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	<title>CCAFS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>CCAFS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SES: ASTRA 1P im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-astra-1p-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 06:02:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ASTRA 1P erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX gestartet. Der leistungsstärkste geostationäre Satellit auf 19,2° Ost versorgt 119 Millionen Haushalte in Europa mit Inhalten von der wichtigsten TV-Orbitalposition von SES. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES via Business Wire 20. Juni 2024. Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– SES kündigte heute an, dass der Satellit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ASTRA 1P erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX gestartet. Der leistungsstärkste geostationäre Satellit auf 19,2° Ost versorgt 119 Millionen Haushalte in Europa mit Inhalten von der wichtigsten TV-Orbitalposition von SES. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES via Business Wire 20. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/SES24Astra1Ppad39aBusinessWire2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/SES24Astra1Ppad39aBusinessWire26.jpg" alt="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" class="wp-image-141341"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ses/" data-wpel-link="internal">SES</a> kündigte heute an, dass der Satellit ASTRA 1P um 17:35 Uhr Ortszeit erfolgreich an Bord einer Falcon 9 von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/spacex/" data-wpel-link="internal">SpaceX</a> vom Space-Force-Stützpunkt Cape Canaveral (CCSFS) in Florida, USA, aus gestartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ku-Band-Satellit wird die primäre TV-Orbitalposition von SES auf 19,2° Ost ergänzen und verstärken. Von dort strahlt er Inhalte für öffentliche und private Sender, Sportorganisationen und andere Inhalteanbieter an ein Publikum auf den größten europäischen TV-Märkten aus. ASTRA 1P wird außerdem die Bereitstellung von Premium-HD-Inhalten direkt an Abonnenten von HD+, der Plattform für Satellitenfernsehen in hoher Auflösung in Deutschland von SES gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Thales Alenia Space gebaute ASTRA 1P beruht auf der zu 100 % elektrischen Spacebus-NEO-Plattform und verfügt über 80 Transponder, die in der Lage sind, 500 TV-Kanäle in HD-Qualität zu übertragen. Es handelt sich um den leistungsstärksten Satelliten bei 19,2° Ost, der nahtlos die vier gegenwärtigen Satelliten an dieser Orbitalposition ersetzen und ihre Mission übernehmen wird, 119 Millionen TV-Haushalte zu bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, ASTRA 1P in unsere Flotte geostationärer Satelliten aufzunehmen. Er bildet die nächste Generation von Satelliten in einer unserer wichtigsten Orbitalpositionen, von der aus Inhalte für Hunderte von Millionen Zuschauern in Europa bereitgestellt werden“, so Adel Al-Saleh, der CEO von SES. „Seit dem Start von ASTRA 1A im Jahr 1988 haben unsere Satelliten stets eine wichtige Rolle bei der zuverlässigen Ausstrahlung hochwertiger Inhalte gespielt. Wir sind gut aufgestellt, um unsere Kunden im TV-Bereich mit ASTRA 1P für viele weitere Jahre zu unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Videoinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Datenkonnektivitätsleistungen beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte besitzt und betreibt SES die weltweit einzige Konstellation aus Satelliten in der geosynchronen (GEO) und mittleren (MEO) Erdumlaufbahn, um eine weltweite Abdeckung und hohe Leistungsstärke anzubieten. Mithilfe des intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Land, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 6.400 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 363 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20211.msg563036#msg563036" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astra 1P(SES-24) auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsat-Satellit Galaxy 37/Horizons-4 erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-satellit-galaxy-37-horizons-4-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 08:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat 3. August 2023. McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Falcon-9-Rakete bringt Kommunikationssatelliten von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus ins All. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC89652k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Galaxy37causewayDSC896526.jpg" alt="Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)" class="wp-image-129576"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon-9-Rakete startet mit Galaxy 37/Horizons-4. (Bild: via Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netzwerke und führender Anbieter von Inflight Connectivity (IFC), gab jetzt den erfolgreichen Start des Satelliten Galaxy 37/Horizons-4 (G-37/H-4) bekannt, was einen neuen Rekord für die kommerzielle Satellitenindustrie darstellt, da innerhalb von nur 10 Monaten acht geostationäre Satelliten ins All gebracht wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Mit diesem Start vollenden wir unseren umfassenden Plan zur Erneuerung der Galaxy-Flotte, den wir vor etwa 10 Monaten begonnen haben&#8220;, sagte Intelsat-CEO Dave Wajsgras. &#8222;Dieser Meilenstein ist nun Teil des 40 Jahre dauernden Galaxy-Erbes &#8211; Satelliten, auf die sich unsere Kunden in Nordamerika seit Jahrzehnten verlassen. Er markiert zugleich das 20-jährige Jubiläum unserer JSAT-Partnerschaft. Dieses Joint Venture hat die beiden Unternehmen in die Lage versetzt, mehr Kunden an mehr Orten weltweit zu betreuen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Maxar hergestellte Satellit startete an Bord einer SpaceX-Rakete vom Typ Falcon 9 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida um 1:00 Uhr EDT (US-Ostküsten-Sommerzeit). G-37/H-4 trennte sich um 1:33 Uhr EDT von der Trägerrakete, und Intelsat bestätigte den Empfang seiner Signale um 1:37 Uhr EDT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Aufnahme des Regelbetriebs im Laufe dieses Jahres wird G-37/H-4 auf 127 Grad West positioniert und ein breites Spektrum an Diensten und Abdeckungsgebieten zur Verfügung stellen. Die C-Band-Nutzlast von G-37 wird Kapazitäten für nordamerikanische Kunden in den Bereichen Fernsehen und Telekommunikation schaffen. Die Ku-Band-Nutzlast von H-4 wird Kontinuität für unsere Mobilitäts-, Netzwerk- und US-Regierungskunden gewährleisten. Sie wird gemeinsam von Intelsat und JSAT International, der US-Tochtergesellschaft der SKY Perfect JSAT Corporation, betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Expertenteam von Intelsat konzentriert sich darauf, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und kommerziellen Kunden über das globale Netzwerk der nächsten Generation des Unternehmens und seine Managed Services eine nahtlose und sichere satellitengestützte Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Durch den Betrieb einer der weltweit größten und modernsten Satellitenflotten und Konnektivitätsinfrastrukturen überbrückt Intelsat die digitale Kluft und ermöglicht es Menschen und ihren Tools, über Ozeane hinweg zu sprechen, über Kontinente hinweg zu sehen und durch den Himmel zu hören, um zu kommunizieren, zu kooperieren und zusammenzuleben. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen ein Synonym für die „Ersten“ der Satellitenbranche im Dienste seiner Kunden und des Planeten. Die Mitglieder des Intelsat-Teams stützen sich auf ein Erbe der Innovation und konzentrieren sich auf die Bewältigung einer neuen Generation von Herausforderungen. Sie haben nun die „nächsten Ersten“ im Weltraum im Visier, während sie die Branche umkrempeln und bei der digitalen Transformation der Branche führend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SKY Perfect JSAT</strong><br>Die SKY Perfect JSAT Corporation ist mit einer Flotte von 16 Satelliten der größte Satellitenbetreiber in Asien und der einzige japanische Anbieter von Mehrkanal-Pay-TV-Übertragungen und Satellitenkommunikationsdiensten. SKY Perfect JSAT stellt über die Plattform &#8222;SKY PerfecTV!&#8220;, die mit insgesamt rund 2,8 Millionen Abonnenten die umfangreichste in Japan ist, ein breites Unterhaltungsangebot zur Verfügung. Die Satellitenkommunikationsdienste von SKY Perfect JSAT decken Asien, den Indischen Ozean, den Nahen Osten, den Pazifischen Ozean und Nordamerika ab und spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Kommunikations-Infrastrukturen für Mobilfunk-Backhaul-Netze, Behörden, die Luftfahrt, den Seeverkehr, die Öl- und Gasindustrie sowie den Bereich Disaster Recovery. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.skyperfectjsat.space/?lang=en</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19914.msg552120#msg552120" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galaxy-37 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Atlas V startet Frühwarnsatelliten SBIRS GEO 5</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-startet-fruehwarnsatelliten-sbirs-geo-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 05:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ein erster Startversuch aufgrund eines Problems an der Bodeninfrastruktur verschoben werden musste, hob am 18. Mai 2021 um 19:37 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit die Atlas V des amerikanischen Startanbieters United Launch Alliance erfolgreich von Startrampe SLC-41 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA, ab. An Bord befand sich mit SBIRS GEO 5 ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem ein erster Startversuch aufgrund eines Problems an der Bodeninfrastruktur verschoben werden musste, hob am 18. Mai 2021 um 19:37 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit die Atlas V des amerikanischen Startanbieters United Launch Alliance erfolgreich von Startrampe SLC-41 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA, ab. An Bord befand sich mit SBIRS GEO 5 ein Frühwarnsatellit des US-Militärs, der mithilfe seines Infrarotsensors startende Raketen detektieren können soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: ULA, US Space Force.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-d70a284e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210518AtlasVSBIRSGEO5Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Atlas V startet SBIRS GEO 5 für das SBIRS-Raketenfrühwarnsystem des Space and Missile Systems Center der US-amerikanischen Space Force. (Bild: ULA)" data-rl_caption="" title="Atlas V startet SBIRS GEO 5 für das SBIRS-Raketenfrühwarnsystem des Space and Missile Systems Center der US-amerikanischen Space Force. (Bild: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210518AtlasVSBIRSGEO5Liftoff26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Atlas V startet SBIRS GEO 5 für das SBIRS-Raketenfrühwarnsystem des Space and Missile Systems Center der US-amerikanischen Space Force.<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz kam eine Atlas V 421, was im Bezeichnungssystem der Atlas bedeutet, dass die Rakete eine Nutzlastverkleidung mit 4 Metern Durchmessern, 2 seitlich befestigte Feststoffbooster des Typs AJ-60A sowie ein RL10C-1-1-Triebwerk in der Centaur-Oberstufe nutzte. Für die Atlas V war es der 87. Start insgesamt sowie der erste in diesem Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war der Start für den 17. Mai angesetzt, ein Problem mit einem fehlerhaften Temperatursensor an der Bodeninfrastruktur, das während der Betankung mit flüssigem Sauerstoff auftrat, führte allerdings zur Verschiebung um einen Tag. Der Fehler konnte offensichtlich behoben werden, denn am Dienstag lief der Countdown reibungslos ab und die Trägerrakete konnte mit einer Verzögerung von lediglich sechs Minuten zum geplanten Startzeitpunkt erfolgreich abheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 2 Minuten und 9 Sekunden nach dem Verlassen der Startrampe wurden dann die zwei ausgebrannten Feststoffbooster abgeworfen, gefolgt von der Erststufe bei T+4:16 Minuten. Zehn Sekunden später zündete dann die Centaur-Oberstufe, dicht gefolgt vom Abwurf der Nutzlastverkleidung. Etwas über eine Viertelstunde nach dem Start endete die erste Zündung des RL-10-Triebwerks. Anschließend wurden zwei am unteren Ende der Oberstufe befestigten Sekundärnutzlasten bei T+15:37 und T+16:25 ausgesetzt. Dabei handelt es sich um die zwei 12-U-Cubesats EZ-3 und EZ-4 (die auch unter der Bezeichnung TDO 3 und TDO 4 laufen), die für die Akademie der US-Luftwaffe verschiedene Technologien testen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">31 Minuten nach dem Liftoff zündete die Centaur-Oberstufe ein zweites Mal für 201 Sekunden und brachte so die Hauptnutzlast auf die angestrebte geostationäre Transferbahn. Weitere acht Minuten später erfolgte das Aussetzen von SBIRS GEO 5. Von dort wird sich der geschätzt 4,2 bis 5 Tonnen schwere Satellit (genaue Angaben werden nicht veröffentlicht) in seine endgültige Position im geostationären Erdorbit bewegen. Dort soll der Satellit die SBIRS-Konstellation (Space-Based Infrared System, weltraumgestütztes Infrarotsystem) verstärken, die mit ihren hochempfindlichen Infrarotsensoren in der Lage ist, die bei einem Raketenstart unausweichlich entstehende Wärmestrahlung zu entdecken. Da eine Positionierung im GEO die Pole nicht abdeckt, gehören zu dem System noch zusätzliche Infrarotsensoren, die an Bord von Satelliten in hochelliptischen Umlaufbahnen platziert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe machte unterdessen bei T+1:19:27 eine dritte, 13-sekündige Zündung, um ihren Orbit zu senken und so die Zeit bis zu ihrem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu verkürzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/fruehwarnsatellit-sbirs-geo-3-liefert-erste-bilder/" data-wpel-link="internal">Frühwarnsatellit SBIRS GEO 3 liefert erste Bilder</a> (27. März 2017)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/atlas-5-startet-sbirs-geo-2/" data-wpel-link="internal">Atlas 5 startet SBIRS-GEO 2</a> (20. März 2013)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/sbirs-geo-1-hat-sein-ziel-erreicht/" data-wpel-link="internal">SBIRS GEO 1 hat sein Ziel erreicht</a> (22. Mai 2011)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v-mit-sbirs-geo-1-gestartet/" data-wpel-link="internal">Atlas V mit SBIRS GEO 1 gestartet</a> (7. Mai 2011)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18653.01" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SBIRS GEO 5 auf Atlas V 421</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v-startet-fruehwarnsatelliten-sbirs-geo-5/" data-wpel-link="internal">Atlas V startet Frühwarnsatelliten SBIRS GEO 5</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Atlas V bringt AEHF 4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-aehf-4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 08:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. Oktober 2018 startete auf der Luftwaffenbasis auf Cape Canaveral (CCAFS) in Florida eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) mit dem Kommunikationssatelliten AEHF 4 für die US-Luftwaffe (USAF) an Bord. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Lockheed Martin, Northrop Grumman, ULA, USAF. Für die ULA war es die achte im Jahr 2018 abgewickelte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-aehf-4-ins-all/" data-wpel-link="internal">Atlas V bringt AEHF 4 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 17. Oktober 2018 startete auf der Luftwaffenbasis auf Cape Canaveral (CCAFS) in Florida eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) mit dem Kommunikationssatelliten AEHF 4 für die US-Luftwaffe (USAF) an Bord.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Lockheed Martin, Northrop Grumman, ULA, USAF.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-cc9ee462"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Atlas-V-Start mit AEHF 4 am 17. Oktober 2018 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ULA war es die achte im Jahr 2018 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete. Seit Gründung der ULA im Dezember 2006 hat das Konsortium damit nach eigenen Angaben 131 erfolgreiche Trägerstarts abgewickelt. Zum 50. Mal  transportierte eine Rakete der ULA ein Raumfahrzeug für die USAF. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt flog eine Rakete des Typs Atlas V zum 79. Mal. In der Konfiguration 551 flog die Rakete zum 9. Mal. Eine Centatur-Oberstufe kam zum 250. Mal zum Einsatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF 4 mit einer Startmasse von rund 6.200 Kilogramm wurde von einer Atlas V in 551-Konfiguration &#8211; ihrer aktuell stärksten Variante &#8211; transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit dem Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe fünf AJ60-Feststoffbooster von Aerojet angebracht waren und die von der RUAG aus der Schweiz beigesteuerte Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Atlas V mit der Seriennummer AV-073 zündete rund 2,7 Sekunden vor dem Abheben von der Startanlage 41 (Space Launch Complex 41, SLC-41) auf Cape Canaveral im US-amerikanischen Bundesstaat Florida. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tatsächliche Abheben erfolgte dann um 4:15 Uhr UTC (6:15 Uhr MESZ) am 17. Oktober 2018 (12:15 Uhr EDT) unmittelbar mit der Zündung der fünf seitlich an der Zentralstufe angebrachten Feststoffbooster. Das zwei Stunden lange Startfenster hatte sich zu diesem Zeitpunkt gerade geöffnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 3,9 Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 35 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete die sogenannte Schallmauer,  rund 48,4 Sekunden nach dem Abheben dann den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 90 Sekunden nach Beginn des Fluges waren die Feststoffbooster ausgebrannt. Sie wurden aus Sicherheitsgründen noch einige Sekunden mitgeführt und dann in zwei Chargen rund eine Minute und 50 Sekunden nach dem Abheben abgeworfen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-588ec240"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_2.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
AEHF 4 vor einer Hälfte der Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Centaur-Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde anschließend nach etwa dreieinhalb Minuten Flugzeit abgetrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BECO für Booster Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe erfolgte rund vier Minuten und 27 Sekunden nach dem Abheben. Weitere fünf Sekunden später wurde die Zentralstufe abgetrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste Brennphase des RL10C-1-Triebwerks von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne am Heck der Centaur-Oberstufe sorgte anschließend für das Erreichen einer Parkbahn (176 x 485 km, Inklination 28,1 Grad). Die Brennphase dauerte rund sieben Minuten und acht Sekunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte eine circa zehneinhalb Minuten lange Freiflugphase, an deren Ende die zweite Centaur-Brennphase begann. Letztere dauerte rund sechs Minuten und stellte den Einschuss in einen Geosynchronen Transferorbit (GTO) sicher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Perigäum, also der niedrigste Bahnpunkt, des GTOs wurde nach einer zweiten Freiflugphase von rund drei Stunden durch eine weitere Brennphase angehoben. Diese dauerte etwa vergleichsweise kurze zwei Minuten, und besorgte außerdem auch eine Reduktion der Neigung der Bahn gegen den Erdäquator. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund drei Stunden und 33 Minuten nach dem Abheben sowie zwei Minuten und 49 Sekunden nach der dritten Centaur-Brennphase war es dann soweit: AEHF 4 wurde erfolgreich auf einer Erdumlaufbahn ausgesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgesehene Übergangsbahn – laut ULA ein optimized, high-energy geosynchronous transfer orbit &#8211; war eine mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt, einem Perigäum von rund 8.915 Kilometern über der Erde, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 35.303 Kilometern über der Erde sowie einer Neigung gegen den Erdäquator von circa 12,8 Grad. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-aa3f94cd"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_3.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
AEHF 4 mit Transportcontainer in Sunnyvale 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Bahn heraus besorgt AEHF 4 den Flug zu einer Position im Geostationären Orbit (GEO) aus eigener Kraft. Zu diesem Zweck wurde er mit einem 500 Newton starken Zweistofftriebwerk des Typs BT-4 von IHI aus Japan ausgerüstet, das Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und eine Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) als Oxidator benutzt. Außerdem befinden sich vier elektrische Triebwerke, sogenannte hall current thrusters (HCTs) vom Typ XR-5 alias BPT-4000 von Aerojet an Bord, die für Bahnanhebung und Bahnerhalt eingesetzt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Satellitenherstellers war bereits in der Lage, Kontakt zu dem neuen Erdtrabanten aufzunehmen. Nach Angaben seines Herstellers durchläuft das Raumfahrzeug nun eine Testphase, bevor es an die USAF übergeben wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hersteller von AEHF 4 und Hauptauftragnehmer ist der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin aus Sunnyvale in Kalifornien. Das sogenannte MILSATCOM Systems Directorate des Weltraum- und Raketenzentrums der US-Luftwaffe leitet das AEHF-Programm. Das Weltraumkommando der USAF kümmert sich um den Betrieb der AEHF-Satelliten. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ea8fd062"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_4.jpg" alt="Northrop Grumman" width="260"/></a><figcaption>
AEHF-Satellit-Antennenanlage 
<br>
(Bild: Northrop Grumman)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF 4 wurde auf Basis des Busses A2100 gebaut. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 14 Jahre. Die Kommunikationsnutzlast des dreiachsstabilisierten Satelliten steuerte Northrop Grumman bei. Die Kommunikationsnutzlast von AEHF 4 hat eine größere Kapazität als alle Kommunikationssatellien der vorausgegangenen Milstar-Konstellation zusammen, und bietet trotzdem Kompatibilität zum Milstar-System. Außerdem wird auch sie wie die von AHEF 1 bis 3 eingesetzt werden, um neben militärischen Nutzern aus den USA auch solche aus Großbritannien, den Niederlanden und aus Kanada zu bedienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF steht für Advanced Extremely High Frequency und bedeutet so viel wie erweitere besonders hohe Frequenz. Dementsprechend funkt die Kommunikationsnutzlast von AEHF 4 in Bereichen um 20 GHz (Downlinks) und 44 GHz (Uplinks). Besondere Eigenschaften der Nutzlast sind eine ausgesprochene Unanfälligkeit gegen Störversuche und ihre Möglichkeit, kleine, scharf abgegrenzte Ausleuchtzonen zu bedienen. Dabei sind Datenraten in einem weiten Bereich zwischen 75 bps (Bit pro Sekunde) und ~ 8 Mbps (Megabit pro Sekunde) möglich. Untereinander können AEHF-Satelliten mit einer Bandbreite von bis zu 60 Mbps kommunizieren. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-58308307"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102018102233_small_5.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
AEHF 4 bei Astrotech in Titusville 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Kampfgebieten werden über das AEHF-System zum Beispiel Echtzeitvideobilder, Karten und Zieldaten zur Verfügung gestellt, berichtete Lockheed Martin vor dem Start von AEHF 4 anlässlich des Einschlusses des neuen Satelliten in der Nutzlastverkleidung am 26. September 2018. Von Lockheed Martins Werk in Sunnyvale in Kalifornien war AEHF 4 am 27. Juli 2018 nach Florida geliefert worden. Der Großteil des Transports erfolgte in einem Frachtflugzeug vom Typ C-5 Galaxy der US-Luftwaffe. Anschließend wurde er in den Reinräumen von Astrotech in Titusville in Florida auf den Start vorbereitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich hätte der Start von AEHF 4 im Jahr 2017 erfolgen sollen. Als Starttermin war einmal der 17. Oktober 2017 festgelegt worden. Bei Tests des Satellit war im Januar 2017 allerdings ein Problem mit einem elektronischen Regler im Stromversorgungssystem des Satelliten entdeckt worden. Zusätzlich Tests im April 2017 hatten das Problem bestätigt. Weil das Problem zu Einschränkungen der Mission des Satelliten hätte führen können, wurden Modifikationen an der Hardware angeordnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF 4 ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2018-079A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16476.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AEHF 4 auf Atlas V 551</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Falcon 9 startet mit Dragon von 39A</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-9-startet-mit-dragon-von-39a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2017 16:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[LC 39 A]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Falcon 9-Rakete startet zum ersten Mal vom historischen Startplatz 39A zur internationalen Raumstation. Die erste Stufe landet anschließend wieder in Landezone-1. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX. Beim zweiten Versuch klappt es: hatte gestern am 18. Februar 2017 noch eine Anomalie bei der Schubvektorsteuerung der zweiten Stufe einen Start verhindert, so klappte diesmal [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Falcon 9-Rakete startet zum ersten Mal vom historischen Startplatz 39A zur internationalen Raumstation. Die erste Stufe landet anschließend wieder in Landezone-1. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/crs10start2000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/crs10start260.jpg" alt="Start Falcon 9 mit Dragon
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Start Falcon 9 mit Dragon<br> (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim zweiten Versuch klappt es: hatte gestern am 18. Februar 2017 noch eine Anomalie bei der Schubvektorsteuerung der zweiten Stufe einen Start verhindert, so klappte diesmal alles reibungslos, auch ein kurz vor dem Start vorbeiziehender Regenschauer konnte den Start nicht mehr aufhalten. Und so erhob sich zum ersten mal eine Falcon 9-Rakete mit einer Dragonkapsel voller wichtiger Experimente für die ISS um 15:38:59 Uhr deutscher Zeit von Startplatz 39A auf dem Kennedy Space Center in den Himmel. 39A ist der Startplatz von dem auch die erste Mondlandung mit Apollo 11 gestartet wurde und von der ein Großteil der Shuttleflüge stattfanden. Der letzte Start erfolgte am 8. Juni 2011 mit dem Space Shuttle Atlantis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dragonkapsel soll die ISS am 22. Februar 2017 um 15 Uhr deutscher Zeit erreichen. Dort wird sie für ca. vier Wochen verbleiben und anschließend im Pazifik vor der Küste von Kalifornien landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dragon transportiert 2.490 kg an Fracht, davon sind 1.530 kg in der Kapsel und 960 kg im &#8222;trunk&#8220; (Zylinder unter der Kapsel) untergebracht. Die Fracht in der Kapsel beinhaltet wissenschaftliche Experimente, Dinge für die Crew, Ersatzteile, Computerausstattung und EVA-Teile. Im &#8222;trunk&#8220; befindet sich das Erdbeobachtungsexperiment SAGE III-ISS, welches die Atmosphäre untersuchen soll, und das Experiment STP-H5-Lightning Imaging Sensor, das Blitze auf der Erde untersuchen soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/crs10landing2000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/crs10landing260.jpg" alt="Landung Erststufe auf Landezone-1
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Landung Erststufe auf Landezone-1<br> (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Stufentrennung führte die erste Stufe der Falcon 9-Rakete wieder eine Landung auf der Landezone-1 auf Cape Canaveral durch. Dies war die erste Landung bei Tageslicht, allerdings war die Sicht wegen des Wetters trotzdem nicht optimal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Falcon 9 Start ist für Ende Februar/Anfang März mit dem Satelliten Echostar 23 geplant. Dies wird ein Start ohne Landung, weil die gesamte Performance für den recht schweren Satelliten gebraucht wird. Der Start findet ebenfalls von 39A statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald der bei einer Explosion letztes Jahr zerstörte Startplatz 40 auf der Cape Canaveral Airforce Station (CCAFS) &#8211; nur wenige Kilometer von 39A entfernt &#8211; wieder repariert ist, sollen die Falcon 9 Flüge wieder dorthin wechseln. 39A  wird dann für den Falcon Heavy-Jungfernflug vorbereitet, welcher im Sommer erfolgen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure><iframe src="https://www.youtube.com/embed/giNhaEzv_PI?start=576" allowfullscreen="" width="560" height="315"></iframe></figure>



<p class="wp-block-paragraph"> Aufzeichnung des Starts (Quelle: SpaceX) </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14533.msg370764#msg370764" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9/ Dragon CRS-10</a>                         </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Navigationssatellit GPS 2F-11 im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/navigationssatellit-gps-2f-11-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2015 09:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=11057</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 31. Oktober 2015 wurde der US-amerikanische Navigationssatellit GPS 2F-11 auf einer Atlas-V-Rakete in 401-Konfiguration nach einer Startverschiebung um rund 24 Stunden ins All gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, GPS.gov, ULA, USAF. Anvisiert war zuvor ein Start der 59. Atlas-V-Mission am 30. Oktober 2015. Wegen eines leckenden Ventils der Wasserversorgung der Schallminderungsanlage [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/navigationssatellit-gps-2f-11-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Navigationssatellit GPS 2F-11 im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 31. Oktober 2015 wurde der US-amerikanische Navigationssatellit GPS 2F-11 auf einer Atlas-V-Rakete in 401-Konfiguration nach einer Startverschiebung um rund 24 Stunden ins All gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Boeing, GPS.gov, ULA, USAF.   </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/151031FYF873257ULAviaUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/151031FYF873257ULAviaUSAF260.jpg" alt="" class="wp-image-11054"/></a><figcaption>Atlas-V-Start &#8230;.</figcaption></figure></div>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anvisiert war zuvor ein Start der 59. Atlas-V-Mission am 30. Oktober 2015. Wegen eines leckenden Ventils der Wasserversorgung der Schallminderungsanlage der Startrampe entschied man sich für einen Aufschub um einen Tag. So konnten erforderliche Wartungsarbeiten vorgenommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Rakete mit der Seriennummer AV-060 erfolgte dann am 31. Oktober 2015 um 17:13 Uhr MEZ von der Rampe LC-41 der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida zu Beginn eines 19 Minuten langen Startfensters.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/151031FYF873258ULAviaUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/151031FYF873258ULAviaUSAF260.jpg" alt="" class="wp-image-11056"/></a><figcaption>&#8230;. am 31. Oktober 2015
(Bilder: ULA via USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) flog (zum 29. Mal) in der 401-Konfiguration, die Nutzlast, der Navigationssatellit, war also unter einer Nutzlastverkleidung aus Kompositmaterial mit vier Metern Durchmesser untergebracht (4), es kamen keine Feststoffbooster zum Einsatz (0) und die Centaur-Oberstufe war mit einem Triebwerk ausgerüstet (1).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 17 Sekunden nach dem Abheben neigte sich die Rakete aus vertikaler Lage in Richtung des zu erreichenden Orbits. Etwas über 78 Sekunden nach dem Start durchbrach das Projektil die Schallmauer. 92 Sekunden nach dem Start war die Flugphase mit der höchsten aerodynamischen Belastung überstanden, und die erste Stufe setzte den Flug, angetrieben von einem RD AMROSS RD-180-Triebwerk russischer Herkunft, das hochreines Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennt, fort.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/151030FYF873137ULAviaUSAF1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/151030FYF873137ULAviaUSAF260.jpg" alt="" class="wp-image-11051" width="260" height="173"/></a><figcaption>AV-060 vor dem Start auf der Rampe LC41
(Bild: ULA via USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stufentrennung zwischen erster und zweiter Stufe erfolgte rund vier Minuten und zehn Sekunden nach dem Abheben, und die Centaur genannte zweite Stufe der Rakete zündete zu einer rund zwölf Minuten und etwa 43 Sekunden langen ersten Brennphase.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während dieser Brennphase wurde, nachdem eine ausreichende Flughöhe erreicht war, die Verkleidung abgeworfen, welche die Nutzlast beim Aufstieg durch die Atmosphäre schützt. Am Ende der Brennphase kurz nach der 17. Flugminute war eine elliptische Parkbahn erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Brennphase der zweiten Stufe begann knapp drei Stunden später. Das flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende RL10C-1-Triebwerk von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne aus den USA in der zweiten Stufe arbeitete dabei etwa eine Minute und 27 Sekunden. Nach der zweiten Brennphase war eine annähernd kreisförmige Bahn rund 20.459 Kilometer über der Erde mit einer Bahnneigung gegen den Erdäquator von 55 Grad erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der GPS-Satellit mit einer Startmasse im Bereich von 1.630 kg und einer Lebenserwartung zwischen zwölf und fünfzehn Jahren wurde dann rund drei Stunden und 23 Minuten nach dem Start auf einer Bahn ausgesetzt, die im wesentlichen seinem Arbeitsorbit entspricht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GPS-IIF-usaf600.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="230" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/GPS-IIF-usaf260.jpg" alt="" class="wp-image-11070"/></a><figcaption>GPS-IIF-Satellit im All &#8211; Illustration
(Bild: USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grund des direkten Bahneinschusses war es nicht erforderlich, einen Apogäumsmotor für das Raumfahrzeug vorzusehen, was sich in dessen vergleichsweise geringen Masse widerspiegelt (zum Vergleich: die Startmasse der Satelliten der Vorgängergeneration GPS 2R betrug 2.032 kg).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Bahnmanöver können insgesamt 16 kleine Hydrazin-Triebwerke eingesetzt werden, für die der auf dem Bus AS-4000 basierende Satellit rund 145 Kilogramm Treibstoff mitführt. Die 12 Triebwerke mit einem Nominalschub von einem amerikanischen Pfund und vier Triebwerke mit einem Nominalschub von fünf amerikanischen Pfund zersetzen das Hydarzin (N<sub>2</sub>H<sub>4</sub>) im Betrieb katalytisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GPS 2F-11 ist der elfte von Boeing gebaute in den Weltraum transportierte Navigationssatellit aus der 2F-Serie. Wie seine Serienvorgänger aus der Fabrik in El Segundo im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien besitzt er zwei Rubidium- und eine Cäsium-Uhr. Nach Angaben von Boeing ist die Genauigkeit der von GPS 2F-Staelliten ausgestrahlten Navigationssignale doppelt so hoch wie die der Vorgängergeneration GPS 2R.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das L5-Signal kann der Zivilluftfahrt robustere Signale liefern, und das Militär wird von M-Code genannten Signalen und an Störungsversuche anpassbarer Sendeleistung profitieren, glaubt der Hersteller des Satelliten. Ein weiterer Vorteil gegenüber älteren US-amerikanischen Navigationssatelliten soll auch die Möglichkeit des schnellen Änderns der auf den Rechnern an Bord des Satelliten laufenden Software sein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/151021FYF873112ULAviaUSAF1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/151021FYF873112ULAviaUSAF260.jpg" alt="" class="wp-image-11049" width="260" height="173"/></a><figcaption>GPS 2F-11 vor dem Schließen der Nutzlastverkleidung
(Bild: ULA via USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Konstellation der GPS-Satelliten wird GPS 2F-11 als SVN73 / PRN10 künftig die Position 2 in der Ebene E besetzen und dort den alternden GPS 2R-10 alias NAVSTAR 53 mit der SVN47 ablösen, der seit dem 21. Dezember 2003 um die Erde kreist (SVN steht für Space Vehicle Number). GPS 2R-10 will man dann für den Rest seiner möglichen Nutzungszeit als Reserve vorhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die Einsatzbereitschaft von GPS 2F-11 im All schließlich hergestellt, könnte mit seiner Unterstützung sowie der Ausstrahlung des zivilen L2C-Signals und verbesserten militärischen Navigationssignalen eine erste nutzbare Ausbaustufe bei einer neuerlichen Modernisierung von GPS erreicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GPS 2F-11 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.019 und als COSPAR-Objekt 2015-062A. Die zweite Stufe der Atlas-V-Rakete, die Centaur, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.020 und als COSPAR-Objekt 2015-062B.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste GPS-Satellit ist aktuell für einen Start Anfang 2016 vorgesehen. An den Vorbereitungen von GPS 2F-12 für den Transport ins All wird bereits gearbeitet. Nach Angaben der US-Luftwaffe ist aktuell der 3. Februar 2016 als Starttag anvisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13852.msg343287#msg343287" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS IIF-11 auf Atlas V 401 (AV-060)</a></li></ul>
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		<title>ULA aus USA bringt Morelos 3 für Mexiko ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ula-aus-usa-bringt-morelos-3-fuer-mexiko-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2015 12:23:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Orbital ATK]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellit Morelos 3 wurde am 2. Oktober 2015 von einer Atlas-V-Rakete des Startanbieters United Launch Alliance (ULA) für das mexikanische Kommunikations- und Transportministerium in den Weltraum gebracht. Autor: Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Lockheed Martin, Orbital ATK, Saft, ULA Der Start erfolgte nach einer Countdown-Verzögerung wegen Verletzung der auf Grund des Starts gesperrten Sicherheitszone um 6:28 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Kommunikationssatellit Morelos 3 wurde am 2. Oktober 2015 von einer Atlas-V-Rakete des Startanbieters United Launch Alliance (ULA) für das mexikanische Kommunikations- und Transportministerium in den Weltraum gebracht.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Boeing, Lockheed Martin, Orbital ATK, Saft, ULA</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/avl12102201522152PM63ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/avl12102201522152PM63ula260.jpg" alt="" class="wp-image-15833" width="260" height="173"/></a><figcaption>Atlas-V-Start von der CCAFS am 2. Oktober 2015
(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte nach einer Countdown-Verzögerung wegen Verletzung der auf Grund des Starts gesperrten Sicherheitszone um 6:28 Uhr EDT, das ist 12:28 Uhr MESZ, von der Startrampe 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral (Cape Canaveral Air Force Station, CCAFS) im US-amerikanischen Bundesstaat Florida.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Startverzögerungen und Aufschübe sind in Florida nichts ungewöhnliches. Nicht immer sind gesperrte Sicherheitszonen zum richtigen Zeitpunkt auch geräumt, und die Wetterbedingungen spielen auch nicht immer mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. Oktober 2015 gelang ein Räumung der Sicherheitszone dann doch innerhalb des vorgesehenen Startfensters, welches von 12:08 bis 13:01 Uhr MESZ geöffnet war, und das Wetter ließ den Start zwischen dem Hurrikan Joaquin und einem weiteren Sturm zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorgezogen war der Start von Morelos 3 gleichzeitig auch. Bei Beauftragung des Starts im Herbst 2013 war die Rede davon, dass er so früh wie möglich im Jahr 2015 stattfinden solle. Die US-Luftwaffe (United States Air Force, USAF) kam dem künftigen Nutzer des Satelliten nach Angaben des Branchendienstes Spaceref entgegen und stellte eine ursprünglich für einen US-amerikanischen Navigationssatelliten vorgesehene Rakete zur Verfügung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MesxatSystemSCT800.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MesxatSystemSCT260.jpg" alt="" class="wp-image-15835" width="260" height="160"/></a><figcaption>Mexsat-Satellitensystem &#8211; Illustration
(Bild: SCT)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die verwendete Rakete war eine in der Version 421, das heißt, sie hatte eine Nutzlastverkleidung mit vier Metern Durchmesser, seitlich an ihrer ersten Stufe zwei Feststoffbooster von Aerojet Rocketdyne, und in der Centaur-Oberstufe ein Triebwerk des Typs RL10C-1, ebenfalls von Aerojet Rocketdyne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Orbital ATK steuerte Verkleidungsteile aus Kompositmaterial aus dem Werk Luka im US-Bundesstaat Mississippi, für die erste Stufe acht Retroraketen aus dem Werk Elkton im Staate Maryland und Treibstofftanks aus Magna, Utah, für die Atlas V bei. Seit der Einführung der Atlas V, die in der ersten Stufe ein RD-180-Triebwerk von RD AMROSS russischer Abstammung benutzt, absolvierten Raketen dieses Grundtyps inklusive des jetzt erfolgten zusammen 57 Flüge. Für die Variante 421 war es der 5. Einsatz. Die jetzt absolvierte Mission war außerdem die 100. einer Rakete des Startanbieters ULA seit seiner Gründung Ende 2006.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der transportierte Satellit mit einer Startmasse im Bereich von 5,8 Tonnen (Leermasse rund 3,2 Tonnen) ist nach Angaben seiner künftigen Nutzer dazu gedacht, die Kapazitäten des integrierten mexikanischen Kommunikationssatellitensystems MEXSAT zu erweitern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20130520PRPhoto4medBoeing.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20130520PRPhoto4medBoeing260.jpg" alt="" class="wp-image-15832" width="260" height="336" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20130520PRPhoto4medBoeing260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20130520PRPhoto4medBoeing260-232x300.jpg 232w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Morelos 3 beim Hersteller
(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Morelos 3, der von Boeing in den Vereinigten Staaten von Amerika basierend auf dem Satellitenbus 702HP gebaut worden war, soll mit über ihn zu realisierenden Kommunikationsverbindungen unter anderem bei der Bewältigung von Katastrophen helfen, die Koordination von Rettungseinheiten ermöglichen, Verbindungen zur Verwendung im Bereich der Telemedizin bereitstellen, sowie Bildungsprogramme in abseits gelegene Gebiete transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere die Anbindung abgelegener Gebiete in Mexiko an moderne Kommunikationsnetzwerke wird vom mexikanischen Kommunikations- und Transportministerium (Secretaria de Comunicaciones y Transportes,&nbsp;<a href="https://www.gob.mx/sict" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SICT</a>) als zentrale Aufgabe des neuen Raumfahrzeugs betrachtet. Dazu wird der Satellit im L-Band 122 einzelne Ausleuchtzonen (Spot Beams) bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Betreiber von Morelos 3 für das SCT wird&nbsp;Telecomunicaciones de Mexico&nbsp;fungieren. Das unterstützte Netz erlaubt die Verwendung von Mobilgeräten und anderen Terminals nach dem 3G+-Standard.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von Boeing hat man zwischenzeitlich Telemetriesignale des Satelliten empfangen. Rund 13 Tage nach dem Start und dem rund 2 Stunden und 52 Minuten nach dem Abheben erfolgten Aussetzen in der 4.800 x 35.784 km Transferbahn mit einer Neigung von 26,98 Grad gegen den Erdäquator soll der Satellit den Geostationären Orbit (GEO) erreichen. Um das zu gewährleisten, wurde der Satellit mit einem Apogäumsmotor vom Typ R-4D ausgestattet, der ein Reihe von Brennphasen zu absolvieren hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Mexsat2ArtBoeing1000.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Mexsat2ArtBoeing260.jpg" alt="" class="wp-image-15837" width="260" height="208"/></a><figcaption>Morelos 3 über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im GEO möchte man den dreichasstabilisierten Satelliten schließlich an einer Position von 113 Grad West über Ecuador stationieren. Dort soll seine Kommunikationsnutzlast, die unter anderem mit einer 2 Meter durchmessenden K<sub>u</sub>-Band-Antenne und mit einer entfaltbaren L-Band-Antenne von Harris mit einem Durchmesser von 22 Metern ausgerüstet ist, zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bauteile des Masts und der Struktur der entfaltbaren Antenne hat Orbital ATK geliefert. Die Bauteile kommen aus Magna, Utah. Vom selben Hersteller kommen auch Wärmetauscher, die wichtige Bestandteile des Thermalkontrollsystems des Satelliten sind. Sie entstanden in Beltsville, Maryland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast und die raumflugtechnischen Systeme von Morelos 3 werden von zwei Solarzellenauslegern aus jeweils fünf Segmenten mit Strom versorgt. Die elektrische Leistung der Solarzellenausleger liegt bei Betriebsbeginn im Bereich von 14 Kilowatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Speicherung elektrischer Energie an Bord besitzt das Raumfahrzeug Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit Zellen vom Typ VES140S des Herstellers Saft. Sie werden insbesondere zur Versorgung der Satellitensystem während der zwei jeweils rund 45 Tage pro Jahr dauernden Perioden benötigt, in welchen sich der Satellit teilweise oder voll im Erdschatten befindet, und seine Solarzellenausleger während bestimmter Stunden am Tag keine oder nicht ausreichend elektrische Energie liefern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morelos 3 alias Mexsat 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.946 und als COSPAR-Objekt 2015-056A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13772.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Morelos 3 (Mexsat 2) auf Atlas V 421</a></li></ul>
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		<title>Atlas V bringt Marine-Comsat MUOS 4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-marine-comsat-muos-4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2015 19:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2015-044A]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur-Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[MUOS 4]]></category>
		<category><![CDATA[Pratt&Whitney]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[US-Marine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. September 2015 startete auf der Luftwaffenbasis auf Cape Canaveral (CCAFS) in Florida eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) mit dem Kommunikationssatelliten MUOS 4 für die US-Marine (USN) an Bord. Autor: Axel Nantes. Quelle: GD, LM, ULA, USAF, USN. Für die ULA war es die achte im Jahr 2015 abgewickelte Mission einer von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Am 2. September 2015 startete auf der Luftwaffenbasis auf Cape Canaveral (CCAFS) in Florida eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) mit dem Kommunikationssatelliten MUOS 4 für die US-Marine (USN) an Bord.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Axel Nantes.   Quelle: GD, LM, ULA, USAF, USN.   </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-4d900934"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/150902FZZ999103ulaviausaf.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/150902FZZ999103ulaviausaf300.jpg" alt="" class="wp-image-17098" width="300" height="200"/></a><figcaption>Atlas-V-AV056-Start mit MUOS 4
(Bild: ULA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ULA war es die achte im Jahr 2015 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete. Seit Gründung der ULA hat das Konsortium damit nach eigenen Angaben 99 erfolgreiche Trägerstarts abgewickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt flog eine Rakete des Typs Atlas V zum 56. Mal. Zum 2. Mal im Jahr 2015 transportierte eine solche Rakete ein MUOS-Raumfahrzeug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MUOS 4 mit einer Startmasse im Bereich von annähernd 7,5 Tonnen wurde von einer Atlas V in 551-Konfiguration &#8211; ihrer aktuell stärksten Variante &#8211; transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit dem Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe fünf AJ60-Feststoffbooster von Aerojet angebracht waren und die von der RUAG aus der Schweiz beigesteuerte Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Atlas V mit der Seriennummer AV-056 zündete rund 2,7 Sekunden vor dem Abheben von der Startanlage 41 (Space Launch Complex 41, SLC-41) auf Cape Canaveral im US-amerikanischen Bundesstaat Florida.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tatsächliche Abheben erfolgte dann um 12:18 Uhr MESZ am 2. September 2015 (6:18 Uhr EDT am 2. September 2015) unmittelbar mit der Zündung der fünf seitlich an der Zentralstufe angebrachten Feststoffbooster. Dabei war die Hälfte des 44 Minuten langen Startfensters (5:59 &#8211; 6:43 Uhr EDT) verstrichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 3,8 Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 51,2 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 90 Sekunden nach Beginn des Fluges waren die Feststoffbooster ausgebrannt. Sie wurden aus Sicherheitsgründen noch einige Sekunden mitgeführt und dann in zwei Chargen rund 2 Minuten nach dem Abheben abgeworfen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c2650c37"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/avmuos4e38172015120851PM63ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/avmuos4e38172015120851PM63ula300.jpg" alt="" class="wp-image-17101" width="300" height="200"/></a><figcaption>MUOS 4 und Nutzlastverkleidung
(Bild: ULA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Centaur-Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde anschließend nach etwa dreieinhalb Minuten Flugzeit abgetrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BECO für Booster Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe erfolgte rund vier Minuten und 24 Sekunden nach dem Abheben. Weitere sechs Sekunden später wurde die Zentralstufe abgetrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste Brennphase des RL10C-1-Triebwerks von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne am Heck der Centaur-Oberstufe sorgte anschließend für das Erreichen einer Parkbahn. Die Brennphase dauerte rund sieben Minuten und 44 Sekunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte eine circa acht Minuten und fünf Sekunden lange Freiflugphase, an deren Ende die zweite Centaur-Brennphase begann. Letztere dauerte rund fünf Minuten und 45 Sekunden und stellte den Einschuss in einen Geosynchronen Transferorbit (GTO) sicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Apogäum, also der höchste Bahnpunkt, des GTOs wurde nach einer zweiten Freiflugphase von rund zwei Stunden und 23 Minuten durch eine weitere Brennphase angehoben. Diese dauerte etwa vergleichsweise kurze 58 Sekunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund zwei Stunden und 56 Minuten nach dem Abheben sowie drei Minuten und 39 Sekunden nach der dritten Centaur-Brennphase war es dann soweit: MUOS 4 &#8211; Abmessungen in Startkonfiguration 6,70 x 3,66 x 1,83 Meter &#8211; wurde erfolgreich auf einer Erdumlaufbahn ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgesehene Übergangsbahn war eine mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt, einem Perigäum von rund 3.816 Kilometern über der Erde, und einem Apogäum, dem erdfernsten Bahnpunkt, von rund 35.768 Kilometern über der Erde sowie einer Neigung gegen den Erdäquator von circa 19,11 Grad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Bahn heraus besorgt MUOS 4 den Flug zu einer Position im Geostationären Orbit (GEO) aus eigener Kraft. Zu diesem Zweck wurde er mit einem 500 Newton starken Zweistofftriebwerk des Typs BT-4 von IHI aus Japan ausgerüstet, das Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und eine Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) als Oxidator benutzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-c408f502"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20286460244muos4lm.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20286460244muos4lm300.jpg" alt="" class="wp-image-17100" width="300" height="212"/></a><figcaption>MUOS 4 beim Hersteller
(Bild: Lockheed Martin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Satellitenherstellers war vom Marine-Satellitenkontrollzentrum (Naval Satellite Operations Center, NAVSOC) auf der Marinebasis Ventura County, Point Mugu, Kalifornien aus bereits in der Lage, Kontakt zu dem neuen Erdtrabanten aufzunehmen. Nach Angaben seines Herstellers reagiert das Raumfahrzeug auf an es übertragene Kommandos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MUOS 4, der ursprünglich als MUOS 5 den Weltraum hätte erreichen sollen, wurde vom US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin aus Sunnyvale in Kalifornien auf Basis des Busses A2100 gebaut. Eine UHF-Baugruppe der Kommunikationsnutzlast steuerte Boeing aus El Segundo, Kalifornien, bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Boeings UHF-Baugruppe hat eine besondere Bedeutung hinsichtlich der Kompatibilität mit der Vorgänger-Satellitenkonstellation mit der Bezeichnung UFO bzw. UHF-F/O für Ultra High Frequency Follow-On. Nach Angaben der USN ähnelt sie an Bord von UFO 11, dem letzten Satelliten der UFO-Konstellation, eingesetzter Technik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Harris Corporation aus Melbourne im US-Bundesstaat Florida lieferte die beiden entfaltbaren Antennen mit Gitternetz-Reflektoren. Die größere der Antennen besitzt im betriebsbereiten Zustand einen Durchmesser von rund 18,7 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alternative Quellen nennen für den großen entfaltbaren Antennenreflektor, der für fortschrittliche MUOS Anwendungen gedacht ist, einen Durchmesser von 14 Metern, und für den kleineren entfaltbaren Antennenreflektor zur Nutzung mit UHF Terminals einen Durchmesser von 5,4 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen fehlerhafter Lötverbindungen, die im Zuge von Tests mit dem MUOS-Raumfahrzeug Nr. 3 in einer Vakuumkammer an einer UHF-Antenne aufgefallen waren, wurde die Startreihenfolge der einzelnen Raumfahrzeuge der inklusive eines Reservesatelliten insgesamt fünf Satelliten umfassenden Serie verändert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-e21028b7"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MUOSinSpaceArtLM-1.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MUOSinSpaceArtLM300-1.jpg" alt="" class="wp-image-17105" width="300" height="225"/></a><figcaption>MUOS-Raumfahrzeug im All &#8211; Illustration
(Bild: Lockheed Martin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das MUOS-Raumfahrzeug Nr. 3 (MUOS SV-3) wird nach derzeitigem Planungsstand voraussichtlich als MUOS 5 in den Weltraum transportiert werden können. Aktuell geht man bei der ULA von einem Start im Jahr 2016 aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MUOS steht für Mobile User Objective System und bezeichnet damit auch seine Funktion: Das Satellitennetzwerk ist insbesondere für Sprech- und Hochgeschwindigkeitsdatenverbindungen mobiler Benutzer (der US-Marine) gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die Konstellation der MUOS-Raumfahrzeuge erst einmal vollständig und sind alle zugehörigen Bodenstationen betriebsbereit, wird die USN mit ihr im Vergleich zur derzeit noch zu nutzenden Konstellation nach aktuellen Angaben der US-Luftwaffe über die mehr als zehnfache Gesamtbandbreite verfügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">General Dynamics, ein US-amerikanisches Unternehmen, das Aufgaben im Bereich des MUOS-Bodensegments zu erledigen hat, berichtete im Jahre 2013, die MUOS-Konstellation übertreffe die UFO-Konstellation in ihrer Gesamtkapazität um das sechszehnfache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind alle vier im Geostationären Orbit vorgesehenen Regelbetriebspositionen besetzt, stehen nach Angaben von General Dynamics MUOS-Raumfahrzeuge bei 177 Grad West, 100 Grad West, 15,5 Grad West und 75 Grad Ost. Den Reservesatelliten will man bei 72 Grad Ost bereithalten. Die volle Einsatzfähigkeit des Systems wird derzeit für 2017 erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MUOS 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.887 und als COSPAR-Objekt 2015-044A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13696.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MUOS 4 auf Atlas V 551</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Atlas V bringt Marine-Comsat MUOS 3 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-marine-comsat-muos-3-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2015 18:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[2015-002A]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[AV-052]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[MUOS 3]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 41]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am frühen Morgen des 21. Januar 2015 startete auf der Luftwaffenbasis auf Cape Canaveral (CCAFS) in Florida eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) mit dem Kommunikationssatelliten MUOS 3 für die US-Marine (USN) an Bord. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: GD, LM, ULA, USAF, USN. Für die ULA war es die erste im Jahr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am frühen Morgen des 21. Januar 2015 startete auf der Luftwaffenbasis auf Cape Canaveral (CCAFS) in Florida eine Atlas-V-Rakete der United Launch Alliance (ULA) mit dem Kommunikationssatelliten MUOS 3 für die US-Marine (USN) an Bord.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: GD, LM, ULA, USAF, USN.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-22b71652"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Start der Atlas V mit MUOS 3 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ULA war es die erste im Jahr 2015 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete vom Typ Altas V. Insgesamt flog eine Rakete des Typs Atlas V damit zum 52. Mal. </p>



<p class="wp-block-paragraph">MUOS 3 mit einer Startmasse im Bereich von annähernd 7,5 Tonnen wurde von einer Atlas V in 551-Konfiguration &#8211; ihrer aktuell stärksten Variante &#8211; transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit dem Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe fünf Feststoffbooster von Aerojet angebracht waren und die von der RUAG aus der Schweiz beigesteuerte Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Atlas V mit der Seriennummer AV-052 zündete rund 2,7 Sekunden vor dem Abheben von der Startanlage 41 (Space Launch Complex 41, SLC-41) auf Cape Canaveral im US-amerikanischen Bundesstaat Florida. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tatsächliche Abheben erfolgte dann um 2:04 Uhr MEZ am 21. Januar 2015 (20:04 Uhr Ortszeit am 20. Januar 2015) unmittelbar mit der Zündung der fünf seitlich an der Zentralstufe angebrachten Feststoffbooster. Dabei war rund die Hälfte des 44 Minuten langen Startfensters verstrichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-021b5b4f"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_small_2.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Atlas AV-052 auf der Startanlage 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 3,9 Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 51,2 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 90 Sekunden nach Beginn des Fluges waren die Feststoffbooster ausgebrannt. Sie wurden aus Sicherheitsgründen noch einige Sekunden mitgeführt und dann in zwei Chargen rund 2 Minuten nach dem Abheben abgeworfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Centaur-Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde dann nach etwas dreieinhalb Minuten Flugzeit abgetrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BECO für Booster Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe erfolgte rund vier Minuten und 28 Sekunden nach dem Abheben. Weitere sechs Sekunden später wurde die Zentralstufe abgetrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste Brennphase des RL10C-1-Triebwerks von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne am Heck der Centaur-Oberstufe sorgte anschließend für das Erreichen einer Parkbahn. Die Brennphase dauerte rund sieben Minuten und 47 Sekunden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-81784679"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_small_3.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
MUOS 3 und Nutzlastverkleidung vor dem Einkapseln 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgte eine circa acht Minuten und zwei Sekunden lange Freiflugphase, an deren Ende die zweite Centaur-Brennphase begann. Letztere dauerte rund fünf Minuten und 46 Sekunden und stellte den Einschuss in einen Geosynchronen Transferorbit (GTO) sicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Apogäum, also der höchste Bahnpunkt, des GTOs wurde nach einer zweiten Freiflugphase von zwei Stunden, 22 Minuten und rund 26 Sekunden durch eine weitere Brennphase angehoben. Diese dauerte etwa vergleichsweise kurze 58 Sekunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Stunden, 53 Minuten und 22 Sekunden nach dem Abheben sowie drei Minuten und 39 Sekunden nach der dritten Centaur-Brennphase war es dann soweit: MUOS 3 wurde erfolgreich auf einer Erdumlaufbahn ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorgesehene Übergangsbahn war eine mit einem der Erde nächsten Bahnpunkt, einem Perigäum von 3.816,8 Kilometern über der Erde, und einem Apogäum von 35.768,8 Kilometern über der Erde sowie einer Neigung gegen den Erdäquator von 19,11 Grad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Bahn heraus besorgt MUOS 3 den Flug zu einer Position im Geostationären Orbit (GEO) aus eigener Kraft. Zu diesem Zweck wurde er mit einem 500 Newton starken Zweistofftriebwerk des Typs BT-4 von IHI aus Japan ausgerüstet, das  Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und eine Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) als Oxidator benutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Satellitenherstellers war vom Marine-Satellitenkontrollzentrum (Naval Satellite Operations Center, NAVSOC) auf der Marinebasis Ventura County, Point Mugu, Kalifornien aus bereits in der Lage, Kontakt zu dem neuen Erdtrabanten aufzunehmen. Nach Angaben seines Herstellers reagiert das Raumfahrzeug auf an es übertragene Kommandos.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-e3216a3f"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_small_4.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
MUOS 3 alias MUOS SV-4 beim Hersteller 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MUOS 3, der ursprünglich als MUOS 4 den Weltraum hätte erreichen sollen, wurde vom US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin aus Sunnyvale in Kalifornien auf Basis des Busses A2100 gebaut. Eine UHF-Baugruppe der Kommunikationsnutzlast steuerte Boeing aus El Segundo, Kalifornien, bei. Sie hat eine besondere Bedeutung hinsichtlich der Kompatibilität mit der Vorgänger-Satellitenkonstellation mit der Bezeichnung UFO bzw. UHF-F/O für Ultra High Frequency Follow-On. Nach Angaben der USN ähnelt sie an Bord von <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/boeing-aendert-programmierung-von-ufo-11/" data-wpel-link="internal">UFO 11</a>, dem letzten Satelliten der UFO-Konstellation, eingesetzter Technik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Harris Corporation aus Melbourne, Florida, lieferte die beiden entfaltbaren Antennen mit Gitternetz-Reflektoren. Die größere der Antennen besitzt im betriebsbereiten Zustand einen Durchmesser von rund 18,7 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen fehlerhafter Lötverbindungen, die im Zuge von Tests mit dem MUOS-Raumfahrzeug Nr. 3 in einer Vakuumkammer an einer UHF-Antenne aufgefallen waren, wurde die Startreihenfolge der einzelnen Raumfahrzeuge der inklusive eines Reservesatelliten insgesamt fünf Satelliten umfassenden Serie verändert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-f570ab87"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012015191915_small_5.jpg" alt="USN" width="260"/></a><figcaption>
MUOS-Satellit über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: USN)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das MUOS-Raumfahrzeug Nr. 3 (MUOS SV-3) wird nach aktueller Planung voraussichtlich im August 2015 als MUOS 4 in den Weltraum transportiert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MUOS steht für Mobile User Objective System und bezeichnet damit auch seine Funktion: Das Satellitennetzwerk ist insbesondere für Sprech- und Hochgeschwindigkeitsdatenverbindungen mobiler Benutzer (der US-Marine) gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die Konstellation der MUOS-Raumfahrzeuge erst einmal vollständig und sind alle zugehörigen Bodenstationen betriebsbereit, wird die USN mit ihr im Vergleich zur derzeit noch zu nutzenden Konstellation nach aktuellen Angaben der US-Luftwaffe über die mehr als zehnfache Gesamtbandbreite verfügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">General Dynamics, ein US-amerikanisches Unternehmen, das Aufgaben im Bereich des MUOS-Bodensegments zu erledigen hat, berichtete im Jahre 2013, die MUOS-Konstellation übertreffe die UFO-Konstellation in ihrer Gesamtkapazität um das sechszehnfache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind alle vier im Geostationären Orbit vorgesehenen Regelbetriebspositionen besetzt, stehen nach Angaben von General Dynamics MUOS-Raumfahrzeuge bei 177 Grad West, 100 Grad West, 15,5 Grad West und 75 Grad Ost. Den Reservesatelliten will man bei 72 Grad Ost bereithalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MUOS 3 wird katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.374 und als COSPAR-Objekt 2015-002A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MUOS 3 auf Atlas V (551)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Sonnen-Sonde Solar Orbiter fliegt Atlas V</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sonnen-sonde-solar-orbiter-fliegt-atlas-v-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 18:21:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 41]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38401</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) teilte am 18. März 2014 mit, dass sie den Startanbieter United Launch Services LLC aus Centennial im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado mit dem Start der Sonnensonde Solar Orbiter auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 411 beauftragt hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CNES, ESA, NASA. Derzeit ist der Start [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) teilte am 18. März 2014 mit, dass sie den Startanbieter United Launch Services LLC aus Centennial im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado mit dem Start der Sonnensonde Solar Orbiter auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 411 beauftragt hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CNES, ESA, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032014192113_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032014192113_small_1.jpg" alt="ESA / AEOS" width="260"/></a><figcaption>
Solar Orbiter nahe der Sonne &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / AEOS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit ist der Start der Sonde, die als Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) und der NASA realisiert wird, für Juli 2017 geplant. Abheben soll die Rakete mit ihrer Nutzlast unter einer Verkleidung mit 4 Metern Durchmesser an der Spitze von der Startanlage Nr. 41 (SLC41) der Luftwaffenbasis CCAFS im US-amerikanischen Bundesstaat Florida.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inklusive der Vorbereitung der Sonde auf den Start, der Integration der Sonde auf der Trägerrakte, der Bahnverfolgung, dem Empfang von Telemetrie, und anderen unterstützenden Arbeiten kostet der Start die NASA rund 172,7 Millionen Dollar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032014192113_small_2.jpg" alt="CNES" width="260"/><figcaption>
Bahn zu Annäherung an die Sonne &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CNES)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Solar Orbiter alias SolO ist dazu gedacht, die Sonne und ihrer äußeren Atmosphärenschichten zu untersuchen. Dazu sollen Beobachtungen von Strukturen in der Sonnenkorona mit optischen Systemen hoher Ortsauflösung erfolgen, die von parallel zu erledigenden Messungen von  Weltraumwetter-Daten in der unmittelbaren Umgebung des Orbiters auf seiner Umlaufbahn begleitet werden. So hofft man, Abhängigkeiten und Verbindungen zwischen dem Zustand der Sonne und der vom Sonnenwind durchströmten Heliospähre bestimmen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gespannt ist man ausserdem auf Bilder und Messdaten von den Polregionen der Sonne. Der Solar Orbiter wird konstruktiv so ausgelegt, dass er einen ausreichend langen Zeitraum die Sonne teilweise innerhalb der Merkur-Bahn umkreisen kann, und dort die insgesamt 10 wissenschaftlichen Instrumente mit einer Gesamtmasse von rund 180 Kilogramm an Bord gewinnbringend eingesetzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dorthin gelangt die Sonnensonde nach beschleunigenden Vorbeiflügen an Erde und Venus. Mit dem Erreichen eines ersten Arbeitsorbits rechnet man für 2020. Weitere Vorbeiflüge an der Venus könnten die Bahn der Sonde später so verändern, dass ihr auch Beobachtungen von Sonnenregionen im Bereich hoher Breitengrade möglich werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hofft, dass die Sonde mindestens 7 Jahre durchhält und legt das Raumfahrzeug mit einer Masse von rund 1.320 Kilogramm entsprechend aus. Eine Missionsverlängerung von rund zweieinhalb Jahren ist angedacht.            Gebaut wird der Solar Orbiter von Airbus Defence and Space in einem Werk in Stevenage nördlich von London in Großbritannien. Die ESA hatte den Bau der Sonde 2012 (seinerzeit noch bei Astrium UK) beauftragt und dafür 300 Millionen Euro eingesetzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032014192113_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20032014192113_small_3.jpg" alt="CNES" width="260"/></a><figcaption>
Solar Orbiter Missionsübersicht 
<br>
(Bild: CNES)
</figcaption></figure></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SES 8 für kommerziellen Einsatz bereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-8-fuer-kommerziellen-einsatz-bereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2014 14:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Geostationär]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 8]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=38351</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber SES informierte am 3. Februar 2014 darüber, dass sein am 3. Dezember 2013 gestarteter Satellit SES 8 an der vorgesehenen Position zum Einsatz für die Märkte in der Region Asien-Pazifik bereitsteht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, OSC, SES, Vanguard. Das beim Start rund 3.138 kg Kilogramm schwere, von der Orbital [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber SES informierte am 3. Februar 2014 darüber, dass sein am 3. Dezember 2013 gestarteter Satellit SES 8 an der vorgesehenen Position zum Einsatz für die Märkte in der Region Asien-Pazifik bereitsteht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, OSC, SES, Vanguard.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014150549_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014150549_small_1.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
SES 8 beim Hersteller 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das beim Start rund 3.138 kg Kilogramm schwere, von der Orbital Sciences Corporation (OSC) basierend auf dem Satellitenbus GEOStar-2 konstruierte Raumfahrzeug war am 3. Dezember 2013 auf einer Falcon-9-Rakete vom Startkomplex 40 der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) im US-amerikanischen Bundesstadt Florida aus in den Weltraum gebracht worden. Nach fünf auf das Aussetzen folgende Brennphasen seines bordeigenen Apogäumsmotors hatte es eine geostationäre Umlaufbahn erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von SES 8 befinden sich 24 gleichzeitig betreibbare K<sub>u</sub>-Band-Transponder mit einer zwischen 36 und 54 Megahertz umschaltbaren Bandbreite. Zusätzlich vorhanden ist ein im K<sub>a</sub>-Band-Bereich arbeitendes Kommunikationssystem. 
<br>
An zwei Seiten des Satelliten-Hauptkörpers befindet sich je ein aufklappbarer 2,5 x 2,7 Meter Antennenreflektor. Auf der im Regelbetrieb der Erde zugewandten Seite des Satelliten-Hauptkörpers befindet sich ein zusätzlicher, fix montierter Reflektor mit einem Durchmesser von 1,45 Metern. Alle drei in San Diego im US-amerikanischen Bundesstadt Kalifornien basierend auf Kompositmaterial hergestellten Antennenreflektoren lieferte Vanguard Space Technologies (Vanguard), ein 1994 gegründeter Zulieferer für die Luft- und Raumfahrtindustrie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014150549_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022014150549_small_2.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
SES 8 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit SES´ von Lockheed-Martin gebautem NSS 6 ist SES 8 bei 95 Grad Ost im Geostationären Orbit in Kolokation positioniert. Dort dienen die K<sub>u</sub>-Band-Transponder des neuen Satelliten der Versorgung des Südens von Asien und von Indochina. Mit ihnen sollen unter anderem direkt empfangbare  Fernsehprogramme für Indien, Laos, Thailand und Vietnam ausgestrahlt werden. Die K<sub>a</sub>-Band-Nutzlast adressiert Nutzer im asiatisch-pazifischem Raum. Die kombinierte Nutzlastleistung liegt laut OSC bei insgesamt rund 5 Kilowatt. <br>Die Energieversorgung der Satellitensysteme übernehmen zwei Solarzellenausleger von Alliant Techsystems Inc. (ATK) Goleta, Kalifornien, Typ Planar Unfolding Modular Array alias PUMA. Sie bestehen aus jeweils vier Segmenten und sind mit Galliumarsenidzellen ausgestattet. Der Speicherung von elektrischer Energie an Bord dienen zwei Lithiumionen-Akkumulatorensätze mit einer Kapazität von jeweils über 4.840 Wattstunden. Die Auslegungsbetriebsdauer von SES 8 im All beträgt mindestens 15 Jahre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 8 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.460 und als COSPAR-Objekt 2013-071A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ses-8-mit-falcon-9-gestartet/" data-wpel-link="internal">SES 8 mit Falcon 9 gestartet</a> 4. Dezember 2013</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-soll-ses-8-ins-all-bringen/" data-wpel-link="internal">SpaceX soll SES 8 ins All bringen</a> 14. März 2011</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ses-bestellt-ses-8-bei-osc/" data-wpel-link="internal">SES bestellt SES 8 bei OSC</a> 18. Februar 2011</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11758.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9v1.1 mit SES-8</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-8-fuer-kommerziellen-einsatz-bereit/" data-wpel-link="internal">SES 8 für kommerziellen Einsatz bereit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Atlas V bringt AEHF 3 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-bringt-aehf-3-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 19:35:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[AEHF 3]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trägerrakete des Typs Atlas V brachte am 18. September 2013 nach Starts 2010 und 2012 den dritten aus einer Reihe US-amerikanischer militärischer Kommunikationssatelliten ins All. Der Start mit dem AEHF 3 genannten Raumfahrzeug erfolgte um 10.10 Uhr MESZ von der Startrampe 41 der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS). Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Trägerrakete des Typs Atlas V brachte am 18. September 2013 nach Starts 2010 und 2012 den dritten aus einer Reihe US-amerikanischer militärischer Kommunikationssatelliten ins All. Der Start mit dem AEHF 3 genannten Raumfahrzeug erfolgte um 10.10 Uhr MESZ von der Startrampe 41 der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Lockheed Martin, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013213522_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013213522_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Start der AV-041 mit AEHF 3 
<br>
(Bild: United Launch Alliance)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der 34. Start einer Atlas V von der CCAFS im US-amerikanischen Bundesstaat Florida fand wetterbedingt etwa in der Mitte des knapp zwei Stunden breiten Startfensters statt und wurde von der United Launch Alliance (ULA) durchgeführt. Für die ULA war es die sechste im Jahr 2013 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete vom Typ Altas V, und insgesamt der 40. Flug einer solchen Rakete. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF 3 mit einer Startmasse von rund 6.170 Kilogramm wurde von einer Atlas V in 531-Konfiguration transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit dem Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe drei Feststoffbooster von Aerojet angebracht waren und die von der RUAG beigesteuerte Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013213522_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013213522_small_2.jpg" alt="United Launch Alliance" width="260"/></a><figcaption>
AEHF 3 und Nutzlastverkleidung 
<br>
(Bild: United Launch Alliance)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Zündung trug die Zentralstufe der Rakete mit der Seriennummer AV-041 Centaur und Nutzlast in die Höhe. Etwa viereinhalb Minuten Flugzeit vergingen, bis die Zentralstufe ausgebrannt war und abgetrennt werden konnte. Anschließend war es Aufgabe der Centaur, mit zwei von einer knapp acht Minuten dauernden Freiflugphase unterbrochenen Brennphasen seines flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RL10A-4-2-Triebwerks von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Geplant war eine etwa 20,9 Grad gegen den Erdäquator geneigte Übergangsbahn mit einem Perigäum von rund 225 km und einem Apogäum von rund 50.000 km über der Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies gelang, das auf dem A2100-Satellitenbus von Lockheed Martin basierende Raumfahrzeug ist nach Informationen der ULA im richtigen supersynchronen Transferorbit angekommen, nachdem es sich rund 51 Minuten nach dem Start über dem Indischen Ozean von der Raketenoberstufe Centaur getrennt hatte. AEHF 3 wird in der nächsten Zeit unter Zuhilfenahme seiner chemischen und elektrischen Triebwerke, letztere hall current thruster (HCT) vom Aerojet-Typ BPT-4000, in den geostationären Orbit gesteuert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013213522_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18092013213522_small_3.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
AEHF-Satellit im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue dreiachsstabilisierte Satellit wird mit seiner von Northrop Grumman gebauten Kommunikationsnutzlast eine größere Kapazität zur Verfügung stellen können als alle Satelliten der Milstar-Konstellation, des Vorgängersystems, zusammen. Die erheblich verbesserte Leistungsfähigkeit des Satellitentyps AEHF soll unter anderem qualitätsgesteigerte Echtzeitvideoübertragungen erlauben, schnelleren Zugriff auf Karten aktueller Einsatzgebiete ermöglichen und beschleunigte Verfügbarkeit von Zieldaten bieten. AEHF 3 unterstützt Datenverbindungen mit Geschwindigkeiten zwischen 75 Bit pro Sekunde und rund 8 Megabit pro Sekunde. Diese sollen gegen Störversuche besonders geschützt und mit neuesten Techniken verschlüsselt werden können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer entsprechend vereinbarten Zusammenarbeit werden neben den Vereinigten Staaten von Amerika unter anderem auch Großbritannien, Kanada und die Niederlande die AEHF-Konstellation nutzen. Befinden sich mehrere funktionsfähige AEHF-Satelliten im All, werden auch Verbindungen genutzt werden können, bei denen die Satelliten untereinander Kontakt haben. Die Kommunikation zwischen den Satelliten und der Empfang vom Boden wird im EHF-Bereich abgewickelt, für Empfänger am Boden vorgesehen Ausstrahlungen werden im SHF-Bereich erfolgen. Dementsprechend bedeutet AEHF-Satellit soviel wie weiterentwickelter Satellit für extreme Hochfrequenz(verbindungen). AEHF steht für Advanced Extremely High Frequency, EHF für Extremely High Frequency, SHF für Super High Frequency. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AEHF 3 alias USA 246 ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2013-050A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11921.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Atlas V-531 &#8211; AEHF 3</a></li></ul>
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		<title>WGS 5: Satellit zur Steuerung von Drohnen gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wgs-5-satellit-zur-steuerung-von-drohnen-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2013 04:43:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WGS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 25. Mai 2013 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 5 für das US-Verteidigungsministerium ins All gebracht. Der zur Fernsteuerung von unbemannten Drohnen des Typs Global Hawk geeignete Satellit gelangte auf einen supersynchronen Transferorbit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, ULA, USAF. Vertont von Peter Rittinger. Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 25. Mai 2013 wurde der militärische Kommunikationssatellit WGS 5 für das US-Verteidigungsministerium ins All gebracht. Der zur Fernsteuerung von unbemannten Drohnen des Typs Global Hawk geeignete Satellit gelangte auf einen supersynchronen Transferorbit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Boeing, ULA, USAF. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-27-54149.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013064327_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013064327_small_1.jpg" alt="United Launch Alliance (ULA)" width="260"/></a><figcaption>
Start von WGS 5 auf der Delta Nr. 362 
<br>
(Bild: United Launch Alliance (ULA))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Boeing auf Basis des BSS-702-Satellitenbusses für das US-amerikanische Verteidigungsministerium (Department of Defence, DOD) gebaute Satellit wurde von der Delta-Rakete mit der Nummer 362 befördert. Im 30 Minuten breiten, von 2.26 Uhr bis 2.57 Uhr MESZ reichenden Startfenster hob die Rakete um 2.27 Uhr MESZ mit dem beim Start rund 6.000 Kilogramm schweren Satelliten, angetrieben von einem Triebwerk Pratt &amp; Whitney Rocketdyne RS-68 in der ersten Stufe und vier Feststoffboostern, von der Startrampe SLC37B auf der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die vier Feststoffbooster nach rund 94 Sekunden und die Zentralstufe der in Medium+(5,4)-Konfiguration (Nutzlastverkleidung mit 5 Metern Durchmesser, 4 Feststoffbooster des Typs ATK GEM-60, 1 Pratt &amp; Whitney Rocketdyne RL10B-2-Triebwerk in der Oberstufe DCSS) fliegenden Rakete nach rund 247 Sekunden ausgebrannt waren, kam die DCSS an die Reihe. Zwei Brennphasen der DCSS folgten, unterbrochen von einer acht Minuten dauernden Freiflugphase. Anschließend wurde WGS 5 nach knapp über 40 Flugminuten in einem supersynchronen Transferorbit ausgesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013064327_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25052013064327_small_2.jpg" alt="Boeing" width="260"/></a><figcaption>
WGS-Block-2-Satellit im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß Angaben des Startanbieters United Launch Alliance (ULA), der zusammen mit der US-amerikanischen Luftwaffe den Start durchführte, sollte die supersynchrone Bahn ein Perigäum, das heißt, einen der Erde nächstliegenden Punkt, von 441,5 Kilometern und ein Apogäum, das heißt, einen erdfernsten Punkt, von 66.922 Kilometern über der Erdoberfläche aufweisen. Die Inklination, das heißt die Neigung der Bahn gegen den Äquator zum Zeitpunkt des Aussetzens von WGS 5, war auf einen Wert von 24 Grad angesetzt. Der Start von WGS 5 war laut ULA ein Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Erreichen der für seinen Einsatz vorgesehenen Umlaufbahn steht dem Satelliten ein eigenes R-4D-Flüssigkeitstriebwerk zur Verfügung, das nun innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen mehrfach zum Einsatz kommen wird. Außerdem ist der Satellit mit vier Ionentriebwerken des Typs XIPS-25 ausgestattet, die zum Abbau der Exzentrizität, der Abweichung der Bahn des Satelliten von der Kreisform, benutzt werden können. Nach der Zirkularisierung seiner Umlaufbahn soll WGS 5 eine Position im Geostationären Orbit einnehmen und dort amerikanischen Militäreinheiten im Feld zur Verfügung stehen. Betreiben wird den Satelliten die US-amerikanische Luftwaffe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">WGS 5 ist der fünfte in einer Reihe militärischer Kommunikationssatelliten, deren Konstellation insbesondere die der ältern DSCS-III-Satelliten ergänzt und ablöst (DSCS = Defense Satellite Communications System &#8211; Verteidigungs-Satellitenkommunikationssystem). Im Unterschied zu den DSCS-Satelliten tragen die Raumfahrzeuge des WGS-Typs auch Ka-Band-Transponder und sind erheblich leistungsfähiger. Jeder WGS kann 19 unterschiedliche Ausleuchtzonen gleichzeitig, darunter 10 richtbare im Ka-Band und 8 richtbare im X-Band, bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Block-2-Raumfahrzeug WGS 5 mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen wird seine Aufgaben nach Angaben aus den Vereinigten Staaten zwischen 10 und 15 Jahre lang erfüllen können. Block 2 unterschiedet sich von Block 1 beispielsweise durch eine um rund das dreifache größere Datenübertragungsrate beim Transport von Bildmaterial von bis zu bis 311 Megabit pro Sekunde. Drohnen des Typs Northrop Grumman RQ-4 Global Hawk beispielsweise lassen sich über die Block-2-Satelliten steuern. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-27-54149.mp3" length="6410637" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Atlas V erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-v-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 19:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[A2100]]></category>
		<category><![CDATA[AEHF 2]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[CCAFS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Northrop Grumman]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34884</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute startete eine Atlas V 531 von Cape Canaveral aus einen Satelliten in den Orbit. Dabei handelt es sich um einen militärischen Kommunikationssatelliten. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: ULA, SpaceFlightNow. Der Start erfolgte heute um 14:28 Uhr Ortszeit (20:42 Uhr MESZ) vom Startkomplex 41 der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Cape Canaveral, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Atlas V erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute startete eine Atlas V 531 von Cape Canaveral aus einen Satelliten in den Orbit. Dabei handelt es sich um einen militärischen Kommunikationssatelliten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: ULA, SpaceFlightNow.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-1dae957c"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052012215837_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052012215837_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Start der 
<i>Atlas V 531</i>
 mit 
<i>AEHF-2</i>
 an Bord.  
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte heute um 14:28 Uhr Ortszeit (20:42 Uhr MESZ) vom Startkomplex 41 der <i>Cape Canaveral Air Force Station</i> (CCAFS) in Cape Canaveral, Florida. 116 Sekunden nach dem Start wurden zwei der drei Feststoffbooster der <i>Atlas V 531</i> abgeworfen, eine Minute später folgte der dritte Booster. Nach 215 Sekunden Flug wurde die 5-m-Nutzlastverkleidung der Rakete, welche auch die <i>Centaur</i>-Oberstufe umschließt, abgeworfen. Nachdem die Erststufe nach 258 Sekunden Betrieb ausgebrannt war, wurde sie bei T+264 Sekunden abgeworfen. Darauf begann die Centaur die erste ihrer zwei Brennperioden. Das erste Mal wurde das einzelne <i>RL-10-A4-2</i>-Triebwerk dabei nach etwa 8:30 Minuten abgeschaltet und die Stufe begann eine neunminütige Freiflugphase. Die zweite Brennperiode dauerte 5:40 Minuten, wobei die Nutzlast erst 51 Minuten nach dem Abheben ausgesetzt wurde. Dabei war dies der zweite Startversuch, nachdem man den gestrigen abgebrochen hatte, weil ein Entlüftungsventil in der Interstage (Adapter) zwischen Centaur und Erststufe nicht ordnungsgemäß funktionierte. 
<br>
Als Nutzlast startete die Rakete dabei den Militärkommunikationssatelliten <i>AEHF-2</i>. Das <i>AEHF</i>-Satellitensystem soll in den nächsten Jahren das ältere <i>Milstar</i>-Kommunikationssatellitensystem ersetzen, wobei die <i>AEHF</i>-Satelliten sicherere Kanäle und höhere Kapazitäten besitzen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-d1018acc"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052012215837_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04052012215837_small_2.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
Ein 
<i>AEHF</i>
-Satellit im Orbit &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wog beim Start 6.168 kg und basiert auf dem Satellitenbus <i>A2100M</i> von <i>Lockheed Martin</i>, welche auch den Satelliten bauten. Die Nutzlast des Satelliten, nämlich eine Kaskade von Funkantennen, baute dagegen die Firma <i>Northrop Grumman</i>. Als Energiequelle besitzt er zwei große, entfaltbare Solarzellenflächen, während als Triebwerke sowohl ein großer konventioneller Satellitenantrieb, ein chemisches Triebwerk, sowie eine Reihe von Ionentriebwerken Verwendung finden. Diese nutzte der Vorgängersatellit <i>AEHF-1</i> auch, um in seinen endgültigen Orbit zu kommen, nachdem der Hauptantrieb ausfiel (<a href="https://www.raumfahrer.net/halbzeit-aber-keine-pause-fuer-aehf-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Start war der zweite einer Atlas V in diesem Jahr sowie der 30. Flug einer Atlas V überhaupt und der zweite Flug der Atlas V 531. Des Weiteren war es der dritte Start für die USA in diesem Jahr und der weltweit 20. Flug 2012. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10646" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Atlas V 531 mit AEHF 2</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Größte Atlas V aller Zeiten gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/groesste-atlas-v-aller-zeiten-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 14:52:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[A2100]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
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		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[MUOS 1]]></category>
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		<category><![CDATA[UHF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern startete von Cape Canaveral eine Rakete vom Typ Atlas V (551) in den Weltraum. An Bord befand sich die erste Einheit einer neuen Generation von Kommunikationssatelliten für die US Navy. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: ULA. Vertont von Peter Rittinger. Der Start erfolgte nach zweimaliger Verschiebungen und einer Rückkehr in die Integrationshalle gestern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern startete von Cape Canaveral eine Rakete vom Typ <i>Atlas V (551)</i> in den Weltraum. An Bord befand sich die erste Einheit einer neuen Generation von Kommunikationssatelliten für die US Navy.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: ULA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-02-29-75740.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte nach zweimaliger Verschiebungen und einer Rückkehr in die Integrationshalle gestern um 23.15 Uhr MEZ vom <i>Launch Complex 41</i> der <i>Cape Canaveral Air Force Station</i> (CCAFS) in Cape Canaveral, Florida. Nach 105 Sekunden Flug wurden die ersten zwei der fünf Feststoffbooster der Rakete abgetrennt, eine Sekunde später folgten die restlichen drei. 202 Sekunden nach dem Abheben folgte die Nutzlastverkleidung, welche mit 5 m Durchmesser die größere der zwei zur Verfügung stehenden Arten von Nutzlastverkleidungen war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 264 Sekunden Betrieb war die Erststufe ausgebrannt und wurde sechs Sekunden später abgetrennt. Darauf begann bei T + 280 Sekunden die erste von drei Brennperioden der <i>Centaur</i>-Oberstufe, um in einen Parkorbit zu kommen. Diese war nach 461 Sekunden Betrieb vorbei und die <i>Centaur</i> begann mit einer Freiflugphase. Die zweite Zündung war dann 1.249 Sekunden nach dem Start und dauerte 361 Sekunden. Diese führte dann das Gespann aus Stufe und Nutzlast in einen Geotransferorbit (GTO). Nach einer zweiten Freiflugphase von 2,5 Stunden zündete die <i>Centaur</i> für 54 Sekunden, um den bahnnächsten Punkt, die Periapsis (auch Perigäum genannt) so weit wie möglich auf die Höhe des geostationären Orbits zu bringen. Danach wurde die Nutzlast abgetrennt und dies markierte somit den Erfolg der Mission. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-d6444ba7"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25022012155221_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25022012155221_small_1.jpg" alt="Lockheed Martin" width="260"/></a><figcaption>
<i>MUOS 1</i>
 im Orbit &#8211; künstlerische Illustration 
<br>
(Bild: Lockheed Martin)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem gestarteten Satelliten handelt es sich um <i>MUOS 1</i> alias <i>USA 234</i> (<i>Mobile User Objective System</i> für Mobiles Benutzer-Zielsetzungssystem), dem ersten Exemplar eines neuen Kommunikationssystems für die US Navy. Mit <i>MUOS</i> soll das ältere <i>UFO</i>-Kommunikationssystem, mit welchem die maritimen Einheiten der US Navy (Schiffe, Flugzeuge, Helikopter etc.) untereinander kommunizieren können, abgelöst werden. Das neue System soll über eine bis zu zehnfach höhere Datenübertragungskapazität verfügen. Der Satellit an sich basiert auf dem <i>A2100M</i>-Satellitenbus von Lockheed Martin, die auch den Satelliten entwickelt hat. Die primäre Nutzlast besteht aus einer entfaltbaren, 18,4 Meter durchmessenden Hauptantenne und einer kleineren Sekundärantenne, ebenfalls entfaltbar. Zur Energieversorgung verfügt der Satellit über zwei Solarzellenflächen sowie über Batterien, falls der Satellit sich im Erdschatten befindet. Im Betrieb wird <i>MUOS 1</i> den Frequenzbereich von 300 MHz bis 3 GHz, also UHF-Frequenzen, abdecken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Start war in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit: zum Einsatz kam eine <i>Atlas V (551)</i>, die zurzeit stärkste zur Verfügung stehende <i>Atlas V</i>-Version. Die 551 im Namen steht dabei für die fünf eingesetzten Booster, die 5-m-Nutzlastverkleidung sowie für die verwendete <i>Centaur</i>-Oberstufe, welche ein Triebwerk hatte. Sie wurde bisher nur zwei Mal benutzt, nämlich im Januar 2006 für den Start der Pluto-Sonde <i>New Horizons</i> und im August 2011 für den Start der Jupiter-Sonde <i>Juno</i>, beides NASA-Nutzlasten. Dies war somit auch der erste Einsatz der <i>Atlas V (551)</i> für das US-Militär. Darüber hinaus wurde die längste mögliche Nutzlastverkleidung mit 5 m Durchmesser und einer Länge von 26,5 m verwendet, wodurch die Rakete selber mit einer Höhe von etwa 61 m die höchste <i>Atlas V</i> und somit auch die höchste je gestartete <i>Atlas</i> überhaupt war. Des Weiteren war dies der 200. Einsatz einer Oberstufe vom Typ <i>Centaur</i>. Diese hatte ihren Erststart in der Vorserien-Version <i>Centaur A</i> am 9. Mai 1962 mit einer Rakete vom Typ <i>LV3C Atlas Centaur A</i> vor fast 50 Jahren. Die heute eingesetzte <i>Centaur</i> ist vom Typ <i>Centaur D-3B</i>.  <br>Der gestrige Start war der 29. Start einer <i>Atlas V</i> überhaupt, der dritte Start der <i>Atlas V (551)</i> sowie der erste Start dieses Trägers in diesem Jahr und der zweite für die USA. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufzeichnung des deutschen Livestreams:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20120911033355/http://spacelivecast.de/2012/02/atlas-5-551-muos/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">spacelivecast.de-Aufzeichnung</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen und Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v/" data-wpel-link="internal">Atlas V</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10614.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MUOS-1 auf Atlas V(551)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.ulalaunch.com/missions/missions-details/2012/02/24/united-launch-alliance-atlas-v-rocket-with-200th-centaur-successfully-launches-mobile-user-objective-system-1-mission" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldung bei ULA</a></li><li><a class="a" href="https://web.archive.org/web/20250701232741/https://spaceflightnow.com/atlas/av030/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldung bei SFN</a></li><li><a class="a" href="https://www.nasaspaceflight.com/2012/02/atlas-v-launch-muos-historic-centaur-milestone/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldung bei NSF</a></li></ul>
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