Das „Neil Gehrels Swift Observatorium“ der NASA ist verglüht

Das „Neil Gehrels Swift Observatorium“ der NASA trat am Mittwoch, 4. November, fast 22 Jahre nach seinem Start, wieder in die Erdatmosphäre ein. Zum Zeitpunkt seines Starts war Swift das erste Multiwellenlängen-Observatorium seiner Art, das dazu konzipiert war, mit seinen drei Teleskopen die stärksten Explosionen im Kosmos zu untersuchen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.

Quelle: NASA / Vanessa Thomas, 4. November 2026

Neil Gehrels Swift Observatorium; Credit: NASA

Die US-Raumfahrtstreitkräfte bestätigten, dass das Swift-Raumfahrzeug am Mittwoch, um 13:39 Uhr MEZ über der Region Nord-Sumatra in Indonesien, bei etwa 3,4 Grad nördlicher Breite und 98,6 Grad östlicher Länge, in die Erdatmosphäre eintrat. Die NASA ging davon aus, dass der größte Teil des Raumfahrzeugs beim Durchqueren der Atmosphäre verglühen würde, doch einige Komponenten könnten den Wiedereintritt überstanden haben.

Das NASA-Raumschiff „Swift“ wurde 2004 gestartet, um die stärksten Explosionen im Universum, sogenannte Gammastrahlenausbrüche, zu erforschen. Es war ursprünglich für eine zweijährige Hauptmission ausgelegt. Während seines mehr als zwei Jahrzehnte währenden wissenschaftlichen Betriebs diente „Swift“ als vielseitiges Werkzeug zur Erforschung des Universums: Es beobachtete ein breites Spektrum an Licht, richtete sich schnell auf kurzlebige Ausbrüche aus und sendete Warnmeldungen an andere Einrichtungen, um die Koordination von Folgebeobachtungen zu unterstützen. „Swift“ hat unser Verständnis einer Vielzahl kosmischer Objekte und Ereignisse erweitert – von aktiven Galaxien, die von supermassiven Schwarzen Löchern angetrieben werden, über Sterne, die Röntgenausbrüche durchlaufen, bis hin zu Supernova-Explosionen sowie Kometen und Asteroiden in unserem eigenen Sonnensystem.

Um mehr über die „Swift“-Mission der NASA zu erfahren, besuchen Sie: https://www.nasa.gov/swift

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