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Autor: Thomas Pallmann / 31. August 2009, 10:04 Uhr

Discovery dockt erfolgreich an die ISS an

Um 2:54 Uhr MESZ dockte das Space Shuttle Discovery unter der Kontrolle von Kommandant Rick Sturckow an die Internationale Raumstation an.

Quelle: NASA
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NASA-TV

Rolle rückwärts unter der ISS.
(Bild: NASA-TV)
Die Besatzung des Space Shuttle Discovery wurde für ihren dritten Flugtag mit dem Lied „Made to Love“ von Toby Mac geweckt. Das Lied wurde Nicole Scott gewidmet.

Der Tag begann für die Crew der Discovery mit einer Reihe von Kurskorrekturen, um die Umlaufbahn des Orbiters an die der Internationalen Raumstation anzupassen und das Space Shuttle direkt unterhalb der Raumstation zu positionieren.

Dort angekommen initiierte Shuttlekommandant Rick Sturckow das sogenannte Rendezvous Pitch Manöver (RPM), welches eine 360-Grad-Drehung um die Querachse des Orbiters darstellt. Dieses Manöver gab Stationskommandant Gennadi Padalka und Flugingenieur Mike Barratt die Möglichkeit, über 400 Fotos von der Unterseite des Space Shuttles zu machen. Die Bilder wurden anschließend an die Bodenkontrolle gesandt, wo sie von Experten ausgewertet werden.

Nach Abschluss des RPM brachte Sturckow den Orbiter in einem Halbkreis direkt vor die Raumstation auf die sogenannte V-Bar. Von dort aus steuerte er das Shuttle sanft zum Pressurized Mating Adapter Nummer 2 am Harmony Modul der Internationalen Raumstation. Aufgrund der defekten VERN-Steuerdüsen, die normalerweise einen Schub von ca. 111 Newton erzeugen, und den daraus resultierenden Verlust der VERN-Fähigkeit des Orbiters, musste Sturckow das gesamte Rendezvous mit den größeren Steuerdüsen, die über 3.500 Newton Schub erzeugen, fliegen. Es war das erste Mal, dass ein Space Shuttle in diesen Modus an der Raumstation angedockt ist.

NASA-TV

Die Shuttle-Besatzung wird an Bord der ISS willkommen geheißen.
(Bild: NASA-TV)
Nachdem das Space Shuttle an die Raumstation festgemacht hatte, begannen die Besatzungen auf beiden Seiten damit, das Andocksystem auf seine Dichtheit zu überprüfen. Um 4:33 Uhr MESZ wurden dann die Luken geöffnet und die beiden Besatzungen konnten sich begrüßen. Nach dem üblichen Sicherheitsbriefing durch Stationskommandant Padalka und einem "Rundgang" durch die Station, begannen die Astronauten an Bord der Raumstation mit den Transferoperationen. Im Verlauf der Mission sollen knapp 7 Tonnen an Versorgungsgütern und Experimenten in die Raumstation gebracht werden.

Gegen Ende des Arbeitstages installierte Nicole Scott ihre persönliche Sitzschale in eine der beiden angedockten Sojus-Kapseln und wurde dadurch offiziell zu einem Mitglied der ISS-Expedition 20. Tim Kopra wurde zum selben Zeitpunkt ein Missionsspezialist der STS-128-Besatzung. Die Raumfahrer nutzten beide Roboterarme, um das Orbiter Boom Sensor System aus der Ladebucht zu nehmen und es an den Shuttlearm zu übergeben in Vorbereitung auf die Installation des Multi Purpose Logistics Modul.

Am Boden ist derzeit das Damage Assessment Team (DAT) weiterhin mit der Analyse des Hitzeschildes beschäftigt und etwas seinem üblichen Zeitplan voraus. Nach derzeitigem Stand befindet sich das Hitzeschild in einem sehr guten Zustand. Während des vierten Flugtages wird mit einer Entscheidung gerechnet, ob man eine detaillierte Inspektion des Hitzeschildes benötigt.

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