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Autor: Günther Glatzel / 21. Dezember 2013, 12:47 Uhr

NEOWISE arbeitet wieder

Nach der Reaktivierung der Systeme des Wide-Field Infrared Survey Explorer (WISE) im Herbst dieses Jahres wurden nun die ersten Bilder übermittelt. Sie haben die gleiche Qualität wie vor der Abschaltung im Februar 2011.

Quelle: NASA, JPL_Caltech
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NASA/JPL-Caltech/UCLA

Bild vergrößernHelixnebel, aufgenommen im Infrarotspektrum von WISE. Blaue Farbtöne stellen besonders heiße Regionen dar, rote Farbtöne eher kühlere.
(Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA)
WISE war im Dezember 2009 gestartet und hatte im Januar 2010 den Messbetrieb der primären Mission aufgenommen. WISE hat danach zweimal den kompletten Himmel im Infrarotbereich durchgescannt, um nach leuchtstarken Galaxien, Infrarotgalaxien, Supermassiven Schwarzen Löchern, jungen Sternen in der Milchstraße, Braunen Zwergen und Asteroiden zu suchen und ihre Positionen zu erfassen. An Bord befindet sich ein vergleichsweise kleines Teleskop mit einem 40-cm-Spiegel. Als das Kühlmittel verbraucht war (Verdampfungskühlung), hat man mit den noch verwendbaren beiden Spektralbereichen weiter nach Asteroiden "in der Nähe" gesucht, wobei die Mission NEOWISE (Near Earth Orbit WISE) genannt wurde.

Insgesamt hatte man mehr als 34.000 neue Asteroiden entdeckt und von etwa 158.000 Position, Größe und Rückstrahlungsvermögen erfasst. Nun soll WISE erneut dabei helfen, für die Erde potentiell gefährliche Asteroiden zu finden. Über mehr als 2,7 Millionen Bilder wurden 747 Millionen Himmelsobjekte katalogisiert. Darunter befinden sich Asteroiden und Kometen in unserem Planetensystem, Sterne unserer Galaxie sowie weit entfernte Galaxien und Galaxiencluster.

NASA/JPL-Caltech

Bild vergrößernDie Galaxie NGC 4111 enthält ein aktives Supermassives Schwarzezs Loch.
(Bild: NASA/JPL-Caltech)
Nach einer mehrmonatigen Abkühlungsphase haben die Sensoren nun eine Temperatur von etwa -200°C unterschritten und mittlerweile erste Daten erfasst. Die Bilder wurden zur Erde übermittelt und einige davon veröffentlicht. Dabei wurde festgestellt, dass die Sensoren auch nach der 31-monatigen Ruhephase gut funktionieren. Nun soll die zweite NEOWISE-Mission bis zu 3 Jahre lang Daten liefern. Danach könnte die Bahn des kleinen Weltraumteleskops zu niedrig liegen, um noch aussagekräftige Bilder zu liefern.

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