Chinas erste Mondsonde ist auf den Mond gestürzt

Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete am 1. März 2009, dass die Mondsonde Chang´e 1 am 1. März 2009 um 09:13 Uhr MEZ planmäßig auf dem Mond aufgeschlagen ist.

Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Xinhua.

NASA
Chang´e 1 im All – Illustration
(Bild: NASA)

Xinhua bezieht sich auf staatliche Quellen und gibt an, Chang´e 1 sei nach ihrer sechzehnmonatigen Mission bei 1,5 Grad südlicher Breite und 52,36 Grad östlicher Länge auf die Mondoberfläche getroffen.

Ab 08:36 Uhr MEZ am 1. März 2009 sei die Geschwindigkeit der Sonde unter der Kontrolle zweier Raumfahrtzentren in Qingdao im Osten Chinas und Kashi im Nordwesten reduziert worden. Die reduzierte Bahngeschwindigkeit sollte den Absturz der Sonde auslösen.

Chang´e 1 war am 24. Oktober 2007 um 11:05 Uhr MEZ in Xichang auf einer Rakete des Typs Langer Marsch 3A gestartet worden. Nach Erreichen einer Mondumlaufbahn war es Aufgabe der ersten chinesischen Mondsonde, den Erdtrabanten zu kartieren und Erfahrungen beim Raumschiffbetrieb in einer Mondumlaufbahn zu sammeln.

Lt. Xinhua diente auch der gezielte Absturz der Mondsonde einem wissenschaftlichen Zweck. Man erhofft sich daraus Erkenntnisse für die Landung eines künftigen unbemannten chinesischen Mondschiffes, das eine weiche Landung absolvieren soll.

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