Zweite Chance für Galileo-Satelliten
Zweite Chance für Galileo-Satelliten
Astronomie-Meldungen
Raumfahrt-Meldungen
Kurzmeldungen
News-Übersicht
News-Archiv
Alle Meldungen
RSS-Newsfeed
InSpace Magazin

Vierzehntäglich aktuelle Berichte und Meldungen via E-Mail

Autor: Andreas Tramposch / 26. Juni 2005, 14:23 Uhr

Juni-Mond blendet Astronomen

In den letzten Tagen offenbarte sich den Astronomen ein spektakuläres Bild. Der Vollmond erschien am nächtlichen Himmel viel größer als in den letzten Jahren.

none
Druckansicht RSS Newsfeed


Beobochter von St. Petersburg bis London konnten in den letzten Tagen diese optische Täuschung bewundern. (Credit: BBC)
Dieser Effekt beruht auf einer optischen Täuschung, die uns glauben lässt, dass ein Vollmond nahe am Horizont viel größer ist als ein Mond weit über dem Horizont. Diese Tatsache wird zur Sommersonnenwende, wenn die Sonne in der nördlichen Hemisphäre am höchsten steht und der Mond zur gleichen Zeit sehr tief, verstärkt.

Dieser und andere Faktoren lassen den Mond extrem groß aussehen. Ein weiterer Faktor wäre, dass der Mond die Erde nicht kreisförmig umkreist, sondern (wie eine leichte Tänzerin um einen stämmigeren Tanzpartner) ein wenig um die Erde herumtaumelt. Ein 18,6 jähriger Taumelzyklus bringt den Mond dieses Jahr näher an den Erdhorizont heran als in den vergangenen Jahren.

Peter Bond von der Astronomical Society erzählte einen einfachen Weg wie jeder überprüfen kann, dass dieser Effekt nur eine optische Täuschung ist. "Wenn Sie eine Münze in Armlänge vor sich halten, können Sie die Mondgröße sehr einfach vergleichen und Sie werden herausfinden, dass der Mond exakt immer dieselbe Größe hat, unabhängig ob er tief oder hoch über dem Erdhorizont erscheint."
 
Navigation
Anzeige
Anzeige

Cat´s Eye Nebula

Info
Fine Art Print

bestellen

Nach oben Anzeige - Star Guide Atlas bis 9mag © Raumfahrer Net e.V. 2001-2018