Mars in ungewohnter Nähe

Die nächsten Wochen ist der rote Planet dank einer seltenen Konstellation schon mit bloßem Auge zu erkennen.

Ein Beitrag von dominikpuckert. Quelle: dho.

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Der rote Planet

Der rote Planet zum Greifen nahe: In nächster Zeit erleuchtet der Mars unseren Himmel mehr als die gewohnten Sterne, und ist für jedermann einfach zu beobachten. Raumfahrer und Planetenforscher nutzen die günstige Konstellation, die so genannte Mars-Opposition, für einen raschen Abstecher zum Nachbarplaneten und für Amateur-Sternengucker werden die kommenden Nächte länger als üblich. Denn durch die verkürzte Distanz wird sich der Rote Planet für ein auffälliges Leuchten am Nachthimmel sorgen, das für jedermann erkennbar ist, somal das Wetter mitspielt. Per Fernrohr werden zumindest die großen Oberflächenstrukturen des Mars erkennbar sein.
Jahr 57.618 vor Christus war die letzte Konstellation, die der jetztigen ähnelt. Am 27. August soll die geringste Marsentfernung erreicht sein, sodass der Mars zur der Zeit sein intensivestes Leuten am Nachthimmeln erstrahlen lässt. Am Perihel, d.h. dem sonnennächten Punkt, wird der Mars eine Distanz von 55,76 Mio km zur Erde haben, welche normal etwa 70 Mio km beträgt. Diese Nähe unserer Planeten wird nach Berechnungen von Wissenschaftlern erst in rund 300 Jahren wieder zu Stande kommen.

Die Sternbilder Wassermann und Steinbock sollen Orientierungshilfen für das Entdecken des roten Planeten sein.

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