ESA in der Wirtschaftskrise

Bei der ESA wird man in den nächsten zwei Jahren den Gürtel enger schnallen müssen. Zwar werden noch keine Missionen verschoben oder annulliert, aber es ist mit empfindlichen Einsparungen in den Jahre 2011 und 2012 zu rechnen. Dieses Jahr wird es noch keine größeren Probleme mit dem Budget geben.

Ein Beitrag von Thomas Hofstätter. Quelle: Spaceflight Now.

Für 2010 und 2011 wird das Budget 3,35 Milliarden Euro betragen, die Ausgaben werden allerdings steigen. Trotz der finanziellen Eiszeit, die auf die ESA zukommt, soll es aber nicht zu Kürzungen oder Streichungen kommen. Besonders wichtig ist die zweite Hälfte des Jahres, wenn die 18 Mitgliedsstaaten ihr Budget evaluieren.
Zu diesem Zeitpunkt kann es zu Verzögerungen kommen da die Mitgliedsstaaten mit massiver Verschuldung zu kämpfen haben. Bis jetzt gibt es aber noch keine konkreten Erklärungen der Mitgliedsstaaten, die Ausgaben zu senken. Frankreich hat sogar angekündigt, 12% mehr in die ESA zu investieren.

Das erste Opfer der Budgetplanung könnte die dritte Generation der Meteosat-Satelliten werden. Das Projekt soll diesen Sommer bestätigt werden.

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