JAXA wird bei Starts von Tanegashima flexibler

Am 29. Juli 2010 teilte die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA mit, dass es ihr auf Grund einer neuen Vereinbarung mit dem lokalen Fischereiverband künftig möglich sein wird, über das ganze Jahr verteilt Raketen von Tanegashima aus zu starten.

Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA.

JAXA
Startrampen auf Tanegashima
(Bild: JAXA)

Bis April 2011 ist eine Vereinbarung in Kraft, der zufolge Starts von Tanegashima, einer Insel im Süden Japans, nur innerhalb von zusammen 190 Tagen im Jahr erfolgen dürfen. Außerhalb dieses aus zwei Perioden bestehen Zeitraums hat der Schutz des Lebens in den Gewässern um Tanegashima Vorrang. Sämtliche Startaktivitäten sind im Wesentlichen auf zwei Zeitfenster beschränkt. Von Beginn den Monats März bis Ende Juni, im Monat Oktober sowie an sieben Tagen im Juli darf nicht gestartet werden. Dies beeinträchtigt Japans Wettbewerbsfähigkeit hinsichtlich des kommerziellen Startgeschäfts.

Die anschließend gültige neue Regelung sieht vor, dass wie bisher maximal 17 Starts pro Jahr von Tanegashima erfolgen sollen, so wie es bisher verabredet war, allerdings können Starts zu einem beliebigen Zeitpunkt im Jahr stattfinden. Die vorgesehenen Raketenstarts und die Bedürfnisse des Fischereiwesens werden von den betroffenen Parteien künftig jeweils zu Beginn eines jeden Finanzjahres besprochen.

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