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Autor: Thomas Pallmann / 27. November 2009, 16:02 Uhr

Space Shuttle Atlantis sicher in Florida gelandet

Kommandant Charles Hobaugh landete das Space Shuttle Atlantis sicher um 15:44 Uhr MEZ auf der Landebahn 33 des Kennedy Space Center und beendete damit die 11-tägige STS-129-Mission.

Quelle: Nasa
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Die Bodenkontrolle in Houston wecke die Besatzung ein letztes Mal um 07:28 Uhr MEZ mit dem Lied „Home Sweet Home“ von Motley Crue. Das Lied wurde der gesamten Besatzung gewidmet.

Nach 10 Tagen, 19 Stunden und 16 Minuten Flugzeit landete das Space Shuttle Atlantis sicher an einem klaren Freitagmorgen in Florida. Die Crew, bestehend aus Kommandant Charles Hobaugh, Pilot Barry Wilmore sowie den Missionsspezialisten Leland Melvin, Randy Bresnik, Mike Foreman und Robert Satcher legte insgesamt eine Strecke von 7 Millionen Kilometer zurück.

Nasa

Atlantis im Anflug
(Bild: NASA)
Die Besatzung brachte insgesamt 14 Tonnen Fracht zur Internationalen Raumstation, darunter auch zwei große Express Logistics Carrier (ELC), die wichtige Ersatzteile für die Station beherbergen. Diese Ersatzteile sollen eine einwandfreie Funktion der ISS sicherstellen, nachdem das Space-Shuttle-Programm beendet wurde und die Raumfähren nicht mehr zur Verfügung stehen, um Ersatzteile zur Raumstation zu fliegen.

Die STS-129-Mission beinhaltete auch drei Außenbordeinsätze mit einer Gesamtzeit von 18 Stunden und 20 Minuten. Während dieser Außenbordeinsätze installierten die Astronauten einige Ersatzteile und neue Experimente an der Außenseite der Raumstation. Sie bereiteten die ISS außerdem auf die Ankunft des nächsten Moduls vor, das im Februar zur Station gebracht werden soll.

Mit an Bord der Atlantis war Nicole Stott, die nach über 90 Tagen wieder zur Erde zurückkehrte. Stott war Mitglied der ISS-Expeditionen 20 und 21. Mit der Rückkehr von Stott endete die Ära, in der Besatzungsmitglieder der Raumstation auch mit Space Shuttles ausgetauscht wurden. Alle zukünftigen Besatzungsmitglieder werden von der russischen Weltraumbehörde ins All befördert. Für Nicole Stott ist allerdings die Landung zugleich der Beginn ihrer nächsten Mission. Nach einer kurzen Pause wird sie mit dem Training für die Mission STS 133 beginnen. Diese ist die derzeit letzte geplante Mission des Space-Shuttle-Programms und soll im September 2010 zur Internationalen Raumstation fliegen.

NASA

Bild vergrößernAtlantis setzt auf
(Bild: NASA)
Die nächste Mission, STS 130, wird im Februar zur ISS fliegen und das dritte Verbindungsmodul Node 3 liefern. Node 3, Tranquility genannt, ist das letzte amerikanische Modul, das an die Raumstation festgemacht wird. Tranquility wurde von der italienischen Weltraumbehörde für die NASA gebaut. Zusätzlich zu Node 3 wird auch noch das Observationsmodul Cupola zur Raumstation fliegen. Cupola wird bereits an Node 3 angedockt sein und bietet den Astronauten and Bord der ISS einen direkten Blick auf den Roboterarm sowie auf die Erde.

STS 130 soll eine 12-tägige Mission mit dem Space Shuttle Endeavour sein mit derzeit drei geplanten Außenbordeinsätzen. Zur Besatzung der Endeavour gehören Kommandant George Zamka, Pilot Terry Virts sowie die Missionsspezialisten Kathryn Hire, Stephen Robinson, Nicholas Patrick und Robert Behnken.

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