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Autor: Simon Plasger / 06. März 2011, 00:59 Uhr

Zweite X-37B gestartet

Am Abend des 5. März startete von Cape Canaveral aus eine Atlas V mit der zweiten X-37B an Bord.

Quelle: SFN, ULA
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Die X-37B beim Start
(Bild: ULA)
Um 23:46 Uhr MEZ zündete die Atlas V ihr Haupttriebwerk und machte sich beim zweiten Versuch auf den Weg in Richtung Erdorbit. Drei Minuten und 43 Sekunden nach dem Start wurde die Nutzlastverkleidung abgetrennt, nach fünf Minuten auch die erste Stufe. Nachdem auch die zweite Stufe bei T+18:30 min abgetrennt wurde, befand sich die X-37B in einer Erdumlaufbahn.

Das militärische Raumschiff mit dem Namen OTV-2 ist ein Testvehikel der U.S. Air Force. Nachdem es bereits im letzten Jahr einen Flug mit dem Schwesterraumschiff (OTV-1) gegeben hatte, werden nun weitere Tests durchgeführt. Was die genauen Aufgaben des Schiffes sind, unterliegt militärischer Geheimhaltung.

Boeing

Bild vergrößernDie X-37B im Orbit (künsterlische Darstellung)
(Bild: Boeing)
Beim gestrigen Start wurde eine Atlas V in der Konfiguration 501 eingesetzt. Das bedeutet, dass eine Nutzlastverkleidung mit fünf Metern Durchmesser verwendet wurde. Die 0 und die 1 sagen, dass keine Booster dabei waren und die Oberstufe ein Triebwerk hatte. In dieser Konfiguration war das der dritte Start der Atlas. Insgesamt gab es 606 Atlas-Starts, davon flog 24 Mal die Atlas V.

Während des ersten Testfluges versuchte die U.S. Air Force, die genauen Bahnparameter des Raumschiffes geheimzuhalten. Jedoch gelang es Amateurbeobachtern immer wieder, die X-37B zu finden. Ob das dieses Mal erneut der Fall ist, wird sich zeigen.

Zur X-37B selber und zu ihrer Ausrüstung sind ebenfalls nur wenige Informationen vorhanden. Ihre Abmessungen betragen 4,5 Meter (Spannweite), 8,9 Meter (Länge) und 2,9 Meter (Höhe). Als Startgewicht werden ca. 5 Tonnen angegeben, wovon einen Großteil der Treibstoff ausmachen wird. Des Weiteren hat das militärische Versuchsraumschiff eine kleine Nutzlastbucht, in der verschiedene Geräte eingebaut werden können. Über diese ist jedoch nichts bekannt.

Seine Energie bezieht OTV-2 aus einem Solarzellenpaneel. Außerdem kann es mit seinem Triebwerk, welches mit Wasserstoffperoxid und Kerosin betrieben wird, erhebliche Bahnänderungen durchführen.

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