am besten machbar sind, war ein Zielgebiet von 70 mal 10 Kilometern. Es gibt schrecklich viele ein-Kilometer-Krater, die in eine Ellipse dieser Größe passen&#8220;, sagte Pillinger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir wären unglaublich genau und dazu unglaublich unglücklich, wenn wir in diesem Krater heruntergekommen sind, was keine gute Nachricht wäre. [&#8230;] Aus offensichtlichen Gründen befinden sich Einschlagstrümmer in seiner Umgebung, das heißt mehr als 15 Prozent Felsen und wenn wir auf dem Grund des Kraters sind, reduzieren sich die Möglichkeiten, ein Signal herauszuschicken.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Tagen wird <i>Mars Odyssey</i> der NASA weiter versuchen, eine Verbindung zu <i>Beagle 2</i> herzustellen. Da das britische Radioteleskop <i>Lovell</i> nahe Manchester nun außerhalb der Reichweite ist, wird ein Teleskop der Stanford Universität diese Aufgabe übernehmen. Anfang Januar ist auch der europäische Orbiter <i>Mars Express</i> in der Lage, eine direkte Verbindung zu dem unglücklichen Lander <i>Beagle</i> herzustellen.</p>
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		<item>
		<title>Noch immer kein Signal von Beagle 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/noch-immer-kein-signal-von-beagle-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2003 22:44:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Odyssey]]></category>
		<category><![CDATA[Radioteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den zwei erfolglosen Versuchen, Kontakt mit dem Marslander Beagle 2 aufzunehmen, ist jetzt die weitere Vorgehensweise veröffentlicht worden. Ein Beitrag von christianibetsberger. Quelle: ESA. &#8222;Es gibt keinen Grund zur Panik. Es ist, als ob man einen Liebesbrief versandt hat und sehnsüchtig auf die Antwort wartet.&#8220; So formuliert es Colin Pillinger, Leiter der Mission, bei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach den zwei erfolglosen Versuchen, Kontakt mit dem Marslander <i>Beagle 2</i> aufzunehmen, ist jetzt die weitere  Vorgehensweise veröffentlicht worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von christianibetsberger. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26122003234403_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
<i>Beagle 2</i>
 in seiner vorgesehenen Arbeitsposition auf der Marsoberfläche. 
<br>
  (Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Es gibt keinen Grund zur Panik. Es ist, als ob man einen Liebesbrief versandt hat und sehnsüchtig auf die Antwort wartet.&#8220; So formuliert es Colin Pillinger, Leiter der Mission, bei der letzten Pressekonferenz. Zudem versicherte er, daß es noch elf andere geplante Versuche geben wird, Kontakt mit <i>Beagle 2</i> aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Versuch über das britische Radioteleskop (<i>Jodrell Bank Observatory</i>) Kontakt her zustellen, scheiterte. Doch trotz dieses Misserfolges, wird heute abend ein neuer Versuch gestartet. Denn der am frühen durchgeführte Versuch über <i>Mars Odyssey</i> schlug leider ebenso fehl. Das meldete vor Kurzem die offizielle <i>Beagle 2</i> Homepage.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrer.net wird sie über die kommenden Kontaktversuche und das fortlaufende Geschehen eingehend informieren. Voraussichtlicher Plan der Kontaktaufnahmen: Über <i>Mars Odyssey</i> zwischen dem 26. und 31. Dezember 2003 und über <i>Mars Express</i> zwischen dem 6. und 17 Januar 2004.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Informationen zum Verbleib von <i>Beagle 2</i> und zur Mission von <i>Mars Express</i> finden Sie auf unserer Sonderseite sowie auf der rund um die Uhr aktualisierten <a href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-die-ankunft-beim-roten-planeten/" data-wpel-link="internal">Statusseite</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mars Express in Umlaufbahn eingetreten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-in-umlaufbahn-eingetreten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2003 05:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Funkkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Raumsonde Mars Express ist erfolgreich in eine Umlaufbahn um den Mars eingetreten. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: beagle2.com. Wie die ESA mittlerweile bestätigt hat, ist Mars Express planmäßig in eine Umlaufbahn um den Roten Planeten eingetreten. Um 05:11 Uhr (MEZ), genau zum vorberechneten Zeitpunkt, wurde das Signal der omnidirektionalen S-Band-Funkantenne der Raumsonde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäische Raumsonde <i>Mars Express</i> ist erfolgreich in eine Umlaufbahn um den Mars eingetreten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: beagle2.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122003064312_small_1.jpg" alt="" width="304" height="228"/><figcaption>
<i>Mars Express</i>
 beim Eintritt in den Marsorbit.
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die ESA mittlerweile bestätigt hat, ist <i>Mars Express</i> planmäßig in eine Umlaufbahn um den Roten Planeten eingetreten. Um 05:11 Uhr (MEZ), genau zum vorberechneten Zeitpunkt, wurde das Signal der omnidirektionalen S-Band-Funkantenne der Raumsonde empfangen. Auch die Doppler-Daten &#8211; winzige Veränderungen der Funkfrequenzen, die aufgrund von Geschwindigkeitsänderungen der Raumsonde entstehen &#8211; haben das Einschwenken von Mars Express in den Marsorbit bestätigt. &#8222;Die Raumsonde ist in guter Verfassung und in einem Orbit um den Mars&#8220;, so fasst Gaele Winters, <i>Director of Technical and Operational Support</i> der ESA, die erfreuliche Situation zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dagegen ist es dem amerikanischen Orbiter <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-odyssey-2001/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Odyssey</i></a> nicht gelungen, während seines ersten Überflugs über die Landestelle ein Funksignal vom britischen Mars-Lander <i>Beagle&nbsp;2</i> aufzufangen. Heute abend nach 22:00&nbsp;Uhr ist erst wieder ein erneuter Funkkontakt zum Lander möglich, sobald die Sonne an der <i>Beagle&nbsp;2</i>-Landestelle erneut aufgegangen und damit genügend Energie für das Aussenden eines Funksignals vorhanden ist. Dieses Funksignale würde dann jedoch nicht von <i>Mars Odyssey</i> zur Erde weitergeleitet werden, sondern direkt vom 70&nbsp;Meter durchmessenden Radioteleskop des <a href="https://www.jb.man.ac.uk/public/BeagleII.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external"><i>Jodrell Bank</i>-Teleskops</a> in England aufgefangen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><i>Raumfahrer.net</i> wird Sie in den kommenden Stunden zeitnah <a href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-die-ankunft-beim-roten-planeten/" data-wpel-link="internal">auf dieser ständig aktualisierten Status-Seite</a> über die neuesten Ereignisse informieren.</strong></p>
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		<title>Mars Express &#8211; das Warten hat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-das-warten-hat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2003 04:34:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Haupttriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Ankunft der ersten europäischen Mars-Sonde Mars Express sowie des britischen Mars-Landers Beagle&#160;2 beginnt nun das Warten auf die ersten Funksignale. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: none. Um 04:18&#160;Uhr (MEZ) sollte die 34-minütige Zündung des Haupttriebwerks von Mars Express, die den Eintritt in die Marsumlaufbahn bewirkt, abgeschlossen sein. Da jedoch für dieses Manöver [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach der Ankunft der ersten europäischen Mars-Sonde <i>Mars Express</i> sowie des britischen Mars-Landers <i>Beagle&nbsp;2</i> beginnt nun das Warten auf die ersten Funksignale.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: none.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25122003053410_small_1.jpg" alt="" width="317" height="238"/><figcaption>
<i>Mars Express</i>
 beim Eintritt in den Marsorbit.
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 04:18&nbsp;Uhr (MEZ) sollte die 34-minütige Zündung des Haupttriebwerks von <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Express</i></a>, die den Eintritt in die Marsumlaufbahn bewirkt, abgeschlossen sein. Da jedoch für dieses Manöver die Lage der Raumsonde mit Hilfe ihrer Drallräder so verändert werden musste, dass die Hauptantenne nicht mehr Richtung Erde zeigt, werden die im Hauptkontrollraum des <i>European Space Operations Centre (ESOC)</i> in Darmstadt angespannt wartenden Misssionsspezialisten noch bis etwa 09:30&nbsp;Uhr ausharren müssen, bevor endgültig der Erfolg dieses Manövers bestätigt werden kann. Schon vorher jedoch sollte mit Hilfe einer anderen, ungerichtet (&#8222;omnidirektional&#8220;) sendenden Antenne von <i>Mars Express</i> eine erste Information über den tatsächlichen Beginn und Ende der Triebwerkszündung vorliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der britische Mars-Lander <a href="https://www.raumfahrer.net/der-mars-lander-beagle-2/" data-wpel-link="internal"><i>Beagle&nbsp;2</i></a> sollte um 03:47&nbsp;Uhr (MEZ) in die Marsatmosphäre eingetreten und um 03:54&nbsp;Uhr (MEZ) auf der Marsoberfläche gelandet sein. Auch im <i>Beagle&nbsp;2</i>-Kontrollzentrum in Leicester wird sich das Team um Prof. Colin Pillinger noch eine Weile gedulden müssen, bevor der Erfolg der Landung klar ist: Erst gegen 06:30&nbsp;Uhr besteht während des rund 10-minütigen Flugs des amerikanischen Mars-Orbiters <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-odyssey-2001/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Odyssey</i></a> eine Chance, dass Funksignale des Landers aufgefangen und zur Erde weitergeleitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><i>Raumfahrer.net</i> wird Sie in den kommenden Stunden zeitnah <a href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-die-ankunft-beim-roten-planeten/" data-wpel-link="internal">auf dieser ständig aktualisierten Status-Seite</a> über die neuesten Ereignisse informieren.</strong></p>
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		<item>
		<title>Auf Tuchfühlung mit dem Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auf-tuchfuehlung-mit-dem-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2003 13:58:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Haupttriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28846</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile ist Mars Express nur noch halb so weit vom Mars wie der Mond von der Erde entfernt &#8211; in wenigen Stunden werden die Raumsonde und der britische Beagle&#160;2-Lander den Roten Planten erreichen. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA. Um 12:00 Uhr (MEZ) war der Mars Express-Orbiter nur noch 169.000&#160;Kilometer vom Mars entfernt, während [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mittlerweile ist <i>Mars Express</i> nur noch halb so weit vom Mars wie der Mond von der Erde entfernt &#8211; in wenigen Stunden werden die Raumsonde und der britische <i>Beagle&nbsp;2</i>-Lander den Roten Planten erreichen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24122003145831_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
<i>Mars Express</i>
 erreicht den Roten Planeten.
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 12:00 Uhr (MEZ) war der <i>Mars Express</i>-Orbiter nur noch 169.000&nbsp;Kilometer vom Mars entfernt, während die Distanz zu <a href="https://www.raumfahrer.net/der-mars-lander-beagle-2/" data-wpel-link="internal"><i>Beagle&nbsp;2</i></a> etwa 2.300&nbsp;Kilometer betrug und pro Sekunde um 6,5&nbsp;Meter anwuchs. Der Orbiter befindet sich nach der Kurskorrektur vom 20.&nbsp;Dezember mittlerweile auf seiner endgültigen Flugbahn für die <i>Mars Orbit Insertion (MOI)</i> (= Eintritt in den Marsorbit) und fliegt mit 2,8&nbsp;Kilometer pro Sekunde auf den Mars zu, wobei sich die Geschwindigkeit aufgrund der immer stärker wirkenden Mars-Schwerkraft weiter erhöht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Mars Express</i> wird ihren vorgesehenen <i>MOI</i>-Zielpunkt 414 Kilometer über der Marsoberfläche mit einer Genauigkeit von sechs Kilometern treffen. Die von der Missionskontrolle beim <i>ESOC</i> am vergangenen Samstag nach der <i>Beagle&nbsp;2</i>-Abtrennung durchgeführte Kurskorrektur war so exakt, dass die für den 23. Dezember angesetzte zusätzliche &#8222;Feinjustierung&#8220; der Flugbahn entfallen konnte.
<br>
Die Raumsonde ist mittlerweile in die endgültige Konfiguration für den Eintritt in den Marsorbit versetzt worden. Alle für den <i>MOI</i> nicht notwendigen Geräte sind bis gegen 12:00&nbsp;Uhr (MEZ) abgeschaltet worden um die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass die Raumsonde aufgrund unerwarteter Messwerte in den so genannten &#8222;Safe Mode&#8220; übergeht &#8211; dieser Betriebsmodus würde den Eintritt in den Marsorbit unmöglich machen. Bis zur <i>MOI</i> werden nun keine weiteren Kommandos mehr an <i>Mars Express</i> gesendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls zur Vorbereitung der 34-minütigen Zündung des Haupttriebwerks am 25.&nbsp;Dezember um 03:47&nbsp;Uhr (MEZ), die das Raumschiff in den frühen Stunden des Weihnachtstages in einen Marsorbit bringen soll, zählen das Beheizen der Treibstofftanks und die Überprüfung verschiedener Ventile.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <i>Flight Director</i> Michael McKay kommentiert den jetzigen Status wie folgt: &#8222;Von diesem Punkt an beginnt die Spannung wirklich zu wachsen. Wir haben nicht viel mehr zu tun außer zu warten und zuzusehen. Die Zeit, in der wir noch etwas unternehmen können, reduziert sich sehr schnell. Aber wenn irgendetwas unvorhergesehenes auftritt würden wir darauf vorbereitet sein einzuschreiten und die Situation zu retten, indem wir den gesamten Professionalismus und die Fähigkeiten des ESA-Teams sowie der Teams aus der Industrie nutzen würden, die hier bei der <i>ESOC</i> Missionskontrolle versammelt ist.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Einschwenken in die erste, noch stark elliptische Marsumlaufbahn wird mit der Zündung des Haupttriebwerks von <i>Mars Express</i> von 03:47 bis 04:18&nbsp;Uhr (MEZ) beginnen. In den darauf folgenden Tagen sind noch vier weitere &#8211; allerdings deutlich kürzere &#8211; Triebwerkszündungen eingeplant, um den vorgesehenen Beobachtungsorbit zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neueste Berechnungen haben ergeben, dass die Landeellipse von <i>Beagle&nbsp;2</i> &#8211; also das Gebiet, in dem der britische Mars-Lander niedergehen wird &#8211; aufgrund der exakten Ausrichtung von <i>Mars Express</i> während der <i>Beagle&nbsp;2</i>-Abtrennung am letzten Freitag nur noch 70&nbsp;×&nbsp;11&nbsp;Kilometer durchmisst und damit deutlich kleiner ausfällt als vor Missionsbeginn angenommen. Auch das <i>Beagle&amp;nsbp2</i>-Team um Prof. Colin Pillinger kann jetzt nur noch abwarten und hoffen, dass morgen erste Funksignale von der Marsoberfläche im <i>Beagle&nbsp;2</i>-Kontrollzentrum in Leicester eintreffen.
<br>
Nach der Landung von <i>Beagle&nbsp;2</i> gegen 03:54&nbsp;Uhr (MEZ) wird der amerikanische Mars-Orbiter <i>Mars Odyssey</i> bei seinem ersten Flug über die Landestelle um etwa 06:30&nbsp;Uhr (MEZ) versuchen, Funksignale des Landers aufzufangen und zur Erde weiterzuleiten. Dabei ist die relativ kleine Landeellipse von Vorteil, denn dadurch kann <i>Mars Odyssey</i> optimal für den Empfang der Funksignale von <i>Beagle&nbsp;2</i> ausgerichtet werden. Im besten Fall könnten dann gegen 07:30&nbsp;Uhr (MEZ) die Signale und vielleicht schon eine erste Aufnahme von der Marsoberfläche im Kontrollzentrum eintreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Internet-Adresse <a href="https://web.archive.org/web/20040401090154/http://esa.capcave.com/esa/marsexpress/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">http://esa.capcave.com/esa/marsexpress</a> werden am frühen Morgen die wichtigsten Ereignisse der Ankunft beim Mars live per Video-Streaming zu verfolgen sein. Unabhängig davon werden wir Sie auf <i>Raumfahrer.net</i> natürlich auch ständig und zeitnah über die neuesten Ereignisse auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/auf-tuchfuehlung-mit-dem-mars/" data-wpel-link="internal">Auf Tuchfühlung mit dem Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mars Express: Die Ankunft beim Roten Planeten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-die-ankunft-beim-roten-planeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75849</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dieser Seite halten wir Sie über die aktuellen Ereignisse während der Landung von Beagle&#160;2 und dem Eintritt in den Marsorbit von Mars Express auf dem Laufenden. Autor: Michael Stein und Karl Urban. Die europäische Raumfahrtagentur informiert per Video-Streaming im Internet ebenfalls über die wichtigsten Ereignisse. Weiterhin wird ein aktuelles WebCam-Bild des Hauptkontrollraums beim European [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-die-ankunft-beim-roten-planeten/" data-wpel-link="internal">Mars Express: Die Ankunft beim Roten Planeten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dieser Seite halten wir Sie über die aktuellen Ereignisse während der Landung von <em>Beagle&nbsp;2</em> und dem Eintritt in den Marsorbit von <em>Mars Express</em> auf dem Laufenden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/jodrell.jpg" alt="" width="328" height="364"/><figcaption>Das britische Radioteleskop in <em>Jodrell Banks</em> lauscht ständig nach Signalen von <em>Beagle 2</em>.<br>(Grafik: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Raumfahrtagentur informiert per <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://web.archive.org/web/20040401090154/http://esa.capcave.com/esa/marsexpress/" target="_blank" data-wpel-link="external">Video-Streaming im Internet</a> ebenfalls über die wichtigsten Ereignisse. Weiterhin wird ein aktuelles WebCam-Bild des Hauptkontrollraums beim <em>European Space Operations Centre (ESOC)</em> in Darmstadt angeboten.<br><br>Alle nachfolgenden Zeitangaben auf dieser Seite sind Angaben in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ), soweit nichts anderes angegeben ist.<br><br><strong>Mittwoch, 31. Dezember, 18:00 Uhr:</strong><br>Auch der letzte Kommunikationsversuch mit <em>Beagle 2</em> für dieses Jahr ist ohne ein positives Ergebnis verlaufen. Die Missionsspezialisten in Leicester mussten dieses Mal länger als gewohnt auf das Ergebnis des <em>Mars Odyssey</em>-Überflugs warten, da das <em>Deep Space Network</em> der NASA in diesen Tagen stark durch die Kommunikation mit der Kometensonde <em>Stardust</em> und dem Mars-Rover <em>Spirit</em> in Anspruch genommen wird &#8211; <em>Stardust</em> wird übermorgen und <em>Spirit</em> am 4. Januar sein Ziel erreichen.<br><br>Die <em>Beagle 2</em>-Missionsspezialisten um den britischen Professor Colin Pillinger nutzten den <em>Mars Odyssey</em>-Überflug heute Vormittag jedoch für das Hochladen eines Software-Updates zum Lander, mit dem die interne Uhr zurückgesetzt werden sollte.<br><br>Die nächste Kommunikationsgelegenheit wird Anfang Januar kommen, dann wird erstmals <em>Mars Express</em> versuchen, Funksignale des Landers aufzufangen. Eine erste optimale Gelegenheit für einen Funkkontakt mit <em>Beagle 2</em> wird sich am 7. Januar ergeben, wenn das &#8222;Mutterschiff&#8220; des Landers &#8211; also <em>Mars Express</em> &#8211; in nur 315 Kilometer Höhe über die Landestelle hinweg fliegen wird.<br><br><strong>08:04 Uhr:</strong><br>Erneut überfliegt <em>2001 Mars Odyssey</em> die Landestelle des britischen Mars-Landers. Voraussichtlich im Laufe des frühen Nachmittags wird das Ergebnis dieses Kommunikationsversuchs bekannt gegeben werden &#8211; wahrscheinlich aber wird auch dieser Anlauf erfolglos bleiben.<br><br><strong>Dienstag, 30. Dezember, 22:15 Uhr:</strong><br>Auch beim siebten Überflug des amerikanischen Mars-Orbiters <em>Mars Odyssey</em>, der um 19:20 Uhr begann, konnte kein Signal von <em>Beagle 2</em> empfangen werden. Die Suche geht am kommenden Morgen mit dem nächsten Überflug des Orbiters über die Landestelle weiter.<br><br><strong>20:30 Uhr:</strong><br>Heute früh um 09:00 Uhr führte <em>Mars Express</em> planmäßig eine weitere Kursänderung durch. Die Signale für dieses Manövers wurden durch die erste europäische <em>Deep Space</em>-Station in New Norcia nahe Perth in Australien übertragen. Darin wurde das Triebwerk von <em>Mars Express</em> angewiesen, vier Minuten lang zu zünden. Damit ist die Raumsonde noch 188.000 Kilometer vom Mars und bereits 160 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Ab dem 4. Januar 2004 wird der polare Orbit schließlich sehr viel dichter am Mars vorbeiführen.<br><br>Die Kursänderung führt <em>Mars Express</em> auch dichter in Richtung des britischen Landers <em>Beagle 2</em>. Das Landegebiet wird der Orbiter am 7. Januar um 13:13 Uhr (MEZ) das erste mal direkt überfliegen und hat damit größere Chancen das Landefahrzeug zu kontaktieren, als die amerikanische Sonde <em>Mars Odyssey</em> oder erdgebundene Radioteleskope. Das europäische Raumfahrzeug wird die Landestelle in einer Höhe von nur 315 Kilometern überfliegen.<br><br><strong>13:30 Uhr:</strong><br>Eine weitere Überflugphase von <em>Mars Odyssey</em> endete heute vormittag ohne ein Signal von <em>Beagle 2</em>. Das Team um den kleinen Lander versucht aber weiter Kontakt herzustellen. Dabei wird nun auch die mögliche Landung in einem großen Krater einberechnet.<br><br><strong>Montag, 29. Dezember, 22:00 Uhr:</strong><br>Die Landezone, in der der britische Marslander <em>Beagle 2</em> am 25. Dezember niedergegangen sein sollte, wurde kürzlich von der NASA-Sonde <em>Mars Global Surveyor</em> fotografiert. Dabei offenbarte sich der Mannschaft im Kontrollzentrum ein Krater mit dem Durchmesser von mehr als einem Kilometer, der in der nördlichen Landeregion von <em>Beagle</em> liegt. Sollte die Sonde zufällig gerade dort gelandet sein, dürfte dies die Möglichkeiten einer Kommunikation stark erschweren und könnte auch die bisherigen Probleme erklären, sie zu kontaktieren.<br><br><strong>Sonntag, 28. Dezember, 23:50 Uhr:</strong><br>Der heutige Überflug von <em>Mars Odyssey</em> brachte keine neuen Ergebnisse.<br><br><strong>12:00 Uhr:</strong><br>Ein weiterer Kontaktversuch mit dem britischen <em>Lovell</em>-Radioteleskop sowie mit der Raumsonde <em>Mars Odyssey</em> zu <em>Beagle 2</em> verlief erfolglos. Die ESA sowie das britische Lander-Team hoffen weiter auf den Einsatz von <em>Mars Express</em> ab dem 4. Januar. Desweiteren soll jetzt ein spezielles &#8222;Tiger-Team&#8220; innerhalb der <em>Beagle 2</em>-Gruppe alle möglichen Szenarien durchdenken, die für den fehlenden Kontakt verantwortlich sein könnten. Dazu gehört allerdings kein möglicher Totalausfall des Landers, wie ein Verglühen in der Atmosphäre vor der Landung oder eine zu unsanfte Landung.<br><br><strong>Samstag, 27. Dezember, 15:20 Uhr:</strong><br>Eine Verbindung zu <em>Beagle 2</em> konnte weiterhin nicht hergestellt werden. Aber es besteht weiter Hoffnung:<br><br>&#8222;<em>Odyssey</em> und <em>Jodrell Bank</em> sind nicht unsere wichtigsten Kommunikationswege&#8220;, sagte Colin Pillinger, leitender <em>Beagle 2</em>-Wissenschaftler in einer Pressekonferenz heute früh. &#8222;Die Schwierigkeit ist, dass wir bei der Suche mit <em>Odyssey</em> und <em>Jodrell</em> voraussetzen, dass <em>Beagle</em> mit dem Raumfahrzeug sprechen kann oder on-air ist, so dass das Teleskop nach den Signalen suchen kann.&#8220;<br><br>&#8222;Wir hoffen und glauben, dass die beste Kommunikationsmöglichkeit mit Mars besteht, wenn wir warten, bis <em>Mars Express</em> für uns einsatzbereit ist. <em>Mars Express</em> ist unser wichtigster Kommunikationsweg &#8211; es ist das Raumfahrzeug, das wir die vergangenen drei oder vier Jahre ununterbrochen getestet haben. Also vermuten wir, dass es der beste Weg ist, mit <em>Beagle 2</em> zu sprechen.&#8220;<br><br><em>Mars Express</em>, der wichtigste Teil von Europas erster Marsmission, erreichte den Mars am Weihnachtstag. Derzeit ist der Orbiter noch in einem stark elliptischen Orbit, der ihn sehr weit vom Planeten wegführt. In der nächsten Woche wird der Antrieb erneut gezündet, um die Umlaufbahn zu verkleinern. Und dann wird er in der Lage sein, nach <em>Beagle 2</em> zu suchen.<br><br>&#8222;Wir haben immer gewusst, dass dieses Warten anstrengend werden würde: Zu wissen, dass <em>Beagle</em> auf der Oberfläche ist, aber wir das reguläre Kommunikationssystem nicht benutzen können &#8211; ein Kommunikationssystem, das lange durchdacht wurde&#8220;, so David Southwood, Wissenschaftsdirekter der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. &#8222;Colin [Pillinger] und sein Team haben Alternativen eingebracht, die wir ausprobiert haben &#8211; die Kooperation mit den Amerikanern, die <em>Mars Odyssey</em>-Sonde für die Verbindung zu benutzen und das große Radioteleskop von Jodrell Banks in Cheshire, England. Dies sind eigentlich nur zusätzliche Möglichkeiten, weil wir uns darüber im Klaren waren, dass die Medien und die Öffentlichkeit sofort wissen möchten, wie es <em>Beagle</em> geht.&#8220;<br><br><br><strong>01:00 Uhr:</strong><br>Das <em>Jodrell Bank</em>-Teleskop konnte auch im aktuellen Kommunikationsfenster keinen Kontakt zu <em>Beagle 2</em> herstellen.<br><br><strong>Freitag, 26. Dezember 2003, 22:20 Uhr:</strong><br>Die heutige Überflugphase von <em>Mars Odyssey</em> ist zu Ende. In dieser Zeit konnten keine Signale von <em>Beagle 2</em> aufgezeichnet werden. Das britische Radioteleskop <em>Jodrell Bank</em> wird zwischen 00:16 und 00:56 Uhr wieder die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme haben.<br><br><strong>20:01 Uhr:</strong><br>Vor 45 Minuten begann die kurze Phase, in der sich die amerikanische Sonde <em>Mars Odyssey</em> erneut über das Landegebiet von <em>Beagle 2</em> bewegte. Es kann jedoch noch einige Zeit dauern, bis die Daten der Sonde ausgewertet sind. Wenn sich etwas ergibt, werden wir Sie natürlich sofort an dieser Stelle darüber informieren.<br><br><strong>01:40 Uhr:</strong><br>Nach dem erfolglosen Überflug von <em>Mars Odyssey</em> bestand ein weiteres Kommunikationsfenster, das heute gegen 00:00 Uhr endete. Das britische Radioteleskop <em>Jodrell Bank</em> hätte in dieser Zeit einen Kontakt herstellen können. Die Webseite des Marslanders <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://web.archive.org/web/20140729024245/http://www.beagle2.com/index.htm/" target="_blank" data-wpel-link="external">Beagle2.com</a> meldete nun, dass auch dieses Vorhaben ohne Ergebnisse geblieben sei:<br>&#8222;<em>A search for a Beagle 2 radio signal was carried out this evening without success</em>.&#8220;<br><br>Das Ausbleiben eines Signals kann aber nach wie vor normal sein: Immerhin gibt es etliche Unbekannte bei der Landung auf einem Planeten. Der Lander kann sich erst nach Sonnenuntergang an den Sternen orientieren, um seine Antenne in Richtung der Erde auszurichten. Vielleicht sitzt er noch da draußen &#8211; aufgefaltet und einsatzbereit &#8211; aber etwas abseits vom Landeort, an dem wir ihn erwarten. Vielleicht hat er heute den Tag über nicht genügend Energie sammeln können, weil etwas seine blütenförmigen Solarpaneele behindert und er hat erst verspätet genügend Energie zur Verfügung, sich bei der Erde zu melden.<br><br>Der nächste Kontaktversuch kann mit <em>Mars Odyssey</em> am Freitag um 19:14 Uhr durchgeführt werden. Das <em>Jodrell</em> hat zwischen 23:40 und 00:20 Uhr die Möglichkeit Kontakt zu <em>Beagle 2</em> aufzunehmen.<br><br>Das Warten geht also weiter.<br><br><strong>Donnerstag, 25. Dezember 2003, 08:10 Uhr:</strong><br>Mittlerweile ist sicher und von der ESA bestätigt, dass sich <em>Mars Express</em> in einer Umlaufbahn um den Mars befindet. Um 05:11 Uhr, genau zum vorberechneten Zeitpunkt, wurde das Signal der omnidirektionalen S-Band-Funkantenne der Raumsonde empfangen. Auch die Doppler-Daten &#8211; winzige Veränderungen der Funkfrequenzen, die aufgrund von Geschwindigkeitsänderungen der Raumsonde entstehen &#8211; haben das Einschwenken von <em>Mars Express</em> in den Marsorbit bestätigt. &#8222;Die Raumsonde ist in guter Verfassung und in einem Orbit um den Mars&#8220;, so fasst Gaele Winters, <em>Director of Technical and Operational Support</em> der ESA, die erfreuliche Situation zusammen.<br>Gleichzeitig gibt es verschiedene mögliche Erklärungen, warum <em>Mars Odyssey</em> beim ersten Flug über die Landestelle von <em>Beagle 2</em> kein Funksignal aufgefangen hat. So kann die Antenne des britischen Landers falsch ausgerichtet gewesen sein, oder die Funkfrequenz der Sendeanlage von <em>Beagle 2</em> hat sich aufgrund der niedrigen Temperaturen an der Oberfläche geringfügig verändert, so dass <em>Mars Odyssey</em> das Signal nicht registriert hat. Natürlich ist es auch möglich, dass bei der sehr riskanten Landung etwas schief gelaufen ist, aber noch sind die <em>Beagle 2</em>-Wissenschaftler optimistisch, dass sich der Lander bei einer der nächsten Kommunikationsmöglichkeiten melden wird.<br><br><strong>07:45 Uhr:</strong><br>Der erste Versuch, mit Hilfe des Mars-Orbiters <em>Mars Odyssey</em> Funksignale vom Mars-Lander <em>Beagle 2</em> zu empfangen, ist fehlgeschlagen. Der amerikanische Orbiter hat bei seinem Flug über die Landestelle kein Funksignal empfangen können. &#8222;Es tut mir leid sagen zu müssen, dass wir noch kein Signal vom <em>Beagle</em>-Lander haben&#8220;, so kommentierte Prof. David Southwood, Wissenschaftsdirektor der ESA, die Situation. Die nächste Möglichkeit, Funksignale des britischen Mars-Landers zu empfangen, besteht erst wieder gegen Mitternacht, wenn an der Landestelle von <em>Beagle 2</em> die Sonne erneut aufgegangen und damit genügend Energie für die Kommunikationsanlage des Landers vorhanden ist.<br><br><strong>06:50 Uhr:</strong><br>Mittlerweile sollte der seit 2001 um den Mars kreisende amerikanische Orbiter <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-odyssey-2001/" data-wpel-link="internal"><em>Mars Odyssey</em></a> die Landestelle von <em>Beagle 2</em> überflogen haben. Sofern er Funksignale des Landers aufgefangen haben sollte wird er in den nächsten Minuten seine bewegliche Hauptantenne zur Erde hin ausrichten und die Daten von <em>Beagle 2</em>, die im optimalen Fall auch eine erste Aufnahme der Landestelle beinhalten, zur Erde senden. Dort werden die Daten mit Hilfe der Bodenstationen des <a href="https://www.raumfahrer.net/neue-antennen-fuer-mars-express-co/" data-wpel-link="internal"><em>Deep Space Network</em></a> der NASA aufgefangen und zur ESA weitergeleitet. Frühestens gegen 07:20 Uhr werden Daten des Landers verfügbar sein &#8211; wenn sie denn existieren.<br>Da um 08:15 Uhr unserer Zeit die Sonne an der Landestelle von <em>Beagle 2</em> untergeht wird ein nächster Kommunikationsversuch frühestens nach dem Sonnenaufgang an der Landestelle um 21:02 Uhr möglich sein: erst dann steht für den solarbetriebenen Lander wieder genügend Energie für eine erneute Kommunikation mit der Erde zur Verfügung.<br><br><strong>06:10 Uhr:</strong><br>Die Auswertung der ersten Funksignale von <em>Mars Express</em>, die über die omnidirektionale Antenne der Raumsonde im S-Band ausgestrahlt worden sind, deutet auf einen erfolgreichen Eintritt des Orbiters in eine Marsumlaufbahn hin! Dies wird auf der <em>Beagle 2</em>-Internetsite berichtet, und auch die WebCam-Bilder aus dem <em>ESOC</em>-Hauptkontrollraum in Darmstadt zeigen mit Sektgläsern bewaffnete Missionsspezialisten. Eine endgültige Bestätigung wird jedoch erst in den kommenden Stunden erfolgen.<br><br><strong>03:47 Uhr:</strong><br>Jetzt sollte die entscheidende Zündung des <em>Mars Express</em>-Haupttriebwerks erfolgen. Ob dieses Manöver wie geplant stattgefunden hat werden die Missionsspezialisten erst nach 09:00 Uhr wissen, wenn wieder Kontakt zur Raumsonde über die 1,6 Meter durchmessende <em>Mars Express</em>-Hauptantenne besteht. Bis dahin können nur die schwachen Signale einer weiteren, ungerichtet abstrahlenden (&#8222;omnidirektionalen&#8220;) Antenne der Raumsonde einen ersten Anhaltspunkt dafür liefern, ob Beginn und Ende der Zündung zum geplanten Zeitpunkt stattgefunden haben.<br>Beinahe zeitgleich tritt in diesen Minuten der britische Mars-Lander <em>Beagle 2</em> in die obersten Schichten der Marsatmosphäre ein, was den Beginn der Abbremsung der gut 70 Kilogramm schweren Landekapsel markiert. Innerhalb der folgenden sieben Minuten bis zur Landung soll die Gesschwindigkeit durch einen Hitzeschild, einen Bremsfallschirm sowie drei Airbags von über 20.000 km/h auf knapp 60 km/h bei der Landung reduziert werden.<br><br><strong>02:00 Uhr:</strong><br><em>Mars Express</em> ist nun noch 23.700 Kilometer vom Mars entfernt. Das entscheidende Ereignis wird um 03:47 Uhr die Zündung des Haupttriebwerks der Raumsonde für 34 Minuten sein. Zu diesem Zweck wird <em>Mars Express</em> um 02:31 Uhr mit einer Änderung seiner Lage im Raum beginnen, die etwa 30 Minuten dauern wird. Danach ist das Haupttriebwerk in die für die Abbremsung erforderliche Richtung gebracht worden. Gleichzeitig wird dadurch die Hauptantenne der Raumsonde nicht mehr Richtung Erde zeigen, so dass bis etwa 09:00 Uhr keine Telemetrie-Daten mehr empfangen werden können.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal"><em>Mars Express</em>-Sonderseite</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mars Express auf der Zielgeraden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-auf-der-zielgeraden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2003 16:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Kurskorrekturmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem die Abtrennung von Beagle&#160;2 gestern wie geplant durchgeführt worden ist wurde heute die Flugbahn von Mars Express geändert, damit der Orbiter in fünf Tagen in eine Marsumlaufbahn einschwenken kann. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA. In den letzten Tagen flog Mars Express einen direkten Kollisionskurs, um den kleinen britischen Mars-Lander Beagle&#160;2 so exakt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem die Abtrennung von <i>Beagle&nbsp;2</i> gestern wie geplant durchgeführt worden ist wurde heute die Flugbahn von <i>Mars Express</i> geändert, damit der Orbiter in fünf Tagen in eine Marsumlaufbahn einschwenken kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20122003174846_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
<i>Mars Express</i>
 bei der letzten Kurskorrektur vor der Ankunft.
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen flog <i>Mars Express</i> einen direkten Kollisionskurs, um den kleinen britischen Mars-Lander <i>Beagle&nbsp;2</i> so exakt wie möglich in sein vorgesehenes Landegebiet zu dirigieren. Mittlerweile fliegt der Lander dem Zielgebiet &#8222;im freien Fall&#8220; entgegen und wird am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages dort landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das kritische Abtrennungsmanöver glücklich überstanden war ging es für <i>Mars Express</i> nun darum, den Kollisionskurs mit dem Roten Planeten wieder zu verlassen und die Flugbahn einzunehmen, die für den Eintritt in den vorgesehenen elliptischen Marsorbit notwendig ist. Um 11:50&nbsp;Uhr (MEZ) heute Mittag konnten die Navigationsspezialisten im <i>European Space Operations Centre (ESOC)</i> in Darmstadt schließlich den Erfolg des für diesen Zweck durchgeführten Kurskorrekturmanövers melden. Auf der nunmehr erreichten Flugbahn wird <i>Mars Express</i> am Morgen des 25.&nbsp;Dezember in etwa 400&nbsp;Kilometer Höhe über der Marsoberfläche sein Haupttriebwerk für rund 40&nbsp;Minuten zünden und aufgrund der dadurch erzielten Geschwindigkeitsverringerung in eine zunächst noch stark elliptische Umlaufbahn um den Mars eintreten.</p>
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		<item>
		<title>Mars Express und Beagle 2 vor der Trennung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-und-beagle-2-vor-der-trennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2003 20:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbags]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag Vormittag gegen 09:40&#160;Uhr geht die monatelange gemeinsame Reise der europäischen Mars-Sonde Mars Express und des britischen Mars-Landers Beagle&#160;2 zum Roten Planeten zu Ende. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA. Mehr als sechs Monate reisen die beiden Gefährte seit ihrem Start am 2.&#160;Juni nun schon gemeinsam durch den leeren interplanetaren Raum unseres Sonnensystems. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag Vormittag gegen 09:40&nbsp;Uhr geht die monatelange gemeinsame Reise der europäischen Mars-Sonde <i>Mars Express</i> und des britischen Mars-Landers <i>Beagle&nbsp;2</i> zum Roten Planeten zu Ende.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18122003210739_small_1.jpg" alt="" width="358" height="226"/><figcaption>
Der Hauptkontrollraum beim 
<i>ESOC</i>
 in Darmstadt. Von hier aus wird die 
<i>Beagle&nbsp;2</i>
-Abtrennung eingeleitet.
<br>
(Foto: Michael Stein)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als sechs Monate reisen die beiden Gefährte seit ihrem Start am 2.&nbsp;Juni nun schon gemeinsam durch den leeren interplanetaren Raum unseres Sonnensystems. In dieser Zeit haben Sie gut 400&nbsp;Millionen Kilometer zurückgelegt und schwere Sonnenstürme wie auch das eine oder andere technische Problem überstanden, doch am morgigen Freitag trennen sich die Wege dieser beiden europäischen Pioniere endgültig: Um 09:31&nbsp;Uhr (MEZ) wird vom <i>European Space Operation Centre (ESOC)</i> in Darmstadt aus der Befehl zur Abtrennung von <i>Beagle&nbsp;2</i> an das Mutterschiff <i>Mars Express</i> übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gute acht Minuten später &#8211; selbst das lichtschnelle Funksignal braucht so viel Zeit, um die 148&nbsp;Millionen Kilometer Wegstrecke von der 35&nbsp;Meter durchmessenden Parabolantenne der <a href="https://www.raumfahrer.net/neue-antennen-fuer-mars-express-co/" data-wpel-link="internal">ESA-Bodenstation New Norcia</a> in Australien bis zur Raumsonde zurückzulegen &#8211; wird der Befehl <i>Mars Express</i> erreichen und eine kleine Sprengladung zünden, die wiederum die Verriegelung eines Federmechanismus lösen wird. Dieser Federmechanismus wird dann <i>Beagle&nbsp;2</i> sanft von ihrem Mutterschiff wegstoßen und gleichzeitig dafür sorgen, dass der Lander in eine Rotation versetzt wird, wodurch die Stabilität während des Flugs erhöht wird. Sollte der erste Versuch nicht glücken bleiben den Missionsspezialisten noch etwa 40&nbsp;Stunden, um verschiedene andere Methoden zur Abtrennung des Landers durchzuspielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Tagen bis zum frühen Morgen des 25.&nbsp;Dezember werden <i>Mars Express</i> und <i>Beagle&nbsp;2</i> den letzten Teil ihrer Reise getrennt voneinander absolvieren: Während der kleine Mars-Lander antriebs- und steuerlos auf sein Zielgebiet, die Tiefebene Isidis Planitis, zustürzen wird, um dort mit Hilfe von Bremsfallschirmen und Airbags mehr oder minder weich zu landen, wird <i>Mars Express</i> spätestens einen Tag nach der Trennung eine weitere Kurskorrektur durchführen, um den Kollisionskurs mit dem Roten Planeten zu verlassen &#8211; Ziel der Raumsonde ist schließlich eine Umlaufbahn und nicht die staubige Oberfläche unseres äußeren Nachbarplaneten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA wird auf ihrer Internet-Seite <a href="https://web.archive.org/web/20040401090154/http://esa.capcave.com/esa/marsexpress/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">http://esa.capcave.com/esa/marsexpress</a> morgen zu drei verschiedenen Zeiten eine Live-Videoübertragung anbieten: von 09:00-09:32&nbsp;Uhr, von 11:25-11:47&nbsp;Uhr sowie von 12:00-12:10&nbsp;Uhr (MEZ). Sie benötigen den kostenlosen <a href="https://www.real.com/realplayer" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">RealPlayer</a>, um die Videoübertragung verfolgen zu können. Im Laufe des morgigen Nachmittags werden außerdem Bilder der Bordüberwachungskamera von <i>Mars Express</i> veröffentlicht, die den Erfolg der Aktion bestätigen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich werden wir Sie auf den Seiten unseres <i>Mars Express</i>-Special ebenfalls zeitnah darüber informieren, ob die Abtrennung von <i>Beagle&nbsp;2</i> reibungslos funktioniert hat.</p>
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		<item>
		<title>Mars Express: Lander-Abtrennung vorbereitet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-lander-abtrennung-vorbereitet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2003 19:33:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[MEX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28860</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute Morgen gegen 09:00 Uhr (MEZ) ist die letzte Kurskorrektur der europäischen Raumsonde Mars Express vor der Abtrennung des Mars-Landers Beagle&#160;2 erfolgreich durchgeführt worden. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA. Bevor sich am kommenden Freitag der britische Mars-Lander Beagle&#160;2 von seinem &#8222;Mutterschiff&#8220;, der Raumsonde Mars Express, trennt, um den letzten Teil seiner Reise zum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mars-express-lander-abtrennung-vorbereitet/" data-wpel-link="internal">Mars Express: Lander-Abtrennung vorbereitet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute Morgen gegen 09:00 Uhr (MEZ) ist die letzte Kurskorrektur der europäischen Raumsonde <i>Mars Express</i> vor der Abtrennung des Mars-Landers <i>Beagle&nbsp;2</i> erfolgreich durchgeführt worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16122003203359_small_1.jpg" alt="" width="309" height="232"/><figcaption>
<i>Beagle 2</i>
 trennt sich von 
<i>Mars Express</i>
.
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor sich am kommenden Freitag der britische Mars-Lander <i>Beagle&nbsp;2</i> von seinem &#8222;Mutterschiff&#8220;, der Raumsonde <i>Mars Express</i>, trennt, um den letzten Teil seiner Reise zum Mars antriebs- und steuerlos dem Zielgebiet entgegen zu fliegen, stand heute noch eine letzte Kurskorrektur auf dem Programm, um den kleinen Lander so exakt wie nur möglich in sein vorgesehenes Zielgebiet &#8211; die Tiefebene Isidis Planitis &#8211; zu befördern. Je genauer während der Abtrennung von <i>Beagle&nbsp;2</i> die Ausrichtung von <i>Mars Express</i> auf das Landegebiet ist, umso exakter wird der britische Mars-Lander am Morgen des ersten Weihnachsfeiertages in seinem vorgesehenen Zielgebiet (einer Ellipse mit rund 170 mal 100&nbsp;Kilometern Durchmesser) landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Michel Denis, <i>Spacecraft Operations Manager</i> beim <i>European Space Operations Centre (ESOC)</i> in Darmstadt <i>Raumfahrer.net</i> gegenüber in einem kurzen Telefoninterview erläuterte, fand diese letzte Feinjustierung der Ausrichtung von <i>Mars Express</i> heute gegen 09:00&nbsp;Uhr (MEZ) statt. Dabei wurden verschiedene Steuerdüsen für rund 30&nbsp;Sekunden gezündet, um die Lage der Raumsonde geringfügig zu verändern. Mit dem Ergebnis sind die Missionsspezialisten in Darmstadt Michel Denis zufolge rundum zufrieden, so dass bis zur Abtrennung von <i>Beagle&nbsp;2</i> keine weitere Kurskorrektur mehr erforderlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens am kommenden Samstag wird <i>Mars Express</i> seine Flugbahn erneut ändern, um den derzeitigen Kollisionskurs mit dem Roten Planeten zu verlassen. Der Eintritt in den Marsorbit wird dann fast zeitgleich mit der Landung von <i>Beagle&nbsp;2</i> in den frühen Morgenstunden des 25.&nbsp;Dezember erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den Seiten unseres <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Express</i>-Special</a> können Sie sich auch in den kommenden Tagen und Wochen immer zeitnah über die wichtigsten Ereignisse dieser ersten europäischen Mars-Mission informieren.</p>
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		<title>Mars Express: Am Ende der Reise</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-am-ende-der-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2003 15:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit großen Schritten rückt für den europäischen Mars-Orbiter Mars Express mitsamt seinem Passagier, dem britischen Mars-Lander Beagle&#160;2, die Ankunft beim Roten Planeten näher. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA/beagle2.com. Schon seit Wochen laufen die Vorbereitungen für die Ankunft der ersten rein europäischen interplanetaren Raumsonde auf Hochtouren: Eine Simulation folgt der nächsten, und immer wieder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit großen Schritten rückt für den europäischen Mars-Orbiter <i>Mars Express</i> mitsamt seinem Passagier, dem britischen Mars-Lander <i>Beagle&nbsp;2</i>, die Ankunft beim Roten Planeten näher.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA/beagle2.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15122003164424_small_1.jpg" alt="" width="322" height="242"/><figcaption>
Der britische Lander 
<i>Beagle&nbsp;2</i>
 trennt sich von seinem Mutterschiff.
<br>
(Grafik: beagle2.com)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schon seit Wochen laufen die Vorbereitungen für die Ankunft der ersten rein europäischen interplanetaren Raumsonde auf Hochtouren: Eine Simulation folgt der nächsten, und immer wieder geht es für die Missionsspezialisten beim <i>European Space Operations Centre (ESOC)</i> in Darmstadt darum, auf jede nur denkbare Eventualität während der kommenden kritischen Missionsphase bestmöglich reagieren zu können. Das eine planmäßige Ankunft beim Mars alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist hat gerade erst wieder die japanische Mars-Sonde <a href="https://www.raumfahrer.net/nozomi-hoffentlich-zum-mars/" data-wpel-link="internal"><i>NOZOMI</i></a> gezeigt, die aufgrund massiver Störungen in der Bordelektronik nicht wie geplant am 14. Dezember in eine Marsumlaufbahn eingeschwenkt ist, sondern an unserem äußeren Nachbarplaneten vorbeigeflogen und letztendlich in einer Umlaufbahn um die Sonne gestrandet ist &#8211; ein weiterer Eintrag in der langen Liste fehlgeschlagener Mars-Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor der Trennung</strong> <br>Doch die Aussichten, dass es <i>Mars Express</i> besser ergehen wird, sind nicht schlecht: Bis auf ein Problem mit der Energieversorgung &#8211; hervorgerufen durch eine fehlerhafte Kabelverbindung &#8211; hat die Raumsonde den knapp sieben Monate dauernden Flug von der Erde zum Mars trotz heftigster Sonnenstürme gut überstanden. Dennoch ist der Eintritt in den Mars-Orbit, wo alles auf das korrekte Funktionieren des Haupttriebwerks ankommt, und die Landung von <i>Beagle 2</i> neben dem Start mit Abstand die riskanteste Phase der gesamten Mission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer letzten Kurskorrektur am morgigen Dienstag, dem <strong>16.&nbsp;Dezember</strong> beginnt nun also die &#8222;heiße Phase&#8220; der Ankunft beim Mars. Durch dieses Manöver wird die Ausrichtung von <i>Mars Express</i> auf den Roten Planeten noch ein letztes Mal korrigiert, bevor am 19.&nbsp;Dezember die Abtrennung von <i>Beagle&nbsp;2</i> erfolgen wird. Eine genaue Ausrichtung der Raumsonde &#8211; die Abweichung von der anvisierten Lage darf die Winzigkeit von einem halben Winkelgrad nicht überschreiten &#8211; ist deswegen von so großer Bedeutung, weil <i>Beagle&nbsp;2</i> nach der Abtrennung von <i>Mars Express</i> vollkommen steuerungs- und antriebslos auf sein Ziel, die marsianische Tiefebene Isidis Planitis, zurasen wird. Zum Zeitpunkt der Abtrennung wird der kleine Lander noch fünf Tage und gut zwei Millionen Kilometer vom Mars entfernt sein, so dass sich eine Abweichung bei der Ausrichtung von <i>Mars Express</i> bis zur Landung von <i>Beagle&nbsp;2</i> natürlich multiplizieren würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jeder reist für sich allein</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15122003164424_small_2.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Blick in das 
<i>Beagle 2</i>
-Kontrollzentrum in Leicester.
<br>
(Foto: beagle2.com)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag dieser Woche, dem <strong>19. Dezember</strong>, wird die Anspannung für die <i>Beagle 2</i>-Controller im <i>Lander Operations Control Centre (LOCC)</i> des <i>British National Space Centre (BNSC)</i> in Leicester (England) einen ersten Höhepunkt erreichen: Um 09:31 Uhr (MEZ) wird der Befehl zur Abtrennung des britischen Mars-Landers an <i>Mars Express</i> gesendet. Ein Federmechanismus soll den Lander in Rotation versetzen und ihn gleichzeitig mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Zentimeter pro Sekunde vom &#8222;Mutterschiff&#8220; wegdrücken. Spätestens im Laufe des Nachmittags werden die Bilder der nur wenige hundert Gramm leichten <i>Mars Express</i>-Bordüberwachungskamera zeigen, ob dieses entscheidende Manöver wie geplant ausgeführt worden ist. <br>Sollte dieser erste Versuch nicht gelingen, dann bleiben den Spezialisten der Missionskontrolle beim <i>ESOC</i> noch zwei Tage für weitere Abtrennungsversuche. Eine Option wäre dann beispielsweise eine vorübergehende Lageveränderung von <i>Mars Express</i>, um dadurch eine Temperaturveränderung beim Abtrennmechanismus zu erreichen und so eine mögliche Blockade aufzulösen. Spätestens am 21. Dezember jedoch müssten die Versuche zur Abtrennung von <i>Beagle 2</i> aufgegeben werden, um den Eintritt von <i>Mars Express</i> in eine Marsumlaufbahn nicht zu gefährden. In diesem &#8222;Worst-Case-Fall&#8220; wäre die Mission des britischen Mars-Landers also schon vor ihrem eigentlichen Beginn gescheitert, und auch der weitere Verlauf der <i>Mars Express</i>-Mission wäre davon betroffen: Aufgrund der dann um etwa 65 Kilogramm größeren Masse des Orbiters würde mehr Treibstoff für die Abbremsung der Raumsonde und das Einschwenken in den Marsorbit benötigt, so dass kaum noch Reserven für spätere Bahnanpassungen vorhanden wären. <br>Der für die Abtrennung von <i>Beagle 2</i> verantwortliche Federmechanismus ist wegen seiner entscheidenden Bedeutung für den Missionserfolg natürlich dutzende Male unter den verschiedensten Bedingungen getestet worden, ohne dass es auch nur einmal zu einer Fehlfunktion gekommen wäre &#8211; bei allem Wissen um die Unvollkommenheit technischer Geräte scheint eine gewisse Zuversicht, das wir am Freitag in Darmstadt und Leicester eine Menge erleichterter Gesichter sehen werden, wohl statthaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mars Express geht auf Kurs</strong> <br>Während die <i>Beagle 2</i>-Mannschaft unter Leitung von Prof. Colin Pillinger nach der Abtrennung des Landers bis zur Landung am 25. Dezember nichts mehr von ihrem &#8222;Baby&#8220; hören und sehen wird geht die Arbeit für die <i>Mars Express</i>-Missionsspezialisten in Darmstadt weiter, denn noch befindet sich der Mars-Orbiter auf einem direkten Kollisionskurs mit dem Roten Planeten. <br>Michael McKay, der <i>Mars Express Flight Operations Director</i> beim Kontrollzentrum in Darmstadt, wird zusammen mit den beiden Kontrollmannschaften &#8211; die als A- und B-Team bezeichneten Mannschaften stellen eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Mission sicher &#8211; in den auf die Abtrennung von <i>Beagle 2</i> folgenden Tagen einige Kurskorrekturen durchführen. Durch diese Manöver wird der Kollisionskurs mit Mars verlassen und die erforderliche Flugbahn für das Einschwenken in den Marsorbit eingenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Morgen des <strong>25.&nbsp;Dezember</strong> um 04:00&nbsp;Uhr erfolgt dann schließlich die 45-minütige Zündung des Haupttriebwerkes von <i>Mars Express</i>. Dieses Manöver wird die europäische Marssonde soweit abbremsen, dass sie von der Schwerkraft des Roten Planeten eingefangen werden und in eine elliptische Umlaufbahn um den Planeten eintreten kann. Ist das Einschwenken in die Umlaufbahn erst einmal geschafft können die Missionsspezialisten in Darmstadt aufatmen, denn für die erste europäische Marssonde wäre damit knapp sieben Monate nach dem Start die zweite und letzte sehr kritische Phase der Mission überstanden. Natürlich endet die Arbeit nicht mit diesem Manöver, denn es bedarf noch vier weiterer Kurskorrekturen, bis schließlich die angestrebte, für die Arbeit der wissenschaftlichen Instrumente an Bord von <i>Mars Express</i> optimierte Umlaufbahn erreicht sein wird. Auf einem annähernd polaren und stark elliptischen Orbit wird der Orbiter einmal in etwa 7,5&nbsp;Stunden um den Planeten kreisen und dabei seiner Oberfläche bis auf etwa 250&nbsp;Kilometer nahe kommen, während der äußerste Punkt der Umlaufbahn ihn bis zu 11.500&nbsp;Kilometer vom Mars entfernen wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15122003164424_small_3.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Isidis Planitis, die Landestelle von 
<i>Beagle&nbsp;2</i>
.
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Touchdown&#8220;</strong> <br>Man kann darüber streiten, ob die Situation von Prof. Pillinger und seinem Team nun angenehmer als die ihrer Darmstädter Kollegen ist oder nicht: Während die Missionskontrolle von <i>Mars Express</i> permanent über den Status der Raumsonde und den Erfolg der einzelnen Aktionen informiert wird hüllt sich <i>Beagle 2</i> vom Moment der Abtrennung an in Schweigen &#8211; für nichts und niemanden ist die kleine Forschungssonde auf der letzten Etappe ihrer Reise zum Grund des Roten Planeten zu sprechen: die Funkstille ist total. Was immer zwischen dem Morgen des 19. Dezember und dem Morgen des 25. Dezember geschehen mag, die Operateure in Leicester werden es nicht erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die <i>Beagle 2</i>-Ingenieure mag dies eine eher unangenehme Situation sein, denn in diesen Tagen durchlebt der britische Lander die mit Abstand riskanteste Phase seiner gesamten Mission. Ob am Ende des furiosen Sturzes durch die Marsatmosphäre &#8211; abgebremst erst durch Reibung mit den dünnen Luftschichten, dann einen großen Bremsfallschirm und zuletzt eine schützende Hülle aus mehreren Airbags &#8211; eine erfolgreiche Landung steht hängt mehr als jeder andere Aspekt vom Zufall, Glück oder Schicksal ab: Schon ein an falscher Stelle liegender scharfkantiger Felsbrocken ausreichender Größe kann das gesamte Unternehmen zum Scheitern bringen. Nach so vielen Jahren der Arbeit und Anstrengung sicherlich keine wünschenswerte Perspektive, zuletzt ganz auf sein Glück vertrauen zu müssen. <br>Doch einmal unterstellt, das <i>Beagle 2</i> soviel Glück wiederfährt, wie es die Initiatoren dieses kühnen Projekts verdient hätten, dann wird der Marslander am <strong>25. Dezember</strong> um 03:45 Uhr (MEZ) auf der Planetenoberfläche landen &#8211; nur wenige Minuten, bevor <i>Mars Express</i> mit dem Eintritt in den Marsorbit beginnt. So schnell wie möglich wird die wie eine überdimensionierte Taschenuhr geformte Sonde ihre Hülle auseinanderklappen und die insgesamt fünf kreisrunden Solarpaneele entfalten, um die geschwächten Akkus aufzuladen. Das erste Lebenszeichen könnte um 06:15 Uhr (MEZ) mithilfe des amerikanischen Mars-Orbiters <i>2001 Mars Odyssey</i> zur Erde übermittelt werden. Wenn dieser Versuch fehlschlagen sollte wird am späten Abend des ersten Weihnachtsfeiertages das britische <i>Jodrell Bank Observatory</i> versuchen, auf direktem Wege Signale des Landers aufzufangen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15122003164424_small_4.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
<i>Beagle 2</i>
 auf der Mars-Oberfläche.
<br>
(Grafik: beagle2.com)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Mars Express</i> wird sich in den ersten Tagen nach der Landung noch nicht um <i>Beagle&nbsp;2</i> kümmern können, da zunächst die Umlaufbahn des Orbiters angepasst werden muss. Voraussichtlich am 6.&nbsp;Januar 2004 sollen erstmals Signale des Landers von <i>Mars Express</i> aufgefangen und zur Erde übermittelt werden. Schon kurze Zeit später wird der Orbiter dann auch hochauflösende Fotos der Landestelle aufnehmen, um die genaue Position von <i>Beagle&nbsp;2</i> zu lokalisieren. Um den Jahreswechsel herum können wir dann auch die ersten Aufnahmen von <i>Mars Express</i> und <i>Beagle&nbsp;2</i> erwarten, zu dieser Zeit wird auch die Überprüfung und Kalibrierung der wissenschaftlichen Instrumente gestartet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind also noch einige Prüfungen zu bestehen (und einige Daumen zu drücken), bevor die Wissenschaftler und Techniker Anfang nächsten Jahres endgültig aufatmen und mit der wissenschaftlichen Arbeit beginnen können. Wohl selten standen uns aufregendere Weihnachtsfeiertage bevor als in diesem Jahr &#8211; <i>Raumfahrer.net</i> wird Sie auf den Seiten unseres <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Express</i>-Special</a> laufend über die neuesten Entwicklungen und Ergebnisse informieren.</p>
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