Discovery-Start um einen Tag verschoben

Der Start des Space Shuttle Discovery musste aufgrund von schlechtem Wetter um knapp 24 Stunden verschoben werden.

Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: Nasa.

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Blitze in der Nähe der Startrampe
(Bild: NASA)

Zu Beginn des Tages sah der Wetterbericht noch recht gut aus und sagte eine Wahrscheinlichkeit für den Start von 70% vorher. Das Team um Startdirektor Pete Nickolenko begann daraufhin am Montag um 22:11 Uhr MESZ den externen Tank mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff zu betanken. Insgesamt wurden etwa 1,9 Millionen Liter in den Tank gepumpt. Die Betankung wurde um 1:14 Uhr MESZ abgeschlossen.

Während sich die Crew fertig für den Start machte, verbesserte sich die Wetterlage zunächst ein wenig und gab Hoffnung für gutes Wetter. Allerdings hielt dieser Trend nicht lange an und es bildeten sich verschiedene Gewitterfronten aus, überquerten teilweise die Startrampe und brachten starken Regen mit sich.

Während des letzten planmäßigen Stopps des Countdowns bei T-9 Minuten tendierte das Wetter zwar wieder zum Positiven, allerdings ging diese Veränderung nicht schnell genug vonstatten, sodass Nickolenko keine andere Wahl blieb, als den Startversuch abzubrechen und ihn um 24 Stunden zu verschieben.

Kurze Zeit nachdem der Startabbruch verkündet war, halfen die Mitglieder der sogenannten Close-Out-Crew der Besatzung, bestehend aus dem Kommandanten Frederick Sturckow, dem Piloten Kevin Ford sowie den Missionsspezialisten Patrick Forrester, José Hernandez, John Olivas und Christer Fuglesang, dabei, das Space Shuttle wieder zu verlassen. Im Kontrollraum am Kennedy Space Center sicherte man derweil den Orbiter und bereitete alles für einen erneuten Startversuch vor.

Der nächste Startversuch wird am Mittwochmorgen um 07:10 Uhr MESZ erfolgen.

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